Josep Carles Otero: Unterschied zwischen den Versionen

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Nachdem er 1974 erstmals in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt und 1976 in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt worden war, zog sich Otero im Jahr 1978 aus seinen städtischen Ämtern zurück und konzentrierte sich fortan auf seine Karriere in der nationalen Politik in [[Semess]]. 1979 wurde er Parlamentarischer Sekretär seiner Fraktion in der Abgeordnetenkammer und 1982 als Nachfolger von [[Santo Moya]] schließlich Fraktionssprecher. In diesem Amt gehörte er fortan zum Führungsteam der Christdemokraten und fungierte als einer der wesentlichen Organisatoren der konservativ-liberalen Regierungskoalition. Er machte sich gleichermaßen einen Namen als talentierter Redner und als umsichtiger Organisator.  
  
Nachdem Parteichef [[Santiago Montoya]] 1989 auf den Parteivorsitz verzichtet hatte, wurde Otero folgerichtig zum Nachfolger und damit zum Premierministerkandidaten der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] gewählt.
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Nach der Niederlage der Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] stieg Otero 1987 zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der [[PP-CSD]] auf, galt bald aber schon als möglicher Kandidat für die Führung der Partei und als "heimlicher Oppositionsführer". Im Gegensatz zu Parteichef [[Santiago Montoya]], der nur über einen Sitz im Senat verfügte, konnte Otero der Regierung im Plenum der weitaus einflussreicheren [[Abgeordnetenkammer]] die Stirn bieten. Nachdem Parteichef [[Santiago Montoya]] 1989 auf den Parteivorsitz verzichtet hatte, wurde Otero folgerichtig zum Nachfolger und damit zum Premierministerkandidaten der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] gewählt.
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Version vom 23:58, 10. Jan 2012

Josep Carles Otero (*1934 in Biniar-Mescano) ist ein sagradischer Politiker (PP-CSD) und früherer Ministerpräsident seines Landes (1990-1998).

Ausbildung und frühe Jahre in der Stadtpolitik

Josep Carles Otero wurde in Mescano, einem Vorort der bordesischen Stadt Biniar, geboren und stammt aus einer konservativ-katholischen Familie. Religiös erzogen, besuchte Otero ein katholisches Gymnasium und begann anschließend in Artir ein Studium der Rechtswissenschaften, das er 1962 mit dem Doktorgrad beendete. Nach seinem Studium kehrte er als Beamter der Justizverwaltung in seine Heimatstadt zurück und verfolgte eine politische Karriere. Bereits seit Studientagen Mitglied der konservativ-katholischen CSD (später PP-CSD) und in der christdemokratischen Parteijugend tätig, wurde er 1964 ins Stadtparlament von Biniar gewählt, wo er 1967 die Führung der konservativen Fraktion übernahm. Gleichzeitig stieg er in die Führung seiner Partei in der Provinz Farfalla-Argente auf. 1969 zog er als Vertreter der Volkspartei in den ersten Regionalrat von Bordez ein.

Bürgermeister von Biniar

Sein Förderer war zu dieser Zeit der einflussreiche CSD-Provinzpräsident Ernesto Caballó, der den 38-jährigen Otero 1971 als Bürgermeisterkandidaten in Biniar vorschlug. Bei der Wahl im Jahr 1972 konnte sich Otero schließlich durchsetzen und wurde an die Spitze seiner Heimatstadt gewählt. Schon im nächsten Jahr folgte er Caballó als Präsident der CSD in der Provinz Farfalla-Argente nach und wurde 1974 stellvertretender Parteivorsitzender in der Region Bordez, 1977 schließlich Mitglied im nationalen Parteivorstand der Volkspartei.

Aufstieg zum Parteivorsitzenden

Nachdem er 1974 erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt und 1976 in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt worden war, zog sich Otero im Jahr 1978 aus seinen städtischen Ämtern zurück und konzentrierte sich fortan auf seine Karriere in der nationalen Politik in Semess. 1979 wurde er Parlamentarischer Sekretär seiner Fraktion in der Abgeordnetenkammer und 1982 als Nachfolger von Santo Moya schließlich Fraktionssprecher. In diesem Amt gehörte er fortan zum Führungsteam der Christdemokraten und fungierte als einer der wesentlichen Organisatoren der konservativ-liberalen Regierungskoalition. Er machte sich gleichermaßen einen Namen als talentierter Redner und als umsichtiger Organisator.

Nach der Niederlage der Partei bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986 stieg Otero 1987 zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der PP-CSD auf, galt bald aber schon als möglicher Kandidat für die Führung der Partei und als "heimlicher Oppositionsführer". Im Gegensatz zu Parteichef Santiago Montoya, der nur über einen Sitz im Senat verfügte, konnte Otero der Regierung im Plenum der weitaus einflussreicheren Abgeordnetenkammer die Stirn bieten. Nachdem Parteichef Santiago Montoya 1989 auf den Parteivorsitz verzichtet hatte, wurde Otero folgerichtig zum Nachfolger und damit zum Premierministerkandidaten der Konservativen bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990 gewählt.

Premierminister