Sagradische Fußballnationalmannschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 16:48, 26. Apr 2026
| Sagradien Sagradia | ||
| Spitzname | l'Azûr, la Selección | |
| Verband | Federación Sagradêsa de Fútbol (FSF) | |
| Konföderation | UEFA | |
| Technischer Sponsor | Adidas | |
| Trainer | Luis Gracia | |
| Kapitän | vakant | |
| Rekordspieler | Lionel Eskerro (168) | |
| Rekordtorschütze | Wilián Caella (54) | |
| Heimstadion | Wechselnd | |
| FIFA-Code | SAG | |
| Erfolge bei Turnieren | ||
| Weltmeisterschaft | ||
| Endrundenteilnahmen | 12 | |
| Beste Ergebnisse | Weltmeister 2010 | |
| Europameisterschaft | ||
| Endrundenteilnahmen | 9 | |
| Beste Ergebnisse | Europameister 1976, 2008 | |
| Konföderationen-Pokal | ||
| Endrundenteilnahmen | 3 | |
| Beste Ergebnisse | Dritter 2003, 2009, 2013 | |
| UEFA Nations League | ||
| Finalteilnahmen | 2 | |
| Beste Ergebnisse | Gewinner 2025 | |
| Olympische Spiele | ||
| Teilnahmen | 4 | |
| Beste Ergebnisse | Silbermedaille (1924) | |
Die Sagradische Fußballnationalmannschaft der Männer, auch als Selección oder aufgrund der blauen Trikots als l'Azûr bekannt, ist eine der weltweit erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußball.
Sagradien gewann bisher einen Welt- (2010) und zwei Europameistertitel (1976, 2008). Zudem stand die Mannschaft in einem weiteren Weltmeisterschaftsfinale (1958), wurde einmal WM-Dritter (1998) und zweimal Vize-Europameister (2000 und 2012). Beim olympischen Fußballturnier in Servette 1928 gewann die Mannschaft die Silbermedaille. Zudem siegte sie in der Copa Atlántica 1931 und 1957.
Ihre erfolgreichsten Zeiten erlebte die "Azûr" in den Fünfziger, in den Siebziger und in den Neunziger Jahren, ehe sie in den Jahren 2008-2012 zusammen mit Konkurrent Spanien die Weltspitze dominierte. Als erste große Auswahl gilt das Team um Iacinto Defilipis, Amadêu Rovira und Oscar Román Gardo, das bei den olympischen Sommerspielen 1928 in Servette die Silbermedaille und drei Jahre später die Copa Atlántica gewann. Eine zweite große Spielergeneration um die beiden Spanien-Legionäre Sebastián Santêsa und Carles Barjuán sowie den gebürtigen Argentinier Luis Perotti stand bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land im Finale, musste sich dort aber Brasilien geschlagen geben. Nach einer längeren Durststrecke wurde die Generation von 1958 von einer neuen Gruppe um die Weltstars Carles Notero und Luis Etxeberría beerbt, die mit dem Finalsieg bei der Fußball-Europameisterschaft 1976 in Mikolinien den ersten großen Titel gewinnen konnte. In den 1990er Jahren erreichte die sogenannte "Goldene Generation" um Daniel Pessué, Mário Selsia und Eduardo Sabrada einen Dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 sowie einen Zweiten Platz bei der EURO 2000, verpasste aber einen Titelerfolg. Die bisher erfolgreichsten Jahre gestaltete die Mannschaft um José María Del Piey, David Pedrosa und Diego Rosário, die nacheinander bei drei großen Turnieren jeweils im Finale stand, zusammen mit Spanien die Weltspitze dominierte und dabei Europa- und erstmals überhaupt in der Geschichte des Verbands Weltmeister wurde.
Aktueller Trainer der A-Nationalmannschaft ist der frühere Nationalspieler Daniel Pessué, der die Mannschaft seit August 2018 betreut.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Geschichte
- 1.1 Die Ära Desanctis und die Vizeweltmeisterschaft 1958
- 1.2 Die Ära Escarret: Europameister 1976 und weitere Erfolge
- 1.3 Umbrüche der Achtziger Jahre und Ära Martínez
- 1.4 Enttäuschungen der frühen 1990er Jahre
- 1.5 Ära Notero
- 1.6 Erfolge unter Selle Ebrulla 1997-2000
- 1.7 Enttäuschungen bei der WM 2002 und der EURO 2004
- 1.8 Die Ära Verrano und die Europameisterschaft 2008
- 1.9 Internationale Dominanz und Weltmeisterschaft 2010
- 1.10 EURO 2012: Niederlage gegen Spanien
- 1.11 Vorrundenaus bei der WM 2014 und Ende der Ära Ebrulla
- 1.12 Neuaufbau und Krise unter Francisco Irruabi
- 1.13 Weltmeisterschaft 2018 unter Joán Restávio
- 1.14 Neuaufbau unter Daniel Pessué und Luis Gracia
- 2 Personen
- 2.1 Rekordspieler
- 2.2 Spielführer der sagradischen Nationalmannschaft
- 2.3 Stammtorhüter der sagradischen Nationalmannschaft
- 2.4 Cheftrainer der Sagradischen Fußballnationalmannschaft
- 2.5 Führungsstab (2008-2014)
- 2.6 Führungsstab (2014-2016)
- 2.7 Führungsstab (2017-2018)
- 2.8 Führungsstab (2018–2021)
- 2.9 Führungsstab (seit 2021)
- 3 Große Turniere
- 4 Symbole und Spielbekleidung
- 5 Jugendmannschaften
Geschichte
Die Ära Desanctis und die Vizeweltmeisterschaft 1958
Nach der verpassten WM-Qualifikation 1954 übernahm 1955 António Desanctis als Auswahltrainer die "Azûr" und prägte etwa ein Jahrzehnt die Geschicke des Teams. Unter seiner Regie nahm Sagradien an den Weltmeisterschaften 1958 im eigenen Land sowie 1962 in Chile teil. Starspieler der Fünfziger Jahren waren Sebastián Santesa, Martín Nacesta sowie der gebürtige Argentinier Luis Perotti, die als "drei Könige" des sagradischen Fußballs bezeichnet wurden und im Nationaltrikot ein erfolgreiches Offensivgespann bildeten.
Bei der Heim-Weltmeisterschaft 1958 erreichte das FSF-Team den bis dahin größten Erfolg in der Verbandsgeschichte. Legendär wurde der Sturm dieses Teams mit der Flügelzange vom FC Duerez Martín Nacesta und Fernando Volêu, dem Spielmacherduo von Tulisium Luis Perotti und Anatol Guigou sowie Sturmspitze Sebastián Santesa, der zum überragenden Spieler der Weltmeisterschaft wurde und in sechs Spielen 13 Tore erzielte. Das Team von Kapitän Martín Nacesta erreichte vor heimischer Kulisse das Finale in Semest, verlor dort aber mit 2:5 gegen den Favoriten aus Brasilien mit dem Starsturm Garrincha, Didi, Vavá, Mário Zagallo und dem jungen Pelé.
Bei der ersten Fußball-Europameisterschaft 1960 war Sagradien genauso wenig vertreten wie beim Endturnier 1964. Dafür qualifizierte sich der amtierende Vize-Weltmeister für die Fußball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile, die für Sagradien aber unglücklich verlief. Torjäger Sebastian Santesa war vor dem Turnier verletzt und wurde daher in den ersten beiden Gruppenspielen durch Piero Combín von Inter Mailand ersetzt. Obwohl Combín gut spielte, wurde er im letzten Vorrundenspiel durch Santesa ersetzt, die kein Tor erzielen konnte. Zudem kam es nach dem ersten Gruppenspiel zum Streit zwischen Trainer Desanctis und Spielmacher Luis Perotti, der daraufhin nicht mehr berücksichtigt wurde. Nach drei mäßigen Spielen musste Sagradien schließlich nach der Vorrunde den Heimweg antreten.
Die Ära Escarret: Europameister 1976 und weitere Erfolge
Nach dem frühen Ausscheiden 1962 verpasste Sagradien in den Folgejahren sämtliche großen Turniere und nahm weder an den Weltmeisterschaften 1966, 1970 und 1974 noch an den EM-Endrunden 1964, 1968 und 1972 teil. Erst die Erfolge sagradischer Mannschaft in den europäischen Wettbewerben Mitte der 1970er Jahre kamen auch der Nationalmannschaft zugute. Der FC Bosa erreichte zwischen 1971 und 1976 drei europäische Finalspiele (und gewann davon zwei) und der AC Gerón gewann den Pokalsiegerwettbewerb 1975, ehe Tulisium 1979 und 1980 zweimal infolge den Europapokal der Landesmeister gewann.
Bei der Europameisterschaft 1976 in Mikolinien setzte Nationaltrainer Manuel Escarret auf drei starke Blocks und nominierte je fünf Spieler des FC Bosa, des FC Semesta und des FC Tulisium. Zu den Leistungsträgern gehörte der Bosaner Libero Ivan Andrés Munitis, der Semestaner Rechtsverteidiger Luis Piero Naçano und der Artirer Linksaußen Sebastián Elano. Unumstrittene Stars und Anführer der Mannschaft waren aber der Bosaner Rechtsaußen Luis Etxeberría, Zweiter bei der Wahl zum Ballon d'Or 1975, sowie der Tulisium-Kapitän Carles Notero, der als defensiver Spielmacher mit taktischer Klugheit, technischer Finesse und spielerischer Kreativität die Anweisungen im Mittelfeld gab. Gemeinsam führten Notero und Exteberría die Mannschaft ins EM-Finale, wo sich die "Azûr" in einem spannenden Elfmeterschießen gegen den amtierenden Weltmeister Deutschland durchsetzen konnte und bei der ersten EM-Endrundenteilnahme überhaupt den ersten Europameistertitel in der Verbandsgeschichte erringen konnte.
In den Folgejahren gehörte das sagradische Team zu den stärksten Mannschaften Europas und erreichte bei der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien schließlich nach starken Leistungen in der Vorrunde sowie in der Zwischenrunde, u.a. gegen Italien und die Bundesrepublik Deutschland, das Spiel um Platz 3, wo das Team erst gegen die Rekordweltmeister Brasilien den Kürzeren zog. Auch bei der folgenden Fußball-Europameisterschaft 1980 führte Escarret die "Azûr" ins Halbfinale. Am Ende wurde das Team Dritter.
Umbrüche der Achtziger Jahre und Ära Martínez
Nachdem Erfolgstrainer Manuel Escarret 1980 zurückgetreten war, zog sich unter seinem Nachfolger Santiago Arrántxez auch Kapitän Carles Notero aus dem Team zurück, das schließlich bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien schon in der Vorrunde den Heimweg antreten musste. Nachdem das Team unter Arrántxez auch die Qualifikation für die Europameisterschaft 1984 in Frankreich verpasst hatte, wurde unter seinem Nachfolger Luca Martínez ein Umbruch im Team vollzogen. Um international erfolgreiche Führungsspieler wie Sergio Kappa und Sergio Guerín, Torwartlegende Nestor Veba sowie dem Stürmer Luca Morientes wurde eine neue Mannschaft geformt, die sich schließlich für die Weltmeisterschaft 1986 qualifizierte und dort bis ins Achtelfinale vordringen konnte, wo allerdings gegen den Gastgeber Mexiko Schluss war.
Ende der 1980er Jahre verfügte Sagradien schließlich über eine neue Mannschaft von Weltklasse-Format. Zu den Stars des Teams gehörten die drei Angreifer Luca Morientes, Diego Juván und Hernandes, Spielmacher Francisco Irruabi von Serienmeister Tulisium sowie Torhüter Nestor Veba, der in dieser Zeit auf seinem Leistungszenith stand. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die Erfolge sagradischer Vereinsmannschaft in den europäischen Wettbewerben: So gewannen Tulisium und Semesta 1987 und 1988 nacheinander den UEFA-Pokal, 1990 zogen Tulisium und Lesnário in die Endspiele um Europapokal der Landesmeister bzw. der Pokalsieger ein. Bei der EURO 1988 erreichte das Team um Veba, Irruabi und Morientes das Halbfinale, wo die "Azûr" aber gegen die Sowjetunion den Kürzeren zog.
Zwar musste Stürmerstar Morientes in der Folge seine internationale Karriere aus Verletzungsgründen beenden, doch verfügte Sagradien Ende der Achtziger Jahre mit Diego Juván von Inter Mailand und José António Hernandes vom FC Barcelona über einen zwei absolute Superstars, die gemeinsam einen vermeintlichen Traumsturm bildeten. Dazu kamen mehrere Spieler wie Mittelfeldregisseur Francisco Irruabi oder das Abwehrduo Roger Javier Paranda und Cristiano Munquez von Meister Tulisium, die zuvor zweimal in Folge das Europapokalfinale erreicht hatten. Insgesamt gehörte das Team, das bei Sagradien der Weltmeisterschaft 1990 vertreten sollte, zu den Geheimfavoriten des Turniers. Jedoch konnte die Mannschaft von Trainer Martínez die hohen Erwartungen nicht erfüllen und lieferte eine enttäuschende Leistung ab. Nach schwachen Auftritten und Niederlagen gegen Gastgeber Italien sowie die Tschechoslowakei reichte ein Sieg gegen die USA im letzten Gruppenspiel nicht aus, um das schmachvolle Ausscheiden nach der Vorrunde abzuwenden.
Enttäuschungen der frühen 1990er Jahre
Nachdem Luca Martínez nach der schwachen WM entlassen worden war, rückte mit Gustavo Detânia der bisherige U-21-Trainer des Landes zum neuen Cheftrainer der A-Mannschaft auf. Unter Detânia qualifizierte sich das Team für die Fußball-Europameisterschaft 1992 in Schweden, doch kam die Mannschaft in einer starken Gruppe mit Weltmeister Deutschland, Europameister Niederlande und dem Team der GUS nicht über die Vorrunde hinaus. Damit war die "Azûr" wie bereits beim WM-Turnier zwei Jahre zuvor nach der ersten Runde ausgeschieden.
Detânia trat nach dem Turnier als Trainer zurück und wurde durch Joán Barxet ersetzt, der zuvor die sagradische U-20-Auswahl zum Gewinn der Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1987 und zwei Jahre später erneut ins Finale geführt hatte. Aber auch Barxet konnte die "Azûr" nicht zurück in die Erfolgsspur bringen. Vielmehr erlebte die Selección unter Barxet einen absoluten Tiefpunkt, als das Team nach schwachen Leistungen in den Gruppenspielen die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den Vereinigten Staaten verpasste. Damit fand erstmals seit 1974 wieder eine WM-Endrunde ohne die Mannschaft Sagradiens statt.
Ära Notero
Nach der Enttäuschung übernahm mit Carles Notero die gefeierte Legende der Vergangenheit und zudem einer der erfolgreichsten Klubtrainer der letzten Jahre das Ruder als Nationaltrainer der "Azûr". Unter Notero, der einen maßvollen Umbruch im Team einleitete und das Team ganz auf seine Starspieler Daniel Pessué, Enrico Torc und Mário Selsia zuschnitt, qualifizierte sich Sagradien für Euro 1996 in England. Dort konnte Sagradien zwar auf den zurückgekehrten José António Hernandes setzen, während Topstürmer Diego Juván verletzungsbedingt fehlte. Star der Mannschaft wurde jedoch ein anderer, nämlich der erst 21-jährige Andrés Geroscânia von Vizemeister SC Mistrech 1895, der bei diesem Turnier seinen Durchbruch erlebte. Nach zwei Vorrundensiegen gegen die Türkei und gegen Dänemark bei einer deutlich Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Portugal erreichte Sagradien nur als Gruppenzweiter das Viertelfinale, wo schließlich gegen den späteren Europameister Deutschland Endstation war.
In der Folge mehrte sich die Kritik an Trainer Notero, der mit mehreren Niederlagen und Unentschieden in die folgende WM-Qualifikation startete und zunehmend Schwierigkeiten hatte, die Mannschaft richtig auf- und einzustellen. Wiederholt lieferte sich Notero Duelle mit der kritischen Presse, die ihm das starre Festhalten an leistungsschwachen Spielern und Fehler bei der taktischen Einstellung des Teams vorwarf. Im November 1997, unmittelbar nach der geglückten Qualifikation für die WM-Enrunde in Frankreich, trat Notero von seinem Amt als Nationaltrainer zurück. Nachfolger wurde sein früherer Nationalmannschaftskollege Selle Ebrulla, ebenfalls Europameister von 1976, der zuvor mit den sagradischen Jugendnationalteams Erfolge hatte feiern können.
Erfolge unter Selle Ebrulla 1997-2000
Unter Trainer Selle Ebrulla qualifizierte sich Sagradien schließlich doch für die Weltmeisterschaft in Frankreich, wo das Team in der Vorrunde auf Kolumbien, England und Tunesien traf. Trainer Ebrulla stellte für das Turnier eine ausgewogene Mannschaft aus erfahrenen Altstars wie Kapitän Paulo Sabatier, Abwehr-Routinier Cristiano Munquez und Stürmerstar Diego Juván sowie jungen Talenten wie David Rinchestro, Luca Sarabanda und dem aus Oguana stammenden Marcelo Anderson Lukinga zusammen, das von Mittelfeldregisseur Daniel Pessué überragend dirigiert wurde. In der Vorrunde schlug man Kolumbien und England und zog damit trotz eiens Unentschiedens gegen Tunesien als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. Dort traf Sagradien auf Kroatien. Mit 2:0 besiegte die „Azûr“ das Ausnahmeteam um Davor Suker und qualifizierte sich anschließend mit einem 3:0-Erfolg gegen Deutschland eindrucksvoll für das Halbfinale, wo schließlich gegen Gastgeber Frankreich Schluss war. Im Spiel um Platz Drei machte Sagradien mit einem 2:1-Sieg gegen die Niederlande den größten WM-Erfolg seit der Vizeweltmeisterschaft 1958 perfekt. Shootingstar im sagradischen Team war Eduardo Sabrada vom AC Gerón, der mit sechs Treffern Torschützenkönig des Turniers wurde.
Nach dem WM-Erfolg beendeten zahlreiche Spieler wie Munquez, Juván oder Emanuel Kappa ihre Nationalmannschaftskarrieren, sodass nun einige jüngere Spieler wie Mikel Andrêu in Schlüsselpositionen kamen. Das WM-Team blieb im Kern aber bestehen und bestritt auch die Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden, wo sich Sagradien nach einem Unentschieden gegen Deutschland und einer Niederlage gegen Portugal in den ersten beiden Spielen durch einen 3:2-Sieg im letzten Gruppenspiel in der Todesgruppe doch noch durchsetzen konnte und das Viertelfinale erreichte. Ein 2:1-Erfolg gegen Italien und ein anschließender Sieg gegen die Niederlande im Elfmeterschießen sicherten Sagradien schließlich die erste EM-Finalteilnahme seit 1976. Mit einem überragenden Mário Selsia im Tor, einem stark aufspielenden Paulo Sabatier als Abwehrchef und Libero sowie seinem weltklasse-Strategen Daniel Pessué im zentralen Mittelfeld besaß Sagradien bei diesem Turnier eine stabile Mittelachse, die das Gerüst der Mannschaft bildete. Dennoch verlor Sagradien das Finalspiel gegen Weltmeister Frankreich in der Verlängerung durch ein Golden Goal von David Trezeguet und wurde nur Vizeeuropameister. Für Paulo Sabatier war das Finale das 130. und letzte Länderspiel. Mit 37 Jahren beendete der Rekordnationalspieler danach seine aktive Spielerkarriere.
Enttäuschungen bei der WM 2002 und der EURO 2004
Trotz seiner Leistungen und Erfolge trat Selle Ebrulla nach dem Turnier als Trainer der Nationalelf zurück, nachdem Verhandlungen über eine Vertragsverlängrung mit dem Verband gescheitert waren. Ebrullas Nachfolge trat sein bisheriger Assistent Francisco Nélez Clemente an, der die WM-Qualifikation 2002 sicher schaffte und das Team anschließend bei der Endrunde in Japan und Korea betreute. Er ließ die Mannschaft im Kern zusammen und setzte auf ein eingespieltes Team, dem nach seinem zwischenzeitigen Rückzug aus der "Azûr" auch der zurückgekehrte Pessué wieder angehörte. In einer mittelschweren Vorrunden-Gruppe mit Gastgeber Japan, Tunesien und Russland erreichte Sagradien nach einem Unentschieden gegen Japan und zwei Siege gegen Tunesien und Russland nur den zweiten Platz hinter Japan und traf damit im Achtelfinale auf den späteren Turniersieger Brasilien, gegen den man mit 1:2 unterlag und aus dem Turnier ausschied.
Unter Nélez Clemente nahm Sagradien als Vizeeuropameister beim Confederations Cup 2003 in Frankreich teil und wurde Dritter. Bei der EURO 2004 schließlich gehörte Sagradien mit den Spielern des frisch gebackenen Championsleague-Siegers Tulisium zu den Mitfavoriten auf einen Titel. In einer stark besetzten Vorrunde traf das Team um seinen müden und angeschlagenen Superstar José María Del Piey auf die Mannschaften aus Frankreich, England und der Schweiz. Bereits im ersten Spiel gegen die Schweiz verletzte sich Abwehrchef António López schwer und musste danach das Turnier beenden, im Training folgte zudem eine Verletzung von Marcelo Anderson, der ebenfalls nicht mehr für Sagradien auflaufen konnte. Trotz des Verletzungspechs trat das sagradische Team ohne den nach der WM 2002 zurückgetretenen Daniel Pessué enttäuschend auf und schied schließlich nach einem mageren 0:0 gegen die Schweiz, einem 2:2 gegen Frankreich und einer 2:4-Niederlage gegen England nach der Vorrunde aus. Trainer Nélez Clemente musste nach dem Turnier seinen Stuhl räumen. Ihm war vor allem eine falsche Nominierungspraxis vorgeworfen worden, da Nélez auf formstarke Stürmer verzichtet und stattdessen die in der Krise befindlichen Eduardo Sabrada und Andrés Geroscânia gesetzt hatte.
Die Ära Verrano und die Europameisterschaft 2008
Die Nachfolge Nélez Clementes als Chef der "Azûr" trat Eduardo Verrano an, der zuvor als Klubtrainer Erfolge in Mistrech und Gerón hatte feiern können, jedoch selbst auf keine erfolgreiche Nationalmannschaftskarriere als Spieler verweisen konnte. Verrano stand für eine konsequente Jugendarbeit und führte zahlreiche Reformen im Team ein. Aufgrund seines als respektlos bezeichneten Umgangs mit verdienten Altstars zog er damit zunächst zahlreiche Kritik auf sich. Da er die Torwartlegende Mário Selsia 2005 als Nummer 1 im Tor absetzte, zog dieser sich aus der Mannschaft zurück, Nachfolger wurde schließlich Raúl António Penza. Auch sonst bezog Verrano mit David Pedrosa, Rafael Ceres, Rafael Velozo und Juliano Valpieta jüngere Spieler ins Team ein, die in den Jugendnationalteams bereits Erfolge hatten feiern können, und verzichtete dafür auf etablierte Spieler wie die Vize-Europameister Mikel Andrêu, Anderson Lukinga, José López oder Andrés Geroscânia. Bei der WM 2006 konnte sich Sagradien in einer Gruppe mit Spanien, Saudi-Arabien und Tunesien als Gruppenzweiter durchsetzen und erreichte danach nach einem Sieg gegen die Schweiz das Viertelfinale, wo gegen den späteren Weltmeister Italien Schluss war.
Eigentliches Ziel Verranos bildete stattdessen auch nicht die WM, sondern die Euro 2008 im eigenen Land. Für die Euro stellte Verrano ein ausgewogenes und spielstarkes Team zusammen. Angeführt von Kapitän David Rinchestro, Abwehrroutinier Eduardo Costane und Superstar José María Del Piey überzeugte Sagradien nach einer enttäuschenden Auftaktniederlage gegen Portugal wie bereits 2006 mit beherztem Offensivfußball, gewann aber die wichtigen Spiele und zog schließlich nach Vorrundensiegen gegen die Schweiz und Tschechien und anschließenden knappen Siegen gegen Kroatien und Deutschland ins Finale ein, wo Sagradien auf Spanien traf. Vor heimischer Kulisse im Semestiner Olympiastadion siegte Sagradien mit 2:1 und machte damit den zweiten EM-Titel nach 1976 perfekt. Überragender Spieler der Euro war José María Del Piey, der zum Spieler des Turniers gewählt wurde und damit endgültig aus dem Schatten von Legenden wie Carles Notero oder Dani Pessué heraustreten konnte.
Internationale Dominanz und Weltmeisterschaft 2010
Der Sieg Sagradiens über Spanien im Europameisterschaftsfinale wurde zum Auftakt eines mehrjährigen spannenden Dauerduells der beiden stärksten Nationalmannschaften der Welt, die auch bei der Weltmeisterschaft 2010 und der Europameisterschaft 2012 jeweils im Finale aufeinandertrafen. Trotz seines großen Erfolges trat Nationaltrainer Eduardo Verrano nach dem Gewinn der Europameisterschaft von seinem Amt zurück und verzichtete auf eine ihm angebotene Vertragsverlängerung, um wieder als Klubtrainer zu arbeiten. Nachfolger wurde nach kurzer Suche sein Vor-Vorgänger Selle Ebrulla, der bereits zuvor immer wieder gehandelt worden war und nach seinem ersten Engagement als Nationaltrainer mit dem FC Bosa zwei Meisterschaften gewonnen hatte. Ebrulla setzte den Kurs seines Vorgängers im Grunde fort und ergänzte das erfolgreiche Team nur sehr behutsam um neue Spieler. Obwohl mit David Rinchestro und Diego Rosário wichtige Spieler der Vergangenheit ihre Karriere nach der Euro beendet hatten (Rosário kehrte nachher jedoch wieder zurück), spielte das Team in der Folge unverändert auf höchstem Niveau und dominierte in der Folge das internationale Geschehen. Besonders die Offensiv- und Kreativabteilung um David Pedrosa, José María Del Piey, Chahid Belazal und Fernando Borrard gehörte in der Folge zur absoluten Weltspitze, ergänzt durch eine stabile Defensivabteilung um Alberto Ferrera und Joaquín Nabarro. Spieler wie Alberto, Pedrosa oder Nabarro, die in der Folge zu den europäischen Spitzenklubs Manchester United, FC Barcelona und Real Madrid wechselten, gehörten nun bei ihren Vereinen zu den absoluten Stars und Schlüsselspielern.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erlebte dieses herausragende Team schließlich die große Krönung. Als Europameister angereist, wurde die Mannschaft ihrem Favoritenstatus gerecht und überzeugte in fast allen Partien mit energischem Offensivfußball, perfektem Teamwork und einer taktischen Meisterleistung. Nach einem Unentschieden im ersten Vorrundenspiel gegen die Niederlande und danach zwei Siegen gegen Kamerun und Japan zog das Team um Kapitän José María Del Piey ungeschlagen als Gruppensieger ins Achtelfinale ein, wo ein deutliches 4:1 gegen das Nachbarland Micolinien den Weg ins Finale eröffnete. Die knappen Siege gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien (1:1 und 4:2 n.E.) und den einmaligen Weltmeister Uruguay (3:2) in Viertel- und Halbfinale brachten das Team von Trainer Ebrulla schließlich ins Finale des Turniers, wo die "Azûr" nach 2008 erneut auf die spanische Auswahl traf, die zu dieser Zeit neben dem sagradischen zur absoluten Weltspitze gehörte und mit ihrem überragenden Tiki-Taka-Stil für Aufsehen sorgte. Nach einem umkämpften Spiel, in dem sich beiden spielerisch stärksten Mannschaften des Turniers gegenseitig lange neutralisierten, musste Sagradien in die Verlängerung, wo ein Tor von David Pedrosa, einem der stärksten Spieler des Turniers, schließlich zum Sieg führte und Sagradien zum ersten Mal überhaupt einen Weltmeistertitel einbrachte.
EURO 2012: Niederlage gegen Spanien
Ohne seinen verletzten Mittelfeldregisseur Rafael Velozo und mit einem angeschlagenen Abwehrchef Alberto Ferrera reiste die "Azûr" 2012 zur Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, wo es galt, den im eigenen Land gewonnenen Europameistertitel gegen den Dauerrivalen Spanien sowie die erstarkte Mannschaft Deutschlands zu verteidigen. In einer nominell starken Vorrundengruppe mit Gastgeber Ukraine, England sowie Frankreich erwischte die Mannschaft um Kapitän José María Del Piey einen durchwachsenen Start mit einem Unentschieden gegen die Ukraine, konnte sich schließlich aber dank Siegen gegen England und Frankreich souverän als Gruppensieger durchsetzen. Jedoch gelang es erst im dritten Vorrundenspiel gegen äußerst schwache Franzosen, an die alte Spielstärke anzuknüpfen und mit einem überzeugenden 3:0 die bekannte Dominanz auf dem Platz auszustrahlen. Bereits im Viertelfinale wurde dem Spiel der Azûr bereits wieder heftiger Widerstand von Seiten eines groß aufspielenden Italien entgegengebracht, das schließlich die Entscheidung im Elfmeterschießen erzwang. Dank sicherer Schützen zog die "Selección" ins Halbfinale ein, wo zwei schnelle Tore in der ersten Halbzeit gegen das nominell sehr starke Teams Deutschlands die dritte Finaleteilnahme bei einem großen Turnier in Folge sicherte, ein Erfolg, der in Sagradien bereits überschwänglich gefeiert wurde, und zuvor nur dem Team Deutschlands zwischen 1972 und 1976 gelungen war.
Beim Endspiel in Kiew kam es zum erneuten Duell mit dem spanischen Star-Ensemble um Cesc Fabregas, Andrés Iniesta und Xavi Hernandez, die bis dahin aber ebenfalls nicht restlos überzeugt hatten. In der Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008 und des Weltmeisterschaftsfinales 2010 gelang es nach einem spannenden Spiel und der Entscheidung zum 3:1 in der Verlängerung schließlich im dritten Anlauf erstmals der spanischen "Roja", die sagradische "Azûr" zu besiegen und den zweiten Europameisterschaftstitel zu gewinnen. Der Traum von Titelverteidigung und "Triple" war damit aus Sicht des FSF-Teams geplatzt. Die Mannschaft hatte aber abermals bestätigt, dass sie auch weiterhin zur absoluten Weltspitze gehört.
Vorrundenaus bei der WM 2014 und Ende der Ära Ebrulla
Obwohl von kritischen Beobachtern gefordert, blieb auch in der Folge der Finalniederlage ein größerer Umbruch im Team aus. Kapitän und Star José María Del Piey blieb der einzige, der nach dem Turnier seinen Rückritt aus der Nationalmannschaft erklärte und sich auch nicht von Trainer, Fans und Öffentlichkeit zu einem Comeback überreden ließ. Davon unabhängig setzte Trainer Selle Ebrulla auch weiterhin auf sein bewährtes Starensemble, zu dem nach seiner Verletzung auch Rafael Velozo wieder hinzustieß. Beim folgenden Confederations Cup 2013, bei dem Sagradien als amtierender Weltmeister gesetzt war, traf eine im Kern unveränderte Mannschaft nach Vorrundenspielen gegen Mexiko, Japan und Brasilien im Halbfinale erneut auf den Dauerrivalen Spanien und musste dabei erneut in die Verlängerung. Nach 120 Minuten entschied das Elfmeterschießen das Duell zugunsten des Europameisters. Im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay setzte sich Sagradien schließlich mit 3:0 klar durch.
In die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ging das Team schließlich mit widersprüchlichen Signalen. Einerseits gehörte das Team erneut zu den absoluten Favoriten, nachdem seit 2008 jedes Turnier mindestens mit Platz 3 geendet hatte. Auf der anderen Seite fehlten im Vergleich zur Euro 2012 mit Juliano Valpieta, José María Del Piey und dem verletzten Kapitän Alberto Ferrera drei wichtige Stützen des Teams und auch andere Leistungsträger wie Diego Cesar, David Pedrosa oder Chahid Belazal gingen nicht in Topform in das Turnier. Mit der Berufung junger Nachwuchskräfte wie Paul Ibareki und Tiago Soler Amavisca versuchte Ebrulla zwar neue Akzente zu setzen, hielt im Großen und Ganzen aber am Kern der Weltmeistermannschaft von 2010 fest. Mit fast 1000 Länderspielen handelte es sich zudem um die erfahrenste Mannschaft, die Sagradien jemals in ein Turnier geschickt hatte.
Im ersten Spiel gegen Kolumbien musste Sagradien eine deutliche 0:3-Niederlage verkraften und stand damit bereits nach einem Spiel mit dem Rücken zur Wand. Nach einem 3:1-Sieg gegen Japan im zweiten Spiel traf Sagradien im letzten Gruppenspiel auf die Fußballnationalmannschaft von Belhami, das vom früheren Nationaltrainer Eduardo Verrano betreut wurde und mit Sagradien um das Weiterkommen ins Achtelfinale konkurrierte. Am Ende reichte Sagradien ein hart umkämpftes 2:2-Unentschieden nicht aus, um in die Runde der letzten 16 vorzudringen. Wie bereits Frankreich 2002 oder Italien 2010 musste damit der amtierende Weltmeister bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Trainer Selle Ebrulla wurde danach vor allem dafür kritisiert, zu lange am Stamm der Erfolgsmannschaft von 2008 und 2010 festgehalten und den notwendigen Umbruch verpasst zu haben. Im Anschluss an das vorzeitige Ausscheiden aus dem Turnier erklärten langjährige Leistungsträger wie Dani und Rafael Velozo schließlich ebenso ihren Rücktritt aus dem Nationalteam wie Nationaltrainer Selle Ebrulla, der die Leitung der "Azûr" an den früheren Nationalspieler Francisco Irruabi übergab.
Neuaufbau und Krise unter Francisco Irruabi
Mit Francisco Irruabi, der zuvor mit wechselndem Erfolg Vereinsmannschaften in Sagradien und Russland trainiert hatte, kamen neue Impulse ins Team. Zwar überredete Irruabi entgegen öffentlicher Erwartungen den verletzten Kapitän Alberto Ferrera, nach seiner Genesung wieder in die Mannschaft zurückzukehren. Auch holte er Chahid Belazal zurück ins Team und erklärte ihn zu einer wichtigen Stütze. Er verzichtete aber zunächst auf eine Wiederberufung Fernando Borrards, der bei der Weltmeisterschaft als Unruheherd gegolten hatte, und band stattdessen jüngere Spieler in die Mannschaft ein.
Bei der EURO 2016 lief Sagradien mit einem Team auf, dessen Kern noch immer aus früheren Weltmeistern bestand, das aber durch jüngere Spieler ergänzt wurde. Dazu gehörten vielversprechende Talente wie Helguer Asturiz, Kevin Mawinga, Daúd Chaboul und Lwarquín Jardel. Mit David Aranjuez, Damián Prieto und Fran Celades wurden zudem erfahrenere Spieler nominiert, die zuvor nicht zum Kader der "Azûr" gehört hatten. Dafür verzichtete Irruabi auf eine Nominierung der beiden Stürmerstars Fernando Borrard und David López sowie auf Abwehrroutinier Juliano Valpieta. Mit diesem Team konnte Sagradien die Vorrunde nach Siegen über Wales und Russland und einem Unentschieden gegen England gewinnen und ins Achtelfinale einziehen. Dort traf Sagradien auf die Auswahl des Nachbarn Mikolinien, die sich überraschend deutlich mit 3:1 durchsetzen konnte und anschließend das Turnier gewann.
Weltmeisterschaft 2018 unter Joán Restávio
Nachdem öffentlich über eine Entlassung Irruabis spekuliert worden war, entschied sich der Verband dafür, an dem Trainer festhalten zu wollen, da "die Entwicklung in die richtige Richtung" gehe. Unter Irruabi musste Sagradien aber einige Rückschläge in der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 verkraften. Nach vier Qualifikationsspielen wurde Irruabi entlassen. Als Nachfolger wurde der frühere Erfolgstrainer Joán Restávio berufen, der 2014 bereits Mexiko zur WM geführt hatte. Unter Restávio konnte sich Sagradien als Tabellenzweiter für die Playoff-Runde qualifizieren und erreichte schließlich die Qualifikation für die WM-Endrunde in Russland.
Restávios WM-Kader gehörten mit Lionel Eskerro, Diego Cesar, Domênco Casseto, David Albet, Joaquín Nabarro und David Pedrosa noch immer sechs Weltmeister von 2010 an, die zusammen mit den Vize-Europameistern von 2012 Loic Mariba und Cristiano Vieira auch den Kern der Mannschaft bildeten. Diesem Team gelang ein 2:0-Auftakterfolg gegen Peru, allerdings endeten die beiden restlichen Vorrundenspiele jeweils in einem Unentschieden, sodass Sagradien als Tabellenzweiter ins Achtelfinale einzog. Hier war gegen die starke Mannschaft Kroatiens Schluss, die Sagradien mit 3:2 im Elfmeterschießen besiegte. Nach dem Turnier erklärten David Pedrosa und Domênco Casseto ebenso ihren Rücktritt aus dem Nationalteam wie Chahid Belazal, der das Turnier verletzt verpasst hatte. Auch Trainer Restávio kündigte an, für eine Vertragsverlängerung nicht zur Verfügung zu stehen.
Neuaufbau unter Daniel Pessué und Luis Gracia
Mit Daniel Pessué gelang es dem Verband, einen absoluten Erfolgscoach als Nachfolger Restávios zu verpflichten, der aus einer zweijährigen Auszeit auf die Trainerbank zurückkehrte. Pessué leitete einen umfangreichen Umbruch im Team ein. Nachdem Pedrosa, Casseto und Belazal ihre Karriere beendet hatten, spielten auch Joaquín Nabarro und David Albet nur noch Nebenrollen. Stattdessen rückten die beiden Starspieler Lwarquín Jardel und Wilián Caella in der Teamhierarchie auf und bildeten zusammen mit den Routiniers Lionel Eskerro, Diego Cesar und Loic Mariba den Kern der Mannschaft, die bei der EURO 2020 das Viertelfinale erreichte.
Nach dem Turnier im Sommer 2021 kehrte Pessué in den Vereinsfußball zu Tulisium zurück und wurde durch den langjährigen Semesta-Coach Luis Gracia ersetzt. Gracia hielt am Kurs seines Vorgängers fest und baute nach und nach neue Talente ins Team ein. Mit fünf U-21-Spielern erreichte bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 das Achtelfinale und schied dort unglücklich gegen den späteren Weltmeister Argentinien aus. Luis Gracia blieb im Amt und führte Sagradien kurz darauf zum dritten Platz in den UEFA Nations League Finals 2023. Mit Sonny Lukinga, Youri Caballós, Lwarquín Jardel, Yulen Gomera und Wilián Caella hatte sich eine neue Achse etabliert, die das Team auch bei der EURO 2024 anführte.
Personen
Rekordspieler
| Platz | Spieler | Zeitraum | Spiele |
|---|---|---|---|
| 1 | Lionel Eskerro | 2008 – aktiv | 168 |
| 2 | Alberto Ferrera | 2000 – 2016 | 145 |
| 3 | Diego Cesar | 2006 – 2024 | 142 |
| 4 | David Pedrosa | 2004 – 2018 | 130 |
| 5 | Mário Selsia | 1992 – 2006 | 129 |
| 6 | Paulo Sabatier | 1985 – 2000 | 118 |
| 7 | José María Del Piey | 2000 – 2012 | 114 |
| 8 | Eduardo Costane | 1996 – 2010 | 112 |
| 9 | Joaquín Nabarro | 2006 – 2020 | 110 |
| 10 | Diego Rosário | 1998 – 2010 | 105 |
| 11 | David Albet | 2010 – 2024 | 100 |
| 12 | Juliano Valpieta | 2005 – 2016 | 98 |
| 13 | Rafael Velozo | 2004 – 2014 | 97 |
| 14 | David Rinchestro | 1997 – 2008 | 96 |
| 15 | Loïc Mariba | 2011 – aktiv | 95 |
| 16 | Chahid Belazal | 2006 – 2017 | 93 |
| 17 | Daniel Pessué | 1990 – 2002 | 92 |
| 18 | Dani | 2003 – 2014 | 84 |
| 19 | Javier Paranda | 1983 – 1994 | 83 |
| 20 | Mikel Andrêu | 1998 – 2010 | 80 |
| Carles Notero | 1969 – 1980 | 80 | |
| 22 | Gerardo Demonça | 2007 – 2017 | 79 |
| 23 | Wilián Caella | 2016 – aktiv | 78 |
| Cristiano Munquez | 1987 – 1998 | 78 | |
| 25 | Luis Etxeberría | 1967 – 1978 | 77 |
| Platz | Spieler | Zeitraum | Tore | Spiele |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Wilián Caella | 2016 – aktiv | 54 | 78 |
| 2 | Diego Rosário | 1999 – 2010 | 53 | 105 |
| 3 | Sebastian Santesa | 1953 – 1962 | 44 | 47 |
| 4 | Fernando Borrard | 2007 – 2015 | 36 | 74 |
| 5 | Eduardo Sabrada | 1997 – 2006 | 35 | 70 |
| 6 | Chahid Belazal | 2006 – 2017 | 34 | 93 |
| David Pedrosa | 2004 – 2018 | 34 | 130 | |
| 8 | Cristiano | 2011 – aktiv | 32 | 74 |
| 9 | José María Del Piey | 2000 – 2012 | 31 | 114 |
| 10 | Luis Etxeberría | 1967 – 1978 | 29 | 77 |
| 11 | Luca Morientes | 1981 – 1988 | 28 | 49 |
| Daniel Pessué | 1990 – 2002 | 28 | 92 | |
| 13 | José Hernandes | 1985 – 1996 | 27 | 52 |
| 14 | Diego Juván | 1985-1998 | 24 | 62 |
| Francisco Simonés | 1963-1971 | 24 | 43 | |
| 16 | Iacinto Defilipis | 1925-1936 | 22 | 31 |
| 17 | Andrés Geroscânia | 1996-2005 | 21 | 57 |
| 18 | David López | 2011 – 2017 | 20 | 45 |
| 19 | Alex Bruguera | 1975 – 1981 | 18 | 42 |
| Tiago Soler | 2012 – aktiv | 18 | 65 | |
| 21 | Selle Ebrulla | 1973 – 1980 | 16 | 35 |
| 22 | José Delgado | 2002 – 2007 | 15 | 34 |
| 23 | Damián Prieto | 2015 – aktiv | 14 | 35 |
| Marco Tinita | 1991 – 1998 | 14 | 32 |
Spielführer der sagradischen Nationalmannschaft
- 1928-1935: Iacinto Defilipis
- bis 1960: Martín Nacesta
- 1960: Sebastian Santesa
- 1960-1961: Luis Perotti
- 1962-1968: Carles Barjuán
- 1969-1971: Francisco Simonés
- 1971-1973: Joán Santeres
- 1973-1975: Luis Etxeberría
- 1975-1980: Carles Notero
- 1980-1983: Ticiano De la Costa
- 1983-1984: Francisco Nélez Clemente
- 1984-1988: Sergio Guerín
- 1988-1991: Roberto Santís
- 1991-1991: Nestor Veba
- 1991-1994: Javier Paranda
- 1994-2000: Paulo Sabatier
- 2000-2002: Daniel Pessué
- 2002-2004: Mário Selsia
- 2004-2008: David Rinchestro
- 2008-2012: José María Del Piey
- 2012-2016: Alberto Ferrera
- 2016-2018: David Pedrosa
- 2018-2024: Lionel Eskerro
- seit 2025:
Stammtorhüter der sagradischen Nationalmannschaft
- 1934: Ernesto Catalán (Lesnário FC)
- ~1958~1962: Walter Serrano (Lesnário FC)
- Selle Ibagaza (FC Duerez)
- 1967-1970: António Barmiguel (Lesnário FC)
- 1970-1977: Jorge Illeste (FC Bosa)
- 1977-1980: Hernán Luciano (Tulisium)
- 1980-1983: Jorge María Marcone (FC Duerez)
- 1983-1984: Santiago Guivares (Mesarque SC)
- 1986-1992: Nestor Veba (Tulisium)
- 1992-1994: Manuel Chabonet (FC Semesta)
- 1994-2006: Mário Selsia (Tulisium)
- 2006-2010: Raúl António Penza (Manchester United)
- 2010-2024: Lionel Gaitán Eskerro (Tulisium)
- 2024-2025: Mikel Yanoz (Nottingham Forest)
- seit 2025: Ismael Belhán (CA Semestín)
Cheftrainer der Sagradischen Fußballnationalmannschaft
Führungsstab (2008-2014)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Cheftrainer (Seleccionador) | Selle Ebrulla | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Diego Juván | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Emanuel Kappa | Sagradien |
| Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) | José Luis Amâncio | Sagradien |
| Teammanagerin (General-Executiva) | María Dolores Amador | Sagradien |
Führungsstab (2014-2016)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Cheftrainer (Seleccionador) | Francisco Irruabi | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Fernando Nessuno | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | David Ourel | Sagradien |
| Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) | Manuel Perrín | Sagradien |
| Teammanagerin (General-Executiva) | María Dolores Amador | Sagradien |
Führungsstab (2017-2018)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Cheftrainer (Seleccionador) | Joán Restávio | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Mikel Andrêu | Sagradien |
| Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) | Claudio Sirascón | Sagradien |
| Teammanagerin (General-Executiva) | María Dolores Amador | Sagradien |
Führungsstab (2018–2021)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Cheftrainer (Seleccionador) | Daniel Pessué | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Ivan Sandres | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Francès Seigüer | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Mikel Andrêu (bis 12/19) | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | Diego Rosário (ab 3/21) | Sagradien |
| Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) | Manu Teixa | Sagradien |
| Teammanagerin (General-Executiva) | María Dolores Amador | Sagradien |
Führungsstab (seit 2021)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Cheftrainer (Seleccionador) | Luis Gracia | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | David Crospazón | Sagradien |
| Assistent (Entrenador) | James McInally | Schottland |
| Assistent (Entrenador) | Sagradien | |
| Torwarttrainer (Entrenador-Porterœs) | Sagradien | |
| Teammanagerin (General-Executiva) | Sagradien |
Große Turniere
Sagradien bei Weltmeisterschaften
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 1930 | in Uruguay | nicht teilgenommen |
| 1934 | in Italien | Viertelfinale |
| 1938 | in Frankreich | nicht qualifiziert |
| 1950 | in Brasilien | nicht teilgenommen |
| 1954 | in der Schweiz | nicht qualifiziert |
| 1958 | in Sagradien | Vizeweltmeister |
| 1962 | in Chile | Vorrunde |
| 1966 | in England | nicht qualifiziert |
| 1970 | in Mexiko | nicht qualifiziert |
| 1974 | in Deutschland | nicht qualifiziert |
| 1978 | in Argentinien | Vierter |
| 1982 | in Spanien | Vorrunde |
| 1986 | in Mexiko | Achtelfinale |
| 1990 | in Italien | Vorrunde |
| 1994 | in den Vereinigten Staaten | nicht qualifiziert |
| 1998 | in Frankreich | Dritter |
| 2002 | in Japan und Südkorea | Achtelfinale |
| 2006 | in Deutschland | Viertelfinale |
| 2010 | in Südafrika | Weltmeister |
| 2014 | in Brasilien | Vorrunde |
| 2018 | in Russland | Achtelfinale |
| 2022 | in Katar | Achtelfinale |
Sagradien bei Europameisterschaften
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 1960 | in Frankreich | nicht teilgenommen |
| 1964 | in Spanien | nicht qualifiziert |
| 1968 | in Italien | nicht qualifiziert |
| 1972 | in Belgien | nicht qualifiziert |
| 1976 | in Mikolinien | Europameister |
| 1980 | in Italien | Dritter |
| 1984 | in Frankreich | nicht qualifiziert |
| 1988 | in BR Deutschland | Halbfinale |
| 1992 | in Schweden | Vorrunde |
| 1996 | in England | Viertelfinale |
| 2000 | in Belgien und Niederlande | Vize-Europameister |
| 2004 | in Portugal | Vorrunde |
| 2008 | in Sagradien | Europameister |
| 2012 | in Polen und Ukraine | Vize-Europameister |
| 2016 | in Frankreich | Achtelfinale |
| 2021 | in Europa | Viertelfinale |
| 2024 | in Deutschland | Halbfinale |
Sagradien beim Konföderationen-Pokal
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 1997 | in Saudi-Arabien | nicht qualifiziert |
| 1999 | in Mexiko | nicht qualifiziert |
| 2001 | in Korea und Japan | nicht qualifiziert |
| 2003 | in Frankreich | 3. Platz |
| 2005 | in Deutschland | nicht qualifiziert |
| 2009 | in Südafrika | 3. Platz |
| 2013 | in Brasilien | 3. Platz |
| 2017 | in Russland | nicht qualifiziert |
Sagradien bei den UEFA Nations League Finals
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 2018-19 | in Portugal | nicht qualifiziert |
| 2020-21 | in Italien | nicht qualifiziert |
| 2022-23 | in den Niederlanden | 3. Platz |
| 2024-25 | in Deutschland | Sieger |
Sagradien bei den Olympischen Fußballturnieren für A-Nationalmannschaften
| Jahr | Gastgeberland | Platzierung |
| 1908 | in London | nicht teilgenommen |
| 1912 | in Stockholm | nicht teilgenommen |
| 1920 | in Antwerpen | Achtelfinale |
| 1924 | in Paris | 4. Platz |
| 1928 | in Servette | Silbermedaille |
| 1936 | in Berlin | nicht teilgenommen |
| 1948 | in London | Viertelfinale |
Symbole und Spielbekleidung
Jugendmannschaften
U-21-Fußballnationalmannschaft
Sagradien bei U-21-Fußball-Europameisterschaften
1. Platz
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 2011 (mit David Albet, Loic Mariba, Karim Farouni, Cristiano, David Aranjuez, Miquel Següero)
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 1996 (mit Eduardo Sabrada, David Rinchestro, Claudio Piro, Miquel Pin)
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 1986 (mit Paulo Sabatier, Diego Juván, Francisco Irruabi, Stefano Detânia, Manu Teixa)
2. Platz
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013 (mit Javi Vella, Javi Munial, Tiago Soler, Paul Ibareki, Lyacín Essaïdi)
3. Platz
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 2004 (mit David Setubal, Juliano Valpieta, Domênco Casseto, Rafael Velozo, Manuel Perón)
U-20-Fußballnationalmannschaft
Sagradien bei U-20-Fußballweltmeisterschaften
1. Platz
- Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1999 (mit José María Del Piey, Alberto Ferrera, Dani, José López, Daniel Vespo)
- Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1987 (mit Daniel Pessué, Enrico Torc, Marco Tinita, Luis Gracia)
2. Platz
- U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2015 (mit Lwarquín Jardel, Wilián Caella, Kevin Mawinga, Helguer Asturiz, Yann Lareác)
- Junioren-Fußballweltmeisterschaft 2005 (mit David Pedrosa, Rafael Ceres, Fernando Borrard, Gerardo Demonça)
- Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1989 (mit Mário Selsia, Josua Esalla, Marco Conianatra, Tristán Lareác)
3. Platz
U-19-Fußballnationalmannschaft
Sagradien bei U-19-Fußball-Europameisterschaften
1. Platz
- U-19-Fußball-Europameisterschaft 2014 (mit Lwarquín Jardel, Kevin Mawinga)
- U-19-Fußball-Europameisterschaft 2008 (mit David Albet, Rafael Vieira, Julen Aretzu)
- U-19-Fußball-Europameisterschaft 2007 (mit Julen Aretzu, Milan Brgovic, Miquel Següero, Javi Naguirra, Gabriel Estrela)
- U-19-Fußball-Europameisterschaft 1986 (mit Daniel Pessué, Marco Tinita, Enrico Torc, Paulo Sensino)
2. Platz
- U-19-Fußball-Europameisterschaft 2004 (mit Dián Alma, David Pedrosa, Fernando Desanctis, Chahid Belazal)
U-17-Fußballnationalmannschaft
Sagradien bei U-17-Fußball-Weltmeisterschaften
1. Platz
2. Platz
- U-17-Fußball-Weltmeisterschaft 2003 (mit Chahid Belazal, Javier Delaurente, Diego Cesar, Lionel Eskerro, Joaquín Nabarro)
Sagradien bei U-17-Fußball-Europameisterschaften
1. Platz
- U-17-Fußball-Europameisterschaft 2008 (mit Cristiano Vieira, Fran Celades, Javi Vella, Tiago Soler)
- U-17-Fußball-Europameisterschaft 2003 (mit Chahid Belazal, Javier Delaurente, Diego Cesar, Lionel Eskerro, Joaquín Nabarro)
- U-17-Fußball-Europameisterschaft 2002 (mit Fernando Borrard, David Pedrosa, Rafael Ceres)