Democratia Libral: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Democratia Libral''' (kurz '''DL''', deutsch ''Liberale Demokratie'') ist eine liberale und sozialliberale Partei in [[Mikolinien]]. Die DL ging 1985 aus dem [[Partit Democrat Libral]] (PDL) hervor, der sich nach Abspaltung des rechten Parteiflügels in der [[UPD]] 1979 ein linksliberales Profil gegeben hatte. 1985 vereinigte sich die PDL mit der aus den neuen sozialen Bewegungen stammenden progressiven [[Liga Democrat]] (LiD) und gab sich den neuen Namen ''Liberale Demokratie''.  
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Die '''Democratia Libral''' (kurz '''DL''', deutsch ''Liberale Demokratie'') ist eine liberale und sozialliberale Partei in [[Mikolinien]]. Die DL ging 1985 aus dem [[Partit Democrat Libral]] (PDL) hervor, der sich nach Abspaltung des rechten Parteiflügels in der [[UPD]] 1979 ein linksliberales Profil gegeben hatte. 1985 vereinigte sich die PDL mit der aus den neuen sozialen Bewegungen stammenden progressiven [[Liga Democrat]] (LiD) und gab sich den neuen Namen ''Liberale Demokratie''. Die DL ist dezidiert pro-europäisch ausgerichtet und versteht sich als liberale, progressive und sozialökologische Partei der Mitte.
  
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Bis 1988 in der Opposition, war die Partei 1988-1992 erstmals an einer Regierung mit [[CDM|Christdemokraten]] und der rechtsliberalen [[UPD]] beteiligt. Nach dem Sieg der [[PSL|Sozialisten]] bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1996|Parlamentswahl 1996]] bildete die DL erstmals eine Mitte-Links-Regierung mit den Sozialisten, an der auch die [[Liste Vert|Grünen]] beteiligt waren, und öffnete sich damit dem linken Spektrum, was der Wähler aber [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|im Juni 2000]] mit einer klaren Niederlage der DL abstrafte, die ihren Stimmenanteil von knapp 11 Prozent auf 6 Prozent nahezu halbierte. Daraufhin als kleinster Koalitionspartner in der Dreierkoalition von Albert Nobel aus CDM, UPD und DL beteiligt, verlor die DL [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|im Juni 2004]] erneut fast die Hälfte ihrer Stimmen und musste mit 3,5 Prozent in die Opposition gehen. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|vorgezogenen Abgeordnetenhauswahl im Januar 2006]] konnte die DL ihren Stimmenanteil wieder auf über 5 Prozent vergrößern und kehrte wieder in als Teil einer Dreierkoaliton mit CDM und UPD in die Regierung zurück.  
 
Bis 1988 in der Opposition, war die Partei 1988-1992 erstmals an einer Regierung mit [[CDM|Christdemokraten]] und der rechtsliberalen [[UPD]] beteiligt. Nach dem Sieg der [[PSL|Sozialisten]] bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1996|Parlamentswahl 1996]] bildete die DL erstmals eine Mitte-Links-Regierung mit den Sozialisten, an der auch die [[Liste Vert|Grünen]] beteiligt waren, und öffnete sich damit dem linken Spektrum, was der Wähler aber [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|im Juni 2000]] mit einer klaren Niederlage der DL abstrafte, die ihren Stimmenanteil von knapp 11 Prozent auf 6 Prozent nahezu halbierte. Daraufhin als kleinster Koalitionspartner in der Dreierkoalition von Albert Nobel aus CDM, UPD und DL beteiligt, verlor die DL [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|im Juni 2004]] erneut fast die Hälfte ihrer Stimmen und musste mit 3,5 Prozent in die Opposition gehen. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|vorgezogenen Abgeordnetenhauswahl im Januar 2006]] konnte die DL ihren Stimmenanteil wieder auf über 5 Prozent vergrößern und kehrte wieder in als Teil einer Dreierkoaliton mit CDM und UPD in die Regierung zurück.  
  
Nach einem neuerlichen Einbruch bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahl 2010]] konnte sich die DL in der Opposition erholen und erreichte [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|2015]] mit [[Maria Letard]] als Spitzenkandidatin 7,9 Prozent der Stimmen. Seither gehören die Liberalen einer [[Kabinett Daniel Barnay|blau-rot-blauen Koalition]] mit der konservativ-liberalen [[UPD]] und den [[PSL|Sozialisten]] unter Staatsminister [[Daniel Barnay]] an, in der sie drei Minister stellen.
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Nach einem neuerlichen Einbruch bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahl 2010]] konnte sich die DL in der Opposition erholen und erreichte [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|2015]] mit [[Maria Letard]] als Spitzenkandidatin 7,9 Prozent der Stimmen. Seither gehören die Liberalen der [[UPD]]-geführten Regierungskoalition von [[Daniel Barnay]] an, in der sie drei Minister stellen. Von 2015 bis 2020 regierten UPD und DL in einer [[Kabinett Daniel Barnay I|blau-rot-blauen Koalition]] mit den [[PSL|Sozialisten]], seither in einem [[Kabinett Daniel Barnay II|blau-grünen Viererbündnis]] mit [[CDM|Zentrum]] und [[LV|Grünen]].
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==== Nationale und Internationale Verbindungen ====
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Bis zum Jahr 2000 bestand als golische Schwesterpartei der DL die [[Partet Liberal Gŏols]]. Nachdem sich die Partei aber von der DL gelöst hatte, bestehen seither in Golen ein DL-Verband sowie die konkurrierenden [[Liberals Gŏols]] (LG), die seit 2006 wieder gemeinsam zu Wahlen antreten.
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Die DL ist Mitglied der Liberalen Internationale sowie der Europäischen Liberalen in ELDR und ALDE-Fraktion. Ein DL-naher Jugendverband trägt den Namen [[Joventut Libral]] (JL).
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==== Parteivorsitzende ====
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* 1985-1987: [[Oreste Levant]]
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* 1987-1996: [[Leonard Mari Grand]]
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* 1996-2007: [[Jouan Rouet]]
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* 2007-2019: [[Maria Letard]]
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* seit 2019: [[Filip Colosane]]
  
Bis zum Jahr 2000 bestand als golische Schwesterpartei der DL die [[Partet Liberal Gŏols]]. Nachdem sich die Partei aber von der DL gelöst hatte, bestehen seither in Golen ein DL-Verband sowie die konkurrierenden [[Liberals Gŏols]] (LG), die seit 2006 wieder gemeinsam zu Wahlen antreten. Die DL ist Mitglied der Liberalen Internationale sowie der Europäischen Liberalen in ELDR und ALDE-Fraktion. Ein DL-naher Jugendverband trägt den Namen [[Joventut Libral]] (JL).
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==== Wahlergebnisse ====
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'''Parteivorsitzende der DL''':
 
*1985-1987: [[Oreste Levant]]
 
*1987-1996: [[Leonard Mari Grand]]
 
*1996-2007: [[Jouan Rouet]]
 
*Seit 2007: [[Maria Letard]]
 
  
 
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]
 
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]

Aktuelle Version vom 20. April 2026, 18:02 Uhr

Democratia Libral
Dl-Logo.jpg
Parteivorsitzender Filip Colosane
Fraktionsvorsitzender Filip Colosane
Gründung 1948 / 1985
Ausrichtung Liberalismus
Sozialliberalismus
Position Mitte
International Liberale Internationale
Europapartei Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE)
EP-Fraktion Renew Europe
Farbe blau

Die Democratia Libral (kurz DL, deutsch Liberale Demokratie) ist eine liberale und sozialliberale Partei in Mikolinien. Die DL ging 1985 aus dem Partit Democrat Libral (PDL) hervor, der sich nach Abspaltung des rechten Parteiflügels in der UPD 1979 ein linksliberales Profil gegeben hatte. 1985 vereinigte sich die PDL mit der aus den neuen sozialen Bewegungen stammenden progressiven Liga Democrat (LiD) und gab sich den neuen Namen Liberale Demokratie. Die DL ist dezidiert pro-europäisch ausgerichtet und versteht sich als liberale, progressive und sozialökologische Partei der Mitte.

Geschichte[bearbeiten]

Bis 1988 in der Opposition, war die Partei 1988-1992 erstmals an einer Regierung mit Christdemokraten und der rechtsliberalen UPD beteiligt. Nach dem Sieg der Sozialisten bei der Parlamentswahl 1996 bildete die DL erstmals eine Mitte-Links-Regierung mit den Sozialisten, an der auch die Grünen beteiligt waren, und öffnete sich damit dem linken Spektrum, was der Wähler aber im Juni 2000 mit einer klaren Niederlage der DL abstrafte, die ihren Stimmenanteil von knapp 11 Prozent auf 6 Prozent nahezu halbierte. Daraufhin als kleinster Koalitionspartner in der Dreierkoalition von Albert Nobel aus CDM, UPD und DL beteiligt, verlor die DL im Juni 2004 erneut fast die Hälfte ihrer Stimmen und musste mit 3,5 Prozent in die Opposition gehen. Bei der vorgezogenen Abgeordnetenhauswahl im Januar 2006 konnte die DL ihren Stimmenanteil wieder auf über 5 Prozent vergrößern und kehrte wieder in als Teil einer Dreierkoaliton mit CDM und UPD in die Regierung zurück.

Nach einem neuerlichen Einbruch bei der Parlamentswahl 2010 konnte sich die DL in der Opposition erholen und erreichte 2015 mit Maria Letard als Spitzenkandidatin 7,9 Prozent der Stimmen. Seither gehören die Liberalen der UPD-geführten Regierungskoalition von Daniel Barnay an, in der sie drei Minister stellen. Von 2015 bis 2020 regierten UPD und DL in einer blau-rot-blauen Koalition mit den Sozialisten, seither in einem blau-grünen Viererbündnis mit Zentrum und Grünen.

Nationale und Internationale Verbindungen[bearbeiten]

Bis zum Jahr 2000 bestand als golische Schwesterpartei der DL die Partet Liberal Gŏols. Nachdem sich die Partei aber von der DL gelöst hatte, bestehen seither in Golen ein DL-Verband sowie die konkurrierenden Liberals Gŏols (LG), die seit 2006 wieder gemeinsam zu Wahlen antreten.

Die DL ist Mitglied der Liberalen Internationale sowie der Europäischen Liberalen in ELDR und ALDE-Fraktion. Ein DL-naher Jugendverband trägt den Namen Joventut Libral (JL).

Parteivorsitzende[bearbeiten]

Wahlergebnisse[bearbeiten]

Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen[bearbeiten]
Wahljahr Wahlliste Stimmanteil Sitze / gesamt Spitzenkandidat
1988 DL 10,1 % 34 / 329 Leonard Mari Grand
1992 DL 8,0 % 27 / 351 Leonard Mari Grand
1996 DL 10,9 % 39 / 351 Jouan Rouet
2000 DL 6,0 % 21 / 351 Jouan Rouet
2004 DL 3,5 % 12 / 351 Jouan Rouet
2006 DL 5,7 % 20 / 351 Jouan Rouet
2010 DL 3,5 % 10 / 351 Maria Letard
2015 DL 7,9 % 28 / 351 Maria Letard
2020 DL 7,0 % 23 / 351 Filip Colosane
2025 DL 5,8 % 18 / 351 Filip Colosane