Martin IV. Felix: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Martin IV. Felix''' (von Sagradien), (*1253, †1289) war [[König von Sagradien]] (1264-1289) und [[König von Perucía|von Perucía]] (1275-1289) sowie erster sagradischer König aus dem [[Haus Redanior]]. Bis zu ihrem Tod 1269 regierte er zusammen mit seiner Frau [[Isabella I.]]. Er stand bis zu seinem 17. Lebensjahr unter der Vormundschaft seines Vaters [[Philipp der Schweigsame|Philipp des Schweigsamen]] von Perucía und vereinte nach dessen Tod 1275 die Kronen Sagradiens und Perucías in seiner Hand.  
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'''Martin IV. Felix''' (von Sagradien), (*1253, †1289) war [[König von Perucía|König von Peruzien]] (1263-1289) und erster [[König von Sagradien]] (1269-1289) aus dem [[Haus Redanior]]. Als solcher vereinte er die Kronen Sagradiens und Peruziens in seiner Hand.
  
Don Martín Félix de Redanior wurde 1253 als ältester Sohn Philipps des Schweigsamen und der Prinzessin Johanna von Sagradien geboren, Tochter König [[Philipp IV. Hermes|Philipps IV. Hermes]] und Schwester [[Philipp V.|Philipps V.]], der 1264 kinderlos starb. Die Ehe zwischen Martin Felix’ Vater Philipp und seiner Mutter Johanna war 1250 im Rahmen einer Allianz des Hauses Redanior mit dem sagradischen Königshaus der [[Dianniden]] geschlossen worden.  
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=== Leben ===
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Martin von Redanior wurde 1253 als ältester Sohn [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]], [[König von Peruzien]], und der Dianniden-Prinzessin [[Eleonore von Sagradien]], Tochter König [[Philipp IV. Hermes|Philipps IV. Hermes]] und Schwester [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]], geboren. Die Ehe zwischen Martins Eltern war 1250 im Rahmen einer Allianz des Hauses Redanior mit dem sagradischen Königshaus der [[Dianniden]] geschlossen worden.  
  
Bereits als Siebenjähriger wurde Martin Felix 1260 mit seiner Cousine, der erst dreijährigen sagradischen Kronprinzessin Isabel, verlobt, der einzigen Tochter Philipps V., der 1261 den Thron bestieg. Da Philipp bei seiner Thronbesteigung bereits als kränklich galt, kümmerte er sich früh um seine Nachfolge und suchte sich den jungen Verlobten seiner Tochter als potenziellen Nachfolger aus. Gemeinsam wurden Martin und Isabel fortan als künftiges Regentenpaar am königlichen Hof erzogen und bereits 1262 - Martin war neun, seine Frau drei Jahre alt - verheiratet. Als König Philipp V. im Jahr 1264 starb, wurden die siebenjährige [[Isabella I.|Isabel]] und der elfjährige Martin von Redanior zum neuen sagradischen Königspaar ausgerufen. Damit gelangte erstmals das Haus Redanior auf den Thron. Dank der Vorkehrungen Philipps V. ging der Wechsel auf dem Thron relativ reibungslos vonstatten. Lediglich im Nordosten des Landes kam es zeitweilig zu Aufständen gegen den jungen König und bis 1300 traten mehrere „falsche Prinzen“ auf, die sich als Söhne Philipps IV. oder Philipps V. ausgaben, die aber alle besiegt werden konnten.
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Martin war erst zehn Jahre alt, als sein Vater 1263 starb und dem jungen Prinzen den Thron in Alessa vererbte. Zunächst stand er unter der Regentschaft seiner Mutter [[Eleonore von Sagradien]], die im Folgejahr nach dem Tod seines Onkels [[Gabriel IV.]] zugleich zur Herrscherin in Sagradienn wurde. Seine Mutter heiratete 1265 in dritter Ehe den armorischen Herzog [[Heinrich von Viça]], der für Martin als Stiefvater fungierte. Nach dessen Tod erhoben die sagradischen Stände den 16-jährigen Martin zum neuen [[König von Sagradien]], womit er als erster die beiden Kronen Peruziens und Sagradiens in seiner Hand vereinte.  
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Die Regentschaft für das junge Paar übernahm offiziell seine Mutter Johanna, faktisch aber deren Ehemann Philipp der Schweigsame, der Vater Martins IV., [[Herzog von Scantia]] und [[Herzog von Lojandía|Lojandía]] und seit 1250 zudem [[König von Perucía]]. Damit lagen beide Königreiche erstmals in einer Hand. Das Königtum Martins IV. beendete darüber hinaus endgültig den seit dem späten 11. Jahrhundert andauernden Konflitk der sagradischen Könige mit den skantischen Herzögen. Noch ehe die Hochzeit zwischen Martin IV. und der Prinzessin Isabel vollzogen werden konnte, starb Isabel 1269 im Alter von zwölf Jahren. Der König heiratete stattdessen 1272 die mikolinische Prinzessin Katharina. Ziel der Ehe war die Beilegung der Streitigkeiten zwischen beiden Ländern um Perucía, was aber auch daran scheiterte, dass die Ehe kinderlos blieb. Martin wurde stattdessen eine Beziehung zu einem Heerführer nachgesagt.
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Seine neue Herrschaft musste Martin mit seiner Mutter teilen, die weiterhin als Königin regierte und eine starke Präsenz ausübte. Zudem musste er sich Aufständen seines Bruders [[Robert von Skanten]] sowie den Ansprüchen mehrer „falscher Prinzen" erwehren, die sich als Söhne Philipps IV. oder Gabriels IV. ausgaben.
 
   
 
   
1270 übernahm Martin Felix selbst die Regentschaft in Sagradien, stand aber noch eine Weile unter deim Einfluss seines Vaters, der weiterhin die peruzinische Krone führte. Erst nach dem Tod Philipps des Schweigsamen 1275 wurde Martin auch König von Perucía und vereinte damit in Personalunion die beiden Königreiche. Als Martin IV. 1289 im Alter von 36 Jahren starb, folgte ihm sein jüngerer Bruder [[Robert von Sagradien|Robert]] auf den Thron. Seinem Tod folgte 1290 der Abfall der Peruzinischen Stände, die seinen Nachfolger Robert nicht anerkannten und die [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]] von 1290-1323 auslösten.
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1272 heiratete Martin die mikolinische Prinzessin Katharina, die Ehe blieb aber kinderlos. Martin wurde stattdessen eine Beziehung zu einem Heerführer nachgesagt. Als Martin IV. 1289 im Alter von 36 Jahren starb, folgte ihm sein jüngerer Bruder [[Robert von Sagradien|Robert]] auf den Thron. Seinem Tod folgte 1290 der Abfall der Peruzinischen Stände, die seinen Nachfolger Robert nicht anerkannten und die [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]] von 1290-1323 auslösten.
  
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]
 
[[Kategorie: König von Sagradien]]
[[Kategorie: König von Perucía]]
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[[Kategorie: König von Peruzien]]

Aktuelle Version vom 8. Januar 2026, 18:36 Uhr

Martin IV. Felix (von Sagradien), (*1253, †1289) war König von Peruzien (1263-1289) und erster König von Sagradien (1269-1289) aus dem Haus Redanior. Als solcher vereinte er die Kronen Sagradiens und Peruziens in seiner Hand.

Leben[bearbeiten]

Martin von Redanior wurde 1253 als ältester Sohn Philipps des Schweigsamen, König von Peruzien, und der Dianniden-Prinzessin Eleonore von Sagradien, Tochter König Philipps IV. Hermes und Schwester Gabriels IV., geboren. Die Ehe zwischen Martins Eltern war 1250 im Rahmen einer Allianz des Hauses Redanior mit dem sagradischen Königshaus der Dianniden geschlossen worden.

Martin war erst zehn Jahre alt, als sein Vater 1263 starb und dem jungen Prinzen den Thron in Alessa vererbte. Zunächst stand er unter der Regentschaft seiner Mutter Eleonore von Sagradien, die im Folgejahr nach dem Tod seines Onkels Gabriel IV. zugleich zur Herrscherin in Sagradienn wurde. Seine Mutter heiratete 1265 in dritter Ehe den armorischen Herzog Heinrich von Viça, der für Martin als Stiefvater fungierte. Nach dessen Tod erhoben die sagradischen Stände den 16-jährigen Martin zum neuen König von Sagradien, womit er als erster die beiden Kronen Peruziens und Sagradiens in seiner Hand vereinte.

Seine neue Herrschaft musste Martin mit seiner Mutter teilen, die weiterhin als Königin regierte und eine starke Präsenz ausübte. Zudem musste er sich Aufständen seines Bruders Robert von Skanten sowie den Ansprüchen mehrer „falscher Prinzen" erwehren, die sich als Söhne Philipps IV. oder Gabriels IV. ausgaben.

1272 heiratete Martin die mikolinische Prinzessin Katharina, die Ehe blieb aber kinderlos. Martin wurde stattdessen eine Beziehung zu einem Heerführer nachgesagt. Als Martin IV. 1289 im Alter von 36 Jahren starb, folgte ihm sein jüngerer Bruder Robert auf den Thron. Seinem Tod folgte 1290 der Abfall der Peruzinischen Stände, die seinen Nachfolger Robert nicht anerkannten und die Peruzinischen Kriege von 1290-1323 auslösten.