Albert von Mikolinien: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 25. Dezember 2025, 22:26 Uhr

Albert von Kont (* 1549; † 1624; Albert de Conte) war König von Mikolinien und Peruzien von 1578 bis zu seinem Tod. Er war der erste von zwei Königen aus der kontischen Nebenlinie des Hauses Interea. In seiner langen Herrschaftszeit konnte er die Uleistenkriege beenden, scheiterte aber mit seinen Versuchen, die sagradischen Santori von der mikolinischen Halbinsel zu vertreiben.

Leben[bearbeiten]

Albert von Kont wurde 1549 als jüngerer Sohn von Karl Johann von Interea, Herzog von Kont und Prinzessin Carolina von Mikolinien geboren. Er war sowohl väterlicherseits als auch mütterlicherseits ein Urenkel von Michael II. von Mikolinien. Seine Mutter war zudem eine Tochter von König Karl VII. von Mikolinien. Als jüngerer Sohn aus der Nebenlinie Interea-Conte war Albert nicht zum Regieren geboren. Er war 22 Jahre alt, als sein Cousin Karl VIII. den mikolinisch-peruzinischen Thron bestieg. Karl blieb aber ebenso kinderlos wie Alberts älterer Bruder Johann Philipp von Interea, Herzog von Kont, der zugleich mikolinischer Thronfolger war. Nach dessen Tod 1574 erbte Albert den Titel eines Herzogs von Kont und stieg zum Präsumptiverben der mikolinischen Krone auf.

Als Thronfolger und Gouverneur im peruzinischen Norden war Albert in die religionspolitischen Wirren der Uleistenkriege involviert. Nach dem Tod von Karl VIII. von Mikolinien 1578 folgte Albert als nächster männlicher Verwandter auf den Thron von Mikolinien und Peruzien. Seine Thronrechte leiteten sich von seiner Mutter Carolina ab.

In seiner 46-jährigen Regierungszeit gelang es Albert, die Uleistenkriege zu beenden und die Herrschaft des Interea-Königtums im Inneren zu stabilisieren. Mit dem Edikt von Plato 1584 gewährte er den Calvinisten in seinem Land weitgehende Religionsfreiheit. Nach dem Tod von Karl I. von Exeveste zog Albert dessen Besitztümer in Mikolinien ein und stärkte damit die königliche Macht im Süden der Halbinsel. Sein Versuch, Karls Generalerbin Maria Renata von Exeveste mit Gewalt zur Ehe zu bewegen, scheiterte aber. Stattdessen musste Albert die Herrschaft der Santori über Cuentez akzeptieren. Auch der Ligrische Krieg von 1620-24 um die Herrschaft über Westligrien endete in einer mikolinischen Niederlage und führte zum Tod des Thronfolgers Philipp Heinrich, Prinz von Peruzien, dem einzigen Sohn Alberts.

Als Albert drei Jahre später selbst starb, folgte ihm sein siebenjähriger Enkel Karl IX. auf den Thron, für den seine Mutter Maria Katharina von Sagradien die Regentschaft ausübte.