Johann IV. von Peruzien: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Tod König Jakobs im Jahr 1301 gerieten die beiden Königreiche in eine neuerliche Nachfolgekrise. In Sagradien folgte Jakobs jüngerer Bruder und Johanns Neffe [[Martin V.]], genannt "der Wahnsinnige", nach, wurde aber schon nach wenigen Monaten von Johanns Bruder [[Jakob III.|Jakob, dem Bischof von Tesqué]], entmachtet, der als Jakob III. selbst nachfolgte. In Peruzien blieb die Nachfolge Martins V. zunächst strittig, ehe Johann schließlich von einer Mehrheit der Stände die Unterstützung erhielt und als ''Johann IV.'' selbst zum neuen peruzinischen König erhoben wurde. | Nach dem Tod König Jakobs im Jahr 1301 gerieten die beiden Königreiche in eine neuerliche Nachfolgekrise. In Sagradien folgte Jakobs jüngerer Bruder und Johanns Neffe [[Martin V.]], genannt "der Wahnsinnige", nach, wurde aber schon nach wenigen Monaten von Johanns Bruder [[Jakob III.|Jakob, dem Bischof von Tesqué]], entmachtet, der als Jakob III. selbst nachfolgte. In Peruzien blieb die Nachfolge Martins V. zunächst strittig, ehe Johann schließlich von einer Mehrheit der Stände die Unterstützung erhielt und als ''Johann IV.'' selbst zum neuen peruzinischen König erhoben wurde. | ||
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Version vom 20:06, 7. Nov 2025
Johann IV. von Peruzien (*1263, †1305), auch Johann von Gerón oder Johann der Barmherzige genannt, war Herzog von Skanten (1289-1301) sowie König von Peruzien (1301-1305) aus dem Haus Redanior. Er war der Vater der Könige Philipp I./II. von Mikolinien und Peruzien und Martin VI./I. von Mikolinien, Peruzien und Sagradien.
Johann war der jüngste Sohn des peruzinischen Königs Philipp der Schweigsame und dessen Frau Johanna von Sagradien. Seine älteren Brüder Martin Felix (*1253), Robert (*1255) und Jakob (*1261) bestiegen nacheinander den sagradischen Thron. Johann war zunächst als Graf von Gerón bekannt und erbte 1289 von seinem Bruder Robert das Herzogtum Skanten. Bereits 1287 hatte er Margarete von Mikolinien geheiratet, eine Schwester König Karls IV. von Mikolinien.
Nach dem Tod Roberts von Skanten im Jahr 1292 unterstützte Johann seinen minderjährigen Neffen Jakob II. im Kampf gegen die rebellierenden Stände in Peruzien. 1297 wurde Johann von Jakob de facto als Statthalter in Peruzien eingesetzt, wo sich Johann schnell eine relativ unabhängige Stellung aufbauen konnte und schließlich eine Rebellion gegen seinen Neffen anführte.
Nach dem Tod König Jakobs im Jahr 1301 gerieten die beiden Königreiche in eine neuerliche Nachfolgekrise. In Sagradien folgte Jakobs jüngerer Bruder und Johanns Neffe Martin V., genannt "der Wahnsinnige", nach, wurde aber schon nach wenigen Monaten von Johanns Bruder Jakob, dem Bischof von Tesqué, entmachtet, der als Jakob III. selbst nachfolgte. In Peruzien blieb die Nachfolge Martins V. zunächst strittig, ehe Johann schließlich von einer Mehrheit der Stände die Unterstützung erhielt und als Johann IV. selbst zum neuen peruzinischen König erhoben wurde.
In der Folge kam es zu Kämpfen zwischen den beiden Brüdern Jakob III. von Sagradien und Johann IV. von Peruzien, in deren Folge schließlich der Status Quo bestehen blieb. Als Johann IV. 1305 starb, folgte ihm sein ältester Sohn Philipp als König von Peruzien nach, der durch seine Ehe mit Karoline I. von Mikolinien schließlich auch König von Mikolinien wurde. Johanns zweiter Sohn Martin, genannt "der Gute", konnte schließlich alle drei Kronen von Peruzien, Sagradien und Mikolinien in einer Hand vereinen.