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| − | Der '''Fútbol Club de Duerez''' ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballverein aus der [[Alconía|niederalkonischen]] Stadt [[Duerez]]. Mit 14 Finalsiegen in der [[Copa Sagradia]] | + | Der '''Fútbol Club de Duerez''' ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballverein aus der [[Alconía|niederalkonischen]] Stadt [[Duerez]]. Mit 14 Finalsiegen in der [[Copa Sagradia]] belegt der Verein hinter dem [[FC Tulisium]] und dem [[FC Bosa]] den dritten Platz der Vereine mit den meisten Pokalerfolgen in Sagradien. Insgesamt konnten die ''Blancœs'' neun Mal die [[Premera Liga]], einmal den Messepokal, einmal die UEFA Europa League und einmal den Europapokal der Pokalsieger für sich entscheiden. Sie sind damit gemessen an gewonnenen Titeln nach den "großen Drei" [[Tulisium]], [[FC Bosa]] und [[FC Semesta]] der erfolgreichste Verein im sagradischen Fußball. |
Seine Heimspiele trägt der Klub im [[Estâdiu Fernando Santiar]] aus, das regulär 52.000 Zuschauer beherbergt. Als größter Rivale gilt der benachbarte [[Nalcazal Fútbol Club]], gegen den die Blancœs das "Derbi d'Alconía" bestreiten. Die Duelle mit dem [[FC l'Artir]] gelten als "Derbi del Sur". | Seine Heimspiele trägt der Klub im [[Estâdiu Fernando Santiar]] aus, das regulär 52.000 Zuschauer beherbergt. Als größter Rivale gilt der benachbarte [[Nalcazal Fútbol Club]], gegen den die Blancœs das "Derbi d'Alconía" bestreiten. Die Duelle mit dem [[FC l'Artir]] gelten als "Derbi del Sur". | ||
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Nach der Unterbrechung der [[Premera Liga 2019/2020|Premera Liga-Saison]] im März 2020 verkündete der Klub, schmerzhafte Kürzungen beim Spieleretat vornehmen zu müssen, um wirtschaftlich tragfähig zu bleiben. Im darauf folgenden Sommer verkaufte der Klub Stars und Leistungsträger wie Torhüter [[Óliver Tebrán]] (zu Brighton), Supertalent [[Tiago Ponce]] (zum FC Barcelona) und Topstürmer [[Lucas de Franco]] (zu Leeds United). Neben dem Argentinier [[Juan Estegui]] (von Villarreal) sollten die Abgänge verstärkt mit Nachwuchsspielern aufgefangen werden. Es folgte aber eine sportliche Talfahrt, die den Klub in die unteren Tabellenregionen führte und im April 2021 in der Entlassung [[Héctor Pujol]]s resultierte. Am Ende der Spielzeit schloss Duerez mit Interimstrainer [[Luis Araggia]] auf Tabellenplatz 13 ab, der schlechtesten Platzierung zwölf Jahren. | Nach der Unterbrechung der [[Premera Liga 2019/2020|Premera Liga-Saison]] im März 2020 verkündete der Klub, schmerzhafte Kürzungen beim Spieleretat vornehmen zu müssen, um wirtschaftlich tragfähig zu bleiben. Im darauf folgenden Sommer verkaufte der Klub Stars und Leistungsträger wie Torhüter [[Óliver Tebrán]] (zu Brighton), Supertalent [[Tiago Ponce]] (zum FC Barcelona) und Topstürmer [[Lucas de Franco]] (zu Leeds United). Neben dem Argentinier [[Juan Estegui]] (von Villarreal) sollten die Abgänge verstärkt mit Nachwuchsspielern aufgefangen werden. Es folgte aber eine sportliche Talfahrt, die den Klub in die unteren Tabellenregionen führte und im April 2021 in der Entlassung [[Héctor Pujol]]s resultierte. Am Ende der Spielzeit schloss Duerez mit Interimstrainer [[Luis Araggia]] auf Tabellenplatz 13 ab, der schlechtesten Platzierung zwölf Jahren. | ||
| − | Ohne internationalen Fußball in der Spielzeit 2021/2022 musste sich Duerez im Sommer erneut von einigen Leistungsträgern trennen und verkaufte Verteidiger [[Marko Cilja]] an Manchester City, Spielmacher [[Fouad Benjalloun]] an Rennes sowie Stürmer [[Willy Castro]] an den FC Sevilla. Der neue Cheftrainer [[Mariano Areja]] setzte verstärkt auf junge Spieler wie [[Philippe Caballós]], [[Lwiz Obona]], [[Julen Peregui]], [[Nassim Chebli]] sowie [[Elliott Itoje]], unterstützt von einigen Routiniers wie den beiden Kapitänen [[Fernando Desanctis]] und [[Jonatán Luso]], Neuzugang [[István Nadj]] und Rückkehrer [[Damián Prieto]]. Unter Areja konnte das neu formierte Team Erfolge feiern und qualifizierte sich mit Platz 3 (2022) und 5 (2023) zweimal infolge für die europäischen Ränge. In der Saison 2022/2023 spielten die Weißen erstmals seit fünf Jahren wieder in der europäischen Königsklasse, wo sie aber über die Vorrunde nicht hinauskamen. | + | Ohne internationalen Fußball in der Spielzeit 2021/2022 musste sich Duerez im Sommer erneut von einigen Leistungsträgern trennen und verkaufte Verteidiger [[Marko Cilja]] an Manchester City, Spielmacher [[Fouad Benjalloun]] an Rennes sowie Stürmer [[Willy Castro]] an den FC Sevilla. Der neue Cheftrainer [[Mariano Areja]] setzte verstärkt auf junge Spieler wie [[Philippe Caballós]], [[Lwiz Obona]], [[Julen Peregui]], [[Nassim Chebli]] sowie [[Elliott Itoje]], unterstützt von einigen Routiniers wie den beiden Kapitänen [[Fernando Desanctis]] und [[Jonatán Luso]], Neuzugang [[István Nadj]] und Rückkehrer [[Damián Prieto]]. Unter Areja konnte das neu formierte Team Erfolge feiern und qualifizierte sich mit Platz 3 (2022) und 5 (2023) zweimal infolge für die europäischen Ränge. Zudem stand Duerez 2022 im Finale der [[Copa Sagradia]], verlor aber gegen den [[FC Bosa]]. In der Saison 2022/2023 spielten die Weißen erstmals seit fünf Jahren wieder in der europäischen Königsklasse, wo sie aber über die Vorrunde nicht hinauskamen. |
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Aktuelle Version vom 27. September 2025, 10:29 Uhr
| FC Duerez | ||
| Voller Name | Fútbol Club de Duerez | |
| Ort | Duerez | |
| Spitzname | Blancœs | |
| Gegründet | ||
| Vereinsfarben | weiß | |
| Stadion | Estâdiu Fernando Santiar | |
| Kapazität | 52.000 | |
| Rekordspieler | Miquel Ecrapaz | |
| Rekordtorschütze | Santi Corretxa | |
| Präsident | ||
| Sportlicher Leiter | Santi Illure | |
| Cheftrainer | Mariano Areja | |
| Spielklasse | Premera Liga | |
Der Fútbol Club de Duerez ist ein sagradischer Fußballverein aus der niederalkonischen Stadt Duerez. Mit 14 Finalsiegen in der Copa Sagradia belegt der Verein hinter dem FC Tulisium und dem FC Bosa den dritten Platz der Vereine mit den meisten Pokalerfolgen in Sagradien. Insgesamt konnten die Blancœs neun Mal die Premera Liga, einmal den Messepokal, einmal die UEFA Europa League und einmal den Europapokal der Pokalsieger für sich entscheiden. Sie sind damit gemessen an gewonnenen Titeln nach den "großen Drei" Tulisium, FC Bosa und FC Semesta der erfolgreichste Verein im sagradischen Fußball.
Seine Heimspiele trägt der Klub im Estâdiu Fernando Santiar aus, das regulär 52.000 Zuschauer beherbergt. Als größter Rivale gilt der benachbarte Nalcazal Fútbol Club, gegen den die Blancœs das "Derbi d'Alconía" bestreiten. Die Duelle mit dem FC l'Artir gelten als "Derbi del Sur".
Inhaltsverzeichnis
- 1 Vereinsgeschichte
- 1.1 Die Goldenen Fünfziger der „Grande Duerez“
- 1.2 Neuaufbau und Erfolge der Sechziger Jahre
- 1.3 Abstieg und Krisenjahre in den Siebzigern
- 1.4 Die Achtziger: Rückkehr an die Spitze
- 1.5 Die Neunziger Jahre: Pokalsieg, tiefer Fall und Wiederaufstieg
- 1.6 Zwischen Spitze und Mittelfeld: Die Zweitausender Jahre
- 1.7 Etablierung in Europa und 13. Pokalsieg
- 1.8 Erfolge im Pokal und Europapokal
- 1.9 Jüngste Vergangenheit
- 2 Personen
- 3 Erfolge
Vereinsgeschichte[bearbeiten]
Die Goldenen Fünfziger der „Grande Duerez“[bearbeiten]
In den Fünfziger Jahren gelangte der FC Duerez wieder zur nationalen Dominanz und wurde zur erfolgreichsten sagradischen Klubmannschaft des Jahrzehnts. Zwischen 1953 und 1960 gewann die so genannte "Grande Duerez" fünf Meisterschaften und als erster sagradischer Klub überhaupt das Double (1958) aus Liga- und Pokalerfolg. Unter Trainer István Grósz stand das Team 1959 erstmals in einem Europapokalfinale, verlor im Landesmeisterwettbewerb aber gegen Seriensieger Real Madrid.
Leistungsträger der „Grande Duerez“ waren die beiden Nationalverteidiger José António und Franco Delaurentis sowie die Sturmreihe um Fernando Volêu, Santi Corretxa sowie Martín Nacesta, die zugleich den Kern des sagradischen Teams bildeten, das 1958 im eigenen Land Vizeweltmeister wurde. Kapitän und Linksaußen Martín Nacesta wurde in den 1950er und frühen 1960er Jahren neben Sebastian Santesa vom FC Bosa und Luis Perotti vom FC Tulisium zu den "drei Königen" (trêis reies) des sagradischen Fußballs gezählt und bildete mit Fernando Volêu eine gefürchtete Flügelzange. In Analogie zur erfolgreichen Mannschaft von Real Madrid wurde bald auch vom „weißen Ballett Sagradiens“ gesprochen.
Neuaufbau und Erfolge der Sechziger Jahre[bearbeiten]
Mit dem verlorenen Europapokalfinale 1959 und der Meisterschaft 1960 ging die Ära der absoluten Dominanz für den FC Duerez zu Ende. Mit Tulisium und Mesarque rückten zu Beginn der 1960er Jahre andere Teams an die Spitze der Liga und verwiesen die Blancoes auf die Plätze.
Nach zwei titellosen Spielzeiten unter dem uruguayischen Übungsleiter Oscar Guerini wechselte Martín Nacesta im Sommer 1962 vom Spielfeld auf den Trainerstuhl der Blancoes. Unter seiner Führung wurde um Verteidiger José António und Torhüter Selle Ibagaza eine neue Mannschaft aufgebaut, die zwar nicht die Dominanz der Fünfziger Jahre erreichte, aber trotzdem einige Erfolge vorweisen konnte. 1965 gewann Duerez – ein Jahr nach dem Erfolg von Tulisium in diesem Wettbewerb – den Messepokal, den Vorläufer des späteren UEFA-Cups. 1967 und 1968 wurde der Klub zweimal in Folge sagradischer Pokalsieger. Krönung der achtjährigen Trainer-Ära Nacesta war jedoch der Sieg im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1969 gegen den FC Barcelona. Ein Meistertitel blieb diesem Team aber verwehrt.
Abstieg und Krisenjahre in den Siebzigern[bearbeiten]
Dem größten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte 1969 folgte 1970 der große Schock. Völlig unerwartet rutschte das Team des FC Duerez in der Liga in den Tabellenkeller ab und musste am Ende gar als Tabellenvorletzter den Weg in die Segona Liga antreten. In der Saison 1970/1971 spielte Duerez erstmals überhaupt unterklassig, konnte aber souverän als Tabellenführer den Wiederaufstieg in Liga 1 meistern. Die Siebziger Jahre blieben dennoch ohne Erfolge für Duerez, das in der Liga meist nur im Mittelfeld landete und 1977 erneut in die Zweitklassigkeit abstieg. Zur gleichen Zeit etablierten sich die einstigen Konkurrenten FC Bosa und Tulisium sowie der an die Ligaspitze zurückgekehrte FC Semesta als die „großen Drei“ der Liga, während sich Duerez nach dem abermaligen direkten Wiederaufstieg 1978 erst einmal wieder in der Premera Liga etablieren musste.
Die Achtziger: Rückkehr an die Spitze[bearbeiten]
Anfang der Achtziger wuchs in Duerez unter Trainer Bernardo Tolosa (1980-1982) und seinem uruguayischen Nachfolger Simón González (seit 1982) eine neue talentierte Mannschaft heran, die schließlich im Jahr 1983/1984 überraschend die erste sagradische Meisterschaft seit 1959 feiern und die Dominanz der „großen Drei“ vorübergehend brechen konnte. Führungspersönlichkeiten des Teams waren die Nationalspieler Jorge María Marcone und Sergio Kappa, Star war der chilenische Stürmer Manuel Monterri. Viele der jüngeren Spieler aus der Meistermannschaft wurden in der Folge ebenfalls Nationalspieler, so etwa die Abwehrspieler Mário Arzeval und Iacovo Pauletín, die Mittelfeldspieler José Dián Ibarretxe und José María Andreta sowie die Stürmer José Hernandes und Emilio Rosante.
Dem Meisterschaftserfolg 1984 folgte 1985 ein Sieg im Endspiel der Copa Sagradia, doch zerfiel das Erfolgsteam im Anschluss und der Klub konnte sich nicht an der Tabellenspitze halten. In den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren spielte Duerez meist nur noch um den Einzug in den UEFA-Pokal mit, die beste Platzierung war der dritte Rang in der Saison 1987/1988.
Die Neunziger Jahre: Pokalsieg, tiefer Fall und Wiederaufstieg[bearbeiten]
Nachdem Duerez zu Beginn der Neunziger Jahre regelmäßig im oberen Tabellendrittel zu finden war, 1992 unter Trainer Luis Etxeberría den elften Pokalerfolg in der Vereinsgeschichte feiern konnte und im Folgejahr das Finale des Europapokals der Pokalsieger erreicht hatte, geriet Duerez in der Saison 1995/1996 völlig überraschend in Abstiegsgefahr und musste schließlich als Tabellensiebzehnter zum dritten Mal in der Klubgeschichte den Gang in die Zweite Liga antreten. Nach einem enttäuschenden Zweitligajahr unter dem Argentinier Marcelo Rutelli, der nur einen 10. Platz in der Liga erreichte, schaffte der Klub 1998 unter Rutellis Nachfolger Manuel Arrosa mit einem vielversprechenden Team den Wiederaufstieg in die Premera Liga. Bei diesem Erfolg waren bereits die späteren Klublegenden Miquel Ecrapaz und Joán Ascólia in der Mannschaft, daneben erfahrene Defensivakteure wie Hasan Luczic und Álvaro Lucile. In der Premera Liga konnte sich der Klub mit zwei guten Mittelfeldplätzen in den Spielzeiten 1998/1999 und 1999/2000 etablieren, ehe mit Neno Maric ein erfolgsversprechender Trainer zum Verein kam.
Zwischen Spitze und Mittelfeld: Die Zweitausender Jahre[bearbeiten]
Neno Maric konnte das Team in den folgenden beiden Jahren jeweils in den internationalen Wettbewerb führen und feierte im Jahr 2002 mit den Weißen den zwölften Erfolg in der Copa Sagradia, womit Duerez zum Rekordsieger dieses Wettbewerbs wurde. Dem Pokalsieg folgte eine Traumsaison mit einem bitteren Ende. Nachdem sie einen Spieltag vor Schluss auf dem ersten Tabellenplatz gestanden hatten, verloren die Blancoes die bereits sicher geglaubte neunte Meisterschaft in einem Herzschlagfinale gegen Tulisium, das im Gegensatz zu Duerez sein letztes Ligaspiel gewann und die Duerezistas aus ihren Träumen riss.
Nach diesem Rückschlag musste das Team den Abgang ihrer kompletten Offensive – bis dahin der Erfolgsgarant – verschmerzen. Mit dem unumstrittenen Star der Mannschaft Diego Rosário (zu Tulisium) und Sturmpartner Joán Ascólia (zum FC Bosa) verließ das erfolgreichste Angriffsduo der vergangenen Spielzeit den Klub, die als Nachfolger verpflichteten Manuel Perón und Luninho konnten nicht an die Erfolge des „Duo Infernal“ anknüpfen. Nach Platz 6 in der Saison 2003/2004 und dem Erreichen des Championsleague-Viertelfinals verließ Maric das Team und Ex-Nationaltrainer Francisco Nélez Clemente übernahm, unter dem Duerez jedoch in den beiden Folgespielzeiten jeweils die UEFA-Cup-Qualifikation verpasste. Nach einem katastrophalen Saisonstart wurde Nélez Clemente im Oktober 2006 entlassen und durch Sergio Guerín ersetzt, der den Klub aber ebenfalls nicht aus dem Tabellenkeller führen konnte.
Im März 2007 kam mit Stefano Detânia ein früherer Meistertrainer zu den Blancoes, der den Klassenerhalt sicherte und Duerez im Folgejahr wieder ins obere Tabellendrittel (Platz 8) führte. Finanzielle Probleme des Klubs verhinderten aber, dass sich das Team mit den nötigen Neuzugängen wieder im internationalen Wettbewerb etablieren konnte. Stattdessen wurde Duerez 2008/2009 wieder nur Dreizehnter. Zuvor war Detânia durch Klublegende Miquel Ecrapaz als Trainer ersetzt worden, der direkt vom Spielfeld auf die Trainerbank wechselte. Gemeinsam mit Sportdirektor Álvaro Lucile war er für die sportliche Neuausrichtung des Teams verantwortlich. Unter ihm wurde Duerez zur Überraschungsmannschaft der Saison 2009/2010, als der Klub, dem nur wenig zugetraut worden war, um die Championsleague-Plätze kämpfte und am Ende Fünfter wurde.
Etablierung in Europa und 13. Pokalsieg[bearbeiten]
Nach diesem Überraschungserfolg verlor der Klub mit Stürmer Sebastian Ellauri und Defensivspezialist Alex Mata zwei Schlüsselfiguren der Vorsaison an den Meister Tulisium. Mit Neuzugängen wie Cristiano Leira, Alberto Mariani und Antonin Pavlovic versuchte der Verein die Verluste zu kompensieren und sich für den internationalen Wettbewerb zu rüsten. Die Umstrukturierungen überforderten das Team jedoch und Duerez fand sich nach einer Negativserie gleich zum Start der Saison im Tabellenkeller wieder und schied bereits früh aus der Europa League aus.
Nach Kritik an seiner Person erklärte Miquel Ecrapaz im Oktober 2010 nach anderthalb Jahren als Cheftrainer seinen Rücktritt und machte den Weg für eine Rückkehr des früheren Cheftrainers Luis Etxeberría frei, der das Team 1992 zur Copa Sagradia geführt hatte. Unter Etxeberría kehrte Duerez in die Erfolgsspur zurück und erreichte am Ende der Saison mit Platz 5 erneut die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb. Höhepunkt der Spielzeit war das Erreichen des Pokalfinals 2011, das Duerez schließlich gegen Meister Tulisium gewann. Duerez ist damit (seit 2012 gemeinsam mit FC Bosa) Rekordpokalsieger.
Die Saison 2011/2012 endete für Duerez mit Platz 7 und dem abermaligen Erreichen des internationalen Wettbewerbs. In der Spielzeit 2012/2013 erreichte der FC die Qualifikation für die UEFA Champions League. Nach der Saison legte Erfolgstrainer Etxeberría sein Traineramt nieder und erklärte das Ende seiner Karriere. Als Nachfolge konnten die Weißen den früheren italienischen Stürmer Maurizio Corbani verpflichten, der in der Aufstiegssaison 1997/98 selbst für Duerez auf Torejagd gegangen war.
Erfolge im Pokal und Europapokal[bearbeiten]
Unter Corbanis Führung wurde der eingeschlagene Weg, junge Spieler heranzuführen und gewinnbringend weiterzuverkaufen, konsequent fortgesetzt. Zu den Spielern, die unter Corbani ihren Durchbruch im Team schafften, gehören Djamel Traoré, Helguer Asturiz, Jonatán Luso und Damián Prieto. Auf der anderen Seite erzielte der Klub für Spieler wie Cristiano Leira, Miquel Següero, Fran Celades und Miquel Messú Ablösesummen in zweistelliger Millionenhöhe.
Mit dieser Strategie wurde Duerez in der Saison 2013/2014 Tabellensechster der Premera Liga und qualifizierte sich damit erneut für die Europa League, ehe das Team in der Saison 2014/2015 erneut Vierter wurde und damit die Qualifikation zur Champions League erreichte. In der Europa League stieß der Klub bis Finale vor und konnte erstmals seit 1969 wieder einen europäischen Wettbewerb gewinnen. In der Saison 2015/2016 folgte mit dem Finalsieg in der Copa Sagradia ein weiterer Erfolg unter Trainer Corbani, der das Team nach der Spielzeit verließ und bei Tulisium anheuerte.
Nachfolger Corbanis wurde zur Saison 2016/2017 der Kroate Danijel Cvitanovic, der an die Erfolge des Italieners anknüpfen konnte. Unter Cvitanovic qualifizierte sich Duerez als Vierter im ersten Jahr für die Champions League und erreichte 2017/2018 als Tabellenfünfter die Europa League. Auch wurde die erfolgreiche Transferstrategie fortgesetzt und Leistungsträger wie Patrice Luyuola, Helguer Asturiz, Damián Prieto und Juan Ibáñez für zweistellige Millionenbeträge weiterverkauft.
In der Saison 2018/2019 wurden die Blancœs trotz 20 Toren von Goalgetter Willy Castro nur Tabellenneunter und konnten sich damit zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht für den internationalen Wettbewerb qualifiziern. Der Klub trennte sich daraufhin von Cvitanovic und ernannte Héctor Pujol zum neuen Cheftrainer, der zuvor erfolgreich beim FC Diegue gearbeitet hatte.
Jüngste Vergangenheit[bearbeiten]
Nach der Unterbrechung der Premera Liga-Saison im März 2020 verkündete der Klub, schmerzhafte Kürzungen beim Spieleretat vornehmen zu müssen, um wirtschaftlich tragfähig zu bleiben. Im darauf folgenden Sommer verkaufte der Klub Stars und Leistungsträger wie Torhüter Óliver Tebrán (zu Brighton), Supertalent Tiago Ponce (zum FC Barcelona) und Topstürmer Lucas de Franco (zu Leeds United). Neben dem Argentinier Juan Estegui (von Villarreal) sollten die Abgänge verstärkt mit Nachwuchsspielern aufgefangen werden. Es folgte aber eine sportliche Talfahrt, die den Klub in die unteren Tabellenregionen führte und im April 2021 in der Entlassung Héctor Pujols resultierte. Am Ende der Spielzeit schloss Duerez mit Interimstrainer Luis Araggia auf Tabellenplatz 13 ab, der schlechtesten Platzierung zwölf Jahren.
Ohne internationalen Fußball in der Spielzeit 2021/2022 musste sich Duerez im Sommer erneut von einigen Leistungsträgern trennen und verkaufte Verteidiger Marko Cilja an Manchester City, Spielmacher Fouad Benjalloun an Rennes sowie Stürmer Willy Castro an den FC Sevilla. Der neue Cheftrainer Mariano Areja setzte verstärkt auf junge Spieler wie Philippe Caballós, Lwiz Obona, Julen Peregui, Nassim Chebli sowie Elliott Itoje, unterstützt von einigen Routiniers wie den beiden Kapitänen Fernando Desanctis und Jonatán Luso, Neuzugang István Nadj und Rückkehrer Damián Prieto. Unter Areja konnte das neu formierte Team Erfolge feiern und qualifizierte sich mit Platz 3 (2022) und 5 (2023) zweimal infolge für die europäischen Ränge. Zudem stand Duerez 2022 im Finale der Copa Sagradia, verlor aber gegen den FC Bosa. In der Saison 2022/2023 spielten die Weißen erstmals seit fünf Jahren wieder in der europäischen Königsklasse, wo sie aber über die Vorrunde nicht hinauskamen.
Personen[bearbeiten]
Sportliche Leitung (Saison 2018/2019)[bearbeiten]
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität | ||
| Management | ||||
|---|---|---|---|---|
| Fußballdirektor | Álvaro Lucile (seit 2008) | |||
| Team-Manager | Santi Illure (seit 2015) | |||
| Koordinator Profi-Abteilung | Kiki Pérez (seit 2018) | |||
Cheftrainer[bearbeiten]
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität | Erfolge |
| 1933 | 1940 | Carles Arzeval | Premera Liga 1938 | |
| Dez 1953 | Premera Liga 1953 | |||
| Dez 1953 | Jun 1957 | Santiago Flores | Premera Liga 1956, 1957; Copa Sagradia 1954 | |
| Jul 1957 | Nov 1960 | Istvan Grósz | Premera Liga 1958, 1960; Copa Sagradia 1958, 1959 | |
| Nov 1960 | Aug 1962 | Oscar Guerini | ||
| Aug 1962 | Jan 1970 | Martín Nacesta | Copa Sagradia 1967, 1968; Europapokal der Pokalsieger 1969; Messepokal 1965 | |
| Jan 1970 | Jun 1970 | Fernando Maresca | ||
| Jul 1970 | Feb 1973 | Manuel Vidrill | ||
| Feb 1973 | Jun 1974 | Oscar Marella | ||
| Jun 1974 | Feb 1977 | Luciano Botero | ||
| Feb 1977 | Aug 1980 | Carles Demonça | Segôna Liga 1978 | |
| Aug 1980 | Feb 1982 | Bernardo Tolosa | ||
| Feb 1982 | Jun 1985 | Simón González | Premera Liga 1984; Copa Sagradia 1985 | |
| Jul 1985 | Jun 1986 | Santiago Mirréu | ||
| Jul 1986 | Mär 1988 | Francisco Vallesú Leticiano | ||
| Mär 1988 | Jun 1989 | Arcélio Iniagui | ||
| Jul 1989 | Dez 1993 | Luis Etxeberría | Copa Sagradia 1992 | |
| Dez 1993 | Jan 1994 | Joaquín Delpier | ||
| Jan 1994 | Dez 1995 | Marc Clement | ||
| Jan 1996 | Mär 1996 | Luis Sousa | ||
| Mär 1996 | Jun 1997 | Marcelo Rutelli | ||
| Jul 1997 | Jul 2000 | Manuel Arrosa | Segôna Liga (Zweiter) 1998 | |
| Jul 2000 | Aug 2004 | Neno Marić | Copa Sagradia 2002 | |
| Aug 2004 | Okt 2006 | Francisco Nélez Clemente | ||
| Okt 2006 | Mär 2007 | Sergio Guerín | ||
| Mär 2007 | Feb 2009 | Stefano Detânia | ||
| Feb 2009 | Fernando Allagro | |||
| Feb 2009 | Sep 2010 | Miquel Ecrapaz | ||
| Sep 2010 | Jun 2013 | Luis Etxeberría | Copa Sagradia 2011 | |
| Jul 2013 | Jun 2016 | Maurizio Corbani | Europa League 2015; Copa Sagradia 2016 | |
| Jun 2016 | Jun 2019 | Danijel Cvitanovic | ||
| Jun 2019 | Apr 2021 | Héctor Pujol | ||
| Apr 2021 | Mai 2021 | Luis Araggia, interim | ||
| Jun 2021 | Mariano Areja |
Mannschaftskapitäne[bearbeiten]
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität | Jahre im Team | Stellvertreter |
| 1960 | Martín Nacesta | 1946-1960 | |||
| 1960 | José António | ||||
| 1986 | Jorge María Marcone | 1969-1986 | |||
| 1986 | 1987 | Marcelo Corrente | |||
| 1997 | 1998 | Álvaro Lucile | 1996-1/99 | ||
| 1998 | 2/09 | Miquel Ecrapaz | 1989-2009 | ||
| 2/09 | 2012 | Santi Illure | 2002-2013 | ||
| 2012 | 2014 | Miquel Següero | 2006-2014 | ||
| 2014 | 2015 | Frederik Nuka | 2004-2009, 2013-2016 | ||
| 2015 | 2018 | Kiki Pérez | 2008-2012 | ||
| 2018 | 2024 | Fernando Desanctis | 2014–2024 | ||
| 2024 | Jonatán Luso | seit 2014 |
Erfolge[bearbeiten]
International[bearbeiten]
- 1 mal Europapokal der Pokalsieger: 1969 (Zweiter 1993)
- 1 mal UEFA Europa League: 2015
- 1 mal Messepokal: 1965
- 1 Mal Finalist im Europapokal der Landesmeister: 1959
National[bearbeiten]
- 9 Mal Sagradische Meisterschaft: 1919, 1921, 1938, 1953, 1956, 1957, 1958, 1960, 1984
- 14 Mal Copa Sagradia: 1926, 1933, 1937, 1942, 1954, 1958, 1959, 1967, 1968, 1985, 1992, 2002, 2011, 2016
- 2 Mal nationales Double: 1954, 1958
- 3 Mal Sagradischer Supercup: 1984, 1985, 1992