FC Duerez: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Fútbol Club de Duerez''' ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballverein aus der [[Alconía|niederalkonischen]] Stadt [[Duerez]]. Mit 13 Finalsiegen in der [[Copa Sagradia]] hält der Verein zusammen mit dem [[FC Bosa]] den Rekord für die meisten Pokalerfolge in Sagradien. Insgesamt konnten die ''Blancœs'' 8 Mal die [[Premera Liga]], einmal den Messepokal und einmal den Europapokal der Pokalsieger für sich entscheiden und ist damit gemessen an gewonnenen Titeln nach den "großen Drei" [[Juvantêsa]], [[FC Bosa]] und [[FC Semesta]] der erfolgreichste Verein im sagradischen Fußball.
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Der '''Fútbol Club de Duerez''' ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballverein aus der [[Alconía|niederalkonischen]] Stadt [[Duerez]]. Mit 14 Finalsiegen in der [[Copa Sagradia]] belegt der Verein hinter dem  [[FC Tulisium]] und dem [[FC Bosa]] den dritten Platz der Vereine mit den meisten Pokalerfolgen in Sagradien. Insgesamt konnten die ''Blancœs'' neun Mal die [[Premera Liga]], einmal den Messepokal, einmal die UEFA Europa League und einmal den Europapokal der Pokalsieger für sich entscheiden. Sie sind damit gemessen an gewonnenen Titeln nach den "großen Drei" [[Tulisium]], [[FC Bosa]] und [[FC Semesta]] der erfolgreichste Verein im sagradischen Fußball.
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Seine Heimspiele trägt der Klub im [[Estâdiu Fernando Santiar]] aus, das regulär 52.000 Zuschauer beherbergt. Als größter Rivale gilt der benachbarte [[Nalcazal Fútbol Club]], gegen den die Blancœs das "Derbi d'Alconía" bestreiten. Die Duelle mit dem [[FC l'Artir]] gelten als "Derbi del Sur".
  
 
=== Vereinsgeschichte ===
 
=== Vereinsgeschichte ===
 
==== Die Goldenen Fünfziger der „Grande Duerez“ ====
 
==== Die Goldenen Fünfziger der „Grande Duerez“ ====
In den Fünfziger Jahren gelangte der Der [[FC Duerez]] wieder zur nationalen Dominanz. Angefangen mit dem [[Copa Sagradia|Pokalsieg]] 1953 leitete der zurückgekehrte ungarische Erfolgstrainer [[Istvan Grósz]] eine Phase der Erfolge ein. In den fünf Spielzeit zwischen 1953/1954 und 1957/1958 gewann die so genannte "Grande Duerez" unter Grósz und dessen Nachfolger [[Santiago Flores]] (seit 1957) vier von möglichen fünf nationalen Meisterschaften und als erster sagradischer Klub überhaupt 1958 das Double aus Liga- und Pokalerfolg. Unter Trainer [[Sándor Gyuményi]] stand das Team 1959 erstmals in einem Europapokalfinale, verlor im Landesmeisterwettbewerb aber gegen Seriensieger Real Madrid. Vorzeigespieler der „Grande Duerez“ waren die Nationalspieler [[José António]], [[Franco Delaurentis]], [[Fernando Volêu]], [[Santi Corretxa]] und [[Martín Nacesta]], die zugleich des Kern des [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischen Teams]] bildeten, das 1958 im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister]] wurde. Besonders die Flügelzange Volêu-Nacesta war im ganzen Land gefürchtet. In Analogie zur erfolgreichen Mannschaft von Real Madrid wurde bald auch vom „Duerezer weißen Ballett“ gesprochen.
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[[Bild:EC1959.jpg|thumb|220px|Aufstellungen im Europapokalfinale 1959, 0:2 gegen Real Madrid]]
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In den Fünfziger Jahren gelangte der FC Duerez wieder zur nationalen Dominanz und wurde zur erfolgreichsten sagradischen Klubmannschaft des Jahrzehnts. Zwischen 1953 und 1960 gewann die so genannte "Grande Duerez" fünf Meisterschaften und als erster sagradischer Klub überhaupt das Double (1958) aus Liga- und Pokalerfolg. Unter Trainer [[István Grósz]] stand das Team 1959 erstmals in einem Europapokalfinale, verlor im Landesmeisterwettbewerb aber gegen Seriensieger Real Madrid.  
  
==== Die Sechziger Jahre ====
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Leistungsträger der „Grande Duerez“ waren die beiden Nationalverteidiger [[José António]] und [[Franco Delaurentis]] sowie die Sturmreihe um [[Fernando Volêu]], [[Santi Corretxa]] sowie [[Martín Nacesta]], die zugleich den Kern des [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischen Teams]] bildeten, das 1958 im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister]] wurde. Kapitän und Linksaußen [[Martín Nacesta]] wurde in den 1950er und frühen 1960er Jahren neben [[Sebastian Santesa]] vom [[FC Bosa]] und [[Luis Perotti]] vom [[FC Tulisium]] zu den "drei Königen" (''trêis reies'') des sagradischen Fußballs gezählt und bildete mit [[Fernando Volêu]] eine gefürchtete Flügelzange. In Analogie zur erfolgreichen Mannschaft von Real Madrid wurde bald auch vom „weißen Ballett Sagradiens“ gesprochen.
Nach dem verlorenen Europapokalfinale endete die Ära der nationalen Dominanz abrupt und der Ligakonkurrent [[Juvantêsa Sport]] aus [[Tulis]], bereits 1959 Meister, konnte sich in der [[Premera Liga]] meist vor den Duerezern plazieren. Kapitän [[Martín Nacesta]] übernahm nach seinem aktiven Karriereende 1960 als Cheftrainer die sportliche Leitung des Klubs. Unter seiner Führung wurde um den neuen Kapitän [[José António]] eine junge Mannschaft aufgebaut, die zwar an die Dominanz der Fünfziger Jahre nicht herankam, dennoch aber Erfolge vorweisen konnte. 1967 und 1968 wurde der Klub zweimal in Folge [[Copa Sagradia|sagradischer Pokalsieger]]. 1965 gewann Duerez – ein Jahr nach dem Erfolg der Juvantêsa in diesem Wettbewerb – den Messepokal, den Vorläufer des späteren UEFA-Cups. Krönung der zehnjährigen Trainer-Ära Nacesta war jedoch der Sieg im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1969 gegen den FC Barcelona. Ein Meistertitel blieb diesem Team um [[José António]] und Torwartlegende [[Selle Ibagaza]] aber verwehrt, neue national erfolgreiche Teams wie [[Mesarque SC]] und [[FC Semesta]] liefen den Alkonen den Rang ab.  
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==== Neuaufbau und Erfolge der Sechziger Jahre ====
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Mit dem verlorenen Europapokalfinale 1959 und der Meisterschaft 1960 ging die Ära der absoluten Dominanz für den FC Duerez zu Ende. Mit [[Tulisium]] und [[Mesarque SC|Mesarque]] rückten zu Beginn der 1960er Jahre andere Teams an die Spitze der Liga und verwiesen die ''Blancoes'' auf die Plätze.
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Nach zwei titellosen Spielzeiten unter dem uruguayischen Übungsleiter [[Oscar Guerini]] wechselte [[Martín Nacesta]] im Sommer 1962 vom Spielfeld auf den Trainerstuhl der ''Blancoes''. Unter seiner Führung wurde um Verteidiger [[José António]] und Torhüter [[Selle Ibagaza]] eine neue Mannschaft aufgebaut, die zwar nicht die Dominanz der Fünfziger Jahre erreichte, aber trotzdem einige Erfolge vorweisen konnte. 1965 gewann Duerez – ein Jahr nach dem Erfolg von Tulisium in diesem Wettbewerb – den Messepokal, den Vorläufer des späteren UEFA-Cups. 1967 und 1968 wurde der Klub zweimal in Folge [[Copa Sagradia|sagradischer Pokalsieger]]. Krönung der achtjährigen Trainer-Ära Nacesta war jedoch der Sieg im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1969 gegen den FC Barcelona. Ein Meistertitel blieb diesem Team aber verwehrt.
  
 
==== Abstieg und Krisenjahre in den Siebzigern ====
 
==== Abstieg und Krisenjahre in den Siebzigern ====
Dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte 1969 folgte 1970 der große Schock. Völlig unerwartet rutschte das Team des FC Duerez in der Liga in den Tabellenkeller ab und musste am Ende gar als Tabellenvorletzter den Weg in die [[Segona Liga]] antreten. In der Saison 1970/1971 spielte Duerez erstmals überhaupt nicht in der Oberklasse, konnte aber souverän als Tabellenführer den Wiederaufstieg in [[Premera Liga|Liga 1]] meistern. Die Siebziger Jahre blieben dennoch ohne Erfolge für Duerez, das in der Liga meist nur im Mittelfeld landete und 1977 erneut in die Zweitklassigkeit abstieg. Zur gleichen Zeit etablierten sich die einstigen Konkurrenten [[FC Bosa]] und [[Juvantêsa Sport]] sowie der an die Ligaspitze zurückgekehrte [[FC Semesta]] als die „großen Drei“ der Liga, während sich Duerez nach dem abermaligen direkten Wiederaufstieg 1978 erst einmal wieder in der Premera Liga etablieren musste.  
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Dem größten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte 1969 folgte 1970 der große Schock. Völlig unerwartet rutschte das Team des FC Duerez in der Liga in den Tabellenkeller ab und musste am Ende gar als Tabellenvorletzter den Weg in die [[Segona Liga]] antreten. In der Saison 1970/1971 spielte Duerez erstmals überhaupt unterklassig, konnte aber souverän als Tabellenführer den Wiederaufstieg in [[Premera Liga|Liga 1]] meistern. Die Siebziger Jahre blieben dennoch ohne Erfolge für Duerez, das in der Liga meist nur im Mittelfeld landete und 1977 erneut in die Zweitklassigkeit abstieg. Zur gleichen Zeit etablierten sich die einstigen Konkurrenten [[FC Bosa]] und [[Tulisium]] sowie der an die Ligaspitze zurückgekehrte [[FC Semesta]] als die „großen Drei“ der Liga, während sich Duerez nach dem abermaligen direkten Wiederaufstieg 1978 erst einmal wieder in der Premera Liga etablieren musste.  
  
 
==== Die Achtziger: Rückkehr an die Spitze ====  
 
==== Die Achtziger: Rückkehr an die Spitze ====  
Anfang der Achtziger wuchs in Duerez unter Trainer [[Bernardo Tolosa]] (1980-1982) und seinem uruguayischen Nachfolger [[Simón González]] (seit 1982) eine neue talentierte Mannschaft heran, die schließlich im Jahr 1983/1984 überraschend die erste sagradische Meisterschaft seit 1959 feiern und die Dominanz der „großen Drei“ vorübergehend brechen konnte. Leitfiguren des Teams waren die Nationalspieler [[Jorge María Marcone]], [[Sergio Kappa]] und Stürmer [[Manuel Monterri]], Star war der argentinische Spielmacher [[Juán Ramón Toricci]], der 1986 an der Seite Diego Maradonas und [[Ernesto Juan Lombardi]]s Weltmeister wurde. Viele der jüngeren Spieler aus der Meistermannschaft wurden in der Folge ebenfalls Nationalspieler, so etwa die Abwehrspieler [[Luis Arielli]] und [[Iacovo Pauletín]], die Mittelfeldspieler [[José Dián Ibarretxe]] und [[Gabriel Oreago]] sowie die Stürmer [[José António Hernandes]] und [[Emilio Rosante]]. Dem Meisterschaftserfolg 1984 folgte 1985 ein Sieg im Endspiel der [[Copa Sagradia]], doch zerfiel das Erfolgsteam im Anschluss und der Klub konnte sich nicht an der Tabellenspitze halten. In den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren spielte Duerez meist nur noch um den Einzug in den UEFA-Pokal mit, die beste Platzierung war der dritte Rang in der Saison 1987/1988.
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[[Bild:Copa1985.png|thumb|220px|Aufstellungen im Finale der [[Copa Sagradia]] 1985 (Sieg gegen [[Lesnário FC]])]]
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Anfang der Achtziger wuchs in Duerez unter Trainer [[Bernardo Tolosa]] (1980-1982) und seinem uruguayischen Nachfolger [[Simón González]] (seit 1982) eine neue talentierte Mannschaft heran, die schließlich im Jahr 1983/1984 überraschend die erste sagradische Meisterschaft seit 1959 feiern und die Dominanz der „großen Drei“ vorübergehend brechen konnte. Führungspersönlichkeiten des Teams waren die Nationalspieler [[Jorge María Marcone]] und [[Sergio Kappa]], Star war der chilenische Stürmer [[Manuel Monterri]]. Viele der jüngeren Spieler aus der Meistermannschaft wurden in der Folge ebenfalls Nationalspieler, so etwa die Abwehrspieler [[Mário Arzeval]] und [[Iacovo Pauletín]], die Mittelfeldspieler [[José Dián Ibarretxe]] und [[José María Andreta]] sowie die Stürmer [[José Hernandes]] und [[Emilio Rosante]].  
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Dem Meisterschaftserfolg 1984 folgte 1985 ein Sieg im Endspiel der [[Copa Sagradia]], doch zerfiel das Erfolgsteam im Anschluss und der Klub konnte sich nicht an der Tabellenspitze halten. In den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren spielte Duerez meist nur noch um den Einzug in den UEFA-Pokal mit, die beste Platzierung war der dritte Rang in der Saison 1987/1988.
  
 
==== Die Neunziger Jahre: Pokalsieg, tiefer Fall und Wiederaufstieg ====
 
==== Die Neunziger Jahre: Pokalsieg, tiefer Fall und Wiederaufstieg ====
Nachdem Duerez zu Beginn der Neunziger Jahre regelmäßig im oberen Tabellendrittel zu finden war und 1992 unter Trainer [[Luis Etxeberría]] den elften Pokalerfolg in der Vereinsgeschichte feiern konnte, geriet Duerez in der Saison 1995/1996 völlig überraschend in Abstiegsgefahr und musste schließlich als Tabellensiebzehnter zum dritten Mal in der Klubgeschichte den Gang in die [[Segona Liga|Zweite Liga]] antreten. Nach einem enttäuschenden Zweitligajahr unter dem Argentinier [[Marcelo Rutelli]], der nur einen 10. Platz in der Liga erreichte, schaffte der Klub 1998 unter Rutellis Nachfolger [[Manuel Arrosa]] mit einem vielversprechenden Team den Wiederaufstieg in die [[Premera Liga]]. Bei diesem Erfolg waren bereits die späteren Klublegenden [[Miguel Ecrapaz]] und [[Joán Ascólia]] in der Mannschaft, daneben erfahrene Defensivakteure wie [[Hasan Luczic]] und [[Álvaro Lucile]]. In der Premera Liga konnte sich der Klub mit zwei guten Mittelfeldplätzen in den Spielzeiten 1998/1999 und 1999/2000 etablieren, ehe mit [[Neno Maric]] ein erfolgsversprechender Trainer zum Verein kam.  
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Nachdem Duerez zu Beginn der Neunziger Jahre regelmäßig im oberen Tabellendrittel zu finden war, 1992 unter Trainer [[Luis Etxeberría]] den elften Pokalerfolg in der Vereinsgeschichte feiern konnte und im Folgejahr das Finale des Europapokals der Pokalsieger erreicht hatte, geriet Duerez in der Saison 1995/1996 völlig überraschend in Abstiegsgefahr und musste schließlich als Tabellensiebzehnter zum dritten Mal in der Klubgeschichte den Gang in die [[Segona Liga|Zweite Liga]] antreten. Nach einem enttäuschenden Zweitligajahr unter dem Argentinier [[Marcelo Rutelli]], der nur einen 10. Platz in der Liga erreichte, schaffte der Klub 1998 unter Rutellis Nachfolger [[Manuel Arrosa]] mit einem vielversprechenden Team den Wiederaufstieg in die [[Premera Liga]]. Bei diesem Erfolg waren bereits die späteren Klublegenden [[Miquel Ecrapaz]] und [[Joán Ascólia]] in der Mannschaft, daneben erfahrene Defensivakteure wie [[Hasan Luczic]] und [[Álvaro Lucile]]. In der Premera Liga konnte sich der Klub mit zwei guten Mittelfeldplätzen in den Spielzeiten 1998/1999 und 1999/2000 etablieren, ehe mit [[Neno Maric]] ein erfolgsversprechender Trainer zum Verein kam.
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==== Zwischen Spitze und Mittelfeld: Die Zweitausender Jahre ====
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[[Bild:Copa2002.png|thumb|220px|Aufstellungen im Finale der [[Copa Sagradia]] 2002 (Sieg gegen [[AC Gerón]])]]
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[[Neno Maric]] konnte das Team in den folgenden beiden Jahren jeweils in den internationalen Wettbewerb führen und feierte im Jahr 2002 mit den Weißen den zwölften Erfolg in der [[Copa Sagradia]], womit Duerez zum Rekordsieger dieses Wettbewerbs wurde. Dem Pokalsieg folgte eine Traumsaison mit einem bitteren Ende. Nachdem sie einen Spieltag vor Schluss auf dem ersten Tabellenplatz gestanden hatten, verloren die ''Blancoes'' die bereits sicher geglaubte neunte Meisterschaft in einem Herzschlagfinale gegen [[Tulisium]], das im Gegensatz zu Duerez sein letztes Ligaspiel gewann und die Duerezistas aus ihren Träumen riss.
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Nach diesem Rückschlag musste das Team den Abgang ihrer kompletten Offensive – bis dahin der Erfolgsgarant – verschmerzen. Mit dem unumstrittenen Star der Mannschaft [[Diego Rosário]] (zu [[Tulisium]]) und Sturmpartner [[Joán Ascólia]] (zum [[FC Bosa]]) verließ das erfolgreichste Angriffsduo der vergangenen Spielzeit den Klub, die als Nachfolger verpflichteten [[Manuel Perón]] und [[Luninho]] konnten nicht an die Erfolge des „Duo Infernal“ anknüpfen. Nach Platz 6 in der Saison 2003/2004 und dem Erreichen des Championsleague-Viertelfinals verließ Maric das Team und Ex-Nationaltrainer [[Francisco Nélez Clemente]] übernahm, unter dem Duerez jedoch in den beiden Folgespielzeiten jeweils die UEFA-Cup-Qualifikation verpasste. Nach einem katastrophalen Saisonstart wurde Nélez Clemente im Oktober 2006 entlassen und durch [[Sergio Guerín]] ersetzt, der den Klub aber ebenfalls nicht aus dem Tabellenkeller führen konnte.
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Im März 2007 kam mit [[Stefano Detânia]] ein früherer Meistertrainer zu den Blancoes, der den Klassenerhalt sicherte und Duerez im Folgejahr wieder ins obere Tabellendrittel (Platz 8) führte. Finanzielle Probleme des Klubs verhinderten aber, dass sich das Team mit den nötigen Neuzugängen wieder im internationalen Wettbewerb etablieren konnte. Stattdessen wurde Duerez 2008/2009 wieder nur Dreizehnter. Zuvor war Detânia durch Klublegende [[Miquel Ecrapaz]] als Trainer ersetzt worden, der direkt vom Spielfeld auf die Trainerbank wechselte. Gemeinsam mit Sportdirektor [[Álvaro Lucile]] war er für die sportliche Neuausrichtung des Teams verantwortlich. Unter ihm wurde Duerez zur Überraschungsmannschaft der Saison 2009/2010, als der Klub, dem nur wenig zugetraut worden war, um die Championsleague-Plätze kämpfte und am Ende Fünfter wurde.
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==== Etablierung in Europa und 13. Pokalsieg ====
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[[Bild:Copa2011.png|thumb|250px|Aufstellungen im Finale der [[Copa Sagradia]], Sieg gegen den [[FC Tulisium]]]]
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Nach diesem Überraschungserfolg verlor der Klub mit Stürmer [[Sebastian Ellauri]] und Defensivspezialist [[Alex Mata]] zwei Schlüsselfiguren der Vorsaison an den Meister [[Tulisium]]. Mit Neuzugängen wie [[Cristiano Leira]], [[Alberto Mariani]] und [[Antonin Pavlovic]] versuchte der Verein die Verluste zu kompensieren und sich für den internationalen Wettbewerb zu rüsten. Die Umstrukturierungen überforderten das Team jedoch und Duerez fand sich nach einer Negativserie gleich zum Start der Saison im Tabellenkeller wieder und schied bereits früh aus der Europa League aus.
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Nach Kritik an seiner Person erklärte [[Miquel Ecrapaz]] im Oktober 2010 nach anderthalb Jahren als Cheftrainer seinen Rücktritt und machte den Weg für eine Rückkehr des früheren Cheftrainers [[Luis Etxeberría]] frei, der das Team 1992 zur [[Copa Sagradia]] geführt hatte. Unter Etxeberría kehrte Duerez in die Erfolgsspur zurück und erreichte am Ende der Saison mit Platz 5 erneut die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb. Höhepunkt der Spielzeit war das Erreichen des [[Copa Sagradia|Pokalfinals]] 2011, das Duerez schließlich gegen Meister [[Tulisium]] gewann. Duerez ist damit (seit 2012 gemeinsam mit [[FC Bosa]]) Rekordpokalsieger.
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Die Saison 2011/2012 endete für Duerez mit Platz 7 und dem abermaligen Erreichen des internationalen Wettbewerbs. In der Spielzeit 2012/2013 erreichte der FC die Qualifikation für die UEFA Champions League. Nach der Saison legte Erfolgstrainer Etxeberría sein Traineramt nieder und erklärte das Ende seiner Karriere. Als Nachfolge konnten die Weißen den früheren italienischen Stürmer [[Maurizio Corbani]] verpflichten, der in der Aufstiegssaison 1997/98 selbst für Duerez auf Torejagd gegangen war.
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==== Erfolge im Pokal und Europapokal ====
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[[Bild:EL2015.jpg|thumb|250px|Aufstellungen im Finale der UEFA Europa League 2015, 3:2 gegen FC Sevilla]]
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Unter Corbanis Führung wurde der eingeschlagene Weg, junge Spieler heranzuführen und gewinnbringend weiterzuverkaufen, konsequent fortgesetzt. Zu den Spielern, die unter Corbani ihren Durchbruch im Team schafften, gehören [[Djamel Traoré]], [[Helguer Asturiz]], [[Jonatán Luso]] und [[Damián Prieto]]. Auf der anderen Seite erzielte der Klub für Spieler wie [[Cristiano Leira]], [[Miquel Següero]], [[Fran Celades]] und [[Miquel Messú]] Ablösesummen in zweistelliger Millionenhöhe.
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Mit dieser Strategie wurde Duerez in der Saison 2013/2014 Tabellensechster der [[Premera Liga]] und qualifizierte sich damit erneut für die Europa League, ehe  das Team in der Saison 2014/2015 erneut Vierter wurde und damit die Qualifikation zur Champions League erreichte. In der Europa League stieß der Klub bis Finale vor und konnte erstmals seit 1969 wieder einen europäischen Wettbewerb gewinnen. In der Saison 2015/2016 folgte mit dem Finalsieg in der [[Copa Sagradia]] ein weiterer Erfolg unter Trainer Corbani, der das Team nach der Spielzeit verließ und bei [[Tulisium]] anheuerte.
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Nachfolger Corbanis wurde zur Saison 2016/2017 der Kroate [[Danijel Cvitanovic]], der an die Erfolge des Italieners anknüpfen konnte. Unter Cvitanovic qualifizierte sich Duerez als Vierter im ersten Jahr für die Champions League und erreichte 2017/2018 als Tabellenfünfter die Europa League. Auch wurde die erfolgreiche Transferstrategie fortgesetzt und Leistungsträger wie [[Patrice Luyuola]], [[Helguer Asturiz]], [[Damián Prieto]] und [[Juan Ibáñez]] für zweistellige Millionenbeträge weiterverkauft.
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In der Saison 2018/2019 wurden die ''Blancœs'' trotz 20 Toren von Goalgetter [[Willy Castro]] nur Tabellenneunter und konnten sich damit zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht für den internationalen Wettbewerb qualifiziern. Der Klub trennte sich daraufhin von Cvitanovic und ernannte [[Héctor Pujol]] zum neuen Cheftrainer, der zuvor erfolgreich beim [[FC Diegue]] gearbeitet hatte.
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==== Jüngste Vergangenheit ====
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Nach der Unterbrechung der [[Premera Liga 2019/2020|Premera Liga-Saison]] im März 2020 verkündete der Klub, schmerzhafte Kürzungen beim Spieleretat vornehmen zu müssen, um wirtschaftlich tragfähig zu bleiben. Im darauf folgenden Sommer verkaufte der Klub Stars und Leistungsträger wie Torhüter [[Óliver Tebrán]] (zu Brighton), Supertalent [[Tiago Ponce]] (zum FC Barcelona) und Topstürmer [[Lucas de Franco]] (zu Leeds United). Neben dem Argentinier [[Juan Estegui]] (von Villarreal) sollten die Abgänge verstärkt mit Nachwuchsspielern aufgefangen werden. Es folgte aber eine sportliche Talfahrt, die den Klub in die unteren Tabellenregionen führte und im April 2021 in der Entlassung [[Héctor Pujol]]s resultierte. Am Ende der Spielzeit schloss Duerez mit Interimstrainer [[Luis Araggia]] auf Tabellenplatz 13 ab, der schlechtesten Platzierung zwölf Jahren.
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Ohne internationalen Fußball in der Spielzeit 2021/2022 musste sich Duerez im Sommer erneut von einigen Leistungsträgern trennen und verkaufte Verteidiger [[Marko Cilja]] an Manchester City, Spielmacher [[Fouad Benjalloun]] an Rennes sowie Stürmer [[Willy Castro]] an den FC Sevilla. Der neue Cheftrainer [[Mariano Areja]] setzte verstärkt auf junge Spieler wie [[Philippe Caballós]], [[Lwiz Obona]], [[Julen Peregui]], [[Nassim Chebli]] sowie [[Elliott Itoje]], unterstützt von einigen Routiniers wie den beiden Kapitänen [[Fernando Desanctis]] und [[Jonatán Luso]], Neuzugang [[István Nadj]] und Rückkehrer [[Damián Prieto]]. Unter Areja konnte das neu formierte Team Erfolge feiern und qualifizierte sich mit Platz 3 (2022) und 5 (2023) zweimal infolge für die europäischen Ränge. Zudem stand Duerez 2022 im Finale der [[Copa Sagradia]], verlor aber gegen den [[FC Bosa]]. In der Saison 2022/2023 spielten die Weißen erstmals seit fünf Jahren wieder in der europäischen Königsklasse, wo sie aber über die Vorrunde nicht hinauskamen.
  
==== Die Zweitausender Jahre ====
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=== Personen ===
Maric konnte das Team in den folgenden beiden Jahren jeweils in den internationalen Wettbewerb führen und feierte im Jahr 2002 mit den Weißen den zwölften und bis heute letzten Erfolg in der [[Copa Sagradia]], womit Duerez zum Rekordsieger dieses Wettbewerbs wurde. Dem Pokalsieg folgte eine Traumsaison mit einem bitteren Ende. Nachdem man einen Spieltag vor Schluss auf dem ersten Tabellenplatz gestanden hatte, verlor man die bereits sicher geglaubte neunte Meisterschaft in einem Herzschlagfinale gegen die [[Juvantêsa]], die im Gegensatz zu Duerez ihr letztes Ligaspiel gewann und die Duerezistas aus ihren Träumen riss. Nach diesem Rückschlag musste das Team den Abgang ihrer kompletten Offensive – bis dahin der Erfolgsgarant – verschmerzen. Mit dem unumstrittenen Star der Mannschaft [[Diego Rosário]] (zu [[Juvantêsa]]) und Sturmpartner [[Joán Ascólia]] (zum [[FC Bosa]]) verließ das erfolgreichste Angriffsduo der vergangenen Spielzeit den Klub, die als Nachfolger verpflichteten [[Manuel Perón]] und [[Luninho]] konnten nicht an die Erfolge des „Duo Infernal“ anknüpfen. Nach Platz 6 in der Saison 2003/2004 und dem Erreichen des Championsleague-Viertelfinals verließ Maric das Team und Ex-Nationaltrainer [[Francisco Nélez Clemente]] übernahm, unter dem Duerez jedoch in den beiden Folgespielzeiten jeweils die UEFA-Cup-Qualifikation verpasste. Nach einem katastrophalen Saisonstart wurde Nélez Clemente im Oktober 2006 entlassen und durch [[Teófilo Dante]] ersetzt, der den Klub aber ebenfalls nicht aus dem Tabellenkeller führen konnte. Im März kam mit [[Stefano Detânia]] ein früherer Meistertrainer zu den Blancoes, der den Klassenerhalt sicherte und Duerez im Folgejahr wieder ins obere Tabellendrittel (Platz 8) führte. Finanzielle Probleme des Klubs verhinderten aber, dass sich das Team mit den nötigen Neuzugängen wieder im internationalen Wettbewerb etablieren konnte. Stattdessen wurde Duerez 2008/2009 wieder nur Dreizehnter. Zuvor war Detânia durch Klublegende [[Miguel Ecrapaz]] als Trainer ersetzt worden, der direkt vom Spielfeld auf die Trainerbank wechselte. Unter ihm wurde Duerez zur Überraschungsmannschaft der Saison 2009/2010, als der Klub, dem nur wenig zugetraut worden war, um die Championsleague-Plätze kämpfte und am Ende Fünfter wurde.
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==== Sportliche Leitung (Saison 2018/2019) ====
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{|class="wikitable"
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|-class="hintergrundfarbe1"
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| Amt
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| Amtsinhaber
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| Nationalität
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|-
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! style="background:#EEEEFF" align="center" colspan="3" | '''Management'''
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||
 +
||
 +
|-bgcolor=EDEDED
 +
| Fußballdirektor
 +
| [[Álvaro Lucile]] (seit 2008)
 +
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]
 +
|-bgcolor=EDEDED
 +
| Team-Manager
 +
| [[Santi Illure]] (seit 2015)
 +
|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]
 +
|-bgcolor=EDEDED
 +
| Koordinator Profi-Abteilung
 +
| [[Kiki Pérez]] (seit 2018)
 +
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]
 +
|-
 +
||
 +
|-class="hintergrundfarbe1"
 +
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==== Jüngste Erfolge ====
 
Nach diesem Überraschungserfolg verlor der Klub mit Stürmer [[Sebastian Ellauri]] und Defensivspezialist [[Alex Mata]] zwei Schlüsselfiguren der Vorsaison an den Meister [[Juvantêsa]]. Mit Neuzugängen wie [[Cristiano]], [[Alberto Mariani]] und [[Antonin Pavlovic]] versuchte der Verein die Verluste zu kompensieren und sich für den internationalen Wettbewerb zu rüsten. Die Umstrukturierungen überforderten das Team jedoch und Duerez fand sich nach einer Negativserie gleich zum Start der Saison im Tabellenkeller wieder und schied bereits früh aus der Europa League aus.
 
  
Nach Kritik an seiner Person erklärte [[Miguel Ecrapaz]] im Oktober 2010 nach anderthalb Jahren als Cheftrainer seinen Rücktritt und machte den Weg für eine Rückkehr des früheren Cheftrainers [[Luis Etxeberría]] frei, der das Team 1992 zur [[Copa Sagradia]] geführt hatte. Unter Etxeberría kehrte Duerez in die Erfolgsspur zurück und erreichte am Ende der Saison mit Platz 5 erneut die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb. Höhepunkt der Spielzeit war das Erreichen des [[Copa Sagradia|Pokalfinals]] 2011, das Duerez schließlich gegen Meister [[Juvantêsa Sport]] gewann. Duerez ist damit (seit 2012 gemeinsam mit [[FC Bosa]]) Rekordpokalsieger.  
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==== Cheftrainer ====
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| Aug 1980
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| Feb 1982
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| [[Simón González]]
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| Jul 1985
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| [[Arcélio Iniagui]]
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| Dez 1993
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| [[Luis Etxeberría]]
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| Dez 1993
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| [[Joaquín Delpier]]
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| Jan 1994
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| [[Marc Clement]]
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| [[Luis Etxeberría]]
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| [[Europa League]] 2015; [[Copa Sagradia]] 2016
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| [[Danijel Cvitanovic]]
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Die Saison 2011/2012 endete für Duerez mit Platz 6 und dem abermaligen Erreichen des internationalen Wettbewerbs. In der Spielzeit 2012/2013 erreichte Duerez zudem die Qualifikation für die UEFA Champions League. Nach der Saison legte Erfolgstrainer Etxeberría sein Traineramt nieder und erklärte das Ende seiner Karriere.
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==== Mannschaftskapitäne ====
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| [[José António]]
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| [[Jorge María Marcone]]
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| 1969-1986
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| [[Álvaro Lucile]]
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| [[Miquel Ecrapaz]]
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| [[Santi Illure]]
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| 2002-2013
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| 2012
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| [[Miquel Següero]]
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| 2014
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| [[Frederik Nuka]]
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| 2004-2009, 2013-2016
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| 2015
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| 2018
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| [[Kiki Pérez]]
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| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]
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| 2008-2012
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| 2018
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| 2024
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| [[Fernando Desanctis]]
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| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]
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| 2014–2024
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| 2024
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| [[Jonatán Luso]]
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| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]
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| seit 2014
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|}
  
 
=== Erfolge ===
 
=== Erfolge ===
* 8 Mal [[Premera Liga|Sagradische Meisterschaft]]: 1923, 1945, 1938, 1954, 1956, 1957, 1958, 1984
+
==== International ====
* 13 Mal [[Copa Sagradia]]: 1921, 1923, 1928, 1933, 1937, 1953, 1958, 1967, 1968, 1985, 1992, 2002, 2011 (Rekord)
+
* 1 mal Europapokal der Pokalsieger: 1969 (Zweiter 1993)
* 1 mal Europapokal der Pokalsieger: 1969
+
* 1 mal UEFA Europa League: 2015
 
* 1 mal Messepokal: 1965
 
* 1 mal Messepokal: 1965
* 1 Mal Zweiter im Europapokal der Landesmeister: 1959
+
* 1 Mal Finalist im Europapokal der Landesmeister: 1959
* 1 Mal Zweiter in der Coupe Latine: 1956
+
==== National ====
 +
* 9 Mal [[Premera Liga|Sagradische Meisterschaft]]: 1919, 1921, 1938, 1953, 1956, 1957, 1958, 1960, 1984
 +
* 14 Mal [[Copa Sagradia]]: 1926, 1933, 1937, 1942, 1954, 1958, 1959, 1967, 1968, 1985, 1992, 2002, 2011, 2016
 +
* 2 Mal nationales Double: 1954, 1958
 +
* 3 Mal [[Sagradischer Supercup]]: 1984, 1985, 1992
  
[[Kategorie: Fußballverein]]
+
[[Kategorie: Fußballverein|Duerez]]
 +
[[Kategorie: Fußballverein in Sagradien]]

Aktuelle Version vom 27. September 2025, 10:29 Uhr

FC Duerez
FCDuerez-Logo.jpg
Voller Name Fútbol Club de Duerez
Ort Duerez
Spitzname Blancœs
Gegründet
Vereinsfarben weiß
Stadion Estâdiu Fernando Santiar
Kapazität 52.000
Rekordspieler Miquel Ecrapaz
Rekordtorschütze Santi Corretxa
Präsident
Sportlicher Leiter Santi Illure
Cheftrainer Mariano Areja
Spielklasse Premera Liga
Trikot-Duerez-2025-2026.png

Der Fútbol Club de Duerez ist ein sagradischer Fußballverein aus der niederalkonischen Stadt Duerez. Mit 14 Finalsiegen in der Copa Sagradia belegt der Verein hinter dem FC Tulisium und dem FC Bosa den dritten Platz der Vereine mit den meisten Pokalerfolgen in Sagradien. Insgesamt konnten die Blancœs neun Mal die Premera Liga, einmal den Messepokal, einmal die UEFA Europa League und einmal den Europapokal der Pokalsieger für sich entscheiden. Sie sind damit gemessen an gewonnenen Titeln nach den "großen Drei" Tulisium, FC Bosa und FC Semesta der erfolgreichste Verein im sagradischen Fußball.

Seine Heimspiele trägt der Klub im Estâdiu Fernando Santiar aus, das regulär 52.000 Zuschauer beherbergt. Als größter Rivale gilt der benachbarte Nalcazal Fútbol Club, gegen den die Blancœs das "Derbi d'Alconía" bestreiten. Die Duelle mit dem FC l'Artir gelten als "Derbi del Sur".

Vereinsgeschichte[bearbeiten]

Die Goldenen Fünfziger der „Grande Duerez“[bearbeiten]

Aufstellungen im Europapokalfinale 1959, 0:2 gegen Real Madrid

In den Fünfziger Jahren gelangte der FC Duerez wieder zur nationalen Dominanz und wurde zur erfolgreichsten sagradischen Klubmannschaft des Jahrzehnts. Zwischen 1953 und 1960 gewann die so genannte "Grande Duerez" fünf Meisterschaften und als erster sagradischer Klub überhaupt das Double (1958) aus Liga- und Pokalerfolg. Unter Trainer István Grósz stand das Team 1959 erstmals in einem Europapokalfinale, verlor im Landesmeisterwettbewerb aber gegen Seriensieger Real Madrid.

Leistungsträger der „Grande Duerez“ waren die beiden Nationalverteidiger José António und Franco Delaurentis sowie die Sturmreihe um Fernando Volêu, Santi Corretxa sowie Martín Nacesta, die zugleich den Kern des sagradischen Teams bildeten, das 1958 im eigenen Land Vizeweltmeister wurde. Kapitän und Linksaußen Martín Nacesta wurde in den 1950er und frühen 1960er Jahren neben Sebastian Santesa vom FC Bosa und Luis Perotti vom FC Tulisium zu den "drei Königen" (trêis reies) des sagradischen Fußballs gezählt und bildete mit Fernando Volêu eine gefürchtete Flügelzange. In Analogie zur erfolgreichen Mannschaft von Real Madrid wurde bald auch vom „weißen Ballett Sagradiens“ gesprochen.

Neuaufbau und Erfolge der Sechziger Jahre[bearbeiten]

Mit dem verlorenen Europapokalfinale 1959 und der Meisterschaft 1960 ging die Ära der absoluten Dominanz für den FC Duerez zu Ende. Mit Tulisium und Mesarque rückten zu Beginn der 1960er Jahre andere Teams an die Spitze der Liga und verwiesen die Blancoes auf die Plätze.

Nach zwei titellosen Spielzeiten unter dem uruguayischen Übungsleiter Oscar Guerini wechselte Martín Nacesta im Sommer 1962 vom Spielfeld auf den Trainerstuhl der Blancoes. Unter seiner Führung wurde um Verteidiger José António und Torhüter Selle Ibagaza eine neue Mannschaft aufgebaut, die zwar nicht die Dominanz der Fünfziger Jahre erreichte, aber trotzdem einige Erfolge vorweisen konnte. 1965 gewann Duerez – ein Jahr nach dem Erfolg von Tulisium in diesem Wettbewerb – den Messepokal, den Vorläufer des späteren UEFA-Cups. 1967 und 1968 wurde der Klub zweimal in Folge sagradischer Pokalsieger. Krönung der achtjährigen Trainer-Ära Nacesta war jedoch der Sieg im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1969 gegen den FC Barcelona. Ein Meistertitel blieb diesem Team aber verwehrt.

Abstieg und Krisenjahre in den Siebzigern[bearbeiten]

Dem größten internationalen Erfolg der Vereinsgeschichte 1969 folgte 1970 der große Schock. Völlig unerwartet rutschte das Team des FC Duerez in der Liga in den Tabellenkeller ab und musste am Ende gar als Tabellenvorletzter den Weg in die Segona Liga antreten. In der Saison 1970/1971 spielte Duerez erstmals überhaupt unterklassig, konnte aber souverän als Tabellenführer den Wiederaufstieg in Liga 1 meistern. Die Siebziger Jahre blieben dennoch ohne Erfolge für Duerez, das in der Liga meist nur im Mittelfeld landete und 1977 erneut in die Zweitklassigkeit abstieg. Zur gleichen Zeit etablierten sich die einstigen Konkurrenten FC Bosa und Tulisium sowie der an die Ligaspitze zurückgekehrte FC Semesta als die „großen Drei“ der Liga, während sich Duerez nach dem abermaligen direkten Wiederaufstieg 1978 erst einmal wieder in der Premera Liga etablieren musste.

Die Achtziger: Rückkehr an die Spitze[bearbeiten]

Aufstellungen im Finale der Copa Sagradia 1985 (Sieg gegen Lesnário FC)

Anfang der Achtziger wuchs in Duerez unter Trainer Bernardo Tolosa (1980-1982) und seinem uruguayischen Nachfolger Simón González (seit 1982) eine neue talentierte Mannschaft heran, die schließlich im Jahr 1983/1984 überraschend die erste sagradische Meisterschaft seit 1959 feiern und die Dominanz der „großen Drei“ vorübergehend brechen konnte. Führungspersönlichkeiten des Teams waren die Nationalspieler Jorge María Marcone und Sergio Kappa, Star war der chilenische Stürmer Manuel Monterri. Viele der jüngeren Spieler aus der Meistermannschaft wurden in der Folge ebenfalls Nationalspieler, so etwa die Abwehrspieler Mário Arzeval und Iacovo Pauletín, die Mittelfeldspieler José Dián Ibarretxe und José María Andreta sowie die Stürmer José Hernandes und Emilio Rosante.

Dem Meisterschaftserfolg 1984 folgte 1985 ein Sieg im Endspiel der Copa Sagradia, doch zerfiel das Erfolgsteam im Anschluss und der Klub konnte sich nicht an der Tabellenspitze halten. In den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren spielte Duerez meist nur noch um den Einzug in den UEFA-Pokal mit, die beste Platzierung war der dritte Rang in der Saison 1987/1988.

Die Neunziger Jahre: Pokalsieg, tiefer Fall und Wiederaufstieg[bearbeiten]

Nachdem Duerez zu Beginn der Neunziger Jahre regelmäßig im oberen Tabellendrittel zu finden war, 1992 unter Trainer Luis Etxeberría den elften Pokalerfolg in der Vereinsgeschichte feiern konnte und im Folgejahr das Finale des Europapokals der Pokalsieger erreicht hatte, geriet Duerez in der Saison 1995/1996 völlig überraschend in Abstiegsgefahr und musste schließlich als Tabellensiebzehnter zum dritten Mal in der Klubgeschichte den Gang in die Zweite Liga antreten. Nach einem enttäuschenden Zweitligajahr unter dem Argentinier Marcelo Rutelli, der nur einen 10. Platz in der Liga erreichte, schaffte der Klub 1998 unter Rutellis Nachfolger Manuel Arrosa mit einem vielversprechenden Team den Wiederaufstieg in die Premera Liga. Bei diesem Erfolg waren bereits die späteren Klublegenden Miquel Ecrapaz und Joán Ascólia in der Mannschaft, daneben erfahrene Defensivakteure wie Hasan Luczic und Álvaro Lucile. In der Premera Liga konnte sich der Klub mit zwei guten Mittelfeldplätzen in den Spielzeiten 1998/1999 und 1999/2000 etablieren, ehe mit Neno Maric ein erfolgsversprechender Trainer zum Verein kam.

Zwischen Spitze und Mittelfeld: Die Zweitausender Jahre[bearbeiten]

Aufstellungen im Finale der Copa Sagradia 2002 (Sieg gegen AC Gerón)

Neno Maric konnte das Team in den folgenden beiden Jahren jeweils in den internationalen Wettbewerb führen und feierte im Jahr 2002 mit den Weißen den zwölften Erfolg in der Copa Sagradia, womit Duerez zum Rekordsieger dieses Wettbewerbs wurde. Dem Pokalsieg folgte eine Traumsaison mit einem bitteren Ende. Nachdem sie einen Spieltag vor Schluss auf dem ersten Tabellenplatz gestanden hatten, verloren die Blancoes die bereits sicher geglaubte neunte Meisterschaft in einem Herzschlagfinale gegen Tulisium, das im Gegensatz zu Duerez sein letztes Ligaspiel gewann und die Duerezistas aus ihren Träumen riss.

Nach diesem Rückschlag musste das Team den Abgang ihrer kompletten Offensive – bis dahin der Erfolgsgarant – verschmerzen. Mit dem unumstrittenen Star der Mannschaft Diego Rosário (zu Tulisium) und Sturmpartner Joán Ascólia (zum FC Bosa) verließ das erfolgreichste Angriffsduo der vergangenen Spielzeit den Klub, die als Nachfolger verpflichteten Manuel Perón und Luninho konnten nicht an die Erfolge des „Duo Infernal“ anknüpfen. Nach Platz 6 in der Saison 2003/2004 und dem Erreichen des Championsleague-Viertelfinals verließ Maric das Team und Ex-Nationaltrainer Francisco Nélez Clemente übernahm, unter dem Duerez jedoch in den beiden Folgespielzeiten jeweils die UEFA-Cup-Qualifikation verpasste. Nach einem katastrophalen Saisonstart wurde Nélez Clemente im Oktober 2006 entlassen und durch Sergio Guerín ersetzt, der den Klub aber ebenfalls nicht aus dem Tabellenkeller führen konnte.

Im März 2007 kam mit Stefano Detânia ein früherer Meistertrainer zu den Blancoes, der den Klassenerhalt sicherte und Duerez im Folgejahr wieder ins obere Tabellendrittel (Platz 8) führte. Finanzielle Probleme des Klubs verhinderten aber, dass sich das Team mit den nötigen Neuzugängen wieder im internationalen Wettbewerb etablieren konnte. Stattdessen wurde Duerez 2008/2009 wieder nur Dreizehnter. Zuvor war Detânia durch Klublegende Miquel Ecrapaz als Trainer ersetzt worden, der direkt vom Spielfeld auf die Trainerbank wechselte. Gemeinsam mit Sportdirektor Álvaro Lucile war er für die sportliche Neuausrichtung des Teams verantwortlich. Unter ihm wurde Duerez zur Überraschungsmannschaft der Saison 2009/2010, als der Klub, dem nur wenig zugetraut worden war, um die Championsleague-Plätze kämpfte und am Ende Fünfter wurde.

Etablierung in Europa und 13. Pokalsieg[bearbeiten]

Aufstellungen im Finale der Copa Sagradia, Sieg gegen den FC Tulisium

Nach diesem Überraschungserfolg verlor der Klub mit Stürmer Sebastian Ellauri und Defensivspezialist Alex Mata zwei Schlüsselfiguren der Vorsaison an den Meister Tulisium. Mit Neuzugängen wie Cristiano Leira, Alberto Mariani und Antonin Pavlovic versuchte der Verein die Verluste zu kompensieren und sich für den internationalen Wettbewerb zu rüsten. Die Umstrukturierungen überforderten das Team jedoch und Duerez fand sich nach einer Negativserie gleich zum Start der Saison im Tabellenkeller wieder und schied bereits früh aus der Europa League aus.

Nach Kritik an seiner Person erklärte Miquel Ecrapaz im Oktober 2010 nach anderthalb Jahren als Cheftrainer seinen Rücktritt und machte den Weg für eine Rückkehr des früheren Cheftrainers Luis Etxeberría frei, der das Team 1992 zur Copa Sagradia geführt hatte. Unter Etxeberría kehrte Duerez in die Erfolgsspur zurück und erreichte am Ende der Saison mit Platz 5 erneut die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb. Höhepunkt der Spielzeit war das Erreichen des Pokalfinals 2011, das Duerez schließlich gegen Meister Tulisium gewann. Duerez ist damit (seit 2012 gemeinsam mit FC Bosa) Rekordpokalsieger.

Die Saison 2011/2012 endete für Duerez mit Platz 7 und dem abermaligen Erreichen des internationalen Wettbewerbs. In der Spielzeit 2012/2013 erreichte der FC die Qualifikation für die UEFA Champions League. Nach der Saison legte Erfolgstrainer Etxeberría sein Traineramt nieder und erklärte das Ende seiner Karriere. Als Nachfolge konnten die Weißen den früheren italienischen Stürmer Maurizio Corbani verpflichten, der in der Aufstiegssaison 1997/98 selbst für Duerez auf Torejagd gegangen war.

Erfolge im Pokal und Europapokal[bearbeiten]

Aufstellungen im Finale der UEFA Europa League 2015, 3:2 gegen FC Sevilla

Unter Corbanis Führung wurde der eingeschlagene Weg, junge Spieler heranzuführen und gewinnbringend weiterzuverkaufen, konsequent fortgesetzt. Zu den Spielern, die unter Corbani ihren Durchbruch im Team schafften, gehören Djamel Traoré, Helguer Asturiz, Jonatán Luso und Damián Prieto. Auf der anderen Seite erzielte der Klub für Spieler wie Cristiano Leira, Miquel Següero, Fran Celades und Miquel Messú Ablösesummen in zweistelliger Millionenhöhe.

Mit dieser Strategie wurde Duerez in der Saison 2013/2014 Tabellensechster der Premera Liga und qualifizierte sich damit erneut für die Europa League, ehe das Team in der Saison 2014/2015 erneut Vierter wurde und damit die Qualifikation zur Champions League erreichte. In der Europa League stieß der Klub bis Finale vor und konnte erstmals seit 1969 wieder einen europäischen Wettbewerb gewinnen. In der Saison 2015/2016 folgte mit dem Finalsieg in der Copa Sagradia ein weiterer Erfolg unter Trainer Corbani, der das Team nach der Spielzeit verließ und bei Tulisium anheuerte.

Nachfolger Corbanis wurde zur Saison 2016/2017 der Kroate Danijel Cvitanovic, der an die Erfolge des Italieners anknüpfen konnte. Unter Cvitanovic qualifizierte sich Duerez als Vierter im ersten Jahr für die Champions League und erreichte 2017/2018 als Tabellenfünfter die Europa League. Auch wurde die erfolgreiche Transferstrategie fortgesetzt und Leistungsträger wie Patrice Luyuola, Helguer Asturiz, Damián Prieto und Juan Ibáñez für zweistellige Millionenbeträge weiterverkauft.

In der Saison 2018/2019 wurden die Blancœs trotz 20 Toren von Goalgetter Willy Castro nur Tabellenneunter und konnten sich damit zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht für den internationalen Wettbewerb qualifiziern. Der Klub trennte sich daraufhin von Cvitanovic und ernannte Héctor Pujol zum neuen Cheftrainer, der zuvor erfolgreich beim FC Diegue gearbeitet hatte.

Jüngste Vergangenheit[bearbeiten]

Nach der Unterbrechung der Premera Liga-Saison im März 2020 verkündete der Klub, schmerzhafte Kürzungen beim Spieleretat vornehmen zu müssen, um wirtschaftlich tragfähig zu bleiben. Im darauf folgenden Sommer verkaufte der Klub Stars und Leistungsträger wie Torhüter Óliver Tebrán (zu Brighton), Supertalent Tiago Ponce (zum FC Barcelona) und Topstürmer Lucas de Franco (zu Leeds United). Neben dem Argentinier Juan Estegui (von Villarreal) sollten die Abgänge verstärkt mit Nachwuchsspielern aufgefangen werden. Es folgte aber eine sportliche Talfahrt, die den Klub in die unteren Tabellenregionen führte und im April 2021 in der Entlassung Héctor Pujols resultierte. Am Ende der Spielzeit schloss Duerez mit Interimstrainer Luis Araggia auf Tabellenplatz 13 ab, der schlechtesten Platzierung zwölf Jahren.

Ohne internationalen Fußball in der Spielzeit 2021/2022 musste sich Duerez im Sommer erneut von einigen Leistungsträgern trennen und verkaufte Verteidiger Marko Cilja an Manchester City, Spielmacher Fouad Benjalloun an Rennes sowie Stürmer Willy Castro an den FC Sevilla. Der neue Cheftrainer Mariano Areja setzte verstärkt auf junge Spieler wie Philippe Caballós, Lwiz Obona, Julen Peregui, Nassim Chebli sowie Elliott Itoje, unterstützt von einigen Routiniers wie den beiden Kapitänen Fernando Desanctis und Jonatán Luso, Neuzugang István Nadj und Rückkehrer Damián Prieto. Unter Areja konnte das neu formierte Team Erfolge feiern und qualifizierte sich mit Platz 3 (2022) und 5 (2023) zweimal infolge für die europäischen Ränge. Zudem stand Duerez 2022 im Finale der Copa Sagradia, verlor aber gegen den FC Bosa. In der Saison 2022/2023 spielten die Weißen erstmals seit fünf Jahren wieder in der europäischen Königsklasse, wo sie aber über die Vorrunde nicht hinauskamen.

Personen[bearbeiten]

Sportliche Leitung (Saison 2018/2019)[bearbeiten]

Amt Amtsinhaber Nationalität
Management
Fußballdirektor Álvaro Lucile (seit 2008) Flagge-SG.jpg
Team-Manager Santi Illure (seit 2015) Flagge-SG.jpg
Koordinator Profi-Abteilung Kiki Pérez (seit 2018) Flagge-SG.jpg


Cheftrainer[bearbeiten]

Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nationalität Erfolge
1933 1940 Carles Arzeval Flagge-SG.jpg Premera Liga 1938
Dez 1953 Flagge-SG.jpg Premera Liga 1953
Dez 1953 Jun 1957 Santiago Flores Flagge-SG.jpg Premera Liga 1956, 1957; Copa Sagradia 1954
Jul 1957 Nov 1960 Istvan Grósz Flagge-HUN.jpg Premera Liga 1958, 1960; Copa Sagradia 1958, 1959
Nov 1960 Aug 1962 Oscar Guerini Flagge-URU.jpg
Aug 1962 Jan 1970 Martín Nacesta Flagge-SG.jpg Copa Sagradia 1967, 1968; Europapokal der Pokalsieger 1969; Messepokal 1965
Jan 1970 Jun 1970 Fernando Maresca Flagge-SAG.jpg
Jul 1970 Feb 1973 Manuel Vidrill Flagge-SG.jpg
Feb 1973 Jun 1974 Oscar Marella Flagge-SG.jpg
Jun 1974 Feb 1977 Luciano Botero Flagge-PAR.jpg
Feb 1977 Aug 1980 Carles Demonça Flagge-SG.jpg Segôna Liga 1978
Aug 1980 Feb 1982 Bernardo Tolosa Flagge-SG.jpg
Feb 1982 Jun 1985 Simón González Flagge-URU.jpg Premera Liga 1984; Copa Sagradia 1985
Jul 1985 Jun 1986 Santiago Mirréu Flagge-SG.jpg
Jul 1986 Mär 1988 Francisco Vallesú Leticiano Flagge-SG.jpg
Mär 1988 Jun 1989 Arcélio Iniagui Flagge-SG.jpg
Jul 1989 Dez 1993 Luis Etxeberría Flagge-SG.jpg Copa Sagradia 1992
Dez 1993 Jan 1994 Joaquín Delpier Flagge-SG.jpg
Jan 1994 Dez 1995 Marc Clement Flagge-MIC.jpg
Jan 1996 Mär 1996 Luis Sousa Flagge-POR.jpg
Mär 1996 Jun 1997 Marcelo Rutelli Flagge-ARG.jpg
Jul 1997 Jul 2000 Manuel Arrosa Flagge-SG.jpg Segôna Liga (Zweiter) 1998
Jul 2000 Aug 2004 Neno Marić Flagge-CRO.jpg Copa Sagradia 2002
Aug 2004 Okt 2006 Francisco Nélez Clemente Flagge-SG.jpg
Okt 2006 Mär 2007 Sergio Guerín Flagge-SG.jpg
Mär 2007 Feb 2009 Stefano Detânia Flagge-SG.jpg
Feb 2009 Fernando Allagro Flagge-SG.jpg
Feb 2009 Sep 2010 Miquel Ecrapaz Flagge-SG.jpg
Sep 2010 Jun 2013 Luis Etxeberría Flagge-SG.jpg Copa Sagradia 2011
Jul 2013 Jun 2016 Maurizio Corbani Flagge-ITA.jpg Europa League 2015; Copa Sagradia 2016
Jun 2016 Jun 2019 Danijel Cvitanovic Flagge-CRO.jpg
Jun 2019 Apr 2021 Héctor Pujol Flagge-SG.jpg
Apr 2021 Mai 2021 Luis Araggia, interim Flagge-SG.jpg
Jun 2021 Mariano Areja Flagge-SG.jpg

Mannschaftskapitäne[bearbeiten]

Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nationalität Jahre im Team Stellvertreter
1960 Martín Nacesta Flagge-SG.jpg 1946-1960
1960 José António Flagge-SG.jpg
1986 Jorge María Marcone Flagge-SG.jpg 1969-1986
1986 1987 Marcelo Corrente Flagge-SG.jpg
1997 1998 Álvaro Lucile Flagge-SG.jpg 1996-1/99
1998 2/09 Miquel Ecrapaz Flagge-SG.jpg 1989-2009
2/09 2012 Santi Illure Flagge-SG.jpg 2002-2013
2012 2014 Miquel Següero Flagge-SG.jpg 2006-2014
2014 2015 Frederik Nuka Flagge-SVN.jpg 2004-2009, 2013-2016
2015 2018 Kiki Pérez Flagge-SG.jpg 2008-2012
2018 2024 Fernando Desanctis Flagge-SG.jpg 2014–2024
2024 Jonatán Luso Flagge-SG.jpg seit 2014

Erfolge[bearbeiten]

International[bearbeiten]

  • 1 mal Europapokal der Pokalsieger: 1969 (Zweiter 1993)
  • 1 mal UEFA Europa League: 2015
  • 1 mal Messepokal: 1965
  • 1 Mal Finalist im Europapokal der Landesmeister: 1959

National[bearbeiten]