Luis Etxeberría: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''Luis Fernández Etxeberría''' (*1946 in [[Delarça]], Provinz [[Bosanesa]]) ist ein früherer [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und -trainer. Der Stürmer zählte in den Siebziger Jahren zu den besten Angreifern Europas und gewann mit dem [[FC Bosa]] und dem FC Barcelona u.a. einmal den Europapokal der Landesmeister und zweimal den Pokalsiegerwettbewerb. Für die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Fußballnationalmannschaft Sagradiens]] bestritt Etxeberría insgesamt 77 Spiele und erzielte dabei 29 Tore. Er gehörte zusammen mit [[Carles Notero]] zu den Führungsspielern des Teams, das [[Fußballeuropameisterschaft 1976|1976 Europameister]] wurde und bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1978]] Platz 4 erreichte. Für seine Leistungen wurde er zweimal als [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] (1973 und 1974) geehrt. Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres | + | '''Luis Fernández Etxeberría''' (*1946 in [[Delarça]], Provinz [[Bosanesa]]) ist ein früherer [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und -trainer. Der Stürmer zählte in den Siebziger Jahren zu den besten Angreifern Europas und gewann mit dem [[FC Bosa]] und dem FC Barcelona u.a. einmal den Europapokal der Landesmeister und zweimal den Pokalsiegerwettbewerb. Für die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Fußballnationalmannschaft Sagradiens]] bestritt Etxeberría insgesamt 77 Spiele und erzielte dabei 29 Tore. Er gehörte zusammen mit [[Carles Notero]] zu den Führungsspielern des Teams, das [[Fußballeuropameisterschaft 1976|1976 Europameister]] wurde und bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1978]] Platz 4 erreichte. Für seine Leistungen wurde er zweimal als [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] (1973 und 1974) geehrt. Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1976 belegte er den dritten Platz. |
Nach seiner aktiven Laufbahn als Spieler startete Etxeberría eine sehr erfolgreiche Trainerkarriere und arbeitete u.a. in der [[Premera Liga]] bei [[FC Bosa]], [[Nalcazal FC]], [[FC Duerez]], [[Tulisium]] und [[Mesarque SC]] sowie in Spanien, Portugal und Italien beim FC Barcelona, Atletico Madrid, FC Porto, Benfica Lissabon und Inter Mailand. Zu seinen größten Erfolgen als Trainer gehören zwei Europapokalsiege, drei nationale Meisterschaften sowie drei Erfolge in nationalen Pokalwettbewerben. Zuletzt war Etxeberría von 2010 bis 2013 als Trainer beim [[FC Duerez]] beschäftigt, erklärte im Sommer 2013 aber im Alter von 67 Jahren sein endgültiges Karriereende. | Nach seiner aktiven Laufbahn als Spieler startete Etxeberría eine sehr erfolgreiche Trainerkarriere und arbeitete u.a. in der [[Premera Liga]] bei [[FC Bosa]], [[Nalcazal FC]], [[FC Duerez]], [[Tulisium]] und [[Mesarque SC]] sowie in Spanien, Portugal und Italien beim FC Barcelona, Atletico Madrid, FC Porto, Benfica Lissabon und Inter Mailand. Zu seinen größten Erfolgen als Trainer gehören zwei Europapokalsiege, drei nationale Meisterschaften sowie drei Erfolge in nationalen Pokalwettbewerben. Zuletzt war Etxeberría von 2010 bis 2013 als Trainer beim [[FC Duerez]] beschäftigt, erklärte im Sommer 2013 aber im Alter von 67 Jahren sein endgültiges Karriereende. | ||
Aktuelle Version vom 8. September 2025, 17:58 Uhr
Luis Etxeberría
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| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Luis Fernández Etxeberría | |
| Geburtstag | 05.11.1946 | |
| Geburtsort | Delarça, Eskada | |
| Position | Rechtsaußen | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1956–1965 | FC Delarça | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1965–1976 | FC Bosa | |
| 1976-1981 | FC Barcelona | |
| Nationalmannschaft | ||
| 1967–1978 | Sagradien | 77 (29) |
| Vereine als Trainer | ||
| 1981-1986 | FC Bosa | |
| 1/87-1989 | Nalcazal FC | |
| 1989-12/93 | FC Duerez | |
| 1994–1996 | FC Porto | |
| 1996–1997 | FC Barcelona | |
| 11/97–1999 | S.L. Benfica | |
| 1999–2000 | FC Bosa | |
| 2001–2003 | Atlético Madrid | |
| 10/03–2004 | Inter Milano | |
| 2005–2006 | Tulisium FC | |
| 2/08–3/08 | Mesarque SC | |
| 4/09–2009 | FC Bosa | |
| 9/10–2013 | FC Duerez | |
Luis Fernández Etxeberría (*1946 in Delarça, Provinz Bosanesa) ist ein früherer sagradischer Fußballspieler und -trainer. Der Stürmer zählte in den Siebziger Jahren zu den besten Angreifern Europas und gewann mit dem FC Bosa und dem FC Barcelona u.a. einmal den Europapokal der Landesmeister und zweimal den Pokalsiegerwettbewerb. Für die Fußballnationalmannschaft Sagradiens bestritt Etxeberría insgesamt 77 Spiele und erzielte dabei 29 Tore. Er gehörte zusammen mit Carles Notero zu den Führungsspielern des Teams, das 1976 Europameister wurde und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 Platz 4 erreichte. Für seine Leistungen wurde er zweimal als Sagradiens Fußballer des Jahres (1973 und 1974) geehrt. Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1976 belegte er den dritten Platz.
Nach seiner aktiven Laufbahn als Spieler startete Etxeberría eine sehr erfolgreiche Trainerkarriere und arbeitete u.a. in der Premera Liga bei FC Bosa, Nalcazal FC, FC Duerez, Tulisium und Mesarque SC sowie in Spanien, Portugal und Italien beim FC Barcelona, Atletico Madrid, FC Porto, Benfica Lissabon und Inter Mailand. Zu seinen größten Erfolgen als Trainer gehören zwei Europapokalsiege, drei nationale Meisterschaften sowie drei Erfolge in nationalen Pokalwettbewerben. Zuletzt war Etxeberría von 2010 bis 2013 als Trainer beim FC Duerez beschäftigt, erklärte im Sommer 2013 aber im Alter von 67 Jahren sein endgültiges Karriereende.
Inhaltsverzeichnis
Karriere als Spieler[bearbeiten]
FC Bosa[bearbeiten]
Der in der Bosanesa geborene Etxeberría begann das Fußballspielen bei seinem Heimatverein FC Delarça. Mit 19 Jahren wechselte er 1965 zum benachbarten FC Bosa, wo er in elf Jahren zum Nationalspieler und zum internationalen Star avancierte. Bis heute ist Etxeberría nach Klublegende Sebastian Santesa der Spieler mit den meisten Toren für den Verein. Mit dem FC Bosa gewann Etxeberría gleich in seiner Debütsaison an der Seite von Santesa die Premera Liga und konnte diesen Erfolg 1970, 1972 und 1973 wiederholen. Zudem gewann er die Copa Sagradia 1970 und 1972 (jeweils als nationales Double) sowie 1975.
Anfang der Siebziger Jahre bildete Etxeberría gemeinsam mit Francisco Simonés und Marco Sapelli eine der schlagkräftigsten Sturmreihen Europas und zog zweimal ins Europapokalfinale der Landesmeister ein: 1971 verlor Bosa gegen die Mannschaft von Ajax Amsterdam um Johan Cruyff, konnte das gleiche Duell aber 1973 für sich entscheiden und war damit als erste sagradische Mannschaft in der europäischen Königsklasse erfolgreich. Drei Jahre später zog Etxeberría mit Bosa zudem ins Endspiel um den Europapokal der Pokalsieger ein und war auch in diesem Wettbewerb erfolgreich.
FC Barcelona[bearbeiten]
Nach der siegreichen Europapokal-Kampagne 1975/1976 verließ Etxeberría den FC Bosa und schloss sich dem katalanischen Spitzenklub FC Barcelona an, wo er zusammen mit den niederländischen Weltstars Johan Cruyff und Johan Neeskens spielte. In fünf Spielzeiten gewann Etxeberría mit der Blaugrana zweimal die Copa del Rey und 1979 zum zweiten Mal in seiner Karriere den Europapokal der Pokalsieger.
In seiner letzten Saison bei den Katalanen wurde Etxeberría von Francisco Chamot trainiert und spielte gemeinsam mit seinem Nationalmannschaftskollegen Carles Notero, der im Sommer 1980 ebenfalls nach Barcelona gewechselt war. Im Sommer 1981 beendete Etxeberría schließlich im Alter von 35 Jahren seine aktive Spielerkarriere.
Nationalteam[bearbeiten]
1967 debütierte Etxeberría für die Sagradische Fußballnationalmannschaft, für die er in 77 Länderspielen 29 Mal ins Tor traf. Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1976, bei der Etxeberría gemeinsam mit Carles Notero zu den besten Spielern gehörte. Bei der folgenden Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien erreichte die "Azûr" das Halbfinale und wurde Vierter.
Stationen als Spieler[bearbeiten]
- Bis 1965: FC Delarça
- 1965-1976: FC Bosa
- 1976-1981: FC Barcelona (ESP)
Erfolge als Spieler[bearbeiten]
Mit dem FC Bosa[bearbeiten]
- Sagradischer Meister 1966, 1970, 1972, 1973
- Sagradischer Pokalsieger 1975
- Sieger im Europapokal der Landesmeister 1973 (Zweiter 1971)
- Sieger im Europapokal der Pokalsieger 1976
- Torschützenkönig der Premera Liga 1974
Mit dem FC Barcelona[bearbeiten]
- Spanischer Pokalsieger 1978, 1981
- Sieger im Europapokal der Pokalsieger 1979
Mit der Nationalmannschaft[bearbeiten]
- 77 A-Länderspiele für Sagradien (1967-1978)
- Europameister 1976
- Teilnahme an der 1978
Auszeichnungen als Spieler[bearbeiten]
- Sagradiens Fußballer des Jahres 1973 und 1974
- Dritter bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1973 und 1976
Karriere als Trainer[bearbeiten]
Unmittelbar im Anschluss an seine aktive Spielerkarriere kehrte Etxeberría als Cheftrainer zum FC Bosa zurück. Nach dem Gewinn der Copa Sagradia im Jahr 1984 gewann der Klub 1985 zum zweiten Mal den Europapokals der Pokalsieger. 1986 konnte Etxeberría mit Bosa zudem seinen einzigen sagradischen Meistertitel gewinnen, trat im Anschluss aber von seinem Traineramt zurück und wechselte ins Management der Bosaner.
Bereits nach einem halben Jahr als Sportdirektor verließ Etxeberría den FC Bosa und wurde Cheftrainer beim FC Nalcaz. Von 1989 bis 1993 stand Etxeberría anschließend beim FC Duerez unter Vertrag und gewann mit den Blancoes im Jahr 1992 die Copa Sagradia. Den Klub verließ Etxeberría im Winter 1993/94, nachdem er sich mit dem Management des Vereins überworfen hatte.
In den folgenden Jahren arbeitete Etxeberría vornehmlich im Ausland und stand nacheinander bei verschiedenen Vereinen in Portugal und Spanien unter Vertrag. Mit dem FC Porto gewann Etxeberría 1995 und 1996 jeweils die portugiesische Meisterschaft. 1996 kehrte er als Trainer zum FC Barcelona zurück und konnte in seiner ersten Saison gleich die Copa del Rey und – zum vierten Mal in seiner Karriere als Spieler und als Trainer – den Europapokal der Pokalsieger gewinnen. Dennoch musste er den Verein verlassen und schloss sich in den Saisons 1997/98 und 1998/99 Benfica Lissabon an, wo er jedoch keine Titel gewinnen konnte.
Zur Saison 1999/2000 kehrte Etxeberría daher noch einmal für eine Spielzeit zu seinem früheren Klub FC Bosa zurück, um an alte Erfolge anzuknüpfen. Es gelang ihm zwar, die Copa Sagradia zu gewinnen, in der Liga blieb der Klub aber gegen den Serienmeister Tulisium chancenlos. Auf eigenen Wunsch hin wurde das Arbeitsverhältnis bei Bosa daher zum Ende der Spielzeit aufgelöst, nachdem sich der Verein bereits um den Argentinier António Huber als Nachfolger bemüht hatte.
Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit wurde Etxeberría im Jahr 2001 Cheftrainer bei Atlético Madrid, die er nach dem Abstieg in die zweite Liga im Jahr 2002 wieder in die Primera División zurückführen konnte. In der Saison 2003/2004 folgte ein glückloses Engagement bei Inter Mailand.
Nach einem Jahr kehrte Etxeberría 2005 nach Sagradien zurück und wurde überraschend als Trainer von Tulisium vorgestellt. Die Verpflichtung der Bosa-Legende führte zu großem Aufsehen, wurde von den Fans aber zwiespältig aufgenommen. Zudem trat Etxeberría als Nachfolger des langjährigen Erfolgstrainers Joán Restávio eine denkbar schwere Aufgabe an. In der Saison 2005/2006 konnte er lediglich das Finale im Ligapokal gewinnen, verpasste aber mit einem Neun-Punkte-Rückstand auf den Erzrivalen FC Bosa klar die Meisterschaft, sodass sich Trainer und Klub am Ende der Spielzeit auf eine vorzeitige Auflösung des Trainervertrags einigten. Dennoch stellte Etxeberría in seiner Zeit bei Tulisium wichtige Weichen für die Zukunft des Klubs, indem er auf junge Nachwuchsspieler wie Chahid Belazal vertraute, José María Del Piey zum Vizekapitän machte und dem jungen Nachwuchstorhüter Lionel Eskerro zu seinem Erstligadebüt verhalf.
Im Frühjahr 2008 endete ein kurzes Gastspiel bei Mesarque SC glücklos. Bereits nach vier Spielen trat er dort von seinem Amt als Cheftrainer zurück. Nach der Entlassung von Francisco Irruabi wurde Etxeberría zum Ende der Saison 2008/2009 noch einmal für wenige Spiele Interimstrainer bei seinem alten Verein FC Bosa. Im September 2010 kehrte Etxeberría schließlich überraschend noch einmal dauerhaft auf die Trainerbank des FC Duerez zurück. Dort erreichte er in drei Spielzeiten jeweils die internationalen Ränge, zuletzt sogar die Qualifikation zur UEFA Champions League. Außerdem gewann er mit Duerez im Jahr 2011 zum zweiten Mal nach 1992 die Copa Sagradia. Nachdem er seinen Zweijahresvertrag bis 2013 verlängerte hatte, verkündete er im Frühjahr 2013 sein Karriereende.
Stationen als Trainer und Funktionär[bearbeiten]
- 1981-1986: FC Bosa (Cheftrainer)
- 1986-1/87: FC Bosa (Fußballdirektor)
- 1/87-1989: Nalcazal FC (Cheftrainer)
- 1989-12/93: FC Duerez (Cheftrainer)
- 1994-1996: FC Porto (POR) (Cheftrainer)
- 1996-1997: FC Barcelona (ESP) (Cheftrainer)
- 11/97-5/99: S.L. Benfica (POR) (Cheftrainer)
- 1999-2000: FC Bosa (Cheftrainer)
- 2001-2003: Atlético Madrid (ESP) (Cheftrainer)
- 10/03-2004: Internazionale FC (ITA) (Cheftrainer)
- 2005-2006: Tulisium Football Club (Cheftrainer)
- 2/08-3/08: Mesarque SC (Cheftrainer)
- 4/09-2009: FC Bosa (Interimstrainer)
- 9/10-2013: FC Duerez (Cheftrainer)
Erfolge als Trainer[bearbeiten]
Mit FC Bosa[bearbeiten]
- Finalist im Europapokal der Landesmeister 1982
- Weltpokalsieger 1982
- Sagradischer Pokalsieger 1984, 2000
- Sieger im Europapokal der Pokalsieger 1985
- Sagradischer Meister 1986
Mit FC Duerez[bearbeiten]
- Sagradischer Pokalsieger 1992, 2011
Mit FC Porto[bearbeiten]
- Portugiesischer Meister 1995, 1996
Mit FC Barcelona[bearbeiten]
- Spanischer Pokalsieger 1997
- Sieger im Europapokal der Pokalsieger 1997
Mit Atletico Madrid[bearbeiten]
- Aufstieg in die Primera División 2002
