Rodrigo Gonzales: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Rodrigo Gonzales''' ist ein früherer [[sagradischer]] Politiker der liberalen [[UDS]]. Er war von 1992 bis 1998 sagradischer [[Justizminister]].
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'''Rodrigo Gonzales''' (*1948) ist [[sagradischer]] Jurist und Politiker der liberalen [[UDS]]. Er war von 1992 bis 1998 sagradischer [[Justizminister]] und von 2005 bis 2015 Richter am [[Verfassungsgerichtshof]] der Sagradischen Republik.
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Der ausgebildete Jurist Gonzales begann seine politische Karriere 1980 als Mitglied der liberalen [[UDS]] im Stadtrat von [[Semest]]. Dort wurde er 1984 zum Fraktionssprecher und 1987 zum Beigeordneten gewählt. Unter Bürgermeister [[Gustavo Galler]] war er zunächst für Polizei und Sicherheit zuständig, ehe er 1988 unter Bürgermeister [[António Grande]] zum Beigeordneten ohne Geschäftsbereich gewählt wurde.
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Im Jahr 2005 wurde Gonzales für eine feste Amtszeit von zehn Jahren zum Richter am sagradischen [[Verfassungsgerichtshof]] berufen. Nach Ablauf seines Dezennats schied er im Jahr 2015 im Alter von 66 Jahren aus.  
  
 
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* 1987-1992: Beigeordneter Stadtrat (Syndikus) von [[Semest]]
 
* 1992-1998: [[Minister der Justiz]] im [[Kabinett Otero I]] und [[Kabinett Otero II|II]]
 
* 1992-1998: [[Minister der Justiz]] im [[Kabinett Otero I]] und [[Kabinett Otero II|II]]
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* 2005-2015: Richter am sagradischen [[Verfassungsgerichtshof]]
  
 
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* 1980-1990: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]
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* 1990-2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
  
 
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* 1984-1987: Fraktionssprecher der [[UDS]] im Stadtrat von [[Semest]]
 
* 1987-1992: Parteisekretär der [[UDS]]
 
* 1987-1992: Parteisekretär der [[UDS]]
 
* 1998-2002: Parlamentarischer Sekretär der [[UDS]]
 
* 1998-2002: Parlamentarischer Sekretär der [[UDS]]

Aktuelle Version vom 12. April 2025, 14:48 Uhr

Rodrigo Gonzales (*1948) ist sagradischer Jurist und Politiker der liberalen UDS. Er war von 1992 bis 1998 sagradischer Justizminister und von 2005 bis 2015 Richter am Verfassungsgerichtshof der Sagradischen Republik.

Karriere[bearbeiten]

Der ausgebildete Jurist Gonzales begann seine politische Karriere 1980 als Mitglied der liberalen UDS im Stadtrat von Semest. Dort wurde er 1984 zum Fraktionssprecher und 1987 zum Beigeordneten gewählt. Unter Bürgermeister Gustavo Galler war er zunächst für Polizei und Sicherheit zuständig, ehe er 1988 unter Bürgermeister António Grande zum Beigeordneten ohne Geschäftsbereich gewählt wurde.

Nachdem sich Gonzales einen Namen in der Stadtpolitik gemacht hatte, wurde er 1987 von Parteichef Lorenzo Estrubal zum Parteisekretär der UDS berufen. Als solcher organisierte er den Wahlkampf der Partei und rückte 1990 selbst in die Abgeordnetenkammer ein. Nach dem Machtwechsel in Semest wurde Gonzales 1992 zum Justizminister im Kabinett Otero I berufen. Diesen Posten behielt er auch nach der Parlamentswahl 1994.

Da die UDS im Jahr 1998 in die Opposition gehen musste, wechselte Gonzales in das Amt eines parlamentarischen Sekretärs der UDS-Fraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer, kündigte vor der Parlamentswahl 2002 aber einen Abschied aus der aktiven Politik an. Stattdessen kehrte er nach der Wahl in seinen Beruf als Rechtsanwalt zurück.

Im Jahr 2005 wurde Gonzales für eine feste Amtszeit von zehn Jahren zum Richter am sagradischen Verfassungsgerichtshof berufen. Nach Ablauf seines Dezennats schied er im Jahr 2015 im Alter von 66 Jahren aus.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]
Mandate[bearbeiten]
Parteifunktionen[bearbeiten]
  • 1984-1987: Fraktionssprecher der UDS im Stadtrat von Semest
  • 1987-1992: Parteisekretär der UDS
  • 1998-2002: Parlamentarischer Sekretär der UDS