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| − | Von 1994 bis 1998 arbeitete Estrum als Experte für Umweltstudien für das World Resources Institute (WRI) in Washington D.C. 1998 verließ er das WRI und kehrte für zwei Jahre in das Heimatland seiner Eltern Ungarn zurück, wo er als Gastprofessor für Umweltforschung an der Universität Budapest lehrte. 2000 folgte er einem Ruf als Professor und Direktor des Instituts für Umweltsoziologie an die [[Universität Cuentez]]. Hier gründete er 2004 das private, nicht-kommerzielle ''Istituto Ecología Social'', das sich interdisziplinär mit Umwelt-, Klima-, Raumplanungs- und Nachhaltigkeitspolitik beschäftigt und sich um einen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Politik bemüht. Bis | + | Von 1994 bis 1998 arbeitete Estrum als Experte für Umweltstudien für das World Resources Institute (WRI) in Washington D.C. 1998 verließ er das WRI und kehrte für zwei Jahre in das Heimatland seiner Eltern Ungarn zurück, wo er als Gastprofessor für Umweltforschung an der Universität Budapest lehrte. 2000 folgte er einem Ruf als Professor und Direktor des Instituts für Umweltsoziologie an die [[Universität Cuentez]]. Hier gründete er 2004 das private, nicht-kommerzielle ''Istituto Ecología Social'', das sich interdisziplinär mit Umwelt-, Klima-, Raumplanungs- und Nachhaltigkeitspolitik beschäftigt und sich um einen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Politik bemüht. Bis 2009 war er zudem geschäftsführender Direktor des Instituts. |
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Im Jahr 2002 wurde Estrum von der damaligen Umweltministerin [[María Nabarro Laval]] in eine Beratungskommission für die Energiewende berufen. Seit 2006 gehörte er zudem unter Lavals Nachfolger [[Denísio Álvarez]] dem Sachverständigenrat der sagradischen Regierung für Nachhaltigkeit an. | Im Jahr 2002 wurde Estrum von der damaligen Umweltministerin [[María Nabarro Laval]] in eine Beratungskommission für die Energiewende berufen. Seit 2006 gehörte er zudem unter Lavals Nachfolger [[Denísio Álvarez]] dem Sachverständigenrat der sagradischen Regierung für Nachhaltigkeit an. | ||
| − | Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] trat Estrum den sagradischen [[Verdes|Grünen]] bei und wurde 2008 erstmals in den föderalen Parteirat gewählt, der die Parteiführung beraten und kontrollieren soll. Zugleich gehörte er dem Parteivorstand der Grünen in der [[Region Cuentez]] an und | + | Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] trat Estrum den sagradischen [[Verdes|Grünen]] bei und wurde 2008 erstmals in den föderalen Parteirat gewählt, der die Parteiführung beraten und kontrollieren soll. Zugleich gehörte er dem Parteivorstand der Grünen in der [[Region Cuentez]] an und wurde 2011 für die Insel-Grünen in den [[Regionalrat]] von [[Cuentez]] gewählt, wo er als Beigeordneter Regionalrat für Umwelt, Natur- und Klimaschutz der Regionalregierung beitrat. |
| − | Nach dem Sieg der Mitte-Links-Parteien bei der sagradischen [[Parlamentswahl | + | In der Kampagne der Grünen für die [[Parlamentswahl 2013]] wirkte Estrum als Berater der Parteiführung mit und trat bei Wahlveranstaltungen als klimapolitischer Experte auf. Nach dem Sieg der Mitte-Links-Parteien bei der sagradischen [[Parlamentswahl 2013]] wurde Jorge Károly Estrum zum [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]] berufen. Aus diesem Amt schied er im Januar 2017 auf eigenen Wunsch hin aus. Nachfolgerin wurde [[Sofía Odell Iribarne]]. |
==== Wissenschaftliche Karriere ==== | ==== Wissenschaftliche Karriere ==== | ||
| − | * Bis | + | * Bis 1994: Wissenschaftliche Karriere als Umweltsoziologe an Universitäten in Sagradien, USA und Frankreich |
* 1994-1998: Umweltdirektor des World Resources Institute (WRI) in Washington D.C. | * 1994-1998: Umweltdirektor des World Resources Institute (WRI) in Washington D.C. | ||
* seit 1998: Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Greenpeace Sagradien | * seit 1998: Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Greenpeace Sagradien | ||
* 1998-2000: Gastprofessor an der Universität Budapest | * 1998-2000: Gastprofessor an der Universität Budapest | ||
* 2000-2007: Professor und Direktor des Instituts für Umweltsoziologie an der [[Universität Cuentez]] | * 2000-2007: Professor und Direktor des Instituts für Umweltsoziologie an der [[Universität Cuentez]] | ||
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* 1988-1990: Mitglied des Stadtrats von [[Malesc]] | * 1988-1990: Mitglied des Stadtrats von [[Malesc]] | ||
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==== Öffentliche Ämter ==== | ==== Öffentliche Ämter ==== | ||
* 2002-2004: Mitglied der Beratungskommission des Umweltministerium für die Energiewende | * 2002-2004: Mitglied der Beratungskommission des Umweltministerium für die Energiewende | ||
| − | * 2006- | + | * 2006-2009: Mitglied des Sachverständigrates der sagradischen Regierung für Nachhaltigkeit |
| − | * | + | * 2011-2013: Beigeordneter Regionalrat für Umwelt und Natur- und Klimaschutz der [[Region Cuentez]] |
| − | * | + | * 2013-2017: [[Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]] |
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Estrum]] | [[Kategorie: Sagradischer Politiker|Estrum]] | ||
Aktuelle Version vom 11. April 2025, 23:12 Uhr
Jorge Károly Estrum (*1954 in Malesc) ist ein ungarisch-sagradischer Soziologe, Umweltaktivist und Politiker (Verdes). Er war von 2011 bis 2013 Mitglied der Regionalregierung von Cuentez. Seit Dezember 2013 amtierte er als Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung im rot-grün-radikalen Kabinett Serrat Cabarell. Im Januar 2017 gab er aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt vom Ministeramt bekannt.
Von 2020 bis 2024 arbeitete Estrum als klimapolitischer Berater der tulinesischen Bürgermeisterin Yoren Casaljs. Er ist zudem Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Partei Posible.
Inhaltsverzeichnis
Ausbildung und wissenschaftliche Karriere[bearbeiten]
Der Ungar-Sagradier Estrum wuchs in Malesc auf und studierte in Duerez, Semess und in Cambridge Soziologie und Ökologie. Im Jahr 1985 wurde er in Semess zum Doktor promoviert und arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie als Gastwissenschaftler an verschiedenen soziologischen Instituten in Sagradien, den USA und in Frankreich.
Von 1994 bis 1998 arbeitete Estrum als Experte für Umweltstudien für das World Resources Institute (WRI) in Washington D.C. 1998 verließ er das WRI und kehrte für zwei Jahre in das Heimatland seiner Eltern Ungarn zurück, wo er als Gastprofessor für Umweltforschung an der Universität Budapest lehrte. 2000 folgte er einem Ruf als Professor und Direktor des Instituts für Umweltsoziologie an die Universität Cuentez. Hier gründete er 2004 das private, nicht-kommerzielle Istituto Ecología Social, das sich interdisziplinär mit Umwelt-, Klima-, Raumplanungs- und Nachhaltigkeitspolitik beschäftigt und sich um einen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Politik bemüht. Bis 2009 war er zudem geschäftsführender Direktor des Instituts.
Politik[bearbeiten]
Bereits in seiner Zeit als Wissenschaftler engagierte sich Estrum politisch. Seit 1988 gehörte er als Parteiloser für die sagradischen Grünen dem Stadtrat von Malesc an, legte sein Amt aber 1990 nieder, um sich auf seine wissenschaftliche Karriere zu konzentrieren. Später gehörte er dem wissenschaftlichen Beirat der grünen Parteistiftung an, ohne selbst Parteimitglied zu sein.
Im Jahr 2002 wurde Estrum von der damaligen Umweltministerin María Nabarro Laval in eine Beratungskommission für die Energiewende berufen. Seit 2006 gehörte er zudem unter Lavals Nachfolger Denísio Álvarez dem Sachverständigenrat der sagradischen Regierung für Nachhaltigkeit an.
Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006 trat Estrum den sagradischen Grünen bei und wurde 2008 erstmals in den föderalen Parteirat gewählt, der die Parteiführung beraten und kontrollieren soll. Zugleich gehörte er dem Parteivorstand der Grünen in der Region Cuentez an und wurde 2011 für die Insel-Grünen in den Regionalrat von Cuentez gewählt, wo er als Beigeordneter Regionalrat für Umwelt, Natur- und Klimaschutz der Regionalregierung beitrat.
In der Kampagne der Grünen für die Parlamentswahl 2013 wirkte Estrum als Berater der Parteiführung mit und trat bei Wahlveranstaltungen als klimapolitischer Experte auf. Nach dem Sieg der Mitte-Links-Parteien bei der sagradischen Parlamentswahl 2013 wurde Jorge Károly Estrum zum Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung im Kabinett Serrat Cabarell berufen. Aus diesem Amt schied er im Januar 2017 auf eigenen Wunsch hin aus. Nachfolgerin wurde Sofía Odell Iribarne.
Wissenschaftliche Karriere[bearbeiten]
- Bis 1994: Wissenschaftliche Karriere als Umweltsoziologe an Universitäten in Sagradien, USA und Frankreich
- 1994-1998: Umweltdirektor des World Resources Institute (WRI) in Washington D.C.
- seit 1998: Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Greenpeace Sagradien
- 1998-2000: Gastprofessor an der Universität Budapest
- 2000-2007: Professor und Direktor des Instituts für Umweltsoziologie an der Universität Cuentez
- 2004-2009: geschäftsführender Direktor des Istituto Ecología Social in Diegue Cuentezal
Mandate[bearbeiten]
- 1988-1990: Mitglied des Stadtrats von Malesc
- 2011-2013: Mitglied des Regionalrats von Cuentez
Öffentliche Ämter[bearbeiten]
- 2002-2004: Mitglied der Beratungskommission des Umweltministerium für die Energiewende
- 2006-2009: Mitglied des Sachverständigrates der sagradischen Regierung für Nachhaltigkeit
- 2011-2013: Beigeordneter Regionalrat für Umwelt und Natur- und Klimaschutz der Region Cuentez
- 2013-2017: Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung im Kabinett Serrat Cabarell
