Bloco Nacional: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Nationale Block''' ([[sagradisch]] '''Bloco Nacional''') war eine lose politische Allianz in [[Sagradien]], die in den 1920er und 1930er Jahren bestand. Bloco Nacional bezeichnete die Zusammenarbeit des katholisch-konservativen Lagers unter Führung der [[Volksunion]] (UP) mit dem bürgerlich-liberalen Lager unter Führung der rechtsliberalen [[ARL|Republikanisch-Liberalen Allianz]]. Die Bildung des Bloco Nacional war eine unmittelbare Reaktion auf die Bildung des [[Bloco de Sinistra]] aus linksliberalen [[PRR|Radikalen]] und der [[PS|Sozialisten Partei]] im Jahr 1917.
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Der '''Nationale Block''' ([[sagradisch]] '''Bloco Nacional''') war eine lose politische Allianz in [[Sagradien]], die in den 1920er und 1930er Jahren bestand. Bloco Nacional bezeichnete die Zusammenarbeit des katholisch-konservativen Lagers unter Führung der [[Volksunion]] (UP) mit dem bürgerlich-liberalen Lager unter Führung der rechtsliberalen [[ARL|Republikanisch-Liberalen Allianz]] (ARL). Die Bildung des Bloco Nacional war eine unmittelbare Reaktion auf die Bildung des [[Bloco de Sinistra]] aus linksliberalen [[PRR|Radikalen]] und der [[PS|Sozialistischen Partei]] im Jahr 1917.
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Während Liberale und Radikale in Sagradien traditionell im Rahmen der [[Sinistra laica]] zusammengearbeitet hatten, führte das Bündnis der Radikalen mit den Sozialisten und die Allianz der historisch verfeindeten Liberalen und Katholisch-Konservativen zu einer Neuordnung der politischen Landschaft. Zentraler Streitpunkt war nun nicht mehr das Verhältnis zur säkular-liberalen Republik, sondern die Einstellung gegenüber sozialen Reformen. Der Nationale Block verstand sich dabei als antikommunistisches und antimarxistisches Bollwerk gegen den Einfluss von [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]].
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Führende Persönlichkeiten des Nationalen Blocks waren [[Daniel Laponte]] und [[Luciano Capón]] auf Seite der Liberalen sowie [[Domênco Scalfín]], [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] und später [[Manuel Sants-Igualde]] auf Seite der Konservativen. Neben ARL und UP nahmen zeitweise auch [[PDP|Liberalkatholiken]] und [[PAN|Nationalisten]] am Mitte-Rechts-Bündnis teil. Bei den [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1926|Präsidentschaftswahlen 1926]] und [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1929|1929]] gelang es den Kräften des Nationalen Blocks jeweils, in den letzten Runden den eigenen Kandidaten gegen die Bewerber der Linken durchzusetzen, sie verloren aber bei der [[Parlamentswahl 1936]] und bei der [[Präsidentschaftswahl 1938]] jeweils gegen die linke [[Volksfront]].
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Nachdem der Nationale Block die [[Parlamentswahl 1939]] für sich hatte entscheiden können, ging er nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ''de facto'' in der [[Nationale Kommunion|Nationalen Kommunion]] auf.
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[[Kategorie: Sagradisches Wahlbündnis]]
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[[Kategorie: Koalition]]

Aktuelle Version vom 11. September 2024, 17:14 Uhr

Der Nationale Block (sagradisch Bloco Nacional) war eine lose politische Allianz in Sagradien, die in den 1920er und 1930er Jahren bestand. Bloco Nacional bezeichnete die Zusammenarbeit des katholisch-konservativen Lagers unter Führung der Volksunion (UP) mit dem bürgerlich-liberalen Lager unter Führung der rechtsliberalen Republikanisch-Liberalen Allianz (ARL). Die Bildung des Bloco Nacional war eine unmittelbare Reaktion auf die Bildung des Bloco de Sinistra aus linksliberalen Radikalen und der Sozialistischen Partei im Jahr 1917.

Während Liberale und Radikale in Sagradien traditionell im Rahmen der Sinistra laica zusammengearbeitet hatten, führte das Bündnis der Radikalen mit den Sozialisten und die Allianz der historisch verfeindeten Liberalen und Katholisch-Konservativen zu einer Neuordnung der politischen Landschaft. Zentraler Streitpunkt war nun nicht mehr das Verhältnis zur säkular-liberalen Republik, sondern die Einstellung gegenüber sozialen Reformen. Der Nationale Block verstand sich dabei als antikommunistisches und antimarxistisches Bollwerk gegen den Einfluss von Sozialisten und Kommunisten.

Führende Persönlichkeiten des Nationalen Blocks waren Daniel Laponte und Luciano Capón auf Seite der Liberalen sowie Domênco Scalfín, Estefán Gaeta d'Alejandro und später Manuel Sants-Igualde auf Seite der Konservativen. Neben ARL und UP nahmen zeitweise auch Liberalkatholiken und Nationalisten am Mitte-Rechts-Bündnis teil. Bei den Präsidentschaftswahlen 1926 und 1929 gelang es den Kräften des Nationalen Blocks jeweils, in den letzten Runden den eigenen Kandidaten gegen die Bewerber der Linken durchzusetzen, sie verloren aber bei der Parlamentswahl 1936 und bei der Präsidentschaftswahl 1938 jeweils gegen die linke Volksfront.

Nachdem der Nationale Block die Parlamentswahl 1939 für sich hatte entscheiden können, ging er nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs de facto in der Nationalen Kommunion auf.