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Nach seiner Spielerkarriere stieg Ebrulla 1986 als Jugendcoach des [[FC Bosa]] ins Trainergeschäft ein. In dieser Funktion gelangen ihm zwei Meisterschaftserfolge in der sagradischen Jugendmeisterschaft (1988, 1990). Daneben fungierte Ebrulla als Co-Trainer der Profimannschaft. | Nach seiner Spielerkarriere stieg Ebrulla 1986 als Jugendcoach des [[FC Bosa]] ins Trainergeschäft ein. In dieser Funktion gelangen ihm zwei Meisterschaftserfolge in der sagradischen Jugendmeisterschaft (1988, 1990). Daneben fungierte Ebrulla als Co-Trainer der Profimannschaft. | ||
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Nach dem Ausscheiden des Uruguayers [[Simón González]] aus dem Cheftraineramt des [[FC Bosa]] wurde Ebrulla zur Saison 1992/93 zum Cheftrainer ernannt, trat aber nach durchwachsenen Leistungen im Dezember desselben Jahres wieder von seinem Amt zurück. | Nach dem Ausscheiden des Uruguayers [[Simón González]] aus dem Cheftraineramt des [[FC Bosa]] wurde Ebrulla zur Saison 1992/93 zum Cheftrainer ernannt, trat aber nach durchwachsenen Leistungen im Dezember desselben Jahres wieder von seinem Amt zurück. | ||
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In der Folge erhielt Ebrulla einen neuen Vertrag und führte die Mannschaft erfolgreich durch die Qualifikation zur [[Fußball-Europameisterschaft 2000]]. Auch bei der [[EURO 2000|EM-Endrunde]] überzeugte das nochmals verjüngte Team der "Azûr" durch leidenschaftlichen Offensivfußball und stand kurz vor dem ersten Titelgewinn seit 1976. Im Finale des Turniers gegen Weltmeister Frankreich entschied erst ein Golden Goal durch David Trézeguet zugunsten der Équipe Tricolore. Trotz Angeboten zu einer Vertragsverlängerung erklärte Ebrulla daraufhin seinen Rücktritt vom Amt des Nationaltrainers und übergab an seinen bisherigen Assistenten [[Francisco Nélez Clemente]]. | In der Folge erhielt Ebrulla einen neuen Vertrag und führte die Mannschaft erfolgreich durch die Qualifikation zur [[Fußball-Europameisterschaft 2000]]. Auch bei der [[EURO 2000|EM-Endrunde]] überzeugte das nochmals verjüngte Team der "Azûr" durch leidenschaftlichen Offensivfußball und stand kurz vor dem ersten Titelgewinn seit 1976. Im Finale des Turniers gegen Weltmeister Frankreich entschied erst ein Golden Goal durch David Trézeguet zugunsten der Équipe Tricolore. Trotz Angeboten zu einer Vertragsverlängerung erklärte Ebrulla daraufhin seinen Rücktritt vom Amt des Nationaltrainers und übergab an seinen bisherigen Assistenten [[Francisco Nélez Clemente]]. | ||
| − | === Erfolge beim FC Bosa | + | === Zurück im Vereinsfußball: Erfolge beim FC Bosa === |
Nach seinem Rücktritt als Nationaltrainer nahm Ebrulla ein Angebot des französischen Erstligisten Olympique de Marseille an und wurde Cheftrainer der Südfranzosen. Dort erlebte er eine erfolglose Zeit und musste schon im November desselben Jahres wieder zurücktreten. Danach schlug Ebrulla mehrere Angebote aus europäischen Topligen aus und nahm eine längere Auszeit vom Profifußball. | Nach seinem Rücktritt als Nationaltrainer nahm Ebrulla ein Angebot des französischen Erstligisten Olympique de Marseille an und wurde Cheftrainer der Südfranzosen. Dort erlebte er eine erfolglose Zeit und musste schon im November desselben Jahres wieder zurücktreten. Danach schlug Ebrulla mehrere Angebote aus europäischen Topligen aus und nahm eine längere Auszeit vom Profifußball. | ||
Aktuelle Version vom 7. September 2024, 16:18 Uhr
| Selle Ebrulla | ||
| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Selle Fernando Ebrulla Verres | |
| Geburtstag | 10.04.1950 | |
| Geburtsort | Caller del Fonte | |
| Position | Angriff | |
| Vereine in der Jugend | ||
| FC Bosa | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| 1969–1980 | FC Bosa | |
| 1970–1971 | → CA Semestín (Leihe) | |
| 1971–1972 | → FC Resales (Leihe) | |
| 1980–1982 | Valencia CF | |
| 1982–1983 | UD Salamanca | |
| Nationalmannschaft | ||
| 1973–1980 | Sagradien | 35 (16) |
| Vereine als Trainer | ||
| 1986–1992 | FC Bosa (Jugend) | |
| 1992–12/92 | FC Bosa | |
| 1/93–1994 | Sagradien U-20 | |
| 1994–12/97 | Sagradien U-21 | |
| 1996 | Sagradien Olympia | |
| 12/97–2000 | Sagradien | |
| 2000–11/00 | Olympique de Marseille | |
| 2003–2007 | FC Bosa | |
| 2008–2014 | Sagradien | |
Selle Fernando Ebrulla Verres (*1950 in Caller del Fonte, Bosanêsa), auch bekannt als Kike Ebrulla, ist ein früherer sagradischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer. Als Spieler ein wuchtiger und torgefährlicher Stürmer, verbrachte Ebrulla den Großteil seiner Karriere beim FC Bosa und gewann drei sagradische Meistertitel sowie den Europapokal 1973. Bei der EM-Endrunde 1976 wurde er mit Sagradien Fußballeuropameister.
Nach seiner aktiven Spielerlaufbahn wurde Ebrulla einer der erfolgreichsten Trainer im sagradischen Fußball. Wie als Spieler arbeitete er auch als Trainer erfolgreich für den FC Bosa, gewann zwei sagradische Meistertitel und erreichte das Championsleague-Finale 2007. Die sagradische Fußballnationalmannschaft betrruete er bei zwei EM- und drei WM-Endrunden. Dabei führte er Sagradien in zwei EM-Endspiele (2000 und 2012) und einen Europameistertitel, zum dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 sowie 2010 zum ersten Weltmeistertitel in der Geschichte des Landes.
Inhaltsverzeichnis
Spielerkarriere[bearbeiten]
Karriere im Verein[bearbeiten]
Karrierebeginn[bearbeiten]
Der in der Bosanêsa gebürtige Ebrulla begann seine Karriere beim großen FC Bosa, dem er als Spieler und später als Trainer viele Jahre treu blieb. In den Spielzeiten 1970/71 und 1971/72 wurde er jeweils für ein Jahr an Atlético Semestín und den FC Resales ausgeliehen, konnte sich danach aber als Stammspieler der Bosaner durchsetzen. Bis heute gilt er hier als eine der Klublegenden.
Erfolgsjahre in Bosa[bearbeiten]
Als bulliger Stoßstürmer spielte Ebrulla in Bosa lange mit dem eleganten Techniker Luis Etxeberría im Sturm zusammen und gehörte zu der Mannschaft, die Mitte der Siebziger Jahre die Liga dominierte und 1973 als erstes Team aus Sagradien den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte. 1976 folgte ein Erfolg im Europapokal der Pokalsieger. Außerdem gewann Ebrulla mit Bosa insgesamt dreimal die sagradische Fußballmeisterschaft und einmal (1975) die Copa Sagradia. In dieser Zeit wurde Ebrulla zweimal Torschützenkönig der Premera Liga (1976, 1980).
Letzte Karrierejahre in Spanien[bearbeiten]
Nach der Meisterschaft 1980 verließ Ebrulla im Alter von 30 Jahren den FC Bosa, um eine neue Herausforderung zu suchen. Diese fand er in Spanien, wo er zwei Jahre lang beim FC Valencia auf Torejagd ging, ohne jedoch an frühere Erfolge anschließen zu können. Nach einer Saison beim spanischen Erstliga-Aufsteiger UD Salamanca erklärte Ebrulla schließlich im Sommer 1983 seinen Rücktritt vom Profifußball.
Nationalmannschaft[bearbeiten]
In seiner Karriere bestritt Ebrulla zwischen 1973 und 1980 35 A-Länderspiele für die sagradische Fußballnationalmannschaft und erzielte dabei 18 Tore. Außerdem war er für die sagradische Jugendauswahl und für die B-Nationalmannschaft im Einsatz. Mit Sagradien nahm Ebrulla an den EM-Endrunden 1976 und 1980 sowie an der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien teil.
Seinen größten Erfolg im Nationalteam feierte Ebrulla 1976 mit dem Gewinn des Europameistertitels bei der Finalrunde in Micolinien. Im Halbfinale gegen die Niederlande eingewechelt, war er hier am spielentscheidenden 3:1 seiner Mannschaft beteiligt und lief anschließend im Endspiel gegen die Bundesrepublik Deutschland überraschend von Beginn an auf. Im Elfmeterschießen verwandelte er sicher. Am Ende gewann Sagradien mit 5:3 und wurde erstmals Fußballeuropameister.
Erfolge als Spieler[bearbeiten]
Mit Bosa[bearbeiten]
- Premera Liga 1970, 1973, 1980
- Copa Sagradia 1975
- Europapokal der Landesmeister 1974
- Europapokal der Pokalsieger 1976
- Torschützenkönig der Premera Liga 1976, 1980
Mit dem Nationalteam[bearbeiten]
- 35 A-Länderspiele für Sagradien (1973-1980)
- Teilnahme an der EURO 1976 und 1980
- Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1978
- Europameister 1976
Trainerkarriere[bearbeiten]
Beginn der Trainerkarriere bei Bosa[bearbeiten]
Nach seiner Spielerkarriere stieg Ebrulla 1986 als Jugendcoach des FC Bosa ins Trainergeschäft ein. In dieser Funktion gelangen ihm zwei Meisterschaftserfolge in der sagradischen Jugendmeisterschaft (1988, 1990). Daneben fungierte Ebrulla als Co-Trainer der Profimannschaft.
Nach dem Ausscheiden des Uruguayers Simón González aus dem Cheftraineramt des FC Bosa wurde Ebrulla zur Saison 1992/93 zum Cheftrainer ernannt, trat aber nach durchwachsenen Leistungen im Dezember desselben Jahres wieder von seinem Amt zurück.
Erste Zeit als Nationaltrainer[bearbeiten]
Jugendmannschaften und U-21-Euro 1996[bearbeiten]
Im Januar 1993 unterschrieb Ebrulla als Jugendtrainer einen Vertrag beim sagradischen Fußballverband FSF und übernahm die Leitung des U-20-Nationalteams, das er u.a. bei der Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1993 betreute. 1994 wurde er Cheftrainer der sagradischen U-21-Auswahl, mit der er bei der U-21-Fußball-Europameisterschaft 1996 seinen ersten internationalen Titel gewinnen konnte. Wenig später betreute er auch die sagradische Auswahl bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta.
A-Nationalteam: WM-Dritter und Vize-Europameister[bearbeiten]
Nach dem überraschenden Rücktritt von Nationaltrainer Carles Notero im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich übernahm Ebrulla im Dezember 1997 das Amt des A-Nationaltrainers mit dem Auftrag, das Team bis zur WM-Endrunde zu betreuen.
Als Auswahltrainer der "Azûr" stand er zunächst im Schatten seines prominenten Vorgängers und galt als Verwalter. Es gelang ihm aber, die kriselnde Mannschaft mit neuem Selbstbewusstsein auszustatten. Er baute das Team an einigen Stellen um, indem er einige seiner Spieler aus dem Jugendmannschaften in die A-Nationalelf integrierte, darunter David Rinchestro und Marcelo Anderson. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich erreichte diese Mannschaft unter Führung von Paulo Sabatier und Daniel Pessué schließlich überraschend das Halbfinale und sicherte sich anschließend den Dritten Platz, die beste WM-Platzierung Sagradiens seit der Finalteilnahme 1958.
In der Folge erhielt Ebrulla einen neuen Vertrag und führte die Mannschaft erfolgreich durch die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2000. Auch bei der EM-Endrunde überzeugte das nochmals verjüngte Team der "Azûr" durch leidenschaftlichen Offensivfußball und stand kurz vor dem ersten Titelgewinn seit 1976. Im Finale des Turniers gegen Weltmeister Frankreich entschied erst ein Golden Goal durch David Trézeguet zugunsten der Équipe Tricolore. Trotz Angeboten zu einer Vertragsverlängerung erklärte Ebrulla daraufhin seinen Rücktritt vom Amt des Nationaltrainers und übergab an seinen bisherigen Assistenten Francisco Nélez Clemente.
Zurück im Vereinsfußball: Erfolge beim FC Bosa[bearbeiten]
Nach seinem Rücktritt als Nationaltrainer nahm Ebrulla ein Angebot des französischen Erstligisten Olympique de Marseille an und wurde Cheftrainer der Südfranzosen. Dort erlebte er eine erfolglose Zeit und musste schon im November desselben Jahres wieder zurücktreten. Danach schlug Ebrulla mehrere Angebote aus europäischen Topligen aus und nahm eine längere Auszeit vom Profifußball.
Erst zur Saison 2003/2004 kehrte Ebrulla als Cheftrainer zu seinem alten Verein FC Bosa zurück und unterschrieb einen Vierjahresvertrag. In dieser Zeit baute er ein talentiertes und äußerst erfolgreiches Team um die Nationalspieler Alberto Ferrera, David Rinchestro und Simão Alán in der Abwehr und Starspieler Leándro im Sturm auf, das in vier Jahren drei Meistertitel gewann, davon zwei unter der Führung Ebrullas, und damit die langjährige Vorherrschaft von Tulisium in Sagradien brach. Seinem Ruf als Jugend-Förderer getreu machte er Nachwuchsspieler wie David Pedrosa und Fernando Borrard nach und nach zu Leistungsträgern und formte sie zu Weltstars.
Nach der Vizemeisterschaft 2004 gewann Bosa 2005 und 2006 jeweils die Premera Liga und 2005 zugleich mit der Copa Sagradia das nationale Double. In der Saison 2006/2007 musste sich die Mannschaft in der Liga nur dem aufstrebenden milliardenschweren Team von Atlético Semestín geschlagen geben, erreichte aber erstmals seit 1997 das Finale der UEFA Champions League, wo sich die Mannschaft dem AC Mailand geschlagen geben musste. Wiederum verabschiedete sich Ebrulla mit einer Finalniederlage und verließ den FC Bosa zum Saisonende.
Zweite Zeit als Nationaltrainer[bearbeiten]
Weltmeisterschaft 2010 und Weltdominanz[bearbeiten]
Im Sommer 2008 übernahm Ebrulla schließlich zum zweiten Mal die sagradische Fußballnationalmannschaft, die unter Trainer Eduardo Verrano gerade die EURO 2008 im eigenen Land gewonnen hatte. Trotz dieses schweren Erbes gelang es Ebrulla das Team aus Ausnahmetalenten, darunter auch seine früheren Klub-Spieler Pedrosa, Borrard und Alberto, in der absoluten Weltspitze zu etablieren. Für mehrere Jahre teilten sich Sagradien und Spanien die Vorherrschaft im internationalen Fußball und lieferten sich regelmäßig Duelle auf Weltklsse-Niveau.
Beim Confederations Cup 2009 musste Sagradien nach einer Rekordsieges-Serie in Qualifikation und Freundschaftsspielen seine erste Niederlage seit 2008 hinnehmen und wurde Dritter. Bei der anschließenden Fußball-Weltmeisterschaft 2010 trat Sagradien erstmals als Favorit an, konnte den hohen Erwartungen aber standhalten und zeigte noch mehr als unter dem Vorgänger Verrano taktisch, aber auch spielerisch herausragende Leistungen. Mit seinen Stars Pedrosa, Del Piey und Rosário erreichte Sagradien erstmals seit 1958 ein WM-Finale, das abermals gegen Spanien bestritten werden musste. Nach einem Treffer von David Pedrosa in der Verlängerung des Endspiels wurde Sagradien schließlich erstmals überhaupt Weltmeister.
Vize-Europameister 2012 und Confederations Cup 2013[bearbeiten]
Auch nach dem Turnier konnte Sagradien seine internationale Vorherrschaft verteidigen, wenn auch Spanien und Deutschland gefährlich nahe an das Niveau der "Azûr" herankamen. Die Wachablösung fand schließlich bei der EURO 2012 statt, bei der Sagradien zwar zum dritten Mal in Folge ein großes Finale erreichen konnte, wo abermals Spanien wartete, dieses Mal aber gegen die Furia Roja um Iniesta, Xavi und Casillas den kürzeren zog. Dieses Mal vermied Ebrulla aber, erneut mit einer Finalniederlage abzutreten, und blieb im Amt des Nationaltrainers.
Beim folgenden Confederations Cup 2013 in Brasilien nahm Sagradien als amtierender Weltmeister erneut mit Ebrulla als Trainer teil und wurde wie bereits 2009 Dritter.
Fußballweltmeisterschaft 2014[bearbeiten]
Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 traf Ebrulla einige kontroverse Entscheidungen. So verzichtete er bei der Bekanntgabe seines endgültigen Kaders überraschend auf den populären Stürmer Chahid Belazal und begründete diesen Schritt mit der mangelnden Fitness des Spielers. Gleichzeitig kritisierte er Fernando Borrard für dessen Einsatzbereitschaft, die zu wünschen übrig lasse, nominierte ihn aber trotzdem für den WM-Kader.
Beim Turnier hielten die Querelen an. Nach einer deutlichen 0:3-Auftaktniederlage gegen Kolumbien meldete sich das Team beim zweiten Spiel gegen Japan mit einem 3:1-Sieg zurück. Im entscheidenden dritten Gruppenspiel kam der Titelverteidiger jedoch gegen die Fußballnationalmannschaft von Belhami nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus und schied damit vorzeitig aus dem Turnier aus. Bei diesem Spiel kam es zudem zum Eklat, als der Trainer seinen Stürmerstar Fernando Borrard nach einer Stunde ausgewechselt hatte und diese daraufhin sowohl den Handschlag als auch die folgende Pressekonferenz verweigerte. Im unmittelbaren Anschluss an das Turnier gab Ebrulla seinen Rücktritt vom Amt des Nationaltrainers bekannt. Der bis 2016 laufende Vertrag mit dem Verband wurde daraufhin einvernehmlich aufgelöst. Nachfolger wurde Francisco Irruabi.
Erfolge als Trainer[bearbeiten]
Mit Bosa[bearbeiten]
- Sagradische Jugendmeisterschaft 1988, 1990
- Premera Liga 2005, 2006
- Copa Sagradia 2005
- Championsleague-Finale 2007
Mit Sagradien (Jugend)[bearbeiten]
- U-21-Fußball-Europameisterschaft 1996 (Europameister)
- Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1996
- Teilnahme an der Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1993
Mit Sagradien (A-Nationalmannschaft)[bearbeiten]
- Fußball-Weltmeisterschaft 1998 (Platz 3)
- Fußball-Europameisterschaft 2000 (Vize-Europameister)
- Confederations Cup 2009 (Platz 3)
- Fußball-Weltmeisterschaft 2010 (Weltmeister)
- Fußball-Europameisterschaft 2012 (Vize-Europameister)
- Confederations Cup 2013 (Platz 3)