Luis Etxeberría: Unterschied zwischen den Versionen

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1967 debütierte Etxeberría zudem für die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]], für die er in 77 Länderspielen 29 Mal ins Tor traf. Mit der "Azûr" nahm Etxeberría an den Fußballweltmeisterschaften [[Fußballweltmeisterschaft 1974|1974]] und [[Fußballweltmeisterschaft 1978|1978]] teil. Höhepunkt seiner Karriere war jedoch der Gewinn der [[Fußball-Europameisterschaft 1976]], bei dem Etxeberría gemeinsam mit [[Carles Notero]] zu den besten Spielern gehörte. Bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1978]] in Argentinien erreichte die "Azûr" das Halbfinale und wurde Vierter.
 
1967 debütierte Etxeberría zudem für die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]], für die er in 77 Länderspielen 29 Mal ins Tor traf. Mit der "Azûr" nahm Etxeberría an den Fußballweltmeisterschaften [[Fußballweltmeisterschaft 1974|1974]] und [[Fußballweltmeisterschaft 1978|1978]] teil. Höhepunkt seiner Karriere war jedoch der Gewinn der [[Fußball-Europameisterschaft 1976]], bei dem Etxeberría gemeinsam mit [[Carles Notero]] zu den besten Spielern gehörte. Bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1978]] in Argentinien erreichte die "Azûr" das Halbfinale und wurde Vierter.
  
Nach dem erfolgreichen EM-Turnier 1976 wechselte Etxeberría zum katalanischen Spitzenklub FC Barcelona, wo er u.a. zwei Jahre lang mit Johan Cruyff spielte und zweimal die Copa del Rey gewann. Im Jahr 1979 gewann er mit Barça zudem zum zweiten Mal den Europapokal der Pokalsieger. Nach der Saison 1980/81, in der Etxeberría in Barcelona gemeinsam mit [[Carles Notero]] spielte und von Trainer [[Francisco Chamot]] trainiert wurde, beendete er im Alter von 35 Jahren seine aktive Spielerkarriere.  
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Nach dem erfolgreichen EM-Turnier 1976 wechselte Etxeberría zum katalanischen Spitzenklub FC Barcelona, wo er zusammen mit Johan Cruyff, Johan Neeskens und Hans Krankl spielte. In fünf Spielzeiten gewann Etxeberría mit der Blaugrana zweimal die Copa del Rey und 1979 zum zweiten Mal in seiner Karriere den Europapokal der Pokalsieger. Nach der Saison 1980/81, in der Etxeberría in Barcelona gemeinsam mit [[Carles Notero]] spielte und von Trainer [[Francisco Chamot]] trainiert wurde, beendete er im Alter von 35 Jahren seine aktive Spielerkarriere.  
  
 
==== Stationen als Spieler ====
 
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Version vom 20:26, 13. Aug 2024

Luis Etxeberría
PaoloRossi1978.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Luis Fernández Etxeberría
Geburtstag 05.11.1946
Geburtsort Delarça, Eskada
Position Rechtsaußen
Vereine in der Jugend
1956–1965 FC Delarça
Vereine als Aktiver
1965–1976 FC Bosa
1976-1981 FC Barcelona
Nationalmannschaft
1967–1978 Sagradien 77 (29)
Vereine als Trainer
1981-1986 FC Bosa
1/87-1989 Nalcazal FC
1989-12/93 FC Duerez
1994–1996 FC Porto
1996–1997 FC Barcelona
11/97–1999 S.L. Benfica
1999–2000 FC Bosa
2001–2003 Atlético Madrid
10/03–2004 Inter Milano
2005–2006 Tulisium FC
2/08–3/08 Mesarque SC
4/09–2009 FC Bosa
9/10–2013 FC Duerez

Luis Fernández Etxeberría (*1946 in Delarça, Provinz Bosanesa) ist ein früherer sagradischer Fußballspieler und -trainer. Der Stürmer zählte in den Siebziger Jahren zu den besten Angreifern Europas und gewann mit dem FC Bosa und dem FC Barcelona u.a. einmal den Europapokal der Landesmeister und zweimal den Pokalsiegerwettbewerb. Für die Fußballnationalmannschaft Sagradiens bestritt Etxeberría insgesamt 77 Spiele und erzielte dabei 29 Tore. Er gehörte zusammen mit Carles Notero zu den Führungsspielern des Teams, das 1976 Europameister wurde und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 Platz 4 erreichte. Für seine Leistungen wurde er zweimal als Sagradiens Fußballer des Jahres (1973 und 1974) geehrt und belegte bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1975 den zweiten Platz.

Nach seiner aktiven Laufbahn als Spieler startete Etxeberría eine sehr erfolgreiche Trainerkarriere und arbeitete u.a. in der Premera Liga bei FC Bosa, Nalcazal FC, FC Duerez, Tulisium und Mesarque SC sowie in Spanien, Portugal und Italien beim FC Barcelona, Atletico Madrid, FC Porto, Benfica Lissabon und Inter Mailand. Zu seinen größten Erfolgen als Trainer gehören zwei Europapokalsiege, drei nationale Meisterschaften sowie drei Erfolge in nationalen Pokalwettbewerben. Zuletzt war Etxeberría von 2010 bis 2013 als Trainer beim FC Duerez beschäftigt, erklärte im Sommer 2013 aber im Alter von 67 Jahren sein endgültiges Karriereende im Alter.

Karriere als Spieler

Der in der Bosanesa geborene Etxeberría begann das Fußballspielen bei seinem Heimatverein FC Delarça. Mit 19 Jahren wechselte er 1965 zum benachbarten FC Bosa, wo er in elf Jahren zum Nationalspieler und zum internationalen Star avancierte. Bis heute ist Etxeberría nach Klublegende Sebastian Santesa der Spieler mit den meisten Toren für den Verein. Mit dem FC Bosa gewann Etxeberría viermal die sagradische Premera Liga und einmal die Copa Sagradia und stand in drei Europapokalfinalen, von denen er zwei gewinnen konnte.

1967 debütierte Etxeberría zudem für die Sagradische Fußballnationalmannschaft, für die er in 77 Länderspielen 29 Mal ins Tor traf. Mit der "Azûr" nahm Etxeberría an den Fußballweltmeisterschaften 1974 und 1978 teil. Höhepunkt seiner Karriere war jedoch der Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1976, bei dem Etxeberría gemeinsam mit Carles Notero zu den besten Spielern gehörte. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien erreichte die "Azûr" das Halbfinale und wurde Vierter.

Nach dem erfolgreichen EM-Turnier 1976 wechselte Etxeberría zum katalanischen Spitzenklub FC Barcelona, wo er zusammen mit Johan Cruyff, Johan Neeskens und Hans Krankl spielte. In fünf Spielzeiten gewann Etxeberría mit der Blaugrana zweimal die Copa del Rey und 1979 zum zweiten Mal in seiner Karriere den Europapokal der Pokalsieger. Nach der Saison 1980/81, in der Etxeberría in Barcelona gemeinsam mit Carles Notero spielte und von Trainer Francisco Chamot trainiert wurde, beendete er im Alter von 35 Jahren seine aktive Spielerkarriere.

Stationen als Spieler

Erfolge als Spieler

Mit dem FC Bosa
Mit dem FC Barcelona
  • Spanischer Pokalsieger 1978, 1981
  • Sieger im Europapokal der Pokalsieger 1979
Mit der Nationalmannschaft
Auszeichnungen als Spieler

Karriere als Trainer

Unmittelbar im Anschluss an seine aktive Spielerkarriere kehrte Etxeberría als Cheftrainer zum FC Bosa zurück. Nach dem Gewinn der Copa Sagradia im Jahr 1984 gewann der Klub 1985 zum zweiten Mal den Europapokals der Pokalsieger. 1986 konnte Etxeberría mit Bosa zudem seinen einzigen sagradischen Meistertitel gewinnen, trat im Anschluss aber von seinem Traineramt zurück und wechselte ins Management der Bosaner.

Bereits nach einem halben Jahr als Sportdirektor verließ Etxeberría den FC Bosa und wurde Cheftrainer beim FC Nalcaz. Von 1989 bis 1993 stand Etxeberría anschließend beim FC Duerez unter Vertrag und gewann mit den Blancoes im Jahr 1992 die Copa Sagradia. Den Klub verließ Etxeberría im Winter 1993/94, nachdem er sich mit dem Management des Vereins überworfen hatte.

In den folgenden Jahren arbeitete Etxeberría vornehmlich im Ausland und stand nacheinander bei verschiedenen Vereinen in Portugal und Spanien unter Vertrag. Mit dem FC Porto gewann Etxeberría 1995 und 1996 jeweils die portugiesische Meisterschaft. 1996 kehrte er als Trainer zum FC Barcelona zurück und konnte in seiner ersten Saison gleich die Copa del Rey und – zum vierten Mal in seiner Karriere als Spieler und als Trainer – den Europapokal der Pokalsieger gewinnen. Dennoch musste er den Verein verlassen und schloss sich in den Saisons 1997/98 und 1998/99 Benfica Lissabon an, wo er jedoch keine Titel gewinnen konnte.

Zur Saison 1999/2000 kehrte Etxeberría daher noch einmal für eine Spielzeit zu seinem früheren Klub FC Bosa zurück, um an alte Erfolge anzuknüpfen. Es gelang ihm zwar, die Copa Sagradia zu gewinnen, in der Liga blieb der Klub aber gegen den Serienmeister Tulisium chancenlos. Auf eigenen Wunsch hin wurde das Arbeitsverhältnis bei Bosa daher zum Ende der Spielzeit aufgelöst, nachdem sich der Verein bereits um den Argentinier António Huber als Nachfolger bemüht hatte.

Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit wurde Etxeberría im Jahr 2001 Cheftrainer bei Atlético Madrid, die er nach dem Abstieg in die zweite Liga im Jahr 2002 wieder in die Primera División zurückführen konnte. In der Saison 2003/2004 folgte ein glückloses Engagement bei Inter Mailand.

Nach einem Jahr kehrte Etxeberría 2005 nach Sagradien zurück und wurde überraschend als Trainer von Tulisium vorgestellt. Die Verpflichtung der Bosa-Legende führte zu großem Aufsehen, wurde von den Fans aber zwiespältig aufgenommen. Zudem trat Etxeberría als Nachfolger des langjährigen Erfolgstrainers Joán Restávio eine denkbar schwere Aufgabe an. In der Saison 2005/2006 konnte er lediglich das Finale im Ligapokal gewinnen, verpasste aber mit einem Neun-Punkte-Rückstand auf den Erzrivalen FC Bosa klar die Meisterschaft, sodass sich Trainer und Klub am Ende der Spielzeit auf eine vorzeitige Auflösung des Trainervertrags einigten. Dennoch stellte Etxeberría in seiner Zeit bei Tulisium wichtige Weichen für die Zukunft des Klubs, indem er auf junge Nachwuchsspieler wie Chahid Belazal vertraute, José María Del Piey zum Vizekapitän machte und dem jungen Nachwuchstorhüter Lionel Eskerro zu seinem Erstligadebüt verhalf.

Im Frühjahr 2008 endete ein kurzes Gastspiel bei Mesarque SC glücklos. Bereits nach vier Spielen trat er dort von seinem Amt als Cheftrainer zurück. Nach der Entlassung von Francisco Irruabi wurde Etxeberría zum Ende der Saison 2008/2009 noch einmal für wenige Spiele Interimstrainer bei seinem alten Verein FC Bosa. Im September 2010 kehrte Etxeberría schließlich überraschend noch einmal dauerhaft auf die Trainerbank des FC Duerez zurück. Dort erreichte er in drei Spielzeiten jeweils die internationalen Ränge, zuletzt sogar die Qualifikation zur UEFA Champions League. Außerdem gewann er mit Duerez im Jahr 2011 zum zweiten Mal nach 1992 die Copa Sagradia. Nachdem er seinen Zweijahresvertrag bis 2013 verlängerte hatte, verkündete er im Frühjahr 2013 sein Karriereende.

Stationen als Trainer und Funktionär

  • 1981-1986: FC Bosa (Cheftrainer)
  • 1986-1/87: FC Bosa (Fußballdirektor)
  • 1/87-1989: Nalcazal FC (Cheftrainer)
  • 1989-12/93: FC Duerez (Cheftrainer)
  • 1994-1996: FC Porto (POR) (Cheftrainer)
  • 1996-1997: FC Barcelona (ESP) (Cheftrainer)
  • 11/97-5/99: S.L. Benfica (POR) (Cheftrainer)
  • 1999-2000: FC Bosa (Cheftrainer)
  • 2001-2003: Atlético Madrid (ESP) (Cheftrainer)
  • 10/03-2004: Internazionale FC (ITA) (Cheftrainer)
  • 2005-2006: Tulisium Football Club (Cheftrainer)
  • 2/08-3/08: Mesarque SC (Cheftrainer)
  • 4/09-2009: FC Bosa (Interimstrainer)
  • 9/10-2013: FC Duerez (Cheftrainer)

Erfolge als Trainer

Mit FC Bosa
Mit FC Duerez
Mit FC Porto
  • Portugiesischer Meister 1995, 1996
Mit FC Barcelona
  • Spanischer Pokalsieger 1997
  • Sieger im Europapokal der Pokalsieger 1997
Mit Atletico Madrid
  • Aufstieg in die Primera División 2002
Mit Tulisium