Cientro Tescano-Valonês: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Cientro Tescano-Valonês''' (kurz '''CTV''') ist eine Ende 2003 gegründete [[sagradische]] Regionalpartei im [[Tescano-Valoní]]. Sie stellt mit [[Joaquín Barreno-Soléi]] den Regierungspräsidenten der Region und verfügt über eine relative Mehrheit der Sitze im Regionalrat.
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Von 2004 bis 2010 bildete das CTV den regionalen Ableger der nationalen zentristischen Partei '''Cientro Cívio Democrático''', die ebenfalls von Barreno-Soléi angeführt wurde und schließlich in der Partei [[Cientro Uníu]] aufging. Das CTV besteht seither als eigenständige Regionalpartei weiter, tritt bei überregionalen Wahlen aber als Teil der CU-Listen an.
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Das '''Cientro Tescano-Valonês''' (kurz '''CTV''') ist eine Ende 2003 gegründete [[sagradische]] Regionalpartei im [[Tescano-Valoní]]. Sie gehörte von 2008 bis 2016 der Regionalregierung von [[Tescano-Valoní]] an und stellte mit [[Joaquín Barreno-Soléi]] zugleich den Regierungspräsidenten der Region. Seitdem führt sie die Opposition im Regionalrat an.
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Von 2004 bis 2010 bildete das CTV den regionalen Ableger der nationalen zentristischen Partei [[Cientro Cívico Democrático]], die ebenfalls von Barreno-Soléi angeführt wurde und schließlich in der Partei [[Cientro Uníu]] aufging. Das CTV bestand seither als eigenständige Regionalpartei weiter, trat bei überregionalen Wahlen aber als Teil der CU-Listen an. Nach der Auflösung der nationalen Zentrumspartei im Jahr 2018 besteht das CTV als unabhängige Regionalpartei weiter.
  
 
==== Gründung 2003 ====
 
==== Gründung 2003 ====
Das Cientro Tescano-Valonês wurde Ende 2003 durch [[Joaquín Barreno-Soléi]], den damaligen Regionalpräsidenten von [[Tescano-Valoní]] und einigen Mitstreitern aus der Regionalpartei der christdemokratischen [[Volkspartei]] gegründet, die den neoliberal geprägten Kurs der nationalen Partei unter dem Vorsitzenden [[Miguel Ánibal Luisanto]] und die Öffnung hin zur Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] ablehnten.
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Das Cientro Tescano-Valonês wurde Ende 2003 durch [[Joaquín Barreno-Soléi]], den damaligen Regionalpräsidenten von [[Tescano-Valoní]] und einigen Mitstreitern aus der Regionalpartei der christdemokratischen [[Volkspartei]] gegründet, die den neoliberal geprägten Kurs der nationalen Partei unter dem Vorsitzenden [[Miquel Ánibal Luisanto]] und die Öffnung hin zur Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] ablehnten.  
 
 
Mit Barreno-Soléi verließ eine Mehrheit der PPC-Fraktion im Regionalrat von [[Tescano-Valoní]] seine Partei und erklärte sich für unabhängig von der Semestiner Zentrale. Auf dem Sonderparteitag der PPC-Regionalpartei sprach sich eine knappe Mehrheit gegen Barreno-Soléi aus und leitete gegen diesen und seine Anhänger ein Parteiausschlussverfahren ein, woraufhin dieser mit dem CTV eine eigene Regionalpartei gründete.
 
 
 
Bei der folgenden [[Regionalwahl 2004]] belegte das CTV den zweiten Platz hinter dem [[PPC]] und konnte sich als regionale Kraft behaupten. Bei der [[Regionalwahl 2008]] wurde das CTV schließlich mit mehreren Bündnispartnern stärkste Kraft und Barreno Soléi wieder zum Regierungschef der Region gewählt. In diesem Amt wurde er auch bei der [[Regionalwahl 2012]] bestätigt.
 
  
==== Cientro Cívico Democrático ====
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Mit Barreno-Soléi verließ eine Mehrheit der PPC-Fraktion im Regionalrat von [[Tescano-Valoní]] die Partei und erklärte sich für unabhängig von der Semestiner Zentrale. Auf dem Sonderparteitag der PPC-Regionalpartei sprach sich eine knappe Mehrheit gegen Barreno-Soléi aus und leitete gegen diesen und seine Anhänger ein Parteiausschlussverfahren ein, woraufhin dieser mit dem CTV eine eigene Regionalpartei gründete.  
Nach seinem Austritt aus der Volkspartei und dem Erfolg bei der Regionalwahl 2004 gründete Barreno-Soléi mit einigen Dissidenten aus dem PPC das ''Bürgerlich-Demokratische Zentrum'' (CCD) als eigenständige Partei auf nationaler Ebene. Dieses verstand sich als ''humanistisch-demokratische Partei der Mitte'' und sah sich als unabhängige Kraft zwischen den politischen Lagern der Linken und der Rechten. Das CTV blieb als Regionalpartei bestehen und assoziierte sich auf nationaler Ebene mit der CCD-Partei.
 
  
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] verfehlte das CCD mit einem Stimmenanteil von landesweit 0,3 Prozent deutlich den Einzug ins nationale Parlament Sagradiens. Im Tescano-Valoní lag der Stimmenanteil dagegen deutlich höher bis fast zehn Prozent. In der Folge bemühte sich das CCD um Kooperationspartner auf nationaler Ebene, nachdem die Partei bei der [[Kommunalwahl 2008]] nur in wenigen Gemeinden außerhalb Tescano-Valonís hatte fußfassen können.
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==== Rückkehr in die Regierung ====
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Bei der folgenden [[Regionalwahl 2004]] belegte das CTV den zweiten Platz hinter dem [[PPC]] und konnte sich als regionale Kraft behaupten. Bei der [[Regionalwahl 2008]] wurde das CTV schließlich stärkste Kraft und bildete eine Minderheitsregierung mit der Partei [[Iniciativa per Tescano-Valoní]], die auf wechselnde Mehrheiten angewiesen war. Barreno Soléi wurde wieder zum Regierungschef der Region gewählt. In diesem Amt wurde er auch nach der [[Regionalwahl 2012]] bestätigt. Zu dieser Wahl trat das CTV im Bündnis mit der neuen Zentrumspartei [[Cientro Uníu]] an und bildete anschließend eine Koalitionsregierung mit [[IxTV]] und den [[Grüne]]n.
  
Zur [[Europawahl 2009]] sowie zur vorgezogenen [[Parlamentswahl 2009|Neuwahl des nationalen Parlaments im Herbst 2009]] kandidierte das CCD als Teil des Wahlbündnisses [[Cientro Uníu]] unter Führung der liberal-zentristischen [[Unión de Democráticoes del Cientro]], das bei der Europawahl landesweit 5,7 Prozent erhielt und mit vier Abgeordneten ins Brüsseler Parlament einzog. Der CCD-Vertreter [[Raúl Ballester]] schloss sich dort der EVP-Gruppe an. Bei der Parlamentswahl im Herbst 2009 erreichte das CU zwei Prozent der Stimmen, wurde aber in Tescano-Valoní drittstärkste Kraft.  
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==== Nach Barreno-Soléi ====
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Nachdem [[Joaquín Barreno-Soléi]] 2015 seinen baldigen Rückzug aus der Spitzenpolitik bekannt gegeben hatte, wurde im Januar 2016 [[Francès d'Oliver]] zum Parteivorsitzenden und zum Spitzenkandidaten des CTV zur [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2016]] gewählt. Bei der Regionalwahl verlor das Cientro stark an Stimmen und landete nur auf dem zweiten Platz hinter dem Wahlbündnis aus [[PPC]] und regionalen Bürgerlisten. Der bisherige Bündnispartner [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] stürzte noch stärker ab und verpasste den Wiedereinzug in den Regionalrat. Das CTV führte daraufhin Verhandlungen über eine neue Koalitionsregierung mit dem PPC unter Führung von PPC-Kandidat [[Dián Albirretxe]]. Einige Regionalräte des CTV verließen daraufhin die Partei und gründeten die oppositionelle Fraktion [[Tescano-Valoní nel Côr]] (TVC). Nachdem die Koalition mit der Volkspartei nicht zustande gekommen war, näherten sich die beiden Gruppen wieder an, sodass sich das TVC im März 2017 wieder mit dem CTV zusammenschloss.
  
In der Folge ging das CCD auf nationaler Ebene schließlich im Jahr 2010 in der Partei [[Cientro Uníu]] auf. Das Cientro Tescano-Valonês blieb als eigenständige Partei bestehen, kooperiert auf nationaler Ebene aber mit dem [[CU]].  
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==== Jüngste Vergangenheit ====
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Im Vorfeld der [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2020]] gründete sich, auch aus Teilen der CTV-Abspaltung TVC, mit der Partei [[Pel Tescano]] eine neue Konkurrenzformation im regionalistischen Lager, die mit einem populistischen Profil antrat. Das CTV verlor gegenüber 2016 mehr als zehn Prozentpunkte und fiel mit 13,8 Prozent der Stimmen auf den dritten Rang zurück. [[Francès d'Oliver]] gab daraufhin die Führung der Partei an [[María Demarcone]] ab, kehrte zur [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2024|Regionalwahl 2024]] aber wieder an die Parteispitze zurück. Mit 6,5 Prozent der Stimmen fiel die Partei weiter ab und blieb auch danach in der Opposition.
  
 
[[Kategorie: Sagradische Partei]]
 
[[Kategorie: Sagradische Partei]]
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[[Kategorie: Regionalpartei in Sagradien]]

Aktuelle Version vom 24. Juli 2024, 09:32 Uhr

Cientro Tescano-Valonês
Logo-CTV.jpg
Ehrenvorsitzender Joaquín Barreno-Soléi
Parteivorsitzender Francès d'Oliver
Gründung 2003
Nationale Zugehörigkeit CCD (2004-2010)
CU (2010-2018)
Jugendorganisation Juventú Tescano-Valonês
Ausrichtung Zentrismus
Regionalismus
Christdemokratie
Position Mitte/Mitte-Rechts
Farbe orange-blau

Das Cientro Tescano-Valonês (kurz CTV) ist eine Ende 2003 gegründete sagradische Regionalpartei im Tescano-Valoní. Sie gehörte von 2008 bis 2016 der Regionalregierung von Tescano-Valoní an und stellte mit Joaquín Barreno-Soléi zugleich den Regierungspräsidenten der Region. Seitdem führt sie die Opposition im Regionalrat an.

Von 2004 bis 2010 bildete das CTV den regionalen Ableger der nationalen zentristischen Partei Cientro Cívico Democrático, die ebenfalls von Barreno-Soléi angeführt wurde und schließlich in der Partei Cientro Uníu aufging. Das CTV bestand seither als eigenständige Regionalpartei weiter, trat bei überregionalen Wahlen aber als Teil der CU-Listen an. Nach der Auflösung der nationalen Zentrumspartei im Jahr 2018 besteht das CTV als unabhängige Regionalpartei weiter.

Gründung 2003[bearbeiten]

Das Cientro Tescano-Valonês wurde Ende 2003 durch Joaquín Barreno-Soléi, den damaligen Regionalpräsidenten von Tescano-Valoní und einigen Mitstreitern aus der Regionalpartei der christdemokratischen Volkspartei gegründet, die den neoliberal geprägten Kurs der nationalen Partei unter dem Vorsitzenden Miquel Ánibal Luisanto und die Öffnung hin zur Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen PSP ablehnten.

Mit Barreno-Soléi verließ eine Mehrheit der PPC-Fraktion im Regionalrat von Tescano-Valoní die Partei und erklärte sich für unabhängig von der Semestiner Zentrale. Auf dem Sonderparteitag der PPC-Regionalpartei sprach sich eine knappe Mehrheit gegen Barreno-Soléi aus und leitete gegen diesen und seine Anhänger ein Parteiausschlussverfahren ein, woraufhin dieser mit dem CTV eine eigene Regionalpartei gründete.

Rückkehr in die Regierung[bearbeiten]

Bei der folgenden Regionalwahl 2004 belegte das CTV den zweiten Platz hinter dem PPC und konnte sich als regionale Kraft behaupten. Bei der Regionalwahl 2008 wurde das CTV schließlich stärkste Kraft und bildete eine Minderheitsregierung mit der Partei Iniciativa per Tescano-Valoní, die auf wechselnde Mehrheiten angewiesen war. Barreno Soléi wurde wieder zum Regierungschef der Region gewählt. In diesem Amt wurde er auch nach der Regionalwahl 2012 bestätigt. Zu dieser Wahl trat das CTV im Bündnis mit der neuen Zentrumspartei Cientro Uníu an und bildete anschließend eine Koalitionsregierung mit IxTV und den Grünen.

Nach Barreno-Soléi[bearbeiten]

Nachdem Joaquín Barreno-Soléi 2015 seinen baldigen Rückzug aus der Spitzenpolitik bekannt gegeben hatte, wurde im Januar 2016 Francès d'Oliver zum Parteivorsitzenden und zum Spitzenkandidaten des CTV zur Regionalwahl in Tescano-Valoní 2016 gewählt. Bei der Regionalwahl verlor das Cientro stark an Stimmen und landete nur auf dem zweiten Platz hinter dem Wahlbündnis aus PPC und regionalen Bürgerlisten. Der bisherige Bündnispartner Iniciativa per Tescano-Valoní stürzte noch stärker ab und verpasste den Wiedereinzug in den Regionalrat. Das CTV führte daraufhin Verhandlungen über eine neue Koalitionsregierung mit dem PPC unter Führung von PPC-Kandidat Dián Albirretxe. Einige Regionalräte des CTV verließen daraufhin die Partei und gründeten die oppositionelle Fraktion Tescano-Valoní nel Côr (TVC). Nachdem die Koalition mit der Volkspartei nicht zustande gekommen war, näherten sich die beiden Gruppen wieder an, sodass sich das TVC im März 2017 wieder mit dem CTV zusammenschloss.

Jüngste Vergangenheit[bearbeiten]

Im Vorfeld der Regionalwahl in Tescano-Valoní 2020 gründete sich, auch aus Teilen der CTV-Abspaltung TVC, mit der Partei Pel Tescano eine neue Konkurrenzformation im regionalistischen Lager, die mit einem populistischen Profil antrat. Das CTV verlor gegenüber 2016 mehr als zehn Prozentpunkte und fiel mit 13,8 Prozent der Stimmen auf den dritten Rang zurück. Francès d'Oliver gab daraufhin die Führung der Partei an María Demarcone ab, kehrte zur Regionalwahl 2024 aber wieder an die Parteispitze zurück. Mit 6,5 Prozent der Stimmen fiel die Partei weiter ab und blieb auch danach in der Opposition.