Thorsten Holzhauser: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach einer Gastdozentur an der [[University of Glasgow]] im Jahr 2017 bearbeitete Holzhauser von 2017 bis 2020 als [[Post Doc]] ein Forschungsprojekt zu politischen Belastungs[[Diskurs|diskursen]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].
 
Nach einer Gastdozentur an der [[University of Glasgow]] im Jahr 2017 bearbeitete Holzhauser von 2017 bis 2020 als [[Post Doc]] ein Forschungsprojekt zu politischen Belastungs[[Diskurs|diskursen]] in [[Westdeutschland]], [[Österreich]] und [[Frankreich]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das von der [[Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] gefördert wurde. Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] in [[Stuttgart]].
  
Zu Thorsten Holzhausers Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] und [[Soziale Bewegung|Bewegungen]] sowie die [[Kulturgeschichte]] politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Er veröffentlichte unter anderem in den ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte|Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte]]'', ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'', ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' sowie in der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]'', in der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]'' und auf ''[[Geschichte der Gegenwart]]''. In Interviews u.a. für [[Zeit Online]], [[ZDF]], [[SWR]], [[HR]], [[MDR]] und [[Deutschlandfunk]] nimmt er zudem zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zur ostdeutschen Transformations- und Demokratieentwicklung Stellung.
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Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der [[Demokratie]], der [[Politische Partei|politischen Parteien]] und [[Soziale Bewegung|Bewegungen]] sowie die [[Kulturgeschichte]] politisch-sozialer [[Transformation|Transformationen]]. Er veröffentlichte unter anderem in den ''[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte|Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte]]'', ''[[Geschichte und Gesellschaft]]'', ''[[Zeitschrift für Parlamentsfragen]]'' sowie in der ''[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]'', in der ''[[Die Tageszeitung|Tageszeitung (taz)]]'' und auf ''[[Geschichte der Gegenwart]]''. In Interviews u.a. für [[Zeit Online]], [[ZDF]], [[SWR]], [[HR]], [[MDR]] und [[Deutschlandfunk]] nimmt er zudem zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zur ostdeutschen Transformations- und Demokratieentwicklung Stellung.
  
 
== Schriften (Auswahl) ==
 
== Schriften (Auswahl) ==

Version vom 10:02, 19. Jul 2021

Thorsten Holzhauser (*1985 in Kaiserslautern) ist ein deutscher Historiker.

Leben

Holzhauser studierte Geschichte, Germanistik, Bildungswissenschaften und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und war Stidendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Nach seinem Ersten Staatsexamen war er von 2013 bis 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Universität Mainz, wo er 2018 im Fach Mittlere und Neuere Geschichte zum Dr. phil promoviert wurde. Seine Doktorarbeit mit dem Titel Die "Nachfolgepartei" zur Integrationsgeschichte der Partei des demokratischen Sozialismus (PDS) in das politische System der Bundesrepublik Deutschland wurde von Andreas Rödder betreut und 2018 mit dem Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz ausgezeichnet. Das 2019 vom Institut für Zeitgeschichte (IfZ) herausgegebene Buch erhielt große Aufmerksamkeit in der Presse und wurde sowohl in der FAZ<ref>Vorlage:Literatur</ref> als auch im Neuen Deutschland<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> positiv besprochen.

Nach einer Gastdozentur an der University of Glasgow im Jahr 2017 bearbeitete Holzhauser von 2017 bis 2020 als Post Doc ein Forschungsprojekt zu politischen Belastungsdiskursen in Westdeutschland, Österreich und Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert wurde. Seit Januar 2021 ist Holzhauser wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der Demokratie, der politischen Parteien und Bewegungen sowie die Kulturgeschichte politisch-sozialer Transformationen. Er veröffentlichte unter anderem in den Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte, Geschichte und Gesellschaft, Zeitschrift für Parlamentsfragen sowie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in der Tageszeitung (taz) und auf Geschichte der Gegenwart. In Interviews u.a. für Zeit Online, ZDF, SWR, HR, MDR und Deutschlandfunk nimmt er zudem zur Parteien- und Koalitionspolitik sowie zur ostdeutschen Transformations- und Demokratieentwicklung Stellung.

Schriften (Auswahl)

Monografien

  • Demokratie, Nation, Belastung. Politische Belastung in westdeutschen, österreichischen und französischen Nachkriegsdiskursen (= Historische Zeitschrift, Beihefte, Bd. ***). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2021.
  • Die "Nachfolgepartei". Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 122). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-063342-9.

Sammelbände

  • (mit Felix Lieb) Wandel in der Krise. Politische Parteien seit den 1970er-Jahren (= Zeitgeschichte im Gespräch, Bd. ***). Metropol Verlag, Berlin 2021,

Aufsätze

  • (mit Paul Treffenfeldt) Demokratisierung durch Wahlausschluss? Die Debatte um das Wahlrecht von NS-Belasteten im Parlamentarischen Rat. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte
  • Die Linke, la Bundeswehr et l'évolution de la politique de sécurité allemande. In: Allemagne d'aujourd'hui 235 (2021), no 1, pp. 215-224.
  • Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive. In: Zeitschrift für Parlamentsfragen 50 (2019), H. 1, S. 130-148.
  • Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland. In: Geschichte und Gesellschaft 44 (2018), H. 4, S. 586-618.
  • (mit Antony Kalashnikov) Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), Historical Memory of Central and East European Communism. Routledge, Abingdon 2018, pp. 41-73.
  • „Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzungs- und Integrationsstrategie (1990-1998). In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 62 (2014), H. 2, S. 285-308.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Personendaten