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'''Sagracêr SA''' ist ein weltweit agierender Stah- und Aluminiumproduzent mit Sitz im mittel[[sagradischen]] [[Sanjoán de Bordez]]. Nachdem erste Pläne der linken [[Volksfront]]regierung von 1936, die sagradische Stahlindustrie zu verstaatlichen, noch gescheitert waren, einigte die lagerübergreifende Nachkriegsregierung von [[José Saviola]] 1945 auf die Bildung einer vereinigten staatlichen Stahlgesellschaft, die zunächst als '''Regía Sagradêsa d'Acerías''' gegründet wurde und wenig später unter dem Namen ''Sagracêr'' firmierte. In der Folge war Sagracêr der staatlichen [[ENIP]]-Holding unterstellt und bildete eine der Säulen des staatlichen Wirtschaftssektors. Seit den sechziger Jahren war das Unternehmen auch in der Aluminiumbranche tätig.  
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'''Sagracêr SA''' ist ein [[sagradischer]] Industriekonzern mit Schwerpunkt in der Stahl- und Aluminiumproduktion und Hauptsitz in [[Sanjoán de Bordez]]. Das Unternehmen wurde 1934 als Zusammenschluss mehrerer mittelsagradischer Stahlwerke gegründet, um gemeinsam die Folgen der Weltwirtschaftskrise abzufedern. Der neu gebildete Konzern war zunächst als '''Unión Sagradêsa de Acerías''' (USAC) bekannt und kontrollierte große Teile der sagradischen Stahlindustrie. Die [[Sagradische Republik]] besaß ein Aktienpaket von 15 Prozent, die Mehrheit der USAC blieb aber in Privatbesitz der beteiligten Stahlwerke.
  
Nach der Ölkrise 1973 versuchte die Mitte-Links-Regierung von [[Joán Caval]] im Sinne eines "Sagrokeynesianismus", den verstaatlichten Sektor als Instrument der Beschäftigungspolitik zu nützen, und erzielte damit kurzfristige Erfolge, bewirkte aber auch nachhaltige Probleme. In den 1980er Jahren traten zunehmende Verluste auf. Die seit 1982 amtierende Regierung von [[Emilio Moya]] leitete schließlich die Privatisierung der Stahlindustrie ein und führte den Sagracêr-Konzern 1987 an die Börse.  
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Nachdem erste Pläne der linken [[Volksfront]]regierung von 1936, die sagradische Stahlindustrie zu verstaatlichen, noch gescheitert waren, einigte sich die lagerübergreifende Nachkriegsregierung von [[José Saviola]] 1945 auf die Verstaatlichung der USAC und weiterer Montanunternehmen. Aus der USAC ging schließlich 1945 die '''Regía Sagradêsa d'Acêr''' hervor, die schon 1950 in eine staatlich kontrollierte Aktiengesellschaft mit dem Namen '''Societá Anónima Sagradêsa d'Acêr''', kurz ''Sagracêr'', überführt wurde.
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Nach der Verstaatlichung war Sagracêr der staatlichen [[ENIP]]-Holding unterstellt und bildete eine der Säulen des staatlichen Wirtschaftssektors. Nach der Ölkrise 1973 versuchte die Mitte-Links-Regierung von [[Joán Caval]] im Sinne eines "Sagrokeynesianismus", den verstaatlichten Sektor als Instrument der Beschäftigungspolitik zu nützen, und erzielte damit kurzfristige Erfolge, bewirkte aber auch nachhaltige Probleme. In den 1980er Jahren traten zunehmende Verluste auf. Die seit 1982 amtierende Regierung von [[Emilio Moya]] leitete schließlich die Privatisierung der Stahlindustrie ein und reduzierte den staatlich kontrollierten Anteil am Unternehmen schittweise auf 25 Prozent.  
  
 
[[Kategorie: Unternehmen]]
 
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[[Kategorie: IAS30-Unternehmen]]
 
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Aktuelle Version vom 28. Mai 2020, 10:42 Uhr

Sagracêr-Logo.jpg
Sagracêr SA
Rechtsform Societá Anónima
Aktien BVSE: SGC
Gründung 1934
Sitz Sanjoán de Bordez
Branche Stahl und Aluminium

Sagracêr SA ist ein sagradischer Industriekonzern mit Schwerpunkt in der Stahl- und Aluminiumproduktion und Hauptsitz in Sanjoán de Bordez. Das Unternehmen wurde 1934 als Zusammenschluss mehrerer mittelsagradischer Stahlwerke gegründet, um gemeinsam die Folgen der Weltwirtschaftskrise abzufedern. Der neu gebildete Konzern war zunächst als Unión Sagradêsa de Acerías (USAC) bekannt und kontrollierte große Teile der sagradischen Stahlindustrie. Die Sagradische Republik besaß ein Aktienpaket von 15 Prozent, die Mehrheit der USAC blieb aber in Privatbesitz der beteiligten Stahlwerke.

Nachdem erste Pläne der linken Volksfrontregierung von 1936, die sagradische Stahlindustrie zu verstaatlichen, noch gescheitert waren, einigte sich die lagerübergreifende Nachkriegsregierung von José Saviola 1945 auf die Verstaatlichung der USAC und weiterer Montanunternehmen. Aus der USAC ging schließlich 1945 die Regía Sagradêsa d'Acêr hervor, die schon 1950 in eine staatlich kontrollierte Aktiengesellschaft mit dem Namen Societá Anónima Sagradêsa d'Acêr, kurz Sagracêr, überführt wurde.

Nach der Verstaatlichung war Sagracêr der staatlichen ENIP-Holding unterstellt und bildete eine der Säulen des staatlichen Wirtschaftssektors. Nach der Ölkrise 1973 versuchte die Mitte-Links-Regierung von Joán Caval im Sinne eines "Sagrokeynesianismus", den verstaatlichten Sektor als Instrument der Beschäftigungspolitik zu nützen, und erzielte damit kurzfristige Erfolge, bewirkte aber auch nachhaltige Probleme. In den 1980er Jahren traten zunehmende Verluste auf. Die seit 1982 amtierende Regierung von Emilio Moya leitete schließlich die Privatisierung der Stahlindustrie ein und reduzierte den staatlich kontrollierten Anteil am Unternehmen schittweise auf 25 Prozent.