Domênco Scalfín: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Katholik Scalfín gehörte der katholisch-konservativen [[Volksaktion]] an und stieg in den 1910er Jahren in die Parteiführung auf. In der [[Kabinett F. Tropexas|Regierung]] seines Parteifreundes [[Francisco Tropexas]] wurde Scalfín 1913 zum [[Minister für die Kolonien]] ernannt. | Der Katholik Scalfín gehörte der katholisch-konservativen [[Volksaktion]] an und stieg in den 1910er Jahren in die Parteiführung auf. In der [[Kabinett F. Tropexas|Regierung]] seines Parteifreundes [[Francisco Tropexas]] wurde Scalfín 1913 zum [[Minister für die Kolonien]] ernannt. | ||
| − | 1924 war er maßgeblich an der Umformierung der katholischen Rechten zur rechtskonservativen [[Volksunion]] beteiligt und galt allgemein als deren "Gründervater". 1925 wurde er zunächst [[Verteidigungsminister]] in der Regierung von [[Estefán Gaeta]] und | + | 1924 war er maßgeblich an der Umformierung der katholischen Rechten zur rechtskonservativen [[Volksunion]] beteiligt und galt allgemein als deren "Gründervater". 1925 wurde er zunächst [[Verteidigungsminister]] in der Regierung von [[Estefán Gaeta]] und 1927 schließlich zum [[Finanzminister]] in der [[Kabinett Ybagarriz|Regierung Ybagarriz]] berufen. |
1929 wurde Scalfín zum Präsidenten des sagradischen [[Senat]]s gewählt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1932|Präsidentschaftswahl im Dezember 1932]] war Scalfín Kandidat um die Nachfolge seines Parteifreundes [[Estefán Gaeta]] und konnte sich unter anderem gegen [[Cristoval Sánchez]] und [[Santiago Laval]] durchsetzen. | 1929 wurde Scalfín zum Präsidenten des sagradischen [[Senat]]s gewählt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1932|Präsidentschaftswahl im Dezember 1932]] war Scalfín Kandidat um die Nachfolge seines Parteifreundes [[Estefán Gaeta]] und konnte sich unter anderem gegen [[Cristoval Sánchez]] und [[Santiago Laval]] durchsetzen. | ||
Version vom 21:27, 27. Feb 2020
Domênco Vitorino Scalfín Ferrandiz (*1861; †1936) war ein sagradischer Politiker und von 1934 bis zu seinem Rücktritt 1938 der siebte Präsident der Sagradischen Republik.
Der Katholik Scalfín gehörte der katholisch-konservativen Volksaktion an und stieg in den 1910er Jahren in die Parteiführung auf. In der Regierung seines Parteifreundes Francisco Tropexas wurde Scalfín 1913 zum Minister für die Kolonien ernannt.
1924 war er maßgeblich an der Umformierung der katholischen Rechten zur rechtskonservativen Volksunion beteiligt und galt allgemein als deren "Gründervater". 1925 wurde er zunächst Verteidigungsminister in der Regierung von Estefán Gaeta und 1927 schließlich zum Finanzminister in der Regierung Ybagarriz berufen.
1929 wurde Scalfín zum Präsidenten des sagradischen Senats gewählt. Bei der Präsidentschaftswahl im Dezember 1932 war Scalfín Kandidat um die Nachfolge seines Parteifreundes Estefán Gaeta und konnte sich unter anderem gegen Cristoval Sánchez und Santiago Laval durchsetzen.
In der Oktoberkrise 1934 musste Scalfín Angriffe von rechts und links auf die Republik abwehren und setzte schließlich Manuel Sants-Igualde als starken Ministerpräsidenten ein.