Carles Simón López-Iregui: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Carles Simón López-Iregui''' war ein [[sagradischer]] Politiker und Staatsmann der [[Zweiten Republik]]. Er war von Januar bis November 1919 [[Präsident der Sagradischen Republik]].   
 
'''Carles Simón López-Iregui''' war ein [[sagradischer]] Politiker und Staatsmann der [[Zweiten Republik]]. Er war von Januar bis November 1919 [[Präsident der Sagradischen Republik]].   
  
Nach der [[Parlamentswahl 1917]] wurde López-Iregui als Vertreter des [[Linksblock]]s zum Präsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt.   
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Der [[PRR|Radikal-Republikaner]] López-Iregui wurde 1899 das erste Mal in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt und gehörte ihr bis zu seiner Wahl ins Präsidentenamt insgesamt 20 Jahre lang an. Im Laufe der Jahre übernahm er mehrere Ministerämter, unter anderem war er [[Justizminister]] im [[Kabinett Sánchez I]] (1902-1903), [[Handelsminister]] im [[Kabinett Alemà]] (1911-1912) sowie [[Außenminister]] im [[Kabinett Sánchez II]] (1912-1913). Nach der [[Parlamentswahl 1917]] wurde López-Iregui als Vertreter des [[Linksblock]]s schließlich zum Präsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt.   
  
 
Bei der [[Präsidentschaftswahl 1919 (Januar)|Präsidentschaftswahl im Januar 1919]] wurde López-Iregui als Kompromisskandidat der liberalen Kräfte zum vierten [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]] gewählt. In diesem Amt folgte er dem Liberalen [[Francisco Berlioz]] nach, der auf eine Wiederwahl verzichtet hatte. López-Iregui war bei der Wahl zunächst nicht als Kandidat vorgesehen, wurde aber nominiert, nachdem sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] in mehreren Wahlgängen gescheitert war.  
 
Bei der [[Präsidentschaftswahl 1919 (Januar)|Präsidentschaftswahl im Januar 1919]] wurde López-Iregui als Kompromisskandidat der liberalen Kräfte zum vierten [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]] gewählt. In diesem Amt folgte er dem Liberalen [[Francisco Berlioz]] nach, der auf eine Wiederwahl verzichtet hatte. López-Iregui war bei der Wahl zunächst nicht als Kandidat vorgesehen, wurde aber nominiert, nachdem sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] in mehreren Wahlgängen gescheitert war.  
  
López-Ireguis Präsidentschaft stand von Beginn an unter keinem guten Zeichen. Er litt unter gesundheitlichen Problemen und wirkte bei öffentlichen Anlässen häufig überfordert und verwirrt. Als langjähriger Vertreter einer säkularen Politik musste sich López-Iregui scharfen Angriffen von Seiten der konservativen Presse erwehren, die ihn auch persönlich diffamierten. Bald kursierten Gerüchte über eine angebliche Homosexualität des Präsidenten, die vor allem in katholischen Kreisen zu Empörung führten.  
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López-Ireguis Präsidentschaft stand von Beginn an unter keinem guten Zeichen. Er litt unter gesundheitlichen Problemen und wirkte bei öffentlichen Anlässen häufig überfordert und verwirrt. Als Freimaurer, bekennender Atheist und langjähriger Vertreter einer säkularen Politik musste sich López-Iregui scharfen Angriffen von Seiten der konservativen Presse erwehren, die ihn auch persönlich diffamierten. Bald kursierten Gerüchte über eine homosexuelle und sodomistische Handlungen des Präsidenten, die auch von katholischen und konservativen Presseorganen aufgegriffen und verbreitet wurden.  
  
Nachdem López-Iregui im November 1919 eine zivilrechtliche Verleumdungsklage gegen seine Widersacher verloren hatte, zog er die Konsequenzen und trat von seinem Amt zurück. Zum Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] gewählt, der die Pressekampagne hart verurteilte und einen Kurs der starken Präsidentschaft ankündigte. Spekulationen, Sánchez selbst habe die Verleumdungskampagne initiiert, um nach seiner verlorenen Präsidentschaftskampagne doch noch zum Zug zu kommen, konnten weder bestätigt noch widerlegt werden.  
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Nachdem López-Iregui im November 1919 eine zivilrechtliche Verleumdungsklage gegen mehrere Presseorgane verloren hatte, zog er die Konsequenzen und trat von seinem Amt zurück, um das Ansehen des Amtes zu bewahren, wie er offiziell begründete. Zum Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] gewählt, der die Pressekampagne hart verurteilte und einen Kurs der starken Präsidentschaft ankündigte. Spekulationen, Sánchez selbst habe die Verleumdungskampagne initiiert, um nach seiner verlorenen Präsidentschaftskampagne doch noch zum Zug zu kommen, konnten weder bestätigt noch widerlegt werden.  
  
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|López-Iregui]]
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|López-Iregui]]

Version vom 13:46, 19. Jan 2020

Carles Simón López-Iregui war ein sagradischer Politiker und Staatsmann der Zweiten Republik. Er war von Januar bis November 1919 Präsident der Sagradischen Republik.

Der Radikal-Republikaner López-Iregui wurde 1899 das erste Mal in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt und gehörte ihr bis zu seiner Wahl ins Präsidentenamt insgesamt 20 Jahre lang an. Im Laufe der Jahre übernahm er mehrere Ministerämter, unter anderem war er Justizminister im Kabinett Sánchez I (1902-1903), Handelsminister im Kabinett Alemà (1911-1912) sowie Außenminister im Kabinett Sánchez II (1912-1913). Nach der Parlamentswahl 1917 wurde López-Iregui als Vertreter des Linksblocks schließlich zum Präsidenten der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt.

Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1919 wurde López-Iregui als Kompromisskandidat der liberalen Kräfte zum vierten Präsidenten der Sagradischen Republik gewählt. In diesem Amt folgte er dem Liberalen Francisco Berlioz nach, der auf eine Wiederwahl verzichtet hatte. López-Iregui war bei der Wahl zunächst nicht als Kandidat vorgesehen, wurde aber nominiert, nachdem sein Parteifreund Cristoval Sánchez in mehreren Wahlgängen gescheitert war.

López-Ireguis Präsidentschaft stand von Beginn an unter keinem guten Zeichen. Er litt unter gesundheitlichen Problemen und wirkte bei öffentlichen Anlässen häufig überfordert und verwirrt. Als Freimaurer, bekennender Atheist und langjähriger Vertreter einer säkularen Politik musste sich López-Iregui scharfen Angriffen von Seiten der konservativen Presse erwehren, die ihn auch persönlich diffamierten. Bald kursierten Gerüchte über eine homosexuelle und sodomistische Handlungen des Präsidenten, die auch von katholischen und konservativen Presseorganen aufgegriffen und verbreitet wurden.

Nachdem López-Iregui im November 1919 eine zivilrechtliche Verleumdungsklage gegen mehrere Presseorgane verloren hatte, zog er die Konsequenzen und trat von seinem Amt zurück, um das Ansehen des Amtes zu bewahren, wie er offiziell begründete. Zum Nachfolger wurde sein Parteifreund Cristoval Sánchez gewählt, der die Pressekampagne hart verurteilte und einen Kurs der starken Präsidentschaft ankündigte. Spekulationen, Sánchez selbst habe die Verleumdungskampagne initiiert, um nach seiner verlorenen Präsidentschaftskampagne doch noch zum Zug zu kommen, konnten weder bestätigt noch widerlegt werden.