Angel Ribero: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Angel Fernandes Ribero''' (*1936 in [[Sena]]/[[Amôria]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Manager und ehemaliger Politiker ([[UDS]]).  
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'''Angel Ribero Ferrandiz''' (*1936 in [[Sena]]/[[Armôria]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Manager und ehemaliger Politiker ([[UDS]]). Er war von 1982 bis 1986 [[Minister für den öffentlichen Dienst]] und von 1986 bis 1990 [[Wirtschaftsminister]] in der [[Kabinett Moya II|Regierung Moya]] und fungierte danach als Sprecher der liberalen Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Von 1999 bis 2002 war er Verwaltungsratsmitglied des Verlagshauses [[Robredo-Santís]].
  
Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. 1977 wurde der damals noch parteilose Ribero als Vertreter der liberalen UDS unter dem Sozialisten [[Donado Ricardes]] zum Staatssekretär im Wirtschaftsministerium berufen. Nach dem Bruch der sozialistisch-liberalen Koalition 1979 schied er aus der Regierung aus und kandidierte bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979]] erstmals für die UDS um ein Parlamentsmandat, der er seit Ende 1978 angehörte.  
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== Leben und Wirken ==
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Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. Als Parteiloser wurde Ribero schließlich nach der [[Parlamentswahl 1978]] von [[UDS]]-Chef [[Lorenzo Estrubal]] zum Staatssekretär im sagradischen [[Wirtschaftsministerium]] berufen.  
  
In der [[Abgeordnetenkammer]] übernahm Ribero die Rolle des Wirtschaftsexperten seiner Partei und wurde dem rechten Flügel der Fraktion zugerechnet. 1981 wurde er erstmals in die Parteispitze gewäht. Nach dem Erfolg der Liberalen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]] wurde Ribero Staatssekretär beim Ministerpräsidenten mit der Zuständigkeit für Europafragen, verließ das Amt jedoch 1983, als er von [[Lorenzo Estrubal]] als Nachfolger des zurückgetretenen [[Daniel Argente]] zum Parteisekretär der [[UDS]] berufen wurde. In diesem Amt verblieb Ribero fünf Jahre lang und leitete u.a. die Kampagne zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]], die in einem Regierungswechsel endete. Seither gehörte die UDS zu einer neuen sozialistisch-liberalen Regierungskoalition unter [[Donado Ricardes]]. Nach einer [[Kabinett Ricardes II|Kabinettsumbildung]] im Mai 1988, bei dem die UDS die Zuständigkeit für das Finanzministerium gegen das Wirtschaftsministerium tauschte, trat Ribero als neuer [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] in die Regierung ein, wo er die Nachfolge des Sozialisten [[Bernardo Véllez]] antrat.
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1982 trat er in die UDS ein und wurde er für die Liberalen bei der [[Parlamentswahl 1982]] erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Im [[Kabinett Moya I|ersten]] und [[Kabinett Moya II|zweiten Kabinett Moya]] übernahm er das Amt eines [[Postminister|Ministers für öffentlichen Dienst, Post und Fernmeldewesen]], ehe er in der [[Kabinett Moya III|dritten Regierung Moya]] zum [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] berufen wurde.  
  
Nachdem UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] nach 19 Jahren seinen Verzicht auf die Führung der Partei angekündigt hatte, bewarb sich Angel Ribero um die Nachfolge des Parteipatriarchen. Schließlich konnte er sich im Nachfolgerennen durchsetzen und wurde 1989 als Kandidat des Vorstands zum Parteivorsitzenden der UDS gewählt, Vizepremierminister blieb aber auch über die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] hinaus Lorenzo Estrubal. Im konservativ-liberalen [[Kabinett Otero I]] seit Herbst 1990 blieb Ribero Wirtschaftsminister. Als Parteivorsitzender der Liberalen gelang es ihm jedoch immer weniger, die Rolle eines starken Vorsitzenden auszufüllen. Stattdessen machte sich bald Unmut gegen Ribero breit. Nachdem er durch eine private Finanzaffäre intern unter Druck geraten war, erklärte Ribero im April 1992 überraschend seinen Rücktritt von allen Ämtern in Regierung und Partei. Neuer Vorsitzender der Partei wurde [[Mário Bahamonte]], das Wirtschaftsministerium [[Luca Bremante]]. Gleichzeitig mit Ribero schied auch [[Lorenzo Estrubal]] nach zehn Jahren infolge an der Spitze des Außenministeriums aus der Regierung aus.  
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Nachdem UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] nach 19 Jahren seinen Verzicht auf die Führung der Partei angekündigt hatte, bewarb sich Angel Ribero 1989 um die Nachfolge des Parteipatriarchen, musste sich aber Fraktionssprecher [[Mário Bahamonte]] geschlagen geben. Nach der Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien bei der [[Parlamentswahl 1990]] zog sich Ribero vorübergehend aus der Politik zurück und wurde Manager beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk [[RTS]].
  
Ribero blieb im Parlament und wurde bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wiedergewählt. Nach dem Wechsel von Partei- und Fraktionschef Bahamonte in die EU-Kommission wurde Ribero als dessen Nachfolger zum Fraktionssprecher der UDS in der Abgeordnetenkammer gewählt. Diesen Posten räumte er nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]], in deren Folge Ribero sich aus der Politik zurückzog. Stattdessen ging er wieder zurück in die Wirtschaft und wurde im Jahr 1999 Manager des Verlagshauses [[Robredo-Santís]]. Auf diesem Posten blieb er bis Ende 2002, als er im Alter von 66 Jahren aus dem Unternehmen ausschied.  
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Bei der [[Parlamentswahl 1994]] kehrte Ribero wieder in die Politik zurück und wurde erneut in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt, wo er 1995 das Amt des Fraktionssprechers der Liberalen übernahm. Diesen Posten räumte er nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]], in deren Folge Ribero sich aus der Politik zurückzog. Stattdessen ging er wieder zurück in die Wirtschaft und wurde im Jahr 1999 Manager des Verlagshauses [[Robredo-Santís]]. Auf diesem Posten blieb er bis Ende 2002, als er im Alter von 66 Jahren aus dem Unternehmen ausschied.
  
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== Politische Funktionen ==
 
=== Öffentliche Ämter ===
 
=== Öffentliche Ämter ===
* 1977-1979: Staatssekretär im Wirtschaftsministerium ([[Kabinett Caval IV]])
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* 1979-1981: Staatssekretär im sagradischen [[Wirtschaftsministerium]] ([[Kabinett Nada I]])
* 1982-1983: Staatssekretär für europäische Fragen beim Ministerpräsidenten ([[Kabinett Moya I]])
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* 1982-1986: [[Minister für öffentlichen Dienst, Post und Fernmeldewesen]] im [[Kabinett Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]]
* 1988-1992: [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Ricardes II]] und [[Kabinett Otero I|Otero I]]
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* 1986-1990: [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Moya III]]
  
 
=== Mandate ===
 
=== Mandate ===
* 1979-1998: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (UDS)
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* 1982-1991: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (UDS)
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* 1994-1998: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (UDS)
  
 
=== Parteifunktionen ===
 
=== Parteifunktionen ===
* 1983-1988: Parteisekretär der [[UDS]]
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* 1983-1986: Parteisekretär der [[UDS]]
* 1989-1992: Parteivorsitzender der [[UDS]]
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* 1989-1991: stellvertretender Parteivorsitzender der [[UDS]]
 
* 1995-1998: Sprecher der [[UDS]]-Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1995-1998: Sprecher der [[UDS]]-Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]
  
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]
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[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ribero]]
[[Kategorie: Politiker der UDS]]
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[[Kategorie: Politiker der UDS|Ribero]]
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens]]
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[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Ribero]]

Aktuelle Version vom 8. Januar 2020, 13:34 Uhr

Angel Ribero Ferrandiz (*1936 in Sena/Armôria) ist ein sagradischer Manager und ehemaliger Politiker (UDS). Er war von 1982 bis 1986 Minister für den öffentlichen Dienst und von 1986 bis 1990 Wirtschaftsminister in der Regierung Moya und fungierte danach als Sprecher der liberalen Fraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer. Von 1999 bis 2002 war er Verwaltungsratsmitglied des Verlagshauses Robredo-Santís.

Leben und Wirken[bearbeiten]

Vor seiner politischen Karriere arbeitete Ribero in der Wirtschaft. Landesweite Bekanntheit erlangte er als Geschäftsführer der sagradischen Handelskammer. Als solcher machte er sich als Vertreter einer liberalen Wirtschaftsordnung und eines freien Handels einen Namen. Als Parteiloser wurde Ribero schließlich nach der Parlamentswahl 1978 von UDS-Chef Lorenzo Estrubal zum Staatssekretär im sagradischen Wirtschaftsministerium berufen.

1982 trat er in die UDS ein und wurde er für die Liberalen bei der Parlamentswahl 1982 erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Im ersten und zweiten Kabinett Moya übernahm er das Amt eines Ministers für öffentlichen Dienst, Post und Fernmeldewesen, ehe er in der dritten Regierung Moya zum Minister für Wirtschaft und Industrie berufen wurde.

Nachdem UDS-Chef Lorenzo Estrubal nach 19 Jahren seinen Verzicht auf die Führung der Partei angekündigt hatte, bewarb sich Angel Ribero 1989 um die Nachfolge des Parteipatriarchen, musste sich aber Fraktionssprecher Mário Bahamonte geschlagen geben. Nach der Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien bei der Parlamentswahl 1990 zog sich Ribero vorübergehend aus der Politik zurück und wurde Manager beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk RTS.

Bei der Parlamentswahl 1994 kehrte Ribero wieder in die Politik zurück und wurde erneut in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt, wo er 1995 das Amt des Fraktionssprechers der Liberalen übernahm. Diesen Posten räumte er nach der verlorenen Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998, in deren Folge Ribero sich aus der Politik zurückzog. Stattdessen ging er wieder zurück in die Wirtschaft und wurde im Jahr 1999 Manager des Verlagshauses Robredo-Santís. Auf diesem Posten blieb er bis Ende 2002, als er im Alter von 66 Jahren aus dem Unternehmen ausschied.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]

  • 1983-1986: Parteisekretär der UDS
  • 1989-1991: stellvertretender Parteivorsitzender der UDS
  • 1995-1998: Sprecher der UDS-Gruppe in der Abgeordnetenkammer