Carles dels Vigues, Conte de Biniar: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Carles Octávio de las Vegas wurde im Jahr 1458 als einziger Sohn von [[Luis de las Vegas, Conte de Biniar]] und seiner Frau Orella de Monferrat geboren. Obwohl seine Eltern zum Zeitpunkt seiner Geburt nicht verheiratet waren, wurde Carles de Biniar von seinem Vater als legitim anerkannt, da dieser über keine weiteren Erben verfügte. Die Legitimität Carles de Biniars wurde daraufhin auch durch ein königliches Edikt anerkannt, nachdem Luis de Biniar sich für das neue [[Sántori]]-Königtum eingesetzt hatte | + | Carles Octávio de las Vegas wurde im Jahr 1458 als einziger Sohn von [[Luis de las Vegas, Conte de Biniar]] und seiner Frau Orella de Monferrat geboren. Obwohl seine Eltern zum Zeitpunkt seiner Geburt nicht verheiratet waren, wurde Carles de Biniar von seinem Vater als legitim anerkannt, da dieser über keine weiteren Erben verfügte. Die Legitimität Carles de Biniars wurde daraufhin auch durch ein königliches Edikt anerkannt, nachdem Luis de Biniar sich für das neue [[Sántori]]-Königtum eingesetzt hatte. Auf Vermittlung seines Onkels, des [[Bischof von Guillard]] hin, heiratete Jakob 1485 Antónia de Monblanquet. |
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Version vom 01:51, 10. Dez 2017
Carles Octávio de las Vegas i Monferrat, Conte de Biniar (*1458, †1513) war ein sagradischer Adliger, Feldherr und Staatsmann. Er war Graf von Biniar (1478-1513) und Herzog von Bordez (1510-1513), zweiter Ehemann von María de Sántori sowie führender Staatsmann in den ersten Jahren der Regentschaft von David I.. Nach der sogenannten Biniar-Affäre, einer angeblichen Verschwörung Biniars gegen den König, wurde er festgenommen, des Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet. Er war der Vater von Joán de las Vegas, Conte de Biniar.
Herkunft
Carles Octávio de las Vegas wurde im Jahr 1458 als einziger Sohn von Luis de las Vegas, Conte de Biniar und seiner Frau Orella de Monferrat geboren. Obwohl seine Eltern zum Zeitpunkt seiner Geburt nicht verheiratet waren, wurde Carles de Biniar von seinem Vater als legitim anerkannt, da dieser über keine weiteren Erben verfügte. Die Legitimität Carles de Biniars wurde daraufhin auch durch ein königliches Edikt anerkannt, nachdem Luis de Biniar sich für das neue Sántori-Königtum eingesetzt hatte. Auf Vermittlung seines Onkels, des Bischof von Guillard hin, heiratete Jakob 1485 Antónia de Monblanquet.
Aufstieg und Sturz
Carles de Biniar stand zunächst in Diensten des sagradischen Königs Philipp VII., nach dessen frühem Tod im Jahr 1502 und dem Kampf zwischen seiner Schwester Katharina von Sagradien und seinem Onkel Peter von Sagradien um den Thron, zögerte Carles de Biniar zunächst und schloss sich keiner der beiden Seiten an. Nach dem Erfolg Peters aber in der Schlacht von Munir im Jahr 1503 wurde Biniars zögerliche Haltung vom neuen König als Gegnerschaft interpretiert und Biniar verlor seine Ämter am Hof. Als Reaktion darauf schloss sich Biniar der Opposition gegen Peter von Sagradien an und schwor Katharina von Sagradien und ihrem Ehemann Manuel I. von Portugal seine Treue. Er stand in der Folge in Diensten von Manuels Statthalterin in Tulis, María de Sántori, mit der er auch eine enge persönliche Verbindung aufbaute.
1508 wurde er schließlich leitender Berater des neuen Audakgrafen David de Sántori. Als dieser 1509 König von Sagradien wurde, stieg Biniar mit ihm zum führenden Mann im Königreich auf. Das Verhältnis zwischen dem König und seinem wichtigsten Minister blieb aber nicht spannungsfrei und wurde vor allem durch Biniars Beziehung zu Davids Tante María de Sántori beeinflusst. Als Biniar Maria im Jahr 1510 heiratete, ohne sich zuvor die Erlaubnis des Königs einzuholen, beeinträchtigte dies das Verhältnis zwischen beiden nachhaltig.
Zwei Jahre später kam es zur sogenannten Biniar-Affäre, in der der Graf beschuldigt wurde, an einer Konspiration gegn den König mitgewirkt zu haben. König David nutzte die Gelegenheit, um sich von seinem Stiefvater zu emanzipieren und ließ diesen fallen. Biniar wurde des Hochverrats angeklagt und schließlich für schuldig befunden.
Tod
Gegen den Protest seiner Tante Maria ließ David deren Mann 1513 hinrichten. Biniars einziger Sohn Joán de Biniar wiederum, der ein enger Freund Davids war, blieb dem König treu und trat später in die Fußstapfen seines Vaters als wichtiger Staatsmann.