Sergio Rafael Dini: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Sergio Rafael Dini''' (*1869 in Servara de Sagonte, †1955) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Finanzwissenschaftler, parteiloser Politiker und Staatsmann. Er war Präsident der [[Banca de Sagradia]], zweimal Regierugnschef sowie erster [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]]. | '''Sergio Rafael Dini''' (*1869 in Servara de Sagonte, †1955) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Finanzwissenschaftler, parteiloser Politiker und Staatsmann. Er war Präsident der [[Banca de Sagradia]], zweimal Regierugnschef sowie erster [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]]. | ||
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Version vom 21:53, 13. Mär 2011
Sergio Rafael Dini (*1869 in Servara de Sagonte, †1955) war ein sagradischer Finanzwissenschaftler, parteiloser Politiker und Staatsmann. Er war Präsident der Banca de Sagradia, zweimal Regierugnschef sowie erster Präsident der Dritten Sagradischen Republik.
Karriere bis 1934
Sergio Rafael Dini wurde im sagontinischen Servara geboren und studierte Jura und Wirtschaftswissenschaften. Er schlug eine universitäre Karriere ein und wurde Professor für Finanzwissenschaften an den Universitäten von Vierna, Semess und Óstino, ehe er 1922 Geschäftsführender Präsident der staatseigenen Sagradischen Bodenkreditanstalt wurde. 1925 wurde Dini als parteiloser Finanzminister ins Kabinett La Ponte I berufen, wo er eine eher konservative Finanzpolitik betrieb. 1926 wurde Dini Präsident der sagradischen Notenbank Banca de Sagradia. In dieser Funktion blieb er acht Jahre lang.
Erste Regierung (1934-1935)
Inmitten des Herbstkrise 1934 wurde Dini im Dezember 1934 überraschend von Präsident Luciano Capón zum sagradischen Ministerpräsidenten und in Personalunion Finanzminister berufen. Er führte ein überparteiliches Expertenkabinett, das die landesweiten Kämpfe zwischen Linken und Rechten unter Kontrolle bringen und gleichzeitig die Währung stabilisieren und für einen Wirtschaftsaufschwung sorgen sollte. Während es Dini nicht gelang, die verfeindeten kommunistischen und rechten Paramilitärs zu bändigen, konnte er die Wirtschaftskrise eindämmen. Vergebens protestierte Dini gegen die Besetzung Golens durch das faschistische Micolinien (Golenkrise 1934/35), schließlich musste er dem vom Völkerbund sanktionierten Marrel-Moratorium zustimmen, das eine einjährige Schutz-Besatzung verordnete. Nach dem Sieg der linken Volksfront bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1935 demissionierte Dini als Regierungschef und wurde durch Sozialistenführer Santiago Laval ersetzt. Er wurde danach u.a. Aufsichtsratsmitglied der Banca de Sique.