Marcelo Venizelos: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Sagradien
Zur Navigation springenZur Suche springen
Zeile 5: Zeile 5:
  
 
==== Journalismus ====
 
==== Journalismus ====
Venizelos schlug eine journalistische Karriere ein. Nach Stationen bei den renommierten Tageszeitungen [[Il Tiempo]] und [[Il Mundo]] wurde Venizelos 2007 stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftszeitung [[Il Mercàu]]. Daneben schrieb er eine regelmäßige Kolumne in der Boulevard-Zeitung [[l'Expresso]].
+
Venizelos schlug eine journalistische Karriere ein. Nach Stationen bei den renommierten Tageszeitungen [[Il Tiempo]] und [[Il Mercûrio]] wurde Venizelos 2007 stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftszeitung [[Il Mercàu]]. Daneben schrieb er eine regelmäßige Kolumne in der Boulevard-Zeitung [[l'Expresso]].
  
 
==== UDS ====
 
==== UDS ====

Version vom 18:41, 22. Mai 2017

EnricoCosta0.jpg

Marcelo Orestis Lomas Venizelos (*1969) ist ein sagradischer Journalist und Politiker. Er war bis 2013 Mitglied der liberalen UDS. Seit 2014 ist er Parteivorsitzender der neu gegründeten Partei Ils Progresistas.

Seit 2014 gehört er dem Regionalrat von Sarmay an, wo er die Gruppe Liber Sarmay anführt.

Journalismus

Venizelos schlug eine journalistische Karriere ein. Nach Stationen bei den renommierten Tageszeitungen Il Tiempo und Il Mercûrio wurde Venizelos 2007 stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftszeitung Il Mercàu. Daneben schrieb er eine regelmäßige Kolumne in der Boulevard-Zeitung l'Expresso.

UDS

Venizelos war seit seiner Studienzeit Anhänger und Parteimitglied der liberalen UDS. Zudem engagierte er sich im liberalen Think Tank Libertas.

Im Zuge der Staatsschuldenkrise im Euroraum profilierte sich Venizelos als scharfer Kritiker der Euro-Rettungsmaßnahmen und setzte sich öffentlich für eine Abkehr von der gemeinsamen Währungspolitik ein. Damit avancierte Venizelos zum öffentlichen Aushängeschild der parteiinternen Opposition gegen die europafreundliche Parteiführung um den Vorsitzenden Luca Orrieva.

Auf dem Parteitag der Liberalen im Frühjahr 2011 kam es schließlich zum offenen Putsch der radikal-liberalen Opposition gegen die Parteiführung Orrieva. Auf dem Parteitag sprach Venizelos nicht nur zum Euro-Thema, sondern forderte auch eine energischere Wirtschaftspolitik, die Einführung eines neuen Steuersystems nach Vorbild der "Flat Tax" und eine "neue Wachstumspolitik". Die Liberalen müssten in der Regierung endlich einhalten, was sie den Wählern versprochen hätten: niedrigere Steuern, weniger Bürokratie und mehr Wettbewerb auf allen Feldern.

Von Orrievas Umfeld wurde ihm Populismus und Europa-Feindlichkeit vorgeworfen. Auch dank der Gegenkampagne der Parteiführung scheiterte Venizelos' Antrag knapp, die Transfermaßnahmen in der EU auf unbestimmte Zeit auszusetzen.

Parteineugründung

Nachdem Venizelos bei der Parlamentswahl im Herbst 2013 nicht angetreten war, kündigte er unmittelbar nach dem Wahltag seinen Austritt aus der UDS an. Zuvor hatte er bereits im Wahlkampf die Linie der neuen Vorsitzenden Beatrice Iniagui kritisiert, die die Fehler Orrievas wiederhole und dessen erfolglose Politik fortsetze, so Venizelos.

Im Januar 2014 kündigte Venizelos gemeinsam mit einigen Mitstreitern die Gründung einer neuen Partei namens liber - liberal, eurorealista, renovador an, die er als dezidiert eurokritisch und liberal bezeichnete. Wichtiger Partner bei der Gründung war der sagradisch-amerikanische Unternehmer Fernando Carríu-Aimán, der die Parteigründung finanziell unterstützte. Im Dezember 2014 musste die Partei nach einem Rechtsstreit ihren Namen ändern und heißt seitdem Ils Progresistas.

Nachdem die Partei im Januar ins Parteienregister eingetragen worden war, fand der Gründungsparteitag im Februar 2014 statt, bei dem Venizelos zum Parteivorsitzenden, die Wirtschaftsberaterin María Cofaru zur Generalsekretärin gewählt. Zudem gab sich die Partei ein knappes Programm, sogenannte "programmatische Leitlinien". In den Medien wurdend diese vor allem als "neoliberal", "wirtschaftsliberal" und "eurokritisch" bezeichnet. Die Passagen zur Einwanderungspolitik wurden zudem als "populistisch" kritisiert.