Eduardo Sabrada: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 17:38, 30. Jun 2016

Eduardo Sabrada
LuisZubeldia.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Eduardo Ribero Sabrada
Geburtstag 14.02.1973
Geburtsort Álamo de Soler
Position Angriff
Vereine in der Jugend
1981–1989 AS Soler Alamês
1989–1991 Laquines CSC
Vereine als Aktiver
1991–1994 Laquines CSC
1994–1996 CA Semestín
1996–1998 AC Gerón
1998–1999 Atlético Madrid
1999–2001 SS Lazio
2001–2006 AC Gerón
2006–1/07 Tottenham Hotspur
1/07–2007 SS Lazio
2007–1/10 Lesnário FC
1/10–2012 Al-Arabi SC
Nationalmannschaft
1997–2006 Sagradien 78

Eduardo Ribero Sabrada (*14.02.1973 in Álamo de Soler) ist ein ehemaliger sagradischer Fußballspieler. Der wuchtige Weltklassestürmer spielte 78 Mal für die sagradische Fußballnationalmannschaft und erzielte dabei 35 Tore. Er nahm insgesamt an drei Weltmeisterschaften und zwei Europameisterschaften teil. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 belegte er mit Sagradien Platz 3 und wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig des Turniers, bei der folgenden Europameisterschaft 2000 wurde Sabrada Vize-Europameister.

Karriere im Verein

Eduardo Sabrada wurde 1973 im lojandinischen Álamo de Soler geboren. Bei der heimischen Asociación Sportiva Soler Alamês (ASSA) begann er das Fußballspielen, ehe er im Alter von 16 Jahren in die Jugend des CSC Laquines wechselte. In der Saison 1992/1993 gab Sabrada sein Ligadebüt für Laquines in der Segona Liga und stieg mit den „Albicianes“ in die Premera Liga auf. Dort kam der 21-jährige Sabrada zunächst nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus. Nach der Saison 1993/1994 wechselte er deswegen zu Premera Liga-Absteiger Atlético Semestín und spielte fortan wieder in der Zweiten Liga. In zwei Spielzeiten in der Hauptstadt konnte Sabrada überzeugen und wurde zu einem der Topstürmer der Zweiten Liga. In 63 Zweitligaspielen für Atlético erzielte er 35 Tore und wurde in der Spielzeit 1995/1996 zweitbester Torschütze der Segona Liga.

Im Anschluss an die Saison wechselte Sabrada für eine Ablösesumme von einer Million Euro zum Erstligisten AC Gerón, wo er sich schnell als Stammkraft durchsetzen konnte und in seiner ersten Spielzeit 17 Mal in der Liga traf. Seinen großen Durchbruch feierte Sabrada in der Saison 1997/1998, in der er 26 Ligatore für die Mittelskanten erzielte und damit Torschützenkönig der Premera Liga wurde. Seit 13 Jahren hatte kein Spieler mehr so viele Tore in einer Saison erzielt. Seine Leistungen machten ihn zum Gejagten zahlreicher Topklubs in Europa. Obwohl er auch Angebote vom Ligariesen FC Bosa oder von internationalen Großklubs wie Juventus Turin und AC Mailand besaß, entschied sich Sabrada zu einem Wechsel zum spanischen Hauptstadtklub Atlético Madrid, wo er den abgewanderten Christian Vieri ersetzen sollte. Mit 17,5 Millionen Euro Ablöse war Sabrada der bis dahin teuerste sagradische Profi.

In Madrid spielte Sabrada eine starke Saison, in der er 13 Ligatreffer erzielte. Nach der Saison bezahlte der italienische Klub Lazio Rom eine Ablösesumme von 27 Millionen Euro für Sabrada, der damit in die italienische Serie A wechselte. Bis 2006 blieb Sabrada damit der teuerste sagradische Fußballer aller Zeiten. Mit Lazio Rom gewann Eduardo Sabrada gleich in seiner ersten Saison den Scudetto sowie die Coppa Italia und errang damit seine ersten nationalen Titel im Klubfußball. Mit 21 Ligatreffern wurde er hinter Andrei Shevchenko und den beiden Argentiniern Gabriel Batistuta und Hernán Crespo viertbester Torschütze der Serie A. Im gleichen Jahr wurde er für seine Erfolge in Italien erstmals zu Sagradiens Fußballer des Jahres gewählt. Die folgende Saison verlief für Sabrada weniger glücklich. Mit Hernán Crespo erhielt er in Rom neue Konkurrenz im Sturm und konnte sich aufgrund von Verletzungen nicht gegen den Argentinier durchsetzen. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme 2002 nicht zu verspielen, verließ Sabrada deswegen im Sommer 2001 Lazio und kehrte zum AC Gerón zurück, wo er unter Trainer Eduardo Verrano zu seiner alten Form zurückfand und bereits im ersten Jahr das Finale des UEFA-Pokals erreichte. In fünf Spielzeiten in Gerón wurde Sabrada zweimal Ligadritter und einmal Vizemeister sowie in der Saison 2004 sagradischer Pokalsieger. In der Spielzeit 2004/2005 wurde er mit 19 Ligatreffern Zweiter in der Torschützenliste der Premera Liga.

Nach der Saison 2005/2006 verließ der mittlerweile 33-Jährige nach gescheiterten Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung die Roten und schloss sich dem englischen Hauptstadtklub Tottenham Hotspur an. Damit spielte Sabrada in seiner Karriere in insgesamt vier europäischen Topligen und in vier europäischen Hauptstädten. Bei den Spurs konnte Sabrada aufgrund neuerlicher Knieprobleme nicht überzeugen und wurde bereits nach einem halben Jahr auf die Transferliste gesetzt. Abermals kehrte er nach Italien zu seinem früheren Verein Lazio Rom zurück, wo er sich jedoch ebenfalls nicht an frühere Leistungen anknüpfen konnte. Wiederum nach einem halben Jahr beendete Sabrada sein letztlich glückloses erneutes Gastspiel in Italien und kehrte in die sagradische Liga zurück, wo er einen Vertrag bei Lesnário FC unterschrieb. Dort gehörte er noch einmal zu den torgefährlichsten Stürmern der Liga. In der Hinrunde der Saison 2009/2010 kam Sabrada nur noch sporadisch zum Einsatz und wechselte schließlich im Januar 2010 zum katarischen Erstligisten Al-Arabi Sports Club, wo er 2012 nach anderthalb Jahren seine aktive Spielerkarriere beendete.

Karriere im Nationalteam

Nachdem Sabrada bis zum Jahr 1996 in keinem sagradischen Jugendauswahlteam gespielt hatte, wurde er im Alter von 22 Jahren erstmals für die U-21-Auswahl Sagradiens berufen und nahm mit dieser an der Europameisterschaft 1996 teil, wo er mit seinen Toren wesentlich zum Turniererfolg beitrug und sich neben Spielern wie Eduardo Costane und Diego Rosário über den Erfolg freuen konnte. Nach seinen starken Leistungen in der Premera Liga wurde Sabrada von Nationaltrainer Selle Ebrulla 1997 erstmals zur A-Nationalmannschaft eingeladen und gab sein Debüt gleich mit einem Treffer im ersten Spiel.

Mit Sagradien nahm Sabrada in der Folge an der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich teil, wo er als Joker in den ersten Spielen bereits überzeugen konnte und zum Shootingstar des Teams avancierte. Am Ende erreichte Sabrada mit Sagradien das Spiel um Platz 3, das das Team gegen die Niederlande gewinnen konnte. Sabrada wurde mit 6 Treffern Torschützenkönig des Turniers und gewann in der Nachfolge von Romário den Goldenen Schuh. Aufgrund seines wuchtigen Körpereinsatzes wurde der klassische Strafraumstürmer bald mit Spielern wie José António Hernandes verglichen.

Auch nach der WM war Sabrada im Nationalteam gesetzt. Bei der Europameisterschaft 2000 wurde er mit Sagradien Vizeeuropameister, bei der WM 2002 jedoch schied sein Team bereits im Achtelfinale aus, nachdem Sabrada nicht an seine Leistungen aus dem Jahr 1998 hatte anknüpfen können. Dennoch gehörte Eduardo Sabrada auch in der Qualifikation für die EURO 2004 zum sagradischen Stamm, musste auf eine Teilnahme am Confederations Cup 2003 aber verletzungsbedingt verzichten. Wie der Großteil seines Teams enttäuschte auch Sabrada bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal, bei der Sagradien bereits nach der Vorrunde ausschied.

In den Folgejahren hatte Sabrada in der "Selección" einen schweren Stand. Von Verletzungen geplagt, fiel er in der Saison 2005/2006 für einen Großteil der Länderspiele aus oder wurde nicht eingesetzt. Bis zuletzt musste der ehemalige Weltstar um seine Teilnahme bei der WM 2006 zittern, wurde schließlich aber für das Turnier nominiert, bei dem er in vier Spielen als Einwechselspieler zum Zug kam. Dabei traf er jedoch nur im zweiten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien zum 5:0-Endstand. Im Viertelfinale in Hamburg gegen Italien kam Sabrada beim Stand von 1:1 in der Verlängerung ins Spiel, konnte aber den 2:1-Siegtreffer für die Italiener nicht mehr verhindern. Es blieb das letzte Spiel Sabradas für die „Azûr“, da er in der Folge von Trainer Eduardo Verrano sowie dessen Nachfolger Selle Ebrulla nicht mehr für die sagradische Nationalmannschaft berücksichtigt wurde und damit auch die erfolgreiche EM 2008 im eigenen Land verpasste. Daran änderte auch die Verletzung von César Fernandez vor der Euro nichts, die zu einer kurzen Diskussion über eine mögliche Rückkehr Sabradas geführt hatte, letztlich aber durch die überraschende Nominierung von Andrés Geroscânia kompensiert wurde.

In 78 A-Länderspielen für Sagradien erzielte Sabrada 35 Tore und ist damit bis heute viertbester Torschütze in der Geschichte der Blauen. Bei dem EM-Turnier im eigenen Land wirkte Sabrada schließlich als Experte für einen sagradischen TV-Sender.

Stationen und Erfolge als Spieler

Stationen als Spieler

Erfolge als Spieler

Mit dem Verein
Mit dem Nationalteam

Auszeichnungen als Spieler