José Hernandes: Unterschied zwischen den Versionen

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'''José António Hernandes de Villa''' (*1963 in [[Lucavil]]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Trainer, der in seiner aktiven Karriere als Stürmer mit dem [[FC Duerez]], dem [[AC Gerón]] und dem [[FC Bosa]] dreimal [[Premera Liga|sagradischer Meister]] sowie mit dem FC Barcelona spanischer Meister wurde. Zudem gewann er einmal die Champions League und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Hernandes gehörte in den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren zu den torgefährlichsten Mittelstürmern der Welt. In seiner aktiven Spielerkarriere bestritt er zwischen 1985 und 1996 52 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] und erzielte dabei 27 Tore für die "Azûr".
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'''José António Hernandes de Villa''' (*1963 in [[Lucavil]]), oft nur '''Hernandes''' genannt, ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Trainer, der in seiner aktiven Karriere als Stürmer mit dem [[FC Duerez]], dem [[AC Gerón]] und dem [[FC Bosa]] dreimal [[Premera Liga|sagradischer Meister]] sowie mit dem FC Barcelona spanischer Meister wurde. Zudem gewann er einmal die Champions League und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Hernandes gehörte in den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren zu den torgefährlichsten Mittelstürmern der Welt. In seiner aktiven Spielerkarriere bestritt er zwischen 1985 und 1996 52 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] und erzielte dabei 27 Tore für die "Azûr".
  
 
== Karriere als Spieler ==
 
== Karriere als Spieler ==

Version vom 12:31, 25. Jun 2016

Hernandes
Spielerinformationen
Voller Name José António Hernandes de Villa
Geburtstag 20.12.1963
Geburtsort Lucavil
Position Angriff
Vereine in der Jugend
1971–1978 AS Lucavil
1978–1981 FC Duerez
Vereine als Aktiver
1981–1988 FC Duerez
1988–1992 FC Barcelona
1991–1992 AC Gerón (Leihe)
1992–1997 FC Bosa
1997–1998 SSC Napoli
1998–2000 CA Semestín
2000–2001 Malescano 1927 CF
Nationalmannschaft
1985–1996 Sagradien 56
Vereine als Trainer
2000–2001 Malescano 1927 CF (Spielertrainer)
2002–2003 Antalyaspor
2003–10/04 Reggiana Calcio
2/05–4/08 RCD Londez
2008–2009 Lesnário FC
1/11–1/14 AC Scola Fútbol
10/15–3/16 FC Viça

José António Hernandes de Villa (*1963 in Lucavil), oft nur Hernandes genannt, ist ein ehemaliger sagradischer Fußballspieler und heutiger Trainer, der in seiner aktiven Karriere als Stürmer mit dem FC Duerez, dem AC Gerón und dem FC Bosa dreimal sagradischer Meister sowie mit dem FC Barcelona spanischer Meister wurde. Zudem gewann er einmal die Champions League und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Hernandes gehörte in den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren zu den torgefährlichsten Mittelstürmern der Welt. In seiner aktiven Spielerkarriere bestritt er zwischen 1985 und 1996 52 A-Länderspiele für Sagradien und erzielte dabei 27 Tore für die "Azûr".

Karriere als Spieler

Karrierestart und Durchbruch in Duerez

José António Hernandes wurde 1963 im alkonischen Lucavil geboren und begann bei der heimischen Asociación Sportiva seine Fußballerkarriere. Mit 15 Jahren wurde er von den Talentscouts des FC Duerez entdeckt, die ihn in die Jugend des alkonischen Topklubs holten. Im Alter von 20 Jahren bestritt Hernandes 1983 sein erstes Profispiel für die erste Mannschaft des FC Duerez. Gleich in seiner ersten vollen Saison in der Premera Liga wurde er 1984 mit dem FC Duerez sagradischer Meister. Dabei kam er meist als Joker zum Einsatz und trug mit fünf Saisontoren zum Meisterschaftserfolg bei. In der Folgesaison eroberte sich Hernandes einen Stammplatz neben Stürmerlegende Manuel Monterri und empfahl sich mit starken Leistungen auch dem Nationaltrainer Luca Martínez, der Hernandes im August 1985 erstmals in die sagradische Fußballnationalmannschaft berief. Im Dezember 1985 bestritt Hernandes sein erstes A-Länderspiel. Für die Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko wurde der 23-Jährige jedoch nicht berufen. Erst nach dem Turnier konnte sich Hernandes in den Stamm der Nationalelf spielen. Nach einer starken Saison mit Duerez nahm Hernandes an der EM 1988 in Deutschland teil. In den ersten beiden Spielen gehörte er nicht zur Stammelf, wurde aber jeweils eingewechselt. Da aber weder Luis Olivera noch Diego Juván als Partner von Starstürmer Luca Morientes überzeugen konnten, bestritt Hernandes nach der Verletzung Morientes’ das letzte Gruppenspiel gegen Italien von Beginn an als einzige Spitze. Mit zwei Toren sicherte er der sagradischen Mannschaft den Einzug ins Halbfinale, wo Hernandes an der Seite Luis Oliveras die 0:2-Niederlage gegen die Sowjetunion nicht verhindern konnte.

Jahre als Weltstar in Barcelona und Meister mit Gerón

Aufgrund seiner starken Leistungen im letzten Gruppenspiel wurden die europäischen Topklubs auf Hernandes aufmerksam. Dieser wechselte schließlich nach dem Turnier zum FC Barcelona, wo er fortan zum entstehenden Dreamteam von Johan Cruyff gehörte und zum Weltstar reifte. Im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1989 gegen Sampdoria Genua traf Hernandes in der 4. Minute zum 1:0 und trug damit wesentlich zum Europapokal-Erfolg bei. In der Folgesaison gewann Hernandes mit Barcelona die Copa del Rey und fuhr als absoluter Topstar zum Weltcup 1990 in Italien, wo er einen Traumsturm mit Diego Juván von Inter Mailand bilden sollte, aber restlos enttäuschte. In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Italien und die Tschechoslowakei gelang Hernandes kein Treffer, nach seinen schwachen Leistungen wurde er im dritten bedeutungslosen Gruppenspiel gegen die Vereinigten Staaten nicht mehr eingesetzt.

In der Folge begann für Hernandes eine schwere Zeit. Mehrere kleinere Verletzungen kosteten ihn seinen Stammplatz beim FC Barcelona, wo nach dem Zugang von Hristo Stoitchkov kein Platz mehr für ihn blieb, im Nationalteam wurde er nach der enttäuschenden WM vorerst nicht mehr nominiert. Nach der trotz gewonnener Meisterschaft für Hernandes persönlich enttäuschenden Saison 1990/1991 wechselte der Stürmer auf Leihbasis zum sagradischen Erstligisten AC Gerón, wo er bald wieder an alte Erfolge anknüpfen konnte. Zusammen mit Diego Cruzera und dem Brasilianer Zé Georgio bildete Hernandes ein brandgefährliches Offensiv-Trio. Nach einer Traumsaison 1991/1992 wurde der AC Gerón völlig überraschend sagradischer Meister vor dem FC Semesta. Mit 20 Saisontoren wurde Hernandes Torschützenkönig der Premera Liga, kurz danach wurde er zu Sagradiens Fußballer des Jahres gewählt.

Erfolge beim FC Bosa

Nach seinen starken Saisonleistungen kehrte Hernandes auch ins Nationalteam zurück. Bei der Europameisterschaft 1992 in Schweden gehörte in allen drei Gruppenspielen zur Startelf. Jedoch gelangen ihm erst im dritten Gruppenspiel gegen die GUS zwei Tore, sodass er abermals das vorzeitige Ausscheiden des Teams nicht verhindern konnte. Anders als 1990 wurde Hernandes aber nicht für das Scheitern Sagradiens verantwortlich gemacht. Nach dem Turnier wechselte Hernandes für eine Millionenablöse zum FC Bosa, wo er an der Seite von Luis Olivera stürmte. In seiner ersten Saison in Bosa konnte er seine Torjägerkanone mit 22 Ligatreffern verteidigen. Dennoch blieben die großen Erfolge mit dem FC Bosa vorerst aus. In der Saison 1993/1994 wurde Hernandes mehrmals von kleineren Verletzungen zurückgeworfen. Kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 verletzte er sich schwer und musste daraufhin auf eine WM-Teilnahme verzichten. Aufgrund seiner Verletzung verpasste Hernandes auch den Saisonstart 1994/1995 und konnte erst spät wieder zu seiner alten Form zurückfinden. In der Saison 1995/1996 bildete Hernandes zusammen mit dem Franzosen Jean-Armand Repain und dem Paraguayer Juán María Cozas erneut ein gefährliches Offensivtrio. Mit 12 Saisontoren trug Hernandes zum Gewinn der sagradischen Meisterschaft bei.

Auch in der Nationalmannschaft gehörte Hernandes nach seiner Genesung wieder zum Team von Nationaltrainer Carles Notero, der den mittlerweile 33-Jährigen nach starken Leistungen in der Qualifikation schließlich für die Europameisterschaft 1996 in England nominierte. An der Seite des Jungstars Andrés Geroscânia bestritt Hernandes die ersten beiden Vorrundenspiele, bei denen sich Sagradien gegen die Türkei und gegen Dänemark durchsetzen konnte. Gegen Dänemark gelang Hernandes ein Treffer. Im dritten Gruppenspiel geschont, griff Hernandes im Viertelfinale gegen Deutschland wieder ins Turnier ein, konnte aber keinen Treffer erzielen. Die 1:2-Niederlage gegen Deutschland blieb sein letztes Spiel im Trikot der „Azûr“. Nach dem Turnier beendete er seine Nationalmannschaftskarriere. In 52 A-Länderspielen hatte Hernandes 27 Tore erzielt.

Karriereherbst in Italien und Semest

In der Saison 1996/1997 musste Hernandes beim FC Bosa aufgrund einer Systemänderung zunehmend auf der Bank Platz nehmen. Nach einem Streit mit Trainer Ole Erik Simonsen versuchte er den Verein in der Winterpause zu verlassen. Ein geplanter Wechsel zu Inter Mailand scheiterte jedoch. Da der Verein mit Enrico Torc jedoch bereits einen potenziellen Nachfolger verpflichtet hatte, wurde Hernandes in der Rückrunde nicht mehr im Team berücksichtigt. Beim 3:1-Erfolg des FC Bosa im Championsleague-Finale 1997 gegen Juventus Turin wurde Hernandes nicht eingesetzt, sein auslaufender Vertrag wurde danach nicht verlängert. Nachdem Hernandes zunächst an ein Karriereende gedacht hatte, nahm er für die Saison 1997/1998 ein Angebot des italienischen Erstligisten SSC Neapel für einen Einjahres-Vertrag an. In Neapel kam Hernandes aber nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus, sodass er den Verein am Saisonende wieder verließ.

Überraschend gab Hernandes im Sommer 1998 bekannt, zukünftig für den sagradischen Zweitligisten Atlético Semestín auf Torejagd zu gehen. Zusammen mit Manuel Cuélez und dem jungen José López gehörte er zum ambitionierten Team des finanzstarken Hauptstadtklubs, das nach tollen Leistungen souverän den Aufstieg in die Premera Liga schaffte. Mit 19 Saisontreffern wurde der 35-jährige Hernandes zusammen mit Luis Jâo Figo vom FC Diegue Torschützenkönig der Segona Liga. In der Folge bestritt Hernandes noch eine letzte Erstligasaison, in der Atlético als Tabellenzehnter frühzeitig den Klassenerhalt schaffte. Nach Ende der Spielzeit 1999/2000 wurde Hernandes als Trainer des Drittligisten CF Malesc vorgestellt. Kurz nach Saisonbeginn schnürte Hernandes abermals die Schuhe und wurde Spielertrainer. Nur knapp konnte Malesc den Abstieg in die Vierte Liga verhindern, sodass Hernandes nach dem letzten Spieltag zurücktrat und seine aktive Spielerkarriere endgültig beendete.

Stationen und Erfolge als Spieler

Stationen

Erfolge

Im Verein
im Nationalteam
Persönliche Ehrungen

Karriere als Trainer

Im Sommer 2002 wurde José António Hernandes als Trainer des türkischen Erstligisten Antalyaspor vorgestellt. In der Türkei blieb Hernandes aber nur ein Jahr, ehe er in Italien bei Reggina Calcio anheuerte. Nach schwachen Leistungen zu Beginn der Saison 2004/2005 wurde Hernandes im Oktober 2004 als Trainer entlassen. Wenige Monate später übernahm Hernandes den Trainerposten beim sagradischen Zweitligisten RCD Londez, wo ihm in der Spielzeit 2005/2006 der Aufstieg in die Premera Liga gelang. In den folgenden Spielzeiten konnte Hernandes das Team in der Premera Liga etablieren, wurde kurz vor Saisonende 2007/2008 aber infolge einer Negativserie entlassen. Zu Beginn der Saison 2008/2009 übernahm Hernandes daraufhin den Trainerstuhl des Ligakonkurrenten Lesnário FC, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen und einigte sich schließlich mit dem Verein auf eine Vertragsauflösung zum Saisonende 2009.

Seit Januar 2011 ist Hernandes Cheftrainer des sagradischen Zweitligisten AC Scola Fúbtol

Stationen und Erfolge als Trainer

Stationen

  • 2000-2001: Spielertrainer bei CF Malesc
  • 2002-2003: Cheftrainer Antalyaspor (TUR)
  • 2003-10/04: Cheftrainer Reggina Calcio (ITA)
  • 2/05-04/08: Cheftrainer RCD Londez
  • 2008-2009: Cheftrainer Lesnário FC
  • seit 01/11: Cheftrainer AC Scola Fútbol

Erfolge