Francis Escüet: Unterschied zwischen den Versionen

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Der auf der Insel [[Feiroa]] geborene Francis Escüet begann seine Fußballkarriere beim ansässigen [[CS Galasporte]] und wurde mit 14 Jahre für die Jugendakademie des Hauptstadtklubs [[Servettense RAC]] entdeckt, wo er schließlich auch den Durchbruch zum Erstligaspieler schaffte. Sein Debüt in der [[Nationalliga A]] gab er in der Saison 2001/2002 mit gerade erst 17 Jahren und damit als bis dahin jüngster Spieler überhaupt. In der Folge konnte er sich mit starken Leistungen im Team etablieren, musste aber auch im Januar 2004 bereits einen Rückschlag in Form einer hartnäckigen Knieverletzung hinnehmen. Nach seinem Comeback schaffte im Jahr 2005 endgültig den Durchbruch und stieg zum Stammspieler beim Hauptstadtklub auf.
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Der auf der Insel [[Feiroa]] geborene Francis Escüet begann seine Fußballkarriere beim ansässigen [[CS Galasporte]] und wurde mit 14 Jahre für die Jugendakademie des Hauptstadtklubs [[RAC Servette]] entdeckt, wo er schließlich auch den Durchbruch zum Erstligaspieler schaffte. Sein Debüt in der [[Nationalliga A]] gab er in der Saison 2001/2002 mit gerade erst 17 Jahren und damit als bis dahin jüngster Spieler überhaupt. In der Folge konnte er sich mit starken Leistungen im Team etablieren, musste aber auch im Januar 2004 bereits einen Rückschlag in Form einer hartnäckigen Knieverletzung hinnehmen. Nach seinem Comeback schaffte im Jahr 2005 endgültig den Durchbruch und stieg zum Stammspieler beim Hauptstadtklub auf.
  
 
Seinen ersten Titel feierte Escüet mit dem RAC bereits im Alter von 18 Jahren mit dem Sieg in der [[Copa Reial]] 2003, ehe er 2005 und 2007 jeweils mikolinischer Fußballmeister wurde. In den Jahren 2006 und 2007 wurde er zudem für seine herausragenden Leistungen in der Liga zweimal in Folge zu [[Mikoliniens Fußballer des Jahres]] gewählt.
 
Seinen ersten Titel feierte Escüet mit dem RAC bereits im Alter von 18 Jahren mit dem Sieg in der [[Copa Reial]] 2003, ehe er 2005 und 2007 jeweils mikolinischer Fußballmeister wurde. In den Jahren 2006 und 2007 wurde er zudem für seine herausragenden Leistungen in der Liga zweimal in Folge zu [[Mikoliniens Fußballer des Jahres]] gewählt.
  
 
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Im Januar 2008 wechselte Escüet für eine Ablösesumme von 14,5 Millionen Euro von [[Servettense RAC]] zum sagradischen [[Premera Liga]]-Klub [[Juvantêsa Sport]], wo er in die Fußstapfen von Klublegende [[Francis Joann Decou]] treten sollte, der die Blaugrünen als Spielmacher Ende der 1970er Jahre zu zwei Europapokalsiegen geführt hatte. Escüet hatte nur geringe Anlaufschwierigkeiten und konnte schnell sein Talent zeigen. Noch in derselben Saison gewann Escüet mit der Juvantêsa die [[Copa Sagradia]], fiel aber im Finale verletzungsbedingt aus.
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Im Januar 2008 wechselte Escüet für eine Ablösesumme von 14,5 Millionen Euro von [[RAC Servette]] zum sagradischen [[Premera Liga]]-Klub [[Juvantêsa Sport]], wo er in die Fußstapfen von Klublegende [[Francis Joann Decou]] treten sollte, der die Blaugrünen als Spielmacher Ende der 1970er Jahre zu zwei Europapokalsiegen geführt hatte. Escüet hatte nur geringe Anlaufschwierigkeiten und konnte schnell sein Talent zeigen. Noch in derselben Saison gewann Escüet mit der Juvantêsa die [[Copa Sagradia]], fiel aber im Finale verletzungsbedingt aus.
  
 
Unter dem neuen Trainer [[Daniel Pessué]] konnte Escüet schließlich in den kommenden Jahren die größten Erfolge seiner Laufbahn feiern, wurde aber durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen und erlebte daher schwere Jahre. Gleich in seiner ersten vollständigen Saison 2008/2009 gewann Escüet die Liga, verpasste aber aufgrund einer Sprunggelenksverletzung die gesamte Hinrunde und stand daher erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung. Nach äußerst starken Leistungen zu Beginn der Saison 2009/2010 zog sich Escüet erneut einen Kreuzbandriss zu und fiel daher auch den Großteil dieser Spielzeit verletzungsbedingt aus, an deren Ende die Juvantêsa sowohl den Meistertitel verteidigte als auch das Finale der Championsleague für sich entscheiden konnte. Obwohl er im Kader stand, kam er im Endspiel nicht zum Einsatz.
 
Unter dem neuen Trainer [[Daniel Pessué]] konnte Escüet schließlich in den kommenden Jahren die größten Erfolge seiner Laufbahn feiern, wurde aber durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen und erlebte daher schwere Jahre. Gleich in seiner ersten vollständigen Saison 2008/2009 gewann Escüet die Liga, verpasste aber aufgrund einer Sprunggelenksverletzung die gesamte Hinrunde und stand daher erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung. Nach äußerst starken Leistungen zu Beginn der Saison 2009/2010 zog sich Escüet erneut einen Kreuzbandriss zu und fiel daher auch den Großteil dieser Spielzeit verletzungsbedingt aus, an deren Ende die Juvantêsa sowohl den Meistertitel verteidigte als auch das Finale der Championsleague für sich entscheiden konnte. Obwohl er im Kader stand, kam er im Endspiel nicht zum Einsatz.
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* 2013-2014: Arsenal FC (ENG)
 
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* [[Nationalliga A]] 2005, 2007
 
* [[Nationalliga A]] 2005, 2007
 
* [[Copa Reial]] 2003
 
* [[Copa Reial]] 2003

Version vom 11:01, 23. Mär 2016

Francis Domenéc Escüet (*1985 in Feiroa, Mikolinien) ist ein mikolinischer Fußballspieler. Seit Juli 2014 steht er bei Racing Servette unter Vertrag.

Karrierebeginn und Durchbruch

Der auf der Insel Feiroa geborene Francis Escüet begann seine Fußballkarriere beim ansässigen CS Galasporte und wurde mit 14 Jahre für die Jugendakademie des Hauptstadtklubs RAC Servette entdeckt, wo er schließlich auch den Durchbruch zum Erstligaspieler schaffte. Sein Debüt in der Nationalliga A gab er in der Saison 2001/2002 mit gerade erst 17 Jahren und damit als bis dahin jüngster Spieler überhaupt. In der Folge konnte er sich mit starken Leistungen im Team etablieren, musste aber auch im Januar 2004 bereits einen Rückschlag in Form einer hartnäckigen Knieverletzung hinnehmen. Nach seinem Comeback schaffte im Jahr 2005 endgültig den Durchbruch und stieg zum Stammspieler beim Hauptstadtklub auf.

Seinen ersten Titel feierte Escüet mit dem RAC bereits im Alter von 18 Jahren mit dem Sieg in der Copa Reial 2003, ehe er 2005 und 2007 jeweils mikolinischer Fußballmeister wurde. In den Jahren 2006 und 2007 wurde er zudem für seine herausragenden Leistungen in der Liga zweimal in Folge zu Mikoliniens Fußballer des Jahres gewählt.

Erfolge und Rückschläge in Tulis

Im Januar 2008 wechselte Escüet für eine Ablösesumme von 14,5 Millionen Euro von RAC Servette zum sagradischen Premera Liga-Klub Juvantêsa Sport, wo er in die Fußstapfen von Klublegende Francis Joann Decou treten sollte, der die Blaugrünen als Spielmacher Ende der 1970er Jahre zu zwei Europapokalsiegen geführt hatte. Escüet hatte nur geringe Anlaufschwierigkeiten und konnte schnell sein Talent zeigen. Noch in derselben Saison gewann Escüet mit der Juvantêsa die Copa Sagradia, fiel aber im Finale verletzungsbedingt aus.

Unter dem neuen Trainer Daniel Pessué konnte Escüet schließlich in den kommenden Jahren die größten Erfolge seiner Laufbahn feiern, wurde aber durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen und erlebte daher schwere Jahre. Gleich in seiner ersten vollständigen Saison 2008/2009 gewann Escüet die Liga, verpasste aber aufgrund einer Sprunggelenksverletzung die gesamte Hinrunde und stand daher erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung. Nach äußerst starken Leistungen zu Beginn der Saison 2009/2010 zog sich Escüet erneut einen Kreuzbandriss zu und fiel daher auch den Großteil dieser Spielzeit verletzungsbedingt aus, an deren Ende die Juvantêsa sowohl den Meistertitel verteidigte als auch das Finale der Championsleague für sich entscheiden konnte. Obwohl er im Kader stand, kam er im Endspiel nicht zum Einsatz.

Erst nach dem Abgang des Argentiniers León Javier Estarri im Sommer 2010 gelang es Escüet, sich auf dem rechten Flügel der Juvantêsa durchzusetzen. Da er erstmals seit Jahren wieder längere Zeit verletzungsfrei spielen konnte, wurde die Saison 2010/2011 zu seiner stärksten im Trikot der Blaugrünen. Er glänzte als Vorbereiter mit starken Flanken und gutem Zusammenspiel und trug wesentlich zum Gewinn der dritten Meisterschaft in Folge bei. Aufgrund erneuter Verletzungen und Formschwächen gelang es Escüet aber in den beiden Folgejahren nicht mehr, an diese Topform anzuschließen. Sowohl in der titellosen Saison 2011/2012 als auch in der Meistersaison 2012/2013 blieb Escüet meist nur die Funktion eines Jokers, allerdings konnte er als solcher wichtige Spiele mitentscheiden. Vor allem aber nach der Verpflichtung des Deutschmarokkaners Younes Felloussi im Sommer 2012 erhielt Escüet immer weniger Einsatzzeiten, sodass er sich gegen eine Verlängerung seines Vertrags bei der Juvantêsa entschied.

Jahr in England und Rückkehr nach Mikolinien

Nachdem ein Wechsel nach England im Winter 2012/13 aufgrund einer erneuten Verletzung Escüets gescheitert war, wechselte der Spieler im Sommer 2013 ablösefrei zum englischen Premier-League-Klub Arsenal, wo er eine passable Saison spielte und immer wieder sein Talent aufzeigen konnte. Am Ende der Saison konnte er sich mit Arsenal über den Gewinn des FA-Cups freuen. Jedoch wurde Escüet in London nicht glücklich und verließ die Gunners im Sommer 2014 bereits nach einem Jahr wieder, um nach sechseinhalb Jahren nach Mikolinien zurückzukehren.

Hier unterschrieb Escüet einen Vierjahresvertrag bei Racing Servette.

Karriere im Nationalteam

Sein Debüt in der Mikolinischen Nationalmannschaft gab Escüet im Alter von erst 19 Jahren im November 2004 im ersten Spiel unter Nationaltrainer Francis Joann Decou, mit dem der junge Escüet bereits zu dieser Zeit verglichen wurde. Unmittelbar danach jedoch musste Escüet bereits verletzungsbedingt mehrere Monate pausieren und kehrte daher erst in der Saison 2005/2006 in die Nationalmannschaft zurück.

Nach der verpassten Qualifikation des FMF-Teams für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nahm Escüet mit der U-21-Mannschaft Mikoliniens an der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2006 teil und wurde zusammen mit Spielern wie Martin Le Cel, Filip Lusard, Joann Anüel und Fernand Demont Europameister der Nachwuchsteams. Er selbst galt als herausragendes Talent der sogenannten "Goldenen Generation", die in den folgenden Jahren auch das Gesicht der A-Naitonalmannschaft prägen sollte.

Als Stammspieler nahm Escüet in der Folge mit Mikolinien an der EURO 2008 sowie den Fußballweltmeisterschaften 2010 und 2014 teil. Bereits bei seinem ersten großen Turnier, der Europameisterschaft 2008 in Sagradien, konnte Escüet als offensiver Mittelfeldspieler auftrumpfen und sein Team ins Halbfinale führen, wo erst gegen Spanien Schluss war. Bei den folgenden beiden Weltmeisterschaften überstand Mikolinien jeweils die Vorrunde und erreichte das Achtelfinale.

Stationen als Spieler

Erfolge als Spieler

Mit RAC
Mit Juvantêsa
Mit Arsenal
  • FA Cup 2014
Mit Racing Servette
Mit dem Nationalteam
Individuelle Auszeichnungen