Cèntre Democrat Micoline: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Cèntre Democrat Micoline''' (kurz '''CDM''', deutsch ''Micolinische Demokratische Zentrum'') ist eine christdemokratische Partei in [[Micolinien]]. Der CDM wurde 1948 aus ehemaligen Migliedern christlich-sozialer, konservativer und liberaler Parteien gegründet und verstand sich von Beginn an als Volkspartei der Mitte. Ihr Personal rekrutierte sich bei der Gründung vor allem aus katholisch orientierten Gegnern des [[Ulisse-Regime]]s. Als Vorgängerparteien können vor allem die konservative Rechtspartei [[Partit de Derest Micoline]] (PDM) und die liberal-konservative [[Partit Popolar de Renovatió]] (PPR) angesehen werden. Aktivisten der PPR hatten sich 1940 im Exil zum [[Partit Social-Chrestiàne]] zusammengeschlossen, die eine der wichtigsten Vorläuferorganisationen des CDM war. Auch Mitglieder der liberalen Parteien [[PdEL]] und [[PPD]] gehörten zu den Gründern des CDM. Um auch nicht-katholische Wähler anzusprechen, wählte man unter Verzicht auf die Bezeichnung „christlich “ den Namen Demokratisches Zentrum. Die inhaltliche Ausrichtung schwankte von christlich-sozialen Mitte-Links-Positionen bis zu konservativen Mitte-Rechts-Positionen, jedoch dominierte eine wertkonservative und auf die Errichtung einer sozialen Marktwirtschaft abzielende Ausrichtung.  
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Das '''Cèntre Democrat Micoline''' (kurz '''CDM''', deutsch ''Micolinische Demokratische Zentrum'') ist eine christdemokratische Partei in [[Micolinien]]. Der CDM wurde 1948 aus ehemaligen Migliedern christlich-sozialer, konservativer und liberaler Parteien gegründet und verstand sich von Beginn an als Volkspartei der Mitte. Ihr Personal rekrutierte sich bei der Gründung vor allem aus katholisch orientierten Gegnern des [[Ulisse-Regime]]s. Als Vorgängerparteien können vor allem die konservative Rechtspartei [[Partit de Derest Micoline]] (PDM) und die liberal-konservative [[Partit Popolar Renovator]] (PPR) angesehen werden. Aktivisten der PPR hatten sich 1940 im Exil zum [[Partit Social-Chrestiàne]] zusammengeschlossen, die eine der wichtigsten Vorläuferorganisationen des CDM war. Auch Mitglieder der liberalen Parteien [[PdEL]] und [[PPD]] gehörten zu den Gründern des CDM. Um auch nicht-katholische Wähler anzusprechen, wählte man unter Verzicht auf die Bezeichnung „christlich “ den Namen Demokratisches Zentrum. Die inhaltliche Ausrichtung schwankte von christlich-sozialen Mitte-Links-Positionen bis zu konservativen Mitte-Rechts-Positionen, jedoch dominierte eine wertkonservative und auf die Errichtung einer sozialen Marktwirtschaft abzielende Ausrichtung.  
  
 
An der [[Regierung Piël]] beteiligt, wurde das CDM bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1948|ersten freien Parlamentswahl 1948]] überraschend deutlich stärkste Kraft und erreichte fast 43% der Stimmen. Die Partei bildete daraufhin nach kurzer Beteiligung an der großen Koalition unter dem parteilosen [[F.E.Crêst]] eine christlich-liberale Koalitionsregierung unter ihrem Vorsitzenden [[Armand Mikaël Carpol]], der 1952 für den CDM die absolute Mehrheit der Stimmen und Sitze im Parlament holte. Obwohl bis 1979 deutlich stärkste Kraft im Abgeordnetenhaus, war der CDM 1959-1965 in der Opposition gegenüber der Links[[regierung Blum-Saël]. 1968-1979 bildete CDM-Chef [[Joann Christén]] eine christlich-liberale Koalitionsregierung, die 1979 an der Spaltung der liberalen PDL zerbrach. Bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1979|folgenden Parlamentswahl]] wurde der CDM erstmals nur zweitstärkste Kraft hinter der PSL und danach Juniorpartner in einer [[Große Koalition (Micolinien)|Großen Koalition]], die 1981 wieder zerbrach. Bis 1987 wieder Regierungspartei (bis 1984 in einer Koalition mit den [[DL|Altliberalen]], 1984-1987 in einer Großen Koalition), stellte sie nach Zusammenbruch der Links[[regierung Sagrand]] 1988-1996 die Regierungschefs [[Noribert Pasquale]] und [[Carlo Masane]], die zunächst gegen den Widerstand der Opposition den Beitritt Micoliniens in die EU durchsetzten.  
 
An der [[Regierung Piël]] beteiligt, wurde das CDM bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1948|ersten freien Parlamentswahl 1948]] überraschend deutlich stärkste Kraft und erreichte fast 43% der Stimmen. Die Partei bildete daraufhin nach kurzer Beteiligung an der großen Koalition unter dem parteilosen [[F.E.Crêst]] eine christlich-liberale Koalitionsregierung unter ihrem Vorsitzenden [[Armand Mikaël Carpol]], der 1952 für den CDM die absolute Mehrheit der Stimmen und Sitze im Parlament holte. Obwohl bis 1979 deutlich stärkste Kraft im Abgeordnetenhaus, war der CDM 1959-1965 in der Opposition gegenüber der Links[[regierung Blum-Saël]. 1968-1979 bildete CDM-Chef [[Joann Christén]] eine christlich-liberale Koalitionsregierung, die 1979 an der Spaltung der liberalen PDL zerbrach. Bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1979|folgenden Parlamentswahl]] wurde der CDM erstmals nur zweitstärkste Kraft hinter der PSL und danach Juniorpartner in einer [[Große Koalition (Micolinien)|Großen Koalition]], die 1981 wieder zerbrach. Bis 1987 wieder Regierungspartei (bis 1984 in einer Koalition mit den [[DL|Altliberalen]], 1984-1987 in einer Großen Koalition), stellte sie nach Zusammenbruch der Links[[regierung Sagrand]] 1988-1996 die Regierungschefs [[Noribert Pasquale]] und [[Carlo Masane]], die zunächst gegen den Widerstand der Opposition den Beitritt Micoliniens in die EU durchsetzten.  

Version vom 19:16, 7. Feb 2011

Das Cèntre Democrat Micoline (kurz CDM, deutsch Micolinische Demokratische Zentrum) ist eine christdemokratische Partei in Micolinien. Der CDM wurde 1948 aus ehemaligen Migliedern christlich-sozialer, konservativer und liberaler Parteien gegründet und verstand sich von Beginn an als Volkspartei der Mitte. Ihr Personal rekrutierte sich bei der Gründung vor allem aus katholisch orientierten Gegnern des Ulisse-Regimes. Als Vorgängerparteien können vor allem die konservative Rechtspartei Partit de Derest Micoline (PDM) und die liberal-konservative Partit Popolar Renovator (PPR) angesehen werden. Aktivisten der PPR hatten sich 1940 im Exil zum Partit Social-Chrestiàne zusammengeschlossen, die eine der wichtigsten Vorläuferorganisationen des CDM war. Auch Mitglieder der liberalen Parteien PdEL und PPD gehörten zu den Gründern des CDM. Um auch nicht-katholische Wähler anzusprechen, wählte man unter Verzicht auf die Bezeichnung „christlich “ den Namen Demokratisches Zentrum. Die inhaltliche Ausrichtung schwankte von christlich-sozialen Mitte-Links-Positionen bis zu konservativen Mitte-Rechts-Positionen, jedoch dominierte eine wertkonservative und auf die Errichtung einer sozialen Marktwirtschaft abzielende Ausrichtung.

An der Regierung Piël beteiligt, wurde das CDM bei der ersten freien Parlamentswahl 1948 überraschend deutlich stärkste Kraft und erreichte fast 43% der Stimmen. Die Partei bildete daraufhin nach kurzer Beteiligung an der großen Koalition unter dem parteilosen F.E.Crêst eine christlich-liberale Koalitionsregierung unter ihrem Vorsitzenden Armand Mikaël Carpol, der 1952 für den CDM die absolute Mehrheit der Stimmen und Sitze im Parlament holte. Obwohl bis 1979 deutlich stärkste Kraft im Abgeordnetenhaus, war der CDM 1959-1965 in der Opposition gegenüber der Links[[regierung Blum-Saël]. 1968-1979 bildete CDM-Chef Joann Christén eine christlich-liberale Koalitionsregierung, die 1979 an der Spaltung der liberalen PDL zerbrach. Bei der folgenden Parlamentswahl wurde der CDM erstmals nur zweitstärkste Kraft hinter der PSL und danach Juniorpartner in einer Großen Koalition, die 1981 wieder zerbrach. Bis 1987 wieder Regierungspartei (bis 1984 in einer Koalition mit den Altliberalen, 1984-1987 in einer Großen Koalition), stellte sie nach Zusammenbruch der Linksregierung Sagrand 1988-1996 die Regierungschefs Noribert Pasquale und Carlo Masane, die zunächst gegen den Widerstand der Opposition den Beitritt Micoliniens in die EU durchsetzten.

1996 auf den zweiten Platz zurückgedrängt, verlor das CDM im Jahr 2000 nochmals an Stimmen, konnte aber dank der Stimmengewinne der bürgerlichen UPD eine konservativ-liberale Regierungskoalition mit UPD und DL unter CDM-Chef Albert Nobel bilden. Bei der Wahl 2004 verloren die Christdemokraten abermals an Stimmen und mussten mit 21,3% der Stimmen das schlechteste Ergebnis der Nachkriegsgeschichte hinnehmen. Jedoch bildete Albert Nobel eine neue Koalition mit der UPD und dem rechtspopulistischen AMN von Marc Nabert, das überraschend drittstärkste Kraft im Parlament wurde. Die Koalitionspolitik aber wurde ständig von parteiinternen Streitigkeiten der AMN behindert und scheiterte schließlich im Herbst 2005 an der Zerrüttung der AMN. Bei vorgezogenen Parlamentswahlen im Januar 2006 konnten die Christdemokraten ihren Abwärtstrend stoppen, indem sie von der drastischen Niederlage der AMN profitierten und erstmals seit 1996 wieder stärkste Kraft im Parlament wurden. Staatsminister Nobel, dessen Popularität wesentlich zum guten Abschneiden der Christdemokraten beigetragen hatte, bildete wieder eine bürgerliche Regierung mit UPD und DL. Nach zehn Jahren Regierung Nobel verzichtete dieser bei den Wahlen 2010 auf eine neuerliche Kandidatur. Unter der neuen Parteichefin Piera Miquel wurden die Christdemokraten nur dritte Kraft im Parlament und mussten die größte Wahlniederlage der Parteigeschichte einstecken. Dennoch traten die Christdemokraten in eine Regierungskoalition mit Sozialisten und Grünen unter der Führung von Joann Clement (PSL) ein und sind damit im elften Jahr in Folge an einer nationalen Regierung beteiligt.

Ihre Hochburgen hat die christdemokratische Zentrumspartei in den ländlichen Regionen Sagradiens, besonders in Alto Perucía und Lítica-Paes Montane. Besonders schwach schneidet sich dagegen traditionell in den Regionen Golen, Alto Conte, Conte-Tinagua und Lucía ab. Das CDM steht in enger Verbindung mit dem christlichen Gewerkschaftsbund Unió Lavorator Chrestiàne (ULC). Die parteieigene Jugendorganisation heißt Cèntre Democrat Joven (CDJ). Im EU-Parlament gehören die CDM-Abgeordneten der PPE-Fraktion an. Die Partei ist Mitglied der europäischen Volkspartei sowie der CDI.