Ambristal und Celiso: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 6: | Zeile 6: | ||
=== Bevölkerung und Kultur === | === Bevölkerung und Kultur === | ||
| − | Peixalauf, Ambristal und Celistal, kollektiv als (golisch) ''lus Valjs'' bzw. (sagradisch) '' | + | Peixalauf, Ambristal und Celistal, kollektiv als (golisch) ''lus Valjs'' bzw. (sagradisch) ''ils Valles'' bezeichnet, gehören zur historischen Landschaft Golen und zum golischen Sprach- und Kulturraum. Neben Sagradisch gilt daher auch das Golische als regionale Amtssprache und wird sprachlich gefördert. In den einzelnen Tälern der Region werden eigene regionale Dialekte des Golischen gesprochen. Während golische Nationalisten die Täler traditionell als integralen Bestandteil Golens betrachten, sehen sich die Bewohner des Ambristals heute mehrheitlich als vom Rest Golens unabhängig und streben keine Vereinigung mit dem mikolinischen Teil Golens an. |
=== Geschichte === | === Geschichte === | ||
Version vom 11:04, 7. Okt 2015
Ambristal und Celiso (sagr. Valles d'Ambrís i de Celiso, gol. Valjs d'Embrìse i de Cilìse, kurz meist Lus Valjs) ist eine Autonome Region im äußersten Westen Sagradiens an der Grenze zu Mikolinien und mit rund 200.000 die kleinste der Regionen Sagradiens.
Die Autonome Region wird gebildet durch zwei territorial getrennte Gebiete. Als Ambristal (gol. Valj d'Embrìse) werden eine Reihe benachbarter Gebirgstäler in den golischen Konsetten zusammengefasst, die am Lauf des Riu d'Ambrís gelegen sind und bei Pexace in den Fluss Peixa münden. Das Celisotal (Valj de Cilìse) wiederum am Nordrand der golischen Konsetten bildet eine Exklave und ist durch die mikolinische Region Golen sowie durch die sagradische Region Oberskanten vom Ambristal getrennt.
Der amtliche Titel der Region lautet Autonome Region Ambristal und Celiso (sagr. Región Autónoma dels Valles d'Ambrís i de Celiso, gol. Reixòu Outònome de lus Valjs d'Embrìse i de Cilìse).
Inhaltsverzeichnis
Bevölkerung und Kultur
Peixalauf, Ambristal und Celistal, kollektiv als (golisch) lus Valjs bzw. (sagradisch) ils Valles bezeichnet, gehören zur historischen Landschaft Golen und zum golischen Sprach- und Kulturraum. Neben Sagradisch gilt daher auch das Golische als regionale Amtssprache und wird sprachlich gefördert. In den einzelnen Tälern der Region werden eigene regionale Dialekte des Golischen gesprochen. Während golische Nationalisten die Täler traditionell als integralen Bestandteil Golens betrachten, sehen sich die Bewohner des Ambristals heute mehrheitlich als vom Rest Golens unabhängig und streben keine Vereinigung mit dem mikolinischen Teil Golens an.
Geschichte
Wie das gesamte frühere Golen waren auch die Bergtäler um Celiso, Ambris und das benachbarte Casqara lange Zeit Zankapfel zwischen der sagradischen und der mikolinischen Krone. Teil des frühmittelalterlichen Golenreichs kamen die Täler im 13. Jahrhundert zu Sagradien und wurden einem Vogt (viguer) aus dem Haus Pexace unterstellt. Im Fünfzigjährigen Krieg (frühes 15. Jahrhundert), in den Servettinischen Kriegen (spätes 15., frühes 16. Jahrhundert) und im Asumarischen Krieg (17. Jahrhundert) zeitweise mikolinisch besetzt, waren die Täler in napoleonischer Zeit Teil des Herzogtums Alagua.
Im Gegensatz zum größeren westlichen Teil Golens wurden die Täler zusammen mit der Landschaft Guillard nach dem Wiener Kongress wieder Sagradien zugeschlagen und bildeten die Landschaft Sagradisch-Golen. Nach mehreren Verwaltungsreformen wurde Sagradisch-Golen administrativ aufgelöst. Pexace und das Ambristal bildeten daraufhin eine gemeinsamen Provinz, während das Celiso mit der Provinz Altœs Consetes, die Landschaft Guillard mit Teilen der Eskada zur Provinz Escada Maritím vereinigt wurden.
In der Golenkrise 1935/36 wurden große Teile des Ambristals und Celiso zeitweise von mikolinischen Truppen besetzt und als Ostgolen bezeichnet. Die sagradische Verfassungsreform 1946 erhob die Provinz Pexace-Ambristal schließlich als mehrheitlich golisch-sprachiges Gebiet in den Status einer Autonomen Provinz mit weitgehenden Selbstverwaltungsrechten inklusive des zugesagten Schutzes der golischen Kultur und Sprache. Nach den Golenverträgen 1955 entschied sich in einer Abstimmung eine deutliche Mehrheit im Celiso ebenfalls für die Autonomie und für eine Vereinigung mit Pexace-Val d'Ambris. Seit 1956 trug das Gebiet den Namen Autonome Provinz der Täler von Ambrís. Im Zuge der Verwaltungsreformen 1968 erhielt die Provinz den Status einer Autonomen Region und wurde zur Autonomen Region Valles d'Ambrís i de Celiso umbenannt.
Zwischenzeitige Bestrebungen, die Autonomie auf das ebenfalls golischsprachige osteskadische Gebiet um die Stadt Guillard auszuweiten und dieses mit Ambristal und Celiso zu einer Autonomen Region Ostgolen zu vereinigen, waren bisher ergebnislos und werden von Teilen der Politik in Ambristal und Celiso abgelehnt, die eine spezifisch ambresanische anstelle einer gesamtgolischen Identitätsbildung verfolgen.
Verwaltungsgliederung
Die Autonome Region Ambristal ist territorial und rechtlich identisch mit der früheren Provinz und der Mería Pexace. Unterhalb der regionalen Ebene stehen direkt die einzelnen Kommunen der Region. Die traditionelle Unterteilung in verschiedene Täler ist keine offizielle Verwaltungsuntergliederung, wird aber zu Raumordnungszwecken genutzt.
Wirtschaft
Die Region ist traditionell von der Landwirtschaft geprägt. Das Ambristal ist traditionell für seinen Käse sowie seine Weine international bekannt. Wichtig ist zudem der Tourismus, der eng mit dem Namen der Wintersportorte Cireal und Bearq verbunden ist. Das Ambristal ist die einzige Region Sagradiens mit einer Arbeitslosenquote von unter 4 Prozent (Stand: 1996).