Cientro Tescano-Valonês: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Cientro Tescano-Valonês (kurz CTV) ist eine Ende 2003 gegründete sagradische Regionalpartei im Tescano-Valoní. Sie stellt mit Joaquín Barreno-Soléi den Regierungspräsidenten der Region und verfügt über eine relative Mehrheit der Sitze im Regionalrat.
Von 2004 bis 2010 bildete das CTV den regionalen Ableger der nationalen zentristischen Partei Cientro Cívio Democrático, die ebenfalls von Barreno-Soléi angeführt wurde und schließlich in der Partei Cientro Uníu aufging. Das CTV besteht seither als eigenständige Regionalpartei weiter, tritt bei überregionalen Wahlen aber als Teil der CU-Listen an.
Gründung 2003
Das Cientro Tescano-Valonês wurde Ende 2003 durch Joaquín Barreno-Soléi, den damaligen Regionalpräsidenten von Tescano-Valoní und einigen Mitstreitern aus der Regionalpartei der christdemokratischen Volkspartei gegründet, die den neoliberal geprägten Kurs der nationalen Partei unter dem Vorsitzenden Miquel Ánibal Luisanto und die Öffnung hin zur Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen PSP ablehnten.
Mit Barreno-Soléi verließ eine Mehrheit der PPC-Fraktion im Regionalrat von Tescano-Valoní seine Partei und erklärte sich für unabhängig von der Semestiner Zentrale. Auf dem Sonderparteitag der PPC-Regionalpartei sprach sich eine knappe Mehrheit gegen Barreno-Soléi aus und leitete gegen diesen und seine Anhänger ein Parteiausschlussverfahren ein, woraufhin dieser mit dem CTV eine eigene Regionalpartei gründete.
Bei der folgenden Regionalwahl 2004 belegte das CTV den zweiten Platz hinter dem PPC und konnte sich als regionale Kraft behaupten. Bei der Regionalwahl 2008 wurde das CTV schließlich mit mehreren Bündnispartnern stärkste Kraft und Barreno Soléi wieder zum Regierungschef der Region gewählt. In diesem Amt wurde er auch bei der Regionalwahl 2012 bestätigt.
Cientro Cívico Democrático
Nach seinem Austritt aus der Volkspartei und dem Erfolg bei der Regionalwahl 2004 gründete Barreno-Soléi mit einigen Dissidenten aus dem PPC das Bürgerlich-Demokratische Zentrum (CCD) als eigenständige Partei auf nationaler Ebene. Dieses verstand sich als humanistisch-demokratische Partei der Mitte und sah sich als unabhängige Kraft zwischen den politischen Lagern der Linken und der Rechten. Das CTV blieb als Regionalpartei bestehen und assoziierte sich auf nationaler Ebene mit der CCD-Partei.
Bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006 verfehlte das CCD mit einem Stimmenanteil von landesweit 0,3 Prozent deutlich den Einzug ins nationale Parlament Sagradiens. Im Tescano-Valoní lag der Stimmenanteil dagegen deutlich höher bis fast zehn Prozent. In der Folge bemühte sich das CCD um Kooperationspartner auf nationaler Ebene, nachdem die Partei bei der Kommunalwahl 2008 nur in wenigen Gemeinden außerhalb Tescano-Valonís hatte fußfassen können.
Zur Europawahl 2009 sowie zur vorgezogenen Neuwahl des nationalen Parlaments im Herbst 2009 kandidierte das CCD als Teil des Wahlbündnisses Cientro Uníu unter Führung der liberal-zentristischen Unión de Democráticoes del Cientro, das bei der Europawahl landesweit 5,7 Prozent erhielt und mit vier Abgeordneten ins Brüsseler Parlament einzog. Der CCD-Vertreter Raúl Ballester schloss sich dort der EVP-Gruppe an. Bei der Parlamentswahl im Herbst 2009 erreichte das CU zwei Prozent der Stimmen, wurde aber in Tescano-Valoní drittstärkste Kraft.
In der Folge ging das CCD auf nationaler Ebene schließlich im Jahr 2010 in der Partei Cientro Uníu auf. Das Cientro Tescano-Valonês blieb als eigenständige Partei bestehen, kooperiert auf nationaler Ebene aber mit dem CU.