Joán Emilio Moya: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Santo Emilio Moya''' (*1928 in [[Ruavilla]]/[[Lojandía]], †2007) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Geschäftsmann und Politiker. Er war von 1982 bis 1986 [[Ministerpräsident]] von [[Sagradien]] und bis 1987 Parteivorsitzender der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]]. | '''Santo Emilio Moya''' (*1928 in [[Ruavilla]]/[[Lojandía]], †2007) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Geschäftsmann und Politiker. Er war von 1982 bis 1986 [[Ministerpräsident]] von [[Sagradien]] und bis 1987 Parteivorsitzender der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]]. | ||
| + | === Berufliche Karriere in der Wirtschaft === | ||
Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] Santo Emilio Moya besuchte ein katholisches Gymnasium und studierte nach seiner Schulzeit Rechtswissenschaften. Nach seinem Abschluss arbeitete als Redakteur des liberalen [[Correr Libre]] und beriet verschiedene sagradische Politiker. Er übernahm schließlich einen Posten beim Industriekonzern [[Ferrocel]]. 1958 wurde er Generaldirektor der Ferrocel-Tochter ''Lucavo'' und 1960 jüngstes Mitglied des Ferrocel-Vorstands. | Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] Santo Emilio Moya besuchte ein katholisches Gymnasium und studierte nach seiner Schulzeit Rechtswissenschaften. Nach seinem Abschluss arbeitete als Redakteur des liberalen [[Correr Libre]] und beriet verschiedene sagradische Politiker. Er übernahm schließlich einen Posten beim Industriekonzern [[Ferrocel]]. 1958 wurde er Generaldirektor der Ferrocel-Tochter ''Lucavo'' und 1960 jüngstes Mitglied des Ferrocel-Vorstands. | ||
| + | === Beginn der politischen Karriere === | ||
Bereits als Student engagierte sich Moya für den liberalen Studentenverband und trat schließlich dem konservativ-liberalen und wirtschaftsnahen [[Partido Republicano]] bei. Als Mitglied der Partei gehörte er bereits 1959 dem nationalen Vorstand an. 1960 wechselte er schließlich aus der Wirtschaft in die Politik und wurde Staatssekretär im liberal geführten sagradischen [[Transportminister]]ium. Er sprach sich gegen die Fusion der Partei mit der liberalen [[UDS]] aus und fungierte seit 1963 als wirtschaftspolitischer Berater des christdemokratischen Ministerpräsidenten [[Martín Ánibal Costa]]. Dieser berief Moya schließlich 1964 ins staatliche Investitionsdirektorium. Seit 1966 Generalsekretär des [[Partido Republicano]], wurde Moya 1967 unter [[Wohnungsbauminister]] im [[Kabinett Favale II]]. In dieser Funktion blieb Moya bis zum Ende der [[Kabinett Favale III|Favale-Regierung]] im Januar 1970. | Bereits als Student engagierte sich Moya für den liberalen Studentenverband und trat schließlich dem konservativ-liberalen und wirtschaftsnahen [[Partido Republicano]] bei. Als Mitglied der Partei gehörte er bereits 1959 dem nationalen Vorstand an. 1960 wechselte er schließlich aus der Wirtschaft in die Politik und wurde Staatssekretär im liberal geführten sagradischen [[Transportminister]]ium. Er sprach sich gegen die Fusion der Partei mit der liberalen [[UDS]] aus und fungierte seit 1963 als wirtschaftspolitischer Berater des christdemokratischen Ministerpräsidenten [[Martín Ánibal Costa]]. Dieser berief Moya schließlich 1964 ins staatliche Investitionsdirektorium. Seit 1966 Generalsekretär des [[Partido Republicano]], wurde Moya 1967 unter [[Wohnungsbauminister]] im [[Kabinett Favale II]]. In dieser Funktion blieb Moya bis zum Ende der [[Kabinett Favale III|Favale-Regierung]] im Januar 1970. | ||
| + | === Abgeordneter und Fraktionssprecher === | ||
Im Rahmen eines Wahlbündnisses der Republikaner mit der christdemokratischen [[Volkspartei]] wurde Moya bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Parlamentswahl 1970]] erstmals in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Später trat er der Volkspartei bei. In der PPC-Fraktion fungierte Moya als wirtschaftspolitischer Experte, 1974 wurde er zum stellvertretenden Fraktionssprecher gewählt. 1979 folgte Moya schließlich dem PPC-Vorsitzenden und neuen Ministerpräsidenten [[Santo de la Ilpa]] als Fraktionssprecher der PPC in der [[Abgeordnetenkammer]] nach. | Im Rahmen eines Wahlbündnisses der Republikaner mit der christdemokratischen [[Volkspartei]] wurde Moya bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Parlamentswahl 1970]] erstmals in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Später trat er der Volkspartei bei. In der PPC-Fraktion fungierte Moya als wirtschaftspolitischer Experte, 1974 wurde er zum stellvertretenden Fraktionssprecher gewählt. 1979 folgte Moya schließlich dem PPC-Vorsitzenden und neuen Ministerpräsidenten [[Santo de la Ilpa]] als Fraktionssprecher der PPC in der [[Abgeordnetenkammer]] nach. | ||
Version vom 23:49, 17. Jan 2013
Santo Emilio Moya (*1928 in Ruavilla/Lojandía, †2007) war ein sagradischer Geschäftsmann und Politiker. Er war von 1982 bis 1986 Ministerpräsident von Sagradien und bis 1987 Parteivorsitzender der christdemokratischen Volkspartei (PPC).
Inhaltsverzeichnis
Berufliche Karriere in der Wirtschaft
Der gebürtige Lojandiner Santo Emilio Moya besuchte ein katholisches Gymnasium und studierte nach seiner Schulzeit Rechtswissenschaften. Nach seinem Abschluss arbeitete als Redakteur des liberalen Correr Libre und beriet verschiedene sagradische Politiker. Er übernahm schließlich einen Posten beim Industriekonzern Ferrocel. 1958 wurde er Generaldirektor der Ferrocel-Tochter Lucavo und 1960 jüngstes Mitglied des Ferrocel-Vorstands.
Beginn der politischen Karriere
Bereits als Student engagierte sich Moya für den liberalen Studentenverband und trat schließlich dem konservativ-liberalen und wirtschaftsnahen Partido Republicano bei. Als Mitglied der Partei gehörte er bereits 1959 dem nationalen Vorstand an. 1960 wechselte er schließlich aus der Wirtschaft in die Politik und wurde Staatssekretär im liberal geführten sagradischen Transportministerium. Er sprach sich gegen die Fusion der Partei mit der liberalen UDS aus und fungierte seit 1963 als wirtschaftspolitischer Berater des christdemokratischen Ministerpräsidenten Martín Ánibal Costa. Dieser berief Moya schließlich 1964 ins staatliche Investitionsdirektorium. Seit 1966 Generalsekretär des Partido Republicano, wurde Moya 1967 unter Wohnungsbauminister im Kabinett Favale II. In dieser Funktion blieb Moya bis zum Ende der Favale-Regierung im Januar 1970.
Abgeordneter und Fraktionssprecher
Im Rahmen eines Wahlbündnisses der Republikaner mit der christdemokratischen Volkspartei wurde Moya bei der Parlamentswahl 1970 erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Später trat er der Volkspartei bei. In der PPC-Fraktion fungierte Moya als wirtschaftspolitischer Experte, 1974 wurde er zum stellvertretenden Fraktionssprecher gewählt. 1979 folgte Moya schließlich dem PPC-Vorsitzenden und neuen Ministerpräsidenten Santo de la Ilpa als Fraktionssprecher der PPC in der Abgeordnetenkammer nach.
Öffentliche Ämter
- 1960-1962: Staatssekretär im sagradischen Transportministerium
- 1963-1964: wirtschaftspolitischer Berater von Ministerpräsident Martín Ánibal Costa
- 1964-1966: Mitglied im staatlichen Investitionsdirektorium
- 1967-1970: Wohnungsbauminister im Kabinett Favale II und III
- Mär-Nov 1982: Minister für Wirtschaft und Industrie im Kabinett Nada I und II
- Jul-Nov 1982: amtierender Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident im Kabinett Nada II
- 1982-1986: Sagradischer Ministerpräsident (Kabinett Moya I und II)
Mandate
- 1970-1990: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
Parteifunktionen
- 1966-1967: Generalsekretär des Partido Republicano
- 1982-1987: Parteivorsitzender der Volkspartei