David Osqar Letard: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 19:29, 30. Dez 2012
David Osqar Letard (*1944 in Guillard, Eskada) ist ein sagradisch-golischer Politiker und eine der Gründungs- und langjährigen Führungsfiguren der sagradischen Grünen. Er sitzt heute für die golischen Grünen im Europäischen Parlament.
Der im golischen Teil der sagradischen Region Eskada geborene und teilweise in Servette und Alagua aufgewachsene Journalist David Osqar Letard gehörte in den 1970er Jahren zu den bekanntesten Vertretern der Anti-Atomkraft-Bewegung in Sagradien und zu den Begründern der politischen Ökologie-Bewegung in Sagradien. 1976 gründete er mit Gleichgesinnten in der Eskada die Lutte Ecologist, eine der ersten grünen Parteiorganisationen in Sagradien, mit denen er 1978 erfolgreich an den eskadischen Regionalwahlen teilnahm. Als erster grüner Abgeordneter zog er in ein Regionalparlament ein und wurde dort, 1982 wiedergewählt, Sprecher seiner Fraktion.
Nachdem er bereits in der landesweiten Dachorganisation Ecología 77 mitgewirkt hatte, beteiligte sich Letard mit seiner Lutte Ecologist 1984 an der Gründung der Parte der Regenbogengrünen, aus der 1989 die heutige Grüne Partei hervorging. Ebenfalls 1984 zog Letard über die gemeinsame Lista Verde i Alternativa erstmals ins Europäische Parlament ein, wo er nach der Wiederwahl 1989 den Co-Vorsitz der Grünen-Fraktion übernahm.
Nach fast zwei Wahlperioden verließ Letard im Jahr 1993 vorzeitig das Europäische Parlament und wurde neben Parteiikone Isabel Maier Serrán zum Parteisprecher der sagradischen Grünen gewählt, womit die landesweit bekanntesten Politiker der Grünen an der Parteispitze standen. Nach dem Unfalltod Maier Serráns im November 1993 führte Letard die Partei alleine in die Parlamentswahl 1994 und wurde erstmals nationaler Abgeordneter. Nach Diagnose einer Krebserkrankung erklärte Letard 1996 völlig überraschend seinen Rückzug aus der Politik und gab die Führung der Partei an Franca Ferrero Benítez und Javier Carles Etxeberría ab.
Seit 1997 lebte Letard im micolinischen Teil Golens. Nach erfolgreicher Genesung erklärte er schließlich zur Europawahl 1999 sein politisches Comeback als Kandidat der golischen Grünen im Bündnis der micolinischen Liste Vert. Nach sechsjähriger Pause kehrte er so wieder ins Europaparlament zurück, dem er seither ununterbrochen angehört.
Mandate
- 1978-1984: Mitglied des Regionalrats von Eskada (Lutte Ecologist)
- 1984-1993: Mitglied des Europäischen Parlaments (Lista Verde i Alternativa/Ils Verdes)
- 1994-1996: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer (Ils Verdes)
- seit 1999: Mitglied des Europäischen Parlaments (Verts Gools/Liste Vert, seit 2009 Esquert Ròse-Vert)
Parteifunktionen
- 1976-1978: Mitglied im Sprecherrat der Lutte Ecologist
- 1978-1984: Sprecher der Fraktion Lutte Ecologist im Regionalrat von Eskada
- 1989-1993: Co-Sprecher der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament
- 1993-1996: Co-Sprecher der sagradischen Grünen