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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Dianniden&amp;diff=25118</id>
		<title>Dianniden</title>
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		<updated>2015-12-13T20:57:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Die älteren Dianniden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Cliêce''' war ein [[Sagradien|sagradisches]] Adelsgeschlecht fränkisch-[[Skanten|skantischer]] Herkunft, das von 1078 bis 1269 die [[König von Sagradien|sagradischen Könige]] stellte. Da sich das Haus selbst auf das Geschlecht der [[ältere Dianniden|älteren Dianniden]] zurückführte, welche im 9. und frühen 10. Jahrhundert die [[König von Sarmay|Könige von Sarmay]] stellten, wird es auch als Geschlecht der '''jüngeren Dianniden''' bzw. der '''Dianniden-Juvantiden''' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die älteren Dianniden ===&lt;br /&gt;
Seinen Ursprung hat das ursprüngliche Haus der Dianniden in [[Dián I. von Sarmay|Dianus von Sarmay]], einem skantischen Adligen, der sich im Dienst für [[Roderich der Große|Roderich den Großen]] Ruhm und Einfluss erwarb und nach der Teilung des [[Skantenreich]]s im [[Vertrag von Torell]] 812 n.Chr. zu einem der mächtigsten Fürsten im südskantischen Teilreich [[Ferrigo I.|Ferrigos I.]] aufstieg. Nach dessen Tod 817 beanspruchte Dianus die Nachfolge der Rodrigiden im Südteil des Reichs. Faktisch konnte er sich in der Folge als unabhängiger Herrscher in [[Altsarmay]] und [[Sagonte]] etablieren und so die Herrscherdynastie der Dianniden begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nachfolger [[Dián II. von Sarmay|Dián II.]] und [[Dián III. von Sarmay]] konnten sich als unabhängige Herrscher im Krieg gegen die muslimischen [[Numerer]] und gegen [[Skanten]] und [[Alkonen]] behaupten, ehe die Söhne Diáns III. das Reich 878 unter sich aufteilten. Mit [[Armont II. von Sarmay|Armont II.]], der als Kind den Thron bestieg und sich in der Folge 815 und 823 dem skantischen König [[Martin I. der Eroberer|Martin dem Eroberer]] beugen musste, starb das Haus im Mannesstamm aus. Zwar hatte Armont mit [[Arengar von Vierna]] einen unehelichen Sohn, dieser konnte sich aber im Krieg gegen den sagradischen König [[Philipp der Große|Philipp den Großen]] nicht durchsetzen und wurde schließlich getötet, ohne eigene Erben zu hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüngeren Dianniden bis Johann I. ===&lt;br /&gt;
Armonts einzige Tochter Bereca heiratete schließlich den westfränkischen Adligen [[Hugo Bérel]], deren gemeinsamer Sohn [[Dianus von Cliêce]] schließlich zum Stammvater der jüngeren Dianniden wurde. Dieser wurde um 950 von König [[Philipp der Große|Philipp dem Großen]] für seine Heeresdienste mit der [[Grafschaft Cliêce]] belehnt, da er sich unter anderem im Krieg seines Onkels Arengar gegen den König auf die Seite Philipps geschlagen hatte. Dianus war es auch, der durch die Ehe mit der sagradischen Prinzessin Parruela enge Kontakte zum sagradischen Königshaus der [[Rodrigiden]] knüpfte, ehe sein Sohn [[Hugobald von Cliêce]] 980 [[Herzog von Alconía]] wurde. Hugobalds Sohn [[Hugo der Große]] baute schließlich den Einfluss des Hauses Cliêce im Süden des sagradischen Königreichs aus und wurde zu einem der mächtigsten Fürsten des Reichs. 999 an der erfolgreichen Belagerung von Malesc beteiligt, schlug er gemeinsam mit König [[Philipp II.]] 1002 ein numerisches Heer bei [[Copón]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anton Berengar]] verheiratete seinen ältesten Sohn [[Johann I.|Johann von Cliêce]] schließlich mit Ana, Tochter König [[Philipp III.|Philipps III.]] und intensivierte damit die Beziehungen zum Königshaus. In der Auseinandersetzung der Könige [[Roderich III. der Kurze]] und [[Martin III. der Fromme]] gegen ihren Onkel [[Don Joán de Tesqué]] unterstützten Anton Berengar und sein Sohn Johann von Cliêce jeweils den König. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Martin der Fromme schließlich im Jahr 1078 starb, kam es zur kriegerischen Auseinandersetzung um seine Nachfolge. Johann von Cliêce erhob als Schwager Martins schließlich Anspruch auf die Krone und wusste dabei eine Vielzahl der Großen des Reichs auf seiner Seite. Im Krieg gegen seinen Gegenkönig [[Roderich der Lange|Roderich den Langen]], [[Herzog von Scantia]] aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]], setzte sich Johann I. schließlich in der [[Schlacht von Resales]] 1079 durch und wurde 1080 in [[Noyar]] als erster aus dem Geschlecht der Dianniden zum König von Sagradien gekrönt. Mit den Diannidenkönigen setzte sich endgültig der Einfluss fränkischer Traditionen in Sagradien auf das sagradische Hofleben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dianniden-Juvantiden im Kampf gegen die Lusoniden ===&lt;br /&gt;
Der Konflikt mit den Lusoniden blieb jedoch auch unter Johanns Nachfolger [[Johann II.|Johann II. dem Löwen]] virulent, der sich in mehreren Kriegen gegen Roderichs Sohn [[Martin der Kühne|Martin den Kühnen]] behaupten musste. Der Gegensatz zwischen den sagradischen Königen aus dem Haus Cliêce und den de facto unabhängigen, aber formell lehnspflichtigen Lusoniden blieb eine Konstante des gesamten 12. Jahrhunderts. Nach dem Tod König [[Anton I.|Antons des Starken]] im Jahr 1132 gelangte sein Neffe [[Jakob I. der Kühne|Jakob der Kühne von Sacâu]] auf den Thron, der schließlich 1162 für seine Schwiegertochter Marka von Golen in den Krieg um die Erbschaft des [[Königreich der Golen|Königreichs Golen]] zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob fiel zwar, doch konnte sein Sohn [[Gabriel Juvans]] die Herrschaft der Dianniden in Golen etablieren. Er wurde zum wichtigsten sagradischen Herrscher des gesamten Hochmittelalters und konnte im [[Lusonidenkrieg]] von 1172-1184 die Lusoniden entscheidend schwächen, die schließlich auf nahezu alle ihre Besitzungen in Sagradien verzichten mussten. Gabriels Urenkel [[Philipp IV. Hermes]] setzte schließlich im [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erbfolgekrieg von 1249-1255]] die Herrschaft seines Vasallen [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redaniors]] im Königreich Perucía durch und erreichte, dass dieser ihm als neuer peruzinischer König die Lehnstreue schwor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Dianniden-Juvantiden ===&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Philipp Hermes' im Jahr 1261 geriet das Königshaus Cliêce in eine ernsthafte Nachfolgekrise, da sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V.]] bei seiner Thronbesteigung ohne Sohn und aufgrund seiner Krankheit auch ohne Aussicht auf weitere Nachkommen war. Philipp, genannt ''der Kluge'', setzte daher in seiner Thronfolgeregelung seine Tochter [[Isabella I.|Isabella]] und seinen Neffen und Schwiegersohn [[Martin IV. Felix|Martin Felix von Redanior]] zum Nachfolger ein. Die Zugeständnisse, die er 1263 den [[Cortes von Belaçón]] machen musste, damit diese seine Nachfolgeregelung anerkannten, stärkten die sagradischen Stände nachhaltig. 1264 bestiegen Isabella und Martin Felix von Redanior gemeinsam den Thron. Mit dem Tod Isabellas 1269 endete die Herrschaft der Dianniden über Sagradien. Martin IV. Felix begründete als König die bis 1395 andauernde Herrschaft des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Vesaey === &lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. bestand jedoch mit dem [[Haus Vesaey]] eine Seitenlinie des Hauses Cliêce-Sacâu weiter, die auf [[Philipp I. von Vesaey|Philipp von Vesaey]], einen Sohn [[Gabriel II.|Gabriels II.]] mit [[Josefa von Liez]] zurückging. Da diese jedoch von den Cliêce-Königen als illegitim betrachtet wurde und die Redanior-Nachfolge den Besitz Perucías versprach, wurde Philipps Sohn [[Jakob I. von Vesaey|Jakob]] in der Thronfolgeregelung von 1263 übergangen. Als Entschädigung erhielt er die [[Grafschaft Sagonte]] zum Lehen. Seine Nachfolger konnten die Macht des Hauses deutlich ausbauen. Unter [[Michael I.|Michael IV. von Vesaey]] besaß das Haus Ende des 14. Jahrhundert u.a. das [[Herzogtum Sesin]] sowie die mächtigen Grafschaften [[Grafschaft Sagonte|Sagonte]] und [[Grafschaft Oller|Oller]]. Dieser gelangte schließlich nach dem Aussterben der Redanior 1396 auf den sagradischen Thron, wodurch die Dianniden wieder die sagradischen Könige stellte, ehe die Dianniden mit dem Ende des Hauses Vesaey 1457 endgültig ausstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe der Cliêce-Könige ===&lt;br /&gt;
Die Zeit der Könige aus dem Haus Cliêce gilt als Hochzeit des sagradischen Königtums im Mittelalter. Der Übergang des sagradischen Königstitels von den Skantenkönigen aus dem Haus der Rodrigiden auf die mit ihrer Hausmacht im Süden Sagradiens ansässigen Dianniden verlagerte das Gewicht im Reich deutlich weg vom bis dahin dominanten Norden und konsolidierte das bis dahin hauptsächlich skantische Königtum als gesamtsagradische Herrschaft, womit ein wesentlicher Grundstein für die Herausbildung eines gesamtsagradischen Staatswesens gelegt wurde. In diesem Sinne wirkte auch die zentralstaatlich ausgerichtete Politik der Diannidenkönige, die im erfolgreichen, wenn auch schwierigen Kampf gegen die Territorialfürsten, v.a. der mächtigen Lusonidenfürsten, die Dominanz des Königtums über die Partikulargewalten stärkte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In kultureller Hinsicht brachte das Königtum der fränkisch stämmigen Dynastie Cliêce den endgültigen Durchbruch französischer Hofkultur im sagradischen Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Dianniden</title>
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		<updated>2015-12-13T20:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Die älteren Dianniden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Cliêce''' war ein [[Sagradien|sagradisches]] Adelsgeschlecht fränkisch-[[Skanten|skantischer]] Herkunft, das von 1078 bis 1269 die [[König von Sagradien|sagradischen Könige]] stellte. Da sich das Haus selbst auf das Geschlecht der [[ältere Dianniden|älteren Dianniden]] zurückführte, welche im 9. und frühen 10. Jahrhundert die [[König von Sarmay|Könige von Sarmay]] stellten, wird es auch als Geschlecht der '''jüngeren Dianniden''' bzw. der '''Dianniden-Juvantiden''' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die älteren Dianniden ===&lt;br /&gt;
Seinen Ursprung hat das ursprüngliche Haus der Dianniden in [[Dián I. von Sarmay|Dianus von Sarmay]], einem skantischen Adligen, der sich im Dienst für [[Roderich der Große|Roderich den Großen]] Ruhm und Einfluss erwarb und nach der Teilung des [[Skantenreich]]s im [[Vertrag von Torell]] 812 n.Chr. zu einem der mächtigsten Fürsten im südskantischen Teilreich [[Ferrigo I.|Ferrigos I.]] aufstieg. Nach dessen Tod 817 beanspruchte Dianus die Nachfolge der Rodrigiden im Südteil des Reichs. Faktisch konnte er sich in der Folge als unabhängiger Herrscher in [[Altsarmay]] und [[Sagonte]] etablieren und so die Herrscherdynastie der Dianniden begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nachfolger [[Dián II. von Sarmay|Dián II.]] und [[Dián III. von Sarmay]] konnten sich als unabhängige Herrscher im Krieg gegen die muslimischen [[Numerer]] und gegen [[Skanten]] und [[Alkonen]] behaupten, ehe die Söhne Diáns III. das Reich 878 unter sich aufteilten. Mit [[Armont II. von Sarmay|Armont II.]], der als Kind den Thron bestieg und sich in der Folge 815 und 823 dem skantischen König [[Martin I. der Eroberer|Martin dem Eroberer]] beugen musste, starb das Haus im Mannesstamm aus. Zwar hatte Armont mit [[Arengar von Vierna]] einen unehelichen Sohn, der sich im Krieg gegen den sagradischen König [[Philipp der Große|Philipp den Großen]] nicht durchsetzen konnte und schließlich getötet wurde, ohne eigene Erben zu hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüngeren Dianniden bis Johann I. ===&lt;br /&gt;
Armonts einzige Tochter Bereca heiratete schließlich den westfränkischen Adligen [[Hugo Bérel]], deren gemeinsamer Sohn [[Dianus von Cliêce]] schließlich zum Stammvater der jüngeren Dianniden wurde. Dieser wurde um 950 von König [[Philipp der Große|Philipp dem Großen]] für seine Heeresdienste mit der [[Grafschaft Cliêce]] belehnt, da er sich unter anderem im Krieg seines Onkels Arengar gegen den König auf die Seite Philipps geschlagen hatte. Dianus war es auch, der durch die Ehe mit der sagradischen Prinzessin Parruela enge Kontakte zum sagradischen Königshaus der [[Rodrigiden]] knüpfte, ehe sein Sohn [[Hugobald von Cliêce]] 980 [[Herzog von Alconía]] wurde. Hugobalds Sohn [[Hugo der Große]] baute schließlich den Einfluss des Hauses Cliêce im Süden des sagradischen Königreichs aus und wurde zu einem der mächtigsten Fürsten des Reichs. 999 an der erfolgreichen Belagerung von Malesc beteiligt, schlug er gemeinsam mit König [[Philipp II.]] 1002 ein numerisches Heer bei [[Copón]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anton Berengar]] verheiratete seinen ältesten Sohn [[Johann I.|Johann von Cliêce]] schließlich mit Ana, Tochter König [[Philipp III.|Philipps III.]] und intensivierte damit die Beziehungen zum Königshaus. In der Auseinandersetzung der Könige [[Roderich III. der Kurze]] und [[Martin III. der Fromme]] gegen ihren Onkel [[Don Joán de Tesqué]] unterstützten Anton Berengar und sein Sohn Johann von Cliêce jeweils den König. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Martin der Fromme schließlich im Jahr 1078 starb, kam es zur kriegerischen Auseinandersetzung um seine Nachfolge. Johann von Cliêce erhob als Schwager Martins schließlich Anspruch auf die Krone und wusste dabei eine Vielzahl der Großen des Reichs auf seiner Seite. Im Krieg gegen seinen Gegenkönig [[Roderich der Lange|Roderich den Langen]], [[Herzog von Scantia]] aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]], setzte sich Johann I. schließlich in der [[Schlacht von Resales]] 1079 durch und wurde 1080 in [[Noyar]] als erster aus dem Geschlecht der Dianniden zum König von Sagradien gekrönt. Mit den Diannidenkönigen setzte sich endgültig der Einfluss fränkischer Traditionen in Sagradien auf das sagradische Hofleben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dianniden-Juvantiden im Kampf gegen die Lusoniden ===&lt;br /&gt;
Der Konflikt mit den Lusoniden blieb jedoch auch unter Johanns Nachfolger [[Johann II.|Johann II. dem Löwen]] virulent, der sich in mehreren Kriegen gegen Roderichs Sohn [[Martin der Kühne|Martin den Kühnen]] behaupten musste. Der Gegensatz zwischen den sagradischen Königen aus dem Haus Cliêce und den de facto unabhängigen, aber formell lehnspflichtigen Lusoniden blieb eine Konstante des gesamten 12. Jahrhunderts. Nach dem Tod König [[Anton I.|Antons des Starken]] im Jahr 1132 gelangte sein Neffe [[Jakob I. der Kühne|Jakob der Kühne von Sacâu]] auf den Thron, der schließlich 1162 für seine Schwiegertochter Marka von Golen in den Krieg um die Erbschaft des [[Königreich der Golen|Königreichs Golen]] zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob fiel zwar, doch konnte sein Sohn [[Gabriel Juvans]] die Herrschaft der Dianniden in Golen etablieren. Er wurde zum wichtigsten sagradischen Herrscher des gesamten Hochmittelalters und konnte im [[Lusonidenkrieg]] von 1172-1184 die Lusoniden entscheidend schwächen, die schließlich auf nahezu alle ihre Besitzungen in Sagradien verzichten mussten. Gabriels Urenkel [[Philipp IV. Hermes]] setzte schließlich im [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erbfolgekrieg von 1249-1255]] die Herrschaft seines Vasallen [[Philipp der Schweigsame|Philipp von Redaniors]] im Königreich Perucía durch und erreichte, dass dieser ihm als neuer peruzinischer König die Lehnstreue schwor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Dianniden-Juvantiden ===&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Philipp Hermes' im Jahr 1261 geriet das Königshaus Cliêce in eine ernsthafte Nachfolgekrise, da sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V.]] bei seiner Thronbesteigung ohne Sohn und aufgrund seiner Krankheit auch ohne Aussicht auf weitere Nachkommen war. Philipp, genannt ''der Kluge'', setzte daher in seiner Thronfolgeregelung seine Tochter [[Isabella I.|Isabella]] und seinen Neffen und Schwiegersohn [[Martin IV. Felix|Martin Felix von Redanior]] zum Nachfolger ein. Die Zugeständnisse, die er 1263 den [[Cortes von Belaçón]] machen musste, damit diese seine Nachfolgeregelung anerkannten, stärkten die sagradischen Stände nachhaltig. 1264 bestiegen Isabella und Martin Felix von Redanior gemeinsam den Thron. Mit dem Tod Isabellas 1269 endete die Herrschaft der Dianniden über Sagradien. Martin IV. Felix begründete als König die bis 1395 andauernde Herrschaft des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Vesaey === &lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. bestand jedoch mit dem [[Haus Vesaey]] eine Seitenlinie des Hauses Cliêce-Sacâu weiter, die auf [[Philipp I. von Vesaey|Philipp von Vesaey]], einen Sohn [[Gabriel II.|Gabriels II.]] mit [[Josefa von Liez]] zurückging. Da diese jedoch von den Cliêce-Königen als illegitim betrachtet wurde und die Redanior-Nachfolge den Besitz Perucías versprach, wurde Philipps Sohn [[Jakob I. von Vesaey|Jakob]] in der Thronfolgeregelung von 1263 übergangen. Als Entschädigung erhielt er die [[Grafschaft Sagonte]] zum Lehen. Seine Nachfolger konnten die Macht des Hauses deutlich ausbauen. Unter [[Michael I.|Michael IV. von Vesaey]] besaß das Haus Ende des 14. Jahrhundert u.a. das [[Herzogtum Sesin]] sowie die mächtigen Grafschaften [[Grafschaft Sagonte|Sagonte]] und [[Grafschaft Oller|Oller]]. Dieser gelangte schließlich nach dem Aussterben der Redanior 1396 auf den sagradischen Thron, wodurch die Dianniden wieder die sagradischen Könige stellte, ehe die Dianniden mit dem Ende des Hauses Vesaey 1457 endgültig ausstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe der Cliêce-Könige ===&lt;br /&gt;
Die Zeit der Könige aus dem Haus Cliêce gilt als Hochzeit des sagradischen Königtums im Mittelalter. Der Übergang des sagradischen Königstitels von den Skantenkönigen aus dem Haus der Rodrigiden auf die mit ihrer Hausmacht im Süden Sagradiens ansässigen Dianniden verlagerte das Gewicht im Reich deutlich weg vom bis dahin dominanten Norden und konsolidierte das bis dahin hauptsächlich skantische Königtum als gesamtsagradische Herrschaft, womit ein wesentlicher Grundstein für die Herausbildung eines gesamtsagradischen Staatswesens gelegt wurde. In diesem Sinne wirkte auch die zentralstaatlich ausgerichtete Politik der Diannidenkönige, die im erfolgreichen, wenn auch schwierigen Kampf gegen die Territorialfürsten, v.a. der mächtigen Lusonidenfürsten, die Dominanz des Königtums über die Partikulargewalten stärkte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In kultureller Hinsicht brachte das Königtum der fränkisch stämmigen Dynastie Cliêce den endgültigen Durchbruch französischer Hofkultur im sagradischen Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<title>Dianniden-Juvantiden</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Haus Cliêce]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<updated>2015-12-13T20:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Ostasien ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestor- und Cifainseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semest]] (sagr. ''Semesta''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt auf der [[Konsettenhalbinsel]] (''Península Ságrica''), die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] (''Istmo Bretón'') an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an [[Mikolinien]] und [[Sancristo]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] (''Mar Azûr'') und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] (''Mar Ligrês''), im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] (''Mar Cantábrico''). Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]] (''Mar Céltico''), im Süden an der [[Straße von Benarra]] (''Estreito de Benarra'') und dem Atlantischen Ozean (''Océano Atlántico''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serasc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Lojandinisches Gebirge|Lojandinische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra d'Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Mêdia]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], die [[Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens in den [[Hochkonsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Größter Zufluss des Pin ist der [[Liêno]] in Zentralsagradien, der in der [[Cabeza]] entspringt und im [[Bassí Central]] südwestlich von [[Semest]] in den Pin mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amôria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt sowie der Fluss [[Sieza]], der in der [[Serra de Sarmay]] entspringt und südöstlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 314.932 km² (inkl. den [[Inseln von Aziz]]) besitzt das Land zudem die sechstgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Finnland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 10 größten Städte in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.028.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Bosa]]: 574.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Gerón]]: 459.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 391.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 370.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 5 größten Metropolregionen in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]]: über 7 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]]: über 3,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]]: über 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]]-[[Fornat]]-[[Barregat]]: ca. 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*5. [[Biniar]]-[[Bordez Central]]: ca. 2,8 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region West-Bretagne|Autonomen Region Westbretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Ambristal und Celiso|Autonomen Region Ambristal und Celiso]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Mikolinische Sprache|Mikolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen rechtlichen Schutz als Minderheitensprachen besitzen auch die [[Jüdisch-Sagradische Sprache]] (''sagresco''), Romani sowie die [[Sagradische Gebärdensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 200.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der Jüdischen Gemeinden in Sagradien besteht der [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS), größte Interessenvertretung der Muslime ist die [[Confederación Islámica de Sagradia]] (CONFIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Einrichtungen der katholischen Kirche in Sagradien sind die sagradische Bischofskonferenz [[Conferência Episcopal Sagradêsa]] und das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken. Als katholischer Nationalheiliger gilt der [[San Dián|Heilige Dianus]] (''San Dián'', auch ''Santián'' genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchenprovinzen in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die [[Flagge Sagradiens|sagradische Nationalflagge]] besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|kleine Staatswappen]]'' der Sagradischen Republik ist ein Schild mit einem weißen [[Dianuskreuz]] auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebenso vielen goldenen Punkten. Das Dianuskreuz ist seit dem späten 11. Jahrhundert das traditionelle Symbol der sagradischen Monarchie und geht auf die Dynastie der sagradischen [[Dianniden-Juvantiden|Dianniden]] ([[Haus Cliêce]]) zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|große Staatswappen]]'' der Republik zeigt das kleine Dianuskreuz-Schild, umgeben von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, auf einer goldenen Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des früheren Kolonialreichs. Die Armillarsphäre wird rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt, die mit zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind. Gekrönt wird das Wappen  zudem von zwei Flügelfiguren mit den Initialien ''R'' und ''S'', ein Liktorenbündel mit Beil als Symbol der republikanischen Staatsform umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Nationalsymbole ====&lt;br /&gt;
Als Nationalsymbol der Sagradischen Republik gilt die ''Sagradia Republica''. Die allegorische Darstellung geht auf die &amp;quot;Sagradia&amp;quot; als Personifikation Sagradiens zurück und wird seit Ausrufung der Republik 1893 mit den republikanischen Insignien Lorbeerkranz und phrygischer Mütze dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1949|Verfassung von 1949]] eine dezentralisiert-unitarische parlamentarische Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Staatsämter sind der [[Präsident der Republik]], der [[Präsident des Senats]], der [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], der [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident) und der [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosellu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosellu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Legislative ====&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senàu'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 180 Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich indirekt von den Vertretungen der Provinzen, Regionen und Überseegebieten des Landes gewählt werden. Weitere acht Senatoren werden direkt durch den Präsidenten der Republik ernannt. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Da jede Provinz automatisch zwei Senatoren entsendet, sind die einwohnerschwachen Provinzen im Senat überrepräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 511 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 412 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typologische Einordnung ====&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partíu Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partíu Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partíu d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partíu Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partíu Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partíu Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miquel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miquel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadœs Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von zwei Jahren in einer vierjährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Videça]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semest]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semest]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Verwaltungsgliederung Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in '''[[Regionen]]''' (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs d'Ultramar'') gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der Regionen ist Sagradien in 55 Provinzen unterteilt. Das heutige System von Provinzen wurde im Jahr 1859 eingeführt und nach Übergang zur Republik im Jahr 1891 beibehalten. An der Spitze jeder Provinz steht seither ein Gouverneur als Regierungsbeamter, der von der Zentralregierung in Semest (heute in Abstimmung mit den Regionalregierungen) ernannt wird. Dem Gouverneur steht ein direkt gewählter ''Provinzrat'' sowie eine diesem entsandte ''Deputation'' zur Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Provinzen wurden 1968 21 Regionen als Gebietskörperschaften mit begrenzten Selbstverwaltungskompetenzen geschaffen. Die Inselregionen [[Cuentez]] und [[Islas d'Aziz]] sowie die Grenzregionen [[Ambristal und Celiso]] und [[Westbretagne]] mit ethnisch-kulturellen Minderheiten besitzen jeweils ein Autonomiestatut mit weitergehenden Selbstverwaltungsrechten. Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als ''Regionalrat'' (''Cosellu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt als Exekutivausschuss einen ''Regierngsrat'' (''Cosellu de Governo''). Dessen Präsident (''Presidente-Coseller'') vetritt die Region nach außen hin und gibt die Richtlinien für die Politik der ''Beigeordneten Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsebenen ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sagradien&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| Großregionen (''Grandes Regiones'')&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| [[Merías]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia-Oêste]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina-Capital]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosellus Municipales]]'' und ''Cosellus Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territóriœs d'ultramar''). Das sind [[Sant-Elisêu]] und [[Sabina und Sélena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Ostasien, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestor- und Cifainseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen [[Sagradische Kolonien|Kolonien]] wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Cenâu]] im Indischen Oezan, die meisten Einwohner leben im Stadtstaat [[Madresa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estàu]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der mikolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386 und dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 verwickelte sich die Thronstreitigkeiten in Sagradien und Mikolinien zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]], der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Mikolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte ([[La Gran'Etá]]). Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Mikolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 zur Absetzung Danadiers II. führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1730 war Sagradien daraufhin [[Erste Sagradische Republik|Republik]], ehe mit [[Maria I.]] 1730 wieder die [[Santori]]-Monarchie eingeführt wurde ([[Santorische Restauration]]). Der Tod des Kindkönigs [[David II.]] und die Abdankung der letzten Santori-Königin [[Maria II.]] führte 1757 zum Beginn der [[Vienne-Dynastie]] auf dem sagradischen Thron, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Mikolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1999 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung erließ umfangreiche Laufzeitverlängerungen für Atommeiler, hielt gleichzeitig aber am Ziel des weiteren Ausbaus regenerativer Energien fest. Ziel sollte der Ausstieg aus Kohle und Erdgas sein. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2013 amtierende [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] nahm Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das Umweltministerium in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Westbretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semest]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
==== Denar (bis 31.12.2001) ====&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''D.''; Plural ''Ds.'') war in 100 ''Centimœs'' (''Cts.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Centimœs-Münzen:&lt;br /&gt;
* 10-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 20-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 50-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 2-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Münze: Allegorie der ''Sagradia Republica''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine:&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler und Bildhauer der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Sellesi de Narbona]], Dichterin der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Selle Courís-Arriaga]], Architekt der Postmoderne&lt;br /&gt;
* 1000-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Euro (seit 1.1.2002) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 4,34889 SGD / 1 SGD = 0,22994 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Mikolinische Libra|Mikolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum Sancristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: &amp;quot;Kreuzwappen&amp;quot;, kleines [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 1 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
* 2 Euro: großes [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent (Stand: Juli 2015) gehört Sagradien zu den EU-Staaten mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosigkeit (EU-Durchschnitt: 9,5 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 15 Prozent (Stand: Juli 2015; EU-Durchschnitt: 20,4 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semest]] – [[Dupontes]] – [[Vierna]] – [[Citanova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semest]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comêr]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semest]] – [[Videça]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[mikolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonthí]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nontí]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Santián-Canareta]] – [[San Miquel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15: [[Siniza]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nouberez]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semest]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesqué]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23: [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa-Belavís]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretona]]''): [[Cavalla]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Größter und wichtigster Anbieter im Schienenverkehr ist die sagradische Staatsbahn [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (RNFS), die im Personenverkehr unter der Marke ''tren'' auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semest]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flughäfen Sagradiens sind die Hauptstadtflughäfen [[Semesta-Avez]] und [[Semesta-Novil]], der Flughafen [[Tules-Sacâu]], der [[Flughafen Artir]] und der [[Flughafen Duerez]]. Für den Tourismus sind zudem die Flughäfen von Diegue-Cuentez sowie von Santiago d'Aziz wichtig. Der Hauptstadtflughafen Semesta-Avez ist nach Heathrow, Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Schiphol der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte und wichtigste Luftfahrtgesellschaft des Landes ist [[Sagradêsa d'Aviación|Sagradêsa]], die zu den größten Fluglinien Europas gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Gesetzliche Feiertage ===&lt;br /&gt;
* Novànu (Neujahrstag, 1. Januar)&lt;br /&gt;
* Divernes Santo (Karfreitag)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pâscua (Ostermontag)&lt;br /&gt;
* Día del Lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai)&lt;br /&gt;
* Ascención de Nostre Seinior (Christi Himmelfahrt)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pentecosta (Pfingsmontag)&lt;br /&gt;
* Día de la República (&amp;quot;5°jun&amp;quot;, Nationalfeiertag, 5. Juni)&lt;br /&gt;
* Festa de Santián (Dianustag, 14. August)&lt;br /&gt;
* Asunción de Santa María (Mariä Himmelfahrt, 15. August)&lt;br /&gt;
* Tòus-Santœs (Allerheiligen, 1. November)&lt;br /&gt;
* Nadal (Weihnachtstag, 25. Dezember)&lt;br /&gt;
* Festa de Sant'Estefán (Stefanstag, 26. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
==== Print ====&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernsehen ====&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonthí]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Mikolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die mikolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Spiele 1952|Olympischen Sommerspiele]] des Jahres 1952 fanden in Sagradiens Hauptstadt [[Semest]] statt, die Winterspiele in [[Tesqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
==== Warme Küche ====&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungœs]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weine und Spirituosen ====&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. Wichtige, international bekannte Weinbaugebiete sind die [[Cordêsa]] (südöstlich von [[Tulis]]), das Weinbaugebiet der [[Viaza]] (südlich von [[Duerez]]), das [[Valbraga|Bragatal]] (''Valbraga'') in [[Sur-Pinial]], das [[Sagonte]], das [[Guarrí]] (mit dem [[Belverde]]-Wein) sowie das [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre. Bitterliköre werden in Sagradien als [[Amêr]] bezeichnet, bekann ist die Marke [[Frantxa-Amêr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] und [[Carles Iriela]] (beide 17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik), [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Ostasien ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestor- und Cifainseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semest]] (sagr. ''Semesta''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt auf der [[Konsettenhalbinsel]] (''Península Ságrica''), die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] (''Istmo Bretón'') an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an [[Mikolinien]] und [[Sancristo]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] (''Mar Azûr'') und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] (''Mar Ligrês''), im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] (''Mar Cantábrico''). Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]] (''Mar Céltico''), im Süden an der [[Straße von Benarra]] (''Estreito de Benarra'') und dem Atlantischen Ozean (''Océano Atlántico''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serasc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Lojandinisches Gebirge|Lojandinische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra d'Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Mêdia]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], die [[Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens in den [[Hochkonsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Größter Zufluss des Pin ist der [[Liêno]] in Zentralsagradien, der in der [[Cabeza]] entspringt und im [[Bassí Central]] südwestlich von [[Semest]] in den Pin mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amôria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt sowie der Fluss [[Sieza]], der in der [[Serra de Sarmay]] entspringt und südöstlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 314.932 km² (inkl. den [[Inseln von Aziz]]) besitzt das Land zudem die sechstgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Finnland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 10 größten Städte in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.028.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Bosa]]: 574.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Gerón]]: 459.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 391.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 370.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 5 größten Metropolregionen in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]]: über 7 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]]: über 3,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]]: über 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]]-[[Fornat]]-[[Barregat]]: ca. 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*5. [[Biniar]]-[[Bordez Central]]: ca. 2,8 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region West-Bretagne|Autonomen Region Westbretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Ambristal und Celiso|Autonomen Region Ambristal und Celiso]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Mikolinische Sprache|Mikolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen rechtlichen Schutz als Minderheitensprachen besitzen auch die [[Jüdisch-Sagradische Sprache]] (''sagresco''), Romani sowie die [[Sagradische Gebärdensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 200.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der Jüdischen Gemeinden in Sagradien besteht der [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS), größte Interessenvertretung der Muslime ist die [[Confederación Islámica de Sagradia]] (CONFIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Einrichtungen der katholischen Kirche in Sagradien sind die sagradische Bischofskonferenz [[Conferência Episcopal Sagradêsa]] und das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken. Als katholischer Nationalheiliger gilt der [[San Dián|Heilige Dianus]] (''San Dián'', auch ''Santián'' genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchenprovinzen in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die [[Flagge Sagradiens|sagradische Nationalflagge]] besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|kleine Staatswappen]]'' der Sagradischen Republik ist ein Schild mit einem weißen [[Dianuskreuz]] auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebenso vielen goldenen Punkten. Das Dianuskreuz ist seit dem späten 11. Jahrhundert das traditionelle Symbol der sagradischen Monarchie und geht auf die Dynastie der sagradischen [[Dianniden]] ([[Haus Cliêce]]) zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|große Staatswappen]]'' der Republik zeigt das kleine Dianuskreuz-Schild, umgeben von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, auf einer goldenen Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des früheren Kolonialreichs. Die Armillarsphäre wird rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt, die mit zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind. Gekrönt wird das Wappen  zudem von zwei Flügelfiguren mit den Initialien ''R'' und ''S'', ein Liktorenbündel mit Beil als Symbol der republikanischen Staatsform umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Nationalsymbole ====&lt;br /&gt;
Als Nationalsymbol der Sagradischen Republik gilt die ''Sagradia Republica''. Die allegorische Darstellung geht auf die &amp;quot;Sagradia&amp;quot; als Personifikation Sagradiens zurück und wird seit Ausrufung der Republik 1893 mit den republikanischen Insignien Lorbeerkranz und phrygischer Mütze dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1949|Verfassung von 1949]] eine dezentralisiert-unitarische parlamentarische Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Staatsämter sind der [[Präsident der Republik]], der [[Präsident des Senats]], der [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], der [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident) und der [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosellu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosellu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Legislative ====&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senàu'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 180 Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich indirekt von den Vertretungen der Provinzen, Regionen und Überseegebieten des Landes gewählt werden. Weitere acht Senatoren werden direkt durch den Präsidenten der Republik ernannt. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Da jede Provinz automatisch zwei Senatoren entsendet, sind die einwohnerschwachen Provinzen im Senat überrepräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 511 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 412 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typologische Einordnung ====&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partíu Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partíu Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partíu d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partíu Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partíu Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partíu Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miquel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miquel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadœs Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von zwei Jahren in einer vierjährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Videça]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semest]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semest]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Verwaltungsgliederung Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in '''[[Regionen]]''' (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs d'Ultramar'') gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der Regionen ist Sagradien in 55 Provinzen unterteilt. Das heutige System von Provinzen wurde im Jahr 1859 eingeführt und nach Übergang zur Republik im Jahr 1891 beibehalten. An der Spitze jeder Provinz steht seither ein Gouverneur als Regierungsbeamter, der von der Zentralregierung in Semest (heute in Abstimmung mit den Regionalregierungen) ernannt wird. Dem Gouverneur steht ein direkt gewählter ''Provinzrat'' sowie eine diesem entsandte ''Deputation'' zur Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Provinzen wurden 1968 21 Regionen als Gebietskörperschaften mit begrenzten Selbstverwaltungskompetenzen geschaffen. Die Inselregionen [[Cuentez]] und [[Islas d'Aziz]] sowie die Grenzregionen [[Ambristal und Celiso]] und [[Westbretagne]] mit ethnisch-kulturellen Minderheiten besitzen jeweils ein Autonomiestatut mit weitergehenden Selbstverwaltungsrechten. Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als ''Regionalrat'' (''Cosellu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt als Exekutivausschuss einen ''Regierngsrat'' (''Cosellu de Governo''). Dessen Präsident (''Presidente-Coseller'') vetritt die Region nach außen hin und gibt die Richtlinien für die Politik der ''Beigeordneten Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsebenen ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sagradien&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| Großregionen (''Grandes Regiones'')&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| [[Merías]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia-Oêste]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina-Capital]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosellus Municipales]]'' und ''Cosellus Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territóriœs d'ultramar''). Das sind [[Sant-Elisêu]] und [[Sabina und Sélena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Ostasien, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestor- und Cifainseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen [[Sagradische Kolonien|Kolonien]] wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Cenâu]] im Indischen Oezan, die meisten Einwohner leben im Stadtstaat [[Madresa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estàu]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der mikolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386 und dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 verwickelte sich die Thronstreitigkeiten in Sagradien und Mikolinien zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]], der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Mikolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte ([[La Gran'Etá]]). Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Mikolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 zur Absetzung Danadiers II. führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1730 war Sagradien daraufhin [[Erste Sagradische Republik|Republik]], ehe mit [[Maria I.]] 1730 wieder die [[Santori]]-Monarchie eingeführt wurde ([[Santorische Restauration]]). Der Tod des Kindkönigs [[David II.]] und die Abdankung der letzten Santori-Königin [[Maria II.]] führte 1757 zum Beginn der [[Vienne-Dynastie]] auf dem sagradischen Thron, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Mikolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1999 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung erließ umfangreiche Laufzeitverlängerungen für Atommeiler, hielt gleichzeitig aber am Ziel des weiteren Ausbaus regenerativer Energien fest. Ziel sollte der Ausstieg aus Kohle und Erdgas sein. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2013 amtierende [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] nahm Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das Umweltministerium in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Westbretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semest]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
==== Denar (bis 31.12.2001) ====&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''D.''; Plural ''Ds.'') war in 100 ''Centimœs'' (''Cts.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Centimœs-Münzen:&lt;br /&gt;
* 10-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 20-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 50-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 2-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Münze: Allegorie der ''Sagradia Republica''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine:&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler und Bildhauer der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Sellesi de Narbona]], Dichterin der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Selle Courís-Arriaga]], Architekt der Postmoderne&lt;br /&gt;
* 1000-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Euro (seit 1.1.2002) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 4,34889 SGD / 1 SGD = 0,22994 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Mikolinische Libra|Mikolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum Sancristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: &amp;quot;Kreuzwappen&amp;quot;, kleines [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 1 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
* 2 Euro: großes [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent (Stand: Juli 2015) gehört Sagradien zu den EU-Staaten mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosigkeit (EU-Durchschnitt: 9,5 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 15 Prozent (Stand: Juli 2015; EU-Durchschnitt: 20,4 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semest]] – [[Dupontes]] – [[Vierna]] – [[Citanova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semest]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comêr]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semest]] – [[Videça]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[mikolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonthí]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nontí]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Santián-Canareta]] – [[San Miquel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15: [[Siniza]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nouberez]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semest]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesqué]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23: [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa-Belavís]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretona]]''): [[Cavalla]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Größter und wichtigster Anbieter im Schienenverkehr ist die sagradische Staatsbahn [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (RNFS), die im Personenverkehr unter der Marke ''tren'' auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semest]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flughäfen Sagradiens sind die Hauptstadtflughäfen [[Semesta-Avez]] und [[Semesta-Novil]], der Flughafen [[Tules-Sacâu]], der [[Flughafen Artir]] und der [[Flughafen Duerez]]. Für den Tourismus sind zudem die Flughäfen von Diegue-Cuentez sowie von Santiago d'Aziz wichtig. Der Hauptstadtflughafen Semesta-Avez ist nach Heathrow, Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Schiphol der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte und wichtigste Luftfahrtgesellschaft des Landes ist [[Sagradêsa d'Aviación|Sagradêsa]], die zu den größten Fluglinien Europas gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Gesetzliche Feiertage ===&lt;br /&gt;
* Novànu (Neujahrstag, 1. Januar)&lt;br /&gt;
* Divernes Santo (Karfreitag)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pâscua (Ostermontag)&lt;br /&gt;
* Día del Lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai)&lt;br /&gt;
* Ascención de Nostre Seinior (Christi Himmelfahrt)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pentecosta (Pfingsmontag)&lt;br /&gt;
* Día de la República (&amp;quot;5°jun&amp;quot;, Nationalfeiertag, 5. Juni)&lt;br /&gt;
* Festa de Santián (Dianustag, 14. August)&lt;br /&gt;
* Asunción de Santa María (Mariä Himmelfahrt, 15. August)&lt;br /&gt;
* Tòus-Santœs (Allerheiligen, 1. November)&lt;br /&gt;
* Nadal (Weihnachtstag, 25. Dezember)&lt;br /&gt;
* Festa de Sant'Estefán (Stefanstag, 26. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
==== Print ====&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernsehen ====&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonthí]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Mikolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die mikolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Spiele 1952|Olympischen Sommerspiele]] des Jahres 1952 fanden in Sagradiens Hauptstadt [[Semest]] statt, die Winterspiele in [[Tesqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
==== Warme Küche ====&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungœs]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weine und Spirituosen ====&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. Wichtige, international bekannte Weinbaugebiete sind die [[Cordêsa]] (südöstlich von [[Tulis]]), das Weinbaugebiet der [[Viaza]] (südlich von [[Duerez]]), das [[Valbraga|Bragatal]] (''Valbraga'') in [[Sur-Pinial]], das [[Sagonte]], das [[Guarrí]] (mit dem [[Belverde]]-Wein) sowie das [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre. Bitterliköre werden in Sagradien als [[Amêr]] bezeichnet, bekann ist die Marke [[Frantxa-Amêr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] und [[Carles Iriela]] (beide 17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik), [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-13T20:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Ostasien ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestor- und Cifainseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semest]] (sagr. ''Semesta''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt auf der [[Konsettenhalbinsel]] (''Península Ságrica''), die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] (''Istmo Bretón'') an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an [[Mikolinien]] und [[Sancristo]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] (''Mar Azûr'') und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] (''Mar Ligrês''), im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] (''Mar Cantábrico''). Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]] (''Mar Céltico''), im Süden an der [[Straße von Benarra]] (''Estreito de Benarra'') und dem Atlantischen Ozean (''Océano Atlántico''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serasc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Lojandinisches Gebirge|Lojandinische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra d'Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Mêdia]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], die [[Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens in den [[Hochkonsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Größter Zufluss des Pin ist der [[Liêno]] in Zentralsagradien, der in der [[Cabeza]] entspringt und im [[Bassí Central]] südwestlich von [[Semest]] in den Pin mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amôria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt sowie der Fluss [[Sieza]], der in der [[Serra de Sarmay]] entspringt und südöstlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 314.932 km² (inkl. den [[Inseln von Aziz]]) besitzt das Land zudem die sechstgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Finnland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 10 größten Städte in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.028.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Bosa]]: 574.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Gerón]]: 459.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 391.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 370.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 5 größten Metropolregionen in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]]: über 7 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]]: über 3,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]]: über 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]]-[[Fornat]]-[[Barregat]]: ca. 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*5. [[Biniar]]-[[Bordez Central]]: ca. 2,8 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region West-Bretagne|Autonomen Region Westbretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Ambristal und Celiso|Autonomen Region Ambristal und Celiso]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Mikolinische Sprache|Mikolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen rechtlichen Schutz als Minderheitensprachen besitzen auch die [[Jüdisch-Sagradische Sprache]] (''sagresco''), Romani sowie die [[Sagradische Gebärdensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 200.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der Jüdischen Gemeinden in Sagradien besteht der [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS), größte Interessenvertretung der Muslime ist die [[Confederación Islámica de Sagradia]] (CONFIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Einrichtungen der katholischen Kirche in Sagradien sind die sagradische Bischofskonferenz [[Conferência Episcopal Sagradêsa]] und das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken. Als katholischer Nationalheiliger gilt der [[San Dián|Heilige Dianus]] (''San Dián'', auch ''Santián'' genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchenprovinzen in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die [[Flagge Sagradiens|sagradische Nationalflagge]] besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
Traditionelles Symbol Sagradiens und ''[[Wappen Sagradiens|kleines Staatswappen]]'' der Sagradischen Republik ist ein Schild mit einem weißen [[Dianuskreuz]] auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebenso vielen goldenen Punkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|große Staatswappen]]'' der Republik zeigt das kleine Dianuskreuz-Schild, umgeben von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, auf einer goldenen Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des früheren Kolonialreichs. Die Armillarsphäre wird rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt, die mit zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind. Gekrönt wird das Wappen  zudem von zwei Flügelfiguren mit den Initialien ''R'' und ''S'', ein Liktorenbündel mit Beil als Symbol der republikanischen Staatsform umgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Nationalsymbole ====&lt;br /&gt;
Als Nationalsymbol der Sagradischen Republik gilt die ''Sagradia Republica''. Die allegorische Darstellung geht auf die &amp;quot;Sagradia&amp;quot; als Personifikation Sagradiens zurück und wird seit Ausrufung der Republik 1893 mit den republikanischen Insignien Lorbeerkranz und phrygischer Mütze dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1949|Verfassung von 1949]] eine dezentralisiert-unitarische parlamentarische Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Staatsämter sind der [[Präsident der Republik]], der [[Präsident des Senats]], der [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], der [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident) und der [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosellu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosellu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Legislative ====&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senàu'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 180 Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich indirekt von den Vertretungen der Provinzen, Regionen und Überseegebieten des Landes gewählt werden. Weitere acht Senatoren werden direkt durch den Präsidenten der Republik ernannt. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Da jede Provinz automatisch zwei Senatoren entsendet, sind die einwohnerschwachen Provinzen im Senat überrepräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 511 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 412 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typologische Einordnung ====&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partíu Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partíu Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partíu d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partíu Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partíu Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partíu Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miquel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miquel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadœs Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von zwei Jahren in einer vierjährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Videça]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semest]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semest]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Verwaltungsgliederung Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in '''[[Regionen]]''' (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs d'Ultramar'') gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der Regionen ist Sagradien in 55 Provinzen unterteilt. Das heutige System von Provinzen wurde im Jahr 1859 eingeführt und nach Übergang zur Republik im Jahr 1891 beibehalten. An der Spitze jeder Provinz steht seither ein Gouverneur als Regierungsbeamter, der von der Zentralregierung in Semest (heute in Abstimmung mit den Regionalregierungen) ernannt wird. Dem Gouverneur steht ein direkt gewählter ''Provinzrat'' sowie eine diesem entsandte ''Deputation'' zur Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Provinzen wurden 1968 21 Regionen als Gebietskörperschaften mit begrenzten Selbstverwaltungskompetenzen geschaffen. Die Inselregionen [[Cuentez]] und [[Islas d'Aziz]] sowie die Grenzregionen [[Ambristal und Celiso]] und [[Westbretagne]] mit ethnisch-kulturellen Minderheiten besitzen jeweils ein Autonomiestatut mit weitergehenden Selbstverwaltungsrechten. Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als ''Regionalrat'' (''Cosellu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt als Exekutivausschuss einen ''Regierngsrat'' (''Cosellu de Governo''). Dessen Präsident (''Presidente-Coseller'') vetritt die Region nach außen hin und gibt die Richtlinien für die Politik der ''Beigeordneten Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsebenen ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sagradien&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| Großregionen (''Grandes Regiones'')&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| [[Merías]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia-Oêste]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina-Capital]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosellus Municipales]]'' und ''Cosellus Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territóriœs d'ultramar''). Das sind [[Sant-Elisêu]] und [[Sabina und Sélena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Ostasien, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestor- und Cifainseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen [[Sagradische Kolonien|Kolonien]] wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Cenâu]] im Indischen Oezan, die meisten Einwohner leben im Stadtstaat [[Madresa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estàu]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der mikolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386 und dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 verwickelte sich die Thronstreitigkeiten in Sagradien und Mikolinien zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]], der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Mikolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte ([[La Gran'Etá]]). Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Mikolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 zur Absetzung Danadiers II. führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1730 war Sagradien daraufhin [[Erste Sagradische Republik|Republik]], ehe mit [[Maria I.]] 1730 wieder die [[Santori]]-Monarchie eingeführt wurde ([[Santorische Restauration]]). Der Tod des Kindkönigs [[David II.]] und die Abdankung der letzten Santori-Königin [[Maria II.]] führte 1757 zum Beginn der [[Vienne-Dynastie]] auf dem sagradischen Thron, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Mikolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1999 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung erließ umfangreiche Laufzeitverlängerungen für Atommeiler, hielt gleichzeitig aber am Ziel des weiteren Ausbaus regenerativer Energien fest. Ziel sollte der Ausstieg aus Kohle und Erdgas sein. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2013 amtierende [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] nahm Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das Umweltministerium in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Westbretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semest]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
==== Denar (bis 31.12.2001) ====&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''D.''; Plural ''Ds.'') war in 100 ''Centimœs'' (''Cts.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Centimœs-Münzen:&lt;br /&gt;
* 10-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 20-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 50-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 2-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Münze: Allegorie der ''Sagradia Republica''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine:&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler und Bildhauer der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Sellesi de Narbona]], Dichterin der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Selle Courís-Arriaga]], Architekt der Postmoderne&lt;br /&gt;
* 1000-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Euro (seit 1.1.2002) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 4,34889 SGD / 1 SGD = 0,22994 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Mikolinische Libra|Mikolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum Sancristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: &amp;quot;Kreuzwappen&amp;quot;, kleines [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 1 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
* 2 Euro: großes [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent (Stand: Juli 2015) gehört Sagradien zu den EU-Staaten mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosigkeit (EU-Durchschnitt: 9,5 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 15 Prozent (Stand: Juli 2015; EU-Durchschnitt: 20,4 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semest]] – [[Dupontes]] – [[Vierna]] – [[Citanova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semest]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comêr]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semest]] – [[Videça]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[mikolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonthí]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nontí]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Santián-Canareta]] – [[San Miquel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15: [[Siniza]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nouberez]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semest]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesqué]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23: [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa-Belavís]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretona]]''): [[Cavalla]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Größter und wichtigster Anbieter im Schienenverkehr ist die sagradische Staatsbahn [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (RNFS), die im Personenverkehr unter der Marke ''tren'' auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semest]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flughäfen Sagradiens sind die Hauptstadtflughäfen [[Semesta-Avez]] und [[Semesta-Novil]], der Flughafen [[Tules-Sacâu]], der [[Flughafen Artir]] und der [[Flughafen Duerez]]. Für den Tourismus sind zudem die Flughäfen von Diegue-Cuentez sowie von Santiago d'Aziz wichtig. Der Hauptstadtflughafen Semesta-Avez ist nach Heathrow, Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Schiphol der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte und wichtigste Luftfahrtgesellschaft des Landes ist [[Sagradêsa d'Aviación|Sagradêsa]], die zu den größten Fluglinien Europas gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Gesetzliche Feiertage ===&lt;br /&gt;
* Novànu (Neujahrstag, 1. Januar)&lt;br /&gt;
* Divernes Santo (Karfreitag)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pâscua (Ostermontag)&lt;br /&gt;
* Día del Lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai)&lt;br /&gt;
* Ascención de Nostre Seinior (Christi Himmelfahrt)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pentecosta (Pfingsmontag)&lt;br /&gt;
* Día de la República (&amp;quot;5°jun&amp;quot;, Nationalfeiertag, 5. Juni)&lt;br /&gt;
* Festa de Santián (Dianustag, 14. August)&lt;br /&gt;
* Asunción de Santa María (Mariä Himmelfahrt, 15. August)&lt;br /&gt;
* Tòus-Santœs (Allerheiligen, 1. November)&lt;br /&gt;
* Nadal (Weihnachtstag, 25. Dezember)&lt;br /&gt;
* Festa de Sant'Estefán (Stefanstag, 26. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
==== Print ====&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernsehen ====&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonthí]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Mikolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die mikolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Spiele 1952|Olympischen Sommerspiele]] des Jahres 1952 fanden in Sagradiens Hauptstadt [[Semest]] statt, die Winterspiele in [[Tesqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
==== Warme Küche ====&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungœs]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weine und Spirituosen ====&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. Wichtige, international bekannte Weinbaugebiete sind die [[Cordêsa]] (südöstlich von [[Tulis]]), das Weinbaugebiet der [[Viaza]] (südlich von [[Duerez]]), das [[Valbraga|Bragatal]] (''Valbraga'') in [[Sur-Pinial]], das [[Sagonte]], das [[Guarrí]] (mit dem [[Belverde]]-Wein) sowie das [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre. Bitterliköre werden in Sagradien als [[Amêr]] bezeichnet, bekann ist die Marke [[Frantxa-Amêr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] und [[Carles Iriela]] (beide 17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik), [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-13T20:32:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Ostasien ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestor- und Cifainseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semest]] (sagr. ''Semesta''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt auf der [[Konsettenhalbinsel]] (''Península Ságrica''), die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] (''Istmo Bretón'') an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an [[Mikolinien]] und [[Sancristo]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] (''Mar Azûr'') und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] (''Mar Ligrês''), im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] (''Mar Cantábrico''). Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]] (''Mar Céltico''), im Süden an der [[Straße von Benarra]] (''Estreito de Benarra'') und dem Atlantischen Ozean (''Océano Atlántico''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serasc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Lojandinisches Gebirge|Lojandinische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra d'Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Mêdia]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], die [[Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens in den [[Hochkonsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Größter Zufluss des Pin ist der [[Liêno]] in Zentralsagradien, der in der [[Cabeza]] entspringt und im [[Bassí Central]] südwestlich von [[Semest]] in den Pin mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amôria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt sowie der Fluss [[Sieza]], der in der [[Serra de Sarmay]] entspringt und südöstlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 314.932 km² (inkl. den [[Inseln von Aziz]]) besitzt das Land zudem die sechstgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Finnland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 10 größten Städte in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.028.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Bosa]]: 574.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Gerón]]: 459.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 391.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 370.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 5 größten Metropolregionen in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]]: über 7 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]]: über 3,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]]: über 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]]-[[Fornat]]-[[Barregat]]: ca. 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*5. [[Biniar]]-[[Bordez Central]]: ca. 2,8 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region West-Bretagne|Autonomen Region Westbretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Ambristal und Celiso|Autonomen Region Ambristal und Celiso]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Mikolinische Sprache|Mikolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen rechtlichen Schutz als Minderheitensprachen besitzen auch die [[Jüdisch-Sagradische Sprache]] (''sagresco''), Romani sowie die [[Sagradische Gebärdensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 200.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der Jüdischen Gemeinden in Sagradien besteht der [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS), größte Interessenvertretung der Muslime ist die [[Confederación Islámica de Sagradia]] (CONFIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Einrichtungen der katholischen Kirche in Sagradien sind die sagradische Bischofskonferenz [[Conferência Episcopal Sagradêsa]] und das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken. Als katholischer Nationalheiliger gilt der [[San Dián|Heilige Dianus]] (''San Dián'', auch ''Santián'' genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchenprovinzen in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die [[Flagge Sagradiens|sagradische Nationalflagge]] besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
Traditionelles Symbol Sagradiens und ''[[Wappen Sagradiens|kleines Staatswappen]]'' der Sagradischen Republik ist ein Schild mit einem weißen [[Dianuskreuz]] auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebenso vielen goldenen Punkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|große Staatswappen]]'' der Republik zeigt das kleine Dianuskreuz-Schild auf einer goldenen Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des früheren Kolonialreichs. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. Die Armillarsphäre wird zusätzlich zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Nationalsymbole ====&lt;br /&gt;
Als Nationalsymbol der Sagradischen Republik gilt die ''Sagradia Republica''. Die allegorische Darstellung geht auf die &amp;quot;Sagradia&amp;quot; als Personifikation Sagradiens zurück und wird seit Ausrufung der Republik 1893 mit den republikanischen Insignien Lorbeerkranz und phrygischer Mütze dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1949|Verfassung von 1949]] eine dezentralisiert-unitarische parlamentarische Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Staatsämter sind der [[Präsident der Republik]], der [[Präsident des Senats]], der [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], der [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident) und der [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosellu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosellu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Legislative ====&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senàu'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 180 Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich indirekt von den Vertretungen der Provinzen, Regionen und Überseegebieten des Landes gewählt werden. Weitere acht Senatoren werden direkt durch den Präsidenten der Republik ernannt. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Da jede Provinz automatisch zwei Senatoren entsendet, sind die einwohnerschwachen Provinzen im Senat überrepräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 511 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 412 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typologische Einordnung ====&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partíu Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partíu Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partíu d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partíu Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partíu Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partíu Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miquel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miquel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadœs Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von zwei Jahren in einer vierjährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Videça]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semest]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semest]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Verwaltungsgliederung Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in '''[[Regionen]]''' (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs d'Ultramar'') gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der Regionen ist Sagradien in 55 Provinzen unterteilt. Das heutige System von Provinzen wurde im Jahr 1859 eingeführt und nach Übergang zur Republik im Jahr 1891 beibehalten. An der Spitze jeder Provinz steht seither ein Gouverneur als Regierungsbeamter, der von der Zentralregierung in Semest (heute in Abstimmung mit den Regionalregierungen) ernannt wird. Dem Gouverneur steht ein direkt gewählter ''Provinzrat'' sowie eine diesem entsandte ''Deputation'' zur Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Provinzen wurden 1968 21 Regionen als Gebietskörperschaften mit begrenzten Selbstverwaltungskompetenzen geschaffen. Die Inselregionen [[Cuentez]] und [[Islas d'Aziz]] sowie die Grenzregionen [[Ambristal und Celiso]] und [[Westbretagne]] mit ethnisch-kulturellen Minderheiten besitzen jeweils ein Autonomiestatut mit weitergehenden Selbstverwaltungsrechten. Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als ''Regionalrat'' (''Cosellu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt als Exekutivausschuss einen ''Regierngsrat'' (''Cosellu de Governo''). Dessen Präsident (''Presidente-Coseller'') vetritt die Region nach außen hin und gibt die Richtlinien für die Politik der ''Beigeordneten Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsebenen ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sagradien&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| Großregionen (''Grandes Regiones'')&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| [[Merías]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia-Oêste]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina-Capital]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosellus Municipales]]'' und ''Cosellus Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territóriœs d'ultramar''). Das sind [[Sant-Elisêu]] und [[Sabina und Sélena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Ostasien, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestor- und Cifainseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen [[Sagradische Kolonien|Kolonien]] wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Cenâu]] im Indischen Oezan, die meisten Einwohner leben im Stadtstaat [[Madresa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estàu]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der mikolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386 und dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 verwickelte sich die Thronstreitigkeiten in Sagradien und Mikolinien zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]], der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Mikolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte ([[La Gran'Etá]]). Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Mikolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 zur Absetzung Danadiers II. führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1730 war Sagradien daraufhin [[Erste Sagradische Republik|Republik]], ehe mit [[Maria I.]] 1730 wieder die [[Santori]]-Monarchie eingeführt wurde ([[Santorische Restauration]]). Der Tod des Kindkönigs [[David II.]] und die Abdankung der letzten Santori-Königin [[Maria II.]] führte 1757 zum Beginn der [[Vienne-Dynastie]] auf dem sagradischen Thron, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Mikolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1999 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung erließ umfangreiche Laufzeitverlängerungen für Atommeiler, hielt gleichzeitig aber am Ziel des weiteren Ausbaus regenerativer Energien fest. Ziel sollte der Ausstieg aus Kohle und Erdgas sein. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2013 amtierende [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] nahm Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das Umweltministerium in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Westbretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semest]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
==== Denar (bis 31.12.2001) ====&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''D.''; Plural ''Ds.'') war in 100 ''Centimœs'' (''Cts.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Centimœs-Münzen:&lt;br /&gt;
* 10-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 20-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 50-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 2-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Münze: Allegorie der ''Sagradia Republica''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine:&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler und Bildhauer der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Sellesi de Narbona]], Dichterin der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Selle Courís-Arriaga]], Architekt der Postmoderne&lt;br /&gt;
* 1000-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Euro (seit 1.1.2002) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 4,34889 SGD / 1 SGD = 0,22994 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Mikolinische Libra|Mikolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum Sancristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: &amp;quot;Kreuzwappen&amp;quot;, kleines [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 1 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
* 2 Euro: großes [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent (Stand: Juli 2015) gehört Sagradien zu den EU-Staaten mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosigkeit (EU-Durchschnitt: 9,5 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 15 Prozent (Stand: Juli 2015; EU-Durchschnitt: 20,4 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semest]] – [[Dupontes]] – [[Vierna]] – [[Citanova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semest]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comêr]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semest]] – [[Videça]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[mikolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonthí]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nontí]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Santián-Canareta]] – [[San Miquel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15: [[Siniza]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nouberez]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semest]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesqué]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23: [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa-Belavís]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretona]]''): [[Cavalla]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Größter und wichtigster Anbieter im Schienenverkehr ist die sagradische Staatsbahn [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (RNFS), die im Personenverkehr unter der Marke ''tren'' auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semest]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flughäfen Sagradiens sind die Hauptstadtflughäfen [[Semesta-Avez]] und [[Semesta-Novil]], der Flughafen [[Tules-Sacâu]], der [[Flughafen Artir]] und der [[Flughafen Duerez]]. Für den Tourismus sind zudem die Flughäfen von Diegue-Cuentez sowie von Santiago d'Aziz wichtig. Der Hauptstadtflughafen Semesta-Avez ist nach Heathrow, Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Schiphol der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte und wichtigste Luftfahrtgesellschaft des Landes ist [[Sagradêsa d'Aviación|Sagradêsa]], die zu den größten Fluglinien Europas gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Gesetzliche Feiertage ===&lt;br /&gt;
* Novànu (Neujahrstag, 1. Januar)&lt;br /&gt;
* Divernes Santo (Karfreitag)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pâscua (Ostermontag)&lt;br /&gt;
* Día del Lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai)&lt;br /&gt;
* Ascención de Nostre Seinior (Christi Himmelfahrt)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pentecosta (Pfingsmontag)&lt;br /&gt;
* Día de la República (&amp;quot;5°jun&amp;quot;, Nationalfeiertag, 5. Juni)&lt;br /&gt;
* Festa de Santián (Dianustag, 14. August)&lt;br /&gt;
* Asunción de Santa María (Mariä Himmelfahrt, 15. August)&lt;br /&gt;
* Tòus-Santœs (Allerheiligen, 1. November)&lt;br /&gt;
* Nadal (Weihnachtstag, 25. Dezember)&lt;br /&gt;
* Festa de Sant'Estefán (Stefanstag, 26. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
==== Print ====&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernsehen ====&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonthí]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Mikolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die mikolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Spiele 1952|Olympischen Sommerspiele]] des Jahres 1952 fanden in Sagradiens Hauptstadt [[Semest]] statt, die Winterspiele in [[Tesqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
==== Warme Küche ====&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungœs]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weine und Spirituosen ====&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. Wichtige, international bekannte Weinbaugebiete sind die [[Cordêsa]] (südöstlich von [[Tulis]]), das Weinbaugebiet der [[Viaza]] (südlich von [[Duerez]]), das [[Valbraga|Bragatal]] (''Valbraga'') in [[Sur-Pinial]], das [[Sagonte]], das [[Guarrí]] (mit dem [[Belverde]]-Wein) sowie das [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre. Bitterliköre werden in Sagradien als [[Amêr]] bezeichnet, bekann ist die Marke [[Frantxa-Amêr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] und [[Carles Iriela]] (beide 17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik), [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Sagradien</title>
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		<updated>2015-12-13T20:27:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Ostasien ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Sant-Elisêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestor- und Cifainseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semest]] (sagr. ''Semesta''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt auf der [[Konsettenhalbinsel]] (''Península Ságrica''), die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] (''Istmo Bretón'') an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an [[Mikolinien]] und [[Sancristo]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] (''Mar Azûr'') und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] (''Mar Ligrês''), im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] (''Mar Cantábrico''). Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]] (''Mar Céltico''), im Süden an der [[Straße von Benarra]] (''Estreito de Benarra'') und dem Atlantischen Ozean (''Océano Atlántico''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serasc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Lojandinisches Gebirge|Lojandinische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra d'Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Mêdia]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], die [[Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens in den [[Hochkonsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Größter Zufluss des Pin ist der [[Liêno]] in Zentralsagradien, der in der [[Cabeza]] entspringt und im [[Bassí Central]] südwestlich von [[Semest]] in den Pin mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amôria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt sowie der Fluss [[Sieza]], der in der [[Serra de Sarmay]] entspringt und südöstlich von [[Duerez]] in den [[Golf von Sartsate]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 314.932 km² (inkl. den [[Inseln von Aziz]]) besitzt das Land zudem die sechstgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Finnland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 10 größten Städte in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.028.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Bosa]]: 574.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Gerón]]: 459.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 391.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 370.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die 5 größten Metropolregionen in Sagradien ====&lt;br /&gt;
*1. [[Semest]]: über 7 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]]: über 3,5 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]]: über 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]]-[[Fornat]]-[[Barregat]]: ca. 3 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
*5. [[Biniar]]-[[Bordez Central]]: ca. 2,8 Millionen Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region West-Bretagne|Autonomen Region Westbretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Ambristal und Celiso|Autonomen Region Ambristal und Celiso]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Mikolinische Sprache|Mikolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderen rechtlichen Schutz als Minderheitensprachen besitzen auch die [[Jüdisch-Sagradische Sprache]] (''sagresco''), Romani sowie die [[Sagradische Gebärdensprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 200.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der Jüdischen Gemeinden in Sagradien besteht der [[Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia]] (CCJS), größte Interessenvertretung der Muslime ist die [[Confederación Islámica de Sagradia]] (CONFIS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Einrichtungen der katholischen Kirche in Sagradien sind die sagradische Bischofskonferenz [[Conferência Episcopal Sagradêsa]] und das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken. Als katholischer Nationalheiliger gilt der [[San Dián|Heilige Dianus]] (''San Dián'', auch ''Santián'' genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirchenprovinzen in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
==== Flagge ====&lt;br /&gt;
Die [[Flagge Sagradiens|sagradische Nationalflagge]] besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wappen ====&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|kleine Staatswappen]]'' Sagradiens zeigt eine goldene Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des Kolonialreichs. Auf der Armillarsphäre in der Mitte des Wappens befindet sich ein Schild mit einem weißen [[Dianuskreuz]] auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebensovielen goldenen Punkten. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''[[Wappen Sagradiens|große Staatswappen]]'' unterscheidet sich vom kleinen darin, dass die Armillarsphäre zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Nationalsymbole ====&lt;br /&gt;
Als Nationalsymbol der Sagradischen Republik gilt die ''Sagradia Republica''. Die allegorische Darstellung geht auf die &amp;quot;Sagradia&amp;quot; als Personifikation Sagradiens zurück und wird seit Ausrufung der Republik 1893 mit den republikanischen Insignien Lorbeerkranz und phrygischer Mütze dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1949|Verfassung von 1949]] eine dezentralisiert-unitarische parlamentarische Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Staatsämter sind der [[Präsident der Republik]], der [[Präsident des Senats]], der [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], der [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident) und der [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Exekutive ====&lt;br /&gt;
Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosellu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosellu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Legislative ====&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senàu'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 180 Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich indirekt von den Vertretungen der Provinzen, Regionen und Überseegebieten des Landes gewählt werden. Weitere acht Senatoren werden direkt durch den Präsidenten der Republik ernannt. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Da jede Provinz automatisch zwei Senatoren entsendet, sind die einwohnerschwachen Provinzen im Senat überrepräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 511 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 412 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtsbarkeit ====&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typologische Einordnung ====&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partíu Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partíu Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partíu Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partíu d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partíu Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partíu Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partíu Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miquel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partíu Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miquel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadœs Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianœs]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partíu Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von zwei Jahren in einer vierjährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Videça]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semest]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semest]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Verwaltungsgliederung Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in '''[[Regionen]]''' (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs d'Ultramar'') gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der Regionen ist Sagradien in 55 Provinzen unterteilt. Das heutige System von Provinzen wurde im Jahr 1859 eingeführt und nach Übergang zur Republik im Jahr 1891 beibehalten. An der Spitze jeder Provinz steht seither ein Gouverneur als Regierungsbeamter, der von der Zentralregierung in Semest (heute in Abstimmung mit den Regionalregierungen) ernannt wird. Dem Gouverneur steht ein direkt gewählter ''Provinzrat'' sowie eine diesem entsandte ''Deputation'' zur Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Provinzen wurden 1968 21 Regionen als Gebietskörperschaften mit begrenzten Selbstverwaltungskompetenzen geschaffen. Die Inselregionen [[Cuentez]] und [[Islas d'Aziz]] sowie die Grenzregionen [[Ambristal und Celiso]] und [[Westbretagne]] mit ethnisch-kulturellen Minderheiten besitzen jeweils ein Autonomiestatut mit weitergehenden Selbstverwaltungsrechten. Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als ''Regionalrat'' (''Cosellu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt als Exekutivausschuss einen ''Regierngsrat'' (''Cosellu de Governo''). Dessen Präsident (''Presidente-Coseller'') vetritt die Region nach außen hin und gibt die Richtlinien für die Politik der ''Beigeordneten Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsebenen ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sagradien&lt;br /&gt;
| SG&lt;br /&gt;
| Großregionen (''Grandes Regiones'')&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Regionen]] (''Regiones'')&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinzen]] (''Provinças'')&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| [[Merías]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
** [[Cripón]] ([[Menar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia-Oêste]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Piero de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina-Capital]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosellus Municipales]]'' und ''Cosellus Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semest]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territóriœs d'ultramar''). Das sind [[Sant-Elisêu]] und [[Sabina und Sélena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Ostasien, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestor- und Cifainseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen [[Sagradische Kolonien|Kolonien]] wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Cenâu]] im Indischen Oezan, die meisten Einwohner leben im Stadtstaat [[Madresa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estàu]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der mikolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution]] 1386 und dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 verwickelte sich die Thronstreitigkeiten in Sagradien und Mikolinien zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]], der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Mikolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte ([[La Gran'Etá]]). Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Mikolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 zur Absetzung Danadiers II. führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1730 war Sagradien daraufhin [[Erste Sagradische Republik|Republik]], ehe mit [[Maria I.]] 1730 wieder die [[Santori]]-Monarchie eingeführt wurde ([[Santorische Restauration]]). Der Tod des Kindkönigs [[David II.]] und die Abdankung der letzten Santori-Königin [[Maria II.]] führte 1757 zum Beginn der [[Vienne-Dynastie]] auf dem sagradischen Thron, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Mikolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miquel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1999 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung erließ umfangreiche Laufzeitverlängerungen für Atommeiler, hielt gleichzeitig aber am Ziel des weiteren Ausbaus regenerativer Energien fest. Ziel sollte der Ausstieg aus Kohle und Erdgas sein. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 2013 amtierende [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] nahm Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das Umweltministerium in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Westbretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semest]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
==== Denar (bis 31.12.2001) ====&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''D.''; Plural ''Ds.'') war in 100 ''Centimœs'' (''Cts.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Centimœs-Münzen:&lt;br /&gt;
* 10-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 20-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
* 50-Centimœs-Münze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 2-Denar-Münze&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Münze: Allegorie der ''Sagradia Republica''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine:&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler und Bildhauer der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Sellesi de Narbona]], Dichterin der [[Gran'Etá]]&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Selle Courís-Arriaga]], Architekt der Postmoderne&lt;br /&gt;
* 1000-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Euro (seit 1.1.2002) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 4,34889 SGD / 1 SGD = 0,22994 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Mikolinische Libra|Mikolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum Sancristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: &amp;quot;Kreuzwappen&amp;quot;, kleines [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
* 1 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
* 2 Euro: großes [[Staatswappen der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent (Stand: Juli 2015) gehört Sagradien zu den EU-Staaten mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosigkeit (EU-Durchschnitt: 9,5 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei rund 15 Prozent (Stand: Juli 2015; EU-Durchschnitt: 20,4 Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semest]] – [[Dupontes]] – [[Vierna]] – [[Citanova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semest]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comêr]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semest]] – [[Videça]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[mikolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonthí]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nontí]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Santián-Canareta]] – [[San Miquel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15: [[Siniza]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nouberez]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semest]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesqué]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23: [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa-Belavís]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretona]]''): [[Cavalla]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Größter und wichtigster Anbieter im Schienenverkehr ist die sagradische Staatsbahn [[RNFS Ferrovías de Sagradia]] (RNFS), die im Personenverkehr unter der Marke ''tren'' auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semest]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[Sancristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semest]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Mikolinien|mikolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luftverkehr ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flughäfen Sagradiens sind die Hauptstadtflughäfen [[Semesta-Avez]] und [[Semesta-Novil]], der Flughafen [[Tules-Sacâu]], der [[Flughafen Artir]] und der [[Flughafen Duerez]]. Für den Tourismus sind zudem die Flughäfen von Diegue-Cuentez sowie von Santiago d'Aziz wichtig. Der Hauptstadtflughafen Semesta-Avez ist nach Heathrow, Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Schiphol der Flughafen mit dem fünftgrößten Verkehrsaufkommen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größte und wichtigste Luftfahrtgesellschaft des Landes ist [[Sagradêsa d'Aviación|Sagradêsa]], die zu den größten Fluglinien Europas gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Gesetzliche Feiertage ===&lt;br /&gt;
* Novànu (Neujahrstag, 1. Januar)&lt;br /&gt;
* Divernes Santo (Karfreitag)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pâscua (Ostermontag)&lt;br /&gt;
* Día del Lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai)&lt;br /&gt;
* Ascención de Nostre Seinior (Christi Himmelfahrt)&lt;br /&gt;
* Dilunes de Pentecosta (Pfingsmontag)&lt;br /&gt;
* Día de la República (&amp;quot;5°jun&amp;quot;, Nationalfeiertag, 5. Juni)&lt;br /&gt;
* Festa de Santián (Dianustag, 14. August)&lt;br /&gt;
* Asunción de Santa María (Mariä Himmelfahrt, 15. August)&lt;br /&gt;
* Tòus-Santœs (Allerheiligen, 1. November)&lt;br /&gt;
* Nadal (Weihnachtstag, 25. Dezember)&lt;br /&gt;
* Festa de Sant'Estefán (Stefanstag, 26. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
==== Print ====&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernsehen ====&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonthí]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Mikolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die mikolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Olympische Spiele 1952|Olympischen Sommerspiele]] des Jahres 1952 fanden in Sagradiens Hauptstadt [[Semest]] statt, die Winterspiele in [[Tesqué]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
==== Warme Küche ====&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungœs]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weine und Spirituosen ====&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. Wichtige, international bekannte Weinbaugebiete sind die [[Cordêsa]] (südöstlich von [[Tulis]]), das Weinbaugebiet der [[Viaza]] (südlich von [[Duerez]]), das [[Valbraga|Bragatal]] (''Valbraga'') in [[Sur-Pinial]], das [[Sagonte]], das [[Guarrí]] (mit dem [[Belverde]]-Wein) sowie das [[Ambristal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre. Bitterliköre werden in Sagradien als [[Amêr]] bezeichnet, bekann ist die Marke [[Frantxa-Amêr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] und [[Carles Iriela]] (beide 17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik), [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Golen_(historische_Region)&amp;diff=25110</id>
		<title>Golen (historische Region)</title>
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		<updated>2015-12-13T18:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. Gelegentlich werden auch die lateinischen Bezeichnungen '''Haescia''' oder '''Gaulica''' benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das mittelalterliche [[Königreich der Golen]] zurück, das vom Frühmittelalter bis zur Union mit [[Sagradien]] im 12. Jahrhundert bestand. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilgebiete === &lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<title>Golen (historische Region)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. Gelegentlich werden auch die lateinisch-keltischen Bezeichnungen '''Haescia''' oder '''Gaulica''' benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das mittelalterliche [[Königreich der Golen]] zurück, das vom Frühmittelalter bis zur Union mit [[Sagradien]] im 12. Jahrhundert bestand. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilgebiete === &lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<title>Golen (historische Region)</title>
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		<updated>2015-12-13T18:21:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. Gelegentlich werden auch die lateinisch-keltischen Bezeichnungen '''Haescia''' oder '''Gaula''' benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das mittelalterliche [[Königreich der Golen]] zurück, das vom Frühmittelalter bis zur Union mit [[Sagradien]] im 12. Jahrhundert bestand. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilgebiete === &lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<title>Golen (historische Region)</title>
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		<updated>2015-12-13T18:21:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. Gelegentlich werden auch die lateinisch-keltischen Bezeichnungen '''Haescia''' oder '''Gaulia''' benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das mittelalterliche [[Königreich der Golen]] zurück, das vom Frühmittelalter bis zur Union mit [[Sagradien]] im 12. Jahrhundert bestand. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilgebiete === &lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. Gelegentlich wird auch die lateinische Bezeichnung '''Haescia''' benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das mittelalterliche [[Königreich der Golen]] zurück, das vom Frühmittelalter bis zur Union mit [[Sagradien]] im 12. Jahrhundert bestand. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilgebiete === &lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das mittelalterliche [[Königreich der Golen]] zurück, das vom Frühmittelalter bis zur Union mit [[Sagradien]] im 12. Jahrhundert bestand. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilgebiete === &lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das Siedlungsgebiet der germanischen Golen zurück, die sich im 6. Jahrhundert in dieser Gegend niederließen und das mittelalterliche [[Königreich Golen]] begründeten. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilgebiete === &lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das Siedlungsgebiet der germanischen Golen zurück, die sich im 6. Jahrhundert in dieser Gegend niederließen. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilgebiete === &lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Im Fürstentum Sancristo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das Siedlungsgebiet der germanischen Golen zurück, die sich im 6. Jahrhundert in dieser Gegend niederließen. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gebiete ====&lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<updated>2015-12-13T16:28:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* In Sancristo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das Siedlungsgebiet der germanischen Golen zurück, die sich im 6. Jahrhundert in dieser Gegend niederließen. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gebiete ====&lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== Im [[Fürstentum Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<title>Fürstentum Sancristo</title>
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		<updated>2015-12-13T16:27:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Sancristo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sancristo&amp;diff=25099</id>
		<title>Sancristo</title>
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		<updated>2015-12-13T16:09:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Fürstentum Sancristo''' ([[Golische Sprache|gol.]] '''Princepait de Sant-Crèst''', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Pricipàu de Sancristo''; [[Mikolinische Sprache|mikol.]] ''Principat de Sant-Chrest'') ist ein Staat in Westeuropa. Der am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] gelegene Kleinstaat grenzt im Westen und Norden an die [[Mikolinien|mikolinische]] Provinz [[Golen]], im Osten an [[Sagradien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtierendes [[Fürst von Sancristo|Staatsoberhaupt von Sancristo]] war bis zu seinem Tod am 4. Juni 2011 Fürst [[Johann IX. Viktor von Sancristo|Johann IX. Viktor]] (*1935, regierend seit 1969) aus dem [[Haus Bosa-Gerval]]. Seither regiert sein Sohn und Nachfolger [[Philipp V. von Sancristo]] (*1965) als Erbprinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 378 Quadratkilometern gehört Sancristo zu den kleinsten Staaten der Welt. Hauptstadt des Landes ist [[Ciutat de Sant-Crèst]] (''La Citá de Sancristo'', ''Citat de Sant-Chrest''). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 65.300, die Bevölkerungsdichte liegt bei 173 Einwohnern pro Quadratkilometer (2005). Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind Stadtbewohner (2003). Sancristo-Stadt ist mit etwa 32 000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die einheimische Bevölkerung spricht vornehmlich [[Golisch]], jedoch dominieren im Handel die Sprachen [[Mikolinisch]] und v.a. [[Sagradisch]]. Dementsprechend gelten alle drei Sprachen als Amtssprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Staats- und Regierungsform ===&lt;br /&gt;
Sancristo ist eine konstitutionelle Monarchie. Die gültige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1974. Staatsoberhaupt ist der ''Fürst'' (Erbprinz), der in allen wichtigen Entscheidungen Veto-Recht besitzt und nominell die Regierung ernennt. Legislativorgan ist der 64-köpfige, direkt gewählte ''Generalrat'' (Conselj Xeneral). Der Generalrat wählt für fünf Jahre die fünfköpfige ''Regierende Generalität'' (Xeneralitait Gobrenant), dessen fünf Mitglieder jeweils ein Jahr lang als ''Erster Konsul'' (Premer Côsul, Premer Consul), auch ''Cap de Gobern'' genannt, amtieren. Als Beratungsorgan des Fürsten besteht zudem ein 10-köpfiger ''Staatsrat'' (Conselj d’Estait), vom dem vier Mitglieder vom Generalrat gewählt und weitere vier Mitglieder vom Fürsten ernannt werden. Die restlichen zwei Staatsräte werden von den acht gewählten oder ernannten Staatsräten kooptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiensystem ===&lt;br /&gt;
In Sancristo bildete sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein jahrzehntelang stabiles Vier-Parteiensystem heraus. Bedeutendste Partei der Nachkriegszeit war die 1948 nach dem Vorbild der mikolinischen Zentrumspartei [[CDM]] sowie der sagradischen [[PPC]] gegründete [[PPCD|Christdemokratische Volkspartei]] (PPCD), die als Partei der praktizierenden Katholiken zur großen Volkspartei der Mitte wurde. Daneben bestand auf der Rechten die nationalistische und konservative [[Partet National Democrat|Nationaldemokratische Partei]] (PND), die aus der Fusion der rechtskonservativen [[Vaterlandsunion (Sancristo)|Vaterlandsunion]] (UP) mit der [[Partet Liberal de Sant Crèst|Liberalen Partei Sancristos]] (PLSC) hervorgegangen war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dagegen wurde die politische Linke angeführt von der antikatholischen [[Partet Comunist Sant-Crestièns|Kommunistischen Partei]] (PCSC), die als klassische linke Arbeiterpartei in den späten Sechziger und in den Siebziger Jahren einen eurokommunistischen Kurs steuerte und Teile der kritischen Intellektuellen band. Die kleinere [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokratische Partei]] (PS), die sich von der [[Partet Socialist Sant-Crestièns|Sozialistischen Partei]] (PSSC) abgespaltet hatte, fuhr dagegen einen deutlich antikommunistischen Kurs. Die PSSC, zunächst mit den Kommunisten verbündet und zunehmend in deren Schatten stehend, versank nach mehreren Spaltungen in den frühen Sechziger Jahren in der Bedeutungslosigkeit. Kleinere Parteien tauchten zwar immer wieder auf, hatten aber keinen langen Bestand. Die zunächst noch bestehende liberale [[Partet Civic Republicàin|Republikanische Bürgerpartei]] (PCR) konnte sich ebenso wenig halten wie die neofaschistische [[Moviment Publar Sant-Crestièns|Volksbewegung Sancristos]] (MPSC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten freien Wahlen nach 1948 siegten die Christdemokraten, die daraufhin eine bürgerliche Koalition bildeten. Bei den Folgewahlen 1953 kam es zu einem politischen Erdbeben, als die linke [[Volksfront (Sancristo)|Volksfront]] aus der Kommunistischen (PCSC) und der Sozialistischen Partei (PSSC) einen Sieg davon trug und eine linke Generalität bilden wollte. Es kam zu einer politischen Krise, als Fürst [[Albert V. von Sancristo|Albert V.]] die Ernennung einer Linksregierung ablehnte. Nachdem es zu Unruhen gekommen war, musste der Fürst das Land verlassen. Die linke Generalratsmehrheit wählte daraufhin ohne das verfassungsrechtlich erforderliche Einverständnis des Prinzen eine linke Generalität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die neue Regierung diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion aufnehmen wollte, kam es zu ernsthaften Verstimmungen zwischen Sancristo und seinen Nachbarn, die die Finanzhilfen einstellten. Dies führte 1954 zur Abspaltung des rechten Flügels der PSSC als [[Partet Socialdemocrat|Partet Socialist Independent]] (seit 1955 Partet Socialdemocrat). Damit verlor die Regierung ihre Mehrheit. Drohungen aus Mikolinien, mit militärischen Mitteln den Fürsten wieder einsetzen zu wollen, sowie Streiks und Demonstrationen des antikommunistischen Bürgertums zwangen die linke Mehrheit schließlich zur Aufgabe und zum geschlossenen Rücktritt. Der Fürst kehrte zurück und ernannte eine parteilose Übergangsregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Neuwahlen 1955 ging die antikommunistische Koalition als Sieger hervor. Die Sozialisten mussten eine empfindliche Niederlage einstecken. Nach weiteren Niederlagen löste sich die PSSC 1964 ganz auf. Nach mehreren wechselnden Koalitionen zwischen Christ- und Nationaldemokraten oder Christ- und Sozialdemokraten regierte seit 1972 immer eine Koalition aus PPCD und PS das Land, die sich als Koalition des Zentrums ansah und die Generalität stets im Verhältnis 3:2 besetzte. Die Christdemokraten waren seit 1948 durchgängig die stärkste Kraft im Parlament, während die Kommunisten als stärkste Linkspartei in der Opposition standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst der Zusammenbruch des Ostblocks und die Spaltung der PCSC brachte Bewegung in das erstarrte Parteiensystem. Nach einem gescheiterten Reformversuch der PCSC und der Umbenennung zur [[Partet de lu Progrès Socialist|Partei des Sozialistischen Fortschritts]] (PSPS) kam es zur Abspaltung des Reformflügels als [[Partet Democrat d'Esquert|Demokratische Partei der Linken]] (PDE), die sich zu den Wahlen 1994 mit der in den Achtziger Jahren entstandenen [[Partet Vert Santcrestièns|Grünen Partei]] (PVSC) sowie einer linken Abspaltung vom PPCD zur linksreformistischen [[Eljanç de lu Progrès|Fortschrittsallianz]] (EDLP) verbündete. Weder die Allianz noch die wieder in PCSC umbenannten Alt-Kommunisten konnten jedoch an die alte Stärke der Kommunistischen Partei anknüpfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von der Schwächung der kommunistischen Linken profitierte vor allem die Sozialdemokratische Partei (PS), die nach mehreren Regierungskrisen im Herbst 1996 nach 24 Jahren die Koalition mit den Christdemokraten aufkündigte und bei den folgenden vorgezogenen Wahlen 1997 einen deutlichen Wahlsieg feiern konnten. Damit wurde die PPCD erstmals als stärkste Partei abgelöst. Das vorübergehend geschlossene Bündnis aus [[PPCD]] und [[PND]] wurde damit wieder durch eine Zentrumskoalition abgelöst, diesmal jedoch unter Führung der Sozialdemokraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen des Jahres 2002 konnten die Christdemokraten ihre Stellung als stärkste Partei zwar wieder zurückerobern, Wahlsieger waren aber die Oppositionsparteien, die kräftig zulegen konnten. Sowohl die mit rechtspopulistischen Parolen auf sich aufmerksam machende PND als auch die aus der Fortschrittsallianz hervorgegangene linksreformistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] konnten ihre Sitzanteile deutlich verbessern. Daraufhin wurde die Regierungskoalition aus PPCD und PS um die PPD zu einer breiten Dreiparteienkoalition erweitert. Erstmals in der Nachkriegsgeschichte waren damit ehemalige Kommunisten an einer Regierung beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2007 fielen die Sozialdemokraten auf den vierten Platz hinter PPCD, PPD und PND zurück. Die zweitplatzierte PPD erhielt nun den zweiten Regierungssitz der PS. Zudem zog mit der [[ANLS]] wieder eine rechtsextreme Partei in den Generalrat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Währung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der niedrigen Steuersätze und der strengen Gesetze bezüglich des Bankgeheimnisses wurde das Fürstentum besonders in den neunziger Jahren Sitz zahlreicher Banken. Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Zahlungsmittel Sagradischer Denar und Mikolinische Libra ablöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Sancristo gehörte in römischer Zeit zur Provinz [[Sisinia]] und wurde nach dem Einfall der Germanen auf der [[Konsettenhalbinsel]] vom Stamm der [[Golen (Stamm)|Golen]] besiedelt. In den Folgejahrhunderten gehörte Sancristo zum [[Königreich Golen]], das im 12. Jahrhundert mit dem [[Königreich Sagradien]] vereint wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber und Ausgangspunkt der Siedlung Sancristo war ein im 7.Jahrhundert gegründetes Kloster im Norden der heutigen Stadt, welche im 11. Jahrhundert als Handelsplatz der [[Comitat Tulis|Tulinischen Comitat-Republik]] im Südosten [[Golen]]s entstand und bis zu deren Auflösung 1475 ständiges Streitobjekt zwischen den [[Conte von Tulis|tulinesischen Contes]] und den benachbarten [[Graf von Alagua|Grafen von Alagua]] war. Vor allem in der Zeit des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Kriegs]] wechselte Sancristo binnen kurzer Zeit mehrmals den Besitzer und war Zeuge mehrerer verhehrender Schlachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung des tulinesischen Comitats ins Königreich Sagradien 1475 gehörte Sancristo zum Besitz des [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] [[Luis Filipe de Sántori]], dessen unehelicher Sohn [[Amauri de Sántori]] die Stadt 1491 vom [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] [[Ludwig II. von Golen|Lŏis d'Elaque]] (''Ludwig von Golen'') eroberte und den Titel eines ''Herren von Sancristo und Guillard'' annahm. Amauri konnte seine Herrschaften in der Folge gegen Widerstände und Ansprüche benachbarter Herren verteidigen und auf diese Weise den Ursprung des heutigen Staates Sancristo legen. Während der mikolinischen Besatzung Golens 1495 aus der Stadt vertrieben, kämpfte er auf Seiten Sagradiens gegen Mikolinien und kehrte um 1500 in seine Herrschaft zurück und blieb de facto weitgehend unabhängig vom sagradischen Königtum. Alberts Nachfolger [[Catalín de Sancristo]] verkaufte die Stadt Sancristo und das Umland 1562 an den [[Graf von Bosa|Grafen von Bosa]], der Kauf wurde später aber wieder rückgängig gemacht und die Bosaner aus der Stadt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp I. von Sancristo]] heiratete 1637 [[Marjolía de Guillard]], eine uneheliche Tochter König [[Gabriel V.|Gabriels V. von Sagradien]] und erhielt von diesem schließlich den Titel eines [[Fürst von Guillard|Fürsten von Guillard]] und damit die Standeserhebung. In der Folge verwendete Philipp den Titel eines ''Fürsten von Guillard und Sancristo'', obwohl erst Philipps Neffe [[Albert III. von Sancristo]] 1669 als ''Fürst von Sancristo'' anerkannt wurde. Im diesem Jahr wurde Sancristo im [[Frieden von Villagua]] zwischen Sagradien und Mikolinien zum unabhängigen Fürstentum erhoben. Albert III. stieg auf diese Weise zum souveränen Erbprinzen über Sancristo auf, musste jedoch auf Guillard verzichten, das an den Sohn seiner Schwester, [[Cornel de Guillard]], ging und 1689 schließlich an Sagradien fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Koalitionskrieg]] 1713-1718 wurde Sancristo Protektorat des [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] und zeitweise besetzt. Mit der Union zwischen Sagradien und Cuentez 1730 blieb Sancristo unabhängig, wurde aber sagradisches Protektorat. Der Tod [[Johann IV. von Sancristo|Fürst Johanns IV.]] im Jahr 1730 führte zum Aussterben des Hauses Santori-Sancristo in männlicher Linie. Dank des Testaments Johanns IV. fiel das Fürstentum jedoch nicht an Sagradien, sondern an Johanns Tochter [[Catarina Clemença I. von Sancristo]], die 1733 schließlich Graf [[Joseph-Maria I. von Sancristo|Josemaría III. von Santori-La Franca]] aus einer illegitimen Nebenlinie der sagradischen Königsdynastie heiratete. Mit Josemaría, der in Sancristo als Fürst Joseph-Maria I. herrschte, kam das Haus Santori-La Franca auf den Fürstenthron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 wurde Sancristo zeitweilig von französischen Truppen Napoléons I. besetzt und dem [[Herzogtum Alagua]] zugeschlagen, auf dem Wieder Kongress 1814 aber als souveränes Fürstentum restituiert. Dennoch brachten die folgenden [[Golenkriege]] zwischen Mikolinien und Sagradien dem Fürstentum wechselnde Besatzungen ein. Im Jahr 1834 schließlich schloss Sancristo mit dem Königreich Sagradien einen Freundschaftsvertrag und vereinbarte eine Zollunion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 erlebte das Fürstentum im Zuge der sagradischen [[Aprilrevolution]] eine Volkserhebung gegen das Regiment Fürst [[Philipp III. von Sancristo|Philipps III.]], der von seinem Sohn [[Johann VII. von Sancristo|Johann VII.]] abgelöst wurde, 1853 jedoch wieder auf den Thron zurückkehrte. Philipps Tod 1862 bedeutete das Erlischen des Hauses Santori-La Franca in männlicher Linie. Philipp hatte jedoch vorgesorgt und die Nachkommen seiner Schwester [[Cristina von Sancristo|Cristina]] aus deren Ehe mit [[Joan de Gerval]] aus dem Haus [[Bosa-Gerval]] zu seinen Erben bestimmt. So folgte nach seinem Tod 1862 sein erst fünfjähriger Enkel als [[Philipp IV. von Sancristo|Philipp IV.]] auf dem Thron nach. Dieser dankte 1884 nach einem Eheskandal ab, woraufhin sein Bruder [[Johann VIII. von Sancristo]] ihm nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die republikanische [[Januarrevolution 1891]] in [[Sagradien]] führte zu einer ernsten Krise im Verhältnis zwischen Sagradien und Sancristo, da die neue [[Sagradische Republik]] drohte, den monarchisch regierten Staat zu annektieren, Sancristo aber einen Garantievertrag mit [[Mikolinien]] schloss. Die Krise konnte erst 1895 beigelegt werden, als Sagradien und Sancristo ein vorläufiges Schutzbündnis schlossen und Fürst [[Johann VIII. von Sancristo]] erstmals in der Geschichte des Landes eine provisorische Verfassung erließ, die jedoch bereits 1898 wieder außer Kraft gesetzt und durch eine neue, nun dauerhaft gültige Verfassung ersetzt wurde. Während die Verfassung von 1895 noch Anleihen am europäischen Konstitutionalismus gemacht und Anzeichen einer Gewaltenteilung aufgewiesen hatte, sah die Verfassung von 1898 weder eine Gewaltenteilung noch ein gesamtstaatliches Parlament vor. Stattdessen regelte das Werk die Beziehungen zwischen dem regierenden Fürsten und den Gemeinden sowie die Thronfolge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl einer monarchie-freundlichen Regierung in Sagradien im Jahr 1903 kam es 1906 zum Abschluss eines neuen Freundschaftsvertrags zwischen Sancristo und der Sagradischen Republik, die die volle Souveränität Sancristos bestätigte. Unter [[Albert IV. von Sancristo]] schloss Sancristo ein erstes bilaterales Abkommen mit [[Mikolinien]], das allerdings nicht verhinderte, dass das Land 1934/35 im Zuge der [[Golenkrise]] von mikolinischen Truppen besetzt wurde, da sich mutmaßlich golische Separatisten im Fürstentum aufhielten. In der Folge war das Land faktisch von der Regierung in [[Servette]] abhängig und der Zollvertrag mit Sagradien wurde ausgesetzt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Sagradien und Mikolinien zogen die mikolinischen Truppen 1940 größtenteils ab, die letzten Truppen verließen das Land allerdings erst 1948. 1946 folgte Albert IV. dessen Sohn [[Albert V. von Sancristo]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] und der vollen Wiederherstellung der Souveränität Sancristos kam es auch zu einer Demokratisierung und zu einer Revision der Verfassung von 1898. Das Kollegium der Generalkonsuln, bisher vom Fürsten für die Verwaltung eingesetzt, wurde zum leitenden Exekutivorgan, mit dem Generalrat wurde ein Parlament eingeführt. Der König aber behielt das alleinige Ernennungsrecht des Konsulats und bestimmte auch den Ersten Konsul, der dem Gremium vorsitzt. Der Zollvertrag mit Sagradien wurde in der Folge wieder in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Wahlen des Jahres 1948 gewannen die [[PPCD|Christdemokraten]], die eine bürgerliche Parlamentsmehrheit anführten. 1949 ernannte der König den ersten christdemokratischen Generalkonsul, 1952 folgte ein weiterer. Der Sieg der linken oppositionellen [[Volksfront (Sancristo)|Volksfront]] bei den Wahlen 1953 führte zu einer ernsthaften Krise, die ihren Höhepunkt im Exil des Fürsten Albert V. in Mikolinien fand. Die linke Volksfront wählte eigenmächtig eine linke Generalität und erklärte das bestehende bürgerliche Kollegium für abgesetzt, eine Abdankung des Fürsten wurde allerdings nicht proklamiert. Drohungen aus dem Ausland, Streiks und Demonstrationen im Innern sowie eine Parteispaltung der [[PSSC|Sozialisten]] führten 1954 zum Rücktritt der linken Generalität und zur Rückkehr des Fürsten ins Land. Die bürgerliche Regierung wurde wieder eingesetzt, auf Sanktionen gegenüber der Volksfront allerdings verzichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach führten die Christdemokraten alle Regierungen an, seit 1972 in einer festen Koalition mit den [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. 1969 folgte auf Fürst Albert V. dessen Sohn [[Johann IX. Viktor von Sancristo|Johann IX. Viktor]], der sich für liberale Reformen einsetzte und schließlich einer Parlamentarisierung der Regierung zustimmte. 1974 wurde eine neue Verfassung erlassen, die die Rechte des Generalrats stark ausweitete und das Frauenwahlrecht einführte. Fortan sollte die Generalität als kollegiales Regierungsorgan vom Generalrat für eine Legislaturperiode gewählt werden und das Amt des Ersten Konsuls unter den Generalkonsuln rotieren. Der Fürst durfte aber weiterhin den Sitzungen der Generalität beiwohnen und behielt ein Veto-Recht in Fragen der Gesetzgebung. Außerdem konnte er auch fortan den Generalrat auflösen und Neuwahlen ansetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative der beiden Nachbarstaaten Mikolinien und Sagradien hin kam es 1972 zur Gründung des [[Blaumeerrat]]es (mikol. Consile Asumaresq, sagr. Côsíliu Azumarês, gol. Conselj Azoumerèsq), dem auch Sancristo beitrat. Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Staaten hatten bereits 1965 in den Dreistaatendialogen begonnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Neunziger Jahren kam es zu einem Umbruch im Parteiensystem. Der Spaltung der [[PCSC|Kommunistischen Partei]] folgte ein vorübergehendes Erstarken der [[Partet Socialdemocrat|Sozialdemokraten]]. Die über jahrzehnte hinweg dominierende [[PPCD]] wurde 1997 erstmals von den Sozialdemokraten überholt, die christlich-sozialdemokratische Regierungskoalition 2002 um die postkommunistische [[Partet Progresist Democrat|PPD]] erweitert, die 2007 erstmals zweitstärkste Kraft im Parlament hinter den Christdemokraten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sancristo ist seit 1981 Mitglied des Europarats und seit 1992 der Vereinten Nationen. Das Fürstentum ist kein Mitglied der Europäischen Union, genießt jedoch eine Sonderbehandlung durch die EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 kam es zu einer ernsten Erkrankung des seit 1969 amtierenden König [[Johann IX. Viktor von Sancristo|Johann IX. Viktor]], der die Amtsgeschäfte zunächst seinem Sohn [[Philipp V. von Sancristo|Philipp]] überließ und im Juni 2011 schließlich verstarb. Sein Sohn wurde daraufhin als ''Philipp V.'' zum Fürsten erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Golen (historische Region)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das Siedlungsgebiet der germanischen Golen zurück, die sich im 6. Jahrhundert in dieser Gegend niederließen. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gebiete ====&lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
===== In [[Sancristo]] =====&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
* siehe [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<title>Golen (historische Region)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das Siedlungsgebiet der germanischen Golen zurück, die sich im 6. Jahrhundert in dieser Gegend niederließen. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gebiete ====&lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind:&lt;br /&gt;
===== Im [[Königreich Mikolinien]] ===== &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;br /&gt;
===== In der [[Sagradien|Sagradischen Republik]] =====&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' (oder ''Großgolen'', [[golische Sprache|gol.]] ''Grand-Gŏole'') ist eine historische Region auf der [[Konsettenhalbinsel]]. Sie ist am Nordrand des [[Blaues Meer|Blaumeers]] zwischen Küste und [[Konsetten]]gebirge gelegen. Der Begriff wird vor allem von golischen Nationalisten benutzt, die einen unabhängigen großgolischen Staat anstreben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Golen geht auf das Siedlungsgebiet der germanischen Golen zurück, die sich im 6. Jahrhundert in dieser Gegend niederließen. Sie ist daher nicht deckungsgleich mit der [[Mikolinien|mikolinischen]] [[Golen|Provinz gleichen Namens]], sondern umfasst zudem Gebiete in [[Sagradien]] und in anderen Provinzen [[Mikolinien]]s sowie das souveräne [[Fürstentum Sancristo]]. Auch das heutige [[Golische Sprache|golische Sprachgebiet]] ist kleiner als die historische Region, die auch Gebiete umfasst, in denen heute kein oder kaum mehr Golisch gesprochen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Gebiete, die zum historischen Golen gezählt werden, sind: &lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Sancristo]] (''Princepait de Sant-Crèst'') &lt;br /&gt;
* Provinz [[Golen]] (''Gŏole'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Alagua]] (''Elaque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Santa Rocca]] (''Sante-Roque'')&lt;br /&gt;
** Vogtei [[Villagua]] (''Vellaque'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
** Mería [[Guillard]] (''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
** Mería [[Valier]] (''Valjer'')&lt;br /&gt;
* Provinz [[Ambristal und Celiso]] (''Valjs d'Embrìse i de Cilìse'')&lt;br /&gt;
* Region [[Cania]] (''Canj'')&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen um [[Durasq]]&lt;br /&gt;
* kleiner Streifen der Provinz [[Alto Conte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' ([[Golische Sprache|golisch]] ''Gŏole'', mikolinisch ''Gólica'') ist eine Provinz im Osten [[Mikolinien]]s und zugleich einer von drei Landesteilen des Königreichs. Als Provinz verfügt Golen über eine eigene Verfassung und eigene staatliche Institutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz liegt an der Nordküste des [[Blaues Meer|Blauen Meers]] am Südrand des [[Konsetten]]gebirges. Hauptstadt und Sitz von Parlament und Regierung ist [[Alágua]] (golisch ''Elaque''). Amtssprache ist [[Golisch]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Provinz Golen geht auf das historische [[Herzogtum Golen]] zurück und deckt den Teil jenes historisches Gebiets ab, das bis 1815 Teil des [[Königreich|Königreichs Sagradien]] war. Dieses umfasst nur einen Teil des [[Historisches Golen|historischen Golen]], zu dem auch das souveräne [[Fürstentum Sancristo]], Teile der [[Eskada]], die heutige sagradische Autonome Region [[Ambristal und Celiso]] sowie kleinere Grenzgebiete der mikolinischen Provinzen [[Alto Conte]] und [[Lítica-Paes Montane]] gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Parlament und Regierung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen verfügt als Gliedstaat der föderalen Monarchie [[Micolinien]] über eine eigene Selbstverwaltung (golisch ''Administratjò Gŏols''), die im ''Golenstatut'' von 1949 festgeschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einkammerlegislative fungiert die 151 Mitglieder starke [[Golische Versammlung|Versammlung]] (amtlich golisch ''Esemblëe Gŏols''), die alle fünf Jahre direkt nach dem Verhältniswahlrecht gewählt wird. Vorsitzender ist der Präsident der Versammlung (''President de le Esemblëe''), der für jeweils eine Legislaturperiode gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der provnzialen Verwaltung steht der [[President Gŏols]] (mikolinisch ''President de Gólica''), der von der Versammlung gewählt wird und die Provinzregierung (''Gobern Gŏols'') ernennt. Er ist höchster Repräsentant der Provinzialverwaltung (''Cap de Administratjò'') und fungiert im Normalfall zugleich als ''Cap de Gobern'' und ist der Versammlung verantwortlich, die ihm und seiner Regierung das Misstrauen aussprechen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1993 gab es kein formelles Misstrauensvotum, stattdessen konnten nur bestimmte parlamentarische Niederlagen einen Präsidenten zu Fall bringen. Seither gibt es die Möglichkeit eines konstruktiven Misstrauensvotums. Außerdem kann ein Präsident die Vertrauensfrage stellen. Verliert der Präsident das Vertrauen des Parlaments, verstirbt im Amt oder tritt zurück, dann rückt automatisch der Präsident der Versammlung an die Spitze der Provinzialverwaltung, der im Folgenden entscheiden kann, ob der amtierende Präsident seine Funktionen als ''Cap de Gobern'' kommissarisch weiterführen kann oder ob ein Stellvertreter (''Comisjoner de Gobern'') ernannt wird. Die Versammlung hat in der Folge vier Wochen Zeit, um mit absoluter Mehrheit einen neuen Präsidenten zu wählen, der dann wieder die Doppelrolle als Cap de Administratjò und Cap de Gobern übernimmt und eine neue Regierung ernennen kann. Der Präsident der Versammlung kann jederzeit einen Kandidaten vorschlagen, ebenso wie ein Fünftel der Versammlungsmitglieder. Wird innerhalb dieser Frist kein neuer Präsident gewählt, kommt es automatisch zur Auflösung der Versammlung und zur Ausschreibung von Neuwahlen. Dieses System der Vakanz wird seit 1999 ausgeübt und löste die alte Regelung ab, nach der nominell der [[König von Mikolinien|König]], de facto also die [[Mikolinisches Staatsministerium|Zentralregierung]] in [[Servette]] im Falle eines Rücktritts des Präsidenten oder dessen Abwahl automatisch in die Rolle des Handelnden rückte und einen ''Comisjoner'' als provisorischen Regierungschef ernennen konnte. So gelangten 1955 der [[CDM]]-Minister [[Joann Mari Franç]], 1994 der parteilose Beamte [[Chrestièn Guichart]] ins Amt, während die Zentralregierung mehrmals einen abgewählten oder zurückgetretenen Präsidenten mit der kommissarischen Weiterführung der Geschäfte beauftragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der golischen Präsidenten seit 1936 ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidents de lu Gobern National Gŏols&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Valentin Cŏrpas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Nationalregierung|Gobern National]] &lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
| ermordet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Eduard Cornell]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Nationalregierung|Gobern National]] &lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Quelaq|Quelaq]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;[[Joann Mari Franç]], geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Charl Davidel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Davidel III|Davidel III]], [[Golische Regierung Davidel IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1957 Minderheitsregierung, im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Daniel Marrel]], geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Letard I|Letard I]], [[Golische Regierung Letard II|II]], [[Golische Regierung Letard III|III]], [[Golische Regierung Letard IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PLG]] &amp;lt;small&amp;gt;(1962-1967)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Erranza|Erranza]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Crèsq]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Crèsq I|Crèsq I]], [[Golische Regierung Crèsq II|II]], [[Golische Regierung Crèsq III|III]], [[Golische Regierung Crèsq IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(1978-1982)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1986)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1982-1984 und 1986-1987 Minderheitsregierung, 1982 und 1986-1987 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernand Brês]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Brês|Brês]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]], [[PLG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1994&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Franç Elaq]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Gŏols Natiò|GN]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Elaq|Elaq]]&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò|GN]], [[PSG]], [[PCG]]/[[Verds Gŏols|VG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;1994&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Chrèstien Guichart]], geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2008&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pètre Doreşal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Doreşal I|Doreşal I]], [[Golische Regierung Doreşal II|II]], [[Golische Regierung Doreşal III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PLG]] &amp;lt;small&amp;gt;(1994-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[PSG]] &amp;lt;small&amp;gt;(2001-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(2001-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(2006-2008)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Cèntre Gŏols|CG]] &amp;lt;small&amp;gt;(2006-2007)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1994-2000 Minderheitsregierung, 2000-2001 und 2006 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 2008|2008]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pâul Senterrsi]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Gŏols Natiò|GN]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Senterrsi|Senterrsi]]&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò|GN]], [[PSG]], [[EUG]]-[[Verds Gŏols|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Xàin Borrard]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Borrard|Borrard]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[Parteiensystem Golens]] wird seit 1948 von der gemäßigt-nationalistischen [[Pùble Gŏols|Volkspartei]] (''Pùble Gŏols'', PG) geprägt, die als liberalkonservative zentristische Kraft auftritt und sich in bisher jeder Wahl zur Golenversammlung als stärkste Kraft durchsetzen konnte. 1957 und 1970 vereinte die Volkspartei sogar jeweils die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich. Mit Ausnahme von zwei Legislaturperioden (1953-1956 und 1992-1994) führte die Volkspartei bis 2008 jede Regierung an und stellte den Präsidenten der Provinz. Konkurrenten der Volkspartei im bürgerlichen Lager waren die kleinere [[Partet Liberal Gŏols|Liberale Partei Golens]] (PLG), die gemäßigt-föderalistische Positionen vertrat sowie die micolinische christdemokratische [[CDM]], die den golisch-nationalistischen Partikularismus traditionell ablehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Gegenspieler der Volkspartei auf der politischen Linken war über Jahrzehnte hinweg die [[Kommunistische Partei Golens]] (PCG), die bis in die Achtziger Jahre hinein regelmäßig zwischen 16 und 26 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Wie die Volkspartei vertrat auch die PCG antizentralistische Positionen. Außerdem wand sich die PCG in den Siebziger Jahren dem Eurokommunismus zu. Die kleinere [[Partet Socialist de Gŏole|Sozialistische Partei]] stand regelmäßig im Schatten der Kommunisten  und schaffte es seit 1957 nur noch bei einer einzigen Wahl (1980) über die 10-Prozent-Marke. Nach der Wende des Jahres 1990 verlor die PCG ihre dominante Stellung im linken Lager aber und schaffte es im Bündnis mit den [[Verdes Gŏols|golischen Grünen]] (''[[Eccord Comunist-Verd]]'') nach 1992 nicht mehr über 10 Prozent der Stimmen hinaus, während die Sozialisten sich nach einem Wahlerfolg des Jahres 1992 (17,8 Prozent) jenseits der 10-Prozent-Marke etablieren konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nationalistischen Lager wuchs im Laufe der Jahre die Konkurrenz der PG. Die 1967 aus mehreren Dissidentengruppen der Volkspartei entstandene [[Gŏols Natiò|Golische Nationalpartei]] (''Gŏols Natiò'', GN) konnte ihre Stimmenanteile bis in die Neunziger Jahre hinein regelmäßig vergrößern und wuchs zur ernstzunehmenden Konkurrenz zur Volkspartei heran. Die Nationalpartei vertritt stärker nationalistische sowie im Gegensatz zur Volkspartei eher linke sozialdemokratische Positionen und sieht sich als golisch-nationalistische Fortschrittspartei. Ähnlich wie bei der Volkspartei mäßigten sich im Laufe der Jahre aber auch bei der Nationalpartei die nationalistischen Tendenzen, sodass mit der [[Libretait per Gŏole|Golischen Freiheitspartei]] (''Libretait per Gŏole'', LPG) Ende der Achtziger Jahre eine dritte bedeutende nationalistische Kraft entstand, die in den Neunziger Jahren mit radikalen separatistischen Parolen große Wahlerfolge feiern konnte. Nach dem bisher stärksten Ergebnis der LPG bei den [[Wahl zur golischen Versammlung 2006|Wahlen 2006]] (16,6 Prozent) kam es zum Verbot der Partei, die als politischer Flügel der separatistischen Terrorgruppe FLG angesehen wurde. Als Nachfolgepartei gründete sich die gemäßigtere [[Eljanç Gŏols de Libretait|Freiheitsallianz]] (''Eljanç Gŏols de Libretait'', EGL), die 2008 auf 10 Prozent der Stimmen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2008 kam es zu einer politischen Kräfteverschiebung nach links und zur Bildung einer neuen linksgerichteten Regierungsallianz zwischen GN, PSG und der grün-kommunistischen Linken. Damit ist die PG mit Ausnahme der Jahre 1992-1994 zum erstenmal seit 1956 in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen umfasst die drei golischen Vigueries [[Alágua]] (gol. ''Elaque''), [[Santa Rocca]] und [[Villágua]] (''Vellaque''). Die historischen golischen Gebiete [[Ambristal und Celiso]], [[Guillard]], [[Colágua]] und [[Cania]] gehören dagegen nicht zur heutigen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesteil von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Provinz von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Historisches_Golen&amp;diff=25094</id>
		<title>Historisches Golen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Historisches_Golen&amp;diff=25094"/>
		<updated>2015-12-13T15:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Golen (Historische Region)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Golen&amp;diff=25093</id>
		<title>Golen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Golen&amp;diff=25093"/>
		<updated>2015-12-13T15:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' ([[Golische Sprache|golisch]] ''Gŏole'', golisch ''Gŏole'', mikolinisch ''Gólica'') ist eine Provinz im Osten [[Mikolinien]]s und zugleich einer von drei Landesteilen des Königreichs. Als Provinz verfügt Golen über eine eigene Verfassung und eigene staatliche Institutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz liegt an der Nordküste des [[Blaues Meer|Blauen Meers]] am Südrand des [[Konsetten]]gebirges. Hauptstadt und Sitz von Parlament und Regierung ist [[Alágua]] (golisch ''Elaque''). Amtssprache ist [[Golisch]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Provinz Golen geht auf das historische [[Herzogtum Golen]] zurück und deckt den Teil jenes historisches Gebiets ab, das bis 1815 Teil des [[Königreich|Königreichs Sagradien]] war. Dieses umfasst nur einen Teil des [[Historisches Golen|historischen Golen]], zu dem auch das souveräne [[Fürstentum Sancristo]], Teile der [[Eskada]], die heutige sagradische Autonome Region [[Ambristal und Celiso]] sowie kleinere Grenzgebiete der mikolinischen Provinzen [[Alto Conte]] und [[Lítica-Paes Montane]] gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Parlament und Regierung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen verfügt als Gliedstaat der föderalen Monarchie [[Micolinien]] über eine eigene Selbstverwaltung (golisch ''Administratjò Gŏols''), die im ''Golenstatut'' von 1949 festgeschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einkammerlegislative fungiert die 151 Mitglieder starke [[Golische Versammlung|Versammlung]] (amtlich golisch ''Esemblëe Gŏols''), die alle fünf Jahre direkt nach dem Verhältniswahlrecht gewählt wird. Vorsitzender ist der Präsident der Versammlung (''President de le Esemblëe''), der für jeweils eine Legislaturperiode gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der provnzialen Verwaltung steht der [[President Gŏols]] (mikolinisch ''President de Gólica''), der von der Versammlung gewählt wird und die Provinzregierung (''Gobern Gŏols'') ernennt. Er ist höchster Repräsentant der Provinzialverwaltung (''Cap de Administratjò'') und fungiert im Normalfall zugleich als ''Cap de Gobern'' und ist der Versammlung verantwortlich, die ihm und seiner Regierung das Misstrauen aussprechen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1993 gab es kein formelles Misstrauensvotum, stattdessen konnten nur bestimmte parlamentarische Niederlagen einen Präsidenten zu Fall bringen. Seither gibt es die Möglichkeit eines konstruktiven Misstrauensvotums. Außerdem kann ein Präsident die Vertrauensfrage stellen. Verliert der Präsident das Vertrauen des Parlaments, verstirbt im Amt oder tritt zurück, dann rückt automatisch der Präsident der Versammlung an die Spitze der Provinzialverwaltung, der im Folgenden entscheiden kann, ob der amtierende Präsident seine Funktionen als ''Cap de Gobern'' kommissarisch weiterführen kann oder ob ein Stellvertreter (''Comisjoner de Gobern'') ernannt wird. Die Versammlung hat in der Folge vier Wochen Zeit, um mit absoluter Mehrheit einen neuen Präsidenten zu wählen, der dann wieder die Doppelrolle als Cap de Administratjò und Cap de Gobern übernimmt und eine neue Regierung ernennen kann. Der Präsident der Versammlung kann jederzeit einen Kandidaten vorschlagen, ebenso wie ein Fünftel der Versammlungsmitglieder. Wird innerhalb dieser Frist kein neuer Präsident gewählt, kommt es automatisch zur Auflösung der Versammlung und zur Ausschreibung von Neuwahlen. Dieses System der Vakanz wird seit 1999 ausgeübt und löste die alte Regelung ab, nach der nominell der [[König von Mikolinien|König]], de facto also die [[Mikolinisches Staatsministerium|Zentralregierung]] in [[Servette]] im Falle eines Rücktritts des Präsidenten oder dessen Abwahl automatisch in die Rolle des Handelnden rückte und einen ''Comisjoner'' als provisorischen Regierungschef ernennen konnte. So gelangten 1955 der [[CDM]]-Minister [[Joann Mari Franç]], 1994 der parteilose Beamte [[Chrestièn Guichart]] ins Amt, während die Zentralregierung mehrmals einen abgewählten oder zurückgetretenen Präsidenten mit der kommissarischen Weiterführung der Geschäfte beauftragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der golischen Präsidenten seit 1936 ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidents de lu Gobern National Gŏols&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Valentin Cŏrpas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Nationalregierung|Gobern National]] &lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
| ermordet&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Eduard Cornell]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Nationalregierung|Gobern National]] &lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Davidel I|Davidel I]], [[Golische Regierung Davidel II|II]]  &lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Quelaq|Quelaq]]&lt;br /&gt;
| [[PCG]], [[PSG]], [[Pùble Gŏols|PG]]-Abweichler&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Davidel III|Davidel III]], [[Golische Regierung Davidel IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1957 Minderheitsregierung, im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Daniel Marrel]], geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[David Letard]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Letard I|Letard I]], [[Golische Regierung Letard II|II]], [[Golische Regierung Letard III|III]], [[Golische Regierung Letard IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PLG]] &amp;lt;small&amp;gt;(1962-1967)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Osqar Meri Erranza]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Erranza|Erranza]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Crèsq]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Crèsq I|Crèsq I]], [[Golische Regierung Crèsq II|II]], [[Golische Regierung Crèsq III|III]], [[Golische Regierung Crèsq IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(1978-1982)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1986)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1982-1984 und 1986-1987 Minderheitsregierung, 1982 und 1986-1987 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Fernand Brês]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Brês|Brês]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]], [[PLG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Franç Elaq]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Gŏols Natiò|GN]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Elaq|Elaq]]&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò|GN]], [[PSG]], [[PCG]]/[[Verds Gŏols|VG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;1994&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Chrèstien Guichart]], geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2008&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pètre Doreşal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Doreşal I|Doreşal I]], [[Golische Regierung Doreşal II|II]], [[Golische Regierung Doreşal III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PLG]] &amp;lt;small&amp;gt;(1994-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[PSG]] &amp;lt;small&amp;gt;(2001-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(2001-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(2006-2008)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Cèntre Gŏols|CG]] &amp;lt;small&amp;gt;(2006-2007)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1994-2000 Minderheitsregierung, 2000-2001 und 2006 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 2008|2008]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pâul Senterrsi]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Gŏols Natiò|GN]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Senterrsi|Senterrsi]]&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò|GN]], [[PSG]], [[EUG]]-[[Verds Gŏols|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Xàin Borrard]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Borrard|Borrard]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[Parteiensystem Golens]] wird seit 1948 von der gemäßigt-nationalistischen [[Pùble Gŏols|Volkspartei]] (''Pùble Gŏols'', PG) geprägt, die als liberalkonservative zentristische Kraft auftritt und sich in bisher jeder Wahl zur Golenversammlung als stärkste Kraft durchsetzen konnte. 1957 und 1970 vereinte die Volkspartei sogar jeweils die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich. Mit Ausnahme von zwei Legislaturperioden (1953-1956 und 1992-1994) führte die Volkspartei bis 2008 jede Regierung an und stellte den Präsidenten der Provinz. Konkurrenten der Volkspartei im bürgerlichen Lager waren die kleinere [[Partet Liberal Gŏols|Liberale Partei Golens]] (PLG), die gemäßigt-föderalistische Positionen vertrat sowie die micolinische christdemokratische [[CDM]], die den golisch-nationalistischen Partikularismus traditionell ablehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Gegenspieler der Volkspartei auf der politischen Linken war über Jahrzehnte hinweg die [[Kommunistische Partei Golens]] (PCG), die bis in die Achtziger Jahre hinein regelmäßig zwischen 16 und 26 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Wie die Volkspartei vertrat auch die PCG antizentralistische Positionen. Außerdem wand sich die PCG in den Siebziger Jahren dem Eurokommunismus zu. Die kleinere [[Partet Socialist de Gŏole|Sozialistische Partei]] stand regelmäßig im Schatten der Kommunisten  und schaffte es seit 1957 nur noch bei einer einzigen Wahl (1980) über die 10-Prozent-Marke. Nach der Wende des Jahres 1990 verlor die PCG ihre dominante Stellung im linken Lager aber und schaffte es im Bündnis mit den [[Verdes Gŏols|golischen Grünen]] (''[[Eccord Comunist-Verd]]'') nach 1992 nicht mehr über 10 Prozent der Stimmen hinaus, während die Sozialisten sich nach einem Wahlerfolg des Jahres 1992 (17,8 Prozent) jenseits der 10-Prozent-Marke etablieren konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nationalistischen Lager wuchs im Laufe der Jahre die Konkurrenz der PG. Die 1967 aus mehreren Dissidentengruppen der Volkspartei entstandene [[Gŏols Natiò|Golische Nationalpartei]] (''Gŏols Natiò'', GN) konnte ihre Stimmenanteile bis in die Neunziger Jahre hinein regelmäßig vergrößern und wuchs zur ernstzunehmenden Konkurrenz zur Volkspartei heran. Die Nationalpartei vertritt stärker nationalistische sowie im Gegensatz zur Volkspartei eher linke sozialdemokratische Positionen und sieht sich als golisch-nationalistische Fortschrittspartei. Ähnlich wie bei der Volkspartei mäßigten sich im Laufe der Jahre aber auch bei der Nationalpartei die nationalistischen Tendenzen, sodass mit der [[Libretait per Gŏole|Golischen Freiheitspartei]] (''Libretait per Gŏole'', LPG) Ende der Achtziger Jahre eine dritte bedeutende nationalistische Kraft entstand, die in den Neunziger Jahren mit radikalen separatistischen Parolen große Wahlerfolge feiern konnte. Nach dem bisher stärksten Ergebnis der LPG bei den [[Wahl zur golischen Versammlung 2006|Wahlen 2006]] (16,6 Prozent) kam es zum Verbot der Partei, die als politischer Flügel der separatistischen Terrorgruppe FLG angesehen wurde. Als Nachfolgepartei gründete sich die gemäßigtere [[Eljanç Gŏols de Libretait|Freiheitsallianz]] (''Eljanç Gŏols de Libretait'', EGL), die 2008 auf 10 Prozent der Stimmen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2008 kam es zu einer politischen Kräfteverschiebung nach links und zur Bildung einer neuen linksgerichteten Regierungsallianz zwischen GN, PSG und der grün-kommunistischen Linken. Damit ist die PG mit Ausnahme der Jahre 1992-1994 zum erstenmal seit 1956 in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen umfasst die drei golischen Vigueries [[Alágua]] (gol. ''Elaque''), [[Santa Rocca]] und [[Villágua]] (''Vellaque''). Die historischen golischen Gebiete [[Ambristal und Celiso]], [[Guillard]], [[Colágua]] und [[Cania]] gehören dagegen nicht zur heutigen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesteil von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Provinz von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Golen&amp;diff=25092</id>
		<title>Golen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Golen&amp;diff=25092"/>
		<updated>2015-12-13T15:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' ([[Golische Sprache|golisch]] ''Gŏole'', golisch ''Gŏole'', mikolinisch ''Gólica'') ist eine Provinz im Osten [[Mikolinien]]s und zugleich einer von drei Landesteilen des Königreichs. Als Provinz verfügt Golen über eine eigene Verfassung und eigene staatliche Institutionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz liegt an der Nordküste des [[Blaues Meer|Blauen Meers]] am Südrand des [[Konsetten]]gebirges. Hauptstadt und Sitz von Parlament und Regierung ist [[Alágua]] (golisch ''Elaque''). Amtssprache ist [[Golisch]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Provinz Golen geht auf das historische [[Herzogtum Golen]] zurück und deckt den Teil jenes historisches Gebiets ab, das bis 1815 Teil des [[Königreich|Königreichs Sagradien]] war. Dieses umfasst nur einen Teil des [[Historisches Golen|historischen Golen]], zu dem auch Teile der [[Eskada]], die heutige sagradische Autonome Region [[Ambristal und Celiso]] sowie kleinere Grenzgebiete der mikolinischen Provinzen [[Alto Conte]] und [[Lítica-Paes Montane]] gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Parlament und Regierung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen verfügt als Gliedstaat der föderalen Monarchie [[Micolinien]] über eine eigene Selbstverwaltung (golisch ''Administratjò Gŏols''), die im ''Golenstatut'' von 1949 festgeschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einkammerlegislative fungiert die 151 Mitglieder starke [[Golische Versammlung|Versammlung]] (amtlich golisch ''Esemblëe Gŏols''), die alle fünf Jahre direkt nach dem Verhältniswahlrecht gewählt wird. Vorsitzender ist der Präsident der Versammlung (''President de le Esemblëe''), der für jeweils eine Legislaturperiode gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der provnzialen Verwaltung steht der [[President Gŏols]] (mikolinisch ''President de Gólica''), der von der Versammlung gewählt wird und die Provinzregierung (''Gobern Gŏols'') ernennt. Er ist höchster Repräsentant der Provinzialverwaltung (''Cap de Administratjò'') und fungiert im Normalfall zugleich als ''Cap de Gobern'' und ist der Versammlung verantwortlich, die ihm und seiner Regierung das Misstrauen aussprechen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1993 gab es kein formelles Misstrauensvotum, stattdessen konnten nur bestimmte parlamentarische Niederlagen einen Präsidenten zu Fall bringen. Seither gibt es die Möglichkeit eines konstruktiven Misstrauensvotums. Außerdem kann ein Präsident die Vertrauensfrage stellen. Verliert der Präsident das Vertrauen des Parlaments, verstirbt im Amt oder tritt zurück, dann rückt automatisch der Präsident der Versammlung an die Spitze der Provinzialverwaltung, der im Folgenden entscheiden kann, ob der amtierende Präsident seine Funktionen als ''Cap de Gobern'' kommissarisch weiterführen kann oder ob ein Stellvertreter (''Comisjoner de Gobern'') ernannt wird. Die Versammlung hat in der Folge vier Wochen Zeit, um mit absoluter Mehrheit einen neuen Präsidenten zu wählen, der dann wieder die Doppelrolle als Cap de Administratjò und Cap de Gobern übernimmt und eine neue Regierung ernennen kann. Der Präsident der Versammlung kann jederzeit einen Kandidaten vorschlagen, ebenso wie ein Fünftel der Versammlungsmitglieder. Wird innerhalb dieser Frist kein neuer Präsident gewählt, kommt es automatisch zur Auflösung der Versammlung und zur Ausschreibung von Neuwahlen. Dieses System der Vakanz wird seit 1999 ausgeübt und löste die alte Regelung ab, nach der nominell der [[König von Mikolinien|König]], de facto also die [[Mikolinisches Staatsministerium|Zentralregierung]] in [[Servette]] im Falle eines Rücktritts des Präsidenten oder dessen Abwahl automatisch in die Rolle des Handelnden rückte und einen ''Comisjoner'' als provisorischen Regierungschef ernennen konnte. So gelangten 1955 der [[CDM]]-Minister [[Joann Mari Franç]], 1994 der parteilose Beamte [[Chrestièn Guichart]] ins Amt, während die Zentralregierung mehrmals einen abgewählten oder zurückgetretenen Präsidenten mit der kommissarischen Weiterführung der Geschäfte beauftragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der golischen Präsidenten seit 1936 ====&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Valentin Cŏrpas]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Nationalregierung|Gobern National]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Crèsq I|Crèsq I]], [[Golische Regierung Crèsq II|II]], [[Golische Regierung Crèsq III|III]], [[Golische Regierung Crèsq IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(1978-1982)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1986)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1982-1984 und 1986-1987 Minderheitsregierung, 1982 und 1986-1987 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Franç Elaq]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Doreşal I|Doreşal I]], [[Golische Regierung Doreşal II|II]], [[Golische Regierung Doreşal III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PLG]] &amp;lt;small&amp;gt;(1994-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[PSG]] &amp;lt;small&amp;gt;(2001-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(2001-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(2006-2008)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Cèntre Gŏols|CG]] &amp;lt;small&amp;gt;(2006-2007)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1994-2000 Minderheitsregierung, 2000-2001 und 2006 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Pâul Senterrsi]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Senterrsi|Senterrsi]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Xàin Borrard]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Borrard|Borrard]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[Parteiensystem Golens]] wird seit 1948 von der gemäßigt-nationalistischen [[Pùble Gŏols|Volkspartei]] (''Pùble Gŏols'', PG) geprägt, die als liberalkonservative zentristische Kraft auftritt und sich in bisher jeder Wahl zur Golenversammlung als stärkste Kraft durchsetzen konnte. 1957 und 1970 vereinte die Volkspartei sogar jeweils die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich. Mit Ausnahme von zwei Legislaturperioden (1953-1956 und 1992-1994) führte die Volkspartei bis 2008 jede Regierung an und stellte den Präsidenten der Provinz. Konkurrenten der Volkspartei im bürgerlichen Lager waren die kleinere [[Partet Liberal Gŏols|Liberale Partei Golens]] (PLG), die gemäßigt-föderalistische Positionen vertrat sowie die micolinische christdemokratische [[CDM]], die den golisch-nationalistischen Partikularismus traditionell ablehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Gegenspieler der Volkspartei auf der politischen Linken war über Jahrzehnte hinweg die [[Kommunistische Partei Golens]] (PCG), die bis in die Achtziger Jahre hinein regelmäßig zwischen 16 und 26 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Wie die Volkspartei vertrat auch die PCG antizentralistische Positionen. Außerdem wand sich die PCG in den Siebziger Jahren dem Eurokommunismus zu. Die kleinere [[Partet Socialist de Gŏole|Sozialistische Partei]] stand regelmäßig im Schatten der Kommunisten  und schaffte es seit 1957 nur noch bei einer einzigen Wahl (1980) über die 10-Prozent-Marke. Nach der Wende des Jahres 1990 verlor die PCG ihre dominante Stellung im linken Lager aber und schaffte es im Bündnis mit den [[Verdes Gŏols|golischen Grünen]] (''[[Eccord Comunist-Verd]]'') nach 1992 nicht mehr über 10 Prozent der Stimmen hinaus, während die Sozialisten sich nach einem Wahlerfolg des Jahres 1992 (17,8 Prozent) jenseits der 10-Prozent-Marke etablieren konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nationalistischen Lager wuchs im Laufe der Jahre die Konkurrenz der PG. Die 1967 aus mehreren Dissidentengruppen der Volkspartei entstandene [[Gŏols Natiò|Golische Nationalpartei]] (''Gŏols Natiò'', GN) konnte ihre Stimmenanteile bis in die Neunziger Jahre hinein regelmäßig vergrößern und wuchs zur ernstzunehmenden Konkurrenz zur Volkspartei heran. Die Nationalpartei vertritt stärker nationalistische sowie im Gegensatz zur Volkspartei eher linke sozialdemokratische Positionen und sieht sich als golisch-nationalistische Fortschrittspartei. Ähnlich wie bei der Volkspartei mäßigten sich im Laufe der Jahre aber auch bei der Nationalpartei die nationalistischen Tendenzen, sodass mit der [[Libretait per Gŏole|Golischen Freiheitspartei]] (''Libretait per Gŏole'', LPG) Ende der Achtziger Jahre eine dritte bedeutende nationalistische Kraft entstand, die in den Neunziger Jahren mit radikalen separatistischen Parolen große Wahlerfolge feiern konnte. Nach dem bisher stärksten Ergebnis der LPG bei den [[Wahl zur golischen Versammlung 2006|Wahlen 2006]] (16,6 Prozent) kam es zum Verbot der Partei, die als politischer Flügel der separatistischen Terrorgruppe FLG angesehen wurde. Als Nachfolgepartei gründete sich die gemäßigtere [[Eljanç Gŏols de Libretait|Freiheitsallianz]] (''Eljanç Gŏols de Libretait'', EGL), die 2008 auf 10 Prozent der Stimmen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2008 kam es zu einer politischen Kräfteverschiebung nach links und zur Bildung einer neuen linksgerichteten Regierungsallianz zwischen GN, PSG und der grün-kommunistischen Linken. Damit ist die PG mit Ausnahme der Jahre 1992-1994 zum erstenmal seit 1956 in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen umfasst die drei golischen Vigueries [[Alágua]] (gol. ''Elaque''), [[Santa Rocca]] und [[Villágua]] (''Vellaque''). Die historischen golischen Gebiete [[Ambristal und Celiso]], [[Guillard]], [[Colágua]] und [[Cania]] gehören dagegen nicht zur heutigen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesteil von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Provinz von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Golen&amp;diff=25091</id>
		<title>Golen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Golen&amp;diff=25091"/>
		<updated>2015-12-13T15:45:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' ([[Golische Sprache|golisch]] ''Gŏole'', golisch ''Gŏole'', mikolinisch ''Gólica'') ist eine Provinz im Osten [[Mikolinien]]s und zugleich einer von drei Landesteilen des Königreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz liegt an der Nordküste des [[Blaues Meer|Blauen Meers]] am Südrand des [[Konsetten]]gebirges. Hauptstadt und Sitz von Parlament und Regierung ist [[Alágua]] (golisch ''Elaque''). Amtssprache ist [[Golisch]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Provinz Golen geht auf das historische [[Herzogtum Golen]] zurück und deckt den Teil jenes historisches Gebiets ab, das bis 1815 Teil des [[Königreich|Königreichs Sagradien]] war. Dieses umfasst nur einen Teil des [[Historisches Golen|historischen Golen]], zu dem auch Teile der [[Eskada]], die heutige sagradische Autonome Region [[Ambristal und Celiso]] sowie kleinere Grenzgebiete der mikolinischen Provinzen [[Alto Conte]] und [[Lítica-Paes Montane]] gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Parlament und Regierung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen verfügt als Gliedstaat der föderalen Monarchie [[Micolinien]] über eine eigene Selbstverwaltung (golisch ''Administratjò Gŏols''), die im ''Golenstatut'' von 1949 festgeschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einkammerlegislative fungiert die 151 Mitglieder starke [[Golische Versammlung|Versammlung]] (amtlich golisch ''Esemblëe Gŏols''), die alle fünf Jahre direkt nach dem Verhältniswahlrecht gewählt wird. Vorsitzender ist der Präsident der Versammlung (''President de le Esemblëe''), der für jeweils eine Legislaturperiode gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der provnzialen Verwaltung steht der [[President Gŏols]] (mikolinisch ''President de Gólica''), der von der Versammlung gewählt wird und die Provinzregierung (''Gobern Gŏols'') ernennt. Er ist höchster Repräsentant der Provinzialverwaltung (''Cap de Administratjò'') und fungiert im Normalfall zugleich als ''Cap de Gobern'' und ist der Versammlung verantwortlich, die ihm und seiner Regierung das Misstrauen aussprechen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1993 gab es kein formelles Misstrauensvotum, stattdessen konnten nur bestimmte parlamentarische Niederlagen einen Präsidenten zu Fall bringen. Seither gibt es die Möglichkeit eines konstruktiven Misstrauensvotums. Außerdem kann ein Präsident die Vertrauensfrage stellen. Verliert der Präsident das Vertrauen des Parlaments, verstirbt im Amt oder tritt zurück, dann rückt automatisch der Präsident der Versammlung an die Spitze der Provinzialverwaltung, der im Folgenden entscheiden kann, ob der amtierende Präsident seine Funktionen als ''Cap de Gobern'' kommissarisch weiterführen kann oder ob ein Stellvertreter (''Comisjoner de Gobern'') ernannt wird. Die Versammlung hat in der Folge vier Wochen Zeit, um mit absoluter Mehrheit einen neuen Präsidenten zu wählen, der dann wieder die Doppelrolle als Cap de Administratjò und Cap de Gobern übernimmt und eine neue Regierung ernennen kann. Der Präsident der Versammlung kann jederzeit einen Kandidaten vorschlagen, ebenso wie ein Fünftel der Versammlungsmitglieder. Wird innerhalb dieser Frist kein neuer Präsident gewählt, kommt es automatisch zur Auflösung der Versammlung und zur Ausschreibung von Neuwahlen. Dieses System der Vakanz wird seit 1999 ausgeübt und löste die alte Regelung ab, nach der nominell der [[König von Mikolinien|König]], de facto also die [[Mikolinisches Staatsministerium|Zentralregierung]] in [[Servette]] im Falle eines Rücktritts des Präsidenten oder dessen Abwahl automatisch in die Rolle des Handelnden rückte und einen ''Comisjoner'' als provisorischen Regierungschef ernennen konnte. So gelangten 1955 der [[CDM]]-Minister [[Joann Mari Franç]], 1994 der parteilose Beamte [[Chrestièn Guichart]] ins Amt, während die Zentralregierung mehrmals einen abgewählten oder zurückgetretenen Präsidenten mit der kommissarischen Weiterführung der Geschäfte beauftragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der golischen Präsidenten seit 1936 ====&lt;br /&gt;
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| [[Golische Nationalregierung|Gobern National]] &lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Davidel III|Davidel III]], [[Golische Regierung Davidel IV|IV]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1957 Minderheitsregierung, im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;[[Daniel Marrel]], geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PLG]] &amp;lt;small&amp;gt;(1962-1967)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Osqar Meri Erranza]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Erranza|Erranza]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Crèsq]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Crèsq I|Crèsq I]], [[Golische Regierung Crèsq II|II]], [[Golische Regierung Crèsq III|III]], [[Golische Regierung Crèsq IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(1978-1982)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1986)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1982-1984 und 1986-1987 Minderheitsregierung, 1982 und 1986-1987 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Fernand Brês]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Brês|Brês]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]], [[PLG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Franç Elaq]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Elaq|Elaq]]&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò|GN]], [[PSG]], [[PCG]]/[[Verds Gŏols|VG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Chrèstien Guichart]], geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2008&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pètre Doreşal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Doreşal I|Doreşal I]], [[Golische Regierung Doreşal II|II]], [[Golische Regierung Doreşal III|III]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PLG]] &amp;lt;small&amp;gt;(1994-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[PSG]] &amp;lt;small&amp;gt;(2001-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(2001-2006)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(2006-2008)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Cèntre Gŏols|CG]] &amp;lt;small&amp;gt;(2006-2007)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1994-2000 Minderheitsregierung, 2000-2001 und 2006 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 2008|2008]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pâul Senterrsi]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Gŏols Natiò|GN]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Senterrsi|Senterrsi]]&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò|GN]], [[PSG]], [[EUG]]-[[Verds Gŏols|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 2013|2013]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Xàin Borrard]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Borrard|Borrard]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[Parteiensystem Golens]] wird seit 1948 von der gemäßigt-nationalistischen [[Pùble Gŏols|Volkspartei]] (''Pùble Gŏols'', PG) geprägt, die als liberalkonservative zentristische Kraft auftritt und sich in bisher jeder Wahl zur Golenversammlung als stärkste Kraft durchsetzen konnte. 1957 und 1970 vereinte die Volkspartei sogar jeweils die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich. Mit Ausnahme von zwei Legislaturperioden (1953-1956 und 1992-1994) führte die Volkspartei bis 2008 jede Regierung an und stellte den Präsidenten der Provinz. Konkurrenten der Volkspartei im bürgerlichen Lager waren die kleinere [[Partet Liberal Gŏols|Liberale Partei Golens]] (PLG), die gemäßigt-föderalistische Positionen vertrat sowie die micolinische christdemokratische [[CDM]], die den golisch-nationalistischen Partikularismus traditionell ablehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Gegenspieler der Volkspartei auf der politischen Linken war über Jahrzehnte hinweg die [[Kommunistische Partei Golens]] (PCG), die bis in die Achtziger Jahre hinein regelmäßig zwischen 16 und 26 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Wie die Volkspartei vertrat auch die PCG antizentralistische Positionen. Außerdem wand sich die PCG in den Siebziger Jahren dem Eurokommunismus zu. Die kleinere [[Partet Socialist de Gŏole|Sozialistische Partei]] stand regelmäßig im Schatten der Kommunisten  und schaffte es seit 1957 nur noch bei einer einzigen Wahl (1980) über die 10-Prozent-Marke. Nach der Wende des Jahres 1990 verlor die PCG ihre dominante Stellung im linken Lager aber und schaffte es im Bündnis mit den [[Verdes Gŏols|golischen Grünen]] (''[[Eccord Comunist-Verd]]'') nach 1992 nicht mehr über 10 Prozent der Stimmen hinaus, während die Sozialisten sich nach einem Wahlerfolg des Jahres 1992 (17,8 Prozent) jenseits der 10-Prozent-Marke etablieren konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nationalistischen Lager wuchs im Laufe der Jahre die Konkurrenz der PG. Die 1967 aus mehreren Dissidentengruppen der Volkspartei entstandene [[Gŏols Natiò|Golische Nationalpartei]] (''Gŏols Natiò'', GN) konnte ihre Stimmenanteile bis in die Neunziger Jahre hinein regelmäßig vergrößern und wuchs zur ernstzunehmenden Konkurrenz zur Volkspartei heran. Die Nationalpartei vertritt stärker nationalistische sowie im Gegensatz zur Volkspartei eher linke sozialdemokratische Positionen und sieht sich als golisch-nationalistische Fortschrittspartei. Ähnlich wie bei der Volkspartei mäßigten sich im Laufe der Jahre aber auch bei der Nationalpartei die nationalistischen Tendenzen, sodass mit der [[Libretait per Gŏole|Golischen Freiheitspartei]] (''Libretait per Gŏole'', LPG) Ende der Achtziger Jahre eine dritte bedeutende nationalistische Kraft entstand, die in den Neunziger Jahren mit radikalen separatistischen Parolen große Wahlerfolge feiern konnte. Nach dem bisher stärksten Ergebnis der LPG bei den [[Wahl zur golischen Versammlung 2006|Wahlen 2006]] (16,6 Prozent) kam es zum Verbot der Partei, die als politischer Flügel der separatistischen Terrorgruppe FLG angesehen wurde. Als Nachfolgepartei gründete sich die gemäßigtere [[Eljanç Gŏols de Libretait|Freiheitsallianz]] (''Eljanç Gŏols de Libretait'', EGL), die 2008 auf 10 Prozent der Stimmen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2008 kam es zu einer politischen Kräfteverschiebung nach links und zur Bildung einer neuen linksgerichteten Regierungsallianz zwischen GN, PSG und der grün-kommunistischen Linken. Damit ist die PG mit Ausnahme der Jahre 1992-1994 zum erstenmal seit 1956 in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen umfasst die drei golischen Vigueries [[Alágua]] (gol. ''Elaque''), [[Santa Rocca]] und [[Villágua]] (''Vellaque''). Die historischen golischen Gebiete [[Ambristal und Celiso]], [[Guillard]], [[Colágua]] und [[Cania]] gehören dagegen nicht zur heutigen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesteil von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Provinz von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=25090</id>
		<title>Peruzien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=25090"/>
		<updated>2015-12-13T14:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: /* Die Blütezeit des peruzinischen Königreichs im Hochmittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peruzien''' ([[Mikolinische Sprache|mik.]] und [[Peruzinische Sprache|peruz.]] '''Perucia''') ist eine Landschaft im Norden der [[Mikolinische Halbinsel|Mikolinischen Halbinsel]] und ein Landesteil des [[Königreich Mikolinien|Königsreichs Mikolinien]]. Peruzien liegt nördlich der [[Konsetten]] und der [[Nordmikolinische Gebirgskette|Nordmikolinischen Gebirgskette]] und wird im Westen und Norden vom Atlantik umschlossen. Im Osten grenzt es an das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] und an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gliedert sich Peruzien in vier Provinzen ([[Soria]], [[Niederperuzien]], [[Oberperuzien]], [[Nordperuzien-Westligre]]), die gemeinsam die [[Peruzinische Gemeinschaft]] innerhalb des mikolinischen Königreichs bilden. Als historische Hauptstadt Peruziens gilt [[Alessa]], wichtigste Metropole ist [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer kannten das Land nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] unter dem Namen ''Oscania'', benannt nach dem Stamm der ''Oscani'', einem der sagrokeltischen Stämme im Norden. Das im frühen Mittelalter als ''Nordmikolinien'' oder als ''Hiscantia ultra Marem et Montes'' bekannte Peruzien erhielt seinen heutigen Namen erst durch die skandinavischen [[Perutinger]], die sich hier im 8. Jahrhundert ansiedelten und ein eigenes Reich gründeten, das später als [[Königreich Peruzien]] bekannt war. Im 13. und 14. Jahrhundert mit der sagradischen Krone verbunden, fiel Peruzien schließlich 1443 endgültig ans Königreich Mikolinien, das das Land in den sich entwickelnden mikolinischen Nationalstaat inkorporierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt Peruzien an die [[Nordmikolinische Gebirgskette]] und an die [[Litische Konsetten|Litischen Konsetten]]. Nördlich davon erstreckt sich der Ale-Fluss, der in den Konsetten entspringt und bei [[Albero]] in den [[Golf von Albero]] mündet. Im Zentrum Peruziens erhebt sich das [[Hochland von Peruzien]], westlich davon erstreckt sich das [[Peruzinisches Tiefland|Peruzinische Tiefland]]. Dieses grenzt im Nordwesten an die Halbinsel von [[Soria]] mit dem [[Sorisches Plateau|Sorischen Plateau]]. Im Nordosten wird Peruzien von der Ligrischen Küste von der [[Westligre|Westligrischen Halbinsel]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Perucías ==&lt;br /&gt;
=== Peruzien in Antike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die später als ''Peruzien'' bekannte Landschaft im Norden Mikoliniens war in vorrömischer Zeit von [[Sagro-Kelten|sagro-keltischen]] Stämmen bewohnt. Die bedeutendsten Stämme nördlich des [[Ale|Alius]] waren kurz vor der römischen Eroberung die [[Sorier]] im Nordwesten, die [[Oskaner]] nördlich und südlich des Hochlands und die [[Faläer]] im Südosten des Gebiets sowie die westlichen [[Ligrer]] (''Ligri Ulteriores'') an der Küste des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meeres]]. Nach der Eroberung des Südteils der Halbinsel durch die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden auch Teile Nordmikoliniens der Provincia [[Micolina Superior]] zugeschlagen. Im größten Teil des keltischen Nordens konnte jedoch keine römische Herrschaft etabliert werden. Die litischen Berge wurden faktisch zur Grenze des römischen Reichs zum Gebiet der ''Micolina Libera''. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter fielen nacheinander die [[Golen]], [[Skanten]] und [[Herkanden]] im Norden der mikolinischen Halbinsel ein und errichteten eigene Reiche, die sich in kurzen Abständen abwechselten. Ab dem 6. Jahhrundert gehörte der größte Teil Nordmikoliniens zum [[Skantenreich]], ehe der Herkandenfürst [[Franzerich der Große|Francrec der Große]] im späten 7. Jahrhundert die Gebiete nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] in sein gesamtmikolinisches Großreich eingliedern konnte. Seine Nachfolger konnten die Herrschaft über die Gebiete im Norden aber nicht aufrecht erhalten, die im 8. Jahrhundert schließlich wieder unter der Kontrolle skantischer Könige standen und seit ca. 780 zum Herrschaftsgebiet des skantischen Großkönigs [[Rodrec der Große]] gehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den skantischen Reichsteilungen von 799 und 812 gehörte der Norden mikolinischen Halbinsel, zu dieser Zeit als [[Hiscantia ultra Marem et Montes]] bekannt, zum Reich König [[Barungar]]s, der sich aber gegen die seit dem 8. Jahrhundert begonnenen regelmäßigen Plünderungsfahrten norwegischer Seefahrer an die mikolinische Nordküste wehren musste, welche die ohnehin geschwächte skantische Herrschaft zunehmend destabilisierten. Aus den Winterlagern der immer weiter entlang der Flüsse ins Landesinnere vordringenden Nordmänner, die von den Romanen als [[Perutinger|Perutingi]] bezeichnet wurden, entwickelte sich im Machtvakuum der geschwächten Skantenherrschaft zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine dauerhafte Herrschaft perutingischer Machthaber, die sich bald an die einheimische Bevölkerung assimilierten und ihre nordische Sprache ablegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Blütezeit des peruzinischen Königreichs im Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
Im Kampf gegen die Skanten konvertierte der Perutinger [[Farengar]] um 820 zum Christentum und trat dem montanischen König [[Francrec III.]] gegenüber als ''Dux Perutingorum'' auf. Seinen geleisteten Eid widerrief aber bereits sein Sohn [[Naermyngal]] (Nermengal), der in der Nachfolge des 822 gestorbenen Skanten Barungar selbst den Königstitel annahm, den Sohn Barungars namens ''Rodric'' tötete und binnen kurzer Zeit den Großteil des Nordens für sein Reich eroberte. Bereits um 860 gehörte mit Ausnahme der Westligrischen Küste der gesamte Norden der mikolinischen Halbinsel jenseits des Litischen Gebirges zum [[Königreich Perucía|Regnum Perutinum]], dessen Hauptstadt [[Alessa]] wurde. Von dort aus starteten die Perutiner Eroberungsfahrten auf die britischen Inseln, wo sich ihre Herrschaft aber nicht etablieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Jahrhunderten blieb Perucía eine unabhängige Macht im Norden der Halbinsel, führte aber immer wieder Kriege gegen den südlichen und den östlichen Nachbarn. Nach der Wiedervereinigung der [[Herkanden|herkandischen]] Teilreiche zum [[mikolinischen Königreich|Königreich Mikolinien]] und der Konzentration der Skanten auf [[Sagradien]] veränderte sich allmählich die Mächtekonstellation auf der Halbinsel. Das spätestens seit Mitte des 10. Jahrhunderts von einer mikolinischen Expansion bedrohte Perucia suchte Verbündete in [[Skanten]] und unterstützte zunächst dessen Eroberungspolitik in Sagradien. Im sagradischen Thronstreit von 1078 zwischen den [[Dianniden]] und den skantischen [[Lusoniden]] unterstützten die Peruziner die [[Herzog von Scantia|Skantenherzöge]] mit dem Ziel einer sagradisch-peruzinischen Allianz. Teil dieser peruzinisch-lusonidischen Allianz des späten 11. Jahrhunderts war auch die Hochzeit Bertas von Perucía mit [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]. Die Allianz erwies sich mit dem Scheitern Martins in Sagradien und den vermehrten Angriffen Mikoliniens auf Perucia aber als Fehlschlag. Als der peruzinische König [[Johann II. der Kurze|Jouan der Kurze]] im Jahr 1101 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, kam es in Perucia zum [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|großen Thronstreit]], in den Martin der Kühne als Ehemann der Prinzessin Berta eingriff. Der Lusonide konnte sich schließlich gegen Mikolinien durchsetzen und wurde [[König von Perucía]], sodass das Königreich im folgenden Jahrhundert neben [[Scantia]] zum zweiten Kern des [[Ludonidenreich|lusonidischen Reichs]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Lusonidenherrschaft, Peruzinische Kriege und Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Damit blieb Perucía aber auch ständiger Schauplatz innersagradischer wie sagradisch-mikolinischer Kämpfe, die Ende des 12. Jahrhunderts einen Höhepunkt fanden. Mit dem Verlust Scantias begann die Macht der Lusoniden und damit auch die Perucias zu zerfallen. Mit dem Tod des lusonidischen Königs [[Martin II. der Zänker|Martin dem Zänker]] 1242 kam es zudem zu einer dynastischen Krise, die Perucía für ein halbes Jahrhundert zum Zankapfel zwischen den benachbarten Königreichen von Mikolinien und Sagradien machten. In Nachfolgekämpfen wurde der Konflikt sogar bis 1443 ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den erst posthum geborenen Sohn Martins des Zänkers, [[Martin Posthumus]], regierte zunächst ein Regentschaftsrat einheimischer Adliger, der aber seit 1245 vom mikolinischen König [[Richard I.]] kontrolliert wurde. Nach dem plötzlichen Tod des minderjährigen Königs 1249 kam es schließlich zum [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Krieg zwischen Mikolinien und Sagradien]] um das Reich im Norden der Halbinsel. Während der skantische Herzog [[Philipp der Schweigsame]] aus dem [[Haus Redanior]] sich mit Verweis auf den [[Vertrag von Erin]] von 1184 als Haupterben der Lusoniden betrachtete und vom sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] unterstützt wurde, kämpfte Mikolinien auf der Seite eines unehelichen Sohnes Martins des Zänkers, [[Renart von Soria]], der zunächst den Thron an sich reißen konnte und den Regierungsrat auflöste. Renart verlor in der Folge jedoch gegen das sagradische Heer und musste sich nach Mikolinien zurückziehen. [[Philipp der Schweiger]] bestieg nun als Philipp I. den Thron, leistete dem sagradischen König aber auch für sein neues Reich den Lehnseid und beendete damit im Grunde die peruzinische Eigenständigkeit endgültig. Der zwischenzeitige Versuch der Rückeroberung durch Renart von Soria und Mikolinien scheiterte 1255 mit der vernichtenden Niederlage in der [[Schlacht von Porinéi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Lusoniden begann in Peruzien jedoch eine anhaltende Phase der Unruhen und Aufstände, in der Adelsfehden, bürgerkriegsähnliche Kämpfe und Einmischungen von außen, vor allem aus Mikolinien und Sagradien, an der Tagesordnung waren. Nachdem Könug [[Martin IV. Felix]] 1275 den sagradischen mit dem peruzinischen Thron vereint hatte, folgte auf seinen Tod 1289 ein neuerlicher Thronstreit zwischen den sagradischen Königen aus dem [[Haus Redanior]] und einheimischen Magnaten und Thronprätendenten, die sich auf das Erbe der Lusoniden beriefen und von Mikolinien protegiert wurden. Dabei handelte es sich um quer durch den peruzinischen Adel sowie durch das [[Haus Redanior|Königshaus Redanior]] verlaufende Machtkämpfe, die sich mit Konflikten zwischen Sagradien und Mikolinien um den Einfluss auf das Königreich vermischten. Nach Wirren innerhalb des Königshauses konnte sich 1301 mit mikolinischer Hilfe die von [[Johann von Gerón]] begründete Linie des Hauses Redanior gegen die sagradische Linie unter [[Jakob II.]] durchsetzen, sodass die beiden Kronen vorübergehend wieder auseinanderfielen. Unter Johanns beiden Söhnen [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] und [[Sergi I.|Sergi]] wurde die peruzinische Krone jedoch zunächst mit der mikolinischen (1310/13/15) und 1321 schließlich mit sagradischen Krone vereinigt. Die Machtkämpfe zwischen den Königen von Mikolinien und Sagradien um das Reich im Norden der mikolinischen Halbinsel wurden damit vorerst beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sagradisch-mikolinischen [[Union von Alagua]] von 1321 wurde Peruzien damit Teil des neuen, von den Redanior-Königen regierten Großreiches auf beiden Seiten der Konsetten und des Blauen Meers, was den Konflikt um das Land vorübergehend befriedete. Die Kinderlosigkeit [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] und das drohende Aussterben der Redanior führte aber in den 1380er Jahren zu einer dynastischen und politischen Krise, da ein Auseinanderfallen der Union und eine neuerliche kriegerische Auseinandersetzung um die Kronen der Königreiche drohte. 1383 kam es in Teilen Peruziens und Nordmikoliniens zu Aufständen gegen die sagradische Herrschaft. Mit dem vorzeitigen Ende der Union 1386 durch den Abfall Mikoliniens von [[Gabriel IV.]] begann damit eine neue Phase der Kriege um Perucía, die unmittelbar in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] mündete, der sich zu großen Teilen auf peruzinischem Gebiet abspielte. Mit dem [[Vertrag von Albero]] 1390 blieb Peruzien vorerst in der Hand Gabriels, der jedoch keine Nachfolgelösung vorzeigen konnte. Nach seinem Tod 1395 und in der folgenden Nachfolgekrise in Sagradien erkannten die Stände Peruziens keinen der beiden sagradischen Thronprätendenten ([[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph von Óstino|José d'Óstino]]) an, sondern suchten ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen. In dieser Situation des machtpolitischen Vakuums suchte der mikolinische König [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] seine Chance zu nutzen und nach ersten Verhandlungen mit den Ständen des Nordens vollendete Tatsachen zu schaffen. Er fiel unter Berufung auf die [[Konvention von Marbore]] aus dem Jahr 1368 – die eine Vereinigung der Kronen Peruziens und Mikoliniens festsetzte – in den Norden ein und löste den bis 1443 andauernden Krieg gegen Sagradien aus, der mehr als alle Kämpfe zuvor verhehrende Auswirkungen auf die Entwicklung des Landes hatte. Während ein großer Teil des peruzinischen Adels im Rahmen der [[Alberenser Union]] den mikolinischen Regenten anerkannte, hielt eine Gegenpartei den Widerstand aufrecht und verbündete sich mit dem 1396 im sagradischen Thronkampf siegreichen [[Michael I.|Miquel de Vesaey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren wurde Perucía schwer verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer, ehe der [[Friede von Tesqué]] 1443 die Union zwischen dem mikolinischen Königreich in Süd- und Mittelmikolinien und der Krone Perucías herstellte, die bis heute währt. Damit endeten jedoch nicht nur die Jahrhunderte andauernden Auseinandersetzungen um den Besitz des Landes, sondern auch die Eigenständigkeit des peruzinischen Königreichs, das nun vollends ins Königreich Mikolinien eingegliedert wurde. An die eigenständige Tradition des Nordreichs verweist heute der Titel [[Prinz von Perucía]], den der mikolinische Thronfolger traditionsgemäß trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzien als Peripherie im Mikolinischen Staat ===&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Königreich unter den [[Interea]]-Königen wurde Peruzien bald zur Randprovinz, da sich das Zentrum des Reichs nach wie vor im Süden rund um das Gebiet der [[Eraltiefebene]] befand und sich der Norden nur sehr langsam von den Verwüstungen des Krieges erholte. Die Könige des späteren 15. Jahrhunderts betrieben von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der peruzinischen Eigenständigkeit. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Mit der Landung des Calvinistenführers [[Francis Howle]] (Franciscus Uleus) im nordmikolinischen [[Erin]] im Jahr 1540 verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Die beiden [[Uleistenkriege]] von 1549-1552 und von 1559-1564, die zu neuerlichen Verwüstungen in Peruzien führten, wurden von Seiten des calvinistischen Adels daher zugleich als Religions- und Freiheitskriege gegen das katholisch-mikolinische Regiment von [[Nanthés]] geführt. Es kam zu harten Auseinandersetzungen und Säuberungen im Adel durch die siegreiche mikolinische Zentralmacht, die die Rebellion schließlich niederschlagen, die Lage aber nicht gänzlich befrieden konnte. Erst das Toleranzedikt [[Albert I. von Mikolinien|Alberts I.]] 1584 konnte die Protestantenverfolgungen beenden und gewährte den peruzinischen Calvinisten weitgehend Religionsfreiheit, noch heute existiert in einigen Gebieten Peruziens eine große protestantische Minderheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche Unruhen führten bald jedoch zu harten Maßnahmen gegen die Stände. Die Peruziner verloren einen Großteil ihrer Selbstverwaltungsrechte, das Doppelkönigreich wurde wesentlich zentralisiert. In den kommenden Jahrhundert blieb die Situation im schwach besiedelten Norden weitgehend ruhig, die peruzinische Kultur sowie die einheimische Sprache wurden aber im Zuge der Zentralisierungsbestrebungen des 18. Jahrhunderts immer mehr zurückgedrängt. Der mikolinische Nationalismus des 19. Jahrhunderts sah den Norden schließlich als integralen Bestandteil des mikolinischen Nationalstaats, seine politische Autonomie ging im 18. Jahrhundert verloren und die peruzinischen Stände gingen voll in den gesamtmikolinischen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts machte [[Albero]] schließlich zu einer neuen Metropole. Aus ganz Peruzien, aber auch aus anderen Gebieten des Königreichs kamen Arbeiter mit ihren Familien nach Albero, das binnen eines halben Jahrhunderts zur zweitgrößten Stadt des Landes nach [[Servette]] heranwuchs. Dagegen blieb der große Rest des Landes von der Industrialisierung weitgehend unbeeinflusst und weiterhin agrarisch geprägt. Im Gegensatz zum ebenfalls dem mikolinischen Zentralismus ausgesetzten [[Golen]] brachte die Romantik des 19. Jahrhunderts keine groß angelegte Renaissance der peruzinischen Unabhängigkeitsbewegung. Dennoch verbreiteten sich im ganzen Land peruzinische Regionalismen und die eigenständige Kultur wurde zunehmend gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren erhielt auch eine eigenständige peruzinische Unabhängigkeitsbewegung Auftrieb, die zu vereinzelten Versuchen führte, Perucia vom Rest des Königreichs abzuspalten, die aber von der Staatsregierung im Süden aber unterdrückt wurde und insgesamt schwach blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Föderalisierung ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Maikrise 1948]] und dem Ende der [[Nationale Koalition|nationalen Koalitionsregierung]] erhielten aber auch die Autonomiebestrebungen Peruziens Nachdruck. Mit der Verfassungsrevision vom Dezember 1948 wurde ''Peruzien'' wie auch ''Golen'' zu einem distinkten ''Landesteil'' erklärt, erhielt aber keine gemeinsamen politischen Strukturen. Stattdessen wurde den peruzinischen Provinzen [[Niederperuzien]] (Hauptstadt [[Albero]]), [[Oberperuzien]] ([[Alessa]]) und [[Nordperuzien-Westligre]] ([[Luagua]]) der Status föderaler Subjekte mit Eigenstaatlichkeit zuerkannt. [[Soria]] blieb zunächst Bestandteil Niederperuziens und wurde erst 1991 ausgegliedert und zur eigenständigen Provinz erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Bundesstaat blieb der Norden jedoch vergleichsweise unterentwickelt und weitgehend von den Steuereinnahmen des Süden abhängig. Einzige Ausnahme stellte die Industrieregion um die Hafenstadt [[Albero]] dar, die als Metropolregion mehrere Millionen Einwohner fasst und die historische Hauptstadt [[Alessa]] als Zentrum des Nordens abgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Gegengewicht gegen den einwohner- und industriestarken Süden zu bilden, wurde 1993 die [[Peruzinische Gemeinschaft]] als inter-regionale Arbeitsgemeinschaft gegründet, die aber auf die Koordination auf einigen Politikfeldern beschränkt bleibt. Vor allem in der Kultur- und Schulpolitik gehen die Nordregionen gemeinsame Wege und orientieren sich in jüngster Zeit wieder vermehrt an Vorstellungen einer eigenen peruzinischen Identität inklusive der Förderung der eigenen Landessprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesteil von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Golen''' ([[Golische Sprache|golisch]] ''Gŏole'', golisch ''Gŏole'', mikolinisch ''Gólica'') ist eine Provinz im Osten [[Mikolinien]]s und zugleich einer von drei Landesteilen des Königreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz liegt an der Nordküste des [[Blaues Meer|Blauen Meers]] am Südrand des [[Konsetten]]gebirges. Hauptstadt und Sitz von Parlament und Regierung ist [[Alágua]] (golisch ''Elaque''). Amtssprache ist [[Golisch]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Provinz Golen umfasst nur einen Teil des [[Historisches Golen|historischen Golen]], zu dem auch Teile der [[Eskada]], die heutige sagradische Autonome Region [[Ambristal und Celiso]] sowie kleinere Grenzgebiete der mikolinischen Provinzen [[Alto Conte]] und [[Lítica-Paes Montane]] gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Golens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
=== Parlament und Regierung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen verfügt als Gliedstaat der föderalen Monarchie [[Micolinien]] über eine eigene Selbstverwaltung (golisch ''Administratjò Gŏols''), die im ''Golenstatut'' von 1949 festgeschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Einkammerlegislative fungiert die 151 Mitglieder starke [[Golische Versammlung|Versammlung]] (amtlich golisch ''Esemblëe Gŏols''), die alle fünf Jahre direkt nach dem Verhältniswahlrecht gewählt wird. Vorsitzender ist der Präsident der Versammlung (''President de le Esemblëe''), der für jeweils eine Legislaturperiode gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der provnzialen Verwaltung steht der [[President Gŏols]] (mikolinisch ''President de Gólica''), der von der Versammlung gewählt wird und die Provinzregierung (''Gobern Gŏols'') ernennt. Er ist höchster Repräsentant der Provinzialverwaltung (''Cap de Administratjò'') und fungiert im Normalfall zugleich als ''Cap de Gobern'' und ist der Versammlung verantwortlich, die ihm und seiner Regierung das Misstrauen aussprechen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1993 gab es kein formelles Misstrauensvotum, stattdessen konnten nur bestimmte parlamentarische Niederlagen einen Präsidenten zu Fall bringen. Seither gibt es die Möglichkeit eines konstruktiven Misstrauensvotums. Außerdem kann ein Präsident die Vertrauensfrage stellen. Verliert der Präsident das Vertrauen des Parlaments, verstirbt im Amt oder tritt zurück, dann rückt automatisch der Präsident der Versammlung an die Spitze der Provinzialverwaltung, der im Folgenden entscheiden kann, ob der amtierende Präsident seine Funktionen als ''Cap de Gobern'' kommissarisch weiterführen kann oder ob ein Stellvertreter (''Comisjoner de Gobern'') ernannt wird. Die Versammlung hat in der Folge vier Wochen Zeit, um mit absoluter Mehrheit einen neuen Präsidenten zu wählen, der dann wieder die Doppelrolle als Cap de Administratjò und Cap de Gobern übernimmt und eine neue Regierung ernennen kann. Der Präsident der Versammlung kann jederzeit einen Kandidaten vorschlagen, ebenso wie ein Fünftel der Versammlungsmitglieder. Wird innerhalb dieser Frist kein neuer Präsident gewählt, kommt es automatisch zur Auflösung der Versammlung und zur Ausschreibung von Neuwahlen. Dieses System der Vakanz wird seit 1999 ausgeübt und löste die alte Regelung ab, nach der nominell der [[König von Mikolinien|König]], de facto also die [[Mikolinisches Staatsministerium|Zentralregierung]] in [[Servette]] im Falle eines Rücktritts des Präsidenten oder dessen Abwahl automatisch in die Rolle des Handelnden rückte und einen ''Comisjoner'' als provisorischen Regierungschef ernennen konnte. So gelangten 1955 der [[CDM]]-Minister [[Joann Mari Franç]], 1994 der parteilose Beamte [[Chrestièn Guichart]] ins Amt, während die Zentralregierung mehrmals einen abgewählten oder zurückgetretenen Präsidenten mit der kommissarischen Weiterführung der Geschäfte beauftragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der golischen Präsidenten seit 1936 ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidents de lu Gobern National Gŏols&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1936&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1941&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Valentin Cŏrpas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Nationalregierung|Gobern National]] &lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
| ermordet&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Eduard Cornell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Nationalregierung|Gobern National]] &lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PPG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1957 Minderheitsregierung, im Amt verstorben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[David Letard]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Letard I|Letard I]], [[Golische Regierung Letard II|II]], [[Golische Regierung Letard III|III]], [[Golische Regierung Letard IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PLG]] &amp;lt;small&amp;gt;(1962-1967)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1970 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Golische Provinzialwahl 1975|1975]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Osqar Meri Erranza]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Erranza|Erranza]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noribert Crèsq]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Pùble Gŏols|PG]]&lt;br /&gt;
| [[Golische Regierung Crèsq I|Crèsq I]], [[Golische Regierung Crèsq II|II]], [[Golische Regierung Crèsq III|III]], [[Golische Regierung Crèsq IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]] &amp;lt;small&amp;gt;(1978-1982)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Gŏols Natiò|GN]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1986)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1982-1984 und 1986-1987 Minderheitsregierung, 1982 und 1986-1987 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Brês|Brês]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[CDM]], [[PLG]]&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;1994-2000 Minderheitsregierung, 2000-2001 und 2006 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Pâul Senterrsi]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Senterrsi|Senterrsi]]&lt;br /&gt;
| [[Gŏols Natiò|GN]], [[PSG]], [[EUG]]-[[Verds Gŏols|V]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Xàin Borrard]]&lt;br /&gt;
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| [[Golische Regierung Borrard|Borrard]]&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|PG]], [[PSG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[Parteiensystem Golens]] wird seit 1948 von der gemäßigt-nationalistischen [[Pùble Gŏols|Volkspartei]] (''Pùble Gŏols'', PG) geprägt, die als liberalkonservative zentristische Kraft auftritt und sich in bisher jeder Wahl zur Golenversammlung als stärkste Kraft durchsetzen konnte. 1957 und 1970 vereinte die Volkspartei sogar jeweils die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich. Mit Ausnahme von zwei Legislaturperioden (1953-1956 und 1992-1994) führte die Volkspartei bis 2008 jede Regierung an und stellte den Präsidenten der Provinz. Konkurrenten der Volkspartei im bürgerlichen Lager waren die kleinere [[Partet Liberal Gŏols|Liberale Partei Golens]] (PLG), die gemäßigt-föderalistische Positionen vertrat sowie die micolinische christdemokratische [[CDM]], die den golisch-nationalistischen Partikularismus traditionell ablehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Gegenspieler der Volkspartei auf der politischen Linken war über Jahrzehnte hinweg die [[Kommunistische Partei Golens]] (PCG), die bis in die Achtziger Jahre hinein regelmäßig zwischen 16 und 26 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Wie die Volkspartei vertrat auch die PCG antizentralistische Positionen. Außerdem wand sich die PCG in den Siebziger Jahren dem Eurokommunismus zu. Die kleinere [[Partet Socialist de Gŏole|Sozialistische Partei]] stand regelmäßig im Schatten der Kommunisten  und schaffte es seit 1957 nur noch bei einer einzigen Wahl (1980) über die 10-Prozent-Marke. Nach der Wende des Jahres 1990 verlor die PCG ihre dominante Stellung im linken Lager aber und schaffte es im Bündnis mit den [[Verdes Gŏols|golischen Grünen]] (''[[Eccord Comunist-Verd]]'') nach 1992 nicht mehr über 10 Prozent der Stimmen hinaus, während die Sozialisten sich nach einem Wahlerfolg des Jahres 1992 (17,8 Prozent) jenseits der 10-Prozent-Marke etablieren konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nationalistischen Lager wuchs im Laufe der Jahre die Konkurrenz der PG. Die 1967 aus mehreren Dissidentengruppen der Volkspartei entstandene [[Gŏols Natiò|Golische Nationalpartei]] (''Gŏols Natiò'', GN) konnte ihre Stimmenanteile bis in die Neunziger Jahre hinein regelmäßig vergrößern und wuchs zur ernstzunehmenden Konkurrenz zur Volkspartei heran. Die Nationalpartei vertritt stärker nationalistische sowie im Gegensatz zur Volkspartei eher linke sozialdemokratische Positionen und sieht sich als golisch-nationalistische Fortschrittspartei. Ähnlich wie bei der Volkspartei mäßigten sich im Laufe der Jahre aber auch bei der Nationalpartei die nationalistischen Tendenzen, sodass mit der [[Libretait per Gŏole|Golischen Freiheitspartei]] (''Libretait per Gŏole'', LPG) Ende der Achtziger Jahre eine dritte bedeutende nationalistische Kraft entstand, die in den Neunziger Jahren mit radikalen separatistischen Parolen große Wahlerfolge feiern konnte. Nach dem bisher stärksten Ergebnis der LPG bei den [[Wahl zur golischen Versammlung 2006|Wahlen 2006]] (16,6 Prozent) kam es zum Verbot der Partei, die als politischer Flügel der separatistischen Terrorgruppe FLG angesehen wurde. Als Nachfolgepartei gründete sich die gemäßigtere [[Eljanç Gŏols de Libretait|Freiheitsallianz]] (''Eljanç Gŏols de Libretait'', EGL), die 2008 auf 10 Prozent der Stimmen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen 2008 kam es zu einer politischen Kräfteverschiebung nach links und zur Bildung einer neuen linksgerichteten Regierungsallianz zwischen GN, PSG und der grün-kommunistischen Linken. Damit ist die PG mit Ausnahme der Jahre 1992-1994 zum erstenmal seit 1956 in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Provinz Golen umfasst die drei golischen Vigueries [[Alágua]] (gol. ''Elaque''), [[Santa Rocca]] und [[Villágua]] (''Vellaque''). Die historischen golischen Gebiete [[Ambristal und Celiso]], [[Guillard]], [[Colágua]] und [[Cania]] gehören dagegen nicht zur heutigen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesteil von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Provinz von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=25088</id>
		<title>Peruzien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peruzien''' ([[Mikolinische Sprache|mik.]] und [[Peruzinische Sprache|peruz.]] '''Perucia''') ist eine Landschaft im Norden der [[Mikolinische Halbinsel|Mikolinischen Halbinsel]] und ein Landesteil des [[Königreich Mikolinien|Königsreichs Mikolinien]]. Peruzien liegt nördlich der [[Konsetten]] und der [[Nordmikolinische Gebirgskette|Nordmikolinischen Gebirgskette]] und wird im Westen und Norden vom Atlantik umschlossen. Im Osten grenzt es an das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] und an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gliedert sich Peruzien in vier Provinzen ([[Soria]], [[Niederperuzien]], [[Oberperuzien]], [[Nordperuzien-Westligre]]), die gemeinsam die [[Peruzinische Gemeinschaft]] innerhalb des mikolinischen Königreichs bilden. Als historische Hauptstadt Peruziens gilt [[Alessa]], wichtigste Metropole ist [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer kannten das Land nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] unter dem Namen ''Oscania'', benannt nach dem Stamm der ''Oscani'', einem der sagrokeltischen Stämme im Norden. Das im frühen Mittelalter als ''Nordmikolinien'' oder als ''Hiscantia ultra Marem et Montes'' bekannte Peruzien erhielt seinen heutigen Namen erst durch die skandinavischen [[Perutinger]], die sich hier im 8. Jahrhundert ansiedelten und ein eigenes Reich gründeten, das später als [[Königreich Peruzien]] bekannt war. Im 13. und 14. Jahrhundert mit der sagradischen Krone verbunden, fiel Peruzien schließlich 1443 endgültig ans Königreich Mikolinien, das das Land in den sich entwickelnden mikolinischen Nationalstaat inkorporierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt Peruzien an die [[Nordmikolinische Gebirgskette]] und an die [[Litische Konsetten|Litischen Konsetten]]. Nördlich davon erstreckt sich der Ale-Fluss, der in den Konsetten entspringt und bei [[Albero]] in den [[Golf von Albero]] mündet. Im Zentrum Peruziens erhebt sich das [[Hochland von Peruzien]], westlich davon erstreckt sich das [[Peruzinisches Tiefland|Peruzinische Tiefland]]. Dieses grenzt im Nordwesten an die Halbinsel von [[Soria]] mit dem [[Sorisches Plateau|Sorischen Plateau]]. Im Nordosten wird Peruzien von der Ligrischen Küste von der [[Westligre|Westligrischen Halbinsel]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Perucías ==&lt;br /&gt;
=== Peruzien in Antike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die später als ''Peruzien'' bekannte Landschaft im Norden Mikoliniens war in vorrömischer Zeit von [[Sagro-Kelten|sagro-keltischen]] Stämmen bewohnt. Die bedeutendsten Stämme nördlich des [[Ale|Alius]] waren kurz vor der römischen Eroberung die [[Sorier]] im Nordwesten, die [[Oskaner]] nördlich und südlich des Hochlands und die [[Faläer]] im Südosten des Gebiets sowie die westlichen [[Ligrer]] (''Ligri Ulteriores'') an der Küste des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meeres]]. Nach der Eroberung des Südteils der Halbinsel durch die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden auch Teile Nordmikoliniens der Provincia [[Micolina Superior]] zugeschlagen. Im größten Teil des keltischen Nordens konnte jedoch keine römische Herrschaft etabliert werden. Die litischen Berge wurden faktisch zur Grenze des römischen Reichs zum Gebiet der ''Micolina Libera''. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter fielen nacheinander die [[Golen]], [[Skanten]] und [[Herkanden]] im Norden der mikolinischen Halbinsel ein und errichteten eigene Reiche, die sich in kurzen Abständen abwechselten. Ab dem 6. Jahhrundert gehörte der größte Teil Nordmikoliniens zum [[Skantenreich]], ehe der Herkandenfürst [[Franzerich der Große|Francrec der Große]] im späten 7. Jahrhundert die Gebiete nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] in sein gesamtmikolinisches Großreich eingliedern konnte. Seine Nachfolger konnten die Herrschaft über die Gebiete im Norden aber nicht aufrecht erhalten, die im 8. Jahrhundert schließlich wieder unter der Kontrolle skantischer Könige standen und seit ca. 780 zum Herrschaftsgebiet des skantischen Großkönigs [[Rodrec der Große]] gehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den skantischen Reichsteilungen von 799 und 812 gehörte der Norden mikolinischen Halbinsel, zu dieser Zeit als [[Hiscantia ultra Marem et Montes]] bekannt, zum Reich König [[Barungar]]s, der sich aber gegen die seit dem 8. Jahrhundert begonnenen regelmäßigen Plünderungsfahrten norwegischer Seefahrer an die mikolinische Nordküste wehren musste, welche die ohnehin geschwächte skantische Herrschaft zunehmend destabilisierten. Aus den Winterlagern der immer weiter entlang der Flüsse ins Landesinnere vordringenden Nordmänner, die von den Romanen als [[Perutinger|Perutingi]] bezeichnet wurden, entwickelte sich im Machtvakuum der geschwächten Skantenherrschaft zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine dauerhafte Herrschaft perutingischer Machthaber, die sich bald an die einheimische Bevölkerung assimilierten und ihre nordische Sprache ablegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Blütezeit des peruzinischen Königreichs im Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
Im Kampf gegen die Skanten konvertierte der Perutinger [[Farengar]] um 820 zum Christentum und trat dem montanischen König [[Francrec III.]] gegenüber als ''Dux Perutingorum'' auf. Seinen geleisteten Eid widerrief aber bereits sein Sohn [[Naermyngal]] (Nermengal), der in der Nachfolge des 822 gestorbenen Skanten Barungar selbst den Königstitel annahm, den Sohn Barungars namens ''Rodric'' tötete und binnen kurzer Zeit den Großteil des Nordens für sein Reich eroberte. Bereits um 860 gehörte mit Ausnahme der Westligrischen Küste der gesamte Norden der mikolinischen Halbinsel jenseits der Königsgebirge zum [[Königreich Perucía|Regnum Perutinum]], dessen Hauptstadt [[Alessa]] wurde. Von dort aus starteten die Perutiner Eroberungsfahrten auf die britischen Inseln, wo sich ihre Herrschaft aber nicht etablieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Jahrhunderten blieb Perucía eine unabhängige Macht im Norden der Halbinsel, führte aber immer wieder Kriege gegen den südlichen und den östlichen Nachbarn. Nach der Wiedervereinigung der [[Herkanden|herkandischen]] Teilreiche zum [[mikolinischen Königreich|Königreich Mikolinien]] und der Konzentration der Skanten auf [[Sagradien]] veränderte sich allmählich die Mächtekonstellation auf der Halbinsel. Das spätestens seit Mitte des 10. Jahrhunderts von einer mikolinischen Expansion bedrohte Perucia suchte Verbündete in [[Skanten]] und unterstützte zunächst dessen Eroberungspolitik in Sagradien. Im sagradischen Thronstreit von 1078 zwischen den [[Dianniden]] und den skantischen [[Lusoniden]] unterstützten die Peruziner die [[Herzog von Scantia|Skantenherzöge]] mit dem Ziel einer sagradisch-peruzinischen Allianz. Teil dieser peruzinisch-lusonidischen Allianz des späten 11. Jahrhunderts war auch die Hochzeit Bertas von Perucía mit [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]. Die Allianz erwies sich mit dem Scheitern Martins in Sagradien und den vermehrten Angriffen Mikoliniens auf Perucia aber als Fehlschlag. Als der peruzinische König [[Johann II. der Kurze|Jouan der Kurze]] im Jahr 1101 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, kam es in Perucia zum [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|großen Thronstreit]], in den Martin der Kühne als Ehemann der Prinzessin Berta eingriff. Der Lusonide konnte sich schließlich gegen Mikolinien durchsetzen und wurde [[König von Perucía]], sodass das Königreich im folgenden Jahrhundert neben [[Scantia]] zum zweiten Kern des [[Ludonidenreich|lusonidischen Reichs]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Lusonidenherrschaft, Peruzinische Kriege und Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Damit blieb Perucía aber auch ständiger Schauplatz innersagradischer wie sagradisch-mikolinischer Kämpfe, die Ende des 12. Jahrhunderts einen Höhepunkt fanden. Mit dem Verlust Scantias begann die Macht der Lusoniden und damit auch die Perucias zu zerfallen. Mit dem Tod des lusonidischen Königs [[Martin II. der Zänker|Martin dem Zänker]] 1242 kam es zudem zu einer dynastischen Krise, die Perucía für ein halbes Jahrhundert zum Zankapfel zwischen den benachbarten Königreichen von Mikolinien und Sagradien machten. In Nachfolgekämpfen wurde der Konflikt sogar bis 1443 ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den erst posthum geborenen Sohn Martins des Zänkers, [[Martin Posthumus]], regierte zunächst ein Regentschaftsrat einheimischer Adliger, der aber seit 1245 vom mikolinischen König [[Richard I.]] kontrolliert wurde. Nach dem plötzlichen Tod des minderjährigen Königs 1249 kam es schließlich zum [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Krieg zwischen Mikolinien und Sagradien]] um das Reich im Norden der Halbinsel. Während der skantische Herzog [[Philipp der Schweigsame]] aus dem [[Haus Redanior]] sich mit Verweis auf den [[Vertrag von Erin]] von 1184 als Haupterben der Lusoniden betrachtete und vom sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] unterstützt wurde, kämpfte Mikolinien auf der Seite eines unehelichen Sohnes Martins des Zänkers, [[Renart von Soria]], der zunächst den Thron an sich reißen konnte und den Regierungsrat auflöste. Renart verlor in der Folge jedoch gegen das sagradische Heer und musste sich nach Mikolinien zurückziehen. [[Philipp der Schweiger]] bestieg nun als Philipp I. den Thron, leistete dem sagradischen König aber auch für sein neues Reich den Lehnseid und beendete damit im Grunde die peruzinische Eigenständigkeit endgültig. Der zwischenzeitige Versuch der Rückeroberung durch Renart von Soria und Mikolinien scheiterte 1255 mit der vernichtenden Niederlage in der [[Schlacht von Porinéi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Lusoniden begann in Peruzien jedoch eine anhaltende Phase der Unruhen und Aufstände, in der Adelsfehden, bürgerkriegsähnliche Kämpfe und Einmischungen von außen, vor allem aus Mikolinien und Sagradien, an der Tagesordnung waren. Nachdem Könug [[Martin IV. Felix]] 1275 den sagradischen mit dem peruzinischen Thron vereint hatte, folgte auf seinen Tod 1289 ein neuerlicher Thronstreit zwischen den sagradischen Königen aus dem [[Haus Redanior]] und einheimischen Magnaten und Thronprätendenten, die sich auf das Erbe der Lusoniden beriefen und von Mikolinien protegiert wurden. Dabei handelte es sich um quer durch den peruzinischen Adel sowie durch das [[Haus Redanior|Königshaus Redanior]] verlaufende Machtkämpfe, die sich mit Konflikten zwischen Sagradien und Mikolinien um den Einfluss auf das Königreich vermischten. Nach Wirren innerhalb des Königshauses konnte sich 1301 mit mikolinischer Hilfe die von [[Johann von Gerón]] begründete Linie des Hauses Redanior gegen die sagradische Linie unter [[Jakob II.]] durchsetzen, sodass die beiden Kronen vorübergehend wieder auseinanderfielen. Unter Johanns beiden Söhnen [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] und [[Sergi I.|Sergi]] wurde die peruzinische Krone jedoch zunächst mit der mikolinischen (1310/13/15) und 1321 schließlich mit sagradischen Krone vereinigt. Die Machtkämpfe zwischen den Königen von Mikolinien und Sagradien um das Reich im Norden der mikolinischen Halbinsel wurden damit vorerst beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sagradisch-mikolinischen [[Union von Alagua]] von 1321 wurde Peruzien damit Teil des neuen, von den Redanior-Königen regierten Großreiches auf beiden Seiten der Konsetten und des Blauen Meers, was den Konflikt um das Land vorübergehend befriedete. Die Kinderlosigkeit [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] und das drohende Aussterben der Redanior führte aber in den 1380er Jahren zu einer dynastischen und politischen Krise, da ein Auseinanderfallen der Union und eine neuerliche kriegerische Auseinandersetzung um die Kronen der Königreiche drohte. 1383 kam es in Teilen Peruziens und Nordmikoliniens zu Aufständen gegen die sagradische Herrschaft. Mit dem vorzeitigen Ende der Union 1386 durch den Abfall Mikoliniens von [[Gabriel IV.]] begann damit eine neue Phase der Kriege um Perucía, die unmittelbar in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] mündete, der sich zu großen Teilen auf peruzinischem Gebiet abspielte. Mit dem [[Vertrag von Albero]] 1390 blieb Peruzien vorerst in der Hand Gabriels, der jedoch keine Nachfolgelösung vorzeigen konnte. Nach seinem Tod 1395 und in der folgenden Nachfolgekrise in Sagradien erkannten die Stände Peruziens keinen der beiden sagradischen Thronprätendenten ([[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph von Óstino|José d'Óstino]]) an, sondern suchten ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen. In dieser Situation des machtpolitischen Vakuums suchte der mikolinische König [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] seine Chance zu nutzen und nach ersten Verhandlungen mit den Ständen des Nordens vollendete Tatsachen zu schaffen. Er fiel unter Berufung auf die [[Konvention von Marbore]] aus dem Jahr 1368 – die eine Vereinigung der Kronen Peruziens und Mikoliniens festsetzte – in den Norden ein und löste den bis 1443 andauernden Krieg gegen Sagradien aus, der mehr als alle Kämpfe zuvor verhehrende Auswirkungen auf die Entwicklung des Landes hatte. Während ein großer Teil des peruzinischen Adels im Rahmen der [[Alberenser Union]] den mikolinischen Regenten anerkannte, hielt eine Gegenpartei den Widerstand aufrecht und verbündete sich mit dem 1396 im sagradischen Thronkampf siegreichen [[Michael I.|Miquel de Vesaey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren wurde Perucía schwer verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer, ehe der [[Friede von Tesqué]] 1443 die Union zwischen dem mikolinischen Königreich in Süd- und Mittelmikolinien und der Krone Perucías herstellte, die bis heute währt. Damit endeten jedoch nicht nur die Jahrhunderte andauernden Auseinandersetzungen um den Besitz des Landes, sondern auch die Eigenständigkeit des peruzinischen Königreichs, das nun vollends ins Königreich Mikolinien eingegliedert wurde. An die eigenständige Tradition des Nordreichs verweist heute der Titel [[Prinz von Perucía]], den der mikolinische Thronfolger traditionsgemäß trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzien als Peripherie im Mikolinischen Staat ===&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Königreich unter den [[Interea]]-Königen wurde Peruzien bald zur Randprovinz, da sich das Zentrum des Reichs nach wie vor im Süden rund um das Gebiet der [[Eraltiefebene]] befand und sich der Norden nur sehr langsam von den Verwüstungen des Krieges erholte. Die Könige des späteren 15. Jahrhunderts betrieben von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der peruzinischen Eigenständigkeit. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Mit der Landung des Calvinistenführers [[Francis Howle]] (Franciscus Uleus) im nordmikolinischen [[Erin]] im Jahr 1540 verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Die beiden [[Uleistenkriege]] von 1549-1552 und von 1559-1564, die zu neuerlichen Verwüstungen in Peruzien führten, wurden von Seiten des calvinistischen Adels daher zugleich als Religions- und Freiheitskriege gegen das katholisch-mikolinische Regiment von [[Nanthés]] geführt. Es kam zu harten Auseinandersetzungen und Säuberungen im Adel durch die siegreiche mikolinische Zentralmacht, die die Rebellion schließlich niederschlagen, die Lage aber nicht gänzlich befrieden konnte. Erst das Toleranzedikt [[Albert I. von Mikolinien|Alberts I.]] 1584 konnte die Protestantenverfolgungen beenden und gewährte den peruzinischen Calvinisten weitgehend Religionsfreiheit, noch heute existiert in einigen Gebieten Peruziens eine große protestantische Minderheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche Unruhen führten bald jedoch zu harten Maßnahmen gegen die Stände. Die Peruziner verloren einen Großteil ihrer Selbstverwaltungsrechte, das Doppelkönigreich wurde wesentlich zentralisiert. In den kommenden Jahrhundert blieb die Situation im schwach besiedelten Norden weitgehend ruhig, die peruzinische Kultur sowie die einheimische Sprache wurden aber im Zuge der Zentralisierungsbestrebungen des 18. Jahrhunderts immer mehr zurückgedrängt. Der mikolinische Nationalismus des 19. Jahrhunderts sah den Norden schließlich als integralen Bestandteil des mikolinischen Nationalstaats, seine politische Autonomie ging im 18. Jahrhundert verloren und die peruzinischen Stände gingen voll in den gesamtmikolinischen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts machte [[Albero]] schließlich zu einer neuen Metropole. Aus ganz Peruzien, aber auch aus anderen Gebieten des Königreichs kamen Arbeiter mit ihren Familien nach Albero, das binnen eines halben Jahrhunderts zur zweitgrößten Stadt des Landes nach [[Servette]] heranwuchs. Dagegen blieb der große Rest des Landes von der Industrialisierung weitgehend unbeeinflusst und weiterhin agrarisch geprägt. Im Gegensatz zum ebenfalls dem mikolinischen Zentralismus ausgesetzten [[Golen]] brachte die Romantik des 19. Jahrhunderts keine groß angelegte Renaissance der peruzinischen Unabhängigkeitsbewegung. Dennoch verbreiteten sich im ganzen Land peruzinische Regionalismen und die eigenständige Kultur wurde zunehmend gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren erhielt auch eine eigenständige peruzinische Unabhängigkeitsbewegung Auftrieb, die zu vereinzelten Versuchen führte, Perucia vom Rest des Königreichs abzuspalten, die aber von der Staatsregierung im Süden aber unterdrückt wurde und insgesamt schwach blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Föderalisierung ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Maikrise 1948]] und dem Ende der [[Nationale Koalition|nationalen Koalitionsregierung]] erhielten aber auch die Autonomiebestrebungen Peruziens Nachdruck. Mit der Verfassungsrevision vom Dezember 1948 wurde ''Peruzien'' wie auch ''Golen'' zu einem distinkten ''Landesteil'' erklärt, erhielt aber keine gemeinsamen politischen Strukturen. Stattdessen wurde den peruzinischen Provinzen [[Niederperuzien]] (Hauptstadt [[Albero]]), [[Oberperuzien]] ([[Alessa]]) und [[Nordperuzien-Westligre]] ([[Luagua]]) der Status föderaler Subjekte mit Eigenstaatlichkeit zuerkannt. [[Soria]] blieb zunächst Bestandteil Niederperuziens und wurde erst 1991 ausgegliedert und zur eigenständigen Provinz erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Bundesstaat blieb der Norden jedoch vergleichsweise unterentwickelt und weitgehend von den Steuereinnahmen des Süden abhängig. Einzige Ausnahme stellte die Industrieregion um die Hafenstadt [[Albero]] dar, die als Metropolregion mehrere Millionen Einwohner fasst und die historische Hauptstadt [[Alessa]] als Zentrum des Nordens abgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Gegengewicht gegen den einwohner- und industriestarken Süden zu bilden, wurde 1993 die [[Peruzinische Gemeinschaft]] als inter-regionale Arbeitsgemeinschaft gegründet, die aber auf die Koordination auf einigen Politikfeldern beschränkt bleibt. Vor allem in der Kultur- und Schulpolitik gehen die Nordregionen gemeinsame Wege und orientieren sich in jüngster Zeit wieder vermehrt an Vorstellungen einer eigenen peruzinischen Identität inklusive der Förderung der eigenen Landessprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesteil von Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=25087</id>
		<title>Peruzien</title>
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		<updated>2015-12-13T14:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peruzien''' ([[Mikolinische Sprache|mik.]] und [[Peruzinische Sprache|peruz.]] '''Perucia''') ist eine Landschaft im Norden der [[Mikolinische Halbinsel|Mikolinischen Halbinsel]] und ein Landesteil des [[Königreich Mikolinien|Königsreichs Mikolinien]]. Peruzien liegt nördlich der [[Konsetten]] und der [[Nordmikolinische Gebirgskette|Nordmikolinischen Gebirgskette]] und wird im Westen und Norden vom Atlantik umschlossen. Im Osten grenzt es an das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] und an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gliedert sich Peruzien in vier Provinzen ([[Soria]], [[Niederperuzien]], [[Oberperuzien]], [[Nordperuzien-Westligre]]), die gemeinsam die [[Peruzinische Gemeinschaft]] innerhalb des mikolinischen Königreichs bilden. Als historische Hauptstadt Peruziens gilt [[Alessa]], wichtigste Metropole ist [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer kannten das Land nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] unter dem Namen ''Oscania'', benannt nach dem Stamm der ''Oscani'', einem der sagrokeltischen Stämme im Norden. Das im frühen Mittelalter als ''Nordmikolinien'' oder als ''Hiscantia ultra Marem et Montes'' bekannte Peruzien erhielt seinen heutigen Namen erst durch die skandinavischen [[Perutinger]], die sich hier im 8. Jahrhundert ansiedelten und ein eigenes Reich gründeten, das später als [[Königreich Peruzien]] bekannt war. Im 13. und 14. Jahrhundert mit der sagradischen Krone verbunden, fiel Peruzien schließlich 1443 endgültig ans Königreich Mikolinien, das das Land in den sich entwickelnden mikolinischen Nationalstaat inkorporierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt Peruzien an die [[Nordmikolinische Gebirgskette]] und an die [[Litische Konsetten|Litischen Konsetten]]. Nördlich davon erstreckt sich der Ale-Fluss, der in den Konsetten entspringt und bei [[Albero]] in den [[Golf von Albero]] mündet. Im Zentrum Peruziens erhebt sich das [[Hochland von Peruzien]], westlich davon erstreckt sich das [[Peruzinisches Tiefland|Peruzinische Tiefland]]. Dieses grenzt im Nordwesten an die Halbinsel von [[Soria]] mit dem [[Sorisches Plateau|Sorischen Plateau]]. Im Nordosten wird Peruzien von der Ligrischen Küste von der [[Westligre|Westligrischen Halbinsel]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Perucías ==&lt;br /&gt;
=== Peruzien in Antike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die später als ''Peruzien'' bekannte Landschaft im Norden Mikoliniens war in vorrömischer Zeit von [[Sagro-Kelten|sagro-keltischen]] Stämmen bewohnt. Die bedeutendsten Stämme nördlich des [[Ale|Alius]] waren kurz vor der römischen Eroberung die [[Sorier]] im Nordwesten, die [[Oskaner]] nördlich und südlich des Hochlands und die [[Faläer]] im Südosten des Gebiets sowie die westlichen [[Ligrer]] (''Ligri Ulteriores'') an der Küste des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meeres]]. Nach der Eroberung des Südteils der Halbinsel durch die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden auch Teile Nordmikoliniens der Provincia [[Micolina Superior]] zugeschlagen. Im größten Teil des keltischen Nordens konnte jedoch keine römische Herrschaft etabliert werden. Die litischen Berge wurden faktisch zur Grenze des römischen Reichs zum Gebiet der ''Micolina Libera''. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter fielen nacheinander die [[Golen]], [[Skanten]] und [[Herkanden]] im Norden der mikolinischen Halbinsel ein und errichteten eigene Reiche, die sich in kurzen Abständen abwechselten. Ab dem 6. Jahhrundert gehörte der größte Teil Nordmikoliniens zum [[Skantenreich]], ehe der Herkandenfürst [[Franzerich der Große|Francrec der Große]] im späten 7. Jahrhundert die Gebiete nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] in sein gesamtmikolinisches Großreich eingliedern konnte. Seine Nachfolger konnten die Herrschaft über die Gebiete im Norden aber nicht aufrecht erhalten, die im 8. Jahrhundert schließlich wieder unter der Kontrolle skantischer Könige standen und seit ca. 780 zum Herrschaftsgebiet des skantischen Großkönigs [[Rodrec der Große]] gehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den skantischen Reichsteilungen von 799 und 812 gehörte der Norden mikolinischen Halbinsel, zu dieser Zeit als [[Hiscantia ultra Marem et Montes]] bekannt, zum Reich König [[Barungar]]s, der sich aber gegen die seit dem 8. Jahrhundert begonnenen regelmäßigen Plünderungsfahrten norwegischer Seefahrer an die mikolinische Nordküste wehren musste, welche die ohnehin geschwächte skantische Herrschaft zunehmend destabilisierten. Aus den Winterlagern der immer weiter entlang der Flüsse ins Landesinnere vordringenden Nordmänner, die von den Romanen als [[Perutinger|Perutingi]] bezeichnet wurden, entwickelte sich im Machtvakuum der geschwächten Skantenherrschaft zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine dauerhafte Herrschaft perutingischer Machthaber, die sich bald an die einheimische Bevölkerung assimilierten und ihre nordische Sprache ablegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Blütezeit des peruzinischen Königreichs im Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
Im Kampf gegen die Skanten konvertierte der Perutinger [[Farengar]] um 820 zum Christentum und trat dem montanischen König [[Francrec III.]] gegenüber als ''Dux Perutingorum'' auf. Seinen geleisteten Eid widerrief aber bereits sein Sohn [[Naermyngal]] (Nermengal), der in der Nachfolge des 822 gestorbenen Skanten Barungar selbst den Königstitel annahm, den Sohn Barungars namens ''Rodric'' tötete und binnen kurzer Zeit den Großteil des Nordens für sein Reich eroberte. Bereits um 860 gehörte mit Ausnahme der Westligrischen Küste der gesamte Norden der mikolinischen Halbinsel jenseits der Königsgebirge zum [[Königreich Perucía|Regnum Perutinum]], dessen Hauptstadt [[Alessa]] wurde. Von dort aus starteten die Perutiner Eroberungsfahrten auf die britischen Inseln, wo sich ihre Herrschaft aber nicht etablieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Jahrhunderten blieb Perucía eine unabhängige Macht im Norden der Halbinsel, führte aber immer wieder Kriege gegen den südlichen und den östlichen Nachbarn. Nach der Wiedervereinigung der [[Herkanden|herkandischen]] Teilreiche zum [[mikolinischen Königreich|Königreich Mikolinien]] und der Konzentration der Skanten auf [[Sagradien]] veränderte sich allmählich die Mächtekonstellation auf der Halbinsel. Das spätestens seit Mitte des 10. Jahrhunderts von einer mikolinischen Expansion bedrohte Perucia suchte Verbündete in [[Skanten]] und unterstützte zunächst dessen Eroberungspolitik in Sagradien. Im sagradischen Thronstreit von 1078 zwischen den [[Dianniden]] und den skantischen [[Lusoniden]] unterstützten die Peruziner die [[Herzog von Scantia|Skantenherzöge]] mit dem Ziel einer sagradisch-peruzinischen Allianz. Teil dieser peruzinisch-lusonidischen Allianz des späten 11. Jahrhunderts war auch die Hochzeit Bertas von Perucía mit [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]. Die Allianz erwies sich mit dem Scheitern Martins in Sagradien und den vermehrten Angriffen Mikoliniens auf Perucia aber als Fehlschlag. Als der peruzinische König [[Johann II. der Kurze|Jouan der Kurze]] im Jahr 1101 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, kam es in Perucia zum [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|großen Thronstreit]], in den Martin der Kühne als Ehemann der Prinzessin Berta eingriff. Der Lusonide konnte sich schließlich gegen Mikolinien durchsetzen und wurde [[König von Perucía]], sodass das Königreich im folgenden Jahrhundert neben [[Scantia]] zum zweiten Kern des [[Ludonidenreich|lusonidischen Reichs]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Lusonidenherrschaft, Peruzinische Kriege und Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Damit blieb Perucía aber auch ständiger Schauplatz innersagradischer wie sagradisch-mikolinischer Kämpfe, die Ende des 12. Jahrhunderts einen Höhepunkt fanden. Mit dem Verlust Scantias begann die Macht der Lusoniden und damit auch die Perucias zu zerfallen. Mit dem Tod des lusonidischen Königs [[Martin II. der Zänker|Martin dem Zänker]] 1242 kam es zudem zu einer dynastischen Krise, die Perucía für ein halbes Jahrhundert zum Zankapfel zwischen den benachbarten Königreichen von Mikolinien und Sagradien machten. In Nachfolgekämpfen wurde der Konflikt sogar bis 1443 ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den erst posthum geborenen Sohn Martins des Zänkers, [[Martin Posthumus]], regierte zunächst ein Regentschaftsrat einheimischer Adliger, der aber seit 1245 vom mikolinischen König [[Richard I.]] kontrolliert wurde. Nach dem plötzlichen Tod des minderjährigen Königs 1249 kam es schließlich zum [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Krieg zwischen Mikolinien und Sagradien]] um das Reich im Norden der Halbinsel. Während der skantische Herzog [[Philipp der Schweigsame]] aus dem [[Haus Redanior]] sich mit Verweis auf den [[Vertrag von Erin]] von 1184 als Haupterben der Lusoniden betrachtete und vom sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] unterstützt wurde, kämpfte Mikolinien auf der Seite eines unehelichen Sohnes Martins des Zänkers, [[Renart von Soria]], der zunächst den Thron an sich reißen konnte und den Regierungsrat auflöste. Renart verlor in der Folge jedoch gegen das sagradische Heer und musste sich nach Mikolinien zurückziehen. [[Philipp der Schweiger]] bestieg nun als Philipp I. den Thron, leistete dem sagradischen König aber auch für sein neues Reich den Lehnseid und beendete damit im Grunde die peruzinische Eigenständigkeit endgültig. Der zwischenzeitige Versuch der Rückeroberung durch Renart von Soria und Mikolinien scheiterte 1255 mit der vernichtenden Niederlage in der [[Schlacht von Porinéi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Lusoniden begann in Peruzien jedoch eine anhaltende Phase der Unruhen und Aufstände, in der Adelsfehden, bürgerkriegsähnliche Kämpfe und Einmischungen von außen, vor allem aus Mikolinien und Sagradien, an der Tagesordnung waren. Nachdem Könug [[Martin IV. Felix]] 1275 den sagradischen mit dem peruzinischen Thron vereint hatte, folgte auf seinen Tod 1289 ein neuerlicher Thronstreit zwischen den sagradischen Königen aus dem [[Haus Redanior]] und einheimischen Magnaten und Thronprätendenten, die sich auf das Erbe der Lusoniden beriefen und von Mikolinien protegiert wurden. Dabei handelte es sich um quer durch den peruzinischen Adel sowie durch das [[Haus Redanior|Königshaus Redanior]] verlaufende Machtkämpfe, die sich mit Konflikten zwischen Sagradien und Mikolinien um den Einfluss auf das Königreich vermischten. Nach Wirren innerhalb des Königshauses konnte sich 1301 mit mikolinischer Hilfe die von [[Johann von Gerón]] begründete Linie des Hauses Redanior gegen die sagradische Linie unter [[Jakob II.]] durchsetzen, sodass die beiden Kronen vorübergehend wieder auseinanderfielen. Unter Johanns beiden Söhnen [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] und [[Sergi I.|Sergi]] wurde die peruzinische Krone jedoch zunächst mit der mikolinischen (1310/13/15) und 1321 schließlich mit sagradischen Krone vereinigt. Die Machtkämpfe zwischen den Königen von Mikolinien und Sagradien um das Reich im Norden der mikolinischen Halbinsel wurden damit vorerst beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sagradisch-mikolinischen [[Union von Alagua]] von 1321 wurde Peruzien damit Teil des neuen, von den Redanior-Königen regierten Großreiches auf beiden Seiten der Konsetten und des Blauen Meers, was den Konflikt um das Land vorübergehend befriedete. Die Kinderlosigkeit [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] und das drohende Aussterben der Redanior führte aber in den 1380er Jahren zu einer dynastischen und politischen Krise, da ein Auseinanderfallen der Union und eine neuerliche kriegerische Auseinandersetzung um die Kronen der Königreiche drohte. 1383 kam es in Teilen Peruziens und Nordmikoliniens zu Aufständen gegen die sagradische Herrschaft. Mit dem vorzeitigen Ende der Union 1386 durch den Abfall Mikoliniens von [[Gabriel IV.]] begann damit eine neue Phase der Kriege um Perucía, die unmittelbar in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] mündete, der sich zu großen Teilen auf peruzinischem Gebiet abspielte. Mit dem [[Vertrag von Albero]] 1390 blieb Peruzien vorerst in der Hand Gabriels, der jedoch keine Nachfolgelösung vorzeigen konnte. Nach seinem Tod 1395 und in der folgenden Nachfolgekrise in Sagradien erkannten die Stände Peruziens keinen der beiden sagradischen Thronprätendenten ([[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph von Óstino|José d'Óstino]]) an, sondern suchten ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen. In dieser Situation des machtpolitischen Vakuums suchte der mikolinische König [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] seine Chance zu nutzen und nach ersten Verhandlungen mit den Ständen des Nordens vollendete Tatsachen zu schaffen. Er fiel unter Berufung auf die [[Konvention von Marbore]] aus dem Jahr 1368 – die eine Vereinigung der Kronen Peruziens und Mikoliniens festsetzte – in den Norden ein und löste den bis 1443 andauernden Krieg gegen Sagradien aus, der mehr als alle Kämpfe zuvor verhehrende Auswirkungen auf die Entwicklung des Landes hatte. Während ein großer Teil des peruzinischen Adels im Rahmen der [[Alberenser Union]] den mikolinischen Regenten anerkannte, hielt eine Gegenpartei den Widerstand aufrecht und verbündete sich mit dem 1396 im sagradischen Thronkampf siegreichen [[Michael I.|Miquel de Vesaey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren wurde Perucía schwer verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer, ehe der [[Friede von Tesqué]] 1443 die Union zwischen dem mikolinischen Königreich in Süd- und Mittelmikolinien und der Krone Perucías herstellte, die bis heute währt. Damit endeten jedoch nicht nur die Jahrhunderte andauernden Auseinandersetzungen um den Besitz des Landes, sondern auch die Eigenständigkeit des peruzinischen Königreichs, das nun vollends ins Königreich Mikolinien eingegliedert wurde. An die eigenständige Tradition des Nordreichs verweist heute der Titel [[Prinz von Perucía]], den der mikolinische Thronfolger traditionsgemäß trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzien als Peripherie im Mikolinischen Staat ===&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Königreich unter den [[Interea]]-Königen wurde Peruzien bald zur Randprovinz, da sich das Zentrum des Reichs nach wie vor im Süden rund um das Gebiet der [[Eraltiefebene]] befand und sich der Norden nur sehr langsam von den Verwüstungen des Krieges erholte. Die Könige des späteren 15. Jahrhunderts betrieben von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der peruzinischen Eigenständigkeit. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Mit der Landung des Calvinistenführers [[Francis Howle]] (Franciscus Uleus) im nordmikolinischen [[Erin]] im Jahr 1540 verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Die beiden [[Uleistenkriege]] von 1549-1552 und von 1559-1564, die zu neuerlichen Verwüstungen in Peruzien führten, wurden von Seiten des calvinistischen Adels daher zugleich als Religions- und Freiheitskriege gegen das katholisch-mikolinische Regiment von [[Nanthés]] geführt. Es kam zu harten Auseinandersetzungen und Säuberungen im Adel durch die siegreiche mikolinische Zentralmacht, die die Rebellion schließlich niederschlagen, die Lage aber nicht gänzlich befrieden konnte. Erst das Toleranzedikt [[Albert I. von Mikolinien|Alberts I.]] 1584 konnte die Protestantenverfolgungen beenden und gewährte den peruzinischen Calvinisten weitgehend Religionsfreiheit, noch heute existiert in einigen Gebieten Peruziens eine große protestantische Minderheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche Unruhen führten bald jedoch zu harten Maßnahmen gegen die Stände. Die Peruziner verloren einen Großteil ihrer Selbstverwaltungsrechte, das Doppelkönigreich wurde wesentlich zentralisiert. In den kommenden Jahrhundert blieb die Situation im schwach besiedelten Norden weitgehend ruhig, die peruzinische Kultur sowie die einheimische Sprache wurden aber im Zuge der Zentralisierungsbestrebungen des 18. Jahrhunderts immer mehr zurückgedrängt. Der mikolinische Nationalismus des 19. Jahrhunderts sah den Norden schließlich als integralen Bestandteil des mikolinischen Nationalstaats, seine politische Autonomie ging im 18. Jahrhundert verloren und die peruzinischen Stände gingen voll in den gesamtmikolinischen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts machte [[Albero]] schließlich zu einer neuen Metropole. Aus ganz Peruzien, aber auch aus anderen Gebieten des Königreichs kamen Arbeiter mit ihren Familien nach Albero, das binnen eines halben Jahrhunderts zur zweitgrößten Stadt des Landes nach [[Servette]] heranwuchs. Dagegen blieb der große Rest des Landes von der Industrialisierung weitgehend unbeeinflusst und weiterhin agrarisch geprägt. Im Gegensatz zum ebenfalls dem mikolinischen Zentralismus ausgesetzten [[Golen]] brachte die Romantik des 19. Jahrhunderts keine groß angelegte Renaissance der peruzinischen Unabhängigkeitsbewegung. Dennoch verbreiteten sich im ganzen Land peruzinische Regionalismen und die eigenständige Kultur wurde zunehmend gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren erhielt auch eine eigenständige peruzinische Unabhängigkeitsbewegung Auftrieb, die zu vereinzelten Versuchen führte, Perucia vom Rest des Königreichs abzuspalten, die aber von der Staatsregierung im Süden aber unterdrückt wurde und insgesamt schwach blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Föderalisierung ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Maikrise 1948]] und dem Ende der [[Nationale Koalition|nationalen Koalitionsregierung]] erhielten aber auch die Autonomiebestrebungen Peruziens Nachdruck. Mit der Verfassungsrevision vom Dezember 1948 wurde ''Peruzien'' wie auch ''Golen'' zu einem distinkten ''Landesteil'' erklärt, erhielt aber keine gemeinsamen politischen Strukturen. Stattdessen wurde den peruzinischen Provinzen [[Niederperuzien]] (Hauptstadt [[Albero]]), [[Oberperuzien]] ([[Alessa]]) und [[Nordperuzien-Westligre]] ([[Luagua]]) der Status föderaler Subjekte mit Eigenstaatlichkeit zuerkannt. [[Soria]] blieb zunächst Bestandteil Niederperuziens und wurde erst 1991 ausgegliedert und zur eigenständigen Provinz erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Bundesstaat blieb der Norden jedoch vergleichsweise unterentwickelt und weitgehend von den Steuereinnahmen des Süden abhängig. Einzige Ausnahme stellte die Industrieregion um die Hafenstadt [[Albero]] dar, die als Metropolregion mehrere Millionen Einwohner fasst und die historische Hauptstadt [[Alessa]] als Zentrum des Nordens abgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Gegengewicht gegen den einwohner- und industriestarken Süden zu bilden, wurde 1993 die [[Peruzinische Gemeinschaft]] als inter-regionale Arbeitsgemeinschaft gegründet, die aber auf die Koordination auf einigen Politikfeldern beschränkt bleibt. Vor allem in der Kultur- und Schulpolitik gehen die Nordregionen gemeinsame Wege und orientieren sich in jüngster Zeit wieder vermehrt an Vorstellungen einer eigenen peruzinischen Identität inklusive der Förderung der eigenen Landessprache.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=25086</id>
		<title>Peruzien</title>
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		<updated>2015-12-13T14:09:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peruzien''' ([[Mikolinische Sprache|mik.]] und [[Peruzinische Sprache|peruz.]] '''Perucia''') ist eine Landschaft im Norden der [[Mikolinische Halbinsel|Mikolinischen Halbinsel]] und ein Landesteil des [[Königreich Mikolinien|Königsreichs Mikolinien]]. Peruzien liegt nördlich der [[Konsetten]] und der [[Nordmikolinische Gebirgskette|Nordmikolinischen Gebirgskette]] und wird im Westen und Norden vom Atlantik umschlossen. Im Osten grenzt es an das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] und an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gliedert sich Peruzien in vier Provinzen ([[Soria]], [[Niederperuzien]], [[Oberperuzien]], [[Nordperuzien-Westligre]]), die gemeinsam die [[Peruzinische Gemeinschaft]] innerhalb des mikolinischen Königreichs bilden. Als historische Hauptstadt Peruziens gilt [[Alessa]], wichtigste Metropole ist [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer kannten das Land nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] unter dem Namen ''Oscania'', benannt nach dem Stamm der ''Oscani'', einem der sagrokeltischen Stämme im Norden. Das im frühen Mittelalter als ''Nord-Mikolinien'' oder als ''Hiscantia ultra Marem et Montes'' bekannte Peruzien erhielt seinen heutigen Namen erst durch die skandinavischen [[Perutinger]], die sich hier im 8. Jahrhundert ansiedelten und ein eigenes Reich gründeten, das später als [[Königreich Peruzien]] bekannt war. Im 13. und 14. Jahrhundert mit der sagradischen Krone verbunden, fiel Peruzien schließlich 1443 endgültig ans Königreich Mikolinien, das das Land in den sich entwickelnden mikolinischen Nationalstaat inkorporierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt Peruzien an die [[Nordmikolinische Gebirgskette]] und an die [[Litische Konsetten|Litischen Konsetten]]. Nördlich davon erstreckt sich der Ale-Fluss, der in den Konsetten entspringt und bei [[Albero]] in den [[Golf von Albero]] mündet. Im Zentrum Peruziens erhebt sich das [[Hochland von Peruzien]], westlich davon erstreckt sich das [[Peruzinisches Tiefland|Peruzinische Tiefland]]. Dieses grenzt im Nordwesten an die Halbinsel von [[Soria]] mit dem [[Sorisches Plateau|Sorischen Plateau]]. Im Nordosten wird Peruzien von der Ligrischen Küste von der [[Westligre|Westligrischen Halbinsel]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Perucías ==&lt;br /&gt;
=== Peruzien in Antike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die später als ''Peruzien'' bekannte Landschaft im Norden Mikoliniens war in vorrömischer Zeit von [[Sagro-Kelten|sagro-keltischen]] Stämmen bewohnt. Die bedeutendsten Stämme nördlich des [[Ale|Alius]] waren kurz vor der römischen Eroberung die [[Sorier]] im Nordwesten, die [[Oskaner]] nördlich und südlich des Hochlands und die [[Faläer]] im Südosten des Gebiets sowie die westlichen [[Ligrer]] (''Ligri Ulteriores'') an der Küste des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meeres]]. Nach der Eroberung des Südteils der Halbinsel durch die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden auch Teile Nordmikoliniens der Provincia [[Micolina Superior]] zugeschlagen. Im größten Teil des keltischen Nordens konnte jedoch keine römische Herrschaft etabliert werden. Die litischen Berge wurden faktisch zur Grenze des römischen Reichs zum Gebiet der ''Micolina Libera''. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter fielen nacheinander die [[Golen]], [[Skanten]] und [[Herkanden]] im Norden der mikolinischen Halbinsel ein und errichteten eigene Reiche, die sich in kurzen Abständen abwechselten. Ab dem 6. Jahhrundert gehörte der größte Teil Nordmikoliniens zum [[Skantenreich]], ehe der Herkandenfürst [[Franzerich der Große|Francrec der Große]] im späten 7. Jahrhundert die Gebiete nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] in sein gesamtmikolinisches Großreich eingliedern konnte. Seine Nachfolger konnten die Herrschaft über die Gebiete im Norden aber nicht aufrecht erhalten, die im 8. Jahrhundert schließlich wieder unter der Kontrolle skantischer Könige standen und seit ca. 780 zum Herrschaftsgebiet des skantischen Großkönigs [[Rodrec der Große]] gehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den skantischen Reichsteilungen von 799 und 812 gehörte der Norden mikolinischen Halbinsel, zu dieser Zeit als [[Hiscantia ultra Marem et Montes]] bekannt, zum Reich König [[Barungar]]s, der sich aber gegen die seit dem 8. Jahrhundert begonnenen regelmäßigen Plünderungsfahrten norwegischer Seefahrer an die mikolinische Nordküste wehren musste, welche die ohnehin geschwächte skantische Herrschaft zunehmend destabilisierten. Aus den Winterlagern der immer weiter entlang der Flüsse ins Landesinnere vordringenden Nordmänner, die von den Romanen als [[Perutinger|Perutingi]] bezeichnet wurden, entwickelte sich im Machtvakuum der geschwächten Skantenherrschaft zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine dauerhafte Herrschaft perutingischer Machthaber, die sich bald an die einheimische Bevölkerung assimilierten und ihre nordische Sprache ablegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Blütezeit des peruzinischen Königreichs im Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
Im Kampf gegen die Skanten konvertierte der Perutinger [[Farengar]] um 820 zum Christentum und trat dem montanischen König [[Francrec III.]] gegenüber als ''Dux Perutingorum'' auf. Seinen geleisteten Eid widerrief aber bereits sein Sohn [[Naermyngal]] (Nermengal), der in der Nachfolge des 822 gestorbenen Skanten Barungar selbst den Königstitel annahm, den Sohn Barungars namens ''Rodric'' tötete und binnen kurzer Zeit den Großteil des Nordens für sein Reich eroberte. Bereits um 860 gehörte mit Ausnahme der Westligrischen Küste der gesamte Norden der mikolinischen Halbinsel jenseits der Königsgebirge zum [[Königreich Perucía|Regnum Perutinum]], dessen Hauptstadt [[Alessa]] wurde. Von dort aus starteten die Perutiner Eroberungsfahrten auf die britischen Inseln, wo sich ihre Herrschaft aber nicht etablieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Jahrhunderten blieb Perucía eine unabhängige Macht im Norden der Halbinsel, führte aber immer wieder Kriege gegen den südlichen und den östlichen Nachbarn. Nach der Wiedervereinigung der [[Herkanden|herkandischen]] Teilreiche zum [[mikolinischen Königreich|Königreich Mikolinien]] und der Konzentration der Skanten auf [[Sagradien]] veränderte sich allmählich die Mächtekonstellation auf der Halbinsel. Das spätestens seit Mitte des 10. Jahrhunderts von einer mikolinischen Expansion bedrohte Perucia suchte Verbündete in [[Skanten]] und unterstützte zunächst dessen Eroberungspolitik in Sagradien. Im sagradischen Thronstreit von 1078 zwischen den [[Dianniden]] und den skantischen [[Lusoniden]] unterstützten die Peruziner die [[Herzog von Scantia|Skantenherzöge]] mit dem Ziel einer sagradisch-peruzinischen Allianz. Teil dieser peruzinisch-lusonidischen Allianz des späten 11. Jahrhunderts war auch die Hochzeit Bertas von Perucía mit [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]. Die Allianz erwies sich mit dem Scheitern Martins in Sagradien und den vermehrten Angriffen Mikoliniens auf Perucia aber als Fehlschlag. Als der peruzinische König [[Johann II. der Kurze|Jouan der Kurze]] im Jahr 1101 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, kam es in Perucia zum [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|großen Thronstreit]], in den Martin der Kühne als Ehemann der Prinzessin Berta eingriff. Der Lusonide konnte sich schließlich gegen Mikolinien durchsetzen und wurde [[König von Perucía]], sodass das Königreich im folgenden Jahrhundert neben [[Scantia]] zum zweiten Kern des [[Ludonidenreich|lusonidischen Reichs]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Lusonidenherrschaft, Peruzinische Kriege und Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Damit blieb Perucía aber auch ständiger Schauplatz innersagradischer wie sagradisch-mikolinischer Kämpfe, die Ende des 12. Jahrhunderts einen Höhepunkt fanden. Mit dem Verlust Scantias begann die Macht der Lusoniden und damit auch die Perucias zu zerfallen. Mit dem Tod des lusonidischen Königs [[Martin II. der Zänker|Martin dem Zänker]] 1242 kam es zudem zu einer dynastischen Krise, die Perucía für ein halbes Jahrhundert zum Zankapfel zwischen den benachbarten Königreichen von Mikolinien und Sagradien machten. In Nachfolgekämpfen wurde der Konflikt sogar bis 1443 ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den erst posthum geborenen Sohn Martins des Zänkers, [[Martin Posthumus]], regierte zunächst ein Regentschaftsrat einheimischer Adliger, der aber seit 1245 vom mikolinischen König [[Richard I.]] kontrolliert wurde. Nach dem plötzlichen Tod des minderjährigen Königs 1249 kam es schließlich zum [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Krieg zwischen Mikolinien und Sagradien]] um das Reich im Norden der Halbinsel. Während der skantische Herzog [[Philipp der Schweigsame]] aus dem [[Haus Redanior]] sich mit Verweis auf den [[Vertrag von Erin]] von 1184 als Haupterben der Lusoniden betrachtete und vom sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] unterstützt wurde, kämpfte Mikolinien auf der Seite eines unehelichen Sohnes Martins des Zänkers, [[Renart von Soria]], der zunächst den Thron an sich reißen konnte und den Regierungsrat auflöste. Renart verlor in der Folge jedoch gegen das sagradische Heer und musste sich nach Mikolinien zurückziehen. [[Philipp der Schweiger]] bestieg nun als Philipp I. den Thron, leistete dem sagradischen König aber auch für sein neues Reich den Lehnseid und beendete damit im Grunde die peruzinische Eigenständigkeit endgültig. Der zwischenzeitige Versuch der Rückeroberung durch Renart von Soria und Mikolinien scheiterte 1255 mit der vernichtenden Niederlage in der [[Schlacht von Porinéi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Lusoniden begann in Peruzien jedoch eine anhaltende Phase der Unruhen und Aufstände, in der Adelsfehden, bürgerkriegsähnliche Kämpfe und Einmischungen von außen, vor allem aus Mikolinien und Sagradien, an der Tagesordnung waren. Nachdem Könug [[Martin IV. Felix]] 1275 den sagradischen mit dem peruzinischen Thron vereint hatte, folgte auf seinen Tod 1289 ein neuerlicher Thronstreit zwischen den sagradischen Königen aus dem [[Haus Redanior]] und einheimischen Magnaten und Thronprätendenten, die sich auf das Erbe der Lusoniden beriefen und von Mikolinien protegiert wurden. Dabei handelte es sich um quer durch den peruzinischen Adel sowie durch das [[Haus Redanior|Königshaus Redanior]] verlaufende Machtkämpfe, die sich mit Konflikten zwischen Sagradien und Mikolinien um den Einfluss auf das Königreich vermischten. Nach Wirren innerhalb des Königshauses konnte sich 1301 mit mikolinischer Hilfe die von [[Johann von Gerón]] begründete Linie des Hauses Redanior gegen die sagradische Linie unter [[Jakob II.]] durchsetzen, sodass die beiden Kronen vorübergehend wieder auseinanderfielen. Unter Johanns beiden Söhnen [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] und [[Sergi I.|Sergi]] wurde die peruzinische Krone jedoch zunächst mit der mikolinischen (1310/13/15) und 1321 schließlich mit sagradischen Krone vereinigt. Die Machtkämpfe zwischen den Königen von Mikolinien und Sagradien um das Reich im Norden der mikolinischen Halbinsel wurden damit vorerst beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sagradisch-mikolinischen [[Union von Alagua]] von 1321 wurde Peruzien damit Teil des neuen, von den Redanior-Königen regierten Großreiches auf beiden Seiten der Konsetten und des Blauen Meers, was den Konflikt um das Land vorübergehend befriedete. Die Kinderlosigkeit [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] und das drohende Aussterben der Redanior führte aber in den 1380er Jahren zu einer dynastischen und politischen Krise, da ein Auseinanderfallen der Union und eine neuerliche kriegerische Auseinandersetzung um die Kronen der Königreiche drohte. 1383 kam es in Teilen Peruziens und Nordmikoliniens zu Aufständen gegen die sagradische Herrschaft. Mit dem vorzeitigen Ende der Union 1386 durch den Abfall Mikoliniens von [[Gabriel IV.]] begann damit eine neue Phase der Kriege um Perucía, die unmittelbar in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] mündete, der sich zu großen Teilen auf peruzinischem Gebiet abspielte. Mit dem [[Vertrag von Albero]] 1390 blieb Peruzien vorerst in der Hand Gabriels, der jedoch keine Nachfolgelösung vorzeigen konnte. Nach seinem Tod 1395 und in der folgenden Nachfolgekrise in Sagradien erkannten die Stände Peruziens keinen der beiden sagradischen Thronprätendenten ([[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph von Óstino|José d'Óstino]]) an, sondern suchten ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen. In dieser Situation des machtpolitischen Vakuums suchte der mikolinische König [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] seine Chance zu nutzen und nach ersten Verhandlungen mit den Ständen des Nordens vollendete Tatsachen zu schaffen. Er fiel unter Berufung auf die [[Konvention von Marbore]] aus dem Jahr 1368 – die eine Vereinigung der Kronen Peruziens und Mikoliniens festsetzte – in den Norden ein und löste den bis 1443 andauernden Krieg gegen Sagradien aus, der mehr als alle Kämpfe zuvor verhehrende Auswirkungen auf die Entwicklung des Landes hatte. Während ein großer Teil des peruzinischen Adels im Rahmen der [[Alberenser Union]] den mikolinischen Regenten anerkannte, hielt eine Gegenpartei den Widerstand aufrecht und verbündete sich mit dem 1396 im sagradischen Thronkampf siegreichen [[Michael I.|Miquel de Vesaey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren wurde Perucía schwer verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer, ehe der [[Friede von Tesqué]] 1443 die Union zwischen dem mikolinischen Königreich in Süd- und Mittelmikolinien und der Krone Perucías herstellte, die bis heute währt. Damit endeten jedoch nicht nur die Jahrhunderte andauernden Auseinandersetzungen um den Besitz des Landes, sondern auch die Eigenständigkeit des peruzinischen Königreichs, das nun vollends ins Königreich Mikolinien eingegliedert wurde. An die eigenständige Tradition des Nordreichs verweist heute der Titel [[Prinz von Perucía]], den der mikolinische Thronfolger traditionsgemäß trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzien als Peripherie im Mikolinischen Staat ===&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Königreich unter den [[Interea]]-Königen wurde Peruzien bald zur Randprovinz, da sich das Zentrum des Reichs nach wie vor im Süden rund um das Gebiet der [[Eraltiefebene]] befand und sich der Norden nur sehr langsam von den Verwüstungen des Krieges erholte. Die Könige des späteren 15. Jahrhunderts betrieben von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der peruzinischen Eigenständigkeit. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Mit der Landung des Calvinistenführers [[Francis Howle]] (Franciscus Uleus) im nordmikolinischen [[Erin]] im Jahr 1540 verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Die beiden [[Uleistenkriege]] von 1549-1552 und von 1559-1564, die zu neuerlichen Verwüstungen in Peruzien führten, wurden von Seiten des calvinistischen Adels daher zugleich als Religions- und Freiheitskriege gegen das katholisch-mikolinische Regiment von [[Nanthés]] geführt. Es kam zu harten Auseinandersetzungen und Säuberungen im Adel durch die siegreiche mikolinische Zentralmacht, die die Rebellion schließlich niederschlagen, die Lage aber nicht gänzlich befrieden konnte. Erst das Toleranzedikt [[Albert I. von Mikolinien|Alberts I.]] 1584 konnte die Protestantenverfolgungen beenden und gewährte den peruzinischen Calvinisten weitgehend Religionsfreiheit, noch heute existiert in einigen Gebieten Peruziens eine große protestantische Minderheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche Unruhen führten bald jedoch zu harten Maßnahmen gegen die Stände. Die Peruziner verloren einen Großteil ihrer Selbstverwaltungsrechte, das Doppelkönigreich wurde wesentlich zentralisiert. In den kommenden Jahrhundert blieb die Situation im schwach besiedelten Norden weitgehend ruhig, die peruzinische Kultur sowie die einheimische Sprache wurden aber im Zuge der Zentralisierungsbestrebungen des 18. Jahrhunderts immer mehr zurückgedrängt. Der mikolinische Nationalismus des 19. Jahrhunderts sah den Norden schließlich als integralen Bestandteil des mikolinischen Nationalstaats, seine politische Autonomie ging im 18. Jahrhundert verloren und die peruzinischen Stände gingen voll in den gesamtmikolinischen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts machte [[Albero]] schließlich zu einer neuen Metropole. Aus ganz Peruzien, aber auch aus anderen Gebieten des Königreichs kamen Arbeiter mit ihren Familien nach Albero, das binnen eines halben Jahrhunderts zur zweitgrößten Stadt des Landes nach [[Servette]] heranwuchs. Dagegen blieb der große Rest des Landes von der Industrialisierung weitgehend unbeeinflusst und weiterhin agrarisch geprägt. Im Gegensatz zum ebenfalls dem mikolinischen Zentralismus ausgesetzten [[Golen]] brachte die Romantik des 19. Jahrhunderts keine groß angelegte Renaissance der peruzinischen Unabhängigkeitsbewegung. Dennoch verbreiteten sich im ganzen Land peruzinische Regionalismen und die eigenständige Kultur wurde zunehmend gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren erhielt auch eine eigenständige peruzinische Unabhängigkeitsbewegung Auftrieb, die zu vereinzelten Versuchen führte, Perucia vom Rest des Königreichs abzuspalten, die aber von der Staatsregierung im Süden aber unterdrückt wurde und insgesamt schwach blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Föderalisierung ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Maikrise 1948]] und dem Ende der [[Nationale Koalition|nationalen Koalitionsregierung]] erhielten aber auch die Autonomiebestrebungen Peruziens Nachdruck. Mit der Verfassungsrevision vom Dezember 1948 wurde ''Peruzien'' wie auch ''Golen'' zu einem distinkten ''Landesteil'' erklärt, erhielt aber keine gemeinsamen politischen Strukturen. Stattdessen wurde den peruzinischen Provinzen [[Niederperuzien]] (Hauptstadt [[Albero]]), [[Oberperuzien]] ([[Alessa]]) und [[Nordperuzien-Westligre]] ([[Luagua]]) der Status föderaler Subjekte mit Eigenstaatlichkeit zuerkannt. [[Soria]] blieb zunächst Bestandteil Niederperuziens und wurde erst 1991 ausgegliedert und zur eigenständigen Provinz erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Bundesstaat blieb der Norden jedoch vergleichsweise unterentwickelt und weitgehend von den Steuereinnahmen des Süden abhängig. Einzige Ausnahme stellte die Industrieregion um die Hafenstadt [[Albero]] dar, die als Metropolregion mehrere Millionen Einwohner fasst und die historische Hauptstadt [[Alessa]] als Zentrum des Nordens abgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Gegengewicht gegen den einwohner- und industriestarken Süden zu bilden, wurde 1993 die [[Peruzinische Gemeinschaft]] als inter-regionale Arbeitsgemeinschaft gegründet, die aber auf die Koordination auf einigen Politikfeldern beschränkt bleibt. Vor allem in der Kultur- und Schulpolitik gehen die Nordregionen gemeinsame Wege und orientieren sich in jüngster Zeit wieder vermehrt an Vorstellungen einer eigenen peruzinischen Identität inklusive der Förderung der eigenen Landessprache.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.186.173</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.186.173: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Peruzien''' ([[Mikolinische Sprache|mik.]] und [[Peruzinische Sprache|peruz.]] '''Perucia''') ist eine Landschaft im Norden der [[Mikolinische Halbinsel|Mikolinischen Halbinsel]] und ein Landesteil des [[Königreich Mikolinien|Königsreichs Mikolinien]]. Peruzien liegt nördlich der [[Konsetten]] und der [[Nordmikolinische Gebirgskette|Nordmikolinischen Gebirgskette]] und wird im Westen und Norden vom Atlantik umschlossen. Im Osten grenzt es an das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] und an [[Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gliedert sich Peruzien in vier Provinzen ([[Soria]], [[Niederperuzien]], [[Oberperuzien]], [[Nordperuzien-Westligre]]), die gemeinsam die [[Peruzinische Gemeinschaft]] innerhalb des mikolinischen Königreichs bilden. Als historische Hauptstadt Peruziens gilt [[Alessa]], wichtigste Metropole ist [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer kannten das Land nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] unter dem Namen ''Oscania'', benannt nach dem Stamm der ''Oscani'', einem der sagrokeltischen Stämme im Norden. Das im frühen Mittelalter als ''Nieder-Mikolinien'' oder als ''Hiscantia ultra Marem et Montes'' bekannte Peruzien erhielt seinen heutigen Namen erst durch die skandinavischen [[Perutinger]], die sich hier im 8. Jahrhundert ansiedelten und ein eigenes Reich gründeten, das später als [[Königreich Peruzien]] bekannt war. Im 13. und 14. Jahrhundert mit der sagradischen Krone verbunden, fiel Peruzien schließlich 1443 endgültig ans Königreich Mikolinien, das das Land in den sich entwickelnden mikolinischen Nationalstaat inkorporierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt Peruzien an die [[Nordmikolinische Gebirgskette]] und an die [[Litische Konsetten|Litischen Konsetten]]. Nördlich davon erstreckt sich der Ale-Fluss, der in den Konsetten entspringt und bei [[Albero]] in den [[Golf von Albero]] mündet. Im Zentrum Peruziens erhebt sich das [[Hochland von Peruzien]], westlich davon erstreckt sich das [[Peruzinisches Tiefland|Peruzinische Tiefland]]. Dieses grenzt im Nordwesten an die Halbinsel von [[Soria]] mit dem [[Sorisches Plateau|Sorischen Plateau]]. Im Nordosten wird Peruzien von der Ligrischen Küste von der [[Westligre|Westligrischen Halbinsel]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Perucías ==&lt;br /&gt;
=== Peruzien in Antike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die später als ''Peruzien'' bekannte Landschaft im Norden Mikoliniens war in vorrömischer Zeit von [[Sagro-Kelten|sagro-keltischen]] Stämmen bewohnt. Die bedeutendsten Stämme nördlich des [[Ale|Alius]] waren kurz vor der römischen Eroberung die [[Sorier]] im Nordwesten, die [[Oskaner]] nördlich und südlich des Hochlands und die [[Faläer]] im Südosten des Gebiets sowie die westlichen [[Ligrer]] (''Ligri Ulteriores'') an der Küste des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meeres]]. Nach der Eroberung des Südteils der Halbinsel durch die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden auch Teile Nordmikoliniens der Provincia [[Micolina Superior]] zugeschlagen. Im größten Teil des keltischen Nordens konnte jedoch keine römische Herrschaft etabliert werden. Die litischen Berge wurden faktisch zur Grenze des römischen Reichs zum Gebiet der ''Micolina Libera''. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter fielen nacheinander die [[Golen]], [[Skanten]] und [[Herkanden]] im Norden der mikolinischen Halbinsel ein und errichteten eigene Reiche, die sich in kurzen Abständen abwechselten. Ab dem 6. Jahhrundert gehörte der größte Teil Nordmikoliniens zum [[Skantenreich]], ehe der Herkandenfürst [[Franzerich der Große|Francrec der Große]] im späten 7. Jahrhundert die Gebiete nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] in sein gesamtmikolinisches Großreich eingliedern konnte. Seine Nachfolger konnten die Herrschaft über die Gebiete im Norden aber nicht aufrecht erhalten, die im 8. Jahrhundert schließlich wieder unter der Kontrolle skantischer Könige standen und seit ca. 780 zum Herrschaftsgebiet des skantischen Großkönigs [[Rodrec der Große]] gehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den skantischen Reichsteilungen von 799 und 812 gehörte der Norden mikolinischen Halbinsel, zu dieser Zeit als [[Hiscantia ultra Marem et Montes]] bekannt, zum Reich König [[Barungar]]s, der sich aber gegen die seit dem 8. Jahrhundert begonnenen regelmäßigen Plünderungsfahrten norwegischer Seefahrer an die mikolinische Nordküste wehren musste, welche die ohnehin geschwächte skantische Herrschaft zunehmend destabilisierten. Aus den Winterlagern der immer weiter entlang der Flüsse ins Landesinnere vordringenden Nordmänner, die von den Romanen als [[Perutinger|Perutingi]] bezeichnet wurden, entwickelte sich im Machtvakuum der geschwächten Skantenherrschaft zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine dauerhafte Herrschaft perutingischer Machthaber, die sich bald an die einheimische Bevölkerung assimilierten und ihre nordische Sprache ablegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Blütezeit des peruzinischen Königreichs im Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
Im Kampf gegen die Skanten konvertierte der Perutinger [[Farengar]] um 820 zum Christentum und trat dem montanischen König [[Francrec III.]] gegenüber als ''Dux Perutingorum'' auf. Seinen geleisteten Eid widerrief aber bereits sein Sohn [[Naermyngal]] (Nermengal), der in der Nachfolge des 822 gestorbenen Skanten Barungar selbst den Königstitel annahm, den Sohn Barungars namens ''Rodric'' tötete und binnen kurzer Zeit den Großteil des Nordens für sein Reich eroberte. Bereits um 860 gehörte mit Ausnahme der Westligrischen Küste der gesamte Norden der mikolinischen Halbinsel jenseits der Königsgebirge zum [[Königreich Perucía|Regnum Perutinum]], dessen Hauptstadt [[Alessa]] wurde. Von dort aus starteten die Perutiner Eroberungsfahrten auf die britischen Inseln, wo sich ihre Herrschaft aber nicht etablieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Jahrhunderten blieb Perucía eine unabhängige Macht im Norden der Halbinsel, führte aber immer wieder Kriege gegen den südlichen und den östlichen Nachbarn. Nach der Wiedervereinigung der [[Herkanden|herkandischen]] Teilreiche zum [[mikolinischen Königreich|Königreich Mikolinien]] und der Konzentration der Skanten auf [[Sagradien]] veränderte sich allmählich die Mächtekonstellation auf der Halbinsel. Das spätestens seit Mitte des 10. Jahrhunderts von einer mikolinischen Expansion bedrohte Perucia suchte Verbündete in [[Skanten]] und unterstützte zunächst dessen Eroberungspolitik in Sagradien. Im sagradischen Thronstreit von 1078 zwischen den [[Dianniden]] und den skantischen [[Lusoniden]] unterstützten die Peruziner die [[Herzog von Scantia|Skantenherzöge]] mit dem Ziel einer sagradisch-peruzinischen Allianz. Teil dieser peruzinisch-lusonidischen Allianz des späten 11. Jahrhunderts war auch die Hochzeit Bertas von Perucía mit [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]. Die Allianz erwies sich mit dem Scheitern Martins in Sagradien und den vermehrten Angriffen Mikoliniens auf Perucia aber als Fehlschlag. Als der peruzinische König [[Johann II. der Kurze|Jouan der Kurze]] im Jahr 1101 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, kam es in Perucia zum [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|großen Thronstreit]], in den Martin der Kühne als Ehemann der Prinzessin Berta eingriff. Der Lusonide konnte sich schließlich gegen Mikolinien durchsetzen und wurde [[König von Perucía]], sodass das Königreich im folgenden Jahrhundert neben [[Scantia]] zum zweiten Kern des [[Ludonidenreich|lusonidischen Reichs]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Lusonidenherrschaft, Peruzinische Kriege und Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Damit blieb Perucía aber auch ständiger Schauplatz innersagradischer wie sagradisch-mikolinischer Kämpfe, die Ende des 12. Jahrhunderts einen Höhepunkt fanden. Mit dem Verlust Scantias begann die Macht der Lusoniden und damit auch die Perucias zu zerfallen. Mit dem Tod des lusonidischen Königs [[Martin II. der Zänker|Martin dem Zänker]] 1242 kam es zudem zu einer dynastischen Krise, die Perucía für ein halbes Jahrhundert zum Zankapfel zwischen den benachbarten Königreichen von Mikolinien und Sagradien machten. In Nachfolgekämpfen wurde der Konflikt sogar bis 1443 ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den erst posthum geborenen Sohn Martins des Zänkers, [[Martin Posthumus]], regierte zunächst ein Regentschaftsrat einheimischer Adliger, der aber seit 1245 vom mikolinischen König [[Richard I.]] kontrolliert wurde. Nach dem plötzlichen Tod des minderjährigen Königs 1249 kam es schließlich zum [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Krieg zwischen Mikolinien und Sagradien]] um das Reich im Norden der Halbinsel. Während der skantische Herzog [[Philipp der Schweigsame]] aus dem [[Haus Redanior]] sich mit Verweis auf den [[Vertrag von Erin]] von 1184 als Haupterben der Lusoniden betrachtete und vom sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] unterstützt wurde, kämpfte Mikolinien auf der Seite eines unehelichen Sohnes Martins des Zänkers, [[Renart von Soria]], der zunächst den Thron an sich reißen konnte und den Regierungsrat auflöste. Renart verlor in der Folge jedoch gegen das sagradische Heer und musste sich nach Mikolinien zurückziehen. [[Philipp der Schweiger]] bestieg nun als Philipp I. den Thron, leistete dem sagradischen König aber auch für sein neues Reich den Lehnseid und beendete damit im Grunde die peruzinische Eigenständigkeit endgültig. Der zwischenzeitige Versuch der Rückeroberung durch Renart von Soria und Mikolinien scheiterte 1255 mit der vernichtenden Niederlage in der [[Schlacht von Porinéi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Lusoniden begann in Peruzien jedoch eine anhaltende Phase der Unruhen und Aufstände, in der Adelsfehden, bürgerkriegsähnliche Kämpfe und Einmischungen von außen, vor allem aus Mikolinien und Sagradien, an der Tagesordnung waren. Nachdem Könug [[Martin IV. Felix]] 1275 den sagradischen mit dem peruzinischen Thron vereint hatte, folgte auf seinen Tod 1289 ein neuerlicher Thronstreit zwischen den sagradischen Königen aus dem [[Haus Redanior]] und einheimischen Magnaten und Thronprätendenten, die sich auf das Erbe der Lusoniden beriefen und von Mikolinien protegiert wurden. Dabei handelte es sich um quer durch den peruzinischen Adel sowie durch das [[Haus Redanior|Königshaus Redanior]] verlaufende Machtkämpfe, die sich mit Konflikten zwischen Sagradien und Mikolinien um den Einfluss auf das Königreich vermischten. Nach Wirren innerhalb des Königshauses konnte sich 1301 mit mikolinischer Hilfe die von [[Johann von Gerón]] begründete Linie des Hauses Redanior gegen die sagradische Linie unter [[Jakob II.]] durchsetzen, sodass die beiden Kronen vorübergehend wieder auseinanderfielen. Unter Johanns beiden Söhnen [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp]] und [[Sergi I.|Sergi]] wurde die peruzinische Krone jedoch zunächst mit der mikolinischen (1310/13/15) und 1321 schließlich mit sagradischen Krone vereinigt. Die Machtkämpfe zwischen den Königen von Mikolinien und Sagradien um das Reich im Norden der mikolinischen Halbinsel wurden damit vorerst beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sagradisch-mikolinischen [[Union von Alagua]] von 1321 wurde Peruzien damit Teil des neuen, von den Redanior-Königen regierten Großreiches auf beiden Seiten der Konsetten und des Blauen Meers, was den Konflikt um das Land vorübergehend befriedete. Die Kinderlosigkeit [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] und das drohende Aussterben der Redanior führte aber in den 1380er Jahren zu einer dynastischen und politischen Krise, da ein Auseinanderfallen der Union und eine neuerliche kriegerische Auseinandersetzung um die Kronen der Königreiche drohte. 1383 kam es in Teilen Peruziens und Nordmikoliniens zu Aufständen gegen die sagradische Herrschaft. Mit dem vorzeitigen Ende der Union 1386 durch den Abfall Mikoliniens von [[Gabriel IV.]] begann damit eine neue Phase der Kriege um Perucía, die unmittelbar in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] mündete, der sich zu großen Teilen auf peruzinischem Gebiet abspielte. Mit dem [[Vertrag von Albero]] 1390 blieb Peruzien vorerst in der Hand Gabriels, der jedoch keine Nachfolgelösung vorzeigen konnte. Nach seinem Tod 1395 und in der folgenden Nachfolgekrise in Sagradien erkannten die Stände Peruziens keinen der beiden sagradischen Thronprätendenten ([[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph von Óstino|José d'Óstino]]) an, sondern suchten ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen. In dieser Situation des machtpolitischen Vakuums suchte der mikolinische König [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] seine Chance zu nutzen und nach ersten Verhandlungen mit den Ständen des Nordens vollendete Tatsachen zu schaffen. Er fiel unter Berufung auf die [[Konvention von Marbore]] aus dem Jahr 1368 – die eine Vereinigung der Kronen Peruziens und Mikoliniens festsetzte – in den Norden ein und löste den bis 1443 andauernden Krieg gegen Sagradien aus, der mehr als alle Kämpfe zuvor verhehrende Auswirkungen auf die Entwicklung des Landes hatte. Während ein großer Teil des peruzinischen Adels im Rahmen der [[Alberenser Union]] den mikolinischen Regenten anerkannte, hielt eine Gegenpartei den Widerstand aufrecht und verbündete sich mit dem 1396 im sagradischen Thronkampf siegreichen [[Michael I.|Miquel de Vesaey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren wurde Perucía schwer verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer, ehe der [[Friede von Tesqué]] 1443 die Union zwischen dem mikolinischen Königreich in Süd- und Mittelmikolinien und der Krone Perucías herstellte, die bis heute währt. Damit endeten jedoch nicht nur die Jahrhunderte andauernden Auseinandersetzungen um den Besitz des Landes, sondern auch die Eigenständigkeit des peruzinischen Königreichs, das nun vollends ins Königreich Mikolinien eingegliedert wurde. An die eigenständige Tradition des Nordreichs verweist heute der Titel [[Prinz von Perucía]], den der mikolinische Thronfolger traditionsgemäß trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzien als Peripherie im Mikolinischen Staat ===&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Königreich unter den [[Interea]]-Königen wurde Peruzien bald zur Randprovinz, da sich das Zentrum des Reichs nach wie vor im Süden rund um das Gebiet der [[Eraltiefebene]] befand und sich der Norden nur sehr langsam von den Verwüstungen des Krieges erholte. Die Könige des späteren 15. Jahrhunderts betrieben von [[Nanthés]] aus eine zunehmende Zentralisierungspolitik zulasten der peruzinischen Eigenständigkeit. Konflikte mit der noch immer starken Unabhängigkeitspartei im Norden mehrten sich. Mit der Landung des Calvinistenführers [[Francis Howle]] (Franciscus Uleus) im nordmikolinischen [[Erin]] im Jahr 1540 verbanden sich die nationalen mit neuen religiösen Gegensätzen, da der Reformator vor allem im peruzinischen Hoch- und Niederadel Anhänger fand. Die beiden [[Uleistenkriege]] von 1549-1552 und von 1559-1564, die zu neuerlichen Verwüstungen in Peruzien führten, wurden von Seiten des calvinistischen Adels daher zugleich als Religions- und Freiheitskriege gegen das katholisch-mikolinische Regiment von [[Nanthés]] geführt. Es kam zu harten Auseinandersetzungen und Säuberungen im Adel durch die siegreiche mikolinische Zentralmacht, die die Rebellion schließlich niederschlagen, die Lage aber nicht gänzlich befrieden konnte. Erst das Toleranzedikt [[Albert I. von Mikolinien|Alberts I.]] 1584 konnte die Protestantenverfolgungen beenden und gewährte den peruzinischen Calvinisten weitgehend Religionsfreiheit, noch heute existiert in einigen Gebieten Peruziens eine große protestantische Minderheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche Unruhen führten bald jedoch zu harten Maßnahmen gegen die Stände. Die Peruziner verloren einen Großteil ihrer Selbstverwaltungsrechte, das Doppelkönigreich wurde wesentlich zentralisiert. In den kommenden Jahrhundert blieb die Situation im schwach besiedelten Norden weitgehend ruhig, die peruzinische Kultur sowie die einheimische Sprache wurden aber im Zuge der Zentralisierungsbestrebungen des 18. Jahrhunderts immer mehr zurückgedrängt. Der mikolinische Nationalismus des 19. Jahrhunderts sah den Norden schließlich als integralen Bestandteil des mikolinischen Nationalstaats, seine politische Autonomie ging im 18. Jahrhundert verloren und die peruzinischen Stände gingen voll in den gesamtmikolinischen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts machte [[Albero]] schließlich zu einer neuen Metropole. Aus ganz Peruzien, aber auch aus anderen Gebieten des Königreichs kamen Arbeiter mit ihren Familien nach Albero, das binnen eines halben Jahrhunderts zur zweitgrößten Stadt des Landes nach [[Servette]] heranwuchs. Dagegen blieb der große Rest des Landes von der Industrialisierung weitgehend unbeeinflusst und weiterhin agrarisch geprägt. Im Gegensatz zum ebenfalls dem mikolinischen Zentralismus ausgesetzten [[Golen]] brachte die Romantik des 19. Jahrhunderts keine groß angelegte Renaissance der peruzinischen Unabhängigkeitsbewegung. Dennoch verbreiteten sich im ganzen Land peruzinische Regionalismen und die eigenständige Kultur wurde zunehmend gepflegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golenkriegs]] in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren erhielt auch eine eigenständige peruzinische Unabhängigkeitsbewegung Auftrieb, die zu vereinzelten Versuchen führte, Perucia vom Rest des Königreichs abzuspalten, die aber von der Staatsregierung im Süden aber unterdrückt wurde und insgesamt schwach blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Föderalisierung ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Maikrise 1948]] und dem Ende der [[Nationale Koalition|nationalen Koalitionsregierung]] erhielten aber auch die Autonomiebestrebungen Peruziens Nachdruck. Mit der Verfassungsrevision vom Dezember 1948 wurde ''Peruzien'' wie auch ''Golen'' zu einem distinkten ''Landesteil'' erklärt, erhielt aber keine gemeinsamen politischen Strukturen. Stattdessen wurde den peruzinischen Provinzen [[Niederperuzien]] (Hauptstadt [[Albero]]), [[Oberperuzien]] ([[Alessa]]) und [[Nordperuzien-Westligre]] ([[Luagua]]) der Status föderaler Subjekte mit Eigenstaatlichkeit zuerkannt. [[Soria]] blieb zunächst Bestandteil Niederperuziens und wurde erst 1991 ausgegliedert und zur eigenständigen Provinz erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gesamtmikolinischen Bundesstaat blieb der Norden jedoch vergleichsweise unterentwickelt und weitgehend von den Steuereinnahmen des Süden abhängig. Einzige Ausnahme stellte die Industrieregion um die Hafenstadt [[Albero]] dar, die als Metropolregion mehrere Millionen Einwohner fasst und die historische Hauptstadt [[Alessa]] als Zentrum des Nordens abgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Gegengewicht gegen den einwohner- und industriestarken Süden zu bilden, wurde 1993 die [[Peruzinische Gemeinschaft]] als inter-regionale Arbeitsgemeinschaft gegründet, die aber auf die Koordination auf einigen Politikfeldern beschränkt bleibt. Vor allem in der Kultur- und Schulpolitik gehen die Nordregionen gemeinsame Wege und orientieren sich in jüngster Zeit wieder vermehrt an Vorstellungen einer eigenen peruzinischen Identität inklusive der Förderung der eigenen Landessprache.&lt;/div&gt;</summary>
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