<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=95.116.183.112</id>
	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=95.116.183.112"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/95.116.183.112"/>
	<updated>2026-04-29T03:01:51Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.1</generator>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23990</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23990"/>
		<updated>2015-10-12T20:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Kultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''Comtàid'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie weitere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk, grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ====&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ====&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ====&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gran'Etá ====&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende des Sêglu Tulinês ====&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das 17. und 18. Jahrhundert ==== &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Union und Inkorporierung ====&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tulis im 20. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
==== Hausbesetzerszene ====&lt;br /&gt;
In Tulis gibt es seit vielen Jahren eine der aktivsten Hausbesetzerszenen Europas. Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurden Häuser besetzt, vor allem in den zentral gelegenen Stadtteilen. In den als Sozial-, Kultur- und Veranstaltungszentren geführten Häusern finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die auch in einem gemeinsam geführten, wöchentlich aktualisierten und öffentlich ausgehängten Terminkalender bekannt gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autobahn ====&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Metrolinien in Tulis =====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seefahrt ====&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bezirke und Stadtviertel ====&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Gran'Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23989</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23989"/>
		<updated>2015-10-12T20:42:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Bildung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''Comtàid'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie weitere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk, grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ====&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ====&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ====&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gran'Etá ====&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende des Sêglu Tulinês ====&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das 17. und 18. Jahrhundert ==== &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Union und Inkorporierung ====&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tulis im 20. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
In Tulis gibt es seit vielen Jahren eine der aktivsten Hausbesetzerszenen Europas. Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurden Häuser besetzt, vor allem in den zentral gelegenen Stadtteilen. In den als Sozial-, Kultur- und Veranstaltungszentren geführten Häusern finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die auch in einem gemeinsam geführten, wöchentlich aktualisierten und öffentlich ausgehängten Terminkalender bekannt gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autobahn ====&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Metrolinien in Tulis =====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seefahrt ====&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bezirke und Stadtviertel ====&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Gran'Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23988</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23988"/>
		<updated>2015-10-12T20:33:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Bezirke und Stadtviertel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''Comtàid'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie weitere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk, grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ====&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ====&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ====&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gran'Etá ====&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende des Sêglu Tulinês ====&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das 17. und 18. Jahrhundert ==== &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Union und Inkorporierung ====&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tulis im 20. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
In Tulis gibt es seit vielen Jahren eine der aktivsten Hausbesetzerszenen Europas. Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurden Häuser besetzt, vor allem in den zentral gelegenen Stadtteilen. In den als Sozial-, Kultur- und Veranstaltungszentren geführten Häusern finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die auch in einem gemeinsam geführten, wöchentlich aktualisierten und öffentlich ausgehängten Terminkalender bekannt gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autobahn ====&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Metrolinien in Tulis =====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seefahrt ====&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bezirke und Stadtviertel ====&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Gran'Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23987</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23987"/>
		<updated>2015-10-12T20:33:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Verwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''Comtàid'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie weitere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk, grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ====&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ====&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ====&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gran'Etá ====&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende des Sêglu Tulinês ====&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das 17. und 18. Jahrhundert ==== &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Union und Inkorporierung ====&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tulis im 20. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
In Tulis gibt es seit vielen Jahren eine der aktivsten Hausbesetzerszenen Europas. Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurden Häuser besetzt, vor allem in den zentral gelegenen Stadtteilen. In den als Sozial-, Kultur- und Veranstaltungszentren geführten Häusern finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die auch in einem gemeinsam geführten, wöchentlich aktualisierten und öffentlich ausgehängten Terminkalender bekannt gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autobahn ====&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Metrolinien in Tulis =====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seefahrt ====&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bezirke und Stadtviertel ====&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Maior Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23986</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23986"/>
		<updated>2015-10-12T20:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''Comtàid'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie weitere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk, grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ====&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ====&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ====&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gran'Etá ====&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende des Sêglu Tulinês ====&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das 17. und 18. Jahrhundert ==== &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Union und Inkorporierung ====&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tulis im 20. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
In Tulis gibt es seit vielen Jahren eine der aktivsten Hausbesetzerszenen Europas. Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurden Häuser besetzt, vor allem in den zentral gelegenen Stadtteilen. In den als Sozial-, Kultur- und Veranstaltungszentren geführten Häusern finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die auch in einem gemeinsam geführten, wöchentlich aktualisierten und öffentlich ausgehängten Terminkalender bekannt gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autobahn ====&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Metrolinien in Tulis =====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seefahrt ====&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes''):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Maior Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23985</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23985"/>
		<updated>2015-10-12T20:29:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Verkehr */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''Comtàid'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie weitere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk, grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ===&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ===&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gran'Etá ===&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Sêglu Tulinês ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 17. und 18. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union und Inkorporierung ===&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tulis im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
In Tulis gibt es seit vielen Jahren eine der aktivsten Hausbesetzerszenen Europas. Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurden Häuser besetzt, vor allem in den zentral gelegenen Stadtteilen. In den als Sozial-, Kultur- und Veranstaltungszentren geführten Häusern finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die auch in einem gemeinsam geführten, wöchentlich aktualisierten und öffentlich ausgehängten Terminkalender bekannt gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autobahn ====&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Metrolinien in Tulis =====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seefahrt ====&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes''):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Maior Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23984</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23984"/>
		<updated>2015-10-12T20:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''Comtàid'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie weitere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk, grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ===&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ===&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gran'Etá ===&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Sêglu Tulinês ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 17. und 18. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union und Inkorporierung ===&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tulis im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobahn ===&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Metrolinien in Tulis ====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seefahrt ===&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes''):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Maior Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23983</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23983"/>
		<updated>2015-10-12T20:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. Sie bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''Comtàid'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie andere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk und grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ===&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ===&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gran'Etá ===&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Sêglu Tulinês ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 17. und 18. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union und Inkorporierung ===&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tulis im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobahn ===&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Metrolinien in Tulis ====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seefahrt ===&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes''):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Maior Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23982</id>
		<title>Duerez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23982"/>
		<updated>2015-10-12T20:09:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Duerez''' ist eine [[Liste der Städte in Sagradien|Stadt]] im Südosten [[Sagradien]]s, am Fluss [[Sieza]]. In der Kernstadt leben 685.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion ca. 1,2 Millionen Einwohner. Duerez ist damit die fünftgrößte Stadt Sagradiens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duerez ist Hauptstadt der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Alconía]] (''Niederalkonien'') und Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Im Mittelalter war sie neben [[Artir]] eines der Zentren der Großregion [[Alkonien (Großregion)|Alkonien]] und Sitz der [[Herzog von Alconía|Herzöge von Niederalkonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Duerez geht auf eine römische Siedlung mit dem Namen ''Colonia Duerensis'' zurück. Diese war größte Stadt und zeitweise Hauptstadt der Provinz [[Sagradia Belacionensis]]. Seit dem 4. Jahrhundert war Duerez Sitz des [[Erzbistum Duerez|Erzbischofs von Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der Halkonen wurde Duerez zur Hauptstadt des [[Halkonenreich]]s, ehe es 732 von den muslimischen [[Numerer]]n eingenommen wurde. Wenige Jahrzehnte später wurde Duerez, nun unter dem numerischen Namen ''Dohraz'' bekannt, Hauptstadt des [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]]. Zu dieser Zeit war Dohraz die mit Abstand größte Stadt Sagradiens, in der Christen, Juden und Muslime meist friedlich nebeneinander lebten. Es erlebte im 9. und 10. Jahrhundert eine Blütephase als Wirtschafts- und Kulturzentrum des alkonischen Südens (''Sêcolo Duerezal''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 960 wurde Duerez durch den christlichen [[König der Skanten|Skantenkönig]] [[Philipp I. der Große|Philipp den Großen]] erobert, der das Numereremirat zerschlug und seinem sagradischen Großreich einverleibte. In den folgenden Jahrhunderten war Duerez Sitz der Grafen von Duerez und der alkonischen Herzöge. Die Stadt spielte noch im gesamten Mittelalter eine Rolle als Kultur- und Handelszentrum des alkonischen Südens. Unter den Königen aus dem [[Haus Cliêce]] erlangte sie im 11. Jahrhundert auch zeitweise überregionale Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 wurde Duerez Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Seit 1969 beherbergt sie zudem die Selbstverwaltungseinrichtungen der Region [[Alconía]] (''Niederalkonien'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Als frühere Hauptstadt eines Numereremirats wurde Duerez stärker als alle anderen sagradischen Städte von der arabisch-islamischen Kultur geprägt, die noch heute das Stadtbild beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Kirchenbau und Wahrzeichen der Stadt ist der romanische Dom „Santa María Maior“, der inmitten der Überreste der teilweise zerstörten Moschee erbaut wurde. Seine repräsentative, ornamentenhafte Barockfassade stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der imposanteste Profanbau der Stadt ist der [[Palâciu Piacón]], der im 18. Jahrhundert erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23981</id>
		<title>Duerez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23981"/>
		<updated>2015-10-12T20:03:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Duerez''' ist eine Stadt im Südosten [[Sagradien]]s, am Fluss [[Sieza]]. In der Kernstadt leben 685.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion ca. 1,2 Millionen Einwohner. Duerez ist damit die fünftgrößte Stadt Sagradiens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duerez ist Hauptstadt der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Alconía]] (''Niederalkonien'') und Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Im Mittelalter war sie neben [[Artir]] eines der Zentren der Großregion [[Alkonien (Großregion)|Alkonien]] und Sitz der [[Herzog von Alconía|Herzöge von Niederalkonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Duerez geht auf eine römische Siedlung mit dem Namen ''Colonia Duerensis'' zurück. Diese war größte Stadt und zeitweise Hauptstadt der Provinz [[Sagradia Belacionensis]]. Seit dem 4. Jahrhundert war Duerez Sitz des [[Erzbistum Duerez|Erzbischofs von Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der Halkonen wurde Duerez zur Hauptstadt des [[Halkonenreich]]s, ehe es 732 von den muslimischen [[Numerer]]n eingenommen wurde. Wenige Jahrzehnte später wurde Duerez, nun unter dem numerischen Namen ''Dohraz'' bekannt, Hauptstadt des [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]]. Zu dieser Zeit war Dohraz die mit Abstand größte Stadt Sagradiens, in der Christen, Juden und Muslime meist friedlich nebeneinander lebten. Es erlebte im 9. und 10. Jahrhundert eine Blütephase als Wirtschafts- und Kulturzentrum des alkonischen Südens (''Sêcolo Duerezal''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 960 wurde Duerez durch den christlichen [[König der Skanten|Skantenkönig]] [[Philipp I. der Große|Philipp den Großen]] erobert, der das Numereremirat zerschlug und seinem sagradischen Großreich einverleibte. In den folgenden Jahrhunderten war Duerez Sitz der Grafen von Duerez und der alkonischen Herzöge. Die Stadt spielte noch im gesamten Mittelalter eine Rolle als Kultur- und Handelszentrum des alkonischen Südens. Unter den Königen aus dem [[Haus Cliêce]] erlangte sie im 11. Jahrhundert auch zeitweise überregionale Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 wurde Duerez Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Seit 1969 beherbergt sie zudem die Selbstverwaltungseinrichtungen der Region [[Alconía]] (''Niederalkonien'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Als frühere Hauptstadt eines Numereremirats wurde Duerez stärker als alle anderen sagradischen Städte von der arabisch-islamischen Kultur geprägt, die noch heute das Stadtbild beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Kirchenbau und Wahrzeichen der Stadt ist der romanische Dom „Santa María Maior“, der inmitten der Überreste der teilweise zerstörten Moschee erbaut wurde. Seine repräsentative, ornamentenhafte Barockfassade stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der imposanteste Profanbau der Stadt ist der [[Palâciu Piacón]], der im 18. Jahrhundert erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23980</id>
		<title>Duerez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23980"/>
		<updated>2015-10-12T20:02:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Duerez''' (deutsch veraltet ''Durenz'') ist eine Stadt im Südosten [[Sagradien]]s, am Fluss [[Sieza]]. In der Kernstadt leben 685.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion ca. 1,2 Millionen Einwohner. Duerez ist damit die fünftgrößte Stadt Sagradiens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duerez ist Hauptstadt der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Alconía]] (''Niederalkonien'') und Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Im Mittelalter war sie neben [[Artir]] eines der Zentren der Großregion [[Alkonien (Großregion)|Alkonien]] und Sitz der [[Herzog von Alconía|Herzöge von Niederalkonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Duerez geht auf eine römische Siedlung mit dem Namen ''Colonia Duerensis'' zurück. Diese war größte Stadt und zeitweise Hauptstadt der Provinz [[Sagradia Belacionensis]]. Seit dem 4. Jahrhundert war Duerez Sitz des [[Erzbistum Duerez|Erzbischofs von Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der Halkonen wurde Duerez zur Hauptstadt des [[Halkonenreich]]s, ehe es 732 von den muslimischen [[Numerer]]n eingenommen wurde. Wenige Jahrzehnte später wurde Duerez, nun unter dem numerischen Namen ''Dohraz'' bekannt, Hauptstadt des [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]]. Zu dieser Zeit war Dohraz die mit Abstand größte Stadt Sagradiens, in der Christen, Juden und Muslime meist friedlich nebeneinander lebten. Es erlebte im 9. und 10. Jahrhundert eine Blütephase als Wirtschafts- und Kulturzentrum des alkonischen Südens (''Sêcolo Duerezal''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 960 wurde Duerez durch den christlichen [[König der Skanten|Skantenkönig]] [[Philipp I. der Große|Philipp den Großen]] erobert, der das Numereremirat zerschlug und seinem sagradischen Großreich einverleibte. In den folgenden Jahrhunderten war Duerez Sitz der Grafen von Duerez und der alkonischen Herzöge. Die Stadt spielte noch im gesamten Mittelalter eine Rolle als Kultur- und Handelszentrum des alkonischen Südens. Unter den Königen aus dem [[Haus Cliêce]] erlangte sie im 11. Jahrhundert auch zeitweise überregionale Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 wurde Duerez Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Seit 1969 beherbergt sie zudem die Selbstverwaltungseinrichtungen der Region [[Alconía]] (''Niederalkonien'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Als frühere Hauptstadt eines Numereremirats wurde Duerez stärker als alle anderen sagradischen Städte von der arabisch-islamischen Kultur geprägt, die noch heute das Stadtbild beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Kirchenbau und Wahrzeichen der Stadt ist der romanische Dom „Santa María Maior“, der inmitten der Überreste der teilweise zerstörten Moschee erbaut wurde. Seine repräsentative, ornamentenhafte Barockfassade stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der imposanteste Profanbau der Stadt ist der [[Palâciu Piacón]], der im 18. Jahrhundert erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_St%C3%A4dte_in_Sagradien&amp;diff=23979</id>
		<title>Liste der Städte in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_St%C3%A4dte_in_Sagradien&amp;diff=23979"/>
		<updated>2015-10-12T20:01:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Liste der Städte in Sagradien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der Städte in [[Sagradien]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:21%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:13%&amp;quot;|[[Sagradische Regionen|Region]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:13%&amp;quot;|Provinz&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Gemeinschaft&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Semest]] (''Semesta'') &lt;br /&gt;
| 2.473.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]*&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| sagradische Hauptstadt, das antike ''Semestum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Ostino]] (''Óstino'') &lt;br /&gt;
| 1.028.000&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]]*&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Ostinense]] (CO)&lt;br /&gt;
| das antike ''Ostium Vesae''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Artir]] (''l'Artir'') &lt;br /&gt;
| 946.000&lt;br /&gt;
| [[Oller]]*&lt;br /&gt;
| [[Artiral]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Ulpia Ara Teriorum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Tulis]] (''Tùles'') &lt;br /&gt;
| 897.000&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]]*&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Grande Tùles Comunitá Urbana]]&lt;br /&gt;
| das antike ''Tulisium''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Duerez]] &lt;br /&gt;
| 685.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]*&lt;br /&gt;
| [[Viaza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Colonia Duerensis'' und [[Numerer|numerische]] ''Dohraz''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Bosa]] &lt;br /&gt;
| 574.000&lt;br /&gt;
| [[Escada]]*&lt;br /&gt;
| [[Pais Bosanês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Bosa''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Gerón]] &lt;br /&gt;
| 459.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]*&lt;br /&gt;
| [[Mêdio Scantia]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Geronia''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]] &lt;br /&gt;
| 407.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]*&lt;br /&gt;
| [[Laval]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Celeratum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[Biniar]] &lt;br /&gt;
| 391.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]*&lt;br /&gt;
| [[Farfalla-Argente]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Lesta]]&lt;br /&gt;
| 370.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]] &lt;br /&gt;
| [[Alto Sarmay]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Lesta Granis''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[Laquines]] &lt;br /&gt;
| 314.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]*&lt;br /&gt;
| [[Mêdio Liêno]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Aquinae Lienorum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[Noyar]] &lt;br /&gt;
| 309.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]*&lt;br /&gt;
| [[Noyarense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Noviogarum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
| 298.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Nalcazal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Gronorium''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| 279.000&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]]*&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das [[Numerer|numerische]] ''Al-Hamaz''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| [[Visa]] (''Viça'', bret. ''Gwizha'')&lt;br /&gt;
| 265.000&lt;br /&gt;
| [[Amôria]]&lt;br /&gt;
| [[Viçano]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Augusta Viciorum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| [[Nocolônies]]&lt;br /&gt;
| 245.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Nova Colonia''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| 242.000&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]]*&lt;br /&gt;
| [[Corar]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Colonia Solaris''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| 235.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Vesalia''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| [[Mesarque]]&lt;br /&gt;
| 219.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Mediosaricum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| [[Vierna]]&lt;br /&gt;
| 218.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Sagonte]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Bierna''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Scola]]&lt;br /&gt;
| 210.000&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
| [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Scola''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| [[Dorell]]&lt;br /&gt;
| 209.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Sarmay]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| [[Vapaís]]&lt;br /&gt;
| 202.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| 201.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]]*&lt;br /&gt;
| [[Gichot]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Portus Phinaei''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| [[Nonthí]]&lt;br /&gt;
| 198.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Caesarobona''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| [[Albasebaste]]&lt;br /&gt;
| 182.000&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| [[Croel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| [[Arocí]]&lt;br /&gt;
| 179.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 175.000&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| [[Malesc]]&lt;br /&gt;
| 168.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Guarrí]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| [[Cuentra]]&lt;br /&gt;
| 166.000&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]]&lt;br /&gt;
| [[Liez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| [[Lodea]]&lt;br /&gt;
| 164.000&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| [[Croel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Lodaea''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
| [[Resales]]&lt;br /&gt;
| 162.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
| [[Sacâu de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 158.000&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| [[Dupontes]]&lt;br /&gt;
| 156.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Sagonte]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Duo Pontes''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 35&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| 144.000&lt;br /&gt;
| [[Islas d'Aziz]]*&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
| [[Pergía]]&lt;br /&gt;
| 141.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]] (cuent. ''Dieghe'')&lt;br /&gt;
| 140.000&lt;br /&gt;
| [[Cuentez]]*&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Philadelphia''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| [[Fidelfe]]&lt;br /&gt;
| 139.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| [[Gichot]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Digiacum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 39&lt;br /&gt;
| [[Disiés]]&lt;br /&gt;
| 137.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Disiae''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
| [[Valier]] ([[Eskadische Sprache|esk.]] ''Valjer'')&lt;br /&gt;
| 134.000&lt;br /&gt;
| [[Escada]]&lt;br /&gt;
| [[Escada-Maritím]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Valeria Pirigorum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 41&lt;br /&gt;
| [[Linesc]]&lt;br /&gt;
| 129.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Viaza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Linis Civitas''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]] (''Kabalhez'')&lt;br /&gt;
| 126.000&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]]*&lt;br /&gt;
| [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 43&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| 125.000&lt;br /&gt;
| [[Tescano-Valoní]]*&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Iulia Tisciorum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 44&lt;br /&gt;
| [[Videça]]&lt;br /&gt;
| 124.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Noyarense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
| [[San Miquel de Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| 121.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Veza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 46&lt;br /&gt;
| [[Sorá del Pesce]]&lt;br /&gt;
| 120.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Mesa-Pescano]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| [[Porto Valés]]&lt;br /&gt;
| 119.000&lt;br /&gt;
| [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Portus Valerianus''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 48&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| 116.000&lt;br /&gt;
| [[Amôria]]*&lt;br /&gt;
| [[Joar]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 49&lt;br /&gt;
| [[San Filipe de Corar]]&lt;br /&gt;
| 110.000&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| [[Porto d'Óstino]]&lt;br /&gt;
| 109.000&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 51&lt;br /&gt;
| [[Nouberez]] (bret. ''Nou-Berezh'')&lt;br /&gt;
| 104.000&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]]&lt;br /&gt;
| [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 52&lt;br /&gt;
| [[Liscez]]&lt;br /&gt;
| 102.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Nalcazal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 53&lt;br /&gt;
| [[Monreal]]&lt;br /&gt;
| 100.000&lt;br /&gt;
| [[Amôria]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 54&lt;br /&gt;
| [[Corbón]]&lt;br /&gt;
| 99.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
| [[Cornovel]]&lt;br /&gt;
| 96.000&lt;br /&gt;
| [[Oller]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 56&lt;br /&gt;
| [[Vallador]]&lt;br /&gt;
| 96.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
| [[Sácrez]]&lt;br /&gt;
| 95.000&lt;br /&gt;
| [[Oller]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 58&lt;br /&gt;
| [[San Vicente del Fornat]]&lt;br /&gt;
| 95.000&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| [[Joanaz]]&lt;br /&gt;
| 94.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| [[Meném]]&lt;br /&gt;
| 94.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
| [[Mêdio Liêno]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 61&lt;br /&gt;
| [[Triara]]&lt;br /&gt;
| 92.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 62&lt;br /&gt;
| [[Comotá]]&lt;br /&gt;
| 91.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 63&lt;br /&gt;
| [[Lavaza]]&lt;br /&gt;
| 91.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Sarmay]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| [[Iruera]]&lt;br /&gt;
| 90.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 65&lt;br /&gt;
| [[Sidegía]]&lt;br /&gt;
| 90.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Sarmay]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 66&lt;br /&gt;
| [[Síniza]]&lt;br /&gt;
| 89.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Mêdio Scantia]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 67&lt;br /&gt;
| [[Piâce]]&lt;br /&gt;
| 89.000&lt;br /&gt;
| [[Islas d'Aziz]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
| [[Lavallano]]&lt;br /&gt;
| 88.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 69&lt;br /&gt;
| [[Siedéa]]&lt;br /&gt;
| 87.000&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
| [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 70&lt;br /&gt;
| [[Pearet de Farfalla]]&lt;br /&gt;
| 86.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Farfalla-Argente]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 71&lt;br /&gt;
| [[San Joán de Bordez]]&lt;br /&gt;
| 86.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 72&lt;br /&gt;
| [[Carnet del Fonte]]&lt;br /&gt;
| 85.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 73&lt;br /&gt;
| [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
| 85.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 74&lt;br /&gt;
| [[Vitoria]]&lt;br /&gt;
| 85.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Victoria''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 75&lt;br /&gt;
| [[Palmací]]&lt;br /&gt;
| 84.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 76&lt;br /&gt;
| [[Laçón]]&lt;br /&gt;
| 84.000&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]]&lt;br /&gt;
| [[Liez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 77&lt;br /&gt;
| [[Elano]]&lt;br /&gt;
| 84.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 78&lt;br /&gt;
| [[Novil]]&lt;br /&gt;
| 83.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 79&lt;br /&gt;
| [[Marcone]]&lt;br /&gt;
| 82.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| [[Molinas]]&lt;br /&gt;
| 81.000&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 81&lt;br /&gt;
| [[Pericón]]&lt;br /&gt;
| 80.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 82&lt;br /&gt;
| [[Del Piey]] (cuent. ''Del Pièy'')&lt;br /&gt;
| 79.000&lt;br /&gt;
| [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 83&lt;br /&gt;
| [[Selva]]&lt;br /&gt;
| 78.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Noyarense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 84&lt;br /&gt;
| [[Martinez]]&lt;br /&gt;
| 77.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Mêdio Scantia]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 85&lt;br /&gt;
| [[San Pietro de Perín]]&lt;br /&gt;
| 77.000&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 86&lt;br /&gt;
| [[Rantiata]]&lt;br /&gt;
| 75.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Veza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 87&lt;br /&gt;
| [[Xervinión]]&lt;br /&gt;
| 75.000&lt;br /&gt;
| [[Comaid-Perín]]&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 88&lt;br /&gt;
| [[Sebaste]]&lt;br /&gt;
| 73.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Noyarense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 89&lt;br /&gt;
| [[Fabena]] (bret. ''Fabhegan'')&lt;br /&gt;
| 72.000&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]]&lt;br /&gt;
| [[Keréc-Cap Coruén]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Fabiana''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 90&lt;br /&gt;
| [[Garret]]&lt;br /&gt;
| 70.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 91&lt;br /&gt;
| [[Torell]]&lt;br /&gt;
| 70.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Laval]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Taurelium''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 92&lt;br /&gt;
| [[Fosa]]&lt;br /&gt;
| 69.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 93&lt;br /&gt;
| [[Belaçón]]&lt;br /&gt;
| 69.000&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]]&lt;br /&gt;
| [[Liez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Iulia Belacio''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 94&lt;br /&gt;
| [[Challón]] (bret. ''C'halheann'')&lt;br /&gt;
| 69.000&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]]&lt;br /&gt;
| [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
| [[Trulla]]&lt;br /&gt;
| 68.000&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| [[Croel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 96&lt;br /&gt;
| [[La Cordí]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
| [[Bragas]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Mêdio Ligre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 98&lt;br /&gt;
| [[San Sebastian de la Crûce]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 99&lt;br /&gt;
| [[Argüel]]&lt;br /&gt;
| 66.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| [[Villafranca]]&lt;br /&gt;
| 64.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Laval]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Xenópolis]]&lt;br /&gt;
| 64.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Sagonte]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Xenopolis''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Allécapo]] (cuent. ''Alècapu'')&lt;br /&gt;
| 63.000&lt;br /&gt;
| [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Alecapum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sagrera]]&lt;br /&gt;
| 62.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
| [[Mêdio Liêno]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sartsate]]&lt;br /&gt;
| 61.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Viaza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mistrech]]&lt;br /&gt;
| 60.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Mêdio Scantia]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[San Silvestre d'Alconía]]&lt;br /&gt;
| 58.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Nalcazal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sadoa]]&lt;br /&gt;
| 58.000&lt;br /&gt;
| [[Oller]]&lt;br /&gt;
| [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Valiana]]&lt;br /&gt;
| 57.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Varistante]]&lt;br /&gt;
| 57.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Velleçano]]&lt;br /&gt;
| 55.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| [[Gichot]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Samartiega]]&lt;br /&gt;
| 55.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
| [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Calígoli]]&lt;br /&gt;
| 54.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Pais Lourán]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Caligulapolis''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Rosera]]&lt;br /&gt;
| 53.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
| [[Roser-Caraçal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Croer-Erculéia]]&lt;br /&gt;
| 52.000&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| [[Croel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Péçano]] (cuent. ''Pècenu'')&lt;br /&gt;
| 52.000&lt;br /&gt;
| [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Pecium''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Comêr]]&lt;br /&gt;
| 52.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[San José de Sarmay]]&lt;br /&gt;
| 52.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Sarmay]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Citanova]]&lt;br /&gt;
| 52.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Pais Lourán]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| [[Guillard]] ([[Golische Sprache|gol.]]/[[Eskadische Sprache|esk.]] ''Ghiljard'')&lt;br /&gt;
| 51.000&lt;br /&gt;
| [[Escada]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sena]]&lt;br /&gt;
| 51.000&lt;br /&gt;
| [[Amôria]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Prícipe d'Alconía]]&lt;br /&gt;
| 50.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Feniestre]]&lt;br /&gt;
| 50.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Mesa-Pescano]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Viadez]]&lt;br /&gt;
| 50.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pinaret]]&lt;br /&gt;
| 50.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iriera]]&lt;br /&gt;
| 49.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ridéa]]&lt;br /&gt;
| 49.000&lt;br /&gt;
| [[Oller]]&lt;br /&gt;
| [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Barrestre]]&lt;br /&gt;
| 48.000&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Rigora]]&lt;br /&gt;
| 48.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Viaza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Illantxa]]&lt;br /&gt;
| 47.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miyón]]&lt;br /&gt;
| 46.000&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francovil]]&lt;br /&gt;
| 45.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Plareta]]&lt;br /&gt;
| 45.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Elchestré]]&lt;br /&gt;
| 45.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Veza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[San Docién de Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 44.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carace]]&lt;br /&gt;
| 43.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
| [[Roser-Caraçal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cripón la Villa]] (bret. ''Kerpenn'')&lt;br /&gt;
| 43.000&lt;br /&gt;
| [[Amôria]]&lt;br /&gt;
| [[Cripón]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Crespa]]&lt;br /&gt;
| 42.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Pexace]] ([[Golische Sprache|gol.]] ''Peixaç'')&lt;br /&gt;
| 42.000&lt;br /&gt;
| [[Valles d'Ambrís i de Celiso]]*&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cap d'Abrêu]]&lt;br /&gt;
| 41.000&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| [[Croel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fabreste]]&lt;br /&gt;
| 41.000&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Caveza]]&lt;br /&gt;
| 40.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâia]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Colón a la Dona]]&lt;br /&gt;
| 39.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Sagonte]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Viera]]&lt;br /&gt;
| 39.000&lt;br /&gt;
| [[Bordez]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[La Glôria]]&lt;br /&gt;
| 39.000&lt;br /&gt;
| [[Amôria]]&lt;br /&gt;
| [[Cripón]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peronez]]&lt;br /&gt;
| 38.000&lt;br /&gt;
| [[Escada]]&lt;br /&gt;
| [[Morrœs Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Corbieta]]&lt;br /&gt;
| 37.000&lt;br /&gt;
| [[Oller]]&lt;br /&gt;
| [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Arriaga]] &lt;br /&gt;
| 37.000&lt;br /&gt;
| [[Semestina]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[San Pietro de Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| 36.000&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Amoreta]]&lt;br /&gt;
| 36.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santa May]]&lt;br /&gt;
| 35.000&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Napar]]&lt;br /&gt;
| 35.000&lt;br /&gt;
| [[Amôria]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Tantallas]]&lt;br /&gt;
| 35.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Pin-Saydel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Guarrivo]]&lt;br /&gt;
| 34.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Guarrí]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sant'António de Sesín]]&lt;br /&gt;
| 32.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Valesc]]&lt;br /&gt;
| 32.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Valescano]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Benarra]]&lt;br /&gt;
| 31.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Viaza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santián-Canareta]]&lt;br /&gt;
| 30.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
| [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Verde-Guarrivo]]&lt;br /&gt;
| 29.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Guarrí]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[San Joán de Scantia]]&lt;br /&gt;
| 28.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Valescano]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dourán]]&lt;br /&gt;
| 27.000&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Cantara]]&lt;br /&gt;
| 26.000&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Limeras]]&lt;br /&gt;
| 26.000&lt;br /&gt;
| [[Escada]]&lt;br /&gt;
| [[Morrœs Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Uresta]]&lt;br /&gt;
| 25.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Naval]]&lt;br /&gt;
| 25.000&lt;br /&gt;
| [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Casterley]]&lt;br /&gt;
| 24.000&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| [[Noyarense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ferracil]]&lt;br /&gt;
| 22.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Vequia]]&lt;br /&gt;
| 22.000&lt;br /&gt;
| [[Alconía]]&lt;br /&gt;
| [[Nalcazal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Valmonça]]&lt;br /&gt;
| 20.000&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Errexeta]]&lt;br /&gt;
| 20.000&lt;br /&gt;
| [[Sesín]]&lt;br /&gt;
| [[Pais Lourán]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Monastec]] (bret. ''Monasteg'')&lt;br /&gt;
| 19.000&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]]&lt;br /&gt;
| [[Keréc-Cap Coruén]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santestefán]]&lt;br /&gt;
| 15.000&lt;br /&gt;
| [[Amôria]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Avén-al-Canal]] (bret. ''An-Ewenn'')&lt;br /&gt;
| 15.000&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]]&lt;br /&gt;
| [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sant'Armel]] (bret. ''Sant-Armael'')&lt;br /&gt;
| 13.000&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]]&lt;br /&gt;
| [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ambrís]] ([[Golische Sprache|gol.]] ''Embrìse'')&lt;br /&gt;
| 12.000&lt;br /&gt;
| [[Valles d'Ambrís i de Celiso]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23978</id>
		<title>Duerez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23978"/>
		<updated>2015-10-12T19:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Duerez''' ist eine Stadt im Südosten [[Sagradien]]s, am Fluss [[Sieza]]. In der Kernstadt leben 685.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion ca. 1,2 Millionen Einwohner. Duerez ist damit die fünftgrößte Stadt Sagradiens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duerez ist Hauptstadt der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Alconía]] (''Niederalkonien'') und Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Im Mittelalter war sie neben [[Artir]] eines der Zentren der Großregion [[Alkonien (Großregion)|Alkonien]] und Sitz der [[Herzog von Alconía|Herzöge von Niederalkonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Duerez geht auf eine römische Siedlung mit dem Namen ''Colonia Duerensis'' zurück. Diese war größte Stadt und zeitweise Hauptstadt der Provinz [[Sagradia Belacionensis]]. Seit dem 4. Jahrhundert war Duerez Sitz des [[Erzbistum Duerez|Erzbischofs von Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der Halkonen wurde Duerez zur Hauptstadt des [[Halkonenreich]]s, ehe es 732 von den muslimischen [[Numerer]]n eingenommen wurde. Wenige Jahrzehnte später wurde Duerez, nun unter dem numerischen Namen ''Dohraz'' bekannt, Hauptstadt des [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]]. Zu dieser Zeit war Dohraz die mit Abstand größte Stadt Sagradiens, in der Christen, Juden und Muslime meist friedlich nebeneinander lebten. Es erlebte im 9. und 10. Jahrhundert eine Blütephase als Wirtschafts- und Kulturzentrum des alkonischen Südens (''Sêcolo Duerezal''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 960 wurde Duerez durch den christlichen [[König der Skanten|Skantenkönig]] [[Philipp I. der Große|Philipp den Großen]] erobert, der das Numereremirat zerschlug und seinem sagradischen Großreich einverleibte. In den folgenden Jahrhunderten war Duerez Sitz der Grafen von Duerez und der alkonischen Herzöge. Die Stadt spielte noch im gesamten Mittelalter eine Rolle als Kultur- und Handelszentrum des alkonischen Südens. Unter den Königen aus dem [[Haus Cliêce]] erlangte sie im 11. Jahrhundert auch zeitweise überregionale Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 wurde Duerez Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Seit 1969 beherbergt sie zudem die Selbstverwaltungseinrichtungen der Region [[Alconía]] (''Niederalkonien'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Als frühere Hauptstadt eines Numereremirats wurde Duerez stärker als alle anderen sagradischen Städte von der arabisch-islamischen Kultur geprägt, die noch heute das Stadtbild beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Kirchenbau und Wahrzeichen der Stadt ist der romanische Dom „Santa María Maior“, der inmitten der Überreste der teilweise zerstörten Moschee erbaut wurde. Seine repräsentative, ornamentenhafte Barockfassade stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der imposanteste Profanbau der Stadt ist der [[Palâciu Piacón]], der im 18. Jahrhundert erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23977</id>
		<title>Duerez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23977"/>
		<updated>2015-10-12T19:52:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Duerez''' ist eine Stadt im Südosten [[Sagradien]]s, am Fluss [[Sieza]]. In der Kernstadt leben 685.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion ca. 1,2 Millionen Einwohner. Duerez ist damit die fünftgrößte Stadt Sagradiens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duerez ist Hauptstadt der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Alconía]] (''Niederalkonien'') und Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Im Mittelalter war sie neben [[Artir]] eines der Zentren der Großregion [[Alkonien (Großregion)|Alkonien]] und Sitz der [[Herzog von Alconía|Herzöge von Niederalkonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Duerez geht auf eine römische Siedlung mit dem Namen ''Colonia Duerensis'' zurück. Diese war größte Stadt und zeitweise Hauptstadt der Provinz [[Sagradia Belacionensis]]. Seit dem 4. Jahrhundert war Duerez Sitz des [[Erzbistum Duerez|Erzbischofs von Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der Halkonen wurde Duerez zur Hauptstadt des [[Halkonenreich]]s, ehe es 732 von den muslimischen [[Numerer]]n eingenommen wurde. Wenige Jahrzehnte später wurde Duerez, nun unter dem numerischen Namen ''Dohraz'' bekannt, Hauptstadt des [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]]. Zu dieser Zeit war Dohraz die mit Abstand größte Stadt Sagradiens, in der Christen, Juden und Muslime meist friedlich nebeneinander lebten. Es erlebte im 9. und 10. Jahrhundert eine Blütephase als Wirtschafts- und Kulturzentrum des alkonischen Südens (''Sêcolo Duerezal''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 960 wurde Duerez durch den christlichen [[König der Skanten|Skantenkönig]] [[Philipp I. der Große|Philipp den Großen]] erobert, der das Numereremirat zerschlug und seinem sagradischen Großreich einverleibte. In den folgenden Jahrhunderten war Duerez Sitz der Grafen von Duerez und der alkonischen Herzöge. Die Stadt spielte noch im gesamten Mittelalter eine Rolle als Kultur- und Handelszentrum des alkonischen Südens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 wurde Duerez Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Seit 1969 beherbergt sie zudem die Selbstverwaltungseinrichtungen der Region [[Alconía]] (''Niederalkonien'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Als frühere Hauptstadt eines Numereremirats wurde Duerez stärker als alle anderen sagradischen Städte von der arabisch-islamischen Kultur geprägt, die noch heute das Stadtbild beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Kirchenbau und Wahrzeichen der Stadt ist der romanische Dom „Santa María Maior“, der inmitten der Überreste der teilweise zerstörten Moschee erbaut wurde. Seine repräsentative, ornamentenhafte Barockfassade stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der imposanteste Profanbau der Stadt ist der [[Palâciu Piacón]], der im 18. Jahrhundert erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23975</id>
		<title>Duerez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23975"/>
		<updated>2015-10-12T19:46:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Duerez''' ist eine Stadt im Südosten [[Sagradien]]s, am Fluss [[Sieza]]. In der Kernstadt leben 685.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion ca. 1,2 Millionen Einwohner. Duerez ist damit die fünftgrößte Stadt Sagradiens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duerez ist Hauptstadt der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Alconía]] (''Niederalkonien'') und Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Im Mittelalter war sie neben [[Artir]] eines der Zentren der Großregion [[Alkonien (Großregion)|Alkonien]] und Sitz der [[Herzog von Alconía|Herzöge von Niederalkonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Duerez geht auf eine römische Siedlung mit dem Namen ''Colonia Duerensis'' zurück. Diese war größte Stadt und zeitweise Hauptstadt der Provinz [[Sagradia Belacionensis]]. Seit dem 4. Jahrhundert war Duerez Sitz des [[Erzbistum Duerez|Erzbischofs von Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der Halkonen wurde Duerez zur Hauptstadt des [[Halkonenreich]]s, ehe es 752 von den muslimischen [[Numerer]]n eingenummen wurde. Wenige Jahrzehnte später wurde Duerez, nun unter dem numerischen Namen ''Dohraz'' bekannt, Hauptstadt des [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]]. Zu dieser Zeit war Dohraz die mit Abstand größte Stadt Sagradiens, in der Christen, Juden und Muslime meist friedlich nebeneinander lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 960 wurde Duerez durch den christlichen [[König von Sagradien|König]] [[Philipp I. der Große|Philipp den Großen]] erobert, der das Numereremirat zerschlug und seinem sagradischen Großreich einverleibte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Als frühere Hauptstadt eines Numereremirats wurde Duerez stärker als alle anderen sagradischen Städte von der arabisch-islamischen Kultur geprägt, die noch heute das Stadtbild beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23974</id>
		<title>Duerez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23974"/>
		<updated>2015-10-12T19:44:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Duerez''' ist eine Stadt im Südosten [[Sagradien]]s, am Fluss [[Sieza]]. In der Kernstadt leben 685.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion ca. 1,2 Millionen Einwohner. Duerez ist damit die fünftgrößte Stadt Sagradiens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duerez ist Hauptstadt der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Alconía]] (''Niederalkonien'') und Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Im Mittelalter war sie neben [[Artir]] eines der Zentren der Großregion [[Alkonien (Großregion)|Alkonien]] und Sitz der [[Herzog von Alconía|Herzöge von Niederalkonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Duerez geht auf eine römische Siedlung mit dem Namen ''Colonia Duerensis'' zurück. Diese war größte Stadt und zeitweise Hauptstadt der Provinz [[Sagradia Belacionensis]]. Seit dem 4. Jahrhundert war Duerez Sitz des [[Erzbistum Duerez|Erzbischofs von Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der Halkonen wurde Duerez zur Hauptstadt des [[Halkonenreich]]s, ehe es 752 von den muslimischen [[Numerer]]n eingenummen wurde. Wenige Jahrzehnte später wurde Duerez, nun unter dem numerischen Namen ''Dohraz'' bekannt, Hauptstadt des [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]]. Zu dieser Zeit war Dohraz die mit Abstand größte Stadt Sagradiens, in der Christen, Juden und Muslime meist friedlich nebeneinander lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 960 wurde Duerez durch den christlichen [[König von Sagradien|König]] [[Philipp I. der Große|Philipp den Großen]] erobert, der das Numereremirat zerschlug und seinem sagradischen Großreich einverleibte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23973</id>
		<title>Duerez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Duerez&amp;diff=23973"/>
		<updated>2015-10-12T19:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Duerez''' ist eine Stadt im Südosten [[Sagradien]]s, am Fluss [[Sieza]]. In der Kernstadt leben 685.000 Einwohner, in der gesamten Metropolregion ca. 1,2 Millionen Einwohner. Duerez ist damit die fünftgrößte Stadt Sagradiens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duerez ist Hauptstadt der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Alconía]] (''Niederalkonien'') und Verwaltungssitz der Provinz [[Viaza]]. Im Mittelalter war sie neben [[Artir]] eines der Zentren der Großregion [[Alkonien (Großregion)|Alkonien]] und Sitz der [[Herzog von Alconía|Herzöge von Niederalkonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das heutige Duerez geht auf eine römische Siedlung mit dem Namen ''Colonia Duerensis'' zurück. Diese war größte Stadt und zeitweise Hauptstadt der Provinz [[Sagradia Belacionensis]]. Seit dem 4. Jahrhundert war Duerez Sitz des [[Erzbistum Duerez|Erzbischofs von Duerez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der Halkonen wurde Duerez zur Hauptstadt des [[Halkonenreich]]s, ehe es 791 von den muslimischen [[Numerer]]n eingenummen wurde. Kurze Zeit später wurde Duerez, nun unter dem numerischen Namen ''Dohraz'' bekannt, Hauptstadt des [[Emirat von Duerez|Emirats von Duerez]]. Zu dieser Zeit war Dohraz die mit Abstand größte Stadt Sagradiens, in der Christen, Juden und Muslime meist friedlich nebeneinander lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=23972</id>
		<title>Geschichte Sagradiens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_Sagradiens&amp;diff=23972"/>
		<updated>2015-10-12T19:34:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Einfall der muslimischen Numerer in Alconía */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach SüdMikolinien verdrängt, zwischen 450 und 480 folgten die [[Golen]], die sich an der Nordküste des Blaumeers ansiedelten. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Mikoliniens besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft schon fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen nicht selten die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch das gesamte Gebiet der Alkonen erobern und besiegten 757 den letzten Alkonenkönig [[Rikkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz), das sein Herrschaftsgebiet im Laufe der folgenden Jahre bis kurz vor [[Tulis]] und [[Óstino]] ausbauen konnte und die verschiedenen alkonisch-romanischen Bevölkerungsgruppen aufnahm. Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der Herrschaftsjahre der arabischen Emire blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain Al Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roderich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Segila]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer, was zusammen mit dem Sieg Karl Martells bei Tours und Portiers als Ende der muslimischen Expansion in Westeuropa angesehen wird. Nach der Schlacht bei Tarravillas zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Rodrigo jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Herkanden]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roderichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Gründung des Königreichs Sarmay ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roderichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter den Söhnen Roderichs. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Barungar]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten|Zentralscantia]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Ferrigo]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Ferrigo abgeben musste. Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich schufen an der numerisch-skantischen Grenze zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Ferrigos nahm Dián von Sarmay 818 den Königstitel an und übernahm die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich erhalten. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächte die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus NordMikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Barungars 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Perucía|Perucía]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 9. Jahrhunderts machten sich im westlichen Teil des Numererreichs Auflösungserscheinungen breit. Die alkonischen Eliten beugten sich nur ungern unter die arabische Herrschaft und bereiteten der Zentralmacht Duerez' mit mehreren Rebellionen große Schwierigkeiten. 852 machte sich der westalkonische Fürst [[Berrigo von Liez und Corar|Berrigo]] zum [[Königreich Liez-Corar|Dux Alconum]] und sagte sich von der muslimischen Oberhoheit des Emirats von Duerez los. In mehreren Kriegen konnte er seine Herrschaft konsolidieren, doch zerfiel sie wieder unter seinen streitenden Söhnen [[Aerich der Große|Arrigo]] und [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Nachdem sich Arrigo 859 durchgesetzt hatte, nahm er die Kriege seines Vaters wieder auf und eroberte [[Oller]] und [[Sur Pinia|Südpin]]. Danach wandte er sich gegen Sarmay und eroberte Teile Sesíns. 877 erreichte er die Auslieferung der Alkonenkrone durch die Numerer, 878 wurde sein Reich endgültig auch von Sarmay anerkannt. Jedoch zerfiel es nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Thronstreitigkeiten im Königreich Sarmay zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter König [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III.]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. als Schwiegervater der ältesten Tochter Arrigos Anspruch auf den alkonischen Thron. Gleichzeitig übernahm ein Neffe Arrigos III. als [[Arrigo IV. von Liez und Corar|Arrigo IV.]] die Herrschaft im christlichen Süden. Martin entschloss sich daraufhin zu einem Feldzug nach Süden. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Sarmaienreich, wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alconischen König Arrigo IV. fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiae“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 mussten Sarmay und Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen. Damit gilt er als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn der Südosten noch immer in arabischer Hand blieb. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Königreich Malesc]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semess]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Malesc]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roderich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1165) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Armont III. von Golen|Armonts III. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Armonts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1165 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Philipp V.|Philipps V. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Philipp VI.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Sergius I.|Serge I.]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Serges Onkel [[Jakob II.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde Serge I. von Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Danadier I.]] (1320-1321) von Scola den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Serge im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen legitimen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch Danadier in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als Sergius I. (1321-1354, der Große) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege ([[Pax Sergiana]]). Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in SüdMikolinien ein. Ihm folgten [[Sergius II.]] (1354-1378) und [[Gabriel IV.]] (1378-1395) nach, welcher 1386/1387 in einem [[Mikolinische Revolution|Aufstand]] gegen seine sagrophile Herrschaft die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]] verlor und ohne Erben blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Gabriels kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph I.|José de Óstino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Gabriels Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig Michael I. de Vesaey (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Charl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel und den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Mikolinien auslöste. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Servettinische Lande|Servette]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Perucía wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Michael II.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Michael II.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Miquels II. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Jakob III.]] (1457-1491), Enkel von Miquel I., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. Sein Sohn Jakob eroberte 1475 das abtrünnige Tulis und verleibte die Comitat-Republik endgültig dem Königreich ein. In drei [[Servettinische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Servettinische Lande|Servettinische Erbe]] in SüdMikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Jakob IV.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Mikolinien, den Niederlanden und in Norditalien. Die Besitzungen in Flandern musste David I. 1519-1524 gegen die Habsburger verteidigen, ebenso wie das portugiesische Erbe, das ihm nach dem Tod Manuels I. 1521 durch die Ehe mit dessen Tochter [[Luisa von Portugal]] zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Nach dem Sieg über die Habsburger vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Jakob III. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Michael III.]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semess]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Nachdem Königin Johanna und - unter dem Einfluss seiner protestantisch erzogenen Frau [[Luise von Bourbon]] - ihr Sohn und Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) eine auf religiöse Toleranz zielende Politik betrieben und damit starke Konflikte mit der ultrakatholischen Partei provoziert hatten, setzte der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Valier-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Seit 1701 unterstützte der König zudem gegen den Willen der Stände Frankreich im Spanischen Erbfolgekrieg und belastete dadurch die Finanzen noch mehr. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1712 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magna Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semess übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände beriefen mit dem [[Generalrat (1722)|Generalrat]] ein vorläufiges Regierungskomitee. Der Rat stellte neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Peters jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen. Die Cortes machten sich indes daran, einen neuen König zu erwählen. Es kam zu hitzigen Diskussionen um Erbansprüche und Legitimität. Schließlich fanden Anhänger eines starken Parlaments und einer Wahlmonarchie und Legitimisten einen Kompromiss. Danadiers Bruder Filipe Carles wurde von der Thronfolge ausgeschlossen und der Übergang der Herrschaftsrechte an die Töchter Danadiers II. festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum Marias I. und Johanns III. ===&lt;br /&gt;
In der Folge wurde [[Maria I. Luise|María Luísa de Sántori]] als Maria I. (1723-1735) zur Königin erhoben. Nach ihrer Hochzeit mit Prinz [[Johann III. Franz]] [[Fürst von Cuentez|von Cuentez]] (1723-1749), aus einer Seitenlinie der Sántori, bestieg das Paar 1723 gemeinsam den Thron, musste aber seine Treue auf die [[Codices Magna]] schwören, die zum neuen Grundgesetz der Monarchie werden sollten. Damit hatte Sagradien nach zweijährigem Interregnum wieder ein Monarchenpaar, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Johann Franz und Maria regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie, wobei im Laufe der Regentschaft die Macht des Königs gegenüber der der Stände wieder zunehmend ausgebaut werden konnte. Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Marias I. 1735 regierte Johann III. unter Zustimmung der Stände alleine weiter. Der [[Akt von Vierna]] erklärte schließlich die Herrscherwürden des Königreichs Sagradien und des Fürstentums Cuentez für unteilbar. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg und Beginn der Vienne-Dynastie in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns III. 1749 wurde sein minderjähriger Sohn [[David II.]] (1749-1754) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie, geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1754-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] (1756-1760) gegen den Kandidaten Frankreichs [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], der schließlich seit 1757 als [[Gabriel VIII.]] (1757-1792) regierte und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Mit dem [[Friede von Alagua]] 1760 endete die Großmachtstellung Sagradiens endgültig und Sagradien verlor nicht nur die Servettinischen Lande, sondern auch die Grafschaft Plato mit ganz Lukien an Mikolinien.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magna bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus Lukanischer Prägung den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Gabriel VIII. die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Unter Gabriels Sohn und Nachfolger [[Joseph Ludwig I.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s, wo zuvor die [[Amorische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements der Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Fremdherrschaft, Befreiungskrieg und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Joseph Ludwigs folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] als König nach, für den sein Onkel [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwig von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zum [[Winterkrieg 1812/13]] zwischen französischen und anti-französischen Truppen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus Mikolinien dirigierte Widerstand erhielt rasch Zulauf und ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste schließlich zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Joseph Ludwig II.]] den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge José Luis II. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Joseph Ludwig II.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Joseph Ludwig den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken. Nach seinem Tod 1829 wurde sein Bruder [[Emil I. Johann]] von Viena (1829-1849) König. Emilio – überzeugter Parteigänger der ultrakonservativen Partei - regierte reaktionär und antiliberal und restaurierte die absolutistische Monarchie, indem er die von seinem Vorgänger oktroyierte Verfassung im Jahr 1832 außer Kraft setzte und fortan ohne konstitutionelle Einschränkungen herrschte ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolution]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]]. Als die Lage im Jahr 1849 erneut eskalierte, dankte Emilio Joán ab und übergab die Regentschaft an seinen Sohn [[Lucién I.]] (1849-1871), der die die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; beendete, die liberale Novemberverfassung von 1817 mit Gewaltenteilung und Zensuswahlrecht wiedereinführte und die Situation dadurch beruhigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Infolge der Aprilrevolution und nach dem überragenden Wahlerfolg der liberalen [[Konstitutionalisten]] bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1855|Wahlen 1855]] setzte König Lucién den liberalkonservativen Realpolitiker [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) als Kronkanzler ein, nahm ab 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teil und stand seit 1867 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]]. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp VIII.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1889 [[Sagradisch-Madagaskar]] (Nordmadagaskar). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, führte 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semess, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp VIII.]] seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der Juni-Proklamation zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung der radikalen Monarchisten. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände nieder. Die 1892 in Kraft getretene [[Aprilverfassung 1892|republikanische Verfassung]] sah das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur gesetzgebenden Nationalversammlung 1892]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Álamo Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Álamo]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Álamo zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Álamos Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor Álamos Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und er selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Álamo-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Joannianen]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23971</id>
		<title>Artir</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23971"/>
		<updated>2015-10-12T19:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Artir''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''l'Artir'') ist eine Stadt im mittleren Süden [[Sagradien]]s und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach [[Semest]] und [[Ostino]] und noch vor [[Tulis]]. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Oberlauf des [[Sieza]]-Flusses ist historisches Zentrum der Großregion [[Oberalkonien]] und gilt neben dem [[Niederalkonien|niederalkonischen]] [[Duerez]] als Zentrum der [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft]]. Sie war jahrhundertelang Sitz der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]]. Heute beherbergt sie Regionalrat und Regionalregierung von [[Oller]] sowie Rat und Deputation der Provinz [[Artiral]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen ''Terii''. Sie gaben der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung ''Colonia Ulpia Ara Teriorum'' ihren Namen, woraus später der zusammengezogene Stadtname ''Artiriorum'' wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von [[Alkonen]] eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen ''Al Aradir'' zum Machtbereich der muslimischen [[Numerer]], die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 vom Alkonenherzog [[Aerich der Große|Aerich]] erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Skanten]] eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der [[Herzog von Oberalkonien|Herzöge von Oberalkonien]] und der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] sowie Sitz des [[Erzbistum Artir|Erzbistums Artir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform von 1859 wurde Artir Hauptstadt der Provinz [[Artiral]], seit 1953 ist sie offizieller Sitz des Regionalrats und der Regionalregierung von [[Oller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23970</id>
		<title>Artir</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23970"/>
		<updated>2015-10-12T19:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Artir''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''l'Artir'') ist eine Stadt im mittleren Süden [[Sagradien]]s und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach [[Semest]] und [[Ostino]] und noch vor [[Tulis]]. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Oberlauf des [[Sieza]]-Flusses ist historisches Zentrum der Großregion [[Oberalkonien]] und gilt neben dem [[Niederalkonien|niederalkonischen]] [[Duerez]] als Zentrum der [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft]]. Sie war jahrhundertelang Sitz der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]]. Heute beherbergt sie Regionalrat und Regionalregierung von [[Oller]] sowie Rat und Deputation der Provinz [[Artiral]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen ''Terii'', die der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung ''Colonia Ulpia Ara Teriorum'' ihren Namen gaben. Hieraus entstand später der zusammengezogene Stadtname ''Artiriorum'' wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von [[Alkonen]] eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen ''Al Aradir'' zum Machtbereich der muslimischen [[Numerer]], die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 vom Alkonenherzog [[Aerich der Große|Aerich]] erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Skanten]] eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der [[Herzog von Oberalkonien|Herzöge von Oberalkonien]] und der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] sowie Sitz des [[Erzbistum Artir|Erzbistums Artir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform von 1859 wurde Artir Hauptstadt der Provinz [[Artiral]], seit 1953 ist sie offizieller Sitz des Regionalrats und der Regionalregierung von [[Oller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23969</id>
		<title>Artir</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23969"/>
		<updated>2015-10-12T19:17:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Artir''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''l'Artir'') ist eine Stadt im mittleren Süden [[Sagradien]]s und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach [[Semest]] und [[Ostino]] und noch vor [[Tulis]]. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Oberlauf des [[Sieza]]-Flusses ist historisches Zentrum der Großregion [[Oberalkonien]] und gilt neben dem [[Niederalkonien|niederalkonischen]] [[Duerez]] als Zentrum der [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft]]. Sie war jahrhundertelang Sitz der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]]. Heute beherbergt sie Regionalrat und Regionalregierung von [[Oller]] sowie Rat und Deputation der Provinz [[Artiral]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen ''Terii'', die der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung ''Colonia Ulpia Ara Teriorum'' ihren Namen gab, woraus später der zusammengezogene Stadtname ''Artiriorum'' wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von [[Alkonen]] eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen ''Al Aradir'' zum Machtbereich der muslimischen [[Numerer]], die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 vom Alkonenherzog [[Aerich der Große|Aerich]] erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Skanten]] eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der [[Herzog von Oberalkonien|Herzöge von Oberalkonien]] und der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] sowie Sitz des [[Erzbistum Artir|Erzbistums Artir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform von 1859 wurde Artir Hauptstadt der Provinz [[Artiral]], seit 1953 ist sie offizieller Sitz des Regionalrats und der Regionalregierung von [[Oller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23968</id>
		<title>Artir</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23968"/>
		<updated>2015-10-12T19:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Artir''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''l'Artir'') ist eine Stadt im mittleren Süden [[Sagradien]]s und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach [[Semest]] und [[Ostino]] und noch vor [[Tulis]]. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Oberlauf des [[Sieza]]-Flusses ist historisches Zentrum der Großregion [[Oberalkonien]] und gilt neben dem [[Niederalkonien|niederalkonischen]] [[Duerez]] als Zentrum der [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft]]. Sie war jahrhundertelang Sitz der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]]. Heute beherbergt sie Regionalrat und Regionalregierung von [[Oller]] sowie Rat und Deputation der Provinz [[Artiral]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen ''Terii'', die der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung ''Colonia Ulpia Ara Teriorum'' ihren Namen gab, woraus später der zusammengezogene Stadtname ''Artiriorum'' wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von [[Alkonen]] eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen ''Al Aradir'' zum Machtbereich der muslimischen [[Numerer]], die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. 861 vom Alkonenherzog [[Aerich der Große|Aerich]] erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Skanten]] eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der [[Herzog von Oberalkonien|Herzöge von Oberalkonien]] und der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] sowie Sitz des [[Erzbistum Artir|Erzbistums Artir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Verwaltungsreformen von 1891 wurde Artir Hauptstadt der Provinz [[Artiral]], seit 1968/69 ist sie Sitz der Regionalregierung von [[Oller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23967</id>
		<title>Artir</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23967"/>
		<updated>2015-10-12T19:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Artir''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''l'Artir'') ist eine Stadt im mittleren Süden [[Sagradien]]s und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach [[Semest]] und [[Ostino]] und noch vor [[Tulis]]. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Oberlauf des [[Sieza]]-Flusses ist historische Hauptstadt der mittelalterlichen Provinz Oller und war jahrhundertelang Sitz der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]]. Heute beherbergt sie Regionalrat und Regionalregierung von [[Oller]] sowie Rat und Deputation der Provinz [[Artiral]]. Artir ist historisches Zentrum der Großregion [[Oberalkonien]] und gilt neben dem [[Niederalkonien|niederalkonischen]] [[Duerez]] als Zentrum der [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen ''Terii'', die der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung ''Colonia Ulpia Ara Teriorum'' ihren Namen gab, woraus später der zusammengezogene Stadtname ''Artiriorum'' wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von [[Alkonen]] eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen ''Al Aradir'' zum Machtbereich der muslimischen [[Numerer]], die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. 861 vom Alkonenherzog [[Aerich der Große|Aerich]] erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Skanten]] eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der [[Herzog von Oberalkonien|Herzöge von Oberalkonien]] und der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] sowie Sitz des [[Erzbistum Artir|Erzbistums Artir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Verwaltungsreformen von 1891 wurde Artir Hauptstadt der Provinz [[Artiral]], seit 1968/69 ist sie Sitz der Regionalregierung von [[Oller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23966</id>
		<title>Artir</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23966"/>
		<updated>2015-10-12T19:13:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Artir''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''l'Artir'') ist eine Stadt im mittleren Süden [[Sagradien]]s und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach [[Semest]] und [[Ostino]] und noch vor [[Tulis]]. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Oberlauf des [[Sieza]]-Flusses ist historische Hauptstadt der mittelalterlichen Provinz Oller und war jahrhundertelang Sitz der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]]. Heute beherbergt sie Regionalrat und Regionalregierung von [[Oller]] sowie Rat und Deputation der [[Provinzen Sagradiens|Provinz]] [[Artiral]]. Artir ist historisches Zentrum der Großregion [[Oberalkonien]] und gilt neben dem [[Niederalkonien|niederalkonischen]] [[Duerez]] als Zentrum der [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen ''Terii'', die der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung ''Colonia Ulpia Ara Teriorum'' ihren Namen gab, woraus später der zusammengezogene Stadtname ''Artiriorum'' wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von [[Alkonen]] eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen ''Al Aradir'' zum Machtbereich der muslimischen [[Numerer]], die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. 861 vom Alkonenherzog [[Aerich der Große|Aerich]] erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Skanten]] eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der [[Herzog von Oberalkonien|Herzöge von Oberalkonien]] und der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] sowie Sitz des [[Erzbistum Artir|Erzbistums Artir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Verwaltungsreformen von 1891 wurde Artir Hauptstadt der Provinz [[Artiral]], seit 1968/69 ist sie Sitz der Regionalregierung von [[Oller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23965</id>
		<title>Artir</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23965"/>
		<updated>2015-10-12T19:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Artir''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''l'Artir'') ist eine Stadt im mittleren Süden [[Sagradien]]s und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach [[Semest]] und [[Ostino]] und noch vor [[Tulis]]. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Oberlauf des [[Sieza]]-Flusses ist historische Hauptstadt der mittelalterlichen Provinz Oller und war jahrhundertelang Sitz der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]]. Heute beherbergt sie Regionalrat und Regionalregierung von [[Oller]] sowie Rat und Deputation der [[Provinz]] [[Artiral]]. Artir ist historisches Zentrum der Großregion [[Oberalkonien]] und gilt neben dem [[Niederalkonien|niederalkonischen]] [[Duerez]] als Zentrum der [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen ''Terii'', die der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung ''Colonia Ulpia Ara Teriorum'' ihren Namen gab, woraus später der zusammengezogene Stadtname ''Artiriorum'' wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von [[Alkonen]] eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen ''Al Aradir'' zum Machtbereich der muslimischen [[Numerer]], die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. 861 vom Alkonenherzog [[Aerich der Große|Aerich]] erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Skanten]] eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der [[Herzog von Oberalkonien|Herzöge von Oberalkonien]] und der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] sowie Sitz des [[Erzbistum Artir|Erzbistums Artir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Verwaltungsreformen von 1891 wurde Artir Hauptstadt der Provinz [[Artiral]], seit 1968/69 ist sie Sitz der Regionalregierung von [[Oller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23964</id>
		<title>Artir</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Artir&amp;diff=23964"/>
		<updated>2015-10-12T19:12:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Artir''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''l'Artir'') ist eine Stadt im mittleren Süden [[Sagradien]]s und mit einer Einwohnerzahl von knapp einer Million die drittgrößte Stadt des Landes nach [[Semest]] und [[Ostino]] und noch vor [[Tulis]]. In der Metropolregion leben mehr als 3 Millionen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt am Oberlauf des [[Sieza]]-Flusses ist historische Hauptstadt der mittelalterlichen Provinz Oller und war jahrhundertelang Sitz der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]]. Heute beherbergt sie Regionalrat und Regionalregierung von [[Oller]] sowie Rat und [[Sagradische Provinzen|Deputation]] der Provinz [[Artiral]]. Artir ist historisches Zentrum der Großregion [[Oberalkonien]] und gilt neben dem [[Niederalkonien|niederalkonischen]] [[Duerez]] als Zentrum der [[Alkonische Sprache|alkonischen Sprach- und Kulturgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gegend des heutigen Artir siedelten in vorrömischer und römischer Zeit die keltosagrischen ''Terii'', die der unter Kaiser Trajan ins Leben gerufenen römischen Stadtgründung ''Colonia Ulpia Ara Teriorum'' ihren Namen gab, woraus später der zusammengezogene Stadtname ''Artiriorum'' wurde. Im Zuge der germanischen Völkerwanderung wurde Artir von [[Alkonen]] eingenommen, die hier eine ihrer Hauptstädte einrichteten, seit dem 8. Jahrhundert gehörte die Stadt unter dem Namen ''Al Aradir'' zum Machtbereich der muslimischen [[Numerer]], die zuvor das Alkonenreich erobert und beerbt hatten. 861 vom Alkonenherzog [[Aerich der Große|Aerich]] erobert, wechselte die Stadt im Zuge des Kriegs Aerichs gegen die Numerer mehrere Male den Besitzer und wurde 917 schließlich ins Reich des gesamtsagradischen Königs [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Skanten]] eingegliedert. In der Folge bildete das mittelalterliche Artir ein Zentrum des südsagradischen Kulturraums und war nacheinander Residenzstadt der [[Herzog von Oberalkonien|Herzöge von Oberalkonien]] und der [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] sowie Sitz des [[Erzbistum Artir|Erzbistums Artir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Verwaltungsreformen von 1891 wurde Artir Hauptstadt der Provinz [[Artiral]], seit 1968/69 ist sie Sitz der Regionalregierung von [[Oller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Wahrzeichen und wichtigster Sakralbau der Stadt ist die gotische Kathedrale [[Sampiero i Paulo]]. Daneben ist die imposante mittelalterliche Burg erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semest&amp;diff=23963</id>
		<title>Semest</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semest&amp;diff=23963"/>
		<updated>2015-10-12T19:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Semest''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Semesta'') ist die Hauptstadt der Republik [[Sagradien]], der [[Region Semestina]] und der [[Semestina|gleichnamigen Provinz]] (frühere Provinz ''Bâixo Liêno''). Die Stadt liegt am unteren Lauf des Flusses [[Liêno]], inmitten des großen [[Bassí Central]] wenige Kilometer von der Mündung des Flusses in den [[Pin]] entfernt. Mit einer Einwohnerzahl von 2.45 Millionen im Stadtgebiet (auf einer Fläche von 414,12 km²) und über 7 Millionen in der Agglomeration ist Semest die größte Stadt Sagradiens und eine der größten Metropolen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet von Semest ist identisch mit dem Gebiet der [[Mería]] ''Semesta-Villa'', die heute nur statistische Bedeutung hat. Umschlossen wird die Stadt Semest von der [[kommunale Gemeinschaft|kommunalen Gemeinschaft]] [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS), die von den Nachbarstädte [[Corbón]], [[Arocí]], [[Palmací]], [[Vapaís]], [[San Sebastian de la Crûce]], [[Carnet del Fonte]] u.a. innerhalb der Region und Provinz Semestina gebildet wird. Die Stadt Semest gehört der COMUS selbst nicht an, arbeitet mit dieser aber vor allem in Infrastrukturfragen eng zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner Semests werden als ''Semestaner'' (''Semestanœs'') bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Bereits in vorrömischer Zeit siedelten im heutigen Stadtgebiet von Semest sagro-keltische Stämme. In römischen Quellen erscheint hier bereits ein Oppidum, das die Römer ausbauten und als ''Semestum'' bezeichneten. Im Mittelalter gehörte die nunmehr als Semesta bezeichnete Stadt zur dicht besiedelten Zentrallandschaft im Norden [[Altsarmay]]s in unmittelbarer Nähe der wichtigen Metropolen und Bischofsstädte [[Noyar]], [[Vierna]] und [[Novil]], blieb selbst aber ohne Bischofssitz. Als inoffizielle Hauptstadt des Königreichs, ''caput regni'', galt seit dem Hochmittelalter lange Zeit Noyar, wo traditionell die Königskrönungen stattfanden und wo die sagradischen Monarchen nach ihrem Tod begraben wurden, in Semest machten die Könige aber regelmäßig Halt. Der [[Bischof von Novil]] [[Arnâu de Marbé]] musste um 1220 aus seiner Bischofsstadt nach Semest flüchten, kehrte aber 1232 wieder nach Novil zurück. König [[Albreth IV.]] errichtete eine Burg im heutigen Stadtteil [[Castevell]], doch erst unter König [[Philipp IV. Hermes]] wurde der Grundstein für den Burgbau gelegt, aus dem später der [[Plazarenya]] werden sollte. Seinen Namen erhielt der Bau wenige Jahrzehnte später, als er für Königin [[Maria von Scola]] als Festungsbau diente und als ''Palâciu de la Reina'' bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Könige aus dem [[Haus Vesaey]] [[Michael I.]] und [[Michael II.]] richteten im frühen 15. Jahrhundert nach und nach den Königssitz in Semest ein und bauten den Plazarenya-Palast aus, ihre Nachfolger aus dem [[Haus Santori]] residierten jedoch in der Hafenstadt [[Tulis]] und machten sie zum kulturellen und politischen Zentrum der Monarchie. Einen rasanten Aufstieg erlebte Semest erst nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543. Die neuen sagradischen Herrscher [[Johanna I.]] und ihr Mann [[Michael III.]] verlegten um 1549 den Königshof offiziell nach Semest und bauten Plazarenya weiter aus. Johanna und Michael betätigten sich als Bauherren, um ihrer neuen Hauptstadt Pracht und Ansehen zu verleihen. Hierzu holte das Paar den bekannten [[Tulis|tulinesischen]] Meister [[António Volero]] eigens in die neue Hauptstadt, die in den folgenden Jahrhunderten zur größten und wichtigsten Stadt des Landes heranwuchs. 1582 wurde Semest schließlich selbst Bischofssitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Palâciu Real de Semesta]] mit seinen diversen Flügeln zur Hauptresidenz der sagradischen Könige ausgebaut wurde, nutzten die Monarchen den unter [[Philipp VII. Jakob]] ausgebauten [[Palâciu de Novil]] im nahegelegenen [[Novil]] als Sommerresidenz. Der von Philipps leitendem Minister [[Joán María Belavís]] in Auftrag gegebene und unter [[Gabriel V.]] fertiggestellte [[Palâciu de Belavís]] sowie der unter [[Danadier II.]] ausgebaute [[Palâciu de Colegial]] kamen später hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs 1713-1721]] residierten die Könige längere Zeit außerhalb von Semest. Der Palast am Plazarenya, Teil des Königspalastes im Herzen von Semest, fing bei seiner gewaltsamen Erstürmung am 23. Mai 1721 Feuer und brannte in der Folge nieder. Königin [[Maria I.]] und ihr Mann [[Johann III.]] ließen die Ruinen in der Folge abreißen, ehe [[Gabriel VIII.]] um 1760 mit der Errichtung eines neuen Palastes am Plazarenya begann. Dieser erhielt schließlich unter König [[Philipp VIII.]] in den 1880er Jahren einen umfassenden Umbau und seine heutige Fassade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
Die Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] stammt aus dem 16./17. Jahrhundert und weist eine barocke Fassade auf. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Im Regierungsviertel der Stadt, dem [[Barrí del Nâu]], befindet sich in unmittelbarer Nähe des alten Königspalastes [[Palâciu Real de Semesta]] der neue [[Plazarenya-Palast]] als Sitz des Präsidenten der Republik, unweit davon am Ufer des Liêno der [[Palâciu Montevil]] (Sitz der Abgeordnetenkammer) sowie der [[Palâciu Tesqué]] (Sitz des Senats). Der [[Palâciu Valier]], einst als Privatresidenz [[Miquel de Valier]]s erbaut, fungiert heute als Sitz des sagradischen [[Ministerpräsident]]en, der [[Justizpalast]] beherbergt u.a. den [[Verfassungsgerichtshof]] (Corte Costitucional).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Wahrzeichen Semest’ ist der [[Torre Bêu-Gran]], der zum [[Rathaus von Semest|Rathaus der Stadt]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Vororten von Semest zählen neben dem historischen Colegial, der früheren Sommerresidenz der sagradischen König, und der Bischofsstadt [[Novil]] mit dem Flughafen Novel die großen Vorstadtsiedlungen [[Vapaís]], [[Arocí]] und die Bischofsstadt [[San Sebastian de la Crûce]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Semest verfügt mit dem im sarmayischen [[Avez]] gelegenen Airport [[Semesta-Avez]] (SEM) sowie dem [[Flughafen Novil]] (NVL) über zwei der drei wichtigsten Verkehrsflughäfen Sagradiens. Der kleinere [[Flughafen Semesta-Corell]] (SCO) wird heute hauptsächlich für den Geschäftsflugverkehr und für Flugshows genutzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semest&amp;diff=23962</id>
		<title>Semest</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semest&amp;diff=23962"/>
		<updated>2015-10-12T19:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Semest''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Semesta'') ist die Hauptstadt der Republik [[Sagradien]], der [[Region Semestina]] und der [[Semestina|gleichnamigen Provinz]] (frühere Provinz ''Bâixo Liêno''). Die Stadt liegt am unteren Lauf des Flusses [[Liêno]], inmitten des großen [[Bassí Central]] wenige Kilometer von der Mündung des Flusses in den [[Pin]] entfernt. Mit einer Einwohnerzahl von 2.45 Millionen im Stadtgebiet (auf einer Fläche von 414,12 km²) und über 7 Millionen in der Agglomeration ist Semest die größte Stadt Sagradiens und eine der größten Metropolen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet von Semest ist identisch mit dem Gebiet der [[Mería]] ''Semesta-Villa'', die heute nur statistische Bedeutung hat. Umschlossen wird die Stadt Semest von der [[kommunale Gemeinschaft|kommunalen Gemeinschaft]] [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS), die von den Nachbarstädte [[Corbón]], [[Arocí]], [[Palmací]], [[Vapaís]], [[San Sebastian de la Crûce]], [[Carnet del Fonte]] u.a. innerhalb der Region und Provinz Semestina gebildet wird. Die Stadt Semest gehört der COMUS selbst nicht an, arbeitet mit dieser aber vor allem in Infrastrukturfragen eng zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner Semests werden als Semestaner (Semestanoes) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Bereits in vorrömischer Zeit siedelten im heutigen Stadtgebiet von Semest sagro-keltische Stämme. In römischen Quellen erscheint hier bereits ein Oppidum, das die Römer ausbauten und als ''Semestum'' bezeichneten. Im Mittelalter gehörte die nunmehr als Semesta bezeichnete Stadt zur dicht besiedelten Zentrallandschaft im Norden [[Altsarmay]]s in unmittelbarer Nähe der wichtigen Metropolen und Bischofsstädte [[Noyar]], [[Vierna]] und [[Novil]], blieb selbst aber ohne Bischofssitz. Als inoffizielle Hauptstadt des Königreichs, ''caput regni'', galt seit dem Hochmittelalter lange Zeit Noyar, wo traditionell die Königskrönungen stattfanden und wo die sagradischen Monarchen nach ihrem Tod begraben wurden, in Semest machten die Könige aber regelmäßig Halt. Der [[Bischof von Novil]] [[Arnâu de Marbé]] musste um 1220 aus seiner Bischofsstadt nach Semest flüchten, kehrte aber 1232 wieder nach Novil zurück. König [[Albreth IV.]] errichtete eine Burg im heutigen Stadtteil [[Castevell]], doch erst unter König [[Philipp IV. Hermes]] wurde der Grundstein für den Burgbau gelegt, aus dem später der [[Plazarenya]] werden sollte. Seinen Namen erhielt der Bau wenige Jahrzehnte später, als er für Königin [[Maria von Scola]] als Festungsbau diente und als ''Palâciu de la Reina'' bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Könige aus dem [[Haus Vesaey]] [[Michael I.]] und [[Michael II.]] richteten im frühen 15. Jahrhundert nach und nach den Königssitz in Semest ein und bauten den Plazarenya-Palast aus, ihre Nachfolger aus dem [[Haus Santori]] residierten jedoch in der Hafenstadt [[Tulis]] und machten sie zum kulturellen und politischen Zentrum der Monarchie. Einen rasanten Aufstieg erlebte Semest erst nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543. Die neuen sagradischen Herrscher [[Johanna I.]] und ihr Mann [[Michael III.]] verlegten um 1549 den Königshof offiziell nach Semest und bauten Plazarenya weiter aus. Johanna und Michael betätigten sich als Bauherren, um ihrer neuen Hauptstadt Pracht und Ansehen zu verleihen. Hierzu holte das Paar den bekannten [[Tulis|tulinesischen]] Meister [[António Volero]] eigens in die neue Hauptstadt, die in den folgenden Jahrhunderten zur größten und wichtigsten Stadt des Landes heranwuchs. 1582 wurde Semest schließlich selbst Bischofssitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Palâciu Real de Semesta]] mit seinen diversen Flügeln zur Hauptresidenz der sagradischen Könige ausgebaut wurde, nutzten die Monarchen den unter [[Philipp VII. Jakob]] ausgebauten [[Palâciu de Novil]] im nahegelegenen [[Novil]] als Sommerresidenz. Der von Philipps leitendem Minister [[Joán María Belavís]] in Auftrag gegebene und unter [[Gabriel V.]] fertiggestellte [[Palâciu de Belavís]] sowie der unter [[Danadier II.]] ausgebaute [[Palâciu de Colegial]] kamen später hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs 1713-1721]] residierten die Könige längere Zeit außerhalb von Semest. Der Palast am Plazarenya, Teil des Königspalastes im Herzen von Semest, fing bei seiner gewaltsamen Erstürmung am 23. Mai 1721 Feuer und brannte in der Folge nieder. Königin [[Maria I.]] und ihr Mann [[Johann III.]] ließen die Ruinen in der Folge abreißen, ehe [[Gabriel VIII.]] um 1760 mit der Errichtung eines neuen Palastes am Plazarenya begann. Dieser erhielt schließlich unter König [[Philipp VIII.]] in den 1880er Jahren einen umfassenden Umbau und seine heutige Fassade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
Die Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] stammt aus dem 16./17. Jahrhundert und weist eine barocke Fassade auf. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Im Regierungsviertel der Stadt, dem [[Barrí del Nâu]], befindet sich in unmittelbarer Nähe des alten Königspalastes [[Palâciu Real de Semesta]] der neue [[Plazarenya-Palast]] als Sitz des Präsidenten der Republik, unweit davon am Ufer des Liêno der [[Palâciu Montevil]] (Sitz der Abgeordnetenkammer) sowie der [[Palâciu Tesqué]] (Sitz des Senats). Der [[Palâciu Valier]], einst als Privatresidenz [[Miquel de Valier]]s erbaut, fungiert heute als Sitz des sagradischen [[Ministerpräsident]]en, der [[Justizpalast]] beherbergt u.a. den [[Verfassungsgerichtshof]] (Corte Costitucional).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Wahrzeichen Semest’ ist der [[Torre Bêu-Gran]], der zum [[Rathaus von Semest|Rathaus der Stadt]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Vororten von Semest zählen neben dem historischen Colegial, der früheren Sommerresidenz der sagradischen König, und der Bischofsstadt [[Novil]] mit dem Flughafen Novel die großen Vorstadtsiedlungen [[Vapaís]], [[Arocí]] und die Bischofsstadt [[San Sebastian de la Crûce]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Semest verfügt mit dem im sarmayischen [[Avez]] gelegenen Airport [[Semesta-Avez]] (SEM) sowie dem [[Flughafen Novil]] (NVL) über zwei der drei wichtigsten Verkehrsflughäfen Sagradiens. Der kleinere [[Flughafen Semesta-Corell]] (SCO) wird heute hauptsächlich für den Geschäftsflugverkehr und für Flugshows genutzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23961</id>
		<title>Tulis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Tulis&amp;diff=23961"/>
		<updated>2015-10-12T19:04:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie historische Hauptstadt der [[Blaumeerregion]] (bzw. des ''Comtàid''), am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 3 Millionen in der Agglomeration ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischofssitz; Universitäten u.a. Hochschulen; zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte Musêu Navale, die Galería Renaixença sowie andere Museen und Gemäldesammlungen; Modezentrum; internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, Kathedrale, U-Bahn, Hafen, internationaler Flughafen, traditionelles Kunsthandwerk und grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Urbana]]'' (GTCU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ===&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ===&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Die Contes von Tulis wurden nun zunehmend abhängig von der Krone Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl [[Carles Zavarri]]s im Jahr 1475 zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Filipe de las Marcas]] führte zum Staatsstreich [[Jakob III.|Jakobs III.]], der die Stadt einnahm, den Senat von Opponenten säuberte und sich selbst zum Conte berief. Die Wahl des Conte wurde endgültig abgeschafft und durch die sagradische Primogenitur ersetzt. Es entwickelte sich damit eine Personalunion und de facto auch eine enge politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gran'Etá ===&lt;br /&gt;
Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innerdynastischen Wirren der [[Lilienkriege]] seit 1502 blieben nur ein kurzes Intermezzo, in dem zunächst [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Filipe de las Marcas]] die Macht in der Stadt übernahmen. In der Auseinandersetzung mit [[Peter von Sagradien]] suchte Katharina sich als Schutzherrin der republikanischen Freiheiten zu profilieren und gestand dem Senat wieder eine mächtigere Position zu, die aber unter [[David I.]] nicht aufrechterhalten werden konnte, der Tulis zum Zentrum seines Weltreichs machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Sêglu Tulinês ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semess aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 17. und 18. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Fürsten von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union und Inkorporierung ===&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tulis im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobahn ===&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semess]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semess]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Metrolinien in Tulis ====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seefahrt ===&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes''):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Maior Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Noyar&amp;diff=23960</id>
		<title>Noyar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Noyar&amp;diff=23960"/>
		<updated>2015-10-12T19:02:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Noyar''' ist eine Stadt in [[Sagradien|Mittelsagradien]] am Zufluss des Flusses [[Crêus]] in den [[Liêno]] gelegen. Mit 309.000 Einwohnern ist sie nach [[Lesta]] die zweitgrößte Stadt der Region [[Sarmay]]. Noyar ist zugleich Sitz der Regionalregierung und des Regionalrats von [[Sarmay]] als auch der politischen Institutionen der Provinz [[Noyarense]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das antike ''Noviogarum'' stieg im Mittelalter zu einer der wichtigsten Städte Sagradiens auf und galt als Zentrum des sagradischen Königtums. In der Kathedrale [[San Dián de Noyar]] wurden traditionell die sagradischen Könige gekrönt und begraben, weshalb Noyar als &amp;quot;caput regni&amp;quot; angesehen wurde. Mit dem Aufstieg des benachbarten [[Semest]] zur Metropole und Hauptstadt im 16. Jahrhundert verlor Noyar seine Hauptstadtfunktion, blieb aber ein wichtiges kulturelles und Handelszentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien|Noyar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Iniciativa_per_Tescano-Valon%C3%AD&amp;diff=23959</id>
		<title>Iniciativa per Tescano-Valoní</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Iniciativa_per_Tescano-Valon%C3%AD&amp;diff=23959"/>
		<updated>2015-10-12T18:58:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Iniciativa per Tescano-Valoní''' (IxTV, kurz ''Iniciativa'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Regionalpartei, die ausschließlich in [[Tescano-Valoní]] aktiv ist. Die ''Iniciativa'' vertritt hauptsächlich liberale Positionen und tritt für vornehnlich regionale Belange und für erweiterte Autonomierechte für die Region ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpartei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=23958</id>
		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=23958"/>
		<updated>2015-10-12T17:56:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Liste der sagradischen Provinzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Sagradische Republik]] ist in 21 '''Regionen''' und 55 '''Provinzen''' unterteilt. Die Regionen sind Gebietskörperschaften mit genau definierten Selbstverwaltungsrechten und regionalen Institutionen. Zur Republik gehören zudem fünf '''Überseegebiete''', die sich weitgehend selbst verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Landschaften ==&lt;br /&gt;
Dem historischen Entstehungsprozess der sagradischen Monarchie entsprechend gliederte sich das [[Königreich Sagradien|Sagradische Königreich]] in verschiedene historische Landschaften, die teilweise noch bis in die Neuzeit hinein über eigene Ständeversammlungen und Verwaltungen verfügten. Als historische Landschaften zählten lange Zeit wichtige frühere Grafschaften wie die [[Grafschaft Oller]], die [[Grafschaft Bosa]] oder die [[Grafschaft Rantiata]], aber auch alte historische Königreiche wie das [[Königreich Liez und Corar]], das [[Königreich Golen]] oder das [[Königreich von Malesc|Maleskanische Königreich]]. Dazu kamen ehemals unabhängige Staatsgebilde, die erst im Laufe der frühen Neuzeit zum sagradischen Staatsverband stießen wie das [[Comitat Tulis]] und das [[Fürstentum Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alkonien ====&lt;br /&gt;
Der Süden Sagradiens bildete eine der ältesten historischen Landschaften Sagradiens, die jahrhundertelang besondere Vorrechte genoss. Im Frühmittelalter vom Stamm der [[Halkonen]] besiedelt, entstanden im 8. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit den muslimischen [[Numerer]]n im Süden Sagradiens mehrere alkonische Königreiche. Während Niederalkonien noch bis ins späte 10. Jahrhundert numerisch beherrscht blieb, dominierte in Oberalkonien das christliche [[Königreich von Liez und Corar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen [[Martin I.|Martins I.]] und [[Philipp I.|Philipps des Großen]] wurde ganz Alkonien im Laufe des 10. Jahrhunderts ins skantisch-sagradische Königreich eingegliedert, die alkonischen Herzogtümer und Grafschaften behielten aber noch längere Zeit eine gewisse Eigenständigkeit. Vor allem die [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] und die [[Herzog von Alconía|Herzöge von (Nieder-)Alkonien]] konnten zeitweise einflussreiche Positionen erobern. Erst durch die jahrhundertelange Dominanz des skantischen Nordens und später vor allem des sarmayischen Zentralsagradien gerieten die alkonischen Reichsteile zunehmend ins Hintertreffen. Die südliche Kultur wurde an den Rand gedrängt und auch politisch verloren die Gebiete an Einfluss und an Eigenständigkeit, ehe im 18. Jahrhundert die letzten rechtlichen Privilegien der südlichen Landesteile abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Golen ====&lt;br /&gt;
Über diese Privilegien wie eine eigene Ständeversammlung, die ''Corts Gools'', verfügte der Landesteil Golen als Erbe des historischen Golischen Königreichs, noch bis 1669, als die Golen infolge der Rebellion im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] ihre Selbstverwaltung verloren. Die golischsprachigen Gebiete des Königsreichs, zu denen traditionell auch die eskadischen Sprachgebiete gezählt wurden, behielten lange Zeit eine eigenständige kulturelle Prägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Comitat Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mittelalter verfügte das Tulinesische Comitat über eine eigene Ständeversammlung, die ''Cortes del Comtàid'', sowie eine eigene aristokratische Regierung, bestehend aus dem ''Senat'' und dem Kollegium der ''Generalitaid de Bonhomes''. In der Zeit der tulinesisch-sagradischen Union bestanden diese Strukturen zunächst fort. Infolge des Staatsstreichs von [[Jakob III.]] gegen den gewählten Conte [[Carles Zavarri]] im Jahr 1475 wurde der Senat gesäubert und fortan nur noch selten einberufen. Die Generalitàid wurde mit sagradischen Gefolgsleuten besetzt, die Ständeversammlung blieb aber als eigenständiges Gremium bestehen. Erst im Zuge der Zentralisierungspolitik des 18. Jahrhunderts und als Folge der Haltung Tulis' im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekriegs 1756-1760]] verloren die Stände endgültig ihre Eigenständigkeit und wurden mit den Ständen Sagradiens verschmolzen, womit der alte Comitatsstaat endgültig aufhörte zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provinzen und Merías ==&lt;br /&gt;
Heute ist Sagradien auf mittlerer Ebene in 55 ''Provinzen'' eingeteilt, die wiederum aus mehreren ''Merías'' bestehen. Einzige Provinz, die zugleich Funktionen einer Mería übernimmt, ist die Provinz [[Ambristal und Celiso]]. Diese hat wie auch die Provinzen [[Semestina]], [[Tescano-Valoní]], [[Aziz]] und [[Cuentez]] zugleich den Status einer Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entstehung der Provinzen und Merías ====&lt;br /&gt;
Mit der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform im Jahr 1859 wurde das [[Königreich Sagradien]] in ''Provinzen'' und ''Merías'' eingeteilt, die sich bewusst von den alten historischen Landschaften unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinzen wurden ursprünglich als oberste Verwaltungseinheiten unterhalb der nationalen Ebene nach Vorbild der französischen Départements eingeführt und sollten lediglich Verwaltungsfunktionen innerhalb des stark zentralisierten Staates übernehmen. An ihrer Spitze stand daher auch ein von der Zentralregierung in Semest ernannter Gouverneur (''Governador'') als Vertreter der Republik. Diesem wurde jeweils ein Provinzialrat zur Seite gestellt, der nach dem Zensuswahlrecht gewählt wurde und vor allem aus lokalen Honoratioren bestand. Erst mit Einführung der Republik 1891-93 wurde für die Provinzialräte das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt, 1919 folgte das Wahlrecht für Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform Montevils wurde zugleich das alte, in Zentralsagradien vorherrschende Verwaltungssystem der ''Merías'' vereinheitlicht und landesweit durchgesetzt. Die neu zugeschnittenen [[Mería]]s wurden als Verwaltungsbezirke unterhalb der Provinzen und oberhalb der Gemeinden eingeführt. An ihrer Spitze stand ein vom provinzialen Gouverneur ernannter Vize-Gouverneur (''Vice-Governador''). Diesem wurde eine &amp;quot;Generaldelegation&amp;quot; zur Seite gestellt, die aus den Kommunen der Mería delegiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzahl der Provinzen ====&lt;br /&gt;
Anzahl und Zuschnitt der Provinzen wurden seit Einführung des Provinzsystems mehrmals verändert. Im Zuge von Unruhen in Golen wurde die Provinz [[Escada Gólica]] 1937 aufgeteilt. Die golisch-sprachige Meria [[Pexace]] wurde mit Teilen der Provinz [[Altœs Consetes]] zur Provinz [[Ambristal und Celiso]] vereinigt. Aus dem Rest der Provinz Escada Gólica entstand die Provinz [[Escada-Maritím]], bei der die teilweise golischsprachige Meria [[Guillard]] verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Verfassung der Provinzen ====&lt;br /&gt;
Heute stehen dem ernannten '''Gouverneur''' (''Governador'') ein direkt gewählter '''Provinzrat''' (''Cosellu Provincial'') sowie eine von diesem gewählte '''Deputation''' (''Deputación Provincial'') zur Seite. Da der Gouverneur mit Rat und Deputation kooperieren soll, erfolgt seine Ernennung in der Praxis zwar durch den Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Innenministers, aber unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Provinzrat. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer informellen Demokratisierung, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts durchsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschaffung der Merías als politische Organe ====&lt;br /&gt;
Die Merías wurden dagegen nach dem 2. Weltkrieg sukzessive in ihren Kompetenzen beschnitten, einerseits zugunsten der Provinzial- und der Regionalebene, andererseits zugunsten der Kommunen und der ''kommunalen Gemeinschaften''. Heute fungieren die Merías nur noch als Verwaltungsbezirke ohne politische Funktion und ohne politische Vertretung, die Vizegouverneure sind reine Verwaltungsbeamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der sagradischen Provinzen ====&lt;br /&gt;
* 01 [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
* 02 [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
* 03 [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
* 04 [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
* 05 [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
* 06 [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
* 07 [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
* 08 [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
* 09 [[Semestina-Capital]] (früher [[Baixo Liêno]]) ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* 10 [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
* 11 [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
* 12 [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
* 13 [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
* 14 [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* 15 [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
* 16 [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
* 17 [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
* 18 [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* 19 [[Cripón]] ([[Cripón-la-Villa]])&lt;br /&gt;
* 20 [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* 21 [[Cuentez]] ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* 22 [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
* 23 [[Escada-Maritím]] (früher [[Escada Gólica]]) ([[Valier]])&lt;br /&gt;
* 24 [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* 25 [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
* 26 [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* 27 [[Islas d’Aziz]] ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* 28 [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
* 29 [[Keréc-Cap Coruén]] ([[Monastéc]])&lt;br /&gt;
* 30 [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
* 31 [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* 32 [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
* 33 [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
* 34 [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
* 35 [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
* 36 [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
* 37 [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]])&lt;br /&gt;
* 38 [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
* 39 [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]) &lt;br /&gt;
* 40 [[Pais de Nouberez]] ([[Nouberez]])&lt;br /&gt;
* 41 [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
* 42 [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
* 43 [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
* 44 [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* 45 [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
* 46 [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* 47 [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* 48 [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* 49 [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* 50 [[Tescano-Valoní]] ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* 51 [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* 52 [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* 53 [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* 54 [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
* 55 [[Valles d’Ambrís i de Celiso]] ([[Pexace]]), 1937 neu errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der sagradischen [[Merías]] ====&lt;br /&gt;
Unterhalb der Ebene der [[Provinzen]] ist Sagradien in 172 Verwaltungsbezirke, sogenannte '''Merías''', unterteilt. Davon bilden die 18 Großstädte [[Semess]], [[Artir]], [[Ostino]], [[Tulis]], [[Duerez]], [[Gerón]], [[Ligre North]], [[Bosa]], [[Portofín]], [[Biniar]], [[Nocolônies]], [[Lesta]], [[Viça]], [[Laquines]], [[Noyar]], [[Lemez]], [[Vesaey]], [[Sollar]] und [[Nalcaz]] eigene ''Merías Urbanas''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A: Artir (Stadt)&lt;br /&gt;
* AC: Arocí&lt;br /&gt;
* AL: Sant'Alejandro&lt;br /&gt;
* AM: Amoreta&lt;br /&gt;
* AN: Antoneras&lt;br /&gt;
* AP: Aziz-Piâce&lt;br /&gt;
* AR: Artir (Land)&lt;br /&gt;
* AS: Aziz-Santiago&lt;br /&gt;
* AT: Sant'António&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* B: Bosa (Stadt)&lt;br /&gt;
* BA: Barrestre&lt;br /&gt;
* BC: Crespa-Belavís&lt;br /&gt;
* BE: Benarra&lt;br /&gt;
* BI: Biniar (Stadt)&lt;br /&gt;
* BL: Belaçón&lt;br /&gt;
* BN: Biniar (Land)&lt;br /&gt;
* BO: Bosa (Land)&lt;br /&gt;
* BR: Bragas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CA: Santián-Canareta&lt;br /&gt;
* CB: Corbón&lt;br /&gt;
* CC: Carace&lt;br /&gt;
* CD: La Cordí&lt;br /&gt;
* CE: Croer-Erculéa&lt;br /&gt;
* CG: Calígoli&lt;br /&gt;
* CH: Challón&lt;br /&gt;
* CI: Cripón&lt;br /&gt;
* CL: Colón&lt;br /&gt;
* CM: Comer&lt;br /&gt;
* CN: Citanova&lt;br /&gt;
* CO: Comotá&lt;br /&gt;
* CP: Copón&lt;br /&gt;
* CR: Citareal&lt;br /&gt;
* CS: Corbieta-Sadoa&lt;br /&gt;
* CT: Cantara&lt;br /&gt;
* CU: Cuentra&lt;br /&gt;
* CV: Cavalla&lt;br /&gt;
* CZ: Caveza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DC: Diegue-Cuentezal&lt;br /&gt;
* DI: Disiés&lt;br /&gt;
* DL: Del Piey&lt;br /&gt;
* DN: San Docién&lt;br /&gt;
* DO: Dorell&lt;br /&gt;
* DP: Dupontes&lt;br /&gt;
* DR: Dourán&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EC: Elchestré&lt;br /&gt;
* EL: Elano&lt;br /&gt;
* ER: Errexeta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FA: Fabena&lt;br /&gt;
* FB: Fabreste&lt;br /&gt;
* FC: Ferracil&lt;br /&gt;
* FE: Feniestre&lt;br /&gt;
* FI: Fidelfe&lt;br /&gt;
* FO: Fosa&lt;br /&gt;
* FR: Francovil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* G: Gerón (Stadt)&lt;br /&gt;
* GA: Garret&lt;br /&gt;
* GD: Guillard&lt;br /&gt;
* GE: Gerón (Land)&lt;br /&gt;
* GL: Glôria&lt;br /&gt;
* IL: Illantxa&lt;br /&gt;
* IR: Iruera&lt;br /&gt;
* JB: San Joán de Bordez&lt;br /&gt;
* JO: Joanaz&lt;br /&gt;
* JS: Joanesca&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* L: Ligre North (Stadt)&lt;br /&gt;
* LA: Laquines (Land)&lt;br /&gt;
* LC: Laçón&lt;br /&gt;
* LE: Lesta (Stadt)&lt;br /&gt;
* LE: Lesta (Land)&lt;br /&gt;
* LI: Linesc&lt;br /&gt;
* LL: Lavallano&lt;br /&gt;
* LM: Limeras&lt;br /&gt;
* LN: Ligre North (Land)&lt;br /&gt;
* LO: Lodea&lt;br /&gt;
* LQ: Laquines (Stadt)&lt;br /&gt;
* LS: Liscez&lt;br /&gt;
* LV: Lavaza&lt;br /&gt;
* LZ: Lemez (Stadt)&lt;br /&gt;
* LZ: Lemez (Land)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* MB: Miyón-Belarça&lt;br /&gt;
* MC: Monastec&lt;br /&gt;
* ME: Meném&lt;br /&gt;
* MI: Mistrech&lt;br /&gt;
* ML: Malesc&lt;br /&gt;
* MN: Menar&lt;br /&gt;
* MO: Morrœs Blancœs&lt;br /&gt;
* MQ: San Miquel&lt;br /&gt;
* MR: Monreal&lt;br /&gt;
* MS: Mesarque&lt;br /&gt;
* MY: Santa May&lt;br /&gt;
* MZ: Martinez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* N: Noyar (Stadt)&lt;br /&gt;
* NA: Napar&lt;br /&gt;
* NB: Nouberez&lt;br /&gt;
* NC: Nocolônies (Stadt)&lt;br /&gt;
* NC: Nocolônies (Land)&lt;br /&gt;
* NO: Nonthí&lt;br /&gt;
* NV: Novil-Vapaís&lt;br /&gt;
* NY: Noyar (Land)&lt;br /&gt;
* NZ: Nalcaz (Stadt)&lt;br /&gt;
* NZ: Nalcaz (Land)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* O: Óstino (Stadt)&lt;br /&gt;
* OS: Óstino (Land)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* P: Portofín (Stadt)&lt;br /&gt;
* PA: Prícipe d'Alconía&lt;br /&gt;
* PC: San Pietro de Ceundâlia&lt;br /&gt;
* PE: Pearet de Farfalla&lt;br /&gt;
* PF: Portofín (Land)&lt;br /&gt;
* PG: Pergía&lt;br /&gt;
* PI: Pinaret&lt;br /&gt;
* PL: Plareta&lt;br /&gt;
* PN: Pericón&lt;br /&gt;
* PO: Porto d'Óstino&lt;br /&gt;
* PP: San Pietro de Perín&lt;br /&gt;
* PR: Praita&lt;br /&gt;
* PS: Porto Silvestre&lt;br /&gt;
* PT: Ponteréi&lt;br /&gt;
* PV: Porto Valés&lt;br /&gt;
* PX: Pexace&lt;br /&gt;
* PZ: Peronez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* RA: Rantiata&lt;br /&gt;
* RE: Resales&lt;br /&gt;
* RG: Rigora&lt;br /&gt;
* RI: Ridea&lt;br /&gt;
* RO: Rosera&lt;br /&gt;
* RV: Islas Revanyas i Verdanyas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* S: Semesta (Stadt)&lt;br /&gt;
* SA: Santana&lt;br /&gt;
* SB: Sebaste&lt;br /&gt;
* SC: Scola&lt;br /&gt;
* SD: Siedéa&lt;br /&gt;
* ''SE: Semesta (früher)'' &lt;br /&gt;
* SF: San Filipe&lt;br /&gt;
* SG: Sidegia&lt;br /&gt;
* SI: Síniza&lt;br /&gt;
* SJ: San José&lt;br /&gt;
* SL: Santa Luís&lt;br /&gt;
* SM: Samartiega&lt;br /&gt;
* SN: Sena&lt;br /&gt;
* SO: Sollar (Stadt)&lt;br /&gt;
* SO: Sollar (Land)&lt;br /&gt;
* SP: Sorá del Pesce&lt;br /&gt;
* SR: Sagrera&lt;br /&gt;
* SS: San Silvestre&lt;br /&gt;
* ST: Santestefán&lt;br /&gt;
* SV: Selva&lt;br /&gt;
* SZ: Sácrez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* T: Tulis (Stadt)&lt;br /&gt;
* TA: Tantallas&lt;br /&gt;
* TE: Tesqué&lt;br /&gt;
* TO: Torell&lt;br /&gt;
* TL: Trulla&lt;br /&gt;
* TR: Triara&lt;br /&gt;
* TS: Tulis (Land)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* UR: Uresta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* V: Viça (Stadt)&lt;br /&gt;
* VA: Valier&lt;br /&gt;
* VB: Velleçano de Braga&lt;br /&gt;
* VC: Viça (Land)&lt;br /&gt;
* VD: Videça&lt;br /&gt;
* VE: Vesaey (Stadt)&lt;br /&gt;
* VE: Vesaey (Land)&lt;br /&gt;
* VF: San Vicente del Fornat&lt;br /&gt;
* VG: Verde-Guarrí&lt;br /&gt;
* VI: Vierna&lt;br /&gt;
* VL: Vallador&lt;br /&gt;
* VM: Valmonça&lt;br /&gt;
* VN: Valiana&lt;br /&gt;
* VQ: Vequia&lt;br /&gt;
* VR: Varistante&lt;br /&gt;
* VS: Valesc&lt;br /&gt;
* VT: Vitoria&lt;br /&gt;
* VZ: Viadez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* XE: Xenópolis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
Nach der [[Jacquel Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform des Jahres 1859 und der Einführung von 52 Provinzen ähnlicher Größe gab es in Sagradien zunächst keine politischen Regionen oberhalb der Provinzen mehr. Lediglich für statistische und andere informelle Zwecke wurden verschiedene regionale Einteilungen benutzt, die sich vor allem an den historischen Landschaften (''Provinças Históricas'') des Königreichs orientierten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Übergang zur Republik Ende des 19. Jahrhunderts blieben die Provinzen die höchsten Gebietskörperschaften innerhalb Sagradiens. Es traten im Zuge der Demokratisierung lediglich ein direkt gewählter Provinzrat und eine von diesem delegierte Provinzdeputation hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erste Autonomieregelungen =====&lt;br /&gt;
Jedoch kam es zu Diskussionen um die Einführung bestimmter Selbstverwaltungsrechte für Provinzen an der Peripherie und für sprachliche und kulturelle Minderheiten. Im Zuge der Irischen Unabhängigkeit 1922 erhielt auch in der Bretagne eine nationalistische Bewegung Auftrieb, die sich für mehr Freiheiten für die keltische Kultur in der Region einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Entwicklungen gab es auch in den golischsprachigen Gebieten der Republik. Akut wurde dies im Zuge der [[Golenkrise 1936/1937]], in deren Folge die bisherige Provinz [[Escada Gólica]] aufgeteilt wurde. Um ein Überschwappen des in Mikolinien gewaltsam auftretenden golischen Separatismus auf Sagradien zu verhindern, wurden der golischsprachigen Bevölkerung der neu begründeten Provinz [[Ambristal und Celiso]] begrenzte kulturelle Sonderrechte zugestanden. Das umfangreiche Gesetzespaket der [[Volksfront]]regierung wurde als [[Golenpaket]] bekannt und bedeutete den Beginn eines langsamen Dezentralisierungsprozesses in Sagradien, der den zentralistischen Einheitsstaat allmählich verwandelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach lang anhaltenden Diskussionen und Verhandlungen erhielt [[Ambristal und Celiso]] 1947 ein eigenes Autonomiestatut, in dem der Provinz weitreichende Selbstverwaltungsrechte zuerkannt wurden. Das Autonomiestatut für die Provinz [[Cuentez]] trat kurze Zeit später, im Januar 1948, in Kraft. Beide Provinzen durften sich fortan als ''Autonome Regionen'' bezeichnen, über einen Großteil der eigenen Steuern befinden, eigene Akte mit Gesetzeskraft erlassen und eigene regionale Institutionen wie eine Versammlung und eine Regierung bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verfassungsrevision 1949 =====&lt;br /&gt;
Mit der Verfassungsrevision des Jahres 1949 wurden in Sagradien schließlich wieder flächendeckend Regionen als politische Gebietskörperschaften eingeführt. An der Spitze einer Region sollte ein ''Regionalrat'' stehen. Dessen Zusammensetzung und die genauen Kompetenzen wurden jedoch nicht in der Verfassung festgelegt, ebensowenig wie der Zuschnitt der einzelnen Regionen, der dem Gesetzgeber vorbehalten blieb. In jeder Region sollte aber ein ''Regierungskommissar'' als Vertreter des Zentralstaats eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurde im Verfassungstext von 1949 neben den beiden autonomen Gebieten [[Ambristal und Celiso]] und [[Cuentez]] auch der Grenzregion [[Westbretagne]] weitreichende Autonomierechte zugestanden. Wie das Ambristal und Cuentez zuvor erhielten die beiden bretonischen Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]] das Recht, eine gemeinsame Versammlung zu wählen und eine eigene &amp;quot;Regierung&amp;quot; zu bestellen, die von den staatlichen Gouverneuren unabhängig sein sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Einrichtung der Regionen =====&lt;br /&gt;
In einem Ausführungsgesetz aus dem Jahr 1950 wurden auf dem sagradischen Festland neben den drei autonomen Gebieten weitere 16 ''Regionen'' errichtet, die sich an den historischen Regionen orientierten, aber zugleich die Grenzen der bestehenden Provinzen beachteten: [[Tescano-Valoní|Tescano und Valonie]], [[Alto Scantia|Oberskanten]], [[Ligre-Scantia|Niederskanten]], [[Amôria]], [[Ceundâlia]], [[Lojandía]], [[Ostinense]], [[Sarmay|Altsarmay und Sagonte]], [[Bordez]], [[Niederalkonien]], [[Oller]], [[Liez und Corar]], [[Sur-Pinial]], [[Sesin]], [[Comtàid-Perín|Comtàid und Perín]] und [[Eskada]]. Die [[Inseln von Aziz]] verblieben zunächst im Status einer Provinz, während die Provinz [[Bâixo Liêno]] um die Hauptstadt [[Semest]] einen Teil der Region [[Sarmay]] bildete. Die per Verfassungstext autonomen Regionen [[Ambristal und Celiso]], [[Cuentez]] und [[West-Bretagne]] wurden als ''Gebiete mit Autonomiestatut'' geführt und den Regionen gleichgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem bretonischen Autonomiestatut, das 1952 in Kraft trat, wurde auf dem Boden der beiden Grenzprovinzen schließlich die [[Autonome Region West-Bretagne]] begründet. Im Zuge der [[Golenverträge]] 1955 wurden zudem die Autonomierechte der Provinz [[Ambristal und Celiso]] auf den Gebieten der Kultur-, Erziehungs-, Sprach- und auch der Finanzpolitik zusätzlich gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 fanden erstmals [[Regionalwahlen]] in den 16 nicht-autonomen Regionen statt, die jedoch noch nicht direkt erfolgten. Stattdessen wurden die ''Regionalräte'' aus den zuvor gewählten Provinzräten sowie aus den Gemeindevertretungen gewählt. Es handelte sich bei den Regionalräten also noch um abgeleitete Organe. Nichtsdestotrotz erhielten sie gewisse Selbstverwaltungsrechte und konnten einen eigenen ''Beigeordneten Rat'' (''Cosellu Ajunto'') als regionale Exekutive wählen, an dessen Spitze ein ''Präsident'' (''Presidente-Coseller'') stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsreform 1967 =====&lt;br /&gt;
Eine erste größere Verwaltungsreform wurde 1967 durchgeführt. Wichtigster Bestandteil war eine Demokratisierung der regionalen Institutionen: Angefangen mit den [[Regionalwahlen 1969]] wurden die Regionalräte nicht mehr delegiert, sondern direkt von allen männlichen und weiblichen Einwohnern über 18 Jahren gewählt. Die Wahl erfolgte nach Vorbild der [[Abgeordnetenkammer|Kammerwahlen]] nach dem Verhältniswahlrecht mit einer Sperrklausel von drei Prozent. Außerdem wurden die regionalen ''Beigeordneten Räte'' fortan als ''Regierungsräte'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf zunehmende separatistische Bestrebungen auf den [[Inseln von Aziz]] zu reagieren, die als integraler Bestandteil der sagradischen Republik betrachtet wurden, erhielten die Inseln nach einem erfolgreichen Referendum den Status einer ''Autonomen Region'' mit einem eigenen Autonomiestatut, einer ''Regionalversammlung'' und einem regionalen ''Exekutivrat''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1967 wurde mit dem ''Semestín-Gesetz'' zum 1. Januar 1968 die bisherige Provinz ''Baixo-Liêno'' aus dem Regionalverband ''Sarmay'' ausgegliedert. Als [[Semestina-Capital]] erhielten die Hauptstadt und ihre Umgebung den Status einer ''Region'' mit eigenen regionalen Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsreform 1999 =====&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform des Jahres 1999 wurden die Selbstverwaltungsrechte der Regionen vor allem in finanzieller Hinsicht gestärkt und an den Status der Autonomiegebiete angenähert. Die Kompetenzen der Provinzen wurden demgegenüber beschnitten. Das Amt des regionalen ''Regierungskommissars'' wurde abgeschafft und seine Aufgaben stattdessen den Regionalpräsidenten übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politik ====&lt;br /&gt;
Jede Region Sagradiens verfügt über ein Regionalstatut, das die Kompetenzen der regionalen Institutionen und die Beziehungen dieser untereinander und zur Zentralregierung in [[Semest]] definieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der 21 Regionen Sagradiens besitzt eine eigene Volksvertretung auf regionaler Ebene, im Normalfall als '''Regionalrat''' (''Cosellu Regional'') bezeichnet, die alle vier Jahre durch die wahlberechtigten Einwohner der jeweiligen Region direkt nach dem Verhältniswahlrecht (bei einer Sperrhürde von 3%) gewählt wird. Der Regionalrat ist vor allem für die Ausarbeitung und Verabschiedung regionaler Erlasse verantwortlich und bildet demnach das Legislativorgan der Region. Den Vorsitz hat der ''Presidente del Pleno'' inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Exekutive wählt der Regionalrat aus seinen Reihen einen '''Regierungsrat''' (''Cosellu de Governo''), dem mehrere ''Beigeordnete Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') mit verschiedenen Zuständigkeiten angehören. Höchster Repräsentant der Region und der Regierung ist der '''Ratspräsident''' (''Presidente-Coseller''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autonome Regionen ====&lt;br /&gt;
Als Parlament der Autonomen Region [[Westbretagne]] fungiert die ''Versammlung'' (bret. ''Vodadenn ar Emrenerezh''). Als Exekutive fungiert der ''Rat'' (''C'huzul ar Emrenerezh''), dem der  ''Prezidant ar Emrenerezh'' (sagr. ''Presidente de la Región Autónoma'') vorsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regionalrat der [[Islas d'Aziz|Inseln von Aziz]] wird als''Regionalversammlung'' (''Asamblea Regional'') bezeichnet, die Regierung ''Exekutivrat'' (''Cosellu Executivo''), der Regierungschef  ''Erster Rat'' (''Premer-Coseller'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionale Versammlung der Autonomen Region [[Ambristal und Celiso]] fungiert die ''Generalversammlung'' (''Esemblëe Xeneral de lus Valjs''). Der regionalen ''Regierung'' (''Gobern de lus Valjs'') steht ein ''Regierungspräsident'' (''President de Gobern'') vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionen nach Einwohnerzahl ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Alto Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semest]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]], [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
| 3,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,3 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' &lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Ambristal und Celiso]]''&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalregierungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Presidente-Coseller&lt;br /&gt;
| im Amt seit&lt;br /&gt;
| Regionalregierung&lt;br /&gt;
| letzte Wahl&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Alconía]] (AL)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cristina Areja]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2015&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]] (AS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Daniel Ambrôsio]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2000&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UPAS]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Amôria]] (AM)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jeán Armanác]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Bordez]] (BO)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Valarosa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2009&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]] (BZ)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joana Le Cel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2007&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[UDB]], [[SDU]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Bretonische Regionalwahl 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]] (CE)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Paulo Coëllo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2006&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Ceundâlia 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]] (CP)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Cuentez]] (CU)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Couarís]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 1999&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[Cüentiz Así]], [[PASC]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Cuentez 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Escada]] (ES)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luísa Ibarretxe]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2007&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[Alternatiba Eskada|AE]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Escada 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEFAFA&lt;br /&gt;
| [[Islas d'Aziz]] (AZ)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] ([[FXA]])&lt;br /&gt;
| seit 2012&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]] (LC)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Alfonso Mato]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2012&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]] (LS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Enrico Ánibal Cardoso]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2005&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]] (LO)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisco Helguerra]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2009&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8CDCD&lt;br /&gt;
| [[Oller]] (OL)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #B40404&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Laura Irruain]] ([[SDU]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[SDU]], [[ASUL]], [[V]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]] (OS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jorge Gaspacho]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2005&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]] (SY)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jorge Ferrero Nadal]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2010&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Sarmay 2014]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Semestina-Capital]] (SE)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Laura d'Alejandro-Fabil]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| [[Semestiner Regionalwahl 2014]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Sesín]] (SN)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisca Durro Martínez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2004&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Sesin 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]] (SP)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Sellesi Minieta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| [[Tescano-Valoní]] (TV)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFBF00&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] ([[CTV]])&lt;br /&gt;
| seit 2008&lt;br /&gt;
| [[CTV]], [[Iniciativa per Tescano-Valoní|ITV]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Valles d'Ambrís i de Celiso]] (VA)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francêsq Santxaber]] ([[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana|CE-CA]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana|CE-CA]]&lt;br /&gt;
| [[Ambresanische Regionalwahl 2011]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überseegebiete ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Gebiet&lt;br /&gt;
| ISO 3166-2&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Ort&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Madrêsa]]''' &lt;br /&gt;
| MB&lt;br /&gt;
| [[Madrêsa]]&lt;br /&gt;
| Südamerika&lt;br /&gt;
| 68.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sabina i Sélena]]''' (''Sabina und Selena'')&lt;br /&gt;
| SQ&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Karibik&lt;br /&gt;
| 29.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sant-Elisêu]]''' &lt;br /&gt;
| EU&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Karibik&lt;br /&gt;
| 9.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Cenâu]]'''&lt;br /&gt;
| CE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Indischer Ozean&lt;br /&gt;
| 92.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Islas Nestorianas]]''' (''Nestorinseln'') &lt;br /&gt;
| NT&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Pazifik&lt;br /&gt;
| 15.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht: Verwaltungseinheiten Sagradiens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stat. Großregion&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| ISO 3166-2&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl &amp;lt;small&amp;gt;(Fläche)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| rowspan=3|1 Nort-Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| SG-LS&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen  &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(27.626 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=3|7,6 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| SG-AS&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(36.823 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| SG-TV&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(6.734 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| rowspan=4|2 Nort-Este&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| SG-LO&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(21.408 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|7,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| SG-CE&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(25.733 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| SG-AM&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(26.583 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')&lt;br /&gt;
| SG-BZ&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| ''frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]], [[Pais de Nouberez]]'' &lt;br /&gt;
| 900.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(8.776 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| rowspan=4|3 Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| SG-CP&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(9.245 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|8,5 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| SG-ES&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,3 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(12.952 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| SG-CU&lt;br /&gt;
| [[Diegue]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(4.393 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| SG-VA&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Pexace und Ambristal]]''&lt;br /&gt;
| 200.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2.906 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6CEE3&lt;br /&gt;
| rowspan=2|4 Cientro&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| SG-SY&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Alto Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(24.954 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|12,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6CEE3&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| SG-SE&lt;br /&gt;
| [[Semest]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2.509 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|5 Sur-Este&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| SG-OS&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(7.712 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=3|13,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| SG-BO&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]], [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(11.812 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| SG-AL&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(25.012 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| rowspan=4|6 Sur-Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| SG-OL&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
| 3,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(8.184 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|9,1 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' (''Südpin'')&lt;br /&gt;
| SG-SP&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(14.589 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| SG-SN&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(17.367 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| SG-LC&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(15.858 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CED8F6&lt;br /&gt;
| 7 Aziz&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| SG-AZ&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(3.756 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fl%C3%A1vio_Os%C3%B3rio_Gimen%C3%A8s&amp;diff=23957</id>
		<title>Flávio Osório Gimenès</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fl%C3%A1vio_Os%C3%B3rio_Gimen%C3%A8s&amp;diff=23957"/>
		<updated>2015-10-12T10:24:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Regionalpräsident */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Flávio Osório Jimenez''' (*1925 in [[Semest]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der [[ASUL]] und ehemaliger langjähriger [[Bürgermeister von Semest]] (1966-1984) sowie Präsident der [[Region Semestina|Semestiner]] Regionalregierung (1989-2001). Bei der [[Präsidentschaftswahl 1994]] unterlag er als Kandidat der Sozialisten dem konservativen Amtsinhaber [[Oscar Santián de Montoy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge in der Kommunalpolitik und Jahre als Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der in [[Semest]] geborene und aufgewachsene Flávio Osório Jimenez stammt aus einer Arbeiterfamilie und begann seine politische Arbeit im sozialistischen Jugendverband [[JUSO|CSJS]], dem er bereits als Jugendlicher beitrat. Zudem engagierte er sich früh in der sozialistischen Dachgewerkschaft [[CSSL]]. Nach seiner Ausbildung zum Schlosser erhielt Jimenez von der Gewerkschaft ein Stipendium, um in [[Semest]] Jura zu studieren. Danach war er zunächst als Anwalt für Arbeitsrecht tätig und beriet die Gewerkschaft in Rechtsfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 wurde der damals 35-Jährige erstmals für die sozialistische Partei in den Stadtrat von [[Semest]] gewählt und 1964 sowie 1968 jeweils im Amt bestätigt. Dort machte er sich als langjähriger Leiter der Sozialbehörde einen Namen. Nach der Berufung [[Paulo Centavo]]s zum Minister im November 1966 fiel die Wahl des Nachfolgers auf den amtierenden Fraktionsvorsitzenden Osório Jimenez als neuen Bürgermeister der sagradischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Amt blieb Flávio Osório insgesamt 17 Jahre lang und wurde so zum festen Inventar der Stadt. Bei den [[Kommunalwahlen 1968]], [[Kommunalwahlen 1972|1972]], [[Kommunalwahlen 1976|1976]] und [[Kommunalwahlen 1980|1980]] holte er jeweils eine Mehrheit für die Sozialisten im Stadtparlament und sicherte sich auf diese Weise seine Wiederwahl. Bei der Kommunalwahl 1984 erlitten die Sozialisten jedoch Einbußen und nahmen trotz der Skepsis Osórios gegenüber diesem Schritt Verhandlungen mit den [[Verdes Celarcoes|Grünen]] über die Bildung einer gemeinsamen Stadtratskoalition auf, die jedoch scheiterten. Osório verzichtete daraufhin auf eine Wiederwahl. Nachfolger wurde der Konservative [[Gustavo Galler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere ===&lt;br /&gt;
In seiner Semestiner Zeit durchlebte Osório den typischen innerparteilichen Aufstieg. Zunächst Mitglied im Vorstand des sozialistischen Stadtverbands [[Semest]], stieg er bereits 1965 zum Kommunalsekretär der Partei und zugleich in den nationalen Vorstand der Partei auf. 1966 übernahm er zudem das Amt des Fraktionssprechers im Stadtrat, das er nach seiner Wahl zum Bürgermeister wieder abgab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine anhaltenden Erfolge in Semest machten Osório Jimenez auch landesweit bekannt und förderten seine Karriere in der Sozialistischen Partei. 1974 erstmals ins nationale Sekretariat der ASUL gewählt, blieb er dessen Mitglied bis zum Parteikongress 1985. Nach seiner Rückkehr in die Regionalpolitik im Jahr 1989 blieb Osório eine wichtige Figur innerhalb der Sozialistischen Partei und war mehrmals Mitglied des sozialistischen Schattenkabinetts. Im Jahr 2000 wurde er zudem ins repräsentative Amt des Präsidenten des Nationalkonvents der [[ASUL]] gewählt, das er bis 2005 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident ===&lt;br /&gt;
Osório Jimenez feierte 1989 schließlich sein politisches Comeback. Als Spitzenkandidat der Sozialisten bei der [[Regionalwahlen 1989|Wahl zum Semestiner Regionalrat im Herbst 1989]] feierte er einen Sieg gegen den konservativen Amtsinhaber [[António Vallerón]] und wurde schließlich mit den Stimmen seiner Sozialisten sowie der Grünen zum Präsidenten der Semestiner Regionalregierung gewählt. Dieses Amt übte er insgesamt weitere zwölf Jahre aus und siegte erneut bei den Regionalwahlen [[Regionalwahlen 1993|1993]] und [[Regionalwahlen 1997|1997]], jeweils mithilfe einer rot-grünen Koalition. Bei den [[Regionalwahlen 2001]] trat Osório Jimenez nicht mehr an und übergab an [[David Acebes]], der ihm als Regionalpräsident nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaftskandidat ===&lt;br /&gt;
Bei der sagradischen [[Präsidentschaftswahl 1994]] trat Flávio Osório Jimenez gegen den Amtsinhaber [[Oscar Santián de Montoy]] von der konservativen [[Volkspartei]] an und erreichte im ersten Wahlgang einen Stimmenanteil von 39 Prozent. Damit unterlag er jedoch Montoy, der bereits im ersten Wahlgang eine knappe absolute Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und im Amt bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1966-1984: [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
* 1989-2001: Präsident der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-2001: Mitglied des Regionalrats von Semestina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1965-1970: Kommunalsekretär der [[ASUL]] [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1966: Fraktionssprecher der [[ASUL]] im Stadtrat von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semest|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Region Semestina|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Osório Jimenez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fl%C3%A1vio_Os%C3%B3rio_Gimen%C3%A8s&amp;diff=23956</id>
		<title>Flávio Osório Gimenès</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fl%C3%A1vio_Os%C3%B3rio_Gimen%C3%A8s&amp;diff=23956"/>
		<updated>2015-10-12T10:24:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Parteikarriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Flávio Osório Jimenez''' (*1925 in [[Semest]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der [[ASUL]] und ehemaliger langjähriger [[Bürgermeister von Semest]] (1966-1984) sowie Präsident der [[Region Semestina|Semestiner]] Regionalregierung (1989-2001). Bei der [[Präsidentschaftswahl 1994]] unterlag er als Kandidat der Sozialisten dem konservativen Amtsinhaber [[Oscar Santián de Montoy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge in der Kommunalpolitik und Jahre als Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der in [[Semest]] geborene und aufgewachsene Flávio Osório Jimenez stammt aus einer Arbeiterfamilie und begann seine politische Arbeit im sozialistischen Jugendverband [[JUSO|CSJS]], dem er bereits als Jugendlicher beitrat. Zudem engagierte er sich früh in der sozialistischen Dachgewerkschaft [[CSSL]]. Nach seiner Ausbildung zum Schlosser erhielt Jimenez von der Gewerkschaft ein Stipendium, um in [[Semest]] Jura zu studieren. Danach war er zunächst als Anwalt für Arbeitsrecht tätig und beriet die Gewerkschaft in Rechtsfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 wurde der damals 35-Jährige erstmals für die sozialistische Partei in den Stadtrat von [[Semest]] gewählt und 1964 sowie 1968 jeweils im Amt bestätigt. Dort machte er sich als langjähriger Leiter der Sozialbehörde einen Namen. Nach der Berufung [[Paulo Centavo]]s zum Minister im November 1966 fiel die Wahl des Nachfolgers auf den amtierenden Fraktionsvorsitzenden Osório Jimenez als neuen Bürgermeister der sagradischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Amt blieb Flávio Osório insgesamt 17 Jahre lang und wurde so zum festen Inventar der Stadt. Bei den [[Kommunalwahlen 1968]], [[Kommunalwahlen 1972|1972]], [[Kommunalwahlen 1976|1976]] und [[Kommunalwahlen 1980|1980]] holte er jeweils eine Mehrheit für die Sozialisten im Stadtparlament und sicherte sich auf diese Weise seine Wiederwahl. Bei der Kommunalwahl 1984 erlitten die Sozialisten jedoch Einbußen und nahmen trotz der Skepsis Osórios gegenüber diesem Schritt Verhandlungen mit den [[Verdes Celarcoes|Grünen]] über die Bildung einer gemeinsamen Stadtratskoalition auf, die jedoch scheiterten. Osório verzichtete daraufhin auf eine Wiederwahl. Nachfolger wurde der Konservative [[Gustavo Galler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere ===&lt;br /&gt;
In seiner Semestiner Zeit durchlebte Osório den typischen innerparteilichen Aufstieg. Zunächst Mitglied im Vorstand des sozialistischen Stadtverbands [[Semest]], stieg er bereits 1965 zum Kommunalsekretär der Partei und zugleich in den nationalen Vorstand der Partei auf. 1966 übernahm er zudem das Amt des Fraktionssprechers im Stadtrat, das er nach seiner Wahl zum Bürgermeister wieder abgab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine anhaltenden Erfolge in Semest machten Osório Jimenez auch landesweit bekannt und förderten seine Karriere in der Sozialistischen Partei. 1974 erstmals ins nationale Sekretariat der ASUL gewählt, blieb er dessen Mitglied bis zum Parteikongress 1985. Nach seiner Rückkehr in die Regionalpolitik im Jahr 1989 blieb Osório eine wichtige Figur innerhalb der Sozialistischen Partei und war mehrmals Mitglied des sozialistischen Schattenkabinetts. Im Jahr 2000 wurde er zudem ins repräsentative Amt des Präsidenten des Nationalkonvents der [[ASUL]] gewählt, das er bis 2005 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident ===&lt;br /&gt;
Osório Jimenez feierte 1989 schließlich sein politisches Comeback. Als Spitzenkandidat der Sozialisten bei der [[Regionalwahlen 1989|Wahl zum Semestiner Regionalrat im Herbst 1989]] feierte er einen Sieg gegen den konservativen Amtsinhaber [[António Vallerón]] und wurde schließlich mit den Stimmen seiner Sozialisten sowie der Grünen zum Präsidenten der Semestiner Regionalregierung gewählt. Dieses Amt übte er insgesamt weitere zwölf Jahre aus und siegte erneut bei den Regionalwahlen [[Regionalwahlen 1993|1993]] und [[Regionalwahlen 1997|1997]], jeweils mithilfe einer rot-grünen Koalition. Bei den [[Regionalwahlen 2001]] trat Osório Jimenez nicht mehr an und übergab an [[David Acebes]], der ihm als Regionalpräsident nachfolgte. Bis 2005 bekleidete Osório Jimenez danach das vor allem repräsentative Amt des Präsidenten des Nationalkonvents der [[ASUL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaftskandidat ===&lt;br /&gt;
Bei der sagradischen [[Präsidentschaftswahl 1994]] trat Flávio Osório Jimenez gegen den Amtsinhaber [[Oscar Santián de Montoy]] von der konservativen [[Volkspartei]] an und erreichte im ersten Wahlgang einen Stimmenanteil von 39 Prozent. Damit unterlag er jedoch Montoy, der bereits im ersten Wahlgang eine knappe absolute Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und im Amt bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1966-1984: [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
* 1989-2001: Präsident der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-2001: Mitglied des Regionalrats von Semestina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1965-1970: Kommunalsekretär der [[ASUL]] [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1966: Fraktionssprecher der [[ASUL]] im Stadtrat von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semest|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Region Semestina|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Osório Jimenez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fl%C3%A1vio_Os%C3%B3rio_Gimen%C3%A8s&amp;diff=23955</id>
		<title>Flávio Osório Gimenès</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fl%C3%A1vio_Os%C3%B3rio_Gimen%C3%A8s&amp;diff=23955"/>
		<updated>2015-10-12T10:21:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Parteikarriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Flávio Osório Jimenez''' (*1925 in [[Semest]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der [[ASUL]] und ehemaliger langjähriger [[Bürgermeister von Semest]] (1966-1984) sowie Präsident der [[Region Semestina|Semestiner]] Regionalregierung (1989-2001). Bei der [[Präsidentschaftswahl 1994]] unterlag er als Kandidat der Sozialisten dem konservativen Amtsinhaber [[Oscar Santián de Montoy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge in der Kommunalpolitik und Jahre als Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der in [[Semest]] geborene und aufgewachsene Flávio Osório Jimenez stammt aus einer Arbeiterfamilie und begann seine politische Arbeit im sozialistischen Jugendverband [[JUSO|CSJS]], dem er bereits als Jugendlicher beitrat. Zudem engagierte er sich früh in der sozialistischen Dachgewerkschaft [[CSSL]]. Nach seiner Ausbildung zum Schlosser erhielt Jimenez von der Gewerkschaft ein Stipendium, um in [[Semest]] Jura zu studieren. Danach war er zunächst als Anwalt für Arbeitsrecht tätig und beriet die Gewerkschaft in Rechtsfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 wurde der damals 35-Jährige erstmals für die sozialistische Partei in den Stadtrat von [[Semest]] gewählt und 1964 sowie 1968 jeweils im Amt bestätigt. Dort machte er sich als langjähriger Leiter der Sozialbehörde einen Namen. Nach der Berufung [[Paulo Centavo]]s zum Minister im November 1966 fiel die Wahl des Nachfolgers auf den amtierenden Fraktionsvorsitzenden Osório Jimenez als neuen Bürgermeister der sagradischen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Amt blieb Flávio Osório insgesamt 17 Jahre lang und wurde so zum festen Inventar der Stadt. Bei den [[Kommunalwahlen 1968]], [[Kommunalwahlen 1972|1972]], [[Kommunalwahlen 1976|1976]] und [[Kommunalwahlen 1980|1980]] holte er jeweils eine Mehrheit für die Sozialisten im Stadtparlament und sicherte sich auf diese Weise seine Wiederwahl. Bei der Kommunalwahl 1984 erlitten die Sozialisten jedoch Einbußen und nahmen trotz der Skepsis Osórios gegenüber diesem Schritt Verhandlungen mit den [[Verdes Celarcoes|Grünen]] über die Bildung einer gemeinsamen Stadtratskoalition auf, die jedoch scheiterten. Osório verzichtete daraufhin auf eine Wiederwahl. Nachfolger wurde der Konservative [[Gustavo Galler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikarriere ===&lt;br /&gt;
In seiner Semestiner Zeit durchlebte Osório den typischen innerparteilichen Aufstieg. Zunächst Mitglied im Vorstand des sozialistischen Stadtverbands [[Semest]], stieg er bereits 1965 zum Kommunalsekretär der Partei und zugleich in den nationalen Vorstand der Partei auf. 1966 übernahm er zudem das Amt des Fraktionssprechers im Stadtrat, das er nach seiner Wahl zum Bürgermeister wieder abgab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine anhaltenden Erfolge in Semest machten Osório Jimenez auch landesweit bekannt und förderten seine Karriere in der Sozialistischen Partei. 1974 erstmals ins nationale Sekretariat der ASUL gewählt, blieb er dessen Mitglied bis zum Parteikongress 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident ===&lt;br /&gt;
Osório Jimenez feierte 1989 schließlich sein politisches Comeback. Als Spitzenkandidat der Sozialisten bei der [[Regionalwahlen 1989|Wahl zum Semestiner Regionalrat im Herbst 1989]] feierte er einen Sieg gegen den konservativen Amtsinhaber [[António Vallerón]] und wurde schließlich mit den Stimmen seiner Sozialisten sowie der Grünen zum Präsidenten der Semestiner Regionalregierung gewählt. Dieses Amt übte er insgesamt weitere zwölf Jahre aus und siegte erneut bei den Regionalwahlen [[Regionalwahlen 1993|1993]] und [[Regionalwahlen 1997|1997]], jeweils mithilfe einer rot-grünen Koalition. Bei den [[Regionalwahlen 2001]] trat Osório Jimenez nicht mehr an und übergab an [[David Acebes]], der ihm als Regionalpräsident nachfolgte. Bis 2005 bekleidete Osório Jimenez danach das vor allem repräsentative Amt des Präsidenten des Nationalkonvents der [[ASUL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidentschaftskandidat ===&lt;br /&gt;
Bei der sagradischen [[Präsidentschaftswahl 1994]] trat Flávio Osório Jimenez gegen den Amtsinhaber [[Oscar Santián de Montoy]] von der konservativen [[Volkspartei]] an und erreichte im ersten Wahlgang einen Stimmenanteil von 39 Prozent. Damit unterlag er jedoch Montoy, der bereits im ersten Wahlgang eine knappe absolute Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und im Amt bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1966-1984: [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
* 1989-2001: Präsident der [[Region Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-2001: Mitglied des Regionalrats von Semestina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1965-1970: Kommunalsekretär der [[ASUL]] [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1966: Fraktionssprecher der [[ASUL]] im Stadtrat von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semest|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Region Semestina|Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Osório Jimenez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semestina-Capital&amp;diff=23954</id>
		<title>Semestina-Capital</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semestina-Capital&amp;diff=23954"/>
		<updated>2015-10-12T10:19:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die sagradische Hauptstadtregion '''Semestina-Capital''' ist eine [[Sagradien|sagradische]] [[Sagradische Regionen|Region]] und [[Sagradische Provinzen|Provinz]] rund um die sagradische Hauptstadt [[Semest]] (''Semesta'') und mit einer Einwohnerzahl von rund 5,5 Millionen (auf einer Fläche von 2.409 km²) die am dichtest besiedelte und nach Einwohnern zweitgrößte Region des Landes nach der Region [[Sarmay]], welche die Semestina komplett umschließt. Die sagradische Hauptstadtregion ist im [[Bassí Central]] am unteren Lauf des [[Liêno]] am Zufluss des [[Ríu Ponce]] und des [[Ríu Desplete]] gelegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1968 war die Semestina als Provinz ''Bâixo Liêno'' bekannt und gehörte zur Region [[Sarmay]], ehe sie im Zuge einer Verwaltungsreform als eigene ''Hauptstadtregion'' ausgegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Semestina ist eine der Provinzen Sagradiens und erhielt im Zuge der Verwaltungsreform 1968 den Status einer Region. Zuvor war die Provinz als ''Bâixo Liêno'' bekannt. Die ''Deputación de Bâixo Liêno'' wurde daraufhin abgeschafft und durch die regionalen Selbstverwaltungsorgane der Semestina ersetzt, die seitdem die Funktionen der Deputation mit übernehmen. Hauptstadt und Sitz der Regionalregierung (''Cosellu de Governo'') und zugleich mit weitem Abstand größte Stadt der Region ist [[Semest]]. ''Semesta-Villa'' bildet zugleich neben ''Corbón'', ''Novil-Vapaís'' und ''Arocí'' eine von vier administrativen [[Mería]]s in der Provinz. Die Städte und Gemeinden rund um Semest bilden als kommunale Gemeinschaft die  [[Comunitá Urbana Semestina]], COMUS). Dazu gehören auch Großstädte und größere Mittelstädte wie [[Corbón]], [[Arocí]], [[Vapaís]], [[San Sebastian de la Crûce]] oder [[Carnet del Fonte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Historisch gehört die Semestina am unteren Lauf des [[Lieno]] zur Landschaft Sarmay mit den beiden schon in römischer Zeit gegründeten Metropolen [[Vierna]] und [[Noyar]] als wichtigsten Städten. Die heute zur Semestina gehörenden Bischofsstädte [[Novil]] und [[San Sebastian de la Crûce]], seit dem Hochmittelalter Diözesansitze, gehörten im Mittelalter neben den genannten Noyar und Vierna zu den wichtigsten Städten der dicht besiedelten Zentralregion des Königreichs. Semest dagegen entstandt erst spät und Stand lange Zeit im Schatten der umliegenden Zentralplätze. Erst unter Königin [[Johanna I.]], die den Königssitz 1549 offiziell aus dem bürgerlich-freiheitlichen [[Tulis]] ins provinziellere [[Semest]] verlegte und den bischöflichen [[Palâciu de Marbé]] zur royalen Residenz ausbaute, erlebte Semest als neue Königsstadt einen rasanten Aufstieg und konnte die umliegenden Städte binnen eines Jahrhunderts in Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft weit hinter sich lassen. Die Region rund um Semest wurde damit nach etwa einem Jahrhundert eines relativen Schattendaseins gegenüber dem wichtigeren [[Tulis]] eine Renaissance als administratives und kulturelles Zentrum des Landes, das sie schon im Mittelalter gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Königin Johannas Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] erwarb das bischöfliche [[Palâciu de Novil|Schloss]] in [[Novil]] und baute es zum Palastgebäude aus, das von seinen Nachfolgern als königliche Sommerresidenz genutzt wurde und neben dem [[Plazarenya-Palast]] in Semest zum wichtigsten Aufenthaltsort der Könige avancierte. Unter [[Gabriel V.]] folgte ein halbes Jahrhundert später der [[Palâciu de Belavís]] am Südrand von Semest, unter [[Danadier II.]] zudem der [[Palâciu de Colegial]] in der nördlich von Semest gelegenen Stadt [[Colegial]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Flughafen Novil]] im Süden und dem [[Flughafen Corell]] im Norden befinden sich zwei Flughäfen auf dem Gebiet der Region Semestina. Der wichtigste Verkehrsflughafen der Metropolregion Semest ist jedoch der [[Flughafen Semesta-Avez]], der sich jedoch auf Boden der Region [[Sarmay]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
==== Liste der Städten in Sarmay ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:2%&amp;quot;|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:34%&amp;quot;|Metropolregion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Semest]] (''Semesta'')&lt;br /&gt;
| 2.473.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Semestum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Vapaís]]&lt;br /&gt;
| 202.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Arocí]]&lt;br /&gt;
| 179.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Corbón]]&lt;br /&gt;
| 99.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Carnet del Fonte]]&lt;br /&gt;
| 85.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Palmací]]&lt;br /&gt;
| 84.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Novil]]&lt;br /&gt;
| 83.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[San Sebastian de la Crûce]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[Iriera]]&lt;br /&gt;
| 49.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Arriaga]]&lt;br /&gt;
| 37.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung von Semestina-Capital ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:26%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidente-Coselleres&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Inácio Carles]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1969|1969]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsregierung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Iudeta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1973|1973]], [[Regionalwahlen 1977|1977]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1979&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Marcês]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1981|1981]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Flávio Osório Jimenez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1989|1989]], [[Regionalwahlen 1993|1993]], [[Regionalwahlen 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Acebes]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2001|2001]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]], bis 2003 [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Zacherón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2005|2005]], [[Regionalwahlen 2009|2009]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;2009-2010 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ana Zapato Ramírez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2010|2010]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Laura d'Alejandro Fabil]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2014|2014]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semestina-Capital&amp;diff=23953</id>
		<title>Semestina-Capital</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semestina-Capital&amp;diff=23953"/>
		<updated>2015-10-12T10:18:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Präsidenten der Regionalregierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die sagradische Hauptstadtregion '''Semestina-Capital''' ist eine [[Sagradien|sagradische]] [[Sagradische Regionen|Region]] und [[Sagradische Provinzen|Provinz]] rund um die sagradische Hauptstadt [[Semest]] (''Semesta'') und mit einer Einwohnerzahl von rund 5,5 Millionen (auf einer Fläche von 2.409 km²) die am dichtest besiedelte und nach Einwohnern zweitgrößte Region des Landes nach der Region [[Sarmay]], welche die Semestina komplett umschließt. Die sagradische Hauptstadtregion ist im [[Bassí Central]] am unteren Lauf des [[Liêno]] am Zufluss des [[Ríu Ponce]] und des [[Ríu Desplete]] gelegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1968 war die Semestina als Provinz ''Bâixo Liêno'' bekannt und gehörte zur Region [[Sarmay]], ehe sie im Zuge einer Verwaltungsreform als eigene ''Hauptstadtregion'' ausgegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Semestina ist eine der Provinzen Sagradiens und erhielt im Zuge der Verwaltungsreform 1968 den Status einer Region. Zuvor war die Provinz als ''Bâixo Liêno'' bekannt. Die ''Deputación de Bâixo Liêno'' wurde daraufhin abgeschafft und durch die regionalen Selbstverwaltungsorgane der Semestina ersetzt, die seitdem die Funktionen der Deputation mit übernehmen. Hauptstadt und Sitz der Regionalregierung (''Cosellu de Governo'') und zugleich mit weitem Abstand größte Stadt der Region ist [[Semest]]. ''Semesta-Villa'' bildet zugleich neben ''Corbón'', ''Novil-Vapaís'' und ''Arocí'' eine von vier administrativen [[Mería]]s in der Provinz. Die Städte und Gemeinden rund um Semest bilden als kommunale Gemeinschaft die  [[Comunitá Urbana Semestina]], COMUS). Dazu gehören auch Großstädte und größere Mittelstädte wie [[Corbón]], [[Arocí]], [[Vapaís]], [[San Sebastian de la Crûce]] oder [[Carnet del Fonte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Historisch gehört die Semestina am unteren Lauf des [[Lieno]] zur Landschaft Sarmay mit den beiden schon in römischer Zeit gegründeten Metropolen [[Vierna]] und [[Noyar]] als wichtigsten Städten. Die heute zur Semestina gehörenden Bischofsstädte [[Novil]] und [[San Sebastian de la Crûce]], seit dem Hochmittelalter Diözesansitze, gehörten im Mittelalter neben den genannten Noyar und Vierna zu den wichtigsten Städten der dicht besiedelten Zentralregion des Königreichs. Semest dagegen entstandt erst spät und Stand lange Zeit im Schatten der umliegenden Zentralplätze. Erst unter Königin [[Johanna I.]], die den Königssitz 1549 offiziell aus dem bürgerlich-freiheitlichen [[Tulis]] ins provinziellere [[Semest]] verlegte und den bischöflichen [[Palâciu de Marbé]] zur royalen Residenz ausbaute, erlebte Semest als neue Königsstadt einen rasanten Aufstieg und konnte die umliegenden Städte binnen eines Jahrhunderts in Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft weit hinter sich lassen. Die Region rund um Semest wurde damit nach etwa einem Jahrhundert eines relativen Schattendaseins gegenüber dem wichtigeren [[Tulis]] eine Renaissance als administratives und kulturelles Zentrum des Landes, das sie schon im Mittelalter gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Königin Johannas Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] erwarb das bischöfliche [[Palâciu de Novil|Schloss]] in [[Novil]] und baute es zum Palastgebäude aus, das von seinen Nachfolgern als königliche Sommerresidenz genutzt wurde und neben dem [[Plazarenya-Palast]] in Semest zum wichtigsten Aufenthaltsort der Könige avancierte. Unter [[Gabriel V.]] folgte ein halbes Jahrhundert später der [[Palâciu de Belavís]] am Südrand von Semest, unter [[Danadier II.]] zudem der [[Palâciu de Colegial]] in der nördlich von Semest gelegenen Stadt [[Colegial]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Flughafen Novil]] im Süden und dem [[Flughafen Corell]] im Norden befinden sich zwei Flughäfen auf dem Gebiet der Region Semestina. Der wichtigste Verkehrsflughafen der Metropolregion Semest ist jedoch der [[Flughafen Semesta-Avez]], der sich jedoch auf Boden der Region [[Sarmay]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
==== Liste der Städten in Sarmay ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:2%&amp;quot;|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:34%&amp;quot;|Metropolregion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Semest]] (''Semesta'')&lt;br /&gt;
| 2.473.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Semestum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Vapaís]]&lt;br /&gt;
| 202.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Arocí]]&lt;br /&gt;
| 179.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Corbón]]&lt;br /&gt;
| 99.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Carnet del Fonte]]&lt;br /&gt;
| 85.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Palmací]]&lt;br /&gt;
| 84.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Novil]]&lt;br /&gt;
| 83.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[San Sebastian de la Crûce]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[Iriera]]&lt;br /&gt;
| 49.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Arriaga]]&lt;br /&gt;
| 37.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung von Semestina-Capital ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:26%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidente-Coselleres&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Inácio Carles]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1969|1969]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsregierung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Iudeta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1973|1973]], [[Regionalwahlen 1977|1977]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1979&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Marcês]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1981|1981]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Flávio Osório Jimenez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1989|1989]], [[Regionalwahlen 1993|1993]], [[Regionalwahlen 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Acebes]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2001|2001]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]], bis 2003 [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Josep Zacherón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2005|2005]], [[Regionalwahlen 2009|2009]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;2009-2010 geschäftsführend&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ana Zapato Ramírez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2010|2010]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Laura d'Alejandro Fabil]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2014|2014]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=23952</id>
		<title>Comtàid-Perín</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=23952"/>
		<updated>2015-10-12T10:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern fünftgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]], der Fluss [[Aviz]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1953 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Cordêsa-Tulinês]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Cordêsa-Tulinês-Perín'' erhielt. Die vom neu gewählten Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der Regierung in [[Semest]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die beteiligten im Jahr 1953 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Städte in Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:13%&amp;quot;|Provinz&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Metropolregion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Tulis]] (''Tùles'') &lt;br /&gt;
| 897.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Grande Tùles Comunitá Urbana]]&lt;br /&gt;
| das antike ''Tulisium''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 175.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sacâu de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 158.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[San Vicente del Fornat]]&lt;br /&gt;
| 95.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[San Pietro de Perín]]&lt;br /&gt;
| 77.000&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Xervinión]]&lt;br /&gt;
| 75.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[La Cordí]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Barrestre]]&lt;br /&gt;
| 48.000&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung von Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:26%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidente-Coselleres &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Esquill]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1953|1953]], [[Regionalwahlen 1957|1957]], [[Regionalwahlen 1961|1961]], [[Regionalwahlen 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marián Arenis]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1969|1969]], [[Regionalwahlen 1973|1973]], [[Regionalwahlen 1977|1977]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;ab 1977 Minderheitsregierung&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1981|1981]], [[Regionalwahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsregierung &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1989|1989]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1993|1993]], [[Regionalwahlen 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2001|2001]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2005|2005]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Arejo-Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2009|2009]], [[Regionalwahlen 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=23951</id>
		<title>Comtàid-Perín</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=23951"/>
		<updated>2015-10-12T10:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Präsidenten der Regionalregierung von Comtàid-Perín */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern fünftgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]], der Fluss [[Aviz]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1953 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Cordêsa-Tulinês]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Cordêsa-Tulinês-Perín'' erhielt. Die vom neu gewählten Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der Regierung in [[Semest]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die beteiligten im Jahr 1953 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Städte in Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:13%&amp;quot;|Provinz&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Metropolregion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Tulis]] (''Tùles'') &lt;br /&gt;
| 897.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Grande Tùles Comunitá Urbana]]&lt;br /&gt;
| das antike ''Tulisium''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 175.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sacâu de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 158.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[San Vicente del Fornat]]&lt;br /&gt;
| 95.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[San Pietro de Perín]]&lt;br /&gt;
| 77.000&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Xervinión]]&lt;br /&gt;
| 75.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[La Cordí]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Barrestre]]&lt;br /&gt;
| 48.000&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung von Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:26%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidente-Coselleres &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Esquill]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1953|1953]], [[Regionalwahlen 1957|1957]], [[Regionalwahlen 1961|1961]], [[Regionalwahlen 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marián Arenis]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1969|1969]], [[Regionalwahlen 1973|1973]], [[Regionalwahlen 1977|1977]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;ab 1977 Minderheitsregierung&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1981|1981]], [[Regionalwahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsregierung &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1989|1989]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1993|1993]], [[Regionalwahlen 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2001|2001]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2005|2005]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Arejo-Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2009|2009]], [[Regionalwahlen 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=23950</id>
		<title>Comtàid-Perín</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=23950"/>
		<updated>2015-10-12T10:06:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Präsidenten der Regionalregierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern fünftgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]], der Fluss [[Aviz]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1953 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Cordêsa-Tulinês]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Cordêsa-Tulinês-Perín'' erhielt. Die vom neu gewählten Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der Regierung in [[Semest]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die beteiligten im Jahr 1953 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Städte in Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:13%&amp;quot;|Provinz&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Metropolregion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Tulis]] (''Tùles'') &lt;br /&gt;
| 897.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Grande Tùles Comunitá Urbana]]&lt;br /&gt;
| das antike ''Tulisium''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 175.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sacâu de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 158.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[San Vicente del Fornat]]&lt;br /&gt;
| 95.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[San Pietro de Perín]]&lt;br /&gt;
| 77.000&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Xervinión]]&lt;br /&gt;
| 75.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[La Cordí]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Barrestre]]&lt;br /&gt;
| 48.000&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung von Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:26%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidente-Coselleres &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
|! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Esquill]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1953|1953]], [[Regionalwahlen 1957|1957]], [[Regionalwahlen 1961|1961]], [[Regionalwahlen 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marián Arenis]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1969|1969]], [[Regionalwahlen 1973|1973]], [[Regionalwahlen 1977|1977]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1981|1981]], [[Regionalwahlen 1985|1985]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1989|1989]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 1993|1993]], [[Regionalwahlen 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2001|2001]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2005|2005]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Arejo-Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2009|2009]], [[Regionalwahlen 2013|2013]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=23949</id>
		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=23949"/>
		<updated>2015-10-12T07:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Einrichtung der Regionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Sagradische Republik]] ist in 21 '''Regionen''' und 55 '''Provinzen''' unterteilt. Die Regionen sind Gebietskörperschaften mit genau definierten Selbstverwaltungsrechten und regionalen Institutionen. Zur Republik gehören zudem fünf '''Überseegebiete''', die sich weitgehend selbst verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Landschaften ==&lt;br /&gt;
Dem historischen Entstehungsprozess der sagradischen Monarchie entsprechend gliederte sich das [[Königreich Sagradien|Sagradische Königreich]] in verschiedene historische Landschaften, die teilweise noch bis in die Neuzeit hinein über eigene Ständeversammlungen und Verwaltungen verfügten. Als historische Landschaften zählten lange Zeit wichtige frühere Grafschaften wie die [[Grafschaft Oller]], die [[Grafschaft Bosa]] oder die [[Grafschaft Rantiata]], aber auch alte historische Königreiche wie das [[Königreich Liez und Corar]], das [[Königreich Golen]] oder das [[Königreich von Malesc|Maleskanische Königreich]]. Dazu kamen ehemals unabhängige Staatsgebilde, die erst im Laufe der frühen Neuzeit zum sagradischen Staatsverband stießen wie das [[Comitat Tulis]] und das [[Fürstentum Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alkonien ====&lt;br /&gt;
Der Süden Sagradiens bildete eine der ältesten historischen Landschaften Sagradiens, die jahrhundertelang besondere Vorrechte genoss. Im Frühmittelalter vom Stamm der [[Halkonen]] besiedelt, entstanden im 8. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit den muslimischen [[Numerer]]n im Süden Sagradiens mehrere alkonische Königreiche. Während Niederalkonien noch bis ins späte 10. Jahrhundert numerisch beherrscht blieb, dominierte in Oberalkonien das christliche [[Königreich von Liez und Corar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen [[Martin I.|Martins I.]] und [[Philipp I.|Philipps des Großen]] wurde ganz Alkonien im Laufe des 10. Jahrhunderts ins skantisch-sagradische Königreich eingegliedert, die alkonischen Herzogtümer und Grafschaften behielten aber noch längere Zeit eine gewisse Eigenständigkeit. Vor allem die [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] und die [[Herzog von Alconía|Herzöge von (Nieder-)Alkonien]] konnten zeitweise einflussreiche Positionen erobern. Erst durch die jahrhundertelange Dominanz des skantischen Nordens und später vor allem des sarmayischen Zentralsagradien gerieten die alkonischen Reichsteile zunehmend ins Hintertreffen. Die südliche Kultur wurde an den Rand gedrängt und auch politisch verloren die Gebiete an Einfluss und an Eigenständigkeit, ehe im 18. Jahrhundert die letzten rechtlichen Privilegien der südlichen Landesteile abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Golen ====&lt;br /&gt;
Über diese Privilegien wie eine eigene Ständeversammlung, die ''Corts Gools'', verfügte der Landesteil Golen als Erbe des historischen Golischen Königreichs, noch bis 1669, als die Golen infolge der Rebellion im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] ihre Selbstverwaltung verloren. Die golischsprachigen Gebiete des Königsreichs, zu denen traditionell auch die eskadischen Sprachgebiete gezählt wurden, behielten lange Zeit eine eigenständige kulturelle Prägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Comitat Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mittelalter verfügte das Tulinesische Comitat über eine eigene Ständeversammlung, die ''Cortes del Comtàid'', sowie eine eigene aristokratische Regierung, bestehend aus dem ''Senat'' und dem Kollegium der ''Generalitaid de Bonhomes''. In der Zeit der tulinesisch-sagradischen Union bestanden diese Strukturen zunächst fort. Infolge des Staatsstreichs von [[Jakob III.]] gegen den gewählten Conte [[Carles Zavarri]] im Jahr 1475 wurde der Senat gesäubert und fortan nur noch selten einberufen. Die Generalitàid wurde mit sagradischen Gefolgsleuten besetzt, die Ständeversammlung blieb aber als eigenständiges Gremium bestehen. Erst im Zuge der Zentralisierungspolitik des 18. Jahrhunderts und als Folge der Haltung Tulis' im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekriegs 1756-1760]] verloren die Stände endgültig ihre Eigenständigkeit und wurden mit den Ständen Sagradiens verschmolzen, womit der alte Comitatsstaat endgültig aufhörte zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provinzen und Merías ==&lt;br /&gt;
Heute ist Sagradien auf mittlerer Ebene in 55 ''Provinzen'' eingeteilt, die wiederum aus mehreren ''Merías'' bestehen. Einzige Provinz, die zugleich Funktionen einer Mería übernimmt, ist die Provinz [[Ambristal und Celiso]]. Diese hat wie auch die Provinzen [[Semestina]], [[Tescano-Valoní]], [[Aziz]] und [[Cuentez]] zugleich den Status einer Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entstehung der Provinzen und Merías ====&lt;br /&gt;
Mit der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform im Jahr 1859 wurde das [[Königreich Sagradien]] in ''Provinzen'' und ''Merías'' eingeteilt, die sich bewusst von den alten historischen Landschaften unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinzen wurden ursprünglich als oberste Verwaltungseinheiten unterhalb der nationalen Ebene nach Vorbild der französischen Départements eingeführt und sollten lediglich Verwaltungsfunktionen innerhalb des stark zentralisierten Staates übernehmen. An ihrer Spitze stand daher auch ein von der Zentralregierung in Semest ernannter Gouverneur (''Governador'') als Vertreter der Republik. Diesem wurde jeweils ein Provinzialrat zur Seite gestellt, der nach dem Zensuswahlrecht gewählt wurde und vor allem aus lokalen Honoratioren bestand. Erst mit Einführung der Republik 1891-93 wurde für die Provinzialräte das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt, 1919 folgte das Wahlrecht für Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform Montevils wurde zugleich das alte, in Zentralsagradien vorherrschende Verwaltungssystem der ''Merías'' vereinheitlicht und landesweit durchgesetzt. Die neu zugeschnittenen [[Mería]]s wurden als Verwaltungsbezirke unterhalb der Provinzen und oberhalb der Gemeinden eingeführt. An ihrer Spitze stand ein vom provinzialen Gouverneur ernannter Vize-Gouverneur (''Vice-Governador''). Diesem wurde eine &amp;quot;Generaldelegation&amp;quot; zur Seite gestellt, die aus den Kommunen der Mería delegiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzahl der Provinzen ====&lt;br /&gt;
Anzahl und Zuschnitt der Provinzen wurden seit Einführung des Provinzsystems mehrmals verändert. Im Zuge von Unruhen in Golen wurde die Provinz [[Escada Gólica]] 1937 aufgeteilt. Die golisch-sprachige Meria [[Pexace]] wurde mit Teilen der Provinz [[Altœs Consetes]] zur Provinz [[Ambristal und Celiso]] vereinigt. Aus dem Rest der Provinz Escada Gólica entstand die Provinz [[Escada-Maritím]], bei der die teilweise golischsprachige Meria [[Guillard]] verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Verfassung der Provinzen ====&lt;br /&gt;
Heute stehen dem ernannten '''Gouverneur''' (''Governador'') ein direkt gewählter '''Provinzrat''' (''Cosellu Provincial'') sowie eine von diesem gewählte '''Deputation''' (''Deputación Provincial'') zur Seite. Da der Gouverneur mit Rat und Deputation kooperieren soll, erfolgt seine Ernennung in der Praxis zwar durch den Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Innenministers, aber unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Provinzrat. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer informellen Demokratisierung, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts durchsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschaffung der Merías als politische Organe ====&lt;br /&gt;
Die Merías wurden dagegen nach dem 2. Weltkrieg sukzessive in ihren Kompetenzen beschnitten, einerseits zugunsten der Provinzial- und der Regionalebene, andererseits zugunsten der Kommunen und der ''kommunalen Gemeinschaften''. Heute fungieren die Merías nur noch als Verwaltungsbezirke ohne politische Funktion und ohne politische Vertretung, die Vizegouverneure sind reine Verwaltungsbeamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der sagradischen Provinzen ====&lt;br /&gt;
* 01 [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
* 02 [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
* 03 [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
* 04 [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
* 05 [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
* 06 [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
* 07 [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
* 08 [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
* 09 [[Semestina-Capital]] (früher [[Baixo Liêno]]) ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* 10 [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
* 11 [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
* 12 [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
* 13 [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
* 14 [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* 15 [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
* 16 [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
* 17 [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
* 18 [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* 19 [[Cripón]] ([[Cripón-la-Villa]])&lt;br /&gt;
* 20 [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* 21 [[Cuentez]] ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* 22 [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
* 23 [[Escada-Maritím]] (früher [[Escada Gólica]]) ([[Valier]])&lt;br /&gt;
* 24 [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* 25 [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
* 26 [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* 27 [[Islas d’Aziz]] ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* 28 [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
* 29 [[Keréc-Cap Coruén]] ([[Monastéc]])&lt;br /&gt;
* 30 [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
* 31 [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* 32 [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
* 33 [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
* 34 [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
* 35 [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
* 36 [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
* 37 [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]])&lt;br /&gt;
* 38 [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
* 39 [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]) &lt;br /&gt;
* 40 [[Pais de Nouberez]] ([[Nouberez]])&lt;br /&gt;
* 41 [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
* 42 [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
* 43 [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
* 44 [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* 45 [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
* 46 [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* 47 [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* 48 [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* 49 [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* 50 [[Tescano-Valoní]] ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* 51 [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* 52 [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* 53 [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* 54 [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
* 55 [[Valles d’Ambrís i de Celiso]] ([[Pexace]]), 1937 neu errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
Nach der [[Jacquel Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform des Jahres 1859 und der Einführung von 52 Provinzen ähnlicher Größe gab es in Sagradien zunächst keine politischen Regionen oberhalb der Provinzen mehr. Lediglich für statistische und andere informelle Zwecke wurden verschiedene regionale Einteilungen benutzt, die sich vor allem an den historischen Landschaften (''Provinças Históricas'') des Königreichs orientierten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Übergang zur Republik Ende des 19. Jahrhunderts blieben die Provinzen die höchsten Gebietskörperschaften innerhalb Sagradiens. Es traten im Zuge der Demokratisierung lediglich ein direkt gewählter Provinzrat und eine von diesem delegierte Provinzdeputation hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erste Autonomieregelungen =====&lt;br /&gt;
Jedoch kam es zu Diskussionen um die Einführung bestimmter Selbstverwaltungsrechte für Provinzen an der Peripherie und für sprachliche und kulturelle Minderheiten. Im Zuge der Irischen Unabhängigkeit 1922 erhielt auch in der Bretagne eine nationalistische Bewegung Auftrieb, die sich für mehr Freiheiten für die keltische Kultur in der Region einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Entwicklungen gab es auch in den golischsprachigen Gebieten der Republik. Akut wurde dies im Zuge der [[Golenkrise 1936/1937]], in deren Folge die bisherige Provinz [[Escada Gólica]] aufgeteilt wurde. Um ein Überschwappen des in Mikolinien gewaltsam auftretenden golischen Separatismus auf Sagradien zu verhindern, wurden der golischsprachigen Bevölkerung der neu begründeten Provinz [[Ambristal und Celiso]] begrenzte kulturelle Sonderrechte zugestanden. Das umfangreiche Gesetzespaket der [[Volksfront]]regierung wurde als [[Golenpaket]] bekannt und bedeutete den Beginn eines langsamen Dezentralisierungsprozesses in Sagradien, der den zentralistischen Einheitsstaat allmählich verwandelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach lang anhaltenden Diskussionen und Verhandlungen erhielt [[Ambristal und Celiso]] 1947 ein eigenes Autonomiestatut, in dem der Provinz weitreichende Selbstverwaltungsrechte zuerkannt wurden. Das Autonomiestatut für die Provinz [[Cuentez]] trat kurze Zeit später, im Januar 1948, in Kraft. Beide Provinzen durften sich fortan als ''Autonome Regionen'' bezeichnen, über einen Großteil der eigenen Steuern befinden, eigene Akte mit Gesetzeskraft erlassen und eigene regionale Institutionen wie eine Versammlung und eine Regierung bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verfassungsrevision 1949 =====&lt;br /&gt;
Mit der Verfassungsrevision des Jahres 1949 wurden in Sagradien schließlich wieder flächendeckend Regionen als politische Gebietskörperschaften eingeführt. An der Spitze einer Region sollte ein ''Regionalrat'' stehen. Dessen Zusammensetzung und die genauen Kompetenzen wurden jedoch nicht in der Verfassung festgelegt, ebensowenig wie der Zuschnitt der einzelnen Regionen, der dem Gesetzgeber vorbehalten blieb. In jeder Region sollte aber ein ''Regierungskommissar'' als Vertreter des Zentralstaats eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurde im Verfassungstext von 1949 neben den beiden autonomen Gebieten [[Ambristal und Celiso]] und [[Cuentez]] auch der Grenzregion [[Westbretagne]] weitreichende Autonomierechte zugestanden. Wie das Ambristal und Cuentez zuvor erhielten die beiden bretonischen Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]] das Recht, eine gemeinsame Versammlung zu wählen und eine eigene &amp;quot;Regierung&amp;quot; zu bestellen, die von den staatlichen Gouverneuren unabhängig sein sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Einrichtung der Regionen =====&lt;br /&gt;
In einem Ausführungsgesetz aus dem Jahr 1950 wurden auf dem sagradischen Festland neben den drei autonomen Gebieten weitere 16 ''Regionen'' errichtet, die sich an den historischen Regionen orientierten, aber zugleich die Grenzen der bestehenden Provinzen beachteten: [[Tescano-Valoní|Tescano und Valonie]], [[Alto Scantia|Oberskanten]], [[Ligre-Scantia|Niederskanten]], [[Amôria]], [[Ceundâlia]], [[Lojandía]], [[Ostinense]], [[Sarmay|Altsarmay und Sagonte]], [[Bordez]], [[Niederalkonien]], [[Oller]], [[Liez und Corar]], [[Sur-Pinial]], [[Sesin]], [[Comtàid-Perín|Comtàid und Perín]] und [[Eskada]]. Die [[Inseln von Aziz]] verblieben zunächst im Status einer Provinz, während die Provinz [[Bâixo Liêno]] um die Hauptstadt [[Semest]] einen Teil der Region [[Sarmay]] bildete. Die per Verfassungstext autonomen Regionen [[Ambristal und Celiso]], [[Cuentez]] und [[West-Bretagne]] wurden als ''Gebiete mit Autonomiestatut'' geführt und den Regionen gleichgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem bretonischen Autonomiestatut, das 1952 in Kraft trat, wurde auf dem Boden der beiden Grenzprovinzen schließlich die [[Autonome Region West-Bretagne]] begründet. Im Zuge der [[Golenverträge]] 1955 wurden zudem die Autonomierechte der Provinz [[Ambristal und Celiso]] auf den Gebieten der Kultur-, Erziehungs-, Sprach- und auch der Finanzpolitik zusätzlich gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 fanden erstmals [[Regionalwahlen]] in den 16 nicht-autonomen Regionen statt, die jedoch noch nicht direkt erfolgten. Stattdessen wurden die ''Regionalräte'' aus den zuvor gewählten Provinzräten sowie aus den Gemeindevertretungen gewählt. Es handelte sich bei den Regionalräten also noch um abgeleitete Organe. Nichtsdestotrotz erhielten sie gewisse Selbstverwaltungsrechte und konnten einen eigenen ''Beigeordneten Rat'' (''Cosellu Ajunto'') als regionale Exekutive wählen, an dessen Spitze ein ''Präsident'' (''Presidente-Coseller'') stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsreform 1967 =====&lt;br /&gt;
Eine erste größere Verwaltungsreform wurde 1967 durchgeführt. Wichtigster Bestandteil war eine Demokratisierung der regionalen Institutionen: Angefangen mit den [[Regionalwahlen 1969]] wurden die Regionalräte nicht mehr delegiert, sondern direkt von allen männlichen und weiblichen Einwohnern über 18 Jahren gewählt. Die Wahl erfolgte nach Vorbild der [[Abgeordnetenkammer|Kammerwahlen]] nach dem Verhältniswahlrecht mit einer Sperrklausel von drei Prozent. Außerdem wurden die regionalen ''Beigeordneten Räte'' fortan als ''Regierungsräte'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf zunehmende separatistische Bestrebungen auf den [[Inseln von Aziz]] zu reagieren, die als integraler Bestandteil der sagradischen Republik betrachtet wurden, erhielten die Inseln nach einem erfolgreichen Referendum den Status einer ''Autonomen Region'' mit einem eigenen Autonomiestatut, einer ''Regionalversammlung'' und einem regionalen ''Exekutivrat''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1967 wurde mit dem ''Semestín-Gesetz'' zum 1. Januar 1968 die bisherige Provinz ''Baixo-Liêno'' aus dem Regionalverband ''Sarmay'' ausgegliedert. Als [[Semestina-Capital]] erhielten die Hauptstadt und ihre Umgebung den Status einer ''Region'' mit eigenen regionalen Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsreform 1999 =====&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform des Jahres 1999 wurden die Selbstverwaltungsrechte der Regionen vor allem in finanzieller Hinsicht gestärkt und an den Status der Autonomiegebiete angenähert. Die Kompetenzen der Provinzen wurden demgegenüber beschnitten. Das Amt des regionalen ''Regierungskommissars'' wurde abgeschafft und seine Aufgaben stattdessen den Regionalpräsidenten übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politik ====&lt;br /&gt;
Jede Region Sagradiens verfügt über ein Regionalstatut, das die Kompetenzen der regionalen Institutionen und die Beziehungen dieser untereinander und zur Zentralregierung in [[Semest]] definieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der 21 Regionen Sagradiens besitzt eine eigene Volksvertretung auf regionaler Ebene, im Normalfall als '''Regionalrat''' (''Cosellu Regional'') bezeichnet, die alle vier Jahre durch die wahlberechtigten Einwohner der jeweiligen Region direkt nach dem Verhältniswahlrecht (bei einer Sperrhürde von 3%) gewählt wird. Der Regionalrat ist vor allem für die Ausarbeitung und Verabschiedung regionaler Erlasse verantwortlich und bildet demnach das Legislativorgan der Region. Den Vorsitz hat der ''Presidente del Pleno'' inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Exekutive wählt der Regionalrat aus seinen Reihen einen '''Regierungsrat''' (''Cosellu de Governo''), dem mehrere ''Beigeordnete Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') mit verschiedenen Zuständigkeiten angehören. Höchster Repräsentant der Region und der Regierung ist der '''Ratspräsident''' (''Presidente-Coseller''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autonome Regionen ====&lt;br /&gt;
Als Parlament der Autonomen Region [[Westbretagne]] fungiert die ''Versammlung'' (bret. ''Vodadenn ar Emrenerezh''). Als Exekutive fungiert der ''Rat'' (''C'huzul ar Emrenerezh''), dem der  ''Prezidant ar Emrenerezh'' (sagr. ''Presidente de la Región Autónoma'') vorsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regionalrat der [[Islas d'Aziz|Inseln von Aziz]] wird als''Regionalversammlung'' (''Asamblea Regional'') bezeichnet, die Regierung ''Exekutivrat'' (''Cosellu Executivo''), der Regierungschef  ''Erster Rat'' (''Premer-Coseller'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionale Versammlung der Autonomen Region [[Ambristal und Celiso]] fungiert die ''Generalversammlung'' (''Esemblëe Xeneral de lus Valjs''). Der regionalen ''Regierung'' (''Gobern de lus Valjs'') steht ein ''Regierungspräsident'' (''President de Gobern'') vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionen nach Einwohnerzahl ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Alto Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semest]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]], [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
| 3,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,3 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' &lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Ambristal und Celiso]]''&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalregierungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Presidente-Coseller&lt;br /&gt;
| im Amt seit&lt;br /&gt;
| Regionalregierung&lt;br /&gt;
| letzte Wahl&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Alconía]] (AL)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cristina Areja]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2015&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]] (AS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Daniel Ambrôsio]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2000&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UPAS]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Amôria]] (AM)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jeán Armanác]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Bordez]] (BO)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Valarosa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2009&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]] (BZ)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joana Le Cel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2007&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[UDB]], [[SDU]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Bretonische Regionalwahl 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]] (CE)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Paulo Coëllo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2006&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Ceundâlia 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]] (CP)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Cuentez]] (CU)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Couarís]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 1999&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[Cüentiz Así]], [[PASC]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Cuentez 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Escada]] (ES)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luísa Ibarretxe]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2007&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[Alternatiba Eskada|AE]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Escada 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEFAFA&lt;br /&gt;
| [[Islas d'Aziz]] (AZ)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] ([[FXA]])&lt;br /&gt;
| seit 2012&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]] (LC)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Alfonso Mato]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2012&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]] (LS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Enrico Ánibal Cardoso]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2005&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]] (LO)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisco Helguerra]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2009&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8CDCD&lt;br /&gt;
| [[Oller]] (OL)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #B40404&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Laura Irruain]] ([[SDU]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[SDU]], [[ASUL]], [[V]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]] (OS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jorge Gaspacho]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2005&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]] (SY)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jorge Ferrero Nadal]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2010&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Sarmay 2014]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Semestina-Capital]] (SE)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Laura d'Alejandro-Fabil]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| [[Semestiner Regionalwahl 2014]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Sesín]] (SN)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisca Durro Martínez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2004&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Sesin 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]] (SP)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Sellesi Minieta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| [[Tescano-Valoní]] (TV)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFBF00&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] ([[CTV]])&lt;br /&gt;
| seit 2008&lt;br /&gt;
| [[CTV]], [[Iniciativa per Tescano-Valoní|ITV]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Valles d'Ambrís i de Celiso]] (VA)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francêsq Santxaber]] ([[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana|CE-CA]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana|CE-CA]]&lt;br /&gt;
| [[Ambresanische Regionalwahl 2011]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überseegebiete ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Gebiet&lt;br /&gt;
| ISO 3166-2&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Ort&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Madrêsa]]''' &lt;br /&gt;
| MB&lt;br /&gt;
| [[Madrêsa]]&lt;br /&gt;
| Südamerika&lt;br /&gt;
| 68.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sabina i Sélena]]''' (''Sabina und Selena'')&lt;br /&gt;
| SQ&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Karibik&lt;br /&gt;
| 29.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sant-Elisêu]]''' &lt;br /&gt;
| EU&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Karibik&lt;br /&gt;
| 9.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Cenâu]]'''&lt;br /&gt;
| CE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Indischer Ozean&lt;br /&gt;
| 92.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Islas Nestorianas]]''' (''Nestorinseln'') &lt;br /&gt;
| NT&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Pazifik&lt;br /&gt;
| 15.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht: Verwaltungseinheiten Sagradiens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stat. Großregion&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| ISO 3166-2&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl &amp;lt;small&amp;gt;(Fläche)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| rowspan=3|1 Nort-Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| SG-LS&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen  &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(27.626 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=3|7,6 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| SG-AS&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(36.823 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| SG-TV&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(6.734 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| rowspan=4|2 Nort-Este&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| SG-LO&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(21.408 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|7,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| SG-CE&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(25.733 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| SG-AM&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(26.583 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')&lt;br /&gt;
| SG-BZ&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| ''frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]], [[Pais de Nouberez]]'' &lt;br /&gt;
| 900.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(8.776 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| rowspan=4|3 Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| SG-CP&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(9.245 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|8,5 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| SG-ES&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,3 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(12.952 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| SG-CU&lt;br /&gt;
| [[Diegue]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(4.393 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| SG-VA&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Pexace und Ambristal]]''&lt;br /&gt;
| 200.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2.906 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6CEE3&lt;br /&gt;
| rowspan=2|4 Cientro&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| SG-SY&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Alto Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(24.954 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|12,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6CEE3&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| SG-SE&lt;br /&gt;
| [[Semest]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2.509 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|5 Sur-Este&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| SG-OS&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(7.712 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=3|13,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| SG-BO&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]], [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(11.812 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| SG-AL&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(25.012 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| rowspan=4|6 Sur-Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| SG-OL&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
| 3,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(8.184 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|9,1 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' (''Südpin'')&lt;br /&gt;
| SG-SP&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(14.589 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| SG-SN&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(17.367 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| SG-LC&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(15.858 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CED8F6&lt;br /&gt;
| 7 Aziz&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| SG-AZ&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(3.756 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semestina-Capital&amp;diff=23948</id>
		<title>Semestina-Capital</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semestina-Capital&amp;diff=23948"/>
		<updated>2015-10-12T07:48:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die sagradische Hauptstadtregion '''Semestina-Capital''' ist eine [[Sagradien|sagradische]] [[Sagradische Regionen|Region]] und [[Sagradische Provinzen|Provinz]] rund um die sagradische Hauptstadt [[Semest]] (''Semesta'') und mit einer Einwohnerzahl von rund 5,5 Millionen (auf einer Fläche von 2.409 km²) die am dichtest besiedelte und nach Einwohnern zweitgrößte Region des Landes nach der Region [[Sarmay]], welche die Semestina komplett umschließt. Die sagradische Hauptstadtregion ist im [[Bassí Central]] am unteren Lauf des [[Liêno]] am Zufluss des [[Ríu Ponce]] und des [[Ríu Desplete]] gelegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1968 war die Semestina als Provinz ''Bâixo Liêno'' bekannt und gehörte zur Region [[Sarmay]], ehe sie im Zuge einer Verwaltungsreform als eigene ''Hauptstadtregion'' ausgegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Semestina ist eine der Provinzen Sagradiens und erhielt im Zuge der Verwaltungsreform 1968 den Status einer Region. Zuvor war die Provinz als ''Bâixo Liêno'' bekannt. Die ''Deputación de Bâixo Liêno'' wurde daraufhin abgeschafft und durch die regionalen Selbstverwaltungsorgane der Semestina ersetzt, die seitdem die Funktionen der Deputation mit übernehmen. Hauptstadt und Sitz der Regionalregierung (''Cosellu de Governo'') und zugleich mit weitem Abstand größte Stadt der Region ist [[Semest]]. ''Semesta-Villa'' bildet zugleich neben ''Corbón'', ''Novil-Vapaís'' und ''Arocí'' eine von vier administrativen [[Mería]]s in der Provinz. Die Städte und Gemeinden rund um Semest bilden als kommunale Gemeinschaft die  [[Comunitá Urbana Semestina]], COMUS). Dazu gehören auch Großstädte und größere Mittelstädte wie [[Corbón]], [[Arocí]], [[Vapaís]], [[San Sebastian de la Crûce]] oder [[Carnet del Fonte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Historisch gehört die Semestina am unteren Lauf des [[Lieno]] zur Landschaft Sarmay mit den beiden schon in römischer Zeit gegründeten Metropolen [[Vierna]] und [[Noyar]] als wichtigsten Städten. Die heute zur Semestina gehörenden Bischofsstädte [[Novil]] und [[San Sebastian de la Crûce]], seit dem Hochmittelalter Diözesansitze, gehörten im Mittelalter neben den genannten Noyar und Vierna zu den wichtigsten Städten der dicht besiedelten Zentralregion des Königreichs. Semest dagegen entstandt erst spät und Stand lange Zeit im Schatten der umliegenden Zentralplätze. Erst unter Königin [[Johanna I.]], die den Königssitz 1549 offiziell aus dem bürgerlich-freiheitlichen [[Tulis]] ins provinziellere [[Semest]] verlegte und den bischöflichen [[Palâciu de Marbé]] zur royalen Residenz ausbaute, erlebte Semest als neue Königsstadt einen rasanten Aufstieg und konnte die umliegenden Städte binnen eines Jahrhunderts in Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft weit hinter sich lassen. Die Region rund um Semest wurde damit nach etwa einem Jahrhundert eines relativen Schattendaseins gegenüber dem wichtigeren [[Tulis]] eine Renaissance als administratives und kulturelles Zentrum des Landes, das sie schon im Mittelalter gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Königin Johannas Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] erwarb das bischöfliche [[Palâciu de Novil|Schloss]] in [[Novil]] und baute es zum Palastgebäude aus, das von seinen Nachfolgern als königliche Sommerresidenz genutzt wurde und neben dem [[Plazarenya-Palast]] in Semest zum wichtigsten Aufenthaltsort der Könige avancierte. Unter [[Gabriel V.]] folgte ein halbes Jahrhundert später der [[Palâciu de Belavís]] am Südrand von Semest, unter [[Danadier II.]] zudem der [[Palâciu de Colegial]] in der nördlich von Semest gelegenen Stadt [[Colegial]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Flughafen Novil]] im Süden und dem [[Flughafen Corell]] im Norden befinden sich zwei Flughäfen auf dem Gebiet der Region Semestina. Der wichtigste Verkehrsflughafen der Metropolregion Semest ist jedoch der [[Flughafen Semesta-Avez]], der sich jedoch auf Boden der Region [[Sarmay]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
==== Liste der Städten in Sarmay ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:2%&amp;quot;|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:34%&amp;quot;|Metropolregion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Semest]] (''Semesta'')&lt;br /&gt;
| 2.473.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Semestum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Vapaís]]&lt;br /&gt;
| 202.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Arocí]]&lt;br /&gt;
| 179.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Corbón]]&lt;br /&gt;
| 99.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Carnet del Fonte]]&lt;br /&gt;
| 85.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Palmací]]&lt;br /&gt;
| 84.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Novil]]&lt;br /&gt;
| 83.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[San Sebastian de la Crûce]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[Iriera]]&lt;br /&gt;
| 49.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Arriaga]]&lt;br /&gt;
| 37.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionalregierung&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| [[Luis Inácio Carles]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1979&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Iudeta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1979&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[Luciano Marcês]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| [[Flávio Osório Jimenez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[David Acebes]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], 2001-2003 auch [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[Josep Zacherón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| ab 2009 Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| [[Ana Zapato Ramírez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[Radicales]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Laura d'Alejandro-Fabil]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semestina-Capital&amp;diff=23947</id>
		<title>Semestina-Capital</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Semestina-Capital&amp;diff=23947"/>
		<updated>2015-10-12T07:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die sagradische Hauptstadtregion '''Semestina-Capital''' ist eine [[Sagradien|sagradische]] [[Sagradische Regionen|Region]] und [[Sagradische Provinzen|Provinz]] rund um die sagradische Hauptstadt [[Semest]] (''Semesta'') und mit einer Einwohnerzahl von rund 5,5 Millionen (auf einer Fläche von 2.409 km²) die am dichtest besiedelte und nach Einwohnern zweitgrößte Region des Landes nach der Region [[Sarmay]], welche die Semestina komplett umschließt. Die sagradische Hauptstadtregion ist im [[Bassí Central]] am unteren Lauf des [[Liêno]] am Zufluss des [[Ríu Ponce]] und des [[Ríu Desplete]] gelegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1968 war die Semestina als Provinz ''Bâixo Liêno'' bekannt und gehörte zur Region [[Sarmay]], ehe sie im Zuge einer Verwaltungsreform als eigene Hauptstadtregion ausgegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Semestina ist eine der Provinzen Sagradiens und erhielt im Zuge der Verwaltungsreform 1968 den Status einer Region. Zuvor war die Provinz als ''Bâixo Liêno'' bekannt. Die ''Deputación de Bâixo Liêno'' wurde daraufhin abgeschafft und durch die regionalen Selbstverwaltungsorgane der Semestina ersetzt, die seitdem die Funktionen der Deputation mit übernehmen. Hauptstadt und Sitz der Regionalregierung (''Cosellu de Governo'') und zugleich mit weitem Abstand größte Stadt der Region ist [[Semest]]. ''Semesta-Villa'' bildet zugleich neben ''Corbón'', ''Novil-Vapaís'' und ''Arocí'' eine von vier administrativen [[Mería]]s in der Provinz. Die Städte und Gemeinden rund um Semest bilden als kommunale Gemeinschaft die  [[Comunitá Urbana Semestina]], COMUS). Dazu gehören auch Großstädte und größere Mittelstädte wie [[Corbón]], [[Arocí]], [[Vapaís]], [[San Sebastian de la Crûce]] oder [[Carnet del Fonte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Historisch gehört die Semestina am unteren Lauf des [[Lieno]] zur Landschaft Sarmay mit den beiden schon in römischer Zeit gegründeten Metropolen [[Vierna]] und [[Noyar]] als wichtigsten Städten. Die heute zur Semestina gehörenden Bischofsstädte [[Novil]] und [[San Sebastian de la Crûce]], seit dem Hochmittelalter Diözesansitze, gehörten im Mittelalter neben den genannten Noyar und Vierna zu den wichtigsten Städten der dicht besiedelten Zentralregion des Königreichs. Semest dagegen entstandt erst spät und Stand lange Zeit im Schatten der umliegenden Zentralplätze. Erst unter Königin [[Johanna I.]], die den Königssitz 1549 offiziell aus dem bürgerlich-freiheitlichen [[Tulis]] ins provinziellere [[Semest]] verlegte und den bischöflichen [[Palâciu de Marbé]] zur royalen Residenz ausbaute, erlebte Semest als neue Königsstadt einen rasanten Aufstieg und konnte die umliegenden Städte binnen eines Jahrhunderts in Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft weit hinter sich lassen. Die Region rund um Semest wurde damit nach etwa einem Jahrhundert eines relativen Schattendaseins gegenüber dem wichtigeren [[Tulis]] eine Renaissance als administratives und kulturelles Zentrum des Landes, das sie schon im Mittelalter gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Königin Johannas Nachfolger [[Philipp VII. Jakob]] erwarb das bischöfliche [[Palâciu de Novil|Schloss]] in [[Novil]] und baute es zum Palastgebäude aus, das von seinen Nachfolgern als königliche Sommerresidenz genutzt wurde und neben dem [[Plazarenya-Palast]] in Semest zum wichtigsten Aufenthaltsort der Könige avancierte. Unter [[Gabriel V.]] folgte ein halbes Jahrhundert später der [[Palâciu de Belavís]] am Südrand von Semest, unter [[Danadier II.]] zudem der [[Palâciu de Colegial]] in der nördlich von Semest gelegenen Stadt [[Colegial]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Flughafen Novil]] im Süden und dem [[Flughafen Corell]] im Norden befinden sich zwei Flughäfen auf dem Gebiet der Region Semestina. Der wichtigste Verkehrsflughafen der Metropolregion Semest ist jedoch der [[Flughafen Semesta-Avez]], der sich jedoch auf Boden der Region [[Sarmay]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
==== Liste der Städten in Sarmay ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:2%&amp;quot;|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:34%&amp;quot;|Metropolregion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Semest]] (''Semesta'')&lt;br /&gt;
| 2.473.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| das antike ''Semestum''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Vapaís]]&lt;br /&gt;
| 202.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Arocí]]&lt;br /&gt;
| 179.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Corbón]]&lt;br /&gt;
| 99.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Carnet del Fonte]]&lt;br /&gt;
| 85.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Palmací]]&lt;br /&gt;
| 84.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Novil]]&lt;br /&gt;
| 83.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[San Sebastian de la Crûce]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[Iriera]]&lt;br /&gt;
| 49.000&lt;br /&gt;
| [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Arriaga]]&lt;br /&gt;
| 37.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionalregierung&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| [[Luis Inácio Carles]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1979&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Iudeta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1979&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[Luciano Marcês]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| [[Flávio Osório Jimenez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[David Acebes]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], 2001-2003 auch [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[Josep Zacherón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| ab 2009 Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| [[Ana Zapato Ramírez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[Radicales]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Laura d'Alejandro-Fabil]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=B%C3%A2ixo_Li%C3%AAno&amp;diff=23946</id>
		<title>Bâixo Liêno</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=B%C3%A2ixo_Li%C3%AAno&amp;diff=23946"/>
		<updated>2015-10-12T07:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Semestina-Capital]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Niederalkonien&amp;diff=23945</id>
		<title>Niederalkonien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Niederalkonien&amp;diff=23945"/>
		<updated>2015-10-12T07:44:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Alconía]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=West-Bretagne&amp;diff=23944</id>
		<title>West-Bretagne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=West-Bretagne&amp;diff=23944"/>
		<updated>2015-10-12T07:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Westbretagne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=23943</id>
		<title>Comtàid-Perín</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=23943"/>
		<updated>2015-10-12T07:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Kultur und Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern fünftgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]], der Fluss [[Aviz]] sowie das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1953 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Cordêsa-Tulinês]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Cordêsa-Tulinês-Perín'' erhielt. Die vom neu gewählten Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der Regierung in [[Semest]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die beteiligten im Jahr 1953 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Städte in Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Rang&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Stadt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:13%&amp;quot;|Provinz&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Metropolregion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Tulis]] (''Tùles'') &lt;br /&gt;
| 897.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Grande Tùles Comunitá Urbana]]&lt;br /&gt;
| das antike ''Tulisium''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 175.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sacâu de Barregat]]&lt;br /&gt;
| 158.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| [[Comunitá del Barregat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[San Vicente del Fornat]]&lt;br /&gt;
| 95.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[San Pietro de Perín]]&lt;br /&gt;
| 77.000&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Xervinión]]&lt;br /&gt;
| 75.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[La Cordí]]&lt;br /&gt;
| 67.000&lt;br /&gt;
| [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Barrestre]]&lt;br /&gt;
| 48.000&lt;br /&gt;
| [[Perín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionalregierung&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Fernando Esquill]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Marián Arenis]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| [[Carles Arejo-Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=23942</id>
		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=23942"/>
		<updated>2015-10-12T05:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Verwaltungsreform 1999 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Sagradische Republik]] ist in 21 '''Regionen''' und 55 '''Provinzen''' unterteilt. Die Regionen sind Gebietskörperschaften mit genau definierten Selbstverwaltungsrechten und regionalen Institutionen. Zur Republik gehören zudem fünf '''Überseegebiete''', die sich weitgehend selbst verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Landschaften ==&lt;br /&gt;
Dem historischen Entstehungsprozess der sagradischen Monarchie entsprechend gliederte sich das [[Königreich Sagradien|Sagradische Königreich]] in verschiedene historische Landschaften, die teilweise noch bis in die Neuzeit hinein über eigene Ständeversammlungen und Verwaltungen verfügten. Als historische Landschaften zählten lange Zeit wichtige frühere Grafschaften wie die [[Grafschaft Oller]], die [[Grafschaft Bosa]] oder die [[Grafschaft Rantiata]], aber auch alte historische Königreiche wie das [[Königreich Liez und Corar]], das [[Königreich Golen]] oder das [[Königreich von Malesc|Maleskanische Königreich]]. Dazu kamen ehemals unabhängige Staatsgebilde, die erst im Laufe der frühen Neuzeit zum sagradischen Staatsverband stießen wie das [[Comitat Tulis]] und das [[Fürstentum Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alkonien ====&lt;br /&gt;
Der Süden Sagradiens bildete eine der ältesten historischen Landschaften Sagradiens, die jahrhundertelang besondere Vorrechte genoss. Im Frühmittelalter vom Stamm der [[Halkonen]] besiedelt, entstanden im 8. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit den muslimischen [[Numerer]]n im Süden Sagradiens mehrere alkonische Königreiche. Während Niederalkonien noch bis ins späte 10. Jahrhundert numerisch beherrscht blieb, dominierte in Oberalkonien das christliche [[Königreich von Liez und Corar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen [[Martin I.|Martins I.]] und [[Philipp I.|Philipps des Großen]] wurde ganz Alkonien im Laufe des 10. Jahrhunderts ins skantisch-sagradische Königreich eingegliedert, die alkonischen Herzogtümer und Grafschaften behielten aber noch längere Zeit eine gewisse Eigenständigkeit. Vor allem die [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] und die [[Herzog von Alconía|Herzöge von (Nieder-)Alkonien]] konnten zeitweise einflussreiche Positionen erobern. Erst durch die jahrhundertelange Dominanz des skantischen Nordens und später vor allem des sarmayischen Zentralsagradien gerieten die alkonischen Reichsteile zunehmend ins Hintertreffen. Die südliche Kultur wurde an den Rand gedrängt und auch politisch verloren die Gebiete an Einfluss und an Eigenständigkeit, ehe im 18. Jahrhundert die letzten rechtlichen Privilegien der südlichen Landesteile abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Golen ====&lt;br /&gt;
Über diese Privilegien wie eine eigene Ständeversammlung, die ''Corts Gools'', verfügte der Landesteil Golen als Erbe des historischen Golischen Königreichs, noch bis 1669, als die Golen infolge der Rebellion im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] ihre Selbstverwaltung verloren. Die golischsprachigen Gebiete des Königsreichs, zu denen traditionell auch die eskadischen Sprachgebiete gezählt wurden, behielten lange Zeit eine eigenständige kulturelle Prägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Comitat Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mittelalter verfügte das Tulinesische Comitat über eine eigene Ständeversammlung, die ''Cortes del Comtàid'', sowie eine eigene aristokratische Regierung, bestehend aus dem ''Senat'' und dem Kollegium der ''Generalitaid de Bonhomes''. In der Zeit der tulinesisch-sagradischen Union bestanden diese Strukturen zunächst fort. Infolge des Staatsstreichs von [[Jakob III.]] gegen den gewählten Conte [[Carles Zavarri]] im Jahr 1475 wurde der Senat gesäubert und fortan nur noch selten einberufen. Die Generalitàid wurde mit sagradischen Gefolgsleuten besetzt, die Ständeversammlung blieb aber als eigenständiges Gremium bestehen. Erst im Zuge der Zentralisierungspolitik des 18. Jahrhunderts und als Folge der Haltung Tulis' im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekriegs 1756-1760]] verloren die Stände endgültig ihre Eigenständigkeit und wurden mit den Ständen Sagradiens verschmolzen, womit der alte Comitatsstaat endgültig aufhörte zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provinzen und Merías ==&lt;br /&gt;
Heute ist Sagradien auf mittlerer Ebene in 55 ''Provinzen'' eingeteilt, die wiederum aus mehreren ''Merías'' bestehen. Einzige Provinz, die zugleich Funktionen einer Mería übernimmt, ist die Provinz [[Ambristal und Celiso]]. Diese hat wie auch die Provinzen [[Semestina]], [[Tescano-Valoní]], [[Aziz]] und [[Cuentez]] zugleich den Status einer Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entstehung der Provinzen und Merías ====&lt;br /&gt;
Mit der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform im Jahr 1859 wurde das [[Königreich Sagradien]] in ''Provinzen'' und ''Merías'' eingeteilt, die sich bewusst von den alten historischen Landschaften unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinzen wurden ursprünglich als oberste Verwaltungseinheiten unterhalb der nationalen Ebene nach Vorbild der französischen Départements eingeführt und sollten lediglich Verwaltungsfunktionen innerhalb des stark zentralisierten Staates übernehmen. An ihrer Spitze stand daher auch ein von der Zentralregierung in Semest ernannter Gouverneur (''Governador'') als Vertreter der Republik. Diesem wurde jeweils ein Provinzialrat zur Seite gestellt, der nach dem Zensuswahlrecht gewählt wurde und vor allem aus lokalen Honoratioren bestand. Erst mit Einführung der Republik 1891-93 wurde für die Provinzialräte das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt, 1919 folgte das Wahlrecht für Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform Montevils wurde zugleich das alte, in Zentralsagradien vorherrschende Verwaltungssystem der ''Merías'' vereinheitlicht und landesweit durchgesetzt. Die neu zugeschnittenen [[Mería]]s wurden als Verwaltungsbezirke unterhalb der Provinzen und oberhalb der Gemeinden eingeführt. An ihrer Spitze stand ein vom provinzialen Gouverneur ernannter Vize-Gouverneur (''Vice-Governador''). Diesem wurde eine &amp;quot;Generaldelegation&amp;quot; zur Seite gestellt, die aus den Kommunen der Mería delegiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzahl der Provinzen ====&lt;br /&gt;
Anzahl und Zuschnitt der Provinzen wurden seit Einführung des Provinzsystems mehrmals verändert. Im Zuge von Unruhen in Golen wurde die Provinz [[Escada Gólica]] 1937 aufgeteilt. Die golisch-sprachige Meria [[Pexace]] wurde mit Teilen der Provinz [[Altœs Consetes]] zur Provinz [[Ambristal und Celiso]] vereinigt. Aus dem Rest der Provinz Escada Gólica entstand die Provinz [[Escada-Maritím]], bei der die teilweise golischsprachige Meria [[Guillard]] verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Verfassung der Provinzen ====&lt;br /&gt;
Heute stehen dem ernannten '''Gouverneur''' (''Governador'') ein direkt gewählter '''Provinzrat''' (''Cosellu Provincial'') sowie eine von diesem gewählte '''Deputation''' (''Deputación Provincial'') zur Seite. Da der Gouverneur mit Rat und Deputation kooperieren soll, erfolgt seine Ernennung in der Praxis zwar durch den Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Innenministers, aber unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Provinzrat. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer informellen Demokratisierung, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts durchsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschaffung der Merías als politische Organe ====&lt;br /&gt;
Die Merías wurden dagegen nach dem 2. Weltkrieg sukzessive in ihren Kompetenzen beschnitten, einerseits zugunsten der Provinzial- und der Regionalebene, andererseits zugunsten der Kommunen und der ''kommunalen Gemeinschaften''. Heute fungieren die Merías nur noch als Verwaltungsbezirke ohne politische Funktion und ohne politische Vertretung, die Vizegouverneure sind reine Verwaltungsbeamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der sagradischen Provinzen ====&lt;br /&gt;
* 01 [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
* 02 [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
* 03 [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
* 04 [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
* 05 [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
* 06 [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
* 07 [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
* 08 [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
* 09 [[Semestina-Capital]] (früher [[Baixo Liêno]]) ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* 10 [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
* 11 [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
* 12 [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
* 13 [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
* 14 [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* 15 [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
* 16 [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
* 17 [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
* 18 [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* 19 [[Cripón]] ([[Cripón-la-Villa]])&lt;br /&gt;
* 20 [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* 21 [[Cuentez]] ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* 22 [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
* 23 [[Escada-Maritím]] (früher [[Escada Gólica]]) ([[Valier]])&lt;br /&gt;
* 24 [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* 25 [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
* 26 [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* 27 [[Islas d’Aziz]] ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* 28 [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
* 29 [[Keréc-Cap Coruén]] ([[Monastéc]])&lt;br /&gt;
* 30 [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
* 31 [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* 32 [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
* 33 [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
* 34 [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
* 35 [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
* 36 [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
* 37 [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]])&lt;br /&gt;
* 38 [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
* 39 [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]) &lt;br /&gt;
* 40 [[Pais de Nouberez]] ([[Nouberez]])&lt;br /&gt;
* 41 [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
* 42 [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
* 43 [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
* 44 [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* 45 [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
* 46 [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* 47 [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* 48 [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* 49 [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* 50 [[Tescano-Valoní]] ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* 51 [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* 52 [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* 53 [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* 54 [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
* 55 [[Valles d’Ambrís i de Celiso]] ([[Pexace]]), 1937 neu errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
Nach der [[Jacquel Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform des Jahres 1859 und der Einführung von 52 Provinzen ähnlicher Größe gab es in Sagradien zunächst keine politischen Regionen oberhalb der Provinzen mehr. Lediglich für statistische und andere informelle Zwecke wurden verschiedene regionale Einteilungen benutzt, die sich vor allem an den historischen Landschaften (''Provinças Históricas'') des Königreichs orientierten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Übergang zur Republik Ende des 19. Jahrhunderts blieben die Provinzen die höchsten Gebietskörperschaften innerhalb Sagradiens. Es traten im Zuge der Demokratisierung lediglich ein direkt gewählter Provinzrat und eine von diesem delegierte Provinzdeputation hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erste Autonomieregelungen =====&lt;br /&gt;
Jedoch kam es zu Diskussionen um die Einführung bestimmter Selbstverwaltungsrechte für Provinzen an der Peripherie und für sprachliche und kulturelle Minderheiten. Im Zuge der Irischen Unabhängigkeit 1922 erhielt auch in der Bretagne eine nationalistische Bewegung Auftrieb, die sich für mehr Freiheiten für die keltische Kultur in der Region einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Entwicklungen gab es auch in den golischsprachigen Gebieten der Republik. Akut wurde dies im Zuge der [[Golenkrise 1936/1937]], in deren Folge die bisherige Provinz [[Escada Gólica]] aufgeteilt wurde. Um ein Überschwappen des in Mikolinien gewaltsam auftretenden golischen Separatismus auf Sagradien zu verhindern, wurden der golischsprachigen Bevölkerung der neu begründeten Provinz [[Ambristal und Celiso]] begrenzte kulturelle Sonderrechte zugestanden. Das umfangreiche Gesetzespaket der [[Volksfront]]regierung wurde als [[Golenpaket]] bekannt und bedeutete den Beginn eines langsamen Dezentralisierungsprozesses in Sagradien, der den zentralistischen Einheitsstaat allmählich verwandelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach lang anhaltenden Diskussionen und Verhandlungen erhielt [[Ambristal und Celiso]] 1947 ein eigenes Autonomiestatut, in dem der Provinz weitreichende Selbstverwaltungsrechte zuerkannt wurden. Das Autonomiestatut für die Provinz [[Cuentez]] trat kurze Zeit später, im Januar 1948, in Kraft. Beide Provinzen durften sich fortan als ''Autonome Regionen'' bezeichnen, über einen Großteil der eigenen Steuern befinden, eigene Akte mit Gesetzeskraft erlassen und eigene regionale Institutionen wie eine Versammlung und eine Regierung bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verfassungsrevision 1949 =====&lt;br /&gt;
Mit der Verfassungsrevision des Jahres 1949 wurden in Sagradien schließlich wieder flächendeckend Regionen als politische Gebietskörperschaften eingeführt. An der Spitze einer Region sollte ein ''Regionalrat'' stehen. Dessen Zusammensetzung und die genauen Kompetenzen wurden jedoch nicht in der Verfassung festgelegt, ebensowenig wie der Zuschnitt der einzelnen Regionen, der dem Gesetzgeber vorbehalten blieb. In jeder Region sollte aber ein ''Regierungskommissar'' als Vertreter des Zentralstaats eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurde im Verfassungstext von 1949 neben den beiden autonomen Gebieten [[Ambristal und Celiso]] und [[Cuentez]] auch der Grenzregion [[Westbretagne]] weitreichende Autonomierechte zugestanden. Wie das Ambristal und Cuentez zuvor erhielten die beiden bretonischen Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]] das Recht, eine gemeinsame Versammlung zu wählen und eine eigene &amp;quot;Regierung&amp;quot; zu bestellen, die von den staatlichen Gouverneuren unabhängig sein sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Einrichtung der Regionen =====&lt;br /&gt;
In einem Ausführungsgesetz aus dem Jahr 1950 wurden auf dem sagradischen Festland neben den drei autonomen Gebieten weitere 16 ''Regionen'' errichtet, die sich an den historischen Regionen orientierten, aber zugleich die Grenzen der bestehenden Provinzen beachteten: [[Tescano-Valoní|Tescano und Valonie]], [[Alto Scantia|Oberskanten]], [[Ligre-Scantia|Niederskanten]], [[Amôria]], [[Ceundâlia]], [[Lojandía]], [[Ostinense]], [[Sarmay|Altsarmay und Sagonte]], [[Bordez]], [[Niederalkonien]], [[Oller]], [[Liez und Corar]], [[Sur]], [[Sesin]], [[Comtàid-Perín|Comtàid und Perín]] und [[Eskada]]. Die [[Inseln von Aziz]] verblieben zunächst im Status einer Provinz, während die Provinz [[Bâixo Liêno]] um die Hauptstadt [[Semest]] einen Teil der Region [[Sarmay]] bildete. Die per Verfassungstext autonomen Regionen [[Ambristal und Celiso]], [[Cuentez]] und [[West-Bretagne]] wurden als ''Gebiete mit Autonomiestatut'' geführt und den Regionen gleichgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem bretonischen Autonomiestatut, das 1952 in Kraft trat, wurde auf dem Boden der beiden Grenzprovinzen schließlich die [[Autonome Region West-Bretagne]] begründet. Im Zuge der [[Golenverträge]] 1955 wurden zudem die Autonomierechte der Provinz [[Ambristal und Celiso]] auf den Gebieten der Kultur-, Erziehungs-, Sprach- und auch der Finanzpolitik zusätzlich gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 fanden erstmals [[Regionalwahlen]] in den 16 nicht-autonomen Regionen statt, die jedoch noch nicht direkt erfolgten. Stattdessen wurden die ''Regionalräte'' aus den zuvor gewählten Provinzräten sowie aus den Gemeindevertretungen gewählt. Es handelte sich bei den Regionalräten also noch um abgeleitete Organe. Nichtsdestotrotz erhielten sie gewisse Selbstverwaltungsrechte und konnten einen eigenen ''Beigeordneten Rat'' (''Cosellu Ajunto'') als regionale Exekutive wählen, an dessen Spitze ein ''Präsident'' (''Presidente-Coseller'') stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsreform 1967 =====&lt;br /&gt;
Eine erste größere Verwaltungsreform wurde 1967 durchgeführt. Wichtigster Bestandteil war eine Demokratisierung der regionalen Institutionen: Angefangen mit den [[Regionalwahlen 1969]] wurden die Regionalräte nicht mehr delegiert, sondern direkt von allen männlichen und weiblichen Einwohnern über 18 Jahren gewählt. Die Wahl erfolgte nach Vorbild der [[Abgeordnetenkammer|Kammerwahlen]] nach dem Verhältniswahlrecht mit einer Sperrklausel von drei Prozent. Außerdem wurden die regionalen ''Beigeordneten Räte'' fortan als ''Regierungsräte'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf zunehmende separatistische Bestrebungen auf den [[Inseln von Aziz]] zu reagieren, die als integraler Bestandteil der sagradischen Republik betrachtet wurden, erhielten die Inseln nach einem erfolgreichen Referendum den Status einer ''Autonomen Region'' mit einem eigenen Autonomiestatut, einer ''Regionalversammlung'' und einem regionalen ''Exekutivrat''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1967 wurde mit dem ''Semestín-Gesetz'' zum 1. Januar 1968 die bisherige Provinz ''Baixo-Liêno'' aus dem Regionalverband ''Sarmay'' ausgegliedert. Als [[Semestina-Capital]] erhielten die Hauptstadt und ihre Umgebung den Status einer ''Region'' mit eigenen regionalen Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsreform 1999 =====&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform des Jahres 1999 wurden die Selbstverwaltungsrechte der Regionen vor allem in finanzieller Hinsicht gestärkt und an den Status der Autonomiegebiete angenähert. Die Kompetenzen der Provinzen wurden demgegenüber beschnitten. Das Amt des regionalen ''Regierungskommissars'' wurde abgeschafft und seine Aufgaben stattdessen den Regionalpräsidenten übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politik ====&lt;br /&gt;
Jede Region Sagradiens verfügt über ein Regionalstatut, das die Kompetenzen der regionalen Institutionen und die Beziehungen dieser untereinander und zur Zentralregierung in [[Semest]] definieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der 21 Regionen Sagradiens besitzt eine eigene Volksvertretung auf regionaler Ebene, im Normalfall als '''Regionalrat''' (''Cosellu Regional'') bezeichnet, die alle vier Jahre durch die wahlberechtigten Einwohner der jeweiligen Region direkt nach dem Verhältniswahlrecht (bei einer Sperrhürde von 3%) gewählt wird. Der Regionalrat ist vor allem für die Ausarbeitung und Verabschiedung regionaler Erlasse verantwortlich und bildet demnach das Legislativorgan der Region. Den Vorsitz hat der ''Presidente del Pleno'' inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Exekutive wählt der Regionalrat aus seinen Reihen einen '''Regierungsrat''' (''Cosellu de Governo''), dem mehrere ''Beigeordnete Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') mit verschiedenen Zuständigkeiten angehören. Höchster Repräsentant der Region und der Regierung ist der '''Ratspräsident''' (''Presidente-Coseller''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autonome Regionen ====&lt;br /&gt;
Als Parlament der Autonomen Region [[Westbretagne]] fungiert die ''Versammlung'' (bret. ''Vodadenn ar Emrenerezh''). Als Exekutive fungiert der ''Rat'' (''C'huzul ar Emrenerezh''), dem der  ''Prezidant ar Emrenerezh'' (sagr. ''Presidente de la Región Autónoma'') vorsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regionalrat der [[Islas d'Aziz|Inseln von Aziz]] wird als''Regionalversammlung'' (''Asamblea Regional'') bezeichnet, die Regierung ''Exekutivrat'' (''Cosellu Executivo''), der Regierungschef  ''Erster Rat'' (''Premer-Coseller'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionale Versammlung der Autonomen Region [[Ambristal und Celiso]] fungiert die ''Generalversammlung'' (''Esemblëe Xeneral de lus Valjs''). Der regionalen ''Regierung'' (''Gobern de lus Valjs'') steht ein ''Regierungspräsident'' (''President de Gobern'') vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionen nach Einwohnerzahl ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Alto Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semest]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]], [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
| 3,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,3 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' &lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Ambristal und Celiso]]''&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalregierungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Presidente-Coseller&lt;br /&gt;
| im Amt seit&lt;br /&gt;
| Regionalregierung&lt;br /&gt;
| letzte Wahl&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Alconía]] (AL)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cristina Areja]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2015&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]] (AS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Daniel Ambrôsio]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2000&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UPAS]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Amôria]] (AM)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jeán Armanác]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Bordez]] (BO)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Valarosa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2009&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]] (BZ)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joana Le Cel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2007&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[UDB]], [[SDU]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Bretonische Regionalwahl 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]] (CE)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Paulo Coëllo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2006&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Ceundâlia 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]] (CP)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Cuentez]] (CU)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Couarís]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 1999&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[Cüentiz Así]], [[PASC]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Cuentez 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Escada]] (ES)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luísa Ibarretxe]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2007&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[Alternatiba Eskada|AE]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Escada 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEFAFA&lt;br /&gt;
| [[Islas d'Aziz]] (AZ)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] ([[FXA]])&lt;br /&gt;
| seit 2012&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]] (LC)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Alfonso Mato]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2012&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]] (LS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Enrico Ánibal Cardoso]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2005&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]] (LO)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisco Helguerra]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2009&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8CDCD&lt;br /&gt;
| [[Oller]] (OL)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #B40404&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Laura Irruain]] ([[SDU]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[SDU]], [[ASUL]], [[V]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]] (OS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jorge Gaspacho]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2005&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]] (SY)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jorge Ferrero Nadal]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2010&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Sarmay 2014]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Semestina-Capital]] (SE)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Laura d'Alejandro-Fabil]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| [[Semestiner Regionalwahl 2014]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Sesín]] (SN)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisca Durro Martínez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2004&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Sesin 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]] (SP)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Sellesi Minieta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| [[Tescano-Valoní]] (TV)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFBF00&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] ([[CTV]])&lt;br /&gt;
| seit 2008&lt;br /&gt;
| [[CTV]], [[Iniciativa per Tescano-Valoní|ITV]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Valles d'Ambrís i de Celiso]] (VA)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francêsq Santxaber]] ([[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana|CE-CA]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana|CE-CA]]&lt;br /&gt;
| [[Ambresanische Regionalwahl 2011]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überseegebiete ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Gebiet&lt;br /&gt;
| ISO 3166-2&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Ort&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Madrêsa]]''' &lt;br /&gt;
| MB&lt;br /&gt;
| [[Madrêsa]]&lt;br /&gt;
| Südamerika&lt;br /&gt;
| 68.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sabina i Sélena]]''' (''Sabina und Selena'')&lt;br /&gt;
| SQ&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Karibik&lt;br /&gt;
| 29.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sant-Elisêu]]''' &lt;br /&gt;
| EU&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Karibik&lt;br /&gt;
| 9.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Cenâu]]'''&lt;br /&gt;
| CE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Indischer Ozean&lt;br /&gt;
| 92.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Islas Nestorianas]]''' (''Nestorinseln'') &lt;br /&gt;
| NT&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Pazifik&lt;br /&gt;
| 15.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht: Verwaltungseinheiten Sagradiens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stat. Großregion&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| ISO 3166-2&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl &amp;lt;small&amp;gt;(Fläche)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| rowspan=3|1 Nort-Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| SG-LS&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen  &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(27.626 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=3|7,6 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| SG-AS&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(36.823 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| SG-TV&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(6.734 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| rowspan=4|2 Nort-Este&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| SG-LO&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(21.408 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|7,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| SG-CE&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(25.733 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| SG-AM&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(26.583 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')&lt;br /&gt;
| SG-BZ&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| ''frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]], [[Pais de Nouberez]]'' &lt;br /&gt;
| 900.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(8.776 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| rowspan=4|3 Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| SG-CP&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(9.245 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|8,5 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| SG-ES&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,3 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(12.952 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| SG-CU&lt;br /&gt;
| [[Diegue]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(4.393 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| SG-VA&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Pexace und Ambristal]]''&lt;br /&gt;
| 200.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2.906 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6CEE3&lt;br /&gt;
| rowspan=2|4 Cientro&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| SG-SY&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Alto Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(24.954 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|12,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6CEE3&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| SG-SE&lt;br /&gt;
| [[Semest]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2.509 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|5 Sur-Este&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| SG-OS&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(7.712 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=3|13,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| SG-BO&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]], [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(11.812 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| SG-AL&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(25.012 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| rowspan=4|6 Sur-Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| SG-OL&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
| 3,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(8.184 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|9,1 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' (''Südpin'')&lt;br /&gt;
| SG-SP&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(14.589 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| SG-SN&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(17.367 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| SG-LC&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(15.858 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CED8F6&lt;br /&gt;
| 7 Aziz&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| SG-AZ&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(3.756 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=23941</id>
		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=23941"/>
		<updated>2015-10-12T05:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Sagradische Republik]] ist in 21 '''Regionen''' und 55 '''Provinzen''' unterteilt. Die Regionen sind Gebietskörperschaften mit genau definierten Selbstverwaltungsrechten und regionalen Institutionen. Zur Republik gehören zudem fünf '''Überseegebiete''', die sich weitgehend selbst verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Landschaften ==&lt;br /&gt;
Dem historischen Entstehungsprozess der sagradischen Monarchie entsprechend gliederte sich das [[Königreich Sagradien|Sagradische Königreich]] in verschiedene historische Landschaften, die teilweise noch bis in die Neuzeit hinein über eigene Ständeversammlungen und Verwaltungen verfügten. Als historische Landschaften zählten lange Zeit wichtige frühere Grafschaften wie die [[Grafschaft Oller]], die [[Grafschaft Bosa]] oder die [[Grafschaft Rantiata]], aber auch alte historische Königreiche wie das [[Königreich Liez und Corar]], das [[Königreich Golen]] oder das [[Königreich von Malesc|Maleskanische Königreich]]. Dazu kamen ehemals unabhängige Staatsgebilde, die erst im Laufe der frühen Neuzeit zum sagradischen Staatsverband stießen wie das [[Comitat Tulis]] und das [[Fürstentum Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alkonien ====&lt;br /&gt;
Der Süden Sagradiens bildete eine der ältesten historischen Landschaften Sagradiens, die jahrhundertelang besondere Vorrechte genoss. Im Frühmittelalter vom Stamm der [[Halkonen]] besiedelt, entstanden im 8. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit den muslimischen [[Numerer]]n im Süden Sagradiens mehrere alkonische Königreiche. Während Niederalkonien noch bis ins späte 10. Jahrhundert numerisch beherrscht blieb, dominierte in Oberalkonien das christliche [[Königreich von Liez und Corar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen [[Martin I.|Martins I.]] und [[Philipp I.|Philipps des Großen]] wurde ganz Alkonien im Laufe des 10. Jahrhunderts ins skantisch-sagradische Königreich eingegliedert, die alkonischen Herzogtümer und Grafschaften behielten aber noch längere Zeit eine gewisse Eigenständigkeit. Vor allem die [[Graf von Oller|Grafen von Oller]] und die [[Herzog von Alconía|Herzöge von (Nieder-)Alkonien]] konnten zeitweise einflussreiche Positionen erobern. Erst durch die jahrhundertelange Dominanz des skantischen Nordens und später vor allem des sarmayischen Zentralsagradien gerieten die alkonischen Reichsteile zunehmend ins Hintertreffen. Die südliche Kultur wurde an den Rand gedrängt und auch politisch verloren die Gebiete an Einfluss und an Eigenständigkeit, ehe im 18. Jahrhundert die letzten rechtlichen Privilegien der südlichen Landesteile abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Golen ====&lt;br /&gt;
Über diese Privilegien wie eine eigene Ständeversammlung, die ''Corts Gools'', verfügte der Landesteil Golen als Erbe des historischen Golischen Königreichs, noch bis 1669, als die Golen infolge der Rebellion im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] ihre Selbstverwaltung verloren. Die golischsprachigen Gebiete des Königsreichs, zu denen traditionell auch die eskadischen Sprachgebiete gezählt wurden, behielten lange Zeit eine eigenständige kulturelle Prägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Comitat Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mittelalter verfügte das Tulinesische Comitat über eine eigene Ständeversammlung, die ''Cortes del Comtàid'', sowie eine eigene aristokratische Regierung, bestehend aus dem ''Senat'' und dem Kollegium der ''Generalitaid de Bonhomes''. In der Zeit der tulinesisch-sagradischen Union bestanden diese Strukturen zunächst fort. Infolge des Staatsstreichs von [[Jakob III.]] gegen den gewählten Conte [[Carles Zavarri]] im Jahr 1475 wurde der Senat gesäubert und fortan nur noch selten einberufen. Die Generalitàid wurde mit sagradischen Gefolgsleuten besetzt, die Ständeversammlung blieb aber als eigenständiges Gremium bestehen. Erst im Zuge der Zentralisierungspolitik des 18. Jahrhunderts und als Folge der Haltung Tulis' im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekriegs 1756-1760]] verloren die Stände endgültig ihre Eigenständigkeit und wurden mit den Ständen Sagradiens verschmolzen, womit der alte Comitatsstaat endgültig aufhörte zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provinzen und Merías ==&lt;br /&gt;
Heute ist Sagradien auf mittlerer Ebene in 55 ''Provinzen'' eingeteilt, die wiederum aus mehreren ''Merías'' bestehen. Einzige Provinz, die zugleich Funktionen einer Mería übernimmt, ist die Provinz [[Ambristal und Celiso]]. Diese hat wie auch die Provinzen [[Semestina]], [[Tescano-Valoní]], [[Aziz]] und [[Cuentez]] zugleich den Status einer Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entstehung der Provinzen und Merías ====&lt;br /&gt;
Mit der [[Jacquel de Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform im Jahr 1859 wurde das [[Königreich Sagradien]] in ''Provinzen'' und ''Merías'' eingeteilt, die sich bewusst von den alten historischen Landschaften unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinzen wurden ursprünglich als oberste Verwaltungseinheiten unterhalb der nationalen Ebene nach Vorbild der französischen Départements eingeführt und sollten lediglich Verwaltungsfunktionen innerhalb des stark zentralisierten Staates übernehmen. An ihrer Spitze stand daher auch ein von der Zentralregierung in Semest ernannter Gouverneur (''Governador'') als Vertreter der Republik. Diesem wurde jeweils ein Provinzialrat zur Seite gestellt, der nach dem Zensuswahlrecht gewählt wurde und vor allem aus lokalen Honoratioren bestand. Erst mit Einführung der Republik 1891-93 wurde für die Provinzialräte das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt, 1919 folgte das Wahlrecht für Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform Montevils wurde zugleich das alte, in Zentralsagradien vorherrschende Verwaltungssystem der ''Merías'' vereinheitlicht und landesweit durchgesetzt. Die neu zugeschnittenen [[Mería]]s wurden als Verwaltungsbezirke unterhalb der Provinzen und oberhalb der Gemeinden eingeführt. An ihrer Spitze stand ein vom provinzialen Gouverneur ernannter Vize-Gouverneur (''Vice-Governador''). Diesem wurde eine &amp;quot;Generaldelegation&amp;quot; zur Seite gestellt, die aus den Kommunen der Mería delegiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzahl der Provinzen ====&lt;br /&gt;
Anzahl und Zuschnitt der Provinzen wurden seit Einführung des Provinzsystems mehrmals verändert. Im Zuge von Unruhen in Golen wurde die Provinz [[Escada Gólica]] 1937 aufgeteilt. Die golisch-sprachige Meria [[Pexace]] wurde mit Teilen der Provinz [[Altœs Consetes]] zur Provinz [[Ambristal und Celiso]] vereinigt. Aus dem Rest der Provinz Escada Gólica entstand die Provinz [[Escada-Maritím]], bei der die teilweise golischsprachige Meria [[Guillard]] verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Verfassung der Provinzen ====&lt;br /&gt;
Heute stehen dem ernannten '''Gouverneur''' (''Governador'') ein direkt gewählter '''Provinzrat''' (''Cosellu Provincial'') sowie eine von diesem gewählte '''Deputation''' (''Deputación Provincial'') zur Seite. Da der Gouverneur mit Rat und Deputation kooperieren soll, erfolgt seine Ernennung in der Praxis zwar durch den Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Innenministers, aber unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Provinzrat. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer informellen Demokratisierung, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts durchsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abschaffung der Merías als politische Organe ====&lt;br /&gt;
Die Merías wurden dagegen nach dem 2. Weltkrieg sukzessive in ihren Kompetenzen beschnitten, einerseits zugunsten der Provinzial- und der Regionalebene, andererseits zugunsten der Kommunen und der ''kommunalen Gemeinschaften''. Heute fungieren die Merías nur noch als Verwaltungsbezirke ohne politische Funktion und ohne politische Vertretung, die Vizegouverneure sind reine Verwaltungsbeamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der sagradischen Provinzen ====&lt;br /&gt;
* 01 [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
* 02 [[Alto Ligre]] ([[Sena]])&lt;br /&gt;
* 03 [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
* 04 [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
* 05 [[Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
* 06 [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
* 07 [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
* 08 [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
* 09 [[Semestina-Capital]] (früher [[Baixo Liêno]]) ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* 10 [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
* 11 [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
* 12 [[Baixo Veza]] ([[San Miquel]])&lt;br /&gt;
* 13 [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
* 14 [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* 15 [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
* 16 [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
* 17 [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
* 18 [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* 19 [[Cripón]] ([[Cripón-la-Villa]])&lt;br /&gt;
* 20 [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* 21 [[Cuentez]] ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* 22 [[Cupazas]] ([[Illantxa]])&lt;br /&gt;
* 23 [[Escada-Maritím]] (früher [[Escada Gólica]]) ([[Valier]])&lt;br /&gt;
* 24 [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* 25 [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
* 26 [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* 27 [[Islas d’Aziz]] ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* 28 [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
* 29 [[Keréc-Cap Coruén]] ([[Monastéc]])&lt;br /&gt;
* 30 [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
* 31 [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* 32 [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
* 33 [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
* 34 [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
* 35 [[Mesa-Pescano]] ([[Sorà del Pesce]])&lt;br /&gt;
* 36 [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
* 37 [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]])&lt;br /&gt;
* 38 [[Noyarense]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
* 39 [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]) &lt;br /&gt;
* 40 [[Pais de Nouberez]] ([[Nouberez]])&lt;br /&gt;
* 41 [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
* 42 [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
* 43 [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
* 44 [[Plaretense]] ([[Plareta]])&lt;br /&gt;
* 45 [[Roser-Caraçal]] ([[Rosera]])&lt;br /&gt;
* 46 [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* 47 [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* 48 [[Serra d'Oller]] ([[Corbieta]])&lt;br /&gt;
* 49 [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* 50 [[Tescano-Valoní]] ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* 51 [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* 52 [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* 53 [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* 54 [[Viçano]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
* 55 [[Valles d’Ambrís i de Celiso]] ([[Pexace]]), 1937 neu errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
Nach der [[Jacquel Montevil|Montevilitischen]] Verwaltungsreform des Jahres 1859 und der Einführung von 52 Provinzen ähnlicher Größe gab es in Sagradien zunächst keine politischen Regionen oberhalb der Provinzen mehr. Lediglich für statistische und andere informelle Zwecke wurden verschiedene regionale Einteilungen benutzt, die sich vor allem an den historischen Landschaften (''Provinças Históricas'') des Königreichs orientierten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Übergang zur Republik Ende des 19. Jahrhunderts blieben die Provinzen die höchsten Gebietskörperschaften innerhalb Sagradiens. Es traten im Zuge der Demokratisierung lediglich ein direkt gewählter Provinzrat und eine von diesem delegierte Provinzdeputation hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erste Autonomieregelungen =====&lt;br /&gt;
Jedoch kam es zu Diskussionen um die Einführung bestimmter Selbstverwaltungsrechte für Provinzen an der Peripherie und für sprachliche und kulturelle Minderheiten. Im Zuge der Irischen Unabhängigkeit 1922 erhielt auch in der Bretagne eine nationalistische Bewegung Auftrieb, die sich für mehr Freiheiten für die keltische Kultur in der Region einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Entwicklungen gab es auch in den golischsprachigen Gebieten der Republik. Akut wurde dies im Zuge der [[Golenkrise 1936/1937]], in deren Folge die bisherige Provinz [[Escada Gólica]] aufgeteilt wurde. Um ein Überschwappen des in Mikolinien gewaltsam auftretenden golischen Separatismus auf Sagradien zu verhindern, wurden der golischsprachigen Bevölkerung der neu begründeten Provinz [[Ambristal und Celiso]] begrenzte kulturelle Sonderrechte zugestanden. Das umfangreiche Gesetzespaket der [[Volksfront]]regierung wurde als [[Golenpaket]] bekannt und bedeutete den Beginn eines langsamen Dezentralisierungsprozesses in Sagradien, der den zentralistischen Einheitsstaat allmählich verwandelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach lang anhaltenden Diskussionen und Verhandlungen erhielt [[Ambristal und Celiso]] 1947 ein eigenes Autonomiestatut, in dem der Provinz weitreichende Selbstverwaltungsrechte zuerkannt wurden. Das Autonomiestatut für die Provinz [[Cuentez]] trat kurze Zeit später, im Januar 1948, in Kraft. Beide Provinzen durften sich fortan als ''Autonome Regionen'' bezeichnen, über einen Großteil der eigenen Steuern befinden, eigene Akte mit Gesetzeskraft erlassen und eigene regionale Institutionen wie eine Versammlung und eine Regierung bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verfassungsrevision 1949 =====&lt;br /&gt;
Mit der Verfassungsrevision des Jahres 1949 wurden in Sagradien schließlich wieder flächendeckend Regionen als politische Gebietskörperschaften eingeführt. An der Spitze einer Region sollte ein ''Regionalrat'' stehen. Dessen Zusammensetzung und die genauen Kompetenzen wurden jedoch nicht in der Verfassung festgelegt, ebensowenig wie der Zuschnitt der einzelnen Regionen, der dem Gesetzgeber vorbehalten blieb. In jeder Region sollte aber ein ''Regierungskommissar'' als Vertreter des Zentralstaats eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurde im Verfassungstext von 1949 neben den beiden autonomen Gebieten [[Ambristal und Celiso]] und [[Cuentez]] auch der Grenzregion [[Westbretagne]] weitreichende Autonomierechte zugestanden. Wie das Ambristal und Cuentez zuvor erhielten die beiden bretonischen Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]] das Recht, eine gemeinsame Versammlung zu wählen und eine eigene &amp;quot;Regierung&amp;quot; zu bestellen, die von den staatlichen Gouverneuren unabhängig sein sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Einrichtung der Regionen =====&lt;br /&gt;
In einem Ausführungsgesetz aus dem Jahr 1950 wurden auf dem sagradischen Festland neben den drei autonomen Gebieten weitere 16 ''Regionen'' errichtet, die sich an den historischen Regionen orientierten, aber zugleich die Grenzen der bestehenden Provinzen beachteten: [[Tescano-Valoní|Tescano und Valonie]], [[Alto Scantia|Oberskanten]], [[Ligre-Scantia|Niederskanten]], [[Amôria]], [[Ceundâlia]], [[Lojandía]], [[Ostinense]], [[Sarmay|Altsarmay und Sagonte]], [[Bordez]], [[Niederalkonien]], [[Oller]], [[Liez und Corar]], [[Sur]], [[Sesin]], [[Comtàid-Perín|Comtàid und Perín]] und [[Eskada]]. Die [[Inseln von Aziz]] verblieben zunächst im Status einer Provinz, während die Provinz [[Bâixo Liêno]] um die Hauptstadt [[Semest]] einen Teil der Region [[Sarmay]] bildete. Die per Verfassungstext autonomen Regionen [[Ambristal und Celiso]], [[Cuentez]] und [[West-Bretagne]] wurden als ''Gebiete mit Autonomiestatut'' geführt und den Regionen gleichgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem bretonischen Autonomiestatut, das 1952 in Kraft trat, wurde auf dem Boden der beiden Grenzprovinzen schließlich die [[Autonome Region West-Bretagne]] begründet. Im Zuge der [[Golenverträge]] 1955 wurden zudem die Autonomierechte der Provinz [[Ambristal und Celiso]] auf den Gebieten der Kultur-, Erziehungs-, Sprach- und auch der Finanzpolitik zusätzlich gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 fanden erstmals [[Regionalwahlen]] in den 16 nicht-autonomen Regionen statt, die jedoch noch nicht direkt erfolgten. Stattdessen wurden die ''Regionalräte'' aus den zuvor gewählten Provinzräten sowie aus den Gemeindevertretungen gewählt. Es handelte sich bei den Regionalräten also noch um abgeleitete Organe. Nichtsdestotrotz erhielten sie gewisse Selbstverwaltungsrechte und konnten einen eigenen ''Beigeordneten Rat'' (''Cosellu Ajunto'') als regionale Exekutive wählen, an dessen Spitze ein ''Präsident'' (''Presidente-Coseller'') stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsreform 1967 =====&lt;br /&gt;
Eine erste größere Verwaltungsreform wurde 1967 durchgeführt. Wichtigster Bestandteil war eine Demokratisierung der regionalen Institutionen: Angefangen mit den [[Regionalwahlen 1969]] wurden die Regionalräte nicht mehr delegiert, sondern direkt von allen männlichen und weiblichen Einwohnern über 18 Jahren gewählt. Die Wahl erfolgte nach Vorbild der [[Abgeordnetenkammer|Kammerwahlen]] nach dem Verhältniswahlrecht mit einer Sperrklausel von drei Prozent. Außerdem wurden die regionalen ''Beigeordneten Räte'' fortan als ''Regierungsräte'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf zunehmende separatistische Bestrebungen auf den [[Inseln von Aziz]] zu reagieren, die als integraler Bestandteil der sagradischen Republik betrachtet wurden, erhielten die Inseln nach einem erfolgreichen Referendum den Status einer ''Autonomen Region'' mit einem eigenen Autonomiestatut, einer ''Regionalversammlung'' und einem regionalen ''Exekutivrat''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1967 wurde mit dem ''Semestín-Gesetz'' zum 1. Januar 1968 die bisherige Provinz ''Baixo-Liêno'' aus dem Regionalverband ''Sarmay'' ausgegliedert. Als [[Semestina-Capital]] erhielten die Hauptstadt und ihre Umgebung den Status einer ''Region'' mit eigenen regionalen Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Verwaltungsreform 1999 =====&lt;br /&gt;
Mit der Verwaltungsreform des Jahres 1999 wurden die Selbstverwaltungsrechte der Regionen vor allem in finanzieller Hinsicht gestärkt und an den Status der Autonomiegebiete angenähert. Das Amt des regionalen ''Regierungskommissars'' wurde abgeschafft und seine Aufgaben stattdessen den Regionalpräsidenten übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politik ====&lt;br /&gt;
Jede Region Sagradiens verfügt über ein Regionalstatut, das die Kompetenzen der regionalen Institutionen und die Beziehungen dieser untereinander und zur Zentralregierung in [[Semest]] definieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der 21 Regionen Sagradiens besitzt eine eigene Volksvertretung auf regionaler Ebene, im Normalfall als '''Regionalrat''' (''Cosellu Regional'') bezeichnet, die alle vier Jahre durch die wahlberechtigten Einwohner der jeweiligen Region direkt nach dem Verhältniswahlrecht (bei einer Sperrhürde von 3%) gewählt wird. Der Regionalrat ist vor allem für die Ausarbeitung und Verabschiedung regionaler Erlasse verantwortlich und bildet demnach das Legislativorgan der Region. Den Vorsitz hat der ''Presidente del Pleno'' inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Exekutive wählt der Regionalrat aus seinen Reihen einen '''Regierungsrat''' (''Cosellu de Governo''), dem mehrere ''Beigeordnete Räte'' (''Coselleres Ajuntœs'') mit verschiedenen Zuständigkeiten angehören. Höchster Repräsentant der Region und der Regierung ist der '''Ratspräsident''' (''Presidente-Coseller''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autonome Regionen ====&lt;br /&gt;
Als Parlament der Autonomen Region [[Westbretagne]] fungiert die ''Versammlung'' (bret. ''Vodadenn ar Emrenerezh''). Als Exekutive fungiert der ''Rat'' (''C'huzul ar Emrenerezh''), dem der  ''Prezidant ar Emrenerezh'' (sagr. ''Presidente de la Región Autónoma'') vorsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regionalrat der [[Islas d'Aziz|Inseln von Aziz]] wird als''Regionalversammlung'' (''Asamblea Regional'') bezeichnet, die Regierung ''Exekutivrat'' (''Cosellu Executivo''), der Regierungschef  ''Erster Rat'' (''Premer-Coseller'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionale Versammlung der Autonomen Region [[Ambristal und Celiso]] fungiert die ''Generalversammlung'' (''Esemblëe Xeneral de lus Valjs''). Der regionalen ''Regierung'' (''Gobern de lus Valjs'') steht ein ''Regierungspräsident'' (''President de Gobern'') vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionen nach Einwohnerzahl ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Alto Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semest]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]], [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
| 3,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,3 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' &lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]] und [[Pais de Nouberez]]&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Ambristal und Celiso]]''&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalregierungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Presidente-Coseller&lt;br /&gt;
| im Amt seit&lt;br /&gt;
| Regionalregierung&lt;br /&gt;
| letzte Wahl&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Alconía]] (AL)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Cristina Areja]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2015&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]] (AS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Daniel Ambrôsio]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2000&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UPAS]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Amôria]] (AM)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jeán Armanác]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Bordez]] (BO)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Valarosa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2009&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Bretânia-Oêste]] (BZ)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joana Le Cel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2007&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[UDB]], [[SDU]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Bretonische Regionalwahl 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]] (CE)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Paulo Coëllo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2006&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Ceundâlia 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]] (CP)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joana Estiarte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Cuentez]] (CU)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis Couarís]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 1999&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[Cüentiz Así]], [[PASC]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Cuentez 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Escada]] (ES)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luísa Ibarretxe]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2007&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[Alternatiba Eskada|AE]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Escada 2011]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEFAFA&lt;br /&gt;
| [[Islas d'Aziz]] (AZ)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] ([[FXA]])&lt;br /&gt;
| seit 2012&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]]&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Liez i Corar]] (LC)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Alfonso Mato]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2012&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Ligre-Scantia]] (LS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Enrico Ánibal Cardoso]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2005&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]] (LO)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisco Helguerra]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2009&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8CDCD&lt;br /&gt;
| [[Oller]] (OL)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #B40404&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Laura Irruain]] ([[SDU]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[SDU]], [[ASUL]], [[V]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Ostinense]] (OS)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jorge Gaspacho]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2005&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F8E0E0&lt;br /&gt;
| [[Sarmay]] (SY)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Jorge Ferrero Nadal]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| seit 2010&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Sarmay 2014]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Semestina-Capital]] (SE)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Laura d'Alejandro-Fabil]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
| [[Semestiner Regionalwahl 2014]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Sesín]] (SN)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisca Durro Martínez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2004&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Sesin 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D2E4ED&lt;br /&gt;
| [[Sur-Pinial]] (SP)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Sellesi Minieta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| seit 2013&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahlen 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| [[Tescano-Valoní]] (TV)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFBF00&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] ([[CTV]])&lt;br /&gt;
| seit 2008&lt;br /&gt;
| [[CTV]], [[Iniciativa per Tescano-Valoní|ITV]]&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Valles d'Ambrís i de Celiso]] (VA)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francêsq Santxaber]] ([[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana|CE-CA]])&lt;br /&gt;
| seit 2014&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana|CE-CA]]&lt;br /&gt;
| [[Ambresanische Regionalwahl 2011]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überseegebiete ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Gebiet&lt;br /&gt;
| ISO 3166-2&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Ort&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Madrêsa]]''' &lt;br /&gt;
| MB&lt;br /&gt;
| [[Madrêsa]]&lt;br /&gt;
| Südamerika&lt;br /&gt;
| 68.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sabina i Sélena]]''' (''Sabina und Selena'')&lt;br /&gt;
| SQ&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Karibik&lt;br /&gt;
| 29.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sant-Elisêu]]''' &lt;br /&gt;
| EU&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Karibik&lt;br /&gt;
| 9.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Cenâu]]'''&lt;br /&gt;
| CE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Indischer Ozean&lt;br /&gt;
| 92.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Islas Nestorianas]]''' (''Nestorinseln'') &lt;br /&gt;
| NT&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Pazifik&lt;br /&gt;
| 15.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht: Verwaltungseinheiten Sagradiens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stat. Großregion&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| ISO 3166-2&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl &amp;lt;small&amp;gt;(Fläche)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| rowspan=3|1 Nort-Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| SG-LS&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen  &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(27.626 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=3|7,6 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| SG-AS&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altœs Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(36.823 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#A9E2F3&lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| SG-TV&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(6.734 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| rowspan=4|2 Nort-Este&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| SG-LO&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(21.408 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|7,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| SG-CE&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(25.733 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| SG-AM&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano]], [[Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(26.583 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5D0A9&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia-Oêste]]''' (''Autonome Region West-Bretagne'')&lt;br /&gt;
| SG-BZ&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| ''frühere Provinzen [[Keréc-Cap Coruén]], [[Pais de Nouberez]]'' &lt;br /&gt;
| 900.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(8.776 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| rowspan=4|3 Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| SG-CP&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(9.245 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|8,5 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| SG-ES&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morrœs Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,3 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(12.952 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| SG-CU&lt;br /&gt;
| [[Diegue]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(4.393 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#D0F5A9&lt;br /&gt;
| '''[[Valles d'Ambrís i de Celiso]]''' (''Autonome Region Ambristal und Celiso'')&lt;br /&gt;
| SG-VA&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Pexace und Ambristal]]''&lt;br /&gt;
| 200.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2.906 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6CEE3&lt;br /&gt;
| rowspan=2|4 Cientro&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| SG-SY&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Alto Sarmay]], [[Noyarense]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(24.954 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|12,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6CEE3&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| SG-SE&lt;br /&gt;
| [[Semest]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Bâixo Liêno]]''&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(2.509 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| rowspan=3|5 Sur-Este&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| SG-OS&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(7.712 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=3|13,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| SG-BO&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]], [[Plaretense]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(11.812 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CEF6CE&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| SG-AL&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(25.012 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| rowspan=4|6 Sur-Oêste&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| SG-OL&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Serra d'Oller]]&lt;br /&gt;
| 3,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(8.184 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=4|9,1 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' (''Südpin'')&lt;br /&gt;
| SG-SP&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,2 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(14.589 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| SG-SN&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(17.367 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F6E3CE&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| SG-LC&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(15.858 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#CED8F6&lt;br /&gt;
| 7 Aziz&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| SG-AZ&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000 &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(3.756 km²)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Inseln_von_Aziz&amp;diff=23940</id>
		<title>Inseln von Aziz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Inseln_von_Aziz&amp;diff=23940"/>
		<updated>2015-10-12T05:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.183.112: /* Liste der Ersten Minister der Inseln von Aziz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Inseln von Aziz''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Islas d'Aziz'') sind eine Inselgruppe im östlichen Zentralatlantik, etwa 800 bis 900 Kilometer westlich von Marokko und rund 200 Kilometer südwestlich von Madeira gelegen. Die Inseln bilden eine von vier [[Sagradische Regionen| Autonomen Regionen]] der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Hauptstadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Santiago d'Aziz]] auf der Hauptinsel [[Aziz-la-Gran']]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
==== Inseln ====&lt;br /&gt;
Neben den Azoren, Madeira, den Kanarischen Inseln und Kap Verde gehört Aziz zur vulkanischen Region Makaronesien im Nordatlantik. Zur Inselgruppe gehören elf Inseln, von denen neun bewohnt sind. Die Inseln werden gewöhnlich in zwei Gruppen eingeteilt, die ''Islas Occidentales'' und die ''Islas Orientales''.&lt;br /&gt;
* Islas Occidentales: [[Piâce]], [[San Tomás]], [[Isla de la Juventú]], [[Islas Coloradas]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Isla d'Or]], [[Isla d'Argente]], [[Isla de Ferro]], [[Isla Blanca]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Islas Orientales: [[Aziz-la-Gran']], [[Nacesta]], [[San Bartolomé]], [[Riget]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Klima ====&lt;br /&gt;
Aufgrund der Nähe zum nördlichen Wendekreis herrschen auf den Inseln das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. In den Küstenregionen liegen die Durchschnittstemperaturen im Sommer kaum höher als 25 °C, im Winter um 15 °C. Im Norden der Inseln herrscht ein feuchtes Klima, der Süden ist dagegen subtropisch warm. Im Sommerhalbjahr liegt die Inselgruppe im Einflussbereich des Nordostpassats, im Winterhalbjahr liegt sie im Westwindgürtel. Der vorherrschende Wind kommt aus Nordost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik und Verwaltung ===&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsgliederung ====&lt;br /&gt;
Die Inseln von Aziz bilden gemeinsam zugleich eine [[Sagradische Regionen|Autonome Region]] und [[Sagradische Provinzen|Provinz]] [[Sagradien]]s und gelten damit verwaltungstechnisch als integraler Teil des Mutterlandes. Die Inselregion besteht zudem aus zwei Verwaltungsbezirken (so genannten [[Meria]]s) mit rein administrativen Funktionen (d.h. ohne politische Verfassung): Die Ostinseln gehören zur Mería ''Aziz-Santiago'' (Kennzeichen AS), die Westinseln zur Mería ''Aziz-Piâce''. Die einzelnen bewohnten Inseln haben unterschiedlichen Status und sind zum Teil eigene Gemeinden, Teil einer [[interkommunale Gemeinschaften|interkommunalen Gemeinschaft]] oder Teilgemeinden mit eigenen Inselräten und Inselvorstehern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autonomie ====&lt;br /&gt;
Während andere Kolonien Sagradiens nach dem Zweiten Weltkrieg nach und nach in die Unabhängigkeit entlassen wurden, erhielten die Inseln von Aziz eine engere Anbindung an das Mutterland und wurden als Provinz behandelt. Damit waren sie bis zu den Verwaltungsreformen der 1960er Jahre integraler Bestandteil Sagradiens ohne Selbstverwaltungsrechte. Erst 1967 durften die Bürger des Landes über Unabhängigkeit, Verbleib als Provinz oder Erhalt eines Autonomiestatuts abstimmen und sprachen sich mehrheitlich für die innere Autonomie aus. In der Folge erhielten die Inseln ein Autonomiestatut und wurden als letzte der vier Autonomen Regionen [[Sagradien]]s anerkannt. Die Inseln erhielten damit weitgehende innere Selbstverwaltungsrechte. Das Autonomiestatut wurde 2001 durch ein neues Autonomiestatut ersetzt, das die Kompetenzen der Inselregierung noch einmal ausweitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionale Legislative wird seither von der [[Regionalversammlung von Aziz]] (''Asamblea d'Aziz'') ausgeübt. Die 61 Abgeordneten der Versammlung werden alle fünf Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Die Abgeordneten wiederum wählen aus ihren Reihen einen fünf- bis zehnköpfigen Exekutivrat (''Cosellu Executivo'') unter Vorsitz des Ersten Rats (''Premer-Coseller'') der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Aziz zugleich eine der Provinzen Sagradiens ist, wird die Sagradische Republik auf den Inseln durch einen Gouverneur vertreten, der von Semess ernannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verhältnis zur EU ====&lt;br /&gt;
Als Autonome Region Sagradiens sind die Inseln von Aziz im Gegensatz zu den sagradischen [[Überseegebiete]]n vollwertiger Teil der Europäischen Union, genießen aber den Status eines Gebiets in äußerster Randlage (GÄR/OMR), in dem einige europarechtliche Sonderregelungen zur Anwendung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der Ersten Minister der Inseln von Aziz  ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Premer-Cosilieres&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1978&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Arzeval]] ([[CDA]])&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1967|1967]], [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1971|1971]], [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1975|1975]] &lt;br /&gt;
| [[CDA]], [[UDA]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1971)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[MPDA]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1959)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1978&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1980&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Gerardis]] ([[CDA]])&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1978|1978]] &lt;br /&gt;
| [[CDA]], [[MPDA]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1978)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1978)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1980&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #2ECCFA&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sombre]] ([[MPDA]]) &amp;lt;small&amp;gt;(1. Mal)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1980|1980]] &lt;br /&gt;
| [[MPDA]], [[CDA]], [[Aliança Democrática|ADA]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1981)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #2ECCFA&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Alonso]] ([[MPDA]])&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1984|1984]], [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1988|1988]] &lt;br /&gt;
| [[MPDA]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1994&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Marçal]] ([[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]])&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1992|1992]] &lt;br /&gt;
| [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]], [[Partíu Comunista d'Aziz|PCA]], [[Unión Radical-Socialista d'Aziz|URSA]], [[Sinistra Democrática i Alternativa per l'Aziz|SDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1994&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1995&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sombre]] ([[CDS]]/[[FALS]]) &amp;lt;small&amp;gt;(2. Mal)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994|1994]] &lt;br /&gt;
| [[CDS]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1995)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[MPDA]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1995)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[FALS]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1995)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[Partíu Popular d'Aziz|PPA]], [[CDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1995&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1997&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ánibal Matutes-Azahar]] ([[FALS]]) &amp;lt;small&amp;gt;(1. Mal)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[FALS]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1997&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mário Usante]] ([[FALS]]) &amp;lt;small&amp;gt;(1. Mal)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1997|1997]] &lt;br /&gt;
| [[FALS]], [[Partíu Popular d'Aziz|PPA]], [[CDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2003&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Enrico Herzog]] ([[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]])&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1999|1999]] &lt;br /&gt;
| [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]], [[Verdes d'Aziz|VdA]], [[Democráticœs per l'Aziz|DEM]], [[Radicales|RAD]],[[FALS]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2002)&amp;lt;/small&amp;gt;, [[FALR]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2002)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;seit 2002 Minderheitsreg.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2003&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ánibal Matutes-Azahar]] ([[FXA]]) &amp;lt;small&amp;gt;(2. Mal)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2003|2003]]&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]], [[Verdes d'Aziz|VdA]], [[Democráticœs per l'Aziz|DEM]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2007&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mário Usante]] ([[FXA]]) &amp;lt;small&amp;gt;(2. Mal)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Democráticœs per l'Aziz|DEM]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsreg.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2007&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2012&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Copado Ferres]] ([[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]])&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007|2007]] &lt;br /&gt;
| [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]], [[Entêsa]],[[Verdes d'Aziz|VdA]], [[Oscar Nieto López|RdS]], [[Partíu Comunista d'Aziz|PCA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2012&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] ([[FXA]]) &lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012|2012]]&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteien ====&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem von Aziz unterscheidet sich signifikant vom gesamtsagradischen Parteiensystem durch die Existenz mehrerer Regionalparteien, die in unterschiedlicher Weise für eine stärkere Autonomie bzw. die volle Unabhängigkeit der Inseln von Sagradien eintreten. Daneben verfügen die sagradischen Parteien über regionale Partnerparteien, die meist für einen Verbleib in der Sagradischen Republik unter dem derzeitigen Autonomiestatut stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Das 'alte' Parteiensystem 1967-1980 =====&lt;br /&gt;
Innerhalb des sagradischen Lagers besaß die christdemokratische [[Convergência Democrática d'Aziz]] (CDA) als Regionalvertretung der sagradischen [[Volkspartei]] in den Sechziger und Siebziger Jahren eine dominante Position. Sie stellte bis 1980 den Ersten Minister und unterstützte das Autonomiestatut von 1968 mit seinen begrenzten Selbstverwaltungsbestimmungen. Wichtigster Gegenspieler der Volkspartei war über lange Zeit der [[Partíu Comunista d'Aziz]], womit Aziz einer der Hochburgen der Kommunisten in Sagradien war. Anders als die CDA setzten sich die Kommunisten für die Unabhängigkeit der Inseln von Sagradien ein. Die Partei war vollständig unabhängig von der sagradischen KPS, begriff diese aber als Bruderpartei. Bei Wahlen erreichte sie regelmäßig über zwanzig Prozent der Stimmen, war aber bis in die Neunziger Jahre hinein an keiner Regierung beteiligt. Daneben bestand der [[Partíu Socialista d'Aziz]], der auf nationaler Ebene mit der sozialdemokratischen [[ASUL]] assoziiert ist, und gemäßigt föderalistische Positionen einnimmt. Der PSA nahm eine Mittelposition zwischen CDA und PCA ein und gehörte mehreren Regierungen an. Die regionale Vertretung der sagradischen [[UDS]] blieb in Aziz eine Kleinpartei und war nur für kurze Zeit an Regierungen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Parteien mit sagradischem Pendant bestand von Beginn an auch ein dezidiert regionalistisches Lager. Während die PCA hier auf der Linken eine Schlüsselstellung einnahm, verband das [[Movimiento Popular Democrático d'Aziz]] (MPDA) ein Eintreten für eine größere Autonomie mit ansonsten liberal-konservativen Positionen. Das MPDA bildete längere Zeit Koalitionen mit der CDA, konnte diese aber bei den [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1980|Regionalwahlen 1980]] überholen und seither den Regierungschef stellen. Neben dem MPDA und der PCA bestand zudem die linke [[Unión Radical-Socialista d'Aziz]] (URS), die ebenfalls für ein unabhängiges Aziz eintrat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Das 'neue' Parteiensystem seit 1980 =====&lt;br /&gt;
Das beschriebene Parteiensystem aus PCA, PSA, CDA, MPDA und URS unterlag seit den 1980er Jahren einem stetigen Wandel. Infolge von Korruptionsskandalen büßten die Christdemokraten bei der Wahl 1980 ihre dominante Stellung ein und erlitten danach mehrere Niederlagen, Richtungskämpfe und Spaltungen. 1984 und 1988 traten mit CDA und dem neuen [[PPA]] zwei christdemokratische Konkurrenzparteien gegeneinander an, die sich 1992 aber zum Wahlbündnis [[Aliança Centrista d'Aziz]] vereinten. Die Allianz kam aber zu keiner Zeit über einen Stimmenanteil von 15 Prozent heraus und wurde 2007 schließlich durch das konservativ-liberale Bündnis [[Populares i Democráticoes per l'Aziz]] beerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Wahl 1980 stellte die Autonomiepartei [[MPDA]] die größte Fraktion in der Regionalversammlung und den Ersten Minister. Nach einer schweren Niederlage bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1992|Regionalwahlen 1992]] bildete das MPDA zusammen mit der CDA-Abspaltung [[CDS]] unter [[Manuel Sombre]] das Wahlbündnis [[Foro per l'Aziz]] (FALS, heute FxA), das seither zu den beiden größten Gruppierungen in der Versammlung zählt und 1994-1999, 2003-2007 und seit 2012 erneut den Ersten Minister stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Verspätung kam es in den 1990er Jahren auch innerhalb der Linksparteien zu Veränderungen. Ausgelöst durch den Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus kam es in der Kommunistischen Partei 1990 zu einem Bruch zwischen den orthodoxen Arbeiterkommunisten und diversen regionalistischen Reformgruppen, die sich 1993 schließlich vom PCA trennten und die rot-grüne [[Sinistra Democrática i Alternativa]] (SDA) bildeten. Die SDA gehörte seither zusammen mit dem [[URS]] und anderen kleinen linken Regionalparteien zur [[Entesa de la Sinistra Regional]], die seit längerer Zeit mit den sagradischen [[Grüne]]n kooperiert. Die PCA verlor dagegen ihre frühere Stärke. Sie gehört heute zum sagradischen Linksbündnis [[Sinistra Democrática Unida]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Partíu Socialista d'Aziz|Sozialistische Partei von Aziz]] profitierte von der Spaltung der Kommunisten und konnte 1992-1994 erstmals den Ersten Minister stellen. Seither gelang es der Partei, sich als zweite große Regionalpartei hinter der liberal-regionalistischen [[FxA|Forumspartei]] zu etablieren. 1999 gewann sie im Wahlbündnis [[Coalición per l'Aziz]] die Regionalwahlen und stellte mit [[Enrico Herzog]] den Ersten Minister. Das Nachfolgebündnis [[Il Cerezo per l'Aziz]] wurde 2003 zwar nur zweitstärkste Kraft, gehörte aber mit dem Forum weiterhin zur Regierungskoalition. Nach der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007]] bildete PSA-Chef [[Fernando Copado Ferres]] eine Linksregierung mit [[Entesa]], [[RSV|Grünradikalen]] und [[PCA|Kommunisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Polo Aziz Libre]] (PAL) trat 1984 eine neue radikalseparatistische Gruppierung auf, die für eine sofortige Ausrufung einer Republik Aziz stritt und als parlamentarischer Arm der Terrororganisation Grupo Aziz Libre (GAL) galt. Die PAL profitierte ebenfalls von der Spaltung der PCA und erreichte ihr bestes Ergebnis von zehn Prozent der Stimmen bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1992|Regionalwahl 1992]]. Wegen der Verbindung zum organisierten Terrorismus wurde 2005 ein Parteiverbotsverfahren gegen die PAL eingeleitet. Die Partei kam daraufhin einem Verbot zuvor und löste sich im Februar 2006 auf. Als Nachfolgeorganisation wurde die [[Junta de la Liberación d’Aziz]] (JULI) gegründet, die sich offiziell von jeder Form der Gewalt distanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.183.112</name></author>
		
	</entry>
</feed>