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		<title>António Fiali</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.172.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stroebele.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''António Fiali Cerres''' (*1939 in Buenos Aires) ist ein argentinisch-[[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und Politiker der [[PCS|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS). Er bekleidete von 1990 bis 1993 das Amt des Ersten Sekretärs der Partei und gilt als Begründer des postkommunistischen Parteienbündnisses [[SDU|Vereinigte Demokratische Linke]]. Er führte das Linksbündnis bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahlen 1990]],[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]], [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]], [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]] als Spitzenkandidat an. Von 2009 bis 2013 war Fiali Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Gewerkschaftslaufbahn ===&lt;br /&gt;
Geboren wurde Fiali 1939 in Buenos Aires als Sohn eines italienisch-stämmigen Argentiniers und einer Sagradierin. Mit neun Jahren kam der bis dahin in Südamerika aufgewachsene Fiali nach Sagradien, wo er alleine mit seinen beiden Brüdern von seiner geschiedenen Mutter erzogen wurde. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er seinen Militärdienst bei der Luftwaffe und machte eine Ausbildung zum Maschinenbauer, ehe er sein Abitur nachholte und mit einem Stipendium der kommunistischen Gewerkschaft [[CGL]] ausgestattet, Politikwissenschaft, Philosophie und Recht studierte. Nach seinem Jura-Examen arbeitete Fiali als Anwalt und parallel dazu für die Gewerkschaft CGL, in der er in den Achtziger Jahren in die Führung aufstieg, bis er 1984 auf den Posten des Stellvertreters des Ersten nationalen Sekretärs der Gewerkschaft gewählt wurde, womit er den zweithöchsten Posten in der CGL bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg ins Politbüro der Kommunistischen Partei ===&lt;br /&gt;
Bereits in seiner Zeit beim Militär trat Fiali dem [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS) bei und gehörte dort in den Siebziger Jahren zu den Kritikern der eurokommunistischen Öffnung unter [[Dián Aliureto Chabonet]]. Später allerdings söhnte er sich mit diesem aus und gehörte spätestens seit den frühen Achtziger Jahren zu den Reformern in der Partei. Er sprach sich gegen einen Rückfall in die Abhängigkeit Moskaus aus und trat für ein Bündnis der Partei mit den neuen sozialen Bewegungen ein, die er auch von den Eurokommunisten vernachlässigt sah. Vom Aufkommen der [[Verdes Celarcoes|Regenbogen-Grünen]] in den Achtziger Jahren sah er sich in seinem Kurs bestätigt und gehörte in der PCS zur parteiinternen Opposition gegen die Abschottungstendenzen unter Parteisekretär [[Lorenzo Beregas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 als Abgeordneter im Parlament vertreten, blieb Fiali bis in die 1980er Jahre hinein in der zweiten Reihe. Zum ersten Mal trat Fiali auf dem Parteikongress der Kommunisten in [[Noyar]] als Reformer im März 1989 ins Rampenlicht, als er als einer der Anführer einer parteiinternen Erneuerungsbewegung eine umfangreiche Parteireform verlangte. Fiali brachte seinen Antragskatalog zwar nicht durch, erreichte aber einen Kompromiss mit der Parteiführung um Beregas und wurde erstmals ins Politbüro der Partei gewählt. Dort erhielt er als Parteikoordinator und Wahlkampfbeauftragter entscheidende operative Befugnisse, die es ihm erlaubten, seine Macht in der Partei schlagartig auszubauen. De facto bildete er damit zusammen mit dem zentristischen Beregas eine Art Doppelspitze, in der Fiali zunehmend den Ton angab. In der Folge schmiedete er eine Allianz mit dem unorthodoxen radikal-kommunistischen Flügel aus einzelnen Trotzkisten, Maoisten und anderen Dissidenten gegen die zentristisch-orthodoxe Allianz, die in der Parteiführung dominierte. Gleichzeitig suchte er Kontakt zu anderen kommunistischen und nicht-kommunistischen Linksparteien mit dem Ziel eines Wahlbündnisses für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretär der KPS (1990-1993) ===&lt;br /&gt;
Vor dem Parteitag der Kommunisten in [[Gerón]] im Februar 1990 stellte eine Reihe von Fiali-Vertrauten öffentlich weitreichende Forderungen zur Umsetzung des reformkommunistischen Katalos. Auf dem Parteikongress erklärte Beregas schließlich, der seinen Einfluss in der Partei schwinden sah, seinen Rücktritt vom Parteitamt. In einer Kampfabstimmung gegen den vom orthodoxen Flügel favorisierten [[Marcelo Carregas]] wurde Fiali zum neuen Generalsekretär der Partei gewählt. Eine orthodoxe Minderheit um Carregas-Treue verließ daraufhin die Partei und gründete den [[Partíu Comunista d'Unificación Proletária]] (PCUP) in Konkurrenz zur ihrer Meinung nach sozialdemokratisierten PCS. Die Partei gab sich zwar kein neues Programm, verabschiedete aber eine Wahlplattform, die sich deutlich von den traditionellen Positionen der Partei wie auch von eurokommunistischen Tendenzen der Siebziger Jahre unterschied und von der kommunistischen Tradition in Osteuropa deutlich Abstand nahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] trat die PCS als Führungskraft im neuen Linksbündnis [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS) an, das Fiali zuvor geschmiedet hatte. Dem gehörten neben der PCS die Reste der linksalternativen [[Democrâcia Crítica]], die in [[Aziz]] aus dem [[Partíu Comunista d'Aziz]] abgespaltene rot-grüne [[Sinistra Democrática Alternativa]] (SDA), der [[Cuentez|cuentezische]] [[Partíu d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC) sowie der linkssozialistische [[Partíu Socialista Sagradês]] (PSS) an. Bei der Wahl erhielt das Unitá-Bündnis unter der Führung Fialis 5,6 Prozent der Stimmen. Fiali wurde danach Fraktionssprecher der gemeinsamen Linksaußengruppe in der Kammer und blieb gleichzeitig Generalsekretär der KPS, vereinte damit die höchsten Ämter in der Partei und im Wahlbündnis.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren versuchte Fiali, eine umfangreiche Parteireform durchzusetzen. Ziel der Reform war es, die Partei umfassend neu zu strukturieren, zu pluralisieren und die letzten Elemente des demokratischen Zentralismus im Parteiapparat zu beseitigen. An die Stelle des Zentralkomitees sollte ein nationales Exekutivkomitee treten und das Politbüro ganz abgeschafft werden. Programmatisch sollte die KPS mit der strikten Auslegung des Leninismus brechen und die Partei für andere kommunistische und sozialistische Denkansätze öffnen. Die bereits in der eurokommunistischen Phase initiierte Aussöhnung mit dem Parlamentarismus sollte intensiviert werden und die Partei auf eine parlamentarische und eine außerparlamentarische Säule gestellt werden, dies im Bündnis mit neuen sozialen Bewegungen und neuen linken Strömungen, etwa der Ökologie- oder der Frauenbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als Generalsekretär musste Fiali jedoch immer wieder Rücksichten auf die noch immer starken Traditionalisten in der Partei nehmen, Kompromisse schließen und bei seinem ambitionierten Programm Abstriche vornehmen. Mit den erzielten Ergebnissen zeigte er sich jedoch zunehmend unzufrieden. Auch die Dominanz der KPS im linken Wahlbündnis führte nun verstärkt zu Problemen mit den Bündnispartnern, die auf ihre Unabhängigkeit pochten. Eine von Fiali angestrebte Umbenennung der Partei in ''Partíu de la Sinistra'' scheiterte am Votum der Parteimehrheit, ebenso wie sein Vorschlag, das Unitá-Bündnis mit stärkeren föderalen Strukturen auszustatten, um es schließlich zu einer vereinigten Linkspartei um- und auszubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politischer Rückzug und Comeback als Spitzenkandidat 1998 ===&lt;br /&gt;
Nachdem Fialis Leitantrag auf dem Parteitag der KPS in [[Biniar]] im September 1993 knapp durchgefallen war, erklärte er völlig überraschend seinen Rücktritt als Generalsekretär und sein Ausscheiden aus der Parteiführung. Zum Nachfolger wählten die Delegierten den als Kompromisslösung gedachten Parteizentristen [[Oscar Ricardo Escova]]. Fiali zog sich aus der Parteiführung zurück und verzichtete auch auf die Spitzenkandidatur des Unitá-Bündnisses bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fiali erlitt die kommunistisch geführte [[Unitá de la Sinistra|Unitá]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] einen Rückschlag und befand sich nach weiteren Niederlagen schließlich im Sommer/Herbst 1996 in einer existenzbedrohenden Krise befunden hatte, schwenkte der bis dahin auf Ausgleich zwischen Orthodoxen und Reformern bedachte Parteichef [[Oscar Ricardo Escova]] zunehmend auf die Linie Fialis ein und versuchte, die von diesem initiierte und dann abgebrochene Parteireform doch noch zu einem Erfolg zu führen, um die Partei vor dem völligen Verlust jeglichen Einflusses zu bewahren. Fiali, der trotz seines Rückzugs kaum etwas an seinem parteiinternen Einfluss v.a. auf die Reformer in der Partei verloren hatte, unterstützte Escova schließlich bei dem Vorhaben und kehrte in die Programmkommission zurück, die schließlich beim Parteitag der Kommunisten in [[Ligre North]] 1997 ein neues Parteiprogramm einbrachte, das von den Delegierten mit überraschend großer Mehrheit angenommen wurde. Darin wurden neben den klassischen Themen der Partei nun auch Fragen der Emanzipation, der Friedenserhaltung und des Umweltschutzes angesprochen, die zwar zuvor bereits in der Wahlplattform der Unitá aufgetaucht, von der KP selbst aber in ihrem Programm keine Rolle gespielt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag war Fiali auch mit einer kämpferischen Rede zugunsten des neuen Programms aufgetreten, was allgemein als Rückkehr in die Parteimitte verstanden worden war. In der Folge kam es immer wieder zu Spekulationen über eine Rückkehr des populären und einflussreichen Fiali an die Spitze der Partei. Schließlich präsentierte Parteichef Escova im Frühjahr 1998 Fiali als Spitzenkandidaten der Unitá für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Parlamentswahlen im Herbst]]. Der zurückgekehrte Fiali führte das im [[Pacto de l'Unitá de la Sinistra]] erneuerte Wahlbündnis deutlich unabhängig von der Partei und mit der offen eingeräumten Möglichkeit, nach der Wahl eine Mitte-Links-Regierung zu unterstützen, um die Regierung des Konservativen [[Josep Carles Otero]] zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionschef der Linken (1998-2009) ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung von António Fiali, nach wie vor einer der populärsten Politiker des Landes, kam die Unitá bei der Wahl auf einen Stimmenanteil von 5,6 Prozent, was ein leichtes Plus gegenüber 1994 bedeutete, Wahlsieger wurde die vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Julio De la Costa]] angeführte rot-grüne Mitte-Links-Allianz, die jedoch auf die Bildung einer Regierung auf die Unterstützung Fialis und der Kommunisten angewiesen war. Fiali setzte sich schließlich gegen Widerstände in der eigenen Partei und im Linksbündnis durch und einigte sich mit De la Costa auf die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung durch die äußere Linke. In den folgenden acht Jahren war De la Costas Koalitionsregierung aus der sozialdemokratischen [[ASUL]] und den sagradischen [[Grünen]] vom Wohlwollen und der indirekten Unterstützung durch die Kommunistische Partei und deren linke Bündnispartner angewiesen. Als Fraktionschef der Unitá-Fraktion in der Abgeordnetenkammer war Fiali nun der starke Mann der Linken und der Garant für die Verlässlichkeit der Links-Allianz. Trotz heftigen Erschütterungen, etwa um die Teilnahme Sagradiens am Kosovokrieg 1999 oder am Afghanistankrieg 2001, hielt die Mehrheit auch nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]], nach der es zur gleichen parlamentarischen Konstellation wie bereits 1998 gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unitá ging mit einem Stimmenanteil von nur 3,6 Prozent jedoch deutlich geschwächt aus der Wahl hervor und auch Fiali war nicht mehr unumstritten, da er mit seiner kooperativen Strategie für die Niederlage verantwortlich gemacht wurde. In dieser Zeit konnte er jedoch auf die Hilfe durch KPS-Chef Escova bauen, der Fialis Kurs unterstützte. Zwar wurde die Tolerierung fortgesetzt, das Unitá-Bündnis erlebte jedoch immer größere Erosionserscheinungen, zumal in der regierenden ASUL einflussreiche Kräfte für einen stärker neoliberal geprägten &amp;quot;Reformkurs&amp;quot; eintrat. Der Rückzug mehrerer nicht-parteikommunistischer Abgeordneter aus der gemeinsamen Kammergruppe bedeutete schließlich im Jahr 2004 das Ende des von Fiali wesentlich geprägten Linksbündnisses. In der Folge mehrten sich die Fragen, in denen die Linke bewusst gegen die Linie der Regierung De la Costa abstimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mitte-Reformers [[Santiago Diaz de Velozo]] zum neuen Parteichef der [[ASUL]] im Herbst 2005 und der Austritt einer Reihe von linkssozialistischen Mitgliedern der ASUL aus der Partei ermöglichte es der KPS, ein neues Bündnis mit linken ASUL-Dissidenten gegen die zunehmend als neoliberal bezeichnete Politik der rot-grünen Regierung zu schließen. Anlässlich der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] bildete Fiali gemeinsam mit [[Paulo Satyres]] und [[Luca Cardoso]], den Führungsfiguren der neuen linkssozialistischen und im Dissens zur ASUL gegründeten Linkspartei [[DSS]], ein neues kommunistisch-linkes Wahlbündnis, das mit Fiali als Spitzenkandidaten, Satyres als bekanntem Führungspolitiker und einer radikal-populistischen Anti-ASUL-Kampagne 5,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die aus dieser Kooperation erwachsende neue vereinigte Linke [[Sinistra Democrática Unida]] wurde wesentlich von Fiali mitgeprägt, der darin eine Verwirklichung seines Versuchs der frühen Neunziger Jahre sah, eine neue integrierte linkssozialistische Reformalternative mit einer parteiähnlichen Struktur zu etablieren, die aus dem Schatten der alten KPS heraustreten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizepräsident der Abgeordnetenkammer (2009-2013) ===&lt;br /&gt;
Nachdem die SDU in einem breiteren Bündnis aus [[PCS]], [[DSS]] und anderen linken Gruppen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] mit 7,2 Prozent der Stimmen zur viertstärksten Kraft im Land aufgestiegen war, verzichtete Fiali - im Wahlkampf noch Spitzenkandat - auf die erneute Wahl zum Fraktionssprecher und bewarb sich für die SDU um einen Posten als Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer]]. Nach seiner erfolgreichen Wahl wurde [[Nícola Mersenburg-López]], der wiederholt als Kronprinz Fialis bezeichnet wurde, zu seinem Nachfolger an der Spitze der Fraktion gewählt. Damit begann für Fiali ein Abschied auf Raten aus der aktiven Politik und aus der Führung der Linken, die im Jahr 2011 mit dem offiziellen Verzicht Fialis auf eine neuerliche Spitzenkandidatur bei der nächsten Parlamentswahl endgültig wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug aus der Politik ===&lt;br /&gt;
Nach vier Jahren im Parlamentspräsidium erklärte Fiali Anfang 2013 seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur zur [[Abgeordnetenkammer]]. Nach Ablauf der Wahlperiode 2009-2013 schied er schließlich aus dem Parlament aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch blieb Fiali auch in der Folge eine Integrationsfigur in seiner Partei und meldete sich vereinzelt auch in der nationalen Politik zu Wort. Nach der [[Parlamentswahl 2013]] übte er in einem Interview mit der Zeitung [[Il Republicano]] deutliche Kritik am Kurs des [[SDU]]-Spitzenkandidaten und Fraktionssprechers [[Paulo Satyres]] und sprach sich für eine konstruktive Zusammenarbeit mit der neuen Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]] aus. Seine unmissverständliche Wortwahl und sein Lob für Satyres' fraktionsinternen Gegenspieler [[Nícola Mersenburg-López]] wurde öffentlich als Bruch zwischen Fiali und Satyres interpretiert. Nachdem letzterer sich Anfang 2014 jedoch von der Fraktionsführung zurückgezogen hatte, zollte ihm Fiali in einer Rede auf dem folgenden [[SDU]]-Kongress Respekt und dankte ihm für seine Verdienste. Er rief zugleich die zerstrittenen Flügel des Linksbündnisses dazu auf, das Projekt einer neuen linken Formation nicht zu gefährden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
==== Gewerkschafts- und Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1984-1989: Stellvertreter des Ersten nationalen Sekretärs der [[CGL]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Parteisekretär des [[PCS]] für Koordination und politische Strategie&lt;br /&gt;
* 1990-1993: Generalsekretär des [[PCS]]&lt;br /&gt;
* 1990-1993: Fraktionssprecher der [[Unitá|Linksfraktion]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1998-2009: Fraktionssprecher der [[Unitá|Linksfraktion]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1979-1993: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1998-2013: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 2009-2013: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Fiali]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der KPS|Fiali]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der SDU|Fiali]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.172.253</name></author>
		
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		<title>David Chabrol</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.172.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Augstein.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David Joaquín Ernesto Chabrol''' (*1975 in [[Guillard]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen Partei [[ASUL]].  Von 2004 bis 2007 amtierter er als Nationaler Sekretär der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]] (JuSo) und danach von 2010 bis 2011 als Parteisprecher der ASUL. Seit Dezember 2013 ist Chabrol [[Minister für Beschäftigung und Ausbildung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politischer Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Der im [[Escada|eskadischen]] [[Guillard]] geborene Chabrol begann seine politische Karriere während seines Studiums der Sozial- und Politikwissenschaften beim sozialistischen Jugendverband [[Juventú Socialista]]. 2001 zum Vizesekretär des nationalen Verbands  gewählt, setzte er sich drei Jahre später bei der Wahl des neuen Nationalen Sekretärs durch und rückte an die Spitze der sozialistischen Nachwuchsorganisation. Als deren Sekretär machte er sich als energischer Vertreter eines radikalen antikapitalistischen Linkskurses und als scharfer Kritiker des [[ASUL]]-Generalsekretärs [[Santiago Diaz de Velozo]] (2005-2009) einen Namen. Dieser verhinderte schließlich auch eine Kandidatur Chabrols für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Semest|Semestiner]] Kommunalwahlen 2008 kandidierte Chabrol für die Sozialisten im Stadtteil [[Leclós]], einem alternativen Studentenviertel und wurde in die Versammlung des Stadtteils gewählt. Ebenfalls 2007 gehörte er mit mehreren Politikern der Linksparteien [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]] und [[DSS]] zu den Gründern des parteiübergreifenden Mitte-Links-Thinktanks [[Istituto Progreso Solidário]] (IPS). Außerdem schrieb er regelmäßig Artikel für die linkssozialistische Zeitschrift [[DemoS]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] engagierte sich Chabrol bei den parteiinternen Primaries der neuen Parteispitze für die Kandidatin des gemäßigt-linken Flügels [[Mercé Serrat]] und wurde von dieser schließlich in leitender Stellung ins Kampagnenteam berufen. Nach der erfolgreichen Wahl Serrats machte sie den 32-jährigen Chabrol zum neuen Parteisprecher der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Damit gehörte Chabrol neben Parteikoordinator [[Joaquín Loubregat]] zu den wichtigsten Vertrauten Serrats im Parteiapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Minister ====&lt;br /&gt;
Bei der Wahl von [[Piero Dulce Rodríguez]] zum [[Bürgermeister von Semest]] im Sommer 2012 leitete Chabrol den Wahlkampf und wurde anschließend zum Generalsekretär im Semestiner Rathaus und damit zum Cheforganisator der Hauptstadtpolitik ernannt. Nachfolgerin als Parteisprecher wurde die marokkanisch-stämmige [[Mona Assouli]]. Bei der [[Parlamentswahl 2013]] trat Chabrol als Kandidat auf der Liste der Sozialisten an und erhielt erstmals ein Mandat in der [[Abgeordnetenkammer]]. Anschließend wurde er überraschend als [[Minister für Beschäftigung und Ausbildung]] ins [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierungskabinett]] der neuen [[Ministerpräsident]]in [[Mercé Serrat Cabarell]] berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arbeitsminister setzt sich Chabrol für die stärkere staatliche Förderung der Sozialwirtschaft in Sagradien ein. Dazu gehört auch das Projekt eines staatlich bezuschussten gemeinwohlorientierten Arbeitsmarktes, der Arbeitslosen ermöglichen soll, gegen Bezahlung unterhalb des Mindestlohns in gemeinnützigen Dienstleistungen aktiv zu werden. Zudem setzt sich Chabrol, der als Anhänger eines bedingungslosen Grundeinkommens gilt, dafür ein, die staatlichen Bedingungen für den Erhalt sozialer Fürsorgeleistungen zu erleichtern und eine bedarfsgerechte Grundsicherung für alle zu sichern, die diese benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2012-2013: Generalsekretär beim [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Arbeitsminister|Minister für Beschäftigung und Ausbildung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 2008-2013: Mitglied der Stadtteilversammlung von [[Semesta]]-Leclós&lt;br /&gt;
* seit 2013: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 2001-2004: Nationaler Vizesekretär der [[Juventú Socialista]] (JUSO)&lt;br /&gt;
* 2004-2007: Nationaler Sekretär der [[Juventú Socialista]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: Parteisprecher der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Chabrol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Chabrol]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.172.253</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.172.253: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GuillaumePeltier.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der wirtschaftsliberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus, ehe er ein Praktikum beim EU-Handelskommissar in Brüssel begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]], der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin [[Benita Carras-Leal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort übernahm er sofort das wichtige Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen die ehemalige Parteivorsitzende [[Benita Carras-Leal]] durch, die vom rechten Parteiflügel favorisiert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
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