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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=34152</id>
		<title>Geschichte der Sagradischen Republik</title>
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		<updated>2017-02-13T19:56:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.171.175: /* Herbstkrise 1934 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Zweite Republik ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Revolution ===&lt;br /&gt;
==== Soziale und ökonomische Krise ====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt des langjährigen sagradischen Premierministers [[Jacquel de Montevil]] im Jahr 1873 wurde in Sagradien eine Ära der relativen Restauration eingeleitet. Die Spaltung der Liberalen in einen [[Partíu Radical|radikalen]] und einen [[Partíu Moderata|moderaten]] Flügel begünstigte den konservativen [[Partíu Conservador]], der sich für ein starkes Königtum und eine Einhegung der bürgerlichen Rechte aussprach und bei mehreren Wahlen der 1870er Jahre eine deutliche parlamentarische Mehrheit erringen konnte. Gleichzeitig begann sich neben der radikal-liberalen auch eine [[Partíu Socialista|sozialistische Linke]] zu formieren, deren Einfluss auf die Arbeiterbewegung im Zuge der Industrialisierung stieg. Dazu kam seit den 1870er Jahren auch eine handfeste ökonomische Krise in Form einer langjährigen Depression, die die soziale Lage vor allem der Arbeiterschaft verschlimmerte und die sozialen Spannungen verstärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konstitutionelle und politische Krise ====&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren kam zur ökonomisch-sozialen Krise eine Reihe von verfassungspolitischen Auseinandersetzungen, in denen sich die monarchisch-katholische Rechte auf der Seite der Regierungsmacht und die liberale Linke auf Seite einer stärkeren Parlamentarisierung gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Liberalen die [[Parlamentswahl 1884]] gewinnen konnten, kam es zum Dauerkonflikt zwischen Parlament und den konservativen königlichen Regierungen. Nachdem König [[Philipp IX.]] 1887 das Parlament aufgelöst hatte und es zu einem neuerlichen Sieg der Liberalen gekommen war, weigerte sich der König im Streit um einen neuen Haushalt kurzerhand, das Parlament noch einmal einzuberufen und setzte unter dem Vorwand juristischer Untersuchungen den Parlamentspräsidenten [[Cornélio de Martín]] fest, um ihn an  einer selbständigen Einberufung des Parlaments zu hindern. Die damit ausgelöste [[Verfassungskrise 1887/88|Verfassungskrise]], in der der König ohne das Parlament regierte, kostete vor allem die gemäßigte Linke an Ansehen, die zwar gegen das Verhalten des Königs empört demonstrierte, eine gewaltsame Auseinandersetzung aber fürchtete. In der Folge kam es im ganzen Land zu einem Erstarken radikaler, republikanischer und sozialistischer Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte 1888 konnte die Krise beigelegt werden und das wieder zusammengetretene Parlament legitimierte nachträglich einige Entscheidungen des Königs, weigerte sich aber dem König eine Indemnität auszusprechen, sodass dieser das Haus bald wieder auflöste und Neuwahlen ansetzte, von denen vor allem die Republikaner profitieren, die trotz Zensuswahl und benachteiligendem Mehrheitswahlrecht auf 11 Prozent der Stimmen kamen und in einigen Großstädten sogar stärkste Kraft wurden. Philipps Premierminister [[Gustavo Conte de Montxerent]] reagierte mit der Verhaftung führender Republikaner und einer Verschärfung von Zensur und Versammlungsrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Winterkrise 1890 und Januarrevolution 1891 ====&lt;br /&gt;
Nach einem harten Winter 1889/1890 heizten Hungersnöte die ohnehin gespannte Lage an und im ganzen Jahr 1890 kam es überall im Land zu Verhaftungen republikanischer und sozialistischer Agitatoren und zu Aufständen gegen die konservative Regierung des [[Conte de Montxerent]], bei denen immer wieder Arbeiter festgenommen, verletzt oder getötet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] im Dezember 1890 verhängte Generalstreik führte schließlich zur Eskalation. Nachdem sich Arbeiter im ganzen Land mit streikenden Arbeitern in den Industriegebieten von [[Bordez]] und [[Oller]] solidarisiert hatten, kam es zum gewaltsamen Einsatz bewaffneter Truppen gegen die Streikenden, der zu heftigen Protesten auch in manchen bürgerlichen Kreisen führten. In vielen Städten sammelten sich Arbeiter und bürgerliche Protestanten zu Demonstrationen gegen die Regierung, die sich bald auch gegen den König selbst zu wenden begannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich aufständische Arbeiter Zutritt zum Rathaus von [[Semest]] verschafften und die Kontrolle über das Stadtzentrum übernahmen, fürchtete die Mehrheit der Abgeordneten in der Deputiertenkammer eine soziale Revolution. Inzwischen hatten sich in Semest und in einigen anderen Großstädten des Landes [[Revolutionäre Räte]] gebildet, die von radikalen Republikanern und Sozialisten beherrscht wurden. Unter dem Druck der Straße mussten König und Regierung am 21. und 22. Januar 1891 die Stadt verlassen. Nach mehreren Resolutionen erklärte die linke Mehrheit in der Abgeordnetenkammer am 26. Januar eigenmächtig die Regierung des konservativen Grafen von Montxerent für abgesetzt und suchte auf diesem Weg eine Parlamentarisierung herbeizuführen. Bereits am Folgetag, dem 27. Januar erließ die Kammer eine neue Wahlresolution, die die Ausarbeitung eines neuen Wahlrechts auf Grundlage der allgemeinen Volkswahl ankündigte. Zudem bestellte sie einen &amp;quot;Exekutivausschuss&amp;quot; unter der Führung des liberalen Abgeordneten [[Cornel Gil-Lerma]], der in Abwesenheit einer königlichen Regierung die Amtsgeschäfte übernehmen solle. Im Parlamentsbeschluss beriefen sich die Abgeordneten auf die &amp;quot;ständische Tradition der Codices Magni&amp;quot; und setzten sich damit über den Willen der Nobelnkammer hinweg, die erst gar nicht mehr einberufen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge nahm die Kammer Verhandlungen mit den aufständischen Revolutionären Räten auf und setzte sich mit dem König in Verbindung, der noch immer fernab der Hauptstadt weilte und die Entwicklung abzuwarten suchte. Unterdessen einigten sich die Parlamentarier auf baldige [[Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung 1891|Neuwahlen zu einer Nationalversammlung]] nach den Bestimmungen eines neuen Wahlgesetzes, das &amp;quot;im Namen des Volkes, der Stände und des Königs&amp;quot; promulgiert wurde, ohne dass König Philipp IX. Einfluss auf den Prozess hätte nehmen können. Vor vollendete Tatsachen gestellt, rief König Philipp widerwillig dazu auf, den Exekutivausschuss unter der Führung Gil-Lermas als provisorische Regierung anzuerkennen, verweigerte diesem aber die offizielle Ernennung zum Kronkanzler und Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zur Republik ===&lt;br /&gt;
==== Aprilwahlen und Juni-Proklamation 1891 ====&lt;br /&gt;
Mitten im Wahlkampf kam es zur sogenannten &amp;quot;Lunes-Affäre&amp;quot;, in der der Thronfolger von republikanisch gesinnten Liberalen als reaktionärer Feind der Cortes diffamiert und erfolgreich diskreditiert wurde. In der aufgeheizten Atmosphäre schlugen sich zahlreiche frühere Anhänger der parlamentarischen Monarchie auf die Seite der Republik, &amp;quot;weil der gütige parlamentarische Monarch in diesem Land nicht vorhanden ist&amp;quot;, wie der Schriftsteller [[Cornell Demarques]] festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund gingen aus den Aprilwahlen 1891 schließlich Liberale, Radikale und Sozialisten als Sieger hervor. König Philipp verließ noch in der Wahlnacht das Land und erklärte seine Abdankung zugunsten seines Sohnes [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]], den er als Philipp X. zum König erhob. In ihrer Sitzung am 5. Juni 1891 verabschiedete die neue Verfassungsgebende Versammlung mit deutlicher Mehrheit die sogenannte &amp;quot;Juni-Proklamation&amp;quot;, in der sich die [[sagradische Nationalversammlung]] zur &amp;quot;alleinigen Inhaberin der Regierungsgewalt der Sagradischen Nation&amp;quot; erklärte (&amp;quot;la sola poder governante de la Nación es síu nela Asamblea Nacional&amp;quot;). Ein Antrag auf Ausrufung der Republik wurde zwar nicht zur Abstimmung gestellt, ebensowenig erkannte die Versammlung aber den neuen König an und erklärte sich auf Antrag monarchistischer Parlamentarier lediglich zu &amp;quot;Beratungen mit dem Prinzen Joseph Philipp [...] über eine Erhebung zum König&amp;quot; bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war das sagradische Königtum zwar noch nicht abgeschafft. Es wurde auch eine Kommission gebildet, die Verhandlungen mit dem Thronfolger zur Übernahme des Throns führen sollte. Das Parlament erklärte sich de facto aber zum alleinigen Souverän und machte die Erhebung zum König vom eigenen Gutdünken abhängig. In einer vielzitierten Antwortnote ließ der Thronfolger am 11. Juni das neue Parlament wissen, als &amp;quot;König von Gnaden der Feinde Gottes&amp;quot; nicht zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vom Novemberstatut zur Ausrufung der Republik (1891-1893) ====&lt;br /&gt;
Die Nationalversammlung arbeitete in der Folge ein provisorisches Verfassungsstatut aus, das im November als ''Estatú de Governo'' in Kraft trat. Darin wurde die gewählte Nationalversammlung zum Inhaber der vollen Staatsgewalt erklärt und die zuvor bereits aufgelöste Nobelnkammer endgültig abgeschafft, womit Sagradien ein Einkammerparlament erhielt. Das Novemberstatut vermied es, Bestimmungen über das Staatsoberhaupt zu erlassen. Stattdessen wählte das Parlament den Liberalen [[Francês de Píu-Castellán]] zum neuen Präsidenten des Exekutivrates. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit gingen in Semest die Kämpfe weiter, nachdem eine Gruppe radikaler Republikaner die soziale Revolution weiterführen und die Eigentumsordnung anfechten wollten. Unter Kriegsminister [[Luis María del Castós]], der in der Stadt de facto als Diktator regierte, mussten die Aufstände gewaltsam niedergeschlagen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 1892 kamen die Verhandlungen mit dem weiterhin exilierten Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] zum Halt, der sich weiterhin weigerte, die Macht der Nationalversammlung anzuerkennen. Nach dem Bekanntwerden des &amp;quot;Briefes aus Chateauvieille&amp;quot;, in dem der Thronfolger seine Verachtung für die Nationalversammlung ausgesprochen hatte, war das Tischtusch endgültig zerschnitten. In Abwesenheit der royalistischen Abgeordneten, die die Abstimmung boykottierten, verkündete die Nationalversammlung am 2. Januar 1893 endgültig die Monarchie für abgeschafft. Die Symbole des Königtums wurden nun durch neue republikanische Symbole ersetzt. [[Luis Cavaller]] wurde durch die Nationalversammlung am 5. Januar 1893 zum [[Präsidenten der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt und trat damit offiziell die Nachfolge des Königs als sagradisches Staatsoberhaupt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Von der Versammlungsrepublik zur Januarrevision (1893-1895) ====&lt;br /&gt;
Mit den im April 1893 inkraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassungsgesetzen]] war die Sagradische Republik als ''Republik der Versammlung'' begründet. Historisch versuchte das junge Gemeinwesen an die Tradition der ständischen [[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]] von 1721-30 und die [[Codices Magni]] anzuknüpfen. Die gesamte Staatsmacht befand sich nun in den Händen der direkt gewählten Nationalversammlung, die als Einkammerparlament fungierte und neben der Gesetzgebung und dem Haushaltsrecht auch die Wahl des Präsidenten beanspruchte. Wahlen zur Nationalversammlung sollten nun alle zwei Jahre nach den Grundsätzen des allgemeinen Wahlrechts stattfinden, wobei alle Männer über 25 Jahre wahlberechtigt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die politische Krise anhielt, geriet die Republik schnell auch unter Druck von rechts. Feinde der neuen Staatsform fanden sich einerseits im Adel und in der Kirche, die die Ersetzung der alten Ordnung durch die Herrschaft des liberalen Bürgertums nicht akzeptierten, andererseits durch breite Volksschichten, die sich ebenfalls nicht durch die liberale Elite an der Spitze des neuen Gemeinwesens repräsentiert sahen. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen der Parlamentsmehrheit und dem Präsidenten um das Recht, Minister zu ernennen und zu entlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salazar.jpg|thumb|[[Luis Cavaller]], [[Präsident der Republik]] (1893-1905)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] gingen die Republikaner daher gegenüber den Vorjahreswahlen deutlich geschwächt hervor. Gestärkt wurden vor allem die gemäßigten und konservativen Kräfte, denen die einseitige Ausgestaltung der Verfassung zugunsten des Parlaments zu weit ging. In der Folge setzte sich auch Präsident [[Luis Cavaller]] für eine Revision der jungen Verfassung ein, um die Exekutive zu stärken - dem &amp;quot;Biêniu de l'Asamblêa&amp;quot; folgte eine Phase der &amp;quot;konservativen Korrektur&amp;quot;. Die [[Januarrevisionen 1895]] wichen schließlich deutlich vom Konzept der ungeteiligen Parlamentsherrschaft ab und knüpften vielmehr an die konstitutionell-monarchische Ordnung der Liberalen Ära unter [[Jacquel de Montevil]] an. Das Einkammerparlament wurde wieder durch ein Zweikammersystem ersetzt, indem neben die direkt gewählte Abgeordnetenkammer eine indirekt gewählte [[Sagradischer Senat|Senatskammer]] trat, die als konservatives Gegengewicht gegen die Deputierten fungieren sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wirkte sich die Stärkung des Amtes des Präsidenten der Republik aus, dessen Amtszeit mit unmittelbarer Wirkung von drei auf sieben Jahre verlängert wurde und der das Recht erhielt, im Einvernehmen mit dem Senat die Nationalversammlung vorzeitig aufzulösen. Zudem setzte der Präsident de facto seine Prärogative über die Einsetzung und Absetzung der Regierung durch, die zwar weiterhin an das Vertrauen des Parlaments gebunden blieb, ebenso aber auch vom Präsidenten abhängig blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn des 20. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Der gescheiterte Putsch von 1898 ====&lt;br /&gt;
Aus der [[Parlamentswahl 1895]] gingen erneut die gemäßigten Kräfte der [[Moderatas]] als klarer Sieger hervor, die sich für eine Konsolidierung der Republik auf Grundlage eines starken Bürgertums einsetzten und auf einen Konsens mit den Kräften des Ancien Régime hinarbeiteten. In Opposition zu den meist großbürgerlichen Moderaten drängten die eher kleinbürgerlichen [[Partíu Republicano Radical|Radicales]] auf eine Fortführung der konstitutionellen Revolution auf sozialem und politischem Gebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das versuchte Bündnis der Moderaten mit den Kräften der Restauration stieß bald an offensichtliche Grenzen und nutzte vor allem letzteren, die sich vor allem in Verwaltung und Militär halten konnten. Mit dem gescheiterten [[Putsch von 1898|Putschversuch vom 25. April 1898]] wurde diese Politik des Ausgleichs letztlich stark diskreditiert. Auslöser der Krise war ein Komplott führender monarchistischer Politiker und rechter Generäle um [[Arcélio del Carnet]], [[Filipe Conte d'Avís]] und [[Stefano Perón de Carilla]] gegen die demokratische Republik. Die Putschisten verfolgten das Ziel, die Monarchie des Hauses [[Vienne]] wieder einzuführen und den Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] aus dem Exil zurück auf den Thron zu führen. Die eigentliche Macht sollte damit aus der Hand der gewählten Volksvertreter auf einen kleinen Kreis adliger Eliten übertragen werden. In der Abwesenheit des Präsidenten [[Luis Cavaller]], verbreitete sich am Morgen des 25. April 1898 das Gerücht, die Nationalversammlung sei aufgelöst und die Monarchie unter dem exilierten ''[[José Filipe (Thronfolger)|König Philipp X.]]'' wiedereingeführt. Der folgende Versuch der Putschisten, die Nationalversammlung zu besetzen, schlug aber bereits in seinen Ansätzen fehl, da ein Teil der Putschisten noch in den Morgenstunden festgenommen wurde und wesentliche Kommunikationswege abgeschnitten waren. In der Konsequenz gelang es nur wenigen putschistischen Soldaten, das Parlamentsgebäude zu umstellen, zum Sturm des Gebäudes kam es aber zunächst nicht. Dennoch erklärten einige monarchistische Abgeordnete im Gebäude ihre Solidarität mit den Aufständischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident Cavaller erklärte sofort den Ausnahmezustand und ernannte General [[Luis María del Castós]] zum Inhaber der Exekutivgewalt. Bereits nach wenigen Stunden brach der Putschversuch jedoch in sich zusammen, da sich große Teile der Semestiner Bevölkerung, der Verwaltung sowie Teile des Militärs, die General de Castós loyal gegenüberstanden, mit der republikanischen Regierung solidarisierten und den Staatsstreich boykottierten. Die Putschisten mussten schließlich aufgeben, auch wenn es in der Folge noch wochenlang zu verschiedenen Erhebungen in den Regionen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozialgesetzgebung und Laizismus-Streit (1899-1905) ====&lt;br /&gt;
Der April-Putsch 1898 bewirkte letztlich das Gegenteil dessen, was er zu bewirken suchte. Statt die Monarchie zurückzubringen, führte die akute Bedrohung der jungen Republik zu einer Solidarisierung der längst zerstrittenen bürgerlich-liberalen Kreise und zu einem Machtgewinn der republikanischen Linken. Präsident [[Luis Cavaller]], der sich in der Krise als starker Mann präsentiert hatte und dem offenbar die Loyalität führender Militärs sicher war, wurde in der Folge von einer überwältigenden Mehrheit für eine weitere Amtszeit im Präsidentenamt bestätigt und entwickelte sich zur Integrationsfigur der jungen Republik. Die Putschisten von 1898 wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt, die Abgeordneten, die sich mit ihnen solidarisiert hatten, verloren ihr Mandat und durften 1899 nicht zur Parlamentswahl antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1899]] profitierten vor allem die Radikalen von der Stimmung im Land und gingen erstmals als stärkste Kraft hervor. Unter der Führung des Radikalen-Politikers [[Donado Salgado]] setzte eine laizistische Koalitionsregierung in der Folge zahlreiche Gesetze durch, die in einer &amp;quot;zweiten Revolution&amp;quot; einen Großteil der bis dahin ausgebliebenen Sozialreformen nachholten. Einerseits blieben umfangreiche Landreformen und Enteignungen wie von der aufstrebenden sozialistischen Linken gefordert aus. Andererseits aber wurden in einem weiten Linksbündnis von Liberalen bis hin zu den Sozialisten die Grundlagen für den modernen sagradischen Wohlfahrtstaat gelegt, indem nacheinander umfassende gesetzliche Unfall- und Krankenversicherungen eingeführt wurden, die als Basis für das nach und nach ausgebaute sagradische Sozialversicherungssystem dienten. 1913 folgte die Einführung einer gesetzlichen Rentenversicherung, 1936 die einer gesetzlichen Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus zielten die Reformen der &amp;quot;sinistra laica&amp;quot; auf eine klare Trennung von Staat und Kirche ab und schafften u.a. die Konfessionsschulen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die laizistische Koalition traf auf heftigen Widerstand der katholischen Rechten. Am energischsten stellte sich die radikal-nationalistische und populistische Bewegung der [[Nacional Renovadores]] unter der Führung von [[Daniel Lafontán]] gegen die &amp;quot;linke Republik&amp;quot;. Aber auch katholische und großbürgerliche Republikaner sowie konservative Monarchisten, die sich in der [[Unionistas|Unionistischen Partei]] sammelten, fanden sich in der Opposition zu der &amp;quot;sinistra laica&amp;quot;. Unter der Führung Lafontáns und des Unionisten [[Miquel Fernando Luisanto]] gewann die vereinigte Rechte die [[Parlamentswahl 1903]] und bildete in der Folge eine Regierung der &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;. Die Koalition führte die Konfessionsschulen wieder ein, stärkte die Klöster und baute den Einfluss der katholischen Kirche wieder aus. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke verfolgt, in der sich Sagradien zunehmend isolierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Präsidentschaft Cardinal (1905-1912) ====&lt;br /&gt;
1905 starb mit [[Luis Cavaller]] der erste Präsident der Republik, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Unter seiner Führung führte Sagradien unabhängig von der Zusammensetzung der jeweiligen Regierung und trotz Widerstand aus weiten Teilen der Linken die Kolonialpolitik der Monarchie unter neuen Vorzeichen einer &amp;quot;republikanischen Zivilisationsmission&amp;quot; fort. Als Cavaller 1905 wenige Monate vor Ende seiner zweiten Amtszeit starb, hatte sich aus der provisorischen Republik ein stabiles, wenn auch politisch heftig umkämpftes Gemeinwesen etabliert, das von breiten bürgerlichen Schichten getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Emile Loubet.jpg|thumb|[[Joán Cardinal]], [[Präsident der Republik]] (1905-1912)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachfolger Cavallers wählte die rechtsgerichtete Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Mit dem konservativen Militär saß ein Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik lange reserviert gegenübergestanden hatte, als Staatsoberhaupt aber die Integrität der Republik verteigite und eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich kategorisch ausschloss. Zunächst von Linken äußerst kritisch betrachtet und als potenzielle Gefahr für die Republik angesehen, entwickelte sich die Präsidentschaft Cardinals zu einem Integrationserfolg, indem der erzkatholische und ehemals monarchistische General zahlreiche Republikgegner für das Gemeinwesen gewinnen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Parlamentswahl 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich in sich zerfiel. Präsident Cardinal löste [[Parlamentswahl 1909|im Jahr 1909]] erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen ging jedoch die liberale [[Aliança Republicana]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft. Mit der [[Acción Popular]] und dem ebenfalls deutlich gestärkten [[Partíu Socialista]] gehörte nun ca. ein Drittel der Abgeordneten in der Kammer einer der beiden Parteien an, die in der Folge zu den großen Massenintegrationsparteien des Landes anwuchsen und das Ende der radikal-liberalen Dominanz im Parlament einläuteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Weltkrieg und Entstehung des Linksblocks (1914-1917) ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs wurde der parteilose [[Pier-Costantín Sant'Estrell]] zum Ministerpräsidenten einer liberalen Konsensregierung ernannt, die über eine breite parlamentarische Basis verfügte. Präsident [[Francisco Berlioz]] und seinem Ministerpräsidenten Sant'Estrell gelang es in der Folge, Sagradien aus dem Krieg herauszuhalten, auch wenn das Land offen mit den Alliierten sympathisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1917]], bei der die Parteien der Linken den Sieg davon trugen, wurde der Radikalliberale [[Francisco Calbane]] zum Ministerpräsidenten ernannt. Er führte eine Regierung des [[Bloco de Sinistra]] an, die auch von den [[Partíu Socialista|Sozialisten]] unterstützt wurde. Mit [[Carles Sastre]] trat 1919 der erste sozialistische Minister in die Regierung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Regierung des [[Bloco de Sinistra]] war es, die laizistischen Reformen der ''sinistra laica'', unter [[Donado Salgado]] nur unvollständig durchgesetzt und inzwischen von mehreren Rechtsregierungen revidiert, endgültig zu einem Ende zu bringen und die strikte Trennung von Staat und Kirche durchzusetzen, um den Einfluss der als reaktionär betrachteten katholischen Kirche auf den sagradischen Staat zu brechen. Daneben pochten die Sozialisten auf weitgehende Sozialreformen, welche schließlich auf Basis der Sozialgesetzgebung von 1900-1902 den modernen sagradischen Wohlfahrtsstaat begründen sollten. Die Linksblockregierung arbeitete außerordentlich erfolgreich und konnte in ihren vier Regierungsjahren mit dem Schulgesetz von 1918, der Sozialgesetzgebung von 1919/20 und der Verfassungsreform von 1919 ihre wichtigsten Reformvorhaben umsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zwanziger und Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
==== Verfassungsreform 1919 ====&lt;br /&gt;
Bereits unter Sant'Estrell war 1916 eine Verfassungskommission eingesetzt worden, die umfassende Vorschläge für eine konstitutionelle Revision vorlegte. Unter der seit 1917 amtierenden Linksregierung wurde schließlich 1919 eine umfassende [[Verfassungsrevision von 1919|Verfassungsrevision]] durchgesetzt, die bei der folgenden vorgezogenen [[Parlamentswahl 1919]] erstmals zur Anwendung kam. An die Stelle des allgemeinen Wahlrechts der Männer über 25 Jahren trat nun das allgemeine Wahlrecht für Männer und – das war neu – auch für Frauen über 21 Jahren. Damit wurde in Sagradien wie in den meisten westeuropäischen Ländern zeitgleich auch das Frauenwahlrecht eingeführt. Zudem wurde die bisherige absolute Mehrheitswahl bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer durch die Verhältniswahl ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 wurden die ersten sagradischen [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|Parlamentswahlen]] nach dem Modus der Verhältniswahl mit Listen durchgeführt. Den Sieg trugen dabei erneut die Parteien der Linken davon. Die [[Partíu Socialista|Sozialisten]], unter den Bedingungen der Mehrheitswahl meist aufgrund des Wahlkreiszuschnitts benachteiligt, wurden mit einem Stimmenanteil von über 30 Prozent erwartungsgemäßg stärkste Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Stimmen des Linksblocks wurde im Januar 1919 der Radikaldemokrat [[Carles Simón López-Iregui]] zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Parlament hatte der liberale Amtsinhaber [[Francisco Berlioz]] auf eine Wiederwahl verzichtet. López-Ireguis Präsidentschaft bestand jedoch nur wenige Monate. In dieser Zeit litt sich der zögerliche Amtsinhaber unter gesundheitlichen Problemen und musste sich überdies starken Angriffen von Seiten der konservativen Presse erwehren. Im November 1919 zog er die Konsequenzen aus einer Verleumdungskampagne und trat von seinem Amt zurück. Zum Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] gewählt, der die Pressekampagne hart verurteilte und einen Kurs der starken Präsidentschaft ankündigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spaltung der Linken und Große Koalition (1917-1925) ====&lt;br /&gt;
Das Regierungsbeteiligung der Linken führte zu heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen in der Sozialistischen Partei. Gegen die Beteiligung der Sozialisten an der Regierung spaltete sich bereits 1917 der linke Flügel ab und bildete den oppositionellen [[Partíu Socialista Auténtico]], dem sich aber nur eine Minderheit von 21 Abgeordneten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die russische Oktoberrevolution 1917 und der Streit um das Verhältnis zur Komintern führte endgültig zur Spaltung der Arbeiterbewegung in zwei konkurrierende Parteien. Während sich die Mehrheit des [[Partíu Socialista]] gegen die Komintern und für den eingeschlagenen reformistischen Weg entschied, setzten sich im PSA nach heftigen Auseinandersetzungen die ''Terceristas'' durch konnten und begründeten schließlich den [[Partíu Comunista Sagradês]], woraufhin die gemäßigten Unabhängigen 1919/22 wieder in die Mutterpartei zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spaltung der Sozialistischen Partei trug mit dazu bei, dass der Linksblock bei den [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1921|Parlamentswahlen 1921]] seine parlamentarische Mehrheit verlor. Zwar wurde der PS erneut stärkste Kraft, die Kommunisten gewannen aber ebenfalls 22 Mandate und die [[Radicales|Radikalen]]  erlitten schwere Verluste. Relativer Sieger der Wahl war die rechtsliberale [[Aliança Republicana]], die sich auf 74 Mandate verbessern konnte und nun mit den Parteien des Linksblocks eine Regierung der Großen Koalition ([[Governo del Horizonte Largo]]) unter dem Radikalen [[António Diaz]] bildeten. Die neue von der gemäßigten Linken zur gemäßigten Rechten reichende Regierung ergänzte die laizistischen Reformen und trug damit erheblich zu deren Etablierung bei. Die Regierung Diaz scheiterte zwar Anfang 1924, jedoch amtierten bis 1925 noch weitere Linksblock-Regierungen, die teilweise von den Liberalen toleriert wurden. Im Februar 1924 wurde mit [[Santiago Laval]] erstmals in der Geschichte der bürgerlichen Republik ein Sozialist Regierungschef, seine Regierung zerbrach aber bereits nach wenigen Monaten. Bis zur [[Parlamentswahl 1925]] amtierte schließlich eine Minderheitsregierung ohne sozialistische Beteiligung unter dem Radikaldemokraten [[Angel Colón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Ära der wechselnden Rechtskoalitionen (1925-1929) ==== &lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Linken und der laizistischen Parteien hatte in Kombination mit dem neuen Verhältniswahlsystem innerhalb der Rechten zu einem Umstrukturierungsprozess geführt. Vor allem ging es um eine festere Organisationsstruktur der zuvor zersplitterten Rechten. Nach den verlorenen Parlamentswahlen 1917 und 1921 reorganisierte sich die katholische Rechte schließlich in der [[Unión Popular]], die als straff organisierte Massenpartei nach Vorbild des erfolgreichen [[Partíu Socialista]] aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Unión Popular]] konnte schließlich erfolgreich die Katholiken im Land mobilisieren und auf diese Weise die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|Parlamentswahl des Jahres 1925]] für sich entscheiden. Mit 148 Abgeordneten wurden die Katholiken knapp stärkste Kraft im Parlament und unterbreiteten den geschwächten [[AR|Liberalen]] ein Angebot zur Zusammenarbeit. Präsident Sánchez ernannte jedoch den Führer der liberalen [[AR|Republikanischen Allianzpartei]] [[Daniel Laponte]] zum Ministerpräsidenten einer liberal geprägten Minderheitsregierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre waren von Auseinandersetzungen zwischen der liberal-katholischen Parlamentsmehrheit und dem linksbürgerlichen Präsidenten geprägt, der auf eine persönliche Teilnahme an der Regierung drängte und sich als Gegengewicht zum Parlament verstand. 1926 provozierte Sánchez eine regelrechte Verfassungskrise, als er bei einer Kabinettsumbildung sämtliche Ministerkandidaten der [[UP|katholischen Volksunion]] zurückwies, woraufhin Ministerpräsident [[Daniel Laponte]] seine Demission einreichte. Zum Nachfolger ernannte Sánchez den liberalen Außenminister [[Luciano Capón]], der schließlich eine Minderheitsregierung der Mitte bildete, die vom [[Partíu Radical]] und von der [[Aliança Republicana]] getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1926 schließlich gelang es der Parlamentsmehrheit, mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Mitglied der katholischen [[Volksunion]] zum Präsidenten der Republik zu wählen. Scalfín konnte sich unter anderem gegen Amtsinhaber [[Cristoval Sánchez]] durchsetzen, der eine Rückkehr ins höchste Staatsamt anstrebte. Scalfín ernannte erstmals seit einem Jahrzehnt wieder eine katholisch geführte Koalitionsregierung unter der Führung von [[Estefán Gaeta]], die sich auf den &amp;quot;Nationalen Block&amp;quot; im Parlament stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weltwirtschaftskrise in Sagradien (1929-1934) ====&lt;br /&gt;
Nach vier Jahren komplizierter Mehrheitsverhältnisse in der Nationalversammlung brachte die [[Parlamentswahl 1929]] eine deutliche Mehrheit für die Parteien der katholischen und liberalen Rechten. Nach dem Tod von Präsident [[Domênco Scalfín]] wurde schließlich der konservative Ministerpräsident [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als Kandidat des [[Bloco Nacional|Nationalen Blocks]] zum Präsidenten der Republik gewählt. Gaeta trat mit dem Willen an, eine starke und politische Präsidentschaft ins Werk zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise stürzte Sagradien 1930 in eine schwere Krise. Die Arbeitslosigkeit stieg im Jahr 1931 rapide an und die Wirtschaftsleistung nahm ab. Soziale Krisen überströmten das Land. Die Regierung des Rechtsliberalen [[Daniel Laponte]] setzte jedoch auf eine Sparpolitik, um die eigene Finanzierungskrise zu überwinden, suchte gleichzeitig aber durch protektionistische Maßnahmen die eigene Wirtschaft zu schützen. Als die Parlamentsmehrheit ihre Unterstützung für diese Politik im Herbst 1931 aufgekündigt hatten, musste Laponte zurücktreten. Zum Nachfolger berief Präsident Gaeta den parteilosen Verwaltungsfachmann [[Santiago Francês-Domingues]], der ein [[Kabinett Francês-Domingues|&amp;quot;Expertenkabinett&amp;quot;]] aus &amp;quot;unabhängigen Persönlichkeiten&amp;quot; anführte, die das Vertrauen des Präsidentne genossen. Stärker als die Vorgängerregierung verfolgte die neue Mitte-Rechts-Regierung eine Deflations- und Austeritätspolitik, die die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise nochmals verschlimmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Expertenregierung Francês-Domingues ihre parlamentarische Unterstützung im Frühjahr 1932 verloren hatte, löste Präsident Gaeta das Parlament auf und schrieb [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|vorgezogene Neuwahlen]] aus, die eine deutliche Stärkung der politischen Ränder erbrachte. Die rechtsextremen Parteien erhielten 37, die Kommunisten 45 Mandate im Unterhaus. Gaetas Ziel einer absoluten Mehrheit für seine [[Volksunion]] und ihre Verbündeten scheiterte abermals. Dennoch gelang es der Regierung des Konservativen [[Manuel Sants-Igualde]] nun, mit einem stärker auf sozialen Ausgleich ausgerichteten Programm, eine neue Mehrheit hinter sich zu bringen, da sich erstmals auch die Sozialisten bereit fanden, mit der Rechten zusammenzuarbeiten und der Regierung außerordentliche Vollmachten zur Behebung der sozialen Krise zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstkrise 1934 ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Deschanel1.jpg|thumb|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]], [[Präsident der Republik]] (1929-1936)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anhaltende soziale Notlage führte im ganzen Land zu einer Radikalisierung der politischen Situation. Angeheizt durch die sozialen Missstände florierten die rechten [[Aktionstruppen]], die ständig wuchsen und neue Anhänger der verarmten Mittelschichten anlockten. Die kommunistischen [[Rote Garden|Roten Garden]] stellten sich den rechten Aktionstruppen entgegen und versuchten vielerorts, die Revolution auszulösen. Die Regierung Sants-Igualde reagierte – von Präsident Gaeta bestärkt – mit eiserner Hand gegen die Rotgardisten, während die Truppisten vielerorts freie Hand erhielten. Die Politik gegenüber der radikalen Rechten blieb daher ambivalent. Ein erster Höhepunkt der Gewalt war die Ermordung des Kommunistenführers [[Lorenzo Sabal]] im September 1934. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krise steigerte sich von da an bis Ende Oktober 1934 zu einer handfesten Systemkrise. Auslöser war die Festnahme einer kleineren Gruppe von Faschisten, die für den Mord an Sabal verantwortlich gemacht wurden. Der faschistische [[Frente Fraternal]] unter der Führung von [[León Francês]] organisierte daraufhin Straßenproteste gegen die &amp;quot;unnationale Verschwörung&amp;quot; und forderte die Entlassung des Polizeipräsidenten. Als die Regierung daraufhin per Eil-Dekret ein Verbot des [[Frente Fraternal]] und mehrerer truppistischer Organisationen verabschiedete, eskalierte die Situation. Francês zog mit den Demonstranten am Abend des 1. November unter Schutz der Truppisten in Richtung Präsidentenpalast und forderte dort von Präsident [[Gaeta d'Alejandro]] die Ernennung Francês' zum Regierungschef. Trotzdem zögerte die Regierung Sants mit dem Einsatz bewaffneter Truppen, da sie sich der Loyalität der Staatsorgane nicht mehr sicher war. Stattdessen bat Sants Präsident Gaeta darum, den Ausnahmezustand zu erklären. Dieser reagierte am Morgen des 2. November 1934: Er entließ Sants aus seinem Amt, ernannte Innenminister [[Joán Cesar Negrín]] zum neuen Regierungschef und übetrug die Exekutivgewalt auf General [[Alfonso Cabarel]], der mit Armeetruppen anrückte. Unter dem Eindruck der gesteigerten militärischen Präsenz löste sich der rechtsgerichtete Demonstrationszug auf. Francês und mehrere Mitstreiter wurden festgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielfach als Putschversuch interpretierte Aktion der Faschisten und die zögerliche Haltung der Regierung wirkte in der sagradischen Öffentlichkeit wie ein Schock. Die Nationalversammlung setzte ein parlamentarisches Untersuchungsgremium ein, das bereits in den ersten Sitzungen zu einem vernichtenden Urteil über das Regierungshandeln kam. Ministerpräsident Negrín erklärte daraufhin nach nur wenigen Wochen im Amt seinen Rücktritt. Stattdessen wurde nun eine neue [[Kabinett Dini I|Konsensregierung]] unter Führung des parteilosen [[Banca de Sagradia|Nationalbank]]präsidenten [[Sergio Rafael Dini]] ernannt. Dini sollte ein unabhängiges [[Kabinett Dini|Präsidialkabinett]] leiten, dem Cabarel als Armeeminister mit besonderen Befugnissen angehörte und das einen breiten Konsens der politischen Parteien von linker und rechter Mitte abdecken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfrontwahl 1936 ====&lt;br /&gt;
Die Krise 1934 hatte vor allem innerhalb der politischen Linken für Aufregung gesorgt und die sich seit 1932 vollziehenden Annäherungsprozesse zwischen den zerstrittenen Linksparteien beschleunigt. Treibende Kraft des Sammlungsprozesses war der Sozialistenführer [[Santiago Laval]], der angesichts der Gefahr von Rechts und der anhaltenden sozialen Krise eine vereinigte republikanische Linke zur Abwehr rechter Angriffe auf Republik und Arbeiterschaft zu organisieren suchte. In Person des neuen KP-Chefs [[Narcís Colom]] fand Laval schließlich einen Mitstreiter, der die Kommunisten erstmals für die republikanische Zusammenarbeit öffnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|Aprilwahlen 1936]] bildeten die sagradischen Sozialisten unter [[Santiago Laval]], die Kommunisten Coloms und die linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] unter [[Angel Colón]] ein linkes Wahlbündnis, den [[Frente Popular]] (Volksfront), der geschlossen gegen die Parteien der Rechten antreten sollte. Nach Bildung der Volksfront drängten die Linksparteien auf einen Regierungswechsel zu ihren Gunsten. Zwar hatte die Regierung Dini bereits sozial konsolidierende Maßnahmen im Sinn einer keynesianischen Nachfragepolitik zur Bekämpfung der Krise eingeleitet, den Linksparteien ging dies aber nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Wahlen ging schließlich die oppositionelle [[Volksfront]] aus [[PS|Sozialisten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalen]] als deutlicher Sieger hervor. Zum ersten mal fand sich nun eine linke Mehrheit unter Einschluss der Kommunisten für eine Regierungsbildung bereit. Mit deutlicher Mehrheit wählte die Kammer den sozialistischen Kandidaten [[Santiago Laval]] zum neuen Präsidenten der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsidentschaft Laval und Golenkrise (1936-1937) ====&lt;br /&gt;
Mit [[Santiago Laval]] zog zum ersten Mal ein Sozialist in den [[Plazarenya]]-Palast ein, ein entscheidender Schritt zur vollständigen Integration der sozialistischen Bewegung in den parlamentarischen Staat. Laval ernannte eine sozialistisch-radikale Minderheitsregierung unter Führung des rechten Sozialisten [[José António Saviola]], in der die meisten und die einflussreichsten Ministerien von erfahrenen Ministern des [[Partíu Radical]] geführt wurden. Zwar blieb der [[Partíu Comunista Sagradês|Partíu Comunista]] außerhalb der Regierung, unterstützte diese aber im Parlament. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung Laval-Saviola führte zahlreiche Reformen durch. Sie erließ ein allgemeines Streikrecht, führte die 40-Stunden-Woche ein und erhöhte die Löhne im öffentlichen Dienst. Zahlreiche Schlüsselindustrien wurden sozialisiert. Zudem trat anstelle der kirchlich und gewerkschaftlich organisierten &amp;quot;Arbeitslosenhilfefonds&amp;quot; erstmals eine staatliche Arbeitslosenversicherung eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch hatte die Volksfront von Beginn an mit großen außen- und innenpolitischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders der schwelende [[Golische Bürgerkrieg]] drohte immer mehr auf sagradischen Boden überzuschwappen. Die unter Kommunisten gehegten Sympathien für die Unabhängigkeit Golens belasteten die Beziehungen innerhalb der sagradischen Regierung ebenso wie zwischen Sagradien und der mikolinischen Nationalregierung unter [[Pier Ulisse]]. Als die Regierung Saviola es ablehnte, eine Reihe nach Sagradien geflüchteter, des Hochverrats angeklagter Golen an Mikolinien auszuliefern, kam es im Sommer 1936 - nur wenige Wochen nach dem Machtwechsel zur Linken – zu einer heftigen diplomatischen Krise ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen auf sagradisches Staatsgebiet vordrangen, um golische Terroristen zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Vorwurf an die sagradische Regierung, der Lage selbst nicht Herr werden zu können, übernahmen die mikolinischen Truppen binnen weniger Tage die [[Provinz Pexace]] sowie den Westen der [[Escada]]. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, jedoch zu keiner Kriegserklärung. Der Völkerbund erwirkte einen dreimonatigen Waffenstillstand ([[Marrel-Moratorium]]), in dem es aber zu mehreren kleineren Zusammenstößen kam. Erst unter intensiver Vermittlung der internationalen Mächte unter Androhung eines internationalen Krieges erreichte die Staatengemeinschaft den Rückzug Mikoliniens aus den besetzten Gebieten mit Ausnahme kleinerer Stützpunkte im [[Celistal]] und Teilen des [[Ambristals]], die noch weitere Jahrzehnte besetzt blieben. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Lösung dieser Frage gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausgang der Golenkrise wurde als schwere Niederlage der neuen Linksregierung gewertet, der ihr abwartendes Verhalten als Schwäche ausgelegt wurde. Abgesehen davon, dass die pazifistischen Sozialisten eine kriegerische Auseinandersetzung ablehnten, waren der Regierung aber weithin die Hände gebunden, da sich das Militär vielerorts kaum bereit zeigte, den Befehlen des sozialistischen Verteidigungsministers zu gehorchen. Es zeigte sich das schwere Autoritätsproblem, das die Volksfrontregierung von Beginn an gegenüber Teilen des Militärs besaß, auch wenn sich der Großteil des Militärs noch loyal zeigte und es in der Folge zu einer Reihe von Disziplinarverfahren gegen renitente Offiziere kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auflösung der Volksfront und Laval-Attentat (1937-1938) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Laval1.jpg|thumb|[[Santiago Laval]], [[Präsident der Republik]] (1936-1938)]]&lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung führte zu einer Machtverschiebung innerhalb der sagradischen Rechten, wo radikale antikommunistische und autoritäre Kräfte zunehmend an Einfluss gewannen. Der auf dem Parteitag der [[Volksunion]] in [[Noyar]] Ende 1936 zum Parteichef gewählte [[Manuel Sants-Igualde]] vertrat das Konzept einer Verfassungsreform zur Stärkung der präsidialen Exekutive gegenüber dem Parlament und der Berücksichtigung korporatistischer Elemente in der Verfassung, um die Herrschaft der Linksparteien im Parlament einzuschränken. Die Rechten hofften vor allem, die Einführung einer Direktwahl zum Präsidentenamt könnte ein rechtes Gegengewicht gegen die Parteien der Linken schaffen und die Volksfrontmehrheit aufbrechen. Während sich diese Positionen noch auf dem Boden der parlamentarischen Verfassung befanden und weitverbreitete Reformvorstellungen reflektierten, setzten sich Teile der Parteijugend der UP, der sogenannten [[Jungzirkel]] für einen deutlich weitergehenden Verfassungsumbau in Richtung einer autoritären Herrschaft ein. Diese Radikalen gewannen zwar Ende der 1930er Jahre an Einfluss, ohne sich aber gegenüber den gemäßigten Kräften in der Partei durchsetzen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an sah sich die Regierung der Volksfront heftigen Angriffen von bürgerlicher Seite und aus dem Kreis der Unternehmerverbände ausgesetzt. Im Parlament verweigerten die katholische Rechte und weite Teile der Liberalen der Regierung jegliche Zusammenarbeit. Hinzu kamen bald nach ihrer Bildung bereits heftige Spannungen innerhalb des Linksbündnisses, vor allem zwischen gemäßigten und bürgerlichen Kräften und dem radikalen Flügel der Kommunisten. Auch bezüglich des 1936 ausgebrochenen Spanischen Bürgerkriegs geriet die Volksfrontregierung in Schwierigkeiten. Während Sozialisten und Kommunisten eine Beteiligung Sagradiens auf Seiten der republikanischen Kräfte forderten, lehnten die Radikalen eine solche ab und stellten die Regierung in Frage. Die [[Kabinett Saviola|zweite Regierung Saviola]], seit April 1936 im Amt, sowie die [[Kabinett Colón II|Nachfolgeregierung unter Angel Colón]] einigten sich daher auf eine Nicht-Intervention, womit das Volksfrontbündnis mit den Kommunisten endgültig zerbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nationale Opposition forderte von Laval die sofortige Ernennung einer Regierung der Rechten und die Auflösung der Nationalversammlung. Laval suchte aber vergeblich nach neuen Mehrheiten und betraute nacheinander mehrere Politiker der Mitte mit der Bildung einer Koalition der Einheit, die jedoch alle scheiterten. Als Folge löste der Präsident schließlich die Kammern auf und setzte Neuwahlen zum Parlament an. Die Regierung Colón blieb vorerst geschäftsführend im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung Lavals führte zu heftigen verbalen Angriffen der Rechten auf den Präsidenten, der als einseitig und klassenkämpferisch diffamiert wurde. Im aufgeheizten Klima des Wahlkampfs wurde Laval schließlich am Abend des 21. Februar auf offener Straße angeschossen. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb der Präsident. Als Attentater wurde ein Mitglied der faschistischen [[División Negra]] überführt, die trotz Verbots 1936 im Untergrund weiterarbeitete. Als Interimspräsident wurde der liberale Präsident des [[Rat der Republik|Rats der Republik]] [[Luciano Capón]] vereidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aprilwahlen 1938 und Regierung Sants ====&lt;br /&gt;
Aus den [[Aprilwahlen 1938]] gingen schließlich die Parteien der Rechten als Sieger hervor. Die zerstrittenen Parteien der ehemaligen Volksfront dagegen erlitten eine klare Niederlage, die auch durch die nationale Anteilnahme am Tod des ersten sozialistischen Präsidenten der Republik nicht verhindert werden konnte. Zu stark war die Enttäuschung auch vieler Linker über den Bruch der Volksfront und ihre politische und ökonomische Bilanz. Interimspräsident [[Luciano Capón]] wurde von der Nationalversammlung zum neuen Staatspräsidenten gewählt, neuer Regierungschef wurde der Wahlsieger [[Manuel Sants-Igualde]]. Dieser regierte in der Folge mit einer konservativ-liberalen Mehrheit im Parlament und suchte, sein Vorhaben einer Verfassungsreform durchzusetzen, wurde aber durch seine liberalen Koalitionspartner blockiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Sants setzte sich ein repressiver Kurs gegen radikale Kräfte auf der linken und rechten Seite durch. Gegenüber den Divisionisten legte Sants in der Folge eine harte Hand an den Tag und setzte das Verbot schließlich auch praktisch durch. [[León Francês]] blieb jedoch ohne Verurteilung, da er sich ins Ausland absetzen konnte. Gleichzeitig setzte die Regierung auch gegenüber der kommunistischen Linken auf repressive Maßnahmen und griff zum Instrument des Verbots und der Zensur im Namen von Republik, Staat und Volk. Die KPS blieb zwar von einem Verbot verschont, ihre Tätigkeit wurde aber stark limitiert und führende Politiker immer wieder wegen des Verdachts auf staatsgefährdende Tätigkeiten in ihrer Arbeit behindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte Sagradiens im Zweiten Weltkrieg (1940-1945) ===&lt;br /&gt;
==== Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und Programm der „Comunión Nacional“ ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Brüning.jpg|thumb|[[Manuel Sants-Igualde]], [[Präsident des Ministerrats]] (1938-1941)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der aggressiven Außenpolitik Hitlers reihte sich Manuel Sants in die internationale Reihe der Appeasement-Politiker ein und suchte einen Krieg zu verhindern. Auch nach dem Angriff Deutschlands auf Polen im Herbst 1939 erklärte der Ministerpräsident, keinen Grund für eine sagradische Intervention zu sehen. Sagradien blieb in der Folge neutral, steigerte aber die Rüstungsausgaben. Mit Beginn der Invasion Frankreichs durch deutsche Truppen im Mai 1940 stieg auch in Sagradien die Furcht vor einer Verwicklung in den Krieg. Die zahlreichen Anhänger eines Kriegseintritts auf Seiten der Alliierten verstummten mit zunehmendem Erfolg der Deutschen im Blitzkrieg. Der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland im Juni 1940 bestätigte die Regierung darin, dass ein neutrales Sagradien der beste Weg wäre, den befürchteten Angriff Deutschlands zu vereiteln. Am 1. Juni 1940 erklärte Premierminister Sants sein Programm der „Nationalen Kommunion“, in der das ganze Land die Integrität und Sicherheit der Nation verteidigen sollte. Im Zweiten Weltkrieg hielt das Land an der bewaffneten Neutralität fest und erklärte die Generalmobilmachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach dem Waffenstillstand in Compiègne kam es am 30. Juni zu einer parlamentarischen Abstimmung über ein Ermächtigungsgesetz gegenüber der Regierung Sants, das der Exekutive erlauben sollte, exekutive und legislative Abwehrmaßnahmen gegen einen befürchteten deutschen Angriff zu ergreifen. Auch Bürgerrechte wie die Pressefreiheit und die Versammlungsfreiheit sollten betroffen sein. Das Gesetz erhielt schließlich eine knappe parlamentarische Mehrheit, nachdem auch Teile des [[Partíu Radical]] zugestimmt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Juni-Regime und Verschärfung der Situation ====&lt;br /&gt;
Mit dem durch den nationalen Notstand erklärten Juni-Gesetz 1940 schlug Sagradien in der Bedrohungssituation einen zunehmend autoritären Weg ein. Die Befugnisse der Regierung wurden extensiv gebraucht und die Presse deutlich eingeschränkt. Die öffentliche Meinung wurde durch Zensur kontrolliert, extremistische und staatsgefährdende Propaganda wurde grundsätzlich verboten. Dazu gehörte auch, dass Aktivitäten der Linksparteien zunehmend kriminalisiert wurden. Sozialistische Versammlungen wurden mit der Begründung aufgelöst, sie dienten dem Feind als Angriffsgrund und zwängen Sagradien in den Weltkrieg. Nach anhaltenden Protesten der Sozialisten folgten im August 1940 schließlich weitere Restriktionen gegen führende Politiker des [[Partíu Socialista]] und der Kommunisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Winter 1939/1940 wurden in Sagradien insgesamt zwölf Internierungslager errichtet, in denen im Laufe der Jahre Kriegsflüchtlinge, gestrandete ausländische Soldaten, aber auch Kommunisten, Syndikalisten und Pazifisten festgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm der &amp;quot;Comunión Nacional&amp;quot; stärkte zwar einerseits das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter Volksschichten im Zeichen der außenpolitischen Bedrohung, führte aber auch zu einer Exklusion opponierender Kräfte aus dem nationalen Konsens. Im Inneren kam es zudem zu Notstandsmaßnahmen, die die republikanischen Freiheitsrechte der Bevölkerung merklich einschränkten. Als Geheimdienst im Inneren fungierte dabei die [[Policía Interior de Securitá]] (PIS), neben der unabhängig der [[Ordre Secreto]] besondere Funktionen übernahm und direkt dem Premierminister unterstand. Vor allem Kommunisten und Trotzkisten, aber auch bekennende Faschisten gerieten ins Fadenkreuz der Behörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral für den weiteren Kriegsverlauf sollte die Kontrolle über den [[Bretagnekanal]] werden, weswegen beide Kriegsseiten aktiv um die Gunst der Sants-Regierung in Sagradien warben. Bereits im Frühjahr 1940 hatte es britische Pläne gegeben, eine Invasionsarmee in die sagradische Bretagne zu entsenden, um den wichtigen Kanal unter Kontrolle zu bringen, ehe dies die Deutschen tun konnten. Diese wurden mit Rücksicht auf Sagradiens offiziellen diplomatischen Status aber nicht durchgeführt. Im Laufe des Jahres 1941 begann sich die öffentliche Meinung in Sagradien zum Krieg zu drehen. Die Zugeständnisse an Deutschland, mit dem Ziel die Neutralität zu wahren, wurden auch innerhalb der Nationalen Kommunion zunehmend unpopulär. Dazu kamen anhaltende Verletzungen der sagradischen Neutralität durch – angeblich versehentliche – deutsche Angriffe aus der Luft und auf See sowie Versuche, das Land durch Spione zu infiltrieren. Der Druck auf Sants, Deutschland den Krieg zu erklären, wurde in der zunehmend anti-deutsch gestimmten Öffentlichkeit immer größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kriegseintritt ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Poher.jpg|thumb|[[Luciano Capón]], [[Präsident der Republik]] (1938-1945)]]&lt;br /&gt;
Es kam in der Folge zu einem Zerwürfnis zwischen Sants und Präsident [[Luciano Capón]], der sich stärker an die Alliierten anlehnte und vor allem Großbritannien Unterstützung gegen die deutsche Bedrohung versprach. Als Santsa-Igualde den Präsidenten ultimativ aufforderte, sich seiner Neutralitätspolitik anzuschließen, wurde er im Dezember 1941, unmittelbar nach dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten, aus dem Amt entlassen. Zum Nachfolger ernannte Capón den parteilosen Finanzminister [[Sergio Rafael Dini]]. Sants blieb zwar Chef der Comunión, verlor ohne Regierungsamt aber zunehmend an Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung Capóns und Dinis erklärte [[Sagradien]] dem Deutschen Reich den Krieg und trat damit auf Seiten der Alliierten ins Kriegsgeschehen ein. Mit dem Kriegseintritt ging die Entscheidungsgewalt wesentlich auf Präsident [[Luciano Capón]] und den Oberbefehlshaber General [[Oscar Taglle Rodríguez]] über. Dagegen verlor die [[Nationale Kommunion]] schnell an Einfluss und wurde de facto aufgelöst. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde zudem ein Kriegskabinett gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der sagradischen Kriegserklärung nahmen deutsche Truppen schlagartig [[Fidelfe]] und weitere Städte an der sagradischen Ostküste ein, um sich den Zugang zum Kanal zu sichern ([[Operation Roderich]]). Binnen weniger Tage brachten deutsche Truppen nun große Teile des sagradischen Nordostens unter ihre Kontrolle und setzten dort den entlassenen Stellvertreter Manuel Sants [[Caro Mêstre]] als Chef einer Gegenregierung mit Sitz im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[Fidelfe]] ein ([[Regierung von Fidelfe]]), die als deutsche Marionettenregierung fungierte. In den besetzten Gebieten begannen die Deutschen – unterstützt von sagradischen Kollaborateuren – mit der Verfolgung der sagradischen Juden. Gleichzeitig bildete sich eine [[Resistença|Widerstandsbewegung]], die vor allem von [[PCS|Kommunisten]] und [[PS|Sozialisten]] getragen wurde. Der Partisanenbewegung gelangen wichtige Schläge gegen die Deutschen. Unterstützt wurden sie durch eine allgemeine Streikwelle, die das Regime in Fidelfe im Sommer 1944 nachhaltig destabilisierte. Der Landung der Allierten in der Normandie am 6. Juni 1944 folgte der endgültige Sieg der sagradischen Truppen und der Alliierten gegen Deutschland und die Mêstre-Kollaborateure. Die Kapitulation der letzten Regierungstruppen der Regierung von Fidelfe im August 1944 gilt als endgültiges Ende des Zweiten Weltkriegs auf sagradischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
=== Sagradien in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
==== Begründung des Nachkriegskonsenses (1945-1949) ====&lt;br /&gt;
Mit der Übertragung der gesamten Exekutivgewalt auf die [[Kabinett Dini II|Regierung Dini]] im Januar 1945 begann in Sagradien der zivile Wiederaufbau. Der Kriegszustand wurde beendet und die historische Zäsur zu einer Neubegründung der demokratischen Republik genutzt. Durch die Bedrohung des Krieges hatte sich nach den Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahre erstmals wieder ein nationaler Konsens etabliert, der genutzt werden sollte, auch dauerhaft ein Klima der Aussöhnung und der Zusammenarbeit über Lager und Klassen hinweg zu erreichen. Die Bürgerrechte wurden wieder in vollem Umfang eingesetzt und die verschärften Gesetze gegen Staatsfeinde wieder entschärft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 kam es schließlich erstmals seit 1938 wieder zu einer [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahl]]. Stärkste Kraft wurde die christdemokratische [[Volkspartei]] vor der [[PSU|Sozialistischen Partei]].&lt;br /&gt;
Die [[Volksunion]], die größte Rechtspartei der vergangenen Republik, hatte sich kurz vor der Wahl mit der linkskatholischen [[PDP]] zum [[Partíu Popular de Convergência]] vereinigt und hatte sich dabei ein stark von der katholischen Soziallehre geprägtes christdemokratisches Programm gegeben. 1947 folgte eine Neugründung im linken Lager, wo sich die [[PS|Sozialistische Partei]] mit kleineren Mitte-Links-Gruppierungen zur [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] vereinigten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag nach ihrer Konstituierung wählte die Versammlung 1945 [[Sergio Dini]] zum neuen Staatspräsidenten Sagradiens und den ehemaligen Ministerpräsidenten [[José António Saviola]] vom linksliberalen [[Partíu Radical]] zum neuen Präsidenten der Ministerrats, der die so genannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; aus Sozialisten, Christdemokraten, Kommunisten und Radikalen fortführte. In der Opposition dazu standen lediglich die konservativ-liberale Rechte, die jede Zusammenarbeit mit der kommunistischen Linken ablehnte, sowie mehrere Splitterparteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg hatte erreicht, dass die scharfen politischen und sozialen Konflikten der 1930er Jahre, die vor allem zwischen Linken und Rechten ausgefochten wurden, nun einem breiten nationalen Konsens und der Bereitschaft zur lagerübergreifenden Zusammenarbeit Platz machten. Die Partner der &amp;quot;Demokratischen Koalition&amp;quot;, von Kommunisten bis zu Katholiken, einigten sich daher auf ein umfassendes Wirtschaftsprogramm, das [[Sagradien]] zu einer gemischten Ökonomie aus marktwirtschaftlichen und planwirtschaftlichen Elementen machen sollte. Der Markt, so der Konsens, sollte durch einen starken Staat gebändigt werden. Zugleich führte die Demokratische Koalition die Tariffreiheit ein, erließ eine gesetzliche Mindestlohnregelung und einigte sich auf einige zentrale Verstaatlichungen. Dazu gehörte die Verstaatlichung des Energiesektors (vgl. [[Coesa]], [[SagraGas]]), der Montanindustrie (vgl. [[Sagracêr]], [[Ferrocel]]) sowie der Luftfahrt (vgl. [[Sagradêsa d'Aviación]]). Die Eisenbahn ([[RNFS]]) war bereits 1936 verstaatlicht worden. Die Automobilbranche wurde teiverstaatlicht (vgl. [[Zeda]], [[Cifa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gelang es der neuen Regierung, zentrale Streitfragen der Zweiten Republik im breiten Konsens zu lösen und die Polarisierung zwischen der Linken und der Rechten zumindest für eine gewisse Zeit lang zu überwinden. Gleichzeitig wurde an die Politik der [[Volksfront]]regierung der Dreißiger Jahre angeknüpft und der noch junge sagradische Wohlfahrtsstaat ausgebaut, der in den Folgejahren als Basis des ökonomischen Aufschwungs betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verfassungsrevision 1949/50 ====&lt;br /&gt;
Auch Verfassungspolitisch wagten die Koalitionäre Neuland und machten sich an eine umfassende Revision der [[Verfassung von 1893]], die vor allem der politischen Instabilität der vergangenen Jahrzehnte Abhilfe schaffen sollte. Zentrales Ziel der Reform war es, den Verfassungstext zu aktualisieren und zu modernisieren. Wichtigstes Vorhaben war es daher, einen Grundrechtekatalog in die Verfassung aufzunehmen, der die nur rudimentären Bestimmungen der Verfassung von 1893 umfassend ergänzen sollte. Dem Geist des Nachkriegskonsenses entsprechend wurde nun auch die Sozialpflichtigkeit des Eigentums festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich sollte aber auch die Regierungsstabilität erhöht und die Macht der parlamentarischen Exekutive gestärkt werden. Erstmals überhaupt wurde das Amt des Ministerpräsidenten auch offiziell in den Verfassungstext aufgenommen. Der Präsident der Republik ernannte zwar weiterhin die Minister, allerdings auf Vorschlag des Ministerpräsidenten, dessen faktisch bereits bestehende Rolle als Regierungschef damit konstitutionell verankert und zusätzlich gestärkt wurde. Schließlich sollte er die Politik der Regierung leiten und die Gesamtverantwortung tragen. Das Instrument des Misstrauensvotums wurde ausdrücklich an eine absolute Mehrheit der Abgeordneten gegen die Regierung gebunden, sodass das Prinzip des negativen Parlamentarismus auch formell in die Verfassung geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsens bestand zudem darin, dass der Senat, bisher gleichberechtigte zweite Kammer, an Kompetenzen einbüßen sollte, um die Handlungsmöglichkeiten der Regierungen zu erhöhen. Während aber Kommunisten und Sozialisten eine ersatzlose Abschaffung des Senats und den Übergang zum Einkammer-System befürworteten, wollten die bürgerlichen Parteien an der zweiten Kammer festhalten. Als Kompromiss einigte sich die gemeinsame Verfassungskommission der Nationalversammlung schließlich darauf, den Senat zu reformieren und zentraler Kompetenzen zu berauben, aber nicht gänzlich abzuschaffen. Aus dem symmetrischen wurde so ein asymmetrischer Bikameralismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1949]] entschieden die Wähler mit deutlicher Mehrheit für die Parteien, die sich für die Verfassungsrevision aussprachen. Die neu gewählte [[Nationalversammlung]] verabschiedete das Verfassungsgesetz schließlich am 30. August 1949 mit deutlicher Mehrheit und gab es damit zur Volksabstimmung frei. In einem Referendum am 1. November 1949 sprachen sich fast 80 Prozent der sagradischen Wähler für den neuen Verfassungstext aus, der daraufhin zum 1. Januar 1950 in Kraft trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beginn der Ära Luciaro (1948-1953) ====&lt;br /&gt;
Bereits vor der Verabschiedung der neuen Verfassung war die Nachkriegskoalition aus Christdemokraten, Liberalen, Sozialisten und Kommunisten im Zuge des beginnenden Kalten Kriegs zerfallen. Die Frage der Westbindung der Regierung, vor allem der Inanspruchnahme der amerikanischen Marshallplan-Hilfe führte schließlich zum Bruch mit den Kommunisten, die das Kabinett im März 1947 verlassen mussten. Danach wurde die Koalition als ''Zentrumsblock'' ohne die Kommunisten fortgesetzt. Nach einer Regierungskrise Ende 1948 - die Radikalen verließen vorübergehend die Regierungskoalition – wurde Ilpa als Ministerpräsident durch den Christdemokraten [[Paulo Luciaro]] abgelöst, blieb aber als Außenminister in der Regierung. Die Koalition blieb damit stabil und wurde auch nach der [[Parlamentswahl 1949]] zunächst fortgeführt, bei der die Christdemokraten sich als stärkste Kraft behaupten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luciaro und Ilpa beteiligte sich Sagradien wesentlich am Aufbau eines westlichen Militärbündnisses, so 1948 am Brüsseler Pakt mit Großbritannien, Frankreich und den Benelux-Staaten sowie 1949 an der Gründung der NATO. In der Folge gehörte Sagradien unter den überzeugten Europäern Luciaro und Ilpa zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und beteiligten sich an den Projekten weiterer europäischer Bündnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der Amtszeit von Präsident [[Sergio Rafael Dini]] im Jahr 1950 fanden erstmals [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1950|Direktwahlen zum Präsidentenamt]] statt, bei denen der 81-jährige Dini auf eine Wiederwahl verzichtete. Bei der Wahl konnte sich der Kandidat der Radikalen, der ehemalige [[Außenminister]] und erste Generalsektetär der Vereinten Nationen, [[David Pizarro Cordês]] überraschend in der zweiten Runde gegen den Christdemokraten [[Amentino Xavier-Castrell]] durchsetzen. In der ersten Runde hatte er noch den zweiten Rang nur knapp vor Außenminister [[Santo de l'Ilpa]] belegt. Mit dem Diplomaten Pizarro Cordês erhielt das Amt eine stark repräsentative Prägung. Pizarro Cordês suchte zwar außenpolitisch Akzente zu setzen, verzichtete innenpolitisch aber auf eine aktive Rolle und wurde auch nicht mit ernsthaften Regierungskrisen konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Christdemokratische Vorherrschaft (1953-1962) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Togliatti1.jpg|thumb|[[Paulo Luciaro]], [[Präsident des Ministerrats]] (1948-1959)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Austritt der Sozialisten aus der [[Kabinett Luciaro III|Regierung Luciaro]] endete 1953 die Zeit der großen Koalitionsregierungen aus Christdemokraten, Sozialisten und Radikalen. [[Paulo Luciaro]] blieb aber Ministerpräsident mit Unterstützung der Links- und Rechtsliberalen in der [[Abgeordnetenkammer]]. Bei der [[Parlamentswahl 1954]] erreichte die [[Volkspartei]] mit 42 Prozent der Stimmen das bis heute beste Ergebnis einer einzelnen Partei bei nationalen Wahlen in Sagradien. Die oppositionelle sozialistische [[ASUL]] dagegen fiel unter die 30-Prozent-Marke zurück und verlor für Jahre den Anschluss an die Christdemokraten. Diese regierten in der Folge in einer konservativ-liberalen Regierung mit den Parteien des liberalen Wahlbündnisses [[Unión Democrática]], das sich anlässlich der Parlamentswahl um [[PRR]] und [[MRL]] gebildet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch wurde nun im Bündnis mit den Liberalen eine stärker auf eine freie Marktwirtschaft ausgerichtete Politik verfolgt, ohne aber den Nachkriegskonsens aufzukündigen. Auf den sozialpolitischen Basisentscheidungen der Vorgängerregierungen gründend, wurde diese Politik von weiten Teilen der Bevölkerung als großer Erfolg empfunden, zumal der Nachkriegsboom nun in seine dynamischste Phase überging und für über ein Jahrzehnt wirtschaftliches Wachstum und soziale Sicherheit gleichzeitig ermöglichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch behielt die Regierung Luciaro jedoch den bisherigen Kurs bei und verfolgte weiterhin eine Politik der europäischen Integration. 1957 unterzeichnete Außenminister [[Carles María Ortega]] für Sagradien die Römischen Verträge, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft begründeten. Daneben bemühte sich die Regierung aber auch um eine Aussöhnung mit dem Nachbarn [[Mikolinien]], die 1955 schließlich in den [[Golische Verträge|Golischen Verträgen]] resultierte. Darin wurde die seit Jahrhunderten strittige Frage der Zugehörigkeit der golischen Gebiete endgültig geklärt und den in beiden Staaten lebenden golischen Minderheiten ebenso wie den sagradischen bzw. mikolinischen Minderheiten im jeweils anderen Staat umfassende Schutzrechte zugesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Christdemokraten wurde auch bei der [[Präsidentschaftswahl 1955]] sichtbar, bei denen sich der langjährige [[Bürgermeister von Semest]] und [[Senat]]spräsident [[Fernando de la Roya]] deutlich durchsetzen konnte. Der christlich-soziale Roya wurde schnell zu einer parteiübergreifenden Integrationsfigur für die gesamte Nation und füllte damit stärker als sein Vorgänger die Rolle eines Landesvaters aus. Obwohl ein Anhänger großer Koalitionen beließ er es bei der eingespielten Mitte-Rechts-Koalition unter Führung [[Paulo Luciaro]]s, der eindeutig die prägende Politikerpersönlichkeit des Jahrzehnts und der gesamten Nachkriegsphase darstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Luciaros Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 1958]] erneut eine deutliche Mehrheit in der Abgeordnetenkammer gewonnen hatte, wurde die Regierung zunächst unter Luciaros Führung fortgesetzt, doch mehrte sich allmählich Kritik am Regierungschef, bei dem zunehmend Alterserscheinungen sichtbar wurden. Luciaro übergab schließlich 1959 sein Amt als Regierungschef an den bisherigen Finanzminister [[Carles Angel Favale]], der sich parteiintern gegen Luciaros Favoriten [[Dián Jocéntilo Sánchez]] und den Außenminister [[Carles María Ortega]] hatte durchsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende des sagradischen Kolonialreichs ===&lt;br /&gt;
Das sagradische Kolonialreich in Amerika, Afrika und Asien wurde nach dem 2. Weltkrieg schrittweise dekolonisiert. Ein wichtiger Schritt war dabei die Verfassung von 1949, in der die Überseekolonien zu autonomen Konföderationen der Sagradischen Republik mit eigenen Selbstverwaltungsrechten erklärt wurden. Ziel war es, die bisherigen Kolonien schrittweise und geordnet in eigene Verwaltung zu übergeben, ohne aber die geostrategische und ökonomische Bindung ans Mutterland ganz abreißen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Joannianen ====&lt;br /&gt;
Bereits die [[Volksfront]]regierung hatte mit der [[Joannianen|Joannianischen Union]] 1937 auf dem Boden der Kolonie [[Sagradisch-Ostindien]] einen semi-unabhängigen Staat im Pazifik geschaffen, innere Autonomie verliehen und damit den Grundstock für die Entwicklungen nach 1945 geschaffen. Die Entwicklungen auf den Joannianen verliefen jedoch weniger stabil als erhofft. Mehrere Putschversuche führten 1948 schließlich zu bürgerkriegsähnlichen Aufständen. Massenproteste der Opposition gegen den autokratischen Machthaber [[James Motaro]] führten 1948 schließlich zum Aufstand und Bürgerkrieg, in dem sich die Befürworter der vollständigen Unabhängigkeit von Sagradien durchsetzen konnten. Die neue Regierung erklärte die Union für aufgelöst und rief die [[Joannianische Republik]] aus, die sich von Semest vollständig unabhängig erklärte. Die sagradische Regierung erkannte die Unabhängigkeit schließlich 1949 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Indien ====&lt;br /&gt;
Die Kolonialstädte in [[Sagradisch-Indien]] Vizagapatam, Masulipatnam und Cannanore wurden 1949 und 1954 per Vertrag an das unabhängig gewordene Indien übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Afrika ====&lt;br /&gt;
Als erste afrikanische Kolonie erhielt [[Sagradisch-Westafrika]] 1946 die Selbstverwaltung in Form der [[Westafrikanischen Föderation]] mit einem eigenen Parlament und einer eigenen Regierung. Infolge eines Unabhängigkeitsreferendums ging aus der Föderation 1955 die unabhängige [[Republik Belhami]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr wie Belhami, 1946, erhielten auch [[Sagradisch-Ostafrika]] (Rovuma) und [[Cenâu]] die Selbstverwaltung, die zusammen die [[Konföderation von Rovuma, Niassa und Cenâu]] bildeten. 1955 erklärte sich Rovuma/Niassa schließlich im Einvernehmen mit der sagradischen Regierung für vollständig unabhängig und bildete den [[Rovuma|Staat Rovuma]]. Die zur Kolonie gehörende Insel [[Cenâu]] blieb jedoch auf eigenen Wunsch hin sagradisch und ist heute eines der [[Überseegebiete]] der Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde die [[Konföderation von Ríu Ogüé und Cabinda]] als selbstverwaltendes Gebiet auf dem Boden der beiden Kolonien [[Ríu Ogüé]] und [[Sagradisch-Kongo]] gegründet. Die Konföderation endete 1956 durch die erklärte Unabhängigkeit der [[Republik Oguana]]. [[Cabinda]] folgte wenig später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]], de facto bestehend aus den beiden Hafenstädten Hafun und Aluula, wurde 1949 in eine Konföderation der beiden Freistädte umgewandelt, die weiterhin mit Sagradien assoziiert bleiben sollten. Die Freistädte wurden jedoch 1960 nach Begründung der unabhängigen Republik Somalia auf dem Boden des britischen und des italienischen Teils annektiert und schließlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitgehend von Weißen bewohnte Siedlerkolonie auf den [[Inseln von Aziz]] wurde von Sagradien nicht als Kolonie, sondern als integraler Teil des Mutterlandes betrachtet und entwickelte keine vergleichbar starke Unabhängigkeitsbewegung wie auf dem afrikanischen Festland. Entsprechend war Aziz als eine der sagradischen Provinzen verfasst. Erst auf Druck einer zunehmend einflussreichen Autonomiebewegung hin erhielten die Inseln 1967 die innere Autonomie mit dem Status einer [[Sagradische Regionen|Autonomen Region]] der Sagradischen Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1960er und 1970er Jahren ===&lt;br /&gt;
==== Rückkehr der Sozialisten in die Regierung (1962-1967) ====&lt;br /&gt;
Unter Ministerpräsident [[Carles Angel Favale]] wurden zunehmend Probleme der deutlichen Vorherrschaft der Christdemokraten sichtbar. Anders als sein Vorgänger fehlten ihm wesentliche Integrationskompetenzen, stattdessen neigte der konservative Regierungschef eher dazu, das politische Feld zwischen Anhängern und Gegnern zu polarisieren. Es fehlte ihm aber auch an parteiinterner Macht zu einer starken Führung, die erst sich nach wie vor mit dem Parteivorsitzenden Luciaro teilen musste. In Kombination mit den Ansätzen einer gesellschaftlichen Liberalisierung gerieten die Christdemokraten nun in eine Krise, die bei der [[Parlamentswahl 1962]] zu deutlichen Verlusten für die Volkspartei führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kam es schließlich zur Bildung einer Großen Koalition aus [[PPC]] und [[ASUL]] unter dem bisherigen Innenminister [[Martín Ánibal Costa]]. Zuvor hatten die Sozialisten ihre Regierungsbeteiligung von einer Ablösung Favales abhängig gemacht, woraufhin Präsident De la Roya den beidseitig akzeptablen Costa mit der Regierungsbildung beauftragt hatte. Favale blieb als Finanzminister im [[Kabinett Costa|Kabinett]], für die Sozialisten wurde [[Iacovo Del Pérez]] Vizepremier und Außenminister. Anders als zehn Jahre zuvor blieb die Zeit der nunmehrigen Großen Koalition aber nur eine Übergangsphase. Von Beginn an fehlte es den Koalitionspartnern an gemeinsamen Politikprojekten, die einen politischen Konsens und ein längerfristiges Regierungsprogramm begründet hätten. Nach nicht einmal einem Jahr im Amt zerbrach die Koalition, woraufhin Präsident Roya mit Zustimmung der beiden Regierungsparteien erstmals die [[Abgeordnetenkammer]] auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Parlamentswahl 1963|Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer im Dezember 1963]] gingen schließlich erstmals in der Nachkriegszeit die Sozialisten als knapp stärkste Partei hervor. Deren Generalsekretär [[António Santiago]] erhielt von Präsident Roya den Regierungsbildungsauftrag und konnte sich nach schwierigen Koalitionsverhandlungen schließlich auf eine Koalition seiner [[ASUL]] mit den beiden liberalen Parteien [[PRD]] und [[UDS]] einigen. Die innerlich zerstrittenen Christdemokraten dagegen wurden erstmals überhaupt in der Nachkriegszeit in die Opposition verbannt, wo ein schwieriger Neuordnungsprozess und ein handfester Machtkampf um die Parteiführung ausgetragen wurden. Aus diesem ging schließlich [[Carles Angel Favale]] als Sieger hervor, der 1964 die Führung von Partei und Opposition übernahm. Sein Konkurrent [[Carles María Ortega]] konnte sich dagegen bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] als Nachfolger von Ariel de la Roya durchsetzen, der nach zehn Jahren nicht erneut kandidieren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Führung der Sozialisten wurde die große Linie der bisherigen Nachkriegspolitik im Grunde fortgesetzt. Vor allem außenpolitisch knüpfte die Mitte-Links-Koalition an die Politik der Vorgängerregierungen an und suchte sowohl die europäische Integration als auch die Zusammenarbeit mit [[Mikolinien]] (in Form von Dreistaatengesprächen mit Mikolinien und [[Sancristo]]) fortzuführen. Die Koalition bemühte sich aber um eine innenpolitische Liberalisierung und setzte unter dem jungen [[Erziehungsminister]] [[Joán Caval]] eine umfangreiche Bildungsreform durch, die die höheren Bildungseinrichtungen stärker als bislang auch für Arbeiterkinder und Mädchen öffnen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regierungschef António Santiago verstarb im Juni 1964 nach nur wenigen Monaten im Amt an den Folgen eines Herzinfarktes. Nachfolger wurde sein Parteifreund und bisheriger Außenminister [[Iacovo Del Pérez]], der die Regierungskoalition mit den Liberalen fortsetzte. Diese geriet seit 1966 aber in zunehmende wirtschaftspolitische Gegensätze, nachdem es zu einer deutlichen Flaute in der Konjunktur gekommen war, die den Nachkriegsboom vorerst beendete. Da sich Sozialisten und Liberale nicht auf eine gemeinsame Lösung der Krise einigen konnten, zerbrach die Koalition Ende 1966. Dem Austritt der UDS-Minister aus dem Kabinett folgte Anfang 1967 schließlich ein Misstrauensvotum gegen Del Pérez in der Abgeordnetenkammer, woraufhin Präsident [[Carles María Ortega]] das Parlament vorzeitig auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konservative Regierung und gesellschaftlicher Reformaufbruch (1967-1970) ====&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1967]] ging schließlich die oppositionelle [[Volkspartei]] wieder als Sieger hervor. Deren Vorsitzender [[Carles Angel Favale]] wurde zum zweiten Mal zum Regierungschef einer Koalition aus [[PPC]] und [[UDS]] ernannt, die jedoch von der Unterstützung der linksliberalen [[PRD]] abhängig war. Das politische Führungspersonal blieb damit im wesentlichen das Alte. Doch zeichnete sich bei der Wahl auch der Keim neuer politischer Instabilität ab. Mit der [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] des Publizisten [[António Blanxard Rovira]] zog eine neue populistische Kraft ins Parlament ein, die vor allem die Unsicherheit großer Teile der Bevölkerung mit der zunehmenden Modernisierung des Landes und der sich abzeichnenden gesellschaftlichen Liberalisierung repräsentierte. Mit Parolen gegen den angeblich sozialistischen Konsens der dominierenden Parteien und gegen die Steuerlast des Sozialstaates bediente die Bewegung Ressentiments und Abstiegsängste besonders des zunehmend marginalisierten Alten Mittelstandes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite drängte aber ein zunehmender Teil der Bevölkerung und der jüngeren Eliten auf weitergehende gesellschaftliche Reformen und eine Öffnung des als erstarrt empfundenen sozialen Systems und der moralischen Standards. Sichtbarster Ausdruck dieses Bestrebens wurde bald schon die linke Studentenbewegung, die in der neuen konservativ-liberalen Regierung und besonders in ihrem Chef Favale das kapitalistisch-reaktionäre Feindbild sah. Viele Protestaktionen richteten sich gegen den autoritären Geist der konservativen Gesellschaft, gegen den nach Meinung vieler Studenten und Intellektueller um sich greifenden Materialismus der Wohlstandsgesellschaft und gegen die sich ausbreitende Technokratie. Neben konkreten Zielen, wie Verbesserung der Studienbedingungen, Demokratisierung der Hochschulen sowie der Gesellschaft und einem Ende des Vietnamkriegs, standen auch unterschiedliche Forderungen nach einer anderen Gesellschaft und nach einer Überwindung der rigiden konservativen Sexualmoral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Proteste der Studenten, die bereits Ende 1967 begonnen hatten und verschiedene Ziele gleichzeitig verfolgten, mündeten im Folgejahr schließlich in einer politischen Krise, nachdem es im April 1968 bei der Besetzung der [[Luis-Cavaller-Universität]] in [[Semest]] zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen war, bei denen ein Student tödich verletzt wurde. Es kam in der Folge zu heftigen Anschuldigungen gegen die Regierung und zu weiteren Demonstrationen, die im Juli schließlich in einer Regierungskrise mündeten, nachdem ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eine Mitschuld des damaligen Innenministers [[Santiago Quixón]] festgestellt hatte. Der Austritt der liberalen Minister aus der Regierung zwang [[Carles Angel Favale]] schließlich, Quixón und den zuständigen Staatssekretär zu entlassen und eine umfangreiche Aufklärung zuzusichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.171.175</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Geschichte_der_Sagradischen_Republik&amp;diff=34151</id>
		<title>Geschichte der Sagradischen Republik</title>
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		<updated>2017-02-13T19:54:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.171.175: /* Weltwirtschaftskrise in Sagradien (1929-1934) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Zweite Republik ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Revolution ===&lt;br /&gt;
==== Soziale und ökonomische Krise ====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt des langjährigen sagradischen Premierministers [[Jacquel de Montevil]] im Jahr 1873 wurde in Sagradien eine Ära der relativen Restauration eingeleitet. Die Spaltung der Liberalen in einen [[Partíu Radical|radikalen]] und einen [[Partíu Moderata|moderaten]] Flügel begünstigte den konservativen [[Partíu Conservador]], der sich für ein starkes Königtum und eine Einhegung der bürgerlichen Rechte aussprach und bei mehreren Wahlen der 1870er Jahre eine deutliche parlamentarische Mehrheit erringen konnte. Gleichzeitig begann sich neben der radikal-liberalen auch eine [[Partíu Socialista|sozialistische Linke]] zu formieren, deren Einfluss auf die Arbeiterbewegung im Zuge der Industrialisierung stieg. Dazu kam seit den 1870er Jahren auch eine handfeste ökonomische Krise in Form einer langjährigen Depression, die die soziale Lage vor allem der Arbeiterschaft verschlimmerte und die sozialen Spannungen verstärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konstitutionelle und politische Krise ====&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren kam zur ökonomisch-sozialen Krise eine Reihe von verfassungspolitischen Auseinandersetzungen, in denen sich die monarchisch-katholische Rechte auf der Seite der Regierungsmacht und die liberale Linke auf Seite einer stärkeren Parlamentarisierung gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Liberalen die [[Parlamentswahl 1884]] gewinnen konnten, kam es zum Dauerkonflikt zwischen Parlament und den konservativen königlichen Regierungen. Nachdem König [[Philipp IX.]] 1887 das Parlament aufgelöst hatte und es zu einem neuerlichen Sieg der Liberalen gekommen war, weigerte sich der König im Streit um einen neuen Haushalt kurzerhand, das Parlament noch einmal einzuberufen und setzte unter dem Vorwand juristischer Untersuchungen den Parlamentspräsidenten [[Cornélio de Martín]] fest, um ihn an  einer selbständigen Einberufung des Parlaments zu hindern. Die damit ausgelöste [[Verfassungskrise 1887/88|Verfassungskrise]], in der der König ohne das Parlament regierte, kostete vor allem die gemäßigte Linke an Ansehen, die zwar gegen das Verhalten des Königs empört demonstrierte, eine gewaltsame Auseinandersetzung aber fürchtete. In der Folge kam es im ganzen Land zu einem Erstarken radikaler, republikanischer und sozialistischer Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitte 1888 konnte die Krise beigelegt werden und das wieder zusammengetretene Parlament legitimierte nachträglich einige Entscheidungen des Königs, weigerte sich aber dem König eine Indemnität auszusprechen, sodass dieser das Haus bald wieder auflöste und Neuwahlen ansetzte, von denen vor allem die Republikaner profitieren, die trotz Zensuswahl und benachteiligendem Mehrheitswahlrecht auf 11 Prozent der Stimmen kamen und in einigen Großstädten sogar stärkste Kraft wurden. Philipps Premierminister [[Gustavo Conte de Montxerent]] reagierte mit der Verhaftung führender Republikaner und einer Verschärfung von Zensur und Versammlungsrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Winterkrise 1890 und Januarrevolution 1891 ====&lt;br /&gt;
Nach einem harten Winter 1889/1890 heizten Hungersnöte die ohnehin gespannte Lage an und im ganzen Jahr 1890 kam es überall im Land zu Verhaftungen republikanischer und sozialistischer Agitatoren und zu Aufständen gegen die konservative Regierung des [[Conte de Montxerent]], bei denen immer wieder Arbeiter festgenommen, verletzt oder getötet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] im Dezember 1890 verhängte Generalstreik führte schließlich zur Eskalation. Nachdem sich Arbeiter im ganzen Land mit streikenden Arbeitern in den Industriegebieten von [[Bordez]] und [[Oller]] solidarisiert hatten, kam es zum gewaltsamen Einsatz bewaffneter Truppen gegen die Streikenden, der zu heftigen Protesten auch in manchen bürgerlichen Kreisen führten. In vielen Städten sammelten sich Arbeiter und bürgerliche Protestanten zu Demonstrationen gegen die Regierung, die sich bald auch gegen den König selbst zu wenden begannen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich aufständische Arbeiter Zutritt zum Rathaus von [[Semest]] verschafften und die Kontrolle über das Stadtzentrum übernahmen, fürchtete die Mehrheit der Abgeordneten in der Deputiertenkammer eine soziale Revolution. Inzwischen hatten sich in Semest und in einigen anderen Großstädten des Landes [[Revolutionäre Räte]] gebildet, die von radikalen Republikanern und Sozialisten beherrscht wurden. Unter dem Druck der Straße mussten König und Regierung am 21. und 22. Januar 1891 die Stadt verlassen. Nach mehreren Resolutionen erklärte die linke Mehrheit in der Abgeordnetenkammer am 26. Januar eigenmächtig die Regierung des konservativen Grafen von Montxerent für abgesetzt und suchte auf diesem Weg eine Parlamentarisierung herbeizuführen. Bereits am Folgetag, dem 27. Januar erließ die Kammer eine neue Wahlresolution, die die Ausarbeitung eines neuen Wahlrechts auf Grundlage der allgemeinen Volkswahl ankündigte. Zudem bestellte sie einen &amp;quot;Exekutivausschuss&amp;quot; unter der Führung des liberalen Abgeordneten [[Cornel Gil-Lerma]], der in Abwesenheit einer königlichen Regierung die Amtsgeschäfte übernehmen solle. Im Parlamentsbeschluss beriefen sich die Abgeordneten auf die &amp;quot;ständische Tradition der Codices Magni&amp;quot; und setzten sich damit über den Willen der Nobelnkammer hinweg, die erst gar nicht mehr einberufen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge nahm die Kammer Verhandlungen mit den aufständischen Revolutionären Räten auf und setzte sich mit dem König in Verbindung, der noch immer fernab der Hauptstadt weilte und die Entwicklung abzuwarten suchte. Unterdessen einigten sich die Parlamentarier auf baldige [[Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung 1891|Neuwahlen zu einer Nationalversammlung]] nach den Bestimmungen eines neuen Wahlgesetzes, das &amp;quot;im Namen des Volkes, der Stände und des Königs&amp;quot; promulgiert wurde, ohne dass König Philipp IX. Einfluss auf den Prozess hätte nehmen können. Vor vollendete Tatsachen gestellt, rief König Philipp widerwillig dazu auf, den Exekutivausschuss unter der Führung Gil-Lermas als provisorische Regierung anzuerkennen, verweigerte diesem aber die offizielle Ernennung zum Kronkanzler und Ministerpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zur Republik ===&lt;br /&gt;
==== Aprilwahlen und Juni-Proklamation 1891 ====&lt;br /&gt;
Mitten im Wahlkampf kam es zur sogenannten &amp;quot;Lunes-Affäre&amp;quot;, in der der Thronfolger von republikanisch gesinnten Liberalen als reaktionärer Feind der Cortes diffamiert und erfolgreich diskreditiert wurde. In der aufgeheizten Atmosphäre schlugen sich zahlreiche frühere Anhänger der parlamentarischen Monarchie auf die Seite der Republik, &amp;quot;weil der gütige parlamentarische Monarch in diesem Land nicht vorhanden ist&amp;quot;, wie der Schriftsteller [[Cornell Demarques]] festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund gingen aus den Aprilwahlen 1891 schließlich Liberale, Radikale und Sozialisten als Sieger hervor. König Philipp verließ noch in der Wahlnacht das Land und erklärte seine Abdankung zugunsten seines Sohnes [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]], den er als Philipp X. zum König erhob. In ihrer Sitzung am 5. Juni 1891 verabschiedete die neue Verfassungsgebende Versammlung mit deutlicher Mehrheit die sogenannte &amp;quot;Juni-Proklamation&amp;quot;, in der sich die [[sagradische Nationalversammlung]] zur &amp;quot;alleinigen Inhaberin der Regierungsgewalt der Sagradischen Nation&amp;quot; erklärte (&amp;quot;la sola poder governante de la Nación es síu nela Asamblea Nacional&amp;quot;). Ein Antrag auf Ausrufung der Republik wurde zwar nicht zur Abstimmung gestellt, ebensowenig erkannte die Versammlung aber den neuen König an und erklärte sich auf Antrag monarchistischer Parlamentarier lediglich zu &amp;quot;Beratungen mit dem Prinzen Joseph Philipp [...] über eine Erhebung zum König&amp;quot; bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war das sagradische Königtum zwar noch nicht abgeschafft. Es wurde auch eine Kommission gebildet, die Verhandlungen mit dem Thronfolger zur Übernahme des Throns führen sollte. Das Parlament erklärte sich de facto aber zum alleinigen Souverän und machte die Erhebung zum König vom eigenen Gutdünken abhängig. In einer vielzitierten Antwortnote ließ der Thronfolger am 11. Juni das neue Parlament wissen, als &amp;quot;König von Gnaden der Feinde Gottes&amp;quot; nicht zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vom Novemberstatut zur Ausrufung der Republik (1891-1893) ====&lt;br /&gt;
Die Nationalversammlung arbeitete in der Folge ein provisorisches Verfassungsstatut aus, das im November als ''Estatú de Governo'' in Kraft trat. Darin wurde die gewählte Nationalversammlung zum Inhaber der vollen Staatsgewalt erklärt und die zuvor bereits aufgelöste Nobelnkammer endgültig abgeschafft, womit Sagradien ein Einkammerparlament erhielt. Das Novemberstatut vermied es, Bestimmungen über das Staatsoberhaupt zu erlassen. Stattdessen wählte das Parlament den Liberalen [[Francês de Píu-Castellán]] zum neuen Präsidenten des Exekutivrates. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit gingen in Semest die Kämpfe weiter, nachdem eine Gruppe radikaler Republikaner die soziale Revolution weiterführen und die Eigentumsordnung anfechten wollten. Unter Kriegsminister [[Luis María del Castós]], der in der Stadt de facto als Diktator regierte, mussten die Aufstände gewaltsam niedergeschlagen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 1892 kamen die Verhandlungen mit dem weiterhin exilierten Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] zum Halt, der sich weiterhin weigerte, die Macht der Nationalversammlung anzuerkennen. Nach dem Bekanntwerden des &amp;quot;Briefes aus Chateauvieille&amp;quot;, in dem der Thronfolger seine Verachtung für die Nationalversammlung ausgesprochen hatte, war das Tischtusch endgültig zerschnitten. In Abwesenheit der royalistischen Abgeordneten, die die Abstimmung boykottierten, verkündete die Nationalversammlung am 2. Januar 1893 endgültig die Monarchie für abgeschafft. Die Symbole des Königtums wurden nun durch neue republikanische Symbole ersetzt. [[Luis Cavaller]] wurde durch die Nationalversammlung am 5. Januar 1893 zum [[Präsidenten der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt und trat damit offiziell die Nachfolge des Königs als sagradisches Staatsoberhaupt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Von der Versammlungsrepublik zur Januarrevision (1893-1895) ====&lt;br /&gt;
Mit den im April 1893 inkraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassungsgesetzen]] war die Sagradische Republik als ''Republik der Versammlung'' begründet. Historisch versuchte das junge Gemeinwesen an die Tradition der ständischen [[Erste Sagradische Republik|Ersten Republik]] von 1721-30 und die [[Codices Magni]] anzuknüpfen. Die gesamte Staatsmacht befand sich nun in den Händen der direkt gewählten Nationalversammlung, die als Einkammerparlament fungierte und neben der Gesetzgebung und dem Haushaltsrecht auch die Wahl des Präsidenten beanspruchte. Wahlen zur Nationalversammlung sollten nun alle zwei Jahre nach den Grundsätzen des allgemeinen Wahlrechts stattfinden, wobei alle Männer über 25 Jahre wahlberechtigt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die politische Krise anhielt, geriet die Republik schnell auch unter Druck von rechts. Feinde der neuen Staatsform fanden sich einerseits im Adel und in der Kirche, die die Ersetzung der alten Ordnung durch die Herrschaft des liberalen Bürgertums nicht akzeptierten, andererseits durch breite Volksschichten, die sich ebenfalls nicht durch die liberale Elite an der Spitze des neuen Gemeinwesens repräsentiert sahen. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen der Parlamentsmehrheit und dem Präsidenten um das Recht, Minister zu ernennen und zu entlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Salazar.jpg|thumb|[[Luis Cavaller]], [[Präsident der Republik]] (1893-1905)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] gingen die Republikaner daher gegenüber den Vorjahreswahlen deutlich geschwächt hervor. Gestärkt wurden vor allem die gemäßigten und konservativen Kräfte, denen die einseitige Ausgestaltung der Verfassung zugunsten des Parlaments zu weit ging. In der Folge setzte sich auch Präsident [[Luis Cavaller]] für eine Revision der jungen Verfassung ein, um die Exekutive zu stärken - dem &amp;quot;Biêniu de l'Asamblêa&amp;quot; folgte eine Phase der &amp;quot;konservativen Korrektur&amp;quot;. Die [[Januarrevisionen 1895]] wichen schließlich deutlich vom Konzept der ungeteiligen Parlamentsherrschaft ab und knüpften vielmehr an die konstitutionell-monarchische Ordnung der Liberalen Ära unter [[Jacquel de Montevil]] an. Das Einkammerparlament wurde wieder durch ein Zweikammersystem ersetzt, indem neben die direkt gewählte Abgeordnetenkammer eine indirekt gewählte [[Sagradischer Senat|Senatskammer]] trat, die als konservatives Gegengewicht gegen die Deputierten fungieren sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wirkte sich die Stärkung des Amtes des Präsidenten der Republik aus, dessen Amtszeit mit unmittelbarer Wirkung von drei auf sieben Jahre verlängert wurde und der das Recht erhielt, im Einvernehmen mit dem Senat die Nationalversammlung vorzeitig aufzulösen. Zudem setzte der Präsident de facto seine Prärogative über die Einsetzung und Absetzung der Regierung durch, die zwar weiterhin an das Vertrauen des Parlaments gebunden blieb, ebenso aber auch vom Präsidenten abhängig blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn des 20. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
==== Der gescheiterte Putsch von 1898 ====&lt;br /&gt;
Aus der [[Parlamentswahl 1895]] gingen erneut die gemäßigten Kräfte der [[Moderatas]] als klarer Sieger hervor, die sich für eine Konsolidierung der Republik auf Grundlage eines starken Bürgertums einsetzten und auf einen Konsens mit den Kräften des Ancien Régime hinarbeiteten. In Opposition zu den meist großbürgerlichen Moderaten drängten die eher kleinbürgerlichen [[Partíu Republicano Radical|Radicales]] auf eine Fortführung der konstitutionellen Revolution auf sozialem und politischem Gebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das versuchte Bündnis der Moderaten mit den Kräften der Restauration stieß bald an offensichtliche Grenzen und nutzte vor allem letzteren, die sich vor allem in Verwaltung und Militär halten konnten. Mit dem gescheiterten [[Putsch von 1898|Putschversuch vom 25. April 1898]] wurde diese Politik des Ausgleichs letztlich stark diskreditiert. Auslöser der Krise war ein Komplott führender monarchistischer Politiker und rechter Generäle um [[Arcélio del Carnet]], [[Filipe Conte d'Avís]] und [[Stefano Perón de Carilla]] gegen die demokratische Republik. Die Putschisten verfolgten das Ziel, die Monarchie des Hauses [[Vienne]] wieder einzuführen und den Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] aus dem Exil zurück auf den Thron zu führen. Die eigentliche Macht sollte damit aus der Hand der gewählten Volksvertreter auf einen kleinen Kreis adliger Eliten übertragen werden. In der Abwesenheit des Präsidenten [[Luis Cavaller]], verbreitete sich am Morgen des 25. April 1898 das Gerücht, die Nationalversammlung sei aufgelöst und die Monarchie unter dem exilierten ''[[José Filipe (Thronfolger)|König Philipp X.]]'' wiedereingeführt. Der folgende Versuch der Putschisten, die Nationalversammlung zu besetzen, schlug aber bereits in seinen Ansätzen fehl, da ein Teil der Putschisten noch in den Morgenstunden festgenommen wurde und wesentliche Kommunikationswege abgeschnitten waren. In der Konsequenz gelang es nur wenigen putschistischen Soldaten, das Parlamentsgebäude zu umstellen, zum Sturm des Gebäudes kam es aber zunächst nicht. Dennoch erklärten einige monarchistische Abgeordnete im Gebäude ihre Solidarität mit den Aufständischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident Cavaller erklärte sofort den Ausnahmezustand und ernannte General [[Luis María del Castós]] zum Inhaber der Exekutivgewalt. Bereits nach wenigen Stunden brach der Putschversuch jedoch in sich zusammen, da sich große Teile der Semestiner Bevölkerung, der Verwaltung sowie Teile des Militärs, die General de Castós loyal gegenüberstanden, mit der republikanischen Regierung solidarisierten und den Staatsstreich boykottierten. Die Putschisten mussten schließlich aufgeben, auch wenn es in der Folge noch wochenlang zu verschiedenen Erhebungen in den Regionen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozialgesetzgebung und Laizismus-Streit (1899-1905) ====&lt;br /&gt;
Der April-Putsch 1898 bewirkte letztlich das Gegenteil dessen, was er zu bewirken suchte. Statt die Monarchie zurückzubringen, führte die akute Bedrohung der jungen Republik zu einer Solidarisierung der längst zerstrittenen bürgerlich-liberalen Kreise und zu einem Machtgewinn der republikanischen Linken. Präsident [[Luis Cavaller]], der sich in der Krise als starker Mann präsentiert hatte und dem offenbar die Loyalität führender Militärs sicher war, wurde in der Folge von einer überwältigenden Mehrheit für eine weitere Amtszeit im Präsidentenamt bestätigt und entwickelte sich zur Integrationsfigur der jungen Republik. Die Putschisten von 1898 wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt, die Abgeordneten, die sich mit ihnen solidarisiert hatten, verloren ihr Mandat und durften 1899 nicht zur Parlamentswahl antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1899]] profitierten vor allem die Radikalen von der Stimmung im Land und gingen erstmals als stärkste Kraft hervor. Unter der Führung des Radikalen-Politikers [[Donado Salgado]] setzte eine laizistische Koalitionsregierung in der Folge zahlreiche Gesetze durch, die in einer &amp;quot;zweiten Revolution&amp;quot; einen Großteil der bis dahin ausgebliebenen Sozialreformen nachholten. Einerseits blieben umfangreiche Landreformen und Enteignungen wie von der aufstrebenden sozialistischen Linken gefordert aus. Andererseits aber wurden in einem weiten Linksbündnis von Liberalen bis hin zu den Sozialisten die Grundlagen für den modernen sagradischen Wohlfahrtstaat gelegt, indem nacheinander umfassende gesetzliche Unfall- und Krankenversicherungen eingeführt wurden, die als Basis für das nach und nach ausgebaute sagradische Sozialversicherungssystem dienten. 1913 folgte die Einführung einer gesetzlichen Rentenversicherung, 1936 die einer gesetzlichen Arbeitslosenversicherung. Darüber hinaus zielten die Reformen der &amp;quot;sinistra laica&amp;quot; auf eine klare Trennung von Staat und Kirche ab und schafften u.a. die Konfessionsschulen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die laizistische Koalition traf auf heftigen Widerstand der katholischen Rechten. Am energischsten stellte sich die radikal-nationalistische und populistische Bewegung der [[Nacional Renovadores]] unter der Führung von [[Daniel Lafontán]] gegen die &amp;quot;linke Republik&amp;quot;. Aber auch katholische und großbürgerliche Republikaner sowie konservative Monarchisten, die sich in der [[Unionistas|Unionistischen Partei]] sammelten, fanden sich in der Opposition zu der &amp;quot;sinistra laica&amp;quot;. Unter der Führung Lafontáns und des Unionisten [[Miquel Fernando Luisanto]] gewann die vereinigte Rechte die [[Parlamentswahl 1903]] und bildete in der Folge eine Regierung der &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;. Die Koalition führte die Konfessionsschulen wieder ein, stärkte die Klöster und baute den Einfluss der katholischen Kirche wieder aus. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke verfolgt, in der sich Sagradien zunehmend isolierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Präsidentschaft Cardinal (1905-1912) ====&lt;br /&gt;
1905 starb mit [[Luis Cavaller]] der erste Präsident der Republik, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Unter seiner Führung führte Sagradien unabhängig von der Zusammensetzung der jeweiligen Regierung und trotz Widerstand aus weiten Teilen der Linken die Kolonialpolitik der Monarchie unter neuen Vorzeichen einer &amp;quot;republikanischen Zivilisationsmission&amp;quot; fort. Als Cavaller 1905 wenige Monate vor Ende seiner zweiten Amtszeit starb, hatte sich aus der provisorischen Republik ein stabiles, wenn auch politisch heftig umkämpftes Gemeinwesen etabliert, das von breiten bürgerlichen Schichten getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Emile Loubet.jpg|thumb|[[Joán Cardinal]], [[Präsident der Republik]] (1905-1912)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachfolger Cavallers wählte die rechtsgerichtete Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Mit dem konservativen Militär saß ein Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik lange reserviert gegenübergestanden hatte, als Staatsoberhaupt aber die Integrität der Republik verteigite und eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich kategorisch ausschloss. Zunächst von Linken äußerst kritisch betrachtet und als potenzielle Gefahr für die Republik angesehen, entwickelte sich die Präsidentschaft Cardinals zu einem Integrationserfolg, indem der erzkatholische und ehemals monarchistische General zahlreiche Republikgegner für das Gemeinwesen gewinnen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Parlamentswahl 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich in sich zerfiel. Präsident Cardinal löste [[Parlamentswahl 1909|im Jahr 1909]] erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen ging jedoch die liberale [[Aliança Republicana]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft. Mit der [[Acción Popular]] und dem ebenfalls deutlich gestärkten [[Partíu Socialista]] gehörte nun ca. ein Drittel der Abgeordneten in der Kammer einer der beiden Parteien an, die in der Folge zu den großen Massenintegrationsparteien des Landes anwuchsen und das Ende der radikal-liberalen Dominanz im Parlament einläuteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Weltkrieg und Entstehung des Linksblocks (1914-1917) ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs wurde der parteilose [[Pier-Costantín Sant'Estrell]] zum Ministerpräsidenten einer liberalen Konsensregierung ernannt, die über eine breite parlamentarische Basis verfügte. Präsident [[Francisco Berlioz]] und seinem Ministerpräsidenten Sant'Estrell gelang es in der Folge, Sagradien aus dem Krieg herauszuhalten, auch wenn das Land offen mit den Alliierten sympathisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 1917]], bei der die Parteien der Linken den Sieg davon trugen, wurde der Radikalliberale [[Francisco Calbane]] zum Ministerpräsidenten ernannt. Er führte eine Regierung des [[Bloco de Sinistra]] an, die auch von den [[Partíu Socialista|Sozialisten]] unterstützt wurde. Mit [[Carles Sastre]] trat 1919 der erste sozialistische Minister in die Regierung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Regierung des [[Bloco de Sinistra]] war es, die laizistischen Reformen der ''sinistra laica'', unter [[Donado Salgado]] nur unvollständig durchgesetzt und inzwischen von mehreren Rechtsregierungen revidiert, endgültig zu einem Ende zu bringen und die strikte Trennung von Staat und Kirche durchzusetzen, um den Einfluss der als reaktionär betrachteten katholischen Kirche auf den sagradischen Staat zu brechen. Daneben pochten die Sozialisten auf weitgehende Sozialreformen, welche schließlich auf Basis der Sozialgesetzgebung von 1900-1902 den modernen sagradischen Wohlfahrtsstaat begründen sollten. Die Linksblockregierung arbeitete außerordentlich erfolgreich und konnte in ihren vier Regierungsjahren mit dem Schulgesetz von 1918, der Sozialgesetzgebung von 1919/20 und der Verfassungsreform von 1919 ihre wichtigsten Reformvorhaben umsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zwanziger und Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
==== Verfassungsreform 1919 ====&lt;br /&gt;
Bereits unter Sant'Estrell war 1916 eine Verfassungskommission eingesetzt worden, die umfassende Vorschläge für eine konstitutionelle Revision vorlegte. Unter der seit 1917 amtierenden Linksregierung wurde schließlich 1919 eine umfassende [[Verfassungsrevision von 1919|Verfassungsrevision]] durchgesetzt, die bei der folgenden vorgezogenen [[Parlamentswahl 1919]] erstmals zur Anwendung kam. An die Stelle des allgemeinen Wahlrechts der Männer über 25 Jahren trat nun das allgemeine Wahlrecht für Männer und – das war neu – auch für Frauen über 21 Jahren. Damit wurde in Sagradien wie in den meisten westeuropäischen Ländern zeitgleich auch das Frauenwahlrecht eingeführt. Zudem wurde die bisherige absolute Mehrheitswahl bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer durch die Verhältniswahl ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 wurden die ersten sagradischen [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1919|Parlamentswahlen]] nach dem Modus der Verhältniswahl mit Listen durchgeführt. Den Sieg trugen dabei erneut die Parteien der Linken davon. Die [[Partíu Socialista|Sozialisten]], unter den Bedingungen der Mehrheitswahl meist aufgrund des Wahlkreiszuschnitts benachteiligt, wurden mit einem Stimmenanteil von über 30 Prozent erwartungsgemäßg stärkste Kraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Stimmen des Linksblocks wurde im Januar 1919 der Radikaldemokrat [[Carles Simón López-Iregui]] zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Parlament hatte der liberale Amtsinhaber [[Francisco Berlioz]] auf eine Wiederwahl verzichtet. López-Ireguis Präsidentschaft bestand jedoch nur wenige Monate. In dieser Zeit litt sich der zögerliche Amtsinhaber unter gesundheitlichen Problemen und musste sich überdies starken Angriffen von Seiten der konservativen Presse erwehren. Im November 1919 zog er die Konsequenzen aus einer Verleumdungskampagne und trat von seinem Amt zurück. Zum Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] gewählt, der die Pressekampagne hart verurteilte und einen Kurs der starken Präsidentschaft ankündigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spaltung der Linken und Große Koalition (1917-1925) ====&lt;br /&gt;
Das Regierungsbeteiligung der Linken führte zu heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen in der Sozialistischen Partei. Gegen die Beteiligung der Sozialisten an der Regierung spaltete sich bereits 1917 der linke Flügel ab und bildete den oppositionellen [[Partíu Socialista Auténtico]], dem sich aber nur eine Minderheit von 21 Abgeordneten anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die russische Oktoberrevolution 1917 und der Streit um das Verhältnis zur Komintern führte endgültig zur Spaltung der Arbeiterbewegung in zwei konkurrierende Parteien. Während sich die Mehrheit des [[Partíu Socialista]] gegen die Komintern und für den eingeschlagenen reformistischen Weg entschied, setzten sich im PSA nach heftigen Auseinandersetzungen die ''Terceristas'' durch konnten und begründeten schließlich den [[Partíu Comunista Sagradês]], woraufhin die gemäßigten Unabhängigen 1919/22 wieder in die Mutterpartei zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spaltung der Sozialistischen Partei trug mit dazu bei, dass der Linksblock bei den [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1921|Parlamentswahlen 1921]] seine parlamentarische Mehrheit verlor. Zwar wurde der PS erneut stärkste Kraft, die Kommunisten gewannen aber ebenfalls 22 Mandate und die [[Radicales|Radikalen]]  erlitten schwere Verluste. Relativer Sieger der Wahl war die rechtsliberale [[Aliança Republicana]], die sich auf 74 Mandate verbessern konnte und nun mit den Parteien des Linksblocks eine Regierung der Großen Koalition ([[Governo del Horizonte Largo]]) unter dem Radikalen [[António Diaz]] bildeten. Die neue von der gemäßigten Linken zur gemäßigten Rechten reichende Regierung ergänzte die laizistischen Reformen und trug damit erheblich zu deren Etablierung bei. Die Regierung Diaz scheiterte zwar Anfang 1924, jedoch amtierten bis 1925 noch weitere Linksblock-Regierungen, die teilweise von den Liberalen toleriert wurden. Im Februar 1924 wurde mit [[Santiago Laval]] erstmals in der Geschichte der bürgerlichen Republik ein Sozialist Regierungschef, seine Regierung zerbrach aber bereits nach wenigen Monaten. Bis zur [[Parlamentswahl 1925]] amtierte schließlich eine Minderheitsregierung ohne sozialistische Beteiligung unter dem Radikaldemokraten [[Angel Colón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Ära der wechselnden Rechtskoalitionen (1925-1929) ==== &lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Linken und der laizistischen Parteien hatte in Kombination mit dem neuen Verhältniswahlsystem innerhalb der Rechten zu einem Umstrukturierungsprozess geführt. Vor allem ging es um eine festere Organisationsstruktur der zuvor zersplitterten Rechten. Nach den verlorenen Parlamentswahlen 1917 und 1921 reorganisierte sich die katholische Rechte schließlich in der [[Unión Popular]], die als straff organisierte Massenpartei nach Vorbild des erfolgreichen [[Partíu Socialista]] aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Unión Popular]] konnte schließlich erfolgreich die Katholiken im Land mobilisieren und auf diese Weise die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1925|Parlamentswahl des Jahres 1925]] für sich entscheiden. Mit 148 Abgeordneten wurden die Katholiken knapp stärkste Kraft im Parlament und unterbreiteten den geschwächten [[AR|Liberalen]] ein Angebot zur Zusammenarbeit. Präsident Sánchez ernannte jedoch den Führer der liberalen [[AR|Republikanischen Allianzpartei]] [[Daniel Laponte]] zum Ministerpräsidenten einer liberal geprägten Minderheitsregierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre waren von Auseinandersetzungen zwischen der liberal-katholischen Parlamentsmehrheit und dem linksbürgerlichen Präsidenten geprägt, der auf eine persönliche Teilnahme an der Regierung drängte und sich als Gegengewicht zum Parlament verstand. 1926 provozierte Sánchez eine regelrechte Verfassungskrise, als er bei einer Kabinettsumbildung sämtliche Ministerkandidaten der [[UP|katholischen Volksunion]] zurückwies, woraufhin Ministerpräsident [[Daniel Laponte]] seine Demission einreichte. Zum Nachfolger ernannte Sánchez den liberalen Außenminister [[Luciano Capón]], der schließlich eine Minderheitsregierung der Mitte bildete, die vom [[Partíu Radical]] und von der [[Aliança Republicana]] getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1926 schließlich gelang es der Parlamentsmehrheit, mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Mitglied der katholischen [[Volksunion]] zum Präsidenten der Republik zu wählen. Scalfín konnte sich unter anderem gegen Amtsinhaber [[Cristoval Sánchez]] durchsetzen, der eine Rückkehr ins höchste Staatsamt anstrebte. Scalfín ernannte erstmals seit einem Jahrzehnt wieder eine katholisch geführte Koalitionsregierung unter der Führung von [[Estefán Gaeta]], die sich auf den &amp;quot;Nationalen Block&amp;quot; im Parlament stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weltwirtschaftskrise in Sagradien (1929-1934) ====&lt;br /&gt;
Nach vier Jahren komplizierter Mehrheitsverhältnisse in der Nationalversammlung brachte die [[Parlamentswahl 1929]] eine deutliche Mehrheit für die Parteien der katholischen und liberalen Rechten. Nach dem Tod von Präsident [[Domênco Scalfín]] wurde schließlich der konservative Ministerpräsident [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als Kandidat des [[Bloco Nacional|Nationalen Blocks]] zum Präsidenten der Republik gewählt. Gaeta trat mit dem Willen an, eine starke und politische Präsidentschaft ins Werk zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltwirtschaftskrise stürzte Sagradien 1930 in eine schwere Krise. Die Arbeitslosigkeit stieg im Jahr 1931 rapide an und die Wirtschaftsleistung nahm ab. Soziale Krisen überströmten das Land. Die Regierung des Rechtsliberalen [[Daniel Laponte]] setzte jedoch auf eine Sparpolitik, um die eigene Finanzierungskrise zu überwinden, suchte gleichzeitig aber durch protektionistische Maßnahmen die eigene Wirtschaft zu schützen. Als die Parlamentsmehrheit ihre Unterstützung für diese Politik im Herbst 1931 aufgekündigt hatten, musste Laponte zurücktreten. Zum Nachfolger berief Präsident Gaeta den parteilosen Verwaltungsfachmann [[Santiago Francês-Domingues]], der ein [[Kabinett Francês-Domingues|&amp;quot;Expertenkabinett&amp;quot;]] aus &amp;quot;unabhängigen Persönlichkeiten&amp;quot; anführte, die das Vertrauen des Präsidentne genossen. Stärker als die Vorgängerregierung verfolgte die neue Mitte-Rechts-Regierung eine Deflations- und Austeritätspolitik, die die sozialen Folgen der Wirtschaftskrise nochmals verschlimmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Expertenregierung Francês-Domingues ihre parlamentarische Unterstützung im Frühjahr 1932 verloren hatte, löste Präsident Gaeta das Parlament auf und schrieb [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1932|vorgezogene Neuwahlen]] aus, die eine deutliche Stärkung der politischen Ränder erbrachte. Die rechtsextremen Parteien erhielten 37, die Kommunisten 45 Mandate im Unterhaus. Gaetas Ziel einer absoluten Mehrheit für seine [[Volksunion]] und ihre Verbündeten scheiterte abermals. Dennoch gelang es der Regierung des Konservativen [[Manuel Sants-Igualde]] nun, mit einem stärker auf sozialen Ausgleich ausgerichteten Programm, eine neue Mehrheit hinter sich zu bringen, da sich erstmals auch die Sozialisten bereit fanden, mit der Rechten zusammenzuarbeiten und der Regierung außerordentliche Vollmachten zur Behebung der sozialen Krise zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herbstkrise 1934 ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Deschanel1.jpg|thumb|[[Estefán Gaeta d'Alejandro]], [[Präsident der Republik]] (1929-1936)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anhaltende soziale Notlage führte im ganzen Land zu einer Radikalisierung der politischen Situation. Angeheizt durch die sozialen Missstände florierten die rechten [[Aktionstruppen]], die ständig wuchsen und neue Anhänger der verarmten Mittelschichten anlockten. In Teilen des Landes standen sich seit den Dezemberwochen 1933 rechte und linke Schlägertruppen und paramilitärische Verbände gegenüber. Die kommunistischen [[Rote Garden|Roten Garden]] stellten sich den rechten Aktionstruppen entgegen und versuchten vielerorts, die Revolution auszulösen. Die Regierung Santês reagierte – von Präsident Gaeta bestärkt – mit eiserner Hand gegen die Rotgardisten, während die Truppisten vielerorts freie Hand erhielten. Die Politik gegenüber der radikalen Rechten blieb daher ambivalent. Ein erster Höhepunkt der Gewalt war die Ermordung des Kommunistenführers [[Lorenzo Sabal]] im September 1934. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krise steigerte sich von da an bis Ende Oktober 1934 zu einer handfesten Systemkrise. Auslöser war die Festnahme einer kleineren Gruppe von Faschisten, die für den Mord an Sabal verantwortlich gemacht wurden. Der faschistische [[Frente Fraternal]] unter der Führung von [[León Francês]] organisierte daraufhin Straßenproteste gegen die &amp;quot;unnationale Verschwörung&amp;quot; und forderte die Entlassung des Polizeipräsidenten und den Rücktritt der Regierung von [[Manuel Sants]]. Als die Regierung daraufhin per Eil-Dekret ein Verbot des [[Frente Fraternal]] und mehrerer truppistischer Organisationen verabschiedete, eskalierte die Situation. Francês zog mit den Demonstranten am Abend des 1. November unter Schutz der Truppisten in Richtung Präsidentenpalast und forderte dort von Präsident [[Gaeta d'Alejandro]] die Ernennung Francês' zum Regierungschef. Trotzdem zögerte die Regierung Sants mit dem Einsatz bewaffneter Truppen, da sie sich der Loyalität der Staatsorgane nicht mehr sicher war. Stattdessen bat Sants Präsident Gaeta darum, den Ausnahmezustand zu erklären. Dieser reagierte am Morgen des 2. November 1934: Er entließ Sants aus seinem Amt, ernannte Innenminister [[Joán Cesar Negrín]] zum neuen Regierungschef und übetrug die Exekutivgewalt auf General [[Alfonso Cabarel]], der mit Armeetruppen anrückte. Unter dem Eindruck der gesteigerten militärischen Präsenz löste sich der rechtsgerichtete Demonstrationszug auf. Francês und mehrere Mitstreiter wurden festgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielfach als Putschversuch interpretierte Aktion der Faschisten und die zögerliche Haltung der Regierung wirkte in der sagradischen Öffentlichkeit wie ein Schock. Die Nationalversammlung setzte ein parlamentarisches Untersuchungsgremium ein, das bereits in den ersten Sitzungen zu einem vernichtenden Urteil über das Regierungshandeln kam. Ministerpräsident Negrín erklärte daraufhin nach nur wenigen Wochen im Amt seinen Rücktritt. Stattdessen wurde nun eine neue [[Kabinett Dini I|Konsensregierung]] unter Führung des parteilosen [[Banca de Sagradia|Nationalbank]]präsidenten [[Sergio Rafael Dini]] ernannt. Dini sollte ein unabhängiges [[Kabinett Dini|Präsidialkabinett]] leiten, dem Cabarel als Armeeminister mit besonderen Befugnissen angehörte und das einen breiten Konsens der politischen Parteien von linker und rechter Mitte abdecken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfrontwahl 1936 ====&lt;br /&gt;
Die Krise 1934 hatte vor allem innerhalb der politischen Linken für Aufregung gesorgt und die sich seit 1932 vollziehenden Annäherungsprozesse zwischen den zerstrittenen Linksparteien beschleunigt. Treibende Kraft des Sammlungsprozesses war der Sozialistenführer [[Santiago Laval]], der angesichts der Gefahr von Rechts und der anhaltenden sozialen Krise eine vereinigte republikanische Linke zur Abwehr rechter Angriffe auf Republik und Arbeiterschaft zu organisieren suchte. In Person des neuen KP-Chefs [[Narcís Colom]] fand Laval schließlich einen Mitstreiter, der die Kommunisten erstmals für die republikanische Zusammenarbeit öffnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1936|Aprilwahlen 1936]] bildeten die sagradischen Sozialisten unter [[Santiago Laval]], die Kommunisten Coloms und die linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] unter [[Angel Colón]] ein linkes Wahlbündnis, den [[Frente Popular]] (Volksfront), der geschlossen gegen die Parteien der Rechten antreten sollte. Nach Bildung der Volksfront drängten die Linksparteien auf einen Regierungswechsel zu ihren Gunsten. Zwar hatte die Regierung Dini bereits sozial konsolidierende Maßnahmen im Sinn einer keynesianischen Nachfragepolitik zur Bekämpfung der Krise eingeleitet, den Linksparteien ging dies aber nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Wahlen ging schließlich die oppositionelle [[Volksfront]] aus [[PS|Sozialisten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalen]] als deutlicher Sieger hervor. Zum ersten mal fand sich nun eine linke Mehrheit unter Einschluss der Kommunisten für eine Regierungsbildung bereit. Mit deutlicher Mehrheit wählte die Kammer den sozialistischen Kandidaten [[Santiago Laval]] zum neuen Präsidenten der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präsidentschaft Laval und Golenkrise (1936-1937) ====&lt;br /&gt;
Mit [[Santiago Laval]] zog zum ersten Mal ein Sozialist in den [[Plazarenya]]-Palast ein, ein entscheidender Schritt zur vollständigen Integration der sozialistischen Bewegung in den parlamentarischen Staat. Laval ernannte eine sozialistisch-radikale Minderheitsregierung unter Führung des rechten Sozialisten [[José António Saviola]], in der die meisten und die einflussreichsten Ministerien von erfahrenen Ministern des [[Partíu Radical]] geführt wurden. Zwar blieb der [[Partíu Comunista Sagradês|Partíu Comunista]] außerhalb der Regierung, unterstützte diese aber im Parlament. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung Laval-Saviola führte zahlreiche Reformen durch. Sie erließ ein allgemeines Streikrecht, führte die 40-Stunden-Woche ein und erhöhte die Löhne im öffentlichen Dienst. Zahlreiche Schlüsselindustrien wurden sozialisiert. Zudem trat anstelle der kirchlich und gewerkschaftlich organisierten &amp;quot;Arbeitslosenhilfefonds&amp;quot; erstmals eine staatliche Arbeitslosenversicherung eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch hatte die Volksfront von Beginn an mit großen außen- und innenpolitischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders der schwelende [[Golische Bürgerkrieg]] drohte immer mehr auf sagradischen Boden überzuschwappen. Die unter Kommunisten gehegten Sympathien für die Unabhängigkeit Golens belasteten die Beziehungen innerhalb der sagradischen Regierung ebenso wie zwischen Sagradien und der mikolinischen Nationalregierung unter [[Pier Ulisse]]. Als die Regierung Saviola es ablehnte, eine Reihe nach Sagradien geflüchteter, des Hochverrats angeklagter Golen an Mikolinien auszuliefern, kam es im Sommer 1936 - nur wenige Wochen nach dem Machtwechsel zur Linken – zu einer heftigen diplomatischen Krise ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen auf sagradisches Staatsgebiet vordrangen, um golische Terroristen zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Vorwurf an die sagradische Regierung, der Lage selbst nicht Herr werden zu können, übernahmen die mikolinischen Truppen binnen weniger Tage die [[Provinz Pexace]] sowie den Westen der [[Escada]]. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, jedoch zu keiner Kriegserklärung. Der Völkerbund erwirkte einen dreimonatigen Waffenstillstand ([[Marrel-Moratorium]]), in dem es aber zu mehreren kleineren Zusammenstößen kam. Erst unter intensiver Vermittlung der internationalen Mächte unter Androhung eines internationalen Krieges erreichte die Staatengemeinschaft den Rückzug Mikoliniens aus den besetzten Gebieten mit Ausnahme kleinerer Stützpunkte im [[Celistal]] und Teilen des [[Ambristals]], die noch weitere Jahrzehnte besetzt blieben. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Lösung dieser Frage gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausgang der Golenkrise wurde als schwere Niederlage der neuen Linksregierung gewertet, der ihr abwartendes Verhalten als Schwäche ausgelegt wurde. Abgesehen davon, dass die pazifistischen Sozialisten eine kriegerische Auseinandersetzung ablehnten, waren der Regierung aber weithin die Hände gebunden, da sich das Militär vielerorts kaum bereit zeigte, den Befehlen des sozialistischen Verteidigungsministers zu gehorchen. Es zeigte sich das schwere Autoritätsproblem, das die Volksfrontregierung von Beginn an gegenüber Teilen des Militärs besaß, auch wenn sich der Großteil des Militärs noch loyal zeigte und es in der Folge zu einer Reihe von Disziplinarverfahren gegen renitente Offiziere kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auflösung der Volksfront und Laval-Attentat (1937-1938) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Laval1.jpg|thumb|[[Santiago Laval]], [[Präsident der Republik]] (1936-1938)]]&lt;br /&gt;
Die Volksfrontregierung führte zu einer Machtverschiebung innerhalb der sagradischen Rechten, wo radikale antikommunistische und autoritäre Kräfte zunehmend an Einfluss gewannen. Der auf dem Parteitag der [[Volksunion]] in [[Noyar]] Ende 1936 zum Parteichef gewählte [[Manuel Sants-Igualde]] vertrat das Konzept einer Verfassungsreform zur Stärkung der präsidialen Exekutive gegenüber dem Parlament und der Berücksichtigung korporatistischer Elemente in der Verfassung, um die Herrschaft der Linksparteien im Parlament einzuschränken. Die Rechten hofften vor allem, die Einführung einer Direktwahl zum Präsidentenamt könnte ein rechtes Gegengewicht gegen die Parteien der Linken schaffen und die Volksfrontmehrheit aufbrechen. Während sich diese Positionen noch auf dem Boden der parlamentarischen Verfassung befanden und weitverbreitete Reformvorstellungen reflektierten, setzten sich Teile der Parteijugend der UP, der sogenannten [[Jungzirkel]] für einen deutlich weitergehenden Verfassungsumbau in Richtung einer autoritären Herrschaft ein. Diese Radikalen gewannen zwar Ende der 1930er Jahre an Einfluss, ohne sich aber gegenüber den gemäßigten Kräften in der Partei durchsetzen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Beginn an sah sich die Regierung der Volksfront heftigen Angriffen von bürgerlicher Seite und aus dem Kreis der Unternehmerverbände ausgesetzt. Im Parlament verweigerten die katholische Rechte und weite Teile der Liberalen der Regierung jegliche Zusammenarbeit. Hinzu kamen bald nach ihrer Bildung bereits heftige Spannungen innerhalb des Linksbündnisses, vor allem zwischen gemäßigten und bürgerlichen Kräften und dem radikalen Flügel der Kommunisten. Auch bezüglich des 1936 ausgebrochenen Spanischen Bürgerkriegs geriet die Volksfrontregierung in Schwierigkeiten. Während Sozialisten und Kommunisten eine Beteiligung Sagradiens auf Seiten der republikanischen Kräfte forderten, lehnten die Radikalen eine solche ab und stellten die Regierung in Frage. Die [[Kabinett Saviola|zweite Regierung Saviola]], seit April 1936 im Amt, sowie die [[Kabinett Colón II|Nachfolgeregierung unter Angel Colón]] einigten sich daher auf eine Nicht-Intervention, womit das Volksfrontbündnis mit den Kommunisten endgültig zerbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nationale Opposition forderte von Laval die sofortige Ernennung einer Regierung der Rechten und die Auflösung der Nationalversammlung. Laval suchte aber vergeblich nach neuen Mehrheiten und betraute nacheinander mehrere Politiker der Mitte mit der Bildung einer Koalition der Einheit, die jedoch alle scheiterten. Als Folge löste der Präsident schließlich die Kammern auf und setzte Neuwahlen zum Parlament an. Die Regierung Colón blieb vorerst geschäftsführend im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung Lavals führte zu heftigen verbalen Angriffen der Rechten auf den Präsidenten, der als einseitig und klassenkämpferisch diffamiert wurde. Im aufgeheizten Klima des Wahlkampfs wurde Laval schließlich am Abend des 21. Februar auf offener Straße angeschossen. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus starb der Präsident. Als Attentater wurde ein Mitglied der faschistischen [[División Negra]] überführt, die trotz Verbots 1936 im Untergrund weiterarbeitete. Als Interimspräsident wurde der liberale Präsident des [[Rat der Republik|Rats der Republik]] [[Luciano Capón]] vereidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aprilwahlen 1938 und Regierung Sants ====&lt;br /&gt;
Aus den [[Aprilwahlen 1938]] gingen schließlich die Parteien der Rechten als Sieger hervor. Die zerstrittenen Parteien der ehemaligen Volksfront dagegen erlitten eine klare Niederlage, die auch durch die nationale Anteilnahme am Tod des ersten sozialistischen Präsidenten der Republik nicht verhindert werden konnte. Zu stark war die Enttäuschung auch vieler Linker über den Bruch der Volksfront und ihre politische und ökonomische Bilanz. Interimspräsident [[Luciano Capón]] wurde von der Nationalversammlung zum neuen Staatspräsidenten gewählt, neuer Regierungschef wurde der Wahlsieger [[Manuel Sants-Igualde]]. Dieser regierte in der Folge mit einer konservativ-liberalen Mehrheit im Parlament und suchte, sein Vorhaben einer Verfassungsreform durchzusetzen, wurde aber durch seine liberalen Koalitionspartner blockiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Sants setzte sich ein repressiver Kurs gegen radikale Kräfte auf der linken und rechten Seite durch. Gegenüber den Divisionisten legte Sants in der Folge eine harte Hand an den Tag und setzte das Verbot schließlich auch praktisch durch. [[León Francês]] blieb jedoch ohne Verurteilung, da er sich ins Ausland absetzen konnte. Gleichzeitig setzte die Regierung auch gegenüber der kommunistischen Linken auf repressive Maßnahmen und griff zum Instrument des Verbots und der Zensur im Namen von Republik, Staat und Volk. Die KPS blieb zwar von einem Verbot verschont, ihre Tätigkeit wurde aber stark limitiert und führende Politiker immer wieder wegen des Verdachts auf staatsgefährdende Tätigkeiten in ihrer Arbeit behindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte Sagradiens im Zweiten Weltkrieg (1940-1945) ===&lt;br /&gt;
==== Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und Programm der „Comunión Nacional“ ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Brüning.jpg|thumb|[[Manuel Sants-Igualde]], [[Präsident des Ministerrats]] (1938-1941)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der aggressiven Außenpolitik Hitlers reihte sich Manuel Sants in die internationale Reihe der Appeasement-Politiker ein und suchte einen Krieg zu verhindern. Auch nach dem Angriff Deutschlands auf Polen im Herbst 1939 erklärte der Ministerpräsident, keinen Grund für eine sagradische Intervention zu sehen. Sagradien blieb in der Folge neutral, steigerte aber die Rüstungsausgaben. Mit Beginn der Invasion Frankreichs durch deutsche Truppen im Mai 1940 stieg auch in Sagradien die Furcht vor einer Verwicklung in den Krieg. Die zahlreichen Anhänger eines Kriegseintritts auf Seiten der Alliierten verstummten mit zunehmendem Erfolg der Deutschen im Blitzkrieg. Der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland im Juni 1940 bestätigte die Regierung darin, dass ein neutrales Sagradien der beste Weg wäre, den befürchteten Angriff Deutschlands zu vereiteln. Am 1. Juni 1940 erklärte Premierminister Sants sein Programm der „Nationalen Kommunion“, in der das ganze Land die Integrität und Sicherheit der Nation verteidigen sollte. Im Zweiten Weltkrieg hielt das Land an der bewaffneten Neutralität fest und erklärte die Generalmobilmachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach dem Waffenstillstand in Compiègne kam es am 30. Juni zu einer parlamentarischen Abstimmung über ein Ermächtigungsgesetz gegenüber der Regierung Sants, das der Exekutive erlauben sollte, exekutive und legislative Abwehrmaßnahmen gegen einen befürchteten deutschen Angriff zu ergreifen. Auch Bürgerrechte wie die Pressefreiheit und die Versammlungsfreiheit sollten betroffen sein. Das Gesetz erhielt schließlich eine knappe parlamentarische Mehrheit, nachdem auch Teile des [[Partíu Radical]] zugestimmt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Juni-Regime und Verschärfung der Situation ====&lt;br /&gt;
Mit dem durch den nationalen Notstand erklärten Juni-Gesetz 1940 schlug Sagradien in der Bedrohungssituation einen zunehmend autoritären Weg ein. Die Befugnisse der Regierung wurden extensiv gebraucht und die Presse deutlich eingeschränkt. Die öffentliche Meinung wurde durch Zensur kontrolliert, extremistische und staatsgefährdende Propaganda wurde grundsätzlich verboten. Dazu gehörte auch, dass Aktivitäten der Linksparteien zunehmend kriminalisiert wurden. Sozialistische Versammlungen wurden mit der Begründung aufgelöst, sie dienten dem Feind als Angriffsgrund und zwängen Sagradien in den Weltkrieg. Nach anhaltenden Protesten der Sozialisten folgten im August 1940 schließlich weitere Restriktionen gegen führende Politiker des [[Partíu Socialista]] und der Kommunisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Winter 1939/1940 wurden in Sagradien insgesamt zwölf Internierungslager errichtet, in denen im Laufe der Jahre Kriegsflüchtlinge, gestrandete ausländische Soldaten, aber auch Kommunisten, Syndikalisten und Pazifisten festgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm der &amp;quot;Comunión Nacional&amp;quot; stärkte zwar einerseits das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter Volksschichten im Zeichen der außenpolitischen Bedrohung, führte aber auch zu einer Exklusion opponierender Kräfte aus dem nationalen Konsens. Im Inneren kam es zudem zu Notstandsmaßnahmen, die die republikanischen Freiheitsrechte der Bevölkerung merklich einschränkten. Als Geheimdienst im Inneren fungierte dabei die [[Policía Interior de Securitá]] (PIS), neben der unabhängig der [[Ordre Secreto]] besondere Funktionen übernahm und direkt dem Premierminister unterstand. Vor allem Kommunisten und Trotzkisten, aber auch bekennende Faschisten gerieten ins Fadenkreuz der Behörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral für den weiteren Kriegsverlauf sollte die Kontrolle über den [[Bretagnekanal]] werden, weswegen beide Kriegsseiten aktiv um die Gunst der Sants-Regierung in Sagradien warben. Bereits im Frühjahr 1940 hatte es britische Pläne gegeben, eine Invasionsarmee in die sagradische Bretagne zu entsenden, um den wichtigen Kanal unter Kontrolle zu bringen, ehe dies die Deutschen tun konnten. Diese wurden mit Rücksicht auf Sagradiens offiziellen diplomatischen Status aber nicht durchgeführt. Im Laufe des Jahres 1941 begann sich die öffentliche Meinung in Sagradien zum Krieg zu drehen. Die Zugeständnisse an Deutschland, mit dem Ziel die Neutralität zu wahren, wurden auch innerhalb der Nationalen Kommunion zunehmend unpopulär. Dazu kamen anhaltende Verletzungen der sagradischen Neutralität durch – angeblich versehentliche – deutsche Angriffe aus der Luft und auf See sowie Versuche, das Land durch Spione zu infiltrieren. Der Druck auf Sants, Deutschland den Krieg zu erklären, wurde in der zunehmend anti-deutsch gestimmten Öffentlichkeit immer größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kriegseintritt ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Poher.jpg|thumb|[[Luciano Capón]], [[Präsident der Republik]] (1938-1945)]]&lt;br /&gt;
Es kam in der Folge zu einem Zerwürfnis zwischen Sants und Präsident [[Luciano Capón]], der sich stärker an die Alliierten anlehnte und vor allem Großbritannien Unterstützung gegen die deutsche Bedrohung versprach. Als Santsa-Igualde den Präsidenten ultimativ aufforderte, sich seiner Neutralitätspolitik anzuschließen, wurde er im Dezember 1941, unmittelbar nach dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten, aus dem Amt entlassen. Zum Nachfolger ernannte Capón den parteilosen Finanzminister [[Sergio Rafael Dini]]. Sants blieb zwar Chef der Comunión, verlor ohne Regierungsamt aber zunehmend an Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung Capóns und Dinis erklärte [[Sagradien]] dem Deutschen Reich den Krieg und trat damit auf Seiten der Alliierten ins Kriegsgeschehen ein. Mit dem Kriegseintritt ging die Entscheidungsgewalt wesentlich auf Präsident [[Luciano Capón]] und den Oberbefehlshaber General [[Oscar Taglle Rodríguez]] über. Dagegen verlor die [[Nationale Kommunion]] schnell an Einfluss und wurde de facto aufgelöst. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde zudem ein Kriegskabinett gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der sagradischen Kriegserklärung nahmen deutsche Truppen schlagartig [[Fidelfe]] und weitere Städte an der sagradischen Ostküste ein, um sich den Zugang zum Kanal zu sichern ([[Operation Roderich]]). Binnen weniger Tage brachten deutsche Truppen nun große Teile des sagradischen Nordostens unter ihre Kontrolle und setzten dort den entlassenen Stellvertreter Manuel Sants [[Caro Mêstre]] als Chef einer Gegenregierung mit Sitz im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[Fidelfe]] ein ([[Regierung von Fidelfe]]), die als deutsche Marionettenregierung fungierte. In den besetzten Gebieten begannen die Deutschen – unterstützt von sagradischen Kollaborateuren – mit der Verfolgung der sagradischen Juden. Gleichzeitig bildete sich eine [[Resistença|Widerstandsbewegung]], die vor allem von [[PCS|Kommunisten]] und [[PS|Sozialisten]] getragen wurde. Der Partisanenbewegung gelangen wichtige Schläge gegen die Deutschen. Unterstützt wurden sie durch eine allgemeine Streikwelle, die das Regime in Fidelfe im Sommer 1944 nachhaltig destabilisierte. Der Landung der Allierten in der Normandie am 6. Juni 1944 folgte der endgültige Sieg der sagradischen Truppen und der Alliierten gegen Deutschland und die Mêstre-Kollaborateure. Die Kapitulation der letzten Regierungstruppen der Regierung von Fidelfe im August 1944 gilt als endgültiges Ende des Zweiten Weltkriegs auf sagradischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
=== Sagradien in der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
==== Begründung des Nachkriegskonsenses (1945-1949) ====&lt;br /&gt;
Mit der Übertragung der gesamten Exekutivgewalt auf die [[Kabinett Dini II|Regierung Dini]] im Januar 1945 begann in Sagradien der zivile Wiederaufbau. Der Kriegszustand wurde beendet und die historische Zäsur zu einer Neubegründung der demokratischen Republik genutzt. Durch die Bedrohung des Krieges hatte sich nach den Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahre erstmals wieder ein nationaler Konsens etabliert, der genutzt werden sollte, auch dauerhaft ein Klima der Aussöhnung und der Zusammenarbeit über Lager und Klassen hinweg zu erreichen. Die Bürgerrechte wurden wieder in vollem Umfang eingesetzt und die verschärften Gesetze gegen Staatsfeinde wieder entschärft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 kam es schließlich erstmals seit 1938 wieder zu einer [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahl]]. Stärkste Kraft wurde die christdemokratische [[Volkspartei]] vor der [[PSU|Sozialistischen Partei]].&lt;br /&gt;
Die [[Volksunion]], die größte Rechtspartei der vergangenen Republik, hatte sich kurz vor der Wahl mit der linkskatholischen [[PDP]] zum [[Partíu Popular de Convergência]] vereinigt und hatte sich dabei ein stark von der katholischen Soziallehre geprägtes christdemokratisches Programm gegeben. 1947 folgte eine Neugründung im linken Lager, wo sich die [[PS|Sozialistische Partei]] mit kleineren Mitte-Links-Gruppierungen zur [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] vereinigten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag nach ihrer Konstituierung wählte die Versammlung 1945 [[Sergio Dini]] zum neuen Staatspräsidenten Sagradiens und den ehemaligen Ministerpräsidenten [[José António Saviola]] vom linksliberalen [[Partíu Radical]] zum neuen Präsidenten der Ministerrats, der die so genannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; aus Sozialisten, Christdemokraten, Kommunisten und Radikalen fortführte. In der Opposition dazu standen lediglich die konservativ-liberale Rechte, die jede Zusammenarbeit mit der kommunistischen Linken ablehnte, sowie mehrere Splitterparteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg hatte erreicht, dass die scharfen politischen und sozialen Konflikten der 1930er Jahre, die vor allem zwischen Linken und Rechten ausgefochten wurden, nun einem breiten nationalen Konsens und der Bereitschaft zur lagerübergreifenden Zusammenarbeit Platz machten. Die Partner der &amp;quot;Demokratischen Koalition&amp;quot;, von Kommunisten bis zu Katholiken, einigten sich daher auf ein umfassendes Wirtschaftsprogramm, das [[Sagradien]] zu einer gemischten Ökonomie aus marktwirtschaftlichen und planwirtschaftlichen Elementen machen sollte. Der Markt, so der Konsens, sollte durch einen starken Staat gebändigt werden. Zugleich führte die Demokratische Koalition die Tariffreiheit ein, erließ eine gesetzliche Mindestlohnregelung und einigte sich auf einige zentrale Verstaatlichungen. Dazu gehörte die Verstaatlichung des Energiesektors (vgl. [[Coesa]], [[SagraGas]]), der Montanindustrie (vgl. [[Sagracêr]], [[Ferrocel]]) sowie der Luftfahrt (vgl. [[Sagradêsa d'Aviación]]). Die Eisenbahn ([[RNFS]]) war bereits 1936 verstaatlicht worden. Die Automobilbranche wurde teiverstaatlicht (vgl. [[Zeda]], [[Cifa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gelang es der neuen Regierung, zentrale Streitfragen der Zweiten Republik im breiten Konsens zu lösen und die Polarisierung zwischen der Linken und der Rechten zumindest für eine gewisse Zeit lang zu überwinden. Gleichzeitig wurde an die Politik der [[Volksfront]]regierung der Dreißiger Jahre angeknüpft und der noch junge sagradische Wohlfahrtsstaat ausgebaut, der in den Folgejahren als Basis des ökonomischen Aufschwungs betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verfassungsrevision 1949/50 ====&lt;br /&gt;
Auch Verfassungspolitisch wagten die Koalitionäre Neuland und machten sich an eine umfassende Revision der [[Verfassung von 1893]], die vor allem der politischen Instabilität der vergangenen Jahrzehnte Abhilfe schaffen sollte. Zentrales Ziel der Reform war es, den Verfassungstext zu aktualisieren und zu modernisieren. Wichtigstes Vorhaben war es daher, einen Grundrechtekatalog in die Verfassung aufzunehmen, der die nur rudimentären Bestimmungen der Verfassung von 1893 umfassend ergänzen sollte. Dem Geist des Nachkriegskonsenses entsprechend wurde nun auch die Sozialpflichtigkeit des Eigentums festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich sollte aber auch die Regierungsstabilität erhöht und die Macht der parlamentarischen Exekutive gestärkt werden. Erstmals überhaupt wurde das Amt des Ministerpräsidenten auch offiziell in den Verfassungstext aufgenommen. Der Präsident der Republik ernannte zwar weiterhin die Minister, allerdings auf Vorschlag des Ministerpräsidenten, dessen faktisch bereits bestehende Rolle als Regierungschef damit konstitutionell verankert und zusätzlich gestärkt wurde. Schließlich sollte er die Politik der Regierung leiten und die Gesamtverantwortung tragen. Das Instrument des Misstrauensvotums wurde ausdrücklich an eine absolute Mehrheit der Abgeordneten gegen die Regierung gebunden, sodass das Prinzip des negativen Parlamentarismus auch formell in die Verfassung geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsens bestand zudem darin, dass der Senat, bisher gleichberechtigte zweite Kammer, an Kompetenzen einbüßen sollte, um die Handlungsmöglichkeiten der Regierungen zu erhöhen. Während aber Kommunisten und Sozialisten eine ersatzlose Abschaffung des Senats und den Übergang zum Einkammer-System befürworteten, wollten die bürgerlichen Parteien an der zweiten Kammer festhalten. Als Kompromiss einigte sich die gemeinsame Verfassungskommission der Nationalversammlung schließlich darauf, den Senat zu reformieren und zentraler Kompetenzen zu berauben, aber nicht gänzlich abzuschaffen. Aus dem symmetrischen wurde so ein asymmetrischer Bikameralismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1949]] entschieden die Wähler mit deutlicher Mehrheit für die Parteien, die sich für die Verfassungsrevision aussprachen. Die neu gewählte [[Nationalversammlung]] verabschiedete das Verfassungsgesetz schließlich am 30. August 1949 mit deutlicher Mehrheit und gab es damit zur Volksabstimmung frei. In einem Referendum am 1. November 1949 sprachen sich fast 80 Prozent der sagradischen Wähler für den neuen Verfassungstext aus, der daraufhin zum 1. Januar 1950 in Kraft trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beginn der Ära Luciaro (1948-1953) ====&lt;br /&gt;
Bereits vor der Verabschiedung der neuen Verfassung war die Nachkriegskoalition aus Christdemokraten, Liberalen, Sozialisten und Kommunisten im Zuge des beginnenden Kalten Kriegs zerfallen. Die Frage der Westbindung der Regierung, vor allem der Inanspruchnahme der amerikanischen Marshallplan-Hilfe führte schließlich zum Bruch mit den Kommunisten, die das Kabinett im März 1947 verlassen mussten. Danach wurde die Koalition als ''Zentrumsblock'' ohne die Kommunisten fortgesetzt. Nach einer Regierungskrise Ende 1948 - die Radikalen verließen vorübergehend die Regierungskoalition – wurde Ilpa als Ministerpräsident durch den Christdemokraten [[Paulo Luciaro]] abgelöst, blieb aber als Außenminister in der Regierung. Die Koalition blieb damit stabil und wurde auch nach der [[Parlamentswahl 1949]] zunächst fortgeführt, bei der die Christdemokraten sich als stärkste Kraft behaupten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luciaro und Ilpa beteiligte sich Sagradien wesentlich am Aufbau eines westlichen Militärbündnisses, so 1948 am Brüsseler Pakt mit Großbritannien, Frankreich und den Benelux-Staaten sowie 1949 an der Gründung der NATO. In der Folge gehörte Sagradien unter den überzeugten Europäern Luciaro und Ilpa zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und beteiligten sich an den Projekten weiterer europäischer Bündnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende der Amtszeit von Präsident [[Sergio Rafael Dini]] im Jahr 1950 fanden erstmals [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1950|Direktwahlen zum Präsidentenamt]] statt, bei denen der 81-jährige Dini auf eine Wiederwahl verzichtete. Bei der Wahl konnte sich der Kandidat der Radikalen, der ehemalige [[Außenminister]] und erste Generalsektetär der Vereinten Nationen, [[David Pizarro Cordês]] überraschend in der zweiten Runde gegen den Christdemokraten [[Amentino Xavier-Castrell]] durchsetzen. In der ersten Runde hatte er noch den zweiten Rang nur knapp vor Außenminister [[Santo de l'Ilpa]] belegt. Mit dem Diplomaten Pizarro Cordês erhielt das Amt eine stark repräsentative Prägung. Pizarro Cordês suchte zwar außenpolitisch Akzente zu setzen, verzichtete innenpolitisch aber auf eine aktive Rolle und wurde auch nicht mit ernsthaften Regierungskrisen konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Christdemokratische Vorherrschaft (1953-1962) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Togliatti1.jpg|thumb|[[Paulo Luciaro]], [[Präsident des Ministerrats]] (1948-1959)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Austritt der Sozialisten aus der [[Kabinett Luciaro III|Regierung Luciaro]] endete 1953 die Zeit der großen Koalitionsregierungen aus Christdemokraten, Sozialisten und Radikalen. [[Paulo Luciaro]] blieb aber Ministerpräsident mit Unterstützung der Links- und Rechtsliberalen in der [[Abgeordnetenkammer]]. Bei der [[Parlamentswahl 1954]] erreichte die [[Volkspartei]] mit 42 Prozent der Stimmen das bis heute beste Ergebnis einer einzelnen Partei bei nationalen Wahlen in Sagradien. Die oppositionelle sozialistische [[ASUL]] dagegen fiel unter die 30-Prozent-Marke zurück und verlor für Jahre den Anschluss an die Christdemokraten. Diese regierten in der Folge in einer konservativ-liberalen Regierung mit den Parteien des liberalen Wahlbündnisses [[Unión Democrática]], das sich anlässlich der Parlamentswahl um [[PRR]] und [[MRL]] gebildet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch wurde nun im Bündnis mit den Liberalen eine stärker auf eine freie Marktwirtschaft ausgerichtete Politik verfolgt, ohne aber den Nachkriegskonsens aufzukündigen. Auf den sozialpolitischen Basisentscheidungen der Vorgängerregierungen gründend, wurde diese Politik von weiten Teilen der Bevölkerung als großer Erfolg empfunden, zumal der Nachkriegsboom nun in seine dynamischste Phase überging und für über ein Jahrzehnt wirtschaftliches Wachstum und soziale Sicherheit gleichzeitig ermöglichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch behielt die Regierung Luciaro jedoch den bisherigen Kurs bei und verfolgte weiterhin eine Politik der europäischen Integration. 1957 unterzeichnete Außenminister [[Carles María Ortega]] für Sagradien die Römischen Verträge, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft begründeten. Daneben bemühte sich die Regierung aber auch um eine Aussöhnung mit dem Nachbarn [[Mikolinien]], die 1955 schließlich in den [[Golische Verträge|Golischen Verträgen]] resultierte. Darin wurde die seit Jahrhunderten strittige Frage der Zugehörigkeit der golischen Gebiete endgültig geklärt und den in beiden Staaten lebenden golischen Minderheiten ebenso wie den sagradischen bzw. mikolinischen Minderheiten im jeweils anderen Staat umfassende Schutzrechte zugesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft der Christdemokraten wurde auch bei der [[Präsidentschaftswahl 1955]] sichtbar, bei denen sich der langjährige [[Bürgermeister von Semest]] und [[Senat]]spräsident [[Fernando de la Roya]] deutlich durchsetzen konnte. Der christlich-soziale Roya wurde schnell zu einer parteiübergreifenden Integrationsfigur für die gesamte Nation und füllte damit stärker als sein Vorgänger die Rolle eines Landesvaters aus. Obwohl ein Anhänger großer Koalitionen beließ er es bei der eingespielten Mitte-Rechts-Koalition unter Führung [[Paulo Luciaro]]s, der eindeutig die prägende Politikerpersönlichkeit des Jahrzehnts und der gesamten Nachkriegsphase darstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Luciaros Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 1958]] erneut eine deutliche Mehrheit in der Abgeordnetenkammer gewonnen hatte, wurde die Regierung zunächst unter Luciaros Führung fortgesetzt, doch mehrte sich allmählich Kritik am Regierungschef, bei dem zunehmend Alterserscheinungen sichtbar wurden. Luciaro übergab schließlich 1959 sein Amt als Regierungschef an den bisherigen Finanzminister [[Carles Angel Favale]], der sich parteiintern gegen Luciaros Favoriten [[Dián Jocéntilo Sánchez]] und den Außenminister [[Carles María Ortega]] hatte durchsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende des sagradischen Kolonialreichs ===&lt;br /&gt;
Das sagradische Kolonialreich in Amerika, Afrika und Asien wurde nach dem 2. Weltkrieg schrittweise dekolonisiert. Ein wichtiger Schritt war dabei die Verfassung von 1949, in der die Überseekolonien zu autonomen Konföderationen der Sagradischen Republik mit eigenen Selbstverwaltungsrechten erklärt wurden. Ziel war es, die bisherigen Kolonien schrittweise und geordnet in eigene Verwaltung zu übergeben, ohne aber die geostrategische und ökonomische Bindung ans Mutterland ganz abreißen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Joannianen ====&lt;br /&gt;
Bereits die [[Volksfront]]regierung hatte mit der [[Joannianen|Joannianischen Union]] 1937 auf dem Boden der Kolonie [[Sagradisch-Ostindien]] einen semi-unabhängigen Staat im Pazifik geschaffen, innere Autonomie verliehen und damit den Grundstock für die Entwicklungen nach 1945 geschaffen. Die Entwicklungen auf den Joannianen verliefen jedoch weniger stabil als erhofft. Mehrere Putschversuche führten 1948 schließlich zu bürgerkriegsähnlichen Aufständen. Massenproteste der Opposition gegen den autokratischen Machthaber [[James Motaro]] führten 1948 schließlich zum Aufstand und Bürgerkrieg, in dem sich die Befürworter der vollständigen Unabhängigkeit von Sagradien durchsetzen konnten. Die neue Regierung erklärte die Union für aufgelöst und rief die [[Joannianische Republik]] aus, die sich von Semest vollständig unabhängig erklärte. Die sagradische Regierung erkannte die Unabhängigkeit schließlich 1949 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Indien ====&lt;br /&gt;
Die Kolonialstädte in [[Sagradisch-Indien]] Vizagapatam, Masulipatnam und Cannanore wurden 1949 und 1954 per Vertrag an das unabhängig gewordene Indien übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Afrika ====&lt;br /&gt;
Als erste afrikanische Kolonie erhielt [[Sagradisch-Westafrika]] 1946 die Selbstverwaltung in Form der [[Westafrikanischen Föderation]] mit einem eigenen Parlament und einer eigenen Regierung. Infolge eines Unabhängigkeitsreferendums ging aus der Föderation 1955 die unabhängige [[Republik Belhami]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr wie Belhami, 1946, erhielten auch [[Sagradisch-Ostafrika]] (Rovuma) und [[Cenâu]] die Selbstverwaltung, die zusammen die [[Konföderation von Rovuma, Niassa und Cenâu]] bildeten. 1955 erklärte sich Rovuma/Niassa schließlich im Einvernehmen mit der sagradischen Regierung für vollständig unabhängig und bildete den [[Rovuma|Staat Rovuma]]. Die zur Kolonie gehörende Insel [[Cenâu]] blieb jedoch auf eigenen Wunsch hin sagradisch und ist heute eines der [[Überseegebiete]] der Republik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde die [[Konföderation von Ríu Ogüé und Cabinda]] als selbstverwaltendes Gebiet auf dem Boden der beiden Kolonien [[Ríu Ogüé]] und [[Sagradisch-Kongo]] gegründet. Die Konföderation endete 1956 durch die erklärte Unabhängigkeit der [[Republik Oguana]]. [[Cabinda]] folgte wenig später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]], de facto bestehend aus den beiden Hafenstädten Hafun und Aluula, wurde 1949 in eine Konföderation der beiden Freistädte umgewandelt, die weiterhin mit Sagradien assoziiert bleiben sollten. Die Freistädte wurden jedoch 1960 nach Begründung der unabhängigen Republik Somalia auf dem Boden des britischen und des italienischen Teils annektiert und schließlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitgehend von Weißen bewohnte Siedlerkolonie auf den [[Inseln von Aziz]] wurde von Sagradien nicht als Kolonie, sondern als integraler Teil des Mutterlandes betrachtet und entwickelte keine vergleichbar starke Unabhängigkeitsbewegung wie auf dem afrikanischen Festland. Entsprechend war Aziz als eine der sagradischen Provinzen verfasst. Erst auf Druck einer zunehmend einflussreichen Autonomiebewegung hin erhielten die Inseln 1967 die innere Autonomie mit dem Status einer [[Sagradische Regionen|Autonomen Region]] der Sagradischen Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1960er und 1970er Jahren ===&lt;br /&gt;
==== Rückkehr der Sozialisten in die Regierung (1962-1967) ====&lt;br /&gt;
Unter Ministerpräsident [[Carles Angel Favale]] wurden zunehmend Probleme der deutlichen Vorherrschaft der Christdemokraten sichtbar. Anders als sein Vorgänger fehlten ihm wesentliche Integrationskompetenzen, stattdessen neigte der konservative Regierungschef eher dazu, das politische Feld zwischen Anhängern und Gegnern zu polarisieren. Es fehlte ihm aber auch an parteiinterner Macht zu einer starken Führung, die erst sich nach wie vor mit dem Parteivorsitzenden Luciaro teilen musste. In Kombination mit den Ansätzen einer gesellschaftlichen Liberalisierung gerieten die Christdemokraten nun in eine Krise, die bei der [[Parlamentswahl 1962]] zu deutlichen Verlusten für die Volkspartei führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kam es schließlich zur Bildung einer Großen Koalition aus [[PPC]] und [[ASUL]] unter dem bisherigen Innenminister [[Martín Ánibal Costa]]. Zuvor hatten die Sozialisten ihre Regierungsbeteiligung von einer Ablösung Favales abhängig gemacht, woraufhin Präsident De la Roya den beidseitig akzeptablen Costa mit der Regierungsbildung beauftragt hatte. Favale blieb als Finanzminister im [[Kabinett Costa|Kabinett]], für die Sozialisten wurde [[Iacovo Del Pérez]] Vizepremier und Außenminister. Anders als zehn Jahre zuvor blieb die Zeit der nunmehrigen Großen Koalition aber nur eine Übergangsphase. Von Beginn an fehlte es den Koalitionspartnern an gemeinsamen Politikprojekten, die einen politischen Konsens und ein längerfristiges Regierungsprogramm begründet hätten. Nach nicht einmal einem Jahr im Amt zerbrach die Koalition, woraufhin Präsident Roya mit Zustimmung der beiden Regierungsparteien erstmals die [[Abgeordnetenkammer]] auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [[Parlamentswahl 1963|Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer im Dezember 1963]] gingen schließlich erstmals in der Nachkriegszeit die Sozialisten als knapp stärkste Partei hervor. Deren Generalsekretär [[António Santiago]] erhielt von Präsident Roya den Regierungsbildungsauftrag und konnte sich nach schwierigen Koalitionsverhandlungen schließlich auf eine Koalition seiner [[ASUL]] mit den beiden liberalen Parteien [[PRD]] und [[UDS]] einigen. Die innerlich zerstrittenen Christdemokraten dagegen wurden erstmals überhaupt in der Nachkriegszeit in die Opposition verbannt, wo ein schwieriger Neuordnungsprozess und ein handfester Machtkampf um die Parteiführung ausgetragen wurden. Aus diesem ging schließlich [[Carles Angel Favale]] als Sieger hervor, der 1964 die Führung von Partei und Opposition übernahm. Sein Konkurrent [[Carles María Ortega]] konnte sich dagegen bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] als Nachfolger von Ariel de la Roya durchsetzen, der nach zehn Jahren nicht erneut kandidieren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Führung der Sozialisten wurde die große Linie der bisherigen Nachkriegspolitik im Grunde fortgesetzt. Vor allem außenpolitisch knüpfte die Mitte-Links-Koalition an die Politik der Vorgängerregierungen an und suchte sowohl die europäische Integration als auch die Zusammenarbeit mit [[Mikolinien]] (in Form von Dreistaatengesprächen mit Mikolinien und [[Sancristo]]) fortzuführen. Die Koalition bemühte sich aber um eine innenpolitische Liberalisierung und setzte unter dem jungen [[Erziehungsminister]] [[Joán Caval]] eine umfangreiche Bildungsreform durch, die die höheren Bildungseinrichtungen stärker als bislang auch für Arbeiterkinder und Mädchen öffnen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regierungschef António Santiago verstarb im Juni 1964 nach nur wenigen Monaten im Amt an den Folgen eines Herzinfarktes. Nachfolger wurde sein Parteifreund und bisheriger Außenminister [[Iacovo Del Pérez]], der die Regierungskoalition mit den Liberalen fortsetzte. Diese geriet seit 1966 aber in zunehmende wirtschaftspolitische Gegensätze, nachdem es zu einer deutlichen Flaute in der Konjunktur gekommen war, die den Nachkriegsboom vorerst beendete. Da sich Sozialisten und Liberale nicht auf eine gemeinsame Lösung der Krise einigen konnten, zerbrach die Koalition Ende 1966. Dem Austritt der UDS-Minister aus dem Kabinett folgte Anfang 1967 schließlich ein Misstrauensvotum gegen Del Pérez in der Abgeordnetenkammer, woraufhin Präsident [[Carles María Ortega]] das Parlament vorzeitig auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konservative Regierung und gesellschaftlicher Reformaufbruch (1967-1970) ====&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1967]] ging schließlich die oppositionelle [[Volkspartei]] wieder als Sieger hervor. Deren Vorsitzender [[Carles Angel Favale]] wurde zum zweiten Mal zum Regierungschef einer Koalition aus [[PPC]] und [[UDS]] ernannt, die jedoch von der Unterstützung der linksliberalen [[PRD]] abhängig war. Das politische Führungspersonal blieb damit im wesentlichen das Alte. Doch zeichnete sich bei der Wahl auch der Keim neuer politischer Instabilität ab. Mit der [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] des Publizisten [[António Blanxard Rovira]] zog eine neue populistische Kraft ins Parlament ein, die vor allem die Unsicherheit großer Teile der Bevölkerung mit der zunehmenden Modernisierung des Landes und der sich abzeichnenden gesellschaftlichen Liberalisierung repräsentierte. Mit Parolen gegen den angeblich sozialistischen Konsens der dominierenden Parteien und gegen die Steuerlast des Sozialstaates bediente die Bewegung Ressentiments und Abstiegsängste besonders des zunehmend marginalisierten Alten Mittelstandes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite drängte aber ein zunehmender Teil der Bevölkerung und der jüngeren Eliten auf weitergehende gesellschaftliche Reformen und eine Öffnung des als erstarrt empfundenen sozialen Systems und der moralischen Standards. Sichtbarster Ausdruck dieses Bestrebens wurde bald schon die linke Studentenbewegung, die in der neuen konservativ-liberalen Regierung und besonders in ihrem Chef Favale das kapitalistisch-reaktionäre Feindbild sah. Viele Protestaktionen richteten sich gegen den autoritären Geist der konservativen Gesellschaft, gegen den nach Meinung vieler Studenten und Intellektueller um sich greifenden Materialismus der Wohlstandsgesellschaft und gegen die sich ausbreitende Technokratie. Neben konkreten Zielen, wie Verbesserung der Studienbedingungen, Demokratisierung der Hochschulen sowie der Gesellschaft und einem Ende des Vietnamkriegs, standen auch unterschiedliche Forderungen nach einer anderen Gesellschaft und nach einer Überwindung der rigiden konservativen Sexualmoral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Proteste der Studenten, die bereits Ende 1967 begonnen hatten und verschiedene Ziele gleichzeitig verfolgten, mündeten im Folgejahr schließlich in einer politischen Krise, nachdem es im April 1968 bei der Besetzung der [[Luis-Cavaller-Universität]] in [[Semest]] zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen war, bei denen ein Student tödich verletzt wurde. Es kam in der Folge zu heftigen Anschuldigungen gegen die Regierung und zu weiteren Demonstrationen, die im Juli schließlich in einer Regierungskrise mündeten, nachdem ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eine Mitschuld des damaligen Innenministers [[Santiago Quixón]] festgestellt hatte. Der Austritt der liberalen Minister aus der Regierung zwang [[Carles Angel Favale]] schließlich, Quixón und den zuständigen Staatssekretär zu entlassen und eine umfangreiche Aufklärung zuzusichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.171.175</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Juvant%C3%AAsa_Sport&amp;diff=9854</id>
		<title>Juvantêsa Sport</title>
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		<updated>2012-06-24T14:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.171.175: /* Die ersten Erfolge und der Bruch während des Álamo-Regimes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Juvantêsa Sport Club''' [ʒuvan'tɛʃa 'spɔrtklub], kurz Juvantêsa, Juvantêsa Sport oder Juvantêsa SC, ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballverein aus [[Tulis]]. Die erste Mannschaft spielt derzeit in der sagradischen [[Prēmera Liga]]. Mit 25 gewonnenen Meisterschaften ist der Verein sagradischer Rekordmeister und gehört zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten. Die Juvantêsa war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründervereinen der Europäischen Klub-Assoziation (ECA). Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen [[Estádiu de Juvante]], genannt &amp;quot;l'Esplanat&amp;quot;, aus. Die Juvantêsa ist die erfolgreichste Vereinsmannschaft Sagradiens und eine der Top-Adressen im europäischen Fußball. Mit etwa 160.000 Mitgliedern ist der JSC einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt. Im Jahr 2008 belegte der Klub mit 302 Milliarden Euro Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs Europas. Mehr Umsatz konnten nur Real Madrid, Manchester United und der FC Barcelona machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinsfarben der Juvantêsa sind traditionell dunkelblau, grün und weiß, gespielt wird meistens in dunkelblauen Jerseys mit grünen Streifen oder anderen Elementen. Das ist der Grund, warum die Juvantêsa von Fans und Presse auch als &amp;quot;Blu i Verde&amp;quot; bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Zusammen mit dem großen Erzrivalen [[FC Bosa]] ist der Juvantêsa Sport Club der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Prēmera Liga 1925 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als &amp;quot;[[Grande Clásico]]&amp;quot; bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die [[UD Tulis|Unión Deportiva]], dem &amp;quot;[[Derby Tulinês]]&amp;quot;, den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Wenn es gegen UD Tulis geht und die &amp;quot;Blu i Verde&amp;quot; (JSC) gegen die &amp;quot;Celeste&amp;quot; (UD) trifft, ist die Stadt nahezu im Ausnahmezustand. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub [[FC Semesta]], die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sportverein gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen Sportarten, dazu zählen Handball (Juvantêsa-Saltes), Basketball (TÉLEM Juvantêsa) oder Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899 kamen in [[Tulis]] mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der [[UD Tulis|Unión Deportiva]] zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers [[Joán Denzer|Hans Denzer]] (sagradisch: ''Joán Dénzer'') hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen &amp;quot;Unión Sportiva Juvantêsa&amp;quot;, benannt nach dem [[Juvante|tulinischen Viertel]], in dem man sich zum Fußballspielen traf. Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. 1910 kam es zur Fusion der Juvantêsa mit der &amp;quot;Tulinêsa Societá Deportiva&amp;quot;, wodurch auch andere Sportarten ins Programm kamen und der Verein seinen heutigen Namen &amp;quot;Juvantêsa Sport Club&amp;quot; annahm. Der JSC förderte unter der Präsidentschaft Denzers von Beginn an seine Fußballabteilung, sodass die Fußballmannschaft von &amp;quot;Juvantêsa&amp;quot; 1912 erstmals das Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft erreichte, in dem der junge Club gegen den [[Nalcazal FC|FC Nalcaz]] Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von [[Sportivo Vesaey]] endete mit einer Niederlage (5 :7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinischen Vereinen wie &amp;quot;Legio F.C. Tulisium&amp;quot; oder &amp;quot;Tulis Sport 1900&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Erfolge und der Bruch während des Álamo-Regimes ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1922 konnte die &amp;quot;Juvantêsa&amp;quot; erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän [[Bernardo Torris]] seine Mannschaft im Endspiel in [[Semess]] zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber [[Acelandaro SC]] geführt hatte. Im Jahr 1931 wechselte der umjubelte sagradische Nationalspieler [[Iacinto Defilipis]] von [[Lesnário FC|Lesnário]] zur Juvantêsa. Nach einer langen Durststrecke in der Liga und nachdem die Juvantêsa mit ihm im Jahr 1932 zum ersten Mal den [[Copa Sagradia|sagradischen Pokalwettbewerb]] hatte gewinnen können, führte der [[Micolinien|micolinische]] Trainer [[Fernand Devaler]] die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum zweiten und dritten Meistertitel der Klubgeschichte. Die nationale Dominanz der Tulinesen endete aber abrupt mit dem politischen Umbruch der Folgejahre. Nach dem [[Februarputsch 1938]] und der vom [[Álamo-Regime]] erzwungenen Entfernung des linksgerichteten Juvantêsa-Präsidenten [[Marino Ibarretxe]] aus seinem Amt, trat auch Erfolgstrainer Devaler zurück. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zum Lokalrivalen [[UD Tulis]] wechselte. Auf Druck des Regimes hin musste sich der Verein in &amp;quot;Club Sportivo Juvantêsa&amp;quot; umbenennen und es wurde den Anhängern verboten, Sprechchöre auf [[Blaumeerromanisch]] zu singen und die alte tulinesische Flagge zu benutzen. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler und Funktionäre gelang es der Juvantêsa schnell, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu erhalten. In den fünf Jahren des Álamo-Regimes wurde das Juvantêsa-Stadion zu einem Treffpunkt der Opposition. Erst nach der Befreiung 1943/1944 kehrte mit Iacinto Defilipis als Trainer Stabilität zurück in den Klub, der sich wieder offiziell in &amp;quot;Juvantêsa Sport Club&amp;quot; umbenannte. Dennoch schaffte es die Juvantêsa in den Vierziger Jahren nicht, weitere Titel zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion [[Campo de Crêus]], ins neu errichtete [[Estádiu de Juvante]] um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste. Das neue Stadion beflügelte die Mannschaft und führte den Klub zurück auf die Erfolgsstrecke. Der Sieg in der [[Copa Azumaria]] im Jahr 1950 war der Auftakt für eine Erfolgsserie des Vereins in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahre. Es folgte 1953 ein weiterer Sieg in diesem Wettbewerb. Unter Trainer [[Selle Cabral]] gewann die Juvantêsa 1952 ihre vierte Meisterschaft und konnte den Titel im Folgejahr erfolgreich verteidigen. 1953 besiegte der JSC zudem im Finale der Coupe Latine in Lissabon den AC Mailand mit 3:0. Damit stieg die Juvantêsa in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf. Nach mehreren titellosen Jahren konnte der Klub in den Jahren 1959, 1961 und 1962 unter dem Erfolgstrainer [[Santiago Flores]] drei Meisterschaften sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren ging. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer [[Walter Ernesto Guigou]] und [[Luis Manuel Pérez]], der viermal sagradischer Torschützenkönig wurde, sowie die Ungarn [[Carles Szálasi]] und [[Gyula Kovács]], die 1956 nach Westeuropa emigriert waren. Auch der junge [[Joán Santêres]], bis 1975 Kapitän des Teams, gehörte in diesen Jahren bereits zur Mannschaft. Bei der [[WM 1958]] im eigenen Land standen mit [[Luis Pérez]], [[Andrés Mata]] und [[Joán López]] drei JSC-Profis im sagradischen Kader, alle drei spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien. 1964 stand die Juvantêsa erstmals im Finale des Messepokals und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen FC Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Pérez das vom Uruguayer [[Pablo Escobar]] trainierte JSC-Team zu Pokalsieg und Meisterschaft 1965. Damit konnte die Juvantêsa auch das erste Double aus Pokal und Meisterschaft gewinnen, jedoch blieb es für einige Jahre der letzte Meistertitel. Die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 markierte das Ende einer Erfolgsepoche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;quot;Juventú Juvantêsa&amp;quot; und der Beginn der Präsidentschaft Iguarín ===&lt;br /&gt;
1968 übernahm der Unternehmer [[Fernando Iguarín]] die Präsidentschaft des Klubs und führte ihn in eine goldene Ära. Nachdem mit Carles Szálasi 1967 und Luis Pérez 1969 die letzten Stars von einst das Team verlassen hatten, musste eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Carles Szálasi wurde 1967 Trainer und baute um den neuen Kapitän Joán Santêres ein Team aus jungen sagradischen Talenten auf, zu dem die späteren Nationalspieler [[Francês Luiséu]], [[António Casagra]], [[Carles Notero]], [[Joán Restávio]] und [[Joán Peres Soler]] gehörten. Die &amp;quot;Juventú Juvantêsa&amp;quot; oder &amp;quot;Ninoes de Carles&amp;quot; gewannen zwischen 1970 und 1972 dreimal in Folge die [[Copa Sagradia]] und beendeten 1971 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und Pokalerfolg die sechsjährige Durststrecke der Juvantêsa in der Liga. Jedoch schafften es die Jungen Anfang der Siebziger nicht, die nationale Dominanz dauerfhaft zurückzuerobern. Stattdessen musste der JSC 1972-1974 dem [[FC Bosa]], danach zweimal in Folge dem [[FC Semesta]] den Vortritt in der Meisterschaft lassen. Auch auf europäischer Bühne gelang es dem Team nicht, um die ganz großen Titel mitzuspielen. Stattdessen stand der Erzrivale aus Bosa 1974 und 1976 in zwei europäischen Finalspielen und konnte als erster sagradischer Klub den Landesmeisterpokal sowie zwei Jahre später den Pokalsiegerwettbewerb für sich entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Glanzzeit der &amp;quot;Juvantêsa d’Oro&amp;quot; === &lt;br /&gt;
Mit dem Wechsel von [[Francisco Chamot]] auf den Trainerstuhl der Juvantêsa im Jahr 1975 kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole und die goldenen Jahre der Juvantêsa nahmen ihren Beginn. Unumstrittener Star der Mannschaft war [[Carles Notero]], der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischen Nationalmannschaft]] die &amp;quot;Azûr&amp;quot; zur [[Europameisterschaft 1976]] führte. Unter den EM-Helden waren gleich sechs Spieler des JSC. Es folgte die bis dahin erfolgreichste Zeit des Vereins. Erfolgstrainer Chamot gewann mit dem Klub zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge die sagradische Liga. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Führende Figuren der so genannten &amp;quot;Goldenen Juvantêsa&amp;quot; der späten Siebziger Jahre waren Torwart [[Hernán Luciano]], Stürmer [[Alex Bruguera]] sowie im Mittelfeld die &amp;quot;Glorreichen Vier&amp;quot; aus Spielmacher [[Joán Restávio]], [[Ticiano De la Costa]], dem Micolinier [[Joann Decou]] sowie Kapitän Carles Notero. Höhepunkt der Goldenen Ära war der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Nach diesem Erfolg wechselte Trainer Chamot zum FC Barcelona. Die Saison 1979/1980 sah die Juvantêsa nur im Mittelfeld der Premera Liga. Dennoch gelang es dem Team, den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0. Mit dem Wechsel Noteros zum FC Barcelona, Decous zum FC Nanthés und Joán Restávios zu AS Saint-Étienne zerfiel das Erfolgsteam nach der Saison.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Jahre der Ära Saccín und die Trainerjahre Carles Noteros === &lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre gestalteten sich durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Erst die Rückkehr Chamots in der Saison 1982/83 brachte neue sportliche Stabilität. Missmanagement und teure Spielerverträge brachten den Klub Anfang der Achtziger Jahre in schwere Finanznöte. Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer [[Carles Saccín Laroux]] durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Das Verhältnis der linksgerichteten Fans zum liberalen Unternehmer Saccín blieb lange angespannt, doch entwickelte sich eine gewisse Hass-Liebe, die auf den enormen Erfolgen Saccíns beruhten. Der Chef des [[Saccinvest]]-Konzerns investierte einige Millionen in den Klub mit dem Ziel, den Verein wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er setzte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän [[Joán Santêres]] als Sportdirektor ein und verpflichtete zur Saison 1984/1985 den dänischen Erfolgstrainer [[Ole Erik Simonsen]], der den Verein sofort zur fünfzehnten Meisterschaft führte. In einer neuerlichen sportlichen Krise im Winter 1985/1986 übernahm Juvantêsa-Legende Notero als Trainer die sportliche Leitung des Klubs. Notero baute ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister [[José Ramón Toricci]], [[Ernesto Lombardi]] und [[Carlos Leonardi]] auf, in das neben weiteren Stars wie [[Luca Morientes]], [[Jean-Armand Repain]] und Nationalspielern wie [[Roger Paranda]] und Torwartlegende [[Nestor Veba]] auch junge Nachwuchstalente wie [[Francisco Iorávio]] oder [[Marco Tinita]] eingebaut wurden. Notero führte die Juvantêsa zu einer neuerlichen Blütephase, in der die Blaugrünen zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge sowie 1987 die Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den UEFA-Pokal gewannen. Zudem stand das Team in den Jahren 1989 und 1990 zweimal in Folge im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber beidemale dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Ende der Ära Notero zur Ankunft Pessués ===&lt;br /&gt;
Nachdem Notero infolge des neuerlichen Europapokal-Misserfolg im Jahr 1990 zurückgetreten war, zerfiel das Erfolgsteam der vergangenen Jahre. Noteros Nachfolger, der Niederländer [[Ruud Van Breukelen]], gewann mit dem Team 1991 den sagradischen Pokal, konnte aber in der Liga keine Erfolge erzielen. Im Februar 1992 kehrte Notero nochmals auf den Trainerstuhl der Juvantêsa zurück. Er führte das Team noch auf Platz drei in der Liga sowie zum ersten Sieg im Europapokal der Pokalsieger. Im Finale in Lissabon schlug die Juvantêsa den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer der vier Vereine in Europa, der es geschafft hat, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen. Nach dem Wechsel Noteros zur [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] im Spätsommer 1992 übernahm sein Co-Trainer [[Selle Xusgard]] die Teamleitung, wurde aber bereits im Winter des Jahres nach einer Negativserie in der Liga entlassen. Für ein halbes Jahr übernahm der zum Teamchef beförderte Kapitän [[Juán Ernesto Lombardi]], der den Klub zum Pokalerfolg und zur Vizemeisterschaft führte. Danach wurde [[Ticiano De la Costa]] als neuer Cheftrainer vorgestellt. Unter seiner Leitung begann eine neue Blütezeit für die Juvantêsa. Mit dem aus Italien nach Sagradien zurückgekehrten Libero [[Paulo Varigell]], dem sagradisch-argentinischen Sturmduo [[Diego Juván]]/[[Claudio Priavoggio]] sowie Mittelfeldregisseur [[Daniel Pessué]], der im Sommer 1994 für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro von Inter Mailand verpflichtet wurde, holte Großinvestor Saccín internationale Stars nach Tulis, die das Team in der Saison 1994/95 zur sagradischen Meisterschaft führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;quot;Juvantêsa Mágica&amp;quot; unter De la Costa und Restávio ===&lt;br /&gt;
Nach der enttäuschenden Saison 1995/96 konnten die Blau-Grünen wieder an alte Erfolge anknüpfen und wurden 1997 in der Liga Zweiter hinter Überraschungsmeister [[SC Mistrech]]. Im Finale des UEFA-Pokals besiegte die Juvantêsa mit je einem Tor Pessués sowie des jungen Stürmers [[Miguel Pin]] das Team von Inter Mailand. In der Folgesaison gewann De la Costa seine zweite Meisterschaft als JSC-Trainer, verließ danach aber den Verein, um Technischer Direktor beim [[Federación Sagradêsa de Fútbol|sagradischen Fußballverband]] zu werden. In der Zeit zuvor hatte es vermehrt Unstimmigkeiten zwischen dem eigensinnigen Trainer und der Klubführung gegeben. De la Costas Nachfolger [[Joán Restávio]] sollte die von De la Costa begonnene Serie zur erfolgreichsten Ära der Juvantêsa ausbauen. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der die Juvantêsa als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der JSC die Mannschaft von Bayern München in einem denkwürdigen Finalspiel durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch [[Tristán l’Areâu]] und [[Miguel Pin]] mit 2:1. Für diese historischen Leistungen wurde die Juvantêsa im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet. Prägender Spieler der Ära war Superstar [[Daniel Pessué]], der 1999 zum zweiten Mal nach 1995 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft vom JSC. Nachdem das Team in der Saison 2001/2002 sowohl im Endspurt um die Ligameisterschaft als auch im Championsleague-Finale gegen Real Madrid knapp gescheitert war, führte Restávio das Team in den kommenden beiden Jahren nochmals zu zwei Meisterschaften. 2004 siegte zudem ein verjüngtes Team, in dem der 23-jährige Nachwuchsstar [[José María Del Piey]] glänzte, im Finale der Championsleague gegen den FC Porto und konnte damit den vierten Erfolg der Juvantêsa im höchsten Europapokal feiern. Del Piey wurde danach zum Weltfußballer des Jahres gewählt und trat damit das Erbe Pessués an, der seine Karriere nach dem Finalsieg beendete. In der Saison 2000/2001 wurde das bisherige [[Estádiu de Juvante|Esplanat-Stadion]] weitgehend rückgebaut und durch eine hochmoderne Fußballarena ersetzt. Während der Um- und Neubaumaßnahmen trug die Juvantêsa ihre Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in [[Illón]] aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estádiu de Juvante auch als &amp;quot;Novo Esplanat&amp;quot; bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen Widerstand hin fallen gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Umbruchzeit der Präsidentschaft Martínez ===&lt;br /&gt;
Nach dem Karriereende Pessués und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn endete die seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära De la Costa-Restávio. Bereits im Januar 2005 hatte [[Carles Saccín]] nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger [[Alberto Joán Martínez]] machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 entlassen wurde. Als Nachfolger verpflichtete Martínez den sagradischen Erfolgstrainer [[Luis Etxeberría]], der in Tulis aber nicht an seine alten Erfolge mit Bosa und Real Madrid anknüpfen konnte und nach einer erfolglosen Saison 2005/2006 und einer mageren Hinrunde der Saison 2006/2007 die Juvantêsa ohne Titel verlassen musste. In der Zeit der Präsidentschaft Martínez’ verließen einige Leistungsträger des Teams den Verein, darunter Abwehrchef [[Eduardo Costane]], Sturmstar [[Diego Rosário]] und Mittelfeldspieler [[John Kasongo Novurengo]], die allesamt zu Topklubs im europäischen Ausland wechselten. Daneben trat Sportdirektor [[Alex Bruguera]] nach mehr als zehn Jahren erfolgreicher Arbeit nach der Saison 2005/2006 zurück, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte und gegen den Verkauf von Spielern wie Rosário und Novurengo gestimmt hatte. Nach dem Rücktritt Brugueras beförderte Martínez dessen bisherigen Assistenten [[Ariel Valesta]] zum Hauptverantwortlichen für die Transferpolitik, der sich mit den Verpflichtungen u.a. von [[Mário Caetano]] und [[Nicola Scajola]] millionenschwere Fehleinkäufe leistete. Als Nachfolger von Cheftrainer Luis Etxeberría wurde im Januar 2007 der Franzose [[Bernard Coutier]] vorgestellt, der den ehemaligen Juvantêsa-Stürmer [[Jean-Armand Repain]] als Assistenztrainer mitbrachte. Coutier führte das Team in der Saison 2007/2008 zum ersten Pokalsieg seit neun Jahren, scheiterte im Rennen um die Meisterschaft aber erneut gegen den FC Bosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Präsidentschaft Següer und die Rückkehr Pessués ===&lt;br /&gt;
Nach einem Misstrauensvotum der vereinsinternen Opposition gegen Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer [[Joán Següer]] zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Següer wurde unter anderem von JSC-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän [[Luca Morientes]] als Sportdirektor sowie Klublegende [[Joán Peres Soler]] als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist [[Francisco Chabarell]] betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete aber auf ein offizielles Amt im Klub, um weiterhin als Co-Präsident der [[EURO 2008]] s.a. zu fungieren, versprach aber, weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung zu stehen. Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte. Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008. Als Nachfolger präsentierte Següer die Juvantêsa-Legende [[Daniel Pessué]], der zuvor erfolgreich als Trainer und Teammanager des micolinischen Erstligisten [[AS Macedi]] gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der [[Lega National A|LN-A]] geführt hatte. Die Rückkehr Pessués zur Juvantêsa wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Següer und Fußballdirektor Luca Morientes stellten Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Transfers gehörten Nationalspieler [[Juliano Valpieta]], Rückkehrer [[John Kasongo Novurengo]] sowie Torjäger [[Silva Kalé]], der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern [[José María Del Piey]], [[David Belazal]] oder [[Lionel Eskerro]] sowie Mittelfeldmotor [[Rafael Velozo]] ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren. Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum erstenmal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Championsleague war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Schließlich konnte das Team in der Folgespielzeit 2009/2010 zum zweiten Mal in Folge die Meisterschaft für sich entscheiden und gewann zudem zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die Champions League. Zu den Entdeckungen der Spielzeit zählte der 20-jährige [[David Albet]], der als größtes Mittelfeldtalent seit Del Piey gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Juvantêsa Sport Club ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1901&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
| [[Joán Denzer]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| [[Selle Rosaro]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| [[Martín Albacete]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| [[Joán Denzer]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 1938&lt;br /&gt;
| [[Marino Ibarretxe]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1938&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| [[José Náutico]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Jacquel Delmonte]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| [[David Arcélio Saforcada]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Fernando Iguarín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Aliureto Ceà Fernandez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Gaitán Restruç]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Carles Saccín Laroux]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[Alberto Joán Martínez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Següer Rovira]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheftrainer des Juvantêsa Sport Club ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
| Erfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1923&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
| [[Michael Stanton]]&lt;br /&gt;
| England&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
| Apr 1938&lt;br /&gt;
| [[Fernand Devaler]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1936, 1937; [[Copa Sagradia]] 1932&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1938&lt;br /&gt;
| Nov 1943&lt;br /&gt;
| [[Martín Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Nov 1943&lt;br /&gt;
| Jun 1944&lt;br /&gt;
| [[Selle Aliureto Cabral]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1944&lt;br /&gt;
| Jun 1951&lt;br /&gt;
| [[Iacinto Defilipis]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Azumaria]] 1950&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1951&lt;br /&gt;
| Jun 1953&lt;br /&gt;
| [[Selle Aliureto Cabral]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1952, 1953; Coupe Latine 1953; [[Copa Azumaria]] 1953&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1953&lt;br /&gt;
| Jun 1956&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1956&lt;br /&gt;
| Feb 1958&lt;br /&gt;
| [[Miguel Cuéllar]]&lt;br /&gt;
| Paraguay&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Feb 1958&lt;br /&gt;
| Jun 1958&lt;br /&gt;
| [[Arrigo Salazar]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| Jun 1961&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1959, 1961; [[Copa Azumaria]] 1960, 1961&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Dez 1961&lt;br /&gt;
| [[Franz Hórvacek]]&lt;br /&gt;
| Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1961&lt;br /&gt;
| Jun 1962&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1962&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1962&lt;br /&gt;
| Jun 1964&lt;br /&gt;
| [[Sándor Gyuményi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn&lt;br /&gt;
| Messepokal 1964&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1964&lt;br /&gt;
| Jun 1965&lt;br /&gt;
| [[Pablo Escobar]]&lt;br /&gt;
| Uruguay&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1965; [[Copa Sagradia]] 1965&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1965&lt;br /&gt;
| Mai 1966&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1966&lt;br /&gt;
| Dez 1966&lt;br /&gt;
| [[Franz Hórvacek]]&lt;br /&gt;
| Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1967&lt;br /&gt;
| Jun 1967&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1967&lt;br /&gt;
| Nov 1969&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Nov 1969&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1970&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Sep 1971&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1971; [[Copa Sagradia]] 1971&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1971&lt;br /&gt;
| Mai 1972&lt;br /&gt;
| [[Gonzalo Jaime Blanco]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1972&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1972&lt;br /&gt;
| Sep 1972&lt;br /&gt;
| [[Rinaldo Marcos]]&lt;br /&gt;
| Brasilien&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1972&lt;br /&gt;
| Mai 1973&lt;br /&gt;
| [[Santiago Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1973&lt;br /&gt;
| Aug 1973&lt;br /&gt;
| [[Márcio Veraldes]] (†)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1973&lt;br /&gt;
| Mai 1974&lt;br /&gt;
| [[Sören Fjellgard]]&lt;br /&gt;
| Schweden&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1974&lt;br /&gt;
| Jun 1975&lt;br /&gt;
| [[Karl-Heinz Lemberger]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1975&lt;br /&gt;
| Jun 1979&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chamot]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1977, 1978, 1979; [[Copa Sagradia]] 1978; Landesmeisterpokal 1979&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| Dez 1979&lt;br /&gt;
| [[Marian Milanic]]&lt;br /&gt;
| Jugoslawien&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1979&lt;br /&gt;
| Jan 1980&lt;br /&gt;
| [[Luciano Gomes]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1980&lt;br /&gt;
| Dez 1981&lt;br /&gt;
| [[Daniel Lapuente]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| Landesmeisterpokal 1980&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1982&lt;br /&gt;
| Mär 1982&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mär 1982&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| [[Luca Martínez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1982&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| [[Donado Cabrera]], interim&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| Jun 1984&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chamot]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1983&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1984&lt;br /&gt;
| Dez 1985&lt;br /&gt;
| [[Ole Erik Simonsen]]&lt;br /&gt;
| Dänemark&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1985&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1985&lt;br /&gt;
| Jun 1990&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1988, 1989, 1990; [[Copa Sagradia]] 1987; UEFA-Cup 1987&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1990&lt;br /&gt;
| Feb 1992&lt;br /&gt;
| [[Ruud Van Breukelen]]&lt;br /&gt;
| Niederlande&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1991&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Feb 1992&lt;br /&gt;
| Aug 1992&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| Europapokal der Pokalsieger 1992&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1992&lt;br /&gt;
| Dez 1992&lt;br /&gt;
| [[Selle Névito Xusgard]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1992&lt;br /&gt;
| Jun 1993&lt;br /&gt;
| [[Ernesto Juán Lombardi]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1993&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1993&lt;br /&gt;
| Jun 1998&lt;br /&gt;
| [[Ticiano De la Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1995, 1998; UEFA-Cup 1997&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1998&lt;br /&gt;
| Jun 2005&lt;br /&gt;
| [[Joán Restávio]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; [[Copa Sagradia]] 1999; Championsleague 1999, 2004&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2005&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| [[Luis Etxeberría]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| [[Paulo Varigell]], interim&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| Jun 2008&lt;br /&gt;
| [[Bernard Coutier]]&lt;br /&gt;
| Frankreich&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 2008&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2008&lt;br /&gt;
| Jun 2012&lt;br /&gt;
| [[Daniel Pessué]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 2009, 2010, 2011; Championsleague 2010&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
* 28 Mal [[Sagradischer Fußballmeister|Sagradischer Meister]]: 1922, 1936, 1937, 1952, 1953, 1959, 1961, 1962, 1965, 1971, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011&lt;br /&gt;
* 12 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]]: 1932, 1965, 1970, 1971, 1972, 1978, 1982, 1987, 1991, 1993, 1999, 2008&lt;br /&gt;
* 10 Mal [[Sagradischer Super-Cup]]-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2010&lt;br /&gt;
* 1 Mal [[Copa de la Liga|Sagradischer Ligapokal]]-Sieger: 2006&lt;br /&gt;
* 5 Mal Championsleague-Sieger: 1979, 1980, 1999, 2004, 2010 (4 Mal Zweiter: 1960, 1989, 1990, 2002)&lt;br /&gt;
* 2 Mal UEFA-Pokal-Sieger: 1987, 1997&lt;br /&gt;
* 1 Mal Messepokal-Sieger: 1964&lt;br /&gt;
* 1 Mal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger: 1992&lt;br /&gt;
* 4 Mal Europäischer Super-Cup-Sieger: 1979, 1992, 2004, 2010 &lt;br /&gt;
* 3 Mal Weltpokal-Sieger: 1979, 1999, 2004&lt;br /&gt;
* 1 Mal FIFA Klub-Weltmeister: 2010&lt;br /&gt;
* 1 Mal Sieger der Coupe Latine: 1953 (1 Mal Zweiter: 1952&lt;br /&gt;
* 4 Mal Sieger der [[Copa Azumaria]]: 1950, 1953, 1960, 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen des Vereins trägt traditionell die Buchstaben ''JSC''. Seit den Dreißiger Jahren prangert zudem darüber eine abstrakte organische Skulptur des tulinesischen Bildhauers [[Manuel Veila]], die den Namen &amp;quot;il sport&amp;quot; trägt und dem Verein 1928 geschenkt wurde. Sie stand auch lange Zeit vor dem Stadion [[Campo de Crêus]] und seit 1967 auf dem Platz vor dem [[Esplanat-Stadion]]. Neben der Skulptur und den Initialen JSC wurde das Vereinswappen zudem lange Zeit (und seit 2007 erneut) vom tulinesischen Stadtwappen geschmückt. Während die Symbole des Wappens lange Zeit nahezu unverändert blieben, hat die Form des Wappens des öfteren gewechselt. Seit den Neunzigern wurde eine kreisrunde Form, teilweise mit einer angrenzenden Krone darüber verwendet. Seit 2007 ist das Wappen oval, dafür wurde auf die Krone verzichtet und das Stadtwappen wieder integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitznamen ==&lt;br /&gt;
Der Juvantêsa Sport Club wird von seinen Anhängern meist nur als &amp;quot;la Juvantêsa&amp;quot; bezeichnet. Daneben ist die Kurzform JSC üblich. Aufgrund der Spielfarben und in Abgrenzung von der &amp;quot;Celeste&amp;quot; [[UD Tulis|UD]] wird das Team auch als &amp;quot;ils Blu i Verde&amp;quot; (''die Blaugrünen'', wörtlich in etwa ''jene blau und grün'') oder &amp;quot;la Blu i Verde&amp;quot; bezeichnet. Die Fans der Juvantêsa werden &amp;quot;Juvantistas&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhänger ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den eher bürgerlich-konservativen &amp;quot;Udistas&amp;quot; stammen die Anhänger der Blau-Grünen, die &amp;quot;Juvantistas&amp;quot;, traditionell eher aus der tulinesischen Arbeiterschaft. In den Jahren der [[Álamo-Diktatur]] kamen linke Intellektuelle dazu, die das Profil der Juvantêsa als &amp;quot;Klub der Linken&amp;quot;, aber auch als &amp;quot;Klub der Intellektuellen&amp;quot; lange Zeit prägten. Während die Anhänger der Unión Deportiva traditionell eher aus den bürgerlichen Stadtteilen im Norden von Tulis stammen, hat die Juvantêsa ihre Fanbase eher in den südlichen Arbeiterstadtteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rivalitäten ==&lt;br /&gt;
Die Mannschaften der Juvantêsa und der Unión Deportiva treffen jährlich im traditionellen &amp;quot;[[Derbi Tulinês]]&amp;quot; aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da die Juvantêsa ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Juvantistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die &amp;quot;Udistas&amp;quot; zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und hat trotz der eher rechten Fangruppen der UD kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und die Juvantêsa beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der [[Copa Azumaría]] sowie in der [[Premera Liga]] aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, das die Löwen in dieser Zeit zweitklassig spielten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz daher das &amp;quot;[[Grande Clásico]]&amp;quot; genannte Duell zwischen der Juvantêsa und dem [[Fútbol Club de Bosa]], das seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr stattfand und spätestens seit den Sechziger Jahren als Duell zwischen den beiden stärksten Klubs der Liga und den Vereinen mit dem größten Fanpotenzial im Land gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund politischer Gegensätze gilt auch der Zweikampf zwischen Juvantêsa Sport und dem [[FC Semesta]] als brisantes Duell, da der FCS seit seiner Gründung 1939 als Klub der Rechten galt und damit der eher linken Ausrichtung der Juvantêsa entgegenstand. Außerdem gelten Tulis als frühere Hauptstadt der [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]] und des [[Königreich Cuentez|cuentezischen Königreichs]] und [[Semess]] als Hauptstadt Sagradiens bereits seit Jahrhunderten als verfeindete Städte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trainings- und Spielstätten ==&lt;br /&gt;
Als Heimspielstätte der Juvantêsa fungierte lange Zeit das Stadtion [[Campo de Crêus]] am Nordrand des Stadtteils [[Juvante]], in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug. Danach wurde das [[Estádiu de Juvante]] erbaut, in dem die 1. Mannschaft des Klubs seither spielt, während die 2. Mannschaft und die Jugendteams im unweit davon gelegenen kleineren [[Estádiu Joán Denzer]] spielen. Als Trainingsgelände der Blaugrünen fungiert seit 2005 die [[Citá Sportiva Blu i Verde]] im südlich an den Stadtteil Juvante anschließenden Vorort Esplanat, wo sich auch die Jugendakademie der Tulinesen befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Estádiu de Juvante (&amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
Das [[Juvante-Stadion]], genannt &amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;, ist ein Fußballstadion in Tulis und die Heimstätte des Fußballklubs Juvantêsa. Eigentümer ist die ''Estádiu de Juvante S.A.'', eine hundertprozentige Tochter des JSC. Der offizielle Name des Stadions leitet sich ebenso wie der Klubname vom Tulineser Stadtteil [[Juvante]] ab. Da sich das Stadion am Rande des [[Monte Esplanat]] an der [[Rúa d’Esplanat]] befindet, wird es in Tulis meist nur als &amp;quot;das Esplanat&amp;quot; (&amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;) bezeichnet. Das Stadion ist eines von drei Fußballstadien in Sagradien, die von der UEFA als 5-Sterne-Stadion geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Estádiu de Juvante wurde 1949 eröffnet und fasste zunächst knapp 63.000, nach einem Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das Stadion wurde im Jahr 2000 nahezu vollständig abgerissen und durch einen Neubau nach einem Entwurf des Stararchitekten [[Selle Arriaga]] ersetzt, der knapp 60.000 Zuschauer fasst und auf Wunsch der Fans hin den selben Namen trägt wie das alte Juvante-Stadion. Dennoch wird auch das renovierte Stadion meist nur &amp;quot;l’Esplanat&amp;quot; oder &amp;quot;il Novo Esplanat&amp;quot; genannt. Charakteristisch am neuen Stadion ist das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben. Außerdem sind rund um das Stadion mehrere Plexiglas-Blöcke aufgestellt, welche nachts ebenfalls angestrahlt werden und das Licht wieder zurück auf das Stadion reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Juvante-Stadion wurde bei der [[Fußballweltmeisterschaft 1958]] als Spielstätte sowie als Austragungsort verschiedener Finalspiele im Europapokal genutzt. Das neue Juvante-Stadion beherbergte das Championsleague-Finale des Jahres 2005 sowie insgesamt fünf Spiele bei der [[EURO 2008]], darunter das Eröffnungsspiel, ein Viertel- und ein Halbfinale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Estádiu Joán Denzer ===&lt;br /&gt;
Das [[Joán Denzer-Stadion]] im Tulineser Stadtteil [[Juvante]], nur wenige Meter vom Estádiu de Juvante entfernt, ist das Zweitstadion des Fußballklubs Juvantêsa SC. Es fungiert als Heimstätte der Juvantêsa B und C sowie der Juvantêsa Jovenil A und der Frauenfußballmannschaft Juvantêsa Feminín. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte [[Blaurmeerauswahl]] (''Selecçò Azumarês'') trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion fasst etwa 10.000 Zuschauer und ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Juvantêsa Sport Club, dem Deutschen [[Hans Denzer]], benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Sportarten ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Juvantêsa besonders durch ihre Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft der Juvantêsa ([[Juvantêsa SC Feminín]]) spielt mit wachsendem Erfolg in der [[Premera Liga Feminín]] und gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft. Die Juvantêsa Feminín trägt ihre Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rugby-Mannschaft der Juvantêsa spielt in der höchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im ''Parc Sportivo'' der [[Celusanto-Universität]] aus. Ebenfalls in der obersten Klasse spielen die Handball- ([[Juvantêsa-Saltes Balonmano]]) sowie die Basketballmannschaft des JSC ([[Télem Juvantêsa Baloncesto]]), die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Beide Teams, Hand- und Basketballer, tragen ihre Heimspiele in der klubeigenen Multifunktionsarena [[Paláciu Blu i Verde]] (PB&amp;amp;V) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsführung 2010/2011 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amt&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Vereinsführung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Präsident&lt;br /&gt;
| [[Joán Següer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Ehrenpräsident&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Sport)&lt;br /&gt;
| [[David Martín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Finanzen)&lt;br /&gt;
| [[Joán Carles Negruán]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Marketing &amp;amp; PR)&lt;br /&gt;
| [[Dián Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Soziales)&lt;br /&gt;
| [[Joán Peres Soler]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Berater des Präsidenten&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Generaldirektor&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Sportliche Leitung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Technischer Direktor Fußball&lt;br /&gt;
| [[Luca Morientes]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Delegierter Technischer Direktor Fußball&lt;br /&gt;
| [[Manuel Erro]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Teamleitung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Cheftrainer&lt;br /&gt;
| [[Daniel Pessué]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[Cornèle Crêus]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[Jocéntilo Esalla]] (2008-2010)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]] (2010-2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Torwarttrainer&lt;br /&gt;
| [[Manuel Teixa|Manu Teixa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Aliureto Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Mário Arval]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Francès Seigüer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Team-Koordinator&lt;br /&gt;
| [[Luis Docién Miniambres]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juventêsa B&lt;br /&gt;
| [[Luis Fernando Neloes Leal]] (bis 2010)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Jocéntilo Esalla]] (2010-2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa C&lt;br /&gt;
| [[Lionel Marín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-19)&lt;br /&gt;
| [[Diego Cruzera]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-17)&lt;br /&gt;
| [[Marián Berenguer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-16)&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußball ==&lt;br /&gt;
=== Kaderpolitik ===&lt;br /&gt;
Seit den Fünfziger Jahren betreibt Juvantêsa eine eigene Jugendakademie ([[l’Academía Blu i Verde]]), die im Vorort [[Esplanat]] beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt. Aus der Akademie stammen prägende Spielergestalten der Siebziger und Achtziger Jahre wie [[Carles Notero]], [[Joán Peres Soler]], [[Nestor Veba]] oder [[Francisco Iorávio]]. Im aktuellen Kader der Saison 2009/2010 kommen mit [[Lionel Eskerro]], [[Dián Arrantxabal]], [[David Belazal]], [[Diego Ívan Cherepniev]], [[José María Del Piey]], [[Manuel Erro]], [[Xavi Lescart]], [[Joaquín Celestino]] und [[David Albet]] neun von 25 Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Eine Liste der bekanntesten Spieler aus der Juvantêsa-Jugend umfasst :&lt;br /&gt;
* [[David Albet]] (SG, *1990)			&lt;br /&gt;
* [[Julen Aretzu]] (SG, *1990)&lt;br /&gt;
* [[Lionel Eskerro]] (SG, *1987), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[David Belazal]] (SG, *1987), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Celestino]] (SG, *1988)&lt;br /&gt;
* [[Diego Ívan Cherepniev]] (ARG, *1985)&lt;br /&gt;
* [[José María Del Piey]] (SG, *1981), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010'' &lt;br /&gt;
* [[Manuel Erro]] (SG, *1975)&lt;br /&gt;
* [[Jocéntilo Esalla]] (SG, *1970), ''Vize-Europameister 2000''&lt;br /&gt;
* [[Francisco Iorávio]] (SG, *1963)&lt;br /&gt;
* [[Carles Iribar]] (SG, *1962)&lt;br /&gt;
* [[Xavi Lescart]] (MIC, *1990)&lt;br /&gt;
* [[Hernán Luciano]] (SG, *1948), ''Europameister 1976'' &lt;br /&gt;
* [[José García Neleiy]] (SG, *1981)&lt;br /&gt;
* [[Carles Notero]] (SG, *1950), ''Europameister 1976''&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Notero]] (SG, *1973)&lt;br /&gt;
* [[Samuel Ojisei]] (NGA, *1976), ''Olympia-Sieger 1996''&lt;br /&gt;
* [[Joán Peres Soler]] (SG, *1945), ''Europameister 1976''&lt;br /&gt;
* [[Luis Pérez]] (SG, *1932), ''Vizeweltmeister 1958''&lt;br /&gt;
* [[António Perte]] (SG, *1979)	&lt;br /&gt;
* [[Miguel Pin]] (SG, *1975)&lt;br /&gt;
* [[Diego Rosário]] (SG, *1977), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[Nestor Saccín]] (SG, *1980)&lt;br /&gt;
* [[Javier Serrena]] (SG, *1984)	&lt;br /&gt;
* [[Marco Tela]] (SG, *1975)	&lt;br /&gt;
* [[Marco Tinita]] (SG, *1967)&lt;br /&gt;
* [[Nestor Veba]] (SG, *1956)			&lt;br /&gt;
* [[Daniel Vespo]] (SG, *1980)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat die Juvantêsa traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit den ungarischen Vizeweltmeistern [[Károly Szálasi]] und [[Gyula Kovács]] sowie dem Uruguayer [[Walter Ernesto Guigou]] internationale Starspieler für die Juvantêsa und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei der Juvantêsa gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Micolinier [[Francis Joann Decou]] und [[Luvis Mari Gerart]], in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister [[Juán Ramón Toricci]], [[Ernesto Lombardi]] und [[Carlos Leonardi]] sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier [[Enrico Scola]], der Portugiese [[Paulo Matongio]] oder die französischen Weltmeister [[Ludovic Conseille]] und [[René Francque]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem konnte die Juvantêsa auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer [[Iacinto Defilipis]] im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler [[Ticiano De la Costa]] und [[Alex Bruguera]] bis hin zu [[Diego Juván]], [[Paulo Varigell]] und Superstar [[Daniel Pessué]] in den Neunzigern, [[Claudio Piro]] und [[Diego Rosário]] in den frühen 2000ern oder aus dem aktuellen Team die Europameister [[Rafael Velozo]] oder [[Juliano Valpieta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch steht die Juvantêsa auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie [[Jean Armand Repain]] 1993 zu Juventus Turin, [[Claudio Priavoggio]] 1995 zu Inter Mailand oder [[Diego Rosário]] 2006 zum FC Chelsea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kader Saison 2010/2011 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nr.&lt;br /&gt;
| Name&lt;br /&gt;
| Geburtsj.&lt;br /&gt;
| Nationalit.&lt;br /&gt;
| im Team seit&lt;br /&gt;
| letzter Verein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Lionel Gaitán Eskerro|Lionel Gaitán '''Eskerro''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[Dián Arrantxabal|Dián '''Arrantxabal''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Michel Andrêu|Michel '''Andrêu''']]&lt;br /&gt;
| 1978&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| [[Ligre North Sportivo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Fernando Demont|Fernando '''Demont''']]&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Thiago Alves|'''Thiago''' Alves]]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| BRA&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| EC Vitoria (BRA)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| [[Daniel Ezequiel Ledesma|Daniel Ezequiel '''Ledesma''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| ARG&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[Lesnário FC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| [[Julen Aretzu|Julen '''Aretzu''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| Liverpool FC (ENG)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Juliano Valpieta|Juliano '''Valpieta''']]&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| [[João Silva|'''João Silva''']] (''Vizekapitän'')&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| POR&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Celestino|Joaquín '''Celestino''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[David Albet|David '''Albet''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Rafael Velozo|Rafael '''Velozo''']]&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Nikola Vida|Nikola '''Vida''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| CRO&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| ZSKA Moskau (RUS)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[José María Del Piey|José María '''Del Piey''']] (''Kapitän'')&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| [[Nicolás Andrés Gaitán|Nicolás Andrés '''Gaitán''']]&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| ARG&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| [[Francis Escüet|Francis '''Escüet''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[AS Macedi]] (MIC)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| [[Tiago Soler|'''Tiago Soler''' Amavisca]]&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| [[Alex Mata|'''Alex'''andre '''Mata''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| BRA&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
| [[Xavi Lescart|'''Xavi L'''escart]]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| Arsenal FC (ENG)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[David Belazal|David '''Belazal''']]&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2004&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Silva Kalé|'''Silva''' Kalé]]&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| MLI&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| FC Porto&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| [[Nicolas Kassény|Nicolas '''Kassény''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| FRA&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| OSC Lille&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Ellauri|Sebastián '''Ellauri''']]&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| URU&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2012-06-24T14:32:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.171.175: /* Die ersten Erfolge und der Bruch während des Álamo-Regimes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Juvantêsa Sport Club''' [ʒuvan'tɛʃa 'spɔrtklub], kurz Juvantêsa, Juvantêsa Sport oder Juvantêsa SC, ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballverein aus [[Tulis]]. Die erste Mannschaft spielt derzeit in der sagradischen [[Prēmera Liga]]. Mit 25 gewonnenen Meisterschaften ist der Verein sagradischer Rekordmeister und gehört zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten. Die Juvantêsa war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründervereinen der Europäischen Klub-Assoziation (ECA). Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen [[Estádiu de Juvante]], genannt &amp;quot;l'Esplanat&amp;quot;, aus. Die Juvantêsa ist die erfolgreichste Vereinsmannschaft Sagradiens und eine der Top-Adressen im europäischen Fußball. Mit etwa 160.000 Mitgliedern ist der JSC einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt. Im Jahr 2008 belegte der Klub mit 302 Milliarden Euro Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs Europas. Mehr Umsatz konnten nur Real Madrid, Manchester United und der FC Barcelona machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinsfarben der Juvantêsa sind traditionell dunkelblau, grün und weiß, gespielt wird meistens in dunkelblauen Jerseys mit grünen Streifen oder anderen Elementen. Das ist der Grund, warum die Juvantêsa von Fans und Presse auch als &amp;quot;Blu i Verde&amp;quot; bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Zusammen mit dem großen Erzrivalen [[FC Bosa]] ist der Juvantêsa Sport Club der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Prēmera Liga 1925 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als &amp;quot;[[Grande Clásico]]&amp;quot; bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die [[UD Tulis|Unión Deportiva]], dem &amp;quot;[[Derby Tulinês]]&amp;quot;, den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Wenn es gegen UD Tulis geht und die &amp;quot;Blu i Verde&amp;quot; (JSC) gegen die &amp;quot;Celeste&amp;quot; (UD) trifft, ist die Stadt nahezu im Ausnahmezustand. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub [[FC Semesta]], die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sportverein gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen Sportarten, dazu zählen Handball (Juvantêsa-Saltes), Basketball (TÉLEM Juvantêsa) oder Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899 kamen in [[Tulis]] mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der [[UD Tulis|Unión Deportiva]] zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers [[Joán Denzer|Hans Denzer]] (sagradisch: ''Joán Dénzer'') hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen &amp;quot;Unión Sportiva Juvantêsa&amp;quot;, benannt nach dem [[Juvante|tulinischen Viertel]], in dem man sich zum Fußballspielen traf. Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. 1910 kam es zur Fusion der Juvantêsa mit der &amp;quot;Tulinêsa Societá Deportiva&amp;quot;, wodurch auch andere Sportarten ins Programm kamen und der Verein seinen heutigen Namen &amp;quot;Juvantêsa Sport Club&amp;quot; annahm. Der JSC förderte unter der Präsidentschaft Denzers von Beginn an seine Fußballabteilung, sodass die Fußballmannschaft von &amp;quot;Juvantêsa&amp;quot; 1912 erstmals das Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft erreichte, in dem der junge Club gegen den [[Nalcazal FC|FC Nalcaz]] Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von [[Sportivo Vesaey]] endete mit einer Niederlage (5 :7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinischen Vereinen wie &amp;quot;Legio F.C. Tulisium&amp;quot; oder &amp;quot;Tulis Sport 1900&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Erfolge und der Bruch während des Álamo-Regimes ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1922 konnte die &amp;quot;Juvantêsa&amp;quot; erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän [[Bernardo Torris]] seine Mannschaft im Endspiel in [[Semess]] zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber [[Acelandaro SC]] geführt hatte. Im Jahr 1931 wechselte der umjubelte sagradische Nationalspieler [[Iacinto Defilipis]] von [[Lesnário FC|Lesnário]] zur Juvantêsa. Nach einer langen Durststrecke in der Liga und nachdem die Juvantêsa mit ihm im Jahr 1932 zum ersten Mal den [[Copa Sagradia|sagradischen Pokalwettbewerb]] hatte gewinnen können, führte der [[Micolinien|micolinische]] Trainer [[Fernand Devaler]] die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum zweiten und dritten Meistertitel der Klubgeschichte. Die nationale Dominanz der Tulinesen endete aber abrupt mit dem politischen Umbruch der Folgejahre. Nach dem [[Februarputsch 1938]] und der vom [[Álamo-Regime]] erzwungenen Entfernung des linksgerichteten Juvantêsa-Präsidenten [[Marino Ibarretxe]] aus seinem Amt, trat auch Erfolgstrainer Devaler zurück. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zum Lokalrivalen [[UD Tulis]] wechselte. Auf Druck des Regimes hin musste sich der Klub in &amp;quot;Club Sportivo Juvantêsa&amp;quot; umbenennen und es wurde den Anhängern verboten, Sprechchöre auf [[Blaumeerromanisch]] zu singen und die alte tulinesische Flagge zu benutzen. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler und Funktionäre gelang es der Juvantêsa schnell, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu erhalten. In den fünf Jahren des Álamo-Regimes wurde das Juvantêsa-Stadion zu einem Treffpunkt der Opposition. Erst nach der Befreiung 1943/1944 kehrte mit Iacinto Defilipis als Trainer Stabilität zurück in den Klub, der sich wieder offiziell in &amp;quot;Juvantêsa Sport Club&amp;quot; umbenannte. Dennoch schaffte es die Juvantêsa in den Vierziger Jahren nicht, weitere Titel zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion [[Campo de Crêus]], ins neu errichtete [[Estádiu de Juvante]] um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste. Das neue Stadion beflügelte die Mannschaft und führte den Klub zurück auf die Erfolgsstrecke. Der Sieg in der [[Copa Azumaria]] im Jahr 1950 war der Auftakt für eine Erfolgsserie des Vereins in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahre. Es folgte 1953 ein weiterer Sieg in diesem Wettbewerb. Unter Trainer [[Selle Cabral]] gewann die Juvantêsa 1952 ihre vierte Meisterschaft und konnte den Titel im Folgejahr erfolgreich verteidigen. 1953 besiegte der JSC zudem im Finale der Coupe Latine in Lissabon den AC Mailand mit 3:0. Damit stieg die Juvantêsa in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf. Nach mehreren titellosen Jahren konnte der Klub in den Jahren 1959, 1961 und 1962 unter dem Erfolgstrainer [[Santiago Flores]] drei Meisterschaften sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren ging. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer [[Walter Ernesto Guigou]] und [[Luis Manuel Pérez]], der viermal sagradischer Torschützenkönig wurde, sowie die Ungarn [[Carles Szálasi]] und [[Gyula Kovács]], die 1956 nach Westeuropa emigriert waren. Auch der junge [[Joán Santêres]], bis 1975 Kapitän des Teams, gehörte in diesen Jahren bereits zur Mannschaft. Bei der [[WM 1958]] im eigenen Land standen mit [[Luis Pérez]], [[Andrés Mata]] und [[Joán López]] drei JSC-Profis im sagradischen Kader, alle drei spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien. 1964 stand die Juvantêsa erstmals im Finale des Messepokals und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen FC Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Pérez das vom Uruguayer [[Pablo Escobar]] trainierte JSC-Team zu Pokalsieg und Meisterschaft 1965. Damit konnte die Juvantêsa auch das erste Double aus Pokal und Meisterschaft gewinnen, jedoch blieb es für einige Jahre der letzte Meistertitel. Die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 markierte das Ende einer Erfolgsepoche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;quot;Juventú Juvantêsa&amp;quot; und der Beginn der Präsidentschaft Iguarín ===&lt;br /&gt;
1968 übernahm der Unternehmer [[Fernando Iguarín]] die Präsidentschaft des Klubs und führte ihn in eine goldene Ära. Nachdem mit Carles Szálasi 1967 und Luis Pérez 1969 die letzten Stars von einst das Team verlassen hatten, musste eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Carles Szálasi wurde 1967 Trainer und baute um den neuen Kapitän Joán Santêres ein Team aus jungen sagradischen Talenten auf, zu dem die späteren Nationalspieler [[Francês Luiséu]], [[António Casagra]], [[Carles Notero]], [[Joán Restávio]] und [[Joán Peres Soler]] gehörten. Die &amp;quot;Juventú Juvantêsa&amp;quot; oder &amp;quot;Ninoes de Carles&amp;quot; gewannen zwischen 1970 und 1972 dreimal in Folge die [[Copa Sagradia]] und beendeten 1971 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und Pokalerfolg die sechsjährige Durststrecke der Juvantêsa in der Liga. Jedoch schafften es die Jungen Anfang der Siebziger nicht, die nationale Dominanz dauerfhaft zurückzuerobern. Stattdessen musste der JSC 1972-1974 dem [[FC Bosa]], danach zweimal in Folge dem [[FC Semesta]] den Vortritt in der Meisterschaft lassen. Auch auf europäischer Bühne gelang es dem Team nicht, um die ganz großen Titel mitzuspielen. Stattdessen stand der Erzrivale aus Bosa 1974 und 1976 in zwei europäischen Finalspielen und konnte als erster sagradischer Klub den Landesmeisterpokal sowie zwei Jahre später den Pokalsiegerwettbewerb für sich entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Glanzzeit der &amp;quot;Juvantêsa d’Oro&amp;quot; === &lt;br /&gt;
Mit dem Wechsel von [[Francisco Chamot]] auf den Trainerstuhl der Juvantêsa im Jahr 1975 kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole und die goldenen Jahre der Juvantêsa nahmen ihren Beginn. Unumstrittener Star der Mannschaft war [[Carles Notero]], der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischen Nationalmannschaft]] die &amp;quot;Azûr&amp;quot; zur [[Europameisterschaft 1976]] führte. Unter den EM-Helden waren gleich sechs Spieler des JSC. Es folgte die bis dahin erfolgreichste Zeit des Vereins. Erfolgstrainer Chamot gewann mit dem Klub zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge die sagradische Liga. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Führende Figuren der so genannten &amp;quot;Goldenen Juvantêsa&amp;quot; der späten Siebziger Jahre waren Torwart [[Hernán Luciano]], Stürmer [[Alex Bruguera]] sowie im Mittelfeld die &amp;quot;Glorreichen Vier&amp;quot; aus Spielmacher [[Joán Restávio]], [[Ticiano De la Costa]], dem Micolinier [[Joann Decou]] sowie Kapitän Carles Notero. Höhepunkt der Goldenen Ära war der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Nach diesem Erfolg wechselte Trainer Chamot zum FC Barcelona. Die Saison 1979/1980 sah die Juvantêsa nur im Mittelfeld der Premera Liga. Dennoch gelang es dem Team, den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0. Mit dem Wechsel Noteros zum FC Barcelona, Decous zum FC Nanthés und Joán Restávios zu AS Saint-Étienne zerfiel das Erfolgsteam nach der Saison.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Jahre der Ära Saccín und die Trainerjahre Carles Noteros === &lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre gestalteten sich durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Erst die Rückkehr Chamots in der Saison 1982/83 brachte neue sportliche Stabilität. Missmanagement und teure Spielerverträge brachten den Klub Anfang der Achtziger Jahre in schwere Finanznöte. Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer [[Carles Saccín Laroux]] durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Das Verhältnis der linksgerichteten Fans zum liberalen Unternehmer Saccín blieb lange angespannt, doch entwickelte sich eine gewisse Hass-Liebe, die auf den enormen Erfolgen Saccíns beruhten. Der Chef des [[Saccinvest]]-Konzerns investierte einige Millionen in den Klub mit dem Ziel, den Verein wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er setzte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän [[Joán Santêres]] als Sportdirektor ein und verpflichtete zur Saison 1984/1985 den dänischen Erfolgstrainer [[Ole Erik Simonsen]], der den Verein sofort zur fünfzehnten Meisterschaft führte. In einer neuerlichen sportlichen Krise im Winter 1985/1986 übernahm Juvantêsa-Legende Notero als Trainer die sportliche Leitung des Klubs. Notero baute ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister [[José Ramón Toricci]], [[Ernesto Lombardi]] und [[Carlos Leonardi]] auf, in das neben weiteren Stars wie [[Luca Morientes]], [[Jean-Armand Repain]] und Nationalspielern wie [[Roger Paranda]] und Torwartlegende [[Nestor Veba]] auch junge Nachwuchstalente wie [[Francisco Iorávio]] oder [[Marco Tinita]] eingebaut wurden. Notero führte die Juvantêsa zu einer neuerlichen Blütephase, in der die Blaugrünen zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge sowie 1987 die Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den UEFA-Pokal gewannen. Zudem stand das Team in den Jahren 1989 und 1990 zweimal in Folge im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber beidemale dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Ende der Ära Notero zur Ankunft Pessués ===&lt;br /&gt;
Nachdem Notero infolge des neuerlichen Europapokal-Misserfolg im Jahr 1990 zurückgetreten war, zerfiel das Erfolgsteam der vergangenen Jahre. Noteros Nachfolger, der Niederländer [[Ruud Van Breukelen]], gewann mit dem Team 1991 den sagradischen Pokal, konnte aber in der Liga keine Erfolge erzielen. Im Februar 1992 kehrte Notero nochmals auf den Trainerstuhl der Juvantêsa zurück. Er führte das Team noch auf Platz drei in der Liga sowie zum ersten Sieg im Europapokal der Pokalsieger. Im Finale in Lissabon schlug die Juvantêsa den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer der vier Vereine in Europa, der es geschafft hat, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen. Nach dem Wechsel Noteros zur [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] im Spätsommer 1992 übernahm sein Co-Trainer [[Selle Xusgard]] die Teamleitung, wurde aber bereits im Winter des Jahres nach einer Negativserie in der Liga entlassen. Für ein halbes Jahr übernahm der zum Teamchef beförderte Kapitän [[Juán Ernesto Lombardi]], der den Klub zum Pokalerfolg und zur Vizemeisterschaft führte. Danach wurde [[Ticiano De la Costa]] als neuer Cheftrainer vorgestellt. Unter seiner Leitung begann eine neue Blütezeit für die Juvantêsa. Mit dem aus Italien nach Sagradien zurückgekehrten Libero [[Paulo Varigell]], dem sagradisch-argentinischen Sturmduo [[Diego Juván]]/[[Claudio Priavoggio]] sowie Mittelfeldregisseur [[Daniel Pessué]], der im Sommer 1994 für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro von Inter Mailand verpflichtet wurde, holte Großinvestor Saccín internationale Stars nach Tulis, die das Team in der Saison 1994/95 zur sagradischen Meisterschaft führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;quot;Juvantêsa Mágica&amp;quot; unter De la Costa und Restávio ===&lt;br /&gt;
Nach der enttäuschenden Saison 1995/96 konnten die Blau-Grünen wieder an alte Erfolge anknüpfen und wurden 1997 in der Liga Zweiter hinter Überraschungsmeister [[SC Mistrech]]. Im Finale des UEFA-Pokals besiegte die Juvantêsa mit je einem Tor Pessués sowie des jungen Stürmers [[Miguel Pin]] das Team von Inter Mailand. In der Folgesaison gewann De la Costa seine zweite Meisterschaft als JSC-Trainer, verließ danach aber den Verein, um Technischer Direktor beim [[Federación Sagradêsa de Fútbol|sagradischen Fußballverband]] zu werden. In der Zeit zuvor hatte es vermehrt Unstimmigkeiten zwischen dem eigensinnigen Trainer und der Klubführung gegeben. De la Costas Nachfolger [[Joán Restávio]] sollte die von De la Costa begonnene Serie zur erfolgreichsten Ära der Juvantêsa ausbauen. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der die Juvantêsa als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der JSC die Mannschaft von Bayern München in einem denkwürdigen Finalspiel durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch [[Tristán l’Areâu]] und [[Miguel Pin]] mit 2:1. Für diese historischen Leistungen wurde die Juvantêsa im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet. Prägender Spieler der Ära war Superstar [[Daniel Pessué]], der 1999 zum zweiten Mal nach 1995 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft vom JSC. Nachdem das Team in der Saison 2001/2002 sowohl im Endspurt um die Ligameisterschaft als auch im Championsleague-Finale gegen Real Madrid knapp gescheitert war, führte Restávio das Team in den kommenden beiden Jahren nochmals zu zwei Meisterschaften. 2004 siegte zudem ein verjüngtes Team, in dem der 23-jährige Nachwuchsstar [[José María Del Piey]] glänzte, im Finale der Championsleague gegen den FC Porto und konnte damit den vierten Erfolg der Juvantêsa im höchsten Europapokal feiern. Del Piey wurde danach zum Weltfußballer des Jahres gewählt und trat damit das Erbe Pessués an, der seine Karriere nach dem Finalsieg beendete. In der Saison 2000/2001 wurde das bisherige [[Estádiu de Juvante|Esplanat-Stadion]] weitgehend rückgebaut und durch eine hochmoderne Fußballarena ersetzt. Während der Um- und Neubaumaßnahmen trug die Juvantêsa ihre Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in [[Illón]] aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estádiu de Juvante auch als &amp;quot;Novo Esplanat&amp;quot; bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen Widerstand hin fallen gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Umbruchzeit der Präsidentschaft Martínez ===&lt;br /&gt;
Nach dem Karriereende Pessués und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn endete die seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära De la Costa-Restávio. Bereits im Januar 2005 hatte [[Carles Saccín]] nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger [[Alberto Joán Martínez]] machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 entlassen wurde. Als Nachfolger verpflichtete Martínez den sagradischen Erfolgstrainer [[Luis Etxeberría]], der in Tulis aber nicht an seine alten Erfolge mit Bosa und Real Madrid anknüpfen konnte und nach einer erfolglosen Saison 2005/2006 und einer mageren Hinrunde der Saison 2006/2007 die Juvantêsa ohne Titel verlassen musste. In der Zeit der Präsidentschaft Martínez’ verließen einige Leistungsträger des Teams den Verein, darunter Abwehrchef [[Eduardo Costane]], Sturmstar [[Diego Rosário]] und Mittelfeldspieler [[John Kasongo Novurengo]], die allesamt zu Topklubs im europäischen Ausland wechselten. Daneben trat Sportdirektor [[Alex Bruguera]] nach mehr als zehn Jahren erfolgreicher Arbeit nach der Saison 2005/2006 zurück, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte und gegen den Verkauf von Spielern wie Rosário und Novurengo gestimmt hatte. Nach dem Rücktritt Brugueras beförderte Martínez dessen bisherigen Assistenten [[Ariel Valesta]] zum Hauptverantwortlichen für die Transferpolitik, der sich mit den Verpflichtungen u.a. von [[Mário Caetano]] und [[Nicola Scajola]] millionenschwere Fehleinkäufe leistete. Als Nachfolger von Cheftrainer Luis Etxeberría wurde im Januar 2007 der Franzose [[Bernard Coutier]] vorgestellt, der den ehemaligen Juvantêsa-Stürmer [[Jean-Armand Repain]] als Assistenztrainer mitbrachte. Coutier führte das Team in der Saison 2007/2008 zum ersten Pokalsieg seit neun Jahren, scheiterte im Rennen um die Meisterschaft aber erneut gegen den FC Bosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Präsidentschaft Següer und die Rückkehr Pessués ===&lt;br /&gt;
Nach einem Misstrauensvotum der vereinsinternen Opposition gegen Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer [[Joán Següer]] zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Següer wurde unter anderem von JSC-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän [[Luca Morientes]] als Sportdirektor sowie Klublegende [[Joán Peres Soler]] als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist [[Francisco Chabarell]] betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete aber auf ein offizielles Amt im Klub, um weiterhin als Co-Präsident der [[EURO 2008]] s.a. zu fungieren, versprach aber, weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung zu stehen. Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte. Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008. Als Nachfolger präsentierte Següer die Juvantêsa-Legende [[Daniel Pessué]], der zuvor erfolgreich als Trainer und Teammanager des micolinischen Erstligisten [[AS Macedi]] gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der [[Lega National A|LN-A]] geführt hatte. Die Rückkehr Pessués zur Juvantêsa wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Següer und Fußballdirektor Luca Morientes stellten Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Transfers gehörten Nationalspieler [[Juliano Valpieta]], Rückkehrer [[John Kasongo Novurengo]] sowie Torjäger [[Silva Kalé]], der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern [[José María Del Piey]], [[David Belazal]] oder [[Lionel Eskerro]] sowie Mittelfeldmotor [[Rafael Velozo]] ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren. Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum erstenmal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Championsleague war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Schließlich konnte das Team in der Folgespielzeit 2009/2010 zum zweiten Mal in Folge die Meisterschaft für sich entscheiden und gewann zudem zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die Champions League. Zu den Entdeckungen der Spielzeit zählte der 20-jährige [[David Albet]], der als größtes Mittelfeldtalent seit Del Piey gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Juvantêsa Sport Club ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1901&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
| [[Joán Denzer]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| [[Selle Rosaro]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| [[Martín Albacete]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| [[Joán Denzer]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 1938&lt;br /&gt;
| [[Marino Ibarretxe]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1938&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| [[José Náutico]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Jacquel Delmonte]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| [[David Arcélio Saforcada]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Fernando Iguarín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Aliureto Ceà Fernandez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Gaitán Restruç]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Carles Saccín Laroux]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[Alberto Joán Martínez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Següer Rovira]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheftrainer des Juvantêsa Sport Club ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
| Erfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1923&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
| [[Michael Stanton]]&lt;br /&gt;
| England&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
| Apr 1938&lt;br /&gt;
| [[Fernand Devaler]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1936, 1937; [[Copa Sagradia]] 1932&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1938&lt;br /&gt;
| Nov 1943&lt;br /&gt;
| [[Martín Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Nov 1943&lt;br /&gt;
| Jun 1944&lt;br /&gt;
| [[Selle Aliureto Cabral]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1944&lt;br /&gt;
| Jun 1951&lt;br /&gt;
| [[Iacinto Defilipis]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Azumaria]] 1950&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1951&lt;br /&gt;
| Jun 1953&lt;br /&gt;
| [[Selle Aliureto Cabral]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1952, 1953; Coupe Latine 1953; [[Copa Azumaria]] 1953&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1953&lt;br /&gt;
| Jun 1956&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1956&lt;br /&gt;
| Feb 1958&lt;br /&gt;
| [[Miguel Cuéllar]]&lt;br /&gt;
| Paraguay&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Feb 1958&lt;br /&gt;
| Jun 1958&lt;br /&gt;
| [[Arrigo Salazar]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| Jun 1961&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1959, 1961; [[Copa Azumaria]] 1960, 1961&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Dez 1961&lt;br /&gt;
| [[Franz Hórvacek]]&lt;br /&gt;
| Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1961&lt;br /&gt;
| Jun 1962&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1962&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1962&lt;br /&gt;
| Jun 1964&lt;br /&gt;
| [[Sándor Gyuményi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn&lt;br /&gt;
| Messepokal 1964&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1964&lt;br /&gt;
| Jun 1965&lt;br /&gt;
| [[Pablo Escobar]]&lt;br /&gt;
| Uruguay&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1965; [[Copa Sagradia]] 1965&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1965&lt;br /&gt;
| Mai 1966&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1966&lt;br /&gt;
| Dez 1966&lt;br /&gt;
| [[Franz Hórvacek]]&lt;br /&gt;
| Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1967&lt;br /&gt;
| Jun 1967&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1967&lt;br /&gt;
| Nov 1969&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Nov 1969&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1970&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Sep 1971&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1971; [[Copa Sagradia]] 1971&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1971&lt;br /&gt;
| Mai 1972&lt;br /&gt;
| [[Gonzalo Jaime Blanco]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1972&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1972&lt;br /&gt;
| Sep 1972&lt;br /&gt;
| [[Rinaldo Marcos]]&lt;br /&gt;
| Brasilien&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1972&lt;br /&gt;
| Mai 1973&lt;br /&gt;
| [[Santiago Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1973&lt;br /&gt;
| Aug 1973&lt;br /&gt;
| [[Márcio Veraldes]] (†)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1973&lt;br /&gt;
| Mai 1974&lt;br /&gt;
| [[Sören Fjellgard]]&lt;br /&gt;
| Schweden&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1974&lt;br /&gt;
| Jun 1975&lt;br /&gt;
| [[Karl-Heinz Lemberger]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1975&lt;br /&gt;
| Jun 1979&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chamot]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1977, 1978, 1979; [[Copa Sagradia]] 1978; Landesmeisterpokal 1979&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| Dez 1979&lt;br /&gt;
| [[Marian Milanic]]&lt;br /&gt;
| Jugoslawien&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1979&lt;br /&gt;
| Jan 1980&lt;br /&gt;
| [[Luciano Gomes]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1980&lt;br /&gt;
| Dez 1981&lt;br /&gt;
| [[Daniel Lapuente]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| Landesmeisterpokal 1980&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1982&lt;br /&gt;
| Mär 1982&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mär 1982&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| [[Luca Martínez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1982&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| [[Donado Cabrera]], interim&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| Jun 1984&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chamot]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1983&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1984&lt;br /&gt;
| Dez 1985&lt;br /&gt;
| [[Ole Erik Simonsen]]&lt;br /&gt;
| Dänemark&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1985&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1985&lt;br /&gt;
| Jun 1990&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1988, 1989, 1990; [[Copa Sagradia]] 1987; UEFA-Cup 1987&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1990&lt;br /&gt;
| Feb 1992&lt;br /&gt;
| [[Ruud Van Breukelen]]&lt;br /&gt;
| Niederlande&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1991&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Feb 1992&lt;br /&gt;
| Aug 1992&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| Europapokal der Pokalsieger 1992&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1992&lt;br /&gt;
| Dez 1992&lt;br /&gt;
| [[Selle Névito Xusgard]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1992&lt;br /&gt;
| Jun 1993&lt;br /&gt;
| [[Ernesto Juán Lombardi]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1993&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1993&lt;br /&gt;
| Jun 1998&lt;br /&gt;
| [[Ticiano De la Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1995, 1998; UEFA-Cup 1997&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1998&lt;br /&gt;
| Jun 2005&lt;br /&gt;
| [[Joán Restávio]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; [[Copa Sagradia]] 1999; Championsleague 1999, 2004&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2005&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| [[Luis Etxeberría]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| [[Paulo Varigell]], interim&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| Jun 2008&lt;br /&gt;
| [[Bernard Coutier]]&lt;br /&gt;
| Frankreich&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 2008&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2008&lt;br /&gt;
| Jun 2012&lt;br /&gt;
| [[Daniel Pessué]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 2009, 2010, 2011; Championsleague 2010&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
* 28 Mal [[Sagradischer Fußballmeister|Sagradischer Meister]]: 1922, 1936, 1937, 1952, 1953, 1959, 1961, 1962, 1965, 1971, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011&lt;br /&gt;
* 12 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]]: 1932, 1965, 1970, 1971, 1972, 1978, 1982, 1987, 1991, 1993, 1999, 2008&lt;br /&gt;
* 10 Mal [[Sagradischer Super-Cup]]-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2010&lt;br /&gt;
* 1 Mal [[Copa de la Liga|Sagradischer Ligapokal]]-Sieger: 2006&lt;br /&gt;
* 5 Mal Championsleague-Sieger: 1979, 1980, 1999, 2004, 2010 (4 Mal Zweiter: 1960, 1989, 1990, 2002)&lt;br /&gt;
* 2 Mal UEFA-Pokal-Sieger: 1987, 1997&lt;br /&gt;
* 1 Mal Messepokal-Sieger: 1964&lt;br /&gt;
* 1 Mal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger: 1992&lt;br /&gt;
* 4 Mal Europäischer Super-Cup-Sieger: 1979, 1992, 2004, 2010 &lt;br /&gt;
* 3 Mal Weltpokal-Sieger: 1979, 1999, 2004&lt;br /&gt;
* 1 Mal FIFA Klub-Weltmeister: 2010&lt;br /&gt;
* 1 Mal Sieger der Coupe Latine: 1953 (1 Mal Zweiter: 1952&lt;br /&gt;
* 4 Mal Sieger der [[Copa Azumaria]]: 1950, 1953, 1960, 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen des Vereins trägt traditionell die Buchstaben ''JSC''. Seit den Dreißiger Jahren prangert zudem darüber eine abstrakte organische Skulptur des tulinesischen Bildhauers [[Manuel Veila]], die den Namen &amp;quot;il sport&amp;quot; trägt und dem Verein 1928 geschenkt wurde. Sie stand auch lange Zeit vor dem Stadion [[Campo de Crêus]] und seit 1967 auf dem Platz vor dem [[Esplanat-Stadion]]. Neben der Skulptur und den Initialen JSC wurde das Vereinswappen zudem lange Zeit (und seit 2007 erneut) vom tulinesischen Stadtwappen geschmückt. Während die Symbole des Wappens lange Zeit nahezu unverändert blieben, hat die Form des Wappens des öfteren gewechselt. Seit den Neunzigern wurde eine kreisrunde Form, teilweise mit einer angrenzenden Krone darüber verwendet. Seit 2007 ist das Wappen oval, dafür wurde auf die Krone verzichtet und das Stadtwappen wieder integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitznamen ==&lt;br /&gt;
Der Juvantêsa Sport Club wird von seinen Anhängern meist nur als &amp;quot;la Juvantêsa&amp;quot; bezeichnet. Daneben ist die Kurzform JSC üblich. Aufgrund der Spielfarben und in Abgrenzung von der &amp;quot;Celeste&amp;quot; [[UD Tulis|UD]] wird das Team auch als &amp;quot;ils Blu i Verde&amp;quot; (''die Blaugrünen'', wörtlich in etwa ''jene blau und grün'') oder &amp;quot;la Blu i Verde&amp;quot; bezeichnet. Die Fans der Juvantêsa werden &amp;quot;Juvantistas&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhänger ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den eher bürgerlich-konservativen &amp;quot;Udistas&amp;quot; stammen die Anhänger der Blau-Grünen, die &amp;quot;Juvantistas&amp;quot;, traditionell eher aus der tulinesischen Arbeiterschaft. In den Jahren der [[Álamo-Diktatur]] kamen linke Intellektuelle dazu, die das Profil der Juvantêsa als &amp;quot;Klub der Linken&amp;quot;, aber auch als &amp;quot;Klub der Intellektuellen&amp;quot; lange Zeit prägten. Während die Anhänger der Unión Deportiva traditionell eher aus den bürgerlichen Stadtteilen im Norden von Tulis stammen, hat die Juvantêsa ihre Fanbase eher in den südlichen Arbeiterstadtteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rivalitäten ==&lt;br /&gt;
Die Mannschaften der Juvantêsa und der Unión Deportiva treffen jährlich im traditionellen &amp;quot;[[Derbi Tulinês]]&amp;quot; aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da die Juvantêsa ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Juvantistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die &amp;quot;Udistas&amp;quot; zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und hat trotz der eher rechten Fangruppen der UD kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und die Juvantêsa beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der [[Copa Azumaría]] sowie in der [[Premera Liga]] aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, das die Löwen in dieser Zeit zweitklassig spielten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz daher das &amp;quot;[[Grande Clásico]]&amp;quot; genannte Duell zwischen der Juvantêsa und dem [[Fútbol Club de Bosa]], das seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr stattfand und spätestens seit den Sechziger Jahren als Duell zwischen den beiden stärksten Klubs der Liga und den Vereinen mit dem größten Fanpotenzial im Land gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund politischer Gegensätze gilt auch der Zweikampf zwischen Juvantêsa Sport und dem [[FC Semesta]] als brisantes Duell, da der FCS seit seiner Gründung 1939 als Klub der Rechten galt und damit der eher linken Ausrichtung der Juvantêsa entgegenstand. Außerdem gelten Tulis als frühere Hauptstadt der [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]] und des [[Königreich Cuentez|cuentezischen Königreichs]] und [[Semess]] als Hauptstadt Sagradiens bereits seit Jahrhunderten als verfeindete Städte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trainings- und Spielstätten ==&lt;br /&gt;
Als Heimspielstätte der Juvantêsa fungierte lange Zeit das Stadtion [[Campo de Crêus]] am Nordrand des Stadtteils [[Juvante]], in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug. Danach wurde das [[Estádiu de Juvante]] erbaut, in dem die 1. Mannschaft des Klubs seither spielt, während die 2. Mannschaft und die Jugendteams im unweit davon gelegenen kleineren [[Estádiu Joán Denzer]] spielen. Als Trainingsgelände der Blaugrünen fungiert seit 2005 die [[Citá Sportiva Blu i Verde]] im südlich an den Stadtteil Juvante anschließenden Vorort Esplanat, wo sich auch die Jugendakademie der Tulinesen befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Estádiu de Juvante (&amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
Das [[Juvante-Stadion]], genannt &amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;, ist ein Fußballstadion in Tulis und die Heimstätte des Fußballklubs Juvantêsa. Eigentümer ist die ''Estádiu de Juvante S.A.'', eine hundertprozentige Tochter des JSC. Der offizielle Name des Stadions leitet sich ebenso wie der Klubname vom Tulineser Stadtteil [[Juvante]] ab. Da sich das Stadion am Rande des [[Monte Esplanat]] an der [[Rúa d’Esplanat]] befindet, wird es in Tulis meist nur als &amp;quot;das Esplanat&amp;quot; (&amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;) bezeichnet. Das Stadion ist eines von drei Fußballstadien in Sagradien, die von der UEFA als 5-Sterne-Stadion geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Estádiu de Juvante wurde 1949 eröffnet und fasste zunächst knapp 63.000, nach einem Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das Stadion wurde im Jahr 2000 nahezu vollständig abgerissen und durch einen Neubau nach einem Entwurf des Stararchitekten [[Selle Arriaga]] ersetzt, der knapp 60.000 Zuschauer fasst und auf Wunsch der Fans hin den selben Namen trägt wie das alte Juvante-Stadion. Dennoch wird auch das renovierte Stadion meist nur &amp;quot;l’Esplanat&amp;quot; oder &amp;quot;il Novo Esplanat&amp;quot; genannt. Charakteristisch am neuen Stadion ist das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben. Außerdem sind rund um das Stadion mehrere Plexiglas-Blöcke aufgestellt, welche nachts ebenfalls angestrahlt werden und das Licht wieder zurück auf das Stadion reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Juvante-Stadion wurde bei der [[Fußballweltmeisterschaft 1958]] als Spielstätte sowie als Austragungsort verschiedener Finalspiele im Europapokal genutzt. Das neue Juvante-Stadion beherbergte das Championsleague-Finale des Jahres 2005 sowie insgesamt fünf Spiele bei der [[EURO 2008]], darunter das Eröffnungsspiel, ein Viertel- und ein Halbfinale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Estádiu Joán Denzer ===&lt;br /&gt;
Das [[Joán Denzer-Stadion]] im Tulineser Stadtteil [[Juvante]], nur wenige Meter vom Estádiu de Juvante entfernt, ist das Zweitstadion des Fußballklubs Juvantêsa SC. Es fungiert als Heimstätte der Juvantêsa B und C sowie der Juvantêsa Jovenil A und der Frauenfußballmannschaft Juvantêsa Feminín. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte [[Blaurmeerauswahl]] (''Selecçò Azumarês'') trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion fasst etwa 10.000 Zuschauer und ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Juvantêsa Sport Club, dem Deutschen [[Hans Denzer]], benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Sportarten ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Juvantêsa besonders durch ihre Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft der Juvantêsa ([[Juvantêsa SC Feminín]]) spielt mit wachsendem Erfolg in der [[Premera Liga Feminín]] und gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft. Die Juvantêsa Feminín trägt ihre Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rugby-Mannschaft der Juvantêsa spielt in der höchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im ''Parc Sportivo'' der [[Celusanto-Universität]] aus. Ebenfalls in der obersten Klasse spielen die Handball- ([[Juvantêsa-Saltes Balonmano]]) sowie die Basketballmannschaft des JSC ([[Télem Juvantêsa Baloncesto]]), die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Beide Teams, Hand- und Basketballer, tragen ihre Heimspiele in der klubeigenen Multifunktionsarena [[Paláciu Blu i Verde]] (PB&amp;amp;V) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsführung 2010/2011 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amt&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Vereinsführung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Präsident&lt;br /&gt;
| [[Joán Següer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Ehrenpräsident&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Sport)&lt;br /&gt;
| [[David Martín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Finanzen)&lt;br /&gt;
| [[Joán Carles Negruán]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Marketing &amp;amp; PR)&lt;br /&gt;
| [[Dián Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Soziales)&lt;br /&gt;
| [[Joán Peres Soler]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Berater des Präsidenten&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Generaldirektor&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Sportliche Leitung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Technischer Direktor Fußball&lt;br /&gt;
| [[Luca Morientes]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Delegierter Technischer Direktor Fußball&lt;br /&gt;
| [[Manuel Erro]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Teamleitung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Cheftrainer&lt;br /&gt;
| [[Daniel Pessué]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[Cornèle Crêus]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[Jocéntilo Esalla]] (2008-2010)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]] (2010-2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Torwarttrainer&lt;br /&gt;
| [[Manuel Teixa|Manu Teixa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Aliureto Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Mário Arval]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Francès Seigüer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Team-Koordinator&lt;br /&gt;
| [[Luis Docién Miniambres]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juventêsa B&lt;br /&gt;
| [[Luis Fernando Neloes Leal]] (bis 2010)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Jocéntilo Esalla]] (2010-2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa C&lt;br /&gt;
| [[Lionel Marín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-19)&lt;br /&gt;
| [[Diego Cruzera]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-17)&lt;br /&gt;
| [[Marián Berenguer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-16)&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußball ==&lt;br /&gt;
=== Kaderpolitik ===&lt;br /&gt;
Seit den Fünfziger Jahren betreibt Juvantêsa eine eigene Jugendakademie ([[l’Academía Blu i Verde]]), die im Vorort [[Esplanat]] beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt. Aus der Akademie stammen prägende Spielergestalten der Siebziger und Achtziger Jahre wie [[Carles Notero]], [[Joán Peres Soler]], [[Nestor Veba]] oder [[Francisco Iorávio]]. Im aktuellen Kader der Saison 2009/2010 kommen mit [[Lionel Eskerro]], [[Dián Arrantxabal]], [[David Belazal]], [[Diego Ívan Cherepniev]], [[José María Del Piey]], [[Manuel Erro]], [[Xavi Lescart]], [[Joaquín Celestino]] und [[David Albet]] neun von 25 Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Eine Liste der bekanntesten Spieler aus der Juvantêsa-Jugend umfasst :&lt;br /&gt;
* [[David Albet]] (SG, *1990)			&lt;br /&gt;
* [[Julen Aretzu]] (SG, *1990)&lt;br /&gt;
* [[Lionel Eskerro]] (SG, *1987), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[David Belazal]] (SG, *1987), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Celestino]] (SG, *1988)&lt;br /&gt;
* [[Diego Ívan Cherepniev]] (ARG, *1985)&lt;br /&gt;
* [[José María Del Piey]] (SG, *1981), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010'' &lt;br /&gt;
* [[Manuel Erro]] (SG, *1975)&lt;br /&gt;
* [[Jocéntilo Esalla]] (SG, *1970), ''Vize-Europameister 2000''&lt;br /&gt;
* [[Francisco Iorávio]] (SG, *1963)&lt;br /&gt;
* [[Carles Iribar]] (SG, *1962)&lt;br /&gt;
* [[Xavi Lescart]] (MIC, *1990)&lt;br /&gt;
* [[Hernán Luciano]] (SG, *1948), ''Europameister 1976'' &lt;br /&gt;
* [[José García Neleiy]] (SG, *1981)&lt;br /&gt;
* [[Carles Notero]] (SG, *1950), ''Europameister 1976''&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Notero]] (SG, *1973)&lt;br /&gt;
* [[Samuel Ojisei]] (NGA, *1976), ''Olympia-Sieger 1996''&lt;br /&gt;
* [[Joán Peres Soler]] (SG, *1945), ''Europameister 1976''&lt;br /&gt;
* [[Luis Pérez]] (SG, *1932), ''Vizeweltmeister 1958''&lt;br /&gt;
* [[António Perte]] (SG, *1979)	&lt;br /&gt;
* [[Miguel Pin]] (SG, *1975)&lt;br /&gt;
* [[Diego Rosário]] (SG, *1977), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[Nestor Saccín]] (SG, *1980)&lt;br /&gt;
* [[Javier Serrena]] (SG, *1984)	&lt;br /&gt;
* [[Marco Tela]] (SG, *1975)	&lt;br /&gt;
* [[Marco Tinita]] (SG, *1967)&lt;br /&gt;
* [[Nestor Veba]] (SG, *1956)			&lt;br /&gt;
* [[Daniel Vespo]] (SG, *1980)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat die Juvantêsa traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit den ungarischen Vizeweltmeistern [[Károly Szálasi]] und [[Gyula Kovács]] sowie dem Uruguayer [[Walter Ernesto Guigou]] internationale Starspieler für die Juvantêsa und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei der Juvantêsa gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Micolinier [[Francis Joann Decou]] und [[Luvis Mari Gerart]], in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister [[Juán Ramón Toricci]], [[Ernesto Lombardi]] und [[Carlos Leonardi]] sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier [[Enrico Scola]], der Portugiese [[Paulo Matongio]] oder die französischen Weltmeister [[Ludovic Conseille]] und [[René Francque]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem konnte die Juvantêsa auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer [[Iacinto Defilipis]] im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler [[Ticiano De la Costa]] und [[Alex Bruguera]] bis hin zu [[Diego Juván]], [[Paulo Varigell]] und Superstar [[Daniel Pessué]] in den Neunzigern, [[Claudio Piro]] und [[Diego Rosário]] in den frühen 2000ern oder aus dem aktuellen Team die Europameister [[Rafael Velozo]] oder [[Juliano Valpieta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch steht die Juvantêsa auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie [[Jean Armand Repain]] 1993 zu Juventus Turin, [[Claudio Priavoggio]] 1995 zu Inter Mailand oder [[Diego Rosário]] 2006 zum FC Chelsea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kader Saison 2010/2011 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nr.&lt;br /&gt;
| Name&lt;br /&gt;
| Geburtsj.&lt;br /&gt;
| Nationalit.&lt;br /&gt;
| im Team seit&lt;br /&gt;
| letzter Verein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Lionel Gaitán Eskerro|Lionel Gaitán '''Eskerro''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[Dián Arrantxabal|Dián '''Arrantxabal''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Michel Andrêu|Michel '''Andrêu''']]&lt;br /&gt;
| 1978&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| [[Ligre North Sportivo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Fernando Demont|Fernando '''Demont''']]&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Thiago Alves|'''Thiago''' Alves]]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| BRA&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| EC Vitoria (BRA)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| [[Daniel Ezequiel Ledesma|Daniel Ezequiel '''Ledesma''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| ARG&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[Lesnário FC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| [[Julen Aretzu|Julen '''Aretzu''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| Liverpool FC (ENG)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Juliano Valpieta|Juliano '''Valpieta''']]&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| [[João Silva|'''João Silva''']] (''Vizekapitän'')&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| POR&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Celestino|Joaquín '''Celestino''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[David Albet|David '''Albet''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Rafael Velozo|Rafael '''Velozo''']]&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Nikola Vida|Nikola '''Vida''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| CRO&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| ZSKA Moskau (RUS)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[José María Del Piey|José María '''Del Piey''']] (''Kapitän'')&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| [[Nicolás Andrés Gaitán|Nicolás Andrés '''Gaitán''']]&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| ARG&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| [[Francis Escüet|Francis '''Escüet''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[AS Macedi]] (MIC)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| [[Tiago Soler|'''Tiago Soler''' Amavisca]]&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| [[Alex Mata|'''Alex'''andre '''Mata''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| BRA&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
| [[Xavi Lescart|'''Xavi L'''escart]]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| Arsenal FC (ENG)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[David Belazal|David '''Belazal''']]&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2004&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Silva Kalé|'''Silva''' Kalé]]&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| MLI&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| FC Porto&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| [[Nicolas Kassény|Nicolas '''Kassény''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| FRA&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| OSC Lille&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Ellauri|Sebastián '''Ellauri''']]&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| URU&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.171.175</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Juvant%C3%AAsa_Sport&amp;diff=9852</id>
		<title>Juvantêsa Sport</title>
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		<updated>2012-06-24T14:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.171.175: /* Die ersten Erfolge und der Bruch während des Álamo-Regimes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Juvantêsa Sport Club''' [ʒuvan'tɛʃa 'spɔrtklub], kurz Juvantêsa, Juvantêsa Sport oder Juvantêsa SC, ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Fußballverein aus [[Tulis]]. Die erste Mannschaft spielt derzeit in der sagradischen [[Prēmera Liga]]. Mit 25 gewonnenen Meisterschaften ist der Verein sagradischer Rekordmeister und gehört zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten. Die Juvantêsa war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründervereinen der Europäischen Klub-Assoziation (ECA). Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen [[Estádiu de Juvante]], genannt &amp;quot;l'Esplanat&amp;quot;, aus. Die Juvantêsa ist die erfolgreichste Vereinsmannschaft Sagradiens und eine der Top-Adressen im europäischen Fußball. Mit etwa 160.000 Mitgliedern ist der JSC einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt. Im Jahr 2008 belegte der Klub mit 302 Milliarden Euro Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs Europas. Mehr Umsatz konnten nur Real Madrid, Manchester United und der FC Barcelona machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinsfarben der Juvantêsa sind traditionell dunkelblau, grün und weiß, gespielt wird meistens in dunkelblauen Jerseys mit grünen Streifen oder anderen Elementen. Das ist der Grund, warum die Juvantêsa von Fans und Presse auch als &amp;quot;Blu i Verde&amp;quot; bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Zusammen mit dem großen Erzrivalen [[FC Bosa]] ist der Juvantêsa Sport Club der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Prēmera Liga 1925 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als &amp;quot;[[Grande Clásico]]&amp;quot; bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die [[UD Tulis|Unión Deportiva]], dem &amp;quot;[[Derby Tulinês]]&amp;quot;, den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Wenn es gegen UD Tulis geht und die &amp;quot;Blu i Verde&amp;quot; (JSC) gegen die &amp;quot;Celeste&amp;quot; (UD) trifft, ist die Stadt nahezu im Ausnahmezustand. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub [[FC Semesta]], die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sportverein gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen Sportarten, dazu zählen Handball (Juvantêsa-Saltes), Basketball (TÉLEM Juvantêsa) oder Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899 kamen in [[Tulis]] mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der [[UD Tulis|Unión Deportiva]] zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers [[Joán Denzer|Hans Denzer]] (sagradisch: ''Joán Dénzer'') hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen &amp;quot;Unión Sportiva Juvantêsa&amp;quot;, benannt nach dem [[Juvante|tulinischen Viertel]], in dem man sich zum Fußballspielen traf. Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. 1910 kam es zur Fusion der Juvantêsa mit der &amp;quot;Tulinêsa Societá Deportiva&amp;quot;, wodurch auch andere Sportarten ins Programm kamen und der Verein seinen heutigen Namen &amp;quot;Juvantêsa Sport Club&amp;quot; annahm. Der JSC förderte unter der Präsidentschaft Denzers von Beginn an seine Fußballabteilung, sodass die Fußballmannschaft von &amp;quot;Juvantêsa&amp;quot; 1912 erstmals das Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft erreichte, in dem der junge Club gegen den [[Nalcazal FC|FC Nalcaz]] Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von [[Sportivo Vesaey]] endete mit einer Niederlage (5 :7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinischen Vereinen wie &amp;quot;Legio F.C. Tulisium&amp;quot; oder &amp;quot;Tulis Sport 1900&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Erfolge und der Bruch während des Álamo-Regimes ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1922 konnte die &amp;quot;Juvantêsa&amp;quot; erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän [[Bernardo Torris]] seine Mannschaft im Endspiel in [[Semess]] zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber [[Acelandaro SC]] geführt hatte. Im Jahr 1931 wechselte der umjubelte sagradische Nationalspieler [[Iacinto Defilipis]] von [[Lesnário FC|Lesnário]] zur Juvantêsa. Nach einer langen Durststrecke in der Liga und nachdem die Juvantêsa mit ihm im Jahr 1932 zum ersten Mal den [[Copa Sagradia|sagradischen Pokalwettbewerb]] hatte gewinnen können, führte der [[Micolinien|micolinische]] Trainer [[Fernand Devaler]] die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum zweiten und dritten Meistertitel der Klubgeschichte. Die nationale Dominanz der Tulinesen endete aber abrupt mit dem politischen Umbruch der Folgejahre. Nach dem [[Februarputsch 1938]] und der vom [[Álamo-Regime]] erzwungenen Entfernung des linksgerichteten Juvantêsa-Präsidenten [[Marino Ibarretxe]] aus seinem Amt, trat auch Erfolgstrainer Devaler zurück. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zu UD Tulis wechselte. Auf Druck des Regimes hin musste sich der Klub in &amp;quot;Club Sportivo Juvantêsa&amp;quot; umbenennen und es wurde den Anhängern verboten, Sprechchöre auf [[Blaumeerromanisch]] zu singen und die alte tulinesische Flagge zu benutzen. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler und Funktionäre gelang es der Juvantêsa schnell, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu erhalten. In den fünf Jahren des Álamo-Regimes wurde das Juvantêsa-Stadion zu einem Treffpunkt der Opposition. Erst nach der Befreiung 1943/1944 kehrte mit Iacinto Defilipis als Trainer Stabilität zurück in den Klub, der sich wieder offiziell in &amp;quot;Juvantêsa Sport Club&amp;quot; umbenannte. Dennoch schaffte es die Juvantêsa in den Vierziger Jahren nicht, weitere Titel zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion [[Campo de Crêus]], ins neu errichtete [[Estádiu de Juvante]] um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste. Das neue Stadion beflügelte die Mannschaft und führte den Klub zurück auf die Erfolgsstrecke. Der Sieg in der [[Copa Azumaria]] im Jahr 1950 war der Auftakt für eine Erfolgsserie des Vereins in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahre. Es folgte 1953 ein weiterer Sieg in diesem Wettbewerb. Unter Trainer [[Selle Cabral]] gewann die Juvantêsa 1952 ihre vierte Meisterschaft und konnte den Titel im Folgejahr erfolgreich verteidigen. 1953 besiegte der JSC zudem im Finale der Coupe Latine in Lissabon den AC Mailand mit 3:0. Damit stieg die Juvantêsa in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf. Nach mehreren titellosen Jahren konnte der Klub in den Jahren 1959, 1961 und 1962 unter dem Erfolgstrainer [[Santiago Flores]] drei Meisterschaften sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren ging. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer [[Walter Ernesto Guigou]] und [[Luis Manuel Pérez]], der viermal sagradischer Torschützenkönig wurde, sowie die Ungarn [[Carles Szálasi]] und [[Gyula Kovács]], die 1956 nach Westeuropa emigriert waren. Auch der junge [[Joán Santêres]], bis 1975 Kapitän des Teams, gehörte in diesen Jahren bereits zur Mannschaft. Bei der [[WM 1958]] im eigenen Land standen mit [[Luis Pérez]], [[Andrés Mata]] und [[Joán López]] drei JSC-Profis im sagradischen Kader, alle drei spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien. 1964 stand die Juvantêsa erstmals im Finale des Messepokals und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen FC Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Pérez das vom Uruguayer [[Pablo Escobar]] trainierte JSC-Team zu Pokalsieg und Meisterschaft 1965. Damit konnte die Juvantêsa auch das erste Double aus Pokal und Meisterschaft gewinnen, jedoch blieb es für einige Jahre der letzte Meistertitel. Die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 markierte das Ende einer Erfolgsepoche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;quot;Juventú Juvantêsa&amp;quot; und der Beginn der Präsidentschaft Iguarín ===&lt;br /&gt;
1968 übernahm der Unternehmer [[Fernando Iguarín]] die Präsidentschaft des Klubs und führte ihn in eine goldene Ära. Nachdem mit Carles Szálasi 1967 und Luis Pérez 1969 die letzten Stars von einst das Team verlassen hatten, musste eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Carles Szálasi wurde 1967 Trainer und baute um den neuen Kapitän Joán Santêres ein Team aus jungen sagradischen Talenten auf, zu dem die späteren Nationalspieler [[Francês Luiséu]], [[António Casagra]], [[Carles Notero]], [[Joán Restávio]] und [[Joán Peres Soler]] gehörten. Die &amp;quot;Juventú Juvantêsa&amp;quot; oder &amp;quot;Ninoes de Carles&amp;quot; gewannen zwischen 1970 und 1972 dreimal in Folge die [[Copa Sagradia]] und beendeten 1971 mit dem Double-Gewinn aus Meisterschaft und Pokalerfolg die sechsjährige Durststrecke der Juvantêsa in der Liga. Jedoch schafften es die Jungen Anfang der Siebziger nicht, die nationale Dominanz dauerfhaft zurückzuerobern. Stattdessen musste der JSC 1972-1974 dem [[FC Bosa]], danach zweimal in Folge dem [[FC Semesta]] den Vortritt in der Meisterschaft lassen. Auch auf europäischer Bühne gelang es dem Team nicht, um die ganz großen Titel mitzuspielen. Stattdessen stand der Erzrivale aus Bosa 1974 und 1976 in zwei europäischen Finalspielen und konnte als erster sagradischer Klub den Landesmeisterpokal sowie zwei Jahre später den Pokalsiegerwettbewerb für sich entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Glanzzeit der &amp;quot;Juvantêsa d’Oro&amp;quot; === &lt;br /&gt;
Mit dem Wechsel von [[Francisco Chamot]] auf den Trainerstuhl der Juvantêsa im Jahr 1975 kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole und die goldenen Jahre der Juvantêsa nahmen ihren Beginn. Unumstrittener Star der Mannschaft war [[Carles Notero]], der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischen Nationalmannschaft]] die &amp;quot;Azûr&amp;quot; zur [[Europameisterschaft 1976]] führte. Unter den EM-Helden waren gleich sechs Spieler des JSC. Es folgte die bis dahin erfolgreichste Zeit des Vereins. Erfolgstrainer Chamot gewann mit dem Klub zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge die sagradische Liga. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Führende Figuren der so genannten &amp;quot;Goldenen Juvantêsa&amp;quot; der späten Siebziger Jahre waren Torwart [[Hernán Luciano]], Stürmer [[Alex Bruguera]] sowie im Mittelfeld die &amp;quot;Glorreichen Vier&amp;quot; aus Spielmacher [[Joán Restávio]], [[Ticiano De la Costa]], dem Micolinier [[Joann Decou]] sowie Kapitän Carles Notero. Höhepunkt der Goldenen Ära war der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Nach diesem Erfolg wechselte Trainer Chamot zum FC Barcelona. Die Saison 1979/1980 sah die Juvantêsa nur im Mittelfeld der Premera Liga. Dennoch gelang es dem Team, den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0. Mit dem Wechsel Noteros zum FC Barcelona, Decous zum FC Nanthés und Joán Restávios zu AS Saint-Étienne zerfiel das Erfolgsteam nach der Saison.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Jahre der Ära Saccín und die Trainerjahre Carles Noteros === &lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre gestalteten sich durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Erst die Rückkehr Chamots in der Saison 1982/83 brachte neue sportliche Stabilität. Missmanagement und teure Spielerverträge brachten den Klub Anfang der Achtziger Jahre in schwere Finanznöte. Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer [[Carles Saccín Laroux]] durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Das Verhältnis der linksgerichteten Fans zum liberalen Unternehmer Saccín blieb lange angespannt, doch entwickelte sich eine gewisse Hass-Liebe, die auf den enormen Erfolgen Saccíns beruhten. Der Chef des [[Saccinvest]]-Konzerns investierte einige Millionen in den Klub mit dem Ziel, den Verein wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er setzte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän [[Joán Santêres]] als Sportdirektor ein und verpflichtete zur Saison 1984/1985 den dänischen Erfolgstrainer [[Ole Erik Simonsen]], der den Verein sofort zur fünfzehnten Meisterschaft führte. In einer neuerlichen sportlichen Krise im Winter 1985/1986 übernahm Juvantêsa-Legende Notero als Trainer die sportliche Leitung des Klubs. Notero baute ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister [[José Ramón Toricci]], [[Ernesto Lombardi]] und [[Carlos Leonardi]] auf, in das neben weiteren Stars wie [[Luca Morientes]], [[Jean-Armand Repain]] und Nationalspielern wie [[Roger Paranda]] und Torwartlegende [[Nestor Veba]] auch junge Nachwuchstalente wie [[Francisco Iorávio]] oder [[Marco Tinita]] eingebaut wurden. Notero führte die Juvantêsa zu einer neuerlichen Blütephase, in der die Blaugrünen zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge sowie 1987 die Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den UEFA-Pokal gewannen. Zudem stand das Team in den Jahren 1989 und 1990 zweimal in Folge im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber beidemale dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Ende der Ära Notero zur Ankunft Pessués ===&lt;br /&gt;
Nachdem Notero infolge des neuerlichen Europapokal-Misserfolg im Jahr 1990 zurückgetreten war, zerfiel das Erfolgsteam der vergangenen Jahre. Noteros Nachfolger, der Niederländer [[Ruud Van Breukelen]], gewann mit dem Team 1991 den sagradischen Pokal, konnte aber in der Liga keine Erfolge erzielen. Im Februar 1992 kehrte Notero nochmals auf den Trainerstuhl der Juvantêsa zurück. Er führte das Team noch auf Platz drei in der Liga sowie zum ersten Sieg im Europapokal der Pokalsieger. Im Finale in Lissabon schlug die Juvantêsa den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer der vier Vereine in Europa, der es geschafft hat, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen. Nach dem Wechsel Noteros zur [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] im Spätsommer 1992 übernahm sein Co-Trainer [[Selle Xusgard]] die Teamleitung, wurde aber bereits im Winter des Jahres nach einer Negativserie in der Liga entlassen. Für ein halbes Jahr übernahm der zum Teamchef beförderte Kapitän [[Juán Ernesto Lombardi]], der den Klub zum Pokalerfolg und zur Vizemeisterschaft führte. Danach wurde [[Ticiano De la Costa]] als neuer Cheftrainer vorgestellt. Unter seiner Leitung begann eine neue Blütezeit für die Juvantêsa. Mit dem aus Italien nach Sagradien zurückgekehrten Libero [[Paulo Varigell]], dem sagradisch-argentinischen Sturmduo [[Diego Juván]]/[[Claudio Priavoggio]] sowie Mittelfeldregisseur [[Daniel Pessué]], der im Sommer 1994 für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro von Inter Mailand verpflichtet wurde, holte Großinvestor Saccín internationale Stars nach Tulis, die das Team in der Saison 1994/95 zur sagradischen Meisterschaft führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;quot;Juvantêsa Mágica&amp;quot; unter De la Costa und Restávio ===&lt;br /&gt;
Nach der enttäuschenden Saison 1995/96 konnten die Blau-Grünen wieder an alte Erfolge anknüpfen und wurden 1997 in der Liga Zweiter hinter Überraschungsmeister [[SC Mistrech]]. Im Finale des UEFA-Pokals besiegte die Juvantêsa mit je einem Tor Pessués sowie des jungen Stürmers [[Miguel Pin]] das Team von Inter Mailand. In der Folgesaison gewann De la Costa seine zweite Meisterschaft als JSC-Trainer, verließ danach aber den Verein, um Technischer Direktor beim [[Federación Sagradêsa de Fútbol|sagradischen Fußballverband]] zu werden. In der Zeit zuvor hatte es vermehrt Unstimmigkeiten zwischen dem eigensinnigen Trainer und der Klubführung gegeben. De la Costas Nachfolger [[Joán Restávio]] sollte die von De la Costa begonnene Serie zur erfolgreichsten Ära der Juvantêsa ausbauen. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der die Juvantêsa als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der JSC die Mannschaft von Bayern München in einem denkwürdigen Finalspiel durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch [[Tristán l’Areâu]] und [[Miguel Pin]] mit 2:1. Für diese historischen Leistungen wurde die Juvantêsa im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet. Prägender Spieler der Ära war Superstar [[Daniel Pessué]], der 1999 zum zweiten Mal nach 1995 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft vom JSC. Nachdem das Team in der Saison 2001/2002 sowohl im Endspurt um die Ligameisterschaft als auch im Championsleague-Finale gegen Real Madrid knapp gescheitert war, führte Restávio das Team in den kommenden beiden Jahren nochmals zu zwei Meisterschaften. 2004 siegte zudem ein verjüngtes Team, in dem der 23-jährige Nachwuchsstar [[José María Del Piey]] glänzte, im Finale der Championsleague gegen den FC Porto und konnte damit den vierten Erfolg der Juvantêsa im höchsten Europapokal feiern. Del Piey wurde danach zum Weltfußballer des Jahres gewählt und trat damit das Erbe Pessués an, der seine Karriere nach dem Finalsieg beendete. In der Saison 2000/2001 wurde das bisherige [[Estádiu de Juvante|Esplanat-Stadion]] weitgehend rückgebaut und durch eine hochmoderne Fußballarena ersetzt. Während der Um- und Neubaumaßnahmen trug die Juvantêsa ihre Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in [[Illón]] aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estádiu de Juvante auch als &amp;quot;Novo Esplanat&amp;quot; bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen Widerstand hin fallen gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Umbruchzeit der Präsidentschaft Martínez ===&lt;br /&gt;
Nach dem Karriereende Pessués und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn endete die seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära De la Costa-Restávio. Bereits im Januar 2005 hatte [[Carles Saccín]] nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger [[Alberto Joán Martínez]] machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 entlassen wurde. Als Nachfolger verpflichtete Martínez den sagradischen Erfolgstrainer [[Luis Etxeberría]], der in Tulis aber nicht an seine alten Erfolge mit Bosa und Real Madrid anknüpfen konnte und nach einer erfolglosen Saison 2005/2006 und einer mageren Hinrunde der Saison 2006/2007 die Juvantêsa ohne Titel verlassen musste. In der Zeit der Präsidentschaft Martínez’ verließen einige Leistungsträger des Teams den Verein, darunter Abwehrchef [[Eduardo Costane]], Sturmstar [[Diego Rosário]] und Mittelfeldspieler [[John Kasongo Novurengo]], die allesamt zu Topklubs im europäischen Ausland wechselten. Daneben trat Sportdirektor [[Alex Bruguera]] nach mehr als zehn Jahren erfolgreicher Arbeit nach der Saison 2005/2006 zurück, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte und gegen den Verkauf von Spielern wie Rosário und Novurengo gestimmt hatte. Nach dem Rücktritt Brugueras beförderte Martínez dessen bisherigen Assistenten [[Ariel Valesta]] zum Hauptverantwortlichen für die Transferpolitik, der sich mit den Verpflichtungen u.a. von [[Mário Caetano]] und [[Nicola Scajola]] millionenschwere Fehleinkäufe leistete. Als Nachfolger von Cheftrainer Luis Etxeberría wurde im Januar 2007 der Franzose [[Bernard Coutier]] vorgestellt, der den ehemaligen Juvantêsa-Stürmer [[Jean-Armand Repain]] als Assistenztrainer mitbrachte. Coutier führte das Team in der Saison 2007/2008 zum ersten Pokalsieg seit neun Jahren, scheiterte im Rennen um die Meisterschaft aber erneut gegen den FC Bosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Präsidentschaft Següer und die Rückkehr Pessués ===&lt;br /&gt;
Nach einem Misstrauensvotum der vereinsinternen Opposition gegen Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer [[Joán Següer]] zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Següer wurde unter anderem von JSC-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän [[Luca Morientes]] als Sportdirektor sowie Klublegende [[Joán Peres Soler]] als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist [[Francisco Chabarell]] betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete aber auf ein offizielles Amt im Klub, um weiterhin als Co-Präsident der [[EURO 2008]] s.a. zu fungieren, versprach aber, weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung zu stehen. Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte. Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008. Als Nachfolger präsentierte Següer die Juvantêsa-Legende [[Daniel Pessué]], der zuvor erfolgreich als Trainer und Teammanager des micolinischen Erstligisten [[AS Macedi]] gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der [[Lega National A|LN-A]] geführt hatte. Die Rückkehr Pessués zur Juvantêsa wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Següer und Fußballdirektor Luca Morientes stellten Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Transfers gehörten Nationalspieler [[Juliano Valpieta]], Rückkehrer [[John Kasongo Novurengo]] sowie Torjäger [[Silva Kalé]], der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern [[José María Del Piey]], [[David Belazal]] oder [[Lionel Eskerro]] sowie Mittelfeldmotor [[Rafael Velozo]] ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren. Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum erstenmal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Championsleague war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Schließlich konnte das Team in der Folgespielzeit 2009/2010 zum zweiten Mal in Folge die Meisterschaft für sich entscheiden und gewann zudem zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die Champions League. Zu den Entdeckungen der Spielzeit zählte der 20-jährige [[David Albet]], der als größtes Mittelfeldtalent seit Del Piey gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Juvantêsa Sport Club ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1901&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
| [[Joán Denzer]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| [[Selle Rosaro]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| [[Martín Albacete]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| [[Joán Denzer]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 1938&lt;br /&gt;
| [[Marino Ibarretxe]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1938&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| [[José Náutico]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Jacquel Delmonte]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| [[David Arcélio Saforcada]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Fernando Iguarín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Aliureto Ceà Fernandez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Gaitán Restruç]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Carles Saccín Laroux]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[Alberto Joán Martínez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Següer Rovira]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheftrainer des Juvantêsa Sport Club ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
| Erfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1923&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
| [[Michael Stanton]]&lt;br /&gt;
| England&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
| Apr 1938&lt;br /&gt;
| [[Fernand Devaler]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1936, 1937; [[Copa Sagradia]] 1932&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1938&lt;br /&gt;
| Nov 1943&lt;br /&gt;
| [[Martín Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Nov 1943&lt;br /&gt;
| Jun 1944&lt;br /&gt;
| [[Selle Aliureto Cabral]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1944&lt;br /&gt;
| Jun 1951&lt;br /&gt;
| [[Iacinto Defilipis]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Azumaria]] 1950&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1951&lt;br /&gt;
| Jun 1953&lt;br /&gt;
| [[Selle Aliureto Cabral]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1952, 1953; Coupe Latine 1953; [[Copa Azumaria]] 1953&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1953&lt;br /&gt;
| Jun 1956&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1956&lt;br /&gt;
| Feb 1958&lt;br /&gt;
| [[Miguel Cuéllar]]&lt;br /&gt;
| Paraguay&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Feb 1958&lt;br /&gt;
| Jun 1958&lt;br /&gt;
| [[Arrigo Salazar]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| Jun 1961&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1959, 1961; [[Copa Azumaria]] 1960, 1961&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Dez 1961&lt;br /&gt;
| [[Franz Hórvacek]]&lt;br /&gt;
| Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1961&lt;br /&gt;
| Jun 1962&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1962&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1962&lt;br /&gt;
| Jun 1964&lt;br /&gt;
| [[Sándor Gyuményi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn&lt;br /&gt;
| Messepokal 1964&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1964&lt;br /&gt;
| Jun 1965&lt;br /&gt;
| [[Pablo Escobar]]&lt;br /&gt;
| Uruguay&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1965; [[Copa Sagradia]] 1965&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1965&lt;br /&gt;
| Mai 1966&lt;br /&gt;
| [[Santiago Flores]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1966&lt;br /&gt;
| Dez 1966&lt;br /&gt;
| [[Franz Hórvacek]]&lt;br /&gt;
| Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1967&lt;br /&gt;
| Jun 1967&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1967&lt;br /&gt;
| Nov 1969&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Nov 1969&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1970&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Sep 1971&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1971; [[Copa Sagradia]] 1971&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1971&lt;br /&gt;
| Mai 1972&lt;br /&gt;
| [[Gonzalo Jaime Blanco]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1972&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1972&lt;br /&gt;
| Sep 1972&lt;br /&gt;
| [[Rinaldo Marcos]]&lt;br /&gt;
| Brasilien&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1972&lt;br /&gt;
| Mai 1973&lt;br /&gt;
| [[Santiago Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1973&lt;br /&gt;
| Aug 1973&lt;br /&gt;
| [[Márcio Veraldes]] (†)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1973&lt;br /&gt;
| Mai 1974&lt;br /&gt;
| [[Sören Fjellgard]]&lt;br /&gt;
| Schweden&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1974&lt;br /&gt;
| Jun 1975&lt;br /&gt;
| [[Karl-Heinz Lemberger]]&lt;br /&gt;
| Deutschland&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1975&lt;br /&gt;
| Jun 1979&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chamot]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1977, 1978, 1979; [[Copa Sagradia]] 1978; Landesmeisterpokal 1979&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| Dez 1979&lt;br /&gt;
| [[Marian Milanic]]&lt;br /&gt;
| Jugoslawien&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1979&lt;br /&gt;
| Jan 1980&lt;br /&gt;
| [[Luciano Gomes]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1980&lt;br /&gt;
| Dez 1981&lt;br /&gt;
| [[Daniel Lapuente]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| Landesmeisterpokal 1980&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1982&lt;br /&gt;
| Mär 1982&lt;br /&gt;
| [[Károly Szálasi]]&lt;br /&gt;
| Ungarn/[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mär 1982&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| [[Luca Martínez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1982&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| [[Donado Cabrera]], interim&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1982&lt;br /&gt;
| Jun 1984&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chamot]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1983&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1984&lt;br /&gt;
| Dez 1985&lt;br /&gt;
| [[Ole Erik Simonsen]]&lt;br /&gt;
| Dänemark&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1985&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1985&lt;br /&gt;
| Jun 1990&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1988, 1989, 1990; [[Copa Sagradia]] 1987; UEFA-Cup 1987&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1990&lt;br /&gt;
| Feb 1992&lt;br /&gt;
| [[Ruud Van Breukelen]]&lt;br /&gt;
| Niederlande&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1991&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Feb 1992&lt;br /&gt;
| Aug 1992&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| Europapokal der Pokalsieger 1992&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1992&lt;br /&gt;
| Dez 1992&lt;br /&gt;
| [[Selle Névito Xusgard]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 1992&lt;br /&gt;
| Jun 1993&lt;br /&gt;
| [[Ernesto Juán Lombardi]]&lt;br /&gt;
| Argentinien&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1993&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1993&lt;br /&gt;
| Jun 1998&lt;br /&gt;
| [[Ticiano De la Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1995, 1998; UEFA-Cup 1997&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1998&lt;br /&gt;
| Jun 2005&lt;br /&gt;
| [[Joán Restávio]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; [[Copa Sagradia]] 1999; Championsleague 1999, 2004&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2005&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| [[Luis Etxeberría]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| [[Paulo Varigell]], interim&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 2007&lt;br /&gt;
| Jun 2008&lt;br /&gt;
| [[Bernard Coutier]]&lt;br /&gt;
| Frankreich&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 2008&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2008&lt;br /&gt;
| Jun 2012&lt;br /&gt;
| [[Daniel Pessué]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 2009, 2010, 2011; Championsleague 2010&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
* 28 Mal [[Sagradischer Fußballmeister|Sagradischer Meister]]: 1922, 1936, 1937, 1952, 1953, 1959, 1961, 1962, 1965, 1971, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011&lt;br /&gt;
* 12 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]]: 1932, 1965, 1970, 1971, 1972, 1978, 1982, 1987, 1991, 1993, 1999, 2008&lt;br /&gt;
* 10 Mal [[Sagradischer Super-Cup]]-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2010&lt;br /&gt;
* 1 Mal [[Copa de la Liga|Sagradischer Ligapokal]]-Sieger: 2006&lt;br /&gt;
* 5 Mal Championsleague-Sieger: 1979, 1980, 1999, 2004, 2010 (4 Mal Zweiter: 1960, 1989, 1990, 2002)&lt;br /&gt;
* 2 Mal UEFA-Pokal-Sieger: 1987, 1997&lt;br /&gt;
* 1 Mal Messepokal-Sieger: 1964&lt;br /&gt;
* 1 Mal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger: 1992&lt;br /&gt;
* 4 Mal Europäischer Super-Cup-Sieger: 1979, 1992, 2004, 2010 &lt;br /&gt;
* 3 Mal Weltpokal-Sieger: 1979, 1999, 2004&lt;br /&gt;
* 1 Mal FIFA Klub-Weltmeister: 2010&lt;br /&gt;
* 1 Mal Sieger der Coupe Latine: 1953 (1 Mal Zweiter: 1952&lt;br /&gt;
* 4 Mal Sieger der [[Copa Azumaria]]: 1950, 1953, 1960, 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen des Vereins trägt traditionell die Buchstaben ''JSC''. Seit den Dreißiger Jahren prangert zudem darüber eine abstrakte organische Skulptur des tulinesischen Bildhauers [[Manuel Veila]], die den Namen &amp;quot;il sport&amp;quot; trägt und dem Verein 1928 geschenkt wurde. Sie stand auch lange Zeit vor dem Stadion [[Campo de Crêus]] und seit 1967 auf dem Platz vor dem [[Esplanat-Stadion]]. Neben der Skulptur und den Initialen JSC wurde das Vereinswappen zudem lange Zeit (und seit 2007 erneut) vom tulinesischen Stadtwappen geschmückt. Während die Symbole des Wappens lange Zeit nahezu unverändert blieben, hat die Form des Wappens des öfteren gewechselt. Seit den Neunzigern wurde eine kreisrunde Form, teilweise mit einer angrenzenden Krone darüber verwendet. Seit 2007 ist das Wappen oval, dafür wurde auf die Krone verzichtet und das Stadtwappen wieder integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitznamen ==&lt;br /&gt;
Der Juvantêsa Sport Club wird von seinen Anhängern meist nur als &amp;quot;la Juvantêsa&amp;quot; bezeichnet. Daneben ist die Kurzform JSC üblich. Aufgrund der Spielfarben und in Abgrenzung von der &amp;quot;Celeste&amp;quot; [[UD Tulis|UD]] wird das Team auch als &amp;quot;ils Blu i Verde&amp;quot; (''die Blaugrünen'', wörtlich in etwa ''jene blau und grün'') oder &amp;quot;la Blu i Verde&amp;quot; bezeichnet. Die Fans der Juvantêsa werden &amp;quot;Juvantistas&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhänger ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den eher bürgerlich-konservativen &amp;quot;Udistas&amp;quot; stammen die Anhänger der Blau-Grünen, die &amp;quot;Juvantistas&amp;quot;, traditionell eher aus der tulinesischen Arbeiterschaft. In den Jahren der [[Álamo-Diktatur]] kamen linke Intellektuelle dazu, die das Profil der Juvantêsa als &amp;quot;Klub der Linken&amp;quot;, aber auch als &amp;quot;Klub der Intellektuellen&amp;quot; lange Zeit prägten. Während die Anhänger der Unión Deportiva traditionell eher aus den bürgerlichen Stadtteilen im Norden von Tulis stammen, hat die Juvantêsa ihre Fanbase eher in den südlichen Arbeiterstadtteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rivalitäten ==&lt;br /&gt;
Die Mannschaften der Juvantêsa und der Unión Deportiva treffen jährlich im traditionellen &amp;quot;[[Derbi Tulinês]]&amp;quot; aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da die Juvantêsa ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Juvantistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die &amp;quot;Udistas&amp;quot; zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und hat trotz der eher rechten Fangruppen der UD kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und die Juvantêsa beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der [[Copa Azumaría]] sowie in der [[Premera Liga]] aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, das die Löwen in dieser Zeit zweitklassig spielten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz daher das &amp;quot;[[Grande Clásico]]&amp;quot; genannte Duell zwischen der Juvantêsa und dem [[Fútbol Club de Bosa]], das seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr stattfand und spätestens seit den Sechziger Jahren als Duell zwischen den beiden stärksten Klubs der Liga und den Vereinen mit dem größten Fanpotenzial im Land gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund politischer Gegensätze gilt auch der Zweikampf zwischen Juvantêsa Sport und dem [[FC Semesta]] als brisantes Duell, da der FCS seit seiner Gründung 1939 als Klub der Rechten galt und damit der eher linken Ausrichtung der Juvantêsa entgegenstand. Außerdem gelten Tulis als frühere Hauptstadt der [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]] und des [[Königreich Cuentez|cuentezischen Königreichs]] und [[Semess]] als Hauptstadt Sagradiens bereits seit Jahrhunderten als verfeindete Städte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trainings- und Spielstätten ==&lt;br /&gt;
Als Heimspielstätte der Juvantêsa fungierte lange Zeit das Stadtion [[Campo de Crêus]] am Nordrand des Stadtteils [[Juvante]], in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug. Danach wurde das [[Estádiu de Juvante]] erbaut, in dem die 1. Mannschaft des Klubs seither spielt, während die 2. Mannschaft und die Jugendteams im unweit davon gelegenen kleineren [[Estádiu Joán Denzer]] spielen. Als Trainingsgelände der Blaugrünen fungiert seit 2005 die [[Citá Sportiva Blu i Verde]] im südlich an den Stadtteil Juvante anschließenden Vorort Esplanat, wo sich auch die Jugendakademie der Tulinesen befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Estádiu de Juvante (&amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
Das [[Juvante-Stadion]], genannt &amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;, ist ein Fußballstadion in Tulis und die Heimstätte des Fußballklubs Juvantêsa. Eigentümer ist die ''Estádiu de Juvante S.A.'', eine hundertprozentige Tochter des JSC. Der offizielle Name des Stadions leitet sich ebenso wie der Klubname vom Tulineser Stadtteil [[Juvante]] ab. Da sich das Stadion am Rande des [[Monte Esplanat]] an der [[Rúa d’Esplanat]] befindet, wird es in Tulis meist nur als &amp;quot;das Esplanat&amp;quot; (&amp;quot;l’Esplanat&amp;quot;) bezeichnet. Das Stadion ist eines von drei Fußballstadien in Sagradien, die von der UEFA als 5-Sterne-Stadion geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Estádiu de Juvante wurde 1949 eröffnet und fasste zunächst knapp 63.000, nach einem Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das Stadion wurde im Jahr 2000 nahezu vollständig abgerissen und durch einen Neubau nach einem Entwurf des Stararchitekten [[Selle Arriaga]] ersetzt, der knapp 60.000 Zuschauer fasst und auf Wunsch der Fans hin den selben Namen trägt wie das alte Juvante-Stadion. Dennoch wird auch das renovierte Stadion meist nur &amp;quot;l’Esplanat&amp;quot; oder &amp;quot;il Novo Esplanat&amp;quot; genannt. Charakteristisch am neuen Stadion ist das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben. Außerdem sind rund um das Stadion mehrere Plexiglas-Blöcke aufgestellt, welche nachts ebenfalls angestrahlt werden und das Licht wieder zurück auf das Stadion reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Juvante-Stadion wurde bei der [[Fußballweltmeisterschaft 1958]] als Spielstätte sowie als Austragungsort verschiedener Finalspiele im Europapokal genutzt. Das neue Juvante-Stadion beherbergte das Championsleague-Finale des Jahres 2005 sowie insgesamt fünf Spiele bei der [[EURO 2008]], darunter das Eröffnungsspiel, ein Viertel- und ein Halbfinale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Estádiu Joán Denzer ===&lt;br /&gt;
Das [[Joán Denzer-Stadion]] im Tulineser Stadtteil [[Juvante]], nur wenige Meter vom Estádiu de Juvante entfernt, ist das Zweitstadion des Fußballklubs Juvantêsa SC. Es fungiert als Heimstätte der Juvantêsa B und C sowie der Juvantêsa Jovenil A und der Frauenfußballmannschaft Juvantêsa Feminín. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte [[Blaurmeerauswahl]] (''Selecçò Azumarês'') trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion fasst etwa 10.000 Zuschauer und ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Juvantêsa Sport Club, dem Deutschen [[Hans Denzer]], benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Sportarten ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Juvantêsa besonders durch ihre Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft der Juvantêsa ([[Juvantêsa SC Feminín]]) spielt mit wachsendem Erfolg in der [[Premera Liga Feminín]] und gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft. Die Juvantêsa Feminín trägt ihre Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rugby-Mannschaft der Juvantêsa spielt in der höchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im ''Parc Sportivo'' der [[Celusanto-Universität]] aus. Ebenfalls in der obersten Klasse spielen die Handball- ([[Juvantêsa-Saltes Balonmano]]) sowie die Basketballmannschaft des JSC ([[Télem Juvantêsa Baloncesto]]), die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Beide Teams, Hand- und Basketballer, tragen ihre Heimspiele in der klubeigenen Multifunktionsarena [[Paláciu Blu i Verde]] (PB&amp;amp;V) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsführung 2010/2011 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amt&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Vereinsführung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Präsident&lt;br /&gt;
| [[Joán Següer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Ehrenpräsident&lt;br /&gt;
| [[Luis Manuel Pérez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Sport)&lt;br /&gt;
| [[David Martín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Finanzen)&lt;br /&gt;
| [[Joán Carles Negruán]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Marketing &amp;amp; PR)&lt;br /&gt;
| [[Dián Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Vizepräsident (Soziales)&lt;br /&gt;
| [[Joán Peres Soler]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Berater des Präsidenten&lt;br /&gt;
| [[Carles Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Generaldirektor&lt;br /&gt;
| [[Francisco Chabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Sportliche Leitung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Technischer Direktor Fußball&lt;br /&gt;
| [[Luca Morientes]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Delegierter Technischer Direktor Fußball&lt;br /&gt;
| [[Manuel Erro]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| '''Teamleitung'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Cheftrainer&lt;br /&gt;
| [[Daniel Pessué]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[Cornèle Crêus]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[Jocéntilo Esalla]] (2008-2010)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Assistenztrainer&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]] (2010-2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Torwarttrainer&lt;br /&gt;
| [[Manuel Teixa|Manu Teixa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Aliureto Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Mário Arval]]&lt;br /&gt;
| [[Micolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Fitness- und Rehatrainer&lt;br /&gt;
| [[Francès Seigüer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Team-Koordinator&lt;br /&gt;
| [[Luis Docién Miniambres]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juventêsa B&lt;br /&gt;
| [[Luis Fernando Neloes Leal]] (bis 2010)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Jocéntilo Esalla]] (2010-2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Arzeval]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa C&lt;br /&gt;
| [[Lionel Marín]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-19)&lt;br /&gt;
| [[Diego Cruzera]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-17)&lt;br /&gt;
| [[Marián Berenguer]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Trainer Juvantêsa Juventú (Sub-16)&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Notero]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußball ==&lt;br /&gt;
=== Kaderpolitik ===&lt;br /&gt;
Seit den Fünfziger Jahren betreibt Juvantêsa eine eigene Jugendakademie ([[l’Academía Blu i Verde]]), die im Vorort [[Esplanat]] beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt. Aus der Akademie stammen prägende Spielergestalten der Siebziger und Achtziger Jahre wie [[Carles Notero]], [[Joán Peres Soler]], [[Nestor Veba]] oder [[Francisco Iorávio]]. Im aktuellen Kader der Saison 2009/2010 kommen mit [[Lionel Eskerro]], [[Dián Arrantxabal]], [[David Belazal]], [[Diego Ívan Cherepniev]], [[José María Del Piey]], [[Manuel Erro]], [[Xavi Lescart]], [[Joaquín Celestino]] und [[David Albet]] neun von 25 Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Eine Liste der bekanntesten Spieler aus der Juvantêsa-Jugend umfasst :&lt;br /&gt;
* [[David Albet]] (SG, *1990)			&lt;br /&gt;
* [[Julen Aretzu]] (SG, *1990)&lt;br /&gt;
* [[Lionel Eskerro]] (SG, *1987), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[David Belazal]] (SG, *1987), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Celestino]] (SG, *1988)&lt;br /&gt;
* [[Diego Ívan Cherepniev]] (ARG, *1985)&lt;br /&gt;
* [[José María Del Piey]] (SG, *1981), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010'' &lt;br /&gt;
* [[Manuel Erro]] (SG, *1975)&lt;br /&gt;
* [[Jocéntilo Esalla]] (SG, *1970), ''Vize-Europameister 2000''&lt;br /&gt;
* [[Francisco Iorávio]] (SG, *1963)&lt;br /&gt;
* [[Carles Iribar]] (SG, *1962)&lt;br /&gt;
* [[Xavi Lescart]] (MIC, *1990)&lt;br /&gt;
* [[Hernán Luciano]] (SG, *1948), ''Europameister 1976'' &lt;br /&gt;
* [[José García Neleiy]] (SG, *1981)&lt;br /&gt;
* [[Carles Notero]] (SG, *1950), ''Europameister 1976''&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Notero]] (SG, *1973)&lt;br /&gt;
* [[Samuel Ojisei]] (NGA, *1976), ''Olympia-Sieger 1996''&lt;br /&gt;
* [[Joán Peres Soler]] (SG, *1945), ''Europameister 1976''&lt;br /&gt;
* [[Luis Pérez]] (SG, *1932), ''Vizeweltmeister 1958''&lt;br /&gt;
* [[António Perte]] (SG, *1979)	&lt;br /&gt;
* [[Miguel Pin]] (SG, *1975)&lt;br /&gt;
* [[Diego Rosário]] (SG, *1977), ''Europameister 2008, Weltmeister 2010''&lt;br /&gt;
* [[Nestor Saccín]] (SG, *1980)&lt;br /&gt;
* [[Javier Serrena]] (SG, *1984)	&lt;br /&gt;
* [[Marco Tela]] (SG, *1975)	&lt;br /&gt;
* [[Marco Tinita]] (SG, *1967)&lt;br /&gt;
* [[Nestor Veba]] (SG, *1956)			&lt;br /&gt;
* [[Daniel Vespo]] (SG, *1980)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat die Juvantêsa traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit den ungarischen Vizeweltmeistern [[Károly Szálasi]] und [[Gyula Kovács]] sowie dem Uruguayer [[Walter Ernesto Guigou]] internationale Starspieler für die Juvantêsa und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei der Juvantêsa gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Micolinier [[Francis Joann Decou]] und [[Luvis Mari Gerart]], in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister [[Juán Ramón Toricci]], [[Ernesto Lombardi]] und [[Carlos Leonardi]] sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier [[Enrico Scola]], der Portugiese [[Paulo Matongio]] oder die französischen Weltmeister [[Ludovic Conseille]] und [[René Francque]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem konnte die Juvantêsa auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer [[Iacinto Defilipis]] im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler [[Ticiano De la Costa]] und [[Alex Bruguera]] bis hin zu [[Diego Juván]], [[Paulo Varigell]] und Superstar [[Daniel Pessué]] in den Neunzigern, [[Claudio Piro]] und [[Diego Rosário]] in den frühen 2000ern oder aus dem aktuellen Team die Europameister [[Rafael Velozo]] oder [[Juliano Valpieta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch steht die Juvantêsa auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie [[Jean Armand Repain]] 1993 zu Juventus Turin, [[Claudio Priavoggio]] 1995 zu Inter Mailand oder [[Diego Rosário]] 2006 zum FC Chelsea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kader Saison 2010/2011 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nr.&lt;br /&gt;
| Name&lt;br /&gt;
| Geburtsj.&lt;br /&gt;
| Nationalit.&lt;br /&gt;
| im Team seit&lt;br /&gt;
| letzter Verein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Lionel Gaitán Eskerro|Lionel Gaitán '''Eskerro''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[Dián Arrantxabal|Dián '''Arrantxabal''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Michel Andrêu|Michel '''Andrêu''']]&lt;br /&gt;
| 1978&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| [[Ligre North Sportivo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Fernando Demont|Fernando '''Demont''']]&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Thiago Alves|'''Thiago''' Alves]]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| BRA&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| EC Vitoria (BRA)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| [[Daniel Ezequiel Ledesma|Daniel Ezequiel '''Ledesma''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| ARG&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[Lesnário FC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| [[Julen Aretzu|Julen '''Aretzu''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| Liverpool FC (ENG)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Juliano Valpieta|Juliano '''Valpieta''']]&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| [[João Silva|'''João Silva''']] (''Vizekapitän'')&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| POR&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Celestino|Joaquín '''Celestino''']]&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[David Albet|David '''Albet''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Rafael Velozo|Rafael '''Velozo''']]&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Nikola Vida|Nikola '''Vida''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| CRO&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| ZSKA Moskau (RUS)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[José María Del Piey|José María '''Del Piey''']] (''Kapitän'')&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| [[Nicolás Andrés Gaitán|Nicolás Andrés '''Gaitán''']]&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| ARG&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| [[Francis Escüet|Francis '''Escüet''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[AS Macedi]] (MIC)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| [[Tiago Soler|'''Tiago Soler''' Amavisca]]&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| [[Alex Mata|'''Alex'''andre '''Mata''']]&lt;br /&gt;
| 1986&lt;br /&gt;
| BRA&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
| [[Xavi Lescart|'''Xavi L'''escart]]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Micolinien|MIC]]&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| Arsenal FC (ENG)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[David Belazal|David '''Belazal''']]&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Sagradien|SAG]]&lt;br /&gt;
| 2004&lt;br /&gt;
| Juvantêsa Sport B&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Silva Kalé|'''Silva''' Kalé]]&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| MLI&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| FC Porto&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| [[Nicolas Kassény|Nicolas '''Kassény''']]&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| FRA&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| OSC Lille&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Ellauri|Sebastián '''Ellauri''']]&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| URU&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[FC Duerez]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
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