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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=32885</id>
		<title>Haus Vienne</title>
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		<updated>2016-10-22T21:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenHausVienne.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Haus Vienne''' (''jüngeres Haus Vienne'') oder sagradisch '''Casa de Viena''' ist ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das über das souveräne [[Herzogtum Vienne]] und von 1757 bis 1891 über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ältere Haus Vienne, dessen Wurzeln im mittelalterlichen Königreich Burgund lagen, regierte das Herzogtum Vienne bis 1459, ehe das Herzogtum über Umwege an eine Nebenlinie fiel. Das heutige jüngere Haus Vienne geht auf [[Philippe I. duc de Vienne]] zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert unterhielt das Haus enge Verbindungen sowohl zum Haus Savoyen und zum Haus Oranien als auch zu den französischen Bourbonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herzog zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria Anna von Sagradien]], Schwester des sagradischhen Königs [[Danadier II.]]. Aus der Ehe ging 1715 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Herzog von Vienne]] ein Sohn hervor. Louis-Gabriel de Vienne heiratete 1736 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Anna Eleonore von Sesin]] und wurde 1748 Marschall von Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[David II.]] erhoben die sagradischen Stände seine Schwester [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramon]] zu Königin und König. Die Opposition jedoch unterstützt Louis-Gabriel de Vienne als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. Nach der Absetzung Antons 1756 und der Abdankung Marias 1757 erhoben die Stände schließlich den Herzog von Vienne als [[Gabriel VIII.]] zum [[König von Sagradien]] und [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne trat damit das Erbe der [[Santori]]-Dynastie in [[Sagradien]], [[Golen]], dem [[Comitat Tulis]] und dem [[Fürstentum Cuentez]] an. [[Gabriel VIII.]] folgte nach seinem Tod 1792 sein ältester noch lebender Sohn [[Joseph Ludwig I.]] nach, der 1797 von seinem Enkel [[Gabriel IX.]] abgelöst wurde. Für den minderjährigen Gabriel regierte bis 1805 sein Onkel [[Karl Joseph Ludwig|Joseph Ludwig II.]], [[Herzog von Alconía]], der 1805 auf Druck Napoléons hin abgesetzt wurde. Bis zur Ermordung Gabriels 1812 stand dieser unter starkem französischen Einfluss. Im [[Winterkrieg 1812/13]] gelang es dem [[Haus Vienne]], seine Herrschaft gegen französische Ansprüche zu verteidigen. Mit [[Joseph Ludwig II.]] bestieg der ehemalige Regent den Thron, dessen Tod 1829 zu einer Spaltung des Hauses Vienne in die regierende ''emilianische Linie'' und die morganatische ''manuelitische Linie'' führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Joseph Ludwigs ältester Sohn [[Philipp Albert von Sagradien]] bereits 1825 gestorben war und sein zweiter Sohn [[Manuel von Casigón]] nach der Schließung einer morganatischen Ehe 1821 auf den Thron verzichtet hatte, wurde Michaels Bruder [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]] König. Die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das restaurative Regime Emil Johanns führten zu Versuchen von liberaler Seite, [[Francisco Javier de Casigón]], den ältesten Sohn Manuels, als Gegenkönig zu installieren. Diese scheiterten zwar, führten aber zur Begründung der manuelitischen Prätendentenlinie [[Viena-Casigón]], die seitdem in Konkurrenz zum regierenden Königshaus - der emilianischen Linie - stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil I. Johann dankte im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes [[Lucien I.]] ab, für den seit 1867 sein Bruder [[Philipp Emilian]] als Prinzregent die Amtsgeschäfte führte. Nach dessen Tod 1871 wurde der Thronfolger [[Philipp IX.|Luis Filipe]] Prinzregent, der nach dem Tod Luciens 1873 als [[Philipp IX.]] selbst den Thron bestieg. Die reaktionäre Herrschaft Philipps und sein despotisches Naturell warfen das Haus in eine schwierige Krise. Philipps ältester Sohn und Thronfolger [[Don Gabriel (Thronfolger)|Don Gabriel]] heiratete 1885 gegen den Willen des Vaters die Bürgerliche Elena Leczynska und verzichtete auf den Thron, eine durch Philipp ausgelöste Verfassungskrise 1887/88 brachte das Königtum an den Rand des Sturzes. Dieser folgte jedoch bereits kurz danach, als die [[Januarrevolution]] des Jahres 1891 Philipp IX. zur Abdankung zwang. Die Ausrufung der Republik bedeutete schließlich das endgültige Ende der Vienne-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Die Mitglieder des Hauses Vienne wurden in der neuen republikanischen Verfassung von den höchsten Staatsämtern ausgeschlossen. Diese Bestimmung wurde jedoch 1946 endgültig aufgehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Vienne sah sich seit seiner erzwungenen Abdankung als legitimes sagradisches Herrscherhaus an. Der letzte Thronfolger [[Luis Filipe (Thronfolger)|Luis Filipe]] führte daher bis zu seinem Tod 1939 im Exil den Königstitel und den Herrschernamen ''Philipp IX.''. Sein Sohn [[Joseph Maria von Sagradien]] nahm den Namen ''Joseph Ludwig III.'' an und kehrte 1940 nach Sagradien zurück. Sein einziger Sohn [[Philipp Alexander von Sagradien]] starb 1952 bei einem Autounfall. Joseph Maria benannte daher vor seinem Tod seinen Neffen [[Karl Lucien von Sagradien]], Sohn des Prinzen [[Luis David Herzog von Alconía]], als ''Lucien II.'' zum Nachfolger als Familienoberhaupt und Thronprätendent. Dessen älterer Bruder [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] wurde dabei bewusst übergangen, da er zuvor eine Bürgerliche geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Lucien von Sagradien]] wurde schließlich 1962 nach dem Aussterben der Manuelitischen Linie in direkter männlicher Linie von einem Teil der Manuelisten ebenfalls als Thronprätendent und Familienoberhaupt anerkannt, jedoch verzichtete er 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron und erkannte damit 73 Jahre nach der Januarrevolution offiziell die [[Sagradische Republik]] an. In der Folge arbeitete er aktiv daran, das Image des Hauses in der Öffentlichkeit zu verbessern, engagierte sich für wohltätige Zwecke und sprach sich wiederholt gegen Faschismus und Rechtsradikalismus aus. Mehrmals klagte er im Namen des Hauses gegen rechtsgerichtete Organisationen, die sich im Namen des Hauses für eine Wiederherstellung der Monarchie aussprachen. 1977 schließlich kam es zu einem historischen Treffen zwischen Karl Lucien und dem [[ASUL|sozialistischen]] Ministerpräsidenten [[Joán Caval]], die als Versöhnung im schwierigen Verhältnis zwischen Monarchisten und Linken angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2007 gab Karl Lucien die Führung des Hauses Vienne offiziell an seinen Sohn [[Philipp Prinz von Sagradien]] weiter, der das Haus nun hauptsächlich in der Öffentlichkeit vertritt. Eine Schwester Karl Luciens und Tante Philipps ist Königin [[Christina von Mikolinien]], Ehefrau des mikolinischen Königs [[Michael Albert I. von Mikolinien|Mikael Albert I.]] und Mutter des Thronfolgers [[Karl Johann von Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzöge von Vienne aus dem Haus Vienne ===&lt;br /&gt;
* [[Philippe I. duc de Vienne]] (*1531, †1575), Herzog von Vienne, Sohn Charles de Bourbons&lt;br /&gt;
* [[Louis I. duc de Vienne]] (*1557, †1598), Herzog von Vienne, Sohn Philippes I.&lt;br /&gt;
* [[Louis II. duc de Vienne]] (*1580, †1625), Herzog von Vienne, Sohn Louis' I.&lt;br /&gt;
* [[Henri-Émile duc de Vienne]] (*1583, †1633), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph I. duc de Vienne]] (*1590, †1645), Herzog von Vienne, Bruder Louis' II. und Henri-Étiennes&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph II. duc de Vienne]] (*1633, †1690), Herzog von Vienne, Sohn Louis-Joseph I.&lt;br /&gt;
* [[Philippe II. duc de Vienne]] (*1635, †1687), Herzog von Vienne, Sohn Henris II.&lt;br /&gt;
* [[Antoine duc de Vienne]] (*1670, †1725), Herzog von Vienne, Sohn Philippes II.&lt;br /&gt;
* [[Louis-Joseph III. duc de Vienne]], (*1702, †1749), Herzog von Vienne ältester Sohn Antoines&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel duc de Vienne]], (*1710, †1770), Herzog von Vienne sowie seit 1737 als ''Gabriel IV.'' [[Großherzog von Servette]] und ab 1757 als ''Gabriel VIII.'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]], Sohn Antoines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste des sagradischen Königshauses Vienne ===&lt;br /&gt;
* '''[[Gabriel VIII.]]''' (1715-1792), '''König 1757-1792''' (1) ∞ Marie Josephine d'Orléans, (2) ∞ Anna Eleonore von Sesin &lt;br /&gt;
** ''' [[Joseph Ludwig I.]]''' (1740-1797), '''König 1792-1797''' (1) ∞ Teresa Anna von Spanien, (2) ∞ Marie Isabelle von Frankreich&lt;br /&gt;
*** [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] (1768-1795) ∞ Marie Luise von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
**** '''[[Gabriel IX.]]''' (1790-1812), '''König 1797-1812''' ∞ [[Julie Josephine Bonaparte]]&lt;br /&gt;
*** [[Joseph Ludwig II.|Karl '''Joseph Ludwig II.''']] (1769-1829), '''Regent 1797-1805''', '''König 1813-1829''' (1) ∞ Johanna von Mikolinien, (2) ∞ Beatrice von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert, Prinz von Sarmay]] (1795-1825) ∞ Auguste von Hannover&lt;br /&gt;
**** [[Manuel von Casigón]] (1799-1845), ''Manuel I.'' ∞ Marifrancisca de Clermente&lt;br /&gt;
***** [[Francisco Javier de Casigón]] (1819-1878), ''Franz I. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Fracisco Píu de Casigón]] (1842-1885), ''Franz II. Xaver''&lt;br /&gt;
****** [[Manuel Javier de Casigón]] (1845-1919), ''Manuel II. Xaver''&lt;br /&gt;
******* [[Jâcque María de Casigón]] (1872-1947), ''Jakob V. Maria''&lt;br /&gt;
******** [[Jâcque Albertino de Casigón]] (1895-1962), ''Jakob VI. Albertinus''&lt;br /&gt;
*** [[Luis Ferdinand von Sagradien|Ludwig Ferdinand, Herzog von Bordez]] (1775-1795)&lt;br /&gt;
*** '''[[Emil I. Johann]]''' (1778-1855), '''König 1829-1849''' ∞ Maria von Portugal&lt;br /&gt;
**** '''[[Lucien I.]]''' (1809-1873), '''König 1849-1873''' (1) ∞ Carolina von Bourbon-Sizilien, (2) ∞ Josephine von Savoyen&lt;br /&gt;
***** [[Don Filipe (Thronfolger)|Filipe, Prinz von Sarmay]] (1839-1860) ∞ Anna von Mikolinien&lt;br /&gt;
**** [[Philipp Emilian]] (1812-1871), '''Regent 1867-1871''' ∞ Madeleine d'Orléans &lt;br /&gt;
**** [[Miquel Francisco Herzog von Viça]] (1813-1860) ∞ Amalia Wilhelmine von Württemberg&lt;br /&gt;
***** '''[[Philipp IX.]]''' (1837-1919), '''Regent 1871-1873''', '''König 1873-1891''', '''Oberhaupt des Hauses bis 1919''' ∞ Charlotte von Bourbon-Parma&lt;br /&gt;
****** [[Don Gabriel (Thronfolger)|Gabriel Emil Prinz von Sarmay]] (1861-1932), Erbverzicht 1885 ∞ Elena Leczynska &lt;br /&gt;
******* [[Igor Alexandro de Viena]] (1886-1952) ∞ Marina Favallas&lt;br /&gt;
****** [[José Filipe (Thronfolger)|Joseph Philipp Herzog von Viça und Prinz von Sarmay]] (1863-1939), ''Philipp IX.'', '''Oberhaupt des Hauses 1919-1939''' ∞ Marie Christine von Belgien&lt;br /&gt;
******* [[Joseph Maria von Sagradien]] (1892-1959), ''Joseph Ludwig III.'', '''Oberhaupt des Hauses 1939-1959''' ∞ Eleonore von Hohenzollern-Sigmaringen&lt;br /&gt;
******** [[Philipp Alexander Prinz von Sarmay]] (1921-1952), gestorben bei einem Verkehrsunfall&lt;br /&gt;
******* [[Luis David Herzog von Alconía]] (1900-1959) ∞ Maria Clementina von Sántori-Belverde&lt;br /&gt;
******** [[Johann Gabriel Prinz von Sagradien]] (1930-1996), Erbverzicht ∞ Isabel Arrántxez&lt;br /&gt;
******** [[Karl Lucien von Sagradien]] (*1932), ''Lucien II.'', '''Oberhaupt des Hauses 1959-2007''', 1964 offizieller Thronverzicht für das Haus Vienne ∞ Cristina de Piacón-Montferrer&lt;br /&gt;
********* [[Philipp Prinz von Sagradien]] (*1964), '''Oberhaupt des Hauses seit 2007'''&lt;br /&gt;
******** [[Christina von Mikolinien]] ∞ [[Mikael Albert I. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
****** [[Luis Antonio Herzog von Bordez]] (1868-1924)&lt;br /&gt;
** [[Karl Johann, Herzog von Vuelta]] (1750-1797) (1) ∞ Beatrice von Bourbon-Parma, (2) ∞ Maria Ludovica von Santori-Sesin&lt;br /&gt;
*** [[Miquel de Vuelta|Michael Franz Herzog von Vuelta]] (1775-1830) ∞ Maria Antonia von Bourbon-Sizilien&lt;br /&gt;
**** [[Johann Ludwig Herzog von Vuelta]] (1802-1870)&lt;br /&gt;
*** [[Karl von Vienne Kardinal-Erzbischof von Noyar]] (1779-1834)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_Emilian&amp;diff=32884</id>
		<title>Philipp Emilian</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:AlbertSachsen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philipp Emilian von Sagradien, Herzog von Ostino''' (*1813; †1871), sagr. ''Filipe-Emilián Duca d'Ostino'') war ein Prinz aus dem sagradischen Königshaus [[Haus Vienne|Vienne]]. Er war von 1865 bis zu seinem Tod für seinen erkrankten Bruder [[Lucien I.]] Prinzregent des Königreichs. Unter seiner Regentschaft erlebte die sogenannte ''Liberale Ära'' der [[Geschichte Sagradiens]] einen Höhepunkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Ehe ====&lt;br /&gt;
Prinz Philipp Emilian von Vienne und Bragança war der zweitälteste Sohn des sagradischen Königs [[Emil I. Johann]] und seiner Frau Maria von Portugal. Sein älterer Bruder war [[Lucien I.|Karl Lucien]], sein jüngerer Bruder Prinz [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz von Sagradien]]. Nachdem sein Vater [[Emil I. Johann]] den Thron im Jahr 1829 bestiegen hatte, wurde Philipp Emilian mit dem Titel eines [[Herzog von Ostino|Herzogs von Ostino]] ausgestattet. Er heiratete die französische Prinzessin [[Madeleine d'Orléans]], eine Tochter König Louis-Philippes. Aus der Ehe gingen jedoch keine Kinder hervor. Stattdessen war Philipp Emilians wahrscheinlich homosexuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berater und Regent seines Bruders ====&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] und der Thronbesteigung seines Bruders [[Lucien I.]] fungierte Philipp Emilian als wichtiger Berater seines Bruders. Politisch liberal eingestellt, protegierte er den Kronzkanzler [[Jacquel de Montevil]], dessen Regierung die sogenannte ''Liberale Ära'' der 1850er und 1860er Jahre prägte. Aufgrund der sich schleichend vollziehenden Krankheit seines Bruders übertrug dieser zunehmend repräsentative, aber auch politische Aufgaben an seinen Bruder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1865 übernahm Philipp Emilian offiziell die Regentschaft für seinen kranken Bruder. In dieser Funktion musste er sich der Machtansprüche seines Neffen und Präsumptiverben [[Philipp IX.|Luis Filipe von Viça]] erwehren, des Sohns seines verstorbenen Bruders [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] erwehren, der von der konservativen Partei unterstützt wurde. In dieser Zeit kam es auch zu mehreren geplanten oder erfolglos ausgeführten Mordanschlägen auf den Prinzregenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod ====&lt;br /&gt;
Philipp Emilian starb im Jahr 1871 im Alter von 58 Jahren überraschend an einer Herzschwäche. Sein kranker älterer Bruder König [[Lucien I.|Lucien]] überlebte ihn damit um zwei Jahre. Nach Philipp Emilians Tod übernahm sein Neffe [[Philipp IX.|Luis Filipe]] die Regentschaft, der einen streng konservativen Kurs einleitete und die ''Liberale Ära'' in Sagradien beendete. Nach dem Tod Luciens folgte ihm Luis Filipe 1873 als [[Philipp IX.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=K%C3%B6nig_der_Skanten&amp;diff=32883</id>
		<title>König der Skanten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der Könige der [[Skanten|Mittelskanten]] und der [[Skanten]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von (J)&lt;br /&gt;
| Bis (J)&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Geschlecht&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Mittelskanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Arnuald]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Naskobald]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 659&lt;br /&gt;
| 672&lt;br /&gt;
| [[Charumar]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Orsoniden]]dynastie'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 672&lt;br /&gt;
| 698&lt;br /&gt;
| [[Orso I.]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 698&lt;br /&gt;
| 702&lt;br /&gt;
| [[Thegila]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 702&lt;br /&gt;
| 725&lt;br /&gt;
| [[Etho]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 725&lt;br /&gt;
| 729&lt;br /&gt;
| [[Orso II.]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 729&lt;br /&gt;
| 738&lt;br /&gt;
| [[Theubald]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 738&lt;br /&gt;
| 745&lt;br /&gt;
| [[Orsoal]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;durch seinen Bruder Arungar abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 745&lt;br /&gt;
| 749&lt;br /&gt;
| [[Arungar]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Bruder des Orsoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 749&lt;br /&gt;
| 752&lt;br /&gt;
| [[Orsoal]] &amp;lt;small&amp;gt;(erneut)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 752&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| [[Rodebert]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Helgariden]]dynastie (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran, Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<title>König der Skanten</title>
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		<updated>2016-10-22T20:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der Könige der [[Skanten|Mittelskanten]] und der [[Skanten]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von (J)&lt;br /&gt;
| Bis (J)&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Geschlecht&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=&lt;br /&gt;
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| [[Naskobald]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=&lt;br /&gt;
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| 672&lt;br /&gt;
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| '''[[Orsoniden]]dynastie'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 698&lt;br /&gt;
| 702&lt;br /&gt;
| [[Thegila]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
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| 729&lt;br /&gt;
| [[Orso II.]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 729&lt;br /&gt;
| 738&lt;br /&gt;
| [[Theubald]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 738&lt;br /&gt;
| 745&lt;br /&gt;
| [[Orsoal]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;durch seinen Bruder Arungar abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 745&lt;br /&gt;
| 749&lt;br /&gt;
| [[Arungar]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Bruder des Orsoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 749&lt;br /&gt;
| 752&lt;br /&gt;
| [[Orsoal]] (erneut)&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 752&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| [[Rodebert]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Helgariden]]dynastie (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran, Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
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| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
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| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
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| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<title>König der Skanten</title>
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		<updated>2016-10-22T20:28:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der Könige der [[Skanten|Mittelskanten]] und der [[Skanten]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von (J)&lt;br /&gt;
| Bis (J)&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 702&lt;br /&gt;
| 725&lt;br /&gt;
| [[Etho]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
| 725&lt;br /&gt;
| 729&lt;br /&gt;
| [[Orso II.]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
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| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
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| [[Orsoal]]&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
| durch seinen Bruder Arungar abgesetzt&lt;br /&gt;
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| [[Arungar]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=ECECEC&lt;br /&gt;
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| [[Orsoal]] (erneut)&lt;br /&gt;
| [[Orsoniden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 752&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| [[Rodebert]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Helgariden]]dynastie (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran, Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Helgariden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach Südmikolinien verdrängt, zwischen 450 und 480 folgten die [[Golen]], die sich an der Nordküste des Blaumeers ansiedelten. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Mikoliniens besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft schon fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen nicht selten die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch das gesamte Gebiet der Alkonen erobern und besiegten 757 den letzten Alkonenkönig [[Rekkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz), das sein Herrschaftsgebiet im Laufe der folgenden Jahre bis kurz vor [[Tulis]] und [[Ostino]] ausbauen konnte und die verschiedenen alkonisch-romanischen Bevölkerungsgruppen aufnahm. Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der Herrschaftsjahre der arabischen Emire blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain Al Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roduich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Helgar]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roduich der Große|Roduich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer und beendete deren Expansion nach Norden, danach zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Roduich jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Herkanden]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roduichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Aufstieg Sarmays ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roduichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter seinen Söhnen. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Rodoald]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Gaudfred]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Gaudfred abgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich schufen an der numerisch-skantischen Grenze zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Gaudfreds 817 übernahm Dián die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten sich bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich sichern. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächten die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Rodoalds 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Fürstentum Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Peruzien|Peruzien]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 9. Jahrhunderts machten sich im westlichen Teil des Numererreichs Auflösungserscheinungen breit. Die alkonischen Eliten beugten sich nur ungern unter die arabische Herrschaft und bereiteten der Zentralmacht Duerez' mit mehreren Rebellionen große Schwierigkeiten. 852 machte sich der westalkonische Fürst [[Berrigo von Liez und Corar|Berrigo]] zum [[Königreich Liez-Corar|Dux Alconum]] und sagte sich von der muslimischen Oberhoheit des Emirats von Duerez los. In mehreren Kriegen konnte er seine Herrschaft konsolidieren, doch zerfiel sie wieder unter seinen streitenden Söhnen [[Aerich der Große|Arrigo]] und [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Nachdem sich Arrigo 859 durchgesetzt hatte, nahm er die Kriege seines Vaters wieder auf und eroberte [[Oller]] und [[Sur Pinia|Südpin]]. Danach wandte er sich gegen Sarmay und eroberte Teile Sesíns. 877 erreichte er die Auslieferung der Alkonenkrone durch die Numerer, 878 wurde sein Reich endgültig auch von Sarmay anerkannt. Jedoch zerfiel es nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Nachfolgestreitigkeiten zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter König [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III.]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. als Schwiegervater der ältesten Tochter Arrigos Anspruch auf den alkonischen Thron. Gleichzeitig übernahm ein Neffe Arrigos III. als [[Arrigo IV. von Liez und Corar|Arrigo IV.]] die Herrschaft im christlichen Süden. Martin entschloss sich daraufhin zu einem Feldzug nach Süden. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Sarmay wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alkonischen König [[Arrigo IV.]] fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiæ“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 musste der Alkonenkönig Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen. Seither galt Martin als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn der Südosten noch immer in arabischer Hand blieb. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Maleskanisches Reich|Maleskanische Reich]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semest]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Nonthí]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roduich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1159) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Bernhard II. von Golen|Bernarts II. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Bernarts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1159 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1159-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Gabriel IV.|Gabriels IV. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Martin VI.|Martin dem Guten]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Martins Onkel [[Jakob III.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde [[Martin der Gute]] von Peruzien und Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[António von Scola]] (1320-1321) den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Martin der Gute im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch António in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als [[Martin VI.]] (1321-1354) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische, peruzinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege. Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Martin VII.]] (1354-1378) und [[Jakob IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Jakob IV.]]. Bereits vor dem Tod Jakobs kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Ostino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Jakobs Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael von Vesaey]] (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Servettinische Lande|Servette]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Perucía wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Philipp V.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Philipp V.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Philipps V. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Philipp VI.]] (1457-1491), Enkel Philipps V., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. In drei [[Servettinische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Servettinische Lande|Servettinische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Philipp VII.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Nord- und Südmikolinien ebenso wie in Übersee. Dazu kam 1521 das portugiesische Erbe, das David I. nach dem Tod Manuels I. zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Damit vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Philipp VII. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Philipp von Valier]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semest]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Unter Königin Johanna und ihrem Sohn [[Danadier I.]] (1575-1591) setzte die Krone zögerlich auf eine Politik der religiösen Toleranz, die ihren sichtbarsten Ausdruck im [[Toleranzedikt von Viça]] 1567 fand. Dies führte wiederum zu Konflikten mit der ultrakatholischen Partei, ehe der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg führte. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Servette|Servettes]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semest übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft und ''Ständekönigtum'' ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Santori-Königtums und Beginn der Vienne-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Gabriel VIII.]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Gabriel VIII. die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Sohn und Nachfolger [[Joseph Ludwig I.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s, wo zuvor die [[Amorische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Joseph Ludwigs folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] als König nach, für den sein Onkel [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwig von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Joseph Ludwig II.]] den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge José Luis II. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Joseph Ludwig II.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Joseph Ludwig den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken. Nach seinem Tod 1829 wurde sein Bruder [[Emil I. Johann]] von Viena (1829-1849) König. Emilio – überzeugter Parteigänger der ultrakonservativen Partei - regierte reaktionär und antiliberal, indem er die von seinem Vorgänger oktroyierte Verfassung zunehmend beschnitt ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst als die Lage im Jahr 1849 erneut eskalierte, dankte Emilio Joán ab und übergab die Regentschaft an seinen Sohn [[Lucién I.]] (1849-1871), der die die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; beendete und umfangreiche liberale Reformen einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Infolge der Aprilrevolution und nach dem überragenden Wahlerfolg der liberalen [[Konstitutionalisten]] bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1855|Wahlen 1855]] setzte König Lucién den liberalkonservativen Realpolitiker [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) als Kronkanzler ein, nahm ab 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teil und stand seit 1867 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]]. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp IX.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, führte 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semest, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp IX.]] seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung der radikalen Monarchisten. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände nieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Álamo Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Álamo]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Álamo zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Álamos Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor Álamos Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und er selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Álamo-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Joannianen]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Senat&amp;diff=32879</id>
		<title>Sagradischer Senat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Typ'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Oberhaus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parlament'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Führung'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Präsidentin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Viviana Marías-Cornell]], [[ASUL]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit August 2012)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Vizepräsident'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Helguer Irruain]], [[PPC]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit August 2012)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Mehrheitsführer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Minderheitsführer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[PPC]]&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Wahl''' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Wahlsystem'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''letzte Wahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Senatswahl 2015|1.-6. Juni 2015]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Struktur''' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Mitglieder'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 180&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Sitz'''&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PalaciuTesqué.jpg|250px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Tesqué]], [[Semest]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sagradische '''Senat''' (''Senàu Sagradês'') ist das Oberhaus der sagradischen [[Nationalversammlung]], im politischen Prozess Sagradiens aber verglichen mit der [[Abgeordnetenkammer]] die weniger einflussreiche Kammer des Parlaments. Er fungiert als Vertretung der territorialen Selbstverwaltungsorgane des Landes und besteht aus 180 Mitgliedern, die mehrheitlich durch die Provinz- und Regionalparlamente des Landes für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Senat als erste Kammer des sagradischen Parlaments geht auf die ''Nobelnkammer'' (''Câmara de Nobles'') der konstitutionellen Monarchie zurück, die durch die [[Novemberverfassung]] von 1817 eingeführt worden war und bereits damals gelegentlich als &amp;quot;Senat&amp;quot; bezeichnet wurde. Nachdem die [[Januarrevolution]] 1891 zur Auflösung der Nobelnkammer geführt hatte, fungierte die direkt gewählte [[Nationalversammlung]] von 1891 für mehrere Jahre als Einkammerparlament. Dies wurde schließlich in den Verfassungsgesetzen von 1893 festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit den [[Januarrevisionen 1895]] beschloss die bürgerliche Mehrheit der Nationalversammlung eine Rückkehr zum Zwei-Kammer-System und die Wiedererrichtung des sagradischen Senats und der [[Abgeordnetenkammer]]. Anders als die Abgeordnetenkammer wurde der Senat in der Folge nicht direkt gewählt, sondern ging aus indirekten Wahlen hervor. Zudem waren ländliche Regionen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl deutlich überrepräsentiert, womit der Senat in der Praxis meist ein konservatives Gegengewicht zur Abgeordnetenkammer darstellte. Trotzdem waren beide Kammern der Nationalversammlung im Gesetzgebungsverfahren und in ihrer Kontrollfunktion gegenüber der Regierung gleichberechtigt. Die Verfassungsbestimmung,  wonach der Ministerrat als Regierung &amp;quot;des Vertrauens der Nationalversammlung&amp;quot; bedürfe, wurde nun so ausgelegt, dass beide Kammern der Nationalversammlung jeweils separat ihr Misstrauen gegenüber der Regierung ausdrücken konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wiedereinführung 1895 blieb der Senat, nicht zuletzt aufgrund seines konservativen Zuschnitts, Objekt politischer Diskussionen. Mit der [[Verfassungsreform 1919]] wurde die Wahl zum Senat weiter demokratisiert und der Wahlkreiszuschnitt an die veränderten Einwohnerzahlen angepasst. Zudem durften nun auch Frauen wählen und gewählt werden. Die Gleichberechtigung der beiden Kammern blieb aber bestehen. Erst mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] erhielt der Senat nach dem Zweiten Weltkrieg einen ganz neuen Zuschnitt und verlor zahlreiche Kompetenzen wie beispielsweise die Kontrolle der Regierung und das Instrument des Misstrauensvotums. Anders als zuvor konnte der Senat nun bei einfachen Gesetzen durch die Abgeordnetenkammer überstimmt werden. Aus dem symmetrischen wurde daher ein asymmetrischer Bikameralismus. Aufgrund der reduzierten Rolle des Senats gab es seither immer wieder Diskussionen um eine weitere Reform oder eine vollständige Abschaffung des sagradischen Oberhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Senat 1950-2001 ====&lt;br /&gt;
Mit der 1950 in Kraft getretenen neuen [[Verfassung der Sagradischen Republik]] erhielt der Senat den Status einer Kammer der territorialen Vertretungen und bestand fortan aus Vertretern der Provinzen, Regionen und Überseegebiete. Durch schrittweise Entlassung der meisten Überseegebiete in die Unabhängigkeit veränderte der Senat mehrmals seine Gestalt und Größe. Acht Senatoren wurden zudem vom Präsidenten der Republik auf Lebenszeit ernannt, wobei frühere Staatspräsidenten einen Vorzug bei der Ernennung erhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Senatsreform 2001 ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahl des Senats ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Senat besteht heute aus 180 Mitgliedern, von denen 110 aus den Provinzen und weitere 55 von den Regionalräten entsandt werden. Weitere sieben Senatoren werden aus den sagradischen Überseegebieten gewählt und acht Senatsmitglieder vom [[Präsident der Republik|sagradischen Präsidenten]] ernannt. Die Amtszeit der Senatoren beträgt sechs Jahre, wobei die Hälfte der Sitze alle drei Jahre erneuert wird. Wählbar ist jeder Sagradier, der auch für die Abgeordnetenkammer wählbar ist (bis 2001 war nur wählbar, wer das 25. Lebensjahr vollendet hatte). Die Senatoren müssen nicht dem jeweiligen Regionalrat angehören. Im Unterschied zur [[Abgeordnetenkammer]] kann der Senat nicht aufgelöst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede sagradische Provinz wählt unabhängig von Größe und Einwohnerzahl zwei Mitglieder in den Senat. In den Regionen [[Ambristal und Celiso]], [[Cuentez]], [[Islas d'Aziz]], [[Tescano-Valoní]], [[Semestina-Capital]] und [[Westbretagne]] werden die provinzialen Senatoren von den Regionalräten entsandt, die zugleich die Aufgaben eines Provinzialrats übernehmen. Da die Provinzen unterschiedlich groß sind, sind ländliche Gebiete mit geringerer Bevölkerungsdichte im Senat überproportional vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wählt jedes regionale Parlament Sagradiens je nach Einwohnerzahl zwischen einem und sieben Vertreter in den Senat. Die Wahl der regionalen Senatoren erfolgt nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die sagradischen Überseegebiete [[Sabina i Sélena]], [[Sant-Elisêu]] und die [[Nestorinseln]] stellen jeweils ein Mitglied im Senat, [[Cenâu]] und [[Madrêsa]] entsenden jeweils zwei Senatoren nach [[Semest]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Reform im Jahr 2001 wurden acht Senatoren vom Präsidenten ''ad vitam'' ernannt, wobei frühere Staatspräsidenten einen Vorzug bei der Ernennung erhielten. Seit 2001 werden die Senatsmitglieder vom Präsidenten der Republik auf sechs Jahre ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des Senats sind gewöhnlich verdiente Provinz-, Regional- und Parteipolitiker, die neben ihrem Mandat im Senat noch weiteren Beschäftigungen nachgehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusammensetzung ====&lt;br /&gt;
===== 2015 – 2018 =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Fraktion'''&lt;br /&gt;
|'''Parteien'''&lt;br /&gt;
! Reg. Sen.&lt;br /&gt;
! Prov. Sen.&lt;br /&gt;
! Übers. Sen.&lt;br /&gt;
! Sen. Ins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Sagradischer Senat nach der [[Senatswahlen 2012|Teilwahl am 1.-6. Juni 2015]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Socialista]] (SOC)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''62'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Popular]] (POP)&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[Populares d'Aziz|PPA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''64'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo del Partíu Social Popular]] (PSP)&lt;br /&gt;
| [[PSP]]&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''11'''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Verde Plural]] (VER)&lt;br /&gt;
| [[Verdes]], [[Entesa]], [[UDB]]&lt;br /&gt;
| 4 &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''9'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo de la Sinistra]] (SIN)&lt;br /&gt;
| [[SDU]] u.a.&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Democrático i del Cientro]] (DEM)&lt;br /&gt;
| [[UDS]], [[CU]]&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Mixto]] (MIX)&lt;br /&gt;
| [[Radicales]], [[Cŏalitiò Embrisàin|Cŏalitiò]], [[FXA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Ernannte Senatoren&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''55'''&lt;br /&gt;
|'''110'''&lt;br /&gt;
|'''7'''&lt;br /&gt;
|'''180'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 2012 – 2015 =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Fraktion'''&lt;br /&gt;
|'''Parteien'''&lt;br /&gt;
! Reg. Sen.&lt;br /&gt;
! Prov. Sen.&lt;br /&gt;
! Übers. Sen.&lt;br /&gt;
! Sen. Ins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Sagradischer Senat nach der [[Senatswahlen 2012|Teilwahl am 6.-11. August 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Socialista]] (SOC)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Partíu Socialista d'Aziz|PSA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''73'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Popular]] (POP)&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[Populares d'Aziz|PPA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''65'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo del Partíu Social Popular]] (PSP)&lt;br /&gt;
| [[PSP]]&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Verde Plural]] (VER)&lt;br /&gt;
| [[Verdes]], [[Entesa]], [[UDB]]&lt;br /&gt;
| 3 &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo de la Sinistra]] (SIN)&lt;br /&gt;
| [[SDU]] u.a.&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''6'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Democrático i del Cientro]] (DEM)&lt;br /&gt;
| [[UDS]], [[CU]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''5'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Mixto]] (MIX)&lt;br /&gt;
| [[Radicales]], [[Cŏalitiò Embrisàin|Cŏalitiò]], [[FXA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''7'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Ernannte Senatoren&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''55'''&lt;br /&gt;
|'''110'''&lt;br /&gt;
|'''7'''&lt;br /&gt;
|'''180'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisation ===&lt;br /&gt;
An der Spitze des Senats steht das Präsidium, bestehend aus dem ''Präsidenten'' und dem ''Vizepräsidenten'' des Senats, die gewöhnlich von der stärksten und der zweitstärksten Fraktion gestellt werden, und drei ''Quästoren''. Zudem stellt jede parlamentarische Gruppe einen ''parlamentarischen Sekretär''. Fraktionen im Senat (''Grupos'') müssen mindestens fünf Mitglieder haben. An ihrer Spitze steht ein ''Sprecher''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
Das parlamentarische System der Dritten Sagradischen Republik funktioniert in Form eines asymmetrischen Bikameralismus. Demnach ist der Senat im Vergleich zur [[Abgeordnetenkammer]] die schwächere der beiden Kammern der [[Nationalversammlung]]. Anders als die Abgeordnetenkammer ist im Senat kein bindendes Misstrauensvotum vorgesehen, das bedeutet, dass die amtierende sagradische Regierung durchaus eine Mehrheit im Senat, aber nicht in der Kammer, gegen sich haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gesetzgebungsverfahren verfügt der Senat zunächst über ähnliche Funktionen wie die Abgeordnetenkammer. Beide Kammern können unabhängig voneinander Gesetzesinitiativen einbringen und werden zu jedem Gesetz befragt. Allerdings ist die Macht der Kammer deutlich stärker. Wird ein Gesetz in der Kammer verabschiedet, wird es an den Senat weitergeleitet, der das Gesetz annehmen und damit zur Prüfung und Aushändigung an den Präsidenten der Republik weiterleiten kann. Lehnt der Senat den Gesetzesantrag mit einfacher Mehrheit ab oder erlässt Änderungen, so wird der Antrag zurück an die Kammer verwiesen, die in dieser Angelegenheit erneut beraten muss. Wird das Gesetz in diesem zweiten Stadium von der Abgeordnetenkammer mit absoluter Mehrheit angenommen, so wird das Gesetz direkt an den Präsidenten zur Aushändigung weitergeleitet. De facto verfügt der Senat damit über ein suspensives, aber kein absolutes Veto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme stellen Gesetze mit verfassungsänderndem Charakter dar. Diese müssen sowohl in der Abgeordnetenkammer als auch im Senat mit qualifizierter Mehrheit angenommen werden. Dasselbe gilt für Gesetze, die die territoriale Verwaltung Sagradiens, d.h. die Angelegenheiten der Regionen, Provinzen und Kommunen betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Senats ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=B0E2FF&lt;br /&gt;
| Mär 1946&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]] ([[MRL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| [[Fernando De la Roya]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Oscar Manuel Corrado]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| [[Fernando Demartín]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| Aug 1970&lt;br /&gt;
| [[Gaetán Munitis]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Aug 1970&lt;br /&gt;
| Aug 1976&lt;br /&gt;
| [[Pier-Andrés Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Aug 1976&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miquel Ramírez]] ([[PPC]], im Amt verstorben)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Simón Belindo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Aug 1988&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Aug 1988&lt;br /&gt;
| Aug 1994&lt;br /&gt;
| [[Santiago Lamenta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Aug 1994&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo de Piacón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Aug 2006&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Aug 2006&lt;br /&gt;
| Mär 2010&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Mär 2010&lt;br /&gt;
| Aug 2012&lt;br /&gt;
| [[Santiago Oller]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Aug 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizepräsidenten des Senats ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Sep 1946&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| [[Inácio Bersantis]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| 1955&lt;br /&gt;
| [[Oscar Morientes]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1955&lt;br /&gt;
| Aug 1958&lt;br /&gt;
| [[León Franco Aguirre]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Aug 1958&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Francisco López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Aug 1970&lt;br /&gt;
| [[Pier-Andrés Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Aug 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| [[Gaetán Munitis]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| Aug 1976&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miquel Ramírez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Aug 1976&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| [[Adriano Vitez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Aug 1988&lt;br /&gt;
| [[Simón Belindo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Aug 1988&lt;br /&gt;
| Dez 1990&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Dez 1990&lt;br /&gt;
| Aug 1994&lt;br /&gt;
| [[Andrés Conel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Aug 1994&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Aug 2000&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo de Piacón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Aug 2000&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| [[António Lamanto Marques]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| Aug 2006&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Aug 2006&lt;br /&gt;
| Aug 2012&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Aug 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helguer Irruain]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parlament]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinien&amp;diff=32878</id>
		<title>Mikolinien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Mikolinien&amp;diff=32878"/>
		<updated>2016-10-22T19:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: /* Entitats Especials */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%&amp;quot;&amp;gt;Königreich Mikolinien&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:100%&amp;quot;&amp;gt;''Règne de Micolinas'' &amp;lt;small&amp;gt;([[Mikolinisch]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''Rênye de Micolines'' &amp;lt;small&amp;gt;([[Peruzinisch]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''Rènj de Micolins'' &amp;lt;small&amp;gt;([[Golisch]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:FlaggeMC1.jpg|120px]] &amp;lt;br&amp;gt;[[Flagge Mikoliniens|Flagge]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:Wappen-Mikolinien-3-Groß-A.jpg|150px]] &amp;lt;br&amp;gt;[[Wappen Mikoliniens|Wappen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssprache'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mikolinische Sprache|Mikolinisch]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;regional: [[Peruzinische Sprache|Peruzinisch]], [[Golisch]], [[Avinische Sprache|Avinisch]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Hauptstadt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Staatsform'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Parlamentarische Erbmonarchie&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungssystem'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Parlamentarische Demokratie&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Staatsoberhaupt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[König von Mikolinien|König]] [[Karl XIV. Johann von Mikolinien|Karl XIV. Johann]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungschef'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Staatsminister]] [[Daniel Barnay]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fläche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 334.192 km² &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einwohnerzahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 29.219.431 &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Bruttoinlandsprodukt''' &lt;br /&gt;
* total (nominal)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2013&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Human Development Index'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Währung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Euro (EUR)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Nationalhymne'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Nationalfeiertag'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitzone'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| UTC±0 WEZ &amp;lt;br&amp;gt;UTC+1 WESZ&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Kfz-Kennzeichen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| M&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''ISO 3166'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| MC, MIC, 488&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Internet-TLD'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| .mc&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Telefonvorwahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| +35&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; colspan=3| [[Bild:MicolineInEurope1.jpg|240px]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Königreich Mikolinien''' ([[Mikolinische Sprache|mikol.]] '''Règne de Micolinas''', wörtlich ''Königreich der Mikolinien'') ist eine bundesstaatliche parlamentarische Monarchie in Westeuropa. Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Landes ist [[Servette]].  Mit einer Fläche von 334.000 km² und einer Einwohnerzahl von ca. 29 Millionen gehört Mikolinien zu den zehn größten Staaten Europas. Seit 1973 ist der frühere EFTA-Staat Mitglied der Europäischen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1948 ist Mikolinien ein parlamentarisch-demokratischer Bundesstaat, in dem die historischen Regionen [[Peruzien]] und [[Golen]] eigene Landesteile (''Entitats Constituents'') bilden. Zum Staatsgebiet des Königreichs gehören neben den Provinzen Mikoliniens auch die ''Entitats Especials'' ([[Nerva]] und [[Lerça]]) im [[Blaues Meer|Blauen Meer]] und die [[Avinische Inseln|Avinischen Inseln]] im Nordatlantik, die einen weitreichenden Autonomiestatus besitzen und kein Teil der EU sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ursprung des heutigen mikolinischen Staates gilt die Unterzeichnung der [[Nantheser Konvention]] am 2. August 1386, in der sich die mikolinischen Stände unter der Führung [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Intereas]] gegen die sagradische Krone verbündeten und den [[Mikolinische Revolutionskrieg|Mikolinischen Revolutionskrieg]] begannen. In Erinnerung an dieses Ereignis wird am 2. August der mikolinische Nationalfeiertag begangen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Staat Mikolinien verfügt über eine Fläche von ca. 334.000 km². Er liegt zum größten Teil auf einer Halbinsel in Westeuropa, die den westlichen Teil der größeren [[Konsettenhalbinsel]] ausmacht. Das Land grenzt im Osten an [[Sagradien]] und [[Sancristo]] sowie ans [[Blaues Meer|Blaue]] und ans [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]]. Ansonsten ist das Land ganz vom Atlantischen Ozean umgeben. Die größten vorgelagerten Inseln sind [[Feiroa]] und [[Saloa]]. Im Nordatlantik befinden sich die [[Avinische Inseln|Avinischen Inseln]], die ebenso zum Staatsgebiet Mikoliniens gehören wie die sogenannten ''Zwillingsinseln'' [[Nerva und Lerça]] im [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die zum [[Cuentez|Cuentesischen Archipel]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mikolinische Halbinsel ist geprägt von ausladenden Gebirgslandschaften. Höchstes Gebirge Mikoliniens ist das [[Konsetten]]gebirge (''Consettes''), das sich im äußersten Osten des Landes erstreckt und [[Golen]] vom Rest des Landes abschneidet. An das Konsettengebirge schließt sich nach Süden hin die [[Kontische Kordillere]] (''Cordillera Contina'') an, nach Norden und Westen hin die Mittel- und nordmikolinischen Gebirgsketten: Das [[Sorisches Plateau|Sorische Plateau]] (''Altas de Soria''), das [[Nordperuzinisches Gebirge|Nordperuzinische Gebirge]] (''Altas del Nort'') sowie das [[Hochland von Peruzien]] (''Altas de Perucía'') im peruzinischen Norden, die [[Montes del Rè]] und die [[Montes Líticas]] in [[Litien]] sowie die [[Westmikolinischen Gebirgsketten]] (''Cordilleras d'Ovest'') im äußersten Westen (mit der [[Cordillera de Voraneiy]], der [[Cordillera Costera]] und der [[Cordillera Piránica]]). Im Süden der Halbinsel liegt die [[Südmikolinisches Massiv|Südmikolinische Massiv]] (''Massís del Sud''). Höchster Berg des Landes sowie höchster Gipfel der Konsetten sowie der Konsettenhalbinsel ist der 3198 Meter hohe [[Mont-Dùr]] in den [[Hochkonsetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den verschiedenen Gebirgslandschaften erstrecken sich einige bedeutende Tiefebenen: im Nordwesten der Halbinsel das [[Peruzinisches Tiefland|Peruzinische Tiefland]] (''Plana Perucina''), in Mittelmikolinien das [[Loneische Becken]] (''Bassine Lonense''), im äußersten Südwesten die [[Eraltiefebene]] (''Plana d'Eral'') und im Süden und Südosten die [[Correrische Tiefebene|Correrische]] und die [[Lukische Tiefebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner und Besiedlung ==&lt;br /&gt;
Mit einer Einwohnerzahl von ca. 35 Millionen ist Mikolinien nach Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Sagradien, Italien, Spanien und Polen das achtgrößte Land der Europäischen Union. Die bevölkerungsreichsten Gebiete Mikoliniens liegen im Südwesten des Landes mit der dicht besiedelten Eraltiefebene, den Metropolregionen [[Servette]], [[Saséia]] und [[Nanthés]] sowie den südpiranischen Industriegebieten. Zudem existieren größere Ballungsräume um die Städte [[Albero]],[[Luenas]] und [[Alagua]]. Die montanischen Gebirgsregionen sowie die peruzinischen Lande im Norden der Halbinsel sind dagegen sehr dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte ==&lt;br /&gt;
Hauptstadt und größte Metropole des Landes ist [[Servette]]. Die Stadt gehört mit einer Einwohnerzahl von etwa 1,8 Millionen Einwohnern zu den zehn größten Städten der EU. Zweigrößte Stadt des Landes und zugleich Metropole des peruzinischen Nordens ist [[Albero]] mit einer Einwohnerzahl von knapp 900.000. Danach folgen [[Macedi]] (450.000), [[Nanthés]] (390.000), [[Luenas]] (340.000), [[Saséia]] (320.000), [[Plato]] (290.000) und [[Alagua]] (285.000). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Größte Städte Mikoliniens: &lt;br /&gt;
* 1. [[Servette]] (1.8 Millionen Einwohner)&lt;br /&gt;
* 2. [[Albero]] (898.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
* 3. [[Macedi]] (450.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
* 4. [[Nanthés]] (390.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
* 5. [[Luenas]] (340.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
* 6. [[Saséia]] (320.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
* 7. [[Plato]] (290.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
* 8. [[Alagua]] (285.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
* 9. [[Cania]] (231.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
* 10. [[Léias]] (205.000 Einwohner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
=== Amtssprachen ===&lt;br /&gt;
Im gesamten Staatsgebiet des Königreichs Mikolinien gilt die [[Mikolinische Sprache]] als Amtssprache. Daneben ist das [[Peruzinische Sprache|Peruzinische]] regionale Amtssprache in den nördlichen Provinzen des Landes, namentlich [[Oberperuzien]], [[Niederperuzien]], [[Nordperuzien-Westligre]] sowie in [[Soria]]. In der Provinz [[Golen]] gilt das [[Golische Sprache|Golische]] als regionale Amtssprache. Auf den [[Avinische Inseln|Avinischen Inseln]] wird neben Mikolinisch die keltische [[Avinische Sprache]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sonstige Sprachen ===&lt;br /&gt;
Daneben gibt es verschiedene Minderheitensprachen wie [[Sagradische Sprache|Sagradisch]], [[Blaumeerromanische Sprachen|Blaumeerromanisch]] und [[Litische Sprache|Litisch]], die unter besonderem Schutz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
siehe ausführlich: [[Geschichte Mikoliniens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Antike war die [[mikolinische Halbinsel]] von verschiedenen [[Sagrer|sagrischen]] und keltischen Stämmen besiedelt. Unter Augustus und seinen Nachfolgern wurde ein großer Teil der Halbinsel von den Römern erobert, die die [[Provincia Micolina]] einrichteten und sie nach dem Stamm der [[Mikoläer]] benannten. Der oskanische Norden blieb aber unabhängig. Im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. fielen verschiedene Stämme auf der Halbinsel ein und errichteten unabhängige Reiche, darunter die [[Skanten]], [[Golen]] und [[Herkanden]]. Im Süden der Halbinsel etablierten sich fünf [[Herkanden|herkandische Kleinkönigreiche]], ehe der Herkandenfürst [[Franzerich der Große]] (661-693) in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts ein südliches Großreich bis zur [[Voraneiy]] schuf und zum trinitarischen Glauben übertrat. Er gilt bis heute als Begründer der mikolinischen Monarchie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 9. Jahrhundert errichteten skandinavische [[Perutinger]] im Norden der Halbinsel ein eigenes Königreich, im Süden zerfiel das Reich Franzerichs des Großen seit 804 in verschiedene Kleinreiche ([[Drei-Mikolinien]]), die 998 von [[Ludiga der Große|Ludiga dem Großen]]  (998-1049) aus dem [[Haus Lonea]] wieder vereint und konsolidiert wurden. Nach dessen Tod begannen erneute Wirren. Im 12. Jahrhundert verlor das mikolinische Königreich zuerst den [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Peruzinischen Erfolgekrieg 1101-1112]] und danach den [[Golischer Erbfolgekrieg|Golischen Erbfolgekrieg]] gegen [[Sagradien]]. Im Innern kam es zu Aufständen des Hauses Salua, die 1167 in bürgerkriegsähnlichen Zuständen resultierten ([[Temp de Sang]]). Erst 1214 konnte sich das [[Haus Salua]] dauerhaft als Königshaus etablieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Martin der Gute|Martin dem Guten]] (1315-1354) aus dem [[Haus Redanior]] wurden erstmals die Kronen Mikoliniens, Peruziens, Golens und Sagradiens in Personalunion vereint ([[Union von Alagua]]), das Machtzentrum verlagerte sich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aber nach Sagradien. Gegen die Herrschaft [[Gabriel I.|Gabriels I.]] verbündete sich der mikolinische Hochadel 1386 in der [[Nantheser Konvention]] unter Führung von [[Karl V. von Mikolinien|Charl de Interea]]. Nach dem erfolgreichen [[Mikolinischer Unabhängigkeitskrieg|Mikolinischen Unabhängigskeitskrieg]] (1386-1390) begründeter dieser als [[Karl V. von Mikolinien]] das [[Haus Interea|Königshaus Interea]], ehe sein Sohn [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] die Union Mikoliniens mit der peruzinischen Krone sichern konnte. Die mikolinische Krone blieb aber schwach. Im Zuge der [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriege]] im 15. Jahrhundert fielen große Teile der Südküste an das sagradische [[Haus Sántori]], seit Mitte des 16. Jahrhunderts führte der Vormarsch der protestantischen [[Uleistenbewegung]] im Norden zu Religionskriegen, die erst im [[Edikt von Plato]] (1584) ein Ende fanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert setzte ein allmählicher Machtgewinn der mikolinischen Krone und eine Konsolidierung des Staatsgebiets ein. Nach dem erfolglosen [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] gegen Sagradien (1620-1624) gewann Mikolinien im [[Erster Azumarischer Krieg|Ersten Azumarischen Krieg]] (1657-1669) strategische Vorteile gegenüber Sagradien, das seine Vorherrschaft im Blaumeerraum einbüßte. Nach dem erbenlosen Tod [[Karl IX. von Mikolinien|Karls IX.]] regierte seit 1670 in Mikolinien das [[Haus Albero]]. Die Könige aus dem Haus Albero setzten die sogenannte [[Restitutionspolitik]] fort, die auf eine Vertreibung sagradischer Einflüsse auf der mikolinischen Halbinseln hinauslief. Diese Politik erlebte schließlich unter [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] einen Höhepunkt, der das [[Herzogtum Servette]] am Ende des [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Kriegs]] 1711 wieder ins mikolinische Königreich einverleiben konnte. Nach Kriegen gegen das napoleonische Frankreich und gegen dessen sagradischen Verbündeten sicherte sich Mikolinien auf dem Wiener Kongress 1815 schließlich den Besitz [[Westligrien]]s und [[Golen]]s (ohne den Ostteil). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert erlebte Mikolinien unter liberaler Vorherrschaft einen Industrialisierungs-, Zentralisierungs- und Demokratisierungsprozess, die sich gegenseitig überlagerten und zu neuen Spannungen führte. Das Staatsgebiet konnte in zwei [[Golenkriege]]n gegen Sagradien abgesichert werden. Unter [[Luise I. von Mikolinien|Luise I.]] erhielt Mikolinien 1856 eine liberale Verfassung, die [[Mikolinische Verfassungsreform 1879|1879]] weiter demokratisiert wurde. Unter den liberalen Staatsministern [[Luvis Renard]] (1890-1897) und [[Fernand Esquill]] (1902-1907) fanden Wirtschafts- und Sozialreformen statt. Zudem wurde 1906 das allgemeine Männerwahlrecht eingeführt. 1917 trat Mikolinien auf Seiten der Entente in den Ersten Weltkrieg ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannungen zwischen Zentralmacht und einer erstarkten Unabhängigkeitsbewegung in Golen führte in den 1920er Jahren zu dauerhaften Kämpfen zwischen golischen Separatisten, golischen Loyalisten und mikolinischer Staatsmacht, die seit 1934 Formen eines [[Golischer Bürgerkrieg|offenen Bürgerkriegs]] annahmen. Nach dem Tod des langjährigen Staatsministers [[Pier Ulisse]] von der konservativ-liberalen [[Nationale Koalition|Nationalkoalition]] weitete sich die Golenkrise in den 1940er Jahren zu einer gesamtmikolinischen Staatskrise, aus der nach der [[Maikrise 1948]] die Auflösung der Nationalkoalition und eine umfangreiche [[Mikolinische Verfassungsrevision 1948|Verfassungsrevision]] resultierte. Aus dem mikolinischen Zentralstaat wurde nun eine föderale Monarchie aus parlamentarischer Grundlage, der Bürgerkrieg in Golen wurde endgültig beendet. Offene Grenzkonflikte mit Sagradien konnten in den [[Golenverträge]]n 1955 endgültig ausgeräumt werden, 1972 gründeten beide Nationen den [[Blaumeer]]]rat, 1973 trat das bisherige EFTA-Mitglied Mikolinien wie zuvor Sagradien den Europäischen Gemeinschaften bei. 1999/2002 führte Mikolinien den Euro ein, der die [[Mikolinische Libra]] als gesetzliches Zahlungsmittel ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches System ==&lt;br /&gt;
Das Königreich Mikolinien (''Règne de Micolinas'') ist gemäß der Verfassung aus dem Jahr 1856 (in der revidierten Form von 1948) eine parlamentarisch-demokratische Monarchie. Der [[König von Mikolinien|König]] ist Repräsentant der Monarchie und der Nationalen Einheit. In der Verfassung wird er nur als König von Mikolinien (''Rè de Micolinas'') bezeichnet, im Protokoll benutzt er aber u.a. die Titel ''Rè de Micolinas, Perucía i Gólica''. Bis zum Jahr 1992 wurden männliche Vertreter des Königshauses bei der Thronfolge bevorzugt, seither herrscht absolute Primogenitur. König ist seit 2014 [[Karl XIV. Johann von Mikolinien]] aus dem [[Haus Álbero-Poléi-Battenberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formell ist der König zudem Oberster Inhaber der Exekutive. Diese wird de facto vom [[Mikolinische Regierung|Staatsministerium]] (''Ministère d’Estat'') gebildet, das aus dem [[Staatsminister]] (''Ministre d’Estat'') und den Fachministern (''Ministres'') besteht und vom König ernannt wird. Dem König ist ein [[Mikolinischer Staatsrat|Staatsrat]] (''Consile d’Estat'') als Beratungsorgan beigegeben, der aus Mitgliedern des königlichen Hauses, ehemaligen Richtern, Beamten und Politikern besteht, die vom König ernannt werden. Mitglieder des Rates können vom König delegiert werden und in dessen Namen den Kabinettssitzungen beiwohnen. Zudem müssen Gesetze vor deren Inkrafttreten vom Staatsrat diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legislative besteht aus einem [[Mikolinisches Parlament|Zweikammerparlament]] (''Parlament Micoline''). Der [[Mikolinischer Senat|Senat]] (''Senat Reial'') besteht aus 91 Mitgliedern, die durch Verhältniswahl von den Provinzparlamenten delegiert werden. Die [[Mikolinische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Camra-Deputate'') mit 351 Mitgliedern wird direkt nach dem Verhältniswahlrecht gewählt, wobei eine Sperrklausel von 4% der Stimmen auf regionaler Ebene zur Anwendung kommt. Die Legislaturperiode der beiden Kammern dauert vier Jahre. Beide Kammern können vom König vorzeitig, jedoch nur gemeinsam aufgelöst werden. Sie können sich durch Mehrheitsbeschluss auch selbst auflösen. Das Staatsministerium bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer und kann durch Misstrauensvotum gestürzt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der höchste Gerichtshof ist der ''[[Cort Suprème de Micolinas]]''. Daneben existiert ein oberster Verwaltungsgerichtshof (''Cort Suprème de Administratió'').Zur Kontrolle der öffentlichen Verwaltung ist ein Ombudsmann tätig, der als Defensor Cívic bezeichnet wird und vom Senat für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikolinien erfüllt einige Kriterien einer Konsens-Demokratie nach dem Konzept von A. Lijphart. Dazu gehören der föderale Staatsaufbau, das nahezu unbeschränkte Verhältniswahlrecht bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer, die bikamerale Legislative sowie die feste Verfassung. Die meist aus mehreren Parteien zusammengesetzte Exekutive richtet sich in ihrer Zusammensetzung zudem nach einer inoffziellen Quote, um die nationalen Minderheiten und Regionen einzubeziehen. So gibt es ungeschriebene Quoten für Golen und Peruziner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Mikolinisches Parteiensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mikolinien war über viele Jahrzehnte hinweg von einem Fünfparteiensystem geprägt. Stärkste und zeitweise dominante Partei war die christdemokratische [[Cèntre Democrat de Micolina|Zentrumspartei]] (CDM), die mit der etwa gleich großen sozialdemokratischen [[Partit Socialiste Lavorator|Arbeispartei]] (PSL) konkurrierte. Wichtiger Bündnispartner der Christdemokraten war dabei lange Zeit die liberale [[Partit Democrat Libral|PDL]]. Sowohl die [[Partit Comuniste de Micolina|Kommunisten]] auf der Linken als auch die nationalistische [[Partit National Libral|PNL]] auf der Rechten waren weitgehend von der politischen Teilhabe ausgeschlossen. Erst mit der Spaltung der Liberalen 1979 und der Etablierung der konservativ-liberalen [[Unió Progresiste-Democrat|UPD]] sowie dem Auftreten der [[Liste Vert|Grünen]] hat sich dieses Bild verändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf nationaler Ebene existieren derzeit drei größere Parteien: Die christdemokratische Zentrumspartei [[CDM]], die sozialistische Arbeitspartei [[PSL]] sowie die rechtsliberale Volksunion [[UPD]]. Daneben ist eine Reihe kleinerer Parteien wie die [[Liste Vert|Grüne Liste]], die [[PCM|Kommunistische Partei Mikoliniens]], die linksliberale [[Democratia Libral]] und die rechtsgerichtete [[PNL-PLM]] von Bedeutung. In [[Golen]] dominieren mit der zentristischen [[Pùble Gools|Volkspartei]] und der sozialdemokratischen [[Gools Natiò|Nationalpartei]] zwei starke nationalistische Parteien, während als Regionalpartei des peruzinischen Nordens der [[Bloq Perucín]] eine Rolle spielt. Zudem besteht in [[Litica-Paes Montane]] auf provinzialer und kommunaler Ebene die agrarische [[Partit Montane]]. Auf den [[Avinische Inseln|Avinen]] konkurrieren mit der linksnationalistischen [[Anibynnòl Avvynn|Unabhängigkeitspartei]] und der liberal-unionistischen [[Blàedh Kevryadh Avvynn|Koalitionspartei]] zwei regionale Parteien der linken und der rechten Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Seit 1948 ist das Königreich Mikolinien ein Bundesstaat, der aus 17 formal weitgehend gleichberechtigten ''Provinzen'' (''Provinças'') besteht. Den historisch und kulturell eigenständigen Gebieten [[Peruzien]] und [[Golen]] wird in der Verfassung zudem der Status distinkter ''Landesteile'' (''Entitats Constituents'' &amp;quot;innerhalb des vereinigten Königreichs&amp;quot;) zuerkannt, womit einige weitergehende Vollmachten verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsebenen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=2 | Staat&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 2&lt;br /&gt;
| colspan=2 | NUTS 3&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 1&lt;br /&gt;
| colspan=2 | LAU 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Mikolinien&lt;br /&gt;
| rowspan=2| MC&lt;br /&gt;
| Landesteile  &lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Provinzen (''Provincias'')&lt;br /&gt;
| rowspan=2| 17&lt;br /&gt;
| rowspan=2| ERAs (''Entitats Regionals Administratifs'')&lt;br /&gt;
| rowspan=2| 48&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Kommunen (''Comunas'')&lt;br /&gt;
| rowspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Regionen &lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Provinzen nach Einwohnerzahl ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Provinz&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| ERAs&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FFCCCC&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | [[Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#FDECEC&lt;br /&gt;
| rowspan=4|MC-1: [[Perucia]]&lt;br /&gt;
| '''[[Alta Perucia]]''' (''Oberperuzien'')&lt;br /&gt;
| [[Alessa]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,1 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#FDECEC&lt;br /&gt;
| '''[[Baisa Perucia]]''' (''Niederperuzien'')&lt;br /&gt;
| [[Álbero]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#FDECEC&lt;br /&gt;
| '''[[Nort Perucía-Ligre Ovest]]''' (''Nordperuzien-Westligre'')&lt;br /&gt;
| [[Luagua]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,3 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#FDECEC&lt;br /&gt;
| '''[[Soria]]''' (''Sorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Maria de Soria]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FDE3A9&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | [[Golen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#FDF3DE&lt;br /&gt;
| MC-2: [[Gŏole]]&lt;br /&gt;
| '''[[Gŏole]]''' (''Gólica'', ''Golen'')&lt;br /&gt;
| [[Elaque]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 2,4 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#D0E7FF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| rowspan=2|MC-3: Centre&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Conte]]''' (''Oberkont'')&lt;br /&gt;
| [[Mont-Sinicia]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| '''[[Litica-Paes Montane]]''' (''Litien-Bergland'')&lt;br /&gt;
| [[Cania]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| rowspan=2|MC-4: Ovest&lt;br /&gt;
| '''[[Piranía]]''' (''Piranien'')&lt;br /&gt;
| [[Nanthés]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 5,3 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| '''[[Voraneiy]]'''&lt;br /&gt;
| [[Santéi]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 600.000&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| rowspan=4|MC-5: Sud-Est&lt;br /&gt;
| '''[[Conte-Tinagua]]''' (''Kont-Tinagua'')&lt;br /&gt;
| [[Tinagua]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 950.000&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| '''[[Lucia]]''' (''Lukien'')&lt;br /&gt;
| [[Macedi]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| '''[[Lonea]]'''&lt;br /&gt;
| [[Luenas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 3,0 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| '''[[Saloa]]''' (''Salua'')&lt;br /&gt;
| [[Sant-Roque]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 300.000&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| rowspan=4|MC-6: Sud-Ovest&lt;br /&gt;
| '''[[Correra]]''' &lt;br /&gt;
| [[Marbore]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| '''[[Fanata]]'''&lt;br /&gt;
| [[Saseia]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 3,7 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| '''[[Feiroa]]'''&lt;br /&gt;
| [[Feiroa-Citat]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 95.000&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5FAFF&lt;br /&gt;
| '''[[Servette-Capital]]'''&lt;br /&gt;
| [[Servette]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provinzen ===&lt;br /&gt;
Die 17 Provinzen Mikoliniens sind: &lt;br /&gt;
* [[Alto Conte]] (''Oberkont''), Hauptstadt: [[Mont Sinicia]]&lt;br /&gt;
* [[Alta Perucía]] (''Oberperuzien''), Hauptstadt: [[Alessa]]&lt;br /&gt;
* [[Baisa Perucía]] (''Niederperuzien''), Hauptstadt: [[Albero]]&lt;br /&gt;
* [[Conte-Tinagua]] (''Kont-Tinagua''), Hauptstadt: [[Tinagua]]&lt;br /&gt;
* [[Correra]], Hauptstadt: [[Marbore]]&lt;br /&gt;
* [[Fanata]], Hauptstadt: [[Saseia]]&lt;br /&gt;
* [[Feiroa]], Hauptstadt: [[Feiroa-Citat]]&lt;br /&gt;
* [[Golica]] ([[golisch|gol.]] ''Gŏole'', ''Golen''), Hauptstadt: [[Alagua]] (gol. ''Elaque'')&lt;br /&gt;
* [[Litica-Paes Montane]] (''Litien-Bergland''), Hauptstadt: [[Cania]]&lt;br /&gt;
* [[Lonea]], Hauptstadt: [[Luenas]]&lt;br /&gt;
* [[Lucia]] (''Lukien''), Hauptstadt: [[Macedi]]&lt;br /&gt;
* [[Nort Perucía - Ligre Ovest]] (''Nordperuzien-Westligre''), Hauptstadt: [[Luagua]]&lt;br /&gt;
* [[Piranía]] (''Piranien''), Hauptstadt: [[Nanthés]]&lt;br /&gt;
* [[Saloa]] (''Salua''), Hauptstadt: [[Sant Roque]]&lt;br /&gt;
* [[Servette-Capital]] (''Hauptstadtregion Servette''), Hauptstadt: [[Servette]]&lt;br /&gt;
* [[Soria]], Hauptstadt: [[Santa Maria de Soria]]&lt;br /&gt;
* [[Voraneiy]], Hauptstadt: [[Santéi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinzen sind wiederum in verschiedene [[Mikolinische Bezirke|Verwaltungsbezirke]] unterteilt, die je nach Region unterschiedlich benannt sind (''Kantone'', ''Distrikte'', ''Viguers''). Die höchste Verwaltungseinheit unterhalb der Provinzen wird amtlich als [[Regionale Verwaltungs-Einheit]] (''Entitat Regional Administratif'', ERA) bezeichnet. Die ERAs sind weitestgehend mit den alten zentralstaatlichen Verwaltungsbezirken identisch und in einigen Regionen lediglich statistischer Natur. Die Provinzen [[Salua]], [[Feiroa]], [[Servette-Capital]] und [[Soria]] sind mit der entsprechenden ''ERA'' identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Avinische Inseln ===&lt;br /&gt;
Das Außengebiet der [[Avinische Inseln|Avinischen Inseln]] im Nordatlantik besitzt nicht den Status einer Provinz, wird aber als ''Entitat Constituent'' des Königreichs Mikolinien angesehen. Die Inseln besitzen eine weitreichende Autonomie und werden auch als eigenständiges ''Paes'' (''Land'') betrachtet. Im ''[[Avinenvertrag]]'' des Jahres 2000 wird den Inseln der Status eines komplett selbstverwalteten Gemeinwesens unter der Krone Mikoliniens zuerkannt, dessen lediglich auswärtige und militärische Angelegenheiten vom Königreich Mikolinien wahrgenommen werden. Versuche Golens, einen ähnlichen Status zu erreichen, sind bisher fehlgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entitats Especials ===&lt;br /&gt;
Neben den Provinzen und Landesteilen gehören zum Königreich Mikolinien als ''Entitates Especials'' die beiden ''Zwillingsinseln'' [[Nerva und  Lerça]] im [[Blaues Meer|Blauen Meer]]. Diese gehören keiner Provinz an, sondern unterstehen direkt der Krone. Sie genießen eigene Autonomierechte, sind aber kein gleichberechtigtes Subjekt der Föderation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Föderalismus in Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Die mikolinische Monarchie war bis 1948 als Einheitsstaat verfasst, doch gab es bereits seit den 1920er Jahren Versuche, dem nach stärkerer Selbständigkeit strebenden [[Golen]] begrenzte Autonomie zuzugestehen. Antriebskraft war die [[Golische Unabhängigkeitsbewegung]], die zur Erreichung eines eigenständigen Golischen Staates seit den 1930er Jahren schließlich einen offenen [[Golischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] anführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgerkrieg in Golen, verbunden mit Regional- und Autonomiebewegungen in anderen Teilen des Landes, vor allem in [[Peruzien]] und [[Litica]], führte 1948 schließlich zur Föderalisierung des Landes. Mit der Verfassungsrevision dieses Jahres wurde die die bis dahin unitarische Monarchie als Bundesstaat definiert und erhob die bereits vorher bestehenden [[Mikolinische Provinzen|Provinzen]] zu Gliedstaaten mit eigenem Statut, eigenen Institutionen und eigenen Vollmachten. Als historische &amp;quot;Landesteile&amp;quot; wurden Golen und Peruzinern einige Vorrechte eingeräumt, die im Falle Golens die [[Golen|gleichnamige Provinz]], im Fall Peruziens die perutinischen Provinzen gemeinsam ausüben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht Mikolinien aus 17 Provinzen als Gliedstaaten. Obwohl Mikolinien als föderale Monarchie verfasst ist, gibt es auch zentralstaatliche Elemente. Es gibt keinen Mechanismus für einen Austritt einer Provinz aus der Union, dagegen kann de jure der König, de facto aber die Zentralregierung in Servette, eine Provinzregierung suspendieren, wenn sie gegen die gemeinsame Verfassung des Königreichs verstößt. Der mikolinische Föderalismus wird daher auch als schwacher Föderalismus bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngeren Vergangenheit gab es Versuche, die Provinzen des [[Perucía|peruzinischen]] Nordens zu einer ''Großprovinz Perucía'' zusammenzuschließen, um ein Gegengewicht gegen die einwohner- und wirtschaftsstarken Provinzen des Südens zu bilden und die Ausübung der gemeinsamen Aufgaben zu erleichtern. Dies konnte bisher allerdings nicht durchgesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch haben sich die Provinzen [[Soria]], [[Oberperucía|Ober-]] und [[Niederperucia]] sowie [[Nordperucia-Westligre]] 1993 offiziell zur [[Peruzinische Gemeinschaft|Peruzinischen Gemeinschaft]] (''Comunitat Perucina'', peruz. ''Comuntait Perucín'') zusammengeschlossen, die als [[Interprovinziale Gemeinschaften|interprovinziale Gemeinschaft]] (''Comunitats Inter-Provinçals'') gemeinsame politische Maßnahmen koordiniert, vor allem die laut Verfassung dem Landesteil Peruzien zukommenden Sonderrechte. Darunter fallen vor allem die Kultur- und gemeinsame Steuerspolitik. Als gemeinsame Organe bestehen der ''Peruzinische Rat'' (''Consile Perucine'', peruz. ''Consell Perucín''), der aus delegierten Mitgliedern der Provinzialparlamente besteht, sowie der ''Gemeinsame Ausschuss'' (''Comisió Coniunta'', peruz. ''Comisiò Coxunt''), bestehend aus Präsidenten und Fachministern der Provinzen. Jedoch nehmen nicht alle Provinzen, v.a. Nordperucia-Westligre, in gleichem Umfang an der gemeinsamen Politik teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es in [[Golen]] und in geringerem Ausmaß auch im peruzinischen Norden Bestrebungen, den bisherigen Föderalismus in eine Konföderation gleichberechtigter Staaten Golen und Mikolinien (und gegebenenfalls Perucia) umzuwandeln und die Zuständigkeit der Zentralregierung in Servette für die anderen Landesteile stark einzuschränken bzw. gänzlich abzuschaffen. Diese Lösung wird vor allem von den golischen Nationalisten der [[Gŏols Natiò]] und teilweise auch von der [[Pùble Gŏols|Golischen Volkspartei (Pùble Gŏols)]] angestrebt und ist wesentlicher Bestandteil des Konzepts „Königreich der Bürger und Nationen“, das die seit 2008 amtierende golische Regierung [[Senterrsi]] in Anknüpfung an bereits zuvor mit der Volkspartei ausgehandelten Strategien zu ihrem Regierungsprogramm gemacht hat. Die gesamtstaatlich operierenden Parteien lehnen die Umwandlung der Föderation in eine Konföderation jedoch mehrheitlich ab, ebenso wie golische Republikaner, die sich für einen vollständigen Austritt Golens aus der Monarchie aussprechen. Innerhalb der Sozialistischen Partei besteht hier Dissens zwischen der Golischen [[PSG]] und der gesamtmikolinischen [[PSL]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1948 gab es bisher erst zwei Änderungen an der föderalen Gebietsgestaltung des Königreichs. Der Bezirk [[Soria]] gehörte nach 1948 zur Provinz [[Niederperucía]] und wurde erst im Jahr 1991 aus der Provinz ausgegliedert und als eigene Provinz konstituiert. Die [[Provinz Servette]] war nach 1948 ein bundesunmittelbares Gebiet und erhielt erst im Jahr 1982 den Status als gleichberechtigte Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fere_Arrantx%C3%A1bal&amp;diff=32877</id>
		<title>Fere Arrantxábal</title>
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		<updated>2016-10-22T17:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: /* Auszeichnungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Federico „Fere“ Arrantxábal''' (*1968 in [[Duerez]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmregisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im jungen Alter von 21 Jahren mit dem Nachwuchsförderpreis der Filmakademie [[Duerez|seiner Heimatstadt]] ausgezeichnet, wurde der gebürtige [[Duerez]]er Regisseur bekannt durch den von ihm 1994 in Szene gesetzten Kriminalthriller „Kreuz“ der „[[Luce Azûr]]“-Reihe über die Verbrechen der katholischen Kirche, der trotz landesweiter Kontroversen und heftigen Protesten der katholischen Rechten mit dem [[Iano-Xavis-Preis]], dem renommiertesten Fernsehpreis des Landes, ausgezeichnet wurde. Seither galt Arrantxábal als absoluter Shootingstar unter den sagradischen Regisseuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später lieferte er das Drehbuch zu dem Kinoerfolg „Padre i Fíliu“, einer Tragikomödie des Regisseurs [[Manuel Luis Ferres]], und drehte das sensible Fernsehdrama „Keke“ um einen entlassenen Sexualstraftäter. Im Jahr 1997 feierte der mittlerweile  29-Jährige sein Debüt als Kinoregisseur mit dem zwar wenig erfolgreichen, aber von Kritikern hoch gelobten Drama „l’Ombra del Mundo“ (Schatten der Welt), der den Regie-Preis beim [[Festival de Tùles]] gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der endgültige Durchbruch gelang ihm aber im Jahr 1999 mit dem international erfolgreichen Kino-Mystery-Thriller „Die gläsernen Engel“ (Ángel de Cristal), der ihn zu einem der meistgefragten Regisseure und Drehbuchautoren Europas machte. Zwei Jahre später folgte der Fernsehthriller „Das Oval“ und 2002 die spanisch-französisch-sagradische Kinoproduktion „Dalí – Traum und Wirklichkeit“ über das Leben des spanischen Malers. Arrantxábals letzter Film, der düstere Psychothriller „Die Mauern von Tulis“ nach dem Bestseller von [[Arcélio Torres]] mit [[Ana Martínez]], [[Sebastian Torrent]] und [[François Moreau]] in den Hauptrollen, lief im Jahr 2004 als sagrofranzösische Produktion mit großem Erfolg in den europäischen Kinos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr erschien das von Regisseur Cameron Crowe („Vanilla Sky“) gedrehte US-Remake von „Die gläsernen Engel“ unter dem Titel „Purple Shades“ in den amerikanischen und europäischen Kinos. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2005 kam die erste US-Produktion von Arrantxábal in die Kinos. In dem Myterythriller „The Sieve“ ist Angelina Jolie in der Hauptrolle zu sehen. Dies ist auch der erste Film, in dem Arrantxábal nicht selbst die Komposition seiner Filmmusik übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 2008 abgelieferte ungewöhnliche Tragikomödie „Koma für zwei“ (Coma per Dûes) erhielt der introvertierte Regisseur den Oscar für den besten ausländischen Film, drei Europäische Filmpreise sowie drei Auszeichnungen beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]]. Der Film zeigt in ungewöhnlichen Bildern die Liebesgeschichte zweier orientierungsloser Jugendlicher, die zur selben Zeit aus dem Koma erwachen und danach vergeblich versuchen, zurück in ihre Leben zu finden. Als Hauptdarsteller wirkten die bis dahin weitgehend unbekannten [[Laura Nil]] und [[Selle Iriarte]], die mit dem Film schlagartig zu Stars des sagradischen Kinos wurden. Bereits vor der Oscar-Auszeichnung hatte der Film bereits sieben Carmens abgeräumt und wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmografie ===&lt;br /&gt;
* 1994: „Crûce“ (TV; aus der Reihe „Luce Azûr“)&lt;br /&gt;
* 1995: „Padre i Fíliu“ (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1995: „Keke“ (TV)&lt;br /&gt;
* 1997: „l’Ombra del Mundo“&lt;br /&gt;
* 1999: „Ángel de Cristal“&lt;br /&gt;
* 2001: „Oval“ (TV)&lt;br /&gt;
* 2002: „Dalí. Sóniu i Realitá“&lt;br /&gt;
* 2004: „La Tulinêsa“&lt;br /&gt;
* 2005: „The Sieve“&lt;br /&gt;
* 2008: „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* 1994: [[Prêmiu Iano Xavis]] (Fernsehpreis) in der Kategorie „Bester Spielfilm“ für „Crûce“ (aus der „[[Luce Azûr]]“-Reihe)&lt;br /&gt;
* 1997: Silberne Lilie (Líriu d’Argente) für die Beste Regie bei den [[Festival de Tùles|Internationalen Filmfestspielen]] in [[Tulis]] für „l’Ombra del Mundo“&lt;br /&gt;
* 2008: Oscar in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ für „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
* 2008: Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Bester europäischer Film“ für „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
* 2008: Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Bestes Drehbuch“ für „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
* 2008: Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Beste Regie“ für „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
* 2008: [[Sagradischer Filmpreis]] i. d. Kategorie „Bester Film“ für „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
* 2008: [[Sagradischer Filmpreis]] i. d. Kategorie „Beste Regie“ für „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
* 2008: [[Sagradischer Filmpreis]] i. d. Kategorie „Bestes Drehbuch“ für „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmregisseur|Arrantxabal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Diego_Scarf%C3%ADn&amp;diff=32876</id>
		<title>Diego Scarfín</title>
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		<updated>2016-10-22T17:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''l'Oscuro'' (Hauch der Dunkelheit / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''l'Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / Colores de la Vera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmografie ===&lt;br /&gt;
* 1968: Días Nôites (Kurzfilm, Drehbuch &amp;amp; Regie), mit [[David Nerral]]&lt;br /&gt;
* 1972: Altobel (Regie)&lt;br /&gt;
* 1974: l''Oscuro (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1976: Rey de Colores (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1978: l'Infantil (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1979: Fílius de la Luna (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1981: Il Visu (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1984: Il General (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1987: Astral (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1990: LA Nights (Drehbuch) &lt;br /&gt;
* 1992: Washington (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1993: Dreams (Kurzfilm, Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1994: Urribe (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1995: Livree des Obres (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1998: September (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2001: Rubicon (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2002: Hernando (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 2005: Colores de la Vera (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2010: Santœs de la Citá (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2012: Una Cosa Celesta (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2014: 2016 (TV-Serie, Produktion, Drehbuch &amp;amp; Regie ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmregisseur|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fere_Arrantx%C3%A1bal&amp;diff=32875</id>
		<title>Fere Arrantxábal</title>
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		<updated>2016-10-22T17:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Federico „Fere“ Arrantxábal''' (*1968 in [[Duerez]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmregisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im jungen Alter von 21 Jahren mit dem Nachwuchsförderpreis der Filmakademie [[Duerez|seiner Heimatstadt]] ausgezeichnet, wurde der gebürtige [[Duerez]]er Regisseur bekannt durch den von ihm 1994 in Szene gesetzten Kriminalthriller „Kreuz“ der „[[Luce Azûr]]“-Reihe über die Verbrechen der katholischen Kirche, der trotz landesweiter Kontroversen und heftigen Protesten der katholischen Rechten mit dem [[Iano-Xavis-Preis]], dem renommiertesten Fernsehpreis des Landes, ausgezeichnet wurde. Seither galt Arrantxábal als absoluter Shootingstar unter den sagradischen Regisseuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später lieferte er das Drehbuch zu dem Kinoerfolg „Padre i Fíliu“, einer Tragikomödie des Regisseurs [[Manuel Luis Ferres]], und drehte das sensible Fernsehdrama „Keke“ um einen entlassenen Sexualstraftäter. Im Jahr 1997 feierte der mittlerweile  29-Jährige sein Debüt als Kinoregisseur mit dem zwar wenig erfolgreichen, aber von Kritikern hoch gelobten Drama „l’Ombra del Mundo“ (Schatten der Welt), der den Regie-Preis beim [[Festival de Tùles]] gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der endgültige Durchbruch gelang ihm aber im Jahr 1999 mit dem international erfolgreichen Kino-Mystery-Thriller „Die gläsernen Engel“ (Ángel de Cristal), der ihn zu einem der meistgefragten Regisseure und Drehbuchautoren Europas machte. Zwei Jahre später folgte der Fernsehthriller „Das Oval“ und 2002 die spanisch-französisch-sagradische Kinoproduktion „Dalí – Traum und Wirklichkeit“ über das Leben des spanischen Malers. Arrantxábals letzter Film, der düstere Psychothriller „Die Mauern von Tulis“ nach dem Bestseller von [[Arcélio Torres]] mit [[Ana Martínez]], [[Sebastian Torrent]] und [[François Moreau]] in den Hauptrollen, lief im Jahr 2004 als sagrofranzösische Produktion mit großem Erfolg in den europäischen Kinos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr erschien das von Regisseur Cameron Crowe („Vanilla Sky“) gedrehte US-Remake von „Die gläsernen Engel“ unter dem Titel „Purple Shades“ in den amerikanischen und europäischen Kinos. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2005 kam die erste US-Produktion von Arrantxábal in die Kinos. In dem Myterythriller „The Sieve“ ist Angelina Jolie in der Hauptrolle zu sehen. Dies ist auch der erste Film, in dem Arrantxábal nicht selbst die Komposition seiner Filmmusik übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 2008 abgelieferte ungewöhnliche Tragikomödie „Koma für zwei“ (Coma per Dûes) erhielt der introvertierte Regisseur den Oscar für den besten ausländischen Film, drei Europäische Filmpreise sowie drei Auszeichnungen beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]]. Der Film zeigt in ungewöhnlichen Bildern die Liebesgeschichte zweier orientierungsloser Jugendlicher, die zur selben Zeit aus dem Koma erwachen und danach vergeblich versuchen, zurück in ihre Leben zu finden. Als Hauptdarsteller wirkten die bis dahin weitgehend unbekannten [[Laura Nil]] und [[Selle Iriarte]], die mit dem Film schlagartig zu Stars des sagradischen Kinos wurden. Bereits vor der Oscar-Auszeichnung hatte der Film bereits sieben Carmens abgeräumt und wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmografie ===&lt;br /&gt;
* 1994: „Crûce“ (TV; aus der Reihe „Luce Azûr“)&lt;br /&gt;
* 1995: „Padre i Fíliu“ (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1995: „Keke“ (TV)&lt;br /&gt;
* 1997: „l’Ombra del Mundo“&lt;br /&gt;
* 1999: „Ángel de Cristal“&lt;br /&gt;
* 2001: „Oval“ (TV)&lt;br /&gt;
* 2002: „Dalí. Sóniu i Realitá“&lt;br /&gt;
* 2004: „La Tulinêsa“&lt;br /&gt;
* 2005: „The Sieve“&lt;br /&gt;
* 2008: „Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
1994	Prêmiu Iano Xavis (Fernsehpreis) in der Kategorie „Bester Spielfilm“ für „Cruce“ (aus der „Luce Azul“-Reihe)&lt;br /&gt;
1997	Silberne Lilie (Líriu d’Argente) für die Beste Regie bei den Internationalen Filmfestspielen in Tulis für „l’Ombra del Mundo“&lt;br /&gt;
2008	Oscar in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
	Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Bester europäischer Film“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
	Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Bestes Drehbuch“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
	Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Beste Regie“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
	Sagradischer Filmpreis „Carmen“ i. d. Kategorie „Bester Film“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
Sagradischer Filmpreis „Carmen“ i. d. Kategorie „Beste Regie“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
Sagr. Filmpreis „Carmen“ i. d. Kategorie „Bestes Drehbuch“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmregisseur|Arrantxabal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fere_Arrantx%C3%A1bal&amp;diff=32874</id>
		<title>Fere Arrantxábal</title>
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		<updated>2016-10-22T16:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Federico „Fere“ Arrantxábal''' (*1968 in [[Duerez]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmregisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im jungen Alter von 21 Jahren mit dem Nachwuchsförderpreis der Filmakademie seiner Heimatstadt ausgezeichnet, wurde der gebürtige Duerezer Regisseur bekannt durch den von ihm 1994 in Szene gesetzten Kriminalthriller „Kreuz“ der „Luce Azul“-Reihe über die Verbrechen der katholischen Kirche in der Zeit des Álamo-Regimes, der trotz landesweiter Kontroversen und heftigen Protesten der katholischen Rechten mit dem Iano-Xavis-Preis, dem renommiertesten Fernsehpreis des Landes, ausgezeichnet wurde. Seither galt Arrantxábal als absoluter Shootingstar unter den sagradischen Regisseuren. Ein Jahr später lieferte er das Drehbuch zu dem Kinoerfolg „Padre i Fíliu“, einer Tragikomödie des Regisseurs Manuel Luis Ferres, und drehte das sensible Fernsehdrama „Keke“ um einen entlassenen Sexualstraftäter. Im Jahr 1997 feierte der mittlerweile  29-Jährige sein Debüt als Kinoregisseur mit dem zwar wenig erfolgreichen, aber von Kritikern hoch gelobten Drama „l’Ombra del Mundo“ (Schatten der Welt), der den Regie-Preis beim Festival von Tulis gewann. Der endgültige Durchbruch gelang ihm aber im Jahr 1999 mit dem international erfolgreichen Kino-Mystery-Thriller „Die gläsernen Engel“ (ils Angeles de Vidrio), der ihn zu einem der meistgefragten Regisseure und Drehbuchautoren Europas machte. Zwei Jahre später folgte der Fernsehthriller „Das Oval“ und 2002 die spanisch-französisch-sagradische Kinoproduktion „Dalí – Traum und Wirklichkeit“ über das Leben des spanischen Malers. Arrantxábals letzter Film, der düstere Psychothriller „Die Tulinischen Mauern“ nach dem Bestseller von Arcélio Torres mit Ana Martínez, Sebastian Torrent und François Moreau in den Hauptrollen, lief im Jahr 2004 als sagrofranzösische Produktion mit großem Erfolg in den europäischen Kinos. Im gleichen Jahr erschien das von Regisseur Cameron Crowe („Vanilla Sky“) gedrehte US-Remake von „Die gläsernen Engel“ unter dem Titel „Purple Shades“ in den amerikanischen und europäischen Kinos. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2005 kam die erste US-Produktion von Arrantxábal in die Kinos. In dem Myterythriller „The Sieve“ ist Angelina Jolie in der Hauptrolle zu sehen. Dies ist auch der erste Film, in dem Arrantxábal nicht selbst die Komposition seiner Filmmusik übernahm. Für das 2008 abgelieferte ungewöhnliche Drama „Koma für zwei“ (Coma per Dûes) erhielt der introvertierte Regisseur den Oscar für den besten ausländischen Film, drei Europäische Filmpreise sowie drei Carmens. Der Film zeigt in ungewöhnlichen Bildern die Liebesgeschichte zweier orientierungsloser Jugendlicher, die zur selben Zeit aus dem Koma erwachen und danach vergeblich versuchen, zurück in ihre Leben zu finden. Als Hauptdarsteller wirkten die bis dahin weitgehend unbekannten Laura Nil und Selle Iriarte, die mit dem Film schlagartig zu Stars des sagradischen Kinos wurden. Bereits vor der Oscar-Auszeichnung hatte der Film bereits sieben Carmens abgeräumt und wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994	„Cruce“ (TV; aus der Reihe „Luce Azul“)&lt;br /&gt;
1995	„Padre i Fíliu“ (Drehbuch)&lt;br /&gt;
1995	„Keke“ (TV)&lt;br /&gt;
1997	„l’Ombra del Mundo“&lt;br /&gt;
1999	„ils Ángeles de Vídrio“&lt;br /&gt;
2001	„Oval“ (TV)&lt;br /&gt;
2002	„Dalí. Sóniu i Realitá“&lt;br /&gt;
2004	„Tulinesa“&lt;br /&gt;
2005	„The Sieve“&lt;br /&gt;
2008	„Coma per Dûes“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994	Prêmiu Iano Xavis (Fernsehpreis) in der Kategorie „Bester Spielfilm“ für „Cruce“ (aus der „Luce Azul“-Reihe)&lt;br /&gt;
1997	Silberne Lilie (Líriu d’Argente) für die Beste Regie bei den Internationalen Filmfestspielen in Tulis für „l’Ombra del Mundo“&lt;br /&gt;
2008	Oscar in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
	Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Bester europäischer Film“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
	Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Bestes Drehbuch“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
	Europäischer Filmpreis d. Kategorie „Beste Regie“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
	Sagradischer Filmpreis „Carmen“ i. d. Kategorie „Bester Film“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
Sagradischer Filmpreis „Carmen“ i. d. Kategorie „Beste Regie“ für „Coma per Dues“&lt;br /&gt;
Sagr. Filmpreis „Carmen“ i. d. Kategorie „Bestes Drehbuch“ für „Coma per Dues“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Diego_Scarf%C3%ADn&amp;diff=32873</id>
		<title>Diego Scarfín</title>
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		<updated>2016-10-22T16:35:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: /* Filmografie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''l'Oscuro'' (Hauch der Dunkelheit / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''l'Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / Colores de la Vera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmografie ===&lt;br /&gt;
* 1968: Días Nôites (Kurzfilm, Drehbuch &amp;amp; Regie), mit [[David Nerral]]&lt;br /&gt;
* 1972: Altobel (Regie)&lt;br /&gt;
* 1974: l''Oscuro (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1976: Rey de Colores (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1978: l'Infantil (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1979: Fílius de la Luna (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1981: Il Visu (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1984: Il General (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1987: Astral (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1990: LA Nights (Drehbuch) &lt;br /&gt;
* 1992: Washington (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1993: Dreams (Kurzfilm, Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1994: Urribe (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1995: Livree des Obres (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1998: September (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2001: Rubicon (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2002: Hernando (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 2005: Colores de la Vera (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2010: Santœs de la Citá (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2012: Una Cosa Celesta (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2014: 2016 (TV-Serie, Produktion, Drehbuch &amp;amp; Regie ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmemacher|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Diego_Scarf%C3%ADn&amp;diff=32872</id>
		<title>Diego Scarfín</title>
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		<updated>2016-10-22T16:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: /* Preise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''l'Oscuro'' (Hauch der Dunkelheit / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''l'Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / Colores de la Vera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmografie ===&lt;br /&gt;
* 1968: Días Nôites (Kurzfilm, Drehbuch &amp;amp; Regie), mit [[David Nerral]]&lt;br /&gt;
* 1972: Altobel (Regie)&lt;br /&gt;
* 1974: l''Oscuro (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1976: Rey de Colores (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1978: l'Infantil (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1979: Fílius de la Luna (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1981: Il Visu (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1984: Il General (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1987: Astra (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1990: LA Nights (Drehbuch) &lt;br /&gt;
* 1992: Washington (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1993: Dreams (Kurzfilm, Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1994: Urribe (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1995: Livree des Obres (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 1998: September (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2001: Rubicon (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2002: Hernando (Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 2005: Colores de la Vera (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2010: Santœs de la Citá (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2012: Una Cosa Celesta (Drehbuch &amp;amp; Regie)&lt;br /&gt;
* 2014: 2016 (TV-Serie, Produktion, Drehbuch &amp;amp; Regie ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmemacher|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<title>Diego Scarfín</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Diego_Scarf%C3%ADn&amp;diff=32871"/>
		<updated>2016-10-22T16:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''l'Oscuro'' (Hauch der Dunkelheit / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''l'Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / Colores de la Vera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmemacher|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<title>Diego Scarfín</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''l'Oscuro'' (Hauch der Dunkelheit / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''l'Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / ils Colores de la Primavera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmemacher|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<title>Diego Scarfín</title>
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		<updated>2016-10-22T16:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''l'Oscuro'' (Hauch der Dunkelheit / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''l'Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Ils Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / ils Colores de la Primavera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmemacher|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<title>Diego Scarfín</title>
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		<updated>2016-10-22T16:26:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''l'Oscuro'' (Hauch der Dunkelheit / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''Il Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Ils Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / ils Colores de la Primavera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmemacher|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Diego_Scarf%C3%ADn&amp;diff=32867</id>
		<title>Diego Scarfín</title>
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		<updated>2016-10-22T16:23:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''Il Aliento d'Oscuro'' (Der Hauch des Dunklen / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''Il Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Ils Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / ils Colores de la Primavera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmemacher|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<title>Diego Scarfín</title>
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		<updated>2016-10-22T16:21:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Autor und Filmemacher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''Il Aliento del Oscuro'' (Der Hauch des Dunklen / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''Il Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Ils Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / ils Colores de la Primavera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Filmemacher|Scarfín]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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		<title>Diego Scarfín</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.170.138: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Diego Fernando Scarfín''' (*1945 in [[Semest]]) ist ein [[sagradischer]] Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmregisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Semest]]iner studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Semest]] und Paris sagradische Literatur und europäische Filmgeschichte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten und arbeitete als Journalist für diverse Magazine, u.a. als Filmkritiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 drehte Scarfín mit seinem Freund [[David Nerral]] seinen ersten Kurzfilm ''Tage Nächte'' (Días Nôites) und schrieb erste Drehbücher, die er oft auch als Kurzprosa publizierte. 1972 veröffentlichte er seine Kurzgeschichte ''Il General'' (Der General / The General), die ihm den Kurzprosapreis der sagradischen Akademie der Sprache einbrachte. Die kurze Zeit danach entstandene Drehbuch-Adaption des Generals blieb zunächst unveröffentlicht. Stattdessen veröffentlichte er im gleichen Jahr mit dem Independent-Werk ''Altobel'' seinen ersten Spielfilm, der von Kritikern positiv aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später wirkte er als Drehbuchautor für [[Joaquín Nescu]]s Sozialdrama ''Il Aliento del Oscuro'' (Der Hauch des Dunklen / Breathing Dark), das ihm seine erste Nominierung für den [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] einbrachte. Seinen internationalen Durchbruch als Filmregisseur hatte er 1976 mit dem Film [[König der Farben]] (Rêi de Colores / King of Colors), der die Goldene Lilie  bei den [[Festival de Tùles|Filmfestspielen]] in [[Tulis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 folgten die intelligente Tragikomödie ''Il Infantíl''  (Das Kind im Manne / Men are Children) sowie das Drehbuch zu dem 1979 unter der Regie von [[Carles Escüell]] veröffentlichten Drama ''Ils Fílius de la Luna'' (Die Söhne des Mondes / Sons of the Moon). Aus der Drehbuchskizze des Generals entstand 1981 unter eigener Regie der Film [[Il Visu]] (Das Gesicht / Dark Face), der auf den Filmfestspielen in Cannes hoch gelobt wurde und Scarfín die Goldene Palme einbrachte, was seinen endgültigen Durchbruch als international gefeierter Filmregisseur bedeutete. Für diesen Film erhielt er zudem den Oscar des Jahres 1982 für den besten ausländischen Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 verfilmte Scarfín unter dem Titel [[Der General]] eine weitere Adaption des Stoffes. Die Regie übernahm Scarfíns Freund [[Joán Arxet]], Scarfín selbst steuerte das Drehbuch bei. Der General spielt größtenteils wenige Jahre vor der Handlung in Dark Face. Im Jahr 1987 veröffentlichte Scarfín den hintergründigen Science Fiction [[Astral]], der auf einer Kurzgeschichte von [[Germán Naël]] basiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann Scarfín erstmals, für US-Produktionen zu arbeiten, so etwa 1992 als Autor und Regisseur des vielschichtigen Politthrillers [[Washington]], für den er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch erhielt. Dennoch zeigte sich Scarfín enttäuscht vom amerikanischen Filmbusiness, das seiner Meinung nach die künstlerische Freiheit auf ein Minimum reduziere. Seine Erfahrungen verarbeitete er im Kurzfilm [[Dreams]], den er nur mit Laienschauspielen drehte. Mitte der Neunziger Jahre kehrte Scarfín zum europäischen Film zurück und drehte 1994 die Filmbiographie [[Urribe]], eine sagro-französisch-italienische Koproduktion über den sagradischen Freiheitskämpfer, sowie 1995 das in Frankreich gedrehte Drama [[Livre des Ombres]] (Il Libro de l’Ombra/ Das Schattenbuch/ Book of Shades).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sensible Liebesdrama [[Setembre]] (In September) mit Sean Penn und Ana Martínez in den Hauptrollen brachte Scarfín im Jahr 1999 seinen zweiten Oscar für das beste Drehbuch ein. Das Drama [[Rubicon]], das 2001 aufgrund seiner Thematik um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche und Verwicklungen ins Kinderpornogeschäft für Kontroversen sorgte, fiel bei Publikum und Kritik weitestgehend durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngsten Werke Scarfíns, das sensible Drama [[Hernando]] (2002) um einen geistig behinderten Gärtnerburschen und die Literaturverfilmung von [[Oscar Mercés]]’ Drama [[Und wieder ward es Frühling]] (Colors of Spring / ils Colores de la Primavera) aus dem Jahr 2005 zeigen eine deutliche Abkehr vom dunklen Thriller und eine Zuwendung zum heiter-melancholischen Drama. Für den letzten Film erhielt Scarfín seine erste Oscar-Nominierung in der Kategorie beste Regie und eine weitere in der Kategorie beste Adaption eines Buches sowie den Sonderpreis der sagradischen Filmakademie.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Danach nahm der Filmemacher eine Auszeit, in der er sich wieder vermehrt dem Schreiben widmete und mehrere halbphilosophische Essays veröffentlichte, ehe er im Jahr 2010 mit dem Film [[Die Heiligen der Stadt]] (City Saints / Santœs de la Citá) zu seinen Kino-Wurzeln zurückkehrte und einen zynischen Film Noir ablieferte, der seine persönliche [[Semest-Trilogie]] abschloss. Die Handlung des Films knüpft an seine ersten Erfolge Der General und Dark Face an und zeichnet ein dunkles Bild vom Semess des frühen 21. Jahrhunderts. Für den Film, für den es keine literarische Vorlage gab, konnte Scarfín wiederum die Dienste seines Lieblingsdarstellers [[Névito Celíu]] gewinnen, der bereits in Dark Face die Hauptrolle und in Der General eine Nebenrolle gespielt hatte und auch in einigen anderen Filmen Scarfíns mitspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veröffentlichte der Filmemacher als Kontrastprogramm zum düsteren Film Noir mit dem ebenfalls in [[Semest]] gedrehten [[Eine himmlische Sache]] (A Heavenly Thing / Una Cosa Celesta) eine ironisch-launische Liebeskomödie, die gekonnt zwischen Satire und Romantik changiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 war Scarfín erstmals seit langem wieder für das sagradische Fernsehen tätig und widmete sich erstmals dem Serien-Format. Bei der achtteiligen, von [[Joán Morell]] geschriebenen Mini-Serie „[[2016]]“ fungierte Scarfín als Produzent. Zudem wirkte er an einzelnen Folgen als Co-Autor mit und inszenierte als Regisseur zwei der acht Folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preise ===&lt;br /&gt;
* 1976: Goldene Lilie (Líriu d’Oro) beim [[Festival de Tùles]] für &amp;quot;Rêi de Colores&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1981: Goldene Palme in Cannes für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bestes Drehbuch“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1981: [[Sagradischer Filmpreis]] in der Kategorie „bester Film“ für „Il Visu“ &lt;br /&gt;
* 1982: Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für „Il Visu“&lt;br /&gt;
* 1992: Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Washington“&lt;br /&gt;
* 1999: Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“ für „Setembre“&lt;br /&gt;
* 2005: Oscar-Nominierung in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Beste Regie“ für „Colors of Spring“&lt;br /&gt;
* 2005: Sonderpreis der Akademie beim [[Sagradischer Filmpreis|sagradischen Filmpreis]] für „ils Colores de la Primavera“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.170.138</name></author>
		
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