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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Philipp I. der Große</title>
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		<updated>2015-12-11T18:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp I.''' (von Sagradien), ''der Große'' (*890, †969) war Mitkönig [[Martin I. der Eroberer|Martins des Eroberers]] (930-933) und als dessen Nachfolger [[König von Sagradien]] (933-969). Philipp gilt als bedeutendster sagradischer Herrscher des Frühmittelalters, der nach den Eroberungen seines Vaters die noch labile gesamtsagradische Monarchie konsolidierte und das eigentliche sagradische Königtum begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitkönig seines Vaters ===&lt;br /&gt;
Philipp wurde 890 als Sohn des [[Skanten]]königs [[Martin I.]] in [[Martinez]] geboren. Damit ist er ein Nachkomme [[Roderich der Große|Roderichs des Großen]] und Spross der Rodrigiden-Dynastie auf dem skantischen Herrscherthron. Philipp wurde bereits im Alter von 17 Jahren 907 mit der [[Alkonen|alkonischen]] Prinzessin [[Lara von Liez]], der ältesten Tochter König [[Aerich III. von Liez und Corar|Aerichs III.]] verheiratet. Nach dem Tod Aerichs erhob Martin der Eroberer für seinen Sohn Anspruch auf den alkonischen Thron und konnte diesen 923 endgültig sichern, woraufhin Philipp 930 als Mitkönig eingesetzt wurde. Hierüber kam es zu Thronfolgekämpfen zwischen Philipp und seinem jüngeren Bruder [[Martin der Jüngere|Don Martín]], die 932 im [[Friede von Vice]] beigelegt werden konnten. Philipp erkannte Martin d. J. als Mitkönig an und überließ ihm die Herrschaft im Nordosten des Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durchsetzung des Herrschaftsanspruchs ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Martins des Eroberers im Jahr 933 übernahm Philipp dann die Herrschaft als skantischer König im Großteil des Reichs, woraufhin die Kämpfe mit Martin d. J. wieder aufflammten. Dieser starb 939, wodurch Philipp die Nachfolge seines Vaters im gesamten Reich antreten konnte. Seinen rebellischen Neffen [[Martin I. Ohnefurcht Herzog von Scantia|Martin Ohnefurcht]], Sohn des verstorbenen Martin d. J., machte Philipp zum [[Herzog von Scantia|Dux Scantiorum]] und überließ ihm in freier Verantwortung große Teile des Nordens, dessen jüngerer Bruder [[Philipp I. Herzog von Scantia|Filipe]] wurde zunächst [[Herzog von Amoria|Dux Amoriae]] und später ebenfalls Dux Scantiorum. Jedoch erkannten führende [[Alkonen|alkonische]] Adlige unter der Führung [[Berrigo von Lemez|Berrigos von Lemez]] die Herrschaft über ganz Sagradien nicht an, sodass es abermals zum Krieg kam, den Philipp 935 in der [[Schlacht von Pergía]] und in der [[Schlacht von Tantallas]] 938 endgültig gewann. Er setzte Berrigo gefangen und zwang ihn zur Anerkennung seiner Herrschaft. Philipp nahm den Titel eines ''Königs der Skanten, Sarmaien und Alkonen'' an und wurde 939 im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. Im [[Codex Magnus]] von 942 schuf Philipp ein einheitliches Recht für alle Teile seines Reiches.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Numererkriege ===&lt;br /&gt;
946 begann Philipp mit einem Krieg gegen das islamische [[Emirat von Duerez|Numererreich Duerez]]. 956 fiel [[Nalcaz]], 960 [[Duerez]]. Die [[Numerer|numerischen]] Herrscher zogen sich nach [[Malesc]] zurück. Philipp konnte seine Feldzüge aber nicht fortsetzen, sondern musste sein Reich im Nordwesten gegen einfallende [[Golen]] sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
Im Innern baute er die Infrastruktur aus und ließ Pfalzen, Klöster sowie bedeutende Kirchenbauten errichten (u.a. die Kathedrale in Noyar). Die Region zwischen [[Lieno]] und [[Pin]], zuvor Grenzregion zwischen dem [[Skantenreich]] und dem unabhängigen [[Fürstentum Sarmay|Sarmay]], wurde so zum zentralen Machtbereich der skantisch-sagradischen Könige.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Philipp der Große starb 969 in Noyar und wurde als erster König in der Kathedrale von Noyar begraben, wie die meisten seiner Nachfolger im Mittelalter auch. Durch die im Codex Magnus festgelegte Nachfolgeordnung kam es nach Philipps Tod erstmals zu keinem nennenswerten Thronfolgestreit. Stattdessen folgte Philipp sein ältester Sohn [[Albreth IV. der Barmherzige]] in allen Reichsteilen nach, ehe nach dessen Tod 980 Philipps zweiter Sohn [[Martin II. der Gute]] die Krone übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_II._der_Katholische&amp;diff=25083</id>
		<title>Philipp II. der Katholische</title>
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		<updated>2015-12-11T18:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp II.''' (*973, †1019), später ''der Katholische'' genannt ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Don Filipe II il Católico''), war [[König von Sagradien]] (996-1019). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp war der zweite Sohn des skantisch-sagradischen Königs [[Albret V.]] und dessen Frau Berruela von León. Sein älterer Bruder Rodrigo (*971) war bereits vor der Thronbesteigung seines Vaters mit diesem in Streit gefallen und hatte sich gegen seinen Vater verschworen, um an dessen Stelle den Thron zu besteigen. Als Albret V. im Jahr 994 den Thron bestieg, enterbte er seinen älteren Sohn Rodrigo und ließ ihn in den Kerker werfen. Stattdessen bestimmte er seinen jüngeren Sohn Philipp zum Erben. Als solcher folgte Philipp II. bereits 996 seinem überraschend verstorbenen Vater auf den sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits sein Vater führte auch Philipp mehrere Kriege gegen das muslimische [[Maleskanisches Reich|Maleskanische Reich]], das als letztes numerisches Reich im Süden Sagradiens zurückgeblieben war. Bereits seinem Vater waren in dessen kurzer Regierungszeit entscheidende Erfolge gegen die Numerer gelungen, die auf ein kleines Restgebiet an der Südküste Sagradiens zurückgedrängt worden waren. Im Jahr 999 kam es schließlich unter Philipp II. zur Belagerung Malescs, das schließlich erfolgreich eingenommen werden konnte. Der muslimische Fürst [[Menad II.]] floh nach Spanien. Ein Versuch, im Jahr 1002 mit einem Heer nach Sagradien zurückzukehren, konnte von Philipp erfolgreich zurückgeschlagen werden. In der [[Schlacht von Copón]] gelang ihm der entscheidende Sieg gegen das einfallende Numererheer. Damit endeten die seit [[Philipp I.]] fast ohne Unterbrechung geführten [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Zeitgenossen feierten Philipp II. daher als christlichen Helden, doch waren seine Kriege weitgehend machtpolitisch motiviert. Dazu verbündete sich Philipp u.a. mit mehreren islamischen Großen, die er nach seinem Sieg bei Malesc selbst zu Lehnsmännern nahm und mit Besitztümern ausstattete. Während er den Großen gegenüber nachgiebig war, versuchte er die Bevölkerung des Südens - jedoch ohne durchschlagende Erfolge - zu christianisieren. Erst im Zeitalter der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert jedoch wurden Philipps Kriege als Glaubenskriege interpretiert und er selbst endgültig zum Vorkämpfer des katholischen Glaubens gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
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		<title>Geschichte Sagradiens</title>
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		<updated>2015-12-11T18:06:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Geschichte [[Sagradien]]s'''&lt;br /&gt;
== Sagradien im Altertum ==&lt;br /&gt;
=== Sagrische Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ersten Zeugnisse einer [[Sagrer|sagrischen]] Frühkultur stammen aus dem 14. Jahrhundert v.Chr.; die ersten indogermanischen Völkerwanderungsstämme aus Osteuropa ließen sich in [[Sagradien]] und [[Mikolinien]] im 12. Jahrhundert v. Chr. nieder und vermischten sich rasch mit der Urbevölkerung. Den Römern waren diese Stämme später als 'Sagrer' (''Sagri'') bekannt, wobei grob zwischen süd- und mittelsagrsichen sowie asumarischen Stammesgruppen unterschieden werden kann. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. drangen keltische Stämme aus Gallien auf die Halbinsel vor und siedelten besonders im Norden und Nordosten der sagradischen Halbinsel. Dabei kam es auch oft zu Verschmelzungen mit einheimischen sagrischen Stämmen, sodass man häufig von einer ''[[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur'' spricht. Im Süden entwickelte sich eine ausgeprägte sagrische Kultur. Besonders der [[Blaumeerraum]] wurde zu einem Zentrum sagrischer Siedlungen mit den [[Piäer]]n (lat. Piaei) und [[Sisinen]] (lat. Sisini) als wichtigste Stämme an der östlichen und [[Mikoläer]]n (lat. Micolaei) als dominierende Stammesgruppe an der westlichen Blaumeerküste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eroberung Sagradiens durch die Römer und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits Iulius Caesar eroberte in den gallischen Kriegen seit 59 v.Chr. Teile Nordostsagradiens, indem er zunächst die gallischen Stämme der [[Vikier]] und [[Amorier]] unterwarf. Im Jahr 54 v. Chr. riefen die [[Saloer]] Caesar zur Hilfe gegen die keltischen [[Cabeser]] und [[Liener]], die zu dieser Zeit nach Süden und Westen drängten und damit die Saloer bedrohten. Caesar nutzte die Gelegenheit, um den keltischen Norden der Halbinsel zu erobern und als Provincia [[Sagradia Citerior]] dem römischen Herrschaftsbereich einzugliedern. Zu dieser Zeit unterhielt Rom zu einigen sagrischen Stämmen, besonders zu den [[Aider]]n an der Südküste der Halbinsel freundschaftliche Verhältnisse und betrieb regen Handel mit ihnen. Unter Augustus wurde die Eroberung Sagradiens durch die Römer fortgesetzt. Nachdem zunächst die Streitigkeiten der sagrischen Stämme untereinander und mit den Sagrokelten, die den Römern weniger feindlich gegenüberstanden, weitergeführt worden waren, schlossen verschiedene sagrische Stämme ein Bündnis, welches aber auch die Invasion der römischen Legionen nicht aufhalten konnte. Augustus selbst eroberte im Jahr 25/24 v.Chr. ganz Sagradien, konsolidierte die Herrschaft im Gebiet bis zum [[Saidel|Fluvius Saidelius]] und [[Bordêu|Fluvius Bordeus]] und gründete die Provinz [[Sagradia Ulterior]]. Rom trennte damit erstmals die beiden Teile der Halbinsel in ein römisches Sagradien östlich von [[Blaumeer]] und [[Konsetten]] und ein Gebiet westlich dieser natürlichen Grenzen, das erst unter Kaiser Claudius im 43 als [[Provincia Micolina]] unter römische Herrschaft kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 18 v. Chr. trat der römische Statthalter beider Sagradien, Q. [[Valerius Tullianus Sagradianus]], mehrere Feldzüge gegen eine sagrische Allianz aus Aidern, Micoläern und Sisinen an, die mit der Eroberung Sagradiens endeten. Augustus teilte daraufhin im Jahr 14 v. Chr. die Sagradia Ulterior in eine kaiserliche Provincia [[Sisinia]] mit der Hauptstadt [[Tules|Tulisium]] (das heutige Tulis) und eine senatorische [[Provincia Belacionensis]] mit der Hauptstadt [[Belaçón|Belacio]] (das heutige Belaçón) auf. Ein letzter großer [[Sagreraufstand|sagrischer Aufstand]] unter dem aidischen Feldherrn [[Asilië]] endete für Rom verlustreich, konnte von Tullianus aber im Jahr 8 v. Chr. niedergeschlagen werden. Ihr Anführer Asilië wurde später als sagradischer Nationalheld verehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten wurden sehr schnell assimiliert, aber auch die Sagrer nahmen nach den anfänglichen Widerständen  in den folgenden Jahrhunderten die Herrschaft und Kultur Roms an, sodass eine sagro-römische Mischkultur entstand. Mit den großen Städten [[Gerón|Geronia]], [[Noyar|Noviogarum]], [[Duerez|Colonia Duerensis]] und [[Tulis|Tulisium]] entstanden neue Zentren der römischen Kultur in Sagradien. Aus dem auf der Halbinsel gesprochenen Vulgärlatein entwickelten sich allmählich die [[Sagradische Sprache|sagradischen Dialekte]] und die gesamte [[Sagroromanisch|sagroromanische Sprachgruppe]]. Nach der diokletianischen Verwaltungsreform wurden die drei Sagradien einer eigenen [[Dioecesis Sagradiae]] eingegliedert und die [[Provincia Geroniensis]] (seit 27 v. Chr. Name der Sagradia Citerior) in die Provinzen [[Ligria]], [[Sagradia Ostiniensis]] und [[Sagradia Nogarensis]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der Germanen und Zerfall der römischen Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts drangen mit den [[Alkonen]] und [[Herkanden]] von der iberischen Halbinsel aus germanische Stämme auf das Gebiet des römischen Sagradiens vor und gründeten frühe Reiche, von denen das Alkonenreich im Süden zum ersten germanischen Staat in Sagradien wurde. Die Herkanden wurden wiederum zur Mitte des Jahrhunderts von den einfallenden [[Skanten]] nach SüdMikolinien verdrängt, zwischen 450 und 480 folgten die [[Golen]], die sich an der Nordküste des Blaumeers ansiedelten. Die fast 500-jährige unumschränkte Herrschaft Roms auf der Halbinsel endete 462, als der letzte römische Statthalter in Tulis getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Reich der Skanten, die den gesamten Norden Sagradiens und Mikoliniens besiedelten, zerfiel bald in kleinere Stammesgruppen. Als 476 der letzte weströmische Kaiser abdankte, erstreckte sich die germanische Herrschaft schon fast über ganz Sagradien. Die Stämme verschmolzen relativ rasch mit der romanischen Bevölkerung, wobei die Germanen nicht selten die Führungsschicht bildeten. Die lange Zeit florierenden Städte erlebten einen Niedergang und wurden zum Teil schwer verwüstet. Nachdem die arianischen Skanten bereits im im frühen 6. Jahrhundert die lateinisch-trinitarische Religion der romanischen Bevölkerungsmehrheit angenommen hatten, ließ sich mit dem Alkonenkönig [[Berrakred I.]] der letzte arianische Herrscher Sagradiens katholisch taufen. Auch die vulgärlateinische Sprache der Bevölkerung wurde bald von den germanischen Eliten in allen Reichsteilen angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfall der muslimischen Numerer in Alconía ===&lt;br /&gt;
In einem alkonischen Erbstreit zu Hilfe gerufen, fielen zur Mitte des 8. Jahrhunderts nach Christus im Süden Sagradiens muslimische Mauren aus Spanien ein, die in Sagradien den Namen [[Numerer]] erhielten. Diese konnten rasch das gesamte Gebiet der Alkonen erobern und besiegten 757 den letzten Alkonenkönig [[Rikkrik]] (Regrigo). Sie errichteten das zunächst vom Kalifat in Damaskus abhängige [[Emirat von Duerez]] (arabisch: Dohraz), das sein Herrschaftsgebiet im Laufe der folgenden Jahre bis kurz vor [[Tulis]] und [[Óstino]] ausbauen konnte und die verschiedenen alkonisch-romanischen Bevölkerungsgruppen aufnahm. Die muslimischen Numerer verhielten sich gegenüber der christlichen Bevölkerung weitgehend tolerant und verzichteten auf eine Zwangsislamisierung. Während der Herrschaftsjahre der arabischen Emire blühten im Süden Kultur und Handelswesen, wovon auch die christlichen Königreiche im Norden profitierten, die die Herrschaft nach kurzer Zeit der Kriege akzeptierten und rege Handelsbeziehungen mit den Numerern aufnahmen. Die Städte gewannen wieder an Bedeutung. Unter der Herrschaft der Numerer in Südsagradien wurden u.a. die Städte [[Lemez|Al Hamaz (Lemez)]] und [[Nalcaz|Ain Al Qaz (Nalcaz)]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roderich der Große und der Aufstieg des Skantenreiches ===&lt;br /&gt;
Im Skantenreich konnte der Adlige [[Segila]] sich um 753 als [[König der Mittelskanten]] etablieren und die dortige [[Orsoniden]]dynastie beerben. Seinem seit 761 regierenden Sohn [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] gelang es 763 die streitenden Großen seines Reichs unter seiner Führung gegen die arabische Bedrohung zu vereinen. 763 besiegte sein Heer bei [[Tarravillas]] die anstürmenden Numerer, was zusammen mit dem Sieg Karl Martells bei Tours und Portiers als Ende der muslimischen Expansion in Westeuropa angesehen wird. Nach der Schlacht bei Tarravillas zerfiel die Allianz jedoch wieder. Die Reichsteile Scantias, seit Jahrzehnten bereits ohne gemeinsame Herrschaft, bekundeten wieder ihre Eigenständigkeit. In mehreren Kriegszügen gelang es Rodrigo jedoch, zunächst den mächtigen [[Lojandía|lohandischen]] und dann die [[Ligre (Landschaft)|ligrischen]] und [[Westligre|westligrischen]] Provinzfürsten zu besiegen und zentralskantische, lohandische und ligrische Reichsteile wieder unter seiner Herrschaft zu vereinen. Er schuf eine straffe Verwaltungsstruktur und führte Scantia dadurch zu einer kulturellen und politischen Blüte. In Kriegen gegen [[Golen]], [[Bretonen]] und [[Herkanden]] sowie gegen die zurückweichenden [[Numerer]] eroberte er neue Gebiete für das Skantenreich. Bei seinem Tod 797 erstreckte sich das Reich Roderichs auf beiden Seiten des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meers]] von [[Albero]] bis in die [[Bretagne]] und von [[Perin]] bis an die sagradische und mikolinische Nordküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise des Skantenreichs und Aufstieg Sarmays ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Roderichs des Großen zerfiel dessen Reich wieder unter den Söhnen Roderichs. Der [[Vertrag von Disiés]] bewirkte 799 die Teilung Scantias. Der älteste Sohn [[Barungar]] erhielt den Westen des Reichs mit dem gesamten Norden Mikoliniens, Teilen [[Litien]]s und Gebieten nördlich und sülich des [[Ligre]], sein jüngerer Bruder [[Albreth der Kluge]] den Osten mit [[Lojandía]], der [[Mesa]] und den [[Amoria|amorischen]] Grenzgebieten, jedoch konnte er das umstrittene [[Mittelskanten]] zwischen Ligre und [[Konsetten]] weitgehend unter seine Herrschaft bringen. Der jüngste Sohn [[Ferrigo]] erhob 808 ebenfalls Anspruch auf die Königswürde, was zum Bruderkrieg führte. Im [[Vertrag von Torell]] 812 einigte man sich auf eine Dreiteilung aufkosten Albreths, der die südlichen Teile seines Gebiets an Ferrigo abgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thronstreitigkeiten im Skantenreich schufen an der numerisch-skantischen Grenze zu einem Machtvakuum, in das der Provinzfürst [[Dián von Sarmay]] stieß, der im Kampf gegen die Numerer mehrere angrenzende Gebiete erobern und sich vom Skantenreich weitgehend unabhängig machen konnte. Nach dem Tod Ferrigos 817 übernahm Dián die Kontrolle über die südlichen Reichsgebiete, namentlich [[Sagonte]], Teile [[Sesín]]s, [[Croer]] und [[Óstino]]. Auch die als Markgrafschaften eingerichteten [[Asumarische Grafschaften|Gebiete am Blaumeer]] konnten sich bald eine erhebliche Eigenständigkeit vom Skantenreich sichern. Die sich seit dem späten 8. Jahrhundert ständig wiederholenden Angriffe norwegischer Wikinger auf das sagradische und nordmikolinische Festland schwächten die Skanten zunehmend. Mit der Gründung eines eigenen nordischen Reichs an der Nordküste Mikoliniens, dem sogenannten [[Perutinger]]reich, wurden die Skanten weitgehend aus Nordmikolinien verdrängt. Nach dem Tod König Barungars 825 trat Albreth der Kluge die Alleinherrschaft im Rest des Skantenreichs an und beendete vorerst die Zeit der inneren Schwäche, jedoch konnte er [[Fürstentum Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Perucía|Perucía]] nicht zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aerich der Große und der Beginn der ''sagradischen Reconquista'' ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Beginn des 9. Jahrhunderts machten sich im westlichen Teil des Numererreichs Auflösungserscheinungen breit. Die alkonischen Eliten beugten sich nur ungern unter die arabische Herrschaft und bereiteten der Zentralmacht Duerez' mit mehreren Rebellionen große Schwierigkeiten. 852 machte sich der westalkonische Fürst [[Berrigo von Liez und Corar|Berrigo]] zum [[Königreich Liez-Corar|Dux Alconum]] und sagte sich von der muslimischen Oberhoheit des Emirats von Duerez los. In mehreren Kriegen konnte er seine Herrschaft konsolidieren, doch zerfiel sie wieder unter seinen streitenden Söhnen [[Aerich der Große|Arrigo]] und [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Nachdem sich Arrigo 859 durchgesetzt hatte, nahm er die Kriege seines Vaters wieder auf und eroberte [[Oller]] und [[Sur Pinia|Südpin]]. Danach wandte er sich gegen Sarmay und eroberte Teile Sesíns. 877 erreichte er die Auslieferung der Alkonenkrone durch die Numerer, 878 wurde sein Reich endgültig auch von Sarmay anerkannt. Jedoch zerfiel es nach seinem Tod 882 wieder unter seinen Söhnen [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], Südsesín musste wieder an Sarmay abgegeben werden. Erst [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigo III.]] (898-915) erreichte wieder ein vergleichbar machtvolles Königtum wie Arrigo der Große. Er konnte von den zahlreichen Teilungen und Thronstreitigkeiten in Sarmay profitieren, indem er Einfluss auf die mächtigen Provinzfürsten im Sarmayenreich ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin der Eroberer und die Gründung des Reiches ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Dián III. von Sarmay|Dians III. von Sarmay]] im Jahr 878 kam es zu Nachfolgestreitigkeiten zwischen dessen Söhnen [[Docién von Sarmay|Docién]] und [[Armondo I. von Sarmay|Armondo]], die 882 zugunsten einer Reichsteilung entschieden wurden. Die permanente Schwäche Sarmays suchten sowohl Skanten als auch Alkonen in der Folgezeit für sich auszunutzen. Mit der Übernahme der skantischen Alleinherrschaft 897 begann [[Martin I. der Eroberer|Martin I. von Scantia]] (König seit 892) eine aggressive Machtpolitik. Er verheiratete seinen Sohn [[Philipp der Große|Philipp]] mit seiner Nichte, Prinzessin [[Lara von Liez]], der Tochter König [[Arrigo III. von Liez und Corar|Arrigos III.]] Nachdem dieser 912 gestorben war, ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, erhob Martin I. als Schwiegervater der ältesten Tochter Arrigos Anspruch auf den alkonischen Thron. Gleichzeitig übernahm ein Neffe Arrigos III. als [[Arrigo IV. von Liez und Corar|Arrigo IV.]] die Herrschaft im christlichen Süden. Martin entschloss sich daraufhin zu einem Feldzug nach Süden. Das 907 unter [[Armondo II. von Sarmay|Armondo II.]] wiedervereinigte Sarmay wurde 915 geschlagen und musste die Oberherrschaft Martins anerkennen ([[Vertrag von Tantallas]]). Mit sarmayischen Truppen führte dieser seine Eroberungskriege seit 916 gegen den alkonischen König [[Arrigo IV.]] fort. Martin nannte sich nun „Rex Sagradiæ“ und besiegte 922 in der [[Schlacht von Pergía]] auch endgültig Arrigo IV. Im [[Vertrag von Vesaey]] 923 musste der Alkonenkönig Arrigo IV. offiziell die Herrschaft Martins des Eroberers über den gesamten christlich beherrschten Teil der sagradischen Halbinsel anerkennen. Seither galt Martin als erster [[Königreich Sagradien|König des gesamten christlichen Sagradiens]], auch wenn der Südosten noch immer in arabischer Hand blieb. Martin ernannte 930 seinen Sohn Philipp zum Mitherrscher, um seine Dynastie zu konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philipp der Große und die Zeit der Konsolidierung ===&lt;br /&gt;
Bereits vor dem Tod Martins I. kam es zu neuen Kriegen in Sagradien. Martins Sohn und Nachfolger [[Philipp I. der Große]] (933-969) konnte sich erst nach mehreren Kriegen wieder die Macht über ganz Sagradien sichern. Nach der [[Schlacht von Tantallas]] 938 war Philipp wieder allgemein anerkannt. 939 wurde Philipp im [[Noyarenser Dom]] zum König von Sagradien gesalbt. 942 erließ Philipp mit dem [[Codex Magnus]] ein einheitliches Recht für seinen gesamten Herrschaftsbereich. Im Innern baute Filipe die Infrastruktur aus, setzte die Erbmonarchie in der männlichen Linie durch, um zukünftige Erbteilungen zu verhindern, förderte Kunst, Wissenschaft und Literatur sowie den Bau von Königspfalzen, Klöstern und Kirchen und stärkte die Macht des Königs im Laufe seiner Regierungszeit noch mehr. Nach Außen setzte er die Eroberungskriege seines Vaters fort und zerschlug das Emirat von Duerez, übrig blieb nur das kleine numerische [[Maleskanisches Reich|Maleskanische Reich]]. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 969 überließ er seinem Sohn und Nachfolger [[Albreth IV.]] dem Barmherzigen (969-980) eine gesicherte Königsherrschaft. Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auch die Region zwischen [[Pin]] und [[Lieno]] zum Zentrum des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Zentralmacht und Kämpfe um die Krone ===&lt;br /&gt;
Albreth IV., der sich besonders als Städtegründer (u.a. von [[Semest]]) hervortat, nahm die Grenzkriege seines Vorgängers gegen [[Perutinger]] und [[Golen]] wieder auf und konnte die Bretonen 971 endgültig befrieden. Im Innern aber zeigte er sich nicht in der Lage, die aufstrebende Macht der Herzöge einzudämmern, die nach Albreths Tod auch die Erbthronfolge anfochten. [[Martin II.]] der Gute (980-994), Bruder Albreths, musste nach Kämpfen gegen [[Arrigo von Bordez]] 984 den Reichsherzögen erweiterte Rechte zugestehen, band diese jedoch durch geschickte Heiratspolitik ans Reich. In der [[Bulle von Nonthí]] setzte er 992 eine lehensrechtliche Bindung der Untervasallen an den König durch und verminderte dadurch die Chance der Herzöge zu bewaffneten Aufständen gegen die Zentralgewalt. [[Philipp II. der Katholische]] (996-1019) erreichte 999 mit der Eroberung von Malesc den Abschluss der [[Numererkriege]], die später auch als ''sagradische Reconquista'' bezeichnet wurden. Unter seinen Nachfolgern [[Philipp III.]] (1019-1042) und [[Roderich III.]] dem Kurzen (1042-1069) begann der rasche Machtverfall der skantischen Könige im sagradischen Regnum und der Adel wurde zunehmend stärker. Während sich Filipe III. und Rodrigo III. immer wieder mit den Machtansprüchen [[Don Joán]]s, des Bruders Filipes III., (1026-1029 Gegenkönig Filipes, 1042-1048 Regentschaft für Rodrigo, Ermordung Rodrigos 1069, 1069-1071 Kanzler [[Martin III.|Martins III.]]) auseinandersetzen mussten, wurde dieser 1072 von seinem Neffen, König [[Martin III.]] dem Frommen (1069-1078), hingerichtet. Martin tat sich besonders als Förderer des Klostertums hervor und verbrachte große Zeit in den Klöstern [[Martinez]], [[Meném]] und [[Casterley]] (daher auch der Spitzname „Mönch mit Krone“). Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend den Erzbischöfen [[António de Martinez]] und [[Carles von Noyar]]. Im [[Edikt von Meném]] von 1075 wurden die letzten Moslems christianisiert oder gewaltsam aus dem Land vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien unter den ersten Diannidenkönigen ===&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Nachfolge Martins III. kam es zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, in denen sich [[Johann I. von Cliêce]] (1078-1094), [[Herzog von Alconía]] und Schwager Martins III., mithilfe der Kirche gegen [[Rodrigo I. Herzog von Scantia|Rodrigo I. dem Langen von Scantia]], den mächtigsten der Vasallen, durchsetzen konnte. Der Dualismus zwischen dem neuen Königshaus der [[Dianniden]] und den skantischen Herzögen aus dem Geschlecht der [[Lusoniden]] sollte sich aber noch lange hinziehen. Johann unterstützte zunächst im Investiturstreit Papst Gregor gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV. und erneuerte die Schutzverträge mit dem Kirchenstaat, fiel später jedoch selbst in Streit mit dem Reformpapsttum und stand seit 1091 unter Kirchenbann. Herzog [[Martin der Kühne von Scantia]] nutzte dies, um wiederum einen Krieg gegen Johann zu beginnen, in dem Johann 1094 ermordet wurde. Sein Sohn und legitimer Nachfolger [[Johann II.]] der Löwe (1094-1121) musste den Krieg gegen Martin den Kühnen von Scantia fortführen. Nach Johanns Sieg 1095 wurde Martin festgenommen. Johann II. nahm 1096-1099 auf dem Ersten Kreuzzug teil und versöhnte sich dadurch wieder mit Rom. Martin von Scantia aber nutzte die Gelegenheit, um sich zu befreien und die Herrschaft an sich zu reißen. Als Johann 1100 zurückkehrte, kam es zur zwischenzeitlichen Versöhnung zwischen Martin dem Kühnen und König Johann II. Martin kehrte nach Scantia zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten peruzinischen Königs [[Jouan I. von Perucía|Jouan dem Kurzen]], der nur eine Tochter zurückließ, erhob Martin der Kühne für seine dritte Frau [[Berta von Perucía]] Anspruch auf die Krone des nordmikolinischen Reiches. Dafür startete er eigenmächtig einen Feldzug nach Perucía und ließ sich 1101 in [[Alessa]] zum König ausrufen. Mit dem [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|Ersten peruzinischen Erbfolgekrieg]] 1101-1112 begründete Martin der Kühne das mächtige [[Lusonidenreich|lusonidische Reich]] um die Krone Perucías und die Ländereien der skantischen Herzöge in Sagradien. Dennoch half Johanns große Reichsreform von 1102, die Macht der Herzöge einzudämmen. Sein Sohn [[Antonio I.]] der Starke (1121-1132) musste seine Herrschaft gegen keine Gegenkönige mehr sichern und konnte das Diannidenkönigtum behaupten und sichern, führte allerdings mehrere erfolglose Kriege mit Frankreich um die Erweiterung der sagradischen Besitzungen in der Bretagne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkriege und Eroberung Golens und Perucías  ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonios I., der ohne männlichen Erben blieb, wurde sein Schwiegersohn [[Jakob I.|Jakob von Sacâu]] (Jakob I. der Kühne, 1132-1165) König, der die Kriege gegen die Lusoniden wieder aufnehmen musste. Es gelang ihm aber nicht, die Macht der Skanten zu brechen. Nach dem Tod [[Armont III. von Golen|Armonts III. von Golen]] erhob Jakob als Schwiegervater einer Tochter Armonts Anspruch auf die Krone, ebenso wie der mikolinische König, was zum Krieg beider Mächte um Golen führte, in dem Jakob 1165 fiel, den sein Sohn [[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) aber erfolgreich zuende führen konnte und daraufhin als erster König Golen mit Sagradien vereinigte. Gabriel Juvans gelang danach ein Durchbruch im Machtkampf mit den Lusonidenherrschern, die Gabriels Oberherrschaft in Sagradien anerkennen und den Großteil ihrer Besitzungen in Sagradien inklusive des Herzogtums Scantia abtreten mussten. Gabriel, seineszeichens ein großer Förderer von Kunst und Kultur, baute zudem das Kirchensystem aus, stärkte die Königsgewalt und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Er gilt als bedeutendster sagradischer König des Hochmittelalters und wurde 1537 heilig gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel II.]] (1201-1220) führte Krieg gegen den abtrünnigen [[Südbund]] (Liez, Corar, Sur Pinia) und zwang ihn unter die Krone. Unter [[Philipp IV. Hermes]] (1233-1261) endete nach dem Tod [[Martin Posthumus]]’ 1249 die Herrschaft der Lusoniden in Perucía und [[Philipp der Schweigsame]] von Redanior setzte sich mithilfe des sagradischen Königs gegen den unehelichen Sohn Martins, [[Renart von Soria]] durch, der in der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 vernichtend geschlagen wurde. Philipp von Redanior wurde König von Perucía und erkannte die Oberherrschaft Sagradiens über sein Territorium an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
=== Redanior-Königtum und Union von Alagua ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod König [[Philipp V.|Philipps V. des Klugen]] (1261-1264), der 1263 erstmals die Stände einberief, um seine Nachfolge zu regeln, gelangte mit seinem zwölfjährigen Neffen König [[Martin IV. Felix]] (1264-1289) das [[Haus Redanior]] auf den sagradischen Thron, der 1275 die Herrschaft über Perucía mit der sagradischen Krone vereinte. Seine Nachfolger [[Robert I.]] (1289-1292) und [[Philipp VI.]] der Gerechte (1292-1301) mussten 1290-1313 [[Peruzinische Aufstände|Aufstände der Peruzinischen Stände]] niederschlagen, die sich im [[Bund von Alessa]] gegen die sagradische Herrschaft vereint hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Sergius I.|Serge I.]] von Gerón bestieg das Haus Redanior 1315 in einer jüngeren Linie den mikolinischen Thron, während in Sagradien seit 1301 Serges Onkel [[Jakob II.]] (1301-1320) herrschte, der 1301 seinen Neffen [[Martin V.]] den Wahnsinnigen (1301) entmachtet hatte. Als dieser 1320 jedoch starb, wurde Serge I. von Mikolinien nächster Anwärter auf den Thron. Gegen den in Mikolinien weilenden Monarchen usurpierte in Sagradien jedoch [[Danadier I.]] (1320-1321) von Scola den Thron und ließ sich von den Ständen anerkennen, die eine Union mit Mikolinien fürchteten. Als Serge im Jahr 1321 in Sagradien einfiel, um seinen legitimen Thronanspruch durchzusetzen, besiegte und tötete er jedoch Danadier in der [[Schlacht bei Alágua]] und bestieg als Sergius I. (1321-1354, der Große) selbst den Thron. Er vereinte damit als erster König die mikolinische und die sagradische Krone unter seiner Herrschaft und beendete die seit Jahrhunderten herrschenden Kriege ([[Pax Sergiana]]). Innenpolitisch gelang es ihm die Macht des Herrschers in beiden Reichsteilen zu stärken und die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen und politischen Hochblüte zu bringen. Er führte in beiden Teilreichen zentrale Rechnungshöfe ein, erhöhte die Steuern und zog das Vermögen des mächtigen, 1345 verbotenen [[Fallenserordens]] in Südmikolinien ein. Ihm folgten [[Sergius II.]] (1354-1378) und [[Gabriel IV.]] (1378-1395) nach, gegen dessen Herrschaft sich seit 1383 ein Aufstand in Mikolinien entwickelte, der schließlich zum [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und zur gewaltsamen Auflösung der [[Union von Alagua]] führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Mikolinische Revolution|Mikolinischen Revolution von 1386]] ging die mikolinische Krone an [[Charl de Interea]], der sie jedoch gegen innere und äußere Feinde verteidigen musste. Zudem begann unmittelbar danach aucn in Sagradien der Streit um die Nachfolge des kinderlosen König [[Gabriel IV.]]. Bereits vor dem Tod Gabriels kam es zwischen den potenziellen Thronfolgern [[Michael I.|Miquel de Vesaey]] und [[Joseph I.|José de Óstino]] zum „[[Krieg der Herzöge]]“, aus dem mit mikolinischer Unterstützung ([[Vertrag von Nantés]]) José de Óstino als Sieger hervorging, der nach Gabriels Tod 1395 als Joseph III. (1395-1396) den Thron bestieg. Er wurde allerdings bereits 1396 von seinem Gegenkönig [[Michael I.]] de Vesaey (1396-1421) bei [[Xenópolis]] besiegt und ins [[Kloster Martiniac]] verbannt, während [[Karl VI. von Mikolinien]] in Perucía einfiel. Von der [[Alberenser Union]] als König von Perucía anerkannt, hielt er als Schwager Johanns von Ostino an dessen Königtum fest und bestritt die Legitimität Miquel de Vesaeys. Zwischenzeitig erhob Karl sogar als Schwager des 1398 verstorbenen José selbst Anspruch auf den sagradischen Thron und berief sich auf die Bulle von Servette und die darin festgelegte Unteilbarkeit des Reiches. In dem ein halbes Jahrhundert andauernden Krieg kämpften seit 1398 die unabhängige [[Tulinesische Republik]] sowie zeitweise auch [[Servettinische Lande|Servette]] auf sagradischer Seite, während sich Mikolinien mit den Häusern [[Haus Óstino|Ostino]] und [[Haus Esqués|Esqués]] verbündete. In Perucía wurde der Kampf der mikolinisch-freundlichen Union mit den Anti-Karlisten in Form eines blutigen Bürgerkriegs ausgefochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen schweren Niederlagen Sagradiens (Abfall [[Álbero]]s und [[Montana]]s 1409, offener Aufstand in [[Westligre]] 1417, Belagerung [[Gerón]]s 1420) übernahm 1420 der königliche Prinz [[Don António]], zweiter Sohn Miquels I., den Oberbefehl über die sagradischen Heere. Nach dem Tod Miquels I. in der [[Schlacht von Valés]] konnte Don António Siege bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] feiern und dadurch einen mikolinischen Sieg vereiteln. Er starb 1424 an einer Lungenentzündung. König [[Michael II.]] (1421-1457) gelang es mit der Unterstützung tulinesischer Truppen unter [[Luis Filipe von Santori]] und besonders mithilfe der tulinesischen Flotte unter Conte [[David von Santori]], Mikolinien empfindliche Niederlagen zuzusetzen. So schlug er in einer sagradischen Offensive seit 1427 das mikolinische Heer bei [[Cania]] und konnte 1431 die Stadt [[Bosa]] erfolgreich verteidigen. Nach dem endgültigen Abfall [[Conte]]s im Jahr 1432 konnten beide Seiten keine entscheidenden Siege mehr verbuchen, sodass die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Großmacht Sagradien unter den Santori ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Großmacht ===&lt;br /&gt;
Nach dem Friedensschluss zwischen [[Mikolinien]] und [[Sagradien]] im [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué 1443]], in welchem die endgültige Trennung beider Kronen vorgeschrieben und die Grenzen vereinbart wurden, die in groben Zügen bis heute gültig sind (so genannte ‚[[Medéolinie]]’), hinterließ [[Michael II.]] eine gefestigte Krone, wobei sich der Verlust des ständigen Unruheherds [[Perucía]] an Mikolinien langfristig zugunsten der königlichen Macht auswirkte. Mit dem Tod Miquels II. 1457 starb das [[Haus Vesaey]] aus und die Königskrone fiel an das tulinesische Regentenhaus [[Santori]]. Für den bei Amtsantritt erst acht-jährigen Thronfolger [[Jakob III.]] (1457-1491), Enkel von Miquel I., herrschte bis 1468 sein Vater [[Conte von Tulis|Conte]] [[David de Santori]], Herzog von Golen. Dieser baute die Hausmacht der Santori aus und verknüpfte die Stärke Sagradiens eng mit der der Santori und dem [[Comitat Tulis]]. Sein Sohn Jakob eroberte 1475 das abtrünnige Tulis und verleibte die Comitat-Republik endgültig dem Königreich ein. In drei [[Servettinische Kriege|Kriegen gegen Mikolinien]] (1477-1479, 1492-1497, 1505/06), konnte sich Sagradien das [[Servettinische Lande|Servettinische Erbe]] in Südmikolinien sichern und etablierte so seine Herrschaft im Süden und Osten der mikolinischen Halbinsel. Außerdem wurde das seit 1494 mikolinisch besetzte [[Golen]] bis 1499 zurückerobert und als sagradisches Kronland verteidigt. Diese Entwicklung des Machtgewinns nahm unter König [[Jakob IV.]] (1491-1502) ihren weiteren Lauf. Thronfolgeauseinandersetzungen innerhalb des Hauses Santori, die 1502 zwischen [[Peter I.]] (1502-1509) und seiner Nichte [[Catarina de Sántori]] zur gewaltsamen Eskalation führten ([[Lilienkriege]]), wurden 1509 mit dem Regierungsantritt [[David I.|Davids I.]] (1509-1543) beigelegt, der zum politisch wichtigsten Monarchen Sagradiens im 16. Jahrhundert wurde und das so genannte &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; in der sagradischen Geschichte einleutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissancekönigtum und Weltmachtpolitik ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Sagradien zur europäischen Großmacht aufgestiegen und das Königshaus Santori verfügte als Resultat geschickter Heiratspolitik über Herrschaftsgebiete in Nord- und Südmikolinien ebenso wie in Übersee. Dazu kam 1521 das portugiesische Erbe, das David I. nach dem Tod Manuels I. zufiel ([[Sagradisch-Portugiesische Union]]). Damit vereinte David als erster und einziger Monarch die Kronen Sagradiens und Portugals und herrschte über ein Weltreich mit hegemonialem Anspruch in Europa. Zu den portugiesischen Kolonialbesitzungen kamen neue unter sagradischer Flagge eroberte Gebiete in Übersee, vor allem in Afrika und Amerika, die den Entdeckungen der Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]] und [[Joán Caballes]] (eigentlich Giovanni Caballi) zu verdanken waren und die teilweise auf dem von tulinesischen Seefahrern bereits im 15. Jahrhundert gegründete Handelsnetz mit Afrika aufbauten. Während in Afrika und Asien vor allem Handelsstützpunkte gegründet wurden, errichtete Sagradien in Nord- und Südamerika als Flächenkolonien die Vizekönigreiche [[Nova Sagradia]] und [[Guiana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben förderte David Kunst, Kultur, Handel und Wissenschaft. Nachdem bereits Jakob III. italienische Künstler und Gelehrte an seinen Hof geholt hatte, darunter die Humanisten [[Ercule Schiatti]], [[Geert van Stael]] und [[Franziskus Aurelianus]], wurde der Königshof in [[Tulis]] unter David I. zum Hauptknotenpunkt der westeuropäischen Renaissancekultur. Er setzte sich mit der [[Reformatio Davidi]] für eine Reform der katholischen Kirche ein, begründete die von Rom weitgehend unabhängige [[Sagrikanismus|&amp;quot;sagrikanische&amp;quot; Nationalkirche]] und betätigte sich als Kunstmäzen. Das Zeitalter Davids I. markiert daher zugleich die größte politische Blüte der sagradischen Geschichte als auch den Beginn des so genannten „[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]“ (&amp;quot;la Gran'Etá&amp;quot;) der sagradischen Geschichte, das bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts andauern sollte und wegweisende Werke der Malerei, Bildhauerei, Architektur und Literatur hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monarchen des Goldenen Jahrhunderts: Von Johanna I. bis Gabriel V. ===&lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 führte zur Teilung des Weltreichs zwischen Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) und Davids Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]]. Johanna und ihr Ehemann [[Michael III.]] (1543-1552) erhielten das [[Königreich Sagradien]] samt Überseebesitz, das [[Comitat Tulis]] und die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Johann erbte Portugal und das zugehörige Kolonialreich der iberischen Seefahrernation. Die Santori teilten sich damit wieder in zwei Familienzweige. Unter Johanna I. wurde das mittelsagradische [[Semest]] zur dauerhaften Königsresidenz und zur Hauptstadt des Landes ausgebaut. Der 1552 in Tulis ausgebrochene [[Josephitenaufstand]] gegen die Union mit Sagradien wurde 1556 endgültig niedergeschlagen. Das Aussterben der portugiesischen Linie des Hauses im Jahr 1578 führte 1580 schließlich zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg um Portugal]], in dem die Santori das Land an die spanischen Habsburger verloren. Dennoch konnte Sagradien seine Hegemonie über die Konsettenhalbinsel aufrechterhalten. Das Kolonialreich in Übersee wurde überdies weiter ausgebaut und erreichte im frühen 17. Jahrhundert eine Blütephase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation führte erst in ihrer calvinistischen Form und auch nur in Teilen Sagradiens, vornehmlich im Nordosten zu Resonanz und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer Reihe von religiösen Konflikten, die eng mit politischen Auseinandersetzungen und Machtfragen verbunden waren. Unter Königin Johanna und ihrem Sohn [[Philipp VII. Jakob]] (1575-1591) setzte die Krone zögerlich auf eine Politik der religiösen Toleranz, die ihren sichtbarsten Ausdruck im [[Toleranzedikt von Viça]] 1567 fand. Dies führte wiederum zu Konflikten mit der ultrakatholischen Partei, ehe der seit den 1580er Jahren amtierende leitende Minister [[Joán María de Belavís]] die Gegenreformation in Sagradien zu einem Erfolg führte. König [[Gabriel V.]] (1591-1640), der einen prächtigen Hof hielt und als großer Förderer der Künste galt, setzte nach dem Tode Belavis’ 1602 dessen Zentralisierungs- und Machtpolitik im Inneren fort und restaurierte zudem durch geschickte Haushalts- und Wirtschaftspolitik (Ansätze eines merkantilistischen Wirtschaftssystems) die durch königliche Repräsentation und militärischen Auseinandersetzungen angeschlagenen Staatsfinanzen. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] 1620-1624 gegen den Nachbarn [[Mikolinien]] erreichte Sagradien noch einmal eine Bestätigung seiner Besitztümer auf der mikolinischen Halbinsel. Gabriels Tod im Jahr 1640 wird allgemein als Schlusspunkt der politischen Blütephase Sagradiens und als Auftakt zu einem lang anhaltenden Niedergang angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Großmacht ===&lt;br /&gt;
Die elfjährige Regierungszeit [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]] (1640-1651) war von Hofintrigen und Fremdeinflüssen geprägt (u.a. durch seine Tante [[Maria Charlotte von Sagradien]], die Regentin Mikoliniens, später von verschiedenen Mätressen wie [[Antonia de Casterley]] oder [[Francisca de Simonis]]) und gilt als Wendepunkt in der sagradischen Geschichte. Sagradiens unglückliche Intervention im Dreißigjährigen Krieg und der für das Königreich enttäuschende Westfälische Frieden von 1648, markieren den relativen Abstieg und den Anfang vom Ende der sagradischen Großmachtstellung in Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten wechselnde außenpolitische Erfolge und Misserfolge. Zwar konnte der Besitz Golens im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] von 1657-1669 gegen Mikolinien gesichert werden, die Unterstützung Ludwigs XIV. bei dessen Krieg gegen Holland und der zeitgleich geführte [[Spanisch-Sagradischer Seekrieg|Spanisch-Sagradische Seekrieg]] führten zu einer Schwächung Sagradiens und zu einem Verlust mehrerer Kolonien in Übersee. Auch die Beteiligung am Pfälzischen Erbfolgekrieg, in dem Sagradien nun gegen Ludwig XIV. kämpfte, brachte nicht die erwünschten Erfolge, welche die Großmachtstellung Sagradiens wiederhergestellt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch vermochte es [[Gabriel VII.]] (1654-1698) jedoch mit Hilfe seines Ersten Ministers [[Kardinal Bernabêu]] die Macht des Königs zu konsolidieren und punktuell zu stärken, auch wenn er den Einfluss der Stände nicht gänzlich zurückdrängen konnte. Obgleich die Macht der sagradischen Krone im Innern unter Gabriel VII. nochmals einen Höhepunkt erlebte, legte v.a. die ausschweifende Repräsentationspolitik und die kostspielige Hofhaltung des Königs im neu erbauten Schloss Bernabêu, die nach dem Ableben jenes besonnenen Staatsmannes und Kardinals keinerlei Eindämmung mehr fand, die Grundsteine für den Staatsbankrott und die sich daraus ergebende Krise des frühen 18. Jahrhunderts. Auch barg das gesteigerte Machstreben der Santori-Valier-Dynastie des späten 17. Jahrhunderts den Grundstein für die harten Auseinandersetzungen mit den Ständen um die Rolle von Krone, Adel und Ständen im sagradischen Gemeinwesen, die unter seinen Nachfolgern zum Krieg führen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 18. Jahrhundert: Bürgerkrieg und Ständemacht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstände und Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Trotz des offensichtlichen Geldmangels und der zerrütteten Haushaltslage verstärkte der absolutistisch gesinnte König [[Danadier II.]] (1698-1721), spöttisch der ‚Schattenkönig’ genannt in Anlehnung an sein großes Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich, die höfische Repräsentation noch mehr und provozierte die Gegnerschaft sowohl des aus zahlreichen Machtpositionen gedrängten Adels als auch des Volkes. Er versuchte, die aufkeimende Opposition im Hochadel durch eine autokratische Führung zu unterdrücken. Die finanziellen und sozialen Missstände führten seit 1708 zu einer ernsten politischen Krise und zu zwei größeren Aufständen ([[Aufstand von 1708|1708]] und [[Aufstand von 1711|1711]]), die blutig niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Niederlage Sagradiens im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] von 1703-1710 führte schließlich nicht nur zum Verlust [[Großherzogtum Servette|Servettes]] an [[Mikolinien]], sondern verschärfte auch die innersagradische Krise. Die Auflösung der [[Generalstände|Ständeversammlung]], die dem König weitere Kriegskredite verweigert hatte, sowie die für Sagradien problematischen Friedensschlüsse von Cresq 1711 und von Utrecht 1713, in denen die Santori-Monarchie [[Feiroa]] und einige Festungen in [[Lukien]] an Mikolinien und die Hafenstadt [[La Cripón]] sowie die Insel [[Cereza]] an Großbritannien abtreten musste, führten schließlich 1713 zum Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] (Sagradischer Koalitionskrieg), in dem eine ständische Adelskoalition ([[Coalicionarioes]]) unter Führung der Herzöge von [[Sesín]] und [[Alconía]] gegen die königlichen Truppen und die kronloyalen Adelshäuser ([[Reales]]) kämpfte. Die Gefangennahme Danadiers II. 1718 und der Übergang zu einer gemeinsamen Regierung aus Ständen und König unter dem Regime der [[Codices Magni Libertatum]] führten nur zu einem vorläufigen Ende der Kampfhandlungen, diese wurden vielmehr 1719-21 in Form von royalistischen Aufständen fortgeführt. Außerdem suchte Mikolinien im [[Sagro-Mikolinischer Krieg 1718-20|Krieg von 1718-20]] Südkont, Westligrien und Lukien einzunehmen. Der [[Friede von Guillard]] 1720 beendete schließlich die Kampfhandlungen und bedeutete den Verlust großer Teile Südkonts an Mikolinien, während der Großteil Lukiens jedoch gehalten werden konnte. Die soziale Notlage und die ständigen Unruhen führten zu einer hohen Verunsicherung der Bevölkerung sowie zu einer Radikalisierung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interregnum und Erste Republik ===&lt;br /&gt;
Infolge royalistischer Aufstände und Umsturzversuche floh König Danadier II. im Februar 1721, übergab seine Thronrechte an seinen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] und wurde schließlich durch die Generalstände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] für abgesetzt erklärt. Die folgende absolute Ständeherrschaft wirkte als Katalysator der Parteikämpfe und der Unzufriedenheit in den niederen Schichten. Die [[Sturm auf den Plazarenya|Erstürmung des Plazarenya-Palasts]] am 23. Mai 1721 gab schließlich das Signal für den radikalen [[Maiaufstand 1721]], in dessen Folge der niederadlige [[Simón Bernord]] die [[Erste Sagradische Republik]] ausrief und an der Spitze eines regierenden [[Rat der Sieben|Rates der Sieben]] die Macht in der Haupstadt sowie im Umland von Semest übernahm. Im Juni 1721 kam es einigen Großstädten zur Gründung von radikalen bürgerlichen Tochterräten, im Juli folgte der Ausbruch eines großen [[Bauernaufstand 1721|Bauernaufstandes]], der den ganzen Süden des Landes in Anarchie versetzte. Erst im Herbst 1721 konnte ein gemeinsames Heer aus Royalisten und ständischen Koalitionstruppen die Hauptstadt einnehmen und die Herrschaft Bernords beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut zusammengetretenen Generalstände stellten neue verfassungsähnliche Gesetze auf, die das Land wieder dezentralisieren und den Einfluss der Cortes vermehren sollten. Im Herbst 1722 stellte Danadiers jüngerer Bruder [[Philipp Karl von Viça]], der sich selbst als legitimen König sah, in Frankreich ein Heer zusammen, fiel in der [[Bretagne]] ein und konnte bis nach [[Lojandía]] vordringen, ehe er von einem Ständeheer unter Führung des Prinzen [[Johann III.|Johann Franz von Cuentez]] zurückgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft und ''Ständekönigtum'' ===&lt;br /&gt;
Mit seinem Sieg im Krieg gegen die [[Philippkarlisten]] stieg Johann Franz zum starken Mann im Reich auf und wurde als ''Prinzregent'' der Republik bezeichnet. 1727 heiratete er [[Maria I.|Maria Luisa]], eine Tochter [[Danadier II.|Danadiers II.]] und setzte zwei Jahre später die Rückkehr zur Monarchie durch. Am 6. Januar 1730 bestieg Maria Luisa als [[Maria I.]] (1730-1748) den verwaisten Thron ihres Vaters, ihr Mann Johann Franz blieb aber Mitregent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hatte Sagradien nach neunjährigem Interregnum wieder einen Monarchen, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Die Regentschaft Johanns und Marias gilt daher auch als Ständekönigtum. Die [[Codices Magni]] fungierten als Grundgesetz und die Stände beanspruchten weitgehende Mitspracherechte. &lt;br /&gt;
Außenpolitisch lehnten sich Johann und Maria enger an England an. Unter ihrer Regentschaft blühten v.a. die Kultur und Philosophie der Aufklärung, die von Frankreich und England nach Sagradien gebracht worden war. Nach dem Eintritt Sagradiens in den Österreichischen Erbfolgekrieg kam es zum offenen Krieg mit Frankreich, das sich auf Kosten Sagradiens Gebietsgewinne erhofft. Diese Hoffnungen blieben freilich unerfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Santori-Königtums und Beginn der Vienne-Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns 1745 und Marias 1748 wurde ihr minderjähriger Sohn [[David II.]] (1748-1753) König, starb aber bereits mit neun Jahren. Mit dem Aussterben der Sántori in der männlichen Linie geriet das Land in eine ernste Nachfolgekrise. Die Regierung seiner Schwester [[Maria II. Franziska]] (1753-1757) und ihres Mannes [[Anton II.|António Ramón de Piacón]] führte zu erneutem Streit mit den Ständen. Nachdem die Stände António abgesetzt hatten, dankte Maria Franziska 1757 als Königin ab. Mit ihr endet die 300-jährige Geschichte des [[Santori]]-Königtums in Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum neuen König erhoben die Stände den [[Herzog von Vienne]], einen Urenkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der daraufhin als [[Gabriel VIII.]] (1757-1792) den sagradischen Thron bestieg und die Dynastie der [[Haus Vienne|Vienne-Könige]] begründete. Von seinem leitenden Minister, Graf [[Armand de Calogny]] (1759-1765), unterstützt, machte sich Gabriel zum Ziel, die Herrschaft der Krone wieder zu stärken und die Macht der Stände in ihre vorrepublikanischen Schranken zu verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er noch bei Antritt seiner Regentschaft die Codices Magni bestätigt hatte, setzte er sie 1765 in der [[Lex Generalis]] teilweise wieder außer Kraft und dämmte damit die Macht der Generalstände deutlich ein. Außenpolitisch kehrte der Monarch dem Anglismus seiner Vorgänger den Rücken und lehnte sich wieder mehr an das absolutistische Frankreich an. Als erster europäischer Staat erkannte Sagradien unter Gabriel VIII. die Unabhängigkeit der 13 Kolonien Neuenglands an und unterstützte diese seit 1779 an der Seite Frankreichs im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gabriels Sohn und Nachfolger [[Joseph Ludwig I.]] (1792-1797) und seinem Ersten Minister [[Frederic de Calzac]] beteiligte sich Sagradien seit 1792 an den Koalitionskriegen gegen das republikanische Frankreich. In den Kriegen ging die [[Bretagne|Westbretagne]] sowie der Nordteil [[Amoria]]s, wo zuvor die [[Amorische Republik]] ausgerufen worden war, an Frankreich verloren, das die neuen Departements [[Lesker]], [[Kérec]], [[Haut-Ligre]] und [[Côte du Cripon]] der Französischen Republik anschloss. Die kurzlebige [[Ligrische Republik]] am Unterlauf des Ligre konnte dagegen niedergeschlagen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Napoleonische Kriege und Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Nach der kurzen Regierungzeit Joseph Ludwigs folgte ihm 1797 sein erst siebenjähriger Enkel [[Gabriel IX.]] als König nach, für den sein Onkel [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwig von Alconía]] die Regentschaft ausübte. Nach verlorenem Krieg gegen das napoleonische Frankreich zwang der Kaiser der Franzosen im Herbst 1805 den Regenten zur Abdankung. Unter Gabriels Mutter Marie Luise von Parma wurden in der Folge liberale Reformen durchgeführt, jedoch war Sagradien politisch von Napoléon abhängig, der weiterhin Besatzungstruppen in Sagradien hielt. Gabriel IX., seit 1808 selbst regierend, lehnte sich noch stärker an Frankreich an, ließ eine Verfassung ausarbeiten und heiratete 1810 Napoleons Nichte [[Julie Bonaparte]]. Seine unpopuläre Herrschaft endete 1812 in seiner Ermordung, woraufhin es zur [[Winterkrise 1812/13]] kam, in deren Folge es zu einer französischen Invasion in Sagradien kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die französische Intervention regte sich schnell Widerstand in Sagradien, der von Mikolinien und Großbritannien unterstützt wurde. Ein sagradisch-mikolinisch-britisches Heer siegte 1813 schließlich bei [[Colón]] gegen Napoléon. Julie Bonaparte musste zusammen mit den napoleonischen Truppen das Land verlassen, der frühere Regent kehrte nach Sagradien zurück und bestieg als [[Joseph Ludwig II.]] den sagradischen Thron. Dieser erkannte die von den [[Cortes von Diegue]] ausgearbeitete liberale [[Verfassung von 1812]] nicht an und machte sich an eine absolutistisch gesinnte Restauration des Königtums der vornapoleonischen Ära ([[Cuartêniu Absoluta]]). Als Folge daraus formierte sich ein neuerlicher Widerstand im sagradischen Adel und im Bürgertum und es kam zur liberalen [[Novemberrevolution 1817]], in deren Folge José Luis II. die liberale [[Novemberverfassung]] erlassen musste, die sich weitgehend am Entwurf der Cortes orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration und Revolution ===&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress musste Sagradien auf die gesamten Gebiete auf der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]] sowie auf den größten Teil Golens verzichten. Damit endete die seit Gründung der sagradischen Königreiche im Frühmittelalter anhaltende sagradische Präsenz jenseits der [[Konsetten]]. 1817 besetzte Mikolinien zudem die noch bei Sagradien verbliebenen Gebiete, woraufhin König [[Joseph Ludwig II.]] in zwei großen Golenkriegen ([[Erster Golenkrieg (1819-1825)|1819-1825]] u. [[Zweiter Golenkrieg (1827-1829)|1827-1829]]) versuchte, die verlorenen Gebiete in Golen und Mikolinien zurückzuerobern. Im [[Frieden von Diegue 1829]] musste Sagradien schließlich einer Teilung Golens zustimmen. Innenpolitisch versuchte Joseph Ludwig den Ausgleich zwischen den zerstrittenen ultrakonservativen und liberalen Kräften zu erreichen, begann seit Mitte der Zwanziger Jahre aber unter Druck der ultraroyalistischen Kräfte, die Novemberverfassung von 1817 und die Rechte des Parlamentes kontinuierlich einzuschränken. Nach seinem Tod 1829 wurde sein Bruder [[Emil I. Johann]] von Viena (1829-1849) König. Emilio – überzeugter Parteigänger der ultrakonservativen Partei - regierte reaktionär und antiliberal, indem er die von seinem Vorgänger oktroyierte Verfassung zunehmend beschnitt ([[Emilianische Restauration]]). Die Folgen der Wirtschaftskrise der Jahre 1846/1847, in der zahlreiche Bauern und Arbeiter an den Rand des Existenzverlustes gerieten, und die strikte Weigerung des Königs zu sozialen und politischen Reformen führten im April 1848 zu einer Reihe heftiger von Arbeitern und Bürgern getragener Aufstände ([[Aprilrevolte]]) gegen die restaurative Politik des Königs und seines reaktionären Kronkanzlers, des [[Fernando Conte de Lesta|Grafen von Lesta]], die aber zunächst erfolglos blieb. Erst als die Lage im Jahr 1849 erneut eskalierte, dankte Emilio Joán ab und übergab die Regentschaft an seinen Sohn [[Lucién I.]] (1849-1871), der die die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot; beendete und umfangreiche liberale Reformen einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Era Liberal&amp;quot; und Montevilismus ===&lt;br /&gt;
Infolge der Aprilrevolution und nach dem überragenden Wahlerfolg der liberalen [[Konstitutionalisten]] bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1855|Wahlen 1855]] setzte König Lucién den liberalkonservativen Realpolitiker [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 u. 1861-1873) als Kronkanzler ein, nahm ab 1862 aus Krankheitsgründen fast gar nicht mehr aktiv an den Staatsgeschäften teil und stand seit 1867 unter der Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]]. Unter der Regierung Montevil festigte sich Sagradiens konstitutionelle Monarchie und es begann die so genannte „[[Era Liberal|Liberale Ära]]“, auch „Epoche des Montivilismus“ genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch vertrat der Regierungschef einen konservativen Kurs, der auf der internationalen Isolierung Frankreichs beruhte und im gewonnenen [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (1860/61) seinen Ausdruck fand. Die Konfrontation mit Napoleon III. wurde durch Anlehnung an England und Mikolinien ausgeglichen. Innenpolitisch konnte Montevil zahlreiche liberale Reformen durchsetzen. Er revolutionierte das Heereswesen sowie das Bildungssystem, führte neue Steuergesetze ein und drängte den Einfluss der katholischen Kirche zurück. Getragen wurde die Regierung durch die säkular-konstitutionelle [[Partíu Liberal|Liberale Partei]] im Parlament, während konservativ-katholische Kreise der Regierung kritisch gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Luciéns im Jahr 1871 geriet Montevil immer mehr in Gegensatz zum neuen reaktionär eingestellten König [[Philipp VIII.]] (1871-1891). Mit der Demission Montevils 1873 endete die &amp;quot;liberale Ära&amp;quot; in Sagradien und wurde durch eine Phase konservativer Vorherrschaft ersetzt, in der die angeschobene konstitutionelle Entwicklung angehalten und umgekehrt werden sollte. Nacheinander versuchten mehrere konservative Regierungen, die Reformen der Ära Montevil zu revidieren. Zwar hielt sich der König weitestgehend an die Verfassung, schwächte diese aber, indem er Regierungen seines Vertrauens ernannte, immer wieder sein verfassungsmäßiges Vetorecht in wichtigen Reformgesetzesvorhaben einlegte oder das Parlament durch vorzeitige Auflösung zu disziplinieren suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders energisch verfolgte der Monarch eine auf Machtgewinn ausgerichtete Kolonialpolitik und führte das [[Sagradisches Kolonialreich|sagradische Kolonialreich]] zu einem Höhepunkt. Der 1884 erworbenen Kolonie [[Sagradisch-Somaliland]] (heute teil Somalias) folgten 1886 [[Ríu Ogué]] (das heutige [[Oguana]]) und 1887 [[Sagradisch-Ostafrika]] (das heutige Rovuma). Da die kolonialen Abenteuer aber nur schleppend vorangingen, geriet der Monarch nicht nur in Gegensatz zu den Antikolonialisten, sondern auch mit Teilen der nationalistischen Rechten, die eine noch intensivere Kolonialpolitik forderten. Wirtschaftspolitisch zielte Philipp gegen den Willen der Liberalen auf neue protektionistische Maßnahmen ab, um die einheimische Wirtschaft zu stärken. Gegen die aufstrebende Arbeiterbewegung wurde das Versammlungsrecht beschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Monarchie zur Republik ===&lt;br /&gt;
Obwohl durch das Zensuswahlrecht und praktische Benachteiligungen weitgehend aus dem Parlament verdrängt, wuchs in den Achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die radikale [[Republikanische Partei]] [[Santo Cripón de la Moya]]s zu einer dynamischen Gegenkraft des monarchischen Autoritarismus voran, zumal sich die gemäßigt-liberalen Konstitutionalisten als unfähig erwiesen, dem königlichen Revisionismus Einhalt zu gebieten. Vielmehr musste die liberale Parlamentsmehrheit seit der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1884|Parlamentswahl 1884]] zunehmend Rückschläge einstecken, wie vor allem in der [[Verfassungskrise 1887/88]], in der der König offen gegen die bestehende Verfassung verstieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des Königs und seines leitenden Ministers, des [[Gustavo Conte de Montxerent|Grafen von Montxerent]], die Macht des Parlament vollends zu beschneiden, führte 1890 schließlich vor dem Hintergrund einer seit mehreren Monaten schwelenden schweren Wirtschaftskrise im Land zur Eskalation. Als Handwerker und Arbeiter gegen die vom König erzwungene Schließung von Nationalwerkstätten und Kürzung der Sozialleistungen auf die Barrikaden gingen, brachen in den letzten Dezembertagen 1890 zunächst in Semest, bald dann landesweite Aufstände gegen die amtierende Regierung aus. Mitgetragen wurden die Aufstände bald auch vom Bürgertum und teilweise sogar vom Adel, der eine Revolution als letzten Ausweg aus der politischen Bedeutungslosigkeit sah.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Auseinandersetzungen im Januar sahen die Gegner des Königs die Stunde gekommen, den ungeliebten Monarchen loszuwerden. Aus Furcht vor einer sozialen Revolution schlossen sich Liberale, Republikaner und einige Konservative zu einer antimonarchischen Koalition zusammen. In der so genannten [[Januarrevolution 1891]] erklärte die bürgerliche Abgeordnetenkammer in einer Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit die amtierende Regierung für abgesetzt und setzte eigenmächtig eine provisorische Regierung ein. Neuwahlen zu einer &amp;quot;Nationalversammlung&amp;quot; wurden erstmals nach dem allgemeinen Männerwahlrecht abgehalten und endeten in einem deutlichen Sieg der revolutionären Kräfte. Noch in der Wahlnacht erklärte König [[Philipp VIII.]] seine Abdankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagradien in der Ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Zweite Sagradische Republik]], [[Geschichte der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Abdankung des Königs verweigerte das Parlament die Anerkennung des Thronfolgers und erklärte sich in der [[Juni-Proklamation 1891]] zum Vertreter des Souveräns. Zwar existierte keine klare Mehrheit für die Republik, die von einer Mehrheit angestrebte parlamentarische Monarchie scheiterte aber an der Obstruktionshaltung der radikalen Monarchisten. Das provisorische [[Novemberstatut 1891]] kam bereits ganz ohne königliche Befugnisse aus und besiegelte de facto den Übergang zur Republik. Offiziell ausgerufen wurde diese jedoch erst per Parlamentsbeschluss vom 2. Januar 1893, nachdem alle Verhandlungen mit dem früheren Thronfolger [[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]] gescheitert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik der Republik basierte auf einer Allianz der linksliberalen Radikalen mit einem Teil der reformfreudigen bürgerlichen Eliten und auf dem Ziel, eine soziale Radikalisierung der Revolution zu verhindern und die sozialrevolutionären Aufstände des [[Semestiner Revolutionsrat]]es gegen die sich abzeichnende bürgerliche Republik niederzuschlagen. Mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet, schlug der Kriegsminister [[Luis María del Castos]] die Aufstände nieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1893 in Kraft getretenen [[Verfassungsgesetze 1893|Verfassunggesetze]] sahen das allgemeine Mehrheitswahlrecht für Männer sowie eine starke Stellung des Einkammerparlaments vor, dem der Präsident und die Minister verantwortlich sein sollten. Zum ersten Präsidenten der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wählte die Nationalversammlung den liberalen Abgeordneten [[Luis Cavaller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Einführung der Republik zerfiel die republikanisch-liberale Parlamentskoalition bald in mehrere Teile. Die republikanische Bewegung wurde dadurch geschwächt. Dennoch erreichten die Republikaner bei der ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1893]] eine Mehrheit. &lt;br /&gt;
Eine politische Krise im Jahr 1894 führte schließlich zu einer konservativen Verfassungsrevision. Die [[Januarrevisionen 1895]] stärkten die Macht des Staatspräsidenten, der künftig das Parlament auflösen konnte und sah die Einführung einer zweiten, nicht direkt gewählten Parlamentskammer, dem so genannten [[Rat der Republik]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stärkste Kraft wurden bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1895|Wahlen 1895]] die gemäßigt-republikanischen [[Moderatas]], während die [[Partíu Radical|Radicales]] in die Opposition gingen. Ein letztlich gescheiterter antirepublikanischer [[Putsch von 1898|Putschversuch im Jahr 1898]] führte rasch zu einer Wiederannäherung der republikanischen Linken, die sich daran machten, die Republik durch Reformen abzusichern. Nach dem Sieg der Radikalen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Wahlen 1899]] führte die streng laizistische Politik der liberal-radikalen [[Kabinett Salgado I|Koalitionsregierung Salgado]] zu einem Erstarken und Zusammenrücken der politischen Rechten und zu einer Allianz der rechten katholischen Monarchisten mit den gemäßigten, eher konservativen Republikanern, die sich gegen den radikalen Laizismus der Linken aussprachen und die Polarisierung im „[[Schulkrieg]]“ nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phase der Rechtskoalition und Präsidentschaft Cardinal ===&lt;br /&gt;
Die neue Republik setzte in der Außenpolitik weitgehend auf eine Fortsetzung der imperialistischen Kolonialpolitik der alten Monarchie, wenn diese auch innerhalb der Radikalen Partei zunehmend kritisch betrachtet wurde. Im Innern setzte die radikal-liberale Regierung Salgado auf die klare Trennung von Staat und Kirche, verbot die Konfessionsschulen und schaffte den Religionsunterricht ab. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Wahlen 1903]] kam es zu einem deutlichen Sieg der als „[[Koalition der Moral]]“ vereinigten Rechten, in der jetzt die konservativen Republikaner unter Führung von [[Miquel Fernando Luisanto]] sowie die monarchistischen [[Partíu Nacional Renovador|Nacional Renovadores]] um [[Daniel Lafontán]] gemeinsam Regierungsverantwortung übernahmen. Erstmals stützten nun auch Monarchisten eine republikanische Regierung, die der Republik mehr als ablehnend gegenüberstanden, eine Rückkehr zur Monarchie aber gegen die rechten Republikaner nicht durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmliches Ziel der Rechtskoalition war es, die Reformen der Linken rückgängig zu machen. Die Konfessionsschulen wurden wiedereingeführt, die Klöster gestärkt und der Einfluss der katholischen Kirche enorm ausgebaut. Außenpolitisch wurde eine Politik der nationalen Stärke gefahren, in der sich Sagradien zunehmend isolierte. 1905 schied mit [[Luis Cavaller]] der erste [[Präsident der Republik]] aus dem Amt, der in 14 Jahren im Amt eine starke Stellung eingenommen und das Bild einer gemäßigt-bürgerlichen Republik maßgeblich mitbestimmt hatte. Zum Nachfolger wählte die rechte Parlamentsmehrheit den unabhängigen Ex-General [[Joán Cardinal]]. Damit saß ein äußerst konservativer Vertreter der alten Eliten im Präsidentenpalast, der der neuen parlamentarischen Republik eher reserviert gegenüberstand, eine Rückkehr zur Monarchie durch einen Staatsstreich aber ebenso ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen im Jahr 1907]] ging die Rechte geschwächt und zersplittert hervor, sodass das Bündnis von Monarchisten, Nationalisten, Katholiken und konservativen Republikanern schließlich zerfiel. Präsident Cardinal löste daraufhin erstmals und letztmals bis 1932 das Parlament vorzeitig auf in der Hoffnung, eine gestärkte Basis für eine neuerliche konservative Regierung zu erhalten. Stattdessen gingen jedoch die [[Aliança Republicana|Liberalen]] als Sieger aus der Wahl hervor. Aus den Trümmern der gescheiterten Rechtskoalition entwickelte sich zudem binnen kurzer Zeit die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zu einer neuen erfolgreichen Integrationspartei der katholischen Wählerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom &amp;quot;Bloco de Sinistra&amp;quot; zum &amp;quot;Bloco Nacional&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1912, wenige Monate vor Ende seines ersten Septennats, starb Präsident [[Joán Cardinal]], Nachfolger wurde der Liberale [[Francisco Berlioz]], unter dessen Präsidentschaft es zu mehreren Kooperationsregierungen der liberalen [[Aliança Republicana]] und der katholischen [[Volksaktion]] kam. Diese konnten auch bei den [[Parlamentswahlen 1913]] die meisten bzw. zweitmeisten Mandate gewinnen, obwohl die [[PS|Sozialistische Partei]] nach Stimmen zur größten Partei aufgestiegen war. Damit entstand ein System von vier etwa gleich starken Lagern, wobei sich nun Katholiken und Liberale einerseits, Radikale und Sozialisten andererseits entlang der sozioökonomischen Konfliktlinie gruppierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zu einer Wahlrechtsreform, sodass bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] erstmals das Prinzip der Verhältniswahl zur Anwendung kam. Aus den Wahlen gingen schließlich die [[PS|Sozialisten]] als deutlich stärkste Kraft hervor und wurden erstmals an einer Regierung unter Führung des [[Partíu Radical]] beteiligt, woraufhin sich der linke Flügel des PS abspaltete, aus dem 1920 die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) hervorging. Die Regierung des so genannten [[Linksblock]]s griff letztmals das alte Projekt der Linken auf, den kirchlichen Einfluss im Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und verabschiedete ein umfangreiches Laizismus-Gesetz, konzentrierte sich vornehmlich aber auf soziale Reformen. Daneben gelten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Einbindung der reformsozialistischen Arbeiterbewegung in die Republik als wegweisende Leistungen der Linksregierung, der es 1919 überdies gelang, mit [[Carles Simón López-Iregui]] erstmals einen Vertreter des [[Partíu Radical]] zum Staatspräsidenten zu wählen. Nach einer Verleumdungskampagne rechtsgerichteter Kreise trat López-Iregui bereits nach mehreren Monaten im Amt als erster Präsident der Republik vorzeitig zurück. Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]], der sich für eine Stärkung des Präsidentenamtes einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien offiziell neutral, unterstützte aber ähnlich wie Norwegen und andere neutrale Staaten die Alliierten, mit denen das Land enge Wirtschaftsverbindungen unterhielt. Die sagradische Wirtschaft wurde durch den Krieg negativ beeinflusst, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1921|Parlamentswahlen 1921]] verlor der linke Block seine parlamentarische Mehrheit, konnte aber gleichwohl eine Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien verhindern. Im Angesichts der bolschewistischen Bedrohung wurde nun eine große Mitte-Links-Koalition unter [[António Diaz]] gebildet, in der erstmals Sozialisten und Rechtsliberale zusammenarbeiteten. Mit [[Santiago Laval]] wurde 1924 zudem erstmals ein Mitglied des [[Partíu Socialista]] zum Regierungschef ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Jahren linker Vorherrschaft endeten die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925|Parlamentswahlen 1925]] mit einer relativen Stärkung der Mitte-Rechts-Parteien. Erstmals ging die katholische [[Volksunion]] als stärkste Einzelpartei aus den Wahlen hervor und bildete eine Koalition mit den [[AR|Liberalen]]. In der Folge kam es zu einem Machtkampf zwischen der rechten Parlamentsmehrheit und dem linkstendierenden Präsidenten [[Cristoval Sánchez]]. Bis zuletzt weigerte sich Sánchez daher auch, den katholischen Mehrheitsführer [[Estefán Gaeta]] zum Ministerpräsidenten zu ernennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger Sánchez wurde 1927 mit [[Domênco Scalfín]] erstmals ein Vertreter des politischen Katholizismus in den [[Plazarenya]]-Palast gewählt, der sofort seinen Parteifreund Gaeta mit der Regierungsführung beauftragte. Bei den [[Parlamentswahlen 1929]] ging schließlich der katholische [[Bloco Nacional]] unter Führung von [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] als klarer Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krise der Dreißiger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach Jahren der wirtschaftlichen Stabilität und eines enormen Rationalisierungsschubs in der Wirtschaft, welche aber ein strukturelles Reformdefizit verschleierten, stürzte die Weltwirtschaftskrise von 1929 auch Sagradien in Turbulenzen, gegen die die Mitte-Rechts-Regierungen mit austeritäts- und deflationspolitischen Maßnahmen keine geeigneten Mittel fanden. Binnen weniger Monate schnellte die Arbeitslosigkeit in die Höhe und verschärfte die wirtschaftliche, soziale und haushaltspolitische Krise des Landes. In der Folge kam es zu einer Phase politischer Instabilität und Polarisierung und zu einer Stärkung der politischen Ränder, allen voran des [[Partíu Comunista Sagradês]], der faschistischen [[Frente Fraternal]] sowie anderer Ableger der antidemokratischen [[Truppistenbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mehrten sich aber auch in den großen Parteien die Stimmen, die für umfassende Veränderungen des politisch-sozialen Systems eintraten. Während innerhalb des [[Partíu Socialista]] die Vertreter marxistischer Positionen an Gewicht gewannen, zeigten sich innerhalb der katholischen Rechten zunehmend weite Kreise skeptisch gegenüber dem parlamentarischen System und seinen instabilen Regierungen und plädierten für eine Stärkung der Autorität des Präsidenten, eine Ausweitung der exekutiven Vollmachten sowie korporatistische Elemente in der Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schwere politische Krise erlebte die Republik [[Herbstkrise 1934|im Herbst 1934]]. Nachdem es zur Ermordnung des Kommunistenführes [[Lorenzo Sabal]] und zur Festnahme einer Reihe von Verdächtigen aus dem Kreis der rechtsextremen [[División Negra]] gekommen war, organisierten die Faschisten unter [[León Francês]] Straßenproteste und forderten die Übergabe der Regierungsgewalt, woraufhin es zum Einsatz bewaffneter Truppen kam. In der Folge bildete der parteilose [[Sergio Rafael Dini]] eine unabhängige Konsensregierung bildete, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Unter Dini besserte sich auch die ökonomische Lage und wurden erstmals auch Elemente einer keynesianischen Wirtschaftspolitik umgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr von Rechts und das unentschlossene Vorgehen der regierenden Mitte-Rechts-Parteien gegen die Faschisten führte zu einer Annäherung der zerstrittenen Linksparteien. Aus den [[Parlamentswahl 1936|Parlamentswahlen 1936]] ging schließlich eine neu formierte linke [[Volksfront]] aus Kommunisten, Sozialisten und Radikaldemokraten als Sieger hervor, woraufhin Mehrheitsführer [[Santiago Laval]] als erster Sozialist zum Staatsoberhaupt gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Volksfrontregierung mit kommunistischer und bürgerlicher Beteiligung wurde gebildet, die zahlreiche Sozial- und Wirtschaftsreformen einleitete, aber heftigen innen- und außenpolitischen Widerständen entgegentreten musste. Innenpolitisch setzte die Regierung den umfassenden Ausbau des zuvor nur rudimentär bestehenden sagradischen Wohlfahrtsstaates durch, weitere die Arbeitslosenhilfe zur Arbeitslosenversicherung aus und verfolgte eine Politik des deficit spending zur Belebung der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Golischer Bürgerkrieg|Golischen Bürgerkriegs]] kam es 1935/36 zu starken Spannungen zwischen Sagradien und [[Mikolinien]] ([[Golenkrise]]), in deren Verlauf mikolinische Truppen zeitweise sagradische Gebiete an der sagradisch-mikolinischen Grenze besetzten und einen offiziell bis 1955 anhaltenden Grenzkonflikt auslösten, der nur durch energische internationale Vermittlung eingedämmt werden konnte. Nach dieser außenpolitischen Herausforderung kam es immer wieder zu Attacken der Rechten gegen die Linksregierung, die schließlich Ende 1937 aber über innere Gegensätze stürzte. Nach der Ermordung [[Santiago Laval]]s 1938 wurde der Liberale [[Luciano Capón]] Staatspräsident, neuer Ministerpräsident wurde der Katholik [[Manuel Álamo Igualde]], der dem autoritär-katholischen Flügel zugerechnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Regierung unter [[Manuel Álamo]] reihte sich international unter den Unterstützern der Appeasement-Politik gegenüber Deutschland ein und suchte eine Gewalteskalation zu verhindern. Auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges blieb Sagradien zunächst neutral und suchte eine Verständigung mit allen Kriegsparteien. Mit dem erfolgreichen Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht stieg in Sagradien jedoch die Angst vor einem deutschen Angriff schlagartig und steigerte sich zu einer weitverbreiteten Bereitschaft, Vorbereitungen zu treffen und sich hinter der Regierung Álamo zu sammeln. Dieser propagierte im Juni 1940 die [[Nationale Kommunion]] als Programm der Loyalität zum sagradischen Staat, ein Programm, das den nationalen Zusammenhalt bestärken und auch Republikgegner ansprechen sollte, am antisozialistischen Kurs der Regierung aber keinen Zweifel ließ. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom Juni und den [[Augustrevisionen 1940]], die durchaus in der Kontinuität der konservativen Verfassungsvorstellungen der frühen Dreißiger Jahre standen und vor allem die Exekutive stärken sollten, schlug Sagradien unter Álamos Regierung der Nationalen Kommunion eine zunehmend autoritäre Richtung ein. Bürgerrechte wurden teilweise suspendiert, die kommunistische Linke wie die faschistische Rechte verboten, die Sozialistische Partei und ihre Organe behindert und das Parlament gegenüber der Exekutive vorübergehend entmachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anhaltendem Krieg nahm jedoch in Sagradien die Stimmung zugunsten eines Kriegseintritts und zulasten der Regierungsmaßnahmen zu, zumal Deutschland immer mehr Entgegenkommen Sagradiens forderte und sagradische Schiffe angriff. Gleichzeitig verlor Álamos Regierung der Nationalen Kommunion an Zuspruch und er selbst an Autorität innerhalb der politischen Rechten, zumal es ihm nicht gelang, einen breiten nationalen Konsens herzustellen. Seiner Entlassung durch Präsident [[Luciano Capón]] im Dezember 1941 folgte der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg. Unter dem parteilosen Ministerpräsidenten [[Sergio Rafael Dini]] wurden auch die Oppositionsparteien wieder in eine breite Kriegskoalition aufgenommen und damit in den nationalen Konsens integriert. Im Nordosten Sagradiens kam es zunächst zu einer deutschen Besatzung unter der Marionetten[[regierung von Fidelfe]], gegen die sich die kommunistisch und sozialistisch geführte [[Resistença Sagradêsa]] organisierte. Die Niederlage Deutschlands und der Sieg der mit den Alliierten verbündeten sagradischen Truppen und der Partisanenkämpfer führten 1944 zum endgültigen Ende der Besatzung und zum Gegenschlag unter Beteiligung Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Dritte Republik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Dritten Republik und christdemokratische Ära ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkriegs, der für Sagradien mit dem Sieg über die deutsche Gefahr endete, gelang es endlich, nach den harten Auseinandersetzungen und Kämpfen der 1930er Jahren, ein Klima des nationalen Konsenses über die politischen Lager hinweg zu etablieren, der auch nach Kriegsende anhielt. Der neue Konsens stützte sich auf eine Ablehnung der polarisierenden Maßnahmen der Álamo-Regierung, die Hoffnung auf eine Überwindung der Lagerkämpfe und auf eine Neugründung des demokratischen Gemeinwesens im Licht des nationalen Triumphs. Die Kommunistische Partei, deren Anhänger wesentlich im Krieg aktiv gewesen waren, wurde wieder zugelassen und erstmals überhaupt sogar in die Regierung eingebunden. Aus der katholischen [[Volksunion]] ging unter dem Einfluss der christlich-sozialen &amp;quot;Convergência&amp;quot;-Bewegung um [[Fernando de la Roya]] und [[Paulo Luciaro]] im Jahr 1945 die [[PPC]] als neue christdemokratische Sammlungspartei hervor, während diverse liberale Gruppierungen sich in einem neuen Wahlbündnis zusammenschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1938 kam es im Sommer 1945 zu [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Parlamentswahlen]], aus denen die Parteien der konsensualen [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] als Sieger hervorgingen. Als eine der ersten Maßnahmen beschloss die neue Nationalversammlung die Ausarbeitung einer neuen [[Verfassung der Dritten Republik|parlamentarisch-demokratischen Verfassung]], die den Verfassungskämpfen der Vorkriegsjahre endgültig ein Ende setzen sollte und schließlich nach einem erfolgreichen Referendum am 20. Juli 1946 in Kraft trat. Sagradien blieb damit eine parlamentarische Republik, doch sollte der Präsident künftig direkt gewählt werden. Außerdem wurden erstmals plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert. Statt der diskreditierten Beschneidung des Parlamentarismus durch exekutive Sondervollmachten und eine korporatistische Zweite Kammer wagte Sagradien nun mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Präsidenten der Republik [[Sergio Rafael Dini]] und der 1949 erstmals direkt gewählte Radikaldemokrat [[David Pizarro Cortez]] prägten das Amt durch eine zurückhaltende Amtsführung. Zum starken Mann entwickelte sich dagegen der seit 1949 als Ministerpräsident amtierende Christdemokrat [[Paulo Luciaro]], der gemeinsam mit den Sozialdemokraten unter [[Santo De la Ilpa]], seit 1954 im Bündnis mit den Liberalen, wesentlich die Nachkriegspolitik bestimmte und die Westintegration des Landes durchsetzte. 1945 war Sagradien Gründungsmitglied der UN und 1949 der NATO und führte auch in den Folgejahren den europäischen Einigungsprozess mit an (u.a. Gründungsmitglied der EWG). Außerdem leitete Luciaro die Aussöhnung mit Mikolinien ein, die 1955 in den [[Golische Verträge|Verträgen von Alagua und Pexace]] gipfelte und den Verzicht Sagradiens auf [[Golen]] sowie Mikoliniens auf [[Cuentez]] festschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Entwicklungen in Europa entließ Sagradien bis 1960 den Großteil seiner früheren Kolonien in die volle Unabhängigkeit, nachdem bereits 1946 die Selbstverwaltung aller Kolonien in die sagradische Verfassung aufgenommen worden war und damit den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Katalysator der Entwicklung war ein blutiger Aufstand auf den [[Joannianen]] im Jahr 1947, der 1948 mit dem Verzicht Sagradiens auf die frühere Kolonie beendet wurde. In den 1950er Jahren folgten die meisten afrikanischen Kolonien Sagradiens, zurück blieben fast ausschließlich kleinere Inselgebiete mit geringen Bevölkerungszahlen, die in den meisten Fällen freiwillig in der Sagradischen Republik verblieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschafts- und sozialpolitisch einigte sich die Konsenskoalition der ersten Nachkriegsjahre auf einen umfassenden Ausbau des Sozialstaats und die Beförderung einer staatlich mitgelenkten Marktwirtschaft. Darauf aufbauend erlebte Sagradien seit Mitte der Fünfziger Jahre ein Wirtschaftsboom, der zugleich den Wohlstand im Land förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialistische Vorherrschaft und gesellschaftliche Liberalisierung ===&lt;br /&gt;
Die christdemokratische [[Volkspartei]] blieb bis zur [[Parlamentswahl 1963]] durchgängig stärkste Kraft und stellte mit [[Paulo Luciaro]], [[Carles Angel Favale]] und [[Martín Ánibal Costa]] von 1949-1964 ununterbrochen den Regierungschef. Während die Kommunistische Partei nach anfänglichen Erfolgen 1945/46 zu einer Mittelpartei abrutschte, etablierte sich die 1947 gegründete sozialdemokratische [[ASUL]] nach ihrem Gang in die Opposition 1953 als größte Oppositionspartei. Sie verfolgte trotz eines traditionell-marxistischen Programms weitgehend gemäßigte Positionen und kehrte 1962 zunächst als Juniorpartner der Christdemokraten, nach ihrem Wahlsieg 1963 mit [[António Santiago]] als Chef einer sozialistisch-liberalen Koalition in die Regierung zurück. Nach dem frühen Tod Santiagos folgte sein Parteifreund [[Iacovo Del Pérez]], der sein Amt aber 1967 wieder an den Christdemokraten Favale abgeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ära christdemokratischer Dominanz endete schließlich endgültig mit dem Sturz Favales und dem überraschend deutlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1970|Schlüsselwahl 1970]]. Zuvor hatte auch Sagradien 1968 das Aufbegehren einer jungen Generation, vor allem Studenten gegen die konservative Gesellschaft und ihre überholten Wertvorstellungen erlebt. Der junge sozialistische Wahlsieger [[Joán Caval]] versprach dagegen gesellschaftliche Reformen und verkörperte einen sozialen und demokratischen Aufbrauch. Erstmals regierten die Sozialisten alleine und mit indirekter Unterstützung der Kommunistischen Partei, die unter ihrem Generalsekretär [[Dián Aliureto Chabonet]] einen gemäßigt-eurokommunistischen Kurs einschlug. Anstelle umfangreicher Verstaatlichungen, wie von den Kommunisten gefordert, strebte Caval jedoch danach, die sozialstaatliche Sicherung auszubauen und die Rechte der Arbeitnehmer innerhalb der marktwirtschaftlichen Ordnung zu stärken. Dieser Kontinuitätslinie wurden umfangreiche gesellschaftliche Liberalisierungen, etwa in Fragen der Frauenrechte und des Schwangerschaftsabbruchs, durchgesetzt. Joán Caval konnte zudem u.a. die unter Iacovo Del Pérez 1965 begonnenen [[Dreistaatengespräche]] zwischen Mikolinien, Sagradien und Sancristo in eine organisierte Zusammenarbeit innerhalb des [[Blaumeerrat]]es überführen, der 1972 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die liberalen Achtziger Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten nacheinander drei Kammerwahlen hatten gewinnen können, verlor die Partei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogenen Parlamentswahl 1979]] ihre Stellung als größte Partei wieder an die Christdemokraten unter [[Sandro de la Nada]], blieb aber aufgrund eines parlamentarischen Patts zusammen mit der Volkspartei in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Scheitern der Großen Koalition im Jahr 1982 erreichte das konservativ-liberale Bündnis unter [[Joán Emilio Moya]] ([[PPC]]) und [[Lorenzo Estrubal]] ([[UDS]]) einen klaren Sieg über die politische Linke und bildete erstmals seit 1970 wieder eine Mitte-Rechts-Regierung, in der Moya Ministerpräsident, Estrubal Außenminister wurde. Bereits zuvor war es gelungen, den als wirtschaftsnah geltenden Minister und früheren Nationalbank-Präsidenten [[Alfonso María Guivares]] im Amt des Staatspräsidenten durchzusetzen, der den zehn Jahre lang amtierenden Sozialisten [[Iacovo Del Pérez]] ablöste. Die Regierung Moya leitete schließlich unmittelbar eine Politik der umfangreichen wirtschaftspolitischen Liberalisierung ein und der sozialpolitischen Einsparungen ein, die zwar wirtschaftliche Erfolge vorweisen konnte, aber zu sozialen Protesten führte und einen weiteren Anstieg der seit den späten 1970er Jahren wachsenden Arbeitslosigkeit nicht verhindern konnte. Dennoch gelang es, im politischen Diskurs eine liberale Hegemonie zu etablieren, sodass schließlich auch die sozialistisch-liberale Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1986-1990) im Wesentlichen an diesem Kurs festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschattet wurden die liberalen Achtziger Jahre jedoch durch einige politische Affären, die das Image Sagradiens als korruptionsfreies Land ernsthaft gefährdeten. Bereits 1984 zwang ein Korruptionsskandal den Staatspräsidenten [[Alfonso María Guivares]] als erstes Staatsoberhaupt der Dritten Republik zum vorzeitigen Rücktritt. In der Folge wurden auch führende Politiker der Regierungsparteien sowie einzelne Abgeordnete der Opposition in den Skandal verwickelt. Die anhaltenden Enthüllungen und Ermittlungen beförderten nicht nur die Niederlage der Christdemokraten bei der [[Parlamentswahl 1986]], sondern führten schließlich auch zu einer Verurteilung Moyas wegen Mitwisserschaft in der Korruptionsaffäre. Während die Sozialisten von der [[Guivares-Affäre]] schließlich profitiert hatten, kam es nur kurze Zeit später zu einer Parteispendenaffäre, die nach mehreren Jahren 1992 schließlich in ihrer ganzen Tragweite bekannt wurde und zum Rücktritt des gesamten Parteivorstands führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradien in den 1990er und 2000er Jahren ===&lt;br /&gt;
Die seit 1986 in Koalition mit [[PRD]] und [[UDS]] regierenden [[ASUL|Sozialisten]] verloren schließlich die [[Parlamentswahl 1990]] deutlich gegen die unter [[Josep Carles Otero]] wieder erstarkte [[Volkspartei]]. Unter dessen bürgerlicher Koalitionsregierung beteiligte sich Sagradien 1991 mit eigenen Truppen am Zweiten Golfkrieg gegen den Irak, nachdem bereits Ricardes 1990 entgegen ablehnender Stimmen in den eigenen Reihen seine Unterstützung der anti-irakischen Koalition zugesagt hatte. Außerdem setzte Otero die bereits unter Moya eingeleitete und unter dem Sozialisten Ricardes grundsätzlich fortgeführte Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik fort und bemühte sich auf Europäischer Ebene um eine Intensivierung der Europäischen Zusammenarbeit. Es gelang ihm schließlich, in Sagradien eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung für das wiederbelebte Integrationsprojekt zu gewinnen und die Gegner des Vertrags von Maastricht und einer gemeinsamen europäischen Währung in der Opposition wie in der eigenen Partei zu überspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch verloren Oteros Christdemokraten aufgrund wirtschaftlicher Probleme und einer äußerst unpopulären Sozialpolitik die [[Parlamentswahl 1998]] deutlich gegen die Opposition unter dem sozialistischen Spitzenkandidaten [[Julio de la Costa]]. Dieser bildete nach seinem deutlichen Wahlsieg erstmals eine Koalitionsregierung mit den sagradischen [[Grüne]]n und knüpfte vor allem mit einer gesellschaftlichsliberalen Reformpolitik an die sozialistischen Erfolge der 1970er Jahre an. In den rot-grünen Jahren reformierte Sagradien sein Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsrecht, führte die in den 1960er Jahren begonnene Politik der Devolution zugunsten starker regionaler Selbstverwaltungsrechte fort und führte als vierter Staat in Europa die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Zugleich beschloss die Regierung den Ausstieg Sagradiens aus der Atom-Energie und führte eine ökologische Steuerreform durch. In wirtschafts-, finanz- und sozialpolitischen Fragen suchte De la Costa eine Mischung aus neokeynesianischen und neueren, angebotsorientierten Politikrezepten sowie Ansätze einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. In der Europapolitik knüpfte auch die Regierung De la Costa an die integrationsfreundliche Linie der Vorgängerregierungen an und setzte sich aktiv, wenn auch weniger erfolgreich als sein Vorgänger für eine Intensivierung der europäischen Integration ein. Außerdem beteiligte sich Sagradien 1999 am NATO-Einsatz im Kosovo und 2003 an der Operation Enduring Freedom in Afghanistan. Dagegen gehörte Sagradien im Zusammenhang mit dem amerikanischen Irak-Krieg 2003 zu den Skeptikern und verweigerte eine Beteiligung der sagradischen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regierung De la Costa aufgrund schlechter wirtschaftlicher Zahlen seit 2003 zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung wie an Reformdynamik verloren hatte, endete die [[Parlamentswahl 2006]] schließlich mit einem deutlichen Sieg für die oppositionellen Mitte-Rechts-Parteien unter Führung des Christdemokraten [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Die fortan regierende Minderheitskoalition aus [[PPC]] und [[UDS]] stützte sich im Parlament erstmals auf die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen [[PSP]] unter [[Joán De la Pênia]], die mit europa- und einwanderungskritischen Parolen erstmals 1994 in die Abgeordnetenkammer eingezogen war und seither stetig an Zustimmung in der Bevölkerung gewann. Entsprechend leitete Luisanto einen konservativen Politikwechsel ein, verschärfte die Einwanderungsbestimmungen und die Vorkehrungen für die innere Sicherheit. Gleichzeitig kürzte die neue Regierung die Sozialleistungen und setzte flexiblere Mindestlohnregelungen durch. Die Frist für den Atomausstieg wurde zudem verlängert. Entgegen mancher Befürchtungen wurden jedoch weitere zentrale Reformen der Vorgängerregierungen zur gesellschaftlichen Gleichstellung nicht zurückgenommen, zudem rückte Luisanto während seiner Amtszeit als Ministerpräsident von früheren radikal-neoliberalen Positionen ab und führte eher moderate Reformen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Joseph-August_von_Sessin&amp;diff=25080</id>
		<title>Joseph-August von Sessin</title>
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		<updated>2015-12-11T17:04:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph August von Sántori, Herzog von Sesin''' (*1676, †1721, ''José-Agosto de Sesín''), genannt ''Il Gran'Duca de Sesín'', war ein [[Sagradien|sagradischer]] Prinz, Feldherr und Staatsmann, [[Herzog von Sesin]], [[Herzog von Ostino]] und [[Graf von Sagonte]]. Er war von 1715 bis zu seiner Ermordung 1721 Generalvikar der sagradischen [[Generalstände]]versammlung und führender Feldherr der [[Coalicionáriœs|Koalitionstruppen]] im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]]. Als führende Figur der Ständeversammlung 1721 hatte er für wenige Monate ''de facto'' die Regentschaft der [[Erste Sagradische Republik|Ersten Sagradischen Republik]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Jugend ===&lt;br /&gt;
''José-Agosto de Sántori, Duca de Sesín'' wurde 1676 als Sohn [[Ludwig Philipp III. von Sesin|Ludwig Philipps III. von Sesin]] und der sagradischen Prinzessin Eleonore von Sántori geboren. Seine Großväter waren väterlicherseits der sagradische Feldherr [[Ludwig Philipp II. von Sesin|Ludwig Philipp der Viel-Geliebte]] und mütterlicherseits der sagradische König [[Gabriel VII.]]. Als Prinz von Sántori-Sesín folgte José-Agosto 1699 seinem Vater als [[Herzog von Sesin]] nach und übernahm damit die Führung einer der wichtigsten Sántori-Nebenlinien. Wenig später heiratete er mit Katharina von Sántori die Schwester des sagradischen Königs [[Danadier II.]], mit dem er gemeinsam am Hof in [[Semest]] aufgewachsen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Asumarischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] 1703-1710 fungierte der junge Herzog wie bereits sein Großvater vor ihm als Feldherr und Befehlshaber der sagradischen Truppen, wurde aber nach militärischen Niederlagen 1707 von seinem Kommando abberufen. Dies führte zu einem Zerwürfnis mit dem König, der bald zum wichtigsten Gegner Joseph Augusts werden sollte. 1711 gehörte Joseph-August zu den Kritikern des [[Frieden von Cresq]]s mit Mikolinien, der in Sagradien allgemein als Schmach angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Generalständeversammlung von 1713 durch Danadier II. setzte sich José Agosto an die Spitze der Ständepartei, die vom König mehr Mitspracherechte forderte. Als Reaktion wurde er vom König und seines Ministers [[Manuel de Cambras]] des Hochverrats angeklagt und so zum Staatsfeind erklärt. Seine Festnahme löste schließlich den [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]] aus, in dem sich der König einer Koalition des oppositionellen Hochadels gegenübersah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Befreiung übernahm Joseph August die politische Führung der antiroyalistischen Fronde und schloss eine Allianz mit [[Maxilian II. von Cuentez]] und [[Georg II. von Mikolinien]]. Zusammen mit den Feldherren [[Alexandro Graf Vierna]] und [[Filipe de Piacón]] gelang es Joseph-August bis 1718, die königlichen Truppen zurückzuschlagen und einen günstigen Waffenstillstand zu erreichen, der 1718 schließlich zum Frieden mit dem König führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ständeregiment und Republik ===&lt;br /&gt;
In der Folge war Joseph-August wesentlich an der Durchsetzung der [[Codices Magni Libertatum]] beteiligt, die das ''Kondominium'' zwischen König und Ständen garantieren sollte. Damit stieg der Herzog zu einem der wichtigsten Köpfe an der Spitze des Staates auf und galt nach der faktischen Entmachtung [[Danadier II.|Danadiers II.]] als ''heimlicher Regent'' des Landes. Nach der Flucht Danadiers II. und seiner Abdankung setzte Joseph-August durch, dass die Stände im [[Generalakt vom 20. Februar 1721]] die Anerkennung [[Philipp Karl von Viça]]s als neuen König verweigerten und zugleich Danadier II. all seiner königlichen Rechte für verlustig erklärten. Sagradien wurde damit de facto eine Republik und der Herzog von Sesin ihr Primas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung ===&lt;br /&gt;
Als Regent der neuen Republik mussten der Herzog und sein mächtiger Sekretär [[Luis Ambrôsio de Bonavilla]] nicht nur gegen die Anhänger [[Philipp Karl von Viça]]s angehen, sondern auch gegen eine fortschreitende Radikalisierung der Revolution. Nach der [[Maiblutnacht 1721]] und dem folgenden [[Mauaufstand 1721]], gegen den der Herzog sein Militär einsetzen ließ, wandt sich die Revolution letztlich gegen ihren Anführer und Regenten. Nach der Ausrufung der [[Semestiner Republik]] unter Führung von [[Simón Bernord]] musste der Herzog nach [[Vierna]] ausweichen, aber auch dort war er nicht sicher und fiel am 24. Juli 1721 einem Attentat durch einen radikalisierten früheren Anhänger zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feldherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Philipp der Schweigsame</title>
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		<updated>2015-12-11T17:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III. [[Herzog von Scantia]] [[Herzog von Lojandía|und Lojandía]]''' (1242-1255) und als '''Philipp I.''' '''[[König von Perucía]]''' (1250-1275). Er war der Vater des [[König von Sagradien|sagradischen Königs]] [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] und zog 1250 mit einem vereinigten sagradischen Heer nach Perucia, schlug die Truppen Richard I. und Renarts von Soria und bestieg schließlich in Alessa als Philipp I. den peruzinischen Thron. Unmittelbar danach heiratete Philipp Prinzessin Johanna von Sagradien, die Tochter Philipp Hermes', um das Bündnis mit Sagradien zu besiegeln. Gleichzeitig nachm der König Philipps Nichte und Patentochter Marka von Viça zur Frau. Für seine Unterstützung im Thronkonflikt musste Philipp dem sagradischen König nciht nur für seine Besitztümer in Scantia, sondern auch für sein neu gewonnenes Königreich die Lehnstreue versprechen, wodurch der Grundstein gelegt wurde für die spätere sagradisch-peruzinische Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 konnte Philipp in der [[Schlacht von Porinéi]] die Heere Renart von Sorias endgültig besiegen und seine Herrschaft damit endgültig etablieren. Das Herzogtum Scantia gab er an seinen Bruder [[Johann der Blinde|Johann den Blinden]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Allianz Philipps mit dem sagradischen König Philipp Hermes, auch als ''Bund der Philippe'' bekannt, legte den Grundstein für das spätere Königtum des Hauses Redanior. Aus der Ehe mit Johanna von Sagradien ging 1253 mit [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] ein junge hervor, 1255, 1261 und 1268 folgten mit [[Robert von Sagradien]], [[Jakob II. der Bischof|Jakob]] und [[Johann von Gerón]] drei weitere männliche Nachkommen, die alle noch eine bedeutende Rolle in der sagradischen Königsgeschichte einnehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Philipp Hermes' nach dem Tod Don Gabriels 1259 einzig verbliebener Sohn und präsumptiver Nachfolger [[Philipp V. der Kluge|Philipp der Kluge]] selbst keinen Sohn hatte und aufgrund einer Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Nachkommen, suchte dieser bereits vor seiner Thronbesteigung 1261 nach einem möglichen Erben. Philipp dem Schweigsamen gelang es schließlich, seinen ältesten Sohn Martin Felix ins Spiel zu bringen, der immerhin ein Neffe des Königs und ein Enkel Philipp Hermes' war. Nachdem er bereits 1260 den gerade siebenjährigen Martin Felix mit seiner eigenen einzigen Tochter Isabela (*1257) verlobt hatte, adoptierte er seinen designierten Schwiegersohn und machte ihn gemeinsam mit seiner Tochter zum Präsumptiverben. Die [[Cortes von Belaçon]] bestätigten die Nachfolgeregelung 1253. 1262 heirateten die beiden Königskinder im Alter von neun bzw. fünf Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. 1264 wurde der elfjährige Martin Felix als [[Martin IV.]] tatsächlich gemeinsam mit seiner Frau [[Isabella I.]] zum König erhoben. Für den Knaben und seine Frau übernahm nun Philipp der Schweigsame selbst die Regentschaft, der sie aufgrund seines ausländischen Königtums jedoch nominell mit seiner Frau Johanna teilte. Tatsächlich war es aber Philipp der Schweigsame, der in den Folgejahren als Regent die Geschicke des Landes lenkte und die Königreiche Perucía und Sagradien damit de facto bereits vereinigte. Auch nach dem Tod Isabellas 1269 und der nominellen Regierungsübernahme Martins IV. in Sagradien 1270 stand dieser unter dem Einfluss seines Vaters, der 1272 auch die Ehe seines Sohnes mit Katharina von Micolinien arrangierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Philipp der Schweigsame 1275 starb, folgte ihm sein Sohn Martin Felix auch in Perucía auf den Thron, wodurch die Königtümer von Sagradien und Perucía auch offiziell vereinigt wurden. Unter Philipp dem Schweigsamen und seinen drei Söhnen [[Martin IV. Felix]] (1264-1289), [[Robert von Sagradien]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] (1301-1320), die allesamt König wurden, erreichte die sagradische Monarchie ihre größte territoriale Ausdehnung, ehe Philipps Enkel [[Sergi I.]] 1321 die sagradisch-peruzinische mit der micolinischen Krone vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_Franz&amp;diff=25078</id>
		<title>Johann Franz</title>
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		<updated>2015-12-11T17:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johann III. Franz von Santori''' (''Joán III Francês de Sántori'', *1698, †1745) war Graf von Nadal und [[Fürst von Cuentez]] (1725-1745). Er war von 1723 bis 1730 ''Prinzregent der [[Erste Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]'' und danach bis zu seinem Tod Mitregent seiner Frau [[König von Sagradien|Königin]] [[Maria I.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Joán Francês wurde 1698 im sagradischen [[Carravil de Nadal]] als Sohn von [[Don Francisco de Diegue|Prinz Francisco von Cuentez]] und Carlota de Sesín geboren. Er wuchs zunächst am Hof des sagradischen Königs [[Danadier II.]] in [[Semest]] auf und gehörte zum fürstlichen Hochadel: 1699 hatte sein Urgroßvater [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] in hohem Alter von 75 Jahren das [[Fürstentum Cuentez]] geerbt. Im Jahr 1701 starb Manuel der Alte im Alter von 77 Jahren und übergab den Königstitel an seinen Enkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]], den älteren Bruder Franciscos und Onkel Joán Franciscos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1706/7 stand Sagradien im Spanischen Erbfolgekrieg zunehmend auf verlorenem Posten. Der Krieg, in dem Maximilian II. für den sagradischen König [[Danadier II.]] kämpfte, entwickelte sich für den sagradischen König zu einem Desaster und mündete unmittelbar in den [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg der Koalition]], in dem Maximilian II. das Ständeheer der antiroyalistischen &amp;quot;[[Coalicionariœs]]&amp;quot; unterstützte und unter den symbolischen Schutz des cuentesischen Fürsten stellte. Mit einem propagandistischen Großangriff in Sagradien versuchte er die Sympathien der Bevölkerung und der königstreuen oder unentschiedenen Adligen zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlebnisse im Koalitionskrieg ===&lt;br /&gt;
Als Prinz des Hauses Sántori beteiligte sich der junge Johann Franz aktiv im Krieg gegen die Royalisten, der mit der Gefangennahme Danadiers II. 1718 vorerst beendet wurde. Als Mitglied der neu einberufenen Ständeversammlung gehörte Johann Franz danach zu den Anhängern eines ''Regimen Mixtum et Moderatum'', das eine Mitherrschaft der Stände an der königlichen Regierung vorsah, eine weitere Radikalisierung der Ereignisse aber ablehnte. Nach dem Tod seines Vaters Prinz Francisco im Jahr 1720 wurde Johann Franz als nächster Verwandter Maximilians II. zu dessen Erben designiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der revolutionären Ereignisse des Jahres 1721 - der Absetzung Danadiers II. und des Aufstandes der radikalen Republikaner gegen die Ständeherrschaft – stellte sich Johann Franz gegen die radikalen Republikaner unter Führung von [[Simón Bernord]] und war als Heerführer an der Belagerung [[Semest]]s im Herbst 1721 beteiligt. Als deutlich wurde, dass eine friedliche Einigung mit dem im Exil befindlichen Bruder Danadiers II. Herzog [[Philipp Karl von Viça]] an dessen Weigerung scheitern würde, das ständische Kondominium zu akzeptieren, rückte Johann Franz in eine Schlüsselstellung und erhielt den Oberbefehl über das Ständeheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft ===&lt;br /&gt;
Während noch verhandelt wurde, rückte Philipp Karl mit einem Heer in Nordostsagradien ein. Nach seinem Sieg in der [[Schlacht bei Canar]] gelang es Johann Franz, die Philippkarlisten empfindlich zu schlagen und zurückzudrängen. Nach seinem Sieg über die Philippkarlisten wurde Johann Franz von den Generalständen zum ''Prinzregenten'' der Republik ernannt, womit Johann Franz an die Spitze des Staatswesens trat und eine königsähnliche Position einnahm. In den folgenden Jahren regierte er den Staat gemeinsam mit dem ''Staatsrat'' der Generalstände. Die Philippkarlistenkriege konnten schließlich 1725 beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1725 starb Johanns Onkel [[Maximilian II. von Cuentez]] und Johann III. Franz erbte die cuentesische Fürstenwürde, die er feierlich entgegennahm. Seine Stellung im Reich stärkte Johann Franz zusätzlich durch die 1727 vollzogene Trauung mit [[Maria I. Luise|Maria Luisa von Sagradien]], einer Tochter König [[Danadier II.|Danadiers II.]]. Die Ehe war Teil des Programms, das durch die Bürgerkriege gespaltene Land zu einen und eine symbolische Aussöhnung zwischen Royalisten und Ständischen zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr zum Königtum und Mitregentschaft ===&lt;br /&gt;
Erfolgreicher Höhepunkt dieser Aussöhnungspolitik war die offizielle Rückkehr zur Monarchie, die am 6. Januar 1730 mit der Krönung seiner Frau [[Maria I.]] zur sagradischen Königin erreicht wurde. Zuvor hatten Maria wie auch ihr Ehemann einen Eid auf die [[Codices Magni]] leisten müssen. Damit hatte das Königreich Sagradien nach neunjährigem Intermezzo wieder ein Herrscherpaar, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann und María regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie. Johann, der landesweit als ''Prinzregent'' bekannt war, erhielt nun den Titel eines Königs und Mitregenten seiner Frau, erhielt aber keine eigenen Thronrechte. Dennoch behielt er de facto seine Position als wichtigster Machthaber, auch wenn er seine Macht mit den Ständen teilen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch brach das Paar mit dem lange gepflegten Frankreich-Bündnis der späten Santori-Valier und orientierte sich zunehmend am liberalen England sowie an Österreich. Bis 1735 mussten Johann Franz und Maria immer wieder von Frankreich aus organisierte Aufstände der loyalistischen [[Philippkarlisten]] zurückschlagen. 1736 schloss Sagradien mit Micolinien den [[Vertrag von Diegue]], in dem er zahlreiche Grenzkonflikte niederlegte. Im Innern förderten Joán Francisco und María Sagradiens Kultur, Wissenschaft und Handel. Johann gilt zudem als erster aufgeklärter Monarch Sagradiens. Er war begeistert von den Ideen der französischen Aufklärer und ein großer Anhänger von [[Santiago Calles]]. Zudem berief er einige Gelehrte an seinen Hof in Semest. Sein aufgeklärter Regierungsstil und sein Versuch, Sagradien durch Reformen zu modernisieren, führten mehrmals zu Spannungen mit der katholischen Kirche, die um ihre Machtstellung im Königreich fürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann herrschte in Cuentez als de jure souveräner Fürst in der Blutslinie, in Semest jedoch „nur“ als Mann seiner Ehefrau (''de iure uxoris''), welche die legitimen Thronrechte hielt. Damit war Johann seiner Ehefrau in Cuentez theoretisch voran- und in Semest untergestellt. Jedoch waren beide in der Theorie gleichberechtigte Herrscher und es blieb zu Lebzeiten der beiden umstritten, in wiefern sich die Herrschaft Johanns in Sagradien auf das Erbrecht seiner Frau oder auf die Wahl der Stände gründete, die in freiem Entschluss Johanns als neuen König erwählt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Offen blieb im Reich auch die Nachfolgefrage, nachdem der einzige Sohn und Thronfolger Johann Manuel 1734 gestorben war. Daher erließ Johann Franz in Konsens mit den Ständen eine neue Nachfolgeregelung, welche die Codices Magni ergänzte. Darin versuchte Johann, die dynastische Nachfolge seiner einzig verbliebenen Tochter [[Maria II. Franziska|Dona María Francisca]] zu bestätigen, musste aber den Ständen ein Mitspracherecht einräumen. Gemäß der neuen Nachfolgeordnung aus dem Jahr 1738 wurde die dreizehnjährige María Francisca - bereits zuvor zur Thronfolgerin in Cuentez proklamiert, nun als Thronfolgerin auch der sagradischen Krone bestätigt und erhielt den Titel einer [[Prinz von Sarmay|Prinzessin von Sarmay]]. Jedoch sollten die Stände nun auch bei der Wahl ihres Gatten, des zukünftigen Königs, ein Mitspracherecht erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1745 starb Johann Franz im Alter von 47 Jahren an einem Reitunfall. Seine schwangere Frau [[Maria I.]] brachte wenige Monate später mit [[David II.|David Johann]] einen Sohn und Thronfolger zur Welt. Als Maria I. 1748 starb, folgte ihr der erst dreijährige Sohn als [[David II.]] auf den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Cuentez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_von_Tesqu%C3%A9_(Regent)&amp;diff=25077</id>
		<title>Johann von Tesqué (Regent)</title>
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		<updated>2015-12-11T17:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Don Joán de Tesqué''' (*1007, †1072) war ein bedeutender Angehöriger des [[Sagradien|sagradischen]] Könighauses der [[Rodrigiden]] und 1042-1052 Regent von Sagradien. Er war der jüngere Bruder König [[Philipp III.|Philipps III.]] und Onkel der Könige [[Roderich III. der Kurze]] und [[Martin III. der Fromme]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Joán de Tesqué wurde im Jahr 1007 als jüngerer Sohn des sagradischen Königs [[Philipp II. der Katholische]] und der Johanna von Micolinien geboren. Als sein älterer Bruder [[Philipp III.]] 1019 den Thron bestieg, war Don Joán 12 Jahre alt.  Don Joán heiratete in erster Ehe Arriga von Lemez, die Ehe blieb jedoch kinderlos. Nach ihrem Tod war Joán in zweiter Ehe mit Ana von Tesqué verheirat, der Tochter des Grafen von Tesqué. Nach dem Tod seines Schwiegervaters wurde Joán selbst mit der Grafschaft Tesqué belehnt und stieg damit zu einem der mächtigsten Vasallen seines Bruders auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1042 verstarb Joáns Bruder der König und dessen neunjähriger Sohn [[Roderich III. der Kurze|Rodrigo]] übernahm den Thron seines Vaters. Für den Knaben übernahm nun sein Onkel Don Joán als nächster männlicher Verwandter die Regentschaft. Don Joán betrieb vor allem eine Politik, die auf die Machtsicherung seiner eigenen Nachkommenschaft gerichtet war. So arrangierte er 1052 eine Ehe zwischen dem jungen König und seiner eigenen Tochter Eleonore von Tesqué, aus der jedoch nicht wie erhofft ein männlicher Thronfolger hervorging. Da König Roderich jedoch von Krankheiten geplagt war, erhoffte sich Don Joán nun die Nachfolge seines eigenen Sohnes [[Philipp von Tesqué]] (*1042) auf dem sagradischen Thron durchsetzen zu können. Es kam in der Folge zu ständigen Konflikten zwischen dem König und seinem machtstrebenden Onkel und Schwiegervater. Don Joán verbündete sich bald mit dem jungen Herzog von Scantia [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]] gegen den schwachen König. 1065 gelang es Joán, den schwachen König Rodrigo im skantischen [[Castel Montero]] festzusetzen, woraufhin Roderich der Lange von Scantia jedoch die Seiten wechselte und den König befreite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zur Acht gegen Don Joán, der seiner Lehen beraubt und für vogelfrei erklärt wurde. Joán musste in der Folge nach [[Micolinien]] fliehen, ehe Roderich der Lange eine Versöhnung Joáns mit dem König organisieren konnte. Die Acht gegen Don Joán wurde aufgehoben und dieser gab im Gegenzug sein Herzogtum an seinen Sohn Philipp ab. Der Friede zwischen Don Joán und König Roderich hielt jedoch nicht lange. Bereits im Folgejahr 1069 kam es zum erneuten Streit Roderichs mit Don Joán, der seinen erbenlos gebliebenen Neffen schließlich in einer neuerlichen Verschwörung gefangen nahm und erschlug. Unmittelbar darauf rief er seinen Sohn Philipp von Tesqué zum neuen König aus und überging damit die legitimen Thronansprüche seines anderen Neffen [[Martin III. der Fromme|Martin dem Frommen]], dem Bruder Roderichs, der nun von der anti-teskitischen Hofpartei zum König erhoben wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der folgenden Auseinandersetzung Martins des Frommen und Philipps von Tesqué konnte sich der legitime Martin schließlich durchsetzen. Nachdem Philipp von Tesqué schwer erkrankt war, kam es zum Friedensschluss Martins des Frommen mit der Tesqué-Partei. Es gelang Don Joán in der Folge, erheblichen Einfluss auf den König zu gewinnen, der sich sehr viel mehr für das geistliche Leben interessierte. Während sich der König weitgehend in Klöster zurückzog und das Leben eines Geistlichen führte, bestimmte Joán erneut die Politik des Reiches. Dies änderte sich jedoch mit dem wachsenden Einfluss des Erzbischofs von Martinez [[António de Nera]], der sich zum Erzfeind Don Joáns entwickelte, als enger Vertrauter des Königs diesen 1071 zur Ehe mit Katharina von Frankreich drängte und dazu brachte, seinen Onkel endgültig zu entmachten. Da Joáns eigener Sohn Philipp von Tesqué bereits 1070 gestorben war, hatte sich auch die Machtstellung Joáns am Hof deutlich verschlechtert. Ein Versuch Don Joáns, die Macht des Erzbischofs zu brechen, führte schließlich zu seiner eigenen Verhaftung. Nera setzte durch, dass Don Joán als Königsmörder angeklagt und schließlich im Jahr 1072 hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Joán de Tesqué gilt als einer der mächtigsten Männer des 11. Jahrhunderts, der aber wesentlich dazu beitrug, die Macht und Autorität der sagradischen Könige aus der Dynastie der Rodrigiden nachhaltig zu beschädigen. Lange Zeit wurde er von sagradischen Historikern als Inbegriff des kühlen und machthungrigen Intriganten gesehen. Erst die neuere Forschung machte auch positiv auf die Versuche Joáns aufmerksam, dem schwindenden Einfluss der als schwach emfpundenen späten Rodrigiden auf dem Thron entgegenzuwirken und eine die Zentralmacht zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_Emilian&amp;diff=25076</id>
		<title>Philipp Emilian</title>
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		<updated>2015-12-11T17:03:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp Emilian von Sagradien, Herzog von Ostino''' (*1813; †1871), sagr. ''Filipe-Emilián Duca d'Ostino'') war ein Prinz aus dem sagradischen Königshaus [[Haus Vienne|Vienne]]. Er war von 1865 bis zu seinem Tod für seinen erkrankten Bruder [[Lucien I.|Luciens I.]] Prinzregent des Königreichs. Unter seiner Regentschaft erlebte die sogenannte ''Liberale Ära'' der [[Geschichte Sagradiens]] einen Höhepunkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Ehe ====&lt;br /&gt;
Prinz Philipp Emilian von Vienne und Bragança war der zweitälteste Sohn des sagradischen Königs [[Emil I. Johann]] und seiner Frau Maria von Portugal. Sein älterer Bruder war [[Lucien I.|Karl Lucien]], sein jüngerer Bruder Prinz [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz von Sagradien]]. Nachdem sein Vater [[Emil I. Johann]] den Thron im Jahr 1829 bestiegen hatte, wurde Philipp Emilian mit dem Titel eines [[Herzog von Ostino|Herzogs von Ostino]] ausgestattet. Er heiratete die französische Prinzessin [[Madeleine d'Orléans]], eine Tochter König Louis-Philippes. Aus der Ehe gingen jedoch keine Kinder hervor. Stattdessen war Philipp Emilians wahrscheinlich homosexuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berater und Regent seines Bruders ====&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] und der Thronbesteigung seines Bruders [[Lucien I.]] fungierte Philipp Emilian als wichtiger Berater seines Bruders. Politisch liberal eingestellt, protegierte er den Kronzkanzler [[Jacquel de Montevil]], dessen Regierung die sogenannte ''Liberale Ära'' der 1850er und 1860er Jahre prägte. Aufgrund der sich schleichend vollziehenden Krankheit seines Bruders übertrug dieser zunehmend repräsentative, aber auch politische Aufgaben an seinen Bruder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1865 übernahm Philipp Emilian offiziell die Regentschaft für seinen kranken Bruder. In dieser Funktion musste er sich der Machtansprüche seines Neffen und Präsumptiverben [[Philipp VIII.|Luis Filipe von Viça]] erwehren, des Sohns seines verstorbenen Bruders [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] erwehren, der von der konservativen Partei unterstützt wurde. In dieser Zeit kam es auch zu mehreren geplanten oder erfolglos ausgeführten Mordanschlägen auf den Prinzregenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod ====&lt;br /&gt;
Philipp Emilian starb im Jahr 1871 im Alter von 58 Jahren überraschend an einer Herzschwäche. Sein kranker älterer Bruder König [[Lucien I.|Lucien]] überlebte ihn damit um zwei Jahre. Nach Philipp Emilians Tod übernahm sein Neffe [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] die Regentschaft, der einen streng konservativen Kurs einleitete und die ''Liberale Ära'' in Sagradien beendete. Nach dem Tod Luciens folgte ihm Luis Filipe 1873 als [[Philipp VIII.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_X._Emil&amp;diff=25074</id>
		<title>Gabriel X. Emil</title>
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		<updated>2015-12-11T17:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Karl '''Joseph Ludwig II.''' (von Sagradien) (''José Luis II'', *1769; †1829, eigentlich ''Karl Joseph Ludwig Anton Maria Ignatius vom Heiligen Licht von Vienne'') war [[König von Sagradien]] (1813-1829) aus dem Herrscher-[[Haus Vienne]]. Er gelangte 1813 nach der Ermordung seines Neffen [[Gabriel IX.]] auf den Thron und herrschte bis zu seinem eigenen Tod 1829. Als [[Herzog von Alconía]] hatte Joseph Ludwig bereits von 1797 bis 1805 als Regent für seinen Neffen geherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Carles José Luis António María Ignácio de la Santa Luce de Viena i Borbón, Duca d'Alconía i Liez, wurde 1769 als zweitältester Sohn des sagradischen Kronprinzen [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwig]] und dessen zweiter Frau Marie Isabelle, genannt Maribelle, von Frankreich geboren. Er war damit ein Enkel König [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII.]], der seit 1757 regierte. Nach dem Tod Gabriels VIII. 1792 wurde Karl Joseph Ludwigs Vater [[Joseph Ludwig I.]] sagradischer König, der ältere Sohn [[Gabriel María, Prinz von Sarmay|Gabriel María]] wurde nun Thronfolger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1793 heiratete der als Herzog von Alconía bekannte Karl Joseph Ludwig Prinzessin Johanna von Mikolinien, die Tochter [[Karl XI. von Mikolinien|Karls XI.]], der ein Jahr später den mikolinischen Thron bestieg. Johanna gebar ihm 1795 den Sohn [[Philipp Albert von Sagradien|Philipp Albert]] (''Don Filipe Alberto'', genannt ''Filiperto''), der den Titel eines [[Prinz von Vesaey|Prinzen von Vesaey]] erhielt. 1799 folgte der Prinz [[Manuel von Casigón|Manuel]], späterer Graf von Casigón. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er in zweiter Ehe schließlich die Bourbonenprinzessin Beatrice von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft und Exil ===&lt;br /&gt;
1797 starb Joseph Ludwig I. Nachdem der ältere Sohn [[Gabriel Maria, Prinz von Sarmay]] bereits 1795 gestorben war, wurde nun dessen siebenjähriger Sohn [[Gabriel IX.|Luis Gabriel]] als ''Gabriel IX.'' zum König erhoben. Für diesen übernahm Herzog Karl Joseph Ludwig als nächster männlicher Verwandter und Präsumptiverbe die Regentschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft des Herzogs von Alconía versuchte Sagradien die 1795 verlorenen Gebiete im Nordosten des Landes von Frankreich zurückzuerobern und nahm an den Koalitionskriegen teil. Nachdem die Rückeorberung im Koalitionskrieg von 1799 gescheitert war, gerieten der Regent und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]] (seit 1798), unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Joseph Ludwig 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich, das Sagradien in die Kontinentalsperre gegen England zwingen wollte. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste Joseph Ludwig mit Frankreich den [[Vertrag von Challón]] schließen und auf Druck Napoléons hin die Regentschaft niederlegen. Er wurde in der Folge als faktischer Gefangener im französischen Château de Chambord unter Kontrolle Napoléons gehalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge betrieben Marie Luise von Parma als Regentin und der seit 1808 selbst regierende [[Gabriel IX.]] eine pro-französische Politik und standen in enger Abhängigkeit von Napoléon, die im Land zu Unmut und vermehrt auch zu Widerstandsversuchen führten. In seiner Abwesenheit wurde daher des öfteren über die Möglichkeit einer Rückkehr des Herzogs nach Sagradien spekuliert, um selbst wieder die Regentschaft zu übernehmen. Besonders die erstarkende patriotische Bewegung im Land erhoffte sich davon eine Abkehr von der als Belastung und Schande empfundenen Abhängigkeit von Frankreich und eine Hinwendung zur antifranzösischen Allianz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1812 kam es zu einem Attentat auf das Leben König Gabriels IX., in deren Folge der junge König starb. Es folgte die so genannte [[Winterkrise 1812/13]], in der Napoléon vergeblich versuchte, mit militärischem Druck die Witwe des Königs, [[Julie Bonaparte]], eine Nichte Napoléons, als regierende Königin zu etablieren. Die von liberalen Patrioten dominierten [[Cortes von Diegue]] erhoben stattdessen Karl Joseph Ludwig zum neuen König, der sich jedoch noch immer in französischer Gefangenschaft befand. Don [[Miquel de Vuelta]], ein Cousin Joseph Ludwigs, übernahm nun den Oberbefehl über ein Heer sagradischer Exilanten und konnte zusammen mit Wellington und dem mikolinischen General [[Joann Osvalt Cresq]] in der [[Schlacht bei Colón]] einen entscheidenden Sieg gegen Napoléon feiern, der zur Flucht [[Julie Bonaparte]]s aus Sagradien und zur Freilassung Joseph Ludwigs führte. Im [[Vertrag von Chambord]] einigten sich Joseph Ludwig und Napoléon auf Konditionen eines Friedens, der Sagradien von allen Tributverpflichtungen und von den Besatzungstruppen befreite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Ludwig kehrte nach Sagradien zurück, bestieg als Joseph Ludwig II. den Thron und betrieb in der Folge eine strikte Neutralitätspolitik. Damit geriet er aber im europäischen Konzert der Mächte ins Abseits, wo sich eine Koalition gegen Napoléon versammelt hatte. Die Versuche Joseph Ludwigs, sich der antifranzösischen Koalition anzuschließen, kamen zu spät. Auf dem Wiener Kongress erhielt Joseph Ludwig zwar [[Cereza]] und [[Cripón]] von Großbritannien, [[Cuentez]] von Mikolinien sowie Nordostsagradien von Frankreich zurück. Sagradien verlor aber den Großteil [[Golen]]s an das Königreich Mikolinien, lediglich der kleinere [[Ostgolen|Ostteil Golens]] blieb in sagradischer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Novemberrevolution ===&lt;br /&gt;
Im Innern machte sich Joseph Ludwig schnell daran, das Ancien Régime zu restaurieren, und wehrte sich gegen die Forderungen der entstehenden liberalen Bewegung in Sagradien. Er lehnte es ab, die von den [[Cortes von Diegue]] 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, löste die Cortes auf und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Joseph Ludwig abgelehnt und gleichzeitig zeigten sich Zeichen von Altersschwäche, die den König immer wieder bei der Ausführugn seiner Amtsgeschäfte störten und ihn gleichzeitig unfähig machten, die Notwendigkeiten der politischen Realität zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geriet er nach den Misserfolgen auf dem Wiener Kongress zunehmend unter heftigen inneren Druck, da die liberale Nationalbewegung die Rückeroberung Golens forderte. Ende Oktober 1817 begann schließlich unter liberalen Offizieren und Adligen ein Aufstand gegen den König, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Aus dem militärischen Aufstand drohte im November 1817 ein Bürgerkrieg zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wurde schließlich von seinem liberal gesinnten Vetter [[Miquel de Vuelta|Miquel Franicsco, Herzog von Vuelta]], dem Kriegshelden von 1812/13 gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimat'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungieren und Verhandlungen mit der Junta aufnehmen sollte. Ende November schließlich einigten sich die Parteien auf einen Ausgleich. Von meuternden Offizieren dazu gedrängt, dem Ausgleich zuzustimmen, erkannte Joseph Ludwig den Septimat als Mitregierung an und erließ eine liberale Verfassung auf Grundlage des Verfassungsentwurfs von 1812, die so genannte [[Novemberverfassung]]. Sagradien wurde damit eine konstitutionelle Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Golenkriege ===&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der mikolinische König [[Karl XI. von Mikolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Ostgolen]]. Eigentliches Ziel war jedoch nicht der Sturz der liberalen Regierung, sondern die Einverleibung der gesamten golischen Gebiete ins [[Königreich Mikolinien]]. Sagradien rüstete in der Folge zur Rückeroberung Golens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 nutzte Sagradien einen Bauernaufstand in Westgolen dazu, auf Druck der [[Cortes Generales]] hin den [[Vertrag von Vèrisa]], der die Abtretung Golens sanktioniert hatte, zu widerrufen. Damit löste es den sogenannten [[Erster Golenkrieg 1819-1825|ersten Golenkrieg]] gegen Mikolinien aus. Nach erfolglosem Kriegsverlauf für Sagradien musste Sagradien 1825 den [[Friede von Sancristo]] hinnehmen, der Mikolinien fast ganz Golen zuschrieb und einer Absolutniederlage Sagradiens gleichkam. Der König geriet im Innern unter großen Druck. Um seine Stellung zu sichern, löste er sich endgültig von seinen liberalen Beratern und berief 1825 den Konservativen [[Bernardo Graf Dirán]] zum Leitenden Minister. Dieser beschnitt die zuvor gewährten Freiheiten wieder stark und versuchte, die autoritäre Stellung des Königs zu sichern. Dirán forcierte 1827 den [[Zweiter Golenkrieg 1827-1829|Zweiten Golenkrieg]] gegen Mikolinien, indem er eine innere Schwäche Mikoliniens unter dem neuen König [[Franz VII.]] dazu nutzte, Mikolinien erneut den Krieg zu erklären. Diesmal verlief der Krieg weitaus günstiger für Sagradien und Golen konnte bald in großen Teilen wiedererobert werden. Mitten in den Krieg fiel 1829 der Tod des Königs. Da Joseph Ludwigs ältester Sohn Philipp Albert, genannt ''Filiberto'', bereits 1825 gestorben war, wäre eigentlich Joseph Ludwigs zweitältester Sohn [[Manuel von Casigón]] nachgefolgt, der jedoch nach der heimlich geschlossenen unstandesgemäßen Ehe mit der Grafentochter Marifrancisca de Clermente auf sein Erbe verzichtet hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Angst vor mikolinischen Ansprüchen wählten die Cortes nun rasch den Bruder des verstorbenen Königs, [[Emil I. Johann|Emilio Joán de Viena]], [[Herzog von Viça]], als Emil I. Johann zum neuen König. Dessen Erster Minister, der [[Abat de Francovil]], leitete unmittelbare Friedensverhandlungen mit Mikolinien ein, die zum [[Friede von Diegue 1829]] führten, in dem der Status quo ante von 1815 wiederhergestellt wurde. Alle Versuche von liberaler Seite, den Grafen von Casigón dazu zu bewegen, den Thron zu beanspruchen, scheiterten an dessen ablehnender Haltung. Erst sein Sohn [[Franz Xaver von Casigón|Francisco Javier de Casigón]] versuchte 1848 vergeblich, den Thron zu beanspruchen. Seine Nachkommen werden als [[Manuelitische Prätendenten|''manuelitische Prätendenten'']] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_Franz&amp;diff=25073</id>
		<title>Johann Franz</title>
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		<updated>2015-12-11T17:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johann III. Franz von Santori''' (''Joán III Francês de Sántori'', *1698, †1745) war Graf von Nadal und [[Fürst von Cuentez]] (1725-1745). Er war von 1723 bis 1730 ''Prinzregent der [[Erste Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]'' und danach bis zu seinem Tod Mitregent seiner Frau [[König von Sagradien|Königin]] [[Maria I.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Don Joán Francês wurde 1698 im sagradischen [[Carravil de Nadal]] als Sohn von [[Don Francisco de Diegue|Prinz Francisco von Cuentez]] und Carlota de Sesín geboren. Er wuchs zunächst am Hof des sagradischen Königs [[Danadier II.]] in [[Semest]] auf und gehörte zum fürstlichen Hochadel: 1699 hatte sein Urgroßvater [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] in hohem Alter von 75 Jahren das [[Fürstentum Cuentez]] geerbt. Im Jahr 1701 starb Manuel der Alte im Alter von 77 Jahren und übergab den Königstitel an seinen Enkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]], den älteren Bruder Franciscos und Onkel Joán Franciscos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1706/7 stand Sagradien im Spanischen Erbfolgekrieg zunehmend auf verlorenem Posten. Der Krieg, in dem Maximilian II. für den sagradischen König [[Danadier II.]] kämpfte, entwickelte sich für den sagradischen König zu einem Desaster und mündete unmittelbar in den [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg der Koalition]], in dem Maximilian II. das Ständeheer der antiroyalistischen &amp;quot;[[Coalicionariœs]]&amp;quot; unterstützte und unter den symbolischen Schutz des cuentesischen Fürsten stellte. Mit einem propagandistischen Großangriff in Sagradien versuchte er die Sympathien der Bevölkerung und der königstreuen oder unentschiedenen Adligen zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlebnisse im Koalitionskrieg ===&lt;br /&gt;
Als Prinz des Hauses Sántori beteiligte sich der junge Johann Franz aktiv im Krieg gegen die Royalisten, der mit der Gefangennahme Danadiers II. 1718 vorerst beendet wurde. Als Mitglied der neu einberufenen Ständeversammlung gehörte Johann Franz danach zu den Anhängern eines ''Regimen Mixtum et Moderatum'', das eine Mitherrschaft der Stände an der königlichen Regierung vorsah, eine weitere Radikalisierung der Ereignisse aber ablehnte. Nach dem Tod seines Vaters Prinz Francisco im Jahr 1720 wurde Johann Franz als nächster Verwandter Maximilians II. zu dessen Erben designiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der revolutionären Ereignisse des Jahres 1721 - der Absetzung Danadiers II. und des Aufstandes der radikalen Republikaner gegen die Ständeherrschaft – stellte sich Johann Franz gegen die radikalen Republikaner unter Führung von [[Simón Bernord]] und war als Heerführer an der Belagerung [[Semest]]s im Herbst 1721 beteiligt. Als deutlich wurde, dass eine friedliche Einigung mit dem im Exil befindlichen Bruder Danadiers II. Herzog [[Philipp Karl von Viça]] an dessen Weigerung scheitern würde, das ständische Kondominium zu akzeptieren, rückte Johann Franz in eine Schlüsselstellung und erhielt den Oberbefehl über das Ständeheer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzregentschaft ===&lt;br /&gt;
Während noch verhandelt wurde, rückte Philipp Karl mit einem Heer in Nordostsagradien ein. Nach seinem Sieg in der [[Schlacht bei Canar]] gelang es Johann Franz, die Philippkarlisten empfindlich zu schlagen und zurückzudrängen. Nach seinem Sieg über die Philippkarlisten wurde Johann Franz von den Generalständen zum ''Prinzregenten'' der Republik ernannt, womit Johann Franz an die Spitze des Staatswesens trat und eine königsähnliche Position einnahm. In den folgenden Jahren regierte er den Staat gemeinsam mit dem ''Staatsrat'' der Generalstände. Die Philippkarlistenkriege konnten schließlich 1725 beendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1725 starb Johanns Onkel [[Maximilian II. von Cuentez]] und Johann III. Franz erbte die cuentesische Fürstenwürde, die er feierlich entgegennahm. Seine Stellung im Reich stärkte Johann Franz zusätzlich durch die 1727 vollzogene Trauung mit [[Maria I. Luise|Maria Luisa von Sagradien]], einer Tochter König [[Danadier II.|Danadiers II.]]. Die Ehe war Teil des Programms, das durch die Bürgerkriege gespaltene Land zu einen und eine symbolische Aussöhnung zwischen Royalisten und Ständischen zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr zum Königtum und Mitregentschaft ===&lt;br /&gt;
Erfolgreicher Höhepunkt dieser Aussöhnungspolitik war die offizielle Rückkehr zur Monarchie, die am 6. Januar 1730 mit der Krönung seiner Frau [[Maria I.]] zur sagradischen Königin erreicht wurde. Zuvor hatten Maria wie auch ihr Ehemann einen Eid auf die [[Codices Magni]] leisten müssen. Damit hatte das Königreich Sagradien nach neunjährigem Intermezzo wieder ein Herrscherpaar, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann und María regierten in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie. Johann, der landesweit als ''Prinzregent'' bekannt war, erhielt nun den Titel eines Königs und Mitregenten seiner Frau, erhielt aber keine eigenen Thronrechte. Dennoch behielt er de facto seine Position als wichtigster Machthaber, auch wenn er seine Macht mit den Ständen teilen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch brach das Paar mit dem lange gepflegten Frankreich-Bündnis der späten Santori-Valier und orientierte sich zunehmend am liberalen England sowie an Österreich. Bis 1735 mussten Johann Franz und Maria immer wieder von Frankreich aus organisierte Aufstände der loyalistischen [[Philippkarlisten]] zurückschlagen. 1736 schloss Sagradien mit Micolinien den [[Vertrag von Diegue]], in dem er zahlreiche Grenzkonflikte niederlegte. Im Innern förderten Joán Francisco und María Sagradiens Kultur, Wissenschaft und Handel. Johann gilt zudem als erster aufgeklärter Monarch Sagradiens. Er war begeistert von den Ideen der französischen Aufklärer und ein großer Anhänger von [[Santiago Calles]]. Zudem berief er einige Gelehrte an seinen Hof in Semest. Sein aufgeklärter Regierungsstil und sein Versuch, Sagradien durch Reformen zu modernisieren, führten mehrmals zu Spannungen mit der katholischen Kirche, die um ihre Machtstellung im Königreich fürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann herrschte in Cuentez als de jure souveräner Fürst in der Blutslinie, in Semest jedoch „nur“ als Mann seiner Ehefrau (''de iure uxoris''), welche die legitimen Thronrechte hielt. Damit war Johann seiner Ehefrau in Cuentez theoretisch voran- und in Semest untergestellt. Jedoch waren beide in der Theorie gleichberechtigte Herrscher und es blieb zu Lebzeiten der beiden umstritten, in wiefern sich die Herrschaft Johanns in Sagradien auf das Erbrecht seiner Frau oder auf die Wahl der Stände gründete, die in freiem Entschluss Johanns als neuen König erwählt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Offen blieb im Reich auch die Nachfolgefrage, nachdem der einzige Sohn und Thronfolger Johann Manuel 1734 gestorben war. Daher erließ Johann Franz in Konsens mit den Ständen eine neue Nachfolgeregelung, welche die Codices Magni ergänzte. Darin versuchte Johann, die dynastische Nachfolge seiner einzig verbliebenen Tochter [[Maria II. Franziska|Dona María Francisca]] zu bestätigen, musste aber den Ständen ein Mitspracherecht einräumen. Gemäß der neuen Nachfolgeordnung aus dem Jahr 1738 wurde die dreizehnjährige María Francisca - bereits zuvor zur Thronfolgerin in Cuentez proklamiert, nun als Thronfolgerin auch der sagradischen Krone bestätigt und erhielt den Titel einer [[Prinz von Sarmay|Prinzessin von Sarmay]]. Jedoch sollten die Stände nun auch bei der Wahl ihres Gatten, des zukünftigen Königs, ein Mitspracherecht erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1745 starb Johann Franz im Alter von 47 Jahren an einem Reitunfall. Seine schwangere Frau [[Maria I.]] brachte wenige Monate später mit [[David II.|David Johann]] einen Sohn und Thronfolger zur Welt. Als Maria I. 1748 starb, folgte ihr der erst dreijährige Sohn als [[David II.]] auf den Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Cuentez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_der_Schweigsame&amp;diff=25072</id>
		<title>Philipp der Schweigsame</title>
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		<updated>2015-12-11T17:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III. [[Herzog von Scantia]] [[Herzog von Lojandía|und Lojandía]]''' (1242-1255) und als '''Philipp I.''' '''[[König von Perucía]]''' (1250-1275). Er war der Vater des [[König von Sagradien|sagradischen Königs]] [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] und zog 1250 mit einem vereinigten sagradischen Heer nach Perucia, schlug die Truppen Richard I. und Renarts von Soria und bestieg schließlich in Alessa als Philipp I. den peruzinischen Thron. Unmittelbar danach heiratete Philipp Prinzessin Johanna von Sagradien, die Tochter Philipp Hermes', um das Bündnis mit Sagradien zu besiegeln. Gleichzeitig nachm der König Philipps Nichte und Patentochter Marka von Viça zur Frau. Für seine Unterstützung im Thronkonflikt musste Philipp dem sagradischen König nciht nur für seine Besitztümer in Scantia, sondern auch für sein neu gewonnenes Königreich die Lehnstreue versprechen, wodurch der Grundstein gelegt wurde für die spätere sagradisch-peruzinische Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 konnte Philipp in der [[Schlacht von Porinéi]] die Heere Renart von Sorias endgültig besiegen und seine Herrschaft damit endgültig etablieren. Das Herzogtum Scantia gab er an seinen Bruder [[Johann der Blinde|Johann den Blinden]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Allianz Philipps mit dem sagradischen König Philipp Hermes, auch als ''Bund der Philippe'' bekannt, legte den Grundstein für das spätere Königtum des Hauses Redanior. Aus der Ehe mit Johanna von Sagradien ging 1253 mit [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] ein junge hervor, 1255, 1261 und 1268 folgten mit [[Robert von Sagradien]], [[Jakob II. der Bischof|Jakob]] und [[Johann von Gerón]] drei weitere männliche Nachkommen, die alle noch eine bedeutende Rolle in der sagradischen Königsgeschichte einnehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Philipp Hermes' nach dem Tod Don Gabriels 1259 einzig verbliebener Sohn und präsumptiver Nachfolger [[Philipp V. der Kluge|Philipp der Kluge]] selbst keinen Sohn hatte und aufgrund einer Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Nachkommen, suchte dieser bereits vor seiner Thronbesteigung 1261 nach einem möglichen Erben. Philipp dem Schweigsamen gelang es schließlich, seinen ältesten Sohn Martin Felix ins Spiel zu bringen, der immerhin ein Neffe des Königs und ein Enkel Philipp Hermes' war. Nachdem er bereits 1260 den gerade siebenjährigen Martin Felix mit seiner eigenen einzigen Tochter Isabela (*1257) verlobt hatte, adoptierte er seinen designierten Schwiegersohn und machte ihn gemeinsam mit seiner Tochter zum Präsumptiverben. Die [[Cortes von Belaçon]] bestätigten die Nachfolgeregelung 1253. 1262 heirateten die beiden Königskinder im Alter von neun bzw. fünf Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. 1264 wurde der elfjährige Martin Felix als [[Martin IV.]] tatsächlich gemeinsam mit seiner Frau [[Isabella I.]] zum König erhoben. Für den Knaben und seine Frau übernahm nun Philipp der Schweigsame selbst die Regentschaft, der sie aufgrund seines ausländischen Königtums jedoch nominell mit seiner Frau Johanna teilte. Tatsächlich war es aber Philipp der Schweigsame, der in den Folgejahren als Regent die Geschicke des Landes lenkte und die Königreiche Perucía und Sagradien damit de facto bereits vereinigte. Auch nach dem Tod Isabellas 1269 und der nominellen Regierungsübernahme Martins IV. in Sagradien 1270 stand dieser unter dem Einfluss seines Vaters, der 1272 auch die Ehe seines Sohnes mit Katharina von Micolinien arrangierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Philipp der Schweigsame 1275 starb, folgte ihm sein Sohn Martin Felix auch in Perucía auf den Thron, wodurch die Königtümer von Sagradien und Perucía auch offiziell vereinigt wurden. Unter Philipp dem Schweigsamen und seinen drei Söhnen [[Martin IV. Felix]] (1264-1289), [[Robert von Sagradien]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] (1301-1320), die allesamt König wurden, erreichte die sagradische Monarchie ihre größte territoriale Ausdehnung, ehe Philipps Enkel [[Sergi I.]] 1321 die sagradisch-peruzinische mit der micolinischen Krone vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_von_Tesqu%C3%A9_(Regent)&amp;diff=25071</id>
		<title>Johann von Tesqué (Regent)</title>
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		<updated>2015-12-11T17:00:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Don Joán de Tesqué''' (*1007, †1072) war ein bedeutender Angehöriger des [[Sagradien|sagradischen]] Könighauses der [[Rodrigiden]] und 1042-1052 Regent von Sagradien. Er war der jüngere Bruder König [[Philipp III.|Philipps III.]] und Onkel der Könige [[Roderich III. der Kurze]] und [[Martin III. der Fromme]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Joán de Tesqué wurde im Jahr 1007 als jüngerer Sohn des sagradischen Königs [[Philipp II. der Katholische]] und der Johanna von Micolinien geboren. Als sein älterer Bruder [[Philipp III.]] 1019 den Thron bestieg, war Don Joán 12 Jahre alt.  Don Joán heiratete in erster Ehe Arriga von Lemez, die Ehe blieb jedoch kinderlos. Nach ihrem Tod war Joán in zweiter Ehe mit Ana von Tesqué verheirat, der Tochter des Grafen von Tesqué. Nach dem Tod seines Schwiegervaters wurde Joán selbst mit der Grafschaft Tesqué belehnt und stieg damit zu einem der mächtigsten Vasallen seines Bruders auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1042 verstarb Joáns Bruder der König und dessen neunjähriger Sohn [[Roderich III. der Kurze|Rodrigo]] übernahm den Thron seines Vaters. Für den Knaben übernahm nun sein Onkel Don Joán als nächster männlicher Verwandter die Regentschaft. Don Joán betrieb vor allem eine Politik, die auf die Machtsicherung seiner eigenen Nachkommenschaft gerichtet war. So arrangierte er 1052 eine Ehe zwischen dem jungen König und seiner eigenen Tochter Eleonore von Tesqué, aus der jedoch nicht wie erhofft ein männlicher Thronfolger hervorging. Da König Roderich jedoch von Krankheiten geplagt war, erhoffte sich Don Joán nun die Nachfolge seines eigenen Sohnes [[Philipp von Tesqué]] (*1042) auf dem sagradischen Thron durchsetzen zu können. Es kam in der Folge zu ständigen Konflikten zwischen dem König und seinem machtstrebenden Onkel und Schwiegervater. Don Joán verbündete sich bald mit dem jungen Herzog von Scantia [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]] gegen den schwachen König. 1065 gelang es Joán, den schwachen König Rodrigo im skantischen [[Castel Montero]] festzusetzen, woraufhin Roderich der Lange von Scantia jedoch die Seiten wechselte und den König befreite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es zur Acht gegen Don Joán, der seiner Lehen beraubt und für vogelfrei erklärt wurde. Joán musste in der Folge nach [[Micolinien]] fliehen, ehe Roderich der Lange eine Versöhnung Joáns mit dem König organisieren konnte. Die Acht gegen Don Joán wurde aufgehoben und dieser gab im Gegenzug sein Herzogtum an seinen Sohn Philipp ab. Der Friede zwischen Don Joán und König Roderich hielt jedoch nicht lange. Bereits im Folgejahr 1069 kam es zum erneuten Streit Roderichs mit Don Joán, der seinen erbenlos gebliebenen Neffen schließlich in einer neuerlichen Verschwörung gefangen nahm und erschlug. Unmittelbar darauf rief er seinen Sohn Philipp von Tesqué zum neuen König aus und überging damit die legitimen Thronansprüche seines anderen Neffen [[Martin III. der Fromme|Martin dem Frommen]], dem Bruder Roderichs, der nun von der anti-teskitischen Hofpartei zum König erhoben wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der folgenden Auseinandersetzung Martins des Frommen und Philipps von Tesqué konnte sich der legitime Martin schließlich durchsetzen. Nachdem Philipp von Tesqué schwer erkrankt war, kam es zum Friedensschluss Martins des Frommen mit der Tesqué-Partei. Es gelang Don Joán in der Folge, erheblichen Einfluss auf den König zu gewinnen, der sich sehr viel mehr für das geistliche Leben interessierte. Während sich der König weitgehend in Klöster zurückzog und das Leben eines Geistlichen führte, bestimmte Joán erneut die Politik des Reiches. Dies änderte sich jedoch mit dem wachsenden Einfluss des Erzbischofs von Martinez [[António de Nera]], der sich zum Erzfeind Don Joáns entwickelte, als enger Vertrauter des Königs diesen 1071 zur Ehe mit Katharina von Frankreich drängte und dazu brachte, seinen Onkel endgültig zu entmachten. Da Joáns eigener Sohn Philipp von Tesqué bereits 1070 gestorben war, hatte sich auch die Machtstellung Joáns am Hof deutlich verschlechtert. Ein Versuch Don Joáns, die Macht des Erzbischofs zu brechen, führte schließlich zu seiner eigenen Verhaftung. Nera setzte durch, dass Don Joán als Königsmörder angeklagt und schließlich im Jahr 1072 hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Joán de Tesqué gilt als einer der mächtigsten Männer des 11. Jahrhunderts, der aber wesentlich dazu beitrug, die Macht und Autorität der sagradischen Könige aus der Dynastie der Rodrigiden nachhaltig zu beschädigen. Lange Zeit wurde er von sagradischen Historikern als Inbegriff des kühlen und machthungrigen Intriganten gesehen. Erst die neuere Forschung machte auch positiv auf die Versuche Joáns aufmerksam, dem schwindenden Einfluss der als schwach emfpundenen späten Rodrigiden auf dem Thron entgegenzuwirken und eine die Zentralmacht zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Philipp Emilian</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp Emilian von Sagradien, Herzog von Ostino''' (*1813; †1871), sagr. ''Filipe-Emilián Duca d'Ostino'') war ein Prinz aus dem sagradischen Königshaus [[Haus Vienne|Vienne]]. Er war von 1865 bis zu seinem Tod für seinen erkrankten Bruder [[Lucien I.|Luciens I.]] Prinzregent des Königreichs. Unter seiner Regentschaft erlebte die sogenannte ''Liberale Ära'' der [[Geschichte Sagradiens]] einen Höhepunkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Ehe ====&lt;br /&gt;
Prinz Philipp Emilian von Vienne und Bragança war der zweitälteste Sohn des sagradischen Königs [[Emil I. Johann]] und seiner Frau Maria von Portugal. Sein älterer Bruder war [[Lucien I.|Karl Lucien]], sein jüngerer Bruder Prinz [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz von Sagradien]]. Nachdem sein Vater [[Emil I. Johann]] den Thron im Jahr 1829 bestiegen hatte, wurde Philipp Emilian mit dem Titel eines [[Herzog von Ostino|Herzogs von Ostino]] ausgestattet. Er heiratete die französische Prinzessin [[Madeleine d'Orléans]], eine Tochter König Louis-Philippes. Aus der Ehe gingen jedoch keine Kinder hervor. Stattdessen war Philipp Emilians wahrscheinlich homosexuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berater und Regent seines Bruders ====&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] und der Thronbesteigung seines Bruders [[Lucien I.]] fungierte Philipp Emilian als wichtiger Berater seines Bruders. Politisch liberal eingestellt, protegierte er den Kronzkanzler [[Jacquel de Montevil]], dessen Regierung die sogenannte ''Liberale Ära'' der 1850er und 1860er Jahre prägte. Aufgrund der sich schleichend vollziehenden Krankheit seines Bruders übertrug dieser zunehmend repräsentative, aber auch politische Aufgaben an seinen Bruder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1865 übernahm Philipp Emilian offiziell die Regentschaft für seinen kranken Bruder. In dieser Funktion musste er sich der Machtansprüche seines Neffen und Präsumptiverben [[Philipp VIII.|Luis Filipe von Viça]] erwehren, des Sohns seines verstorbenen Bruders [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] erwehren, der von der konservativen Partei unterstützt wurde. In dieser Zeit kam es auch zu mehreren geplanten oder erfolglos ausgeführten Mordanschlägen auf den Prinzregenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod ====&lt;br /&gt;
Philipp Emilian starb im Jahr 1871 im Alter von 58 Jahren überraschend an einer Herzschwäche. Sein kranker älterer Bruder König [[Lucien I.|Lucien]] überlebte ihn damit um zwei Jahre. Nach Philipp Emilians Tod übernahm sein Neffe [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] die Regentschaft, der einen streng konservativen Kurs einleitete und die ''Liberale Ära'' in Sagradien beendete. Nach dem Tod Luciens folgte ihm Luis Filipe 1873 als [[Philipp VIII.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Philipp Emilian</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp Emilian von Sagradien, Herzog von Ostino''' (*1813; †1871), sagr. ''Filipe-Emilián Duca d'Ostino'') war ein Prinz aus dem sagradischen Königshaus [[Haus Vienne|Vienne]]. Er war von 1865 bis zu seinem Tod für seinen erkrankten Bruder [[Lucien I.|Luciens I.]] Prinzregent des Königreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Ehe ====&lt;br /&gt;
Prinz Philipp Emilian von Vienne und Bragança war der zweitälteste Sohn des sagradischen Königs [[Emil I. Johann]] und seiner Frau Maria von Portugal. Sein älterer Bruder war [[Lucien I.|Karl Lucien]], sein jüngerer Bruder Prinz [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz von Sagradien]]. Nachdem sein Vater [[Emil I. Johann]] den Thron im Jahr 1829 bestiegen hatte, wurde Philipp Emilian mit dem Titel eines [[Herzog von Ostino|Herzogs von Ostino]] ausgestattet. Er heiratete die französische Prinzessin [[Madeleine d'Orléans]], eine Tochter König Louis-Philippes. Aus der Ehe gingen jedoch keine Kinder hervor. Stattdessen war Philipp Emilians wahrscheinlich homosexuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berater und Regent seines Bruders ====&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] und der Thronbesteigung seines Bruders [[Lucien I.]] fungierte Philipp Emilian als wichtiger Berater seines Bruders. Politisch liberal eingestellt, protegierte er den Kronzkanzler [[Jacquel de Montevil]], dessen Regierung die sogenannte ''Liberale Ära'' der 1850er und 1860er Jahre prägte. Aufgrund der sich schleichend vollziehenden Krankheit seines Bruders übertrug dieser zunehmend repräsentative, aber auch politische Aufgaben an seinen Bruder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1865 übernahm Philipp Emilian offiziell die Regentschaft für seinen kranken Bruder. In dieser Funktion musste er sich der Machtansprüche seines Neffen und Präsumptiverben [[Philipp VIII.|Luis Filipe von Viça]] erwehren, des Sohns seines verstorbenen Bruders [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] erwehren, der von der konservativen Partei unterstützt wurde. In dieser Zeit kam es auch zu mehreren geplanten oder erfolglos ausgeführten Mordanschlägen auf den Prinzregenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod ====&lt;br /&gt;
Philipp Emilian starb im Jahr 1871 im Alter von 58 Jahren überraschend an einer Herzschwäche. Sein kranker älterer Bruder König [[Lucien I.|Lucien]] überlebte ihn damit um zwei Jahre. Nach Philipp Emilians Tod übernahm sein Neffe [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] die Regentschaft, der einen streng konservativen Kurs einleitete und die ''Liberale Ära'' in Sagradien beendete. Nach dem Tod Luciens folgte ihm Luis Filipe 1873 als [[Philipp VIII.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prinz '''Philipp Emilian von Sagradien, Herzog von Ostino''' (*1813; †1871), sagr. ''Filipe-Emilián Duca d'Ostino'') war ein Prinz aus dem sagradischen Königshaus [[Haus Vienne|Vienne]]. Er war von 1865 bis zu seinem Tod für seinen erkrankten Bruder [[Lucien I.|Luciens I.]] Prinzregent des Königreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Ehe ====&lt;br /&gt;
Prinz Philipp Emilian von Vienne und Bragança war der zweitälteste Sohn des sagradischen Königs [[Emil I. Johann]] und seiner Frau Maria von Portugal. Sein älterer Bruder war [[Lucien I.|Karl Lucien]], sein jüngerer Bruder Prinz [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz von Sagradien]]. Nachdem sein Vater [[Emil I. Johann]] den Thron im Jahr 1829 bestiegen hatte, wurde Philipp Emilian mit dem Titel eines [[Herzog von Ostino|Herzogs von Ostino]] ausgestattet. Er heiratete die französische Prinzessin [[Madeleine d'Orléans]], eine Tochter König Louis-Philippes. Aus der Ehe gingen jedoch keine Kinder hervor. Stattdessen war Philipp Emilians wahrscheinlich homosexuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berater und Regent seines Bruders ====&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] und der Thronbesteigung seines Bruders [[Lucien I.]] fungierte Philipp Emilian als wichtiger Berater seines Bruders. Politisch liberal eingestellt, protegierte er den Kronzkanzler [[Jacquel de Montevil]], dessen Regierung die sogenannte ''Liberale Ära'' der 1850er und 1860er Jahre prägte. Aufgrund der sich schleichend vollziehenden Krankheit seines Bruders übertrug dieser zunehmend repräsentative, aber auch politische Aufgaben an seinen Bruder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1865 übernahm Philipp Emilian offiziell die Regentschaft für seinen kranken Bruder. In dieser Funktion musste er sich der Machtansprüche seines Neffen und Präsumptiverben [[Philipp VIII.|Luis Filipe von Viça]] erwehren, des Sohns seines verstorbenen Bruders [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] erwehren, der von der konservativen Partei unterstützt wurde. In dieser Zeit kam es auch zu mehreren geplanten oder erfolglos ausgeführten Mordanschlägen auf den Prinzregenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod ====&lt;br /&gt;
Philipp Emilian starb im Jahr 1871 im Alter von 58 Jahren überraschend an einer Herzschwäche. Sein kranker älterer Bruder König [[Lucien I.|Lucien]] überlebte ihn damit um zwei Jahre. Nach Philipp Emilians Tod übernahm sein Neffe [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] die Regentschaft, der einen streng konservativen Kurs einleitete und die ''Liberale Ära'' in Sagradien beendete. Nach dem Tod Luciens folgte ihm Luis Filipe 1873 als [[Philipp VIII.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
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		<title>Philipp Emilian</title>
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		<updated>2015-12-11T16:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp Emilian von Sagradien, Herzog von Ostino''' (*1813; †1871), sagr. ''Filipe-Emilián Duca d'Ostino'') war ein Prinz aus dem sagradischen Königshaus [[Haus Vienne|Vienne]]. Er war von 1865 bis zu seinem Tod für seinen erkrankten Bruder [[Lucien I.|Luciens I.]] Prinzregent des Königreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Ehe ====&lt;br /&gt;
Prinz Philipp Emilian von Vienne und Bragança war der zweitälteste Sohn des sagradischen Königs [[Emil I. Johann]] und seiner Frau Maria von Portugal. Sein älterer Bruder war [[Lucien I.|Karl Lucien]], sein jüngerer Bruder Prinz [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz von Sagradien]]. Nachdem sein Vater [[Emil I. Johann]] den Thron im Jahr 1829 bestiegen hatte, wurde Philipp Emilian mit dem Titel eines [[Herzog von Ostino|Herzogs von Ostino]] ausgestattet. Er heiratete die französische Prinzessin [[Madeleine d'Orléans]], eine Tochter König Louis-Philippes. Aus der Ehe gingen jedoch keine Kinder hervor. Stattdessen war Philipp Emilians wahrscheinlich homosexuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berater und Regent seines Bruders ====&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] und der Thronbesteigung seines Bruders [[Lucien I.]] fungierte Philipp Emilian als wichtiger Berater seines Bruders. Politisch liberal eingestellt, protegierte er den Kronzkanzler [[Jacquel de Montevil]], dessen Regierung die sogenannte ''Liberale Ära'' der 1850er und 1860er Jahre prägte. Aufgrund der sich schleichend vollziehenden Krankheit seines Bruders übertrug dieser zunehmend repräsentative, aber auch politische Aufgaben an seinen Bruder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1865 übernahm Philipp Emilian offiziell die Regentschaft für seinen kranken Bruder. In dieser Funktion musste er sich der Machtansprüche seines Neffen und Präsumptiverben [[Philipp VIII.|Luis Filipe von Viça]] erwehren, des Sohns seines verstorbenen Bruders [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] erwehren, der von der konservativen Partei unterstützt wurde. In dieser Zeit kam es auch zu mehreren geplanten oder erfolglos ausgeführten Mordanschlägen auf den Prinzregenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod ====&lt;br /&gt;
Philipp Emilian starb im Jahr 1871 im Alter von 58 Jahren überraschend an einer Herzschwäche. Sein kranker älterer Bruder König [[Lucien I.|Lucien]] überlebte ihn damit um zwei Jahre. Nach Philipp Emilians Tod übernahm sein Neffe [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] die Regentschaft, der einen streng konservativen Kurs einleitete und die ''Liberale Ära'' in Sagradien beendete. Nach dem Tod Luciens folgte ihm Luis Filipe 1873 als [[Philipp VIII.]] auf dem Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luci%C3%A9n_I.&amp;diff=25066</id>
		<title>Lucién I.</title>
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		<updated>2015-12-11T16:54:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lucién I.''' (von Sagradien) (deutsch seltener auch ''Lukian I.'', *1809; †1873) war [[König von Sagradien]] (1849-1873). Er kam nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] auf den Thron und setzte sich durch liberale Reformen von diesem ab. Im Alter erkrankte der König schwer und stand seit 1865 unter Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]] und nach dessen Tod 1871 unter der seines Neffen und Thronfolgers [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]. Die Regierungszeit Luciéns ist geprägt vom liberalen Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] und wird auch als &amp;quot;[[Era Liberal]]&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Zeit als Kronprinz ===&lt;br /&gt;
Carles Lucién de Viena wurde 1809 als Sohn von Emilio Joán Herzog von Viena und dessen erster Frau Wilhelmine von Preußen im [[Micolinien|micolinischen]] Exil in [[Servette]] geboren. Nach der Restauration des Jahres 1813 kehrte Lucién nach Sagradien zurück. Nach der [[Novemberrevolution]] von 1817 und der erzwungenen Abdankung [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]] wurde sein Onkel [[Joseph Ludwig II.]] zum sagradischen König erhoben und Lucién stieg in den engeren Kreis der königlichen Prinzen auf. In seiner Jugend verbrachte Lucién lange Jahre im Frankreich der Restaurationszeit sowie in England, wo er das parlamentarische Regierungssystem kennen lernte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod des Thronfolgers [[Philipp Albert von Sagradien]] 1825 machte Luciéns Vater Emilio Joán [[Herzog von Viça]] zum neuen Thronfolger, der nach dem Tod Joseph Ludwigs II. 1829 den Thron bestieg. Lucién wurde nun selbst Thronfolger und erhielt den traditionellen Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Sein Vater regierte in der Folge zunehmend reaktionär und restaurierte das absolutistische Königtum, indem er 1832 die Novemberverfassung von 1817 aussetzte. Zur Zeit der Hungersnöte 1846/1847 sorgte Lucién persönlich für Notmaßnahmen und erwarb sich große Beliebtheit im Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aprilrevolte 1848 ===&lt;br /&gt;
Unter dem Kronkanzler [[Fernando Conte de Lesta]] erlebte Sagradien in den Vierziger Jahren die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot;, die schließlich in der [[Aprilrevolte]] von 1848 gipfelte, in der Lucién mit dem Rest seiner Familie das Land verlassen musste. Bereits nach kurzer Zeit kehrte Lucién nach Sagradien zurück und versuchte mit seiner Präsenz und dem Versprechen politischer Reformen die Monarchie zu retten. Einen Coup gegen seinen Vater, wie es ihm Liberale verschlugen, lehnte er aber entschieden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater Emil Johann kehrte im Mai ins Land zurück, entließ die Regierung Lesta, lehnte aber weiterreichende liberale Reformen ab. Dies führte zu den [[Winteraufstände 1848/49|Dezemberaufständen von 1848]], in deren Folge Lucién wieder das Land verlassen musste. Noch ehe sein Vater im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes abdankte, nahm Lucién mit der Andeutung politischer Reformen Kontakt mit der Opposition auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn des Königtums ===&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung Emil Johanns in der ersten Januarwoche 1849 kehrte Lucién nach Sagradien zurück und wurde in [[San Docién]] von einer jubelnden Menge in Empfang genommen. In [[Semest]] angekommen, bestieg er als Lucién I. den sagradischen Thron und leitete eine Reihe liberaler Reformen ein, mit dem die Unruhen des Jahres 1848 beendet werden konnten. Er setzte den Liberalen [[Domênco de Gaspart]] als neuen Kronkanzler ein und setzte den Grundstein für die „[[Era Liberal]]“ in der sagradischen Geschichte, welche die [[Emilianische Restauration]] beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1849|Wahlen von 1849]] gingen die liberalen [[Konstitutionalisten]] als knappe Sieger hervor, ehe sie nach einer neuerlichen politischen Krise um die Regierung [[Marcio Verra Losa]] bei den Wahlen von 1855 einen Kantersieg mit einem Stimmenanteil von über 60 Prozent feiern konnten. Mit [[Jacquel de Montevil|Jacquel Lorenzo Montero Graf von Montevil]] ernannte Lucién einen liberalkonservativen Politiker zum Kronkanzler, der der konstitutionalistischen Partei nahestand. Nachdem Montevil 1857 zurückgetreten war, kam es zu einer Spaltung der konstitutionalistischen Partei in einen konservativen und einen linksliberalen Flügel. Das Jahr 1860 brachte für den König gleich mehrere Schicksalsschläge. Wenige Wochen nach dem Tod seines jüngeren Bruders [[Miquel Francès Herzog von Viça|Miquel Francès]], des Herzogs von Viça, wurde Luciéns einziger Sohn und Thronfolger, [[Philipp Prinz von Sarmay]], in Semest Opfer eines Attentats und starb im Alter von nur 21 Jahren. Die Nachfolgerechte gingen damit an seinen Bruder [[Philipp Emilian]] über, der aber ebenfalls keine Kinder hatte, sodass langfristig die Söhne Miquel Francès nachfolgen würden, zu denen der König bis dahin aber kein enges Verhältnis gepflegt hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bretagnekrieg gegen Napoléon III. ===&lt;br /&gt;
Nachdem Sagradien 1859 nach Jahren der Pläne und bilateralen Verhandlungen mit Frankreich mit dem Bau des [[Bretagnekanal]]s auf sagradischer Seite begonnen hatte, ließ Napoleon III. 1860 die Verhandlungen scheitern und wirkte auf eine expansive Lösung hin. Er widerrief die 1855 bereits an Sagradien vergebenen Baurechte auf französischer Seite und erklärte den Kanalbau für ungültig. Als Sagradien sich weigerte, einen Baustopp zu verhängen und den französischen Maximalforderungen zu entsprechen, drohte Frankreich mit einer militärischen Intervention, woraufhin Sagradien die Teilmobilmachung an der Ostküste in Gang setzte. Dies nahm Napoleon III. als Grund zur Kriegserklärung an Sagradien und begann damit den [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (auch Bretagnekrieg) von 1860/61, in dem Frankreich auf die Wiederangliederung des sagradischen Nordostens an Frankreich sowie den Gewinn kolonialer Besitzungen in Mittel- und Südamerika (v.a. [[Guiana]]) hoffte. Inmitten des Kriegs berief Lucién im Frühjahr 1861 Jacquel de Montevil wieder zum Kronkanzler und Außenminister, der den Eintritt Großbritanniens in den Krieg auf sagradischer Seite erreichte. Nach der [[Schlacht von Challón]] im Juli 1861 musste Frankreich im [[Friede von Cavalla]] auf die erhofften Gebietsgewinne verzichten, erhielt aber zusätzliche Nutzungsrechte am Bretagnekanal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierung Montevil, Krankheit und Tod ===&lt;br /&gt;
In der Folge ließ König Lucién seinem leitenden Minister Montevil weitgehend freie Hand in der Staatsregierung und zog sich auf seine Repräsentationspflichten zurück. Als er 1862 schwer erkrankte, nahm er immer seltener an Staatsgeschäften teil und überließ zahlreiche Aufgaben seinem jüngeren Bruder Prinz [[Philipp Emilian]], dem [[Herzog von Óstino]], der im Laufe der Krankheit des Königs immer stärker in die Rolle eines Quasi-Regenten hineinwuchs. Seit 1865 war Lucién gar nicht mehr in der Lage, sein königliches Amt auszuüben, lehnte auf Anraten Montevils aber eine Abdankung zugunsten seines - jedoch selbst kinderlosen - Bruders Philipp Emilians oder seines noch jungen Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]], wie von konservativer Seite gefordert, ab. Stattdessen übertrug er nun auch offiziell die Regentschaft seinem Bruder Philipp Emilian, der als Vertrauter Montevils galt und dessen Regierung auch nach Verlust der parlamentarischen Mehrheit 1865 weiter stützte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Namen Luciéns erließ Prinz Philipp Emilian 1870 eine von Montevil erarbeitete und vom Parlament verabschiedete [[Montevilitische Verfassung|Verfassungsrevision]], die die Rechte des Parlaments deutlich stärkte und in Sagradien den Weg für eine parlamentarische Regierungsweise ebnen sollte. Nach dem Tod Philipp Emilians 1871 folgte ihm sein Neffe [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] als Regent nach. Als Lucién 1873 nach langen Jahren schwerer Krankheit starb, folgte ihm sein Neffe Luis Filipe als König [[Philipp VIII.]], ältester Sohn Miquel Franciscos, auf den Thron. Mit dem Thronwechsel von 1871 endete die Liberale Ära in Sagradien und die Konservative Wende unter Philipp VIII. begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=25065</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=25065"/>
		<updated>2015-12-11T16:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien''' regierten nacheinander die Häuser der [[Rodrigiden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Barungar]] und [[Roderich der Große|Rodrec]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Rodrigiden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Segila]]&lt;br /&gt;
| Don Selle&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Segilas&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Barungar]] (ca.775-822)&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| [[Albreth der Kluge]] (778/79-845)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]] (um 790-817)&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]] (818-858)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths des Klugen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf von Ultramontes]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo/Don Rángulo&lt;br /&gt;
| Enkel Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Helgar]] (843-874, erneut)&lt;br /&gt;
| Don Helguer&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]] (849/50-892)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., Bruder Helgars und Roderichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]] (846-890)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]] (868-898)&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín il Jovén''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Einfältige]] (926-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V.]] (949-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III. der Weise]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III il Sábio&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFE5B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Juvantiden, 1078-1269''')&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I., Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Cliêce-Sacâu&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1187''&lt;br /&gt;
| ''1193''&lt;br /&gt;
| ''[[Jakob von Sagradien|Jakob]] (1155-1193)''&lt;br /&gt;
| ''Don Jâcque''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II. der Stolze]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II il Fiero&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Jüngere]] (1208-1233)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| [[Isabella I.]] (1257-1269)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps V., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Gute]] (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Bô&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergi II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Petíu&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis I., seit 1348 Mitregent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Sergis II., seit 1370 Regent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergis II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergis II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFFFCC&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miquel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergis I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miquel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFB2B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1725-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, gen. ''Santiago''&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Schwester Jakobs IV., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.|Peter]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Piero I&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II., Bruder Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Enkel Jakobs III., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1543''&lt;br /&gt;
| ''1552''&lt;br /&gt;
| ''[[Michael III.|Michael III. von Valier]] (1515-1552), iure uxoris''&lt;br /&gt;
| ''Don Miquel III de Valier''&lt;br /&gt;
| ''Urenkel Jakobs III., Ehemann und Mitregent Johannas''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Jakobs, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Anna von Österreich]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1682-1732)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1685-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]''&lt;br /&gt;
| ''República Vella''&lt;br /&gt;
| ''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1745''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] (1698-1745), Prinzregent/ iure uxoris''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán III Francês de Cuentez''&lt;br /&gt;
| ''[[Fürst von Cuentez]], bis 1730 Prinzregent, seit 1730 Mitregent Marias I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1708-1748)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| [[David II.]] der Kind-König (1745-1753)&lt;br /&gt;
| Don David II il Rei-Infante&lt;br /&gt;
| Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1729-1765)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1754''&lt;br /&gt;
| ''1756''&lt;br /&gt;
| ''[[Anton Raimund von Piacone|Anton II. Raimund]] von Piacone (1698-1770)''&lt;br /&gt;
| ''Don António Ramón''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#E5E5FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1715-1792)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII de Viena&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1740-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1790-1812) &lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Enkel Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regentschaft [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwigs]], ermordet&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] (1795-1842)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Julia Bonaparte''&lt;br /&gt;
| ''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1769-1829)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regent Gabriels IX.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Bruder Joseph Ludwigs II., Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1848''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Francisco Javier de Casigón|Franz I. Xaver]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Francisco Javier''&lt;br /&gt;
| ''Sohn des [[Manuel von Casigón|Grafen von Casigón]], von den [[Manuelisten]] zum König proklamiert''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| [[Lucien I.]] (1809-1873)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.168.165</name></author>
		
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		<title>Lucién I.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lucién I.''' (von Sagradien) (deutsch seltener auch ''Lukian I.'', *1809; †1873) war [[König von Sagradien]] (1849-1873). Er kam nach der Abdankung seines Vaters [[Emil I. Johann]] auf den Thron und setzte sich durch liberale Reformen von diesem ab. Im Alter erkrankte der König schwer und stand seit 1865 unter Regentschaft seines jüngeren Bruders Prinz [[Philipp Emilian]] und nach dessen Tod 1871 unter der seines Neffen und Thronfolgers [[Philipp VIII.|Luis Filipe]]. Die Regierungszeit Luciéns ist geprägt vom liberalen Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] und wird auch als &amp;quot;[[Era Liberal]]&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Zeit als Kronprinz ===&lt;br /&gt;
Carles Lucién de Viena wurde 1809 als Sohn von Emilio Joán Herzog von Viena und dessen erster Frau Wilhelmine von Preußen im [[Micolinien|micolinischen]] Exil in [[Servette]] geboren. Nach der Restauration des Jahres 1813 kehrte Lucién nach Sagradien zurück. Nach der [[Novemberrevolution]] von 1817 und der erzwungenen Abdankung [[Joseph Ludwig I.|Joseph Ludwigs I.]] wurde sein Onkel [[Joseph Ludwig II.]] zum sagradischen König erhoben und Lucién stieg in den engeren Kreis der königlichen Prinzen auf. In seiner Jugend verbrachte Lucién lange Jahre im Frankreich der Restaurationszeit sowie in England, wo er das parlamentarische Regierungssystem kennen lernte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod des Thronfolgers [[Philipp Albert von Sagradien]] 1825 machte Luciéns Vater Emilio Joán [[Herzog von Viça]] zum neuen Thronfolger, der nach dem Tod Joseph Ludwigs II. 1829 den Thron bestieg. Lucién wurde nun selbst Thronfolger und erhielt den traditionellen Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Sein Vater regierte in der Folge zunehmend reaktionär und restaurierte das absolutistische Königtum, indem er 1832 die Novemberverfassung von 1817 aussetzte. Zur Zeit der Hungersnöte 1846/1847 sorgte Lucién persönlich für Notmaßnahmen und erwarb sich große Beliebtheit im Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aprilrevolte 1848 ===&lt;br /&gt;
Unter dem Kronkanzler [[Fernando Conte de Lesta]] erlebte Sagradien in den Vierziger Jahren die &amp;quot;[[Decada del Terror]]&amp;quot;, die schließlich in der [[Aprilrevolte]] von 1848 gipfelte, in der Lucién mit dem Rest seiner Familie das Land verlassen musste. Bereits nach kurzer Zeit kehrte Lucién nach Sagradien zurück und versuchte mit seiner Präsenz und dem Versprechen politischer Reformen die Monarchie zu retten. Einen Coup gegen seinen Vater, wie es ihm Liberale verschlugen, lehnte er aber entschieden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater Emil Johann kehrte im Mai ins Land zurück, entließ die Regierung Lesta, lehnte aber weiterreichende liberale Reformen ab. Dies führte zu den [[Winteraufstände 1848/49|Dezemberaufständen von 1848]], in deren Folge Lucién wieder das Land verlassen musste. Noch ehe sein Vater im Januar 1849 zugunsten seines Sohnes abdankte, nahm Lucién mit der Andeutung politischer Reformen Kontakt mit der Opposition auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn des Königtums ===&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung Emil Johanns in der ersten Januarwoche 1849 kehrte Lucién nach Sagradien zurück und wurde in [[San Docién]] von einer jubelnden Menge in Empfang genommen. In [[Semest]] angekommen, bestieg er als Lucién I. den sagradischen Thron und leitete eine Reihe liberaler Reformen ein, mit dem die Unruhen des Jahres 1848 beendet werden konnten. Er setzte den Liberalen [[Domênco de Gaspart]] als neuen Kronkanzler ein und setzte den Grundstein für die „[[Era Liberal]]“ in der sagradischen Geschichte, welche die [[Emilianische Restauration]] beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1849|Wahlen von 1849]] gingen die liberalen [[Konstitutionalisten]] als knappe Sieger hervor, ehe sie nach einer neuerlichen politischen Krise um die Regierung [[Marcio Verra Losa]] bei den Wahlen von 1855 einen Kantersieg mit einem Stimmenanteil von über 60 Prozent feiern konnten. Mit [[Jacquel de Montevil|Jacquel Lorenzo Montero Graf von Montevil]] ernannte Lucién einen liberalkonservativen Politiker zum Kronkanzler, der der konstitutionalistischen Partei nahestand. Nachdem Montevil 1857 zurückgetreten war, kam es zu einer Spaltung der konstitutionalistischen Partei in einen konservativen und einen linksliberalen Flügel. Das Jahr 1860 brachte für den König gleich mehrere Schicksalsschläge. Wenige Wochen nach dem Tod seines jüngeren Bruders [[Miquel Francisco Herzog von Viça|Miquel Francisco]], des Herzogs von Viça, wurde Luciéns einziger Sohn und Thronfolger, [[Philipp Prinz von Sarmay]], in Semess Opfer eines Attentats und starb im Alter von nur 21 Jahren. Die Nachfolgerechte gingen damit an die Söhne des kürzlich verstorbenen Miquel Francisco über, zu denen der König bis dahin kein enges Verhältnis gepflegt hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bretagnekrieg gegen Napoléon III. ===&lt;br /&gt;
Nachdem Sagradien 1859 nach Jahren der Pläne und bilateralen Verhandlungen mit Frankreich mit dem Bau des [[Bretagnekanal]]s auf sagradischer Seite begonnen hatte, ließ Napoleon III. 1860 die Verhandlungen scheitern und wirkte auf eine expansive Lösung hin. Er widerrief die 1855 bereits an Sagradien vergebenen Baurechte auf französischer Seite und erklärte den Kanalbau für ungültig. Als Sagradien sich weigerte, einen Baustopp zu verhängen und den französischen Maximalforderungen zu entsprechen, drohte Frankreich mit einer militärischen Intervention, woraufhin Sagradien die Teilmobilmachung an der Ostküste in Gang setzte. Dies nahm Napoleon III. als Grund zur Kriegserklärung an Sagradien und begann damit den [[Sagro-Französischer Krieg|Sagro-Französischen Krieg]] (auch Bretagnekrieg) von 1860/61, in dem Frankreich auf die Wiederangliederung des sagradischen Nordostens an Frankreich sowie den Gewinn kolonialer Besitzungen in Mittel- und Südamerika (v.a. [[Guiana]]) hoffte. Inmitten des Kriegs berief Lucién im Frühjahr 1861 Jacquel de Montevil wieder zum Kronkanzler und Außenminister, der den Eintritt Großbritanniens in den Krieg auf sagradischer Seite erreichte. Nach der [[Schlacht von Challón]] im Juli 1861 musste Frankreich im [[Friede von Cavalla]] auf die erhofften Gebietsgewinne verzichten, erhielt aber zusätzliche Nutzungsrechte am Bretagnekanal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierung Montevil, Krankheit und Tod ===&lt;br /&gt;
In der Folge ließ König Lucién seinem leitenden Minister Montevil weitgehend freie Hand in der Staatsregierung und zog sich auf seine Repräsentationspflichten zurück. Als er 1862 schwer erkrankte, nahm er immer seltener an Staatsgeschäften teil und überließ zahlreiche Aufgaben seinem jüngeren Bruder Prinz [[Philipp Emilian]], dem [[Herzog von Óstino]], der im Laufe der Krankheit des Königs immer stärker in die Rolle eines Quasi-Regenten hineinwuchs. Seit 1865 war Lucién gar nicht mehr in der Lage, sein königliches Amt auszuüben, lehnte auf Anraten Montevils aber eine Abdankung zugunsten seines - jedoch selbst kinderlosen - Bruders Philipp Emilians oder seines noch jungen Neffen [[Philipp VIII.|Luis Filipe]], wie von konservativer Seite gefordert, ab. Stattdessen übertrug er nun auch offiziell die Regentschaft seinem Bruder Philipp Emilian, der als Vertrauter Montevils galt und dessen Regierung auch nach Verlust der parlamentarischen Mehrheit 1865 weiter stützte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Namen Luciéns erließ Prinz Philipp Emilian 1870 eine von Montevil erarbeitete und vom Parlament verabschiedete [[Montevilitische Verfassung|Verfassungsrevision]], die die Rechte des Parlaments deutlich stärkte und in Sagradien den Weg für eine parlamentarische Regierungsweise ebnen sollte. Nach dem Tod Philipp Emilians 1871 folgte ihm sein Neffe [[Philipp VIII.|Luis Filipe]] als Regent nach. Als Lucién 1873 nach langen Jahren schwerer Krankheit starb, folgte ihm sein Neffe Luis Filipe als König [[Philipp VIII.]], ältester Sohn Miquel Franciscos, auf den Thron. Mit dem Thronwechsel von 1871 endete die Liberale Ära in Sagradien und die Konservative Wende unter Philipp VIII. begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>König von Mikolinien</title>
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		<updated>2015-12-11T07:04:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.168.165: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Könige von [[Mikolinien]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| H.-Beginn&lt;br /&gt;
| H.-Ende&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFB2B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Syliden]] (bis 804)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 592&lt;br /&gt;
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| [[Antro]]&lt;br /&gt;
| Antro&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Sylius]]&lt;br /&gt;
| Sile&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| 632&lt;br /&gt;
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| 661&lt;br /&gt;
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| [[Franzerich I. der Große]]&lt;br /&gt;
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| [[Loris I.]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| [[Franzerich II. der Kluge]]&lt;br /&gt;
| Francrec II le Prudent&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 757&lt;br /&gt;
| 778&lt;br /&gt;
| [[Lorrivik II. der Barmherzige]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic II le Misericordiose&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 778&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| [[Michael I. von Mikolinien|Michael I.]]&lt;br /&gt;
| Mikaël I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 837&lt;br /&gt;
| [[Franzerich III. der Kurze]]&lt;br /&gt;
| Francrec III le Cort&lt;br /&gt;
| König in [[Montana]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
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| [[Loris II.]]&lt;br /&gt;
| Loris II&lt;br /&gt;
| König in [[Piranía]]&lt;br /&gt;
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| [[Michael II. von Mikolinien|Michael II.]]&lt;br /&gt;
| Mikaël II&lt;br /&gt;
| König in [[Tresterre]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
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| 859&lt;br /&gt;
| [[Lorrivik III.]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic III&lt;br /&gt;
| König in Montana&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 843&lt;br /&gt;
| 899&lt;br /&gt;
| [[Loris III.]]&lt;br /&gt;
| Loris III&lt;br /&gt;
| König in Piranía und (seit 859) in Montana&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 859&lt;br /&gt;
| 873&lt;br /&gt;
| [[Korrent II. von Mikolinien|Korrent II.]]&lt;br /&gt;
| Corrent II&lt;br /&gt;
| König in Tresterre&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 873&lt;br /&gt;
| 909&lt;br /&gt;
| [[Korrent III. von Mikolinien|Korrent III.]]&lt;br /&gt;
| Corrent III&lt;br /&gt;
| König in Tresterre, seit 899 in [[Drei-Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Berrentiden]] (804-989 in Kont)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 804&lt;br /&gt;
| 846&lt;br /&gt;
| [[Berrent I. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 846&lt;br /&gt;
| 894&lt;br /&gt;
| [[Berrent II. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
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| [[Berrent III. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
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| [[Berrent IV. von Kont]]&lt;br /&gt;
| Berrent IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 989&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Muno von Tinagua]]&lt;br /&gt;
| Muno de Tinagua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFE5B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Lonea]] (909-1167)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 909&lt;br /&gt;
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| [[Loris IV.]]&lt;br /&gt;
| Loris IV&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
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| [[Loris V.]]&lt;br /&gt;
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| [[Lorrivik IV.]]&lt;br /&gt;
| Lorrevic IV&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
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| 991&lt;br /&gt;
| [[Joseph I. von Mikolinien|Joseph I.]]&lt;br /&gt;
| Josep I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Joseph II. von Mikolinien|Joseph II.]]&lt;br /&gt;
| Josep II&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 998&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
| [[Ludiga I. der Große]] (980-1049)&lt;br /&gt;
| Ludighe I le Grand&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Achim I.]] (1018-1049)&lt;br /&gt;
| Aquim I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludigs des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1049&lt;br /&gt;
| 1085&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Mikolinien|Johann I.]] (1035-1085)&lt;br /&gt;
| Joann I&lt;br /&gt;
| Neffe Ludigs des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1049''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Karl von Albero]]''&lt;br /&gt;
| ''Charl de Albero''&lt;br /&gt;
| ''Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1049''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Distriqs von Salua]]''&lt;br /&gt;
| ''Distriqs de Sáloa''&lt;br /&gt;
| ''Gegenkönig, Schwager Achims I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1085&lt;br /&gt;
| 1123&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Mikolinien|Johann II.]] (1066-1123)&lt;br /&gt;
| Joann II&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1123&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| [[Michael III. von Mikolinien|Michael III.]] (1118-1167)&lt;br /&gt;
| Mikaël III&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns II., bis 1137 unter Vormundschaft seiner Großmutter [[Margareta von Salua]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style= colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Temp de Sang]] (1167-1214)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1167&lt;br /&gt;
| 1170&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Mikolinien|Karl I.]] (1137-1200)&lt;br /&gt;
| Charl I de Sáloa&lt;br /&gt;
| Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1170&lt;br /&gt;
| 1182&lt;br /&gt;
| [[Loris VI.]]&lt;br /&gt;
| Loris VI&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I., Loneischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mark I.]]&lt;br /&gt;
| Marque I&lt;br /&gt;
| Sohn Loris' VI., Loneischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1182&lt;br /&gt;
| 1200&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Mikolinien|Karl I.]] (1137-1200, erneut)&lt;br /&gt;
| Charl I de Sáloa&lt;br /&gt;
| Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1209&lt;br /&gt;
| 1214&lt;br /&gt;
| [[Joseph III. von Mikolinien|Joseph III.]] (1163-1214)&lt;br /&gt;
| Josep III de Sáloa&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Saloanischer Prätendent&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1210''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Laurentius von Cherest]]''&lt;br /&gt;
| ''Laurenç de Cherest''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFFFCC&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Salua]] (1214-1310)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1214&lt;br /&gt;
| 1217&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Mikolinien|Karl II.]] (1167-1217)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Bruder Josephs III., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1217&lt;br /&gt;
| 1259&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] (1189-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1259&lt;br /&gt;
| 1265&lt;br /&gt;
| [[Richard II. von Mikolinien|Richard II.]] (1220-1265)&lt;br /&gt;
| Richard II&lt;br /&gt;
| Sohn Richards I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1265&lt;br /&gt;
| 1280&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Mikolinien|Karl III.]] (1223-1280)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Bruder Richards II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1280&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Mikolinien|Karl IV.]] (1249-1289)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Karls III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1310&lt;br /&gt;
| [[Roderich I. von Mikolinien|Roderich I.]] (1255-1310)&lt;br /&gt;
| Rodrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls III., Bruder Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1310&lt;br /&gt;
| 1312&lt;br /&gt;
| [[Karoline I. von Mikolinien|Karoline I.]] (1285-1312)&lt;br /&gt;
| Carolina I&lt;br /&gt;
| Tochter Roderichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Redanior|Haus Redanior-Geró]] (1310/15-1386, [[Union von Alagua]] seit 1321)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1310/12&lt;br /&gt;
| 1313&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Mikolinien|Philipp I. von Gerón]] (1284-1313)&lt;br /&gt;
| Filip I de Geró&lt;br /&gt;
| Ehemann Karolines I., Enkel Karls III., bis 1313 Mitkönig seiner Frau, [[König von Perucía]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1313&lt;br /&gt;
| 1315&lt;br /&gt;
| ''Interregnum, Prätendent [[Heinrich von Kont]]''&lt;br /&gt;
| ''Henrique de Conte''&lt;br /&gt;
| ''Herrschaft [[Marguerita von Mikolinien|Margaretes von Mikolinien]]''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1315&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergi I. der Gute|Serge I. der Gute]] (1287-1354)&lt;br /&gt;
| Serge I le Bone&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Enkel Karls III., [[König von Perucía]] und seit 1321 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| ''1321''&lt;br /&gt;
| ''1348''&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Soria]]'' (1305-1348)&lt;br /&gt;
| ''Filip de Sória''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Serges I., Mitkönig in Mikolinien und Perucía''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Serge II. der Kleine]] (1324-1378)&lt;br /&gt;
| Serge II le Petit&lt;br /&gt;
| Sohn Serges I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1386&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel I.]] (1348-1395)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| Sohn Serges II., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFB2B2&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Interea]] (1386-1670)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Interea&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1386&lt;br /&gt;
| 1391&lt;br /&gt;
| [[Karl V. von Mikolinien|Karl V. von Interea]] (1334-1391)&lt;br /&gt;
| Charl V de Interea&lt;br /&gt;
| Urenkel Karls III., Schwager Gabriels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1391&lt;br /&gt;
| 1452&lt;br /&gt;
| [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] (1360-1452)&lt;br /&gt;
| Charl VI&lt;br /&gt;
| Sohn Karls V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1452&lt;br /&gt;
| 1481&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] (1415-1481)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1481&lt;br /&gt;
| 1484&lt;br /&gt;
| [[Johann III. von Mikolinien|Johann III.]] (1426-1484)&lt;br /&gt;
| Joann III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls VI., Bruder Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1484&lt;br /&gt;
| 1501&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Mikolinien|Heinrich II.]] (1459-1501)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1501&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| [[Achim II. von Mikolinien|Achim II.]] (1494-1542)&lt;br /&gt;
| Aquim II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| 1571&lt;br /&gt;
| [[Karl VII. von Mikolinien|Karl VII.]] (1499-1571)&lt;br /&gt;
| Charl VII&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II., Bruder Achims II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1571&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| [[Karl VIII. von Mikolinien|Karl VIII.]] (1557-1578)&lt;br /&gt;
| Charl VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Karls VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Interea-Conte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| [[Albert I. von Mikolinien|Albert I. von Kont]] (1549-1624)&lt;br /&gt;
| Albert I de Conte&lt;br /&gt;
| Urenkel Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1624&lt;br /&gt;
| 1670&lt;br /&gt;
| [[Karl IX. von Mikolinien|Karl IX.]] (1617-1670)&lt;br /&gt;
| Charl IX&lt;br /&gt;
| Enkel Alberts I., bis 1633 unter der Regentschaft seiner Mutter [[María Catarina de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#E5E5FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Albero]] (1670-1909)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Albero&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1670&lt;br /&gt;
| 1686&lt;br /&gt;
| [[Johann IV. von Mikolinien|Johann IV. von Albero]] (1629-1686)&lt;br /&gt;
| Joann IV de Albero&lt;br /&gt;
| Urenkel Alberts I., Neffe Karls IX.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1686&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] (1650-1714)&lt;br /&gt;
| George I&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| 1719&lt;br /&gt;
| [[Georg II. von Mikolinien|Georg II.]] (1704-1719)&lt;br /&gt;
| George II&lt;br /&gt;
| Enkel Georgs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1719&lt;br /&gt;
| 1760&lt;br /&gt;
| [[Karl X. von Mikolinien|Karl X.]] (1707-1760)&lt;br /&gt;
| Charl X&lt;br /&gt;
| Enkel Georgs I., Bruder Georgs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1760&lt;br /&gt;
| 1794&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Mikolinien|Heinrich III.]] (1732-1794)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls X.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1794&lt;br /&gt;
| 1824&lt;br /&gt;
| [[Karl XI. von Mikolinien|Karl XI.]] (1752-1824)&lt;br /&gt;
| Charl XI&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1824&lt;br /&gt;
| 1839&lt;br /&gt;
| [[Franz I. von Mikolinien|Franz I.]] (1785-1839)&lt;br /&gt;
| Francis&lt;br /&gt;
| Sohn Karls XI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1839&lt;br /&gt;
| 1848&lt;br /&gt;
| [[Karoline II. von Mikolinien|Karoline II.]] (1812-1848)&lt;br /&gt;
| Carolina II&lt;br /&gt;
| Tochter Franz' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Albero-Erin&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1839&lt;br /&gt;
| 1852&lt;br /&gt;
| [[Michael IV. von Mikolinien|Michael IV.]] (1799-1852)&lt;br /&gt;
| Mikaël IV&lt;br /&gt;
| Ehemann Karolines II., Urenkel Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Albero-Poléi&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1852&lt;br /&gt;
| 1909&lt;br /&gt;
| [[Luise I. von Mikolinien|Luise I.]] (1835-1909)&lt;br /&gt;
| Luisa I&lt;br /&gt;
| Enkelin Karolines I. und Michaels IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#CAE1FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Albero-Poléi-Battenberg]] (seit 1909)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1909&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| [[Johann V. von Mikolinien|Johann V.]] (1879-1920)&lt;br /&gt;
| Joann V&lt;br /&gt;
| Enkel Luises I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 1948&lt;br /&gt;
| [[Karl XII. von Mikolinien|Karl XII.]] (1886-1957)&lt;br /&gt;
| Charl XII&lt;br /&gt;
| Enkel Luises I., Bruder Johanns V., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1948&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| [[Karl XIII. von Mikolinien|Karl XIII.]] (1912-1973)&lt;br /&gt;
| Charl XIII&lt;br /&gt;
| Sohn Karls XII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| [[Wilhelm I. von Mikolinien|Wilhelm I.]] (1936-1977)&lt;br /&gt;
| Guillemes I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls XIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| [[Michael-Albert I. von Mikolinien|Michael-Albert I.]] (*1939)&lt;br /&gt;
| Mikaël-Albert I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls XIII., Bruder Wilhelms I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Karl Johann von Mikolinien|Karl XIV. Johann]] (*1970)&lt;br /&gt;
| Charl XIV Joann&lt;br /&gt;
| Sohn Michael-Alberts&lt;/div&gt;</summary>
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