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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Naima Benaissa</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:LaiaOrtiz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Naima Benaissa al-Qazir''' (*1980 in [[Ostino]]) ist eine Politikerin der sagradischen [[Verdes|Grünen]] und seit 2013 in der [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung Serrat Cabarell]]  die erste sagradische [[Ministerium für Wohnen und Stadtentwicklung|Ministerin für Wohnen und Stadtentwicklung]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tunesisch-stämmige Benaissa wuchs in ihrer Geburtsstadt [[Ostino]] auf und studierte dort nach dem Abitur Sozial- und Politikwissenschaft. Als Studentin trat sie den sagradischen [[Grüne]]n bei und engagierte sich in zahlreichen Bürgerbewegungen, unter anderem für mehr Toleranz und gegen Studiengebühren. Im Jahr 2005 wurde die damals 25-Jährige erstmals für die Grünen in den [[Regionalrat]] der Region [[Ostinense]] gewählt, wo sie sich vor allem für Sozial- und Schulpolitik kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 2009]] erhielt Benaissa einen Sitz in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Hier fungierte sie als integrationspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Als eine der wenigen Nachwuchspolitikerinnen mit Migrationshintergrund war sie in der Folge auch zunehmend in den Medien zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Linken bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde Benaissa als eine von vier Grünen Ministerin im [[Kabinett Serrat Cabarell]]. Sie steht seitdem dem neu gegründeten [[Ministerium für Wohnen und Stadtentwicklung]] vor. Mit 32 Jahren war sie zudem zum Zeitpunkt ihrer Ernennung die jüngste Ministerin Sagradiens und zudem die erste Ministerin mit arabischen Wurzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Mitglied des Regionalrats der Region [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Ministerin für Wohnen und Stadtentwicklung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Benaissa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Benaissa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Integrationsminister Sagradiens|Benaissa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
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		<title>Kabinett Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2017-05-30T20:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Bild:LenaEndre001a.jpg|120px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Ministerpräsident]]in&amp;lt;br&amp;gt;[[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Halsema0001a.jpg|120px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Außenminister]]in&amp;lt;br&amp;gt;[[María Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Bild:Peillon02a.jpg|120px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Justizminister]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ASUL-Logo.jpg|120px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:Logo-Verdes.jpg|120px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:Radicales-Logo.jpg|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Regierung [[Mercé Serrat Cabarell]]s''' wurde nach dem Sieg der Linksparteien bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] ernannt und löste die konservativ-liberale [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung Luisanto]] ab, die seit 2006 im Amt war. Die linksgerichtete Minderheitsregierung wird von der sozialdemokratischen [[ASUL]] und den sagradischen [[Verdes|Grünen]] sowie der linksliberalen [[Radicales|Radikalen Partei]] gebildet und wird im Parlament bei den meisten Gesetzesvorlagen von der Unterstützung der linken [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kabinett der sozialistischen Regierungschefin [[Mercé Serrat Cabarell]] (ASUL), erste Frau überhaupt in diesem Amt, ist die erste Regierung mit ebenso vielen weiblichen wie männlichen Ministern. Mit [[Naima Benaissa]] (Verdes) gehört der Regierung die erste arabisch-stämmige Ministerin an, mit [[Isabel Mariam Saoni]] (Radicales) sitzt seit November 2014 zudem eine dunkelhäutige Ministerin afrikanischer Abstammung im Kabinett. Dazu kommt mit dem früheren [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Miquel Javier León]] (ASUL) ein bekennend homosexueller Minister am Kabinettstisch, weswegen die Regierung auch als ''Bunte Koalition'' bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Kabinett gehören neben Ministerpräsidentin Serrat Cabarell insgesamt 15 Ressortminister an, davon sieben von der [[ASUL]], vier von den [[Grüne]]n, drei [[Radikale]] und eine Parteilose. Dazu kommt ein sozialdemokratischer [[Delegierter Minister]] ohne Ressort sowie der [[Präsidentschaftsminister]] als Leiter der Regierungskanzlei, den ebenfalls die sozialistische [[ASUL]] stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur konservativ-liberalen [[Kabinett Luisanto III|Vorgängerregierung]] wurden einige Ressorts neu zugeschnitten. Das bisherige [[Ministerium für Regionen, Kommunen und Tourismus]] wurde aufgelöst. Die Zuständigkeiten wurden unter den bestehenden Ressorts aufgeteilt. Das bisherige Ressort für öffentliche Verwaltung wurde als eigenständiges Ministerium aufgelöst und mit dem Innenministerium vereinigt. Neu geschaffen wurde im Gegenzug ein eigenständiges [[Integrationsministerium|Stadt- und Integrationsministerium]]. Die Sozialpolitik wurde teilweise aus dem bisherigen [[Arbeitsministerium]] (nun [[Ministerium für Beschäftigung und Ausbildung]]) ausgegliedert und mit dem [[Familienministerium]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
'''Kabinett Serrat Cabarell''' ([[ASUL]], [[Verdes]], [[Radicales]]), seit Dezember 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40%&amp;quot;|Ressort&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:31%&amp;quot;|Minister/in&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Staatssekretär/in&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Regierung Mercé Serrat Cabarell&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ministerpräsident|Präsidentin des Ministerrats]] &lt;br /&gt;
| [[María Mercé Serrat Cabarell]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1962)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Chabarell]] ([[ASUL]]), Staatssekr.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Sibel Kurtuluş]] ([[ASUL]]), Reg.-Spr.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #558811&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Vizeministerpräsident|Vizepräsidentin des Ministerrats]] und &amp;lt;br&amp;gt; [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]] &lt;br /&gt;
| [[María Nabarro Laval]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1966)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Domênco Grací]] ([[Verdes|V]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Vizeministerpräsident|Vizepräsident des Ministerrats]] und [[Justizminister|Minister der Justiz]] &amp;lt;br&amp;gt; [[Delegierter Minister]] für Migration und Asyl&lt;br /&gt;
| [[Javier Ibarra Rodríguez]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1960)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Radicales|RAD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Finanzminister|Minister für Finanzen und Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Dimas Ferrera]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1947, †2016)&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis Jan 2016)&amp;lt;/small&amp;gt;; &amp;lt;small&amp;gt;Feb-Jul 2014 vertr. v. [[Joán Mendieta Isalde]]&amp;lt;/small&amp;gt;; &amp;lt;br/&amp;gt; [[Germán Esplanat-Santiar]] &amp;lt;small&amp;gt;(ab Jan 2016)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Germán Esplanat-Santiar]] ([[ASUL]]) (bis Jan 2016)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Innenminister|Minister für Inneres und Öffentliche Verwaltung]] &lt;br /&gt;
| [[Miquel Javier León]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1952)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fernando Copado Ferres]] ([[PSA]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Verteidigungsminister|Minister der Verteidigung]] &lt;br /&gt;
| [[Tomás Santangel]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1962)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Handelsminister|Ministerin für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]] &lt;br /&gt;
| [[Marisol Corbier-Armanal]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1955)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Radicales|RAD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #558811&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Verkehrsminister|MinisterIn für Infrastruktur, Transport und Digitalisierung]] &lt;br /&gt;
| [[Domênco Leal Orezar]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1958) (bis Okt. 2016)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luísa Ibarretxe]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1962) (seit Okt. 2016)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #558811&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Umweltminister|Minister für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung]] &lt;br /&gt;
| [[Jorge Károly Estrum]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1954) (bis Jan. 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Sofía Odell Iribarne]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1977) (seit Jan. 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Arbeitsminister|Minister für Beschäfigung und Ausbildung]] &lt;br /&gt;
| [[Gil-Santián Rovira]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1952) (bis Feb 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[David Chabrol]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1975) (seit Feb 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Familienministerium|Ministerin für Solidarität, Jugend, Gleichstellung und Sport]] &lt;br /&gt;
| [[Ana Leonor Voçares]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1973)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit, Prävention und Konsum]] &lt;br /&gt;
| [[Francisca Columes-Joell]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1956)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #558811&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Wohnungsministerium|Ministerin für Wohnen und Stadtentwicklung]]&lt;br /&gt;
| [[Naima Benaissa]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1980)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Erziehungsminister|Ministerin für Erziehung und Wissenschaft]] &lt;br /&gt;
| [[Nadina Kasparov-Sorín]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1961)&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (bis Nov. 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Isabel Mariam Saoni]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1971)&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (seit Nov. 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Radicales|RAD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| rowspan=2 | [[Landwirtschaftsminister|MinisterIn für Ernährung, Landwirtschaft und ländl. Raum]] und [[Delegierte Ministerin|Delegierte/r]] für Regionen und Tourismus &lt;br /&gt;
| [[Leonor Safora-Cabal]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1969)&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(bis Okt. 2016)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #558811&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mariano Rubial]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1975)&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(seit Okt. 2016)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #999999&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Kulturminister|Ministerin für Kultur und Medien]] &lt;br /&gt;
| [[Cristina Teresa Narbón]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1968)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsidentschaftsminister|Minister der Präsidentschaft]] &lt;br /&gt;
| [[Joán Mendieta Isalde]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1963)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Delegierter Minister]] für Internationale Entwicklung &lt;br /&gt;
| [[David Chabrol]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1975) (bis Feb 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Yoann Daniel Legüen]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1979) (seit Feb 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Serrat Cabarell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Francisca_Columes-Joell&amp;diff=35851</id>
		<title>Francisca Columes-Joell</title>
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		<updated>2017-05-30T20:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gontrie9.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Francisca Mariana Columes-Joell''' (*1956) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Sie war bis 2013 Mitglied des Europäischen Parlaments und ist seither sagradische [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit, Prävention und Konsum]] in der [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung Serrat Cabarell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Columes-Joell begann ihre politische Karriere in den frühen 1990er Jahren in den Stadt- und Regionalverbänden der sozialistischen [[ASUL]] in [[Ostino]]. Dort stieg sie 1992 in das wichtige Amt der regionalen Parteikoordinatorin auf und wurde bei den [[Regionalwahlen 1993]] erstmals in den [[Regionalrat]] von [[Ostinense]] gewählt. 1997 übernahm sie dort in der Regionalregierung das Amt einer Beigeordneten Rätin für Erziehung, Frauen und Kultur. Nach den [[Regionalwahlen 2001]] wurde sie Vizepräsidentin des Regionalparlaments. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2004]] wurde Columes-Joell erstmals ins Europäische Parlament in Straßburg und Brüssel gewählt, wo sie der sozialdemokratischen Fraktion angehörte und Mitglied des Wissenschaftsausschusses wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als engagierte Europapolitikerin führte Columes bei der [[Europawahl 2009]] die sozialistische Liste in Sagradien als Spitzenkandidatin an und übernahm anschließend die Funktion einer Vizepräsidentin der PASD-Fraktion im Europaparlament. Zugleich gehörte sie als Mitglied dem Ausschuss für Kultur und Bildung sowie als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie an. 2010 wurde Columes-Joell unter Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] erstmals Mitglied der engeren Parteiführung und Parteisekretärin für Europapolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg der sagradischen Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde Francisca Columes-Joell in der [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung]] von [[Mercé Serrat Cabarell]] zur sagradischen [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit, Prävention und Konsum]] berufen. Ihr Mandat im Europaparlament gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1993-2004: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
* 2004-2013: Mitglied des Europäischen Parlaments &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 1997-2001: Beigeordnete Regionalrätin für Erziehung, Frauen und Kultur in [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
* 2001-2004: Vizepräsidentin des [[Regionalrat]]s von [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit, Prävention und Konsum]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteien ====&lt;br /&gt;
* 1992-1997: Regionale Parteikoordinatorin der [[ASUL]] in der Region [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
* 2009: Spitzenkandidatin der [[ASUL]] bei der [[Europawahl 2009]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: Vizepräsidentin der PASD-Fraktion im Europäischen Parlament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Columes-Joell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Columes-Joell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Erziehungsminister Sagradiens|Columes-Joell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
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		<title>Francisco Valderrano</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Francisco Valderrano Lerroux''' (*1938 in [[Sadoa]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker ([[PPC]]). Der Jahre lange Funktionär der christlichen Gewerkschaft [[CSLC]] repräsentiert innerhalb der konservativen [[Volkspartei]] den christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel. Als solcher war er zunächst 1990-1994 Staatssekretär im [[Arbeitsministerium]] und danach von 1994 bis 1999 sagradischer [[Minister für Gesundheit]]. 2006 bis 2009 amtierte er als [[Arbeitsminister|Minister für Arbeit, Gesundheit und Sozialpolitik]] im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]]. Dazwischen war er von 2002 bis 2006 erster Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer [[Kabinett Luisanto II|Kabinettsumbildung]] im Frühjahr 2009 verzichtete Valderrano aus gesundheitlichen Gründen auf sein Amt als Sozialminister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Staatssekretär im [[Ministerium für Arbeit und Soziales]]&lt;br /&gt;
* 1994-1999: [[Gesundheitsminister|Minister für Gesundheit]] im [[Kabinett Otero III]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Arbeitsminister|Minister für Arbeit, Gesundheit und Sozialpolitik]] im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vizepräsident der Abgeordnetenkammer|Valderrano]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Francisco Valderrano Lerroux''' (*1938 in [[Sadoa]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker ([[PPC]]). Der Jahre lange Funktionär der christlichen Gewerkschaft [[CSLC]] repräsentiert innerhalb der konservativen [[Volkspartei]] den christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel. Als solcher war er zunächst 1990-1994 Staatssekretär im [[Arbeitsministerium]] und danach von 1994 bis 1998 sagradischer [[Minister für Gesundheit]]. 2006 bis 2009 amtierte er als [[Arbeitsminister|Minister für Arbeit, Gesundheit und Sozialpolitik]] im [[Kabinett Luisanto I|Kabinett Luisanto]]. Dazwischen war er von 2002 bis 2006 erster Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer [[Kabinett Luisanto II|Kabinettsumbildung]] im Frühjahr 2009 verzichtete Valderrano aus gesundheitlichen Gründen auf sein Amt als Sozialminister.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Staatssekretär im [[Ministerium für Arbeit und Soziales]]&lt;br /&gt;
* 1994-1999: [[Gesundheitsminister|Minister für Gesundheit]] im [[Kabinett Otero III]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Arbeitsminister|Minister für Arbeit, Gesundheit und Sozialpolitik]] im [[Kabinett Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] und [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Gewerkschafter|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Valderrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vizepräsident der Abgeordnetenkammer|Valderrano]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
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		<title>Lorenzo Dimas Ferrera</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Michel3.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lorenzo Dimas Ferrera''' (*1947 in [[Malesc]], †2016 in [[Semest]]) war ein [[sagradischer]] Politiker ([[ASUL]]). Der Sozialdemokrat war von 1999 bis 2004 sagradischer EU-Kommissar in der Kommission Prodi (zuständig für Binnenmarkt, Steuern und Zollunion) und von 2004 bis 2006 sagradischer [[Minister für Finanzen und Wirtschaft]] im [[Kabinett De la Costa III|Kabinett De la Costa]]. Dieses Amt hat er erneut von Dezember 2013 bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden im Januar 2016 in der [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung]] von [[Mercé Serrat Cabarell]] inne. Wenige Monate später starb Dimas Ferrera an den Folgen eines Herzinfarkts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Beginn der Karriere ===&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Alconía|Alkone]] Dimas Ferrera wuchs in [[Sarmay]] auf und studierte nach seinem Abitur an der Universität von [[Vierna]] Jura und Wirtschaftswissenschaften. Als junger Student beteiligte sich Dimas Ferrera im Sommer 1968 an mehreren Studentenprotesten an seiner Universität. In diesem Zusammenhang kam er auch in Kontakt mit verschiedenen linksgerichteten politischen Gruppen und wurde Mitglied der neomarxistischen [[Democrâcia Crítica]], verließ die Partei aber Mitte der Siebziger Jahre wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Juraexamen trat Dimas Ferrera als Anwalt in eine Semestineer Anwaltskanzlei ein und engagierte sich bei der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]]. Er gehörte zudem zu einem sozialistischen Juristennetzwerk, das sich für eine rechtmäßige Verteidigung der linksterroristischen Attentäter der [[Guarda Rôixa]] einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 zog der damals 33-jährige Dimas Ferrera erstmals für die [[ASUL]] in den Semestiner Stadtrat ein und wurde Mitglied im Vorstand der Semestiner Sozialisten, ehe ihm 1988 von [[António Grande Illega]] die Leitung des Generalsekretariat des [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeisters]] übertragen wurde. 1990 zog Dimas Ferrera erstmals in die sagradischen Abgeordnetenkammer ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ämter in Regierung und Parlamentsfraktion ===&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1990 wurde Dimas Ferrera von Minister [[Luis José López]] zum Staatssekretär im Finanzministerium ernannt, schied nach Ende der Regierung im Jahr 1992 aber wieder aus diesem Amt aus. Bis 1994 gehörte Dimas zudem als Abgeordneter dem Haushaltsausschuss der Parlamentskammer an und gehörte dem Vorstand der Fraktion an. Von 1992 bis 1998 war er zudem Schatzmeister der ASUL. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wurde Lorenzo Dimas Ferrera zum Parlamentarischen Sekretär der sozialistischen Parlamentsgruppe gewählt. In dieser Funktion arbeitete er sehr eng mit dem damaligen Fraktionssprecher [[Julio De la Costa]] zusammen, zu dem er ein Vertrauensverhältnis entwickelte. Gemeinsam mit De la Costa und anderen entwickelte Dimas Ferrera in der Folge das programmatische Konzept für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]] und gehörte zum engsten Kreis von De la Costas Wahlkampfteam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Linken bei der Wahl und der Ernennung De la Costas zum Ministerpräsidenten einer rot-grünen Minderheitsregierung ernannte der neue Premierminister seinen engen Vertrauten Dimas Ferrera zu seinem [[Präsidentschaftsminister|Kabinettschef im Ministerrang]]. Dimas wurde so zum Cheforganisator der Regierungsarbeit, ehe er von De la Costa im Jahr 1999 als EU-Kommissar vorgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EU-Kommissar und Finanzminister ===&lt;br /&gt;
In der Kommission von Romano Prodi war Dimas Ferrera in den folgenden fünf Jahren als Kommissar für den Binnenmarkt, Steuern und Zollunion zuständig. Nach einer Kabinettsumbildung De la Costas im Juli 2004 kehrte Dimas schließlich wieder in die Regierung zurück, wo er von [[Luis José López]] die Leitung des [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen|Finanz- und Wirtschaftsministeriums]] übernahm. Nach diesem Wechsel galt Dimas als politisches Schwergewicht im [[Kabinett De la Costa III|Kabinett De la Costa]] und hielt die Position eines Stellvertretenden Ministerpräsidenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Finanzexperte gehörte Dimas Ferrera auch zum Wahlkampfteam von ASUL-Spitzenkandidat [[Santiago Diaz de Velozo]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]]. Nach der Niederlage der Sozialisten gehört Dimas Ferrera wieder als Vertreter der oppositionellen Linken der [[Abgeordnetenkammer]] an und wurde als möglicher Nachfolger Diaz de Velozos sowie wiederholt als potenzieller Spitzenkandidat der Linken für die [[Parlamentswahl 2013]] gehandelt. Nachdem er jedoch zugunsten [[Mercé Serrat Cabarell]]s auf das Amt des Parteichefs verzichtet hatte, musste er dieser schließlich auch für die Spitzenkandidatur den Vortritt lassen. Als wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher seiner Partei blieb er aber in einer Führungsposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gehört Dimas erneut als [[Finanzminister|Finanz- und Wirtschaftsminister]] der sagradischen Regierung an. Er gilt neben Innenminister [[Miquel Javier León]] als politisches Schwergewicht im [[Kabinett Serrat Cabarell]] und nahm dank seiner Erfahrung auch eine führende Stellung unter den Finanzministern der Europäischen Union ein. Dort setzte sich Dimas Ferrera für eine Umorientierung der europäischen Sparpolitik zugunsten von Wachstumsimpulsen sowie für eine stärkere Regulierung des Finanzmarkts und die Einführung von Eurobonds ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheit und Tod ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2014 wurde bekannt, dass sich der seit jungen Jahren übergewichtige Dimas Ferrera einer Herzoperation unterziehen muss. Es wurde bekannt, dass er Ministerpräsident [[Mercé Serrat Cabarell]] deswegen seinen Rücktritt angeboten hatte, was diese aber ablehnte. Stattdessen wurde dem kranken Finanzminister eine mehrwöchige Pause zugestanden, in der seine Amtsgeschäfte zusammen von Staatssekretär [[Germán Esplanat-Santiar]] sowie [[Präsidentschaftsminister]] [[Joán Mendieta Isalde]] wahrgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach überstandener Operation kehrte Dimas Ferrera im Juli 2014 wieder ins Amt zurück. Nach einem neuerlichen Herzinfarkt verstarb Dimas Ferrera im Mai 2016 im Alter von 69 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen == &lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1988-1990: Generalsekretär im Amt des [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeisters]] von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: Staatssekretär im [[Finanzministerium]]&lt;br /&gt;
* 1-9/1999: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: EU-Kommissar für Binnenmarkt, Steuern und Zollunion in der Kommission Prodi&lt;br /&gt;
* 2004-2006: [[Minister für Wirtschaft und Finanzen]] im [[Kabinett De la Costa III]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett De la Costa III]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Minister für Finanzen und Wirtschaft]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1980-1988: Stadtrat in [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1984-1988: Geschäftsführer der ASUL in [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1992-1998: Schatzmeister der ASUL&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Parlamentarischer Sekretär der [[ASUL]]-Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Dimas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: EU-Kommissar|Dimas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Lorenzo_Dimas&amp;diff=35847</id>
		<title>Lorenzo Dimas</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
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		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2017-05-30T20:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: /* Kabinett Serrat Cabarell */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:LenaEndre001a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1962 in [[Semest]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]] und seit Dezember 2013 [[Ministerpräsident]]in des Landes. Sie war von 2002 bis 2003 sagradische [[Delegierte Ministerin|Ministerin]] für Internationale Entwicklung und danach bis 2006 [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]]. Seit März 2010 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1962 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Santiz in Semest geboren. Ihre Eltern ließen sich früh scheiden, Serrat lebte anschließend bei ihrer Mutter, die aus beruflichen Gründen des öfteren umziehen musste. Erst kurz vor dem Abitur kehrte Mercé Serrat nach Semest zurück, wo sie anschließend an der [[Politikhochschule Semest-Noyar]] Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Bereits als Jugendiche kam Mercé Serrat durch ihre politisch engagierte Mutter in Kontakt mit linken politischen Gruppierungen und Jugendorganisationen und war als Studentin in den frühen Achtziger Jahren für den sozialistischen Hochschulbund [[COSES]] engagiert. Sie beteiligte sich zudem an der Friedensbewegung in Sagradien und trat schließlich der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und arbeitete danach als hauptamtliche Mitarbeiterin des sagradischen Gewerkschaftsbundes [[CSSL]]. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere und Geschenk-Affäre 1996 ==&lt;br /&gt;
Über ihre Arbeit bei der Gewerkschaft und im [[COSES]] schloss Cabarell früh Kontakte mit der politischen Elite Sagradiens. Auf diesem Weg lernte sie auch die Sekretärin der [[Sozialistische Frauen|Sozialistischen Frauen]] [[María Benítez Saforcada]] kennen, die zu einer wesentlichen Förderin Serrats wurde. Auf Empfehlung Benítez Saforcadas hin wurde sie 1987 zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semestina]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes politisches Mandat erhielt Mercé Serrat bei den [[Europawahlen 1989]], bei denen sie für die [[ASUL]] ins Straßburger Parlament gewählt wurde. Dort war sie u.a. im Sozialausschuss vertreten. Seit ihrer Brüsseler und Straßburger Zeit bezeichnet sich Mercé Serrat als überzeugte Anhängerin der Europäischen Integration. In ihre Zeit im EU-Parlament fallen u.a. die wegweisenden Entscheidungen zur Norderweiterung der Union sowie zur Verabschiedung des Maastrichter Vertrags.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1994]] wurde Serrat Cabarell von ASUL-Generalsekretär [[António Grande Illega]] zur Parteisprecherin und damit zum medialen Gesicht der Wahlkampagne der Sozialisten ernannt. Bei den [[Europawahlen 1994]] verzichtete Serrat Cabarell daher auf eine Wiederwahl ins Europäische Parlament und zog stattdessen erstmals für die sagradischen Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] in [[Semest]] ein. Kurz darauf ernannte Parteichef [[António Grande Illega]] die 35-jährige Serrat Cabarell zur Parteikoordinatorin der [[ASUL]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem machte jedoch ein politischer Skandal ein Ende, der den rasanten Aufstieg Serrats im Herbst 1996 einstweilen stoppte. Es kam zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, sich in einem Fall privat mit einem Vertreter der Wirtschaft getroffen und auch Geschenke angenommen zu haben, sie erklärte, dies zu bereuen und die Geschenke zudem unverzüglich zurückgegeben zu haben. Dennoch msuste sie ihren Posten als Parteikoordinatorin räumen. Auch ihr Abgeordnetenmandat gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Ministerin (1999-2006) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre13.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Nach ihrem einstweiligen Rückzug aus der aktiven Politik arbeitete Serrat für die Akademie der Sozialistischen Allianz in [[Semest]] und kümmerte sich wieder verstärkt um die Arbeit in der sozialistischen Frauenorganisation, wo sie als Vorstandsmitglied half, eine Kampagne zugunsten der Gleichbezahlung von Männern und Frauen zu koordinieren. Ein politisches Comeback in der Sozialistischen Allianz feierte Mercé Serrat schließlich auch innerhalb des Frauenverbandes, wo sie 1999 als Nachfolgerin der zur Ministerin ernannten [[Sellesi Renata Barxet]] zur Nationalen Sekretärin gewählt wurde und dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkomitee der Sozialistischen Allianz aufstieg. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals ins Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[António Grande Illega|Grande Illega]] seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gegeben hatte, erklärte Serrat Cabarell öffentlich, sich um das Bürgermeisteramt bewerben zu wollen. Kurz vor der Abstimmung verzichtete sie jedoch überraschend zugunsten des favorisierten [[Miquel Javier León]]. Im Gegenzug schlug dieser sie für den Posten der Parteisekretärin der [[ASUL]] in der Hauptstadt vor, zu der sie anschließend gewählt wurde. Bei der [[Kommunalwahl 2000]] zog Serrat Cabarell schließlich in den Stadtrat von [[Semest]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 2002]] holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ausgewiesene Frauenpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]], wo sie zur [[Delegierte Ministerin|Ministerin ohne Geschäftsbereich]] und Beauftragten für Internationale Zusammenarbeit ernannt wurde. Im Dezember 2003 folgte sie [[Joana Dolores del Pinto]] als sagradische [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] nach. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2006]] schied Serrat Cabarell aus ihrem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalwahl 2008 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semest sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PPC|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre8.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin 2010 ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kandidierte bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Kammerwahlen 2009]] erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semest als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten legte daraufhin fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kündigte sie ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der [[Sinistra Cristiana]] und einem Teil der [[Julio de la Costa|Julista]]s unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der [[Santiago Diaz de Velozo|Velozistas]] zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im März 2010 zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolge in der Opposition (2010-2013) ===&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den eingeleiteten Diskussions- und Orientierungsprozess fortzusetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] führte die Linke eine Trendwende herbei und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen. Auch bei den [[Regionalwahlen 2011]] in [[Escada]], [[Bretânia]] und [[Cuentez]] siegte die Linke und konnte jeweils ihre Stellung als Regierungspartei verteidigen. Auch bei den [[Senatswahlen 2012|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2012]] wurden die Sozialisten stärkste Partei, genauso wie bei den [[Regionalwahlen 2013]], die als Generalprobe für die anstehende [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahl im November]] galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ministerpräsidentschaft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre9a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erfolgen der Linken bei den vorausgegangenen Wahlen wurde Mercé Serrat Cabarell auf dem Parteikongress der [[ASUL]] in [[Vesaey]] im Dezember 2012 ohne Gegenkandidaten zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahlen im Herbst 2013]] gewählt. Ihre in der Vergangenheit als potenzielle Konkurrenten gehandelten Parteifreunde [[Lorenzo Dimas Ferrera]] und [[Miquel Javier León]] sprachen sich im Vorfeld wiederholt für Serrat Cabarell als Spitzenkandidatin aus und wurden schließlich als potenzielle Ministerkandidaten in einem möglichen Kabinett Serrat Cabarell in den Wahlkampf eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahlkampf wurde unter das Motto &amp;quot;Perspectivas per Sagradia&amp;quot; gestellt und ganz auf die populäre Kandidat Mercé Serrat Cabarell gestellt, deren Vorname mit den Schlagworten &amp;quot;Perspectivas&amp;quot; (Perspektiven), &amp;quot;Cânviu&amp;quot; (Wechsel), &amp;quot;Solidaritá&amp;quot; (Solidarität) und &amp;quot;Emplêu&amp;quot; (Beschäftigung) verknüpft wurden. Als Sprecher der Wahlkampagne fungierte Parteisprecher [[David Chabrol]], als Cheforganisator Parteikoordinator [[Joaquín Loubregat]]. Eine wichtige Rolle als Berater der Kandidatin nahm zudem [[Joán Mendieta Isalde]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Wahlen trat Serrat Cabarell für eine linke Mehrheit und die Bildung einer Koalitionsregierung mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] ein. Zur gemeinsamen Strategie des rot-grünen Oppositionsbündnisses gehörten u.a. gemeinsame Auftritte der beiden Spitzenkandidatinnen Serrat Cabarell und [[María Nabarro Laval]] in allen Phasen des Wahlkampfs sowie die Veröffentlichung eines gemeinsamen Eckprogramms für einen Regierungswechsel, das u.a. die Einführung von Euro-Bonds, einen Schuldenschnitt für Griechenland, die Einführung einer gesetzlich garantierten und fixierten Frauenquote für Führungspositionen in der Privatwirtschaft sowie eine solidarische Rentenreform vorsah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur linken [[SDU]], die mit Ex-Asul-Führungsmitglied [[Paulo Satyres]] als Spitzenkandidaten im Wahlkampf mit einem europakritischen und als linkspopulistisch kritisierten Kurs auffiel, hielt Serrat Cabarell Distanz, schloss aber eine Zusammenarbeit nach der Wahl im Rahmen einer linken Mehrheit ebenso wenig aus wie mit den linksliberalen [[Radicales|Radikalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl am 3. November 2013 wurde die [[ASUL]] unter Führung Serrat Cabarells mit 30,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft im Parlament. Gleichzeitig verlor die bisher regierende Mitte-Rechts-Allianz ihre Mehrheit an die parlamentarische Linke, sodass Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Niederlage eingestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabinett Serrat Cabarell ===&lt;br /&gt;
Am Dienstag nach der Wahl erteilte Präsident [[Roberto Vidéas Braga]] der Wahlsiegerin Serrat Cabarell den Auftrag zur Regierungsbildung. Nach nur einem Gespräch einigten sich Sozialisten und Grüne auf eine gemeinsame Regierungsbildung und Verhandlungen mit der linksliberalen [[Radicales|Radikalen Partei]], die ebenfalls erfolgreich endeten. Nach Gesprächen mit Vertretern der [[SDU|Linksdemokraten]] sicherten diese der Regierung zudem zu, eine Mitte-Links-Regierung im Parlament zu tolerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach offiziellen Koalitionsverhandlungen zwischen [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]] wurde Mercé Serrat Cabarell am 20. Dezember 2013 zum ersten weiblichen Ministerpräsidenten des Landes ernannt. Ihre Drei-Parteien-Koalition verfügt über 201 Mandate in der Abgeordnetenkammer, fünf weniger als für die absolute Mehrheit notwendig. Sie kann sich außerdem bei einigen zentralen Regierungsvorhaben wie der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote, einer Mietpreis-Bremse und einer solidarischen Rentenreform auf die linke [[SDU]] stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Kabinett Serrat Cabarell]] gehören erstmals ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Erste Stellvertreterin Serrat Cabarells und Außenministerin wurde [[María Nabarro Laval]] von den Grünen. Außerdem prägten die Medien schnell das Wort vom ''bunten Kabinett'', da gleich mehrere Posten in der Regierung mit Angehörigen gesellschaftlicher Minderheiten besetzt wurden, darunter das Innenministerium bzw. das Transportministerium mit den bekennend homosexuellen Ministern [[Miquel Javier León]] und [[Francisca Columes-Joell]] und das neu geschaffene [[Wohnungsministerium]] mit der arabisch-stämmigen Grünen [[Naima Benaissa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungspolitik ===&lt;br /&gt;
==== Drogen- und Gesundheitspolitik ====&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums durchgesetzt. Demgemäß ist der Besitz kleinerer Mengen nicht mehr strafbar. Zudem wurden staatliche Beihilfen für den medizinisch verschriebenen Konsum der Droge und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. Mit dem &amp;quot;Cannabis-Paket&amp;quot; wurde eine Langzeitforderung der sagradischen Grünen ins Werk gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ====&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 2014 traten darüber hinaus Entschärfungen bei Kontrollen innerhalb der Arbeitslosenunterstützung in Kraft, die darauf abzielen, Bevormundung und Kontrolle erwerbssuchender Menschen durch staatliche Bürokratien zu minimieren. Damit wurden, wie vor der Wahl angekündigt, Verschärfungen der [[Kabinett Luisanto III|Vorgängerregierung]] wieder rückgängig gemacht. Von Arbeitslosenverbänden wurden die als überfällig angesehenen Maßnahmen als richtiger Schritt gelobt, während die Mitte-Rechts-Opposition vor einem erhöhten Missbrauch innerhalb der Sozialsysteme warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der größten Regierungsvorhaben verabschiedete die Koalition im Oktober 2014 eine umfassende Rentenreform, die die Einführung einer garantierten Basisrente vorsieht, die als Mindestabsicherung im Alter dienen soll. Zugleich visiert die Regierung perspektivisch eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters an, das unterschiedlichen individuellen Faktoren wie Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Arbeitsjahren, Arbeitsbereitschaft und finanzieller Absicherung gerecht werden soll. Als eine der ersten Maßnahmen wurde die Wiederaufnahme staatlicher Altersteilzeitbeiprogramme beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gleichstellungspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2014 stimmte die linke Parlamentsmehrheit für die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft. Demnach soll bis 2019 mindestens ein Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften durch Frauen besetzt werden. Bei Nichteinhaltung der Quote werden finanzielle Einbußen für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wirksam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärtes Ziel der Regierung ist es, für Frauen und Männer gleiche Chancen zur &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie zu ermöglichen. Demnach sollen Arbeitnehmer gleich welchen Geschlechts erleichterten Zugang zu Teilzeitbeschäftigung erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umwelt- und Energiepolitik ====&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Umweltministerium]] in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Die Regierung knüpft damit an Pläne des konservativen Umweltministes [[Denísio Álvarez]] an, die aber eine gleichzeitige Laufzeitverlängerung der Atommeiler zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beinhaltet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europapolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot;, wie sie der Vorgängerregierung Luisanto in Übereinstimmung u.a. mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy  vertreten worden war, durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auseinandersetzung um den Kurs der im Januar 2015 ins Amt gekommenen griechischen Linksregierung Tsipras setzten sich Mercé Serrat und ihr Finanzminister [[Lorenzo Dimas]] für eine verstärkte Einbeziehung großer Vermögen in Griechenland und für engere europäische Zusammenarbeit bei der Ermittlung griechischer Steuersünder ein. Zudem wurde ein europäischer Hilfsfonds für Menschen ohne soziale Sicherung vorgeschlagen, der helfen sollte, das Problem Langzeitarbeitsloser ohne Anspruch auf nationale Sozialtransfers in Südeuropa in den Griff zu bekommen. Von Seite der Rechten wurde dies als Schritt in die europäische Transferunion kritisiert und zurückgewiesen, während Zuspruch von Seiten der Linken kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Migrations- und Flüchtlingspolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europäischen Flüchtlingskrise 2015/16 spielte Sagradien eine prominente Rolle und gehörte nach Deutschland, Schweden und Ungarn zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Bevölkerungszahl die meisten Asylanträge gestellt wurden. In absoluten Zahlen nahm Sagradien unter den EU-Staaten nach Deutschland und noch vor Frankreich die zweitmeisten Asylsuchenden auf. Zwischen Januar und Juni 2015, ehe sich die Krise nochmals verschärfte, zählte Sagradien mit rund 50.000 Asylbewerbern so viele wie noch nie. Bis zum Jahresende wurden bis zu 250.000 Asylsuchende erwartet (bei ca. 1 Million in Deutschland, 200.000 in Italien und 190.000 in Schweden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ratssitzung der EU-Innenminister am 22. September 2015 gehörte Sagradien zu den Befürwortern einer Mehrheitsentscheidung zur Verteilung von 120.000 Asylsuchenden in der EU, die schließlich gegen den Willen der Vertreter Tschechiens, der Slowakei, Ungarns und Rumäniens herbeigeführt wurde, aber in der Umsetzung scheiterte. Serrat Cabarell kritisierte daraufhin öffentlich die &amp;quot;mangelnde Solidarität einiger europäischer Staaten&amp;quot;. Auch danach setzte sich die Regierung im Bündnis mit Deutschland für eine europäische Kontingentlösung aus, konnte diese aber EU-weit nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2015 intensivierte Sagradien die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich. Zuvor waren die Umfragewerte für die rechtspopulistische [[PSP]] in die Höhe geschossen, die sich für eine strikte Schließung aller Grenzen und die Ablehnung weiterer Migranten einsetzte. Allerdings erklärte die Regierung, auch weiterhin eine &amp;quot;humanitäre Flüchtlingspolitik&amp;quot; umsetzen zu wollen und das Land nicht &amp;quot;vor dem Elend der Welt abzuschotten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Handelspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2016 entbrannte innerhalb der Koalition ein Streit um die beiden Freihandelsabkommen CETA und TTIP der EU mit Kanada bzw. den Vereinigten Staaten. Während die mitregierenden [[Radikale]]n beide Abkommen befürworteten, zeigten sich sowohl die [[ASUL|Sozialisten]] als auch die [[Grüne]]n gespalten. Die [[SDU|Vereinigte Linke]] dagegen signalisierte von Beginn an ihre klare Ablehnung beider Handelsabkommen und zeigte sich zu keiner Zeit kompromissbereit. Als umstrittene Themen galten neben dem allgemeinen Verbraucherschutz vor allem die vorgesehenen Schiedsverfahren zum Investorenschutz, die von vielen Linken innerhalb und außerhalb der Regierungskoalition als mögliche Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat in Sagradien und in der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der ASUL outete sich vor allem Arbeitsminister [[David Chabrol]] als Kritiker von CETA und band seine Zustimmung an das Freihandelsabkommen daran, dass die umstrittenen Regelungen zum Investitionsschutz gestrichen werden müssten. Dies führte zum offenen Streit mit der radikalliberalen Handelsministerin [[Marisol Corbier-Armanal]], die Chabrol Linkspopulismus vorwarf und sich energisch für das Abkommen einsetzte. Auf einem Parteikonvent sprach sich aber eine Mehrheit der Sozialisten für die Annahme von CETA aus. Dagegen erklärte Vizegeneralsekretär [[Joaquín Loubregat]] das TTIP-Abkommen mit den USA für &amp;quot;nahezu gescheitert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2002-2003: [[Delegierte Ministerin]] für Internationale Entwicklung im [[Kabinett De la Costa II]]&lt;br /&gt;
* 2003-2006: [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Ministerpräsident|Präsidentin des Ministerrats]] ([[Kabinett Serrat Cabarell]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-1996: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Parteisprecherin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1995-1996: Parteikoordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] &lt;br /&gt;
* 1999-2003: Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: Vizepräsidentin der Sozialistischen Internationale (SI)&lt;br /&gt;
* seit 2010: Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=35845</id>
		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2017-05-30T20:11:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: /* Kabinett Serrat Cabarell */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:LenaEndre001a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1962 in [[Semest]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]] und seit Dezember 2013 [[Ministerpräsident]]in des Landes. Sie war von 2002 bis 2003 sagradische [[Delegierte Ministerin|Ministerin]] für Internationale Entwicklung und danach bis 2006 [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]]. Seit März 2010 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1962 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Santiz in Semest geboren. Ihre Eltern ließen sich früh scheiden, Serrat lebte anschließend bei ihrer Mutter, die aus beruflichen Gründen des öfteren umziehen musste. Erst kurz vor dem Abitur kehrte Mercé Serrat nach Semest zurück, wo sie anschließend an der [[Politikhochschule Semest-Noyar]] Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Bereits als Jugendiche kam Mercé Serrat durch ihre politisch engagierte Mutter in Kontakt mit linken politischen Gruppierungen und Jugendorganisationen und war als Studentin in den frühen Achtziger Jahren für den sozialistischen Hochschulbund [[COSES]] engagiert. Sie beteiligte sich zudem an der Friedensbewegung in Sagradien und trat schließlich der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und arbeitete danach als hauptamtliche Mitarbeiterin des sagradischen Gewerkschaftsbundes [[CSSL]]. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere und Geschenk-Affäre 1996 ==&lt;br /&gt;
Über ihre Arbeit bei der Gewerkschaft und im [[COSES]] schloss Cabarell früh Kontakte mit der politischen Elite Sagradiens. Auf diesem Weg lernte sie auch die Sekretärin der [[Sozialistische Frauen|Sozialistischen Frauen]] [[María Benítez Saforcada]] kennen, die zu einer wesentlichen Förderin Serrats wurde. Auf Empfehlung Benítez Saforcadas hin wurde sie 1987 zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semestina]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes politisches Mandat erhielt Mercé Serrat bei den [[Europawahlen 1989]], bei denen sie für die [[ASUL]] ins Straßburger Parlament gewählt wurde. Dort war sie u.a. im Sozialausschuss vertreten. Seit ihrer Brüsseler und Straßburger Zeit bezeichnet sich Mercé Serrat als überzeugte Anhängerin der Europäischen Integration. In ihre Zeit im EU-Parlament fallen u.a. die wegweisenden Entscheidungen zur Norderweiterung der Union sowie zur Verabschiedung des Maastrichter Vertrags.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1994]] wurde Serrat Cabarell von ASUL-Generalsekretär [[António Grande Illega]] zur Parteisprecherin und damit zum medialen Gesicht der Wahlkampagne der Sozialisten ernannt. Bei den [[Europawahlen 1994]] verzichtete Serrat Cabarell daher auf eine Wiederwahl ins Europäische Parlament und zog stattdessen erstmals für die sagradischen Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] in [[Semest]] ein. Kurz darauf ernannte Parteichef [[António Grande Illega]] die 35-jährige Serrat Cabarell zur Parteikoordinatorin der [[ASUL]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem machte jedoch ein politischer Skandal ein Ende, der den rasanten Aufstieg Serrats im Herbst 1996 einstweilen stoppte. Es kam zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, sich in einem Fall privat mit einem Vertreter der Wirtschaft getroffen und auch Geschenke angenommen zu haben, sie erklärte, dies zu bereuen und die Geschenke zudem unverzüglich zurückgegeben zu haben. Dennoch msuste sie ihren Posten als Parteikoordinatorin räumen. Auch ihr Abgeordnetenmandat gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Ministerin (1999-2006) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre13.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Nach ihrem einstweiligen Rückzug aus der aktiven Politik arbeitete Serrat für die Akademie der Sozialistischen Allianz in [[Semest]] und kümmerte sich wieder verstärkt um die Arbeit in der sozialistischen Frauenorganisation, wo sie als Vorstandsmitglied half, eine Kampagne zugunsten der Gleichbezahlung von Männern und Frauen zu koordinieren. Ein politisches Comeback in der Sozialistischen Allianz feierte Mercé Serrat schließlich auch innerhalb des Frauenverbandes, wo sie 1999 als Nachfolgerin der zur Ministerin ernannten [[Sellesi Renata Barxet]] zur Nationalen Sekretärin gewählt wurde und dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkomitee der Sozialistischen Allianz aufstieg. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals ins Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[António Grande Illega|Grande Illega]] seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gegeben hatte, erklärte Serrat Cabarell öffentlich, sich um das Bürgermeisteramt bewerben zu wollen. Kurz vor der Abstimmung verzichtete sie jedoch überraschend zugunsten des favorisierten [[Miquel Javier León]]. Im Gegenzug schlug dieser sie für den Posten der Parteisekretärin der [[ASUL]] in der Hauptstadt vor, zu der sie anschließend gewählt wurde. Bei der [[Kommunalwahl 2000]] zog Serrat Cabarell schließlich in den Stadtrat von [[Semest]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 2002]] holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ausgewiesene Frauenpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]], wo sie zur [[Delegierte Ministerin|Ministerin ohne Geschäftsbereich]] und Beauftragten für Internationale Zusammenarbeit ernannt wurde. Im Dezember 2003 folgte sie [[Joana Dolores del Pinto]] als sagradische [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] nach. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2006]] schied Serrat Cabarell aus ihrem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalwahl 2008 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semest sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PPC|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre8.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin 2010 ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kandidierte bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Kammerwahlen 2009]] erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semest als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten legte daraufhin fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kündigte sie ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der [[Sinistra Cristiana]] und einem Teil der [[Julio de la Costa|Julista]]s unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der [[Santiago Diaz de Velozo|Velozistas]] zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im März 2010 zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolge in der Opposition (2010-2013) ===&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den eingeleiteten Diskussions- und Orientierungsprozess fortzusetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] führte die Linke eine Trendwende herbei und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen. Auch bei den [[Regionalwahlen 2011]] in [[Escada]], [[Bretânia]] und [[Cuentez]] siegte die Linke und konnte jeweils ihre Stellung als Regierungspartei verteidigen. Auch bei den [[Senatswahlen 2012|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2012]] wurden die Sozialisten stärkste Partei, genauso wie bei den [[Regionalwahlen 2013]], die als Generalprobe für die anstehende [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahl im November]] galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ministerpräsidentschaft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre9a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erfolgen der Linken bei den vorausgegangenen Wahlen wurde Mercé Serrat Cabarell auf dem Parteikongress der [[ASUL]] in [[Vesaey]] im Dezember 2012 ohne Gegenkandidaten zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahlen im Herbst 2013]] gewählt. Ihre in der Vergangenheit als potenzielle Konkurrenten gehandelten Parteifreunde [[Lorenzo Dimas Ferrera]] und [[Miquel Javier León]] sprachen sich im Vorfeld wiederholt für Serrat Cabarell als Spitzenkandidatin aus und wurden schließlich als potenzielle Ministerkandidaten in einem möglichen Kabinett Serrat Cabarell in den Wahlkampf eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahlkampf wurde unter das Motto &amp;quot;Perspectivas per Sagradia&amp;quot; gestellt und ganz auf die populäre Kandidat Mercé Serrat Cabarell gestellt, deren Vorname mit den Schlagworten &amp;quot;Perspectivas&amp;quot; (Perspektiven), &amp;quot;Cânviu&amp;quot; (Wechsel), &amp;quot;Solidaritá&amp;quot; (Solidarität) und &amp;quot;Emplêu&amp;quot; (Beschäftigung) verknüpft wurden. Als Sprecher der Wahlkampagne fungierte Parteisprecher [[David Chabrol]], als Cheforganisator Parteikoordinator [[Joaquín Loubregat]]. Eine wichtige Rolle als Berater der Kandidatin nahm zudem [[Joán Mendieta Isalde]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Wahlen trat Serrat Cabarell für eine linke Mehrheit und die Bildung einer Koalitionsregierung mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] ein. Zur gemeinsamen Strategie des rot-grünen Oppositionsbündnisses gehörten u.a. gemeinsame Auftritte der beiden Spitzenkandidatinnen Serrat Cabarell und [[María Nabarro Laval]] in allen Phasen des Wahlkampfs sowie die Veröffentlichung eines gemeinsamen Eckprogramms für einen Regierungswechsel, das u.a. die Einführung von Euro-Bonds, einen Schuldenschnitt für Griechenland, die Einführung einer gesetzlich garantierten und fixierten Frauenquote für Führungspositionen in der Privatwirtschaft sowie eine solidarische Rentenreform vorsah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur linken [[SDU]], die mit Ex-Asul-Führungsmitglied [[Paulo Satyres]] als Spitzenkandidaten im Wahlkampf mit einem europakritischen und als linkspopulistisch kritisierten Kurs auffiel, hielt Serrat Cabarell Distanz, schloss aber eine Zusammenarbeit nach der Wahl im Rahmen einer linken Mehrheit ebenso wenig aus wie mit den linksliberalen [[Radicales|Radikalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl am 3. November 2013 wurde die [[ASUL]] unter Führung Serrat Cabarells mit 30,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft im Parlament. Gleichzeitig verlor die bisher regierende Mitte-Rechts-Allianz ihre Mehrheit an die parlamentarische Linke, sodass Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Niederlage eingestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabinett Serrat Cabarell ===&lt;br /&gt;
Am Dienstag nach der Wahl erteilte Präsident [[Roberto Vidéas Braga]] der Wahlsiegerin Serrat Cabarell den Auftrag zur Regierungsbildung. Nach nur einem Gespräch einigten sich Sozialisten und Grüne auf eine gemeinsame Regierungsbildung und Verhandlungen mit der linksliberalen [[Radicales|Radikalen Partei]], die ebenfalls erfolgreich endeten. Nach Gesprächen mit Vertretern der [[SDU|Linksdemokraten]] sicherten diese der Regierung zudem zu, eine Mitte-Links-Regierung im Parlament zu tolerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach offiziellen Koalitionsverhandlungen zwischen [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]] wurde Mercé Serrat Cabarell am 20. Dezember 2013 zum ersten weiblichen Ministerpräsidenten des Landes ernannt. Ihre Drei-Parteien-Koalition verfügt über 201 Mandate in der Abgeordnetenkammer, fünf weniger als für die absolute Mehrheit notwendig. Sie kann sich außerdem bei einigen zentralen Regierungsvorhaben wie der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote, einer Mietpreis-Bremse und einer solidarischen Rentenreform auf die linke [[SDU]] stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Kabinett Serrat Cabarell]] gehören erstmals ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Erste Stellvertreterin Serrat Cabarells und Außenministerin wurde [[María Nabarro Laval]] von den Grünen. Außerdem prägten die Medien schnell das Wort vom ''bunten Kabinett'', da gleich mehrere Posten in der Regierung mit Angehörigen gesellschaftlicher Minderheiten besetzt wurden, darunter das Innenministerium bzw. das Transportministerium mit den bekennend homosexuellen Ministern [[Miquel Javier León]] und [[Francisca Columes-Joell]], das neu geschaffene [[Wohnungsministerium]] mit der arabisch-stämmigen Grünen [[Naima Benaissa]] und das [[Erziehungsminister]]ium mit der afrikanisch-stämmigen [[Isabel Mariam Saoni]] als Staatssekretärin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungspolitik ===&lt;br /&gt;
==== Drogen- und Gesundheitspolitik ====&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums durchgesetzt. Demgemäß ist der Besitz kleinerer Mengen nicht mehr strafbar. Zudem wurden staatliche Beihilfen für den medizinisch verschriebenen Konsum der Droge und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. Mit dem &amp;quot;Cannabis-Paket&amp;quot; wurde eine Langzeitforderung der sagradischen Grünen ins Werk gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ====&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 2014 traten darüber hinaus Entschärfungen bei Kontrollen innerhalb der Arbeitslosenunterstützung in Kraft, die darauf abzielen, Bevormundung und Kontrolle erwerbssuchender Menschen durch staatliche Bürokratien zu minimieren. Damit wurden, wie vor der Wahl angekündigt, Verschärfungen der [[Kabinett Luisanto III|Vorgängerregierung]] wieder rückgängig gemacht. Von Arbeitslosenverbänden wurden die als überfällig angesehenen Maßnahmen als richtiger Schritt gelobt, während die Mitte-Rechts-Opposition vor einem erhöhten Missbrauch innerhalb der Sozialsysteme warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der größten Regierungsvorhaben verabschiedete die Koalition im Oktober 2014 eine umfassende Rentenreform, die die Einführung einer garantierten Basisrente vorsieht, die als Mindestabsicherung im Alter dienen soll. Zugleich visiert die Regierung perspektivisch eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters an, das unterschiedlichen individuellen Faktoren wie Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Arbeitsjahren, Arbeitsbereitschaft und finanzieller Absicherung gerecht werden soll. Als eine der ersten Maßnahmen wurde die Wiederaufnahme staatlicher Altersteilzeitbeiprogramme beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gleichstellungspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2014 stimmte die linke Parlamentsmehrheit für die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft. Demnach soll bis 2019 mindestens ein Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften durch Frauen besetzt werden. Bei Nichteinhaltung der Quote werden finanzielle Einbußen für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wirksam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärtes Ziel der Regierung ist es, für Frauen und Männer gleiche Chancen zur &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie zu ermöglichen. Demnach sollen Arbeitnehmer gleich welchen Geschlechts erleichterten Zugang zu Teilzeitbeschäftigung erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umwelt- und Energiepolitik ====&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Umweltministerium]] in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Die Regierung knüpft damit an Pläne des konservativen Umweltministes [[Denísio Álvarez]] an, die aber eine gleichzeitige Laufzeitverlängerung der Atommeiler zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beinhaltet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europapolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot;, wie sie der Vorgängerregierung Luisanto in Übereinstimmung u.a. mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy  vertreten worden war, durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auseinandersetzung um den Kurs der im Januar 2015 ins Amt gekommenen griechischen Linksregierung Tsipras setzten sich Mercé Serrat und ihr Finanzminister [[Lorenzo Dimas]] für eine verstärkte Einbeziehung großer Vermögen in Griechenland und für engere europäische Zusammenarbeit bei der Ermittlung griechischer Steuersünder ein. Zudem wurde ein europäischer Hilfsfonds für Menschen ohne soziale Sicherung vorgeschlagen, der helfen sollte, das Problem Langzeitarbeitsloser ohne Anspruch auf nationale Sozialtransfers in Südeuropa in den Griff zu bekommen. Von Seite der Rechten wurde dies als Schritt in die europäische Transferunion kritisiert und zurückgewiesen, während Zuspruch von Seiten der Linken kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Migrations- und Flüchtlingspolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europäischen Flüchtlingskrise 2015/16 spielte Sagradien eine prominente Rolle und gehörte nach Deutschland, Schweden und Ungarn zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Bevölkerungszahl die meisten Asylanträge gestellt wurden. In absoluten Zahlen nahm Sagradien unter den EU-Staaten nach Deutschland und noch vor Frankreich die zweitmeisten Asylsuchenden auf. Zwischen Januar und Juni 2015, ehe sich die Krise nochmals verschärfte, zählte Sagradien mit rund 50.000 Asylbewerbern so viele wie noch nie. Bis zum Jahresende wurden bis zu 250.000 Asylsuchende erwartet (bei ca. 1 Million in Deutschland, 200.000 in Italien und 190.000 in Schweden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ratssitzung der EU-Innenminister am 22. September 2015 gehörte Sagradien zu den Befürwortern einer Mehrheitsentscheidung zur Verteilung von 120.000 Asylsuchenden in der EU, die schließlich gegen den Willen der Vertreter Tschechiens, der Slowakei, Ungarns und Rumäniens herbeigeführt wurde, aber in der Umsetzung scheiterte. Serrat Cabarell kritisierte daraufhin öffentlich die &amp;quot;mangelnde Solidarität einiger europäischer Staaten&amp;quot;. Auch danach setzte sich die Regierung im Bündnis mit Deutschland für eine europäische Kontingentlösung aus, konnte diese aber EU-weit nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2015 intensivierte Sagradien die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich. Zuvor waren die Umfragewerte für die rechtspopulistische [[PSP]] in die Höhe geschossen, die sich für eine strikte Schließung aller Grenzen und die Ablehnung weiterer Migranten einsetzte. Allerdings erklärte die Regierung, auch weiterhin eine &amp;quot;humanitäre Flüchtlingspolitik&amp;quot; umsetzen zu wollen und das Land nicht &amp;quot;vor dem Elend der Welt abzuschotten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Handelspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2016 entbrannte innerhalb der Koalition ein Streit um die beiden Freihandelsabkommen CETA und TTIP der EU mit Kanada bzw. den Vereinigten Staaten. Während die mitregierenden [[Radikale]]n beide Abkommen befürworteten, zeigten sich sowohl die [[ASUL|Sozialisten]] als auch die [[Grüne]]n gespalten. Die [[SDU|Vereinigte Linke]] dagegen signalisierte von Beginn an ihre klare Ablehnung beider Handelsabkommen und zeigte sich zu keiner Zeit kompromissbereit. Als umstrittene Themen galten neben dem allgemeinen Verbraucherschutz vor allem die vorgesehenen Schiedsverfahren zum Investorenschutz, die von vielen Linken innerhalb und außerhalb der Regierungskoalition als mögliche Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat in Sagradien und in der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der ASUL outete sich vor allem Arbeitsminister [[David Chabrol]] als Kritiker von CETA und band seine Zustimmung an das Freihandelsabkommen daran, dass die umstrittenen Regelungen zum Investitionsschutz gestrichen werden müssten. Dies führte zum offenen Streit mit der radikalliberalen Handelsministerin [[Marisol Corbier-Armanal]], die Chabrol Linkspopulismus vorwarf und sich energisch für das Abkommen einsetzte. Auf einem Parteikonvent sprach sich aber eine Mehrheit der Sozialisten für die Annahme von CETA aus. Dagegen erklärte Vizegeneralsekretär [[Joaquín Loubregat]] das TTIP-Abkommen mit den USA für &amp;quot;nahezu gescheitert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2002-2003: [[Delegierte Ministerin]] für Internationale Entwicklung im [[Kabinett De la Costa II]]&lt;br /&gt;
* 2003-2006: [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Ministerpräsident|Präsidentin des Ministerrats]] ([[Kabinett Serrat Cabarell]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-1996: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Parteisprecherin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1995-1996: Parteikoordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] &lt;br /&gt;
* 1999-2003: Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: Vizepräsidentin der Sozialistischen Internationale (SI)&lt;br /&gt;
* seit 2010: Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=35844</id>
		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2017-05-30T20:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: /* Kabinett Serrat Cabarell */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:LenaEndre001a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1962 in [[Semest]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]] und seit Dezember 2013 [[Ministerpräsident]]in des Landes. Sie war von 2002 bis 2003 sagradische [[Delegierte Ministerin|Ministerin]] für Internationale Entwicklung und danach bis 2006 [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]]. Seit März 2010 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1962 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Santiz in Semest geboren. Ihre Eltern ließen sich früh scheiden, Serrat lebte anschließend bei ihrer Mutter, die aus beruflichen Gründen des öfteren umziehen musste. Erst kurz vor dem Abitur kehrte Mercé Serrat nach Semest zurück, wo sie anschließend an der [[Politikhochschule Semest-Noyar]] Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Bereits als Jugendiche kam Mercé Serrat durch ihre politisch engagierte Mutter in Kontakt mit linken politischen Gruppierungen und Jugendorganisationen und war als Studentin in den frühen Achtziger Jahren für den sozialistischen Hochschulbund [[COSES]] engagiert. Sie beteiligte sich zudem an der Friedensbewegung in Sagradien und trat schließlich der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und arbeitete danach als hauptamtliche Mitarbeiterin des sagradischen Gewerkschaftsbundes [[CSSL]]. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere und Geschenk-Affäre 1996 ==&lt;br /&gt;
Über ihre Arbeit bei der Gewerkschaft und im [[COSES]] schloss Cabarell früh Kontakte mit der politischen Elite Sagradiens. Auf diesem Weg lernte sie auch die Sekretärin der [[Sozialistische Frauen|Sozialistischen Frauen]] [[María Benítez Saforcada]] kennen, die zu einer wesentlichen Förderin Serrats wurde. Auf Empfehlung Benítez Saforcadas hin wurde sie 1987 zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semestina]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes politisches Mandat erhielt Mercé Serrat bei den [[Europawahlen 1989]], bei denen sie für die [[ASUL]] ins Straßburger Parlament gewählt wurde. Dort war sie u.a. im Sozialausschuss vertreten. Seit ihrer Brüsseler und Straßburger Zeit bezeichnet sich Mercé Serrat als überzeugte Anhängerin der Europäischen Integration. In ihre Zeit im EU-Parlament fallen u.a. die wegweisenden Entscheidungen zur Norderweiterung der Union sowie zur Verabschiedung des Maastrichter Vertrags.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1994]] wurde Serrat Cabarell von ASUL-Generalsekretär [[António Grande Illega]] zur Parteisprecherin und damit zum medialen Gesicht der Wahlkampagne der Sozialisten ernannt. Bei den [[Europawahlen 1994]] verzichtete Serrat Cabarell daher auf eine Wiederwahl ins Europäische Parlament und zog stattdessen erstmals für die sagradischen Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] in [[Semest]] ein. Kurz darauf ernannte Parteichef [[António Grande Illega]] die 35-jährige Serrat Cabarell zur Parteikoordinatorin der [[ASUL]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem machte jedoch ein politischer Skandal ein Ende, der den rasanten Aufstieg Serrats im Herbst 1996 einstweilen stoppte. Es kam zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, sich in einem Fall privat mit einem Vertreter der Wirtschaft getroffen und auch Geschenke angenommen zu haben, sie erklärte, dies zu bereuen und die Geschenke zudem unverzüglich zurückgegeben zu haben. Dennoch msuste sie ihren Posten als Parteikoordinatorin räumen. Auch ihr Abgeordnetenmandat gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Ministerin (1999-2006) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre13.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Nach ihrem einstweiligen Rückzug aus der aktiven Politik arbeitete Serrat für die Akademie der Sozialistischen Allianz in [[Semest]] und kümmerte sich wieder verstärkt um die Arbeit in der sozialistischen Frauenorganisation, wo sie als Vorstandsmitglied half, eine Kampagne zugunsten der Gleichbezahlung von Männern und Frauen zu koordinieren. Ein politisches Comeback in der Sozialistischen Allianz feierte Mercé Serrat schließlich auch innerhalb des Frauenverbandes, wo sie 1999 als Nachfolgerin der zur Ministerin ernannten [[Sellesi Renata Barxet]] zur Nationalen Sekretärin gewählt wurde und dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkomitee der Sozialistischen Allianz aufstieg. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals ins Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[António Grande Illega|Grande Illega]] seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gegeben hatte, erklärte Serrat Cabarell öffentlich, sich um das Bürgermeisteramt bewerben zu wollen. Kurz vor der Abstimmung verzichtete sie jedoch überraschend zugunsten des favorisierten [[Miquel Javier León]]. Im Gegenzug schlug dieser sie für den Posten der Parteisekretärin der [[ASUL]] in der Hauptstadt vor, zu der sie anschließend gewählt wurde. Bei der [[Kommunalwahl 2000]] zog Serrat Cabarell schließlich in den Stadtrat von [[Semest]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 2002]] holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ausgewiesene Frauenpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]], wo sie zur [[Delegierte Ministerin|Ministerin ohne Geschäftsbereich]] und Beauftragten für Internationale Zusammenarbeit ernannt wurde. Im Dezember 2003 folgte sie [[Joana Dolores del Pinto]] als sagradische [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] nach. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2006]] schied Serrat Cabarell aus ihrem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalwahl 2008 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semest sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PPC|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre8.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin 2010 ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kandidierte bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Kammerwahlen 2009]] erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semest als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten legte daraufhin fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kündigte sie ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der [[Sinistra Cristiana]] und einem Teil der [[Julio de la Costa|Julista]]s unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der [[Santiago Diaz de Velozo|Velozistas]] zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im März 2010 zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolge in der Opposition (2010-2013) ===&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den eingeleiteten Diskussions- und Orientierungsprozess fortzusetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] führte die Linke eine Trendwende herbei und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen. Auch bei den [[Regionalwahlen 2011]] in [[Escada]], [[Bretânia]] und [[Cuentez]] siegte die Linke und konnte jeweils ihre Stellung als Regierungspartei verteidigen. Auch bei den [[Senatswahlen 2012|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2012]] wurden die Sozialisten stärkste Partei, genauso wie bei den [[Regionalwahlen 2013]], die als Generalprobe für die anstehende [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahl im November]] galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ministerpräsidentschaft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre9a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erfolgen der Linken bei den vorausgegangenen Wahlen wurde Mercé Serrat Cabarell auf dem Parteikongress der [[ASUL]] in [[Vesaey]] im Dezember 2012 ohne Gegenkandidaten zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahlen im Herbst 2013]] gewählt. Ihre in der Vergangenheit als potenzielle Konkurrenten gehandelten Parteifreunde [[Lorenzo Dimas Ferrera]] und [[Miquel Javier León]] sprachen sich im Vorfeld wiederholt für Serrat Cabarell als Spitzenkandidatin aus und wurden schließlich als potenzielle Ministerkandidaten in einem möglichen Kabinett Serrat Cabarell in den Wahlkampf eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahlkampf wurde unter das Motto &amp;quot;Perspectivas per Sagradia&amp;quot; gestellt und ganz auf die populäre Kandidat Mercé Serrat Cabarell gestellt, deren Vorname mit den Schlagworten &amp;quot;Perspectivas&amp;quot; (Perspektiven), &amp;quot;Cânviu&amp;quot; (Wechsel), &amp;quot;Solidaritá&amp;quot; (Solidarität) und &amp;quot;Emplêu&amp;quot; (Beschäftigung) verknüpft wurden. Als Sprecher der Wahlkampagne fungierte Parteisprecher [[David Chabrol]], als Cheforganisator Parteikoordinator [[Joaquín Loubregat]]. Eine wichtige Rolle als Berater der Kandidatin nahm zudem [[Joán Mendieta Isalde]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Wahlen trat Serrat Cabarell für eine linke Mehrheit und die Bildung einer Koalitionsregierung mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] ein. Zur gemeinsamen Strategie des rot-grünen Oppositionsbündnisses gehörten u.a. gemeinsame Auftritte der beiden Spitzenkandidatinnen Serrat Cabarell und [[María Nabarro Laval]] in allen Phasen des Wahlkampfs sowie die Veröffentlichung eines gemeinsamen Eckprogramms für einen Regierungswechsel, das u.a. die Einführung von Euro-Bonds, einen Schuldenschnitt für Griechenland, die Einführung einer gesetzlich garantierten und fixierten Frauenquote für Führungspositionen in der Privatwirtschaft sowie eine solidarische Rentenreform vorsah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur linken [[SDU]], die mit Ex-Asul-Führungsmitglied [[Paulo Satyres]] als Spitzenkandidaten im Wahlkampf mit einem europakritischen und als linkspopulistisch kritisierten Kurs auffiel, hielt Serrat Cabarell Distanz, schloss aber eine Zusammenarbeit nach der Wahl im Rahmen einer linken Mehrheit ebenso wenig aus wie mit den linksliberalen [[Radicales|Radikalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl am 3. November 2013 wurde die [[ASUL]] unter Führung Serrat Cabarells mit 30,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft im Parlament. Gleichzeitig verlor die bisher regierende Mitte-Rechts-Allianz ihre Mehrheit an die parlamentarische Linke, sodass Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Niederlage eingestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabinett Serrat Cabarell ===&lt;br /&gt;
Am Dienstag nach der Wahl erteilte Präsident [[Roberto Vidéas Braga]] der Wahlsiegerin Serrat Cabarell den Auftrag zur Regierungsbildung. Nach nur einem Gespräch einigten sich Sozialisten und Grüne auf eine gemeinsame Regierungsbildung und Verhandlungen mit der linksliberalen [[Radicales|Radikalen Partei]], die ebenfalls erfolgreich endeten. Nach Gesprächen mit Vertretern der [[SDU|Linksdemokraten]] sicherten diese der Regierung zudem zu, eine Mitte-Links-Regierung im Parlament zu tolerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach offiziellen Koalitionsverhandlungen zwischen [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]] wurde Mercé Serrat Cabarell am 20. Dezember 2013 zum ersten weiblichen Ministerpräsidenten des Landes ernannt. Ihre Drei-Parteien-Koalition verfügt über 201 Mandate in der Abgeordnetenkammer, fünf weniger als für die absolute Mehrheit notwendig. Sie kann sich außerdem bei einigen zentralen Regierungsvorhaben wie der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote, einer Mietpreis-Bremse und einer solidarischen Rentenreform auf die linke [[SDU]] stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Kabinett Serrat Cabarell]] gehören erstmals ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Erste Stellvertreterin Serrat Cabarells und Außenministerin wurde [[María Nabarro Laval]] von den Grünen. Außerdem prägten die Medien schnell das Wort vom ''bunten Kabinett'', da gleich mehrere Posten in der Regierung mit Angehörigen gesellschaftlicher Minderheiten besetzt wurden, darunter das Innenministerium bzw. das Transportministerium mit den bekennend homosexuellen Ministern [[Miquel Javier León]] und [[Francisca Columes-Joell]], das neu geschaffene [[Wohnungsministerium]] mit der arabisch-stämmigen Grünen [[Naima Benaissa]] und das [[Gesundheitsminister]]ium mit der afrikanisch-stämmigen [[Isabel Mariam Saoni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungspolitik ===&lt;br /&gt;
==== Drogen- und Gesundheitspolitik ====&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums durchgesetzt. Demgemäß ist der Besitz kleinerer Mengen nicht mehr strafbar. Zudem wurden staatliche Beihilfen für den medizinisch verschriebenen Konsum der Droge und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. Mit dem &amp;quot;Cannabis-Paket&amp;quot; wurde eine Langzeitforderung der sagradischen Grünen ins Werk gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ====&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 2014 traten darüber hinaus Entschärfungen bei Kontrollen innerhalb der Arbeitslosenunterstützung in Kraft, die darauf abzielen, Bevormundung und Kontrolle erwerbssuchender Menschen durch staatliche Bürokratien zu minimieren. Damit wurden, wie vor der Wahl angekündigt, Verschärfungen der [[Kabinett Luisanto III|Vorgängerregierung]] wieder rückgängig gemacht. Von Arbeitslosenverbänden wurden die als überfällig angesehenen Maßnahmen als richtiger Schritt gelobt, während die Mitte-Rechts-Opposition vor einem erhöhten Missbrauch innerhalb der Sozialsysteme warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der größten Regierungsvorhaben verabschiedete die Koalition im Oktober 2014 eine umfassende Rentenreform, die die Einführung einer garantierten Basisrente vorsieht, die als Mindestabsicherung im Alter dienen soll. Zugleich visiert die Regierung perspektivisch eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters an, das unterschiedlichen individuellen Faktoren wie Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Arbeitsjahren, Arbeitsbereitschaft und finanzieller Absicherung gerecht werden soll. Als eine der ersten Maßnahmen wurde die Wiederaufnahme staatlicher Altersteilzeitbeiprogramme beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gleichstellungspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2014 stimmte die linke Parlamentsmehrheit für die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft. Demnach soll bis 2019 mindestens ein Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften durch Frauen besetzt werden. Bei Nichteinhaltung der Quote werden finanzielle Einbußen für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wirksam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärtes Ziel der Regierung ist es, für Frauen und Männer gleiche Chancen zur &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie zu ermöglichen. Demnach sollen Arbeitnehmer gleich welchen Geschlechts erleichterten Zugang zu Teilzeitbeschäftigung erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umwelt- und Energiepolitik ====&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Umweltministerium]] in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Die Regierung knüpft damit an Pläne des konservativen Umweltministes [[Denísio Álvarez]] an, die aber eine gleichzeitige Laufzeitverlängerung der Atommeiler zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beinhaltet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europapolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot;, wie sie der Vorgängerregierung Luisanto in Übereinstimmung u.a. mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy  vertreten worden war, durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auseinandersetzung um den Kurs der im Januar 2015 ins Amt gekommenen griechischen Linksregierung Tsipras setzten sich Mercé Serrat und ihr Finanzminister [[Lorenzo Dimas]] für eine verstärkte Einbeziehung großer Vermögen in Griechenland und für engere europäische Zusammenarbeit bei der Ermittlung griechischer Steuersünder ein. Zudem wurde ein europäischer Hilfsfonds für Menschen ohne soziale Sicherung vorgeschlagen, der helfen sollte, das Problem Langzeitarbeitsloser ohne Anspruch auf nationale Sozialtransfers in Südeuropa in den Griff zu bekommen. Von Seite der Rechten wurde dies als Schritt in die europäische Transferunion kritisiert und zurückgewiesen, während Zuspruch von Seiten der Linken kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Migrations- und Flüchtlingspolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europäischen Flüchtlingskrise 2015/16 spielte Sagradien eine prominente Rolle und gehörte nach Deutschland, Schweden und Ungarn zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Bevölkerungszahl die meisten Asylanträge gestellt wurden. In absoluten Zahlen nahm Sagradien unter den EU-Staaten nach Deutschland und noch vor Frankreich die zweitmeisten Asylsuchenden auf. Zwischen Januar und Juni 2015, ehe sich die Krise nochmals verschärfte, zählte Sagradien mit rund 50.000 Asylbewerbern so viele wie noch nie. Bis zum Jahresende wurden bis zu 250.000 Asylsuchende erwartet (bei ca. 1 Million in Deutschland, 200.000 in Italien und 190.000 in Schweden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ratssitzung der EU-Innenminister am 22. September 2015 gehörte Sagradien zu den Befürwortern einer Mehrheitsentscheidung zur Verteilung von 120.000 Asylsuchenden in der EU, die schließlich gegen den Willen der Vertreter Tschechiens, der Slowakei, Ungarns und Rumäniens herbeigeführt wurde, aber in der Umsetzung scheiterte. Serrat Cabarell kritisierte daraufhin öffentlich die &amp;quot;mangelnde Solidarität einiger europäischer Staaten&amp;quot;. Auch danach setzte sich die Regierung im Bündnis mit Deutschland für eine europäische Kontingentlösung aus, konnte diese aber EU-weit nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2015 intensivierte Sagradien die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich. Zuvor waren die Umfragewerte für die rechtspopulistische [[PSP]] in die Höhe geschossen, die sich für eine strikte Schließung aller Grenzen und die Ablehnung weiterer Migranten einsetzte. Allerdings erklärte die Regierung, auch weiterhin eine &amp;quot;humanitäre Flüchtlingspolitik&amp;quot; umsetzen zu wollen und das Land nicht &amp;quot;vor dem Elend der Welt abzuschotten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Handelspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2016 entbrannte innerhalb der Koalition ein Streit um die beiden Freihandelsabkommen CETA und TTIP der EU mit Kanada bzw. den Vereinigten Staaten. Während die mitregierenden [[Radikale]]n beide Abkommen befürworteten, zeigten sich sowohl die [[ASUL|Sozialisten]] als auch die [[Grüne]]n gespalten. Die [[SDU|Vereinigte Linke]] dagegen signalisierte von Beginn an ihre klare Ablehnung beider Handelsabkommen und zeigte sich zu keiner Zeit kompromissbereit. Als umstrittene Themen galten neben dem allgemeinen Verbraucherschutz vor allem die vorgesehenen Schiedsverfahren zum Investorenschutz, die von vielen Linken innerhalb und außerhalb der Regierungskoalition als mögliche Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat in Sagradien und in der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der ASUL outete sich vor allem Arbeitsminister [[David Chabrol]] als Kritiker von CETA und band seine Zustimmung an das Freihandelsabkommen daran, dass die umstrittenen Regelungen zum Investitionsschutz gestrichen werden müssten. Dies führte zum offenen Streit mit der radikalliberalen Handelsministerin [[Marisol Corbier-Armanal]], die Chabrol Linkspopulismus vorwarf und sich energisch für das Abkommen einsetzte. Auf einem Parteikonvent sprach sich aber eine Mehrheit der Sozialisten für die Annahme von CETA aus. Dagegen erklärte Vizegeneralsekretär [[Joaquín Loubregat]] das TTIP-Abkommen mit den USA für &amp;quot;nahezu gescheitert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2002-2003: [[Delegierte Ministerin]] für Internationale Entwicklung im [[Kabinett De la Costa II]]&lt;br /&gt;
* 2003-2006: [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Ministerpräsident|Präsidentin des Ministerrats]] ([[Kabinett Serrat Cabarell]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-1996: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Parteisprecherin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1995-1996: Parteikoordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] &lt;br /&gt;
* 1999-2003: Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: Vizepräsidentin der Sozialistischen Internationale (SI)&lt;br /&gt;
* seit 2010: Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=35843</id>
		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2017-05-30T20:09:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: /* Kabinett Serrat Cabarell */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:LenaEndre001a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1962 in [[Semest]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]] und seit Dezember 2013 [[Ministerpräsident]]in des Landes. Sie war von 2002 bis 2003 sagradische [[Delegierte Ministerin|Ministerin]] für Internationale Entwicklung und danach bis 2006 [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]]. Seit März 2010 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1962 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Santiz in Semest geboren. Ihre Eltern ließen sich früh scheiden, Serrat lebte anschließend bei ihrer Mutter, die aus beruflichen Gründen des öfteren umziehen musste. Erst kurz vor dem Abitur kehrte Mercé Serrat nach Semest zurück, wo sie anschließend an der [[Politikhochschule Semest-Noyar]] Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Bereits als Jugendiche kam Mercé Serrat durch ihre politisch engagierte Mutter in Kontakt mit linken politischen Gruppierungen und Jugendorganisationen und war als Studentin in den frühen Achtziger Jahren für den sozialistischen Hochschulbund [[COSES]] engagiert. Sie beteiligte sich zudem an der Friedensbewegung in Sagradien und trat schließlich der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und arbeitete danach als hauptamtliche Mitarbeiterin des sagradischen Gewerkschaftsbundes [[CSSL]]. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere und Geschenk-Affäre 1996 ==&lt;br /&gt;
Über ihre Arbeit bei der Gewerkschaft und im [[COSES]] schloss Cabarell früh Kontakte mit der politischen Elite Sagradiens. Auf diesem Weg lernte sie auch die Sekretärin der [[Sozialistische Frauen|Sozialistischen Frauen]] [[María Benítez Saforcada]] kennen, die zu einer wesentlichen Förderin Serrats wurde. Auf Empfehlung Benítez Saforcadas hin wurde sie 1987 zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semestina]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes politisches Mandat erhielt Mercé Serrat bei den [[Europawahlen 1989]], bei denen sie für die [[ASUL]] ins Straßburger Parlament gewählt wurde. Dort war sie u.a. im Sozialausschuss vertreten. Seit ihrer Brüsseler und Straßburger Zeit bezeichnet sich Mercé Serrat als überzeugte Anhängerin der Europäischen Integration. In ihre Zeit im EU-Parlament fallen u.a. die wegweisenden Entscheidungen zur Norderweiterung der Union sowie zur Verabschiedung des Maastrichter Vertrags.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1994]] wurde Serrat Cabarell von ASUL-Generalsekretär [[António Grande Illega]] zur Parteisprecherin und damit zum medialen Gesicht der Wahlkampagne der Sozialisten ernannt. Bei den [[Europawahlen 1994]] verzichtete Serrat Cabarell daher auf eine Wiederwahl ins Europäische Parlament und zog stattdessen erstmals für die sagradischen Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] in [[Semest]] ein. Kurz darauf ernannte Parteichef [[António Grande Illega]] die 35-jährige Serrat Cabarell zur Parteikoordinatorin der [[ASUL]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem machte jedoch ein politischer Skandal ein Ende, der den rasanten Aufstieg Serrats im Herbst 1996 einstweilen stoppte. Es kam zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, sich in einem Fall privat mit einem Vertreter der Wirtschaft getroffen und auch Geschenke angenommen zu haben, sie erklärte, dies zu bereuen und die Geschenke zudem unverzüglich zurückgegeben zu haben. Dennoch msuste sie ihren Posten als Parteikoordinatorin räumen. Auch ihr Abgeordnetenmandat gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Ministerin (1999-2006) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre13.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Nach ihrem einstweiligen Rückzug aus der aktiven Politik arbeitete Serrat für die Akademie der Sozialistischen Allianz in [[Semest]] und kümmerte sich wieder verstärkt um die Arbeit in der sozialistischen Frauenorganisation, wo sie als Vorstandsmitglied half, eine Kampagne zugunsten der Gleichbezahlung von Männern und Frauen zu koordinieren. Ein politisches Comeback in der Sozialistischen Allianz feierte Mercé Serrat schließlich auch innerhalb des Frauenverbandes, wo sie 1999 als Nachfolgerin der zur Ministerin ernannten [[Sellesi Renata Barxet]] zur Nationalen Sekretärin gewählt wurde und dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkomitee der Sozialistischen Allianz aufstieg. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals ins Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[António Grande Illega|Grande Illega]] seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gegeben hatte, erklärte Serrat Cabarell öffentlich, sich um das Bürgermeisteramt bewerben zu wollen. Kurz vor der Abstimmung verzichtete sie jedoch überraschend zugunsten des favorisierten [[Miquel Javier León]]. Im Gegenzug schlug dieser sie für den Posten der Parteisekretärin der [[ASUL]] in der Hauptstadt vor, zu der sie anschließend gewählt wurde. Bei der [[Kommunalwahl 2000]] zog Serrat Cabarell schließlich in den Stadtrat von [[Semest]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 2002]] holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ausgewiesene Frauenpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]], wo sie zur [[Delegierte Ministerin|Ministerin ohne Geschäftsbereich]] und Beauftragten für Internationale Zusammenarbeit ernannt wurde. Im Dezember 2003 folgte sie [[Joana Dolores del Pinto]] als sagradische [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] nach. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2006]] schied Serrat Cabarell aus ihrem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalwahl 2008 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semest sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PPC|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre8.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin 2010 ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kandidierte bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Kammerwahlen 2009]] erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semest als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten legte daraufhin fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kündigte sie ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der [[Sinistra Cristiana]] und einem Teil der [[Julio de la Costa|Julista]]s unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der [[Santiago Diaz de Velozo|Velozistas]] zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im März 2010 zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolge in der Opposition (2010-2013) ===&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den eingeleiteten Diskussions- und Orientierungsprozess fortzusetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] führte die Linke eine Trendwende herbei und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen. Auch bei den [[Regionalwahlen 2011]] in [[Escada]], [[Bretânia]] und [[Cuentez]] siegte die Linke und konnte jeweils ihre Stellung als Regierungspartei verteidigen. Auch bei den [[Senatswahlen 2012|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2012]] wurden die Sozialisten stärkste Partei, genauso wie bei den [[Regionalwahlen 2013]], die als Generalprobe für die anstehende [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahl im November]] galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ministerpräsidentschaft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre9a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erfolgen der Linken bei den vorausgegangenen Wahlen wurde Mercé Serrat Cabarell auf dem Parteikongress der [[ASUL]] in [[Vesaey]] im Dezember 2012 ohne Gegenkandidaten zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahlen im Herbst 2013]] gewählt. Ihre in der Vergangenheit als potenzielle Konkurrenten gehandelten Parteifreunde [[Lorenzo Dimas Ferrera]] und [[Miquel Javier León]] sprachen sich im Vorfeld wiederholt für Serrat Cabarell als Spitzenkandidatin aus und wurden schließlich als potenzielle Ministerkandidaten in einem möglichen Kabinett Serrat Cabarell in den Wahlkampf eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahlkampf wurde unter das Motto &amp;quot;Perspectivas per Sagradia&amp;quot; gestellt und ganz auf die populäre Kandidat Mercé Serrat Cabarell gestellt, deren Vorname mit den Schlagworten &amp;quot;Perspectivas&amp;quot; (Perspektiven), &amp;quot;Cânviu&amp;quot; (Wechsel), &amp;quot;Solidaritá&amp;quot; (Solidarität) und &amp;quot;Emplêu&amp;quot; (Beschäftigung) verknüpft wurden. Als Sprecher der Wahlkampagne fungierte Parteisprecher [[David Chabrol]], als Cheforganisator Parteikoordinator [[Joaquín Loubregat]]. Eine wichtige Rolle als Berater der Kandidatin nahm zudem [[Joán Mendieta Isalde]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Wahlen trat Serrat Cabarell für eine linke Mehrheit und die Bildung einer Koalitionsregierung mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] ein. Zur gemeinsamen Strategie des rot-grünen Oppositionsbündnisses gehörten u.a. gemeinsame Auftritte der beiden Spitzenkandidatinnen Serrat Cabarell und [[María Nabarro Laval]] in allen Phasen des Wahlkampfs sowie die Veröffentlichung eines gemeinsamen Eckprogramms für einen Regierungswechsel, das u.a. die Einführung von Euro-Bonds, einen Schuldenschnitt für Griechenland, die Einführung einer gesetzlich garantierten und fixierten Frauenquote für Führungspositionen in der Privatwirtschaft sowie eine solidarische Rentenreform vorsah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur linken [[SDU]], die mit Ex-Asul-Führungsmitglied [[Paulo Satyres]] als Spitzenkandidaten im Wahlkampf mit einem europakritischen und als linkspopulistisch kritisierten Kurs auffiel, hielt Serrat Cabarell Distanz, schloss aber eine Zusammenarbeit nach der Wahl im Rahmen einer linken Mehrheit ebenso wenig aus wie mit den linksliberalen [[Radicales|Radikalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl am 3. November 2013 wurde die [[ASUL]] unter Führung Serrat Cabarells mit 30,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft im Parlament. Gleichzeitig verlor die bisher regierende Mitte-Rechts-Allianz ihre Mehrheit an die parlamentarische Linke, sodass Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Niederlage eingestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabinett Serrat Cabarell ===&lt;br /&gt;
Am Dienstag nach der Wahl erteilte Präsident [[Roberto Vidéas Braga]] der Wahlsiegerin Serrat Cabarell den Auftrag zur Regierungsbildung. Nach nur einem Gespräch einigten sich Sozialisten und Grüne auf eine gemeinsame Regierungsbildung und Verhandlungen mit der linksliberalen [[Radicales|Radikalen Partei]], die ebenfalls erfolgreich endeten. Nach Gesprächen mit Vertretern der [[SDU|Linksdemokraten]] sicherten diese der Regierung zudem zu, eine Mitte-Links-Regierung im Parlament zu tolerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach offiziellen Koalitionsverhandlungen zwischen [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]] wurde Mercé Serrat Cabarell am 20. Dezember 2013 zum ersten weiblichen Ministerpräsidenten des Landes ernannt. Ihre Drei-Parteien-Koalition verfügt über 201 Mandate in der Abgeordnetenkammer, fünf weniger als für die absolute Mehrheit notwendig. Sie kann sich außerdem bei einigen zentralen Regierungsvorhaben wie der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote, einer Mietpreis-Bremse und einer solidarischen Rentenreform auf die linke [[SDU]] stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Kabinett Serrat Cabarell]] gehören erstmals ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Erste Stellvertreterin Serrat Cabarells und Außenministerin wurde [[María Nabarro Laval]] von den Grünen. Außerdem prägten die Medien schnell das Wort vom ''bunten Kabinett'', da gleich mehrere Posten in der Regierung mit Angehörigen gesellschaftlicher Minderheiten besetzt wurden, darunter das Innenministerium bzw. das Transportministerium mit den bekennend homosexuellen Ministern [[Miquel Javier León]] und [[Francisca Columes-Joell]], das neu geschaffene [[Integrationsministerium]] mit der arabisch-stämmigen Grünen [[Naima Benaissa]] und das [[Gesundheitsminister]]ium mit der afrikanisch-stämmigen [[Isabel Mariam Saoni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungspolitik ===&lt;br /&gt;
==== Drogen- und Gesundheitspolitik ====&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums durchgesetzt. Demgemäß ist der Besitz kleinerer Mengen nicht mehr strafbar. Zudem wurden staatliche Beihilfen für den medizinisch verschriebenen Konsum der Droge und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. Mit dem &amp;quot;Cannabis-Paket&amp;quot; wurde eine Langzeitforderung der sagradischen Grünen ins Werk gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ====&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 2014 traten darüber hinaus Entschärfungen bei Kontrollen innerhalb der Arbeitslosenunterstützung in Kraft, die darauf abzielen, Bevormundung und Kontrolle erwerbssuchender Menschen durch staatliche Bürokratien zu minimieren. Damit wurden, wie vor der Wahl angekündigt, Verschärfungen der [[Kabinett Luisanto III|Vorgängerregierung]] wieder rückgängig gemacht. Von Arbeitslosenverbänden wurden die als überfällig angesehenen Maßnahmen als richtiger Schritt gelobt, während die Mitte-Rechts-Opposition vor einem erhöhten Missbrauch innerhalb der Sozialsysteme warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der größten Regierungsvorhaben verabschiedete die Koalition im Oktober 2014 eine umfassende Rentenreform, die die Einführung einer garantierten Basisrente vorsieht, die als Mindestabsicherung im Alter dienen soll. Zugleich visiert die Regierung perspektivisch eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters an, das unterschiedlichen individuellen Faktoren wie Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Arbeitsjahren, Arbeitsbereitschaft und finanzieller Absicherung gerecht werden soll. Als eine der ersten Maßnahmen wurde die Wiederaufnahme staatlicher Altersteilzeitbeiprogramme beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gleichstellungspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2014 stimmte die linke Parlamentsmehrheit für die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft. Demnach soll bis 2019 mindestens ein Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften durch Frauen besetzt werden. Bei Nichteinhaltung der Quote werden finanzielle Einbußen für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wirksam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärtes Ziel der Regierung ist es, für Frauen und Männer gleiche Chancen zur &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie zu ermöglichen. Demnach sollen Arbeitnehmer gleich welchen Geschlechts erleichterten Zugang zu Teilzeitbeschäftigung erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umwelt- und Energiepolitik ====&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Umweltministerium]] in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Die Regierung knüpft damit an Pläne des konservativen Umweltministes [[Denísio Álvarez]] an, die aber eine gleichzeitige Laufzeitverlängerung der Atommeiler zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beinhaltet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europapolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot;, wie sie der Vorgängerregierung Luisanto in Übereinstimmung u.a. mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy  vertreten worden war, durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auseinandersetzung um den Kurs der im Januar 2015 ins Amt gekommenen griechischen Linksregierung Tsipras setzten sich Mercé Serrat und ihr Finanzminister [[Lorenzo Dimas]] für eine verstärkte Einbeziehung großer Vermögen in Griechenland und für engere europäische Zusammenarbeit bei der Ermittlung griechischer Steuersünder ein. Zudem wurde ein europäischer Hilfsfonds für Menschen ohne soziale Sicherung vorgeschlagen, der helfen sollte, das Problem Langzeitarbeitsloser ohne Anspruch auf nationale Sozialtransfers in Südeuropa in den Griff zu bekommen. Von Seite der Rechten wurde dies als Schritt in die europäische Transferunion kritisiert und zurückgewiesen, während Zuspruch von Seiten der Linken kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Migrations- und Flüchtlingspolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europäischen Flüchtlingskrise 2015/16 spielte Sagradien eine prominente Rolle und gehörte nach Deutschland, Schweden und Ungarn zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Bevölkerungszahl die meisten Asylanträge gestellt wurden. In absoluten Zahlen nahm Sagradien unter den EU-Staaten nach Deutschland und noch vor Frankreich die zweitmeisten Asylsuchenden auf. Zwischen Januar und Juni 2015, ehe sich die Krise nochmals verschärfte, zählte Sagradien mit rund 50.000 Asylbewerbern so viele wie noch nie. Bis zum Jahresende wurden bis zu 250.000 Asylsuchende erwartet (bei ca. 1 Million in Deutschland, 200.000 in Italien und 190.000 in Schweden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ratssitzung der EU-Innenminister am 22. September 2015 gehörte Sagradien zu den Befürwortern einer Mehrheitsentscheidung zur Verteilung von 120.000 Asylsuchenden in der EU, die schließlich gegen den Willen der Vertreter Tschechiens, der Slowakei, Ungarns und Rumäniens herbeigeführt wurde, aber in der Umsetzung scheiterte. Serrat Cabarell kritisierte daraufhin öffentlich die &amp;quot;mangelnde Solidarität einiger europäischer Staaten&amp;quot;. Auch danach setzte sich die Regierung im Bündnis mit Deutschland für eine europäische Kontingentlösung aus, konnte diese aber EU-weit nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2015 intensivierte Sagradien die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich. Zuvor waren die Umfragewerte für die rechtspopulistische [[PSP]] in die Höhe geschossen, die sich für eine strikte Schließung aller Grenzen und die Ablehnung weiterer Migranten einsetzte. Allerdings erklärte die Regierung, auch weiterhin eine &amp;quot;humanitäre Flüchtlingspolitik&amp;quot; umsetzen zu wollen und das Land nicht &amp;quot;vor dem Elend der Welt abzuschotten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Handelspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2016 entbrannte innerhalb der Koalition ein Streit um die beiden Freihandelsabkommen CETA und TTIP der EU mit Kanada bzw. den Vereinigten Staaten. Während die mitregierenden [[Radikale]]n beide Abkommen befürworteten, zeigten sich sowohl die [[ASUL|Sozialisten]] als auch die [[Grüne]]n gespalten. Die [[SDU|Vereinigte Linke]] dagegen signalisierte von Beginn an ihre klare Ablehnung beider Handelsabkommen und zeigte sich zu keiner Zeit kompromissbereit. Als umstrittene Themen galten neben dem allgemeinen Verbraucherschutz vor allem die vorgesehenen Schiedsverfahren zum Investorenschutz, die von vielen Linken innerhalb und außerhalb der Regierungskoalition als mögliche Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat in Sagradien und in der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der ASUL outete sich vor allem Arbeitsminister [[David Chabrol]] als Kritiker von CETA und band seine Zustimmung an das Freihandelsabkommen daran, dass die umstrittenen Regelungen zum Investitionsschutz gestrichen werden müssten. Dies führte zum offenen Streit mit der radikalliberalen Handelsministerin [[Marisol Corbier-Armanal]], die Chabrol Linkspopulismus vorwarf und sich energisch für das Abkommen einsetzte. Auf einem Parteikonvent sprach sich aber eine Mehrheit der Sozialisten für die Annahme von CETA aus. Dagegen erklärte Vizegeneralsekretär [[Joaquín Loubregat]] das TTIP-Abkommen mit den USA für &amp;quot;nahezu gescheitert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2002-2003: [[Delegierte Ministerin]] für Internationale Entwicklung im [[Kabinett De la Costa II]]&lt;br /&gt;
* 2003-2006: [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Ministerpräsident|Präsidentin des Ministerrats]] ([[Kabinett Serrat Cabarell]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-1996: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Parteisprecherin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1995-1996: Parteikoordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] &lt;br /&gt;
* 1999-2003: Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: Vizepräsidentin der Sozialistischen Internationale (SI)&lt;br /&gt;
* seit 2010: Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Manuel Delúsio''' (*1964 in [[Sant'Alejandro]]) ist ein [[sagradischer]] Journalist, Medienmanager und früherer Politiker ([[ASUL]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine politische Karriere begann Delúsio 1998 als Sprecher der Regionalregierung von [[Sarmay]]. In den kommenden Jahren arbeitete er in verschiedenen Ämtern mit dem damaligen Regionalpräsidenten [[Santiago Diaz de Velozo]] zusammen, u.a. als Koordinator des ASUL-Regionalverbands Sarmay, und wurde einer der engsten Vertrauten des ASUL-Politikers. 2002 folgte er ihm nach [[Semess]] und wurde Sprecher des [[Wirtschaftsministerium|Ministeriums für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]] sowie seit 2003 Leiter der zentralen Planungsabteilung im Rang eines Unterstaatssekretärs. 2004 stieg Delúsio schließlich zum Staatssekretär auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär der [[ASUL]] im Herbst 2005 wurde Delúsio zum neuen Parteikoordinator und Beauftragten für die Kampagne zur [[Parlamentswahl 2006]] bestimmt. Als solcher war er wesentlich an Planung und Durchführung der Parteikampagne bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] beteiligt, die in einer deutlichen Niederlage für die [[ASUL]] unter ihrem Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]] endete. Nach dem unmittelbaren Rücktritt Diaz de Velozos schied auch Delúsio aus der Parteiführung aus. In der Folge zog sich Delúsio ganz aus der aktiven Politik zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 arbeitet Delúsio als Medienmanager im [[Aseregui-Gruppe|Aseregui-Konzern]], wo er unter anderem in der Leitung des konservativ-liberalen [[Martí-Verlag]]s zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Pressesprecher der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2002-2004: Pressesprecher und Unterstaatssekretär für Planung im [[Ministerium für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]]&lt;br /&gt;
* 2004-2005: Staatssekretär im [[Ministerium für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 2001-2002: Parteikoordinator der [[ASUL]] [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Delúsio]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Delúsio]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Manuel Delúsio''' (*1964 in [[San Alexandro]]) ist ein [[sagradischer]] Journalist, Medienmanager und früherer Politiker ([[ASUL]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine politische Karriere begann Delúsio 1998 als Sprecher der Regionalregierung von [[Sarmay]]. In den kommenden Jahren arbeitete er in verschiedenen Ämtern mit dem damaligen Regionalpräsidenten [[Santiago Diaz de Velozo]] zusammen, u.a. als Koordinator des ASUL-Regionalverbands Sarmay, und wurde einer der engsten Vertrauten des ASUL-Politikers. 2002 folgte er ihm nach [[Semess]] und wurde Sprecher des [[Wirtschaftsministerium|Ministeriums für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]] sowie seit 2003 Leiter der zentralen Planungsabteilung im Rang eines Unterstaatssekretärs. 2004 stieg Delúsio schließlich zum Staatssekretär auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär der [[ASUL]] im Herbst 2005 wurde Delúsio zum neuen Parteikoordinator und Beauftragten für die Kampagne zur [[Parlamentswahl 2006]] bestimmt. Als solcher war er wesentlich an Planung und Durchführung der Parteikampagne bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] beteiligt, die in einer deutlichen Niederlage für die [[ASUL]] unter ihrem Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]] endete. Nach dem unmittelbaren Rücktritt Diaz de Velozos schied auch Delúsio aus der Parteiführung aus. In der Folge zog sich Delúsio ganz aus der aktiven Politik zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 arbeitet Delúsio als Medienmanager im [[Aseregui-Gruppe|Aseregui-Konzern]], wo er unter anderem in der Leitung des konservativ-liberalen [[Martí-Verlag]]s zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Pressesprecher der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2002-2004: Pressesprecher und Unterstaatssekretär für Planung im [[Ministerium für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]]&lt;br /&gt;
* 2004-2005: Staatssekretär im [[Ministerium für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 2001-2002: Parteikoordinator der [[ASUL]] [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Delúsio]]&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Manuel Delúsio''' (*1964 in [[San Alexandro]]) ist ein [[sagradischer]] Journalist, Medienmanager und früherer Politiker ([[ASUL]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine politische Karriere begann Delúsio 1998 als Sprecher der Regionalregierung von [[Sarmay]]. In den kommenden Jahren arbeitete er in verschiedenen Ämtern mit dem damaligen Regionalpräsidenten [[Santiago Diaz de Velozo]] zusammen, u.a. als Koordinator des ASUL-Regionalverbands Sarmay, und wurde einer der engsten Vertrauten des ASUL-Politikers. 2002 folgte er ihm nach [[Semess]] und wurde Sprecher des [[Wirtschaftsministerium|Ministeriums für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]] sowie seit 2003 Leiter der zentralen Planungsabteilung im Rang eines Unterstaatssekretärs. 2004 stieg Delúsio schließlich zum Staatssekretär auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär der [[ASUL]] im Herbst 2005 wurde Delúsio zum neuen Parteikoordinator und Beauftragten für die Kampagne zur [[Parlamentswahl 2006]] bestimmt. Als solcher war er wesentlich an Planung und Durchführung der Parteikampagne bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] beteiligt, die in einer deutlichen Niederlage für die [[ASUL]] unter ihrem Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]] endete. Nach dem unmittelbaren Rücktritt Diaz de Velozos schied auch Delúsio aus der Parteiführung aus. In der Folge zog sich Delúsio ganz aus der aktiven Politik zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 arbeitet Delúsio als Medienmanager im [[Aseregui-Gruppe|Aseregui-Konzern]], wo er unter anderem in der Leitung des konservativ-liberalen [[Martí-Verlag]]s zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Pressesprecher der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2002-2004: Pressesprecher und Unterstaatssekretär für Planung im [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* 2004-2005: Staatssekretär im [[Ministerium für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 2001-2002: Parteikoordinator der [[ASUL]] [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Delúsio]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lorenzo Manuel Delúsio''' (*1964 in [[San Alexandro]]) ist ein [[sagradischer]] Journalist, Medienmanager und früherer Politiker ([[ASUL]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine politische Karriere begann Delúsio 1998 als Sprecher der Regionalregierung von [[Sarmay]]. In den kommenden Jahren arbeitete er in verschiedenen Ämtern mit dem damaligen Regionalpräsidenten [[Santiago Diaz de Velozo]] zusammen, u.a. als Koordinator des ASUL-Regionalverbands Sarmay, und wurde einer der engsten Vertrauten des ASUL-Politikers. 2002 folgte er ihm nach [[Semess]] und wurde Sprecher des [[Wirtschaftsministerium|Ministeriums für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]] sowie seit 2003 Leiter der zentralen Planungsabteilung im Rang eines Unterstaatssekretärs. 2004 stieg Delúsio schließlich zum Staatssekretär auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär der [[ASUL]] im Herbst 2005 wurde Delúsio zum neuen Parteikoordinator und Beauftragten für die Kampagne zur [[Parlamentswahl 2006]] bestimmt. Als solcher war er wesentlich an Planung und Durchführung der Parteikampagne bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] beteiligt, die in einer deutlichen Niederlage für die [[ASUL]] unter ihrem Spitzenkandidaten [[Santiago Diaz de Velozo]] endete. Nach dem unmittelbaren Rücktritt Diaz de Velozos schied auch Delúsio aus der Parteiführung aus. In der Folge zog sich Delúsio ganz aus der aktiven Politik zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 arbeitet Delúsio als Medienmanager im [[Aseregui-Gruppe|Aseregui-Konzern]], wo er unter anderem in der Leitung des konservativ-liberalen [[Martí-Verlag]]s zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Pressesprecher der Regionalregierung von [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2002-2004: Pressesprecher und Unterstaatssekretär für Planung im [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung]]&lt;br /&gt;
* 2004-2005: Staatssekretär im [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 2001-2002: Parteikoordinator der [[ASUL]] [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Delúsio]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Delúsio]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Santiago Valarosa</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Damiano1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Santiago Aliureto Valarosa''' (*1951 in [[Nocolônies]]) ist [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker und früherer [[Verkehrsminister|Transport-]] (2000-2006) sowie [[Wirtschaftsminister|Wirtschafts- und Industrieminister]] (2006). Von 2009 bis 2015 war er Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Karrierebeginn in Bordez ===&lt;br /&gt;
Der in im Norden der Region [[Bordez]] geborene Santiago Valarosa studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften in [[Biniar]] und kam früh in Kontakt mit dem linksalternativen Milieu und den neuen sozialen Bewegungen. Mitglied des sozialistischen Studentenverbandes [[COSES]] engagierte er sich in der Hochschulpolitik und schrieb für mehrere linkssozialistische Blätter. Im Alter von 26 Jahren wurde Valarosa zum nationalen Sekretär der [[COSES]] gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr seines Studienabschlusses 1980 aus. Anschließend wurde er 1981 erstmals in den Regionalrat von [[Bordez]] gewählt. 1985 übernahm er die Funktion eines Parteikoordinators im Exekutivkomitee der [[ASUL]] [[Bordez]], dem er schon seit 1980 angehörte, 1989 zudem das Amt eines Fraktionssprechers der Sozialistischen Regionalratsgruppe. 1991 wurde er zum Parteisekretär in der Provinz [[Alto-Bordez]] gewählt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Paulo Satyres]] gehörte Valarosa zu dieser Zeit zur vielversprechenden jungen Garde in der Partei. Nachdem dieser 1990 zum Präsidenten der Regionalregierung von [[Bordez]] gewählt worden war, machte er Valarosa Anfang 1991 zum Chef seines Generalsekretariats und damit zum maßgeblichen Koordinator der Regierungsarbeit in der Region. Dieses Amt übte er zwei Jahre lang aus, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1993]] als Beigeordneter Rat mit der Leitung der Regionalbehörde für Arbeit und Soziales beauftragt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik in Semest ===&lt;br /&gt;
Nach dem erzwungenen Rücktritt von [[Enrico Herzog]] als nationaler Parteikoordinator der [[ASUL]] Ende 1996 wurde Santiago Valarosa von Generalsekretär [[António Grande Illega]] zu dessen Nachfolger ernannt. Als erste Aufgaben organisierte er erfolgreich die Urwahl des Spitzenkandidaten der Partei zur [[Parlamentswahl 1998]] und war in der Folge neben Fraktionssekretär [[Lorenzo Dimas Ferrera]] maßgeblich an der Planung und Leitung der sozialistischen Kampagne bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] beteiligt, die in einem Erdrutschsieg der Mitte-Links-Parteien endete. Nach dem Verzicht von [[Paulo Satyres]] auf eine Wiederwahl bei den [[Regionalwahlen 1997]] galt Valarosa als möglicher Nachfolgekandidat, zog seine bereits angemeldete Kandidatur aber zugunsten von [[Enrico Neves]] zurück, der die Wahlen jedoch gegen [[Miquel Ánibal Luisanto]] verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kabinett De la Costa I|ersten Regierung]] von [[Julio De la Costa]] wurde Valarosa im Jahr 2000 [[Verkehrsminister|Transport- und Infrastrukturminister]]. Er bemühte sich in diesem Amt um eine groß angelegte ''Infrastruktur-Offensive'', die den Wirtschaftsstandort Sagradien fördern sollte. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] behielt er sein Amt. Im Rahmen einer [[Kabinett De la Costa IV|Kabinettsumbildung im Herbst 2005]] übernahm Valarosa die Führung des sagradischen [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Handels- und Industrieministeriums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Parteiaustritt von Arbeitsminister [[Paulo Satyres]] im Sommer 2000 verurteilte Valarosa den Abgang des ihm politisch nahestehenden Satyres und erklärte, selbst seine Heimat auch weiterhin in der sozialistischen Partei und der von ihr gestellten Regierung zu sehen. Zusammen mit [[Justizminister]]in [[Ana Zapato Ramírez]] stieg Valarosa zum wichtigsten Vertreter des linken Parteiflügels auf und übernahm nach der erneuten Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 2001]] in [[Bordez]] die Führung des sozialistischen Regionalverbands, nicht jedoch die Spitzenkandidatur bei den [[Regionalwahlen 2005]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verzicht von [[Julio De la Costa]] auf das Amt des Generalsekretärs der [[ASUL]] und die Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] meldete Valarosa als Kandidat der Parteilinken seine Bewerbung um die Nachfolge an, unterlag bei der folgenden Abstimmung aber dem Kandidaten der Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]]. Stattdessen wurde Valarosa zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt und wurde damit die nominelle Nummer Zwei in der Partei. Nach der deutlichen Niederlage der [[ASUL]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] folgte der Rücktritt von Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]], der die Organisation der Nachfolgeauswahl seinem Stellvertreter Valarosa übergab. Beobachter werteten dies als Schachzug Diaz de Velozos, seinen Langzeitkonkurrenten Valarosa als möglichen Nachfolger aus dem Rennen zu nehmen. In der Tat verzichtete Valarosa auf eine Kandidatur bei der Urwahl des neuen Generalsekretärs und verzichtete auch darauf, für seine Anhänger eine Wahlempfehlung auszusprechen. Für die Parteilinke trat [[Ana Zapato Ramírez]] an, die jedoch nur auf dem dritten Rang landete. Die Siegerin [[Mercé Serrat Cabarell]] wurde auf dem Parteikongress der Sozialisten im Frühjahr 2010 zur neuen Generalsekretärin gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Region Bordez ===&lt;br /&gt;
In der Folge kehrte der landesweit bekannte Politiker auf die regionale Bühne zurück und kandidierte bei den [[Regionalwahlen 2009]] als Spitzenkandidat der Sozialisten in der Region [[Bordez]]. Nach dem Sieg der Linksparteien wurde Valarosa schließlich zum Präsidenten der Regionalregierung gewählt. Er führt ein Mitte-Links-Bündnis mit [[Verdes|Grünen]] und [[SDU|Linken]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Affären und Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 2011 holte Valarosa eine länger zurückliegende politische Affäre ein. In seiner Zeit als Verkehrsminister und Parteichef der Sozialisten in [[Bordez]] soll Valarosa aus seinem Ministerium mehrere öffentliche Aufträge an den mit ihm befreundeten Industriellen [[Jofré Carles Demián]] vergeben haben, der daraufhin eine Filiale in Valarosas Heimatprovinz [[Alto-Bordez]] eröffnete. Valarosa musste in diesem Zusammenhang zugeben, mit Demián befreundet zu sein, die persönliche Beziehung sei allerdings erst Jahre nach der Vergabe des Auftrags entstanden und stehe mit diesem ebenso wenig in Zusammenhang wie die Filialeröffnung Demiáns in Alto-Bordez. Die rechte Opposition im Regionalparlament von [[Biniar]] leitete in der Folge einen Untersuchungsausschuss gegen die Nummer Zwei der Sozialisten ein und forderten seinen Rücktritt als Regionalpräsident, was Valarosa von sich wies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2015 tauchten erneute Vorwürfe gegen Valarosa auf, der in zwei weiteren Fällen Vorteile im Ministeramt angenommen haben sollte. Nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnahm, erklärte Valarosa im September 2015 seinen Rücktritt als Präsident der Regionalregierung. Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter [[Manuel Dimas]]. Auch sein Mandat im Regionalrat gab Valarosa daraufhin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1993: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1993-1997: Beigeordneter Rat (''Cosilier Ajunto'') für Arbeit und Soziales in der Regionalregierung von [[Bordez]] &lt;br /&gt;
* 2000-2006: [[Verkehrsminister|Minister für Infrastruktur, Transport und Wohnen]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Minister für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]] im [[Kabinett De la Costa III|De la Costa III]] &lt;br /&gt;
* 2009-2015: Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1981-1997: Mitglied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2009: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2009-2015: Mitgied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1985-1991: Parteikoordinator der [[ASUL]] [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1989-1991: Fraktionssprecher der Sozialisten im [[Regionalrat]] von [[Bordez]]  &lt;br /&gt;
* 1991-1998: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Alto-Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2001: Regionalsekretär der [[ASUL]] [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Valarosa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Santiago_Valarosa&amp;diff=35837</id>
		<title>Santiago Valarosa</title>
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		<updated>2017-05-30T12:18:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: /* Demián-Affäre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Damiano1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Santiago Aliureto Valarosa''' (*1951 in [[Nocolônies]]) ist [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker und früherer [[Verkehrsminister|Transport-]] (2000-2006) sowie [[Wirtschaftsminister|Wirtschafts- und Industrieminister]] (2006). Von 2009 bis 2017 war er Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Karrierebeginn in Bordez ===&lt;br /&gt;
Der in im Norden der Region [[Bordez]] geborene Santiago Valarosa studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften in [[Biniar]] und kam früh in Kontakt mit dem linksalternativen Milieu und den neuen sozialen Bewegungen. Mitglied des sozialistischen Studentenverbandes [[COSES]] engagierte er sich in der Hochschulpolitik und schrieb für mehrere linkssozialistische Blätter. Im Alter von 26 Jahren wurde Valarosa zum nationalen Sekretär der [[COSES]] gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr seines Studienabschlusses 1980 aus. Anschließend wurde er 1981 erstmals in den Regionalrat von [[Bordez]] gewählt. 1985 übernahm er die Funktion eines Parteikoordinators im Exekutivkomitee der [[ASUL]] [[Bordez]], dem er schon seit 1980 angehörte, 1989 zudem das Amt eines Fraktionssprechers der Sozialistischen Regionalratsgruppe. 1991 wurde er zum Parteisekretär in der Provinz [[Alto-Bordez]] gewählt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Paulo Satyres]] gehörte Valarosa zu dieser Zeit zur vielversprechenden jungen Garde in der Partei. Nachdem dieser 1990 zum Präsidenten der Regionalregierung von [[Bordez]] gewählt worden war, machte er Valarosa Anfang 1991 zum Chef seines Generalsekretariats und damit zum maßgeblichen Koordinator der Regierungsarbeit in der Region. Dieses Amt übte er zwei Jahre lang aus, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1993]] als Beigeordneter Rat mit der Leitung der Regionalbehörde für Arbeit und Soziales beauftragt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik in Semest ===&lt;br /&gt;
Nach dem erzwungenen Rücktritt von [[Enrico Herzog]] als nationaler Parteikoordinator der [[ASUL]] Ende 1996 wurde Santiago Valarosa von Generalsekretär [[António Grande Illega]] zu dessen Nachfolger ernannt. Als erste Aufgaben organisierte er erfolgreich die Urwahl des Spitzenkandidaten der Partei zur [[Parlamentswahl 1998]] und war in der Folge neben Fraktionssekretär [[Lorenzo Dimas Ferrera]] maßgeblich an der Planung und Leitung der sozialistischen Kampagne bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] beteiligt, die in einem Erdrutschsieg der Mitte-Links-Parteien endete. Nach dem Verzicht von [[Paulo Satyres]] auf eine Wiederwahl bei den [[Regionalwahlen 1997]] galt Valarosa als möglicher Nachfolgekandidat, zog seine bereits angemeldete Kandidatur aber zugunsten von [[Enrico Neves]] zurück, der die Wahlen jedoch gegen [[Miquel Ánibal Luisanto]] verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kabinett De la Costa I|ersten Regierung]] von [[Julio De la Costa]] wurde Valarosa im Jahr 2000 [[Verkehrsminister|Transport- und Infrastrukturminister]]. Er bemühte sich in diesem Amt um eine groß angelegte ''Infrastruktur-Offensive'', die den Wirtschaftsstandort Sagradien fördern sollte. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] behielt er sein Amt. Im Rahmen einer [[Kabinett De la Costa IV|Kabinettsumbildung im Herbst 2005]] übernahm Valarosa die Führung des sagradischen [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Handels- und Industrieministeriums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Parteiaustritt von Arbeitsminister [[Paulo Satyres]] im Sommer 2000 verurteilte Valarosa den Abgang des ihm politisch nahestehenden Satyres und erklärte, selbst seine Heimat auch weiterhin in der sozialistischen Partei und der von ihr gestellten Regierung zu sehen. Zusammen mit [[Justizminister]]in [[Ana Zapato Ramírez]] stieg Valarosa zum wichtigsten Vertreter des linken Parteiflügels auf und übernahm nach der erneuten Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 2001]] in [[Bordez]] die Führung des sozialistischen Regionalverbands, nicht jedoch die Spitzenkandidatur bei den [[Regionalwahlen 2005]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verzicht von [[Julio De la Costa]] auf das Amt des Generalsekretärs der [[ASUL]] und die Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] meldete Valarosa als Kandidat der Parteilinken seine Bewerbung um die Nachfolge an, unterlag bei der folgenden Abstimmung aber dem Kandidaten der Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]]. Stattdessen wurde Valarosa zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt und wurde damit die nominelle Nummer Zwei in der Partei. Nach der deutlichen Niederlage der [[ASUL]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] folgte der Rücktritt von Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]], der die Organisation der Nachfolgeauswahl seinem Stellvertreter Valarosa übergab. Beobachter werteten dies als Schachzug Diaz de Velozos, seinen Langzeitkonkurrenten Valarosa als möglichen Nachfolger aus dem Rennen zu nehmen. In der Tat verzichtete Valarosa auf eine Kandidatur bei der Urwahl des neuen Generalsekretärs und verzichtete auch darauf, für seine Anhänger eine Wahlempfehlung auszusprechen. Für die Parteilinke trat [[Ana Zapato Ramírez]] an, die jedoch nur auf dem dritten Rang landete. Die Siegerin [[Mercé Serrat Cabarell]] wurde auf dem Parteikongress der Sozialisten im Frühjahr 2010 zur neuen Generalsekretärin gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Region Bordez ===&lt;br /&gt;
In der Folge kehrte der landesweit bekannte Politiker auf die regionale Bühne zurück und kandidierte bei den [[Regionalwahlen 2009]] als Spitzenkandidat der Sozialisten in der Region [[Bordez]]. Nach dem Sieg der Linksparteien wurde Valarosa schließlich zum Präsidenten der Regionalregierung gewählt. Er führt ein Mitte-Links-Bündnis mit [[Verdes|Grünen]] und [[SDU|Linken]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Affären und Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 2011 holte Valarosa eine länger zurückliegende politische Affäre ein. In seiner Zeit als Verkehrsminister und Parteichef der Sozialisten in [[Bordez]] soll Valarosa aus seinem Ministerium mehrere öffentliche Aufträge an den mit ihm befreundeten Industriellen [[Jofré Carles Demián]] vergeben haben, der daraufhin eine Filiale in Valarosas Heimatprovinz [[Alto-Bordez]] eröffnete. Valarosa musste in diesem Zusammenhang zugeben, mit Demián befreundet zu sein, die persönliche Beziehung sei allerdings erst Jahre nach der Vergabe des Auftrags entstanden und stehe mit diesem ebenso wenig in Zusammenhang wie die Filialeröffnung Demiáns in Alto-Bordez. Die rechte Opposition im Regionalparlament von [[Biniar]] leitete in der Folge einen Untersuchungsausschuss gegen die Nummer Zwei der Sozialisten ein und forderten seinen Rücktritt als Regionalpräsident, was Valarosa von sich wies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2015 tauchten erneute Vorwürfe gegen Valarosa auf, der in zwei weiteren Fällen Vorteile im Ministeramt angenommen haben sollte. Nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnahm, erklärte Valarosa im September 2015 seinen Rücktritt als Präsident der Regionalregierung. Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter [[Manuel Dimas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1993: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1993-1997: Beigeordneter Rat (''Cosilier Ajunto'') für Arbeit und Soziales in der Regionalregierung von [[Bordez]] &lt;br /&gt;
* 2000-2006: [[Verkehrsminister|Minister für Infrastruktur, Transport und Wohnen]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Minister für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]] im [[Kabinett De la Costa III|De la Costa III]] &lt;br /&gt;
* seit 2009: Präsident der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1981-1997: Mitglied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2009: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2009-2017: Mitgied des Regionalrats von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1985-1991: Parteikoordinator der [[ASUL]] [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1989-1991: Fraktionssprecher der Sozialisten im [[Regionalrat]] von [[Bordez]]  &lt;br /&gt;
* 1991-1998: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Alto-Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Parteikoordinator der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2001: Regionalsekretär der [[ASUL]] [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verkehrsminister Sagradiens|Valarosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Valarosa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.166.174</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Bordez&amp;diff=35836</id>
		<title>Bordez</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |[[Bild:Logo-Bordez.jpg|140px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=2 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Flagge-Bordez.jpg|120px]] &amp;lt;br&amp;gt;Flagge&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Wappen-Bordez.jpg|50px]] &amp;lt;br&amp;gt;Wappen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssprache'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradisch]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Hauptstadt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Provinzen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 3 &amp;lt;small&amp;gt;([[Alto-Bordez]], [[Cofluentes]], [[Farfalla-Argente]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fläche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 11.812 km²&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einwohnerzahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 3.695.342 &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungschef'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''Coseller-Presidente'' [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;([[ASUL]])&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 17m&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Karte-Bordez.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bordez''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] in [[Sagradien|Südmittelsagradien]]. Mit 3,7 Millionen Einwohnern ist sie der Bevölkerungszahl nach die viertgrößte Region Sagradiens. Sie besteht aus den Provinzen [[Cofluentes]], [[Farfalla-Argente]] und [[Alto-Bordez]]. Größte Stadt und Hauptstadt der Region ist [[Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Region Bordez deckt den nördlichen Teil der historischen Großregion [[Alkonien]] ab, die im Mittelalter das [[Herzogtum Bordez]] bildete. Benannt ist die Region nach dem Fluss [[Bordêu]], der die Region von Norden nach Süden durchfließt und in der Nähe von [[Pergía]] in den [[Sieza]] fließt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bordez verfügt über Eisenerz- und Steinkohlevorkommen und ist daher traditionell das Kernland der sagradischen Schwerindustrie. Traditionelle Industriestädte in Bordez sind [[Nocolônies]], [[Mesarque]], [[Iruera]] und [[Marcón]]. Seit den 1970er Jahren jedoch ist die Region stark vom ökonomischen Strukturwandel betroffen und leidet seither unter einer vergleichsweise hohen Arbeitslosigkeit. Bis 2020 werden die letztlich staatlich geförderten Kohleminen des Landes ihren Betrieb einstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionalregierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionalregierung&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Luis Bertón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
| [[Mauricio Santistefán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| [[Francisco Casano]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Joán Dehamonte]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsausschuss unterstützt durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[António Larás]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Simón Asprilla]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], seit 1989 [[ASUL]], [[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsausschuss unterstützt durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Paulo Satyres Blanco]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
| bis 1993 Minderheitsausschuss unterstützt durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[Joán Sellar]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| [[Santiago Valarosa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| [[Manuel Dimas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes|V]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martín Josebal]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]], [[LIB]], [[PRG]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Regionalwahl_in_Bordez_2017&amp;diff=35835</id>
		<title>Regionalwahl in Bordez 2017</title>
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		<updated>2017-05-30T12:16:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.166.174: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zum [[Regionalrat]] von [[Bordez]] am 29. Januar 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (Konservative)&lt;br /&gt;
| [[Martín Josebal]]&lt;br /&gt;
| '''PPC'''&lt;br /&gt;
| 22,8 %&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PSP'''&lt;br /&gt;
| 20,2 %&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Liberales UDS]] (Liberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''LIB'''&lt;br /&gt;
| 6,8 %&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0C8048&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Ils Progresistas]] (Rechtsliberale Euroskeptiker)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PRG'''&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts-Koalition [[Martín Josebal]]''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''55,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''68'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| [[Manuel Dimas]]&lt;br /&gt;
| '''ASUL''' &lt;br /&gt;
| 18,1 %&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (Linke)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''SDU'''&lt;br /&gt;
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| 16&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''VERDES''' &lt;br /&gt;
| 6,8 %&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''RAD'''&lt;br /&gt;
| 4,6 %&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links-Opposition'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''42,3 %'''&lt;br /&gt;
| '''53'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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|'''121'''&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Regionalwahl in Bordez|2017]]&lt;br /&gt;
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