<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=95.116.163.44</id>
	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=95.116.163.44"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/95.116.163.44"/>
	<updated>2026-04-30T00:28:00Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.1</generator>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=9350</id>
		<title>Peruzien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=9350"/>
		<updated>2012-04-20T20:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.44: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Perucía''' ist eine Landschaft im Norden der [[Micolinische Halbinsel|micolinischen Halbinsel]], die nördlich der [[Konsetten]] und des [[Königsgebirge]]s liegt und zum [[Vereinigten Königreich Micolinien]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer kannten das Land nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] unter dem Namen ''Oscania'', benannt nach dem Stamm der ''Oscani'', einem der sagrokeltischen Stämme im Norden. Das im frühen Mittelalter als ''Nieder-Micolinien'' oder als ''Hiscantia ultra Marem et Montes'' bekannte Perucía erhielt seinen heutigen Namen erst durch die skandinavischen [[Perutinger]], die sich hier im 8. Jahrhundert ansiedelten und ein eigenes Reich gründeten, das später als [[Königreich Perucía]] bekannt war. Im 13. und 14. Jahrhundert mit der sagradischen Krone verbunden, fiel Perucía schließlich 1443 endgültig ans Königreich Micolinien, das das Land in den sich entwickelnden micolinischen Nationalstaat inkorporierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Perucías ==&lt;br /&gt;
=== Perucía in Antike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die später als ''Perucia'' bekannte Landschaft im Norden Micoliniens war in vorrömischer Zeit von [[Sagro-Kelten|sagro-keltischen]] Stämmen bewohnt. Die bedeutendsten Stämme nördlich des [[Ale|Alius]] waren kurz vor der römischen Eroberung die [[Sorier]] im Nordwesten, die [[Oskaner]] nördlich und südlich des Hochlands und die [[Faläer]] im Südosten des Gebiets sowie die westlichen [[Ligrer]] (''Ligri Ulteriores'') an der Küste des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meeres]]. Nach der Eroberung des Südteils der Halbinsel durch die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden auch Teile Nordmicoliniens der Provincia [[Micolina Superior]] zugeschlagen. Im größten Teil des keltischen Nordens konnte jedoch keine römische Herrschaft etabliert werden. Die litischen Berge  wurden faktisch zur Grenze des römischen Reichs zum Gebiet der Micolina Libera. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter fielen nacheinander die [[Golen]], [[Skanten]] und [[Herkanden]] im Norden der micolinischen Halbinsel ein und errichteten eigene Reiche. Ab dem 6. Jahhrundert gehörte der größte Teil Nordmicoliniens zum [[Skantenreich]], das im 8. Jahrhundert unter [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] seine größte Ausdehnung erfuhr. Das Gebiet südlich des [[Ale]] war aber stets zwischen den Skanten und den von Süden vordringenden [[Montana|montanischen]] Herkanden umstritten. Nach den skantischen Reichsteilungen von 799 und 812 gehörte der Norden Micoliniens, zu dieser Zeit als [[Scantia ultra Marem et Montes]] bekannt, zum Reich König [[Barungar]]s, der sich aber gegen die seit dem 8. Jahrhundert begonnenen regelmäßigen Plünderungsfahrten norwegischer Seefahrer an die micolinische Nordküste wehren musste, welche die ohnehin geschwächte skantische Herrschaft zunehmend destabilisierten. Aus den Winterlagern der immer weiter entlang der Flüsse ins Landesinnere vordringenden Nordmänner, die von den Romanen als [[Perutinger|Perutingi]] bezeichnet wurden, entwickelte sich im Machtvakuum der geschwächten Skantenherrschaft zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine dauerhafte Herrschaft perutingischer Machthaber, die sich bald an die einheimische Bevölkerung assimilierten und ihre nordische Sprache ablegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Blütezeit des peruzinischen Königreichs im Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
Im Kampf gegen die Skanten konvertierte der Perutinger [[Farengar]] um 820 zum Christentum und trat dem montanischen König [[Francrec III.]] gegenüber als ''Dux Perutingorum'' auf. Seinen geleisteten Eid widerrief aber bereits sein Sohn [[Naermyngal]] (Nermengal), der in der Nachfolge des 822 gestorbenen Skanten Barungar selbst den Königstitel annahm, den Sohn Barungars namens ''Rodrigo'' tötete und binnen kurzer Zeit den Großteil Nordmicoliniens für sein Reich eroberte. Bereits um 860 gehörte mit Ausnahme der Westligrischen Küste der gesamte Norden Micoliniens jenseits der Königsgebirge zum [[Königreich Perucía|Regnum Perutinum]], dessen Hauptstadt [[Alessa]] wurde. Von dort aus starteten die Perutiner Eroberungsfahrten auf die britischen Inseln, wo sich ihre Herrschaft aber nicht etablieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Jahrhunderten blieb Perucía eine unabhängige Macht im Norden der Halbinsel, führte aber immer wieder Kriege gegen den südlichen und den östlichen Nachbarn. Nach der Wiedervereinigung der [[Herkanden|herkandischen]] Teilreiche zum [[micolinischen Königreich|Königreich Micolinien]] und der Konzentration der Skanten auf [[Sagradien]] veränderte sich allmählich die Mächtekonstellation in Nordmicolinien. Das spätestens seit Mitte des 10. Jahrhunderts von einer micolinischen Expansion bedrohten Perucia suchte Verbündete in Scantia und unterstützte zunächst dessen Eroberungspolitik in Sagradien. Im sagradischen Thronstreit von 1078 zwischen den [[Dianniden]] und den skantischen [[Lusoniden]] unterstützten die Peruziner die [[Herzog von Scantia|Skantenherzöge]] mit dem Ziel einer sagradisch-peruzinischen Allianz. Teil dieser peruzinisch-lusonidischen Allianz des späten 11. Jahrhunderts war auch die Hochzeit Bertas von Perucía mit [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]. Die Allianz erwies sich mit dem Scheitern Martins in Sagradien und den vermehrten Angriffen Micoliniens auf Perucia aber als Fehlschlag. Als der peruzinische König [[Johann II. der Kurze|Jouan der Kurze]] im Jahr 1101 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, kam es in Perucia zum [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|großen Thronstreit]], in den Martin der Kühne als Ehemann der Prinzessin Berta eingriff. Der Lusonide konnte sich schließlich gegen Micolinien durchsetzen und wurde [[König von Perucía]], sodass das Königreich im folgenden Jahrhundert neben [[Scantia]] zum zweiten Kern des [[Ludonidenreich|lusonidischen Reichs]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Lusonidenherrschaft, Peruzinische Kriege und Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Damit blieb Perucía aber auch ständiger Schauplatz innersagradischer wie sagradisch-micolinischer Kämpfe, die Ende des 12. Jahrhunderts einen Höhepunkt fanden. Mit dem Verlust Scantias begann die Macht der Lusoniden und damit auch die Perucias zu zerfallen. Mit dem Tod des lusonidischen Königs [[Martin II. der Zänker|Martin dem Zänker]] 1242 kam es zudem zu einer dynastischen Krise. Für den erst posthum geborenen Sohn Martins des Zänkers, [[Martin Posthumus]], regierte zunächst ein Regentschaftsrat einheimischer Adliger, der aber seit 1245 vom micolinischen König [[Richard I.]] kontrolliert wurde. Nach dem plötzlichen Tod des minderjährigen Königs 1249 kam es schließlich zum [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Krieg zwischen Micolinien und Sagradien]] um das Reich im Norden der Halbinsel. Während der skantische Herzog [[Philipp der Schweigsame]] aus dem [[Haus Redanior]] sich mit Verweis auf den [[Vertrag von Erin]] von 1184 als Haupterben der Lusoniden betrachtete und vom sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] unterstützt wurde, kämpfte Micolinien auf der Seite eines unehelichen Sohnes Martins des Zänkers, [[Renart von Soria]], der zunächst den Thron an sich reißen konnte und den Regierungsrat auflöste. Renart verlor in der Folge jedoch gegen das sagradische Heer und musste sich nach Micolinien zurückziehen. Philipp der Schweiger bestieg nun als Philipp I. den Thron, leistete dem sagradischen König aber auch für sein neues Reich den Lehnseid und beendete damit im Grunde die peruzinische Eigenständigkeit endgültig. Der zwischenzeitige Versuch der Rückeroberung durch Renart von Soria und Micolinien scheiterte 1255 mit der vernichtenden Niederlage in der [[Schlacht von Porinéi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Lusoniden begann in Perucía jedoch eine anhaltende Phase der Unruhen und Aufstände, in der Adelsfehden, bürgerkriegsähnliche Kämpfe und Einmischungen von außen, vor allem aus Micolinien und Sagradien, an der Tagesordnung waren. Nachdem [[Martin IV. Felix]] 1275 den sagradischen mit dem peruzinischen Thron vereint hatte, folgte auf seinen Tod 1289 ein neuerlicher Thronstreit zwischen den sagradischen Königen aus dem [[Haus Redanior]] und einheimischen Magnaten und Thronprätendenten, die sich auf das Erbe der Lusoniden beriefen und von Micolinien protegiert wurden. In der Tradition der nationalen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts wurden diese ''[[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]]'' hauptsächlich als Unabhängigkeitsbestrebungen der peruzinischen Stände gegen die sagradische Fremdherrschaft gedeutet, tatsächlich handelte es sich jedoch vielmehr um quer durch den peruzinischen Adel verlaufende inner-peruzinische Machtkämpfe, die sich mit Konflikten zwischen Sagradien und Micolinien um den Einfluss auf das Königreich vermischten. Die peruzinischen Kriege dauerten noch bis 1223 an und konnten nur durch umfangreiche Privilegien der Könige an die peruzinischen Stände beendet werden, doch konnte sich das Haus Redanior durchsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sagradisch-micolinischen [[Union von Alagua]] von 1321 wurde Perucia schließlich Teil des neuen, von den Redanior-Königen regierten Großreiches auf beiden Seiten der Konsetten und des Blauen Meers, was den Konflikt um das Land vorübergehend befriedete. Mit dem Ende der Union 1386 durch den Abfall Micoliniens von [[Gabriel IV.]] begann jedoch eine neue Phase der Kriege um Perucía, die unmittelbar in den [[Fünfzigjährigen Krieg]] mündete, der sich zu großen Teilen auf peruzinischem Gebiet abspielte. Mit dem [[Vertrag von Albero]] 1390 blieb Perucía bei der sagradischen Krone, jedoch widerrief der micolinische König [[Karl VI. von Micolinien|Karl VI.]] im Jahr 1396 eben diesen Vertrag und fiel unter Berufung auf die [[Konvention von Marbore]] aus dem Jahr 1368 in Perucía ein, was den bis 1443 andauernden Krieg auslöste, der mehr als alle Kämpfe zuvor verhehrende Auswirkungen auf die Entwicklung des Landes hatte. &lt;br /&gt;
So wurde Perucía von zahlreichen Schlachten verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer, ehe der [[Friede von Tesqué]] 1443 erstmals die Union zwischen dem micolinischen Königreich in Süd- und Mittelmicolinien und der Krone Perucías herstellte, die bis heute andauert. Damit endeten jedoch nicht nur die jahrhunderte andauernden Auseinandersetzungen um den Besitz des Landes, sondern auch die Eigenständigkeit des peruzinischen Königreichs, das nun vollends ins Königreich Micolinien eingegliedert wurde. An die eigenständige Tradition Perucias als Königreich verweist heute der Titel [[Prinz von Perucía]], den der micolinische Thronfolger traditionsgemäß trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perucía als Peripherie im Micolinischen Staat ===&lt;br /&gt;
Im gesamtmicolinischen Königreich unter den [[Interea]]-Königen wurde Perucía bald zur Randprovinz. Da sich das Zentrum des Reichs nach wie vor im Süden rund um das Gebiet der [[Eraltiefebene]] befand, blieb Perucia ein peripheres Gebiet, das sich nur sehr langsam von den Verwüstungen des Krieges erholte. Mit der Landung des Calvinistenführers [[Francis Howle]] (Franciscus Uleus) im nordmicolinischen [[Erin]] im Jahr 1540 kam es zu einer Reihe neuer Konflikte in Perucia um die schnell anwachsende protestantische Minderheit. Die beiden [[Uleistenkriege]] von 1549-1552 und von 1559-1564 führte zu neuerlichen Verwüstungen in Perucia. Das Toleranzedikt [[Albert I. von Micolinien|Alberts I.]] 1584 beendete die Protestantenverfolgungen und gewährte den peruzinischen Calvinisten weitgehend Religionsfreiheit, noch heute existiert in einigen Gebieten Perucias eine große protestantische Minderheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kommenden Jahrhundert blieb die Situation im schwach besiedelten Perucia weitgehend ruhig, die peruzinische Kultur sowie die einheimische Sprache wurden aber im Zuge der Zentralisierungsbestrebungen des 18. Jahrhunderts immer mehr zurückgedrängt. Der micolinische Nationalismus des 19. Jahrhunderts sah den Norden schließlich als integralen Bestandteil des micolinischen Nationalstaats, die politische Autonomie des Nordens ging im 18. Jahrhundert verloren und die peruzinischen Stände gingen voll in den gesamtmicolinischen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts machte [[Albero]] schließlich zu einer neuen Metropole. Aus ganz Perucia, aber auch aus anderen Gebieten des Königreichs kamen Arbeiter mit ihren Familien nach Albero, das binnen eines halben Jahrhunderts zur zweitgrößten Stadt des Landes nach [[Servette]] heranwuchs. Dagegen blieb der große Rest des Landes von der Industrialisierung weitgehend unbeeinflusst und weiterhin agrarisch geprägt. Im Gegensatz zum ebenfalls dem micolinischen Zentralismus ausgesetzten [[Golen]] brachte die Romantik des 19. Jahrhunderts keine groß angelegte Renaissance der peruzinischen Unabhängigkeitsbewegung. Dennoch verbreiteten sich im ganzen Land peruzinische Regionalismen und die eigenständige Kultur wurde zunehmend gepflegt. Doch erst die starken Benachteiligungen Perucias durch das faschistische [[Ulisse-Regime]] der Zwanziger, Dreißiger und Vierziger Jahre führte zu einem eigenständigen politisch angelegten peruzinischen Nationalismus, der nach dem Ende des Regimes 1948 zu vereinzelten Versuchen führte, Perucia vom Rest des Königreichs abzuspalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unabhängigkeitsbewegung blieb aber insgesamt sehr schwach und auf einzelne kleinere Hochburgen beschränkt. In der neuen föderalen Monarchie der demokratischen Nach-Ulisse-Ära erhielt ganz Perucia sodann auch wieder seine Autonomie, jedoch nicht in einer einzigen Großregion. Stattdessen wurde der Norden unter den Regionen [[Niederperucia]] (Hauptstadt [[Albero]]), [[Oberperucia]] ([[Alessa]]) und [[Nordperucia-Westligre]] ([[Luagua]]) aufgeteilt, [[Soria]] wurde erst 1991 aus Niederperucia ausgegliedert und damit eigenständige Region. Um ein Gegengewicht gegen den einwohner- und industriestarken Süden zu bilden, wurde 1993 die [[Peruzinische Gemeinschaft]] als inter-regionale Arbeitsgemeinschaft gegründet, die aber auf die Koordination auf einigen Politikfeldern beschränkt bleibt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.44</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=9349</id>
		<title>Peruzien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peruzien&amp;diff=9349"/>
		<updated>2012-04-20T20:46:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.44: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Perucía''' ist eine Landschaft im Norden der [[Micolinische Halbinsel|micolinischen Halbinsel]], die nördlich der [[Konsetten]] und des [[Königsgebirge]]s liegt und zum [[Vereinigten Königreich Micolinien]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer kannten das Land nördlich des [[Litisches Gebirge|Litischen Gebirges]] unter dem Namen ''Oscania'', benannt nach dem Stamm der ''Oscani'', einem der sagrokeltischen Stämme im Norden. Das im frühen Mittelalter als ''Nieder-Micolinien'' oder als ''Hisccantia ultra Marem et Montes'' bekannte Perucía erhielt seinen heutigen Namen erst durch die skandinavischen [[Perutinger]], die sich hier im 8. Jahrhundert ansiedelten und ein eigenes Reich gründeten, das später als [[Königreich Perucía]] bekannt war. Im 13. und 14. Jahrhundert mit der sagradischen Krone verbunden, fiel Perucía schließlich 1443 endgültig ans Königreich Micolinien, das das Land in den sich entwickelnden micolinischen Nationalstaat inkorporierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Perucías ==&lt;br /&gt;
=== Perucía in Antike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die später als ''Perucia'' bekannte Landschaft im Norden Micoliniens war in vorrömischer Zeit von [[Sagro-Kelten|sagro-keltischen]] Stämmen bewohnt. Die bedeutendsten Stämme nördlich des [[Ale|Alius]] waren kurz vor der römischen Eroberung die [[Sorier]] im Nordwesten, die [[Oskaner]] nördlich und südlich des Hochlands und die [[Faläer]] im Südosten des Gebiets sowie die westlichen [[Ligrer]] (''Ligri Ulteriores'') an der Küste des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meeres]]. Nach der Eroberung des Südteils der Halbinsel durch die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden auch Teile Nordmicoliniens der Provincia [[Micolina Superior]] zugeschlagen. Im größten Teil des keltischen Nordens konnte jedoch keine römische Herrschaft etabliert werden. Die litischen Berge  wurden faktisch zur Grenze des römischen Reichs zum Gebiet der Micolina Libera. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter fielen nacheinander die [[Golen]], [[Skanten]] und [[Herkanden]] im Norden der micolinischen Halbinsel ein und errichteten eigene Reiche. Ab dem 6. Jahhrundert gehörte der größte Teil Nordmicoliniens zum [[Skantenreich]], das im 8. Jahrhundert unter [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] seine größte Ausdehnung erfuhr. Das Gebiet südlich des [[Ale]] war aber stets zwischen den Skanten und den von Süden vordringenden [[Montana|montanischen]] Herkanden umstritten. Nach den skantischen Reichsteilungen von 799 und 812 gehörte der Norden Micoliniens, zu dieser Zeit als [[Scantia ultra Marem et Montes]] bekannt, zum Reich König [[Barungar]]s, der sich aber gegen die seit dem 8. Jahrhundert begonnenen regelmäßigen Plünderungsfahrten norwegischer Seefahrer an die micolinische Nordküste wehren musste, welche die ohnehin geschwächte skantische Herrschaft zunehmend destabilisierten. Aus den Winterlagern der immer weiter entlang der Flüsse ins Landesinnere vordringenden Nordmänner, die von den Romanen als [[Perutinger|Perutingi]] bezeichnet wurden, entwickelte sich im Machtvakuum der geschwächten Skantenherrschaft zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine dauerhafte Herrschaft perutingischer Machthaber, die sich bald an die einheimische Bevölkerung assimilierten und ihre nordische Sprache ablegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Blütezeit des peruzinischen Königreichs im Hochmittelalter === &lt;br /&gt;
Im Kampf gegen die Skanten konvertierte der Perutinger [[Farengar]] um 820 zum Christentum und trat dem montanischen König [[Francrec III.]] gegenüber als ''Dux Perutingorum'' auf. Seinen geleisteten Eid widerrief aber bereits sein Sohn [[Naermyngal]] (Nermengal), der in der Nachfolge des 822 gestorbenen Skanten Barungar selbst den Königstitel annahm, den Sohn Barungars namens ''Rodrigo'' tötete und binnen kurzer Zeit den Großteil Nordmicoliniens für sein Reich eroberte. Bereits um 860 gehörte mit Ausnahme der Westligrischen Küste der gesamte Norden Micoliniens jenseits der Königsgebirge zum [[Königreich Perucía|Regnum Perutinum]], dessen Hauptstadt [[Alessa]] wurde. Von dort aus starteten die Perutiner Eroberungsfahrten auf die britischen Inseln, wo sich ihre Herrschaft aber nicht etablieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Jahrhunderten blieb Perucía eine unabhängige Macht im Norden der Halbinsel, führte aber immer wieder Kriege gegen den südlichen und den östlichen Nachbarn. Nach der Wiedervereinigung der [[Herkanden|herkandischen]] Teilreiche zum [[micolinischen Königreich|Königreich Micolinien]] und der Konzentration der Skanten auf [[Sagradien]] veränderte sich allmählich die Mächtekonstellation in Nordmicolinien. Das spätestens seit Mitte des 10. Jahrhunderts von einer micolinischen Expansion bedrohten Perucia suchte Verbündete in Scantia und unterstützte zunächst dessen Eroberungspolitik in Sagradien. Im sagradischen Thronstreit von 1078 zwischen den [[Dianniden]] und den skantischen [[Lusoniden]] unterstützten die Peruziner die [[Herzog von Scantia|Skantenherzöge]] mit dem Ziel einer sagradisch-peruzinischen Allianz. Teil dieser peruzinisch-lusonidischen Allianz des späten 11. Jahrhunderts war auch die Hochzeit Bertas von Perucía mit [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]. Die Allianz erwies sich mit dem Scheitern Martins in Sagradien und den vermehrten Angriffen Micoliniens auf Perucia aber als Fehlschlag. Als der peruzinische König [[Johann II. der Kurze|Jouan der Kurze]] im Jahr 1101 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, kam es in Perucia zum [[Erster Peruzinischer Erbfolgekrieg|großen Thronstreit]], in den Martin der Kühne als Ehemann der Prinzessin Berta eingriff. Der Lusonide konnte sich schließlich gegen Micolinien durchsetzen und wurde [[König von Perucía]], sodass das Königreich im folgenden Jahrhundert neben [[Scantia]] zum zweiten Kern des [[Ludonidenreich|lusonidischen Reichs]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Lusonidenherrschaft, Peruzinische Kriege und Fünfzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Damit blieb Perucía aber auch ständiger Schauplatz innersagradischer wie sagradisch-micolinischer Kämpfe, die Ende des 12. Jahrhunderts einen Höhepunkt fanden. Mit dem Verlust Scantias begann die Macht der Lusoniden und damit auch die Perucias zu zerfallen. Mit dem Tod des lusonidischen Königs [[Martin II. der Zänker|Martin dem Zänker]] 1242 kam es zudem zu einer dynastischen Krise. Für den erst posthum geborenen Sohn Martins des Zänkers, [[Martin Posthumus]], regierte zunächst ein Regentschaftsrat einheimischer Adliger, der aber seit 1245 vom micolinischen König [[Richard I.]] kontrolliert wurde. Nach dem plötzlichen Tod des minderjährigen Königs 1249 kam es schließlich zum [[Zweiter Peruzinischer Erbfolgekrieg|Krieg zwischen Micolinien und Sagradien]] um das Reich im Norden der Halbinsel. Während der skantische Herzog [[Philipp der Schweigsame]] aus dem [[Haus Redanior]] sich mit Verweis auf den [[Vertrag von Erin]] von 1184 als Haupterben der Lusoniden betrachtete und vom sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] unterstützt wurde, kämpfte Micolinien auf der Seite eines unehelichen Sohnes Martins des Zänkers, [[Renart von Soria]], der zunächst den Thron an sich reißen konnte und den Regierungsrat auflöste. Renart verlor in der Folge jedoch gegen das sagradische Heer und musste sich nach Micolinien zurückziehen. Philipp der Schweiger bestieg nun als Philipp I. den Thron, leistete dem sagradischen König aber auch für sein neues Reich den Lehnseid und beendete damit im Grunde die peruzinische Eigenständigkeit endgültig. Der zwischenzeitige Versuch der Rückeroberung durch Renart von Soria und Micolinien scheiterte 1255 mit der vernichtenden Niederlage in der [[Schlacht von Porinéi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Lusoniden begann in Perucía jedoch eine anhaltende Phase der Unruhen und Aufstände, in der Adelsfehden, bürgerkriegsähnliche Kämpfe und Einmischungen von außen, vor allem aus Micolinien und Sagradien, an der Tagesordnung waren. Nachdem [[Martin IV. Felix]] 1275 den sagradischen mit dem peruzinischen Thron vereint hatte, folgte auf seinen Tod 1289 ein neuerlicher Thronstreit zwischen den sagradischen Königen aus dem [[Haus Redanior]] und einheimischen Magnaten und Thronprätendenten, die sich auf das Erbe der Lusoniden beriefen und von Micolinien protegiert wurden. In der Tradition der nationalen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts wurden diese ''[[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]]'' hauptsächlich als Unabhängigkeitsbestrebungen der peruzinischen Stände gegen die sagradische Fremdherrschaft gedeutet, tatsächlich handelte es sich jedoch vielmehr um quer durch den peruzinischen Adel verlaufende inner-peruzinische Machtkämpfe, die sich mit Konflikten zwischen Sagradien und Micolinien um den Einfluss auf das Königreich vermischten. Die peruzinischen Kriege dauerten noch bis 1223 an und konnten nur durch umfangreiche Privilegien der Könige an die peruzinischen Stände beendet werden, doch konnte sich das Haus Redanior durchsetzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sagradisch-micolinischen [[Union von Alagua]] von 1321 wurde Perucia schließlich Teil des neuen, von den Redanior-Königen regierten Großreiches auf beiden Seiten der Konsetten und des Blauen Meers, was den Konflikt um das Land vorübergehend befriedete. Mit dem Ende der Union 1386 durch den Abfall Micoliniens von [[Gabriel IV.]] begann jedoch eine neue Phase der Kriege um Perucía, die unmittelbar in den [[Fünfzigjährigen Krieg]] mündete, der sich zu großen Teilen auf peruzinischem Gebiet abspielte. Mit dem [[Vertrag von Albero]] 1390 blieb Perucía bei der sagradischen Krone, jedoch widerrief der micolinische König [[Karl VI. von Micolinien|Karl VI.]] im Jahr 1396 eben diesen Vertrag und fiel unter Berufung auf die [[Konvention von Marbore]] aus dem Jahr 1368 in Perucía ein, was den bis 1443 andauernden Krieg auslöste, der mehr als alle Kämpfe zuvor verhehrende Auswirkungen auf die Entwicklung des Landes hatte. &lt;br /&gt;
So wurde Perucía von zahlreichen Schlachten verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer, ehe der [[Friede von Tesqué]] 1443 erstmals die Union zwischen dem micolinischen Königreich in Süd- und Mittelmicolinien und der Krone Perucías herstellte, die bis heute andauert. Damit endeten jedoch nicht nur die jahrhunderte andauernden Auseinandersetzungen um den Besitz des Landes, sondern auch die Eigenständigkeit des peruzinischen Königreichs, das nun vollends ins Königreich Micolinien eingegliedert wurde. An die eigenständige Tradition Perucias als Königreich verweist heute der Titel [[Prinz von Perucía]], den der micolinische Thronfolger traditionsgemäß trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perucía als Peripherie im Micolinischen Staat ===&lt;br /&gt;
Im gesamtmicolinischen Königreich unter den [[Interea]]-Königen wurde Perucía bald zur Randprovinz. Da sich das Zentrum des Reichs nach wie vor im Süden rund um das Gebiet der [[Eraltiefebene]] befand, blieb Perucia ein peripheres Gebiet, das sich nur sehr langsam von den Verwüstungen des Krieges erholte. Mit der Landung des Calvinistenführers [[Francis Howle]] (Franciscus Uleus) im nordmicolinischen [[Erin]] im Jahr 1540 kam es zu einer Reihe neuer Konflikte in Perucia um die schnell anwachsende protestantische Minderheit. Die beiden [[Uleistenkriege]] von 1549-1552 und von 1559-1564 führte zu neuerlichen Verwüstungen in Perucia. Das Toleranzedikt [[Albert I. von Micolinien|Alberts I.]] 1584 beendete die Protestantenverfolgungen und gewährte den peruzinischen Calvinisten weitgehend Religionsfreiheit, noch heute existiert in einigen Gebieten Perucias eine große protestantische Minderheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kommenden Jahrhundert blieb die Situation im schwach besiedelten Perucia weitgehend ruhig, die peruzinische Kultur sowie die einheimische Sprache wurden aber im Zuge der Zentralisierungsbestrebungen des 18. Jahrhunderts immer mehr zurückgedrängt. Der micolinische Nationalismus des 19. Jahrhunderts sah den Norden schließlich als integralen Bestandteil des micolinischen Nationalstaats, die politische Autonomie des Nordens ging im 18. Jahrhundert verloren und die peruzinischen Stände gingen voll in den gesamtmicolinischen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts machte [[Albero]] schließlich zu einer neuen Metropole. Aus ganz Perucia, aber auch aus anderen Gebieten des Königreichs kamen Arbeiter mit ihren Familien nach Albero, das binnen eines halben Jahrhunderts zur zweitgrößten Stadt des Landes nach [[Servette]] heranwuchs. Dagegen blieb der große Rest des Landes von der Industrialisierung weitgehend unbeeinflusst und weiterhin agrarisch geprägt. Im Gegensatz zum ebenfalls dem micolinischen Zentralismus ausgesetzten [[Golen]] brachte die Romantik des 19. Jahrhunderts keine groß angelegte Renaissance der peruzinischen Unabhängigkeitsbewegung. Dennoch verbreiteten sich im ganzen Land peruzinische Regionalismen und die eigenständige Kultur wurde zunehmend gepflegt. Doch erst die starken Benachteiligungen Perucias durch das faschistische [[Ulisse-Regime]] der Zwanziger, Dreißiger und Vierziger Jahre führte zu einem eigenständigen politisch angelegten peruzinischen Nationalismus, der nach dem Ende des Regimes 1948 zu vereinzelten Versuchen führte, Perucia vom Rest des Königreichs abzuspalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unabhängigkeitsbewegung blieb aber insgesamt sehr schwach und auf einzelne kleinere Hochburgen beschränkt. In der neuen föderalen Monarchie der demokratischen Nach-Ulisse-Ära erhielt ganz Perucia sodann auch wieder seine Autonomie, jedoch nicht in einer einzigen Großregion. Stattdessen wurde der Norden unter den Regionen [[Niederperucia]] (Hauptstadt [[Albero]]), [[Oberperucia]] ([[Alessa]]) und [[Nordperucia-Westligre]] ([[Luagua]]) aufgeteilt, [[Soria]] wurde erst 1991 aus Niederperucia ausgegliedert und damit eigenständige Region. Um ein Gegengewicht gegen den einwohner- und industriestarken Süden zu bilden, wurde 1993 die [[Peruzinische Gemeinschaft]] als inter-regionale Arbeitsgemeinschaft gegründet, die aber auf die Koordination auf einigen Politikfeldern beschränkt bleibt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.44</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Albreth_der_Kluge&amp;diff=9348</id>
		<title>Albreth der Kluge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Albreth_der_Kluge&amp;diff=9348"/>
		<updated>2012-04-20T20:46:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.44: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Albreth I.''' (*778 oder 779, †845), genannt ''der Kluge'' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Aliureto il Prudente'')  war 797-845 [[König der Skanten]], [[Lohanden]] und [[Ligre]]r.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albreth der Kluge wurde als jüngerer Sohn [[Roderich der Große|Roderichs des Großen]] aus erster Ehe geboren. Sein älterer Bruder war [[Barungar]]. Nach dem Tod Roderichs kam es zum Nachfolgestreit zwischen dessen Söhnen Barungar und Albreth. Gemeinsam einigten diese sich 799 im [[Vertrag von Disiés]] auf eine Zweiteilung des Reichs. Die Ansprüche des minderjährigen [[Ferrigo von Scantia|Ferrigo]] aus der zweiten Ehe Roderichs wurden übergangen. Stattdessen sollten beide älteren Söhne Barungar und Albreth das Reich erben, Barungar als König im Westen, Albreth im Osten und Süden des Reichs. Die Grenzen wurden aber nur vage festgelegt. Barungar als der ältere der beiden Brüder sollte die gesamte ligrische Küste östlich und westlich des [[Ligrisches Meer|Ligrischen Meeres]] erhalten sowie den gesamten Reichsbesitz auf der micolinischen Halbinsel ([[Hiscantia ultra Marem et Montes]]). Selle erhielt neben dem Lohandengebiet am [[Lieno]] die noch wenig konsolidierten Gebiete im Osten ([[Amoria]] und [[Ceundalia]]) sowie im Süden des Reichs. Dort musste er sich gegen die keltischen [[Bretonen]] sowie die im Süden nach wie vor anwesenden [[Numerer]] verteidigen. Hinzu kamen wie auch im Gebiet Barungars Kämpfe gegen die immer wieder einfallenden Wikinger an der Nordküste. Jedoch gelang es dem geschickten Albreth, das umstrittene Zentrum des Reichs, also die Gebiete zwischen [[Ligre]] und [[Konsetten|Nordkonsetten]] mit der Stadt [[Gerón|Geronia]] und dem Bischofssitz [[Martinez]] weitgehend unter seine Kontrolle zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
808 erhob gegen die beiden regierenden Brüder deren jüngster Halbbruder Ferrigo Anspruch auf seinen Erbteil und begann einen Krieg gegen Albreth. 812 kam es zur Einigung zwischen den Brüdern, in denen Albreth auf die Gebiete im Süden zugunsten Ferrigos verzichten musste, dafür aber von Barungar Zentralscantia erhielt, das er ''de facto'' bereits beherrschte. Nach dem Tod Ferrigos 817 fiel ein Großteil der Gebiete jedoch wieder an Albreth, der aber um [[Sarmay]] gegen den selbst ausgerufenen König [[Dián von Sarmay]] antreten musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barungar geriet unterdessen immer stärker unter Druck durch die norwegischen [[Perutinger]], die immer tiefer auf sein Gebiet vordrangen und eine eigene Herrschaft im Norden der micolinischen Halbinsel konsolidierten. Selle verweigerte seinem Bruder die Waffenhilfe, da er den mit den Perutingern ausgehandelten Waffenstillstand nicht gefährden wollte. Als der Perutinger-Fürst [[Farengar]] um 820 zum Christentum übertrat und dem [[Herkanden|herkandischen]] König [[Francrec III.]] huldigte, geriet die Herrschaft Barungars ernsthaft in Gefahr. Selle übernahm die Gebiete nördlich des Ligre, wo er den ligrischen Dux [[Marbhet]] unterwarf, nur um ihn gleich darauf wieder als Herzog einzusetzen. Nach dem Tod Barungars 825 versuchte sein Sohn ''Roderich'' die Nachfolge seines Vaters anzutreten, wurde aber vom Perutinerherrscher [[Nermengal]] festgesetzt und 828 schließlich getötet. Dieser machte sich selbst zum König und trat die Nachfolge Barungars an, womit er das [[Königreich Perucía|Perutinische Königreich]] im Norden Micoliniens gründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albreth trat nun als einziger verbliebener Sohn Roderichs des Großen die Alleinherrschaft in den verbliebenen Gebieten des Reichs an, sein Königtum blieb aber im Vergleich zu dem seines Vaters schwach. Den nun peruzinischen Westen verloren die Skanten mit Ausnahme der [[Westligre]] endgültig, in beiden Ligrien herrschten regionale Duces und in den peripheren Gebieten [[Amoria]]s und [[Ceundalia]]s sowie im Süden mächtige Markgrafen. Die Gebiete südlich des [[Veza]] wurden nun vom [[Dianniden]]-[[Königreich Sarmay]] kontrolliert, sodass sich Selles eigentliche Macht auf [[Mittelskanten|Zentralscantia]] und [[Lojandía]] beschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Albreth der Kluge 845 starb, folgte ihm sein zweiter Sohn [[Albreth II.]] auf den Thron, der seinen älteren Bruder [[Barungolf]] bereits um 840 ermordet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.44</name></author>
		
	</entry>
</feed>