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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Hugo_Dianus_von_Cliece&amp;diff=33242</id>
		<title>Hugo Dianus von Cliece</title>
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		<updated>2016-11-24T20:26:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Herzog von Alconía */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hugo Dianus von Clièce''' (sagr. ''Hugo-Dián de Cliêce'', franz. ''Hugues-Diane de Clièce'', *1037, †1094) war als ''Hugues III.'' [[Graf von Clièce]], als ''Hugo I.'' [[Herzog von Alconía]] (1070-1087) und als ''Hugo I.'' [[König von Sagradien]] (1078-1094). Als Ehemann der [[Helgariden]]prinzessin [[Bereca von Sagradien]] war Hugo Dianus der erste sagradische König aus dem französischstämmigen [[Haus Cliêce]] und Stammvater der jüngeren [[Dianniden]]dynastie auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Abstammung ===&lt;br /&gt;
Hugo Dianus von Clièce wurde im Jahr 1037 als Sohn des französischen Grafen [[Hugobald von Clièce]] und dessen Gattin [[Thiana Berel]] aus dem [[Haus Berel]] geboren. Das [[Haus Cliêce]] stammt aus dem französischen Adelsgeschlecht der [[Hugoniden]], seine Mutter gehörte der skantischen Adelsfamilie der [[Dianniden]] an, die sich auf die unabhängigen [[Fürst von Sarmay|Fürsten von Sarmay]] zurückführten. Die Mitglieder des Hauses Cliêce werden daher auch als [[jüngere Dianniden]] bezeichnet. Über seine Großmutter Aureca, eine Tochter König [[Albreth V.|Albrets V.]], stammte Hugo zudem von den skantisch-sagradischen Königen aus dem Haus der [[Helgariden]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Alconía === &lt;br /&gt;
Im Jahr 1060 heiratete der 23-jährige Hugo Dianus die königliche Prinzessin [[Bereca von Sagradien]], Tochter [[Philipp III.|Philipps III.]] und Schwester [[Roduich III.|Roduichs III.]]. Ein Jahr später übernahm er nach dem Tod seines Vaters den Titel des Grafen von Clièce und wurde zum Oberhaupt des Hauses Cliêce. Zudem gehörte er zu den Verbündeten seines Onkels [[Dián Berel]], dem Oberhaupt der Dianniden, die mit dem [[Herzogtum Alconía]], dem [[Herzogtum Bordez]] und der [[Grafschaft Oller]] über eine beträchtliche Hausmacht im Süden Sagradiens verfügten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1066 nahm Hugo zusammen mit seinem Onkel an einer Verschwörung gegen [[Don Joán de Tesqué]] teil, die eine Befreiung König Roduichs III. aus der Gefangenschaft Don Joáns erzwingen wollte. Nach der Ermordnung Roduichs durch Don Joán und der Erhebung [[Dián Berel]]s zum Gegenkönig gegen [[Martin III.|Martin von Tesqué]] unterstützte Hugo seinen Onkel als Thronprätendenten und verzichtete auf eigene Ansprüche, die von seiner Frau Bereca stammten. Dies änderte sich 1070 mit dem Tod Dián Berels. Hugo stieg nun als Erbe des Diannidenreichs im Süden Sagradiens zum mächtigen Provinzfürsten auf und erhob als Nachfolger Dián Berels und Ehemann Berecas eigene Thronansprüche, die er aber vorerst nicht durchsetzen konnte. Zudem kam 1070 mit dem Sohn [[Johann der Löwe|Johann]] ein männlicher Erbe zur Welt, der Hugos Stellung stärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Martins des Frommen im Jahr 1078, der keinen männlichen Erben hinterlassen hatte, kam es zu einer Nachfolgekrise. Da die Dynastie der [[Helgariden]] im Mannesstamm ausgestorben war, erhob Hugo nun erneut Anspruch auf den verwaisten Thron. Nachdem ein Teil des Adels seine Frau [[Bereca von Sagradien|Bereca]] zur Königin erhoben hatte, erklärte diese ihren Verzicht zugunsten ihres Mannes. Großer Widersacher war der Herzog [[Roduich der Lange]] [[Herzog von Scantia|von Scantia]], Anführer des mächtigen Hauses der [[Lusoniden]]. In der Folge kam es im ganzen Land zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Anhängern Hugos, der von der Kirche unterstützt wurde, und den Anhängern Roduichs des Langen, der mit Martins Schwester Orela verheiratet war. In mehreren blutigen Schlachten gelang es Hugo, sich schließlich durchzusetzen. Roduich wurde 1079 in der [[Schlacht von Resales]] getötet. Erst im Frühjahr 1080 konnte sich Hugo Dianus in [[Noyar]] zum König krönen lassen. Den Ort wählte er einerseits, um an die Kontinuität der skantischen Könige anzuknüpfen, andererseits, da sich die alternativen skantischen Königsstädte im Norden noch immer nicht in seiner Gewalt befanden, wo Roduichs Sohn [[Martin der Kühne]] die Machtstellung seines Vaters übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exkommunikation und erneute Thronkämpfe ===&lt;br /&gt;
Um sich dennoch eine Machtbasis zu verschaffen, schloss Hugo ein enges Bündnis mit den Päpsten gegen Kaiser Heinrich IV., doch geriet er 1091 in heftigen Streit mit dem Reformpapsttum Gregors VII., der den König exkommunizierte und damit in neue Kriege warf. Martin der Kühne nutzte den Bann Hugo Diáns, um sich zum Gegenkönig aufzuwerfen. Dabei konnte er sich die Unterstützung eines Großteils des Hochadels sichern, 1092 sogar den Thronfolger [[Johann der Löwe|Johann]] entführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung ===&lt;br /&gt;
Hugo Dianus zog erneut in den Krieg gegen den Skanten, doch wurde er 1094 im Feldlager bei [[Joanaz]] von skantischen Agenten ermordet. Nachfolger wurde sein Sohn [[Johann der Löwe]], der sich erneut gegen die Lusoniden verteidigen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Alconía]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Hugo_Dianus_von_Cliece&amp;diff=33241</id>
		<title>Hugo Dianus von Cliece</title>
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		<updated>2016-11-24T20:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Herzog von Alconía */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hugo Dianus von Clièce''' (sagr. ''Hugo-Dián de Cliêce'', franz. ''Hugues-Diane de Clièce'', *1037, †1094) war als ''Hugues III.'' [[Graf von Clièce]], als ''Hugo I.'' [[Herzog von Alconía]] (1070-1087) und als ''Hugo I.'' [[König von Sagradien]] (1078-1094). Als Ehemann der [[Helgariden]]prinzessin [[Bereca von Sagradien]] war Hugo Dianus der erste sagradische König aus dem französischstämmigen [[Haus Cliêce]] und Stammvater der jüngeren [[Dianniden]]dynastie auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Abstammung ===&lt;br /&gt;
Hugo Dianus von Clièce wurde im Jahr 1037 als Sohn des französischen Grafen [[Hugobald von Clièce]] und dessen Gattin [[Thiana Berel]] aus dem [[Haus Berel]] geboren. Das [[Haus Cliêce]] stammt aus dem französischen Adelsgeschlecht der [[Hugoniden]], seine Mutter gehörte der skantischen Adelsfamilie der [[Dianniden]] an, die sich auf die unabhängigen [[Fürst von Sarmay|Fürsten von Sarmay]] zurückführten. Die Mitglieder des Hauses Cliêce werden daher auch als [[jüngere Dianniden]] bezeichnet. Über seine Großmutter Aureca, eine Tochter König [[Albreth V.|Albrets V.]], stammte Hugo zudem von den skantisch-sagradischen Königen aus dem Haus der [[Helgariden]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Alconía === &lt;br /&gt;
Im Jahr 1060 heiratete der 23-jährige Hugo Dianus die königliche Prinzessin [[Bereca von Sagradien]], Tochter [[Philipp III.|Philipps III.]] und Schwester [[Roduich III.|Roduichs III.]]. Ein Jahr später übernahm er nach dem Tod seines Vaters den Titel des Grafen von Clièce und wurde zum Oberhaupt des Hauses Cliêce. Zudem gehörte er zu den Verbündeten seines Onkels [[Dián Berel]], dem Oberhaupt der Dianniden, die mit dem [[Herzogtum Alconía]], dem [[Herzogtum Bordez]] und der [[Grafschaft Oller]] über eine beträchtliche Hausmacht im Süden Sagradiens verfügten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1066 nahm Hugo zusammen mit seinem Onkel an einer Verschwörung gegen [[Don Joán de Tesqué]] teil, die eine Befreiung König Roduichs III. aus der Gefangenschaft Don Joáns erzwingen wollten. Nach der Ermordnung Roduichs durch Don Joán und der Erhebung [[Dián Berel]]s zum Gegenkönig gegen [[Martin III.|Martin von Tesqué]] unterstützte Hugo seinen Onkel als Thronprätendenten und verzichtete auf eigene Ansprüche, die von seiner Frau Bereca stammten. Dies änderte sich 1070 mit dem Tod Dián Berels. Hugo stieg nun als Erbe des Diannidenreichs im Süden Sagradiens zum mächtigen Provinzfürsten auf und erhob als Nachfolger Dián Berels und Ehemann Berecas eigene Thronansprüche, die er aber vorerst nicht durchsetzen konnte. Zudem kam 1070 mit dem Sohn [[Johann der Löwe|Johann]] ein männlicher Erbe zur Welt, der Hugos Stellung stärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Martins des Frommen im Jahr 1078, der keinen männlichen Erben hinterlassen hatte, kam es zu einer Nachfolgekrise. Da die Dynastie der [[Helgariden]] im Mannesstamm ausgestorben war, erhob Hugo nun erneut Anspruch auf den verwaisten Thron. Nachdem ein Teil des Adels seine Frau [[Bereca von Sagradien|Bereca]] zur Königin erhoben hatte, erklärte diese ihren Verzicht zugunsten ihres Mannes. Großer Widersacher war der Herzog [[Roduich der Lange]] [[Herzog von Scantia|von Scantia]], Anführer des mächtigen Hauses der [[Lusoniden]]. In der Folge kam es im ganzen Land zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Anhängern Hugos, der von der Kirche unterstützt wurde, und den Anhängern Roduichs des Langen, der mit Martins Schwester Orela verheiratet war. In mehreren blutigen Schlachten gelang es Hugo, sich schließlich durchzusetzen. Roduich wurde 1079 in der [[Schlacht von Resales]] getötet. Erst im Frühjahr 1080 konnte sich Hugo Dianus in [[Noyar]] zum König krönen lassen. Den Ort wählte er einerseits, um an die Kontinuität der skantischen Könige anzuknüpfen, andererseits, da sich die alternativen skantischen Königsstädte im Norden noch immer nicht in seiner Gewalt befanden, wo Roduichs Sohn [[Martin der Kühne]] die Machtstellung seines Vaters übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exkommunikation und erneute Thronkämpfe ===&lt;br /&gt;
Um sich dennoch eine Machtbasis zu verschaffen, schloss Hugo ein enges Bündnis mit den Päpsten gegen Kaiser Heinrich IV., doch geriet er 1091 in heftigen Streit mit dem Reformpapsttum Gregors VII., der den König exkommunizierte und damit in neue Kriege warf. Martin der Kühne nutzte den Bann Hugo Diáns, um sich zum Gegenkönig aufzuwerfen. Dabei konnte er sich die Unterstützung eines Großteils des Hochadels sichern, 1092 sogar den Thronfolger [[Johann der Löwe|Johann]] entführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung ===&lt;br /&gt;
Hugo Dianus zog erneut in den Krieg gegen den Skanten, doch wurde er 1094 im Feldlager bei [[Joanaz]] von skantischen Agenten ermordet. Nachfolger wurde sein Sohn [[Johann der Löwe]], der sich erneut gegen die Lusoniden verteidigen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Alconía]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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		<title>Hugo Dianus von Cliece</title>
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		<updated>2016-11-24T20:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Herkunft und Abstammung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hugo Dianus von Clièce''' (sagr. ''Hugo-Dián de Cliêce'', franz. ''Hugues-Diane de Clièce'', *1037, †1094) war als ''Hugues III.'' [[Graf von Clièce]], als ''Hugo I.'' [[Herzog von Alconía]] (1070-1087) und als ''Hugo I.'' [[König von Sagradien]] (1078-1094). Als Ehemann der [[Helgariden]]prinzessin [[Bereca von Sagradien]] war Hugo Dianus der erste sagradische König aus dem französischstämmigen [[Haus Cliêce]] und Stammvater der jüngeren [[Dianniden]]dynastie auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Abstammung ===&lt;br /&gt;
Hugo Dianus von Clièce wurde im Jahr 1037 als Sohn des französischen Grafen [[Hugobald von Clièce]] und dessen Gattin [[Thiana Berel]] aus dem [[Haus Berel]] geboren. Das [[Haus Cliêce]] stammt aus dem französischen Adelsgeschlecht der [[Hugoniden]], seine Mutter gehörte der skantischen Adelsfamilie der [[Dianniden]] an, die sich auf die unabhängigen [[Fürst von Sarmay|Fürsten von Sarmay]] zurückführten. Die Mitglieder des Hauses Cliêce werden daher auch als [[jüngere Dianniden]] bezeichnet. Über seine Großmutter Aureca, eine Tochter König [[Albreth V.|Albrets V.]], stammte Hugo zudem von den skantisch-sagradischen Königen aus dem Haus der [[Helgariden]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Alconía === &lt;br /&gt;
Im Jahr 1060 heiratete der 23-jährige Hugo Dianus die königliche Prinzessin [[Bereca von Sagradien]], Tochter [[Philipp III.|Philipps III.]] und Schwester [[Roduich III.|Roduichs III.]]. Ein Jahr später übernahm er nach dem Tod seines Vaters den Titel des Grafen von Clièce und wurde zum Oberhaupt des Hauses Cliêce. Zudem gehörte er zu den Verbündeten seines Onkels [[Dián Berel]], dem Oberhaupt der Dianniden, die mit dem [[Herzogtum Alconía]], dem [[Herzogtum Bordez]] und der [[Grafschaft Oller]] über eine beträchtliche Hausmacht im Süden Sagradiens verfügte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1066 nahm Hugo zusammen mit seinem Onkel an einer Verschwörung gegen [[Don Joán de Tesqué]] teil, die eine Befreiung König Roduichs III. aus der Gefangenschaft Don Joáns erzwingen wollten. Nach der Ermordnung Roduichs durch Don Joán und der Erhebung [[Dián Berel]]s zum Gegenkönig gegen [[Martin III.|Martin von Tesqué]] unterstützte Hugo seinen Onkel als Thronprätendenten und verzichtete auf eigene Ansprüche, die von seiner Frau Bereca stammten. Dies änderte sich 1070 mit dem Tod Dián Berels. Hugo stieg nun als Erbe des Diannidenreichs im Süden Sagradiens zum mächtigen Provinzfürsten auf und erhob als Nachfolger Dián Berels und Ehemann Berecas eigene Thronansprüche, die er aber vorerst nicht durchsetzen konnte. Zudem kam 1070 mit dem Sohn [[Johann der Löwe|Johann]] ein männlicher Erbe zur Welt, der Hugos Stellung stärkte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Martins des Frommen im Jahr 1078, der keinen männlichen Erben hinterlassen hatte, kam es zu einer Nachfolgekrise. Da die Dynastie der [[Helgariden]] im Mannesstamm ausgestorben war, erhob Hugo nun erneut Anspruch auf den verwaisten Thron. Nachdem ein Teil des Adels seine Frau [[Bereca von Sagradien|Bereca]] zur Königin erhoben hatte, erklärte diese ihren Verzicht zugunsten ihres Mannes. Großer Widersacher war der Herzog [[Roduich der Lange]] [[Herzog von Scantia|von Scantia]], Anführer des mächtigen Hauses der [[Lusoniden]]. In der Folge kam es im ganzen Land zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Anhängern Hugos, der von der Kirche unterstützt wurde, und den Anhängern Roduichs des Langen, der mit Martins Schwester Orela verheiratet war. In mehreren blutigen Schlachten gelang es Hugo, sich schließlich durchzusetzen. Roduich wurde 1079 in der [[Schlacht von Resales]] getötet. Erst im Frühjahr 1080 konnte sich Hugo Dianus in [[Noyar]] zum König krönen lassen. Den Ort wählte er einerseits, um an die Kontinuität der skantischen Könige anzuknüpfen, andererseits, da sich die alternativen skantischen Königsstädte im Norden noch immer nicht in seiner Gewalt befanden, wo Roduichs Sohn [[Martin der Kühne]] die Machtstellung seines Vaters übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exkommunikation und erneute Thronkämpfe ===&lt;br /&gt;
Um sich dennoch eine Machtbasis zu verschaffen, schloss Hugo ein enges Bündnis mit den Päpsten gegen Kaiser Heinrich IV., doch geriet er 1091 in heftigen Streit mit dem Reformpapsttum Gregors VII., der den König exkommunizierte und damit in neue Kriege warf. Martin der Kühne nutzte den Bann Hugo Diáns, um sich zum Gegenkönig aufzuwerfen. Dabei konnte er sich die Unterstützung eines Großteils des Hochadels sichern, 1092 sogar den Thronfolger [[Johann der Löwe|Johann]] entführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung ===&lt;br /&gt;
Hugo Dianus zog erneut in den Krieg gegen den Skanten, doch wurde er 1094 im Feldlager bei [[Joanaz]] von skantischen Agenten ermordet. Nachfolger wurde sein Sohn [[Johann der Löwe]], der sich erneut gegen die Lusoniden verteidigen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Alconía]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=33239</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2016-11-24T20:16:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wappen1870SG.jpg|thumb|100px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von [[Sagradien]]''' regierten nacheinander die Häuser der [[Helgariden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Dei Gratia Sagradiæ, Golicorum, Micolinarum et Perutinum, Hiscantiarum Halconorumque Gratiissimus Rex&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Helgar]] und [[Roduich der Große|Roduich]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:38%&amp;quot;|König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#B3D4FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Helgariden]] (753-1078)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran', Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth IV. der Barmherzige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(922-980)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto IV il Misericordioso&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| '''[[Martin II. der Einfältige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(926-994)&amp;lt;br&amp;gt;Martín II il Símplice&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(949-996)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp II. der Katholische]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(973-1019)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe II il Católico&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp III. der Weise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(997-1042)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe III il Sábio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich III. der Kurze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1033-1069)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis III il Corto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Johann von Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| '''[[Martin III. der Fromme]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1038-1078)&amp;lt;br&amp;gt;Martín III il Píu&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn [[Johann von Tesqué|Johanns von Tesqué]], illegitimer Enkel Philipps III.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Dián Berel]]'' &amp;lt;small&amp;gt;''(1021-1070) &amp;lt;br&amp;gt;Dián Berel''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Albreths V., [[Dianniden|Diannidischer]] Gegenkönig''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Bereca von Sagradien|Bereca]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1042-1080)&amp;lt;br&amp;gt;Bereca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipps III., abgedankt zugunsten [[Hugo Dianus]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDD97&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Hugoniden, 1078-1269''')&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| '''[[Hugo Dianus von Clièce]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1037-1094)&amp;lt;br&amp;gt;Hugo-Dián de Cliêce&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Albreths V., Ehemann Berecas&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roduich der Lange]] &amp;lt;small&amp;gt;(1030-1079)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis il Largo'' &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| '''[[Johann der Löwe]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1070-1121)&amp;lt;br&amp;gt;Joán il León&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Hugo Dianus', Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| '''[[Johann II. der Starke]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1091-1132)&amp;lt;br&amp;gt;Joán II il Forte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johanns des Löwen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob I. der Kühne]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1096-1159)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque I il Bravo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Hugo Dianus', Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel I. Juvans]]''', der Heilige &amp;lt;small&amp;gt;(1125-1198)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel Juvante, San Gabriel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Jakobs I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1187&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien|Jakob]] &amp;lt;small&amp;gt;(1155-1193)&amp;lt;br&amp;gt; Jâcque&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| '''[[Arzelius]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1165-1201)&amp;lt;br&amp;gt;Arcélio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriel Juvans'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel II. der Stolze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1185-1220)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel II il Fiero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Arzelius'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel III. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1208-1233)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel III il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IV. Hermes]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1210-1261)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IV Hermés&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IV. der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1237-1264)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IV il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| '''[[Isabella I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1257-1269)&amp;lt;br&amp;gt;Isabel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Gabriels IV., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#A3E7FD&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| '''[[Martin IV. Felix]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1253-1289)&amp;lt;br&amp;gt;Martín IV Félix&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| '''[[Robert von Skanten]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1255-1292)&amp;lt;br&amp;gt;Roberto de Scantia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob II. der Gerechte]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1280-1301)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque II il Justo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Martin V. der Wahnsinnige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1282-1312)&amp;lt;br&amp;gt;Martín V il Follo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob III. der Bischof]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1261-1320)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque III il Bispo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| ''[[Anton von Scola]] &amp;lt;small&amp;gt;(1292-1321)&amp;lt;br&amp;gt;António de Scola&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;&amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VI. der Gute]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1287-1354)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VI il Bô&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VII. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1324-1378)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VII il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VI., seit 1348 Mitregent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob IV. der Hochmütige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1348-1395)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque IV il Altivo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VII., seit 1370 Regent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph von Óstino]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1345-1398)&amp;lt;br&amp;gt;José de Óstino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Martins VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]] &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Carles de Interea''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Martins VII.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FDFDAC&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| '''[[Michael I.|Michael]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1355-1421)&amp;lt;br&amp;gt;Miquel de Vesaey&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Martins VI.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1387-1457)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Michaels&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FE9F9F&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1730-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1449-1491)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp VI., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1472-1502)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515) &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Catarina&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Tochter Philipps VI., Schwester Philipps VII., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| '''[[Peter I.|Peter]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1456-1515)&amp;lt;br&amp;gt;Piero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp V., Bruder Philipps VI., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| '''[[David I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1491-1543)&amp;lt;br&amp;gt;David I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps VII., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| '''[[Johanna I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1520-1585)&amp;lt;br&amp;gt;Joana&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.|Philipp von Valier]] &amp;lt;small&amp;gt;(1515-1552), iure uxoris''&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VIII de Valier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Urenkel Philipps VI., Ehemann und Mitregent Johannas''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier I.]]''' der Dichterkönig &amp;lt;small&amp;gt;(1545-1591)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier il Rei-Poeta&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johannas I. und Philipps VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1585-1640)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Danadiers, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Anna von Österreich]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1610-1651)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1637-1698)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1682-1732)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1685-1740)''&amp;lt;br&amp;gt;'' Filipe Carles de Viça''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]'' &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''República Vella''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745)&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent der Republik''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| '''[[Maria I. Luise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1708-1748)&amp;lt;br&amp;gt;María I Luísa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Danadiers II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745), iure uxoris&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fürst von Cuentez]], Mitregent Marias I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| '''[[David II. Johann]]''' der Kind-König &amp;lt;small&amp;gt;(1745-1753)&amp;lt;br&amp;gt;David II Joán il Rei-Infante&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| '''[[Maria II. Franziska]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1729-1765)&amp;lt;br&amp;gt;María II Francisca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| [[Anton Raimund von Piacone|Anton Raimund]] von Piacone &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1770)&amp;lt;br&amp;gt;António Ramón&amp;lt;/smalL&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D8D8FE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VIII.]]''' von Vienne &amp;lt;small&amp;gt;(1715-1792)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VIII de Viena&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Gabriels VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph Ludwig I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1740-1797)&amp;lt;br&amp;gt;José-Luis I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1790-1812)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regentschaft [[Joseph Ludwig II.|Karl Joseph Ludwigs]], ermordet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] &amp;lt;small&amp;gt;(1795-1842)&amp;lt;br&amp;gt;Julia Bonaparte''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph Ludwig II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1769-1829)&amp;lt;br&amp;gt;José-Luis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Joseph Ludwigs I., bis 1805 Regent Gabriels IX.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| '''[[Emil Johann]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1776-1855)&amp;lt;br&amp;gt;Emilio Joán&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Bruder Joseph Ludwigs II., Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| '''[[Lucien I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1809-1873)&amp;lt;br&amp;gt;Lucién I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Emil Johanns, 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp IX.|Luis Filipe]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1837-1919)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Emil Johanns, abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp X.]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;José Filipe''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Philipps IX., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Aerich_der_Gro%C3%9Fe&amp;diff=33237</id>
		<title>Aerich der Große</title>
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		<updated>2016-11-24T20:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Gran' '', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] (Ober-Alconía) und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Aradir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 und Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten konnte [[Aerich III.]] schließlich die Macht über alle Teilreiche zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König der Alkonen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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		<updated>2016-11-24T20:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Gran'' ', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] (Ober-Alconía) und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Aradir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 und Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten konnte [[Aerich III.]] schließlich die Macht über alle Teilreiche zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König der Alkonen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Gran'', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] (Ober-Alconía) und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Aradir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 und Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten konnte [[Aerich III.]] schließlich die Macht über alle Teilreiche zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König der Alkonen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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		<title>Aerich der Große</title>
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		<updated>2016-11-24T20:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aerich I. der Große''' (''Arrigo il Gran''', *825; †882) war im [[Sagradien]] des 9. Jahrhunderts n. Chr. ein christlicher [[Alkonen|alkonischer]] Adliger, der sich im Kampf gegen die muslimischen [[Numerer]] 857 zum [[König von Liez und Corar]] (Ober-Alconía) und zum ''König der Alkonen'' erklärte. Er gilt als Begründer der [[Arrigiden]] als Herrschergeschlecht im südsagradischen Herrschaftsgebiet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arrigo wurde 825 als Sohn des westalkonischen Fürsten [[Berrigo von Liez]] in [[Lemez]] (Al Hamaz) geboren. Sein Vater sagte sich schnell von der muslimischen Oberhoheit los und erklärte sich für souverän, 852 eroberte er das von Dohaz abhängige Fürstentum [[Corar]] und trat als unabhängiger ''Dux Alconum'' auf. Als er 857 starb, kam es zum Nachfolgestreit zwischen Arrigo und seinem jüngeren Bruder [[Regrigo von Liez und Corar|Regrigo]]. Arrigo rief die [[Numerer]] zuhilfe und unterwarf sich wieder ihrer Oberhoheit, sodass er mit numerischer Hilfe 859 seinen Bruder besiegen konnte. Kurz darauf widerrief er seine Lehnsabhängigkeit von den Numerern wieder und vereinte die großen seines Stammes gegen die muslimische Herrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
861 schloss er ein Bündnis mit Graf [[Olto von Ollér]] und eroberte [[l'Artir]] (Al Aradir). Als Olto 864 wieder von Arrigo abfiel und Frieden mit Duerez schloss, eroberte Arrigo 865 [[Sácrez]] und zwang Olto, seine Oberhoheit anzuerkennen. Im Jahr 867 eroberte Arrigo zuerst [[Scola]] und dann [[Sollar]] und ließ sich darauhin in der Stadt zum ''König der Alkonen'' ausrufen. Im Jahr 870 schloss er mit dem [[Königreich Sarmay]] einen Bündnisvertrag, der Sarmay dazu veranlasste, in den Krieg gegen die Numerer einzugreifen, kurz darauf konnten die vereinigten Truppen die verlorene Stadt l’Artir wiedererobern. Bei dem Versuch, 871 [[Pergía]] und das numerische ''Helqaz'' ([[San Silvestre de Croël]]) zu erobern, erlitt Arrigo eine empfindliche Niederlage gegen den Numererfürsten [[Ibn Al-Menar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schloss Arrigo vorübergehend Frieden mit den Numerern, die ihn nun als souveränen Fürsten anerkannten, und zog gegen das durch Thronfolgestreitigkeiten und Teilungen geschwächte Sarmay. 873 bereits stand er vor [[Tulis]], konnte die freie Stadt aber nicht einnehmen. 874 erreichte er die Eingliederung [[Sesín]]s und beendete seine Sarmaienkriege, um sich wiederum gegen die Numerer zu wenden, die inzwischen Artir zurückerobert hatten. Binnen kurzer Zeit setzte Arrigo den Numerern drei empfindliche Niederlagen in Ollér zu und eroberte Artir zurück. Der Numererherrscher [[Menad II.]] musste 877 den Verlust Ollérs akzeptieren und die alte ''Alkonenkrone'' ausliefern, die vom numerischen Duerez ins [[Liez|liezische]] [[Belaçón]] überführt wurden. Arrigo war nun auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt und herrschte über ein großes christliches Königreich, das mit seinen Teilreichen Liez, Corar, Ollér, Südpin und Sesín eine Hegemoniestellung im Süden der Halbinsel einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Aerichs Tod 882 zerfiel sein Reich zunächst unter den Streitigkeiten seiner Söhne [[Arrigo II. von Liez und Corar|Arrigo II.]] und [[Fildrigo von Liez und Corar|Fildrigo]], was vorübergehend zum Verlust Sesíns und 892 zur Teilung des Reiches führte. Arrigo II. erhielt Corar und Ollér, Fildrigo Liez und Südpin. Nach dem Tod Arrigos II. 898 und Fidrigos 899 und neuerlichen Kämpfen mit Provinzfürsten konnte [[Aerich III.]] schließlich die Macht über alle Teilreiche zurückerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Liez und Corar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König der Alkonen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Hugo_Dianus_von_Cli%C3%A8ce&amp;diff=33233</id>
		<title>Hugo Dianus von Clièce</title>
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		<updated>2016-11-24T20:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Hugo Dianus von Cliece]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Popular_de_Converg%C3%AAncia&amp;diff=33232</id>
		<title>Partíu Popular de Convergência</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Popular_de_Converg%C3%AAncia&amp;diff=33232"/>
		<updated>2016-11-24T17:40:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Zurück in der Opposition (seit 2014) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sellesi Cambres Madriaga]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Stellvertretende Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Partíu Popular Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagradisch]] '''Partíu Popular de Convergência''', Abk. '''PPC''', dt. ''Volkspartei der Zusammenkunft'') ist eine bürgerlich-katholische Mitte-Rechts-Partei in [[Sagradien]] und neben der sozialdemokratischen [[ASUL]] eine der beiden großen Parteien des Landes. Sie stellt derzeit mit [[Roberto Vidéas Braga]] den sagradischen [[Präsident der Republik|Staatspräsidenten]] und bis 2012 zudem mit [[Miquel Ánibal Luisanto]] den [[Ministerpräsident|Regierungschef]] des Landes. Seit 2012 führt die Partei auf nationaler Ebene die Opposition zur [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell]] an. Bekannte Persönlichkeiten der Partei waren zudem [[Paulo Luciaro]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Carles Otero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC war neben der italienischen Democrazia Cristiana, der deutschen CDU und den französischen Volksrepublikanern eine der bedeutenden christdemokratischen Parteigründungen der Nachkriegszeit. Gegründet 1945 als katholisch verwurzelte, aber überkonfessionell ausgerichtete bürgerliche Sammlungspartei, vesteht sich die PPC heute als moderne sagradische Volkspartei mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Ursprung. Die PPC ist Gründungsmitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender der [[PPC]] ist seit 8. März 2014 der frühere Generalsekretär [[Manuel Ramœs Iliega]], der in diesem Amt auf den langjährigen Parteichef und Ministerpräsidenten [[Miquel Ánibal Luisanto]] folgte. Generalsekretärin ist [[Sellesi Cambres Madriaga]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiprofil ==&lt;br /&gt;
Die sagradische Volkspartei ist die größte und erfolgreichste Partei des Mitte-Rechts-Lagers in Sagradien und vertritt liberalkonservative sowie christdemokratische Positionen. Sie versteht sich selbst als Reformpartei des Zentrums, die der humanistisch-abendländischen Wertetradition, den Zielen einer liberalen Gesellschaft, einer freien und zugleich sozialen Marktwirtschaftsordnung und dem Prinzip gesellschaftlicher Solidarität verpflichtet ist. Sie setzt sich zudem für die Bewahrung der Schöpfung und eine Vertiefung der europäischen Integration ein. Obwohl historisch vor allem von katholischen Politikern begründet, sieht sich die PPC selbst heute als säkulare Partei mit katholischen, konservativen, sozialreformerischen und liberal-republikanischen Wurzeln. Als parteiinterne Integrationsfaktoren fungierten über Jahrzehnte hinweg die einhellige Ablehnung von Kommunismus und Sozialismus sowie das Eintreten für eine freiheitliche Wirtschaftsordnung, für die nationale Integrität Sagradiens und die westlich-europäische Orientierung des Landes im transatlantischen Bündnis und in der Europäischen Gemeinschaft. Europapolitisches Ziel ist dabei eine &amp;quot;vertiefte Union der europäischen Nationen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faktionen ===&lt;br /&gt;
Als Sammlungspartei der rechten Mitte besteht die Volkspartei aus mehreren konkurrierenden Strömungen und Faktionen: &lt;br /&gt;
* '''Liberal-Conservadores''' (liberalkonservativ, konservativ, auch ''[[Miquel Ánibal Luisanto|Luisantistas]]'' genannt): Der derzeit dominierende Courant repräsentiert eine liberalkonservative Politik, die in Wirtschaftsfragen zu liberalen, sicherheitspolitisch aber eher zu konservativen Positionen tendiert. Europapolitisch bekennen sich die Liberalkonservativen zum gemeinsamen europäischen Projekt und verhalten sich pragmatisch, sind aber grundsätzlich skeptisch gegenüber weiteren Kompetenzverlagerungen nach Brüssel. Ein EU-Beitritt der Türkei wird geschlossen abgelehnt. Wichtige Vertreter des Flügels sind neben [[Miquel Ánibal Luisanto]] auch [[Martina Guivares]] und [[Névito Ramos Illega]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Democrâcia Popular''' (christdemokratisch, christlich-sozial, zentristisch): Der klassische linke Parteiflügel der PP-CSD gilt als Arbeitnehmerflügel. Er ist eng mit der katholischen Gewerkschaft [[CSLC]] verbunden und ging hauptsächlich aus der christlichsozialen PCC hervor. Er beruft sich regelmäßig auf die katholische Soziallehre und ist ausdrücklich nicht laizistisch. Zahlreiche DP-Mitglieder traten 2003 zum [[CCD]] über, 2007 wechselte eine kleine Minderheit zur [[UDC]], andere kehrten aber 2008/2009 wieder zur Mutterpartei zurück. Der Arbeitnehmerflügel der Volkspartei stellt die traditionell einflussreichste Minderheit in der Partei dar und sieht seine historischen Vorbilder v.a. in [[Ariel De la Roya]] und [[Paulo Luciaro]]. Wichtigster Vertreter in den Achtziger und Neunziger Jahren war [[Umberto Salas]], der im Jahr 2002 die Wahl zum Parteivorsitzenden gegen Miquel Ánibal Luisanto verlor. Eine der heute einflussreichsten Politikerinnen der Democrácia Popular ist die frühere Präsidentin der [[Region Lojandía]] [[Francisca Mendes del Ponte]], die zu den wenigen evangelischen Mitgliedern der Partei gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Democrâcia Social''' (nationalkonservativ, souveränistisch): Nationalkonservativer Flügel. Führende Vertreter sind [[Laura Fabil]] und [[Domênco Laravil]]. Die Democrâcia Social ist ausgesprochen wertkonservativ und tritt für den Erhalt des Wohlfahrtsstaates ein. Sie ist nationalistisch und EU-skeptisch gesinnt. Die Europäische Integration soll bei der Souveränität der Nationalstaaten haltmachen. Zudem tritt die DS für eine rigide Zuwanderungspolitik ein und verfolgt bisweilen populistische Strategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Unión Conservador''' (rechtskonservativ): Der traditionelle rechtskonservative Flügel der Partei. Er steht ähnlich wie die DS für eine an der katholischen Kirche orientierte wertkonservative Politik. Er ging bei der Gründung der Partei besonders aus ehemaligen Mitgliedern der UNP, aber auch des rechten PCC-Flügels hervor. Mittlerweile arbeitet die Union eng mit der DS zusammen. Die weitaus größte Gruppe von Unionsvertretern ist auch mit der [[Confederación Agrar]] verbunden. Bedeutende Vertreter waren in der Vergangenheit [[Santiago Oller]] und [[António Lamanto Marcos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Republicanœs''' (sozialliberal, zentristisch, auch ''[[Denísio Álvarez|Alvarezistas]]'' genannt): Liberaler Flügel der Partei. Führer war lange Zeit der frühere Umweltminister [[Denísio Álvarez]]. Dieser tritt für progressive, sozialliberale Gesellschaftsreformen ein und bemüht sich darum, die Partei in modernen großstädtischen Milieus zu stärken. Im Wertediskurs beruft er sich auf einen laizistischen Republikanismus und steht damit den wertkonservativen, katholischen Strömungen entgegen. Enge Verbindungen bestehen auch zum linken Flügel der [[UDS]] um [[Benita Hubner]]. Die Republicanoes treten für eine vorsichtige Öffnung der Volkspartei auch zu Gruppen der linken Mitte wie den [[Verdes|Grünen]] und [[Radicales|Sozialliberalen]] ein, u.a. um die Koalitionsoptionen der Partei über das Mitte-Rechts-Lager zu mehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Fôro Liberal]]''' (libertär, klassisch-liberal): Das Liberale Forum innerhalb der Volkspartei gehört zu den wirtschaftsliberalen Strömungen innerhalb der Partei. Eine große Zahl von Mitgliedern stammt aus der [[UDS]], deren ehemaliger Vizeparteichef [[Luca Bremante]] eine führende Rolle im FL spielt. Ebenso wie der Álvarez-Flügel unterstützt das FL eine liberale und progressive Gesellschaftspolitik sowie einen republikanischen Laizismus, tritt in Wirtschaftsfragen aber weitaus libertärer auf und lehnt wohlfahrtsstaatliche Eingriffe weitgehend ab. Daneben werden grün-konservative Positionen aus industrie- und energiepolitischen Gründen weitgehend abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Democráticōes per l’Europa]]''' (europafreundlich, zentristisch): Die Europademokraten sind ein Zusammenschluss mehrerer europafreundlicher Abgeordneter und EU-Parlamentarier, der sich auch einfachen Parteimitgliedern geöffnet hat. Ein Großteil der DplE ist 2007 zusammen mit [[Traiano Atániez]] zur [[UDC]] abgewandert. Die verbliebenen Mitglieder sind seither in die Minderheit geraten. Dennoch kämpfen sie für eine europafreundliche Volkspartei und stehen damit im Widerstreit mit den Nationalkonservativen und anderen EU-Kritikern. Als wichtigster Vertreter gelten derzeit [[Máximo Ulieta]] und [[Oscar Rolando Huerón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ecología Popular''' (ökologisch-konservativ, ökologisch-zentristisch): 	Die EcoPo wurde 2006 als Zusammenschluss ökologisch denkender Abgeordneter der Volkspartei gegründet. Sie ist eng mit dem [[Denísio Álvarez|Álvarez]]-Flügel verbunden, umfasst aber auch wertkonservative Mitglieder, die für einen grün-konservativen Kurs einstehen. Das Netzwerk umfasst auch wenige ehemalige [[Verdes|Grünen]]- und [[PDE]]-Mitglieder. Führer ist der ehemalige Umweltstaatssekretär [[Mário Pelegrín]], der in der Partei aber eher eine Außenseiterposition einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Reformistas''' (rechtssozialdemokratisch, sozialliberal): Eine relativ junge sozialdemokratisch und sozialliberal orientierte Strömung. Angeführt werden die Reformistas von ehemaligen Sozialisten wie [[António Delvequio]], Staatssekretär und später Minister unter [[Miquel Ánibal Luisanto]], die größtenteils dem rechten Flügel der [[ASUL]] angehört hatten und sich nach der Wahlniederlage der Sozialisten 2008 und der folgenden Wahl der Linken [[Mercé Serrat Cabarell]] von der Partei abgewandt haben oder schon zuvor von Miquel Luisanto ins rechte Lager gelockt wurden. Die Reformisten stehen für eine sozial orientierte Reformpolitik der Mitte und arbeiten daher auch eng mit den Republikanern von [[Denísio Álvarez]] zusammen, ohne aber deren längere Volkspartei-Sozialisation zu teilen. Als wirtschafts- und sozialpolitisches Leitbild der Reformisten gilt das Konzept der sozial orientierten Marktwirtschaft, als Inspirationsquelle kann das Konzpet des „Dritten Wegs“ des englischen Soziologen Anthony Giddens angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre (1945-1949) ===&lt;br /&gt;
Ins Leben gerufen wurde die Partei im Januar 1945 mit dem Anspruch, eine überkonfessionelle bürgerliche Sammlungspartei darzustellen. Unmittelbarer Ursprung der Partei die so genannte ''Convergência-Bewegung'', die sich im Zweiten Weltkrieg innerhalb des katholischen Lagers gebildet hatte und die als christliche und demokratische Sammlungsbewegung verstanden werden kann. Der wesentliche Kern der Partei bestand aus katholischen Politikern wie [[Ariel Fernando De la Roya]], [[Amentino Xavier-Castrell]], [[Paulo Manuel Luciaro]], [[Nino Cabal]] oder [[Benito Mello]], die in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] teilweise der katholisch-liberalen [[PDP]] oder aber der katholisch-konservativen [[Volksunion]] (UP) angehört hatten. De la Roya und Cabal gehörte dem christlichen Widerstand gegen die deutschen Besatzer im Nordosten Sagradiens an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC sollte eine bürgerlich-konservative und soziale Integrationspartei mit christlich-abendländischem Gedankengut sein, die ehemals konfessionelle Bindung durch die Öffnung für liberale Ideen ersetzt werden. Die PPC verstand sich als Sammlungsbewegung und versuchte, die progressiven Ansätze im katholischen Lager der Vorkriegszeit weiterzuführen und die in der Vergangenheit mehrheitlich demokratiekritischen bis -feindlichen praktizierenden Katholiken der Volksunion ins demokratische Lager zu integrieren. Gleichzeitig sollte die Spaltung in eine klerikale und eine säkulare Rechte überwunden werden, was freilich erst mit dem Zerfall der rechtsliberalen [[MPD]] in den frühen Fünfziger Jahren erreicht werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkspartei der Zusammenkunft übernahm die organisatorischen, personellen und finanziellen Ressourcen der aufgelösten [[Volksunion]], deren letzter Parteiführer [[Amentino Xavier-Castrell]] erster Parteivorsitzender wurde. Im Vergleich zu anderen Parteien der bürgerlichen Rechten war die PPC durch eine aktivere Parteibasis und eine stärkere lokale Parteistruktur geprägt. Dies stellte sich schnell als Vorteil heraus, da es der PCC deutlich besser als den anderen entstehenden Parteien der bürgerlichen Mitte und Rechten gelang, Wahlkämpfe zu führen und Wähler zu mobilisieren. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945]] wurde die Partei mit 24 Prozent der Stimmen zweite Kraft hinter den Sozialisten und bildete danach die so genannte [[Demokratische Koalition]] mit dem [[Partíu Radical]], der [[PS|Sozialistischen Partei]] und den [[PCS|sagradischen Kommunisten]], welche die erste [[Provisorische Regierung Dini|Provisorische Regierung]] unter [[Sergio Rafael Dini]] stützte. Parteigründer [[Ariel De la Roya]] wurde zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt, [[Paulo Luciaro]] und [[Mário Elabal]] vertraten die Partei in der provisorischen Regierung. Die 1946 verabschiedete [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik]] wurde maßgeblich von Politikern der Volkspartei geprägt. Nachdem Paulo Luciaro 1946 selbst die Führung der provisorischen Regierung übernommen hatte, gewannen die Christdemokraten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|ersten Parlamentswahl 1946]] die relative Mehrheit der Mandate im Senat und stellten mit einem Stimmenanteil von 25 Prozent die nur knapp zweitgrößte Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wirtschaftspolitischer Hinsicht vertrat die PPC gemäß der katholischen Soziallehre zunächst eine kapitalismuskritische Haltung und verfügte sogar über einen christlich-sozialistischen Flügel um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]]. Angesichts der Spannungen des ausbrechenden Kalten Kriegs und nach dem endgültigen Ausschluss der Kommunisten aus der Demokratischen Koalition 1947 setzte sich auch in der PPC ein dezidiert antikommunistischer Kurs durch, der vor allem dem rechten Parteiflügel zugute kam. Unter dem Einfluss von Paulo Luciaro, der nach der Wahl De la Royas zum Senatspräsidenten 1946 zunehmend als Führer der Partei auftrat und ihre Politik maßgeblich steuerte, versuchte sich die Partei zunehmend auch dem liberalen und nationalkonservativen Bürgertum zu öffnen. Der linke sozialistische Flügel geriet in die Minderheit und fand mit seinen Ideen kaum noch Gehör. 1949 traten Nino Cabal und Luciano Minorel als bekannteste Vertreter des linkskatholischen Flügels aus der Partei aus und gründeten wenig später das [[Movimiento Socialista Cristiano]], das sich der Linken anschloss. Stattdessen wurde die PPC zum Gravitationszentrum einer neuen antikommunistischen Mitte-Rechts-Allianz aus Konservativen, Liberalen und Sozialdemokraten, die sich der [[Frente Democrático Popular|Demokratischen Volksfront]] aus Sozialisten und Kommunisten entgegenstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PPC unter der Führung Paulo Luciaros (1948-1959) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Togliatti1.jpg|thumb|[[Paulo Luciaro]], [[Ministerpräsident]] 1948-1959 und Parteivorsitzender 1955-1963]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde PPC-Parteisekretär Paulo Luciaro Ministerpräsident und setzte die Große Koalition mit der [[ASUL]] fort. Mit Luciaro als Kandidaten für das Amt des Regierungschefs konnte sich die Volkspartei bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949]] mit 32,4 % der Stimmen deutlich als stärkste Kraft im Parlament behaupten. Luciaro führte die Koalition unter Einschluss der [[PRR|Radikalen Partei]] fort, die gemeinsam mit deutlicher Mehrheit eine umfassende Verfassungsreform durchsetzten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Ariel de la Roya bis 1955 Parteipräsident blieb, galt Luciaro als De-facto-Parteiführer und prägte die Politik des Landes entscheidend. Unter Luciaro wurde die PPC zur Regierungspartei schlechthin und wesentlich auf die Funktion ausgerichtet, den konservativen Kern der Regierung zu organisieren. Die PPC der Anfangsjahre setzte auf eine gemäßigt-gelenkte, auf das Solidaritätsprinzip setzende Marktwirtschaft, vertrat innen- und gesellschaftspolitisch eindeutig konservative Positionen und brachte die Partei wie das Land außenpolitisch auf einen klaren Westkurs. Dazu gehörte auch eine zunehmend deutliche antikommunistische Abgrenzungspolitik von der Kommunistischen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europapolitik vertrat Luciaro zusammen mit dem sozialistischen Außenminister [[Santo de l'Ilpa]] einen stark integrationsfreundlichen Kurs. Prägende Wirtschaftspolitiker der PPC waren u.a. [[Luis Enrico de Piacón]], sowie bald auch [[Carles Angel Favale]], der seit 1954 das Finanzministerium leitete. Das Grundsatzprogramm der PPC aus dem Jahr 1954 war konservativ und dezidiert antimarxistisch geprägt und betonte die Werte Familie, Bildung, Heim, persönliches Eigentum, eine soziale Grundsicherung und die europäische Aussöhnung in enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Zudem sollte eine europäische Aussöhnung angestrebt werden. Damit war nicht nur den linkskatholischen Sozialisierungsbestrebungen, sondern auch allzu nationalistischen Standortbestimmungen eine Absage erteilt. Besonders die Gegnerschaft zur linken Volksfront, die grundsätzliche Betonung des Eigentums sowie das Festhalten an den traditionellen Werten bildeten nun auch programmatisch das einigende Band der Partei, die sich damit als christlich-konservative Partei darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luciaros Führung entwickelte sich die Partei zur dominanten Kraft im sagradischen Parteiensystem und zur mit großem Abstand stärksten Kraft im Parlament. Höhepunkt war die vorgezogene [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]], bei der die PPC 42 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach dem Bruch der Großen Koalition 1953 führte Luciaro bis zu seinem Rücktritt 1959 eine konservativ-liberale Koalition, die sich als ausgesprochen antimarxistisch und marktfreundlich verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diadochenkämpfe und Große Koalition (1959-1964) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo-PPC-hist.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zunehmenden gesundheitlichen Problemen Luciaros zum Ende der Fünfziger Jahre hin begann eine parteiinterne Debatte um die Nachfolge des Premierministers und Parteichefs. Besonders Finanzminister [[Carles Angel Favale]] entwickelte sich zum aussichtsreichen Kandidaten, da es ihm gelang, den konservativen Flügel hinter sich zu bringen. Gegen Favale gab es jedoch auch große Vorbehalte, nicht zuletzt wegen seiner häufig mangelnden Kompromissbereitschaft.  Favale besaß aber große Sympathien in der Parlamentsfraktion der PPC und schaffte es darüber hinaus 1959, seinen bisherigen Staatssekretär [[Martín Nêu Regríguez]] an die Spitze der Exekutivjunta wählen zu lassen. Bald galt Favale als potenzieller Nachfolger Luciaros, der Favale aber als gefährlichen Kontrahenten wahrnahm und eher seinen Kabinettschef [[Dián Jocéntilo Sánchez]] zum Nachfolger aufzubauen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich musste Luciaro 1959 auf Druck der eigenen Partei hin vom Premierministeramt zurücktreten, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen mehrmals bereits die Amtsgeschäfte hatte ruhen lassen. Als Nachfolger nominierte das Exekutivkomitee der Partei den konservativen Finanzminister [[Carles Angel Favale]] und entschied sich damit gegen Luciaros Wunschnachfolger [[Dián Jocéntilo Sánchez]]. Luciaro blieb aber Parteivorsitzender und gehörte auch weiterhin zu den mächtigsten Persönlichkeiten in der Partei. Als solcher protegierte er weiterhin Sánchez, der Finanzminister wurde. Zudem rückte [[Martín Ánibal Costa]] als Fraktionssprecher in eine einflussreiche Position. Dem neuen Triumvirat der Partei (Sánchez-Favale-Costa) gelang es nicht, die persönlichen Gegensätze auszuräumen. Zudem belasteten die Spannungen zwischen Luciaro und Favale die Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständigen Querelen in der Führung, die schlechte Performance im Koalitionsspiel mit den Liberalen und das mangelnde Charisma des Spitzenkandidaten Favale führten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] schließlich zu empfindlichen Einbußen für die PPC, die von 40 auf 35 Prozent der Stimmen abrutschte und damit überraschend die Koalitionsmehrheit einbüßte. Das als Niederlage empfundene Ergebnis führte schließlich schneller als erwartet zur Entmachtung Favales, der einer zukünftigen Koalition mit den Sozialisten im Weg zu stehen schien. Statt Favale nominierte die Parteiführung Ánibal Costa zum Kandidaten für das Premierministeramt und drängte auf die Bildung einer Großen Koalition mit der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]], die bei den Wahlen an Stimmen gewonnen hatte und sich für eine Koalition zur Verfügung stellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Koalition hielt jedoch keine zwei Jahre. Zu prinzipiellen weltanschaulichen Unterschieden der Partner, Differenzen in Sachfragen und persönlichen Antipathien vieler beteiligter Politiker trug auch die andauernde Zerstrittenheit der PPC-Führung zu ihrem Bruch bei. Nach dem Tod [[Paulo Luciaro]]s 1963 wurde sein Stellvertreter [[Carles María Ortega]] neuer Parteivorsitzender. Als die Koalition im Herbst 1963 zerbrach, fehlte der PPC ganz im Gegenteil zu den aufstrebenden Sozialisten unter [[António Santiago]] eine klare Führung und ein klares Machtzentrum. Die vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|Kammerwahlen im Dezember 1963]] endeten für die PPC mit ihrem zerstrittenen Spitzentrio Costa-Ortega-Favale und mit Costa als Spitzenkandidaten in einem Debakel. Die Partei verlor gegenüber der Wahl ein Jahr zuvor noch einmal fünf Prozentpunkte und landete nur bei 34,1 Prozent der Stimmen. Damit schnitt sie erstmals schlechter ab als die sozialdemokratische ASUL und hatte keine Chance auf eine Regierungsmehrheit. Ortega versuchte zwar, eine Neuauflage der Großen Koalition - diesmal als Juniorpartner durchzusetzen, die Sozialisten setzten aber lieber auf eine sozialistisch-liberale Mitte-Links-Allianz mit Radikal- und Unionsdemokraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Favale in Opposition und Regierung (1964-1970) ===&lt;br /&gt;
Der erstmalige Gang in die Opposition kam für die PPC einem Kulturschock gleich und stürzte die Partei noch tiefer in ihre Krise. Parteichef Ortega, durch das Scheitern seiner Großen-Koalitions-Strategie nachhaltig geschädigt, gab die Führung auf und erklärte stattdessen seine Kandidatur um das Amt des Präsidenten der Republik. Nach der Rekordniederlage stand auch für den Spitzenkandidaten Costa die Parteikarriere vor dem Ende. Im Kampf um die Führung der Partei setzte sich schließlich [[Carles Angel Favale]] durch, der als einziger der drei Kontrahenten der vergangenen Jahre zurückgeblieben war. Die Parteikrise führte zu einer umfassenden Umgestaltung der Partei. Diesesmal ging Favale daran, sich die Macht nachhaltig in den Parteigremien zu sichern und reformierte die komplizierte Führungsstruktur, die sich nach dem Rücktritt Luciaros und dem Fehlen einer unumstrittenen Führungsfigur als untauglich erwiesen hatte. Die vielen verschiedenen Ausschüsse des Parteivorstands wurden abgeschafft und lediglich der Exekutivausschuss als wesentliches Gremium beibehalten. An seiner Spitze sollte aber künftig kein starker Präsident mehr stehen. Stattdessen führte der Parteivorsitzende den Vorsitz, unterstützt vom neu geschaffenen Posten des Generalsekretärs, der vom Parteichef nominiert werden sollte. Erster Generalsekretär wurde auf Vorschlag Favales [[Joán Aliureto Perón]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles María Ortega schied mit seiner Wahl zum Präsidenten der Republik im Sommer 1964 ganz aus der Parteiführung aus und [[Luciano González]] wurde neuer Vorsitzender der Parlamentsfraktion, ehe Favale dieses Amt schließlich ebenfalls übernahm und nun alle wichtigen Schlüsselpositionen in der Partei kontrollierte. Als Oppositionsführer gegen die neue Sozialistisch-Liberale Koalition bereitete er sich auf die Spitzenkandidatur 1967 vor. Unter Favales Führung rückte die Partei ein Stück weiter nach Rechts und verleibte sich 1965 die von der UDS abgespalteten [[Federación de Democráticoes per la Libertá|Freiheitsdemokraten]] (FDL) ein. Der unter Ortega noch gefahrene Kurs der Verständigung mit den Sozialisten wurde durch einen harten Oppositionskurs ersetzt. Die Sozialisten wurden als &amp;quot;Stalinisten&amp;quot; diffamiert und in die Ecke der Kommunisten gerückt, die verbalen Attacken gegen die [[Kabinett Santiago|Regierung Santiago]] bzw. die [[Kabinett Del Pérez I|Regierung Del Pérez]] nahmen unangenehme Ausmaße an und trugen zur starken Polarisierung der politischen Landschaft bei. Gleichzeitig bemühte sich Favale aber, Kontakte zum wirtschaftsliberalen Flügel der Unionsdemokraten zu halten, die innerhalb der Koalition in immer größere Isolation gerieten und im Jahr 1967 schließlich den vorzeitigen Bruch der Koalition herbeiführten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DAlema1.jpg|thumb|[[Carles Favale]], [[Ministerpräsident]] 1959-1962 und 1967-1970 und Parteivorsitzender 1964-1972]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|folgenden Kammerwahlen]] meldete sich die PPC eindrucksvoll zurück und erreichte mit Favale als Spitzenkandidaten ein Plus von über sechs Prozentpunkten auf nunmehr fast 37 Prozent der Stimmen. Auch wenn die angestrebte Mehrheit mit den Unionsdemokraten verfehlt wurde, war die PPC klar stärkste Partei und damit wieder in einer Schlüsselposition. Favale erhielt von Präsident Ortega den Auftrag zur Regierungsbildung und bildete die von ihm erwünschte Rechtskoalition mit der UDS, die sich zunächst auf die PRD stützen wollte, nach deren Abfallen aber schließlich 1968 kurz vor dem Scheitern stand und nur durch die parlamentarische Unterstützung der rechten [[PFP]] [[António Álvaro Blanxard]]s gerettet werden konnte. Vor allem diese punktuelle Zusammenarbeit der Regierung Favale mit der Rechtsaußenopposition führte zu einem zunehmenden Ansehensverlust der Konservativen in der sich im Wandel befindenden Gesellschaft. Favales konservative Politik und sein bisweilen autoritäres Auftreten machten ihn zum Feindbild der 68er Bewegung, die die Rechtskoalition als faschistisch und Favale als Autokraten ablehnte. Dazu kam ein äußerst hartes Vorgehen der konservativen Regierung gegen die aufrührerischen Studenten. Es zeigte sich, dass Favales konservativ-autoritäres Konzept und die vor allem den konservativen Katholizismus repräsentierende Partei nicht willens und nicht fähig war, eine Versöhnung mit der jungen Generation zu erreichen. Stattdessen katalysierte die Politik der PPC und die Haltung ihrer Führungsfiguren gegenüber den &amp;quot;Anarchisten&amp;quot; den Protest gegen Staat und Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Mehrheit regierende Koalition war schließlich im Winter 1969/70 am Ende und Favales Ministerpräsidentschaft gescheitert. Präsident Ortega beauftragte den UDS-Chef und Vizepremier Carles Méndez mit der Bildung eines neuen Kabinetts, das die PRD einschließen sollte und sich damit auf eine Mehrheit im Parlament stützen sollte. Favale stimmte angesichts schlechter Wahlprognosen bei sofortigen Neuwahlen schließlich zu und trat dem Kabinett als Minister ohne Geschäftsbereich bei, das unter Führung von Méndez aus dessen UDS, der PPC und den liberalkonservativen Republikanern sowie dem PRD bestand und im Parlament eine - wenn auch fragile - Mehrheit besaß, die sie jedoch nach einem Linksschwenk der Radikaldemokraten bereits nach wenigen Monaten wieder einbüßte. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1970]] gingen die Sozialisten unter ihrem charismatischen Spitzenkandidaten [[Joán Caval]] als klarer Sieger hervor und überschritten erstmals die 40-Prozent-Marke. Die Volkspartei unter Favale fiel wieder auf unter 35 Prozent zurück und landete damit abgeschlagen auf dem zweiten Rang ohne jede Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung. Die Niederlage drängte die PPC damit zurück in die Opposition und führte zum Rückzug Favales vom Parteivorsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionszeit der Siebziger (1970-1979) ===&lt;br /&gt;
Zum neuen Parteivorsitzenden der Volkspartei wurde auf dem Parteitag in [[Nalcaz]] im Februar 1972 Fraktionschef [[Márcio Ellévez Perón]] gewählt, der bisher stets in der zweiten Reihe der Politik gestanden hatte und als Kompromisskandidat der Parteiflügel galt. Ellévez stand für eine pro-europäische Außenpolitik und eine liberale Wirtschaftspolitik, die auf die Kräfte des Marktes zur Überwindung der wirtschaftlichen Probleme des Landes setzte. In der Innenpolitik versuchte Ellévez moderate Kurskorrekturen durchzubringen, die den konservativen mit dem liberalen Parteiflügel versöhnen sollten. Die Aufgabe Ellévez’ wurde es daher, die Reformpolitik der [[Linksregierung Caval|Kabinett Caval I]] zu bekämpfen und bürgerliche Alternativen aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Regierung Caval kam es innerhalb der PPC zu einem Generationenwechsel. Die alten Flügel um [[Ánibal Costa]], [[Carles Favale]] und [[Luciano González]] verloren zunehmend an Einfluss, während neue Gesichter nachdrängten wie der Regionalpräsident von [[Liez-Corar]] [[Sandro de la Nada]], Vertreter des christdemokratisch-liberalen Flügels, [[Francisco Casano]], Führer des christlich-sozialen Arbeitnehmerflügels, oder der ehemalige Wohnungsbauminister [[Emilio Moya]], der als Vertreter des rechten wirtschaftsnahen Flügels wahrgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition agierte die Partei zunächst glücklos, artikulierte weiterhin antikommunistische Vorbehalte und attackierte die mit den Kommunisten zusammenarbeitende Minderheitsregierung der ASUL scharf. Deren Gesellschafts- und Wirtschaftsreformen lehnte die PPC gleichermaßen ab. Jedoch bahnte sich innerhalb der Partei und damit fernab der parlamentarischen Oppositionsstrategie eine moderate programmatische Erneuerung an. Das neue Parteiprogramm aus dem Jahr 1973 zeichnete diese Erneuerung bereits in ihren Grundzügen. Zwar blieb die Volkspartei auch danach eine konservative christdemokratische Partei, versuchte jedoch stärker auch wieder in den liberalen Mittelschichten zu punkten, die in raschem Tempo anwuchsen. Das Programm definierte die Partei als „Partei der christlichen und solidarischen Mitte“, basierend auf den Werten der katholischen Soziallehre und dem Primat der eigenverantwortlichen Person. Es wurde allgemein als Sieg der Reformbewegung innerhalb der Partei angesehen, welche die Partei wieder in die Mitte rücken wollte. Dies stand in Kontrast zur harten Oppositionspolitik der Jahre 1970-1974, die größtenteils als antisozialistisch-bürgerlicher Gegenkurs zur Politik der regierenden Linken formuliert worden und dem konservativen Duktus der Sechziger Jahre verhaftet geblieben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Umdenken auch in der strategischen Führung der Partei kam es erst nach der herben Niederlage der bürgerlichen Parteien bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]], bei denen die Sozialisten sich als stärkste Kraft behaupten konnten, die PPC unter ihrem Spitzenkandidaten Ellévez Perón mit einem Ergebnis von 34 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb und das Ziel der Wiedererlangung der Macht in Semest klar verpassten. Die Niederlage bewegte die Reformkräfte in der Partei angeführt vom Parteilinken [[Umberto Salas]] und dem eher liberal orientierten [[Sandro de la Nada]] zum Handeln. Auf dem Parteitag 1975 kam es zum so genannten [[Putsch von Joanaz]] mit der erfolgreichen Kampfkandidatur [[Sandro de la Nada]]s gegen den glücklosen Parteivorsitzenden [[Márcio Ellévez Perón]]. Nada setzte sich durch und wurde neuer Parteichef und Oppositionsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten, ersetzte der junge Reformer spätestens nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Parlamentswahlen 1976]], bei der sich die Volkspartei nur leicht verbessern konnte, den bisherigen Konfrontationskurs und die Obstruktionspolitik seines Vorgängers durch eine konstruktive Oppositionsarbeit, die darauf aus war, die konfliktgeladene, seit Frühjahr 1977 amtierende sozialistisch-liberale Zusammenarbeit durch Annäherung zu sprengen und sich als vernünftige Alternative anzubieten. Dafür standen auch Politiker wie [[Umberto Salas]], der 1977 Generalsekretär wurde, oder [[Joán Huartín]], der neue Geschäftsführer der Kammerfraktion. Gleichzeitig kam es aber auch zu einem Erstarken des wirtschaftsliberalen Parteiflügels, der sich in Abkehr von der keynesianischen Politik der Regierung Caval für ein neoliberales Wirtschaftssystem aussprach. Herausragende Protagonisten dieser Strömung waren Finanzexperte [[Alfonso Guivares]], der Fraktionsvize [[Joán Emilio Moya]] sowie Vizeparteichef [[Marcelo Iudeta]], der den mächtigen Semestiner Regionalverband anführte. Hintergrund war ein Bündnis zwischen Nada und den Wirtschaftsliberalen, das auf eine geschlossene Oppositionsfront hinauslaufen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr in die Regierung und Große Koalition (1978-1982) ===&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1978]] ging die PPC mit [[Sandro de la Nada]] als Premierkandidat und dem ehemaligen Finanzminister [[Alfonso María Guivares]] als Wirtschaftsexperten als Sieger hervor. Energisch wirkte Nada auf die Bildung einer Regierung der rechten Mitte hin und sicherte sich für eine Minderheitsregierung aus [[PPC]] und [[UDS]] die parlamentarische Unterstützung der [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro De la Nada]] wurde neuer Ministerpräsident, Guivares Finanz- und der erfahrene Diplomat [[Luis Martínez]] Außenminister, während das Wirtschaftsministerium vom [[UDS]]-Vorsitzenden [[Lorenzo Estrubal]] besetzt wurde. Die neue Regierung suchte vor allem in der Wirtschafts- und Finanzpolitik neue Akzente zu setzen. Steuersenkungen sollten einher gehen mit einer rigiden Haushaltspolitik zum Abbau der exorbitant hohen Staatsschulden. Gegen die Inflation setzte die Regierung das Ziel der Geldwertstabilität. Zentrale Probleme der Regierung blieben aber die schwache konjunkturelle Lage und die steigende Arbeitslosigkeit, die auch zu einem weiteren Anstieg der Sozialausgaben und der Staatsverschuldung führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kam eine zunehmend gesellschaftliche Opposition von Seiten der neuen sozialen Bewegungen. Vor allem die atomfreundliche Energiepolitik sowie die dezidiert westlich-orientierte Außen- und Sicherheitspolitik der Regierung führten zu Konfrontationen mit den kritischen Massen der Anti-Atomkraft- und der erstarkenden Friedensbewegung im Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 nahmen auch die Spannungen innerhalb der Regierungskoalition zu, wobei die Spannungslinie zwischen Vertretern einer ausgleichenden Sozialpolitik und denen einer wirtschaftsliberalen Umorientierung mitten durch die Volkspartei verlief, aber auch den Koalitionspartner [[UDS]] irritierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1981 hatte die Regierung faktisch ihre parlamentarische Mehrheit für ein umfangreiches Reformprogramm verloren, nachdem die oppositionelle [[PRD]] ihre Unterstützung endgültig aufgekündigt hatte. Da sowohl Volkspartei als auch die oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] vorgezogene Neuwahlen scheuten, kam es zu Verhandlungen zwischen den beiden großen Parteien des Landes, die sich zunächst auf ein Notprogramm zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage einigten und anschließend in Verhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Koalitionsregierung eintraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1981 einigten sich PPC und ASUL schließlich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung, in der Nada Ministerpräsident blieb, [[Joán Caval]] Außenminister, [[Donado Ricardes]] Finanzminister und [[Andrés Colón]] Arbeitsminister wurde. Die &amp;quot;Regierung der nationalen Solidarität&amp;quot; einigte sich sofort auf ein umfangreiches Konjunkturpaket bei gleichzeitigen Einschnitten in öffentliche Subventionsprogramme und brachte ein umfangreiches Abkommen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Abschluss, um das sich die Mitte-Rechts-Regierung zuvor vergeblich bemüht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewisser Erfolge litt die Große Koalition von Beginn an unter atmosphären Spannungen, aber auch unter konkreten politischen Gegensätzen vor allem zwischen dem wirtschaftlichen Reformflügel der Konservativen und dem sozialbewegten linken ASUL-Flügel. Hinzu kam ein zunehmender Autoritätsverlust [[Sandro de la Nada]]s in seiner eigenen Partei, in der es immer weniger gelang, die widerstreitenden Parteiflügel zusammenzuhalten und die Kritik vor allem der Parteirechten an der Regierungspolitik einzuhegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten eines Haushaltsstreits zwischen den Koalitionspartnern im Sommer 1982 beschloss der Parteivorstand der PPC unter dem Druck des mächtigen Fraktionsvorsitzenden [[Emilio Moya]] schließlich, eine wirtschaftspolitische Wende herbeizuführen. Die Partei trat für einen wirtschaftlichen Sanierungskurs durch umfangreiche Steuererleichterungen und eine angepeilte Erhöhung der Kaufkraft ein. In diesem Sinn sah auch das von der PPC gegen den sozialistischen Finanzminister Donado Ricardes ins Feld geführte Haushaltskonzept für das Jahr 1983 Steuererleichterungen bei gleichzeitigen Einsparungen in den Sozialleistungen vor. Die Forderungen der Konservativen veranlassten die Sozialisten daraufhin, die Regierungskoalition wenige Monate vor dem Ende der Legislaturperiode für beendet zu erklären und aus der [[Kabinett Nada III|Regierung Nada]] auszutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro de la Nada]] regierte fortan mit einem Rumpfkabinett weiter und suchte eine neue Mehrheit für das Ende der Legislaturperiode zu schmieden. Indem er seinen Widersacher [[Emilio Moya]] zum Finanzminister ernannte, suchte er seine Konkurrenten in der Partei in die Kabinettsdisziplin einzubinden, konnte seinen weiteren Machtverfall aber nicht mehr aufhalten. Nachdem Nada eine Vertrauensabstimmung im Parlament klar verloren hatte, stellte Moya im Parteivorstand der Konservativen die innerparteiliche Vertrauensfrage gegen den Parteichef, der daraufhin von seinem Amt als Parteivorsitzender zurücktrat und auf die Spitzenkandidatur bei der kommenden [[Parlamentswahl 1982|Parlamentswahl im Oktober]] verzichtete. Moya wurde schließlich zum Kandidaten der Konservativen und zum amtierenden Parteichef ernannt. Nada blieb damit Regierungschef auf Abruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Moya (1982-1991) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sa Carneiro2.jpg|thumb|[[Joán Emilio Moya]], [[Ministerpräsident]] 1982-1990 und Parteivorsitzender 1982-1991]]&lt;br /&gt;
Mit [[Joán Emilio Moya]] als Spitzenkandidat und einem klaren Programm der wirtschafts- und finanzpolitischen Wende siegten die Konservativen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Neuwahlen im Oktober 1982]] knapp gegen die oppositionellen Sozialisten. Erstmals seit den Wahlen 1958 hatte nun die konservativ-liberale Wunschkoalition wieder eine eigene Mehrheit. Moya wurde als Nachfolger Nadas zum Ministerpräsidenten berufen und &lt;br /&gt;
bildete seine Regierung zusammen mit der UDS, die sich sofort daran machte, ein radikales Privatisierungs- und Liberalisierungsprogramm umusetzen sowie die Steuern drastisch zu senken. Der Sieg der Rechten wurde allgemein als „Cânviu Conservador“ bezeichnet und beendete endgültig die Ära sozialistisch beeinflusster Politik in Sagradien seit den frühen 1960er Jahren. Bis Ende der 1990er Jahre sollten nun ihrerseits die Christdemokraten und Liberalen das politische Geschehen im Land dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung startete mit einem äußerst unpopulären Reformprogramm, das zu zahlreichen Protesten der Opposition führte, die eine Entmantelung des sagradischen Wohlfahrtsstaates fürchteten. Die [[Europawahlen 1984]] endeten mit 20 Prozent für die Volkspartei in einem Debakel für die Konservativen und auch die [[Regionalwahlen 1985]] brachten einen Sieg für die sozialistische Opposition, die in [[Sesín]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Oller]], [[Ceundalia]], [[Bordez]], [[Alta-Scantia]] und [[Alconía]] PPC-geführte Regierungen ablösen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Wahljahr 1986 jedoch gelang es der Regierung, den Trend umzukehren. Die Reformmaßnahmen begannen Früchte zu tragen, die Wirtschaftsdaten zeigten seit 1985 wieder steil nach oben und die Krise schien pünktlich zur [[Parlamentswahl 1986]] überwunden. Hinzu kam eine sozialistische Opposition, die nach dem Unfalltod [[Joán Caval]]s Ende 1984 weithin zerstritten wirkte und mit einem radikalen Linksprogramm zahlreiche Wähler der Mitte verschreckte. Die [[Parlamentswahl 1986]] endete schließlich in einem furiosen Sieg der [[Volkspartei]], die ihre Mehrheit mit den Liberalen verteidigte und die Sozialisten klar hinter sich ließ. Moya konnte weitere vier Jahre weiterregieren und stand auf dem Zenit seiner Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Periode der Regierung Moya wurde das Reformthema deutlich zurückgefahren. Moya musste zunehmend Rücksicht auf den linken Parteiflügel nehmen, der unter dem Erfolg der Wirtschaftsliberalen in der Partei immer schwächer wurde. Hinzu kamen politische Affären, die größte darunter die [[Guivares-Affäre 1989]], die nicht nur zum Rücktritt von Präsident [[Alfonso Guivares]] führte, sondern auch zu einem Vertrauensverlust in die Arbeit der Mitte-Rechts-Regierung führte, zumal Guivares als energischer Verfechter der wirtschaftspolitischen Wende angesehen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 1990]] endete schließlich in einem Verlust der Mitte-Rechts-Mehrheit im Parlament, brachte aber keinen klaren Sieger. [[Emilio Moya]] gelang es in dieser Situation nicht, die oppositionellen [[Radikaldemokraten]] zu einem neuerlichen Bündnis zu bewegen. Stattdessen sicherte sich der Sozialist [[Donado Ricardes]] eine wenn auch fragile parlamentarische Mehrheit. Erstmals seit 1979 mussten die Christdemokraten in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Otero (1991-2000) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Trichet1.jpg|thumb|[[Josep Carles Otero]], Parteivorsitzender 1991-2000 und [[Ministerpräsident]] 1992-1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Verlust der Regierungsmacht mehrten sich Vorwürfe an Parteichef Emilio Moya und andere Mitglieder der Parteiführung, selbst in die [[Guivares-Affäre]] verwickelt zu sein. Auf öffentlichen wie parteiinternen Druck hin musste Moya schließlich 1991 auf die Führung von Partei und Opposition verzichten. Zu seinem Nachfolger wurde auf dem Parteikongress in [[Vierna]] der frühere Finanzminister [[Josep Carles Otero]] gewählt, der als Vertreter der europafreundlichen Parteimitte galt und auch vom linken Parteiflügel der Christdemokraten unterstützt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Krise der Mitte-Links-Koalition und inmitten eines Parteispendenskandals der regierenden [[ASUL|Sozialisten]] gelang es Otero im Herbst 1992 eine neue parlamentarische Mehrheit unter seiner Führung zu organisieren. Die von ihm gebildete [[Kabinett Otero I|Minderheitsregierung]] aus Christdemokraten und Liberalen wurde im Parlament durch die [[Radikaldemokraten]] unterstützt, die zuvor zur Regierungskoalition Donado Ricardes' gehört hatten. Nach nur zwei Jahren kehrten die Christdemokraten damit in die Regierungsverantwortung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oteros auf einen Ausgleich zwischen den Parteiflügeln gerichtete moderate Reformpolitik wurde auch von unabhängigen Medien gelobt. Die Privatisierungen der Moya-Regierung, die auch der Sozialist Ricardes fortgeführt hatte, wurden erfolgreich abgeschlossen. Zudem brachte Otero seine Partei auf eine klare europafreundliche Linie. Gegen parteiinterne Widerstände des rechten Flügels wurden die Maastricht-Verträge ebenso durchgesetzt wie die Einführung des Euro. Auf dem internationalen Parkett genoss Otero deswegen bald große Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchsetzung des Vertrags von Maastricht durch die Volkspartei-geführte Regierung Otero führte 1992 zur Abspaltung des souveränistischen Flügels von der Partei. Bereits seit Ende der Achtziger war ein Teil des rechten Parteiflügels auf Oppositionskurs zur europafreundlichen Politik der Konservativen gegangen. Führer dieser Bewegung war der PPC-Senator [[Oscar Aguersuari]], einstmals Innen-Staatssekretär unter Emilio Moya, der die Partei 1992 verließ und den [[Partíu Republicano de la Libertá]] (PRL) gründete, der in der Folge aber keine durchschlagenden Wahlerfolge verbuchen konnte und seit Ende der Neunziger ohne Aguersuari einen rechtsextremen Kurs einschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Wahlen 1994]] trat Oteros Mitte-Rechts-Bündnis schließlich gegen den rot-grünen Block unter Führung des Semestiner Bürgermeisters [[António Grande Illega]] an und konnte schließlich einen großen Wahlerfolg feiern. Dank des Misserfolgs der verbündeten [[Radikaldemokraten]], die an der 3-Prozent-Hürde scheiterten, erreichte die PPC/UDS-Regierung eine eigene parlamentarische Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Regierung Otero nach den Wahlen 1994 schaffte es aber nicht mehr, die Reformpolitik der ersten Jahre fortzuführen. Stattdessen kam es nun vermehrt zu Konflikten innerhalb der Regierungskoalition. Forderungen aus den Reihen der UDS und dem wirtschaftsnahen Partei-Flügel nach deutlichen Steuererleichterungen und einer Reform der Gesundheitspolitik stießen auf den erbitterten Widerstand der christlich-sozialen Faktion in der Partei. Zudem stieg die Arbeitslosigkeit enorm an und erreichte 1997 einen Höhepunkt, während die Staatsverschuldung weiter zunahm. Außerdem stieg in großen Teilen der Bevölkerung die Unzufriedenheit über die konservative Gesellschaftspolitik der bürgerlichen Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rapide abnehmende Zustimmung zur Regierung Otero führte 1997 zu einer Niederlage der Volkspartei bei den [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]], wo die PPC von den Sozialisten überholt wurde und die Regierung daraufhin ihre Mehrheit an die linke Opposition verlor. Diese ging danach zu einer Blockadehaltung gegen die Regierungspolitik im Senat über. Dennoch schaffte es die Partei bei den [[Regionalwahlen 1997]], eine Niederlage zu vermeiden. In den bisher sozialistisch regierten Regionen [[Bordez]] und [[Region Óstino|Óstino]] schaffte man es sogar, die Sozialisten aus dem Amt zu drängen. Der Erfolg und sich stabilisierende Umfrageergebnisse auf nationaler Ebene täuschten aber über die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierungspolitik hinweg. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] folgte eine klare Niederlage der Mitte-Rechts-Koalition gegen Rot-Grün unter der Führung des jungen charismatischen Premierkandidaten [[Julio de la Costa]] von der Asul, der es schaffte, unzufriedene Wähler der Mitte für die [[Coalición Eco-Socialista|sozialistisch-ökologische Koalition]] zu gewinnen. Sowohl Volkspartei als auch UDS verloren deutlich an Wählerstimmen, wovon auch die [[PSP|Rechtspopulisten]] unter [[Joán De la Pênia]] profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurssuche unter Roberto Vidéas (2000-2002) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte zum sofortigen Rücktritt Oteros als Parteichef der PPC. Nachfolger wurde [[Roberto Vidéas]], der bereits zuvor als Kronprinz Oteros gegolten hatte. Der Wechsel an der Parteispitze bedeutete aber keinen echten Machtwechsel innerhalb der Partei. Stattdessen rückte Otero wieder an die Spitze der Kammerfraktion und die Vertreter der moderat-zentristischen Politik Oteros behielten auch mit Parteichef Vidéas die Macht in der Partei. Dennoch fiel es die Konservativen nach acht Jahren in der Regierung und der klaren Prägung durch Otero schwer, den Wechsel in die Opposition zu vollziehen. Während die liberale Gesellschaftspolitik der rot-grünen Regierung deutlich abgelehnt und energisch bekämpft wurde, verzichtete Vidéas in anderen Bereichen, vornehmlich der Verfassungspolitik, auf eine Fundamentalopposition und handelte mit der Regierung einen Kompromiss zur Reform von Senat und Regionen aus. Eine dringtend notwendige inhaltliche Reform der Partei – besonders auf dem Feld der Familien- und Gesellschaftspolitik - blieb unter diesen Umständen aus. Außerdem verpasste es die neue Parteiführung, mit dem Phänomen De la Pênia und seinem zunehmenden Erfolg in rechten Kreisen klar zu kommen und dessen Höhenflug aufzuhalten. Der Versuch Vidéas', durch Tabuisierung de la Pênias, diesen als Persona non grata zu diffamieren und auf diesem Weg klein zu halten, scheiterte deutlich, zumal prominente Persönlichkeiten der Konservativen mit bestimmten Ideen der Rechten sympathisierten und für eine inhaltliche Annäherung eintraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition wurden die parteiinternen Machtkämpfe alter Tage neu entfacht. Der Wahlerfolg des bisweilen populistisch auftretenden Regionalpräsidenten von [[Bordez]], [[Miquel Ánibal Luisanto]], bei den [[Regionalwahlen 2001]] führten zu einer deutlichen Stärkung des Parteivizes und seiner Anhänger. Auf der anderen Seite konnte Videás in der Opposition keine großen Siege verbuchen. Weder die [[Europawahlen 1999]], noch die [[Senatswahlen 2000|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2000]] führten zu einem Stimmungsumschwung hin zur konservativen Opposition. Auch bei den [[Regionalwahlen 2001]] konnte sich die Linke behaupten. Außerdem ließen die anhaltenden Erfolge der äußeren Rechten das Problem einer eventuellen Zusammenarbeit akut werden, zumal Luisanto als Shootingstar der Partei keinen Hehl daraus machte, über derartige Bündnisse nachzudenken, und damit der Parteiführung große Schwierigkeiten bereitete. Vidéas versuchte erst zu spät, eine Neuausrichtung durchzusetzen. Seine Versuche, die Positionen der Partei in der Gesellschaftspolitik zu modernisieren und sich dadurch ein liberaleres Profil zu geben, wurden von der Partei nicht mitgetragen und vom Parteitag mehrheitlich abgelehnt. Dagegen wurde dem Parteichef auf dem Feld der Wirtschafts- und Sozialpolitik vorgeworfen, kein Konzept zu besitzen, das eine Alternative zur gemäßigten Reformpolitik der Linken darstellte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] brachten das erschreckende Ergebnis einer anhaltend zerstrittenen PPC und einer an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängten UDS. Die rot-grüne Koalition De la Costas wurde trotz Erfolgen für die politischen Ränder im Amt bestätigt. Die PPC verlor unter der Führung von Roberto Vidéas nochmals mehr als 2 Prozentpunkte gegenüber 1998 und landete bei dem schlechtesten Kammerwahlergebnis seit 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Luisanto (seit 2002-2014) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Fini0.jpg|thumb|[[Miquel Ánibal Luisanto]], Parteivorsitzender 2002-2014 und [[Ministerpräsident]] 2006-2013]]&lt;br /&gt;
Nach der erschütternden Niederlage bei den Kammerwahlen kam es zu einem Wechsel an der Parteispitze. Mit Parteichef Roberto Videas Braga und Fraktionschef Josep Otero, die sich beide aus der aktiven Politik zurückzogen, gaben die beiden bis dahin dominierenden Personen die Führung der Partei ab, was einen offenen Kampf der konkurrierenden Parteiflügel um die Macht in der Partei auslöste. Bei der Wahl des neuen Parteivorsitzenden setzte sich [[Miquel Ánibal Luisanto]] gegen den von der bisherigen Führung favorisierten [[Oscar Rolando Huerón]] und gegen den Vertreter des linken Flügels [[Umberto Salas]] durch. Alle drei hatten in den Neunziger Jahren der Regierung Otero angehört, repräsentierten aber unterschiedliche Strömungen in der Partei. Nachdem im ersten Wahlgang auf dem Parteitag in [[Portofín]] im Dezember 2002 Ánibal Luisanto mit ca. 37 Prozent der Stimmen vor Salas (34) und Huerón (29) gelegen hatte, verzichtete Huerón schließlich zugunsten Luisantos, der mit den Stimmen der Mitte und der Rechten in der Partei und einem Anteil von 65 Prozent klar zum neuen Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luisanto setzte die Partei gegenüber der [[Kabinett De la Costa II|Regierung De la Costa]] auf eine deutlich konfrontativere Oppositionspolitik und nahm eine spürbare neoliberale Wende. Nach einem halben Jahr harter Richtungskämpfe setzte sich der Kurs Luisantos gegen die vom linken Flügel organisierte innerparteiliche Opposition durch und verabschiedete auf dem Parteitag in [[Nocolônies]] im Oktober 2003 ein von wirtschaftsliberalen Forderungen nach Arbeitsmarktreformen und Deregulierung geprägtes Manifest durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz parteiinterner Diskussionen um die wirtschaftsliberale Ausrichtung befand sich die Partei unter Luisanto auf dem Wiederaufstieg, profitierte von der allgemeinen Unzufriedenheit mit der zweiten rot-grünen Regierung De la Costas und feierte bei [[Senatswahlen 2003]], [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]], bei den [[Regionalwahlen 2004|Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] sowie den [[Senatswahlen 2006]] deutliche Siege. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] konnte die Volkspartei schließlich einen Sieg über die bisher regierenden [[ASUL|Sozialisten]] feiern. Parteichef Luisanto wurde von Präsident [[António Grande Illega]] zum Ministerpräsidenten ernannt und bildete eine Minderheitskoalition aus Volkspartei und [[UDS]], die im Parlament von der rechtspopulistischen [[PSP]] toleriert wurde. Nachdem die heterogene Mitte-Rechts-Koalition 2009 ihre Mehrheit verloren hatte, ging der PPC unter Luisanto auch bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Parlamentswahlen im Herbst 2009]] als klarer Sieger hervor und erneuerte das Regierungsbündnis mit der liberalen UDS unter Tolerierung des PSP, ohne auf die Unterstützung durch das Zentrumsbündnis angewiesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die erste Legislaturperiode der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] vor allem unter innenpolitischen Zeichen gestanden hatte und von heftig polarisierendem Streit um den Einfluss der Rechtspopulisten auf die Ausländer- und Sicherheitspolitik geprägt war, dominierte in der zweiten Periode seit 2009 die Außen- und Wirtschaftspolitik vor dem Hintergrund der Finanz-, Wirtschafts- und europäischen Währungs- und Staatsschuldenkrise. Dabei profilierte sich Luisanto anfangs als energischer &amp;quot;Retter&amp;quot; sagradischer Banken und gab damit frühere wirtschaftsliberale Positionen punktuell auf, ehe er sich seit 2010 einem Spar- und Austeritätskonzept in Anlehnung an die Politik Angela Merkels anlehnte. Dabei kam es vor allem in der Frage des europäischen Rettungsschirms EMS und der Finanzhilfen für überschuldete Staaten der Eurozone zu wiederholten harten Auseinandersetzungen innerhalb des Mitte-Rechts-Bündnisses, die die Regierungsarbeit schwer belasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in der Opposition (seit 2014) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:GorkaManeiro.jpg|thumb|200px|[[Manuel Ramœs Iliega]], Parteivorsitzender seit 2014]]&lt;br /&gt;
Wiederholte Kurskorrekturen auf Seiten der PPC, widersprüchliche Aussagen zur Zukunft von Euro und europäischer Union und Unstimmigkeiten innerhalb des eigenen Lagers brachten auch Luisanto seit 2011 vermehrt in die Kritik, der unter Druck des rechten Regierungsflügels, schlechter Umfragewerte sowie öffentlicher Kritik an seinem Kurs im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahl 2013]] wieder stärker auf einen populistisch inspirierten Wahlkampf setzte, indem er nun auch teilweise euro- und europakritische Töne anschlug. Im Ergebnis half dies nicht, die Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien und der PPC bei der Wahl im November 2013 zu verhindern, bei der die sozialistisch angeführte Links-Opposition um ASUL-Spitzenkandidatin [[Mercé Serrat Cabarell]] einen Sieg davon trug. Luisanto wurde daraufhin im Dezember 2013 nach sieben Jahren im Amt des Premierministers durch Serrat Cabarell abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage ließ Parteichef Luisanto zunächst seine Zukunft offen. Entgegen Spekulationen von Seiten der Presse wurde der für Frühjahr 2014 geplante Parteitag nicht vorgezogen. Erst im Dezember erklärte Luisanto, nicht mehr länger für das Amt des Parteivorsitzenden zur Verfügung zu stehen und sich nach dem Parteitag im März aus der ersten Reihe der Politik zurückzuziehen. De facto übernahm nun Fraktionschef [[Manuel Ramœs Iliega]] die Funktion des Oppositionsführers und gab wenig später auch seine Kandidatur um den Parteivorsitz bekannt, ebenso wie die frühere Arbeitsministerin [[Francisca Mendes del Ponte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen war in der Partei ein interner Streit um die politische Ausrichtung in der Opposition entbrannt, nachdem eine Gruppe prominenter Vertreter des liberalen Parteiflügels um [[Francisca Mendes del Ponte]], [[Sellesi Cambres Madriaga]] und [[Corrado Ticino]] eine Modernisierung der Partei und eine liberalere Ausrichtung forderten. Der unter Luisanto eingeschlagene Weg der Erneuerung der Partei müsse konsequent fortgesetzt werden. Konkret wurde gefordert, das von der [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] anvisierte Projekt einer gesetzlichen Frauenquote für Vorstandsposten in der freien Wirtschaft zu unterstützen. Außerdem müsse die Partei ihre Haltung gegenüber Homosexuellen und Minderheiten überdenken. Vor allem aber sollte die Partei ihre sechsjährige Zusammenarbeit mit der rechten [[PSP]] kritisch aufarbeiten und sich von deren Forderungen stärker distanzieren als zuvor. Mit einem solchen Kurs könne die PPC ihre schwache Stellung in Großstädten verbessern. Dagegen verteidigten Vertreter der Parteirechten, allen voran der frühere Innenminister [[Clemente Arzano]], den bisherigen Kurs der Partei und warfen der Gruppe um Mendes und Cambres Madriaga vor, den Kurs der Linken zu übernehmen, statt christdemokratische Zukunftspolitik zu betreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag der Volkspartei in [[Nalcaz]] vom 7. bis 9. März 2014 kam es schließlich zur Wahl eines neuen Vorsitzenden. Mit [[Francisca Mendes del Ponte]] und [[Clemente Arzano]] traten dabei auch die führenden Vertreter der jüngsten Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei ihren Hut in den Ring. Kurz vor dem Parteitag verzichtete jedoch Mendes del Ponte zugunsten des jüngeren [[Manuel Ramœs Iliega]], der eine Erneuerung der Partei einleiten solle. Ramœs Iliega konnte sich schließlich gegen Arzano durchsetzen. Arzano und Mendes del Ponte wurden Stellvertretende Vorsitzende. Als Generalsekretärin wurde [[Sellesi Cambres Madriaga]] nominiert. Damit konnte der Streit um den Parteikurs vorerst beigelegt werden, indem der neue Vorsitzende eine Arbeitsgruppe unter der Führung der Vizepräsidentin der [[Abgeordnetenkammer]] [[Daniela Rosenthal-Valdés]] einsetzte, um programmatische Vorschläge zu unterbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen um den Kurs der Partei begleiteten den PPC auch in der europäischen Flüchtlingskrise der Jahre 2015/2016, in der die Konservativen zwischen einem Kurs der Abschottung und Forderungen nach einem pragmatischen Liberalismus schwankten. Letztlich setzte sich aber ein Kurs durch, der auf eine schärfere Kontrolle der Grenzen und eine deutliche Verschärfung der Asylpolitik abzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Nationalversammlung 1945|1945]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 27,9 %&lt;br /&gt;
| 126 / 449&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,4 %&lt;br /&gt;
| 167 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,9 %&lt;br /&gt;
| 189 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 42,0 %&lt;br /&gt;
| 216 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 40,1 %&lt;br /&gt;
| 206 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
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| PPC&lt;br /&gt;
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| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
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| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
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| [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
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| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
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| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
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| PPC&lt;br /&gt;
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| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
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| PPC&lt;br /&gt;
| 35,4 %&lt;br /&gt;
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| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
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| PPC&lt;br /&gt;
| 28,0 %&lt;br /&gt;
| 151 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
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| PPC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteipersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Fernando de la Roya]], 1955-1965&lt;br /&gt;
* [[Carles María Ortega]], 1965-1970&lt;br /&gt;
* [[Alfonso Guivares]], 1985-1989&lt;br /&gt;
* [[Oscar Santián de Montoy]], 1989-1999&lt;br /&gt;
* [[Roberto Vidéas Braga]], seit 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Paulo Luciaro]], 1948-1950, 1950-1959&lt;br /&gt;
* [[Carles Angel Favale]], 1959-1962, 1967-1970&lt;br /&gt;
* [[Martín Ánibal Costa]], 1962-1964&lt;br /&gt;
* [[Sandro de la Nada]], 1979-1982&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio Moya]], 1982-1990&lt;br /&gt;
* [[Josep Carles Otero]], 1992-1999&lt;br /&gt;
* [[Miquel Ánibal Luisanto]], 2006-2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
* 1947-1955: [[Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
* 1955-1963: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1963-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1964-1972: [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1975-1982: [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2014: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekretäre des Exekutivkomitees ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1948-1952: [[Benito Mello]]&lt;br /&gt;
* 1952-1959: [[Ánibal Demartín]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: [[Martín Nêu Regríguez]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: [[Carles Toquero]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1964-1969: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[Oscar Garrizo]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Santiago Lamenta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Daniel Ruis Costa]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Umberto Gomes]]&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Alberto Forlán]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
* 1992-1993: [[Santiago Ollér]]&lt;br /&gt;
* 1993-1998: [[Carles de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Máximo Ulieta]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Oscar Toledo Meçares]]&lt;br /&gt;
* 2008-2011: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
* 2011-2014: [[Ana Iriarte Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Sellesi Cambres Madriaga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellvertretende Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1952-1954: [[Oscar Manuel Corrado]]&lt;br /&gt;
* 1952-1958: [[Luis Enrico de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1954-1961: [[José Ivan Soler]]&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Francisco Carreras]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
* 1972-1982: [[Francisco Casano]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Marcelo Iudeta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[Dián Aliureto Demirtas]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Gustavo Galler]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Piero Montxerent]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1985-1989: [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
* 1987-1991: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1989-1998: [[António Lamanto Marques]]&lt;br /&gt;
* 1991-1998: [[Pietra Domello]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Francisca Calbán]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 2000-2011: [[Denísio Álvarez]]&lt;br /&gt;
* 2004-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* 2002-2014: [[Martina Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
* seit 2011: [[Francisca Mendes del Ponte]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Daniel Ambrôsio]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Santiago Miquel Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1955-1959: [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
* 1959-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1967-1976: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1976-1979: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1982-1989: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Umberto Gomes]] &lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Romano Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarischer Sekretär in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Joán Huartín]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Deán José Domingues]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Fernando Montalbán]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
* Seit 2009: [[Daniel Montxerent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Daniel Barnay</title>
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		<updated>2016-11-24T17:31:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Weg ins Staatsministerium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GuillaumePeltier.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der wirtschaftsliberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus, ehe er ein Praktikum beim EU-Handelskommissar in Brüssel begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]], der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin [[Benita Carras-Leal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort übernahm er sofort das wichtige Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen die ehemalige Parteivorsitzende [[Benita Carras-Leal]] durch, die vom rechten Parteiflügel favorisiert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine [[Kabinett Daniel Barnay|&amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition]] mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Zeda&amp;diff=33230</id>
		<title>Zeda</title>
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		<updated>2016-11-24T07:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Aktuelles Modellsortiment in China (Stand: Herbst 2016) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:100%&amp;quot;&amp;gt;'''Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:ZedaLogo.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Rechtsform'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Societá Anónima (Tochter von [[Zeda SA]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1899&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Sitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Branche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Automobilhersteller&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA''' ist ein sagradischer Automobilhersteller mit Stammsitz in [[Bosa]]. Zeda ist eine hunderprozentige Tochter sowie die Stammmarke der [[Zeda SA|Zeda-Gruppe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmensgeschichte ===&lt;br /&gt;
==== Gründung und Vorkriegsjahre ====&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde im Jahr 1899 vom sagradischen Mechaniker [[Ernesto Aliureto Zeda]] in [[Bosa]] gegründet. Zeda führte das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1930 selbst, danach übernahmen seine beiden Söhne [[António Zeda|António]] und [[Dián-Arcélio Zeda]] das Geschäft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre ====&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg produzierte Zeda Panzer und andere Militärfahrzeuge, zunächst für Deutschland, später dann für Sagradien. In dieser Zeit übernahm der sagradische Staat die Regie bei dem Unternehmen, die er auch nach 1945 zunächst behielt. Zeda wurde nun in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Ernesto Aliureto Zeda SA umgewandelt. Die Republik Sagradien verfügte nun über knapp die Hälfte der Aktienanteile, Zeda wurde so zum nationalen Automobilhersteller. Auch wenn dieser Anteil bis 1970 sukzessive auf 25 und 1986 erneut auf unter 20 Prozent verringert wurde, blieb der Einfluss des Staates auf den Konzern nachwievor groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fünfziger und Sechziger Jahre ====&lt;br /&gt;
1955 kehrte António Zeda als Vorstandsvorsitzender zurück in die Firmenleitung. Unter seiner Regie entwickelte sich Zeda in den Fünfziger und Sechziger Jahren zu einem der größten Automobilhersteller Europas und wurde zum Inbegriff des sagradischen Wirtschaftsbooms der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaL4.jpg|thumb|[[Zeda L4]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda30a.jpg|thumb|[[Zeda 30]] (&amp;quot;la Trêinta&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda60a.jpg|thumb|[[Zeda 60]] (&amp;quot;la Sesenta&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zeda L4]], dem neuen &amp;quot;Flaggschiff&amp;quot; des Hauses, versuchte Zeda nach dem Zweiten Weltkrieg, an die Erfolge und das Prestige der Vorkriegsjahre anzuknüpften. Aber erst die Modelle der Fünfziger und Sechziger Jahre brachten. Vor allem die [[Zeda 30|&amp;quot;Trêinta&amp;quot;]] sowie die in der unteren Mittelklasse angesiedelte 4-türige [[Zeda 60|&amp;quot;Sesenta&amp;quot;]] wurden zum großen Kassenerfolg innerhalb wie außerhalb Sagradiens. Außerdem konnte Zeda auch durch sein legendäres Sport-Coupé [[Zeda Grandêsa]] auf sich aufmerksam machen. Seit 1966 ergänzte der etwas größere, vielseitige Kleinwagen [[Zeda 45]] die Modellpalette. Der 45 war als 2-türiger Kleinwagen, als 4-türiger kleiner Familienwagen, als 5-türiger Kombi sowie als Cabriolet erhältlich. Die seit 1967 produzierte Fließheck-Limousine [[Zeda B20]] (&amp;quot;Bevênte&amp;quot;) fiel durch ihr avantgardistisches Design auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaB20.jpg|thumb|[[Zeda B20]] (&amp;quot;la Bevênte&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siebziger und Achtziger Jahre ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda400.jpg|thumb|[[Zeda 400]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda100.jpg|thumb|[[Zeda 100]], baugleich mit dem [[Cifa Sera]]]]&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zeda 400]], der 1972 die „Sesenta“ als Mittelklasselimousine ablöste, startete das erste Modell der neuen Nomenklatur. 1976 ersetzte der [[Zeda 300]] in der unteren Mittelklasse den bis 1975 produzierten Zeda 45. Als letztes Modell der alten Nomenklatur wurde die Produktion der Zeda „Trêinta“ (Zeda 30) erst im Jahr 1980 eingestellt. Bereits zuvor war mit dem [[Zeda 200]] ein etwas größerer Kleinwagen angelaufen, der die ''Segona Séria'' zwischen Zeda 30 (''Premera Séria'') und Zeda 300 (''Terxera Séria'') begründete. Der Zeda 30, der Volkswagen Sagradiens, war damit das erfolgreichste Modell der Firmengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Zeda bereits 1974 den tulinesischen Luxus- und Sportwagen-Hersteller [[Minerva Gasol]] gekauft hatte, übernahm die Zeda SA 1977 den sagradischen Automobilhersteller [[CIFA|Companía Industrial de Fabricación de Automobiles SA]] (CIFA) mit Sitz in [[Lesta]]. Unter dem Namen Cifa wurden noch bis 1987 Automobile produziert, der Name Minerva Gasol steht noch heute für extravagante Luxus-Sportwagen. Der erfolgreiche Kleinwagen [[Cifa Sera]] wurde seit 1980 auch unter dem Namen [[Zeda 100]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neunziger und 2000er Jahre ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda230.jpg|thumb|[[Zeda 230]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Privatisierung des mikolinischen Staatskonzerns [[Acel]] im Jahr 1983 entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen Zeda und Acel, das nun seinerseits in Mikolinien Zeda-Modelle unter eigenem Namen verkaufte. Nach finanziellen Schwierigkeiten bei Acel infolge des kompletten Ausstiegs des mikolinischen Staates aus dem Unternehmen übernahm Zeda zwischen 1984 und 1987 sukzessive die Mehrheitsanteile an der &amp;quot;Automobiles e Cicletes Estatales de Luenas SA&amp;quot; mit Sitz in [[Luenas]]. Seit 1992 besitzt Zeda 99% der mikolinischen Gesellschaft, die nun umstrukturiert und in [[Acel SA]] umbenannt wurde. Gleichzeitig wurde die [[Zeda SA]] als Holding-Gesellschaft der beiden Tochterunternehmen Ernesto Aliureto Zeda SA und Acel SA gegründet. Seit 1992 ist Zeda zudem als Motorenlieferant des [[Selec-Team]]s wieder in der Formel 1 tätig und übernahm im Jahr 2004 die Mehrheit an dem Rennstall, der seit 2005 als [[Zeda F1 Racing]] firmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der Neunziger Jahre erhielt die Marke auch ein neues Markengesicht mit einem rechteckigen statt trapezförmigen Markensymbol und einem charakteristischen blauen Streifen unter dem Namenszug. Besonders der [[Zeda 320]] sowie der kurze Zeit später entwickelte [[Zeda 220]] wurden große Erfolge und festigten die Stellung Zedas im Unter- und Kompaktklasse-Segment. Gleichzeitig wurde das Angebot am unteren und oberen Ende ausgedünnt. Mit der Einführung des Zeda 220 wurde die Produktion des Zeda 100 eingestellt und die Premera Séria auf Eis gelegt. Mit der Einführung des [[Zeda 520]] im Jahr 1997 erhielt der eingestellte [[Zeda 600]] keinen Nachfolger und wurde durch eine luxoriösere Variante des 520 ersetzt, sodass auch die ''Sexta Séria'' nicht als eigenständige Baureihe fortgesetzt wurde. Dafür führte Zeda 1995 mit dem [[Zeda 720]] seinen ersten Van ein. Die Großraumlimousine für Familien war als gemeinsame Entwicklung mit Volkswagen und Ford nahezu baugleich mit dem VW Sharan, dem Seat Alhambra und dem Ford Galaxy. In den Neunzigern begann der Zeda-Konzern auch damit, gemeinsame Plattformen für Modelle der Marken Zeda und Acel zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem seit 2005 als Schwestermodell des [[Acel Vivant]] produzierten [[Zeda 140]] weitete Zeda seine Modellpalette wieder auf das untere Segment der Kleinstwagen aus und belebte damit die ''Premera Séria'' neu. Im Jahr 2000 kaufte Zeda von der ungarischen [[Magyarmotor]] die Markenrechte an der Marke [[Duna]] und verkaufte unter dessen Lizenz eigene Modelle in osteuropäischen Ländern. Der 2005 für den osteuropäischen und südamerikanischen Markt entwickelte [[Duna Matra]] (in Südamerika [[Zeda Bolero]]) wird seit 2007 als Billig-Auto auch erfolgreich auf dem westeuropäischen Markt verkauft. Vorbild war der Erfolg des von Renault vertriebenen Dacia Logan. Im Jahr 2009 soll der [[Duna Paso]] auf Basis des neuen [[Zeda 3]] folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neue Nomenklatur und jüngste Vergangenheit ====&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaCero.jpg|thumb|[[Zeda Cero]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 wurde der [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Vicent Bazou]], zuvor bereits für das Design bei [[Acel]] und [[Minerva Gasol]] verantwortlich und seineszeichens Vater des [[Zeda Coupé]], Chefdesigner von Zeda und leitete eine umfassende Neuausrichtung der Designsprache ein mit dem Ziel, der Marke eine neue dynamische sportlich-elegante Note zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des [[Zeda 3]] als Nachfolger des 340 im Jahr 2008 änderte Zeda nach rund 30 Jahren erneut seine Modell-Nomenklatur. Im Jahr 2009 wurde der Nachfolger des 530 als [[Zeda 6]] vorgestellt, der wie der 530 in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Außerdem führte Zeda ab 2009/2010 mit den &amp;quot;Gran Víu&amp;quot;-Modellen eine eigene Reihe für Mini- und Kompaktvans ein ([[Zeda 3 Gran Víu]], [[Zeda 2 Gran Víu]]), die jedoch nach einer Generation wieder weitgehend fallen gelassen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda3II.jpg|thumb|[[Zeda 3 II]]]]&lt;br /&gt;
Ein großer Erfolg war die 2011 erfolgte Einführung des Kleinstwagens [[Zeda Cero]], der im Lifestyle-Segment angesiedelt war und den legendären [[Zeda 30]] zitierte. Der Erfolg des Dreitürers führte 2014 zur Einführung des fünftürigen [[Zeda Gran Cero]], der zugleich den [[Zeda 2 Gran Viu]] im Minivan-Segment ersetzte. Auf die erhöhte Nachfrage nach SUVs reagierte Zeda u.a. mit der Einführung des [[Zeda 3GV]] auf Basis der zweiten Generation des [[Zeda 3]]. Zudem wurde mit dem [[Zeda Eo]] erstmals ein eigenes als Elektroauto konzipiertes Fahrzeug vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Modellsortiment in Westeuropa (Stand: Frühjahr 2017) ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |EU-Klasse&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Modell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Klasse&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |produziert seit&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Aktuell&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A&lt;br /&gt;
| [[Zeda Eo]]&lt;br /&gt;
| Elektro-Kleinstwagen&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaEo.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A&lt;br /&gt;
| [[Zeda Cero]]&lt;br /&gt;
| Lifestyle-Kleinstwagen&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaCero.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A/M&lt;br /&gt;
| [[Zeda Gran Cero]]&lt;br /&gt;
| Kleinwagen/Minivan&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaGranCero.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|B&lt;br /&gt;
| [[Zeda 2]]&lt;br /&gt;
| Kleinwagen&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda2Facelift.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|C&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 II|Zeda 3]]&lt;br /&gt;
| Kompaktklasse&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3II.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|D&lt;br /&gt;
| [[Zeda 4 II|Zeda 4]]&lt;br /&gt;
| Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda4II.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|D&lt;br /&gt;
| [[Zeda 5]]&lt;br /&gt;
| Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda5.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|E&lt;br /&gt;
| [[Zeda 6]]&lt;br /&gt;
| Obere Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda6Facelift.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|S&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 EV]]&lt;br /&gt;
| Elektro-Sportcoupé&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3EV.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|J&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 GV]]&lt;br /&gt;
| Kompakt-SUV&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3GVII.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|J&lt;br /&gt;
| [[Zeda 5 GV]]&lt;br /&gt;
| SUV&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda5GV.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|M&lt;br /&gt;
| [[Zeda Spring]]&lt;br /&gt;
| Kastenwagen/Hochdachkombi&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaSpringII.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|M&lt;br /&gt;
| [[Zeda Caster]]&lt;br /&gt;
| Van/Kleinbus&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaCaster.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Modellsortiment in China (Stand: Herbst 2016) ===&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2|Renjian Zeda 2]], Kleinwagen (Kombilimousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 245|Renjian Zeda 245]], Kleinwagen (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 25]], Kleinwagen (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 II|Renjian Zeda 3]], Kompaktklasse/Untere Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 I|Renjian Zeda 4]], Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Renjian Zeda 5|Renjian Zeda 5]], Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 6|Renjian Zeda 6]], Obere Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 GV II|Renjian Zeda 3 GV]], Kompakt-SUV&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5 GV|Renjian Zeda 5 GV]], SUV&lt;br /&gt;
* [[Zeda 7 GV|Renjian Zeda 7 GV]], SUV&lt;br /&gt;
* [[Zeda Crucial|Rejnian Zeda Crucial]], SUV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modelle in Südamerika ===&lt;br /&gt;
* [[Zeda Aventour]], Pick-Up (baugleich mit [[Duna]] [[Duna Aventour|Aventour]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaAventour.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modellgeschichte ===&lt;br /&gt;
==== Premera Séria (Kleinstwagensegment) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 100]] (1980-1993), [[Cifa Sera]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda 140]]/[[Zeda Citi]] (2005-2017, weiterhin außerhalb Europas)&lt;br /&gt;
* [[Zeda C3ro]] (seit 2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Eo]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Segona Séria (Kleinwagensegment) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 30]] (1952-1979)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 200]] (1975-1986)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 210]] (1986-1993)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 220]] (1993-2000)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 230]] (2000-2007)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 235]] &lt;br /&gt;
* [[Zeda 240]] (2006-2011)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2]] (seit 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Terxera Séria (Kompaktklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda L2]] (1948-1960)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 45]] (1966-1975)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 300]] (1976-1983)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 310]] (1983-1989)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 320]] (1989-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 330]] (1996-2002)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 340]] (2002-2008)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 I]] (2008-2015)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 II]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cuarta Séria (Mittelklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 60]] (1954-1972)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 400]] (1972-1981)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 410]] (1981-1990)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 420]] (1990-1997)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 430]] (1997-2003)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 440]] (2003-2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 I]] (2010–2017)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 II]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quinta Séria (Obere Mittelklasse, Mittelklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda L4]] (1947-1960) &lt;br /&gt;
* [[Zeda 90]] (1961-1970)&lt;br /&gt;
* [[Zeda B20]] &amp;quot;Bevente&amp;quot; (1967-1975)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 500]] (1979-1987)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 510]] (1987-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 520]] (1996-2002)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 530]] (2002-2009)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5]] (seit 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sexta Séria (Oberklasse, obere Mittelklasse) ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 600]] (1974-1987)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 620]] (1996-2004), längere Variante des 520&lt;br /&gt;
* [[Zeda 6]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Coupés ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda Grandêsa]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda Avante]] I (1971-1977)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Avante]] II (1977-1984)&lt;br /&gt;
* [[Zeda QP]] (1987-1990)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Coupé]] (2006-2011)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 I|Zeda 3]] Coupé (2009-2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cabriolet/Roadster ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 1200 Argentina]] (bis 1963)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Nacoma]] (bis 1965)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spider]] I (1965-1969)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spider]] II (1969-1979)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Roadster ZR1]] (1995-2001)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 340]] CC (2003-2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mini- und Kompakt-Vans ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 Gran Viu]] (2009-)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2 Gran Viu]] (2010-2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Van ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 720]] (1995-2004)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 730]]/[[Zeda Grande]] (2004-2013)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] Grantour (seit 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geländewagen/SUV ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 1000]] (2003-2008)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 440]] Crucial (2005-2016), seit 2010 als [[Zeda Crucial]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 GV]] (seit 2016)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5 GV]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 7 GV]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochdachkombi/Kastenwagen ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] I (1998-2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] II City (2010-)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] II CarGo (2010-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Transporter ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 800]] (1981-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] I (1996-2007)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] II (2007-2016)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] III (seit 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Marken im Zeda-Konzern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Zeda&amp;diff=33229</id>
		<title>Zeda</title>
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		<updated>2016-11-24T07:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Aktuelles Modellsortiment in China (Stand: Herbst 2016) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:100%&amp;quot;&amp;gt;'''Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:ZedaLogo.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Rechtsform'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Societá Anónima (Tochter von [[Zeda SA]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1899&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Sitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Branche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Automobilhersteller&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA''' ist ein sagradischer Automobilhersteller mit Stammsitz in [[Bosa]]. Zeda ist eine hunderprozentige Tochter sowie die Stammmarke der [[Zeda SA|Zeda-Gruppe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmensgeschichte ===&lt;br /&gt;
==== Gründung und Vorkriegsjahre ====&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde im Jahr 1899 vom sagradischen Mechaniker [[Ernesto Aliureto Zeda]] in [[Bosa]] gegründet. Zeda führte das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1930 selbst, danach übernahmen seine beiden Söhne [[António Zeda|António]] und [[Dián-Arcélio Zeda]] das Geschäft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre ====&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg produzierte Zeda Panzer und andere Militärfahrzeuge, zunächst für Deutschland, später dann für Sagradien. In dieser Zeit übernahm der sagradische Staat die Regie bei dem Unternehmen, die er auch nach 1945 zunächst behielt. Zeda wurde nun in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Ernesto Aliureto Zeda SA umgewandelt. Die Republik Sagradien verfügte nun über knapp die Hälfte der Aktienanteile, Zeda wurde so zum nationalen Automobilhersteller. Auch wenn dieser Anteil bis 1970 sukzessive auf 25 und 1986 erneut auf unter 20 Prozent verringert wurde, blieb der Einfluss des Staates auf den Konzern nachwievor groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fünfziger und Sechziger Jahre ====&lt;br /&gt;
1955 kehrte António Zeda als Vorstandsvorsitzender zurück in die Firmenleitung. Unter seiner Regie entwickelte sich Zeda in den Fünfziger und Sechziger Jahren zu einem der größten Automobilhersteller Europas und wurde zum Inbegriff des sagradischen Wirtschaftsbooms der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaL4.jpg|thumb|[[Zeda L4]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda30a.jpg|thumb|[[Zeda 30]] (&amp;quot;la Trêinta&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda60a.jpg|thumb|[[Zeda 60]] (&amp;quot;la Sesenta&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zeda L4]], dem neuen &amp;quot;Flaggschiff&amp;quot; des Hauses, versuchte Zeda nach dem Zweiten Weltkrieg, an die Erfolge und das Prestige der Vorkriegsjahre anzuknüpften. Aber erst die Modelle der Fünfziger und Sechziger Jahre brachten. Vor allem die [[Zeda 30|&amp;quot;Trêinta&amp;quot;]] sowie die in der unteren Mittelklasse angesiedelte 4-türige [[Zeda 60|&amp;quot;Sesenta&amp;quot;]] wurden zum großen Kassenerfolg innerhalb wie außerhalb Sagradiens. Außerdem konnte Zeda auch durch sein legendäres Sport-Coupé [[Zeda Grandêsa]] auf sich aufmerksam machen. Seit 1966 ergänzte der etwas größere, vielseitige Kleinwagen [[Zeda 45]] die Modellpalette. Der 45 war als 2-türiger Kleinwagen, als 4-türiger kleiner Familienwagen, als 5-türiger Kombi sowie als Cabriolet erhältlich. Die seit 1967 produzierte Fließheck-Limousine [[Zeda B20]] (&amp;quot;Bevênte&amp;quot;) fiel durch ihr avantgardistisches Design auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaB20.jpg|thumb|[[Zeda B20]] (&amp;quot;la Bevênte&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siebziger und Achtziger Jahre ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda400.jpg|thumb|[[Zeda 400]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda100.jpg|thumb|[[Zeda 100]], baugleich mit dem [[Cifa Sera]]]]&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zeda 400]], der 1972 die „Sesenta“ als Mittelklasselimousine ablöste, startete das erste Modell der neuen Nomenklatur. 1976 ersetzte der [[Zeda 300]] in der unteren Mittelklasse den bis 1975 produzierten Zeda 45. Als letztes Modell der alten Nomenklatur wurde die Produktion der Zeda „Trêinta“ (Zeda 30) erst im Jahr 1980 eingestellt. Bereits zuvor war mit dem [[Zeda 200]] ein etwas größerer Kleinwagen angelaufen, der die ''Segona Séria'' zwischen Zeda 30 (''Premera Séria'') und Zeda 300 (''Terxera Séria'') begründete. Der Zeda 30, der Volkswagen Sagradiens, war damit das erfolgreichste Modell der Firmengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Zeda bereits 1974 den tulinesischen Luxus- und Sportwagen-Hersteller [[Minerva Gasol]] gekauft hatte, übernahm die Zeda SA 1977 den sagradischen Automobilhersteller [[CIFA|Companía Industrial de Fabricación de Automobiles SA]] (CIFA) mit Sitz in [[Lesta]]. Unter dem Namen Cifa wurden noch bis 1987 Automobile produziert, der Name Minerva Gasol steht noch heute für extravagante Luxus-Sportwagen. Der erfolgreiche Kleinwagen [[Cifa Sera]] wurde seit 1980 auch unter dem Namen [[Zeda 100]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neunziger und 2000er Jahre ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda230.jpg|thumb|[[Zeda 230]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Privatisierung des mikolinischen Staatskonzerns [[Acel]] im Jahr 1983 entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen Zeda und Acel, das nun seinerseits in Mikolinien Zeda-Modelle unter eigenem Namen verkaufte. Nach finanziellen Schwierigkeiten bei Acel infolge des kompletten Ausstiegs des mikolinischen Staates aus dem Unternehmen übernahm Zeda zwischen 1984 und 1987 sukzessive die Mehrheitsanteile an der &amp;quot;Automobiles e Cicletes Estatales de Luenas SA&amp;quot; mit Sitz in [[Luenas]]. Seit 1992 besitzt Zeda 99% der mikolinischen Gesellschaft, die nun umstrukturiert und in [[Acel SA]] umbenannt wurde. Gleichzeitig wurde die [[Zeda SA]] als Holding-Gesellschaft der beiden Tochterunternehmen Ernesto Aliureto Zeda SA und Acel SA gegründet. Seit 1992 ist Zeda zudem als Motorenlieferant des [[Selec-Team]]s wieder in der Formel 1 tätig und übernahm im Jahr 2004 die Mehrheit an dem Rennstall, der seit 2005 als [[Zeda F1 Racing]] firmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der Neunziger Jahre erhielt die Marke auch ein neues Markengesicht mit einem rechteckigen statt trapezförmigen Markensymbol und einem charakteristischen blauen Streifen unter dem Namenszug. Besonders der [[Zeda 320]] sowie der kurze Zeit später entwickelte [[Zeda 220]] wurden große Erfolge und festigten die Stellung Zedas im Unter- und Kompaktklasse-Segment. Gleichzeitig wurde das Angebot am unteren und oberen Ende ausgedünnt. Mit der Einführung des Zeda 220 wurde die Produktion des Zeda 100 eingestellt und die Premera Séria auf Eis gelegt. Mit der Einführung des [[Zeda 520]] im Jahr 1997 erhielt der eingestellte [[Zeda 600]] keinen Nachfolger und wurde durch eine luxoriösere Variante des 520 ersetzt, sodass auch die ''Sexta Séria'' nicht als eigenständige Baureihe fortgesetzt wurde. Dafür führte Zeda 1995 mit dem [[Zeda 720]] seinen ersten Van ein. Die Großraumlimousine für Familien war als gemeinsame Entwicklung mit Volkswagen und Ford nahezu baugleich mit dem VW Sharan, dem Seat Alhambra und dem Ford Galaxy. In den Neunzigern begann der Zeda-Konzern auch damit, gemeinsame Plattformen für Modelle der Marken Zeda und Acel zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem seit 2005 als Schwestermodell des [[Acel Vivant]] produzierten [[Zeda 140]] weitete Zeda seine Modellpalette wieder auf das untere Segment der Kleinstwagen aus und belebte damit die ''Premera Séria'' neu. Im Jahr 2000 kaufte Zeda von der ungarischen [[Magyarmotor]] die Markenrechte an der Marke [[Duna]] und verkaufte unter dessen Lizenz eigene Modelle in osteuropäischen Ländern. Der 2005 für den osteuropäischen und südamerikanischen Markt entwickelte [[Duna Matra]] (in Südamerika [[Zeda Bolero]]) wird seit 2007 als Billig-Auto auch erfolgreich auf dem westeuropäischen Markt verkauft. Vorbild war der Erfolg des von Renault vertriebenen Dacia Logan. Im Jahr 2009 soll der [[Duna Paso]] auf Basis des neuen [[Zeda 3]] folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neue Nomenklatur und jüngste Vergangenheit ====&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaCero.jpg|thumb|[[Zeda Cero]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 wurde der [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Vicent Bazou]], zuvor bereits für das Design bei [[Acel]] und [[Minerva Gasol]] verantwortlich und seineszeichens Vater des [[Zeda Coupé]], Chefdesigner von Zeda und leitete eine umfassende Neuausrichtung der Designsprache ein mit dem Ziel, der Marke eine neue dynamische sportlich-elegante Note zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des [[Zeda 3]] als Nachfolger des 340 im Jahr 2008 änderte Zeda nach rund 30 Jahren erneut seine Modell-Nomenklatur. Im Jahr 2009 wurde der Nachfolger des 530 als [[Zeda 6]] vorgestellt, der wie der 530 in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Außerdem führte Zeda ab 2009/2010 mit den &amp;quot;Gran Víu&amp;quot;-Modellen eine eigene Reihe für Mini- und Kompaktvans ein ([[Zeda 3 Gran Víu]], [[Zeda 2 Gran Víu]]), die jedoch nach einer Generation wieder weitgehend fallen gelassen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda3II.jpg|thumb|[[Zeda 3 II]]]]&lt;br /&gt;
Ein großer Erfolg war die 2011 erfolgte Einführung des Kleinstwagens [[Zeda Cero]], der im Lifestyle-Segment angesiedelt war und den legendären [[Zeda 30]] zitierte. Der Erfolg des Dreitürers führte 2014 zur Einführung des fünftürigen [[Zeda Gran Cero]], der zugleich den [[Zeda 2 Gran Viu]] im Minivan-Segment ersetzte. Auf die erhöhte Nachfrage nach SUVs reagierte Zeda u.a. mit der Einführung des [[Zeda 3GV]] auf Basis der zweiten Generation des [[Zeda 3]]. Zudem wurde mit dem [[Zeda Eo]] erstmals ein eigenes als Elektroauto konzipiertes Fahrzeug vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Modellsortiment in Westeuropa (Stand: Frühjahr 2017) ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |EU-Klasse&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Modell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Klasse&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |produziert seit&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Aktuell&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A&lt;br /&gt;
| [[Zeda Eo]]&lt;br /&gt;
| Elektro-Kleinstwagen&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaEo.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A&lt;br /&gt;
| [[Zeda Cero]]&lt;br /&gt;
| Lifestyle-Kleinstwagen&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaCero.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A/M&lt;br /&gt;
| [[Zeda Gran Cero]]&lt;br /&gt;
| Kleinwagen/Minivan&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaGranCero.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|B&lt;br /&gt;
| [[Zeda 2]]&lt;br /&gt;
| Kleinwagen&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda2Facelift.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|C&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 II|Zeda 3]]&lt;br /&gt;
| Kompaktklasse&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3II.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|D&lt;br /&gt;
| [[Zeda 4 II|Zeda 4]]&lt;br /&gt;
| Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda4II.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|D&lt;br /&gt;
| [[Zeda 5]]&lt;br /&gt;
| Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda5.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|E&lt;br /&gt;
| [[Zeda 6]]&lt;br /&gt;
| Obere Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda6Facelift.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|S&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 EV]]&lt;br /&gt;
| Elektro-Sportcoupé&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3EV.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|J&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 GV]]&lt;br /&gt;
| Kompakt-SUV&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3GVII.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|J&lt;br /&gt;
| [[Zeda 5 GV]]&lt;br /&gt;
| SUV&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda5GV.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|M&lt;br /&gt;
| [[Zeda Spring]]&lt;br /&gt;
| Kastenwagen/Hochdachkombi&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaSpringII.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|M&lt;br /&gt;
| [[Zeda Caster]]&lt;br /&gt;
| Van/Kleinbus&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaCaster.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Modellsortiment in China (Stand: Herbst 2016) ===&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2|Renjian Zeda 2]], Kleinwagen (Kombilimousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 245|Renjian Zeda 245]], Kleinwagen (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 25]], Kleinwagen (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 II|Renjian Zeda 3]], Kompaktklasse/Untere Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 I|Renjian Zeda 4]], Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Renjian Zeda 5|Renjian Zeda 5]], Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 6|Renjian Zeda 6]], Obere Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 GV II|Renjian Zeda 3 GV]], Kompakt-SUV&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5 GV II|Renjian Zeda 5 GV]], SUV&lt;br /&gt;
* [[Zeda 7 GV|Renjian Zeda 7 GV]], SUV&lt;br /&gt;
* [[Zeda Crucial|Rejnian Zeda Crucial]], SUV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modelle in Südamerika ===&lt;br /&gt;
* [[Zeda Aventour]], Pick-Up (baugleich mit [[Duna]] [[Duna Aventour|Aventour]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaAventour.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modellgeschichte ===&lt;br /&gt;
==== Premera Séria (Kleinstwagensegment) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 100]] (1980-1993), [[Cifa Sera]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda 140]]/[[Zeda Citi]] (2005-2017, weiterhin außerhalb Europas)&lt;br /&gt;
* [[Zeda C3ro]] (seit 2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Eo]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Segona Séria (Kleinwagensegment) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 30]] (1952-1979)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 200]] (1975-1986)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 210]] (1986-1993)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 220]] (1993-2000)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 230]] (2000-2007)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 235]] &lt;br /&gt;
* [[Zeda 240]] (2006-2011)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2]] (seit 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Terxera Séria (Kompaktklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda L2]] (1948-1960)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 45]] (1966-1975)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 300]] (1976-1983)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 310]] (1983-1989)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 320]] (1989-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 330]] (1996-2002)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 340]] (2002-2008)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 I]] (2008-2015)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 II]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cuarta Séria (Mittelklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 60]] (1954-1972)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 400]] (1972-1981)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 410]] (1981-1990)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 420]] (1990-1997)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 430]] (1997-2003)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 440]] (2003-2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 I]] (2010–2017)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 II]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quinta Séria (Obere Mittelklasse, Mittelklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda L4]] (1947-1960) &lt;br /&gt;
* [[Zeda 90]] (1961-1970)&lt;br /&gt;
* [[Zeda B20]] &amp;quot;Bevente&amp;quot; (1967-1975)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 500]] (1979-1987)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 510]] (1987-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 520]] (1996-2002)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 530]] (2002-2009)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5]] (seit 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sexta Séria (Oberklasse, obere Mittelklasse) ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 600]] (1974-1987)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 620]] (1996-2004), längere Variante des 520&lt;br /&gt;
* [[Zeda 6]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Coupés ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda Grandêsa]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda Avante]] I (1971-1977)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Avante]] II (1977-1984)&lt;br /&gt;
* [[Zeda QP]] (1987-1990)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Coupé]] (2006-2011)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 I|Zeda 3]] Coupé (2009-2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cabriolet/Roadster ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 1200 Argentina]] (bis 1963)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Nacoma]] (bis 1965)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spider]] I (1965-1969)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spider]] II (1969-1979)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Roadster ZR1]] (1995-2001)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 340]] CC (2003-2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mini- und Kompakt-Vans ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 Gran Viu]] (2009-)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2 Gran Viu]] (2010-2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Van ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 720]] (1995-2004)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 730]]/[[Zeda Grande]] (2004-2013)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] Grantour (seit 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geländewagen/SUV ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 1000]] (2003-2008)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 440]] Crucial (2005-2016), seit 2010 als [[Zeda Crucial]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 GV]] (seit 2016)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5 GV]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 7 GV]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochdachkombi/Kastenwagen ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] I (1998-2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] II City (2010-)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] II CarGo (2010-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Transporter ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 800]] (1981-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] I (1996-2007)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] II (2007-2016)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] III (seit 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Marken im Zeda-Konzern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Zeda&amp;diff=33228</id>
		<title>Zeda</title>
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		<updated>2016-11-24T07:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Geländewagen/SUV */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:100%&amp;quot;&amp;gt;'''Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:ZedaLogo.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Rechtsform'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Societá Anónima (Tochter von [[Zeda SA]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1899&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Sitz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Branche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Automobilhersteller&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA''' ist ein sagradischer Automobilhersteller mit Stammsitz in [[Bosa]]. Zeda ist eine hunderprozentige Tochter sowie die Stammmarke der [[Zeda SA|Zeda-Gruppe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmensgeschichte ===&lt;br /&gt;
==== Gründung und Vorkriegsjahre ====&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde im Jahr 1899 vom sagradischen Mechaniker [[Ernesto Aliureto Zeda]] in [[Bosa]] gegründet. Zeda führte das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1930 selbst, danach übernahmen seine beiden Söhne [[António Zeda|António]] und [[Dián-Arcélio Zeda]] das Geschäft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre ====&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg produzierte Zeda Panzer und andere Militärfahrzeuge, zunächst für Deutschland, später dann für Sagradien. In dieser Zeit übernahm der sagradische Staat die Regie bei dem Unternehmen, die er auch nach 1945 zunächst behielt. Zeda wurde nun in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Ernesto Aliureto Zeda SA umgewandelt. Die Republik Sagradien verfügte nun über knapp die Hälfte der Aktienanteile, Zeda wurde so zum nationalen Automobilhersteller. Auch wenn dieser Anteil bis 1970 sukzessive auf 25 und 1986 erneut auf unter 20 Prozent verringert wurde, blieb der Einfluss des Staates auf den Konzern nachwievor groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fünfziger und Sechziger Jahre ====&lt;br /&gt;
1955 kehrte António Zeda als Vorstandsvorsitzender zurück in die Firmenleitung. Unter seiner Regie entwickelte sich Zeda in den Fünfziger und Sechziger Jahren zu einem der größten Automobilhersteller Europas und wurde zum Inbegriff des sagradischen Wirtschaftsbooms der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaL4.jpg|thumb|[[Zeda L4]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda30a.jpg|thumb|[[Zeda 30]] (&amp;quot;la Trêinta&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda60a.jpg|thumb|[[Zeda 60]] (&amp;quot;la Sesenta&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zeda L4]], dem neuen &amp;quot;Flaggschiff&amp;quot; des Hauses, versuchte Zeda nach dem Zweiten Weltkrieg, an die Erfolge und das Prestige der Vorkriegsjahre anzuknüpften. Aber erst die Modelle der Fünfziger und Sechziger Jahre brachten. Vor allem die [[Zeda 30|&amp;quot;Trêinta&amp;quot;]] sowie die in der unteren Mittelklasse angesiedelte 4-türige [[Zeda 60|&amp;quot;Sesenta&amp;quot;]] wurden zum großen Kassenerfolg innerhalb wie außerhalb Sagradiens. Außerdem konnte Zeda auch durch sein legendäres Sport-Coupé [[Zeda Grandêsa]] auf sich aufmerksam machen. Seit 1966 ergänzte der etwas größere, vielseitige Kleinwagen [[Zeda 45]] die Modellpalette. Der 45 war als 2-türiger Kleinwagen, als 4-türiger kleiner Familienwagen, als 5-türiger Kombi sowie als Cabriolet erhältlich. Die seit 1967 produzierte Fließheck-Limousine [[Zeda B20]] (&amp;quot;Bevênte&amp;quot;) fiel durch ihr avantgardistisches Design auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaB20.jpg|thumb|[[Zeda B20]] (&amp;quot;la Bevênte&amp;quot;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siebziger und Achtziger Jahre ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda400.jpg|thumb|[[Zeda 400]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda100.jpg|thumb|[[Zeda 100]], baugleich mit dem [[Cifa Sera]]]]&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zeda 400]], der 1972 die „Sesenta“ als Mittelklasselimousine ablöste, startete das erste Modell der neuen Nomenklatur. 1976 ersetzte der [[Zeda 300]] in der unteren Mittelklasse den bis 1975 produzierten Zeda 45. Als letztes Modell der alten Nomenklatur wurde die Produktion der Zeda „Trêinta“ (Zeda 30) erst im Jahr 1980 eingestellt. Bereits zuvor war mit dem [[Zeda 200]] ein etwas größerer Kleinwagen angelaufen, der die ''Segona Séria'' zwischen Zeda 30 (''Premera Séria'') und Zeda 300 (''Terxera Séria'') begründete. Der Zeda 30, der Volkswagen Sagradiens, war damit das erfolgreichste Modell der Firmengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Zeda bereits 1974 den tulinesischen Luxus- und Sportwagen-Hersteller [[Minerva Gasol]] gekauft hatte, übernahm die Zeda SA 1977 den sagradischen Automobilhersteller [[CIFA|Companía Industrial de Fabricación de Automobiles SA]] (CIFA) mit Sitz in [[Lesta]]. Unter dem Namen Cifa wurden noch bis 1987 Automobile produziert, der Name Minerva Gasol steht noch heute für extravagante Luxus-Sportwagen. Der erfolgreiche Kleinwagen [[Cifa Sera]] wurde seit 1980 auch unter dem Namen [[Zeda 100]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neunziger und 2000er Jahre ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda230.jpg|thumb|[[Zeda 230]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Privatisierung des mikolinischen Staatskonzerns [[Acel]] im Jahr 1983 entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen Zeda und Acel, das nun seinerseits in Mikolinien Zeda-Modelle unter eigenem Namen verkaufte. Nach finanziellen Schwierigkeiten bei Acel infolge des kompletten Ausstiegs des mikolinischen Staates aus dem Unternehmen übernahm Zeda zwischen 1984 und 1987 sukzessive die Mehrheitsanteile an der &amp;quot;Automobiles e Cicletes Estatales de Luenas SA&amp;quot; mit Sitz in [[Luenas]]. Seit 1992 besitzt Zeda 99% der mikolinischen Gesellschaft, die nun umstrukturiert und in [[Acel SA]] umbenannt wurde. Gleichzeitig wurde die [[Zeda SA]] als Holding-Gesellschaft der beiden Tochterunternehmen Ernesto Aliureto Zeda SA und Acel SA gegründet. Seit 1992 ist Zeda zudem als Motorenlieferant des [[Selec-Team]]s wieder in der Formel 1 tätig und übernahm im Jahr 2004 die Mehrheit an dem Rennstall, der seit 2005 als [[Zeda F1 Racing]] firmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der Neunziger Jahre erhielt die Marke auch ein neues Markengesicht mit einem rechteckigen statt trapezförmigen Markensymbol und einem charakteristischen blauen Streifen unter dem Namenszug. Besonders der [[Zeda 320]] sowie der kurze Zeit später entwickelte [[Zeda 220]] wurden große Erfolge und festigten die Stellung Zedas im Unter- und Kompaktklasse-Segment. Gleichzeitig wurde das Angebot am unteren und oberen Ende ausgedünnt. Mit der Einführung des Zeda 220 wurde die Produktion des Zeda 100 eingestellt und die Premera Séria auf Eis gelegt. Mit der Einführung des [[Zeda 520]] im Jahr 1997 erhielt der eingestellte [[Zeda 600]] keinen Nachfolger und wurde durch eine luxoriösere Variante des 520 ersetzt, sodass auch die ''Sexta Séria'' nicht als eigenständige Baureihe fortgesetzt wurde. Dafür führte Zeda 1995 mit dem [[Zeda 720]] seinen ersten Van ein. Die Großraumlimousine für Familien war als gemeinsame Entwicklung mit Volkswagen und Ford nahezu baugleich mit dem VW Sharan, dem Seat Alhambra und dem Ford Galaxy. In den Neunzigern begann der Zeda-Konzern auch damit, gemeinsame Plattformen für Modelle der Marken Zeda und Acel zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem seit 2005 als Schwestermodell des [[Acel Vivant]] produzierten [[Zeda 140]] weitete Zeda seine Modellpalette wieder auf das untere Segment der Kleinstwagen aus und belebte damit die ''Premera Séria'' neu. Im Jahr 2000 kaufte Zeda von der ungarischen [[Magyarmotor]] die Markenrechte an der Marke [[Duna]] und verkaufte unter dessen Lizenz eigene Modelle in osteuropäischen Ländern. Der 2005 für den osteuropäischen und südamerikanischen Markt entwickelte [[Duna Matra]] (in Südamerika [[Zeda Bolero]]) wird seit 2007 als Billig-Auto auch erfolgreich auf dem westeuropäischen Markt verkauft. Vorbild war der Erfolg des von Renault vertriebenen Dacia Logan. Im Jahr 2009 soll der [[Duna Paso]] auf Basis des neuen [[Zeda 3]] folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neue Nomenklatur und jüngste Vergangenheit ====&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaCero.jpg|thumb|[[Zeda Cero]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 wurde der [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Vicent Bazou]], zuvor bereits für das Design bei [[Acel]] und [[Minerva Gasol]] verantwortlich und seineszeichens Vater des [[Zeda Coupé]], Chefdesigner von Zeda und leitete eine umfassende Neuausrichtung der Designsprache ein mit dem Ziel, der Marke eine neue dynamische sportlich-elegante Note zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des [[Zeda 3]] als Nachfolger des 340 im Jahr 2008 änderte Zeda nach rund 30 Jahren erneut seine Modell-Nomenklatur. Im Jahr 2009 wurde der Nachfolger des 530 als [[Zeda 6]] vorgestellt, der wie der 530 in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Außerdem führte Zeda ab 2009/2010 mit den &amp;quot;Gran Víu&amp;quot;-Modellen eine eigene Reihe für Mini- und Kompaktvans ein ([[Zeda 3 Gran Víu]], [[Zeda 2 Gran Víu]]), die jedoch nach einer Generation wieder weitgehend fallen gelassen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeda3II.jpg|thumb|[[Zeda 3 II]]]]&lt;br /&gt;
Ein großer Erfolg war die 2011 erfolgte Einführung des Kleinstwagens [[Zeda Cero]], der im Lifestyle-Segment angesiedelt war und den legendären [[Zeda 30]] zitierte. Der Erfolg des Dreitürers führte 2014 zur Einführung des fünftürigen [[Zeda Gran Cero]], der zugleich den [[Zeda 2 Gran Viu]] im Minivan-Segment ersetzte. Auf die erhöhte Nachfrage nach SUVs reagierte Zeda u.a. mit der Einführung des [[Zeda 3GV]] auf Basis der zweiten Generation des [[Zeda 3]]. Zudem wurde mit dem [[Zeda Eo]] erstmals ein eigenes als Elektroauto konzipiertes Fahrzeug vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Modellsortiment in Westeuropa (Stand: Frühjahr 2017) ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |EU-Klasse&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Modell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Klasse&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |produziert seit&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; |Bild&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Aktuell&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A&lt;br /&gt;
| [[Zeda Eo]]&lt;br /&gt;
| Elektro-Kleinstwagen&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaEo.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A&lt;br /&gt;
| [[Zeda Cero]]&lt;br /&gt;
| Lifestyle-Kleinstwagen&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaCero.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|A/M&lt;br /&gt;
| [[Zeda Gran Cero]]&lt;br /&gt;
| Kleinwagen/Minivan&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaGranCero.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|B&lt;br /&gt;
| [[Zeda 2]]&lt;br /&gt;
| Kleinwagen&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda2Facelift.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|C&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 II|Zeda 3]]&lt;br /&gt;
| Kompaktklasse&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3II.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|D&lt;br /&gt;
| [[Zeda 4 II|Zeda 4]]&lt;br /&gt;
| Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda4II.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|D&lt;br /&gt;
| [[Zeda 5]]&lt;br /&gt;
| Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda5.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|E&lt;br /&gt;
| [[Zeda 6]]&lt;br /&gt;
| Obere Mittelklasse&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda6Facelift.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|S&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 EV]]&lt;br /&gt;
| Elektro-Sportcoupé&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3EV.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|J&lt;br /&gt;
| [[Zeda 3 GV]]&lt;br /&gt;
| Kompakt-SUV&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda3GVII.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Zeda 5 GV]]&lt;br /&gt;
| SUV&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Zeda5GV.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
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| [[Zeda Spring]]&lt;br /&gt;
| Kastenwagen/Hochdachkombi&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaSpringII.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
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| [[Zeda Caster]]&lt;br /&gt;
| Van/Kleinbus&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:ZedaCaster.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Modellsortiment in China (Stand: Herbst 2016) ===&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2|Renjian Zeda 2]], Kleinwagen (Kombilimousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 245|Renjian Zeda 245]], Kleinwagen (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 25]], Kleinwagen (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 II|Renjian Zeda 3]], Kompaktklasse/Untere Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 I|Renjian Zeda 4]], Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Renjian Zeda 5|Renjian Zeda 5]], Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 6|Renjian Zeda 6]], Obere Mittelklasse (Limousine)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 GV II|Renjian Zeda 3 GV]], Kompakt-SUV&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5 GV II|Renjian Zeda 5 GV]], SUV&lt;br /&gt;
* [[Zeda Crucial|Rejnian Zeda Crucial]], SUV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modelle in Südamerika ===&lt;br /&gt;
* [[Zeda Aventour]], Pick-Up (baugleich mit [[Duna]] [[Duna Aventour|Aventour]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ZedaAventour.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modellgeschichte ===&lt;br /&gt;
==== Premera Séria (Kleinstwagensegment) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 100]] (1980-1993), [[Cifa Sera]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda 140]]/[[Zeda Citi]] (2005-2017, weiterhin außerhalb Europas)&lt;br /&gt;
* [[Zeda C3ro]] (seit 2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Eo]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Segona Séria (Kleinwagensegment) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 30]] (1952-1979)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 200]] (1975-1986)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 210]] (1986-1993)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 220]] (1993-2000)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 230]] (2000-2007)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 235]] &lt;br /&gt;
* [[Zeda 240]] (2006-2011)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2]] (seit 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Terxera Séria (Kompaktklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda L2]] (1948-1960)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 45]] (1966-1975)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 300]] (1976-1983)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 310]] (1983-1989)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 320]] (1989-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 330]] (1996-2002)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 340]] (2002-2008)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 I]] (2008-2015)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 II]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cuarta Séria (Mittelklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 60]] (1954-1972)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 400]] (1972-1981)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 410]] (1981-1990)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 420]] (1990-1997)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 430]] (1997-2003)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 440]] (2003-2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 I]] (2010–2017)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 4 II]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Quinta Séria (Obere Mittelklasse, Mittelklasse) ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda L4]] (1947-1960) &lt;br /&gt;
* [[Zeda 90]] (1961-1970)&lt;br /&gt;
* [[Zeda B20]] &amp;quot;Bevente&amp;quot; (1967-1975)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 500]] (1979-1987)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 510]] (1987-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 520]] (1996-2002)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 530]] (2002-2009)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5]] (seit 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sexta Séria (Oberklasse, obere Mittelklasse) ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 600]] (1974-1987)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 620]] (1996-2004), längere Variante des 520&lt;br /&gt;
* [[Zeda 6]] (seit 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Coupés ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda Grandêsa]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda Avante]] I (1971-1977)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Avante]] II (1977-1984)&lt;br /&gt;
* [[Zeda QP]] (1987-1990)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Coupé]] (2006-2011)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 I|Zeda 3]] Coupé (2009-2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cabriolet/Roadster ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 1200 Argentina]] (bis 1963)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Nacoma]] (bis 1965)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spider]] I (1965-1969)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spider]] II (1969-1979)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Roadster ZR1]] (1995-2001)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 340]] CC (2003-2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mini- und Kompakt-Vans ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 Gran Viu]] (2009-)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 2 Gran Viu]] (2010-2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Van ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 720]] (1995-2004)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 730]]/[[Zeda Grande]] (2004-2013)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] Grantour (seit 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geländewagen/SUV ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda 1000]] (2003-2008)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 440]] Crucial (2005-2016), seit 2010 als [[Zeda Crucial]]&lt;br /&gt;
* [[Zeda 3 GV]] (seit 2016)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 5 GV]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
* [[Zeda 7 GV]] (seit 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochdachkombi/Kastenwagen ====&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] I (1998-2010)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] II City (2010-)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Spring]] II CarGo (2010-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Transporter ==== &lt;br /&gt;
* [[Zeda 800]] (1981-1996)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] I (1996-2007)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] II (2007-2016)&lt;br /&gt;
* [[Zeda Caster]] III (seit 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Marken im Zeda-Konzern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5886</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-07T17:03:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. gab Cuentez ohne Tulis 1540 an seinen Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann den Frommen]] ab, der nach Davids Tod 1543 das Königreich Portugal erbte. Nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 kam es in Tulis zu neuerlichen Unabhängigkeitsbestrebungen. In deren Rahmen beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm den Titel eines Conte von Tulis an. 1545 eroberte er Cuentez und erhob seine siebenjährige Nichte [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore]] zur Königin von Cuentez, in deren Namen er fortan regierte. Er verlobte Eleonore mit seinem Sohn Don Enrìc. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Nach dem Tod Don Enrìcs im Jahr 1550 heiratete Joseph der Schöne selbst die 1552 die erst dreizehnjährige Eleonore und wurde damit auch König von Cuentez.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Joseph 1559 starb, übergab er seine Titel an Eleonore, die 1565 ihren Verwandten [[Johann II. von Asterre]] heiratete, der fortan ihr Mitregent wurde. Aus der Ehe ging mit [[Karl I. von Cuentez]] ein Sohn hervor, der die ''karlitische Dynastie'' begründete. Nach Johanns Tod heiratete Eleonore in dritter Ehe den Grafen [[Heinrich von Exeveste]], der jedoch nicht als König anerkannt wurde. Seit 1580 regierte Eleonore nominell gemeinsam mit ihrem Sohn, blieb de facto aber bis zu ihrem Tod 1610 die bestimmende Regentin. In ihrer außerordentlich langen Regierungszeit etablierte sie die Krone von Cuentez-Tulis als unabhängigen Staat zwischen Sagradien und Cuentez und erreichte eine außerordentliche kulturelle und politische Blüte. Sie wurde später als ''Grande Rêina'' bekannt. Obwohl Eleonore eine starke Regentin war, setzte sich bereits zu ihren Lebzeiten die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien unangetastet blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[Johann III. von Portugal|Johann I. der Fromme]] (1540-1543)&lt;br /&gt;
| Don Joán I il Píu&lt;br /&gt;
| Bruder Davids I., seit 1543 König von Portugal, nominell bis 1545&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1545 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5885</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5885"/>
		<updated>2011-07-07T17:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. gab Cuentez ohne Tulis 1540 an seinen Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann den Frommen]] ab, der nach Davids Tod 1543 das Königreich Portugal erbte. Nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 kam es in Tulis zu neuerlichen Unabhängigkeitsbestrebungen. In deren Rahmen beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm den Titel eines Conte von Tulis an. 1545 eroberte er Cuentez und erhob seine siebenjährige Nichte [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore]] zur Königin von Cuentez, in deren Namen er fortan regierte. Er verlobte Eleonore mit seinem Sohn Don Enrìc. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Nach dem Tod Don Enrìcs im Jahr 1550 heiratete Joseph der Schöne selbst die 1552 die erst dreizehnjährige Eleonore und wurde damit auch König von Cuentez.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Joseph 1559 starb, übergab er seine Titel an Eleonore, die 1565 ihren Verwandten [[Johann II. von Asterre]] heiratete, der fortan ihr Mitregent wurde. Aus der Ehe ging mit [[Karl I. von Cuentez]] ein Sohn hervor, der die ''karlitische Dynastie'' begründete. Nach Johanns Tod heiratete Eleonore in dritter Ehe den Grafen [[Heinrich von Exeveste]], der jedoch nicht als König anerkannt wurde. Seit 1580 regierte Eleonore nominell gemeinsam mit ihrem Sohn, blieb de facto aber bis zu ihrem Tod 1610 die bestimmende Regentin. In ihrer außerordentlich langen Regierungszeit etablierte sie die Krone von Cuentez-Tulis als unabhängigen Staat zwischen Sagradien und Cuentez und erreichte eine außerordentliche kulturelle und politische Blüte. Sie wurde später als ''Grande Rêina'' bekannt. Obwohl Eleonore eine starke Regentin war, setzte sich bereits zu ihren Lebzeiten die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien unangetastet blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[Johann III. von Portugal|Johann I. der Fromme]] (1540-1543)&lt;br /&gt;
| Don Joán I il Píu&lt;br /&gt;
| Bruder Davids I., seit 1543 König von Portugal, nominell bis 1545&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1545 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1540&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[Johann III. von Portugal|Johann I.]] (1540-1543)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| Bruder Davids I., seit 1543 König von Portugal, nominell bis 1545&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1545&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1545 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>David I.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Tod und Nachfolgekrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. als ''David I.'' [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Fürst von Flandern (1518-1543) und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1509-1543) und [[König von Cuentez]] (1509-1540). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Er vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und prägte eine ganze Epoche in der sagradischen Geschichte (&amp;quot;[[Era Davidêsa]]&amp;quot; des [[Sêcolo d’Oro]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im micolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. Obwohl Davids Vater Filipe mit Jakob III. und Jakob IV. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Jakob in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Pietro]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Pietro sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Pietro gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]]([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Micolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. 1508 musste Peter nach Servette ziehen, um dort einen Aufstand niederzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Filipes um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte dritte Frau Marie de Lorraine gefangen nahmen. Als Pietro 1509 zurückkehrte, musste er dem [[Vertrag von Vérisa]] zustimmen, in dem er Katharina und ihre Nachkommen als Erben einsetzte, seine Abdankung jedoch hinauszögerte. Schließlich dankte Peter von Alágua aus noch im Jahr 1509 ab, nicht jedoch zugunsten seiner Nichte Katharina, sondern ihres Sohnes David, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die micolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten Carles von Biniar zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen David und seinen Eltern blieb angespannt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'', verbat ihr aber jede Teilhabe an der Regentschaft in Sagradien. Erst ihr Tod im Jahr 1512 beendete die unklare dynastische Lage. Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und übernahm nach dessen Tod 1518 die Herrschaft über das Fürstentum in Südtirol. Als neuen Gatten für María Luísa erwählte er [[Joán de Biniar]], den Sohn seines alten Mentors und Beraters Carles und dessen Frau Isabela de San Cristo, was ihn aber nicht hinderte, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa de Sántori ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, Tochter Manuels I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Pietro]] ein Sohn und Thronfolger hervor, der für David so wichtig war. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Jakob (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Pietro dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die micolinischen Besitztümer, sodass Andrés Pietro als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Micolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miguel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff micolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Enkel Beatrices von Avis und Ehemann Luisas, die nun zur Erbtochter geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernde Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Micolinien und Flandern. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwiegersohn Joán de Biniar als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David als [[Conte von Tulis|Conte Audáciu von Tulis]] ließ neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. David, der schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat sich zudem zum Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte stand und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und zeitweise auch Leonardo da Vinci ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. So gehörten die beiden Tulineser Meister [[Don Cabal]] und [[António Volero]] zu den großen Talenten, die David erkannte, förderte und denen er die großen Aufträge in Tulis gab. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das als &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; bekannt wurde, und sich seit Davids späten Herrschaftsjahren vollzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenreformation und Trienter Konkordat ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur dürfen nicht über Davids strenge Haltung in religiösen Dingen hinwegtäuschen. Als gläubiger Katholik ging er entschieden gegen jede Art der &amp;quot;Häresie&amp;quot; vor und sah sich selbst nach dem Beginn der Reformation in Europa als &amp;quot;Protector Sanctissimi Fidei&amp;quot; und stellte sich damit an die Spitze der Gegenreformation, was zu einigen Konflikten in den flandrischen Provinzen des Santorierreiches führte. David unterdrückte die Protestanten und versuchte jede Ausbreitung der neuen Ideen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Pietro war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Micolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Micolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miguel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miguel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]] hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miguel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Um seinen Bruder milde zu stimmen, gab er an diesem 1540 den Titel eines ''Königs von Cuentez'' weiter und übergab ihm nominell die Herrschaft über die Insel sowie die ehemals tulinesischen Besitzungen in Micolinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miguel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den micolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Die Nachfolgeregelung blieb aber umstritten und führte nach Davids Tod 1543 schließlich zu einem Thronstreit, der seinen Ausgangspunkt in Tulis hatte, wo Anhänger einer Unabhängigkeit der alten Republik vom sagradischen Königreich die Macht übernahmen und Königin Johanna und ihrem Mann Miguel de Valier die Zustimmung zur Regentschaft verweigerten. Stattdessen wandten sich die so genannten ''Josefites'' an Joseph den Schönen und trugen ihm die Herrschaft in Tulis an. Dieser zog 1544 gegen die Belagerungsheere Miguel de Valiers und konnte die Stadt einnehmen. Er erklärte die Unabhängigkeit des tulinesischen Comitats, ließ sich zum Conte erheben und die Stadt auch in der Folge gegen die Truppen der Migueliten verteidigen. Die Schwäche Sagradiens nutzen die Habsburger und marschierten in Flandern ein und lieferten sich dort mit Frankreich Gefechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1545 eroberte Joseph der Schöne im Namen seiner siebenjährigen Nichte [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore]] Cuentez und erklärte sie zur ''Königin von Cuentez'' und sich selbst zum Regenten. Wenig später schloss er mit seinem Bruder Joao den [[Vertrag von Coimbra]], in dem er diesen als König von Portugal anerkannte und im Gegenzug als Regent in Tulis und Cuentez anerkannt wurde. Nach weiteren Monaten der kleineren Kämpfe zwischen Josefiten und Migueliten kam es Mitte 1545 zum Waffenstillstand und 1547 schließlich zum Frieden, in dem die von David vorgesehene Erbteilung bestätigt wurde. Allein das Comitat Tulis wurde aus dem miguelitischen Herrschaftskonglomerat herausgenommen und als [[Königreich Cuentez]] der Herrschaft Josés und Eleonores übergeben, die nun offiziell verheiratet wurden und gemeinsam das Königreich Cuentez als unabhängigen Staat im Blaumeerraum gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Königs und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als kulturelle und politische Blütephase Sagradiens. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; in der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung international und auch im Sagradien des 20. Jahrhunderts nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=5882</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2011-07-07T16:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. als ''David I.'' [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Fürst von Flandern (1518-1543) und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1509-1543) und [[König von Cuentez]] (1509-1540). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Er vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und prägte eine ganze Epoche in der sagradischen Geschichte (&amp;quot;[[Era Davidêsa]]&amp;quot; des [[Sêcolo d’Oro]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im micolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. Obwohl Davids Vater Filipe mit Jakob III. und Jakob IV. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Jakob in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Pietro]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Pietro sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Pietro gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]]([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Micolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. 1508 musste Peter nach Servette ziehen, um dort einen Aufstand niederzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Filipes um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte dritte Frau Marie de Lorraine gefangen nahmen. Als Pietro 1509 zurückkehrte, musste er dem [[Vertrag von Vérisa]] zustimmen, in dem er Katharina und ihre Nachkommen als Erben einsetzte, seine Abdankung jedoch hinauszögerte. Schließlich dankte Peter von Alágua aus noch im Jahr 1509 ab, nicht jedoch zugunsten seiner Nichte Katharina, sondern ihres Sohnes David, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die micolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten Carles von Biniar zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen David und seinen Eltern blieb angespannt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'', verbat ihr aber jede Teilhabe an der Regentschaft in Sagradien. Erst ihr Tod im Jahr 1512 beendete die unklare dynastische Lage. Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und übernahm nach dessen Tod 1518 die Herrschaft über das Fürstentum in Südtirol. Als neuen Gatten für María Luísa erwählte er [[Joán de Biniar]], den Sohn seines alten Mentors und Beraters Carles und dessen Frau Isabela de San Cristo, was ihn aber nicht hinderte, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa de Sántori ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, Tochter Manuels I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Pietro]] ein Sohn und Thronfolger hervor, der für David so wichtig war. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Jakob (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Pietro dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die micolinischen Besitztümer, sodass Andrés Pietro als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Micolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miguel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff micolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Enkel Beatrices von Avis und Ehemann Luisas, die nun zur Erbtochter geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernde Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Micolinien und Flandern. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwiegersohn Joán de Biniar als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David als [[Conte von Tulis|Conte Audáciu von Tulis]] ließ neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. David, der schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat sich zudem zum Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte stand und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und zeitweise auch Leonardo da Vinci ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. So gehörten die beiden Tulineser Meister [[Don Cabal]] und [[António Volero]] zu den großen Talenten, die David erkannte, förderte und denen er die großen Aufträge in Tulis gab. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das als &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; bekannt wurde, und sich seit Davids späten Herrschaftsjahren vollzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenreformation und Trienter Konkordat ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur dürfen nicht über Davids strenge Haltung in religiösen Dingen hinwegtäuschen. Als gläubiger Katholik ging er entschieden gegen jede Art der &amp;quot;Häresie&amp;quot; vor und sah sich selbst nach dem Beginn der Reformation in Europa als &amp;quot;Protector Sanctissimi Fidei&amp;quot; und stellte sich damit an die Spitze der Gegenreformation, was zu einigen Konflikten in den flandrischen Provinzen des Santorierreiches führte. David unterdrückte die Protestanten und versuchte jede Ausbreitung der neuen Ideen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Pietro war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Micolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Micolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miguel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miguel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]] hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miguel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Um seinen Bruder milde zu stimmen, gab er an diesem 1540 den Titel eines ''Königs von Cuentez'' weiter und übergab ihm nominell die Herrschaft über die Insel sowie die ehemals tulinesischen Besitzungen in Micolinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miguel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den micolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Die Nachfolgeregelung blieb aber umstritten und führte nach Davids Tod 1543 schließlich zu einem Thronstreit, der seinen Ausgangspunkt in Tulis hatte, wo Anhänger einer Unabhängigkeit der alten Republik vom sagradischen Königreich die Macht übernahmen und Königin Johanna und ihrem Mann Miguel de Valier die Zustimmung zur Regentschaft verweigerten. Stattdessen wandten sich die so genannten ''Josefites'' an Joseph den Schönen und trugen ihm die Herrschaft in Tulis an. Dieser zog 1544 gegen die Belagerungsheere Miguel de Valiers und konnte die Stadt einnehmen. Er erklärte die Unabhängigkeit des tulinesischen Comitats, ließ sich zum Conte erheben und die Stadt auch in der Folge gegen die Truppen der Migueliten verteidigen. Die Schwäche Sagradiens nutzen die Habsburger und marschierten in Flandern ein und lieferten sich dort mit Frankreich Gefechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1545 nahm Joseph der Schöne den neu geschaffenen Titel eines ''[[König von Cuentez|Königs von Cuentez]]'' an und schloss wenig später mit seinem Bruder Joao den [[Vertrag von Coimbra]], in dem er diesen als König von Portugal anerkannte und im Gegenzug als König von Cuentez anerkannt wurde. Nach weiteren Monaten der kleineren Kämpfe zwischen Josefiten und Migueliten kam es Mitte 1545 zum Waffenstillstand und 1547 schließlich zum Frieden, in dem die von David vorgesehene Erbteilung bestätigt wurde. Allein das Comitat Tulis wurde aus dem miguelitischen Herrschaftskonglomerat herausgenommen und als [[Königreich Cuentez]] der Herrschaft Josés und seiner Nachkommen übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Königs und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als kulturelle und politische Blütephase Sagradiens. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; in der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung international und auch im Sagradien des 20. Jahrhunderts nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=5881</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2011-07-07T13:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. als ''David I.'' [[Herzog von Servette]] (1534-1543) und Herr der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]], Fürst von Flandern (1518-1543) und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] und [[König von Cuentez]] (1509-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Er vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und prägte eine ganze Epoche in der sagradischen Geschichte (&amp;quot;[[Era Davidêsa]]&amp;quot; des [[Sêcolo d’Oro]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Exil ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im micolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Jakob III.|Jakobs III.]] von Sagradien und Schwester König [[Jakob IV.|Jakobs IV.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. Obwohl Davids Vater Filipe mit Jakob III. und Jakob IV. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Jakob in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Jakob IV. an den Folgen eines Reitunfalls. Da Jakob kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Pietro]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Servette]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht gegen Portugal konnte Pietro sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Pietro gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Jakobs IV., in die Niederlande bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte ein de-facto-Bürgerkrieg zwischen König Peter und den Anhängern Catarinas, angeführt von [[Carles de Biniar]]([[Lilienkrieg]]). Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Micolinien und anschließend mit dem servettinischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Servettinischen Landen. 1508 musste Peter nach Servette ziehen, um dort einen Aufstand niederzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas und Filipes um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte dritte Frau Marie de Lorraine gefangen nahmen. Als Pietro 1509 zurückkehrte, musste er dem [[Vertrag von Vérisa]] zustimmen, in dem er Katharina und ihre Nachkommen als Erben einsetzte, seine Abdankung jedoch hinauszögerte. Schließlich dankte Peter von Alágua aus noch im Jahr 1509 ab, nicht jedoch zugunsten seiner Nichte Katharina, sondern ihres Sohnes David, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Servette zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Servette“ die micolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
David kam nach vier Jahren in Flandern zurück nach Sagradien und wurde im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten Carles von Biniar zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen David und seinen Eltern blieb angespannt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'', verbat ihr aber jede Teilhabe an der Regentschaft in Sagradien. Erst ihr Tod im Jahr 1512 beendete die unklare dynastische Lage. Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Er rückte von der pro-habsburgischen Politik Biniars ab. Nachdem die Verhandlungen über eine Hochzeit zwischen Davids jüngerer Schwester María Luísa mit dem spanischen Thronfolger Karl (V.) gescheitert waren, verheiratete David sie 1513 mit Emanuel von Trient und übernahm nach dessen Tod 1518 die Herrschaft über das Fürstentum in Südtirol. Als neuen Gatten für María Luísa erwählte er [[Joán de Biniar]], den Sohn seines alten Mentors und Beraters Carles und dessen Frau Isabela de San Cristo, was ihn aber nicht hinderte, Carles nach dem Bruch 1516 gefangen zu nehmen und dann ins Exil zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa de Sántori ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, Tochter Manuels I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Pietro]] ein Sohn und Thronfolger hervor, der für David so wichtig war. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Jakob (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Pietro dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die micolinischen Besitztümer, sodass Andrés Pietro als [[Herzog von Servette]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Micolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein Schwager Joán de Biniar, und danach Davids illegitimer Bruder [[Don Miguel]]. 1517 musste Joán de Biniar einen Angriff micolinischer Truppen auf Servette abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Enkel Beatrices von Avis und Ehemann Luisas, die nun zur Erbtochter geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernde Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun neben Karl V. zum wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Micolinien und Flandern. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwiegersohn Joán de Biniar als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês]], der Graf von La Cordí, der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David als [[Conte von Tulis|Conte Audáciu von Tulis]] ließ neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. David, der schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat sich zudem zum Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte stand und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und zeitweise auch Leonardo da Vinci ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. So gehörten die beiden Tulineser Meister [[Don Cabal]] und [[António Volero]] zu den großen Talenten, die David erkannte, förderte und denen er die großen Aufträge in Tulis gab. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das als &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; bekannt wurde, und sich seit Davids späten Herrschaftsjahren vollzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenreformation und Trienter Konkordat ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur dürfen nicht über Davids strenge Haltung in religiösen Dingen hinwegtäuschen. Als gläubiger Katholik ging er entschieden gegen jede Art der &amp;quot;Häresie&amp;quot; vor und sah sich selbst nach dem Beginn der Reformation in Europa als &amp;quot;Protector Sanctissimi Fidei&amp;quot; und stellte sich damit an die Spitze der Gegenreformation, was zu einigen Konflikten in den flandrischen Provinzen des Santorierreiches führte. David unterdrückte die Protestanten und versuchte jede Ausbreitung der neuen Ideen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger Andrés Pietro war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Micolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Micolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Michael III.|Miguel de Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Filipe de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Miguel und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau durchaus umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes Don Manuel im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Margarita David bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]] hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter Johanna und ihres Mannes Miguel de Valier zum Präsumptiverben der Krone. Als dieser 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Miguel de Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den micolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Die Nachfolgeregelung blieb aber umstritten und führte nach Davids Tod 1543 schließlich zu einem Thronstreit, der seinen Ausgangspunkt in Tulis hatte, wo Anhänger einer Unabhängigkeit der alten Republik vom sagradischen Königreich die Macht übernahmen und Königin Johanna und ihrem Mann Miguel de Valier die Zustimmung zur Regentschaft verweigerten. Stattdessen wandten sich die so genannten ''Josefites'' an Joseph den Schönen und trugen ihm die Herrschaft in Tulis an. Dieser zog 1544 gegen die Belagerungsheere Miguel de Valiers und konnte die Stadt einnehmen. Er erklärte die Unabhängigkeit des tulinesischen Comitats, ließ sich zum Conte erheben und die Stadt auch in der Folge gegen die Truppen der Migueliten verteidigen. Die Schwäche Sagradiens nutzen die Habsburger und marschierten in Flandern ein und lieferten sich dort mit Frankreich Gefechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1545 nahm Joseph der Schöne den neu geschaffenen Titel eines ''[[König von Cuentez|Königs von Cuentez]]'' an und schloss wenig später mit seinem Bruder Joao den [[Vertrag von Coimbra]], in dem er diesen als König von Portugal anerkannte und im Gegenzug als König von Cuentez anerkannt wurde. Nach weiteren Monaten der kleineren Kämpfe zwischen Josefiten und Migueliten kam es Mitte 1545 zum Waffenstillstand und 1547 schließlich zum Frieden, in dem die von David vorgesehene Erbteilung bestätigt wurde. Allein das Comitat Tulis wurde aus dem miguelitischen Herrschaftskonglomerat herausgenommen und als [[Königreich Cuentez]] der Herrschaft Josés und seiner Nachkommen übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Königs und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als kulturelle und politische Blütephase Sagradiens. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Sêcolo d’Oro]]&amp;quot; in der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung international und auch im Sagradien des 20. Jahrhunderts nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5880</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-07T13:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1549 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1549 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5878</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-07T13:37:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1549 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5877</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5877"/>
		<updated>2011-07-07T13:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1549 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
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| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
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		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-07T10:20:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I. von Cuentez|Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1549 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5875</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
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		<updated>2011-07-07T10:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1549 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1577''&lt;br /&gt;
| ''1580''&lt;br /&gt;
| ''[[Heinrich von Exeveste]] (1537-1587)''&lt;br /&gt;
| ''Don Enrìc d'Exeveste''&lt;br /&gt;
| ''Ehemann und Mitregent, nicht zum König erhoben''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Manuelitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Don Manuel I il Vello&lt;br /&gt;
| Enkel Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián II&lt;br /&gt;
| Enkel Manuels I. &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.163.102</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5874</id>
		<title>Fürstentum Cuentez</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%BCrstentum_Cuentez&amp;diff=5874"/>
		<updated>2011-07-07T10:17:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.163.102: /* Liste der Könige und Königinnen von Cuentez */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Königreich Cuentez''', auch als '''Comitat-Königreich Cuentez-Tulis''' bekannt, war ein frühneuzeitliches Staatsgebilde im [[Blaumeerraum]] und Nachfolgestaat des [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]]. Das eigentliche Königreich Cuentez beschränkte sich auf die gleichnamige Insel, die bis 1545 als ''Prinzipat Cuentez'' bekannt war. Die Könige von Cuentez waren in Personalunion aber Contes von [[Tulis]], [[Fornat]], [[Cordês]], [[Belavís]], [[Plato]] und [[Conte]] sowie Herren von [[Villágua]], [[Del Piey]] und [[Corell]] und damit Herrscher über die früher tulinesischen Besitzungen im [[Blaues Meer|Blaumeer]]. Hinzu kam bis 1669 auch die Herrschaft über das [[Fürstentum Perin]], sodass der Begriff des ''Reino de Cuentez'' oder ''Rènju de Cüentìz'' auf das gesamte mit der Krone von Cuentez verbundene Herrschaftskonglomerat verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel eines Königs von Cuentez wurde erstmals im 12. Jahrhundert von dem tulinesischen Adligen [[Mauro de Cornell]] benutzt, der größere Teile der Insel von [[Micolinien]] erobert und daraufhin den Königstitel angenommen hatte. In der Folge war Cuentez aber nicht als Königreich anerkannt worden, sondern als Fürstentum an die [[Tulinesische Republik]] gefallen. Die im 11. Jahrhundert etablierte republikanische Ordnung wurde durch die Herrschaft der Santori im 14. und 15. Jahrhundert de facto zur Erbmonarchie. Wichtiges Symbol dafür wurde auch der Fürstentitel. [[António de Sántori]] nahm 1390 bereits vor seiner Wahl zum Conte persönlich den Titel eines ''[[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]]'' an, um seine Herrschaftansprüche zu untermauern. In der Folge hatten die [[Sántori]] den Titel de facto in der Familie weiter vererbt, zunächst an Antónios Sohn [[David de Sántori]] und nach dessen Tod 1468 an dessen Sohn [[Joán Prudente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Joán Prudentes 1475 wurde dessen neunjähriger Sohn [[Filipe de las Marcas]] nicht zum Conte gewählt. Stattdessen übernahm der sagradische [[Sántori]]-König [[Jakob III.]] die Herrschaft in Tulis und auch den Audaken-, nicht aber den Fürstentitel, den er formal seinem Neffen Filipe überließ. Als dieser 1487 daraus auch einen Herrschaftsanspruch in Tulis ableitete und sich gegen seinen Onkel erhob, wurde er von Jakob III. besiegt und seiner Titel beraubt. Jakob nahm nun den Titel eines ''Königs von Cuentez'' an und machte seinen Sohn Santiago zum Prinzen von Cuentez. Das ''Comitat-Königreich von Cuentez und Tulis'' wurde nun eine Verwaltungseinheit der sagradischen Monarchie mit eigener Ständeversammlung und Verwaltungsordnung, der Königs- bzw. Grafentitel aber fest mit dem sagradischen Königstitel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Thronfolgestreits nach dem Tod [[David I.|Davids I.]] 1543 beanspruchte der Führer der [[Josefiten|josefitischen Partei]] [[Joseph I. von Cuentez|Josefe de Sántori]], genannt ''der Schöne'' die Souveränität über das gesamte Comitat und nahm zuerst den Titel eines Fürsten und danach 1545 den Titel eines Königs von Cuentez an. Die Regelung wurde erst im [[Vertrag von Servette]] 1547 anerkannt und das Königreich von Cuentez damit erstmals unabhängig. Die Könige von Cuentez führten die meiste Zeit über die Titel [[Fürst von Perin]] (bis 1669), [[Graf von Tulis]], Fornat, Cordês, Belavís, Plato und Conte, Herr von Alágua, Del Piey, Corell und (seit 1669) [[Scola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josephs Sohn und Nachfolger [[Johann I. von Cuentez]] hinterließ bei seinem Tod 1576 einen unmündigen Sohn [[Joseph II. von Cuentez|Joseph II.]], für den seine Tante [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor de Sántori]] die Regentschaft führte. Nach dem frühen Tod des Jungen 1577 erhoben die cuentesisch-tulinesischen Stände die Regentin Eleonore, Gräfin von Asterre, als Eleonore I. zur Königin von Cuentez. Nach ihrem Tod 1610 fiel das Königreich mit dem Regierungsantritt ihres Sohnes [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] an die ''karlitische'' Nebenlinie Santori-Asterre. Gleichzeitig setzte sich die starke Stellung der Stände durch, deren Rechte und Privilegien zuvor umstritten waren, im asumarischen Reichsteil aber stets stärker waren als im portugiesischen Teil der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrschaftskonglomerat wurde de facto weitgehend zentral verwaltet und die einzelnen Herrschaftsgebiete verloren bereits in republikanischer Zeit ihre organisatorische Eigenständigkeit. Stattdessen wurden im 16. Jahrhundert so genannte [[Viguería]]s eingerichtet, kleinere Verwaltungsgebiete, an deren Spitze ein vom tulinesischen Hof eingesetzten ''vicarius'' oder ''viguer'' stand. Die Viguerias orientierten sich aber an den Grenzen der alten Gebietsteile und überschritten diese nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Karl III. von Cuentez|Karls III.]] 1699 folgte ihm seine einzige noch lebende Tochter [[Isabella I. von Cuentez|Isabel de la Santa Lûce]] als Königin nach, die ihr gesamtes Leben bis dahin im Kloster verbracht hatte und noch im gleichen Jahr zugunsten ihres Schwagers [[Manuel I. der Alte|Manuel de Nadal]], dem Mann ihrer verstorbenen Schwester Maria Carlota, abdankte, der die Manuelitische Linie Santori-Nadal auf den Thron brachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Hochzeit des cuentesischen Königs [[Johann III. Franz]] mit der sagradischen Kronprinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]] und der gemeinsamen Thronbesteigung in [[Semess]] im Jahr 1723 wurde das Königreich wieder in Personalunion mit der Krone Sagradiens vereint. Die [[Codices Magna]] etablierten für beide Teile der Monarchie eine Ständeherrschaft, doch behielt Cuentez-Tulis zunächst seine Privilegien und seine eigenen Cortes. Erst der [[Akt von Vierna]] aus dem Jahr 1735/36 schuf eine gemeinsame Ständevertretung und erklärte beide Reichsteile für untrennbar. Mit dem Tod Johanns 1744 fiel das gesamte Königreich an dessen Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez]], doch wurde die Nachfolge in Sagradien von Frankreich nicht anerkannt, das die Krone für [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]] einforderte. Auch der [[David Jakob Herzog von Sesin|Herzog von Sesin]] als letzter männlicher Vertreter der Santori erhob Anspruch. Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] konnte sich schließlich der [[Sagradische Bourbonen|bourbonische]] Kandidat als Gabriel VIII. durchsetzen. Mit Bezugnahme auf den Akt von Vierna erklärte Gabriel sich auch zum König von Cuentez und übernahm damit auch die Herrschaft in Tulis. 1765 vollzog Gabriel VIII. schließlich die Realunion und beendete damit endgültig die Eigenstaatlichkeit des Comitat-Königreichs, das auch de jure mit Sagradien verschmolz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige und Königinnen von Cuentez ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer/Asumarischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1487-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Sagradische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1487&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.|Jakob I.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I&lt;br /&gt;
| Als ''Jakob III.'' [[König von Sagradien]] und als ''Santiago I'' [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.|Jakob II.]] (1472-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., als ''Jakob IV.'' König von Sagradien und als ''Santiago II'' Conte von Tulis&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1456-1515)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Bruder Jakobs III., König von Sagradien, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| ''1502''&lt;br /&gt;
| ''1512''&lt;br /&gt;
| ''[[Catarina de Sántori|Katharina I.]] (1470-1512)''&lt;br /&gt;
| ''Dona Catarina''&lt;br /&gt;
| ''Tochter Jakobs III., Titularkönigin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Katharinas, König von Sagradien und Portugal, Conte von Tulis und [[Herzog von Servette]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFBB&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore I.]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor la Grande Rêina&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., 1549 von den [[Josefiten]] zur Königin proklamiert&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Joseph der Schöne]] (1516-1559)&lt;br /&gt;
| Don Josefe il Bèl&lt;br /&gt;
| Halbbruder Davids I., Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Karlitische Linie''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I. von Asterre]] (1540-1574)&lt;br /&gt;
| Don Joán d'Asterre&lt;br /&gt;
| Ehemann und Mitregent Eleonores&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
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| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1558-1614)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Sohn Leonors und Johanns, seit 1580 Mitregent, seit 1610 unter Regentschaft seiner Frau [[Luísa de Sántori]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1614&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1598-1617)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., bis 1615 unter der Regentschaft seiner Mutter [[Luísa de Sántori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1617&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1600-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I., bis 1659 unter Regentschaft seiner Mutter [[Isabela de Santori]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1629-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
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| 1699&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabella I. von Cuentez|Isabella vom Heiligen Licht]] (1664-1715)&lt;br /&gt;
| Dona Isabel de la Santa Lûce&lt;br /&gt;
| Tochter Karls III., abgedankt zugunsten Manuels I.&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1701&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
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| 1701&lt;br /&gt;
| 1713&lt;br /&gt;
| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
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| 1713&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] (1690-1744)&lt;br /&gt;
| Don Joán III Francisco/Joán III Francês&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
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| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Johann Franz', regierte mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón|Antonio Raimondo de Piacone]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1747 herrschten bis zur Abschaffung der Monarchie 1891 die [[König von Sagradien|Könige von Sagradien]] als Könige von Cuentez.&lt;/div&gt;</summary>
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