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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Julian I.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Julien Bonaparte]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Julie de Beauharnais</title>
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		<updated>2011-05-08T22:23:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Julien Bonaparte''', eigentlich ''Giuliano Buonaparte'' (*1772, †1842) war ein jüngerer Bruder des französischen Kaisers Napoléon Bonaparte und als '''Julian I.''' [[König von Sagradien]] (1806-1813). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giuliano Buonaparte wurde 1772 als dritter Sohn Carlo Buonapartes in Ajaccio auf Korsika geboren. Wie sein Vater und sein älterer Bruder Joseph strebte eine juristische Laufbahn an. 1794 heiratete er Marie Lacomb, mit der er zwei Söhne und eine Tochter hatte. Nach Maries Tod 1801 heiratete Julien 1805 Marguerite Bernadotte, die Schwester von Marschall Jean-Baptiste Bernadotte, dem späteren schwedischen König Karl XIV. Johann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Eroberung Sagradiens und der Absetzung des Königs [[Joseph Ludwig II.]] aus dem [[Haus Vienne]] durch seinen Bruder Napoléon, seit 1804 Kaiser der Franzosen, setzte dieser Julien 1806 als König von Sagradien ein. Julien, der als König Julien I. regierte, führte den Code civil und die Errungenschaften der französsichen Revolution in Sagradien ein und erließ zudem eine konstitutionelle Charta ([[Carta Julienista]]). Jedoch formierte sich im Land seit 1808 der Widerstand gegen die napoleonische Fremdherrschaft Juliens, der in [[Micolinien]] und Großbritannien starke Verbündete fand. Nach fünf Jahren des Guerilla-Kriegs in Sagradien zogen 1813 micolinische und britische Truppen ein. Nach der [[Schlacht von Colón]] dankte Julien schließlich ab und floh nach Frankreich. Joseph Ludwig II. kehrte an seiner Stelle wieder auf den sagradischen Thron zurück und restaurierte die alte Monarchie. Nach der Verbannung Napoléons nach Elba 1814, ging Julien ins amerikanische Exil nach Philadelphia, wo er bis 1829 lebte. Danach kehrte er nach Europa zurück, wo er 1842 in Turin starb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Julie_de_Beauharnais&amp;diff=4535</id>
		<title>Julie de Beauharnais</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Julien Bonaparte''', eigentlich ''Giuliano Buonaparte'' (1772-1842) war ein jüngerer Bruder des französischen Kaisers Napoléon Bonaparte und als '''Julian I.''' [[König von Sagradien]] (1806-1813). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giuliano Buonaparte wurde 1772 als dritter Sohn Carlo Buonapartes in Ajaccio auf Korsika geboren. Wie sein Vater und sein älterer Bruder Joseph strebte eine juristische Laufbahn an. 1794 heiratete er Marie Lacomb, mit der er zwei Söhne und eine Tochter hatte. Nach Maries Tod 1801 heiratete Julien 1805 Marguerite Bernadotte, die Schwester von Marschall Jean-Baptiste Bernadotte, dem späteren schwedischen König Karl XIV. Johann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der Eroberung Sagradiens und der Absetzung des Königs [[Joseph Ludwig II.]] aus dem [[Haus Vienne]] durch seinen Bruder Napoléon, seit 1804 Kaiser der Franzosen, setzte dieser Julien 1806 als König von Sagradien ein. Julien, der als König Julien I. regierte, führte den Code civil und die Errungenschaften der französsichen Revolution in Sagradien ein und erließ zudem eine konstitutionelle Charta ([[Carta Julienista]]). Jedoch formierte sich im Land seit 1808 der Widerstand gegen die napoleonische Fremdherrschaft Juliens, der in [[Micolinien]] und Großbritannien starke Verbündete fand. Nach fünf Jahren des Guerilla-Kriegs in Sagradien zogen 1813 micolinische und britische Truppen ein. Nach der [[Schlacht von Colón]] dankte Julien schließlich ab und floh nach Frankreich. Joseph Ludwig II. kehrte an seiner Stelle wieder auf den sagradischen Thron zurück und restaurierte die alte Monarchie. Nach der Verbannung Napoléons nach Elba 1814, ging Julien ins amerikanische Exil nach Philadelphia, wo er bis 1829 lebte. Danach kehrte er nach Europa zurück, wo er 1842 in Turin starb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_X._Emil&amp;diff=4534</id>
		<title>Gabriel X. Emil</title>
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		<updated>2011-05-08T22:18:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph Ludwig II.''' (von Sagradien) (''José Luis II'', *1762; †1819) war zweimal [[König von Sagradien|König von Sagradien und Cuentez]] (1797-1806 und 1813-1817). Sein Königtum wurde durch die napoleonische Phase unter [[Julien Bonaparte]] (1806-1813) unterbrochen. Nach seiner Rückkehr auf den Thron musste er im Konflikt mit den Ständen nach der [[Novemberrevolution 1817]] erneut abdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Joseph Ludwig Karl Maria Innozenz Antoninus von Vienne wurde 1762 in Semess als ältester Sohn von [[Joseph Ludwig I.|José Luis de Viena Duca de Alconía]], dem zweiten Sohn König [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII.]] von Sagradien, und dessen zweiter Frau Marie Elisabeth von Frankreich geboren. Zunächst trug er bis 1777 den Titel eines [[Herzog von Bordez|Herzogs von Bordez]] und stieg 1777 nach dem Tod seines Onkels [[Gabriel IX.]] und der Thronbesteigung seines Vaters als [[Joseph Ludwig I.]] zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und damit zum sagradischen Thronfolger auf. 1783 heiratete er die Bourbonenprinzessin Marie Louise von Parma, die ihm 1784 mit dem Infanten [[Luis Gabriel]] einen Sohn schenkte. 1792-1795 führte sein Vater Joseph Ludwig I. Krieg gegen das revolutionäre Frankreich. Nach seinem Tod im Jahr 1797 folgte ihm sein Sohn Joseph Ludwig als Joseph Ludwig II. auf den Thron. Als 1799 der zweite Koalitionskrieg gegen das revolutionäre Frankreich ausbrach, nahm auch Sagradien unter Joseph Ludwig teil, scheiterte aber mit dem Versuch, die zuvor von Frankreich annektierten Gebiete in der [[Bretagne]] und in [[Amoria]] zurückzuerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auseinandersetzung mit Napoleon, Abdankung und Exil ===&lt;br /&gt;
In der Folgezeit gerieten der König und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]], unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur immer stärker. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Joseph Ludwig 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste Joseph Ludwig mit Frankreich einen Frieden schließen, der ihn völlig abhängig von Napoléon machte. 1806 kam es zu einem Aufstand gegen den König, der von seinem Sohn Luis Gabriel angeführt wurde. Joseph Ludwig beugte sich seinem 21-jährigen Sohn und seinen antifranzösischen Hintermännern und ernannte [[Joán Batista Colón Marquês de Lima]] zum neuen Minister. Napoléon fürchtete einen neuen Krieg mit dem offenkundig antifranzösischen Regime und zog mit einem neuen Heer nach Sagradien. Nachdem er siegreich war, erklärte Napoléon seinen Bruder [[Julien Bonaparte]] zum neuen König. Die Abdankung Joseph Ludwigs zugunsten seines Sohnes (von Legitimisten als ''Gabriel X.'' geführt) wurde unter diesen Umständen hinfällig, da dieser unmittelbar ins Exil nach Micolinien floh, während Joseph Ludwig sich selbst in den Folgejahren im französischen Château de Chambord aufhielt, wo er unter Kontrolle Napoleons gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr auf den Thron ===&lt;br /&gt;
Nachdem eine von den Provinzialständen abgesandte Delegation in Sagradien unter dem Druck der französischen Truppen Julien Bonaparte als neuen König anerkannt hatten, gingen einige Adlige als Exilanten nach [[Micolinien]], um den Widerstand in Sagradien zu organisieren. Seit 1808 kam es zu Volksaufständen und Guerillakämpfen gegen die napoleonischen Truppen, die das Land als Aufmarschgebiet im Krieg gegen Micolinien nutzten. Nachdem der Widerstand aber unter den Anhängern Gabriels X. und denen Joseph Ludwigs gespalten war, kam es erst nach dem Tod Gabriels 1810 zu einer Wiedervereinigung der Widerstandsbewegung zugunsten Joseph Ludwigs, der nun von allen [[Antifrancistas]], den ''Patriotas'' wie den ''Legitimistas'' als legitimer Monarch des Landes anerkannt wurde. Die im [[Cuentez|cuentesischen]] [[Diegue]] residierenden [[Cortes von Diegue|Vereinigten Stände]] erkannten Joseph Ludwig im Juli 1810 einmütig als König an, erarbeiteten gleichzeitig aber Vorschläge für eine liberale Verfassung, die einige Elemente der Verfassung Juliens übernahm. Unterstützt wurde die Widerstandsbewegung durch Micolinien und Grobritannien. Nach dem Sieg der alliierten Truppen gegen Napléon im Herbst 1813 und der Flucht Juliens nach Frankreich und dem Vertrag von Chambord zwischen Napoleon und Joseph Ludwig II. kehrte dieser wieder auf seinen sagradischen Thron zurück. Auf dem Wiener Kongress wurde er als legitimer Herrscher des Landes anerkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration, Septemberrevolution und erneute Abdankung ===&lt;br /&gt;
Auch die sagradischen Cortes erkannten ihn an, Joseph Ludwig aber verweigerte sich jeder Reform und war überzeugt, das Ancien Régime müsse wiederhergestellt werden. Er lehnte es ab, die von den Generalständen 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Joseph Ludwig abgelehnt, woraufhin es im Herbst 1817 unter den alten Anhängern Gabriels und anderen Liberalen zu einem Aufstand gegen den König kam, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Der König wurde gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimado'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungierte. Zudem wurden Wahlen zu neuen Cortes durchgeführt, die Ende November in [[Semess]] zusammentraten und eine Verfassung nach dem Muster der von 1812 erarbeiten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Golen]]. Joseph Ludwig, der zunächst unter dem Druck der Aufständischen umfassenden Reformen zugestimmt hatte, geriet nun unter zusätzlichen Druck, da ihm Konspiration mit Micolinien vorgeworfen wurde. Er erbat sich Hilfe von jüngsten Bruder [[Michael IV.|Miguel Herzog von Vuelta]], der den König zur Abdankung drängte. Joseph Ludwig dankte daraufhin zugunsten Miguel de Vueltas ab, den die Stände schließlich unter dem Namen [[Michael IV.]] zum neuen König erhoben. Joseph Ludwig flüchtete nach Spanien, wo er in der Folge bis zu seinem Tod 1819 lebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<title>Gabriel X. Emil</title>
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		<updated>2011-05-08T22:18:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph Ludwig II.''' (von Sagradien) (''José Luis II'', *1762; †1819) war zweimal [[König von Sagradien]] (1797-1806 und 1813-1817). Sein Königtum wurde durch die napoleonische Phase unter [[Julien Bonaparte]] (1806-1813) unterbrochen. Nach seiner Rückkehr auf den Thron musste er im Konflikt mit den Ständen nach der [[Novemberrevolution 1817]] erneut abdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Joseph Ludwig Karl Maria Innozenz Antoninus von Vienne wurde 1762 in Semess als ältester Sohn von [[Joseph Ludwig I.|José Luis de Viena Duca de Alconía]], dem zweiten Sohn König [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII.]] von Sagradien, und dessen zweiter Frau Marie Elisabeth von Frankreich geboren. Zunächst trug er bis 1777 den Titel eines [[Herzog von Bordez|Herzogs von Bordez]] und stieg 1777 nach dem Tod seines Onkels [[Gabriel IX.]] und der Thronbesteigung seines Vaters als [[Joseph Ludwig I.]] zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und damit zum sagradischen Thronfolger auf. 1783 heiratete er die Bourbonenprinzessin Marie Louise von Parma, die ihm 1784 mit dem Infanten [[Luis Gabriel]] einen Sohn schenkte. 1792-1795 führte sein Vater Joseph Ludwig I. Krieg gegen das revolutionäre Frankreich. Nach seinem Tod im Jahr 1797 folgte ihm sein Sohn Joseph Ludwig als Joseph Ludwig II. auf den Thron. Als 1799 der zweite Koalitionskrieg gegen das revolutionäre Frankreich ausbrach, nahm auch Sagradien unter Joseph Ludwig teil, scheiterte aber mit dem Versuch, die zuvor von Frankreich annektierten Gebiete in der [[Bretagne]] und in [[Amoria]] zurückzuerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auseinandersetzung mit Napoleon, Abdankung und Exil ===&lt;br /&gt;
In der Folgezeit gerieten der König und sein Leitender Minister, [[León António de Vequia]], unter immer größeren Druck liberaler Kräfte, die eine Reformierung des absoluten Regierungssystems forderten. Aus Furcht vor einem Übergreifen der revolutionären Ideen auf Sagradien verschärfte er die innere Zensur immer stärker. Um die Gebiete im Nordosten wieder zu erlangen, trat Joseph Ludwig 1805 der neuen Koalition gegen den französischen Kaiser Napoléon I. bei und führte einen neuerlichen Krieg gegen Frankreich. Schnell geriet er auf die Verliererstraße. Nach der [[Schlacht von Menar]] im September 1805 musste Joseph Ludwig mit Frankreich einen Frieden schließen, der ihn völlig abhängig von Napoléon machte. 1806 kam es zu einem Aufstand gegen den König, der von seinem Sohn Luis Gabriel angeführt wurde. Joseph Ludwig beugte sich seinem 21-jährigen Sohn und seinen antifranzösischen Hintermännern und ernannte [[Joán Batista Colón Marquês de Lima]] zum neuen Minister. Napoléon fürchtete einen neuen Krieg mit dem offenkundig antifranzösischen Regime und zog mit einem neuen Heer nach Sagradien. Nachdem er siegreich war, erklärte Napoléon seinen Bruder [[Julien Bonaparte]] zum neuen König. Die Abdankung Joseph Ludwigs zugunsten seines Sohnes (von Legitimisten als ''Gabriel X.'' geführt) wurde unter diesen Umständen hinfällig, da dieser unmittelbar ins Exil nach Micolinien floh, während Joseph Ludwig sich selbst in den Folgejahren im französischen Château de Chambord aufhielt, wo er unter Kontrolle Napoleons gehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr auf den Thron ===&lt;br /&gt;
Nachdem eine von den Provinzialständen abgesandte Delegation in Sagradien unter dem Druck der französischen Truppen Julien Bonaparte als neuen König anerkannt hatten, gingen einige Adlige als Exilanten nach [[Micolinien]], um den Widerstand in Sagradien zu organisieren. Seit 1808 kam es zu Volksaufständen und Guerillakämpfen gegen die napoleonischen Truppen, die das Land als Aufmarschgebiet im Krieg gegen Micolinien nutzten. Nachdem der Widerstand aber unter den Anhängern Gabriels X. und denen Joseph Ludwigs gespalten war, kam es erst nach dem Tod Gabriels 1810 zu einer Wiedervereinigung der Widerstandsbewegung zugunsten Joseph Ludwigs, der nun von allen [[Antifrancistas]], den ''Patriotas'' wie den ''Legitimistas'' als legitimer Monarch des Landes anerkannt wurde. Die im [[Cuentez|cuentesischen]] [[Diegue]] residierenden [[Cortes von Diegue|Vereinigten Stände]] erkannten Joseph Ludwig im Juli 1810 einmütig als König an, erarbeiteten gleichzeitig aber Vorschläge für eine liberale Verfassung, die einige Elemente der Verfassung Juliens übernahm. Unterstützt wurde die Widerstandsbewegung durch Micolinien und Grobritannien. Nach dem Sieg der alliierten Truppen gegen Napléon im Herbst 1813 und der Flucht Juliens nach Frankreich und dem Vertrag von Chambord zwischen Napoleon und Joseph Ludwig II. kehrte dieser wieder auf seinen sagradischen Thron zurück. Auf dem Wiener Kongress wurde er als legitimer Herrscher des Landes anerkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restauration, Septemberrevolution und erneute Abdankung ===&lt;br /&gt;
Auch die sagradischen Cortes erkannten ihn an, Joseph Ludwig aber verweigerte sich jeder Reform und war überzeugt, das Ancien Régime müsse wiederhergestellt werden. Er lehnte es ab, die von den Generalständen 1812 erarbeitete liberale Verfassung anzuerkennen, und setzte auch den Code Civil außer Kraft. Stattdessen wurde wieder zum alten landständischen Regierungssystem zurückgekehrt, das sich an keine konstitutionellen Prinzipien gebunden fühlte. Die folgenden vier Jahre werden daher als &amp;quot;[[Cuartênio Absoluta]]&amp;quot; bezeichnet. Die von den Cortes immer wieder gemachten Vorstöße zu einer konstitutionellen Charta wurden von Joseph Ludwig abgelehnt, woraufhin es im Herbst 1817 unter den alten Anhängern Gabriels und anderen Liberalen zu einem Aufstand gegen den König kam, der großen Anklang im Bürgertum fand und als [[Novemberrevolution]] in die sagradische Geschichte einging. Der König wurde gedrängt, einen liberalen Siebenerrat (''Septimado'') als Mit-Regierung einzusetzen, der als Stellvertretung der Cortes fungierte. Zudem wurden Wahlen zu neuen Cortes durchgeführt, die Ende November in [[Semess]] zusammentraten und eine Verfassung nach dem Muster der von 1812 erarbeiten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufstand in Sagradien und die folgenden als &amp;quot;[[Semanas Liberales]]&amp;quot; bezeichneten Wochen nutzte der micolinische König [[Karl XI. von Micolinien|Karl XI.]] und führte unter dem Vorwand der Wiederherstellung der alten Ordnung ein neues Heer nach [[Golen]]. Joseph Ludwig, der zunächst unter dem Druck der Aufständischen umfassenden Reformen zugestimmt hatte, geriet nun unter zusätzlichen Druck, da ihm Konspiration mit Micolinien vorgeworfen wurde. Er erbat sich Hilfe von jüngsten Bruder [[Michael IV.|Miguel Herzog von Vuelta]], der den König zur Abdankung drängte. Joseph Ludwig dankte daraufhin zugunsten Miguel de Vueltas ab, den die Stände schließlich unter dem Namen [[Michael IV.]] zum neuen König erhoben. Joseph Ludwig flüchtete nach Spanien, wo er in der Folge bis zu seinem Tod 1819 lebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Gabriel I. Juvans</title>
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		<updated>2011-05-08T21:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel I. Juvans''' (von Sagradien), (*1125, †1198), genannt ''der Heilige'' oder ''der Hilfreiche'' (''Don Gabriel Juvante il Santo'') war [[König von Sagradien]] (1165-1198) und [[König von Golen|von Golen]] (1162/1165-1198). Gabriel Juvans gilt als bedeutendster sagradischer Herrscher des Hochmittelalters. Er beendete den [[Golischer Erbfolgekrieg|Krieg seines Vaters gegen Micolinien]] und sicherte sich die Krone Golens, das er zur sagradischen Monarchie hinzufügte. In Kriegen gegen die [[Lusoniden]]herrscher in [[Scantia]] und [[Perucía]] stärkte er zudem die königliche Macht und legte den Grundstein für den Zerfall des mächtigen [[Lusonidenreich]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Golenkrieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Gabriel Juvans (sagr. ''Juvante'') wurde 1125 als zweiter Sohn des Herzogs von Sesín und späteren Königs [[Jakob I. der Kühne|Jakob dem Kühnen]] und dessen erster Ehefrau Luisa von Nalcaz geboren. Bereits als Kind wurde Gabriel mit dem Beinamen &amp;quot;Juvans&amp;quot; (lateinisch für „der Hilfreiche“, „der Helfende“) bzw. sagradisch &amp;quot;Juvante&amp;quot; versehen. Die Herkunft des Beinamens ist ungeklärt. Als Gabriel sieben Jahre alt war, wurde sein Vater König von Sagradien und Gabriel einer der königlichen Prinzen. Nach dem Tod seines älteren Bruders Don Joán im Jahr 1150 stieg Gabriel zudem zum Thronfolger auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1157 heiratete Gabriel Juvans die golische Erbprinzessin Marka von Golen. Die Ehe wurde zum Grundstein der danach bis ins 20. Jahrhundert andauernden Herrschaft Sagradiens über Golen, da Markas Vater König [[Armont III. von Golen|Armont III.]] 1162 starb, ohne einen männlichen Nachfolger zu hinterlassen. Sofort erhob Jakob I. für seinen Sohn Gabriel Anspruch auf den Thron und zog zusammen mit diesem in den Golischen Krieg (Erster Juvantischer Krieg) gegen Micolinien, das ebenfalls Anspruch erhob. Der Krieg zog sich über mehrere Jahre hin. Jakob I. starb 1165 in der [[Schlacht von Santa Rocca]], sodass Gabriel ihm auf den Thron folgte. Er beendete den Krieg noch im gleichen Jahr und konnte seine Ansprüche erfolgreich behaupten. Außerdem blieben Teile Nordmicoliniens und der [[Montana]] von sagradischen Truppen besetzt. Nachdem er sich in [[Alágua]] zum König der Golen hatte erheben lassen, folgte auch die Krönung zum sagradischen König in [[Noyar]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach seinem erfolgreichen Golenfeldzug wurde Gabriel 1169 vom Erzbischof [[Dianus von Tulis]] zur Hilfe gegen die so genannten [[Maleduca]]s gerufen, eine Machtclique, welche das unabhängige [[Tulis]] seit kurzem regierte und den Bischof aus der Stadt vertrieben hatte. Gabriel konnte die Stadt im Frühjahr 1170 mit einem Heer einnehmen und der de facto unabhängigen Stadt den Lehnseid abnehmen. Er residierte mehrere Wochen in Tulis und sprach recht. Dennoch gelang es ihm und seinen Nachfolgern nicht, die Stadt dauerhaft dem eigenen Machtbereich einzuverleiben, die bald nach dem Abzug der sagradischen Truppen wieder zur republikanischen Regierungsweise zurückkehrte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkrieg ===&lt;br /&gt;
In den Folgejahren war Gabriel Juvans mit dem Kampf gegen die rebellischen [[Herzog von Scantia|Herzöge von Scantia]] beschäftigt, die über das formal unabhängige [[Königreich Perucía]] herrschten und das große lusonidische Herrschaftskonglomerat in ihrer Hand vereinten. Der diannidisch-lusonidische Konflikt zwischen den sagradischen Königen und ihren mächtigsten Vasallen erfuhr in der Folge auf einen Höhepunkt im so genannten [[Lusonidenkrieg]] von 1172-1184 (Zweiter Juvantischer Krieg).  Ziel Gabriels war es, die Macht der Lusoniden zu schwächen und sie unter seine Herrschaft zu zwingen, während die Lusonidenherrscher [[Luso II. von Scantia|Luso II.]] und [[Johann der Starke von Scantia|Johann der Starke]] (seit 1180) die völlige Unabhängigkeit von Sagradien anstrebten. Gabriel nutzte dabei einen Familienstreit der Lusoniden und unterstützte den illegitimen Sohn Herzog [[Albreth III. von Scantia|Albreths III. von Scantia]], [[Jakob von Redanior]], gegen Luso II. von Perucía, der in der Nachfolge Albreths auch das [[Herzogtum Scantia]] beanspruchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel verbündete sich mit Jakob von Redanior und zog mit diesem in den Kampf gegen die Lusoniden. Nach dem Tod Lusos II. im Jahr 1177 verweigerte Gabriel dessen Sohn Johann dem Starken das Herzogtum Scantia und belehnte stattdessen Jakob von Redanior, der seine Herrschaft aber bis zu seinem Tod 1182 de facto nicht durchsetzen konnte. Erst im [[Vertrag von Erin]] im Jahr 1184 musste Johann der Starke seinen Verzicht auf Scantia erklären und darüber hinaus Jakob von Redanior als rechtmäßigen Erben seines Großonkels Aliuretos III. von Scantia anerkennen. Damit setzte Gabriel Juvans die Aufspaltung des Lusonidenerbes durch. Während Johann der Starke König von Perucía blieb, wurde Jakobs Sohn [[Martin der Gute von Redanior]] Herzog von Scantia und reichte wiederum einige Gebiete an die sagradische Krone weiter. Der Einfluss der Lusoniden in Sagradien war damit stark geschwächt, die Macht des sagradischen Königtums der Dianniden stark wie noch nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kreuzzug, Heiligsprechung und Tod ===&lt;br /&gt;
Die Eroberung Palästinas durch Saladin im Jahr 1187 löste den Dritten Kreuzzug aus, zu dem Papst Gregor VIII. aufrief. Gabriel zog 1189 gemeinsam mit dem Skantenherzog Johann dem Starken ins Heilige Land, wo er an der Belagerung Akkons teilnahm. Nach seiner Rückkehr wurde er in Sagradien als Held gefeiert und Legenden um seine vermeintlichen Helden- und Wundertaten im Heiligen Land wurden gestreut, die Juvans’ hohes Prestige und seinen Mythos bei der Nachwelt begründeten. Gabriel  wurde in der Folge als Heiliger verehrt und schließlich auch infolge des [[Konkordat von Lemez|Konkordats von Lemez]] unter [[David I.]] 1537 heilig gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch war Gabriel ein großer Förderer von Kunst und Kultur und baute das sagradische Kirchensystem aus. Seine Herrschaft war von einer universellen Vorstellung des Königtums geprägt. Als er 1198 starb, folgte ihm sein Sohn [[Arzelius I.]] nach, der die Kronen von Sagradien und Golen in seiner Hand vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Golen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_I._Juvans&amp;diff=4531</id>
		<title>Gabriel I. Juvans</title>
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		<updated>2011-05-08T21:56:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel I. Juvans''' (von Sagradien), (*1125, †1198), genannt ''der Heilige'' oder ''der Hilfreiche'' (''Don Gabriel Juvante'') war [[König von Sagradien]] (1165-1198) und [[König von Golen|von Golen]] (1162/1165-1198). Gabriel Juvans gilt als bedeutendster sagradischer Herrscher des Hochmittelalters. Er beendete den [[Golischer Erbfolgekrieg|Krieg seines Vaters gegen Micolinien]] und sicherte sich die Krone Golens, das er zur sagradischen Monarchie hinzufügte. In Kriegen gegen die [[Lusoniden]]herrscher in [[Scantia]] und [[Perucía]] stärkte er zudem die königliche Macht und legte den Grundstein für den Zerfall des mächtigen [[Lusonidenreich]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Golenkrieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Gabriel Juvans (sagr. ''Juvante'') wurde 1125 als zweiter Sohn des Herzogs von Sesín und späteren Königs [[Jakob I. der Kühne|Jakob dem Kühnen]] und dessen erster Ehefrau Luisa von Nalcaz geboren. Bereits als Kind wurde Gabriel mit dem Beinamen &amp;quot;Juvans&amp;quot; (lateinisch für „der Hilfreiche“, „der Helfende“) bzw. sagradisch &amp;quot;Juvante&amp;quot; versehen. Die Herkunft des Beinamens ist ungeklärt. Als Gabriel sieben Jahre alt war, wurde sein Vater König von Sagradien und Gabriel einer der königlichen Prinzen. Nach dem Tod seines älteren Bruders Don Joán im Jahr 1150 stieg Gabriel zudem zum Thronfolger auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1157 heiratete Gabriel Juvans die golische Erbprinzessin Marka von Golen. Die Ehe wurde zum Grundstein der danach bis ins 20. Jahrhundert andauernden Herrschaft Sagradiens über Golen, da Markas Vater König [[Armont III. von Golen|Armont III.]] 1162 starb, ohne einen männlichen Nachfolger zu hinterlassen. Sofort erhob Jakob I. für seinen Sohn Gabriel Anspruch auf den Thron und zog zusammen mit diesem in den Golischen Krieg (Erster Juvantischer Krieg) gegen Micolinien, das ebenfalls Anspruch erhob. Der Krieg zog sich über mehrere Jahre hin. Jakob I. starb 1165 in der [[Schlacht von Santa Rocca]], sodass Gabriel ihm auf den Thron folgte. Er beendete den Krieg noch im gleichen Jahr und konnte seine Ansprüche erfolgreich behaupten. Außerdem blieben Teile Nordmicoliniens und der [[Montana]] von sagradischen Truppen besetzt. Nachdem er sich in [[Alágua]] zum König der Golen hatte erheben lassen, folgte auch die Krönung zum sagradischen König in [[Noyar]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach seinem erfolgreichen Golenfeldzug wurde Gabriel 1169 vom Erzbischof [[Dianus von Tulis]] zur Hilfe gegen die so genannten [[Maleduca]]s gerufen, eine Machtclique, welche das unabhängige [[Tulis]] seit kurzem regierte und den Bischof aus der Stadt vertrieben hatte. Gabriel konnte die Stadt im Frühjahr 1170 mit einem Heer einnehmen und der de facto unabhängigen Stadt den Lehnseid abnehmen. Er residierte mehrere Wochen in Tulis und sprach recht. Dennoch gelang es ihm und seinen Nachfolgern nicht, die Stadt dauerhaft dem eigenen Machtbereich einzuverleiben, die bald nach dem Abzug der sagradischen Truppen wieder zur republikanischen Regierungsweise zurückkehrte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lusonidenkrieg ===&lt;br /&gt;
In den Folgejahren war Gabriel Juvans mit dem Kampf gegen die rebellischen [[Herzog von Scantia|Herzöge von Scantia]] beschäftigt, die über das formal unabhängige [[Königreich Perucía]] herrschten und das große lusonidische Herrschaftskonglomerat in ihrer Hand vereinten. Der diannidisch-lusonidische Konflikt zwischen den sagradischen Königen und ihren mächtigsten Vasallen erfuhr in der Folge auf einen Höhepunkt im so genannten [[Lusonidenkrieg]] von 1172-1184 (Zweiter Juvantischer Krieg).  Ziel Gabriels war es, die Macht der Lusoniden zu schwächen und sie unter seine Herrschaft zu zwingen, während die Lusonidenherrscher [[Luso II. von Scantia|Luso II.]] und [[Johann der Starke von Scantia|Johann der Starke]] (seit 1180) die völlige Unabhängigkeit von Sagradien anstrebten. Gabriel nutzte dabei einen Familienstreit der Lusoniden und unterstützte den illegitimen Sohn Herzog [[Albreth III. von Scantia|Albreths III. von Scantia]], [[Jakob von Redanior]], gegen Luso II. von Perucía, der in der Nachfolge Albreths auch das [[Herzogtum Scantia]] beanspruchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel verbündete sich mit Jakob von Redanior und zog mit diesem in den Kampf gegen die Lusoniden. Nach dem Tod Lusos II. im Jahr 1177 verweigerte Gabriel dessen Sohn Johann dem Starken das Herzogtum Scantia und belehnte stattdessen Jakob von Redanior, der seine Herrschaft aber bis zu seinem Tod 1182 de facto nicht durchsetzen konnte. Erst im [[Vertrag von Erin]] im Jahr 1184 musste Johann der Starke seinen Verzicht auf Scantia erklären und darüber hinaus Jakob von Redanior als rechtmäßigen Erben seines Großonkels Aliuretos III. von Scantia anerkennen. Damit setzte Gabriel Juvans die Aufspaltung des Lusonidenerbes durch. Während Johann der Starke König von Perucía blieb, wurde Jakobs Sohn [[Martin der Gute von Redanior]] Herzog von Scantia und reichte wiederum einige Gebiete an die sagradische Krone weiter. Der Einfluss der Lusoniden in Sagradien war damit stark geschwächt, die Macht des sagradischen Königtums der Dianniden stark wie noch nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kreuzzug, Heiligsprechung und Tod ===&lt;br /&gt;
Die Eroberung Palästinas durch Saladin im Jahr 1187 löste den Dritten Kreuzzug aus, zu dem Papst Gregor VIII. aufrief. Gabriel zog 1189 gemeinsam mit dem Skantenherzog Johann dem Starken ins Heilige Land, wo er an der Belagerung Akkons teilnahm. Nach seiner Rückkehr wurde er in Sagradien als Held gefeiert und Legenden um seine vermeintlichen Helden- und Wundertaten im Heiligen Land wurden gestreut, die Juvans’ hohes Prestige und seinen Mythos bei der Nachwelt begründeten. Gabriel  wurde in der Folge als Heiliger verehrt und schließlich auch infolge des [[Konkordat von Lemez|Konkordats von Lemez]] unter [[David I.]] 1537 heilig gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch war Gabriel ein großer Förderer von Kunst und Kultur und baute das sagradische Kirchensystem aus. Seine Herrschaft war von einer universellen Vorstellung des Königtums geprägt. Als er 1198 starb, folgte ihm sein Sohn [[Arzelius I.]] nach, der die Kronen von Sagradien und Golen in seiner Hand vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Golen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=4530</id>
		<title>Sergi der Gute</title>
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		<updated>2011-05-08T21:56:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: /* Herkunft und Stellung in der Thronfolge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius I.''' (von Sagradien), genannt ''der Große'' (sagr. ''Don Sergi I il Grande'', micol. ''Serge I le Grand'', *1282; †1354) war [[König von Micolinien]] (1315-1354) und [[König von Sagradien|von Sagradien]] (1321-1354). Er war der erste Herrscher, der beide Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]), und gilt sowohl in der micolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromicolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Sergi wurde 1282 in [[Gerón]] als Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]] und Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], und Roberta María von Gerón, der Erbtochter der skantischen Herzöge, geboren. Sergi war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als Sohn des jüngsten Bruders war Sergi bei seiner Geburt erst an sechster Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem seine beiden Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 starben, wurden nacheinander Sergis Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] zu Königen. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. 1315 folgte Sergi seinem Vater als Herzog von Skanten nach. Da sein Onkel der König durch seine späte Heirat mit Isabela von Viça einen Sohn namens Filipe gezeugt hatte, blieb Sergi die Nummer Zwei in der Thronfolge, gehörte aber zum engeren Kreis der königlichen Prinzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die micolinische Krone ===&lt;br /&gt;
1311 hatte Sergi bereits die micolinische Prinzessin Margarete von Salua, älteste Tochter [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I.]], geehelicht, ein Jahr später heiratete der König Rodrique wiederum in zweiter Ehe Sergis Schwester Júlia. Die Allianz zwischen Rodrique und Sergi war von Seiten Rodriques der Versuch, ein Bündnis mit den Herzögen von Scantia gegen die sagradische Krone zu schmieden. Als 1315 überraschend Rodriques einziger Sohn und Thronfolger Prinz Charl von Salua starb und nur kurze Zeit später auch Rodrique dahinschied, war Sergis Frau Margarete plötzlich zur micolinischen Erbprinzessin geworden und Sergi konnte mit gutem Grund Anspruch auf den verwaisten micolinischen Thron erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Sergi mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Micolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roderichs I., und [[Anton von Salua-Servette]], einen weiteren Schwager des verstorbenen Königs, zu verteidigen. Sergi hatte zwar die am besten berechtigten Thronansprüche, war zunächst aber kein Wunschkandidat der micolinischen Stände, die sich einen einheimischen Thronfolger wünschten. Da sich die Großen des Reichs aber auf keinen gemeinsamen Kandidaten einigen konnten, scheiterte eine Allianz zwischen den Servettensen und Heinrich von Kont, der schließlich allein gegen Sergi antrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1316 zum Sieg des sagradisch-geronesischen Heeres. Sergi zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum micolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den micolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Servette einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Serge I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum micolinischen König gekrönt. Micolinien wurde nun von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Sergis Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Sergi die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Sergi plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Sergi als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Schwager König Jakobs, [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] in Sagradien die Königskrone usurpiert und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Danadier war ein Sohn Katharinas von Micolinien, der Witwe Martins IV., die nach dem Tod ihres Mannes den Grafen [[José von Scola]] und Pineta geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Danadier nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Sergi zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und micolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine micolinisch-sagradische Union. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Danadiers, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die micolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Sergiana). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Er baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmicolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Micolinien]] bemühte sich Sergi um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Seinen potenziellen Machtrivalen in Micolinien [[Martin von Interea]], einen illegitimen Vetter des letzten Salonaerkönigs, band er durch die Hochzeit mit seiner Schwester Anna eng an das Königshaus und machte ihn zum Vikar des südlichen Reichsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1352 ernannte Sergi seinen Sohn [[Sergius II.|Sergi d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. Sergi führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=4529</id>
		<title>Sergi der Gute</title>
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		<updated>2011-05-08T21:55:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius I.''' (von Sagradien), genannt ''der Große'' (sagr. ''Don Sergi I il Grande'', micol. ''Serge I le Grand'', *1282; †1354) war [[König von Micolinien]] (1315-1354) und [[König von Sagradien|von Sagradien]] (1321-1354). Er war der erste Herrscher, der beide Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]), und gilt sowohl in der micolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromicolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Sergi wurde 1282 in [[Gerón]] als Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]] und Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], und Roberta María von Gerón, der Erbtochter der skantischen Herzöge, geboren. Sergi war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als Sohn des jüngsten Bruders war Sergi bei seiner Geburt erst an sechster Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem seine beiden Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 starben, wurden nacheinander Sergis Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] zu Königen. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. 1315 folgte Sergi seinem Vater als Herzog von Skanten nach. Da sein Onkel der König durch seine späte Heirat mit Isabela von Viça einen Sohn namens Filipe gezeugt hatte, blieb Sergi die Nummer Zwei in der Thronfolge, gehörte aber zum engeren Kreis der königlichen Prinzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die micolinische Krone ===&lt;br /&gt;
1311 hatte Sergi bereits die micolinische Prinzessin Margarete von Salua, älteste Tochter [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I.]], geehelicht, ein Jahr später heiratete der König Rodrique wiederum in zweiter Ehe Sergis Schwester Júlia. Die Allianz zwischen Rodrique und Sergi war von Seiten Rodriques der Versuch, ein Bündnis mit den Herzögen von Scantia gegen die sagradische Krone zu schmieden. Als 1315 überraschend Rodriques einziger Sohn und Thronfolger Prinz Charl von Salua starb und nur kurze Zeit später auch Rodrique dahinschied, war Sergis Frau Margarete plötzlich zur micolinischen Erbprinzessin geworden und Sergi konnte mit gutem Grund Anspruch auf den verwaisten micolinischen Thron erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Sergi mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Micolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roderichs I., und [[Anton von Salua-Servette]], einen weiteren Schwager des verstorbenen Königs, zu verteidigen. Sergi hatte zwar die am besten berechtigten Thronansprüche, war zunächst aber kein Wunschkandidat der micolinischen Stände, die sich einen einheimischen Thronfolger wünschten. Da sich die Großen des Reichs aber auf keinen gemeinsamen Kandidaten einigen konnten, scheiterte eine Allianz zwischen den Servettensen und Heinrich von Kont, der schließlich allein gegen Sergi antrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1316 zum Sieg des sagradisch-geronesischen Heeres. Sergi zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum micolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den micolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Servette einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Serge I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum micolinischen König gekrönt. Micolinien wurde nun von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Sergis Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Sergi die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Sergi plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Sergi als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Schwager König Jakobs, [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] in Sagradien die Königskrone usurpiert und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Danadier war ein Sohn Katharinas von Micolinien, der Witwe Martins IV., die nach dem Tod ihres Mannes den Grafen [[José von Scola]] und Pineta geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Danadier nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Sergi zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und micolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine micolinisch-sagradische Union. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Danadiers, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die micolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Sergiana). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Er baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmicolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Micolinien]] bemühte sich Sergi um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Seinen potenziellen Machtrivalen in Micolinien [[Martin von Interea]], einen illegitimen Vetter des letzten Salonaerkönigs, band er durch die Hochzeit mit seiner Schwester Anna eng an das Königshaus und machte ihn zum Vikar des südlichen Reichsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1352 ernannte Sergi seinen Sohn [[Sergius II.|Sergi d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. Sergi führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_I._von_Cli%C3%AAce&amp;diff=4528</id>
		<title>Johann I. von Cliêce</title>
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		<updated>2011-05-08T21:54:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johann I.''' (von Sagradien), von [[Haus Cliêce|Cliêce]] (''Don Joán I de Cliêce'', *1037, †1094), [[König von Sagradien]] (1078-1094). Erster König von Sagradien aus dem Geschlecht der [[Dianniden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Abstammung ===&lt;br /&gt;
Joán de Cliêce wurde im Jahr 1037 als Sohn des Grafen [[António der Jüngere von Cliêce]], [[Herzog von Alconía]], und dessen Gattin Alena von Sesín geboren. Das Haus Cliêce stammte in direkter männlicher Linie vom alten sarmayischen Königshaus der Dianniden ab, das auf [[Dián I. von Sarmay]] zurückgeht, einen skantischen Provinzadeligen aus dem heutigen [[Altsarmay]] oder [[Sagonte]], der sich 818 zum König erhoben und in Kriegen gegen die Numerer zu einem der Protagonisten der sagradischen Reconquista aufgestiegen war. Joáns Urgroßvater [[Dianus von Cliêce]] hatte durch die Ehe mit der sagradischen Prinzessin Parruela enge Kontakte zum sagradischen Königshaus der [[Rodrigiden]] geknüpft, ehe sein Sohn [[António der Ältere von Cliêce]] 980 Herzog von Alconía geworden war. Joáns Vater António der Jüngere war damit ein Urenkel Philipps des Großen. Auch mütterlicherseits war Joán eng mit den Rodrigiden verknüpft, da seine Mutter Adela von Sesín eine Enkelin [[Albreth V.|Albreths V.]] war, er selbst also ein Urenkel des Königs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Alconía === &lt;br /&gt;
Im Jahr 1060 heiratete der 23-jährige Joán von Cliêce die königliche Prinzessin Ana, Tochter [[Philipp III.|Philipps III.]] und Schwester der Könige [[Roderich III.]] und [[Martin III.]], und stieg damit zum „Prícipe Real“ auf. Ein Jahr später übernahm er nach dem Tod seines Vaters den Titel des Herzogs von Alconía und wurde zum Oberhaupt des Hauses Cliêce, das neben Alconía auch über das [[Herzogtum Bordez]] und die [[Grafschaft Oller]] herrschte und damit über eine beträchtliche Hausmacht im Süden Sagradiens verfügte. Im Jahr 1066 gehörte Joán zu den Verschwörern gegen [[Don Joán de Tesqué]], die eine Befreiung König Rodrigos III. aus der Gefangenschaft Don Joáns erzwingen wollten. 1069 unterstützte Joán von Cliêce den legitimen Thronfolger Martin III. gegen seinen Gegenkönig [[Philipp von Tesqué]]. Nachdem Joán und Ana bereits zwei Töchter und einen Sohn zur Welt gebracht hatten, der aber bereits im ersten Jahr starb, gebar Ana im Jahr 1070 den Sohn [[Johann II. der Löwe|Joán]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Martins des Frommen im Jahr 1078, der keinen männlichen Erben hinterlassen hatte, kam es zu einer Nachfolgekrise. Da die Dynastie der Rodrigiden im Mannesstamm ausgestorben war, erhob Joán als Schwager des verstorbenen Königs Anspruch auf den verwaisten Thron. Großer Widersacher war der Herzog [[Rodrigo II. der Lange von Scantia]], Anführer des mächtigen Hauses der [[Lusoniden]]. In der Folge kam es im ganzen Land zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Anhängern Joáns, der von der Kirche unterstützt wurde, und den Anhängern Rodrigos des Langen, der die sechsjährige Kronprinzessin Elisa in seine Gewalt gebracht hatte. In mehreren blutigen Schlachten gelang es Joán sich schließlich durchzusetzen. Rodrigo wurde 1079 in der [[Schlacht von Resales]] getötet. Erst im Frühjahr 1080 konnte sich Joán de Alconía als Johann I. in [[Noyar]] zum König krönen lassen. Den Ort wählte der Südsagradier einerseits, um an die Kontinuität der skantischen Könige anzuknüpfen, andererseits, da sich die alternativen skantischen Königsstädte im Norden noch immer nicht in seiner Gewalt befanden, wo Rodrigos Sohn [[Martin der Kühne]] die Machtstellung seines Vaters übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exkommunikation und erneute Thronkämpfe ===&lt;br /&gt;
Um sich dennoch eine Machtbasis zu verschaffen, schloss Joán ein enges Bündnis mit den Päpsten gegen Kaiser Heinrich IV., doch geriet er 1091 in heftigen Streit mit dem Reformpapsttum Gregors VII., der den König exkommunizierte und damit in neue Kriege warf. Martin der Kühne nutzte den Bann Joáns, um sich zum Gegenkönig aufzuwerfen. Dabei konnte er sich die Unterstützung eines Großteils des Hochadels sichern, 1092 sogar den Thronfolger Joán entführen, der 1087 die Kronprinzessin Ana von Once geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung ===&lt;br /&gt;
Johann I. zog erneut in den Krieg gegen den Skanten, doch wurde er 1094 im Feldlager bei Joanaz von skantischen Agenten ermordet. Nachfolger wurde sein Sohn [[Johann II. der Löwe]], der sich erneut gegen die Lusoniden verteidigen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_I._von_Cli%C3%AAce&amp;diff=4527</id>
		<title>Johann I. von Cliêce</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_I._von_Cli%C3%AAce&amp;diff=4527"/>
		<updated>2011-05-08T21:54:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johann I.''' (von Sagradien), von [[Haus Cliêce|Cliêce]] (''Don Joán I de Cliêce, *1037, †1094), [[König von Sagradien]] (1078-1094). Erster König von Sagradien aus dem Geschlecht der [[Dianniden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Abstammung ===&lt;br /&gt;
Joán de Cliêce wurde im Jahr 1037 als Sohn des Grafen [[António der Jüngere von Cliêce]], [[Herzog von Alconía]], und dessen Gattin Alena von Sesín geboren. Das Haus Cliêce stammte in direkter männlicher Linie vom alten sarmayischen Königshaus der Dianniden ab, das auf [[Dián I. von Sarmay]] zurückgeht, einen skantischen Provinzadeligen aus dem heutigen [[Altsarmay]] oder [[Sagonte]], der sich 818 zum König erhoben und in Kriegen gegen die Numerer zu einem der Protagonisten der sagradischen Reconquista aufgestiegen war. Joáns Urgroßvater [[Dianus von Cliêce]] hatte durch die Ehe mit der sagradischen Prinzessin Parruela enge Kontakte zum sagradischen Königshaus der [[Rodrigiden]] geknüpft, ehe sein Sohn [[António der Ältere von Cliêce]] 980 Herzog von Alconía geworden war. Joáns Vater António der Jüngere war damit ein Urenkel Philipps des Großen. Auch mütterlicherseits war Joán eng mit den Rodrigiden verknüpft, da seine Mutter Adela von Sesín eine Enkelin [[Albreth V.|Albreths V.]] war, er selbst also ein Urenkel des Königs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzog von Alconía === &lt;br /&gt;
Im Jahr 1060 heiratete der 23-jährige Joán von Cliêce die königliche Prinzessin Ana, Tochter [[Philipp III.|Philipps III.]] und Schwester der Könige [[Roderich III.]] und [[Martin III.]], und stieg damit zum „Prícipe Real“ auf. Ein Jahr später übernahm er nach dem Tod seines Vaters den Titel des Herzogs von Alconía und wurde zum Oberhaupt des Hauses Cliêce, das neben Alconía auch über das [[Herzogtum Bordez]] und die [[Grafschaft Oller]] herrschte und damit über eine beträchtliche Hausmacht im Süden Sagradiens verfügte. Im Jahr 1066 gehörte Joán zu den Verschwörern gegen [[Don Joán de Tesqué]], die eine Befreiung König Rodrigos III. aus der Gefangenschaft Don Joáns erzwingen wollten. 1069 unterstützte Joán von Cliêce den legitimen Thronfolger Martin III. gegen seinen Gegenkönig [[Philipp von Tesqué]]. Nachdem Joán und Ana bereits zwei Töchter und einen Sohn zur Welt gebracht hatten, der aber bereits im ersten Jahr starb, gebar Ana im Jahr 1070 den Sohn [[Johann II. der Löwe|Joán]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Martins des Frommen im Jahr 1078, der keinen männlichen Erben hinterlassen hatte, kam es zu einer Nachfolgekrise. Da die Dynastie der Rodrigiden im Mannesstamm ausgestorben war, erhob Joán als Schwager des verstorbenen Königs Anspruch auf den verwaisten Thron. Großer Widersacher war der Herzog [[Rodrigo II. der Lange von Scantia]], Anführer des mächtigen Hauses der [[Lusoniden]]. In der Folge kam es im ganzen Land zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zwischen Anhängern Joáns, der von der Kirche unterstützt wurde, und den Anhängern Rodrigos des Langen, der die sechsjährige Kronprinzessin Elisa in seine Gewalt gebracht hatte. In mehreren blutigen Schlachten gelang es Joán sich schließlich durchzusetzen. Rodrigo wurde 1079 in der [[Schlacht von Resales]] getötet. Erst im Frühjahr 1080 konnte sich Joán de Alconía als Johann I. in [[Noyar]] zum König krönen lassen. Den Ort wählte der Südsagradier einerseits, um an die Kontinuität der skantischen Könige anzuknüpfen, andererseits, da sich die alternativen skantischen Königsstädte im Norden noch immer nicht in seiner Gewalt befanden, wo Rodrigos Sohn [[Martin der Kühne]] die Machtstellung seines Vaters übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exkommunikation und erneute Thronkämpfe ===&lt;br /&gt;
Um sich dennoch eine Machtbasis zu verschaffen, schloss Joán ein enges Bündnis mit den Päpsten gegen Kaiser Heinrich IV., doch geriet er 1091 in heftigen Streit mit dem Reformpapsttum Gregors VII., der den König exkommunizierte und damit in neue Kriege warf. Martin der Kühne nutzte den Bann Joáns, um sich zum Gegenkönig aufzuwerfen. Dabei konnte er sich die Unterstützung eines Großteils des Hochadels sichern, 1092 sogar den Thronfolger Joán entführen, der 1087 die Kronprinzessin Ana von Once geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung ===&lt;br /&gt;
Johann I. zog erneut in den Krieg gegen den Skanten, doch wurde er 1094 im Feldlager bei Joanaz von skantischen Agenten ermordet. Nachfolger wurde sein Sohn [[Johann II. der Löwe]], der sich erneut gegen die Lusoniden verteidigen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=4523</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-08T21:52:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Ramírez''' (von Sagradien, ''Don António II Ramírez'') (*1698, †1770) war Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]] [[König von Sagradien]] (1744-1747) und zudem einziger König aus dem [[Haus Piacón-Sieta]]. Anton musste seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Karriere im Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
António Ramírez de Piacón de la Sieta wurde 1698 als jüngerer Sohn des Piaconierprinzen [[Joán Ramiro de la Sieta]] und dessen dritter Ehefrau, der micolinischen Prinzessin Maria, in [[Albero]] geboren. Er wuchs am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]], auf, wo sein Vater wichtige Beraterfunktionen ausgefüllt hatte. Nach dem Tod seines Vaters 1707 heiratete Antónios Mutter 1709 [[Lukas I.|Luca de Nadal]], den [[Santori|santorischen]] Erbprinzen des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]], der seinen Stiefsohn António nach seiner Thronbesteigung als Lukas I. 1713 an seinen Hof in [[Tulis]] holte. Nach Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] 1713 kämpfte Antónios Halbbruder [[Filipe de Piacón-Sieta]] aus Joán Ramiros zweiter Ehe mit Ana von Scantia in den [[Coalicionárioes|Koalitionstruppen]], wo er bald zum Generalkapitän aufstieg und 1720 den Oberbefehl übernahm. António kämpfte seit 1716 selbst im Heer der Koalition und wurde 1721 Kapitän. Im selben Jahr organisierte Luca I. die Hochzeit seines Stiefsohnes António mit der deutsch-niederländischen Prinzessin Johanna von Oranien-Nassau. 1722 war António an der Belagerung von Semess beteiligt, kurze Zeit später in der [[Schlacht von Fidelfe]] gegen [[Don Filipe Carles|Filipe Carles de Valier]]. Als Mitglied der Generalstände sammelte António in der Folgezeit politische Erfahrung, stand aber weiterhin im Schatten seines älteren Bruders Filipe, der als militärisches Genie und Koalitionsheld galt. Nach dem Tod seiner Mutter und der Hochzeit Lukas' I. mit der sagradischen Thronfolgerin [[Maria I.|María Luísa]] im Jahr 1723 wurde António als sagradischer Botschafter in die Niederlande geschickt, wo er diplomatische Erfahrung sammeln sollte. Lukas und Maria bestiegen gemeinsam als Königspaar den sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochzeit mit María Francisca und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Nachdem sein Bruder Filipe im Jahr 1732 gestorben war, erhielt António von diesem den Titel eines Grafen von Sieta und Vuelta und rückte auch in der Gunst seines Stiefvaters Lukas I. höher, der ihm 1736 den rein symbolischen Titel eines Marschalls des Königreichs verlieh. Seine Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Cousine Amilia von Piacón, die Tochter des [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Schließlich gab König Lukas 1742 seinem Stiefsohn António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau, sodass António zum höchsten Prinzen des Landes aufstieg. Nach dem Tod seines Onkels Joán de Sur Pinia verlieh Lukas seinem neuen Schwiegersohn den Titel eines [[Herzog von Sur Pinia|Herzogs von Sur Pinia]], [[Herzog von Liez|Liez]] und [[Herzog von Corar|Corar]] und nach der Geburt eines Sohnes Filipe 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Piacón-Santori&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Alençon]], Enkel [[Peter II.|Peters’ II.]] und Ludwigs XIV. von Frankreich, für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte Alençon in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=4522</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Ramírez''' (von Sagradien, ''Don António II Ramírez) (*1698, †1770) war Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]] [[König von Sagradien]] (1744-1747) und zudem einziger König aus dem [[Haus Piacón-Sieta]]. Anton musste seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Karriere im Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
António Ramírez de Piacón de la Sieta wurde 1698 als jüngerer Sohn des Piaconierprinzen [[Joán Ramiro de la Sieta]] und dessen dritter Ehefrau, der micolinischen Prinzessin Maria, in [[Albero]] geboren. Er wuchs am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]], auf, wo sein Vater wichtige Beraterfunktionen ausgefüllt hatte. Nach dem Tod seines Vaters 1707 heiratete Antónios Mutter 1709 [[Lukas I.|Luca de Nadal]], den [[Santori|santorischen]] Erbprinzen des [[Königreich Cuentez-Tulis|Königreichs Cuentez-Tulis]], der seinen Stiefsohn António nach seiner Thronbesteigung als Lukas I. 1713 an seinen Hof in [[Tulis]] holte. Nach Ausbruch des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] 1713 kämpfte Antónios Halbbruder [[Filipe de Piacón-Sieta]] aus Joán Ramiros zweiter Ehe mit Ana von Scantia in den [[Coalicionárioes|Koalitionstruppen]], wo er bald zum Generalkapitän aufstieg und 1720 den Oberbefehl übernahm. António kämpfte seit 1716 selbst im Heer der Koalition und wurde 1721 Kapitän. Im selben Jahr organisierte Luca I. die Hochzeit seines Stiefsohnes António mit der deutsch-niederländischen Prinzessin Johanna von Oranien-Nassau. 1722 war António an der Belagerung von Semess beteiligt, kurze Zeit später in der [[Schlacht von Fidelfe]] gegen [[Don Filipe Carles|Filipe Carles de Valier]]. Als Mitglied der Generalstände sammelte António in der Folgezeit politische Erfahrung, stand aber weiterhin im Schatten seines älteren Bruders Filipe, der als militärisches Genie und Koalitionsheld galt. Nach dem Tod seiner Mutter und der Hochzeit Lukas' I. mit der sagradischen Thronfolgerin [[Maria I.|María Luísa]] im Jahr 1723 wurde António als sagradischer Botschafter in die Niederlande geschickt, wo er diplomatische Erfahrung sammeln sollte. Lukas und Maria bestiegen gemeinsam als Königspaar den sagradischen Thron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochzeit mit María Francisca und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Nachdem sein Bruder Filipe im Jahr 1732 gestorben war, erhielt António von diesem den Titel eines Grafen von Sieta und Vuelta und rückte auch in der Gunst seines Stiefvaters Lukas I. höher, der ihm 1736 den rein symbolischen Titel eines Marschalls des Königreichs verlieh. Seine Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Cousine Amilia von Piacón, die Tochter des [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Schließlich gab König Lukas 1742 seinem Stiefsohn António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau, sodass António zum höchsten Prinzen des Landes aufstieg. Nach dem Tod seines Onkels Joán de Sur Pinia verlieh Lukas seinem neuen Schwiegersohn den Titel eines [[Herzog von Sur Pinia|Herzogs von Sur Pinia]], [[Herzog von Liez|Liez]] und [[Herzog von Corar|Corar]] und nach der Geburt eines Sohnes Filipe 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Piacón-Santori&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Alençon]], Enkel [[Peter II.|Peters’ II.]] und Ludwigs XIV. von Frankreich, für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte Alençon in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=4521</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2011-05-08T21:51:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1578) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1563). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1555 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]]. 1563 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Elisa Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete sie [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1537) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von drei Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1555 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Nach dem Tod Michaels regierte Johanna nominelle alleine, stand aber unter dem Einfluss ihres leitenden Ministers, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte und sich seit 1560 im Krieg gegen den protestantischen [[Herzog von Viça]] befanden. Nachdem ihr 1545 geborener Sohn [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] geheiratet hatte, dankte Johanna 1563 zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich mit dessen Ehefrau Louise von Bourbon entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VIII.&amp;diff=4520</id>
		<title>Gabriel VIII.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VIII.&amp;diff=4520"/>
		<updated>2011-05-08T18:23:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph Ludwig I.''' (von Sagradien) (*1737, †1797) war [[König von Sagradien]] (1777-1797) und der dritte bourbonische Monarch auf dem Thron Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronfolgekriege ===&lt;br /&gt;
Joseph Louis Philippe François de Vienne et Servette wurde 1737 als zweiter Sohn von [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne-Santori]], einem Urenkel Ludwigs XIV., und dessen zweiter Frau, Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Schwester des Großherzogs [[Charl XIII. Fernand|Karl Ferdinand von Servette]] in Versailles geboren. Als er wenige Monate alt war, folgte seine Mutter ihrem kinderlos verstorbenen Bruder in Südmicolinien auf den Thron und wurde selbst als Maria I. Großherzogin von Servette. Gemeinsam zogen Maria und Gabriel nach Servette, um die Herrschaft anzutreten, was aber zu kriegerischen Konflikten mit [[Karl X. von Micolinien]] führte, der das Erbe der [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]] ebenfalls beanspruchte. Der Tod [[Lukas I.|Lukas' I.]] von Sagradien führte 1744 zudem zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Krieg um den Sagradischen Thron]], in dem Joseph Ludwigs Vater die Thronfolge von [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II.]] anzweifelte. Es kam zum großen Krieg zwischen Micolinien und Frankreich um die Herrschaft in Sagradien und Servette, in dem sich schließlich die Bourbonische Allianz gegen ihre Kontrahenten durchsetzen konnte. Maria und Anton wurden in Sagradien gestürzt und Louis-Gabriel bestieg als Gabriel VIII. den sagradischen Thron, wo er die Herrschaft der Sagradischen Bourbonen begründete. Sein Sohn [[Gabriel IX.|Gabriel]], älterer Bruder Joseph Ludwigs wurde dadurch zum sagradischen Thronfolger. Da der Friede von Tinagua zwischen Micolinien und Frankreich aber vorsah, die Herrschaft in Sagradien und Servette zu trennen, mussten die sagradischen Bourbonen auf ihre Herrschaft in Servette verzichten, das später von Micolinien annektiert wurde. Joseph Ludwig erhielt nun Titel eines [[Herzog von Alconía|Herzogs von Alconía]], sein jüngerer Bruder [[Karl Johann Herzog von Viena|Karl Johann]] den eines [[Herzog von Viena|Herzogs von Viena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Mit 17 Jahren heiratete Joseph Ludwig 1754 die 16-jährige Prinzessin Charlotte von Sachsen, Tochter Friedrich August II., die jedoch 1756 starb, ohne ihm einen männlichen Erben geschenkt zu haben. Wenig später heiratete Prinz Joseph Ludwig in zweiter Ehe Marie Elisabeth von Frankreich, die jüngste Tochter Ludwigs XV. von Frankreich. Mit ihr hatte er u.a. die Söhne [[Joseph Ludwig II.|Joseph Ludwig]] (*1762), Philipp (*1763, †1771) und Karl Ferdinand (*1767, †1805). Nach dem Tod Marie Elisabeths bei der Geburt Karl Ferdinands nahm Joseph Ludwig 1770 mit der Infantin Isabella von Spanien seine dritte Ehefrau, die ihm 1772 mit dem Prinzen [[Michael IV.|Michael]] einen weiteren Sohn schenkte, der später als Herzog von Vuelta bekannt war. Nach dem Tod Gabriels VIII. im Jahr 1770 und der Thronbesteigung Gabriels IX. wurde Joseph Ludwig erster in der Thronfolge und präsumptiver Erbe der sagradischen Krone, da sein Bruder keine männlichen Erben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Nach dem überraschenden Tod seines Bruders 1777 folgte Joseph Ludwig diesem schließlich als König von Sagradien und Cuentez nach. Sein ältester Sohn José Luis erhielt nun den Kronprinzen-Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. 1779 machte Joseph Ludwig I. den Piemontesen [[Gian Antonio de Nivelli]] (Jean Antoine de Nivelli) zu seinem leitenden Minister (bis 1784). Unter Nivelli beteiligte sich Sagradien aktiv am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und unterstützte zusammen mit Frankreich, Spanien und den Niederlanden die 13 Kolonien gegen das englische Mutterland. Im Frieden von Paris von 1783 sicherte sich Sagradien Fischereirechte in Nordamerika sowie den Besitz mehrerer strategisch bedeutender Karibikinseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren setzte Joseph Ludwig die auf ein absolutes Königtum zielende Politik seiner Vorgänger fortzusetzen und regierte damit deutlich gegen die Ziele des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs sowie der 1789 ausgebrochenen Französischen Revolution an. Im Jahr 1792, drei Jahre nach der Französischen Revolution, wurde [[Frederic de Calzac]] Erster Minister des Königs und Sagradien beteiligte sich an der Koalition des monarchischen Europas gegen das revolutionäre Frankreich. Der Erste Koalitionskrieg lief jedoch unglücklich für Sagradien, das 1795 zum [[Frieden von Brest]] gezwungen wurde und den Nordosten Sagradiens mit der [[Bretagne]] und Teilen [[Amoria]]s abtreten musste. Die dort ausgerufene [[Amorische Republik]] wurde bald von Frankreich annektiert und der Französischen Republik einverleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ehe er die Gebiete zurückerobern konnte, starb Ludwig Philipp I. im Jahr 1797 im Alter von 60 Jahren. Nachfolger wurde sein Sohn José Luis als [[Joseph Ludwig II.]], der die Kriege gegen Frankreich fortsetzte, 1806 aber auf die Krone verzichten und das Land verlassen musste. Nach seiner Restitution 1813 wurde er 1817 in der liberalen [[Novemberrevolution]] erneut gestürzt und Joseph Ludwigs I. Sohn [[Michael IV.|Miguel de Vuelta]] aus der Ehe mit Maria von Portugal folgte ihm auf den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IX._Ludwig&amp;diff=4519</id>
		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<updated>2011-05-08T18:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: /* Tod und Nachfolge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1710, †1770) war [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1747-1770), erster sagradischer König aus dem [[Haus Bourbon-Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Lukas I.|Lukas’ I.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Erbfolgekrieg von 1744-1747]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1710 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne und als Antonio I. Herzog von Mantua, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Santori-Valier, Schwester der sagradischen Könige [[Danadier II.]] und [[Peter II.]] in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Sein Vater Antoine de Bourbon-Vienne wurde 1708 als Sohn Maria Francesca de Gonzagas souveräner Herzog von Mantua und heiratete daraufhin die Santori-Prinzessin Ana María. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war damit [[Gabriel VII.]] von Sagradien. Danadier II. und Peter II., der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], waren seine Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. Gabriels älterer Bruder [[Luigi IV. von Mantua|Louis Joseph]] aus der ersten Ehe seines Vaters folgte diesem 1725 (als ''Luigi IV.'') als Herzog von Mantua nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettenser Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Nach der Hochzeit mit seiner ersten Frau Marie Josephine d'Orléans im Alter von 17 Jahren erhielt Louis-Gabriel de Bourbon den Titel eines Prinzen von Mantua. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1731 starb Isabella bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1732 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige Santorier-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Tochter des regierenden Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1734 kam Gabriels ältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriel Henri Alexandre Antoine]] zur Welt, ein Jahr später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. Im gleichen Jahr starb Ludwig Philipp II. und Marias Bruder [[Karl VIII. Ferdinand]] bestieg den Thron in Servette. Da er jedoch bis dahin kinderlos war, zeichnete sich eine Thronfolge Marias ab, sollte Karl Ferdinand keine Kinder mehr bekommen. Bereits zu dieser Zeit rüstete König [[Karl X. von Micolinien]], der selbst mit Marias jüngerer Schwester Antonia verheiratet war, für einen möglichen Krieg, da er vorhatte, sich die Servettinischen Lande einzuverleiben. Der beschriebene Fall trat mit dem Tod Karl Ferdinands im Jahr 1737 tatsächlich ein und Gabriels Ehefrau bestieg als Maria I. selbst den Thron in Servette. Gabriel wurde damit Mitregent in Servette, doch erkannte Karl X. die Nachfolge erwartungsgemäß nicht an und machte für seine Frau Antonia eigene Ansprüche geltend, wodurch es zum Krieg kam, in dem sich das von Frankreich und Spanien unterstützte Paar Maria/Louis-Gabriel vorerst durchsetzen konnte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. Maria I. von Servette als Großherzogin anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
In der Folge zeichnete sich jedoch in Sagradien ein neuerlicher Erbfolgekrieg ab. Nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] von Sagradien 1735 hatten die dortigen Stände ihren Ehemann [[Lukas I.]] als alleine regierenden König anerkannt. Da dieser jedoch ohne männlichen Erben war, versuchte er seine Tochter [[Maria II.|Maria Franziska]] und ihren Mann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez de la Sieta]] als Thronfolger durchzusetzen. Da sich Lukas I. aber im Österreichischen Erbfolgekrieg seit 1740 in der antifranzösischen Allianz befand, erkannte Frankreich, die Nachfolgeregelung Lukas' I. nicht an und machte für Louis-Gabriel und seine Frau Maria von Servette Ansprüche auf das Erbe der Santori geltend, die von Maria selbst, aber auch von Louis-Gabriel als Nachkomme Gabriels VII. stammten. Mit dem Tod Lukas' I. und der Erhebung Marias und Antons durch die sagradischen Stände im Jahr 1744 wurde der Streit aktuell und Frankreich erhob Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König und damit zum Gegenspieler der als anti-französisch bekannten Maria II. Franziska und Anton II. Ramírez. Unmittelbar in der Folge marschierte Karl X. von Micolinien mit einem Heer in Servette ein und widerrief die Nantheser Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] standen sich nun erneut Frankreich als Unterstützer der Bewerbung Louis-Gabriels de Bourbon und Micolinien als Unterstützer [[Anton II.|António Ramírez de la Sietas]] gegenüber. Karl X. hoffte damit, seine Ansprüche auf Servette erneuern zu können. Als Louis-Gabriels Frau Maria von Servette 1745 selbst starb und damit als Angehörige der Linie Santori-Servette nur noch Karls Frau Antonia übrig blieb, stärkte dies die Ansprüche Micoliniens auf Servette, welche von Maria II. und Anton II. vertraglich bestätigt wurden. Im Krieg um Sagradien konnte sich Frankreich aber bald durchsetzen, dem es gelang, König Anton II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen und gefangen zu nehmen und die Absetzung Marias II. als Königin durchzusetzen. Diese hatte durch Affären und Intrigen am Hof zuvor bereits die Unterstützung großer Teile des sagradischen Klerus und Hochadels verloren. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte Louis-Gabriel nun zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Lukas I. und Anton II. unumgänglich gewesen war. Die Stände erkannten Louis-Gabriel und seine 1745 gestorbene Frau Maria posthum als Erben der Santori-Dynastie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden [[Friede von Tinagua]] 1747 kam es schließlich zum französisch-micolinischen Ausgleich, in dem Micolinien die Herrschaft Gabriels VIII. als König von Sagradien anerkennen musste. Im Gegenzug musste Gabriel nach dem Tod seiner Frau jedoch auf das Großherzogtum verzichten, das an Micolinien fiel, welches das Gebiet wieder in sein eigenes Territorium inkorporierte. Diese Regelung entsprach auch dem 1669 geschlossenen [[Friede von Villagua]], der die Trennung Servettes und Sagradiens vorgeschrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Mit seiner offiziellen Thronbesteigung im Jahr 1747 begründete Louis-Gabriel de Bourbon-Vienne als Gabriel VIII. das sagradische Königtum der Dynastie Bourbon-Vienne. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen-Herrscher, der erst um 1750 die Kontrolle über das aufständische Tulis zu gewinnen vermochte. Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner kurzen Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1755 wurden die Bestimmungen der Codices Magna zwar nicht aufgehoben, faktisch aber ausgehöhlt und untergraben. Ihre Gültigkeit trat hinter die der Lex Generalis, die nun die Erbmonarchie mit nur sehr beschränktem Einfluss der Stände restaurierte. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das Comitat-[[Königreich Cuentez]]-Tulis in den sagradischen Staat inkorporiert und damit auch de jure der letzte Schritt von der Personal- zur Realunion der sagradischen und cuentezischen Krone gemacht. Die bis dahin rechtlich fortbestehenden Teilkönigreiche des Landes Scantia, Sarmay, Gólica, Malesc-Alconía, Liez-Corar und schließlich Cuentez-Tulis wurden aufgelöst und das Land damit weitestgehend zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, schwenkte jedoch mit der Zeit auf ein Bündnis mit Frankreich und Spanien ein, womit er letztlich doch mit der pro-englischen und pro-micolinischen Politik seiner Vorgänger brach. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. 1757 griff Sagradien aufseiten Österreichs und Frankreichs in den Siebenjährigen Krieg ein, wo es hauptsächlich um Kolonien gegen England kämpfte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1770 im Alter von 58 Jahren. Nachfolger als König wurde sein ältester Sohn [[Gabriel IX.]] (*1734), der jedoch bereits 1777 starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, sodass sein jüngerer Bruder [[Joseph Ludwig I.]] (*1737) den Thron übernahm. Gabriels VIII. jüngster Sohn [[Karl Johann Herzog von Viena]] begründete die Nebenlinie der Herzöge von Viena, die mit [[Emil I. Johann]] 1829 selbst den Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Bourbon-Vienne&amp;diff=4518</id>
		<title>Haus Bourbon-Vienne</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Haus Vienne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_IX.&amp;diff=4517</id>
		<title>Gabriel IX.</title>
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		<updated>2011-05-08T18:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel IX.''' (von Sagradien) (*1734, †1777) war [[König von Sagradien]] (1770-1777) und der zweite Herrscher aus dem [[Haus Bourbon-Vienne]] auf dem sagradischen Thron. Er folgte 1770 seinem verstorbenen Vater [[Gabriel VIII.]] als König nach, starb aber 1777 ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, sodass sein Bruder [[Joseph Ludwig I.]] König wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel Henri Alexandre Antoine de Vienne wurde 1734 in Versailles geboren. Sein Vater war [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon, duc de Vienne]], jüngster Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, des Herzogs von Mantua, seine Mutter die Santori-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Tochter des regierenden Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]]. Als Gabriel drei Jahre alt war, kurz nach der Geburt seines jüngeren Bruders [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis]]' wurde seine Mutter Maria von Servette überraschend selbst regierende Großherzogin, nachdem ihr älterer Bruder [[Karl VII. Ferdinand von Servette]] kinderlos verstorben war. Während Gabriels Eltern nach Servette zogen, um das Erbe Marias gegen [[Karl X. von Micolinien]] zu verteidigen, blieb Gabriel in Versailles, wo er am Hof Ludwigs XV. gemeinsam mit dem Dauphin Louis (*1729) erzogen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servette und Frankreich waren in der Folge enge Verbündete im Servettensischen Thronkonflikt von 1737-39 und im 1740 ausgebrochenen Österreichischen Erbfolgekrieg und Gegner u.a. des sagradischen Königs [[Lukas I.]]. Nach dessen Tod 1744 erkannte Frankreich die Thronfolge der Tochter Lukas' [[Maria II. Franziska]] nicht an und erhob stattdessen Gabriels Vater Louis-Gabriel de Vienne zum neuen König von Sagradien. Im folgenden [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Thronfolgekrieg]] konnte sich der französische Kandidat Louis-Gabriel gegen die Anhänger Maria Franziskas und ihres Ehemanns [[Anton II. Ramírez|António Ramírez de la Sieta]] durchsetzen und Gabriel wurde 1747 im Alter von dreizehn Jahren schlagartig zum Thronfolger des sagradischen Königreichs. Als solcher erhielt er den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und den eines [[Herzog von Bordez|Herzogs von Bordez]] und folgte seinem Vater an den Hof in [[Semess]], wo Prinz ''Gabriel Enrico'', wie er nun genannt wurde, 1752 die Bourbonenprinzessin Isabella von Spanien (*1732), jüngste Tochter Philipps V. von Spanien und seiner zweiten Frau Elisabetta Farnese. Die Ehe blieb jedoch kinderlos und wurde wohl nie vollzogen. Nach dem Tod Isabellas im Jahr 1759 heiratete Gabriel in zweiter Ehe Prinzessin Marie Louise von der Pfalz. Da Gabriel zeit seines Lebens an Krankheiten litt, blieb auch die zweite Ehe kinderlos, sodass sein jüngerer Bruder [[Joseph Ludwig I.|Don José Luis]] nach der Thronbesteigung Gabriels im Jahr 1770 Kronprinz wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel setzte in seiner kurzen Regierungszeit als König weitgehend die Politik seines Vaters fort. Leitender Minister war die längste Zeit seiner Regentschaft über [[Joán António de Marvillas, Graf von Lusada]]. Immer wieder gab es Streitigkeiten des Königs mit der Adelsopposition, die den Zentralisierungskurs der Könige aus dem [[Haus Vienne]] ablehnten. Es gelang der Opposition jedoch nicht, die zunehmende Macht des Königs zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gabriel 1777 nach nur sieben Jahren als König starb, folgte ihm erwartungsgemäß sein Bruder als [[Joseph Ludwig I.]] auf dem Thron nach.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_IX.&amp;diff=4516</id>
		<title>Gabriel IX.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel IX.''' (von Sagradien) (*1734, †1777) war [[König von Sagradien]] (1770-1777) und der zweite Herrscher aus dem [[Haus Bourbon-Vienne]] auf dem sagradischen Thron. Er folgte 1770 seinem verstorbenen Vater [[Gabriel VIII.]] als König nach, starb aber 1777 ohne einen männlichen Thronfolger zu hinterlassen, sodass sein Bruder [[Joseph Ludwig I.]] König wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel Henri Alexandre Antoine de Vienne wurde 1734 in Versailles geboren. Sein Vater war [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbon, duc de Vienne]], jüngster Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, des Herzogs von Mantua, seine Mutter die Santori-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Tochter des regierenden Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]]. Als Gabriel drei Jahre alt war, kurz nach der Geburt seines jüngeren Bruders [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis]]' wurde seine Mutter Maria von Servette überraschend selbst regierende Großherzogin, nachdem ihr älterer Bruder [[Karl VII. Ferdinand von Servette]] kinderlos verstorben war. Während Gabriels Eltern nach Servette zogen, um das Erbe Marias gegen [[Karl X. von Micolinien]] zu verteidigen, blieb Gabriel in Versailles, wo er am Hof Ludwigs XV. gemeinsam mit dem Dauphin Louis (*1729) erzogen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servette und Frankreich waren in der Folge enge Verbündete im Servettensischen Thronkonflikt von 1737-39 und im 1740 ausgebrochenen Österreichischen Erbfolgekrieg und Gegner u.a. des sagradischen Königs [[Lukas I.]]. Nach dessen Tod 1744 erkannte Frankreich die Thronfolge der Tochter Lukas' [[Maria II. Franziska]] nicht an und erhob stattdessen Gabriels Vater Louis-Gabriel de Vienne zum neuen König von Sagradien. Im folgenden [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Thronfolgekrieg]] konnte sich der französische Kandidat Louis-Gabriel gegen die Anhänger Maria Franziskas und ihres Ehemanns [[Anton II. Ramírez|António Ramírez de la Sieta]] durchsetzen und Gabriel wurde 1747 im Alter von dreizehn Jahren schlagartig zum Thronfolger des sagradischen Königreichs. Als solcher erhielt er den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und den eines [[Herzog von Bordez|Herzogs von Bordez]] und folgte seinem Vater an den Hof in [[Semess]], wo Prinz ''Gabriel Enrico'', wie er nun genannt wurde, 1752 die Bourbonenprinzessin Isabella von Spanien (*1732), jüngste Tochter Philipps V. von Spanien und seiner zweiten Frau Elisabetta Farnese. Die Ehe blieb jedoch kinderlos und wurde wohl nie vollzogen. Nach dem Tod Isabellas im Jahr 1759 heiratete Gabriel in zweiter Ehe Prinzessin Marie Louise von der Pfalz. Da Gabriel zeit seines Lebens an Krankheiten litt, blieb auch die zweite Ehe kinderlos, sodass sein jüngerer Bruder [[Joseph Ludwig I.|Don José Luis]] nach der Thronbesteigung Gabriels im Jahr 1770 Kronprinz wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel setzte in seiner kurzen Regierungszeit als König weitgehend die Politik seines Vaters fort. Leitender Minister war die längste Zeit seiner Regentschaft über [[Joán António de Marvillas, Graf von Lusada]]. Immer wieder gab es Streitigkeiten des Königs mit der Adelsopposition, die den Zentralisierungskurs der Könige aus dem Haus Vienne ablehnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gabriel 1777 nach nur sieben Jahren als König starb, folgte ihm erwartungsgemäß sein Bruder als [[Joseph Ludwig I.]] auf dem Thron nach.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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	<entry>
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		<title>Herzog von Servette</title>
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		<updated>2011-05-08T17:24:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Micolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Salua (bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| Linie Sáloa&lt;br /&gt;
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| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Servette|Karl III.]]&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Servette|Richard I.]]&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]]&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
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| Linie Sáloa-Servette&lt;br /&gt;
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| [[Karl V. von Servette|Karl V.]]&lt;br /&gt;
| Charl V&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1419&lt;br /&gt;
| [[Karl VI. von Servette|Karl VI.]]&lt;br /&gt;
| Charl VI&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1419&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Servette|Anton II.]]&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Servette|Philipp I.]]&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Servette|Anton III.]]&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Sáloa-Servette-Saséia&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Servette|Philipp II. von Saséia]]&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1505&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Servette]]&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| bis 1501 unter der Regentschaft [[Isabela de Santori]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Santori (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1501&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1470-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Pietro|Andreas Peter I.]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David I&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]][[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1563&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1578)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1563&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob|Philipp III. Jakob]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Servette (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Servette|Ludwig Philipp I.]]&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder [[Gabriel VII.|Gabriels III.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Servette|Heinrich I.]]&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Karl VII. Philipp von Servette|Karl VII. Philipp]]&lt;br /&gt;
| Charl Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Heinrichs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| 1734&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Servette|Ludwig Philipp II.]]&lt;br /&gt;
| Luvis Filip II&lt;br /&gt;
| Sohn Karl Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1734&lt;br /&gt;
| 1737&lt;br /&gt;
| [[Karl VIII. Ferdinand von Servette|Karl VIII. Ferdinand]]&lt;br /&gt;
| Charl VIII. Fernand&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1737&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Servette|Maria I.]]&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Schwester Karl Ferdinands, Tochter Ludwig Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1737/45&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.|Gabriel IV. von Vienne]]&lt;br /&gt;
| Gabriel IV de Viena&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias I., danach [[König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<title>Philipp VII.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp VII. Jakob''' (von Sagradien), genannt ''der Dichterkönig'' (*1545; †1591), war [[König von Sagradien]] und [[Herzog von Servette]] (1563-1591).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Jakob von Santori-Valier wurde 1545 in [[Servette]] als ältester Sohn von [[Michael III.]] und seiner Frau [[Johanna I.]], der jüngsten Tochter König [[David I.|Davids I. von Sagradien]] geboren. Diese mussten ihr Königtum zunächst gegen [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]] verteidigen und wurden 1547 offiziell als König und Königin in Sagradien bestätigt. Als Kronprinz erhielt Philipp Jakob zunächst den Titel eines Grafen von Vierna und wurde in [[Semess]] erzogen, wohin sein Vater und seine Mutter den Hof verlegten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters 1555 regierte seine Mutter Johanna alleine. Sie versuchte, die erstehende Ausbreitung der calvinistischen Religion in Sagradien mit Gewalt zu unterbinden. Die Konversion von [[Enrico de Esqués]], dem [[Herzog von Viça]], zum Calvinismus führte 1560 zum Ausbruch eines Krieges zwischen dem protestantischen Nordosten und den königlichen Truppen ([[Vizanischer Krieg]]). &lt;br /&gt;
Philipp Jakob heiratete 1562 Louise von Bourbon, eine Schwester Antons von Bourbon und Tante des späteren französischen Königs Heinrich IV., die ihm 1565 mit [[Don Jâcque de Sagradia|dem Prinzen Jakob]] einen Sohn gebar. 1563 bereits hatte Johanna zugunsten ihres Sohnes abgedankt, der nun als Philipp VII. Jakob selbst den Thron bestieg. Doch erst einige Jahre später konnte Philipp sich auf Druck der französischen Berater um seine Ehefrau hin von seiner Mutter emanzipieren und zwang sie in ein Kloster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter dem Einfluss Louises von Bourbon ===&lt;br /&gt;
Nun geriet er immer mehr unter den Einfluss französischer Gruppen am Hof, die enge Kontakte zu Heinrich von Navarra unterhielten. Als Heinrich 1569 zum politischen Führer der französischen Hugenotten aufstieg, konvertierte auch seine Tante Louise zur protestantischen Religion. Spätestens seitdem führte auch Richard eine zunehmend tolerante Politik gegenüber den Calvinisten im eigenen Land. Bereits 1566 hatte er mit Enrico de Esqués Frieden geschlossen und im [[Toleranzedikt von Viça]] Gewissensfreiheit gewährt. Im [[Edikt von Lesta 1570]] gewährte er zudem den Calvinisten die vollen Bürgerrechte und lockte damit auch viele Flüchtlinge aus Frankreich ins Land, die der sagradischen Wirtschaft zugute kamen. Nach dem Edikt von Lesta kam es jedoch bald zu Aufständen der Katholischen Liga in Sagradien, die von Frankreich unterstützt wurden ([[Zweiter Sagradischer Religionskrieg]]). Immer wieder kam es daher zu Versuchen katholischer Kreise am Hof, die Königin und ihre französischen Berater zu entmachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard selbst galt als melancholisch und wenig interessiert am politischen Geschehen. Zunehmend widmete er sich seiner Leidenschaft, der Poesie. Er schrieb zahlreiche Gedichte, die an seinem Hof immer wieder ausländischen Gästen und Gesandten vorgetragen wurden. Er zog die Kultur klar der Politik vor und unter seiner Regierungszeit erlebte das [[Sêcolo d'Oro|Goldene Zeitalter]] in der sagradischen Literatur einen Höhepunkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Hofrevolte und Regierung Belavís ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Infanten Don Jâcque, Prinz von Sarmay, im Jahr 1580 wurde die Stellung Louises von Bourbon deutlich geschwächt, da es keinen Thronerben gab. Präsumptiverbe wurde nun der Neffe Philipp Jakobs, Luis Filipe von Sesin, der der antiprotestantischen Partei zugerechnet wurde. Daraufhin kam es 1581 zu einer Revolte der katholischen Hofpartei gegen die französische Königin und ihre Berater. Aufgrund einer angeblichen Affäre Louises mit einem ihrer französischen Günstlinge Charles de Maurois wurde die Königin vom Hof verbannt. Neuer leitender Minister und starker Mann am Hof wurde [[Joán María de Belavís]], der in den Folgejahren maßgeblich die sagradische Politik maßgeblich bestimmte. Auf Bemühung Belavís' hin wurde die Ehe mit der Protestatin Louise durch den Papst annulliert und eine Ehe Philipp Jakobs mit der Habsburgerprinzessin Anna von Österreich arrangiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Jakob und Anna von Österreich heirateten im Jahr 1583. Bereits zwei Jahre später gebar diese ihm den Thronfolger [[Gabriel V.|Prinz Gabriel]], der den Titel eines Prinzen von Sarmay erhielt.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Belavís steuerte in Abgrenzung zu Louise von Bourbon bald einen radikal antiprotestantischen Kurs und beendete die Kriege gegen die katholische Liga. Seit 1580 unterstützte Sagradien den spanischen König Philipp II. in dessen Krieg gegen das protestantische England.&lt;br /&gt;
Belavís leitete eine Reihe von blutigen Protestantenverfolgungen ein und verbot im [[Edikt von Novil]] 1586 jede Form von Protestantismus in Sagradien. Die in Sagradien lebenden Calvinisten mussten entweder zum Katholizismus konvertieren oder wurden energisch bekämpft. Daneben legte Belavís den Grundstein für den sagradischen Absolutismus, indem er die Einflussmöglichkeiten des Adels einschränkte. Außerdem bemühte er sich um einen Ausbau des sagradischen Kolonialreiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Philipp VII. Jakob starb im Jahr 1591 im Alter von 46 Jahren in [[Semess]]. Auf dem Thron folgte ihm sein erst sechsjähriger Sohn [[Gabriel V.]] nach, der fortan unter Regentschaft Anna von Österreichs stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<title>Sêcolo d'Or</title>
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		<updated>2011-05-08T17:23:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Goldenes Zeitalter''' (sagr. '''Sêcolo d’Oro''') bezeichnet man in [[Sagradien]] das Zeitalter wirtschaftlicher und v.a. kultureller Blüte von ca. 1520 bis in die 1640er Jahre hinein, das von der sagradischen Renaissance bis zum Barock reicht und die Hochphasen sagradischer Renaissancekunst und poetischer [[Sagradische Klassik|Klassik]] umfasst. Als Eckdaten der Epochenbildung werden gerne der Amtsantritt [[David I.|Davids I.]] 1509 sowie der Tod [[Gabriel V.|Gabriels V.]] 1640 angeführt, während sich Formen der Renaissancemalerei und der humanistischen Dichtung jedoch bereits im 15. Jahrhundert finden, die Hochphase der bildenden Kunst jedoch erst in den 1520ern, die der klassischen Dichtung in den 1550er Jahren angesetzt wird. Politisch und wirtschaftlich beschreibt das Goldene Jahrhundert den bereits unter den [[Haus Santori|Santori]]-Königen im 15. Jahrhundert begonnenen Aufstieg Sagradiens von einer westeuropäischen Mittelmacht zur europäischen Großmacht und Weltmacht mit einem florierenden Handelsimperium und einem expandierenden Kolonialreich in Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisch-Kulturelle Hintergründe ===   &lt;br /&gt;
Nach den Wirren des [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Kriegs]] zwischen den Kronen [[Sagradien]]s und [[Micolinien]]s war 1457 mit dem Haus Santori eine neue Königsdynastie auf den sagradischen Thron gekommen, welche die Herrschaft über Sagradien und die [[Tulinesische Republik]] vereinte und unter den Königen [[Jakob III.]], [[Jakob IV.]] und [[Peter I.]] zu einer gesamteuropäischen Macht heranwuchs. Unter dem von den bedeutenden Humanisten [[Ercule Schiatti]] und [[Geert van Stael]] erzogenen [[David I.]] (1509-1543), der 1521 auch die Herrschaft über Portugal antrat und damit über ein Weltreich herrschte, erreichte das sagradisch-tulinesische Reich schließlich einen politischen Höhepunkt. Seefahrer und Entdecker wie [[Santo Aziz]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]], [[Nuno Guavo]] und [[Joán Caballes]] erkundeten in seinem Namen die Weltmeere und bauten ein erstes [[sagradisches Kolonialreich]] auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten ===&lt;br /&gt;
Auch der Hof Davids und seiner ersten Frau Luisa in Tulis wurde bald zu einem kulturellen Zentrum und zum Hauptort der sich entwickelnden sagradischen Renaissance. Auf die bereits unter seinen Vorgängern in Tulis wirkenden Renaissance-Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donado Celeste]] folgte eine zweite Generation hochbegabter Maler, Bildhauer und Architekten um die beiden Großen [[Don Cabal]] und [[António Volero]], die in fruchtbarem künstlerischen Wettbewerb zueinander standen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornten. Dabei galt der ältere Volero als der akribischere und der beiden, der einen Stil klassischer Schönheit, Harmonie und Nüchternheit bevorzugte, während Cabal das Genie verkörperte und vor allem in seinem Spätwerk zu individuellen Neuerungen und von Zeitgenossen heftig kritisierten Manierismen neigte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Tod Davids I. 1543 und der folgende bis 1547 andauernde Thronfolgestreit ([[Lilienkrieg]]) stellt eine Zäsur im sagradischen Sêcolo d’Oro dar, welche die frühe so genannnte ''Tulinesische Phase'' bis 1550 beendete und zur ''Semesker Phase'' überleitete. Gleichzeitig kann von einem allmählichen Übergang der sagradischen Hochrenaissance zur Spätrenaissance und danach zum Frühbarock gesprochen werden. Während Don Cabal in Tulis blieb und sich seinem Spätwerk widmete, zog Volero um 1550 an den neuen Hof [[Johanna I.|Johannas I.]] (1543-1563) und ihres Mannes [[Michael I.]] (1543-1555) nach [[Semess]]. Jedoch dominierte bald eine neue Riege manieristischer Maler, die das Zeitalter der Spätrenaissance einläuteten und zum Frühbarock überleiteten. Der ebenfalls aus Tulis nach Semess gezogene Lorenzo Domínguez, genannt [[Tulinês]], stieg zum Hofmaler König [[Philipp VII. Jakob|Philipp VII. Jakobs]] (1563-1591) auf. Im späten 16. Jahrhundert wurde auch mit dem Neubau der Semesker Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hof [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (1591-1640) entwickelte sich schließlich der sagradische Frühbarock. Zum wichtigsten Maler dieser Epoche wurde [[Sebastian Bexente]], der besonders in seinen frühen Jahren wichtige Werke schuf und in der Tradition Caravaggios einen ausdrucksstarken Stil entwickelte. Nach dem Tod Gabriels V. setzen Historiker das Ende des Goldenen Zeitalters an. Für die bildenden Künste sprechen setzen manche jedoch bereits das Ende der Tulinesischen Phase um 1550, andere dagegen erst den Tod Sebastians 1681 an, jedoch kann argumentiert werden, dass die Blütephase sagradischer bildender Künste sich zwischen den Hochphasen der Renaissancemalerei Cabals und Voleros in den 1520er Jahren und der Hochphase der Barockmalerei Sebastians in den 1620er bis 1640er Jahren abgespielt hat.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung ===&lt;br /&gt;
Neben den bildenden Künsten der Renaissance und des frühen Barock ist das Goldene Zeitalter Sagradiens wesentlich von der Blütephase sagradischer Literatur in der so genannten sagradischen Klassik geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Sagradien eine vom Humanismus geprägte vorklassische Literatur, zu deren hervorragenden Vertretern die mittelsagradischen Dichter [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Illiegues]] gerechnet werden können. Auch die [[Asumerische Sprache|asumerische]] Dichtung [[Josefe Borrard]]s, der durch seine Geschichtensammlung „[[la Fontana]]“ berühmt wurde, kann zur Vorklassik gezählt werden und zeigte sich besonders einflussreich auf die spätere Literatur der Früh- und Hochklassik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1500 entwickelte sich parallel zur sagradischen Renaissancekunst auch eine von der italienischen Klassik und der antiken Philosophie und Dichtung geprägte Literatur. Die Dramen- und Komödiendichter [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]] gelten als Hauptvertreter der Frühklassik bis etwa 1540, zu denen auch der Lyriker [[Manuel Braga]] gerechnet wird, der die Sonettform in die sagradischen Lyrik einführte. Auch in der sagradischen Literatur vollzog sich zwischen 1540 und 1550 mit den politischen Geschehnissen des Thronfolgekriegs ein Wandel, der jedoch erst die eigentliche Blütephase einleitete, die von der Literatur des wichtigsten Vertreters sagradischer Dichtkunst [[Celiano Nacoma]] geprägt ist. Seine Schaffenszeit bis zu seinem Tod 1601 wird als Hochklassik bezeichnet, in die auch das Werk [[Plácido Cosança]]s fällt. Die zeitlich parallel verlaufende epische [[Duerez]]er „[[Besangua]]“-Literatur von [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]] kann als Sonderform der Hochklassik angesehen werden. Ein großer Förderer der klassischen Dichtung Sagradiens war König [[Philipp VII. Jakob]], genannt der ''Dichterkönig'', der selbst schrieb und zunächst als Prinz und später als König bekannte sagradische Literaten um sich sammelte. Nach dem Tod Cosanças 1594 und dem Nacomas 1601 leutete die so genannte Spätklassik ein, die erste Zerfallserscheinungen aufweist, aus denen das Werk [[Manuel Orraio]]s mit seiner strengen Dramenform noch einmal deutlich herausragt. Der Philosoph, Literat und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]] gilt als Hauptvertreter der sagradischen Frühaufklärung und wird oft noch in die Spätphase der sagradischen Klassik eingeordnet. Orraios Tod 1645 gilt in der Literaturwissenschaft im Allgemeinen als endgültiger Schlusspunkt der sagradischen Klassik. Die folgende, auch als „Decadença“ bezeichnete Literatur des sagradischen Barock weist deutliche qualitative, thematische und formale Brüche mit der Klassik auf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.98</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=K%C3%B6nig_von_Cuentez&amp;diff=4512</id>
		<title>König von Cuentez</title>
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		<updated>2011-05-08T17:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1543-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Haus Santori-Óstino (Josefiten, gleichzeitig Könige von Portugal)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| [[Joseph I. von Cuentez|Joseph I.]] (1480-1549)&lt;br /&gt;
| Don José I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Jakob III.|Jakobs III. von Sagradien]], als Joseph I. König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1557&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1502-1557)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| als Johann III. König von Portugal, Sohn Josephs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1557&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| [[Sebastian I. von Cuentez|Sebastian I.]] (1554-1578)&lt;br /&gt;
| Don Sebastián I&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Cuentez|Heinrich I.]] der Kardinal-König (1512-1580)&lt;br /&gt;
| Don Enrico I (il Cardinal-Rei)&lt;br /&gt;
| als Heinrich I. König von Portugal, Bruder Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Haus Santori-Perín (Karliten)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1599&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1550-1599)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Ur-Ur-Enkel [[Jakob III.|Jakobs III. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1599&lt;br /&gt;
| 1607&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1592-1607)&lt;br /&gt;
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		<title>König von Cuentez</title>
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		<updated>2011-05-08T17:19:43Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem [[Haus Santori]] (1543-1746)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Haus Santori-Óstino (Josefiten, gleichzeitig Könige von Portugal''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| [[Joseph I. von Cuentez|Joseph I.]] (1480-1549)&lt;br /&gt;
| Don José I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Jakob III.|Jakobs III. von Sagradien]], als Joseph I. König von Portugal&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1549&lt;br /&gt;
| 1557&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cuentez|Johann I.]] (1502-1557)&lt;br /&gt;
| Don Joán I&lt;br /&gt;
| als Johann III. König von Portugal, Sohn Josephs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1557&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| [[Sebastian I. von Cuentez|Sebastian I.]] (1554-1578)&lt;br /&gt;
| Don Sebastián I&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1578&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Cuentez|Heinrich I.]] der Kardinal-König (1512-1580)&lt;br /&gt;
| Don Enrico I (il Cardinal-Rei)&lt;br /&gt;
| als Heinrich I. König von Portugal, Bruder Johanns I. (III.)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Haus Santori-Perín (Karliten)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1599&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I.]] (1550-1599)&lt;br /&gt;
| Don Carles I&lt;br /&gt;
| Ur-Ur-Enkel [[Jakob III.|Jakobs III. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1599&lt;br /&gt;
| 1607&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Cuentez|Karl II.]] (1592-1607)&lt;br /&gt;
| Don Carles II&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
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| 1607&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. der Prächtige]] (1599-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián I il Magnífico&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., Bruder Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Johann II. von Cuentez|Johann II.]] (1645-1669)&lt;br /&gt;
| Don Joán II&lt;br /&gt;
| Enkel Maximilians I.&lt;br /&gt;
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| 1669&lt;br /&gt;
| 1699&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Cuentez|Karl III. der Großmütige]] (1635-1699)&lt;br /&gt;
| Don Carles III il Magnânimo&lt;br /&gt;
| Sohn Maximilians I., Onkel Johanns II.&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| ''Haus Santori-Nadal (Manueliten)''&lt;br /&gt;
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| 1701&lt;br /&gt;
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| [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]] (1665-1713)&lt;br /&gt;
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| [[Lukas I.]] (1687-1744)&lt;br /&gt;
| Don Luca I&lt;br /&gt;
| Neffe Maximilians II., Ur-Enkel Manuels I.&lt;br /&gt;
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| 1744&lt;br /&gt;
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| [[Maria II. Franziska|Maria Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
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		<title>Philipp IX. Ludwig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.98: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gabriel VIII.''' (von Sagradien) (*1710, †1770) war [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1747-1770), erster sagradischer König aus dem [[Haus Bourbon-Vienne]] und Begründer der sagradischen Königsdynastie der Vienne. Gabriel beanspruchte als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] nach dem Tod [[Lukas I.|Lukas’ I.]] aus dem [[Haus Santori]] die sagradische Krone und gewann sie im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Erbfolgekrieg von 1744-1747]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Louis-Gabriel François Philippe de Bourbon duc de Vienne wurde 1710 als Sohn [[Antoine de Bourbon]]s, Herzog von Vienne und als Antonio I. Herzog von Mantua, und dessen zweiter Ehefrau Ana María de Santori-Valier, Schwester der sagradischen Könige [[Danadier II.]] und [[Peter II.]] in Versailles geboren. Er stammt aus dem [[Haus Vienne]], einer Nebenlinie der französischen Bourbonen. Sein Vater Antoine de Bourbon-Vienne wurde 1708 als Sohn Maria Francesca de Gonzagas souveräner Herzog von Mantua und heiratete daraufhin die Santori-Prinzessin Ana María. Louis-Gabriels Urgroßvater mütterlicherseits war damit [[Gabriel VII.]] von Sagradien. Danadier II. und Peter II., der letzte König vor der [[Aufstand vom 23. Mai 1721|Revolution von 1721]], waren seine Onkel, [[Maria I.]] von Sagradien seine Cousine ersten Grades. Gabriels älterer Bruder [[Luigi IV. von Mantua|Louis Joseph]] aus der ersten Ehe seines Vaters folgte diesem 1725 (als ''Luigi IV.'') als Herzog von Mantua nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Servettenser Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Zunächst trug Louis-Gabriel den Titel eines Grafen von Mâcon. Nach der Hochzeit mit seiner ersten Frau Marie Josephine d'Orléans im Alter von 17 Jahren erhielt Louis-Gabriel de Bourbon den Titel eines Prinzen von Mantua. Das Eheglück weilte jedoch nur kurz, bereits 1731 starb Isabella bei der Geburt eines Sohnes, der ebenfalls die ersten 12 Monate nicht überlebte. 1732 heiratete Gabriel schließlich in zweiter Ehe die erst 16-jährige Santorier-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], Tochter des regierenden Großherzogs [[Ludwig Philipp II. von Servette]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1734 kam Gabriels ältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriel Henri Alexandre Antoine]] zur Welt, ein Jahr später [[Joseph Ludwig I.|Joseph Louis Philippe François]]. Im gleichen Jahr starb Ludwig Philipp II. und Marias Bruder [[Karl VIII. Ferdinand]] bestieg den Thron in Servette. Da er jedoch bis dahin kinderlos war, zeichnete sich eine Thronfolge Marias ab, sollte Karl Ferdinand keine Kinder mehr bekommen. Bereits zu dieser Zeit rüstete König [[Karl X. von Micolinien]], der selbst mit Marias jüngerer Schwester Antonia verheiratet war, für einen möglichen Krieg, da er vorhatte, sich die Servettinischen Lande einzuverleiben. Der beschriebene Fall trat mit dem Tod Karl Ferdinands im Jahr 1737 tatsächlich ein und Gabriels Ehefrau bestieg als Maria I. selbst den Thron in Servette. Gabriel wurde damit Mitregent in Servette, doch erkannte Karl X. die Nachfolge erwartungsgemäß nicht an und machte für seine Frau Antonia eigene Ansprüche geltend, wodurch es zum Krieg kam, in dem sich das von Frankreich und Spanien unterstützte Paar Maria/Louis-Gabriel vorerst durchsetzen konnte. Im [[Nantheser Ausgleich]] von 1739 musste Karl X. Maria I. von Servette als Großherzogin anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
In der Folge zeichnete sich jedoch in Sagradien ein neuerlicher Erbfolgekrieg ab. Nach dem Tod [[Maria I.|Marias I.]] von Sagradien 1735 hatten die dortigen Stände ihren Ehemann [[Lukas I.]] als alleine regierenden König anerkannt. Da dieser jedoch ohne männlichen Erben war, versuchte er seine Tochter [[Maria II.|Maria Franziska]] und ihren Mann [[Anton II. Ramírez|António Ramírez de la Sieta]] als Thronfolger durchzusetzen. Da sich Lukas I. aber im Österreichischen Erbfolgekrieg seit 1740 in der antifranzösischen Allianz befand, erkannte Frankreich, die Nachfolgeregelung Lukas' I. nicht an und machte für Louis-Gabriel und seine Frau Maria von Servette Ansprüche auf das Erbe der Santori geltend, die von Maria selbst, aber auch von Louis-Gabriel als Nachkomme Gabriels VII. stammten. Mit dem Tod Lukas' I. und der Erhebung Marias und Antons durch die sagradischen Stände im Jahr 1744 wurde der Streit aktuell und Frankreich erhob Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König und damit zum Gegenspieler der als anti-französisch bekannten Maria II. Franziska und Anton II. Ramírez. Unmittelbar in der Folge marschierte Karl X. von Micolinien mit einem Heer in Servette ein und widerrief die Nantheser Regelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] standen sich nun erneut Frankreich als Unterstützer der Bewerbung Louis-Gabriels de Bourbon und Micolinien als Unterstützer [[Anton II.|António Ramírez de la Sietas]] gegenüber. Karl X. hoffte damit, seine Ansprüche auf Servette erneuern zu können. Als Louis-Gabriels Frau Maria von Servette 1745 selbst starb und damit als Angehörige der Linie Santori-Servette nur noch Karls Frau Antonia übrig blieb, stärkte dies die Ansprüche Micoliniens auf Servette, welche von Maria II. und Anton II. vertraglich bestätigt wurden. Im Krieg um Sagradien konnte sich Frankreich aber bald durchsetzen, dem es gelang, König Anton II. in der [[Schlacht von Cavalla]] zu besiegen und gefangen zu nehmen und die Absetzung Marias II. als Königin durchzusetzen. Diese hatte durch Affären und Intrigen am Hof zuvor bereits die Unterstützung großer Teile des sagradischen Klerus und Hochadels verloren. In geheimen Verhandlungen mit den sagradischen [[Generalstände]]n sicherte Louis-Gabriel nun zu, den Eid auf die [[Codices Magna]], das Staatsgrundgesetz seit 1722/23, zu leisten und damit die Macht der Stände anzuerkennen, was bereits für seine Vorgänger Lukas I. und Anton II. unumgänglich gewesen war. Die Stände erkannten Louis-Gabriel und seine 1745 gestorbene Frau Maria posthum als Erben der Santori-Dynastie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden [[Friede von Tinagua]] 1747 kam es schließlich zum französisch-micolinischen Ausgleich, in dem Micolinien die Herrschaft Gabriels VIII. als König von Sagradien anerkennen musste. Im Gegenzug musste Gabriel nach dem Tod seiner Frau jedoch auf das Großherzogtum verzichten, das an Micolinien fiel, welches das Gebiet wieder in sein eigenes Territorium inkorporierte. Diese Regelung entsprach auch dem 1669 geschlossenen [[Friede von Villagua]], der die Trennung Servettes und Sagradiens vorgeschrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum ===&lt;br /&gt;
Mit seiner offiziellen Thronbesteigung im Jahr 1747 begründete Louis-Gabriel de Bourbon-Vienne als Gabriel VIII. das sagradische Königtum der Dynastie Bourbon-Vienne. Der tulinesisch-cuentesische Reichsteil verweigerte aber seine Zustimmung und revoltierte gegen den Bourbonen-Herrscher, der erst um 1750 die Kontrolle über das aufständische Tulis zu gewinnen vermochte. Gabriel VIII. regierte in Sagradien, ohne jedoch die Landessprache zu verstehen. Dennoch gelang es ihm in seiner kurzen Regierungszeit, sein Königtum zu konsolidieren, die Macht der Generalstände einzudämmen und die Thronfolge des Hauses Vienne gegen alle Widerstände zu sichern. Besonders Gabriels leitender Minister, der Franzose [[Alphonse de Calogny]], arbeitete energisch daran, die Macht der Stände einzuschränken und eine absolute Monarchie nach französischem Vorbild zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lex Generalis und absolutistische Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
In der [[Lex Generalis]] von 1755 wurden die Bestimmungen der Codices Magna zwar nicht aufgehoben, faktisch aber ausgehöhlt und untergraben. Ihre Gültigkeit trat hinter die der Lex Generalis, die nun die Erbmonarchie mit nur sehr beschränktem Einfluss der Stände restaurierte. Statt des Rechts, den neuen König frei auszurufen und den Eid zu verlangen, konnten die Stände fortan nur noch den von Gottes Gnaden und Abstammung thronberechtigten König bestätigen und auch nur noch den Eid auf die Privilegien verlangen. Erst zehn Jahre nach ihrem Inkrafttreten wurde die Lex Generalis 1765 von einer kleinen Ständeversammlung bestätigt. Damit wurde auch das Comitat-[[Königreich Cuentez]]-Tulis in den sagradischen Staat inkorporiert und damit auch de jure der letzte Schritt von der Personal- zur Realunion der sagradischen und cuentezischen Krone gemacht. Die bis dahin rechtlich fortbestehenden Teilkönigreiche des Landes Scantia, Sarmay, Gólica, Malesc-Alconía, Liez-Corar und schließlich Cuentez-Tulis wurden aufgelöst und das Land damit weitestgehend zentralisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch setzte Gabriel VIII. zunächst entgegen der Erwartungen keine radikale Kursänderung durch, schwenkte jedoch mit der Zeit auf ein Bündnis mit Frankreich und Spanien ein, womit er letztlich doch mit der pro-englischen und pro-micolinischen Politik seiner Vorgänger brach. Als Hauptgegner wurde nun vielmehr England betrachtet, von dem man die 1713 verlorenen Stützpunkte an der Keltischen See zurückverlangte. 1757 griff Sagradien aufseiten Österreichs und Frankreichs in den Siebenjährigen Krieg ein, wo es hauptsächlich um Kolonien gegen England kämpfte. Im [[Friede von San Docién|Separatfrieden von San Docién]] musste Sagradien 1761 den Verlust einiger Kolonien in Amerika hinnehmen, [[Cereza]] und [[La Cripón]] blieben zunächst britisch, sodass der Gegensatz mit Großbritannien eine Fortsetzung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Gabriel VIII. starb im Jahr 1770 im Alter von 58 Jahren. Nachfolger als König wurde sein ältester Sohn [[Gabriel IX.]] (*1734), der jedoch bereits 1777 starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, sodass sein jüngerer Bruder [[Joseph Ludwig I.]] (*1737) den Thron übernahm. Gabriels VIII. jüngster Sohn [[Karl Johann Herzog von Viena]] begründete die Nebenlinie [[Haus Bourbon-Viena|Bourbon-Viena]], die mit [[Emil I. Johann]] 1829 selbst den Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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