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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-06T21:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die autonomen [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Südamerika ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[San Matêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestorinseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semess]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt ebenso wie [[Micolinien]] und der Kleinstaat [[San Cristo]] auf der [[Konsettenhalbinsel]], die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an Micolinien und San Cristo sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]], im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]]. Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]], im Süden an der [[Straße von Santana]] und dem Atlantischen Ozean. Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serâsc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Rosarisches Gebirge|Rosarische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Media]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], [[die Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens an der Grenze der [[Hochkonsetten|Hoch-]] und der [[Insadische Konsetten|Insadischen Konsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Liéno]] in Zentralsagradien, der im Hochland von Cabeza entspringt und bei [[Semess]] in den Pin fließt, der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amoria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, sowie die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 342.000 km² besitzt das Land zudem die fünftgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden und Deutschland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die 10 größten Städte in Sagradien''':&lt;br /&gt;
*1. [[Semess]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.282.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Gerón]]: 522.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Bosa]]: 491.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 457.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 390.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region Bretagne|Autonomen Region Bretânia]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Autonomen Region Val d’Ambrís]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Micolinische Sprache|Micolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken noch weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 100.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nationalflagge besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''kleine Staatswappen'' Sagradiens zeigt eine goldene Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des Kolonialreichs. Auf der Armillarsphäre in der Mitte des Wappens befindet sich ein Schild mit einem weißen Kreuz auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebensovielen goldenen Punkten. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''große Staatswappen'' unterscheidet sich vom kleinen darin, dass die Armillarsphäre zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1946|Verfassung von 1946]] eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosiliu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosiliu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senado'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 277 Mitgliedern zusammen, von denen 210 nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehrpersonenwahlkreisen direkt gewählt, 57 weitere von den [[Regionalrat|Regionalräten]] delegiert und wiederum 10 Senatoren vom Präsidenten der Republik auf Lebenszeit ernannt werden. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der durch Direktwahl vergebenen Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz]] im Senat zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu. Das führt dazu, dass die einwohnerschwachen Regionen [[Ceundâlia]] und [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]] im Senat überrepräsentiert sind. Die sieben [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen jeweils einen eigenen Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. Bis 2001 bestand der Senat aus 211 direkt gewählten und 10 ernannten Senatoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 411 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 320 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen 81 Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge der höchsten Staatsämter lautet [[Präsident der Republik]], [[Präsident des Senats]], [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident), [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partido Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partido Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partido Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partido Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partido Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partido Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miguel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partido Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miguel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianōes]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partido Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partido Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von drei Jahren in einer dreijährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem individualisierten Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Viteza]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semess]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semess]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Sagradische Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in [[Regionen]] (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs Trasoceanœs'') gegliedert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Ebene'''&lt;br /&gt;
| '''Bezeichnung'''&lt;br /&gt;
| '''Versammlung'''&lt;br /&gt;
| '''Verwaltung'''&lt;br /&gt;
| '''Gerichtsbarkeit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Republik]] (''República Sagradêsa'')&lt;br /&gt;
| '''[[Nationalversammlung]]''' (''Asemblea Nacional''): [[Senat]] (''Senado''), [[Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| '''[[Präsident der Republik]]''' (''Presidente de la República''), '''[[Ministerrat]]''' (''Cosiliu de Ministroes''): [[Ministerpräsident]] (''Presidente del Cosiliu''), [[Minister]] (''Ministroes'')&lt;br /&gt;
| Nationale Gerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| Verwaltungsregionen&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Region]] (''Región'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalrat''' (''Cosiliu Regional'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalausschuss''' (''Junta Regional''): Präsident der Regionaljunta (''Presidente de la Junta Regional''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinz]] (''Provinça'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialrat''' (''Cosiliu Provincial'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialdeputation''' (''Deputación Provincial''): Präsident der Provinz (''Presidente de la Provinça''), Deputierte Räte (''Cosilieres Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| Provinzialgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Meria]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Distriktgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Kommunale Gemeinschaft]] (''Comunitá Comunal'')&lt;br /&gt;
| '''Generalrat''' (''Cosiliu General de la Comunitá'')&lt;br /&gt;
| '''Präsidentschaft der Gemeinschaft''' (''Presidença de la Comunitá''): Präsident der Gemeinschaft (''Presidente de la Comunitá''), Delegierte (''Delegadoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Gemeinde]] (''Comuna'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeinderat''' (''Cosiliu Municipal'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeindeverwaltung''' (''Municipaltá''): Bürgermeister (''Prefeito''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| Gemeindebezirk (''Distrito Comunal'')&lt;br /&gt;
| ''Delegación del Distrito Comunal''&lt;br /&gt;
| ''Sûprefeito''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| Historischer Stadtteil (''Barrí'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 21 Regionen Sagradiens nehmen vier als Autonome Regionen mit Sonderstatut weitergehende Selbstverwaltungsrechte wahr ([[Aziz]], [[Autonome Region Bretagne|Bretagne]], [[Ambris-Tal]] und [[Cuentez]]). Seit Einrichtung der Regionen in den Fünfziger Jahren wurden ihre Rechte ständig erweitert. Heute verfügen sie über eigene umfangreiche Gesetzgebungsrechte. Dieser Devolutionsprozess wird als ''Autonomía in Progreso'' oder ''Decentralisación'' bezeichnet. Damit ist Sagradien heute ein dezentralisierter Einheitsstaat mit Elementen einer föderalen Ordnung, besonders im fiskalischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als [[Regionalrat]] (''Cosiliu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt den [[Regionalausschuss]] (''Junta Regional''), der als regionale Exekutive fungiert. Der [[Präsident des Regionalausschusses]] (''Presidente de la Junta Regional''; kurz oft als ''Presidente Regional'' bezeichnet) vetritt die Region nach außen hin und leitet die Politik des Ausschusses. Neben ihm besteht die Junta Regional aus ''Cosilieres Ajuntoes'', die jeweils einer ''Direktion'' vorstehen (''Dirección General'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist Sagradien in [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] und Gemeinden gegliedert. Die Provinzen, bis 1957 höchste subnationale Verwaltungseinheiten, fungieren heute als Zwischeneinheiten. Jede Provinz verfügt über einen eigenen gewählten ''Provinzialrat'' und eine Provinzialverwaltung (''Deputacion''), an deren Spitze der direkt gewählte ''Präsident der Provinz'' steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Pricipe]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sur al Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Monreal]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano-Cripón]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Bordêu]] ([[Pergía]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miguel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosário]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Oller-Alto Sieza]] ([[Sácrez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Sieza]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Coríu-Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosilius Municipales]]'' und ''Cosilius Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch fünf [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territórioes trâsoceánoes''). Das sind [[San Matêu]] und [[Sabina und Selena]] in der Karibik, [[Madresa]] in Südamerika, [[Cenâu]] im Indischen Ozean sowie die [[Nestorinseln]] im Pazifik. Diese ehemaligen Kolonien wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Madresa]] (früher: Sagradisch-Guyana), die meisten Einwohner haben die beiden Inseln [[Sabina und Selena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estado]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der micolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] 1386 folgten nach dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 Thronstreitigkeiten, die in den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien mündete, der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Micolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte [[Sêglu d'Or|Goldenes Zeitalter]]. Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Micolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 mit einem Volksaufstand in [[Semess]], dem [[Sturm auf den Plazarenya]] und der Aussetzung der Monarchie in ein zweijähriges [[Erste Sagradische Republik|republikanisches Intermezzo]] mündete, ehe 1723 die Herrschaft der [[Santori]] unter [[Maria I.]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] restauriert werden konnte ([[Santorische Restauration]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1756-1760|Erbfolgekrieg 1756-1760]] führte zur Herrschaft des [[Haus Vienne|Hauses Vienne]] in Sagradien, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Micolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miguel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1998 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung hat die Laufzeiten jedoch bis 2018 verlängert. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Bretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semess]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''Dn.''; Plural ''Dns.'') war in 100 ''Céntimoes'' (''Ct.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 2,54189 SGD / 1 SGD = 0,39341 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Micolinische Libra|Micolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum San Cristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: [[Torre Belêu]] in Semess&lt;br /&gt;
* 1, 2 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine (bis 2002):&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler, Bildhauer &amp;amp; Architekt&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Johanna I.|Johanna I. von Sagradien]], Königin (1545-1575)&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 200-Denar-Schein: gelb/orange, [[Celiano Nacoma]], Dichter&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Luis Cavaller]], Politiker &amp;amp; Staatsmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semess]] – [[Dûes Pontes]] – [[Vierna]] – [[Citá Nova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semess]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comér]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semess]] – [[Viteza]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[micolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonth]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Micolinien|micolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nonth]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Canar]] – [[San Miguel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15 (''[[Autovía dels Consetes]]''): [[Siniza]] – [[San Joán]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nova Bresta]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semess]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesque]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23 (''[[Autovía del Estreito]]''): [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretán''): [[Cavalla]]/[[Challón]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semess]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Micolinien|micolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonth]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Micolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die micolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungoes]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. International bekannte Rotweine stammen aus der [[Cordêsa]] (südlich von [[Tulis]]), aus [[Aziz]] ([[Corrado]]) oder dem Bragatal ([[Valbraga]], in [[Sur-Pinial]]), bedeutende Weißweine aus dem [[Sagonte]], der [[Guarrí]] ([[Belverde]]) oder auch dem [[Ambristal]]. Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita'' bzw. ''la Museta''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] (17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik]], [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Sagradien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Sagradische Regionen und Provinzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas mit Überseegebieten auf verschiedenen Kontinenten. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die autonomen [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome [[Sagradische Überseegebiete|Überseegebiete]] in Südamerika ([[Madresa]]), in der [[Sagradische Antillen|Karibik]] ([[Renonya]], [[San Matêu]], [[Sabina i Sélena]]), im Indischen Ozean ([[Cenâu]]) sowie im Pazifik ([[Nestorinseln]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union, des Euro-Raums, der OECD, der G8 und der G20 sowie Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen. Das Land gehört zu den größten Volkswirtschaften der Erde und zählt laut Human Development Index zu den sehr hoch entwickelten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptstadt der Sagradischen Republik ist [[Semess]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt ebenso wie [[Micolinien]] und der Kleinstaat [[San Cristo]] auf der [[Konsettenhalbinsel]], die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an Micolinien und San Cristo sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]], im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]]. Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]], im Süden an der [[Straße von Santana]] und dem Atlantischen Ozean. Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serâsc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich das [[Rosarisches Gebirge|Rosarische Gebirge]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Media]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], [[die Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens an der Grenze der [[Hochkonsetten|Hoch-]] und der [[Insadische Konsetten|Insadischen Konsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Liéno]] in Zentralsagradien, der im Hochland von Cabeza entspringt und bei [[Semess]] in den Pin fließt, der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amoria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, sowie die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 62 Millionen Einwohnern hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien der nach Bevölkerung viertgrößte Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Mit 342.000 km² besitzt das Land zudem die fünftgrößte Fläche aller Staaten in der Europäischen Union (nach Frankreich, Spanien, Schweden und Deutschland). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen, Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der [[Konsetten]], der [[Mesa]] und der [[Cabeza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die 10 größten Städte in Sagradien''':&lt;br /&gt;
*1. [[Semess]] (''Semesta''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.282.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tùles''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Gerón]]: 522.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Bosa]]: 491.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Ligre North]]: 457.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Lesta]]: 390.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Städte in Sagradien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region Bretagne|Autonomen Region Bretânia]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Autonomen Region Val d’Ambrís]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Micolinische Sprache|Micolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehören heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken noch weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit über 3 Million Muslimen (zwischen 5 und 6 Prozent der Bevölkerung), die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 100.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nationalflagge besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''kleine Staatswappen'' Sagradiens zeigt eine goldene Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des Kolonialreichs. Auf der Armillarsphäre in der Mitte des Wappens befindet sich ein Schild mit einem weißen Kreuz auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebensovielen goldenen Punkten. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''große Staatswappen'' unterscheidet sich vom kleinen darin, dass die Armillarsphäre zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1946|Verfassung von 1946]] eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Cosiliu de Ministrœs'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Cosiliu'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. Ähnlich wie die skandinavischen Länder folgt auch Sagradien dem Modell des ''negativen Parlamentarismus'', d.h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament äußert sich dergestalt, dass die Regierung keine Mehrheit für sich im Parlament nachweisen muss (etwa durch Wahl oder Investiturabstimmung), sondern lediglich darauf angewiesen ist, keine Mehrheit im Parlament gegen sich zu haben, was die Möglichkeit relativ stabiler Minderheitsregierungen und wechselnder Mehrheiten zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asamblêa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senado'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadœs''), besteht. Der Senat setzt sich aus 277 Mitgliedern zusammen, von denen 210 nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehrpersonenwahlkreisen direkt gewählt, 57 weitere von den [[Regionalrat|Regionalräten]] delegiert und wiederum 10 Senatoren vom Präsidenten der Republik auf Lebenszeit ernannt werden. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der durch Direktwahl vergebenen Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz]] im Senat zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu. Das führt dazu, dass die einwohnerschwachen Regionen [[Ceundâlia]] und [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]] im Senat überrepräsentiert sind. Die sieben [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen jeweils einen eigenen Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. Bis 2001 bestand der Senat aus 211 direkt gewählten und 10 ernannten Senatoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abgeordnetenkammer]], von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 411 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 320 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen 81 Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unabhängige Einrichtung zur Finanzkontrolle besteht die [[Sagradische Rechnungskammer]] (''Câmara de las Contas'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge der höchsten Staatsämter lautet [[Präsident der Republik]], [[Präsident des Senats]], [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident), [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Im Normalfall ernennt der Präsident der Republik denjenigen Kandidaten zum Ministerpräsidenten, der nach Verhandlungen zwischen den Parteien glaubhaft machen kann, von einer Mehrheit im Parlament getragen oder toleriert zu werden. Außerdem hat ein Präsident bisher noch niemals in der Nachkriegszeit eine Regierung eigenmächtig entlassen oder eine Abgeordnetenkammer gegen deren Willen aufgelöst. Lediglich in Gesetzgebungsfragen spielt der Präsident regelmäßig eine Rolle, indem er seiner Meinung nach verfassungsrechtlich bedenkliche Gesetze zur Prüfung ans Verfassungsgericht überweisen kann. Außerdem nimmt der Präsident in Krisensituationen eine vergleichsweise starke Rolle ein, wenn keine klaren parlamentarischen Mehrheiten vorliegen und er als Vermittler zwischen den Parteien und Parlamentsfraktionen agieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[sagradisches Parteiensystem]] hat sich in seinen Grundzügen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ausgebildet und bereits in den 1920er Jahren in fünf Strömungen ausdifferenziert. Geprägt wurde dieses System durch eine sozioökonomische Konfliktlinie, die linke Arbeiterparteien von den Parteien des bürgerlichen Lagers unterschied, sowie durch eine kulturell-religiöse Linie, die säkulare und konfessionelle Parteien trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die marxistische Linke wurde durch die 1887 entstandene [[Sozialistische Partei]] (PS) repräsentiert, aus der 1947 die heutige [[ASUL]] hervorging. Vom PS spaltete sich 1917 ein linker Flügel ab, aus dem 1920 schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] (PCS) entstand. Das säkular-bürgerliche Lager hatte sich bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert in eine [[Partido Radical|radikale]] und eine [[Aliança Republicana|liberale]] Strömung ausdifferenziert. Daneben bestand mit der 1905 unter dem Namen [[Acción Popular]] begründeten [[Volksunion]] eine katholische Massenpartei, die das katholisch-konservative Lager anführte und als Vorgängerin der heutigen christdemokratischen [[Volkspartei]] (PPC) angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte dieses System zwar einige Umstrukturierungen, die Grundzüge blieben jedoch bestehen. Mit den [[ASUL|Sozialisten]] und den [[PPC|Christdemokraten]] existierten zwei große Integrationsparteien, die im Gegensatz zur Zeit vor 1940 auch zu gemeinsamen Koalitionen bereit waren und beide jeweils über ihre Kernwählerschaften hinaus ausstrahlten. Dagegen konnten die Radikalen und Liberalen, seit den 1950er Jahren organisiert im [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) und in der [[Unión Democrática]] (UDS) zwar nicht an frühere Erfolge anknüpfen, blieben aber wichtige Koalitionspartner der beiden großen Parteien. Die [[KPS|Kommunistische Partei]] wurde im Zuge des Kalten Kriegs zunächst als Antisystempartei an den Rand gedrängt, näherte sich seit den 1960er Jahren aber mit einem eurokommunistischen Kurs der demokratischen Linken an und unterstützte 1970-1979 mehrere sozialistische Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einführung der Dreiprozenthürde 1958 blieb dieses Fünfparteiensystem relativ stabil, auch wenn seit Ende der Sechziger Jahre die Polarisierung zwischen einem linken Block aus Sozialisten, Kommunisten und zeitweise Radikaldemokraten und einem rechten Block aus Christ- und Liberaldemokraten zunahm. Nur bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei, ins Parlament einzuziehen, doch gelang es dieser Partei nicht, sich dauerhaft zu etablieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch das Auftreten einer neuen kulturellen Konfliktlinie zwischen libertären und autoritären Einstellungen kam im Laufe der Siebziger Jahre Bewegung ins Parteiensystem. Zwar gelang es Sozialisten und Radikaldemokraten bis Mitte der 1980er Jahre noch, die anwachsende Gruppe postmaterialistischer Wähler an sich zu binden, doch zog 1986 schließlich mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] eine neue Partei ins Parlament ein, die dezidiert libertär-ökologische Themen und Positionen vertrat und sich in den 1990er Jahren dauerhaft im Parlament etablieren konnte. Mit einiger Verzögerung folgte mit dem Erfolg der rechtspopulistischen [[PSP]] seit 1994 eine Partei, die den entgegengesetzten Pol auf der kulturellen Konfliktachse besetzt und seither dauerhaft im Parlament vertreten ist. Nach Übergangsphasen wurden diese neuen Parteien der libertären Linken und der populistischen Rechten ins etablierte Blocksystem integriert, das nach zwischenzeitigen Auflösungserscheinungen Mitte der 1980er Jahre wieder gefestigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]] (Parteivorsitzender); &amp;lt;br&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partido Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], ihr Vorgänger [[António Fiali]], [[DSS]]-Gründer [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]]) und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partido Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2010 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
* [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales]] (Radicales): linksliberale Partei, 1995 aus dem [[Partido Radical-Democrático]] hervorgegangen, dem linksgerichteten Nachfolger des historischen [[Partido Radical]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partido Popular de Convergência]] (PPC): konservative, 1945 gegründete, traditionell dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miguel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PPC|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partido Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehört seit 2006 zur Mitte-Rechts-Mehrheit in der [[Abgeordnetenkammer]] und toleriert ein [[PPC|konservativ]]-[[UDS|liberales]] [[Kabinett Luisanto I|Minderheitskabinett]] unter [[Miguel Ánibal Luisanto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianōes]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partido Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC steht traditionell der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei (PPC)]] nahe und arbeitet eng mit dem christlich-sozialen Arbeitnehmerflügel in der Volkspartei zusammen. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partido Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von drei Jahren in einer dreijährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Primâria'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'' oder ''Coletxu'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem individualisierten Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá l'Esperança|l'Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Viteza]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semess]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez]]), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semess]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesta|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Sagradische Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in [[Regionen]] (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóriœs Trasoceanœs'') gegliedert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Ebene'''&lt;br /&gt;
| '''Bezeichnung'''&lt;br /&gt;
| '''Versammlung'''&lt;br /&gt;
| '''Verwaltung'''&lt;br /&gt;
| '''Gerichtsbarkeit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Republik]] (''República Sagradêsa'')&lt;br /&gt;
| '''[[Nationalversammlung]]''' (''Asemblea Nacional''): [[Senat]] (''Senado''), [[Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| '''[[Präsident der Republik]]''' (''Presidente de la República''), '''[[Ministerrat]]''' (''Cosiliu de Ministroes''): [[Ministerpräsident]] (''Presidente del Cosiliu''), [[Minister]] (''Ministroes'')&lt;br /&gt;
| Nationale Gerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| Verwaltungsregionen&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Region]] (''Región'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalrat''' (''Cosiliu Regional'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalausschuss''' (''Junta Regional''): Präsident der Regionaljunta (''Presidente de la Junta Regional''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinz]] (''Provinça'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialrat''' (''Cosiliu Provincial'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialdeputation''' (''Deputación Provincial''): Präsident der Provinz (''Presidente de la Provinça''), Deputierte Räte (''Cosilieres Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| Provinzialgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Meria]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Distriktgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Kommunale Gemeinschaft]] (''Comunitá Comunal'')&lt;br /&gt;
| '''Generalrat''' (''Cosiliu General de la Comunitá'')&lt;br /&gt;
| '''Präsidentschaft der Gemeinschaft''' (''Presidença de la Comunitá''): Präsident der Gemeinschaft (''Presidente de la Comunitá''), Delegierte (''Delegadoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Gemeinde]] (''Comuna'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeinderat''' (''Cosiliu Municipal'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeindeverwaltung''' (''Municipaltá''): Bürgermeister (''Prefeito''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| Gemeindebezirk (''Distrito Comunal'')&lt;br /&gt;
| ''Delegación del Distrito Comunal''&lt;br /&gt;
| ''Sûprefeito''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| Historischer Stadtteil (''Barrí'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 21 Regionen Sagradiens nehmen vier als Autonome Regionen mit Sonderstatut weitergehende Selbstverwaltungsrechte wahr ([[Aziz]], [[Autonome Region Bretagne|Bretagne]], [[Ambris-Tal]] und [[Cuentez]]). Seit Einrichtung der Regionen in den Fünfziger Jahren wurden ihre Rechte ständig erweitert. Heute verfügen sie über eigene umfangreiche Gesetzgebungsrechte. Dieser Devolutionsprozess wird als ''Autonomía in Progreso'' oder ''Decentralisación'' bezeichnet. Damit ist Sagradien heute ein dezentralisierter Einheitsstaat mit Elementen einer föderalen Ordnung, besonders im fiskalischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als [[Regionalrat]] (''Cosiliu Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt den [[Regionalausschuss]] (''Junta Regional''), der als regionale Exekutive fungiert. Der [[Präsident des Regionalausschusses]] (''Presidente de la Junta Regional''; kurz oft als ''Presidente Regional'' bezeichnet) vetritt die Region nach außen hin und leitet die Politik des Ausschusses. Neben ihm besteht die Junta Regional aus ''Cosilieres Ajuntoes'', die jeweils einer ''Direktion'' vorstehen (''Dirección General'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist Sagradien in [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] und Gemeinden gegliedert. Die Provinzen, bis 1957 höchste subnationale Verwaltungseinheiten, fungieren heute als Zwischeneinheiten. Jede Provinz verfügt über einen eigenen gewählten ''Provinzialrat'' und eine Provinzialverwaltung (''Deputacion''), an deren Spitze der direkt gewählte ''Präsident der Provinz'' steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Regionen und Provinzen ====&lt;br /&gt;
* '''[[Alconía]]''' ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Pricipe]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Alto Scantia]]''' ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sur al Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* '''[[Amôria]]''' ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Monreal]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano-Cripón]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
* '''[[Aziz]]''' ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bretânia]]''' ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* '''[[Bordez]]''' ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Bordêu]] ([[Pergía]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ceundâlia]]''' ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miguel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* '''[[Comtàid-Perín]]''' ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Cordêsa-Tulinês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* '''[[Cuentez]]''' ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* '''[[Escada]]''' ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* '''[[Liez i Corar]]''' ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ligre-Scantia]]''' ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* '''[[Lojandía]]''' ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosário]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* '''[[Oller]]''' ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Oller-Alto Sieza]] ([[Sácrez]])&lt;br /&gt;
* '''[[Ostinense]]''' ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sarmay]]''' ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Sieza]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Coríu-Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* '''[[Semestina]]''' ([[Semesta]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sesín]]''' ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* '''[[Sur-Pinial]]''' ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* '''[[Tescano-Valoní]]''' ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* '''[[Valles d’Ambrís i de Celiso]]''' ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosilius Municipales]]'' und ''Cosilius Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überseegebiete ====&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch sechs [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territórioes trâsoceánoes''). Diese ehemaligen Kolonien wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Madresa]] (früher: Sagradisch-Guyana), die meisten Einwohner haben die beiden Inseln [[Sabina und Selena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Armee ist eine Berufsarmee. Oberbefehlshaber ist der [[Präsident der Republik]]. Die Armee gliedert sich in vier Teilstreitkräfte: das sagradische Heer (''Exército Sagradês'', kurz ES), die Marine (''Marina Armada de la República Sagradêsa'', kurz MARS), die Luftwaffe (''Forças Aeronáuticas'', FA) und der [[Gendarmería Nacional]]. Insgesamt dienen rund 170.000 Männer und Frauen in den Streitkräften, dazu kommen rund 100.000 Gendarme und 30.000 zivile Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ränge im Heer ====&lt;br /&gt;
Oficiales Generales:	&lt;br /&gt;
* General (****)&lt;br /&gt;
* Teniente-General (***)&lt;br /&gt;
* General de División (**)&lt;br /&gt;
* General de Brigada (*)&lt;br /&gt;
Oficiales Superiores:	&lt;br /&gt;
* Colonel&lt;br /&gt;
* Teniente-Colonel&lt;br /&gt;
* Comandante&lt;br /&gt;
Oficiales Particulares:	&lt;br /&gt;
* Capitán&lt;br /&gt;
* Teniente&lt;br /&gt;
* Suteniente&lt;br /&gt;
* Aspirante&lt;br /&gt;
Sû-Oficiales:&lt;br /&gt;
* Premer Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Sergente-Mayor&lt;br /&gt;
* Premer Sergente&lt;br /&gt;
* Sergente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polizei ===&lt;br /&gt;
In Sagradien sind die Polizeiaufgaben auf drei Behörden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibehörden [[Policía Nacional]] (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem [[Innenministerium]] untersteht, und die Gemeindepolizei [[Policía Municipal]], die die Polizeiaufgaben in Städten übernimmt und der jeweiligen Stadtverwaltung untersteht.  Die beiden Polizeibehörden werden ergänzt durch die [[Gendarmería Nacional]], die dem [[Verteidigungsministerium]] untersteht und nach Weisung des [[Innenministerium]]s Polizeidienst versieht. Daneben verfügt das sagradische [[Finanzministerium]] über die [[Guarda de Finanças]] (Finanzwacht), eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geheimdienste ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren mehrere Geheimdienste für verschiedene Aufgaben: Der Inlandsgeheimdienst [[Securitá d'Estado]] (SE), Nacholger der [[Policía Interior de la Securitá]] (PIS), der Auslandsgeheimdienst [[Dirección de la Securitá Informacional]] (DSI) sowie der militärische Geheimdienst [[Servicio de la Defêsa Informacional]] (SEDI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Belacionensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der micolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] 1386 folgten nach dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 Thronstreitigkeiten, die in den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien mündete, der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Micolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte [[Sêglu d'Or|Goldenes Zeitalter]]. Nach dem Tod Davids I. wurden die Kronen Portugals und Sagradiens wieder getrennt. Unter Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1575) wurde 1566 im [[Edikt von Viça]] begrenzte Religionsfreiheit gewährt. [[Gabriel V.]] (1591-1640) und der leitende Minister [[Joán María de Belavís]] führten die Kolonialpolitik Sagradiens erfolgreich fort und konsolidierten die Macht des Königtums, ehe im 17. Jahrhundert der kontinuierliche machtpolitische Abstieg Sagradiens im europäischen Mächtekonzert begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem unentschiedenen [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] gegen Micolinien 1657-1669 folgte eine deutliche Niederlage Sagradiens im Spanischen Erbfolgekrieg, der die Großmachtstellung endgültig erschütterte. Die zunehmenden Spannungen zwischen dem absolutistischen Machtanspruch des Königtums und dem Mitregierungswillen der Stände führte 1713 zum [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]], der 1721 mit einem Volksaufstand in [[Semess]], dem [[Sturm auf den Plazarenya]] und der Aussetzung der Monarchie in ein zweijähriges [[Erste Sagradische Republik|republikanisches Intermezzo]] mündete, ehe 1723 die Herrschaft der [[Santori]] unter [[Maria I.]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] restauriert werden konnte ([[Santorische Restauration]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1756-1760|Erbfolgekrieg 1756-1760]] führte zur Herrschaft des [[Haus Vienne|Hauses Vienne]] in Sagradien, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Micolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. Nach einer turbulenten Anfangsphase mit monarchistischen Putschversuchen und Radikalisierungstendenzen auf beiden Seiten folgte seit 1910 eine nachhaltige Stabilisierung der Republik. Erst in Folge Weltwirtschaftskrise 1929/30 geriet auch die sagradische Republik in eine anhaltende Krisenphase mit großen ökonomischen Problemen, Massenarbeitslosigkeit und zunehmender politischer Gewalt. Dazu kamen Verfassungskämpfe um eine Stärkung von Präsident und Exekutive sowie Auseinandersetzungen um soziale und wirtschaftliche Reformen. Die Bedrohung der faschistischen Rechten kam in zwei großen Putschversuchen 1934 und 1938 zum Ausdruck. Dagegen verbündeten sich 1935 die Linksparteien zum [[Volksfront]]bündnis, das nach seinem Wahlsieg 1935 die Absetzung von Präsident [[Gaitán Alemà Sobrantes]] durch das Parlament erzwang. Sein sozialistischer Nachfolger [[Santiago Laval]] fiel 1938 der politischen Gewalt der Faschisten zum Opfer und wurde im Amt ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem konservativen Ministerpräsidenten [[Manuel Álamo Igualde]] verfolgte Sagradien im Zweiten Weltkrieg eine strikte Neutralität, nahm im Angesicht der empfundenen Kriegsbedrohung aber im Inneren zunehmend autoritäre Züge an. Mit dem [[Ermächtigungsgesetz]] vom Juni 1940 und den folgenden [[Augustgesetzen]] beschränlkte Álamos Regierung der [[Comunión Nacional]] sogar in Teilen die Bürgerrechte suspendiert und bekämpfte die Opposition. Der Eintritt Sagradiens auf alliierter Seite in den Zweiten Weltkrieg erfolgte trotzdem im Jahr 1942 mit der Kriegserklärung an Deutschland, was zu heftigen Auseinandersetzungen im Norden des Landes führte. Unter [[Sergio Rafael Dini]] wurde eine neue Regierung der nationalen Einheit gebildet. Ende 1944 konnten die letzten deutschen Truppen von sagradischem Boden vertrieben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten [[Wahl zur sagradischen Nationalversammlung 1945|Nachkriegswahlen 1945]] folgte die Ausarbeitung einer neuen demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]], die die [[Dritte Sagradische Republik]] begründete. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[PPC|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine Mitte-Rechts-Regieurng unter dem Christdemokraten [[Sandro de la Nada]], die 1981 durch eine kurzlebige [[Große Koalition]] abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konservative Regierung von [[Emilio Moya]] (1982-1990) führte zahlreiche umstrittene politische Reformen durch, die Sagradien politisch-ökonomisch modernisieren und liberalisieren sollten. Die kurzlebige Mitte-Links-Regierung unter [[Donado Ricardes]] (1990-1992) wurde 1992 durch eine christdemokratisch geführte Regierung unter [[Josep Otero]] abgelöst, die Sagradien in die europäische Gemeinschaftswährung führte. Otero wurde Anfang 1999 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition unter Führung von [[Miguel Ánibal Luisanto]] gewonnen, der von 2006 bis 2013 als Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung amtierte, die erstmals auf die Unterstützung durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán de la Pênia]]s angewiesen war. Nach zwei Amtszeiten unterlag Luisantos Mitte-Rechts-Koalition bei der [[Parlamentswahl 2013]] gegen die vereinigte Linke unter [[Mercé Serrat Cabarell]], die als erste Frau ins Amt des sagradischen [[Ministerpräsident]]en aufrückte. Sie regierte seither mithilfe einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialdemokraten]], [[Grüne]]n und [[Radikale]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten. Mit 73,9 Prozent wird der größte Teil am nationalen BIP vom Dienstleistungssektor erwirtschaftet, 1,4 Prozent des BIP entfallen auf den Agrarsektor, 24,7 Prozent auf die Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sarmay]], [[Caixa Sagreste]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1998 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung hat die Laufzeiten jedoch bis 2018 verlängert. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]]. Auch die Küsten der [[Bretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semess]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''Dn.''; Plural ''Dns.'') war in 100 ''Céntimoes'' (''Ct.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 2,54189 SGD / 1 SGD = 0,39341 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Micolinische Libra|Micolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum San Cristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: [[Torre Belêu]] in Semess&lt;br /&gt;
* 1, 2 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine (bis 2002):&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler, Bildhauer &amp;amp; Architekt&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Johanna I.|Johanna I. von Sagradien]], Königin (1545-1575)&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 200-Denar-Schein: gelb/orange, [[Celiano Nacoma]], Dichter&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Luis Cavaller]], Politiker &amp;amp; Staatsmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semess]] – [[Dûes Pontes]] – [[Vierna]] – [[Citá Nova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semess]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Garret]] – [[Comér]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semess]] – [[Viteza]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8 (''[[Autovía de Scantia]]''): [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[micolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nouberez]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Nonth]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): ''[[Micolinien|micolinische]] Grenze'' – [[Valier]] – [[Peronez]] – [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Tantallas]] – [[Nonth]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de la Veza]]''): [[Laquines]] – [[Canar]] – [[San Miguel]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A13: [[Bragas]] – [[Gerón]] – [[Síniza]] – [[Laquines]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Garret]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15 (''[[Autovía dels Consetes]]''): [[Siniza]] – [[San Joán]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16: [[Sadóa]] – [[Guarrivo]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nova Bresta]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semess]] – [[Bosa]] – [[Sorà del Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesque]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Korcalla]]&lt;br /&gt;
* A23 (''[[Autovía del Estreito]]''): [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Verde]]&lt;br /&gt;
* A24: [[Vesaey]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa]]&lt;br /&gt;
* A26 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A27 (''[[Autovía del Dourán]]''): [[Lemez]] – [[San Filipe]] – [[Copón]]&lt;br /&gt;
* A28 (''[[Autovía Viçano-Bretán''): [[Cavalla]]/[[Challón]] – [[Viça]] – [[Fabena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semess]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Micolinien|micolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesta]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesta]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]):&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semesta]], [[Mesarque SC]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonth]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, [[EURO 1976|1976]] in [[Micolinien]] und [[EURO 2008|2008 im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958|Vizeweltmeister 1958]] sowie [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|WM-Dritter in Frankreich 1998]], ehe sie bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010]] in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die micolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungoes]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. International bekannte Rotweine stammen aus der [[Cordêsa]] (südlich von [[Tulis]]), aus [[Aziz]] ([[Corrado]]) oder dem Bragatal ([[Valbraga]], in [[Sur-Pinial]]), bedeutende Weißweine aus dem [[Sagonte]], der [[Guarrí]] ([[Belverde]]) oder auch dem [[Ambristal]]. Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der bretonische und amorische Cidre, der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita'' bzw. ''la Museta''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] (17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik]], [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik), [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staat in Westeuropa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18820</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18820"/>
		<updated>2014-04-04T22:13:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachten im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, während sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses ein. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf und stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach den Jahren linker Vorherrschaft regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalparteien ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Inseln von Aziz]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #58D3F7&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Eskada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #088A08&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0101DF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Brièq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Oberskanten]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18819</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-04T22:11:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Herausbildung des bipolaren Parteiensystems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachten im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, während sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses ein. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf und stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
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| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
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| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
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| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
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| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Brièq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Oberskanten]]&lt;br /&gt;
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| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18818</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18818"/>
		<updated>2014-04-04T22:10:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Herausbildung des bipolaren Parteiensystems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachten im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, während sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses ein. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalparteien ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18817</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18817"/>
		<updated>2014-04-04T22:01:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Januarrevolution und frühe Zweite Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachten im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, während sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses ein. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regionalparteien ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Inseln von Aziz]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #58D3F7&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Eskada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #088A08&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0101DF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Brièq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Oberskanten]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18816</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-04T22:01:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Januarrevolution und frühe Zweite Republik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachten im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, während sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==== Regionalparteien ====&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #58D3F7&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Eskada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #088A08&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0101DF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Brièq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Oberskanten]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18815</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-04T21:57:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Restauration und Liberale Ära */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==== Regionalparteien ====&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Ambristal und Celiso</title>
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		<updated>2014-04-04T20:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Ambristal''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Val'' oder ''Valles d'Ambrís'', [[Golische Sprache|golisch]] meist ''Lus Valjs'') werden eine Reihe benachbarter Gebirgstäler in den [[Golen|golischen]] [[Konsetten]] bezeichnet, die politisch zur [[Sagradien|Sagradischen Republik]] gehören und mit rund 200.000 Einwohnern die kleinste [[Sagradische Regionen|Autonome Region]] Sagradiens bilden. Der amtliche Titel der Region lautet '''Autonome Region Ambristal, Celis und Peixa''' (sagr. ''Región Autónoma dels Valles d'Ambrís, Celís i de la Peixa'', gol. ''Reixòu Outònome de lus Valjs d'Embrìse, Cilìse i de la Peixa''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südostrand der [[Konsetten|Golischen Konsetten]], an der Grenze zur [[Micolinien|micolinischen]] Regionen [[Golen]] und [[Lítica-Paes Montane]] gelegen, umfasst die Region neben dem eigentlichen Ambristal um die Kleinstadt [[Ambrís]] (golisch ''Embrìse'') die am Fluss [[Peixa]] gelegene Stadt [[Pexace]] (golisch ''Peixaç'') sowie die Exklave [[Celistal]] (sagr. ''Val de Celís'', golisch ''Valj de Cilìse''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Kultur ===&lt;br /&gt;
Peixalauf, Ambristal und Celistal, kollektiv als (golisch) ''les Valjs'' bzw. (sagradisch) ''las Valles'' bezeichnet, gehören zur historischen Landschaft Golen und zum golischen Sprach- und Kulturraum. Neben Sagradisch gilt daher auch das Golische als regionale Amtssprache und wird sprachlich gefördert. In den einzelnen Tälern der Region werden eigene regionale Dialekte des Golischen gesprochen. Während golische Nationalisten die Täler traditionell als integralen Bestandteil Golens betrachten, sehen sich die Bewohner des Ambristals heute mehrheitlich als vom Rest Golens unabhängig und streben keine Vereinigung mit dem micolinischen Teil Golens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie das gesamte frühere [[Golen]] waren auch die Bergtäler um Celis, Ambris und das benachbarte [[Casqara]] lange Zeit Zankapfel zwischen der sagradischen und der micolinischen Krone. Teil des frühmittelalterlichen [[Golenreich]]s kamen die Täler im 13. Jahrhundert zu Sagradien und wurden einem Vogt (''viguer'') aus dem [[Haus Pexace]] unterstellt. Im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] (frühes 15. Jahrhundert), in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] (spätes 15., frühes 16. Jahrhundert) und im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] (17. Jahrhundert) zeitweise micolinisch besetzt, waren die Täler in napoleonischer Zeit Teil des [[Herzogtum Alagua|Herzogtums Alagua]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum größeren westlichen Teil Golens wurden die Täler zusammen mit der Landschaft [[Guillard]] nach dem Wiener Kongress wieder Sagradien zugeschlagen und bildeten zusammen mit der Landschaft Guillard das Gebiet ''Sagradisch-Golen''. Die im Zuge der [[Golenkrise 1935/36]] eingezogenen micolinischen Truppen verließen die Täler 1936 wieder und zogen sich hinter eine Demarkationslinie zurück, die das Ambristal und das Celistal jeweils vom Hauptteil der Provinz Casqa abschnitten. Bis zur endgültigen Lösung des Konflikts nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Täler provisorisch von der Meria [[Pexace]] verwaltet. Die [[Golenverträge]] 1955 erhoben die Meria inklusive der Täler von Ambris und Celis zur ''Autonomen Provinz'' mit weitgehenden Selbstverwaltungsrechten inklusive des zugesagten Schutzes der golischen Kultur und Sprache. Im Zuge der Verwaltungsreformen 1968 erhielt die Provinz den Status einer Autonomen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Autonome Region Ambristal ist territorial und rechtlich identisch mit der früheren Provinz und der Mería Pexace. Unterhalb der regionalen Ebene stehen direkt die einzelnen Kommunen der Region. Die traditionelle Unterteilung in verschiedene Täler ist keine offizielle Verwaltungsuntergliederung, wird aber zu Raumordnungszwecken genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Region ist traditionell von der Landwirtschaft geprägt. Das Ambristal ist traditionell für seinen Käse sowie seine Weine international bekannt. Wichtig ist zudem der Tourismus, der eng mit dem Namen der Wintersportorte [[Cireal]] und [[Bearq]] verbunden ist. Das Ambristal ist die einzige Region Sagradiens mit einer Arbeitslosenquote von unter 4 Prozent (Stand: 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ambristal_und_Celiso&amp;diff=18813</id>
		<title>Ambristal und Celiso</title>
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		<updated>2014-04-04T20:19:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Ambristal''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Val'' oder ''Valles d'Ambrís'', [[Golische Sprache|golisch]] meist ''Lus Valjs'') werden eine Reihe benachbarter Gebirgstäler in den [[Golen|golischen]] [[Konsetten]] bezeichnet, die politisch zur [[Sagradien|Sagradischen Republik]] gehören und mit rund 200.000 Einwohnern die kleinste [[Sagradische Regionen|Autonome Region]] Sagradiens bilden. Der amtliche Titel der Region lautet '''Autonome Region Ambristal, Celis und Peixa''' (sagr. ''Región Autónoma dels Valles d'Ambrís, Celís i de la Peixa'', gol. ''Reixou Outònome de lus Valjs d'Embrìse, Cilìse i de la Peixa''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südostrand der [[Konsetten|Golischen Konsetten]], an der Grenze zur [[Micolinien|micolinischen]] Regionen [[Golen]] und [[Lítica-Paes Montane]] gelegen, umfasst die Region neben dem eigentlichen Ambristal um die Kleinstadt [[Ambrís]] (golisch ''Embrìse'') die am Fluss [[Peixa]] gelegene Stadt [[Pexace]] (golisch ''Peixaç'') sowie die Exklave [[Celistal]] (sagr. ''Val de Celís'', golisch ''Valj de Cilìse''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Kultur ===&lt;br /&gt;
Peixalauf, Ambristal und Celistal, kollektiv als (golisch) ''les Valjs'' bzw. (sagradisch) ''las Valles'' bezeichnet, gehören zur historischen Landschaft Golen und zum golischen Sprach- und Kulturraum. Neben Sagradisch gilt daher auch das Golische als regionale Amtssprache und wird sprachlich gefördert. In den einzelnen Tälern der Region werden eigene regionale Dialekte des Golischen gesprochen. Während golische Nationalisten die Täler traditionell als integralen Bestandteil Golens betrachten, sehen sich die Bewohner des Ambristals heute mehrheitlich als vom Rest Golens unabhängig und streben keine Vereinigung mit dem micolinischen Teil Golens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie das gesamte frühere [[Golen]] waren auch die Bergtäler um Celis, Ambris und das benachbarte [[Casqara]] lange Zeit Zankapfel zwischen der sagradischen und der micolinischen Krone. Teil des frühmittelalterlichen [[Golenreich]]s kamen die Täler im 13. Jahrhundert zu Sagradien und wurden einem Vogt (''viguer'') aus dem [[Haus Pexace]] unterstellt. Im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] (frühes 15. Jahrhundert), in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] (spätes 15., frühes 16. Jahrhundert) und im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] (17. Jahrhundert) zeitweise micolinisch besetzt, waren die Täler in napoleonischer Zeit Teil des [[Herzogtum Alagua|Herzogtums Alagua]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum größeren westlichen Teil Golens wurden die Täler zusammen mit der Landschaft [[Guillard]] nach dem Wiener Kongress wieder Sagradien zugeschlagen und bildeten zusammen mit der Landschaft Guillard das Gebiet ''Sagradisch-Golen''. Die im Zuge der [[Golenkrise 1935/36]] eingezogenen micolinischen Truppen verließen die Täler 1936 wieder und zogen sich hinter eine Demarkationslinie zurück, die das Ambristal und das Celistal jeweils vom Hauptteil der Provinz Casqa abschnitten. Bis zur endgültigen Lösung des Konflikts nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Täler provisorisch von der Meria [[Pexace]] verwaltet. Die [[Golenverträge]] 1955 erhoben die Meria inklusive der Täler von Ambris und Celis zur ''Autonomen Provinz'' mit weitgehenden Selbstverwaltungsrechten inklusive des zugesagten Schutzes der golischen Kultur und Sprache. Im Zuge der Verwaltungsreformen 1968 erhielt die Provinz den Status einer Autonomen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Autonome Region Ambristal ist territorial und rechtlich identisch mit der früheren Provinz und der Mería Pexace. Unterhalb der regionalen Ebene stehen direkt die einzelnen Kommunen der Region. Die traditionelle Unterteilung in verschiedene Täler ist keine offizielle Verwaltungsuntergliederung, wird aber zu Raumordnungszwecken genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Region ist traditionell von der Landwirtschaft geprägt. Das Ambristal ist traditionell für seinen Käse sowie seine Weine international bekannt. Wichtig ist zudem der Tourismus, der eng mit dem Namen der Wintersportorte [[Cireal]] und [[Bearq]] verbunden ist. Das Ambristal ist die einzige Region Sagradiens mit einer Arbeitslosenquote von unter 4 Prozent (Stand: 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18812</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-04T19:39:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Parteien ===&lt;br /&gt;
==== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
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| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
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| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
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| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Brièq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Oberskanten]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18811</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-04T19:37:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Aktuelle Parteien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuelle Parteien ====&lt;br /&gt;
===== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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===== Regionalparteien =====&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional d'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #58D3F7&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Eskada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #088A08&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0101DF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Brièq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Oberskanten]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Entesa_de_la_Sinistra_Regional&amp;diff=18810</id>
		<title>Entesa de la Sinistra Regional</title>
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		<updated>2014-04-04T19:37:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Entesa de la Sinistra Regional d'Aziz''' (ESR, deutsch ''Übereinkunft der Regionalen Linken Aziz''), meist kurz '''l’Entesa''' genannt, ist eine regionalistische Partei mit sozialdemokratischem und progressivem Profil in [[Aziz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entesa wurde 1993 als linkes Parteienbündnis gegründet und ist seit 1996 eine eigenständige Partei. Gründungsparteien des Bündnisses waren die linke regionalistische [[Unión Radical-Socialista d'Aziz]] (URS), die aus der radikalen Bewegung entstand und für die Errichtung einer unabhängigen Republik [[Aziz]] innerhalb eines föderalen sagradischen Staates eintrat, die ökosozialistische [[Partido Ecologista d'Aziz]] (PEA) sowie die rot-grün-reformistische [[Sinistra Democrática i Alternativa]] (SDA), die aus dem reformkommunistischen Flügel der [[Partido Comunista d'Aziz|KP Aziz]] hervorgegangen war und das azizische Pandon zur sagradischen [[PSAP]] darstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994]] trat die Entesa erstmals als Parteienbündnis an und erreichte einen Zuspruch von acht Prozent der Stimmen. Danach konnte sie sich bis 2003 auf zehn Prozent steigern, ehe sie bei der  [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007]] 17 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und drittstärkste Kraft im azizischen Regionalparlament wurde. Seither war die Partei als zweitstärkste Kraft innerhalb der Linkskoalition unter dem [[Partido Socialista d'Aziz|Sozialisten]] [[Francisco Copado Ferres]] an der Regionalregierung beteiligt und stellte mit [[Dián Liriarte]] den Vizeregierungschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] kandidierten Vertreter der Entesa auf einer Gemeinschaftsliste der sagradischen [[Verdes|Grünen]] mit diversen Regionalparteien mit dem Namen [[Europa Progresista i Verde]] (EPV). Dank des guten Ergebnisses der Grün-Progressiven Liste wurde auch ein Vertreter der ESR ins Parlament gewählt. Dieser sitzt in der Grüne/EFA-Fraktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012|Regionalwahlen 2012]] kandidierte die ESR zusammen mit den [[Verdes d’Aziz]] unter der Bezeichnung [[Entesa d’Aziz ils Verdes]], verlor aber deutlich an Zustimmung beim Wähler. Seither führt sie die parlamentarische Opposition gegen die Große Koalitionsregierung aus [[FXA]] und [[PSA]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gehörte die Entesa zum grün-progressiven Wahlbündnis [[Ils Verdes - Iniciativa Plural]] und entsendet einen Vertreter in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] in [[Semess]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die Entesa gehört in der Tradition der URS zum Lager der Parteien mit regionalistischem Hintergrund und vertritt innerhalb dessen eine Mitte-Links-Position. Damit konkurriert sie im regionalistischen Lager gegen die konservativ-liberale [[Força Nova d'Aziz|FNA]] und die radikal-separatistische [[Junta de la Liberación]]. Die Entesa hat sich heute im Hinblick auf den angestrebten Autonomiegrad von verschiedenen radikalen und separatistischen Positionen der früheren URS verabschiedet und verfolgt eine regionalistische Politik mit dem Ziel einer weitgehenden Autonomie vom sagradischen Zentralstaat. Wirtschaftspolitisch vertritt die Partei sozialdemokratische Positionen. Dazu kommen grüne Positionen in der Umwelt- und Energiepolitik sowie liberale Ansichten in gesellschaftspolitischer Hinsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entesa ist Mitglied der Europäischen Freien Allianz (EFA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Partei in Aziz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ambristal_und_Celiso&amp;diff=18809</id>
		<title>Ambristal und Celiso</title>
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		<updated>2014-04-04T17:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Ambristal''' (sagr. ''Val'' oder ''Valles d'Ambrís'', golisch meist ''Lus Valjs'') werden eine Reihe benachbarter Gebirgstäler in den [[Golen|golischen]] [[Konsetten]] bezeichnet, die politisch zur [[Sagradien|Sagradischen Republik]] gehören und mit rund 200.000 Einwohnern die kleinste [[Sagradische Regionen|Autonome Region]] Sagradiens bilden. Der amtliche Titel der Region lautet '''Autonome Region Ambristal, Celis und Peixa''' (sagr. ''Región Autónoma dels Valles d'Ambrís, Celís i de la Peixa'', gol. ''Reixou Outònome de lus Valjs d'Embrìse, Cilìse i de la Peixa''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südostrand der [[Konsetten|Golischen Konsetten]], an der Grenze zur [[Micolinien|micolinischen]] Regionen [[Golen]] und [[Lítica-Paes Montane]] gelegen, umfasst die Region neben dem eigentlichen Ambristal um die Kleinstadt [[Ambrís]] (golisch ''Embrìse'') die am Fluss [[Peixa]] gelegene Stadt [[Pexace]] (golisch ''Peixaç'') sowie die Exklave [[Celistal]] (sagr. ''Val de Celís'', golisch ''Valj de Cilìse''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Kultur ===&lt;br /&gt;
Peixalauf, Ambristal und Celistal, kollektiv als (golisch) ''les Valjs'' bzw. (sagradisch) ''las Valles'' bezeichnet, gehören zur historischen Landschaft Golen und zum golischen Sprach- und Kulturraum. Neben Sagradisch gilt daher auch das Golische als regionale Amtssprache und wird sprachlich gefördert. In den einzelnen Tälern der Region werden eigene regionale Dialekte des Golischen gesprochen. Während golische Nationalisten die Täler traditionell als integralen Bestandteil Golens betrachten, sehen sich die Bewohner des Ambristals heute mehrheitlich als vom Rest Golens unabhängig und streben keine Vereinigung mit dem micolinischen Teil Golens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie das gesamte frühere [[Golen]] waren auch die Bergtäler um Celis, Ambris und das benachbarte [[Casqara]] lange Zeit Zankapfel zwischen der sagradischen und der micolinischen Krone. Teil des frühmittelalterlichen [[Golenreich]]s kamen die Täler im 13. Jahrhundert zu Sagradien und wurden einem Vogt (''viguer'') aus dem [[Haus Pexace]] unterstellt. Im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] (frühes 15. Jahrhundert), in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] (spätes 15., frühes 16. Jahrhundert) und im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] (17. Jahrhundert) zeitweise micolinisch besetzt, waren die Täler in napoleonischer Zeit Teil des [[Herzogtum Alagua|Herzogtums Alagua]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum größeren westlichen Teil Golens wurden die Täler zusammen mit der Landschaft [[Guillard]] nach dem Wiener Kongress wieder Sagradien zugeschlagen und bildeten zusammen mit der Landschaft Guillard das Gebiet ''Sagradisch-Golen''. Die im Zuge der [[Golenkrise 1935/36]] eingezogenen micolinischen Truppen verließen die Täler 1936 wieder und zogen sich hinter eine Demarkationslinie zurück, die das Ambristal und das Celistal jeweils vom Hauptteil der Provinz Casqa abschnitten. Bis zur endgültigen Lösung des Konflikts nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Täler provisorisch von der Meria [[Pexace]] verwaltet. Die [[Golenverträge]] 1955 erhoben die Meria inklusive der Täler von Ambris und Celis zur ''Autonomen Provinz'' mit weitgehenden Selbstverwaltungsrechten inklusive des zugesagten Schutzes der golischen Kultur und Sprache. Im Zuge der Verwaltungsreformen 1968 erhielt die Provinz den Status einer Autonomen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Autonome Region Ambristal ist territorial und rechtlich identisch mit der früheren Provinz und der Mería Pexace. Unterhalb der regionalen Ebene stehen direkt die einzelnen Kommunen der Region. Die traditionelle Unterteilung in verschiedene Täler ist keine offizielle Verwaltungsuntergliederung, wird aber zu Raumordnungszwecken genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Region ist traditionell von der Landwirtschaft geprägt. Das Ambristal ist traditionell für seinen Käse sowie seine Weine international bekannt. Wichtig ist zudem der Tourismus, der eng mit dem Namen der Wintersportorte [[Cireal]] und [[Bearq]] verbunden ist. Das Ambristal ist die einzige Region Sagradiens mit einer Arbeitslosenquote von unter 4 Prozent (Stand: 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ambristal_und_Celiso&amp;diff=18808</id>
		<title>Ambristal und Celiso</title>
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		<updated>2014-04-04T17:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Ambristal''' (sagr. ''Val'' oder ''Valles d'Ambrís'', golisch meist ''lus Valjs'') werden eine Reihe benachbarter Gebirgstäler in den [[Golen|golischen]] [[Konsetten]] bezeichnet, die politisch zur [[Sagradien|Sagradischen Republik]] gehören und mit rund 200.000 Einwohnern die kleinste [[Sagradische Regionen|Autonome Region]] Sagradiens bilden. Der amtliche Titel der Region lautet '''Autonome Region Ambristal, Celis und Peixa''' (sagr. ''Región Autónoma dels Valles d'Ambrís, Celís i de la Peixa'', gol. ''Reixou Outònome de lus Valjs d'Embrìse, Cilìse i de la Peixa''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südostrand der [[Konsetten|Golischen Konsetten]], an der Grenze zur [[Micolinien|micolinischen]] Regionen [[Golen]] und [[Lítica-Paes Montane]] gelegen, umfasst die Region neben dem eigentlichen Ambristal um die Kleinstadt [[Ambrís]] (golisch ''Embrìse'') die am Fluss [[Peixa]] gelegene Stadt [[Pexace]] (golisch ''Peixaç'') sowie die Exklave [[Celistal]] (sagr. ''Val de Celís'', golisch ''Valj de Cilìse''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Kultur ===&lt;br /&gt;
Peixalauf, Ambristal und Celistal, kollektiv als (golisch) ''les Valjs'' bzw. (sagradisch) ''las Valles'' bezeichnet, gehören zur historischen Landschaft Golen und zum golischen Sprach- und Kulturraum. Neben Sagradisch gilt daher auch das Golische als regionale Amtssprache und wird sprachlich gefördert. In den einzelnen Tälern der Region werden eigene regionale Dialekte des Golischen gesprochen. Während golische Nationalisten die Täler traditionell als integralen Bestandteil Golens betrachten, sehen sich die Bewohner des Ambristals heute mehrheitlich als vom Rest Golens unabhängig und streben keine Vereinigung mit dem micolinischen Teil Golens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie das gesamte frühere [[Golen]] waren auch die Bergtäler um Celis, Ambris und das benachbarte [[Casqara]] lange Zeit Zankapfel zwischen der sagradischen und der micolinischen Krone. Teil des frühmittelalterlichen [[Golenreich]]s kamen die Täler im 13. Jahrhundert zu Sagradien und wurden einem Vogt (''viguer'') aus dem [[Haus Pexace]] unterstellt. Im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] (frühes 15. Jahrhundert), in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] (spätes 15., frühes 16. Jahrhundert) und im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] (17. Jahrhundert) zeitweise micolinisch besetzt, waren die Täler in napoleonischer Zeit Teil des [[Herzogtum Alagua|Herzogtums Alagua]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum größeren westlichen Teil Golens wurden die Täler zusammen mit der Landschaft [[Guillard]] nach dem Wiener Kongress wieder Sagradien zugeschlagen und bildeten zusammen mit der Landschaft Guillard das Gebiet ''Sagradisch-Golen''. Die im Zuge der [[Golenkrise 1935/36]] eingezogenen micolinischen Truppen verließen die Täler 1936 wieder und zogen sich hinter eine Demarkationslinie zurück, die das Ambristal und das Celistal jeweils vom Hauptteil der Provinz Casqa abschnitten. Bis zur endgültigen Lösung des Konflikts nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Täler provisorisch von der Meria [[Pexace]] verwaltet. Die [[Golenverträge]] 1955 erhoben die Meria inklusive der Täler von Ambris und Celis zur ''Autonomen Provinz'' mit weitgehenden Selbstverwaltungsrechten inklusive des zugesagten Schutzes der golischen Kultur und Sprache. Im Zuge der Verwaltungsreformen 1968 erhielt die Provinz den Status einer Autonomen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Autonome Region Ambristal ist territorial und rechtlich identisch mit der früheren Provinz und der Mería Pexace. Unterhalb der regionalen Ebene stehen direkt die einzelnen Kommunen der Region. Die traditionelle Unterteilung in verschiedene Täler ist keine offizielle Verwaltungsuntergliederung, wird aber zu Raumordnungszwecken genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Region ist traditionell von der Landwirtschaft geprägt. Das Ambristal ist traditionell für seinen Käse sowie seine Weine international bekannt. Wichtig ist zudem der Tourismus, der eng mit dem Namen der Wintersportorte [[Cireal]] und [[Bearq]] verbunden ist. Das Ambristal ist die einzige Region Sagradiens mit einer Arbeitslosenquote von unter 4 Prozent (Stand: 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Verwaltungsgliederung_Sagradiens&amp;diff=18807</id>
		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
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		<updated>2014-04-04T17:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Baixo Sieza]], [[Coríu-Alto Sarmay]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,4 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Semestina]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semess]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Semestina]]''&lt;br /&gt;
| 5,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Bordêu]], [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Cordêsa-Tulinês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Oller-Alto Sieza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altoes Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morroes Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' (''Südpin'')&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano-Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia]]''' (''Autonome Bretonische Region'')&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Bretagne]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| '''[[Islas d'Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 800.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| '''[[Val d'Ambrís]]''' (''Autonome Region Ambristal, Celis und Peixa'')&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Pexace und Ambristal]]''&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NUTS 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nr. &lt;br /&gt;
| NUTS 2&lt;br /&gt;
| Regionen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''Norte'''&lt;br /&gt;
| [[Amôria]], [[Bretânia]], [[Ligre-Scantia]], [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''Este'''&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]], [[Lojandía]], [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| 10,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''Oveste'''&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]], [[Escada]], [[Val d'Ambrís]]&lt;br /&gt;
| 4,7 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''Cientro'''&lt;br /&gt;
| [[Semestina]], [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| 12,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''Sur'''&lt;br /&gt;
| [[Alconía]], [[Bordez]], [[Liez i Corar]]&lt;br /&gt;
| 10,4 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''Sur-Oveste'''&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]], [[Cuentez]], [[Sesín]], [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
| 9,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''Aziz'''&lt;br /&gt;
| [[Aziz]]&lt;br /&gt;
| 0,8 Millionen&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ambristal_und_Celiso&amp;diff=18806</id>
		<title>Ambristal und Celiso</title>
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		<updated>2014-04-04T17:36:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Ambristal''' (sagr. ''Val'' oder ''Valles d'Ambrís'', golisch meist ''lus Valjs'') werden eine Reihe benachbarter Gebirgstäler in den [[Golen|golischen]] [[Konsetten]] bezeichnet, die politisch zur [[Sagradien|Sagradischen Republik]] gehören und mit rund 200.000 Einwohnern die kleinste [[Sagradische Regionen|Autonome Region]] Sagradiens bilden. Der amtliche Titel der Region lautet '''Autonome Region Ambristal, Celis und Peixa''' (sagr. ''Región Autónoma dels Valles d'Ambrís, Celís i de la Peixa'', gol. ''Reixou Outònome de lus Valjs d'Embrìse, Cilìse i de la Peixa''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südostrand der [[Konsetten|Golischen Konsetten]], an der Grenze zur [[Micolinien|micolinischen]] Regionen [[Golen]] und [[Lítica-Paes Montane]] gelegen, umfasst die Region neben dem eigentlichen Ambristal um die Kleinstadt [[Ambrís]] (golisch ''Embrìse'') die am Fluss [[Peixa]] gelegene Stadt [[Pexace]] (golisch ''Peixaç'') sowie die Exklave [[Celistal]] (sagr. ''Val de Celís'', golisch ''Valj de Cilìse''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Kultur ===&lt;br /&gt;
Peixalauf, Ambristal und Celistal, kollektiv als (golisch) ''les Valjs'' bzw. (sagradisch) ''las Valles'' bezeichnet, gehören zur historischen Landschaft Golen und zum golischen Sprach- und Kulturraum. Neben Sagradisch gilt daher auch das Golische als regionale Amtssprache und wird sprachlich gefördert. In den einzelnen Tälern der Region werden eigene regionale Dialekte des Golischen gesprochen. Während golische Nationalisten die Täler traditionell als integralen Bestandteil Golens betrachten, sehen sich die Bewohner des Ambristals heute mehrheitlich als vom Rest Golens unabhängig und streben keine Vereinigung mit dem micolinischen Teil Golens an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wie das gesamte frühere [[Golen]] waren auch die Bergtäler um Celis, Ambris und das benachbarte [[Casqara]] lange Zeit Zankapfel zwischen der sagradischen und der micolinischen Krone. Teil des frühmittelalterlichen [[Golenreich]]s kamen die Täler im 13. Jahrhundert zu Sagradien und wurden einem Vogt (''viguer'') aus dem [[Haus Pexace]] unterstellt. Im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] (frühes 15. Jahrhundert), in den [[Servettinische Kriege|Servettinischen Kriegen]] (spätes 15., frühes 16. Jahrhundert) und im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg]] (17. Jahrhundert) zeitweise micolinisch besetzt, waren die Täler in napoleonischer Zeit Teil des [[Herzogtum Alagua|Herzogtums Alagua]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum größeren westlichen Teil Golens wurden die Täler zusammen mit der Landschaft [[Guillard]] nach dem Wiener Kongress wieder Sagradien zugeschlagen und bildeten zusammen mit der Landschaft Guillard das Gebiet ''Sagradisch-Golen''. Die im Zuge der [[Golenkrise 1935/36]] eingezogenen micolinischen Truppen verließen die Täler 1936 wieder und zogen sich hinter eine Demarkationslinie zurück, die das Ambristal und das Celistal jeweils vom Hauptteil der Provinz Casqa abschnitten. Bis zur endgültigen Lösung des Konflikts nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Täler provisorisch von der Meria [[Pexace]] verwaltet. Die [[Golenverträge]] 1955 erhoben die Meria inklusive der Täler von Ambris und Celis zur ''Autonomen Provinz'' mit weitgehenden Selbstverwaltungsrechten inklusive des zugesagten Schutzes der golischen Kultur und Sprache. Im Zuge der Verwaltungsreformen 1968 erhielt die Provinz den Status einer Autonomen Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Autonome Region Ambristal ist territorial und rechtlich identisch mit der früheren Provinz und der Mería Pexace. Unterhalb der regionalen Ebene stehen direkt die einzelnen Kommunen der Region. Die traditionelle Unterteilung in verschiedene Täler ist keine offizielle Verwaltungsuntergliederung, wird aber zu Raumordnungszwecken genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Region ist traditionell von der Landwirtschaft geprägt. Das Ambristal ist traditionell für seinen Käse sowie seine Weine international bekannt. Wichtig ist zudem der Tourismus, der eng mit dem Namen der Wintersportorte [[Cireal]] und [[Bearq]] verbunden ist. Das Ambristal ist die einzige Region Sagradiens mit einer Arbeitslosenquote von unter 4 Prozent (Stand: 1996).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18800</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-04T16:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Regionalparteien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuelle Parteien ====&lt;br /&gt;
===== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
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===== Regionalparteien =====&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional per l'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
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| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
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| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Berraq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Oberskanten]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18799</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
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		<updated>2014-04-04T16:07:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Regionalparteien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuelle Parteien ====&lt;br /&gt;
===== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
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| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional per l'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Eskada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
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| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Berraq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Unión del Pôpolo Alto-Scantês]] (UPAS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Union des Oberskantischen Volkes''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18798</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18798"/>
		<updated>2014-04-04T16:06:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Regionalparteien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuelle Parteien ====&lt;br /&gt;
===== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Regionalparteien =====&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
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| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
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| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional per l'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| Regionalismus, Zentrismus, Agrarianismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18797</id>
		<title>Parteien in Sagradien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Parteien_in_Sagradien&amp;diff=18797"/>
		<updated>2014-04-04T16:04:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Aktuelle Parteien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem Sagradiens entstand im 19. Jahrhundert durch die Herausbildung einer liberalen, auf Bürgerrechte, Modernisierung, Freihandel und parlamentarische Mitsprache ausgerichteten Linken und einer konservativen, auf Erhalt einer starken monarchischen Macht, Einfluss der Kirche und des Staates ausgerichteten Rechten. Im Zuge der Industrialisierung kam dazu ein sozialistische Bewegung, die für die Interessen der Industriearbeiterschaft in Abgrenzung zur bürgerlich-kapitalistischen Macht eintrat. Auf beide Traditionen, die historische Linke und die Rechte, gehen heute die beiden Strömungen der bürgerlichen Rechten, die katholische [[PPC]] und die nicht-konfessionelle [[UDS]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Zweiten Republik etablierte sich ein neben der liberalen und der katholischen Strömung eine sozialistische Linke. Während sich die Linke jedoch in Kommunisten und Sozialisten spaltete, teilte sich der liberale Block in eine linke radikale und eine rechte moderate Strömung.  Aus der Spaltung der Linken und der liberalen Mitte ging schließlich nach weiteren Umstrukturierungen das Fünfparteiensystem hervor ([[PCS]]-[[ASUL]]-[[PRD]]-[[UDS]]-[[PPC]]), das Sagradien im Wesentlichen zwischen Mitte der Fünfziger Jahren und Mitte der 1980er Jahren prägte. Am Rechten Rand des konservativen Blocks entstanden zudem zeitweise immer wieder nationalistische und faschistische Bewegungen, die sich aber nur schwer in das Blocksystem einreihen lassen. Zu diesen heterogenen Bewegungen gehören die [[Lafontanisten]] der frühen und die faschistische [[Frente Fraternal]] der späten [[Zweite Republik|Zweiten Republik]], die [[Blanxardisten]] der 1960er Jahre sowie seit den 1990er Jahren die [[Delapenisten]] der rechtspopulistischen [[PSP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des zunehmenden Rückgangs radikaler und liberaler Wähleranteile entstand seit den Zwanziger Jahren tendenziell ein bipolares System, in dem sich die Radikalen der sozialistischen Linken, die Rechtsliberalen der katholischen Rechten annäherten. Obwohl zeitweise immer wieder blockübergreifende Koalitionen gebildet wurden, hat sich dieses Zweilagersystem im Wesentlichen bis heute erhalten. Darin stehen [[PCS]] und [[ASUL]] traditionell links, [[PPC]] und [[UDS]] rechts der Mitte, während die [[Radicales|Radikalen]] eine Mittelstellung einnehmen. Die neuen Parteien der 1980er und 1990er Jahren wie die [[Verdes|Grünen]] und die [[PSP]] reihten sich nach anfänglichen Widerständen schließlich relativ problemlos in das bipolare Lagersystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Siebenparteiensystem lässt sich daher relativ eindeutig in ein linkes ([[PCS]], [[ASUL]], [[V]], [[RAD]]) und ein rechtes Lager ([[PPC]], [[UDS]], [[PSP]]) einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Restauration und Liberale Ära ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der absolutistischen [[Emilianische Restauration|Emilianischen Restauration]] wurde das persönliche Regiment König [[Emil I. Johann|Emil Johanns]] und seiner Ministerien vor allem durch den Adel, große Teile der Landbevölkerung und das konservativ gestimmte Bürgertum getragen. Dagegen stammte die liberale Opposition der [[Konstitutionalisten]] vornehmlich aus der mittelständischen und gehobeneren Bourgeoisie, die für ihre ökonomische Stellung eine entsprechende politische Mitsprache einforderte. In der [[Decada del Terror]] der 1840er Jahre wurden die Liberalen bekämpft und ihre politische Mobilisierung unterdrückt, was ihren Forderungen schließlich aber zusätzlichen Auftrieb verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aprilrevolution 1848]] brachte schließlich den Durchbruch der konstitutionalistischen Bewegung und ihrer Forderung nach einer liberalen Verfassung. Binnen kurzer Zeit verloren die Absolutisten und Ultraroyalisten an Einfluss. In der neuen [[Abgeordnetenkammer (Monarchie)|Abgeordnetenkammer]] der Generalstände stellte fortan der [[Partido Liberal]] die Mehrheit der Abgeordneten, während sich Kritiker des neuen Systems im [[Partido Conservador]] sammelten. Unter dem langjährigen leitenden Minister und Kronkanzler [[Jacquel de Montevil]] dominierten die ''Liberales'' in den 1850er und 1860er Jahren das politische Geschehen ([[Era Liberal]]), während die ''Conservadores'' die Regierung Montevil nur zeitweise tolerierten, die meiste Zeit über aber bekämpften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Endphase der Regierung Montevil um 1870 spaltete sich die Liberale Partei in der Abgeordnetenkammer dauerhaft, indem sich die Radikalen von der gemäßigten Mehrheit der Partei lossagten und den linksliberalen [[Partido Progresista]] begründeten. Im Gegensatz zur Mehrheit der Liberalen traten die Fortschrittlichen für eine Ausweitung des Wahlrechts auf alle männlichen Bürger sowie für eine effektive Trennung von Staat und Kirche ein. Außerdem wurden teilweise bereits Interessen der zunehmenden Industriearbeiterschaft vertreten. Erst in den 1880er Jahren kam es dann zur Gründung der ersten sozialistischen Parteien, ehe der von [[Eduardo Lemante]] begründete reformistische [[Partido Socialista Lavorista]] und der marxistische [[Partido Socialista Revolucionário]] unter der Führung von [[Piero Columes]] sich 1887 zum [[Partido Socialista|Partido Socialista Unificâu]] vereinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Philippinische Ära ====&lt;br /&gt;
Mit dem Thronwechsel von König [[Lucien I.]] zu seinem Neffen [[Philipp VIII.]] im Jahr 1873 (Philipp war bereits seit 1871 Regent) endete endgültig die  Liberale Ära in Sagradien, die wesentlich durch den [[Partido Liberal]] unter Führung von [[Jacquel de Montevil]] geprägt war. Dem Rücktritt Montevils folgte ein Wahlsieg des [[Partido Conservador]], der zwar die liberale Verfassung nicht bekämpfte, in der Verfassungswirklichkeit aber für eine Ausweitung der königlichen Prärogativen eintrat und die Regierung des konservativen Premierministers [[Olivério Joán Conte de Tesqué|Olivério de Tesqué]] unterstützte. Während die Liberalen für eine weitere Parlamentarisierung eintraten, hielt die konservative Mehrheit am konstitutionellen Co-Regime von König und Parlament fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der [[Liberales]] bei der [[Parlamentswahl 1884]] leitete die krisenhafte Endphase der Monarchie ein, in der sich Parlament und königliche Regierung über weite Strecken feindlich gegenüberstanden und um die Vorherrschaft rangen. Die Radikalität der Conservadores und die zeitweise Kompromissbereitschaft der liberalen Mehrheit führten schließlich zu einem Erstarken des radikalen Flügels der parlamentarischen Linken, der sich im Laufe der 1880er Jahre unter Führung von [[Santo Cripón de la Moya]] und [[Luis Cavaller]] in der parlamentarischen Gruppe des [[Partido Republicano]] sammelte. Vor allem Verfassungskrise seit 1887 und die harte Linie der Regierung [[Gustavo de Montxerent]]s nutzte den radikalen Republikanern, die nun erfolgreich Teile des oppositionellen Bürgertums anzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Januarrevolution und frühe Zweite Republik ====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe direkter Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und der Staatsmacht führte die [[Januarrevolution 1891]] schließlich zum Sturz der Monarchie und zur Ausrufung der Republik durch den republikanischen Parteiführer [[Luis Cavaller]]. Die [[Aprilwahlen 1891]] zu einer [[Verfassungsgebene Versammlung|Verfassungsgebenden Versammlung]] brachte im Parlament eine Mehrheit für das republikanische Lager ein, da sich Teile der liberalen Partei auf die Seite der Monarchie stellten. Mit den Aprilwahlen wurde zugleich das Parteiensystem der Monarchie, das von der Polarisierung zwischen [[Partido Liberal]] und [[Partido Conservador]] geprägt war, durch ein neuartiges Parteiensystem ersetzt, in dem sich zunächst Republikaner und Monarchisten gegenüberstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der republikanischen Parlamentspartei kristallisierten sich bald zwei Fraktionen heraus, die in etwa an die frühere Binnengliederung der Liberalen Partei in einen gemäßigten und einen radikalen Flügel anknüpften. Beide Richtungen, [[Moderatas]] und [[Radicales]], setzten sich nun zwar für eine republikanische Staatsordnung, das allgemeine Wahlrecht und eine Zurückdrängung des kirchlichen Einflusses aus. Während die Radicales aber vornehmlich die Interessen des Kleinbürgertums und der unteren Mittelschichten vertraten und ihre Bündnispartner in der aufstrebenden sozialistischen Arbeiterbewegung erblickten, waren die Moderatas zu weitgehenden Kompromissen mit den alten konservativ-monarchischen Eliten des Landes bereit, um die Interessen des liberalen Großbürgertums zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sinistra laica und Koalition der Moral ====&lt;br /&gt;
Der Sieg der Moderatas bei der [[Parlamentswahl 1895]] festigte schließlich die konservativ-bürgerliche Gestalt der neuen Republik und schwächte vor allem die monarchistische Opposition. Der gescheiterte monarchistische [[Putschversuch von 1898]] markierte endgültig die Niederlage der Monarchisten, die bei der [[Parlamentswahl 1899]] eine schwere Niederlage erlitten und kaum noch Zuspruch erhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zur laizistischen linken Mehrheit aus [[Partido Radical|Radikalen]] und [[Partido Republicano Liberal|Liberalen]] kam es zu einer Neuordnung der politischen Rechten. Von Teilen der alten Eliten und des konservativen Bürgertums etablierte sich am rechten Flügel der Liberalen die pragmatisch-konservative [[Unión Republicana]], die sich aus früheren Monarchisten und konservativ-liberalen Republikanern gebildet hatte. Sie vertrat vor allem die Interessen der Großgrundbesitzer und der katholischen Kirche und knüpfte insofern an den alten [[Partido Conservador]] an. Daneben sammelte sich hinter dem früheren Monarchisten [[Daniel Lafontán]] eine populistische nationalistische Bewegung, die die Ressentiments in Teilen der Bevölkerung gegen die modernisierende Politik der liberal-radikalen Regierungen artikulierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der liberal-antiklerikalen Linken (''sinistra laica'') und der vernichtenden Niederlage der republikfeindlichen Rechten bei der [[Parlamentswahl 1899]] siegte bei der [[Parlamentswahl 1903]] schließlich die neugeordnete Rechte, die unter Führung des [[Unionisten]] [[Miguel Fernando Luisanto]] eine ''[[Koalition der Moral]]'' bildete, innerlich aber zerstritten blieb und bereits nach wenigen Jahren implodierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herausbildung des bipolaren Parteiensystems ====&lt;br /&gt;
Die Ära der Koalition der Moral und der Erfolg der [[Unionisten]] und der [[Lafontanisten]] markierten letztlich eine Übergangsphase von der alten monarchistischen Rechten zu einer neuen katholisch-konfessionellen Rechten. Seit der [[Parlamentswahl 1907]] stieg die 1905 gegründete [[Acción Popular]] zur dominanten Kraft der politischen Rechten auf. Anders als die Unión Republicana als Honoratiorenpartei der konservativen Bourgeoisie und der populistischen Sammlungsbewegung Lafontáns entwickelte sich die Acción Popular binnen kurzer Zeit zu einer Massenpartei und vereinte die konservativ-katholische Tradition des alten [[Partido Conservador]] mit reformistischen Impulsen der katholischen Aktion und der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegelbildlich dazu stieg die bereits 1887 gegründete [[Sozialistische Partei]] zur dominanten Partei der Linken auf stellte als Massenpartei der Arbeiterbewegung bald die liberalen und radikalen Honoratiorenparteien in den Schatten. 1913 stellte sie erstmals mehr Abgeordnete als der [[Partido Radical]] und erreichte die meisten Stimmen unter allen Parlamentsparteien, nach Einführung des Verhältniswahl bei der [[Parlamentswahl 1917]] wurde sie zudem auch nach Sitzen stärkste Partei des Landes und unterstützte in der Folge erstmals eine linksbürgerliche Regierung unter [[Francisco Calbane]]. Über die Frage des Bündnisses der Sozialisten mit dem [[Partido Radical]] im so genannten [[Bloco de Sinistra]] und der Position der Partei innerhalb des parlamentarischen Systems kam es schließlich 1917 zur Spaltung des [[PS]], die 1920 zur Gründung des bolschewistischen [[Partido Comunista Sagradês]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstieg des [[Partido Socialista]] zur stärksten Partei der Linken und der [[Acción Popular]] (seit 1924: [[Unión Popular]]) zur dominanten Kraft der Rechten hatte sich bis Mitte der Zwanziger Jahre ein bipolares Parteiensystem herausgebildet. Zwar blieben der linksbürgerliche [[Partido Radical]] sowie die aus dem PRL hervorgegangene rechtsliberale [[Aliança Republicana]] neben anderen kleineren Parteien als potenzielle Mehrheitsbeschaffer einflussreich, konnten aber nicht mehr an ihre alte Stärke anknüpfen und waren auf Koalitionen mit den größeren Massenparteien der Linken und der Rechten angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radikale Bedrohungen der 1930er Jahre ====&lt;br /&gt;
Nach einem parlamentarischen Patt zwischen Linken und Rechten bei der [[Parlamentswahl 1925]] regierte seit der [[Parlamentswahl 1926]] in wechselnden Konstellationen eine Mehrheit der [[Unión Popular|katholischen]] und der [[Aliança Republicana|liberalen]] Rechten das Land. Dieser gelang es in den 1930er Jahren aber immer weniger, die wachsenden sozialen Spannungen infolge der Weltwirtschaftskrise unter Kontrolle zu bringen. Hinzu kamen äußere ([[Golenkrise]]) und innere konstitutionelle Krisen (Verfassungskampf). In dieser Situation erhielten radikale Parteien, Kommunisten, Anarchisten und Trotzkisten auf der Linken, Faschisten und Nationalisten auf der Rechten an Zuspruch, doch gelang es den großen Parteien zeitweise, diese republikfeindlichen Potenziale einzubinden, zeitweise sie zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kooperationen der katholischen [[Volksunion]] mit der faschistischen Bewegung der [[Truppisten]] und ihres parlamentarischen Arms, der [[Frente Fraternal]] unter [[León Francês]], blieben zwar letztlich eine Episode, stützten sich aber auf eine zunehmend verbreitete Demokratieskepsis in Teilen der konservativen Eliten, die vor allem zugunsten einer Stärkung der Exekutive in Form eines starken Präsidenten und eine Berücksichtigung korporatistischer Verfassungselemente eintraten. Das Bemühen der UP, die Faschisten einzuhegen, führte schließlich mit zu einer Annäherung der verfeindeten [[PS|Sozialisten]] und [[PCS|Kommunisten]], die sich bei der [[Parlamentswahl 1935]] in der antifaschistischen [[Frente Popular]] zusammenschlossen und die zehnjährige Vorherrschaft der Rechten brechen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg der Volksfront bestätigte aber die antikommunistischen Kräfte und führte zu weiteren Radikalisierungen in Teilen der Rechten, die 1938 schließlich in der Ermordung des sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] durch faschistische [[Divisionisten]] sowie kommunistische Ausschreitungen gipfelten. Nach dem neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Rechtsparteien bei der [[Parlamentswahl 1938]] ging Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] hart gegen Kommunisten und Faschisten vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sagradische Parteien im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs veränderten sich die Voraussetzungen des Parteiensystems. Unter Premierminister [[Manuel Álamo]] verfolgte die UP-geführte Regierung einen strikten Neutralitätskurs, der Sagradien aus den Kriegshandlungen heraushalten sollte. Gleichzeitig verstärkten sich unter dem Druck der äußeren Bedrohung die autoritären Tendenzen innerhalb der bürgerlichen Rechten und der Zwang auf die Opposition, sich der Regierungslinie unterzuordnen. Während [[KPS]] und [[Divisionen]] bereits 1938 verboten worden waren, mussten nun auch [[PS|Sozialisten]] und [[PRR|Radikale]] Repressionen hinnehmen. Mit der [[Comunión Nacional]] versuchte Álamo zudem, die Parteien der Regierungsmehrheit unter einem gemeinsamen organisatorischen und ideologischen Dach zu vereinen, was vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung und der fehlenden Popularität der Regierungslinie letztlich misslang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung Álamos durch Präsident [[Luciano Capón]] und dem folgenden Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten bildete der parteilose Premierminister [[Sergio Rafael Dini]] eine Regierung der nationalen Verteidigung, die von einer breiten politischen Koalition unterstützt wurde. Das Parteiverbot gegen die KPS wurde nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion hinfällig und de facto (wenn auch zunächst nicht de jure) aufgehoben, ebenso wie die Repressionen gegen die übrigen Linksparteien, die wesentlich zum Aufbau einer nationalen Partisanenbewegung beitrugen. Durch ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus konnten sich vor allem die sagradischen Kommunisten neue Anhänger erschließen und dazu beitragen, dass der starke Antikommunismus der bürgerlichen Parteien zeitweise deutlich abnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konsensorientierte Neuordnung des Parteiensystems nach dem Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg Sagradiens über die deutsche Bedrohung im Zweiten Weltkrieg standen die politischen Zeichen auf Veränderung. Vor allem die starke Polarisierung der Zwanziger und Dreißiger Jahre, die zu erbitterten politischen Schlachten und teilweise auch zu politischer Gewalt geführt hatte, sollte überwunden werden. Aus der katholisch-konservativen [[Volksunion]] und der kleinen christlich-progressiven [[PDP]] ging schließlich der [[Partido Popular de Convergência]] hervor, der als Sammlungspartei der demokratischen Rechten versuchte, auch nicht-konfessionelle Wähler anzusprechen. Gleichzeitig versuchten die Sozialisten zunächst im [[PSU]], seit 1947 in der [[ASUL]], neben der klassischen Arbeiterklientel auch bürgerliche und linkskatholische Kräfte zu integrieren. Mit diesem Programm der Öffnung gelang es zunächst in den Fünfziger Jahren den Christdemokraten, seit den Sechziger Jahren auch den Sozialisten, breite Teile der Bevölkerung anzusprechen und regelmäßig mehr als ein Drittel der Wählerschaft anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Partido Radical|Radikal-Republikanischen Partei]] und der 1946 aus der [[ARL]] hervorgegangenen [[Republikanischen Freiheitsbewegung]] (MRL) blieben aber zwei kleinere bürgerlich-liberale Parteien bestehen, die sich 1954 zum Wahlbündnis der [[Unión Democrática|Demokratischen Union]] zusammenschlossen. Während sich die Union 1961 in eine neue liberale Partei überführt wurde, die heutige [[UDS]], ging aus einer Spaltung der Radikalen 1958 der [[Partido Radical-Democrático]] hervor, der als progressiv-liberale Partei das Erbe des Partido Radical antrat. Die Liberalen blieben daher in zwei konkurrierenden Parteien organisiert. Daneben blieb die [[Sagradische Kommunistische Partei]] als eigenständige Kraft bestehen und ging aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem sie sich energisch engagiert hatte, deutlich gestärkt hervor. Ihre hohe Zustimmungsrate von 20 Prozent der Stimmen 1945 konnte sie jedoch nicht halten, stabilisierte sich in den Fünfziger Jahren aber bei ca. zehn Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1947 bildeten Christdemokraten, Sozialisten, Radikale und Kommunisten die so genannte [[Demokratische Koalition]] als Konsensregierung in Nachfolge der Kriegskoalition mit dem wesentlichen Effekt, dass die das Parteiensystem der Zweiten Republik kennzeichnende Polarisierung in Linke und Rechte überwunden und eine konsensorientiertere politische Kultur etabliert werden konnte. Dieses Bündnis zerbrach erst im Zusammenhang mit den zunehmenden internationalen Spannungen des anbrechenden Kalten Kriegs, doch setzten PPC, ASUL und PRR bis 1953 ihre breite Koalition der Mitte fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gemäßigt polarisiertes Fünfparteiensystem der 1960er und 1970er Jahre ====&lt;br /&gt;
Mit dem Bruch der großen Zentrumskoalition im Jahr 1953 nahm das Parteiensystem wieder eine deutlich stärker polarisierte Struktur an, da ASUL und PPC abwechselnd um die Führungsrolle einer Mitte-Links- bzw. Mitte-Rechts-Koalition stritten. Gleichzeitig etablierte sich aber mit der Einführung einer landesweiten Dreiprozenthürde und den Integrationserfolgen der beiden großen Parteien das Fünfparteiensystem aus Kommunisten, Sozialisten, Radikalen, Liberalen und Christdemokraten, in dem ASUL und PPC eine Zweiparteiendominanz ausübten. Lediglich bei der [[Parlamentswahl 1967]] gelang es mit der populistischen [[MFP]] einer weiteren Partei vorübergehend, zu den etablierten Fünf hinzuzustoßen, doch schon bei der [[Parlamentswahl 1970|Folgewahl im Jahr 1970]] scheiterte diese wieder an der Sperrhürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Sozialisten bis zu ihrem [[Parlamentswahl 1970|historischen Wahlerfolg im Jahr 1970]] auf die Zusammenarbeit mit den liberalen Parteien angewiesen waren, gelang es in den Folgejahren, eine Minderheitsregierung durch Unterstützung der Kommunisten zu etablieren und diese damit stärker ins Parteiensystem zu integrieren. Voraussetzung dieser Entwicklung waren eine deutliche Hinwendung der Liberalen zur politischen Rechten, eine zwischenzeitige Schwäche der Radikalen sowie eine eurokommunistische Entwicklung innerhalb der Kommunistischen Partei seit Mitte der 1960er Jahre, die sich mit dem parlamentarischen System arrangierte und vom Ideal der Diktatur des Proletariats Abstand nahm.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuelle Parteien ====&lt;br /&gt;
===== Auf nationaler und europäischer Ebene vertretene Parteien =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereinigte Demokratische Linke''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Demokratischer Sozialismus, Kommunismus, Ökosozialismus, Antikapitalismus&lt;br /&gt;
| Links&lt;br /&gt;
| EL; GUE-NGL&lt;br /&gt;
| 2008/2010&lt;br /&gt;
| kollektive Führung &amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] (Politischer Sprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Sozialistische Allianz der Einheit der Arbeit''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| PES; PASD; SI&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]] (Generalsekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] (Koordinator)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (V) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Grünen - Ökologische Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grüne Politik, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EGP; V/ALE; Global Greens&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]] (Parteisprecherin), &amp;lt;br&amp;gt;[[Mariano Rubial]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Die Radikalen''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sozialliberalismus, Progressivismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Links&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1958&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]] (Parteisekretärin); &amp;lt;br&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez]] (Leader)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] (CU)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Vereintes Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Zentrismus, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EDP; ALDE&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]] (Parteisekretär); &amp;lt;br&amp;gt;[[Carles Vídrio]] (Vizesekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Demokratische Union Sagradiens''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Liberalismus, Konservativer Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| ALDE; LI&lt;br /&gt;
| 1954/1961&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (PPC)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkspartei der Zusammenkunft''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Christdemokratie, Konservatismus, Liberalkonservatismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
| EVP; CDI; IDU&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] (Partei- und Fraktionschef); &amp;lt;br&amp;gt;[[Sellesi Cambres Madriaga]] (Generalsekretärin)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (PSP)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Volkssoziale Partei''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtspopulismus, Nationalkonservatismus, Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
| Rechts&lt;br /&gt;
| ELD; MELD&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] (Parteivorsitzende); &amp;lt;br&amp;gt; [[Joán De la Pênia]] (Fraktionssprecher)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Regionalparteien =====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|'''Partei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:23%&amp;quot;|Ausrichtung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Internat.&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Gründung&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Führung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Inseln von Aziz]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Fôro per l'Aziz]] (FxA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Forum für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Konservativer Liberalismus, Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1995; 2002&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] (Parteivorsitzende)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entêsa|Entêsa de la Sinistra Regional per l'Aziz]] (E) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Übereinkunft der regionalen Linken für Aziz''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Ökosozialismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]] (Parteisprecher)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cüentiz Así]] (C-Así) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Cuentez, Ja''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Tescano-Valonesisches Zentrum''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte; Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Barreno Soléi]] (Parteivorsitzender)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Iniciativa per Tescano-Valoní]] (IxTV)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Initiative für Tescano-Valoní''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Liberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
| EFA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Eskada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #088A08&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Alternativa Regional Escada]] (ARE) &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Eskadische Regionale Alternative''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Grüne Politik, Sozialliberalismus&lt;br /&gt;
| Mitte-Links&lt;br /&gt;
| EFA; V/ALE&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cŏalitiò Embrisàin-Coalición Ambresana]] (CE-CA)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;''Ambresanische Koalition''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Regionalismus, Zentrismus, Christdemokratie&lt;br /&gt;
| Mitte&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paul Gabrel Lescart]] (Ehrenpräsident); &amp;lt;br&amp;gt;[[Charolin Berraq]] (Föderale Sekretärin)&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ent%C3%AAsa&amp;diff=18796</id>
		<title>Entêsa</title>
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		<updated>2014-04-04T15:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Entesa de la Sinistra Regional]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
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		<title>Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012</title>
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		<updated>2014-04-04T15:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zur [[Regionalversammlung von Aziz|Regionalversammlung]] von [[Aziz]] am 26. Februar 2012&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CCFF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Fôro per l'Aziz]] – Movimiento per l'Autonomía (Liberale Regionalisten)&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]]&lt;br /&gt;
| '''FXA''' &lt;br /&gt;
| 29,5 %&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Socialista d'Aziz]] – [[Citadanoes per Piâce]] (Sozialdemokraten, Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| [[Fernando Copado Ferres]]&lt;br /&gt;
| '''PSA''' &lt;br /&gt;
| 20,8 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''FNA/PSA-Regierung''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''49,5 %'''&lt;br /&gt;
| '''32'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CC00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Entesa d'Aziz ils Verdes]] (Linke Regionalisten, Grüne)&lt;br /&gt;
| [[Dián Liriarte]]&lt;br /&gt;
| '''EAV'''  &lt;br /&gt;
| 18,9 %&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência|Populares]] i [[UDS|Democráticoes]] per l'Aziz (Christlich-Konservative, Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Mónica Ballesteres]]&lt;br /&gt;
| '''PDA'''&lt;br /&gt;
| 13,5 %&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Comunista d'Aziz]] - [[SDU|Sinistra Democrática per l'Aziz]] (Kommunisten, Linke)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PCA/SIN'''&lt;br /&gt;
| 6,9 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Junta de la Libertá per l'Aziz]] (Separatisten)&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
| '''JULI'''&lt;br /&gt;
| 3,1 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PSP'''&lt;br /&gt;
| 2,5 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Lista Cojunta [[Democráticoes per l'Europa]] - [[Cientro Uníu]] - [[Ils Radicales]] (Zentristen, Sozialliberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''DEM/RAD'''&lt;br /&gt;
| 1,9 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00CC66&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Democrático de Citadanoes Islámicoes d'Aziz]] (Islamische Minderheit)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PDCIA'''&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 2,9 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''61'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalwahl in Aziz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalwahl in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Entesa_de_la_Sinistra_Regional&amp;diff=18794</id>
		<title>Entesa de la Sinistra Regional</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Entesa_de_la_Sinistra_Regional&amp;diff=18794"/>
		<updated>2014-04-04T15:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Entesa de la Sinistra Regional per l'Aziz''' (ESR, deutsch ''Übereinkunft der Regionalen Linken für Aziz''), meist kurz '''l’Entesa''' genannt, ist eine regionalistische Partei mit sozialdemokratischem und progressivem Profil in [[Aziz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entesa wurde 1993 als linkes Parteienbündnis gegründet und ist seit 1996 eine eigenständige Partei. Gründungsparteien des Bündnisses waren die linke regionalistische [[Unión Radical-Socialista d'Aziz]] (URS), die aus der radikalen Bewegung entstand und für die Errichtung einer unabhängigen Republik [[Aziz]] innerhalb eines föderalen sagradischen Staates eintrat, die ökosozialistische [[Partido Ecologista d'Aziz]] (PEA) sowie die rot-grün-reformistische [[Sinistra Democrática i Alternativa]] (SDA), die aus dem reformkommunistischen Flügel der [[Partido Comunista d'Aziz|KP Aziz]] hervorgegangen war und das azizische Pandon zur sagradischen [[PSAP]] darstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994]] trat die Entesa erstmals als Parteienbündnis an und erreichte einen Zuspruch von acht Prozent der Stimmen. Danach konnte sie sich bis 2003 auf zehn Prozent steigern, ehe sie bei der  [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007]] 17 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und drittstärkste Kraft im azizischen Regionalparlament wurde. Seither war die Partei als zweitstärkste Kraft innerhalb der Linkskoalition unter dem [[Partido Socialista d'Aziz|Sozialisten]] [[Francisco Copado Ferres]] an der Regionalregierung beteiligt und stellte mit [[Dián Liriarte]] den Vizeregierungschef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] kandidierten Vertreter der Entesa auf einer Gemeinschaftsliste der sagradischen [[Verdes|Grünen]] mit diversen Regionalparteien mit dem Namen [[Europa Progresista i Verde]] (EPV). Dank des guten Ergebnisses der Grün-Progressiven Liste wurde auch ein Vertreter der ESR ins Parlament gewählt. Dieser sitzt in der Grüne/EFA-Fraktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012|Regionalwahlen 2012]] kandidierte die ESR zusammen mit den [[Verdes d’Aziz]] unter der Bezeichnung [[Entesa d’Aziz ils Verdes]], verlor aber deutlich an Zustimmung beim Wähler. Seither führt sie die parlamentarische Opposition gegen die Große Koalitionsregierung aus [[FXA]] und [[PSA]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gehörte die Entesa zum grün-progressiven Wahlbündnis [[Ils Verdes - Iniciativa Plural]] und entsendet einen Vertreter in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] in [[Semess]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die Entesa gehört in der Tradition der URS zum Lager der Parteien mit regionalistischem Hintergrund und vertritt innerhalb dessen eine Mitte-Links-Position. Damit konkurriert sie im regionalistischen Lager gegen die konservativ-liberale [[Força Nova d'Aziz|FNA]] und die radikal-separatistische [[Junta de la Liberación]]. Die Entesa hat sich heute im Hinblick auf den angestrebten Autonomiegrad von verschiedenen radikalen und separatistischen Positionen der früheren URS verabschiedet und verfolgt eine regionalistische Politik mit dem Ziel einer weitgehenden Autonomie vom sagradischen Zentralstaat. Wirtschaftspolitisch vertritt die Partei sozialdemokratische Positionen. Dazu kommen grüne Positionen in der Umwelt- und Energiepolitik sowie liberale Ansichten in gesellschaftspolitischer Hinsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entesa ist Mitglied der Europäischen Freien Allianz (EFA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Partei in Aziz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Inseln_von_Aziz&amp;diff=18793</id>
		<title>Inseln von Aziz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Inseln_von_Aziz&amp;diff=18793"/>
		<updated>2014-04-04T15:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Inseln von Aziz''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Islas d'Aziz'') sind eine Inselgruppe im östlichen Zentralatlantik, etwa 800 bis 900 Kilometer westlich von Marokko und rund 200 Kilometer südwestlich von Madeira gelegen. Die Inseln bilden eine von vier [[Sagradische Regionen| Autonomen Regionen]] der [[Sagradien|Sagradischen Republik]]. Hauptstadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Santiago d'Aziz]] auf der Insel [[Gran Aziz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
==== Inseln ====&lt;br /&gt;
Neben den Azoren, Madeira, den Kanarischen Inseln und Kap Verde gehört Aziz zur vulkanischen Region Makaronesien im Nordatlantik. Zur Inselgruppe gehören elf Inseln, von denen neun bewohnt sind. Die Inseln werden gewöhnlich in zwei Gruppen eingeteilt, die ''Islas Occidentales'' und die ''Islas Orientales''.&lt;br /&gt;
* Islas Occidentales: [[Piâce]], [[San Tomás]], [[Isla de la Juventú]], [[Isla d'Oro]], [[Isla d'Argente]], [[Isla de Ferro]], [[Isla Blanca]]&lt;br /&gt;
* Islas Orientales: [[Gran Aziz]], [[Nacesta]], [[San Bartolomé]], [[Riget]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Klima ====&lt;br /&gt;
Aufgrund der Nähe zum nördlichen Wendekreis herrschen auf den Inseln das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. In den Küstenregionen liegen die Durchschnittstemperaturen im Sommer kaum höher als 25 °C, im Winter um 15 °C. Im Norden der Inseln herrscht ein feuchtes Klima, der Süden ist dagegen subtropisch warm. Im Sommerhalbjahr liegt die Inselgruppe im Einflussbereich des Nordostpassats, im Winterhalbjahr liegt sie im Westwindgürtel. Der vorherrschende Wind kommt aus Nordost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik und Verwaltung ===&lt;br /&gt;
==== Verwaltungsgliederung ====&lt;br /&gt;
Die Inseln von Aziz bilden gemeinsam zugleich eine [[Sagradische Regionen|Autonome Region]] und [[Sagradische Provinzen|Provinz]] [[Sagradien]]s und gelten damit verwaltungstechnisch als integraler Teil des Mutterlandes. Die Inselregion besteht zudem aus zwei Verwaltungsbezirken (so genannten [[Meria]]s) mit rein administrativen Funktionen (d.h. ohne politische Verfassung): Die Ostinseln gehören zur Mería ''Aziz-Santiago'' (Kennzeichen AS), die Westinseln zur Mería ''Aziz-Piâce''. DIe einzelnen bewohnten Inseln bildeten zudem [[interkommunale Gemeinschaften]] mit eigenen Inselräten und Inselvorstehern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autonomie ====&lt;br /&gt;
Während andere Kolonien Sagradiens nach dem Zweiten Weltkrieg nach und nach in die Unabhängigkeit entlassen wurden, erhielten die Inseln von Aziz eine engere Anbindung an das Mutterland und wurden 1950 zur Provinz erklärt. Damit waren sie bis zu den Verwaltungsreformen der 1960er Jahre integraler Bestandteil Sagradiens ohne Selbstverwaltungsrechte. Erst 1962 durften die Bürger des Landes über Unabhängigkeit, Verbleib als Provinz oder Erhalt eines Autonomiestatuts abstimmen und sprachen sich mehrheitlich für die innere Autonomie aus. In der Folge erhielten die Inseln ein Autonomiestatut und wurden als letzte der vier Autonomen Regionen [[Sagradien]]s anerkannt. Die Inseln erhielten damit weitgehende innere Selbstverwaltungsrechte. Das Autonomiestatut wurde 2001 durch ein neues Autonomiestatut ersetzt, das die Kompetenzen der Inselregierung noch einmal ausweitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionale Legislative wird seither von der [[Regionalversammlung von Aziz]] (''Asamblea d'Aziz'') ausgeübt. Die 61 Abgeordneten der Versammlung werden alle fünf Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Die Abgeordneten wiederum wählen aus ihren Reihen einen fünf- bis zehnköpfigen Exekutivrat (''Cosiliu Executivo'') unter Vorsitz des Ersten Ministers (''Premer Cosilier'') der Region.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erste Minister (Premer-Cosilieres) von Aziz  ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Erster Minister&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
| 1967&lt;br /&gt;
| [[Olivério Defernandis]] (parteilos)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| vom Gouverneur der Inseln ernannt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1967|1967]]&lt;br /&gt;
| 1978&lt;br /&gt;
| [[Carles Arzeval]] ([[CDA]])&lt;br /&gt;
| [[CDA]], [[UDS|UDA]], seit 1971 [[CDA]], [[MPDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| [[Fernando Gerardis]] ([[CDA]])&lt;br /&gt;
| [[CDA]], [[PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceeb&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1980|1980]]&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sombre]] ([[MPDA]])&lt;br /&gt;
| [[MPDA]], [[CDA]], [[Aliança Democrática]], seit 1981 [[MPDA]], [[CDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceeb&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1984|1984]]&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[David Alonso]] ([[MPDA]])&lt;br /&gt;
| [[MPDA]], [[PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1992|1992]]&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[António Marçal]] ([[PSA]])&lt;br /&gt;
| [[PSA]], [[PCA]], [[URS]], [[SDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994|1994]]&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sombre]] ([[CDS]]/[[FALS]])&lt;br /&gt;
| [[FALS]] ([[CDS]], [[MPDA]]), [[PPA]], [[CDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Ánibal Matutes Azahar]] ([[FALS]])&lt;br /&gt;
| [[FALS]], [[PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| 1999&lt;br /&gt;
| [[Mário Usante]] ([[FALS]])&lt;br /&gt;
| [[FALS]], [[PPA]], [[CDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1999|1999]]&lt;br /&gt;
| 2003&lt;br /&gt;
| [[Enrico Herzog]] ([[PSA]])&lt;br /&gt;
| [[PSA]], [[Verdes d'Aziz|VdA]], [[Europademokraten (Aziz)|Dem]], [[Radicales]], [[FALS]], [[FALR]], seit 2002 PSA/VdA/Dem/Rad&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2003|2003]]&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| [[Ánibal Matutes Azahar]] ([[FXA]])&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[PSA]], [[VdA]], [[Europademokraten (Aziz)|Dem]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Mário Usante]] ([[FXA]])&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Europademokraten (Aziz)|Dem]]&lt;br /&gt;
|| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007|2007]]&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| [[Fernando Copado Ferres]] ([[PSA]])&lt;br /&gt;
| [[PSA]], [[Entesa de la Sinistra Regionalista|ESR]], [[Partido Comunista d'Aziz|PCA]], [[Radicales de la Sinistra i Verdes|RSV]]&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012|2012]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joanina Montserrat]] ([[FXA]])&lt;br /&gt;
| [[FXA]], [[Partido Socialsta d'Aziz|PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteien ====&lt;br /&gt;
Das Parteiensystem von Aziz unterscheidet sich signifikant vom gesamtsagradischen Parteiensystem durch die Existenz mehrerer Regionalparteien, die in unterschiedlicher Weise für eine stärkere Autonomie bzw. die volle Unabhängigkeit der Inseln von Sagradien eintreten. Daneben verfügen die sagradischen Parteien über regionale Partnerparteien, die meist für einen Verbleib in der Sagradischen Republik unter dem derzeitigen Autonomiestatut stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Das 'alte' Parteiensystem 1967-1980 =====&lt;br /&gt;
Innerhalb des sagradischen Lagers besaß die christdemokratische [[Convergência Democrática d'Aziz]] (CDA) als Regionalvertretung der sagradischen [[Volkspartei]] in den Sechziger und Siebziger Jahren eine dominante Position. Sie stellte bis 1980 den Ersten Minister und unterstützte das Autonomiestatut von 1968 mit seinen begrenzten Selbstverwaltungsbestimmungen. Wichtigster Gegenspieler der Volkspartei war über lange Zeit der [[Partido Comunista d'Aziz]], womit Aziz einer der Hochburgen der Kommunisten in Sagradien war. Anders als die CDA setzten sich die Kommunisten für die Unabhängigkeit der Inseln von Sagradien ein. Die Partei war vollständig unabhängig von der sagradischen KPS, begriff diese aber als Bruderpartei. Bei Wahlen erreichte sie regelmäßig über zwanzig Prozent der Stimmen, war aber bis in die Neunziger Jahre hinein an keiner Regierung beteiligt. Daneben bestand der [[Partido Socialista d'Aziz]], der auf nationaler Ebene mit der sozialdemokratischen [[ASUL]] assoziiert ist, und gemäßigt föderalistische Positionen einnimmt. Der PSA nahm eine Mittelposition zwischen CDA und PCA ein und gehörte mehreren Regierungen an. Die regionale Vertretung der sagradischen [[UDS]] blieb in Aziz eine Kleinpartei und war nur für kurze Zeit an Regierungen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Parteien mit sagradischem Pendant bestand von Beginn an auch ein dezidiert regionalistisches Lager. Während die PCA hier auf der Linken eine Schlüsselstellung einnahm, verband das [[Movimiento Popular Democrático d'Aziz]] (MPDA) ein Eintreten für eine größere Autonomie mit ansonsten liberal-konservativen Positionen. Das MPDA bildete längere Zeit Koalitionen mit der CDA, konnte diese aber bei den [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1980|Regionalwahlen 1980]] überholen und seither den Regierungschef stellen. Neben dem MPDA und der PCA bestand zudem die linke [[Unión Radical-Socialista d'Aziz]] (URS), die ebenfalls für ein unabhängiges Aziz eintrat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Das 'neue' Parteiensystem seit 1980 =====&lt;br /&gt;
Das beschriebene Parteiensystem aus PCA, PSA, CDA, MPDA und URS unterlag seit den 1980er Jahren einem stetigen Wandel. Infolge von Korruptionsskandalen büßten die Christdemokraten bei der Wahl 1980 ihre dominante Stellung ein und erlitten danach mehrere Niederlagen, Richtungskämpfe und Spaltungen. 1984 und 1988 traten mit CDA und dem neuen [[PPA]] zwei christdemokratische Konkurrenzparteien gegeneinander an, die sich 1992 aber zum Wahlbündnis [[Aliança Centrista d'Aziz]] vereinten. Die Allianz kam aber zu keiner Zeit über einen Stimmenanteil von 15 Prozent heraus und wurde 2007 schließlich durch das konservativ-liberale Bündnis [[Populares i Democráticoes per l'Aziz]] beerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Wahl 1980 stellte die Autonomiepartei [[MPDA]] die größte Fraktion in der Regionalversammlung und den Ersten Minister. Nach einer schweren Niederlage bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1992|Regionalwahlen 1992]] bildete das MPDA zusammen mit der CDA-Abspaltung [[CDS]] unter [[Manuel Sombre]] das Wahlbündnis [[Foro per l'Aziz]] (FALS, heute FxA), das seither zu den beiden größten Gruppierungen in der Versammlung zählt und 1994-1999, 2003-2007 und seit 2012 erneut den Ersten Minister stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Verspätung kam es in den 1990er Jahren auch innerhalb der Linksparteien zu Veränderungen. Ausgelöst durch den Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus kam es in der Kommunistischen Partei 1990 zu einem Bruch zwischen den orthodoxen Arbeiterkommunisten und diversen regionalistischen Reformgruppen, die sich 1993 schließlich vom PCA trennten und die rot-grüne [[Sinistra Democrática i Alternativa]] (SDA) bildeten. Die SDA gehörte seither zusammen mit dem [[URS]] und anderen kleinen linken Regionalparteien zur [[Entesa de la Sinistra Regional]], die seit längerer Zeit mit den sagradischen [[Grüne]]n kooperiert. Die PCA verlor dagegen ihre frühere Stärke. Sie gehört heute zum sagradischen Linksbündnis [[Sinistra Democrática Unida]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Partido Socialista d'Aziz|Sozialistische Partei von Aziz]] profitierte von der Spaltung der Kommunisten und konnte 1992-1994 erstmals den Ersten Minister stellen. Seither gelang es der Partei, sich als zweite große Regionalpartei hinter der liberal-regionalistischen [[FxA|Forumspartei]] zu etablieren. 1999 gewann sie im Wahlbündnis [[Coalición per l'Aziz]] die Regionalwahlen und stellte mit [[Enrico Herzog]] den Ersten Minister. Das Nachfolgebündnis [[Il Cerezo per l'Aziz]] wurde 2003 zwar nur zweitstärkste Kraft, gehörte aber mit dem Forum weiterhin zur Regierungskoalition. Nach der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007]] bildete PSA-Chef [[Fernando Copado Ferres]] eine Linksregierung mit [[Entesa]], [[RSV|Grünradikalen]] und [[PCA|Kommunisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Polo Aziz Libre]] (PAL) trat 1984 eine neue radikalseparatistische Gruppierung auf, die für eine sofortige Ausrufung einer Republik Aziz stritt und als parlamentarischer Arm der Terrororganisation Grupo Aziz Libre (GAL) galt. Die PAL profitierte ebenfalls von der Spaltung der PCA und erreichte ihr bestes Ergebnis von zehn Prozent der Stimmen bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1992|Regionalwahl 1992]]. Wegen der Verbindung zum organisierten Terrorismus wurde 2005 ein Parteiverbotsverfahren gegen die PAL eingeleitet. Die Partei kam daraufhin einem Verbot zuvor und löste sich im Februar 2006 auf. Als Nachfolgeorganisation wurde die [[Junta de la Liberación d’Aziz]] (JULI) gegründet, die sich offiziell von jeder Form der Gewalt distanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%B4ro_per_l%27Aziz&amp;diff=18792</id>
		<title>Fôro per l'Aziz</title>
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		<updated>2014-04-04T15:35:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fôro per l'Aziz''' (kurz '''FXA''') ist der Name einer Regionalpartei in der  [[Sagradien|sagradischen]] [[Aziz|Autonomen Region Aziz]]. Von 1995-2002 trug die Partei offiziell den Namen '''Foro per l'Aziz Liberal i Social''' (FALS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''Fôro per l'Aziz'' wurde zur [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994|Regionalwahl 1994]] als Wahlbündnis der beiden gemäßigten Autonomieparteien [[MPDA]] und [[Coalición Democrática Social - Cientro Aziz|CDS]] gegründet. Das MPDA war die traditionelle Partei des liberalen Flügels der Autonomiebewegung, das CDS war erst 1992 aus dem regionalistischen Flügel der christdemokratischen [[CDA]] hervorgegangen. Bei der Wahl wurde das Bündnis mit 30 Prozent klar stärkste Kraft in der Regionalversammlung und stellte mit CDS-Chef [[Manuel Sombre]] den Ersten Minister der Autonomen Inselregion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später vereinigten sich MPDA und CDS offiziell zur Partei ''Fôro per l'Aziz Liberal i Social'' (FALS). Erster Vorsitzender wurde [[Manuel Sombre]], erster Parteisekretär [[Ánibal Matutes Azahar]] aus dem MPDA, der als Gegenspieler Sombres galt und diesen nach kurzer Zeit auch als Regierungschef nachfolgte. Unter Matutes Azahar, der mithilfe der [[Partido Socialista d'Aziz|Sozialisten]] regierte, wurde die Partei bei den [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1997|vorgezogenen Regionalwahlen 1997]] mit 34 Prozent der Stimmen klar stärkste Kraft. Aufgrund eines privaten Skandals musste Matutes jedoch auf das Amt des Regierungschefs verzichten, weshalb ihm [[Mário Usante]] nachfolgte, der eine Mitte-Rechts-Regierung mit der konservativen [[Aliança Centrista]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FALS sah sich als zentristische, liberale und reformistische Partei an und vertrat das Konzept einer ausgeweiteten azizischen Autonomie. Sie repräsentierte damit in Konkurrenz zur linksautonomistischen [[Entesa de la Sinistra Regionalista|Entesa]] und dem separatistischen [[Polo Aziz Libre]] den konservativ-moderaten Teil der azizischen Autonomiebewegung. Ähnlich wie bereits im MPDA und wie auch im CDS der Spätphase dominierten auch in der FALS die konservativen und wirtschaftsliberalen Kräfte, während der progressiv-liberale Flügel in die Minderheit geriet und sich 1999 als [[Foro per l'Aziz Liberal Reformador]] abspaltete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1999|Neuwahlen im März 1999]] traten Manuel Sombre und Matutes Azahar in einer Kampfabstimmung um die Spitzenkandidatur der Partei gegeneinander an. Matutes konnte sich schließlich mit deutlicher Mehrheit gegen Sombre durchsetzen und ein politisches Comeback feiern. Sombre verließ später die Partei und schloss sich der [[Aliança Centrista]] an. Bei der Wahl traten FALS und FALR trotz der Differenzen gemeinsam als ''Foro per l'Aziz'' an, verloren aber gegen die vom [[Partido Socialista d'Aziz]] unter [[Enrico Herzog]] angeführte [[Coalición per l'Aziz]]. Matutes Azahar wurde dennoch Vizepremier in einer Koalition aus Coalición, FALS und FALR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 erfolgte die Wiedervereinigung von FALS und FALR, die nun gemeinsam mit zwei Kleinparteien, dem konservativ-liberalen [[Novo MPDA]] sowie dem [[Partido del Pôpolo d'Aziz]] das ''Fôro per l'Aziz'' (FxA) bildeten. Spitzenkandidat des Bündnisses wurde erneut [[Ánibal Matutes Azahar]].  Mit einem Stimmenanteil von 32 Prozent und 39 Sitzen in der [[Regionalversammlung von Aziz]] ging die FXA als stärkste Partei aus der Wahl im März 2003 hervor und löste den [[Partido Socialista d'Aziz]] als stärkste Partei in der Regionalregierung ab. Matutes Azahar führte als Premer Cosilier eine große regionale Koalition mit Sozialisten, Grünen, [[Europademokraten (Aziz)|Demokraten]] und dem christdemokratischen Bündnis [[Aliança Centrista]] an. Nach dem Bruch der Koalition wurde Matutes 2006 von seinem Parteikollegen [[Mário Usante]] abgelöst, der bis 2007 eine Mitte-Rechts-Koalition mit [[Aliança Centrista]], [[Europademokraten (Aziz)|Demokraten]] und [[UDS|Liberalen]] anführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei tritt für ein autonomes Aziz mit erweiterten Selbstverwaltungsrechten innerhalb der sagradischen Republik ein und sieht sich als liberale und reformistische Kraft der Mitte. Anders als die weiter links stehende [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] gehört das FXA nicht der Europäischen Freien Allianz an. Die Partei stellt einen direkt gewählten und einen von der Regionalversammlung delegierten Senator in Semess, ist jedoch im Gegensatz zu PSA, PiD und Entesa nicht in der Abgeordnetenkammer vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007]] konnte sich FXA zwar als stärkste Kraft im Parlament behaupten, stand seitdem aber in Opposition zur Mitte-Links-Regierung unter dem Sozialisten [[Fernando Copado Ferres]]. Nach dem neuerlichen Sieg bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012|Regionalwahl 2012]] bildete FXA eine Koalition mit den [[PSA|Sozialisten]]. Seit März 2012 amtiert FXA-Führerin [[Joanina Montserrat]] als Regierungschefin der Region. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteipräsidenten ===&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Manuel Sombre]] (1994-1995 Premer-Cosilier)&lt;br /&gt;
* 1997-2002: [[Graciano Pêu Silvestre]] &lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Ánibal Matutes Azahar]] (1995-1997, 2003-2006 Premer-Cosilier)&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Mário Usante]] (1997-1999, 2006-2007 Premer-Cosilier)&lt;br /&gt;
* 2008-2010: [[Angelina Pâu-Castro]]&lt;br /&gt;
* seit 2010: [[Joanina Montserrat]] (seit 2012 Premer-Cosilier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteisekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1995-1997: [[Ánibal Matutes Azahar]]&lt;br /&gt;
* 1997-1998: [[Mário Usante]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Carles D'Arás]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Ánibal Matutes Azahar]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Partei in Aziz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%B4ro_per_l%27Aziz&amp;diff=18791</id>
		<title>Fôro per l'Aziz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=F%C3%B4ro_per_l%27Aziz&amp;diff=18791"/>
		<updated>2014-04-04T15:35:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: /* Parteipräsidenten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fôro per l'Aziz''' (kurz '''FXA''') ist der Name einer Regionalpartei in der  [[Sagradien|sagradischen]] [[Aziz|Autonomen Region Aziz]]. Von 1995-2002 trug die Partei offiziell den Namen '''Foro per l'Aziz Liberal i Social''' (FALS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''Fôro per l'Aziz'' wurde zur [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1994|Regionalwahl 1994]] als Wahlbündnis der beiden gemäßigten Autonomieparteien [[MPDA]] und [[Coalición Democrática Social - Cientro Aziz|CDS]] gegründet. Das MPDA war die traditionelle Partei des liberalen Flügels der Autonomiebewegung, das CDS war erst 1992 aus dem regionalistischen Flügel der christdemokratischen [[CDA]] hervorgegangen. Bei der Wahl wurde das Bündnis mit 30 Prozent klar stärkste Kraft in der Regionalversammlung und stellte mit CDS-Chef [[Manuel Sombre]] den Ersten Minister der Autonomen Inselregion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später vereinigten sich MPDA und CDS offiziell zur Partei ''Fôro per l'Aziz Liberal i Social'' (FALS). Erster Vorsitzender wurde [[Manuel Sombre]], erster Parteisekretär [[Ánibal Matutes Azahar]] aus dem MPDA, der als Gegenspieler Sombres galt und diesen nach kurzer Zeit auch als Regierungschef nachfolgte. Unter Matutes Azahar, der mithilfe der [[Partido Socialista d'Aziz|Sozialisten]] regierte, wurde die Partei bei den [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1997|vorgezogenen Regionalwahlen 1997]] mit 34 Prozent der Stimmen klar stärkste Kraft. Aufgrund eines privaten Skandals musste Matutes jedoch auf das Amt des Regierungschefs verzichten, weshalb ihm [[Mário Usante]] nachfolgte, der eine Mitte-Rechts-Regierung mit der konservativen [[Aliança Centrista]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FALS sah sich als zentristische, liberale und reformistische Partei an und vertrat das Konzept einer ausgeweiteten azizischen Autonomie. Sie repräsentierte damit in Konkurrenz zur linksautonomistischen [[Entesa de la Sinistra Regionalista|Entesa]] und dem separatistischen [[Polo Aziz Libre]] den konservativ-moderaten Teil der azizischen Autonomiebewegung. Ähnlich wie bereits im MPDA und wie auch im CDS der Spätphase dominierten auch in der FALS die konservativen und wirtschaftsliberalen Kräfte, während der progressiv-liberale Flügel in die Minderheit geriet und sich 1999 als [[Foro per l'Aziz Liberal Reformador]] abspaltete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 1999|Neuwahlen im März 1999]] traten Manuel Sombre und Matutes Azahar in einer Kampfabstimmung um die Spitzenkandidatur der Partei gegeneinander an. Matutes konnte sich schließlich mit deutlicher Mehrheit gegen Sombre durchsetzen und ein politisches Comeback feiern. Sombre verließ später die Partei und schloss sich der [[Aliança Centrista]] an. Bei der Wahl traten FALS und FALR trotz der Differenzen gemeinsam als ''Foro per l'Aziz'' an, verloren aber gegen die vom [[Partido Socialista d'Aziz]] unter [[Enrico Herzog]] angeführte [[Coalición per l'Aziz]]. Matutes Azahar wurde dennoch Vizepremier in einer Koalition aus Coalición, FALS und FALR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 erfolgte die Wiedervereinigung von FALS und FALR, die nun gemeinsam mit zwei Kleinparteien, dem konservativ-liberalen [[Novo MPDA]] sowie dem [[Partido del Pôpolo d'Aziz]] das ''Fôro per l'Aziz'' (FxA) bildeten. Spitzenkandidat des Bündnisses wurde erneut [[Ánibal Matutes Azahar]].  Mit einem Stimmenanteil von 32 Prozent und 39 Sitzen in der [[Regionalversammlung von Aziz]] ging die FXA als stärkste Partei aus der Wahl im März 2003 hervor und löste den [[Partido Socialista d'Aziz]] als stärkste Partei in der Regionalregierung ab. Matutes Azahar führte als Premer Cosilier eine große regionale Koalition mit Sozialisten, Grünen, [[Europademokraten (Aziz)|Demokraten]] und dem christdemokratischen Bündnis [[Aliança Centrista]] an. Nach dem Bruch der Koalition wurde Matutes 2006 von seinem Parteikollegen [[Mário Usante]] abgelöst, der bis 2007 eine Mitte-Rechts-Koalition mit [[Aliança Centrista]], [[Europademokraten (Aziz)|Demokraten]] und [[UDS|Liberalen]] anführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei tritt für ein autonomes Aziz mit erweiterten Selbstverwaltungsrechten innerhalb der sagradischen Republik ein und sieht sich als liberale und reformistische Kraft der Mitte. Anders als die weiter links stehende [[Entesa de la Sinistra Regionalista]] gehört das FXA nicht der Europäischen Freien Allianz an. Die Partei stellt einen direkt gewählten und einen von der Regionalversammlung delegierten Senator in Semess, ist jedoch im Gegensatz zu PSA, PiD und Entesa nicht in der Abgeordnetenkammer vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2007]] konnte sich FXA zwar als stärkste Kraft im Parlament behaupten, stand seitdem aber in Opposition zur Mitte-Links-Regierung unter dem Sozialisten [[Fernando Copado Ferres]]. Nach dem neuerlichen Sieg bei der [[Wahl zur Regionalversammlung von Aziz 2012|Regionalwahl 2012]] bildete FXA eine Koalition mit den [[PSA|Sozialisten]]. Seit März 2012 amtiert FXA-Führer [[Joaquín Montserrat]] als Regierungschef der Region. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteipräsidenten ===&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Manuel Sombre]] (1994-1995 Premer-Cosilier)&lt;br /&gt;
* 1997-2002: [[Graciano Pêu Silvestre]] &lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Ánibal Matutes Azahar]] (1995-1997, 2003-2006 Premer-Cosilier)&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Mário Usante]] (1997-1999, 2006-2007 Premer-Cosilier)&lt;br /&gt;
* 2008-2010: [[Angelina Pâu-Castro]]&lt;br /&gt;
* seit 2010: [[Joanina Montserrat]] (seit 2012 Premer-Cosilier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteisekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1995-1997: [[Ánibal Matutes Azahar]]&lt;br /&gt;
* 1997-1998: [[Mário Usante]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Carles D'Arás]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Ánibal Matutes Azahar]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Partei in Aziz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Partit_National_Libral&amp;diff=18790</id>
		<title>Partit National Libral</title>
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		<updated>2014-04-04T15:19:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Partit National Libral - Partit de Libertat Micolina''' (''Nationalliberale Partei - Micolinische Freiheitspartei'', kurz '''PNL-PLM''') ist eine nationalistische und rechtspopulistische [[Micolinisches Parteiensystem|Partei]] in [[Micolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begründung als Nationalliberale Partei ====&lt;br /&gt;
Die Partei wurde 1948 als '''Partit National Libral''' (PNL) gegründet. Sie ging aus der populistischen Kleinbauernbewegung des [[LNPP|Nationalen Landvolkbunds]] hervor, der in den 1920er Jahren aus Protest gegen die städtisch-bürgerlich dominierte Zentralregierung in [[Servette]] entstanden war. Dazu kamen Teile des konservativen und national gesinnten Flügels der [[PdEL|Staatsliberalen]], die sich in der [[PDL|Liberal-Demokratischen Partei]] nicht vertreten sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der populistische, die Grenzen zwischen links und rechts überschreitende Landvolkbund bezog sich die Nationalliberale Partei von Beginn an auf die Traditionen des politischen Liberalismus und beschwor die Einheit der micolinischen Nation. In der Praxis vertrat die Partei konservative bis nationalkonservative Positionen. Sie positionierte sich damit deutlich rechts der [[CDM|Zentrums-]] und der [[PDL|Liberaldemokraten]]. Sie unterstützte die micolinische Unabhängigkeit und die Monarchie, stand dem Wohlfahrtsstaat aber kritisch gegenüber und trat für den Schutz des Eigentums, eine freie Marktwirtschaft und möglichst geringe Steuern ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierung und Opposition ====&lt;br /&gt;
Die PNL war von 1949 bis 1956 an einer gemeinsamen Koalitionsregierung der [[CDM|Zentrums-]] und [[PDL|Liberaldemokraten]] unter [[Staatsminister]] [[Armand Mikael Carpol]] beteiligt und stellte mehrere Minister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank des Erfolgs der Christdemokraten bei der [[Micolinische Parlamentswahl 1956|Parlamentswahl 1956]] wurde die PNL nicht mehr länger als Partner der Mitte-Rechts-Koalition benötigt und ging in die Opposition. Es folgte ein kontinuierlicher Einflussverlust der Nationalliberalen, die als Partei der ländlichen Bevölkerung und des alten Mittelstands vor allem gegen [[CDM]] und [[PDL]] ins Hintertreffen gerieten und vor zugleich unter dem gesellschaftlichen Strukturwandel litten, der die Stammklientel der Partei numerisch zunehmend schrumpfen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europaskeptizismus und Nationalismus ====&lt;br /&gt;
Zwischenzeitigen Auftrieb erhielt die Nationalpartei Anfang der Siebziger Jahre unter ihrem Vorsitzenden [[Charl Aurel]] durch ihre Opposition zum EG-Beitritt Micoliniens. Die klare Gegnerschaft zu diesem Schritt unterschied die Partei deutlich von den europafreundlichen Regierungsparteien und führte bei der [[Parlamentswahl 1972]] zu einem deutlichen Stimmenzuwachs für die Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalliberalen Partei gelang es in der Folge aber nicht, den Erfolg der 1972er Wahl zu wiederholen und die gewonnenen Wähler zu halten. Bereits 1976 verlor die PNL deutlich an Wählerzuspruch, ehe 1979 mit der rechtsliberalen und europakritischen [[UPD]] ein direkter Konkurrent im rechtsbürgerlichen Lager entstand, der die PNL nachhaltig schwächte. Zudem führten der nationalistische Ton und der autoritäre Führungsstil Aurels zu einer Abwanderung zahlreicher Mitglieder des liberalen Flügels der Partei, die teilweise die Politik verließen, teilweise zur UPD oder zur CDM überwechselten. In den 1980er Jahren vertrat die PNL immer stärker nationalistische Positionen, die die Partei von der politischen Mitte entfernten und an den rechten Rand des Parteienspektrums drängten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Protest und Rechtspopulismus ====&lt;br /&gt;
In dieser Krisensituation half vor allem die Verankerung der Partei in den ländlichen Regionen Mittel- und Nordmicoliniens, einen vollständigen Niedergang zu vermeiden. Erst die Auseinandersetzungen um den Maastricht-Vertrag und die weitere europäische Integration Anfang der 1990er Jahre verhalfen der PNL zu einem neuerlichen Comeback. Zur Parlamentswahl 1992 trat die Partei in einem Wahlbündnis mit der neu gegründeten ''micolinischen Freiheitspartei'' unter [[Ludovic Delcamp]] an und profitierte sowohl von der Bindung der UPD an die Regierungspolitik sowie von der europaskeptischen Stimmung im Land. Neben dem Protest gegen die Europapolitik mobilisierte die Partei Ressentiments gegen Ausländer und gesellschaftliche Pluralisierung und profilierte sich damit als moderne rechtspopulistische Partei. Dem Wahlerfolg folgte 1993 die Fusion von PNL und PLM zur heutigen PNL-PLM unter der Führung Ludovic Delcamps. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Micolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_2009&amp;diff=18789</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_2009&amp;diff=18789"/>
		<updated>2014-04-04T14:40:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Vorgezogene Wahl zur [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]] am 8. November 2009&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (Konservative)&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
| '''PPC'''&lt;br /&gt;
| 35,4 %&lt;br /&gt;
| 152&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
| '''UDS'''&lt;br /&gt;
| 4,5 %&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
| '''PSP'''&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
| 43&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts''' ([[Majoritá Cientroderestra]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''50,1 %'''&lt;br /&gt;
| '''214'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
| '''ASUL''' &lt;br /&gt;
| 26,1 %&lt;br /&gt;
| 112&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
| [[María Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
| '''VERDES'''  &lt;br /&gt;
| 6,7 %&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (Linksliberale)&lt;br /&gt;
| [[Nadina Kasparov-Sorín]]&lt;br /&gt;
| '''RAD'''&lt;br /&gt;
| 4,9 %&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (Kommunisten und Linkssozialisten)&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
| '''SDU'''&lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
| 35&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links''' &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''45,9 %'''&lt;br /&gt;
| '''197'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu]] - [[Unión de Democráticoes del Cientro]] (Zentristen)&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]]&lt;br /&gt;
| '''CU'''&lt;br /&gt;
| 2,4 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000033&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Acción Sagradêsa - Partido Nacional la Flâma]] (Rechtsextreme)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''ACCION'''&lt;br /&gt;
| 0,3 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1,2 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''411'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Effektive Parteienzahl: 4,54&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Wahl_zur_sagradischen_Abgeordnetenkammer_2006&amp;diff=18788</id>
		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006</title>
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		<updated>2014-04-04T14:40:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbezeichnung&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zur [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]] am 22. Oktober 2006&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Popular de Convergência]] (Konservative)&lt;br /&gt;
| [[Miguel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
| '''PPC'''&lt;br /&gt;
| 36,0 %&lt;br /&gt;
| 150&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
| '''UDS'''&lt;br /&gt;
| 5,7 %&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partido Social Popular]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
| '''PSP'''&lt;br /&gt;
| 8,7 %&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Rechts-Mehrheit'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''50,4 %'''&lt;br /&gt;
| '''210'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
| '''ASUL''' &lt;br /&gt;
| 31,8 %&lt;br /&gt;
| 132&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
| [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
| '''VERDES'''  &lt;br /&gt;
| 6,9 %&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[SDU|Lista de la Sinistra Democrática Unida]] (Kommunisten und Linkssozialisten)&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
| '''SIN'''&lt;br /&gt;
| 6,0 %&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| [[María Dolores Bernat]]&lt;br /&gt;
| '''RAD'''&lt;br /&gt;
| 3,5 %&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
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| '''Mitte-Links-Opposition'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''47,8 %'''&lt;br /&gt;
| '''201'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Partido Nacional la Flâma]] (Rechtsextreme)&lt;br /&gt;
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| '''PN/FLAMA'''&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 2006]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Acci%C3%B3_Marc_Nabert&amp;diff=18787</id>
		<title>Acció Marc Nabert</title>
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		<updated>2014-04-04T12:51:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Acció Marc Nabert''' ('''AMN''', später ''Acció de Moviment National'') war eine rechtspopulistische politische Partei in [[Micolinien]], die zwischen 2004 und 2005 mit vier Ministern an der [[Kabinett Albert Nobel II|micolinischen Regierung]] beteiligt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei wurde im Jahr 2003 durch den früheren [[UPD]]-Abgeordneten [[Marc Nabert]] gegründet. Nabert, Vertreter des nationalen und europakritischen Flügels der rechtsliberalen UPD, hatte sich 2002 in einer Kampfabstimmung gegen den Amtsinhaber [[Marc Anton Bevent]] vergeblich um die Führung seiner Partei beworben. Nach seiner Niederlage gegen Bevent verließ Nabert die Partei und organisierte anlässlich der [[Europawahl in Micolinien 2004|Europawahl 2004]] eine eigene politische Wahlpartei mit dem Namen ''Acció Marc Nabert'', auf der neben seiner eigenen Person mehrere europaskeptische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens antraten. Die Plattform der AMN-Liste zeichnete sich zugleich durch europaskeptische wie durch einwanderungskritische und islamfeindliche Tendenzen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg der AMN-Liste bei der Europawahl überführte Nabert die Bewegung in eine politische Partei und konnte bei der [[Micolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] mit einem vor allem einwanderungskritischen Profil fast 18 Prozent der Stimmen einen bis dahin ungekannten Überraschungserfolg feiern. Nabert Bewegung stieg damit binnen kurzer Zeit zur drittstärksten Kraft im Parlament auf. Nach längeren schwierigen Verhandlungen trat Nabert in eine Mitte-Rechts-Koalition mit [[CDM]] und [[UPD]] ein, in der Nabert Minister für Arbeit, Soziales und Integration wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte-Rechts-Koalition hielt nicht lange und geriet 2005 in schwere Turbulenzen, nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Nabert wegen Korruptionsvorwürfen aufgenommen hatte. Nabert musste schließlich von seinem Ministeramt zurücktreten. Die folgende parteiinterne Auseinandersetzung zwischen Nabert und dem Regierungsflügel um [[Pier Coberte]] und [[Anton Berrangués]] führte zu einer schweren Krise, die schließlich im Ausschluss Naberts aus seiner eigenen Parlamentsfraktion und zum zeitgleichen Übertritt mehrerer Abgeordneter zur rechtsnationalen [[PNL-PLM]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Unklarheit der Mehrheitsverhältnisse und die chaotischen Zustände in der AMN-Partei veranlassten Premierminister [[Albert Nobel]] Ende 2005, die Regierungskoalition zu beenden und [[Micolinische Parlamentswahl 2006|Neuwahlen im Januar 2006]] herbeizuführen, bei denen die AMN unter der Führung von [[Pier Coberte]] und unter dem neuen Namen ''Acció de Moviment National'' auf unter 2 Prozent der Stimmen abstürzte und nur noch sieben Abgeordnete stellen konnte. Wenig später wurde Nabert, der bereits vor der Wahl 2006 seine Partei verlassen hatte, wegen Korruption zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf sieben Abgeordnete geschrumpfte AMN-Fraktion zerfiel bereits wenige Wochen nach der Parlamentswahl 2006 an der inneren Zerstrittenheit. Mehrere Abgeordnete, darunter Ex-Minister Berrangués, schlossen sich der nationalistischen [[PNL-PLM]] an, während Coberte schließlich zur [[UPD]] übertrat. Die AMN löste sich im Jahr 2009 endgültig auf. Der letzte Parteivorsitzende [[Corinn Gael]] gründete daraufhin gemeinsam mit mehreren früheren Führungsmitgliedern der AMN zur [[Parlamentswahl 2010]] als Nachfolgeorganisation der Nabert-Bewegung das [[Moviment de Libertat]], das 0,9 Prozent der Stimmen erhielt und damit den Einzug in die micolinische Abgeordnetenkammer verfehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Micolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
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		<title>Acció Marc Nabert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Acció Marc Nabert''' ('''AMN''') war eine rechtspopulistische politische Partei in [[Micolinien]], die zwischen 2004 und 2005 mit vier Ministern an der [[Kabinett Albert Nobel II|micolinischen Regierung]] beteiligt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei wurde im Jahr 2003 durch den früheren [[UPD]]-Abgeordneten [[Marc Nabert]] gegründet. Nabert, Vertreter des nationalen und europakritischen Flügels der rechtsliberalen UPD, hatte sich 2002 in einer Kampfabstimmung gegen den Amtsinhaber [[Marc Anton Bevent]] vergeblich um die Führung seiner Partei beworben. Nach seiner Niederlage gegen Bevent verließ Nabert die Partei und organisierte anlässlich der [[Europawahl in Micolinien 2004|Europawahl 2004]] eine eigene politische Wahlpartei mit dem Namen ''Acció Marc Nabert'', auf der neben seiner eigenen Person mehrere europaskeptische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens antraten. Die Plattform der AMN-Liste zeichnete sich zugleich durch europaskeptische wie durch einwanderungskritische und islamfeindliche Tendenzen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg der AMN-Liste bei der Europawahl überführte Nabert die Bewegung in eine politische Partei und konnte bei der [[Micolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] mit einem vor allem einwanderungskritischen Profil fast 18 Prozent der Stimmen einen bis dahin ungekannten Überraschungserfolg feiern. Nabert Bewegung stieg damit binnen kurzer Zeit zur drittstärksten Kraft im Parlament auf. Nach längeren schwierigen Verhandlungen trat Nabert in eine Mitte-Rechts-Koalition mit [[CDM]] und [[UPD]] ein, in der Nabert Minister für Arbeit, Soziales und Integration wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte-Rechts-Koalition hielt nicht lange und geriet 2005 in schwere Turbulenzen, nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Nabert wegen Korruptionsvorwürfen aufgenommen hatte. Nabert musste schließlich von seinem Ministeramt zurücktreten. Die folgende parteiinterne Auseinandersetzung zwischen Nabert und dem Regierungsflügel um [[Pier Coberte]] und [[Anton Berrangués]] führte zu einer schweren Krise, die schließlich im Ausschluss Naberts aus seiner eigenen Parlamentsfraktion und zum zeitgleichen Übertritt mehrerer Abgeordneter zur rechtsnationalen [[PNL-PLM]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Unklarheit der Mehrheitsverhältnisse und die chaotischen Zustände in der AMN-Partei veranlassten Premierminister [[Albert Nobel]] Ende 2005, die Regierungskoalition zu beenden und [[Micolinische Parlamentswahl 2006|Neuwahlen im Januar 2006]] herbeizuführen, bei denen die AMN unter der Führung von [[Pier Coberte]] und unter dem neuen Namen ''Acció de Moviment National'' auf unter 2 Prozent der Stimmen abstürzte und nur noch sieben Abgeordnete stellen konnte. Wenig später wurde Nabert, der bereits vor der Wahl 2006 seine Partei verlassen hatte, wegen Korruption zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf sieben Abgeordnete geschrumpfte AMN-Fraktion zerfiel bereits wenige Wochen nach der Parlamentswahl 2006 an der inneren Zerstrittenheit. Mehrere Abgeordnete, darunter Ex-Minister Berrangués, schlossen sich der nationalistischen [[PNL-PLM]] an, während Coberte schließlich zur [[UPD]] übertrat. Die AMN löste sich im Jahr 2009 endgültig auf. Der letzte Parteivorsitzende [[Corinn Gael]] gründete daraufhin gemeinsam mit mehreren früheren Führungsmitgliedern der AMN zur [[Parlamentswahl 2010]] als Nachfolgeorganisation der Nabert-Bewegung das [[Moviment de Libertat]], das 0,9 Prozent der Stimmen erhielt und damit den Einzug in die micolinische Abgeordnetenkammer verfehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Micolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.151.71</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.151.71: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Acció Marc Nabert''' ('''AMN''') war eine rechtspopulistische politische Partei in [[Micolinien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partei wurde im Jahr 2003 durch den früheren [[UPD]]-Abgeordneten [[Marc Nabert]] gegründet. Nabert, Vertreter des nationalen und europakritischen Flügels der rechtsliberalen UPD, hatte sich 2002 in einer Kampfabstimmung gegen den Amtsinhaber [[Marc Anton Bevent]] vergeblich um die Führung seiner Partei beworben. Nach seiner Niederlage gegen Bevent verließ Nabert die Partei und organisierte anlässlich der [[Europawahl in Micolinien 2004|Europawahl 2004]] eine eigene politische Wahlpartei mit dem Namen ''Acció Marc Nabert'', auf der neben seiner eigenen Person mehrere europaskeptische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens antraten. Die Plattform der AMN-Liste zeichnete sich zugleich durch europaskeptische wie durch einwanderungskritische und islamfeindliche Tendenzen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg der AMN-Liste bei der Europawahl überführte Nabert die Bewegung in eine politische Partei und konnte bei der [[Micolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] mit einem vor allem einwanderungskritischen Profil fast 18 Prozent der Stimmen einen bis dahin ungekannten Überraschungserfolg feiern. Nabert Bewegung stieg damit binnen kurzer Zeit zur drittstärksten Kraft im Parlament auf. Nach längeren schwierigen Verhandlungen trat Nabert in eine Mitte-Rechts-Koalition mit [[CDM]] und [[UPD]] ein, in der Nabert Minister für Arbeit, Soziales und Integration wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte-Rechts-Koalition hielt nicht lange und geriet 2005 in schwere Turbulenzen, nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Nabert wegen Korruptionsvorwürfen aufgenommen hatte. Nabert musste schließlich von seinem Ministeramt zurücktreten. Die folgende parteiinterne Auseinandersetzung zwischen Nabert und dem Regierungsflügel um [[Pier Coberte]] und [[Anton Berrangués]] führte zu einer schweren Krise, die schließlich im Ausschluss Naberts aus seiner eigenen Parlamentsfraktion und zum zeitgleichen Übertritt mehrerer Abgeordneter zur rechtsnationalen [[PNL-PLM]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Unklarheit der Mehrheitsverhältnisse und die chaotischen Zustände in der AMN-Partei veranlassten Premierminister [[Albert Nobel]] Ende 2005, die Regierungskoalition zu beenden und [[Micolinische Parlamentswahl 2006|Neuwahlen im Januar 2006]] herbeizuführen, bei denen die AMN unter der Führung von [[Pier Coberte]] und unter dem neuen Namen ''Acció de Moviment National'' auf unter 2 Prozent der Stimmen abstürzte und nur noch sieben Abgeordnete stellen konnte. Wenig später wurde Nabert, der bereits vor der Wahl 2006 seine Partei verlassen hatte, wegen Korruption zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf sieben Abgeordnete geschrumpfte AMN-Fraktion zerfiel bereits wenige Wochen nach der Parlamentswahl 2006 an der inneren Zerstrittenheit. Mehrere Abgeordnete, darunter Ex-Minister Berrangués, schlossen sich der nationalistischen [[PNL-PLM]] an, während Coberte schließlich zur [[UPD]] übertrat. Die AMN löste sich im Jahr 2009 endgültig auf. Der letzte Parteivorsitzende [[Corinn Gael]] gründete daraufhin gemeinsam mit mehreren früheren Führungsmitgliedern der AMN zur [[Parlamentswahl 2010]] als Nachfolgeorganisation der Nabert-Bewegung das [[Moviment de Libertat]], das 0,9 Prozent der Stimmen erhielt und damit den Einzug in die micolinische Abgeordnetenkammer verfehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Micolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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