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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=4654</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-05-12T18:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'' oder tulin. ''Casa Sàntori'') ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias, und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des Herzogs von Vienne und Mantua und einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Vienne-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]], älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal   &lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Perín (1482-1699), begründet durch David von Perin, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
***** Herzögliche Linie Santori-Sesin (seit 1692), regierend als Herzöge von Sesin (bis heute)&lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=4653</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'') ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias, und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des Herzogs von Vienne und Mantua und einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Vienne-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]], älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal   &lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Perín (1482-1699), begründet durch David von Perin, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
***** Herzögliche Linie Santori-Sesin (seit 1692), regierend als Herzöge von Sesin (bis heute)&lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<title>Haus Santori</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=4652"/>
		<updated>2011-05-12T18:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Santori'') ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias, und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des Herzogs von Vienne und Mantua und einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Vienne-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]], älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal   &lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Perín (1482-1699), begründet durch David von Perin, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
***** Herzögliche Linie Santori-Sesin (seit 1692), regierend als Herzöge von Sesin (bis heute)&lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=4651</id>
		<title>Haus Vienne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vienne&amp;diff=4651"/>
		<updated>2011-05-12T18:14:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Bourbon-Vienne''' oder sagradisch '''Casa de Viena''' war ein ursprünglich französisches Adelsgeschlecht, das später über das souveräne Herzogtum Mantua und danach über das [[Königreich Sagradien und Cuentez]] herrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus geht auf [[Philippe de Bourbon duc de Vienne]] zurück, einen Bruder Heinrichs IV. von Frankreich. Als Nebenlinie des Hauses Bourbon wurden die [[Herzog von Vienne|Herzöge von Vienne]] mit der Thronbesteigung Heinrichs 1589 zu ersten Prinzen von Geblüt. Nach dem Tod des letzten Herzogs von Mantua aus dem Geschlecht Gonzaga, Ferdinando Carlo von Gonzaga-Nevers, wurde [[Antoine de Bourbon-Vienne]] (*1670) als Sohn Maria Francesca Gonzagas, der Schwester Ferdinando Carlos im Jahr 1708 souveräner Herzog von Mantua. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seine Stellung als souveräner Herrscher in Oberitalien zu sichern, heiratete Antoine in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Ana María von Santori-Valier]], Schwester der Könige [[Danadier II.]] und [[Peter II.]] Aus der Ehe ging 1710 mit [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel Bourbon Herzog von Vienne und Mantua]] ein Sohn hervor. 1725 folgte Antoines ältester Sohn aus erster Ehe Louis-Joseph diesem als Herzog von Mantua nach. Louis-Gabriel de Vienne-Santori heiratete 1732 in zweiter Ehe die Santori-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]]. Diese folgte nach dem Tod ihres Vaters [[Ludwig Philipp II. von Servette]] 1734 und ihres älteren Bruders [[Karl VIII. Ferdinand von Servette]] 1737 unerwartet als regierende [[Herzog von Servette|Großherzogin von Servette]]. Mithilfe Frankreichs konnte sich das Paar gegen die Bestrebungen [[Karl X. von Micolinien|Karls X. von Micolinien]] erwehren, das Großherzogtum in sein eigenes Königreich zu inkorporieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Lukas I.]] erhoben die sagradischen Stände seine Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Ehemann [[Anton II. Ramírez]] zu Königin und König. Im Rahmen des 1740 ausgebrochenen Österreichischen Erbfolgekriegs erkannte der französische König Ludwig XV. jedoch die Herrschaft des als anti-französisch geltenden Anton II. nicht an und unterstützte Louis-Gabriel de Bourbon als Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] als Kandidat für die sagradische Krone. In der Folge marschierte Karl X. von Micolinien mit einem Heer in Servette ein, um die Thronansprüche Marias und Louis-Gabriels in Servette erneut anzufechten. Dies löste schließlich einen neuerlichen Krieg zwischen Micolinien und Frankreich um das Erbe der Santori in Sagradien aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Schlachten gelang es der französischen Allianz, den regierenden König Anton II. gefangen zu nehmen und zur Abdankung zu zwingen. Die Stände erkannten in der Folge Louis-Gabriel de Bourbon-Vienne als König Gabriel VIII. von Sagradien und Cuentez und damit als legitimen Erbe der [[Santori]]-Dynastie an.  Jedoch musste Louis-Gabriel de Vienne im [[Friede von Tinagua]] 1747 auf das Großherzogtum Servette verzichten, das nun an Micolinien fiel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=4650</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-05-12T18:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: /* Wichtige Linien des Hauses Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias, und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des Herzogs von Vienne und Mantua und einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Vienne-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]], älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal   &lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Perín (1482-1699), begründet durch David von Perin, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
***** Herzögliche Linie Santori-Sesin (seit 1692), regierend als Herzöge von Sesin (bis heute)&lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=4649</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2011-05-12T18:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: /* Wichtige Linien des Hauses Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Santori''' ist ein aus dem [[Tulis|tulinesischen]] Senatsadel des Spätmittelalters stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das [[Comitat Tulis]] und angefangen mit König [[Jakob III.]] 1457 bis 1563 und in den Linien ''Santori-Valier'' und ''Santori-Nadal'' bis 1746 als [[König von Sagradien|sagradische Monarchen]]. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die [[König von Cuentez|Könige von Cuentez]] sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die [[Servettinische Lande|Servettinischen Lande]]. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Umland von [[Tulis]] und war zunächst eine bürgerliche Kaufmannsfamilie, die im 12. Jahrhundert in den tulinesischen Stadtadel aufstieg. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Santiago de Santori, der zwischen 1189 und 1195 in den Senat aufstieg. Benannt wurde die Familie der Santori nach dem Stammsitz der Familie, einem Palast nahe der Kirche ''Santo Rey'' in Tulis ([[Asumarische Sprache|tulinesisch]] &amp;quot;Santu Ri&amp;quot;). Ihre frühe Verbindung mit dem sagradischen Hochadel verdankte die Familie der Heirat der Erbtochter [[María Santori]] mit [[Don Pietro]] (1170-1220), einem unehelichen Sohn König [[Gabriel Juvans]]’ mit der tulinesischen Stadtadligen Joana Machiês, der als eigentlicher Stammvater des neueren Adelshauses der Santori gilt. Aufgrund der Illegitimität Don Pietros wurde das Haus aber zunächst nicht als sagradische Adelsfamilie anerkannt. Dennoch erreichten Mitglieder der Familie in der Folge wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximilians Großneffe und Protegé [[Arcélio de Santori]] wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis|Stadtgrafen]] (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Maximilian hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe [[Julio de Santori]] 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters [[Arcélio Cornell]], sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn [[António de Santori]] seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Callas]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, wurde Tulis faktisch zur monarchischen Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren [[Herzog von Scantia|Herzogs von Scantia]]. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König [[Michael I.|Miguels I.]] von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn [[David de Santori]], 1413 Conte von Tulis erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabela von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Michael II.|Miguels II.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Jakob III.|Santiago]] aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun [[Herzog von Óstino]] wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als [[Jakob IV.]] 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes [[David I.|David]] zunächst Jakobs Bruder [[Peter I.|Peter (I.)]], der durch seine Heirat mit [[Antonia von Servette]] aus dem [[Haus Sáloa]] das [[Herzogtum Servette]] und die Markgrafschaft Golen für die Santori erwarb, aber 1509 zugunsten seines nun volljährigen Neffen abdankte, der nun als David I. den sagradischen Thron bestieg. Seit 1490 wurden der sagradische Königsthron und die Grafenwürde in Tulis in Personalunion von den sagradischen Königen aus dem Haus Santori ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. führte die Santori zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel Juvantos anerkannte und diesen heilig sprach. Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Pietro]] 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.]] und seinem Vetter [[Joseph I. von Cuentez|José de Óstino]] vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den [[Migueliten]], den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns [[Michael III.|Miguel de Valier]], aus einer Nebenlinie der Santori, und den [[Josephiten]], den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten &amp;quot;[[Lilienkrieg]]s&amp;quot; wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Santori-Nebenlinie Valier auf dem Thron, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie Santori-Óstino-Portugal, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg mit Unterstützung der Stände [[Karl I. von Cuentez|Karl von Sesin]] aus der Karlitischen Linie Santori-Perin den Thron. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkrieg]], als eine Adelskoalition sich gegen König [[Danadier II.]] richtete. Dessen Sohn [[Peter II.]] wurde am [[Aufstand vom 23. Mai 1721|23. Mai 1721]] ermordet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester [[Maria I. Louise]] und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und [[Don Filipe Carles]], dem Bruder Danadiers II., andererseits. Nachdem die Stände die [[Codices Magna]] erlassen und Maria und Lukas gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Lukas' Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern [[Maria II. Franziska|Maria Franziskas]], der Tochter Lukas' und Marias, und ihrem Mann [[Anton II. Ramírez]] einerseits sowie den Anhängern [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Bourbons]], des Herzogs von Vienne und Mantua und einzig verbliebenen Enkels König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus [[Vienne-Santori]] als Königsdynastie begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz zuvor war mit dem Tod [[Karl Ferdinand von Servette|Karl Ferdinands von Servette]] auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori besteht in einer weiteren Nebenlinie bis heute. Im [[Fürstentum San Cristo]] herrschen die Santorier – in einer frühen illegitimen Linie –, der ältesten der noch bestehenden Seitenlinien, noch heute. Damit ist Fürst [[Karl IV. Johann Viktor]] heute der einzige regierende Monarch aus dem Hause Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch [[Pietro Santori]], bis 1499&lt;br /&gt;
** Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch [[Jakob III.]], ältester Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino]], älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal   &lt;br /&gt;
*** Karlitische Linie Santori-Perín (1482-1699), begründet durch David von Perin, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis&lt;br /&gt;
**** Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn [[Karl II. von Cuentez|Karls II. von Cuentez-Tulis]], regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien&lt;br /&gt;
***** Herzögliche Linie Santori-Sesin (seit 1692), regierend als Herzöge von Sesin (bis heute)&lt;br /&gt;
** Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch [[Miguel de Valier]], jüngerer Sohn [[David de Santori]]s aus der zweiten Ehe mit [[Isabela de Vesaey]] (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué&lt;br /&gt;
*** Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745&lt;br /&gt;
*** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
** Illegitime Linie Santori-San Cristo, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sechzigj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=4648</id>
		<title>Sechzigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2011-05-12T18:07:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: /* Folgen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fünfzigjähriger Krieg''' ist die Bezeichnung für eine Reihe von Kriegen im [[Sagradien|sagradisch]]-[[Micolinien|micolinischen]] Konflikt, der nach dem Ende der [[Union von Alágua]] 1386/90 aufflammte. Traditionell werden der Beginn des Kriegs mit dem Einfall [[Karl VI. von Micolinien]] 1396 in [[Perucía]] und sein Ende mit dem [[Friede von Tesqué|Friedensvertrag von Tesqué]] 1443 angesetzt. Jedoch können bereits der so genannte [[Micolinischer Revolutionskrieg|Micolinische Revolutionskrieg]] (''Guerra de la Revolutió'') von 1386-1390 sowie der sagradische [[Krieg der zwei Herzöge|Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] (''Guerra de Ducas'') von 1392-1396 als erste Phasen des Fünfzigjährigen Kriegs angesehen werden, dessen Kampfhandlungen weitestgehend bereits 1439 endeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzelnen umfasst der Fünfzigjährige Krieg folgende Phasen der Auseinandersetzung:&lt;br /&gt;
* [[Micolinischer Revolutionskrieg]] (1386-1390)&lt;br /&gt;
* [[Krieg der zwei Herzöge]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
* Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia (1396-1423, 1427-1443)&lt;br /&gt;
* Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1398-1418)&lt;br /&gt;
* [[Tulinesischer Bürgerkrieg]] (1416-1423)&lt;br /&gt;
* Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1424-1440)&lt;br /&gt;
* [[Servettinisch-Loneischer Krieg]] (1420-1429)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Jakob II.]] und seinem Sieg über [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] 1321 hatte König [[Sergius I. der Große|Serge I.]] aus dem [[Haus Redanior-Gerón]], seit 1318 als Nachfolger [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I. von Micolinien]], die beiden Königreiche von Sagradien (inklusive [[Perucía]] und [[Golen]]) und Micolinien in der [[Union von Alágua]] in Personalunion vereint. Die Herrschaft seines Enkels [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel dem Schönen]] hatte 1386 jedoch zur Rebellion der micolinischen Stände unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], einem illegitimen Nachkommen der micolinischen [[Haus Saloa|Saloa]]-Könige, geführt, der sich als Karl V. zum micolinischen König machte und seine Herrschaft im Micolinischen Unabhängigkeitskrieg von 1386-1390 sicherte. Im [[Vertrag von Albero]] musste Gabriel IV. 1390 seine Ansprüche auf die micolinische Krone fallen lassen, behielt aber Perucía und Golen, während Karl VI. wiederum auf alle Ansprüche in Sagradien verzichtete.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gabriels 1395 kam es in Sagradien zum Krieg zwischen seinen möglichen Nachfolgern [[Michael I.|Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Óstino]], in dem der Ostinenser sich mit [[Karl VI. von Micolinien]], seit 1391 Nachfolger Karls V. verbündete und zunächst siegte, ehe Michael von Vesaey aber 1396 die Oberhand gewann und seinen Kontrahenten zur Abdankung zwang. Da Karl VI. sich vom Bündnis mit dem Ostinenser den Gewinn Perucías erhofft hatte, fiel er 1396 mit einem Heer in Perucía ein, um seine Ansprüche gegen Michael I. von Vesaey durchzusetzen, womit es zum Krieg kam. Nach dem Tod Josephs von Óstino 1398 erklärte Karl zunächst dessen 13-jährigen Sohn [[Johann das Kind]] zum König, erhob nach dessen Tod 1402 aber selbst Anspruch auf die sagradische Krone und widerrief damit den Vertrag von Albero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Auf sagradischer Seite kämpften zweitweise die [[Tulinesische Republik|Republik Tulis]] sowie das im Krieg um [[Lonéa]] befindliche [[Haus Salua-Servette]] in Micolinien, mit dem micolinischen König waren u.a. die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] verbündet, ehe nach einem Seitenwechsel in der Endphase auch der [[Herzog von Servette]] als potenter Geldgeber Karls VI. eine Schlüsselrolle spielte. Während es für Karl VI. um die Eroberung Perucías und Golens und zeitweise auch den Gewinn der sagradischen Krone ging, versuchte Sagradien unter Michael I. und [[Michael II.]] seine Besitzungen im Norden der micolinischen Halbinsel zu halten. Die Tulinesische Republik sah in einer neuerlichen sagradisch-micolinischen Union unter Karl VI. eine Gefahr für die eigene Unabhängigkeit und kämpfte um seine Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blaumeer]] sowie seine Kolonien in Ostmicolinien. Für die nur zeitweise und auch nur indirekt gegen Karl VI. kämpfenden [[Haus Salua-Servette|Servettenser]] ging es vor allem um eine Stärkung der eigenen Hausmacht in Südmicolinien und die Unabhängigkeit von der Krone, während die Anmeldung eigener Ansprüche auf die micolinische Krone vor allem taktischer Natur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Anfangsphase des Kriegs zwischen Sagradien und Micolinien brachte Erfolge für Micolinien, das sich in der [[Alberenser Union]] 1409 die Unterstützung der peruzinischen Stände sichern und anschließend bis nach [[Gerón]] vordringen konnte, die Belagerung der Stadt aber 1420 aufgeben musste. Die gescheiterte Belagerung Geróns führte zu einer Wende im Krieg. Obwohl Michael I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 fiel, siegte sein Sohn [[Don António]] 1422 und 1423 bei [[San Cristo]] und [[Alágua]], ehe die Kämpfe vorübergehend eingestellt wurden. Während Karl VI. in der Folge mit Gefechten gegen Tulis und das rebellierende Haus Servette beschäftigt war, nahm Sagradien unter Michael II. die Kämpfe im Jahr 1427 wieder auf und rüstete zur Gegenoffensive. In der [[Schlacht von Cania]] erlitt Micolinien eine empfindliche Niederlage und verlor in der Folge große Gebiete [[Conte]]s an Sagradien. Die Rebellion Contes gegen Sagradien im Jahr 1431 beendete schließlich die sagradische Offensive.&lt;br /&gt;
Kleinere Gefechte brachten in der Folge keine neuen Entwicklungen, ehe die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden. 1440 schloss Micolinien einen Separatfrieden mit Tulis, das seine Stützpunkte in Micolinien behielt, ehe der Krieg im Frieden von Tesqué von 1443 endgültig beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Frieden von Tesqué]] endete die von 1321 bis 1386 bestehende und danach von verschiedenen Seiten angestrebte sagradisch-micolinische Union endgültig und die seit dem 11. Jahrhundert andauernden Kämpfe um Perucía wurden aufgegeben. Mit dem Verzicht Sagradiens auf Perucía und dem Micoliniens auf Golens sowie die Festschreibung der so genannten &amp;quot;[[Medeo-Linie]]&amp;quot; als Grenze beider Staaten wurde die bis 1815 und mit leichten Veränderungen in Bezug auf Golen bis ins 20. Jahrhundert hinein gültige Grenze zwischen beiden Staaten festgelegt. Der Friedensvertrag von Tesqué kann darüber hinaus als Gründungsstunde des modernen micolinischen Nationalstaates gelten, da das neue Königreich erstmals überhaupt neben Süd- und Mittelmicolinien auch den peruzinischen Norden umfasste, der heute als integraler Bestandteil Micoliniens angesehen wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden mit Micolinien bildete die Grundlage für den Aufstieg Sagradiens zur europäischen Großmacht und zur Weltmacht im 16. Jahrhundert (so genanntes [[Goldenes Jahrhundert]]). Die Servettensischen Herzöge konnten sich im Süden de facto als unabhängige Macht etablieren, deren Besitztümer am Ende des Jahrhunderts an die sagradischen [[Haus Santori|Santori]]-Könige fiel. Die im Krieg gegründete Allianz der Häuser Santori und [[Haus Vesaey|Vesaey]] ist zudem Fundament der 1490 vollzogenen [[Sagradisch-Tulinesische Union|sagradisch-tulinesischen Union]] sowie der bis zum 18. Jahrhundert andauernden Herrschaft der Santori in Sagradien. In Micolinien konnte sich das Königtum des [[Haus Interea|Hauses Interea]] stabilisieren, dessen Herrschaft in Nebenlinien bis heute andauert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden zwischen Sagradien und Micolinien hielt jedoch nicht einmal ein halbes Jahrhundert. Mit dem Ende der Servettiner Dynastie im Süden kam es seit 1477 zu neuerlichen Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der saluanischen Herzöge in Südmicolinien, in denen sich schließlich die sagradischen Santori durchsetzen konnten ([[Servettinische Kriege]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschätzung ===&lt;br /&gt;
Die micolinische Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sah den Fünfzigjährigen Krieg mehrheitlich als Fortsetzung des Befreiungskriegs gegen Sagradien und als micolinischen Einigungskrieg. Dagegen wurde der Krieg in Sagradien als erfolgreicher Abwehrkrieg der micolinischen Expansionsbestrebungen angesehen. Die neuere Forschung betont den machtpolitischen Charakter des Erbfolge- und Bürgerkriegs und bezeichnet die Auseinandersetzungen als Beispiel eines Staatsbildungskriegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sechzigj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=4647</id>
		<title>Sechzigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2011-05-12T18:03:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: /* Kriegsverlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fünfzigjähriger Krieg''' ist die Bezeichnung für eine Reihe von Kriegen im [[Sagradien|sagradisch]]-[[Micolinien|micolinischen]] Konflikt, der nach dem Ende der [[Union von Alágua]] 1386/90 aufflammte. Traditionell werden der Beginn des Kriegs mit dem Einfall [[Karl VI. von Micolinien]] 1396 in [[Perucía]] und sein Ende mit dem [[Friede von Tesqué|Friedensvertrag von Tesqué]] 1443 angesetzt. Jedoch können bereits der so genannte [[Micolinischer Revolutionskrieg|Micolinische Revolutionskrieg]] (''Guerra de la Revolutió'') von 1386-1390 sowie der sagradische [[Krieg der zwei Herzöge|Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] (''Guerra de Ducas'') von 1392-1396 als erste Phasen des Fünfzigjährigen Kriegs angesehen werden, dessen Kampfhandlungen weitestgehend bereits 1439 endeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzelnen umfasst der Fünfzigjährige Krieg folgende Phasen der Auseinandersetzung:&lt;br /&gt;
* [[Micolinischer Revolutionskrieg]] (1386-1390)&lt;br /&gt;
* [[Krieg der zwei Herzöge]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
* Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia (1396-1423, 1427-1443)&lt;br /&gt;
* Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1398-1418)&lt;br /&gt;
* [[Tulinesischer Bürgerkrieg]] (1416-1423)&lt;br /&gt;
* Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1424-1440)&lt;br /&gt;
* [[Servettinisch-Loneischer Krieg]] (1420-1429)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Jakob II.]] und seinem Sieg über [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] 1321 hatte König [[Sergius I. der Große|Serge I.]] aus dem [[Haus Redanior-Gerón]], seit 1318 als Nachfolger [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I. von Micolinien]], die beiden Königreiche von Sagradien (inklusive [[Perucía]] und [[Golen]]) und Micolinien in der [[Union von Alágua]] in Personalunion vereint. Die Herrschaft seines Enkels [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel dem Schönen]] hatte 1386 jedoch zur Rebellion der micolinischen Stände unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], einem illegitimen Nachkommen der micolinischen [[Haus Saloa|Saloa]]-Könige, geführt, der sich als Karl V. zum micolinischen König machte und seine Herrschaft im Micolinischen Unabhängigkeitskrieg von 1386-1390 sicherte. Im [[Vertrag von Albero]] musste Gabriel IV. 1390 seine Ansprüche auf die micolinische Krone fallen lassen, behielt aber Perucía und Golen, während Karl VI. wiederum auf alle Ansprüche in Sagradien verzichtete.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gabriels 1395 kam es in Sagradien zum Krieg zwischen seinen möglichen Nachfolgern [[Michael I.|Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Óstino]], in dem der Ostinenser sich mit [[Karl VI. von Micolinien]], seit 1391 Nachfolger Karls V. verbündete und zunächst siegte, ehe Michael von Vesaey aber 1396 die Oberhand gewann und seinen Kontrahenten zur Abdankung zwang. Da Karl VI. sich vom Bündnis mit dem Ostinenser den Gewinn Perucías erhofft hatte, fiel er 1396 mit einem Heer in Perucía ein, um seine Ansprüche gegen Michael I. von Vesaey durchzusetzen, womit es zum Krieg kam. Nach dem Tod Josephs von Óstino 1398 erklärte Karl zunächst dessen 13-jährigen Sohn [[Johann das Kind]] zum König, erhob nach dessen Tod 1402 aber selbst Anspruch auf die sagradische Krone und widerrief damit den Vertrag von Albero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Auf sagradischer Seite kämpften zweitweise die [[Tulinesische Republik|Republik Tulis]] sowie das im Krieg um [[Lonéa]] befindliche [[Haus Salua-Servette]] in Micolinien, mit dem micolinischen König waren u.a. die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] verbündet, ehe nach einem Seitenwechsel in der Endphase auch der [[Herzog von Servette]] als potenter Geldgeber Karls VI. eine Schlüsselrolle spielte. Während es für Karl VI. um die Eroberung Perucías und Golens und zeitweise auch den Gewinn der sagradischen Krone ging, versuchte Sagradien unter Michael I. und [[Michael II.]] seine Besitzungen im Norden der micolinischen Halbinsel zu halten. Die Tulinesische Republik sah in einer neuerlichen sagradisch-micolinischen Union unter Karl VI. eine Gefahr für die eigene Unabhängigkeit und kämpfte um seine Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blaumeer]] sowie seine Kolonien in Ostmicolinien. Für die nur zeitweise und auch nur indirekt gegen Karl VI. kämpfenden [[Haus Salua-Servette|Servettenser]] ging es vor allem um eine Stärkung der eigenen Hausmacht in Südmicolinien und die Unabhängigkeit von der Krone, während die Anmeldung eigener Ansprüche auf die micolinische Krone vor allem taktischer Natur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Anfangsphase des Kriegs zwischen Sagradien und Micolinien brachte Erfolge für Micolinien, das sich in der [[Alberenser Union]] 1409 die Unterstützung der peruzinischen Stände sichern und anschließend bis nach [[Gerón]] vordringen konnte, die Belagerung der Stadt aber 1420 aufgeben musste. Die gescheiterte Belagerung Geróns führte zu einer Wende im Krieg. Obwohl Michael I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 fiel, siegte sein Sohn [[Don António]] 1422 und 1423 bei [[San Cristo]] und [[Alágua]], ehe die Kämpfe vorübergehend eingestellt wurden. Während Karl VI. in der Folge mit Gefechten gegen Tulis und das rebellierende Haus Servette beschäftigt war, nahm Sagradien unter Michael II. die Kämpfe im Jahr 1427 wieder auf und rüstete zur Gegenoffensive. In der [[Schlacht von Cania]] erlitt Micolinien eine empfindliche Niederlage und verlor in der Folge große Gebiete [[Conte]]s an Sagradien. Die Rebellion Contes gegen Sagradien im Jahr 1431 beendete schließlich die sagradische Offensive.&lt;br /&gt;
Kleinere Gefechte brachten in der Folge keine neuen Entwicklungen, ehe die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden. 1440 schloss Micolinien einen Separatfrieden mit Tulis, das seine Stützpunkte in Micolinien behielt, ehe der Krieg im Frieden von Tesqué von 1443 endgültig beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Frieden von Tesqué endete die von 1321 mit 1386 bestehende und danach von verschiedenen Seiten angestrebte sagradisch-micolinische Union endgültig und die seit dem 11. Jahrhundert andauernden Kämpfe um Perucía wurden aufgegeben. Mit dem Verzicht Sagradiens auf Perucía und dem Micoliniens auf Golens sowie die Festschreibung der so genannten &amp;quot;[[Medeo-Linie]]&amp;quot; als Grenze beider Staaten wurde die bis 1815 und mit leichten Veränderungen in Bezug auf Golen bis ins 20. Jahrhundert hinein gültige Grenze zwischen beiden Staaten festgelegt. Der Vertrag von Tesqué kann darüber hinaus als Gründungsstunde des modernen micolinischen Nationalstaates gelten, da das neue Königreich erstmals überhaupt neben Süd- und Mittelmicolinien auch den peruzinischen Norden umfasste, der heute als integraler Bestandteil Micoliniens angesehen wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden mit Micolinien bildete die Grundlage für den Aufstieg Sagradiens zur europäischen Großmacht und zur Weltmacht im 16. Jahrhundert (so genanntes [[Goldenes Jahrhundert]]). Das Haus Saloa-Servette konnte sich im Süden de facto als unabhängige Macht etablieren, deren Besitztümer am Ende des Jahrhunderts an die sagradischen [[Haus Santori|Santori]]-Könige fiel. Die im Krieg gegründete Allianz der Häuser Santori und [[Haus Vesaey|Vesaey]] ist zudem Fundament der 1490 vollzogenen [[Sagradisch-Tulinesische Union|sagradisch-tulinesischen Union]] sowie der bis zum 18. Jahrhundert andauernden Herrschaft der Santori in Sagradien. In Micolinien konnte sich das Königtum des [[Haus Interea|Hauses Interea]] stabilisieren, dessen Herrschaft in Nebenlinien bis heute andauert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden zwischen Sagradien und Micolinien hielt nicht einmal ein halbes Jahrhundert. Mit dem Ende der Servettiner Dynastie im Süden kam es seit 1477 zu neuerlichen Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Saloa in Südmicolinien, in denen sich schließlich die sagradischen Santori durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschätzung ===&lt;br /&gt;
Die micolinische Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sah den Fünfzigjährigen Krieg mehrheitlich als Fortsetzung des Befreiungskriegs gegen Sagradien und als micolinischen Einigungskrieg. Dagegen wurde der Krieg in Sagradien als erfolgreicher Abwehrkrieg der micolinischen Expansionsbestrebungen angesehen. Die neuere Forschung betont den machtpolitischen Charakter des Erbfolge- und Bürgerkriegs und bezeichnet die Auseinandersetzungen als Beispiel eines Staatsbildungskriegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sechzigj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=4646</id>
		<title>Sechzigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2011-05-12T18:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fünfzigjähriger Krieg''' ist die Bezeichnung für eine Reihe von Kriegen im [[Sagradien|sagradisch]]-[[Micolinien|micolinischen]] Konflikt, der nach dem Ende der [[Union von Alágua]] 1386/90 aufflammte. Traditionell werden der Beginn des Kriegs mit dem Einfall [[Karl VI. von Micolinien]] 1396 in [[Perucía]] und sein Ende mit dem [[Friede von Tesqué|Friedensvertrag von Tesqué]] 1443 angesetzt. Jedoch können bereits der so genannte [[Micolinischer Revolutionskrieg|Micolinische Revolutionskrieg]] (''Guerra de la Revolutió'') von 1386-1390 sowie der sagradische [[Krieg der zwei Herzöge|Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] (''Guerra de Ducas'') von 1392-1396 als erste Phasen des Fünfzigjährigen Kriegs angesehen werden, dessen Kampfhandlungen weitestgehend bereits 1439 endeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzelnen umfasst der Fünfzigjährige Krieg folgende Phasen der Auseinandersetzung:&lt;br /&gt;
* [[Micolinischer Revolutionskrieg]] (1386-1390)&lt;br /&gt;
* [[Krieg der zwei Herzöge]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
* Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia (1396-1423, 1427-1443)&lt;br /&gt;
* Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1398-1418)&lt;br /&gt;
* [[Tulinesischer Bürgerkrieg]] (1416-1423)&lt;br /&gt;
* Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1424-1440)&lt;br /&gt;
* [[Servettinisch-Loneischer Krieg]] (1420-1429)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Jakob II.]] und seinem Sieg über [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] 1321 hatte König [[Sergius I. der Große|Serge I.]] aus dem [[Haus Redanior-Gerón]], seit 1318 als Nachfolger [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I. von Micolinien]], die beiden Königreiche von Sagradien (inklusive [[Perucía]] und [[Golen]]) und Micolinien in der [[Union von Alágua]] in Personalunion vereint. Die Herrschaft seines Enkels [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel dem Schönen]] hatte 1386 jedoch zur Rebellion der micolinischen Stände unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], einem illegitimen Nachkommen der micolinischen [[Haus Saloa|Saloa]]-Könige, geführt, der sich als Karl V. zum micolinischen König machte und seine Herrschaft im Micolinischen Unabhängigkeitskrieg von 1386-1390 sicherte. Im [[Vertrag von Albero]] musste Gabriel IV. 1390 seine Ansprüche auf die micolinische Krone fallen lassen, behielt aber Perucía und Golen, während Karl VI. wiederum auf alle Ansprüche in Sagradien verzichtete.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gabriels 1395 kam es in Sagradien zum Krieg zwischen seinen möglichen Nachfolgern [[Michael I.|Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Óstino]], in dem der Ostinenser sich mit [[Karl VI. von Micolinien]], seit 1391 Nachfolger Karls V. verbündete und zunächst siegte, ehe Michael von Vesaey aber 1396 die Oberhand gewann und seinen Kontrahenten zur Abdankung zwang. Da Karl VI. sich vom Bündnis mit dem Ostinenser den Gewinn Perucías erhofft hatte, fiel er 1396 mit einem Heer in Perucía ein, um seine Ansprüche gegen Michael I. von Vesaey durchzusetzen, womit es zum Krieg kam. Nach dem Tod Josephs von Óstino 1398 erklärte Karl zunächst dessen 13-jährigen Sohn [[Johann das Kind]] zum König, erhob nach dessen Tod 1402 aber selbst Anspruch auf die sagradische Krone und widerrief damit den Vertrag von Albero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Auf sagradischer Seite kämpften zweitweise die [[Tulinesische Republik|Republik Tulis]] sowie das im Krieg um [[Lonéa]] befindliche [[Haus Salua-Servette]] in Micolinien, mit dem micolinischen König waren u.a. die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] verbündet, ehe nach einem Seitenwechsel in der Endphase auch der [[Herzog von Servette]] als potenter Geldgeber Karls VI. eine Schlüsselrolle spielte. Während es für Karl VI. um die Eroberung Perucías und Golens und zeitweise auch den Gewinn der sagradischen Krone ging, versuchte Sagradien unter Michael I. und [[Michael II.]] seine Besitzungen im Norden der micolinischen Halbinsel zu halten. Die Tulinesische Republik sah in einer neuerlichen sagradisch-micolinischen Union unter Karl VI. eine Gefahr für die eigene Unabhängigkeit und kämpfte um seine Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blaumeer]] sowie seine Kolonien in Ostmicolinien. Für die nur zeitweise und auch nur indirekt gegen Karl VI. kämpfenden [[Haus Salua-Servette|Servettenser]] ging es vor allem um eine Stärkung der eigenen Hausmacht in Südmicolinien und die Unabhängigkeit von der Krone, während die Anmeldung eigener Ansprüche auf die micolinische Krone vor allem taktischer Natur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Anfangsphase des Kriegs zwischen Sagradien und Micolinien brachte Erfolge für Micolinien, das bis nach [[Gerón]] vordringen konnte, die Belagerung der Stadt aber 1420 aufgeben musste. Die gescheiterte Belagerung Geróns führte zu einer Wende im Krieg. Obwohl Michael I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 fiel, siegte sein Sohn [[Don António]] 1422 und 1423 bei [[San Cristo]] und [[Alágua]], ehe die Kämpfe vorübergehend eingestellt wurden. Während Karl VI. in der Folge mit Gefechten gegen Tulis und das rebellierende Haus Saloa-Servette beschäftigt war, nahm Sagradien unter Michael II. die Kämpfe im Jahr 1427 wieder auf und rüstete zur Gegenoffensive. In der [[Schlacht von Cania]] erlitt Micolinien eine empfindliche Niederlage und verlor in der Folge große Gebiete [[Conte]]s an Sagradien. Die Rebellion Contes gegen Sagradien im Jahr 1431 beendete schließlich die sagradische Offensive.&lt;br /&gt;
Kleinere Gefechte brachten in der Folge keine neuen Entwicklungen, ehe die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden. 1440 schloss Micolinien einen Separatfrieden mit Tulis, das seine Stützpunkte in Micolinien behielt, ehe der Krieg im Frieden von Tesqué von 1443 endgültig beendet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Frieden von Tesqué endete die von 1321 mit 1386 bestehende und danach von verschiedenen Seiten angestrebte sagradisch-micolinische Union endgültig und die seit dem 11. Jahrhundert andauernden Kämpfe um Perucía wurden aufgegeben. Mit dem Verzicht Sagradiens auf Perucía und dem Micoliniens auf Golens sowie die Festschreibung der so genannten &amp;quot;[[Medeo-Linie]]&amp;quot; als Grenze beider Staaten wurde die bis 1815 und mit leichten Veränderungen in Bezug auf Golen bis ins 20. Jahrhundert hinein gültige Grenze zwischen beiden Staaten festgelegt. Der Vertrag von Tesqué kann darüber hinaus als Gründungsstunde des modernen micolinischen Nationalstaates gelten, da das neue Königreich erstmals überhaupt neben Süd- und Mittelmicolinien auch den peruzinischen Norden umfasste, der heute als integraler Bestandteil Micoliniens angesehen wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden mit Micolinien bildete die Grundlage für den Aufstieg Sagradiens zur europäischen Großmacht und zur Weltmacht im 16. Jahrhundert (so genanntes [[Goldenes Jahrhundert]]). Das Haus Saloa-Servette konnte sich im Süden de facto als unabhängige Macht etablieren, deren Besitztümer am Ende des Jahrhunderts an die sagradischen [[Haus Santori|Santori]]-Könige fiel. Die im Krieg gegründete Allianz der Häuser Santori und [[Haus Vesaey|Vesaey]] ist zudem Fundament der 1490 vollzogenen [[Sagradisch-Tulinesische Union|sagradisch-tulinesischen Union]] sowie der bis zum 18. Jahrhundert andauernden Herrschaft der Santori in Sagradien. In Micolinien konnte sich das Königtum des [[Haus Interea|Hauses Interea]] stabilisieren, dessen Herrschaft in Nebenlinien bis heute andauert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden zwischen Sagradien und Micolinien hielt nicht einmal ein halbes Jahrhundert. Mit dem Ende der Servettiner Dynastie im Süden kam es seit 1477 zu neuerlichen Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Saloa in Südmicolinien, in denen sich schließlich die sagradischen Santori durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschätzung ===&lt;br /&gt;
Die micolinische Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sah den Fünfzigjährigen Krieg mehrheitlich als Fortsetzung des Befreiungskriegs gegen Sagradien und als micolinischen Einigungskrieg. Dagegen wurde der Krieg in Sagradien als erfolgreicher Abwehrkrieg der micolinischen Expansionsbestrebungen angesehen. Die neuere Forschung betont den machtpolitischen Charakter des Erbfolge- und Bürgerkriegs und bezeichnet die Auseinandersetzungen als Beispiel eines Staatsbildungskriegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<updated>2011-05-12T17:58:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittelalter: &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua]] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünfzigjähriger Krieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<title>Liste von Kriegen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittelalter: &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mittelalter: &lt;br /&gt;
* 1078 Erbfolgestreit zwischen [[Johann I. von Cliêce]] und [[Roderich der Lange|Roderich dem Langen]]&lt;br /&gt;
* 1091-1095 [[Erster Lusonidenkrieg]] zwischen der Krone und [[Martin der Kühne|Martin dem Kühnen]]&lt;br /&gt;
* 1096-1099 Teilnahme [[Johann II. der Löwe|Johanns des Löwen]] am Ersten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1101-1112 [[Erster Peruzinischer Thronfolgekrieg]]&lt;br /&gt;
* 1147-1149 Teilnahme [[Jakob der Kühne|Jakobs des Kühnen]] am Zweiten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1150-1158 [[Zweiter Lusonidenkrieg]]&lt;br /&gt;
* 1162-1165 [[Golischer Krieg]] (= Erster [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1170 Einnahme [[Tulis]]' durch [[Gabriel Juvans]]&lt;br /&gt;
* 1172-1184 [[Dritter Lusonidenkrieg]] (= Zweiter [[Juvantische Kriege|Juvantischer Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1189-1192 Teilnahme [[Gabriel Juvans]]' am Dritten Kreuzzug&lt;br /&gt;
* 1208-1215 [[Südbundkriege]]&lt;br /&gt;
* 1249-1255 [[Zweiter Peruzinischer Thronfolgekrieg]] der Krone und des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] gegen [[Micolinien]] und [[Renart von Soria]] (1255 [[Schlacht bei Porinéi]])&lt;br /&gt;
* 1290-1313/23 Kriege gegen den Peruzinischen Bund/[[Peruzinische Kriege]]&lt;br /&gt;
* 1315 Erbfolgekrieg in [[Micolinien]] und [[Schlacht bei Luenas]]&lt;br /&gt;
* 1321 Erbfolgestreit und [[Schlacht von Alágua] zwischen [[Sergi der Große|Sergi dem Großen]] und [[Danadier von Scola]]&lt;br /&gt;
* 1386-1390 [[Micolinischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
* 1394-1396 [[Kriege der zwei Herzöge]]&lt;br /&gt;
* 1396-1443 [[Fünzigjähriger Krieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_IV._Felix&amp;diff=4642</id>
		<title>Martin IV. Felix</title>
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		<updated>2011-05-12T15:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Martin IV. Felix''' (von Sagradien), (*1253, †1289) war [[König von Sagradien]] (1264-1289) und [[König von Perucía|von Perucía]] (1275-1289) sowie erster sagradischer König aus dem [[Haus Redanior]]. Er stand bis zu seinem 17. Lebensjahr unter der Vormundschaft seines Vaters [[Philipp der Schweigsame|Philipp des Schweigsamen]] von Perucía und vereinte nach dessen Tod 1275 die Kronen Sagradiens und Perucías in seiner Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Martín Félix de Redanior wurde 1253 als ältester Sohn Philipps des Schweigsamen und der Prinzessin Johanna von Sagradien geboren, Tochter König [[Philipp IV. Hermes|Philipps IV. Hermes]] und Schwester [[Philipp V.|Philipps V.]], der 1264 kinderlos starb. Die Ehe zwischen Martin Felix’ Vater Philipp und seiner Mutter Johanna war 1250 im Rahmen einer Allianz des Hauses Redanior mit dem sagradischen Königshaus der [[Dianniden]] geschlossen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits als Siebenjähriger wurde Martin Felix 1260 mit seiner Cousine, der erst dreijährigen sagradischen Kronprinzessin Isabela, verlobt, der einzigen Tochter Philipps V., der 1261 den Thron bestieg. Da Philipp bei seiner Thronbesteigung bereits als kränklich galt, kümmerte er sich früh um seine Nachfolge und suchte sich den jungen Verlobten seiner Tochter als potenziellen Nachfolger aus. Gemeinsam wurden Martin und Isabela fortan als künftiges Regentenpaar am königlichen Hof erzogen. Als König Philipp V. im Jahr 1264 starb, wurde der erst elfjährige Martin von Redanior zum neuen sagradischen König ausgerufen. Damit gelangte erstmals das Haus Redanior auf den Thron. Dank der Vorkehrungen Philipps V. ging der Wechsel auf dem Thron relativ reibungslos vonstatten. Lediglich im Nordosten des Landes kam es zeitweilig zu Aufständen gegen den jungen König und bis 1300 traten mehrere „falsche Prinzen“ auf, die sich als Söhne Philipps IV. oder Philipps V. ausgaben, die aber alle besiegt werden konnten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Regentschaft für den jungen König übernahm offiziell seine Mutter Johanna, faktisch aber deren Ehemann Philipp der Schweigsame, der Vater Martins IV., [[Herzog von Scantia]] und [[Herzog von Lojandía|Lojandía]] und seit 1250 zudem [[König von Perucía]]. Damit lagen beide Königreiche erstmals in einer Hand. Das Königtum Martins IV. beendete darüber hinaus endgültig den seit dem späten 11. Jahrhundert andauernden Konflitk der sagradischen Könige mit den skantischen Herzögen. Noch ehe die Hochzeit zwischen Martin IV. und der Prinzessin Isabela offiziell geschlossen werden konnte, starb Isabela 1267 im Alter von zehn Jahren. Der König heiratete stattdessen 1272 die micolinische Prinzessin Katharina. Ziel der Ehe war die Beilegung der Streitigkeiten zwischen beiden Ländern um Perucía, was aber auch daran scheiterte, dass die Ehe kinderlos blieb. Martin wurde stattdessen eine Beziehung zu einem Heerführer nachgesagt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1270 übernahm Martin Felix selbst die Regentschaft in Sagradien, stand aber noch eine Weile unter deim Einfluss seines Vaters, der weiterhin die peruzinische Krone führte. Erst nach dem Tod Philipps des Schweigsamen 1275 wurde Martin auch König von Perucía und vereinte damit in Personalunion die beiden Königreiche. Als Martin IV. 1289 im Alter von 36 Jahren starb, folgte ihm sein jüngerer Bruder [[Robert von Sagradien|Robert]] auf den Thron. Seinem Tod folgte 1290 der Abfall der Peruzinischen Stände, die seinen Nachfolger Robert nicht anerkannten und die [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]] von 1290-1323 auslösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=4641</id>
		<title>Sergi der Gute</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=4641"/>
		<updated>2011-05-12T15:09:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: /* Wirken als König in beiden Reichsteilen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius I.''' (von Sagradien), genannt ''der Große'' (sagr. ''Don Sergi I il Grande'', micol. ''Serge I le Grand'', *1282; †1354) war [[König von Micolinien]] (1315-1354) und [[König von Sagradien|von Sagradien]] (1321-1354). Er war der erste Herrscher, der beide Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]), und gilt sowohl in der micolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromicolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Sergi wurde 1282 in [[Gerón]] als Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]] und Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], und Roberta María von Gerón, der Erbtochter der skantischen Herzöge, geboren. Sergi war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als Sohn des jüngsten Bruders war Sergi bei seiner Geburt erst an sechster Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem seine beiden Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 starben, wurden nacheinander Sergis Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] zu Königen. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. 1315 folgte Sergi seinem Vater als Herzog von Skanten nach. Da sein Onkel der König durch seine späte Heirat mit Isabela von Viça einen Sohn namens Filipe gezeugt hatte, blieb Sergi die Nummer Zwei in der Thronfolge, gehörte aber zum engeren Kreis der königlichen Prinzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die micolinische Krone ===&lt;br /&gt;
1311 hatte Sergi bereits die micolinische Prinzessin Margarete von Salua, älteste Tochter [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I.]], geehelicht, ein Jahr später heiratete der König Rodrique wiederum in zweiter Ehe Sergis Schwester Júlia. Die Allianz zwischen Rodrique und Sergi war von Seiten Rodriques der Versuch, ein Bündnis mit den Herzögen von Scantia gegen die sagradische Krone zu schmieden. Als 1315 überraschend Rodriques einziger Sohn und Thronfolger Prinz Charl von Salua starb und nur kurze Zeit später auch Rodrique dahinschied, war Sergis Frau Margarete plötzlich zur micolinischen Erbprinzessin geworden und Sergi konnte mit gutem Grund Anspruch auf den verwaisten micolinischen Thron erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Sergi mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Micolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roderichs I., und [[Anton von Salua-Servette]], einen weiteren Schwager des verstorbenen Königs, zu verteidigen. Sergi hatte zwar die am besten berechtigten Thronansprüche, war zunächst aber kein Wunschkandidat der micolinischen Stände, die sich einen einheimischen Thronfolger wünschten. Da sich die Großen des Reichs aber auf keinen gemeinsamen Kandidaten einigen konnten, scheiterte eine Allianz zwischen den Servettensen und Heinrich von Kont, der schließlich allein gegen Sergi antrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1316 zum Sieg des sagradisch-geronesischen Heeres. Sergi zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum micolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den micolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Servette einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Serge I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum micolinischen König gekrönt. Micolinien wurde nun von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Sergis Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Sergi die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Sergi plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Sergi als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Schwager König Jakobs, [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] in Sagradien die Königskrone usurpiert und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Danadier war ein Sohn Katharinas von Micolinien, der Witwe Martins IV., die nach dem Tod ihres Mannes den Grafen [[José von Scola]] und Pineta geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Danadier nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Sergi zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und micolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine micolinisch-sagradische Union. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Danadiers, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die micolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Sergiana).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Er baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmicolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Micolinien]] bemühte sich Sergi um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Mit dem [[Statut von Alessa]], das den peruzinischen Ständen Privilegien einräumte, beendete Sergi auch endgültig die seit 1290 immer wieder aufgeflackerten Aufstände der peruzinischen Stände gegen die Herrschaft der Redanior-Könige ([[Peruzinische Kriege]]). Seinen potenziellen Machtrivalen in Micolinien [[Martin von Interea]], einen illegitimen Vetter des letzten Salonaerkönigs, band er durch die Hochzeit mit seiner Schwester Anna eng an das Königshaus und machte ihn zum Vikar des südlichen Reichsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1352 ernannte Sergi seinen Sohn [[Sergius II.|Sergi d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. Sergi führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=4640</id>
		<title>Sergi der Gute</title>
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		<updated>2011-05-12T15:08:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: /* Herrschaftsantritt in Sagradien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius I.''' (von Sagradien), genannt ''der Große'' (sagr. ''Don Sergi I il Grande'', micol. ''Serge I le Grand'', *1282; †1354) war [[König von Micolinien]] (1315-1354) und [[König von Sagradien|von Sagradien]] (1321-1354). Er war der erste Herrscher, der beide Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]), und gilt sowohl in der micolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromicolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Sergi wurde 1282 in [[Gerón]] als Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]] und Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], und Roberta María von Gerón, der Erbtochter der skantischen Herzöge, geboren. Sergi war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als Sohn des jüngsten Bruders war Sergi bei seiner Geburt erst an sechster Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem seine beiden Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 starben, wurden nacheinander Sergis Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] zu Königen. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. 1315 folgte Sergi seinem Vater als Herzog von Skanten nach. Da sein Onkel der König durch seine späte Heirat mit Isabela von Viça einen Sohn namens Filipe gezeugt hatte, blieb Sergi die Nummer Zwei in der Thronfolge, gehörte aber zum engeren Kreis der königlichen Prinzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die micolinische Krone ===&lt;br /&gt;
1311 hatte Sergi bereits die micolinische Prinzessin Margarete von Salua, älteste Tochter [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I.]], geehelicht, ein Jahr später heiratete der König Rodrique wiederum in zweiter Ehe Sergis Schwester Júlia. Die Allianz zwischen Rodrique und Sergi war von Seiten Rodriques der Versuch, ein Bündnis mit den Herzögen von Scantia gegen die sagradische Krone zu schmieden. Als 1315 überraschend Rodriques einziger Sohn und Thronfolger Prinz Charl von Salua starb und nur kurze Zeit später auch Rodrique dahinschied, war Sergis Frau Margarete plötzlich zur micolinischen Erbprinzessin geworden und Sergi konnte mit gutem Grund Anspruch auf den verwaisten micolinischen Thron erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Sergi mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Micolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roderichs I., und [[Anton von Salua-Servette]], einen weiteren Schwager des verstorbenen Königs, zu verteidigen. Sergi hatte zwar die am besten berechtigten Thronansprüche, war zunächst aber kein Wunschkandidat der micolinischen Stände, die sich einen einheimischen Thronfolger wünschten. Da sich die Großen des Reichs aber auf keinen gemeinsamen Kandidaten einigen konnten, scheiterte eine Allianz zwischen den Servettensen und Heinrich von Kont, der schließlich allein gegen Sergi antrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1316 zum Sieg des sagradisch-geronesischen Heeres. Sergi zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum micolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den micolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Servette einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Serge I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum micolinischen König gekrönt. Micolinien wurde nun von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Sergis Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Sergi die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Sergi plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Sergi als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Schwager König Jakobs, [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] in Sagradien die Königskrone usurpiert und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Danadier war ein Sohn Katharinas von Micolinien, der Witwe Martins IV., die nach dem Tod ihres Mannes den Grafen [[José von Scola]] und Pineta geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Danadier nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Sergi zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und micolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine micolinisch-sagradische Union. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Danadiers, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die micolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Sergiana).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Er baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmicolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Micolinien]] bemühte sich Sergi um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Seinen potenziellen Machtrivalen in Micolinien [[Martin von Interea]], einen illegitimen Vetter des letzten Salonaerkönigs, band er durch die Hochzeit mit seiner Schwester Anna eng an das Königshaus und machte ihn zum Vikar des südlichen Reichsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1352 ernannte Sergi seinen Sohn [[Sergius II.|Sergi d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. Sergi führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Robert_von_Skanten&amp;diff=4638</id>
		<title>Robert von Skanten</title>
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		<updated>2011-05-12T15:01:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Robert von Sagradien''' (*1255, †1292) war [[König von Sagradien]], [[König von Perucía|Perucía]] und [[König von Golen|Golen]] (1289-1292) aus dem [[Haus Redanior]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert von Redanior wurde 1255 als zweiter Sohn des peruzinischen Königs [[Philipp der Schweigsame]] und dessen Ehefrau Johanna von Sagradien, Tochter König [[Philipp IV. Hermes]], geboren. Sein älterer Bruder war [[Martin IV. Felix]], der nach dem Tod des letzten [[Dianniden]]-Königs [[Philipp V.]] 1264 als Kind den sagradischen Thron bestieg und seinem Vater nach dessen Tod 1275 auch als König von Perucía nachfolgte, womit die sagradisch-peruzinische Union begründet wurde. Robert selbst war neun Jahre alt, als sein Bruder König wurde. Er selbst heiratete mit 15 Jahren 1270 die Tochter des alkonischen Herzogs, [[Maria von Scola]], und erhielt nach dem Ableben seines Onkels [[Johann der Blinde|Johann dem Blinden]] 1274 das [[Herzogtum Scantia]] zum Lehen. Da sein älterer Bruder keine eigenen Nachkommen besaß, folgte Robert diesem nach seinem Tod 1289 als König von Sagradien und Perucía nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Thronbesteigung kam es jedoch zu Konflikten mit den peruzinischen Ständen, die auf ihrem Wahlrecht beharrten und für die Bestätigung Roberts als König umfangreiche Privilegien verlangten, die Robert nicht bereit war, zu leisten. Daraufhin kam es im Jahr 1290 zum Ausbruch eines großangelegten Aufstands in Perucía, der von den dortigen Ständen angeführt und bald von Micolinien unterstützt wurde. Damit begann die Phase der [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]], welche die Thronstreitigkeiten von 1249/50 wiederaufleben ließen. In den Folgejahren kam es zu immer neuen Aufständen gegen die im Norden der micolinischen Halbinsel zunehmend unpopulären Redanior-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Robert in 1292 in die Schlacht gegen die peruzinischen Rebellen ziehen wollte, erkrankte er schwer und starb bei [[Sant Vicent]] auf dem Krankenbett. Sein Nachfolger wurde sein ältester lebender Sohn [[Philipp VI. der Gerechte]] (*1280), der jedoch erst zwölf Jahre alt war, sodass für ihn seine Mutter [[Maria von Scola]] und Roberts jüngerer Bruder [[Jakob II. der Bischof|Jakob, der Erzbischof von Tesqué]], die Regentschaft übernahmen. Die unter Robert begonnenen Kriege gegen Perucía prägten auch dessen Herrschaft, der selbst 1301 in der Schlacht gegen die Peruziner fiel und von Roberts jüngerem Sohn [[Martin V. der Wahnsinnige|Martin dem Wahnsinnigen]] auf dem Thron beerbt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_IV._Hermes&amp;diff=4637</id>
		<title>Philipp IV. Hermes</title>
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		<updated>2011-05-12T14:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp IV. Hermes''' (von Sagradien), (*1210, †1261, sagr. ''Don Filipe Hermés'') war im 12. Jahrhundert [[König von Sagradien]] (1233-1261) aus dem Geschlecht der [[Dianniden-Juvantiden]]. Unter Philipp Hermes wurden die seit über 150 Jahren andauernden [[Lusonidenkriege]] durch den Tod des letzten [[Lusoniden]][[König von Perucía|königs von Perucía]] endgültig beendet und das [[Königreich Perucía|peruzinische Königreich]] unter die Lehnshoheit Sagradiens gestellt. Philipp Hermes gilt daher als letzter großer sagradischer König der Diannidendynastie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Hermes wurde im Jahr 1210 als zweiter Sohn König [[Gabriel II.|Gabriels II.]] und dessen erster Ehefrau Gabriela von Lojandía geboren. Sein älterer Bruder war König [[Gabriel III.]], der 1220 als Zwölfjähriger den sagradischen Thron bestieg und bis 1225 unter der Vormundschaft seiner Stiefmutter [[Josefa von Liez]] stand. Als Gabriel III. 1233 starb, folgte ihm Philipp Hermes auf den Thron, der zu dieser Zeit 23 Jahre alt war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Peruzinische Kampagne ===&lt;br /&gt;
Als König musste sich Philipp Hermes mit der Lösung der [[Peruzinische Thronfolgekrise 1242|Peruzinischen Frage]] um die offene Nachfolge des 1249 gestorbenen letzten Lusonidenkönigs in [[Alessa]] kümmern. Bereits seit 1242 war in Perucía eine dynastische Krise ausgebrochen, nachdem [[Martin der Streiter]] gestorben war und erst wenige Wochen nach seinem Tod mit [[Martin Posthumus]] ein Sohn und Nachfolger geboren wurde. Da Martin der Streiter bei der Zeugung bereits 56 Jahre alt gewesen sein muss, kam es zu Zweifeln an der Vaterschaft des Königs und an der Legitimität des Neugeborenen, der dennoch König wurde und unter Vormundschaft eines Regentschaftsrats gestellt wurde. Dieser wurde wiederum seit 1245 vom micolinischen König [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] kontrolliert, der versuchte, die Lehnshoheit über Micolinien zu erlangen. Bereits an seinem sechsten Geburtstag wurde der junge König daher mit einer Tochter Richards I. verlobt, starb aber 1249, ehe diese Ehe rechtskräftig geschlossen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der peruzinische Thron war damit zum zweiten Mal nach 1101 vakant geworden und zum Streitobjekt zwischen Sagradien und Micolinien geworden. Micolinien unterstützte nun [[Renart von Soria]], einen angeblich unehelichen Sohn des verstorbenen Königs Martin und damit illegitimer Erbe der Lusoniden. Auf der anderen Seite beanspruchte auch Herzog [[Philipp der Schweigsame]] von Scantia aus dem [[Haus Redanior]] die Krone. Er stützte sich auf den [[Vertrag von Erin]] des Jahres 1184, in dem König [[Johann der Starke]] [[Martin der Gute|Martin den Guten]], den Großvater Philipps, als Erben [[Albreth III. Herzog von Scantia|Aliuretos III. von Scantia]] anerkennen musste, sodass sich Philipp nun zusammen mit seinem Bruder [[Johann der Blinde|Johann dem Blinden]] als Haupterben des zerfallenen [[Lusonidenreich]]s betrachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Hermes schloss daraufhin eine Allianz mit dem Haus Redanior und zog mit einem Heer nach Perucía, um die Ansprüche Philipps des Schweigsamen gegen den Usurpator Renart von Soria durchzusetzen, der inzwischen den Thron in Alessa an sich gerissen und den Regentschaftsrat aufgelöst hatte. Gemeinsam konnte sich das sagradische Heer gegen die Micolinier und die Gefolgsleute Renarts durchsetzen und die Herrschaft Philipps sichern, der nun als Philipp I. den peruzinischen Thron bestieg. Philipp Hermes erreichte, dass der Redanior-König seinem sagradischen Gegenüber nicht nur für die Gebiete in Sagradien, sondern auch sein neu erworbenes peruzinischen Königreich der sagradischen Lehnshoheit zu unterstellen. Damit erreichte das sagradische Königreich eine territoriale Ausdehnung wie nie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renart von Soria flüchtete nach Micolinien, kehrte aber 1255 bereits mit einem neuen Heer nach Perucía zurück und versuchte, mithilfe eines Aufstands die Sagradier zu vertreiben, was ihm aber nach anfänglichen Erfolgen nicht gelang. In der [[Schlacht von Porinéi]] 1255 wurde er vernichtend geschlagen und musste seinen Thronverzicht erklären. Dennoch waren die Ereignisse der Startschuss für die so genannten [[Peruzinische Kriege|Peruzinischen Kriege]] gegen das als Fremdherrschaft empfundene Redanior-Königtum, die nach dem Tod [[Martin IV.|Martins IV.]] 1290 wieder aufflammten und sich bis 1313 hinzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe ===&lt;br /&gt;
Die Allianz zwischen Philipp Hermes und Philipp dem Schweiger war der Grundstein für die Nachfolge der Redanior auf dem Thron Sagradiens, da Philipp Hermes nun in zweiter Ehe Marca von Viça zur Frau nahm, eine Nichte und Patenkind Philipps des Schweigers, der wiederum die Tochter Philipp Hermes’ Johanna heiratete, von deren gemeinsamen Söhnen gleich drei später sagradische Könige werden sollten. Direkter Nachfolger Philipp Hermes' wurde nach dessen Tod 1261 sein Sohn [[Philipp V. der Kluge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=4636</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=4636"/>
		<updated>2011-05-12T14:44:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Rodrigiden (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Barungar]]&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Albreth I.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto I&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Selle I. der Kluge]]&lt;br /&gt;
| Don Selle I il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]]&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo&lt;br /&gt;
| Enkel Albreths I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto II&lt;br /&gt;
| Sohn Selles I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Selle II.]]&lt;br /&gt;
| Don Selle II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]]&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Gute]] (928-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V. der Einfältige]] (951-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III.]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Cliêce (Dianniden-Juvantiden, 1078-1261)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange von Scantia]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II.]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Junge]] (1208-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft seiner Mutter [[Josefa von Liez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Redanior (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergius I. der Große]] (1282-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Grande&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergius II. der Kleine]] (1308-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergius' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1341-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergius' II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396/''98''&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergius' II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergius' II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Vesaey (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miguel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergius' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miguel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Santorische Könige (1457-1721, 1723-1744)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori (Jakobiten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, genannt Santiago&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1468-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1470-1526)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1563&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1578)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| ''Haus Santori-Óstino (Josefiten)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1543''&lt;br /&gt;
| ''1547''&lt;br /&gt;
| ''[[Joseph I. von Cuentez|Joseph (II.)]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José de Óstino''&lt;br /&gt;
| ''Ur-Ur-Enkel Michaels II., König von Cuentez und Portugal'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Migueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Michael III.]] (1496-1555)&lt;br /&gt;
| Don Miguel III&lt;br /&gt;
| als Ehemann [[Johanna I.|Johannas]] König ''de jure uxoris''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1563&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1573)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Richards II., bis 1602 unter Vormundschaft seiner Mutter Charlotte von Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1685-1721)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peter II.]] (1689-1721)&lt;br /&gt;
| Don Pietro II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1682-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II. und Peters II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Erste Republik''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1706-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Lukas I.]] (1687-1744)&lt;br /&gt;
| Don Luca I&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Louises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Marias I. und Lukas' I., abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Ramírez]] von [[Piacón]]-Sieta (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramírez&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem Haus Bourbon-Vienne (1747-1806, 1813-1891)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Bourbon-Vienne-Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1710-1770)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII d'Alençón&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1734-1777)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1737-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., zugunsten seines Sohnes abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1806''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Gabriel X.]] (1785-1812)'' &lt;br /&gt;
| ''Don Gabriel X''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Joseph Ludwigs II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| [[Julian I.]] (Julien Bonaparte, 1772-1842)&lt;br /&gt;
| Don Julién Bonaparte&lt;br /&gt;
| Bruder Kaiser Napoleon Bonapartes, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (erneut, 1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Michael IV.]] (1772-1829)&lt;br /&gt;
| Don Miguel IV&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., Halbbruder Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Bourbon-Viena&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil I. Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels IX., Vetter Michaels IV., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| [[Lukian I.]] (1805-1871)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, seit 1867 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=4635</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=4635"/>
		<updated>2011-05-12T12:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Könige der Skanten''' und seit 923 '''Könige von Sagradien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Rodrigiden (753-1078)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| [[Barungar]]&lt;br /&gt;
| Don Berenguer&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| [[Roderich I. der Große]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Barungars&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| [[Albreth I.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto I&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| [[Selle I. der Kluge]]&lt;br /&gt;
| Don Selle I il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| [[Ferrigo]]&lt;br /&gt;
| Don Ferrigo&lt;br /&gt;
| Sohn Roderichs, Herrscher im Süden&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| [[Rangulf]]&lt;br /&gt;
| Don Rangolfo&lt;br /&gt;
| Enkel Albreths I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Albreth II.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto II&lt;br /&gt;
| Sohn Selles I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| [[Roderich II.]]&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| [[Albreth III.]]&lt;br /&gt;
| Don Aliureto III&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| [[Selle II.]]&lt;br /&gt;
| Don Selle II&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| [[Belfrid]]&lt;br /&gt;
| Don Belfredo&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| [[Martin I. der Eroberer]] (873-933)&lt;br /&gt;
| Don Martín I il Conquistador&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. der Große]] (890-969)&lt;br /&gt;
| Don Filipe I il Grande&lt;br /&gt;
| Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''933''&lt;br /&gt;
| ''939''&lt;br /&gt;
| ''[[Martin der Jüngere]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Martín''&lt;br /&gt;
| ''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| [[Albreth IV. der Barmherzige]] (922-980)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto IV il Misericordioso&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| [[Martin II. der Gute]] (928-994)&lt;br /&gt;
| Don Martín II il Bô&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps des Großen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| [[Albreth V. der Einfältige]] (951-996)&lt;br /&gt;
| Don Aliureto V il Símplice&lt;br /&gt;
| Sohn Martins II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. der Katholische]] (973-1019)&lt;br /&gt;
| Don Filipe II il Católico&lt;br /&gt;
| Sohn Albreths V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| [[Philipp III.]] (997-1042)&lt;br /&gt;
| Don Filipe III&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| [[Roderich III. der Kurze]] (1033-1069)&lt;br /&gt;
| Don Rodrigo III il Corto&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Don Joán de Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp von Tesqué]]'' ''(1042-1070)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe de Tesqué''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Philipps II., Sohn [[Don Joán de Tesqué]]s, Gegenkönig''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| [[Martin III. der Fromme]] (1038-1078)&lt;br /&gt;
| Don Martín III il Píu&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Cliêce (Dianniden-Juvantiden, 1078-1261)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| [[Johann I. von Cliêce]] (1037-1094)&lt;br /&gt;
| Don Joán I de Cliêce&lt;br /&gt;
| Urenkel Albreths V., Schwiegersohn Philipps III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roderich der Lange|Roderich (IV.) der Lange von Scantia]] (1030-1079)''&lt;br /&gt;
| ''Don Rodrigo il Largo&lt;br /&gt;
| [[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| [[Johann II. der Löwe]] (1070-1121)&lt;br /&gt;
| Don Joán II il León&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| [[Anton I. der Starke]] (1091-1132)&lt;br /&gt;
| Don António I il Forte&lt;br /&gt;
| Sohn Johanns II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| [[Jakob I. der Kühne]] (1096-1165)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque I il Bravo&lt;br /&gt;
| Enkel Johanns I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1165&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| [[Gabriel I. Juvans]], der Heilige (1125-1198)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel I Juvante, il Santo&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| [[Arzelius]] (1158-1201)&lt;br /&gt;
| Don Arcélio&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriel Juvans'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| [[Gabriel II.]] (1180-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel II&lt;br /&gt;
| Sohn Arzelius'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| [[Gabriel III. der Junge]] (1208-1220)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel III il Jovén&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft seiner Mutter [[Josefa von Liez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| [[Philipp IV. Hermes]] (1210-1261)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV Hermés&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| [[Philipp V. der Kluge]] (1237-1264)&lt;br /&gt;
| Don Filipe V il Prudente&lt;br /&gt;
| Sohn Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Redanior (1264-1395)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| [[Martin IV. Felix]] (1253-1289)&lt;br /&gt;
| Don Martín IV Félix&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes', bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Robert von Sagradien|Robert]] (1255-1292)&lt;br /&gt;
| Don Roberto&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| [[Philipp VI. der Gerechte]] (1280-1301)&lt;br /&gt;
| Don Filipe IV il Justo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martin V. der Wahnsinnige]] (1282-1312)&lt;br /&gt;
| Don Martín V il Follo&lt;br /&gt;
| Sohn Roberts, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| [[Jakob II. der Bischof]] (1261-1320)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque II il Bispo&lt;br /&gt;
| Enkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| [[Danadier I. von Scola]] (1292-1321)&lt;br /&gt;
| Don Danadier I de Scola&lt;br /&gt;
| &amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| [[Sergius I. der Große]] (1282-1354)&lt;br /&gt;
| Don Sergi I il Grande&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| [[Sergius II. der Kleine]] (1308-1378)&lt;br /&gt;
| Don Sergi II il Pêcu&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergius' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IV. der Schöne]] (1341-1395)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IV il Bêl&lt;br /&gt;
| König von Micolinien und Sagradien, Sohn Sergius' II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396/''98''&lt;br /&gt;
| [[Joseph von Óstino]] (1345-1398)&lt;br /&gt;
| Don José de Óstino&lt;br /&gt;
| bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Sergius' II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1402''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann das Kind]] (1385-1402)''&lt;br /&gt;
| ''Don Joán il Infante''&lt;br /&gt;
| ''erfolglos, Sohn Josephs von Óstino''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Micolinien|Karl von Interea]]''&lt;br /&gt;
| ''Don Carles de Interea''&lt;br /&gt;
| ''König von Micolinien, erfolglos, Schwiegersohn Sergius' II.''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Haus Vesaey (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| [[Michael I.]] von Vesaey (1355-1421)&lt;br /&gt;
| Don Miguel I de Vesaey&lt;br /&gt;
| Enkel Sergius' I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| [[Michael II.]] (1387-1457)&lt;br /&gt;
| Don Miguel II&lt;br /&gt;
| Sohn Michaels I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Santorische Könige (1457-1721, 1723-1744)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| Haus Santori (Jakobiten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| [[Jakob III.]] (1449-1491)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque III, genannt Santiago&lt;br /&gt;
| Enkel Michaels II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| [[Jakob IV.]] (1468-1502)&lt;br /&gt;
| Don Jâcque IV&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Peter I.]] (1470-1526)&lt;br /&gt;
| Don Pietro I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs III., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| Don David I&lt;br /&gt;
| Sohn Jakobs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1563&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.]] (1520-1578)&lt;br /&gt;
| Dona Joana&lt;br /&gt;
| Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| ''Haus Santori-Óstino (Josefiten)''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1543''&lt;br /&gt;
| ''1547''&lt;br /&gt;
| ''[[Joseph I. von Cuentez|Joseph (II.)]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José de Óstino''&lt;br /&gt;
| ''Ur-Ur-Enkel Michaels II., Schwiegersohn Jakobs IV., König von Cuentez und Portugal'' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Valier (Migueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Michael III.]] (1496-1555)&lt;br /&gt;
| Don Miguel III&lt;br /&gt;
| als Ehemann [[Johanna I.|Johannas]] König ''de jure uxoris''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1563&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Philipp VII. Jakob]] der Dichterkönig (1545-1573)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VII Jâcque il Rei-Poeta&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I. und Michaels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel V&lt;br /&gt;
| Sohn Richards II., bis 1602 unter Vormundschaft seiner Mutter Charlotte von Savoyen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VI&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VII&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| [[Danadier II.]] (1685-1721)&lt;br /&gt;
| Don Danadier II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Peter II.]] (1689-1721)&lt;br /&gt;
| Don Pietro II&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., in der [[Mai-Revolte 1721]] erschlagen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] (1682-1740)''&lt;br /&gt;
| ''Don Filipe Carles de Viça''&lt;br /&gt;
| ''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II. und Peters II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Erste Republik''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1735&lt;br /&gt;
| [[Maria I. Luise]] (1706-1735)&lt;br /&gt;
| Dona María I Luísa&lt;br /&gt;
| Tochter Danadiers II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Santori-Nadal (Manueliten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1723&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| [[Lukas I.]] (1687-1744)&lt;br /&gt;
| Don Luca I&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII., Ehemann Maria Louises, seit 1735 alleine&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Maria II. Franziska]] (1725-1759)&lt;br /&gt;
| Dona María II Francisca&lt;br /&gt;
| Tochter Marias I. und Lukas' I., abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1744&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| [[Anton II. Ramírez]] von [[Piacón]]-Sieta (1698-1770)&lt;br /&gt;
| Don António II Ramírez&lt;br /&gt;
| Ehemann Marias II., abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Könige aus dem Haus Bourbon-Vienne (1747-1806, 1813-1891)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Bourbon-Vienne-Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1747&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VIII.]] von Vienne (1710-1770)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel VIII d'Alençón&lt;br /&gt;
| Urenkel Gabriels VII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1770&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| [[Gabriel IX.]] (1734-1777)&lt;br /&gt;
| Don Gabriel IX&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1777&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig I.]] (1737-1797)&lt;br /&gt;
| Don José Luis I&lt;br /&gt;
| Sohn Gabriels VIII.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., zugunsten seines Sohnes abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1806''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Gabriel X.]] (1785-1812)'' &lt;br /&gt;
| ''Don Gabriel X''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Joseph Ludwigs II., erfolglos''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| 1806&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| [[Julian I.]] (Julien Bonaparte, 1772-1842)&lt;br /&gt;
| Don Julién Bonaparte&lt;br /&gt;
| Bruder Kaiser Napoleon Bonapartes, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| [[Joseph Ludwig II.]] (erneut, 1762-1819)&lt;br /&gt;
| Don José Luis II&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1817&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| [[Michael IV.]] (1772-1829)&lt;br /&gt;
| Don Miguel IV&lt;br /&gt;
| Sohn Joseph Ludwigs I., Halbbruder Joseph Ludwigs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Haus Bourbon-Viena&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1829&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| [[Emil I. Johann]] (1778-1855)&lt;br /&gt;
| Don Emilio I Joán&lt;br /&gt;
| Enkel Gabriels IX., Vetter Michaels IV., abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| [[Lukian I.]] (1805-1871)&lt;br /&gt;
| Don Lucién I&lt;br /&gt;
| Sohn Emil Johanns, seit 1867 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.]] (1837-1919)&lt;br /&gt;
| Don Filipe VIII&lt;br /&gt;
| Enkel Emil Johanns, abgedankt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp IX.]]''&lt;br /&gt;
| ''Don José Filipe''&lt;br /&gt;
| ''Sohn Philipps VIII., erfolglos''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<title>Philipp der Schweigsame</title>
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		<updated>2011-05-12T12:03:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III. [[Herzog von Scantia]] [[Herzog von Lojandía|und Lojandía]]''' (1242-1255) und als '''Philipp I.''' '''[[König von Perucía]]''' (1250-1275). Er war der Vater des [[König von Sagradien|sagradischen Königs]] [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] und zog 1250 mit einem vereinigten sagradischen Heer nach Perucia, schlug die Truppen Richard I. und Renarts von Soria und bestieg schließlich in Alessa als Philipp I. den peruzinischen Thron. Unmittelbar danach heiratete Philipp Prinzessin Johanna von Sagradien, die Tochter Philipp Hermes', um das Bündnis mit Sagradien zu besiegeln. Gleichzeitig nachm der König Philipps Nichte und Patentochter Marka von Viça zur Frau. Für seine Unterstützung im Thronkonflikt musste Philipp dem sagradischen König nciht nur für seine Besitztümer in Scantia, sondern auch für sein neu gewonnenes Königreich die Lehnstreue versprechen, wodurch der Grundstein gelegt wurde für die spätere sagradisch-peruzinische Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 konnte Philipp in der [[Schlacht von Porinéi]] die Heere Renart von Sorias endgültig besiegen und seine Herrschaft damit endgültig etablieren. Das Herzogtum Scantia gab er an seinen Bruder [[Johann der Blinde|Johann den Blinden]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Allianza Philipps mit dem sagradischen König Philipp Hermes, auch als ''Bund der Philippe'' bekannt, legte den Grundstein für das spätere Königtum des Hauses Redanior. Aus der Ehe mit Johanna von Sagradien ging 1253 mit [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] ein junge hervor, 1255, 1261 und 1268 folgten mit [[Robert von Sagradien]], [[Jakob II. der Bischof|Jakob]] und [[Johann von Gerón]] drei weitere männliche Nachkommen, die alle noch eine bedeutende Rolle in der sagradischen Königsgeschichte einnehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Philipp Hermes' nach dem Tod Don Gabriels 1259 einzig verbliebener Sohn und präsumptiver Nachfolger [[Philipp V. der Kluge|Philipp der Kluge]] selbst keinen Sohn hatte und aufgrund einer Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Nachkommen, suchte dieser bereits vor seiner Thronbesteigung 1261 nach einem möglichen Erben. Philipp dem Schweigsamen gelang es schließlich, seinen ältesten Sohn Martin Felix ins Spiel zu bringen, der immerhin ein Neffe des Königs und ein Enkel Philipp Hermes' war. Nachdem er bereits 1260 den gerade siebenjährigen Martin Felix mit seiner eigenen einzigen Tochter Isabela (*1257) verlobt hatte, adoptierte er seinen designierten Schwiegersohn und machte ihn zum Präsumptiverben. Die [[Cortes von Belaçon]] bestätigten die Nachfolgeregelung 1253. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. 1264 wurde der elfjährige Martin Felix als [[Martin IV.]] tatsächlich zum König erhoben. Für den Knaben übernahm nun sein Vater Philipp der Schweigsame selbst die Regentschaft, der sie aufgrund seines ausländischen Königtums jedoch nominell mit seiner Frau Johanna teilte. Tatsächlich war es aber Philipp der Schweigsame, der in den Folgejahren als Regent die Geschicke des Landes lenkte und die Königreiche Perucía und Sagradien damit de facto bereits vereinigte. Auch nach der nominellen Regierungsübernahme Martins IV. in Sagradien 1270 stand dieser unter dem Einfluss seines Vaters, der 1272 auch die Ehe seines Sohnes mit Katharina von Micolinien arrangierte. Martins Verlobte Isabela war bereits im Jahr 1267 gestorben, ehe die Ehe offiziell geschlossen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Philipp der Schweigsame 1275 starb, folgte ihm sein Sohn Martin Felix auch in Perucía auf den Thron, wodurch die Königtümer von Sagradien und Perucía auch offiziell vereinigt wurden. Unter Philipp dem Schweigsamen und seinen drei Söhnen [[Martin IV. Felix]] (1264-1289), [[Robert von Sagradien]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] (1301-1320), die allesamt König wurden, erreichte die sagradische Monarchie ihre größte territoriale Ausdehnung, ehe Philipps Enkel [[Sergi der Große]] 1321 die sagradisch-peruzinische mit der micolinischen Krone vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2011-05-12T12:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III. [[Herzog von Scantia]] [[Herzog von Lojandía|und Lojandía]]''' (1242-1255) und als '''Philipp I.''' '''[[König von Perucía]]''' (1250-1275). Er war der Vater des sagradischen Königs [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] und zog 1250 mit einem vereinigten sagradischen Heer nach Perucia, schlug die Truppen Richard I. und Renarts von Soria und bestieg schließlich in Alessa als Philipp I. den peruzinischen Thron. Unmittelbar danach heiratete Philipp Prinzessin Johanna von Sagradien, die Tochter Philipp Hermes', um das Bündnis mit Sagradien zu besiegeln. Gleichzeitig nachm der König Philipps Nichte und Patentochter Marka von Viça zur Frau. Für seine Unterstützung im Thronkonflikt musste Philipp dem sagradischen König nciht nur für seine Besitztümer in Scantia, sondern auch für sein neu gewonnenes Königreich die Lehnstreue versprechen, wodurch der Grundstein gelegt wurde für die spätere sagradisch-peruzinische Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 konnte Philipp in der [[Schlacht von Porinéi]] die Heere Renart von Sorias endgültig besiegen und seine Herrschaft damit endgültig etablieren. Das Herzogtum Scantia gab er an seinen Bruder [[Johann der Blinde|Johann den Blinden]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Allianza Philipps mit dem sagradischen König Philipp Hermes, auch als ''Bund der Philippe'' bekannt, legte den Grundstein für das spätere Königtum des Hauses Redanior. Aus der Ehe mit Johanna von Sagradien ging 1253 mit [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] ein junge hervor, 1255, 1261 und 1268 folgten mit [[Robert von Sagradien]], [[Jakob II. der Bischof|Jakob]] und [[Johann von Gerón]] drei weitere männliche Nachkommen, die alle noch eine bedeutende Rolle in der sagradischen Königsgeschichte einnehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Philipp Hermes' nach dem Tod Don Gabriels 1259 einzig verbliebener Sohn und präsumptiver Nachfolger [[Philipp V. der Kluge|Philipp der Kluge]] selbst keinen Sohn hatte und aufgrund einer Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Nachkommen, suchte dieser bereits vor seiner Thronbesteigung 1261 nach einem möglichen Erben. Philipp dem Schweigsamen gelang es schließlich, seinen ältesten Sohn Martin Felix ins Spiel zu bringen, der immerhin ein Neffe des Königs und ein Enkel Philipp Hermes' war. Nachdem er bereits 1260 den gerade siebenjährigen Martin Felix mit seiner eigenen einzigen Tochter Isabela (*1257) verlobt hatte, adoptierte er seinen designierten Schwiegersohn und machte ihn zum Präsumptiverben. Die [[Cortes von Belaçon]] bestätigten die Nachfolgeregelung 1253. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. 1264 wurde der elfjährige Martin Felix als [[Martin IV.]] tatsächlich zum König erhoben. Für den Knaben übernahm nun sein Vater Philipp der Schweigsame selbst die Regentschaft, der sie aufgrund seines ausländischen Königtums jedoch nominell mit seiner Frau Johanna teilte. Tatsächlich war es aber Philipp der Schweigsame, der in den Folgejahren als Regent die Geschicke des Landes lenkte und die Königreiche Perucía und Sagradien damit de facto bereits vereinigte. Auch nach der nominellen Regierungsübernahme Martins IV. in Sagradien 1270 stand dieser unter dem Einfluss seines Vaters, der 1272 auch die Ehe seines Sohnes mit Katharina von Micolinien arrangierte. Martins Verlobte Isabela war bereits im Jahr 1267 gestorben, ehe die Ehe offiziell geschlossen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Philipp der Schweigsame 1275 starb, folgte ihm sein Sohn Martin Felix auch in Perucía auf den Thron, wodurch die Königtümer von Sagradien und Perucía auch offiziell vereinigt wurden. Unter Philipp dem Schweigsamen und seinen drei Söhnen [[Martin IV. Felix]] (1264-1289), [[Robert von Sagradien]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] (1301-1320), die allesamt König wurden, erreichte die sagradische Monarchie ihre größte territoriale Ausdehnung, ehe Philipps Enkel [[Sergi der Große]] 1321 die sagradisch-peruzinische mit der micolinischen Krone vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<title>Philipp der Schweigsame</title>
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		<updated>2011-05-12T12:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III. [[Herzog von Scantia]][[Herzog von Lojandía|und Lojandía]]''' (1242-1255) und als '''Philipp I.''' '''[[König von Perucía]]''' (1250-1275). Er war der Vater des sagradischen Königs [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] und zog 1250 mit einem vereinigten sagradischen Heer nach Perucia, schlug die Truppen Richard I. und Renarts von Soria und bestieg schließlich in Alessa als Philipp I. den peruzinischen Thron. Unmittelbar danach heiratete Philipp Prinzessin Johanna von Sagradien, die Tochter Philipp Hermes', um das Bündnis mit Sagradien zu besiegeln. Gleichzeitig nachm der König Philipps Nichte und Patentochter Marka von Viça zur Frau. Für seine Unterstützung im Thronkonflikt musste Philipp dem sagradischen König nciht nur für seine Besitztümer in Scantia, sondern auch für sein neu gewonnenes Königreich die Lehnstreue versprechen, wodurch der Grundstein gelegt wurde für die spätere sagradisch-peruzinische Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 konnte Philipp in der [[Schlacht von Porinéi]] die Heere Renart von Sorias endgültig besiegen und seine Herrschaft damit endgültig etablieren. Das Herzogtum Scantia gab er an seinen Bruder [[Johann der Blinde|Johann den Blinden]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Allianza Philipps mit dem sagradischen König Philipp Hermes, auch als ''Bund der Philippe'' bekannt, legte den Grundstein für das spätere Königtum des Hauses Redanior. Aus der Ehe mit Johanna von Sagradien ging 1253 mit [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] ein junge hervor, 1255, 1261 und 1268 folgten mit [[Robert von Sagradien]], [[Jakob II. der Bischof|Jakob]] und [[Johann von Gerón]] drei weitere männliche Nachkommen, die alle noch eine bedeutende Rolle in der sagradischen Königsgeschichte einnehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Philipp Hermes' nach dem Tod Don Gabriels 1259 einzig verbliebener Sohn und präsumptiver Nachfolger [[Philipp V. der Kluge|Philipp der Kluge]] selbst keinen Sohn hatte und aufgrund einer Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Nachkommen, suchte dieser bereits vor seiner Thronbesteigung 1261 nach einem möglichen Erben. Philipp dem Schweigsamen gelang es schließlich, seinen ältesten Sohn Martin Felix ins Spiel zu bringen, der immerhin ein Neffe des Königs und ein Enkel Philipp Hermes' war. Nachdem er bereits 1260 den gerade siebenjährigen Martin Felix mit seiner eigenen einzigen Tochter Isabela (*1257) verlobt hatte, adoptierte er seinen designierten Schwiegersohn und machte ihn zum Präsumptiverben. Die [[Cortes von Belaçon]] bestätigten die Nachfolgeregelung 1253. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. 1264 wurde der elfjährige Martin Felix als [[Martin IV.]] tatsächlich zum König erhoben. Für den Knaben übernahm nun sein Vater Philipp der Schweigsame selbst die Regentschaft, der sie aufgrund seines ausländischen Königtums jedoch nominell mit seiner Frau Johanna teilte. Tatsächlich war es aber Philipp der Schweigsame, der in den Folgejahren als Regent die Geschicke des Landes lenkte und die Königreiche Perucía und Sagradien damit de facto bereits vereinigte. Auch nach der nominellen Regierungsübernahme Martins IV. in Sagradien 1270 stand dieser unter dem Einfluss seines Vaters, der 1272 auch die Ehe seines Sohnes mit Katharina von Micolinien arrangierte. Martins Verlobte Isabela war bereits im Jahr 1267 gestorben, ehe die Ehe offiziell geschlossen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Philipp der Schweigsame 1275 starb, folgte ihm sein Sohn Martin Felix auch in Perucía auf den Thron, wodurch die Königtümer von Sagradien und Perucía auch offiziell vereinigt wurden. Unter Philipp dem Schweigsamen und seinen drei Söhnen [[Martin IV. Felix]] (1264-1289), [[Robert von Sagradien]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] (1301-1320), die allesamt König wurden, erreichte die sagradische Monarchie ihre größte territoriale Ausdehnung, ehe Philipps Enkel [[Sergi der Große]] 1321 die sagradisch-peruzinische mit der micolinischen Krone vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<title>Philipp der Schweigsame</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III. [[Herzog von Scantia]]''' (1242-1255), daneben [[Herzog von Lojandía]] und als '''Philipp I.''' '''[[König von Perucía]]''' (1250-1275). Er war der Vater des sagradischen Königs [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] und zog 1250 mit einem vereinigten sagradischen Heer nach Perucia, schlug die Truppen Richard I. und Renarts von Soria und bestieg schließlich in Alessa als Philipp I. den peruzinischen Thron. Unmittelbar danach heiratete Philipp Prinzessin Johanna von Sagradien, die Tochter Philipp Hermes', um das Bündnis mit Sagradien zu besiegeln. Gleichzeitig nachm der König Philipps Nichte und Patentochter Marka von Viça zur Frau. Für seine Unterstützung im Thronkonflikt musste Philipp dem sagradischen König nciht nur für seine Besitztümer in Scantia, sondern auch für sein neu gewonnenes Königreich die Lehnstreue versprechen, wodurch der Grundstein gelegt wurde für die spätere sagradisch-peruzinische Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 konnte Philipp in der [[Schlacht von Porinéi]] die Heere Renart von Sorias endgültig besiegen und seine Herrschaft damit endgültig etablieren. Das Herzogtum Scantia gab er an seinen Bruder [[Johann der Blinde|Johann den Blinden]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Allianza Philipps mit dem sagradischen König Philipp Hermes, auch als ''Bund der Philippe'' bekannt, legte den Grundstein für das spätere Königtum des Hauses Redanior. Aus der Ehe mit Johanna von Sagradien ging 1253 mit [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] ein junge hervor, 1255, 1261 und 1268 folgten mit [[Robert von Sagradien]], [[Jakob II. der Bischof|Jakob]] und [[Johann von Gerón]] drei weitere männliche Nachkommen, die alle noch eine bedeutende Rolle in der sagradischen Königsgeschichte einnehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Philipp Hermes' nach dem Tod Don Gabriels 1259 einzig verbliebener Sohn und präsumptiver Nachfolger [[Philipp V. der Kluge|Philipp der Kluge]] selbst keinen Sohn hatte und aufgrund einer Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Nachkommen, suchte dieser bereits vor seiner Thronbesteigung 1261 nach einem möglichen Erben. Philipp dem Schweigsamen gelang es schließlich, seinen ältesten Sohn Martin Felix ins Spiel zu bringen, der immerhin ein Neffe des Königs und ein Enkel Philipp Hermes' war. Nachdem er bereits 1260 den gerade siebenjährigen Martin Felix mit seiner eigenen einzigen Tochter Isabela (*1257) verlobt hatte, adoptierte er seinen designierten Schwiegersohn und machte ihn zum Präsumptiverben. Die [[Cortes von Belaçon]] bestätigten die Nachfolgeregelung 1253. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. 1264 wurde der elfjährige Martin Felix als [[Martin IV.]] tatsächlich zum König erhoben. Für den Knaben übernahm nun sein Vater Philipp der Schweigsame selbst die Regentschaft, der sie aufgrund seines ausländischen Königtums jedoch nominell mit seiner Frau Johanna teilte. Tatsächlich war es aber Philipp der Schweigsame, der in den Folgejahren als Regent die Geschicke des Landes lenkte und die Königreiche Perucía und Sagradien damit de facto bereits vereinigte. Auch nach der nominellen Regierungsübernahme Martins IV. in Sagradien 1270 stand dieser unter dem Einfluss seines Vaters, der 1272 auch die Ehe seines Sohnes mit Katharina von Micolinien arrangierte. Martins Verlobte Isabela war bereits im Jahr 1267 gestorben, ehe die Ehe offiziell geschlossen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Philipp der Schweigsame 1275 starb, folgte ihm sein Sohn Martin Felix auch in Perucía auf den Thron, wodurch die Königtümer von Sagradien und Perucía auch offiziell vereinigt wurden. Unter Philipp dem Schweigsamen und seinen drei Söhnen [[Martin IV. Felix]] (1264-1289), [[Robert von Sagradien]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] (1301-1320), die allesamt König wurden, erreichte die sagradische Monarchie ihre größte territoriale Ausdehnung, ehe Philipps Enkel [[Sergi der Große]] 1321 die sagradisch-peruzinische mit der micolinischen Krone vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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		<title>Philipp der Schweigsame</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III.''' [[Herzog von Scantia]] (1242-1255), daneben [[Herzog von Lojandía]] und als '''Philipp I.''' [[König von Perucía]] (1250-1275). Er war der Vater des sagradischen Königs [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peruzinischer Krieg und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]] und zog 1250 mit einem vereinigten sagradischen Heer nach Perucia, schlug die Truppen Richard I. und Renarts von Soria und bestieg schließlich in Alessa als Philipp I. den peruzinischen Thron. Unmittelbar danach heiratete Philipp Prinzessin Johanna von Sagradien, die Tochter Philipp Hermes', um das Bündnis mit Sagradien zu besiegeln. Gleichzeitig nachm der König Philipps Nichte und Patentochter Marka von Viça zur Frau. Für seine Unterstützung im Thronkonflikt musste Philipp dem sagradischen König nciht nur für seine Besitztümer in Scantia, sondern auch für sein neu gewonnenes Königreich die Lehnstreue versprechen, wodurch der Grundstein gelegt wurde für die spätere sagradisch-peruzinische Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1255 konnte Philipp in der [[Schlacht von Porinéi]] die Heere Renart von Sorias endgültig besiegen und seine Herrschaft damit endgültig etablieren. Das Herzogtum Scantia gab er an seinen Bruder [[Johann der Blinde|Johann den Blinden]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Die Allianza Philipps mit dem sagradischen König Philipp Hermes, auch als ''Bund der Philippe'' bekannt, legte den Grundstein für das spätere Königtum des Hauses Redanior. Aus der Ehe mit Johanna von Sagradien ging 1253 mit [[Martin IV. Felix|Martin Felix]] ein junge hervor, 1255, 1261 und 1268 folgten mit [[Robert von Sagradien]], [[Jakob II. der Bischof|Jakob]] und [[Johann von Gerón]] drei weitere männliche Nachkommen, die alle noch eine bedeutende Rolle in der sagradischen Königsgeschichte einnehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Philipp Hermes' nach dem Tod Don Gabriels 1259 einzig verbliebener Sohn und präsumptiver Nachfolger [[Philipp V. der Kluge|Philipp der Kluge]] selbst keinen Sohn hatte und aufgrund einer Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Nachkommen, suchte dieser bereits vor seiner Thronbesteigung 1261 nach einem möglichen Erben. Philipp dem Schweigsamen gelang es schließlich, seinen ältesten Sohn Martin Felix ins Spiel zu bringen, der immerhin ein Neffe des Königs und ein Enkel Philipp Hermes' war. Nachdem er bereits 1260 den gerade siebenjährigen Martin Felix mit seiner eigenen einzigen Tochter Isabela (*1257) verlobt hatte, adoptierte er seinen designierten Schwiegersohn und machte ihn zum Präsumptiverben. Die [[Cortes von Belaçon]] bestätigten die Nachfolgeregelung 1253. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Philipps V. 1264 wurde der elfjährige Martin Felix als [[Martin IV.]] tatsächlich zum König erhoben. Für den Knaben übernahm nun sein Vater Philipp der Schweigsame selbst die Regentschaft, der sie aufgrund seines ausländischen Königtums jedoch nominell mit seiner Frau Johanna teilte. Tatsächlich war es aber Philipp der Schweigsame, der in den Folgejahren als Regent die Geschicke des Landes lenkte und die Königreiche Perucía und Sagradien damit de facto bereits vereinigte. Auch nach der nominellen Regierungsübernahme Martins IV. in Sagradien 1270 stand dieser unter dem Einfluss seines Vaters, der 1272 auch die Ehe seines Sohnes mit Katharina von Micolinien arrangierte. Martins Verlobte Isabela war bereits im Jahr 1267 gestorben, ehe die Ehe offiziell geschlossen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Philipp der Schweigsame 1275 starb, folgte ihm sein Sohn Martin Felix auch in Perucía auf den Thron, wodurch die Königtümer von Sagradien und Perucía auch offiziell vereinigt wurden. Unter Philipp dem Schweigsamen und seinen drei Söhnen [[Martin IV. Felix]] (1264-1289), [[Robert von Sagradien]] (1289-1292) und [[Jakob II.]] (1301-1320), die allesamt König wurden, erreichte die sagradische Monarchie ihre größte territoriale Ausdehnung, ehe Philipps Enkel [[Sergi der Große]] 1321 die sagradisch-peruzinische mit der micolinischen Krone vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Perucía]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Scantia]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Philipp der Schweigsame</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.149.73: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp der Schweigsame''' von Redanior (auch: ''Philipp der Schweiger'', ''Philipp von Redanior'', sagr. ''Filipe il Taciturno'') (*1218, †1275) war als '''Philipp III.''' [[Herzog von Scantia]] (1242-1255) und als '''Philipp I.''' [[König von Perucía]] (1250-1275). Er war der Vater des sagradischen Königs [[Martin IV. Felix]] und als solcher auch für seinen minderjährigen Sohn Regent von Sagradien (1264-1270).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp von Redanior wurde 1218 als Sohn des skantischen Herzogs [[Jakob der Zänker]] und dessen Ehefrau Martina von Perucía, Tochter des Lusonidenkönigs [[Martin der Streiter]] geboren. Philipps Urgroßvater mütterlicherseits war König [[Johann der Starke]] von Perucía, seine Urgroßväter väterlicherseits König [[Arzelius I.]] von Sagradien sowie [[Jakob von Redanior]], der seineszeichens ein unehelicher Sohn des Lusonidenherzogs [[Albreth III. Herzog von Scantia|Albreth III. von Scantia]] war und das [[Haus Redanior]] begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann der Starke hatte nach den Lusonidenkriegen König [[Gabriel Juvans]]' 1184 im [[Vertrag von Erín]] zugunsten seines illegitimen Vetters Jakob von Redanior auf das Herzogtum Scantia verzichten müssen. Als Nachfahre Jakobs von Redanior erbte Philipp der Schweigsame nach dem Tod seines Vaters 1242 das mächtige Herzogtum im Nordwesten Sagradiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zeitgleich war es mit dem Tod des peruzinischen Königs [[Martin der Streiter]] im [[Königreich Perucía]] zu einer dynastischen Krise gekommen, da der König nur einen posthum geborenen Erben hinterließ, genannt [[Martin Posthumus]]. Als dieser Knabe, bis dahin unter der Vormundschaft eines peruzinischen Regentschaftsrats stehend, bereits im Jahr 1249 verstarb, wurde der peruzinische Königsthron zum zweiten Mal nach 1101 vakant. Als Nachfahre Albreths III. in direkter männlicher, wenn auch illegitimer Linie, sowie als Enkel Martins des Streiters in weiblicher Nachfolge betrachtete sich Philipp der Schweigsame nun als Erbe des Lusonidenreichs und als legitimer Thronfolger in Perucía, wo derweil aber mit [[Renart von Soria]] ein unehelicher Sohn Martins des Streiters mithilfe des micolinischen Königs [[Richard I. von Micolinien|Richard I.]] den Thron usurpierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp der Schweigsame verbündete sich daher mit dem sagradischen König [[Philipp IV. Hermes]], seinem Schwiegervater&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.149.73</name></author>
		
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