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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Sechzigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2011-04-28T22:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.170: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fünfzigjähriger Krieg''' ist die Bezeichnung für eine Reihe von Kriegen im [[Sagradien|sagradisch]]-[[Micolinien|micolinischen]] Konflikt, der nach dem Ende der [[Union von Alágua]] 1386/90 aufflammte. Traditionell werden der Beginn des Kriegs mit dem Einfall [[Karl VI. von Micolinien]] 1396 in [[Perucía]] und sein Ende mit dem [[Friede von Tesqué|Friedensvertrag von Tesqué]] 1443 angesetzt. Jedoch können bereits der so genannte [[Micolinischer Revolutionskrieg|Micolinische Revolutionskrieg]] (''Guerra de la Revolutió'') von 1386-1390 sowie der sagradische [[Krieg der zwei Herzöge|Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] (''Guerra de Ducas'') von 1392-1396 als erste Phasen des Fünfzigjährigen Kriegs angesehen werden, dessen Kampfhandlungen weitestgehend bereits 1439 endeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzelnen umfasst der Fünfzigjährige Krieg folgende Phasen der Auseinandersetzung:&lt;br /&gt;
* [[Micolinischer Revolutionskrieg]] (1386-1390)&lt;br /&gt;
* [[Krieg der zwei Herzöge]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
* Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia (1396-1423, 1427-1443)&lt;br /&gt;
* Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg]] (1398-1418)&lt;br /&gt;
* [[Tulinesischer Bürgerkrieg]] (1416-1423)&lt;br /&gt;
* Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1424-1440)&lt;br /&gt;
* [[Servettinisch-Loneischer Krieg]] (1420-1429)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Jakob II.]] und seinem Sieg über [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] 1321 hatte König [[Sergius I. der Große|Serge I.]] aus dem [[Haus Redanior-Gerón]], seit 1318 als Nachfolger [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I. von Micolinien]], die beiden Königreiche von Sagradien (inklusive [[Perucía]] und [[Golen]]) und Micolinien in der [[Union von Alágua]] in Personalunion vereint. Die Herrschaft seines Enkels [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel dem Schönen]] hatte 1386 jedoch zur Rebellion der micolinischen Stände unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], einem illegitimen Nachkommen der micolinischen [[Haus Saloa|Saloa]]-Könige, geführt, der sich als Karl V. zum micolinischen König machte und seine Herrschaft im Micolinischen Unabhängigkeitskrieg von 1386-1390 sicherte. Im [[Vertrag von Albero]] musste Gabriel IV. 1390 seine Ansprüche auf die micolinische Krone fallen lassen, behielt aber Perucía und Golen, während Karl VI. wiederum auf alle Ansprüche in Sagradien verzichtete.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gabriels 1395 kam es in Sagradien zum Krieg zwischen seinen möglichen Nachfolgern [[Michael I.|Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Óstino]], in dem der Ostinenser sich mit [[Karl VI. von Micolinien]], seit 1391 Nachfolger Karls V. verbündete und zunächst siegte, ehe Michael von Vesaey aber 1396 die Oberhand gewann und seinen Kontrahenten zur Abdankung zwang. Da Karl VI. sich vom Bündnis mit dem Ostinenser den Gewinn Perucías erhofft hatte, fiel er 1396 mit einem Heer in Perucía ein, um seine Ansprüche gegen Michael I. von Vesaey durchzusetzen, womit es zum Krieg kam. Nach dem Tod Josephs von Óstino 1398 erklärte Karl zunächst dessen 13-jährigen Sohn [[Johann das Kind]] zum König, erhob nach dessen Tod 1402 aber selbst Anspruch auf die sagradische Krone und widerrief damit den Vertrag von Albero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Auf sagradischer Seite kämpften zweitweise die [[Tulinesische Republik|Republik Tulis]] sowie das im Krieg um [[Lonéa]] befindliche [[Haus Salóa-Servette]] in Micolinien, mit dem micolinischen König waren u.a. die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] verbündet, ehe nach einem Seitenwechsel in der Endphase auch der [[Herzog von Servette|Herzog von Salóa-Servette]] als potenter Geldgeber Karls VI. eine Schlüsselrolle spielte. Während es für Karl VI. um die Eroberung Perucías und Golens und zeitweise auch den Gewinn der sagradischen Krone ging, versuchte Sagradien unter Michael I. und [[Michael II.]] seine Besitzungen im Norden der micolinischen Halbinsel zu halten. Die Tulinesische Republik sah in einer neuerlichen sagradisch-micolinischen Union unter Karl VI. eine Gefahr für die eigene Unabhängigkeit und kämpfte um seine Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blaumeer]] sowie seine Kolonien in Ostmicolinien. Für die nur zeitweise und auch nur indirekt gegen Karl VI. kämpfenden [[Haus Saloa-Servette|Servettenser]] ging es vor allem um eine Stärkung der eigenen Hausmacht in Südmicolinien, während die Anmeldung eigener Ansprüche auf die micolinische Krone vor allem taktischer Natur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Anfangsphase des Kriegs zwischen Sagradien und Micolinien brachte Erfolge für Micolinien, das bis nach [[Gerón]] vordringen konnte, die Belagerung der Stadt aber 1420 aufgeben musste. Die gescheiterte Belagerung Geróns führte zu einer Wende im Krieg. Obwohl Michael I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 fiel, siegte sein Sohn [[Don António]] 1422 und 1423 bei [[San Cristo]] und [[Alágua]], ehe die Kämpfe vorübergehend eingestellt wurden. Während Karl VI. in der Folge mit Gefechten gegen Tulis und das rebellierende Haus Saloa-Servette beschäftigt war, nahm Sagradien unter Michael II. die Kämpfe im Jahr 1427 wieder auf und rüstete zur Gegenoffensive. In der [[Schlacht von Cania]] erlitt Micolinien eine empfindliche Niederlage und verlor in der Folge große Gebiete [[Conte]]s an Sagradien. Die Rebellion Contes gegen Sagradien im Jahr 1431 beendete schließlich die sagradische Offensive.&lt;br /&gt;
Kleinere Gefechte brachten in der Folge keine neuen Entwicklungen, ehe die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden. 1440 schloss Micolinien einen Separatfrieden mit Tulis, das seine Stützpunkte in Micolinien behielt, ehe der Krieg im Frieden von Tesqué von 1443 endgültig beendet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Frieden von Tesqué endete die von 1321 mit 1386 bestehende und danach von verschiedenen Seiten angestrebte sagradisch-micolinische Union endgültig und die seit dem 11. Jahrhundert andauernden Kämpfe um Perucía wurden aufgegeben. Mit dem Verzicht Sagradiens auf Perucía und dem Micoliniens auf Golens sowie die Festschreibung der so genannten &amp;quot;[[Medeo-Linie]]&amp;quot; als Grenze beider Staaten wurde die bis 1815 und mit leichten Veränderungen in Bezug auf Golen bis ins 20. Jahrhundert hinein gültige Grenze zwischen beiden Staaten festgelegt. Der Vertrag von Tesqué kann darüber hinaus als Gründungsstunde des modernen micolinischen Nationalstaates gelten, da das neue Königreich erstmals überhaupt neben Süd- und Mittelmicolinien auch den peruzinischen Norden umfasste, der heute als integraler Bestandteil Micoliniens angesehen wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden mit Micolinien bildete die Grundlage für den Aufstieg Sagradiens zur europäischen Großmacht und zur Weltmacht im 16. Jahrhundert (so genanntes [[Goldenes Jahrhundert]]). Das Haus Saloa-Servette konnte sich im Süden de facto als unabhängige Macht etablieren, deren Besitztümer am Ende des Jahrhunderts an die sagradischen [[Haus Santori|Santori]]-Könige fiel. Die im Krieg gegründete Allianz der Häuser Santori und [[Haus Vesaey|Vesaey]] ist zudem Fundament der 1490 vollzogenen [[Sagradisch-Tulinesische Union|sagradisch-tulinesischen Union]] sowie der bis zum 18. Jahrhundert andauernden Herrschaft der Santori in Sagradien. In Micolinien konnte sich das Königtum des [[Haus Interea|Hauses Interea]] stabilisieren, dessen Herrschaft in Nebenlinien bis heute andauert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden zwischen Sagradien und Micolinien hielt nicht einmal ein halbes Jahrhundert. Mit dem Ende der Servettiner Dynastie im Süden kam es seit 1477 zu neuerlichen Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Saloa in Südmicolinien, in denen sich schließlich die sagradischen Santori durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschätzung ===&lt;br /&gt;
Die micolinische Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sah den Fünfzigjährigen Krieg mehrheitlich als Fortsetzung des Befreiungskriegs gegen Sagradien und als micolinischen Einigungskrieg. Dagegen wurde der Krieg in Sagradien als erfolgreicher Abwehrkrieg der micolinischen Expansionsbestrebungen angesehen. Die neuere Forschung betont den machtpolitischen Charakter des Erbfolge- und Bürgerkriegs und bezeichnet die Auseinandersetzungen als Beispiel eines Staatsbildungskriegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.170</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sechzigj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=4312</id>
		<title>Sechzigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2011-04-28T22:25:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.170: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fünfzigjähriger Krieg''' ist die Bezeichnung für eine Reihe von Kriegen im [[Sagradien|sagradisch]]-[[Micolinien|micolinischen]] Konflikt, der nach dem Ende der [[Union von Alágua]] 1386/90 aufflammte. Traditionell werden der Beginn des Kriegs mit dem Einfall [[Karl VI. von Micolinien]] 1396 in [[Perucía]] und sein Ende mit dem [[Friede von Tesqué|Friedensvertrag von Tesqué]] 1443 angesetzt. Jedoch können bereits der so genannte [[Micolinischer Revolutionskrieg|Micolinische Revolutionskrieg]] (''Guerra de la Revolutió'') von 1386-1390 sowie der sagradische [[Krieg der zwei Herzöge|Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] (''Guerra de Ducas'') von 1392-1396 als erste Phasen des Fünfzigjährigen Kriegs angesehen werden, dessen Kampfhandlungen weitestgehend bereits 1439 endeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzelnen umfasst der Fünfzigjährige Krieg:&lt;br /&gt;
* [[Micolinischer Revolutionskrieg]] (1386-1390)&lt;br /&gt;
* [[Krieg der zwei Herzöge]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
* Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia (1396-1423, 1427-1443)&lt;br /&gt;
* Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg]] (1398-1418)&lt;br /&gt;
* [[Tulinesischer Bürgerkrieg]] (1416-1423)&lt;br /&gt;
* Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1424-1440)&lt;br /&gt;
* Servettinisch-Loneischer Krieg (1420-1429)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Jakob II.]] und seinem Sieg über [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] 1321 hatte König [[Sergius I. der Große|Serge I.]] aus dem [[Haus Redanior-Gerón]], seit 1318 als Nachfolger [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I. von Micolinien]], die beiden Königreiche von Sagradien (inklusive [[Perucía]] und [[Golen]]) und Micolinien in der [[Union von Alágua]] in Personalunion vereint. Die Herrschaft seines Enkels [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel dem Schönen]] hatte 1386 jedoch zur Rebellion der micolinischen Stände unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], einem illegitimen Nachkommen der micolinischen [[Haus Saloa|Saloa]]-Könige, geführt, der sich als Karl V. zum micolinischen König machte und seine Herrschaft im Micolinischen Unabhängigkeitskrieg von 1386-1390 sicherte. Im [[Vertrag von Albero]] musste Gabriel IV. 1390 seine Ansprüche auf die micolinische Krone fallen lassen, behielt aber Perucía und Golen, während Karl VI. wiederum auf alle Ansprüche in Sagradien verzichtete.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gabriels 1395 kam es in Sagradien zum Krieg zwischen seinen möglichen Nachfolgern [[Michael I.|Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Óstino]], in dem der Ostinenser sich mit [[Karl VI. von Micolinien]], seit 1391 Nachfolger Karls V. verbündete und zunächst siegte, ehe Michael von Vesaey aber 1396 die Oberhand gewann und seinen Kontrahenten zur Abdankung zwang. Da Karl VI. sich vom Bündnis mit dem Ostinenser den Gewinn Perucías erhofft hatte, fiel er 1396 mit einem Heer in Perucía ein, um seine Ansprüche gegen Michael I. von Vesaey durchzusetzen, womit es zum Krieg kam. Nach dem Tod Josephs von Óstino 1398 erklärte Karl zunächst dessen 13-jährigen Sohn [[Johann das Kind]] zum König, erhob nach dessen Tod 1402 aber selbst Anspruch auf die sagradische Krone und widerrief damit den Vertrag von Albero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Auf sagradischer Seite kämpften zweitweise die [[Tulinesische Republik|Republik Tulis]] sowie das im Krieg um [[Lonéa]] befindliche [[Haus Salóa-Servette]] in Micolinien, mit dem micolinischen König waren u.a. die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] verbündet, ehe nach einem Seitenwechsel in der Endphase auch der [[Herzog von Servette|Herzog von Salóa-Servette]] als potenter Geldgeber Karls VI. eine Schlüsselrolle spielte. Während es für Karl VI. um die Eroberung Perucías und Golens und zeitweise auch den Gewinn der sagradischen Krone ging, versuchte Sagradien unter Michael I. und [[Michael II.]] seine Besitzungen im Norden der micolinischen Halbinsel zu halten. Die Tulinesische Republik sah in einer neuerlichen sagradisch-micolinischen Union unter Karl VI. eine Gefahr für die eigene Unabhängigkeit und kämpfte um seine Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blaumeer]] sowie seine Kolonien in Ostmicolinien. Für die nur zeitweise und auch nur indirekt gegen Karl VI. kämpfenden [[Haus Saloa-Servette|Servettenser]] ging es vor allem um eine Stärkung der eigenen Hausmacht in Südmicolinien, während die Anmeldung eigener Ansprüche auf die micolinische Krone vor allem taktischer Natur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Anfangsphase des Kriegs zwischen Sagradien und Micolinien brachte Erfolge für Micolinien, das bis nach [[Gerón]] vordringen konnte, die Belagerung der Stadt aber 1420 aufgeben musste. Die gescheiterte Belagerung Geróns führte zu einer Wende im Krieg. Obwohl Michael I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 fiel, siegte sein Sohn [[Don António]] 1422 und 1423 bei [[San Cristo]] und [[Alágua]], ehe die Kämpfe vorübergehend eingestellt wurden. Während Karl VI. in der Folge mit Gefechten gegen Tulis und das rebellierende Haus Saloa-Servette beschäftigt war, nahm Sagradien unter Michael II. die Kämpfe im Jahr 1427 wieder auf und rüstete zur Gegenoffensive. In der [[Schlacht von Cania]] erlitt Micolinien eine empfindliche Niederlage und verlor in der Folge große Gebiete [[Conte]]s an Sagradien. Die Rebellion Contes gegen Sagradien im Jahr 1431 beendete schließlich die sagradische Offensive.&lt;br /&gt;
Kleinere Gefechte brachten in der Folge keine neuen Entwicklungen, ehe die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden. 1440 schloss Micolinien einen Separatfrieden mit Tulis, das seine Stützpunkte in Micolinien behielt, ehe der Krieg im Frieden von Tesqué von 1443 endgültig beendet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Frieden von Tesqué endete die von 1321 mit 1386 bestehende und danach von verschiedenen Seiten angestrebte sagradisch-micolinische Union endgültig und die seit dem 11. Jahrhundert andauernden Kämpfe um Perucía wurden aufgegeben. Mit dem Verzicht Sagradiens auf Perucía und dem Micoliniens auf Golens sowie die Festschreibung der so genannten &amp;quot;[[Medeo-Linie]]&amp;quot; als Grenze beider Staaten wurde die bis 1815 und mit leichten Veränderungen in Bezug auf Golen bis ins 20. Jahrhundert hinein gültige Grenze zwischen beiden Staaten festgelegt. Der Vertrag von Tesqué kann darüber hinaus als Gründungsstunde des modernen micolinischen Nationalstaates gelten, da das neue Königreich erstmals überhaupt neben Süd- und Mittelmicolinien auch den peruzinischen Norden umfasste, der heute als integraler Bestandteil Micoliniens angesehen wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden mit Micolinien bildete die Grundlage für den Aufstieg Sagradiens zur europäischen Großmacht und zur Weltmacht im 16. Jahrhundert (so genanntes [[Goldenes Jahrhundert]]). Das Haus Saloa-Servette konnte sich im Süden de facto als unabhängige Macht etablieren, deren Besitztümer am Ende des Jahrhunderts an die sagradischen [[Haus Santori|Santori]]-Könige fiel. Die im Krieg gegründete Allianz der Häuser Santori und [[Haus Vesaey|Vesaey]] ist zudem Fundament der 1490 vollzogenen [[Sagradisch-Tulinesische Union|sagradisch-tulinesischen Union]] sowie der bis zum 18. Jahrhundert andauernden Herrschaft der Santori in Sagradien. In Micolinien konnte sich das Königtum des [[Haus Interea|Hauses Interea]] stabilisieren, dessen Herrschaft in Nebenlinien bis heute andauert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden zwischen Sagradien und Micolinien hielt nicht einmal ein halbes Jahrhundert. Mit dem Ende der Servettiner Dynastie im Süden kam es seit 1477 zu neuerlichen Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Saloa in Südmicolinien, in denen sich schließlich die sagradischen Santori durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschätzung ===&lt;br /&gt;
Die micolinische Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sah den Fünfzigjährigen Krieg mehrheitlich als Fortsetzung des Befreiungskriegs gegen Sagradien und als micolinischen Einigungskrieg. Dagegen wurde der Krieg in Sagradien als erfolgreicher Abwehrkrieg der micolinischen Expansionsbestrebungen angesehen. Die neuere Forschung betont den machtpolitischen Charakter des Erbfolge- und Bürgerkriegs und bezeichnet die Auseinandersetzungen als Beispiel eines Staatsbildungskriegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krieg in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.170</name></author>
		
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		<title>Sechzigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2011-04-28T22:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.170: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Fünfzigjähriger Krieg''' ist die Bezeichnung für eine Reihe von Kriegen im [[Sagradien|sagradisch]]-[[Micolinien|micolinischen]] Konflikt, der nach dem Ende der [[Union von Alágua]] 1386/90 aufflammte. Traditionell werden der Beginn des Kriegs mit dem Einfall [[Karl VI. von Micolinien]] 1396 in [[Perucía]] und sein Ende mit dem [[Friede von Tesqué|Friedensvertrag von Tesqué]] 1443 angesetzt. Jedoch können bereits der so genannte [[Micolinischer Revolutionskrieg|Micolinische Revolutionskrieg]] (''Guerra de la Revolutió'') von 1386-1390 sowie der sagradische [[Krieg der zwei Herzöge|Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] (''Guerra de Ducas'') von 1392-1396 als erste Phasen des Fünfzigjährigen Kriegs angesehen werden, dessen Kampfhandlungen weitestgehend bereits 1439 endeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzelnen umfasst der Fünfzigjährige Krieg:&lt;br /&gt;
* [[Micolinischer Revolutionskrieg]] (1386-1390)&lt;br /&gt;
* [[Krieg der zwei Herzöge]] (1392-1396)&lt;br /&gt;
* Sagradisch-Micolinischer Krieg um Perucía, Golen und Scantia (1396-1423, 1427-1443)&lt;br /&gt;
* Erster Tulinesisch-Micolinischer Krieg]] (1398-1418)&lt;br /&gt;
* [[Tulinesischer Bürgerkrieg]] (1416-1423)&lt;br /&gt;
* Zweiter Tulinesisch-Micolinischer Krieg (1424-1440)&lt;br /&gt;
* Servettinisch-Loneischer Krieg (1420-1429)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Jakob II.]] und seinem Sieg über [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] 1321 hatte König [[Sergius I. der Große|Serge I.]] aus dem [[Haus Redanior-Gerón]], seit 1318 als Nachfolger [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I. von Micolinien]], die beiden Königreiche von Sagradien (inklusive [[Perucía]] und [[Golen]]) und Micolinien in der [[Union von Alágua]] in Personalunion vereint. Die Herrschaft seines Enkels [[Gabriel IV. der Schöne|Gabriel dem Schönen]] hatte 1386 jedoch zur Rebellion der micolinischen Stände unter der Führung von [[Karl V. von Micolinien|Karl von Interea]], einem illegitimen Nachkommen der micolinischen [[Haus Saloa|Saloa]]-Könige, geführt, der sich als Karl V. zum micolinischen König machte und seine Herrschaft im Micolinischen Unabhängigkeitskrieg von 1386-1390 sicherte. Im [[Vertrag von Albero]] musste Gabriel IV. 1390 seine Ansprüche auf die micolinische Krone fallen lassen, behielt aber Perucía und Golen, während Karl VI. wiederum auf alle Ansprüche in Sagradien verzichtete.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Gabriels 1395 kam es in Sagradien zum Krieg zwischen seinen möglichen Nachfolgern [[Michael I.|Michael von Vesaey]] und [[Joseph von Óstino]], in dem der Ostinenser sich mit [[Karl VI. von Micolinien]], seit 1391 Nachfolger Karls V. verbündete und zunächst siegte, ehe Michael von Vesaey aber 1396 die Oberhand gewann und seinen Kontrahenten zur Abdankung zwang. Da Karl VI. sich vom Bündnis mit dem Ostinenser den Gewinn Perucías erhofft hatte, fiel er 1396 mit einem Heer in Perucía ein, um seine Ansprüche gegen Michael I. von Vesaey durchzusetzen, womit es zum Krieg kam. Nach dem Tod Josephs von Óstino 1398 erklärte Karl zunächst dessen 13-jährigen Sohn [[Johann das Kind]] zum König, erhob nach dessen Tod 1402 aber selbst Anspruch auf die sagradische Krone und widerrief damit den Vertrag von Albero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
Auf sagradischer Seite kämpften zweitweise die [[Tulinesische Republik|Republik Tulis]] sowie das im Krieg um [[Lonéa]] befindliche [[Haus Salóa-Servette]] in Micolinien, mit dem micolinischen König waren u.a. die Häuser [[Haus Óstino|Óstino]] und [[Älteres Haus Esqués|Esqués]] verbündet, ehe nach einem Seitenwechsel in der Endphase auch der [[Herzog von Servette|Herzog von Salóa-Servette]] als potenter Geldgeber Karls VI. eine Schlüsselrolle spielte. Während es für Karl VI. um die Eroberung Perucías und Golens und zeitweise auch den Gewinn der sagradischen Krone ging, versuchte Sagradien unter Michael I. und [[Michael II.]] seine Besitzungen im Norden der micolinischen Halbinsel zu halten. Die Tulinesische Republik sah in einer neuerlichen sagradisch-micolinischen Union unter Karl VI. eine Gefahr für die eigene Unabhängigkeit und kämpfte um seine Vorherrschaft im [[Blaues Meer|Blaumeer]] sowie seine Kolonien in Ostmicolinien. Für die nur zeitweise und auch nur indirekt gegen Karl VI. kämpfenden [[Haus Saloa-Servette|Servettenser]] ging es vor allem um eine Stärkung der eigenen Hausmacht in Südmicolinien, während die Anmeldung eigener Ansprüche auf die micolinische Krone vor allem taktischer Natur war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Anfangsphase des Kriegs zwischen Sagradien und Micolinien brachte Erfolge für Micolinien, das bis nach [[Gerón]] vordringen konnte, die Belagerung der Stadt aber 1420 aufgeben musste. Die gescheiterte Belagerung Geróns führte zu einer Wende im Krieg. Obwohl Michael I. von Sagradien in der [[Schlacht von Porto Valés]] 1421 fiel, siegte sein Sohn [[Don António]] 1422 und 1423 bei [[San Cristo]] und [[Alágua]], ehe die Kämpfe vorübergehend eingestellt wurden. Während Karl VI. in der Folge mit Gefechten gegen Tulis und das rebellierende Haus Saloa-Servette beschäftigt war, nahm Sagradien unter Michael II. die Kämpfe im Jahr 1427 wieder auf und rüstete zur Gegenoffensive. In der [[Schlacht von Cania]] erlitt Micolinien eine empfindliche Niederlage und verlor in der Folge große Gebiete [[Conte]]s an Sagradien. Die Rebellion Contes gegen Sagradien im Jahr 1431 beendete schließlich die sagradische Offensive.&lt;br /&gt;
Kleinere Gefechte brachten in der Folge keine neuen Entwicklungen, ehe die Kämpfe 1439 weitgehend eingestellt wurden. 1440 schloss Micolinien einen Separatfrieden mit Tulis, das seine Stützpunkte in Micolinien behielt, ehe der Krieg im Frieden von Tesqué von 1443 endgültig beendet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Frieden von Tesqué endete die von 1321 mit 1386 bestehende und danach von verschiedenen Seiten angestrebte sagradisch-micolinische Union endgültig und die seit dem 11. Jahrhundert andauernden Kämpfe um Perucía wurden aufgegeben. Mit dem Verzicht Sagradiens auf Perucía und dem Micoliniens auf Golens sowie die Festschreibung der so genannten &amp;quot;[[Medeo-Linie]]&amp;quot; als Grenze beider Staaten wurde die bis 1815 und mit leichten Veränderungen in Bezug auf Golen bis ins 20. Jahrhundert hinein gültige Grenze zwischen beiden Staaten festgelegt. Der Vertrag von Tesqué kann darüber hinaus als Gründungsstunde des modernen micolinischen Nationalstaates gelten, da das neue Königreich erstmals überhaupt neben Süd- und Mittelmicolinien auch den peruzinischen Norden umfasste, der heute als integraler Bestandteil Micoliniens angesehen wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden mit Micolinien bildete die Grundlage für den Aufstieg Sagradiens zur europäischen Großmacht und zur Weltmacht im 16. Jahrhundert (so genanntes [[Goldenes Jahrhundert]]). Das Haus Saloa-Servette konnte sich im Süden de facto als unabhängige Macht etablieren, deren Besitztümer am Ende des Jahrhunderts an die sagradischen [[Haus Santori|Santori]]-Könige fiel. Die im Krieg gegründete Allianz der Häuser Santori und [[Haus Vesaey|Vesaey]] ist zudem Fundament der 1490 vollzogenen [[Sagradisch-Tulinesische Union|sagradisch-tulinesischen Union]] sowie der bis zum 18. Jahrhundert andauernden Herrschaft der Santori in Sagradien. In Micolinien konnte sich das Königtum des [[Haus Interea|Hauses Interea]] stabilisieren, dessen Herrschaft in Nebenlinien bis heute andauert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Frieden zwischen Sagradien und Micolinien hielt nicht einmal ein halbes Jahrhundert. Mit dem Ende der Servettiner Dynastie im Süden kam es seit 1477 zu neuerlichen Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Saloa in Südmicolinien, in denen sich schließlich die sagradischen Santori durchsetzen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschätzung ===&lt;br /&gt;
Die micolinische Nationalgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sah den Fünfzigjährigen Krieg mehrheitlich als Fortsetzung des Befreiungskriegs gegen Sagradien und als micolinischen Einigungskrieg. Dagegen wurde der Krieg in Sagradien als erfolgreicher Abwehrkrieg der micolinischen Expansionsbestrebungen angesehen. Die neuere Forschung betont den machtpolitischen Charakter des Erbfolge- und Bürgerkriegs und bezeichnet die Auseinandersetzungen als Beispiel eines Staatsbildungskriegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.170</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Martin_von_Ostino&amp;diff=4310</id>
		<title>Martin von Ostino</title>
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		<updated>2011-04-28T22:09:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.170: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joseph I.''' (von Sagradien) von Óstino, (*1345, †1398) war [[König von Sagradien]] (1395/1396), erster und einziger König aus dem [[Haus Óstino]]. Wurde nach dem Tod des letzten [[Haus Redanior|Redanior]]-Königs [[Gabriel IV.]] in [[Sagradien]] mit [[Micolinien|micolinischer]] Unterstützung König, musste nach einem Jahr aber bereits abdanken, was den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien auslöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph wurde 1345 in [[Óstino]] als Sohn des Herzogs [[Johann von Óstino]] und Adelina von Rantiata geboren. Sein Großmutter Maria von Gerón war eine Schwester [[Sergius I. der Große|Sergis des Großen]] und eine Nichte [[Philipp VI.|Philipps VI.]], sein Vater damit ein Cousin [[Sergius II. der Kleine|Sergis II.]], er selbst zudem Vetter [[Karl V. von Micolinien|Karls von Interea]], dessen Mutter eine Schwester Johanns von Óstino war und der sich 1386 gegen König [[Gabriel IV.]] von Sagradien erhob und selbst als Karl V. den micolinischen Thron bestieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
José de Óstino heiratete 1369 Charlotte von Gerón, eine Schwester Gabriels IV. Da dieser kinderlos war, kam es bereits zu Lebzeiten zu Nachfolgekämpfen um das Erbe des vermeintlich letzten Redanior-Königs, in denen Joseph als Schwager und naher Verwandter Gabriels als einer der aussichtsreichen Kandidaten galt. Während sein Konkurrent [[Michael I.|Michael von Vesaey]] als Enkel Sergis I. nach Blutsverwandtschaft die höheren Rechte auf den Thron hatte, leitete Joseph seine höheren Rechte von seiner Ehefrau Carlota ab. &lt;br /&gt;
Nach dem [[Vertrag von Álbero]], in dem Gabriel auf den micolinischen Thron verzichten musste, erhob sich Joseph selbst gegen König Gabriel, versöhnte sich 1392 aber wieder mit ihm, da er hoffte, vom kinderlosen Gabriel als Erbe eingesetzt zu werden. Gegen diese Bestrebungen lehnte sich Miguel de Vesaey, ebenfalls ein Schwager Gabriels, auf und es kam zum &amp;quot;[[Krieg der zwei Herzöge]]&amp;quot; zwischen Joseph, der 1393 seinem Vater als [[Herzog von Óstino]] nachgefolgt war, und Miguel de Vesaey, dem [[Herzog von Sesín]], um die Thronfolge Gabriels. Nachdem er sich im Krieg nicht durchsetzen konnte, floh er nach Micolinien, wo er 1394 mit seinem Vetter [[Karl VI. von Micolinien]] ein Bündnis gegen den König Gabriel und seinen Konkurrenten Miguel de Vesaey schloss ([[Vertrag von Nanthés]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Vertragsschluss zog Joseph mit einem micolinischen Heer nach Sagradien, wo er gegen Gabriel zog. Dieser rief Miguel de Vesaey zu Hilfe, der aber seine Unterstützung verweigerte. In der [[Schlacht von Meném]] siegte Joseph über den König und nahm ihn gefangen. Wenige Monate später, im Februar 1395, starb Gabriel IV. in der Gefangenschaft Josephs und dieser erhob sich zum König. Mit micolinischer Unterstützung konnte er seinen Konkurrenten Miguel de Vesaey im April und im August 1395 bei [[Bosa]] und [[Lesta]] besiegen. Dieser floh nach [[Cuentez]], wo er den Winter verbrachte, stellte im Frühjahr 1396 aber ein neues Heer gegen Joseph auf. Diesesmal musste Joseph auf micolinische Hilfe verzichten, da Karl seine Heere zurückgerufen hatte, um Aufstände in Micolinien niederzuschlagen. Womöglich hoffte er zudem, von den Streitigkeiten in Sagradien zu profitieren und selbst nach der Krone greifen zu können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Mai 1396 wurde Joseph bei [[Xenópolis]] vernichtend geschlagen und geriet selbst in Gefangenschaft des Herzogs von Sesín. Joseph musste auf die Krone verzichten und wurde ins Kloster [[Martiniac]] verbannt. Der Herzog von Sesín ließ sich im Frühjahr 1397 als Michael I. zum König krönen. Karl VI. von Micolinien erkannte die Abdankung Josephs von Óstino nicht an, entführte Josephs minderjährigen Sohn [[Johann das Kind]], um ihn vor Vesaey zu schützen, und fiel in Josephs Namen in [[Perucía]] ein, was den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auslöste.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Johann 1398 in vesaeyischer Gefangenschaft starb, erklärte Karl dessen 13-jährigen Sohn zum sagradischen König und verheiratete ihn mit seiner Tochter Caroline. Im [[Vertrag von Mont Sinicia]] verzichtete Johann schließlich zugunsten des Micoliners auf die Krone Perucías und Golens. Johann von Óstino fiel schließlich im Alter von 17 Jahren in der [[Schlacht von Calzac]] im Jahr 1402. Nach seinem Tod erhob Karl VI. von Micolinien selbst Anspruch auf die sagradische Krone und widerrief damit den Vertrag von Albero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sergi_der_Gute&amp;diff=4308</id>
		<title>Sergi der Gute</title>
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		<updated>2011-04-28T21:47:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.170: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sergius I.''' (von Sagradien), genannt ''der Große'' (*1282; †1354) war [[König von Micolinien]] (1315-1354) und [[König von Sagradien|von Sagradien]] (1321-1354). Er war der erste Herrscher, der beide Königskronen in einer Hand vereinte ([[Union von Alágua]]), und gilt sowohl in der micolinischen wie in der sagradischen Nationalgeschichte als bedeutender Herrscher, der den Traum vom sagromicolinischen Großreich verwirklichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Stellung in der Thronfolge ===&lt;br /&gt;
Sergi wurde 1282 in [[Gerón]] als Sohn von [[Joán de Gerón]], [[Herzog von Scantia]] und Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], und Roberta María von Gerón, der Erbtochter der skantischen Herzöge, geboren. Sergi war ein Enkel [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]] und Neffe der Könige [[Martin IV. Felix]], [[Robert von Sagradien]] sowie des seit 1301 regierenden Königs [[Jakob II.]] von Sagradien. Als Sohn des jüngsten Bruders war Sergi bei seiner Geburt erst an sechster Stelle der sagradischen Thronfolge und es war unwahrscheinlich, dass er je einen Thron besteigen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem seine beiden Onkel Martin IV. Felix 1289 und Robert 1292 starben, wurden nacheinander Sergis Cousins [[Philipp VI.]] und [[Martin V.]] zu Königen. Als Martin V. 1301 den Thron bestieg, war er bereits in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand und wurde daher nach nur kurzer Zeit auf dem Thron von seinem Onkel Erzbischof Jakob von Tesqué entmachtet, der als Jakob II. selbst den Thron bestieg. 1315 folgte Sergi seinem Vater als Herzog von Skanten nach. Da sein Onkel der König durch seine späte Heirat mit Isabela von Viça einen Sohn namens Filipe gezeugt hatte, blieb Sergi die Nummer Zwei in der Thronfolge, gehörte aber zum engeren Kreis der königlichen Prinzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die micolinische Krone ===&lt;br /&gt;
1311 hatte Sergi bereits die micolinische Prinzessin Margarete von Salua, älteste Tochter [[Roderich I. von Micolinien|Rodriques I.]], geehelicht, ein Jahr später heiratete der König Rodrique wiederum in zweiter Ehe Sergis Schwester Júlia. Die Allianz zwischen Rodrique und Sergi war von Seiten Rodriques der Versuch, ein Bündnis mit den Herzögen von Scantia gegen die sagradische Krone zu schmieden. Als 1315 überraschend Rodriques einziger Sohn und Thronfolger Prinz Charl von Salua starb und nur kurze Zeit später auch Rodrique dahinschied, war Sergis Frau Margarete plötzlich zur micolinischen Erbprinzessin geworden und Sergi konnte mit gutem Grund Anspruch auf den verwaisten micolinischen Thron erheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Onkel König Jakob II. unterstützt, zog Sergi mit einem Heer von Skanten aus über [[Golen]] nach Micolinien, um seinen Thronanspruch gegen [[Heinrich von Kont]], den unehelichen Sohn Roderichs I., und [[Anton von Salua-Servette]], einen weiteren Schwager des verstorbenen Königs, zu verteidigen. Sergi hatte zwar die am besten berechtigten Thronansprüche, war zunächst aber kein Wunschkandidat der micolinischen Stände, die sich einen einheimischen Thronfolger wünschten. Da sich die Großen des Reichs aber auf keinen gemeinsamen Kandidaten einigen konnten, scheiterte eine Allianz zwischen den Servettensen und Heinrich von Kont, der schließlich allein gegen Sergi antrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Luenas]] kam es im März 1316 zum Sieg des sagradisch-geronesischen Heeres. Sergi zog daraufhin in die Stadt ein, um sich zum micolinischen König krönen zu lassen. Nachdem er den micolinischen Ständen und seinem potenziellen Rivalen Anton von Servette einige Zugeständnisse gemacht hatte, wurde der Skantenherzog als Serge I. im Spätsommer 1316 im Beisein seines Onkels zum micolinischen König gekrönt. Micolinien wurde nun von einer jüngeren Linie des sagradischen Königshaus [[Haus Redanior|Redanior]] regiert, während die ältere Linie unter Sergis Onkel weiterhin in Sagradien herrschte. Dennoch war der Grundstein für die spätere Union gelegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Herrschaftsantritt in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1319 erhielt Sergi die Nachricht vom Tod des vierjährigen Thronfolgers Don Filipe in Sagradien, sodass Sergi plötzlich im Falle des Todes seines Onkels auch zum sagradischen Thronanwärter wurde. Als Jakob 1320 gestorben war, erhob Sergi als Neffe und nächster männlicher Verwandter des verstorbenen auch auf die sagradische Krone Anspruch. Derweil hatte der Schwager König Jakobs, [[Danadier I. von Scola|Danadier von Scola]] in Sagradien die Königskrone usurpiert und sich seine Erhebung von den Ständen legitimieren lassen, denen er große Zugeständnisse machte. Danadier war ein Sohn Katharinas von Micolinien, der Witwe Martins IV., die nach dem Tod ihres Mannes den Grafen [[José von Scola]] und Pineta geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach wenigen Monaten zeigte sich, dass Danadier nicht willens und in der Lage war, die Zugeständnisse an die Stände einzuhalten. Sergi zog im folgenden Sommer wiederum mit einem eigenen Heer aus sagradischen Gefolgsleuten und micolinischen Adligen zurück nach Sagradien und verhandelte mit den sagradischen Ständen über eine micolinisch-sagradische Union. Bei [[Alágua]] in [[Golen]] besiegte er das Heer Danadiers, der in der Schlacht das Leben verlor. Nach Einigung mit den Ständen zog er nach [[Noyar]], wo er sich auch zum sagradischen König krönen ließ und damit als erster König, die micolinische mit der sagradischen Krone vereinigte, wodurch er die jahrhundertelang offenen Kriege zwischen beiden Ländern vorübergehend beenden konnte (Pax Sergiana). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als König in beiden Reichsteilen ===&lt;br /&gt;
Er baute die Macht der Krone in beiden Reichsteilen weiter aus, vor allem durch seine teils kluge, teils rigorose Finanzpolitik: Er schuf in jedem Reichsteil einen zentralen Rechnungshof als selbständige Behörde, erhöhte die Steuern, ermöglichte die Ablösung von Lehenspflichten durch finanzielle Leistungen und verbot den mächtigen [[Fallenserorden]] in Südmicolinien, dessen Vermögen er der Krone einverleibte. Als König der Kronen von [[Scantia]], [[Sarmay]], [[Alconía]], [[Malesc]], [[Golen]], [[Perucía]] und [[Micolinien]] bemühte sich Sergi um eine ausgewogene Herrschaft und zog von einem Ort seines Riesenreichs in den anderen. Seinen potenziellen Machtrivalen in Micolinien [[Martin von Interea]], einen illegitimen Vetter des letzten Salonaerkönigs, band er durch die Hochzeit mit seiner Schwester Anna eng an das Königshaus und machte ihn zum Vikar des südlichen Reichsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1352 ernannte Sergi seinen Sohn [[Sergius II.|Sergi d.J.]] zum Mitkönig in beiden Reichsteilen. Sergi führte die Doppelmonarchie zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Hochblüte. Er starb im Jahr 1354 in [[Álbero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Micolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
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