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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Anton Piakónski</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: /* Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Raimund''' (von Sagradien, ''Don António II Ramón'') (*1698, †1770) aus dem Haus [[Piacone]] war Herzog von Massa und Carrara (1734-1748), polnischer Thronprätendent sowie als Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]], ''de jure uxoris'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1744-1747). Gemeinsam mit seiner Frau musste er seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Antonio Raimondo de Piacone wurde 1698 als dritter Sohn von Herzog [[Francesco de Piacone]] und dessen dritter Ehefrau, Prinzessin Maria von Micolinien, in Warschau geboren. Sein Vater stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht der Piacone, die als Herzöge über Massa und Carrara herrschten. Er war überdies im Jahr 1689 zum König von Polen gewählt worden, wo er bis zu seinem Tod 1701 als ''Franciszek I. Piakonski'' herrschte. Antons älterer Bruder [[Giovanni de Piacone]], der neue Herzog von Massa und Carrara, hatte sich danach zwar als Nachfolger seines Vaters um den Thron beworben, konnte sich als einer von zahlreichen Kandidaten aber nicht gegen August den Starken von Sachsen durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonio wuchs danach bei seiner Mutter am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]] auf. 1709 war er bei der Hochzeit seiner Schwester Eleonora mit dem cuentesischen Thronfolger [[Lukas I.|Lukas]] zugegen, den er bei diesem Anlass kennen lernte. 1722 heiratete Antonio seine Nichte Amilia von Piacone, die Tochter seines Bruders Giovanni, die jedoch  1735 starb, ohne ihm einen Sohn geschenkt zu haben. Bereits 1734 hatte Antonio seinen kinderlosen Neffen Vincenzo auch als Herzog von Massa und Carrara beerbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der sagradische und cuentesische König [[Lukas I.]] in der Folge einen zukünftigen Gemahl für seine junge, noch unverheiratete Tochter suchte, bot sich bald ein Bündnis mit dem verwitweten Antonio de Piacone an. Dieser war Königssohn und regierender Fürst, als Schwager Lukas' aus dessen erster Ehe kannte er den König und als Vetter von [[Filipe de Piacón]], dem populären Heerführer Lukas' und Bürgerkriegsveteranen, verfügte er über einen in Sagradien durchaus vermittelbare familiären Hintergrund. Schließlich gab König Lukas I. von Sagradien und Cuentez 1742 seinem Schwager António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau. Nach der Geburt eines Sohnes Filipe erhielt Antonio 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Santori-Piacone&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte der Großherzog von Servette in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine eigene Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. Nach ihrem Tod heiratete Anton II. in morganatischer Ehe die Britin Eleonor Shainsville, mit der er bereits zwei Töchter hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.156</name></author>
		
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		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-23T05:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: /* Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Raimund''' (von Sagradien, ''Don António II Ramón'') (*1698, †1770) aus dem Haus [[Piacone]] war Herzog von Massa und Carrara (1734-1748), polnischer Thronprätendent sowie als Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]], ''de jure uxoris'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1744-1747). Gemeinsam mit seiner Frau musste er seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Antonio Raimondo de Piacone wurde 1698 als dritter Sohn von Herzog [[Francesco de Piacone]] und dessen dritter Ehefrau, Prinzessin Maria von Micolinien, in Warschau geboren. Sein Vater stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht der Piacone, die als Herzöge über Massa und Carrara herrschten. Er war überdies im Jahr 1689 zum König von Polen gewählt worden, wo er bis zu seinem Tod 1701 als ''Franciszek I. Piakonski'' herrschte. Antons älterer Bruder [[Giovanni de Piacone]], der neue Herzog von Massa und Carrara, hatte sich danach zwar als Nachfolger seines Vaters um den Thron beworben, konnte sich als einer von zahlreichen Kandidaten aber nicht gegen August den Starken von Sachsen durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonio wuchs danach bei seiner Mutter am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]] auf. 1709 war er bei der Hochzeit seiner Schwester Eleonora mit dem cuentesischen Thronfolger [[Lukas I.|Lukas]] zugegen, den er bei diesem Anlass kennen lernte. Antónios erste Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Nichte Amilia von Piacone, die Tochter seines Bruders Giovanni, die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Bereits 1734 hatte Antonio seinen kinderlosen Neffen Vincenzo auch als Herzog von Massa und Carrara beerbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der sagradische und cuentesische König [[Lukas I.]] in der Folge einen zukünftigen Gemahl für seine junge, noch unverheiratete Tochter suchte, bot sich bald ein Bündnis mit dem verwitweten Antonio de Piacone an. Dieser war Königssohn und regierender Fürst, als Schwager Lukas' aus dessen erster Ehe kannte er den König und als Vetter von [[Filipe de Piacón]], dem populären Heerführer Lukas' und Bürgerkriegsveteranen, verfügte er über einen in Sagradien durchaus vermittelbare familiären Hintergrund. Schließlich gab König Lukas I. von Sagradien und Cuentez 1742 seinem Schwager António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau. Nach der Geburt eines Sohnes Filipe erhielt Antonio 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Santori-Piacone&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte der Großherzog von Servette in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine eigene Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. Nach ihrem Tod heiratete Anton II. in morganatischer Ehe die Britin Eleonor Shainsville, mit der er bereits zwei Töchter hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.156</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Maria_II._Franziska&amp;diff=4981</id>
		<title>Maria II. Franziska</title>
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		<updated>2011-05-23T05:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: /* Jugend und Thronbesteigung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maria II. Franziska''' (von Sagradien) (*1725, †1759) war als Tochter [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Lukas I.]] regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] und [[König von Cuentez|Cuentez]] (1744-1747). Sie regierte gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Anton II. Ramón]] de Piacone, wurde infolge einer Hofintrige aber 1746/47 für abgesetzt erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
María Francisca Grâcia Teresa Carlota Leonor de Santori wurde 1725 als älteste Tochter von Königin [[Maria I. Luise]], Erbin der Krone Sagradiens, und ihrem Ehemann [[Lukas I.]], König von Cuentez, geboren. Sie war damit bis zur Geburt ihres jüngeren Bruders [[Joán Manuel]] 1735 und nach dessen frühem Tod 1738 erneut präsumptive Erbin sowohl der sagradischen als auch der cuentezischen Linie des [[Haus Santori|Hauses Santori]] und der jeweiligen Königswürden. Mit 16 Jahren heiratete Maria Franziska 1742 [[Anton II.|António Raimundo de Piacone]], Herzog von Massa und Carrara und Sohn von Lukas I.' erster Ehefrau Maria von Micolinien und deren erstem Ehemann [[Francesco de Piacone]], Herzog von Massa und Carrara und König von Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen der 16-jährigen Maria Franziska und dem 27 Jahre älteren António Ramón blieb mehr als unglücklich. Der einzige gemeinsame Sohn Don Filipe, Thronfolger des Königreichs, starb bereits mit drei Monaten. Ihr Ehemann wiederum war stärker mit politischen und militärischen Anliegen beschäftigt, als mit seiner Ehe. Ob Maria aber, wie später von ihren Gegnern behauptet, bereits zu dieser Zeit eine Affäre mit dem [[Francisco de Montxerent|Grafen von Montxerent]] hatte, ist noch immer nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihrem Ehemann wurde Maria Franziska gemäß der Nachfolgeregelung ihres Vaters nach dessen Tod 1744 von den sagradischen [[Generalstände]]n zur Königin erhoben. Sie und ihr Mann mussten aber wie bereits ihre Mutter und ihr Vater 1723 den Eid auf die [[Codices Magna]] der Stände ableisten. Da sich Sagradien seit 1740 aber im Krieg mit Frankreich befand, wurde die Nachfolgeregelung vom französischen König Ludwig XV. und den mit ihm verbündeten Mächten nicht anerkannt. Die Ausrufung des Servettensischen Großherzogs [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], einem Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] und Ehemann der Santori-Prinzessin [[Maria I. von Servette|Maria von Servette]], zum König durch Frankreich führte zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Thronfolgekrieg]]. Maria Franziska und Anton wurden dabei u.a. vom micolinischen König [[Karl X. von Micolinien|Karl X.]] unterstützt, der sich Hoffnungen auf den Gewinn des Großherzogtums Servette machte. In einem Vertrag mit Micolinien sicherten Maria und Anton daher dem Verbündeten die Servettensischen Lande zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg und Absetzung ===&lt;br /&gt;
In der Abwesenheit des militärisch erfahrenen António, der persönlich in den Krieg zog, regierte Maria Franziska in Semess mithilfe des Klerikers [[Olivério de Crampas]], der aber nicht verhindern konnte, dass es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen kam, die das Ansehen des Königs und der Königin nachhaltig kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde besonders im Klerus und Teilen des Hochadels immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Maria Franziska floh zu ihrem vermeintlichen Verbündeten Karl von Micolinien, der die Königin jedoch im Rahmen des [[Friede von Tinagua]] 1747 zum freiwilligen Thronverzicht zwang und anschließend in die Obhut eines Franziskaner-Klosters in Norden Micoliniens übergab. Dort starb Maria Franziska in aller Einsamkeit im Jahr 1759.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach dem Königtum ===&lt;br /&gt;
Bis zu ihrem Tod war sie formell weiterhin mit António de Piacone verheiratet. Die Diskussionen um dessen unglückliches Königtum zogen sich derweil noch einige Wochen nach der Absetzung Marias II. bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte der Großherzog von Servette in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die [[Codices Magna]] von 1722 zu leisten. Alle Versuche Antónios, sein Königtum gewaltsam zurück zu erlangen, scheiterten anschließend. Er starb 1770 im britischen Exil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Cuentez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.156</name></author>
		
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		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-23T05:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: /* Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Raimund''' (von Sagradien, ''Don António II Ramón'') (*1698, †1770) aus dem Haus [[Piacone]] war Herzog von Massa und Carrara (1734-1748), polnischer Thronprätendent sowie als Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]], ''de jure uxoris'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1744-1747). Gemeinsam mit seiner Frau musste er seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Antonio Raimondo de Piacone wurde 1698 als dritter Sohn von Herzog [[Francesco de Piacone]] und dessen dritter Ehefrau, Prinzessin Maria von Micolinien, in Warschau geboren. Sein Vater stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht der Piacone, die als Herzöge über Massa und Carrara herrschten. Er war überdies im Jahr 1689 zum König von Polen gewählt worden, wo er bis zu seinem Tod 1701 als ''Franciszek I. Piakonski'' herrschte. Antons älterer Bruder [[Giovanni de Piacone]], der neue Herzog von Massa und Carrara, hatte sich danach zwar als Nachfolger seines Vaters um den Thron beworben, konnte sich als einer von zahlreichen Kandidaten aber nicht gegen August den Starken von Sachsen durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonio wuchs danach bei seiner Mutter am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]] auf. 1709 war er bei der Hochzeit seiner Schwester Eleonora mit dem cuentesischen Thronfolger [[Lukas I.|Lukas]] zugegen, den er bei diesem Anlass kennen lernte. Antónios erste Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Nichte Amilia von Piacone, die Tochter seines Bruders Giovanni, die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Bereits 1734 hatte Antonio seinen kinderlosen Neffen Vincenzo auch als Herzog von Massa und Carrara beerbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der sagradische und cuentesische König [[Lukas I.]] um 1740 einen zukünftigen Gemahl für seine junge, noch unverheiratete Tochter suchte, bot sich bald ein Bündnis mit dem verwitweten Antonio de Piacone an. Dieser war Königssohn und regierender Fürst, als Schwager Lukas' aus dessen erster Ehe kannte er den König und als Vetter von [[Filipe de Piacón]], dem populären Heerführer Lukas' und Bürgerkriegsveteranen, verfügte er über einen in Sagradien durchaus vermittelbare familiären Hintergrund. Schließlich gab König Lukas I. von Sagradien und Cuentez 1742 seinem Schwager António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau. Nach der Geburt eines Sohnes Filipe erhielt Antonio 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Santori-Piacone&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte der Großherzog von Servette in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine eigene Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. Nach ihrem Tod heiratete Anton II. in morganatischer Ehe die Britin Eleonor Shainsville, mit der er bereits zwei Töchter hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.156</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_Franz&amp;diff=4979</id>
		<title>Johann Franz</title>
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		<updated>2011-05-23T05:41:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: /* Nachfolgefrage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lukas I.''' (von Sagradien), (*1687; †1744), [[König von Cuentez]] (1713-1744) und [[König von Sagradien]] (1723-1744). Erster König nach dem [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] und dem [[Erste Republik|republikanischen Intermezzo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Lukas wurde 1687 im sagradischen [[Carravil de Nadal]] als Sohn von [[Don Fernando de Diegue|Prinz Fernando von Cuentez]] und Carlota de Sesín geboren. Er wuchs zunächst am Hof des sagradischen Königs [[Gabriel VII.]] in [[Semess]] auf. 1699 wurde sein Urgroßvater [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] in hohem Alter von 75 Jahren [[König von Cuentez]] und [[Conte von Tulis]], sein Vater erhielt den Titel eines Vizegrafen von Diegue, sein Onkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian]] den traditionellen Thronfolgertitel eines [[Prinz von Cuentez|Prinzen von Cuentez]]. Lukas zog nun nach [[Tulis]], wo er als königlicher Prinz erzogen wurde. Im Jahr 1701 starb Manuel der Alte im Alter von 77 Jahren und übergab die Herrschaft an seinen Enkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]], den älteren Bruder Fernandos und Onkel Lucas. 1709 nahm Luca de Nadal seine erste Gattin Prinzessin Eleonora de Piacone, Tochter des polnischen Königs [[Francesco de Piacone|Franz I. de Piacone]] zur Frau. Die Ehe blieb jedoch unglücklich und kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und Koalitionskrieg ===&lt;br /&gt;
Lukas trat im selben Jahr aufseiten Großbritanniens in den Spanischen Erbfolgekrieg ein und geriet damit in Gegensatz zum sagradischen König [[Danadier II.]]. Nach dem Tod Maximilians II. im Jahr 1713 wurde Lukas selbst König von Cuentez und Graf von Tulis. Während die europäischen Mächte in Utrecht Frieden schlossen, gingen die Kämpfe zwischen Sagradien und Cuentez weiter, die sich zum sagradischen Bürgerkrieg ausweiteten, als sich die sagradische Adelsopposition der so genannten &amp;quot;[[Coalicionarioes]]&amp;quot; unter den Schutz Lukas' I. stellten und dem regierenden Danadier II. den Krieg erklärten. Lukas versprach sich vor allem Gebietsgewinne entlang der Blaumeerküste sowie eine neue sagradisch-cuentezische Allianz gegen die Hegemonie der Bourbonenstaaten Frankreich und Spanien und Schutz gegen Micolinien. Mit einem propagandistischen Großangriff in Sagradien versuchte er die Sympathien der Bevölkerung und der königstreuen oder unentschiedenen Adligen zu erwerben.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1717 übertrug Luca in der Nachfolge von [[Alésio de Vierna]] den Oberbefehl über das Heer der Koalitionstruppen an [[Filipe de Piacón]], den Grafen von Sieta und Vuelta aus der sagradischen Nebenlinie der [[Piacone]], der sich als militärisches Genie entpuppte. Nach dem Ende des Bürgerkrieges schlossen die neuen Generalstände für Sagradien Frieden mit Lukas, der ausdrücklich als Freund der Nation benannt wurde. Nachdem die Stände vergeblich [[Ludwig Philipp II. von Servette|Luis Filipe von Servette]], dem Gatten der ältesten Schwster Peters II., Isabela von Sagradien, die Krone angetragen hatten, dessen Frau jedoch starb, wurde im Parlament nach einem geeigneten Gatten für die unverheiratete Prinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]], die jüngste, noch unverheiratete Schwester [[Peter II.|Peters II.]] gesucht, der als König von Sagradien die Monarchie restaurieren, die Stände aber anerkennen und eine Thronfolge des französischen Dauphins auch in Sagradien verhindern sollte. Schließlich fiel die Wahl auf Lukas von Cuentez, der über die nötigen militärischen Mittel verfügte, um die von [[Filipe Carles de Viça]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II. ausgehende Gefahr einer Rückeroberung des Throns durch die Valier abzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krönung zum sagradischen König === &lt;br /&gt;
Nach längeren Verhandlungen mit den Generalständen gelang es Luca auch, die Valier endgültig zu besiegen. Feierlich wurde ihm die Krone angetragen, diese sollte er aber erst nach der Hochzeit [[Maria I. Luise|María Luísa de Santori]], der Tochter König Danadiers II., sowie nach dem Schwur auf die Gesetze der Versammlung, die [[Codices Magna]], antreten. Im Juli kam es in [[Semess]] zur Hochzeit, im August schworen Luca und seine Ehefrau vor der Versammlung, die Codices Magna zu beachten und im September wurden beide in [[Noyar]] zu König Lukas I. und Königin Maria I. gekrönt. Damit war Sagradien nach zweijährigem Intermezzo wieder Königreich, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Luca und María regierte in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie. Im Laufe ihrer Regierungszeit konnten beide jedoch den Einfluss der Cortes, die allein das Königspaar einberufen und auflösen konnte, immer mehr zugunsten der königlichen Befugnisse zurückdrängen. Außenpolitisch brach das Paar mit dem lange gepflegten Frankreich-Bündnis der späten Santori-Valier und orientierte sich zunehmend am liberalen England sowie an Österreich. 1736 schloss Sagradien mit Micolinien den [[Vertrag von Diegue]], in dem er zahlreiche Grenzkonflikte niederlegte. Im Innern förderten Luca und María Sagradiens Kultur, Wissenschaft und Handel. Luca gilt zudem als erster aufgeklärter Monarch Sagradiens. Er war begeistert von den Ideen der französischen Aufklärer und ein großer Anhänger von [[Santiago Calles]]. Zudem berief er einige Gelehrte an seinen Hof in Semess. Sein aufgeklärter Regierungsstil und sein Versuch, Sagradien durch Reformen zu modernisieren, führten mehrmals zu Spannungen mit der katholischen Kirche, die um ihre Machtstellung im Königreich fürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luca herrschte in Cuentez als legitimer König in der Blutslinie, in Semess jedoch „nur“ als Mann seiner Ehefrau (''de iure uxoris''), welche die legitimen Thronrechte hielt. Damit war Lukas seiner Ehefrau in Tulis theoretisch voran- und in Semess untergestellt. Jedoch war zu Lebzeiten der beiden umstritten, in wiefern sich die Herrschaft Lukas’ in Sagradien auf das Erbrecht seiner Frau oder auf die Wahl der Stände gründete, die in freiem Entschluss Lukas als neuen König erwählt hatten. Als Königin María I. 1735 unmittelbar nach der Geburt des Prinzen [[Joán Manuel (Thronfolger)|Joán Manuel]] starb, wurde das Problem aktuell. Da der Thronfolger erst wenige Tage alt war, stellten sich die sagradischen Cortes auf die Position, dass Lukas I. qua Wahl durch die Stände und eigenes Blutrecht (als Urenkel [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]]) auch nach dem Tode seiner Frau rechtmäßiger König des Landes sei. Der [[Akt von Vierna]] vereinigte die Stände von Sagradien und Tulis-Cuentez vollzog damit de facto, aber nicht de jure den Schritt von der Personal- zur Realunion. Das Königreich von Sagradien und Cuentez erklärte der Akt für untrennbar und die Codices Magna als verbindlich für das gesamte Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam erließen König und Stände zudem eine neue Nachfolgeregelung, welche die Codices Magna ergänzten. Darin versuchte Luca, die Nachfolge unter seinen Kindern zu regeln, musste aber den Ständen ein formales Wahlrecht einräumen. Der Tod des dreijährigen Thronfolgers im Jahr 1738 stellte das Doppelkönigreich erneut vor Nachfolgeprobleme. Gemäß der neuen Nachfolgeordnung wurde nun Lucas und Marías älteste, 1725 geborene Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] zur neuen Thronfolgerin in beiden Reichtsteilen. &lt;br /&gt;
Als diese 1742 im Alter von 16 Jahren Lukas' Schwager aus erster Ehe [[Anton II.|Antonio Raimundo de Piacone]] heiratete, musste dieser einen Eid auf die Codices Magna ableisten und wurde damit möglicher zukünftiger König an der Seite Maria Franciscas. Lukas I. starb 1744 in Semess. Seit 1740 befand sich Sagradien als Mitglied der Pragmatischen Allianz mit Österreich und Großbritannien im Krieg gegen Frankreich, Preußen und ihre Verbündete. Die Kämpfe führten 1744 unter anderem dazu, dass die Gegner Sagradiens, allen voran Frankreich, die Nachfolge Lucas durch María II. Francisca und Anton II. nicht anerkannten und stattdessen [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], den frankreich-freundlicher [[Großherzog von Servette]], zum König proklamierten. Die Auseinandersetzungen führten zum Beginn eines Kolonialkriegs in Amerika und Indien, der als Teil des Österreichischen Erbolgekriegs gelten kann. Der Krieg entwickelte sich zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg in Sagradien]] und führte zur Gefangennahme und Abdankung Antónios und zur Erhebung des Bourbonen Louis-Gabriel de Vienne zum König. Als Gabriel VIII. begründete er das [[Haus Vienne|Königshaus Vienne]] und beendete damit endgültig die Herrschaft der Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer König]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.156</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Anton_Piak%C3%B3nski&amp;diff=4978</id>
		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-23T05:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: /* Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Raimund''' (von Sagradien, ''Don António II Ramón'') (*1698, †1770) aus dem Haus [[Piacone]] war Herzog von Massa und Carrara (1734-1748), polnischer Thronprätendent sowie als Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]], ''de jure uxoris'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1744-1747). Gemeinsam mit seiner Frau musste er seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Antonio Raimondo de Piacone wurde 1698 als dritter Sohn von Herzog [[Francesco de Piacone]] und dessen dritter Ehefrau, Prinzessin Maria von Micolinien, in Warschau geboren. Sein Vater stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht der Piacone, die als Herzöge über Massa und Carrara herrschten. Er war überdies im Jahr 1689 zum König von Polen gewählt worden, wo er bis zu seinem Tod 1701 als ''Franciszek I. Piakonski'' herrschte. Antons älterer Bruder [[Giovanni de Piacone]], der neue Herzog von Massa und Carrara, hatte sich danach zwar als Nachfolger seines Vaters um den Thron beworben, konnte sich als einer von zahlreichen Kandidaten aber nicht gegen August den Starken von Sachsen durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonio wuchs danach bei seiner Mutter am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]] auf. 1709 war er bei der Hochzeit seiner Schwester Eleonora mit dem cuentesischen Thronfolger [[Lukas I.|Lukas]] zugegen, den er bei diesem Anlass kennen lernte. Antónios erste Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Nichte Amilia von Piacone, die Tochter seines Bruders Giovanni, die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Bereits 1734 hatte Antonio seinen kinderlosen Neffen VIncenzo auch als Herzog von Massa und Carrara beerbt. Schließlich gab König Lukas I. von Sagradien und Cuentez 1742 seinem Schwager António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau. Nach der Geburt eines Sohnes Filipe erhielt Antonio 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Santori-Piacone&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte der Großherzog von Servette in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine eigene Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. Nach ihrem Tod heiratete Anton II. in morganatischer Ehe die Britin Eleonor Shainsville, mit der er bereits zwei Töchter hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.156</name></author>
		
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		<title>Anton Piakónski</title>
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		<updated>2011-05-23T05:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: /* Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Anton II. Raimund''' (von Sagradien, ''Don António II Ramón'') (*1698, †1770) aus dem Haus [[Piacone]] war Herzog von Massa und Carrara (1734-1748), polnischer Thronprätendent sowie als Ehemann von Königin [[Maria II. Franziska]], der letzten Königin aus dem [[Haus Santori]], ''de jure uxoris'' [[König von Sagradien]] [[König von Cuentez|und Cuentez]] (1744-1747). Gemeinsam mit seiner Frau musste er seine Herrschaft im [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1744-1747|Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744-1747]] verteidigen und wurde nach seiner Niederlage zur Abdankung gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ehe und Aufstieg zum Thronfolger ===&lt;br /&gt;
Antonio Raimondo de Piacone wurde 1698 als dritter Sohn von Herzog [[Francesco de Piacone]] und dessen dritter Ehefrau, Prinzessin Maria von Micolinien, in Warschau geboren. Sein Vater stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht der Piacone, die als Herzöge über Massa und Carrara herrschten. Er war überdies im Jahr 1689 zum König von Polen gewählt worden, wo er bis zu seinem Tod 1701 als ''Franciszek I. Piakonski'' herrschte. Antons älterer Bruder [[Giovanni de Piacone]], der neue Herzog von Massa und Carrara, hatte sich danach zwar als Nachfolger seines Vaters um den Thron beworben, konnte sich als einer von zahlreichen Kandidaten aber nicht gegen August den Starken von Sachsen durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonio wuchs danach bei seiner Mutter am Hof seines Onkels, König [[Georg I. von Micolinien]] auf. 1709 war er bei der Hochzeit seiner Schwester Eleonora mit dem cuentesischen Thronfolger [[Lukas I.|Lukas]] zugegen, den er bei diesem Anlass kennen lernte. Antónios erste Ehe mit Johanna von Oranien-Nassau verlief unglücklich und kinderlos, nach Johannas Tod heiratete António 1735 seine Nichte Amilia von Piacone, die Tochter seines Bruders Giovanni, die jedoch bereits nach zwei Jahren wieder starb. Bereits 1734 hatte Antonio seinen kinderlosen Neffen VIncenzo auch als Herzog von Massa und Carrara beerbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab König Lukas I. von Sagradien und Cuentez 1742 seinem Schwager António seine älteste Tochter aus der Ehe mit Königin María Luísa, die erst 16-jährige Thronfolgerin [[Maria II.|María Francisca]], zur Frau. Nach der Geburt eines Sohnes Filipe erhielt Antonio 1743 den rein symbolischen Titel eines &amp;quot;Prinzen von Sagradien&amp;quot;. Der neugeborene Thronfolger Filipe, Sohn Antónios und María Franciscas und Enkel des regierenden Königspaars, sollte das Königreich erben und die Dynastie der Santori auf dem Thron von Sagradien und Cuentez in der neuen Linie &amp;quot;Santori-Piacone&amp;quot; begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Tod des jungen Prinzen im Herbst 1743 und der Erkrankung König Lukas’ I. geriet das Reich in eine schwere politische Krise. Noch vor dem Tod Lukas’ I. erklärten die [[Generalstände]] María und António zum künftigen Königspaar, sofern beide den Eid auf die [[Codices Magna]] leisten sollten. António leistete noch im November 1943 zusammen mit seiner Frau den Eid und trat in Verhandlungen mit den Ständen ein, die jedoch unterbrochen wurden, da António im Frühjahr 1744 in den Österreichischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich zog, das die Nachfolge Marias und Antonios nicht anerkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königtum und Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Lukas’ I. im Spätsommer 1744 wurde António in Abwesenheit zusammen mit seiner Frau María II. Francisca von den Generalständen zum neuen König ausgerufen, jedoch wurde er aufgefordert, nach [[Semess]] zurückzukehren und den geleisteten Eid zu wiederholen. Er kehrte daraufhin zurück, um den Eid zu wiederholen und seine Herrschaft anzutreten. Statt seiner erhob aber auch [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], Urenkel [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]], für seine Mutter María Ana von Valier Anspruch auf die Krone. Er fiel mit einem Heer in Sagradien ein und löste damit den Sagradischen Erbfolgekrieg von 1744 aus, in dem auch [[David Jâcque de Sesín|Herzog David Jakob von Sesín]] als ein Vetter Lukas’ I. und legitimes Oberhaupt des Hauses Santori Anspruch auf die Krone erhob. António setzte seinen Beichtvater [[Olivério de Crampas]] als Regenten für sich und die erst 19-jährige Königin ein und zog in den Krieg gegen Frankreich. In der Abwesenheit Antónios kam es am Hof zu mehreren Skandalen und Machtintrigen, die das Ansehen des Königs kompromittierten. 1745 wurde Olivério de Campas von einer Oppositionsgruppe gestürzt und María II. Francisca wurde selbst mit der Regentschaft betraut, bevor 1746 [[Francisco de Montxerent]] – ein einflussreicher Berater und mutmaßlicher Liebhaber María Franciscas - mit Gewalt die Macht übernahm. Die Intrigen am Hof und die dauernde Abwesenheit Antónios wurden begleitet von einer groß angelegten Propagandaaktion Louis-Gabriels für sein Königtum und gegen das der sündhaften Maria und ihres Liebhabers. Die Anhängerschaft der französischen Kandidatur wurde immer größer und einflussreicher, während die angebliche Betrügerin Maria und der mutmaßlich betrogene António immer mehr an Macht und Sympathien verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage, Absetzung und Exil ===&lt;br /&gt;
Als António II. 1746 in der [[Schlacht von Cavalla]] unterlag und von französischen Truppen festgenommen wurde, kam es in Semess zum Putsch gegen das Regime Montxerents und Marias. Die Generalstände wurden einberufen, die wiederum Königin María Francisca für abgesetzt erklärten und des Landes verwiesen und ihren Günstling zum Tode verurteilten. Mit der Absetzung Marias II. nahm die schillernde, fast 300-jährige Herrschaft des Hauses Santori auf dem sagradischen Thron und die noch längere Herrschaft der Familie in der Stadt Tulis ein unrühmliches Ende. Die Diskussionen um das Königtum des unglücklichen Königs António II. zogen sich jedoch noch einige Wochen bis zum Frühjahr 1747 hin. Derweil überwinterte der Großherzog von Servette in [[Viça]] und nahm Verhandlungen mit den Generalständen über sein eigenes Königtum auf. Schließlich setzten sich in der Versammlung die Anhänger Louis-Gabriels durch und António II. wurde des Thrones enthoben. In französischer Gefangenschaft musste er seiner Abdankung zustimmen. Die Generalstände erhoben gleichzeitig Louis-Gabriel als Gabriel VIII. zum neuen sagradischen König, der bereits große Teile des Landes erobert und sich in geheimen Verhandlungen bereit erklärt hatte, den Eid auf die Codices Magna zu leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António wurde kurz darauf freigelassen, musste aber seine Abdankung und die Thronentsagung für alle möglichen Nachkommen wiederholen. Er erhielt den Titel eines &amp;quot;Herzogs von Cereza&amp;quot; und ging nach Großbritannien. Ein Versuch Antónios, mit britischer Waffenhilfe den Thron zurückzuerobern, scheiterte 1748 und António musste mit ansehen, wie der Friede von Aachen 1748, der den Österreichischen Erbfolgekrieg beendete, das Königtum Gabriels VIII. und damit seine eigene Absetzung anerkannte. Bis zu seinem Tod 1770 lebte António im britischen Exil. Die Ehe mit seiner Frau Maria II. wurde formell nie geschieden. Diese starb 1759 einsam in einem micolinischen Kloster. Nach ihrem Tod heiratete Anton II. in morganatischer Ehe die Britin Eleonor Shainsville, mit der er bereits zwei Töchter hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Johann Franz</title>
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		<updated>2011-05-23T05:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lukas I.''' (von Sagradien), (*1687; †1744), [[König von Cuentez]] (1713-1744) und [[König von Sagradien]] (1723-1744). Erster König nach dem [[Sagradischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] und dem [[Erste Republik|republikanischen Intermezzo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Lukas wurde 1687 im sagradischen [[Carravil de Nadal]] als Sohn von [[Don Fernando de Diegue|Prinz Fernando von Cuentez]] und Carlota de Sesín geboren. Er wuchs zunächst am Hof des sagradischen Königs [[Gabriel VII.]] in [[Semess]] auf. 1699 wurde sein Urgroßvater [[Manuel I. von Cuentez|Manuel I. der Alte]] in hohem Alter von 75 Jahren [[König von Cuentez]] und [[Conte von Tulis]], sein Vater erhielt den Titel eines Vizegrafen von Diegue, sein Onkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian]] den traditionellen Thronfolgertitel eines [[Prinz von Cuentez|Prinzen von Cuentez]]. Lukas zog nun nach [[Tulis]], wo er als königlicher Prinz erzogen wurde. Im Jahr 1701 starb Manuel der Alte im Alter von 77 Jahren und übergab die Herrschaft an seinen Enkel [[Maximilian II. von Cuentez|Maximilian II.]], den älteren Bruder Fernandos und Onkel Lucas. 1709 nahm Luca de Nadal seine erste Gattin Prinzessin Eleonora de Piacone, Tochter des polnischen Königs [[Francesco de Piacone|Franz I. de Piacone]] zur Frau. Die Ehe blieb jedoch unglücklich und kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und Koalitionskrieg ===&lt;br /&gt;
Lukas trat im selben Jahr aufseiten Großbritanniens in den Spanischen Erbfolgekrieg ein und geriet damit in Gegensatz zum sagradischen König [[Danadier II.]]. Nach dem Tod Maximilians II. im Jahr 1713 wurde Lukas selbst König von Cuentez und Graf von Tulis. Während die europäischen Mächte in Utrecht Frieden schlossen, gingen die Kämpfe zwischen Sagradien und Cuentez weiter, die sich zum sagradischen Bürgerkrieg ausweiteten, als sich die sagradische Adelsopposition der so genannten &amp;quot;[[Coalicionarioes]]&amp;quot; unter den Schutz Lukas' I. stellten und dem regierenden Danadier II. den Krieg erklärten. Lukas versprach sich vor allem Gebietsgewinne entlang der Blaumeerküste sowie eine neue sagradisch-cuentezische Allianz gegen die Hegemonie der Bourbonenstaaten Frankreich und Spanien und Schutz gegen Micolinien. Mit einem propagandistischen Großangriff in Sagradien versuchte er die Sympathien der Bevölkerung und der königstreuen oder unentschiedenen Adligen zu erwerben.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1717 übertrug Luca in der Nachfolge von [[Alésio de Vierna]] den Oberbefehl über das Heer der Koalitionstruppen an [[Filipe de Piacón]], den Grafen von Sieta und Vuelta aus der sagradischen Nebenlinie der [[Piacone]], der sich als militärisches Genie entpuppte. Nach dem Ende des Bürgerkrieges schlossen die neuen Generalstände für Sagradien Frieden mit Lukas, der ausdrücklich als Freund der Nation benannt wurde. Nachdem die Stände vergeblich [[Ludwig Philipp II. von Servette|Luis Filipe von Servette]], dem Gatten der ältesten Schwster Peters II., Isabela von Sagradien, die Krone angetragen hatten, dessen Frau jedoch starb, wurde im Parlament nach einem geeigneten Gatten für die unverheiratete Prinzessin [[Maria I. Louise|María Luísa]], die jüngste, noch unverheiratete Schwester [[Peter II.|Peters II.]] gesucht, der als König von Sagradien die Monarchie restaurieren, die Stände aber anerkennen und eine Thronfolge des französischen Dauphins auch in Sagradien verhindern sollte. Schließlich fiel die Wahl auf Lukas von Cuentez, der über die nötigen militärischen Mittel verfügte, um die von [[Filipe Carles de Viça]], dem Bruder Danadiers II. und Peters II. ausgehende Gefahr einer Rückeroberung des Throns durch die Valier abzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krönung zum sagradischen König === &lt;br /&gt;
Nach längeren Verhandlungen mit den Generalständen gelang es Luca auch, die Valier endgültig zu besiegen. Feierlich wurde ihm die Krone angetragen, diese sollte er aber erst nach der Hochzeit [[Maria I. Luise|María Luísa de Santori]], der Tochter König Danadiers II., sowie nach dem Schwur auf die Gesetze der Versammlung, die [[Codices Magna]], antreten. Im Juli kam es in [[Semess]] zur Hochzeit, im August schworen Luca und seine Ehefrau vor der Versammlung, die Codices Magna zu beachten und im September wurden beide in [[Noyar]] zu König Lukas I. und Königin Maria I. gekrönt. Damit war Sagradien nach zweijährigem Intermezzo wieder Königreich, doch die Stände hatten enorm an Macht gewonnen. Luca und María regierte in den Folgejahren unter Zustimmung der Generalstände in einer Art konstitutioneller Monarchie. Im Laufe ihrer Regierungszeit konnten beide jedoch den Einfluss der Cortes, die allein das Königspaar einberufen und auflösen konnte, immer mehr zugunsten der königlichen Befugnisse zurückdrängen. Außenpolitisch brach das Paar mit dem lange gepflegten Frankreich-Bündnis der späten Santori-Valier und orientierte sich zunehmend am liberalen England sowie an Österreich. 1736 schloss Sagradien mit Micolinien den [[Vertrag von Diegue]], in dem er zahlreiche Grenzkonflikte niederlegte. Im Innern förderten Luca und María Sagradiens Kultur, Wissenschaft und Handel. Luca gilt zudem als erster aufgeklärter Monarch Sagradiens. Er war begeistert von den Ideen der französischen Aufklärer und ein großer Anhänger von [[Santiago Calles]]. Zudem berief er einige Gelehrte an seinen Hof in Semess. Sein aufgeklärter Regierungsstil und sein Versuch, Sagradien durch Reformen zu modernisieren, führten mehrmals zu Spannungen mit der katholischen Kirche, die um ihre Machtstellung im Königreich fürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luca herrschte in Cuentez als legitimer König in der Blutslinie, in Semess jedoch „nur“ als Mann seiner Ehefrau (''de iure uxoris''), welche die legitimen Thronrechte hielt. Damit war Lukas seiner Ehefrau in Tulis theoretisch voran- und in Semess untergestellt. Jedoch war zu Lebzeiten der beiden umstritten, in wiefern sich die Herrschaft Lukas’ in Sagradien auf das Erbrecht seiner Frau oder auf die Wahl der Stände gründete, die in freiem Entschluss Lukas als neuen König erwählt hatten. Als Königin María I. 1735 unmittelbar nach der Geburt des Prinzen [[Joán Manuel (Thronfolger)|Joán Manuel]] starb, wurde das Problem aktuell. Da der Thronfolger erst wenige Tage alt war, stellten sich die sagradischen Cortes auf die Position, dass Lukas I. qua Wahl durch die Stände und eigenes Blutrecht (als Urenkel [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]]) auch nach dem Tode seiner Frau rechtmäßiger König des Landes sei. Der [[Akt von Vierna]] vereinigte die Stände von Sagradien und Tulis-Cuentez vollzog damit de facto, aber nicht de jure den Schritt von der Personal- zur Realunion. Das Königreich von Sagradien und Cuentez erklärte der Akt für untrennbar und die Codices Magna als verbindlich für das gesamte Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam erließen König und Stände zudem eine neue Nachfolgeregelung, welche die Codices Magna ergänzten. Darin versuchte Luca, die Nachfolge unter seinen Kindern zu regeln, musste aber den Ständen ein formales Wahlrecht einräumen. Der Tod des dreijährigen Thronfolgers im Jahr 1738 stellte das Doppelkönigreich erneut vor Nachfolgeprobleme. Gemäß der neuen Nachfolgeordnung wurde nun Lucas und Marías älteste, 1725 geborene Tochter [[Maria II. Franziska|María Francisca]] zur neuen Thronfolgerin in beiden Reichtsteilen. &lt;br /&gt;
Als diese 1742 im Alter von 16 Jahren Lukas' Stiefsohn aus erster Ehe [[Anton II.|Antonio Raimundo de Piacone]] heiratete, musste dieser einen Eid auf die Codices Magna ableisten und wurde damit möglicher zukünftiger König an der Seite Maria Franciscas. Lukas I. starb 1744 in Semess. Seit 1740 befand sich Sagradien als Mitglied der Pragmatischen Allianz mit Österreich und Großbritannien im Krieg gegen Frankreich, Preußen und ihre Verbündete. Die Kämpfe führten 1744 unter anderem dazu, dass die Gegner Sagradiens, allen voran Frankreich, die Nachfolge Lucas durch María II. Francisca und Anton II. nicht anerkannten und stattdessen [[Gabriel VIII.|Louis-Gabriel de Vienne]], den frankreich-freundlicher [[Großherzog von Servette]], zum König proklamierten. Die Auseinandersetzungen führten zum Beginn eines Kolonialkriegs in Amerika und Indien, der als Teil des Österreichischen Erbolgekriegs gelten kann. Der Krieg entwickelte sich zum [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg in Sagradien]] und führte zur Gefangennahme und Abdankung Antónios und zur Erhebung des Bourbonen Louis-Gabriel de Vienne zum König. Als Gabriel VIII. begründete er das [[Haus Vienne|Königshaus Vienne]] und beendete damit endgültig die Herrschaft der Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer König]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.156</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=4926</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2011-05-22T15:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.146.156: /* Jugend und Erbfolgestreit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Dona Joana I'') (*1520, †1578) war die erste regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1563) und gleichzeitig [[Herzog von Servette|Herzogin von Servette]]. Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis 1555 gemeinsam mit ihrem Ehemann [[Michael III.]]. 1563 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Philipp VII. Jakob]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Pietro|Andrés Pietro]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete sie [[Michael III.|Miguel de Valier]], den Statthalter Davids im [[Herzogtum Servette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Miguel 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don David (*1537) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb David bereits 1540 im Alter von drei Jahren. Für diesen Fall waren Johanna und Michael selbst als Königin und König vorgesehen. Da die portugiesischen Stände die Nachfolgeregelung jedoch nicht anerkannten, wurde dort [[Joseph I. von Cuentez|Joseph von Óstino und Liez]], ein Onkel Davids I., als König eingesetzt. Johannas Ehemann Miguel wollte dies jedoch nicht anerkennen und zweifelte das Testament ebenso wie Joseph an, der sich nicht mit der portugiesischen Krone begnügen wollte. Da die Nachfolgeregelung zudem nur von den sagradischen [[Generalstände|Generalständen]], nicht aber vom tulinesischen Senat bestätigt wurde, blieb die Nachfolge ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. folgten daher kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Partei Johannas und Michaels, den so genannten &amp;quot;[[Migueliten]]&amp;quot;, und den Gefolgsleuten Josephs von Óstino, die als &amp;quot;[[Josephiten]]&amp;quot; bezeichnet werden (&amp;quot;[[Lilienkrieg]]&amp;quot;). Nachdem die Waffen seit 1545 ruhten, bestätigte der [[Friede von Servette]] 1547 die Regentschaft Johannas und Michaels in Sagradien und den [[Servettinische Lande|Servettinischen Landen]], sicherte für Joseph jedoch neben dem ihm zugesprochenen Königreich Portugal den Titel eines [[König von Cuentez|Königs von Cuentez]] und das auf dem Gebiet des alten [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Comitats]] neu konstituierte Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1555 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Michael III. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Semess]] und engagierte sich für die katholische Gegenreformation. Nach dem Tod Michaels regierte Johanna nominelle alleine, stand aber unter dem Einfluss ihres leitenden Ministers, des [[José Conte de Nerval|Grafen von Nerval]], der die antiprotestantische Politik fortsetzte und sich seit 1560 im Krieg gegen den protestantischen [[Herzog von Viça]] befanden. Nachdem ihr 1545 geborener Sohn [[Philipp VII. Jakob|Philipp Jakob]] geheiratet hatte, dankte Johanna 1563 zugunsten Philipp Jakobs ab, beeinflusste diesen anfänglich jedoch nachwievor, ehe sie sich mit dessen Ehefrau Louise von Bourbon entzweite und vom Hof verbannt wurde. Der gescheiterte Versuch einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten Grafen von Nerval gegen Philipp mit dem Ziel, Johanna wieder als Königin einzusetzen, führte zu ihrer Verhaftung. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge im skantischen Kloster Santa María de Laval.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Servette]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.146.156</name></author>
		
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