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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Partit National Libral</title>
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Partit National Libral - Partit de Libertat Micolina''' (''Nationalliberale Partei - Mikolinische Freiheitspartei'', kurz '''PNL-PLM''') ist eine nationalistische und rechtspopulistische [[Mikolinisches Parteiensystem|Partei]] in [[Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begründung als Nationalliberale Partei ====&lt;br /&gt;
Die Partei wurde 1948 als '''Partit National Libral''' (PNL) gegründet. Sie ging aus der populistischen Kleinbauernbewegung des [[LNPP|Nationalen Landvolkbunds]] hervor, der in den 1920er Jahren aus Protest gegen die städtisch-bürgerlich dominierte Zentralregierung in [[Servette]] entstanden war. Dazu kamen Teile des konservativen und national gesinnten Flügels der [[PdEL|Staatsliberalen]], die sich in der [[PDL|Liberal-Demokratischen Partei]] nicht vertreten sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der populistische, die Grenzen zwischen links und rechts überschreitende Landvolkbund bezog sich die Nationalliberale Partei von Beginn an auf die Traditionen des politischen Liberalismus und beschwor die Einheit der mikolinischen Nation. In der Praxis vertrat die Partei konservative bis nationalkonservative Positionen. Sie positionierte sich damit deutlich rechts der [[CDM|Zentrums-]] und der [[PDL|Liberaldemokraten]]. Sie unterstützte die mikolinische Unabhängigkeit und die Monarchie, stand dem Wohlfahrtsstaat aber kritisch gegenüber und trat für den Schutz des Eigentums, eine freie Marktwirtschaft und möglichst geringe Steuern ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierung und Opposition ====&lt;br /&gt;
Die PNL war von 1949 bis 1956 an einer gemeinsamen Koalitionsregierung der [[CDM|Zentrumsdemokraten]] und der [[PSL|Sozialisten]] unter [[Staatsminister]] [[Armand Mikael Carpol]] beteiligt und stellte mehrere Minister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank des Erfolgs der Christdemokraten bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1956|Parlamentswahl 1956]] wurde die PNL nicht mehr länger als Koalitionspartner benötigt und ging in die Opposition. Es folgte ein kontinuierlicher Einflussverlust der Nationalliberalen, die als Partei der ländlichen Bevölkerung und des alten Mittelstands vor allem gegen [[CDM]] und [[PDL]] ins Hintertreffen gerieten und vor zugleich unter dem gesellschaftlichen Strukturwandel litten, der die Stammklientel der Partei numerisch zunehmend schrumpfen ließ. Auch die zeitweilige Zusammenarbeit mit der [[PSL]] unter Staatsminister [[Luvis Blum-Sael]] konnte den Abstieg der Partei nicht verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europaskeptizismus und Nationalismus ====&lt;br /&gt;
Zwischenzeitigen Auftrieb erhielt die Nationalpartei Anfang der Siebziger Jahre unter ihrem Vorsitzenden [[Charl Aurel]] durch ihre Opposition zum EG-Beitritt Mikoliniens. Die klare Gegnerschaft zu diesem Schritt unterschied die Partei deutlich von den europafreundlichen Regierungsparteien und führte bei der [[Parlamentswahl 1972]] zu einem deutlichen Stimmenzuwachs für die Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalliberalen Partei gelang es in der Folge aber nicht, den Erfolg der 1972er Wahl zu wiederholen und die gewonnenen Wähler zu halten. Bereits 1976 verlor die PNL deutlich an Wählerzuspruch, ehe 1979 mit der rechtsliberalen und europakritischen [[UPD]] ein direkter Konkurrent im rechtsbürgerlichen Lager entstand, der die PNL nachhaltig schwächte. Zudem führten der nationalistische Ton und der autoritäre Führungsstil Aurels zu einer Abwanderung zahlreicher Mitglieder des liberalen Flügels der Partei, die teilweise die Politik verließen, teilweise zur UPD oder zur CDM überwechselten. In den 1980er Jahren vertrat die PNL immer stärker nationalistische Positionen, die die Partei von der politischen Mitte entfernten und an den rechten Rand des Parteienspektrums drängten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Protest und Rechtspopulismus ====&lt;br /&gt;
In dieser Krisensituation half vor allem die Verankerung der Partei in den ländlichen Regionen Mittel- und Nordmikoliniens, einen vollständigen Niedergang zu vermeiden. Erst die Auseinandersetzungen um den Maastricht-Vertrag und die weitere europäische Integration Anfang der 1990er Jahre verhalfen der PNL zu einem neuerlichen Comeback. Zur Parlamentswahl 1992 trat die Partei in einem Wahlbündnis mit der neu gegründeten ''Mikolinischen Freiheitspartei'' unter [[Ludovic Delcamp]] an und profitierte von der europaskeptischen Stimmung im Land. Neben dem Protest gegen die Europapolitik mobilisierte die Partei Ressentiments gegen Ausländer und gesellschaftliche Pluralisierung und profilierte sich damit als moderne rechtspopulistische Partei. Dem Wahlerfolg folgte 1993 die Fusion von PNL und PLM zur heutigen PNL-PLM unter der Führung Ludovic Delcamps. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Rückschlag erlitt die PNL-PLM bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] durch den Wahlerfolg der rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]], der unter anderem zulasten der PNL-PLM ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<updated>2016-04-26T11:47:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Protest und Rechtspopulismus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
'''Partit National Libral - Partit de Libertat Micolina''' (''Nationalliberale Partei - Mikolinische Freiheitspartei'', kurz '''PNL-PLM''') ist eine nationalistische und rechtspopulistische [[Mikolinisches Parteiensystem|Partei]] in [[Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begründung als Nationalliberale Partei ====&lt;br /&gt;
Die Partei wurde 1948 als '''Partit National Libral''' (PNL) gegründet. Sie ging aus der populistischen Kleinbauernbewegung des [[LNPP|Nationalen Landvolkbunds]] hervor, der in den 1920er Jahren aus Protest gegen die städtisch-bürgerlich dominierte Zentralregierung in [[Servette]] entstanden war. Dazu kamen Teile des konservativen und national gesinnten Flügels der [[PdEL|Staatsliberalen]], die sich in der [[PDL|Liberal-Demokratischen Partei]] nicht vertreten sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der populistische, die Grenzen zwischen links und rechts überschreitende Landvolkbund bezog sich die Nationalliberale Partei von Beginn an auf die Traditionen des politischen Liberalismus und beschwor die Einheit der mikolinischen Nation. In der Praxis vertrat die Partei konservative bis nationalkonservative Positionen. Sie positionierte sich damit deutlich rechts der [[CDM|Zentrums-]] und der [[PDL|Liberaldemokraten]]. Sie unterstützte die mikolinische Unabhängigkeit und die Monarchie, stand dem Wohlfahrtsstaat aber kritisch gegenüber und trat für den Schutz des Eigentums, eine freie Marktwirtschaft und möglichst geringe Steuern ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierung und Opposition ====&lt;br /&gt;
Die PNL war von 1949 bis 1956 an einer gemeinsamen Koalitionsregierung der [[CDM|Zentrumsdemokraten]] und der [[PSL|Sozialisten]] unter [[Staatsminister]] [[Armand Mikael Carpol]] beteiligt und stellte mehrere Minister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank des Erfolgs der Christdemokraten bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1956|Parlamentswahl 1956]] wurde die PNL nicht mehr länger als Koalitionspartner benötigt und ging in die Opposition. Es folgte ein kontinuierlicher Einflussverlust der Nationalliberalen, die als Partei der ländlichen Bevölkerung und des alten Mittelstands vor allem gegen [[CDM]] und [[PDL]] ins Hintertreffen gerieten und vor zugleich unter dem gesellschaftlichen Strukturwandel litten, der die Stammklientel der Partei numerisch zunehmend schrumpfen ließ. Auch die zeitweilige Zusammenarbeit mit der [[PSL]] unter Staatsminister [[Luvis Blum-Sael]] konnte den Abstieg der Partei nicht verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europaskeptizismus und Nationalismus ====&lt;br /&gt;
Zwischenzeitigen Auftrieb erhielt die Nationalpartei Anfang der Siebziger Jahre unter ihrem Vorsitzenden [[Charl Aurel]] durch ihre Opposition zum EG-Beitritt Mikoliniens. Die klare Gegnerschaft zu diesem Schritt unterschied die Partei deutlich von den europafreundlichen Regierungsparteien und führte bei der [[Parlamentswahl 1972]] zu einem deutlichen Stimmenzuwachs für die Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalliberalen Partei gelang es in der Folge aber nicht, den Erfolg der 1972er Wahl zu wiederholen und die gewonnenen Wähler zu halten. Bereits 1976 verlor die PNL deutlich an Wählerzuspruch, ehe 1979 mit der rechtsliberalen und europakritischen [[UPD]] ein direkter Konkurrent im rechtsbürgerlichen Lager entstand, der die PNL nachhaltig schwächte. Zudem führten der nationalistische Ton und der autoritäre Führungsstil Aurels zu einer Abwanderung zahlreicher Mitglieder des liberalen Flügels der Partei, die teilweise die Politik verließen, teilweise zur UPD oder zur CDM überwechselten. In den 1980er Jahren vertrat die PNL immer stärker nationalistische Positionen, die die Partei von der politischen Mitte entfernten und an den rechten Rand des Parteienspektrums drängten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Protest und Rechtspopulismus ====&lt;br /&gt;
In dieser Krisensituation half vor allem die Verankerung der Partei in den ländlichen Regionen Mittel- und Nordmikoliniens, einen vollständigen Niedergang zu vermeiden. Erst die Auseinandersetzungen um den Maastricht-Vertrag und die weitere europäische Integration Anfang der 1990er Jahre verhalfen der PNL zu einem neuerlichen Comeback. Zur Parlamentswahl 1992 trat die Partei in einem Wahlbündnis mit der neu gegründeten ''Mikolinischen Freiheitspartei'' unter [[Ludovic Delcamp]] an und profitierte von der europaskeptischen Stimmung im Land. Neben dem Protest gegen die Europapolitik mobilisierte die Partei Ressentiments gegen Ausländer und gesellschaftliche Pluralisierung und profilierte sich damit als moderne rechtspopulistische Partei. Dem Wahlerfolg folgte 1993 die Fusion von PNL und PLM zur heutigen PNL-PLM unter der Führung Ludovic Delcamps. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen weiteren Rückschlag erlitt die PNL-PLM bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] durch den Wahlerfolg der rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]], der unter anderem zulasten der PNL-PLM ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<title>Partit National Libral</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Protest und Rechtspopulismus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Partit National Libral - Partit de Libertat Micolina''' (''Nationalliberale Partei - Mikolinische Freiheitspartei'', kurz '''PNL-PLM''') ist eine nationalistische und rechtspopulistische [[Mikolinisches Parteiensystem|Partei]] in [[Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begründung als Nationalliberale Partei ====&lt;br /&gt;
Die Partei wurde 1948 als '''Partit National Libral''' (PNL) gegründet. Sie ging aus der populistischen Kleinbauernbewegung des [[LNPP|Nationalen Landvolkbunds]] hervor, der in den 1920er Jahren aus Protest gegen die städtisch-bürgerlich dominierte Zentralregierung in [[Servette]] entstanden war. Dazu kamen Teile des konservativen und national gesinnten Flügels der [[PdEL|Staatsliberalen]], die sich in der [[PDL|Liberal-Demokratischen Partei]] nicht vertreten sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der populistische, die Grenzen zwischen links und rechts überschreitende Landvolkbund bezog sich die Nationalliberale Partei von Beginn an auf die Traditionen des politischen Liberalismus und beschwor die Einheit der mikolinischen Nation. In der Praxis vertrat die Partei konservative bis nationalkonservative Positionen. Sie positionierte sich damit deutlich rechts der [[CDM|Zentrums-]] und der [[PDL|Liberaldemokraten]]. Sie unterstützte die mikolinische Unabhängigkeit und die Monarchie, stand dem Wohlfahrtsstaat aber kritisch gegenüber und trat für den Schutz des Eigentums, eine freie Marktwirtschaft und möglichst geringe Steuern ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regierung und Opposition ====&lt;br /&gt;
Die PNL war von 1949 bis 1956 an einer gemeinsamen Koalitionsregierung der [[CDM|Zentrumsdemokraten]] und der [[PSL|Sozialisten]] unter [[Staatsminister]] [[Armand Mikael Carpol]] beteiligt und stellte mehrere Minister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank des Erfolgs der Christdemokraten bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1956|Parlamentswahl 1956]] wurde die PNL nicht mehr länger als Koalitionspartner benötigt und ging in die Opposition. Es folgte ein kontinuierlicher Einflussverlust der Nationalliberalen, die als Partei der ländlichen Bevölkerung und des alten Mittelstands vor allem gegen [[CDM]] und [[PDL]] ins Hintertreffen gerieten und vor zugleich unter dem gesellschaftlichen Strukturwandel litten, der die Stammklientel der Partei numerisch zunehmend schrumpfen ließ. Auch die zeitweilige Zusammenarbeit mit der [[PSL]] unter Staatsminister [[Luvis Blum-Sael]] konnte den Abstieg der Partei nicht verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europaskeptizismus und Nationalismus ====&lt;br /&gt;
Zwischenzeitigen Auftrieb erhielt die Nationalpartei Anfang der Siebziger Jahre unter ihrem Vorsitzenden [[Charl Aurel]] durch ihre Opposition zum EG-Beitritt Mikoliniens. Die klare Gegnerschaft zu diesem Schritt unterschied die Partei deutlich von den europafreundlichen Regierungsparteien und führte bei der [[Parlamentswahl 1972]] zu einem deutlichen Stimmenzuwachs für die Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalliberalen Partei gelang es in der Folge aber nicht, den Erfolg der 1972er Wahl zu wiederholen und die gewonnenen Wähler zu halten. Bereits 1976 verlor die PNL deutlich an Wählerzuspruch, ehe 1979 mit der rechtsliberalen und europakritischen [[UPD]] ein direkter Konkurrent im rechtsbürgerlichen Lager entstand, der die PNL nachhaltig schwächte. Zudem führten der nationalistische Ton und der autoritäre Führungsstil Aurels zu einer Abwanderung zahlreicher Mitglieder des liberalen Flügels der Partei, die teilweise die Politik verließen, teilweise zur UPD oder zur CDM überwechselten. In den 1980er Jahren vertrat die PNL immer stärker nationalistische Positionen, die die Partei von der politischen Mitte entfernten und an den rechten Rand des Parteienspektrums drängten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Protest und Rechtspopulismus ====&lt;br /&gt;
In dieser Krisensituation half vor allem die Verankerung der Partei in den ländlichen Regionen Mittel- und Nordmikoliniens, einen vollständigen Niedergang zu vermeiden. Erst die Auseinandersetzungen um den Maastricht-Vertrag und die weitere europäische Integration Anfang der 1990er Jahre verhalfen der PNL zu einem neuerlichen Comeback. Zur Parlamentswahl 1992 trat die Partei in einem Wahlbündnis mit der neu gegründeten ''Mikolinischen Freiheitspartei'' unter [[Ludovic Delcamp]] an und profitierte von der europaskeptischen Stimmung im Land. Neben dem Protest gegen die Europapolitik mobilisierte die Partei Ressentiments gegen Ausländer und gesellschaftliche Pluralisierung und profilierte sich damit als moderne rechtspopulistische Partei. Dem Wahlerfolg folgte 1993 die Fusion von PNL und PLM zur heutigen PNL-PLM unter der Führung Ludovic Delcamps. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<title>Unió Progresiste-Democrat</title>
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		<updated>2016-04-26T11:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Politisches Profil */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1979&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Konservativer Liberalismus&amp;lt;br&amp;gt;Wirtschaftsliberalismus&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) &lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| dunkelblau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unió Popolar Democrat''' (kurz '''UPD''', deutsch ''Demokatische Volksunion'') ist eine 1979 gegründete konservativ-liberale Partei in [[Mikolinien]]. Mit [[Daniel Barnay]] stellt sie seit 2015 den mikolinischen [[Staatsminister]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Gründer und erster Vorsitzender der Partei war [[Francis Boavil]], zuvor führendes Mitglied in der [[PDL|Liberaldemokratischen Partei]] und Wirtschaftsminister unter [[Joann Christén]]. Boavil, bekennender Anhänger Margaret Thatchers und Vertreter des wirtschaftsliberalen Flügels der PDL, hatte die Partei 1979 im Streit um die Steuer- und Sozialpolitik verlassen, um mit einigen Anhängern einige eigene Partei zu gründen. Ihm folgte ein Teil der PDL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer, was zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit der christlich-liberalen Koalition führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD verstand sich von Beginn an als klassisch-liberale Partei mit einem klaren Bekenntnis zum liberalen Rechtsstaat, zur freien Marktwirtschaft und zur Ablehnung jeder Art von staatsinterventionistischer Politik. Im Vergleich zur PDL konnte die UPD in ihrer Anfangsphase vor allem als Steuersenkungspartei angesehen werden, die einen Rückbau des Sozialstaats, die Senkung der öffentlichen Ausgaben und der allgemeinen Steuern sowie außenpolitisch ein europa-kritisches Programm vertrat. Damit versuchte die Partei, vor allem auch wirtschaftsliberale Anhänger der bürgerlichen Parteien, also der PDL, aber auch der [[CDM]] zu erreichen. Zudem verfolgte die Partei unter der Führung Boavils einen stark staatskritischen Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Regierungspartei ===&lt;br /&gt;
Zunächst die kleinere der beiden liberalen Parteien, konnte sich die oppositionelle UPD in den Achtziger Jahren als populistische neoliberale Steuersenkungspartei etablieren und stetig an Stimmen gewinnen. 1988 übernahm die UPD unter Staatsminister [[Noribert Pasquale]] erstmals Regierungsverantwortung und überholte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1992|Wahl 1992]] in der Wählergunst die aus dem PDL hervorgegangene sozialliberale [[Democratia Libral]]. Seit 1989 wurde die Partei von [[Oscar Miquel]] geführt, der versuchte, der Partei ein gemäßigteres Profil zu geben, und deutlich weniger populistisch auftrat als sein Vorgänger Boavil. In der Opposition gegen die seit 1996 amtierende Ampelkoalition unter [[Bernard Sandres]] konnte sich die UPD unter Führung von [[Marc Anton Bevent]] als Alternative zu DL und CDM profilieren und erreichte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|Wahl 2000]] mit knapp 22 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Vorausgegangen war eine als populistisch kritisierte Kampagne für eine härtere Ausländerpolitik. Außerdem steht die UPD den Institutionen der Europäischen Union eher kritisch gegenüber, was von Seiten der Partei mit dem Demokratiedefizit und der ausufernden Bürokratie der Union erklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Seit 2000 war die UPD durchgängig in wechselnden Konstellationen in der Regierung von Staatsminister [[Albert Nobel]] vertreten. In der Regierung kam es zu heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen, die unter anderem zum Austritt einer nationalliberalen Gruppe um [[Marc Nabert]] führte. Nach vier Jahren Regierungsverantwortung an der Seite der [[CDM|Christ-]] und [[DL|Liberaldemokraten]] musste die Partei bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] herbe Verluste zugunsten der neu gegründeten rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]] hinnehmen. Sie bildete daraufhin eine Rechtsregierung mit [[CDM]] und [[AMN]], die nach kurzer Zeit wieder zerbrach. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|Neuwahl im Januar 2006]] profitierte die UPD wiederum von der Erosion der rechten AMN und verbesserte sich unter der neuen Parteivorsitzenden [[Benita Carras-Leal]] wieder, ohne an das Rekordergebnis des Jahres 2000 anknüpfen zu können. Sie blieb auch weiterhin als Koalitionspartner der Christdemokraten in der Regierung vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus der Opposition zur stärksten Kraft ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahlen 2010]] wurde [[Jo-Aquim Rotel]] zum Nachfolger von [[Benita Carras-Leal]] als Parteichef der UPD gewählt. Unter seiner Führung überholte die Partei den christdemokratischen Koalitionspartner und wurde zweitstärkste Kraft im Parlament. Nach zehn Jahren in der Regierung kehrte sie jedoch in die Opposition zurück und stand in der Folge der neuen rot-grün-grünen Koalition unter Ministerpräsident [[Joann Clement]] als stärkste Oppositionspartei gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Korruptionsskandal musste Parteichef Rotel bereits nach zwei Jahren die Führung der Partei aufgeben. In einer Kampfabstimmung um die Nachfolge setzte sich schließlich [[Daniel Barnay]] als Vertreter des liberalen Flügels gegen [[Benita Carras-Leal]] durch, deren Comeback vom nationalliberalen Flügel der Partei befürwortet wurde. Unter der Führung Barnays wurde die UPD bei der [[Europawahl 2014]] erstmals klar stärkste Partei. Auch bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Mikolinischen Parlamentswahl 2015]] überholten die Volksdemokraten erstmals sowohl [[CDM|Zentrumsdemokraten]] als auch [[PSL|Sozialisten]] und wurden zur stärksten Kraft im Parlament gewählt. Parteichef Barnay wurde daraufhin zum [[Staatsminister]] ernannt und bildete eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit [[PSL]] und [[DL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Profil ==&lt;br /&gt;
In ihrem wirtschaftsfreundlichen Mitte-Rechts-Kurs und ihrer Ablehnung umfassender Sozialabgaben ist die UPD in Europa mit rechtsliberalen Parteien wie der dänischen Venstre-Partei oder der niederländischen VVD zu vergleichen, wenngleich ihr bisweilen populistischer Stil vor allem in den Anfangsjahren an die nordischen Steuersenkungsparteien erinnerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gesellschaftspolitischen Fragen tritt die Partei streng antiklerikal auf und setzt sich für eine generelle Zurückdrängung der Religion aus dem öffentlichen Leben aus. Dem Konzept der multikulturellen Gesellschaft steht die Partei kritisch gegenüber und befürwortet stattdessen eine an den wirtschaftlichen Anforderungen des Landes orientierte und gesteuerte Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre regionalen Hochburgen hat die UPD in den wohlhabenden Regionen im Osten und Süden des Landes, wo die Christdemokraten traditionell schwach aufgestellt sind. Derzeit stellt die Partei in drei Provinzen den Regierungspräsidenten. Als wohlfahrtsstaatskritische Partei kritisiert die UPD auch traditionell die Subventionierung des wirtschaftsschwachen [[Perutien|peruzinischen]] Nordens durch den wohlhabenderen Süden, was zu einer anhaltenden Schwäche der Partei in den nördlichen Provinzen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD unterhält traditionell gute Verbindungen zu den Arbeitgeber- und Industriellenvereinigungen. Sie ist seit den Neunziger Jahren Mitglied der Liberalen Internationale sowie der Europäischen Liberalen Partei und der ALDE-Fraktion im EU-Parlament. Innerhalb der Partei gibt es aber einen starken konservativen und EU-kritischen Flügel, der den Austritt der UPD aus der ELDR befürwortet. Unter der Führung [[Daniel Barnay]]s vertritt die Partei jedoch eine gemäßigte Position: Sie befürwortet den Verbleib Sagradiens in der EU und im Euro, fordert aber eine stärker stabilitätsorientierte Reform. Mit diesem Kurs führte die Partei in der Euro-Krise seit 2011 die Opposition gegen die Euro-Politik der [[Kabinett Clement|Regierung Clement]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personal ==&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende der UPD ===&lt;br /&gt;
* 1979-1990: [[Francis Boavil]]&lt;br /&gt;
* 1990-1993: [[Paul-Oscar Miquel]]&lt;br /&gt;
* 1993-1996: [[Federic Sulac-Faleri]]&lt;br /&gt;
* 1996-2004: [[Marc Anton Bevent]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: [[Benita Carras-Leal]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[Jo-Aquim Rotel]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Daniel Barnay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3_Progresiste-Democrat&amp;diff=28247</id>
		<title>Unió Progresiste-Democrat</title>
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		<updated>2016-04-26T11:36:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| dunkelblau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unió Popolar Democrat''' (kurz '''UPD''', deutsch ''Demokatische Volksunion'') ist eine 1979 gegründete konservativ-liberale Partei in [[Mikolinien]]. Mit [[Daniel Barnay]] stellt sie seit 2015 den mikolinischen [[Staatsminister]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Gründer und erster Vorsitzender der Partei war [[Francis Boavil]], zuvor führendes Mitglied in der [[PDL|Liberaldemokratischen Partei]] und Wirtschaftsminister unter [[Joann Christén]]. Boavil, bekennender Anhänger Margaret Thatchers und Vertreter des wirtschaftsliberalen Flügels der PDL, hatte die Partei 1979 im Streit um die Steuer- und Sozialpolitik verlassen, um mit einigen Anhängern einige eigene Partei zu gründen. Ihm folgte ein Teil der PDL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer, was zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit der christlich-liberalen Koalition führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD verstand sich von Beginn an als klassisch-liberale Partei mit einem klaren Bekenntnis zum liberalen Rechtsstaat, zur freien Marktwirtschaft und zur Ablehnung jeder Art von staatsinterventionistischer Politik. Im Vergleich zur PDL konnte die UPD in ihrer Anfangsphase vor allem als Steuersenkungspartei angesehen werden, die einen Rückbau des Sozialstaats, die Senkung der öffentlichen Ausgaben und der allgemeinen Steuern sowie außenpolitisch ein europa-kritisches Programm vertrat. Damit versuchte die Partei, vor allem auch wirtschaftsliberale Anhänger der bürgerlichen Parteien, also der PDL, aber auch der [[CDM]] zu erreichen. Zudem verfolgte die Partei unter der Führung Boavils einen stark staatskritischen Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Regierungspartei ===&lt;br /&gt;
Zunächst die kleinere der beiden liberalen Parteien, konnte sich die oppositionelle UPD in den Achtziger Jahren als populistische neoliberale Steuersenkungspartei etablieren und stetig an Stimmen gewinnen. 1988 übernahm die UPD unter Staatsminister [[Noribert Pasquale]] erstmals Regierungsverantwortung und überholte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1992|Wahl 1992]] in der Wählergunst die aus dem PDL hervorgegangene sozialliberale [[Democratia Libral]]. Seit 1989 wurde die Partei von [[Oscar Miquel]] geführt, der versuchte, der Partei ein gemäßigteres Profil zu geben, und deutlich weniger populistisch auftrat als sein Vorgänger Boavil. In der Opposition gegen die seit 1996 amtierende Ampelkoalition unter [[Bernard Sandres]] konnte sich die UPD unter Führung von [[Marc Anton Bevent]] als Alternative zu DL und CDM profilieren und erreichte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|Wahl 2000]] mit knapp 22 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Vorausgegangen war eine als populistisch kritisierte Kampagne für eine härtere Ausländerpolitik. Außerdem steht die UPD den Institutionen der Europäischen Union eher kritisch gegenüber, was von Seiten der Partei mit dem Demokratiedefizit und der ausufernden Bürokratie der Union erklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Seit 2000 war die UPD durchgängig in wechselnden Konstellationen in der Regierung von Staatsminister [[Albert Nobel]] vertreten. In der Regierung kam es zu heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen, die unter anderem zum Austritt einer nationalliberalen Gruppe um [[Marc Nabert]] führte. Nach vier Jahren Regierungsverantwortung an der Seite der [[CDM|Christ-]] und [[DL|Liberaldemokraten]] musste die Partei bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] herbe Verluste zugunsten der neu gegründeten rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]] hinnehmen. Sie bildete daraufhin eine Rechtsregierung mit [[CDM]] und [[AMN]], die nach kurzer Zeit wieder zerbrach. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|Neuwahl im Januar 2006]] profitierte die UPD wiederum von der Erosion der rechten AMN und verbesserte sich unter der neuen Parteivorsitzenden [[Benita Carras-Leal]] wieder, ohne an das Rekordergebnis des Jahres 2000 anknüpfen zu können. Sie blieb auch weiterhin als Koalitionspartner der Christdemokraten in der Regierung vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus der Opposition zur stärksten Kraft ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahlen 2010]] wurde [[Jo-Aquim Rotel]] zum Nachfolger von [[Benita Carras-Leal]] als Parteichef der UPD gewählt. Unter seiner Führung überholte die Partei den christdemokratischen Koalitionspartner und wurde zweitstärkste Kraft im Parlament. Nach zehn Jahren in der Regierung kehrte sie jedoch in die Opposition zurück und stand in der Folge der neuen rot-grün-grünen Koalition unter Ministerpräsident [[Joann Clement]] als stärkste Oppositionspartei gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Korruptionsskandal musste Parteichef Rotel bereits nach zwei Jahren die Führung der Partei aufgeben. In einer Kampfabstimmung um die Nachfolge setzte sich schließlich [[Daniel Barnay]] als Vertreter des liberalen Flügels gegen [[Benita Carras-Leal]] durch, deren Comeback vom nationalliberalen Flügel der Partei befürwortet wurde. Unter der Führung Barnays wurde die UPD bei der [[Europawahl 2014]] erstmals klar stärkste Partei. Auch bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Mikolinischen Parlamentswahl 2015]] überholten die Volksdemokraten erstmals sowohl [[CDM|Zentrumsdemokraten]] als auch [[PSL|Sozialisten]] und wurden zur stärksten Kraft im Parlament gewählt. Parteichef Barnay wurde daraufhin zum [[Staatsminister]] ernannt und bildete eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit [[PSL]] und [[DL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Profil ==&lt;br /&gt;
In ihrem wirtschaftsfreundlichen Mitte-Rechts-Kurs und ihrer Ablehnung umfassender Sozialabgaben ist die UPD in Europa mit rechtsliberalen Parteien wie der dänischen Venstre-Partei oder der niederländischen VVD zu vergleichen, wenngleich ihr bisweilen populistischer Stil vor allem in den Anfangsjahren an die nordischen Steuersenkungsparteien erinnerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gesellschaftspolitischen Fragen tritt die Partei streng antiklerikal auf und setzt sich für eine generelle Zurückdrängung der Religion aus dem öffentlichen Leben aus. Dem Konzept der multikulturellen Gesellschaft steht die Partei kritisch gegenüber und befürwortet stattdessen eine an den wirtschaftlichen Anforderungen des Landes orientierte und gesteuerte Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre regionalen Hochburgen hat die UPD in den wohlhabenden Regionen im Osten und Süden des Landes, wo die Christdemokraten traditionell schwach aufgestellt sind. Derzeit stellt die Partei in drei Regionen den Regionalpräsidenten. Als wohlfahrtsstaatskritische Partei kritisiert die UPD auch traditionell die Subventionierung des wirtschaftsschwachen mikolinischen Nordens durch den wohlhabenderen Süden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD unterhält traditionell gute Verbindungen zu den Arbeitgeber- und Industriellenvereinigungen. Sie ist seit den Neunziger Jahren Mitglied der Liberalen Internationale sowie der Europäischen Liberalen Partei und der ALDE-Fraktion im EU-Parlament. Innerhalb der Partei gibt es aber einen starken konservativen und EU-kritischen Flügel, der den Austritt der UPD aus der ELDR befürwortet. In der Euro-Krise des Jahres 2011 führte die UPD die euro-skeptische Opposition gegen die Politik der [[Kabinett Clement|Regierung Clement]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personal ==&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende der UPD ===&lt;br /&gt;
* 1979-1990: [[Francis Boavil]]&lt;br /&gt;
* 1990-1993: [[Paul-Oscar Miquel]]&lt;br /&gt;
* 1993-1996: [[Federic Sulac-Faleri]]&lt;br /&gt;
* 1996-2004: [[Marc Anton Bevent]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: [[Benita Carras-Leal]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[Jo-Aquim Rotel]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Daniel Barnay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<title>Unió Progresiste-Democrat</title>
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		<updated>2016-04-26T10:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Aus der Opposition zur stärksten Kraft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unió Popolar Democrat''' (kurz '''UPD''', deutsch ''Demokatische Volksunion'') ist eine 1979 gegründete konservativ-liberale Partei in [[Mikolinien]]. Mit [[Daniel Barnay]] stellt sie seit 2015 den mikolinischen [[Staatsminister]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Gründer und erster Vorsitzender der Partei war [[Francis Boavil]], zuvor führendes Mitglied in der [[PDL|Liberaldemokratischen Partei]] und Wirtschaftsminister unter [[Joann Christén]]. Boavil, bekennender Anhänger Margaret Thatchers und Vertreter des wirtschaftsliberalen Flügels der PDL, hatte die Partei 1979 im Streit um die Steuer- und Sozialpolitik verlassen, um mit einigen Anhängern einige eigene Partei zu gründen. Ihm folgte ein Teil der PDL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer, was zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit der christlich-liberalen Koalition führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD verstand sich von Beginn an als klassisch-liberale Partei mit einem klaren Bekenntnis zum liberalen Rechtsstaat, zur freien Marktwirtschaft und zur Ablehnung jeder Art von staatsinterventionistischer Politik. Im Vergleich zur PDL konnte die UPD in ihrer Anfangsphase vor allem als Steuersenkungspartei angesehen werden, die einen Rückbau des Sozialstaats, die Senkung der öffentlichen Ausgaben und der allgemeinen Steuern sowie außenpolitisch ein europa-kritisches Programm vertrat. Damit versuchte die Partei, vor allem auch wirtschaftsliberale Anhänger der bürgerlichen Parteien, also der PDL, aber auch der [[CDM]] zu erreichen. Zudem verfolgte die Partei unter der Führung Boavils ein stark staatskritischen Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Regierungspartei ===&lt;br /&gt;
Zunächst die kleinere der beiden liberalen Parteien, konnte sich die oppositionelle UPD in den Achtziger Jahren als populistische neoliberale Steuersenkungspartei etablieren und stetig an Stimmen gewinnen. 1988 übernahm die UPD unter Staatsminister [[Noribert Pasquale]] erstmals Regierungsverantwortung und überholte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1992|Wahl 1992]] in der Wählergunst die aus dem PDL hervorgegangene sozialliberale [[Democratia Libral]]. Seit 1989 wurde die Partei von [[Oscar Miquel]] geführt, der das Profil der Partei als liberale Kraft schärfte und deutlich weniger populistisch auftrat als sein Vorgänger Boavil. In der Opposition gegen die seit 1996 amtierende Ampelkoalition unter [[Bernard Sandres]] konnte sich die UPD unter Führung von [[Marc Anton Bevent]] als Alternative zu DL und CDM profilieren und erreichte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|Wahl 2000]] mit knapp 22 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Vorausgegangen war eine als populistisch kritisierte Kampagne für eine härtere Ausländerpolitik. Außerdem steht die UPD den Institutionen der Europäischen Union eher kritisch gegenüber, was von Seiten der Partei mit dem Demokratiedefizit und der ausufernden Bürokratie der Union erklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Seit 2000 war die UPD durchgängig in wechselnden Konstellationen in der Regierung von Staatsminister [[Albert Nobel]] vertreten. In der Regierung kam es zu heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen, die unter anderem zum Austritt einer nationalliberalen Gruppe um [[Marc Nabert]] führte. Nach vier Jahren Regierungsverantwortung an der Seite der [[CDM|Christ-]] und [[DL|Liberaldemokraten]] musste die Partei bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] herbe Verluste zugunsten der neu gegründeten rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]] hinnehmen. Sie bildete daraufhin eine Rechtsregierung mit [[CDM]] und [[AMN]], die nach kurzer Zeit wieder zerbrach. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|Neuwahl im Januar 2006]] profitierte die UPD wiederum von der Erosion der rechten AMN und verbesserte sich unter der neuen Parteivorsitzenden [[Benita Carras-Leal]] wieder, ohne an das Rekordergebnis des Jahres 2000 anknüpfen zu können. Sie blieb auch weiterhin als Koalitionspartner der Christdemokraten in der Regierung vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus der Opposition zur stärksten Kraft ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahlen 2010]] wurde [[Jo-Aquim Rotel]] zum Nachfolger von [[Benita Carras-Leal]] als Parteichef der UPD gewählt. Unter seiner Führung überholte die Partei den christdemokratischen Koalitionspartner und wurde zweitstärkste Kraft im Parlament. Nach zehn Jahren in der Regierung kehrte sie jedoch in die Opposition zurück und stand in der Folge der neuen rot-grün-grünen Koalition unter Ministerpräsident [[Joann Clement]] als stärkste Oppositionspartei gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Korruptionsskandal musste Parteichef Rotel bereits nach zwei Jahren die Führung der Partei aufgeben. In einer Kampfabstimmung um die Nachfolge setzte sich schließlich [[Daniel Barnay]] als Vertreter des liberalen Flügels gegen [[Benita Carras-Leal]] durch, deren Comeback vom nationalliberalen Flügel der Partei befürwortet wurde. Unter der Führung Barnays wurde die UPD bei der [[Europawahl 2014]] erstmals klar stärkste Partei. Auch bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Mikolinischen Parlamentswahl 2015]] überholten die Volksdemokraten erstmals sowohl [[CDM|Zentrumsdemokraten]] als auch [[PSL|Sozialisten]] und wurden zur stärksten Kraft im Parlament gewählt. Parteichef Barnay wurde daraufhin zum [[Staatsminister]] ernannt und bildete eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit [[PSL]] und [[DL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Profil ==&lt;br /&gt;
In ihrem wirtschaftsfreundlichen Mitte-Rechts-Kurs und ihrer Ablehnung umfassender Sozialabgaben ist die UPD in Europa mit rechtsliberalen Parteien wie der dänischen Venstre-Partei oder der niederländischen VVD zu vergleichen, wenngleich ihr bisweilen populistischer Stil vor allem in den Anfangsjahren an die nordischen Steuersenkungsparteien erinnerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gesellschaftspolitischen Fragen tritt die Partei streng antiklerikal auf und setzt sich für eine generelle Zurückdrängung der Religion aus dem öffentlichen Leben aus. Dem Konzept der multikulturellen Gesellschaft steht die Partei kritisch gegenüber und befürwortet stattdessen eine an den wirtschaftlichen Anforderungen des Landes orientierte und gesteuerte Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre regionalen Hochburgen hat die UPD in den wohlhabenden Regionen im Osten und Süden des Landes, wo die Christdemokraten traditionell schwach aufgestellt sind. Derzeit stellt die Partei in drei Regionen den Regionalpräsidenten. Als wohlfahrtsstaatskritische Partei kritisiert die UPD auch traditionell die Subventionierung des wirtschaftsschwachen mikolinischen Nordens durch den wohlhabenderen Süden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD unterhält traditionell gute Verbindungen zu den Arbeitgeber- und Industriellenvereinigungen. Sie ist seit den Neunziger Jahren Mitglied der Liberalen Internationale sowie der Europäischen Liberalen Partei und der ALDE-Fraktion im EU-Parlament. Innerhalb der Partei gibt es aber einen starken konservativen und EU-kritischen Flügel, der den Austritt der UPD aus der ELDR befürwortet. In der Euro-Krise des Jahres 2011 führte die UPD die euro-skeptische Opposition gegen die Politik der [[Kabinett Clement|Regierung Clement]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personal ==&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende der UPD ===&lt;br /&gt;
* 1979-1990: [[Francis Boavil]]&lt;br /&gt;
* 1990-1993: [[Paul-Oscar Miquel]]&lt;br /&gt;
* 1993-1996: [[Federic Sulac-Faleri]]&lt;br /&gt;
* 1996-2004: [[Marc Anton Bevent]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: [[Benita Carras-Leal]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[Jo-Aquim Rotel]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Daniel Barnay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<title>Daniel Barnay</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Aufstieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der wirtschaftsliberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus, ehe er ein Praktikum beim EU-Handelskommissar in Brüssel begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]], der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin [[Benita Carras-Leal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort übernahm er sofort das wichtige Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen die ehemalige Parteivorsitzende [[Benita Carras-Leal]] durch, die vom rechten Parteiflügel favorisiert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Weg ins Staatsministerium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der wirtschaftsliberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]], der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin [[Benita Carras-Leal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort übernahm er sofort das wichtige Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt. Er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen die ehemalige Parteivorsitzende [[Benita Carras-Leal]] durch, die vom rechten Parteiflügel favorisiert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der wirtschaftsliberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]], der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin [[Benita Carras-Leal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort übernahm er sofort das wichtige Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]], der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin [[Benita Carras-Leal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort übernahm er sofort das wichtige Amt des wirtschaftspolitischen Sprechers. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Aufstieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]], der ihn 2007 zum Generalsekretär der Kommission für Markt und Investitionen ernannte. Dieses Amt behielt er auch unter Bevents Nachfolgerin [[Benita Carras-Leal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]], der ihn 2007 zum Staatssekretär für Markt und Investitionen ernannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg ====&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weg ins Staatsministerium ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. Er ist zudem der erste Vertreter der [[UPD]] in diesem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1975) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barnay trat früh in die rechtsliberale [[UPD]] ein und gehörte dort dem wirtschaftsfreundlichen liberalen Flügel an. Er engagierte sich in der UPD-Jugendorganisation [[Unió Jovén]] und wurde 1994 zu deren Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 1999 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre verfolgte Barnay eine Karriere in der Privatwirtschaft und war unter anderem als Investmentberater tätig. Im Jahr 2005 wurde er Berater des mikolinischen Wirtschaftsministers [[Marc Anton Bevent]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Mikolinischen Parlamentswahl 2010]] wurde Barnay erstmals in die [[mikolinische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nach dem Rücktritt von [[Jo-Aquim Rotel]] infolge eines Korruptionsskandals wurde Barnay 2012 zu dessen Nachfolger im Amt des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der [[UPD]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Parlamentswahl 2015]] wurde die [[UPD]] unter Barnay Führung mit 23,5 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft in der Abgeordnetenkammer. In der Folge bildete Barnay eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit der sozialdemokratischen [[PSL]] und der liberalen [[DL]]. Mit 40 Jahren wurde Barnay anschließend zum jüngsten [[Staatsminister]] in der Geschichte des Königreichs ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1973) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinischer Politiker|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Staatsminister Mikoliniens|Barnay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UPD|Barnay]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1973) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel Barnay''' (*1973) ist ein [[mikolinischer]] Politiker. Seit 2012 ist er Parteivorsitzender der konservativ-liberalen [[UPD]] und seit 2015 [[Staatsminister]] des [[Mikolinien|Königreichs Mikolinien]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Aus der Opposition zur stärksten Kraft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Unió Popolar Democrat'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:UPD-Logo.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteivorsitzende''' &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Daniel Barnay]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1979&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Konservativer Liberalismus&amp;lt;br&amp;gt;Wirtschaftsliberalismus&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| dunkelblau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unió Popolar Democrat''' (kurz '''UPD''', deutsch ''Demokatische Volksunion'') ist eine 1979 gegründete konservativ-liberale Partei in [[Mikolinien]]. Mit [[Daniel Barnay]] stellt sie seit 2015 den mikolinischen [[Staatsminister]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Gründer und erster Vorsitzender der Partei war [[Francis Boavil]], zuvor führendes Mitglied in der [[PDL|Liberaldemokratischen Partei]] und Wirtschaftsminister unter [[Joann Christén]]. Boavil, bekennender Anhänger Margaret Thatchers und Vertreter des wirtschaftsliberalen Flügels der PDL, hatte die Partei 1979 im Streit um die Steuer- und Sozialpolitik verlassen, um mit einigen Anhängern einige eigene Partei zu gründen. Ihm folgte ein Teil der PDL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer, was zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit der christlich-liberalen Koalition führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD verstand sich von Beginn an als klassisch-liberale Partei mit einem klaren Bekenntnis zum liberalen Rechtsstaat, zur freien Marktwirtschaft und zur Ablehnung jeder Art von staatsinterventionistischer Politik. Im Vergleich zur PDL konnte die UPD in ihrer Anfangsphase vor allem als Steuersenkungspartei angesehen werden, die einen Rückbau des Sozialstaats, die Senkung der öffentlichen Ausgaben und der allgemeinen Steuern sowie außenpolitisch ein europa-kritisches Programm vertrat. Damit versuchte die Partei, vor allem auch wirtschaftsliberale Anhänger der bürgerlichen Parteien, also der PDL, aber auch der [[CDM]] zu erreichen. Zudem verfolgte die Partei unter der Führung Boavils ein stark staatskritischen Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Regierungspartei ===&lt;br /&gt;
Zunächst die kleinere der beiden liberalen Parteien, konnte sich die oppositionelle UPD in den Achtziger Jahren als populistische neoliberale Steuersenkungspartei etablieren und stetig an Stimmen gewinnen. 1988 übernahm die UPD unter Staatsminister [[Noribert Pasquale]] erstmals Regierungsverantwortung und überholte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 1992|Wahl 1992]] in der Wählergunst die aus dem PDL hervorgegangene sozialliberale [[Democratia Libral]]. Seit 1989 wurde die Partei von [[Oscar Miquel]] geführt, der das Profil der Partei als liberale Kraft schärfte und deutlich weniger populistisch auftrat als sein Vorgänger Boavil. In der Opposition gegen die seit 1996 amtierende Ampelkoalition unter [[Bernard Sandres]] konnte sich die UPD unter Führung von [[Marc Anton Bevent]] als Alternative zu DL und CDM profilieren und erreichte bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2000|Wahl 2000]] mit knapp 22 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Vorausgegangen war eine als populistisch kritisierte Kampagne für eine härtere Ausländerpolitik. Außerdem steht die UPD den Institutionen der Europäischen Union eher kritisch gegenüber, was von Seiten der Partei mit dem Demokratiedefizit und der ausufernden Bürokratie der Union erklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Seit 2000 war die UPD durchgängig in wechselnden Konstellationen in der Regierung von Staatsminister [[Albert Nobel]] vertreten. In der Regierung kam es zu heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen, die unter anderem zum Austritt einer nationalliberalen Gruppe um [[Marc Nabert]] führte. Nach vier Jahren Regierungsverantwortung an der Seite der [[CDM|Christ-]] und [[DL|Liberaldemokraten]] musste die Partei bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2004|Parlamentswahl 2004]] herbe Verluste zugunsten der neu gegründeten rechtspopulistischen [[Acció Marc Nabert]] hinnehmen. Sie bildete daraufhin eine Rechtsregierung mit [[CDM]] und [[AMN]], die nach kurzer Zeit wieder zerbrach. Bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2006|Neuwahl im Januar 2006]] profitierte die UPD wiederum von der Erosion der rechten AMN und verbesserte sich unter der neuen Parteivorsitzenden [[Benita Carras-Leal]] wieder, ohne an das Rekordergebnis des Jahres 2000 anknüpfen zu können. Sie blieb auch weiterhin als Koalitionspartner der Christdemokraten in der Regierung vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus der Opposition zur stärksten Kraft ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Mikolinische Parlamentswahl 2010|Parlamentswahlen 2010]] wurde [[Jo-Aquim Rotel]] zum Nachfolger von [[Benita Carras-Leal]] als Parteichef der UPD gewählt. Unter seiner Führung überholte die Partei den christdemokratischen Koalitionspartner und wurde zweitstärkste Kraft im Parlament. Nach zehn Jahren in der Regierung kehrte sie jedoch in die Opposition zurück und stand in der Folge der neuen rot-grün-grünen Koalition unter Ministerpräsident [[Joann Clement]] als stärkste Oppositionspartei gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Korruptionsskandal musste Parteichef Rotel bereits nach zwei Jahren die Führung der Partei aufgeben. Seit 2012 ist [[Daniel Barnay]] Parteivorsitzender der [[UPD]]. Unter seiner Führung wurde die UPD bei der [[Europawahl 2014]] erstmals klar stärkste Partei. Auch bei der [[Mikolinische Parlamentswahl 2015|Mikolinischen Parlamentswahl 2015]] überholten die Volksdemokraten erstmals sowohl [[CDM|Zentrumsdemokraten]] als auch [[PSL|Sozialisten]] und wurden zur stärksten Kraft im Parlament gewählt. Parteichef Barnay wurde daraufhin zum [[Staatsminister]] ernannt und bildete eine &amp;quot;blau-rot-blaue&amp;quot; Koalition mit [[PSL]] und [[DL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Profil ==&lt;br /&gt;
In ihrem wirtschaftsfreundlichen Mitte-Rechts-Kurs und ihrer Ablehnung umfassender Sozialabgaben ist die UPD in Europa mit rechtsliberalen Parteien wie der dänischen Venstre-Partei oder der niederländischen VVD zu vergleichen, wenngleich ihr bisweilen populistischer Stil vor allem in den Anfangsjahren an die nordischen Steuersenkungsparteien erinnerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gesellschaftspolitischen Fragen tritt die Partei streng antiklerikal auf und setzt sich für eine generelle Zurückdrängung der Religion aus dem öffentlichen Leben aus. Dem Konzept der multikulturellen Gesellschaft steht die Partei kritisch gegenüber und befürwortet stattdessen eine an den wirtschaftlichen Anforderungen des Landes orientierte und gesteuerte Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre regionalen Hochburgen hat die UPD in den wohlhabenden Regionen im Osten und Süden des Landes, wo die Christdemokraten traditionell schwach aufgestellt sind. Derzeit stellt die Partei in drei Regionen den Regionalpräsidenten. Als wohlfahrtsstaatskritische Partei kritisiert die UPD auch traditionell die Subventionierung des wirtschaftsschwachen mikolinischen Nordens durch den wohlhabenderen Süden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UPD unterhält traditionell gute Verbindungen zu den Arbeitgeber- und Industriellenvereinigungen. Sie ist seit den Neunziger Jahren Mitglied der Liberalen Internationale sowie der Europäischen Liberalen Partei und der ALDE-Fraktion im EU-Parlament. Innerhalb der Partei gibt es aber einen starken konservativen und EU-kritischen Flügel, der den Austritt der UPD aus der ELDR befürwortet. In der Euro-Krise des Jahres 2011 führte die UPD die euro-skeptische Opposition gegen die Politik der [[Kabinett Clement|Regierung Clement]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personal ==&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende der UPD ===&lt;br /&gt;
* 1979-1990: [[Francis Boavil]]&lt;br /&gt;
* 1990-1993: [[Paul-Oscar Miquel]]&lt;br /&gt;
* 1993-1996: [[Federic Sulac-Faleri]]&lt;br /&gt;
* 1996-2004: [[Marc Anton Bevent]]&lt;br /&gt;
* 2004-2010: [[Benita Carras-Leal]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[Jo-Aquim Rotel]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Daniel Barnay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mikolinische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Social_Popular&amp;diff=28232</id>
		<title>Partíu Social Popular</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Social_Popular&amp;diff=28232"/>
		<updated>2016-04-26T08:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Wahlen zum Europäischen Parlament */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Partíu Social Popular'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:MajaPanduro4.jpg|180px]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Marijol Catalán]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ehrenpräsident'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Joán de la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Franco Sabadera]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1989&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Força Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Rechtspopulismus&amp;lt;br&amp;gt;Nationalkonservatismus&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Soziale Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] '''Partíu Social Popular''', kurz '''PSP''') ist eine [[Sagradien|sagradische]] rechtspopulistische Partei. Bekannt wurde die Partei durch ihren umstrittenen langjährigen Parteivorsitzenden [[Joán De la Pênia]], der die Partei seit Mitte der Neunziger Jahre zu Wahlerfolgen führen konnte und von 2004 bis 2010 als Bürgermeister der [[Lojandía|lojandinischen]] Stadt [[Samartiega]] amtierte. Die PSP ist seit 1994 mit Vertretern in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] vertreten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Politische Führerin der Partei ist [[Marijol Catalán]], die im Oktober 2015 [[Joán De la Pênia]] als Sprecherin der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und im Dezember 2015 [[Eleonora Sarabal]] im Parteivorsitz nachfolgte. [[Joán De la Pênia]] ist ''Ehrenpräsident'' der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Partei ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Startprobleme (1989-1992) ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Sozialen Volkspartei gehen auf die [[António Álvaro Blanxard Rovira|Blanxardistische]] Bewegung der Sechziger Jahre zurück. Die beiden Gründer der PSP, [[Lucién Riva-Marcês]] - als einfaches Mitglied - und [[León Franco]] - als Parlamentsabgeordneter - gehörten in ihren jungen Jahren beide der blanxardistischen [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] (MFP) an. Diese konnte als kleinbürgerliche Protestpartei in den Sechziger Jahren große Erfolge feiern, schied nach dem Rückzug ihres Parteigründers aber 1970 aus dem Parlament und löste sich 1980 auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach versuchten zahlreiche Epigonenbewegungen, das Erbe der MFP als rechte Protestpartei anzutreten, darunter die offen neofaschistisch und fremdenfeindlich auftretende [[Soziale Volksunion]] (UPOS), der León Franco eine Zeit lang angehörte und die in den Achtziger Jahren einzelne Erfolge auf kommunaler und regionaler Ebene feiern konnte. Dagegen war Luciano Marcês bereits in den Siebziger Jahren aus der MFP aus- und der konservativen [[PPC|Volkspartei]] beigetreten, für die er einige Jahre im Stadtrat von [[Biniar]] saß, die ihn aber aufgrund fremdenfeindlicher Äußerungen im Jahr 1982 aus ihren Reihen ausschloss. Danach gründete er eine Firma, die ihm das Startkapital für eine eigene Parteigründung einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franco, der gescheiterte Rechtsextremist, und Marcês, der ausgeschlossene Rechtskonservative, verbündeten sich schließlich und gründeten im Jahr 1989 gemeinsam den Partíu Social Popular als eine von vielen kleinen Parteien rechts der konservativen PPC, die das Ziel hatten, sich politisch zu etablieren. Die Partei verstand sich zu Beginn als konservative Erneuerungsbewegung und kann der radikalen Rechten zugerechnet werden. Ihre Mitglieder der ersten Stunde stammten hauptsächlich aus rechtskonservativen bis ultrarechten Milieus, die meisten Führungsmitglieder hatten vorher jedoch entweder dem rechten Flügel einer der bürgerlichen Parteien angehört oder aber sich nicht in der Politik betätigt. Lediglich die direkten Anhänger Francos können als offen rechtsextremistisch eingestuft werden, jedoch kam es bereits nach wenigen Monaten zum Bruch zwischen den beiden Parteigründern. Als sich Franco offensiv darum bemühte, Anhänger der verbotenen rechtsradikalen [[Frente de la Fraternitá Nova|Neuen Bruderschaftsfront]] (FFN) für die Partei zu gewinnen und die PSP als offen rechtsextreme und systemfeindliche Partei zu positionieren, wurde er von Marcês entmachtet und schließlich mit seinen Anhängern ausgeschlossen. Seitdem gerierte sich die Partei unter der Führung Marcês' als konservative Partei und versuchte sich - zumindest vordergründig - von extrem rechten Gruppen zu distanzieren. Aufgrund finanzieller Probleme nahm die junge Partei in den ersten Jahren ihres Bestehens an keiner Wahl auf überkommunaler Ebene teil. Einen ersten Achtungserfolg konnte die PSP bei den [[Kommunalwahlen 1992]] feiern, wo man in einigen Hochburgen wie [[Laquines]] ins Rathaus einziehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia, Maastricht-Kampagne und der Einzug in die Parlamente (1992-2000) ===&lt;br /&gt;
Der Erfolg kam aber erst nach einem Führungswechsel innerhalb der Parteispitze. Nach anhaltenden Quereln und Affären um Parteigründer [[Lucién Riva-Marcês]] drängte im November 1992 mit [[Joán De la Pênia]] ein junger Politiker an die Spitze der Partei, der bereits zuvor als Generalsekretär erfolgreich die Kampagnen der Partei organisiert und ihr den Weg zu ersten Erfolgen geebnet hatte. Mit De la Pênia gab sich die Partei ein radikalpopulistisches Auftreten und verabschiedete sich von offen systemfeindlichen und rechtsextremen Positionen. Stattdessen suchte die Partei neue Themen in der Europa- und in der Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten großen Vorhaben De la Pênia war in der Folge ein Bündnis mit dem früheren [[PPC]]-Abgeordneten und Minister [[Oscar Aguersuari]], mit dem die Partei gemeinsam eine Kampagne gegen den Maastrichter Vertrag initiierte. Mit dem &amp;quot;Kampf gegen Maastricht&amp;quot; etablierte sich die PSP als dezidierte Anti-EU-Partei und erhielt große mediale Aufmerksamkeit. Zudem machte die Partei mit öffentlichkeitswirksamen Propagandamaßnahmen gegen die zunehmende Einwanderung vor allem aus den Balkanstaaten auf sich aufmerksam. De la Pênia nutzte geschickt europaskeptische und xenophobe Tendenzen in der Bevölkerung und lenkte die Aufmerksamkeit der Partei weg von Fragen des politischen Systems hin zu sozialen und gesellschaftlichen Streitfragen wie Immigrations-, Arbeitsmarkt und Kulturpolitik. Außerdem wurde durch Kooperation mit kommunalen Bürgerrechtsbewegungen ein stabiles Netzwerk von Protestbewegungen gegen die etablierten Parteien aufgebaut, das den PSP-Vorsitzenden unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis dieser Politik schaffte die PSP mit De la Pênia als Zugpferd zunächst bei der [Europawahl 1994]] und anschließend bei der [[Parlamentswahl 1994]] den Sprung ins Parlament. Der Erfolg der Rechtspopulisten veränderte die politische Landschaft Sagradiens nachhaltig. Die Opposition gegen den europafreundlichen und als reformfeindlich gebrandmarkten Kurs der bürgerlichen [[Kabinett Otero III|Regierung Otero]] sowie die Gegnerschaft zu den liberalen Gesellschaftsreformen der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] machten es De la Pênia nun möglich, mit seiner rechtspopulistischen Strategie weitere Erfolge zu feiern. Es gelang dem Demagogen geschickt, Wähler am rechten Rand und in den unteren sozialen Schichten einzufangen, die sich von den etablierten Parteien der Linken und bürgerlichen Rechten enttäuscht fühlten. Dem Ergebnis von 3,9 Prozent der Stimmen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]] folgte eine Steigerung auf 5,9 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]] und auf 8,2 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|im Jahr 2002]] sowie weitere Erfolge bei Wahlen auf allen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griff nach kommunaler und nationaler Macht (2000-2006) ===&lt;br /&gt;
Gleichzeitig gelang es De la Pênia nach seiner überraschenden Wahl zum Bürgermeister von [[Samartiega]] im Jahr 2000, Kontakte zu den bürgerlichen Eliten des Landes zu knüpfen und sich zunehmend bündnisfähig zu zeigen. In einer zunehmend verängstigten Gesellschaft infolge der Anschläge des 11. September 2001 traf die antiislamische Propaganda des PSP auf offene Ohren. Der Wahlkampf 2002 stand erstmals ganz im Zeichen der anti-islamischen Mobilmachung, indem die PSP Verbindungen vom internationalen Terror zur in Sagradien lebenden muslimischen Minderheit zog und vor einer Radikalisierung der islamischen Minderheit und einer Unterwanderung der demokratischen Gesellschaft warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der für die Partei erfolgreichen Wahl stiegen zudem die Schnittmengen mit der unter ihrem Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] nach rechts gerückten konservativen [[PPC]]. Während Luisantos Vorgänger als PPC-Parteichef [[Roberto Vidéas]] noch jede Zusammenarbeit mit den Rechten ausgeschlossen hatte, ließ Luisanto erkennen, dass er an einer Zusammenarbeit in begrenztem Rahmen bereit sei und vertrat in einwanderungs- und integrationspolitischen Fragen ebenfalls Hardliner-Positionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] wurden mehrere PSP-Politiker des rechten Flügels aufgrund von Verbindungen zu rechtsradikalen Vereinen aus der Partei ausgeschlossen, darunter der [[Ceundâlia|ceundalische]] Regionalratsabgeordnete [[Franco Mauro]], der in der Folge mit anderen Abweichlern und Kritikern De la Pênias das nationalistische [[Movimiento La Flama]] gründete, das sich später mit der [[Partíu Nacional|Nationalpartei]] zum [[Partíu Nacional La Flama]] vereinigte. Im Frühjahr 2003 ging zudem die vorher bei diversen Wahlen erfolglos operierende katholisch-konservative [[Unión Social-Cristiano]] (USC) in der Partei auf, wenig später folgte die konservativ-ökologische [[Alternativa Democrática Ecologista]] (ADE). Beide Kleinparteien festigten die Stellung der PSP im rechtskonservativen Spektrum. Den Vorwurf, de la Pênia habe seine antidemokratische und ausländerfeindliche Haltung nur in ein neues medienwirksames Gewand gekleidet, wies die Partei energisch zurück und betonte die Stellung des PSP als rechtsdemokratische Alternative zu den etablierten Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen neuen Höhenflug erlebte die PSP im Wahljahr 2004. Sowohl bei den Kommunalwahlen, als auch bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Europawahlen 2004|Europawahlen]] konnten die Sozialpopularen zulegen und erreichten landesweit über zehn Prozent der Stimmen. Mithilfe bürgerlicher Kräfte gelang es Parteichef [[Joán De la Pênia]], an seinem Wohnort in [[Samartiega]] zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahl 2005]] öffnete sich die Partei endgültig den bürgerlichen Parteien und bot sich erstmals offen als Koalitionspartner von [[UDS|Liberalen]] und [[PPC|Konservativen]] an. In fünf Regionen kam die Partei in eine Schlüsselstellung als möglicher Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und wurde an regionalen Regierungen beteiligt. Damit wurde die Partei salonfähig und auch auf nationaler Ebene nicht mehr länger isoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenarbeit mit der ersten Regierung Luisanto (2006-2009) ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], bei der die PSP erneut an Stimmenanteilen zulegte und mit 8,7% der Stimmen zur drittstärksten Kraft wurde, erneuerte die Partei ihr Gesprächsangebot an Wahlgewinner Luisanto und sprach sich für eine Abwahl der Sozialisten aus der Regierung aus. In der Folge fanden erstmals offizielle Gespräche zwischen Vertretern der Mitte-Rechts-Parteien [[PPC]] und [[UDS]] mit Vertretern der Sozialpopularen über eine mögliche gemeinsame Regierungsmehrheit zustande. Im Ergebnis stellten beide Seiten offiziell Übereinstimmungen und Unterschiede fest, PSP-Chef [[Joán De la Pênia]] betonte aber, dass seine Partei davon absehe, einem Regierungschef [[Miquel Ánibal Luisanto]] das Misstrauen auszusprechen, womit die Grundlage für den Einzug des Wahlsiegers Luisanto in den [[Palâciu Valier]] gelegt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PSP gehörte in der Folge wiederholt zur parlamentarischen Basis der Minderheitsregierung Luisanto, die sich auf wechselnde Mehrheiten stützte, sich in der Innenpolitik aber wiederholt an die PSP wandt. De la Pênia konnte so erheblichen Einfluss auf die Regierungsarbeit gewinnen. So konnte die PSP beispielsweise ein verschärftes Einwanderungsgesetz durchsetzen. Außerdem unterstützte die Partei die von der Regierung Luisanto verschärfte staatliche Überwachung unter dem Schlagwort der inneren Sicherheit. Dagegen kam es zu Gegensätzen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der die PSP den Kurs der Konservativen und Liberalen als zu marktliberal kritisierte und auf höhere Investitionen ins Sozialsystem drängte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre unklare Haltung zur Regierung Luisanto führte nun auch häufiger zu Streitigkeiten innerhalb der Partei und zwischen einer eher moderaten und kompromissbereiten und einer eher radikalpopulistisch auftretenden Strömung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug De la Pênias und &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview (2007-2008) ===&lt;br /&gt;
Aufgrund gesundheitlicher Probleme zog sich De la Pênia auf dem Parteitag der Sozialpopularen im März 2007 überraschend vom Parteivorsitz zurück und übergab das höchste Parteiamt an seine enge Vertraute und Schwägerin [[Eleonora Sarabal]], die gemeinhin als Statthalterin De la Pênias angesehen wurde. Da sie aber nicht selbst Mitglied der Abgeordnetenkammer war, sollte sie de facto eine Doppelspitze mit dem Fraktionssprecher [[Domênco Laravil]] bilden, der nun in eine Schlüsselposition rückte. Indessen konnten sich aber neue Gesichter einen Namen machen und parteiintern an Einfluss gewinnen. Damit intern der sogenannte &amp;quot;Kompromissflügel&amp;quot; um Fraktionschef [[Domênco Laravil]] an Gewicht, der daran arbeitete, die Partei als verlässlichen Partner der Regierung zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2008]] feierte die PSP einen großen Erfolg und wurde klar drittstärkste Kraft im Land. Auch [[Joán De la Pênia]] wurde in [[Samartiega]] im Bürgermeisteramt bestätigt. Es gelang den Sozialpopularen aber nicht, diese Erfolge dauerhaft zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Streit zwischen den Radikalpopulisten und dem Mitte-Rechts-Flügel um die Europapolitik der Partei entwickelte sich schließlich zum Machtkampf innerhalb der PSP. Auslöser war das irische Referendum am 12. Juni 2015, bei dem der Vertrag von Lissabon von einer Mehrheit abgelehnt wurde. Im folgenden Wahlkampf zu den [[Kommunalwahlen 2008]] setzte die PSP auf eine Ablehnung des Vertrags und wurde mit diesem Rezept klar drittstärkste Kraft im Land. Dennoch kam es in der Folge zu Verhandlungen der Fraktionsführung um [[Domênco Laravil]] mit der Regierung Luisanto, in deren Folge Laravil eine mögliche Zustimmung zum Vertrag von Lissabon erwog. Völlig überraschend meldete sich nun der erkrankte De la Pênia nach Monaten wieder auf der politischen Bühne zurück und sprach im sogenannten &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview in der Zeitung [[Jornal de la Sera]] ein Machtwort gegen die Laravil-Linie. Erneut forderte er ein sagradisches Referendum und versprach eine Ablehnung des Vertrags durch seine Partei. Einen &amp;quot;Kniefall&amp;quot; vor der Regierung und den EU-Bürokraten könne und werde es nicht geben. Zugleich übte De la Pênia scharfe Kritik an der Fraktionsführung und forderte eine härtere Linie der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PSP polarisierte das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview zwischen Anhängern De la Pênias und Anhängern Laravils, der sich pikiert zeigte und von einer &amp;quot;Einzelmeinung des ehemaligen Vorsitzenden&amp;quot; sprach. Der damit offensichtliche Machtkampf endete schließlich in der Niederlage Laravils und dessen Rücktritt vom Amt des Fraktionsvorsitzenden. Gegen den Willen Laravils stimmte die Mehrheit der PSP-Fraktion schließlich gegen den Vertrag von Lissabon. Wenige Monate später trat Laravil aus der Fraktion aus und verließ auch die Partei und schloss sich im Jahr 2009 der [[PPC]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuwahlen und erneute Tolerierung (2009-2013) ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden Laravils kehrte [[Joán De la Pênia]] Anfang 2009 wieder gesundet in die aktive Politik zurück und kandidierte bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion [[Lojandía]]. Hier holte die Partei mit rund 20 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis und konnte 21 Regionalratssitze erobern. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in [[Laquines]] wurde jedoch aufgrund des schwachen [[PPC]]-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung in Laquines unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als erneuten Sieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen. Sein Engagement wurde aber landesweit als erfolgreiches Comeback angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009|Europawahlen im Sommer 2009]] erreichte die PSP mit einem erneut europakritischen Wahlkampf und Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Spitzenkandidatin 10,9 Prozent der Stimmen und verbesserte sich damit gegenüber 2004 um einen weiteren Prozentpunkt. Im Brüsseler und Straßburger Parlament saßen die Abgeordneten der Partei zukünftig nicht mehr in der aufgelösten nationalkonservativen UEN-Fraktion, sondern zusammen mit dänischen und italienischen Rechtspopulisten sowie britischen EU-Gegnern in der neuen europaskeptischen EFD-Gruppe. Mit neun bzw. seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon zehn EU-Parlamentariern stellte die PSP die zweitgrößte nationale Delegation in der Gruppe nach der britischen UK Independence Party.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 büßte die Mitte-Rechts-Allianz durch Austritte aus der Koalition und Gründung der oppositionellen [[UDC]] endgültig ihre Mehrheit ein. Dies führte schließlich zu vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Parlamentswahlen im Herbst 2009]]. Für die Wahlen kehrte De la Pênia endgültig in die Führung der Partei zurück und trat erneut als Spitzenkandidat an. Mit ihm an der Spitze gelang es der PSP, sich trotz der häufigen Kooperation mit der Regierung als oppositionelle Kraft darzustellen. Mit 10,2 Prozent der Stimmen erreichte die Partei ihr bis dato bestes Ergebnis bei einer Kammerwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage 2013 ===&lt;br /&gt;
Nach mehr als fünf Jahren enger Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto geriet der PSP im Jahr vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] in ein anhaltendes Umfragetief. Auf dem dominierenden Feld der Europapolitik spielten die Rechtspopulisten kaum eine Rolle. Zwar versagten sie Präsident Luisanto mehrmals die Zustimmung oder enthielten sich bei wichtigen Abstimmungen, dieser erhielt aber punktuelle Unterstützung aus dem oppositionellen Mitte-Links-Lager, bei anderen Voten kam es zu politischen Deals zwischen Konservativen und Rechten, die bei der Wählerschaft der PSP umstritten waren. Vor allem aber überschattete das Thema Europa- und Fiskalpolitik über Monate hinweg die anderen politischen Themen und verdrängten vor allem die PSP-Themen Integration und Einwanderung aus dem politischen Fokus. Wenige Monate vor der Wahl versuchte die PSP daher nach Jahren europapolitischer Kompromisse, sich durch einen harten europapolitischen Kurs abzusetzen und die Regierung Luisanto so unter Druck zu setzen. Weder werde es mit der PSP neue Kredite für Griechenland geben, noch unterstütze die Partei weitere europäische Integrationsschritte hin zu einer Fiskalunion. Die Mitte-Rechts-Allianz war daher bereits vor der Wahl 2013 de facto zerbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als 2009, als ein ähnlicher Streit im Mitte-Rechts-Lager noch zu einem PSP-Sieg geführt hatte, machte sich die erneute Wende der PSP dieses Mal nicht den Wahlurnen bezahlt. Die Partei verlor bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gegenüber 2009 fast zwei Prozentpunkte und landete mit nur noch 8,3 Prozent der Stimmen auf dem vierten Rang der Parteien, deutlich hinter den [[Verdes|sagradischen Grünen]]. Erstmals überhaupt hatte die Partei bei nationalen Wahlen im Vergleich zum vorherigen Wahlgang an Stimmen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedererstarken und Führungswechsel ===&lt;br /&gt;
In Opposition zur Mitte-Links-Regierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] gelang es der PSP im Jahr 2014, sich schnell von der Niederlage bei der Parlamentswahl zu erholen und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Dabei profitierte die Partei zunächst vor allem von der europäischen Schuldenkrise, in der es vor allem um neue Darlehen für Griechenland, aber auch um die generelle Zukunft der Union ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 2014]] trat Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Kandidatin der Sozialpopularen an. Mit 23,5 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang konnte sie das beste Ergebnis einer PSP-Kandidatin bei einer Präsidentschaftswahl feiern, verpasste aber den zweiten Wahlgang knapp. Bei der folgenden [[Europawahl 2014|Europawahl am 25. Mai 2014]] verbesserte die Partei ihr [[Europawahl 2009|zweistelliges Ergebnis aus dem Jahr 2009]] noch einmal deutlich, wurde wieder drittstärkste Kraft und erreichte mit 15,8 Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis bei einer überregionalen Wahl überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2015 kündigten [[Joán De la Pênia]] und [[Eleonora Sarabal]] ihren baldigen Rückzug aus der Führung der Sozialpopularen an und präsentierten die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]] als Wunschnachfolgerin. Als Grund nannte De la Pênia, einen Generationswechsel an der Spitze der Partei herbeiführen zu wollen. Dafür übergab er im Oktober 2015 sein Amt als Sprecher der [[PSP]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an Catalán, die auf dem folgenden Parteitag in im Dezember 2015 schließlich zur neuen Parteivorsitzenden der PSP und zugleich zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt wurde. [[Joán De la Pênia]] wurde ins neu geschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei gewählt, gab aber an, sich künftig nicht mehr um die operative Führung der Partei kümmern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der neuen Parteichefin konnte die Partei ihren Wiederaufstieg fortsetzen. Nach dem &lt;br /&gt;
islamistischen Terroranschlag von Paris im Januar 2015 profitierte die Partei von einer verbreiteten Furcht vor religiös motivierten Anschlägen auch in Sagradien und setzte vermehrt auf das Thema Islam. In der seit Sommer 2015 akuten europäischen Flüchtlingskrise kritisierte die Partei die [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung Serrat Cabarell]] scharf für ihre vermeintlich zu liberale Haltung. Stattdessen forderte sie eine sofortige Ausweisung aller unrechtmäßig im Land befindlichen Asylbewerber, eine Schließung der Grenze zu Frankreich und eine strenge Überprüfung der Flüchtlinge auf islamistische Verbindungen sowie auf Krankheiten und Infektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Soziale Volkspartei sieht sich laut Parteiprogramm als soziale, patriotische und konservative Partei der demokratischen Rechten und setzt sich insbesondere für die Familie, die Bewahrung der &amp;quot;sagradischen Identität&amp;quot; und den Kampf gegen Kriminalität und illegale Einwanderung, für eine „wirklich soziale“ Marktwirtschaft sowie die Erhaltung des Zentralstaates und damit der staatlichen Integrität des Landes ein.	Sie wird von Gegnern und zahlreichen Wissenschaftlern als rechtspopulistisch eingestuft und weist zudem fremden- und islamfeindliche Tendenzen auf. Zudem ist sie die am stärksten europakritisch auftretende Partei in Sagradien. Ein wesentlicher Programmpunkt der Partei ist der Kampf gegen den politischen Islam und eine islamische Überfremdung Sagradiens. Gesellschaftspolitisch weist die Partei starke sozialkonservative Positionen auf. Obwohl sie sich als säkulare Partei versteht und in der Vergangenheit auch nicht vor Polemik gegenüber den katholisch orientierten Christdemokraten zurückschreckte, orientiert sich die Partei stark an konservativen religiösen Positionen und beschwört das christlich-abendländische Erbe Sagradiens. Wirtschaftspolitisch sieht sich die PSP als Befürworterin des Sozialstaats und lehnt neoliberale Positionen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Politikinhalte der PSP sind: &lt;br /&gt;
* Reduzierung der Einwanderung durch strengere Regeln&lt;br /&gt;
* Opposition gegen eine angeblich fortschreitende Islamisierung des Landes&lt;br /&gt;
* Verbot von Minaretten, der Burka und des öffentlich getragenen Kopftuchs&lt;br /&gt;
* für eine Assimilierung von Immigranten in die Mehrheitsgesellschaft&lt;br /&gt;
* strengere Strafen besonders für Sexual- und Gewaltstraftaten&lt;br /&gt;
* strengere Antiterrormaßnahmen&lt;br /&gt;
* Förderung lokaler Bürgerwehren zur Entlastung der Polizeikräfte&lt;br /&gt;
* Abschaffung der Homosexuellen-Ehe&lt;br /&gt;
* gegen Abtreibung, Sterbehilfe und embryonale Stammzellenforschung &lt;br /&gt;
* Stärkung der Familien durch Familiengelder und Steuerbegünstigungen&lt;br /&gt;
* Garantie der Rentengerechtigkeit &lt;br /&gt;
* Erhalt des Sozialstaats bei gleichzeitigen strengeren Kontrollen gegen seine Ausbeutung&lt;br /&gt;
* Gegen die Beschneidung der sagradischen Souveränität durch die EU&lt;br /&gt;
* Gegen eine türkische EU-Mitgliedschaft&lt;br /&gt;
* Unterstützung des amerikanischen Kriegs gegen den Terrorismus&lt;br /&gt;
* strengere Sanktionen gegen totalitäre Regime in Iran, China u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Der PSP galt lange Zeit als eurokritische Partei und lehnte die Europäischen Verträge von Maastricht, Amsterdam und Nizza als Beschränkung der sagradischen Souveränität zugunsten eines zentralistischen und undemokratischen Brüsseler ''Superstaats'' ab. Auch die Aufgabe der nationalen Währung [[Denar]] durch die Einführung des Euro sowie die Erweiterung der EU durch Aufnahme süd- und osteuropäischer Staaten wurde von der PSP stark kritisiert. Im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung 2004 und 2007 wurde der Partei vorgeworfen, Ängste vor kriminellen Ausländern zu schüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit ihrer Zusammenarbeit mit der konservativ-liberalen [[Kabinett Luisanto I|Minderheitsregierung Luisanto]] kam es jedoch zu einer schrittweisen Annäherung an die Mainstream-Parteien und in diesem Zusammenhang zu parteiinternen Auseinandersetzungen um die Europapolitik. Zwar lehnte die PSP den Vertrag von Lissabon ab und stimmte im Parlament dagegen, trotzdem revidierte die Partei ihre Haltung zu Europa schrittweise und stützte die Regierung Luisanto trotz heftiger Kritik an ihrem europapolitischen Kurs, vor allem in der Eurokrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Programm zur [[Europawahl 2014]] bekennen sich die Volkssozialen zur &amp;quot;Idee eines vereinten Europa&amp;quot;, lehnen aber das aktuelle Institutionengefüge der EU ab, da es den sagradischen Bürger zugunsten süd- und osteuropäischer Mitgliedsstaaten benachteilige und die &amp;quot;demokratischen Freiheiten des sagradischen Volkes&amp;quot; beschränke. Stattdessen strebt die PSP ein gemeinsames Europa als &amp;quot;freiwilligen Zusammenschluss souveräner Staaten&amp;quot; an. Die europäische Freizügigkeit will die Partei durch die Wiedererrichtung von Grenzkontrollen einschränken. Der Euro &amp;quot;in seiner heutigen Form&amp;quot; könne keine Zukunft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wähler der PSP ==&lt;br /&gt;
Zu den Wählern der PSP gehören heute neben nationalkonservativen Teilen des Bürgertums auch globalisierungs- und kapitalismuskritische Kreise und ehemalige Wähler der sagradischen [[PCS|Kommunisten]] und [[ASUL|Sozialisten]]. Ein beträchtlicher Teil der jüngsten Erfolge gehen auf die Stimmen von „Protestwählern“ zurück, die von De la Pênias populistischen Abgrenzungsstrategien gegenüber dem politischen Establishment angesprochen werden. Dies scheint der Partei sogar noch zu gelingen, nachdem sie 2006 direkte und seit 2008 indirekte Regierungsverantwortung übernommen hat und seit Jahren in diversen Regionen mitregiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wähleruntersuchungen zeigen, dass De la Pênia und seine Partei besonders hohe Zustimmungswerte bei den so genannten Modernisierungsverlierern erzielen, d.h. Arbeitslosen, Arbeitern, einfachen Angestellten und Beamten im einfachen Dienst, die eine eher niedrige formale Bildung und niedriges Einkommen aufweisen. Damit konkurriert die Rechte stark mit den Parteien der Linken, auch wenn die Rechten-Wähler in der kulturell-gesellschaftlichen Dimension im Gegensatz zu den Linken stehen und klar einen autoritär-konservativen Kurs verfolgen. In der politischen Diskussion wurde De la Pênia häufig mit dem in den Sechziger Jahren als Populist erfolgreichen [[António Blanxard Rovira]] verglichen und auch als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationale und internationale Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation des PSP, früher als [[Jovenes Accionistas]] (JA) bekannt, wurde Ende der Neunziger Jahre teilweise von Rechtsextremisten unterwandert und infolge dessen aus der Partei ausgeschlossen. Der 2000 gegründete neue Jugendverband [[Força Jovén]] ist direkt der Partei unterstellt. Traditionell einflussreich sind zudem die an Hochschulen tätigen [[Círculœs Accionistas de Estudiantes Sagradés]] (CADES). Als parteinahe Bildungseinrichtung besteht seit 2001 die [[Academía Social Popular]] (ASP). Der Partei steht der kleinere Gewerkschaftsbund [[Unión Nacional de Lavoradores]] (UNL) nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäisches Parlament ===&lt;br /&gt;
In den Legislaturperioden 1999-2004 und 2004-2009 gehörten die Europaabgeordneten der PSP mehrheitlich der europaskeptischen Fraktion ''Union für ein Europa der Nationen'' (UEN) an, doch trat 2006 ein MEP der Partei der neu gegründeten ultrarechten ITS-Fraktion bei, ein weiterer Abgeordneter firmierte als fraktionslos. 2009 gehörte die PSP zusammen mit Lega Nord, der Dänischen Volkspartei und der britischen UKIP zu den Gründungsmitgliedern der europakritischen Fraktion EFD (''Europa der Freiheit und der Demokratie'') im Europaparlament. 2011 wurde die MELD als Europapartei begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Europawahl 2014]] lehnte der PSP entgegen den Wünschen der eigenen Jugendorganisation und trotz Sympathien aus den eigenen Reihen eine Teilnahme am geplanten europäischen Rechtsbündnis des französischen Front National und der niederländischen Partij voor de Vrijheid ab. Nach der Europawahl verließ der PSP überraschend die EFD-Fraktion und schloss sich der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR) der britischen Tories an, wo auch die rechtspopulistische &amp;quot;Dänische Volkspartei&amp;quot;, die &amp;quot;Alternative für Deutschland&amp;quot; und die Partei der &amp;quot;Wahren Finnen&amp;quot; Platz fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersonen der PSP ==&lt;br /&gt;
==== Ehrenpräsident ====&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteivorsitzende ====&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Lucién Riva-Marcês]]&lt;br /&gt;
* 1992-2007: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2007-2015: [[Eleonora Sarabal]] ''(seit 2014 ruhend)''&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteisekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(1991-1992)&amp;lt;/small&amp;gt;, Generaldelegierte &amp;lt;small&amp;gt;(1992-1996)&amp;lt;/small&amp;gt; und Generalsekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1996)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
* 1991-1992: [[Joán De la Pênia]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
* 1992-1996: [[Aliureto Torrent]] (Generaldelegierter)&lt;br /&gt;
* 1996-1997: [[Mário Belardo]] (Generalsekretär)&lt;br /&gt;
* 1997-2002: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2002-2007: [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
* 2007-2009: [[Andrea Cantena]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Eugênio Marxal]]&lt;br /&gt;
* 2013-2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Franco Sabadera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Aliureto Torrent]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2004-2009: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2009-2009: [[Fernando Castro]]&lt;br /&gt;
* 2009-2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die PSP bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Wahlen zur Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
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| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
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| 0 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lucién Riva-Marcês]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 3,9 %&lt;br /&gt;
| 21 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
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=== Wahlen zum Europäischen Parlament ===&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
| Fraktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| [[Europawahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
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| [[Movimiento per la Sagradia|MpS]]&lt;br /&gt;
| 6,5&lt;br /&gt;
| 6 / 87&lt;br /&gt;
| [[Oscar Aguersuari]] ([[Partíu Republicano de la Libertá|PRL]])&lt;br /&gt;
| EN / I-EN&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1999|1999]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 7,6 %&lt;br /&gt;
| 7 / 87&lt;br /&gt;
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| NI&lt;br /&gt;
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| [[Europawahl 2004|2004]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| PSP&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
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| [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
| UEN&lt;br /&gt;
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| [[Europawahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
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| PSP&lt;br /&gt;
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| [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
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| [[Europawahl 2014|2014]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| PSP&lt;br /&gt;
| 15,8 %&lt;br /&gt;
| 12 / 73&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
| ECR&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Social_Popular&amp;diff=28231</id>
		<title>Partíu Social Popular</title>
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		<updated>2016-04-26T08:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Die PSP bei Wahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Partíu Social Popular'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PSP-Logo.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Marijol Catalán]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Força Jovén]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[La Nova Força]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Rechtspopulismus&amp;lt;br&amp;gt;Nationalkonservatismus&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Europäische Konservative und Reformisten (ECR)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| blau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Soziale Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] '''Partíu Social Popular''', kurz '''PSP''') ist eine [[Sagradien|sagradische]] rechtspopulistische Partei. Bekannt wurde die Partei durch ihren umstrittenen langjährigen Parteivorsitzenden [[Joán De la Pênia]], der die Partei seit Mitte der Neunziger Jahre zu Wahlerfolgen führen konnte und von 2004 bis 2010 als Bürgermeister der [[Lojandía|lojandinischen]] Stadt [[Samartiega]] amtierte. Die PSP ist seit 1994 mit Vertretern in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] vertreten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Politische Führerin der Partei ist [[Marijol Catalán]], die im Oktober 2015 [[Joán De la Pênia]] als Sprecherin der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und im Dezember 2015 [[Eleonora Sarabal]] im Parteivorsitz nachfolgte. [[Joán De la Pênia]] ist ''Ehrenpräsident'' der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Partei ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Startprobleme (1989-1992) ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Sozialen Volkspartei gehen auf die [[António Álvaro Blanxard Rovira|Blanxardistische]] Bewegung der Sechziger Jahre zurück. Die beiden Gründer der PSP, [[Lucién Riva-Marcês]] - als einfaches Mitglied - und [[León Franco]] - als Parlamentsabgeordneter - gehörten in ihren jungen Jahren beide der blanxardistischen [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] (MFP) an. Diese konnte als kleinbürgerliche Protestpartei in den Sechziger Jahren große Erfolge feiern, schied nach dem Rückzug ihres Parteigründers aber 1970 aus dem Parlament und löste sich 1980 auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach versuchten zahlreiche Epigonenbewegungen, das Erbe der MFP als rechte Protestpartei anzutreten, darunter die offen neofaschistisch und fremdenfeindlich auftretende [[Soziale Volksunion]] (UPOS), der León Franco eine Zeit lang angehörte und die in den Achtziger Jahren einzelne Erfolge auf kommunaler und regionaler Ebene feiern konnte. Dagegen war Luciano Marcês bereits in den Siebziger Jahren aus der MFP aus- und der konservativen [[PPC|Volkspartei]] beigetreten, für die er einige Jahre im Stadtrat von [[Biniar]] saß, die ihn aber aufgrund fremdenfeindlicher Äußerungen im Jahr 1982 aus ihren Reihen ausschloss. Danach gründete er eine Firma, die ihm das Startkapital für eine eigene Parteigründung einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franco, der gescheiterte Rechtsextremist, und Marcês, der ausgeschlossene Rechtskonservative, verbündeten sich schließlich und gründeten im Jahr 1989 gemeinsam den Partíu Social Popular als eine von vielen kleinen Parteien rechts der konservativen PPC, die das Ziel hatten, sich politisch zu etablieren. Die Partei verstand sich zu Beginn als konservative Erneuerungsbewegung und kann der radikalen Rechten zugerechnet werden. Ihre Mitglieder der ersten Stunde stammten hauptsächlich aus rechtskonservativen bis ultrarechten Milieus, die meisten Führungsmitglieder hatten vorher jedoch entweder dem rechten Flügel einer der bürgerlichen Parteien angehört oder aber sich nicht in der Politik betätigt. Lediglich die direkten Anhänger Francos können als offen rechtsextremistisch eingestuft werden, jedoch kam es bereits nach wenigen Monaten zum Bruch zwischen den beiden Parteigründern. Als sich Franco offensiv darum bemühte, Anhänger der verbotenen rechtsradikalen [[Frente de la Fraternitá Nova|Neuen Bruderschaftsfront]] (FFN) für die Partei zu gewinnen und die PSP als offen rechtsextreme und systemfeindliche Partei zu positionieren, wurde er von Marcês entmachtet und schließlich mit seinen Anhängern ausgeschlossen. Seitdem gerierte sich die Partei unter der Führung Marcês' als konservative Partei und versuchte sich - zumindest vordergründig - von extrem rechten Gruppen zu distanzieren. Aufgrund finanzieller Probleme nahm die junge Partei in den ersten Jahren ihres Bestehens an keiner Wahl auf überkommunaler Ebene teil. Einen ersten Achtungserfolg konnte die PSP bei den [[Kommunalwahlen 1992]] feiern, wo man in einigen Hochburgen wie [[Laquines]] ins Rathaus einziehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia, Maastricht-Kampagne und der Einzug in die Parlamente (1992-2000) ===&lt;br /&gt;
Der Erfolg kam aber erst nach einem Führungswechsel innerhalb der Parteispitze. Nach anhaltenden Quereln und Affären um Parteigründer [[Lucién Riva-Marcês]] drängte im November 1992 mit [[Joán De la Pênia]] ein junger Politiker an die Spitze der Partei, der bereits zuvor als Generalsekretär erfolgreich die Kampagnen der Partei organisiert und ihr den Weg zu ersten Erfolgen geebnet hatte. Mit De la Pênia gab sich die Partei ein radikalpopulistisches Auftreten und verabschiedete sich von offen systemfeindlichen und rechtsextremen Positionen. Stattdessen suchte die Partei neue Themen in der Europa- und in der Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten großen Vorhaben De la Pênia war in der Folge ein Bündnis mit dem früheren [[PPC]]-Abgeordneten und Minister [[Oscar Aguersuari]], mit dem die Partei gemeinsam eine Kampagne gegen den Maastrichter Vertrag initiierte. Mit dem &amp;quot;Kampf gegen Maastricht&amp;quot; etablierte sich die PSP als dezidierte Anti-EU-Partei und erhielt große mediale Aufmerksamkeit. Zudem machte die Partei mit öffentlichkeitswirksamen Propagandamaßnahmen gegen die zunehmende Einwanderung vor allem aus den Balkanstaaten auf sich aufmerksam. De la Pênia nutzte geschickt europaskeptische und xenophobe Tendenzen in der Bevölkerung und lenkte die Aufmerksamkeit der Partei weg von Fragen des politischen Systems hin zu sozialen und gesellschaftlichen Streitfragen wie Immigrations-, Arbeitsmarkt und Kulturpolitik. Außerdem wurde durch Kooperation mit kommunalen Bürgerrechtsbewegungen ein stabiles Netzwerk von Protestbewegungen gegen die etablierten Parteien aufgebaut, das den PSP-Vorsitzenden unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis dieser Politik schaffte die PSP mit De la Pênia als Zugpferd zunächst bei der [Europawahl 1994]] und anschließend bei der [[Parlamentswahl 1994]] den Sprung ins Parlament. Der Erfolg der Rechtspopulisten veränderte die politische Landschaft Sagradiens nachhaltig. Die Opposition gegen den europafreundlichen und als reformfeindlich gebrandmarkten Kurs der bürgerlichen [[Kabinett Otero III|Regierung Otero]] sowie die Gegnerschaft zu den liberalen Gesellschaftsreformen der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] machten es De la Pênia nun möglich, mit seiner rechtspopulistischen Strategie weitere Erfolge zu feiern. Es gelang dem Demagogen geschickt, Wähler am rechten Rand und in den unteren sozialen Schichten einzufangen, die sich von den etablierten Parteien der Linken und bürgerlichen Rechten enttäuscht fühlten. Dem Ergebnis von 3,9 Prozent der Stimmen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]] folgte eine Steigerung auf 5,9 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]] und auf 8,2 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|im Jahr 2002]] sowie weitere Erfolge bei Wahlen auf allen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griff nach kommunaler und nationaler Macht (2000-2006) ===&lt;br /&gt;
Gleichzeitig gelang es De la Pênia nach seiner überraschenden Wahl zum Bürgermeister von [[Samartiega]] im Jahr 2000, Kontakte zu den bürgerlichen Eliten des Landes zu knüpfen und sich zunehmend bündnisfähig zu zeigen. In einer zunehmend verängstigten Gesellschaft infolge der Anschläge des 11. September 2001 traf die antiislamische Propaganda des PSP auf offene Ohren. Der Wahlkampf 2002 stand erstmals ganz im Zeichen der anti-islamischen Mobilmachung, indem die PSP Verbindungen vom internationalen Terror zur in Sagradien lebenden muslimischen Minderheit zog und vor einer Radikalisierung der islamischen Minderheit und einer Unterwanderung der demokratischen Gesellschaft warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der für die Partei erfolgreichen Wahl stiegen zudem die Schnittmengen mit der unter ihrem Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] nach rechts gerückten konservativen [[PPC]]. Während Luisantos Vorgänger als PPC-Parteichef [[Roberto Vidéas]] noch jede Zusammenarbeit mit den Rechten ausgeschlossen hatte, ließ Luisanto erkennen, dass er an einer Zusammenarbeit in begrenztem Rahmen bereit sei und vertrat in einwanderungs- und integrationspolitischen Fragen ebenfalls Hardliner-Positionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] wurden mehrere PSP-Politiker des rechten Flügels aufgrund von Verbindungen zu rechtsradikalen Vereinen aus der Partei ausgeschlossen, darunter der [[Ceundâlia|ceundalische]] Regionalratsabgeordnete [[Franco Mauro]], der in der Folge mit anderen Abweichlern und Kritikern De la Pênias das nationalistische [[Movimiento La Flama]] gründete, das sich später mit der [[Partíu Nacional|Nationalpartei]] zum [[Partíu Nacional La Flama]] vereinigte. Im Frühjahr 2003 ging zudem die vorher bei diversen Wahlen erfolglos operierende katholisch-konservative [[Unión Social-Cristiano]] (USC) in der Partei auf, wenig später folgte die konservativ-ökologische [[Alternativa Democrática Ecologista]] (ADE). Beide Kleinparteien festigten die Stellung der PSP im rechtskonservativen Spektrum. Den Vorwurf, de la Pênia habe seine antidemokratische und ausländerfeindliche Haltung nur in ein neues medienwirksames Gewand gekleidet, wies die Partei energisch zurück und betonte die Stellung des PSP als rechtsdemokratische Alternative zu den etablierten Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen neuen Höhenflug erlebte die PSP im Wahljahr 2004. Sowohl bei den Kommunalwahlen, als auch bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Europawahlen 2004|Europawahlen]] konnten die Sozialpopularen zulegen und erreichten landesweit über zehn Prozent der Stimmen. Mithilfe bürgerlicher Kräfte gelang es Parteichef [[Joán De la Pênia]], an seinem Wohnort in [[Samartiega]] zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahl 2005]] öffnete sich die Partei endgültig den bürgerlichen Parteien und bot sich erstmals offen als Koalitionspartner von [[UDS|Liberalen]] und [[PPC|Konservativen]] an. In fünf Regionen kam die Partei in eine Schlüsselstellung als möglicher Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und wurde an regionalen Regierungen beteiligt. Damit wurde die Partei salonfähig und auch auf nationaler Ebene nicht mehr länger isoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenarbeit mit der ersten Regierung Luisanto (2006-2009) ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], bei der die PSP erneut an Stimmenanteilen zulegte und mit 8,7% der Stimmen zur drittstärksten Kraft wurde, erneuerte die Partei ihr Gesprächsangebot an Wahlgewinner Luisanto und sprach sich für eine Abwahl der Sozialisten aus der Regierung aus. In der Folge fanden erstmals offizielle Gespräche zwischen Vertretern der Mitte-Rechts-Parteien [[PPC]] und [[UDS]] mit Vertretern der Sozialpopularen über eine mögliche gemeinsame Regierungsmehrheit zustande. Im Ergebnis stellten beide Seiten offiziell Übereinstimmungen und Unterschiede fest, PSP-Chef [[Joán De la Pênia]] betonte aber, dass seine Partei davon absehe, einem Regierungschef [[Miquel Ánibal Luisanto]] das Misstrauen auszusprechen, womit die Grundlage für den Einzug des Wahlsiegers Luisanto in den [[Palâciu Valier]] gelegt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PSP gehörte in der Folge wiederholt zur parlamentarischen Basis der Minderheitsregierung Luisanto, die sich auf wechselnde Mehrheiten stützte, sich in der Innenpolitik aber wiederholt an die PSP wandt. De la Pênia konnte so erheblichen Einfluss auf die Regierungsarbeit gewinnen. So konnte die PSP beispielsweise ein verschärftes Einwanderungsgesetz durchsetzen. Außerdem unterstützte die Partei die von der Regierung Luisanto verschärfte staatliche Überwachung unter dem Schlagwort der inneren Sicherheit. Dagegen kam es zu Gegensätzen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der die PSP den Kurs der Konservativen und Liberalen als zu marktliberal kritisierte und auf höhere Investitionen ins Sozialsystem drängte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre unklare Haltung zur Regierung Luisanto führte nun auch häufiger zu Streitigkeiten innerhalb der Partei und zwischen einer eher moderaten und kompromissbereiten und einer eher radikalpopulistisch auftretenden Strömung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug De la Pênias und &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview (2007-2008) ===&lt;br /&gt;
Aufgrund gesundheitlicher Probleme zog sich De la Pênia auf dem Parteitag der Sozialpopularen im März 2007 überraschend vom Parteivorsitz zurück und übergab das höchste Parteiamt an seine enge Vertraute und Schwägerin [[Eleonora Sarabal]], die gemeinhin als Statthalterin De la Pênias angesehen wurde. Da sie aber nicht selbst Mitglied der Abgeordnetenkammer war, sollte sie de facto eine Doppelspitze mit dem Fraktionssprecher [[Domênco Laravil]] bilden, der nun in eine Schlüsselposition rückte. Indessen konnten sich aber neue Gesichter einen Namen machen und parteiintern an Einfluss gewinnen. Damit intern der sogenannte &amp;quot;Kompromissflügel&amp;quot; um Fraktionschef [[Domênco Laravil]] an Gewicht, der daran arbeitete, die Partei als verlässlichen Partner der Regierung zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2008]] feierte die PSP einen großen Erfolg und wurde klar drittstärkste Kraft im Land. Auch [[Joán De la Pênia]] wurde in [[Samartiega]] im Bürgermeisteramt bestätigt. Es gelang den Sozialpopularen aber nicht, diese Erfolge dauerhaft zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Streit zwischen den Radikalpopulisten und dem Mitte-Rechts-Flügel um die Europapolitik der Partei entwickelte sich schließlich zum Machtkampf innerhalb der PSP. Auslöser war das irische Referendum am 12. Juni 2015, bei dem der Vertrag von Lissabon von einer Mehrheit abgelehnt wurde. Im folgenden Wahlkampf zu den [[Kommunalwahlen 2008]] setzte die PSP auf eine Ablehnung des Vertrags und wurde mit diesem Rezept klar drittstärkste Kraft im Land. Dennoch kam es in der Folge zu Verhandlungen der Fraktionsführung um [[Domênco Laravil]] mit der Regierung Luisanto, in deren Folge Laravil eine mögliche Zustimmung zum Vertrag von Lissabon erwog. Völlig überraschend meldete sich nun der erkrankte De la Pênia nach Monaten wieder auf der politischen Bühne zurück und sprach im sogenannten &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview in der Zeitung [[Jornal de la Sera]] ein Machtwort gegen die Laravil-Linie. Erneut forderte er ein sagradisches Referendum und versprach eine Ablehnung des Vertrags durch seine Partei. Einen &amp;quot;Kniefall&amp;quot; vor der Regierung und den EU-Bürokraten könne und werde es nicht geben. Zugleich übte De la Pênia scharfe Kritik an der Fraktionsführung und forderte eine härtere Linie der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PSP polarisierte das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview zwischen Anhängern De la Pênias und Anhängern Laravils, der sich pikiert zeigte und von einer &amp;quot;Einzelmeinung des ehemaligen Vorsitzenden&amp;quot; sprach. Der damit offensichtliche Machtkampf endete schließlich in der Niederlage Laravils und dessen Rücktritt vom Amt des Fraktionsvorsitzenden. Gegen den Willen Laravils stimmte die Mehrheit der PSP-Fraktion schließlich gegen den Vertrag von Lissabon. Wenige Monate später trat Laravil aus der Fraktion aus und verließ auch die Partei und schloss sich im Jahr 2009 der [[PPC]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuwahlen und erneute Tolerierung (2009-2013) ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden Laravils kehrte [[Joán De la Pênia]] Anfang 2009 wieder gesundet in die aktive Politik zurück und kandidierte bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion [[Lojandía]]. Hier holte die Partei mit rund 20 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis und konnte 21 Regionalratssitze erobern. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in [[Laquines]] wurde jedoch aufgrund des schwachen [[PPC]]-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung in Laquines unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als erneuten Sieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen. Sein Engagement wurde aber landesweit als erfolgreiches Comeback angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009|Europawahlen im Sommer 2009]] erreichte die PSP mit einem erneut europakritischen Wahlkampf und Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Spitzenkandidatin 10,9 Prozent der Stimmen und verbesserte sich damit gegenüber 2004 um einen weiteren Prozentpunkt. Im Brüsseler und Straßburger Parlament saßen die Abgeordneten der Partei zukünftig nicht mehr in der aufgelösten nationalkonservativen UEN-Fraktion, sondern zusammen mit dänischen und italienischen Rechtspopulisten sowie britischen EU-Gegnern in der neuen europaskeptischen EFD-Gruppe. Mit neun bzw. seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon zehn EU-Parlamentariern stellte die PSP die zweitgrößte nationale Delegation in der Gruppe nach der britischen UK Independence Party.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 büßte die Mitte-Rechts-Allianz durch Austritte aus der Koalition und Gründung der oppositionellen [[UDC]] endgültig ihre Mehrheit ein. Dies führte schließlich zu vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Parlamentswahlen im Herbst 2009]]. Für die Wahlen kehrte De la Pênia endgültig in die Führung der Partei zurück und trat erneut als Spitzenkandidat an. Mit ihm an der Spitze gelang es der PSP, sich trotz der häufigen Kooperation mit der Regierung als oppositionelle Kraft darzustellen. Mit 10,2 Prozent der Stimmen erreichte die Partei ihr bis dato bestes Ergebnis bei einer Kammerwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage 2013 ===&lt;br /&gt;
Nach mehr als fünf Jahren enger Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto geriet der PSP im Jahr vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] in ein anhaltendes Umfragetief. Auf dem dominierenden Feld der Europapolitik spielten die Rechtspopulisten kaum eine Rolle. Zwar versagten sie Präsident Luisanto mehrmals die Zustimmung oder enthielten sich bei wichtigen Abstimmungen, dieser erhielt aber punktuelle Unterstützung aus dem oppositionellen Mitte-Links-Lager, bei anderen Voten kam es zu politischen Deals zwischen Konservativen und Rechten, die bei der Wählerschaft der PSP umstritten waren. Vor allem aber überschattete das Thema Europa- und Fiskalpolitik über Monate hinweg die anderen politischen Themen und verdrängten vor allem die PSP-Themen Integration und Einwanderung aus dem politischen Fokus. Wenige Monate vor der Wahl versuchte die PSP daher nach Jahren europapolitischer Kompromisse, sich durch einen harten europapolitischen Kurs abzusetzen und die Regierung Luisanto so unter Druck zu setzen. Weder werde es mit der PSP neue Kredite für Griechenland geben, noch unterstütze die Partei weitere europäische Integrationsschritte hin zu einer Fiskalunion. Die Mitte-Rechts-Allianz war daher bereits vor der Wahl 2013 de facto zerbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als 2009, als ein ähnlicher Streit im Mitte-Rechts-Lager noch zu einem PSP-Sieg geführt hatte, machte sich die erneute Wende der PSP dieses Mal nicht den Wahlurnen bezahlt. Die Partei verlor bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gegenüber 2009 fast zwei Prozentpunkte und landete mit nur noch 8,3 Prozent der Stimmen auf dem vierten Rang der Parteien, deutlich hinter den [[Verdes|sagradischen Grünen]]. Erstmals überhaupt hatte die Partei bei nationalen Wahlen im Vergleich zum vorherigen Wahlgang an Stimmen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedererstarken und Führungswechsel ===&lt;br /&gt;
In Opposition zur Mitte-Links-Regierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] gelang es der PSP im Jahr 2014, sich schnell von der Niederlage bei der Parlamentswahl zu erholen und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Dabei profitierte die Partei zunächst vor allem von der europäischen Schuldenkrise, in der es vor allem um neue Darlehen für Griechenland, aber auch um die generelle Zukunft der Union ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 2014]] trat Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Kandidatin der Sozialpopularen an. Mit 23,5 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang konnte sie das beste Ergebnis einer PSP-Kandidatin bei einer Präsidentschaftswahl feiern, verpasste aber den zweiten Wahlgang knapp. Bei der folgenden [[Europawahl 2014|Europawahl am 25. Mai 2014]] verbesserte die Partei ihr [[Europawahl 2009|zweistelliges Ergebnis aus dem Jahr 2009]] noch einmal deutlich, wurde wieder drittstärkste Kraft und erreichte mit 15,8 Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis bei einer überregionalen Wahl überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2015 kündigten [[Joán De la Pênia]] und [[Eleonora Sarabal]] ihren baldigen Rückzug aus der Führung der Sozialpopularen an und präsentierten die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]] als Wunschnachfolgerin. Als Grund nannte De la Pênia, einen Generationswechsel an der Spitze der Partei herbeiführen zu wollen. Dafür übergab er im Oktober 2015 sein Amt als Sprecher der [[PSP]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an Catalán, die auf dem folgenden Parteitag in im Dezember 2015 schließlich zur neuen Parteivorsitzenden der PSP und zugleich zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt wurde. [[Joán De la Pênia]] wurde ins neu geschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei gewählt, gab aber an, sich künftig nicht mehr um die operative Führung der Partei kümmern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der neuen Parteichefin konnte die Partei ihren Wiederaufstieg fortsetzen. Nach dem &lt;br /&gt;
islamistischen Terroranschlag von Paris im Januar 2015 profitierte die Partei von einer verbreiteten Furcht vor religiös motivierten Anschlägen auch in Sagradien und setzte vermehrt auf das Thema Islam. In der seit Sommer 2015 akuten europäischen Flüchtlingskrise kritisierte die Partei die [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung Serrat Cabarell]] scharf für ihre vermeintlich zu liberale Haltung. Stattdessen forderte sie eine sofortige Ausweisung aller unrechtmäßig im Land befindlichen Asylbewerber, eine Schließung der Grenze zu Frankreich und eine strenge Überprüfung der Flüchtlinge auf islamistische Verbindungen sowie auf Krankheiten und Infektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
Die Soziale Volkspartei sieht sich laut Parteiprogramm als soziale, patriotische und konservative Partei der demokratischen Rechten und setzt sich insbesondere für die Familie, die Bewahrung der &amp;quot;sagradischen Identität&amp;quot; und den Kampf gegen Kriminalität und illegale Einwanderung, für eine „wirklich soziale“ Marktwirtschaft sowie die Erhaltung des Zentralstaates und damit der staatlichen Integrität des Landes ein.	Sie wird von Gegnern und zahlreichen Wissenschaftlern als rechtspopulistisch eingestuft und weist zudem fremden- und islamfeindliche Tendenzen auf. Zudem ist sie die am stärksten europakritisch auftretende Partei in Sagradien. Ein wesentlicher Programmpunkt der Partei ist der Kampf gegen den politischen Islam und eine islamische Überfremdung Sagradiens. Gesellschaftspolitisch weist die Partei starke sozialkonservative Positionen auf. Obwohl sie sich als säkulare Partei versteht und in der Vergangenheit auch nicht vor Polemik gegenüber den katholisch orientierten Christdemokraten zurückschreckte, orientiert sich die Partei stark an konservativen religiösen Positionen und beschwört das christlich-abendländische Erbe Sagradiens. Wirtschaftspolitisch sieht sich die PSP als Befürworterin des Sozialstaats und lehnt neoliberale Positionen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Politikinhalte der PSP sind: &lt;br /&gt;
* Reduzierung der Einwanderung durch strengere Regeln&lt;br /&gt;
* Opposition gegen eine angeblich fortschreitende Islamisierung des Landes&lt;br /&gt;
* Verbot von Minaretten, der Burka und des öffentlich getragenen Kopftuchs&lt;br /&gt;
* für eine Assimilierung von Immigranten in die Mehrheitsgesellschaft&lt;br /&gt;
* strengere Strafen besonders für Sexual- und Gewaltstraftaten&lt;br /&gt;
* strengere Antiterrormaßnahmen&lt;br /&gt;
* Förderung lokaler Bürgerwehren zur Entlastung der Polizeikräfte&lt;br /&gt;
* Abschaffung der Homosexuellen-Ehe&lt;br /&gt;
* gegen Abtreibung, Sterbehilfe und embryonale Stammzellenforschung &lt;br /&gt;
* Stärkung der Familien durch Familiengelder und Steuerbegünstigungen&lt;br /&gt;
* Garantie der Rentengerechtigkeit &lt;br /&gt;
* Erhalt des Sozialstaats bei gleichzeitigen strengeren Kontrollen gegen seine Ausbeutung&lt;br /&gt;
* Gegen die Beschneidung der sagradischen Souveränität durch die EU&lt;br /&gt;
* Gegen eine türkische EU-Mitgliedschaft&lt;br /&gt;
* Unterstützung des amerikanischen Kriegs gegen den Terrorismus&lt;br /&gt;
* strengere Sanktionen gegen totalitäre Regime in Iran, China u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Der PSP galt lange Zeit als eurokritische Partei und lehnte die Europäischen Verträge von Maastricht, Amsterdam und Nizza als Beschränkung der sagradischen Souveränität zugunsten eines zentralistischen und undemokratischen Brüsseler ''Superstaats'' ab. Auch die Aufgabe der nationalen Währung [[Denar]] durch die Einführung des Euro sowie die Erweiterung der EU durch Aufnahme süd- und osteuropäischer Staaten wurde von der PSP stark kritisiert. Im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung 2004 und 2007 wurde der Partei vorgeworfen, Ängste vor kriminellen Ausländern zu schüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit ihrer Zusammenarbeit mit der konservativ-liberalen [[Kabinett Luisanto I|Minderheitsregierung Luisanto]] kam es jedoch zu einer schrittweisen Annäherung an die Mainstream-Parteien und in diesem Zusammenhang zu parteiinternen Auseinandersetzungen um die Europapolitik. Zwar lehnte die PSP den Vertrag von Lissabon ab und stimmte im Parlament dagegen, trotzdem revidierte die Partei ihre Haltung zu Europa schrittweise und stützte die Regierung Luisanto trotz heftiger Kritik an ihrem europapolitischen Kurs, vor allem in der Eurokrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Programm zur [[Europawahl 2014]] bekennen sich die Volkssozialen zur &amp;quot;Idee eines vereinten Europa&amp;quot;, lehnen aber das aktuelle Institutionengefüge der EU ab, da es den sagradischen Bürger zugunsten süd- und osteuropäischer Mitgliedsstaaten benachteilige und die &amp;quot;demokratischen Freiheiten des sagradischen Volkes&amp;quot; beschränke. Stattdessen strebt die PSP ein gemeinsames Europa als &amp;quot;freiwilligen Zusammenschluss souveräner Staaten&amp;quot; an. Die europäische Freizügigkeit will die Partei durch die Wiedererrichtung von Grenzkontrollen einschränken. Der Euro &amp;quot;in seiner heutigen Form&amp;quot; könne keine Zukunft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wähler der PSP ==&lt;br /&gt;
Zu den Wählern der PSP gehören heute neben nationalkonservativen Teilen des Bürgertums auch globalisierungs- und kapitalismuskritische Kreise und ehemalige Wähler der sagradischen [[PCS|Kommunisten]] und [[ASUL|Sozialisten]]. Ein beträchtlicher Teil der jüngsten Erfolge gehen auf die Stimmen von „Protestwählern“ zurück, die von De la Pênias populistischen Abgrenzungsstrategien gegenüber dem politischen Establishment angesprochen werden. Dies scheint der Partei sogar noch zu gelingen, nachdem sie 2006 direkte und seit 2008 indirekte Regierungsverantwortung übernommen hat und seit Jahren in diversen Regionen mitregiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wähleruntersuchungen zeigen, dass De la Pênia und seine Partei besonders hohe Zustimmungswerte bei den so genannten Modernisierungsverlierern erzielen, d.h. Arbeitslosen, Arbeitern, einfachen Angestellten und Beamten im einfachen Dienst, die eine eher niedrige formale Bildung und niedriges Einkommen aufweisen. Damit konkurriert die Rechte stark mit den Parteien der Linken, auch wenn die Rechten-Wähler in der kulturell-gesellschaftlichen Dimension im Gegensatz zu den Linken stehen und klar einen autoritär-konservativen Kurs verfolgen. In der politischen Diskussion wurde De la Pênia häufig mit dem in den Sechziger Jahren als Populist erfolgreichen [[António Blanxard Rovira]] verglichen und auch als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationale und internationale Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation des PSP, früher als [[Jovenes Accionistas]] (JA) bekannt, wurde Ende der Neunziger Jahre teilweise von Rechtsextremisten unterwandert und infolge dessen aus der Partei ausgeschlossen. Der 2000 gegründete neue Jugendverband [[Força Jovén]] ist direkt der Partei unterstellt. Traditionell einflussreich sind zudem die an Hochschulen tätigen [[Círculœs Accionistas de Estudiantes Sagradés]] (CADES). Als parteinahe Bildungseinrichtung besteht seit 2001 die [[Academía Social Popular]] (ASP). Der Partei steht der kleinere Gewerkschaftsbund [[Unión Nacional de Lavoradores]] (UNL) nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäisches Parlament ===&lt;br /&gt;
In den Legislaturperioden 1999-2004 und 2004-2009 gehörten die Europaabgeordneten der PSP mehrheitlich der europaskeptischen Fraktion ''Union für ein Europa der Nationen'' (UEN) an, doch trat 2006 ein MEP der Partei der neu gegründeten ultrarechten ITS-Fraktion bei, ein weiterer Abgeordneter firmierte als fraktionslos. 2009 gehörte die PSP zusammen mit Lega Nord, der Dänischen Volkspartei und der britischen UKIP zu den Gründungsmitgliedern der europakritischen Fraktion EFD (''Europa der Freiheit und der Demokratie'') im Europaparlament. 2011 wurde die MELD als Europapartei begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Europawahl 2014]] lehnte der PSP entgegen den Wünschen der eigenen Jugendorganisation und trotz Sympathien aus den eigenen Reihen eine Teilnahme am geplanten europäischen Rechtsbündnis des französischen Front National und der niederländischen Partij voor de Vrijheid ab. Nach der Europawahl verließ der PSP überraschend die EFD-Fraktion und schloss sich der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR) der britischen Tories an, wo auch die rechtspopulistische &amp;quot;Dänische Volkspartei&amp;quot;, die &amp;quot;Alternative für Deutschland&amp;quot; und die Partei der &amp;quot;Wahren Finnen&amp;quot; Platz fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersonen der PSP ==&lt;br /&gt;
==== Ehrenpräsident ====&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteivorsitzende ====&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Lucién Riva-Marcês]]&lt;br /&gt;
* 1992-2007: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2007-2015: [[Eleonora Sarabal]] ''(seit 2014 ruhend)''&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteisekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(1991-1992)&amp;lt;/small&amp;gt;, Generaldelegierte &amp;lt;small&amp;gt;(1992-1996)&amp;lt;/small&amp;gt; und Generalsekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1996)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
* 1991-1992: [[Joán De la Pênia]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
* 1992-1996: [[Aliureto Torrent]] (Generaldelegierter)&lt;br /&gt;
* 1996-1997: [[Mário Belardo]] (Generalsekretär)&lt;br /&gt;
* 1997-2002: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2002-2007: [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
* 2007-2009: [[Andrea Cantena]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Eugênio Marxal]]&lt;br /&gt;
* 2013-2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Franco Sabadera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Aliureto Torrent]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2004-2009: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2009-2009: [[Fernando Castro]]&lt;br /&gt;
* 2009-2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die PSP bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Wahlen zur Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 0,8 %&lt;br /&gt;
| 0 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lucién Riva-Marcês]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 3,9 %&lt;br /&gt;
| 21 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 5,9 %&lt;br /&gt;
| 31 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
| 44 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,7 %&lt;br /&gt;
| 45 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
| 54 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,3 %&lt;br /&gt;
| 45 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
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| [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen zum Europäischen Parlament ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
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| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
| Fraktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
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| [[Movimiento per la Sagradia|MpS]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Popular_de_Converg%C3%AAncia&amp;diff=28230</id>
		<title>Partíu Popular de Convergência</title>
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		<updated>2016-04-26T08:48:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Stellvertretende Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Francisca Mendes del Ponte]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Daniel Ambrôsio]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1945&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Partíu Popular Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Il Pôpolo]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Christlich-Demokratische Internationale &amp;lt;br&amp;gt;Internationale Demokratische Union&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| dunkelblau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagradisch]] '''Partíu Popular de Convergência''', Abk. '''PPC''', dt. ''Volkspartei der Zusammenkunft'') ist eine bürgerlich-katholische Mitte-Rechts-Partei in [[Sagradien]] und neben der sozialdemokratischen [[ASUL]] eine der beiden großen Parteien des Landes. Sie stellt derzeit mit [[Roberto Vidéas Braga]] den sagradischen [[Präsident der Republik|Staatspräsidenten]] und bis 2012 zudem mit [[Miquel Ánibal Luisanto]] den [[Ministerpräsident|Regierungschef]] des Landes. Seit 2012 führt die Partei auf nationaler Ebene die Opposition zur [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell]] an. Bekannte Persönlichkeiten der Partei waren zudem [[Paulo Luciaro]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Carles Otero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC war neben der italienischen Democrazia Cristiana, der deutschen CDU und den französischen Volksrepublikanern eine der bedeutenden christdemokratischen Parteigründungen der Nachkriegszeit. Gegründet 1945 als katholisch verwurzelte, aber überkonfessionell ausgerichtete bürgerliche Sammlungspartei, vesteht sich die PPC heute als moderne sagradische Volkspartei mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Ursprung. Die PPC ist Gründungsmitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender der [[PPC]] ist seit 8. März 2014 der frühere Generalsekretär [[Manuel Ramœs Iliega]], der in diesem Amt auf den langjährigen Parteichef und Ministerpräsidenten [[Miquel Ánibal Luisanto]] folgte. Generalsekretärin ist [[Sellesi Cambres Madriaga]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiprofil ==&lt;br /&gt;
Die sagradische Volkspartei ist die größte und erfolgreichste Partei des Mitte-Rechts-Lagers in Sagradien und vertritt liberalkonservative sowie christdemokratische Positionen. Sie versteht sich selbst als Reformpartei des Zentrums, die der humanistisch-abendländischen Wertetradition, den Zielen einer liberalen Gesellschaft, einer freien und zugleich sozialen Marktwirtschaftsordnung und dem Prinzip gesellschaftlicher Solidarität verpflichtet ist. Sie setzt sich zudem für die Bewahrung der Schöpfung und eine Vertiefung der europäischen Integration ein. Obwohl historisch vor allem von katholischen Politikern begründet, sieht sich die PPC selbst heute als säkulare Partei mit katholischen, konservativen, sozialreformerischen und liberal-republikanischen Wurzeln. Als parteiinterne Integrationsfaktoren fungierten über Jahrzehnte hinweg die einhellige Ablehnung von Kommunismus und Sozialismus sowie das Eintreten für eine freiheitliche Wirtschaftsordnung, für die nationale Integrität Sagradiens und die westlich-europäische Orientierung des Landes im transatlantischen Bündnis und in der Europäischen Gemeinschaft. Europapolitisches Ziel ist dabei eine &amp;quot;vertiefte Union der europäischen Nationen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faktionen ===&lt;br /&gt;
Als Sammlungspartei der rechten Mitte besteht die Volkspartei aus mehreren konkurrierenden Strömungen und Faktionen: &lt;br /&gt;
* '''Liberal-Conservadores''' (liberalkonservativ, konservativ, auch ''[[Miquel Ánibal Luisanto|Luisantistas]]'' genannt): Der derzeit dominierende Courant repräsentiert eine liberalkonservative Politik, die in Wirtschaftsfragen zu liberalen, sicherheitspolitisch aber eher zu konservativen Positionen tendiert. Europapolitisch bekennen sich die Liberalkonservativen zum gemeinsamen europäischen Projekt und verhalten sich pragmatisch, sind aber grundsätzlich skeptisch gegenüber weiteren Kompetenzverlagerungen nach Brüssel. Ein EU-Beitritt der Türkei wird geschlossen abgelehnt. Wichtige Vertreter des Flügels sind neben [[Miquel Ánibal Luisanto]] auch [[Martina Guivares]] und [[Névito Ramos Illega]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Democrâcia Popular''' (christdemokratisch, christlich-sozial, zentristisch): Der klassische linke Parteiflügel der PP-CSD gilt als Arbeitnehmerflügel. Er ist eng mit der katholischen Gewerkschaft [[CSLC]] verbunden und ging hauptsächlich aus der christlichsozialen PCC hervor. Er beruft sich regelmäßig auf die katholische Soziallehre und ist ausdrücklich nicht laizistisch. Zahlreiche DP-Mitglieder traten 2003 zum [[CCD]] über, 2007 wechselte eine kleine Minderheit zur [[UDC]], andere kehrten aber 2008/2009 wieder zur Mutterpartei zurück. Der Arbeitnehmerflügel der Volkspartei stellt die traditionell einflussreichste Minderheit in der Partei dar und sieht seine historischen Vorbilder v.a. in [[Ariel De la Roya]] und [[Paulo Luciaro]]. Wichtigster Vertreter in den Achtziger und Neunziger Jahren war [[Umberto Salas]], der im Jahr 2002 die Wahl zum Parteivorsitzenden gegen Miquel Ánibal Luisanto verlor. Eine der heute einflussreichsten Politikerinnen der Democrácia Popular ist die frühere Präsidentin der [[Region Lojandía]] [[Francisca Mendes del Ponte]], die zu den wenigen evangelischen Mitgliedern der Partei gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Democrâcia Social''' (nationalkonservativ, souveränistisch): Nationalkonservativer Flügel. Führende Vertreter sind [[Laura Fabil]] und [[Domênco Laravil]]. Die Democrâcia Social ist ausgesprochen wertkonservativ und tritt für den Erhalt des Wohlfahrtsstaates ein. Sie ist nationalistisch und EU-skeptisch gesinnt. Die Europäische Integration soll bei der Souveränität der Nationalstaaten haltmachen. Zudem tritt die DS für eine rigide Zuwanderungspolitik ein und verfolgt bisweilen populistische Strategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Unión Conservador''' (rechtskonservativ): Der traditionelle rechtskonservative Flügel der Partei. Er steht ähnlich wie die DS für eine an der katholischen Kirche orientierte wertkonservative Politik. Er ging bei der Gründung der Partei besonders aus ehemaligen Mitgliedern der UNP, aber auch des rechten PCC-Flügels hervor. Mittlerweile arbeitet die Union eng mit der DS zusammen. Die weitaus größte Gruppe von Unionsvertretern ist auch mit der [[Confederación Agrar]] verbunden. Bedeutende Vertreter waren in der Vergangenheit [[Santiago Oller]] und [[António Lamanto Marcos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Republicanœs''' (sozialliberal, zentristisch, auch ''[[Denísio Álvarez|Alvarezistas]]'' genannt): Liberaler Flügel der Partei. Führer war lange Zeit der frühere Umweltminister [[Denísio Álvarez]]. Dieser tritt für progressive, sozialliberale Gesellschaftsreformen ein und bemüht sich darum, die Partei in modernen großstädtischen Milieus zu stärken. Im Wertediskurs beruft er sich auf einen laizistischen Republikanismus und steht damit den wertkonservativen, katholischen Strömungen entgegen. Enge Verbindungen bestehen auch zum linken Flügel der [[UDS]] um [[Benita Hubner]]. Die Republicanoes treten für eine vorsichtige Öffnung der Volkspartei auch zu Gruppen der linken Mitte wie den [[Verdes|Grünen]] und [[Radicales|Sozialliberalen]] ein, u.a. um die Koalitionsoptionen der Partei über das Mitte-Rechts-Lager zu mehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Fôro Liberal]]''' (libertär, klassisch-liberal): Das Liberale Forum innerhalb der Volkspartei gehört zu den wirtschaftsliberalen Strömungen innerhalb der Partei. Eine große Zahl von Mitgliedern stammt aus der [[UDS]], deren ehemaliger Vizeparteichef [[Luca Bremante]] eine führende Rolle im FL spielt. Ebenso wie der Álvarez-Flügel unterstützt das FL eine liberale und progressive Gesellschaftspolitik sowie einen republikanischen Laizismus, tritt in Wirtschaftsfragen aber weitaus libertärer auf und lehnt wohlfahrtsstaatliche Eingriffe weitgehend ab. Daneben werden grün-konservative Positionen aus industrie- und energiepolitischen Gründen weitgehend abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Democráticōes per l’Europa]]''' (europafreundlich, zentristisch): Die Europademokraten sind ein Zusammenschluss mehrerer europafreundlicher Abgeordneter und EU-Parlamentarier, der sich auch einfachen Parteimitgliedern geöffnet hat. Ein Großteil der DplE ist 2007 zusammen mit [[Traiano Atániez]] zur [[UDC]] abgewandert. Die verbliebenen Mitglieder sind seither in die Minderheit geraten. Dennoch kämpfen sie für eine europafreundliche Volkspartei und stehen damit im Widerstreit mit den Nationalkonservativen und anderen EU-Kritikern. Als wichtigster Vertreter gelten derzeit [[Máximo Ulieta]] und [[Oscar Rolando Huerón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ecología Popular''' (ökologisch-konservativ, ökologisch-zentristisch): 	Die EcoPo wurde 2006 als Zusammenschluss ökologisch denkender Abgeordneter der Volkspartei gegründet. Sie ist eng mit dem [[Denísio Álvarez|Álvarez]]-Flügel verbunden, umfasst aber auch wertkonservative Mitglieder, die für einen grün-konservativen Kurs einstehen. Das Netzwerk umfasst auch wenige ehemalige [[Verdes|Grünen]]- und [[PDE]]-Mitglieder. Führer ist der ehemalige Umweltstaatssekretär [[Mário Pelegrín]], der in der Partei aber eher eine Außenseiterposition einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Reformistas''' (rechtssozialdemokratisch, sozialliberal): Eine relativ junge sozialdemokratisch und sozialliberal orientierte Strömung. Angeführt werden die Reformistas von ehemaligen Sozialisten wie [[António Delvequio]], Staatssekretär und später Minister unter [[Miquel Ánibal Luisanto]], die größtenteils dem rechten Flügel der [[ASUL]] angehört hatten und sich nach der Wahlniederlage der Sozialisten 2008 und der folgenden Wahl der Linken [[Mercé Serrat Cabarell]] von der Partei abgewandt haben oder schon zuvor von Miquel Luisanto ins rechte Lager gelockt wurden. Die Reformisten stehen für eine sozial orientierte Reformpolitik der Mitte und arbeiten daher auch eng mit den Republikanern von [[Denísio Álvarez]] zusammen, ohne aber deren längere Volkspartei-Sozialisation zu teilen. Als wirtschafts- und sozialpolitisches Leitbild der Reformisten gilt das Konzept der sozial orientierten Marktwirtschaft, als Inspirationsquelle kann das Konzpet des „Dritten Wegs“ des englischen Soziologen Anthony Giddens angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre (1945-1949) ===&lt;br /&gt;
Ins Leben gerufen wurde die Partei im Januar 1945 mit dem Anspruch, eine überkonfessionelle bürgerliche Sammlungspartei darzustellen. Unmittelbarer Ursprung der Partei die so genannte ''Convergência-Bewegung'', die sich im Zweiten Weltkrieg innerhalb des katholischen Lagers gebildet hatte und die als christliche und demokratische Sammlungsbewegung verstanden werden kann. Der wesentliche Kern der Partei bestand aus katholischen Politikern wie [[Ariel Fernando De la Roya]], [[Amentino Xavier-Castrell]], [[Paulo Manuel Luciaro]], [[Nino Cabal]] oder [[Benito Mello]], die in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] teilweise der katholisch-liberalen [[PDP]] oder aber der katholisch-konservativen [[Volksunion]] (UP) angehört hatten. De la Roya und Cabal gehörte dem christlichen Widerstand gegen die deutschen Besatzer im Nordosten Sagradiens an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC sollte eine bürgerlich-konservative und soziale Integrationspartei mit christlich-abendländischem Gedankengut sein, die ehemals konfessionelle Bindung durch die Öffnung für liberale Ideen ersetzt werden. Die PPC verstand sich als Sammlungsbewegung und versuchte, die progressiven Ansätze im katholischen Lager der Vorkriegszeit weiterzuführen und die in der Vergangenheit mehrheitlich demokratiekritischen bis -feindlichen praktizierenden Katholiken der Volksunion ins demokratische Lager zu integrieren. Gleichzeitig sollte die Spaltung in eine klerikale und eine säkulare Rechte überwunden werden, was freilich erst mit dem Zerfall der rechtsliberalen [[MPD]] in den frühen Fünfziger Jahren erreicht werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkspartei der Zusammenkunft übernahm die organisatorischen, personellen und finanziellen Ressourcen der aufgelösten [[Volksunion]], deren letzter Parteiführer [[Amentino Xavier-Castrell]] erster Parteivorsitzender wurde. Im Vergleich zu anderen Parteien der bürgerlichen Rechten war die PPC durch eine aktivere Parteibasis und eine stärkere lokale Parteistruktur geprägt. Dies stellte sich schnell als Vorteil heraus, da es der PCC deutlich besser als den anderen entstehenden Parteien der bürgerlichen Mitte und Rechten gelang, Wahlkämpfe zu führen und Wähler zu mobilisieren. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945]] wurde die Partei mit 24 Prozent der Stimmen zweite Kraft hinter den Sozialisten und bildete danach die so genannte [[Demokratische Koalition]] mit dem [[Partíu Radical]], der [[PS|Sozialistischen Partei]] und den [[PCS|sagradischen Kommunisten]], welche die erste [[Provisorische Regierung Dini|Provisorische Regierung]] unter [[Sergio Rafael Dini]] stützte. Parteigründer [[Ariel De la Roya]] wurde zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt, [[Paulo Luciaro]] und [[Mário Elabal]] vertraten die Partei in der provisorischen Regierung. Die 1946 verabschiedete [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik]] wurde maßgeblich von Politikern der Volkspartei geprägt. Nachdem Paulo Luciaro 1946 selbst die Führung der provisorischen Regierung übernommen hatte, gewannen die Christdemokraten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|ersten Parlamentswahl 1946]] die relative Mehrheit der Mandate im Senat und stellten mit einem Stimmenanteil von 25 Prozent die nur knapp zweitgrößte Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wirtschaftspolitischer Hinsicht vertrat die PPC gemäß der katholischen Soziallehre zunächst eine kapitalismuskritische Haltung und verfügte sogar über einen christlich-sozialistischen Flügel um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]]. Angesichts der Spannungen des ausbrechenden Kalten Kriegs und nach dem endgültigen Ausschluss der Kommunisten aus der Demokratischen Koalition 1947 setzte sich auch in der PPC ein dezidiert antikommunistischer Kurs durch, der vor allem dem rechten Parteiflügel zugute kam. Unter dem Einfluss von Paulo Luciaro, der nach der Wahl De la Royas zum Senatspräsidenten 1946 zunehmend als Führer der Partei auftrat und ihre Politik maßgeblich steuerte, versuchte sich die Partei zunehmend auch dem liberalen und nationalkonservativen Bürgertum zu öffnen. Der linke sozialistische Flügel geriet in die Minderheit und fand mit seinen Ideen kaum noch Gehör. 1949 traten Nino Cabal und Luciano Minorel als bekannteste Vertreter des linkskatholischen Flügels aus der Partei aus und gründeten wenig später das [[Movimiento Socialista Cristiano]], das sich der Linken anschloss. Stattdessen wurde die PPC zum Gravitationszentrum einer neuen antikommunistischen Mitte-Rechts-Allianz aus Konservativen, Liberalen und Sozialdemokraten, die sich der [[Frente Democrático Popular|Demokratischen Volksfront]] aus Sozialisten und Kommunisten entgegenstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PPC unter der Führung Paulo Luciaros (1949-1960) ===&lt;br /&gt;
1949 wurde Paulo Luciaro Ministerpräsident und integrierte mit der rechtskonservativen [[UNP]] auch erstmals Vertreter der gemäßigten nationalen Rechten in der Regierung. Als Ergebnis des neuen Bündnisses errangen die Christdemokraten mit der Unterstützung anderer Rechtsparteien bei den [[Senatswahlen 1949]] einen deutlichen Sieg. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950]] bestritt die PCC als Kopf einer vereinten Mitte-Rechts-Allianz mit der nationalkonservativen [[UNP]], die sich mit einem Stimmenanteil von über 36 Prozent klar als stärkste Kraft durchsetzen konnte. Die UNP wurde danach in die gemeinsame [[Zentrumskoalition]] der PPC mit der sozialdemokratischen [[PSD]] [[Santo De la Ilpa]]s und mehreren liberalen Parteien eingebunden, ihr gemäßigt-demokratischer Flügel ging 1952 schließlich in der Volkspartei auf. Gleiches galt für große Teile des konservativ-liberalen [[MPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Ariel de la Roya bis 1954 Parteipräsident blieb, galt als De-facto-Parteiführer Paulo Luciaro, zunächst als Parteisekretär (1945-1948), später als Ministerpräsident (1949-1960) und seit 1954 als Nachfolger De la Royas als Parteivorsitzender. Dies galt vor allem nach dem Abgang des linkskatholischen Flügels und der Wahl De la Royas zum Präsidenten der Republik im Jahr 1954. Unter Luciaro wurde die PPC zur Regierungspartei schlechthin und wesentlich auf die Funktion ausgerichtet, den konservativen Kern der Regierung zu organisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC der Anfangsjahre setzte auf eine gemäßigt-gelenkte, auf das Solidaritätsprinzip setzende Marktwirtschaft, vertrat innen- und gesellschaftspolitisch eindeutig konservative Positionen und brachte die Partei wie das Land außenpolitisch auf einen klaren Westkurs. Zudem vertrat Luciaro ein stark europafreundliches Profil, für das auch PSD-Außenminister [[Santo De la Ilpa]] sowie innerhalb der PPC Kabinettschef [[Roberto Helguerra]] standen. Prägende Wirtschaftspolitiker der PPC waren neben Corrado v.a. dessen Nachfolger als Finanzminister, [[Luis Enrico de Piacón]], sowie bald auch [[Carles Angel Favale]], der seit 1954 das Finanzministerium leitete. Das erste Grundsatzprogramm der PPC aus dem Jahr 1954 war konservativ und dezidiert antimarxistisch geprägt und betonte die Werte Familie, Bildung, Heim, persönliches Eigentum, eine soziale Grundsicherung und die europäische Aussöhnung in enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Zudem sollte eine europäische Aussöhnung angestrebt werden. Damit war nicht nur den linkskatholischen Sozialisierungsbestrebungen, sondern auch allzu nationalistischen Standortbestimmungen eine Absage erteilt. Besonders die Gegnerschaft zur linken Volksfront, die grundsätzliche Betonung des Eigentums sowie das Festhalten an den traditionellen Werten bildeten nun auch programmatisch das einigende Band der Partei, die sich damit als christlich-konservative Partei darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luciaros Führung entwickelte sich die Partei zur dominanten Kraft im sagradischen Parteiensystem und zur mit großem Abstand stärksten Kraft im Parlament. Höhepunkt war die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]], bei der die PPC 42 Prozent der Stimmen und damit mehr als doppelt so viele wie die nächstgrößere Partei (PCS mit 16,9 Prozent) auf sich vereinen konnte. Nachdem Luciaro 1950 die Bildung einer Zentrumskoalition mit den Sozialdemokraten de la Ilpas durchgesetzt hatte, kam es nach der Entmachtung de la Ilpas in seiner Partei und dem Austritt der PSD aus der Koalition im Jahr 1955 zur Bildung einer neuen bürgerlichen Mitte-Rechts-Koalition mit der liberalen [[UDS|Demokratischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diadochenkämpfe und Große Koalition (1960-1964) ===&lt;br /&gt;
Mit zunehmenden gesundheitlichen Problemen Luciaros zum Ende der Fünfziger Jahre hin begann eine parteiinterne Debatte um die Nachfolge des Premierministers und Parteichefs. Besonders Finanzminister [[Carles Angel Favale]] entwickelte sich zum aussichtsreichen Kandidaten, da es ihm gelang, den konservativen Flügel hinter sich zu bringen. Gegen Favale gab es jedoch auch große Vorbehalte, nicht zuletzt wegen seiner Vergangenheit im Álamo-Regime und seiner häufig mangelnden Kompromissbereitschaft. Favale, einst UP-Mitglied und Beamter im Kirchenministerium der CN-Diktatur, war erst 1949 als Verwaltungsbeamter in die PCC eingetreten und konnte diesen rasch als Karrieresprungbrett nutzen. 1949 wurde er Staatssekretär, 1950 Minister für Inneres und 1954 erstmals Abgeordneter sowie Finanzminister. Innerhalb des PCC hatte er bereits zum rechten konservativen Flügel gehört. Favale besaß große Sympathien in der Parlamentsfraktion der PPC und schaffte es darüber hinaus 1959, seinen bisherigen Staatssekretär [[Martín Nêu Regríguez]] an die Spitze der Exekutivjunta wählen zu lassen. Bald galt Favale als potenzieller Nachfolger Luciaros, der Favale aber als gefährlichen Kontrahenten wahrnahm und eher seinen Kabinettschef [[Dián Jocéntilo Sánchez]] zum Nachfolger aufzubauen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich musste Luciaro 1960 auf Druck der eigenen Partei hin vom Premierministeramt zurücktreten, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen mehrmals bereits die Amtsgeschäfte hatte ruhen lassen. Das Exekutivkomitee unter Führung von Nêu Regríguez legte sich schließlich auf Favale als Nachfolger fest, der sowohl Luciaros Wunschkandidaten Sánchez als auch Fraktionschef [[Martín Ánibal Costa]] hinter sich lassen konnte. Die Koalition mit der UDS wurde fortgesetzt, auch wenn das Klima zwischen dem konservativen und bisweilen autoritär auftretenden Favale und den zunehmend selbstbewussten Liberalen gespannt war. Favale aber schaffte es in der Folge nicht, die Parteiführung zu übernehmen. Nach dem Wechsel Nêu Regríguez’ ins Kabinett wurde mit [[Carles Toquero]] ein Anhänger Costas an die Spitze des Exekutivkomitees gewählt, [[Daniel Marella]], der nationale Geschäftsführer der Partei, galt als Anhänger von Sánchez und neuer Fraktionschef wurde mit Ex-Außenminister [[Carles María Ortega]] ein relativer Außenseiter der bisherigen Machtkämpfe, der keine Bindungen zu Favale aufwies, aber über Rückhalt in der Fraktion verfügte. Schließlich folgte Luciaro als Parteivorsitzender der PPC 1961 nicht Favale, sondern [[Ortega]] nach, der bisher nicht als Machtpolitiker wahrgenommen worden war. Es wurde allgemein erwartet, dass das Machtzentrum auch weiterhin im Kabinett liegen sollte, jedoch zeigte sich Ortega als Fraktions- und Parteichef in einer günstigen Lage, die er auszunutzen verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständigen Querelen in der Führung, die schlechte Performance im Koalitionsspiel mit den Liberalen und das mangelnde Charisma des Spitzenkandidaten Favale führten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] schließlich zu empfindlichen Einbußen für die PPC, die von 40 auf 35 Prozent der Stimmen abrutschte und damit überraschend die Koalitionsmehrheit einbüßte. Das als Niederlage empfundene Ergebnis führte schließlich schneller als erwartet zur Entmachtung Favales, dem die Basis in der Partei fehlte und der vor allem von den potenziellen Koalitionspartnern abgelehnt wurde und erfolgreichen Verhandlungen über eine Regierungsbildung sowohl mit Sozialisten als auch mit Radikaldemokraten - eine der Parteien wurde für ein Bündnis gebraucht - im Wege zu stehen schien. In einem oft als Putsch gegen Favale bezeichneten Zug verbündeten sich Parteichef Ortega und Ánibal Costa und drängten Favale auf einen Verzicht auf die Regierungsführung. Stattdessen nominierte die Parteiführung Ánibal Costa zum Kandidaten für das Premierministeramt und drängte auf die Bildung einer Großen Koalition mit der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]], die bei den Wahlen an Stimmen gewonnen hatte und sich für eine Koalition zur Verfügung stellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Koalition hielt jedoch keine zwei Jahre. Zu prinzipiellen weltanschaulichen Unterschieden der Partner, Differenzen in Sachfragen und persönlichen Antipathien vieler beteiligter Politiker trug auch die andauernde Zerstrittenheit der PPC-Führung zu ihrem Bruch bei. Während Costa nach wie vor ein Parteiamt fehlte und Parteichef Ortega dem Kabinett fern blieb, fungierte Favale als Finanzminister, befand sich in Dauer-Streit mit dem sozialistischen Wirtschaftsminister [[Ricardo Moreno]] und wartete auf seine Chance, die Macht in Partei und Regierung zurückzuerobern. Als die Koalition im Herbst 1963 zerbrach, fehlte der PPC ganz im Gegenteil zu den aufstrebenden Sozialisten unter [[António Santiago]] eine klare Führung und ein klares Machtzentrum. Die vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|Kammerwahlen im Dezember 1963]] endeten für die PPC mit ihrem zerstrittenen Spitzentrio Costa-Ortega-Favale und mit Costa als Spitzenkandidaten in einem Debakel. Die Partei verlor gegenüber der Wahl ein Jahr zuvor noch einmal fünf Prozentpunkte und landete nur bei 30 Prozent der Stimmen. Damit schnitt sie erstmals schlechter ab als die sozialdemokratische ASUL und hatte keine Chance auf eine Regierungsmehrheit. Ortega versuchte zwar, eine Neuauflage der Großen Koalition - diesmal als Juniorpartner durchzusetzen, die Sozialisten setzten aber lieber auf eine sozialistisch-liberale Mitte-Links-Allianz mit Radikal- und Unionsdemokraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Favale in Opposition und Regierung (1964-1970) ===&lt;br /&gt;
Der erstmalige Gang in die Opposition kam für die PPC einem Kulturschock gleich und stürzte die Partei noch tiefer in ihre Krise. Parteichef Ortega, durch das Scheitern seiner Großen-Koalitions-Strategie nachhaltig geschädigt, gab die Führung auf und erklärte stattdessen seine Kandidatur um das Amt des Präsidenten der Republik. Nach der Rekordniederlage stand auch für den Spitzenkandidaten Costa die Parteikarriere vor dem Ende. Im Kampf um die Führung der Partei setzte sich schließlich [[Carles Angel Favale]] durch, der als einziger der drei Kontrahenten der vergangenen Jahre zurückgeblieben war. Die Parteikrise führte zu einer umfassenden Umgestaltung der Partei. Diesesmal ging Favale daran, sich die Macht nachhaltig in den Parteigremien zu sichern und reformierte die komplizierte Führungsstruktur, die sich nach dem Rücktritt Luciaros und dem Fehlen einer unumstrittenen Führungsfigur als untauglich erwiesen hatte. Die vielen verschiedenen Ausschüsse des Parteivorstands wurden abgeschafft und lediglich der Exekutivausschuss als wesentliches Gremium beibehalten. An seiner Spitze sollte aber künftig kein starker Präsident mehr stehen. Stattdessen führte der Parteivorsitzende den Vorsitz, unterstützt vom neu geschaffenen Posten des Generalsekretärs, der vom Parteichef nominiert werden sollte. Erster Generalsekretär wurde auf Vorschlag Favales [[Joán Aliureto Perón]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles María Ortega schied mit seiner Wahl zum Präsidenten der Republik im Sommer 1964 ganz aus der Parteiführung aus und [[Luciano González]] wurde neuer Vorsitzender der Parlamentsfraktion, ehe Favale dieses Amt schließlich ebenfalls übernahm und nun alle wichtigen Schlüsselpositionen in der Partei kontrollierte. Als Oppositionsführer gegen die neue Sozialistisch-Liberale Koalition bereitete er sich auf die Spitzenkandidatur 1967 vor. Unter Favales Führung rückte die Partei ein Stück weiter nach Rechts und verleibte sich 1965 die von der UDS abgespalteten [[Federación de Democráticoes per la Libertá|Freiheitsdemokraten]] (FDL) ein. Der unter Ortega noch gefahrene Kurs der Verständigung mit den Sozialisten wurde durch einen harten Oppositionskurs ersetzt. Die Sozialisten wurden als &amp;quot;Stalinisten&amp;quot; diffamiert und in die Ecke der Kommunisten gerückt, die verbalen Attacken gegen die [[Kabinett Santiago|Regierung Santiago]] bzw. die [[Kabinett Del Pérez I|Regierung Del Pérez]] nahmen unangenehme Ausmaße an und trugen zur starken Polarisierung der politischen Landschaft bei. Gleichzeitig bemühte sich Favale aber, Kontakte zum wirtschaftsliberalen Flügel der Unionsdemokraten zu halten, die innerhalb der Koalition in immer größere Isolation gerieten und im Jahr 1967 schließlich den vorzeitigen Bruch der Koalition herbeiführten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|folgenden Kammerwahlen]] meldete sich die PPC eindrucksvoll zurück und erreichte mit Favale als Spitzenkandidaten ein Plus von über sechs Prozentpunkten auf nunmehr fast 37 Prozent der Stimmen. Auch wenn die angestrebte Mehrheit mit den Unionsdemokraten verfehlt wurde, war die PPC klar stärkste Partei und damit wieder in einer Schlüsselposition. Favale erhielt von Präsident Ortega den Auftrag zur Regierungsbildung und bildete die von ihm erwünschte Rechtskoalition mit der UDS, die sich zunächst auf die PRD stützen wollte, nach deren Abfallen aber schließlich 1968 kurz vor dem Scheitern stand und nur durch die parlamentarische Unterstützung der rechten [[PFP]] [[António Álvaro Blanxard]]s gerettet werden konnte. Vor allem diese punktuelle Zusammenarbeit der Regierung Favale mit der Rechtsaußenopposition führte zu einem zunehmenden Ansehensverlust der Konservativen in der sich im Wandel befindenden Gesellschaft. Favales konservative Politik und sein bisweilen autoritäres Auftreten machten ihn zum Feindbild der 68er Bewegung, die die Rechtskoalition als faschistisch und Favale als Autokraten ablehnte. Dazu kam ein äußerst hartes Vorgehen der konservativen Regierung gegen die aufrührerischen Studenten. Es zeigte sich, dass Favales konservativ-autoritäres Konzept und die vor allem den konservativen Katholizismus repräsentierende Partei nicht willens und nicht fähig war, eine Versöhnung mit der jungen Generation zu erreichen. Stattdessen katalysierte die Politik der PPC und die Haltung ihrer Führungsfiguren gegenüber den &amp;quot;Anarchisten&amp;quot; den Protest gegen Staat und Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Mehrheit regierende Koalition war schließlich im Winter 1969/70 am Ende und Favales Ministerpräsidentschaft gescheitert. Präsident Ortega beauftragte den UDS-Chef und Vizepremier Carles Méndez mit der Bildung eines neuen Kabinetts, das die PRD einschließen sollte und sich damit auf eine Mehrheit im Parlament stützen sollte. Favale stimmte angesichts schlechter Wahlprognosen bei sofortigen Neuwahlen schließlich zu und trat dem Kabinett als Minister ohne Geschäftsbereich bei, das unter Führung von Méndez aus dessen UDS, der PPC und den liberalkonservativen Republikanern sowie dem PRD bestand und im Parlament eine - wenn auch fragile - Mehrheit besaß, die sie jedoch nach einem Linksschwenk der Radikaldemokraten bereits nach wenigen Monaten wieder einbüßte. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1970]] gingen die Sozialisten unter ihrem charismatischen Spitzenkandidaten [[Joán Caval]] als klarer Sieger hervor und überschritten erstmals die 40-Prozent-Marke. Die Volkspartei unter Favale fiel wieder auf unter 35 Prozent zurück und landete damit abgeschlagen auf dem zweiten Rang ohne jede Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung. Die Niederlage drängte die PPC damit zurück in die Opposition und führte zum Rückzug Favales vom Parteivorsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionszeit der Siebziger (1970-1979) ===&lt;br /&gt;
Zum neuen Parteivorsitzenden der Volkspartei wurde auf dem Parteitag in [[Nalcaz]] im Februar 1972 Fraktionschef [[Márcio Ellévez Perón]] gewählt, der bisher stets in der zweiten Reihe der Politik gestanden hatte und als Kompromisskandidat der Parteiflügel galt. Ellévez stand für eine pro-europäische Außenpolitik und eine liberale Wirtschaftspolitik, die auf die Kräfte des Marktes zur Überwindung der wirtschaftlichen Probleme des Landes setzte. In der Innenpolitik versuchte Ellévez moderate Kurskorrekturen durchzubringen, die den konservativen mit dem liberalen Parteiflügel versöhnen sollten. Die Aufgabe Ellévez’ wurde es daher, die Reformpolitik der [[Linksregierung Caval|Kabinett Caval I]] zu bekämpfen und bürgerliche Alternativen aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Regierung Caval kam es innerhalb der PPC zu einem Generationenwechsel. Die alten Flügel um [[Ánibal Costa]], [[Carles Favale]] und [[Luciano González]] verloren zunehmend an Einfluss, während neue Gesichter nachdrängten wie der Regionalpräsident von [[Liez-Corar]] [[Sandro de la Nada]], Vertreter des christdemokratisch-liberalen Flügels, [[Francisco Casano]], Führer des christlich-sozialen Arbeitnehmerflügels, oder der ehemalige Wohnungsbauminister [[Emilio Moya]], der als Vertreter des rechten wirtschaftsnahen Flügels wahrgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition agierte die Partei zunächst glücklos, artikulierte weiterhin antikommunistische Vorbehalte und attackierte die mit den Kommunisten zusammenarbeitende Minderheitsregierung der ASUL scharf. Deren Gesellschafts- und Wirtschaftsreformen lehnte die PPC gleichermaßen ab. Jedoch bahnte sich innerhalb der Partei und damit fernab der parlamentarischen Oppositionsstrategie eine moderate programmatische Erneuerung an. Das neue Parteiprogramm aus dem Jahr 1973 zeichnete diese Erneuerung bereits in ihren Grundzügen. Zwar blieb die Volkspartei auch danach eine konservative christdemokratische Partei, versuchte jedoch stärker auch wieder in den liberalen Mittelschichten zu punkten, die in raschem Tempo anwuchsen. Das Programm definierte die Partei als „Partei der christlichen und solidarischen Mitte“, basierend auf den Werten der katholischen Soziallehre und dem Primat der eigenverantwortlichen Person. Es wurde allgemein als Sieg der Reformbewegung innerhalb der Partei angesehen, welche die Partei wieder in die Mitte rücken wollte. Dies stand in Kontrast zur harten Oppositionspolitik der Jahre 1970-1974, die größtenteils als antisozialistisch-bürgerlicher Gegenkurs zur Politik der regierenden Linken formuliert worden und dem konservativen Duktus der Sechziger Jahre verhaftet geblieben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Umdenken auch in der strategischen Führung der Partei kam es erst nach der herben Niederlage der bürgerlichen Parteien bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]], bei denen die Sozialisten sich als stärkste Kraft behaupten konnten, die PPC unter ihrem Spitzenkandidaten Ellévez Perón mit einem Ergebnis von 34 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb und das Ziel der Wiedererlangung der Macht in Semest klar verpassten. Die Niederlage bewegte die Reformkräfte in der Partei angeführt vom Parteilinken [[Umberto Salas]] und dem eher liberal orientierten [[Sandro de la Nada]] zum Handeln. Auf dem Parteitag 1975 kam es zum so genannten [[Putsch von Joanaz]] mit der erfolgreichen Kampfkandidatur [[Sandro de la Nada]]s gegen den glücklosen Parteivorsitzenden [[Márcio Ellévez Perón]]. Nada setzte sich durch und wurde neuer Parteichef und Oppositionsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten, ersetzte der junge Reformer spätestens nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Parlamentswahlen 1976]], bei der sich die Volkspartei nur leicht verbessern konnte, den bisherigen Konfrontationskurs und die Obstruktionspolitik seines Vorgängers durch eine konstruktive Oppositionsarbeit, die darauf aus war, die konfliktgeladene, seit Frühjahr 1977 amtierende sozialistisch-liberale Zusammenarbeit durch Annäherung zu sprengen und sich als vernünftige Alternative anzubieten. Dafür standen auch Politiker wie [[Umberto Salas]], der 1977 Generalsekretär wurde, oder [[Joán Huartín]], der neue Geschäftsführer der Kammerfraktion. Gleichzeitig kam es aber auch zu einem Erstarken des wirtschaftsliberalen Parteiflügels, der sich in Abkehr von der keynesianischen Politik der Regierung Caval für ein neoliberales Wirtschaftssystem aussprach. Herausragende Protagonisten dieser Strömung waren Finanzexperte [[Alfonso Guivares]], der Fraktionsvize [[Joán Emilio Moya]] sowie Vizeparteichef [[Marcelo Iudeta]], der den mächtigen Semestiner Regionalverband anführte. Hintergrund war ein Bündnis zwischen Nada und den Wirtschaftsliberalen, das auf eine geschlossene Oppositionsfront hinauslaufen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr in die Regierung und Große Koalition (1978-1982) ===&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1978]] ging die PPC mit [[Sandro de la Nada]] als Premierkandidat und dem ehemaligen Finanzminister [[Alfonso María Guivares]] als Wirtschaftsexperten als Sieger hervor. Energisch wirkte Nada auf die Bildung einer Regierung der rechten Mitte hin und sicherte sich für eine Minderheitsregierung aus [[PPC]] und [[UDS]] die parlamentarische Unterstützung der [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro De la Nada]] wurde neuer Ministerpräsident, Guivares Finanz- und der erfahrene Diplomat [[Luis Martínez]] Außenminister, während das Wirtschaftsministerium vom [[UDS]]-Vorsitzenden [[Lorenzo Estrubal]] besetzt wurde. Die neue Regierung suchte vor allem in der Wirtschafts- und Finanzpolitik neue Akzente zu setzen. Steuersenkungen sollten einher gehen mit einer rigiden Haushaltspolitik zum Abbau der exorbitant hohen Staatsschulden. Gegen die Inflation setzte die Regierung das Ziel der Geldwertstabilität. Zentrale Probleme der Regierung blieben aber die schwache konjunkturelle Lage und die steigende Arbeitslosigkeit, die auch zu einem weiteren Anstieg der Sozialausgaben und der Staatsverschuldung führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kam eine zunehmend gesellschaftliche Opposition von Seiten der neuen sozialen Bewegungen. Vor allem die atomfreundliche Energiepolitik sowie die dezidiert westlich-orientierte Außen- und Sicherheitspolitik der Regierung führten zu Konfrontationen mit den kritischen Massen der Anti-Atomkraft- und der erstarkenden Friedensbewegung im Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 nahmen auch die Spannungen innerhalb der Regierungskoalition zu, wobei die Spannungslinie zwischen Vertretern einer ausgleichenden Sozialpolitik und denen einer wirtschaftsliberalen Umorientierung mitten durch die Volkspartei verlief, aber auch den Koalitionspartner [[UDS]] irritierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1981 hatte die Regierung faktisch ihre parlamentarische Mehrheit für ein umfangreiches Reformprogramm verloren, nachdem die oppositionelle [[PRD]] ihre Unterstützung endgültig aufgekündigt hatte. Da sowohl Volkspartei als auch die oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] vorgezogene Neuwahlen scheuten, kam es zu Verhandlungen zwischen den beiden großen Parteien des Landes, die sich zunächst auf ein Notprogramm zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage einigten und anschließend in Verhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Koalitionsregierung eintraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1981 einigten sich PPC und ASUL schließlich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung, in der Nada Ministerpräsident blieb, [[Joán Caval]] Außenminister, [[Donado Ricardes]] Finanzminister und [[Andrés Colón]] Arbeitsminister wurde. Die &amp;quot;Regierung der nationalen Solidarität&amp;quot; einigte sich sofort auf ein umfangreiches Konjunkturpaket bei gleichzeitigen Einschnitten in öffentliche Subventionsprogramme und brachte ein umfangreiches Abkommen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Abschluss, um das sich die Mitte-Rechts-Regierung zuvor vergeblich bemüht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewisser Erfolge litt die Große Koalition von Beginn an unter atmosphären Spannungen, aber auch unter konkreten politischen Gegensätzen vor allem zwischen dem wirtschaftlichen Reformflügel der Konservativen und dem sozialbewegten linken ASUL-Flügel. Hinzu kam ein zunehmender Autoritätsverlust [[Sandro de la Nada]]s in seiner eigenen Partei, in der es immer weniger gelang, die widerstreitenden Parteiflügel zusammenzuhalten und die Kritik vor allem der Parteirechten an der Regierungspolitik einzuhegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten eines Haushaltsstreits zwischen den Koalitionspartnern im Sommer 1982 beschloss der Parteivorstand der PPC unter dem Druck des mächtigen Fraktionsvorsitzenden [[Emilio Moya]] schließlich, eine wirtschaftspolitische Wende herbeizuführen. Die Partei trat für einen wirtschaftlichen Sanierungskurs durch umfangreiche Steuererleichterungen und eine angepeilte Erhöhung der Kaufkraft ein. In diesem Sinn sah auch das von der PPC gegen den sozialistischen Finanzminister Donado Ricardes ins Feld geführte Haushaltskonzept für das Jahr 1983 Steuererleichterungen bei gleichzeitigen Einsparungen in den Sozialleistungen vor. Die Forderungen der Konservativen veranlassten die Sozialisten daraufhin, die Regierungskoalition wenige Monate vor dem Ende der Legislaturperiode für beendet zu erklären und aus der [[Kabinett Nada III|Regierung Nada]] auszutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro de la Nada]] regierte fortan mit einem Rumpfkabinett weiter und suchte eine neue Mehrheit für das Ende der Legislaturperiode zu schmieden. Indem er seinen Widersacher [[Emilio Moya]] zum Finanzminister ernannte, suchte er seine Konkurrenten in der Partei in die Kabinettsdisziplin einzubinden, konnte seinen weiteren Machtverfall aber nicht mehr aufhalten. Nachdem Nada eine Vertrauensabstimmung im Parlament klar verloren hatte, stellte Moya im Parteivorstand der Konservativen die innerparteiliche Vertrauensfrage gegen den Parteichef, der daraufhin von seinem Amt als Parteivorsitzender zurücktrat und auf die Spitzenkandidatur bei der kommenden [[Parlamentswahl 1982|Parlamentswahl im Oktober]] verzichtete. Moya wurde schließlich zum Kandidaten der Konservativen und zum amtierenden Parteichef ernannt. Nada blieb damit Regierungschef auf Abruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Moya (1982-1991) ===&lt;br /&gt;
Mit [[Joán Emilio Moya]] als Spitzenkandidat und einem klaren Programm der wirtschafts- und finanzpolitischen Wende siegten die Konservativen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Neuwahlen im Oktober 1982]] knapp gegen die oppositionellen Sozialisten. Erstmals seit den Wahlen 1958 hatte nun die konservativ-liberale Wunschkoalition wieder eine eigene Mehrheit. Moya wurde als Nachfolger Nadas zum Ministerpräsidenten berufen und &lt;br /&gt;
bildete seine Regierung zusammen mit der UDS, die sich sofort daran machte, ein radikales Privatisierungs- und Liberalisierungsprogramm umusetzen sowie die Steuern drastisch zu senken. Der Sieg der Rechten wurde allgemein als „Cânviu Conservador“ bezeichnet und beendete endgültig die Ära sozialistisch beeinflusster Politik in Sagradien seit den frühen 1960er Jahren. Bis Ende der 1990er Jahre sollten nun ihrerseits die Christdemokraten und Liberalen das politische Geschehen im Land dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung startete mit einem äußerst unpopulären Reformprogramm, das zu zahlreichen Protesten der Opposition führte, die eine Entmantelung des sagradischen Wohlfahrtsstaates fürchteten. Die [[Europawahlen 1984]] endeten mit 20 Prozent für die Volkspartei in einem Debakel für die Konservativen und auch die [[Regionalwahlen 1985]] brachten einen Sieg für die sozialistische Opposition, die in [[Sesín]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Oller]], [[Ceundalia]], [[Bordez]], [[Alto Scantia]] und [[Alconía]] PPC-geführte Regierungen ablösen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Wahljahr 1986 jedoch gelang es der Regierung, den Trend umzukehren. Die Reformmaßnahmen begannen Früchte zu tragen, die Wirtschaftsdaten zeigten seit 1985 wieder steil nach oben und die Krise schien pünktlich zur [[Parlamentswahl 1986]] überwunden. Hinzu kam eine sozialistische Opposition, die nach dem Unfalltod [[Joán Caval]]s Ende 1984 weithin zerstritten wirkte und mit einem radikalen Linksprogramm zahlreiche Wähler der Mitte verschreckte. Die [[Parlamentswahl 1986]] endete schließlich in einem furiosen Sieg der [[Volkspartei]], die ihre Mehrheit mit den Liberalen verteidigte und die Sozialisten klar hinter sich ließ. Moya konnte weitere vier Jahre weiterregieren und stand auf dem Zenit seiner Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Periode der Regierung Moya wurde das Reformthema deutlich zurückgefahren. Moya musste zunehmend Rücksicht auf den linken Parteiflügel nehmen, der unter dem Erfolg der Wirtschaftsliberalen in der Partei immer schwächer wurde. Hinzu kamen politische Affären, die größte darunter die [[Guivares-Affäre 1989]], die nicht nur zum Rücktritt von Präsident [[Alfonso Guivares]] führte, sondern auch zu einem Vertrauensverlust in die Arbeit der Mitte-Rechts-Regierung führte, zumal Guivares als energischer Verfechter der wirtschaftspolitischen Wende angesehen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 1990]] endete schließlich in einem Verlust der Mitte-Rechts-Mehrheit im Parlament, brachte aber keinen klaren Sieger. [[Emilio Moya]] gelang es in dieser Situation nicht, die oppositionellen [[Radikaldemokraten]] zu einem neuerlichen Bündnis zu bewegen. Stattdessen sicherte sich der Sozialist [[Donado Ricardes]] eine wenn auch fragile parlamentarische Mehrheit. Erstmals seit 1979 mussten die Christdemokraten in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Otero (1991-2000) ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Verlust der Regierungsmacht mehrten sich Vorwürfe an Parteichef Emilio Moya und andere Mitglieder der Parteiführung, selbst in die [[Guivares-Affäre]] verwickelt zu sein. Auf öffentlichen wie parteiinternen Druck hin musste Moya schließlich 1991 auf die Führung von Partei und Opposition verzichten. Zu seinem Nachfolger wurde auf dem Parteikongress in [[Vierna]] der frühere Finanzminister [[Josep Carles Otero]] gewählt, der als Vertreter der europafreundlichen Parteimitte galt und auch vom linken Parteiflügel der Christdemokraten unterstützt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Krise der Mitte-Links-Koalition und inmitten eines Parteispendenskandals der regierenden [[ASUL|Sozialisten]] gelang es Otero im Herbst 1992 eine neue parlamentarische Mehrheit unter seiner Führung zu organisieren. Die von ihm gebildete [[Kabinett Otero I|Minderheitsregierung]] aus Christdemokraten und Liberalen wurde im Parlament durch die [[Radikaldemokraten]] unterstützt, die zuvor zur Regierungskoalition Donado Ricardes' gehört hatten. Nach nur zwei Jahren kehrten die Christdemokraten damit in die Regierungsverantwortung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oteros auf einen Ausgleich zwischen den Parteiflügeln gerichtete moderate Reformpolitik wurde auch von unabhängigen Medien gelobt. Die Privatisierungen der Moya-Regierung, die auch der Sozialist Ricardes fortgeführt hatte, wurden erfolgreich abgeschlossen. Zudem brachte Otero seine Partei auf eine klare europafreundliche Linie. Gegen parteiinterne Widerstände des rechten Flügels wurden die Maastricht-Verträge ebenso durchgesetzt wie die Einführung des Euro. Auf dem internationalen Parkett genoss Otero deswegen bald große Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchsetzung des Vertrags von Maastricht durch die Volkspartei-geführte Regierung Otero führte 1992 zur Abspaltung des souveränistischen Flügels von der Partei. Bereits seit Ende der Achtziger war ein Teil des rechten Parteiflügels auf Oppositionskurs zur europafreundlichen Politik der Konservativen gegangen. Führer dieser Bewegung war der PPC-Senator [[Oscar Aguersuari]], einstmals Innen-Staatssekretär unter Emilio Moya, der die Partei 1992 verließ und den [[Partíu Republicano de la Libertá]] (PRL) gründete, der in der Folge aber keine durchschlagenden Wahlerfolge verbuchen konnte und seit Ende der Neunziger ohne Aguersuari einen rechtsextremen Kurs einschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Wahlen 1994]] trat Oteros Mitte-Rechts-Bündnis schließlich gegen den rot-grünen Block unter Führung des Semestiner Bürgermeisters [[António Grande Illega]] an und konnte schließlich einen großen Wahlerfolg feiern. Dank des Misserfolgs der verbündeten [[Radikaldemokraten]], die an der 3-Prozent-Hürde scheiterten, erreichte die PPC/UDS-Regierung eine eigene parlamentarische Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Regierung Otero nach den Wahlen 1994 schaffte es aber nicht mehr, die Reformpolitik der ersten Jahre fortzuführen. Stattdessen kam es nun vermehrt zu Konflikten innerhalb der Regierungskoalition. Forderungen aus den Reihen der UDS und dem wirtschaftsnahen Partei-Flügel nach deutlichen Steuererleichterungen und einer Reform der Gesundheitspolitik stießen auf den erbitterten Widerstand der christlich-sozialen Faktion in der Partei. Zudem stieg die Arbeitslosigkeit enorm an und erreichte 1997 einen Höhepunkt, während die Staatsverschuldung weiter zunahm. Außerdem stieg in großen Teilen der Bevölkerung die Unzufriedenheit über die konservative Gesellschaftspolitik der bürgerlichen Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rapide abnehmende Zustimmung zur Regierung Otero führte 1997 zu einer Niederlage der Volkspartei bei den [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]], wo die PPC von den Sozialisten überholt wurde und die Regierung daraufhin ihre Mehrheit an die linke Opposition verlor. Diese ging danach zu einer Blockadehaltung gegen die Regierungspolitik im Senat über. Dennoch schaffte es die Partei bei den [[Regionalwahlen 1997]], eine Niederlage zu vermeiden. In den bisher sozialistisch regierten Regionen [[Bordez]] und [[Region Óstino|Óstino]] schaffte man es sogar, die Sozialisten aus dem Amt zu drängen. Der Erfolg und sich stabilisierende Umfrageergebnisse auf nationaler Ebene täuschten aber über die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierungspolitik hinweg. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] folgte eine klare Niederlage der Mitte-Rechts-Koalition gegen Rot-Grün unter der Führung des jungen charismatischen Premierkandidaten [[Julio de la Costa]] von der Asul, der es schaffte, unzufriedene Wähler der Mitte für die [[Coalición Eco-Socialista|sozialistisch-ökologische Koalition]] zu gewinnen. Sowohl Volkspartei als auch UDS verloren deutlich an Wählerstimmen, wovon auch die [[PSP|Rechtspopulisten]] unter [[Joán De la Pênia]] profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurssuche unter Roberto Vidéas (2000-2002) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte zum sofortigen Rücktritt Oteros als Parteichef der PPC. Nachfolger wurde [[Roberto Vidéas]], der bereits zuvor als Kronprinz Oteros gegolten hatte. Der Wechsel an der Parteispitze bedeutete aber keinen echten Machtwechsel innerhalb der Partei. Stattdessen rückte Otero wieder an die Spitze der Kammerfraktion und die Vertreter der moderat-zentristischen Politik Oteros behielten auch mit Parteichef Vidéas die Macht in der Partei. Dennoch fiel es die Konservativen nach acht Jahren in der Regierung und der klaren Prägung durch Otero schwer, den Wechsel in die Opposition zu vollziehen. Während die liberale Gesellschaftspolitik der rot-grünen Regierung deutlich abgelehnt und energisch bekämpft wurde, verzichtete Vidéas in anderen Bereichen, vornehmlich der Verfassungspolitik, auf eine Fundamentalopposition und handelte mit der Regierung einen Kompromiss zur Reform von Senat und Regionen aus. Eine dringtend notwendige inhaltliche Reform der Partei – besonders auf dem Feld der Familien- und Gesellschaftspolitik - blieb unter diesen Umständen aus. Außerdem verpasste es die neue Parteiführung, mit dem Phänomen De la Pênia und seinem zunehmenden Erfolg in rechten Kreisen klar zu kommen und dessen Höhenflug aufzuhalten. Der Versuch Vidéas', durch Tabuisierung de la Pênias, diesen als Persona non grata zu diffamieren und auf diesem Weg klein zu halten, scheiterte deutlich, zumal prominente Persönlichkeiten der Konservativen mit bestimmten Ideen der Rechten sympathisierten und für eine inhaltliche Annäherung eintraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition wurden die parteiinternen Machtkämpfe alter Tage neu entfacht. Der Wahlerfolg des bisweilen populistisch auftretenden Regionalpräsidenten von [[Bordez]], [[Miquel Ánibal Luisanto]], bei den [[Regionalwahlen 2001]] führten zu einer deutlichen Stärkung des Parteivizes und seiner Anhänger. Auf der anderen Seite konnte Videás in der Opposition keine großen Siege verbuchen. Weder die [[Europawahlen 1999]], noch die [[Senatswahlen 2000|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2000]] führten zu einem Stimmungsumschwung hin zur konservativen Opposition. Auch bei den [[Regionalwahlen 2001]] konnte sich die Linke behaupten. Außerdem ließen die anhaltenden Erfolge der äußeren Rechten das Problem einer eventuellen Zusammenarbeit akut werden, zumal Luisanto als Shootingstar der Partei keinen Hehl daraus machte, über derartige Bündnisse nachzudenken, und damit der Parteiführung große Schwierigkeiten bereitete. Vidéas versuchte erst zu spät, eine Neuausrichtung durchzusetzen. Seine Versuche, die Positionen der Partei in der Gesellschaftspolitik zu modernisieren und sich dadurch ein liberaleres Profil zu geben, wurden von der Partei nicht mitgetragen und vom Parteitag mehrheitlich abgelehnt. Dagegen wurde dem Parteichef auf dem Feld der Wirtschafts- und Sozialpolitik vorgeworfen, kein Konzept zu besitzen, das eine Alternative zur gemäßigten Reformpolitik der Linken darstellte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] brachten das erschreckende Ergebnis einer anhaltend zerstrittenen PPC und einer an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängten UDS. Die rot-grüne Koalition De la Costas wurde trotz Erfolgen für die politischen Ränder im Amt bestätigt. Die PPC verlor unter der Führung von Roberto Vidéas nochmals mehr als 2 Prozentpunkte gegenüber 1998 und landete bei dem schlechtesten Kammerwahlergebnis seit 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Luisanto (seit 2002-2014) ===&lt;br /&gt;
Nach der erschütternden Niederlage bei den Kammerwahlen kam es zu einem Wechsel an der Parteispitze. Mit Parteichef Roberto Videas Braga und Fraktionschef Josep Otero, die sich beide aus der aktiven Politik zurückzogen, gaben die beiden bis dahin dominierenden Personen die Führung der Partei ab, was einen offenen Kampf der konkurrierenden Parteiflügel um die Macht in der Partei auslöste. Bei der Wahl des neuen Parteivorsitzenden setzte sich [[Miquel Ánibal Luisanto]] gegen den von der bisherigen Führung favorisierten [[Oscar Rolando Huerón]] und gegen den Vertreter des linken Flügels [[Umberto Salas]] durch. Alle drei hatten in den Neunziger Jahren der Regierung Otero angehört, repräsentierten aber unterschiedliche Strömungen in der Partei. Nachdem im ersten Wahlgang auf dem Parteitag in [[Portofín]] im Dezember 2002 Ánibal Luisanto mit ca. 37 Prozent der Stimmen vor Salas (34) und Huerón (29) gelegen hatte, verzichtete Huerón schließlich zugunsten Luisantos, der mit den Stimmen der Mitte und der Rechten in der Partei und einem Anteil von 65 Prozent klar zum neuen Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luisanto setzte die Partei gegenüber der [[Kabinett De la Costa II|Regierung De la Costa]] auf eine deutlich konfrontativere Oppositionspolitik und nahm eine spürbare neoliberale Wende. Nach einem halben Jahr harter Richtungskämpfe setzte sich der Kurs Luisantos gegen die vom linken Flügel organisierte innerparteiliche Opposition durch und verabschiedete auf dem Parteitag in [[Nocolônies]] im Oktober 2003 ein von wirtschaftsliberalen Forderungen nach Arbeitsmarktreformen und Deregulierung geprägtes Manifest durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz parteiinterner Diskussionen um die wirtschaftsliberale Ausrichtung befand sich die Partei unter Luisanto auf dem Wiederaufstieg, profitierte von der allgemeinen Unzufriedenheit mit der zweiten rot-grünen Regierung De la Costas und feierte bei [[Senatswahlen 2003]], [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]], bei den [[Regionalwahlen 2004|Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] sowie den [[Senatswahlen 2006]] deutliche Siege. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] konnte die Volkspartei schließlich einen Sieg über die bisher regierenden [[ASUL|Sozialisten]] feiern. Parteichef Luisanto wurde von Präsident [[António Grande Illega]] zum Ministerpräsidenten ernannt und bildete eine Minderheitskoalition aus Volkspartei und [[UDS]], die im Parlament von der rechtspopulistischen [[PSP]] toleriert wurde. Nachdem die heterogene Mitte-Rechts-Koalition 2009 ihre Mehrheit verloren hatte, ging der PPC unter Luisanto auch bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Parlamentswahlen im Herbst 2009]] als klarer Sieger hervor und erneuerte das Regierungsbündnis mit der liberalen UDS unter Tolerierung des PSP, ohne auf die Unterstützung durch das Zentrumsbündnis angewiesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die erste Legislaturperiode der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] vor allem unter innenpolitischen Zeichen gestanden hatte und von heftig polarisierendem Streit um den Einfluss der Rechtspopulisten auf die Ausländer- und Sicherheitspolitik geprägt war, dominierte in der zweiten Periode seit 2009 die Außen- und Wirtschaftspolitik vor dem Hintergrund der Finanz-, Wirtschafts- und europäischen Währungs- und Staatsschuldenkrise. Dabei profilierte sich Luisanto anfangs als energischer &amp;quot;Retter&amp;quot; sagradischer Banken und gab damit frühere wirtschaftsliberale Positionen punktuell auf, ehe er sich seit 2010 einem Spar- und Austeritätskonzept in Anlehnung an die Politik Angela Merkels anlehnte. Dabei kam es vor allem in der Frage des europäischen Rettungsschirms EMS und der Finanzhilfen für überschuldete Staaten der Eurozone zu wiederholten harten Auseinandersetzungen innerhalb des Mitte-Rechts-Bündnisses, die die Regierungsarbeit schwer belasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in der Opposition (seit 2014) ===&lt;br /&gt;
Wiederholte Kurskorrekturen auf Seiten der PPC, widersprüchliche Aussagen zur Zukunft von Euro und europäischer Union und Unstimmigkeiten innerhalb des eigenen Lagers brachten auch Luisanto seit 2011 vermehrt in die Kritik, der unter Druck des rechten Regierungsflügels, schlechter Umfragewerte sowie öffentlicher Kritik an seinem Kurs im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahl 2013]] wieder stärker auf einen populistisch inspirierten Wahlkampf setzte, indem er nun auch teilweise euro- und europakritische Töne anschlug. Im Ergebnis half dies nicht, die Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien und der PPC bei der Wahl im November 2013 zu verhindern, bei der die sozialistisch angeführte Links-Opposition um ASUL-Spitzenkandidatin [[Mercé Serrat Cabarell]] einen Sieg davon trug. Luisanto wurde daraufhin im Dezember 2013 nach sieben Jahren im Amt des Premierministers durch Serrat Cabarell abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage ließ Parteichef Luisanto zunächst seine Zukunft offen. Entgegen Spekulationen von Seiten der Presse wurde der für Frühjahr 2014 geplante Parteitag nicht vorgezogen. Erst im Dezember erklärte Luisanto, nicht mehr länger für das Amt des Parteivorsitzenden zur Verfügung zu stehen und sich nach dem Parteitag im März aus der ersten Reihe der Politik zurückzuziehen. De facto übernahm nun Fraktionschef [[Manuel Ramœs Iliega]] die Funktion des Oppositionsführers und gab wenig später auch seine Kandidatur um den Parteivorsitz bekannt, ebenso wie die frühere Arbeitsministerin [[Francisca Mendes del Ponte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen war in der Partei ein interner Streit um die politische Ausrichtung in der Opposition entbrannt, nachdem eine Gruppe prominenter Vertreter des liberalen Parteiflügels um [[Francisca Mendes del Ponte]], [[Sellesi Cambres Madriaga]] und [[Corrado Ticino]] eine Modernisierung der Partei und eine liberalere Ausrichtung forderten. Der unter Luisanto eingeschlagene Weg der Erneuerung der Partei müsse konsequent fortgesetzt werden. Konkret wurde gefordert, das von der [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] anvisierte Projekt einer gesetzlichen Frauenquote für Vorstandsposten in der freien Wirtschaft zu unterstützen. Außerdem müsse die Partei ihre Haltung gegenüber Homosexuellen und Minderheiten überdenken. Vor allem aber sollte die Partei ihre sechsjährige Zusammenarbeit mit der rechten [[PSP]] kritisch aufarbeiten und sich von deren Forderungen stärker distanzieren als zuvor. Mit einem solchen Kurs könne die PPC ihre schwache Stellung in Großstädten verbessern. Dagegen verteidigten Vertreter der Parteirechten, allen voran der frühere Innenminister [[Clemente Arzano]], den bisherigen Kurs der Partei und warfen der Gruppe um Mendes und Cambres Madriaga vor, den Kurs der Linken zu übernehmen, statt christdemokratische Zukunftspolitik zu betreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag der Volkspartei in [[Nalcaz]] vom 7. bis 9. März 2014 kam es schließlich zur Wahl eines neuen Vorsitzenden. Mit [[Francisca Mendes del Ponte]] und [[Clemente Arzano]] traten dabei auch die führenden Vertreter der jüngsten Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei ihren Hut in den Ring. Kurz vor dem Parteitag verzichtete jedoch Mendes del Ponte zugunsten des jüngeren [[Manuel Ramœs Iliega]], der eine Erneuerung der Partei einleiten solle. Ramœs Iliega konnte sich schließlich gegen Arzano durchsetzen. Arzano und Mendes del Ponte wurden Stellvertretende Vorsitzende. Als Generalsekretärin wurde [[Sellesi Cambres Madriaga]] nominiert. Damit konnte der Streit um den Parteikurs vorerst beigelegt werden, indem der neue Vorsitzende eine Arbeitsgruppe unter der Führung der Vizepräsidentin der [[Abgeordnetenkammer]] [[Daniela Rosenthal-Valdés]] einsetzte, um programmatische Vorschläge zu unterbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Nationalversammlung 1945|1945]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 27,9 %&lt;br /&gt;
| 126 / 449&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,4 %&lt;br /&gt;
| 167 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,9 %&lt;br /&gt;
| 189 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 42,0 %&lt;br /&gt;
| 216 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 40,1 %&lt;br /&gt;
| 206 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 35,2 %&lt;br /&gt;
| 191 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| 180 / 511&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
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| PPC/[[Partíu Republicano|PR]]&lt;br /&gt;
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| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
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| 194 / 511&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
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| [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
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| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
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| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| PPC&lt;br /&gt;
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| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
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| 34,5 %&lt;br /&gt;
| 180 / 511&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,7 %&lt;br /&gt;
| 173 / 511&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,0 %&lt;br /&gt;
| 186 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 35,4 %&lt;br /&gt;
| 189 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 28,0 %&lt;br /&gt;
| 151 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteipersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Fernando de la Roya]], 1955-1965&lt;br /&gt;
* [[Carles María Ortega]], 1965-1970&lt;br /&gt;
* [[Alfonso Guivares]], 1985-1989&lt;br /&gt;
* [[Oscar Santián de Montoy]], 1989-1999&lt;br /&gt;
* [[Roberto Vidéas Braga]], seit 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Paulo Luciaro]], 1948-1950, 1950-1959&lt;br /&gt;
* [[Carles Angel Favale]], 1959-1962, 1967-1970&lt;br /&gt;
* [[Martín Ánibal Costa]], 1962-1964&lt;br /&gt;
* [[Sandro de la Nada]], 1979-1982&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio Moya]], 1982-1990&lt;br /&gt;
* [[Josep Carles Otero]], 1992-1999&lt;br /&gt;
* [[Miquel Ánibal Luisanto]], 2006-2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
* 1947-1955: [[Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
* 1955-1963: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1963-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1964-1972: [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1975-1982: [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2014: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekretäre des Exekutivkomitees ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1948-1952: [[Benito Mello]]&lt;br /&gt;
* 1952-1959: [[Ánibal Demartín]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: [[Martín Nêu Regríguez]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: [[Carles Toquero]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1964-1969: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[Oscar Garrizo]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Santiago Lamenta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Daniel Ruis Costa]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Umberto Gomes]]&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Alberto Forlán]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
* 1992-1993: [[Santiago Ollér]]&lt;br /&gt;
* 1993-1998: [[Carles de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Máximo Ulieta]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Oscar Toledo Meçares]]&lt;br /&gt;
* 2008-2011: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
* 2011-2014: [[Ana Iriarte Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Sellesi Cambres Madriaga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellvertretende Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1952-1954: [[Oscar Manuel Corrado]]&lt;br /&gt;
* 1952-1958: [[Luis Enrico de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1954-1961: [[José Ivan Soler]]&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Francisco Carreras]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
* 1972-1982: [[Francisco Casano]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Marcelo Iudeta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[Dián Aliureto Demirtas]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Gustavo Galler]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Piero Montxerent]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1985-1989: [[Oscar Santián de Montoy]]&lt;br /&gt;
* 1987-1991: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1989-1998: [[António Lamanto Marques]]&lt;br /&gt;
* 1991-1998: [[Pietra Domello]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Francisca Calbán]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 2000-2011: [[Denísio Álvarez]]&lt;br /&gt;
* 2004-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* 2002-2014: [[Martina Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
* seit 2011: [[Francisca Mendes del Ponte]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Daniel Ambrôsio]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Santiago Miquel Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1955-1959: [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
* 1959-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1967-1976: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1976-1979: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1982-1989: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Umberto Gomes]] &lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Romano Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarischer Sekretär in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Joán Huartín]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Deán José Domingues]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Fernando Montalbán]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
* Seit 2009: [[Daniel Montxerent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=28229</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
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		<updated>2016-04-26T08:47:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:ASUL-Logo.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:LenaEndre8.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretärin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Vizegeneralsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Präsident des Nationalkonvents'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteikoordinatorin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1887&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Juventú Socialista]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Studentenorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[COSES]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Frauenorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mulleres Socialistas]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[l'Avante]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Progressive Allianz &amp;lt;br&amp;gt;Sozialistische Internationale&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'', bretonisch ''Emglev Sokialour an Unanenn Labour'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1947 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit 2012 amtiert Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] als sagradische [[Ministerpräsident]]in einer rot-grün-radikalen [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sánchez.jpg|thumb|[[León Sánchez]]]]&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 sowie danach in den 1930er Jahren zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] bzw. die [[Partíu Socialista Revolucionário|Revolutionären Sozialisten]] hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1935]] bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistische Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung sowie mit [[Santiago Laval]] bis zu dessen Ermordung im Februar 1938 erstmals den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]]. Nach der Wahlniederlage der Sozialisten gehörte diese zur Opposition gegenüber der [[Kabinett Álamo Igualde|Regierung Álamo]] und ihrem Programm der [[Comunión Nacional]] und musste dafür Repressionen erdulden, ehe sie unter Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] in dessen Regierung der nationalen Verteidigung eintrat und sich aktiv im [[Resistença|sagradischen Widerstand]] gegen den Nationalsozialismus einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1944 zur Wiedervereinigung mit den Revolutionären Sozialisten und anderen linken Splittergruppen gekommen war, nannte sich die Partei wie ''Partíu Socialista Unitáriu'' (PSU) und nahm als solche an der [[Parlamentswahl 1945]] teil, bei der die Partei jedoch nur knapp den zweiten Platz hinter der neuen christdemokratischen Sammlungspartei [[Partíu Popular de Convergência|PPC]] errang. Zuvor war der erste Versuch gescheitert, zusammen mit Radikalen, Linkssozialisten und katholischen Linken eine breite Arbeiterpartei zu etablieren. Mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bildeten Sozialisten bis 1947 eine breite Konsensregierung, die so genannte [[Demokratische Koalition]], die unter anderem die Verabschiedung einer neuen parlamentarisch-demokratischen Verfassung sowie die Einführung umfangreicher Sozialleistungen und Verstaatlichungen durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der ASUL und Regierungsjahre (1947-1953) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ilpa.jpg|thumb|[[Santo de l'Ilpa]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1946]] erneut nur Platz Zwei belegt hatten, wurde das mit Nachdruck das Projekt einer Erweiterung der Partei durch bürgerliche und katholische Wähler verfolgt. Ein erster Schritt dazu war der Wechsel einer Gruppe radikaldemokratischer Abgeordneter vom [[Partíu Radical]] zur Sozialistischen Fraktion. Sie sammelten sich hinter dem früheren [[URS]]-Mitglied [[Santo de la Ilpa]], der bereits 1944 zur PSU gestoßen war. Kurze Zeit später verließen auch sozialistisch inspirierte Linkskatholiken um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]] und ihre Gruppe [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) die christdemokratische [[Volkspartei]] und näherten sich der Sozialistischen Partei an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zusammenarbeit der PSU mit Linksbürgerlichen, Linkskatholiken sowie vereinzelten KP-Dissidenten ging schließlich 1947 die ''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'' hervor, die auf einem gemeinsamen Parteitag in [[Vapaís]] im November 1947 ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Generalsekretär wählten die Delegierten der neuen Partei den Vertreter des klassisch-sozialistischen Flügels [[Ricardo Moreno]], der sich knapp gegen den Vertreter des radikalen Flügels [[Santo de la Ilpa]] durchsetzen konnte. Ilpa wurde jedoch zum Vizegeneralsekretär berufen und nahm als Vertreter der Partei in der Regierung zudem eine Schlüsselstellung ein. Nur einen Monat nach dem Parteitag berief Präsident [[Sergio Rafael Dini]] [[Santo de la Ilpa]] zum sagradischen [[Ministerpräsident]]en einer Koalitionsregierung mit [[Volkspartei]] und [[Partíu Radical]], die unter Ilpa und seinem Nachfolger [[Paulo Manuel Luciaro]] bis 1953 amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in den Regierungsjahren immer wieder zu Spannungen zwischen dem orthodox-marxistischen Parteivorsitzenden Moreno und dem Regierungsflügel um Ilpa, der eine unideologische Politik vertrat und die Dominanz der Altsozialisten in der neuen Partei kritisierte. Vor allem die bürgerlichen Kräfte fühlten sich in der neuen Partei rasch als unerwünschte Minderheit und zogen sich teils aus den Führungsgremien zurück, teils wurden sie aus diesen hinausgedrängt. Als Moreno schließlich gegen den Willen Ilpas im Jahr 1953 den Koalitionsbruch durchgesetzt hatte, kam es schließlich zum Zerwürfnis. Ilpa stellte sich gegen den Parteichef, trat vom Parteivorsitz zurück und verblieb als Unabhängiger im [[Kabinett Luciaro IV|Kabinett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Oppositionsjahre (1953-1962) ===&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partíu Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez-León]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:JeanMonnet2.jpg|thumb|[[Iacovo Del Pérez]], 1965]]&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Expont dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semest 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Piero Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partíu de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer3.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war [[Stefano Nacoma]], der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. [[Iacovo Del Pérez]] verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma blieb Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semestina|Semestina]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Lojandía]] und [[Ostiniense]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Favale I|Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,3 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez wurde 1975 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Suche nach Mehrheiten zunehmend schwierig. Die Bildung einer [[ASUL|sozialistisch]]-[[PRD|radikalen]] Regierung änderte an dieser Situation nichts, sodass es [[Parlamentswahl 1976|im Dezember 1976 zu vorgezogenen Neuwahlen]] kam. Erneut konnten sich die Sozialisten unter Cavals Führung als stärkste Kraft behaupten und die Minderheitskoalition mit den Radikalen wurde fortgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vierten Regierung Caval kam es innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. [[Finanzminister]] [[Francisco Montone]], [[Wirtschaftsminister]] [[Donado Ricardes]] oder [[Verkehrsminister]] [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 [[Wirtschaftsminister]] und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach dem Rücktritt Colóns infolge einer Affäre im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der [[Region Semestina]] hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in [[Semest]] offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des [[Lemezer Programm]]s von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit [[PPC]] und [[UDS]] möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesta]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen [[PRD]], die um eine Zusammenarbeit mit der [[UDS]] bemüht war. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit. Indem die [[UDS]] den Haushalt scheitern ließ, zwang sie Caval, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Im Herbst 1978 kam es daraufhin erneut zu [[Parlamentswahl 1978|vorgezogenen Parlamentswahlen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1978]] endeten in einer Niederlage Cavals und seiner Sozialisten, die hinter der Volkspartei nur Zweite wurden. Alle Versuche Cavals, eine neue Mehrheit durch Zusammenarbeit mit der liberalen [[UDS]] zu bilden, scheiterten. Stattdessen einigte sich Cavals bisheriger Koalitionspartner, die [[Radikaldemokraten]] mit [[PPC]] und [[UDS]] auf ein gemeinsames Programm und erklärte seine Unterstützung für eine konservativ-liberale Minderheitsregierung. Der bisherige Oppositionsführer [[Sandro de la Nada]] wurde daraufhin zum neuen Ministerpräsidenten berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer2.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1981]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur [[Kabinett Nada I|konservativ-liberalen Minderheitsregierung]] weiteren sich die bestehenden Konflikte in der Partei zu einem anhaltenden Richtungsstreit zwischen den Modernisierern und den keynesianischen Traditionalisten aus. Mit [[Donado Ricardes]] und [[Andrés Colón]] verbanden sich die inhaltlichen Gegensätze mit zwei Personen, die als potenzielle Nachfolger [[Joán Caval]]s als Generalsekretär der Partei gehandelt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Stellung wurde schließlich im Frühjahr 1981 durch die [[Solano-Affäre]] erschüttert. Bereits im Herbst 1980 waren Gerüchte über die Verwicklung hoher Parteivertreter in illegale Machenschaften des insolventen Solano-Immobilienkonzerns laut geworden. Keine gute Figur machte dabei [[Joán Caval]] selbst, der als persönlicher Freund von [[Névito Solano]] galt und bald im Fadenkreuz der Ermittler stand. Zwar wurden die Ermittlungen gegen Caval bald eingestellt, doch nahm der ASUL-Chef dadurch erheblichen Schaden, zumal sein Büroleiter [[Dián Costa]] in Folge der Ermittlungen zurücktreten musste und vielen als Bauernopfer Cavals galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte-Rechts-Regierung unter [[Sandro de la Nada]] kämpfte erfolglos gegen die anhaltende Wirtschaftskrise in Sagradien, die als Folge der zweiten Ölkrise begonnen hatte und sich in den Jahren 1980 und 1981 deutlich verschärfte. Mit wirtschaftlicher Stagnation, steigender Arbeitslosigkeit und einer hohen Inflation erinnerte sie stark an die Krise Mitte der Siebziger Jahre und zeigte strukturelle Probleme der sagradischen Wirtschaft auf. Die von der Regierung angewandten wirtschaftspolitischen Mittel, die zwischen alten keynesianischen Rezepten und einer rigiden Haushaltspolitik schwankten, konnten die Krise nicht in den Griff bekommen. Allerdings versprachen auch die Sozialisten Cavals keine dezidierte Alternative zur erfolglosen Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Regierungskrise im Frühjahr/Sommer 1981, in der Mitte-Rechts-Koalition zerbrach, die großen Parteien aber aufgrund eigener Probleme vor vorgezogenen Neuwahlen zurückschreckten, führten schließlich zu einem Pakt zwischen den verfeindeten politischen Lagern. Nach längeren Verhandlungen unter Vermittlung des Staatspräsidenten [[Iacovo Del Pérez]], der auf einen nationalen Krisenkonsens drängte, einigten sich [[Sandro de la Nada]] und [[Joán Caval]] als Führer der beiden großen Parteien des Landes auf eine gemeinsame Regierung der nationalen Solidarität unter Nadas Führung. Caval wurde Außenminister und mit [[Donado Ricardes]] besetzte der profilierteste Finanzpolitiker der Sozialisten das Amt des Finanzministers, während [[Andrés Colón]] das Arbeitsministerium übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung der Großen Koalition einigte sich auf ein umfangreiches Notmaßnahmenpaket mit Konjunkturmaßnahmen bei gleichzeitigen harten Einschnitten im Haushalt. Gleichzeitig erzielte der sozialistische Arbeitsminister [[Andrés Colón]] eine Einigung mit Arbeitnehmern und Gewerkschaften auf ein gemeinsames Lohnpaket, zog sich aber nach Auseinandersetzungen mit der Industrieseite und mit dem Koalitionspartner Ende 1981 aus der Regierung zurück. Die Große Koalition erreichte mittelfristig eine deutliche Besserung der wirtschaftlichen Daten, rieb sich aber schnell zwischen den widerstreitenden Konzepten des linken ASUL-Flügels unter [[Andrés Colón]] und dem wirtschaftsliberalen Flügel der Volkspartei unter [[Emilio Moya]] auf. Nach längeren Auseinandersetzungen um ein neuerliches wirtschaftliches Reformpaket im Sommer 1982, in deren Verlauf [[Joán Caval]] heftigen Widerstand aus den eigenen Reihen gegen die Koalitionspolitik aushalten musste, sprach sich die Parteiführung der ASUL schließlich für einen Austritt aus der Koalition aus, nachdem es zuvor zu einer gezielten Provokation der PPC-Fraktion unter [[Emilio Moya]] gekommen war. Nachdem die ASUL-Minister im Juli 1982 – wenige Monate vor Ende der regulären Legislaturperiode – die Regierung verlassen hatten, wurde die [[Parlamentswahl 1982]] auf Oktober vorgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Wahlkampf ging als einer der schärfsten und angriffslustigsten in die sagradische Geschichte ein, obwohl beide Parteien kurz zuvor noch gemeinsam am Regierungstisch gesessen hatten. Am Ende konnte sich Moyas &amp;quot;Wendeprogramm&amp;quot; knapp gegen [[Joán Caval]]s defensiveres Programm der Verteidigung des Wohlfahrtsstaats durchsetzen. Die Sozialisten wurden erneut nur Zweiter hinter der Volkspartei, die dank des starken Ergebnisses der UDS künftig eine Mehrheitsregierung der rechten Mitte anführen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Suarez1.jpg|thumb|[[Andrés Colón]] 1986]]&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Joán Caval]]s im Dezember 1984 verlor die Partei nach 15 Jahren ihre prägende Gestalt und Leitfigur. Um seine Nachfolge entbrannte bald ein Machtkampf zwischen den verschiedenen Gruppierungen in der Partei. Unter der Führung des zunächst interimistisch amtierenden und auf dem Parteitag 1985 zum neuen Generalsekretär gewählten [[Andrés Colón]] gab sich die Asul für die [[Parlamentswahl 1986]] ein dezidiert linkes Wahlprogramm, musste gegen Ministerpräsident [[Emilio Moya]] aber eine deutliche Niederlage verschmerzen und fiel auf einem Wähleranteil von unter 30 Prozent zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte schließlich auf dem Parteikongress in Noyar 1987 zum offenen Schlagabtausch zwischen dem linken und dem rechten Parteiflügel, den [[Donado Ricardes]] in einer Kampfabstimmung gegen Colón für sich entscheiden konnte. Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1990]] führte Ricardes einen Wahlkampf, der auf die Eroberung der politischen Mitte abzielte. Sein relativ wirtschaftsfreundliches und den Bedürfnissen des Mittelstandes angepasstes Wahlprogramm wurde von Gegnern heftig kritisiert, die anmerkten, man könne es nicht von dem der bürgerlichen Rechten unterscheiden und es stelle keine Alternative zur neoliberalen Politik der Volkspartei/UDS-Koalition dar. Der Schwerpunkt des Wahlkampfs lag ganz auf den 'harten' Themen Wirtschaft, Arbeit und Sicherheit. Besonders die Vernachlässigung der neuen postmaterialistischen Linken als potenzielle Zielgruppe wurde vielfach kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1997) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Holkeri1a.jpg|thumb|[[Donado Ricardes]], 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1990]] verpasste die ASUL ihr Ziel, wieder stärkste Kraft zu werden, nur knapp und es kam zu einem parlamentarischen Patt zwischen den beiden politischen Lagern. Ricardes gelang es in dieser Situation, die Radikaldemokraten als Zünglein an der Waage für eine gemeinsame Minderheitsregierung zu gewinnen. Er wurde zum ersten sozialistischen Ministerpräsidenten seit elf Jahren ernannt. Seine Regierung war allerdings auf wechselnde Mehrheiten angewiesen. Vor allem in wirtschaftspolitischen Fragen suchte er gegen den Willen von Teilen seiner Partei Unterstützung bei den oppositionellen Liberalen, aber auch die Kooperation mit den [[Grünen]] in Einzelfragen konnte er nicht mehr ausschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre hatten zu anhaltenden parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung geführt. Erste Experimente von Regierungsbündnissen hatten in den Achtziger Jahren zunächst auf kommunaler Ebene, später auch auf regionaler Ebene stattgefunden. Besonders eine Generation jüngerer sozialistischer Politiker wie [[Paulo Satyres]] oder [[Mariano Larcón]] vertrat das Konzept einer Annäherung an die Grünen, dazu gehörten auch eher der Mitte zugeneigte Politiker wie der Abgeordnete [[António Delvequio]], der sich die grüne Option aus strategischen Gründen offenhalten wollte. Dagegen galt Ricardes als Anhänger einer konservativen Energiepolitik und als Gegner rot-grüner Bündnisse. Er versuchte aber, die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der Haltung des rechten Parteiflügels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in l’Artir im März 1991 bereits hatten die Jungen in der Partei Schlagzeilen mit einem engagierten Vorschlag für eine Aktualisierung des Parteiprogramms von 1977 gemacht, der stark von den Neuen sozialen Bewegungen geprägt war und auf eine ökologisch-postmaterialistische Erneuerung der Parteilinie abzielte. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von [[Paulo Satyres]] eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem [[Semestiner Programm]] vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1992 wurden Details eines Parteispendenskandals in der Zentrale der sozialistischen [[ASUL]] bekannt, der in die Zeit der Parteiführung [[Andrés Colón]] zurückreichte. Bald geriet aber auch die Parteiführung Ricardes unter Druck. Nach dem Rücktritt des Schatzmeisters [[Olivério Braga]] und Aufnahme von Ermittlungen gegen mehrere höhere Funktionäre der Partei, darunter den früheren Schatzmeister und amtierenden Minister [[Francisco Montero Vidal]], weitete sich der Skandal zur Staatsaffäre aus. Zugleich gelang es Ricardes auch immer weniger, Kompromisse zu schließen, die sowohl der linke Flügel der Sozialisten als auch die mitregierende [[PRD]] und die nominell oppositionelle [[UDS]] akzeptieren konnten. Eine [[Kabinett Ricardes II|Kabinettsumbildung]] im September 1992 schlug als Versuch fehl, der Regierung einen saubern Neustart zu verschaffen, da die öffentlichen Gerüchte um Verwicklungen Ricardes' und seines Stellvertreters [[Luis José López]] in die Parteispendenaffäre anhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer verlorenen Vertrauensabstimmung im Parlament Anfang Oktober 1992, bei der eine deutliche Mehrheit im Parlament, darunter auch Abgeordnete der eigenen Regierungskoalition, gegen die Regierung gestimmt hatte, reichte Ricardes nach zwei Jahren im Amt seine Demission als Regierungschef ein und trat zugleich vom Parteivorsitz der Sozialisten zurück. Mit ihm demissionierte die gesamte Parteiführung, während der [[PPC]]-Vorsitzende [[Josep Carles Otero]] die Regierungsführung übernahm und die Sozialisten nach nur zwei Jahren wieder in die Opposition schickte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nachfolge Ricardes' als Generalsekretär wurde erstmals in der Geschichte der Partei eine Mitgliederbefragung durchgeführt. In den Primaries setzte sich der [[Bürgermeister von Semest]] [[António Grande Illega]] mit gegen den lojandinischen Regionalpräsidenten [[Paulo Satyres]], [[María Benítez Saforcada]] und [[Nestor Ortega]] durch und übernahm die Führung der angeschlagenen Partei. Auf einer Tagung des Nationalkonvents in [[Sollar]] wurde Grande Illega, der als Zentrist in der Partei jenseits der beiden Parteiflügel galt, offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit [[Julio de la Costa]], [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf. Mit[[María Benítez Saforcada]] wurde erstmals eine Frau zur Vizegeneralsekretärin der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Domingo20.jpg|thumb|[[António Grande Illega]] 1992]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat [[António Grande Illega]] präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen, der als Führer des rechten Parteiflügels auftrat. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die [[Parlamentswahlen 1994|Kammerwahlen im Herbst 1994]] mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PPC zurückblieben. Zwar zeigte das gute Abschneiden der Grünen sowie der Misserfolg der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als möglicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte. In der neuen Konkurrenz Satyres-De la Costa begann sich die Riege der Junggardisten aufzureiben. Beide bezogen nun im inneren Parteiwettbewerb unterschiedlich Stellung: Während sich Satyres zunehmend auf eine klassisch linke Wirtschaftspolitik konzentrierte und das Bündnis mit der gesellschaftspolitisch eher konservativen Parteilinken suchte, versuchte De la Costa sich als junger Reformer zu präsentieren, der die wirtschaftspolitische Spaltung der Partei zu überbrücken versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederlage bei den Parlamentswahlen konnte sich Parteichef Grande Illega zunächst im Amt halten. Auf harsche Kritik wurde zunächst verzichtet, um seine Wiederwahl zum [[Bürgermeister von Semest]] im Jahr 1996 nicht zu gefährden. Der erneute Rückschlag bei den [[Kommunalwahlen 1996]] jedoch führte zu immer heftigerer Kritik am Parteichef, vor allem von Seiten der Anhänger [[Paulo Satyres Blanco]]s, der sich als potenzieller Nachfolgekandidat ins Spiel brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Parteichef Grande Illega Ende des Jahres 1996 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur 1998 bekannt gegeben hatte, kam es schließlich zum offenen Kampf um die Nachfolge an der Führungsspitze der Linksopposition. Trotz Zweifeln sprachen sich alle potenziellen Kandidaten für eine Urwahl um die Spitzenkandidatur aus. Satyres erklärte medienwirksam seine Kandidatur, während die Parteirechte vergeblich versuchte, ihren Liebling [[Iano Norriez]] zu einer Kandidatur zu bewegen. Nachdem er lange mit einer Kandidatur geflirtet hatte, verzichtete schließlich auch [[Miquel Chamot]], sodass sich die Anti-Satyres-Fraktion in der Partei auf den populären [[Julio De la Costa]] als Kandidaten einigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend deutlich ging De la Costa mit 62 zu 38 Prozent der Stimmen der Parteimitglieder als Sieger aus den Primares hervor. Der zum zweiten Mal gescheiterte Satyres erklärte seinem Gegenkandidaten die Unterstützung und brachte sich nun als Nummer Zwei der Partei in Stellung. Im Vorfeld des Parteikongresses in Tulis im Mai 1997 kam es zum Deal der beiden Kandidaten mit dem noch amtierenden Grande Illega gegen den rechten Parteiflügel, der nun versuchte, die Niederlage des linken Satyres für einen Machterwerb in der Partei zu nutzen. Grande Illega, de la Costa und Satyres Blanco einigten sich auf einen Pakt: Der direktdemokratisch legitimierte De la Costa sollte als Premierministerkandidat und als Generalsekretär die Führung der Partei übernehmen, Satyres würde die Nummer Zwei und mit Anhängern in der Parteiführung kompensiert. Grande Illega dagegen erhielt das Zugriffsrecht auf die nächste Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1997-2006) === &lt;br /&gt;
[[Bild:Rutelli12.jpg|thumb|thumb|[[Julio De la Costa]] 1998]]&lt;br /&gt;
Der [[Tulineser Kongress 1997|Tulineser Parteikongress]] im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa zum neuen Generalsekretär der Partei kürte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Satyres die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Es gelang der Partei, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Linken einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres' &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; [[Julio Neves]] verlor in Bordez sogar die linke Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten [[PPC]]-Kandidaten Luisanto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Schattenfinanzminister vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den linksökologischen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] und mit parlamentarischer Unterstützung der neokommunistischen [[Unitá]]-Koalition bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. [[Paulo Satyres]] wurde [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], der langjährige Gewerkschafter und Sozialpolitiker [[Victor Gomes Amarón]] [[Arbeitsminister]]. Der traditionelle rechte Parteiflügel war u.a. durch [[Daniel García Verón]] im [[Verteidigungsminister]]ium vertreten, während De la Costas Vertrauter [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Präsidentschaftsminister]] die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Hetero- und Homosexuelle, eine Reform des Einwanderungsrechts oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte (''Devolution''). Wirtschafts- und Sozialpolitisch setzte die Regierung De la Costa auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um dem sinkenden Arbeitsangebot entgegenzukommen, sowie auf eine Stärkung der Förderinstrumente in der Arbeitsmarktpolitik. Die unter der Vorgängerregierung aufgeweichte Mindestlohnreglements wurden wieder vereinheitlicht. Gegen die Jugendarbeitslosigkeit wurden öffentliche Anreizsysteme geschaffen wie die Einführung einer Ausbildungspauschale. Hinzu kam die Schaffung eines öffentlichen Arbeitssektors. Gleichzeitig sah De la Costa aber von traditionellen linken Sozialisierungsversprechen sowie von umfangreichen Steuererhöhungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmatisch abgesichert wurde die Regierungspolitik der Sozialisten im neuen Duerezer Parteiprogramm von 2000, das unter dem Titel [[Progreso Social]] stand. Darin definierte sich die ASUL als „solidarische Partei aller Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von [[Joán Caval]] vor den Kammerwahlen 1970.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich mit diesem Kurs deutlich vom britischen New-Labour-Modell absetzte, stieß de la Costas Politik einer linken Mitte (Cientrosinistra) auf Kritik aus den eigenen Reihen, vor allem vom traditionslinken Parteiflügel um [[Paulo Satyres]]. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und die Gründung einer neuen Linkspartei ankündigte. Die Gründung des neuen linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichteten [[Partíu Republicano Socialista]] (PRS) durch Satyres führte aber nicht zu einer größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rutelli1.jpg|thumb|[[Julio De la Costa]] 2002]]&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Während der nun von [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel Korrekturen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform forderte, gingen die Maßnahmen dem rechten Flügel der ''Modernisierer'' um [[Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Wirtschaftsminister]] [[Santiago Diaz de Velozo]] nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größeres Projekt ergänzte die Regierung De la Costa in ihrer zweiten Legislaturperiode die registrierte Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Comunión Registrada&amp;quot;) durch ein Gesetz zur vollständigen Öffnung der gesetzlichen Ehe auch für homosexuelle Paare. Das Gesetz wurde im Jahr 2005 verabschiedet und trat schließlich zum 1. Januar 2006 in Kraft. Damit führte Sagradien als viertes Land in Europa nach den Niederlanden (2001), Belgien (2003) und Spanien (2005) die gleichgeschlechtliche Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einem neuerlichen Vertrauensverlust in die Regierung. Bei den [[Regionalwahlen 2005]] musste die ASUL empfindliche Niederlagen verschmerzen, darunter in einigen ihrer Stammregionen. In dieser Situation kündigte Parteichef De la Costa an, bei der kommenden Parlamentswahl im Jahr 2006 nicht mehr für das Amt des Premierministers zu kandidieren und zudem die Führung der Partei abzugeben. In den folgenden Primaries um das Amt des neuen Parteichefs und Spitzenkandidaten konnte sich schließlich Wirtschaftsminister [[Santiago Diaz de Velozo]] gegen Infrastrukturminister [[Santiago Valarosa]] durchsetzen. Beide gehörten zum gouvernementalen Parteiestablishment, wurden aber von unterschiedlichen Flügeln unterstützt: Diaz de Velozo vom liberalen Reformflügel, Valarosa von den linken Traditionalisten. Um die Einheit und Handlungsfähigkeit der Partei zu demonstrieren, wurde Valarosa zum Stellvertreter Velozos gekürt. Zudem übernahm er dessen Regierungsamt als Wirtschaftsminister. Diaz de Velozo dagegen konzentriere sich in der Folge darauf, die Partei außerhalb der Regierung auf den kommenden Wahlkampf vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32 Prozent der Stimmen klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Wiedererstarken in der Opposition (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der aber unter kritischer Beobachtung der Parteilinken stand. Das begangene Doppeljubiläum von 60 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize [[Santiago Valarosa]] als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von [[Paulo Satyres]] in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca Mendes del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 26 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, erklärte nach der Wahl zunächst, auch weiterhin in der Führung der Partei verbleiben zu wollen, ohne aber deutlich zu machen, ob er dies weiterhin im Amt des Generalsekretärs zu tun gedenke. Nach heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, vornehmlich vom linken Parteiflügel, gab er schließlich schon nach zwei Tagen bekannt, das Amt des Generalsekretärs der Partei auf dem nächsten Parteitag zur Verfügung zu stellen, die Organisation des Parteitages und den Modus der Amtsübergabe solle als ''Secretário General delegâu'' sein Stellvertreter [[Santiago Valarosa]] übernehmen. Mit diesem Schachzug verhinderte Diaz de Velozo, eine eigene Kandidatur Valarosas, der jedoch eine Urwahl unter den Mitgliedern der Partei durchsetzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich im März 2010 [[Mercé Serrat]] gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator der Partei wurde überraschend der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], Ex-Ministerpräsident [[Julio De la Costa]] und Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sollten der Parteichefin zukünftig als unabhängige Berater zur Seite stehen, verzichteten aber auf eine formale Rolle in der Parteiführung. Dennoch wurde Dimas Ferrera in den kommenden Jahren der internationalen und europäischen Finanzkrise immer wieder als Finanzexperte der Partei prominent in Szene gesetzt und zugleich als potenzieller Premierministerkandidat gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Wahljahre 2010 und 2011 bestätigten schließlich den Aufwärtstrend der Partei. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen]] in [[Sarmay]] und der vorgezogenen Wahl in der [[Region Semestina]] im Juni 2010 konnte sich Mitte-Links gegen die jeweils regierende Rechte durchsetzen und mit [[Jorge Ferrero Nadal]] sowie [[Ana Zapato]] jeweils den künftigen Regionalpräsidenten stellen. In den Regionen [[Bretânia]], [[Cuentez]] und [[Escada]] wurden die linken Regierungen jeweils im Amt bestätigt. Auch bei den [[Senatswahlen 2012]] besiegten die Sozialisten die regierende [[Volkspartei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 konnte die ASUL auch in Umfragen stetig zulegen, sodass die anhaltenden Gerüchte um eine alternative Spitzenkandidatur etwa des populären Finanzexperten [[Lorenzo Dimas Ferrera]] oder des [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeisters]] [[Piero Dulce Rodríguez]] bei den [[Parlamentswahlen 2013]] verstummten und  sich Parteichefin [[Mercé Serrat|Serrat Cabarell]] als natürliche Kandidatin für das Premierministeramt etablieren konnte. Diese konnte ihre Partei schließlich auf eine konfrontative Linie zur Regierung Luisanto einschwören. Der immer wieder als parteiinterner Kontrahent gehandelte [[Lorenzo Dimas Ferrera]] wurde geschickt als Experte für Europa- und Finanzpolitik eingebunden, um die Mitte-Rechts-Regierung an ihrer offenen Flanke der Haushalts- und Europapolitik zu treffen. In Abgrenzung zur europapolitisch gespaltenen [[Kabinett Luisanto III|Regierung Luisanto]] setzte sich die ASUL nun für einen umfassenden Schuldenschnitt für Griechenland, für weitere Finanzhilfen sowie für eine stärker wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik in den kriselnden EU-Staaten ein und geißelte in einem von Mercé Serrat und Lorenzo Dimas gemeinsam vorgestellten Positionspapier das &amp;quot;Austeritätsdiktat&amp;quot; der &amp;quot;konservativen drei&amp;quot; in der Euro-Zone, womit Nicolas Sarkozy, Angela Merkel und [[Ánibal Luisanto]] gemeint waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parlamentswahlkampf 2013 wurde schließlich ganz im Zeichen einer neuen Europa-, Finanz- und Sozialpolitik geführt und setzte auf eine Profilierung der ASUL als soziale UND wirtschaftlich vernünftige Linkspartei. Wiederum knüpfte die Partei an das erprobte Bündnis mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] an und koordinierte den Wahlkampf in wichtigen Stationen mit dem potenziellen Koalitionspartner, der stärker als die ASUL auf gesellschaftsliberale und ökologische Themen setzte, sozial- und wirtschaftspolitisch aber ähnlich aufgestellt war. Als Problem erwies sich erneut das Verhältnis zur äußeren Linken. Nachdem Mercé Serrat lange Zeit auf einen relativ entspannten und sachlichen Umgang mit der SDU gesetzt und selbst eine Koalition mit den Kommunisten nicht ausgeschlossen hatte, kam es im Wahlkampf zu harten Auseinandersetzungen mit SDU-Spitzenkandidat [[Paulo Satyres]], der dezidiert europakritische Töne anschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell (seit 2013) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre21.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In dem eng mit den sagradischen [[Grüne]]n koordinierten Wahlkampf gelang es den Sozialisten, die Themen der sozialen Gerechtigkeit und der Zukunft der Umweltpolitik neben das bestimmende Thema der Europa- und Finanzpolitik zu stellen und damit die Stärken des rot-grünen Oppositionsbündnisses zu profilieren. Bei der [[Parlamentswahl 2012|Bei der Kammerwahl am 3. November 2012]] ging die ASUL mit Zuwächsen an Stimmen und Sitzen erstmals seit 2002 wieder als stärkste Partei hervor und erhielt 30,5 Prozent der Stimmen. Die [[Grüne]]n erreichten zwar erstmals über zehn Prozent der Stimmen und das linke Lager erhielt eine Mehrheit der Parlamentssitze in beiden Kammern, eine eigene Mehrheit für das Kernbündnis der linken Mitte wurde aber verfehlt, sodass Wahlgewinnerin [[Mercé Serrat Cabarell]] Verhandlungen mit den gestärkten [[Radicales|Radikalen]] und den [[SDU|Vereinten Linksdemokraten]] ankündigte. Letztere waren mit 6,9 Prozent der Stimmen gegenüber den hoch gesteckten Erwartungen mit einer herben Enttäuschung aus der Wahl hervorgegangen und entschieden sich nach internen Auseinandersetzungen schließlich für eine Zusammenarbeit mit einer Mitte-Links-Regierung unter Serrat Cabarell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mercé Serrat Cabarell]] bildete schließlich eine Mitte-Links-Regierung aus [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]]. Die Regierungsparteien vereinbarten darüber hinaus mit der [[SDU]] eine Stärkung des Mindestlohns, die Einführung einer neuen Vermögensabgabe, eine Regulierung der Wohnungspreise, die Einführung einer gesetzlich fixierten Frauenquote in privaten Unternehmen sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der neuen [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung von Mercé Serrat Cabarell]] gehörten mit den sozialistischen Wahlkämpfern [[Miquel Javier León]] als [[Innenminister]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Finanzminister]] wie erwartet zwei Schwergewichte der Partei an. Vizeministerpräsidenten wurden die grüne [[Außenminister]]in [[María Nabarro Laval]] sowie der radikale [[Justizminister]] [[Javier Ibarra Rodríguez]]. Erstmals gehörten dem Kabinett ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Den einflussreichen Posten des [[Präsidentschaftsminister]]s übernahm erwartungsgemäß Serrat Cabarells Vertrauter [[Joán Mendieta Isalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2009 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert die staatliche Garantie einer flächendeckenden und kostenlosen Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Inklusion und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche, rechtliche und finanzielle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Sinistra Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im März 2010 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorfeldorganisationen und parteinahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationales ===&lt;br /&gt;
Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Mai 2013 war sie zudem Gründungsmitglied der Progressiven Allianz. Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion bzw. seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Wurzeln zeichnete sich die ASUL von Beginn an durch ein Nebeneinander konkurrierender Strömungen und Parteiflügel aus. Wie schon im alten [[Partíu Socialista]] bestand die Hauptpolarisierung zwischen ''Marxistas'' und ''Reformistas''. Mit dem [[Manifesto de Lemez]] aus dem Jahr 1962 konnten die Reformer den Marxisten wichtige Zugeständnisse abringen, indem das Bündnis mit konservativen Kräften nicht mehr dezidiert ausgeschlossen wurde. Der Marxismus blieb zwar wesentliche Ideologie der Partei, wurde jedoch nicht mehr als unfehlbar verstanden. Neben diesen beiden Strömungen konnte sich auch eine dezidiert christlich-humanistisch orientierte katholische Linke behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren geriet die programmatische Auseinandersetzung gegenüber den persönlichen Machtkämpfen und der Regierungspolitik in den Hintergrund. Das dominante Triumvirat um [[Stefano Nacoma]], [[Carles Domínguez Arrás]] und [[Iacovo Del Pérez]] stand zuvorderst für eine pragmatische Machtpolitik, die auch ein Bündnis mit der liberalen [[UDS]] ermöglichte. Gegen das vom Triumvirat angeführte Parteiestablishment sammelte sich in der Folge eine Reihe junger Politiker um [[Joán Caval]], der seit seinem Bündnis mit Nacoma und seiner Wahl zum Generalsekretär 1969 die Vorherrschaft in der Partei übernahm. Für mehrere Jahre bildete der programmatisch linkskeynesianische, strategisch auf die Zusammenarbeit mit den [[PCS|Kommunisten]] ausgerichtete ''Cavalistas'' die dominante Gruppe in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wuchs im Gefolge der 68er Revolte und im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen eine neue radikale Linke in der Partei heran, die sich von der marxistischen Arbeiterlinken durch intellektuell-postmaterialistische Positionen und eine starke Mittelstandsorientierung abhob. Erster sichtbarer Ausdruck dieser Linkswende war das [[Manifesto de Semesta]] des Jahres 1977, das stärker linksideologische Positionen bezog als das Vorgängerprogramm. Der vom linken Flügel stammende Parteizentrist [[Joán Caval]] konnte die Flügel bis in die Achtziger Jahre hinein in einem Gleichgewicht halten, das jedoch teilweise bereits in der Großen Koalition 1979-1982, spätestens aber danach einem offenen Kampf der Flügel wich. Bereits seit 1976/77 deutete sich eine Auflösung der Cavalistas und ein Machtkampf zwischen den eher linken und den eher liberalen Sozialisten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Niederlage der Linken bei der Wahl 1982 folgte eine Dominanz der parteirechten Reformistas, die unter [[Donado Ricardes]] Partei und Regierung dominierten. Obwohl das Programm von 1977 formal gültig blieb, setzten die Ricardistas auf eine markt-konforme Reform- und Austeritätspolitik. Erst nach dessen Niederlage 1990 folgte ein Wiedererstarken der Parteilinken, die sich aber schon bald in eine orthodox-sozialistische Strömung um [[Paulo Satyres]] und eine kompromissbereitere libertär-sozialistische Gruppe um [[Julio De la Costa]] spalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der persönlichen Gegnerschaft der beiden Protagonisten erreichten beide im Zusammenspiel 1998 einen historischen Wahlerfolg. Unter der Führung De la Costas dominierte die libertäre Strömung, die aber schon bald sowohl von der radikalen Linken, als auch von der reformorientierten Rechten unter Druck geriet. Spätestens nach dem Wahlsieg 2002 drängte die zweite Gruppe auf größere wirtschaftsliberale Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit der sagradischen Wirtschaft zu erhalten. Dem Rücktritt De la Costas folgten daher neue Flügelkämpfe, aus denen nach dem Scheitern des Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]] 2009 vorerst die Linken in der Partei als Sieger hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Strömungen ===&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Umverteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Sinistra Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Zapato Ramírez]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2009 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semestiner Bürgermeisters [[Miquel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2009 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ASUL bei nationalen Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 27,5 %&lt;br /&gt;
| 141 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,5 %&lt;br /&gt;
| 161 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 29,4 %&lt;br /&gt;
| 152 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 32,0 %&lt;br /&gt;
| 164 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 33,9 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 181 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 33,0 %&lt;br /&gt;
| 173 / 511&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 40,3 %&lt;br /&gt;
| 222 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 201 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 36,3 %&lt;br /&gt;
| 191 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 186 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 32,9 %&lt;br /&gt;
| 179 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 29,2 %&lt;br /&gt;
| 154 / 511&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,4 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,0 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 38,1 %&lt;br /&gt;
| 199 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,5 %&lt;br /&gt;
| 197 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,8 %&lt;br /&gt;
| 164 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 26,1 %&lt;br /&gt;
| 139 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 30,5 %&lt;br /&gt;
| 165 / 511&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Nino Cabal]], 1970-1975&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1975-1985&lt;br /&gt;
* [[António Grande Illega]], 1999-2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], 1946-1948&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], 1964&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1964-1967&lt;br /&gt;
* [[Joán Caval]], 1970-1979&lt;br /&gt;
* [[Donado Ricardes]], 1990-1992&lt;br /&gt;
* [[Ramón Julio De la Costa]], 1999-2006&lt;br /&gt;
* [[Mercé Serrat Cabarell]], seit 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1947-1954: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1954-1964: [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] &amp;lt;small&amp;gt;(1964 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1969-1984: [[Joán Caval]] (†)&lt;br /&gt;
*1985-1987: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1985 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1987-1992: [[Donado Ricardes]] &amp;lt;small&amp;gt;(1992 [[Luis José López]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[António Grande Illega]] &lt;br /&gt;
*1997-2005: [[Julio De la Costa]] &lt;br /&gt;
*2005-2010: [[Santiago Diaz de Velozo]] &amp;lt;small&amp;gt;(2009-10 [[Santiago Valarosa]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2010: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1954: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1954-1960: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]] &lt;br /&gt;
* 1964-1982: [[Stefano Nacoma]] &lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Andrés Colón]] &lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1985-1987: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
* 1992-1997: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1960: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
* 1960-1969: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: [[Márcio Álvarez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1976-1980: [[José Arnaldo Garret]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1977 provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980-1982: [[Rinaldo Sugares]] &amp;lt;small&amp;gt;(provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1988: [[Stefano Nacoma]] (†)&lt;br /&gt;
* 1988-1991: [[Isabel Defernandis Carret]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: [[Joán Dehamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2000: [[Joán Guiterres]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikoordinatoren ===&lt;br /&gt;
* 1954-1962: [[Carles Alberto Remón]] &amp;lt;small&amp;gt;(Organisationssekretär unter [[Antonio Santiago]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969-1972: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Joán Caval]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
* 1981-1985: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Paulo Satyres Blanco]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Andrés Colón]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Salvador Lafayet]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Donado Ricardes]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Enrico Herzog]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]] und [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Lorenzo Manuel Delúsio]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Santiago Diaz de Velozo]])&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Mercé Serrat Cabarell]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ParteisprecherInnen ===&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[David Cabarel]]&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Carles Ferro Lima]]&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joaquín Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Mara Joana Coresol]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
* 2012-2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1961-1964: [[Carles Domínguez-Arrás]] &amp;lt;small&amp;gt;(geschäftsführend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966-1970: [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
* 1970-1976: [[Piero Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 1998-1999: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1999-2006: [[Santiago Guadalí]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* Seit 2014: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1962-1972: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: [[Damián Ornelo]]&lt;br /&gt;
* 1984-1986: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Jorge Lombardo]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[António Delvequio]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Dián Fernando Celu]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Tomás Santangel]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*11/1947	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1948	Congreso II Costitucional in [[Semest]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1950	Congreso III in [[Artir]]&lt;br /&gt;
*1953	Congreso IV in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*1954	Congreso V in [[Bosa]] – Wahl [[António Santiago]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1956	Congreso VI in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1959	Congreso VII in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1962	Congreso VIII in [[Lemez]] – 75 jähriges Jubiläum der PS-Gründung 1887 – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IX in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso X in [[Duerez]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso XI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso XII in [[Ligre North]] – 25-jähriges Parteijubiläum – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso XIII in [[Laquines]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso XIV in [[Semest]] – linksreformistisches [[Manifesto de Semesta]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso XV in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XVI in [[Portofín]] – Wahl [[Andrés Colón]]s zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*02/1985	Congreso XVII in [[Noyar]] &lt;br /&gt;
*02/1987	Congreso XVIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre  PS-Gründung 1887 - Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Parteichef&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIX in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*03/1991	Congreso XX in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semestiner Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XXI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XXII in [[Diegue]] &lt;br /&gt;
*05/1997	Congreso XXIII in [[Tulis]] – 50-jähriges Parteijubiläum – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XXIV in [[Duerez]] - neues Parteiprogramm [[Manifesto de Duerez]] &lt;br /&gt;
*03/2003 Congreso XXV in [[Ligre North]] &lt;br /&gt;
*10/2005	Congreso XXVI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXVII in [[Ostino]] – scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*03/2010 Congreso XXVIII in [[Semest]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2012 Congreso XXIX in [[Vesaey]] - Nominierung [[Mercé Serrat]]s als Spitzenkandidatin für die [[Parlamentswahl 2013]]&lt;br /&gt;
*12/2014 Congreso XXX in [[Bosa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige programmatische Dokumente ==&lt;br /&gt;
* 1947 [[Declaración de Vapaís]]: Gründungsmanifest mit kurzer programmatischer Erklärung, beruht auf dem Konsens der Umgestaltung der Gesellschaft hin zum Demokratischen Sozialismus&lt;br /&gt;
* 1962 [[Manifesto de Lemez]] (&amp;quot;Reforma Socialista&amp;quot;): erstes vollständiges Parteiprogramm, marxistisch fundiert, aber reformistisch ausgerichtet, zielt wesentlich auf eine Beilegung des Konflikts zwischen Marxisten und Reformisten in der Partei&lt;br /&gt;
** 1970 &amp;quot;[[Mâis Democrâcia]] Social. Declaración pel Cânviu Socialista&amp;quot;: Wahlprogramm [[Joán Caval]]s für die [[Parlamentswahl 1970|&amp;quot;Schlüsselwahl&amp;quot; 1970]], kündigt eine gesellschaftsliberale und sozialistische Reformpolitik an&lt;br /&gt;
* 1977 [[Manifesto de Semesta]] (&amp;quot;La Trasformación Continua&amp;quot;): zweites vollständiges Parteiprogramm, von der Neuen Linken beeinflusst, berücksichtigt erstmals auch Umweltaspekte und strebt eine Emanzipation des Einzelnen in der solidarischen Gesellschaft an&lt;br /&gt;
** 1989 &amp;quot;Proposiciones per una Reforma Solidâria&amp;quot;: Wahlprogramm [[Donado Ricardes]]' für die [[Parlamentswahl 1986]], weicht in wesentlichen Punkten vom 1977er Manifest ab und propagiert eine wirtschaftsfreundlichere Politik und eine &amp;quot;Economía Mixta&amp;quot;&lt;br /&gt;
** 1991 &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot;: Ergänzung des Parteiprogramms von 1977, wesentlich postmaterialistisch beeinflusst, u.a. gegen Atomkraft, für Frieden und für die soziale Emanzipation&lt;br /&gt;
** 1997 &amp;quot;[[Declaración pel Cânviu]]&amp;quot;: Programmatische Grundlage der Wahlplattform 1998, Betonung gesellschaftsliberaler Positionen, propagiert eine neue Übereinkunft von Staat und Wirtschaft (&amp;quot;entesa económica&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* 2000 [[Manifesto de Duerez]] (&amp;quot;Progreso Social&amp;quot;): drittes vollständiges Parteiprogramm, vom &amp;quot;Progresismo&amp;quot;-Konzept [[Julio de la Costa]]s geleitet, propagiert die soziale Emanzipation durch Inklusion und eine bürgerliche Freiheit in Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<title>Sinistra Democrática Unida</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist eine sozialistische Partei in [[Sagradien]]. Sie ging 2010 aus dem gleichnamigen Wahlbündnis der [[Partíu Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS), den [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken hervor. Die Partei bezeichnet sich selbst als &amp;quot;sozialistische und antikapitalistische Sammlungsbewegung der demokratischen Linken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDU geht auf das reformkommunistische Wahlbündnis '''Unitá de la Sinistra''' zurück, das 1990 als reformorientierte Plattform der Kommunisten und einiger linksalternativer und ökosozialistischer Gruppierungen gegründet wurde. Nach einigen Richtungskämpfen setzte sich der Reformkurs unter [[António Fiali]] durch, der das Bündnis von 1990-1993 sowie erneut seit 1997 führte. Unter ihm unterstützte die Unitá 1998-2006 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] [[Kabinett De la Costa I|Minderheitsregierung]] unter [[Julio De la Costa]]. In Opposition zum Kurs der Regierung gründete sich 2006 die linkssozialistische Partei der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]], die bei der [[Parlamentswahl 2006]] schließlich erfolgreich in einem Wahlbündnis ''Sinistra Democrática Unida'' mit den Unitá-Parteien antrat. Aus der gemeinsamen Parlamentsgruppe ging schließlich nach dem erneuten Wahlerfolg von 8,2 % bei der [[Parlamentswahl 2009]] eine permanente Parteienkonföderation hervor, die 2010 offiziell als Partei registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der SDU steht seit 2010 eine sechsköpfige Kollektivführung, die so genannte ''Junta Coordinativa''. Seit 2014 füllt zudem [[Nícola Mersenburg-López]] die Rolle eines Politischen Sprechers der SDU aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), kommunistische Partei mit reformistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSAP]], [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten sind PSAP-Politiker [[Luca Cardoso]] und Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partíu d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer und Geschichte der SDU ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter ihrem neuen Parteisekretär [[António Fiali]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Führungskraft in einem reformorientierten linken Wahlbündnis namens Unitá de la Sinistra (Unitá-PCS) an, dem neben der KPS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehört hatten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Kommunisten wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Wesentliche Inhalte waren eine Distanzierung von der realen Politik in den kommunistischen Staaten Osteuropas, eine Anerkennung der parlamentarischen Demokratie, der weitgehende Verzicht auf Klassenkampfparolen sowie die Aufnahme ökologischer und feministischer Inhalte ins Wahlprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach internen Machtkämpfen und Richtungsstreit vor allem mit dem orthodoxen Flügel der KP zog sich Fiali 1993 aus der Führung der KP und aus dem Unitá-Bündnis zurück. Unter seinem Nachfolger [[Oscar Ricardo Escova]]  wurde der unideologische linksalternative Reformkurs jedoch weitgehend fortgesetzt. Wesentliche Inhalte der Wahlplattform der Unitá wurden 1997 schließlich auch ins neue Parteiprogramm der KPS aufgenommen. Nach der Rückkehr Fialis an die Spitze des Bündnisses unterstützte die Unitá seit 1998 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] Minderheirsregierung unter [[Julio De la Costa]]. Die Beteiligung Sagradiens am Afghanistankrieg sowie andere politische Maßnahmen führten seit 2002 zu größeren Problemen innerhalb des Bündnisses sowie mit der Regierung. 2004 schließlich entzog die Unitá-Fraktion der Regierung ihr Vertrauen und suchte eine größere Distanz sowie einen Schulterschluss mit außerparlamentarischen Oppositionsgruppen und Dissidenten der ASUL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Vereinigte Linke ===&lt;br /&gt;
Als Ausdruck der Neuorientierung bildeten die Kommunistische Partei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticoes de la Sinistra|Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der KP zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und PSAP-Chef [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der Kommunisten aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. Mit der Gründung der DSS als Partei war das Unitá-Bündnis de facto hinfällig, da der Großteil der Bündnispartner der KPS der neuen Formation angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund suchten die Kommunisten vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] das Bündnis mit den DSS zu erneuern und die Unitá auf eine neue Geschäftsgrundlage zu stellen. Nach schwierigen Verhandlungen einigten sich PCS und DSS schließlich mit auf eine gemeinsame Wahlallianz ''Lista de la Sinistra Democrática Unida'', die mit [[António Fiali]] als Spitzenkandidaten 6,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion, die sich schließlich den Namen ''Grupo de la Sinistra Democrática Unida'' gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinistra Democrática Unida ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miquel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Parteien der Vereinigten Demokratischen Linken erneut gemeinsam mit KP-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg bei Wahlen seit 2009 ===&lt;br /&gt;
Nach Bekanntgabe von Neuwahlen für den Herbst 2009 beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen der bisherigen Parlamentsfraktion ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im Juni 2009]] 8,2 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde der junge Kommunist [[Nícola Mersenburg-López]], der als einer der Hoffnungsträger seiner Partei gilt und für einen antikapitalistischen Kurs und eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen sozialen Bewegungen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Kommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semest]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die kommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semest statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, wobei jedoch auch Fraktionschef [[Nícola Mersenburg-López]] eine wichtige Rolle innerhalb des Bündnisses zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalwahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2013]] konnte sich die SDU als Regierungspartei in acht Regionen behaupten. In der Region [[Oller]] überholten die Linksdemokraten innerhalb des linken Blocks die [[ASUL|Sozialisten]] und wurden zweitstärkste Kraft nach der [[PPC]]. Mit [[Laura Irruain]] wurde anschließend erstmals überhaupt eine Vertreterin der Vereinten Linken zur Präsidentin einer sagradischen Regionalregierung gewählt. Sie bildete eine linke Koalitionsregierung mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2012 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2013]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Satyres' Führung schlug die Partei bei der [[Parlamentswahl 2013]] einen betont kritischen Kurs ein, der vor scharfen Attacken gegen die aktuelle Krisenpolitik innerhalb der Europäischen Union nicht zurückschreckte und Satyres den Vorwurf einbrachte, mit Politik nur mit Populismus und Ängsten zu betreiben und dabei eine heimliche Allianz mit dem Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] zu schmieden. Dabei wurde die Äußerung Satyres' in einer Fernsehdebatte, Sympathie dafür zu haben, wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Hitler verglichen werde, auch im Ausland negativ aufgenommen und von Politikern der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien scharf kritisiert. Auch innerhalb der SDU und vor allem der Kommunistischen Partei traf Satyres' Politikstil und seine Wahlkampfstrategie auf Kritik, zumal sie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Mitte-Links-Koalition unter [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der Wahl unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die SDU mit ihrem linksradikalen Kurs in Umfragen lange Zeit als dritt- oder viertstärkste Kraft mit Prozentanteilen um 10 Prozent gesehen wurde, konnte sie die hohen Erwartungen bei der [[Parlamentswahl 2013]] schließlich nicht erfüllen und kam nur auf letztlich enttäuschende 6,9 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Rückzug Satyres' ===&lt;br /&gt;
Trotz dieses Ergebnisses beanspruchte Satyres unmittelbar danach die Führung der Parlamentsfraktion, um seine eigene Macht im Linksbündnis abzusichern. Der Amtsinhaber [[Nícola Mersenburg-López]], der als Gegner Satyres' und als kommender Mann der Linken gilt, verzichtete schließlich zugunsten Satyres', blieb als Hoffnungsträger der jüngeren Mitglieder und als Vertrauter von Ex-Parteichef [[António Fiali]] in der SDU aber wichtigster Gegenspieler Satyres'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten blieb in der Folge das Verhältnis zur Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]]. Nachdem Satyres der neuen Ministepräsidentin zugesagt hatte, der neuen Regierung &amp;quot;in kritischer Distanz, aber konstruktiver Offenheit&amp;quot; gegenüberzustehen, bestritt er öffentlich mehrmals, es habe einen Deal mit Serrat Cabarell gegeben und die Partei sei Teil der Regierungsmehrheit. Dagegen hatte Mersenburg-López mehrmals öffentlich dafür geworben, die Partei als alternatives Mitglied der Regierungsmehrheit zu positionieren, um so größeren Einfluss auf das Handeln der Regierung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Querelen und Kritik an seiner Führung zog Fraktionssprecher Satyres die Konsequenz und erklärte, auf dem kommenden [[SDU]]-Kongress im Februar 2014 kein Spitzenamt anzustreben. Gleichzeitig trat er mit sofortiger Wirkung von der Führung der SDU-Fraktion zurück und gab auch sein Abgeordnetenmandat ebenso wie sein Amt als DSS-Sekretär zurück. Die Nachfolge als Fraktionssprecherin übernahm zunächst kommissarisch die bisherige Stellvertreterin [[Arrantxa Bigoudet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kongress 2014 und Wahl eines Politischen Sprechers ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2014, fand schließlich der dritte gemeinsame Kongress der SDU statt, auf dem erstmals die Position eines Politischen Sprechers besetzt werden sollte, der als Kopf und öffentliches Gesicht der sechsköpfigen Kollektivführung fungieren soll. Nach dem Verzicht Satyres', gegen dessen Kandidatur zuvor zahlreiche Kampagnen jüngerer SDU-Mitglieder initiiert worden waren, erklärte seine Vertraute [[Sellesi Miniambres]] ihre Teilnahme an der Wahl. Gleichzeitig erklärte nach einigem Zögern auch KP-Vizesekretär [[Nícola Mersenburg-López]] seine Kandidatur. Während von Mersenburg-López eine ambitionierte Führungsrolle erwartet werden konnte, galt Miniambres vielen als Stellvertreterin Satyres' in der Parteiführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich kam es zu einer Kampfkandidatur um den Posten des Politischen Sprechers zwischen der von Satyres und seinen Anhängern favorisierten [[Sellesi Miniambres]] und [[Nícola Mersenburg-López]], die letzterer mit über 60 Prozent der Delegiertenstimmen sehr deutlich für sich entscheiden konnte. [[Cornélio Breix]] blieb als dritter Bewerber letztlich vollständig chancenlos. Mit Mersenburg-López verfügt die SDU erstmals über einen nominellen Parteiführer, nachdem seine Vorgänger [[António Fiali]] und [[Paulo Satyres Blanco]] außerhalb der Wahlkampagnen und der Parlamentsfraktion keine nominelle Führungsrolle ausgefüllt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngste Wahlerfolge ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung des charismatischen Mersenburg-López stieg die Partei in Umfragen landesweit zur viertstärksten Kraft hinter [[ASUL]], [[PPC]] und [[PSP]] auf und konnte sich als kritischer Verhandlungspartner der rot-grün-radikalen Minderheitsregierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] profilieren. Die Partei unterstützte die Regierung unter anderem bei der Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, bei der Einführung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft und beim energiepolitischen Umbau zugunsten erneuerbarer Energien. Dagegen kritisierte die Partei den Kurs der Regierung in der Europapolitik, der als Einknicken gegenüber Deutschland angesehen wurde. Stattdessen setzte sich die SDU für ein solidarisches Europa als Transferunion und für einen Schuldenschnitt für das angeschlagene Griechenland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014]] erreichte die SDU mit der jungen [[Lina Abrami]] als Spitzenkandidatin einen Stimmenanteil von 9,8 Prozent und verbesserte sich damit gegenüber der [[Europawahl 2009|Wahl 2009]] um 3,6 Prozentunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen. Im Herbst 2011 kam es zur Gründung der [[Sinistra Democrática Jovén]] (SDJ) als eigenständigen Jugendverband der SDU, der die bestehenden Jugendorganisationen aber nicht ablösen, sondern ergänzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Koordinatoren der SDU ====&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Laura Abenar]] und [[Carles Orezal]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Lina Abrami]] und [[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vertreter der SDU im Präsidium der [[Abgeordnetenkammer]] ====&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1998-2009: [[António Fiali]] &lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
* 2013-2014: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Arrantxa Bigoudet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion im Senat ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Mário Bernardis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Joán Docién Delavesc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 4,2 %&lt;br /&gt;
| 22 / 511&lt;br /&gt;
| [[Oscar Ricardo Escova]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
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| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
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| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 6,0 %&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
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| [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<title>Sinistra Democrática Unida</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Sinistra Democrática Unida'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Fontanel00.jpg|180px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Politischer Sprecher'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Koordinatoren'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Lina Abrami]]&amp;lt;br&amp;gt;[[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fraktionssprecherin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Arrantxa Bigoudet]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2010 &amp;lt;small&amp;gt;(1990 als Wahlbündnis [[Unitá]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sinistra Democrática Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Demokratischer Sozialismus;&amp;lt;br&amp;gt;Eurokommunismus;&amp;lt;br&amp;gt;Ökosozialismus;&amp;lt;br&amp;gt;Feminismus;&amp;lt;br&amp;gt;Antikapitalismus;&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Europäische Linke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist eine sozialistische Partei in [[Sagradien]]. Sie ging 2010 aus dem gleichnamigen Wahlbündnis der [[Partíu Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS), den [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken hervor. Die Partei bezeichnet sich selbst als &amp;quot;sozialistische und antikapitalistische Sammlungsbewegung der demokratischen Linken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDU geht auf das reformkommunistische Wahlbündnis '''Unitá de la Sinistra''' zurück, das 1990 als reformorientierte Plattform der Kommunisten und einiger linksalternativer und ökosozialistischer Gruppierungen gegründet wurde. Nach einigen Richtungskämpfen setzte sich der Reformkurs unter [[António Fiali]] durch, der das Bündnis von 1990-1993 sowie erneut seit 1997 führte. Unter ihm unterstützte die Unitá 1998-2006 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] [[Kabinett De la Costa I|Minderheitsregierung]] unter [[Julio De la Costa]]. In Opposition zum Kurs der Regierung gründete sich 2006 die linkssozialistische Partei der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]], die bei der [[Parlamentswahl 2006]] schließlich erfolgreich in einem Wahlbündnis ''Sinistra Democrática Unida'' mit den Unitá-Parteien antrat. Aus der gemeinsamen Parlamentsgruppe ging schließlich nach dem erneuten Wahlerfolg von 8,2 % bei der [[Parlamentswahl 2009]] eine permanente Parteienkonföderation hervor, die 2010 offiziell als Partei registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der SDU steht seit 2010 eine sechsköpfige Kollektivführung, die so genannte ''Junta Coordinativa''. Seit 2014 füllt zudem [[Nícola Mersenburg-López]] die Rolle eines Politischen Sprechers der SDU aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), kommunistische Partei mit reformistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSAP]], [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten sind PSAP-Politiker [[Luca Cardoso]] und Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partíu d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer und Geschichte der SDU ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter ihrem neuen Parteisekretär [[António Fiali]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Führungskraft in einem reformorientierten linken Wahlbündnis namens Unitá de la Sinistra (Unitá-PCS) an, dem neben der KPS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehört hatten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Kommunisten wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Wesentliche Inhalte waren eine Distanzierung von der realen Politik in den kommunistischen Staaten Osteuropas, eine Anerkennung der parlamentarischen Demokratie, der weitgehende Verzicht auf Klassenkampfparolen sowie die Aufnahme ökologischer und feministischer Inhalte ins Wahlprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach internen Machtkämpfen und Richtungsstreit vor allem mit dem orthodoxen Flügel der KP zog sich Fiali 1993 aus der Führung der KP und aus dem Unitá-Bündnis zurück. Unter seinem Nachfolger [[Oscar Ricardo Escova]]  wurde der unideologische linksalternative Reformkurs jedoch weitgehend fortgesetzt. Wesentliche Inhalte der Wahlplattform der Unitá wurden 1997 schließlich auch ins neue Parteiprogramm der KPS aufgenommen. Nach der Rückkehr Fialis an die Spitze des Bündnisses unterstützte die Unitá seit 1998 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] Minderheirsregierung unter [[Julio De la Costa]]. Die Beteiligung Sagradiens am Afghanistankrieg sowie andere politische Maßnahmen führten seit 2002 zu größeren Problemen innerhalb des Bündnisses sowie mit der Regierung. 2004 schließlich entzog die Unitá-Fraktion der Regierung ihr Vertrauen und suchte eine größere Distanz sowie einen Schulterschluss mit außerparlamentarischen Oppositionsgruppen und Dissidenten der ASUL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Vereinigte Linke ===&lt;br /&gt;
Als Ausdruck der Neuorientierung bildeten die Kommunistische Partei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticoes de la Sinistra|Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der KP zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und PSAP-Chef [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der Kommunisten aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. Mit der Gründung der DSS als Partei war das Unitá-Bündnis de facto hinfällig, da der Großteil der Bündnispartner der KPS der neuen Formation angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund suchten die Kommunisten vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] das Bündnis mit den DSS zu erneuern und die Unitá auf eine neue Geschäftsgrundlage zu stellen. Nach schwierigen Verhandlungen einigten sich PCS und DSS schließlich mit auf eine gemeinsame Wahlallianz ''Lista de la Sinistra Democrática Unida'', die mit [[António Fiali]] als Spitzenkandidaten 6,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion, die sich schließlich den Namen ''Grupo de la Sinistra Democrática Unida'' gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinistra Democrática Unida ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miquel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Parteien der Vereinigten Demokratischen Linken erneut gemeinsam mit KP-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg bei Wahlen seit 2009 ===&lt;br /&gt;
Nach Bekanntgabe von Neuwahlen für den Herbst 2009 beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen der bisherigen Parlamentsfraktion ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im Juni 2009]] 8,2 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde der junge Kommunist [[Nícola Mersenburg-López]], der als einer der Hoffnungsträger seiner Partei gilt und für einen antikapitalistischen Kurs und eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen sozialen Bewegungen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Kommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semest]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die kommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semest statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, wobei jedoch auch Fraktionschef [[Nícola Mersenburg-López]] eine wichtige Rolle innerhalb des Bündnisses zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalwahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2013]] konnte sich die SDU als Regierungspartei in acht Regionen behaupten. In der Region [[Oller]] überholten die Linksdemokraten innerhalb des linken Blocks die [[ASUL|Sozialisten]] und wurden zweitstärkste Kraft nach der [[PPC]]. Mit [[Laura Irruain]] wurde anschließend erstmals überhaupt eine Vertreterin der Vereinten Linken zur Präsidentin einer sagradischen Regionalregierung gewählt. Sie bildete eine linke Koalitionsregierung mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2012 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2013]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Satyres' Führung schlug die Partei bei der [[Parlamentswahl 2013]] einen betont kritischen Kurs ein, der vor scharfen Attacken gegen die aktuelle Krisenpolitik innerhalb der Europäischen Union nicht zurückschreckte und Satyres den Vorwurf einbrachte, mit Politik nur mit Populismus und Ängsten zu betreiben und dabei eine heimliche Allianz mit dem Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] zu schmieden. Dabei wurde die Äußerung Satyres' in einer Fernsehdebatte, Sympathie dafür zu haben, wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Hitler verglichen werde, auch im Ausland negativ aufgenommen und von Politikern der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien scharf kritisiert. Auch innerhalb der SDU und vor allem der Kommunistischen Partei traf Satyres' Politikstil und seine Wahlkampfstrategie auf Kritik, zumal sie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Mitte-Links-Koalition unter [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der Wahl unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die SDU mit ihrem linksradikalen Kurs in Umfragen lange Zeit als dritt- oder viertstärkste Kraft mit Prozentanteilen um 10 Prozent gesehen wurde, konnte sie die hohen Erwartungen bei der [[Parlamentswahl 2013]] schließlich nicht erfüllen und kam nur auf letztlich enttäuschende 6,9 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Rückzug Satyres' ===&lt;br /&gt;
Trotz dieses Ergebnisses beanspruchte Satyres unmittelbar danach die Führung der Parlamentsfraktion, um seine eigene Macht im Linksbündnis abzusichern. Der Amtsinhaber [[Nícola Mersenburg-López]], der als Gegner Satyres' und als kommender Mann der Linken gilt, verzichtete schließlich zugunsten Satyres', blieb als Hoffnungsträger der jüngeren Mitglieder und als Vertrauter von Ex-Parteichef [[António Fiali]] in der SDU aber wichtigster Gegenspieler Satyres'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten blieb in der Folge das Verhältnis zur Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]]. Nachdem Satyres der neuen Ministepräsidentin zugesagt hatte, der neuen Regierung &amp;quot;in kritischer Distanz, aber konstruktiver Offenheit&amp;quot; gegenüberzustehen, bestritt er öffentlich mehrmals, es habe einen Deal mit Serrat Cabarell gegeben und die Partei sei Teil der Regierungsmehrheit. Dagegen hatte Mersenburg-López mehrmals öffentlich dafür geworben, die Partei als alternatives Mitglied der Regierungsmehrheit zu positionieren, um so größeren Einfluss auf das Handeln der Regierung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Querelen und Kritik an seiner Führung zog Fraktionssprecher Satyres die Konsequenz und erklärte, auf dem kommenden [[SDU]]-Kongress im Februar 2014 kein Spitzenamt anzustreben. Gleichzeitig trat er mit sofortiger Wirkung von der Führung der SDU-Fraktion zurück und gab auch sein Abgeordnetenmandat ebenso wie sein Amt als DSS-Sekretär zurück. Die Nachfolge als Fraktionssprecherin übernahm zunächst kommissarisch die bisherige Stellvertreterin [[Arrantxa Bigoudet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kongress 2014 und Wahl eines Politischen Sprechers ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2014, fand schließlich der dritte gemeinsame Kongress der SDU statt, auf dem erstmals die Position eines Politischen Sprechers besetzt werden sollte, der als Kopf und öffentliches Gesicht der sechsköpfigen Kollektivführung fungieren soll. Nach dem Verzicht Satyres', gegen dessen Kandidatur zuvor zahlreiche Kampagnen jüngerer SDU-Mitglieder initiiert worden waren, erklärte seine Vertraute [[Sellesi Miniambres]] ihre Teilnahme an der Wahl. Gleichzeitig erklärte nach einigem Zögern auch KP-Vizesekretär [[Nícola Mersenburg-López]] seine Kandidatur. Während von Mersenburg-López eine ambitionierte Führungsrolle erwartet werden konnte, galt Miniambres vielen als Stellvertreterin Satyres' in der Parteiführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich kam es zu einer Kampfkandidatur um den Posten des Politischen Sprechers zwischen der von Satyres und seinen Anhängern favorisierten [[Sellesi Miniambres]] und [[Nícola Mersenburg-López]], die letzterer mit über 60 Prozent der Delegiertenstimmen sehr deutlich für sich entscheiden konnte. [[Cornélio Breix]] blieb als dritter Bewerber letztlich vollständig chancenlos. Mit Mersenburg-López verfügt die SDU erstmals über einen nominellen Parteiführer, nachdem seine Vorgänger [[António Fiali]] und [[Paulo Satyres Blanco]] außerhalb der Wahlkampagnen und der Parlamentsfraktion keine nominelle Führungsrolle ausgefüllt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngste Wahlerfolge ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung des charismatischen Mersenburg-López stieg die Partei in Umfragen landesweit zur viertstärksten Kraft hinter [[ASUL]], [[PPC]] und [[PSP]] auf und konnte sich als kritischer Verhandlungspartner der rot-grün-radikalen Minderheitsregierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] profilieren. Die Partei unterstützte die Regierung unter anderem bei der Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, bei der Einführung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft und beim energiepolitischen Umbau zugunsten erneuerbarer Energien. Dagegen kritisierte die Partei den Kurs der Regierung in der Europapolitik, der als Einknicken gegenüber Deutschland angesehen wurde. Stattdessen setzte sich die SDU für ein solidarisches Europa als Transferunion und für einen Schuldenschnitt für das angeschlagene Griechenland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014]] erreichte die SDU mit der jungen [[Lina Abrami]] als Spitzenkandidatin einen Stimmenanteil von 9,8 Prozent und verbesserte sich damit gegenüber der [[Europawahl 2009|Wahl 2009]] um 3,6 Prozentunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen. Im Herbst 2011 kam es zur Gründung der [[Sinistra Democrática Jovén]] (SDJ) als eigenständigen Jugendverband der SDU, der die bestehenden Jugendorganisationen aber nicht ablösen, sondern ergänzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Koordinatoren der SDU ====&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Laura Abenar]] und [[Carles Orezal]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Lina Abrami]] und [[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vertreter der SDU im Präsidium der [[Abgeordnetenkammer]] ====&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1998-2009: [[António Fiali]] &lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
* 2013-2014: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Arrantxa Bigoudet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion im Senat ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Mário Bernardis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Joán Docién Delavesc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| Liste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
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| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 4,2 %&lt;br /&gt;
| 22 / 511&lt;br /&gt;
| [[Oscar Ricardo Escova]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 3,6 %&lt;br /&gt;
| 19 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 6,0 %&lt;br /&gt;
| 31 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
| 43 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 6,9 %&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
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| ''[[Nícola Mersenburg-López]]''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<title>Sinistra Democrática Unida</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Koordinatoren'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Lina Abrami]]&amp;lt;br&amp;gt;[[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fraktionssprecherin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Arrantxa Bigoudet]] &lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Demokratischer Sozialismus;&amp;lt;br&amp;gt;Eurokommunismus;&amp;lt;br&amp;gt;Ökosozialismus;&amp;lt;br&amp;gt;Feminismus;&amp;lt;br&amp;gt;Antikapitalismus;&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Europäische Linke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist eine sozialistische Partei in [[Sagradien]]. Sie ging 2010 aus dem gleichnamigen Wahlbündnis der [[Partíu Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS), den [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken hervor. Die Partei bezeichnet sich selbst als &amp;quot;sozialistische und antikapitalistische Sammlungsbewegung der demokratischen Linken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDU geht auf das reformkommunistische Wahlbündnis '''Unitá de la Sinistra''' zurück, das 1990 als reformorientierte Plattform der Kommunisten und einiger linksalternativer und ökosozialistischer Gruppierungen gegründet wurde. Nach einigen Richtungskämpfen setzte sich der Reformkurs unter [[António Fiali]] durch, der das Bündnis von 1990-1993 sowie erneut seit 1997 führte. Unter ihm unterstützte die Unitá 1998-2006 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] [[Kabinett De la Costa I|Minderheitsregierung]] unter [[Julio De la Costa]]. In Opposition zum Kurs der Regierung gründete sich 2006 die linkssozialistische Partei der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]], die bei der [[Parlamentswahl 2006]] schließlich erfolgreich in einem Wahlbündnis ''Sinistra Democrática Unida'' mit den Unitá-Parteien antrat. Aus der gemeinsamen Parlamentsgruppe ging schließlich nach dem erneuten Wahlerfolg von 8,2 % bei der [[Parlamentswahl 2009]] eine permanente Parteienkonföderation hervor, die 2010 offiziell als Partei registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der SDU steht seit 2010 eine sechsköpfige Kollektivführung, die so genannte ''Junta Coordinativa''. Seit 2014 füllt zudem [[Nícola Mersenburg-López]] die Rolle eines Politischen Sprechers der SDU aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), kommunistische Partei mit reformistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSAP]], [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten sind PSAP-Politiker [[Luca Cardoso]] und Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partíu d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer und Geschichte der SDU ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter ihrem neuen Parteisekretär [[António Fiali]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Führungskraft in einem reformorientierten linken Wahlbündnis namens Unitá de la Sinistra (Unitá-PCS) an, dem neben der KPS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehört hatten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Kommunisten wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Wesentliche Inhalte waren eine Distanzierung von der realen Politik in den kommunistischen Staaten Osteuropas, eine Anerkennung der parlamentarischen Demokratie, der weitgehende Verzicht auf Klassenkampfparolen sowie die Aufnahme ökologischer und feministischer Inhalte ins Wahlprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach internen Machtkämpfen und Richtungsstreit vor allem mit dem orthodoxen Flügel der KP zog sich Fiali 1993 aus der Führung der KP und aus dem Unitá-Bündnis zurück. Unter seinem Nachfolger [[Oscar Ricardo Escova]]  wurde der unideologische linksalternative Reformkurs jedoch weitgehend fortgesetzt. Wesentliche Inhalte der Wahlplattform der Unitá wurden 1997 schließlich auch ins neue Parteiprogramm der KPS aufgenommen. Nach der Rückkehr Fialis an die Spitze des Bündnisses unterstützte die Unitá seit 1998 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] Minderheirsregierung unter [[Julio De la Costa]]. Die Beteiligung Sagradiens am Afghanistankrieg sowie andere politische Maßnahmen führten seit 2002 zu größeren Problemen innerhalb des Bündnisses sowie mit der Regierung. 2004 schließlich entzog die Unitá-Fraktion der Regierung ihr Vertrauen und suchte eine größere Distanz sowie einen Schulterschluss mit außerparlamentarischen Oppositionsgruppen und Dissidenten der ASUL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Vereinigte Linke ===&lt;br /&gt;
Als Ausdruck der Neuorientierung bildeten die Kommunistische Partei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticoes de la Sinistra|Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der KP zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und PSAP-Chef [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der Kommunisten aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. Mit der Gründung der DSS als Partei war das Unitá-Bündnis de facto hinfällig, da der Großteil der Bündnispartner der KPS der neuen Formation angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund suchten die Kommunisten vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] das Bündnis mit den DSS zu erneuern und die Unitá auf eine neue Geschäftsgrundlage zu stellen. Nach schwierigen Verhandlungen einigten sich PCS und DSS schließlich mit auf eine gemeinsame Wahlallianz ''Lista de la Sinistra Democrática Unida'', die mit [[António Fiali]] als Spitzenkandidaten 6,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion, die sich schließlich den Namen ''Grupo de la Sinistra Democrática Unida'' gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinistra Democrática Unida ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miquel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Parteien der Vereinigten Demokratischen Linken erneut gemeinsam mit KP-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg bei Wahlen seit 2009 ===&lt;br /&gt;
Nach Bekanntgabe von Neuwahlen für den Herbst 2009 beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen der bisherigen Parlamentsfraktion ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im Juni 2009]] 8,2 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde der junge Kommunist [[Nícola Mersenburg-López]], der als einer der Hoffnungsträger seiner Partei gilt und für einen antikapitalistischen Kurs und eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen sozialen Bewegungen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Kommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semest]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die kommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semest statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, wobei jedoch auch Fraktionschef [[Nícola Mersenburg-López]] eine wichtige Rolle innerhalb des Bündnisses zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalwahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2013]] konnte sich die SDU als Regierungspartei in acht Regionen behaupten. In der Region [[Oller]] überholten die Linksdemokraten innerhalb des linken Blocks die [[ASUL|Sozialisten]] und wurden zweitstärkste Kraft nach der [[PPC]]. Mit [[Laura Irruain]] wurde anschließend erstmals überhaupt eine Vertreterin der Vereinten Linken zur Präsidentin einer sagradischen Regionalregierung gewählt. Sie bildete eine linke Koalitionsregierung mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2012 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2013]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Satyres' Führung schlug die Partei bei der [[Parlamentswahl 2013]] einen betont kritischen Kurs ein, der vor scharfen Attacken gegen die aktuelle Krisenpolitik innerhalb der Europäischen Union nicht zurückschreckte und Satyres den Vorwurf einbrachte, mit Politik nur mit Populismus und Ängsten zu betreiben und dabei eine heimliche Allianz mit dem Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] zu schmieden. Dabei wurde die Äußerung Satyres' in einer Fernsehdebatte, Sympathie dafür zu haben, wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Hitler verglichen werde, auch im Ausland negativ aufgenommen und von Politikern der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien scharf kritisiert. Auch innerhalb der SDU und vor allem der Kommunistischen Partei traf Satyres' Politikstil und seine Wahlkampfstrategie auf Kritik, zumal sie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Mitte-Links-Koalition unter [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der Wahl unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die SDU mit ihrem linksradikalen Kurs in Umfragen lange Zeit als dritt- oder viertstärkste Kraft mit Prozentanteilen um 10 Prozent gesehen wurde, konnte sie die hohen Erwartungen bei der [[Parlamentswahl 2013]] schließlich nicht erfüllen und kam nur auf letztlich enttäuschende 6,9 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Rückzug Satyres' ===&lt;br /&gt;
Trotz dieses Ergebnisses beanspruchte Satyres unmittelbar danach die Führung der Parlamentsfraktion, um seine eigene Macht im Linksbündnis abzusichern. Der Amtsinhaber [[Nícola Mersenburg-López]], der als Gegner Satyres' und als kommender Mann der Linken gilt, verzichtete schließlich zugunsten Satyres', blieb als Hoffnungsträger der jüngeren Mitglieder und als Vertrauter von Ex-Parteichef [[António Fiali]] in der SDU aber wichtigster Gegenspieler Satyres'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten blieb in der Folge das Verhältnis zur Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]]. Nachdem Satyres der neuen Ministepräsidentin zugesagt hatte, der neuen Regierung &amp;quot;in kritischer Distanz, aber konstruktiver Offenheit&amp;quot; gegenüberzustehen, bestritt er öffentlich mehrmals, es habe einen Deal mit Serrat Cabarell gegeben und die Partei sei Teil der Regierungsmehrheit. Dagegen hatte Mersenburg-López mehrmals öffentlich dafür geworben, die Partei als alternatives Mitglied der Regierungsmehrheit zu positionieren, um so größeren Einfluss auf das Handeln der Regierung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Querelen und Kritik an seiner Führung zog Fraktionssprecher Satyres die Konsequenz und erklärte, auf dem kommenden [[SDU]]-Kongress im Februar 2014 kein Spitzenamt anzustreben. Gleichzeitig trat er mit sofortiger Wirkung von der Führung der SDU-Fraktion zurück und gab auch sein Abgeordnetenmandat ebenso wie sein Amt als DSS-Sekretär zurück. Die Nachfolge als Fraktionssprecherin übernahm zunächst kommissarisch die bisherige Stellvertreterin [[Arrantxa Bigoudet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kongress 2014 und Wahl eines Politischen Sprechers ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2014, fand schließlich der dritte gemeinsame Kongress der SDU statt, auf dem erstmals die Position eines Politischen Sprechers besetzt werden sollte, der als Kopf und öffentliches Gesicht der sechsköpfigen Kollektivführung fungieren soll. Nach dem Verzicht Satyres', gegen dessen Kandidatur zuvor zahlreiche Kampagnen jüngerer SDU-Mitglieder initiiert worden waren, erklärte seine Vertraute [[Sellesi Miniambres]] ihre Teilnahme an der Wahl. Gleichzeitig erklärte nach einigem Zögern auch KP-Vizesekretär [[Nícola Mersenburg-López]] seine Kandidatur. Während von Mersenburg-López eine ambitionierte Führungsrolle erwartet werden konnte, galt Miniambres vielen als Stellvertreterin Satyres' in der Parteiführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich kam es zu einer Kampfkandidatur um den Posten des Politischen Sprechers zwischen der von Satyres und seinen Anhängern favorisierten [[Sellesi Miniambres]] und [[Nícola Mersenburg-López]], die letzterer mit über 60 Prozent der Delegiertenstimmen sehr deutlich für sich entscheiden konnte. [[Cornélio Breix]] blieb als dritter Bewerber letztlich vollständig chancenlos. Mit Mersenburg-López verfügt die SDU erstmals über einen nominellen Parteiführer, nachdem seine Vorgänger [[António Fiali]] und [[Paulo Satyres Blanco]] außerhalb der Wahlkampagnen und der Parlamentsfraktion keine nominelle Führungsrolle ausgefüllt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngste Wahlerfolge ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung des charismatischen Mersenburg-López stieg die Partei in Umfragen landesweit zur viertstärksten Kraft hinter [[ASUL]], [[PPC]] und [[PSP]] auf und konnte sich als kritischer Verhandlungspartner der rot-grün-radikalen Minderheitsregierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] profilieren. Die Partei unterstützte die Regierung unter anderem bei der Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, bei der Einführung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft und beim energiepolitischen Umbau zugunsten erneuerbarer Energien. Dagegen kritisierte die Partei den Kurs der Regierung in der Europapolitik, der als Einknicken gegenüber Deutschland angesehen wurde. Stattdessen setzte sich die SDU für ein solidarisches Europa als Transferunion und für einen Schuldenschnitt für das angeschlagene Griechenland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014]] erreichte die SDU mit der jungen [[Lina Abrami]] als Spitzenkandidatin einen Stimmenanteil von 9,8 Prozent und verbesserte sich damit gegenüber der [[Europawahl 2009|Wahl 2009]] um 3,6 Prozentunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen. Im Herbst 2011 kam es zur Gründung der [[Sinistra Democrática Jovén]] (SDJ) als eigenständigen Jugendverband der SDU, der die bestehenden Jugendorganisationen aber nicht ablösen, sondern ergänzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Koordinatoren der SDU ====&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Laura Abenar]] und [[Carles Orezal]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Lina Abrami]] und [[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vertreter der SDU im Präsidium der [[Abgeordnetenkammer]] ====&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1998-2009: [[António Fiali]] &lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
* 2013-2014: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Arrantxa Bigoudet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion im Senat ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Mário Bernardis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Joán Docién Delavesc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Liste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 4,2 %&lt;br /&gt;
| 22 / 511&lt;br /&gt;
| [[Oscar Ricardo Escova]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
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| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 3,6 %&lt;br /&gt;
| 19 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Sinistra Democrática Unida'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:SDU-Logo.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Fontanel00.jpg|180px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Politischer Sprecher'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Koordinatoren'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Lina Abrami]]&amp;lt;br&amp;gt;[[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fraktionssprecherin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Arrantxa Bigoudet]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2010 &amp;lt;small&amp;gt;(1990 als Wahlbündnis [[Unitá]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sinistra Democrática Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[l'Humanitá]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Demokratischer Sozialismus;&amp;lt;br&amp;gt;Eurokommunismus;&amp;lt;br&amp;gt;Ökosozialismus;&amp;lt;br&amp;gt;Feminismus;&amp;lt;br&amp;gt;Antikapitalismus;&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Europäische Linke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist eine sozialistische Partei in [[Sagradien]]. Sie ging 2010 aus dem gleichnamigen Wahlbündnis der [[Partíu Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS), den [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken hervor. Die Partei bezeichnet sich selbst als &amp;quot;sozialistische und antikapitalistische Sammlungsbewegung der demokratischen Linken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDU geht auf das reformkommunistische Wahlbündnis '''Unitá de la Sinistra''' zurück, das 1990 als reformorientierte Plattform der Kommunisten und einiger linksalternativer und ökosozialistischer Gruppierungen gegründet wurde. Nach einigen Richtungskämpfen setzte sich der Reformkurs unter [[António Fiali]] durch, der das Bündnis von 1990-1993 sowie erneut seit 1997 führte. Unter ihm unterstützte die Unitá 1998-2006 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] [[Kabinett De la Costa I|Minderheitsregierung]] unter [[Julio De la Costa]]. In Opposition zum Kurs der Regierung gründete sich 2006 die linkssozialistische Partei der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]], die bei der [[Parlamentswahl 2006]] schließlich erfolgreich in einem Wahlbündnis ''Sinistra Democrática Unida'' mit den Unitá-Parteien antrat. Aus der gemeinsamen Parlamentsgruppe ging schließlich nach dem erneuten Wahlerfolg von 8,2 % bei der [[Parlamentswahl 2009]] eine permanente Parteienkonföderation hervor, die 2010 offiziell als Partei registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der SDU steht seit 2010 eine sechsköpfige Kollektivführung, die so genannte ''Junta Coordinativa''. Seit 2014 füllt zudem [[Nícola Mersenburg-López]] die Rolle eines Politischen Sprechers der SDU aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), kommunistische Partei mit reformistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSAP]], [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten sind PSAP-Politiker [[Luca Cardoso]] und Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partíu d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer und Geschichte der SDU ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter ihrem neuen Parteisekretär [[António Fiali]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Führungskraft in einem reformorientierten linken Wahlbündnis namens Unitá de la Sinistra (Unitá-PCS) an, dem neben der KPS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehört hatten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Kommunisten wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Wesentliche Inhalte waren eine Distanzierung von der realen Politik in den kommunistischen Staaten Osteuropas, eine Anerkennung der parlamentarischen Demokratie, der weitgehende Verzicht auf Klassenkampfparolen sowie die Aufnahme ökologischer und feministischer Inhalte ins Wahlprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach internen Machtkämpfen und Richtungsstreit vor allem mit dem orthodoxen Flügel der KP zog sich Fiali 1993 aus der Führung der KP und aus dem Unitá-Bündnis zurück. Unter seinem Nachfolger [[Oscar Ricardo Escova]]  wurde der unideologische linksalternative Reformkurs jedoch weitgehend fortgesetzt. Wesentliche Inhalte der Wahlplattform der Unitá wurden 1997 schließlich auch ins neue Parteiprogramm der KPS aufgenommen. Nach der Rückkehr Fialis an die Spitze des Bündnisses unterstützte die Unitá seit 1998 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] Minderheirsregierung unter [[Julio De la Costa]]. Die Beteiligung Sagradiens am Afghanistankrieg sowie andere politische Maßnahmen führten seit 2002 zu größeren Problemen innerhalb des Bündnisses sowie mit der Regierung. 2004 schließlich entzog die Unitá-Fraktion der Regierung ihr Vertrauen und suchte eine größere Distanz sowie einen Schulterschluss mit außerparlamentarischen Oppositionsgruppen und Dissidenten der ASUL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Vereinigte Linke ===&lt;br /&gt;
Als Ausdruck der Neuorientierung bildeten die Kommunistische Partei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticoes de la Sinistra|Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der KP zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und PSAP-Chef [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der Kommunisten aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. Mit der Gründung der DSS als Partei war das Unitá-Bündnis de facto hinfällig, da der Großteil der Bündnispartner der KPS der neuen Formation angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund suchten die Kommunisten vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] das Bündnis mit den DSS zu erneuern und die Unitá auf eine neue Geschäftsgrundlage zu stellen. Nach schwierigen Verhandlungen einigten sich PCS und DSS schließlich mit auf eine gemeinsame Wahlallianz ''Lista de la Sinistra Democrática Unida'', die mit [[António Fiali]] als Spitzenkandidaten 6,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion, die sich schließlich den Namen ''Grupo de la Sinistra Democrática Unida'' gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinistra Democrática Unida ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miquel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Parteien der Vereinigten Demokratischen Linken erneut gemeinsam mit KP-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg bei Wahlen seit 2009 ===&lt;br /&gt;
Nach Bekanntgabe von Neuwahlen für den Herbst 2009 beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen der bisherigen Parlamentsfraktion ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im Juni 2009]] 8,2 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde der junge Kommunist [[Nícola Mersenburg-López]], der als einer der Hoffnungsträger seiner Partei gilt und für einen antikapitalistischen Kurs und eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen sozialen Bewegungen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Kommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semest]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die kommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semest statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, wobei jedoch auch Fraktionschef [[Nícola Mersenburg-López]] eine wichtige Rolle innerhalb des Bündnisses zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalwahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2013]] konnte sich die SDU als Regierungspartei in acht Regionen behaupten. In der Region [[Oller]] überholten die Linksdemokraten innerhalb des linken Blocks die [[ASUL|Sozialisten]] und wurden zweitstärkste Kraft nach der [[PPC]]. Mit [[Laura Irruain]] wurde anschließend erstmals überhaupt eine Vertreterin der Vereinten Linken zur Präsidentin einer sagradischen Regionalregierung gewählt. Sie bildete eine linke Koalitionsregierung mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2012 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2013]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Satyres' Führung schlug die Partei bei der [[Parlamentswahl 2013]] einen betont kritischen Kurs ein, der vor scharfen Attacken gegen die aktuelle Krisenpolitik innerhalb der Europäischen Union nicht zurückschreckte und Satyres den Vorwurf einbrachte, mit Politik nur mit Populismus und Ängsten zu betreiben und dabei eine heimliche Allianz mit dem Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] zu schmieden. Dabei wurde die Äußerung Satyres' in einer Fernsehdebatte, Sympathie dafür zu haben, wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Hitler verglichen werde, auch im Ausland negativ aufgenommen und von Politikern der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien scharf kritisiert. Auch innerhalb der SDU und vor allem der Kommunistischen Partei traf Satyres' Politikstil und seine Wahlkampfstrategie auf Kritik, zumal sie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Mitte-Links-Koalition unter [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der Wahl unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die SDU mit ihrem linksradikalen Kurs in Umfragen lange Zeit als dritt- oder viertstärkste Kraft mit Prozentanteilen um 10 Prozent gesehen wurde, konnte sie die hohen Erwartungen bei der [[Parlamentswahl 2013]] schließlich nicht erfüllen und kam nur auf letztlich enttäuschende 6,9 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Rückzug Satyres' ===&lt;br /&gt;
Trotz dieses Ergebnisses beanspruchte Satyres unmittelbar danach die Führung der Parlamentsfraktion, um seine eigene Macht im Linksbündnis abzusichern. Der Amtsinhaber [[Nícola Mersenburg-López]], der als Gegner Satyres' und als kommender Mann der Linken gilt, verzichtete schließlich zugunsten Satyres', blieb als Hoffnungsträger der jüngeren Mitglieder und als Vertrauter von Ex-Parteichef [[António Fiali]] in der SDU aber wichtigster Gegenspieler Satyres'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten blieb in der Folge das Verhältnis zur Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]]. Nachdem Satyres der neuen Ministepräsidentin zugesagt hatte, der neuen Regierung &amp;quot;in kritischer Distanz, aber konstruktiver Offenheit&amp;quot; gegenüberzustehen, bestritt er öffentlich mehrmals, es habe einen Deal mit Serrat Cabarell gegeben und die Partei sei Teil der Regierungsmehrheit. Dagegen hatte Mersenburg-López mehrmals öffentlich dafür geworben, die Partei als alternatives Mitglied der Regierungsmehrheit zu positionieren, um so größeren Einfluss auf das Handeln der Regierung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Querelen und Kritik an seiner Führung zog Fraktionssprecher Satyres die Konsequenz und erklärte, auf dem kommenden [[SDU]]-Kongress im Februar 2014 kein Spitzenamt anzustreben. Gleichzeitig trat er mit sofortiger Wirkung von der Führung der SDU-Fraktion zurück und gab auch sein Abgeordnetenmandat ebenso wie sein Amt als DSS-Sekretär zurück. Die Nachfolge als Fraktionssprecherin übernahm zunächst kommissarisch die bisherige Stellvertreterin [[Arrantxa Bigoudet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kongress 2014 und Wahl eines Politischen Sprechers ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2014, fand schließlich der dritte gemeinsame Kongress der SDU statt, auf dem erstmals die Position eines Politischen Sprechers besetzt werden sollte, der als Kopf und öffentliches Gesicht der sechsköpfigen Kollektivführung fungieren soll. Nach dem Verzicht Satyres', gegen dessen Kandidatur zuvor zahlreiche Kampagnen jüngerer SDU-Mitglieder initiiert worden waren, erklärte seine Vertraute [[Sellesi Miniambres]] ihre Teilnahme an der Wahl. Gleichzeitig erklärte nach einigem Zögern auch KP-Vizesekretär [[Nícola Mersenburg-López]] seine Kandidatur. Während von Mersenburg-López eine ambitionierte Führungsrolle erwartet werden konnte, galt Miniambres vielen als Stellvertreterin Satyres' in der Parteiführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich kam es zu einer Kampfkandidatur um den Posten des Politischen Sprechers zwischen der von Satyres und seinen Anhängern favorisierten [[Sellesi Miniambres]] und [[Nícola Mersenburg-López]], die letzterer mit über 60 Prozent der Delegiertenstimmen sehr deutlich für sich entscheiden konnte. [[Cornélio Breix]] blieb als dritter Bewerber letztlich vollständig chancenlos. Mit Mersenburg-López verfügt die SDU erstmals über einen nominellen Parteiführer, nachdem seine Vorgänger [[António Fiali]] und [[Paulo Satyres Blanco]] außerhalb der Wahlkampagnen und der Parlamentsfraktion keine nominelle Führungsrolle ausgefüllt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngste Wahlerfolge ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung des charismatischen Mersenburg-López stieg die Partei in Umfragen landesweit zur viertstärksten Kraft hinter [[ASUL]], [[PPC]] und [[PSP]] auf und konnte sich als kritischer Verhandlungspartner der rot-grün-radikalen Minderheitsregierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] profilieren. Die Partei unterstützte die Regierung unter anderem bei der Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, bei der Einführung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft und beim energiepolitischen Umbau zugunsten erneuerbarer Energien. Dagegen kritisierte die Partei den Kurs der Regierung in der Europapolitik, der als Einknicken gegenüber Deutschland angesehen wurde. Stattdessen setzte sich die SDU für ein solidarisches Europa als Transferunion und für einen Schuldenschnitt für das angeschlagene Griechenland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014]] erreichte die SDU mit der jungen [[Lina Abrami]] als Spitzenkandidatin einen Stimmenanteil von 9,8 Prozent und verbesserte sich damit gegenüber der [[Europawahl 2009|Wahl 2009]] um 3,6 Prozentunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen. Im Herbst 2011 kam es zur Gründung der [[Sinistra Democrática Jovén]] (SDJ) als eigenständigen Jugendverband der SDU, der die bestehenden Jugendorganisationen aber nicht ablösen, sondern ergänzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Koordinatoren der SDU ====&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Laura Abenar]] und [[Carles Orezal]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Lina Abrami]] und [[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vertreter der SDU im Präsidium der [[Abgeordnetenkammer]] ====&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1998-2009: [[António Fiali]] &lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
* 2013-2014: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Arrantxa Bigoudet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion im Senat ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Mário Bernardis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Joán Docién Delavesc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Liste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 4,2 %&lt;br /&gt;
| 22 / 511&lt;br /&gt;
| [[Oscar Ricardo Escova]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
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| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 6.0 %&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 6,9 %&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Sinistra Democrática Unida</title>
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		<updated>2016-04-26T08:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist eine sozialistische Partei in [[Sagradien]]. Sie ging 2010 aus dem gleichnamigen Wahlbündnis der [[Partíu Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS), den [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken hervor. Die Partei bezeichnet sich selbst als &amp;quot;sozialistische und antikapitalistische Sammlungsbewegung der demokratischen Linken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDU geht auf das reformkommunistische Wahlbündnis '''Unitá de la Sinistra''' zurück, das 1990 als reformorientierte Plattform der Kommunisten und einiger linksalternativer und ökosozialistischer Gruppierungen gegründet wurde. Nach einigen Richtungskämpfen setzte sich der Reformkurs unter [[António Fiali]] durch, der das Bündnis von 1990-1993 sowie erneut seit 1997 führte. Unter ihm unterstützte die Unitá 1998-2006 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] [[Kabinett De la Costa I|Minderheitsregierung]] unter [[Julio De la Costa]]. In Opposition zum Kurs der Regierung gründete sich 2006 die linkssozialistische Partei der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]], die bei der [[Parlamentswahl 2006]] schließlich erfolgreich in einem Wahlbündnis ''Sinistra Democrática Unida'' mit den Unitá-Parteien antrat. Aus der gemeinsamen Parlamentsgruppe ging schließlich nach dem erneuten Wahlerfolg von 8,2 % bei der [[Parlamentswahl 2009]] eine permanente Parteienkonföderation hervor, die 2010 offiziell als Partei registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der SDU steht seit 2010 eine sechsköpfige Kollektivführung, die so genannte ''Junta Coordinativa''. Seit 2014 füllt zudem [[Nícola Mersenburg-López]] die Rolle eines Politischen Sprechers der SDU aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), kommunistische Partei mit reformistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSAP]], [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten sind PSAP-Politiker [[Luca Cardoso]] und Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partíu d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer und Geschichte der SDU ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter ihrem neuen Parteisekretär [[António Fiali]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Führungskraft in einem reformorientierten linken Wahlbündnis namens Unitá de la Sinistra (Unitá-PCS) an, dem neben der KPS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehört hatten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Kommunisten wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Wesentliche Inhalte waren eine Distanzierung von der realen Politik in den kommunistischen Staaten Osteuropas, eine Anerkennung der parlamentarischen Demokratie, der weitgehende Verzicht auf Klassenkampfparolen sowie die Aufnahme ökologischer und feministischer Inhalte ins Wahlprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach internen Machtkämpfen und Richtungsstreit vor allem mit dem orthodoxen Flügel der KP zog sich Fiali 1993 aus der Führung der KP und aus dem Unitá-Bündnis zurück. Unter seinem Nachfolger [[Oscar Ricardo Escova]]  wurde der unideologische linksalternative Reformkurs jedoch weitgehend fortgesetzt. Wesentliche Inhalte der Wahlplattform der Unitá wurden 1997 schließlich auch ins neue Parteiprogramm der KPS aufgenommen. Nach der Rückkehr Fialis an die Spitze des Bündnisses unterstützte die Unitá seit 1998 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] Minderheirsregierung unter [[Julio De la Costa]]. Die Beteiligung Sagradiens am Afghanistankrieg sowie andere politische Maßnahmen führten seit 2002 zu größeren Problemen innerhalb des Bündnisses sowie mit der Regierung. 2004 schließlich entzog die Unitá-Fraktion der Regierung ihr Vertrauen und suchte eine größere Distanz sowie einen Schulterschluss mit außerparlamentarischen Oppositionsgruppen und Dissidenten der ASUL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Vereinigte Linke ===&lt;br /&gt;
Als Ausdruck der Neuorientierung bildeten die Kommunistische Partei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticoes de la Sinistra|Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der KP zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und PSAP-Chef [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der Kommunisten aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. Mit der Gründung der DSS als Partei war das Unitá-Bündnis de facto hinfällig, da der Großteil der Bündnispartner der KPS der neuen Formation angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund suchten die Kommunisten vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] das Bündnis mit den DSS zu erneuern und die Unitá auf eine neue Geschäftsgrundlage zu stellen. Nach schwierigen Verhandlungen einigten sich PCS und DSS schließlich mit auf eine gemeinsame Wahlallianz ''Lista de la Sinistra Democrática Unida'', die mit [[António Fiali]] als Spitzenkandidaten 6,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion, die sich schließlich den Namen ''Grupo de la Sinistra Democrática Unida'' gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinistra Democrática Unida ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miquel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Parteien der Vereinigten Demokratischen Linken erneut gemeinsam mit KP-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg bei Wahlen seit 2009 ===&lt;br /&gt;
Nach Bekanntgabe von Neuwahlen für den Herbst 2009 beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen der bisherigen Parlamentsfraktion ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im Juni 2009]] 8,2 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde der junge Kommunist [[Nícola Mersenburg-López]], der als einer der Hoffnungsträger seiner Partei gilt und für einen antikapitalistischen Kurs und eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen sozialen Bewegungen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Kommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semest]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die kommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semest statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, wobei jedoch auch Fraktionschef [[Nícola Mersenburg-López]] eine wichtige Rolle innerhalb des Bündnisses zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalwahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2013]] konnte sich die SDU als Regierungspartei in acht Regionen behaupten. In der Region [[Oller]] überholten die Linksdemokraten innerhalb des linken Blocks die [[ASUL|Sozialisten]] und wurden zweitstärkste Kraft nach der [[PPC]]. Mit [[Laura Irruain]] wurde anschließend erstmals überhaupt eine Vertreterin der Vereinten Linken zur Präsidentin einer sagradischen Regionalregierung gewählt. Sie bildete eine linke Koalitionsregierung mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2012 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2013]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Satyres' Führung schlug die Partei bei der [[Parlamentswahl 2013]] einen betont kritischen Kurs ein, der vor scharfen Attacken gegen die aktuelle Krisenpolitik innerhalb der Europäischen Union nicht zurückschreckte und Satyres den Vorwurf einbrachte, mit Politik nur mit Populismus und Ängsten zu betreiben und dabei eine heimliche Allianz mit dem Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] zu schmieden. Dabei wurde die Äußerung Satyres' in einer Fernsehdebatte, Sympathie dafür zu haben, wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Hitler verglichen werde, auch im Ausland negativ aufgenommen und von Politikern der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien scharf kritisiert. Auch innerhalb der SDU und vor allem der Kommunistischen Partei traf Satyres' Politikstil und seine Wahlkampfstrategie auf Kritik, zumal sie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Mitte-Links-Koalition unter [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der Wahl unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die SDU mit ihrem linksradikalen Kurs in Umfragen lange Zeit als dritt- oder viertstärkste Kraft mit Prozentanteilen um 10 Prozent gesehen wurde, konnte sie die hohen Erwartungen bei der [[Parlamentswahl 2013]] schließlich nicht erfüllen und kam nur auf letztlich enttäuschende 6,9 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Rückzug Satyres' ===&lt;br /&gt;
Trotz dieses Ergebnisses beanspruchte Satyres unmittelbar danach die Führung der Parlamentsfraktion, um seine eigene Macht im Linksbündnis abzusichern. Der Amtsinhaber [[Nícola Mersenburg-López]], der als Gegner Satyres' und als kommender Mann der Linken gilt, verzichtete schließlich zugunsten Satyres', blieb als Hoffnungsträger der jüngeren Mitglieder und als Vertrauter von Ex-Parteichef [[António Fiali]] in der SDU aber wichtigster Gegenspieler Satyres'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten blieb in der Folge das Verhältnis zur Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]]. Nachdem Satyres der neuen Ministepräsidentin zugesagt hatte, der neuen Regierung &amp;quot;in kritischer Distanz, aber konstruktiver Offenheit&amp;quot; gegenüberzustehen, bestritt er öffentlich mehrmals, es habe einen Deal mit Serrat Cabarell gegeben und die Partei sei Teil der Regierungsmehrheit. Dagegen hatte Mersenburg-López mehrmals öffentlich dafür geworben, die Partei als alternatives Mitglied der Regierungsmehrheit zu positionieren, um so größeren Einfluss auf das Handeln der Regierung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Querelen und Kritik an seiner Führung zog Fraktionssprecher Satyres die Konsequenz und erklärte, auf dem kommenden [[SDU]]-Kongress im Februar 2014 kein Spitzenamt anzustreben. Gleichzeitig trat er mit sofortiger Wirkung von der Führung der SDU-Fraktion zurück und gab auch sein Abgeordnetenmandat ebenso wie sein Amt als DSS-Sekretär zurück. Die Nachfolge als Fraktionssprecherin übernahm zunächst kommissarisch die bisherige Stellvertreterin [[Arrantxa Bigoudet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kongress 2014 und Wahl eines Politischen Sprechers ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2014, fand schließlich der dritte gemeinsame Kongress der SDU statt, auf dem erstmals die Position eines Politischen Sprechers besetzt werden sollte, der als Kopf und öffentliches Gesicht der sechsköpfigen Kollektivführung fungieren soll. Nach dem Verzicht Satyres', gegen dessen Kandidatur zuvor zahlreiche Kampagnen jüngerer SDU-Mitglieder initiiert worden waren, erklärte seine Vertraute [[Sellesi Miniambres]] ihre Teilnahme an der Wahl. Gleichzeitig erklärte nach einigem Zögern auch KP-Vizesekretär [[Nícola Mersenburg-López]] seine Kandidatur. Während von Mersenburg-López eine ambitionierte Führungsrolle erwartet werden konnte, galt Miniambres vielen als Stellvertreterin Satyres' in der Parteiführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich kam es zu einer Kampfkandidatur um den Posten des Politischen Sprechers zwischen der von Satyres und seinen Anhängern favorisierten [[Sellesi Miniambres]] und [[Nícola Mersenburg-López]], die letzterer mit über 60 Prozent der Delegiertenstimmen sehr deutlich für sich entscheiden konnte. [[Cornélio Breix]] blieb als dritter Bewerber letztlich vollständig chancenlos. Mit Mersenburg-López verfügt die SDU erstmals über einen nominellen Parteiführer, nachdem seine Vorgänger [[António Fiali]] und [[Paulo Satyres Blanco]] außerhalb der Wahlkampagnen und der Parlamentsfraktion keine nominelle Führungsrolle ausgefüllt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngste Wahlerfolge ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung des charismatischen Mersenburg-López stieg die Partei in Umfragen landesweit zur viertstärksten Kraft hinter [[ASUL]], [[PPC]] und [[PSP]] auf und konnte sich als kritischer Verhandlungspartner der rot-grün-radikalen Minderheitsregierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] profilieren. Die Partei unterstützte die Regierung unter anderem bei der Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, bei der Einführung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft und beim energiepolitischen Umbau zugunsten erneuerbarer Energien. Dagegen kritisierte die Partei den Kurs der Regierung in der Europapolitik, der als Einknicken gegenüber Deutschland angesehen wurde. Stattdessen setzte sich die SDU für ein solidarisches Europa als Transferunion und für einen Schuldenschnitt für das angeschlagene Griechenland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014]] erreichte die SDU mit der jungen [[Lina Abrami]] als Spitzenkandidatin einen Stimmenanteil von 9,8 Prozent und verbesserte sich damit gegenüber der [[Europawahl 2009|Wahl 2009]] um 3,6 Prozentunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen. Im Herbst 2011 kam es zur Gründung der [[Sinistra Democrática Jovén]] (SDJ) als eigenständigen Jugendverband der SDU, der die bestehenden Jugendorganisationen aber nicht ablösen, sondern ergänzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Koordinatoren der SDU ====&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Laura Abenar]] und [[Carles Orezal]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Lina Abrami]] und [[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vertreter der SDU im Präsidium der [[Abgeordnetenkammer]] ====&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1998-2009: [[António Fiali]] &lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
* 2013-2014: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Arrantxa Bigoudet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion im Senat ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Mário Bernardis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Joán Docién Delavesc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<title>Sinistra Democrática Unida</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Politischer Sprecher'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fraktionssprecherin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Arrantxa Bigoudet]] &lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2010 &amp;lt;small&amp;gt;(1990 als Wahlbündnis [[Unitá]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sinistra Democrática Jovén]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Demokratischer Sozialismus;&amp;lt;br&amp;gt;Eurokommunismus;&amp;lt;br&amp;gt;Ökosozialismus;&amp;lt;br&amp;gt;Feminismus;&amp;lt;br&amp;gt;Antikapitalismus;&amp;lt;br&amp;gt;Euroskeptizismus&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Europäische Linke&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist eine sozialistische Partei in [[Sagradien]]. Sie ging 2010 aus dem gleichnamigen Wahlbündnis der [[Partíu Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS), den [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken hervor. Die Partei bezeichnet sich selbst als &amp;quot;sozialistische und antikapitalistische Sammlungsbewegung der demokratischen Linken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDU geht auf das reformkommunistische Wahlbündnis '''Unitá de la Sinistra''' zurück, das 1990 als reformorientierte Plattform der Kommunisten und einiger linksalternativer und ökosozialistischer Gruppierungen gegründet wurde. Nach einigen Richtungskämpfen setzte sich der Reformkurs unter [[António Fiali]] durch, der das Bündnis von 1990-1993 sowie erneut seit 1997 führte. Unter ihm unterstützte die Unitá 1998-2006 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] [[Kabinett De la Costa I|Minderheitsregierung]] unter [[Julio De la Costa]]. In Opposition zum Kurs der Regierung gründete sich 2006 die linkssozialistische Partei der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]], die bei der [[Parlamentswahl 2006]] schließlich erfolgreich in einem Wahlbündnis ''Sinistra Democrática Unida'' mit den Unitá-Parteien antrat. Aus der gemeinsamen Parlamentsgruppe ging schließlich nach dem erneuten Wahlerfolg von 8,2 % bei der [[Parlamentswahl 2009]] eine permanente Parteienkonföderation hervor, die 2010 offiziell als Partei registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der SDU steht seit 2010 eine sechsköpfige Kollektivführung, die so genannte ''Junta Coordinativa''. Seit 2014 füllt zudem [[Nícola Mersenburg-López]] die Rolle eines Politischen Sprechers der SDU aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista Sagradês]] (PCS), kommunistische Partei mit reformistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSAP]], [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten sind PSAP-Politiker [[Luca Cardoso]] und Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partíu d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer und Geschichte der SDU ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter ihrem neuen Parteisekretär [[António Fiali]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Führungskraft in einem reformorientierten linken Wahlbündnis namens Unitá de la Sinistra (Unitá-PCS) an, dem neben der KPS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehört hatten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Kommunisten wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Wesentliche Inhalte waren eine Distanzierung von der realen Politik in den kommunistischen Staaten Osteuropas, eine Anerkennung der parlamentarischen Demokratie, der weitgehende Verzicht auf Klassenkampfparolen sowie die Aufnahme ökologischer und feministischer Inhalte ins Wahlprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach internen Machtkämpfen und Richtungsstreit vor allem mit dem orthodoxen Flügel der KP zog sich Fiali 1993 aus der Führung der KP und aus dem Unitá-Bündnis zurück. Unter seinem Nachfolger [[Oscar Ricardo Escova]]  wurde der unideologische linksalternative Reformkurs jedoch weitgehend fortgesetzt. Wesentliche Inhalte der Wahlplattform der Unitá wurden 1997 schließlich auch ins neue Parteiprogramm der KPS aufgenommen. Nach der Rückkehr Fialis an die Spitze des Bündnisses unterstützte die Unitá seit 1998 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] Minderheirsregierung unter [[Julio De la Costa]]. Die Beteiligung Sagradiens am Afghanistankrieg sowie andere politische Maßnahmen führten seit 2002 zu größeren Problemen innerhalb des Bündnisses sowie mit der Regierung. 2004 schließlich entzog die Unitá-Fraktion der Regierung ihr Vertrauen und suchte eine größere Distanz sowie einen Schulterschluss mit außerparlamentarischen Oppositionsgruppen und Dissidenten der ASUL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Vereinigte Linke ===&lt;br /&gt;
Als Ausdruck der Neuorientierung bildeten die Kommunistische Partei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticoes de la Sinistra|Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der KP zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und PSAP-Chef [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der Kommunisten aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. Mit der Gründung der DSS als Partei war das Unitá-Bündnis de facto hinfällig, da der Großteil der Bündnispartner der KPS der neuen Formation angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund suchten die Kommunisten vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] das Bündnis mit den DSS zu erneuern und die Unitá auf eine neue Geschäftsgrundlage zu stellen. Nach schwierigen Verhandlungen einigten sich PCS und DSS schließlich mit auf eine gemeinsame Wahlallianz ''Lista de la Sinistra Democrática Unida'', die mit [[António Fiali]] als Spitzenkandidaten 6,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion, die sich schließlich den Namen ''Grupo de la Sinistra Democrática Unida'' gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinistra Democrática Unida ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miquel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Parteien der Vereinigten Demokratischen Linken erneut gemeinsam mit KP-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg bei Wahlen seit 2009 ===&lt;br /&gt;
Nach Bekanntgabe von Neuwahlen für den Herbst 2009 beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen der bisherigen Parlamentsfraktion ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im Juni 2009]] 8,2 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde der junge Kommunist [[Nícola Mersenburg-López]], der als einer der Hoffnungsträger seiner Partei gilt und für einen antikapitalistischen Kurs und eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen sozialen Bewegungen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Kommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semest]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die kommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semest statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, wobei jedoch auch Fraktionschef [[Nícola Mersenburg-López]] eine wichtige Rolle innerhalb des Bündnisses zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalwahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2013]] konnte sich die SDU als Regierungspartei in acht Regionen behaupten. In der Region [[Oller]] überholten die Linksdemokraten innerhalb des linken Blocks die [[ASUL|Sozialisten]] und wurden zweitstärkste Kraft nach der [[PPC]]. Mit [[Laura Irruain]] wurde anschließend erstmals überhaupt eine Vertreterin der Vereinten Linken zur Präsidentin einer sagradischen Regionalregierung gewählt. Sie bildete eine linke Koalitionsregierung mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2012 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2013]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Satyres' Führung schlug die Partei bei der [[Parlamentswahl 2013]] einen betont kritischen Kurs ein, der vor scharfen Attacken gegen die aktuelle Krisenpolitik innerhalb der Europäischen Union nicht zurückschreckte und Satyres den Vorwurf einbrachte, mit Politik nur mit Populismus und Ängsten zu betreiben und dabei eine heimliche Allianz mit dem Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] zu schmieden. Dabei wurde die Äußerung Satyres' in einer Fernsehdebatte, Sympathie dafür zu haben, wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Hitler verglichen werde, auch im Ausland negativ aufgenommen und von Politikern der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien scharf kritisiert. Auch innerhalb der SDU und vor allem der Kommunistischen Partei traf Satyres' Politikstil und seine Wahlkampfstrategie auf Kritik, zumal sie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Mitte-Links-Koalition unter [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der Wahl unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die SDU mit ihrem linksradikalen Kurs in Umfragen lange Zeit als dritt- oder viertstärkste Kraft mit Prozentanteilen um 10 Prozent gesehen wurde, konnte sie die hohen Erwartungen bei der [[Parlamentswahl 2013]] schließlich nicht erfüllen und kam nur auf letztlich enttäuschende 6,9 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Rückzug Satyres' ===&lt;br /&gt;
Trotz dieses Ergebnisses beanspruchte Satyres unmittelbar danach die Führung der Parlamentsfraktion, um seine eigene Macht im Linksbündnis abzusichern. Der Amtsinhaber [[Nícola Mersenburg-López]], der als Gegner Satyres' und als kommender Mann der Linken gilt, verzichtete schließlich zugunsten Satyres', blieb als Hoffnungsträger der jüngeren Mitglieder und als Vertrauter von Ex-Parteichef [[António Fiali]] in der SDU aber wichtigster Gegenspieler Satyres'.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten blieb in der Folge das Verhältnis zur Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]]. Nachdem Satyres der neuen Ministepräsidentin zugesagt hatte, der neuen Regierung &amp;quot;in kritischer Distanz, aber konstruktiver Offenheit&amp;quot; gegenüberzustehen, bestritt er öffentlich mehrmals, es habe einen Deal mit Serrat Cabarell gegeben und die Partei sei Teil der Regierungsmehrheit. Dagegen hatte Mersenburg-López mehrmals öffentlich dafür geworben, die Partei als alternatives Mitglied der Regierungsmehrheit zu positionieren, um so größeren Einfluss auf das Handeln der Regierung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Querelen und Kritik an seiner Führung zog Fraktionssprecher Satyres die Konsequenz und erklärte, auf dem kommenden [[SDU]]-Kongress im Februar 2014 kein Spitzenamt anzustreben. Gleichzeitig trat er mit sofortiger Wirkung von der Führung der SDU-Fraktion zurück und gab auch sein Abgeordnetenmandat ebenso wie sein Amt als DSS-Sekretär zurück. Die Nachfolge als Fraktionssprecherin übernahm zunächst kommissarisch die bisherige Stellvertreterin [[Arrantxa Bigoudet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kongress 2014 und Wahl eines Politischen Sprechers ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2014, fand schließlich der dritte gemeinsame Kongress der SDU statt, auf dem erstmals die Position eines Politischen Sprechers besetzt werden sollte, der als Kopf und öffentliches Gesicht der sechsköpfigen Kollektivführung fungieren soll. Nach dem Verzicht Satyres', gegen dessen Kandidatur zuvor zahlreiche Kampagnen jüngerer SDU-Mitglieder initiiert worden waren, erklärte seine Vertraute [[Sellesi Miniambres]] ihre Teilnahme an der Wahl. Gleichzeitig erklärte nach einigem Zögern auch KP-Vizesekretär [[Nícola Mersenburg-López]] seine Kandidatur. Während von Mersenburg-López eine ambitionierte Führungsrolle erwartet werden konnte, galt Miniambres vielen als Stellvertreterin Satyres' in der Parteiführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich kam es zu einer Kampfkandidatur um den Posten des Politischen Sprechers zwischen der von Satyres und seinen Anhängern favorisierten [[Sellesi Miniambres]] und [[Nícola Mersenburg-López]], die letzterer mit über 60 Prozent der Delegiertenstimmen sehr deutlich für sich entscheiden konnte. [[Cornélio Breix]] blieb als dritter Bewerber letztlich vollständig chancenlos. Mit Mersenburg-López verfügt die SDU erstmals über einen nominellen Parteiführer, nachdem seine Vorgänger [[António Fiali]] und [[Paulo Satyres Blanco]] außerhalb der Wahlkampagnen und der Parlamentsfraktion keine nominelle Führungsrolle ausgefüllt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngste Wahlerfolge ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung des charismatischen Mersenburg-López stieg die Partei in Umfragen landesweit zur viertstärksten Kraft hinter [[ASUL]], [[PPC]] und [[PSP]] auf und konnte sich als kritischer Verhandlungspartner der rot-grün-radikalen Minderheitsregierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] profilieren. Die Partei unterstützte die Regierung unter anderem bei der Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, bei der Einführung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft und beim energiepolitischen Umbau zugunsten erneuerbarer Energien. Dagegen kritisierte die Partei den Kurs der Regierung in der Europapolitik, der als Einknicken gegenüber Deutschland angesehen wurde. Stattdessen setzte sich die SDU für ein solidarisches Europa als Transferunion und für einen Schuldenschnitt für das angeschlagene Griechenland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014]] erreichte die SDU mit der jungen [[Lina Abrami]] als Spitzenkandidatin einen Stimmenanteil von 9,8 Prozent und verbesserte sich damit gegenüber der [[Europawahl 2009|Wahl 2009]] um 3,6 Prozentunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen. Im Herbst 2011 kam es zur Gründung der [[Sinistra Democrática Jovén]] (SDJ) als eigenständigen Jugendverband der SDU, der die bestehenden Jugendorganisationen aber nicht ablösen, sondern ergänzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Koordinatoren der SDU ====&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Laura Abenar]] und [[Carles Orezal]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Lina Abrami]] und [[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vertreter der SDU im Präsidium der [[Abgeordnetenkammer]] ====&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1998-2009: [[António Fiali]] &lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
* 2013-2014: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Arrantxa Bigoudet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion im Senat ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Mário Bernardis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Joán Docién Delavesc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Liste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 4,2 %&lt;br /&gt;
| 18 / 411&lt;br /&gt;
| [[Oscar Ricardo Escova]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 24 / 411&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 3,6 %&lt;br /&gt;
| 15 / 411&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 6.0 %&lt;br /&gt;
| 25 / 411&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
| 35 / 411&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
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| 30 / 411&lt;br /&gt;
| [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Europawahl_2014&amp;diff=28222</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;=== [[Sagradien]] ===&lt;br /&gt;
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|Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;| Fraktion 09-14&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;| Fraktion 14-19&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Stimmant.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Mand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014 in [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (Sozialdem.)&lt;br /&gt;
| [[Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''ASUL''' &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 20,3 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 16&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (Konservative)&lt;br /&gt;
| [[Oscar Toledo Meçares]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''PPC'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| EVP&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| EVP&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 18,9 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 15&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''PSP'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|EFD&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|ECR&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 15,8 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 12&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Europa Plural i Verde]] (Grüne)&lt;br /&gt;
| [[Franca Ferrero-Berástiz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''EPV'''  &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|G/EFA&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (Linke)&lt;br /&gt;
| [[Lina Abrami]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''SDU'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|GUE/NGL&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Ils Radicales]] (Linksliberale)&lt;br /&gt;
| [[Iano Demetris]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''RAD'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ALDE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 9,0 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 7&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Lucién Devaler]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''UDS'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ALDE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ALDE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 5,8 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 4&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E54C00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[FACEM|Fâcem la Nova Europa]] (Antikapitalisten)&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''FACEM'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|GUE/NGL&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3,4 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu|Cientro Uníu per l'Europa]] (Zentristen)&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''CU'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|EVP/ALDE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1,4 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 0&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #01DFD7&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[LIBER - Liberal, Europêu, Renovador]] (Libertäre, Europaskeptiker)&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Venizelos]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''LIBER'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1,1 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 0&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #000000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Pirata]] (Piraten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''PIRATA'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 0,8 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1,9 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''73'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Mikolinien]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|Partei&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Kurzbez.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Fraktion&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Stimmant.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014 in [[Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0033CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unió Popolar Democrat]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''UPD'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ALDE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 24,2 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 9&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #00B233&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cèntre Democrat Micoline]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''CDM'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| EVP  &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 15,3 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 7&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partit Socialiste Lavorator]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''PSL''' &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 14,7 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 7&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066B2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partit National Libral - Partit de Libertat Micoline]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''PNL-PLM'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ENF&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 14,2 %&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[L'Esquert Ròse-Vert]] (Linke)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''ESQ'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| GUE/NGL&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #2ECCFA&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Democratia Libral]] (Liberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''DL'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ALDE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Liste Vert - les Verts Federats]] (Grüne)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''LV''' &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Grüne/EFA &lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #3399FF&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Pùble Gŏols|Pùble Gŏols - Partit Popolar de Gólica]] (Golische Zentristen)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''PG'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ALDE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Gŏols Natiò|Gŏols Natiò - Partit National de Gólica]] (Golische Linksnationalisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''GN'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Grüne/EFA&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Bloq Perucín]] (Peruzinische Regionalpartei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''BLOQ'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Grüne/EFA&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066B2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Moviment de Libertat]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''MdL'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1,2 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Sonstige&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''41'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Europawahl|Europawahl 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.133.160</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Europawahl_2014&amp;diff=28221</id>
		<title>Europawahl 2014</title>
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		<updated>2016-04-26T08:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.133.160: /* Sagradien */&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;=== [[Sagradien]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|Partei&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Kurzbez.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;| Fraktion 09-14&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;| Fraktion 14-19&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Stimmant.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Mand.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014 in [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (Sozialdem.)&lt;br /&gt;
| [[Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''ASUL''' &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 20,3 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 16&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (Konservative)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''PPC'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| EVP&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| EVP&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 18,9 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 15&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''PSP'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|EFD&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|ECR&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 15,8 %&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Europa Plural i Verde]] (Grüne)&lt;br /&gt;
| [[Franca Ferrero-Berástiz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''EPV'''  &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|G/EFA&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|G/EFA&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 9&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (Linke)&lt;br /&gt;
| [[Lina Abrami]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''SDU'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|GUE/NGL&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 9,8 %&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Ils Radicales]] (Linksliberale)&lt;br /&gt;
| [[Iano Demetris]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''RAD'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Lucién Devaler]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''UDS'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ALDE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E54C00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[FACEM|Fâcem la Nova Europa]] (Antikapitalisten)&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''FACEM'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|GUE/NGL&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 3,4 %&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E56600&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cientro Uníu|Cientro Uníu per l'Europa]] (Zentristen)&lt;br /&gt;
| [[Traiano Atániez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''CU'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|EVP/ALDE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[LIBER - Liberal, Europêu, Renovador]] (Libertäre, Europaskeptiker)&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Venizelos]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''LIBER'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| -&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1,1 %&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Pirata]] (Piraten)&lt;br /&gt;
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| Sonstige&lt;br /&gt;
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=== [[Mikolinien]] ===&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|Partei&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Kurzbez.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Fraktion&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Stimmant.&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014 in [[Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unió Popolar Democrat]] (Konservativ-Liberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''UPD'''&lt;br /&gt;
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| [[Cèntre Democrat Micoline]] (Christdemokraten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''CDM'''&lt;br /&gt;
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| [[Partit Socialiste Lavorator]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
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| [[Partit National Libral - Partit de Libertat Micoline]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[L'Esquert Ròse-Vert]] (Linke)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Democratia Libral]] (Liberale)&lt;br /&gt;
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| [[Liste Vert - les Verts Federats]] (Grüne)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''LV''' &lt;br /&gt;
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| [[Pùble Gŏols|Pùble Gŏols - Partit Popolar de Gólica]] (Golische Zentristen)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''PG'''&lt;br /&gt;
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| [[Gŏols Natiò|Gŏols Natiò - Partit National de Gólica]] (Golische Linksnationalisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| [[Bloq Perucín]] (Peruzinische Regionalpartei)&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''BLOQ'''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| Grüne/EFA&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1,2 %&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0066B2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Moviment de Libertat]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''MdL'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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