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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Tules'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der [[Region Comtàid-Perín]] und der [[Provinz Tulinês-Cordêsa]] sowie historische Hauptstadt der [[Blaumeerregion]] (bzw. des ''Comtàid''), am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897000 Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 2,5 Millionen in der Agglomeration ([[Area Metropolitana de Tules]]) ist Tulis die viertgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semess]], [[Ostino]] und [[Artir]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischofssitz; Universitäten u.a. Hochschulen; zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte Musêu Navale, die Galería Renacimiento sowie andere Museen und Gemäldesammlungen; Modezentrum; internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, Kathedrale, U-Bahn, Hafen, internationaler Flughafen, traditionelles Kunsthandwerk und grafisches Gewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis (''Citá de Tùles'') bildet zusammen mit den umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Comunitá Urbana Tùles Metropolitán]]'', genannt ''Grande Tules''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Von Volero stammt auch die Kuppel, der ''Torre'' wurde von [[Fernando Granval]] Ende des 15. Jahrhunderts ergänzt. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes und der [[Königreich Cuentez|Könige von Cuentez]]. Vor der Kathedrale befinden sich die klassizistischen [[Dokiansarkaden]] aus dem 19. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der [[Deputación Provincial de Tulinês-Cordêsa]] im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die [[Junta Regional|Regionalregierung]] von [[Perín-Tulinêsa]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die wunderschöne Barock-Kirche [[Santa María de la Salute]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rey]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten die Renaissancekirche [[Santa María Nascente]] (16. Jh.), der [[Palâciu Sántori]], der [[Paláciu Real]], früherer Sitz der Könige von Cuentez, und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novoes Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Zwar kam es mehrmals zu Aufständen tulinesischer Vornehmer (''Maiores''), doch wurde die Herrschaft der skantischen Comites als Schutzgarant gegen die numerische Bedrohung sowie golische Plünderungszüge weitgehend akzeptiert. Erst als diese Bedrohungen abermals zunahmen und das Skantenreich, aus Sicht der einheimischen Bevölkerung - wegen anhaltender Thronstreitigkeiten gelähmt - seiner Schutzfunktion nur unzureichend nachkommen konnte, wurde die skantische Herrschaft problematisch. Um 850 erwirkten die ansässigen Maiores oder ''Nobiles'' ein Mitspracherecht bei der Ernennung zukünftiger Contes, woraufhin vermehrt Mitglieder der ansässigen Familien ernannt wurden. Von einer Wahl durch das tulinesische Volk oder den ansässigen Adel kann für diese Zeit nicht gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tulinesischen Contes wurden bald in lokale Fehden hineingezogen. Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Dians Nachfolger [[Maximus von Fornat]] gelang es im Jahr 894, die skantischen Thronstreitigkeiten zwischen [[Martin I.]] und seinem Bruder [[Belfrid]] zu nutzen, um sich von Belfrid die Erbfolge seines Sohnes Laurentius zusichern zu lassen, was zu einem Aufstand der Nobiles führte, die sich in ihrem Mitspracherecht übergangen fühlten. Maximus wurde gestürzt und vertrieben, sein Sohn Laurentius ermordert, woraufhin die Nobiles den einheimischen [[Corrado Gaulo de Plasencia]] zum neuen Conte akklamierten und sich der Oberherrschaft Martins unterstellten. Dieser siegte im Jahr 897 über seinen Bruder und erkannte Corrado Gaulo als Conte an, ein Wahlrecht der Nobiles und eine Autonomie vom Skantenreich können daraus aber nicht abgeleitet werden, zumal Corrado eine skantenfreundliche Politik betrieb. Immerhin gelang es Corrado, das Recht zu erhalten, Beamte und Statthalter in seinem Herrschaftsgebiet eigenständig zu ernennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jahrhundert begann sich aus dem adligen Beraterkreis des Conte ein ständiges Gremium von Nobiles herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. In diesem Cosèllu dominierten vor allem die in der Stadt Tulis ansässigen Familien, die sich allerdings mit dem umliegenden Landadel vermischten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Als Corrado im Jahr 909 selbst die Erbfolge in seiner Grafschaft durchsetzen wollte und dafür die Unterstützung des ansässigen Klerus erhielt, wurde er selbst aus der Stadt vertrieben und der Senatsadel übernahm vorübergehend die Herrschaft. Mit dem Conte musste auch der Bischof die Stadt verlassen und es kam zu Übergriffen gegen den Klerus, woraufhin [[Martin der Eroberer]] die Stadt zwischen 914 und 916 vergeblich belagerte. Erst nachdem er 923 zum Herrscher ganz Sagradiens aufgestiegen war, gelang es ihm 925, die Stadt einzunehmen. Corrado, der inzwischen in [[San Vicente del Fornat]] residiert hatte, wurde wieder als Statthalter eingesetzt, blieb aber in San Vicente, sodass ein skantischer Vikar die Statthalterschaft in Tulis selbst übernahm, der sich zukünftig mit dem Senatsadel arrangieren sollte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Corrado Gaulos Sohn [[Marcelo Gaulo|Marcelo]] gelang es 927, nach dem Tod seines Vaters dessen Nachfolge anzutreten und vom tulinesischen Senat anerkannt zu werden, jedoch um den Preis, dass die Stadt selbst weitgehend selbständig wurde und als Vikar einen eigenen Mann bestimmen konnte. In der Folge kam es allerdings zu einer Reihe von Streitigkeiten zwischen Conte und Stadt um die Herrschaft über die Kolonien, die 956 im vergeblichen Versuch Marcelo Gaulos mündeten, die Stadt wieder einzunehmen. Der Richterspruch König [[Philipp der Große|Philipps des Großen]] brachte einen Kompromiss, der den Status Quo festsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerstädtische Streitigkeiten zwischen Erzbischof, Klerus und Aristokratie führten im Laufe des 10. Jahrhunderts zu einer weitgehenden Entmachtung des Klerus zugunsten der aus dem Senatsadel stammenden ''boni homines'', die in Abwesenheit des Conte Recht sprachen und eine Art patrizische Stadtregierung, die ''Generalitaid de Bonhomes'' formten, die bald zur ständigen Regierung der Stadt unter Kontrolle des Senats wurde und den Vikar des Conte entmachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[António Gaulo]], dem letzten Conte aus der [[Gaulo-Dynastie]], im Jahr 1024, der ohne männlichen Erben gestorben war, akklamierten die Bürger von Tulis den angesehenen Senator [[Josefe Cornell]] zum neuen Conte, der den Beinamen ''il Âudaço'' erhielt, was bald zum Beinamen des Grafenamtes wurde. Cornell wurde im Jahr 1027 von König [[Filipe III.]] anerkannt. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. ''Principat de Cuentèse'', cuentes. ''Principaid de Cüentìz'') wurde 1048 durch die Hochzeit des tulinesischen Conte [[Selle Machiês]] mit der cuentezischen Thronerbin ins tulinesische Herrschaftskonglomerat eingegliedert. Machiês war ein Jahr zuvor als Nachfolger Josefe Cornells zum Conte gewählt worden und hatte sich wie sein Vorgänger noch die Anerkennung durch den sagradischen König und damit die Belehnung erbeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er im Jahr 1055 starb, kam es in der Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und Bürgern um die Neubesetzung. Schließlich setzte sich der Senatsadel durch, der durch Richterspruch des Königs das Recht erhielt, einen Kandidaten zu wählen, der danach dem König vorzuschlagen sei. Damit hatte sich in Tulis faktisch das Adelsregiment durchgesetzt und der Senat war als dominierendes Organ der Stadt bestätigt. Inmitten der sagradischen Thronstreitigkeiten des Jahres 1078/1079 erreichte die Stadt Tulis vom neuen König [[Johann I.]] neben anderen Privilegien das urkundlich verbürgte Recht, in Zukunft den Conte und damit den Herrn des Comtáid de Tùles, der zu dieser Zeit bereits wichtigsten Macht im Blaumeerraum, selbst zu wählen. Damit wurde Tulis faktisch unabhängig von der sagradischen Krone und die Lehnsabhängigkeit bestand nur noch formal. Die Contes wurden de facto zu republikanischen Stadtoberhäuptern und Tulis endgültig zur freien Kommune und Adelsrepublik. Die Begriffe ''Res Publica Tulinensis'' oder ''Civitas Tulinorum'' wurden danach synonym zum lateinischen ''Comitatus Tulinorum'' oder asumarischen ''Comtáid de Tùles'' benutzt. Das Jahr 1079 kann daher als eigentliches Gründungsdatum der [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]] angesehen werden. Im Spätmittelalter benutzte die Republik in offiziellen Dokumenten meist die Bezeichnung ''Res Publica Comitatus Tulinenensis'' oder asumarische ''Republica del Comtàid Tulinês'' und die dem alten Rom entlehnte Abkürzung ''S.P.Q.T.'' (''Senatus Populusque Tulinorum'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es immer wieder zu Faktionskämpfen und Fehden innerhalb des tulinesischen Adels. 1168 übernahm eine patrizische Junta, die so genannten ''Maleducas'', die Herrschaft in der Stadt. Mit Gewalt wurden die Feinde der Maleducas aus der Stadt vertrieben, darunter die Mehrheit des städtischen Senatsadels sowie der [[Erzbischof Dianus]]. Dieser suchte beim sagradischen König [[Gabriel Juvans]] Hilfe, sodass dieser 1170 mit einem großen Heer die Stadt belagerte. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1230/31 wurde die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte, der jedoch von der ''Generalitaid de Bonhomes'' kontrolliert wurde. Als eigentliche &amp;quot;Regierung&amp;quot; wurde die Generalitaid durch den jährlich vom Senat neu bestellten ''Zehnerrat'' (''Cosèllu de Dèze'') abgelöst. Die zwölf Mitglieder der Generalitaid de Bonhomes wurden nicht vom Senat, sondern vom ''Großen Rat'' (''Cosèllu Grande'') gewählt, dem alle Adelsfamilien der Stadt angehörten. Die Bonhomes sollten nicht nur den Conte und den Cosellu de Dèze kontrollieren, sondern verfügten neben dem Senat auch über Gerichtskompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen Stadtadels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Adelsfamilien wie den [[Zavarri]], [[Callas]], [[Delaurente]] und [[Machiês]] geteilt. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich im Spätmittelalter gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. In dieses Machtvakuum stieß im 14. Jahrhundert die bis dahin weniger bedeutende städtische Adelsfamilie der [[Santori]] und stieg mit der Unterstützung der Volksmassen zur führenden Familie im Senat auf. Gleichzeitig wurde der Senat infolge längerer Konflikte mit den aufstrebenden Kaufmannsfamilien entgegen der Abschließungstendenzen des Patriziats teilweise für Vertreter der Bürgerschaft geöffnet. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ===&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Pietro Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Pietro Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Michael II.|Michaels II.]], der sich noch immer im Krieg mit Micolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[Luis Ricardes I. de Santori|Luis Ricardes]] und [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Michaels II. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Santiago de Santori]] als [[Jakob III.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Jakobs Vater David, Conte von Tulis und seit kurzem auch [[Herzogtum Ostino|Herzog von Óstino]], übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und machte Tulis damit für ca. ein Jahrhundert zum Königssitz und damit zur sagradischen Hauptstadt. Es entwickelte sich eine faktische politische [[Sagradisch-Tulinesische Union|Union]] der sagradischen Krone mit dem Amt des sagradischen Stadtgrafen, das nach dem Tod Davids an seinen Bruder Luis Ricardes und danach an [[Joán Prudente]], ältester Sohn Davids aus der Ehe mit [[Lara von Nonthí]] und damit Halbbruder Jakobs III., fiel. Tulis war damit endgültig zur Monarchie geworden. Nach Don Joáns Tod 1490 und dem Versuch des Senats, auf sein bereits seit António nicht mehr ausgeübtes republikanisches Wahlrecht gegen den Santori-Kandidaten [[Miguel de Valier]] zu bestehen, übernahm König Jakob III. durch einen Staatsstreich selbst das Amt des Stadtgrafen, beseitigte den Senat und machte das Tulinesische Grafentum zur Erbmonarchie in Personalunion mit der sagradischen Krone. Mit der Union und faktischen Verschmelzung mit Sagradien endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Der aufgelöste Senat wurde durch die vom König eingesetzten ''Capitanes Municipales'' ersetzt, die als Statthalter von Tulis fungierten. Das ''Comitá de Tules'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regentschaft David de Santoris und der Herrschaft Jakobs III. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] kamen an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente wie [[Donado Celeste]]. Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler die sagradischen Schüler Vacheottis [[Don Cabal]] und [[António Volero]], Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase des so genannten [[Sêcolo d’Oro]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Sêcolo Tulinês ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. König [[Michael III.]] (1543-1552) und Königin [[Johanna I.]] (1543-1575) verlegten den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semess]]. 1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[König von Cuentez|Titularkönig von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semess wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semess aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semess]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semess, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semeskitische Phase]] des sagradischen [[Sêcolo d’Oro]] begann, die Tulinesische war zu Ende gegangen. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke der Spätrenaissance und des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semess wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Reina Leonor]], benannt nach der cuentesischen Titularkönigin [[Eleonore I. von Cuentez|Leonor I.]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 17. und 18. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Unter [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] Titularkönig von Cuentez und Statthalter in Tulis, erlebte Tulis noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1723 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semess]]. Offiziell waren nun die Könige von Sagradien bis 1891 auch zugleich Könige von Cuentez und Stadtgrafen von Tulis, ein Titel, der seine Funktion als Bezeichnung des tulinischen Stadtoberhauptes einbüßte und bald an einen Bürgermeister verlor. Als Nachfolger des ohne männlichen Erben verstorbenen Johann III. wählten die sagradischen und die tulinesischen Stände dessen Tochter [[Maria II. Franziska]] und ihren Mann [[Anton|Antonio Ramón de Piacone]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Union und Inkorporierung ===&lt;br /&gt;
Im [[Sagradischer Erbfolgekrieg|Sagradischen Erbfolgekrieg]] von 1756 bis 1760 stand Tulis auf der Seite [[Maria II. Franziska|Maria Franciscas]] und [[Anton II.|Antonio di Piacones]]. Erst 1760 konnte der siegreiche [[Gabriel VIII.]] aus dem [[Haus Vienne]], seit 1757 König von Sagradien, auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tulis im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten zwischen 1934 und 1938 galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Im Zuge des rechten [[Februarputsch 1938|Februarputsches von 1938]] wurde die linke Stadtregierung abgesetzt und führende Vertreter der kommunalen Politik verhaftet oder wie der damalige [[PS|sozialistische]] Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] hingerichtet. In der Folge wurde auch Tulis von den sagradischen Faschisten kontrolliert, blieb aber Hort der Opposition. Das Stadion des Fußballklubs [[Juvantêsa Sport]], das [[Esplanat-Stadion|&amp;quot;Esplanat&amp;quot;]] wurde zu einem der wenigen öffentlichen Orte, an denen Azumarisch geredet wurde, während im gesamten Stadtgebiet schwere Strafen auf die „provokante Verwendung des separatistischen Dialekts“ standen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Staatsstreich vom 23. Mai 1943]] kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des hingerichteten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Neben [[Semess]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Bernabéu-Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semess]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung Semess, die Autobahn A6 Richtung Duerez, die A11 Richtung [[Sollar]], die A14 Richtung [[Nalcaz]] sowie die Blaumeerautobahn A23 Richtung [[San Cristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Perin-Autobahn von [[Freúte]] nach [[Marcan]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Aeroporto de Tules Sacâu]] verfügt die Stadt über den nach Semess und Óstino drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Mêtro Tulinês]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermêtro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metrolinien in Tulis ===&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermêtro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá David-Maximilián – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermêtro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes''):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Maior Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglésia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht seit dem 17. Jahrhundert die als „la Nova“ bezeichnete [[David-Maximilians-Universität]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Region_Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=7160</id>
		<title>Region Comtàid-Perín</title>
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&lt;div&gt;#REDIRECT [[Comtàid-Perín]]&lt;/div&gt;</summary>
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	<entry>
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		<title>Comitat von Tulis</title>
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		<updated>2011-12-11T00:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Comitat Tulis''' (lat. ''Comitatus Tulinensis'', [[Asumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid de Tùles'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Comitá de Tules'', seltener ''Grafschaft Tulis'') war ein aufgrund seiner aristokratischen Regierungsweise auch als '''Tulinesische Republik''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''República Tulinêsa'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Repùblica Tulinêsa'') bezeichneter mittelalterlicher Staat am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] mit dem Zentrum in der Stadt [[Tulis]]. Ursprünglich im 8. Jahrhundert als [[Skanten|skantische]] [[Asumarische Markgrafschaften|Markgrafschaft]] entstanden, gelang es dem ansässigen Adel sich bis zum 10./11. Jahrhundert vom skantisch-sagradischen Königtum zu lösen und zudem eine aristokratische Herrschaftsordnung in Form einer Wahlmonarchie zu etablieren, die sich bis zum 13. Jahrhundert vollständig entwickelt hatte. Zwar kam es immer wieder zu einer gräflichen Dynastiebildung, etwa der [[Gaulo]]s im 10. und 11. Jahrhundert oder der [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert, doch gelang es keiner der Adelsfamilien, das Wahlrecht des Adels dauerhaft zu durchbrechen und eine rein monarchische Herrschaftsweise zu etablieren. Erst mit dem Machtaufstieg der Familie [[Santori]] wurde diese Ordnung im 14. und 15. Jahrhundert wieder über Bord geworfen und wich einem neuerlichen monarchischen Regime. Seit [[António de Sántori]] (Conte 1390-1416) trugen die Contes von Tulis zugleich den Titel eines ''Fürsten von Cuentez''. Mit der seit dem späten 15. Jahrhundert bestehenden Personalunion der tulinesischen Contes mit den sagradischen Königen aus dem Haus Santori endete die Unabhängigkeit des Comitats. De jure blieb der Staat jedoch bis ins 18. Jahrhundert hinein als selbständige Einheit bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Contes von Tulis'' (Conte Âudaço, lat. Comes Audax) waren seit dem 15. Jahrhundert zugleich ''Fürsten von Perin'' und ''Cuentez'', ''Contes'' (Markgrafen) von ''Belavís'', ''Cordês'', ''Barregat'' und ''Siedéa'', ''Grafen von Plato'' und ''Kont'' (Südkont) sowie ''Herren von Villagua''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Organ der Republik war die als ''Senàu del Comtàid'' bezeichnete Adelsversammlung, in der die großen Familien des Comitats zusammenkamen. Der Senat erreichte im 11. Jahrhundert eine zentrale Machtstellung und wählte auf Lebenszeit den Conte, der in der Nachfolge [[Josefe Cornell]]s auch als ''Conte Âudaço'' bezeichnet wurde. Seit dem 13. Jahrhundert musste der Senat jedoch kontinuierlich Macht an die nicht ständig tagenden Generalstände (''[[Cortes de la Comtàid]]'') abtreten, die seit 1230 vom Conte regelmäßig einberufen werden mussten und in denen auch Vertreter des Klerus und der Gilden saßen. Dennoch blieb die Wahl des Conte bis ins 14. Jahrhundert hinein Sache des Senats, den Cortes kam hier nur eine bestätigende Funktion zu. Die Regierung bildete neben dem Conte die ''Generalitàid de Bonhomes'' (&amp;quot;Generalität der guten Leute&amp;quot;), die ursprünglich ein Beratungsgremium war, zunehmend aber eigenständig entscheiden konnte und zunächst vom Senat und später von den Generalständen bestimmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des Comitats und Entwicklung zur Republik ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Republik liegen in den so genannten [[Comtàides Azumarèsques]], ihreszeichens nominell vom [[Skantenreich]] im Norden Sagradiens abhängige Markgrafschaften, die vom Skantenkönig [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] nach der [[Schlacht von Tantallas]] 763 zum Schutz gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden der Halbinsel eingerichtet worden waren und als christliche Vorhut gegen die weitere Expansion der Numerer dienen sollten. Die ''Comitates'' standen unter der Führung eines vom skantischen König eingesetzten Militärführer (''comes''), der auch dafür zuständig war, dem Skantenkönig den ökonomisch wichtigen Zugang zum Blauen Meer zu sichern, der nicht nur von den Muslimen, sondern auch von einfallenden [[Golen]] bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen als ''Comitates'' bezeichneten Markgrafschaften setzte sich bald das Tulinesische Comitat als mächtigste und de facto unabhängige Macht durch und erreichte die Unterwerfung zahlreicher kleinerer Comitates. Da die schwachen Skantenkönige in der Nachfolge Roderichs des Großen ihrer Schutzfunktion gegenüber der Comitats-Bevölkerung immer weniger nachkommen konnten, gewannen die ansässigen ''Maiores'' oder ''Nobiles'' eigenen Einfluss auf die Ernennun der Comites und einen zunehmenden Grad an Unabhängigkeit vom Skantenreich. Seit dem 9. Jahrhundert wurden die Comites von Tulis de facto immer häufiger vom Adel akklamiert, als vom König erwählt. Im 10. Jahrhundert begann sich aus dem adligen Beraterkreis des Conte ein ständiges Gremium von Nobiles herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. In diesem Cosèllu dominierten vor allem die in der Stadt Tulis ansässigen Familien, die sich allerdings mit dem umliegenden Landadel vermischten und eine tulinesische Oligarchenschicht bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Etappe auf dem Weg zur republikanischen Ordnung spielten die Machtkämpfe des 10. Jahrhunderts, in denen sich der Adel gegen zunehmend dynastische Bestrebungen der Contes, vor allem aus der Familie [[Gaulo]] zur Wehr setzte und zeitweise die Verbannung der Contes aus der Stadt Tulis erreichten. Erst mithilfe der skantisch-sagradischen Könige [[Martin I.]] und [[Philipp I.]] konnte die rebellierende Stadt wieder unterworfen werden. Innerstädtische Streitigkeiten zwischen Erzbischof, Klerus und Aristokratie führten überdies im Laufe des 10. Jahrhunderts zu einer weitgehenden Entmachtung des Klerus zugunsten der aus dem Senatsadel stammenden ''boni homines'', die in Abwesenheit des Conte Recht sprachen und eine Art patrizische Stadtregierung, die ''Generalitaid de Bonhomes'' formten, die bald zur ständigen Regierung der Stadt unter Kontrolle des Senats wurde und den Vikar des Conte entmachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Durchbruch zur Republik brachte schließlich das Aussterben der Gaulo-Dynastie mit dem Tod [[António Gaulo]]s im Jahr 1024, woraufhin die die Bürger von Tulis den angesehenen Senator [[Josefe Cornell]] zum neuen Conte, der den Beinamen ''il Âudaço'' erhielt, was bald zum Beinamen des Grafenamtes wurde. Cornell wurde im Jahr 1027 von König [[Philipp III.|Filipe III.]] anerkannt. Nach seinem Tod wurde 1047 [[Selle Machiês]] zum Nachgolger Josefe Cornelles zum Conte gewählt. Als er im Jahr 1067 starb, kam es in der Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und Bürgern um die Neubesetzung. Schließlich setzte sich der Senatsadel durch, der durch Richterspruch des Königs das Recht erhielt, einen Kandidaten zu wählen, der danach dem König vorzuschlagen sei. Damit hatte sich in Tulis faktisch das Adelsregiment durchgesetzt und der Senat war als dominierendes Organ der Stadt bestätigt. Inmitten der sagradischen Thronstreitigkeiten des Jahres 1078/1079 erreichte die Stadt Tulis vom neuen König [[Johann I.]] neben anderen Privilegien das urkundlich verbürgte Recht, in Zukunft den Conte und damit den Herrn des Comtáid de Tùles, der zu dieser Zeit bereits wichtigsten Macht im Blaumeerraum, selbst zu wählen. Damit wurde Tulis faktisch unabhängig von der sagradischen Krone und die Lehnsabhängigkeit bestand nur noch formal. Die Contes wurden de facto zu republikanischen Stadtoberhäuptern und Tulis endgültig zur freien Kommune und Adelsrepublik. Die Begriffe ''Res Publica Tulinensis'' oder ''Civitas Tulinorum'' wurden danach synonym zum lateinischen ''Comitatus Tulinorum'' oder asumarischen ''Comtáid de Tùles'' benutzt. Das Jahr 1079 kann daher als eigentliches Gründungsdatum der Tulinesischen Republik angesehen werden. Im Spätmittelalter benutzte die Republik in offiziellen Dokumenten meist die Bezeichnung ''Res Publica Comitatus Tulinenensis'' oder asumarische ''Republica del Comtàid Tulinês'' und die dem alten Rom entlehnte Abkürzung S.P.Q.T. (''Senatus Populusque Tulinorum'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Republik ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln Nerva und Lerça im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen Aquae die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit Micolinien und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von Tulis und [[Comitat von Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. Principat de Cuentèse, cuentes. Principaid de Cüentìz) wurde 1048 durch die Hochzeit des tulinesischen Conte [[Selle Machiês]] mit der cuentezischen Thronerbin ins tulinesische Herrschaftskonglomerat eingegliedert. Die Contes von Tulis wurden nun auch Fürsten von Cuentez. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Celusanto-Universität]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es im 12. Jahrhundert erneut zu Konflikten zwischen den Adelsfamilien sowie mit dem ansässigen Klerus gekommen war, wurde im Jahr 1230/31 wurde die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur der Republik eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte, der jedoch von der ''Generalitaid de Bonhomes'' kontrolliert wurde. Als eigentliche &amp;quot;Regierung&amp;quot; wurde die Generalitaid nun für etwa ein Jahrhundert durch den jährlich vom Senat neu bestellten ''Zehnerrat'' (Cosèllu de Dèze) abgelöst, der 1290 zu einem ''Zwölferrat'' erweitert wurde (Cosèllu de Dòce) und schließlich im 14. Jahrhundert ganz aufgelöst wurde. Die zwölf Mitglieder der Generalitaid de Bonhomes wurden nicht vom Senat, sondern von der tulinesischen Ständeversammlung, den [[Cortes de la Comtàid]], gewählt. Die Bonhomes sollten nicht nur den Conte und den Cosellu kontrollieren, sondern verfügten neben dem Senat auch über Gerichtskompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg der Santori und Ende des republikanischen Regiments ===&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen Senatsadels (''Nobiltá del Senàu''), der sich jedoch immer wieder selbst in blutigen Adelsfehden aufrieb. Obwohl sich Tulis im Mittelalter selbst als Republik sah und die Adelsfamilien des städtischen Patriziats und des umliegenden Landadels als Herrschaftskörper ansahen, blieb Tulis nominell ein monarchisches Gemeinwesen mit einem gewählten Grafen an seiner Spitze, darüber hinaus zumindest theoretisch dem Königreich Sagradien lehnsabhängig. Immer wieder gab es zudem Versuche, die Grafenherrschaft in Tulis zum dynastischen Erbamt zu machen. Nach den Gaulos gelang es den [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert für mehrere Jahrzehnte das Grafenamt zu monopolisieren. Abgesichert wurde dies durch umfangreiche Besitztümer und eine Praxis der Grafenwahl noch zu Lebzeiten des Vorgängers, die es den Cornells erlaubte, den jeweiligen Sohn oder Neffen zum Nachfolger wählen zu lassen. Nach dem Tod [[Erresi Cornell]]s im Jahr 1164, der nur einen minderjährigen Neffen hinterlassen hatte, kam es zu einer Doppelwahl [[Francisco Delaurente]]s und [[Sergi Machiês]]' zum Conte, die einen langanhaltenden Streit verursachte. [[Laurenç d'Elaque]], Markgraf von Golen aus dem [[Haus Alagua]] eroberte 1186 die Stadt und machte sich selbst zum Conte. Nach seinem Tod 1199 wurde jedoch sein Sohn [[Carle d'Elaque]] aus der Stadt vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aussterben wichtiger Adelsfamilien führte im Laufe des 13. Jahrhunderts zu einem zunehmenden Machtvakuum im Adel des Comitats, da die Auffüllung der freigewordenen Plätze im Großen Rat aus der Bürgerschaft, die entgegen der bisherigen Abschließungstendenzen stattfand, das Ansehen des Senats als Leitungsgremium des Comitats deutlich schwächte, zumal die verbliebenen Familien der [[Callas]], [[Machiês]] und jüngeren [[Cornell]] nun zunehmend damit begannen, sich durch Adelstitel außerhalb Tulis' soziales Renommée zu verschaffen. Hinzu kamen anhaltende Auseinandersetzungen mit den [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] und [[Fürst von Perin|perinischen Fürsten]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeer, die das gesamte 14. Jahrhundert prägten und die Stellung des Comitats als mächtigste de-facto unabhängige Macht im Blauen Meer gefährdeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Machtvakuum stieß im 14. Jahrhundert die bis dahin vor allem in Perin ansässige Adelsfamilie der [[Sántori]], die in der Folge zur mächtigsten Familie im Comitat wurde und vor allem durch ihre militärische Stärke im Kampf gegen Perin und Golen und die Unterstützung in Reihen der Geistlichkeit eine quasi-dynastische Herrschaft ausüben konnten. Seit [[Julio de Santori]] 1346 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Machtstellung. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete Julio de Santori politische Gegner aus oder band sie an sich. Sein Enkel [[António de Santori]] benutzte zudem vor allem Gewalt, um seine Macht durchzusetzen, und nahm den Titel eines [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] an. Sein Sohn [[David de Santori]] kann schließlich endgültig als monarchischer Machthaber in Tulis bezeichnet werden, der auch in seinem Auftreten den sagradischen und europäischen Monarchen nacheiferte und den Senat endgültig entmachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1398 engagierte sich die Tulinesische Republik unter der Führung António de Santoris auf Seiten Sagradiens im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] und schloss ein enges Bündnis mit dem sagradischen Königshaus [[Haus Vesaey|Vesaey]]. An dessen Ende erreichte David de Santori, der wie bereits sein Vater ein Ehebündnis mit den Vesaey einging, die Einsetzung seines Sohnes [[Jakob III.|Santiago de Santori]] als Erben des sagradischen Königtums und regierte ab 1457 nicht nur als Conte von Tulis, sondern auch als Regent von Sagradien. Der letzte Versuch des Adels, sich von der monarchischen Herrschaft der nun als sagradische Könige auftretenden Santori zu lösten, endete schließlich 1490 in der Einnahme der Stadt und der Auflösung des Senats, womit die Republik de facto aufhörte zu bestehen und das Comitat nun in in dynastischer Folge und in Personalunion von der sagradischen Königskrone regiert wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comitat_von_Tulis&amp;diff=7158</id>
		<title>Comitat von Tulis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Comitat Tulis''' (lat. ''Comitatus Tulinensis'', [[Asumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid de Tùles'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Comitá de Tules'', seltener ''Grafschaft Tulis'') war ein aufgrund seiner aristokratischen Regierungsweise auch als '''Tulinesische Republik''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''República Tulinêsa'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Repùblica Tulinêsa'') bezeichneter mittelalterlicher Staat am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] mit dem Zentrum in der Stadt [[Tulis]]. Ursprünglich im 8. Jahrhundert als [[Skanten|skantische]] [[Asumarische Markgrafschaften|Markgrafschaft]] entstanden, gelang es dem ansässigen Adel sich bis zum 10./11. Jahrhundert vom skantisch-sagradischen Königtum zu lösen und zudem eine aristokratische Herrschaftsordnung in Form einer Wahlmonarchie zu etablieren, die sich bis zum 13. Jahrhundert vollständig entwickelt hatte. Zwar kam es immer wieder zu einer gräflichen Dynastiebildung, etwa der [[Gaulo]]s im 10. und 11. Jahrhundert oder der [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert, doch gelang es keiner der Adelsfamilien, das Wahlrecht des Adels dauerhaft zu durchbrechen und eine rein monarchische Herrschaftsweise zu etablieren. Erst mit dem Machtaufstieg der Familie [[Santori]] wurde diese Ordnung im 14. und 15. Jahrhundert wieder über Bord geworfen und wich einem neuerlichen monarchischen Regime. Seit [[António de Sántori]] (Conte 1390-1416) trugen die Contes von Tulis zugleich den Titel eines ''Fürsten von Cuentez''. Mit der seit dem späten 15. Jahrhundert bestehenden Personalunion der tulinesischen Contes mit den sagradischen Königen aus dem Haus Santori endete die Unabhängigkeit des Comitats. De jure blieb der Staat jedoch bis ins 18. Jahrhundert hinein als selbständige Einheit bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Contes von Tulis'' (Conte Audâciu, lat. Comes Audax) waren seit dem 15. Jahrhundert zugleich ''Fürsten von Perin'' und ''Cuentez'', ''Contes'' (Markgrafen) von ''Belavís'', ''Cordês'', ''Barregat'' und ''Siedéa'', ''Grafen von Plato'' und ''Kont'' (Südkont) sowie ''Herren von Villagua''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Organ der Republik war die als ''Senàu del Comtàid'' bezeichnete Adelsversammlung, in der die großen Familien des Comitats zusammenkamen. Der Senat erreichte im 11. Jahrhundert eine zentrale Machtstellung und wählte auf Lebenszeit den Conte, der in der Nachfolge [[Josefe Cornell]]s auch als ''Conte Âudaço'' bezeichnet wurde. Seit dem 13. Jahrhundert musste der Senat jedoch kontinuierlich Macht an die nicht ständig tagenden Generalstände (''[[Cortes de la Comtàid]]'') abtreten, die seit 1230 vom Conte regelmäßig einberufen werden mussten und in denen auch Vertreter des Klerus und der Gilden saßen. Dennoch blieb die Wahl des Conte bis ins 14. Jahrhundert hinein Sache des Senats, den Cortes kam hier nur eine bestätigende Funktion zu. Die Regierung bildete neben dem Conte die ''Generalitàid de Bonhomes'' (&amp;quot;Generalität der guten Leute&amp;quot;), die ursprünglich ein Beratungsgremium war, zunehmend aber eigenständig entscheiden konnte und zunächst vom Senat und später von den Generalständen bestimmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des Comitats und Entwicklung zur Republik ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Republik liegen in den so genannten [[Comtàides Azumarèsques]], ihreszeichens nominell vom [[Skantenreich]] im Norden Sagradiens abhängige Markgrafschaften, die vom Skantenkönig [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] nach der [[Schlacht von Tantallas]] 763 zum Schutz gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden der Halbinsel eingerichtet worden waren und als christliche Vorhut gegen die weitere Expansion der Numerer dienen sollten. Die ''Comitates'' standen unter der Führung eines vom skantischen König eingesetzten Militärführer (''comes''), der auch dafür zuständig war, dem Skantenkönig den ökonomisch wichtigen Zugang zum Blauen Meer zu sichern, der nicht nur von den Muslimen, sondern auch von einfallenden [[Golen]] bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen als ''Comitates'' bezeichneten Markgrafschaften setzte sich bald das Tulinesische Comitat als mächtigste und de facto unabhängige Macht durch und erreichte die Unterwerfung zahlreicher kleinerer Comitates. Da die schwachen Skantenkönige in der Nachfolge Roderichs des Großen ihrer Schutzfunktion gegenüber der Comitats-Bevölkerung immer weniger nachkommen konnten, gewannen die ansässigen ''Maiores'' oder ''Nobiles'' eigenen Einfluss auf die Ernennun der Comites und einen zunehmenden Grad an Unabhängigkeit vom Skantenreich. Seit dem 9. Jahrhundert wurden die Comites von Tulis de facto immer häufiger vom Adel akklamiert, als vom König erwählt. Im 10. Jahrhundert begann sich aus dem adligen Beraterkreis des Conte ein ständiges Gremium von Nobiles herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. In diesem Cosèllu dominierten vor allem die in der Stadt Tulis ansässigen Familien, die sich allerdings mit dem umliegenden Landadel vermischten und eine tulinesische Oligarchenschicht bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Etappe auf dem Weg zur republikanischen Ordnung spielten die Machtkämpfe des 10. Jahrhunderts, in denen sich der Adel gegen zunehmend dynastische Bestrebungen der Contes, vor allem aus der Familie [[Gaulo]] zur Wehr setzte und zeitweise die Verbannung der Contes aus der Stadt Tulis erreichten. Erst mithilfe der skantisch-sagradischen Könige [[Martin I.]] und [[Philipp I.]] konnte die rebellierende Stadt wieder unterworfen werden. Innerstädtische Streitigkeiten zwischen Erzbischof, Klerus und Aristokratie führten überdies im Laufe des 10. Jahrhunderts zu einer weitgehenden Entmachtung des Klerus zugunsten der aus dem Senatsadel stammenden ''boni homines'', die in Abwesenheit des Conte Recht sprachen und eine Art patrizische Stadtregierung, die ''Generalitaid de Bonhomes'' formten, die bald zur ständigen Regierung der Stadt unter Kontrolle des Senats wurde und den Vikar des Conte entmachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Durchbruch zur Republik brachte schließlich das Aussterben der Gaulo-Dynastie mit dem Tod [[António Gaulo]]s im Jahr 1024, woraufhin die die Bürger von Tulis den angesehenen Senator [[Josefe Cornell]] zum neuen Conte, der den Beinamen ''il Âudaço'' erhielt, was bald zum Beinamen des Grafenamtes wurde. Cornell wurde im Jahr 1027 von König [[Philipp III.|Filipe III.]] anerkannt. Nach seinem Tod wurde 1047 [[Selle Machiês]] zum Nachgolger Josefe Cornelles zum Conte gewählt. Als er im Jahr 1067 starb, kam es in der Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und Bürgern um die Neubesetzung. Schließlich setzte sich der Senatsadel durch, der durch Richterspruch des Königs das Recht erhielt, einen Kandidaten zu wählen, der danach dem König vorzuschlagen sei. Damit hatte sich in Tulis faktisch das Adelsregiment durchgesetzt und der Senat war als dominierendes Organ der Stadt bestätigt. Inmitten der sagradischen Thronstreitigkeiten des Jahres 1078/1079 erreichte die Stadt Tulis vom neuen König [[Johann I.]] neben anderen Privilegien das urkundlich verbürgte Recht, in Zukunft den Conte und damit den Herrn des Comtáid de Tùles, der zu dieser Zeit bereits wichtigsten Macht im Blaumeerraum, selbst zu wählen. Damit wurde Tulis faktisch unabhängig von der sagradischen Krone und die Lehnsabhängigkeit bestand nur noch formal. Die Contes wurden de facto zu republikanischen Stadtoberhäuptern und Tulis endgültig zur freien Kommune und Adelsrepublik. Die Begriffe ''Res Publica Tulinensis'' oder ''Civitas Tulinorum'' wurden danach synonym zum lateinischen ''Comitatus Tulinorum'' oder asumarischen ''Comtáid de Tùles'' benutzt. Das Jahr 1079 kann daher als eigentliches Gründungsdatum der Tulinesischen Republik angesehen werden. Im Spätmittelalter benutzte die Republik in offiziellen Dokumenten meist die Bezeichnung ''Res Publica Comitatus Tulinenensis'' oder asumarische ''Republica del Comtàid Tulinês'' und die dem alten Rom entlehnte Abkürzung S.P.Q.T. (''Senatus Populusque Tulinorum'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Republik ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln Nerva und Lerça im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen Aquae die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit Micolinien und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von Tulis und [[Comitat von Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. Principat de Cuentèse, cuentes. Principaid de Cüentìz) wurde 1048 durch die Hochzeit des tulinesischen Conte [[Selle Machiês]] mit der cuentezischen Thronerbin ins tulinesische Herrschaftskonglomerat eingegliedert. Die Contes von Tulis wurden nun auch Fürsten von Cuentez. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Celusanto-Universität]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es im 12. Jahrhundert erneut zu Konflikten zwischen den Adelsfamilien sowie mit dem ansässigen Klerus gekommen war, wurde im Jahr 1230/31 wurde die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur der Republik eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte, der jedoch von der ''Generalitaid de Bonhomes'' kontrolliert wurde. Als eigentliche &amp;quot;Regierung&amp;quot; wurde die Generalitaid nun für etwa ein Jahrhundert durch den jährlich vom Senat neu bestellten ''Zehnerrat'' (Cosèllu de Dèze) abgelöst, der 1290 zu einem ''Zwölferrat'' erweitert wurde (Cosèllu de Dòce) und schließlich im 14. Jahrhundert ganz aufgelöst wurde. Die zwölf Mitglieder der Generalitaid de Bonhomes wurden nicht vom Senat, sondern von der tulinesischen Ständeversammlung, den [[Cortes de la Comtàid]], gewählt. Die Bonhomes sollten nicht nur den Conte und den Cosellu kontrollieren, sondern verfügten neben dem Senat auch über Gerichtskompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg der Santori und Ende des republikanischen Regiments ===&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen Senatsadels (''Nobiltá del Senàu''), der sich jedoch immer wieder selbst in blutigen Adelsfehden aufrieb. Obwohl sich Tulis im Mittelalter selbst als Republik sah und die Adelsfamilien des städtischen Patriziats und des umliegenden Landadels als Herrschaftskörper ansahen, blieb Tulis nominell ein monarchisches Gemeinwesen mit einem gewählten Grafen an seiner Spitze, darüber hinaus zumindest theoretisch dem Königreich Sagradien lehnsabhängig. Immer wieder gab es zudem Versuche, die Grafenherrschaft in Tulis zum dynastischen Erbamt zu machen. Nach den Gaulos gelang es den [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert für mehrere Jahrzehnte das Grafenamt zu monopolisieren. Abgesichert wurde dies durch umfangreiche Besitztümer und eine Praxis der Grafenwahl noch zu Lebzeiten des Vorgängers, die es den Cornells erlaubte, den jeweiligen Sohn oder Neffen zum Nachfolger wählen zu lassen. Nach dem Tod [[Erresi Cornell]]s im Jahr 1164, der nur einen minderjährigen Neffen hinterlassen hatte, kam es zu einer Doppelwahl [[Francisco Delaurente]]s und [[Sergi Machiês]]' zum Conte, die einen langanhaltenden Streit verursachte. [[Laurenç d'Elaque]], Markgraf von Golen aus dem [[Haus Alagua]] eroberte 1186 die Stadt und machte sich selbst zum Conte. Nach seinem Tod 1199 wurde jedoch sein Sohn [[Carle d'Elaque]] aus der Stadt vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aussterben wichtiger Adelsfamilien führte im Laufe des 13. Jahrhunderts zu einem zunehmenden Machtvakuum im Adel des Comitats, da die Auffüllung der freigewordenen Plätze im Großen Rat aus der Bürgerschaft, die entgegen der bisherigen Abschließungstendenzen stattfand, das Ansehen des Senats als Leitungsgremium des Comitats deutlich schwächte, zumal die verbliebenen Familien der [[Callas]], [[Machiês]] und jüngeren [[Cornell]] nun zunehmend damit begannen, sich durch Adelstitel außerhalb Tulis' soziales Renommée zu verschaffen. Hinzu kamen anhaltende Auseinandersetzungen mit den [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] und [[Fürst von Perin|perinischen Fürsten]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeer, die das gesamte 14. Jahrhundert prägten und die Stellung des Comitats als mächtigste de-facto unabhängige Macht im Blauen Meer gefährdeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Machtvakuum stieß im 14. Jahrhundert die bis dahin vor allem in Perin ansässige Adelsfamilie der [[Sántori]], die in der Folge zur mächtigsten Familie im Comitat wurde und vor allem durch ihre militärische Stärke im Kampf gegen Perin und Golen und die Unterstützung in Reihen der Geistlichkeit eine quasi-dynastische Herrschaft ausüben konnten. Seit [[Julio de Santori]] 1346 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Machtstellung. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete Julio de Santori politische Gegner aus oder band sie an sich. Sein Enkel [[António de Santori]] benutzte zudem vor allem Gewalt, um seine Macht durchzusetzen, und nahm den Titel eines [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] an. Sein Sohn [[David de Santori]] kann schließlich endgültig als monarchischer Machthaber in Tulis bezeichnet werden, der auch in seinem Auftreten den sagradischen und europäischen Monarchen nacheiferte und den Senat endgültig entmachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1398 engagierte sich die Tulinesische Republik unter der Führung António de Santoris auf Seiten Sagradiens im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] und schloss ein enges Bündnis mit dem sagradischen Königshaus [[Haus Vesaey|Vesaey]]. An dessen Ende erreichte David de Santori, der wie bereits sein Vater ein Ehebündnis mit den Vesaey einging, die Einsetzung seines Sohnes [[Jakob III.|Santiago de Santori]] als Erben des sagradischen Königtums und regierte ab 1457 nicht nur als Conte von Tulis, sondern auch als Regent von Sagradien. Der letzte Versuch des Adels, sich von der monarchischen Herrschaft der nun als sagradische Könige auftretenden Santori zu lösten, endete schließlich 1490 in der Einnahme der Stadt und der Auflösung des Senats, womit die Republik de facto aufhörte zu bestehen und das Comitat nun in in dynastischer Folge und in Personalunion von der sagradischen Königskrone regiert wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<updated>2011-12-11T00:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Comitat Tulis''' (lat. ''Comitatus Tulinensis'', [[Asumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid de Tùles'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Comitá de Tules'', seltener ''Grafschaft Tulis'') war ein aufgrund seiner aristokratischen Regierungsweise auch als '''Tulinesische Republik''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''República Tulinêsa'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Repùblica Tulinêsa'') bezeichneter mittelalterlicher Staat am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] mit dem Zentrum in der Stadt [[Tulis]]. Ursprünglich im 8. Jahrhundert als [[Skanten|skantische]] [[Asumarische Markgrafschaften|Markgrafschaft]] entstanden, gelang es dem ansässigen Adel sich bis zum 10./11. Jahrhundert vom skantisch-sagradischen Königtum zu lösen und zudem eine aristokratische Herrschaftsordnung in Form einer Wahlmonarchie zu etablieren, die sich bis zum 13. Jahrhundert vollständig entwickelt hatte. Zwar kam es immer wieder zu einer gräflichen Dynastiebildung, etwa der [[Gaulo]]s im 10. und 11. Jahrhundert oder der [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert, doch gelang es keiner der Adelsfamilien, das Wahlrecht des Adels dauerhaft zu durchbrechen und eine rein monarchische Herrschaftsweise zu etablieren. Erst mit dem Machtaufstieg der Familie [[Santori]] wurde diese Ordnung im 14. und 15. Jahrhundert wieder über Bord geworfen und wich einem neuerlichen monarchischen Regime. Seit [[António de Sántori]] (Conte 1390-1416) trugen die Contes von Tulis zugleich den Titel eines ''Fürsten von Cuentez''. Mit der seit dem späten 15. Jahrhundert bestehenden Personalunion der tulinesischen Contes mit den sagradischen Königen aus dem Haus Santori endete die Unabhängigkeit des Comitats. De jure blieb der Staat jedoch bis ins 18. Jahrhundert hinein als selbständige Einheit bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Contes von Tulis'' (Conte Audâciu, lat. Comes Audax) waren seit dem 15. Jahrhundert zugleich ''Fürsten von Perin'' und ''Cuentez'', ''Contes'' (Markgrafen) von ''Belavís'', ''Cordês'', ''Barregat'' und ''Siedéa'', ''Grafen von Plato'' und ''Kont'' (Südkont) sowie ''Herren von Villagua''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Organ der Republik war die als ''Senàu de la Comtàid'' bezeichnete Adelsversammlung, in der die großen Familien des Comitats zusammenkamen. Der Senat erreichte im 11. Jahrhundert eine zentrale Machtstellung und wählte auf Lebenszeit den Conte, der in der Nachfolge [[Josefe Cornell]]s auch als ''Conte Âudaço'' bezeichnet wurde. Seit dem 13. Jahrhundert musste der Senat jedoch kontinuierlich Macht an die nicht ständig tagenden Generalstände (''[[Cortes de la Comtàid]]'') abtreten, die seit 1230 vom Conte regelmäßig einberufen werden mussten und in denen auch Vertreter des Klerus und der Gilden saßen. Dennoch blieb die Wahl des Conte bis ins 14. Jahrhundert hinein Sache des Senats, den Cortes kam hier nur eine bestätigende Funktion zu. Die Regierung bildete neben dem Conte die ''Generalitàid de Bonhomes'' (&amp;quot;Generalität der guten Leute&amp;quot;), die ursprünglich ein Beratungsgremium war, zunehmend aber eigenständig entscheiden konnte und zunächst vom Senat und später von den Generalständen bestimmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des Comitats und Entwicklung zur Republik ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Republik liegen in den so genannten [[Comtàides Azumarèsques]], ihreszeichens nominell vom [[Skantenreich]] im Norden Sagradiens abhängige Markgrafschaften, die vom Skantenkönig [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] nach der [[Schlacht von Tantallas]] 763 zum Schutz gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden der Halbinsel eingerichtet worden waren und als christliche Vorhut gegen die weitere Expansion der Numerer dienen sollten. Die ''Comitates'' standen unter der Führung eines vom skantischen König eingesetzten Militärführer (''comes''), der auch dafür zuständig war, dem Skantenkönig den ökonomisch wichtigen Zugang zum Blauen Meer zu sichern, der nicht nur von den Muslimen, sondern auch von einfallenden [[Golen]] bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen als ''Comitates'' bezeichneten Markgrafschaften setzte sich bald das Tulinesische Comitat als mächtigste und de facto unabhängige Macht durch und erreichte die Unterwerfung zahlreicher kleinerer Comitates. Da die schwachen Skantenkönige in der Nachfolge Roderichs des Großen ihrer Schutzfunktion gegenüber der Comitats-Bevölkerung immer weniger nachkommen konnten, gewannen die ansässigen ''Maiores'' oder ''Nobiles'' eigenen Einfluss auf die Ernennun der Comites und einen zunehmenden Grad an Unabhängigkeit vom Skantenreich. Seit dem 9. Jahrhundert wurden die Comites von Tulis de facto immer häufiger vom Adel akklamiert, als vom König erwählt. Im 10. Jahrhundert begann sich aus dem adligen Beraterkreis des Conte ein ständiges Gremium von Nobiles herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. In diesem Cosèllu dominierten vor allem die in der Stadt Tulis ansässigen Familien, die sich allerdings mit dem umliegenden Landadel vermischten und eine tulinesische Oligarchenschicht bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Etappe auf dem Weg zur republikanischen Ordnung spielten die Machtkämpfe des 10. Jahrhunderts, in denen sich der Adel gegen zunehmend dynastische Bestrebungen der Contes, vor allem aus der Familie [[Gaulo]] zur Wehr setzte und zeitweise die Verbannung der Contes aus der Stadt Tulis erreichten. Erst mithilfe der skantisch-sagradischen Könige [[Martin I.]] und [[Philipp I.]] konnte die rebellierende Stadt wieder unterworfen werden. Innerstädtische Streitigkeiten zwischen Erzbischof, Klerus und Aristokratie führten überdies im Laufe des 10. Jahrhunderts zu einer weitgehenden Entmachtung des Klerus zugunsten der aus dem Senatsadel stammenden ''boni homines'', die in Abwesenheit des Conte Recht sprachen und eine Art patrizische Stadtregierung, die ''Generalitaid de Bonhomes'' formten, die bald zur ständigen Regierung der Stadt unter Kontrolle des Senats wurde und den Vikar des Conte entmachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Durchbruch zur Republik brachte schließlich das Aussterben der Gaulo-Dynastie mit dem Tod [[António Gaulo]]s im Jahr 1024, woraufhin die die Bürger von Tulis den angesehenen Senator [[Josefe Cornell]] zum neuen Conte, der den Beinamen ''il Âudaço'' erhielt, was bald zum Beinamen des Grafenamtes wurde. Cornell wurde im Jahr 1027 von König [[Philipp III.|Filipe III.]] anerkannt. Nach seinem Tod wurde 1047 [[Selle Machiês]] zum Nachgolger Josefe Cornelles zum Conte gewählt. Als er im Jahr 1067 starb, kam es in der Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und Bürgern um die Neubesetzung. Schließlich setzte sich der Senatsadel durch, der durch Richterspruch des Königs das Recht erhielt, einen Kandidaten zu wählen, der danach dem König vorzuschlagen sei. Damit hatte sich in Tulis faktisch das Adelsregiment durchgesetzt und der Senat war als dominierendes Organ der Stadt bestätigt. Inmitten der sagradischen Thronstreitigkeiten des Jahres 1078/1079 erreichte die Stadt Tulis vom neuen König [[Johann I.]] neben anderen Privilegien das urkundlich verbürgte Recht, in Zukunft den Conte und damit den Herrn des Comtáid de Tùles, der zu dieser Zeit bereits wichtigsten Macht im Blaumeerraum, selbst zu wählen. Damit wurde Tulis faktisch unabhängig von der sagradischen Krone und die Lehnsabhängigkeit bestand nur noch formal. Die Contes wurden de facto zu republikanischen Stadtoberhäuptern und Tulis endgültig zur freien Kommune und Adelsrepublik. Die Begriffe ''Res Publica Tulinensis'' oder ''Civitas Tulinorum'' wurden danach synonym zum lateinischen ''Comitatus Tulinorum'' oder asumarischen ''Comtáid de Tùles'' benutzt. Das Jahr 1079 kann daher als eigentliches Gründungsdatum der Tulinesischen Republik angesehen werden. Im Spätmittelalter benutzte die Republik in offiziellen Dokumenten meist die Bezeichnung ''Res Publica Comitatus Tulinenensis'' oder asumarische ''Republica del Comtàid Tulinês'' und die dem alten Rom entlehnte Abkürzung S.P.Q.T. (''Senatus Populusque Tulinorum'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Republik ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln Nerva und Lerça im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen Aquae die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit Micolinien und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von Tulis und [[Comitat von Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. Principat de Cuentèse, cuentes. Principaid de Cüentìz) wurde 1048 durch die Hochzeit des tulinesischen Conte [[Selle Machiês]] mit der cuentezischen Thronerbin ins tulinesische Herrschaftskonglomerat eingegliedert. Die Contes von Tulis wurden nun auch Fürsten von Cuentez. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Celusanto-Universität]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es im 12. Jahrhundert erneut zu Konflikten zwischen den Adelsfamilien sowie mit dem ansässigen Klerus gekommen war, wurde im Jahr 1230/31 wurde die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur der Republik eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte, der jedoch von der ''Generalitaid de Bonhomes'' kontrolliert wurde. Als eigentliche &amp;quot;Regierung&amp;quot; wurde die Generalitaid nun für etwa ein Jahrhundert durch den jährlich vom Senat neu bestellten ''Zehnerrat'' (Cosèllu de Dèze) abgelöst, der 1290 zu einem ''Zwölferrat'' erweitert wurde (Cosèllu de Dòce) und schließlich im 14. Jahrhundert ganz aufgelöst wurde. Die zwölf Mitglieder der Generalitaid de Bonhomes wurden nicht vom Senat, sondern von der tulinesischen Ständeversammlung, den [[Cortes de la Comtàid]], gewählt. Die Bonhomes sollten nicht nur den Conte und den Cosellu kontrollieren, sondern verfügten neben dem Senat auch über Gerichtskompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg der Santori und Ende des republikanischen Regiments ===&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen Senatsadels (''Nobiltá del Senàu''), der sich jedoch immer wieder selbst in blutigen Adelsfehden aufrieb. Obwohl sich Tulis im Mittelalter selbst als Republik sah und die Adelsfamilien des städtischen Patriziats und des umliegenden Landadels als Herrschaftskörper ansahen, blieb Tulis nominell ein monarchisches Gemeinwesen mit einem gewählten Grafen an seiner Spitze, darüber hinaus zumindest theoretisch dem Königreich Sagradien lehnsabhängig. Immer wieder gab es zudem Versuche, die Grafenherrschaft in Tulis zum dynastischen Erbamt zu machen. Nach den Gaulos gelang es den [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert für mehrere Jahrzehnte das Grafenamt zu monopolisieren. Abgesichert wurde dies durch umfangreiche Besitztümer und eine Praxis der Grafenwahl noch zu Lebzeiten des Vorgängers, die es den Cornells erlaubte, den jeweiligen Sohn oder Neffen zum Nachfolger wählen zu lassen. Nach dem Tod [[Erresi Cornell]]s im Jahr 1164, der nur einen minderjährigen Neffen hinterlassen hatte, kam es zu einer Doppelwahl [[Francisco Delaurente]]s und [[Sergi Machiês]]' zum Conte, die einen langanhaltenden Streit verursachte. [[Laurenç d'Elaque]], Markgraf von Golen aus dem [[Haus Alagua]] eroberte 1186 die Stadt und machte sich selbst zum Conte. Nach seinem Tod 1199 wurde jedoch sein Sohn [[Carle d'Elaque]] aus der Stadt vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aussterben wichtiger Adelsfamilien führte im Laufe des 13. Jahrhunderts zu einem zunehmenden Machtvakuum im Adel des Comitats, da die Auffüllung der freigewordenen Plätze im Großen Rat aus der Bürgerschaft, die entgegen der bisherigen Abschließungstendenzen stattfand, das Ansehen des Senats als Leitungsgremium des Comitats deutlich schwächte, zumal die verbliebenen Familien der [[Callas]], [[Machiês]] und jüngeren [[Cornell]] nun zunehmend damit begannen, sich durch Adelstitel außerhalb Tulis' soziales Renommée zu verschaffen. Hinzu kamen anhaltende Auseinandersetzungen mit den [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] und [[Fürst von Perin|perinischen Fürsten]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeer, die das gesamte 14. Jahrhundert prägten und die Stellung des Comitats als mächtigste de-facto unabhängige Macht im Blauen Meer gefährdeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Machtvakuum stieß im 14. Jahrhundert die bis dahin vor allem in Perin ansässige Adelsfamilie der [[Sántori]], die in der Folge zur mächtigsten Familie im Comitat wurde und vor allem durch ihre militärische Stärke im Kampf gegen Perin und Golen und die Unterstützung in Reihen der Geistlichkeit eine quasi-dynastische Herrschaft ausüben konnten. Seit [[Julio de Santori]] 1346 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Machtstellung. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete Julio de Santori politische Gegner aus oder band sie an sich. Sein Enkel [[António de Santori]] benutzte zudem vor allem Gewalt, um seine Macht durchzusetzen, und nahm den Titel eines [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] an. Sein Sohn [[David de Santori]] kann schließlich endgültig als monarchischer Machthaber in Tulis bezeichnet werden, der auch in seinem Auftreten den sagradischen und europäischen Monarchen nacheiferte und den Senat endgültig entmachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1398 engagierte sich die Tulinesische Republik unter der Führung António de Santoris auf Seiten Sagradiens im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] und schloss ein enges Bündnis mit dem sagradischen Königshaus [[Haus Vesaey|Vesaey]]. An dessen Ende erreichte David de Santori, der wie bereits sein Vater ein Ehebündnis mit den Vesaey einging, die Einsetzung seines Sohnes [[Jakob III.|Santiago de Santori]] als Erben des sagradischen Königtums und regierte ab 1457 nicht nur als Conte von Tulis, sondern auch als Regent von Sagradien. Der letzte Versuch des Adels, sich von der monarchischen Herrschaft der nun als sagradische Könige auftretenden Santori zu lösten, endete schließlich 1490 in der Einnahme der Stadt und der Auflösung des Senats, womit die Republik de facto aufhörte zu bestehen und das Comitat nun in in dynastischer Folge und in Personalunion von der sagradischen Königskrone regiert wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comitat_von_Tulis&amp;diff=7156</id>
		<title>Comitat von Tulis</title>
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		<updated>2011-12-11T00:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Comitat Tulis''' (lat. ''Comitatus Tulinensis'', [[Asumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid de Tùles'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Comitá de Tules'', seltener ''Grafschaft Tulis'') war ein aufgrund seiner aristokratischen Regierungsweise auch als '''Tulinesische Republik''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''República Tulinêsa'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Repùblica Tulinêsa'') bezeichneter mittelalterlicher Staat am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] mit dem Zentrum in der Stadt [[Tulis]]. Ursprünglich im 8. Jahrhundert als [[Skanten|skantische]] [[Asumarische Markgrafschaften|Markgrafschaft]] entstanden, gelang es dem ansässigen Adel sich bis zum 10./11. Jahrhundert vom skantisch-sagradischen Königtum zu lösen und zudem eine aristokratische Herrschaftsordnung in Form einer Wahlmonarchie zu etablieren, die sich bis zum 13. Jahrhundert vollständig entwickelt hatte. Zwar kam es immer wieder zu einer gräflichen Dynastiebildung, etwa der [[Gaulo]]s im 10. und 11. Jahrhundert oder der [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert, doch gelang es keiner der Adelsfamilien, das Wahlrecht des Adels dauerhaft zu durchbrechen und eine rein monarchische Herrschaftsweise zu etablieren. Erst mit dem Machtaufstieg der Familie [[Santori]] wurde diese Ordnung im 14. und 15. Jahrhundert wieder über Bord geworfen und wich einem neuerlichen monarchischen Regime. Seit [[António de Sántori]] (Conte 1390-1416) trugen die Contes von Tulis zugleich den Titel eines ''Fürsten von Cuentez''. Mit der seit dem späten 15. Jahrhundert bestehenden Personalunion der tulinesischen Contes mit den sagradischen Königen aus dem Haus Santori endete die Unabhängigkeit des Comitats. De jure blieb der Staat jedoch bis ins 18. Jahrhundert hinein als selbständige Einheit bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Contes von Tulis'' (Conte Audâciu, lat. Sg. Comes Audax) waren seit dem 15. Jahrhundert zugleich ''Fürsten von Perin'' und ''Cuentez'', ''Contes'' (Markgrafen) von ''Belavís'', ''Cordês'', ''Barregat'' und ''Siedéa'', ''Grafen von Plato'' und ''Kont'' (Südkont) sowie ''Herren von Villagua''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Organ der Republik war die als ''Senàu de la Comtàid'' bezeichnete Adelsversammlung, in der die großen Familien des Comitats zusammenkamen. Der Senat erreichte im 11. Jahrhundert eine zentrale Machtstellung und wählte auf Lebenszeit den Conte, der in der Nachfolge [[Josefe Cornell]]s auch als ''Conte Âudaço'' bezeichnet wurde. Seit dem 13. Jahrhundert musste der Senat jedoch kontinuierlich Macht an die nicht ständig tagenden Generalstände (''[[Cortes de la Comtàid]]'') abtreten, die seit 1230 vom Conte regelmäßig einberufen werden mussten und in denen auch Vertreter des Klerus und der Gilden saßen. Dennoch blieb die Wahl des Conte bis ins 14. Jahrhundert hinein Sache des Senats, den Cortes kam hier nur eine bestätigende Funktion zu. Die Regierung bildete neben dem Conte die ''Generalitàid de Bonhomes'' (&amp;quot;Generalität der guten Leute&amp;quot;), die ursprünglich ein Beratungsgremium war, zunehmend aber eigenständig entscheiden konnte und zunächst vom Senat und später von den Generalständen bestimmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des Comitats und Entwicklung zur Republik ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Republik liegen in den so genannten [[Comtàides Azumarèsques]], ihreszeichens nominell vom [[Skantenreich]] im Norden Sagradiens abhängige Markgrafschaften, die vom Skantenkönig [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] nach der [[Schlacht von Tantallas]] 763 zum Schutz gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden der Halbinsel eingerichtet worden waren und als christliche Vorhut gegen die weitere Expansion der Numerer dienen sollten. Die ''Comitates'' standen unter der Führung eines vom skantischen König eingesetzten Militärführer (''comes''), der auch dafür zuständig war, dem Skantenkönig den ökonomisch wichtigen Zugang zum Blauen Meer zu sichern, der nicht nur von den Muslimen, sondern auch von einfallenden [[Golen]] bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen als ''Comitates'' bezeichneten Markgrafschaften setzte sich bald das Tulinesische Comitat als mächtigste und de facto unabhängige Macht durch und erreichte die Unterwerfung zahlreicher kleinerer Comitates. Da die schwachen Skantenkönige in der Nachfolge Roderichs des Großen ihrer Schutzfunktion gegenüber der Comitats-Bevölkerung immer weniger nachkommen konnten, gewannen die ansässigen ''Maiores'' oder ''Nobiles'' eigenen Einfluss auf die Ernennun der Comites und einen zunehmenden Grad an Unabhängigkeit vom Skantenreich. Seit dem 9. Jahrhundert wurden die Comites von Tulis de facto immer häufiger vom Adel akklamiert, als vom König erwählt. Im 10. Jahrhundert begann sich aus dem adligen Beraterkreis des Conte ein ständiges Gremium von Nobiles herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. In diesem Cosèllu dominierten vor allem die in der Stadt Tulis ansässigen Familien, die sich allerdings mit dem umliegenden Landadel vermischten und eine tulinesische Oligarchenschicht bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Etappe auf dem Weg zur republikanischen Ordnung spielten die Machtkämpfe des 10. Jahrhunderts, in denen sich der Adel gegen zunehmend dynastische Bestrebungen der Contes, vor allem aus der Familie [[Gaulo]] zur Wehr setzte und zeitweise die Verbannung der Contes aus der Stadt Tulis erreichten. Erst mithilfe der skantisch-sagradischen Könige [[Martin I.]] und [[Philipp I.]] konnte die rebellierende Stadt wieder unterworfen werden. Innerstädtische Streitigkeiten zwischen Erzbischof, Klerus und Aristokratie führten überdies im Laufe des 10. Jahrhunderts zu einer weitgehenden Entmachtung des Klerus zugunsten der aus dem Senatsadel stammenden ''boni homines'', die in Abwesenheit des Conte Recht sprachen und eine Art patrizische Stadtregierung, die ''Generalitaid de Bonhomes'' formten, die bald zur ständigen Regierung der Stadt unter Kontrolle des Senats wurde und den Vikar des Conte entmachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Durchbruch zur Republik brachte schließlich das Aussterben der Gaulo-Dynastie mit dem Tod [[António Gaulo]]s im Jahr 1024, woraufhin die die Bürger von Tulis den angesehenen Senator [[Josefe Cornell]] zum neuen Conte, der den Beinamen ''il Âudaço'' erhielt, was bald zum Beinamen des Grafenamtes wurde. Cornell wurde im Jahr 1027 von König [[Philipp III.|Filipe III.]] anerkannt. Nach seinem Tod wurde 1047 [[Selle Machiês]] zum Nachgolger Josefe Cornelles zum Conte gewählt. Als er im Jahr 1067 starb, kam es in der Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und Bürgern um die Neubesetzung. Schließlich setzte sich der Senatsadel durch, der durch Richterspruch des Königs das Recht erhielt, einen Kandidaten zu wählen, der danach dem König vorzuschlagen sei. Damit hatte sich in Tulis faktisch das Adelsregiment durchgesetzt und der Senat war als dominierendes Organ der Stadt bestätigt. Inmitten der sagradischen Thronstreitigkeiten des Jahres 1078/1079 erreichte die Stadt Tulis vom neuen König [[Johann I.]] neben anderen Privilegien das urkundlich verbürgte Recht, in Zukunft den Conte und damit den Herrn des Comtáid de Tùles, der zu dieser Zeit bereits wichtigsten Macht im Blaumeerraum, selbst zu wählen. Damit wurde Tulis faktisch unabhängig von der sagradischen Krone und die Lehnsabhängigkeit bestand nur noch formal. Die Contes wurden de facto zu republikanischen Stadtoberhäuptern und Tulis endgültig zur freien Kommune und Adelsrepublik. Die Begriffe ''Res Publica Tulinensis'' oder ''Civitas Tulinorum'' wurden danach synonym zum lateinischen ''Comitatus Tulinorum'' oder asumarischen ''Comtáid de Tùles'' benutzt. Das Jahr 1079 kann daher als eigentliches Gründungsdatum der Tulinesischen Republik angesehen werden. Im Spätmittelalter benutzte die Republik in offiziellen Dokumenten meist die Bezeichnung ''Res Publica Comitatus Tulinenensis'' oder asumarische ''Republica del Comtàid Tulinês'' und die dem alten Rom entlehnte Abkürzung S.P.Q.T. (''Senatus Populusque Tulinorum'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Republik ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln Nerva und Lerça im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen Aquae die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit Micolinien und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von Tulis und [[Comitat von Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. Principat de Cuentèse, cuentes. Principaid de Cüentìz) wurde 1048 durch die Hochzeit des tulinesischen Conte [[Selle Machiês]] mit der cuentezischen Thronerbin ins tulinesische Herrschaftskonglomerat eingegliedert. Die Contes von Tulis wurden nun auch Fürsten von Cuentez. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Celusanto-Universität]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es im 12. Jahrhundert erneut zu Konflikten zwischen den Adelsfamilien sowie mit dem ansässigen Klerus gekommen war, wurde im Jahr 1230/31 wurde die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur der Republik eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte, der jedoch von der ''Generalitaid de Bonhomes'' kontrolliert wurde. Als eigentliche &amp;quot;Regierung&amp;quot; wurde die Generalitaid nun für etwa ein Jahrhundert durch den jährlich vom Senat neu bestellten ''Zehnerrat'' (Cosèllu de Dèze) abgelöst, der 1290 zu einem ''Zwölferrat'' erweitert wurde (Cosèllu de Dòce) und schließlich im 14. Jahrhundert ganz aufgelöst wurde. Die zwölf Mitglieder der Generalitaid de Bonhomes wurden nicht vom Senat, sondern von der tulinesischen Ständeversammlung, den [[Cortes de la Comtàid]], gewählt. Die Bonhomes sollten nicht nur den Conte und den Cosellu kontrollieren, sondern verfügten neben dem Senat auch über Gerichtskompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg der Santori und Ende des republikanischen Regiments ===&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen Senatsadels (''Nobiltá del Senàu''), der sich jedoch immer wieder selbst in blutigen Adelsfehden aufrieb. Obwohl sich Tulis im Mittelalter selbst als Republik sah und die Adelsfamilien des städtischen Patriziats und des umliegenden Landadels als Herrschaftskörper ansahen, blieb Tulis nominell ein monarchisches Gemeinwesen mit einem gewählten Grafen an seiner Spitze, darüber hinaus zumindest theoretisch dem Königreich Sagradien lehnsabhängig. Immer wieder gab es zudem Versuche, die Grafenherrschaft in Tulis zum dynastischen Erbamt zu machen. Nach den Gaulos gelang es den [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert für mehrere Jahrzehnte das Grafenamt zu monopolisieren. Abgesichert wurde dies durch umfangreiche Besitztümer und eine Praxis der Grafenwahl noch zu Lebzeiten des Vorgängers, die es den Cornells erlaubte, den jeweiligen Sohn oder Neffen zum Nachfolger wählen zu lassen. Nach dem Tod [[Erresi Cornell]]s im Jahr 1164, der nur einen minderjährigen Neffen hinterlassen hatte, kam es zu einer Doppelwahl [[Francisco Delaurente]]s und [[Sergi Machiês]]' zum Conte, die einen langanhaltenden Streit verursachte. [[Laurenç d'Elaque]], Markgraf von Golen aus dem [[Haus Alagua]] eroberte 1186 die Stadt und machte sich selbst zum Conte. Nach seinem Tod 1199 wurde jedoch sein Sohn [[Carle d'Elaque]] aus der Stadt vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aussterben wichtiger Adelsfamilien führte im Laufe des 13. Jahrhunderts zu einem zunehmenden Machtvakuum im Adel des Comitats, da die Auffüllung der freigewordenen Plätze im Großen Rat aus der Bürgerschaft, die entgegen der bisherigen Abschließungstendenzen stattfand, das Ansehen des Senats als Leitungsgremium des Comitats deutlich schwächte, zumal die verbliebenen Familien der [[Callas]], [[Machiês]] und jüngeren [[Cornell]] nun zunehmend damit begannen, sich durch Adelstitel außerhalb Tulis' soziales Renommée zu verschaffen. Hinzu kamen anhaltende Auseinandersetzungen mit den [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] und [[Fürst von Perin|perinischen Fürsten]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeer, die das gesamte 14. Jahrhundert prägten und die Stellung des Comitats als mächtigste de-facto unabhängige Macht im Blauen Meer gefährdeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Machtvakuum stieß im 14. Jahrhundert die bis dahin vor allem in Perin ansässige Adelsfamilie der [[Sántori]], die in der Folge zur mächtigsten Familie im Comitat wurde und vor allem durch ihre militärische Stärke im Kampf gegen Perin und Golen und die Unterstützung in Reihen der Geistlichkeit eine quasi-dynastische Herrschaft ausüben konnten. Seit [[Julio de Santori]] 1346 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Machtstellung. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete Julio de Santori politische Gegner aus oder band sie an sich. Sein Enkel [[António de Santori]] benutzte zudem vor allem Gewalt, um seine Macht durchzusetzen, und nahm den Titel eines [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] an. Sein Sohn [[David de Santori]] kann schließlich endgültig als monarchischer Machthaber in Tulis bezeichnet werden, der auch in seinem Auftreten den sagradischen und europäischen Monarchen nacheiferte und den Senat endgültig entmachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1398 engagierte sich die Tulinesische Republik unter der Führung António de Santoris auf Seiten Sagradiens im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] und schloss ein enges Bündnis mit dem sagradischen Königshaus [[Haus Vesaey|Vesaey]]. An dessen Ende erreichte David de Santori, der wie bereits sein Vater ein Ehebündnis mit den Vesaey einging, die Einsetzung seines Sohnes [[Jakob III.|Santiago de Santori]] als Erben des sagradischen Königtums und regierte ab 1457 nicht nur als Conte von Tulis, sondern auch als Regent von Sagradien. Der letzte Versuch des Adels, sich von der monarchischen Herrschaft der nun als sagradische Könige auftretenden Santori zu lösten, endete schließlich 1490 in der Einnahme der Stadt und der Auflösung des Senats, womit die Republik de facto aufhörte zu bestehen und das Comitat nun in in dynastischer Folge und in Personalunion von der sagradischen Königskrone regiert wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<updated>2011-12-11T00:25:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Comitat Tulis''' (lat. ''Comitatus Tulinensis'', [[Asumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid de Tùles'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Comitá de Tules'', seltener ''Grafschaft Tulis'') war ein aufgrund seiner aristokratischen Regierungsweise auch als '''Tulinesische Republik''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''República Tulinêsa'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Repùblica Tulinêsa'') bezeichneter mittelalterlicher Staat am [[Blaues Meer|Blauen Meer]] mit dem Zentrum in der Stadt [[Tulis]]. Ursprünglich im 8. Jahrhundert als [[Skanten|skantische]] [[Asumarische Markgrafschaften|Markgrafschaft]] entstanden, gelang es dem ansässigen Adel sich bis zum 10./11. Jahrhundert vom skantisch-sagradischen Königtum zu lösen und zudem eine aristokratische Herrschaftsordnung in Form einer Wahlmonarchie zu etablieren, die sich bis zum 13. Jahrhundert vollständig entwickelt hatte. Zwar kam es immer wieder zu einer gräflichen Dynastiebildung, etwa der [[Gaulo]]s im 10. und 11. Jahrhundert oder der [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert, doch gelang es keiner der Adelsfamilien, das Wahlrecht des Adels dauerhaft zu durchbrechen und eine rein monarchische Herrschaftsweise zu etablieren. Erst mit dem Machtaufstieg der Familie [[Santori]] wurde diese Ordnung im 14. und 15. Jahrhundert wieder über Bord geworfen und wich einem neuerlichen monarchischen Regime. Seit [[António de Sántori]] (Conte 1390-1416) trugen die Contes von Tulis zugleich den Titel eines ''Fürsten von Cuentez''. Mit der seit dem späten 15. Jahrhundert bestehenden Personalunion der tulinesischen Contes mit den sagradischen Königen aus dem Haus Santori endete die Unabhängigkeit des Comitats. De jure blieb der Staat jedoch bis ins 18. Jahrhundert hinein als selbständige Einheit bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Contes von Tulis'' (Conte Audâciu) waren seit dem 15. Jahrhundert zugleich ''Fürsten von Perin'' und ''Cuentez'', ''Contes'' (Markgrafen) von ''Belavís'', ''Cordês'', ''Barregat'' und ''Siedéa'', ''Grafen von Plato'' und ''Kont'' (Südkont) sowie ''Herren von Villagua''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Organ der Republik war die als ''Senàu de la Comtàid'' bezeichnete Adelsversammlung, in der die großen Familien des Comitats zusammenkamen. Der Senat erreichte im 11. Jahrhundert eine zentrale Machtstellung und wählte auf Lebenszeit den Conte, der in der Nachfolge [[Josefe Cornell]]s auch als ''Conte Âudaço'' bezeichnet wurde. Seit dem 13. Jahrhundert musste der Senat jedoch kontinuierlich Macht an die nicht ständig tagenden Generalstände (''[[Cortes de la Comtàid]]'') abtreten, die seit 1230 vom Conte regelmäßig einberufen werden mussten und in denen auch Vertreter des Klerus und der Gilden saßen. Dennoch blieb die Wahl des Conte bis ins 14. Jahrhundert hinein Sache des Senats, den Cortes kam hier nur eine bestätigende Funktion zu. Die Regierung bildete neben dem Conte die ''Generalitàid de Bonhomes'' (&amp;quot;Generalität der guten Leute&amp;quot;), die ursprünglich ein Beratungsgremium war, zunehmend aber eigenständig entscheiden konnte und zunächst vom Senat und später von den Generalständen bestimmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des Comitats und Entwicklung zur Republik ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Republik liegen in den so genannten [[Comtàides Azumarèsques]], ihreszeichens nominell vom [[Skantenreich]] im Norden Sagradiens abhängige Markgrafschaften, die vom Skantenkönig [[Roderich der Große|Roderich dem Großen]] nach der [[Schlacht von Tantallas]] 763 zum Schutz gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden der Halbinsel eingerichtet worden waren und als christliche Vorhut gegen die weitere Expansion der Numerer dienen sollten. Die ''Comitates'' standen unter der Führung eines vom skantischen König eingesetzten Militärführer (''comes''), der auch dafür zuständig war, dem Skantenkönig den ökonomisch wichtigen Zugang zum Blauen Meer zu sichern, der nicht nur von den Muslimen, sondern auch von einfallenden [[Golen]] bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen als ''Comitates'' bezeichneten Markgrafschaften setzte sich bald das Tulinesische Comitat als mächtigste und de facto unabhängige Macht durch und erreichte die Unterwerfung zahlreicher kleinerer Comitates. Da die schwachen Skantenkönige in der Nachfolge Roderichs des Großen ihrer Schutzfunktion gegenüber der Comitats-Bevölkerung immer weniger nachkommen konnten, gewannen die ansässigen ''Maiores'' oder ''Nobiles'' eigenen Einfluss auf die Ernennun der Comites und einen zunehmenden Grad an Unabhängigkeit vom Skantenreich. Seit dem 9. Jahrhundert wurden die Comites von Tulis de facto immer häufiger vom Adel akklamiert, als vom König erwählt. Im 10. Jahrhundert begann sich aus dem adligen Beraterkreis des Conte ein ständiges Gremium von Nobiles herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. In diesem Cosèllu dominierten vor allem die in der Stadt Tulis ansässigen Familien, die sich allerdings mit dem umliegenden Landadel vermischten und eine tulinesische Oligarchenschicht bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Etappe auf dem Weg zur republikanischen Ordnung spielten die Machtkämpfe des 10. Jahrhunderts, in denen sich der Adel gegen zunehmend dynastische Bestrebungen der Contes, vor allem aus der Familie [[Gaulo]] zur Wehr setzte und zeitweise die Verbannung der Contes aus der Stadt Tulis erreichten. Erst mithilfe der skantisch-sagradischen Könige [[Martin I.]] und [[Philipp I.]] konnte die rebellierende Stadt wieder unterworfen werden. Innerstädtische Streitigkeiten zwischen Erzbischof, Klerus und Aristokratie führten überdies im Laufe des 10. Jahrhunderts zu einer weitgehenden Entmachtung des Klerus zugunsten der aus dem Senatsadel stammenden ''boni homines'', die in Abwesenheit des Conte Recht sprachen und eine Art patrizische Stadtregierung, die ''Generalitaid de Bonhomes'' formten, die bald zur ständigen Regierung der Stadt unter Kontrolle des Senats wurde und den Vikar des Conte entmachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Durchbruch zur Republik brachte schließlich das Aussterben der Gaulo-Dynastie mit dem Tod [[António Gaulo]]s im Jahr 1024, woraufhin die die Bürger von Tulis den angesehenen Senator [[Josefe Cornell]] zum neuen Conte, der den Beinamen ''il Âudaço'' erhielt, was bald zum Beinamen des Grafenamtes wurde. Cornell wurde im Jahr 1027 von König [[Philipp III.|Filipe III.]] anerkannt. Nach seinem Tod wurde 1047 [[Selle Machiês]] zum Nachgolger Josefe Cornelles zum Conte gewählt. Als er im Jahr 1067 starb, kam es in der Stadt zu Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und Bürgern um die Neubesetzung. Schließlich setzte sich der Senatsadel durch, der durch Richterspruch des Königs das Recht erhielt, einen Kandidaten zu wählen, der danach dem König vorzuschlagen sei. Damit hatte sich in Tulis faktisch das Adelsregiment durchgesetzt und der Senat war als dominierendes Organ der Stadt bestätigt. Inmitten der sagradischen Thronstreitigkeiten des Jahres 1078/1079 erreichte die Stadt Tulis vom neuen König [[Johann I.]] neben anderen Privilegien das urkundlich verbürgte Recht, in Zukunft den Conte und damit den Herrn des Comtáid de Tùles, der zu dieser Zeit bereits wichtigsten Macht im Blaumeerraum, selbst zu wählen. Damit wurde Tulis faktisch unabhängig von der sagradischen Krone und die Lehnsabhängigkeit bestand nur noch formal. Die Contes wurden de facto zu republikanischen Stadtoberhäuptern und Tulis endgültig zur freien Kommune und Adelsrepublik. Die Begriffe ''Res Publica Tulinensis'' oder ''Civitas Tulinorum'' wurden danach synonym zum lateinischen ''Comitatus Tulinorum'' oder asumarischen ''Comtáid de Tùles'' benutzt. Das Jahr 1079 kann daher als eigentliches Gründungsdatum der Tulinesischen Republik angesehen werden. Im Spätmittelalter benutzte die Republik in offiziellen Dokumenten meist die Bezeichnung ''Res Publica Comitatus Tulinenensis'' oder asumarische ''Republica del Comtàid Tulinês'' und die dem alten Rom entlehnte Abkürzung S.P.Q.T. (''Senatus Populusque Tulinorum'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Republik ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln Nerva und Lerça im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen Aquae die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit Micolinien und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von Tulis und [[Comitat von Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. Principat de Cuentèse, cuentes. Principaid de Cüentìz) wurde 1048 durch die Hochzeit des tulinesischen Conte [[Selle Machiês]] mit der cuentezischen Thronerbin ins tulinesische Herrschaftskonglomerat eingegliedert. Die Contes von Tulis wurden nun auch Fürsten von Cuentez. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Celusanto-Universität]] 1232 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es im 12. Jahrhundert erneut zu Konflikten zwischen den Adelsfamilien sowie mit dem ansässigen Klerus gekommen war, wurde im Jahr 1230/31 wurde die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur der Republik eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte, der jedoch von der ''Generalitaid de Bonhomes'' kontrolliert wurde. Als eigentliche &amp;quot;Regierung&amp;quot; wurde die Generalitaid nun für etwa ein Jahrhundert durch den jährlich vom Senat neu bestellten ''Zehnerrat'' (Cosèllu de Dèze) abgelöst, der 1290 zu einem ''Zwölferrat'' erweitert wurde (Cosèllu de Dòce) und schließlich im 14. Jahrhundert ganz aufgelöst wurde. Die zwölf Mitglieder der Generalitaid de Bonhomes wurden nicht vom Senat, sondern von der tulinesischen Ständeversammlung, den [[Cortes de la Comtàid]], gewählt. Die Bonhomes sollten nicht nur den Conte und den Cosellu kontrollieren, sondern verfügten neben dem Senat auch über Gerichtskompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg der Santori und Ende des republikanischen Regiments ===&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen Senatsadels (''Nobiltá del Senàu''), der sich jedoch immer wieder selbst in blutigen Adelsfehden aufrieb. Obwohl sich Tulis im Mittelalter selbst als Republik sah und die Adelsfamilien des städtischen Patriziats und des umliegenden Landadels als Herrschaftskörper ansahen, blieb Tulis nominell ein monarchisches Gemeinwesen mit einem gewählten Grafen an seiner Spitze, darüber hinaus zumindest theoretisch dem Königreich Sagradien lehnsabhängig. Immer wieder gab es zudem Versuche, die Grafenherrschaft in Tulis zum dynastischen Erbamt zu machen. Nach den Gaulos gelang es den [[Cornell]]s im 12. Jahrhundert für mehrere Jahrzehnte das Grafenamt zu monopolisieren. Abgesichert wurde dies durch umfangreiche Besitztümer und eine Praxis der Grafenwahl noch zu Lebzeiten des Vorgängers, die es den Cornells erlaubte, den jeweiligen Sohn oder Neffen zum Nachfolger wählen zu lassen. Nach dem Tod [[Erresi Cornell]]s im Jahr 1164, der nur einen minderjährigen Neffen hinterlassen hatte, kam es zu einer Doppelwahl [[Francisco Delaurente]]s und [[Sergi Machiês]]' zum Conte, die einen langanhaltenden Streit verursachte. [[Laurenç d'Elaque]], Markgraf von Golen aus dem [[Haus Alagua]] eroberte 1186 die Stadt und machte sich selbst zum Conte. Nach seinem Tod 1199 wurde jedoch sein Sohn [[Carle d'Elaque]] aus der Stadt vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aussterben wichtiger Adelsfamilien führte im Laufe des 13. Jahrhunderts zu einem zunehmenden Machtvakuum im Adel des Comitats, da die Auffüllung der freigewordenen Plätze im Großen Rat aus der Bürgerschaft, die entgegen der bisherigen Abschließungstendenzen stattfand, das Ansehen des Senats als Leitungsgremium des Comitats deutlich schwächte, zumal die verbliebenen Familien der [[Callas]], [[Machiês]] und jüngeren [[Cornell]] nun zunehmend damit begannen, sich durch Adelstitel außerhalb Tulis' soziales Renommée zu verschaffen. Hinzu kamen anhaltende Auseinandersetzungen mit den [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] und [[Fürst von Perin|perinischen Fürsten]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeer, die das gesamte 14. Jahrhundert prägten und die Stellung des Comitats als mächtigste de-facto unabhängige Macht im Blauen Meer gefährdeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieses Machtvakuum stieß im 14. Jahrhundert die bis dahin vor allem in Perin ansässige Adelsfamilie der [[Sántori]], die in der Folge zur mächtigsten Familie im Comitat wurde und vor allem durch ihre militärische Stärke im Kampf gegen Perin und Golen und die Unterstützung in Reihen der Geistlichkeit eine quasi-dynastische Herrschaft ausüben konnten. Seit [[Julio de Santori]] 1346 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Machtstellung. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete Julio de Santori politische Gegner aus oder band sie an sich. Sein Enkel [[António de Santori]] benutzte zudem vor allem Gewalt, um seine Macht durchzusetzen, und nahm den Titel eines [[Fürst von Cuentez|Fürsten von Cuentez]] an. Sein Sohn [[David de Santori]] kann schließlich endgültig als monarchischer Machthaber in Tulis bezeichnet werden, der auch in seinem Auftreten den sagradischen und europäischen Monarchen nacheiferte und den Senat endgültig entmachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1398 engagierte sich die Tulinesische Republik unter der Führung António de Santoris auf Seiten Sagradiens im [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] und schloss ein enges Bündnis mit dem sagradischen Königshaus [[Haus Vesaey|Vesaey]]. An dessen Ende erreichte David de Santori, der wie bereits sein Vater ein Ehebündnis mit den Vesaey einging, die Einsetzung seines Sohnes [[Jakob III.|Santiago de Santori]] als Erben des sagradischen Königtums und regierte ab 1457 nicht nur als Conte von Tulis, sondern auch als Regent von Sagradien. Der letzte Versuch des Adels, sich von der monarchischen Herrschaft der nun als sagradische Könige auftretenden Santori zu lösten, endete schließlich 1490 in der Einnahme der Stadt und der Auflösung des Senats, womit die Republik de facto aufhörte zu bestehen und das Comitat nun in in dynastischer Folge und in Personalunion von der sagradischen Königskrone regiert wurde.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1968 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Tulinês-Cordêsa]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Tulinês-Cordêsa-Perín'' erhielt. Die vom provisorischen Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der konservativen [[Kabinett Favale II|Regierung]] in [[Semess]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die Region und die [[Kabinett Caval I|neue sozialistische Regierung Caval]] im Jahr 1972 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
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| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
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| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 1994&lt;br /&gt;
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| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| 1997&lt;br /&gt;
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| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
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| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: /* Wirtschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1968 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Tulinês-Cordêsa]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Tulinês-Cordêsa-Perín'' erhielt. Die vom provisorischen Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der konservativen [[Kabinett Favale II|Regierung]] in [[Semess]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die Region und die [[Kabinett Caval I|neue sozialistische Regierung Caval]] im Jahr 1972 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie die Weidewirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Die Relevanz beider für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
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| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
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| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<title>Comtàid-Perín</title>
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		<updated>2011-12-11T00:15:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1968 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Tulinês-Cordêsa]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Tulinês-Cordêsa-Perín'' erhielt. Die vom provisorischen Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der konservativen [[Kabinett Favale II|Regierung]] in [[Semess]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die Region und die [[Kabinett Caval I|neue sozialistische Regierung Caval]] im Jahr 1972 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie die Weidewirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Die Relevanz beider für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<title>Comtàid-Perín</title>
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		<updated>2011-12-11T00:03:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]) und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1968 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Tulinês-Cordêsa]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Tulinês-Cordêsa-Perín'' erhielt. Die vom provisorischen Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der konservativen [[Kabinett Favale II|Regierung]] in [[Semess]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die Region und die [[Kabinett Caval I|neue sozialistische Regierung Caval]] im Jahr 1972 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
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| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
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| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 2009&lt;br /&gt;
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| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<updated>2011-12-11T00:02:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]) und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1968 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Tulinês-Cordêsa]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Tulinês-Cordêsa-Perín'' erhielt. Die vom provisorischen Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der konservativen [[Kabinett Favale II|Regierung]] in [[Semess]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die Region und die [[Kabinett Caval I|neue sozialistische Regierung Caval]] im Jahr 1972 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der [[Azumarische Sprache|Blaumeerromanischen Sprache]] erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] offiziell zur ''[[Sagradische Kultursprache|Sagradischen Kultursprache]]'' (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id_de_T%C3%B9les&amp;diff=7149</id>
		<title>Comtàid de Tùles</title>
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		<updated>2011-12-11T00:01:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Comitat Tulis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Azumarische_Sprache&amp;diff=7148</id>
		<title>Azumarische Sprache</title>
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		<updated>2011-12-11T00:01:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Azumarische''' oder '''Blaumeerromanische''' (azum. ''Azoumaresc'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Azumarês'') ist eine ost[[sagroromanisch]]e Sprache, die aus einer Vielzahl von regionalen Dialekten besteht und von etwa 4-7 Millionen Sprechern, v.a. an der [[Sagradien|sagradischen]] und [[Micolinien|micolinischen]] [[Blaumeer]]küste sowie auf den Inseln [[Cuentez]], [[Nerva]], [[Lerça]] sowie einigen kleineren Inseln im Blauen Meer gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Cuentezisch]]e als Varietät des Azumarischen ist neben dem Sagradischen als offizielle Amtssprache der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]] anerkannt. Als historisch einflussreiche Varietät des Blaumeerromanischen gilt das [[Tulinesisch]]e, das Jahrhunderte lang als Amtssprache in der [[Republik Tulis]] sowie im [[Königreich Cuentez]] benutzt wurde und noch heute im Raum um die Stadt [[Tulis]] verbreitet ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die azumarischen Dialekte lassen sich grob in west-, ost- und zentralazumarische Varietäten einteilen, wobei die westlichen Dialekte nicht nur an der micolinischen Küste, sondern auch an der südlichen sagradischen Blaumeerküste (um die Stadt [[Scola]]) verbreitet sind.&lt;br /&gt;
Das Blaumeergebiet war in vorrömischer Zeit Siedlungsgebiet der [[Sagrer|sagrischen]] [[Pijäer]] und [[Mikoläer]], deren sagrische Idiome das in römischer Zeit gesprochene Latein beeinflusste. Aus diesem regional gefärbten Vulgärlatein entwickelte sich allmählich eine Volkssprache, die sich vom klassischen Latein stark unterschied. In nachrömischer Zeit wurde das Blaumeergebiet von [[Alkonen]], [[Skanten]], [[Golen]] und [[Herkanden]] besiedelt, wobei das heutige azumarische Kerngebiet alkonisch dominiert wurde. In den Folgejahrhundert wechselten Eroberungen und Herrschaften. Auf die Alkonen folgten im 8. Jahrhundert n. Chr. die maurischen [[Numerer]], die wiederum kurze Zeit später von den [[Skanten]] zurückgedrängt wurden. Die südöstliche Blaumeerküste südlich von [[Perin]] wurde das Herrschaftsgebiet verschiedener vom Skantenreich abhängiger Grafschaften, den so genannten [[Contadoes Azumarés]] (azum. Comtáides Azoumaresques). Besonders die [[Comitat Tulis|Grafen von Tulis]] und von [[Comitat Crespa|Crespa]] konnten sich in der Folge behaupten und von Scantia weitgehend unabhängig machen, während der Süden zunächst wieder maurisch und danach Teil des oberalkonischen [[Königreich von Liez und Corar|Königreichs von Liez und Corar]] wurde. Cuentez wurde im 9. Jahrhundert micolinisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der skantischen Expansion im frühen 10. Jahrhundert wurde der gesamte azumarische Raum bis auf Cuentez Teil des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]], wobei der [[Comtàid de Tùles]] sich wieder rasch lösen konnte und im 11. Jahrhundert die unabhängige Tulinesische Republik ausbildete. Neben der Rückeroberung von Cuentez konnten auch Kolonien an der micolinischen Küste gegründet werden. Aus dieser Zeit stammen die ersten Schriftzeugnisse einer azumarischen Volkssprache, die im gesamten tulinesischen Herrschaftsgebiet Amtssprache wurde, sich durch das Handelsnetz der Tulinesen aber auch in den südlich angrenzenden Regionen ausbreitete. Im Gegensatz zun den mittel- und nordsagradischen Dialekten blieb das Azumarische von skantischem Substrat weitgehend unbeeinflusst. Bis zur Eingliederung des [[Königreich Cuentez|tulinesisch-cuentesischen Königreichs]] in die sagradische Krone im 18. Jahrhundert blieb das Azumarische die vorherrschende Sprache in der Republik Tulis bzw. dem im 16. Jahrhundert nachfolgenden Königreich Cuentez. Erst die Zentralisierungspolitik der sagradischen Könige in der Folge sowie die einhergehende Unterdrückung der azumarischen Sprache führten zu einem raschen Niedergang der Sprachkultur, die erst durch die ''[[Renaixença]]'' in der Romantik des 19. Jahrhunderts wiederbelebt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der Ausrufung der Republik 1891 durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst und machten die Hoffnung der Azumaristen nach einer politischen Liberalisierung der Kultur- und Sprachpolitik einstweilen zunichte. Einen Höhepunkt der Unterdrückung erlebte die [[Azumarische Kultur]] wie die anderen sagradischen Regionalkulturen in der Zeit des sagrofaschistischen [[Álamo-Regime]]s zwischen 1938 und 1943, das alle sagradischen Regionalismen aufs Schärfste bekämpfte und den mittelsagradisch geprägten Nationalcharakter betonte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche Versuche einer Liberalisierung der Sprachpolitik in der 1946 konstituierten [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] blieben lange Zeit zögerlich. So erkannte die Verfassung von 1946 zwar das Cuentezische als Amtssprache in der Autonomen Provinz Cuentez, nicht aber das Azumarische als solches als eigenständige Sprache in ganz Sagradien an. Auch die Dezentralisierung der politischen Verwaltung seit den späten Sechziger Jahren und die Gründung der Regionen [[Comtàid-Perín]], [[Sesin]] und [[Sur-Pinial]] mit azumarischen Sprachgebieten änderten daran zunächst nichts, da sich die politische Rechte vehement gegen eine weitere Liberalisierung der Sprachpolitik wehrte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Bewegung kam in die Sprachpolitik mit dem Antritt der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] im Jahr 1998, die eine neue politische Linie durchsetzte, zu der neben einer Verwaltungsreform auch die Zulassung einer liberaleren Sprachpolitik gehörte. Das Azumarische wurde im Jahr 2001 vom [[Regionalrat]] von Comtàid-Perín als Regionalsprache anerkannt und erhält staatliche Förderung sowohl von der Region als auch vom sagradischen Staat, der die Sprache als sagradische Kultursprache (''Lengua Cultural de Sagradia'', LCS) klassifiziert hat. Seit geraumer Zeit kümmert sich die [[Academía de la Lengüa Azoumaresca]] (ALA) mit Sitz in [[Tulis]] um die Förderung der Sprache. Daneben besteht das Zentrum für die Pflege und den Schutz der Cuentesischen Sprache ([[Cientro de la Promoción i de la Tutela de la Lengüa Cüentisal]], CPTLC) mit Sitz in [[Diegue Cuentezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Azumarischen Dialekte gehören zwar wie das Sagradische zum ost[[sagroromanisch]]en Sprachzweig, gelten linguistisch aber als eigenständige Sprache und sind damit keine Dialekte des Sagradischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Azumarische_Sprache&amp;diff=7147</id>
		<title>Azumarische Sprache</title>
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		<updated>2011-12-10T23:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Azumarische''' oder '''Blaumeerromanische''' (azum. ''Azoumaresc'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Azumarês'') ist eine ost[[sagroromanisch]]e Sprache, die aus einer Vielzahl von regionalen Dialekten besteht und von etwa 4-7 Millionen Sprechern, v.a. an der [[Sagradien|sagradischen]] und [[Micolinien|micolinischen]] [[Blaumeer]]küste sowie auf den Inseln [[Cuentez]], [[Nerva]], [[Lerça]] sowie einigen kleineren Inseln im Blauen Meer gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Cuentezisch]]e als Varietät des Azumarischen ist neben dem Sagradischen als offizielle Amtssprache der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]] anerkannt. Als historisch einflussreiche Varietät des Blaumeerromanischen gilt das [[Tulinesisch]]e, das Jahrhunderte lang als Amtssprache in der [[Republik Tulis]] sowie im [[Königreich Cuentez]] benutzt wurde und noch heute im Raum um die Stadt [[Tulis]] verbreitet ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die azumarischen Dialekte lassen sich grob in west-, ost- und zentralazumarische Varietäten einteilen, wobei die westlichen Dialekte nicht nur an der micolinischen Küste, sondern auch an der südlichen sagradischen Blaumeerküste (um die Stadt [[Scola]]) verbreitet sind.&lt;br /&gt;
Das Blaumeergebiet war in vorrömischer Zeit Siedlungsgebiet der [[Sagrer|sagrischen]] [[Pijäer]] und [[Mikoläer]], deren sagrische Idiome das in römischer Zeit gesprochene Latein beeinflusste. Aus diesem regional gefärbten Vulgärlatein entwickelte sich allmählich eine Volkssprache, die sich vom klassischen Latein stark unterschied. In nachrömischer Zeit wurde das Blaumeergebiet von [[Alkonen]], [[Skanten]], [[Golen]] und [[Herkanden]] besiedelt, wobei das heutige azumarische Kerngebiet alkonisch dominiert wurde. In den Folgejahrhundert wechselten Eroberungen und Herrschaften. Auf die Alkonen folgten im 8. Jahrhundert n. Chr. die maurischen [[Numerer]], die wiederum kurze Zeit später von den [[Skanten]] zurückgedrängt wurden. Die südöstliche Blaumeerküste südlich von [[Perin]] wurde das Herrschaftsgebiet verschiedener vom Skantenreich abhängiger Grafschaften, den so genannten [[Contadoes Azumarés]] (azum. Comtáides Azoumaresques). Besonders die [[Comitat Tulis|Grafen von Tulis]] und von [[Comitat Crespa|Crespa]] konnten sich in der Folge behaupten und von Scantia weitgehend unabhängig machen, während der Süden zunächst wieder maurisch und danach Teil des oberalkonischen [[Königreich von Liez und Corar|Königreichs von Liez und Corar]] wurde. Cuentez wurde im 9. Jahrhundert micolinisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der skantischen Expansion im frühen 10. Jahrhundert wurde der gesamte azumarische Raum bis auf Cuentez Teil des [[Königreich Sagradien|sagradischen Königreichs]], wobei der [[Comtáid de Tùles]] sich wieder rasch lösen konnte und im 11. Jahrhundert die unabhängige Tulinesische Republik ausbildete. Neben der Rückeroberung von Cuentez konnten auch Kolonien an der micolinischen Küste gegründet werden. Aus dieser Zeit stammen die ersten Schriftzeugnisse einer azumarischen Volkssprache, die im gesamten tulinesischen Herrschaftsgebiet Amtssprache wurde, sich durch das Handelsnetz der Tulinesen aber auch in den südlich angrenzenden Regionen ausbreitete. Im Gegensatz zun den mittel- und nordsagradischen Dialekten blieb das Azumarische von skantischem Substrat weitgehend unbeeinflusst. Bis zur Eingliederung des [[Königreich Cuentez|tulinesisch-cuentesischen Königreichs]] in die sagradische Krone im 18. Jahrhundert blieb das Azumarische die vorherrschende Sprache in der Republik Tulis bzw. dem im 16. Jahrhundert nachfolgenden Königreich Cuentez. Erst die Zentralisierungspolitik der sagradischen Könige in der Folge sowie die einhergehende Unterdrückung der azumarischen Sprache führten zu einem raschen Niedergang der Sprachkultur, die erst durch die ''[[Renaixença]]'' in der Romantik des 19. Jahrhunderts wiederbelebt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der Ausrufung der Republik 1891 durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst und machten die Hoffnung der Azumaristen nach einer politischen Liberalisierung der Kultur- und Sprachpolitik einstweilen zunichte. Einen Höhepunkt der Unterdrückung erlebte die [[Azumarische Kultur]] wie die anderen sagradischen Regionalkulturen in der Zeit des sagrofaschistischen [[Álamo-Regime]]s zwischen 1938 und 1943, das alle sagradischen Regionalismen aufs Schärfste bekämpfte und den mittelsagradisch geprägten Nationalcharakter betonte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerliche Versuche einer Liberalisierung der Sprachpolitik in der 1946 konstituierten [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] blieben lange Zeit zögerlich. So erkannte die Verfassung von 1946 zwar das Cuentezische als Amtssprache in der Autonomen Provinz Cuentez, nicht aber das Azumarische als solches als eigenständige Sprache in ganz Sagradien an. Auch die Dezentralisierung der politischen Verwaltung seit den späten Sechziger Jahren und die Gründung der Regionen [[Comtàid-Perín]], [[Sesin]] und [[Sur-Pinial]] mit azumarischen Sprachgebieten änderten daran zunächst nichts, da sich die politische Rechte vehement gegen eine weitere Liberalisierung der Sprachpolitik wehrte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Bewegung kam in die Sprachpolitik mit dem Antritt der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] im Jahr 1998, die eine neue politische Linie durchsetzte, zu der neben einer Verwaltungsreform auch die Zulassung einer liberaleren Sprachpolitik gehörte. Das Azumarische wurde im Jahr 2001 vom [[Regionalrat]] von Comtàid-Perín als Regionalsprache anerkannt und erhält staatliche Förderung sowohl von der Region als auch vom sagradischen Staat, der die Sprache als sagradische Kultursprache (''Lengua Cultural de Sagradia'', LCS) klassifiziert hat. Seit geraumer Zeit kümmert sich die [[Academía de la Lengüa Azoumaresca]] (ALA) mit Sitz in [[Tulis]] um die Förderung der Sprache. Daneben besteht das Zentrum für die Pflege und den Schutz der Cuentesischen Sprache ([[Cientro de la Promoción i de la Tutela de la Lengüa Cüentisal]], CPTLC) mit Sitz in [[Diegue Cuentezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Azumarischen Dialekte gehören zwar wie das Sagradische zum ost[[sagroromanisch]]en Sprachzweig, gelten linguistisch aber als eigenständige Sprache und sind damit keine Dialekte des Sagradischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Comt%C3%A0id-Per%C3%ADn&amp;diff=7146</id>
		<title>Comtàid-Perín</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]) und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1968 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Tulinês-Cordêsa]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Tulinês-Cordêsa-Perín'' erhielt. Die vom provisorischen Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der konservativen [[Kabinett Favale II|Regierung]] in [[Semess]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die Region und die [[Kabinett Caval I|neue sozialistische Regierung Caval]] im Jahr 1972 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<title>Comtàid-Perín</title>
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		<updated>2011-12-10T23:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]) und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der modernen Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1968 aus den Provinzen [[Perin]] und [[Tulinês-Cordêsa]] eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen ''Tulinês-Cordêsa-Perín'' erhielt. Die vom provisorischen Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten ''Comtàid'', ''Comtàid i Perín'' und ''Comtàid Tulinês'' wurden jedoch von der konservativen [[Kabinett Favale II|Regierung]] in [[Semess]] allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die Region und die [[Regierung Caval I|neue sozialistische Regierung Caval]] im Jahr 1972 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen ''Comtàid-Perín'' mit der Bindestrichschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<title>Comtàid-Perín</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]) und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der moderne Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruent ist, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, deren Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es jedoch immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Errichtung des &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
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| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]]) und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte ''Comtàid'', das im wesentlichen mit der moderne Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] kongruient ist, bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, deren Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen [[Renaixença]] im 19. Jahrhundert gab es jedoch immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige [[Cuentez]] erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Errichtung des &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
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| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
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| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
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| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Comtàid-Perín''' ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern viertgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist [[Tulis]]. Die [[Serra de Perín]] und das [[Blaues Meer|Blaue Meer]] teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[San Pietro de Perín]] und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] rund um den Ballungsraum Tulis, die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xerinió]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einwohnerstarke Süden der Region, die Provinz [[Tulinês-Cordêsa]] bildete im Mittelalter den Kern des autonomen republikanischen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Staats]], das so genannte ''Comitat'' ([[Azumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid''), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, deren Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als ''Comes Audax Tulinensis'' war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Errichtung des &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Regionaljunta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Präsident der Regionaljunta&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| [[Carles Aguirre Royas]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| provisorischer Präsident der Junta&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| [[Mariano Arenas]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSS]], [[PRD]]; 1973-1977 [[ASUL]], [[PRD]] [[UDS]]; ab 1977 [[ASUL]], [[PSS]]&lt;br /&gt;
| ab 1977 Minderheitsregierung toleriert durch [[PCS]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1981&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| [[José Paulo Galindo]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung toleriert durch [[Verdes Celarcoes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Nartes]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Lacostas]] ([[ASUL]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Diego Valerón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], ab 2001 [[ASUL]], [[Verdes]], [[PCS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[José António Celano]] ([[PP-CSD]])&lt;br /&gt;
| [[PP-CSD]], [[UDS]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Aretzu Milán]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[Verdes]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>95.116.128.229</name></author>
		
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		<title>Inseln von Aziz</title>
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		<updated>2011-12-10T23:17:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Erste Minister (Premer-Cosilieres) von Aziz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| Amtsende&lt;br /&gt;
| Erster Minister&lt;br /&gt;
| Parteien&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1965&lt;br /&gt;
| 1967&lt;br /&gt;
| [[Olivério Defernandis]] (parteilos)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| vom Gouverneur der Inseln ernannt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1967&lt;br /&gt;
| 1978&lt;br /&gt;
| [[Carles Arzeval]] ([[CDC]])&lt;br /&gt;
| [[CDC]], [[UDA]], seit 1971 [[CDC]], [[MPDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FB6CD&lt;br /&gt;
| 1978&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| [[Fernando Gerardis]] ([[CDC]])&lt;br /&gt;
| [[CDC]], [[PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceeb&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sombre]] ([[MPDA]])&lt;br /&gt;
| [[MPDA]], [[CDC]], [[Aliança Democrática]], seit 1981 [[MPDA]], [[CDC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceeb&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[David Alonso]] ([[MPDA]])&lt;br /&gt;
| [[MPDA]], [[PSA]], [[CDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[António Marçal]] ([[PSA]])&lt;br /&gt;
| [[PSA]], [[PCA]], [[URS]], [[SDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=b0e0e6&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| [[Manuel Sombre]] ([[CDS]])&lt;br /&gt;
| [[CDS]], [[MPDA]], [[Aliança Centrista]], [[FND]], [[POLO]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| [[Ánibal Matutes Azahar]] ([[FALS]])&lt;br /&gt;
| [[FALS]], [[PSA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| 1997&lt;br /&gt;
| 1999&lt;br /&gt;
| [[Mário Usante]] ([[FALS]])&lt;br /&gt;
| [[FALS]], [[Aliança Centrista]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1999&lt;br /&gt;
| 2003&lt;br /&gt;
| [[Enrico Herzog]] ([[PSA]])&lt;br /&gt;
| [[Aliança per l'Aziz]] ([[PSA]]/[[Verdes d'Aziz|VdA]]/[[Europademokraten (Aziz)|Dem]]/[[Partido Radical Progresista|PRP]]), [[FALS]], [[FALR]], seit 2002 PSA/VdA/Dem/PRP, [[Entesa Regionalista d'Aziz|ESR]], [[Partido Comunista d'Aziz|PCA]], [[Partido Lavorista d'Aziz|PLA]]&lt;br /&gt;
| Minderheitsregierung&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| 2003&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| [[Ánibal Matutes Azahar]] ([[FNA]])&lt;br /&gt;
| [[FNA]], [[PSA]], [[VdA]], [[Europademokraten (Aziz)|Dem]], [[Aliança Centrista|AC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=87ceFa&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| [[Mário Usante]] ([[FNA]])&lt;br /&gt;
| [[FNA]], [[Aliança Centrista|AC]], [[Europademokraten (Aziz)|Dem]], [[UDS]]/[[PLDA]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Copado Ferres]] ([[PSA]])&lt;br /&gt;
| [[PSA]], [[Entesa de la Sinistra Regionalista|ESR]], [[Partido Comunista d'Aziz|PCA]], [[Radicales de la Sinistra i Verdes|RSV]], [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSA]]&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Bosa]], den Titel der offiziellen Hauptstadt der Region trägt neben Bosa auch die Hafenstadt [[Valier]]. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen [[Escada Maritím]] (Hauptstadt [[Valier]]), [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) und [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Die Eskada liegt an der Nordostküste des [[Blaues Meer|Blauen Meeres]] rund um den [[Golf von Valier]] und ist wesentlich geprägt von der [[Eskadische Tiefebene|Eskadischen Tiefebene]] mit den Flüssen [[Peixa]], [[Seguero]], [[Iguiera]] und [[Peró]]. Im Süden hat die Region Anteil am Rande der [[Serra de Perín]] mit den Ausläufern der [[Morroes Verdes]] (''Grüne Hügel''), im Nordosten und Norden der Region liegen das [[Bergland von Bosa]] (''Montes de Bosa''), das [[Pescetal]] (''Val de Pesce'') sowie die Ausläufer der [[Montes Limeras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte === &lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritím]] als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Bosa]], den Titel der offiziellen Hauptstadt der Region trägt neben Bosa auch die Hafenstadt [[Valier]]. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen [[Escada Maritím]] (Hauptstadt [[Valier]]), [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) und [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Die Eskada liegt an der Nordostküste des [[Blaues Meer|Blauen Meeres]] rund um den [[Golf von Valier]] und ist wesentlich geprägt von der [[Eskadische Tiefebene|Eskadischen Tiefebene]] mit den Flüssen [[Peixa]], [[Seguero]], [[Iguiera]] und [[Peró]]. Im Süden hat die Region Anteil am Rande der [[Serra de Perín]] mit den Ausläufern der [[Morroes Verdes]] (''Grüne Hügel''), im Nordosten und Norden der Region liegen das [[Bergland von Bosa]] (''Montes de Bosa''), das [[Pescetal]] (''Val de Pesce'') sowie die Ausläufer der [[Montes Limeras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte === &lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritím]] als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Bosa]], den Titel der offiziellen Hauptstadt der Region trägt neben Bosa auch die Hafenstadt [[Valier]]. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen [[Escada Maritím]] (Hauptstadt [[Valier]]), [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) und [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Die Eskada liegt an der Nordostküste des [[Blaues Meer|Blauen Meeres]] und ist wesentlich geprägt von der [[Eskadische Tiefebene|Eskadischen Tiefebene]] mit den Flüssen [[Peixa]], [[Seguero]] und Iguiera]]. Im Süden hat die Region Anteil am Rande der [[Serra de Perín]] mit den Ausläufern der [[Morroes Verdes]] (''Grüne Hügel''), im Nordosten und Norden der Region liegen das [[Bergland von Bosa]] (''Montes de Bosa''), das [[Pescetal]] (''Val de Pesce'') sowie die Ausläufer der [[Montes Limeras]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte === &lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritím]] als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Bosa]], den Titel der offiziellen Hauptstadt der Region trägt neben Bosa auch die Hafenstadt [[Valier]]. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen [[Escada Maritím]] (Hauptstadt [[Valier]]), [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) und [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Geschichte === &lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritím]] als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskadische Sprache''' (eskadisch: ''eskadu'', [[Sagradische Sprache|sagr.]]: ''escadu''), ist eine romanische Sprache, die von etwa 200.000 Menschen im westlichen Teil der [[Sagradien|sagradischen]] Region [[Escada]] gesprochen wird. Anders als das [[Sagradisch]]e oder die [[Azumarisch]]en Dialekte gehört das Eskadische zum westlichen Zweig der ost[[sagroromanisch]]en Sprachen und ist dementsprechend näher mit dem [[Golisch]]en, dem [[Litisch]]en oder dem [[Micolinisch]]en verwandt als mit den sagradischen Varietäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eskadische wurde im Jahr 2003 vom [[Regionalrat]] der Escada als Regionalsprache anerkannt und erhält damit regionale Förderung. Seit 2005 gilt Eskadu auch in ganz Sagradien als „[[sagradische Kultursprache]]“ (LCS) und hat damit den gleichen Status wie das [[Azumarisch]]e und das [[Alkonisch]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagroromanische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Hauptstadt ist [[Bosa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritím]] als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Hauptstadt ist [[Bosa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Hauptstadt ist [[Bosa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem Golischen verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Hauptstadt ist [[Bosa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Hauptstadt ist [[Bosa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die Eskada zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Hauptstadt ist [[Bosa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit der [[Sagrer|sagrische]] Stamm der [[Haesker]] (lat. ''Haesci''), im frühen Mittelalter gehörte die Eskada zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]].&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Hauptstadt ist [[Bosa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit der [[Sagrer|sagrische]] Stamm der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'').&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Europaregionen auf der [[Konsettenhalbinsel]]''':&lt;br /&gt;
* [[Euregio Mare Novum]]: [[Norte Perucia-Ligre Ovest]] (Micolinien), [[Tescano-Valoní]] (Sagradien), [[Ligre-Scantia]] (Sagradien)&lt;br /&gt;
* [[Gol-Esc-Ambrís]]: [[Golen]] (MC), [[Eskada]] (SG), [[Ambristal]] (SG)&lt;br /&gt;
* [[Konsettenrat]]: [[Alto Conte]] (MC), [[Litica-Paes Montane]] (MC), [[Ambristal]] (SG), [[Alto Scantia]] (SG), [[Tescano-Valoní]] (SG)&lt;br /&gt;
* [[Blaumeerregion]]: [[Salua]] (MC), [[Lucia]] (MC), [[Conte-Tinagua]] (MC), [[Alto Conte]] (MC), [[Golen]] (MC), [[Eskada]] (SG), [[Comtàid-Perín]] (SG), [[Sesin]] (SG), [[Cuentez]] (SG), [[Sur-Pinial]] (SG)&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Europaregionen auf der Konsettenhalbinsel''':&lt;br /&gt;
* [[Euregio Mare Novum]]: [[Norte Perucia-Ligre Ovest]] (Micolinien), [[Tescano-Valoní]] (Sagradien), [[Ligre-Scantia]] (Sagradien)&lt;br /&gt;
* [[Gol-Esc-Ambrís]]: [[Golen]] (MC), [[Eskada]] (SG), [[Ambristal]] (SG)&lt;br /&gt;
* [[Konsettenrat]]: [[Alto Conte]] (MC), [[Litica-Paes Montane]] (MC), [[Ambristal]] (SG), [[Alto Scantia]] (SG), [[Tescano-Valoní]] (SG)&lt;br /&gt;
* [[Blaumeerregion]]: [[Salua]] (MC), [[Lucia]] (MC), [[Conte-Tinagua]] (MC), [[Alto Conte]] (MC), [[Golen]] (MC), [[Eskada]] (SG), [[Comtàid-Perín]] (SG), [[Sesin]] (SG), [[Cuentez]] (SG), [[Sur-Pinial]] (SG)&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Europaregionen auf der Konsettenhalbinsel''':&lt;br /&gt;
* [[Euregio Mare Novum]]: [[Norte Perucia-Ligre Ovest]] (Micolinien), [[Tescano-Valoní]] (Sagradien), [[Ligre-Scantia]] (Sagradien)&lt;br /&gt;
* [[Gol-Esc-Ambrís]]: [[Golen]], [[Eskada]], [[Ambristal]]&lt;br /&gt;
* [[Konsettenrat]]: [[Alto Conte]], [[Litica-Paes Montane]], [[Ambristal]], [[Alto Scantia]], [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
* [[Blaumeerregion]]: [[Salua]], [[Lucia]], [[Conte-Tinagua]], [[Alto Conte]], [[Golen]], [[Eskada]], [[Comtàid-Perín]], [[Sesin]], [[Cuentez]], [[Sur-Pinial]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2011-12-10T20:22:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Baixo Sieza]], [[Coríu-Alto Sarmay]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,4 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Region Semesce]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semess]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Semesce]]''&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]''' (''Region Ostino'')&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Bordêu]], [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
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| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
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| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
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| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
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| 10&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altoes Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morroes Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' (''Südpin'')&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano-Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
| [[Sollar]]&lt;br /&gt;
| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
| [[Santiago d'Aziz]]&lt;br /&gt;
| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 1,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia]]''' (''Autonome Region Bretagne'')&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Bretagne]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| '''[[Val d'Ambrís]]''' (''Autonome Region Ambristal'')&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Pexace und Ambristal]]''&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NUTS 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nr. &lt;br /&gt;
| NUTS 2&lt;br /&gt;
| Regionen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''Norte'''&lt;br /&gt;
| [[Amôria]], [[Bretânia]], [[Ligre-Scantia]], [[Tescano-Valoní]]&lt;br /&gt;
| 7,6 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''Este'''&lt;br /&gt;
| [[Ceundâlia]], [[Lojandía]], [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
| 10,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''Oveste'''&lt;br /&gt;
| [[Alto Scantia]], [[Escada]], [[Val d'Ambrís]]&lt;br /&gt;
| 4,7 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''Cientro'''&lt;br /&gt;
| [[Region Semesce]], [[Sarmay]]&lt;br /&gt;
| 12,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''Sur'''&lt;br /&gt;
| [[Alconía]], [[Bordez]], [[Liez i Corar]]&lt;br /&gt;
| 10,4 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''Sur-Oveste'''&lt;br /&gt;
| [[Comtàid-Perín]], [[Cuentez]], [[Sesín]], [[Sur-Pinial]]&lt;br /&gt;
| 9,9 Millionen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''Aziz'''&lt;br /&gt;
| [[Aziz]]&lt;br /&gt;
| 1,1 Millionen&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
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		<updated>2011-12-10T20:15:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: /* NUTS 2 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Baixo Sieza]], [[Coríu-Alto Sarmay]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,4 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Region Semesce]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semess]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Semesce]]''&lt;br /&gt;
| 5,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]'''&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Bordêu]], [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Tulinêsa-Cordês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
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| '''[[Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
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=== NUTS 1 ===&lt;br /&gt;
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		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
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		<updated>2011-12-10T20:14:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: /* NUTS 2 */&lt;/p&gt;
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| 12,9 Millionen&lt;br /&gt;
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		<updated>2011-12-10T20:14:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: /* NUTS 2 */&lt;/p&gt;
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| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
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| [[Perin]], [[Tulinêsa-Cordês]]&lt;br /&gt;
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		<updated>2011-12-10T20:13:58Z</updated>

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		<updated>2011-12-10T20:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: /* NUTS 2 */&lt;/p&gt;
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| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
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		<updated>2011-12-10T20:10:13Z</updated>

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| '''Oveste'''&lt;br /&gt;
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		<updated>2011-12-10T20:09:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: /* NUTS 2 */&lt;/p&gt;
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		<updated>2011-12-10T20:08:47Z</updated>

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		<updated>2011-12-10T20:07:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: /* NUTS 2 */&lt;/p&gt;
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| 1&lt;br /&gt;
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| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
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| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
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| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
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| &lt;br /&gt;
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=== NUTS 2 ===&lt;br /&gt;
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| NUTS 2&lt;br /&gt;
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		<updated>2011-12-10T20:00:29Z</updated>

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| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Baixo Sieza]], [[Coríu-Alto Sarmay]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
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| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
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| '''[[Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| '''[[Bretânia]]''' (''Autonome Region Bretagne'')&lt;br /&gt;
| [[Cavalla]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Bretagne]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
| 900.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| '''[[Val d'Ambrís]]''' (''Autonome Region Ambristal'')&lt;br /&gt;
| [[Pexace]]&lt;br /&gt;
| ''frühere [[Autonome Provinz Pexace und Ambristal]]''&lt;br /&gt;
| 200.000&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NUTS 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nr. &lt;br /&gt;
| NUTS 2&lt;br /&gt;
| Regionen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''Norte'''&lt;br /&gt;
| [[Tescano-Valoní]], [[Ligre-Scantia]], [[Amôria]], [[Bretânia]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''Este'''&lt;br /&gt;
| [[Lojandía]], [[Ceundâlia]], [[Ostinense]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
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		<title>Verwaltungsgliederung Sagradiens</title>
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		<updated>2011-12-10T19:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Platz&lt;br /&gt;
| Region&lt;br /&gt;
| Hauptstadt&lt;br /&gt;
| Provinzen&lt;br /&gt;
| Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| Senatoren&lt;br /&gt;
| Abgeordnete&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| '''[[Sarmay]]'''&lt;br /&gt;
| [[Noyar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Pin]], [[Alto Sagonte]], [[Baixo Sieza]], [[Coríu-Alto Sarmay]], [[Sagonte-Mêdio Pin]]&lt;br /&gt;
| 7,4 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| '''[[Region Semesce]]'''&lt;br /&gt;
| [[Semess]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Semesce]]''&lt;br /&gt;
| 5,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| '''[[Ostinense]]'''&lt;br /&gt;
| [[Ostino]]&lt;br /&gt;
| [[Bocas de la Veza]], [[Croel]]&lt;br /&gt;
| 5,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''[[Bordez]]'''&lt;br /&gt;
| [[Biniar]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Bordêu]], [[Confluentes]], [[Farfalla-Argente]]&lt;br /&gt;
| 4,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| '''[[Comtàid-Perín]]'''&lt;br /&gt;
| [[Tulis]]&lt;br /&gt;
| [[Perin]], [[Tulinêsa-Cordês]]&lt;br /&gt;
| 4,8 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| '''[[Ligre-Scantia]]''' (''Niederskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Ligre]], [[Laval]], [[Mêdio Ligre]], [[Sascaya]]&lt;br /&gt;
| 4,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''[[Alconía]]''' (''Niederalkonien'')&lt;br /&gt;
| [[Duerez]]&lt;br /&gt;
| [[Cupazas]], [[Guarrí]], [[Nalcazal]], [[Viaza]]&lt;br /&gt;
| 4,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''[[Lojandía]]''' (''Lohanden'')&lt;br /&gt;
| [[Laquines]]&lt;br /&gt;
| [[Cabeza]], [[Mêdio Liêno]], [[Roser-Caraçal]], [[Soler i Veza]]&lt;br /&gt;
| 3,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| '''[[Oller]]'''&lt;br /&gt;
| [[Artir]]&lt;br /&gt;
| [[Artiral]], [[Oller-Alto Sieza]]&lt;br /&gt;
| 3,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| '''[[Alto Scantia]]''' (''Oberskanten'')&lt;br /&gt;
| [[Gerón]]&lt;br /&gt;
| [[Altoes Consetes]], [[Mêdio Scantia]], [[Mesa-Pescano]], [[Valescano]]&lt;br /&gt;
| 2,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| '''[[Ceundâlia]]'''&lt;br /&gt;
| [[Portofín]]&lt;br /&gt;
| [[Aguerre]], [[Alto Veza]], [[Baixo Veza]], [[Gichot]]&lt;br /&gt;
| 2,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| '''[[Escada]]''' (''Eskada'')&lt;br /&gt;
| [[Bosa]]&lt;br /&gt;
| [[Escada Maritím]], [[Morroes Verdes]], [[País Bosanês]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Sur-Pinial]]''' (''Südpin'')&lt;br /&gt;
| [[Lemez]]&lt;br /&gt;
| [[Baixo Pin]], [[Bolivas]]&lt;br /&gt;
| 2,0 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| '''[[Sesín]]''' (''Sissinien'')&lt;br /&gt;
| [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
| [[País Lourán]], [[Pin-Saydel]], [[Vesaeyal]]&lt;br /&gt;
| 1,9 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''[[Amôria]]''' (''Amorien'')&lt;br /&gt;
| [[Santa Luís]]&lt;br /&gt;
| [[Alto Ligre]], [[Joar]], [[Viçano-Cripón]]&lt;br /&gt;
| 1,6 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| '''[[Liez i Corar]]''' (''Liez und Corar'')&lt;br /&gt;
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| [[Corar]], [[Liez]]&lt;br /&gt;
| 1,5 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 17&lt;br /&gt;
| '''[[Cuentez]]''' (''Autonome Region Cuentez'')&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Autonome Provinz Cuentez]]''&lt;br /&gt;
| 1,2 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| 18&lt;br /&gt;
| '''[[Aziz]]''' (''Autonome Region Aziz'')&lt;br /&gt;
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| ''in zwei Inselgruppen geteilt''&lt;br /&gt;
| 1,1 Millionen&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| '''[[Tescano-Valoní]]''' (''Teskano-Valonie'')&lt;br /&gt;
| [[Tesqué]]&lt;br /&gt;
| frühere ''[[Provinz Tescano-Valoní]]''&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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		<title>Sagradien</title>
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		<updated>2011-12-10T19:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;95.116.128.229: /* Administrative Gliederung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Sagradien''' (amtlich ''República Sagradêsa'', deutsch ''Sagradische Republik'', Kurzform sagr. ''Sagradia'') ist ein Staat im Westen Europas. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Territorium auf der [[Konsettenhalbinsel]] mit der Insel [[Cuentez]] die [[Inseln von Aziz]] im Atlantischen Ozean sowie mehrere autonome Überseegebiete in der Karibik, im Indischen Ozean, im Pazifik sowie in Südamerika. Sagradien ist Mitglied der Europäischen Union und Gründungsmitglied der NATO sowie der Vereinten Nationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien liegt ebenso wie [[Micolinien]] und der Kleinstaat [[San Cristo]] auf der [[Konsettenhalbinsel]], die westlich über den [[Bretonischer Isthmus|bretonischen Isthmus]] an [[Frankreich]] anschließt. Im Westen grenzt Sagradien an Micolinien und San Cristo sowie das [[Blaues Meer|Blaue]] und das [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]], im Osten an Frankreich und das [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]]. Im Norden hat Sagradien Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen Meer]], im Süden an der [[Straße von Santana]] und dem Atlantischen Ozean. Im Norden Sagradiens erstreckt sich um die [[Sascaya]], [[Ligre]] und die [[Cripón]] das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] (''Plana Septentrional''), im Westen große Teile des [[Konsetten|Konsettenhochgebirges]] mit dem [[Monte Serâsc]] (3430m) als höchsten Gipfel. Östlich davon schließen sich die [[Rosarische Konsetten|Rosarischen Konsetten]], das [[Hochland von Cabeza]] (''Montes de Cabeza'', höchster Gipfel: [[Monte Arriaga]] mit 1880m Höhe) und die [[Serra Amoria]] an, südlich der Gebirgskette die ''[[Mesa Media]]'' genannte Hochebene, die [[Eskada]], das [[Mittelsagradisches Becken|Mittelsagradische Becken]] (Bassí Central) und die [[sagradische Mittelgebirge|sagradischen Mittelgebirge]], die das Land diagonal von Nordosten nach Südwesten durchziehen. Dazu gehören u.a. die [[Serra d'Oller]], [[die Serra de Sarmay]], die [[Serra de Perín]] und die [[Serra de Corar]]. Im Osten der sagradischen Halbinsel erstreckt sich das [[Vezanisches Tiefland|Vezanische]] (''Plana Vezana'' oder ''Plana Oriental''), im Südosten das [[Alkonisches Tiefland|Alkonische Tiefland]] (''Plana Alconêsa'' oder ''Plana Meridional'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der längste Fluss Sagradiens ist der [[Pin (Fluss)|Pin]], der im Westen Sagradiens an der Grenze der [[Hochkonsetten|Hoch-]] und der [[Insadische Konsetten|Insadischen Konsetten]] entspringt und nach Süden verläuft, wo er im [[Pin-Delta]] in den Atlantik mündet. Weitere große Flüsse sind der [[Liéno]] in Zentralsagradien, der im Hochland von Cabeza entspringt und bei [[Semess]] in den Pin fließt, der [[Ligre]], der im Norden Sagradiens von der [[Serra d'Amoria]] aus nach Westen fließt und bei [[Ligre North]] ins [[Ligrisches Meer|Ligrische Meer]] mündet, sowie die [[Veza]], die im Osten Sagradiens von der [[Cabeza]] aus ins [[Kantabrisches Meer|Kantabrische Meer]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Norden ozeanisch, in den mittleren Gebieten gemäßigt, im Süden, Südosten und am Blauen Meer mediterran, auf den Inseln von Aziz subtropisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner und Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit knapp 60 Millionen Einwohnern auf etwas mehr als 365.000 km² Fläche einer der größten Staaten Europas. Die vier größten Städte Sagradiens sind [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] und [[Tulis]]. Die größte Bevölkerungsdichte ist in der so genannten ''mittelsagradischen Raute'' zwischen den Metropolregionen Semess (inklusive Südlojandía/Niederlieno, Oberpin, Nordsarmay), Ostino, Tulis und Artir-[[Bordez]] zu finden. Traditionell schwach besiedelt sich die Peripherien, besonders der [[Südsagradien|alkonische Süden]] sowie der [[Ceundâlia|ceundalisch]]-[[Amoria|amorische]] Nordosten und die Gebirgsregionen der Konsetten, der Mesa und der Cabeza.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die 10 größten Städte in Sagradien''':&lt;br /&gt;
*1. [[Semess]] (''Semesce''): 2.473.000 Einwohner&lt;br /&gt;
*2. [[Ostino]] (''Óstino''): 1.282.000 E.&lt;br /&gt;
*3. [[Artir]] (''l'Artir''): 946.000 E.&lt;br /&gt;
*4. [[Tulis]] (''Tules''): 897.000 E.&lt;br /&gt;
*5. [[Duerez]]: 685.000 E.&lt;br /&gt;
*6. [[Gerón]]: 522.000 E.&lt;br /&gt;
*7. [[Ligre North]]: 497.000 E.&lt;br /&gt;
*8. [[Laquines]]: 473.000 E.&lt;br /&gt;
*9. [[Biniar]]: 407.000 E.&lt;br /&gt;
*10. [[Visa]] (''Viça''): 375.000 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Amtssprache der Sagradischen Republik ist [[Sagradische Sprache|Sagradisch]]. Daneben sind als regionale Amtssprachen zugelassen:&lt;br /&gt;
* [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] in der [[Autonome Region Bretagne|Autonomen Region Bretânia]]&lt;br /&gt;
* [[Golische Sprache|Golisch]] in der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Autonomen Region Val d’Ambrís]]&lt;br /&gt;
* [[Cuentezische Sprache|Cuentezisch]] (Varietät des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanisch]]) in der [[Autonome Region Cuentez|Autonomen Region Cuentez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eskadische Sprache]] sowie die verschiedenen Varietäten des [[Alkonische Sprachen|Alkonischen]] und des [[Blaumeerromanische Sprache|Blaumeerromanischen]] besitzen in der Terminologie des sagradischen Rechts den Status von ''[[Kultursprache]]n'' und stehen unter besonderem Schutz, gelten jedoch (mit Ausnahme des Cuentezischen) nicht als Amtssprachen. Sie wurden von einigen Regionalräten als Regionalsprachen anerkannt und werden teilweise durch die entsprechenden Regionen gefördert. Daneben existieren verschiedene anerkannte Minderheitensprachen wie das das [[Micolinische Sprache|Micolinische]] bzw. [[Litische Sprache|Litische]] und das Französische in den jeweiligen Grenzgebieten. Außerdem werden in kleineren Gebieten der Provinzen [[Escada]] (vor allem um die Stadt [[Guillard]]) und [[Mesa-Pescano]] [[Golische Sprache|golische]] Dialekte gesprochen, heute jedoch nur noch von kleineren Minderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mehrheitlich katholisch. Zwischen 70 und 75 Prozent der sagradischen Bevölkerung gehört heute eigenem Bekunden nach dem katholischen Glauben an, jedoch ist die Zahl der aktiven Katholiken noch weitaus geringer. Dennoch ist der Katholizismus mit Abstand die wichtigste Religion des Landes. Mit fast 2 Million Muslimen, die weitaus meisten davon Immigranten, ist der Islam die wichtigste der kleineren Religionen des Landes, gefolgt von etwa 500.000 Protestanten, vornehmlich calvinistischer Ausrichtung, und etwa 100.000 Juden. Zwischen 20 und 25 Prozent der Sagradier bezeichnen sich heute als konfessionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
Die sagradische Nationalflagge besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben Blau-Weiß-Blau und wird auch als &amp;quot;Bicolor&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''kleine Staatswappen'' Sagradiens zeigt eine goldene Armillarsphäre als Symbol der sagradischen Seefahrtstradition und des Kolonialreichs. Auf der Armillarsphäre in der Mitte des Wappens befindet sich ein Schild mit einem weißen Kreuz auf blauem Grund, umrahmt von einem dunkelblauen Bord mit vierzehn goldenen Emblemen und ebensovielen goldenen Punkten. Umgeben wird das Schild von je einer blau-weiß-blauen Fahne auf beiden Seiten, gekrönt zudem von zwei Flügelfiguren, die insgesamt vier rautenförmig angeordnete Lilien sowie einen goldenen Schild mit den Initialien ''R'' und ''S'' über sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''große Staatswappen'' unterscheidet sich vom kleinen darin, dass die Armillarsphäre zusätzlich rechts und links von je einem Olivenzweig umrankt wird, die von zwei grauen Bändern mit den Schriftzügen ''Libertas'' und ''Egalitas'', dem Motto der Republik, verziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches System ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist gemäß der [[Sagradische Verfassung von 1946|Verfassung von 1946]] eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der [[Präsident der Republik]] (''Presidente de la República''), der in direkter Volkswahl für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird und einmal wiederwählbar ist. Er repräsentiert den Staat völkerrechtlich und besitzt den Oberbefehl über die Streitkräfte. Zudem gehört zu seinen wichtigsten Aufgaben die Bestellung der '''Regierung'''. Diese wird vom [[Ministerrat]] (''Côsilio de Ministrōes'') unter Vorsitz eines [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsidenten]] (''Presidente del Côsilio'') ausgeübt und bedarf des Vertrauens der Abgeordnetenkammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Legislative''' wird von der [[Nationalversammlung]] (''Asembléa Nacional'') verkörpert, welche aus zwei Kammern, dem [[Senat]] (''Senado'') und der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadōes''), besteht. Der Senat setzt sich aus 277 Mitgliedern zusammen, von denen 210 nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehrpersonenwahlkreisen direkt gewählt, 57 weitere von den [[Regionalrat|Regionalräten]] delegiert und wiederum 10 Senatoren vom Präsidenten der Republik auf Lebenszeit ernannt werden. Die Legislaturperiode des Senats beträgt sechs Jahre, die Hälfte der durch Direktwahl vergebenen Sitze wird alle drei Jahre erneuert. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz]] im Senat zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu. Das führt dazu, dass die einwohnerschwachen Regionen [[Ceundâlia]] und [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]] im Senat überrepräsentiert sind. Die sieben [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen jeweils einen eigenen Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. Bis 2001 bestand der Senat aus 211 direkt gewählten und 10 ernannten Senatoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgeordnetenkammer, von deren Vertrauen allein der Ministerrat abhängig ist, gilt als die weitaus stärkere der beiden Kammern. Ihre 411 gesetzlichen Mitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren nach dem allgemeinen Verhältniswahlrecht gewählt. Es besteht seit 1962 eine Sperrklausel von drei Prozent, die auf nationaler Ebene zur Anwendung kommt. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] kommt ein Verhältniswahlsystem mit Unterverteilung auf Mehrpersonenwahlkreise zur Anwendung. 320 Sitze werden durch Direktmandate in den Mehrpersonenwahlkreisen verteilt, die mit den Provinzen identisch sind, die restlichen 81 Sitze werden als Kompensationssitze über nationale Listen verteilt. Die proportionale Sitzverteilung richtet sich also nach dem nationalen Ergebnis, Überhangmandate werden nicht berücksichtigt. Zudem besteht die Möglichkeit, mithilfe einer Präferenzstimme einen Einzelkandidaten einer gewählten Liste auf einen höheren Listenplatz zu wählen. Bei der Mandatszuteilung kommt das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kammern Sagradiens zeichnen sich durch eine asymmetrische Machtverteilung aus. Die Abgeordnetenkammer als die größere der beiden Kammern ist auch die einflussreichere. Von ihr allein ist die Regierung abhängig und sie kann Senatsentscheidungen überstimmen. Dieser ist in seiner Zusammensetzung zwar inkongruent mit der Abgeordnetenkammer und stellt damit einen potenziellen eigenen Machtfaktor dar, zeichnet sich aber durch in kleineren Abständen und nach verschiedenen Vefahren gewählte Mitglieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als höchste Instanzen der '''Gerichtsbarkeit''' fungieren der [[Verfassungsgerichtshof (Sagradien)|Verfassungsgerichtshof]] (''Corte Costitucional''), der gleichermaßen für die Normenkontrolle, Verfassungbeschwerden, Organstreitigkeiten und Parteiverbote zuständig ist, die [[Sagradischer Kassationsgerichtshof|Corte Suprema de Casaciones]] als oberste Instanz der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit sowie die [[Sagradischer Verwaltungsgerichtshof|Corte Suprema Administrativa]] als Verwaltungsgerichtshof. Die 14 Mitglieder des Verfassungsgerichts werden vom Präsidenten der Republik für eine Amtszeit von zehn Jahren ernannt. Dabei werden jeweils vier Mitglieder von den beiden Kammern der Nationalversammlung und weitere vier Mitglieder vom Ministerrat vorgeschlagen und zwei Mitglieder vom Präsidenten der Republik in eigener Verantwortung ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge der höchsten Staatsämter lautet [[Präsident der Republik]], [[Präsident des Senats]], [[Präsident der Abgeordnetenkammer]], [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] (Ministerpräsident), [[Präsident des Verfassungsgerichtshofs]].&lt;br /&gt;
Nach Duverger kann das Regierungssystem Sagradiens als semi-präsidentiell bezeichnet werden. Dies liegt daran, dass der Präsident direkt gewählt wird und die Regierung ernennen und entlassen sowie das Parlament jederzeit auflösen kann. In der Praxis wird von diesen Rechten allerdings wenig Gebrauch gemacht, sodass Sagradien von vielen als in der Praxis parlamentarische Demokratie angesehen wird. Dieser Status ergibt sich aber nicht aus den Bestimmungen der Verfassung, sondern aus der realpolitischen Umsetzung. In dieser Hinsicht ähnelt das Regierungssystem Sagradiens sehr dem von Österreich, Portugal, Island oder der Republik Irland. Nach der Typologie von Shugart &amp;amp; Carey (1992) ist Sagradien am ehesten dem premier-präsidentiellen Regierungstyp zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Parteien ===&lt;br /&gt;
Das [[Sagradisches Parteiensystem|Parteiensystem der Dritten Sagradischen Republik]] weist im Vergleich zu seinen Vorgängerrepubliken eine große Stabilität auf. Nach der Redemokratisierung des Jahres 1943/44 waren die wichtigsten Akteure die [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] und [[Partido Socialista|Sozialisten]] auf der Linken, die [[Partido Socialista Democrático|Sozialdemokraten]] von [[Santo De la Ilpa]] und die [[Partido Radical|Radikalen]] in der Mitte sowie die [[Partido del Cientro Cristiano|Christdemokraten]] von [[Paulo Luciaro]], das liberalkonservative [[Movimiento Popular Democrático|MPD]] und die nationalkonservative [[Unión Nacional Popular|UNP]] auf der Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem System entstand durch Konzentrationsbewegungen der Fünfziger und Sechziger Jahre ein relativ stabiles Sechsparteiensystem, aus dem in den Siebziger Jahren ein Vierparteiensystem wurde. Als große Sammlungsparteien der liberalkonservativen rechten und der sozialdemokratischen linken Mitte entstanden in den Fünfziger Jahren das konservative und christdemokratische [[PP-CSD|CSD]] (seit 1965 PP-CSD) sowie die sozialdemokratische [[ASUL]], die beide regelmäßig zwischen 30 und 40 Prozent der Stimmen auf sich vereinten und um die Regierungsführung stritten. Neben den beiden großen Parteien existierten mit der [[Partido Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei]], die heute im Linksbündnis [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] mit anderen linken Kräften organisiert ist, sowie der bürgerlich-liberalen, heute weitgehend wirtschaftsliberal geprägten [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] zwei kleinere Parteien, die regelmäßig zwischen 7 und 15 Prozent der Stimmen erhielten. Der linksliberale [[Partido Radical-Democrático]] (PRD) sowie die in den Sechziger Jahren erfolgreiche rechtsgerichtete und populistische Bewegung der [[Blanxardisten]] spielten seit den Siebziger Jahren keine Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den Achtziger und frühen Neunziger Jahren kehrte sich die Konzentrationstendenz des sagradischen Parteiensystems um und es kam zu neuen Ausdifferenzierungen. In den Achtziger und frühen Neunziger Jahren konnte sich zunächst mit Erfolg die sagradische [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne Partei]] als weitere Kraft etablieren, dazu kam mit dem [[Partido Social Popular]] (PSP) in den Neunziger Jahren eine sehr erfolgreiche rechtspopulistische Partei, die unter ihrem charismatischen Vorsitzenden [[Joán De la Pênia]] in die Parlamente einziehen konnte und zur drittstärksten Kraft des Landes aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des neuen Jahrtausends erfährt die politische Rechte einen umfassenden Umstrukturierungsprozess, der mit der wirtschaftsliberalen Neuausrichtung der konservativen Volkspartei [[PP-CSD]] und der Zusammenarbeit mit der populistischen PSP zusammenhängt. In diesem Zusammenhang kam es zur Abspaltung des christdemokratischen [[Cientro Cristiano Democrático|CCD]] und der mit ihr verbündeten zentristischen [[Unión de Democráticoes del Cientro|UDC]] sowie der linksliberalen [[Democrâcia i Solidaritá - Ils Radicales|Radikalen]] von den Mitte-Rechts-Parteien PP-CSD und UDS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist mit den Parlamentswahlen 2008 ein Sechs-Parteien-System entstanden mit einer starken äußeren Linken (SDU), der Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten ([[ASUL]]) und Grünen ([[Verdes]]), dem [[Cientro Uníu|Vereinten Zentrum]] aus [[UDC]] und [[CCD]], einem großen Mitte-Rechts-Block ([[PP-CSD]], [[UDS]]) sowie der populistischen Rechten ([[PSP]]). Bei den Europawahlen und diversen Regionalwahlen im Jahr 2009 wurde dieses System in seinen Grundzügen bestätigt, wobei sich eine Tendenz zu einem Drei-Block-System andeutet, in dem sich eine Linke, eine Rechte und ein kleines Zentrum herauskristallisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Abgeordnetenkammer vertretene Parteien und Parteienbündnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linke:&lt;br /&gt;
* [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU): Linksbündnis, bestehend aus dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS), den linkssozialistischen [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), dem antikapitalistischen [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS) uns kleineren Linksparteien wie der [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), dem [[Partido Comunista d'Aziz]] oder dem [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC). Prominente Politiker der SDU sind KP-Chefin [[Antónia Mas]], ihr Stellvertreter [[Nícola Mersenburg-López]], die beiden DSS-Gründer [[António Fiali Cerres]] (früher [[PSAP]]) und [[Paulo Satyres]] (früher [[ASUL]] und [[PRS]] und MAIS-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Links:&lt;br /&gt;
* [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL): 1957 aus dem [[Partido Socialista]] hervorgegangene sozialdemokratische Partei, regierte Sagradien 1962-1967, 1970-1982, 1986-1990 und 1998-2006. Prominente Politiker der Partei waren die Premierminister [[Iacovo Del Pérez]], [[Joán Caval]], [[Donado Ricardes]] und [[Ramón Julio De la Costa]]. Derzeitige Generalsekretärin ist seit 2008 [[Mercé Serrat]].&lt;br /&gt;
* [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista]] (Verdes): sagradische grüne Partei, 1989 durch Fusion zweier Vorgängerparteien entstanden und von 1998-2006 in der [[Regierung De la Costa]] vertreten. Langjähriger Parteiführer war der frühere [[Duerez]]er Bürgermeister und spätere [[Außenminister (Sagradien)|Außenminister]] [[Carles Etxeberría]], seine Nachfolgerin ist seit 2006 [[María Nabarro Laval]], die die Partei zusammen mit [[Domênco Leal]] auf einem Mitte-Links-Kurs führt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte:&lt;br /&gt;
* [[Cientro Uníu]] (CU): Zentrumsbündnis aus dem 2003 vom [[PP-CSD]] abgespalteten christdemokratischen [[Cientro Cristiano Democrático]] (CCD) von [[Francisco Valderrano]] und [[Carles Vídrio]] und der sozialliberal-zentristischen [[Unión de Democráticoes del Cientro]] (UDC) von [[Traiano Atániez]], die 2007 aus Abtrünnigen v.a. der [[PP-CSD]] und der [[UDS]] entstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte-Rechts:&lt;br /&gt;
* [[Partido Popular - Convergência Social Democrática]] (PP-CSD): konservative, 1952 als CSD gegründete Nachfolgepartei der christdemokratischen [[PCC]], die traditionelle dominierende Mitte-Rechts-Partei Sagradiens. Bekannte frühere Politiker sind [[Paulo Luciaro]], [[Carles Ángel Favale]], [[Santo Moya]] und [[Josep Otero]]. Seit 2002 wird die Partei von [[Miguel Ánibal Luisanto]] angeführt, der seit 2006 als [[Ministerpräsident (Sagradien)|Ministerpräsident]] regiert.&lt;br /&gt;
* [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS): 1954 als Parteienbündnis bürgerlicher Mitte-Rechts-Parteien gegründete liberale Partei. Traditionell bevorzugter Koalitionspartner der [[PP-CSD|Volkspartei]], hat die Partei in der Vergangenheit auch mit den [[ASUL|Sozialisten]] regiert. Langjährige Führungsfiguren waren [[Carles Méndez]] und [[Lorenzo Estrubal]], seit 2001 führt [[Luca Orrieva]] die Partei, seit 2006 in einer Regierungskoalition mit dem PP-CSD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechte:&lt;br /&gt;
* [[Partido Social Popular]] (PSP): 1989 gegründete rechtspopulistische und nationalkonservative Partei, die seit den Neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Unumstrittene Führungsfigur ist der langjährige Parteivorsitzende, frühere Bürgermeister von [[Laquines]] und heutige Fraktionschef [[Joán De la Pênia]]. Der PSP gehörte 2006-2008 zur [[Viererkoalition]] unter [[Miguel Ánibal Luisanto]], seit 2008 toleriert sie ein liberal-konservatives Minderheitskabinett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessenverbände ===&lt;br /&gt;
In Sagradien gibt es keine zentrale Arbeitnehmervertretung, sondern verschiedene Gewerkschaftsbünde als Dachverbände einzelner politisch ausgerichteter Einzelgewerkschaften. Die traditionell einflussreichsten und noch heute größten Gewerkschaftsbünde sind die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), die [[Comunitá General del Lavoro]] (CGL) sowie die [[Confederación Sagradêsa de Lavoradores Cristianōes]] (CSLC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Gewerkschaftsbund ist die CSSL, die 1944 mit dem Ziel gegründet wurde, eine nationale Einheitsgewerkschaft mit sozialistischen, kommunistischen und christdemokratischen Mitgliedern ins Leben zu rufen. Die Dominanz der sozialistischen Mitglieder, die zuvor der [[Confederación General del Lavoro]] angehört hatten, führte jedoch 1955 zur Abspaltung der Kommunisten, die sich unter dem Namen [[Comunitá General del Lavoro]] selbständig machten, sowie der katholischen Gewerkschafter, die seit 1948 die CSLC bildeten.&lt;br /&gt;
Seither steht die etwas größere CSSL der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] bzw. seit 1957 der sozialdemokratischen [[ASUL]] nahe. Heute agiert die CSSL aber weitgehend unabhängig von der Sozialistischen Allianz und beteiligte sich im Jahr 2004/2005 auch an Demonstrationen gegen die Sozialpolitik der sozialistisch geführten Regierung De la Costa. Die CSSL ist mit etwa 1,5 Millionen Mitgliedern der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle folgt die kommunistisch orientierte CGL mit etwas mehr als einer Million Mitgliedern, die der [[Partido Comunista Sagradês|Kommunistischen Partei Sagradiens]] sowie seit 2008 dem Linksbündnis [[SDU]] nahesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische CSLC stand ursprünglich der christdemokratischen Zentrumspartei [[Partido del Cientro Cristiano|PCC]] nahe, seit 1952 der katholisch-konservativen [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|PP-CSD]] (bis 1965 CSD). Nach der Spaltung der PP-CSD im Jahr 2003 unterhält die CSLC auch enge Verbindungen zum kleinen christdemokratischen [[Cientro Cristiano Democrático|CCD]], das sich in der Tradition des PCC sieht. Die CSLC ist heute mit etwa 800.000 Mitgliedern der drittstärkste Gewerkschaftsbund Sagradiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von geringerer Bedeutung sind die anarchosyndikalistische [[Confederación Nacional de Lavoradores]] (CNL) sowie die 1998 gegründete rechtsgerichtete [[Unión Nacional del Lavoro]] (UNL), welche dem rechtspopulistischen [[Partido Social Popular]] nahesteht. Außerdem besteht seit 1997 die unabhängige [[Unión Nacional de Sindicatōes Independientes]] (UNSI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dachverband der sagradischen Industrieverbände besteht die [[Confederación Sagradêsa de Organisaciones Empresariales]] (COSEM). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt ein fünfstuftiges Bildungssystem. Bis zum Alter von 15 Jahren lernen die sagradischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam, zunächst ab dem Alter von drei Jahren in einer dreijährigen Vorschule (''Escola Maternal''), danach bis zum Alter von elf Jahren in einer fünfjährigen Grundschule (''Escola Elementar'') mit den Fächern Sprache, Kultur, Mathematik und Natur. An die Elementarschule schließt sich eine vierjährige Mittelschule (''Escola Mêdia'') mit zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Leistungsförderung an. Erst danach wird entschieden, welchen individuellen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben. Die allgemeine Hochschulreife kann auf dem vierjährigen ''Licêu'' erworben werden, die nach einem individualisierten Kurssystem eine individuelle Profilbildung ermöglicht und auf eine akademische Ausbildung an den Universitäten vorbereiten soll. Eher technische Begabungen werden auf dem ''Istituto Técnico'' gefördert, das nach ebenfalls vier Jahren bei einem erfolgreichen Abschluss u.a. zu einem Studium an einer Technischen Universität befähigt. Einer Berufsausbildung entspricht der Besuch des zweijährigen ''Istituto Profesional'', in dem eng mit Betrieben zusammengearbeitet wird und das einen fließenden Übergang ins Berufsleben in einem Betrieb garantieren soll.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein ausgeprägtes Netz von Universitäten (''Universitaes'') und Hochschulen (''Escolas Superiores''). Zu den renommiertesten Hochschulen des Landes gehören die Hauptstadtuniversitäten [[Universitá Luis Cavaller|Luis Cavaller]], [[Universitá la Esperança|la Esperança]] und [[Universitá Gabriel VII|Gabriel VII]] (&amp;quot;la Gabri“). Die ältesten und noch heute zu den angesehensten Universitäten des Landes gehörenden Einrichtungen sind die altehrwürdige [[Celusanto-Universität]] in [[Tulis]], liebevoll auch „la Sêiniora“ genannt, sowie die [[Celiano-Nacoma-Universität]] in [[Duerez]]. Als bekannte Elitehochschulen gelten zudem die Privathochschule in [[Corbón]], die [[Zentralschule der Societá de Investigación Superior]] (SIS) in [[Viteza]] sowie die Hochschule für Wirtschaftswissenschaften [[Escola Superior d'Economía]] ESEC in [[Semess]]. Die wichtigsten katholischen Hochschulen des Landes befinden sich in [[Martinez]] ([[Istituto Teologico de Martinez), [[Meném]] ([[Universitá Pontificia de Meném]]) und [[Semess]] ([[Istituto Católico d'Estúdias Superiores de Semesce|Katholisches Hochschulinstitut ICES]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrative Gliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Sagradische Regionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagradische Republik ist heute ein dezentralisierter Einheitsstaat. Sie ist auf der oberen Ebene in [[Regionen]] (''Regiones''), von denen vier als [[Autonome Regionen]] (''Regiones Autónomas'') besonderen Autonomiestatus besitzen, und in [[Überseegebiet]]e (''Territóries Trasoceanoes'') gegliedert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Ebene'''&lt;br /&gt;
| '''Bezeichnung'''&lt;br /&gt;
| '''Versammlung'''&lt;br /&gt;
| '''Verwaltung'''&lt;br /&gt;
| '''Gerichtsbarkeit'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Republik]] (''República Sagradêsa'')&lt;br /&gt;
| '''[[Nationalversammlung]]''' (''Asemblea Nacional''): [[Senat]] (''Senado''), [[Abgeordnetenkammer]] (''Câmara de Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| '''[[Präsident der Republik]]''' (''Presidente de la República''), '''[[Ministerrat]]''' (''Cosiliu de Ministroes''): [[Ministerpräsident]] (''Presidente del Cosiliu''), [[Minister]] (''Ministroes'')&lt;br /&gt;
| Nationale Gerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| Verwaltungsregionen&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Regionen|Region]] (''Región'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalrat''' (''Cosiliu Regional'')&lt;br /&gt;
| '''Regionalausschuss''' (''Junta Regional''): Präsident der Regionaljunta (''Presidente de la Junta Regional''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Sagradische Provinzen|Provinz]] (''Provinça'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialrat''' (''Cosiliu Provincial'')&lt;br /&gt;
| '''Provinzialdeputation''' (''Deputación Provincial''): Präsident der Provinz (''Presidente de la Provinça''), Deputierte Räte (''Cosilieres Deputadoes'')&lt;br /&gt;
| Provinzialgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Meria]] (''Merías'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Distriktgerichte&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Kommunale Gemeinschaft]] (''Comunitá Comunal'')&lt;br /&gt;
| '''Generalrat''' (''Cosiliu General de la Comunitá'')&lt;br /&gt;
| '''Präsidentschaft der Gemeinschaft''' (''Presidença de la Comunitá''): Präsident der Gemeinschaft (''Presidente de la Comunitá''), Delegierte (''Delegadoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Gemeinde]] (''Comuna'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeinderat''' (''Cosiliu Municipal'')&lt;br /&gt;
| '''Gemeindeverwaltung''' (''Municipaltá''): Bürgermeister (''Prefeito''), Beigeordnete Räte (''Cosilieres Ajuntoes'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| Gemeindebezirk (''Distrito Comunal'')&lt;br /&gt;
| ''Delegación del Distrito Comunal''&lt;br /&gt;
| ''Sûprefeito''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| Historischer Stadtteil (''Barrí'')&lt;br /&gt;
| ''keine politischen Organe''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 21 Regionen Sagradiens nehmen vier als Autonome Regionen mit Sonderstatut weitergehende Selbstverwaltungsrechte wahr ([[Aziz]], [[Autonome Region Bretagne|Bretagne]], [[Ambris-Tal]] und [[Cuentez]]). Seit Einrichtung der Regionen in den Fünfziger Jahren wurden ihre Rechte ständig erweitert. Heute verfügen sie über eigene umfangreiche Gesetzgebungsrechte. Dieser Devolutionsprozess wird als ''Autonomía in Progreso'' oder ''Decentralisación'' bezeichnet. Damit ist Sagradien heute ein dezentralisierter Einheitsstaat mit Elementen einer föderalen Ordnung, besonders im fiskalischen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede der Regionen verfügt über eine regionale Legislative, die in den meisten Regionen als [[Regionalrat]] (''Côsilio Regional'') bezeichnet wird. Der Regionalrat wählt den [[Regionalausschuss]] (''Junta Regional''), der als regionale Exekutive fungiert. Der [[Präsident des Regionalausschusses]] (''Presidente de la Junta Regional''; kurz oft als ''Presidente Regional'' bezeichnet) vetritt die Region nach außen hin und leitet die Politik des Ausschusses. Neben ihm besteht die Junta Regional aus ''Cosilieres Ajuntoes'', die jeweils einer ''Direktion'' vorstehen (''Dirección General'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner ist Sagradien in [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] und Gemeinden gegliedert. Die Provinzen, bis 1957 höchste subnationale Verwaltungseinheiten, fungieren heute als Zwischeneinheiten. Jede Provinz verfügt über einen eigenen gewählten ''Provinzialrat'' und eine Provinzialverwaltung (''Deputacion''), an deren Spitze der direkt gewählte ''Präsident der Provinz'' steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagradische Regionen und Provinzen''':&lt;br /&gt;
* [[Alconía]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
** [[Cupazas]] ([[Pricipe]])&lt;br /&gt;
** [[Guarrí]] ([[Malesc]])&lt;br /&gt;
** [[Nalcazal]] ([[Nalcaz]]) &lt;br /&gt;
** [[Viaza]] ([[Duerez]])&lt;br /&gt;
* [[Alto Scantia]] ([[Gerón]])&lt;br /&gt;
** [[Altoes Consetes]] ([[Valmonça]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Scantia]] ([[Gerón]])	&lt;br /&gt;
** [[Mesa-Pescano]] ([[Sur al Pesce]])&lt;br /&gt;
** [[Valescano]] ([[Valesc]])&lt;br /&gt;
* [[Amôria]] ([[Santa Luís]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Ligre]] ([[Monreal]])&lt;br /&gt;
** [[Joar]] ([[Napar]])&lt;br /&gt;
** [[Viçano-Cripón]] ([[Viça]])&lt;br /&gt;
* [[Aziz]] ([[Santiago d’Aziz]])&lt;br /&gt;
* [[Bretânia]] ([[Cavalla]])&lt;br /&gt;
* [[Bordez]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Bordêu]] ([[Pergía]])&lt;br /&gt;
** [[Confluentes]] ([[Nocolônies]])&lt;br /&gt;
** [[Farfalla-Argente]] ([[Biniar]])&lt;br /&gt;
* [[Ceundâlia]] ([[Portofín]])&lt;br /&gt;
** [[Aguerre]] ([[Caveza]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Veza]] ([[Rantiata]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Veza]] ([[San Miguel]])&lt;br /&gt;
** [[Gichot]] ([[Fidelfe]])&lt;br /&gt;
* [[Comtàid-Perín]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
** [[Perín]] ([[San Pietro de Perín]])&lt;br /&gt;
** [[Tulinêsa-Cordês]] ([[Tulis]])&lt;br /&gt;
* [[Cuentez]] ([[Diegue Cuentezal]])&lt;br /&gt;
* [[Escada]] ([[Bosa]], mit [[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Escada-Maritím]] ([[Valier]])&lt;br /&gt;
** [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) &lt;br /&gt;
** [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]])&lt;br /&gt;
* [[Liez i Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Corar]] ([[Sollar]])&lt;br /&gt;
** [[Liez]] ([[Belaçón]])&lt;br /&gt;
* [[Ligre-Scantia]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Ligre]] ([[Lavallano]])&lt;br /&gt;
** [[Laval]] ([[Ligre North]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Ligre]] ([[Disiés]])&lt;br /&gt;
** [[Sascaya]] ([[San Docién del Airar]])&lt;br /&gt;
* [[Lojandía]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Cabeza]] ([[Vallador]])&lt;br /&gt;
** [[Mêdio Liêno]] ([[Laquines]])&lt;br /&gt;
** [[Roser-Caraçal]] ([[Rosário]])&lt;br /&gt;
** [[Soler i Veza]] ([[Samartiega]])&lt;br /&gt;
* [[Oller]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Artiral]] ([[Artir]])&lt;br /&gt;
** [[Oller-Alto Sieza]] ([[Sácrez]])&lt;br /&gt;
* [[Ostinense]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Bocas de la Veza]] ([[Óstino]])&lt;br /&gt;
** [[Croel]] ([[Croer-Erculéia]])&lt;br /&gt;
* [[Sarmay]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Pin]] ([[Joanaz]])&lt;br /&gt;
** [[Alto Sagonte]] ([[Vierna]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Sieza]] ([[Noyar]])&lt;br /&gt;
** [[Coríu-Alto Sarmay]] ([[Lesta]])&lt;br /&gt;
** [[Sagonte-Mêdio Pin]] ([[Valiana]])&lt;br /&gt;
* [[Region Semesce]] ([[Semesce]])&lt;br /&gt;
* [[Sesín]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
** [[Pais Lourán]] ([[Calígoli]])&lt;br /&gt;
** [[Pin-Saydel]] ([[Nonthí]])&lt;br /&gt;
** [[Vesaeyal]] ([[Vesaey]])&lt;br /&gt;
* [[Sur-Pinial]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Baixo Pin]] ([[Lemez]])&lt;br /&gt;
** [[Bolivas]] ([[Scola]])&lt;br /&gt;
* [[Tescano-Valoní]] ([[Tesqué]])&lt;br /&gt;
* [[Val d’Ambrís]] ([[Pexace]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden (''Comunas'') als kleinste Verwaltungseinheiten werden durch direkt gewählte Gemeinde- oder Stadträte (''[[Gemeinderat (Sagradien)|Cosilius Municipales]]'' und ''Cosilius Comunales'') und ebenfalls direkt gewählte [[Bürgermeister (Sagradien|Bürgermeister]] (''Prefeito'') repräsentiert. Zwischen den Kommunen und den Provinzen bestehen als Kommunalverbände die [[kommunale Gemeinschaft (Sagradien)|kommunalen Gemeinschaften]]. Die größten elf Städte des Landes wie [[Semess]], [[Ostino]], [[Artir]] oder [[Tulis]] sind als [[Comunitaes Urbanas]] als kommunale Gemeinschaften besonderer Art organisiert. Die früher mit eigenen Kompetenzen ausgestatteten Verwaltungsbezirke ([[Mería]]s) haben heute nur noch administrative Funktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gehören zur Sagradischen Republik auch sieben [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseeterritorien]] (''territórioes trâsoceánoes''). Diese ehemaligen Kolonien wurden nie in die völlige Unabhängigkeit entlassen, aber auch nicht in das sagradische Verwaltungssystem mit Provinzen und Regionen integriert. Stattdessen verfügen sie über die volle innere Autonomie, werden in der Außen- und Sicherheitspolitik aber von der Sagradischen Regierung vertreten. Ihre Bürger besitzen zwar die sagradische Staatsbürgerschaft und das volle Wahlrecht, dennoch gehören die Gebiete offiziell nicht zur Europäischen Union. Das flächenmäßig größte sagradische Überseegebiet ist [[Sagradisch-Guayana]] (''Guiana''), die meisten Einwohner haben die beiden Inseln [[Sabina und Selena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hauptartikel: [[Geschichte Sagradiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konsettenhalbinsel]] wurde bereits im 14. Jahrhundert v. Chr. von ersten [[Sagrer|sagrischen]] Stämmen besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert erfolgte eine zunehmende Besiedlung des Norden und Nordosten durch keltische Stämme und Ausbildung der [[Sagrokelten|sagrokeltischen]] Kultur. Unter römischer Herrschaft entstanden die Provinzen [[Sagradia Geroniensis]], [[Sagradia Duerensis]] und [[Sisinia]]. Nach dem Einfall germanischer Stämme seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung und dem Ende der römischen Herrschaft bildeten sich auf sagradischem Boden die Königreiche der [[Skanten]], [[Golen (Stamm)|Golen]] und [[Alkonen]]. Letzteres Herrschaftsgebiet wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts durch die muslimischen [[Numerer]] erobert, deren Herrschaft in Südsagradien erst mit dem Fall von [[Malesc]] im Jahr 999 gänzlich beendet wurde ([[Numererkriege]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach umfangreichen Eroberungen erklärte sich 921 der skantische König [[Martin der Eroberer]] zum gesamtsagradischen König und wurde im [[Vertrag von Vesaey (923)]] durch die Könige von [[Königreich Sarmay|Sarmay]] und [[Königreich Liez und Corar|Liez-Corar]] anerkannt (Gründung des Königreiches Sagradien). Sein Sohn [[Philipp der Große]] (930-969) besiegte die anderen sagradischen Könige endgültig und begründete die Königsmacht, die sich aber gegen einfallende [[Perutinger]] und im 11. und 12. Jahrhundert gegen starke Vasallenreiche, vor allem das der skantischen [[Lusoniden]], verteidigen musste ([[Lusonidenkriege]]). Gleichzeitig entstand aus der azumarischen Mark des Skantenreichs die unabhängige [[Tulinesische Republik]] (auch ''Comtàid'' genannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gabriel I. Juvans]] (1165-1198) vereinte Sagradien 1165 mit dem [[Königreich Golen]], [[Martin IV. Felix]] 1275 mit der [[Königreich Perucía|Peruzinischen Krone]]. 1321 wurde der micolinische König [[Serge I. der Große]] auch sagradischer König und vereinte die beiden Reiche in Personalunion [[Union von Alágua]]. Nach der so genannten [[Micolinische Revolution|Micolinischen Revolution]] 1386 folgten nach dem Tod [[Gabriel IV.|Gabriels IV.]] 1395 Thronstreitigkeiten, die in den [[Fünfzigjähriger Krieg|Fünfzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Micolinien mündete, der erst 1447 im [[Frieden von Tesqué]] beendet werden konnte und in der Teilung der Doppelmonarchie resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[Jakob III.]] (1457-1491) herrschte in Sagradien die [[Tulis|tulinesische]] Dynastie der [[Santori]], welche Sagradien mit dem tulinesischen ''Comtàid'' vereinte. Nach neuerlichen Kriegen mit Micolinien um [[Golen]] und [[Servette]] ([[Servettensische Kriege]] stieg Sagradien unter [[David I.]] (1509-1543), seit 1521 auch König von Portugal, zum Weltreich auf, gründete ein Kolonialreich und erlebte eine kulturelle Blüte [[Sêcolo d'Oro|Goldenes Zeitalter]]. Der [[Erbfolgestreit nach dem Tod Davids I.]] 1543 führten zur Teilung des Reichs in eine [[Haus Santori-Valier|miguelitische]] und eine [[Josephiten|josephitische]] Hälfte. Davids Tochter [[Johanna I.]] (1543-1567) und ihr Mann [[Michael III.]] (1543-1552) wurden nun Königin und [[König von Sagradien]] und erbten die Besitzungen in Micolinien ([[Servettensische Lande]]), mussten aber auf die in Personalunion regierten Königreiche Portugal und [[Königreich Cuentez|Cuentez-Tulis]] verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sagradischer Koalitionskrieg|Bürgerkrieg]] 1713-1721 zwischen König [[Danadier II.]] und der oppositionellen [[Koalition (Sagradischer Koalitionskrieg|Adelskoalition]] endete mit einem Volksaufstand in [[Semess]], dem [[Sturm auf den Plazarenya]] 1721 und der Tötung König [[Peter II.|Peters II.]]. Nach zwei Jahren [[Erste Sagradische Republik|republikanischem Intermezzo]] wurde die Herrschaft der Santori 1723 restauriert ([[Santorische Restauration]]) und Sagradien unter [[Maria I.]] und ihrem Ehemann [[Johann III.]] mit [[Cuentez-Tulis]] wiedervereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sagradischer Erbfolgekrieg 1756-1760|Erbfolgekrieg 1756-1760]] führte zur Herrschaft des [[Haus Vienne|Hauses Vienne]] in Sagradien, die nur 1812/13 durch die [[napoleonische Fremdherrschaft]] unterbrochen wurde. Dem [[Sagradischer Befreiungskrieg|Befreiungskrieg]] von 1812/1813 folgte die Restauration der Vienne-Dynastie. Nach der [[Novemberrevolution 1817]] der liberalen Konstitutionalisten gegen die restaurative Politik des zurückgekehrten [[Joseph Ludwig II.]], erließ dieser eine liberale [[Novemberverfassung|Verfassung]], die aber durch [[Emil I. Johann]] 1832 wieder ausgesetzt wurde. In zwei [[Golenkriege 1819-1829|Golenkriegen]] (1819-1829) verlor Sagradien den größten Teil Golens an Micolinien. Auf die [[Aprilrevolution 1848]], die die Abdankung Emil Johanns zur Folge hatte, folgte unter König [[Lukian I.]] (1849-1871) die Regierung des liberalen [[Jacquel de Montevil]] (1855-1857 und 1861-1873), der Sagradien im [[Sagradisch-Französischer Krieg (1860/1861|Sagrofranzösischen Krieg]] (1860/61) außenpolitisch stärkte und innenpolitisch reformierte. Der Ära des [[Montevilismus]] folgte 1871 das Königtum [[Philipp VIII.|Philipps III.]], der außenpolitisch eine expansive Kolonialpolitik, innenpolitisch eine autoritär-antiparlamentarische Herrschaft und eine Revision der freiheitlichen [[Verfassung von 1870]] anstrebte. Dies gipfelte 1891 in der [[Januarrevolution]], die zur Abdankung Philipps und zur Ausrufung der Zweiten Republik führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zweite Sagradische Republik]] wurde langezeit durch den Gegensatz von linken Laizisten und rechten Klerikalen geprägt. Im Ersten Weltkrieg blieb Sagradien neutral. In die Phase der blutigen Auseinandersetzungen im Inneren in den Dreißiger Jahren fällt auch die Ermordung des autoritär regierenden Präsidenten [[Gaitán Alemà Sobrantes]] im Jahr 1934 sowie die Besetzung Golens durch Truppen des faschistischen Micolinien in der [[Golenkrise]] 1935/1936. Die seit 1935 amtierende [[Volksfront]]regierung des ersten sozialistischen Präsidenten [[Santiago Laval]] wurde im [[Februarputsch 1938]] gewaltsam durch rechte Militärs gestürzt, ehe der von der faschistischen [[Divisionsbewegung]] unterstützte Ministerpräsident [[Manuel Álamo]] einen diktatorischen Ständestaat ([[Estado Sagradês]]) errichten konnte. Im Zweiten Weltkrieg blieb Sagradien neutral, unterstützte unter Álamo aber die deutsche Seite, ehe ein Staatsstreich gegen Álamo im Mai 1943 das Regime stürzte und den Eintritt Sagradiens in den Krieg gegen Deutschland zur Folge hatte. Nach dem Ende des Kriegs auf sagradischem Boden im Sommer 1944 wurde 1945 eine verfassungsgebende Versammlung gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kam es zur Konstituierung der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] durch Inkrafttreten einer demokratisch-parlamentarischen [[Verfassung von 1946|Verfassung]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Sagradien unter der politischen Dominanz der erfolgreichen [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Christdemokraten]] unter [[Paulo Luciaro]] (Ministerpräsident 1949-1960) zu den Gründernationen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO. In den Sechziger Jahren wurde das bis dahin zentralistisch geführte Land als eines der ersten in Europa langsam dezentralisiert und die Kolonien in den folgenden Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Auf mehrere [[ASUL|sozialistisch]] geführte Kabinette unter [[Joán Caval]] (1970-79) folgte 1979 eine [[Große Koalition]] unter dem Christdemokraten [[Santo De la Nada]], 1982 eine konservativ-liberale Regierung unter [[Santo Moya]]. 1984 stürzte eine [[Guivares-Affäre|Korruptionsaffäre um Präsident Guivares]] die Republik in die größte Nachkriegskrise. Nach dem neuerlichen Sieg der Konservativen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahl 1990]] folgte der Christdemokrat [[Josep Otero]] dem Sozialisten [[Donado Ricardes]] als Ministerpräsident nach. Er wurde 1998 von dem Sozialisten [[Ramón Julio De la Costa]] abgelöst, der erstmals eine [[Rot-Grüne Koalition|rot-grüne Regierungskoalition]] anführte, die im Jahr 2002 bestätigt wurde. 1999 bzw. 2002 führte Sagradien die europäische Gemeinschaftswährung Euro als Zahlungsmittel ein. An dem von den USA-geführten Irak-Krieg des Jahres 2003 beteiligte sich Sagradien im Gegensatz zum 1999 geführten Kosovo-Krieg sowie der 2001 gestarteten Operation Enduring Freedom gegen die Taliban in Afghanistan nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] wurden von der Mitte-Rechts-Opposition gewonnen, woraufhin der Konservative [[Miguel Ánibal Luisanto]] als Chef einer Mitte-Rechts-Regierung (so genannte [[Viererkoalition]] zum Ministerpräsidenten ernannt wurde. Differenzen zwischen den Koalitionspartnern über die Europapolitik führten im Frühjahr 2008 zum Bruch der Koalition, woraufhin es zu vorzeitigen Neuwahlen kam, aus denen Luisanto gestärkt hervorging und seine Regierung erneuern konnte, die nun als bürgerliche Minderheitsregierung von den rechten [[Partido Social Popular|PSP]] toleriert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist ein Industrieland mit einer Volkswirtschaft, die traditionell von staatlichen Einflüssen mitgeprägt ist und früher als staatlich gelenkte Volkswirtschaft funktionierte. Im Laufe der Achtziger und v.a. der Neunziger Jahre kam es jedoch zu einer Reihe von Liberalisierungen, Deregulierungen und Marktöffnungen. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,4 Billionen US-Dollar (IWF-Angaben für das Jahr 2009) ist Sagradien die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Volkswirtschaft Europas. Sagradien gehört daher zu den so genannten G8-Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradien besitzt kaum natürliche Rohstoffe außer Eisenerz in Mittel[[bordez]], einige Erdgasvorkommen in der ligrischen Ebene und Erdöl im Keltischen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug-, Schiff- und Automobilbau ([[Zeda]]), die Chemie- ([[Chemex]], [[Petrosa-SPC]]) und Pharmaindustrie ([[Cesari]]) sowie die Nahrungsmittelindustrie ([[Varasón]], [[Sant’Espíritu]]). &lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein nicht zu vernachlässigender Sektor der sagradischen Wirtschaft. So gehört Sagradien zu den wichtigsten Weinexporteuren der Welt. Doch ist die Bedeutung der Landwirtschaft auf dem Rückgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wachsende Bedeutung hat der Dienstleistungssektor. Besonders der Banken- und Versicherungssektor ([[Banca de Sique]], [[Caixa Semescal]], [[Asunción]]) aber auch Telekommunikationsdienstleistungen ([[Télecom de Sagradia]], [[Alverde Télecom]]) nehmen eine zentrale Stellung ein.			&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiewirtschaft ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist von Energieimporten abhängig. In den Jahren rot-grüner Regierung zwischen 1998 und 2006 wurde aber die Förderung und Nutzung regenerativer Energien stark ausgebaut. Außerdem wurde im Jahr 1999 der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie bis 2012 beschlossen. Die konservativ-liberale Nachfolgeregierung hat die Laufzeiten jedoch bis 2018 verlängert. Dennoch wurden die ersten beiden der acht verbliebenen Atomkraftanlagen mit zusammen fünf Reaktorblöcken bereits in den Jahren 2006 und 2008 aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Sagradien ist mit ca. 35 Millionen Übernachtungsgästen pro Jahr das am sechstmeisten besuchte Reiseland der Welt und auf Platz 4 im EU-Raum hinter Frankreich, Spanien und Italien und noch vor Großbritannien und Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Stellung nimmt der Sommertourismus ein. Bekannte sagradische Baderegionen sind die [[Inseln von Aziz]], [[Cuentez]] sowie die mediterranen Festlandküsten am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], die südlichen Küsten [[Alkonien]]s und der Regionen [[Liez-Corar]] und [[Sur Pînia]]. Auch die Küsten der [[Bretagne]] und der  angrenzenden [[Cripón]] sind beliebte Urlaubsziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städtetourismus in Sagradien lebt vor allem von der Anziehungskraft der Hauptstadt [[Semess]], der als Kunst- und Kulturmetropole bekannten Stadt [[Tulis]] sowie der alkonischen Hochburgen [[Artir]] und [[Duerez]]. Zudem ist die Erzbischofsstadt [[Martinez]] ein beliebter katholischer Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessante Ziele sind auch die römischen Ruinen von Pecium (heute [[Péçano]]) auf [[Cuentez]], von [[Aequia]] im heutigen Corar sowie von ''Siliae'' (heutiges [[Porto Sâstre de Siliaco]]) am [[Golfo del Sol]] bei [[Malesc]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Die offizielle Währung Sagradiens war bis zum 31. Dezember 2001 der [[Sagradischer Denar|Sagradische Denar]] (''Denar Sagradês'', ISO-4127-Code: SGD), der von der sagradischen Zentralbank [[Banca de Sagradia]] herausgegeben wurde. Der Name ''Denar'' leitet sich vom römischen Denarius ab. Der ''Denar Sagradês'' (Abkürzung ''DS'', ''Dn.''; Plural ''Dns.'') war in 100 ''Céntimoes'' (''Ct.''; ''c.'') eingeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2002 wurde der Sagradische Denar vom ''Euro'' abgelöst. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 2,54189 SGD / 1 SGD = 0,39341 EUR. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Denar neben der [[Micolinische Libra|Micolinischen Libra]] auch gesetzliches Zahlungsmittel im [[Fürstentum San Cristo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Euro-Münzen:&lt;br /&gt;
* 1, 2, 5 Cent: „Baum der Republik“, traditionelles Symbol der sagradischen Republikaner&lt;br /&gt;
* 10, 20, 50 Cent: [[Torre Belêu]] in Semess&lt;br /&gt;
* 1, 2 Euro: Wappenkopf (Doppelflügel) (Detail aus dem [[Staatswappen der Sagradischen Republik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagradische Denar-Scheine (bis 2002):&lt;br /&gt;
* 5-Denar-Schein: rot/orange, Motiv: [[Johanna I.|Johanna I. von Sagradien]], Königin (1545-1575)&lt;br /&gt;
* 10-Denar-Schein: blau, Motiv: [[Santiago Aziz]], Seefahrer&lt;br /&gt;
* 20-Denar-Schein: grün, Dr. [[Víctor Lello]], Arzt &amp;amp; Serologe&lt;br /&gt;
* 50-Denar-Schein: dunkelrot, [[Don Cabal]], Maler, Bildhauer &amp;amp; Architekt&lt;br /&gt;
* 100-Denar-Schein: blau/grün, [[Joana Belén]], Violinistin&lt;br /&gt;
* 200-Denar-Schein: gelb/orange, [[Celiano Nacoma]], Dichter&lt;br /&gt;
* 500-Denar-Schein: rot, [[Luis Cavaller]], Politiker &amp;amp; Staatsmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Sagradien verfügt über ein dichtes [[Sagradische Auotbahnen|Autobahnnetz]]. Wichtige Autobahnen (''Autovías'') sind:&lt;br /&gt;
* A1 (''[[Autovía del Sur]]''): [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Sidegia]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A2 (''[[Autovía del Oveste]]''): [[Semess]] – [[Dûes Pontes]] – [[Vierna]] – [[Citá Nova]] – [[Tulis]] &lt;br /&gt;
* A3 (''[[Autovía del Este]]''): [[Semess]] – [[Dorell]] – [[Nocolônies]] – [[Trulla]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* A4 (''[[Autovía del Ligre]]''): [[Cavalla]] – [[Sena]] – [[Disiés]] – [[Lavallano]] – [[Comotá]] – [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
* A5 (''[[Autovía del Pin]]''): [[Bosa]] – [[Resales]] – [[Vierna]] – [[Gaspacho]] – [[Comér]]  &lt;br /&gt;
* A6 (''[[Autovía Tulinês-Duerezal]]''): [[Tulis]] – [[Comer]] – [[Artir]] – [[Pergia]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* A7 (''[[Autovía del Norte]]''): [[Semess]] – [[Viteza]] – [[Noyar]] – [[Laquines]] – [[Vallador]] – [[Sena]] – [[Visa]] &lt;br /&gt;
* A8: [[Varistante]] – [[Disiés]] – [[Gerón]] – [[Tesqué]] – ''[[micolinische]] Grenze''&lt;br /&gt;
* A9 (''[[Autovía del Cantabrico]]''): [[Nova Bresta]] – [[Portofín]] – [[Caveza]] – [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]	&lt;br /&gt;
* A10 (''[[Autovía del Sur-Oveste]]''): [[Artir]] – [[Belaçón]] – [[Cuernta]] – [[Nonth]] – [[Lemez]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
* A11 (''[[Autovía Tulinês-Sollarês]]''): [[Tulis]] – [[Calígoli]] – [[Nonth]] – [[Cuernta]] – [[Laçón]] – [[Sollar]]&lt;br /&gt;
* A12 (''[[Autovía de Bordez]]''): [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[San Joán]] – [[Korcalla]] – [[Artir]]		&lt;br /&gt;
* A13: [[Ostino]] – [[San Miguel]] – [[Laquines]] – [[Gerón]] – [[Lavallano]]&lt;br /&gt;
* A14 (''[[Autovía Tulinês-Nalcazal]]''): [[Tulis]] – [[Gaspacho]] – [[Nocolônies]] – [[Biniar]] – [[Liscez]] – [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* A15 (''[[Autovía dels Consetes]]''): [[Siniza]] – [[San Joán]] – [[Valesc]] – [[Bosa]] – [[Valier]]&lt;br /&gt;
* A16 (''[[Autovía del Estreito]]''): [[Santana]] – [[Sollar]] – [[Malesc]] – [[Linesc]]&lt;br /&gt;
* A17 (''[[Autovía d'Alconía]]''): [[Ostino]] – [[Liscez]] – [[Prícipe]] – [[Duerez]] – [[Malesc]]&lt;br /&gt;
* A18: [[Vallador]] – [[Rantiata]] – [[Nova Bresta]] – [[Cavalla]] – ''französische Grenze'' &lt;br /&gt;
* A19 (''[[Autovia del Airar]]''): [[Gloria]] – [[Santa Luís]] – [[Varistante]] – [[San Docien]]&lt;br /&gt;
* A20 (''[[Autovía Pescana]]''): [[Semess]] – [[Bosa]] – [[Sur al Pesce]] – [[Vequia]]&lt;br /&gt;
* A21 (''[[Autovía del Mar Ligrês]]''): [[Pericón]] – [[Ligre North]] – [[Porto Vales]] – [[Tesque]] &lt;br /&gt;
* A22 (''[[Autovía de Perín]]''): [[Freúte]] – [[San Vicente del Fornat]] – [[San Pietro de Perín]] – [[Marcano]]&lt;br /&gt;
* A23 (''[[Autovía del Mar Azûr]]''): [[San Cristo]] – [[Valier]] – [[Tulis]]	&lt;br /&gt;
* A24 (''[[Autovía del Bordêu]]''): [[Biniar]] – [[Triara]] (geplant bis [[Pergia]])&lt;br /&gt;
* A25 (''[[Autovía de Sesín]]''): [[Belaçón]] – [[Vesaey]] – [[Crespa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
In Sagradien existieren vier Linien des Hochgeschwindigkeitszugs [[Altavel]]:&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Brest-Lemez|Linie AV1]]: [[Brest]] – [[Visa]] – [[Monreal]] – [[Vallador]] – [[Laquines]] - [[Noyar]] – [[Semess]] – [[Vierna]] – [[Tulis]] – [[Vesaey]] – [[Lemez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Alagua-Duerez|Linie AV2]]: [[Alagua]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Tulis]] – [[Artir]] – [[Pergía]] – [[Duerez]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Suaq-Ostino|Linie AV3]]: [[Suaq]] (MC) – [[Nanthés]] (MC) – [[Luenas]] (MC) – [[Joçalina]] (MC) – [[Santa Rocca]] (MC) – [[Villagua]] (MC) – [[San Cristo]] (SCR) – [[Valier]] – [[Bosa]] – [[Semess]] – [[Lesta]] – [[Mesarque]] – [[Biniar]] – [[Ostino]]&lt;br /&gt;
* [[Altavel-Linie Ostino-Scola|Linie AV4]]: [[Ostino]] – [[Biniar]] – [[Mesarque]] – [[Artir]] – [[Sácrez]] – [[Sollar]] – [[Scola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verkehren Schnellzüge auf den Linien ''[[VeloCity]]'' von [[Ligre North]] über [[Gerón]] und [[Laquines]] nach [[Portofín]] bzw. [[Ostino]] und ''[[VeloNort]]'' von [[Gerón]] über die sagradisch-[[Micolinien|micolinische]] Grenze bei [[Naval]] bis nach [[Albero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten sagradischen '''Printmedien''' sind die überregionalen Tageszeitungen:&lt;br /&gt;
* [[Il Tiempo]] (unabhängig-liberal)&lt;br /&gt;
* [[Jornal de la Sera]] (konservativ)&lt;br /&gt;
* [[La Vôce Pública]] (linksliberal, progressiv)&lt;br /&gt;
* [[Il Mundo]] (liberalkonservativ, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[Il Republicano]] (links-alternativ)&lt;br /&gt;
* [[L'Avenir]] (katholisch, kirchennah, herausgegeben von der Sagradischen Bischofskonferenz)&lt;br /&gt;
* [[Il Mercado]] (Wirtschaft, im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
* [[La Nación]] (rechtskonservativ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die beiden auflagenstarken Boulevard-Zeitungen: &lt;br /&gt;
* [[Avôi]]&lt;br /&gt;
* [[l'Expresso]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalzeitungen mit großer Auflagenstärke sind: &lt;br /&gt;
* [[La Posta]] (Tulis, Blaumeerraum, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
* [[Il Jôrno]] (Alconía, Südsagradien, im [[Narbón-Verlag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportzeitungen und Sportmagazine sind:&lt;br /&gt;
* [[Corrier del Sport]] (täglich)&lt;br /&gt;
* [[Il Estâdiu]] (zweimal wöchentlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen in Sagradien:&lt;br /&gt;
* [[L’Era]] (wichtigstes Polit-Magazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Debate]] (kritisches Wochenmagazin)&lt;br /&gt;
* [[Il Focus]] (im [[Martí-Verlag]] der [[Aseregui-Gruppe]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Parteizeitungen erscheinen:&lt;br /&gt;
* [[Avante!]] (Sozialisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Pôpolo]] (Christdemokraten, Konservative)&lt;br /&gt;
* [[Il Citadano]] (Bürgerlich-Liberale)&lt;br /&gt;
* [[L’Humanitá]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
* [[Il Novo Accionista]] (Rechte)&lt;br /&gt;
* [[L’Ecologista]] (Grüne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische '''Fernsehlandschaft''' wird einerseits dominiert von den öffentlich-rechtlichen Sendern der [[Televisión Sagradêsa]]:&lt;br /&gt;
* [[TS1]] (Vollprogramm, ältere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS2]] (Vollprogramm, jüngere Zielgruppen)&lt;br /&gt;
* [[TS3]] (regionale und Kulturprogramme)&lt;br /&gt;
* [[TSN]] (Nachrichtensender)&lt;br /&gt;
* [[TS zero]] (jüngeres Publikum, internationale Serien, Musik, Pop-Kultur)&lt;br /&gt;
* [[TS you]] (Kinder- und Jugendsender)&lt;br /&gt;
* regionale Sender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits wird das Privatfernsehen wesentlich von den Programmen der Sendergruppen [[Avante Nueve]] und [[Televisión Semesce]] (TVS) geprägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Avante Nueve]] (zum [[Saccín-Konzern]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[Nueve]] und [[Noticias Nueve]] (nn)&lt;br /&gt;
* [[Mediasat]] und [[Mediesat 2]] (seit 2011 [[Siête]])&lt;br /&gt;
* [[CeSat]] (ehemals ''Canal Cuentez'')&lt;br /&gt;
* [[via srm]] (ehemals ''Societá Radio Música'', Musikfernsehen)&lt;br /&gt;
* [[avante plus]] (Pay-TV, entstanden aus [[Tele Digital]] und [[Tele Plus]])&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (bis 2011)&lt;br /&gt;
[[Televisión Semesce]] (zur [[Aseregui-Gruppe]] gehörig):&lt;br /&gt;
* [[TVS]] und [[TVS II]]&lt;br /&gt;
* [[TVS Shop]] (Teleshopping)&lt;br /&gt;
* [[YouTV]] (Kinder- und Jugendprogramm)&lt;br /&gt;
[[Red6 Televisiones]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (50 %)&lt;br /&gt;
[[Télecom Sagradia Media]]:&lt;br /&gt;
* [[Red6]] (45 %)&lt;br /&gt;
* [[Teleset]] (Pay-TV)&lt;br /&gt;
[[TelePartnerConsortium]] (u.a. unter Beteiligung der [[Alverde-Télecom]]:&lt;br /&gt;
* [[telesport]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
Viacom:&lt;br /&gt;
* [[ComedyCentral Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[MTV Sagradia]]&lt;br /&gt;
* [[Nickelodeon Sagradia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der mit Abstand wichtigste Publikums- und Breitensport in Sagradien ist der Fußball. Die beiden wichtigsten sagradischen Vereine [[Juvantêsa SC]] und [[FC Bosa]] gehören zu den erfolgreichsten Fußballklubs Europas. Weitere international bekannte Vereine sind der [[FC Semess]], [[SC Mesarque]], [[FC Duerez]] und [[FC Nonth]]. Die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]] konnte bisher zwei Europameistertitel gewinnen, 1976 in Micolinien und 2008 [[EURO 2008|im eigenen Land]]. Außerdem wurde die „Azûr“ im eigenen Land Vizeweltmeister 1958 sowie WM-Dritter in Frankreich 1998, ehe sie bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika als achte Nation überhaupt Weltmeister werden konnte. Zu den bekanntesten Fußballern des Landes gehören [[Sebastian Santesa]], [[Carles Notero]], [[Daniel Pessué]] sowie aktuell [[José María Del Piey]], der im Jahr 2004 zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Mannschaftssportarten neben Fußball sind Basketball, Handball, Feldhockey und Rugby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radsport erfreut sich sowohl als Breitensport als auch als Professionalsport großer Beliebtheit. Die Sagradien-Rundfahrt [[Circuit de Sagradia]] sowie die micolinisch-sagradische [[Volta Azumaría]] gehören zu den traditionell wichtigsten Radsportereignissen Europas. Bekannte sagradische Radprofis sind [[Joaquín Arrantzabal]], [[José García Verrano]] und [[Ariel Rei]]. Der erfolgreichste sagradische Radprofi ist [[Dián Arguesuari]], der in den Jahren 1976, 1977 und 1980 die Tour de France und insgesamt viermal den Circuit gewinnen konnte. Das sagradische [[Team Aguaral]] (1992-2006) gehörte in den Neunziger Jahren zu den erfolgreichsten Radsport-Teams im Profi-Bereich und brachte 1998 mit dem Franzosen [[Jacques Pirès]] den Gesamtsieger der Tour de France hervor. An der Tour 2009 nahmen mit dem [[Team Telavel]] und dem [[Team Enercel]] zwei sagradische ProTour-Teams teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Individualsport Sagradiens ist der Tennissport. Vor allem bei den Herren konnten hier einige Spieler aus Sagradien in der Vergangenheit große Erfolge vorweisen. Zu den bekanntesten und erfolgreichsten sagradischen Tennisprofis gehören [[Aliureto Elabal]], [[Andrés d'Ángelis]], [[Sergi Raquel]], [[Selle Ibarra]], [[Amentino Torrez]], [[Luis Clemente]] sowie aktuell besonders [[Fernando Nabarro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuell mit Abstand beliebteste Motorsport in Sagradien ist die Formel 1 mit den sagradischen Fahrern [[Luis Chamot]] und [[Rafael Martínez Narbón]]. Letzterer gewann im Jahr 2009 den Weltmeistertitel sowie den Konstrukteurstitel mit dem sagradischen Rennstall [[Zeda F1 Racing]]. Alljährlich findet auf dem [[Circuit Jocelín Nadal]] in [[Joanaz de l’Arriva]] der [[Grand Prix von Sagradien]] statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch der vor allem in den [[Konsetten]] betriebene Wintersport erfreut sich in Sagradien großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küche ===&lt;br /&gt;
Die eine sagradische Nationalküche gibt es nicht. Stattdessen gibt es verschiedene Regionalküchen mit eigenen Spezialitäten. Die im Ausland oft als Nationalgericht angesehene [[Crepaiola]] – die sagradische Variante der Tortilla bzw. des Omelettes - in ihren verschiedenen Ausprägungen stammt ursprünglich aus dem [[Blaues Meer|Blaumeerraum]] und hat sich erst im 19. und 20. Jahrhundert im ganzen Land verbreitet. Die traditionelle [[Crepaiola Tulinêsa]] wird nur mit Olivenöl, Tomaten und Gewürzen zubereitet. Die im Ausland beliebte [[Crepaiola als Fungoes]] mit Champignons, Speck und Kräutern wurde erst später entwickelt. Weitere beliebte Zubereitungsarten sind die [[Crepaiola Maresca]] mit Meeresfrüchten sowie die [[Crepaiola de Patatas]] mit Kartoffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Küche ist daneben von Fischspeisen und Gemüsepfannen, aber auch von verschiedenen Fleisch- und Geflügelgerichten geprägt. Eine traditionelle Kombination aus dem [[Südsagradien|alkonischen Süden]] ist die [[Monteça]], eine mit mediterranen Kräutern zubereitete Puten- oder Geflügel- und Gemüsepfanne, die im Gegensatz zur valencianischen Paella nicht Reis, sondern sagradische Reisnudeln ([[riselas]]) enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Sagradien für seine Wein- und Spirituosenkultur bekannt. Besonders im alkonischen Süden, in den Blaumeerregionen, aber auch weiter nördlich gibt es bedeutende Weinbaugebiete. International bekannte Rotweine stammen aus der [[Cordêsa]] (südlich von [[Tulis]]), aus [[Aziz]] ([[Corrado]]) oder dem Bragatal ([[Valbraga]], in [[Sur Pînia]]), bedeutende Weißweine aus dem [[Sagonte]], der [[Guarrí]] ([[Belverde]]) oder auch dem [[Ambristal]]. Bekannt sind auch der hochprozentige südsagradische Birnenlikör [[Nacêu]], der aus der [[Croël]] stammende Weinbrand [[Carasol]], der ligrische Kräuterlikör [[Arixesc]] oder die als [[Albetes]] bezeichneten südsagradischen Anisliköre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Sagradien hat eine lange Musiktradition. Die traditionelle sagradische Folklore prägt noch heute die sagradische Musik.Der Rhythmus des traditionellen sagradischen Volkstanzes, der [[Torça]], ist stilbildendes Element der gleichnamigen Musikrichtung, die ihre Ursprünge im alkonischen und azumarischen Süden und Südwesten Sagradiens hat. Die gewöhnliche Instrumentierung ist Gesang, Gitarre und gelegentlich Akkordeon, teilweise auch der in der nordsagradischen Musik verbreitete Dudelsack (''la Gaita'' bzw. ''la Museta''). Mit der Torça verwandt ist der melancholisch-balladeske [[Cançón de l’âma]] (etwa „Seelengesang“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende sagradische Komponisten der klassischen Musik sind v.a. [[Bernardo Bevente]] (17. Jahrhundert, Barock), [[Manuel Clemente Tozí]] (18./19. Jahrhundert, Frühromantik), [[Dián Santoro]] (19. Jahrhundert, Romantik]], [[Carles Aretzu]] (19. Jahrhundert, Oper, Romantik]], [[Sebastián Ibarra]] (19./20. Jahrhundert) und [[Névito Melu Torris]] (20. Jahrhundert, Neue Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert weltberühmte Opernsängerin [[Sellesi Corell]] (1908-1980) gilt noch immer als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Popularität ersang sich daneben der 1950 geborene Tenor [[Julién Santêul]]. Aktuell erfolgreich ist auch der Tenor [[Joán Narcís]] (*1974).&lt;/div&gt;</summary>
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