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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Volksunion</title>
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Nachfolge'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Konservatismus&amp;lt;br&amp;gt;Polit. Katholizismus&amp;lt;br&amp;gt;Nationalismus&amp;lt;br&amp;gt;Korporatismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Bündnis'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bloco Nacional]] &amp;lt;small&amp;gt;(1925-1938)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Comunión Nacional]] &amp;lt;small&amp;gt;(1940-1945)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Rechts&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unión Popular''' (UP) oder zu deutsch '''Volksunion''' war eine war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] und eine Vorgängerorganisation der heutigen [[Volkspartei (PPC)]]. Die Volksunion wurde 1905 als ''Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs'' (deutsch ''Wahlvereinigung für die Volksaktion der Katholiken'', kurz '''Acción Popular''') gegründet und ging aus dem katholischen Flügel der [[Unión Nacional]] hervor, die sie nach deren Zerfall als größte Partei der politischen Rechten ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Fraktion von mehreren innerhalb der politischen Rechten entwickelte sich die Acción Popular im Laufe der Jahre zu einer Massenpartei moderner Prägung. Nach einer Fusion mit mehreren Rechtsparteien wie dem [[Partíu Republicano Conservador]] erhielt die Partei im Jahr 1924 den Namen ''Unión Popular'' und wurde in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre zur dominierenden Kraft des Landes. Mit [[Domênco Scalfín]] und [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] stellte sie zwei [[Staatspräsident]]en und zudem mehrere [[Ministerpräsident]]en, darunter [[Manuel Sants-Igualde]], der das Land von 1932 bis 1936 und erneut von 1938 bis 1941 regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Popularen'' waren die Partei der katholisch-konservativen Rechten und verfolgten vornehmlich korporatistische Ziele, die soziale und Klassenspannungen durch harmonischen Ausgleich der Stände des Volkes ersetzen sollten. Verfassungspolitisch setzten sich die Upistas für eine Reform der Republik im Hinblick auf eine Stärkung der Exekutive und die Einführung korporatistischer Elemente ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die Volksaktion sah sich nach ihrer Gründung als politische Interessenvertretung der katholischen Bevölkerung und baute auf den Werten der katholischen Kirche auf. Sie war von einem starken Antisozialismus geprägt, wies aber auch kapitalismuskritische Positionen auf, die sich auf die katholische Soziallehre gründeten. Von Beginn an war die Partei klerikal-konservativ und bürgerlich eingestellt. Im Gegensatz zur [[Aliança Republicana|rechtsrepublikanischen Allianz]] vertrat sie in größerem Maße nationalistische, teilweise sogar antidemokratische und antisemitische Tendenzen. Ziele der Partei waren der Schutz der Katholischen Kirche und der christlichen Moral gegen den liberalen Reformismus sowie die Umgestaltung der Republik zugunsten einer starken Exekutive. Dem Pluralismus der demokratischen Gesellschaft stand die Volksunion kritisch gegenüber und berief sich auf die &amp;quot;christliche Volksgemeinschaft&amp;quot; als Orientierungspunkt der Politik. Dabei waren bereits früh stark antiliberale Elemente zu beobachten, die in der Gleichsetzung von Sozialismus und Liberalismus fußten. Zwar verfolgte die Partei bis in die 1930er Jahre hinein teils autoritäre Vorstellungen, sie blieb im Kern aber eine pluralistische Partei auf dem Boden der republikanisch-demokratischen Grundordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
==== Wurzeln und Gründung der Volksaktion ==== &lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten [[Partíu Conservador]] in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Katholische Positionen wurden nun von der 1897 gegründeten [[Unión Nacional]] vertreten, einem heterogenen Zusammmenschluss konservativer Abgeordneter unterschiedlicher Ausrichtung. Ein Teil des katholisch-klerikalen Flügels der Unión Nacional schloss sich im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] zu einer gemeinsamen parlamentarischen Gruppe zusammen. Sie unterstützten den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] traten katholische Bewerber erstmals unter dem Label der Acción Popular an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg zur Massenpartei ====&lt;br /&gt;
Nach dem weiteren Zerfall der Unión Nacional ging die Acción Popular als unabhängige Gruppierung hervor und erhielt bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung zu einem Erstarken des rechten Parteiflügels um [[Domênco Scalfín]] und [[Estefán Gaeta]]. Die Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen Sozialismus und Säkularismus. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies. Hiergegen spaltete sich 1925 ein Teil des sozialkatholischen Flügels um die Zeitung &amp;quot;[[la Vertá]]&amp;quot; ab und bildete die [[Partíu Democrático Popular|Volksdemokratische Partei]] (PDP). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unión Popular und Führung Estefán Gaetas ====&lt;br /&gt;
Die Volksunion trat bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1925]] im Bündnis mit rechtsliberalen und nationalistischen Kräften an, dem [[Bloco Nacional]], und trug einen Sieg über die Linke davon. Da sich Präsident [[Cristoval Sánchez]] zunächst weigerte, die neue UP in die Regierungsverantwortung zu nehmen, kam es zu einer schweren politischen Krise, die erst durch die Wahl von [[Domênco Scalfín]] zum neuen [[Präsidenten der Republik]] 1926 aufgelöst werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung von [[Estefán Gaeta]], der 1927 zunächst Ministerpräsident, 1929 schließlich nach dem Tod Scalfíns Staatspräsident wurde, wurde die Partei stark auf seine Persönlichkeit ausgerichtet und strebte nach einer autoritären Regierung. Seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1929|Wahlen 1929]] stärkste Kraft im Parlament, übernahm die Volksunion erneut die Regierungsführung. Die zunehmende wirtschaftliche und soziale Krise des Landes, die folgenden Gewaltausbrüche in Teilen der Hauptstadt [[Semest]] sowie die andauernde Instabilität der parlamentarischen Regierungen ließen bereits zu dieser Zeit ernsthafte Zweifel in der Parteiführung an der parlamentarischen Regierungsweise aufkommen. Vor allem jüngere Politiker aus den Reihen der [[Círculœs de la Juventú]] standen der &amp;quot;alten Politik&amp;quot; kritisch gegenüber und sprachen sich für radikalere Reformen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Noyarenser Parteitag und Präsidentschaft Manuel Sants ====&lt;br /&gt;
Der Wahlniederlage der UP und der von ihr geführten [[Frente Nacional|Nationalen Front]] bei der [[Parlamentswahl 1936]] gegen die linke [[Volksfront]] führte zu einer Krise in der Partei. Es kam zur Formierung neuer konkurrierender Machtcliquen in der Partei und zu einem rasanten Erstarken der Vorfeldorganisationen, vornehmlich der Wirtschaftsverbände, der radikalen katholischen Laienverbände sowie der teilweise antidemokratisch orientierten Jugendbewegungen wie den [[Círculoes de la Juventú|Jugendzirkeln]]. Schließlich konnte sich [[Manuel Sants-Igualde]], Ministerpräsident von 1932 bis 1936, als starker Mann behaupten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Sants wurde die Volksunion ganz auf seine Person als Parteiführer ausgerichtet. Seine Strategie der rechten „Bündelung“ sah vor, die Partei als antisozialistische, autoritative und katholizistische Kraft zu positionieren und in klarer Opposition zur Volksfrontregierung zu führen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Comunión Nacional und Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach einem langanhaltenden Machtkampf zwischen der rechten Opposition und der linken Volksfront kam es Anfang 1938 zu heftigen verbalen Attacken der Rechten auf Präsident Laval, der sich weigerte, Sants zum Regierungschef zu ernennen. Als Laval im Februar 1938 ermordert wurde, kam es daher auch zu Vorwürfen der moralischen Mittäterschaft gegen Sants. Dennoch gelang es den Rechtsparteien, aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1938|vorgezogenen Parlamentswahlen im April 1938]] als klarer Sieger hervorzugehen. Sants wurde zum Ministerpräsidenten an der Spitze einer katholisch-liberalen [[Kabinett Sants I|Koalitionsregierung]] berufen. In den folgenden zwei Jahren setzte er mit den Liberalen mehrmals um eine Stärkung der exekutiven Prärogativen durch. Außenpolitisch setzte die Regierung Sants auf strikte Neutralität im sich abzeichnenden Kampf Hitlers gegen die Westmächte. Diese Linie wurde nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zur offiziellen Staatslinie erklärt. Sants propagierte öffentlich die &amp;quot;[[CN|Nationale Kommunion]]&amp;quot; gegen die äußere Bedrohung und suchte einen breiten Antikriegskonsens zu organisieren. Zugleich wurde Sagradien vorbereitet auf auf Abwehrbereitschaft eingestimmt. Ende Juni ließ sich die Regierung außerordentliche Vollmachten übertragen, mit den [[Augustgesetze 1940|Augustgesetzen 1940]] folgte die Umgestaltung der Verfassung zugunsten der Exekutive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch parteiorganisatorisch setzte Sants Reformen durch. Die Volksunion blieb zwar als Partei bestehen, zentrale Unterstützung suchte Sants aber durch die Einrichtung eines parteiübergreifenden &amp;quot;Zentralkomitees für die Nationale Kommunion&amp;quot; zu erreichen, in dem die Volksunion die Mehrheit innehatte, dem aber auch parteilose Vertreter der Gesellschaft und der Verbände angehörten. Die UP-Fraktion in der Nationalversammlung gliederte sich relativ widerstandslos in die &amp;quot;Nationale Mehrheit&amp;quot; ein. Die Partei hörte in der Folge faktisch auf zu bestehen, auch wenn sie offiziell nie aufgelöst wurde. Auch nach der Absetzung Sants als Ministerpräsident und Führer der Comunión im Juni 1942 spielte die Volksunion keine ernsthafte Rolle mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ernennung des Parteilosen [[Sergio Rafael Dini]] zum Ministerpräsidenten im November 1942 stellte die Volksunion auch nicht mehr den Ministerpräsidenten. Stattdessen engagierten sich zahlreiche frühere UP-Politiker nun in der ''Convergência''-Bewegung unter Führung der Liberalkatholiken [[Ariel Fernando De la Roya]] und [[Paulo Luciaro]], die eine Sammlung der katholischen und bürgerlichen Kräfte zugunsten einer demokratischen Erneuerung herbeizuführen suchte. Im Vorfeld der [[Wahl zur Nationalversammlung 1945]] schloss sich der Großteil früherer UP-Politiker aus den Führungsreihen dem neuen christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência]] an, der in gewisser Weise als Nachfolgeorganisation der Volksunion angesehen werden kann. Gegner dieser neuen Parteientwicklung vom rechtsnationalen Flügel der Volksunion gründeten in Konkurrenz zum PPC die katholisch-konservative [[UNP|Nationale Volksunion]] (UNP), die aber relativ erfolglos blieb und später ebenfalls im PPC auf aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.28.20</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Volksunion&amp;diff=52879</id>
		<title>Volksunion</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;94.219.28.20: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unión Popular''' (UP) oder zu deutsch '''Volksunion''' war eine war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] und eine Vorgängerorganisation der heutigen [[Volkspartei (PPC)]]. Die Volksunion wurde 1905 als ''Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs'' (deutsch ''Wahlvereinigung für die Volksaktion der Katholiken'', kurz '''Acción Popular''') gegründet und ging aus dem katholischen Flügel der [[Unión Nacional]] hervor, die sie nach deren Zerfall als größte Partei der politischen Rechten ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Fraktion von mehreren innerhalb der politischen Rechten entwickelte sich die Acción Popular im Laufe der Jahre zu einer Massenpartei moderner Prägung. Nach einer Fusion mit mehreren Rechtsparteien wie dem [[Partíu Republicano Conservador]] erhielt die Partei im Jahr 1924 den Namen ''Unión Popular'' und wurde in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre zur dominierenden Kraft des Landes. Mit [[Domênco Scalfín]] und [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] stellte sie zwei [[Staatspräsident]]en und zudem mehrere [[Ministerpräsident]]en, darunter [[Manuel Sants-Igualde]], der das Land von 1932 bis 1936 und erneut von 1938 bis 1941 regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Popularen'' waren die Partei der katholisch-konservativen Rechten und verfolgten vornehmlich korporatistische Ziele, die soziale und Klassenspannungen durch harmonischen Ausgleich der Stände des Volkes ersetzen sollten. Verfassungspolitisch setzten sich die Upistas für eine Reform der Republik im Hinblick auf eine Stärkung der Exekutive und die Einführung korporatistischer Elemente ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten [[Partíu Conservador]] in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Katholische Positionen wurden nun von der 1897 gegründeten [[Unión Nacional]] vertreten, einem heterogenen Zusammmenschluss konservativer Abgeordneter unterschiedlicher Ausrichtung. Ein Teil des katholisch-klerikalen Flügels der Unión Nacional schloss sich im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] zu einer gemeinsamen parlamentarischen Gruppe zusammen. Sie unterstützten den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] traten katholische Bewerber erstmals unter dem Label der Acción Popular an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem weiteren Zerfall der Unión Nacional ging die Acción Popular als unabhängige Gruppierung hervor und erhielt bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôblu Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.28.20</name></author>
		
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		<title>Volksunion</title>
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Abat Bernardo Regüer]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Francisco Tropexas]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Domênco Scalfín]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Estefán Gaeta d'Alejandro]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Manuel Sants-Igualde]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1905 &amp;lt;small&amp;gt;(als Acción Popular)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;1924 &amp;lt;small&amp;gt;(als Unión Popular)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unión Popular''' (UP) oder zu deutsch '''Volksunion''' war eine war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] und die erste Massenpartei der sagradischen Rechten. Die Partei wurde 1905 als ''Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs'' (deutsch ''Wahlvereinigung für die Volksaktion der Katholiken'', kurz '''Acción Popular''') gegründet und ging aus dem katholischen Flügel der [[Unión Nacional]] hervor, die sie nach deren Zerfall als größte Partei der politischen Rechten ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Fraktion von mehreren innerhalb der politischen Rechten entwickelte sich die Acción Popular im Laufe der Jahre zur Massenpartei. Nach einer Fusion mit mehreren Rechtsparteien wie dem [[Partíu Republicano Conservador]] erhielt die Partei im Jahr 1924 den Namen ''Unión Popular'' und wurde in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre zur dominierenden Kraft des Landes. Mit [[Domênco Scalfín]] und [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] stellte sie zwei [[Staatspräsident]]en und zudem mehrere [[Ministerpräsident]]en, darunter [[Manuel Sants-Igualde]], der das Land von 1932 bis 1936 und erneut von 1938 bis 1941 regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Popularen'' waren die Partei der katholisch-konservativen Rechten und verfolgte vornehmlich korporatistische Ziele, die soziale und Klassenspannungen durch harmonischen Ausgleich der Stände des Volkes ersetzen sollten. Verfassungspolitisch setzten sich die Upistas für eine Reform der Republik im Hinblick auf eine Stärkung der Exekutive und die Einführung korporatistischer Elemente ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten [[Partíu Conservador]] in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Katholische Positionen wurden nun von der 1897 gegründeten [[Unión Nacional]] vertreten, einem heterogenen Zusammmenschluss konservativer Abgeordneter unterschiedlicher Ausrichtung. Ein Teil des katholisch-klerikalen Flügels der Unión Nacional schloss sich im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] zu einer gemeinsamen parlamentarischen Gruppe zusammen. Sie unterstützten den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] traten katholische Bewerber erstmals unter dem Label der Acción Popular an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem weiteren Zerfall der Unión Nacional ging die Acción Popular als unabhängige Gruppierung hervor und erhielt bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôblu Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.28.20</name></author>
		
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		<title>Volksunion</title>
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unión Popular''' (UP) oder zu deutsch '''Volksunion''' war eine war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] und die erste Massenpartei der sagradischen Rechten. Die Partei wurde 1905 als ''Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs'' (deutsch ''Wahlvereinigung für die Volksaktion der Katholiken'', kurz '''Acción Popular''') gegründet und ging aus dem katholischen Flügel der [[Unión Nacional]] hervor, die sie nach deren Zerfall als größte Partei der politischen Rechten ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Fraktion von mehreren innerhalb der politischen Rechten entwickelte sich die Acción Popular im Laufe der Jahre zur Massenpartei auf. Nach einer Fusion mit mehreren Rechtsparteien wie dem [[Partíu Republicano Conservador]] erhielt die Partei im Jahr 1924 den Namen ''Unión Popular'' und wurde in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre zur dominierenden Kraft des Landes. Mit [[Domênco Scalfín]] und [[Estefán Gaeta d'Alejandro]] stellte sie zwei [[Staatspräsident]]en und zudem mehrere [[Ministerpräsident]]en, darunter [[Manuel Sants-Igualde]], der das Land von 1932 bis 1936 und erneut von 1938 bis 1941 regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Popularen'' waren die Partei der katholisch-konservativen Rechten und verfolgte vornehmlich korporatistische Ziele, die soziale und Klassenspannungen durch harmonischen Ausgleich der Stände des Volkes ersetzen sollten. Verfassungspolitisch setzten sich die Upistas für eine Reform der Republik im Hinblick auf eine Stärkung der Exekutive und die Einführung korporatistischer Elemente ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten [[Partíu Conservador]] in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Katholische Positionen wurden nun von der 1897 gegründeten [[Unión Nacional]] vertreten, einem heterogenen Zusammmenschluss konservativer Abgeordneter unterschiedlicher Ausrichtung. Ein Teil des katholisch-klerikalen Flügels der Unión Nacional schloss sich im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] zu einer gemeinsamen parlamentarischen Gruppe zusammen. Sie unterstützten den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] traten katholische Bewerber erstmals unter dem Label der Acción Popular an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem weiteren Zerfall der Unión Nacional ging die Acción Popular als unabhängige Gruppierung hervor und erhielt bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôblu Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.28.20</name></author>
		
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		<title>Volksunion</title>
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Die '''Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs''' (deutsch ''Wahlvereinigung für die Volksaktion der Katholiken''), kurz '''Acción Popular''',  war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] und die erste Massenpartei der sagradischen Rechten. Die Acción Popular wurde 1905 gegründet und ging aus dem katholischen Flügel der [[Unión Nacional]] hervor, die sie nach deren Zerfall als größte Partei der politischen Rechten ablöste. Aus ihr ging 1924 die [[Unión Popular]] hervor, eine unmittelbare Vorgängerorganisation der heutigen sagradischen [[Volkssammlungspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten [[Partíu Conservador]] in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Katholische Positionen wurden nun von der 1897 gegründeten [[Unión Nacional]] vertreten, einem heterogenen Zusammmenschluss konservativer Abgeordneter unterschiedlicher Ausrichtung. Ein Teil des katholisch-klerikalen Flügels der Unión Nacional schloss sich im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] zu einer gemeinsamen parlamentarischen Gruppe zusammen. Sie unterstützten den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] traten katholische Bewerber erstmals unter dem Label der Acción Popular an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem weiteren Zerfall der Unión Nacional ging die Acción Popular als unabhängige Gruppierung hervor und erhielt bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôblu Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.28.20</name></author>
		
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		<title>Volksunion</title>
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&lt;br /&gt;
Die '''Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs''' (deutsch ''Wahlvereinigung für die Volksaktion der Katholiken''), kurz '''Acción Popular''',  war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] und die erste Massenpartei der sagradischen Rechten. Die Acción Popular wurde 1905 gegründet und ging aus dem katholischen Flügel der [[Unión Nacional]] hervor, die sie nach deren Zerfall als größte Partei der politischen Rechten ablöste. Aus ihr ging 1924 die [[Unión Popular]] hervor, eine unmittelbare Vorgängerorganisation der heutigen sagradischen [[Volkssammlungspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten [[Partíu Conservador]] in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Katholische Positionen wurden nun von der 1897 gegründeten [[Unión Nacional]] vertreten, einem heterogenen Zusammmenschluss konservativer Abgeordneter unterschiedlicher Ausrichtung. Ein Teil des katholisch-klerikalen Flügels der Unión Nacional schloss sich im Vorfeld der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] zu einer gemeinsamen parlamentarischen Gruppe zusammen. Sie unterstützten den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] traten katholische Bewerber erstmals unter dem Label der Acción Popular an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem weiteren Zerfall der Unión Nacional ging die Acción Popular als unabhängige Gruppierung hervor und erhielt bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôblu Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.28.20</name></author>
		
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&lt;br /&gt;
Die '''Unión Electoral de l'Acción Popular de Católicœs''' (deutsch ''Wahlvereinigung für die Volksaktion der Katholiken''), kurz '''Acción Popular''',  war eine katholisch-konservative Partei in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]]. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet, war die Volksaktion die erste große Konfessionspartei Sagradiens und die erste Partei der politischen Rechten auf Massenbasis. Aus ihr ging 1924 die [[Unión Popular]] hervor, eine unmittelbare Vorgängerorganisation der heutigen sagradischen [[Volkssammlungspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung und Wählerschaft ==&lt;br /&gt;
Die Volksaktion ging aus dem Umfeld des Vereins [[Nación Católica Social]] (NCS) hervor und wurde 1905 nach dem Vorbild der deutschen Zentrumspartei und der französischen Alliance Libérale Populaire gegründet. Sie sah sich als katholische Konfessionspartei und vertrat konservative kirchennahe sowie nationale und christlichsoziale Positionen. Anders als die ultrakonservative und monarchische Rechte der frühen Republik bezeichnete sich die Volksaktion als demokratische Partei, lehnte aber die laizistischen Positionen der republikanischen Linken entschieden ab. Neben dem konservativ-katholischen Flügel bestanden auch ein liberal-progressiver, ein sozialreformatorischer und stark von der katholischen Soziallehre geprägter sowie ein im Grund monarchischer und autoritärer Parteiflügel, in dem es auch starke antisemitische Tendenzen gab. Die Partei orientierte sich stark bürgerlich und altklerikal und konnte auf diese Weise große Teile der konservativen Agrarbevölkerung und des Groß- und Kleinbürgertums, Handwerker, Gewerbetreibende und Beamte anziehen, die sich selbst als katholisch verstanden und sich den Säkularisierungstendenzen in Gesellschaft und Politik entgegen stellten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Ära der konstitutionellen Monarchie wurden katholisch-konservative Positionen von der bis 1873 oppositionellen [[Partíu Conservador|Konservativen Partei]] in der [[Abgeordnetenkammer]] vertreten, die seit den 1850er Jahren die Opposition gegen die liberal dominierte Regierung [[Jacquel de Montevil]]s bildete und zwischen 1873 und 1884 die Mehrheitsfraktion im Parlament stellte. Sie unterstützte u.a. eine starke Position des Monarchen sowie die Verteidigung der Interessen der katholischen Kirche gegenüber der liberal dominierten Staatsbürokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Januarrevolution 1891]] gingen die Reste des alten Partíu Conservador in der monarchistischen Opposition gegen die neue [[Zweite Sagradische Republik]] auf, die vor allem den liberal-säkularen Kurs der neuen republikanischen Parlamentsmehrheit ablehnte. Gleichzeitig drangen mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde zudem auch für die rechte Opposition die soziale Frage zu einem Thema. Infolge der Enzyklika &amp;quot;Rerum Novarum&amp;quot; von Papst Leo XIII. im Jahr 1891 bildete sich schließlich eine Gruppe katholischer Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer]], die einerseits den liberal-laizistischen Kurs der radikalen und moderaten Republikaner ablehnten, andererseits für einen Einbezug der christlichen Soziallehre ins politische Programm eintrat, im Gegensatz zum [[Partíu Socialista]] aber gegen eine revolutionäre Umgestaltung der materiellen Verhältnisse stritten. Führer dieser Gruppe waren der katholische Priester [[Abat Bernardo Regüer]] sowie die Abgeordneten [[Alfredo Cresca]] und [[Demetrio Orzabal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gescheiterte antirepublikanische [[Putsch von 1898]] führte dazu, dass sich frühere monarchistische Katholiken mit der Republik zunehmend arrangierten und sich der republikanische Mitte annäherten. Seit 1903 stützte die Mehrzahl dieser Abgeordneten die rechte &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot; und gründete anlässlich der [[Präsidentschaftswahlen 1905]] eine gemeinsame parlamentarische Gruppe. Sie unterstützte den konservativen Bewerber [[Joán Cardinal]], der sich schließlich durchsetzen konnte und zum zweiten Präsidenten der Republik gewählt wurde. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] trat die Acción Popular erstmals als Partei an und wurde drittstärkste Partei im rechten Lager, konnte sich rasch aber steigern und profitierte von den Auflösungserscheinungen der konservativn [[Unión Nacional]] und der [[Partíu Nacional Renovador|Nationalistischen Bewegung]] [[Daniel Lafontán]]s. Innerhalb der Unionistischen Partei hatte sich bereits seit Ende der 1890er Jahre eine eigene liberal- und sozialkatholische Strömung herausgebildet, die sich nun ebenfalls der Aktionspartei anschloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Wahlen 1909]] erhielt die Acción Popular bereits mehr Mandate als die unionistischen Nachfolgeparteien zusammen, [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|vier Jahre später]] wurde sie stärkste Kraft im klerikal-konservativen Lager und bildete daraufhin gemeinsam mit der siegreichen liberalen [[Aliança Republicana|Republikanischen Allianz]] (AR) eine Koalition der rechten Mitte, die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|1917]] aber durch eine linke Mehrheit abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Regüers Nachfolger als Parteiführer [[Francisco Tropexas]] seit 1917 versuchte, in Konkurrenz zur Linken das sozialreformerische Profil der Partei zu schärfen, kam es zu einem kontinuierlichen Erstarken des konservativen und teilweise antidemokratischen rechten Parteiflügels und zu extremen innerparteilichen Spannungen.  Nach dem Sieg der Linken bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahlen 1917]] und der ersten sozialistischen Regierungsbeteiligung rückten die Katholiken der Volksaktion stärker nach rechts und suchten zum Teil den Schulterschluss mit den antirepublikanischen Kräften, was zu einer Spaltung der Partei führte. Die Jugendorganisation [[Liga del Pôblu Jovén]] trennte sich von der Partei und erklärte sich für unabhängig, aus ihr ging 1925 die christdemokratische [[PDP]] hervor. Der Rest der Partei drängte in Opposition zum [[Bloco de Sinistra]] von 1917 und zur laizistischen &amp;quot;Großen Koalition&amp;quot; von 1921 auf ein größeres katholisches &amp;quot;Selbstschutzbündnis&amp;quot; gegen den Angriff der Laizisten zur endgültigen Trennung von Staat und Kirche, was die ''Apistas'' als Angriff auf die katholische Religion ansahen. 1924 bildeten schließlich die Volksaktion sowie mehrere kleinere Rechtsparteien die katholisch-konservative [[Unión Popular]], die gegenüber der Vorgängerpartei stärkere innere Strukturen und eine straffere Organisation aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.28.20</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3n_Nacional&amp;diff=52867</id>
		<title>Unión Nacional</title>
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		<updated>2020-01-26T18:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.219.28.20: &lt;/p&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Bündnis'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Koalition der Moral]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Rechts/Rechts&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unión Nacional del Ordre Costitucional''' (''Nationale Union der konstitutionellen Ordnung'') war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1899 größte Fraktion der politischen Rechten in Sagradien. Sie wurde schon zeitgenössisch auch als '''Unionistische Partei''' oder als '''Unión Nacional''' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unionisten waren eine bürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einer konservativen politischen Plattform und standen damit in der Tradition des [[Partíu Conservador]] der konstitutionellen Monarchie. Es handelte sich um keine organisierte Partei im modernen Sinn, sondern um eine locker gefügte Gruppierung auf parlamentarischer Basis, die in ihren Reihen gemäßigt-monarchistische, katholische und bürgerlich-konservative Abgeordnete vereinte. Zu den Führungsfiguren der Partei gehörten [[Miquel Fernando Luisanto]], [[Francisco Britón]] sowie [[Daniel Gaspard]]. Auch der konservative Republikaner [[Luciano Tropexas]] und der Militär [[Joán Cardinal]] standen den Unionisten nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Reihen der Unionisten kamen zwischen 1903 und 1909 mehrere Regierungschefs innerhalb der katholisch-nationalistischen &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;. Der Versuch einer unionistischen Parteigründung im Jahr 1907 in Form des '''Partíu Republicano Conservador''' ('''PRC''') scheiterte letztlich an der inneren Spaltung der Gruppierung und führte schließlich zur Erosion des konservativen Lagers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Nationalen Union und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Die Unionistische Partei entstand als loser Zusammenschluss rechtsgerichteter Abgeordneter im Jahr 1897, erhielt ihren Auftrieb aber erst infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898]], der die offene Gegnerschaft zur Republik und das Eintreten für die Wiedereinführung der Monarchie öffentlich weitgehend diskreditierte. Frühere Gegner der Republik und Vertreter des katholischen Großbürgertums suchten daher eine neue politische Plattform und schlossen sich der Nationalen Union an. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] traten bereits Wahlkomitees der Union in Erscheinung, die auf nationaler Ebene nur locker koordiniert waren, aber bereits dritte Kraft in der Nationalversammlung wurden. In der Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden, kam es zur Festigung der Unionistischen Fraktion zu einer dauerhaften Parteivereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 1899]] unterstützten die Unionisten mehrheitlich den konservativen Republikaner [[Luciano Tropexas]], der sich zuvor mit seiner &amp;quot;Unión Republicana&amp;quot; von den [[Moderatas]] abgespalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zudem zur weiteren Zusammenarbeit der Unionisten mit der offen antirepublikanischen Rechten. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miquel Fernando Luisanto]] wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Miquel Fernando Luisanto]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partíu Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partíu Republicano Conservador''' hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partíu Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partíu Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
===== Unión Nacional =====&lt;br /&gt;
* 1899-1910: [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Partíu Republicano Conservador =====&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.28.20</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Uni%C3%B3n_Nacional&amp;diff=52866</id>
		<title>Unión Nacional</title>
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		<updated>2020-01-26T18:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.219.28.20: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=3 style=&amp;quot;background-color: #08088A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteiführer'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Partíu Republicano Conservador|PRC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Konservatismus&amp;lt;br&amp;gt;Polit. Katholizismus&amp;lt;br&amp;gt;Nationalismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Bündnis'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Koalition der Moral]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Rechts/Rechts&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Unión Nacional del Ordre Costitucional''' (''Nationale Union der konstitutionellen Ordnung'') war zu Beginn der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Sagradischen Republik]] eine politische Strömung und seit 1899 größte Fraktion der politischen Rechten in Sagradien. Sie wurde schon zeitgenössisch auch als '''Unionistische Partei''' oder als '''Unión Nacional''' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unionisten waren eine bürgerliche Mitte-Rechts-Gruppierung mit einer konservativen politischen Plattform und standen damit in der Tradition des [[Partíu Conservador]] der konstitutionellen Monarchie. Es handelte sich um keine organisierte Partei im modernen Sinn, sondern um eine locker gefügte Gruppierung auf parlamentarischer Basis, die in ihren Reihen gemäßigt-monarchistische, katholische und bürgerlich-konservative Abgeordnete vereinte. Zu den Führungsfiguren der Partei gehörten [[Miquel Fernando Luisanto]], [[Francisco Britón]] sowie [[Daniel Gaspard]]. Auch der konservative Republikaner [[Luciano Tropexas]] und der Militär [[Joán Cardinal]] standen den Unionisten nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Reihen der Unionisten kamen zwischen 1903 und 1909 mehrere Regierungschefs innerhalb der katholisch-nationalistischen &amp;quot;[[Koalition der Moral]]&amp;quot;. Der Versuch einer unionistischen Parteigründung im Jahr 1907 in Form des '''Partíu Republicano Conservador''' ('''PRC''') scheiterte letztlich an der inneren Spaltung der Gruppierung und führte schließlich zur Erosion des konservativen Lagers.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Nationalen Union und Koalition der Moral ==&lt;br /&gt;
Die Unionistische Partei entstand als loser Zusammenschluss rechtsgerichteter Abgeordneter im Jahr 1897, erhielt ihren Auftrieb aber erst infolge des gescheiterten [[Putsch von 1898]], der die offene Gegnerschaft zur Republik und das Eintreten für die Wiedereinführung der Monarchie öffentlich weitgehend diskreditierte. Frühere Gegner der Republik und Vertreter des katholischen Großbürgertums suchten daher eine neue politische Plattform und schlossen sich der Nationalen Union an. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1899|Parlamentswahl 1899]] traten bereits Wahlkomitees der Union in Erscheinung, die auf nationaler Ebene nur locker koordiniert waren, aber bereits dritte Kraft in der Nationalversammlung wurden. In der Opposition zur neuen radikal-liberalen Mehrheit, die sich anschickte, eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie eine umfassende Landreform zu verabschieden, kam es zur Festigung der Unionistischen Fraktion zu einer dauerhaften Parteivereinigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 1899]] unterstützten die Unionisten mehrheitlich den konservativen Republikaner [[Luciano Tropexas]], der sich zuvor mit seiner &amp;quot;Unión Republicana&amp;quot; von den [[Moderatas]] abgespalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition kam es zudem zur weiteren Zusammenarbeit der Unionisten mit der offen antirepublikanischen Rechten. Gemeinsam mit den monarchischen Kräften opponierten die Unionisten gegen die Reformpolitik der Linken und positionierte sich so im anti-laizistischen Lager, das sich bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1903|Parlamentswahl 1903]] dank einer gezielten Bündnisstrategie gegen die Linke durchsetzen konnte. Der Unionist [[Miquel Fernando Luisanto]] wurde nun Regierungschef und bildete eine [[Koalition der Moral|&amp;quot;Regierung der Moral&amp;quot;]] zusammen mit der nationalistischen Bewegung [[Daniel Lafontán]]s und Vertretern der ultrakonservativen Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaltung 1905/07 ==&lt;br /&gt;
Das Bündnis der Rechten blieb jedoch nicht spannungsfrei. Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1905]] konnte sich die Mehrheit zunächst nicht auf einen gemeinsamen Bewerber einigen. Die Union hielt an ihrem Bewerber [[Miquel Fernando Luisanto]] fest, konnte aber keine Mehrheit für diesen sichern. Im dritten Wahlgang kam es schließlich zu einer Spaltung der Fraktion. Die offizielle Parteiführung hielt an Martêu fest, während sich eine Minderheit unter Führung von [[Francisco Britón]] für den von den anderen Rechtsparteien vorgeschlagenen Kompromisskandidaten [[Joán Cardinal]] aussprach, der schließlich auch die meisten Stimmen auf sich vereinte. Das Verhältnis zwischen der Parteiführung um Luisanto und der Minderheit um Britón blieb danach gespannt. Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1907|Parlamentswahlen 1907]] kam es schließlich zur Parteispaltung und zu einer Reihe von Konkurrenzkandidaturen der beiden Unionistischen Faktionen, die teilweise als „Unión Republicana“ und „Partíu Unionista“ gegeneinander antraten. Nach der Wahl konstituierten sich zwei getrennte Fraktionen im Parlament, von denen überraschend die Britóns eine Mehrheit an Abgeordneten hinter sich sammeln konnte. Die von Britón geführte Fraktion nannte sich zunächst ebenfalls Grupo Unionista, musste sich bald aber umbenennen, woraus der '''Partíu Republicano Conservador''' hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partíu Republicano Conservador und Niedergang der Unionisten ==&lt;br /&gt;
Britón wurde von Joán Cardinal zum Ministerpräsidenten ernannt, die Alt-Unionisten traten dessen Mitte-Rechts-Kabinett erst wenige Monate später bei. Darüber entzündete sich aber erneut Streit in der Partei, sodass sich der liberale Flügel im Frühjahr 1908 der aus dem [[PRL]] hervorgegangenen [[Aliança Republicana]] anschloss. Mit der Spaltung der Partei zerbrach bald auch das Bündnis der Rechten. Der Bruch der Koalition im Jahr 1909 und die Auflösung der Kammern führte zu [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1909|Neuwahlen]], die für die Rechte zu einem Debakel wurde. Die als PRC antretenden Unionisten kamen zusammen auf nicht einmal 30 Abgeordnete, während die Parteien der Linken die Parlamentsmehrheit zurückerobern konnten. Die Führerschaft im rechten Lager hatte nun die katholische Volksaktion übernommen, die zur stärksten Kraft der Opposition wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRC Britóns versuchte danach noch einmal vergebens, an die Tradition der Unionisten anzuknüpfen und nannte sich seit den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1913|Wahlen 1913]] '''Partíu Unionista''', es konnten jedoch nur 27 Abgeordnete unter diesem Banner in die Kammer einziehen. Die nun als „Partíu Unionista“ firmierende Fraktion des PRC schloss sich im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1917|Parlamentswahl 1917]] der katholischen Volksaktion an und kandidierte mit dieser in einer Listengemeinschaft. Seitdem stand die PRC/PU in enger Abhängigkeit zur Volksaktion, ehe die dezimierte Partei 1924 zusammen mit der Acción Popular, dem Überbleibsel der alten Unionistischen Partei und anderen Rechtsparteien in der katholisch-konservativen [[Unión Popular]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiführer der Unionisten ==&lt;br /&gt;
===== Unión Nacional =====&lt;br /&gt;
* 1899-1910: [[Miquel Fernando Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 1910-1912: [[Daniel Gaspard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Partíu Republicano Conservador =====&lt;br /&gt;
* 1907-1914: [[Francisco Britón]]&lt;br /&gt;
* 1914-1919: [[Marcelo Coronado]]&lt;br /&gt;
* 1919-1924: [[Carles Bernord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Partei in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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