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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_Sim%C3%B3n_L%C3%B3pez-Iregui&amp;diff=53103</id>
		<title>Carles Simón López-Iregui</title>
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		<updated>2020-02-01T19:11:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.219.11.24: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:ThéodoreSteeg.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Carles Simón López-Iregui''' (* 1848; † 1924) war ein [[sagradischer]] Politiker und Staatsmann der [[Zweiten Republik]]. Er war von 1917 bis 1919 Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und von Januar bis November 1919 [[Präsident der Sagradischen Republik]]. Nach einer Verleumdungskampagne der rechten Presse trat er schon nach zehn Monaten wieder von seinem Amt als Staatspräsident zurück und ist bis heute der Präsident mit der kürzesten Amtszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politischer Werdegang ====&lt;br /&gt;
Der [[PRR|Radikal-Republikaner]] López-Iregui wurde 1899 das erste Mal in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt und gehörte ihr bis zu seiner Wahl ins Präsidentenamt insgesamt 20 Jahre lang an. Im Laufe der Jahre übernahm er mehrere Ministerämter, unter anderem war er [[Justizminister]] im [[Kabinett Sánchez I]] (1902-1903), [[Handelsminister]] im [[Kabinett Alemà]] (1911-1912) sowie [[Außenminister]] im [[Kabinett Sánchez II]] (1912-1913). Nach der [[Parlamentswahl 1917]] wurde López-Iregui als Vertreter des [[Linksblock]]s schließlich zum Präsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 1919 (Januar)|Präsidentschaftswahl im Januar 1919]] wurde López-Iregui als Kompromisskandidat der liberalen Kräfte zum vierten [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]] gewählt. In diesem Amt folgte er dem Liberalen [[Francisco Berlioz]] nach, der auf eine Wiederwahl verzichtet hatte. López-Iregui war bei der Wahl zunächst nicht als Kandidat vorgesehen, wurde aber nominiert, nachdem sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] in mehreren Wahlgängen gescheitert war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
López-Ireguis Präsidentschaft stand von Beginn an unter keinem guten Zeichen. Er litt unter gesundheitlichen Problemen und wirkte bei öffentlichen Anlässen häufig überfordert und verwirrt. Als Freimaurer, bekennender Atheist und langjähriger Vertreter einer säkularen Politik musste sich López-Iregui scharfen Angriffen von Seiten der konservativen Presse erwehren, die ihn auch persönlich diffamierten. Bald kursierten in katholischen und rechten Blättern Gerüchte, der Präsident ermögliche seinem Sohn und anderen Personen homosexuelle und sodomistische Handlungen im Präsidentenpalast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem López-Iregui im November 1919 eine zivilrechtliche Verleumdungsklage gegen mehrere Presseorgane verloren hatte, zog er die Konsequenzen und trat von seinem Amt zurück, um das Ansehen des Amtes zu bewahren, wie er offiziell begründete. Zum Nachfolger wurde sein Parteifreund [[Cristoval Sánchez]] gewählt, der die Pressekampagne hart verurteilte und einen Kurs der starken Präsidentschaft ankündigte. Spekulationen, Sánchez selbst habe die Verleumdungskampagne initiiert, um nach seiner verlorenen Präsidentschaftskampagne doch noch zum Zug zu kommen, konnten weder bestätigt noch widerlegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|López-Iregui]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker des PRR|López-Iregui]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|López-Iregui]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer|López-Iregui]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|López-Iregui]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.11.24</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Santo_de_l%27Ilpa&amp;diff=53088</id>
		<title>Santo de l'Ilpa</title>
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		<updated>2020-02-01T16:42:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.219.11.24: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GeorgDertinger1.jpg|thumb|180px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Santiago Soares de l'Ilpa''' (*1890 in [[Nalcaz]], †1955 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker und Staatsmann. Als [[Ministerpräsident]] (1946-1948) und langjähriger [[Außenminister]] (1948-1953) seines Landes gehörte er zu den prägenden politischen Persönlichkeiten der Nachkriegszeit in [[Sagradien]]. Er zählte zudem zu den Gründervätern der Europäischen Integration und war bis zu seinem Tod Präsident der Gemeinsamen Versammlung der EGKS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere Bürgermeister von [[Nalcaz]] war nach dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Kabinetten Staatssekretär und Minister. Zunächst Mitglied der radikaldemokratischen Linken [[URS]], schloss er sich 1944 der [[PSU|vereinten Sozialistischen Partei]] an und gehörte 1947 zu den Mitbegründern der sozialdemokratischen [[ASUL]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilpa war von 1947 bis 1953 ununterbrochen sagradischer [[Außenminister]]. Von 1946 bis 1948 fungierte er zugleich als [[Ministerpräsident]] und danach als [[Vizeministerpräsident|Stellvertretender Ministerpräsident]] unter seinem Nachfolger als Regierungschef [[Paulo Luciaro]]. Als solcher prägte er die sagradische Außenpolitik der Nachkriegszeit entscheidend und setzte sich stark für die Europäische Integration, die transatlanischen Beziehungen in der NATO sowie für die Zusammenarbeit mit [[Mikolinien]] ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Kabinett wurde Ilpa 1954 als erster Sagradier zum Präsidenten der Gemeinsamen Versammlung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), dem Vorläufer des heutigen Europäischen Parlaments, gewählt. 1955 starb De la Ilpa an einer chronischen Herzschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1935-1955: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[URS]], seit 1944 [[PSU]], seit 1947 [[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1952-1955: Mitglied der Gemeinsamen Versammlung der EGKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1932-1934: Bürgermeister von [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
* 1935-1937: Staatssekretär im [[Ministerium für Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946: [[Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit]] in der [[Regierung Saviola III]] und [[Regierung Saviola IV|Saviola IV]]&lt;br /&gt;
* 1946-1948: [[Ministerpräsident]] ([[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]])&lt;br /&gt;
* 1947-1953: [[Außenminister]] in den Kabinetten [[Kabinett Ilpa II|Ilpa II]] sowie [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]], [[Kabinett Luciaro II|II]] und [[Kabinett Luciaro III|III]]&lt;br /&gt;
* 1948-1953 [[Vizeministerpräsident]] in den Kabinetten [[Kabinett Luciaro II|Luciaro I]], [[Kabinett Luciaro II|II]] und [[Kabinett Luciaro III|III]]&lt;br /&gt;
* 1954-1955: Präsident der Gemeinsamen Versammlung der EGKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens|Ilpa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident des Europäischen Parlaments|Ilpa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.219.11.24</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Nino_Cabal&amp;diff=53087</id>
		<title>Nino Cabal</title>
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		<updated>2020-02-01T16:29:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.219.11.24: /* Politische Funktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Saragat.jpg|thumb|175px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''António Manuel &amp;quot;Nino&amp;quot; Cabal''' (*1897 in [[Bosa]]; +1978) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Theologe und linkskatholischer Politiker, der sich selbst als &amp;quot;christlichen Sozialisten&amp;quot; bezeichnete. Er bekleidete mehrere Ministerämter in der sagradischen Regierung, war von 1948 bis 1953 Bürgermeister von [[Bosa]] und von 1953 bis 1962 Regierungspräsident der Region [[Eskada]]. Von 1970 bis 1975 war er schließlich [[Präsident der Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gründungsmitglied der christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência|Volkspartei (PPC)]] 1945 und der sozialdemokratischen [[ASUL]] 1947 war Cabal an der Entstehung der beiden großen Parteien Sagradiens beteiligt. In der ASUL hatte er insgesamt 13 Jahre lang den Vorsitz des Nationalkonvents inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Widerstand ===&lt;br /&gt;
Cabal wuchs in einem katholischen Elternhaus auf und begann als ältester Sohn seiner Familie ein Theologiestudium. Bereits als jugendlicher kam er in Berührung mit den Ideen des christlichen Sozialismus und der Tradition des 'Club Social' um [[Bernardo Parres]], nach dessen Hauptwerk &amp;quot;l'Idea Social&amp;quot; Cabal seine 1930 gegründete linkskatholische Zeitung &amp;quot;l'Idea&amp;quot; benannte. Cabal arbeitete nach dem Studium als Funktionär der christlichen Gewerkschaften und betätigte sich als Journalist und Publizist. Er gehörte dem sozialistischen Parteiflügel des christdemokratischen [[Partíu Democrático Popular]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg gründete Cabal zusammen mit [[Luciano Minorel]] und anderen Mitstreitern im [[Alto-Pin|Oberpingebiet]] die christliche Widerstandsgruppe &amp;quot;[[Acción de la Resistença Cristiana]]&amp;quot; (ARC), die schnell zu den einflussreichsten Gruppen des militanten [[Resistença Cristiana|christlichen Widerstands]] zählte und dessen linken, sozialistisch beeinflussten Flügel repräsentierte. Cabal spielte eine entscheidende Rolle bei der Zusammenführung der diversen sagradischen Widerstandsgruppen, die 1943 das [[Comité Nacional de la Resistença Sagradêsa]] (CNRS) bildeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkspartei (1945-1947) ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg befürwortete Cabal zudem das Konzept der ''Convergência Cristiana'', die eine Sammlung der demokratisch-christlichen Kräfte propagierte. In der Folge gehörte Cabal 1945 zusammen mit anderen christlichen Widerstandskämpfern sowie Mitgliedern des [[PDP]] und der konservativ-katholischen [[Volksunion]] zu den Gründern der christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência|Volkspartei]] (PPC), die als Sammlungspartei des christlichen Lagers die [[Parlamentswahl 1945]] gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zu den führenden Vertretern des linken Parteiflügels, die sich u.a. für die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien stark machten und ein Bündnis mit den Linksparteien anstrebten, das schließlich in der [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] aus [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[PCC|Christdemokraten]] Wirklichkeit wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabal wurde 1945 Mitglied der Abgeordnetenkammer. Seit 1945 amtierte er als Erziehungsminister im [[Kabinett Saviola III]] und im [[Kabinett Ilpa I]], trat 1947 aber von seinem Ministeramt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aliança Socialista d'Unitá Lavorista (seit 1947) ===&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Volkspartei geriet Cabal zunehmend in Konflikt mit der liberalen und konservativen Parteimehrheit. 1946 kam es schließlich zum Bruch mit der Partei. Zusammen mit seinem [[Movimiento Socialista Cristiano]] verließ Cabal schließlich die Partei und näherte sich der [[PS|Sozialistischen Partei]] [[Ricardo Moreno]]s und [[Santo de l'Ilpa]]s an, die sich bemühte, auch linke katholische Wähler anzusprechen. Cabals MSC ging schließlich 1947 in der neugegründeten [[ASUL]] auf. Cabal übernahm in seiner neuen Partei eines der Führungsämter als Präsident des Parteikonvents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde Nino Cabal zum Bürgermeister seiner Heimatstadt [[Bosa]] gewählt, 1952 erreichte er seine Wiederwahl, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1953]] zum Regierungspräsidenten der Region [[Eskada]] gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958]] gehörte Cabal zum Schattenkabinett der sozialdemokratischen Allianz, die aber einen Machtwechsel in Semest verpasste. Die Verabschiedung des Parteiprogramms der ASUL in [[Lemez]] 1962 wurde für Cabal zum Erfolg, da sich die sagradischen Sozialisten darin der katholischen Kirche gegenüber versöhnlich zeigten und sich damit potenziell auch katholischen Wählern öffneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialminister und Código Cabal (1962-1967) ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahl 1962]] trat Cabal als ''Minister für Territoriale Landesverwaltung'' in die [[Kabinett Costa|Regierung der neuen Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Martín Ánibal Costa]] ein. Dieses Amt behielt er auch in den folgenden Regierungen [[Kabinett Santiago|Santiago]] und [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez]]. Als Kolonialminister erhielt Cabal einen der heikelsten Ministerposten der damaligen Zeit, da infolge der Unabhängigkeitsbestrebungen der afrikanischen Kolonien akuter Handlungsbedarf bestand, um drohende Kriege zu verhindern. Der schließlich verabschiedete [[Código Cabal]] entließt schließlich nicht nur die großen Kolonien in die Unabhängigkeit, sondern hatte schließlich die Errichtung von [[Sagradische Regionen|''Regionen'']] in Sagradien zur Folge. In der Zeit zwischen der offiziellen Errichtung der Region 1968 und der erstmaligen [[Regionalwahlen 1969|Regionalratswahl im Jahr 1969]] stand Cabal als provisorischer Präsident der Regionaljunta seiner Heimatregion [[Escada]] vor. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|Parlamentswahl 1967]] schied Cabal aus der Regierung aus und stand bis 1970 noch einmal drei Jahre lang dem Nationalkonvent der ASUL vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik (1970-1975) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde Cabal erstmals für die Provinz [[Bosanêsa]] zum Senator gewählt und 1967 in diesem Amt bestätigt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1970]] bewarb sich Cabal um die höchste Würde im Staat und wurde schließlich zum neuen Präsidenten der Republik gewählt. Dabei setzte er sich in der zweiten Runde gegen den Christdemokraten [[Martín Ánibal Costa]] durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Staatspräsident bemühte sich Cabal um eine Liberalisierung der politischen Kultur und suchte den Dialog mit studentischen und linken Protestgruppen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen musste er die [[Abgeordnetenkammer]] auflösen, nachdem die bis dahin regierende Mitte-Rechts-Regierung unter [[Carles Méndez-León]] ihre Mehrheit verloren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1970]] ernannte er den Wahlsieger [[Joán Caval]] zum Chef einer [[ASUL|sozialistischen]] Minderheitsregierung, die im Parlament von der [[KPS|Kommunistischen Partei]] gestützt wurde. Für diese Entscheidung musste Cabal heftige Kritik von Seiten der bürgerlichen Opposition einstecken. Dennoch bestätigte Cabal diese Regierungskonstellation auch nach der [[Parlamentswahl 1974]]. Kurz vor Ende seiner Amtszeit im Jahr 1975 erklärte Cabal seinen Verzicht auf eine zweite Amtsperiode. In seinen Memoiren führte er diesen Schritt unter anderem auf die Angriffe auf seine Person zurück. Allerdings litt Cabal auch unter gesundheitlichen Problemen, die einer erfolgreichen zweiten Amtszeit im Weg standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabal starb im Jahr 1978 an einer Herzschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Funktionen ===&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Erziehungsminister|Minister für Nationale Erziehung und Kultur]] in den Kabinetten [[Saviola III]] und [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &lt;br /&gt;
* 1948-1953: Bürgermeister von [[Bosa]]&lt;br /&gt;
* 1953-1962: Regierungspräsident der Region [[Eskada]]&lt;br /&gt;
* 1962-1966: [[Regionalminister|Minister für Territoriale Verwaltung]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]] sowie [[Kabinett Del Pérez I]] &lt;br /&gt;
* 1966-1967: [[Erziehungsminister|Minister für Erziehung, Kultur und Familie]] im [[Kabinett Del Pérez II]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1938-1948: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 1948-1956: Mitglied des Stadtrats von [[Bosa]]&lt;br /&gt;
* 1953-1962: Mitglied des Regionalrats von [[Eskada]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1961-1970: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s ([[ASUL]], [[Pais Bosanês]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1947-1960: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Erziehungsminister Sagradiens|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kulturminister Sagradiens|Cabal]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Nino Cabal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;94.219.11.24: /* Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Saragat.jpg|thumb|175px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''António Manuel &amp;quot;Nino&amp;quot; Cabal''' (*1897 in [[Bosa]]; +1978) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Theologe und linkskatholischer Politiker, der sich selbst als &amp;quot;christlichen Sozialisten&amp;quot; bezeichnete. Er bekleidete mehrere Ministerämter in der sagradischen Regierung, war von 1948 bis 1953 Bürgermeister von [[Bosa]] und von 1953 bis 1962 Regierungspräsident der Region [[Eskada]]. Von 1970 bis 1975 war er schließlich [[Präsident der Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gründungsmitglied der christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência|Volkspartei (PPC)]] 1945 und der sozialdemokratischen [[ASUL]] 1947 war Cabal an der Entstehung der beiden großen Parteien Sagradiens beteiligt. In der ASUL hatte er insgesamt 13 Jahre lang den Vorsitz des Nationalkonvents inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Widerstand ===&lt;br /&gt;
Cabal wuchs in einem katholischen Elternhaus auf und begann als ältester Sohn seiner Familie ein Theologiestudium. Bereits als jugendlicher kam er in Berührung mit den Ideen des christlichen Sozialismus und der Tradition des 'Club Social' um [[Bernardo Parres]], nach dessen Hauptwerk &amp;quot;l'Idea Social&amp;quot; Cabal seine 1930 gegründete linkskatholische Zeitung &amp;quot;l'Idea&amp;quot; benannte. Cabal arbeitete nach dem Studium als Funktionär der christlichen Gewerkschaften und betätigte sich als Journalist und Publizist. Er gehörte dem sozialistischen Parteiflügel des christdemokratischen [[Partíu Democrático Popular]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg gründete Cabal zusammen mit [[Luciano Minorel]] und anderen Mitstreitern im [[Alto-Pin|Oberpingebiet]] die christliche Widerstandsgruppe &amp;quot;[[Acción de la Resistença Cristiana]]&amp;quot; (ARC), die schnell zu den einflussreichsten Gruppen des militanten [[Resistença Cristiana|christlichen Widerstands]] zählte und dessen linken, sozialistisch beeinflussten Flügel repräsentierte. Cabal spielte eine entscheidende Rolle bei der Zusammenführung der diversen sagradischen Widerstandsgruppen, die 1943 das [[Comité Nacional de la Resistença Sagradêsa]] (CNRS) bildeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkspartei (1945-1947) ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg befürwortete Cabal zudem das Konzept der ''Convergência Cristiana'', die eine Sammlung der demokratisch-christlichen Kräfte propagierte. In der Folge gehörte Cabal 1945 zusammen mit anderen christlichen Widerstandskämpfern sowie Mitgliedern des [[PDP]] und der konservativ-katholischen [[Volksunion]] zu den Gründern der christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência|Volkspartei]] (PPC), die als Sammlungspartei des christlichen Lagers die [[Parlamentswahl 1945]] gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zu den führenden Vertretern des linken Parteiflügels, die sich u.a. für die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien stark machten und ein Bündnis mit den Linksparteien anstrebten, das schließlich in der [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] aus [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[PCC|Christdemokraten]] Wirklichkeit wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabal wurde 1945 Mitglied der Abgeordnetenkammer. Seit 1945 amtierte er als Erziehungsminister im [[Kabinett Saviola III]] und im [[Kabinett Ilpa I]], trat 1947 aber von seinem Ministeramt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aliança Socialista d'Unitá Lavorista (seit 1947) ===&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Volkspartei geriet Cabal zunehmend in Konflikt mit der liberalen und konservativen Parteimehrheit. 1946 kam es schließlich zum Bruch mit der Partei. Zusammen mit seinem [[Movimiento Socialista Cristiano]] verließ Cabal schließlich die Partei und näherte sich der [[PS|Sozialistischen Partei]] [[Ricardo Moreno]]s und [[Santo de l'Ilpa]]s an, die sich bemühte, auch linke katholische Wähler anzusprechen. Cabals MSC ging schließlich 1947 in der neugegründeten [[ASUL]] auf. Cabal übernahm in seiner neuen Partei eines der Führungsämter als Präsident des Parteikonvents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde Nino Cabal zum Bürgermeister seiner Heimatstadt [[Bosa]] gewählt, 1952 erreichte er seine Wiederwahl, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1953]] zum Regierungspräsidenten der Region [[Eskada]] gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958]] gehörte Cabal zum Schattenkabinett der sozialdemokratischen Allianz, die aber einen Machtwechsel in Semest verpasste. Die Verabschiedung des Parteiprogramms der ASUL in [[Lemez]] 1962 wurde für Cabal zum Erfolg, da sich die sagradischen Sozialisten darin der katholischen Kirche gegenüber versöhnlich zeigten und sich damit potenziell auch katholischen Wählern öffneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialminister und Código Cabal (1962-1967) ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahl 1962]] trat Cabal als ''Minister für Territoriale Landesverwaltung'' in die [[Kabinett Costa|Regierung der neuen Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Martín Ánibal Costa]] ein. Dieses Amt behielt er auch in den folgenden Regierungen [[Kabinett Santiago|Santiago]] und [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez]]. Als Kolonialminister erhielt Cabal einen der heikelsten Ministerposten der damaligen Zeit, da infolge der Unabhängigkeitsbestrebungen der afrikanischen Kolonien akuter Handlungsbedarf bestand, um drohende Kriege zu verhindern. Der schließlich verabschiedete [[Código Cabal]] entließt schließlich nicht nur die großen Kolonien in die Unabhängigkeit, sondern hatte schließlich die Errichtung von [[Sagradische Regionen|''Regionen'']] in Sagradien zur Folge. In der Zeit zwischen der offiziellen Errichtung der Region 1968 und der erstmaligen [[Regionalwahlen 1969|Regionalratswahl im Jahr 1969]] stand Cabal als provisorischer Präsident der Regionaljunta seiner Heimatregion [[Escada]] vor. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|Parlamentswahl 1967]] schied Cabal aus der Regierung aus und stand bis 1970 noch einmal drei Jahre lang dem Nationalkonvent der ASUL vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik (1970-1975) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde Cabal erstmals für die Provinz [[Bosanêsa]] zum Senator gewählt und 1967 in diesem Amt bestätigt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1970]] bewarb sich Cabal um die höchste Würde im Staat und wurde schließlich zum neuen Präsidenten der Republik gewählt. Dabei setzte er sich in der zweiten Runde gegen den Christdemokraten [[Martín Ánibal Costa]] durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Staatspräsident bemühte sich Cabal um eine Liberalisierung der politischen Kultur und suchte den Dialog mit studentischen und linken Protestgruppen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen musste er die [[Abgeordnetenkammer]] auflösen, nachdem die bis dahin regierende Mitte-Rechts-Regierung unter [[Carles Méndez-León]] ihre Mehrheit verloren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1970]] ernannte er den Wahlsieger [[Joán Caval]] zum Chef einer [[ASUL|sozialistischen]] Minderheitsregierung, die im Parlament von der [[KPS|Kommunistischen Partei]] gestützt wurde. Für diese Entscheidung musste Cabal heftige Kritik von Seiten der bürgerlichen Opposition einstecken. Dennoch bestätigte Cabal diese Regierungskonstellation auch nach der [[Parlamentswahl 1974]]. Kurz vor Ende seiner Amtszeit im Jahr 1975 erklärte Cabal seinen Verzicht auf eine zweite Amtsperiode. In seinen Memoiren führte er diesen Schritt unter anderem auf die Angriffe auf seine Person zurück. Allerdings litt Cabal auch unter gesundheitlichen Problemen, die einer erfolgreichen zweiten Amtszeit im Weg standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabal starb im Jahr 1978 an einer Herzschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Funktionen ===&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Erziehungsminister|Minister für Nationale Erziehung und Kultur]] in den Kabinetten [[Saviola III]] und [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &lt;br /&gt;
* 1948-1953: Bürgermeister von [[Bosa]]&lt;br /&gt;
* 1953-1962: Regierungspräsident der Region [[Eskada]]&lt;br /&gt;
* 1962-1966: [[Regionalminister|Minister für Territoriale Verwaltung]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]] sowie [[Kabinett Del Pérez I]] &lt;br /&gt;
* 1966-1967: [[Erziehungsminister|Minister für Erziehung, Kultur und Familie]] im [[Kabinett Del Pérez II]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1938-1947: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 1953-1962: Mitglied des Regionalrats von [[Eskada]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1961-1970: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s ([[ASUL]], [[Pais Bosanês]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1947-1960: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Erziehungsminister Sagradiens|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kulturminister Sagradiens|Cabal]]&lt;/div&gt;</summary>
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