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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_Pessu%C3%A9&amp;diff=21698</id>
		<title>Daniel Pessué</title>
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		<updated>2015-02-27T07:14:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Rücktritt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel José Pessué Arriatxa''' (*3.5.1968, [dan'jɛl ʒɔ'zɛ pɛs'ʃwɛ]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktiver Spieler konnte Pessué für den sagradischen Verein [[Juvantêsa Sport]] große Erfolge feiern. In der zweiten Hälfte der Neunziger und Anfang der 2000er Jahre gehörte &amp;quot;Dani&amp;quot; Pessué, der meist die Rolle des klassischen Spielmachers im offensiven Mittelfeld ausfüllte, zu den besten Kreativspielern der Welt und wurde 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Zu seinen größten Erfolgen gehören die Championsleague-Triumphe 1999 und 2004 sowie das Erreichen des Europameisterschaftsendspiels 2000. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessués Spiel zeichnete sich durch eine besonders elegante Ballbehandlung, eine große Spielübersicht und das Beherrschen des tödlichen Passes aus. Bei der Wahl zu [[Sagradiens Fußballer des Jahrhunderts]] belegte er 1999 Platz 3 hinter [[Carles Notero]] und [[Sebastián Santesa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner aktiven Spielerkarriere begann Pessué eine Laufbahn als Trainer und kehrte 2008 nach zwei Jahren beim mikolinischen Klub [[AS Macedi]] zur [[Juvantêsa]] zurück, die er in sechs Jahren als Cheftrainer zu vier Meisterschaften und einem Triumph in der UEFA Championsleague (2010) führte. Nach der titellosen Saison 2013/2014 verließ Pessué das Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Spieler ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Karriere in Sagradien und Italien ===&lt;br /&gt;
Pessué begann seine Spielerkarriere in der Jugend seines Heimatvereins [[FC Lemez]], ehe er 1985 wenige Kilometer Pin-aufwärts nach [[FC Nonthí|Nonthí]] wechselte, wo er im Frühjahr 1986 im Alter von nicht einmal 18 Jahren sein erstes Ligaspiel absolvierte. Kurz danach gewann er mit der sagradischen U-19-Auswahl die Europameisterschaft und stand ein Jahr später im Kader der [[Sagradische Jugendnationalmannschaft|sagradischen U-20-Nationalmannschaft]], die bei der WM 1987 Jugendweltmeister wurde. Neben späteren Ausnahmespielern wie [[Enrico Torc]] oder [[Marco Conianatra]] führte er das Team mit einer Glanzleistung zum Sieg. Nach dem Erfolg stritten sich einige Erstligavereine um die Dienste des 20-jährigen Mittelfeldspielers, darunter auch [[Juvantêsa SC]], stattdessen zog Pessué aber den [[FC Lesnário]] vor, wo er sich größere sportliche Perspektiven erhoffte. In [[Biniar]] wuchs Pessué in die Rolle des Spielmachers und Mittelfeldregisseurs hinein und konnte in der Saison 1988/89 seinen ersten Titel mit dem Gewinn der [[Copa Sagradia]] feiern. In dieser Saison wurde Pessué auch zum besten Nachwuchsspieler der Liga gewählt und bestritt im Februar 1989 im Alter von erst 20 Jahren sein erstes A-Länderspiel für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison, in der die Grünen von Lesnário erst im Halbfinale des UEFA-Cups scheiterten, nominierte Nationaltrainer [[Luca Martínez]] den Jungstar schließlich für die [[WM 1990]] in Italien, wo Pessué zu zwei Einwechslungen im zweiten und dritten Gruppenspiel kam und zu den wenigen Lichtblicken im sagradischen Team zählte. Mit dieser Leistung wurde er für ausländische Klubs interessant und Pessué wechselte kurz nach dem Turnier für eine Ablösesumme von 10 Milliarden Lire zum italienischen Spitzenklub Inter Mailand. In seiner ersten Saison in Italien feierte der 22-Jährige zugleich seinen ersten internationalen Titel mit dem Gewinn des UEFA-Pokals. Jedoch waren die drei freien Plätze für Ausländer im Team meist von den drei deutschen Weltmeistern Matthäus, Brehme und Klinsmann besetzt und für Pessué, der zudem von Verletzungen zurückgeworfen wurde, blieb meist nur die Jokerrolle. Da das Ausländerkontingent auf drei Spieler im Kader beschränkt war, wurde Pessué in der Saison 1991/1992 an den Ligakonkurrent AC Florenz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Renaissancestadt schaffte Pessué schließlich den Durchbruch und wurde in 32 von 34 Ligaspielen eingesetzt. Von der durchwachsenen [[Euro 1992|Europameisterschaft]] aus Schweden kehrte als Star ins Inter-Team zurück, wo er nun die Rolle des Spielmachers in der offensiven Mittelfeldzentrale einnahm und zum Publikumsliebling avancierte. Von den Interisti erhielt er wegen seiner unerwarteten millimeter-genauen Pässe auch seinen Spitzname „il Magico“. In der Saison 1993/1994 war Pessué wesentlich am Gewinn des UEFA-Cups beteiligt und bereitete im Finalrückspiel gegen den sagradischen Konkurrenten [[Mesarque SC]] von Trainer [[Joán Restávio]] in San Siro den entscheidenden Treffer durch Wim Jonk vor. Nach der Saison wechselte Pessué im Sommer 1994 für die damalige sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro zum sagradischen Rekordmeister [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge in Tulis ===&lt;br /&gt;
In [[Tulis]] schlug der Spielmacher ein wie eine Bombe und führte die Mannschaft auf Anhieb zur [[Premera Liga|Meisterschaft]]. Zudem wurde er zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt. Doch die folgende Saison sollte zu seiner schwersten bis dahin werden. Eine komplizierte Knieverletzung, die er sich im August 1995 zugezogen hatte, setzte Pessué für den Großteil der Saison außer Gefecht, sodass er erst im Saisonfinale wieder in die Mannschaft zurückkehrte und dem Team noch die UEFA-Pokal-Teilnahme sicherte. Die folgende Europameisterschaft sah Pessué, dessen Nominierung wegen seiner Fitness umstritten war, als unumschränkten Mittelfeldchef, jedoch konnte Pessué nicht zu alter Stärke zurückfinden und für die Mannschaft war im Viertelfinale Schluss.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Saison 1996/1997 beendete Pessué, mittlerweile wieder in Topform, mit der Vizemeisterschaft und seinem zweiten Gewinn des UEFA-Pokals und stieg nach dem Triumph im Europapokalfinale endgültig zu einem der Topstars in Europa auf. Ein Jahr später konnte er sein Team wieder zur Meisterschaft führen und wurde erneut zum besten Spieler des Jahres gewählt. Die [[Weltmeisterschaft 1998]] in Frankreich wurde für Pessué zu seinem bis dahin erfolgreichsten Turnier. Der Mannschaft des neuen Trainers [[Selle Ebrulla]] führte er mit überragenden Leistungen zum Einzug ins Halbfinale der WM, wo Sagradien dem späteren Weltmeister Frankreich unterlag. Das Spiel um Platz 3 hingegen endete für Sagradien mit einem Sieg, was den größten WM-Erfolg für den FSF bedeutete. Pessué wurde als einer der stärksten Spieler des Turniers angesehen, stand aber im Schatten des großen französischen Stars Zinedine Zidane. Aus diesem Schatten konnte Pessué erst vollends in der Saison 1998/1999 heraustreten, als er mit Juvantêsa SC unter dem neuen Trainer [[Joán Restávio]] als erste europäische Mannschaft überhaupt das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokalsieg und dem Triumph in der UEFA-Championsleague gewann. Pessué spielte eine überragende Saison und wurde zum besten Championsleague-Spieler gewählt. Nachdem er auch noch den Weltpokal gewonnen hatte, wurde Pessué schließlich mit dem begehrten Ballon d'Or des besten Fußballers in Europa gewählt und belegte bei der Wahl zum Weltfußballer Platz 2 hinter dem Brasilianer Rivaldo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Saisons gewann er mit seinem Team jeweils die Meisterschaft, sodass Juvantêsa SC als erstes sagradisches Team vier Meisterschaften hintereinander feiern konnte. Bei der [[EURO 2000]] krönte Pessué seine Nationalmannschaftskarriere mit dem Einzug ins EM-Finale, wo das Team aber abermals Frankreich durch ein Golden Goal Trézeguets unterlag. Das Direkt-Duell gegen Zidane wurde von den Medien als Schlagabtausch der besten europäischen Spielmacher gefeiert. Während Zidane nach dem Erfolg zum zweitenmal zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde, erreichte Pessué dieses mal den dritten Rang hinter Zidane und dem Portugiesen Luis Figo. Nach dem verlorenen Finale gegen Frankreich kündigte Pessué aus Enttäuschung über das Ergebnis seinen Abschied aus dem Nationalteam an. Zu diesem Zeitpunkt hatte er in elf Jahren als Spieler der „Selección“ 87 Länderspiele bestritten. Nach öffentlichen Kampagnen von Fans, Spielern und Trainer revidierte Pessué seine Entscheidung jedoch und kehrte im Herbst 2000 bereits wieder ins Trikot der „Azûr“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriereende ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Saison 2002 mit Platz 2 in der Liga geendet hatte und Pessué sich im Championsleague-Finale erneut Zidane und Figo geschlagen geben musste, nahm Pessué im Alter von 34 Jahren zum letztenmal an einer [[WM 2002|Weltmeisterschaft]] teil. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit einem Auftaktunentschieden gegen Gastgeber Japan und knappen Siegen gegen Tunesien und Russland, musste Sagradien als Gruppenzweiter im Achtelfinale gegen Brasilien antreten. Trotz einer starken Leistung der Mannschaft, scheiterte Sagradien durch ein 1:2 gegen den Rekordweltmeister und Pessué beendete im Anschluss an das Turnier seine Nationalmannschaftskarriere nach 13 Jahren, 101 A-Länderspielen und 32 Toren endgültig. Die öffentlichen Versuche, Pessué im Vorfeld der [[EURO 2004]] zu einem erneuten Comeback im Nationalteam zu überreden, schlugen allesamt fehl. Ohne ihn schied Sagradien in der Vorrunde aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Saisons in Pessués Vereinskarriere, in denen er - zunehmend von Verletzungsproblemen geplagt – weniger Spiele absolvierte als zuvor, brachten für Juvantêsa SC den Gewinn zweier weiterer Meisterschaften. Nach dem erneuten Championsleague-Finalsieg im Sommer 2004 gegen den FC Porto beendete „il Mágico“ schließlich nach zehn Jahren im Trikot der Blaugrünen seine aktive Spielerkarriere. Ihm zu Ehren wurde im [[Estádiu de Juvante]] in Tulis ein Abschiedsspiel mit internationalen Stars und Freunden Pessués organisiert, dessen Einnahmen einem wohltätigen Zweck zugute kamen. In dem Stadion, in dem Pessué zehn Jahre lang spielte, standen sich ein Allstarteam der Juvantêsa und eines mit internationalen Freunden des Superstars gegenüber. Mit von der Partie waren Pessués langjährige Weggefährten [[Marco Conianatra]], [[Enrico Torc]], [[Paulo Varigell]] und [[Marco Tinita]], aber auch internationale Stars wie Gabriel Batistuta, mit dem er in Florenz zusammenspielte, Dennis Bergkamp, Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus und Giuseppe Bergomi, mit denen er bei Inter kickte, sowie Zinedine Zidane, Roberto Baggio und Luís Figo. Als Trainer waren [[Joán Restávio]] für die Juvantêsa Allstars und [[Carles Notero]] und [[Ticiano De la Costa]] als Trainer der Gegenmannschaft tätig. In der 87. Minute des Spiels (als Zeichen für Pessués ersten Titel – die U20-Weltmeisterschaft 1987) wurde der „Magier“ schließlich unter tosendem Applaus der Fans und Kollegen ausgewechselt, woraufhin ein großes Feuerwerk gezündet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Spieler ====&lt;br /&gt;
* Bis 1985: [[FC Lemez]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Lesnário FC]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Inter Mailand (ITA)&lt;br /&gt;
* 1994-2004: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Spieler ====&lt;br /&gt;
===== Im Verein =====&lt;br /&gt;
* 7 Mal [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] (1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004)&lt;br /&gt;
* 2 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]] (1989, 1999)&lt;br /&gt;
* 2 Mal Championsleague-Sieger (1999, 2004, Zweiter 2002)&lt;br /&gt;
* 3 Mal UEFA-Pokal-Gewinner (1991, 1994, 1997)&lt;br /&gt;
* 1 Mal Weltpokalsieger (1999)&lt;br /&gt;
===== Mit dem Nationalteam =====&lt;br /&gt;
* 101 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (1989-2002)&lt;br /&gt;
* EM-Teilnahme [[EURO 1992|1992]], [[EURO 1996|1996]], [[EURO 2000|2000]]&lt;br /&gt;
* WM-Teilnahme [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|1990]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|1998]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|2002]]&lt;br /&gt;
* Vize-Europameister 2000&lt;br /&gt;
* WM-Dritter 1998&lt;br /&gt;
* Jugendweltmeister 1987&lt;br /&gt;
* U-19-Europameister 1986&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 1994, 1995, 1998&lt;br /&gt;
* Europas Fußballer des Jahres 1999&lt;br /&gt;
* Bester Spieler der Championsleague-Saison 1999 &lt;br /&gt;
* Bester Mittelfeldspieler der Championsleague 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Spielerkarriere ==&lt;br /&gt;
=== Arbeit beim Fernsehen und Gastspiel bei UD Tulis ===&lt;br /&gt;
In der Saison 2004/2005 war Pessué als TV-Experte für den sagradischen Championsleague-Sender [[Nueve]] tätig und begleitete gleichzeitig im Rahmen seiner Trainerausbildung mehrere internationale Erfolgstrainer wie Arsène Wenger, Didier Deschamps oder Rafael Benítez als Praktikant bei ihrer Arbeit. Seit 1996 ist Daniel Pessué mit dem sagradischen Fotomodell Nadina Martínez verheiratet. Mit ihr hat er die beiden Söhne Máxim und David sowie Töchterchen María Leonor. Der 1997 geborene Máxim Pessué spielt bereits erfolgreich in der Jugendmannschaft von [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes Engagement als Cheftrainer übernahm Pessué im Oktober 2005, als er überraschend als neuer Teamchef beim sagradischen Zweitligisten [[Unión Deportiva]] aus [[Tulis]] vorgestellt wurde. Dort sollte Pessué ein Trainergespann mit dem ehemaligen UD-Profi [[Walter Stropa]] bilden. Nach nur zwei Monaten und einer Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen trat Pessué bereits im Dezember nach Ende der Hinrunde wieder zurück. Als Trennungsgründe wurden sportliche Differenzen zwischen Pessué und der Vereinsführung genannt. Sagradischen Zeitungen zufolge soll Pessué jedoch Freunden gegenüber die Zustände beim ehemaligen Erstligisten nach dem Abgang des langjährigen Managers [[José Del Vigo]] als chaotisch und führungslos bezeichnet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainer in Macedi ===&lt;br /&gt;
Nach einem halben Jahr bereits wurde Pessué überraschend als neuer Cheftrainer des mikolinischen Erstligisten [[AS Macedi]] vorgestellt und mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Als Co-Trainer standen ihm [[Cornèle Creus]] sowie der mikolinische Ex-Nationalspieler [[Joann Desept]] zur Seite, der zuvor beim [[RAC Servette]] als Assistent von Trainer [[Roberto Santís]] tätig gewesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Macedi]] baute Pessué durch interne Umstrukturierungen ein neues junges Team mit einem Altersdurchschnitt von ca. 24 Jahren auf. Nach größeren Anlaufschwierigkeiten gelang es der Mannschaft in der Rückrunde der Saison 2006/2007, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Am Ende lag Pessué mit dem AS Macedi auf Platz 7 der [[Lega National A]]. Höhepunkt der letztlich doch sehr erfolgreichen Saison wurde der Gewinn des [[Copa Reial|mikolinischen Pokals]] nach einem 3:2-Finalsieg n.V. gegen den neuen Meister [[RAC Servette]], mit dem sich Pessué auch für den UEFA-Pokal qualifizierte. Für seine Erfolge mit Macedi wurde Pessué bei der Wahl zum mikolinischen Trainer des Jahres auf Platz 2 hinter Meistertrainer [[Luvis Gerart]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sommerpause 2007 investierte der Klub einige Millionen in die Infrastruktur und ein neues Trainingszentrum mit dem Ziel, den Verein langfristig auf die Erfolgsspur zu führen. Dafür wurde auf die Verpflichtung neuer Spieler weitgehend verzichtet. In die Saison 2007/2008 startete Pessués Team erneut mit einer Negativserie (u.a. Erstrundenaus im Pokal), die den Trainer und seinen zukunftsorientierten Kurs erstmals in die Kritik brachte. Am Ende der Rückrunde stand Macedi nur auf Platz 6 der Tabelle, ehe eine starke Rückrunde das Team am Ende sogar noch zur Vizemeisterschaft und ins Halbfinale des UEFA-Pokals brachte, wo der ASM gegen die Glasgow Rangers ausschied. In der Liga stand allerdings ein Rückstand von 18 Punkten auf Meister [[RAC Servette]] auf dem Konto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheftrainer bei der Juvantêsa ===&lt;br /&gt;
==== Rückkehr nach Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2008 gab Pessués alter Verein [[Juvantêsa Sport]] bekannt, dass der ehemalige Kapitän des Teams für die Saison 2008/2009 als Cheftrainer verpflichtet wurde. Als solcher ersetzte er in [[Tulis]] den Franzosen [[Bernard Coutier]], von dem sich der Verein nach dem verlorenen Saisonfinale gegen den [[FC Bosa]] trotz des zwöften Pokalsiegs für die Juvantêsa getrennt hatte. Bereits nach dem Viertelfinal-Aus in der Championsleague hatte es Gerüchte um eine Entlassung des bei den Fans ungeliebten Franzosen gegeben. Pessué setzte sich gegen prominente Nachfolgekandidaten wie den Portugiesen José Mourinho und Ex-Trainer [[Joán Restávio]] – beide ehemalige Championsleague-Sieger – durch und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis Juni 2010, der danach zweimal um jeweils zwei Jahre verlängert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere Spielmacher brachte in [[Cornèle Crêus]], bereits bei Macedi zusammen mit Desept die rechte Hand Pessués, und [[Manu Teixa]] seine eigenen Assistenz- bzw- Torwarttrainer mit nach Tulis, nachdem das Trainerteam Coutiers den Verein fast geschlossen verlassen hatte. Außerdem wechselte der langjährige Juvantêsa-Spieler [[Jocéntilo Esalla]] vom Spielfeld der 2. Mannschaft an die Seite Pessués. Nachfolger Pessués beim ASM wurde sein bisheriger Assistent [[Joann Desept]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umbau des Teams und neue Handschrift ====&lt;br /&gt;
Bei der Juvantêsa war die Rückkehr Pessués eine der ersten wichtigen Amtshandlungen der neuen Klubführung um [[Joán Següer Rovira]], der den ehemaligen Juvantêsa-Star [[Luca Morientes]] als Sportdirektor installiert hatte und den Anhängern des Vereins nach vier mageren Jahren wieder große Titel und attraktiven Fußball versprach. Dafür wurde Pessué ein neues millionenschweres Team bereitgestellt. Mit dem Stürmer [[Silva Kalé]] vom FC Porto kam ein neuer Goalgetter an die [[Tule]]-Stadt. Außerdem wurde mit [[Juliano Valpieta]] und [[João Silva]] die Hälfte des zuvor erfolgreichen Abwehrgespanns des [[FC Nonthí]] verpflichtet. Dazu kamen der Brasilianer [[Thiago Alves]] für die linke Abwehrseite sowie [[John Kasongo Novurengo]] für das defensive Mittelfeld, der als Wunschspieler Pessués zu seinem früheren Klub zurückkehrte. Dagegen mussten Spieler wie [[Juli]], [[Claude Henrique]] und [[Sergio Concergaçâu]], die nicht das Vertrauen Pessués besaßen, den Verein verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der millionenstarken Zugänge startete Pessué eher durchwachsen in die neue Spielzeit. Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage konnte die Juvantêsa erst am vierten Spieltag der Liga einen Sieg einfahren, startete danach aber eine Serie und verlor mit Ausnahme eines unbedeutenden Championsleague-Spiels (Tulis war bereits für das Achtelfinale qualifiziert) bis zum Ende der Hinrunde kein einziges Pflichtspiel mehr. Nach 17 Spieltagen stand Pessués Team mit 42 Punkten, einer starken Torbilanz von 44:12 und einem Vierpunktevorsprung an der Spitze der Liga und hatte sich zudem für das Achtelfinale der Championsleague qualifiziert. Pessués Spieler lobten in Interviews vor allem das disziplinierte Training und den engen persönlichen Kontakt mit dem Team. Die Fans profitierten vor allem von dem entfesselten Offensivfußball der neuen Juvantêsa, der unter dem nicht ganz erfolglosen Vorgänger [[Bernard Coutier]] vermisst worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportliche Erfolge: Meisterschaftstriple und Championsleague-Sieg ====&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison 2008/2009 wurde die Juvantêsa mit 11-Punkte-Vorsprung vor dem [[FC Nonthí]] souverän [[Premera Liga|sagradischer Meister]] und scheiterte in der Championsleague erst im Halbfinale an Titelverteidiger Manchester United. In der Folgespielzeit 2009/2010 konnte Pessué mit der personell kaum veränderten Mannschaft erneut die Meisterschaft gewinnen und stellte dabei mit 98 Zählern am Ende der Saison einen neuen Punkterekord in der [[Premera Liga]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei baute er nun ähnlich wie zuvor in Macedi verstärkt auch junge Talente wie den Mikolinier [[Xavi Lescart]] (19) und die sagradischen Jugendauswahlspieler [[Joaquín Celestino]] (21) und [[David Albet]] (19) ein, von denen Lescart und Albet am Ende auch an der [[WM 2010]] in Südafrika teilnahmen. Krönung der erfolgreichen Saison 2009/2010 war schließlich der Sieg im Finale der Championsleague im Santiago Bernabeú in Madrid, in dem es zu einem Wiedersehen Pessués mit seinem alten Team von Inter Mailand kam. Gegen das von Erfolgstrainer José Mourinho trainierte Inter-Team um die Stars Wesley Snejider und Samuel Eto’o gewann die Juvantêsa mit 3:2 und Pessué konnte sich in die Riege jener Fußballpersönlichkeiten einreihen, die sowohl als Spieler als auch als Trainer die höchste Trophäe im europäischen Klubfußball gewinnen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Pessué in der Saison 2010/2011 zum dritten Mal in Folge die sagradische Meisterschaft mit der Juvantêsa gewonnen hatte, endete die Spielzeit 2011/2012 titellos. Sowohl in der [[Premera Liga]] als auch im Finale der [[Copa Sagradia]] musste sich das Team aus Tulis dem Rivalen [[FC Bosa]] geschlagen geben. Die Finalniederlage im Pokalwettbewerb war bereits die zweite in Folge nach dem verlorenen Endspiel 2011 gegen den [[FC Duerez]]. Nach einigen personellen Veränderungen gelang es der Mannschaft Pessués schließlich, in der Saison 2012/2013 erneut souverän die sagradische Meistertrophäe zu erringen. Dies war bereits Pessués neunte Trophäe in fünf Jahren als Trainer der Juvantêsa (4 Meisterschaften, 2 Supercup-Erfolge, 1 Championsleague, 1 europäischer Super-Cup, 1 Klubweltmeisterschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rücktritt ====&lt;br /&gt;
Nachdem er seinen ursprünglichen Zweijahresvertrag zunächst bis 2012 und anschließend bis 2014 verlängert hatte, zögerte Pessué im Frühjahr 2013, einen neuen Kontrakt bei den Blaugrünen zu unterschreiben und erbat sich Bedenkzeit. In der Zwischenzeit wurde er in den Medien immer wieder mit neuen Teams Verbindung gebracht. Einen Trainerwechsel im Sommer 2013 schlossen aber beide Seiten aus. Zum Start der Rückrunde 2014 erklärte Pessué schließlich, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag kein weiteres Mal zu verlängern und die Mannschaft damit nach sechs Jahren zu verlassen. Zudem bezeichnete er es als &amp;quot;sehr unwahrscheinlich&amp;quot;, dass er in der Saison 2014/2015 ein Fußballteam betreuen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Spielzeit 2013/2014 verpasste die Juvantêsa - erst zum zweiten Mal unter Pessués Führung - den Gewinn der sagradischen Meisterschaft gegen den [[FC Semesta]] unter der Führung von Trainer [[Luis Gracia]]. Pessué verließ die Mannschaft damit, ohne in seiner letzten Saison einen wichtigen Titel gewonnen zu haben. Dennoch wurde er von Fans und Mannschaft herzlich verabschiedet. Als Nachfolger Pessués verpflichtete die Juvantêsa mit dem [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Xosé Sant-Estrell]] einen alten Bekannten Pessués, der diesem zuvor in [[Macedi]] als Fitness- und später als Assistenztrainer zur Seite gestanden hatte und für eine kontinuierliche Fortführung des erfolgreichen Offensivfußballs steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Trainer ====&lt;br /&gt;
* 10/05-12/05: [[Unión Deportiva 1880]] &lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[AS Macedi]] (MIC) &lt;br /&gt;
* Seit 2008: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Trainer ====&lt;br /&gt;
===== Mit Macedi =====&lt;br /&gt;
* [[Copa Reial|Mikolinischer Pokalsieger]] 2007&lt;br /&gt;
===== Mit Juvantêsa =====&lt;br /&gt;
* [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] 2009, 2010, 2011, 2013&lt;br /&gt;
* Championsleague-Sieger 2010&lt;br /&gt;
* Klub-Weltmeister 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Trainer des Jahres]] 2009 und 2010&lt;br /&gt;
* IFFHS-Weltklubtrainer 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballspieler|Pessué]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballtrainer|Pessué]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
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		<title>Daniel Pessué</title>
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		<updated>2015-02-27T07:13:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Umbau des Teams und neue Handschrift */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel José Pessué Arriatxa''' (*3.5.1968, [dan'jɛl ʒɔ'zɛ pɛs'ʃwɛ]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktiver Spieler konnte Pessué für den sagradischen Verein [[Juvantêsa Sport]] große Erfolge feiern. In der zweiten Hälfte der Neunziger und Anfang der 2000er Jahre gehörte &amp;quot;Dani&amp;quot; Pessué, der meist die Rolle des klassischen Spielmachers im offensiven Mittelfeld ausfüllte, zu den besten Kreativspielern der Welt und wurde 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Zu seinen größten Erfolgen gehören die Championsleague-Triumphe 1999 und 2004 sowie das Erreichen des Europameisterschaftsendspiels 2000. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessués Spiel zeichnete sich durch eine besonders elegante Ballbehandlung, eine große Spielübersicht und das Beherrschen des tödlichen Passes aus. Bei der Wahl zu [[Sagradiens Fußballer des Jahrhunderts]] belegte er 1999 Platz 3 hinter [[Carles Notero]] und [[Sebastián Santesa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner aktiven Spielerkarriere begann Pessué eine Laufbahn als Trainer und kehrte 2008 nach zwei Jahren beim mikolinischen Klub [[AS Macedi]] zur [[Juvantêsa]] zurück, die er in sechs Jahren als Cheftrainer zu vier Meisterschaften und einem Triumph in der UEFA Championsleague (2010) führte. Nach der titellosen Saison 2013/2014 verließ Pessué das Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Spieler ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Karriere in Sagradien und Italien ===&lt;br /&gt;
Pessué begann seine Spielerkarriere in der Jugend seines Heimatvereins [[FC Lemez]], ehe er 1985 wenige Kilometer Pin-aufwärts nach [[FC Nonthí|Nonthí]] wechselte, wo er im Frühjahr 1986 im Alter von nicht einmal 18 Jahren sein erstes Ligaspiel absolvierte. Kurz danach gewann er mit der sagradischen U-19-Auswahl die Europameisterschaft und stand ein Jahr später im Kader der [[Sagradische Jugendnationalmannschaft|sagradischen U-20-Nationalmannschaft]], die bei der WM 1987 Jugendweltmeister wurde. Neben späteren Ausnahmespielern wie [[Enrico Torc]] oder [[Marco Conianatra]] führte er das Team mit einer Glanzleistung zum Sieg. Nach dem Erfolg stritten sich einige Erstligavereine um die Dienste des 20-jährigen Mittelfeldspielers, darunter auch [[Juvantêsa SC]], stattdessen zog Pessué aber den [[FC Lesnário]] vor, wo er sich größere sportliche Perspektiven erhoffte. In [[Biniar]] wuchs Pessué in die Rolle des Spielmachers und Mittelfeldregisseurs hinein und konnte in der Saison 1988/89 seinen ersten Titel mit dem Gewinn der [[Copa Sagradia]] feiern. In dieser Saison wurde Pessué auch zum besten Nachwuchsspieler der Liga gewählt und bestritt im Februar 1989 im Alter von erst 20 Jahren sein erstes A-Länderspiel für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison, in der die Grünen von Lesnário erst im Halbfinale des UEFA-Cups scheiterten, nominierte Nationaltrainer [[Luca Martínez]] den Jungstar schließlich für die [[WM 1990]] in Italien, wo Pessué zu zwei Einwechslungen im zweiten und dritten Gruppenspiel kam und zu den wenigen Lichtblicken im sagradischen Team zählte. Mit dieser Leistung wurde er für ausländische Klubs interessant und Pessué wechselte kurz nach dem Turnier für eine Ablösesumme von 10 Milliarden Lire zum italienischen Spitzenklub Inter Mailand. In seiner ersten Saison in Italien feierte der 22-Jährige zugleich seinen ersten internationalen Titel mit dem Gewinn des UEFA-Pokals. Jedoch waren die drei freien Plätze für Ausländer im Team meist von den drei deutschen Weltmeistern Matthäus, Brehme und Klinsmann besetzt und für Pessué, der zudem von Verletzungen zurückgeworfen wurde, blieb meist nur die Jokerrolle. Da das Ausländerkontingent auf drei Spieler im Kader beschränkt war, wurde Pessué in der Saison 1991/1992 an den Ligakonkurrent AC Florenz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Renaissancestadt schaffte Pessué schließlich den Durchbruch und wurde in 32 von 34 Ligaspielen eingesetzt. Von der durchwachsenen [[Euro 1992|Europameisterschaft]] aus Schweden kehrte als Star ins Inter-Team zurück, wo er nun die Rolle des Spielmachers in der offensiven Mittelfeldzentrale einnahm und zum Publikumsliebling avancierte. Von den Interisti erhielt er wegen seiner unerwarteten millimeter-genauen Pässe auch seinen Spitzname „il Magico“. In der Saison 1993/1994 war Pessué wesentlich am Gewinn des UEFA-Cups beteiligt und bereitete im Finalrückspiel gegen den sagradischen Konkurrenten [[Mesarque SC]] von Trainer [[Joán Restávio]] in San Siro den entscheidenden Treffer durch Wim Jonk vor. Nach der Saison wechselte Pessué im Sommer 1994 für die damalige sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro zum sagradischen Rekordmeister [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge in Tulis ===&lt;br /&gt;
In [[Tulis]] schlug der Spielmacher ein wie eine Bombe und führte die Mannschaft auf Anhieb zur [[Premera Liga|Meisterschaft]]. Zudem wurde er zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt. Doch die folgende Saison sollte zu seiner schwersten bis dahin werden. Eine komplizierte Knieverletzung, die er sich im August 1995 zugezogen hatte, setzte Pessué für den Großteil der Saison außer Gefecht, sodass er erst im Saisonfinale wieder in die Mannschaft zurückkehrte und dem Team noch die UEFA-Pokal-Teilnahme sicherte. Die folgende Europameisterschaft sah Pessué, dessen Nominierung wegen seiner Fitness umstritten war, als unumschränkten Mittelfeldchef, jedoch konnte Pessué nicht zu alter Stärke zurückfinden und für die Mannschaft war im Viertelfinale Schluss.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Saison 1996/1997 beendete Pessué, mittlerweile wieder in Topform, mit der Vizemeisterschaft und seinem zweiten Gewinn des UEFA-Pokals und stieg nach dem Triumph im Europapokalfinale endgültig zu einem der Topstars in Europa auf. Ein Jahr später konnte er sein Team wieder zur Meisterschaft führen und wurde erneut zum besten Spieler des Jahres gewählt. Die [[Weltmeisterschaft 1998]] in Frankreich wurde für Pessué zu seinem bis dahin erfolgreichsten Turnier. Der Mannschaft des neuen Trainers [[Selle Ebrulla]] führte er mit überragenden Leistungen zum Einzug ins Halbfinale der WM, wo Sagradien dem späteren Weltmeister Frankreich unterlag. Das Spiel um Platz 3 hingegen endete für Sagradien mit einem Sieg, was den größten WM-Erfolg für den FSF bedeutete. Pessué wurde als einer der stärksten Spieler des Turniers angesehen, stand aber im Schatten des großen französischen Stars Zinedine Zidane. Aus diesem Schatten konnte Pessué erst vollends in der Saison 1998/1999 heraustreten, als er mit Juvantêsa SC unter dem neuen Trainer [[Joán Restávio]] als erste europäische Mannschaft überhaupt das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokalsieg und dem Triumph in der UEFA-Championsleague gewann. Pessué spielte eine überragende Saison und wurde zum besten Championsleague-Spieler gewählt. Nachdem er auch noch den Weltpokal gewonnen hatte, wurde Pessué schließlich mit dem begehrten Ballon d'Or des besten Fußballers in Europa gewählt und belegte bei der Wahl zum Weltfußballer Platz 2 hinter dem Brasilianer Rivaldo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Saisons gewann er mit seinem Team jeweils die Meisterschaft, sodass Juvantêsa SC als erstes sagradisches Team vier Meisterschaften hintereinander feiern konnte. Bei der [[EURO 2000]] krönte Pessué seine Nationalmannschaftskarriere mit dem Einzug ins EM-Finale, wo das Team aber abermals Frankreich durch ein Golden Goal Trézeguets unterlag. Das Direkt-Duell gegen Zidane wurde von den Medien als Schlagabtausch der besten europäischen Spielmacher gefeiert. Während Zidane nach dem Erfolg zum zweitenmal zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde, erreichte Pessué dieses mal den dritten Rang hinter Zidane und dem Portugiesen Luis Figo. Nach dem verlorenen Finale gegen Frankreich kündigte Pessué aus Enttäuschung über das Ergebnis seinen Abschied aus dem Nationalteam an. Zu diesem Zeitpunkt hatte er in elf Jahren als Spieler der „Selección“ 87 Länderspiele bestritten. Nach öffentlichen Kampagnen von Fans, Spielern und Trainer revidierte Pessué seine Entscheidung jedoch und kehrte im Herbst 2000 bereits wieder ins Trikot der „Azûr“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriereende ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Saison 2002 mit Platz 2 in der Liga geendet hatte und Pessué sich im Championsleague-Finale erneut Zidane und Figo geschlagen geben musste, nahm Pessué im Alter von 34 Jahren zum letztenmal an einer [[WM 2002|Weltmeisterschaft]] teil. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit einem Auftaktunentschieden gegen Gastgeber Japan und knappen Siegen gegen Tunesien und Russland, musste Sagradien als Gruppenzweiter im Achtelfinale gegen Brasilien antreten. Trotz einer starken Leistung der Mannschaft, scheiterte Sagradien durch ein 1:2 gegen den Rekordweltmeister und Pessué beendete im Anschluss an das Turnier seine Nationalmannschaftskarriere nach 13 Jahren, 101 A-Länderspielen und 32 Toren endgültig. Die öffentlichen Versuche, Pessué im Vorfeld der [[EURO 2004]] zu einem erneuten Comeback im Nationalteam zu überreden, schlugen allesamt fehl. Ohne ihn schied Sagradien in der Vorrunde aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Saisons in Pessués Vereinskarriere, in denen er - zunehmend von Verletzungsproblemen geplagt – weniger Spiele absolvierte als zuvor, brachten für Juvantêsa SC den Gewinn zweier weiterer Meisterschaften. Nach dem erneuten Championsleague-Finalsieg im Sommer 2004 gegen den FC Porto beendete „il Mágico“ schließlich nach zehn Jahren im Trikot der Blaugrünen seine aktive Spielerkarriere. Ihm zu Ehren wurde im [[Estádiu de Juvante]] in Tulis ein Abschiedsspiel mit internationalen Stars und Freunden Pessués organisiert, dessen Einnahmen einem wohltätigen Zweck zugute kamen. In dem Stadion, in dem Pessué zehn Jahre lang spielte, standen sich ein Allstarteam der Juvantêsa und eines mit internationalen Freunden des Superstars gegenüber. Mit von der Partie waren Pessués langjährige Weggefährten [[Marco Conianatra]], [[Enrico Torc]], [[Paulo Varigell]] und [[Marco Tinita]], aber auch internationale Stars wie Gabriel Batistuta, mit dem er in Florenz zusammenspielte, Dennis Bergkamp, Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus und Giuseppe Bergomi, mit denen er bei Inter kickte, sowie Zinedine Zidane, Roberto Baggio und Luís Figo. Als Trainer waren [[Joán Restávio]] für die Juvantêsa Allstars und [[Carles Notero]] und [[Ticiano De la Costa]] als Trainer der Gegenmannschaft tätig. In der 87. Minute des Spiels (als Zeichen für Pessués ersten Titel – die U20-Weltmeisterschaft 1987) wurde der „Magier“ schließlich unter tosendem Applaus der Fans und Kollegen ausgewechselt, woraufhin ein großes Feuerwerk gezündet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Spieler ====&lt;br /&gt;
* Bis 1985: [[FC Lemez]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Lesnário FC]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Inter Mailand (ITA)&lt;br /&gt;
* 1994-2004: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Spieler ====&lt;br /&gt;
===== Im Verein =====&lt;br /&gt;
* 7 Mal [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] (1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004)&lt;br /&gt;
* 2 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]] (1989, 1999)&lt;br /&gt;
* 2 Mal Championsleague-Sieger (1999, 2004, Zweiter 2002)&lt;br /&gt;
* 3 Mal UEFA-Pokal-Gewinner (1991, 1994, 1997)&lt;br /&gt;
* 1 Mal Weltpokalsieger (1999)&lt;br /&gt;
===== Mit dem Nationalteam =====&lt;br /&gt;
* 101 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (1989-2002)&lt;br /&gt;
* EM-Teilnahme [[EURO 1992|1992]], [[EURO 1996|1996]], [[EURO 2000|2000]]&lt;br /&gt;
* WM-Teilnahme [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|1990]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|1998]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|2002]]&lt;br /&gt;
* Vize-Europameister 2000&lt;br /&gt;
* WM-Dritter 1998&lt;br /&gt;
* Jugendweltmeister 1987&lt;br /&gt;
* U-19-Europameister 1986&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 1994, 1995, 1998&lt;br /&gt;
* Europas Fußballer des Jahres 1999&lt;br /&gt;
* Bester Spieler der Championsleague-Saison 1999 &lt;br /&gt;
* Bester Mittelfeldspieler der Championsleague 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Spielerkarriere ==&lt;br /&gt;
=== Arbeit beim Fernsehen und Gastspiel bei UD Tulis ===&lt;br /&gt;
In der Saison 2004/2005 war Pessué als TV-Experte für den sagradischen Championsleague-Sender [[Nueve]] tätig und begleitete gleichzeitig im Rahmen seiner Trainerausbildung mehrere internationale Erfolgstrainer wie Arsène Wenger, Didier Deschamps oder Rafael Benítez als Praktikant bei ihrer Arbeit. Seit 1996 ist Daniel Pessué mit dem sagradischen Fotomodell Nadina Martínez verheiratet. Mit ihr hat er die beiden Söhne Máxim und David sowie Töchterchen María Leonor. Der 1997 geborene Máxim Pessué spielt bereits erfolgreich in der Jugendmannschaft von [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes Engagement als Cheftrainer übernahm Pessué im Oktober 2005, als er überraschend als neuer Teamchef beim sagradischen Zweitligisten [[Unión Deportiva]] aus [[Tulis]] vorgestellt wurde. Dort sollte Pessué ein Trainergespann mit dem ehemaligen UD-Profi [[Walter Stropa]] bilden. Nach nur zwei Monaten und einer Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen trat Pessué bereits im Dezember nach Ende der Hinrunde wieder zurück. Als Trennungsgründe wurden sportliche Differenzen zwischen Pessué und der Vereinsführung genannt. Sagradischen Zeitungen zufolge soll Pessué jedoch Freunden gegenüber die Zustände beim ehemaligen Erstligisten nach dem Abgang des langjährigen Managers [[José Del Vigo]] als chaotisch und führungslos bezeichnet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainer in Macedi ===&lt;br /&gt;
Nach einem halben Jahr bereits wurde Pessué überraschend als neuer Cheftrainer des mikolinischen Erstligisten [[AS Macedi]] vorgestellt und mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Als Co-Trainer standen ihm [[Cornèle Creus]] sowie der mikolinische Ex-Nationalspieler [[Joann Desept]] zur Seite, der zuvor beim [[RAC Servette]] als Assistent von Trainer [[Roberto Santís]] tätig gewesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Macedi]] baute Pessué durch interne Umstrukturierungen ein neues junges Team mit einem Altersdurchschnitt von ca. 24 Jahren auf. Nach größeren Anlaufschwierigkeiten gelang es der Mannschaft in der Rückrunde der Saison 2006/2007, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Am Ende lag Pessué mit dem AS Macedi auf Platz 7 der [[Lega National A]]. Höhepunkt der letztlich doch sehr erfolgreichen Saison wurde der Gewinn des [[Copa Reial|mikolinischen Pokals]] nach einem 3:2-Finalsieg n.V. gegen den neuen Meister [[RAC Servette]], mit dem sich Pessué auch für den UEFA-Pokal qualifizierte. Für seine Erfolge mit Macedi wurde Pessué bei der Wahl zum mikolinischen Trainer des Jahres auf Platz 2 hinter Meistertrainer [[Luvis Gerart]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sommerpause 2007 investierte der Klub einige Millionen in die Infrastruktur und ein neues Trainingszentrum mit dem Ziel, den Verein langfristig auf die Erfolgsspur zu führen. Dafür wurde auf die Verpflichtung neuer Spieler weitgehend verzichtet. In die Saison 2007/2008 startete Pessués Team erneut mit einer Negativserie (u.a. Erstrundenaus im Pokal), die den Trainer und seinen zukunftsorientierten Kurs erstmals in die Kritik brachte. Am Ende der Rückrunde stand Macedi nur auf Platz 6 der Tabelle, ehe eine starke Rückrunde das Team am Ende sogar noch zur Vizemeisterschaft und ins Halbfinale des UEFA-Pokals brachte, wo der ASM gegen die Glasgow Rangers ausschied. In der Liga stand allerdings ein Rückstand von 18 Punkten auf Meister [[RAC Servette]] auf dem Konto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheftrainer bei der Juvantêsa ===&lt;br /&gt;
==== Rückkehr nach Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2008 gab Pessués alter Verein [[Juvantêsa Sport]] bekannt, dass der ehemalige Kapitän des Teams für die Saison 2008/2009 als Cheftrainer verpflichtet wurde. Als solcher ersetzte er in [[Tulis]] den Franzosen [[Bernard Coutier]], von dem sich der Verein nach dem verlorenen Saisonfinale gegen den [[FC Bosa]] trotz des zwöften Pokalsiegs für die Juvantêsa getrennt hatte. Bereits nach dem Viertelfinal-Aus in der Championsleague hatte es Gerüchte um eine Entlassung des bei den Fans ungeliebten Franzosen gegeben. Pessué setzte sich gegen prominente Nachfolgekandidaten wie den Portugiesen José Mourinho und Ex-Trainer [[Joán Restávio]] – beide ehemalige Championsleague-Sieger – durch und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis Juni 2010, der danach zweimal um jeweils zwei Jahre verlängert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere Spielmacher brachte in [[Cornèle Crêus]], bereits bei Macedi zusammen mit Desept die rechte Hand Pessués, und [[Manu Teixa]] seine eigenen Assistenz- bzw- Torwarttrainer mit nach Tulis, nachdem das Trainerteam Coutiers den Verein fast geschlossen verlassen hatte. Außerdem wechselte der langjährige Juvantêsa-Spieler [[Jocéntilo Esalla]] vom Spielfeld der 2. Mannschaft an die Seite Pessués. Nachfolger Pessués beim ASM wurde sein bisheriger Assistent [[Joann Desept]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umbau des Teams und neue Handschrift ====&lt;br /&gt;
Bei der Juvantêsa war die Rückkehr Pessués eine der ersten wichtigen Amtshandlungen der neuen Klubführung um [[Joán Següer Rovira]], der den ehemaligen Juvantêsa-Star [[Luca Morientes]] als Sportdirektor installiert hatte und den Anhängern des Vereins nach vier mageren Jahren wieder große Titel und attraktiven Fußball versprach. Dafür wurde Pessué ein neues millionenschweres Team bereitgestellt. Mit dem Stürmer [[Silva Kalé]] vom FC Porto kam ein neuer Goalgetter an die [[Tule]]-Stadt. Außerdem wurde mit [[Juliano Valpieta]] und [[João Silva]] die Hälfte des zuvor erfolgreichen Abwehrgespanns des [[FC Nonthí]] verpflichtet. Dazu kamen der Brasilianer [[Thiago Alves]] für die linke Abwehrseite sowie [[John Kasongo Novurengo]] für das defensive Mittelfeld, der als Wunschspieler Pessués zu seinem früheren Klub zurückkehrte. Dagegen mussten Spieler wie [[Juli]], [[Claude Henrique]] und [[Sergio Concergaçâu]], die nicht das Vertrauen Pessués besaßen, den Verein verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der millionenstarken Zugänge startete Pessué eher durchwachsen in die neue Spielzeit. Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage konnte die Juvantêsa erst am vierten Spieltag der Liga einen Sieg einfahren, startete danach aber eine Serie und verlor mit Ausnahme eines unbedeutenden Championsleague-Spiels (Tulis war bereits für das Achtelfinale qualifiziert) bis zum Ende der Hinrunde kein einziges Pflichtspiel mehr. Nach 17 Spieltagen stand Pessués Team mit 42 Punkten, einer starken Torbilanz von 44:12 und einem Vierpunktevorsprung an der Spitze der Liga und hatte sich zudem für das Achtelfinale der Championsleague qualifiziert. Pessués Spieler lobten in Interviews vor allem das disziplinierte Training und den engen persönlichen Kontakt mit dem Team. Die Fans profitierten vor allem von dem entfesselten Offensivfußball der neuen Juvantêsa, der unter dem nicht ganz erfolglosen Vorgänger [[Bernard Coutier]] vermisst worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportliche Erfolge: Meisterschaftstriple und Championsleague-Sieg ====&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison 2008/2009 wurde die Juvantêsa mit 11-Punkte-Vorsprung vor dem [[FC Nonthí]] souverän [[Premera Liga|sagradischer Meister]] und scheiterte in der Championsleague erst im Halbfinale an Titelverteidiger Manchester United. In der Folgespielzeit 2009/2010 konnte Pessué mit der personell kaum veränderten Mannschaft erneut die Meisterschaft gewinnen und stellte dabei mit 98 Zählern am Ende der Saison einen neuen Punkterekord in der [[Premera Liga]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei baute er nun ähnlich wie zuvor in Macedi verstärkt auch junge Talente wie den Mikolinier [[Xavi Lescart]] (19) und die sagradischen Jugendauswahlspieler [[Joaquín Celestino]] (21) und [[David Albet]] (19) ein, von denen Lescart und Albet am Ende auch an der [[WM 2010]] in Südafrika teilnahmen. Krönung der erfolgreichen Saison 2009/2010 war schließlich der Sieg im Finale der Championsleague im Santiago Bernabeú in Madrid, in dem es zu einem Wiedersehen Pessués mit seinem alten Team von Inter Mailand kam. Gegen das von Erfolgstrainer José Mourinho trainierte Inter-Team um die Stars Wesley Snejider und Samuel Eto’o gewann die Juvantêsa mit 3:2 und Pessué konnte sich in die Riege jener Fußballpersönlichkeiten einreihen, die sowohl als Spieler als auch als Trainer die höchste Trophäe im europäischen Klubfußball gewinnen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Pessué in der Saison 2010/2011 zum dritten Mal in Folge die sagradische Meisterschaft mit der Juvantêsa gewonnen hatte, endete die Spielzeit 2011/2012 titellos. Sowohl in der [[Premera Liga]] als auch im Finale der [[Copa Sagradia]] musste sich das Team aus Tulis dem Rivalen [[FC Bosa]] geschlagen geben. Die Finalniederlage im Pokalwettbewerb war bereits die zweite in Folge nach dem verlorenen Endspiel 2011 gegen den [[FC Duerez]]. Nach einigen personellen Veränderungen gelang es der Mannschaft Pessués schließlich, in der Saison 2012/2013 erneut souverän die sagradische Meistertrophäe zu erringen. Dies war bereits Pessués neunte Trophäe in fünf Jahren als Trainer der Juvantêsa (4 Meisterschaften, 2 Supercup-Erfolge, 1 Championsleague, 1 europäischer Super-Cup, 1 Klubweltmeisterschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rücktritt ====&lt;br /&gt;
Nachdem er seinen ursprünglichen Zweijahresvertrag zunächst bis 2012 und anschließend bis 2014 verlängert hatte, zögerte Pessué im Frühjahr 2013, einen neuen Kontrakt bei den Blaugrünen zu unterschreiben und erbat sich Bedenkzeit. In der Zwischenzeit wurde er in den Medien immer wieder mit neuen Teams Verbindung gebracht. Einen Trainerwechsel im Sommer 2013 schlossen aber beide Seiten aus. Zum Start der Rückrunde 2014 erklärte Pessué schließlich, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag kein weiteres Mal zu verlängern und die Mannschaft damit nach sechs Jahren zu verlassen. Zudem bezeichnete er es als &amp;quot;sehr unwahrscheinlich&amp;quot;, dass er in der Saison 2014/2015 ein Fußballteam betreuen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Spielzeit 2013/2014 verpasste die Juvantêsa - erst zum zweiten Mal unter Pessués Führung - den Gewinn der sagradischen Meisterschaft gegen den [[FC Semesta]] unter der Führung von Trainer [[Luis Gracia]]. Pessué verließ die Mannschaft damit, ohne in seiner letzten Saison einen wichtigen Titel gewonnen zu haben. Dennoch wurde er von Fans und Mannschaft herzlich verabschiedet. Als Nachfolger Pessués verpflichtete die Juvantêsa mit dem [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Xosé Sant-Estrell]] einen alten Bekannten Pessués, der diesem zuvor in [[Macedi]] als Fitness- und später als Assistenztrainer zur Seite gestanden hatte und für eine kontinuierliche Fortführung des erfolgreichen Offensivfußballs steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Trainer ====&lt;br /&gt;
* 10/05-12/05: [[Unión Deportiva 1880]] &lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[AS Macedi]] (MIC) &lt;br /&gt;
* Seit 2008: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Trainer ====&lt;br /&gt;
===== Mit Macedi =====&lt;br /&gt;
* [[Copa Reial|Mikolinischer Pokalsieger]] 2007&lt;br /&gt;
===== Mit Juvantêsa =====&lt;br /&gt;
* [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] 2009, 2010, 2011, 2013&lt;br /&gt;
* Championsleague-Sieger 2010&lt;br /&gt;
* Klub-Weltmeister 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Trainer des Jahres]] 2009 und 2010&lt;br /&gt;
* IFFHS-Weltklubtrainer 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballspieler|Pessué]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballtrainer|Pessué]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_Pessu%C3%A9&amp;diff=21696</id>
		<title>Daniel Pessué</title>
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		<updated>2015-02-27T07:13:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Umbau des Teams und neue Handschrift */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel José Pessué Arriatxa''' (*3.5.1968, [dan'jɛl ʒɔ'zɛ pɛs'ʃwɛ]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktiver Spieler konnte Pessué für den sagradischen Verein [[Juvantêsa Sport]] große Erfolge feiern. In der zweiten Hälfte der Neunziger und Anfang der 2000er Jahre gehörte &amp;quot;Dani&amp;quot; Pessué, der meist die Rolle des klassischen Spielmachers im offensiven Mittelfeld ausfüllte, zu den besten Kreativspielern der Welt und wurde 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Zu seinen größten Erfolgen gehören die Championsleague-Triumphe 1999 und 2004 sowie das Erreichen des Europameisterschaftsendspiels 2000. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessués Spiel zeichnete sich durch eine besonders elegante Ballbehandlung, eine große Spielübersicht und das Beherrschen des tödlichen Passes aus. Bei der Wahl zu [[Sagradiens Fußballer des Jahrhunderts]] belegte er 1999 Platz 3 hinter [[Carles Notero]] und [[Sebastián Santesa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner aktiven Spielerkarriere begann Pessué eine Laufbahn als Trainer und kehrte 2008 nach zwei Jahren beim mikolinischen Klub [[AS Macedi]] zur [[Juvantêsa]] zurück, die er in sechs Jahren als Cheftrainer zu vier Meisterschaften und einem Triumph in der UEFA Championsleague (2010) führte. Nach der titellosen Saison 2013/2014 verließ Pessué das Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Spieler ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Karriere in Sagradien und Italien ===&lt;br /&gt;
Pessué begann seine Spielerkarriere in der Jugend seines Heimatvereins [[FC Lemez]], ehe er 1985 wenige Kilometer Pin-aufwärts nach [[FC Nonthí|Nonthí]] wechselte, wo er im Frühjahr 1986 im Alter von nicht einmal 18 Jahren sein erstes Ligaspiel absolvierte. Kurz danach gewann er mit der sagradischen U-19-Auswahl die Europameisterschaft und stand ein Jahr später im Kader der [[Sagradische Jugendnationalmannschaft|sagradischen U-20-Nationalmannschaft]], die bei der WM 1987 Jugendweltmeister wurde. Neben späteren Ausnahmespielern wie [[Enrico Torc]] oder [[Marco Conianatra]] führte er das Team mit einer Glanzleistung zum Sieg. Nach dem Erfolg stritten sich einige Erstligavereine um die Dienste des 20-jährigen Mittelfeldspielers, darunter auch [[Juvantêsa SC]], stattdessen zog Pessué aber den [[FC Lesnário]] vor, wo er sich größere sportliche Perspektiven erhoffte. In [[Biniar]] wuchs Pessué in die Rolle des Spielmachers und Mittelfeldregisseurs hinein und konnte in der Saison 1988/89 seinen ersten Titel mit dem Gewinn der [[Copa Sagradia]] feiern. In dieser Saison wurde Pessué auch zum besten Nachwuchsspieler der Liga gewählt und bestritt im Februar 1989 im Alter von erst 20 Jahren sein erstes A-Länderspiel für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison, in der die Grünen von Lesnário erst im Halbfinale des UEFA-Cups scheiterten, nominierte Nationaltrainer [[Luca Martínez]] den Jungstar schließlich für die [[WM 1990]] in Italien, wo Pessué zu zwei Einwechslungen im zweiten und dritten Gruppenspiel kam und zu den wenigen Lichtblicken im sagradischen Team zählte. Mit dieser Leistung wurde er für ausländische Klubs interessant und Pessué wechselte kurz nach dem Turnier für eine Ablösesumme von 10 Milliarden Lire zum italienischen Spitzenklub Inter Mailand. In seiner ersten Saison in Italien feierte der 22-Jährige zugleich seinen ersten internationalen Titel mit dem Gewinn des UEFA-Pokals. Jedoch waren die drei freien Plätze für Ausländer im Team meist von den drei deutschen Weltmeistern Matthäus, Brehme und Klinsmann besetzt und für Pessué, der zudem von Verletzungen zurückgeworfen wurde, blieb meist nur die Jokerrolle. Da das Ausländerkontingent auf drei Spieler im Kader beschränkt war, wurde Pessué in der Saison 1991/1992 an den Ligakonkurrent AC Florenz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Renaissancestadt schaffte Pessué schließlich den Durchbruch und wurde in 32 von 34 Ligaspielen eingesetzt. Von der durchwachsenen [[Euro 1992|Europameisterschaft]] aus Schweden kehrte als Star ins Inter-Team zurück, wo er nun die Rolle des Spielmachers in der offensiven Mittelfeldzentrale einnahm und zum Publikumsliebling avancierte. Von den Interisti erhielt er wegen seiner unerwarteten millimeter-genauen Pässe auch seinen Spitzname „il Magico“. In der Saison 1993/1994 war Pessué wesentlich am Gewinn des UEFA-Cups beteiligt und bereitete im Finalrückspiel gegen den sagradischen Konkurrenten [[Mesarque SC]] von Trainer [[Joán Restávio]] in San Siro den entscheidenden Treffer durch Wim Jonk vor. Nach der Saison wechselte Pessué im Sommer 1994 für die damalige sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro zum sagradischen Rekordmeister [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge in Tulis ===&lt;br /&gt;
In [[Tulis]] schlug der Spielmacher ein wie eine Bombe und führte die Mannschaft auf Anhieb zur [[Premera Liga|Meisterschaft]]. Zudem wurde er zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt. Doch die folgende Saison sollte zu seiner schwersten bis dahin werden. Eine komplizierte Knieverletzung, die er sich im August 1995 zugezogen hatte, setzte Pessué für den Großteil der Saison außer Gefecht, sodass er erst im Saisonfinale wieder in die Mannschaft zurückkehrte und dem Team noch die UEFA-Pokal-Teilnahme sicherte. Die folgende Europameisterschaft sah Pessué, dessen Nominierung wegen seiner Fitness umstritten war, als unumschränkten Mittelfeldchef, jedoch konnte Pessué nicht zu alter Stärke zurückfinden und für die Mannschaft war im Viertelfinale Schluss.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Saison 1996/1997 beendete Pessué, mittlerweile wieder in Topform, mit der Vizemeisterschaft und seinem zweiten Gewinn des UEFA-Pokals und stieg nach dem Triumph im Europapokalfinale endgültig zu einem der Topstars in Europa auf. Ein Jahr später konnte er sein Team wieder zur Meisterschaft führen und wurde erneut zum besten Spieler des Jahres gewählt. Die [[Weltmeisterschaft 1998]] in Frankreich wurde für Pessué zu seinem bis dahin erfolgreichsten Turnier. Der Mannschaft des neuen Trainers [[Selle Ebrulla]] führte er mit überragenden Leistungen zum Einzug ins Halbfinale der WM, wo Sagradien dem späteren Weltmeister Frankreich unterlag. Das Spiel um Platz 3 hingegen endete für Sagradien mit einem Sieg, was den größten WM-Erfolg für den FSF bedeutete. Pessué wurde als einer der stärksten Spieler des Turniers angesehen, stand aber im Schatten des großen französischen Stars Zinedine Zidane. Aus diesem Schatten konnte Pessué erst vollends in der Saison 1998/1999 heraustreten, als er mit Juvantêsa SC unter dem neuen Trainer [[Joán Restávio]] als erste europäische Mannschaft überhaupt das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokalsieg und dem Triumph in der UEFA-Championsleague gewann. Pessué spielte eine überragende Saison und wurde zum besten Championsleague-Spieler gewählt. Nachdem er auch noch den Weltpokal gewonnen hatte, wurde Pessué schließlich mit dem begehrten Ballon d'Or des besten Fußballers in Europa gewählt und belegte bei der Wahl zum Weltfußballer Platz 2 hinter dem Brasilianer Rivaldo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Saisons gewann er mit seinem Team jeweils die Meisterschaft, sodass Juvantêsa SC als erstes sagradisches Team vier Meisterschaften hintereinander feiern konnte. Bei der [[EURO 2000]] krönte Pessué seine Nationalmannschaftskarriere mit dem Einzug ins EM-Finale, wo das Team aber abermals Frankreich durch ein Golden Goal Trézeguets unterlag. Das Direkt-Duell gegen Zidane wurde von den Medien als Schlagabtausch der besten europäischen Spielmacher gefeiert. Während Zidane nach dem Erfolg zum zweitenmal zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde, erreichte Pessué dieses mal den dritten Rang hinter Zidane und dem Portugiesen Luis Figo. Nach dem verlorenen Finale gegen Frankreich kündigte Pessué aus Enttäuschung über das Ergebnis seinen Abschied aus dem Nationalteam an. Zu diesem Zeitpunkt hatte er in elf Jahren als Spieler der „Selección“ 87 Länderspiele bestritten. Nach öffentlichen Kampagnen von Fans, Spielern und Trainer revidierte Pessué seine Entscheidung jedoch und kehrte im Herbst 2000 bereits wieder ins Trikot der „Azûr“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriereende ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Saison 2002 mit Platz 2 in der Liga geendet hatte und Pessué sich im Championsleague-Finale erneut Zidane und Figo geschlagen geben musste, nahm Pessué im Alter von 34 Jahren zum letztenmal an einer [[WM 2002|Weltmeisterschaft]] teil. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit einem Auftaktunentschieden gegen Gastgeber Japan und knappen Siegen gegen Tunesien und Russland, musste Sagradien als Gruppenzweiter im Achtelfinale gegen Brasilien antreten. Trotz einer starken Leistung der Mannschaft, scheiterte Sagradien durch ein 1:2 gegen den Rekordweltmeister und Pessué beendete im Anschluss an das Turnier seine Nationalmannschaftskarriere nach 13 Jahren, 101 A-Länderspielen und 32 Toren endgültig. Die öffentlichen Versuche, Pessué im Vorfeld der [[EURO 2004]] zu einem erneuten Comeback im Nationalteam zu überreden, schlugen allesamt fehl. Ohne ihn schied Sagradien in der Vorrunde aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Saisons in Pessués Vereinskarriere, in denen er - zunehmend von Verletzungsproblemen geplagt – weniger Spiele absolvierte als zuvor, brachten für Juvantêsa SC den Gewinn zweier weiterer Meisterschaften. Nach dem erneuten Championsleague-Finalsieg im Sommer 2004 gegen den FC Porto beendete „il Mágico“ schließlich nach zehn Jahren im Trikot der Blaugrünen seine aktive Spielerkarriere. Ihm zu Ehren wurde im [[Estádiu de Juvante]] in Tulis ein Abschiedsspiel mit internationalen Stars und Freunden Pessués organisiert, dessen Einnahmen einem wohltätigen Zweck zugute kamen. In dem Stadion, in dem Pessué zehn Jahre lang spielte, standen sich ein Allstarteam der Juvantêsa und eines mit internationalen Freunden des Superstars gegenüber. Mit von der Partie waren Pessués langjährige Weggefährten [[Marco Conianatra]], [[Enrico Torc]], [[Paulo Varigell]] und [[Marco Tinita]], aber auch internationale Stars wie Gabriel Batistuta, mit dem er in Florenz zusammenspielte, Dennis Bergkamp, Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus und Giuseppe Bergomi, mit denen er bei Inter kickte, sowie Zinedine Zidane, Roberto Baggio und Luís Figo. Als Trainer waren [[Joán Restávio]] für die Juvantêsa Allstars und [[Carles Notero]] und [[Ticiano De la Costa]] als Trainer der Gegenmannschaft tätig. In der 87. Minute des Spiels (als Zeichen für Pessués ersten Titel – die U20-Weltmeisterschaft 1987) wurde der „Magier“ schließlich unter tosendem Applaus der Fans und Kollegen ausgewechselt, woraufhin ein großes Feuerwerk gezündet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Spieler ====&lt;br /&gt;
* Bis 1985: [[FC Lemez]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Lesnário FC]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Inter Mailand (ITA)&lt;br /&gt;
* 1994-2004: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Spieler ====&lt;br /&gt;
===== Im Verein =====&lt;br /&gt;
* 7 Mal [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] (1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004)&lt;br /&gt;
* 2 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]] (1989, 1999)&lt;br /&gt;
* 2 Mal Championsleague-Sieger (1999, 2004, Zweiter 2002)&lt;br /&gt;
* 3 Mal UEFA-Pokal-Gewinner (1991, 1994, 1997)&lt;br /&gt;
* 1 Mal Weltpokalsieger (1999)&lt;br /&gt;
===== Mit dem Nationalteam =====&lt;br /&gt;
* 101 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (1989-2002)&lt;br /&gt;
* EM-Teilnahme [[EURO 1992|1992]], [[EURO 1996|1996]], [[EURO 2000|2000]]&lt;br /&gt;
* WM-Teilnahme [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|1990]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|1998]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|2002]]&lt;br /&gt;
* Vize-Europameister 2000&lt;br /&gt;
* WM-Dritter 1998&lt;br /&gt;
* Jugendweltmeister 1987&lt;br /&gt;
* U-19-Europameister 1986&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 1994, 1995, 1998&lt;br /&gt;
* Europas Fußballer des Jahres 1999&lt;br /&gt;
* Bester Spieler der Championsleague-Saison 1999 &lt;br /&gt;
* Bester Mittelfeldspieler der Championsleague 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Spielerkarriere ==&lt;br /&gt;
=== Arbeit beim Fernsehen und Gastspiel bei UD Tulis ===&lt;br /&gt;
In der Saison 2004/2005 war Pessué als TV-Experte für den sagradischen Championsleague-Sender [[Nueve]] tätig und begleitete gleichzeitig im Rahmen seiner Trainerausbildung mehrere internationale Erfolgstrainer wie Arsène Wenger, Didier Deschamps oder Rafael Benítez als Praktikant bei ihrer Arbeit. Seit 1996 ist Daniel Pessué mit dem sagradischen Fotomodell Nadina Martínez verheiratet. Mit ihr hat er die beiden Söhne Máxim und David sowie Töchterchen María Leonor. Der 1997 geborene Máxim Pessué spielt bereits erfolgreich in der Jugendmannschaft von [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes Engagement als Cheftrainer übernahm Pessué im Oktober 2005, als er überraschend als neuer Teamchef beim sagradischen Zweitligisten [[Unión Deportiva]] aus [[Tulis]] vorgestellt wurde. Dort sollte Pessué ein Trainergespann mit dem ehemaligen UD-Profi [[Walter Stropa]] bilden. Nach nur zwei Monaten und einer Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen trat Pessué bereits im Dezember nach Ende der Hinrunde wieder zurück. Als Trennungsgründe wurden sportliche Differenzen zwischen Pessué und der Vereinsführung genannt. Sagradischen Zeitungen zufolge soll Pessué jedoch Freunden gegenüber die Zustände beim ehemaligen Erstligisten nach dem Abgang des langjährigen Managers [[José Del Vigo]] als chaotisch und führungslos bezeichnet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainer in Macedi ===&lt;br /&gt;
Nach einem halben Jahr bereits wurde Pessué überraschend als neuer Cheftrainer des mikolinischen Erstligisten [[AS Macedi]] vorgestellt und mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Als Co-Trainer standen ihm [[Cornèle Creus]] sowie der mikolinische Ex-Nationalspieler [[Joann Desept]] zur Seite, der zuvor beim [[RAC Servette]] als Assistent von Trainer [[Roberto Santís]] tätig gewesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Macedi]] baute Pessué durch interne Umstrukturierungen ein neues junges Team mit einem Altersdurchschnitt von ca. 24 Jahren auf. Nach größeren Anlaufschwierigkeiten gelang es der Mannschaft in der Rückrunde der Saison 2006/2007, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Am Ende lag Pessué mit dem AS Macedi auf Platz 7 der [[Lega National A]]. Höhepunkt der letztlich doch sehr erfolgreichen Saison wurde der Gewinn des [[Copa Reial|mikolinischen Pokals]] nach einem 3:2-Finalsieg n.V. gegen den neuen Meister [[RAC Servette]], mit dem sich Pessué auch für den UEFA-Pokal qualifizierte. Für seine Erfolge mit Macedi wurde Pessué bei der Wahl zum mikolinischen Trainer des Jahres auf Platz 2 hinter Meistertrainer [[Luvis Gerart]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sommerpause 2007 investierte der Klub einige Millionen in die Infrastruktur und ein neues Trainingszentrum mit dem Ziel, den Verein langfristig auf die Erfolgsspur zu führen. Dafür wurde auf die Verpflichtung neuer Spieler weitgehend verzichtet. In die Saison 2007/2008 startete Pessués Team erneut mit einer Negativserie (u.a. Erstrundenaus im Pokal), die den Trainer und seinen zukunftsorientierten Kurs erstmals in die Kritik brachte. Am Ende der Rückrunde stand Macedi nur auf Platz 6 der Tabelle, ehe eine starke Rückrunde das Team am Ende sogar noch zur Vizemeisterschaft und ins Halbfinale des UEFA-Pokals brachte, wo der ASM gegen die Glasgow Rangers ausschied. In der Liga stand allerdings ein Rückstand von 18 Punkten auf Meister [[RAC Servette]] auf dem Konto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheftrainer bei der Juvantêsa ===&lt;br /&gt;
==== Rückkehr nach Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2008 gab Pessués alter Verein [[Juvantêsa Sport]] bekannt, dass der ehemalige Kapitän des Teams für die Saison 2008/2009 als Cheftrainer verpflichtet wurde. Als solcher ersetzte er in [[Tulis]] den Franzosen [[Bernard Coutier]], von dem sich der Verein nach dem verlorenen Saisonfinale gegen den [[FC Bosa]] trotz des zwöften Pokalsiegs für die Juvantêsa getrennt hatte. Bereits nach dem Viertelfinal-Aus in der Championsleague hatte es Gerüchte um eine Entlassung des bei den Fans ungeliebten Franzosen gegeben. Pessué setzte sich gegen prominente Nachfolgekandidaten wie den Portugiesen José Mourinho und Ex-Trainer [[Joán Restávio]] – beide ehemalige Championsleague-Sieger – durch und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis Juni 2010, der danach zweimal um jeweils zwei Jahre verlängert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere Spielmacher brachte in [[Cornèle Crêus]], bereits bei Macedi zusammen mit Desept die rechte Hand Pessués, und [[Manu Teixa]] seine eigenen Assistenz- bzw- Torwarttrainer mit nach Tulis, nachdem das Trainerteam Coutiers den Verein fast geschlossen verlassen hatte. Außerdem wechselte der langjährige Juvantêsa-Spieler [[Jocéntilo Esalla]] vom Spielfeld der 2. Mannschaft an die Seite Pessués. Nachfolger Pessués beim ASM wurde sein bisheriger Assistent [[Joann Desept]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umbau des Teams und neue Handschrift ====&lt;br /&gt;
Bei der Juvantêsa war die Rückkehr Pessués eine der ersten wichtigen Amtshandlungen der neuen Klubführung um [[Joán Següer Rovira]], der den ehemaligen Juvantêsa-Star [[Luca Morientes]] als Sportdirektor installiert hatte und den Anhängern des Vereins nach vier mageren Jahren wieder große Titel und attraktiven Fußball versprach. Dafür wurde Pessué ein neues millionenschweres Team bereitgestellt. Mit dem Stürmer [[Silva Kalé]] vom FC Porto kam ein neuer Goalgetter an die [[Tule]]-Stadt. Außerdem wurde mit [[Juliano Valpieta]] und [[João Silva]] die Hälfte des zuvor erfolgreichen Abwehrgespanns des [[FC Nonthí]] verpflichtet. Dazu kamen der Brasilianer [[Thiago Alves]] für die linke Abwehrseite sowie Rückkehrer [[John Kasongo Novurengo]] für das defensive Mittelfeld, der als Wunschspieler Pessués galt. Dagegen mussten Spieler wie [[Juli]], [[Claude Henrique]] und [[Sergio Concergaçâu]], die nicht das Vertrauen Pessués besaßen, den Verein verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der millionenstarken Zugänge startete Pessué eher durchwachsen in die neue Spielzeit. Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage konnte die Juvantêsa erst am vierten Spieltag der Liga einen Sieg einfahren, startete danach aber eine Serie und verlor mit Ausnahme eines unbedeutenden Championsleague-Spiels (Tulis war bereits für das Achtelfinale qualifiziert) bis zum Ende der Hinrunde kein einziges Pflichtspiel mehr. Nach 17 Spieltagen stand Pessués Team mit 42 Punkten, einer starken Torbilanz von 44:12 und einem Vierpunktevorsprung an der Spitze der Liga und hatte sich zudem für das Achtelfinale der Championsleague qualifiziert. Pessués Spieler lobten in Interviews vor allem das disziplinierte Training und den engen persönlichen Kontakt mit dem Team. Die Fans profitierten vor allem von dem entfesselten Offensivfußball der neuen Juvantêsa, der unter dem nicht ganz erfolglosen Vorgänger [[Bernard Coutier]] vermisst worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportliche Erfolge: Meisterschaftstriple und Championsleague-Sieg ====&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison 2008/2009 wurde die Juvantêsa mit 11-Punkte-Vorsprung vor dem [[FC Nonthí]] souverän [[Premera Liga|sagradischer Meister]] und scheiterte in der Championsleague erst im Halbfinale an Titelverteidiger Manchester United. In der Folgespielzeit 2009/2010 konnte Pessué mit der personell kaum veränderten Mannschaft erneut die Meisterschaft gewinnen und stellte dabei mit 98 Zählern am Ende der Saison einen neuen Punkterekord in der [[Premera Liga]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei baute er nun ähnlich wie zuvor in Macedi verstärkt auch junge Talente wie den Mikolinier [[Xavi Lescart]] (19) und die sagradischen Jugendauswahlspieler [[Joaquín Celestino]] (21) und [[David Albet]] (19) ein, von denen Lescart und Albet am Ende auch an der [[WM 2010]] in Südafrika teilnahmen. Krönung der erfolgreichen Saison 2009/2010 war schließlich der Sieg im Finale der Championsleague im Santiago Bernabeú in Madrid, in dem es zu einem Wiedersehen Pessués mit seinem alten Team von Inter Mailand kam. Gegen das von Erfolgstrainer José Mourinho trainierte Inter-Team um die Stars Wesley Snejider und Samuel Eto’o gewann die Juvantêsa mit 3:2 und Pessué konnte sich in die Riege jener Fußballpersönlichkeiten einreihen, die sowohl als Spieler als auch als Trainer die höchste Trophäe im europäischen Klubfußball gewinnen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Pessué in der Saison 2010/2011 zum dritten Mal in Folge die sagradische Meisterschaft mit der Juvantêsa gewonnen hatte, endete die Spielzeit 2011/2012 titellos. Sowohl in der [[Premera Liga]] als auch im Finale der [[Copa Sagradia]] musste sich das Team aus Tulis dem Rivalen [[FC Bosa]] geschlagen geben. Die Finalniederlage im Pokalwettbewerb war bereits die zweite in Folge nach dem verlorenen Endspiel 2011 gegen den [[FC Duerez]]. Nach einigen personellen Veränderungen gelang es der Mannschaft Pessués schließlich, in der Saison 2012/2013 erneut souverän die sagradische Meistertrophäe zu erringen. Dies war bereits Pessués neunte Trophäe in fünf Jahren als Trainer der Juvantêsa (4 Meisterschaften, 2 Supercup-Erfolge, 1 Championsleague, 1 europäischer Super-Cup, 1 Klubweltmeisterschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rücktritt ====&lt;br /&gt;
Nachdem er seinen ursprünglichen Zweijahresvertrag zunächst bis 2012 und anschließend bis 2014 verlängert hatte, zögerte Pessué im Frühjahr 2013, einen neuen Kontrakt bei den Blaugrünen zu unterschreiben und erbat sich Bedenkzeit. In der Zwischenzeit wurde er in den Medien immer wieder mit neuen Teams Verbindung gebracht. Einen Trainerwechsel im Sommer 2013 schlossen aber beide Seiten aus. Zum Start der Rückrunde 2014 erklärte Pessué schließlich, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag kein weiteres Mal zu verlängern und die Mannschaft damit nach sechs Jahren zu verlassen. Zudem bezeichnete er es als &amp;quot;sehr unwahrscheinlich&amp;quot;, dass er in der Saison 2014/2015 ein Fußballteam betreuen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Spielzeit 2013/2014 verpasste die Juvantêsa - erst zum zweiten Mal unter Pessués Führung - den Gewinn der sagradischen Meisterschaft gegen den [[FC Semesta]] unter der Führung von Trainer [[Luis Gracia]]. Pessué verließ die Mannschaft damit, ohne in seiner letzten Saison einen wichtigen Titel gewonnen zu haben. Dennoch wurde er von Fans und Mannschaft herzlich verabschiedet. Als Nachfolger Pessués verpflichtete die Juvantêsa mit dem [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Xosé Sant-Estrell]] einen alten Bekannten Pessués, der diesem zuvor in [[Macedi]] als Fitness- und später als Assistenztrainer zur Seite gestanden hatte und für eine kontinuierliche Fortführung des erfolgreichen Offensivfußballs steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Trainer ====&lt;br /&gt;
* 10/05-12/05: [[Unión Deportiva 1880]] &lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[AS Macedi]] (MIC) &lt;br /&gt;
* Seit 2008: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Trainer ====&lt;br /&gt;
===== Mit Macedi =====&lt;br /&gt;
* [[Copa Reial|Mikolinischer Pokalsieger]] 2007&lt;br /&gt;
===== Mit Juvantêsa =====&lt;br /&gt;
* [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] 2009, 2010, 2011, 2013&lt;br /&gt;
* Championsleague-Sieger 2010&lt;br /&gt;
* Klub-Weltmeister 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Trainer des Jahres]] 2009 und 2010&lt;br /&gt;
* IFFHS-Weltklubtrainer 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballspieler|Pessué]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballtrainer|Pessué]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_Pessu%C3%A9&amp;diff=21695</id>
		<title>Daniel Pessué</title>
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		<updated>2015-02-27T07:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Trainer in Macedi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel José Pessué Arriatxa''' (*3.5.1968, [dan'jɛl ʒɔ'zɛ pɛs'ʃwɛ]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktiver Spieler konnte Pessué für den sagradischen Verein [[Juvantêsa Sport]] große Erfolge feiern. In der zweiten Hälfte der Neunziger und Anfang der 2000er Jahre gehörte &amp;quot;Dani&amp;quot; Pessué, der meist die Rolle des klassischen Spielmachers im offensiven Mittelfeld ausfüllte, zu den besten Kreativspielern der Welt und wurde 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Zu seinen größten Erfolgen gehören die Championsleague-Triumphe 1999 und 2004 sowie das Erreichen des Europameisterschaftsendspiels 2000. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessués Spiel zeichnete sich durch eine besonders elegante Ballbehandlung, eine große Spielübersicht und das Beherrschen des tödlichen Passes aus. Bei der Wahl zu [[Sagradiens Fußballer des Jahrhunderts]] belegte er 1999 Platz 3 hinter [[Carles Notero]] und [[Sebastián Santesa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner aktiven Spielerkarriere begann Pessué eine Laufbahn als Trainer und kehrte 2008 nach zwei Jahren beim mikolinischen Klub [[AS Macedi]] zur [[Juvantêsa]] zurück, die er in sechs Jahren als Cheftrainer zu vier Meisterschaften und einem Triumph in der UEFA Championsleague (2010) führte. Nach der titellosen Saison 2013/2014 verließ Pessué das Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Spieler ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Karriere in Sagradien und Italien ===&lt;br /&gt;
Pessué begann seine Spielerkarriere in der Jugend seines Heimatvereins [[FC Lemez]], ehe er 1985 wenige Kilometer Pin-aufwärts nach [[FC Nonthí|Nonthí]] wechselte, wo er im Frühjahr 1986 im Alter von nicht einmal 18 Jahren sein erstes Ligaspiel absolvierte. Kurz danach gewann er mit der sagradischen U-19-Auswahl die Europameisterschaft und stand ein Jahr später im Kader der [[Sagradische Jugendnationalmannschaft|sagradischen U-20-Nationalmannschaft]], die bei der WM 1987 Jugendweltmeister wurde. Neben späteren Ausnahmespielern wie [[Enrico Torc]] oder [[Marco Conianatra]] führte er das Team mit einer Glanzleistung zum Sieg. Nach dem Erfolg stritten sich einige Erstligavereine um die Dienste des 20-jährigen Mittelfeldspielers, darunter auch [[Juvantêsa SC]], stattdessen zog Pessué aber den [[FC Lesnário]] vor, wo er sich größere sportliche Perspektiven erhoffte. In [[Biniar]] wuchs Pessué in die Rolle des Spielmachers und Mittelfeldregisseurs hinein und konnte in der Saison 1988/89 seinen ersten Titel mit dem Gewinn der [[Copa Sagradia]] feiern. In dieser Saison wurde Pessué auch zum besten Nachwuchsspieler der Liga gewählt und bestritt im Februar 1989 im Alter von erst 20 Jahren sein erstes A-Länderspiel für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison, in der die Grünen von Lesnário erst im Halbfinale des UEFA-Cups scheiterten, nominierte Nationaltrainer [[Luca Martínez]] den Jungstar schließlich für die [[WM 1990]] in Italien, wo Pessué zu zwei Einwechslungen im zweiten und dritten Gruppenspiel kam und zu den wenigen Lichtblicken im sagradischen Team zählte. Mit dieser Leistung wurde er für ausländische Klubs interessant und Pessué wechselte kurz nach dem Turnier für eine Ablösesumme von 10 Milliarden Lire zum italienischen Spitzenklub Inter Mailand. In seiner ersten Saison in Italien feierte der 22-Jährige zugleich seinen ersten internationalen Titel mit dem Gewinn des UEFA-Pokals. Jedoch waren die drei freien Plätze für Ausländer im Team meist von den drei deutschen Weltmeistern Matthäus, Brehme und Klinsmann besetzt und für Pessué, der zudem von Verletzungen zurückgeworfen wurde, blieb meist nur die Jokerrolle. Da das Ausländerkontingent auf drei Spieler im Kader beschränkt war, wurde Pessué in der Saison 1991/1992 an den Ligakonkurrent AC Florenz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Renaissancestadt schaffte Pessué schließlich den Durchbruch und wurde in 32 von 34 Ligaspielen eingesetzt. Von der durchwachsenen [[Euro 1992|Europameisterschaft]] aus Schweden kehrte als Star ins Inter-Team zurück, wo er nun die Rolle des Spielmachers in der offensiven Mittelfeldzentrale einnahm und zum Publikumsliebling avancierte. Von den Interisti erhielt er wegen seiner unerwarteten millimeter-genauen Pässe auch seinen Spitzname „il Magico“. In der Saison 1993/1994 war Pessué wesentlich am Gewinn des UEFA-Cups beteiligt und bereitete im Finalrückspiel gegen den sagradischen Konkurrenten [[Mesarque SC]] von Trainer [[Joán Restávio]] in San Siro den entscheidenden Treffer durch Wim Jonk vor. Nach der Saison wechselte Pessué im Sommer 1994 für die damalige sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro zum sagradischen Rekordmeister [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge in Tulis ===&lt;br /&gt;
In [[Tulis]] schlug der Spielmacher ein wie eine Bombe und führte die Mannschaft auf Anhieb zur [[Premera Liga|Meisterschaft]]. Zudem wurde er zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt. Doch die folgende Saison sollte zu seiner schwersten bis dahin werden. Eine komplizierte Knieverletzung, die er sich im August 1995 zugezogen hatte, setzte Pessué für den Großteil der Saison außer Gefecht, sodass er erst im Saisonfinale wieder in die Mannschaft zurückkehrte und dem Team noch die UEFA-Pokal-Teilnahme sicherte. Die folgende Europameisterschaft sah Pessué, dessen Nominierung wegen seiner Fitness umstritten war, als unumschränkten Mittelfeldchef, jedoch konnte Pessué nicht zu alter Stärke zurückfinden und für die Mannschaft war im Viertelfinale Schluss.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Saison 1996/1997 beendete Pessué, mittlerweile wieder in Topform, mit der Vizemeisterschaft und seinem zweiten Gewinn des UEFA-Pokals und stieg nach dem Triumph im Europapokalfinale endgültig zu einem der Topstars in Europa auf. Ein Jahr später konnte er sein Team wieder zur Meisterschaft führen und wurde erneut zum besten Spieler des Jahres gewählt. Die [[Weltmeisterschaft 1998]] in Frankreich wurde für Pessué zu seinem bis dahin erfolgreichsten Turnier. Der Mannschaft des neuen Trainers [[Selle Ebrulla]] führte er mit überragenden Leistungen zum Einzug ins Halbfinale der WM, wo Sagradien dem späteren Weltmeister Frankreich unterlag. Das Spiel um Platz 3 hingegen endete für Sagradien mit einem Sieg, was den größten WM-Erfolg für den FSF bedeutete. Pessué wurde als einer der stärksten Spieler des Turniers angesehen, stand aber im Schatten des großen französischen Stars Zinedine Zidane. Aus diesem Schatten konnte Pessué erst vollends in der Saison 1998/1999 heraustreten, als er mit Juvantêsa SC unter dem neuen Trainer [[Joán Restávio]] als erste europäische Mannschaft überhaupt das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokalsieg und dem Triumph in der UEFA-Championsleague gewann. Pessué spielte eine überragende Saison und wurde zum besten Championsleague-Spieler gewählt. Nachdem er auch noch den Weltpokal gewonnen hatte, wurde Pessué schließlich mit dem begehrten Ballon d'Or des besten Fußballers in Europa gewählt und belegte bei der Wahl zum Weltfußballer Platz 2 hinter dem Brasilianer Rivaldo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Saisons gewann er mit seinem Team jeweils die Meisterschaft, sodass Juvantêsa SC als erstes sagradisches Team vier Meisterschaften hintereinander feiern konnte. Bei der [[EURO 2000]] krönte Pessué seine Nationalmannschaftskarriere mit dem Einzug ins EM-Finale, wo das Team aber abermals Frankreich durch ein Golden Goal Trézeguets unterlag. Das Direkt-Duell gegen Zidane wurde von den Medien als Schlagabtausch der besten europäischen Spielmacher gefeiert. Während Zidane nach dem Erfolg zum zweitenmal zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde, erreichte Pessué dieses mal den dritten Rang hinter Zidane und dem Portugiesen Luis Figo. Nach dem verlorenen Finale gegen Frankreich kündigte Pessué aus Enttäuschung über das Ergebnis seinen Abschied aus dem Nationalteam an. Zu diesem Zeitpunkt hatte er in elf Jahren als Spieler der „Selección“ 87 Länderspiele bestritten. Nach öffentlichen Kampagnen von Fans, Spielern und Trainer revidierte Pessué seine Entscheidung jedoch und kehrte im Herbst 2000 bereits wieder ins Trikot der „Azûr“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriereende ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Saison 2002 mit Platz 2 in der Liga geendet hatte und Pessué sich im Championsleague-Finale erneut Zidane und Figo geschlagen geben musste, nahm Pessué im Alter von 34 Jahren zum letztenmal an einer [[WM 2002|Weltmeisterschaft]] teil. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit einem Auftaktunentschieden gegen Gastgeber Japan und knappen Siegen gegen Tunesien und Russland, musste Sagradien als Gruppenzweiter im Achtelfinale gegen Brasilien antreten. Trotz einer starken Leistung der Mannschaft, scheiterte Sagradien durch ein 1:2 gegen den Rekordweltmeister und Pessué beendete im Anschluss an das Turnier seine Nationalmannschaftskarriere nach 13 Jahren, 101 A-Länderspielen und 32 Toren endgültig. Die öffentlichen Versuche, Pessué im Vorfeld der [[EURO 2004]] zu einem erneuten Comeback im Nationalteam zu überreden, schlugen allesamt fehl. Ohne ihn schied Sagradien in der Vorrunde aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Saisons in Pessués Vereinskarriere, in denen er - zunehmend von Verletzungsproblemen geplagt – weniger Spiele absolvierte als zuvor, brachten für Juvantêsa SC den Gewinn zweier weiterer Meisterschaften. Nach dem erneuten Championsleague-Finalsieg im Sommer 2004 gegen den FC Porto beendete „il Mágico“ schließlich nach zehn Jahren im Trikot der Blaugrünen seine aktive Spielerkarriere. Ihm zu Ehren wurde im [[Estádiu de Juvante]] in Tulis ein Abschiedsspiel mit internationalen Stars und Freunden Pessués organisiert, dessen Einnahmen einem wohltätigen Zweck zugute kamen. In dem Stadion, in dem Pessué zehn Jahre lang spielte, standen sich ein Allstarteam der Juvantêsa und eines mit internationalen Freunden des Superstars gegenüber. Mit von der Partie waren Pessués langjährige Weggefährten [[Marco Conianatra]], [[Enrico Torc]], [[Paulo Varigell]] und [[Marco Tinita]], aber auch internationale Stars wie Gabriel Batistuta, mit dem er in Florenz zusammenspielte, Dennis Bergkamp, Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus und Giuseppe Bergomi, mit denen er bei Inter kickte, sowie Zinedine Zidane, Roberto Baggio und Luís Figo. Als Trainer waren [[Joán Restávio]] für die Juvantêsa Allstars und [[Carles Notero]] und [[Ticiano De la Costa]] als Trainer der Gegenmannschaft tätig. In der 87. Minute des Spiels (als Zeichen für Pessués ersten Titel – die U20-Weltmeisterschaft 1987) wurde der „Magier“ schließlich unter tosendem Applaus der Fans und Kollegen ausgewechselt, woraufhin ein großes Feuerwerk gezündet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Spieler ====&lt;br /&gt;
* Bis 1985: [[FC Lemez]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Lesnário FC]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Inter Mailand (ITA)&lt;br /&gt;
* 1994-2004: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Spieler ====&lt;br /&gt;
===== Im Verein =====&lt;br /&gt;
* 7 Mal [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] (1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004)&lt;br /&gt;
* 2 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]] (1989, 1999)&lt;br /&gt;
* 2 Mal Championsleague-Sieger (1999, 2004, Zweiter 2002)&lt;br /&gt;
* 3 Mal UEFA-Pokal-Gewinner (1991, 1994, 1997)&lt;br /&gt;
* 1 Mal Weltpokalsieger (1999)&lt;br /&gt;
===== Mit dem Nationalteam =====&lt;br /&gt;
* 101 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (1989-2002)&lt;br /&gt;
* EM-Teilnahme [[EURO 1992|1992]], [[EURO 1996|1996]], [[EURO 2000|2000]]&lt;br /&gt;
* WM-Teilnahme [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|1990]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|1998]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|2002]]&lt;br /&gt;
* Vize-Europameister 2000&lt;br /&gt;
* WM-Dritter 1998&lt;br /&gt;
* Jugendweltmeister 1987&lt;br /&gt;
* U-19-Europameister 1986&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 1994, 1995, 1998&lt;br /&gt;
* Europas Fußballer des Jahres 1999&lt;br /&gt;
* Bester Spieler der Championsleague-Saison 1999 &lt;br /&gt;
* Bester Mittelfeldspieler der Championsleague 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Spielerkarriere ==&lt;br /&gt;
=== Arbeit beim Fernsehen und Gastspiel bei UD Tulis ===&lt;br /&gt;
In der Saison 2004/2005 war Pessué als TV-Experte für den sagradischen Championsleague-Sender [[Nueve]] tätig und begleitete gleichzeitig im Rahmen seiner Trainerausbildung mehrere internationale Erfolgstrainer wie Arsène Wenger, Didier Deschamps oder Rafael Benítez als Praktikant bei ihrer Arbeit. Seit 1996 ist Daniel Pessué mit dem sagradischen Fotomodell Nadina Martínez verheiratet. Mit ihr hat er die beiden Söhne Máxim und David sowie Töchterchen María Leonor. Der 1997 geborene Máxim Pessué spielt bereits erfolgreich in der Jugendmannschaft von [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes Engagement als Cheftrainer übernahm Pessué im Oktober 2005, als er überraschend als neuer Teamchef beim sagradischen Zweitligisten [[Unión Deportiva]] aus [[Tulis]] vorgestellt wurde. Dort sollte Pessué ein Trainergespann mit dem ehemaligen UD-Profi [[Walter Stropa]] bilden. Nach nur zwei Monaten und einer Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen trat Pessué bereits im Dezember nach Ende der Hinrunde wieder zurück. Als Trennungsgründe wurden sportliche Differenzen zwischen Pessué und der Vereinsführung genannt. Sagradischen Zeitungen zufolge soll Pessué jedoch Freunden gegenüber die Zustände beim ehemaligen Erstligisten nach dem Abgang des langjährigen Managers [[José Del Vigo]] als chaotisch und führungslos bezeichnet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainer in Macedi ===&lt;br /&gt;
Nach einem halben Jahr bereits wurde Pessué überraschend als neuer Cheftrainer des mikolinischen Erstligisten [[AS Macedi]] vorgestellt und mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Als Co-Trainer standen ihm [[Cornèle Creus]] sowie der mikolinische Ex-Nationalspieler [[Joann Desept]] zur Seite, der zuvor beim [[RAC Servette]] als Assistent von Trainer [[Roberto Santís]] tätig gewesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Macedi]] baute Pessué durch interne Umstrukturierungen ein neues junges Team mit einem Altersdurchschnitt von ca. 24 Jahren auf. Nach größeren Anlaufschwierigkeiten gelang es der Mannschaft in der Rückrunde der Saison 2006/2007, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Am Ende lag Pessué mit dem AS Macedi auf Platz 7 der [[Lega National A]]. Höhepunkt der letztlich doch sehr erfolgreichen Saison wurde der Gewinn des [[Copa Reial|mikolinischen Pokals]] nach einem 3:2-Finalsieg n.V. gegen den neuen Meister [[RAC Servette]], mit dem sich Pessué auch für den UEFA-Pokal qualifizierte. Für seine Erfolge mit Macedi wurde Pessué bei der Wahl zum mikolinischen Trainer des Jahres auf Platz 2 hinter Meistertrainer [[Luvis Gerart]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sommerpause 2007 investierte der Klub einige Millionen in die Infrastruktur und ein neues Trainingszentrum mit dem Ziel, den Verein langfristig auf die Erfolgsspur zu führen. Dafür wurde auf die Verpflichtung neuer Spieler weitgehend verzichtet. In die Saison 2007/2008 startete Pessués Team erneut mit einer Negativserie (u.a. Erstrundenaus im Pokal), die den Trainer und seinen zukunftsorientierten Kurs erstmals in die Kritik brachte. Am Ende der Rückrunde stand Macedi nur auf Platz 6 der Tabelle, ehe eine starke Rückrunde das Team am Ende sogar noch zur Vizemeisterschaft und ins Halbfinale des UEFA-Pokals brachte, wo der ASM gegen die Glasgow Rangers ausschied. In der Liga stand allerdings ein Rückstand von 18 Punkten auf Meister [[RAC Servette]] auf dem Konto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheftrainer bei der Juvantêsa ===&lt;br /&gt;
==== Rückkehr nach Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2008 gab Pessués alter Verein [[Juvantêsa Sport]] bekannt, dass der ehemalige Kapitän des Teams für die Saison 2008/2009 als Cheftrainer verpflichtet wurde. Als solcher ersetzte er in [[Tulis]] den Franzosen [[Bernard Coutier]], von dem sich der Verein nach dem verlorenen Saisonfinale gegen den [[FC Bosa]] trotz des zwöften Pokalsiegs für die Juvantêsa getrennt hatte. Bereits nach dem Viertelfinal-Aus in der Championsleague hatte es Gerüchte um eine Entlassung des bei den Fans ungeliebten Franzosen gegeben. Pessué setzte sich gegen prominente Nachfolgekandidaten wie den Portugiesen José Mourinho und Ex-Trainer [[Joán Restávio]] – beide ehemalige Championsleague-Sieger – durch und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis Juni 2010, der danach zweimal um jeweils zwei Jahre verlängert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere Spielmacher brachte in [[Cornèle Crêus]], bereits bei Macedi zusammen mit Desept die rechte Hand Pessués, und [[Manu Teixa]] seine eigenen Assistenz- bzw- Torwarttrainer mit nach Tulis, nachdem das Trainerteam Coutiers den Verein fast geschlossen verlassen hatte. Außerdem wechselte der langjährige Juvantêsa-Spieler [[Jocéntilo Esalla]] vom Spielfeld der 2. Mannschaft an die Seite Pessués. Nachfolger Pessués beim ASM wurde sein bisheriger Assistent [[Joann Desept]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umbau des Teams und neue Handschrift ====&lt;br /&gt;
Bei der Juvantêsa war die Rückkehr Pessués eine der ersten wichtigen Amtshandlungen der neuen Klubführung um [[Joán Següer Rovira]], der den ehemaligen Juvantêsa-Star [[Luca Morientes]] als Sportdirektor installiert hatte und den Anhängern des Vereins nach vier mageren Jahren wieder große Titel und attraktiven Fußball versprach. Dafür wurde Pessué ein neues millionenschweres Team bereitgestellt. Mit dem Stürmer [[Silva Kalé]] vom FC Porto kam ein neuer Goalgetter an die [[Tule]]-Stadt. Außerdem wurde mit [[Juliano Valpieta]] und [[João Silva]] die Hälfte des zuvor erfolgreichen Abwehrgespanns des [[FC Nonthí]] verpflichtet. Dazu kamen der Brasilianer [[Thiago Alves]] für die linke Abwehrseite sowie Rückkehrer [[John Kasongo Novurengo]] für das defensive Mittelfeld. Dagegen mussten Spieler wie [[Juli]], [[Claude Henrique]] und [[Sergio Concergaçâu]], die nicht das Vertrauen Pessués besaßen, den Verein verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der millionenstarken Zugänge startete Pessué eher durchwachsen in die neue Spielzeit. Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage konnte die Juvantêsa erst am vierten Spieltag der Liga einen Sieg einfahren, startete danach aber eine Serie und verlor mit Ausnahme eines unbedeutenden Championsleague-Spiels (Tulis war bereits für das Achtelfinale qualifiziert) bis zum Ende der Hinrunde kein einziges Pflichtspiel mehr. Nach 17 Spieltagen stand Pessués Team mit 42 Punkten, einer starken Torbilanz von 44:12 und einem Vierpunktevorsprung an der Spitze der Liga und hatte sich zudem für das Achtelfinale der Championsleague qualifiziert. Pessués Spieler lobten in Interviews vor allem das disziplinierte Training und den engen persönlichen Kontakt mit dem Team. Die Fans profitierten vor allem von dem entfesselten Offensivfußball der neuen Juvantêsa, der unter dem nicht ganz erfolglosen Vorgänger [[Bernard Coutier]] vermisst worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportliche Erfolge: Meisterschaftstriple und Championsleague-Sieg ====&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison 2008/2009 wurde die Juvantêsa mit 11-Punkte-Vorsprung vor dem [[FC Nonthí]] souverän [[Premera Liga|sagradischer Meister]] und scheiterte in der Championsleague erst im Halbfinale an Titelverteidiger Manchester United. In der Folgespielzeit 2009/2010 konnte Pessué mit der personell kaum veränderten Mannschaft erneut die Meisterschaft gewinnen und stellte dabei mit 98 Zählern am Ende der Saison einen neuen Punkterekord in der [[Premera Liga]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei baute er nun ähnlich wie zuvor in Macedi verstärkt auch junge Talente wie den Mikolinier [[Xavi Lescart]] (19) und die sagradischen Jugendauswahlspieler [[Joaquín Celestino]] (21) und [[David Albet]] (19) ein, von denen Lescart und Albet am Ende auch an der [[WM 2010]] in Südafrika teilnahmen. Krönung der erfolgreichen Saison 2009/2010 war schließlich der Sieg im Finale der Championsleague im Santiago Bernabeú in Madrid, in dem es zu einem Wiedersehen Pessués mit seinem alten Team von Inter Mailand kam. Gegen das von Erfolgstrainer José Mourinho trainierte Inter-Team um die Stars Wesley Snejider und Samuel Eto’o gewann die Juvantêsa mit 3:2 und Pessué konnte sich in die Riege jener Fußballpersönlichkeiten einreihen, die sowohl als Spieler als auch als Trainer die höchste Trophäe im europäischen Klubfußball gewinnen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Pessué in der Saison 2010/2011 zum dritten Mal in Folge die sagradische Meisterschaft mit der Juvantêsa gewonnen hatte, endete die Spielzeit 2011/2012 titellos. Sowohl in der [[Premera Liga]] als auch im Finale der [[Copa Sagradia]] musste sich das Team aus Tulis dem Rivalen [[FC Bosa]] geschlagen geben. Die Finalniederlage im Pokalwettbewerb war bereits die zweite in Folge nach dem verlorenen Endspiel 2011 gegen den [[FC Duerez]]. Nach einigen personellen Veränderungen gelang es der Mannschaft Pessués schließlich, in der Saison 2012/2013 erneut souverän die sagradische Meistertrophäe zu erringen. Dies war bereits Pessués neunte Trophäe in fünf Jahren als Trainer der Juvantêsa (4 Meisterschaften, 2 Supercup-Erfolge, 1 Championsleague, 1 europäischer Super-Cup, 1 Klubweltmeisterschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rücktritt ====&lt;br /&gt;
Nachdem er seinen ursprünglichen Zweijahresvertrag zunächst bis 2012 und anschließend bis 2014 verlängert hatte, zögerte Pessué im Frühjahr 2013, einen neuen Kontrakt bei den Blaugrünen zu unterschreiben und erbat sich Bedenkzeit. In der Zwischenzeit wurde er in den Medien immer wieder mit neuen Teams Verbindung gebracht. Einen Trainerwechsel im Sommer 2013 schlossen aber beide Seiten aus. Zum Start der Rückrunde 2014 erklärte Pessué schließlich, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag kein weiteres Mal zu verlängern und die Mannschaft damit nach sechs Jahren zu verlassen. Zudem bezeichnete er es als &amp;quot;sehr unwahrscheinlich&amp;quot;, dass er in der Saison 2014/2015 ein Fußballteam betreuen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Spielzeit 2013/2014 verpasste die Juvantêsa - erst zum zweiten Mal unter Pessués Führung - den Gewinn der sagradischen Meisterschaft gegen den [[FC Semesta]] unter der Führung von Trainer [[Luis Gracia]]. Pessué verließ die Mannschaft damit, ohne in seiner letzten Saison einen wichtigen Titel gewonnen zu haben. Dennoch wurde er von Fans und Mannschaft herzlich verabschiedet. Als Nachfolger Pessués verpflichtete die Juvantêsa mit dem [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Xosé Sant-Estrell]] einen alten Bekannten Pessués, der diesem zuvor in [[Macedi]] als Fitness- und später als Assistenztrainer zur Seite gestanden hatte und für eine kontinuierliche Fortführung des erfolgreichen Offensivfußballs steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Trainer ====&lt;br /&gt;
* 10/05-12/05: [[Unión Deportiva 1880]] &lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[AS Macedi]] (MIC) &lt;br /&gt;
* Seit 2008: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Trainer ====&lt;br /&gt;
===== Mit Macedi =====&lt;br /&gt;
* [[Copa Reial|Mikolinischer Pokalsieger]] 2007&lt;br /&gt;
===== Mit Juvantêsa =====&lt;br /&gt;
* [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] 2009, 2010, 2011, 2013&lt;br /&gt;
* Championsleague-Sieger 2010&lt;br /&gt;
* Klub-Weltmeister 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Trainer des Jahres]] 2009 und 2010&lt;br /&gt;
* IFFHS-Weltklubtrainer 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballspieler|Pessué]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballtrainer|Pessué]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Daniel_Pessu%C3%A9&amp;diff=21694</id>
		<title>Daniel Pessué</title>
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		<updated>2015-02-27T07:11:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Manager und Trainer in Macedi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Daniel José Pessué Arriatxa''' (*3.5.1968, [dan'jɛl ʒɔ'zɛ pɛs'ʃwɛ]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktiver Spieler konnte Pessué für den sagradischen Verein [[Juvantêsa Sport]] große Erfolge feiern. In der zweiten Hälfte der Neunziger und Anfang der 2000er Jahre gehörte &amp;quot;Dani&amp;quot; Pessué, der meist die Rolle des klassischen Spielmachers im offensiven Mittelfeld ausfüllte, zu den besten Kreativspielern der Welt und wurde 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. Zu seinen größten Erfolgen gehören die Championsleague-Triumphe 1999 und 2004 sowie das Erreichen des Europameisterschaftsendspiels 2000. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessués Spiel zeichnete sich durch eine besonders elegante Ballbehandlung, eine große Spielübersicht und das Beherrschen des tödlichen Passes aus. Bei der Wahl zu [[Sagradiens Fußballer des Jahrhunderts]] belegte er 1999 Platz 3 hinter [[Carles Notero]] und [[Sebastián Santesa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner aktiven Spielerkarriere begann Pessué eine Laufbahn als Trainer und kehrte 2008 nach zwei Jahren beim mikolinischen Klub [[AS Macedi]] zur [[Juvantêsa]] zurück, die er in sechs Jahren als Cheftrainer zu vier Meisterschaften und einem Triumph in der UEFA Championsleague (2010) führte. Nach der titellosen Saison 2013/2014 verließ Pessué das Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Spieler ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Karriere in Sagradien und Italien ===&lt;br /&gt;
Pessué begann seine Spielerkarriere in der Jugend seines Heimatvereins [[FC Lemez]], ehe er 1985 wenige Kilometer Pin-aufwärts nach [[FC Nonthí|Nonthí]] wechselte, wo er im Frühjahr 1986 im Alter von nicht einmal 18 Jahren sein erstes Ligaspiel absolvierte. Kurz danach gewann er mit der sagradischen U-19-Auswahl die Europameisterschaft und stand ein Jahr später im Kader der [[Sagradische Jugendnationalmannschaft|sagradischen U-20-Nationalmannschaft]], die bei der WM 1987 Jugendweltmeister wurde. Neben späteren Ausnahmespielern wie [[Enrico Torc]] oder [[Marco Conianatra]] führte er das Team mit einer Glanzleistung zum Sieg. Nach dem Erfolg stritten sich einige Erstligavereine um die Dienste des 20-jährigen Mittelfeldspielers, darunter auch [[Juvantêsa SC]], stattdessen zog Pessué aber den [[FC Lesnário]] vor, wo er sich größere sportliche Perspektiven erhoffte. In [[Biniar]] wuchs Pessué in die Rolle des Spielmachers und Mittelfeldregisseurs hinein und konnte in der Saison 1988/89 seinen ersten Titel mit dem Gewinn der [[Copa Sagradia]] feiern. In dieser Saison wurde Pessué auch zum besten Nachwuchsspieler der Liga gewählt und bestritt im Februar 1989 im Alter von erst 20 Jahren sein erstes A-Länderspiel für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison, in der die Grünen von Lesnário erst im Halbfinale des UEFA-Cups scheiterten, nominierte Nationaltrainer [[Luca Martínez]] den Jungstar schließlich für die [[WM 1990]] in Italien, wo Pessué zu zwei Einwechslungen im zweiten und dritten Gruppenspiel kam und zu den wenigen Lichtblicken im sagradischen Team zählte. Mit dieser Leistung wurde er für ausländische Klubs interessant und Pessué wechselte kurz nach dem Turnier für eine Ablösesumme von 10 Milliarden Lire zum italienischen Spitzenklub Inter Mailand. In seiner ersten Saison in Italien feierte der 22-Jährige zugleich seinen ersten internationalen Titel mit dem Gewinn des UEFA-Pokals. Jedoch waren die drei freien Plätze für Ausländer im Team meist von den drei deutschen Weltmeistern Matthäus, Brehme und Klinsmann besetzt und für Pessué, der zudem von Verletzungen zurückgeworfen wurde, blieb meist nur die Jokerrolle. Da das Ausländerkontingent auf drei Spieler im Kader beschränkt war, wurde Pessué in der Saison 1991/1992 an den Ligakonkurrent AC Florenz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Renaissancestadt schaffte Pessué schließlich den Durchbruch und wurde in 32 von 34 Ligaspielen eingesetzt. Von der durchwachsenen [[Euro 1992|Europameisterschaft]] aus Schweden kehrte als Star ins Inter-Team zurück, wo er nun die Rolle des Spielmachers in der offensiven Mittelfeldzentrale einnahm und zum Publikumsliebling avancierte. Von den Interisti erhielt er wegen seiner unerwarteten millimeter-genauen Pässe auch seinen Spitzname „il Magico“. In der Saison 1993/1994 war Pessué wesentlich am Gewinn des UEFA-Cups beteiligt und bereitete im Finalrückspiel gegen den sagradischen Konkurrenten [[Mesarque SC]] von Trainer [[Joán Restávio]] in San Siro den entscheidenden Treffer durch Wim Jonk vor. Nach der Saison wechselte Pessué im Sommer 1994 für die damalige sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro zum sagradischen Rekordmeister [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge in Tulis ===&lt;br /&gt;
In [[Tulis]] schlug der Spielmacher ein wie eine Bombe und führte die Mannschaft auf Anhieb zur [[Premera Liga|Meisterschaft]]. Zudem wurde er zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt. Doch die folgende Saison sollte zu seiner schwersten bis dahin werden. Eine komplizierte Knieverletzung, die er sich im August 1995 zugezogen hatte, setzte Pessué für den Großteil der Saison außer Gefecht, sodass er erst im Saisonfinale wieder in die Mannschaft zurückkehrte und dem Team noch die UEFA-Pokal-Teilnahme sicherte. Die folgende Europameisterschaft sah Pessué, dessen Nominierung wegen seiner Fitness umstritten war, als unumschränkten Mittelfeldchef, jedoch konnte Pessué nicht zu alter Stärke zurückfinden und für die Mannschaft war im Viertelfinale Schluss.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Saison 1996/1997 beendete Pessué, mittlerweile wieder in Topform, mit der Vizemeisterschaft und seinem zweiten Gewinn des UEFA-Pokals und stieg nach dem Triumph im Europapokalfinale endgültig zu einem der Topstars in Europa auf. Ein Jahr später konnte er sein Team wieder zur Meisterschaft führen und wurde erneut zum besten Spieler des Jahres gewählt. Die [[Weltmeisterschaft 1998]] in Frankreich wurde für Pessué zu seinem bis dahin erfolgreichsten Turnier. Der Mannschaft des neuen Trainers [[Selle Ebrulla]] führte er mit überragenden Leistungen zum Einzug ins Halbfinale der WM, wo Sagradien dem späteren Weltmeister Frankreich unterlag. Das Spiel um Platz 3 hingegen endete für Sagradien mit einem Sieg, was den größten WM-Erfolg für den FSF bedeutete. Pessué wurde als einer der stärksten Spieler des Turniers angesehen, stand aber im Schatten des großen französischen Stars Zinedine Zidane. Aus diesem Schatten konnte Pessué erst vollends in der Saison 1998/1999 heraustreten, als er mit Juvantêsa SC unter dem neuen Trainer [[Joán Restávio]] als erste europäische Mannschaft überhaupt das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokalsieg und dem Triumph in der UEFA-Championsleague gewann. Pessué spielte eine überragende Saison und wurde zum besten Championsleague-Spieler gewählt. Nachdem er auch noch den Weltpokal gewonnen hatte, wurde Pessué schließlich mit dem begehrten Ballon d'Or des besten Fußballers in Europa gewählt und belegte bei der Wahl zum Weltfußballer Platz 2 hinter dem Brasilianer Rivaldo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden beiden Saisons gewann er mit seinem Team jeweils die Meisterschaft, sodass Juvantêsa SC als erstes sagradisches Team vier Meisterschaften hintereinander feiern konnte. Bei der [[EURO 2000]] krönte Pessué seine Nationalmannschaftskarriere mit dem Einzug ins EM-Finale, wo das Team aber abermals Frankreich durch ein Golden Goal Trézeguets unterlag. Das Direkt-Duell gegen Zidane wurde von den Medien als Schlagabtausch der besten europäischen Spielmacher gefeiert. Während Zidane nach dem Erfolg zum zweitenmal zum Weltfußballer des Jahres gewählt wurde, erreichte Pessué dieses mal den dritten Rang hinter Zidane und dem Portugiesen Luis Figo. Nach dem verlorenen Finale gegen Frankreich kündigte Pessué aus Enttäuschung über das Ergebnis seinen Abschied aus dem Nationalteam an. Zu diesem Zeitpunkt hatte er in elf Jahren als Spieler der „Selección“ 87 Länderspiele bestritten. Nach öffentlichen Kampagnen von Fans, Spielern und Trainer revidierte Pessué seine Entscheidung jedoch und kehrte im Herbst 2000 bereits wieder ins Trikot der „Azûr“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriereende ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Saison 2002 mit Platz 2 in der Liga geendet hatte und Pessué sich im Championsleague-Finale erneut Zidane und Figo geschlagen geben musste, nahm Pessué im Alter von 34 Jahren zum letztenmal an einer [[WM 2002|Weltmeisterschaft]] teil. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit einem Auftaktunentschieden gegen Gastgeber Japan und knappen Siegen gegen Tunesien und Russland, musste Sagradien als Gruppenzweiter im Achtelfinale gegen Brasilien antreten. Trotz einer starken Leistung der Mannschaft, scheiterte Sagradien durch ein 1:2 gegen den Rekordweltmeister und Pessué beendete im Anschluss an das Turnier seine Nationalmannschaftskarriere nach 13 Jahren, 101 A-Länderspielen und 32 Toren endgültig. Die öffentlichen Versuche, Pessué im Vorfeld der [[EURO 2004]] zu einem erneuten Comeback im Nationalteam zu überreden, schlugen allesamt fehl. Ohne ihn schied Sagradien in der Vorrunde aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Saisons in Pessués Vereinskarriere, in denen er - zunehmend von Verletzungsproblemen geplagt – weniger Spiele absolvierte als zuvor, brachten für Juvantêsa SC den Gewinn zweier weiterer Meisterschaften. Nach dem erneuten Championsleague-Finalsieg im Sommer 2004 gegen den FC Porto beendete „il Mágico“ schließlich nach zehn Jahren im Trikot der Blaugrünen seine aktive Spielerkarriere. Ihm zu Ehren wurde im [[Estádiu de Juvante]] in Tulis ein Abschiedsspiel mit internationalen Stars und Freunden Pessués organisiert, dessen Einnahmen einem wohltätigen Zweck zugute kamen. In dem Stadion, in dem Pessué zehn Jahre lang spielte, standen sich ein Allstarteam der Juvantêsa und eines mit internationalen Freunden des Superstars gegenüber. Mit von der Partie waren Pessués langjährige Weggefährten [[Marco Conianatra]], [[Enrico Torc]], [[Paulo Varigell]] und [[Marco Tinita]], aber auch internationale Stars wie Gabriel Batistuta, mit dem er in Florenz zusammenspielte, Dennis Bergkamp, Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus und Giuseppe Bergomi, mit denen er bei Inter kickte, sowie Zinedine Zidane, Roberto Baggio und Luís Figo. Als Trainer waren [[Joán Restávio]] für die Juvantêsa Allstars und [[Carles Notero]] und [[Ticiano De la Costa]] als Trainer der Gegenmannschaft tätig. In der 87. Minute des Spiels (als Zeichen für Pessués ersten Titel – die U20-Weltmeisterschaft 1987) wurde der „Magier“ schließlich unter tosendem Applaus der Fans und Kollegen ausgewechselt, woraufhin ein großes Feuerwerk gezündet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Spieler ====&lt;br /&gt;
* Bis 1985: [[FC Lemez]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Lesnário FC]]&lt;br /&gt;
* 1990-1994: Inter Mailand (ITA)&lt;br /&gt;
* 1994-2004: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Spieler ====&lt;br /&gt;
===== Im Verein =====&lt;br /&gt;
* 7 Mal [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] (1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004)&lt;br /&gt;
* 2 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]] (1989, 1999)&lt;br /&gt;
* 2 Mal Championsleague-Sieger (1999, 2004, Zweiter 2002)&lt;br /&gt;
* 3 Mal UEFA-Pokal-Gewinner (1991, 1994, 1997)&lt;br /&gt;
* 1 Mal Weltpokalsieger (1999)&lt;br /&gt;
===== Mit dem Nationalteam =====&lt;br /&gt;
* 101 A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (1989-2002)&lt;br /&gt;
* EM-Teilnahme [[EURO 1992|1992]], [[EURO 1996|1996]], [[EURO 2000|2000]]&lt;br /&gt;
* WM-Teilnahme [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990|1990]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998|1998]], [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|2002]]&lt;br /&gt;
* Vize-Europameister 2000&lt;br /&gt;
* WM-Dritter 1998&lt;br /&gt;
* Jugendweltmeister 1987&lt;br /&gt;
* U-19-Europameister 1986&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 1994, 1995, 1998&lt;br /&gt;
* Europas Fußballer des Jahres 1999&lt;br /&gt;
* Bester Spieler der Championsleague-Saison 1999 &lt;br /&gt;
* Bester Mittelfeldspieler der Championsleague 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Spielerkarriere ==&lt;br /&gt;
=== Arbeit beim Fernsehen und Gastspiel bei UD Tulis ===&lt;br /&gt;
In der Saison 2004/2005 war Pessué als TV-Experte für den sagradischen Championsleague-Sender [[Nueve]] tätig und begleitete gleichzeitig im Rahmen seiner Trainerausbildung mehrere internationale Erfolgstrainer wie Arsène Wenger, Didier Deschamps oder Rafael Benítez als Praktikant bei ihrer Arbeit. Seit 1996 ist Daniel Pessué mit dem sagradischen Fotomodell Nadina Martínez verheiratet. Mit ihr hat er die beiden Söhne Máxim und David sowie Töchterchen María Leonor. Der 1997 geborene Máxim Pessué spielt bereits erfolgreich in der Jugendmannschaft von [[Juvantêsa Sport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes Engagement als Cheftrainer übernahm Pessué im Oktober 2005, als er überraschend als neuer Teamchef beim sagradischen Zweitligisten [[Unión Deportiva]] aus [[Tulis]] vorgestellt wurde. Dort sollte Pessué ein Trainergespann mit dem ehemaligen UD-Profi [[Walter Stropa]] bilden. Nach nur zwei Monaten und einer Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen trat Pessué bereits im Dezember nach Ende der Hinrunde wieder zurück. Als Trennungsgründe wurden sportliche Differenzen zwischen Pessué und der Vereinsführung genannt. Sagradischen Zeitungen zufolge soll Pessué jedoch Freunden gegenüber die Zustände beim ehemaligen Erstligisten nach dem Abgang des langjährigen Managers [[José Del Vigo]] als chaotisch und führungslos bezeichnet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainer in Macedi ===&lt;br /&gt;
Nach einem halben Jahr wurde Pessué als neuer Cheftrainer des mikolinischen Erstligisten [[AS Macedi]] vorgestellt und mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Als Co-Trainer standen ihm [[Cornèle Creus]] sowie der mikolinische Ex-Nationalspieler [[Joann Desept]] zur Seite, der zuvor beim [[RAC Servette]] als Assistent von Trainer [[Roberto Santís]] tätig gewesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Macedi]] baute Pessué durch interne Umstrukturierungen ein neues junges Team mit einem Altersdurchschnitt von ca. 24 Jahren auf. Nach größeren Anlaufschwierigkeiten gelang es der Mannschaft in der Rückrunde der Saison 2006/2007, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Am Ende lag Pessué mit dem AS Macedi auf Platz 7 der [[Lega National A]]. Höhepunkt der letztlich doch sehr erfolgreichen Saison wurde der Gewinn des [[Copa Reial|mikolinischen Pokals]] nach einem 3:2-Finalsieg n.V. gegen den neuen Meister [[RAC Servette]], mit dem sich Pessué auch für den UEFA-Pokal qualifizierte. Für seine Erfolge mit Macedi wurde Pessué bei der Wahl zum mikolinischen Trainer des Jahres auf Platz 2 hinter Meistertrainer [[Luvis Gerart]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sommerpause 2007 investierte der Klub einige Millionen in die Infrastruktur und ein neues Trainingszentrum mit dem Ziel, den Verein langfristig auf die Erfolgsspur zu führen. Dafür wurde auf die Verpflichtung neuer Spieler weitgehend verzichtet. In die Saison 2007/2008 startete Pessués Team erneut mit einer Negativserie (u.a. Erstrundenaus im Pokal), die den Trainer und seinen zukunftsorientierten Kurs erstmals in die Kritik brachte. Am Ende der Rückrunde stand Macedi nur auf Platz 6 der Tabelle, ehe eine starke Rückrunde das Team am Ende sogar noch zur Vizemeisterschaft und ins Halbfinale des UEFA-Pokals brachte, wo der ASM gegen die Glasgow Rangers ausschied. In der Liga stand allerdings ein Rückstand von 18 Punkten auf Meister [[RAC Servette]] auf dem Konto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheftrainer bei der Juvantêsa ===&lt;br /&gt;
==== Rückkehr nach Tulis ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2008 gab Pessués alter Verein [[Juvantêsa Sport]] bekannt, dass der ehemalige Kapitän des Teams für die Saison 2008/2009 als Cheftrainer verpflichtet wurde. Als solcher ersetzte er in [[Tulis]] den Franzosen [[Bernard Coutier]], von dem sich der Verein nach dem verlorenen Saisonfinale gegen den [[FC Bosa]] trotz des zwöften Pokalsiegs für die Juvantêsa getrennt hatte. Bereits nach dem Viertelfinal-Aus in der Championsleague hatte es Gerüchte um eine Entlassung des bei den Fans ungeliebten Franzosen gegeben. Pessué setzte sich gegen prominente Nachfolgekandidaten wie den Portugiesen José Mourinho und Ex-Trainer [[Joán Restávio]] – beide ehemalige Championsleague-Sieger – durch und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis Juni 2010, der danach zweimal um jeweils zwei Jahre verlängert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere Spielmacher brachte in [[Cornèle Crêus]], bereits bei Macedi zusammen mit Desept die rechte Hand Pessués, und [[Manu Teixa]] seine eigenen Assistenz- bzw- Torwarttrainer mit nach Tulis, nachdem das Trainerteam Coutiers den Verein fast geschlossen verlassen hatte. Außerdem wechselte der langjährige Juvantêsa-Spieler [[Jocéntilo Esalla]] vom Spielfeld der 2. Mannschaft an die Seite Pessués. Nachfolger Pessués beim ASM wurde sein bisheriger Assistent [[Joann Desept]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umbau des Teams und neue Handschrift ====&lt;br /&gt;
Bei der Juvantêsa war die Rückkehr Pessués eine der ersten wichtigen Amtshandlungen der neuen Klubführung um [[Joán Següer Rovira]], der den ehemaligen Juvantêsa-Star [[Luca Morientes]] als Sportdirektor installiert hatte und den Anhängern des Vereins nach vier mageren Jahren wieder große Titel und attraktiven Fußball versprach. Dafür wurde Pessué ein neues millionenschweres Team bereitgestellt. Mit dem Stürmer [[Silva Kalé]] vom FC Porto kam ein neuer Goalgetter an die [[Tule]]-Stadt. Außerdem wurde mit [[Juliano Valpieta]] und [[João Silva]] die Hälfte des zuvor erfolgreichen Abwehrgespanns des [[FC Nonthí]] verpflichtet. Dazu kamen der Brasilianer [[Thiago Alves]] für die linke Abwehrseite sowie Rückkehrer [[John Kasongo Novurengo]] für das defensive Mittelfeld. Dagegen mussten Spieler wie [[Juli]], [[Claude Henrique]] und [[Sergio Concergaçâu]], die nicht das Vertrauen Pessués besaßen, den Verein verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der millionenstarken Zugänge startete Pessué eher durchwachsen in die neue Spielzeit. Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage konnte die Juvantêsa erst am vierten Spieltag der Liga einen Sieg einfahren, startete danach aber eine Serie und verlor mit Ausnahme eines unbedeutenden Championsleague-Spiels (Tulis war bereits für das Achtelfinale qualifiziert) bis zum Ende der Hinrunde kein einziges Pflichtspiel mehr. Nach 17 Spieltagen stand Pessués Team mit 42 Punkten, einer starken Torbilanz von 44:12 und einem Vierpunktevorsprung an der Spitze der Liga und hatte sich zudem für das Achtelfinale der Championsleague qualifiziert. Pessués Spieler lobten in Interviews vor allem das disziplinierte Training und den engen persönlichen Kontakt mit dem Team. Die Fans profitierten vor allem von dem entfesselten Offensivfußball der neuen Juvantêsa, der unter dem nicht ganz erfolglosen Vorgänger [[Bernard Coutier]] vermisst worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sportliche Erfolge: Meisterschaftstriple und Championsleague-Sieg ====&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison 2008/2009 wurde die Juvantêsa mit 11-Punkte-Vorsprung vor dem [[FC Nonthí]] souverän [[Premera Liga|sagradischer Meister]] und scheiterte in der Championsleague erst im Halbfinale an Titelverteidiger Manchester United. In der Folgespielzeit 2009/2010 konnte Pessué mit der personell kaum veränderten Mannschaft erneut die Meisterschaft gewinnen und stellte dabei mit 98 Zählern am Ende der Saison einen neuen Punkterekord in der [[Premera Liga]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei baute er nun ähnlich wie zuvor in Macedi verstärkt auch junge Talente wie den Mikolinier [[Xavi Lescart]] (19) und die sagradischen Jugendauswahlspieler [[Joaquín Celestino]] (21) und [[David Albet]] (19) ein, von denen Lescart und Albet am Ende auch an der [[WM 2010]] in Südafrika teilnahmen. Krönung der erfolgreichen Saison 2009/2010 war schließlich der Sieg im Finale der Championsleague im Santiago Bernabeú in Madrid, in dem es zu einem Wiedersehen Pessués mit seinem alten Team von Inter Mailand kam. Gegen das von Erfolgstrainer José Mourinho trainierte Inter-Team um die Stars Wesley Snejider und Samuel Eto’o gewann die Juvantêsa mit 3:2 und Pessué konnte sich in die Riege jener Fußballpersönlichkeiten einreihen, die sowohl als Spieler als auch als Trainer die höchste Trophäe im europäischen Klubfußball gewinnen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Pessué in der Saison 2010/2011 zum dritten Mal in Folge die sagradische Meisterschaft mit der Juvantêsa gewonnen hatte, endete die Spielzeit 2011/2012 titellos. Sowohl in der [[Premera Liga]] als auch im Finale der [[Copa Sagradia]] musste sich das Team aus Tulis dem Rivalen [[FC Bosa]] geschlagen geben. Die Finalniederlage im Pokalwettbewerb war bereits die zweite in Folge nach dem verlorenen Endspiel 2011 gegen den [[FC Duerez]]. Nach einigen personellen Veränderungen gelang es der Mannschaft Pessués schließlich, in der Saison 2012/2013 erneut souverän die sagradische Meistertrophäe zu erringen. Dies war bereits Pessués neunte Trophäe in fünf Jahren als Trainer der Juvantêsa (4 Meisterschaften, 2 Supercup-Erfolge, 1 Championsleague, 1 europäischer Super-Cup, 1 Klubweltmeisterschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rücktritt ====&lt;br /&gt;
Nachdem er seinen ursprünglichen Zweijahresvertrag zunächst bis 2012 und anschließend bis 2014 verlängert hatte, zögerte Pessué im Frühjahr 2013, einen neuen Kontrakt bei den Blaugrünen zu unterschreiben und erbat sich Bedenkzeit. In der Zwischenzeit wurde er in den Medien immer wieder mit neuen Teams Verbindung gebracht. Einen Trainerwechsel im Sommer 2013 schlossen aber beide Seiten aus. Zum Start der Rückrunde 2014 erklärte Pessué schließlich, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag kein weiteres Mal zu verlängern und die Mannschaft damit nach sechs Jahren zu verlassen. Zudem bezeichnete er es als &amp;quot;sehr unwahrscheinlich&amp;quot;, dass er in der Saison 2014/2015 ein Fußballteam betreuen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Spielzeit 2013/2014 verpasste die Juvantêsa - erst zum zweiten Mal unter Pessués Führung - den Gewinn der sagradischen Meisterschaft gegen den [[FC Semesta]] unter der Führung von Trainer [[Luis Gracia]]. Pessué verließ die Mannschaft damit, ohne in seiner letzten Saison einen wichtigen Titel gewonnen zu haben. Dennoch wurde er von Fans und Mannschaft herzlich verabschiedet. Als Nachfolger Pessués verpflichtete die Juvantêsa mit dem [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Xosé Sant-Estrell]] einen alten Bekannten Pessués, der diesem zuvor in [[Macedi]] als Fitness- und später als Assistenztrainer zur Seite gestanden hatte und für eine kontinuierliche Fortführung des erfolgreichen Offensivfußballs steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen und Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== Stationen als Trainer ====&lt;br /&gt;
* 10/05-12/05: [[Unión Deportiva 1880]] &lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[AS Macedi]] (MIC) &lt;br /&gt;
* Seit 2008: [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge als Trainer ====&lt;br /&gt;
===== Mit Macedi =====&lt;br /&gt;
* [[Copa Reial|Mikolinischer Pokalsieger]] 2007&lt;br /&gt;
===== Mit Juvantêsa =====&lt;br /&gt;
* [[Premera Liga|Sagradischer Meister]] 2009, 2010, 2011, 2013&lt;br /&gt;
* Championsleague-Sieger 2010&lt;br /&gt;
* Klub-Weltmeister 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Trainer des Jahres]] 2009 und 2010&lt;br /&gt;
* IFFHS-Weltklubtrainer 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballspieler|Pessué]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballtrainer|Pessué]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=U-21-Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft_2013&amp;diff=21693</id>
		<title>U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Kader [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vize-Europameister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Nr.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Position&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Geburtsjahr&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|Verein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | Tor&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFECCE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Diego Lestano]]&lt;br /&gt;
| TW&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[FC Semesta]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFECCE&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| [[Alexandro Dimas]]&lt;br /&gt;
| TW&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFECCE&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| [[Cristiano del Fors]]&lt;br /&gt;
| TW&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Atlético Semestín]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | '''Abwehr'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E7FAEC&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Javi Moresco]]&lt;br /&gt;
| LV&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[Atlético Semestín]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E7FAEC&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| [[Javi Vella]]&lt;br /&gt;
| AV&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[FC Semesta]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E7FAEC&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Javier Munial]]&lt;br /&gt;
| IV&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E7FAEC&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Cristián Tomás]]&lt;br /&gt;
| IV&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| Paris Saint-Germain FC (FRA)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E7FAEC&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Sergi Barjuán]] (C)&lt;br /&gt;
| IV&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[AC Gerón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E7FAEC&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| [[Anis Lamisa]]&lt;br /&gt;
| IV&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[FC Semesta]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E7FAEC&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| [[Daniel Miga]]&lt;br /&gt;
| LV&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Ligre North Sportivo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | '''Mittelfeld'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DFEDFD&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Daniel Iniega]]&lt;br /&gt;
| ZM&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[FC Nonthí]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DFEDFD&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Tiago Solêr]]&lt;br /&gt;
| OM&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[Juvantêsa Sport]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DFEDFD&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| [[Fadel Chadli]]&lt;br /&gt;
| ZM&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| Everton FC (ENG)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DFEDFD&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Bastián]]&lt;br /&gt;
| DM&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[AC Gerón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DFEDFD&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| [[Farid Malouf]]&lt;br /&gt;
| DM&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[SC Mistrech 1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DFEDFD&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
| [[Florentino de Sergio]]&lt;br /&gt;
| OM&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Diegue Cuentezal FC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DFEDFD&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| [[Julen Munieta]]&lt;br /&gt;
| OM&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| [[Mesarque SC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DFEDFD&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| [[Mário Lua]]&lt;br /&gt;
| LM&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[FC l'Artir]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | '''Angriff'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFD2D6&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Milan António Brgovic]]&lt;br /&gt;
| LA&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Vierna Football Club]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFD2D6&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[Dián Alguer]]&lt;br /&gt;
| MS&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| [[SC Mistrech 1895]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFD2D6&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| [[Rafael]]&lt;br /&gt;
| RA&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[FC Bosa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFD2D6&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
| [[Paul Ibareki]]&lt;br /&gt;
| LA&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| [[FC Semesta]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFD2D6&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| [[Cornel Dalmâs]]&lt;br /&gt;
| MS&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[FC l'Artir]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Trainer: &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Jugend-Turniere]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die sagradische '''Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagradisch]] '''Partíu Popular de Convergência''', Abk. '''PPC''', dt. ''Volkspartei der Zusammenkunft'') ist eine bürgerlich-katholische Mitte-Rechts-Partei in [[Sagradien]] und neben der sozialdemokratischen [[ASUL]] eine der beiden großen Parteien des Landes. Sie stellt derzeit mit [[Roberto Vidéas Braga]] den sagradischen [[Präsident der Republik|Staatspräsidenten]] und bis 2012 zudem mit [[Miquel Ánibal Luisanto]] den [[Ministerpräsident|Regierungschef]] des Landes. Seit 2012 führt die Partei auf nationaler Ebene die Opposition zur [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell]] an. Bekannte Persönlichkeiten der Partei waren zudem [[Paulo Luciaro]], [[Emilio Moya]] und [[Josep Carles Otero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC war neben der italienischen Democrazia Cristiana, der deutschen CDU und den französischen Volksrepublikanern eine der bedeutenden christdemokratischen Parteigründungen der Nachkriegszeit. Gegründet 1945 als katholisch verwurzelte, aber überkonfessionell ausgerichtete bürgerliche Sammlungspartei, vesteht sich die PPC heute als moderne sagradische Volkspartei mit einem liberalen, konservativen und christdemokratischen Ursprung. Die PPC ist Gründungsmitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Christdemokratischen Internationale (CDI) sowie der Internationalen Demokratischen Union (IDU) vornehmlich konservativer Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parteivorsitzender der [[PPC]] ist seit 8. März 2014 der frühere Generalsekretär [[Manuel Ramœs Iliega]], der in diesem Amt auf den langjährigen Parteichef und Ministerpräsidenten [[Miquel Ánibal Luisanto]] folgte. Generalsekretärin ist [[Sellesi Cambres Madriaga]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiprofil ==&lt;br /&gt;
Die sagradische Volkspartei ist die größte und erfolgreichste Partei des Mitte-Rechts-Lagers in Sagradien und vertritt liberalkonservative sowie christdemokratische Positionen. Sie versteht sich selbst als Reformpartei des Zentrums, die der humanistisch-abendländischen Wertetradition, den Zielen einer liberalen Gesellschaft, einer freien und zugleich sozialen Marktwirtschaftsordnung und dem Prinzip gesellschaftlicher Solidarität verpflichtet ist. Sie setzt sich zudem für die Bewahrung der Schöpfung und eine Vertiefung der europäischen Integration ein. Obwohl historisch vor allem von katholischen Politikern begründet, sieht sich die PPC selbst heute als säkulare Partei mit katholischen, konservativen, sozialreformerischen und liberal-republikanischen Wurzeln. Als parteiinterne Integrationsfaktoren fungierten über Jahrzehnte hinweg die einhellige Ablehnung von Kommunismus und Sozialismus sowie das Eintreten für eine freiheitliche Wirtschaftsordnung, für die nationale Integrität Sagradiens und die westlich-europäische Orientierung des Landes im transatlantischen Bündnis und in der Europäischen Gemeinschaft. Europapolitisches Ziel ist dabei eine &amp;quot;vertiefte Union der europäischen Nationen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faktionen ===&lt;br /&gt;
Als Sammlungspartei der rechten Mitte besteht die Volkspartei aus mehreren konkurrierenden Strömungen und Faktionen: &lt;br /&gt;
* '''Liberal-Conservadores''' (liberalkonservativ, konservativ, auch ''[[Miquel Ánibal Luisanto|Luisantistas]]'' genannt): Der derzeit dominierende Courant repräsentiert eine liberalkonservative Politik, die in Wirtschaftsfragen zu liberalen, sicherheitspolitisch aber eher zu konservativen Positionen tendiert. Europapolitisch bekennen sich die Liberalkonservativen zum gemeinsamen europäischen Projekt und verhalten sich pragmatisch, sind aber grundsätzlich skeptisch gegenüber weiteren Kompetenzverlagerungen nach Brüssel. Ein EU-Beitritt der Türkei wird geschlossen abgelehnt. Wichtige Vertreter des Flügels sind neben [[Miquel Ánibal Luisanto]] auch [[Martina Guivares]] und [[Névito Ramos Illega]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Democrâcia Popular''' (christdemokratisch, christlich-sozial, zentristisch): Der klassische linke Parteiflügel der PP-CSD gilt als Arbeitnehmerflügel. Er ist eng mit der katholischen Gewerkschaft [[CSLC]] verbunden und ging hauptsächlich aus der christlichsozialen PCC hervor. Er beruft sich regelmäßig auf die katholische Soziallehre und ist ausdrücklich nicht laizistisch. Zahlreiche DP-Mitglieder traten 2003 zum [[CCD]] über, 2007 wechselte eine kleine Minderheit zur [[UDC]], andere kehrten aber 2008/2009 wieder zur Mutterpartei zurück. Der Arbeitnehmerflügel der Volkspartei stellt die traditionell einflussreichste Minderheit in der Partei dar und sieht seine historischen Vorbilder v.a. in [[Ariel De la Roya]] und [[Paulo Luciaro]]. Wichtigster Vertreter in den Achtziger und Neunziger Jahren war [[Umberto Salas]], der im Jahr 2002 die Wahl zum Parteivorsitzenden gegen Miquel Ánibal Luisanto verlor. Eine der heute einflussreichsten Politikerinnen der Democrácia Popular ist die frühere Präsidentin der [[Region Lojandía]] [[Francisca Mendes del Ponte]], die zu den wenigen evangelischen Mitgliedern der Partei gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Democrâcia Social''' (nationalkonservativ, souveränistisch): Nationalkonservativer Flügel. Führende Vertreter sind [[Laura Fabil]] und [[Domênco Laravil]]. Die Democrâcia Social ist ausgesprochen wertkonservativ und tritt für den Erhalt des Wohlfahrtsstaates ein. Sie ist nationalistisch und EU-skeptisch gesinnt. Die Europäische Integration soll bei der Souveränität der Nationalstaaten haltmachen. Zudem tritt die DS für eine rigide Zuwanderungspolitik ein und verfolgt bisweilen populistische Strategien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Unión Conservador''' (rechtskonservativ): Der traditionelle rechtskonservative Flügel der Partei. Er steht ähnlich wie die DS für eine an der katholischen Kirche orientierte wertkonservative Politik. Er ging bei der Gründung der Partei besonders aus ehemaligen Mitgliedern der UNP, aber auch des rechten PCC-Flügels hervor. Mittlerweile arbeitet die Union eng mit der DS zusammen. Die weitaus größte Gruppe von Unionsvertretern ist auch mit der [[Confederación Agrar]] verbunden. Bedeutende Vertreter waren in der Vergangenheit [[Santiago Oller]] und [[António Lamanto Marcos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Republicanœs''' (sozialliberal, zentristisch, auch ''[[Denísio Álvarez|Alvarezistas]]'' genannt): Liberaler Flügel der Partei. Führer war lange Zeit der frühere Umweltminister [[Denísio Álvarez]]. Dieser tritt für progressive, sozialliberale Gesellschaftsreformen ein und bemüht sich darum, die Partei in modernen großstädtischen Milieus zu stärken. Im Wertediskurs beruft er sich auf einen laizistischen Republikanismus und steht damit den wertkonservativen, katholischen Strömungen entgegen. Enge Verbindungen bestehen auch zum linken Flügel der [[UDS]] um [[Benita Hubner]]. Die Republicanoes treten für eine vorsichtige Öffnung der Volkspartei auch zu Gruppen der linken Mitte wie den [[Verdes|Grünen]] und [[Radicales|Sozialliberalen]] ein, u.a. um die Koalitionsoptionen der Partei über das Mitte-Rechts-Lager zu mehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Fôro Liberal]]''' (libertär, klassisch-liberal): Das Liberale Forum innerhalb der Volkspartei gehört zu den wirtschaftsliberalen Strömungen innerhalb der Partei. Eine große Zahl von Mitgliedern stammt aus der [[UDS]], deren ehemaliger Vizeparteichef [[Luca Bremante]] eine führende Rolle im FL spielt. Ebenso wie der Álvarez-Flügel unterstützt das FL eine liberale und progressive Gesellschaftspolitik sowie einen republikanischen Laizismus, tritt in Wirtschaftsfragen aber weitaus libertärer auf und lehnt wohlfahrtsstaatliche Eingriffe weitgehend ab. Daneben werden grün-konservative Positionen aus industrie- und energiepolitischen Gründen weitgehend abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Democráticōes per l’Europa]]''' (europafreundlich, zentristisch): Die Europademokraten sind ein Zusammenschluss mehrerer europafreundlicher Abgeordneter und EU-Parlamentarier, der sich auch einfachen Parteimitgliedern geöffnet hat. Ein Großteil der DplE ist 2007 zusammen mit [[Traiano Atániez]] zur [[UDC]] abgewandert. Die verbliebenen Mitglieder sind seither in die Minderheit geraten. Dennoch kämpfen sie für eine europafreundliche Volkspartei und stehen damit im Widerstreit mit den Nationalkonservativen und anderen EU-Kritikern. Als wichtigster Vertreter gelten derzeit [[Máximo Ulieta]] und [[Oscar Rolando Huerón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ecología Popular''' (ökologisch-konservativ, ökologisch-zentristisch): 	Die EcoPo wurde 2006 als Zusammenschluss ökologisch denkender Abgeordneter der Volkspartei gegründet. Sie ist eng mit dem [[Denísio Álvarez|Álvarez]]-Flügel verbunden, umfasst aber auch wertkonservative Mitglieder, die für einen grün-konservativen Kurs einstehen. Das Netzwerk umfasst auch wenige ehemalige [[Verdes|Grünen]]- und [[PDE]]-Mitglieder. Führer ist der ehemalige Umweltstaatssekretär [[Mário Pelegrín]], der in der Partei aber eher eine Außenseiterposition einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Reformistas''' (rechtssozialdemokratisch, sozialliberal): Eine relativ junge sozialdemokratisch und sozialliberal orientierte Strömung. Angeführt werden die Reformistas von ehemaligen Sozialisten wie [[António Delvequio]], Staatssekretär und später Minister unter [[Miquel Ánibal Luisanto]], die größtenteils dem rechten Flügel der [[ASUL]] angehört hatten und sich nach der Wahlniederlage der Sozialisten 2008 und der folgenden Wahl der Linken [[Mercé Serrat Cabarell]] von der Partei abgewandt haben oder schon zuvor von Miquel Luisanto ins rechte Lager gelockt wurden. Die Reformisten stehen für eine sozial orientierte Reformpolitik der Mitte und arbeiten daher auch eng mit den Republikanern von [[Denísio Álvarez]] zusammen, ohne aber deren längere Volkspartei-Sozialisation zu teilen. Als wirtschafts- und sozialpolitisches Leitbild der Reformisten gilt das Konzept der sozial orientierten Marktwirtschaft, als Inspirationsquelle kann das Konzpet des „Dritten Wegs“ des englischen Soziologen Anthony Giddens angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteigeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre (1945-1949) ===&lt;br /&gt;
Ins Leben gerufen wurde die Partei im Januar 1945 mit dem Anspruch, eine überkonfessionelle bürgerliche Sammlungspartei darzustellen. Unmittelbarer Ursprung der Partei die so genannte ''Convergência-Bewegung'', die sich im Zweiten Weltkrieg innerhalb des katholischen Lagers gebildet hatte und die als christliche und demokratische Sammlungsbewegung verstanden werden kann. Der wesentliche Kern der Partei bestand aus katholischen Politikern wie [[Ariel Fernando De la Roya]], [[Amentino Xavier-Castrell]], [[Paulo Manuel Luciaro]], [[Nino Cabal]] oder [[Benito Mello]], die in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] teilweise der katholisch-liberalen [[PDP]] oder aber der katholisch-konservativen [[Volksunion]] (UP) angehört hatten. De la Roya und Cabal gehörte dem christlichen Widerstand gegen die deutschen Besatzer im Nordosten Sagradiens an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC sollte eine bürgerlich-konservative und soziale Integrationspartei mit christlich-abendländischem Gedankengut sein, die ehemals konfessionelle Bindung durch die Öffnung für liberale Ideen ersetzt werden. Die PPC verstand sich als Sammlungsbewegung und versuchte, die progressiven Ansätze im katholischen Lager der Vorkriegszeit weiterzuführen und die in der Vergangenheit mehrheitlich demokratiekritischen bis -feindlichen praktizierenden Katholiken der Volksunion ins demokratische Lager zu integrieren. Gleichzeitig sollte die Spaltung in eine klerikale und eine säkulare Rechte überwunden werden, was freilich erst mit dem Zerfall der rechtsliberalen [[MPD]] in den frühen Fünfziger Jahren erreicht werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkspartei der Zusammenkunft übernahm die organisatorischen, personellen und finanziellen Ressourcen der aufgelösten [[Volksunion]], deren letzter Parteiführer [[Amentino Xavier-Castrell]] erster Parteivorsitzender wurde. Im Vergleich zu anderen Parteien der bürgerlichen Rechten war die PPC durch eine aktivere Parteibasis und eine stärkere lokale Parteistruktur geprägt. Dies stellte sich schnell als Vorteil heraus, da es der PCC deutlich besser als den anderen entstehenden Parteien der bürgerlichen Mitte und Rechten gelang, Wahlkämpfe zu führen und Wähler zu mobilisieren. Bei der [[Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung 1945]] wurde die Partei mit 24 Prozent der Stimmen zweite Kraft hinter den Sozialisten und bildete danach die so genannte [[Demokratische Koalition]] mit dem [[Partíu Radical]], der [[PS|Sozialistischen Partei]] und den [[PCS|sagradischen Kommunisten]], welche die erste [[Provisorische Regierung Dini|Provisorische Regierung]] unter [[Sergio Rafael Dini]] stützte. Parteigründer [[Ariel De la Roya]] wurde zum Präsidenten der Nationalversammlung gewählt, [[Paulo Luciaro]] und [[Mário Elabal]] vertraten die Partei in der provisorischen Regierung. Die 1946 verabschiedete [[Verfassung von 1946|Verfassung der Dritten Republik]] wurde maßgeblich von Politikern der Volkspartei geprägt. Nachdem Paulo Luciaro 1946 selbst die Führung der provisorischen Regierung übernommen hatte, gewannen die Christdemokraten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1946|ersten Parlamentswahl 1946]] die relative Mehrheit der Mandate im Senat und stellten mit einem Stimmenanteil von 25 Prozent die nur knapp zweitgrößte Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wirtschaftspolitischer Hinsicht vertrat die PPC gemäß der katholischen Soziallehre zunächst eine kapitalismuskritische Haltung und verfügte sogar über einen christlich-sozialistischen Flügel um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]]. Angesichts der Spannungen des ausbrechenden Kalten Kriegs und nach dem endgültigen Ausschluss der Kommunisten aus der Demokratischen Koalition 1947 setzte sich auch in der PPC ein dezidiert antikommunistischer Kurs durch, der vor allem dem rechten Parteiflügel zugute kam. Unter dem Einfluss von Paulo Luciaro, der nach der Wahl De la Royas zum Senatspräsidenten 1946 zunehmend als Führer der Partei auftrat und ihre Politik maßgeblich steuerte, versuchte sich die Partei zunehmend auch dem liberalen und nationalkonservativen Bürgertum zu öffnen. Der linke sozialistische Flügel geriet in die Minderheit und fand mit seinen Ideen kaum noch Gehör. 1949 traten Nino Cabal und Luciano Minorel als bekannteste Vertreter des linkskatholischen Flügels aus der Partei aus und gründeten wenig später das [[Movimiento Socialista Cristiano]], das sich der Linken anschloss. Stattdessen wurde die PPC zum Gravitationszentrum einer neuen antikommunistischen Mitte-Rechts-Allianz aus Konservativen, Liberalen und Sozialdemokraten, die sich der [[Frente Democrático Popular|Demokratischen Volksfront]] aus Sozialisten und Kommunisten entgegenstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die PPC unter der Führung Paulo Luciaros (1949-1960) ===&lt;br /&gt;
1949 wurde Paulo Luciaro Ministerpräsident und integrierte mit der rechtskonservativen [[UNP]] auch erstmals Vertreter der gemäßigten nationalen Rechten in der Regierung. Als Ergebnis des neuen Bündnisses errangen die Christdemokraten mit der Unterstützung anderer Rechtsparteien bei den [[Senatswahlen 1949]] einen deutlichen Sieg. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950]] bestritt die PCC als Kopf einer vereinten Mitte-Rechts-Allianz mit der nationalkonservativen [[UNP]], die sich mit einem Stimmenanteil von über 36 Prozent klar als stärkste Kraft durchsetzen konnte. Die UNP wurde danach in die gemeinsame [[Zentrumskoalition]] der PPC mit der sozialdemokratischen [[PSD]] [[Santo De la Ilpa]]s und mehreren liberalen Parteien eingebunden, ihr gemäßigt-demokratischer Flügel ging 1952 schließlich in der Volkspartei auf. Gleiches galt für große Teile des konservativ-liberalen [[MPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Ariel de la Roya bis 1954 Parteipräsident blieb, galt als De-facto-Parteiführer Paulo Luciaro, zunächst als Parteisekretär (1945-1948), später als Ministerpräsident (1949-1960) und seit 1954 als Nachfolger De la Royas als Parteivorsitzender. Dies galt vor allem nach dem Abgang des linkskatholischen Flügels und der Wahl De la Royas zum Präsidenten der Republik im Jahr 1954. Unter Luciaro wurde die PPC zur Regierungspartei schlechthin und wesentlich auf die Funktion ausgerichtet, den konservativen Kern der Regierung zu organisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPC der Anfangsjahre setzte auf eine gemäßigt-gelenkte, auf das Solidaritätsprinzip setzende Marktwirtschaft, vertrat innen- und gesellschaftspolitisch eindeutig konservative Positionen und brachte die Partei wie das Land außenpolitisch auf einen klaren Westkurs. Zudem vertrat Luciaro ein stark europafreundliches Profil, für das auch PSD-Außenminister [[Santo De la Ilpa]] sowie innerhalb der PPC Kabinettschef [[Roberto Helguerra]] standen. Prägende Wirtschaftspolitiker der PPC waren neben Corrado v.a. dessen Nachfolger als Finanzminister, [[Luis Enrico de Piacón]], sowie bald auch [[Carles Angel Favale]], der seit 1954 das Finanzministerium leitete. Das erste Grundsatzprogramm der PPC aus dem Jahr 1954 war konservativ und dezidiert antimarxistisch geprägt und betonte die Werte Familie, Bildung, Heim, persönliches Eigentum, eine soziale Grundsicherung und die europäische Aussöhnung in enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Zudem sollte eine europäische Aussöhnung angestrebt werden. Damit war nicht nur den linkskatholischen Sozialisierungsbestrebungen, sondern auch allzu nationalistischen Standortbestimmungen eine Absage erteilt. Besonders die Gegnerschaft zur linken Volksfront, die grundsätzliche Betonung des Eigentums sowie das Festhalten an den traditionellen Werten bildeten nun auch programmatisch das einigende Band der Partei, die sich damit als christlich-konservative Partei darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luciaros Führung entwickelte sich die Partei zur dominanten Kraft im sagradischen Parteiensystem und zur mit großem Abstand stärksten Kraft im Parlament. Höhepunkt war die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]], bei der die PPC 42 Prozent der Stimmen und damit mehr als doppelt so viele wie die nächstgrößere Partei (PCS mit 16,9 Prozent) auf sich vereinen konnte. Nachdem Luciaro 1950 die Bildung einer Zentrumskoalition mit den Sozialdemokraten de la Ilpas durchgesetzt hatte, kam es nach der Entmachtung de la Ilpas in seiner Partei und dem Austritt der PSD aus der Koalition im Jahr 1955 zur Bildung einer neuen bürgerlichen Mitte-Rechts-Koalition mit der liberalen [[UDS|Demokratischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diadochenkämpfe und Große Koalition (1960-1964) ===&lt;br /&gt;
Mit zunehmenden gesundheitlichen Problemen Luciaros zum Ende der Fünfziger Jahre hin begann eine parteiinterne Debatte um die Nachfolge des Premierministers und Parteichefs. Besonders Finanzminister [[Carles Angel Favale]] entwickelte sich zum aussichtsreichen Kandidaten, da es ihm gelang, den konservativen Flügel hinter sich zu bringen. Gegen Favale gab es jedoch auch große Vorbehalte, nicht zuletzt wegen seiner Vergangenheit im Álamo-Regime und seiner häufig mangelnden Kompromissbereitschaft. Favale, einst UP-Mitglied und Beamter im Kirchenministerium der CN-Diktatur, war erst 1949 als Verwaltungsbeamter in die PCC eingetreten und konnte diesen rasch als Karrieresprungbrett nutzen. 1949 wurde er Staatssekretär, 1950 Minister für Inneres und 1954 erstmals Abgeordneter sowie Finanzminister. Innerhalb des PCC hatte er bereits zum rechten konservativen Flügel gehört. Favale besaß große Sympathien in der Parlamentsfraktion der PPC und schaffte es darüber hinaus 1959, seinen bisherigen Staatssekretär [[Martín Nêu Regríguez]] an die Spitze der Exekutivjunta wählen zu lassen. Bald galt Favale als potenzieller Nachfolger Luciaros, der Favale aber als gefährlichen Kontrahenten wahrnahm und eher seinen Kabinettschef [[Dián Jocéntilo Sánchez]] zum Nachfolger aufzubauen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich musste Luciaro 1960 auf Druck der eigenen Partei hin vom Premierministeramt zurücktreten, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen mehrmals bereits die Amtsgeschäfte hatte ruhen lassen. Das Exekutivkomitee unter Führung von Nêu Regríguez legte sich schließlich auf Favale als Nachfolger fest, der sowohl Luciaros Wunschkandidaten Sánchez als auch Fraktionschef [[Martín Ánibal Costa]] hinter sich lassen konnte. Die Koalition mit der UDS wurde fortgesetzt, auch wenn das Klima zwischen dem konservativen und bisweilen autoritär auftretenden Favale und den zunehmend selbstbewussten Liberalen gespannt war. Favale aber schaffte es in der Folge nicht, die Parteiführung zu übernehmen. Nach dem Wechsel Nêu Regríguez’ ins Kabinett wurde mit [[Carles Toquero]] ein Anhänger Costas an die Spitze des Exekutivkomitees gewählt, [[Daniel Marella]], der nationale Geschäftsführer der Partei, galt als Anhänger von Sánchez und neuer Fraktionschef wurde mit Ex-Außenminister [[Carles María Ortega]] ein relativer Außenseiter der bisherigen Machtkämpfe, der keine Bindungen zu Favale aufwies, aber über Rückhalt in der Fraktion verfügte. Schließlich folgte Luciaro als Parteivorsitzender der PPC 1961 nicht Favale, sondern [[Ortega]] nach, der bisher nicht als Machtpolitiker wahrgenommen worden war. Es wurde allgemein erwartet, dass das Machtzentrum auch weiterhin im Kabinett liegen sollte, jedoch zeigte sich Ortega als Fraktions- und Parteichef in einer günstigen Lage, die er auszunutzen verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständigen Querelen in der Führung, die schlechte Performance im Koalitionsspiel mit den Liberalen und das mangelnde Charisma des Spitzenkandidaten Favale führten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]] schließlich zu empfindlichen Einbußen für die PPC, die von 40 auf 35 Prozent der Stimmen abrutschte und damit überraschend die Koalitionsmehrheit einbüßte. Das als Niederlage empfundene Ergebnis führte schließlich schneller als erwartet zur Entmachtung Favales, dem die Basis in der Partei fehlte und der vor allem von den potenziellen Koalitionspartnern abgelehnt wurde und erfolgreichen Verhandlungen über eine Regierungsbildung sowohl mit Sozialisten als auch mit Radikaldemokraten - eine der Parteien wurde für ein Bündnis gebraucht - im Wege zu stehen schien. In einem oft als Putsch gegen Favale bezeichneten Zug verbündeten sich Parteichef Ortega und Ánibal Costa und drängten Favale auf einen Verzicht auf die Regierungsführung. Stattdessen nominierte die Parteiführung Ánibal Costa zum Kandidaten für das Premierministeramt und drängte auf die Bildung einer Großen Koalition mit der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]], die bei den Wahlen an Stimmen gewonnen hatte und sich für eine Koalition zur Verfügung stellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Koalition hielt jedoch keine zwei Jahre. Zu prinzipiellen weltanschaulichen Unterschieden der Partner, Differenzen in Sachfragen und persönlichen Antipathien vieler beteiligter Politiker trug auch die andauernde Zerstrittenheit der PPC-Führung zu ihrem Bruch bei. Während Costa nach wie vor ein Parteiamt fehlte und Parteichef Ortega dem Kabinett fern blieb, fungierte Favale als Finanzminister, befand sich in Dauer-Streit mit dem sozialistischen Wirtschaftsminister [[Ricardo Moreno]] und wartete auf seine Chance, die Macht in Partei und Regierung zurückzuerobern. Als die Koalition im Herbst 1963 zerbrach, fehlte der PPC ganz im Gegenteil zu den aufstrebenden Sozialisten unter [[António Santiago]] eine klare Führung und ein klares Machtzentrum. Die vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|Kammerwahlen im Dezember 1963]] endeten für die PPC mit ihrem zerstrittenen Spitzentrio Costa-Ortega-Favale und mit Costa als Spitzenkandidaten in einem Debakel. Die Partei verlor gegenüber der Wahl ein Jahr zuvor noch einmal fünf Prozentpunkte und landete nur bei 30 Prozent der Stimmen. Damit schnitt sie erstmals schlechter ab als die sozialdemokratische ASUL und hatte keine Chance auf eine Regierungsmehrheit. Ortega versuchte zwar, eine Neuauflage der Großen Koalition - diesmal als Juniorpartner durchzusetzen, die Sozialisten setzten aber lieber auf eine sozialistisch-liberale Mitte-Links-Allianz mit Radikal- und Unionsdemokraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Favale in Opposition und Regierung (1964-1970) ===&lt;br /&gt;
Der erstmalige Gang in die Opposition kam für die PPC einem Kulturschock gleich und stürzte die Partei noch tiefer in ihre Krise. Parteichef Ortega, durch das Scheitern seiner Großen-Koalitions-Strategie nachhaltig geschädigt, gab die Führung auf und erklärte stattdessen seine Kandidatur um das Amt des Präsidenten der Republik. Nach der Rekordniederlage stand auch für den Spitzenkandidaten Costa die Parteikarriere vor dem Ende. Im Kampf um die Führung der Partei setzte sich schließlich [[Carles Angel Favale]] durch, der als einziger der drei Kontrahenten der vergangenen Jahre zurückgeblieben war. Die Parteikrise führte zu einer umfassenden Umgestaltung der Partei. Diesesmal ging Favale daran, sich die Macht nachhaltig in den Parteigremien zu sichern und reformierte die komplizierte Führungsstruktur, die sich nach dem Rücktritt Luciaros und dem Fehlen einer unumstrittenen Führungsfigur als untauglich erwiesen hatte. Die vielen verschiedenen Ausschüsse des Parteivorstands wurden abgeschafft und lediglich der Exekutivausschuss als wesentliches Gremium beibehalten. An seiner Spitze sollte aber künftig kein starker Präsident mehr stehen. Stattdessen führte der Parteivorsitzende den Vorsitz, unterstützt vom neu geschaffenen Posten des Generalsekretärs, der vom Parteichef nominiert werden sollte. Erster Generalsekretär wurde auf Vorschlag Favales [[Joán Aliureto Perón]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles María Ortega schied mit seiner Wahl zum Präsidenten der Republik im Sommer 1964 ganz aus der Parteiführung aus und [[Luciano González]] wurde neuer Vorsitzender der Parlamentsfraktion, ehe Favale dieses Amt schließlich ebenfalls übernahm und nun alle wichtigen Schlüsselpositionen in der Partei kontrollierte. Als Oppositionsführer gegen die neue Sozialistisch-Liberale Koalition bereitete er sich auf die Spitzenkandidatur 1967 vor. Unter Favales Führung rückte die Partei ein Stück weiter nach Rechts und verleibte sich 1965 die von der UDS abgespalteten [[Federación de Democráticoes per la Libertá|Freiheitsdemokraten]] (FDL) ein. Der unter Ortega noch gefahrene Kurs der Verständigung mit den Sozialisten wurde durch einen harten Oppositionskurs ersetzt. Die Sozialisten wurden als &amp;quot;Stalinisten&amp;quot; diffamiert und in die Ecke der Kommunisten gerückt, die verbalen Attacken gegen die [[Kabinett Santiago|Regierung Santiago]] bzw. die [[Kabinett Del Pérez I|Regierung Del Pérez]] nahmen unangenehme Ausmaße an und trugen zur starken Polarisierung der politischen Landschaft bei. Gleichzeitig bemühte sich Favale aber, Kontakte zum wirtschaftsliberalen Flügel der Unionsdemokraten zu halten, die innerhalb der Koalition in immer größere Isolation gerieten und im Jahr 1967 schließlich den vorzeitigen Bruch der Koalition herbeiführten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|folgenden Kammerwahlen]] meldete sich die PPC eindrucksvoll zurück und erreichte mit Favale als Spitzenkandidaten ein Plus von über sechs Prozentpunkten auf nunmehr fast 37 Prozent der Stimmen. Auch wenn die angestrebte Mehrheit mit den Unionsdemokraten verfehlt wurde, war die PPC klar stärkste Partei und damit wieder in einer Schlüsselposition. Favale erhielt von Präsident Ortega den Auftrag zur Regierungsbildung und bildete die von ihm erwünschte Rechtskoalition mit der UDS, die sich zunächst auf die PRD stützen wollte, nach deren Abfallen aber schließlich 1968 kurz vor dem Scheitern stand und nur durch die parlamentarische Unterstützung der rechten [[PFP]] [[António Álvaro Blanxard]]s gerettet werden konnte. Vor allem diese punktuelle Zusammenarbeit der Regierung Favale mit der Rechtsaußenopposition führte zu einem zunehmenden Ansehensverlust der Konservativen in der sich im Wandel befindenden Gesellschaft. Favales konservative Politik und sein bisweilen autoritäres Auftreten machten ihn zum Feindbild der 68er Bewegung, die die Rechtskoalition als faschistisch und Favale als Autokraten ablehnte. Dazu kam ein äußerst hartes Vorgehen der konservativen Regierung gegen die aufrührerischen Studenten. Es zeigte sich, dass Favales konservativ-autoritäres Konzept und die vor allem den konservativen Katholizismus repräsentierende Partei nicht willens und nicht fähig war, eine Versöhnung mit der jungen Generation zu erreichen. Stattdessen katalysierte die Politik der PPC und die Haltung ihrer Führungsfiguren gegenüber den &amp;quot;Anarchisten&amp;quot; den Protest gegen Staat und Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ohne Mehrheit regierende Koalition war schließlich im Winter 1969/70 am Ende und Favales Ministerpräsidentschaft gescheitert. Präsident Ortega beauftragte den UDS-Chef und Vizepremier Carles Méndez mit der Bildung eines neuen Kabinetts, das die PRD einschließen sollte und sich damit auf eine Mehrheit im Parlament stützen sollte. Favale stimmte angesichts schlechter Wahlprognosen bei sofortigen Neuwahlen schließlich zu und trat dem Kabinett als Minister ohne Geschäftsbereich bei, das unter Führung von Méndez aus dessen UDS, der PPC und den liberalkonservativen Republikanern sowie dem PRD bestand und im Parlament eine - wenn auch fragile - Mehrheit besaß, die sie jedoch nach einem Linksschwenk der Radikaldemokraten bereits nach wenigen Monaten wieder einbüßte. Aus [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1970]] gingen die Sozialisten unter ihrem charismatischen Spitzenkandidaten [[Joán Caval]] als klarer Sieger hervor und überschritten erstmals die 40-Prozent-Marke. Die Volkspartei unter Favale fiel wieder auf unter 35 Prozent zurück und landete damit abgeschlagen auf dem zweiten Rang ohne jede Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung. Die Niederlage drängte die PPC damit zurück in die Opposition und führte zum Rückzug Favales vom Parteivorsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionszeit der Siebziger (1970-1979) ===&lt;br /&gt;
Zum neuen Parteivorsitzenden der Volkspartei wurde auf dem Parteitag in [[Nalcaz]] im Februar 1972 Fraktionschef [[Márcio Ellévez Perón]] gewählt, der bisher stets in der zweiten Reihe der Politik gestanden hatte und als Kompromisskandidat der Parteiflügel galt. Ellévez stand für eine pro-europäische Außenpolitik und eine liberale Wirtschaftspolitik, die auf die Kräfte des Marktes zur Überwindung der wirtschaftlichen Probleme des Landes setzte. In der Innenpolitik versuchte Ellévez moderate Kurskorrekturen durchzubringen, die den konservativen mit dem liberalen Parteiflügel versöhnen sollten. Die Aufgabe Ellévez’ wurde es daher, die Reformpolitik der [[Linksregierung Caval|Kabinett Caval I]] zu bekämpfen und bürgerliche Alternativen aufzuzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Regierung Caval kam es innerhalb der PPC zu einem Generationenwechsel. Die alten Flügel um [[Ánibal Costa]], [[Carles Favale]] und [[Luciano González]] verloren zunehmend an Einfluss, während neue Gesichter nachdrängten wie der Regionalpräsident von [[Liez-Corar]] [[Sandro de la Nada]], Vertreter des christdemokratisch-liberalen Flügels, [[Francisco Casano]], Führer des christlich-sozialen Arbeitnehmerflügels, oder der ehemalige Wohnungsbauminister [[Emilio Moya]], der als Vertreter des rechten wirtschaftsnahen Flügels wahrgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition agierte die Partei zunächst glücklos, artikulierte weiterhin antikommunistische Vorbehalte und attackierte die mit den Kommunisten zusammenarbeitende Minderheitsregierung der ASUL scharf. Deren Gesellschafts- und Wirtschaftsreformen lehnte die PPC gleichermaßen ab. Jedoch bahnte sich innerhalb der Partei und damit fernab der parlamentarischen Oppositionsstrategie eine moderate programmatische Erneuerung an. Das neue Parteiprogramm aus dem Jahr 1973 zeichnete diese Erneuerung bereits in ihren Grundzügen. Zwar blieb die Volkspartei auch danach eine konservative christdemokratische Partei, versuchte jedoch stärker auch wieder in den liberalen Mittelschichten zu punkten, die in raschem Tempo anwuchsen. Das Programm definierte die Partei als „Partei der christlichen und solidarischen Mitte“, basierend auf den Werten der katholischen Soziallehre und dem Primat der eigenverantwortlichen Person. Es wurde allgemein als Sieg der Reformbewegung innerhalb der Partei angesehen, welche die Partei wieder in die Mitte rücken wollte. Dies stand in Kontrast zur harten Oppositionspolitik der Jahre 1970-1974, die größtenteils als antisozialistisch-bürgerlicher Gegenkurs zur Politik der regierenden Linken formuliert worden und dem konservativen Duktus der Sechziger Jahre verhaftet geblieben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Umdenken auch in der strategischen Führung der Partei kam es erst nach der herben Niederlage der bürgerlichen Parteien bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]], bei denen die Sozialisten sich als stärkste Kraft behaupten konnten, die PPC unter ihrem Spitzenkandidaten Ellévez Perón mit einem Ergebnis von 34 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb und das Ziel der Wiedererlangung der Macht in Semess klar verpassten. Die Niederlage bewegte die Reformkräfte in der Partei angeführt vom Parteilinken [[Umberto Salas]] und dem eher liberal orientierten [[Sandro de la Nada]] zum Handeln. Auf dem Parteitag 1975 kam es zum so genannten [[Putsch von Joanaz]] mit der erfolgreichen Kampfkandidatur [[Sandro de la Nada]]s gegen den glücklosen Parteivorsitzenden [[Márcio Ellévez Perón]]. Nada setzte sich durch und wurde neuer Parteichef und Oppositionsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten, ersetzte der junge Reformer spätestens nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Parlamentswahlen 1976]], bei der sich die Volkspartei nur leicht verbessern konnte, den bisherigen Konfrontationskurs und die Obstruktionspolitik seines Vorgängers durch eine konstruktive Oppositionsarbeit, die darauf aus war, die konfliktgeladene, seit Frühjahr 1977 amtierende sozialistisch-liberale Zusammenarbeit durch Annäherung zu sprengen und sich als vernünftige Alternative anzubieten. Dafür standen auch Politiker wie [[Umberto Salas]], der 1977 Generalsekretär wurde, oder [[Joán Huartín]], der neue Geschäftsführer der Kammerfraktion. Gleichzeitig kam es aber auch zu einem Erstarken des wirtschaftsliberalen Parteiflügels, der sich in Abkehr von der keynesianischen Politik der Regierung Caval für ein neoliberales Wirtschaftssystem aussprach. Herausragende Protagonisten dieser Strömung waren Finanzexperte [[Alfonso Guivares]], der Fraktionsvize [[Joán Emilio Moya]] sowie Vizeparteichef [[Marcelo Iudeta]], der den mächtigen Semestiner Regionalverband anführte. Hintergrund war ein Bündnis zwischen Nada und den Wirtschaftsliberalen, das auf eine geschlossene Oppositionsfront hinauslaufen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr in die Regierung und Große Koalition (1978-1982) ===&lt;br /&gt;
Aus der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1978]] ging die PPC mit [[Sandro de la Nada]] als Premierkandidat und dem ehemaligen Finanzminister [[Alfonso María Guivares]] als Wirtschaftsexperten als Sieger hervor. Energisch wirkte Nada auf die Bildung einer Regierung der rechten Mitte hin und sicherte sich für eine Minderheitsregierung aus [[PPC]] und [[UDS]] die parlamentarische Unterstützung der [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro De la Nada]] wurde neuer Ministerpräsident, Guivares Finanz- und der erfahrene Diplomat [[Luis Martínez]] Außenminister, während das Wirtschaftsministerium vom [[UDS]]-Vorsitzenden [[Lorenzo Estrubal]] besetzt wurde. Die neue Regierung suchte vor allem in der Wirtschafts- und Finanzpolitik neue Akzente zu setzen. Steuersenkungen sollten einher gehen mit einer rigiden Haushaltspolitik zum Abbau der exorbitant hohen Staatsschulden. Gegen die Inflation setzte die Regierung das Ziel der Geldwertstabilität. Zentrale Probleme der Regierung blieben aber die schwache konjunkturelle Lage und die steigende Arbeitslosigkeit, die auch zu einem weiteren Anstieg der Sozialausgaben und der Staatsverschuldung führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kam eine zunehmend gesellschaftliche Opposition von Seiten der neuen sozialen Bewegungen. Vor allem die atomfreundliche Energiepolitik sowie die dezidiert westlich-orientierte Außen- und Sicherheitspolitik der Regierung führten zu Konfrontationen mit den kritischen Massen der Anti-Atomkraft- und der erstarkenden Friedensbewegung im Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 nahmen auch die Spannungen innerhalb der Regierungskoalition zu, wobei die Spannungslinie zwischen Vertretern einer ausgleichenden Sozialpolitik und denen einer wirtschaftsliberalen Umorientierung mitten durch die Volkspartei verlief, aber auch den Koalitionspartner [[UDS]] irritierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1981 hatte die Regierung faktisch ihre parlamentarische Mehrheit für ein umfangreiches Reformprogramm verloren, nachdem die oppositionelle [[PRD]] ihre Unterstützung endgültig aufgekündigt hatte. Da sowohl Volkspartei als auch die oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] vorgezogene Neuwahlen scheuten, kam es zu Verhandlungen zwischen den beiden großen Parteien des Landes, die sich zunächst auf ein Notprogramm zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage einigten und anschließend in Verhandlungen zur Bildung einer gemeinsamen Koalitionsregierung eintraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1981 einigten sich PPC und ASUL schließlich auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung, in der Nada Ministerpräsident blieb, [[Joán Caval]] Außenminister, [[Donado Ricardes]] Finanzminister und [[Andrés Colón]] Arbeitsminister wurde. Die &amp;quot;Regierung der nationalen Solidarität&amp;quot; einigte sich sofort auf ein umfangreiches Konjunkturpaket bei gleichzeitigen Einschnitten in öffentliche Subventionsprogramme und brachte ein umfangreiches Abkommen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Abschluss, um das sich die Mitte-Rechts-Regierung zuvor vergeblich bemüht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz gewisser Erfolge litt die Große Koalition von Beginn an unter atmosphären Spannungen, aber auch unter konkreten politischen Gegensätzen vor allem zwischen dem wirtschaftlichen Reformflügel der Konservativen und dem sozialbewegten linken ASUL-Flügel. Hinzu kam ein zunehmender Autoritätsverlust [[Sandro de la Nada]]s in seiner eigenen Partei, in der es immer weniger gelang, die widerstreitenden Parteiflügel zusammenzuhalten und die Kritik vor allem der Parteirechten an der Regierungspolitik einzuhegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten eines Haushaltsstreits zwischen den Koalitionspartnern im Sommer 1982 beschloss der Parteivorstand der PPC unter dem Druck des mächtigen Fraktionsvorsitzenden [[Emilio Moya]] schließlich, eine wirtschaftspolitische Wende herbeizuführen. Die Partei trat für einen wirtschaftlichen Sanierungskurs durch umfangreiche Steuererleichterungen und eine angepeilte Erhöhung der Kaufkraft ein. In diesem Sinn sah auch das von der PPC gegen den sozialistischen Finanzminister Donado Ricardes ins Feld geführte Haushaltskonzept für das Jahr 1983 Steuererleichterungen bei gleichzeitigen Einsparungen in den Sozialleistungen vor. Die Forderungen der Konservativen veranlassten die Sozialisten daraufhin, die Regierungskoalition wenige Monate vor dem Ende der Legislaturperiode für beendet zu erklären und aus der [[Kabinett Nada III|Regierung Nada]] auszutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sandro de la Nada]] regierte fortan mit einem Rumpfkabinett weiter und suchte eine neue Mehrheit für das Ende der Legislaturperiode zu schmieden. Indem er seinen Widersacher [[Emilio Moya]] zum Finanzminister ernannte, suchte er seine Konkurrenten in der Partei in die Kabinettsdisziplin einzubinden, konnte seinen weiteren Machtverfall aber nicht mehr aufhalten. Nachdem Nada eine Vertrauensabstimmung im Parlament klar verloren hatte, stellte Moya im Parteivorstand der Konservativen die innerparteiliche Vertrauensfrage gegen den Parteichef, der daraufhin von seinem Amt als Parteivorsitzender zurücktrat und auf die Spitzenkandidatur bei der kommenden [[Parlamentswahl 1982|Parlamentswahl im Oktober]] verzichtete. Moya wurde schließlich zum Kandidaten der Konservativen und zum amtierenden Parteichef ernannt. Nada blieb damit Regierungschef auf Abruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Moya (1982-1991) ===&lt;br /&gt;
Mit [[Joán Emilio Moya]] als Spitzenkandidat und einem klaren Programm der wirtschafts- und finanzpolitischen Wende siegten die Konservativen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Neuwahlen im Oktober 1982]] knapp gegen die oppositionellen Sozialisten. Erstmals seit den Wahlen 1958 hatte nun die konservativ-liberale Wunschkoalition wieder eine eigene Mehrheit. Moya wurde als Nachfolger Nadas zum Ministerpräsidenten berufen und &lt;br /&gt;
bildete seine Regierung zusammen mit der UDS, die sich sofort daran machte, ein radikales Privatisierungs- und Liberalisierungsprogramm umusetzen sowie die Steuern drastisch zu senken. Der Sieg der Rechten wurde allgemein als „Cânviu Conservador“ bezeichnet und beendete endgültig die Ära sozialistisch beeinflusster Politik in Sagradien seit den frühen 1960er Jahren. Bis Ende der 1990er Jahre sollten nun ihrerseits die Christdemokraten und Liberalen das politische Geschehen im Land dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung startete mit einem äußerst unpopulären Reformprogramm, das zu zahlreichen Protesten der Opposition führte, die eine Entmantelung des sagradischen Wohlfahrtsstaates fürchteten. Die [[Europawahlen 1984]] endeten mit 20 Prozent für die Volkspartei in einem Debakel für die Konservativen und auch die [[Regionalwahlen 1985]] brachten einen Sieg für die sozialistische Opposition, die in [[Sesín]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Oller]], [[Ceundalia]], [[Bordez]], [[Alto Scantia]] und [[Alconía]] PPC-geführte Regierungen ablösen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Wahljahr 1986 jedoch gelang es der Regierung, den Trend umzukehren. Die Reformmaßnahmen begannen Früchte zu tragen, die Wirtschaftsdaten zeigten seit 1985 wieder steil nach oben und die Krise schien pünktlich zur [[Parlamentswahl 1986]] überwunden. Hinzu kam eine sozialistische Opposition, die nach dem Unfalltod [[Joán Caval]]s Ende 1984 weithin zerstritten wirkte und mit einem radikalen Linksprogramm zahlreiche Wähler der Mitte verschreckte. Die [[Parlamentswahl 1986]] endete schließlich in einem furiosen Sieg der [[Volkspartei]], die ihre Mehrheit mit den Liberalen verteidigte und die Sozialisten klar hinter sich ließ. Moya konnte weitere vier Jahre weiterregieren und stand auf dem Zenit seiner Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Periode der Regierung Moya wurde das Reformthema deutlich zurückgefahren. Moya musste zunehmend Rücksicht auf den linken Parteiflügel nehmen, der unter dem Erfolg der Wirtschaftsliberalen in der Partei immer schwächer wurde. Hinzu kamen politische Affären, die größte darunter die [[Guivares-Affäre 1989]], die nicht nur zum Rücktritt von Präsident [[Alfonso Guivares]] führte, sondern auch zu einem Vertrauensverlust in die Arbeit der Mitte-Rechts-Regierung führte, zumal Guivares als energischer Verfechter der wirtschaftspolitischen Wende angesehen worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 1990]] endete schließlich in einem Verlust der Mitte-Rechts-Mehrheit im Parlament, brachte aber keinen klaren Sieger. [[Emilio Moya]] gelang es in dieser Situation nicht, die oppositionellen [[Radikaldemokraten]] zu einem neuerlichen Bündnis zu bewegen. Stattdessen sicherte sich der Sozialist [[Donado Ricardes]] eine wenn auch fragile parlamentarische Mehrheit. Erstmals seit 1979 mussten die Christdemokraten in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Otero (1991-2000) ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Verlust der Regierungsmacht mehrten sich Vorwürfe an Parteichef Emilio Moya und andere Mitglieder der Parteiführung, selbst in die [[Guivares-Affäre]] verwickelt zu sein. Auf öffentlichen wie parteiinternen Druck hin musste Moya schließlich 1991 auf die Führung von Partei und Opposition verzichten. Zu seinem Nachfolger wurde auf dem Parteikongress in [[Vierna]] der frühere Finanzminister [[Josep Carles Otero]] gewählt, der als Vertreter der europafreundlichen Parteimitte galt und auch vom linken Parteiflügel der Christdemokraten unterstützt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Krise der Mitte-Links-Koalition und inmitten eines Parteispendenskandals der regierenden [[ASUL|Sozialisten]] gelang es Otero im Herbst 1992 eine neue parlamentarische Mehrheit unter seiner Führung zu organisieren. Die von ihm gebildete [[Kabinett Otero I|Minderheitsregierung]] aus Christdemokraten und Liberalen wurde im Parlament durch die [[Radikaldemokraten]] unterstützt, die zuvor zur Regierungskoalition Donado Ricardes' gehört hatten. Nach nur zwei Jahren kehrten die Christdemokraten damit in die Regierungsverantwortung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oteros auf einen Ausgleich zwischen den Parteiflügeln gerichtete moderate Reformpolitik wurde auch von unabhängigen Medien gelobt. Die Privatisierungen der Moya-Regierung, die auch der Sozialist Ricardes fortgeführt hatte, wurden erfolgreich abgeschlossen. Zudem brachte Otero seine Partei auf eine klare europafreundliche Linie. Gegen parteiinterne Widerstände des rechten Flügels wurden die Maastricht-Verträge ebenso durchgesetzt wie die Einführung des Euro. Auf dem internationalen Parkett genoss Otero deswegen bald große Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchsetzung des Vertrags von Maastricht durch die Volkspartei-geführte Regierung Otero führte 1992 zur Abspaltung des souveränistischen Flügels von der Partei. Bereits seit Ende der Achtziger war ein Teil des rechten Parteiflügels auf Oppositionskurs zur europafreundlichen Politik der Konservativen gegangen. Führer dieser Bewegung war der PPC-Senator [[Oscar Aguersuari]], einstmals Innen-Staatssekretär unter Emilio Moya, der die Partei 1992 verließ und den [[Partíu Republicano de la Libertá]] (PRL) gründete, der in der Folge aber keine durchschlagenden Wahlerfolge verbuchen konnte und seit Ende der Neunziger ohne Aguersuari einen rechtsextremen Kurs einschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Wahlen 1994]] trat Oteros Mitte-Rechts-Bündnis schließlich gegen den rot-grünen Block unter Führung des Semestiner Bürgermeisters [[António Grande Illega]] an und konnte schließlich einen großen Wahlerfolg feiern. Dank des Misserfolgs der verbündeten [[Radikaldemokraten]], die an der 3-Prozent-Hürde scheiterten, erreichte die PPC/UDS-Regierung eine eigene parlamentarische Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Regierung Otero nach den Wahlen 1994 schaffte es aber nicht mehr, die Reformpolitik der ersten Jahre fortzuführen. Stattdessen kam es nun vermehrt zu Konflikten innerhalb der Regierungskoalition. Forderungen aus den Reihen der UDS und dem wirtschaftsnahen Partei-Flügel nach deutlichen Steuererleichterungen und einer Reform der Gesundheitspolitik stießen auf den erbitterten Widerstand der christlich-sozialen Faktion in der Partei. Zudem stieg die Arbeitslosigkeit enorm an und erreichte 1997 einen Höhepunkt, während die Staatsverschuldung weiter zunahm. Außerdem stieg in großen Teilen der Bevölkerung die Unzufriedenheit über die konservative Gesellschaftspolitik der bürgerlichen Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rapide abnehmende Zustimmung zur Regierung Otero führte 1997 zu einer Niederlage der Volkspartei bei den [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]], wo die PPC von den Sozialisten überholt wurde und die Regierung daraufhin ihre Mehrheit an die linke Opposition verlor. Diese ging danach zu einer Blockadehaltung gegen die Regierungspolitik im Senat über. Dennoch schaffte es die Partei bei den [[Regionalwahlen 1997]], eine Niederlage zu vermeiden. In den bisher sozialistisch regierten Regionen [[Bordez]] und [[Region Óstino|Óstino]] schaffte man es sogar, die Sozialisten aus dem Amt zu drängen. Der Erfolg und sich stabilisierende Umfrageergebnisse auf nationaler Ebene täuschten aber über die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierungspolitik hinweg. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] folgte eine klare Niederlage der Mitte-Rechts-Koalition gegen Rot-Grün unter der Führung des jungen charismatischen Premierkandidaten [[Julio de la Costa]] von der Asul, der es schaffte, unzufriedene Wähler der Mitte für die [[Coalición Eco-Socialista|sozialistisch-ökologische Koalition]] zu gewinnen. Sowohl Volkspartei als auch UDS verloren deutlich an Wählerstimmen, wovon auch die [[PSP|Rechtspopulisten]] unter [[Joán De la Pênia]] profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurssuche unter Roberto Vidéas (2000-2002) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte zum sofortigen Rücktritt Oteros als Parteichef der PPC. Nachfolger wurde [[Roberto Vidéas]], der bereits zuvor als Kronprinz Oteros gegolten hatte. Der Wechsel an der Parteispitze bedeutete aber keinen echten Machtwechsel innerhalb der Partei. Stattdessen rückte Otero wieder an die Spitze der Kammerfraktion und die Vertreter der moderat-zentristischen Politik Oteros behielten auch mit Parteichef Vidéas die Macht in der Partei. Dennoch fiel es die Konservativen nach acht Jahren in der Regierung und der klaren Prägung durch Otero schwer, den Wechsel in die Opposition zu vollziehen. Während die liberale Gesellschaftspolitik der rot-grünen Regierung deutlich abgelehnt und energisch bekämpft wurde, verzichtete Vidéas in anderen Bereichen, vornehmlich der Verfassungspolitik, auf eine Fundamentalopposition und handelte mit der Regierung einen Kompromiss zur Reform von Senat und Regionen aus. Eine dringtend notwendige inhaltliche Reform der Partei – besonders auf dem Feld der Familien- und Gesellschaftspolitik - blieb unter diesen Umständen aus. Außerdem verpasste es die neue Parteiführung, mit dem Phänomen De la Pênia und seinem zunehmenden Erfolg in rechten Kreisen klar zu kommen und dessen Höhenflug aufzuhalten. Der Versuch Vidéas', durch Tabuisierung de la Pênias, diesen als Persona non grata zu diffamieren und auf diesem Weg klein zu halten, scheiterte deutlich, zumal prominente Persönlichkeiten der Konservativen mit bestimmten Ideen der Rechten sympathisierten und für eine inhaltliche Annäherung eintraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition wurden die parteiinternen Machtkämpfe alter Tage neu entfacht. Der Wahlerfolg des bisweilen populistisch auftretenden Regionalpräsidenten von [[Bordez]], [[Miquel Ánibal Luisanto]], bei den [[Regionalwahlen 2001]] führten zu einer deutlichen Stärkung des Parteivizes und seiner Anhänger. Auf der anderen Seite konnte Videás in der Opposition keine großen Siege verbuchen. Weder die [[Europawahlen 1999]], noch die [[Senatswahlen 2000|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2000]] führten zu einem Stimmungsumschwung hin zur konservativen Opposition. Auch bei den [[Regionalwahlen 2001]] konnte sich die Linke behaupten. Außerdem ließen die anhaltenden Erfolge der äußeren Rechten das Problem einer eventuellen Zusammenarbeit akut werden, zumal Luisanto als Shootingstar der Partei keinen Hehl daraus machte, über derartige Bündnisse nachzudenken, und damit der Parteiführung große Schwierigkeiten bereitete. Vidéas versuchte erst zu spät, eine Neuausrichtung durchzusetzen. Seine Versuche, die Positionen der Partei in der Gesellschaftspolitik zu modernisieren und sich dadurch ein liberaleres Profil zu geben, wurden von der Partei nicht mitgetragen und vom Parteitag mehrheitlich abgelehnt. Dagegen wurde dem Parteichef auf dem Feld der Wirtschafts- und Sozialpolitik vorgeworfen, kein Konzept zu besitzen, das eine Alternative zur gemäßigten Reformpolitik der Linken darstellte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] brachten das erschreckende Ergebnis einer anhaltend zerstrittenen PPC und einer an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängten UDS. Die rot-grüne Koalition De la Costas wurde trotz Erfolgen für die politischen Ränder im Amt bestätigt. Die PPC verlor unter der Führung von Roberto Vidéas nochmals mehr als 2 Prozentpunkte gegenüber 1998 und landete bei dem schlechtesten Kammerwahlergebnis seit 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Luisanto (seit 2002-2014) ===&lt;br /&gt;
Nach der erschütternden Niederlage bei den Kammerwahlen kam es zu einem Wechsel an der Parteispitze. Mit Parteichef Roberto Videas Braga und Fraktionschef Josep Otero, die sich beide aus der aktiven Politik zurückzogen, gaben die beiden bis dahin dominierenden Personen die Führung der Partei ab, was einen offenen Kampf der konkurrierenden Parteiflügel um die Macht in der Partei auslöste. Bei der Wahl des neuen Parteivorsitzenden setzte sich [[Miquel Ánibal Luisanto]] gegen den von der bisherigen Führung favorisierten [[Oscar Rolando Huerón]] und gegen den Vertreter des linken Flügels [[Umberto Salas]] durch. Alle drei hatten in den Neunziger Jahren der Regierung Otero angehört, repräsentierten aber unterschiedliche Strömungen in der Partei. Nachdem im ersten Wahlgang auf dem Parteitag in [[Portofín]] im Dezember 2002 Ánibal Luisanto mit ca. 37 Prozent der Stimmen vor Salas (34) und Huerón (29) gelegen hatte, verzichtete Huerón schließlich zugunsten Luisantos, der mit den Stimmen der Mitte und der Rechten in der Partei und einem Anteil von 65 Prozent klar zum neuen Parteivorsitzenden gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Luisanto setzte die Partei gegenüber der [[Kabinett De la Costa II|Regierung De la Costa]] auf eine deutlich konfrontativere Oppositionspolitik und nahm eine spürbare neoliberale Wende. Nach einem halben Jahr harter Richtungskämpfe setzte sich der Kurs Luisantos gegen die vom linken Flügel organisierte innerparteiliche Opposition durch und verabschiedete auf dem Parteitag in [[Nocolônies]] im Oktober 2003 ein von wirtschaftsliberalen Forderungen nach Arbeitsmarktreformen und Deregulierung geprägtes Manifest durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz parteiinterner Diskussionen um die wirtschaftsliberale Ausrichtung befand sich die Partei unter Luisanto auf dem Wiederaufstieg, profitierte von der allgemeinen Unzufriedenheit mit der zweiten rot-grünen Regierung De la Costas und feierte bei [[Senatswahlen 2003]], [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]], bei den [[Regionalwahlen 2004|Regionalwahlen 2004]], [[Regionalwahlen 2005|2005]] und [[Regionalwahlen 2006|2006]] sowie den [[Senatswahlen 2006]] deutliche Siege. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] konnte die Volkspartei schließlich einen Sieg über die bisher regierenden [[ASUL|Sozialisten]] feiern. Parteichef Luisanto wurde von Präsident [[António Grande Illega]] zum Ministerpräsidenten ernannt und bildete eine Minderheitskoalition aus Volkspartei und [[UDS]], die im Parlament von der rechtspopulistischen [[PSP]] toleriert wurde. Nachdem die heterogene Mitte-Rechts-Koalition 2009 ihre Mehrheit verloren hatte, ging der PPC unter Luisanto auch bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Parlamentswahlen im Herbst 2009]] als klarer Sieger hervor und erneuerte das Regierungsbündnis mit der liberalen UDS unter Tolerierung des PSP, ohne auf die Unterstützung durch das Zentrumsbündnis angewiesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die erste Legislaturperiode der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] vor allem unter innenpolitischen Zeichen gestanden hatte und von heftig polarisierendem Streit um den Einfluss der Rechtspopulisten auf die Ausländer- und Sicherheitspolitik geprägt war, dominierte in der zweiten Periode seit 2009 die Außen- und Wirtschaftspolitik vor dem Hintergrund der Finanz-, Wirtschafts- und europäischen Währungs- und Staatsschuldenkrise. Dabei profilierte sich Luisanto anfangs als energischer &amp;quot;Retter&amp;quot; sagradischer Banken und gab damit frühere wirtschaftsliberale Positionen punktuell auf, ehe er sich seit 2010 einem Spar- und Austeritätskonzept in Anlehnung an die Politik Angela Merkels anlehnte. Dabei kam es vor allem in der Frage des europäischen Rettungsschirms EMS und der Finanzhilfen für überschuldete Staaten der Eurozone zu wiederholten harten Auseinandersetzungen innerhalb des Mitte-Rechts-Bündnisses, die die Regierungsarbeit schwer belasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in der Opposition (seit 2014) ===&lt;br /&gt;
Wiederholte Kurskorrekturen auf Seiten der PPC, widersprüchliche Aussagen zur Zukunft von Euro und europäischer Union und Unstimmigkeiten innerhalb des eigenen Lagers brachten auch Luisanto seit 2011 vermehrt in die Kritik, der unter Druck des rechten Regierungsflügels, schlechter Umfragewerte sowie öffentlicher Kritik an seinem Kurs im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahl 2013]] wieder stärker auf einen populistisch inspirierten Wahlkampf setzte, indem er nun auch teilweise euro- und europakritische Töne anschlug. Im Ergebnis half dies nicht, die Niederlage der Mitte-Rechts-Parteien und der PPC bei der Wahl im November 2013 zu verhindern, bei der die sozialistisch angeführte Links-Opposition um ASUL-Spitzenkandidatin [[Mercé Serrat Cabarell]] einen Sieg davon trug. Luisanto wurde daraufhin im Dezember 2013 nach sieben Jahren im Amt des Premierministers durch Serrat Cabarell abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage ließ Parteichef Luisanto zunächst seine Zukunft offen. Entgegen Spekulationen von Seiten der Presse wurde der für Frühjahr 2014 geplante Parteitag nicht vorgezogen. Erst im Dezember erklärte Luisanto, nicht mehr länger für das Amt des Parteivorsitzenden zur Verfügung zu stehen und sich nach dem Parteitag im März aus der ersten Reihe der Politik zurückzuziehen. De facto übernahm nun Fraktionschef [[Manuel Ramœs Iliega]] die Funktion des Oppositionsführers und gab wenig später auch seine Kandidatur um den Parteivorsitz bekannt, ebenso wie die frühere Arbeitsministerin [[Francisca Mendes del Ponte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen war in der Partei ein interner Streit um die politische Ausrichtung in der Opposition entbrannt, nachdem eine Gruppe prominenter Vertreter des liberalen Parteiflügels um [[Francisca Mendes del Ponte]], [[Sellesi Cambres Madriaga]] und [[Corrado Ticino]] eine Modernisierung der Partei und eine liberalere Ausrichtung forderten. Der unter Luisanto eingeschlagene Weg der Erneuerung der Partei müsse konsequent fortgesetzt werden. Konkret wurde gefordert, das von der [[Kabinett Serrat Cabarell|Mitte-Links-Regierung]] anvisierte Projekt einer gesetzlichen Frauenquote für Vorstandsposten in der freien Wirtschaft zu unterstützen. Außerdem müsse die Partei ihre Haltung gegenüber Homosexuellen und Minderheiten überdenken. Vor allem aber sollte die Partei ihre sechsjährige Zusammenarbeit mit der rechten [[PSP]] kritisch aufarbeiten und sich von deren Forderungen stärker distanzieren als zuvor. Mit einem solchen Kurs könne die PPC ihre schwache Stellung in Großstädten verbessern. Dagegen verteidigten Vertreter der Parteirechten, allen voran der frühere Innenminister [[Clemente Arzano]], den bisherigen Kurs der Partei und warfen der Gruppe um Mendes und Cambres Madriaga vor, den Kurs der Linken zu übernehmen, statt christdemokratische Zukunftspolitik zu betreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag der Volkspartei in [[Nalcaz]] vom 7. bis 9. März 2014 kam es schließlich zur Wahl eines neuen Vorsitzenden. Mit [[Francisca Mendes del Ponte]] und [[Clemente Arzano]] traten dabei auch die führenden Vertreter der jüngsten Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei ihren Hut in den Ring. Kurz vor dem Parteitag verzichtete jedoch Mendes del Ponte zugunsten des jüngeren [[Manuel Ramœs Iliega]], der eine Erneuerung der Partei einleiten solle. Ramœs Iliega konnte sich schließlich gegen Arzano durchsetzen. Arzano und Mendes del Ponte wurden Stellvertretende Vorsitzende. Als Generalsekretärin wurde [[Sellesi Cambres Madriaga]] nominiert. Damit konnte der Streit um den Parteikurs vorerst beigelegt werden, indem der neue Vorsitzende eine Arbeitsgruppe unter der Führung der Vizepräsidentin der [[Abgeordnetenkammer]] [[Daniela Rosenthal-Valdés]] einsetzte, um programmatische Vorschläge zu unterbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahlergebnisse ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur Nationalversammlung 1945|1945]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 27,9 %&lt;br /&gt;
| 126 / 449&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,4 %&lt;br /&gt;
| 167 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,9 %&lt;br /&gt;
| 189 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 42,0 %&lt;br /&gt;
| 216 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 40,1 %&lt;br /&gt;
| 206 / 511&lt;br /&gt;
| [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| PPC&lt;br /&gt;
| 35,2 %&lt;br /&gt;
| 191 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 180 / 511&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC/[[Partíu Republicano|PR]]&lt;br /&gt;
| 36,3 %&lt;br /&gt;
| 190 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC/[[Partíu Republicano|PR]]&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 194 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC/[[Partíu Republicano|PR]]&lt;br /&gt;
| 34,0 %&lt;br /&gt;
| 181 / 511&lt;br /&gt;
| [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,5 %&lt;br /&gt;
| 181 / 511&lt;br /&gt;
| [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 37,1 %&lt;br /&gt;
| 197 / 511&lt;br /&gt;
| [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,4 %&lt;br /&gt;
| 187 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 201 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 185 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 38,9 %&lt;br /&gt;
| 210 / 511&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| PPC&lt;br /&gt;
| 34,5 %&lt;br /&gt;
| 180 / 511&lt;br /&gt;
| [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 32,7 %&lt;br /&gt;
| 173 / 511&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 36,0 %&lt;br /&gt;
| 186 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 35,4 %&lt;br /&gt;
| 189 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PPC&lt;br /&gt;
| 28,0 %&lt;br /&gt;
| 152 / 511&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteipersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Fernando de la Roya]], 1955-1965&lt;br /&gt;
* [[Carles María Ortega]], 1965-1970&lt;br /&gt;
* [[Alfonso Guivares]], 1985-1989&lt;br /&gt;
* [[Santiago Montoya]], 1989-1999&lt;br /&gt;
* [[Roberto Vidéas Braga]], seit 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Paulo Luciaro]], 1948-1950, 1950-1959&lt;br /&gt;
* [[Carles Angel Favale]], 1959-1962, 1967-1970&lt;br /&gt;
* [[Martín Ánibal Costa]], 1962-1964&lt;br /&gt;
* [[Sandro de la Nada]], 1979-1982&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio Moya]], 1982-1990&lt;br /&gt;
* [[Josep Carles Otero]], 1992-1999&lt;br /&gt;
* [[Miquel Ánibal Luisanto]], 2006-2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Amentino Xavier-Castrell]]&lt;br /&gt;
* 1947-1955: [[Fernando De la Roya]]&lt;br /&gt;
* 1955-1963: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1963-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1964-1972: [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1975-1982: [[Sandro De la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2014: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekretäre des Exekutivkomitees ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: [[Paulo Luciaro]]&lt;br /&gt;
* 1948-1952: [[Benito Mello]]&lt;br /&gt;
* 1952-1959: [[Ánibal Demartín]]&lt;br /&gt;
* 1959-1960: [[Martín Nêu Regríguez]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: [[Carles Toquero]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1964-1969: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[Oscar Garrizo]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Santiago Lamenta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Santiago Montoya]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Daniel Rodrigo Costa]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Umberto Gomes]]&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Alberto Forlán]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
* 1992-1993: [[Santiago Ollér]]&lt;br /&gt;
* 1993-1998: [[Carles de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Máximo Ulieta]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2006-2008: [[Oscar Toledo Meçares]]&lt;br /&gt;
* 2008-2011: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
* 2011-2014: [[Ana Iriarte Blanco]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Sellesi Cambres Madriaga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stellvertretende Parteivorsitzende ===&lt;br /&gt;
* 1952-1954: [[Oscar Manuel Corrado]]&lt;br /&gt;
* 1952-1958: [[Luis Enrico de Piacón]]&lt;br /&gt;
* 1954-1961: [[José Ivan Soler]]&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1961-1972: [[Francisco Carreras]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Francisco Oller]]&lt;br /&gt;
* 1972-1982: [[Francisco Casano]]&lt;br /&gt;
* 1972-1975: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Marcelo Iudeta]]&lt;br /&gt;
* 1975-1979: [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[Dián Aliureto Demirtas]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Gustavo Galler]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Pietro Montxerent]]&lt;br /&gt;
* 1982-1991: [[Joán Aliureto Perón]]&lt;br /&gt;
* 1985-1989: [[Santiago Oscar Montoya]]&lt;br /&gt;
* 1987-1991: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1989-1998: [[António Lamanto Marques]]&lt;br /&gt;
* 1991-1998: [[Pietra Domello]]&lt;br /&gt;
* 1991-2000: [[Umberto Salas]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Francisca Calbán]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
* 2000-2011: [[Denísio Álvarez]]&lt;br /&gt;
* 2004-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* 2002-2014: [[Martina Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
* seit 2011: [[Francisca Mendes del Ponte]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Daniel Ambrôsio]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Santiago Miquel Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1955-1959: [[Martín Ánibal Costa]]&lt;br /&gt;
* 1959-1964: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Luciano González]]&lt;br /&gt;
* 1967-1976: [[Márcio Ellévez Perón]]&lt;br /&gt;
* 1976-1979: [[Sandro de la Nada]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
* 1982-1989: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Umberto Gomes]] &lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Romano Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
* 2002-2012: [[Máximo Ulieta]] (†)&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarischer Sekretär in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Carles María Ortega]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Joán Huartín]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Josep Carles Otero]]&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Deán José Domingues]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
* 2002-2006: [[Fernando Montalbán]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Clemente Arzano]]&lt;br /&gt;
* Seit 2009: [[Daniel Montxerent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=21691</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
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		<updated>2015-02-22T22:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Die ASUL bei nationalen Wahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'', bretonisch ''Emglev Sokialour an Unanenn Labour'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1947 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit 2012 amtiert Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] als sagradische [[Ministerpräsident]]in einer rot-grün-radikalen [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 sowie danach in den 1930er Jahren zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] bzw. die [[Partíu Socialista Revolucionário|Revolutionären Sozialisten]] hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1935]] bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistische Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung sowie mit [[Santiago Laval]] bis zu dessen Ermordung im Februar 1938 erstmals den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]]. Nach der Wahlniederlage der Sozialisten gehörte diese zur Opposition gegenüber der [[Kabinett Álamo Igualde|Regierung Álamo]] und ihrem Programm der [[Comunión Nacional]] und musste dafür Repressionen erdulden, ehe sie unter Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] in dessen Regierung der nationalen Verteidigung eintrat und sich aktiv im [[Resistença|sagradischen Widerstand]] gegen den Nationalsozialismus einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1944 zur Wiedervereinigung mit den Revolutionären Sozialisten und anderen linken Splittergruppen gekommen war, nannte sich die Partei wie ''Partíu Socialista Unitáriu'' (PSU) und nahm als solche an der [[Parlamentswahl 1945]] teil, bei der die Partei jedoch nur knapp den zweiten Platz hinter der neuen christdemokratischen Sammlungspartei [[Partíu Popular de Convergência|PPC]] errang. Zuvor war der erste Versuch gescheitert, zusammen mit Radikalen, Linkssozialisten und katholischen Linken eine breite Arbeiterpartei zu etablieren. Mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bildeten Sozialisten bis 1947 eine breite Konsensregierung, die so genannte [[Demokratische Koalition]], die unter anderem die Verabschiedung einer neuen parlamentarisch-demokratischen Verfassung sowie die Einführung umfangreicher Sozialleistungen und Verstaatlichungen durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der ASUL und Regierungsjahre (1947-1953) ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1946]] erneut nur Platz Zwei belegt hatten, wurde das mit Nachdruck das Projekt einer Erweiterung der Partei durch bürgerliche und katholische Wähler verfolgt. Ein erster Schritt dazu war der Wechsel einer Gruppe radikaldemokratischer Abgeordneter vom [[Partíu Radical]] zur Sozialistischen Fraktion. Sie sammelten sich hinter dem früheren [[URS]]-Mitglied [[Santo de la Ilpa]], der bereits 1944 zur PSU gestoßen war. Kurze Zeit später verließen auch sozialistisch inspirierte Linkskatholiken um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]] und ihre Gruppe [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) die christdemokratische [[Volkspartei]] und näherten sich der Sozialistischen Partei an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zusammenarbeit der PSU mit Linksbürgerlichen, Linkskatholiken sowie vereinzelten KP-Dissidenten ging schließlich 1947 die ''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'' hervor, die auf einem gemeinsamen Parteitag in [[Vapaís]] im November 1947 ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Generalsekretär wählten die Delegierten der neuen Partei den Vertreter des klassisch-sozialistischen Flügels [[Ricardo Moreno]], der sich knapp gegen den Vertreter des radikalen Flügels [[Santo de la Ilpa]] durchsetzen konnte. Ilpa wurde jedoch zum Vizegeneralsekretär berufen und nahm als Vertreter der Partei in der Regierung zudem eine Schlüsselstellung ein. Nur einen Monat nach dem Parteitag berief Präsident [[Sergio Rafael Dini]] [[Santo de la Ilpa]] zum sagradischen [[Ministerpräsident]]en einer Koalitionsregierung mit [[Volkspartei]] und [[Partíu Radical]], die unter Ilpa und seinem Nachfolger [[Paulo Manuel Luciaro]] bis 1953 amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in den Regierungsjahren immer wieder zu Spannungen zwischen dem orthodox-marxistischen Parteivorsitzenden Moreno und dem Regierungsflügel um Ilpa, der eine unideologische Politik vertrat und die Dominanz der Altsozialisten in der neuen Partei kritisierte. Vor allem die bürgerlichen Kräfte fühlten sich in der neuen Partei rasch als unerwünschte Minderheit und zogen sich teils aus den Führungsgremien zurück, teils wurden sie aus diesen hinausgedrängt. Als Moreno schließlich gegen den Willen Ilpas im Jahr 1953 den Koalitionsbruch durchgesetzt hatte, kam es schließlich zum Zerwürfnis. Ilpa stellte sich gegen den Parteichef, trat vom Parteivorsitz zurück und verblieb als Unabhängiger im [[Kabinett Luciaro IV|Kabinett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Oppositionsjahre (1953-1962) ===&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partíu Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] (PRS) sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez-León]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Expont dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige [[Bürgermeister von Semess|Semestiner Bürgermeister]] [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semess 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Pietro Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partíu de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war [[Stefano Nacoma]], der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. [[Iacovo Del Pérez]] verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma blieb Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semestina|Semestina]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Lojandía]] und [[Ostiniense]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Favale I|Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,3 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez war bereits 1972 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt worden und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Kommunisten zunehmend schwierig. Unüberbrückbare Gegensätze in der Innen- und Außenpolitik führten daher im Sommer 1976 zu einer Regierungskrise, welche die Reformära Cavals beendete. Der erneute Sieg der Linken hatte die radikale Rechte im Land, aber auch große Teile des konservativen Establishments aufgewühlt. Nach dem Ausscheiden der führungslos gewordenen PFP aus dem Parlament konzentrierten Rechtsextremisten ihre Arbeit wieder auf den außerparlamentarischen Kampf und versuchten den &amp;quot;Nationalen Kampf&amp;quot; gegen die &amp;quot;neue Volksfront&amp;quot; zu radikalisieren. Gleichzeitig wuchs auch der Terror der linksextremistischen [[Grupo Sêglu Rôiso]] (GSR). Im Zuge der von der Regierung Caval eingeleiteten Gegenmaßnahmen kam es schließlich zu einem Ende der Allianz mit den Kommunisten. Im September 1976 bat Caval, Präsident Del Pérez um die Auflösung der Abgeordnetenkammer, da er keine Mehrheit mehr hinter sich wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 1976]], bei denen die ASUL relativ konstant blieb und erneut stärkste Kraft wurde, kam es zu langwierigen Verhandlungen mit der [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] um die Bildung einer formellen Mitte-Links-Koalition, die schließlich im Frühjahr 1977 ihre Arbeit aufnehmen konnte. Kernstücke der neuen Zusammenarbeit waren der Abschluss der Reformen im Bildungsbereich und im Strafrecht bei gleichzeitigem Ende der Sozialisierungspolitik. Schließlich erwies sich vor allem die Sozial- und Wirtschaftspolitik als kritischer Punkt der Koalition, die auch im Jahr 1978 bereits zu zunehmenden Entfremdungserscheinungen zwischen den Koalitionspartnern führten. In der Regierung Caval kam es darüber hinaus auch innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. [[Finanzminister]] [[Francisco Montone]], [[Wirtschaftsminister]] [[Donado Ricardes]] oder [[Verkehrsminister]] [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 [[Wirtschaftsminister]] und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach dem Rücktritt Colóns infolge einer Affäre im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der [[Region Semestina]] hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in [[Semess]] offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des [[Lemezer Programm]]s von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit [[PPC]] und [[UDS]] möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesta]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen UDS, die von einem Großteil der ASUL nur als Übergangskoalition angesehen wurde. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Ende der sozialistisch-bürgerlichen Koalition. Auf Druck des konservativen Flügels hin kündigte UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] die Koalition auf und zwang Caval damit im Januar 1979, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Erneut kam es zu Neuwahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Neuwahlen im April 1979]] ging die Asul mit 35 Prozent der Stimmen als Verlierer hervor, während die von [[Sandro De la Nada]] angeführten Konservativen auf 37,6 Prozent zulegen konnten und stärkste Partei wurden. Für eine Koalition aus PPC und UDS reichte es aber dennoch nicht. Es kam zur Bildung einer neuen Großen Koalition aus PPC und ASUL, in der die Sozialisten als Juniorpartner vertreten waren. Caval, dem die Wahlniederlage nun auch parteiintern angelastet wurde, verzichtete auf ein Ministeramt, blieb aber Parteichef, während Nacoma weiterhin als Führer der Parlamentsfraktion die Zusammenarbeit in der Koalition organisierte. Neuer starker Mann der Asul in der Regierung und Vizepremier wurde Finanzminister Montone, der die Bildung der Großen Koalition forciert hatte, aber auch Andrés Colón trat als Arbeitsminister ins Kabinett des Konservativen Sandro de la Nada ein. Mit dem überzeugten Marktwirtschaftler und Neokonservativen [[Alfonso María Guivares]] als Wirtschaftsminister mussten sich beide arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie diese Konstellation für Streitigkeiten im Kabinett prädestiniert war, hielten auch die Spannungen in der Partei weiter an. Montones „Regierungsflügel“, dem Colón ausdrücklich nicht zugerechnet wurde, geriet dabei selbst in immer stärkeren Gegensatz zu Cavals Parteiführung, während Caval und Colón sich wieder annäherten. Die parteiinterne Konfliktlinie verlief damit quer durch das Kabinett und wurde vor allem in der Frage der Außen- und Sicherheitspolitik offensichtlich. Höhepunkt dieser Spannungen war Cavals Ablehnung des NATO-Doppelbeschlusses, den Montone nachhaltig unterstützte. Die Haltung Montones führte 1981 zum Rücktritt Colóns, der nun außerhalb des Kabinetts die innerparteiliche Opposition organisierte. Die [[Solano-Affäre]] des Jahres 1981 verschlimmerte die Krise und führte zu einer Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1981]]. Als problematisch für die Regierungsarbeit erwies sich auch die Wirtschaftspolitik, in der die neoliberalen Politikansätze der [[Volkspartei]] und vor allem ihres zunehmend dominierenden Wirtschaftsflügels um Guivares und Fraktionschef [[Emilio Moya]] mit den von ihnen als gescheitert deklarierten keynesianischen Konzepten der Asul kollidierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Streit um die Wirtschaftspolitik reichte bis in die Sozialistische Partei hinein. Auf der einen Seite entwickelte sich als Gegenströmung zu den überzeugten Keynesianern und den lange Zeit mit ihnen rivalisierenden, aber in die Minderheit gedrängten sozialistischen Dogmatikern eine neue pragmatische Strömung, die als ausgesprochen wirtschaftsnah und zentristisch wahrgenommen wurde und als deren herausragender Exponent Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] angesehen wurde. Dagegen wuchs aber – vor allem aus den Jugendorganisationen und aus den Neuen Sozialen Bewegungen kommend – die Zahl derer, die die traditionelle wachstumsorientierte und auf die Atomenergie setzende Politik der Parteiführung kritisch sahen und damit an die neu entstehende Umweltbewegung anknüpfen wollten. Die Dominanz der klassischen Sozialdemokraten in der Partei blockierte diese neue postmateriell und linkslibertär gesinnte Gruppe aber von Beginn an und trieb sie damit zu einem Großteil aus der Partei und in die Hände der neu enstandenen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige Scheitern der Regierung de la Nada im Jahr 1982 und die Einberufung vorgezogener Neuwahlen markierten den Sieg der traditionellen Linken in der Partei. Caval verzichtete ebenso wie Montone auf die Spitzenkandidatur für die Asul, die schließlich Andrés Colón übernahm. Der Wahlkampf 1982 wurde von Colón und Koordinator [[Iano Norriez]] als echter Lagerwahlkampf organisiert, der dadurch verstärkt wurde, dass für die Konservativen nicht der eher zentristische Sandro de la Nada, sondern der von Colón als Neokonservativer charakterisierte Emilio Moya als Premierkandidat antrat. Die Kandidatur Colóns sollte einen Generationswechsel anzeigen. Der 70-jährige Nacoma trat von seinem Amt als Parteivize zurück und kündigte zudem an, in der neuen Legislaturperiode auch nicht mehr für das Amt an der Fraktionsspitze zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colóns Strategie des Lagerwahlkampfs führte zu einer vernichtenden Niederlage für die Asul bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]], die erstmals seit 1958 wieder unter die 30-Prozent-Marke abrutschte und mitansehen musste, wie der Volkspartei-Kandidat Moya eine [[bürgerliche Koalition]] mit der UDS bildete, die sich den konservativen Wertewandel und den Wechsel zu einer modernen Wachstumspolitik auf die Fahnen schrieb. Zum ersten Mal seit 12 Jahren mussten die Sozialisten wieder in die Opposition gehen und Mitte-Rechts regierte wieder das Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Joán Caval]]s im Dezember 1984 verlor die Partei nach 15 Jahren ihre prägende Gestalt und Leitfigur. Um seine Nachfolge entbrannte bald ein Machtkampf zwischen den verschiedenen Gruppierungen in der Partei. Auf dem Parteikongress der Sozialisten im Mai 1985 kam es zu einer Kampfabstimmung zwischen zwei früheren ''Kronprinzen'' Cavals, Interimsparteichef [[Andrés Colón]] und dem früheren Minister [[Donado Ricardes]], um die Parteiführung, bei der sich überraschend Donado Ricardes durchsetzen konnte. Damit erhielten die eher rechten Sozialdemokraten erstmals seit Jahren die Oberhand gegenüber der Parteilinken, die allmählich auch ihre Unterstützung in den Regionalverbänden einbüßte. Damit einher ging ein Strategiewechsel, der die Partei, die bisher als linke Reformkraft aufgetreten war, zunehmend als Partei der Mitte darstellen sollte, um auch Wähler aus dem bürgerlichen Milieu anzulocken. Die Mehrheit der Partei glaubte nun, angesichts der Erfolge der Konservativen und Liberalen überall in Europa mit einer sanften Annäherung an deren Politikkonzepte reagieren zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einbruch der Konservativen bei Meinungsumfragen konnte die Asul wieder Boden gutmachen und bei den [[Regionalwahlen 1985]] deutlich zulegen. Mit einem wirtschaftspolitisch gemäßigten Programm, einer auf die Eroberung der politischen Mitte ausgerichteten Strategie gewann Ricardes schließlich die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] gegen Ministerpräsident Moya und bildete – wie vor der Wahl bereits in Aussicht gestellt – eine neue [[violette Koalition]] mit [[Lorenzo Estrubal]]s UDS. Mit [[Bernardo Véllez]] als Wirtschaftsminister setzte die neue Regierung im Wesentlichen die Wirtschaftsreformen der Konservativen fort, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Colóns linkem Parteiflügel führte, der sich aber nach Colóns sukzessivem Rückzug aus der vorderen Reihe zunehmend führungslos zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. Dies bedeutete in der faktischen Regierungsarbeit mit dem liberalen Koalitionspartner im wesentlichen die Fortführung der Liberalisierungspolitik der konservativ-liberalen Vorgängerregierung, jedoch wurden die von der Regierung Moya initiierten Einschnitte in das Sozialsystem teilweise rückgängig gemacht oder erst gar nicht zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre führten zu neuen parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung. Erste Experimente von Regierungsbündnissen fanden zunächst auf kommunaler Ebene statt, seit 1985 gab es auch auf regionaler Ebene Zusammenarbeit in Form von Tolerierungen sozialistischer Minderheitskabinette. Jedoch galt Parteichef Ricardes als Gegner derartiger Bündnisse und schloss sie auf nationaler Ebene für die Zeit nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] aus. Stattdessen versuchte er die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister im Jahr 1989. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der ablehnenden Einstellung Ricardes’ und des seit 1988 amtierenden liberalen Wirtschaftsministers [[Ángel Ribero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1997) ===&lt;br /&gt;
Ricardes’ Ziel einer Fortführung der Violetten Koalition wurde bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] deutlich verfehlt. Die Sozialisten fielen mit 35,4 Prozent der Stimmen deutlich hinter die Konservativen zurück, die mit dem gemäßigt-zentristischen [[Josep Otero]] als Spitzenkandidaten antraten und eine neue bürgerliche Koalition mit der UDS bildeten. Ricardes zog die Konsequenzen aus der als Debakel empfundenen Niederlage und trat von der Parteispitze zurück. Nachfolger wurde [[Luis José López]], der sich gegen den vom linken Flügel ins Rennen geschickten [[Francisco Montero]] durchsetzen konnte. Letzterer übernahm nach den Wahlen von Colón die Führung der Parteilinken, während Colón sich aus der aktiven Politik zurückzog und Chef der parteinahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] wurde. Neuer nationaler Koordinator wurde der junge [[Jorge Gaspacho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage der Sozialisten führte zu einer Reformdiskussion innerhalb der Partei, die von einer neuen Generation junger aufstrebender Politiker angeheizt wurde. Die Jungen in der Partei, politisch mehrheitlich in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren sozialisiert und teilweise den neuen sozialen Bewegungen nahestehend, forderten eine Demokratisierung der Parteiinstitutionen, eine pragmatische Neuausrichtung in Zusammenarbeit mit den anderen Linksparteien, eine Verjüngung der Parteistrukturen und eine programmatische Umorientierung hin zu einem sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. Prominente Exponenten dieser neuen [[Guarda Jovén]] waren neben Julio De la Costa, der 1991 die Führung des [[Comtàid-Perín|comtaid-perinischen]] Regionalverbands übernahm, der ehemalige [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]], der [[Amoria|amorische]] Regionalsekretär [[Mariano Larcón]] sowie vor allem der 1990 zum Präsidenten der Region [[Bordez]] gewählte [[Paulo Satyres]], der zu dieser Zeit als größtes rhetorisches Talent der Partei galt. Was diese Politiker außer ihrem Alter trotz aller ideologischen Unterschiede vereinte, war die Forderung nach einer neuen Umweltpolitik und nach einer neuen strategischen Zusammenarbeit mit den Grünen in einer starken linken Opposition. Während die Reformer ihren Einfluss vor allem über die Regionalverbände vergrößerten, blieb die Parteiführung mit Ausnahme des Amtes des nationalen Koordinators zunächst in der Hand des alten Establishments. Auf den Posten des Vizegeneralsekretärs der Partei, der nach dem Rückzug Colóns 1990 zunächst vakant geblieben war, wurde 1991 neben Francisco Montero der ehemalige Finanz- und Verteidigungsminister [[António Grande Illega]] gewählt, der als Vertreter des gemäßigt-linken Parteiflügels der (Neo-)Cavalistas galt und kurz zuvor zum [[Bürgermeister von Semess]] gewählt worden war. Beide stammten ähnlich wie López aus der Generation der Mitte-50-Jährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Jungen bereits 1989 vergeblich versucht hatten, Akzente in der Partei zu setzen, schlug ihre Stunde auf dem Parteikongress der Sozialisten in Artir im März 1991. Mit ambitionierten, postmaterialistisch und ökologisch inspirierten [[Proposiciones de l'Artir|Proposiciones]] versuchten sie das ihrer Meinung nach angestaubte Parteiprogramm von 1977 in entscheidenden Punkten zu revidieren. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von [[Paulo Satyres]] eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem [[Semestiner Programm]] vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform. Organisatorisch konnte diese freilich nicht implementiert werden. Zwar wurden ''Primaries'' zur Bestimmung des Generalsekretärs der Partei grundsätzlich möglich gemacht, sie sollten aber gegenüber dem Nationalkonvent der Partei nur als Vorschlag gelten und nicht verbindlich sein. Außerdem sollten nur zahlende Parteimitglieder über ein Wahlrecht verfügen und die Stimmen nach einem Schlüssel auf die Parteiverbände angerechnet werden, der wiederum dem Establishment Vorteile gewährte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die neue Parteiführung um [[Luis José López]] zeigte sich nicht gewillt, weitergehende Zugeständnisse zu machen, da man plebiszitäre Elemente als eigenen Machtverlust fürchtete und den konservativen Parteiflügel nicht verschrecken wollte. Während die neue Parteiführung damit also nur wenige Reformen durchsetzen konnte und als schwach eingeschätzt wurde, holte die Partei 1992 ein [[Asul-Spendenskandal 1992|Spendenskandal]] ein, der der Allianz schwer zusetzte. In der Parteipräsidentschaft Ricardes’, aber wohl schon davor unter Caval, hatte es mehrere Parteispenden in Millionenhöhe gegeben, die nicht ordentlich verrechnet worden waren. Die Parteiführung López bemühte sich zunächst, die Vorwürfe abzuschmettern und die Krise auszusitzen, als López aber öffentlich zugeben musste, bereits als Vizegeneralsekretär von den Spenden gewusst zu haben, trat das komplette Exekutivkomitee der Partei geschlossen zurück. Die Jungen in der Partei forderten rasche Aufklärung und [[Paulo Satyres]] konfrontierte die Alte Garde mit schweren Vorwürfen. Auch der traditionelle linke Parteiflügel war involviert, nachdem auch Untersuchungen gegen [[Francisco Montero]] eingeleitet worden waren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kündigte Satyres an, selbst für das Amt des Generalsekretärs der Partei kandidieren zu wollen. Die Jungen setzten durch, dass gemäß dem Kongressbeschluss von 1991 erstmals in der Parteigeschichte Primaries zur Wahl des Parteichefs durchgeführt werden sollen, bei denen alle zahlenden Parteimitglieder wahlberechtigt waren. Neben Satyres kandidierten auch die ehemalige Ministerin [[María Benítez Saforcada]], die sich für einen größeren Einfluss der Frauen in der Partei stark machte, sowie der auch vom bisherigen Führungszirkel unterstützte [[António Grande Illega]] um das höchste Parteiamt. Als einziger Kandidat des eher rechten Parteiflügels wurde der landesweit eher unbekannte [[Sesín|sesinische]] Regionalsekretär [[Nestor Ortega]] aufgestellt, der aber chancenlos blieb. Die Urwahl endete mit einem Sieg Grandes, der mit 42 Prozent knapp vor Satyres mit 39 Prozent der Stimmen lag. Benítez kam auf 11 und Ortega auf 8 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg Grande Illegas führte zu einer Koalitionsbildung der alten gemäßigten und der neuen radikalen Linken in der Partei gegen die bis dahin dominant erscheinende zentristische Ricardes-Fraktion. Auf einer Tagung des Nationalkonvents in [[Sollar]] wurde Grande Illega offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit [[Julio de la Costa]], [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf. Mit[[María Benítez Saforcada]] wurde erstmals eine Frau zur Vizegeneralsekretärin der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat [[António Grande Illega]] präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen, der als Führer des rechten Parteiflügels auftrat. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die [[Parlamentswahlen 1994|Kammerwahlen im Herbst 1994]] mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PPC zurückblieben. Zwar zeigte das gute Abschneiden der Grünen sowie der Misserfolg der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als möglicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte. In der neuen Konkurrenz Satyres-De la Costa begann sich die Riege der Junggardisten aufzureiben. Beide bezogen nun im inneren Parteiwettbewerb unterschiedlich Stellung: Während sich Satyres zunehmend auf eine klassisch linke Wirtschaftspolitik konzentrierte und das Bündnis mit der gesellschaftspolitisch eher konservativen Parteilinken suchte, versuchte De la Costa sich als junger Reformer zu präsentieren, der die wirtschaftspolitische Spaltung der Partei zu überbrücken versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederlage bei den Parlamentswahlen konnte sich Parteichef Grande Illega zunächst im Amt halten. Auf harsche Kritik wurde zunächst verzichtet, um seine Wiederwahl zum [[Bürgermeister von Semess]] im Jahr 1995 nicht zu gefährden. Der erneute Rückschlag bei den [[Kommunalwahlen 1996]] jedoch führte zu immer heftigerer Kritik am Parteichef, vor allem von Seiten der Anhänger [[Paulo Satyres Blanco]]s, der sich als potenzieller Nachfolgekandidat ins Spiel brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Parteichef Grande Illega Ende des Jahres 1996 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur 1998 bekannt gegeben hatte, kam es schließlich zum offenen Kampf um die Nachfolge an der Führungsspitze der Linksopposition. Trotz Zweifeln sprachen sich alle potenziellen Kandidaten für eine Urwahl um die Spitzenkandidatur aus. Satyres erklärte medienwirksam seine Kandidatur, während die Parteirechte vergeblich versuchte, ihren Liebling [[Iano Norriez]] zu einer Kandidatur zu bewegen. Nachdem er lange mit einer Kandidatur geflirtet hatte, verzichtete schließlich auch [[Miquel Chamot]], sodass sich die Anti-Satyres-Fraktion in der Partei auf den populären [[Julio De la Costa]] als Kandidaten einigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend deutlich ging De la Costa mit 62 zu 38 Prozent der Stimmen der Parteimitglieder als Sieger aus den Primares hervor. Der zum zweiten Mal gescheiterte Satyres erklärte seinem Gegenkandidaten die Unterstützung und brachte sich nun als Nummer Zwei der Partei in Stellung. Im Vorfeld des Parteikongresses in Tulis im Mai 1997 kam es zum Deal der beiden Kandidaten mit dem noch amtierenden Grande Illega gegen den rechten Parteiflügel, der nun versuchte, die Niederlage des linken Satyres für einen Machterwerb in der Partei zu nutzen. Grande Illega, de la Costa und Satyres Blanco einigten sich auf einen Pakt: Der direktdemokratisch legitimierte De la Costa sollte als Premierministerkandidat und als Generalsekretär die Führung der Partei übernehmen, Satyres würde die Nummer Zwei und mit Anhängern in der Parteiführung kompensiert. Grande Illega dagegen erhielt das Zugriffsrecht auf die nächste Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1997-2006) === &lt;br /&gt;
Der [[Tulineser Kongress 1997|Tulineser Parteikongress]] im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa zum neuen Generalsekretär der Partei kürte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Satyres die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Es gelang der Partei, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Linken einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres' &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; [[Julio Neves]] verlor in Bordez sogar die linke Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten [[PPC]]-Kandidaten Luisanto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Schattenfinanzminister vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den linksökologischen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] und mit parlamentarischer Unterstützung der neokommunistischen [[Unitá]]-Koalition bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. [[Paulo Satyres]] wurde [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], der langjährige Gewerkschafter und Sozialpolitiker [[Victor Gomes Amarón]] [[Arbeitsminister]]. Der traditionelle rechte Parteiflügel war u.a. durch [[Daniel García Verón]] im [[Verteidigungsminister]]ium vertreten, während De la Costas Vertrauter [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Präsidentschaftsminister]] die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Hetero- und Homosexuelle, eine Reform des Einwanderungsrechts oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte (''Devolution''). Wirtschafts- und Sozialpolitisch setzte die Regierung De la Costa auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um dem sinkenden Arbeitsangebot entgegenzukommen, sowie auf eine Stärkung der Förderinstrumente in der Arbeitsmarktpolitik. Die unter der Vorgängerregierung aufgeweichte Mindestlohnreglements wurden wieder vereinheitlicht. Gegen die Jugendarbeitslosigkeit wurden öffentliche Anreizsysteme geschaffen wie die Einführung einer Ausbildungspauschale. Hinzu kam die Schaffung eines öffentlichen Arbeitssektors. Gleichzeitig sah De la Costa aber von traditionellen linken Sozialisierungsversprechen sowie von umfangreichen Steuererhöhungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmatisch abgesichert wurde die Regierungspolitik der Sozialisten im neuen Duerezer Parteiprogramm von 2000, das unter dem Titel [[Progreso Social]] stand. Darin definierte sich die ASUL als „solidarische Partei aller Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von [[Joán Caval]] vor den Kammerwahlen 1970.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich mit diesem Kurs deutlich vom britischen New-Labour-Modell absetzte, stieß de la Costas Politik einer linken Mitte (Cientrosinistra) auf Kritik aus den eigenen Reihen, vor allem vom traditionslinken Parteiflügel um [[Paulo Satyres]]. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und die Gründung einer neuen Linkspartei ankündigte. Die Gründung des neuen linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichteten [[Partíu Republicano Socialista]] (PRS) durch Satyres führte aber nicht zu einer größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Während der nun von [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel Korrekturen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform forderte, gingen die Maßnahmen dem rechten Flügel der ''Modernisierer'' um [[Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Wirtschaftsminister]] [[Santiago Diaz de Velozo]] nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größeres Projekt ergänzte die Regierung De la Costa in ihrer zweiten Legislaturperiode die registrierte Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Comunión Registrada&amp;quot;) durch ein Gesetz zur vollständigen Öffnung der gesetzlichen Ehe auch für homosexuelle Paare. Das Gesetz wurde im Jahr 2005 verabschiedet und trat schließlich zum 1. Januar 2006 in Kraft. Damit führte Sagradien als viertes Land in Europa nach den Niederlanden (2001), Belgien (2003) und Spanien (2005) die gleichgeschlechtliche Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einem neuerlichen Vertrauensverlust in die Regierung. Bei den [[Regionalwahlen 2005]] musste die ASUL empfindliche Niederlagen verschmerzen, darunter in einigen ihrer Stammregionen. In dieser Situation kündigte Parteichef De la Costa an, bei der kommenden Parlamentswahl im Jahr 2006 nicht mehr für das Amt des Premierministers zu kandidieren und zudem die Führung der Partei abzugeben. In den folgenden Primaries um das Amt des neuen Parteichefs und Spitzenkandidaten konnte sich schließlich Wirtschaftsminister [[Santiago Diaz de Velozo]] gegen Infrastrukturminister [[Santiago Valarosa]] durchsetzen. Beide gehörten zum gouvernementalen Parteiestablishment, wurden aber von unterschiedlichen Flügeln unterstützt: Diaz de Velozo vom liberalen Reformflügel, Valarosa von den linken Traditionalisten. Um die Einheit und Handlungsfähigkeit der Partei zu demonstrieren, wurde Valarosa zum Stellvertreter Velozos gekürt. Zudem übernahm er dessen Regierungsamt als Wirtschaftsminister. Diaz de Velozo dagegen konzentriere sich in der Folge darauf, die Partei außerhalb der Regierung auf den kommenden Wahlkampf vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32 Prozent der Stimmen klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Wiedererstarken in der Opposition (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der aber unter kritischer Beobachtung der Parteilinken stand. Das begangene Doppeljubiläum von 60 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize [[Santiago Valarosa]] als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von [[Paulo Satyres]] in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca Mendes del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 26 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, erklärte nach der Wahl zunächst, auch weiterhin in der Führung der Partei verbleiben zu wollen, ohne aber deutlich zu machen, ob er dies weiterhin im Amt des Generalsekretärs zu tun gedenke. Nach heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, vornehmlich vom linken Parteiflügel, gab er schließlich schon nach zwei Tagen bekannt, das Amt des Generalsekretärs der Partei auf dem nächsten Parteitag zur Verfügung zu stellen, die Organisation des Parteitages und den Modus der Amtsübergabe solle als ''Secretário General delegâu'' sein Stellvertreter [[Santiago Valarosa]] übernehmen. Mit diesem Schachzug verhinderte Diaz de Velozo, eine eigene Kandidatur Valarosas, der jedoch eine Urwahl unter den Mitgliedern der Partei durchsetzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich im März 2010 [[Mercé Serrat]] gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen [[Bürgermeister von Semess|Semestiner Bürgermeister]] [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator der Partei wurde überraschend der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], Ex-Ministerpräsident [[Julio De la Costa]] und Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sollten der Parteichefin zukünftig als unabhängige Berater zur Seite stehen, verzichteten aber auf eine formale Rolle in der Parteiführung. Dennoch wurde Dimas Ferrera in den kommenden Jahren der internationalen und europäischen Finanzkrise immer wieder als Finanzexperte der Partei prominent in Szene gesetzt und zugleich als potenzieller Premierministerkandidat gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Wahljahre 2010 und 2011 bestätigten schließlich den Aufwärtstrend der Partei. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen]] in [[Sarmay]] und der vorgezogenen Wahl in der [[Region Semestina]] im Juni 2010 konnte sich Mitte-Links gegen die jeweils regierende Rechte durchsetzen und mit [[Jorge Ferrero Nadal]] sowie [[Ana Zapato]] jeweils den künftigen Regionalpräsidenten stellen. In den Regionen [[Bretânia]], [[Cuentez]] und [[Escada]] wurden die linken Regierungen jeweils im Amt bestätigt. Auch bei den [[Senatswahlen 2012]] besiegten die Sozialisten die regierende [[Volkspartei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 konnte die ASUL auch in Umfragen stetig zulegen, sodass die anhaltenden Gerüchte um eine alternative Spitzenkandidatur etwa des populären Finanzexperten [[Lorenzo Dimas Ferrera]] oder des [[Bürgermeister von Semess|Semestiner Bürgermeisters]] [[Pietro Dulce Rodríguez]] bei den [[Parlamentswahlen 2013]] verstummten und  sich Parteichefin [[Mercé Serrat|Serrat Cabarell]] als natürliche Kandidatin für das Premierministeramt etablieren konnte. Diese konnte ihre Partei schließlich auf eine konfrontative Linie zur Regierung Luisanto einschwören. Der immer wieder als parteiinterner Kontrahent gehandelte [[Lorenzo Dimas Ferrera]] wurde geschickt als Experte für Europa- und Finanzpolitik eingebunden, um die Mitte-Rechts-Regierung an ihrer offenen Flanke der Haushalts- und Europapolitik zu treffen. In Abgrenzung zur europapolitisch gespaltenen [[Kabinett Luisanto III|Regierung Luisanto]] setzte sich die ASUL nun für einen umfassenden Schuldenschnitt für Griechenland, für weitere Finanzhilfen sowie für eine stärker wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik in den kriselnden EU-Staaten ein und geißelte in einem von Mercé Serrat und Lorenzo Dimas gemeinsam vorgestellten Positionspapier das &amp;quot;Austeritätsdiktat&amp;quot; der &amp;quot;konservativen drei&amp;quot; in der Euro-Zone, womit Nicolas Sarkozy, Angela Merkel und [[Ánibal Luisanto]] gemeint waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parlamentswahlkampf 2013 wurde schließlich ganz im Zeichen einer neuen Europa-, Finanz- und Sozialpolitik geführt und setzte auf eine Profilierung der ASUL als soziale UND wirtschaftlich vernünftige Linkspartei. Wiederum knüpfte die Partei an das erprobte Bündnis mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] an und koordinierte den Wahlkampf in wichtigen Stationen mit dem potenziellen Koalitionspartner, der stärker als die ASUL auf gesellschaftsliberale und ökologische Themen setzte, sozial- und wirtschaftspolitisch aber ähnlich aufgestellt war. Als Problem erwies sich erneut das Verhältnis zur äußeren Linken. Nachdem Mercé Serrat lange Zeit auf einen relativ entspannten und sachlichen Umgang mit der SDU gesetzt und selbst eine Koalition mit den Kommunisten nicht ausgeschlossen hatte, kam es im Wahlkampf zu harten Auseinandersetzungen mit SDU-Spitzenkandidat [[Paulo Satyres]], der dezidiert europakritische Töne anschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell (seit 2013) ===&lt;br /&gt;
In dem eng mit den sagradischen [[Grüne]]n koordinierten Wahlkampf gelang es den Sozialisten, die Themen der sozialen Gerechtigkeit und der Zukunft der Umweltpolitik neben das bestimmende Thema der Europa- und Finanzpolitik zu stellen und damit die Stärken des rot-grünen Oppositionsbündnisses zu profilieren. Bei der [[Parlamentswahl 2012|Bei der Kammerwahl am 3. November 2012]] ging die ASUL mit Zuwächsen an Stimmen und Sitzen erstmals seit 2002 wieder als stärkste Partei hervor und erhielt 30,5 Prozent der Stimmen. Die [[Grüne]]n erreichten zwar erstmals über zehn Prozent der Stimmen und das linke Lager erhielt eine Mehrheit der Parlamentssitze in beiden Kammern, eine eigene Mehrheit für das Kernbündnis der linken Mitte wurde aber verfehlt, sodass Wahlgewinnerin [[Mercé Serrat Cabarell]] Verhandlungen mit den gestärkten [[Radicales|Radikalen]] und den [[SDU|Vereinten Linksdemokraten]] ankündigte. Letztere waren mit 6,9 Prozent der Stimmen gegenüber den hoch gesteckten Erwartungen mit einer herben Enttäuschung aus der Wahl hervorgegangen und entschieden sich nach internen Auseinandersetzungen schließlich für eine Zusammenarbeit mit einer Mitte-Links-Regierung unter Serrat Cabarell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mercé Serrat Cabarell]] bildete schließlich eine Mitte-Links-Regierung aus [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]]. Die Regierungsparteien vereinbarten darüber hinaus mit der [[SDU]] eine Stärkung des Mindestlohns, die Einführung einer neuen Vermögensabgabe, eine Regulierung der Wohnungspreise, die Einführung einer gesetzlich fixierten Frauenquote in privaten Unternehmen sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der neuen [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung von Mercé Serrat Cabarell]] gehörten mit den sozialistischen Wahlkämpfern [[Miquel Javier León]] als [[Innenminister]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Finanzminister]] wie erwartet zwei Schwergewichte der Partei an. Vizeministerpräsidenten wurden die grüne [[Außenminister]]in [[María Nabarro Laval]] sowie der radikale [[Justizminister]] [[Javier Ibarra Rodríguez]]. Erstmals gehörten dem Kabinett ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Den einflussreichen Posten des [[Präsidentschaftsminister]]s übernahm erwartungsgemäß Serrat Cabarells Vertrauter [[Joán Mendieta Isalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2009 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert die staatliche Garantie einer flächendeckenden und kostenlosen Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Inklusion und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche, rechtliche und finanzielle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im März 2010 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion an, seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL ist im Gegensatz zu den meisten anderen sagradischen Parteien dezentral aufgebaut und besteht aus regionalen Tochterparteien wie dem ''Partíu Socialista de Scantia'' (PSdSc) in Ligre-Scantia und Alto Scantia, der ''USC'' in Cuentez und dem ''PSB'' in Bordez. Der Azizische [[Partíu Socialista d'Aziz]] (PSA) ist keine Tochterpartei, kandidiert aber anstelle der ASUL in Aziz und ist mit der ASUL auf nationaler Ebene assoziiert. Sie entsendet Delegationen zu Parteitagen der Asul und gehört in Kammer, Senat und Europaparlament zur ASUL-Gruppe. Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Sinistra Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Wurzeln zeichnete sich die ASUL von Beginn an durch ein Nebeneinander konkurrierender Strömungen und Parteiflügel aus. Wie schon im alten [[Partíu Socialista]] bestand die Hauptpolarisierung zwischen ''Marxistas'' und ''Reformistas'', wobei erstere Gruppe ihren Weg in die Partei vor allem über die Rumpf-PS sowie den [[Frente Proletário]], letztere teilweise aus dem PS, teilweise aus dem [[Partíu Socialista Democrático]] (PSD) fand. Mit dem [[Manifesto de Lemez]] aus dem Jahr 1962 konnten die Reformer den Marxisten wichtige Zugeständnisse abringen, indem das Bündnis mit konservativen Kräften nicht mehr dezidiert ausgeschlossen wurde. Der Marxismus blieb zwar wesentliche Ideologie der Partei, wurde jedoch nicht mehr als unfehlbar verstanden. Neben diesen beiden Strömungen konnte sich auch eine dezidiert christlich-humanistisch orientierte katholische Linke behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren geriet die programmatische Auseinandersetzung gegenüber den persönlichen Machtkämpfen und der Regierungspolitik in den Hintergrund. Das dominante Triumvirat um [[Stefano Nacoma]], [[Carles Domínguez Arrás]] und [[Iacovo Del Pérez]] stand zuvorderst für eine pragmatische Machtpolitik, die auch ein Bündnis mit der liberalen [[UDS]] ermöglichte. Gegen das vom Triumvirat angeführte Parteiestablishment sammelte sich in der Folge eine Reihe junger Politiker um [[Joán Caval]], der seit seinem Bündnis mit Nacoma und seiner Wahl zum Generalsekretär 1969 die Vorherrschaft in der Partei übernahm. Für mehrere Jahre bildete der programmatisch linkskeynesianische, strategisch auf die Zusammenarbeit mit den [[PCS|Kommunisten]] ausgerichtete ''Cavalistas'' die dominante Gruppe in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wuchs im Gefolge der 68er Revolte und im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen eine neue radikale Linke in der Partei heran, die sich von der marxistischen Arbeiterlinken durch intellektuell-postmaterialistische Positionen und eine starke Mittelstandsorientierung abhob. Erster sichtbarer Ausdruck dieser Linkswende war das [[Manifesto de Semesta]] des Jahres 1977, das stärker linksideologische Positionen bezog als das Vorgängerprogramm. Der vom linken Flügel stammende Parteizentrist [[Joán Caval]] konnte die Flügel bis in die Achtziger Jahre hinein in einem Gleichgewicht halten, das jedoch teilweise bereits in der Großen Koalition 1979-1982, spätestens aber danach einem offenen Kampf der Flügel wich. Bereits seit 1976/77 deutete sich eine Auflösung der Cavalistas und ein Machtkampf zwischen den eher linken und den eher liberalen Sozialisten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Niederlage der Linken bei der Wahl 1982 folgte eine Dominanz der parteirechten Reformistas, die unter [[Donado Ricardes]] Partei und Regierung dominierten. Obwohl das Programm von 1977 formal gültig blieb, setzten die Ricardistas auf eine markt-konforme Reform- und Austeritätspolitik. Erst nach dessen Niederlage 1990 folgte ein Wiedererstarken der Parteilinken, die sich aber schon bald in eine orthodox-sozialistische Strömung um [[Paulo Satyres]] und eine kompromissbereitere libertär-sozialistische Gruppe um [[Julio De la Costa]] spalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der persönlichen Gegnerschaft der beiden Protagonisten erreichten beide im Zusammenspiel 1998 einen historischen Wahlerfolg. Unter der Führung De la Costas dominierte die libertäre Strömung, die aber schon bald sowohl von der radikalen Linken, als auch von der reformorientierten Rechten unter Druck geriet. Spätestens nach dem Wahlsieg 2002 drängte die zweite Gruppe auf größere wirtschaftsliberale Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit der sagradischen Wirtschaft zu erhalten. Dem Rücktritt De la Costas folgten daher neue Flügelkämpfe, aus denen nach dem Scheitern des Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]] 2009 vorerst die Linken in der Partei als Sieger hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Strömungen ===&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Umverteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Sinistra Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Zapato Ramírez]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2009 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semestiner Bürgermeisters [[Miquel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2009 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ASUL bei nationalen Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 27,5 %&lt;br /&gt;
| 141 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,5 %&lt;br /&gt;
| 161 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 29,4 %&lt;br /&gt;
| 152 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 32,0 %&lt;br /&gt;
| 164 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 33,9 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 181 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 33,0 %&lt;br /&gt;
| 173 / 511&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 40,3 %&lt;br /&gt;
| 222 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 201 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 36,3 %&lt;br /&gt;
| 191 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 186 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 32,9 %&lt;br /&gt;
| 179 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 29,2 %&lt;br /&gt;
| 154 / 511&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,4 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,0 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 38,1 %&lt;br /&gt;
| 199 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,5 %&lt;br /&gt;
| 197 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,8 %&lt;br /&gt;
| 164 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 26,1 %&lt;br /&gt;
| 139 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 30,5 %&lt;br /&gt;
| 165 / 511&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Nino Cabal]], 1970-1975&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1975-1985&lt;br /&gt;
* [[António Grande Illega]], 1999-2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], 1946-1948&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], 1964&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1964-1967&lt;br /&gt;
* [[Joán Caval]], 1970-1979&lt;br /&gt;
* [[Donado Ricardes]], 1990-1992&lt;br /&gt;
* [[Ramón Julio De la Costa]], 1999-2006&lt;br /&gt;
* [[Mercé Serrat Cabarell]], seit 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1947-1954: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1954-1964: [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] &amp;lt;small&amp;gt;(1964 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1969-1984: [[Joán Caval]] (†)&lt;br /&gt;
*1985-1987: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1985 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1987-1992: [[Donado Ricardes]] &amp;lt;small&amp;gt;(1992 [[Luis José López]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[António Grande Illega]] &lt;br /&gt;
*1997-2005: [[Julio De la Costa]] &lt;br /&gt;
*2005-2010: [[Santiago Diaz de Velozo]] &amp;lt;small&amp;gt;(2009-10 [[Santiago Valarosa]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2010: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1954: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1954-1960: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]] &lt;br /&gt;
* 1964-1982: [[Stefano Nacoma]] &lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Andrés Colón]] &lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1985-1987: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
* 1992-1997: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1960: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
* 1960-1969: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: [[Márcio Álvarez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1976-1980: [[José Arnaldo Garret]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1977 provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980-1982: [[Rinaldo Sugares]] &amp;lt;small&amp;gt;(provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1988: [[Stefano Nacoma]] (†)&lt;br /&gt;
* 1988-1991: [[Isabel Defernandis Carret]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: [[Joán Dehamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2000: [[Joán Guiterres]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikoordinatoren ===&lt;br /&gt;
* 1954-1962: [[Carles Alberto Remón]] &amp;lt;small&amp;gt;(Organisationssekretär unter [[Antonio Santiago]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969-1972: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Joán Caval]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
* 1981-1985: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Paulo Satyres Blanco]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Andrés Colón]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Salvador Lafayet]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Donado Ricardes]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Enrico Herzog]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]] und [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Lorenzo Manuel Delúsio]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Santiago Diaz de Velozo]])&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Mercé Serrat Cabarell]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ParteisprecherInnen ===&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[David Cabarel]]&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Carles Ferro Lima]]&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joaquín Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Mara Joana Coresol]]&lt;br /&gt;
* 2010-2011: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
* 2011-2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1961-1964: [[Carles Domínguez-Arrás]] &amp;lt;small&amp;gt;(geschäftsführend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966-1970: [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
* 1970-1976: [[Pietro Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 1998-1999: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1999-2006: [[Santiago Guadalí]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* Seit 2014: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1962-1972: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: [[Damián Ornelo]]&lt;br /&gt;
* 1984-1986: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Jorge Lombardo]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[António Delvequio]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Dián Fernando Celu]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Tomás Santangel]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*11/1947	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1948	Congreso II Costitucional in [[Semest]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1950	Congreso III in [[Artir]]&lt;br /&gt;
*1953	Congreso IV in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*1954	Congreso V in [[Bosa]] – Wahl [[António Santiago]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1956	Congreso VI in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1959	Congreso VII in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1962	Congreso VIII in [[Lemez]] – 75 jähriges Jubiläum der PS-Gründung 1887 – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IX in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso X in [[Duerez]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso XI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso XII in [[Ligre North]] – 25-jähriges Parteijubiläum – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso XIII in [[Laquines]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso XIV in [[Semest]] – linksreformistisches [[Manifesto de Semesta]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso XV in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XVI in [[Portofín]] – Wahl [[Andrés Colón]]s zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*02/1985	Congreso XVII in [[Noyar]] &lt;br /&gt;
*02/1987	Congreso XVIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre  PS-Gründung 1887 - Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Parteichef&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIX in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*03/1991	Congreso XX in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semestiner Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XXI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XXII in [[Diegue]] &lt;br /&gt;
*05/1997	Congreso XXIII in [[Tulis]] – 50-jähriges Parteijubiläum – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XXIV in [[Duerez]] - neues Parteiprogramm [[Manifesto de Duerez]] &lt;br /&gt;
*03/2003 Congreso XXV in [[Ligre North]] &lt;br /&gt;
*10/2005	Congreso XXVI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXVII in [[Ostino]] – scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*3/2010 Congreso XXVIII in [[Semest]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2012 Congreso XXIX in [[Vesaey]] - Nominierung [[Mercé Serrat]]s als Spitzenkandidatin für die [[Parlamentswahl 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige programmatische Dokumente ==&lt;br /&gt;
* 1947 [[Declaración de Vapaís]]: Gründungsmanifest mit kurzer programmatischer Erklärung, beruht auf dem Konsens der Umgestaltung der Gesellschaft hin zum Demokratischen Sozialismus&lt;br /&gt;
* 1962 [[Manifesto de Lemez]] (&amp;quot;Reforma Socialista&amp;quot;): erstes vollständiges Parteiprogramm, marxistisch fundiert, aber reformistisch ausgerichtet, zielt wesentlich auf eine Beilegung des Konflikts zwischen Marxisten und Reformisten in der Partei&lt;br /&gt;
** 1970 &amp;quot;[[Mâis Democrâcia]] Social. Declaración pel Cânviu Socialista&amp;quot;: Wahlprogramm [[Joán Caval]]s für die [[Parlamentswahl 1970|&amp;quot;Schlüsselwahl&amp;quot; 1970]], kündigt eine gesellschaftsliberale und sozialistische Reformpolitik an&lt;br /&gt;
* 1977 [[Manifesto de Semesta]] (&amp;quot;La Trasformación Continua&amp;quot;): zweites vollständiges Parteiprogramm, von der Neuen Linken beeinflusst, berücksichtigt erstmals auch Umweltaspekte und strebt eine Emanzipation des Einzelnen in der solidarischen Gesellschaft an&lt;br /&gt;
** 1989 &amp;quot;Proposiciones per una Reforma Solidâria&amp;quot;: Wahlprogramm [[Donado Ricardes]]' für die [[Parlamentswahl 1986]], weicht in wesentlichen Punkten vom 1977er Manifest ab und propagiert eine wirtschaftsfreundlichere Politik und eine &amp;quot;Economía Mixta&amp;quot;&lt;br /&gt;
** 1991 &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot;: Ergänzung des Parteiprogramms von 1977, wesentlich postmaterialistisch beeinflusst, u.a. gegen Atomkraft, für Frieden und für die soziale Emanzipation&lt;br /&gt;
** 1997 &amp;quot;[[Declaración pel Cânviu]]&amp;quot;: Programmatische Grundlage der Wahlplattform 1998, Betonung gesellschaftsliberaler Positionen, propagiert eine neue Übereinkunft von Staat und Wirtschaft (&amp;quot;entesa económica&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* 2000 [[Manifesto de Duerez]] (&amp;quot;Progreso Social&amp;quot;): drittes vollständiges Parteiprogramm, vom &amp;quot;Progresismo&amp;quot;-Konzept [[Julio de la Costa]]s geleitet, propagiert die soziale Emanzipation durch Inklusion und eine bürgerliche Freiheit in Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=21690</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
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		<updated>2015-02-22T21:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Parteikongresse der ASUL */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'', bretonisch ''Emglev Sokialour an Unanenn Labour'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1947 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit 2012 amtiert Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] als sagradische [[Ministerpräsident]]in einer rot-grün-radikalen [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 sowie danach in den 1930er Jahren zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] bzw. die [[Partíu Socialista Revolucionário|Revolutionären Sozialisten]] hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1935]] bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistische Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung sowie mit [[Santiago Laval]] bis zu dessen Ermordung im Februar 1938 erstmals den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]]. Nach der Wahlniederlage der Sozialisten gehörte diese zur Opposition gegenüber der [[Kabinett Álamo Igualde|Regierung Álamo]] und ihrem Programm der [[Comunión Nacional]] und musste dafür Repressionen erdulden, ehe sie unter Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] in dessen Regierung der nationalen Verteidigung eintrat und sich aktiv im [[Resistença|sagradischen Widerstand]] gegen den Nationalsozialismus einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1944 zur Wiedervereinigung mit den Revolutionären Sozialisten und anderen linken Splittergruppen gekommen war, nannte sich die Partei wie ''Partíu Socialista Unitáriu'' (PSU) und nahm als solche an der [[Parlamentswahl 1945]] teil, bei der die Partei jedoch nur knapp den zweiten Platz hinter der neuen christdemokratischen Sammlungspartei [[Partíu Popular de Convergência|PPC]] errang. Zuvor war der erste Versuch gescheitert, zusammen mit Radikalen, Linkssozialisten und katholischen Linken eine breite Arbeiterpartei zu etablieren. Mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bildeten Sozialisten bis 1947 eine breite Konsensregierung, die so genannte [[Demokratische Koalition]], die unter anderem die Verabschiedung einer neuen parlamentarisch-demokratischen Verfassung sowie die Einführung umfangreicher Sozialleistungen und Verstaatlichungen durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der ASUL und Regierungsjahre (1947-1953) ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1946]] erneut nur Platz Zwei belegt hatten, wurde das mit Nachdruck das Projekt einer Erweiterung der Partei durch bürgerliche und katholische Wähler verfolgt. Ein erster Schritt dazu war der Wechsel einer Gruppe radikaldemokratischer Abgeordneter vom [[Partíu Radical]] zur Sozialistischen Fraktion. Sie sammelten sich hinter dem früheren [[URS]]-Mitglied [[Santo de la Ilpa]], der bereits 1944 zur PSU gestoßen war. Kurze Zeit später verließen auch sozialistisch inspirierte Linkskatholiken um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]] und ihre Gruppe [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) die christdemokratische [[Volkspartei]] und näherten sich der Sozialistischen Partei an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zusammenarbeit der PSU mit Linksbürgerlichen, Linkskatholiken sowie vereinzelten KP-Dissidenten ging schließlich 1947 die ''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'' hervor, die auf einem gemeinsamen Parteitag in [[Vapaís]] im November 1947 ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Generalsekretär wählten die Delegierten der neuen Partei den Vertreter des klassisch-sozialistischen Flügels [[Ricardo Moreno]], der sich knapp gegen den Vertreter des radikalen Flügels [[Santo de la Ilpa]] durchsetzen konnte. Ilpa wurde jedoch zum Vizegeneralsekretär berufen und nahm als Vertreter der Partei in der Regierung zudem eine Schlüsselstellung ein. Nur einen Monat nach dem Parteitag berief Präsident [[Sergio Rafael Dini]] [[Santo de la Ilpa]] zum sagradischen [[Ministerpräsident]]en einer Koalitionsregierung mit [[Volkspartei]] und [[Partíu Radical]], die unter Ilpa und seinem Nachfolger [[Paulo Manuel Luciaro]] bis 1953 amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in den Regierungsjahren immer wieder zu Spannungen zwischen dem orthodox-marxistischen Parteivorsitzenden Moreno und dem Regierungsflügel um Ilpa, der eine unideologische Politik vertrat und die Dominanz der Altsozialisten in der neuen Partei kritisierte. Vor allem die bürgerlichen Kräfte fühlten sich in der neuen Partei rasch als unerwünschte Minderheit und zogen sich teils aus den Führungsgremien zurück, teils wurden sie aus diesen hinausgedrängt. Als Moreno schließlich gegen den Willen Ilpas im Jahr 1953 den Koalitionsbruch durchgesetzt hatte, kam es schließlich zum Zerwürfnis. Ilpa stellte sich gegen den Parteichef, trat vom Parteivorsitz zurück und verblieb als Unabhängiger im [[Kabinett Luciaro IV|Kabinett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Oppositionsjahre (1953-1962) ===&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partíu Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] (PRS) sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez-León]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Expont dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige [[Bürgermeister von Semess|Semestiner Bürgermeister]] [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semess 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Pietro Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partíu de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war [[Stefano Nacoma]], der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. [[Iacovo Del Pérez]] verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma blieb Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semestina|Semestina]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Lojandía]] und [[Ostiniense]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Favale I|Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,3 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez war bereits 1972 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt worden und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Kommunisten zunehmend schwierig. Unüberbrückbare Gegensätze in der Innen- und Außenpolitik führten daher im Sommer 1976 zu einer Regierungskrise, welche die Reformära Cavals beendete. Der erneute Sieg der Linken hatte die radikale Rechte im Land, aber auch große Teile des konservativen Establishments aufgewühlt. Nach dem Ausscheiden der führungslos gewordenen PFP aus dem Parlament konzentrierten Rechtsextremisten ihre Arbeit wieder auf den außerparlamentarischen Kampf und versuchten den &amp;quot;Nationalen Kampf&amp;quot; gegen die &amp;quot;neue Volksfront&amp;quot; zu radikalisieren. Gleichzeitig wuchs auch der Terror der linksextremistischen [[Grupo Sêglu Rôiso]] (GSR). Im Zuge der von der Regierung Caval eingeleiteten Gegenmaßnahmen kam es schließlich zu einem Ende der Allianz mit den Kommunisten. Im September 1976 bat Caval, Präsident Del Pérez um die Auflösung der Abgeordnetenkammer, da er keine Mehrheit mehr hinter sich wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 1976]], bei denen die ASUL relativ konstant blieb und erneut stärkste Kraft wurde, kam es zu langwierigen Verhandlungen mit der [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] um die Bildung einer formellen Mitte-Links-Koalition, die schließlich im Frühjahr 1977 ihre Arbeit aufnehmen konnte. Kernstücke der neuen Zusammenarbeit waren der Abschluss der Reformen im Bildungsbereich und im Strafrecht bei gleichzeitigem Ende der Sozialisierungspolitik. Schließlich erwies sich vor allem die Sozial- und Wirtschaftspolitik als kritischer Punkt der Koalition, die auch im Jahr 1978 bereits zu zunehmenden Entfremdungserscheinungen zwischen den Koalitionspartnern führten. In der Regierung Caval kam es darüber hinaus auch innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. [[Finanzminister]] [[Francisco Montone]], [[Wirtschaftsminister]] [[Donado Ricardes]] oder [[Verkehrsminister]] [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 [[Wirtschaftsminister]] und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach dem Rücktritt Colóns infolge einer Affäre im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der [[Region Semestina]] hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in [[Semess]] offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des [[Lemezer Programm]]s von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit [[PPC]] und [[UDS]] möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesta]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen UDS, die von einem Großteil der ASUL nur als Übergangskoalition angesehen wurde. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Ende der sozialistisch-bürgerlichen Koalition. Auf Druck des konservativen Flügels hin kündigte UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] die Koalition auf und zwang Caval damit im Januar 1979, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Erneut kam es zu Neuwahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Neuwahlen im April 1979]] ging die Asul mit 35 Prozent der Stimmen als Verlierer hervor, während die von [[Sandro De la Nada]] angeführten Konservativen auf 37,6 Prozent zulegen konnten und stärkste Partei wurden. Für eine Koalition aus PPC und UDS reichte es aber dennoch nicht. Es kam zur Bildung einer neuen Großen Koalition aus PPC und ASUL, in der die Sozialisten als Juniorpartner vertreten waren. Caval, dem die Wahlniederlage nun auch parteiintern angelastet wurde, verzichtete auf ein Ministeramt, blieb aber Parteichef, während Nacoma weiterhin als Führer der Parlamentsfraktion die Zusammenarbeit in der Koalition organisierte. Neuer starker Mann der Asul in der Regierung und Vizepremier wurde Finanzminister Montone, der die Bildung der Großen Koalition forciert hatte, aber auch Andrés Colón trat als Arbeitsminister ins Kabinett des Konservativen Sandro de la Nada ein. Mit dem überzeugten Marktwirtschaftler und Neokonservativen [[Alfonso María Guivares]] als Wirtschaftsminister mussten sich beide arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie diese Konstellation für Streitigkeiten im Kabinett prädestiniert war, hielten auch die Spannungen in der Partei weiter an. Montones „Regierungsflügel“, dem Colón ausdrücklich nicht zugerechnet wurde, geriet dabei selbst in immer stärkeren Gegensatz zu Cavals Parteiführung, während Caval und Colón sich wieder annäherten. Die parteiinterne Konfliktlinie verlief damit quer durch das Kabinett und wurde vor allem in der Frage der Außen- und Sicherheitspolitik offensichtlich. Höhepunkt dieser Spannungen war Cavals Ablehnung des NATO-Doppelbeschlusses, den Montone nachhaltig unterstützte. Die Haltung Montones führte 1981 zum Rücktritt Colóns, der nun außerhalb des Kabinetts die innerparteiliche Opposition organisierte. Die [[Solano-Affäre]] des Jahres 1981 verschlimmerte die Krise und führte zu einer Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1981]]. Als problematisch für die Regierungsarbeit erwies sich auch die Wirtschaftspolitik, in der die neoliberalen Politikansätze der [[Volkspartei]] und vor allem ihres zunehmend dominierenden Wirtschaftsflügels um Guivares und Fraktionschef [[Emilio Moya]] mit den von ihnen als gescheitert deklarierten keynesianischen Konzepten der Asul kollidierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Streit um die Wirtschaftspolitik reichte bis in die Sozialistische Partei hinein. Auf der einen Seite entwickelte sich als Gegenströmung zu den überzeugten Keynesianern und den lange Zeit mit ihnen rivalisierenden, aber in die Minderheit gedrängten sozialistischen Dogmatikern eine neue pragmatische Strömung, die als ausgesprochen wirtschaftsnah und zentristisch wahrgenommen wurde und als deren herausragender Exponent Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] angesehen wurde. Dagegen wuchs aber – vor allem aus den Jugendorganisationen und aus den Neuen Sozialen Bewegungen kommend – die Zahl derer, die die traditionelle wachstumsorientierte und auf die Atomenergie setzende Politik der Parteiführung kritisch sahen und damit an die neu entstehende Umweltbewegung anknüpfen wollten. Die Dominanz der klassischen Sozialdemokraten in der Partei blockierte diese neue postmateriell und linkslibertär gesinnte Gruppe aber von Beginn an und trieb sie damit zu einem Großteil aus der Partei und in die Hände der neu enstandenen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige Scheitern der Regierung de la Nada im Jahr 1982 und die Einberufung vorgezogener Neuwahlen markierten den Sieg der traditionellen Linken in der Partei. Caval verzichtete ebenso wie Montone auf die Spitzenkandidatur für die Asul, die schließlich Andrés Colón übernahm. Der Wahlkampf 1982 wurde von Colón und Koordinator [[Iano Norriez]] als echter Lagerwahlkampf organisiert, der dadurch verstärkt wurde, dass für die Konservativen nicht der eher zentristische Sandro de la Nada, sondern der von Colón als Neokonservativer charakterisierte Emilio Moya als Premierkandidat antrat. Die Kandidatur Colóns sollte einen Generationswechsel anzeigen. Der 70-jährige Nacoma trat von seinem Amt als Parteivize zurück und kündigte zudem an, in der neuen Legislaturperiode auch nicht mehr für das Amt an der Fraktionsspitze zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colóns Strategie des Lagerwahlkampfs führte zu einer vernichtenden Niederlage für die Asul bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]], die erstmals seit 1958 wieder unter die 30-Prozent-Marke abrutschte und mitansehen musste, wie der Volkspartei-Kandidat Moya eine [[bürgerliche Koalition]] mit der UDS bildete, die sich den konservativen Wertewandel und den Wechsel zu einer modernen Wachstumspolitik auf die Fahnen schrieb. Zum ersten Mal seit 12 Jahren mussten die Sozialisten wieder in die Opposition gehen und Mitte-Rechts regierte wieder das Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Joán Caval]]s im Dezember 1984 verlor die Partei nach 15 Jahren ihre prägende Gestalt und Leitfigur. Um seine Nachfolge entbrannte bald ein Machtkampf zwischen den verschiedenen Gruppierungen in der Partei. Auf dem Parteikongress der Sozialisten im Mai 1985 kam es zu einer Kampfabstimmung zwischen zwei früheren ''Kronprinzen'' Cavals, Interimsparteichef [[Andrés Colón]] und dem früheren Minister [[Donado Ricardes]], um die Parteiführung, bei der sich überraschend Donado Ricardes durchsetzen konnte. Damit erhielten die eher rechten Sozialdemokraten erstmals seit Jahren die Oberhand gegenüber der Parteilinken, die allmählich auch ihre Unterstützung in den Regionalverbänden einbüßte. Damit einher ging ein Strategiewechsel, der die Partei, die bisher als linke Reformkraft aufgetreten war, zunehmend als Partei der Mitte darstellen sollte, um auch Wähler aus dem bürgerlichen Milieu anzulocken. Die Mehrheit der Partei glaubte nun, angesichts der Erfolge der Konservativen und Liberalen überall in Europa mit einer sanften Annäherung an deren Politikkonzepte reagieren zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einbruch der Konservativen bei Meinungsumfragen konnte die Asul wieder Boden gutmachen und bei den [[Regionalwahlen 1985]] deutlich zulegen. Mit einem wirtschaftspolitisch gemäßigten Programm, einer auf die Eroberung der politischen Mitte ausgerichteten Strategie gewann Ricardes schließlich die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] gegen Ministerpräsident Moya und bildete – wie vor der Wahl bereits in Aussicht gestellt – eine neue [[violette Koalition]] mit [[Lorenzo Estrubal]]s UDS. Mit [[Bernardo Véllez]] als Wirtschaftsminister setzte die neue Regierung im Wesentlichen die Wirtschaftsreformen der Konservativen fort, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Colóns linkem Parteiflügel führte, der sich aber nach Colóns sukzessivem Rückzug aus der vorderen Reihe zunehmend führungslos zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. Dies bedeutete in der faktischen Regierungsarbeit mit dem liberalen Koalitionspartner im wesentlichen die Fortführung der Liberalisierungspolitik der konservativ-liberalen Vorgängerregierung, jedoch wurden die von der Regierung Moya initiierten Einschnitte in das Sozialsystem teilweise rückgängig gemacht oder erst gar nicht zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre führten zu neuen parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung. Erste Experimente von Regierungsbündnissen fanden zunächst auf kommunaler Ebene statt, seit 1985 gab es auch auf regionaler Ebene Zusammenarbeit in Form von Tolerierungen sozialistischer Minderheitskabinette. Jedoch galt Parteichef Ricardes als Gegner derartiger Bündnisse und schloss sie auf nationaler Ebene für die Zeit nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] aus. Stattdessen versuchte er die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister im Jahr 1989. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der ablehnenden Einstellung Ricardes’ und des seit 1988 amtierenden liberalen Wirtschaftsministers [[Ángel Ribero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1997) ===&lt;br /&gt;
Ricardes’ Ziel einer Fortführung der Violetten Koalition wurde bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] deutlich verfehlt. Die Sozialisten fielen mit 35,4 Prozent der Stimmen deutlich hinter die Konservativen zurück, die mit dem gemäßigt-zentristischen [[Josep Otero]] als Spitzenkandidaten antraten und eine neue bürgerliche Koalition mit der UDS bildeten. Ricardes zog die Konsequenzen aus der als Debakel empfundenen Niederlage und trat von der Parteispitze zurück. Nachfolger wurde [[Luis José López]], der sich gegen den vom linken Flügel ins Rennen geschickten [[Francisco Montero]] durchsetzen konnte. Letzterer übernahm nach den Wahlen von Colón die Führung der Parteilinken, während Colón sich aus der aktiven Politik zurückzog und Chef der parteinahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] wurde. Neuer nationaler Koordinator wurde der junge [[Jorge Gaspacho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage der Sozialisten führte zu einer Reformdiskussion innerhalb der Partei, die von einer neuen Generation junger aufstrebender Politiker angeheizt wurde. Die Jungen in der Partei, politisch mehrheitlich in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren sozialisiert und teilweise den neuen sozialen Bewegungen nahestehend, forderten eine Demokratisierung der Parteiinstitutionen, eine pragmatische Neuausrichtung in Zusammenarbeit mit den anderen Linksparteien, eine Verjüngung der Parteistrukturen und eine programmatische Umorientierung hin zu einem sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. Prominente Exponenten dieser neuen [[Guarda Jovén]] waren neben Julio De la Costa, der 1991 die Führung des [[Comtàid-Perín|comtaid-perinischen]] Regionalverbands übernahm, der ehemalige [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]], der [[Amoria|amorische]] Regionalsekretär [[Mariano Larcón]] sowie vor allem der 1990 zum Präsidenten der Region [[Bordez]] gewählte [[Paulo Satyres]], der zu dieser Zeit als größtes rhetorisches Talent der Partei galt. Was diese Politiker außer ihrem Alter trotz aller ideologischen Unterschiede vereinte, war die Forderung nach einer neuen Umweltpolitik und nach einer neuen strategischen Zusammenarbeit mit den Grünen in einer starken linken Opposition. Während die Reformer ihren Einfluss vor allem über die Regionalverbände vergrößerten, blieb die Parteiführung mit Ausnahme des Amtes des nationalen Koordinators zunächst in der Hand des alten Establishments. Auf den Posten des Vizegeneralsekretärs der Partei, der nach dem Rückzug Colóns 1990 zunächst vakant geblieben war, wurde 1991 neben Francisco Montero der ehemalige Finanz- und Verteidigungsminister [[António Grande Illega]] gewählt, der als Vertreter des gemäßigt-linken Parteiflügels der (Neo-)Cavalistas galt und kurz zuvor zum [[Bürgermeister von Semess]] gewählt worden war. Beide stammten ähnlich wie López aus der Generation der Mitte-50-Jährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Jungen bereits 1989 vergeblich versucht hatten, Akzente in der Partei zu setzen, schlug ihre Stunde auf dem Parteikongress der Sozialisten in Artir im März 1991. Mit ambitionierten, postmaterialistisch und ökologisch inspirierten [[Proposiciones de l'Artir|Proposiciones]] versuchten sie das ihrer Meinung nach angestaubte Parteiprogramm von 1977 in entscheidenden Punkten zu revidieren. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von [[Paulo Satyres]] eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem [[Semestiner Programm]] vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform. Organisatorisch konnte diese freilich nicht implementiert werden. Zwar wurden ''Primaries'' zur Bestimmung des Generalsekretärs der Partei grundsätzlich möglich gemacht, sie sollten aber gegenüber dem Nationalkonvent der Partei nur als Vorschlag gelten und nicht verbindlich sein. Außerdem sollten nur zahlende Parteimitglieder über ein Wahlrecht verfügen und die Stimmen nach einem Schlüssel auf die Parteiverbände angerechnet werden, der wiederum dem Establishment Vorteile gewährte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die neue Parteiführung um [[Luis José López]] zeigte sich nicht gewillt, weitergehende Zugeständnisse zu machen, da man plebiszitäre Elemente als eigenen Machtverlust fürchtete und den konservativen Parteiflügel nicht verschrecken wollte. Während die neue Parteiführung damit also nur wenige Reformen durchsetzen konnte und als schwach eingeschätzt wurde, holte die Partei 1992 ein [[Asul-Spendenskandal 1992|Spendenskandal]] ein, der der Allianz schwer zusetzte. In der Parteipräsidentschaft Ricardes’, aber wohl schon davor unter Caval, hatte es mehrere Parteispenden in Millionenhöhe gegeben, die nicht ordentlich verrechnet worden waren. Die Parteiführung López bemühte sich zunächst, die Vorwürfe abzuschmettern und die Krise auszusitzen, als López aber öffentlich zugeben musste, bereits als Vizegeneralsekretär von den Spenden gewusst zu haben, trat das komplette Exekutivkomitee der Partei geschlossen zurück. Die Jungen in der Partei forderten rasche Aufklärung und [[Paulo Satyres]] konfrontierte die Alte Garde mit schweren Vorwürfen. Auch der traditionelle linke Parteiflügel war involviert, nachdem auch Untersuchungen gegen [[Francisco Montero]] eingeleitet worden waren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kündigte Satyres an, selbst für das Amt des Generalsekretärs der Partei kandidieren zu wollen. Die Jungen setzten durch, dass gemäß dem Kongressbeschluss von 1991 erstmals in der Parteigeschichte Primaries zur Wahl des Parteichefs durchgeführt werden sollen, bei denen alle zahlenden Parteimitglieder wahlberechtigt waren. Neben Satyres kandidierten auch die ehemalige Ministerin [[María Benítez Saforcada]], die sich für einen größeren Einfluss der Frauen in der Partei stark machte, sowie der auch vom bisherigen Führungszirkel unterstützte [[António Grande Illega]] um das höchste Parteiamt. Als einziger Kandidat des eher rechten Parteiflügels wurde der landesweit eher unbekannte [[Sesín|sesinische]] Regionalsekretär [[Nestor Ortega]] aufgestellt, der aber chancenlos blieb. Die Urwahl endete mit einem Sieg Grandes, der mit 42 Prozent knapp vor Satyres mit 39 Prozent der Stimmen lag. Benítez kam auf 11 und Ortega auf 8 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg Grande Illegas führte zu einer Koalitionsbildung der alten gemäßigten und der neuen radikalen Linken in der Partei gegen die bis dahin dominant erscheinende zentristische Ricardes-Fraktion. Auf einer Tagung des Nationalkonvents in [[Sollar]] wurde Grande Illega offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit [[Julio de la Costa]], [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf. Mit[[María Benítez Saforcada]] wurde erstmals eine Frau zur Vizegeneralsekretärin der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat [[António Grande Illega]] präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen, der als Führer des rechten Parteiflügels auftrat. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die [[Parlamentswahlen 1994|Kammerwahlen im Herbst 1994]] mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PPC zurückblieben. Zwar zeigte das gute Abschneiden der Grünen sowie der Misserfolg der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als möglicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte. In der neuen Konkurrenz Satyres-De la Costa begann sich die Riege der Junggardisten aufzureiben. Beide bezogen nun im inneren Parteiwettbewerb unterschiedlich Stellung: Während sich Satyres zunehmend auf eine klassisch linke Wirtschaftspolitik konzentrierte und das Bündnis mit der gesellschaftspolitisch eher konservativen Parteilinken suchte, versuchte De la Costa sich als junger Reformer zu präsentieren, der die wirtschaftspolitische Spaltung der Partei zu überbrücken versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederlage bei den Parlamentswahlen konnte sich Parteichef Grande Illega zunächst im Amt halten. Auf harsche Kritik wurde zunächst verzichtet, um seine Wiederwahl zum [[Bürgermeister von Semess]] im Jahr 1995 nicht zu gefährden. Der erneute Rückschlag bei den [[Kommunalwahlen 1996]] jedoch führte zu immer heftigerer Kritik am Parteichef, vor allem von Seiten der Anhänger [[Paulo Satyres Blanco]]s, der sich als potenzieller Nachfolgekandidat ins Spiel brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Parteichef Grande Illega Ende des Jahres 1996 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur 1998 bekannt gegeben hatte, kam es schließlich zum offenen Kampf um die Nachfolge an der Führungsspitze der Linksopposition. Trotz Zweifeln sprachen sich alle potenziellen Kandidaten für eine Urwahl um die Spitzenkandidatur aus. Satyres erklärte medienwirksam seine Kandidatur, während die Parteirechte vergeblich versuchte, ihren Liebling [[Iano Norriez]] zu einer Kandidatur zu bewegen. Nachdem er lange mit einer Kandidatur geflirtet hatte, verzichtete schließlich auch [[Miquel Chamot]], sodass sich die Anti-Satyres-Fraktion in der Partei auf den populären [[Julio De la Costa]] als Kandidaten einigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend deutlich ging De la Costa mit 62 zu 38 Prozent der Stimmen der Parteimitglieder als Sieger aus den Primares hervor. Der zum zweiten Mal gescheiterte Satyres erklärte seinem Gegenkandidaten die Unterstützung und brachte sich nun als Nummer Zwei der Partei in Stellung. Im Vorfeld des Parteikongresses in Tulis im Mai 1997 kam es zum Deal der beiden Kandidaten mit dem noch amtierenden Grande Illega gegen den rechten Parteiflügel, der nun versuchte, die Niederlage des linken Satyres für einen Machterwerb in der Partei zu nutzen. Grande Illega, de la Costa und Satyres Blanco einigten sich auf einen Pakt: Der direktdemokratisch legitimierte De la Costa sollte als Premierministerkandidat und als Generalsekretär die Führung der Partei übernehmen, Satyres würde die Nummer Zwei und mit Anhängern in der Parteiführung kompensiert. Grande Illega dagegen erhielt das Zugriffsrecht auf die nächste Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1997-2006) === &lt;br /&gt;
Der [[Tulineser Kongress 1997|Tulineser Parteikongress]] im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa zum neuen Generalsekretär der Partei kürte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Satyres die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Es gelang der Partei, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Linken einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres' &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; [[Julio Neves]] verlor in Bordez sogar die linke Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten [[PPC]]-Kandidaten Luisanto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Schattenfinanzminister vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den linksökologischen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] und mit parlamentarischer Unterstützung der neokommunistischen [[Unitá]]-Koalition bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. [[Paulo Satyres]] wurde [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], der langjährige Gewerkschafter und Sozialpolitiker [[Victor Gomes Amarón]] [[Arbeitsminister]]. Der traditionelle rechte Parteiflügel war u.a. durch [[Daniel García Verón]] im [[Verteidigungsminister]]ium vertreten, während De la Costas Vertrauter [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Präsidentschaftsminister]] die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Hetero- und Homosexuelle, eine Reform des Einwanderungsrechts oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte (''Devolution''). Wirtschafts- und Sozialpolitisch setzte die Regierung De la Costa auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um dem sinkenden Arbeitsangebot entgegenzukommen, sowie auf eine Stärkung der Förderinstrumente in der Arbeitsmarktpolitik. Die unter der Vorgängerregierung aufgeweichte Mindestlohnreglements wurden wieder vereinheitlicht. Gegen die Jugendarbeitslosigkeit wurden öffentliche Anreizsysteme geschaffen wie die Einführung einer Ausbildungspauschale. Hinzu kam die Schaffung eines öffentlichen Arbeitssektors. Gleichzeitig sah De la Costa aber von traditionellen linken Sozialisierungsversprechen sowie von umfangreichen Steuererhöhungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmatisch abgesichert wurde die Regierungspolitik der Sozialisten im neuen Duerezer Parteiprogramm von 2000, das unter dem Titel [[Progreso Social]] stand. Darin definierte sich die ASUL als „solidarische Partei aller Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von [[Joán Caval]] vor den Kammerwahlen 1970.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich mit diesem Kurs deutlich vom britischen New-Labour-Modell absetzte, stieß de la Costas Politik einer linken Mitte (Cientrosinistra) auf Kritik aus den eigenen Reihen, vor allem vom traditionslinken Parteiflügel um [[Paulo Satyres]]. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und die Gründung einer neuen Linkspartei ankündigte. Die Gründung des neuen linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichteten [[Partíu Republicano Socialista]] (PRS) durch Satyres führte aber nicht zu einer größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Während der nun von [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel Korrekturen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform forderte, gingen die Maßnahmen dem rechten Flügel der ''Modernisierer'' um [[Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Wirtschaftsminister]] [[Santiago Diaz de Velozo]] nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größeres Projekt ergänzte die Regierung De la Costa in ihrer zweiten Legislaturperiode die registrierte Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Comunión Registrada&amp;quot;) durch ein Gesetz zur vollständigen Öffnung der gesetzlichen Ehe auch für homosexuelle Paare. Das Gesetz wurde im Jahr 2005 verabschiedet und trat schließlich zum 1. Januar 2006 in Kraft. Damit führte Sagradien als viertes Land in Europa nach den Niederlanden (2001), Belgien (2003) und Spanien (2005) die gleichgeschlechtliche Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einem neuerlichen Vertrauensverlust in die Regierung. Bei den [[Regionalwahlen 2005]] musste die ASUL empfindliche Niederlagen verschmerzen, darunter in einigen ihrer Stammregionen. In dieser Situation kündigte Parteichef De la Costa an, bei der kommenden Parlamentswahl im Jahr 2006 nicht mehr für das Amt des Premierministers zu kandidieren und zudem die Führung der Partei abzugeben. In den folgenden Primaries um das Amt des neuen Parteichefs und Spitzenkandidaten konnte sich schließlich Wirtschaftsminister [[Santiago Diaz de Velozo]] gegen Infrastrukturminister [[Santiago Valarosa]] durchsetzen. Beide gehörten zum gouvernementalen Parteiestablishment, wurden aber von unterschiedlichen Flügeln unterstützt: Diaz de Velozo vom liberalen Reformflügel, Valarosa von den linken Traditionalisten. Um die Einheit und Handlungsfähigkeit der Partei zu demonstrieren, wurde Valarosa zum Stellvertreter Velozos gekürt. Zudem übernahm er dessen Regierungsamt als Wirtschaftsminister. Diaz de Velozo dagegen konzentriere sich in der Folge darauf, die Partei außerhalb der Regierung auf den kommenden Wahlkampf vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32 Prozent der Stimmen klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Wiedererstarken in der Opposition (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der aber unter kritischer Beobachtung der Parteilinken stand. Das begangene Doppeljubiläum von 60 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize [[Santiago Valarosa]] als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von [[Paulo Satyres]] in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca Mendes del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 26 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, erklärte nach der Wahl zunächst, auch weiterhin in der Führung der Partei verbleiben zu wollen, ohne aber deutlich zu machen, ob er dies weiterhin im Amt des Generalsekretärs zu tun gedenke. Nach heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, vornehmlich vom linken Parteiflügel, gab er schließlich schon nach zwei Tagen bekannt, das Amt des Generalsekretärs der Partei auf dem nächsten Parteitag zur Verfügung zu stellen, die Organisation des Parteitages und den Modus der Amtsübergabe solle als ''Secretário General delegâu'' sein Stellvertreter [[Santiago Valarosa]] übernehmen. Mit diesem Schachzug verhinderte Diaz de Velozo, eine eigene Kandidatur Valarosas, der jedoch eine Urwahl unter den Mitgliedern der Partei durchsetzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich im März 2010 [[Mercé Serrat]] gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen [[Bürgermeister von Semess|Semestiner Bürgermeister]] [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator der Partei wurde überraschend der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], Ex-Ministerpräsident [[Julio De la Costa]] und Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sollten der Parteichefin zukünftig als unabhängige Berater zur Seite stehen, verzichteten aber auf eine formale Rolle in der Parteiführung. Dennoch wurde Dimas Ferrera in den kommenden Jahren der internationalen und europäischen Finanzkrise immer wieder als Finanzexperte der Partei prominent in Szene gesetzt und zugleich als potenzieller Premierministerkandidat gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Wahljahre 2010 und 2011 bestätigten schließlich den Aufwärtstrend der Partei. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen]] in [[Sarmay]] und der vorgezogenen Wahl in der [[Region Semestina]] im Juni 2010 konnte sich Mitte-Links gegen die jeweils regierende Rechte durchsetzen und mit [[Jorge Ferrero Nadal]] sowie [[Ana Zapato]] jeweils den künftigen Regionalpräsidenten stellen. In den Regionen [[Bretânia]], [[Cuentez]] und [[Escada]] wurden die linken Regierungen jeweils im Amt bestätigt. Auch bei den [[Senatswahlen 2012]] besiegten die Sozialisten die regierende [[Volkspartei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 konnte die ASUL auch in Umfragen stetig zulegen, sodass die anhaltenden Gerüchte um eine alternative Spitzenkandidatur etwa des populären Finanzexperten [[Lorenzo Dimas Ferrera]] oder des [[Bürgermeister von Semess|Semestiner Bürgermeisters]] [[Pietro Dulce Rodríguez]] bei den [[Parlamentswahlen 2013]] verstummten und  sich Parteichefin [[Mercé Serrat|Serrat Cabarell]] als natürliche Kandidatin für das Premierministeramt etablieren konnte. Diese konnte ihre Partei schließlich auf eine konfrontative Linie zur Regierung Luisanto einschwören. Der immer wieder als parteiinterner Kontrahent gehandelte [[Lorenzo Dimas Ferrera]] wurde geschickt als Experte für Europa- und Finanzpolitik eingebunden, um die Mitte-Rechts-Regierung an ihrer offenen Flanke der Haushalts- und Europapolitik zu treffen. In Abgrenzung zur europapolitisch gespaltenen [[Kabinett Luisanto III|Regierung Luisanto]] setzte sich die ASUL nun für einen umfassenden Schuldenschnitt für Griechenland, für weitere Finanzhilfen sowie für eine stärker wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik in den kriselnden EU-Staaten ein und geißelte in einem von Mercé Serrat und Lorenzo Dimas gemeinsam vorgestellten Positionspapier das &amp;quot;Austeritätsdiktat&amp;quot; der &amp;quot;konservativen drei&amp;quot; in der Euro-Zone, womit Nicolas Sarkozy, Angela Merkel und [[Ánibal Luisanto]] gemeint waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parlamentswahlkampf 2013 wurde schließlich ganz im Zeichen einer neuen Europa-, Finanz- und Sozialpolitik geführt und setzte auf eine Profilierung der ASUL als soziale UND wirtschaftlich vernünftige Linkspartei. Wiederum knüpfte die Partei an das erprobte Bündnis mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] an und koordinierte den Wahlkampf in wichtigen Stationen mit dem potenziellen Koalitionspartner, der stärker als die ASUL auf gesellschaftsliberale und ökologische Themen setzte, sozial- und wirtschaftspolitisch aber ähnlich aufgestellt war. Als Problem erwies sich erneut das Verhältnis zur äußeren Linken. Nachdem Mercé Serrat lange Zeit auf einen relativ entspannten und sachlichen Umgang mit der SDU gesetzt und selbst eine Koalition mit den Kommunisten nicht ausgeschlossen hatte, kam es im Wahlkampf zu harten Auseinandersetzungen mit SDU-Spitzenkandidat [[Paulo Satyres]], der dezidiert europakritische Töne anschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell (seit 2013) ===&lt;br /&gt;
In dem eng mit den sagradischen [[Grüne]]n koordinierten Wahlkampf gelang es den Sozialisten, die Themen der sozialen Gerechtigkeit und der Zukunft der Umweltpolitik neben das bestimmende Thema der Europa- und Finanzpolitik zu stellen und damit die Stärken des rot-grünen Oppositionsbündnisses zu profilieren. Bei der [[Parlamentswahl 2012|Bei der Kammerwahl am 3. November 2012]] ging die ASUL mit Zuwächsen an Stimmen und Sitzen erstmals seit 2002 wieder als stärkste Partei hervor und erhielt 30,5 Prozent der Stimmen. Die [[Grüne]]n erreichten zwar erstmals über zehn Prozent der Stimmen und das linke Lager erhielt eine Mehrheit der Parlamentssitze in beiden Kammern, eine eigene Mehrheit für das Kernbündnis der linken Mitte wurde aber verfehlt, sodass Wahlgewinnerin [[Mercé Serrat Cabarell]] Verhandlungen mit den gestärkten [[Radicales|Radikalen]] und den [[SDU|Vereinten Linksdemokraten]] ankündigte. Letztere waren mit 6,9 Prozent der Stimmen gegenüber den hoch gesteckten Erwartungen mit einer herben Enttäuschung aus der Wahl hervorgegangen und entschieden sich nach internen Auseinandersetzungen schließlich für eine Zusammenarbeit mit einer Mitte-Links-Regierung unter Serrat Cabarell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mercé Serrat Cabarell]] bildete schließlich eine Mitte-Links-Regierung aus [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]]. Die Regierungsparteien vereinbarten darüber hinaus mit der [[SDU]] eine Stärkung des Mindestlohns, die Einführung einer neuen Vermögensabgabe, eine Regulierung der Wohnungspreise, die Einführung einer gesetzlich fixierten Frauenquote in privaten Unternehmen sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der neuen [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung von Mercé Serrat Cabarell]] gehörten mit den sozialistischen Wahlkämpfern [[Miquel Javier León]] als [[Innenminister]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Finanzminister]] wie erwartet zwei Schwergewichte der Partei an. Vizeministerpräsidenten wurden die grüne [[Außenminister]]in [[María Nabarro Laval]] sowie der radikale [[Justizminister]] [[Javier Ibarra Rodríguez]]. Erstmals gehörten dem Kabinett ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Den einflussreichen Posten des [[Präsidentschaftsminister]]s übernahm erwartungsgemäß Serrat Cabarells Vertrauter [[Joán Mendieta Isalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2009 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert die staatliche Garantie einer flächendeckenden und kostenlosen Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Inklusion und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche, rechtliche und finanzielle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im März 2010 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion an, seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL ist im Gegensatz zu den meisten anderen sagradischen Parteien dezentral aufgebaut und besteht aus regionalen Tochterparteien wie dem ''Partíu Socialista de Scantia'' (PSdSc) in Ligre-Scantia und Alto Scantia, der ''USC'' in Cuentez und dem ''PSB'' in Bordez. Der Azizische [[Partíu Socialista d'Aziz]] (PSA) ist keine Tochterpartei, kandidiert aber anstelle der ASUL in Aziz und ist mit der ASUL auf nationaler Ebene assoziiert. Sie entsendet Delegationen zu Parteitagen der Asul und gehört in Kammer, Senat und Europaparlament zur ASUL-Gruppe. Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Sinistra Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Wurzeln zeichnete sich die ASUL von Beginn an durch ein Nebeneinander konkurrierender Strömungen und Parteiflügel aus. Wie schon im alten [[Partíu Socialista]] bestand die Hauptpolarisierung zwischen ''Marxistas'' und ''Reformistas'', wobei erstere Gruppe ihren Weg in die Partei vor allem über die Rumpf-PS sowie den [[Frente Proletário]], letztere teilweise aus dem PS, teilweise aus dem [[Partíu Socialista Democrático]] (PSD) fand. Mit dem [[Manifesto de Lemez]] aus dem Jahr 1962 konnten die Reformer den Marxisten wichtige Zugeständnisse abringen, indem das Bündnis mit konservativen Kräften nicht mehr dezidiert ausgeschlossen wurde. Der Marxismus blieb zwar wesentliche Ideologie der Partei, wurde jedoch nicht mehr als unfehlbar verstanden. Neben diesen beiden Strömungen konnte sich auch eine dezidiert christlich-humanistisch orientierte katholische Linke behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren geriet die programmatische Auseinandersetzung gegenüber den persönlichen Machtkämpfen und der Regierungspolitik in den Hintergrund. Das dominante Triumvirat um [[Stefano Nacoma]], [[Carles Domínguez Arrás]] und [[Iacovo Del Pérez]] stand zuvorderst für eine pragmatische Machtpolitik, die auch ein Bündnis mit der liberalen [[UDS]] ermöglichte. Gegen das vom Triumvirat angeführte Parteiestablishment sammelte sich in der Folge eine Reihe junger Politiker um [[Joán Caval]], der seit seinem Bündnis mit Nacoma und seiner Wahl zum Generalsekretär 1969 die Vorherrschaft in der Partei übernahm. Für mehrere Jahre bildete der programmatisch linkskeynesianische, strategisch auf die Zusammenarbeit mit den [[PCS|Kommunisten]] ausgerichtete ''Cavalistas'' die dominante Gruppe in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wuchs im Gefolge der 68er Revolte und im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen eine neue radikale Linke in der Partei heran, die sich von der marxistischen Arbeiterlinken durch intellektuell-postmaterialistische Positionen und eine starke Mittelstandsorientierung abhob. Erster sichtbarer Ausdruck dieser Linkswende war das [[Manifesto de Semesta]] des Jahres 1977, das stärker linksideologische Positionen bezog als das Vorgängerprogramm. Der vom linken Flügel stammende Parteizentrist [[Joán Caval]] konnte die Flügel bis in die Achtziger Jahre hinein in einem Gleichgewicht halten, das jedoch teilweise bereits in der Großen Koalition 1979-1982, spätestens aber danach einem offenen Kampf der Flügel wich. Bereits seit 1976/77 deutete sich eine Auflösung der Cavalistas und ein Machtkampf zwischen den eher linken und den eher liberalen Sozialisten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Niederlage der Linken bei der Wahl 1982 folgte eine Dominanz der parteirechten Reformistas, die unter [[Donado Ricardes]] Partei und Regierung dominierten. Obwohl das Programm von 1977 formal gültig blieb, setzten die Ricardistas auf eine markt-konforme Reform- und Austeritätspolitik. Erst nach dessen Niederlage 1990 folgte ein Wiedererstarken der Parteilinken, die sich aber schon bald in eine orthodox-sozialistische Strömung um [[Paulo Satyres]] und eine kompromissbereitere libertär-sozialistische Gruppe um [[Julio De la Costa]] spalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der persönlichen Gegnerschaft der beiden Protagonisten erreichten beide im Zusammenspiel 1998 einen historischen Wahlerfolg. Unter der Führung De la Costas dominierte die libertäre Strömung, die aber schon bald sowohl von der radikalen Linken, als auch von der reformorientierten Rechten unter Druck geriet. Spätestens nach dem Wahlsieg 2002 drängte die zweite Gruppe auf größere wirtschaftsliberale Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit der sagradischen Wirtschaft zu erhalten. Dem Rücktritt De la Costas folgten daher neue Flügelkämpfe, aus denen nach dem Scheitern des Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]] 2009 vorerst die Linken in der Partei als Sieger hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Strömungen ===&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Umverteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Sinistra Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Zapato Ramírez]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2009 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semestiner Bürgermeisters [[Miquel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2009 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ASUL bei nationalen Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
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| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Nino Cabal]], 1970-1975&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1975-1985&lt;br /&gt;
* [[António Grande Illega]], 1999-2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], 1946-1948&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], 1964&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1964-1967&lt;br /&gt;
* [[Joán Caval]], 1970-1979&lt;br /&gt;
* [[Donado Ricardes]], 1990-1992&lt;br /&gt;
* [[Ramón Julio De la Costa]], 1999-2006&lt;br /&gt;
* [[Mercé Serrat Cabarell]], seit 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1947-1954: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1954-1964: [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] &amp;lt;small&amp;gt;(1964 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1969-1984: [[Joán Caval]] (†)&lt;br /&gt;
*1985-1987: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1985 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1987-1992: [[Donado Ricardes]] &amp;lt;small&amp;gt;(1992 [[Luis José López]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[António Grande Illega]] &lt;br /&gt;
*1997-2005: [[Julio De la Costa]] &lt;br /&gt;
*2005-2010: [[Santiago Diaz de Velozo]] &amp;lt;small&amp;gt;(2009-10 [[Santiago Valarosa]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2010: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1954: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1954-1960: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]] &lt;br /&gt;
* 1964-1982: [[Stefano Nacoma]] &lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Andrés Colón]] &lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1985-1987: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
* 1992-1997: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1960: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
* 1960-1969: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: [[Márcio Álvarez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1976-1980: [[José Arnaldo Garret]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1977 provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980-1982: [[Rinaldo Sugares]] &amp;lt;small&amp;gt;(provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1988: [[Stefano Nacoma]] (†)&lt;br /&gt;
* 1988-1991: [[Isabel Defernandis Carret]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: [[Joán Dehamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2000: [[Joán Guiterres]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikoordinatoren ===&lt;br /&gt;
* 1954-1962: [[Carles Alberto Remón]] &amp;lt;small&amp;gt;(Organisationssekretär unter [[Antonio Santiago]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969-1972: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Joán Caval]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
* 1981-1985: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Paulo Satyres Blanco]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Andrés Colón]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Salvador Lafayet]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Donado Ricardes]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Enrico Herzog]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]] und [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Lorenzo Manuel Delúsio]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Santiago Diaz de Velozo]])&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Mercé Serrat Cabarell]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ParteisprecherInnen ===&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[David Cabarel]]&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Carles Ferro Lima]]&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joaquín Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Mara Joana Coresol]]&lt;br /&gt;
* 2010-2011: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
* 2011-2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1961-1964: [[Carles Domínguez-Arrás]] &amp;lt;small&amp;gt;(geschäftsführend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966-1970: [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
* 1970-1976: [[Pietro Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 1998-1999: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1999-2006: [[Santiago Guadalí]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* Seit 2014: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1962-1972: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: [[Damián Ornelo]]&lt;br /&gt;
* 1984-1986: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Jorge Lombardo]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[António Delvequio]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Dián Fernando Celu]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Tomás Santangel]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*11/1947	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1948	Congreso II Costitucional in [[Semest]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1950	Congreso III in [[Artir]]&lt;br /&gt;
*1953	Congreso IV in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*1954	Congreso V in [[Bosa]] – Wahl [[António Santiago]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1956	Congreso VI in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1959	Congreso VII in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1962	Congreso VIII in [[Lemez]] – 75 jähriges Jubiläum der PS-Gründung 1887 – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IX in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso X in [[Duerez]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso XI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso XII in [[Ligre North]] – 25-jähriges Parteijubiläum – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso XIII in [[Laquines]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso XIV in [[Semest]] – linksreformistisches [[Manifesto de Semesta]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso XV in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XVI in [[Portofín]] – Wahl [[Andrés Colón]]s zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*02/1985	Congreso XVII in [[Noyar]] &lt;br /&gt;
*02/1987	Congreso XVIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre  PS-Gründung 1887 - Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Parteichef&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIX in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*03/1991	Congreso XX in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semestiner Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XXI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XXII in [[Diegue]] &lt;br /&gt;
*05/1997	Congreso XXIII in [[Tulis]] – 50-jähriges Parteijubiläum – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XXIV in [[Duerez]] - neues Parteiprogramm [[Manifesto de Duerez]] &lt;br /&gt;
*03/2003 Congreso XXV in [[Ligre North]] &lt;br /&gt;
*10/2005	Congreso XXVI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXVII in [[Ostino]] – scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*3/2010 Congreso XXVIII in [[Semest]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2012 Congreso XXIX in [[Vesaey]] - Nominierung [[Mercé Serrat]]s als Spitzenkandidatin für die [[Parlamentswahl 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige programmatische Dokumente ==&lt;br /&gt;
* 1947 [[Declaración de Vapaís]]: Gründungsmanifest mit kurzer programmatischer Erklärung, beruht auf dem Konsens der Umgestaltung der Gesellschaft hin zum Demokratischen Sozialismus&lt;br /&gt;
* 1962 [[Manifesto de Lemez]] (&amp;quot;Reforma Socialista&amp;quot;): erstes vollständiges Parteiprogramm, marxistisch fundiert, aber reformistisch ausgerichtet, zielt wesentlich auf eine Beilegung des Konflikts zwischen Marxisten und Reformisten in der Partei&lt;br /&gt;
** 1970 &amp;quot;[[Mâis Democrâcia]] Social. Declaración pel Cânviu Socialista&amp;quot;: Wahlprogramm [[Joán Caval]]s für die [[Parlamentswahl 1970|&amp;quot;Schlüsselwahl&amp;quot; 1970]], kündigt eine gesellschaftsliberale und sozialistische Reformpolitik an&lt;br /&gt;
* 1977 [[Manifesto de Semesta]] (&amp;quot;La Trasformación Continua&amp;quot;): zweites vollständiges Parteiprogramm, von der Neuen Linken beeinflusst, berücksichtigt erstmals auch Umweltaspekte und strebt eine Emanzipation des Einzelnen in der solidarischen Gesellschaft an&lt;br /&gt;
** 1989 &amp;quot;Proposiciones per una Reforma Solidâria&amp;quot;: Wahlprogramm [[Donado Ricardes]]' für die [[Parlamentswahl 1986]], weicht in wesentlichen Punkten vom 1977er Manifest ab und propagiert eine wirtschaftsfreundlichere Politik und eine &amp;quot;Economía Mixta&amp;quot;&lt;br /&gt;
** 1991 &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot;: Ergänzung des Parteiprogramms von 1977, wesentlich postmaterialistisch beeinflusst, u.a. gegen Atomkraft, für Frieden und für die soziale Emanzipation&lt;br /&gt;
** 1997 &amp;quot;[[Declaración pel Cânviu]]&amp;quot;: Programmatische Grundlage der Wahlplattform 1998, Betonung gesellschaftsliberaler Positionen, propagiert eine neue Übereinkunft von Staat und Wirtschaft (&amp;quot;entesa económica&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* 2000 [[Manifesto de Duerez]] (&amp;quot;Progreso Social&amp;quot;): drittes vollständiges Parteiprogramm, vom &amp;quot;Progresismo&amp;quot;-Konzept [[Julio de la Costa]]s geleitet, propagiert die soziale Emanzipation durch Inklusion und eine bürgerliche Freiheit in Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Luciaro&amp;diff=21663</id>
		<title>Paulo Luciaro</title>
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		<updated>2015-02-21T17:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulo Manuel Luciaro''' (*1888 in [[Nouberez]], †1963 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker und Staatsmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro war (mit einer kurzen Unterbrechung) von Dezember 1948 bis Mai 1959 [[sagradischer Ministerpräsident]]. Bis heute hält er mit zehn Amtsjahren den Rekord für die längste Amtszeit eines Regierungschefs in der Geschichte der Sagradischen Republik. In seiner langen Karriere war er zudem u.a. sagradischer [[Justizminister]] (1946-1950) und zweimal [[Außenminister]] (1945-1946 und 1953-1955).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1948 war Luciaro zudem Parteisekretär und 1955 bis zu seinem Tod 1963 Parteivorsitzender der christdemokratischen [[Volkspartei|Volkspartei PPC]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1962 stand Luciaro zudem der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und danach bis zu seinem Tod der Parlamentarischen Versammlung der EWG vor. Er gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Union sowie der europäischen Christdemokratie und als eine der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und politische Karriere in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Der aus der [[Bretagne]] stammende Luciaro besuchte ein Jesuiten-Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte danach Rechts- und Staatswissenschaften in [[Viça|Vice]], [[Semess]] und [[Vierna]]. Während des Studiums gehörte er verschiedenen katholischen Studentenvereinen an. Nach seiner Promotion ließ sich Luciaro 1913 im [[Sagonte|sagontinischen]] [[Vierna]] nieder, wo er zunächst für einen Rechtsanwalt arbeitete. Zugleich begann er, als Redakteur für verschiedene kleinere Zeitungen zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde Luciaro erstmals in den Stadtrat von Vierna gewählt, wenig später kam er in Kontakt mit der liberalkatholischen [[Vertá]]-Gruppe um [[Don Martín de León]] und [[Ariel de la Roya]], seit 1922 schrieb er regelmäßig für das Blatt. Er war zudem Mitglied der [[Liga del Pôpolo Jovén]], einer Vereinigung junger Katholiken, die der katholischen [[Acción Popular]] nahestand und christdemokratische und christlich-soziale Ideen entwickelte. 1925 gehörte er schließlich zu den Gründern der [[PDP|Demokratischen Volkspartei]] (PDP), der ersten christdemokratischen Partei Sagradiens, die im Gegensatz zur klerikal-konservativen [[Volksunion]] progressive christlichsoziale Positionen vertrat. Er wurde ein enger Vertrauter des Parteichefs Don Martín und 1927 dessen persönlicher Sekretär. Im Jahr 1932 wurde Luciaro Bürgermeister von [[Vierna]]. Der seit 1935 amtierenden [[Volksfront|Volksfrontregierung]] stand er von Beginn an kritisch gegenüber, jedoch lehnte er auch den zunehmend konfrontativen und autoritär beeinflussten Kurs der rechtskatholischen Volksunion ab und suchte eine Mittelposition zwischen Links- und Rechtsbündnis einzunehmen. Dennoch sprach sich Luciaro nach den [[Aprilwahlen 1938]] für eine Regierungsübernahme durch [[Manuel Álamo]] aus, da er sich dadurch eine politische Stabilisierung erhoffte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Augustgesetze 1940|Augustgesetzen 1940]] legte Luciaro sein Amt als Bürgermeister nieder. Er gehörte fortan zu den Befürwortern eines sagradischen Kriegseintritts auf alliierter Seite. 1943 schloss er sich der sagradischen [[Resistença]] in Nordostsagradien an, wo er zusammen mit De la Roya und dem Linkskatholiken [[Nino Cabal]] den katholischen Flügel ([[Resistença Cristiana]]) vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des PPC und Arbeit in der Nationalversammlung ===&lt;br /&gt;
Nach Eintritt Sagradiens in den Weltkrieg befürwortete Luciaro eine nationale Sammlung und einen Ausgleich zwischen den politischen Lagern. Nach Bildung des nationalen Kriegskabinetts [[Kabinett Dini II|Dini II]] fungierte Luciaro als Regierungssekretär. 1945 wurde er schließlich in der [[Kabinett Dini III|dritten Regierung Dini]] zum [[Minister für öffentliche Verwaltung]] ernannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Programm einer großen christdemokratischen Sammlungspartei, unter dem Namen ''Convergência'' bekannt, fand Luciaros Unterstützung. 1945 gehörte er schließlich mit einigen anderen [[PDP|Volksdemokraten]] zu den Gründern der neuen [[Volkspartei|Volkssammlungspartei (PPC)]], in der die rechtskatholische [[Volksunion]] zusammen mit der [[PDP|Volksdemokratischen Partei]] und verschiedenen linkskatholischen und bürgerlichen Bewegungen aufging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Parteipräsident [[Amentino Xavier-Castrell]] und Senatspräsident [[Fernando De la Roya]] zunächst als bekannte Zugpferde der Partei galten, übernahm Luciaro die Organisationsarbeit. Als Sekretär des Exekutivkomitees nahm er dabei von Beginn an eine Schlüsselstellung ein. Seinem Willen nach sollte die PPC eine nicht-konfessionelle christlich-orientierte Sammlungspartei darstellen, die demokratisch und nicht-sozialistisch sein sollte. Dieser pragmatische liberalkatholisch dominierte Kurs setzte sich in der Partei bald durch, nachdem der linkskatholische Flügel um [[Nino Cabal]], der einen christlichen Sozialismus propagierte, bald ins Abseits geriet und die Partei schließlich auch größtenteils verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 wurde Luciaro in die [[sagradische Nationalversammlung]] gewählt, in der die [[Volkssammlungspartei]] als Nachfolgerin der [[Volksunion]] die stärkste Fraktion stellte. Nach der Wahl [[Sergio Dini]]s zum Staatspräsidenten führten die Christdemokraten die bestehende sogenannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partíu Radical|Radikalen]] fort, die aus der Kriegskoalition Dinis hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei kritisierten Teile des konservativen Flügels Luciaro und die PPC für den „Pakt mit dem Teufel“, namentlich mit Kommunisten und Sozialisten. Luciaro war aber überzeugt, dass allein eine solche Koalition des demokratischen Konsenses das Land wiederaufbauen und eine stabile liberale Demokratie etablieren könne. Vor allem sollte die alte Spannung zwischen linken Säkularen und rechten Katholiken vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerämter und Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In den Regierungen [[Dini III]] und [[Saviola III]] zunächst Minister für öffentliche Verwaltung, wurde Luciaro im Dezember 1945 schließlich als Nachfolger von [[David Pizarro Cordês]] zum [[Außenminister]] ernannt. Gegenüber dem Parteivorsitzenden [[Amentino Xavier-Castrell]], der zwar Vizeministerpräsident, aber ohne eigenen Geschäftsbereich war, kam Luciaro nun in eine stärkere Stellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Dorado|Kabinett]] des gemäßigten Sozialisten [[Santo de la Ilpa]] wurde Luciaro [[Justizminister]] und erhielt Ilpa seit 1946 das Amt eines [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Ministerpräsidenten]]. Während [[Fernando de la Roya]] 1947 zum Parteipräsidenten der Volkspartei gewählt wurde, fungierte Luciaro als Exekutivsekretär und Vizeministerpräsident als eigentlicher Parteiführer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro und Ilpa sollten in den Folgejahren zu engen politischen Weggefährten und Vertrauten werden. Nach dem Austritt des [[Partíu Radical]] aus der Regierungskoalition und der Demission der [[Kabinett Ilpa II|Regierung Ilpa]] im Herbst 1948 erhielt Luciaro von Präsident Dini den Auftrag zur Regierungsbildung und wurde schließlich als Nachfolger Ilpas [[Ministerpräsident]]. Dieser blieb aber als Stellvertreter Luciaros und Außenminister in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig gab Luciaro sein Amt als Exekutivsekretär der [[Volkspartei]] an [[Benito Mello]] ab, blieb aber eigentlicher Führer der Partei. Erst 1955 wurde er als Nachfolger von [[Ariel de la Roya]] auch offiziell in das Amt des Parteivorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit gelang es Luciaro, der zunächst weiterhin das Justizministerium weiterführte, eine starke Stellung des Regierungschefs zu etablieren. Mit seinem gemäßigt-marktwirtschaftlichen und konservativ-bürgerlichen Kurs schaffte es Luciaro, die Christdemokraten als dominante Kraft des bürgerlichen Lagers zu behaupten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1950 demissionierte Luciaro als Premierminister, nachdem es zu schweren Vorwürfen gegen seinen Amtsleiter gekommen war, wurde aber zwei Monaten erneut zum Ministerpräsidenten ernannt. Die Christdemokraten wurden deutlich stärkste Kraft im Parlament, sodass er seine Ministerpräsidentschaft in der Koalition mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[PRR|Linksliberalen]] weiterführen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanz seiner Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der Fünfziger Jahre wurde Sagradien von einer so genannten [[Zentrumskoalition]] aus Luciaros Christdemokraten usowie den Sozialdemokraten Santo de la Ilpas regiert. Ministerpräsident Luciaro und Außenminister Ilpa prägten das Land und setzten eine deutliche außenpolitische Orientierung im Hinblick auf eine Westorientierung, NATO-Mitgliedschaft und europäische Zusammenarbeit durch. Unter der Führung Luciaros gehörte Sagradien 1949 zu den Gründernationen der nordatlantischen Verteidigungsallianz NATO sowie des Europarats. Von Beginn an unterstützte Luciaro den so genannten Schuman-Plan, der 1951/52 zur Gründung der so genannten Montanunion führte. Auch die Römischen Verträge von 1957 mit der Gründung von EWG und Euratom gelten als außenpolitische Leistungen Luciaros, der mit seinem Kurs nicht nur dem Widerstand der kommunistischen und nationalistischen Rändern, sondern zeitweise auch der Sozialisten sowie Teilen der Liberalen trotzte. Luciaro gilt deswegen auch neben Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft und wurde im Jahr 1956 mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Die europäische Integration wurde 1954/55 ergänzt durch eine Aussöhnung mit dem [[Micolinien|micolinischen Nachbarn]], für die vor allem Santo de la Ilpa eintrat, und die im Sommer 1955 schließlich zur [[Golen-Verträge|Lösung der seit 1935 offenen Golen-Frage]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch setzte Luciaro im Bündnis mit Ilpa eine umfangreiche Sozialstaatsgesetzgebung durch, die jedoch nach dem Ausscheiden der Sozialdemokraten 1955 in der neuen liberal-konservativen Koalition durch einen stärker wirtschaftsfreundlichen Kurs ergänzt wurde. Nach seinem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|erneuten Wahlsieg 1958]] geriet Luciaro zunehmend in Gegensatz mit den eher progressiven Kräften seiner Koalition, die anfingen, den autoritär-konservativen Kurs in der Innen- und Justizpolitik zu kritisieren. Dazu gehörten vor allem die aus der radikalen Tradition stammenden Politiker der liberalen [[UDS|Demokratischen Union]], die seit 1955 als Bündnispartner der PPC mitregierten. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme Luciaros, der mit Atembeschwerden rang, aber auch eine zunehmend Unzufriedenheit in der Partei über die anhaltende Machtposition Luciaros. Besonders sein lange als Kronprinz gehandelter Finanzminister [[Carles Angel Favale]] wurde bald als Gegenspieler betrachtet. Luciaros Versuch, seinen mächtigen Kabinettschef und Wunschnachfolger als Premierminister [[Dián Jocéntilo Sánchez]] neben seinem Kabinettsamt zum einflussreichen Exekutivsekretär der Partei wählen zu lassen, führte Anfang 1959 schließlich zum Aufstand der Gegner Luciaros, die an der Stelle Sánchez' den früheren Staatssekretär im Justizministerium, neu ernannten [[Minister für die Kolonien]] und Favale-Vertrauten [[Martín Nêu Regríguez]] ins Amt wählten. Dies bedeutete eine herbe Niederlage Luciaros und markierte seinen zunehmenden Autoritätsschwund in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich auch parteiintern die Stimmen mehrten, die eine vorzeitige Ablösung Luciaros im Regierungsamt wünschten, entschied sich Luciaro schließlich, im zum Mai 1959 sein Amt niederzulegen und sich aus der Regierungspolitik zurückzuziehen. Anlass dieser Entscheidung waren öffentliche Forderungen, u.a. des neuen Exekutivsekretärs der Partei [[Martín Nêu Regríguez]]' an Luciaro, der Öffentlichkeit und seiner Partei mitzuteilen, ob er die Legislaturperiode beenden wolle, um rechtzeitig einen Nachfolger zu bestimmen. Dieses Vorgehen empfand Luciaro als Palastrevolte und zog sich daraufhin aus dem Regierungsamt zurück. Sein Nachfolgefavorit [[Dián Jocéntilo Sánchez]] konnte sich schließlich nicht gegen den in der Partei höher angesehenen [[Carles Angel Favale]] durchsetzen, der Luciaro als zu wenig kompromissbereit galt. Dennoch wurde Favale schließlich neuer Ministerpräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus der Regierung wurde Luciaro zum Präsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Zugleich blieb er Vorsitzender der [[Volkspartei]] und nahm als solcher auch weiterhin Einfluss auf die Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Volkspartei unter Luciaros Amtsnachfolger [[Carles Favale]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Parlamentswahl 1962]] schwere Verluste hinnehmen musste, leitete Luciaro schließlich Verhandlungen mit den [[ASUL|Sozialisten]] zur Bildung einer Großen Koalition ein. In dieser Situation stand zeitweise auch eine Rückkehr Luciaros an die Regierungsspitze im Raum, was die Sozialisten jedoch ablehnten. Statt seiner wurde der frühere Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] neuer Regierungschef. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro wurde nach der Parlamentswahl schließlich zum Präsidenten der Europäischen Parlamentarischen Versammlung gewählt, der er bis zu seinem Tod 1963 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1932-1940: Bürgermeister der Stadt [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1945: Minister für öffentliche Verwaltung der [[Kabinett Dini III|Regierung Dini III]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946: [[Außenminister]] der Regierungen [[Kabinett Saviola III|Saviola III]] und [[Kabinett Saviola IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 1946-1950: [[Justizminister]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]] sowie im [[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
* 1946-1948: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]])&lt;br /&gt;
* 1950-1959: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]])&lt;br /&gt;
* 1953-1955: zugleich [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro IV]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1962-1963: Präsident der Parlamentarischen Versammlung der EWG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1932: Stadtrat von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1930-1932: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946: Mitglied der [[Nationalversammlung (1945)|Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1963: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1960-1963: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der EWG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: Sekretär des Exekutivkomitees des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* 1955-1963: Parteivorsitzender des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* posthum: Ehrenvorsitzender der PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident des Europäischen Parlaments|Luciaro]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Abgeordnetenkammer&amp;diff=21662</id>
		<title>Sagradische Abgeordnetenkammer</title>
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		<updated>2015-02-21T17:18:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* 52 Mehrpersonenwahlkreise mit 2-29 zu verteilenden Sitzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Câmara de Deputadœs''', die sagradische Abgeordnetenkammer, ist das Unterhaus und im Vergleich zum [[Senat]] die wichtigere der beiden Kammern der sagradischen [[Nationalversammlung]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahlmodus ===&lt;br /&gt;
Die Abgeordnetenkammer der sagradischen Nationalversammlung besteht aus 411 Mitgliedern, die für eine Amtsperiode von 4 Jahren nach dem Verhältniswahlrecht in Mehrpersonenwahlkreisen gewählt werden. 312 Abgeordnete werden in 52 Mehrpersonenwahlkreisen gewählt. Zu den 50 [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] des Landes, die in der Regel einen Wahlkreis darstellen, kommen ein Wahlkreis für die in den [[Überseegebiet]]en lebenden Sagradier sowie ein Wahlkreis für Sagradier im Ausland. Die 312 Wahlkreissitze werden je nach Zahl der Wahlberechtigten auf die 52 Wahlkreise verteilt. Kleinster Wahlkreis ist der [[Wahlkreis Val d’Ambrís-Guillard]], der als einziger nicht der Provinzgrenze entspricht, sondern neben der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Provinz Val d’Ambrís]] den Westteil der Provinz [[Escada Martitím]] umfasst. Im größten Wahlkreis [[Region Semestina|Semestina]] werden 29 Sitze verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl kommt eine lose gebundene Liste zur Anwendung, auf der die Wähler eine Präferenzstimme für einen Einzelkandidaten der gewählten Liste abgeben können. Zusätzlich werden 99 Sitze kompensatorisch auf nationaler Ebene verteilt, um eine proportionale Mandatsverteilung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Mandatszuweisung wird zunächst geprüft, welche Parteien auf nationaler Ebene die 3 %-Sperrklausel überwunden haben. Nur solche Parteien werden danach berücksichtigt. Anschließend werden in den Mehrpersonenwahlkreisen die Direktmandate an die Parteien verteilt. Dazu wird nach der Hare/Niemeyer-Methode vefahren. Die 99 Kompensationssitze werden unter Anrechnung der schon zugeteilten Direktmandate nach der Hare/Niemeyer-Methode an die Parteien verteilt, die die Sperrklausel überwunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 50 Provinzwahlkreise (Ausnahme: Val d’Ambrís-Guillard umfasst die Mería Guillard)&lt;br /&gt;
* 1 Wahlkreis für die Überseegebiete&lt;br /&gt;
* 1 Wahlkreis für Auslandssagradier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 52 Mehrpersonenwahlkreise mit 2-29 zu verteilenden Sitzen = 312 Sitze&lt;br /&gt;
+ 99 Sitze nach nationaler Kompensationsliste&lt;br /&gt;
= 411 Sitze gesamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Abgeordnetenkammer in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|algin=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Leg. (Wahl)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6.5%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6.5%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|Präsident&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|1. Stellvertreter&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Stellvertreter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der Abgeordnetenkammer der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1949|1949]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Aug 1949&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Jul 1953&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]] ([[PPC]], 1949-1953)&lt;br /&gt;
| rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Joán Carles Ferrer]] ([[PSU]]/[[ASUL]], 1949-1954)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4| [[Fernando Nacesta]] ([[PPC]], 1953-1960)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1953|1953]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Jul 1953&lt;br /&gt;
| Sep 1954&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[3. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|III]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1954|1954]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1954&lt;br /&gt;
| Sep 1958&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Román Guiterres]] ([[PS]], 1954-1958)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1958|1958]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1958&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1962&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Ricardo Moreno]] ([[ASUL]], 1958-1962)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]] ([[PPC]], 1960-1962)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[5. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|V]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1962|1962]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1962&lt;br /&gt;
| Jan 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Roberto Helguerra]] ([[PPC]], 1962-1964)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Moreno]] ([[ASUL]], 1962-1964)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1963|1963]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Jan 1964&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Apr 1967&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Ricardo Moreno]] ([[ASUL]], 1964-1967)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Carles María Ortega]] ([[PPC]], 1964-1965)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1965-1967)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1967|1967]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Apr 1967&lt;br /&gt;
| Sep 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1967-1970)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[David Fernando Galindo]] ([[ASUL]], 1967-1970)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1970|1970]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1970&lt;br /&gt;
| Sep 1974&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[David Fernando Galindo]] ([[ASUL]], 1970-1976)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1970-1974)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1974|1974]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1974&lt;br /&gt;
| Dez 1976&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Luciano González]] (1974-1977)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1976|1976]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 1976&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 1978&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Isabel Defernandis Carret]] ([[ASUL]], 1976-1978)&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Márcio Ellévez Perón]] ([[PPC]], 1977-1978)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1978|1978]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 1978&lt;br /&gt;
| Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| |[[Márcio Ellévez Perón]] ([[PPC]], 1978-1982)&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Isabel Defernandis Carret]] ([[ASUL]], 1978-1984)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1982|1982]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Nov 1982&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Nov 1986&lt;br /&gt;
! rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Marcelo Iudeta]] ([[PPC]], 1982-1990)&lt;br /&gt;
| rowspan=2| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Domínguez-Corell]] ([[UDS]], bis 1985), [[Alberto Macià-Estrell]] ([[PRD]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Stefano Nacoma]] ([[ASUL]], 1984-1986)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[13. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1986|1986]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1986&lt;br /&gt;
| Nov 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[María Benítez Saforcada]] ([[ASUL]], 1986-1990)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1990|1990]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1990&lt;br /&gt;
| Nov 1994&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Francisca Calbán]] ([[PPC]], 1990-1998)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]] ([[ASUL]], 1990-1994)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Victor António Anghés]] ([[UDS]], bis 1992), [[María Isabel Costa]] ([[UDS]], seit 1992), [[Lorenzo Beregas]] ([[PCS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1994|1994]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1994&lt;br /&gt;
| Dez 1998&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis José López]] ([[ASUL]], 1994-1998)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[María Isabel Costa]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1998|1998]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 1998&lt;br /&gt;
| Nov 2002&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Francisco Montero Vidal]] ([[ASUL]], 1998-2006)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Romano Estrubal Seturo]] ([[PPC]], 1998-2002)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]]), [[Rodrigo Gonzales]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2002|2002]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 2002&lt;br /&gt;
| Nov 2006&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisco Valderrano]] ([[PPC]], 2002-2006)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]]), [[Marcelina Hernandes Follar]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2006|2006]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 2006&lt;br /&gt;
| Dez 2009&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Daniela Rosenthal-Valdés]] ([[PPC]], 2006-2013)&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Victor Gomes Amarón]] ([[ASUL]], 2006-2013)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]]), [[Luca Cardoso]] ([[SDU]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2009|2009]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 2009&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[António Fiali]] ([[SDU]]), [[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2013|2013]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Victor Gomes Amarón]] ([[ASUL]], seit 2013)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Daniela Rosenthal-Valdés]] ([[PPC]], seit 2013)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Jouana Keskel]] ([[Verdes|V]]), [[Antónia Mas]] ([[SDU]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Abgeordnetenkammer&amp;diff=21661</id>
		<title>Sagradische Abgeordnetenkammer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Abgeordnetenkammer&amp;diff=21661"/>
		<updated>2015-02-21T17:17:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* 52 Mehrpersonenwahlkreise mit 2-29 zu verteilenden Sitzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Câmara de Deputadœs''', die sagradische Abgeordnetenkammer, ist das Unterhaus und im Vergleich zum [[Senat]] die wichtigere der beiden Kammern der sagradischen [[Nationalversammlung]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahlmodus ===&lt;br /&gt;
Die Abgeordnetenkammer der sagradischen Nationalversammlung besteht aus 411 Mitgliedern, die für eine Amtsperiode von 4 Jahren nach dem Verhältniswahlrecht in Mehrpersonenwahlkreisen gewählt werden. 312 Abgeordnete werden in 52 Mehrpersonenwahlkreisen gewählt. Zu den 50 [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] des Landes, die in der Regel einen Wahlkreis darstellen, kommen ein Wahlkreis für die in den [[Überseegebiet]]en lebenden Sagradier sowie ein Wahlkreis für Sagradier im Ausland. Die 312 Wahlkreissitze werden je nach Zahl der Wahlberechtigten auf die 52 Wahlkreise verteilt. Kleinster Wahlkreis ist der [[Wahlkreis Val d’Ambrís-Guillard]], der als einziger nicht der Provinzgrenze entspricht, sondern neben der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Provinz Val d’Ambrís]] den Westteil der Provinz [[Escada Martitím]] umfasst. Im größten Wahlkreis [[Region Semestina|Semestina]] werden 29 Sitze verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl kommt eine lose gebundene Liste zur Anwendung, auf der die Wähler eine Präferenzstimme für einen Einzelkandidaten der gewählten Liste abgeben können. Zusätzlich werden 99 Sitze kompensatorisch auf nationaler Ebene verteilt, um eine proportionale Mandatsverteilung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Mandatszuweisung wird zunächst geprüft, welche Parteien auf nationaler Ebene die 3 %-Sperrklausel überwunden haben. Nur solche Parteien werden danach berücksichtigt. Anschließend werden in den Mehrpersonenwahlkreisen die Direktmandate an die Parteien verteilt. Dazu wird nach der Hare/Niemeyer-Methode vefahren. Die 99 Kompensationssitze werden unter Anrechnung der schon zugeteilten Direktmandate nach der Hare/Niemeyer-Methode an die Parteien verteilt, die die Sperrklausel überwunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 50 Provinzwahlkreise (Ausnahme: Val d’Ambrís-Guillard umfasst die Mería Guillard)&lt;br /&gt;
* 1 Wahlkreis für die Überseegebiete&lt;br /&gt;
* 1 Wahlkreis für Auslandssagradier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 52 Mehrpersonenwahlkreise mit 2-29 zu verteilenden Sitzen = 312 Sitze&lt;br /&gt;
+ 99 Sitze nach nationaler Kompensationsliste&lt;br /&gt;
= 411 Sitze gesamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Abgeordnetenkammer in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|algin=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Leg. (Wahl)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6.5%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6.5%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|Präsident&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|1. Stellvertreter&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Stellvertreter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der Abgeordnetenkammer der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1949|1949]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Aug 1949&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Jul 1953&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]] ([[PPC]], 1949-1953)&lt;br /&gt;
| rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Joán Carles Ferrer]] ([[PSU]]/[[ASUL]], 1946-1954)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4| [[Fernando Nacesta]] ([[PPC]], 1953-1960)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1953|1953]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Jul 1953&lt;br /&gt;
| Sep 1954&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[3. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|III]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1954|1954]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1954&lt;br /&gt;
| Sep 1958&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Román Guiterres]] ([[PS]], 1954-1958)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1958|1958]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1958&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1962&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Ricardo Moreno]] ([[ASUL]], 1958-1962)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]] ([[PPC]], 1960-1962)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[5. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|V]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1962|1962]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1962&lt;br /&gt;
| Jan 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Roberto Helguerra]] ([[PPC]], 1962-1964)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Moreno]] ([[ASUL]], 1962-1964)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1963|1963]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Jan 1964&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Apr 1967&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Ricardo Moreno]] ([[ASUL]], 1964-1967)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Carles María Ortega]] ([[PPC]], 1964-1965)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1965-1967)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1967|1967]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Apr 1967&lt;br /&gt;
| Sep 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1967-1970)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[David Fernando Galindo]] ([[ASUL]], 1967-1970)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1970|1970]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1970&lt;br /&gt;
| Sep 1974&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[David Fernando Galindo]] ([[ASUL]], 1970-1976)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1970-1974)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1974|1974]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1974&lt;br /&gt;
| Dez 1976&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Luciano González]] (1974-1977)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1976|1976]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 1976&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 1978&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Isabel Defernandis Carret]] ([[ASUL]], 1976-1978)&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Márcio Ellévez Perón]] ([[PPC]], 1977-1978)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1978|1978]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 1978&lt;br /&gt;
| Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| |[[Márcio Ellévez Perón]] ([[PPC]], 1978-1982)&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Isabel Defernandis Carret]] ([[ASUL]], 1978-1984)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1982|1982]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Nov 1982&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Nov 1986&lt;br /&gt;
! rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Marcelo Iudeta]] ([[PPC]], 1982-1990)&lt;br /&gt;
| rowspan=2| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Domínguez-Corell]] ([[UDS]], bis 1985), [[Alberto Macià-Estrell]] ([[PRD]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Stefano Nacoma]] ([[ASUL]], 1984-1986)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[13. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1986|1986]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1986&lt;br /&gt;
| Nov 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[María Benítez Saforcada]] ([[ASUL]], 1986-1990)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1990|1990]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1990&lt;br /&gt;
| Nov 1994&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Francisca Calbán]] ([[PPC]], 1990-1998)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]] ([[ASUL]], 1990-1994)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Victor António Anghés]] ([[UDS]], bis 1992), [[María Isabel Costa]] ([[UDS]], seit 1992), [[Lorenzo Beregas]] ([[PCS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1994|1994]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1994&lt;br /&gt;
| Dez 1998&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis José López]] ([[ASUL]], 1994-1998)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[María Isabel Costa]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1998|1998]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 1998&lt;br /&gt;
| Nov 2002&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Francisco Montero Vidal]] ([[ASUL]], 1998-2006)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Romano Estrubal Seturo]] ([[PPC]], 1998-2002)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]]), [[Rodrigo Gonzales]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2002|2002]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 2002&lt;br /&gt;
| Nov 2006&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisco Valderrano]] ([[PPC]], 2002-2006)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]]), [[Marcelina Hernandes Follar]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2006|2006]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 2006&lt;br /&gt;
| Dez 2009&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Daniela Rosenthal-Valdés]] ([[PPC]], 2006-2013)&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Victor Gomes Amarón]] ([[ASUL]], 2006-2013)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]]), [[Luca Cardoso]] ([[SDU]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2009|2009]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 2009&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[António Fiali]] ([[SDU]]), [[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2013|2013]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Victor Gomes Amarón]] ([[ASUL]], seit 2013)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Daniela Rosenthal-Valdés]] ([[PPC]], seit 2013)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Jouana Keskel]] ([[Verdes|V]]), [[Antónia Mas]] ([[SDU]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ram%C3%B3n_Julio_De_la_Costa&amp;diff=21660</id>
		<title>Ramón Julio De la Costa</title>
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		<updated>2015-02-18T22:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Erste Ministerpräsidentschaft 1999-2002 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ramón Julio De la Costa''' (*13.07.1952 in [[Sacâu de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war von 1990 bis 1992 sagradischer [[Umweltminister]] in der [[Kabinett Ricardes I|Regierung]] von [[Donado Ricardes]] und danach Präsident der Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] (1993-1998). Zwischen Januar 1999 und November 2006 führte er als [[sagradischer Ministerpräsident]] die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Koalition]] in Sagradien als Minderheitsregierung an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1997 bis 2005 war er zudem Generalsekretär seiner Partei und bis 2008 Vizepräsident der Sozialistischen Internationale. 2007/2008 fungierte er mehrere Monate lang als Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für Sudan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den [[Europawahlen 2009]] sitzt De la Costa für die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) im Europaparlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Studentenjahre ===&lt;br /&gt;
Der aus Sacâu nahe [[Tulis]] stammende De la Costa begann nach dem Abitur ein Studium der Geschichts-, Literatur- und Politikwissenschaften, das er 1978 mit dem Magistertitel abschloss. Bereits seit seinen Jugendtagen war er in der Friedensbewegung aktiv und protestierte gegen den Vietnamkrieg. Zugleich hielt er Kontakt zu einer maoistischen Studentengruppe in [[Tulis]]. Seit 1975 gehörte er zu den Redakteuren des linkssozialistischen [[Jornal del Cânviu]], 1977 wurde er Parteimitglied der alternativ-kommunistischen [[Democrâcia Crítica]] und engagierte sich in den Neuen Sozialen Bewegungen, vor allem für unilaterale Abrüstung, die Abschaffung von Atomwaffen, den Ausstieg aus der Atomenergie und eine Ausweitung der Bürgerrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des linksalternativen Spektrums gehörte er zunächst dem linksradikalen, ökosozialistischen Flügel an. Noch Jahre später bezeichnete er sich selbst als Ökosozialisten, näherte sich in der praktischen Politik aber dem pragmatischen Flügel der Bewegung an. Schon als Student unterhielt er enge Kontakte zum entstehenden linksalternativen Flügel der sozialistischen [[ASUL]] und nahm als Gast an verschiedenen Treffen der [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruf und politischer Durchbruch ===&lt;br /&gt;
Nach Ende seines Studiums begann de la Costa eine akademische Karriere und war bis 1984 als Dozent für politische Geschichte an der [[Celusanto-Universität]] von Tulis beschäftigt. Dort promovierte er auch 1981 über die Geschichte der sagradischen Linken in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als freier Journalist und Kolumnist machte sich De la Costa in der Folge einen Namen. Seine eigentliche politische Karriere begann 1984, als er als Vertrauensmann der Grün-Alternativen Liste in seiner Heimatstadt [[Tulis]] in der ersten rot-grünen Koalition der Stadt zum Mitglied der Stadtverwaltung nominiert wurde. Er wurde stellvertretender Bürgermeister in der Stadtadministration unter Bürgermeister [[Joán Corell]] und mit dem Ressort ''Tourismus, Stadtplanung und Umwelt'' betraut. Obwohl selbst weiterhin Mitglied der Democrâcia Crítica, wurde er als grüner Politiker wahrgenommen und machte sich als erster grüner Vizebürgermeister des Landes schnell einen Namen, als er eine umfassende Stadtsanierung organisierte und Tulis zur ''„Grünen Kulturstadt“'' umgestalten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Mitglied der [[Ecología 77]] gehörte De la Costa nicht zu den Gründern der Partei [[Verdes Celarcoes]], da er die Gründung einer eigenen Partei in Konkurrenz zu den anderen sagradischen Linksparteien ablehnte und am Konzept einer unabhängigen Bewegung festhielt. Nachdem die tulinesischen Grünen schon Anfang im 1986 die Koalition mit den regierenden [[ASUL|Sozialisten]] in Tulis aufgekündigt hatte, distanzierte sich De la Costa als entschiedener Anhänger der ökologisch-sozialistischen Zusammenarbeit von der Grünen Fraktion und blieb als Unabhängiger im Amt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen Administration Corell wurde sein Ressort um den Bereich ''Wirtschaft'' erweitert und er blieb Stellvertreter des Bürgermeisters. Außerdem war er u.a. für die Koordination der ''Europäischen Kulturstadt Tulis'' zuständig. Wenig später trat er der ''Sozialistischen Allianz'' (ASUL) bei. Größere Bekanntheit in seiner neuen Partei erwarb sich der rhetorisch beflissene De la Costa auf dem Parteitag der Asul im Herbst 1987 mit einer ambitionierten und vielgelobten Rede, in der er Eckpunkte für eine sozialökologische Politik der Zukunft formulierte und darin die neue Parteiführung um [[Donado Ricardes]] aufforderte, in der künftigen Politik Ökologie und Ökonomie zusammenzudenken. Wenige Monate später wählte ihn seine neue Partei in die Exekutive des [[Comtàid-Perín|comtaid-perinischen]] Regionalverbands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltminister im Kabinett Ricardes === &lt;br /&gt;
Im Dezember 1990 berief der neue sozialistische [[Ministerpräsident]] [[Donado Ricardes]] den 37-jährigen Shootingstar De la Costa zum neuen [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Umweltminister]] in seiner sozialistisch-radikalen Minderheitsregierung. Dahinter wurde öffentlich die Strategie vermutet, einen Teil der wachsenden linksalternativen und ökosozialistischen Bewegung von den [[Verdes|Grünen]] weg und hin zur ASUL zu lotsen. Außerdem sah Ricardes in der neu aufkommenden rot-grünen Netzwerkbewegung, als deren Vertreter de la Costa galt, eine potenzielle Gefahr für seine Führung und versuchte sie in seine Politik zu integrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Ministeramt machte De la Costa schnell durch unorthodoxe Methoden auf sich aufmerksam und verärgerte mehr als einmal Koalitionspartner und Parteifreunde, u.a. mit seiner Kampagne für einen raschen Atomausstieg, den die Grünen forderten und der innerhalb der Sozialistischen Partei hoch umstritten war. In Zusammenarbeit mit Forschungsminister [[Carles Martínez Begueller]] initiierte De la Costa zudem ein Forschungsprogramm zum Ausbau regenerativer Energien, eines der ersten dieser Art in Europa. Zu dieser Zeit galt De la Costa als Vertreter der Neuen Linken innerhalb der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Parteikarriere in der ASUL ===&lt;br /&gt;
Nach einem erfolgreichen Misstrauensvotum im Parlament gegen die Minderheitsregierung im Herbst 1992 schied De la Costa mit dem Rest des Kabinetts aus dem Amt. Der folgende Rücktritt [[Donado Ricardes]]' als Parteichef der Sozialisten und die zunächst wenig machtvolle Stellung seines Nachfolgers Luis José López hatte zu einer Stärkung der jungen Kräfte innerhalb der Partei geführt, die eine Zusammenarbeit mit den Grünen und ein Überdenken traditionalistischer Positionen forderten. De la Costa wurde zu dieser Zeit als zwar prominenter, aber mangels Abgeordnetenmandat weniger einflussreicher Vertreter der so genannten [[Guarda Jovén]] angesehen, als deren wichtigste Repräsentanten zu dieser Zeit der [[Bordez|bordezische]] Regionalsekretär [[Paulo Satyres]], sein [[Amoria|amorischer]] Kollege [[Mariano Larcón]] sowie der ehemalige [[JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]] galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in l’Artir im März 1991 bereits hatten die Jungen in der Partei Schlagzeilen mit einem engagierten Vorschlag für eine Aktualisierung des Parteiprogramms von 1977 gemacht, der stark von den Neuen sozialen Bewegungen geprägt war und auf eine ökologisch-postmaterialistische Erneuerung der Parteilinie abzielte. Die [[Proposiciones de l'Artir]], die auch unter der wesentlichen Mitwirkung De la Costas entstanden waren, öffentlich aber vor allem mit dem Gesicht Paulo Satyres’ verbunden wurden, wurden vom Parteiestablishment als Affront gegen die vergangenen vier Jahre und den Kurs der Regierung Ricardes aufgenommen und riefen heftige Kritik des rechten Flügels hervor. Die auf Ausgleich bedachte Parteiführung scheute eine direkte Konfrontation und deutete die „Proposiciones“ als Thesen dem Programmausschuss zu, der sie unter dem Einfluss [[António Grande Illega]]s jedoch Teile von ihnen in veränderter und abgeschwächter Form am letzten Tag zu Abstimmung einbrachte. Die „Proposiciones“ trafen den Geist der Zeit und wurden mit einer klaren Mehrheit angenommen und damit als Interpretationsthesen dem Semestiner Parteiprogramm von 1977 vorangestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[ASUL-Parteispendenaffäre 1992|Parteispendenskandal]] der Sozialisten im Jahr 1992/93 hielt sich De la Costa mit Rücktrittsforderungen zurück, trat aber für eine rasche und uneingeschränkte Aufklärung ein und unterstützte nachdrücklich die Abhaltung einer Mitgliederbefragung über das neue Parteioberhaupt. Auf dem Parteitag der Sozialisten in Sollar wurde De la Costa erstmals in die Parteiexekutive gewählt, wo er die Zuständigkeit für Fragen der Umwelt- und Zukunftspolitik erhielt. Mit Satyres, Larcón und [[Enrico Herzog]] als Mitglieder des Sekretariats wurde das Exekutivkomitee der Partei deutlich verjüngt und die Jungen unmittelbar in die Parteiführung eingebunden. De la Costa trat in der Folge vermehrt in der nationalen Politik auf und wurde 1993 auch mit einem Ergebnis von 77 Prozent im Parteivorstand bestätigt, wo er fortan für Regional- und Entwicklungspolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident von Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 1993]] führte De la Costa die Sozialisten in der Region [[Comtàid-Perín]] als Spitzenkandidat in die Wahl und wurde nach einem überraschend deutlichen Wahlsieg zum Präsidenten der Regionalregierung gewählt. Als solcher stieg er zu einem der Hoffnungsträger in der sozialistischen Partei auf. Er führte eine rot-grüne Mitte-Links-Koalition an. Nach den [[Regionalwahlen 1997]] wurde er in diesem Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalsekretär [[António Grande]] berief De la Costa im Jahr 1994 als Experte für Umweltpolitik, Regionen und Entwicklung in sein Wahlkampfteam, wo der junge Regionalpolitiker im Falle eines Wahlsieges der Sozialisten als aussichtsreicher Ministerkandidat gehandelt wurde. Die Sozialisten verloren zwar die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Wahl]] gegen die regierenden [[PPC|Christdemokraten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1996 gründete De la Costa zusammen mit dem [[Region Ostino|ostinischen]] Regionalpräsidenten [[Iano Norriez]] und Fraktionsgeschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] einen eigenen reformorientierten „Corrente“ mit dem Namen [[Julistas|Sinistra Progresista]], was als Antwort auf die lautstarken Forderungen der Parteilinken unter Paulo Satyres gewertet wurde. Die theoretische Grundlage hatte er bereits im Frühjahr 1996 in seinem Buch ''Sinistra es Progreso. La sinistra del 21 sêglu'' gegeben, in dem er eine linke Politik für das 21. Jahrhundert formulierte, die besonders für bürgerliche Freiheiten, eine libertäre Gesellschaftspolitik und einen ökologischen und sozialen Wohlfahrtsstaat stehen solle. Damit unterschied sich De la Costa von den ausladenden Sozialstaatsforderungen der Linken um Satyres’, die dem materialistischen Grundcharakter der Alten Linken [[Andrés Colón]]s treu blieben und deren Staatsvorstellungen De la Costa als autoritär und deren Politikstil er als linkspopulistisch zurückwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Parteichef ===&lt;br /&gt;
Nachdem wenig später ASUL-Generalsekretär Grande die Möglichkeit angedeutet hatte, auf die Spitzenkandidatur der Sozialisten bei der anstehenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl]] zu verzichten, kam es in der Sozialistischen Partei zu Diskussionen um die Spitzenkandidatur. Schnell wurde klar, dass sich [[Paulo Satyres Blanco]] zum zweiten Mal nach 1992 um die Führungsposition in der Partei bewerben würde. Als mögliche Gegenkandidaten wurden Persönlichkeiten wie [[Iano Norriez]] und [[Miquel Chamot]] gehandelt, doch drängte sich keiner außer dem populären De la Costa als natürlicher Kandidat der Anti-Satyres-Fraktion auf. Um Satyres zu verhindern wurde letzterer schließlich auch von einem großen Teil des rechten Parteiflügels unterstützt. Grande Illega enthielt sich zwar, seine Anhängerschaft und andere Teile der Parteimitte sprachen sich aber mehrheitlich für De la Costa aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grande offiziell seinen Verzicht auf die Parteiführung bekanntgegeben hatte, erklärten erwartungsgemäß Satyres und - nach der Absage von Norriez und Chamot - De la Costa ihre Kandidatur für die von Grande Illega organisierte Urwahl zwischen De la Costa und Paulo Satyres, in der sich De la Costa deutlich durchsetzen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem folgenden Parteikongress in Tulis im Mai 1997 trat der frisch gekürte Spitzenkandidat – noch dazu mit Heimrecht ausgestattet – als großer Star der Partei auf. Mit einer schwungvollen, rhetorisch glänzenden und vielgelobten Rede beschwor er den Politikwechsel im Land und setzte die Zeichen für einen spannenden Lagerwahlkampf. Gegen den Parteirechten [[Óliver Braga]] wurde De la Costa mit deutlicher Mehrheit von über 80 Prozent zum neuen Generalsekretär der Partei gewählt. Nachdem er sich mit Satyres geeinigt hatte, wurde dieser Vizegeneralsekretär. Die vom Parteivorstand eingebrachten und verabschiedeten [[Declaraciones pel Cânviu]] aktualisierten die [[Proposiciones de l'Artir|''Proposiciones'']] von l’Artir aus dem Jahr 1991 vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen und orientierten sich bereits stark an de la Costas Konzept der ''Sinistra Progresista''.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Satyres und unter Federführung seines Wahlkampfleiters Lorenzo Dimas Ferrera entwickelte De la Costa in der Folge aufbauend auf den Tulineser Deklarationen das Konzept des [[Novo Progresismo]], der an die Grundlagen der ''Sinistra Progresista'' anknüpfte. Besonderer Wert wurde auf sozial und ökologisch verträgliche Wirtschafts- und vor allem auf liberale Gesellschaftsreformen gelegt. Wichtige Teile des Konzepts wurden später vom spanischen Sozialistenführer Zapatero als ''Nueva Via'' aufgegriffen und brachten diesem 2004 einen Sieg ein. Das Projekt ''Progressive Linke'' knüpfte bewusst an die Gesellschaftsreformen der Linksregierung [[Joán Caval]]s in den Siebzigern an und verband es mit dem Verzicht auf Sozialisierungen und übermäßige Umverteilung, wie er bereits in früheren [[Coalición Viola|„violetten“ Koalitionen]] mit der bürgerlichen [[UDS]] praktiziert worden war. In wesentlichen Bereichen stellte es ein postmaterialistisches Programm dar und präsentierte die Sozialisten als Partei der Neuen Linken, indem es die Gleichberechtigung der Geschlechter, Minderheitenschutz vor allem für ethnische und sexuelle Gruppierungen, Ausweitung der Entwicklungshilfe und Unterstützung für sozial Schwache betonte. Damit zeigte es die ASUL als Gegenpol zur vermeintlich gestrigen Politik der Koalitionsparteien. Als Vater des Programms gilt neben De la Costa auch dessen damaliger Wahlkampfleiter [[Lorenzo Dimas Ferrera]], der später EU-Kommissar und [[Finanzminister]] werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Ministerpräsidentschaft 1999-2002 ===&lt;br /&gt;
Nach seinem eindrucksvollen Wahlsieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen im November 1998]]. bei denen die Sozialisten mit über 38 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis bei nationalen Wahlen seit Joán Cavals [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Wahlsieg 1970]] feiern konnten, wurde De la Costa von Präsident [[Santiago Montoya]] im Januar 1999 zum neuen Ministerpräsidenten und Nachfolger des Konservativen [[Josep Carles Otero]] ernannt. De la Costa bildete zusammen mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] um [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Carles Etxeberría]] den ersten [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] Ministerrat in Sagradien, der als Minderheitsregierung aber von der Unterstützung der [[PCS|kommunistisch]] geführten [[Unitá de la Sinistra|Linken]] im Parlament abhängig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] machte sich daran, die sagradische Gesellschaft zu modernisieren. Dabei wurden ihre Reformen wie das neue Asyl- und Einwanderungsgesetz, die Einführung der gesetzlich geschützten Lebenspartnerschaft CSS (&amp;quot;Contràu Civil de Solidaritá&amp;quot;) für hetero- und homosexuelle Paare sowie die Annahme eines neuen Autonomiestatuts für [[Aziz]], das der Inselgruppe erweiterte Selbstverwaltungsrechte zugestand, von der parlamentarischen Rechten energisch bekämpft. Das neue Statut, das von der seit Frühjahr 1999 in [[Santiago d'Aziz|Santiago]] regierenden Koalition aus [[PSA|Sozialisten]], gemäßigten bürgerlichen [[FALS|Nationalisten]] und anderen Mitte-Links-Gruppierungen ausgehandelt worden war und 2001 in Kraft trat, war Teil einer umfassenden neuen ordnungspolitischen Strategie, mit der die rot-grüne Regierung angetreten war, und die als [[Estàu Plural]] neue devolutionäre Modelle einzuführen suchte. In diesem Rahmen wurde auch mit der christdemokratischen Opposition eine Verfassungsreform ausgehandelt, die den [[Senat]] in eine „Kammer der Regionen“ verwandeln sollte und 57 Sitze für Delegierte der [[Regionalrat|Regionalräte]] und Autonomieparlamente reservierte. Weiter reformierte De la Costa das gesamte sagradische Regionalrecht und gestand den Regionen zusätzliche Autonomierechte zu. Auch die von der Regierung de la Costa bereits 1999 durchgesetzte Aussetzung der Wehrpflicht und ihre endgültige Abschaffung nach den Wahlen 2002 wurden von der parlamentarischen Rechten abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschaftspolitik senkte die Regierung de la Costa die vergleichsweise hohen Unternehmenssteuern, erweiterte das Bildungsangebot, flexibilisierte die Arbeitszeiten und weitete zudem die Möglichkeiten der Teilzeitarbeit aus. Um die Arbeitslosigkeit zu senken, wurde zudem ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor eingeführt. Auch in anderen Bereichen führte die Regierung Liberalisierungen und Marktöffnungen herbei, u.a. bei den Ladenöffnungszeiten, bei der Personenbeförderung durch Taxis und im Zugverkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Maßnahmen konnte die Langzeitarbeitslosigkeit deutlich gesenkt werden. Der beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung einer Klima-Abgabe sollten das ökologische Profil der Wirtschaftspolitik stärken. Der unter der Vorgängerregierung in einigen Branchen ausgesetzte Mindestlohn wurde wieder flechendeckend eingeführt. Die von Teilen der Parteirechten geforderte umfangreiche Sozialstaatsreform blieb in De la Costas erster Amtsperiode jedoch aus. Damit unterschied sich die Politik der Regierung De la Costa wahrnehmbar von den Dritten Wegen der britischen New Labour oder der deutsche Sozialdemokratie seit Ende der Neunziger Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch beteiligte sich das sagradische Militär 1999 gegen den Widerstand großer Teile der eigenen Koalition und gegen die Ablehnung durch die Linke, jedoch mit Zustimmung der bürgerlichen Opposition am Kosovo-Krieg der NATO gegen Jugoslawien. Die in weiten Teile eher sozialliberal anmutende Politik De la Costas, seine klare pro-europäische Haltung sowie die Beteiligung Sagradiens am Kosovo-Krieg und anderen Auslandseinsätzen führte in der Folge zu heftigen Spannungen zwischen den dominierenden pragmatischen Reformkräften der Regierung und der Parteilinken, die 2000 im Rücktritt [[Paulo Satyres]]’ als [[Wirtschaftsminister]] und Parteivize, seinem Austritt aus der ASUL und der Gründung der konkurrierenden linksnationalen [[Partíu Republicano Socialista|Republikanischen Sozialistischen Partei]] unter Führung Satyres’ gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten im Jahr 2000 in Duerez befand sich Julio de la Costa auf dem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht. Das verabschiedete [[Manifesto de Duerez|Grundsatzprogramm von Duerez]], das erste vollständig neue Programm seit dem [[Manifesto de Semesta|Semestiner Programm]] 1977 und das dritte Parteiprogramm der ASUL seit [[Manifesto de Lemez|Lemez 1962]] verankerte den Kurs der Partei unter de la Costa unter dem Schlagwort des ''Progreso Social'' auch programmatisch und ideologisch und sollte die Partei fit für das kommende Jahrtausend machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie vor ihm [[Joán Caval]] sammelte De la Costa eine Reihe junger Politiker um sich herum, die er zu seinem inneren Zirkel machte. Dazu gehörte zunächst in führender Position der Wirtschaftsfachmann [[Lorenzo Dimas Ferrera]], der seit 1994 an der Seite De la Costas in der Fraktion arbeitete und 1998 sein [[Minister der Präsidentschaft|Kabinettschef]] wurde. 1999 schickte De la Costa seinen wichtigsten Vertrauten als EU-Kommissar nach Brüssel und holte ihn 2004 als Superminister für [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen|Wirtschaft und Finanzen]] in sein Kabinett zurück. Daneben gehörten zum engeren Führungszirkel um De la Costa auch der langjährige Vertraute [[Santo Guerrero]], die Parteikoordinatorin [[Nina Álamo Gomes]] sowie [[Pietro Dulce Rodríguez]], der von 2000 bis 2005 als [[Präsidentschaftsminister]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Ministerpräsidentschaft 2002-2006 ===&lt;br /&gt;
Nach zwischenzeitlichen Umfragetiefs im Herbst 2000 und Frühjahr 2001 erreichte De la Costas Koalition nicht zuletzt nach heftigen inneren Auseinandersetzungen im [[PPC]] pünktlich zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahl 2002]] wieder beste Umfragewerte, sodass das Mitte-Links-Wahlbündnis aus Sozialisten und Grünen bei den Parlamentswahlen seine relative Mehrheit behaupten und sogar ausbauen konnte. Die Koalition konnte mithilfe der Linken fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2003 von der amerikanischen Regierung unter George W. Bush eingeleitete Krieg gegen den irakischen Diktator Saddam Hussein wurde von De la Costa und seiner rot-grünen Koalition deutlich abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Reformelan der ersten vier Jahre der ökosozialistischen Regierung folgten in De la Costas zweiter Amtszeit zunehmend wirtschaftliche, strukturelle und vor allem finanzielle Probleme, die den Sozialisten sinkende Umfragewerte und Mitgliederzahlen sowie eine Reihe von Wahlniederlagen bei den [[Senatswahlen 2003]] sowie den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]] einbrachten. Parteiintern kam es immer stärker zu Gegensätzen zwischen den Linken und den rechten Reformern, die unterschiedliche Sozialstaatsvorstellungen vertraten. Zudem wuchs das staatliche Defizit stark an. Nicht nur die bürgerliche Opposition, sondern auch Vertreter des rechten Reformflügels forderten nun eine strengere Haushaltspolitik, öffentliche Einsparungen und die Streichung von Sozialhilfe-Geldern. Nachdem im Spätsommer 2005 die Verwicklung von De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] in illegale Immobiliengeschäfte bekannt geworden war ([[Carnival-Affäre]]), kam es in der Koalition zu einer ernsthaften Krise, die in einer vernichtenden Niederlage bei [[Regionalwahlen 2005|Regionalwahlen im August 2005]] gipfelte. Der Druck auf den seit Monaten in der Kritik stehenden De la Costa wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem De la Costa bereits zuvor mehrmals angedeutet hatte, nicht länger als acht Jahre regieren zu wollen, erklärte er kurz nach den Regionalwahlen seinen Rücktritt vom Parteivorsitz der Sozialisten und seinen Verzicht auf die neuerliche Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]], blieb aber bis auf weiteres Ministerpräsident und kündigte eine umfassende Kabinettsumbildung, die zweite binnen 14 Monaten, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger im Amt des Generalsekretärs der ASUL sowie Spitzenkandidat für die anstehenden Parlamentswahlen wurde [[Santiago Diaz de Velozo]], der sich in einer Urabstimmung gegen den Parteilinken [[Santiago Valarosa]] durchsetzen konnte. Diaz de Velozo gehörte zum eher rechten Parteiflügel, der sich für Arbeitsmarktreformen und angesichts des steigenden Staatsdefizits für Haushaltseinsparungen aussprach. De la Costa kündigte für die Zeit nach 2006 seinen Rückzug aus der Politik an und bewarb sich nicht erneut um ein Abgeordnetenmandat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den letzten großen Reformen der Regierung De la Costa gehört die 2005 beschlossene vollständige Öffnung der gesetzlichen Ehe auch für homosexuelle Paare. Dies wurde auf die Agenda gesetzt, nachdem es 1999 zwar gelungen war, mit dem Zivilpakt CCS eine staatlich geförderte gegenseitige Fürsorgepflicht und Steueranreize für hetero- wie für homosexuelle Paare als Alternative zu einer vollständigen Ehe durchzusetzen, nicht aber ein Adoptionsrecht sowie die vollständige steuerliche Gleichstellung von Homosexuellen zu erreichen. Dies wurde schließlich mit dem zum 1. Januar 2006 in Kraft tretenden Gesetz zur Öffnung der Ehe nachgeholt, mit dem Sagradien als erst viertes Land in Europa nach den Niederlanden (2001), Belgien (2003) und Spanien (2005) die gleichgeschlechtliche Ehe ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten unter Spitzenkandidat Diaz de Velozo bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] schied De la Costa im November 2006 aus dem Amt. Nachfolger wurde der [[PPC|Volkspartei]]-Vorsitzende [[Miquel Ánibal Luisanto]]. Mit einer Amtszeit von acht Jahren ist er nach [[Joán Caval]] der am zweitlängsten amtierende sozialistische Regierungschef Sagradiens und der sagradische Ministerpräsident mit der drittlängsten Amtszeit insgesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug aus der Politik ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahl 2006 zog sich De la Costa zunächst für einige Zeit aus der aktiven Politik zurück und war auch im öffentlichen Leben kaum noch gesehen. Erst im Sommer 2007 meldete er sich der Öffentlichkeit zurück, als er sich mit einem großen öffentlichen Aufruf in der Wochenzeitung [[Il Tiempo]] für eine Wiederaufnahme der Bemühungen um die Ratifikation einer EU-Verfassung aussprach und die EU-Politik der [[Viererkoalition|Mitte-Rechts-Regierung]] [[Kabinett Luisanto I|Luisanto]] erstmals heftig kritisierte. Kurz darauf erschien De la Costas lange erwartetes Buch unter dem Titel ''L'Europa d'Avenir.'', in dem De la Costa nicht nur von einer Krise der EU sprach und stärkere Bemühungen um die europäische Integration forderte, sondern auch vor dem gesamt-euroäischen Phänomen der „internen Aushöhlung“ durch europaskeptische Regierungen in Polen, Tschechien und besonders auch in Sagradien warnte, wo seit 2006 die rechtspopulistische [[PSP]] des umstrittenen [[Joán De la Pênia]] indirekt an der Regierungsmehrheit beteiligt war. Als Abrechnung mit seiner eigenen Partei oder dem politischen Gegner wollte De la Costa sein Buch aber nicht verstanden wissen, sondern als „rationale und ehrliche Einschätzung der politischen Konstellationen in Europa und der Welt des frühen 21. Jahrhunderts, gerade aus Sicht eines ehemaligen Handelnden“. Aufsehen erregten auch die Kaptitel über die Gefahren der Klimaveränderungen, die zwar in seinem Buch nicht den Hauptplatz einnehmen, aber in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussion stark rezipiert wurden. Von Kritikern und unabhängigen Beobachtern wurden die ehrlichen und in der Tat auch selbstkritischen Ausführungen des ehemaligen Premierministers weitgehend gelobt, während der politische Gegner das Buch als „Keule gegen den Erfolg des Regierungsbündnisses“ (PPC-Fraktionschef [[Máximo Ulieta]]) verurteilte. An den Kassen war De la Costas Werk ein Verkaufsschlager und stand wochenlang auf dem Ersten Platz der Bestsellerlisten. Auch der Feuilleton lobte das Werk und hob den anspruchsvollen Stil De la Costas hervor. In der Folge gab De la Costa eine Reihe von Fernsehinterviews, in denen er eine Rückkehr in die nationale Politik in absehbarer Zeit ausschloss und sich hinter seinen Nachfolger im Parteiamt Diaz de Velozo stellte, dessen Verhältnis zu De la Costa als angespannt gilt. Er warnte aber seine Partei davor, sich in selbstreferenziellen Gefechten aufzureiben, während die Rechte das freiheitliche Sagradien durch eine auf Angst und Ausgrenzung setzende Politik unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 übernahm De la Costa von UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon die Aufgabe eines Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für den Sudan. Seine Hauptaufgabe bestand dabei in der Überwachung der UN-Friedensmission im Süden des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kaukasuskonflikt des Jahres 2008 sprach sich De la Costa für eine differenziertere Analyse aus und warnte davor, in Denkmuster des Kalten Kriegs zurückzufallen. Der Westen könne internationale Politik nicht jahrelang gegen die Interessen Moskaus führen und sich dann wundern, dass Russland versucht, seine Interessensphäre zu schützen. Den Vorwurf der äußeren Linken, die von De la Costa als Regierungschef mitgetragene gewaltsame und völkerrechtswidrige Kosovo-Politik der NATO und der EU seien eine der Ursachen für das Vorgehen Russlands, wies De la Costa zurück und nannte dieses Argument einen Vorwand für die Durchsetzung eigener machtpolitischer Interessen, welche freilich auch Teile des westlichen Bündnisses im Kaukasus hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren Interviews und Wahlkampfveranstaltungen attackierte De la Costa seinen Amtsnachfolger [[Miquel Ánibal Luisanto]] und dessen Regierung heftig. Der Ministerpräsidnet habe in Sagradien einen von gewissen Schlüsselmedien abgesicherten Populismus etabliert, der sich fortschrittlich und liberal geriere, in Wirklichkeit aber lediglich wirtschaftsliberal, nationalistisch und reaktionär gesinnt sei. Der so genannte ''Luisantismo'', den der Premier nun als ''Popularismo'' verkaufe, sei damit nichts anderes, als eine politisch korrekte und mehrheitsfähige Variante des rechtspopulistischen ''Delapenismo'', der die sagradische Rechte seit Jahren unterminiert habe. Die Auseinandersetzung zwischen Luisantisten und Delapenisten seien Scheingefechte, die sich in dem Moment auflösen würden, in dem die beiden Parteien wieder zur gemeinsamen Machtübernahme  aufeinander angewiesen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] lobte De la Costa den gescheiterten Parteichef Diaz de Velozo doppeldeutig für dessen raschen Rückzug aus der Parteiführung, der Platz für einen schnellen Neuanfang gemacht habe. Aus dem Wettbewerb um die Nachfolge Diaz de Velozos hielt er sich gänzlich heraus und gab auch für die ihm nahestehenden [[Julistas]] keine Wahlempfehlung ab. Nach dem Sieg [[Mercé Serrat Cabarell]]s bei den im November abgehaltenen Primaries wurde bekannt, dass De la Costa dieser zukünftig als strategischer Berater zur Vefügung stehen werde. Eine eigene Kandidatur für den Parteivorstand lehnte er aber ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback als Europaabgeordneter ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2009 wurde bekannt, dass de la Costa für die Sozialisten auf einem Spitzenplatz bei den [[Europawahlen 2009|Wahlen zum Europäischen Parlament im Sommer]] kandidieren würde. Schließlich trat De la Costa als Nummer 2 auf der Wahlliste der sagradischen Sozialisten an und wurde ins Straßburger Parlament gewählt. Damit feierte er endgültig seine Rückkehr auf der politischen Bühne. Im Wahlkampf hatte die Asul unter De la Costas Führung ein Konzept zur Überwindung der Wirtschaftskrise und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze durch die Förderung ökologisch verträglicher Industrien und  die Schaffung von Arbeitsplätzen in den regenerativen Energien, der Forschung, Kultur und dem Gesundheitswesen vorgestellt, das als [[Plan Social-Ecologista per l’Europa]] (kurz: PSE) bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den für die SPE enttäuschenden Wahlen sprach De la Costa davon, die europäische Sozialdemokratie stecke in einer Krise, die seit den Neunziger Jahren anhalte. Alle Konzepte der gemäßigten Linken in Europa seien auf Dauer gescheitert, den allmählichen Niedergang der Sozialdemokraten in den Einzelländern zu verhindern. Die Sozialdemokraten Europas müssten daher gesamteuropäische Lösungen suchen und dürften vor Bündnissen mit anderen progressiven Bewegungen Europas wie den Grünen nicht zurückschrecken. Es brauche starke, aber dabei in jedem Fall demokratisch legitimierte europäische Institutionen. Das Zentrum der europäischen Politik müsse daher auf Dauer im Parlament zu suchen sein, das allein die unmittelbare demokratische Legitimation besitze. De la Costa sprach sich in diesem Zusammenhang auch dafür aus, die Wahl des Kommissionspräsidenten als echte Wahl zu verstehen, in der es Alternativen geben müsse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Europarlament wurde De la Costa sofort zum Präsidenten der Delegation der ASUL-Abgeordneten gewählt. Außerdem ist er Mitglied und stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten sowie Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Ende 2009 wurde De la Costa zudem als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für das Amt des Hohen Vertreters der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU genannt, wurde schließlich aber nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2010 unterstützte De la Costa die Gründung der so genannten Spinelli-Gruppe, die einen gesellschaftlichen und akademischen Diskurs über eine weitere Föderalisierung der Europäischen Union voranzutreiben sucht. Weitere Unterstützer sind Guy Verhofstadt, Jacques Delors, Daniel Cohn-Bendit, Joschka Fischer, Mario Monti sowie auf sagradischer Seite der ehemalige sagradische Außenminister [[Hernán Ferrero Perón]], der wie De la Costa ebenfalls 2009 ins Europaparlament gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
De la Costa gilt als äußerst geistreicher und rhetorisch beflissener Redner. Besonderes internationales Ansehen konnte er sich neben seinen jüngsten Beiträgen zum Klimaschutz als Förderer der Europäischen Integration erwerben. Vor allem sein Engagement für die gescheiterte Europäische Verfassung trug ihm den Ruf eines überzeugten Europäers ein. De la Costa gilt als ausgesprochen polyglott. Neben Sagradisch, Englisch und Französisch spricht er auch diverse andere romanische Sprachen sowie ein wenig Mandarin. &lt;br /&gt;
Noch immer stellt De la Costas Corrente mit seinen zahlreichen Sympathisanten eine der wichtigsten Strömungen innerhalb der sozialistischen Asul dar. Zu den einflussreichsten „Julistas“ werden derzeit der Semestiner Bürgermeister und ehemalige Minister [[Pietro Dulce]], die [[Sur-Pinial|südpinische]] Regionalsekretärin [[Ana Voçares]], die langjährige Koordinatorin der Asul und heutige [[Amoria|amorische]] Regionalsekretärin [[Nina Álamo Gomes]] sowie Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] gezählt. Der Corrente De la Costas steht für eine gesellschaftsliberale Ausrichtung, eine ökologisch-nachhaltige Energiepolitik ohne Atomstrom, eine pragmatische und dezidiert proeuropäische Außenpolitik sowie moderate Wirtschafts- und Sozialreformen. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero bezeichnete sich selbst als „Julista“ und gilt als enger persönlicher Freund De la Costas. Bei den spanischen Parlamentswahlen 2008 stand De la Costa seinem Freund Zapatero als politischer Berater zur Seite und trat bei gemeinsamen Wahlveranstaltungen auf. Julio De la Costa ist Mitglied im Club of Madrid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Julio De la Costa war seit 1982 mit der Tulineser Journalistin ''Estrela Ferrera Els'' verheiratet. Mit ihr hat er zwei Töchter, ''Grâcia María'' (*1984) und ''Teresa Sónsoles'' (*1987). De la Costa und Ferrera Els leben seit 1995 getrennt und sind seit 1997 geschieden. Seit 2005 ist Julio De la Costa offiziell mit der 18 Jahre jüngeren sozialistischen Politikerin [[Ana Voçares]] liiert. Voçares war von 2002 bis 2004 als Staatssekretärin im Erziehungsministerium beschäftigt. Nach einer Kabinettsumbildung 2004 wurde sie für die Öffentlichkeit überraschend nicht mehr für ein Regierungsamt berücksichtigt. Erst wenige Monate später wurde die Beziehung zwischen De la Costa und Voçares bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas Bruder ist der bekannte Tulineser Mathematikprofessor ''Joán Arcélio De la Costa''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costa bezeichnet sich selbst als „skeptischen Agnostiker“ und war der erste Ministerpräsident des Landes, der den Amtseid ohne religiöse Beteuerung abgelegt hat, wofür er Kritik von Seiten der katholischen PPC-Opposition einstecken musste. Seine beiden Töchter werden eigenen Angaben zufolge dennoch „liberal-katholisch, aber säkular“ erzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1984-1990: stellvertretender Bürgermeister von [[Tulis]] und Beigeordneter Stadtrat für Tourismus und Umwelt (seit 1987 auch für Handel zuständig)&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1993-1998: Regierungspräsident der Region [[Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
* 1999-2006: [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]] ([[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]])&lt;br /&gt;
* seit 2009: stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss des Europäischen Parlaments für auswärtige Angelegenheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1990: Mitglied des Stadtrats von [[Tulis]]&lt;br /&gt;
* 1993-1998: Mitglied des Regionalrats von [[Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
* 1998-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1997-2005: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1999-2008: Vizepräsident der Sozialistischen Internationale&lt;br /&gt;
* seit 2009: Sprecher der sagradischen Delegation in der PASD-Fraktion im Europaparlament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|De la Costa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|De la Costa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Luciaro_II&amp;diff=21659</id>
		<title>Kabinett Luciaro II</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Luciaro II''' war die zweite sagradische Regierung unter dem christdemokratischen Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]]. Sie wurde nach der [[Parlamentswahl 1949]] als &amp;quot;[[Zentrumskoalition]]&amp;quot; der [[PPC|Christdemokraten]], [[ASUL|Sozialisten]] und [[PRR|Radikalen]] gebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund erhobener Korruptionsvorwürfe gegen seinen Amtsleiter im Zuge der [[Riera-Affäre]] kam es im Sommer 1950 zu einer politischen Krise, in deren Zusammenhang Luciaro im August 1950 als Zeuge vor Gericht erscheinen musste. Er reagierte auf die Situation, indem er von seinem Amt als Regierungschef zurücktrat. Nach dem Rücktritt Luciaros wurde der parteilos Finanzminister [[Joán Aliureto Delavesc]] zum amtierenden Regierungschef ernannt. Das Kabinett blieb aber unverändert im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro wurde jedoch bereits nach zwei Monaten erneut zum Regierungschef ernannt (siehe [[Kabinett Luciaro III]]), nachdem vor ihm sein Parteifreund [[Amentino Xavier-Castrell]] ebenso mit der Regierungsbildung gescheitert war wie der Radikaldemokrat [[António Delauro]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Luciaro II/Delavesc ([[PPC]], [[ASUL]], [[PRR]], [[FNC]]), September 1949 - Oktober 1950&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Paulo Luciaro]], PPC; ab August 1950 [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos (amtierend)&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[Santo de la Ilpa]], ASUL, und [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Santo de la Ilpa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justizminister: [[Paulo Luciaro]]                                      &lt;br /&gt;
* Inneres: [[Francisco Munieta]], PRR&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos &lt;br /&gt;
* Wirtschaftliche Angelegenheiten: [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Pascal Marianis]], FNC&lt;br /&gt;
* Arbeit: [[Oscar Morientes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Fernando de Granval]], PPC&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Daniel Lavilla]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wohnungswesen: [[Miquel Oscaro]], ASUL&lt;br /&gt;
* Erziehung: [[Mauricio Vega]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kolonien: [[Daniel Federicales]], PPC&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Ánibal Demartín]], PPC &lt;br /&gt;
* Post: [[Semino Carret]], ASUL&lt;br /&gt;
* Forschung: [[Simón Fernandez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Carles Méndez-León]], PRR&lt;br /&gt;
* Ohne Geschäftsbereich (Angelegenheiten der Nationalversammlung): [[Carles María Ortega]], PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Luciaro II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Luciaro II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Luciaro_II&amp;diff=21658</id>
		<title>Kabinett Luciaro II</title>
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		<updated>2015-02-16T19:57:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Luciaro II''' war die zweite sagradische Regierung unter dem christdemokratischen Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]]. Sie wurde nach der [[Parlamentswahl 1949]] als &amp;quot;[[Zentrumskoalition]]&amp;quot; der [[PPC|Christdemokraten]], [[ASUL|Sozialisten]] und [[PRR|Radikalen]] gebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund erhobener Korruptionsvorwürfe gegen seinen Amtsleiter im Zuge der [[Riera-Affäre]] kam es im Sommer 1950 zu einer politischen Krise, in deren Zusammenhang Luciaro im August 1950 als Zeuge vor Gericht erscheinen musste. Er reagierte auf die Situation, indem er von seinem Amt als Regierungschef zurücktrat. Nach dem Rücktritt Luciaros wurde der parteilos Finanzminister [[Joán Aliureto Delavesc]] zum amtierenden Regierungschef ernannt. Das Kabinett blieb aber unverändert im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro wurde jedoch bereits nach zwei Monaten erneut zum Regierungschef ernannt (siehe [[Kabinett Luciaro III]], nachdem vor ihm sein Parteifreund [[Amentino Xavier-Castrell]] ebenso mit der Regierungsbildung gescheitert war wie der Radikaldemokrat [[António Delauro]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Luciaro II/Delavesc ([[PPC]], [[ASUL]], [[PRR]], [[FNC]]), September 1949 - Oktober 1950&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Paulo Luciaro]], PPC; ab August 1950 [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos (amtierend)&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[Santo de la Ilpa]], ASUL, und [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Santo de la Ilpa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justizminister: [[Paulo Luciaro]]                                      &lt;br /&gt;
* Inneres: [[Francisco Munieta]], PRR&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos &lt;br /&gt;
* Wirtschaftliche Angelegenheiten: [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Pascal Marianis]], FNC&lt;br /&gt;
* Arbeit: [[Oscar Morientes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Fernando de Granval]], PPC&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Daniel Lavilla]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wohnungswesen: [[Miquel Oscaro]], ASUL&lt;br /&gt;
* Erziehung: [[Mauricio Vega]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kolonien: [[Daniel Federicales]], PPC&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Ánibal Demartín]], PPC &lt;br /&gt;
* Post: [[Semino Carret]], ASUL&lt;br /&gt;
* Forschung: [[Simón Fernandez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Carles Méndez-León]], PRR&lt;br /&gt;
* Ohne Geschäftsbereich (Angelegenheiten der Nationalversammlung): [[Carles María Ortega]], PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Luciaro II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Luciaro II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
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		<title>Paulo Luciaro</title>
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		<updated>2015-02-16T19:49:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Ministerämter und Ministerpräsidentschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulo Manuel Luciaro''' (*1888 in [[Nouberez]], †1963 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker und Staatsmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro war (mit einer kurzen Unterbrechung) von Dezember 1948 bis Mai 1959 [[sagradischer Ministerpräsident]]. Bis heute hält er mit zehn Amtsjahren den Rekord für die längste Amtszeit eines Regierungschefs in der Geschichte der Sagradischen Republik. In seiner langen Karriere war er zudem u.a. sagradischer [[Justizminister]] (1946-1950) und zweimal [[Außenminister]] (1945-1946 und 1953-1955).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1948 war Luciaro zudem Parteisekretär und 1955 bis zu seinem Tod 1963 Parteivorsitzender der christdemokratischen [[Volkspartei|Volkspartei PPC]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1962 stand Luciaro zudem der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und danach bis zus einem Tod der Parlamentarischen Versammlung der EWG vor. Er gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Union sowie der europäischen Christdemokratie und als eine der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und politische Karriere in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
Der aus der [[Bretagne]] stammende Luciaro besuchte ein Jesuiten-Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte danach Rechts- und Staatswissenschaften in [[Viça|Vice]], [[Semess]] und [[Vierna]]. Während des Studiums gehörte er verschiedenen katholischen Studentenvereinen an. Nach seiner Promotion ließ sich Luciaro 1913 im [[Sagonte|sagontinischen]] [[Vierna]] nieder, wo er zunächst für einen Rechtsanwalt arbeitete. Zugleich begann er, als Redakteur für verschiedene kleinere Zeitungen zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1920 wurde Luciaro erstmals in den Stadtrat von Vierna gewählt, wenig später kam er in Kontakt mit der liberalkatholischen [[Vertá]]-Gruppe um [[Don Martín de León]] und [[Ariel de la Roya]], seit 1922 schrieb er regelmäßig für das Blatt. Er war zudem Mitglied der [[Liga del Pôpolo Jovén]], einer Vereinigung junger Katholiken, die der katholischen [[Acción Popular]] nahestand und christdemokratische und christlich-soziale Ideen entwickelte. 1925 gehörte er schließlich zu den Gründern der [[PDP|Demokratischen Volkspartei]] (PDP), der ersten christdemokratischen Partei Sagradiens, die im Gegensatz zur klerikal-konservativen [[Volksunion]] progressive christlichsoziale Positionen vertrat. Er wurde ein enger Vertrauter des Parteichefs Don Martín und 1927 dessen persönlicher Sekretär. Im Jahr 1932 wurde Luciaro Bürgermeister von [[Vierna]]. Der seit 1935 amtierenden [[Volksfront|Volksfrontregierung]] stand er von Beginn an kritisch gegenüber, jedoch lehnte er auch den zunehmend konfrontativen und autoritär beeinflussten Kurs der rechtskatholischen Volksunion ab und suchte eine Mittelposition zwischen Links- und Rechtsbündnis einzunehmen. Dennoch sprach sich Luciaro nach den [[Aprilwahlen 1938]] für eine Regierungsübernahme durch [[Manuel Álamo]] aus, da er sich dadurch eine politische Stabilisierung erhoffte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Augustgesetze 1940|Augustgesetzen 1940]] legte Luciaro sein Amt als Bürgermeister nieder. Er gehörte fortan zu den Befürwortern eines sagradischen Kriegseintritts auf alliierter Seite. 1943 schloss er sich der sagradischen [[Resistença]] in Nordostsagradien an, wo er zusammen mit De la Roya und dem Linkskatholiken [[Nino Cabal]] den katholischen Flügel ([[Resistença Cristiana]]) vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des PPC und Arbeit in der Nationalversammlung ===&lt;br /&gt;
Nach Eintritt Sagradiens in den Weltkrieg befürwortete Luciaro eine nationale Sammlung und einen Ausgleich zwischen den politischen Lagern. Nach Bildung des nationalen Kriegskabinetts [[Kabinett Dini II|Dini II]] fungierte Luciaro als Regierungssekretär. 1945 wurde er schließlich in der [[Kabinett Dini III|dritten Regierung Dini]] zum [[Minister für öffentliche Verwaltung]] ernannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Programm einer großen christdemokratischen Sammlungspartei, unter dem Namen ''Convergência'' bekannt, fand Luciaros Unterstützung. 1945 gehörte er schließlich mit einigen anderen [[PDP|Volksdemokraten]] zu den Gründern der neuen [[Volkspartei|Volkssammlungspartei (PPC)]], in der die rechtskatholische [[Volksunion]] zusammen mit der [[PDP|Volksdemokratischen Partei]] und verschiedenen linkskatholischen und bürgerlichen Bewegungen aufging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Parteipräsident [[Amentino Xavier-Castrell]] und Senatspräsident [[Fernando De la Roya]] zunächst als bekannte Zugpferde der Partei galten, übernahm Luciaro die Organisationsarbeit. Als Sekretär des Exekutivkomitees nahm er dabei von Beginn an eine Schlüsselstellung ein. Seinem Willen nach sollte die PPC eine nicht-konfessionelle christlich-orientierte Sammlungspartei darstellen, die demokratisch und nicht-sozialistisch sein sollte. Dieser pragmatische liberalkatholisch dominierte Kurs setzte sich in der Partei bald durch, nachdem der linkskatholische Flügel um [[Nino Cabal]], der einen christlichen Sozialismus propagierte, bald ins Abseits geriet und die Partei schließlich auch größtenteils verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 wurde Luciaro in die [[sagradische Nationalversammlung]] gewählt, in der die [[Volkssammlungspartei]] als Nachfolgerin der [[Volksunion]] die stärkste Fraktion stellte. Nach der Wahl [[Sergio Dini]]s zum Staatspräsidenten führten die Christdemokraten die bestehende sogenannte &amp;quot;[[Demokratische Koalition]]&amp;quot; mit [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[Partíu Radical|Radikalen]] fort, die aus der Kriegskoalition Dinis hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Partei kritisierten Teile des konservativen Flügels Luciaro und die PPC für den „Pakt mit dem Teufel“, namentlich mit Kommunisten und Sozialisten. Luciaro war aber überzeugt, dass allein eine solche Koalition des demokratischen Konsenses das Land wiederaufbauen und eine stabile liberale Demokratie etablieren könne. Vor allem sollte die alte Spannung zwischen linken Säkularen und rechten Katholiken vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerämter und Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In den Regierungen [[Dini III]] und [[Saviola III]] zunächst Minister für öffentliche Verwaltung, wurde Luciaro im Dezember 1945 schließlich als Nachfolger von [[David Pizarro Cordês]] zum [[Außenminister]] ernannt. Gegenüber dem Parteivorsitzenden [[Amentino Xavier-Castrell]], der zwar Vizeministerpräsident, aber ohne eigenen Geschäftsbereich war, kam Luciaro nun in eine stärkere Stellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Dorado|Kabinett]] des gemäßigten Sozialisten [[Santo de la Ilpa]] wurde Luciaro [[Justizminister]] und erhielt Ilpa seit 1946 das Amt eines [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Ministerpräsidenten]]. Während [[Fernando de la Roya]] 1947 zum Parteipräsidenten der Volkspartei gewählt wurde, fungierte Luciaro als Exekutivsekretär und Vizeministerpräsident als eigentlicher Parteiführer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro und Ilpa sollten in den Folgejahren zu engen politischen Weggefährten und Vertrauten werden. Nach dem Austritt des [[Partíu Radical]] aus der Regierungskoalition und der Demission der [[Kabinett Ilpa II|Regierung Ilpa]] im Herbst 1948 erhielt Luciaro von Präsident Dini den Auftrag zur Regierungsbildung und wurde schließlich als Nachfolger Ilpas [[Ministerpräsident]]. Dieser blieb aber als Stellvertreter Luciaros und Außenminister in der Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig gab Luciaro sein Amt als Exekutivsekretär der [[Volkspartei]] an [[Benito Mello]] ab, blieb aber eigentlicher Führer der Partei. Erst 1955 wurde er als Nachfolger von [[Ariel de la Roya]] auch offiziell in das Amt des Parteivorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit gelang es Luciaro, der zunächst weiterhin das Justizministerium weiterführte, eine starke Stellung des Regierungschefs zu etablieren. Mit seinem gemäßigt-marktwirtschaftlichen und konservativ-bürgerlichen Kurs schaffte es Luciaro, die Christdemokraten als dominante Kraft des bürgerlichen Lagers zu behaupten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1950 demissionierte Luciaro als Premierminister, nachdem es zu schweren Vorwürfen gegen seinen Amtsleiter gekommen war, wurde aber zwei Monaten erneut zum Ministerpräsidenten ernannt. Die Christdemokraten wurden deutlich stärkste Kraft im Parlament, sodass er seine Ministerpräsidentschaft in der Koalition mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[PRR|Linksliberalen]] weiterführen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanz seiner Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte der Fünfziger Jahre wurde Sagradien von einer so genannten [[Zentrumskoalition]] aus Luciaros Christdemokraten usowie den Sozialdemokraten Santo de la Ilpas regiert. Ministerpräsident Luciaro und Außenminister Ilpa prägten das Land und setzten eine deutliche außenpolitische Orientierung im Hinblick auf eine Westorientierung, NATO-Mitgliedschaft und europäische Zusammenarbeit durch. Unter der Führung Luciaros gehörte Sagradien 1949 zu den Gründernationen der nordatlantischen Verteidigungsallianz NATO sowie des Europarats. Von Beginn an unterstützte Luciaro den so genannten Schuman-Plan, der 1951/52 zur Gründung der so genannten Montanunion führte. Auch die Römischen Verträge von 1957 mit der Gründung von EWG und Euratom gelten als außenpolitische Leistungen Luciaros, der mit seinem Kurs nicht nur dem Widerstand der kommunistischen und nationalistischen Rändern, sondern zeitweise auch der Sozialisten sowie Teilen der Liberalen trotzte. Luciaro gilt deswegen auch neben Robert Schumann, Jean Monnet, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft und wurde im Jahr 1956 mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Die europäische Integration wurde 1954/55 ergänzt durch eine Aussöhnung mit dem [[Micolinien|micolinischen Nachbarn]], für die vor allem Santo de la Ilpa eintrat, und die im Sommer 1955 schließlich zur [[Golen-Verträge|Lösung der seit 1935 offenen Golen-Frage]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch setzte Luciaro im Bündnis mit Ilpa eine umfangreiche Sozialstaatsgesetzgebung durch, die jedoch nach dem Ausscheiden der Sozialdemokraten 1955 in der neuen liberal-konservativen Koalition durch einen stärker wirtschaftsfreundlichen Kurs ergänzt wurde. Nach seinem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|erneuten Wahlsieg 1958]] geriet Luciaro zunehmend in Gegensatz mit den eher progressiven Kräften seiner Koalition, die anfingen, den autoritär-konservativen Kurs in der Innen- und Justizpolitik zu kritisieren. Dazu gehörten vor allem die aus der radikalen Tradition stammenden Politiker der liberalen [[UDS|Demokratischen Union]], die seit 1955 als Bündnispartner der PPC mitregierten. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme Luciaros, der mit Atembeschwerden rang, aber auch eine zunehmend Unzufriedenheit in der Partei über die anhaltende Machtposition Luciaros. Besonders sein lange als Kronprinz gehandelter Finanzminister [[Carles Angel Favale]] wurde bald als Gegenspieler betrachtet. Luciaros Versuch, seinen mächtigen Kabinettschef und Wunschnachfolger als Premierminister [[Dián Jocéntilo Sánchez]] neben seinem Kabinettsamt zum einflussreichen Exekutivsekretär der Partei wählen zu lassen, führte Anfang 1959 schließlich zum Aufstand der Gegner Luciaros, die an der Stelle Sánchez' den früheren Staatssekretär im Justizministerium, neu ernannten [[Minister für die Kolonien]] und Favale-Vertrauten [[Martín Nêu Regríguez]] ins Amt wählten. Dies bedeutete eine herbe Niederlage Luciaros und markierte seinen zunehmenden Autoritätsschwund in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich auch parteiintern die Stimmen mehrten, die eine vorzeitige Ablösung Luciaros im Regierungsamt wünschten, entschied sich Luciaro schließlich, im zum Mai 1959 sein Amt niederzulegen und sich aus der Regierungspolitik zurückzuziehen. Anlass dieser Entscheidung waren öffentliche Forderungen, u.a. des neuen Exekutivsekretärs der Partei [[Martín Nêu Regríguez]]' an Luciaro, der Öffentlichkeit und seiner Partei mitzuteilen, ob er die Legislaturperiode beenden wolle, um rechtzeitig einen Nachfolger zu bestimmen. Dieses Vorgehen empfand Luciaro als Palastrevolte und zog sich daraufhin aus dem Regierungsamt zurück. Sein Nachfolgefavorit [[Dián Jocéntilo Sánchez]] konnte sich schließlich nicht gegen den in der Partei höher angesehenen [[Carles Angel Favale]] durchsetzen, der Luciaro als zu wenig kompromissbereit galt. Dennoch wurde Favale schließlich neuer Ministerpräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach der Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus der Regierung wurde Luciaro zum Präsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Zugleich blieb er Vorsitzender der [[Volkspartei]] und nahm als solcher auch weiterhin Einfluss auf die Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Volkspartei unter Luciaros Amtsnachfolger [[Carles Favale]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Parlamentswahl 1962]] schwere Verluste hinnehmen musste, leitete Luciaro schließlich Verhandlungen mit den [[ASUL|Sozialisten]] zur Bildung einer Großen Koalition ein. In dieser Situation stand zeitweise auch eine Rückkehr Luciaros an die Regierungsspitze im Raum, was die Sozialisten jedoch ablehnten. Statt seiner wurde der frühere Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] neuer Regierungschef. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luciaro wurde nach der Parlamentswahl schließlich zum Präsidenten der Europäischen Parlamentarischen Versammlung gewählt, der er bis zu seinem Tod 1963 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1932-1940: Bürgermeister der Stadt [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1945: Minister für öffentliche Verwaltung der [[Kabinett Dini III|Regierung Dini III]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946: [[Außenminister]] der Regierungen [[Kabinett Saviola III|Saviola III]] und [[Kabinett Saviola IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 1946-1950: [[Justizminister]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]] sowie im [[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]]&lt;br /&gt;
* 1946-1948: [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
* 1948-1950: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro I]] und [[Kabinett Luciaro II|II]])&lt;br /&gt;
* 1950-1959: [[Sagradischer Ministerpräsident]] ([[Kabinett Luciaro III]], [[Kabinett Luciaro IV|IV]], [[Kabinett Luciaro V|V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]])&lt;br /&gt;
* 1953-1955: zugleich [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro IV]]&lt;br /&gt;
* 1960-1962: Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1962-1963: Präsident der Parlamentarischen Versammlung der EWG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1932: Stadtrat von [[Vierna]]&lt;br /&gt;
* 1930-1932: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1945-1946: Mitglied der [[Nationalversammlung (1945)|Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1963: Mitglied der [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1960-1963: Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der EWG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: Sekretär des Exekutivkomitees des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* 1955-1963: Parteivorsitzender des [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
* posthum: Ehrenvorsitzender der PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer|Luciaro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident des Europäischen Parlaments|Luciaro]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Senat&amp;diff=21656</id>
		<title>Sagradischer Senat</title>
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		<updated>2015-02-15T20:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der sagradische '''Senat''' (''Senàu Sagradês'') ist das Oberhaus der sagradischen [[Nationalversammlung]], im politischen Prozess Sagradiens aber verglichen mit der [[Abgeordnetenkammer]] die weniger einflussreiche Kammer des Parlaments. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Senat aus erste Kammer des sagradischen Parlaments geht auf die ''Nobelnkammer'' (''Câmara de Nobles'') der konstitutionellen Monarchie zurück, die durch die [[Novemberverfassung]] von 1817 eingeführt worden war und bereits damals gelegentlich als &amp;quot;Senat&amp;quot; bezeichnet wurde. Nachdem die [[Januarrevolution]] 1891 zur Auflösung der Nobelnkammer geführt hatte, fungierte die direkt gewählte [[Nationalversammlung]] von 1891 für mehrere Jahre als Einkammerparlament. Dies wurde schließlich in den Verfassungsgesetzen von 1893 festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit den [[Januarrevisionen 1895]] beschloss die bürgerliche Mehrheit der Nationalversammlung eine Rückkehr zum Zwei-Kammer-System und die Wiedererrichtung des sagradischen Senats und der [[Abgeordnetenkammer]]. Anders als die Abgeordnetenkammer wurde der Senat in der Folge nicht direkt gewählt, sondern ging aus indirekten Wahlen hervor. Zudem waren ländliche Regionen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl deutlich überrepräsentiert, womit der Senat in der Praxis meist ein konservatives Gegengewicht zur Abgeordnetenkammer darstellte. Trotzdem waren beide Kammern der Nationalversammlung im Gesetzgebungsverfahren und in ihrer Kontrollfunktion gegenüber der Regierung gleichberechtigt. Die Verfassungsbestimmung,  wonach der Ministerrat als Regierung &amp;quot;des Vertrauens der Nationalversammlung&amp;quot; bedürfe, wurde nun so ausgelegt, dass beide Kammern der Nationalversammlung jeweils separat ihr Misstrauen gegenüber der Regierung ausdrücken konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wiedereinführung 1895 blieb der Senat, nicht zuletzt aufgrund seines konservativen Zuschnitts, Objekt politischer Diskussionen. Mit der [[Verfassungsreform 1919]] wurde die Wahl zum Senat weiter demokratisiert und der Wahlkreiszuschnitt an die veränderten Einwohnerzahlen angepasst. Zudem durften nun auch Frauen wählen und gewählt werden. Die Gleichberechtigung der beiden Kammern blieb aber bestehen. Erst mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] erhielt der Senat nach dem Zweiten Weltkrieg einen ganz neuen Zuschnitt und verlor zahlreiche Kompetenzen wie beispielsweise die Kontrolle der Regierung und das Instrument des Misstrauensvotums. Anders als zuvor konnte der Senat nun bei einfachen Gesetzen durch die Abgeordnetenkammer überstimmt werden. Aus dem symmetrischen wurde daher ein asymmetrischer Bikameralismus. Aufgrund der reduzierten Rolle des Senats gab es seither immer wieder Diskussionen um eine weitere Reform oder eine vollständige Abschaffung des sagradischen Oberhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahl des Senats ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Senat besteht aus 277 Mitgliedern, von denen 210 direkt gewählt, 10 Mitglieder ernannt und 57 Senatoren von den [[Regionalrat|regionalen Parlamenten]] delegiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 210 gewählten Senatoren werden nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehr-Personen-Wahlkreisen für eine Amtszeit von 6 Jahren gewählt. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz (Sagradien)|Provinz]] zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu, einer pro Teilwahl. Die sagradischen [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen insgesamt sieben Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. In der einwohnerstärksten Provinz [[Region Semestina|Semestina]] werden pro Teilwahl 9 Senatoren, also insgesamt 18 pro Wahlperiode gewählt. Dabei hat jeder Wähler neun Stimmen, die er auf verschiedene Bewerber unterschiedlicher Wahlvorschläge verteilen kann. Panaschieren ist dabei erlaubt. Auch andere einwohnerstarke Provinzen wie [[Artiral]] oder [[Region Óstino|Óstino]] bilden Mehrpersonenwahlkreise. In den kleinsten Provinzen wird pro Teilwahl nur eine Person nach dem relativen Mehrheitswahlrecht gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 16 Regionalräte Sagradiens entsenden je nach Einwohnerzahl zwischen einem und sechs Delegierte in den Senat, die nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden. Jeweils einen Vertreter entsenden die Parlamente der Autonomen Regionen [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]], [[Cuentez]], [[Bretagne]] und [[Aziz]]. Hier wird die Hare/Niemeyer-Methode angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusammensetzung ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Fraktion'''&lt;br /&gt;
|'''Parteien'''&lt;br /&gt;
! Del. Sen.&lt;br /&gt;
! Gew. Sen.&lt;br /&gt;
! Sen. Ins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Sagradischer Senat nach der [[Senatswahlen 2012|Teilwahl am 1. Juli 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Socialista]] (SOC)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 90&lt;br /&gt;
| '''114'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Popular]] (POP)&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[Populares d'Aziz|PPA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 82&lt;br /&gt;
| '''100'''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Verde Plural]] (VER)&lt;br /&gt;
| [[Verdes]], [[Entesa]], [[UDB]]&lt;br /&gt;
| 5  &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''12'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Democrático i del Cientro]] (DEM)&lt;br /&gt;
| [[UDS]], [[CU]]&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo del Partíu Social Popular]] (PSP)&lt;br /&gt;
| [[PSP]]&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo de la Sinistra]] (SIN)&lt;br /&gt;
| [[SDU]] u.a.&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''7'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Mixto]] (MIX)&lt;br /&gt;
| [[Radicales]], [[Cŏalitiò Embrisàin]], [[FXA]], [[UPAS]] u.a.&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''16'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Ernannte Senatoren auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''277'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
Das parlamentarische System der Dritten Sagradischen Republik funktioniert in Form eines asymmetrischen Bikameralismus. Demnach ist der Senat im Vergleich zur [[Abgeordnetenkammer]] die schwächere der beiden Kammern der [[Nationalversammlung]]. Anders als die Abgeordnetenkammer ist im Senat kein bindendes Misstrauensvotum vorgesehen, das bedeutet, dass die amtierende sagradische Regierung durchaus eine Mehrheit im Senat, aber nicht in der Kammer, gegen sich haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gesetzgebungsverfahren verfügt der Senat zunächst über ähnliche Funktionen wie die Abgeordnetenkammer. Beide Kammern können unabhängig voneinander Gesetzesinitiativen einbringen und werden zu jedem Gesetz befragt. Allerdings ist die Macht der Kammer deutlich stärker. Wird ein Gesetz in der Kammer verabschiedet, wird es an den Senat weitergeleitet, der das Gesetz annehmen und damit zur Prüfung und Aushändigung an den Präsidenten der Republik weiterleiten kann. Lehnt der Senat den Gesetzesantrag mit einfacher Mehrheit ab oder erlässt Änderungen, so wird der Antrag zurück an die Kammer verwiesen, die in dieser Angelegenheit erneut beraten muss. Wird das Gesetz in diesem zweiten Stadium von der Abgeordnetenkammer mit absoluter Mehrheit angenommen, so wird das Gesetz direkt an den Präsidenten zur Aushändigung weitergeleitet. De facto verfügt der Senat damit über ein suspensives, aber kein absolutes Veto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme stellen Gesetze mit verfassungsänderndem Charakter dar. Diese müssen sowohl in der Abgeordnetenkammer als auch im Senat mit qualifizierter Mehrheit angenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Senats ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=B0E2FF&lt;br /&gt;
| Mär 1946&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]] ([[MRL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| [[Fernando De la Roya]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Oscar Manuel Corrado]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| [[Fernando Demartín]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Gaetán Munitis]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| [[Pier-Andrés Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miquel Ramírez]] ([[PPC]], im Amt verstorben)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| ''Sep 1979''&lt;br /&gt;
| ''Sep 1979''&lt;br /&gt;
| ''[[Filipe López]] ([[ASUL]]), amtierend''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Simón Belindo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| [[Santiago Lamenta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo de Piacón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| Jul 2009&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2009&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
| [[Santiago Oller]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizepräsidenten des Senats ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Sep 1946&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| [[Inácio Bersantis]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| 1955&lt;br /&gt;
| [[Oscar Morientes]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1955&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| [[León Franco Aguirre]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Francisco López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Pier-Andrés Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| [[Gaetán Munitis]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miquel Ramírez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| [[Adriano Vitez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| [[Simón Belindo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| Dez 1990&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Dez 1990&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| [[Andrés Conel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo de Piacón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| [[António Lamanto Marques]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fernando_De_la_Roya&amp;diff=21655</id>
		<title>Fernando De la Roya</title>
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		<updated>2015-02-15T20:39:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ariel Fernando De la Roya''' (*1884, †1967) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker. Er war von 1938 bis 1946 [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister]] der Stadt [[Semess]]. Als Stadtoberhaupt während des Zweiten Weltkriegs ist er bis heute in Erinnerung und gilt als Legende der Stadt. Nach seiner Zeit als Bürgermeister war De la Roya von 1949 bis 1955 Präsident des sagradischen [[Senat]]s. 1955 bis 1965 amtierte De la Roya schließlich als dritter [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich war der liberale Katholik und Christdemokrat De la Roya im Jahr 1938 letzter Parteisekretär des kleinen christdemokratischen [[PDP]] und 1947 bis 1955 Parteipräsident des [[PPC]], dessen Ehrenvorsitzender er danach war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Semestiner begann ein Studium der Rechtswissenschaften, wechselte aber ins theologische Fach und beendete sein Studium mit einer Doktorarbeit in katholischen Religionswissenschaften. Danach arbeitete De la Roya als Journalist und Lehrbeauftragter an mehreren katholischen Hochschulen im Land. 1920 wurde er Chefredakteur der liberal-katholischen Zeitschrift [[la Vertá]], die sich gegen den rechtskonservativen Mainstream innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien wandte. Bis 1931 war er Mitglied des [[Semess|Semestiner]] Stadtrats und übernahm verschiedene Posten in der Stadtverwaltung. 1924 gründete De la Roya mit anderen Persönlichkeiten aus dem „la Vertá“-Umfeld das linkskatholische [[Cientro Social Humanista]] (CSH), aus dem sich 1925 mit dem [[Partíu Democrático Popular]] unter der Führung von [[Don Martín de León]] die erste christdemokratische Partei Sagradiens herausbildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Roya wurde 1926 erstmals für die PDP in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. 1929 wurde er im [[Kabinett Laponte]] zum stellvertretenden Erziehungsminister ernannt. 1930 schied er aus der Regierung wieder aus. 1931 wurde De la Roya Regierungskommissar für die [[Provinz Semestina]], in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] bekleidete er von 1934 bis 1935 schließlich das Amt eines Staatssekretärs für das Kirchenwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der linken [[Volksfront]] wurde Ariel De la Roya vom Stadtrat der Hauptstadt [[Semess]] als Ausgleichskandidat einer breiten Koalition der Mitte zum Bürgermeister gewählt. Er löste in diesem Amt den [[PS|Sozialisten]] [[Joán Carles Ferrer]] ab. In diesem Amt konnte er große Popularität gewinnen, indem er hart gegen die faschistische Bedrohung auf den Straßen vorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nacholger Don Martín de Leóns wurde De la Roya 1938 für wenige Monate der letzte Parteisekretär der [[PDP]], ehe diese 1940 ihre Tätigkeit einstellte. In seiner Zeit als Bürgermeister etablierte sich De la Royal als bekanntester und profiliertester Gegenspieler der nationalkonservativen [[Regierung Álamo]] außerhalb des linken Lagers. Als solcher sprach sich De la Royal 1940 gegen das Ermächtigungsgesetz vom Juni 1940 und gegen die [[Augustgesetze 1940|Augustgesetze]], die der [[Regierung Álamo]] außerordentliche Sondervollmachten übertrugen. Als Konsequenz wurde er zeitweise von seinem Amt suspendiert, vom zuständigen Verwaltungsgericht aber wieder eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1939 und 1944 veröffentliche De la Royal zwei größere Monographien und arbeitete als Herausgeber der „Vertá“, die jedoch aufgrund kritischer Artikel Ende 1940 verboten wurde. In der Folge rief er seine Landsleute in Flugblättern zum Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten auf. Nach der Besatzung Nordostsagradiens durch deutsche Truppen gründete Roya mit Mitstreitern die so genannte &amp;quot;[[Resistença Cristiana]]&amp;quot; und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des [[CNRS]]. Als Bürgermeister fiel ihm auch die Stadtverteidigung während des Zweiten Weltkriegs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Roya zum Senator gewählt. Er war Mitgründer der christdemokratischen Volkspartei ([[PPC]]) und seit 1947 deren Parteipräsident. Von 1947 bis 1949 war er sagradischer [[Erziehungsminister]], eher er 1949 zum Präsidenten des sagradischen Senats und 1955 als Kandidat der Konservativen zum Präsidenten der Republik gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im höchsten Staatsamt machte sich De la Roya sehr um das Ansehen Sagradiens in der Welt verdient und prägte das Amt durch eine würdevolle, aber stets volksnahe und integrative Amtsführung. Im Volksmund wurde er liebevoll als „Papa Ariel“ oder „Papalito“ bezeichnet. 1960 wurde er für eine zweite Amtszeit gewählt. Er trat als Präsident stets unabhängig und überparteilich, aber nicht unpolitisch auf. 1960 ernannte er [[Carles Angel Favale]] nur unter großen, freilich nur intern geäußerten Bedenken zum Nachfolger Luciaros als Ministerpräsident, setzte nach Zusammenbruch der Koalition aber 1962 gegen den anfänglichen Willen der Konservativen die [[Große Koalition]] mit den [[ASUL|Sozialisten]] durch. 1964 weigerte er sich das Demissionsgesuch der [[Kabinett Costa|Regierung Costa]] anzunehmen, ehe nicht eine neue Mehrheit gefunden war. Schließlich ernannte er mit [[António Santiago]] den ersten sozialistischen Ministerpräsidenten der Republik, ehe er im selben Jahr achtigjährig aus dem Amt schied. Danach verzichtete er auf das ihm zustehende Senatsmandat auf Lebenszeit und zog sich auf seinen Landsitz zurück, wo er 1967 verstarb. Kurz nach seinem Tod wurde er von seiner Partei zum Ehrenpräsidenten des PPC ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1929-1930: stellvertretender [[Erziehungsminister]] im [[Kabinett Laponte I]]&lt;br /&gt;
* 1931-1934: Staatskommissar für die [[Provinz Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1934-1935: Staatssekretär für das Kirchenwesen in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini]]&lt;br /&gt;
* 1938-1946: [[Bürgermeister von Semess]] &lt;br /&gt;
* 1947-1949: [[Erziehungsminister|Minister für Nationale Erziehung]] im [[Kabinett Ilpa II]] und im [[Kabinett Luciaro I]]&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Präsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1955-1965: [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1946: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1926-1938: Mitglied der sagradischen [[Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1955: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1933-1938: stellvertretender Parteisekretär des [[PDP]]&lt;br /&gt;
* seit 1938: Parteisekretär des PDP&lt;br /&gt;
* 1947-1955: Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* seit 1967: Ehrenpräsident der [[PPC]] (posthum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Senatspräsident|De la Roya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ministerium_f%C3%BCr_Erziehung_und_Sport&amp;diff=21654</id>
		<title>Ministerium für Erziehung und Sport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ministerium_f%C3%BCr_Erziehung_und_Sport&amp;diff=21654"/>
		<updated>2015-02-15T20:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der sagradischen Erziehungsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| Kabinette&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Legislatur&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Nationale Erziehung und Kultur (Ministroes de la Cultura i Educación Nacional)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1944&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Franco Ponente]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Dini II|Dini II]] und [[Kabinett Dini III|III]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1945&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola III|Saviola III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Nationale Erziehung (Ministroes de la Educación Nacional) der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1947&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]/parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Saviola IV|Saviola IV]], [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Nationale Erziehung (Ministroes de la Educación Nacional) der [[Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1947&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1949&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando de la Roya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]/parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa II|Ilpa II]], [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mauricio Vega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro II|Luciaro II]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1950&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan  1955&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mariano Waldner Sanchis]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1955&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1958&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Gerardo Delunes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro V|Luciaro V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &lt;br /&gt;
| [[3. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1958&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Osvaldo Waldner]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro VII|Luciaro VII]] &lt;br /&gt;
| [[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1959&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mário Helenes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
| [[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mariana Demetris]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez III|Del Pérez III]]&lt;br /&gt;
| [[5. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Belgano]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]]&lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]]&lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Erziehung, Kultur und Familie (Ministroes de Educación, Cultura i Familias)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Nino Cabal]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez II|Del Pérez II]]&lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Erziehung und Gesundheit (Ministroes de Educación i Sanitá)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Domínguez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Flores]], amtierend&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Familienminister|Minister für Familie, Moral und Kultur]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Domínguez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale III|Favale III]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Morales]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Erziehung und Wissenschaft (Ministroes de Educación i Ciença)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1972&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]]&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1972&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1976&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabel Defernandis Carret]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval II|Caval II]] und [[Kabinett Caval III|III]]&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]], [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1976&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alberto Macià-Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]], [[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alma María Ruig-Flores]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1981&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada II|Nada II]]&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Holiérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]] und [[Kabinett Nada II|II]]&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Victor António Anghés]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]], [[Kabinett Moya II|II]] und [[Kabinett Moya III|III]]&lt;br /&gt;
| [[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]], [[13. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Erziehung und Familie (Ministroes de Educación i Familia)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[María Dolores Bernat]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1994&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniela Rosenthal-Valdés]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]] und [[Kabinett Otero II|II]]&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Erziehung und Wissenschaft (Ministroes de Educación i Ciença)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1994&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1996&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero III|Otero III]]&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1996&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Hernán Ferrero Perón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero III|Otero III]]&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Filipe Leal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]], [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Ministro de Educación, Ciença i Cultura)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2009&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]] und [[Kabinett Luisanto II|II]]&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Erziehung und Wissenschaft (Ministra de Educación i Ciença)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2009&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Irina Morantes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto III|Luisanto III]]&lt;br /&gt;
| [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Isabel Mariam Saoni]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Erziehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
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		<title>Fernando De la Roya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fernando_De_la_Roya&amp;diff=21653"/>
		<updated>2015-02-15T20:36:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ariel Fernando De la Roya''' (*1884, †1967) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker. Er war von 1938 bis 1946 [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister]] der Stadt [[Semess]]. Als Stadtoberhaupt während des Zweiten Weltkriegs ist er bis heute in Erinnerung und gilt als Legende der Stadt. Nach seiner Zeit als Bürgermeister war De la Roya von 1949 bis 1955 Präsident des sagradischen [[Senat]]s. 1955 bis 1965 amtierte De la Roya schließlich als dritter [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich war der liberale Katholik und Christdemokrat De la Roya im Jahr 1938 letzter Parteisekretär des kleinen christdemokratischen [[PDP]] und 1947 bis 1955 Parteipräsident des [[PPC]], dessen Ehrenvorsitzender er danach war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Semestiner begann ein Studium der Rechtswissenschaften, wechselte aber ins theologische Fach und beendete sein Studium mit einer Doktorarbeit in katholischen Religionswissenschaften. Danach arbeitete De la Roya als Journalist und Lehrbeauftragter an mehreren katholischen Hochschulen im Land. 1920 wurde er Chefredakteur der liberal-katholischen Zeitschrift [[la Vertá]], die sich gegen den rechtskonservativen Mainstream innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien wandte. Bis 1931 war er Mitglied des [[Semess|Semestiner]] Stadtrats und übernahm verschiedene Posten in der Stadtverwaltung. 1924 gründete De la Roya mit anderen Persönlichkeiten aus dem „la Vertá“-Umfeld das linkskatholische [[Cientro Social Humanista]] (CSH), aus dem sich 1925 mit dem [[Partíu Democrático Popular]] unter der Führung von [[Don Martín de León]] die erste christdemokratische Partei Sagradiens herausbildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Roya wurde 1926 erstmals für die PDP in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. 1929 wurde er im [[Kabinett Laponte]] zum stellvertretenden Erziehungsminister ernannt. 1930 schied er aus der Regierung wieder aus. 1931 wurde De la Roya Regierungskommissar für die [[Provinz Semestina]], in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] bekleidete er von 1934 bis 1935 schließlich das Amt eines Staatssekretärs für das Kirchenwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der linken [[Volksfront]] wurde Ariel De la Roya vom Stadtrat der Hauptstadt [[Semess]] als Ausgleichskandidat einer breiten Koalition der Mitte zum Bürgermeister gewählt. Er löste in diesem Amt den [[PS|Sozialisten]] [[Joán Carles Ferrer]] ab. In diesem Amt konnte er große Popularität gewinnen, indem er hart gegen die faschistische Bedrohung auf den Straßen vorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nacholger Don Martín de Leóns wurde De la Roya 1938 für wenige Monate der letzte Parteisekretär der [[PDP]], ehe diese 1940 ihre Tätigkeit einstellte. In seiner Zeit als Bürgermeister etablierte sich De la Royal als bekanntester und profiliertester Gegenspieler der nationalkonservativen [[Regierung Álamo]] außerhalb des linken Lagers. Als solcher sprach sich De la Royal 1940 gegen das Ermächtigungsgesetz vom Juni 1940 und gegen die [[Augustgesetze 1940|Augustgesetze]], die der [[Regierung Álamo]] außerordentliche Sondervollmachten übertrugen. Als Konsequenz wurde er zeitweise von seinem Amt suspendiert, vom zuständigen Verwaltungsgericht aber wieder eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1939 und 1944 veröffentliche De la Royal zwei größere Monographien und arbeitete als Herausgeber der „Vertá“, die jedoch aufgrund kritischer Artikel Ende 1940 verboten wurde. In der Folge rief er seine Landsleute in Flugblättern zum Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten auf. Nach der Besatzung Nordostsagradiens durch deutsche Truppen gründete Roya mit Mitstreitern die so genannte &amp;quot;[[Resistença Cristiana]]&amp;quot; und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des [[CNRS]]. Als Bürgermeister fiel ihm auch die Stadtverteidigung während des Zweiten Weltkriegs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Roya zum Senator und kurz darauf zum ersten [[Senat]]spräsidenten gewählt. Er war Mitgründer der christdemokratischen Volkspartei ([[PPC]]) und seit 1947 deren Parteipräsident. 1949 trat er als Kirchenminister ins [[Kabinett Luciaro II|Kabinett Luciaro]] ein. Er war zudem als Präsidentschaftskandidat der Christdemokraten im Gespräch, die dann jedoch aus koalitionstaktischen Gründen den liberalkonservativen Bewerber [[Daniel Laponte]] unterstützten. Seit 1952 amtierte De la Roya erneut als Präsident des Senats, ehe er 1955 als Kandidat der Konservativen zum Präsidenten der Republik gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im höchsten Staatsamt machte sich De la Roya sehr um das Ansehen Sagradiens in der Welt verdient und prägte das Amt durch eine würdevolle, aber stets volksnahe und integrative Amtsführung. Im Volksmund wurde er liebevoll als „Papa Ariel“ oder „Papalito“ bezeichnet. 1960 wurde er für eine zweite Amtszeit gewählt. Er trat als Präsident stets unabhängig und überparteilich, aber nicht unpolitisch auf. 1960 ernannte er [[Carles Angel Favale]] nur unter großen, freilich nur intern geäußerten Bedenken zum Nachfolger Luciaros als Ministerpräsident, setzte nach Zusammenbruch der Koalition aber 1962 gegen den anfänglichen Willen der Konservativen die [[Große Koalition]] mit den [[ASUL|Sozialisten]] durch. 1964 weigerte er sich das Demissionsgesuch der [[Kabinett Costa|Regierung Costa]] anzunehmen, ehe nicht eine neue Mehrheit gefunden war. Schließlich ernannte er mit [[António Santiago]] den ersten sozialistischen Ministerpräsidenten der Republik, ehe er im selben Jahr achtigjährig aus dem Amt schied. Danach verzichtete er auf das ihm zustehende Senatsmandat auf Lebenszeit und zog sich auf seinen Landsitz zurück, wo er 1967 verstarb. Kurz nach seinem Tod wurde er von seiner Partei zum Ehrenpräsidenten des PPC ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1929-1930: stellvertretender [[Erziehungsminister]] im [[Kabinett Laponte I]]&lt;br /&gt;
* 1931-1934: Staatskommissar für die [[Provinz Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1934-1935: Staatssekretär für das Kirchenwesen in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini]]&lt;br /&gt;
* 1938-1946: [[Bürgermeister von Semess]] &lt;br /&gt;
* 1947-1949: [[Erziehungsminister|Minister für Nationale Erziehung]] im [[Kabinett Ilpa II]] und im [[Kabinett Luciaro I]]&lt;br /&gt;
* 1949-1955: Präsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1955-1965: [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1946: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1926-1938: Mitglied der sagradischen [[Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1955: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1933-1938: stellvertretender Parteisekretär des [[PDP]]&lt;br /&gt;
* seit 1938: Parteisekretär des PDP&lt;br /&gt;
* 1947-1955: Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* seit 1967: Ehrenpräsident der [[PPC]] (posthum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Senatspräsident|De la Roya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Luciaro_I&amp;diff=21652</id>
		<title>Kabinett Luciaro I</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Luciaro_I&amp;diff=21652"/>
		<updated>2015-02-15T20:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Luciaro II ([[PPC]], [[ASUL]], [[FNC]]), Dezember 1948 - September 1949&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident und Justizminister: [[Paulo Luciaro]], PPC&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident und Außenminister: [[Santo de la Ilpa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Joaquín Altobel]], parteilos &lt;br /&gt;
* Finanzen und wirtschaftliche Angelegenheiten: [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos &lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Pascal Marianis]], FNC&lt;br /&gt;
* Arbeit: [[Oscar Morientes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Fernando de Granval]], PPC&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Daniel Lavilla]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wohnungswesen: [[Miquel Oscaro]], ASUL&lt;br /&gt;
* Erziehung: [[Fernando de la Roya]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kolonien: [[Daniel Federicales]], PPC&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Ánibal Demartín]], PPC &lt;br /&gt;
* Post: [[Semino Carret]], ASUL&lt;br /&gt;
* Forschung: [[Simón Fernandez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Luciaro I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Luciaro I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Ilpa_II&amp;diff=21651</id>
		<title>Kabinett Ilpa II</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Ilpa_II&amp;diff=21651"/>
		<updated>2015-02-15T20:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Ilpa II ([[PPC]], [[PSU]]/[[ASUL]], [[PRR]]), März 1947 - Dezember 1948&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Santo De la Ilpa]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident und Justizminister: [[Paulo Manuel Luciaro]], PPC &lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident und Minister wirtschaftliche Angelegenheiten: [[António Delauro]], PRR&lt;br /&gt;
* Außenminister: [[Artur Carles del Fornat-Blanco]], parteilos; ab November 1947 [[Santo de la Ilpa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[José Damián Sermante]], PPC&lt;br /&gt;
* Arbeit: [[Oscar Morientes]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Mário Elabal]], PPC&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Daniel Lavilla]], PSU/ASUL &lt;br /&gt;
* Wohnungswesen: [[Luis Ernesto Ferrer]], PRR&lt;br /&gt;
* Nationale Erziehung: [[Fernando de la Roya]], PPC&lt;br /&gt;
* Kolonien: [[Daniel Amenabar]], PPC&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Ánibal Demartín]], PPC &lt;br /&gt;
* Post: [[Carles Vernet-Cornell]], PRR&lt;br /&gt;
* Forschung: [[Simón Fernandez]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Lorenzo Arcélio Mira]], PSU/ASUL; ab November 1948 [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Ilpa I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Ilpa I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
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		<title>Kabinett Ilpa II</title>
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		<updated>2015-02-15T20:33:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Ilpa II ([[PPC]], [[PSU]]/[[ASUL]], [[PRR]]), März 1947 - Dezember 1948&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Santo De la Ilpa]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident und Justizminister: [[Paulo Manuel Luciaro]], PPC &lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident und Minister wirtschaftliche Angelegenheiten: [[António Delauro]], PRR&lt;br /&gt;
* Außenminister: [[Artur Carles del Fornat-Blanco]], parteilos; ab November 1947 [[Santo de la Ilpa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[José Damián Sermante]], PPC&lt;br /&gt;
* Arbeit: [[Oscar Morientes]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Mário Elabal]], PPC&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Daniel Lavilla]], PSU/ASUL &lt;br /&gt;
* Wohnungswesen: [[Luis Ernesto Ferrer]], PRR&lt;br /&gt;
* Bildung: [[Maurício Vega]], [[MSC]]/ASUL&lt;br /&gt;
* Kolonien: [[Daniel Amenabar]], PPC&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Ánibal Demartín]], PPC &lt;br /&gt;
* Post: [[Carles Vernet-Cornell]], PRR&lt;br /&gt;
* Forschung: [[Simón Fernandez]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Lorenzo Arcélio Mira]], PSU/ASUL; ab November 1948 [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Ilpa I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Ilpa I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Nino_Cabal&amp;diff=21649</id>
		<title>Nino Cabal</title>
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		<updated>2015-02-15T20:31:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''António Manuel &amp;quot;Nino&amp;quot; Cabal''' (*1897 in [[Bosa]]; +1978) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Theologe und linkskatholischer Politiker, der sich selbst als &amp;quot;christlichen Sozialisten&amp;quot; bezeichnete. Er gehörte sowohl 1945 zu den Gründungsmitgliedern der christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência|Volkspartei]] (PPC) als auch 1947 zu den Gründern der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Von 1970 bis 1975 war er [[Präsident der Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Widerstand ===&lt;br /&gt;
Cabal wuchs in einem katholischen Elternhaus auf und begann als ältester Sohn seiner Familie ein Theologiestudium. Bereits als jugendlicher kam er in Berührung mit den Ideen des christlichen Sozialismus und der Tradition des 'Club Social' um [[Bernardo Parres]], nach dessen Hauptwerk &amp;quot;l'Idea Social&amp;quot; Cabal seine 1930 gegründete linkskatholische Zeitung &amp;quot;l'Idea&amp;quot; benannte. Cabal arbeitete nach dem Studium als Funktionär der christlichen Gewerkschaften und betätigte sich als Journalist und Publizist. Er gehörte dem sozialistischen Parteiflügel des christdemokratischen [[Partíu Democrático Popular]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg gründete Cabal zusammen mit [[Luciano Minorel]] und anderen Mitstreitern im [[Alto-Pin|Oberpingebiet]] die christliche Widerstandsgruppe &amp;quot;[[Acción de la Resistença Cristiana]]&amp;quot; (ARC), die schnell zu den einflussreichsten Gruppen des militanten [[Resistença Cristiana|christlichen Widerstands]] zählte und dessen linken, sozialistisch beeinflussten Flügel repräsentierte. Cabal spielte eine entscheidende Rolle bei der Zusammenführung der diversen sagradischen Widerstandsgruppen, die 1943 das [[Comité Nacional de la Resistença Sagradêsa]] (CNRS) bildeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkspartei (1945-1947) ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg befürwortete Cabal zudem das Konzept der ''Convergência Cristiana'', die eine Sammlung der demokratisch-christlichen Kräfte propagierte. In der Folge gehörte Cabal 1945 zusammen mit anderen christlichen Widerstandskämpfern sowie Mitgliedern des [[PDP]] und der konservativ-katholischen [[Volksunion]] zu den Gründern der christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência|Volkspartei]] (PPC), die als Sammlungspartei des christlichen Lagers die [[Parlamentswahl 1945]] gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zu den führenden Vertretern des linken Parteiflügels, die sich u.a. für die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien stark machten und ein Bündnis mit den Linksparteien anstrebten, das schließlich in der [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] aus [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[PCC|Christdemokraten]] Wirklichkeit wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabal wurde Mitglied der Nationalversammlung und 1946 Mitglied der Abgeordnetenkammer. Seit 1945 amtierte er als Erziehungsminister im [[Kabinett Saviola III]] und im [[Kabinett Ilpa I]], trat 1947 aber von seinem Ministeramt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aliança Socialista d'Unitá Lavorista (seit 1947) ===&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Volkspartei geriet Cabal zunehmend in Konflikt mit der liberalen und konservativen Parteimehrheit. 1946 kam es schließlich zum Bruch mit der Partei. Zusammen mit seinem [[Movimiento Socialista Cristiano]] verließ Cabal schließlich die Partei und näherte sich der [[PS|Sozialistischen Partei]] [[Ricardo Moreno]]s und [[Santo de la Ilpa]]s an, die sich bemühte, auch linke katholische Wähler anzusprechen. Cabals MSC ging schließlich 1947 in der neugegründeten [[ASUL]] auf. Cabal übernahm in seiner neuen Partei eines der Führungsämter als Präsident des Parteikonvents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde Nino Cabal zum Bürgermeister seiner Heimatstadt [[Bosa]] gewählt, 1952 erreichte er seine Wiederwahl, eher er nach den [[Kommunalwahlen 1956]] Präsident der Provinz [[Bosanêsa]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958]] gehörte Cabal zum Schattenkabinett der sozialdemokratischen Allianz, die aber einen Machtwechsel in Semess verpasste. Die Verabschiedung des Parteiprogramms der ASUL in [[Lemez]] 1962 wurde für Cabal zum Erfolg, da sich die sagradischen Sozialisten darin der katholischen Kirche gegenüber versöhnlich zeigten und sich damit potenziell auch katholischen Wählern öffneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialminister und Código Cabal (1962-1967) ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahl 1962]] trat Cabal als ''Minister für Territoriale Landesverwaltung'' in die [[Kabinett Costa|Regierung der neuen Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Martín Ánibal Costa]] ein. Dieses Amt behielt er auch in den folgenden Regierungen [[Kabinett Santiago|Santiago]] und [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez]]. Als Kolonialminister erhielt Cabal einen der heikelsten Ministerposten der damaligen Zeit, da infolge der Unabhängigkeitsbestrebungen der afrikanischen Kolonien akuter Handlungsbedarf bestand, um drohende Kriege zu verhindern. Der schließlich verabschiedete [[Código Cabal]] entließt schließlich nicht nur die großen Kolonien in die Unabhängigkeit, sondern hatte schließlich die Errichtung von [[Sagradische Regionen|''Regionen'']] in Sagradien zur Folge. In der Zeit zwischen der offiziellen Errichtung der Region 1968 und der erstmaligen [[Regionalwahlen 1969|Regionalratswahl im Jahr 1969]] stand Cabal als provisorischer Präsident der Regionaljunta seiner Heimatregion [[Escada]] vor. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|Parlamentswahl 1967]] schied Cabal aus der Regierung aus und stand bis 1970 noch einmal drei Jahre lang dem Nationalkonvent der ASUL vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik (1970-1975) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde Cabal erstmals für die Provinz [[Bosanêsa]] zum Senator gewählt und 1967 in diesem Amt bestätigt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1965]] bewarb sich Cabal erstmals um die höchste Würde im Staat, unterlag aber in der Stichwahl dem christdemokratischen Bewerber [[Carles María Ortega]]. Nach dem Tod Ortegas kurz vor Ende seiner Amtszeit 1970 wurde Nino Cabal schließlich zum neuen Präsidenten der Republik gewählt. Dabei setzte er sich in der zweiten Runde gegen den Christdemokraten [[Martín Ánibal Costa]] durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Staatspräsident bemühte sich Cabal um eine Liberalisierung der politischen Kultur und suchte den Dialog mit studentischen und linken Protestgruppen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen musste er die [[Abgeordnetenkammer]] auflösen, nachdem die bis dahin regierende Mitte-Rechts-Regierung unter [[Carles Méndez-León]] ihre Mehrheit verloren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1970]] ernannte er den Wahlsieger [[Joán Caval]] zum Chef einer [[ASUL|sozialistischen]] Minderheitsregierung, die im Parlament von der [[KPS|Kommunistischen Partei]] gestützt wurde. Für diese Entscheidung musste Cabal heftige Kritik von Seiten der bürgerlichen Opposition einstecken. Dennoch bestätigte Cabal diese Regierungskonstellation auch nach der [[Parlamentswahl 1974]]. Kurz vor Ende seiner Amtszeit im Jahr 1975 erklärte Cabal seinen Verzicht auf eine zweite Amtsperiode. In seinen Memoiren führte er diesen Schritt unter anderem auf die Angriffe auf seine Person zurück. Allerdings litt Cabal auch unter gesundheitlichen Problemen, die einer erfolgreichen zweiten Amtszeit im Weg standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabal starb im Jahr 1978 an einer Herzschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Funktionen ===&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Erziehungsminister|Minister für Nationale Erziehung und Kultur]] in den Kabinetten [[Saviola III]] und [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] &lt;br /&gt;
* 1948-1956: Bürgermeister von [[Bosa]]&lt;br /&gt;
* 1956-1961: Gouverneur der Provinz [[Bosanêsa]]&lt;br /&gt;
* 1962-1966: [[Regionalminister|Minister für Territoriale Verwaltung]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]] sowie [[Kabinett Del Pérez I]] &lt;br /&gt;
* 1966-1967: [[Erziehungsminister|Minister für Erziehung, Kultur und Familie]] im [[Kabinett Del Pérez II]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1945-1946: Mitglied der sagradischen [[Nationalversammlung]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 1946-1947: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 1961-1970: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s ([[ASUL]], [[Bosanêsa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1947-1960: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Erziehungsminister Sagradiens|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kulturminister Sagradiens|Cabal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Nino_Cabal&amp;diff=21648</id>
		<title>Nino Cabal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Nino_Cabal&amp;diff=21648"/>
		<updated>2015-02-15T20:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Öffentliche Ämter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''António Manuel &amp;quot;Nino&amp;quot; Cabal''' (*1897 in [[Bosa]]; +1978) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Theologe und linkskatholischer Politiker, der sich selbst als &amp;quot;christlichen Sozialisten&amp;quot; bezeichnete. Er gehörte sowohl 1945 zu den Gründungsmitgliedern der christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência|Volkspartei]] (PPC) als auch 1947 zu den Gründern der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Von 1970 bis 1975 war er [[Präsident der Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Widerstand ===&lt;br /&gt;
Cabal wuchs in einem katholischen Elternhaus auf und begann als ältester Sohn seiner Familie ein Theologiestudium. Bereits als jugendlicher kam er in Berührung mit den Ideen des christlichen Sozialismus und der Tradition des 'Club Social' um [[Bernardo Parres]], nach dessen Hauptwerk &amp;quot;l'Idea Social&amp;quot; Cabal seine 1930 gegründete linkskatholische Zeitung &amp;quot;l'Idea&amp;quot; benannte. Cabal arbeitete nach dem Studium als Funktionär der christlichen Gewerkschaften und betätigte sich als Journalist und Publizist. Er gehörte dem sozialistischen Parteiflügel des christdemokratischen [[Partíu Democrático Popular]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg gründete Cabal zusammen mit [[Luciano Minorel]] und anderen Mitstreitern im [[Alto-Pin|Oberpingebiet]] die christliche Widerstandsgruppe &amp;quot;[[Acción de la Resistença Cristiana]]&amp;quot; (ARC), die schnell zu den einflussreichsten Gruppen des militanten [[Resistença Cristiana|christlichen Widerstands]] zählte und dessen linken, sozialistisch beeinflussten Flügel repräsentierte. Cabal spielte eine entscheidende Rolle bei der Zusammenführung der diversen sagradischen Widerstandsgruppen, die 1943 das [[Comité Nacional de la Resistença Sagradêsa]] (CNRS) bildeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkspartei (1945-1947) ===&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg befürwortete Cabal zudem das Konzept der ''Convergência Cristiana'', die eine Sammlung der demokratisch-christlichen Kräfte propagierte. In der Folge gehörte Cabal 1945 zusammen mit anderen christlichen Widerstandskämpfern sowie Mitgliedern des [[PDP]] und der konservativ-katholischen [[Volksunion]] zu den Gründern der christdemokratischen [[Partíu Popular de Convergência|Volkspartei]] (PPC), die als Sammlungspartei des christlichen Lagers die [[Parlamentswahl 1945]] gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zu den führenden Vertretern des linken Parteiflügels, die sich u.a. für die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien stark machten und ein Bündnis mit den Linksparteien anstrebten, das schließlich in der [[Demokratische Koalition|Demokratischen Koalition]] aus [[PCS|Kommunisten]], [[PS|Sozialisten]] und [[PCC|Christdemokraten]] Wirklichkeit wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabal wurde Mitglied der Nationalversammlung und 1946 Mitglied der Abgeordnetenkammer. Seit 1945 amtierte er als Erziehungsminister im [[Kabinett Saviola III]] und im [[Kabinett Ilpa I]], trat 1947 aber von seinem Ministeramt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aliança Socialista d'Unitá Lavorista (seit 1947) ===&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Volkspartei geriet Cabal zunehmend in Konflikt mit der liberalen und konservativen Parteimehrheit. 1946 kam es schließlich zum Bruch mit der Partei. Zusammen mit seinem [[Movimiento Socialista Cristiano]] verließ Cabal schließlich die Partei und näherte sich der [[PS|Sozialistischen Partei]] [[Ricardo Moreno]]s und [[Santo de la Ilpa]]s an, die sich bemühte, auch linke katholische Wähler anzusprechen. Cabals MSC ging schließlich 1947 in der neugegründeten [[ASUL]] auf. Cabal übernahm in seiner neuen Partei eines der Führungsämter als Präsident des Parteikonvents. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde Nino Cabal zum Bürgermeister seiner Heimatstadt [[Bosa]] gewählt, 1952 erreichte er seine Wiederwahl, eher er nach den [[Kommunalwahlen 1956]] Präsident der Provinz [[Bosanêsa]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958]] gehörte Cabal zum Schattenkabinett der sozialdemokratischen Allianz, die aber einen Machtwechsel in Semess verpasste. Die Verabschiedung des Parteiprogramms der ASUL in [[Lemez]] 1962 wurde für Cabal zum Erfolg, da sich die sagradischen Sozialisten darin der katholischen Kirche gegenüber versöhnlich zeigten und sich damit potenziell auch katholischen Wählern öffneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialminister und Código Cabal (1962-1967) ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahl 1962]] trat Cabal als ''Minister für Territoriale Landesverwaltung'' in die [[Kabinett Costa|Regierung der neuen Großen Koalition]] unter dem Konservativen [[Martín Ánibal Costa]] ein. Dieses Amt behielt er auch in den folgenden Regierungen [[Kabinett Santiago|Santiago]] und [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez]]. Als Kolonialminister erhielt Cabal einen der heikelsten Ministerposten der damaligen Zeit, da infolge der Unabhängigkeitsbestrebungen der afrikanischen Kolonien akuter Handlungsbedarf bestand, um drohende Kriege zu verhindern. Der schließlich verabschiedete [[Código Cabal]] entließt schließlich nicht nur die großen Kolonien in die Unabhängigkeit, sondern hatte schließlich die Errichtung von [[Sagradische Regionen|''Regionen'']] in Sagradien zur Folge. In der Zeit zwischen der offiziellen Errichtung der Region 1968 und der erstmaligen [[Regionalwahlen 1969|Regionalratswahl im Jahr 1969]] stand Cabal als provisorischer Präsident der Regionaljunta seiner Heimatregion [[Escada]] vor. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|Parlamentswahl 1967]] schied Cabal aus der Regierung aus und stand bis 1970 noch einmal drei Jahre lang dem Nationalkonvent der ASUL vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Republik (1970-1975) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde Cabal erstmals für die Provinz [[Bosanêsa]] zum Senator gewählt und 1967 in diesem Amt bestätigt. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1965]] bewarb sich Cabal erstmals um die höchste Würde im Staat, unterlag aber in der Stichwahl dem christdemokratischen Bewerber [[Carles María Ortega]]. Nach dem Tod Ortegas kurz vor Ende seiner Amtszeit 1970 wurde Nino Cabal schließlich zum neuen Präsidenten der Republik gewählt. Dabei setzte er sich in der zweiten Runde gegen den Christdemokraten [[Martín Ánibal Costa]] durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Staatspräsident bemühte sich Cabal um eine Liberalisierung der politischen Kultur und suchte den Dialog mit studentischen und linken Protestgruppen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen musste er die [[Abgeordnetenkammer]] auflösen, nachdem die bis dahin regierende Mitte-Rechts-Regierung unter [[Carles Méndez-León]] ihre Mehrheit verloren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vorgezogenen [[Parlamentswahl 1970]] ernannte er den Wahlsieger [[Joán Caval]] zum Chef einer [[ASUL|sozialistischen]] Minderheitsregierung, die im Parlament von der [[KPS|Kommunistischen Partei]] gestützt wurde. Für diese Entscheidung musste Cabal heftige Kritik von Seiten der bürgerlichen Opposition einstecken. Dennoch bestätigte Cabal diese Regierungskonstellation auch nach der [[Parlamentswahl 1974]]. Kurz vor Ende seiner Amtszeit im Jahr 1975 erklärte Cabal seinen Verzicht auf eine zweite Amtsperiode. In seinen Memoiren führte er diesen Schritt unter anderem auf die Angriffe auf seine Person zurück. Allerdings litt Cabal auch unter gesundheitlichen Problemen, die einer erfolgreichen zweiten Amtszeit im Weg standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cabal starb im Jahr 1978 an einer Herzschwäche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Funktionen ===&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 1945-1947: [[Erziehungsminister|Minister für Nationale Erziehung und Kultur]] in den Kabinetten [[Saviola III]] und [[Luciaro I]] &lt;br /&gt;
* 1948-1956: Bürgermeister von [[Bosa]]&lt;br /&gt;
* 1956-1961: Gouverneur der Provinz [[Bosanêsa]]&lt;br /&gt;
* 1962-1966: [[Regionalminister|Minister für Territoriale Verwaltung]] in den Kabinetten [[Kabinett Costa|Costa]], [[Kabinett Santiago|Santiago]] sowie [[Kabinett Del Pérez I]] &lt;br /&gt;
* 1966-1967: [[Erziehungsminister|Minister für Erziehung, Kultur und Familie]] im [[Kabinett Del Pérez II]]&lt;br /&gt;
* 1970-1975: [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1945-1946: Mitglied der sagradischen [[Nationalversammlung]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 1946-1947: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
* 1961-1970: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s ([[ASUL]], [[Bosanêsa]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1947-1960: Präsident des Nationalkonvents der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Erziehungsminister Sagradiens|Cabal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kulturminister Sagradiens|Cabal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Ilpa_II&amp;diff=21647</id>
		<title>Kabinett Ilpa II</title>
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		<updated>2015-02-15T20:29:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Zusammensetzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Ilpa I ([[PPC]], [[PSU]]/[[ASUL]], [[PRR]]), März 1947 - Dezember 1948&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Santo De la Ilpa]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident und Justizminister: [[Paulo Manuel Luciaro]], PPC &lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident und Minister wirtschaftliche Angelegenheiten: [[António Delauro]], PRR&lt;br /&gt;
* Außenminister: [[Artur Carles del Fornat-Blanco]], parteilos; ab November 1947 [[Santo de la Ilpa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[José Damián Sermante]], PPC&lt;br /&gt;
* Arbeit: [[Oscar Morientes]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Mário Elabal]], PPC&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Daniel Lavilla]], PSU/ASUL &lt;br /&gt;
* Wohnungswesen: [[Luis Ernesto Ferrer]], PRR&lt;br /&gt;
* Bildung: [[Maurício Vega]], [[MSC]]/ASUL&lt;br /&gt;
* Kolonien: [[Daniel Amenabar]], PPC&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Ánibal Demartín]], PPC &lt;br /&gt;
* Post: [[Carles Vernet-Cornell]], PRR&lt;br /&gt;
* Forschung: [[Simón Fernandez]], PSU/ASUL&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Lorenzo Arcélio Mira]], PSU/ASUL; ab November 1948 [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Ilpa I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Ilpa I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Luciaro_I&amp;diff=21646</id>
		<title>Kabinett Luciaro I</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Luciaro_I&amp;diff=21646"/>
		<updated>2015-02-15T20:29:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Luciaro II ([[PPC]], [[ASUL]], [[FNC]]), Dezember 1948 - September 1949&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident und Justizminister: [[Paulo Luciaro]], PPC&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsident und Außenminister: [[Santo de la Ilpa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Inneres: [[Joaquín Altobel]], parteilos &lt;br /&gt;
* Finanzen und wirtschaftliche Angelegenheiten: [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos &lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Pascal Marianis]], FNC&lt;br /&gt;
* Arbeit: [[Oscar Morientes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Fernando de Granval]], PPC&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Daniel Lavilla]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wohnungswesen: [[Miquel Oscaro]], ASUL&lt;br /&gt;
* Erziehung: [[Mauricio Vega]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kolonien: [[Daniel Federicales]], PPC&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Ánibal Demartín]], PPC &lt;br /&gt;
* Post: [[Semino Carret]], ASUL&lt;br /&gt;
* Forschung: [[Simón Fernandez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Iacovo Del Pérez]], ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Luciaro I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Luciaro I]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Luciaro_II&amp;diff=21645</id>
		<title>Kabinett Luciaro II</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Luciaro_II&amp;diff=21645"/>
		<updated>2015-02-15T20:29:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Kabinett Luciaro II''' war die zweite sagradische Regierung unter dem christdemokratischen Ministerpräsidenten [[Paulo Luciaro]]. Nach dem Rücktritt Luciaros wurde der parteilos Finanzminister [[Joán Aliureto Delavesc]] zum amtierenden Regierungschef ernannt. Das Kabinett blieb aber unverändert im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Kabinett Luciaro II/Delavesc ([[PPC]], [[ASUL]], [[PRR]], [[FNC]]), September 1949 - Oktober 1950&lt;br /&gt;
* Ministerpräsident: [[Paulo Luciaro]], PPC; ab August 1950 [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos (amtierend)&lt;br /&gt;
* Vizeministerpräsidenten: [[Santo de la Ilpa]], ASUL, und [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Auswärtiges: [[Santo de la Ilpa]], ASUL&lt;br /&gt;
* Justizminister: [[Paulo Luciaro]]                                      &lt;br /&gt;
* Inneres: [[Francisco Munieta]], PRR&lt;br /&gt;
* Finanzen: [[Joán Aliureto Delavesc]], parteilos &lt;br /&gt;
* Wirtschaftliche Angelegenheiten: [[Franco Ponente]], PRR&lt;br /&gt;
* Landwirtschaft und Ernährung: [[Pascal Marianis]], FNC&lt;br /&gt;
* Arbeit: [[Oscar Morientes]], ASUL&lt;br /&gt;
* Verteidigung: [[Fernando de Granval]], PPC&lt;br /&gt;
* Verkehr und öffentliche Arbeiten: [[Daniel Lavilla]], ASUL&lt;br /&gt;
* Wohnungswesen: [[Miquel Oscaro]], ASUL&lt;br /&gt;
* Erziehung: [[Mauricio Vega]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kolonien: [[Daniel Federicales]], PPC&lt;br /&gt;
* Öffentliche Gesundheit: [[Ánibal Demartín]], PPC &lt;br /&gt;
* Post: [[Semino Carret]], ASUL&lt;br /&gt;
* Forschung: [[Simón Fernandez]], ASUL&lt;br /&gt;
* Kultur: [[Carles Méndez-León]], PRR&lt;br /&gt;
* Ohne Geschäftsbereich (Angelegenheiten der Nationalversammlung): [[Carles María Ortega]], PPC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Luciaro II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Luciaro II]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Senat&amp;diff=21644</id>
		<title>Sagradischer Senat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradischer_Senat&amp;diff=21644"/>
		<updated>2015-02-15T20:28:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: /* Präsidenten der Senats */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der sagradische '''Senat''' (''Senâu Sagradês'') ist das Oberhaus der sagradischen [[Nationalversammlung]], im politischen Prozess Sagradiens aber verglichen mit der [[Abgeordnetenkammer]] die weniger einflussreiche Kammer des Parlaments. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Senat aus erste Kammer des sagradischen Parlaments geht auf die ''Nobelnkammer'' (''Câmara de Nobles'') der konstitutionellen Monarchie zurück, die durch die [[Novemberverfassung]] von 1817 eingeführt worden war und bereits damals gelegentlich als &amp;quot;Senat&amp;quot; bezeichnet wurde. Nachdem die [[Januarrevolution]] 1891 zur Auflösung der Nobelnkammer geführt hatte, fungierte die direkt gewählte [[Nationalversammlung]] von 1891 für mehrere Jahre als Einkammerparlament. Dies wurde schließlich in den Verfassungsgesetzen von 1893 festgeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit den [[Januarrevisionen 1895]] beschloss die bürgerliche Mehrheit der Nationalversammlung eine Rückkehr zum Zwei-Kammer-System und die Wiedererrichtung des sagradischen Senats und der [[Abgeordnetenkammer]]. Anders als die Abgeordnetenkammer wurde der Senat in der Folge nicht direkt gewählt, sondern ging aus indirekten Wahlen hervor. Zudem waren ländliche Regionen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl deutlich überrepräsentiert, womit der Senat in der Praxis meist ein konservatives Gegengewicht zur Abgeordnetenkammer darstellte. Trotzdem waren beide Kammern der Nationalversammlung im Gesetzgebungsverfahren und in ihrer Kontrollfunktion gegenüber der Regierung gleichberechtigt. Die Verfassungsbestimmung,  wonach der Ministerrat als Regierung &amp;quot;des Vertrauens der Nationalversammlung&amp;quot; bedürfe, wurde nun so ausgelegt, dass beide Kammern der Nationalversammlung jeweils separat ihr Misstrauen gegenüber der Regierung ausdrücken konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wiedereinführung 1895 blieb der Senat, nicht zuletzt aufgrund seines konservativen Zuschnitts, Objekt politischer Diskussionen. Mit der [[Verfassungsreform 1919]] wurde die Wahl zum Senat weiter demokratisiert und der Wahlkreiszuschnitt an die veränderten Einwohnerzahlen angepasst. Zudem durften nun auch Frauen wählen und gewählt werden. Die Gleichberechtigung der beiden Kammern blieb aber bestehen. Erst mit der [[Verfassung der Dritten Sagradischen Republik]] erhielt der Senat nach dem Zweiten Weltkrieg einen ganz neuen Zuschnitt und verlor zahlreiche Kompetenzen wie beispielsweise die Kontrolle der Regierung und das Instrument des Misstrauensvotums. Anders als zuvor konnte der Senat nun bei einfachen Gesetzen durch die Abgeordnetenkammer überstimmt werden. Aus dem symmetrischen wurde daher ein asymmetrischer Bikameralismus. Aufgrund der reduzierten Rolle des Senats gab es seither immer wieder Diskussionen um eine weitere Reform oder eine vollständige Abschaffung des sagradischen Oberhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahl des Senats ===&lt;br /&gt;
Der sagradische Senat besteht aus 277 Mitgliedern, von denen 210 direkt gewählt, 10 Mitglieder ernannt und 57 Senatoren von den [[Regionalrat|regionalen Parlamenten]] delegiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 210 gewählten Senatoren werden nach dem relativen Mehrheitswahlrecht in Ein- und Mehr-Personen-Wahlkreisen für eine Amtszeit von 6 Jahren gewählt. Die Anzahl der Sitze, die jeder [[Provinz (Sagradien)|Provinz]] zustehen, richtet sich nach der Einwohnerzahl der Provinz, jedoch stehen jeder Provinz mindestens zwei Senatoren zu, einer pro Teilwahl. Die sagradischen [[Überseegebiet (Sagradien)|Überseegebiete]] wählen insgesamt sieben Vertreter in den Senat. Fünf Senatoren werden von den Sagradiern im Ausland gewählt. In der einwohnerstärksten Provinz [[Region Semestina|Semestina]] werden pro Teilwahl 9 Senatoren, also insgesamt 18 pro Wahlperiode gewählt. Dabei hat jeder Wähler neun Stimmen, die er auf verschiedene Bewerber unterschiedlicher Wahlvorschläge verteilen kann. Panaschieren ist dabei erlaubt. Auch andere einwohnerstarke Provinzen wie [[Artiral]] oder [[Region Óstino|Óstino]] bilden Mehrpersonenwahlkreise. In den kleinsten Provinzen wird pro Teilwahl nur eine Person nach dem relativen Mehrheitswahlrecht gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 16 Regionalräte Sagradiens entsenden je nach Einwohnerzahl zwischen einem und sechs Delegierte in den Senat, die nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden. Jeweils einen Vertreter entsenden die Parlamente der Autonomen Regionen [[Autonome Region Val d'Ambrís|Ambristal]], [[Cuentez]], [[Bretagne]] und [[Aziz]]. Hier wird die Hare/Niemeyer-Methode angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusammensetzung ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Fraktion'''&lt;br /&gt;
|'''Parteien'''&lt;br /&gt;
! Del. Sen.&lt;br /&gt;
! Gew. Sen.&lt;br /&gt;
! Sen. Ins.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Sagradischer Senat nach der [[Senatswahlen 2012|Teilwahl am 1. Juli 2012]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Socialista]] (SOC)&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[PSA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 90&lt;br /&gt;
| '''114'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Popular]] (POP)&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[Populares d'Aziz|PPA]] u.a.&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 82&lt;br /&gt;
| '''100'''&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Verde Plural]] (VER)&lt;br /&gt;
| [[Verdes]], [[Entesa]], [[UDB]]&lt;br /&gt;
| 5  &lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| '''12'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Democrático i del Cientro]] (DEM)&lt;br /&gt;
| [[UDS]], [[CU]]&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo del Partíu Social Popular]] (PSP)&lt;br /&gt;
| [[PSP]]&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''8'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo de la Sinistra]] (SIN)&lt;br /&gt;
| [[SDU]] u.a.&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| '''7'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Grupo Mixto]] (MIX)&lt;br /&gt;
| [[Radicales]], [[Cŏalitiò Embrisàin]], [[FXA]], [[UPAS]] u.a.&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| '''16'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| Ernannte Senatoren auf Lebenszeit&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''10'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''277'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
Das parlamentarische System der Dritten Sagradischen Republik funktioniert in Form eines asymmetrischen Bikameralismus. Demnach ist der Senat im Vergleich zur [[Abgeordnetenkammer]] die schwächere der beiden Kammern der [[Nationalversammlung]]. Anders als die Abgeordnetenkammer ist im Senat kein bindendes Misstrauensvotum vorgesehen, das bedeutet, dass die amtierende sagradische Regierung durchaus eine Mehrheit im Senat, aber nicht in der Kammer, gegen sich haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gesetzgebungsverfahren verfügt der Senat zunächst über ähnliche Funktionen wie die Abgeordnetenkammer. Beide Kammern können unabhängig voneinander Gesetzesinitiativen einbringen und werden zu jedem Gesetz befragt. Allerdings ist die Macht der Kammer deutlich stärker. Wird ein Gesetz in der Kammer verabschiedet, wird es an den Senat weitergeleitet, der das Gesetz annehmen und damit zur Prüfung und Aushändigung an den Präsidenten der Republik weiterleiten kann. Lehnt der Senat den Gesetzesantrag mit einfacher Mehrheit ab oder erlässt Änderungen, so wird der Antrag zurück an die Kammer verwiesen, die in dieser Angelegenheit erneut beraten muss. Wird das Gesetz in diesem zweiten Stadium von der Abgeordnetenkammer mit absoluter Mehrheit angenommen, so wird das Gesetz direkt an den Präsidenten zur Aushändigung weitergeleitet. De facto verfügt der Senat damit über ein suspensives, aber kein absolutes Veto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme stellen Gesetze mit verfassungsänderndem Charakter dar. Diese müssen sowohl in der Abgeordnetenkammer als auch im Senat mit qualifizierter Mehrheit angenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Senats ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=B0E2FF&lt;br /&gt;
| Mär 1946&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| [[Daniel Laponte]] ([[MRL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| [[Fernando De la Roya]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Oscar Manuel Corrado]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| [[Fernando Demartín]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Mai 1967&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Gaetán Munitis]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| [[Pier-Andrés Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miquel Ramírez]] ([[PPC]], im Amt verstorben)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| ''Sep 1979''&lt;br /&gt;
| ''Sep 1979''&lt;br /&gt;
| ''[[Filipe López]] ([[ASUL]]), amtierend''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Sep 1979&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Simón Belindo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| [[Santiago Lamenta]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo de Piacón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| Jul 2009&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2009&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
| [[Santiago Oller]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizepräsidenten des Senats ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| '''Amtsbeginn'''&lt;br /&gt;
| '''Amtsende'''&lt;br /&gt;
| '''Präsident (Partei)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Sep 1946&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| [[Inácio Bersantis]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1949&lt;br /&gt;
| 1955&lt;br /&gt;
| [[Oscar Morientes]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1955&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| [[León Franco Aguirre]] ([[PS]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1958&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| [[Francisco López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| [[Pier-Andrés Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1970&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| [[Gaetán Munitis]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1973&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| [[Santiago Miquel Ramírez]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1976&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| [[Adriano Vitez]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1979&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| [[Filipe López]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1985&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| [[Simón Belindo]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1988&lt;br /&gt;
| Dez 1990&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Dez 1990&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| [[Andrés Conel]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 1994&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Aguilera]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| [[César María Capón]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo de Piacón]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| [[António Lamanto Marques]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=9FC9E9&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| [[António Vallerón Leticí]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFAEB9&lt;br /&gt;
| Jul 2006&lt;br /&gt;
| Jul 2012&lt;br /&gt;
| [[Viviana Marías-Cornell]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Fernando_De_la_Roya&amp;diff=21643</id>
		<title>Fernando De la Roya</title>
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		<updated>2015-02-15T20:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ariel Fernando De la Roya''' (*1884, †1967) war ein [[Sagradien|sagradischer]] christdemokratischer Politiker. Er war von 1938 bis 1946 [[Bürgermeister von Semess|Bürgermeister]] der Stadt [[Semess]]. Als Stadtoberhaupt während des Zweiten Weltkriegs ist er bis heute in Erinnerung und gilt als Legende der Stadt. Nach seiner Zeit als Bürgermeister war De la Roya von 1949 bis 1955 Präsident des sagradischen [[Senat]]s. 1955 bis 1965 amtierte De la Roya schließlich als dritter [[Präsident der Republik|Präsident]] der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Sagradischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich war der liberale Katholik und Christdemokrat De la Roya im Jahr 1938 letzter Parteisekretär des kleinen christdemokratischen [[PDP]] und 1947 bis 1955 Parteipräsident des [[PPC]], dessen Ehrenvorsitzender er danach war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Semestiner begann ein Studium der Rechtswissenschaften, wechselte aber ins theologische Fach und beendete sein Studium mit einer Doktorarbeit in katholischen Religionswissenschaften. Danach arbeitete De la Roya als Journalist und Lehrbeauftragter an mehreren katholischen Hochschulen im Land. 1920 wurde er Chefredakteur der liberal-katholischen Zeitschrift [[la Vertá]], die sich gegen den rechtskonservativen Mainstream innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien wandte. Bis 1931 war er Mitglied des [[Semess|Semestiner]] Stadtrats und übernahm verschiedene Posten in der Stadtverwaltung. 1924 gründete De la Roya mit anderen Persönlichkeiten aus dem „la Vertá“-Umfeld das linkskatholische [[Cientro Social Humanista]] (CSH), aus dem sich 1925 mit dem [[Partíu Democrático Popular]] unter der Führung von [[Don Martín de León]] die erste christdemokratische Partei Sagradiens herausbildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Roya wurde 1926 erstmals für die PDP in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. 1929 wurde er im [[Kabinett Laponte]] zum stellvertretenden Erziehungsminister ernannt. 1930 schied er aus der Regierung wieder aus. 1931 wurde De la Roya Regierungskommissar für die [[Provinz Semestina]], in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini I]] bekleidete er von 1934 bis 1935 schließlich das Amt eines Staatssekretärs für das Kirchenwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der linken [[Volksfront]] wurde Ariel De la Roya vom Stadtrat der Hauptstadt [[Semess]] als Ausgleichskandidat einer breiten Koalition der Mitte zum Bürgermeister gewählt. Er löste in diesem Amt den [[PS|Sozialisten]] [[Joán Carles Ferrer]] ab. In diesem Amt konnte er große Popularität gewinnen, indem er hart gegen die faschistische Bedrohung auf den Straßen vorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nacholger Don Martín de Leóns wurde De la Roya 1938 für wenige Monate der letzte Parteisekretär der [[PDP]], ehe diese 1940 ihre Tätigkeit einstellte. In seiner Zeit als Bürgermeister etablierte sich De la Royal als bekanntester und profiliertester Gegenspieler der nationalkonservativen [[Regierung Álamo]] außerhalb des linken Lagers. Als solcher sprach sich De la Royal 1940 gegen das Ermächtigungsgesetz vom Juni 1940 und gegen die [[Augustgesetze 1940|Augustgesetze]], die der [[Regierung Álamo]] außerordentliche Sondervollmachten übertrugen. Als Konsequenz wurde er zeitweise von seinem Amt suspendiert, vom zuständigen Verwaltungsgericht aber wieder eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1939 und 1944 veröffentliche De la Royal zwei größere Monographien und arbeitete als Herausgeber der „Vertá“, die jedoch aufgrund kritischer Artikel Ende 1940 verboten wurde. In der Folge rief er seine Landsleute in Flugblättern zum Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten auf. Nach der Besatzung Nordostsagradiens durch deutsche Truppen gründete Roya mit Mitstreitern die so genannte &amp;quot;[[Resistença Cristiana]]&amp;quot; und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des [[CNRS]]. Als Bürgermeister fiel ihm auch die Stadtverteidigung während des Zweiten Weltkriegs zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Roya zum Senator und kurz darauf zum ersten [[Senat]]spräsidenten gewählt. Er war Mitgründer der christdemokratischen Volkspartei ([[PPC]]) und seit 1947 deren Parteipräsident. 1949 trat er als Kirchenminister ins [[Kabinett Luciaro II|Kabinett Luciaro]] ein. Er war zudem als Präsidentschaftskandidat der Christdemokraten im Gespräch, die dann jedoch aus koalitionstaktischen Gründen den liberalkonservativen Bewerber [[Daniel Laponte]] unterstützten. Seit 1952 amtierte De la Roya erneut als Präsident des Senats, ehe er 1955 als Kandidat der Konservativen zum Präsidenten der Republik gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im höchsten Staatsamt machte sich De la Roya sehr um das Ansehen Sagradiens in der Welt verdient und prägte das Amt durch eine würdevolle, aber stets volksnahe und integrative Amtsführung. Im Volksmund wurde er liebevoll als „Papa Ariel“ oder „Papalito“ bezeichnet. 1960 wurde er für eine zweite Amtszeit gewählt. Er trat als Präsident stets unabhängig und überparteilich, aber nicht unpolitisch auf. 1960 ernannte er [[Carles Angel Favale]] nur unter großen, freilich nur intern geäußerten Bedenken zum Nachfolger Luciaros als Ministerpräsident, setzte nach Zusammenbruch der Koalition aber 1962 gegen den anfänglichen Willen der Konservativen die [[Große Koalition]] mit den [[ASUL|Sozialisten]] durch. 1964 weigerte er sich das Demissionsgesuch der [[Kabinett Costa|Regierung Costa]] anzunehmen, ehe nicht eine neue Mehrheit gefunden war. Schließlich ernannte er mit [[António Santiago]] den ersten sozialistischen Ministerpräsidenten der Republik, ehe er im selben Jahr achtigjährig aus dem Amt schied. Danach verzichtete er auf das ihm zustehende Senatsmandat auf Lebenszeit und zog sich auf seinen Landsitz zurück, wo er 1967 verstarb. Kurz nach seinem Tod wurde er von seiner Partei zum Ehrenpräsidenten des PPC ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1929-1930: stellvertretender [[Erziehungsminister]] im [[Kabinett Laponte I]]&lt;br /&gt;
* 1931-1934: Staatskommissar für die [[Provinz Semestina]]&lt;br /&gt;
* 1934-1935: Staatssekretär für das Kirchenwesen in der [[Kabinett Dini I|Regierung Dini]]&lt;br /&gt;
* 1938-1946: [[Bürgermeister von Semess]] &lt;br /&gt;
* 1949-1955: Präsident des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
* 1955-1965: [[Präsident der Sagradischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1920-1946: Stadtrat in [[Semess]]&lt;br /&gt;
* 1926-1938: Mitglied der sagradischen [[Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
* 1946-1955: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1933-1938: stellvertretender Parteisekretär des [[PDP]]&lt;br /&gt;
* seit 1938: Parteisekretär des PDP&lt;br /&gt;
* 1947-1955: Parteivorsitzender des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* seit 1967: Ehrenpräsident der [[PPC]] (posthum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Sagradischen Republik|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semess|De la Roya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Senatspräsident|De la Roya]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Vizepr%C3%A4sident_des_Ministerrats&amp;diff=21642</id>
		<title>Vizepräsident des Ministerrats</title>
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		<updated>2015-02-15T20:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Liste der sagradischen Vizeministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Legislatur&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Stellvertretende Präsidenten des Ministerrats der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Justizminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Delauro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]] und [[Kabinett Ilpa II|II]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister]], seit März 1947 [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1947&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Catarela]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PCS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister|Industrieminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1953&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santo De la Ilpa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro I|Luciaro I]], [[Kabinett Luciaro II|II]] und [[Kabinett Luciaro III|III]] &lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]], [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1953&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Franco Ponente]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro II|Luciaro II]] u. [[Kabinett Luciaro III|III]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]], [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1953&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1955&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Mariano Waldner Sanchis]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro IV|Luciaro IV]]&lt;br /&gt;
| [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Erziehungsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1955&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1958 &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Márcio Montone]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[MRL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro V|Luciaro V]] und [[Kabinett Luciaro VI|VI]]&lt;br /&gt;
| [[3. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|III]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Verteidigungsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1958&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]/[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro VII|Luciaro VII]], [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
| [[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Márcio Montone]], amtierend&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
| [[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Justizminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[5. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|V]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] u. [[Kabinett Del Pérez II|II]]&lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]] &lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Berral]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]], [[Kabinett Del Pérez II|II]] u. [[Kabinett Del Pérez III|III]]&lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]] &lt;br /&gt;
| zugleich [[Innenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano González]], amtierend&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &lt;br /&gt;
| zugleich [[Verteidigungsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale III|Favale III]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Angel Favale]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &lt;br /&gt;
| ohne Geschäftsbereich&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1976&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]], [[Kabinett Caval II|II]] und [[Kabinett Caval III|III]]&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]], [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Erziehungsminister]], seit 1972 [[Innenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1974&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1976&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval III|Caval III]] und [[Kabinett Caval IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1976&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alberto Macià-Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]] &lt;br /&gt;
| zugleich [[Erziehungsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1977&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Montone]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval V|Caval V]]&lt;br /&gt;
| [[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]] &lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1981&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada II|Nada II]]&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jun 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Emilio Moya]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada III|Nada III]]&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]] und [[Kabinett Moya III|III]]&lt;br /&gt;
| [[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]], [[13. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]], seit 1984 [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alberto Macià-Estrell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1994&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luca Bremante]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]]&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1994&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Victor António Anghés]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero II|Otero II]]&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]], bis Oktober 1994 amtierend&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1994&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero II|Otero II]]&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Präsidentschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2002&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Franca Ferrero Benítez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]]&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Umweltminister]]in&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1998&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2004&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]] u. [[De la Costa II|II]]&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]], [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister|Finanz-]] bzw. seit 2002 [[Finanzminister|Wirtschafts- und Finanzminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2002&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa II|De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]] &lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2004&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa III|De la Costa III]] &lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Wirtschaftsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa III|De la Costa III]] &lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] u. [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]], [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]]&lt;br /&gt;
| bis 2009 zugleich [[Erziehungsminister|Erziehungs-]] u. [[Kulturminister]], seit 2009 [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Handelsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2011&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]], [[Kabinett Luisanto II|II]] u. [[Kabinett Luisanto III|III]]&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]], [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]]&lt;br /&gt;
| bis Dez 2009 zugleich [[Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Handelsminister]], seit Dez 2009 [[Verteidigungsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2011&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Martina Guivares Biguer]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto III|Luisanto III]]&lt;br /&gt;
| [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]in&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[María Nabarro Laval]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Verdes|V]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Außenminister]]in&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Javier Ibarra Rodríguez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Justizminister]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.64.0.223</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ministerium_f%C3%BCr_Unternehmen,_Energie_und_Innovation&amp;diff=21641</id>
		<title>Ministerium für Unternehmen, Energie und Innovation</title>
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		<updated>2015-02-15T20:11:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.64.0.223: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Ministerium für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie''' ist eines der [[Liste der sagradischen Ministerien|sagradischen Kabinettsministerien]] mit der Hauptzuständigkeit für Wirtschafts-, Industrie- und Handelspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ministerium trug bis 1944 den Namen ''Handelsministerium'' und wurde 1944 in ein ''Ministerium für Nationale Wirtschaft'' und eine ''Ministerium für Industrielle Produktion'' geteilt, ehe es 1947 wieder als ''Ministerium für Wirtschaftliche Angelegenheiten'' zusammengelegt wurde. 1970-1974 mit dem [[Finanzministerium]] zum ''Ministerium für Finanzen, Wirtschaft und Industrie'' vereinigt, wurde das Ministerium 1974 wieder selbständig und trug bis 2002 den Namen ''Ministerium für Wirtschaft und Industrie''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine größere Reform erlebte das Ministerium im Jahr 2002 durch Zusammenlegung der zentralen Steuerungsabteilung mit dem Finanzministerium zum [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen]]. Im Gegenzug wurden die Zuständigkeiten für Außenhandel und für Entwicklungszusammenarbeit aus dem aufgelösten [[Außenhandelsministerium]] ins bisherige Wirtschaftsministerium integriert, das seinen heutigen Namen erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bis 1944: '''Handelsministerium''' (''Ministêriu del Comêrcio'')&lt;br /&gt;
* 1944-1947: '''Ministerium für Nationale Wirtschaft''' (''Ministêriu de Economía Nacional'') und '''Ministerium für Industrielle Produktion''' (''Ministêriu de Producciones Industriales'')&lt;br /&gt;
* 1947-1970: '''Ministerium für Wirtschaftliche Angelegenheiten''' (''Ministêriu de Asuntoes Económicoes'')&lt;br /&gt;
* 1970-1974: Teil des '''Ministeriums für Finanzen, Wirtschaft und Industrie''' (''Ministêriu de Finanças, Economía i Industría'')&lt;br /&gt;
* 1974-2002: '''Ministerium für Wirtschaft und Industrie''' (''Ministêriu de Economía i Industría'')&lt;br /&gt;
* Seit 2002: '''Ministerium für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie''' (''Ministêriu de Emprêsa, Industría, Comêrcio i Tecnología'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Handels-, Industrie und Wirtschaftsminister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:18%&amp;quot;|Kabinette&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Legislatur&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Nationale Wirtschaft (Ministrœs de Economía Nacional)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1944&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Aliureto Nacesta]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PCS]]&lt;br /&gt;
| [[Regierung Dini III|Dini III]], [[Kabinett Saviola III|Saviola III]] und [[Kabinett Saviola IV|IV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Industrielle Produktion (Ministrœs de Producción Industrial)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1944&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Dorado]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PS|PSU]]&lt;br /&gt;
| [[Regierung Dini III|Dini III]], [[Kabinett Saviola III|Saviola III]] und [[Kabinett Saviola IV|IV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1947&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Catarela]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PCS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Handel und Kleinbetriebe (Ministrœs de Comêrcio i Petíu-Empresas) &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1946&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1947&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Dorado]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSU]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa I|Ilpa I]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Wirtschaftliche Angelegenheiten (Ministrœs de Asuntœs Económicœs) &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mär 1947&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António Delauro]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ilpa II|Ilpa II]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1948&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1949&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Aliureto Delavesc]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Delavesc|Delavesc]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1949&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1953&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Franco Ponente]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro II|Luciaro II]] und [[Kabinett Luciaro III|III]]&lt;br /&gt;
| [[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]], [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]], im Amt verstorben&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1953&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1955&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ffee44&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luciano Vélez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRR]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro III|Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1955&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1958&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis Selle Delavesc]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro V|Luciaro V]] und [[Kabinett Luciaro VI|VI]] &lt;br /&gt;
| [[3. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|III]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1958&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDR]]/[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luciaro VII|Luciaro VII]], [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
| [[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Dián Jocéntilo Sánchez]], amtierend&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale I|Favale I]]&lt;br /&gt;
| [[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1962&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Costa|Costa]]&lt;br /&gt;
| [[5. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|V]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Feb 1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1966&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Santiago|Santiago]], [[Kabinett Del Pérez I|Del Pérez I]] &lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1966&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Centavo]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Del Pérez II|Del Pérez II]]&lt;br /&gt;
| [[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Mai 1967&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1968&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alfonso María Guivares]], amtierend&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale II|Favale II]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1968&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Favale III|Favale III]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Finanzen, Wirtschaft und Industrie (Ministrœs de Finanças, Economía i Industría)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #BBBBBB&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Daniel Amintore]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Méndez-León|Méndez-León]]&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1970&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1974&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco Montone]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval I|Caval I]] und [[Kabinett Caval II|II]]&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Wirtschaft und Industrie (Ministrœs de Economía e Industría)&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1974&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1976&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval III|Caval III]] und [[Kabinett Caval IV|IV]]&lt;br /&gt;
| [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1976&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Caval IV|Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|V]]&lt;br /&gt;
| [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]], [[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1979&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1981&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 1981&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alfonso María Guivares]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Nada II|Nada II]] und [[Kabinett Nada III|III]]&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]]&lt;br /&gt;
| an Juni 1982 zugleich [[Außenhandelsminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1982&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1984&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya I|Moya I]]&lt;br /&gt;
| [[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1986&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Simón Andrade]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya II|Moya II]]&lt;br /&gt;
| [[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 1986&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Ribero]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Moya III|Moya III]]&lt;br /&gt;
| [[13. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 1990&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alberto Macià-Estrell]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Ricardes I|Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1994&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luca Bremante]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]]&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 1994&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1994&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marcelina Hernandes Follar]], amtierend&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero I|Otero I]]&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Handelsminister|Außenhandelsministerin]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Okt 1994&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1995&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Ánibal Luisanto]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero II|Otero II]]&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Sep 1995&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Angel Colorado]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Otero II|Otero II]]&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 1999&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]]&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jul 2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis José López]], amtierend&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]]&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]], [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Finanzminister]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Aug 2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2002&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Chamot]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa I|De la Costa I]] &lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Minister für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie (Ministrœs de Emprêsa, Industría, Comêrcio i Tecnología)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2002&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa II|De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
| seit Juli 2004 zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor= EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Jan 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett De la Costa III|De la Costa III]]&lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Nov 2006&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2009&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]] und [[Kabinett Luisanto II|II]]&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]] &lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2009&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Luisanto III|Luisanto III]]&lt;br /&gt;
| [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]]&lt;br /&gt;
| zugleich [[Vizeministerpräsident]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dez 2013&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Marisol Corbier-Armanal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[RAD]]&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Serrat Cabarell|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Ministerium|Wirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
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